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KITZBÜHELER

Das Magazin

Foto: Markus Mitterer

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Aus dem Inhalt 6-14 Der „Bergdoktor“ ist eine Kultfigur

Foto: Fotografiker

Mit einer Reichweite von durchschnittlich 6,92 Millionen Zusehern und einem Marktanteil von 20,4 Prozent allein in Deutschland haben Dr. Martin Gruber und seine Familie einen BergdoktorBoom ausgelöst. Die TV-Serie wird mittlerweile international ausgestrahlt.

Editorial

Werte Leserinnen, werte Leser Jetzt ist die Zeit, um die vielleicht schönsten Wochen des Jahres zu genießen. Spätsommer und Herbst erfreuen uns mit warmen Farben, klaren Konturen und einem unvergleichlichen Licht. Die Berge locken mit großartiger Fernsicht, die Seen laden mit angenehmen Wassertemperaturen zum erfrischenden Bad und in den Gärten ernten wir die ersten reifen Äpfel. Für den Ausklang des Sommers sollte man sich ausreichend Zeit nehmen, bevor der Herbst das Zepter endgültig übernimmt. Wir wünschen Ihnen entspannte Wochen, einen goldenen Herbst und viel Freude mit der neuen Ausgabe unseres Magazins.

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Aromatisches Heu, Duft des Sommers

32-35

Das Samplhaus, ein Bramberger Kleinod

Traditionelles

Interessantes

42-50

Auf alten Pilgerwegen 54-57 dem Alltag entfliehen

Die Natur-Werkstatt befindet sich im Stall

60-62

Die Schätze aus dem „alten“ Kitzbühel

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Spartaner stürmen Oberndorf in Tirol

74-77

Zu Gast beim Edelweiß-Schnitzer

80-81

„Heiße Eisen“ bei der Classic Sport Cars

Alexandra Fusser COVER: Die Ackerlspitze ist mit 2.329 Metern die zweithöchste Erhebung des Kaisergebirges. Das Gipfelkreuz wurde 2003 von der Bergwacht Going errichtet. Das Bild stammt vom Kitzbüheler Fotografen Markus Mitterer.

Impressum | Das Anzeiger Magazin ergeht periodisch in einer Auflage von bis zu 42.000 Stk. an alle Haushalte im Bezirk Kitzbühel und Umlandgemeinden • Verleger & Herausgeber: Kitzbüheler Anzeiger Ges.m.b.H., Geschäftsführung: Peter Höbarth, Im Gries 21 bis 23, 6370 Kitzbühel, T. + 43 / 5356 / 6976-0 redaktion@kitzanzeiger.at • Kundenfotos und -dokumente ohne Quellennachweis werden frei genutzt; zudem übernimmt der Anzeiger keine urheberrechtliche Haftung • Titelfoto: Markus Mitterer • Co-Autor: Dr. Wido Sieberer, Verlagsort Kitzbühel, Herstellungsort Kitzbühel/ Klagenfurt Hersteller: Styria GmbH & Co. KG, Styriastraße 20, 8042 Graz. Layoutkonzept: Gianni Ferrandes


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Naturjuwel Hintersteinersee am FuĂ&#x;e des Wilden Kaisers: Der Bergsee in Scheffau ist ein wichtiger Schauplatz der TV-Serie, die pro Folge rund 7 Millionen Zuseher verzeichnet. Text: Alexandra Fusser Foto: Susanne Sigl, Peter v. Felbert; Sternmanufaktur


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Der „Kult“ um den Bergdoktor


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Der Bergdoktor und seine Film-Familie: Hans Sigl, Monika Baumgartner, Ronja Forcher und Heiko Ruprecht (von links) sind seit 2007 die Hauptdarsteller der TV-Serie. Foto: Susanne Sigl

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ilmcrews und Drehaufnahmen gehören zum gewohnten Alltag in der Region Wilder Kaiser. Seit 2007 dreht die Neue Deutsche Filmgesellschaft (ndF) hier jeden Sommer eine neue Staffel der Heimat-Arztserie mit Hans Sigl in der Hauptrolle. Ende Mai haben die Schauspieler und Kameraleute ihre Arbeit in Ellmau, Scheffau, Going und Söll wieder aufgenommen: Bis Dezember entsteht die 11. Staffel mit sieben Folgen á 90 Minuten sowie ein Winter-Special, das bereits im Jänner in den Hauptabendprogrammen von ZDF und ORF ausgestrahlt werden soll. Nach Abschluss der Dreharbeiten 2017 bringt es der TV-Quotenhit auf die stolze Zahl von 107 Folgen plus Specials. Die Mischung aus Heimatfilm und Arztdrama, gespickt mit charismatischen Hauptdarstellern und wunderschönen Landschaftsaufnahmen, ist eine Erfolgsstory für sich. Nicht nur für die Fernsehanstalten, die damit Rekord-Einschaltquoten erzielen, sondern auch für die regionale Tourismuswirtschaft.

Sieben Millionen Zuseher pro Folge und 20 Prozent Marktanteil in Deutschland Seit der Erstausstrahlung des Bergdoktos sieht und bewundert jede Woche ein Millionenpublikum die Geschichten rund um

Der Bergdoktor und der Wilde Kaiser gehören zusammen. Seit der Erstausstrahlung 2008 erzielt der TV-Serien-Hit alljährlich Rekordeinschaltquoten und löst damit einen regelrechten Tourismusboom in der Region aus. Derzeit entsteht die 11. Staffel – und die Fans pilgern ungebremst in Scharen an den Wilden Kaiser. Der auf 1.200 Metern gelegene Hof „Köpfing“ auf dem Söller Bromberg ist im Film der „Gruberhof“, Heimat des Bergdoktors. Foto: P. von Felbert


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Dr. Martin Gruber und seiner Familie vor imposanter Bergkulisse. Mit einer Reichweite von durchschnittlich 6,92 Millionen Zusehern und einem Marktanteil von 20,4 Prozent in Deutschland haben Filmarzt Dr. Martin Gruber und seine Familie einen regelrechten Boom ausgelöst. Neben Deutschland und Österreich ist die Serie auch in der Schweiz, Slowenien und Kroatien, Dänemark, Lettland und Estland, Tschechien und Slowakei, Ungarn, Bulgarien, USA und Kanada zu sehen – mit steigendem Erfolg. Durch Nennung der echten Orts- und Flurnamen in der Serie erfreut sich die Region Wilder Kaiser – oder auch die Bergdoktorregion, wie sie mittlerweile genannt wird – einem enorm steigenden Bekanntheitsgrad. Eine Imagewerbung, wie sie sich die Touristiker nicht besser wünschen könnten und die vom regionalen Tourismusverband genutzt und durch perfekt inszenierte „Bergdoktor-Erlebnisse“ noch verstärkt wird. Zahlreiche Gäste, die wegen der Bergdoktorwochen und des Bergdoktorangebots in die Region kommen, bringen Nächtigungen und Umsatz, vor allem im Sommer. Fanwochen und Bergfeste mit den Schauspielern sowie geführte Touren zu den Drehorten gehören zum ganzjährigen Programm und werden bestens angenommen.

Fan-Treffen: eine Region im Ausnahmezustand Anfänglich belächelt, hat sich rund um die Bergdoktorwochen ein regelrechter Kult entwickelt. 2010 wurde erstmals eine Bergdoktor-Fanwoche iniitiert. Die Premiere lockte damals nur 40 Interessierte an, doch dann ging es Zug um Zug: Schon 2011 zählte man 500 Besucher und 2012 platzte beim Hans-Sigl-Abend (das absolute Highlight der Bergdoktorwoche) der größte Saal der Region mit 700 Plätzen aus allen Nähten. Die Fans-

TVB-Chef Lukas Krösslhuber und Hans Sigl beim Fantag im Mai. Foto: Sternmanufaktur. Großes Bild: Hans Sigl in filmreifer Position. Foto: Susanne Sigl

Der Bergdoktor-Fantag im Mai 2017 war restlos ausgebucht. Die Schaupieler geben Autogramme mit persönlichen Widmungen, stehen für Fragen und Fotos gerne bereit. Foto: Sternmanufaktur

waren fortan begeistert. Und zwar derart begeistert, dass seit 2013 alljährlich zwei Bergdoktor-Fanwochen (Frühjahr und Herbst) und seit 2017 sogar drei Bergdoktor-Fanwochen angeboten werden. So folgen auf jene im Mai heuer noch zwei weitere Bergdoktor-Fanwochen im September ( 9. bis 16.) und Oktober (7. bis 14.). Höhepunkt einer jeden Bergdoktorwoche ist der Fantag mit Hans Sigl und seinen Schauspielerkollegen, bei dem sich Fans sogar eine Autogrammkarte mit persönlicher Widmung holen können. Aus organisatorischen Gründen wurden diese Events bislang auf maximal 950 Teilnehmer beschränkt, heuer allerdings auf 1.300 angehoben. Der Bergdoktor-Fantag im Mai 2017 war bereits Wochen zuvor restlos ausgebucht, die Tickets (25 Euro für Erwachsene; 12,50 Euro für Kinder) gingen sprichwörtlch weg wie die warmen Semmeln. Auch für den bevorstehenden Bergdoktor-Fantag im Oktober besteht enormes Interesse: 900 verkaufte Tickets (Stand Ende Mai) sprechen eine eindeutige Sprache.

