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03/2015

s Münster

Maga

zesanverbande zin des KjG-Diö

t t a t s t r e i l o p ) f u (A t r e i t r o s Aus {}

Katholische junge Gemeinde Diözesanverband Münster


Editorial

Liebe Gucklochleserinnen, liebe Gucklochleser, es ist schon wieder ein Jahr um. Und dieses Jahr war besonders ereignisreich: Wir mussten uns von Kolleginnen und Kollegen verabschieden, haben liebe neue Kolleginnen und Kollegen bekommen und jetzt im November stand auch der große Wechsel in der Diözesanleitung und im Diözesanausschuss an. Ein turbulentes Jahr also, welches wir dank Eurer Hilfe aber richtig gut gerockt haben, finde ich. Tolle Battles wurden in den Pfarrgruppen ausgetragen, das Burgfest hat echt gerockt und viele Schulungen und Teamtreffen haben stattgefunden. Und das sind nur die Dinge, die auf der Diözesanebene stattgefunden haben: Alleine in dieser Gucklochausgabe berichten fünf Gruppen von ihren Aktionen und das ist gerade mal ein ganz, ganz kleiner Ausschnitt von dem, was bei Euch so läuft. Uns erreichen immer auch mündliche Berichte von Euren Aktionen und dass bei uns im Moment über 5000 Mitglieder gemeldet sind, zeigt uns, dass Ihr vor Ort einfach

unglaublich aktiv seid! Das ist der Hammer und wir sind echt dankbar für Eure Arbeit! In dieser Ausgabe haben wir uns mit alten Dingen Rebecca beschäftigt, denn uns ist aufgefallen, dass es viele Dinge gibt, die alt sind, aber neu aufpoliert werden, ein paar davon findet Ihr auf den ersten Seiten. Natürlich findet Ihr auch ausgiebige Berichte über die Diözesankonferenz und ein paar alte und neue Gesichter in der Diözesanstelle. Leider fehlt Stefan Hörstrup, der uns ja schon im Sommer als Geistlicher Leiter verlassen hat, in dieser Ausgabe. Ich hoffe Du nimmst es mir nicht krum... ;) Alles Liebe und bis bald, Rebecca

REdaktion & Impressum

André

Regina

Timo

Biese

Sonja

Stefan

Niklas

Björn

Lukas

Guckloch ist die Zeitschrift der Katholischen jungen Gemeinde (KjG) im Bistum Münster. Herausgeberin ist die Diözesanleitung der KjG. Der Bezugspreis ist im Mitgliedsbeitrag enthalten. Redaktion: Christian Biesemann, Regina Bußmann, Timo Günter, Stefan Hülsheger, Rebecca Kluge, Sonja Pöpsel, André Terlinden, Niklas Kuypers, Lukas Klein-Wiele, Björn Dobiasch, Thiemo Koop Mitarbeiter/-innen: Titelbild: Satz und Layout: Kerstin Reer, Rebecca Kluge Redaktionsanschrift: 48143 Münster, Wegesende 4, Telefon (02 51) 495 508, www.kjg-muenster.de e-Mail: redaktion@kjg-muenster.de Internet: www.kjg-muenster.de, www.facebook.com/KjG-Dioezesanverband-Muenster Redaktionsschluss der nächsten Ausgabe: 15. Februar 2016 Auflage: 750 Druck: www.wir-machen-druck.de V.i.S.d.P.: Rebecca Kluge


Inhalt

Titelthema Alte Filme aufpoliert Industrie - Früher Kohle heute Kultur Pimp my Bag - LKW-Plane als Taschentrend Upcycling - Downcycling Altes Spiel - Neues Glück Spieltipp

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AUS DEM DIÖZESANVERBAND Diözesankonferenz DLer verabschieden sich Fliegender Wechsel - Thiemo stellt sich vor Hanno stellt sich vor Willkommen in der Diözesanstelle Schulungsteamfortbildung Abschlussfahrt...

8 10 13 14 16 18 19

KJG vor ORT Lager der KjG Kirchhellen Jubiläum der KjG St. Peter Rheinberg Havixbeck rockt Fairer Handel in der KjG Hl. Geist Friemersheimer Food-Festival

20 22 23 24 25

Kinder Nimmerland in Kinderhand Experimente

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Dies & Das KjG & DU Rätsel Geistesblitz Adressen

29 30 31 32


Bild: Maddin69 / pixelio.de

Titelthema

Alte Filme aufpoliert

„Die alten Filme sind doch irgendwie die besten.“ Oft hat man diesen Spruch schon gehört. Doch ist es wirklich so? Zumindest lässt sich sagen, dass es nicht so einfach von der Hand zu weisen ist. Denn wenn man mal einen genaueren Blick auf die Filmwelt wirft, erscheinen doch neben den richtig neuen Filmen auch oft Remakes von alten Filmen oder Fortsetzungen von Filmen, die in der Vergangenheit einmal erfolgreich waren. Doch ist das auch immer gut? Schauen wir uns doch einmal Beispiele aus diesen Bereichen an. Eines der bekanntesten Remakes, die ich kenne, ist die Geschichte um das japanische Filmmonster Godzilla. 1954 erstmals als Serie verfilmt, wurde 1998 der Stoff durch Hollywood neu verfilmt und als Blockbuster in die weltweiten Kinos gebracht. Damals war der Film sehr erfolgreich, sodass 2014 erneut ein Godzilla in die Kinos kam. Ein weiteres gutes Beispiel, über das alle paar Jahre ein neuer Film gedreht wird, ist die fabelhafte Geschichte von Jules Verne „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“. Aus dem Buch, das 1873 veröffentlich wurde, entstanden bis heute mehrere Filme. Der letzte stammt aus dem Jahr 2008 und wurde als spannender 3D-Film in die Kinos gebracht. Aber es gibt natürlich auch noch die Art von Filmen, die sich als Fortsetzung von erfolgreichen Filmen verstehen. So ist das Top-Beispiel für solche Filme die Star Wars-Reihe. Am 25. Mai 1977 lief mit „Krieg der Sterne“ der erste Film der Star Wars-Reihe an. Er war so erfolgreich, dass schnell eine Trilogie daraus wurde. 22 Jahre später war es dann soweit, 2

dass eine weitere Trilogie im Star Wars-Universum ihren erneuten Einzug ins Kino feierte. Nun haben wir das Jahr 2015 und wir stehen kurz vor dem Start von vielen weiteren Star Wars-Filmen, sodass man durchaus sieht, dass es viele Filme gibt, wenn es die passende Hintergrundgeschichte dazu gibt. Man kann also erkennen, dass häufig alte Filme als Grundlage für neue herhalten müssen. Es ist sicherlich nichts Verwerfliches dabei, gute alte Geschichten neu und mit dem aktuellen Stand der Technik besser zu inszenieren und so immer neuen Generationen zugänglich zu machen. Schließlich sind Filme auch Teil unserer Kultur. Nicht so schön ist es, wenn Filmstudios die guten alten Filme lieblos neu verfilmen und mit Blick auf neues Geld diese veröffentlichen. Hier sollte sich jeder die Mühe geben und aus gutem Stoff noch besseren machen. André Terlinden


TItelthema

Industriekultur - Früher Kohle heute Kultur Ruhrgebiet, Niederrhein und das Münsterland sind stark

In toller Kulisse gibt es hier beispielsweise das 24-Stunden-

von Industrie und Bergbau geprägte Regionen. Doch es wird

Mountainbikerennen oder zu Halloween ein Horror-Lau-

kaum noch Kohle gefördert oder in riesigen Fabriken gear-

fevent. Außerdem bietet der Park eine Möglichkeiten zum

beitet. Was übrig bleibt sind große Areale, die nicht mehr für

tauchen oder klettern. Nicht zuletzt kann man auch den

ihren ursprünglichen Zweck genutzt werden. Zudem sind sie

Hochofen besteigen und in 70 Metern Höhe die Aussicht ge-

auch oft keine Augenweide, denn der Zahn der Zeit nagt auch

nießen.

an den Riesen aus Beton und Stahl.

Vielleicht gerade durch diese Vielfältigkeit war der Land-

Doch auch lange nach den Schließungen tat sich vielerorts

schaftspark ein heißer Kandidat auf den Austragungsort für

nichts. Denn, nach und nach, wurden beispielsweise in Nord-

das bevorstehende KjG-Großevent.

rhein-Westfalen immer mehr dieser einstigen Industriestät-

Hier könnten jetzt noch unzählige weitere Beispiele genannt

ten im Orte voller Kultur und Schönheit verwandelt. Und so

werden, was aber den Rahmen sprengt und weitaus weniger

wurden aus Gasometern Orte für Kunst, aus Bunkern Kletter-

interessant ist als die eigene Entdeckung dieser Orte. Wenn

anlagen oder aus Fabrikhallen Theater. Bei dieser Umwand-

Euer Interesse durch den Text oder die zahlreichen Bilder

lung ist jedoch besonders, dass die Optik all dieser Bauwerke

geweckt wurde, dann schaut einfach mal nach, was in Eurer

weitestgehend erhalten blieb und man noch immer gut erken-

Nähe so angeboten wird und verbringt einen Tag voller Kul-

nen kann, was dort früher einmal passiert ist.

tur und strukturellem Wandel. Und wer besonders viel sehen

Für diesen historisch einmaligen Wandel hat sich der Begriff

und erleben möchte, der kann sich auch einfach auf die Reise

„Industriekultur“ durchgesetzt. An Rhein und Ruhr lassen

entlang der „Route der Industriekultur“ machen. Dieser 400

sich einige sehr gute Beispiele finden, wie der Wandel die

Kilometer lange Rundkurs führt quer durch das Ruhrgebiet zu

Landschaft aufgewertet und in ganz neue Orte der Begeg-

den wichtigsten Industriekultur-Orten der Region und bietet

nung verwandelt hat.

zudem eine Vielzahl schöner Aussichten.

Eine besonders starke Entwicklung hat es etwa im Duisbur-

Letztendlich kann die Entwicklung nur funktionieren, wenn

ger Norden gegeben. Das 200 Hektar große Gelände, auf

die ehemaligen Industriestandorte, Zechen, Halden und

dem früher Stahl gekocht wurde, ist heute ein grünes Para-

Bergwerke auch von den Menschen der Region besucht wer-

dies welches einiges zu bieten hat. Hier finden regelmäßig

den. Es lohnt sich auf jeden Fall!

