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Wirtschaft Kitzbüheler Anzeiger Schuften bis zum Umfallen Das wird die Devise für unsere Kinder sein, wenn unsere Politiker so weitermachen wie bisher. Der Vorschlag mit 70 Jahren in Pension zu gehen ist genau so unsinnig wie zu akzeptieren, dass heute noch Leute mit kaum oder knapp 50 Jahren in die (Zwangs) Pension geschickt werden und dann das durchschnittliche Pensionsantrittsalter mit 58 Jahren angegeben wird. Wir brauchen mutige Politiker die nachhaltige Entscheidungen treffen, die mit dem alten System aufräumen. Ich bin der Meinung, wenn jemand 45 Jahre in unser Pensionssystem eingezahlt hat, dann soll er in Pension gehen können. Einsparungen sind bei den staatlichen Managern zu machen, die wie zum Beispiel bei ÖBB und AUA, Betriebe durch Spekulation und Misswirtschaft in den Ruin getrieben oder schwersten finanziellen Schaden

Gottfried Strobl Obmann der Sparte Transport und Verkehr.  

Bild: WKO

zugefügt haben und dann noch mit Millionenbeträgen dafür belohnt wurden. Es versteht kein Mensch, warum auf der einen Seite für absolute Fehlleistungen vom Staat ohne mit der Wimper zu zucken belohnt, anstatt gestraft wird. Auf der anderen Seite sollen beispielsweise die Bauarbeiter bis 70 ihrem Beruf nachgehen. Ich habe das Gefühl, die Politik versucht herauszufinden wie weit man es treiben kann, bis das Fass zum überlaufen kommt. Irgendwann werden diejenigen, die immer brav und fleißig in den bodenlosen Topf gezahlt haben und jetzt dafür gestraft werden und auch unsere Kinder die bis 70 schuften müssen bis zum Umfallen, auf die Barrikaden gehen.  

meint Ihr Gottfried Strobl

www.wko.at/tirol/kitz • kitzbuehel@wko.at

Bei der Verkostung der „Edelweißen“: Wendelin Juen (Agrarmarketing Tirol), Hans Plattner (Metzgerei Hörtnagl), Thomas Ritzer (Küchenchef), Lhstv. Anton Steixner, Richard Hauser (GF Stanglwirt) (v.l.) Foto: Wechselberger

„Edelweiße“ - Die Tiroler Weißwurst findet Weg in die Gastronomie

Weißwurst auf tirolerisch Nach dem Motto „gewachsen und veredelt in Tirol“ stellen die Agrarmarketing Tirol, die Metzgerei Hörtnagl und der Stanglwirt Going die Tiroler Weißwurst „Edelweiße“ vor.

Going |  Bereits seit vergangenem Jahr im Fachhandel erhältlich, gibt es die Tiroler Weißwurst nun auch auf der Speisekarte beim Stanglwirt. Die „Edelweiße“ besteht aus 100 Prozent Tiroler Fleisch vom Vollmilchkalb und Hofschwein und soll nun in der

heimischen Gastronomie seinen Einzug finden. Die Weißwurst unterscheidet sich von ihrer bayerischen Schwester durch die leichte Knoblauchwürze, die sie vom wilden Bergschnittlauch bekommt.

„Regionaler Mehrwert“ „Wir Tiroler unterscheiden uns, dann sollen wir uns auch bei der Weißwurst unterscheiden“ so Richard Hauser, Geschäftsführer des Stanglwirts. Er möchte durch die Verwendung heimischer Produkte den „regionalen Mehrwert

erlebbar machen“ und freut sich, dass der Stanglwirt als erster Gastronomiebetrieb die „Edelweiße“ anbietet.

Bewusstsein für Tirol Die Kampagne „Bewusst Tirol“ wurde vor einem Jahr gestartet. Seither haben an die 150 Betriebe garantiert, vermehrt Milch und Milchprodukte aus der heimischen Landwirtschaft zu verwenden. Ziel ist es, die Landwirtschaft nachhaltig zu fördern und das Bewusstsein in der Bevölkerung zu stärken.  miwe

Cocktail für Unternehmerinnen Business Meeting von „Frau in der Wirtschaft“ im Royal Spa in Jochberg: Der Einladung von Vorsitzender Bettina Huber folgten 40 Unternehmerinnen.

Jochberg | Eine Präsentation der Vienna International Group

sowie eine Führung durch das Jochberger Luxushotel bildeten den glanzvollen Auftakt des Business Sommer Cocktails von „Frau in der Wirtschaft“. Anschließend wurde eine Degustation feiner Cocktail-Kreationen geboten. Ehrengast des Abends war

die neu gewählte Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Tirol, Brigitte Stampfer, mit einem Impulsreferat samt Workshop zum Thema „Meine Persönlichkeit – mein Erfolg?“ Als Unternehmensberaterin gab sie einen faszinierenden Einblick in die Persönlichkeit.  KA

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http://www.mediabook.at/anzeiger-books/KA_KW29_10.pdf

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