Neu: Bergdoktor-Bergfest am 14. September im Hexenwasser Hochsöll Für Bergdoktor-Fans, die ihre Serienstars persönlich treffen möchten, aber keine Karte für einen der beiden Fantage erwerben konnten, wird heuer am 14. September 2017 zusätzlich ein BergdoktorBergfest im Hexenwasser Hochsöll ins Leben gerufen. Es ermöglicht eine Teilnahme nicht nur für Nächtigungsgäste aus der Region, sondern auch für Tagesgäste und Kurzentschlossene. Die Teilnahme ist nicht limitiert – man benötigt lediglich ein Ticket für die Berg- und Talfahrt mit der Bergbahn Hochsöll; hier gelten die Normaltarife.

Der Erfolg ist messbar: Bergdoktor steigert die Wertschöpfung Die imposante Bergkulisse, der smarte, empathische Landarzt, viel Herz und Schmerz, das sind die Zutaten, die das Fernsehpublikum liebt. Die Begeisterung für den „Bergdoktor“ wirkt sich, insbesondere in den Bergdoktorwochen, auch auf die Nächtigungszahlen aus. Die Nächtigungen in der jeweils zweiten Septemberwoche konnten von 31.054 im Jahr 2009 (ohne Bergdoktorwoche) kontinuierlich auf 47.196 im Jahr 2016, gesteigert werden, was einem Zuwachs von 52 Prozent entspricht. Laut Gästebefragung von T-Mona (2011) gaben 71,4% der Gäste an, dass „Der Bergdoktor“ mitentscheidend für die Wahl des Urlaubszieles Wilder Kaiser war. Zu den steigenden Nächtigungszahlen gesellen sich noch weitere wirschaftliche Erfolgsfaktoren: Durch den Verkauf von Bergkdoktor-Merchandising-Artikeln – vom Poster über Sonnenbrillen bis zur Pflasterbox – wurde im Vorjahr ein Nettoumsatz von 68.225 Euro erzielt, heißt es aus dem Tourismusverband. Und auch die Filmcrew lässt in den sechs Monaten Drehzeit mehr als 1,2 Millionen Euro an Produktionkosten für Quartiere, Motivmieten, Verköstigungen, etc. in der Region.

Besuchermagnete in der Region „Gruberhof“: Der auf der Sonnseite des Söller Brombergs auf rund 1.200 Metern Seehöhe gelegene „Gruberhof“ ist im Film der elterliche Bergbauernhof und das Wohnhaus vom Bergdoktor, seiner Mutter, seinem Bruder Hans und seiner Tochter Lilli. Wenn nicht gerade das Bergdoktor-Team dort eingezogen ist, heißt der Hof „Köpfing“ und gehört der


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Familie Mayr, die ihn auch bewirtschaftet. Das Bauernhaus und seine Panorama-Frühstücksterrasse mit einzigartigem Ausblick auf das gesamte Kaisergebirge und die gegenüberliegende Hohen Salve sind längst zu einem Markenzeichen der FernsehSerie geworden. Um die Privatsphäre der Hofbewohner zu wahren, kann man sich beim Tourismusverband Wilder Kaiser in Söll für eine der wöchentlich geführten Touren zum Wohnhaus der „Grubers“ anmelden. Bergdoktorhaus in Ellmau: Der Bauernhof Hinterschnabel wird in der Dorfgeschichte um 1694 erstmals erwähnt. Im Jahre 1985 übernimmt der ehemalige Ellmauer Bürgermeister Johann Leitner den Hof seiner Mutter. Bis das Filmteam vom Bergdoktor 2007 auf den Hof aufmerksam wurde, stand der Wohntrakt leer, auch weil kein elektrischer Strom vorhanden war. Seit der Bergdoktor dort seine Film-Praxis betreibt, wurden die einstigen Bauernstuben liebevoll umgebaut und hergerichtet. Die Wiesen und Felder des Hinterschnabel-Hofs werden nach wie vor bewirtschaftet. Die Ellmauer sind stolz auf das neue Wahrzeichen im Ortsteil Faistenbichl, das nun mehrere Wochen im Jahr von ca. 8 Millionen Fernsehzuschauern bewundert

wird. Es kann um vier Euro bzw. 2 Euro (mit Gästekarte) besichtigt werden. Dorfplatz Going mit Film-Gasthof: Der Dorfplatz ist das Herzstück des Ortes. Hier findet man auch den Gasthof „Wilder Kaiser“, der seit Beginn der Dreharbeiten vom beschaulichen ehemaligen Bauernhaus, in dem der Besitzer Johann

Das beschauliche Goinger Ortszentrum mit dem Film-Gasthof „Wilder Kaiser“ im Vordergrund. Foto: Peter von Felbert

Gschwendtner wohnt, zum Film-Gasthof wurde. „Während der Dreharbeiten geht es rund“, meint der Hausherr, „da bleibt mir nur noch mein Zimmer als Rückzugsort“. weiter auf Seite 12 ®

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Auf den Spuren des Bergdoktors: Peter Moser persönlich (orange Weste) lässt es sich nicht nehmen, die Fans an die original Schauplätze der Dreharbeiten zu führen. Foto: Felbert_Reiter

Außerhalb der Drehzeiten ist es ruhig im Haus, das viele Geschichten erzählen könnte. Innenaufnahmen im Föhrenhof: Für den Film-Gasthof „Wilder Kaiser“ gibt es zwei Drehorte: Die Außenaufnahmen stammen vom alten Dorfkrämerhaus am Dorfplatz in Going und die Innenaufnahmen wurden im renommierten Restaurant Föhrenhof im Ellmauer Ortsteil Auwald gedreht. Der Föhrenhof ist, seit er 1967 von Eduard und Annemarie Told erbaut wurde, ein Geheimtipp für Feinschmecker. Das Restaurant ist das Herzstück des Familienbetriebes, zu dem inzwischen ein Hotel mit 40 Betten gehört und der mittlerweile von den Söhnen Robert und Ewald Told geführt wird. Naturjuwel Hintersteiner See in Scheffau: Ein zauberhafter Bergsee, 56 Hektar groß und bis zu 36 Meter tief, liegt auf 883 m Seehöhe hoch über Scheffau inmitten des Naturschutzgebietes Wilder Kaiser und ist immer wieder Schauplatz für die TV-Serie. Am Südufer steigt der Weg etwas an und bietet herrliche Ausblicke auf das türkisblaue Wasser des glasklaren Gebirgssees. Das Nordufer des Sees ist dank einer Fahrstraße für jedermann zugänglich. Hier befindet sich auch ein Badestrand, dessen Erlebnisreiz in seiner Natürlichkeit liegt. Der schönste und sauberste Naturbadesee Tirols zu sein, ist dem Hintersteiner See in Scheffau Auszeichnung genug. Mehr Infos zum Bergdoktor unter www.wilderkaiser.info.

Im Bauernhof Hinterschnabl in Ellmau betreibt der Bergdoktor seine Film-Praxis. Foto: Peter von Felbert

Drehpause für Hans Sigl. Foto: Peter von Felbert


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Der Bergdoktor, eine Erfolgsstory Die TV-Serie „Der Bergdoktor“ wurde schon in den 1990er-Jahren mit Gerhard Lippert in der Hauptrolle auf SAT 1 ausgestrahlt. Ab Folge 60 übernahm Harald Krassnitzer den Part des Bergdoktors. Schauplatz der Serie war der fiktive Ort Sonnenstein in Tirol; der reale Drehort war Wildermieming. Mehr als zehn Millionen Zuschauer verfolgten damals die Erlebnisse des Bergdoktors Woche für Woche im Hauptabendprogramm. Trotz des enormen Erfolges stellte Sat 1 die Ausstrahlung der Serie 1998 ein. 2007 wurde die Serie wieder zum Leben erweckt, der Schauplatz an den Wilden Kaiser verlegt und die Rollen wurden neu besetzt. Bergdoktor ist Schauspieler Hans Sigl, seine Filmfamilie besteht aus der Mutter Elisabeth Gruber gespielt von Monika Baumgartner, Bruder Hans Gruber (Heiko Ruprecht); Wirtin Susanne Dreiseitl (Natalie O‘Hara). Zur fixen Besetzung seit 2007 gehören ferner Tochter Lili Gruber (Ronja Forcher), Dr. Roman Melchinger (Siegfried Rauch), Dr. Alexander Kahnweiler (Mark Keller), Irena Bornholm (Nicole Beutler) sowie Anne

Foto: Susanne Sigl

Meierling (Ines Lutz). Die Serie boomt in Deutschland, wo jede Folge rund sieben Millionen Zuseher und einen Marktanteil von mehr als 20 Prozent für sich verbuchen kann. „Der Bergdoktor“ wird von der neuen Deutschen Filmgesellschaft (ndF) produziert, Produktionspartner sind ZDF und ORF. Gedreht wird in den Orten Ellmau, Going, Scheffau und Söll in

der Region Wilder Kaiser, die Stadtszenen entstehen in Hall in Tirol. Drehort der Krankenhaus-Szenen ist das Bezirkskrankenhaus Schwaz. Da die Drehorte der Region einen großen Erfolg auch in der Tourismusbranche verbuchen konnten, wurde der Tourismusverband Wilder Kaiser im Jahr 2013 mit dem Tourismuspreis „Tirol Touristica“ ausgezeichnet

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ndividualisierung und Personalisierung werden in der Medizin fächerunabhängig immer wichtiger: Noch nie hat sich die Forschung so flächendeckend auf zielgerichtete, individualisierte Therapien fokussiert. Gerade in der Rehabilitation ist dies besonders sinnvoll: Für Sportler ist ein individuelles Trainingsprogramm schon lange gang und gäbe – dass auch Rehabilitationspatienten davon profitieren, ist nur naheliegend und

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perlichen und sozialen Beeinträchtigungen. Der Patient selbst ist wichtiger Teil dieses Prozesses und definiert dabei gemeinsam mit dem Behandlungsteam seine persönlichen Ziele. Basierend auf messbaren Werten und dem aktuellen Fortschritt des Patienten wird der Therapieplan auch während der Rehabilitation in interdisziplinären Therapiebesprechungen für eine bestmögliche Zielerreichung optimiert.