Konzerte, Messen, Events und ab und zu auch Festivals statt.

Timo Günter

„Route der Industriekultur“ 400 km langer Rundreiseweg, 25 Highlights, 16 Aussichtspunkte Weiter Informationen: http://www.route-industriekultur.de/

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aus dem Diozesanverband Titelthema

Pimp my bag - LKW-Plane als Taschentrend Sie sind der neuste Schrei auf dem Markt: Taschen aus LKW-Plane, Lampenschirme aus Schallplatten, Gürtel aus Fahrradreifen, Glückwunschkarten aus Altpapier oder Hocker aus Ölkanistern. Beim Upcycling sind der Fantasie und Kreativität keine Grenzen gesetzt und parallel hilft man der Umwelt. Durch die Weiterverarbeitung von nicht mehr benötigten Materialien werden Müllberge vermieden und ausgefallene Unikate gezaubert. Die Produzenten und Vermarkter setzten bewusst auf Nachhaltigkeit.

Mit knalligen Farben und witzigen Illustrationen entstehen qualitative und exklusive Einzelstücke. Neugierig geworden? Dann schau doch mal auf diesen Linktipps vorbei: www.kult-design-unikate.de www.upcycling-deluxe.com www.stulle-berlin.de Sonja Pöpsel

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Bild: www.wunderweib.de

Besonders bekannt ist das Label „Stulle“ aus Berlin. LKWPlane, die aus robustem Kunststoff-Gewebe besteht, wird in mühevoller Handarbeit und mit viel Kreativität zu nützlichen Taschen für Notebook, Handy oder Kosmetik umfunktioniert.

{ Bild: Stefan Rogall/ pixelio.de

So wird die ausgelesene Zeitung zu neuen Grußkärtchen geschöpft oder aus Sportgeräteleder und alten Turnmatten werden Sporttaschen gefertigt.


Titelthema

Bild: Kurt Michel/ pixelio.de

UPcycling - Downcycling Entsteht während des Recycling aus einem Ausgangsprodukt am Ende ein höherwertigeres Produkt, so heißt dies Upcycling. Das Wiederverwenden eines Produktes mit am Ende geringerer Wertung wird hingegen als Downcycling bezeichnet. Eine der alltäglichsten Formen des Upcycling ist die Herstellung von Kleidungsstücken. Diese sind im häufigsten Fall aus Polyester. Die Fäden solcher Kunstfasern entstehen unter anderem aus gebrauchten PET-Flaschen und dem darin enthaltenen Material Polyethylenterephthalat. Stefan Hülsheger

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Bild: Michael Kopatz/ pixelio.de

Titelthema

Altes SPiel - Neues Glück?!

Eines der weltweit bekanntesten und meist verkauftesten Brettspiele wurde schon im Jahre 1906 erfunden und gibt es inzwischen in unzähligen Varianten: Ob über die Städte Münster, Duisburg, Oberhausen oder Berlin, im Stil der Minions, Disney, The Walking Dead oder Star Wars, mit Banking Computer oder als Junior Edition oder doch als Original, aber in der Holzkiste. Die Rede ist natürlich von „Monopoly“. So gut wie jeder hat dieses Spiel mindestens einmal im Leben gespielt und es soll wohl auch Geschichten geben bei denen das Spielbrett durch die Gegend flog, weil der Spieler nicht gerne verliert. Dennoch gibt es kein Spiel, welches weltweit so viele Variationen hat. Ihr könnt ja mal den Versuch starten und in der nächsten Spielwarenabteilung zählen, wie viele verschiedene Variationen Ihr erblickt (es werden mind. drei sein). Ein besonderes Remake hat ein Kinderspiel aus dem Jahr 1994 erlebt. Dabei wird das Spiel heutzutage in nur noch wenigen Fällen von Kindern gespielt, sondern eher von jungen Erwachsenen, die aus dem Spiel „Looping Louie“ ein Trinkspiel machen. Im Jahr 2006 hat der Herausgeber, in einer unveränderten Variante, das Spiel erneut auf den Markt gebracht und ist damit erfolgreicher denn je. In den letzten Jahren wurde „Looping Louie“ mehr als 200.000 Mal pro Jahr verkauft und ist auch bei Online-Versandhändlern als bestverkauften Kinderspiel zu verzeichnen. Auf Internetseiten werden inzwischen Module angeboten, mit dessen Hilfe das Flugzeug aus dem Spiel aufgemotzt werden kann, sei es mit Beleuchtung oder mit Motormodulen, die das Flugzeug schneller machen oder zufällig in die andere Richtung fliegen lassen. Seit 2015 gibt es erstmals eine abgewandelte „Star Wars“-Version des 6

Klassikers mit einem fliegenden Chewbacca anstatt dem altbekannten Bruchpiloten. Dies sind nur zwei Spiele, die hier vorgestellt wurden. Aber wenn man eine Spielwarenabteilung betritt kann man ja mal den Vergleich machen: Welche Spiele kennt man noch aus seiner eigenen Kindheit und sind nun plötzlich in einem anderen Design wieder da? Beispiele an dieser Stelle wären „Trivial Pursuit“, „Twister“, „Scrabble“, „Stratego“, „Risiko“, „Uno“, „Munchkin“, etc.. Ein paar Herausgeber von Gesellschaftsspielen geben auch die Möglichkeit, das gekaufte Spiel selbst weiterzuentwickeln. Dazu werden Erweiterungen zu bestehenden Spielen angeboten, mit denen Regeln verändert, neue Geschichten eingebaut werden oder zusätzliche Features dazu kommen. Für manche Spieler sind Erweiterungen eine erfreuliche Abwechslung für das Lieblingsspiel und für andere bedeuten Erweiterungen immer neue zusätzliche komplizierte Regeln, die man erstmal verstehen muss. Verrückt ist es aber, wenn man in eine Spielwarenabteilung geht und feststellt, es gibt sieben verschiedene Erweiterungen von dem Siedler von Catan, aber das Basisspiel „Die Siedler von Catan“ gibt es nicht zu kaufen. Wem das alles zu viel ist und sicherstellen will, dass er ein Spiel hat, was immer gleich ist, der sollte es mit „Mensch ärger dich nicht“ oder „Schach“ versuchen, aber selbst da gibt es schon verschiedenste Varianten. Also man sieht auch in der Welt der Gesellschaftsspiele ist das Prinzip: „ Aus alt, mach neu“ nicht ganz unbekannt. Stefan Hülsheger


Dies & Das

Spieltipp „Spiel so lange du kannst!“ ist der Untertitel von “The Game”. Und das ist eben genau das Spielziel. Bei “The Game” ist das Spiel Euer Gegner und ihr müsst es als Team besiegen. Dabei sind die Regeln denkbar einfach, aber machen das Spiel trotzdem nicht leicht. Alle zusammen müssen die 98 Spielkarten (mit den Zahlenwerten von 2 bis 99) auf vier Stapel in der Mitte ablegen, dabei gibt es zwei aufsteigende und zwei absteigende Stapel. Jeder Spieler muss bei seinem Zug mind. zwei Karten spielen, die auf die entsprechenden Stapel abgelegt werden, dabei dürfen die Lücken zwischen zwei Zahlenwerten beliebig groß sein, aber sollten so minimal klein sein um eine Chance zu haben gegen das Spiel zu gewinnen.

ist und genau dies macht es schwierig. Denn man weiß nie, ob der Zug vom Vordermann seinen geplanten Zug nicht doch komplett zerstören kann. “The Game” ist fies, spannend, unvorhersehbar und macht süchtig. Der Diözesanausschuss hat es schon ausprobiert und für gut befunden. Kosten: 7,99 Euro Alter: ab 8 Jahren Spieleranzahl: 1-5 Christian Biesemann

Die Herausforderung an “The Game” besteht in der guten Kommunikation miteinander, wobei bei der Kommunikation das Nennen von Zahlenwerten verboten

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Aus dem Diözesanverband

Diözesankonfernz 2015

An dieser Stelle folgt für Euch - alle Jahre wieder - von mir der Bericht zur DK. Ich versuche, denjenigen, die nicht vor Ort waren, einen möglichst guten Einblick zu geben und denen, die dort waren, Erinnerungen hervor zu rufen. Traditionell im November machten sich rund 100 KjGlerinnen und KjGler auf den Weg zur Jugendburg in Gemen, um dort über die Zukunft des geilsten Verbandes unter der Erde (oder so..?) gemeinsam zu diskutieren und zu beschließen. Freitagabend begann es mit einer zügigen Runde „1, 2 oder 3“, bei der die Neulinge über das Konferenzgeschehen aufgeklärt wurden. Anschließend wurden das gesamte Plenum, die Moderation und der Wahlausschuss begrüßt und vorgestellt. Nach den Vorstellungsrunden begann es mit dem Jahresbericht. Bevor der offizielle Teil am Freitagabend mit dem freiwilligen Finanzbericht abgeschlossen wurde, stellte Biese die zukünftige Projektarbeit in unserem Verband vor und eröffnete eine Umfrage, zu der alle KjGler/-innen über ein Projekt für die Jungen Erwachsenen abstimmten konnten. Inoffiziell wurde der Freitagabend natürlich im Burgkeller beendet, bei dem die Delegierten ins Gespräch kommen und sich miteinander austauschen konnten. Am nächsten Morgen ging es schon früh mit dem Impuls

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weiter. Direkt im Anschluss fuhren wir im Plenum und in Kleingruppen mit dem Jahresbericht fort. Es wurden vor allem die Jahreshauptthemen, wie z.B. das KjG & DU-Battle, die Schulungsarbeit und Öffentlichkeitsarbeit in den Kleingruppen behandelt. Auch die ersten Anträge wurden schon beschlossen: Die DK 2016 wird wieder am dritten Novemberwochenende stattfinden und eine Projektarbeit zum Thema „Menschen auf der Flucht“ soll gestartet werden. Nach der Mittagspause gab es noch den Finanzbericht für alle, der Jahresbericht wurde abgeschlossen und es wurdebeschlossen, dass es Mitgliedsausweise nach verschiedenen Etappen der KjG-Mitgliedschaft geben soll. Im Verlauf des Nachmittages standen die Verabschiedungen an. Unsere vier, nun ehemaligen, wunderbaren Diözesanleitungen wurden nach einigen Jahren Amtszeit, mit vielen warmen Worten, einigen Spielchen und Aufführungen und natürlich Erinnerungsgeschenken gebührend verabschiedet. Die Tränen flossen wie Wasserfälle und das nicht nur bei den verabschiedeten vier Personen, sondern auch beim Publikum. Nach dem Gottesdienst in der Michaelskapelle gab es das ersehnte Buffet, auf welches noch eine weitere Einheit der Verabschiedung folgte. In drei Stunden hat man schließlich nicht