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Heumilch

Der Geschmack des Sommers

Sein Vieh treibt Josef Rehbichler, Bauer vom Hof „Waching“ in Reith bei Kitzbühel, alljährlich auf die Alm: Von Juni bis September bleiben die Kühe dort auf Sommerfrische.

Saftig-bunte Wiesen, duftendes Heu, glückliche Kühe und als Resultat eine hochqualitative Milch, die zunehmend mehr Abnehmer findet. Die Herstellung von Heumilch entspricht der traditionellen Form der Milcherzeugung. Silagefrei, artgerecht, nachhaltig und an den Lauf der Jahreszeiten angepasst. Text: Alexandra Fusser / Fotos: Fusser; ARGE Heumilch


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Qualitätsheu hat viel Aroma, es ist reich an Inhaltssoffen, hat einen unvergleichlichen Duft und bringt eine stark grünliche Farbe mit: die perfekte Basis für die gesamte Winterfütterung.

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ehr als 8.000 Landwirte und 60 Milch verarbeitende Betriebe in Österreich haben im vergangenen Jahr 480 Millionen Kilogramm Heumilch erzeugt und zu hochwertigen Molkereiprodukten verarbeitet. Der Heumilch-Absatz hat sich in den vergangenen zehn Jahren rasant entwickelt. Fast alle großen Handelsketten wie Rewe, Spar, Lidl und Hofer haben inzwischen Heumilch-Produkte im Regal, und das Produktsortiment wächst stetig weiter.

Was noch vor zehn oder mehr Jahren oftmals als „PR-Gag“ abgetan wurde, hat sich als ernst zu nehmender Wirtschaftszweig

am Markt positioniert. Der Anteil der Heumilch an der österreichischen Gesamtproduktion ist mittlerweile auf beachtliche 15 Prozent gestiegen, heißt es dazu von der ARGE Heumlich. Trotztdem stellt sie am heimischen Markt ein Nischenprodukt dar, obwohl sie die ursprünglichste Form der Milcherzeugung ist: Seit Urzeiten war Heu das Futter der Kühe in den Wintermonaten; erst seit Mitte des 20. Jahrhundert wird in den landwirtschaftlichen Gunstlagen verstärkt Gärfutter (Silage) anstelle von Heu verfüttert. In den Gebirgslagen der Bundesländer Vorarlberg, Tirol, Salzburg, Steiermark, Kärnten hingegen blieb man verbreitet der traditionellen Bewirtschaftung treu – auch und besonders im Bezirk Kitzbühel, dem bekanntlich almenreichsten Bezirk Österreichs. Im Sommer bekommen die Tiere auf den Almen Gräser und Kräuter, im Winter werden sie mit hochwertigem Heu gefüttert. Als Ergänzung erhalten sie mineralstoffreichen Getreideschrot. Vergorene Futtermittel wie Silage sind bei der Heuwirtschaft strengstens verboten. Die besondere Wirtschaftsweise der Heuwirtschaft wurde auch mit dem EU-Gütesiegel g.t.S. – garantiert traditionelle Spezialität – ausgezeichnet. Dieses wurde 2016 erstmals in deutschsprachigen Raum vergeben. Heumilch g.t.S. steht für einen besonderen Schutz für noch mehr Qualität und Unverfälschtheit. Nicht zuletzt deshalb hat die ARGE Heumilch ein wei-

teres, ehrgeiziges Ziel vor Augen: „Das Gütesiegel g.t.S. für Schaf- und Ziegenheumilch“, wie ARGE-Obmann Karl Neuhofer erläutert.

Die Natur liefert abwechslungsreiche Kost Wiesenschwingel, Wiesenrispe, Weißklee, Knäulgras, Wiesenfuchsschwanz, Rotklee, Zaunwicke, Spitzwegerich oder Löwenzahn: Die besondere Qualität und der Geschmack von Heumilch basiert auf dem Pflanzenreichtum der heimischen Wiesen, Weiden und Almen, wo nach Angaben der ARGE Heumilch beinahe 1.000 Gräser und Kräuter wachsen. Diese Flächen sind ein wahres Schlaraffenland für die Heumilchkühe und die Grundlage für die hochqualitative Heumilch. Je höher der Artenreichtum, umso höher das Aroma und die Qualität der Rohmilch. Heumilch ist allerdings nicht zwingend BioMilch, aber die zweithöchste Qualitätsstufe. „Nur noch die Bio-Heumilch steht darüber“, erklärt Landwirt Josef Rehbichler. Er bewirtschaftet den Hof „Waching“ hoch über Reith bei Kitzbühel. Auf Silage habe er seinen Betrieb nie umgestellt, schildert er. Einerseits, weil er von der traditionellen Heuwirtschaft überzeugt sei, andererseits, weil die steilen Wiesen seines Hofes eine Silage-Bewirtschaftung nur erschwert möglich machen. Sein Hof


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der Blattanteil am höchsten. In ihm stecken die wertvollen Inhaltsstoffe wie Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe.“ Die Mahdzeitpunkte sind zeitlich gestaffelt und räumlich unterschiedlich über die Flächen gestreut. Somit werden nie alle Flächen auf einmal gemäht. Für Bienen, Hummeln aber auch das Niederwild blei-

Die Heumilch-Produktpalette wächst: Hart-, Schnitt-, Weich- und Sauermilchkäse sowie Butter und Topfen werden neben Trinkmilch in den Supermarktketten angeboten.

umfasst 55 Stück Vieh (22 Milchkühe, der Rest Jungvieh), das er während der heißen Jahreszeit auf die hofeigene Lachtalalm im Pletzergraben zwischen Fieberbrunn und Aurach auf Sommerfrische schickt. Aus dem Raum Kitzbühel, so schätzt er, würden zwischen 45 und 50 Prozent aller Landwirte Heumilch erzeugen, die vor allem für die Erzeugung hoch-

wertiger Käsesorten Verwendung findet. Für das Heu der Winterfütterung ist ein gutes Grünlandmanagement seitens der Heumilchbauern Voraussetzung. So lassen sie ihre Wiesen länger reifen, haben allerdings um ein bis zwei Schnitte weniger. Rehbichler: „Gemäht wird erst, wenn die Wiese in voller Blüte steht und die Artenvielfalt am größten ist. Dann ist

ben dadurch wichtige Rückzugsflächen und Nahrungsquellen erhalten, bis auf den bereits gemähten Wiesen wieder ein ausreichend hoher Aufwuchs steht. Das Grasen der Heumilchkühe sorgt übrigens für Wachstumsimpulse der Pflanzen, wo-

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Eine Kampagne macht darauf aufmerksam, dass Heumilchbauern zum Schutz der Umwelt und der Artenvielfalt beitragen. beitragen. Foto:Fusser

durch keine permanente Nachsaat notwendig ist. „Insgesamt ist das Heuen teurer und viel aufwändiger als das Silieren und man ist immer dem Wetterrisiko ausgesetzt“, fasst Landwirt Josef Rehbichler zusammen. Nach dem Mähen verbleibt das Gras auf den Wiesen und wird dort für den Trocknungsvorgang mehrmals gekreiselt, bis es in die Scheune eingebracht werden kann. Dann kommt bei Josef Rehbichler die Technik in Form einer Belüftungsanlage zur Hilfe. Sie dient dazu, dem Heu nochmals Feuchtigkeit zu entziehen, es lagerfähig zu machen und die Inhaltsstoffe besser zu erhalten, wie der Reither Landwirt erläutert. „Ist das Heu schon so trocken, dass es bricht, verbleibt das Beste auf den Wiesen.“ Im Winter erhalten Heumilchkühe einen Mix aus allen drei Schnitten der Saison – dem Heu, dem Groamat und dem Dritten – und können so das einzigartige Aroma der gesamten SommerVegetation genießen.