Aus dem Diözesanverband

genug Zeit, um vier DLer und vier DAlis zu verabschieden… Anschließend konnte die Party in der Aula steigen! Der Sonntagmorgen startete wieder mit einem Impuls. Anschließend ging es mit den Wahlen weiter. Schließlich galt es, die verabschiedeten DLer und DAlis zu ersetzen. Los ging es mit der DL-Wahl, bei der sich Thiemo Koop und Hanno Rother für das Amt vorstellten, sich den Fragen des Plenums stellten und auch eine Personaldebatte abwarten mussten, bevor beide in das jeweilige Amt gewählt wurden. Ebenfalls spannend wurde die Wahl für die zu besetzenden Ämter im DA. Hier standen elf geeignete Kandidaten für neun freie Plätze zur Wahl. Nachdem auch diese Kandidaten sich vorstellten, die Fragen aus dem Plenum beantworteten und die Personaldebatte abwarteten, wurden Lena Kölker und Lukas Klein-Wiele in ihrem Amt bestätigt. Dazu wurden Annika Kuypers, Sarah Hecker, Theresa Huntemann, Felix Elbers, René Ketzer, Simon Brox und Simon Feld in den DA gewählt. Leider hat es an Stimmen durch die Vielzahl an Kandidaten für Sofie Telohe und Lena Busemeier nicht gereicht, beide haben sich aber tapfer geschlagen. Zuletzt standen noch die Wahlen für die Ämter Wahlausschuss, Kassenprüfer und BUKO-Delegation an, die ebenfalls besetzt wurden.

Im Nachmittag wurden die übrigen Anträge behandelt. Die Satzungsänderung über die Erweiterung der Aufgaben der Pfarrleitung wurde angenommen und nach einiger Diskussion, Änderungen und Meinungsverschiedenheiten wurde auch der Antrag zur Projektveranstaltung angenommen. Diese wird nun im Jahr 2017 aus einer Rucksacktour durch Irland und Schottland für junge Erwachsene bestehen. Nachdem auch dieser Antrag verabschiedet wurde, fand die DK 2015 mit einem Dank an alle, die da waren und die dazu beigetragen haben, dass sie wieder eine ganz besondere DK gewesen ist ihr Ende. Eine kleine Flaschenpost durfte jeder mit nach Hause nehmen, in der er oder sie die KjG-Termine 2016 finden konnte. Ebenso gab es in diesem Jahr auch weitere Kleinigkeiten, die es sonst nicht gegeben hat. Schließlich ist nicht nur mir der große Karton auf dem Autodach, die überdimensionale Zeitung oder Botschaften auf Boden und an Türklinken aufgefallen. Ich bin gespannt, was sich hierzu unser Phase 3 Team noch weiteres hat einfallen lassen und freue mich jetzt schon auf die nächste DK! Regina Bußmann

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Aus dem Diözesanverband

DL´er verabschieden sich

Guckloch: Wie habt Ihr Eure DL-Zeit erlebt, welche Themen waren Euch besonders wichtig? Biese: Es war immer ein komisches Gefühl einfach mal Chef zu sein, ab dem Zeitpunkt der DK vor zwei Jahren musste ich auf einmal Anweisungen geben, Zeug unterschreiben und Leitungsaufgaben übernehmen. Das dauert eine ganze Weile bis man das begreift, aber dann macht es Spaß und man freut sich über jede Begegnung mit KjGlerinnen und KjGlern vor Ort und deren Arbeit und entwickelt daraus Gedanken, Ideen und Einstellungen wie man seine Arbeit als Diözesanleitung machen kann. Mein Lieblingsthema war die Mitgliedergewinnung, auch wenn ich das Aufgabengebiet in diesem Jahr aufgrund von KjG & DU Phase II an André abgegeben habe. Meist war ich dennoch derjenige, der die aktuelle Mitgliederzahl im Kopf hatte. Aber auch das Burgfest war mir wichtig, denn da fing für mich alles irgendwie an. Anne: Ich habe meine DL-Zeit als sehr turbulent, ereignisreich und nie langweilig erlebt. Es war eine sehr schnelllebige Zeit und es gab viel zu tun was gleichzeitig geschehen musste, z.B. Entscheidungen treffen. Das Verrückte dabei ist, dass die KjGle vor Ort davon wenig mitbekommen und das Gefühl entstehen könnte, auf DV-Ebene braucht alles ewig. Ein Thema welches mir von Anfang an wichtig war und immer noch ist, sind die Kinder in unserem Verband. Und damit auch das Mitbestimmungsrecht der Kids in der KjG. Ich habe mich bei der Kinder-Diözesankonferenz, beim Kinderwochenende, in Vorbereitung von Leitungsrunden für Mitgliederversammlungen und bei der Durchführung

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von Mitgliederversammlungen dafür eingesetzt. Ich habe Förderanträge geschrieben, wir haben uns bei der goldenen Göre beworben und versucht bei Promis mit dem Thema Kinderrechte zu landen. Alles das habe ich super gerne gemacht und brenne dafür! André: Meine DL-Zeit war mit Abstand eines der besten Erlebnisse in meinem Leben. Sicher, es war auch manchmal anstrengend, aber ich kann wirklich von mir behaupten, dass ich es mit ganzem Herzen und sehr, sehr gerne gemacht habe. In meiner Zeit waren mir besonders die Öffentlichkeitsarbeit, die Mitgliedergewinnung und die Finanzen der KjG ein Anliegen. Guckloch: Mit welchen Gedanken geht Ihr in das DKWochenende, fällt Euch der Abschied schwer? Biese: Ich gehe eigentlich mit recht positiven Gedanken in die Diözesankonferenz, denn ich weiß, dass es weiter geht. Ich glaube es wird sich im Diözesanverband ein bisschen was verändern, aber wir wären ja nicht ein Kinder- und Jugendverband wenn sich nicht andauernd etwas verändert. Ich habe leider keine Ahnung was ich im nächsten Jahr beruflich mache und wie viel Zeit ich dann noch für die KjG habe. Aber ich glaube, wenn ich wüsste, dass ich neben dem Beruf noch etwas in der KjG machen kann, dann würde mir der Abschied leichter fallen. Aber mir fällt ja immer wieder irgendein Quatsch ein, den ich machen kann. Anne: Das DK-Wochenende ist für mich eine große Herausforderung. Mit Leidenschaft an Themen zu diskutieren


Aus dem Diözesanverband

zu denen ich eine Haltung habe und von denen ich glaube zu wissen was gut für die KjG als Verband ist und trotzdem gleichzeitig loslassen zu müssen und wollen und bei der Umsetzung eher weniger dabei zu sein: Das ist schwer und hart für mich. Und ja der Abschied fällt mir unendlich schwer.

freie Meinungsäußerung und nach diesem Erlebnis habe ich gemerkt, dass, wenn etwas gegen meinen Gedanken von Mitbestimmung und Demokratie geht, ich mir nie wieder selber und auch von niemanden anderen mein Recht auf freie Meinungsäußerung nehmen lassen werde.

André: Im Moment denke ich, dass es einfach eine gute Konferenz werden soll. Sicherlich bin ich etwas nervös, was mich Samstag erwartet und bestimmt fließt das ein oder andere Tränchen, aber das ist eher Nebensache. Ich freue mich einfach wie jedes Jahr auf die DK.

André: Mit meinem Wissen von heute hätte ich mir definitiv einen eigenen Fitnesstrainer anheuern sollen. Wenn man so oft nach Münster pendelt und dort noch leckeres Essen bekommt, bleibt es nicht aus, dass einige Kilos dazu kommen.

Guckloch: Welches war Euer persönliches Highlight in Eurer DL-Laufbahn? Biese: Ich habe zwei absolute Highlights in meiner DLLaufbahn, zum Einen war es der Moment im Jahr 2014 als klar wurde, dass wir mehr als 5.000 Mitglieder haben und daraus resultierend einer der wenigen Jugendverbände in Deutschland mit steigenden Mitgliedszahlen sind. Und mein zweites Highlight war das Burgfest in diesem Jahr. Besonders die Stimmung im Innenhof war unglaublich und werde ich hoffentlich - nie vergessen. Anne: Ein Highlight als Veranstaltung war für mich die 72hAktion: Es war grandios die KjG-Gruppen besuchen zu können, von vielen ge- und erkannt zu werden und von manchen gar nicht. Es war toll, Zeit in der DL zu verbringen, mal ganz in Ruhe und ohne mehrere Themen aufeinmal vor sich zu haben. Für mich persönlich war es jedes mal ein Highlight vor Menschen stehen zu dürfen und von der KjG zu sprechen, wie beim Bichofsabend vom BDKJ und auch auf Burgfesten vor so vielen KjGlerinnen und KjGlern stehen zu dürfen und das Gefühl zu haben: „Die finden gut was ich da tu.“ Nichtzuletzt war das letzte Burgfest und mein gemeinsamer „Auftritt“ mit Jule von der DPSG etwas sehr, sehr Tolles! André: Es waren viele Highlights dabei, doch etwas ganz Besonderes war die Gründung der KjG Kirchhellen, die ich mit betreuen durfte. Es war wirklich toll bei der Gründung dabei zu sein und in den letzten Jahren zu sehen wie diese Gruppe sich entwickelt. Guckloch: Hättet Ihr gerne etwas anders gemacht oder ganz sein gelassen? Biese: Ein paar Kleinigkeiten hätte ich gerne anders gemacht, aber auch nur aufgrund von meinem Perfektionismus. Beispielsweise: Unser Anmeldeverfahren vor dem Burgfest 2015 gründlich ausprobiert oder bei der Battleauslosung ein paar Begegnungen anders gelegt. Aber alles in allem bin ich ganz zufrieden. Anne: Ich glaube ich wäre gerne eher Diözesanleiterin gewesen und dann vielleicht zwei Jährchen länger. Und ganz sein gelassen, ja da gibt es etwas. Es ging damals um