Traditionelles Käsehandwerk: Heumilchkäse ist ohne Zusatzstoffe Käsemeister schwören auf Heumilch. Denn nur durch den konsequenten Verzicht auf vergorene Futtermittel kann Käse ohne Zusatz von Konservierungsmitteln und ohne intensive mechanische Behandlung hergestellt werden. In den Heumilchregionen in Vorarlberg, Tirol, Salzburg, Oberösterreich und der Steiermark gibt es nach wie vor viele kleine Sennereien und Käsereien, in denen Käse

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Die Lärchenbergalm in der Windau bei Westendorf: Eine urige Alm, auf der der Käse noch traditionell ereugt wird.

traditionell erzeugt wird. Die Käser achten besonders auf eine schonende Verarbeitung der Milch. Dadurch bleibt das Milcharoma besser erhalten und die Käse schmecken ausgeprägt und vielschichtig. Zum Dicklegen der Milch wird traditionell Kälberlab verwendet. Gentechnisch verän-

dertes Lab ist bei Heumilchkäse verboten. Die Eiweißgerinnung ist bei natürlichem Lab besser und es bildet sich ein festeres Bruchkorn. Für Käsesorten wie dem traditionellen Bergkäse oder Emmentaler in Naturrinde ist dies eine Voraussetzung, um den Käse in einer langen Periode


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bis zu seinem Reifehöhepunkt zu pflegen. Bergkäse mit einer zwölfmonatigen Reifezeit lassen dieses Handwerk der traditionellen Käseherstellung aus dem Rohstoff Heumilch gut erkennen und zeugen von einer ausgeprägten Käsekultur im österreichischen Alpenraum. Wie eine Studie der Universität für Bodenkultur bestätigt, haben Heumilchprodukte einen rund doppelt so hohen Wert an Omega-3-Fettsäuren und konjugierten Linolsäuren (CLA) wie normale, herkömmliche Milchprodukte.

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Wiesenblumen: Zur Förderung der Artenvielfalt lassen Heumilchbauern ihre Wiesen richtig reifen und mähen erst, wenn eine Vielzahl von Gräsern und Kräuter in voller Blüte stehen. Sie haben daher um ein bis zwei Schnitte pro Sommer weniger.

Heumilch-Wirtschaft: Chance für kleinstrukturierte Landwirtschaft Die Heuwirtschaft hatte bis in die 1980er-Jahre den Ruf einer überkommenen, aufwändigen und schlecht bezahlten Arbeitsweise. Während 1970 der Anteil von Heu in Österreich noch 78 Prozent betrug, waren es 2000 nur mehr 34 Prozent. Im Jahre 2010 praktizierten nur noch rund 15 Prozent der österreichischen Grünlandbetriebe die traditionelle Heuwirtschaft und trocknen für rund 150 bis 200 Futtertage das Gras zu Heu für die Winterfütterung. Die Hauptgründe dafür waren der geringere Arbeitsaufwand, die größere Schlagkraft, das geringere Wetterrisiko und die niedrigeren Kosten bei der Silagebereitung. Die alleinige Verwendung von Heu als Winterfutter ist nur mehr in den traditionellen Silosperrgebieten und in Gebirgslagen, in den Bundesländern Vorarlberg, Tirol, Salzburg, Oberösterreich und der Steiermark verbreitet. Eine Umdenken brachte der EU-Beitritt Österreich: Seitens der Politik hatte man erkannt, dass die kleinstrukturierte österreichische Landwirtschaft im europäischen Konkurrenzkampf nur durch Qualitätsprodukte konkurrenzfähig ist. Außerdem wurde das Heumachen sowohl als Kulturgut wie auch als Maßnahme des Landschafts- und Naturschutzes erkannt (Alpenkonvention). Im Februar 2003 gründete sich in Vorarlberg eine Arbeitsgemeinschaft Milch (ARGE Milch) unter der Ägide der Landwirtschaftskammer, die eine bessere Zusammenarbeit der Milchproduzenten und der für Vorarlberg wichtigen Käseproduktion fördern sollte. Im September 2003 folgte die ARGE Heumilch Tirol, im Oktober 2003 schlossen sich auch in den Bundesländern Salzburg und Oberösterreich Bauern und Verarbeiter in der ARGE Heumilch Salzburg–Oberösterreich zusammen. Gemeinsam mit der Obersteirischen Molkerei (ARGE Heumilch Steiermark) wurde 2004 die gesamtösterreichische ARGE Heumilch in Innsbruck gegründet. Damit wurde auch ein Markensiegel Heumilch registriert. Im Jahr 2015 waren in der Organisation um die 8.000 Landwirte und über 60 Verarbeiter (Molkereien, Käsereien, Sennereien) vertreten.Bis 2012 konnten alle großen Handelsketten Österreichs, Rewe, Spar, Lidl, und Hofer (Aldi), gewonnen werden, Heumilchprodukte ins Sortiment zu nehmen. Die besondere Wirtschaftsweise der Heuwirtschaft wurde 2016 mit dem EU-Gütesiegel g.t.S. – garantiert traditionelle Spezialität – ausgezeichnet. (Quelle: ARGE Heumilch)


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Kochen mit Heumilch-Produkten Deftige Gerichte aus veredelten Heumilchprodukten und frischen Zutaten der Saison ergeben ein einzigartiges Geschmackserlebnis. Nachfolgend drei Rezepte zum Nachkochen, gesammelt und veröffentlicht von der ARGE Heumilch –

Rezepte

Der Kitzbüheler Anzeiger wünscht gutes Gelingen!

Gebackener Emmentaler mit Steinpilzen und Kürbis Zutaten (4 Personen) 2 Eier Mehl und Brösel zum Panieren 200 g Heumilch-Emmentaler 1 Apfel 250 ml Öl zum Herausbacken 100 g Hokkaidokürbis 40 ml Olivenöl 100 g Steinpilze 10 g Schalotten 1 TL Heumilch-Butter Petersilie, Salz, Pfeffer

Eier in einem Suppenteller verquirlen. Mehl und Brösel in zwei weiteren Suppen-

tellern bereitstellen. Emmentaler in ca. 5 mm dicke Scheiben schneiden und rund ausstechen. Apfel ebenfalls in ca. 5 mm dicke Scheiben schneiden und mit der gleichen Größe ausstechen. Emmentaler und Apfelscheiben übereinander schichten (jeweils drei Stück) und mit Mehl, Eiern und Bröseln panieren. Öl in einem Topf erhitzen und den Heumilch-Emmentaler ca. 2 – 3 Minuten goldgelb backen lassen. Kürbis waschen, in Spalten schneiden und entkernen. Im Anschluss in einer Pfanne mit Olivenöl langsam braten und ca. 5 Minuten bei 160 °C ins Backrohr schieben. Kürbis aus dem Backrohr nehmen, die geputzten und grob geschnittenen Steinpilze beigeben und zusammen noch mal leicht rösten. Fein geschnittene Schalot-

Gebrannte Heumilch-Käsecreme Zutaten (4 Personen) 250 ml Heumilch-Schlagobers 160 ml Heumilch 140 g Heumilch-Pfefferkäse, gerieben 7 Eigelb Kristallzucker

Heumilch-Schlagobers mit Heumilch und Heumilch-Pfefferkäse aufkochen bis der

Käse geschmolzen ist. Durch ein Sieb abseihen. Eigelb vorsichtig einrühren. In kleine Formen gießen. Bei 110 °C ca. 50 - 60 Minuten im Wasserbad pochieren und auskühlen lassen. Mit Kristallzucker bestreuen und mit einem Bunsenbrenner karamellisieren. Tipp: Dazu reicht man am besten ein süßes Erdbeerkompott. Gut passt auch ein Beerenröster aus reifen Johannisbeeren, Himbeeren und Brombeeren.

Melchermuas Zutaten (4 Personen) 300 g Heumilch-Butter 500 g glattes Mehl 3 /4 Liter Heumilch Salz

Die Hälfte der Butter in einer Pfanne schmelzen lassen, Mehl dazugeben und unter ständigem Umrühren erhit-

zen. Mit Milch aufgießen und mit Salz abschmecken. Solange rühren, bis es glatt wird und zu pluppern anfängt (Vorkoch). In einer beschichteten Pfanne oder einer Eisenpfanne die restliche Butter schmelzen lassen. Das Vorkoch in die heiße Pfanne geben und so lange schwenken, bis es auf beiden Seiten goldbraun wird. Mit Granggeln (Preiselbeeren) servieren!

ten und Butter beigeben, fertig rösten, mit Salz, Pfeffer, Zitrone und Petersilie abschmecken. Den gebackenen Emmentaler mit einem Küchenpapier abtupfen, in der Mitte durchschneiden und zusammen mit Kürbis und Steinpilzen servieren.


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Der AlpenRelax Lamellenrost sorgt für die optimale Schlafposition. Foto: AlpenRelax by Ruwies

AlpenRelax® by RUWIES®, Mittersill

Traumfabrik in den Bergen Richtig schlafen. Ein ganzheitlich energetisch ausgerichtetes Schlafsystem kombiniert mit Zirben-Vollholz-Möbel – damit sorgt das AlpenRelax®-System für sorgloses Träumen.

W

as passiert wenn der Mensch die Augen zum Schlafen schließt? Eine wissenschaftlich fundiert Beantwortung dieser Frage ist bis heute nicht möglich. Fakt ist, dass komplexe Regenerationsprozess während des Schlafens ablaufen. Was wir mit Sicherheit wissen: Schlafentzug schränkt die Lebensqualität ein und führt in weiterer Folge zur Krankheiten mit verschiedensten Symptomen.