Guckloch: Gab es für Euch aufreibende Situationen und wie habt Ihr sie gemeistert? Biese: Es gab schon ein paar Situationen die mich gefordert haben, aber mit der Zeit lernt man damit umzugehen und ruhiger zu werden. Meist habe ich jemanden aus dem Büro dazu gezogen und mir erst einmal Infos geholt, denn es gibt kaum eine Situation, die nicht einer im Büro schon erlebt hat. Anne: Aufreibende Situationen gab es, ich würde sagen Millionen... machmal half bei mir Handauflegen oder einfach auch mal nix. Ich glaube fast jeder kann sich an eine Situation mit mir erinnern, die Aufreibend war... André: Klar gab es die, aber da heißt es einfach mal Augen zu und durch und daran arbeiten. Guckloch: Wie geht es nach Eurer Amtszeit für Euch weiter? Was macht Ihr ohne KjG-Termine?! Biese: Ich habe keine Ahnung wo mich mein Elektroingenieurtitel hintreibt und wie viel Zeit ich dann habe. Für Projekte, auf die ich Lust habe bleibt mir ja immer noch die KjG Friemersheim, die ich nerven kann. Aber da ich immer irgendwelche Ideen im Kopf rumschwirren habe, wirds bestimmt nicht langweilig. Anne: Ich nehme jetzt BDKJ-Termine wahr...Scherz... naja ich bin noch in Arbeitsgruppen vom BDKJ und habe auch nicht vor, hinter der KjG einen Haken zu machen. Wie ich kann und willkommen bin würde ich schon an der ein oder anderen Stelle noch ein bisschen KjG-Arbeit machen. Ansonsten nehme ich wohl bald Gesangsunterricht... André: So ganz ist die KjG ja nicht weg. Bis zur nächsten Bundeskonferenz darf ich noch mein Amt im Verwaltungsrat der Bundesebene ausfüllen und so ganz werde ich die KjG sicher nicht verlassen. Aber jetzt heißt es für mich erst einmal zur Ruhe zu kommen und ein paar neue Hobbys zu suchen. Sport wird bestimmt eines davon.

(Fortsetzung auf Seite 12)

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aus dem Neues AusDiozesanverband dem Diözesanverband

...Fortsetzung Guckloch: Was wird Euch nach Eurer Amtszeit am Meisten fehlen? Biese: Ich glaube am meisten werden mir tatsächlich irgendwelche Sitzungen fehlen. Wir waren in der DL und im DA immer fleißig am Diskutieren und das mit Herzblut. Das werde ich so schnell nicht mehr haben.

Ach... falls jemand von Euch jemals mit dem Gedanken spielen sollte als DL zu kandidieren. Ich kann Euch nur raten: MACHT ES! Guckloch: Vielen lieben Dank für Eure Antworten und alles Gute und Gottes Segen für Eure Zukunft.

Anne: Mein Auto...mit dem werde ich viel, viel weniger zeit verbringen. André: Mir werden vor allem die Leute im Büro fehlen. In den Jahren sind wir meiner Meinung nach schon so etwas wie eine kleine Familie gewesen und das wird sicherlich fehlen. Aber auch die tollen Personen und Gespräche die man auf den ganzen KjG-Veranstaltungen treffen bzw. führen konnte werde ich vermissen. Guckloch: Möchtet Ihr den KjGlerinnen und KjGlern noch etwas mit auf den Weg geben? Biese: Tatsächlich habe ich zwei Dinge in der KjG gelernt, die ich Euch mitgeben möchte. Auch wenn es komisch klingt und das so Weisheiten sind, wie man sie in einem Glückskeks lesen kann. Aber ich glaube, diese beiden Dinge haben mich dazu gemacht was ich jetzt bin. In der KjG leben wir die Mitbestimmung und das sollte man auch nutzen. Denn es bringt meist nichts sich nur über Dinge zu beschweren, wenn man nicht versucht, die Dinge besser zu machen. Und das Zweite ist: Schaut über den Tellerrand und sucht einfach mal die Erfahrungen von anderen KjGlern. Denn als KjG sind wir ein riesen Netzwerk und es macht einfach nur richtig viel Spaß. Ich bin 2006 als einziger aus meiner Pfarrgruppe zum Burgfest gefahren und war sofort Teil einer riesigen Gemeinschaft. Das Gleiche habe ich auf dem LAG-Großevent in Dortmund erlebt oder bei Heldenwelten der KjG Freiburg. Und genau dafür bin ich dankbar. Anne: Die KjG ist etwas absolut Wertvolles. Nutzt all Eure Möglichkeiten, Euch einzubringen und mitzugestalten. Egal ob es in der Gruppenstunden, im Ferienlager, in der Pfarrgruppe, im Kreis oder auf DV-Ebene ist. Ihr könnt die Welt zwar damit nicht retten aber ein kleines Stückchen besser machen. André: Ich danke allen, die meinen Weg in der KjG begleitet haben für die wirklich tolle Zeit. Unser Diözesanverband ist gerade wirklich in einem guten Zustand, wie ich so schön sagen darf. Es wird viel diskutiert, viele Ämter sind besetzt und wir werden immer mehr. Es ist schön das miterleben zu dürfen. 12

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Titelthema

FLiegender DL-Wechsel: Thiemo stellt sich vor Guckloch: Lieber Thiemo, herzlichen Glückwunsch zur Wahl als Diözesanleiter. Thiemo: Vielen Dank. Ich freue mich über die Wahl zum neuen Diözesanleiter der KjG im Bistum Münster. Auch wenn nicht viele Alternativen zur Auswahl standen, geben mir die vielen Zustimmungen bei der Wahl oder bei Gesprächen an dem Wochenende Energie für die Arbeit, die jetzt auf mich zukommt. Guckloch: Im Büro kennen wir Dich schon, da Du bei uns ein FSJ gemacht hast, magst Du Dich für die Leser kurz vorstellen? Thiemo: Ich bin eine männliche Person mit einer Körpergröße von 180 cm und einem Gewicht, das dem BMI von 26 entspricht. Ich komme aus der schönen Seestadt Haltern am See und konnte bei meiner Erstkommunion die KjG kennenlernen. Der Kreis Recklinghausen war meine erste Station in der Strukturerkundung des Diözesanverbandes. Danach folgte, durch intensives Zureden von dem damaligen Diözesanleiter Max Wortmann, die erste DK. Mit dem FSJ konnte ich die KjG noch mal neu kennen und schätzen lernen. Seitdem bin ich in einigen Teams (Schulungsteam, Sinnspürerteam, KjG und Du Phase III Team) vertreten.

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Guckloch: Das hört sich so an, als wenn Du immer andere Personen neben dir hattest, die Dich für den nächsten Schritt motiviert oder Deine KjG-Zeit so füllend gestaltet haben. Thiemo: Da hast Du Recht. Als ich noch Gruppenkind war und in meinem ersten Jahr als Leiter habe ich sehr viel durch meine Gruppenleiter lernen dürfen. Die waren für mich ein Vorbild und haben mir oft wertvolle Tipps gegeben, die mir in der Leiterrunde geholfen haben. Teilweise heute noch. Guckloch: Und welche wären das? Thiemo: Zum Einem man selbst zu sein, trotzdem für die Leiterrunde da zu sein und durch Anwesenheit und Anpacken zeigen, dass man sich auf mich verlassen kann. Weiter habe ich ein paar Sachen zum Thema Leitung lernen dürfen. Ich war, was das Thema Leitung anging, zu Beginn meiner Leiterzeit noch ein Küken. Da konnte ich mir einiges von meinem Gruppenleiter als Pfarrleitung abschauen. Guckloch: Das klingt so, als wenn die KjG nicht nur eine Zeit mit viel Spaß und Freude ist, sondern auch ein riesen Lernfeld für Dich. Thiemo: Auf jeden Fall! Ich wünsche jedem diese Erfahrung. Genau das ist ein riesen Gut, dass die KjG als Jugendverband fördert. Das kann keine Schule oder Uni lehren. Guckloch: Wenn Du schon von Schule und Uni redest. Was machst Du eigentlich gerade? Thiemo: Im Moment studiere ich Wirtschaftsinformatik an der Universität in Münster und wohne seit Februar auch in der schönen Studentenstadt. Guckloch: Das klingt ja gar nicht so … Thiemo: So fangen viele den Satz an. Ich glaube, dass ich trotzdem viele Blickwinkel aus meinem Studium in die KjG einbringen kann, auch wenn es nicht in dem Bereich Pädagogik oder Theologie fällt. Falls Ihr dazu fragen habt, dann schreibt mir doch einfach eine Mail (thiemo.koop@kjgmuenster.de) oder sucht mich auf Facebook. Guckloch: Vielen Dank für das Interview und bis bald!

Anm. der Redaktion: Das Interview hat Thiemo quasi mit sich selber geführt. Hat es Euch nicht gefallen? Gerne stellt er sich für Dich noch mal zur Verfügung. Meldet Euch gerne bei ihm!

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Aus dem Diözesanverband

Guckloch: Wer bist Du und woher kommst Du, magst Du Dich kurz vorstellen? Hanno: Glück Auf! Ich bin Hanno Rother ausm Ruhrpott und bin seit August Burgkaplan auf der Jugendburg Gemen. Vor 34 Jahren erblickte ich im wunderschönen Bottrop das Licht des Kreißsaals und bin dann im fast ebenso schönen Dorsten aufgewachsen. Im zarten Alter von 6 Jahren habe ich den Kindergarten erfolgreich abgeschlossen, mit der Qualifikation eine Grundschule zu besuchen. Auch die vier Jahre der Bildung habe ich erfolgreich absolviert. Und weitere neun Jahre später (ja damals war es noch G9!) habe ich als erster Jahrgang in diesem Jahrtausend meine allgemeine Hochschulreife erworben. Im Anschluss habe ich dem Staat gedient (auch das war damals noch Pflicht) und habe als Rettungssanitäter bei der Feuerwehr meinen Zivildienst geleistet. Anschließend habe ich einen Studienexkurs nach Aachen an die RWTH gewagt und habe dort nach nur zwei Semestern mein Bauingenieurstudium erfolgreich abgebrochen. Mein Studium der Theologie habe ich in Münster aufgenommen, wo ich auch in der EDV-Abteilung der Fakultät gearbeitet habe und ehrenamtlich im Gemeinderat (und dessen Geschäftsführenden Ausschuss - GA) der KSHG (Katholische Studierenden- und Hochschulgemeinde) aktiv war. 2009 wurde ich dann als Diplomtheologe (auch das war damals noch der Abschluss) in das Städtchen Straelen am Niederrhein geschickt, um dort als pastoraler Mitarbeiter und später als Diakon Dienst zu tun. Nach der Priesterweihe 2011 wurde ich Kaplan in Ahaus und 2015 dann Burgkaplan. Außerdem bin ich seit 2013 im Priesterrat der Diözese tätig und auch dort im GA. Seit Ende November bin ich durch die Wahl auf der Diözesankonferenz nun auch Geistlicher Leiter des Diözesanverbandes der KjG. Guckloch: Wie hast Du die KjG kennengelernt, bzw. wie bist Du auf die KjG gekommen, hast Du eine KjG-Vergangenheit? Hanno: Die KjG habe ich zunächst einmal kennengelernt, als ich auf dem WJT 2005 in Köln die Bühne der KjG mit einer Freiwilligengruppe mitbetreuen durfte. Dann habe ich mich eingelesen, einmal für eine Hauptseminararbeit über die Jugendverbandsarbeit im Rahmen eines 14

Hanno Stellt sich vor Pastoraltheologieseminars an der Uni und schließlich noch einmal vertieft, als mir die Stelle als Burgkaplan übertragen worden ist. Mein Wissen über die KjG ist also lediglich ein angelesenes, ich bin in meiner Jugendzeit nicht mit der KjG in Kontakt gekommen, da es keine Pfarrgruppe in meiner Heimatgemeinde gibt. Die Jugendverbandsarbeit ist mir aber kein unbekanntes Feld. Seit 27 Jahren bin ich bei der DPSG. Ich weiß, dass das in der KjG traditionell nicht gern gehört wird, aber ich kenne auch nette Fans von den SchwarzGelben aus der Nähe von Lüdenscheid ;-). Guckloch: Was genau ist Deine Aufgabe in der KjG? Hanno: Bei der Personalbefragung auf der DK bin ich gefragt worden, wie ich das K der KjG hochhalten möchte. Ich glaube, dass es spannend ist in einem Verband gemeinsam den Glauben zu leben. Das beinhaltet freilich auch, gemeinsam auf der Suche zu sein. Und vertut Euch nicht, auch als „professionell Glaubender“ bleibt man auf der Suche. Ich sehe von daher meine Aufgabe darin, mit Euch gemeinsam zu suchen, wie wir das K der KjG in unserer Diözese leben können. Welche Aufgaben mich sonst noch so konkret erwarten weiß ich noch nicht, aber ich bin gespannt. Guckloch: Hast Du Ziele oder Dinge, die Du hier in Angriff nehmen möchtest? Hanno: Ich will mich zunächst in den Verband einfinden und erfahren, wie die KjG in Münster so „tickt“. Dann kann ich weiter sehen, was so ansteht. Ich bin neugierig auf die Menschen in der KjG und ich hoffe, dass auch die KjGlerinnen und KjGler neugierig darauf sind, was die kommenden Jahre so für uns bereit halten. Ich bin nämlich überzeugt, dass wir in einer der spannendsten Zeiten der letzten Jahrhunderte leben, was die Entwicklung der Kirche angeht. Guckloch: Wie kann man Dich in der KjG am besten erreichen? Hanno: Meine Mailadresse tut es schon: hanno.rother@kjgmuenster.de Das ist wahrscheinlich eine der besten Lösungen, da ich keine festen Bürozeiten haben werde. Ansonsten bin ich auch auf facebook oder ab und an kann man auch etwas über twitter von mir sehen (@dienerderfreude). Wer mich unbedingt telefonisch erreichen muss, kann es über die Burgwache (02861/9220-10) versuchen, die Damen und Herren dort können im Zweifelsfall herausfinden, wann ich terminlich erreichbar bin. Guckloch: Wir wünschen Dir für Deinen Start in der KjG alles Gute und Gottes Segen. Schön, dass Du dabei bist, wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Euch! Hanno: Herzlichen Dank! Und ich freue mich auch.


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Hochzeitsstimmung im neuen DA Vor zwei Wochen erst gewählt worden und schon sitzt der neue DA motiviert und voller Tatendrang bei seiner ersten Sitzung am ersten Dezember-Wochenende auf der Burg. Es standen viele Themen an, z.B. wie man miteinander arbeiten möchte, welche Wünsche und Aufträge für das nächste Jahr von der DK mit auf den Weg gegeben wurden, eine Mitgliederversammlung wurde abgehalten und die Pfarrgruppenzuständigkeiten wurden neu aufgeteilt. Ein sehr großer Aspekt war auch das Kennenlernen der DAlis untereinander. Wie man bereits dem DK-Bericht entnehmen kann, hat es einen großen Wechsel im Diözesanausschuss gegeben. Natürlich kannte man sich bereits von der DK und verschiedenen anderen Aktionen, entweder schon lange oder gerade erst, mehr oder weniger. Damit ein gutes Miteinander herrscht, nahmen gute Freunde der KjG, Detlef und Annelise, ihre Petersilienhochzeit nach 12,5 Jahren Ehe zum Anlass, gemeinsam mit dem neu zusammengesetzten DA zu feiern. Die Gäste wurden aufgefordert, Hochzeitsspiele vorzubereiten und somit herrschte am Freitagabend bereits ein grünes Treiben im weißen Saal der Burg. Bei einem leckeren Buffet kamen alle bereits gut ins Gespräch und immer wieder fand ein Spielchen, welches die Gäste in Gruppen vorbereitet hatten, statt. Die gute Stimmung von Anfang an, die Spielchen und weitere kleine Aufgaben rundeten den ersten Abend bereits perfekt ab. Am Samstag und Sonntag waren alle, trotz der langen Hochzeitsfeier und einem Besuch auf dem örtlichen Weihnachtsmarkt, weiterhin voller Tatendrang und es gab beim Tagen eine gute, konstruktive Stimmung, die dazu half, die anstehenden Punkte gut durchzuarbeiten. Neben der vorbereiteten Tagesordnung hatte der DA es

sich nicht nehmen lassen, auch schon Punkte zu behandeln, die erst bei nächsten Treffen intensiver bearbeitet werden sollen. Z.B. Findet der DA es auch wohl wichtig, sich bereits mit der Ideenfindung für die erweiterte Einsetzung der Mitgliedsausweise zu befassen: Dieser lässt sich zum Beispiel hervorragend dazu nutzen, einen wackelnden Stehtisch auf dem Weihnachtsmarkt zu stabilisieren (und ist dabei auch noch umweltfreundlich) und man kann ihn auch sehr gut beim Tischtennis nutzen, sollte man mal den Schläger verlegt haben*. Nachdem am Sonntag als Abschluss die Reflexion stattfand, war allen klar, das Wochenende war ein großartiger Einstieg für das neue Team in die zukünftige Arbeit. Bei der Verabschiedung freuten sich bereits alle auf das nächste Wiedersehen und die Vorfreude darauf wird sicher auch die Motivation noch weiter steigern – find ich auch wohl wichtig! Regina Bußmann * An dieser Stelle möchte der DA anmerken, dass kein Mitgliedsausweis zu Schaden kam und dennoch in seiner Funktion äußerst hilfreich und wertvoll gewesen ist.

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NEUES AUS DEM DIÖZESANVERBAND

Willkommen in der Diözesanstelle

Guckloch: Wer seid und woher kommt Ihr, mkönnt Ihr Euch kurz vorstellen? Philipp: Hallo liebe Gucklochleserinnen und -leser! Ich heiße Philipp, bin 28 Jahre alt und komme aus Rhade, das ist ein wunderbares Dorf im Dreieck zwischen Münsterland, Ruhrgebiet und Niederrhein. Die letzten viereinhalb Jahre habe ich in dem großen Dorf Münster gelebt und Theologie studiert. Vorher hat mich mein Weg schon über die Großstadt Essen (da hab ich meine Ausbildung zum Bankkaufmann gemacht) und Gemen (als einer der letzten Zivis auf DER Burg) geführt und erst vor Kurzem bin ich nach Dülmen gezogen. Um jetzt noch den Steckbrief komplett zu machen, muss ich wohl erzählen, dass ich viel lese und sehr gerne Musik mache – ich spiele Gitarre und Trompete. Ansonsten genieße ich die Zeit mit der besten Freundin aller Zeiten und meinen Freunden aus Münster, Rhade und Umgebung. Inga: Ich heiße Inga Troost, bin 25 Jahre alt und komme aus Oberhausen, also dem schönen Nachbarbistum Essen. Ich habe in Dortmund meinen Master im Grundschullehramt gemacht und bin nach einem Jahr an einer Dorstener Grundschule jetzt bei der KjG Münster gelandet. Laura: Huhu! Ich heiße Laura, bin 19 Jahre alt und komme aus dem überschaubaren Emsdetten. Frisch aus der Schule, bin ich ins KjG Büro gehüpft und mache jetzt hier mein FSJ. Guckloch: Wie habt Ihr die KjG kennengelernt, bzw. wie seid Ihr auf die KjG gekommen, habt Ihr eine KjG-Vergangenheit?