Träumen. Wir von AlpenRelax® haben uns den Traum zum Ziel gesetzt: Wir möchten

Schlaf ganzheitlich revolutionieren. Eine fundierte Ausbildung in der Erfahrungsaustausch mit Therapeuten spielt bei der Entwicklung des AlpenRelax® Schlafsystems eine wesentliche Rolle. Genauso wie Wünsche und Bedürfnisse unserer Kunden.

Konzept. Das Schlafsystem „AlpenRelax®“ basiert auf einem energetischen Regenerationskonzept mit hochwertigen und nachhaltigen produzierten Rohstoffen. Ein doppelt in sich schwingender Lamellenrost ist die Grundlage des Systems, die botanisch

Annemarie & Rudolf Wieser

wertvolle Faser aus Holz (Tencel), eingearbeitet in Matratzenkern. Unterbett, Kissen sowie Oberbett ist schonend für die Umwelt und bildet einen positiven Kontakt zum Nutzer. Auch Allergiker loben die guten Eigenschaften von Tencel. Zirbenholzmöbel für das Schlafzimmer runden das Programm ab. Vereinbaren Sie einen Termin – wir, das AlpenRelax®-Team, nehmen uns ausreichend Zeit für Sie und Ihren Schlaf.

Kontakt AlpenRelax® Regenerieren by RUWIES Gerlosstraße 8a • 5730 Mittersill Tel. 06562/83 19 info@ruwies.at • www.ruwies.at

Doppelbett„Alpenglühen“


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Erdwärme hält Einzug in Tirol

Tiefenbohrungen zur Gewinnung von Erdwärme mit Hagleitner Bohrtechnik aus Kirchberg

I

m Jahr 2017 hat die Firma Hagleitner Bohrtechnik GmbH & Co KG wieder bei mehreren großen und kleineren Anlagen erfolgreich Erdwärmebohrungen durchgeführt. Dazu gehört z.B. der Tourismusverband im Kaunertal (Feichten) für die Beheizung der Badeanlage Quellalpin. Es wurden insgesamt 4.300 m an Bohrungen benötigt, aufgeteilt auf 43 x 100 m. Die Boh-

rungen sind komplett mit Verteileranlage und Hauptleitungen, bis hin zum Technikraum von Hagleitner Bohrtechnik durchgeführt worden. Aktuell stellte Hagleiter Bohrtechnik für die Bergbahn Hochfügen die Erdwärmeinstallation für eine Bergstation mit Hotelbetrieb auf 2.420 m Seehöhe fertig. Hier handelte es sich um 2.800 Bohrmeter, aufgeteilt auf 17 Bohrungen mit 165 m. Weitere Bilder und

Berichte findet man auf der Homepage oder auf Facebook.

Geldsparen mit Erdwärmeheizung. Was man vor ein paar Jahrzehnten noch nicht für möglich gehalten hätte, ist heute bereits funktionierende Realität: Heizen mit Erdwärme. Erdwärme ist zurzeit eine echte alternative gegenüber anderen Heizungssystemen. Hiezen mit Erdwärme bringt viele Vorteile. Fossile Brennstoffe sind teuer und die natürlichen Vorkommen begrenzt. Gasund Heizölpreise steigen langfristig. Eine echte Alternative auf immer knapper werdende Energieressourcen ist die Nutzung von Erdwärme. Konventionelle Heizungen sind überholt! Wärmepumpenanlagen senken Ihre Heizkosten im Vergleich zu Öl oder Gas, um bis zu ca. 75%. Erdwärmeheizungen entnehmen ca. ¾ der Wärme kostenlos aus der Umwelt. Es gibt derzeit keine kostengünstigere Art zu heizen, da der Großteil der benötigten Energie aus der Erde entnommen wird! Die erforderliche Investition rechnet sich somit sehr schnell und die Heizkosten bleiben auch in Zukunft bezahlbar. Sie Sparen bis zu 75% der Heizkosten!


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Vorteile einer Erdwärmeheizung: • Nutz erneuerbare Energie aus dem Erdreich als Wärmequelle • bis zu 75% der gesamten Energie gratis • komfortabel, sicher, energieeffizient und emissionsarm • einfache Installation, Montage und Bedienung • geringer Wartungsaufwand • pflegeleicht und leise im Betrieb • umweltfreundlich - keine Emission vor Ort • nicht nur für Heizung sonder auch für Warmwasserbereitung nutzbar • schnelle Amortisierung des hohen Kostenaufwandes

Tiefenbohrungen zur Gewinnung von Erdwärme: Wenig Platz-große Wirkung, Zerstörungsfrei auf Gummi. Die Bohrgeräte der Firma Hagleitner Bohrtechnik GmbH & Co KG sind mit Gummiraupen ausgestattet, so verursachen sie keinen Flurschaden. Keine Angst, dass Ihr Grundstück nach der Bohrung einem Acker gleicht. Die modernen Geräte und Bohrmaschinen wirken groß und wuchtig, benötigen aber nur einen Bruchteil des Grundstückes. Tiefenbohrungen sind auch auf kleinste Flächen durchführbar, dadurch können Sie Ihre Gartengestaltung unbegrenzt planen (Schwimmbad, Biotop, tief wurzelnde Pflanzen).

Grabarbeiten, Anschlussarbeiten, Befüllung: Auf Wunsch übernehmen wir nicht nur die Bohrarbeiten, sondern auch die ,,Nacharbeiten’’ Für diese wichtigen Arbeiten haben wir in den letzen Jahren ein speziell dafür ausgebildetes Team zusammengestellt. Die Erdsonden werden von der Bohrung weg komplett verlegt, entweder zu dem, von uns dafür entwickelte Verteilersystem, oder direkt in den Heizraum.

Wir sind der richtige Partner für Sie: Die Firma Hagleitner Bohrtechnik GmbH & Co KG kann mit modernen Bohrverfahren und Geräten helfen, die Wärme der Erde zu nutzen. Um qualitativ hochwertige und effiziente Leistung zu erbringen

verwenden wir die richtigen Bohrtechniken in Kombination mit jahrelanger Erfahrung. Exakte Bohrungen sind unsere Voraussetzung für die perfekte Realisierung Ihrer Vorstellungen. Zufriedene Kunden

und Heizkostenvergleiche sind der Beweis, dass die Erdwärme Bohrung der richtige Weg ist, Heizkosten zu sparen. Bitte informieren Sie sich:

Information und Beratung: Hagleitner Bohrtechnik GmbH & Co KG A-6365 Kirchberg i.T. Tel.: +43 (0)5357/35549 info@hagleitner-bohrungen.at www.hagleitner-bohrungen.at


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1 Naturgebiet. 10 Stationen. 100 Minuten.

Museum goes wild

Bei den einzelnen Stationen erfährt man mittels App Wissenswertes zur Pflanzen-, Tier- und Gesteinswelt am Wildseeloder. Foto: © Mike Jöbstl

Der Alleskönnerberg Wildseeloder in Fieberbrunn ist seit diesem Sommer um eine Attraktion reicher: Europas erstem digitalen Rundwanderweg. In Zusammenarbeit mit den Tiroler Landesmuseen führen die Bergbahnen Fieberbrunn amüsant und lehrreich ins Almengebiet der Fieberbrunner Wildalm, die zu den ältesten Almen Tirols gehört und eine Vielzahl an Naturbesonderheiten bereithält.

A

usgehend von der Bergstation Lärchfilzkogel erfährt man mittels kostenloser App „Go wild“ an zehn Stationen des Rundwanderweges Spannendes und Überraschendes über die Tier-, Gesteins- und Pflanzenwelt rund um den Wildseeloder. Etwa, wie ein ganzes Gebirge auf Reisen gehen kann, warum Pflanzen echte Verräter sein können und wie Klonen in der Natur funktioniert. Die Infos werden auf humorvolle Weise anhand kurzer Filme dargestellt, die Wissenserwerb unterhaltsam machen und gekonnt Lernen mit Lachen und Wandern verbinden. Sämtliche Inhalte basieren auf dem fundierten Expertenwissen der Wis-

senschaftler der Tiroler Landesmuseen.

Ohne Fleiß kein Preis Mit dem Download der App sind die Inhalte der ersten Station des Rundwanderweges sofort zugänglich und man bekommt einen ersten Vorgeschmack von „Museum goes wild“. Für alle anderen Stationen heißt’s: Ohne Wanderfleiß kein Preis, denn sie werden nur freigeschalten, sofern man sich ihnen auf 20 Metern nähert. In 100 Minuten gemütlicher Gehzeit hat man zehn Stationen passiert und erhält einen Code, mit dem man sich an der Talstation der Bergbahnen Fieberbrunn eine trendige Belohnung abholen darf.