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Philipp: Die KjG habe ich – wie kann es anders sein – auf der Burg kennengelernt. Als Zivi habe ich eine riesige Jubiläumstorte in den Rittersaal geschleppt und bei einer genialen Party bis in die frühen Morgenstunden gekellnert. Danach habe ich selber mal an zwei Veranstaltungen teilgenommen. Sehr gut erinnere ich mich an den sehr lustigen Krimi-Dinner-Abend zu Halloween, bei dem wir den Fall „Thomas Morus“ lösen konnten. Mitglied war ich da noch nicht, da es leider bei uns vor Ort einfach keine Pfarrgruppe gab… Inga: In der KjG bin ich schon seit 2003 Mitglied im Diözesanverband Essen und habe dort schon so ziemlich alles gemacht, was so geht (Leiterrunde, Gemeindeleitung, Bezirks-/Pfarrleitung, DA, Schulungsteam, BDKJ). Da mir das immer wahnsinnig viel Spaß gemacht hat, bin ich sehr froh, dass ich das ganze jetzt hier nochmal aus einer anderen Perspektive erleben und mitgestalten darf. Laura: Nein, ich habe keine KjG Vergangenheit. Ich bin seit meiner Kommunion Messdienerin und bin quasi zufällig auf die KjG gestoßen. Für mich war klar, dass ich mein FSJ nicht wie viele im Krankenhaus oder Altenheim verbringen möchte, sondern dass ich, wie auch in meiner Freizeit, gerne mit Kindern und Jugendlichen arbeiten möchte. Also habe ich mich nach möglichen Stellen umgeschaut und bin so auf die KjG gestoßen, worüber ich sehr froh bin. Ich würde sagen ein guter Zufall!


Neues Aus dem DIÖZESANVERBAND

Guckloch: Was sind Eure Aufgaben in der KjG?

Leben besser kennenzulernen.

Philipp: Seit Mitte August bin ich bei der KjG als Geschäftsführer angestellt. Das heißt ich bin vor allem für alle Finanz- und Versicherungsfragen zuständig. Wenn also in einem Ferienlager oder einer Gruppenstunde mal etwas kaputt geht, es Probleme bei der Finanzierung von Veranstaltungen oder Fragen rund um Bankangelegenheiten gibt, könnt Ihr mich ansprechen. Außerdem kümmere ich mich um alle Dinge rund um die hauptamtlichen Mitarbeiter und halte den direkten Kontakt zwischen DL, DA und Büro.

Inga: Ein Ziel, das ich mir gesetzt habe, ist, die Schulungsteamer bestmöglich in ihrer Arbeit zu unterstützen und das Kurskonzept mit ihnen gemeinsam so zu gestalten, dass die Teilnehmenden in den Kursen genau das bekommen können, was sie für ihre KjG-Arbeit brauchen. Ein Ziel für die Arbeit mit Jungen Erwachsenen ist es, tolle Angebote zu schaffen, von denen die Teilnehmenden noch lange begeistert erzählen.

Inga: Ich bin für die Schulungsarbeit und den Bereich Junge Erwachsene zuständig. Ich kümmere mich also um alles, was mit Kursen, Leitungshonorarkräften und dem Schulungsteam zu tun hat und bereite außerdem verschiedene Angebote für Junge Erwachsene vor. Für nächstes Jahr ist da z.B. eine Wochenendfahrt in Planung. Laura: Ich werde oft von Freunden, Bekannten oder Familie gefragt, was ich denn bei dieser KjG überhaupt mache. Meistens lautet meine Antwort in etwa so: Ich arbeite vorwiegend im Diözesanbüro. Dort bin ich unter anderem für die Mitgliederverwaltung mit zuständig, d.h. neue Mitglieder eingeben, andere herausnehmen. Ansonsten kümmere ich mich viel um das, was eben gerade so ansteht: Für Teamtreffen einkaufen gehen, bei den KJP-Abrechnungen helfen, Material für Kurse packen und und und... Ein weiterer Punkt ist die Schulungsarbeit, so habe ich in den Herbstferien bei meinem ersten Basic- und Know-How-Kurs hospitiert und werde auch bei den Kursen, die in der ersten Hälfte 2016 anstehen, dabei sein. Dazu kommt noch die Arbeit in Projektteams und das Planen, Organiseren und Durchführen von Veranstaltungen und Projekten wie dem Burgfest, auf das ich als „Neuling“, obwohl es noch weit weg ist, schon sehr gespannt bin.

Laura: Ich möchte das Jahr in und mit der KjG vor allem nutzen um viele neue tolle Menschen kennenzulernen, Erfahrungen hinsichtlich meiner Zukunft zu sammeln und ansonsten um ganz viel Spaß zu haben! Guckloch: Wie kann man Euch in der KjG am besten erreichen? Philipp: Das ist ganz einfach: Ich bin in der Regel von Montags bis Donnerstag im Büro in Münster. Ich freu mich sehr, wenn ihr hier mal rumkommt auf einen Kaffee, Wasser oder Cola. Sonst kann man mich auch anrufen (0251-495 500) oder eine Mail schreiben (philipp.soggeberg@kjg-muenster.de). Inga: Am besten bin ich Mo - Do unter 0251/495-501 oder unter inga.troost@kjg-muenster.de zu erreichen. Laura: Ihr könnt mich montags bis donnerstags meistens von 8.00-16.00 Uhr unter 0251/4956257 im Büro erreichen oder schreibt mir einfach eine Mail an fsj@kjg-muenster.de. ; ) Guckloch: Vielen lieben Dank für das Interview, wir wünschen Euch für Euren Einstieg und Eure Arbeit alles Gute und Gottes Segen!

Guckloch: Habt Ihr Ziele oder Dinge, die Ihr hier in Angriff nehmen möchtet? Philipp: Uii, die Frage ist gar nicht so einfach. Ich möchte vor allem, dass alle gemeinsam an einem Strang ziehen, die Stimmung im Büro gut ist und alle jeden Tag gerne zur Arbeit kommen. Im Moment bin ich in vielen Dingen noch dabei, mir selber einen Überblick zu verschaffen. Eine große Herausforderung wird jetzt der große Wechsel im Büro und der DL sein. Ich finde es sehr spannend, daran mitzuarbeiten, die KjG auch mit neuen Leuten immer weiter nach vorne zu bringen. Worauf ich mich dabei jetzt schon freue, ist der Rückblick nach dem ersten Jahr KjG, wenn ich einmal alles mitgemacht habe und wenn wir dann 6000 Mitglieder haben! Für mich selber freue ich mich nach wie vor darüber, dass ich nicht nur mit Zahlen jongliere, sondern auch mit ganz vielen tollen und netten Leuten zusammenarbeite und auch immer mal wieder „vor Ort“ sein werde, um das „wirkliche“ KjG-

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Neues aus dem Diözesanverband

Schulungsteamfortbildung Am letzten Oktoberwochenende stand für das mittlerweile 18 Teamer/-innen umfassende Schulungsteam und für die neue Bildungsreferentin Inga die Schulungsteamfortbildung für das Kalenderjahr 2015 statt. Wie in den vergangenen zwei Jahren in Kooperation mit der CAJ, sodass sich eine bunte Mischung an Teamenden aus allen Himmelsrichtungen am Freitag im Gilwell in Haltern traf. Als Referent begleitete Daniel Meyer zu Gellenbeck das Wochenende und gab Impulse für den Einsatz von erlebnispädagogischen Methoden in die Kursarbeit. Nach einer Bestandsaufnahme wurden gleich die ersten Übungen selbst ausprobiert. Vor allem die ausgiebigen Reflexionen brachten das Team weiter und so konnten auch bisher unbekannte Übungen gemeistert, sowie die passenden Verwendungszwecke entwickelt werden. Ein weiteres Element des Wochenendes war die Möglichkeit ,sich selbst durch einen erschwerten Niedrigseilparcour an seine Grenzen zu begeben oder in einem „Schwellengang“ anderthalb Stunden mit sich alleine in der Natur ohne ein Zeitgefühl oder ablenkende Medien zu verbringen. Wie das in der KjG so üblich ist, wurden die beiden Abende zum regen Austausch genutzt und besonders am Samstag gefeiert. Grund dafür war der Geburtstag von Laura, unserer FSJlerin, die an dem Sonntag ein Jahr älter wurde. Zum Abschluss der Fortbildung wurde in drei Workshops das Wissen vertieft, auf die Praxis umgemünzt, Handwerkszeug in praktischen Übungen gesammelt und der gezielte Einsatz von Varianten und Reflexionsmethoden überlegt. Zurückblickend war das Wochenende hilfreich für die Arbeit in den Kursen und auch für Einsätze in Leitungsrunden vor Ort, sodass das Schulungsteam für die kommenden Aufgaben gut gewappnet ist.

Lukas Klein-Wiele

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Neues Aus Dem Diözesanverband

Abschlussfahrt... Den Beschluss der Diözesanleitung, das Kinder- und Jugendstufenteam aufzulösen, nahm das Team zum Anlass, eine gemeinsame Abschlussfahrt zu organisieren. Ziel der Fahrt war die Stadt Köln. Geplant war der Tag mit einem Dankeschön-Battle mit und für Dorothee Schmerling - unsere langjährige Teamleitung, die uns immer motiviert und mit jeder verrückten Idee zuverlässig unterstützt hat. Da die meisten Aktionen ohne Doro nicht in dieser Art und Weise geglückt wären, war es einfach mal an der Zeit DANKE zu sagen. So brausten wir also mit einem Hop-On-Hop-Off-Bus durch die Stadt und nutzten die Stationen für kleine Battles zwischen Doro und je einem Teammitglied. Die zwölf Spielchen waren teilweise an die verschiedensten Aktionen der vergangenen Jahre angelehnt und ob Märchenquiz, Drei ???-Blackstory, Köln-Puzzle oder Schneemann-Kneten - komischerweise gewann Doro (fast) immer. Als Gewinn wurden ihr

Siegesmedaillen mit Fotos von den Teammitgliedern überreicht. Während des Tages schlich sich zusätzlich der Charakter eines Junggesellinnenabschieds ein, so dass wir es uns nicht nehmen ließen, unser einziges männliches Teammitglied hochleben zu lassen: „Auf unsere Braut Biese!“ Wer unser Team mal in Aktion erlebt hat weiß, dass wir immer mit sehr viel Spaß und Engagement dabei sind – so auch am vergangenen Samstag in Köln. Und obwohl es eine gelungene Abschlussfahrt war, blieb doch der traurige Abschied. Wir möchten uns bei allen bedanken, die unser Team unterstützt haben und ein herzliches Dankeschön geht auch an alle Teilnehmer/-innen unserer vergangenen Aktionen. Es war uns immer eine große Freude mit Euch – schön, dass Ihr dabei wart. Euer Kinder- und Jugendstufenteam

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KjG vor Ort

Ein Leben mit der Dialyse?

Lager der KjG kirchhellen Müde, aber glücklich stiegen am späten Samstagnachmittag die über 50 Teilnehmer/-innen des diesjährigen Ferienlagers der KjG Kirchhellen aus dem Bus, der sie aus dem sächsischen Lampersdorf (genau in der Mitte zwischen Leipzig und Dresden) zurück nach Kirchhellen gebracht hatte. Hinter ihnen lagen zwei Wochen (25.7. bis 8.8.) voller Spiel, Spaß und Spannung. Wie in jedem Jahr hatte eine Runde aus Betreuern zwischen 16 und 30 Jahren ein Programm auf die Beine gestellt, welches von sportlichen Wettkämpfen und Olympiaden bis zum Basteln von Gipsmasken allerhand Abwechslung bot. Natürlich wurden dabei auch wieder die beliebtesten Spiele wie Stratego und „Capture the Flag“ gespielt, worauf die Kinder sicher das ganze Jahr hin gefiebert hatten. Dazu gesellten sich Aktionen wie eine Nachtwanderung, zwei Lagerfeuer, das polarisierende 3-in-2 – bei welchem eine Stunde nur noch 40 Minuten dauert und so statt zwei sogar drei Tage stattfinden können – oder ein Nachmittagsausflug in das Schwimmbad „Platsch“ im benachbarten Oschatz.

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Das Gelände des Schullandheimes Lampersdorf bot außerdem allerlei Möglichkeiten zu spaßigen Freizeitaktivitäten, wie zwei Volleyballfelder, einen Fußballplatz und einen Spielplatz. Am meisten genutzt wurde aber wahrscheinlich der große Pool, in welchem die Kinder unter Aufsicht der Betreuer so oft wie möglich badeten, was aufgrund des sehr warmen Wetters vor allem in der zweiten Woche auch nur allzu ratsam war. Des Weiteren stattete die ganze Gruppe der Landeshauptstadt Dresden einen Besuch ab und warf dabei unter anderem einen Blick in die Frauenkirche. Von der Kuppel aus konnte man dann die Aussicht über die ganze Stadt genießen. Kulinarisch wurde die ganze Gruppe mit ausgezeichnetem Essen aus der Küche von Helga Laacks versorgt, die zusammen mit zwei Frauen aus dem Schullandheim jeden Tag keinen Wunsch offen ließ. Damit auch keine Zutat fehlte und das Gelände intakt blieb, agierte Martina Kleinschnieder wie immer im Hintergrund als Einkäuferin, Helferin und Retterin in letzter Not.


KjG vor Ort

Nach 65 Kästen Wasser, einem fast neu aufgestellten Hitzerekord bei fast 40 Grad und großem Spaß in der ganzen Gruppe ging es dann nach dem traditionellen Lagergericht und einer lange andauernden letzten Nacht wieder nach Hause, wo jeder wohl erst mal den fehlenden Schlaf nachholte und die Kinder sich den Rest der Zeit auf das neue Schuljahr vorbereiten konnten. Die Betreuer und Kinder freuen sich bereits auf das nächste Jahr, möge es wieder so lustig und abwechslungsreich werden! Björn Dobiasch

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aus vor KjG dem Ort Diozesanverband

Jubiläum der KjG St. Peter Rheinberg

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Bild: www.wunderweib.de

Die KjG St. Peter Rheinberg gibt es nun schon seit vielen Jahrzehnten. Jedoch konnte sie leider nie dauerhaft gehalten werden und so gründete bzw. reaktivierte sie sich oft aufs Neue. Die letzte Reaktivierung fand 1994 statt. Seit diesem Jahr können wir auf viele erfolgreiche Aktionen, steigende Mitgliederzahlen und erlebnisreiche Ferienfreizeiten zurückblicken. Wir Betreuer und unsere Leitung, Pastoralreferent Georg Welp, beschlossen, unser 20. Jubiläum gebührend zu feiern. So stürzten wir uns in die Vorbereitungen um ein gelungenes Fest auf die Beine zu stellen. Am 08. August diesen Jahres war es dann soweit. Wir hatten alle ehemaligen und aktuellen KjG Mitglieder sowie deren Familien und Freunde eingeladen. Am Mittag hatten wir ein Fest für alle Kinder organisiert, hier konnten viele verschiedene Angebote wahrgenommen werden wie z.B. das Gestalten eines Specksteins oder das Gravieren mit einem Lötkolben auf Holztafeln. Zudem gab es leckere Waffeln und viele weitere bunte Angebote. Am Abend wurde dann die offizielle Jubiläumsfeier mit einem Gottesdienst in der St. Peter Kirche eingeleitet. Die Messe hatte die KjG gemeinsam mit Georg Welp zum Thema „Einer für alle, alle für einen!“ gestaltet, da diese Aussage gut beschreibt wofür wir, die KjG, stehen. Mit viel Musik und einem selbst erstellten Film mit Fotos der KjG passend zum Thema, war der gut besuchte Gottesdienst ein voller Erfolg. Nach der Messe gingen alle gemeinsam zum Pfarrplatz,

welcher für die Feier bei bestem Wetter mit Lichterketten und Girlanden hergerichtet war. Für kühle Getränke war gesorgt und auch das leibliche Wohl kam dank der St. Michaelis Schützenbruderschaft nicht zu kurz, da diese netterweise für uns den Grillstand übernommen hatte. Das Ambiente und die Stimmung waren perfekt. Auf einer Leinwand liefen den ganzen Abend Bilder, angefangen von der Skifreizeit 1995 in Mutters, über das Segeln auf dem Ijsselmeer, bis hin zum Sommerlager 2015. Viele brachten zudem selber ganze Fotoalben mit und schwelgten gemeinsam in den schönen Erinnerungen. Unser Jubiläum war auf ganzer Linie ein voller Erfolg! Wetter, Verpflegung, Musik, Stimmung und Atmosphäre waren einfach einmalig gut. So haben wir uns alle auch sehr über die vielen herzlichen Rückmeldungen gefreut, die uns auf verschiedensten Wegen erreichten. Wir alle freuen uns sehr auf die nächste Feier, die sicherlich auch nach diesem Erfolg kommen wird und bedanken uns noch einmal von ganzem Herzen. Bei allen, die an diesem Abend mit uns gefeiert haben, in der Messe und auf dem Pfarrplatz. Bei allen, die etwas in unser Gästebuch geschrieben oder einfach nur an uns gedacht und sich nach langen Jahren wieder bei KjG gemeldet haben!

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Eure KjG Rheinberg


KjG vor Ort

HAVIXBECK ROCKT1 Wenn in Havixbeck die Horrorklinik öffnet, dann ist die KjG Havixbeck nicht weit. An Halloween wurde das Eva (Evangelisches Jugendzentrum) in Havixbeck in einen schaurigen Geistergang umdekoriert. Um es so gruselig wie möglich zu gestalten, trafen sich die Leiter/-innen der KjG Havixbeck schon mittags. Bereits ab 12 Uhr wurde das Gebäude in eine Horrorklinik verwandelt: Mit Siloplanen wurde ein Geistergang geformt ,der später mit Lichteffekten und Nebelmaschinen in Szene gesetzt wurde. Als am Abend die Horrorklinik öffnete, ließen sich die Kinder nicht abschrecken und wagten sich durch die Klinik zu gehen. Am Ende angekommen gab es dann eine Belohnung für alle Mutigen. Dafür wurden unter anderem Muffins gebacken und verziert, aber auch Schokoküsse und Äpfel wurden gruselig angerichtet. Rund 40 Kinder besuchten den Geistergang und berichteten nur Positives. „Nächstes Jahr komme ich wieder!“, sagte Fynn. Zusammenfassend kann man sagen, dass die Aktion ein voller Erfolg war und sich die investierte Zeit wirklich gelohnt hat! KjG Havixbeck ROCKT!

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Isa-Maja Kötter

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vOR oRT

Fairer Handel in der KjG Hl. Geist

So war’s… Ein erfolgreiches Jahr liegt hinter uns. Wir freuen uns über die viele Aktionen, die wir durchführen oder unterstützen konnten: Eine Weinprobe, der Ausschank nach der Ostermesse, der gemeinsame Fairtrade-Stand mit der Josefsgemeinde an Fronleichnam oder die Teilnahme am Tag der offene Tür im Familienzentrum Heilig Geist, um nur einige zu nennen. Wir freuen uns zudem, dass die Zusammenarbeit mit der ESPA (Evangelische Sozialpädagogische Ausbildungsstätte) immer umfangreicher wird. Der Schulkiosk dort wird von mehreren Schülern betrieben, die sich bewusst für eine breite Palette von fairen Snacks und Getränken entschieden haben, um eine Alternative zu den gängigen Pausensnacks zu bieten. So wird’s… Vor uns liegt noch die Adventszeit mit unserem großen Bücherflohmarkt. Zur Zeit sammeln wir Bücherspenden, sortieren hin und her und setzen die Preise fest. Bei unserem letzen Treffen mit der Fairhandelsgruppe haben wir über verschiedene Projekte diskutiert, die wir mit dem Erlös unterstüzen könnten. Die Wahl ist dann auf „Ein Rucksack voller Hoffnung“ gefallen. Ein ehemaliger Mitschüler von Philipp Schonhoff hat diese Aktion in Zusammenarbeit mit der AIDSHilfe und dem Straßenmagazin „draußen!“ für Münster ins Leben gerufen. Es werden Geld- und Sachpenden gesammelt, die dann in einem Rucksack an Münsters Obdachlose verteilt werden. Gerade im Winter ist natürlich besonders warme Kleidung wichtig. Aber auch Hygieneartikel, Batterien, Wäscheleinen, Schreibzeug oder Tiernahrung werden dringend benötigt. 24