Die Bergbahnen Fieberbrunn sind bis zum 26. Oktober täglich geöffnet! Seilbahn Streuböden (1. Sektion): 08:30–17:30 Uhr Seilbahn Lärchfilzkogel (2. Sektion): 08:30–17:00 Uhr Timoks Coaster: 10:00–17:00 Uhr www.bergbahnen-fieberbrunn.at office@bbf.at +43 5354 56333-0

2017

NN

IN FIEBERBRU

Mit Unterstützung von Bund, Land und Europäischer Union (LEADER)

Europas erster digitaler Rundwanderweg

1 Naturgebiet. 10 Stationen. 100 Minuten. Ein digitaler Wanderspaß für die ganze Familie.

AB SOMMER


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Sommererlebnisse in Österreichs lässigster Region Ob für Familien, Outdoor-Abenteurer oder Mountainbike-Fans – die Region Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn bietet auch im Sommer ein vielfältiges Angebot.

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in Besuch im „Home of Lässig“ zahlt sich nicht nur im Winter aus. Das Sommerangebot reicht von spannenden Erlebniswelten über hunderte Kilometer an gut ausgebauten Wanderwegen und Klettersteigen bis hin zu herausfordernden Mountainbike-Touren und Singletrails für jede Könnerstufe. Und Freunde des gemütlichen Zusammensitzens kommen auf den zahlreichen Hütten auf ihre Kosten: Traditionelle Hausmannskost und andere kulinarische Köstlichkeiten schmecken in der wunderschönen Berglandschaft besonders gut.

seilgarten, Abenteuerpfad und Damwildgehege auf Besuch. Wissenshungrige können ab diesem Sommer auf Europas erstem digitalen Rundwanderweg „Licht“ ins Gras, Gebüsch und Getier bringen. In Zusammenarbeit mit den Tiroler Landesmuseen führen die Bergbahnen Fieberbrunn unter dem Namen „Museum goes wild“ amüsant und lehrreich ins Gebiet der Wildalm. Am „Berg der Sinne“ in Leogang erwartet Familien sowohl der Sinne-Erlebnispark mit über 30 Stationen als auch die „LeoKlang“-Sommerrodelbahn, das neue Angebot „Stille Wasser am Asitz“ und junge Mountainbiker der Riders Playground. Ein Tag voll Abenteuer, Spaß und Entspannung ist garantiert!

Für Outdoor-Puristen und Gipfelstürmer

Spiel und Spaß für Familien In Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn finden Familien verschiedenste Aktivitäten für Groß und Klein, eine Besonderheit sind die spielerischen Entdeckungsreisen für die Kids. So gibt es an der Mittelstation des Reiterkogels den „Berg Kodok“ und die „Expedition Kodok“. Am Kohlmais werden die kleinen Entdecker am Erlebnisweg, am Wasserspielplatz und bei der Wildfütterung sowie am Zwölferkogel beim Gipfelspielplatz vom Clown „Montelino“ begleitet. Auf Timoks Alm in Fieberbrunn wartet wiederum der kleine „Timok“ mit Alpine Coaster, Wald-

Doch nicht nur die kleinen Gäste kommen im Sommer auf ihre Kosten: Auch Wanderer und Kletterer finden unzählige Möglichkeiten, ihrer Leidenschaft nachzugehen. So bietet allein Saalbach Hinterglemm 400 Kilometer an markierten Wanderwegen. Abwechslung bietet auch der Zwölferkogel mit eigenem Slackline Parcours. Leogang hat ebenfalls zahlreiche Wandermöglichkeiten, wie Leo´s Spielewanderweg oder den Kunstwanderweg „Kuhle Persönlichkeiten“, im Programm. Auf Adrenalinbedürftige wartet der Flying Fox XXL, eine der längsten & schnellsten Stahlseilrutschen der Welt. Und in Fieberbrunn geht es hoch hinaus: Rund um den „Alleskönnerberg“ Wildseeloder können fünf Klettersteige in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen bezwungen werden. Wer es jedoch etwas ruhiger

angehen will, der ist am Wildseelodersee – dem wohl schönsten Bergsee der Alpen – an der richtigen Adresse.

Bike-Fanatiker und Trail-Rider herzlich Willkommen Mountainbiker gehen in Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn ebenfalls nicht leer aus und finden top gewartete Freeride-Strecken, unzählige Singletrails und tagesfüllende Touren, den WM- & Weltcup erprobten Bikepark Leogang, Shops mit notwendigem Equipment sowie als Highlight die BIG-5 Bike Challenge vor.

Event-Highlights 07.09. – 10.09.2017: World Games of Mountainbiking in Saalbach Hinterglemm 10.09.2017: 10-jähriges Wildseeweisen-Jubiläum am Wildseeloder in Fieberbrunn 15.09. – 17.09.2017: Biketember Festival in Leogang 29.09. – 01.10.2017: Fan Weekend im Bikepark Leogang Weitere Infos unter: www.saalbach.com


Das Samplhaus Schmuckstück und Refugium

Foto: TVB Bramberg

Volkskulturpreis-Verleihung mit Eva Veichtlbauer, Christl Hochwimmer, heidi Wimmer und Bürgermeister Hannes Enzinger. Foto: Robert Ratzer

Das mehr als 500 Jahre alte Samplhaus in der Bramberger Hadergasse ist ein historisches Kleinod, aber wahrlich kein Museum. Es ist lebendig geblieben – dank seiner Besitzerin Christl Hochwimmer, die für ihr Engagement mit dem Salzburger Volkskulturpreis 2017 ausgezeichnet worden ist.


Text: Alexandra Fusser

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in uraltes Holzhaus inmitten eines wunderschönen Bauerngartens, in dem Mohnblumen, Stockrosen, Sonnenblumen und Flachs neben Kraut, Kohlrabi, Salat, Bohnen, Kartoffeln sowie Küchen- und Heilkräutern wuchern, zieht im Ortskern von Bramberg die ganze Aufmerksamkeit auf sich. Viel schon hat das schmucke Haus Nummer 11 in der Hadergasse erlebt und vieles wird es vermutlich auch künftig noch erleben. Mehr als 500 Jahre ist es alt; seine älteste Erwähnung geht als „area et hortulum“ (Parzelle und Gärtlein) auf das Jahr 1500 zurück. Mit dem oftmaligen Wechsel der Besitzer hat sich auch sein Name immer wieder verändert. Als sogenanntes Fassbinderhaus, Schneiderhaus und Lehenthalerhaus wurde es im Laufe der Jahrhunderte bezeichnet. Seine Bewohner waren Handwerker (Schneider, Fassbinder, Metzger), aber auch Bergknappen, die sich seit dem späten Mittelalter in diesem Haus angesiedelt und darin auch ihre Spuren hinterlassen haben. Vor zehn Jahren fing im Samplhaus – worauf der Name „Sampl“ zurückzuführen ist, weiß man nicht – eine neue Geschichtsschreibung an. Die heutige Be-

Kathi Seifriedsberger und Christl Hochwimmer laden ein zum „Übern Zaun schau‘n“. Foto: Fusser

sitzerin Christine Hochwimmer hat das geschichtsträchtige Haus damals von ihrer Tante Maria Nindl vulgo „Sampl Moidl“ geerbt, die es zeitlebens mit ihrer mittlerweile ebenfalls verstorbenen Tochter Martha Nindl bewohnte. „Es war der geheime Wunsch meiner Tante, dass ihr Haus bestehen bleibt“, erzählt Christine Hochwimmer. Und so habe sie sich schließlich dazu entschlossen, dieses Stück Vergangenheit für die Gegenwart und die Zukunft zu bewahren. „Ich habe

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der Faszination, ein derartiges Kulturgut in einer der ersten besiedelten Gasse Brambergs zu erhalten, nicht widerstehen können“, sagt sie. Mit dem Anspruch, den ursprünglichen Charakter, den Charme und die Behaglichkeit des Hauses zu erhalten, seiner Geschichte mit Wertschätzung zu begegnen und es trotzdem zeitgemäß zu nutzen, ließ sie es sorgfältig renovieren, um es dann für die Bewohner und Gäste des Ortes zu öffnen. „Ein Haus muss belebt sein, sonst stirbt es“, ist die Brambergerin der festen Überzeugung. Für diese Einstellung muss sie freilich viel Eigeninitiative und Idealismus aufbringen, denn selbstverständlich ist es nicht, ein Privathaus für die Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Christl Hochwimmer lebt für ihr historisches Schmuckstück, obwohl sie es selbst nicht bewohnt. Von früh bis spät ist sie hier anzutreffen, unermüdlich beim Werkeln im und rund um das Haus. „Es gibt immer viel zu tun, schildert sie, vor allem im Garten, der den einstigen Hausbewohnern zur Selbstversorgung diente und wichtige Lebensmittel lieferte. Darüber hinaus finden im Erdgeschoß – der erste Stock ist vermietet – und in der Rem immer wieder Veranstaltungen statt; vom Seniorentanzen über Kunstausstellungen und Harfen-Workshops


bis zum Krauteinschneiden, das Hausfrauen in einem Kurs wieder nähergebracht wird. Auch Schulklassen und Urlauber führt Frau Hochwimmer immer wieder gerne durch Garten und Haus, wo „jeder Winkel Vergangenheit atmet“.-

„Das Samplhaus mit seinen Kleinoden, sei es der Bauerngarten, das Flachs- und Mohnfeld, der Erdäpfelacker, die alten Obstbäume, der Heustadel, die Sonnenuhr, die Windharfe, die Hochbeete, der Bildstock bis hin zur neuen Schindelhütte vermitteln ein Lebensgefühl, das uns einlädt es wieder zu entdecken und die Schönheit darin zu erkennen.

Vortrag über Saatgutvermehrung mit Brigitte Vogl-Lukasser, Christl Hochwimmer, Toni Lassacher und Susanna Vötter-Dankl (v. l.) Foto: Tauriska

(Christian Vötter)

Im Herbst und Winter wird in der alten Stube gestrickt Alle Jahre im Herbst etwa, hält die Bramberger Strickrunde in der 500 Jahre alten, heimeligen Stube Einzug, um bis Ende Jänner in geselliger Runde Socken, Jacken und oder Fäustlinge herzustellen, während im Kachelofen das Feuer prasselt. Auch die Rem (Scheune) steht der Öffentlichkeit zur Verfügung. Im Erdge-

Kathi Seifriedsberger und Christl Hochwimmer in der Ausstellung „HandART - einst und jetzt.“ Foto: Fusser

schoß beherbergt sie eine Waschküche mit Original-Ausstattung aus jener Zeit, als Waschmaschinen und Heißwasserboiler noch unbekannt waren. Über eine steile und enge Außentreppe gelangt man in den heutigen Veranstaltungsraum, in der aktuell die Ausstellung „HandArt“ zu sehen ist. Diese Schau besticht durch die Vielfalt ihrer Exponate; neben neuen Modellen der Strickrunde sind hier die alten, aufbewahrten Textilien und handwerk-

lichen Geräte, die Moidl und Martha in ihrem bescheidenen Haushalt benutzten, zu sehen. Die Ausstellung erzählt eine Geschichte über den sensiblen Umgang mit Werten und die oft notgedrungene Beständigkeit von Alltagsdingen. Gestopfte Socken und Fäustlinge etwa, ausgebesserte Tisch- und angestückelte Bettwäsche aus Damast, aber auch echtes Pinzgauer Bauernleinen, kunstvoll mit rotem


Garn bestickt und über Jahrzehnte sorgsam aufbewahrt. Der dazugehörige, große Bauerngarten vis-a-vis des Samplhauses ist ein Kleinod für sich. Mit dem Kartoffelacker, dem Flachsfeld, meterhohen Sonnenblumen und mehreren Hochbeeten sowie einem typischen Pinzgauer Heustadel ist er darüber hinaus jeden Freitag von Ende Juni bis Anfang September ein Schauplatz für den Wochenmarkt. Unter alten Apfelbäumen werden hier Produkte aus der Region angeboten. Und zwar ausschließlich aus der Region, wie Christl Hochwimmer und Wochenmarkt-Initiatorin Kathi Seifriedsberger betonen. Es gibt Honig, Käse, Eier, Speck, Obstprodukte von Pinzgauer Bauern, manchmal sogar den begehrten „Schottengirgei“: Der geräucherte Kräutertopfen in Kegelform ist eine urtypische Pinzgauer Spezialität und mittlerweile eine Rarität.

Unter alten Apfelbäumen bieten Pinzgauer Bauern ihre Produkte an Besucher dürfen sich auch Kräuter aus den Hochbeeten abschneiden, manchmal auch Kohlrabi oder Salat als Geschenk mitnehmen. Wer die Äpfel, Birnen oder Ribisel aus dem eigenen Garten selbst nicht verwerten kann, bringt die Früchte zum Wochenmarkt beim Samplhaus, wo sie für ihn verkauft werden. „Das ist zeitaufwändig, aber nachhaltig“, sind sich die beiden Initiatorinnen bewusst. Die beiden freuen sich besonders, dass sich der Wochenmarkt in seinem zehnjährigen Bestehen zu einem echten Ort der Kommunikation entwickelt hat. Hier kommen die Leute aus dem gesamten Oberpinzgau zusammen, plauschen auf der Hausbank und genießen dabei die Schmankerln echter Pinzgauer Hausmannskost, die die Kochrunde des Samplhauses jede Woche auftischt. Bei Regen ist die gemütliche Stube geöffnet, damit die Speisen in Ruhe genossen werden können. Eine Rückschau auf die so genannte „gute alte Zeit“ will Christl Hochwimmer nicht vermitteln. Es gehe ihr viel mehr darum, jenes zu bewahren, das ihr als erhaltenswert erscheint, erzählt sie. Unterstützung bei all ihren Aktivitäten erhält sie vom Kulturverein Tauriska und dessen Leitern, dem Ehepaar Vötter. Auch Handwerker, Künstler und Pädagogen stehen ihr stets mit Rat und Tat zur Seite. Darüberhinaus hat sie eine ARGE zur Erhaltung und Benützung des Lehentalerhauses Sampl gegründet. Für ihr Engagement ist die rührige Brambergerin im Sommer 2017 mit dem Salzburger Volkskulturpreis ausgezeich-

Die Weltmeisterin im Sensenmähen, Maria Sams, stellt eindrucksvoll ihr Können unter Beweis. Bild unten: Der zur Tradition gewordene Wochenmarkt lockt jeden Freitag Einheimische und Gäste an. Kleines Bild: Toni Lassacher „in Aktion“. Fotos: Gerhard Blum, TVB Bramberg, Tauriska

net worden. „Christl Hochwimmer setzt mit viel Herz, Begeisterung, Wissen, Mut und einem kleinen Budget ihr Projekt Samplhaus vorbildlich um. Es ist geprägt von Ursprünglichkeit, Authentizität und Offenheit für Neues. In unserer hektischen Zeit zeigt dieses Beispiel einen Ausweg aus Rastlosigkeit, Unruhe, Reizüberflutung“ heißt es dazu in der Information des Kulturvereines Tauriska. Doch das schönste Geschenk für Christl Hochwimmer ist wohl, dass ihre Bemühungen von der Öffentlichkeit angenommen werden. „Denn nur so bleibt Leben im Haus.“ www.samplhaus.at www.tauriska.net

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Jeden ag Dienst mans Gentle Night

Events

BY CASINO KITZBÜHEL

Serviceline: +43 (0)5356 62300 DW110

kitzbuehel@casinos.at

The Manne-“quins“ | 15.09.2017 | 20.00 Uhr „Best of 20 Jahre“ Das BESTE aus 20 Jahren Mannequins gemixt in einen wunderbaren Unterhaltungscocktail. Weltstars wie Cher, Dolly Parton, Shirley Bassey, Bette Midler, Conchita Wurst, Kylie Minogue, Lady Gaga und Liza Minelli rocken die Bühne in verblüffender Ähnlichkeit. Comedy der Superlative, gewagt, gekonnt und frech, jedoch niemals vulgär. Mit atemberaubenden Choreografien und detailgetreuen Kostümen werden die größten Musicals wie z.B. Cabaret, Elisabeth oder König der Löwen die Bühne zum Beben bringen. Das Geheimnis wird am Ende jeder Show gelüftet. Die Künstler schminken sich auf der Bühne ab und zeigen sich dem Publikum so wie sie wirklich sind: Männer, die es beherrschen, stilvoll in die Rolle einer großartigen Frau zu schlüpfen.

Kabarett Erika Pluhar | 18.10.2017 | 20.00 Uhr “Gegenüber” Erika Pluhar lässt die Freundschaft zweier ungleicher Frauen entstehen, sie erzählt von Lebensmustern, von Alter und Vergänglichkeit: Henriette Lauber blickt auf ein kreatives und arbeitsreiches Leben zurück. Als Cutterin von Kinofilmen tauchte sie in spannende Welten ein und konnte an der Seite eines geliebten Mannes tätig sein. Doch dies ist lange her und sie lebt nun kontaktscheu und weitgehend isoliert in einer kleinen Innenstadtwohnung. Ihrem Patensohn aus der Westsahara gilt all ihre Liebe und Sehnsucht.

Kabarett Markus Linder | 28.10.2017 | 20.00 Uhr „BEST OF – Highlights aus 8 Programmen“ 1997 startete der Musik-Kabarettist und Comedian MARKUS LINDER sein erstes Solo-Programm ‚LEBENSLANG‘, nachdem er sich als Duo-Partner von Raimund Jäger (Tschako & Der kleine Prinz‘) und Günter Mokesch (‚Mo & Der kleine Prinz‘) schon erste Sporen auf den Kleinkunstbühnen verdient hat. Jetzt hat MARKUS LINDER, mittlerweile auch bekannt durch seine Rolle als Pfarrer Anton ‚Little‘ Prinz in der ORF-Kult-Serie ‚4 Frauen und 1 Todesfall‘, ein packendes ‚BEST OF’ zusammengestellt, in dem er die absoluten Highlights dieser 8 Programme Revue passieren lässt.

Kabarett Angelika Niedetzky | 10.11.2017 | 20.00 Uhr „Gegenschuss“ Sind Sie fit und motiviert? Haben Sie heute gut geschlafen? Nein? Angelika Niedetzky auch nicht! Lange hat sie überlegt, ob sie ihr drittes Programm schreiben oder lieber weiterhin ihre Karriere als Model für Zigarettenschachteln verfolgen soll. Letztlich hat sie sich für den Gegenschuss entschieden und räumt mit ihrem neuen Programm die Bühne auf! Frisch aufmagaziniert, schießt sie scharf ihre Pointen auf alle, die es verdient haben (Schuss!), aber vor allem auf sich selbst (Gegenschuss!), denn alles im Leben hat zwei Seiten.