Wenn Ihr mehr über dieses Projekt erfahren möchten, schaut auf Facebook unter „Ein Rucksack voller Hoffnung-für Münster“ vorbei. Voller Aufregung schauen wir auch schon ins Jahr 2016! Sebastian und Tobias Schonhoff werden im Januar zusammen mit Barbara Mackel und Dietmar Fedder vom Arbeitskreis Ghana im Januar nach Ghana aufbrechen. Dort besuchen sie unsere Partnergemeinde Bimbilla. Dort konnte, mit der Unterstützung unserer Gemeinde, eine neue Schule gebaut werden. Nun möchten wir uns vor Ort ein Bild machen, die Menschen kennenlernen und weiter mit diesem besonderen Austausch der Gemeinden voranschreiten. Momentan laufen schon erste Vorbereitungen: Einige Impfungen stehen an, die Flugtickets müssen gebucht und Pläne für die einzelnen Tage geschmiedet werden. Zum Schluss noch unser Wunsch für das nächste Jahr: Denkt an uns!! Wir haben ein breites Sortiment und können für Eure Aktion in der Gemeinde eine Bereicherung sein. Größere Bestellungen liefern wir auch bis vor die Haustür. Und falls Ihr Lust habt, uns aktiv bei unserem Fairkauf zu unterstützen, sprecht uns gerne an! Zu erreichen sind wir unter der Telefonnummer 0251/9197799, per Mail fairhandel@kjg-geist.de, auf Facebook oder direkt an unserm Stand. Es grüßt herzlich die KjG-Fairhandelsgruppe Heilig Geist


vOR oRT

fRIEMERSHEIMER fOOD-fESTIVAL Am 26.September fand auf Einladung der KjG Friemersheim zum ersten Mal das Friemersheimer Food Festival statt. Inspiriert von der Idee der Food-Truck-Festivals, sollte es an einem Ort möglich sein, viele verschiedene Gerichte zu probieren und zu genießen. Beim Food-Festival der KjG wurden die Gerichte nicht von professionellen Köchen aufgetischt, sondern von insgesamt zehn „Laien“, die sich im Vorfeld freiwillig dazu bereiterklärt haben. Die zehn Köche haben verschiedene Gerichte, wie Gemüse-Jalfrezi, Samosas, Wraps, Spagetti, Gelbes Curry oder Big-Mac-Salat, gezaubert und zur Verkostung freigegeben. Damit beim Food-Festival wirklich auch jeder satt wurde, hat die KjG noch zusätzlich einen vegetarischen Seelenwärmer (Gemüseeintopf) angeboten.

der ca. 70 Besucher seine Stimme für das leckerste Gericht abgeben. Diese wurden am Ende ausgezählt und der Koch vom leckersten Gericht wurde mit dem goldenen Kochlöffel ausgezeichnet. Gewonnen hat das gelbe Thai-Curry. Die KjG in Duisburg-Friemersheim denkt schon über eine Wiederholung des Festivals nach, aber vielleicht hat ja auch eine andere KjG Lust, diese Aktion auszuprobieren. Kleiner Nachtrag: Am Festivaltag selbst wurden zu Werbezwecken in der Friemersheimer Einkaufsstraße noch Schnapsgläschen mit Gerichten angeboten, damit Passanten mit einem Schluck das Food Festival miterleben konnten. Somit wäre bewiesen: Essen passt in jedes Gefäß. Christian Biesemann

Im Vorfeld des Festivals wurde festgelegt, dass die Portionsgröße auf das Volumen einer kleinen Kaffeetasse begrenzt ist, damit jeder Besucher die Möglichkeit hatte, alle Gerichte zu probieren. Wenn man sich durch alle Gerichte probiert hat, konnte jeder

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KINDER

Kinder

Nimmerland in Kinderhand Ein Wochenende auf der Jugendburg Gemen verbringen, ein Wochenende im Nimmerland bei Peter Pan leben, ein Wochenende nicht erwachsen werden und trotzdem oder gerade deshalb miteinander diskutieren, gegeneinander „kämpfen“ und füreinander da sein. So könnte ich das Wochenende im September mit vielen Kids aus dem KjG-Diözesanverband Münster beschreiben. Es war ein sehr besonderes Wochenende mit Kindern, die als Fremde kamen und als Freunde gingen. Das hört sich seltsam, ja sogar übertrieben an… aber so war es. Nachdem die Kids gemeinsam gegen Captain Hook „gekämpft haben“, sich die Nacht um die Ohren geschlagen haben, in hitzigen Diskussionen über Flüchtlinge und die Kinderrechte gesprochen haben und als Zeichen in die Welt Luftballons mit ihren wichtigsten Kinderrechten in die Luft steigen lassen haben, kann ich dies behaupten. Gemeinsam Spaß zu haben, abzustimmen und etwas zu erarbeiten schweißt zusammen. Und dies erleben nicht nur die Jugendlichen und jungen Erwachsenen in der KjG so, sondern auch die Kinder. Und gerade die Kinder, die an dem Wochenende das Nimmerland für sich entdeckt haben. Vielen Dank an die Stiftung Weitblick für die finanzielle Unterstützung. Danke an die Eltern die die Kinder zur Jugendburg gebracht haben und Danke ans Team, das den Kids ein tolles Wochenende ermöglicht hat. Anne Kersjes

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Kinder

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KINDER

Kinder

Eiswürfelangeln Benötigtes Material einen Bleistift oder einen kleinen Holzstock Wollfaden als Angelschnur ein Glas oder eine Schale mit kaltem Wasser Eiswürfel einen Salzstreuer

Ablauf Du würdest es nicht für möglich halten, dass Du nur mit einem Wollfaden an einem Bleistift Eiswürfel aus einem Glas angeln kannst? Dann probiere es einfach mal so: Zuerst knotest Du den Wollfaden als Angelschnur an den Bleistift (oder den Holzstock), so baust Du Dir Deine Eiswürfel-Angel. Nun legst Du einen Eiswürfel in das Glas oder die Schale hinein. Wenn Du nun die Angel auswirfst und den Faden auf den Eiswürfel legst, wirst Du ihn noch nicht herausangeln können. Hier hilft dir der Salzstreuer! Wenn Du ein wenig Salz auf die Oberfläche des Eiswürfels legst und einen kurzen Augenblick wartest, wirst Du den Eiswürfel angeln können!

Erklärung Die Angelschnur friert auf der Oberfläche des Eiswürfels fest. Das geschieht, weil Salz das Eis zum Schmelzen bringt. Deswegen setzt man im Winter ja auch Streusalz ein, um Straßen und Gehwege vom Glatteis zu befreien. Die Schnur sinkt dann ein wenig in den Eiswürfel ein und das Wasser das darüber läuft, friert gleich wieder auf dem kalten Eis ein.

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Kinder

Schwimmende Büroklammer Benötigtes Material eine Büroklammer ein Glas mit Wasser Spülmittel Ablauf Wenn Du eine Büroklammer vorsichtig (vielleicht mithilfe einer Pinzette) auf das Wasser legst schwimmt sie an der Oberfläche. Gibst Du nun einen Tropfen Spülmittel in das Wasser sinkt die Büroklammer sofort nach unten!

Erklärung Die Oberfläche des Wassers ist gespannt, wie eine Art Haut, die von dem Gewicht der Büroklammer nur leicht eingedrückt wird. Die kleinen Wasserteilchen ziehen sich nämlich gegenseitig an und erzeugen so eine Oberflächenspannung. Auf der Wasseroberfläche schwimmen nicht nur Büroklammern, sondern auch andere leichte Gegenstände wie Blätter oder kleine Zweige. Außerdem ist auch wichtig, dass das Gewicht der Büroklammer auf eine große Fläche verteilt ist. Eine Kugel, die genauso schwer ist wie eine Büroklammer, würde sofort nach unten sinken. Der Tropfen Spülmittel zerstört diese Oberflächenspannung des Wassers, die Teilchen dieser „Haut“ reißen auseinander und die Büroklammer schwimmt nicht mehr.

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Dies & Das

KjG & DU

BOCK auf geile Öff-Arbeit bei Euch?! sexygummistrumpf@kjg-muenster.de

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Dies & Das

Bilderrätsel Das Rätsel in dieser Ausgabe beschäftigt sich mit Begriffen rund um das Thema „Aus alt wird neu“.

Die Umlaute werden wie folgt ausgeschrieben: ä = ae, ü = ue, ö = oe. Viel Spaß beim Rätseln!

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Lösungswort

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Geistesblitz

Bild: Helene Souza/pixelio.de

Geistesblitz

Hast Du schon einmal gedacht: “Die Bibel ist ein uraltes Buch. Was geht sie mich heute eigentlich noch an?“ In einer Welt des atemberaubenden technologischen Fortschritts scheint die Bibel ein Überbleibsel aus einer früheren Zeit zu sein. Es stimmt, die Texte der Bibel sind 2000 bis 3000 Jahre alt! Und die Wurzeln dieser Geschichten, Lieder und Gebete reichen sogar noch viel weiter in die Vergangenheit zurück. Ich bin mir sicher, die Bibel ist kein veraltetes Buch. Bis heute ist sie ein „Bestseller“ auf dem Buchmarkt. Sie wurde in mehr Sprachen übersetzt als irgendein anderes Werk der Weltliteratur. Und nach wie vor fasziniert sie Menschen – überall auf der Welt. Denn die entscheidenden Fragen die uns bewegen, sind über die Jahrtausende hin dieselben geblieben. Menschen der Bibel erleben Freude und Leid, Hoffnung und Enttäuschungen, großes Vertrauen und quälende Zweifel. Sie fragen nach der Herkunft von Unrecht, Leid und Tod und nach den eigenen Grenzen, suchen nach dem Ziel ihres Lebens und stehen staunend vor den Schönheiten und Wundern unserer Welt. Fragen, die zwar die Selben sind, aber immer wieder neu aus einem neuen Umfeld einer neuen Zeit heraus gestellt werden. Hättest Dus gewusst? Kennst Du die folgenden Worte? Biblische Worte von damals aber in Deiner Welt, in Deinem Leben, im Heute verwendet? •etwas ausposaunen (Mt 6,2) •im Dunkeln tappen (Dtn 28,29) •mit Füßen treten (1 Sam 2,29) •die Hände in Unschuld waschen (Psalm 26,6) •auf keinen grünen Zweig kommen (Ijob 15,32) •alles hat seine Zeit (Kohelet 3,1) •ein Herz und eine Seele sein (Apg 4,32) •die Haare zu Berge stehen (Hiob 4,15) Spuren Gottes – Worte von damals - in Deinem Alltag Heute. Die Bibel kann uns helfen, Gottes Spuren in unserem eigenen Leben zu entdecken. Mach was draus. Simone Barciaga, -Geistliche Leiterin 32


Kontakte und Termine

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Fehlt Eure Gruppe oder habt Ihr Fragen zu den Zuständigkeiten? Dann nehmt gerne Kontakt mit dem Diözesanausschuss auf: da@kjg-muenster.de!

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