Vorverkauf online unter www.oeticket.com und direkt im Casino Kitzbühel an der Rezeption (täglich ab 15.00 Uhr). Eintritt ins Casino ab dem vollendeten 18. Lebensjahr im Rahmen der Besuchs- und Spielordnung der Casinos Austria AG. Amtlicher Lichtbildausweis erforderlich. Verbraucherinfos auf spiele-mit-verantwortung.at und in allen Casinos 18+


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Saurierstarke Abenteuer im

TRIASSIC PARK

Ideal zum Abhängen: der TRIASSIC BEACH mit dem höchstgelegenen Sandstrand der Alpen und der „Waidringer Ursee“.

Da warten das Einmaleins der Urgeschichte und Dinos zum Anfassen auf dich!

A

uf der Steinplatte Waidring ist der Saurier los: Begib’ dich auf Entdeckungsreise in eine längst vergessene Zeit, grab’ nach Fossilien, folge den Spuren des Ichthyosauriers, entspann’ am höchstgelegenen Sandstrand der Alpen oder riskier’ einen Blick von der „schwebenden“ Aussichtsplattform hinunter ins Tal. Ein Riesenspaß für kleine Dino-Forscher – mit prähistorischem Niederseilgarten, Tunnelrutsche, cooler Kletterwand, Wasserfall und „waschechtem“ Saurier im Speichersee. Und auch abseits des UrzeitAbenteuers hat die Steinplatte Waidring einiges an der Flanke! Ob erlebnisreiche Wanderrouten, wilde Mountainbike-Ritte oder alpines Wadltraining auf den Klettersteigen der Region: Aktive Höhepunkte gibt es hier genauso wie ein atemberaubendes Panorama, das von den Leoganger und Loferer Steinbergen über die Kitz-

büheler Alpen bis hin zum majestätischen Wilden Kaiser reicht. Also, nichts wie rauf in den TRIASSIC PARK! Rauf in die Urzeit! Öffnungszeiten TRIASSIC PARK: geöffnet bis 8. Oktober 2017 – täglich von 09.00 bis 16.45 Uhr. Der Eintritt in den Park ist kostenlos!

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Der neue Opel Insignia Dynamisch, geräumig, innovativ

Souveräner Auftritt D

er komplett neue Opel Insignia ist extrem gut in Form: Sportlich-elegant im Stile eines großen Coupés, geräumig ohne Kompromisse dank komplett neuer Architektur und vorbildlich sicher, wie es sich für ein echtes Flaggschiff gehört – Fahrspaß garantiert. Die zweite Insignia-Generation überzeugt nicht nur mit ihrer atemberaubenden Li-

nienführung außen und Wohlfühl-Atmosphäre innen – sie bietet eine solche Bandbreite an intelligenten Technologien wie kein anderes Modell im Segment. Das Angebot reicht vom richtungsweisenden Opel IntelliLux LED® Matrix-Licht und dem topmodernen Allradsystem mit Torque Vectoring über modernste Fahrerassistenz-Systeme bis hin zum opti-

mierten Head-up-Display. Dazu kommt eine Opel-typisch erstklassige Vernetzung mit Smartphone-Integration und Opel OnStar mit Booking-Service. Insgesamt begeistert der neue Insignia mit hoher Agilität und Fahrpräzision, einem größeren Platzangebot sowie einem hervorragenden Preis-Leistungsverhältnis, womit er mehr denn je zum Herausforderer selbst für Modelle der Premiummarken wird.

Antriebstechnologien, die Fahrspaß bringen Das Antriebsangebot auf Benzinerseite beginnt mit dem hocheffizienten 1.5 Turbo mit 140 oder 165 PS. Der 2.0 Turbo leistet 260 PS. Das Diesel Portfolio beginnt mit dem neuen 1,6-Liter-Dieselmotoren in den beiden Leistungsstufen 110 PS oder 136 PS und wird durch den Zweiliter-Diesel mit 170 PS abgerundet. Erstmals im Insignia gibt es einen intelligenten Allradantrieb mit Torque Vectoring (radindividuellen Kraftverteilung) sowie das neue entwickelte Achtstufen-Automatikgetriebe.


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So funktioniert Sicherheit Highlight im wahrsten Sinne des Wortes ist die zweite Generation des innovativen, preisgekrönten adaptiven IntelliLux LED® Matrix-Lichts, das nun mit 32 LED-Segmenten die diversen Fernlichtfunktionen übernimmt. Dank der hohen Anzahl von LED-Elementen passen sich die Lichtfunktionen präzise der jeweiligen Verkehrssituation an und ermöglichen eine Lichtweite auf bis zu 400 Meter. Das neue Head-up-Display welches Informationen beispielsweise zu Geschwindigkeit, Verkehrszeichen, adaptivem Tempomat oder Navigation auf die Windschutzscheibe direkt ins Sichtfeld des Fahrers projiziert hilft Ihnen ebenfalls sich auf die wichtigen Dinge beim Fahren zu konzentrieren.

Komfort auf Top-Niveau Auch in Sachen Komfort setzt der neue Insignia Maßstäbe. Bestes Beispiel: die von der Aktion Gesunder Rücken (AGR) e.V. zertifizierten Premium-ErgonomieSitze. Neben vielfachen Einstellungsmöglichkeiten bieten sie eine einzigartige Kombination aus elektrischer Sitzwangenjustierung sowie Massage- und Ventilations-Funktion. Auch die Passagiere in der zweiten Reihe können sich über mehr Komfort freuen:

Öffnet Automagisch! ter den hinteren Stoßfänger und schon schwingt die Kofferraumklappe von selbst auf.

IntelliLink-Infotainment und Opel OnStar Denn ebenso wie Fahrer- und Beifahrer kommen sie auf Wunsch auf den beiden äußeren Fondplätzen in den Genuss beheizbarer Sitze. Schnellen Durchblick an kalten Wintertagen garantiert zudem die ebenfalls beheizbare Windschutzscheibe; das beheizbare Lenkrad hält die Hände des Fahrers angenehm warm. Praktische Neuerung beim Sports Tourer: Um das Beladen so einfach wie möglich zu machen, funktioniert die Heckklappe per Kick, ohne dabei das Fahrzeug berühren zu müssen. In Kombination mit dem Schließ- und Startsystem „Keyless Open & Start“ reicht ein Fußkick un-

Für beste Unterhaltung und Top-Vernetzung ist – Opel-typisch – mit der jüngsten, Apple CarPlay und Android Auto kompatiblen Generation von IntelliLinkSystemen gesorgt. Und während das Smartphone nahtlos in das Fahrzeug-Infotainment integriert ist, lädt es ab sofort sogar kabellos (per Induktion) auf. Mit an Bord ist auch der rund um die Uhr verfügbare wegweisende Onlineund Service-Assistent Opel OnStar mit seinen zahlreichen Diensten von der automatischen Unfallhilfe bis zum Diebstahl-Notfallservice. Mit dem neuen Insignia geht auch ein neuer persönlicher Service an den Start, bei dem sich die Passagiere einfach an den Opel OnStar-

Berater wenden, um beispielsweise ein Hotelzimmer zu reservieren oder einen Parkplatz zu finden. Zudem ermöglicht der 4G LTE WLAN-Hotspot des Systems allen Insignia-Reisenden die schnelle Verbindung ihres mobilen Endgeräts mit dem Internet.

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Auf alten Pilgerpfaden den Alltag hinter sich lassen


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Eine Pilgerreise muss nicht immer nach Spanien führen. Auch in unserer näheren Umgebung bieten sich genügend Möglichkeiten an, um für kurze Zeit in eine entschleunigte Welt einzutauchen und Land und Leute von einer gänzlich neuen Perspektive kennenzulernen. Text: Alexandra Fusser

Der bergerfahrene Pilger wählt die Route „über Berg und Tal“. Foto: Oswald Scherer


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Wer in Jochbergwald zum klassischen Marienweg aufbricht, dem eröffnet sich auf dem Pass Thurn unterhalb der Passhöhe ein großartiger Blick über das Salzachtal. Foto: Oswald Scherer

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er Jakobsweg ist der bekannteste Pilgerweg der Welt, denn seit mehr als 1.000 Jahren wandern Pilger zum Grab des Apostels Jakobus in der spanischen Stadt Santiago de Compostela. Genau genommen gibt es aber viele Jakobswege. „Pilgern fängt vor der eigenen Haustür an“, erläutert Stefan Niedermoser von der Pillerseetal RegionalentwicklungsGmbH, zuständig für das Projektmanagement Jakobsweg in Tirol. Zunehmender Beliebtheit erfreut sich das Pilgern in der Heimat, das eine optimale Alternative zu der berühmten Route durch Galizien darstellt. Es ist einfacher zu handhaben, weniger zeitaufwändig und, wie Stefan Niedermoser weiß, vor allem meditativer: „Der Jakobsweg in Spanien ist enorm populär und daher massiv überlaufen“, schildert er. „Santitago de Compostela verzeichnete allein im Vorjahr 290.000 Ankünfte. Wer den Jakobsweg begeht, gerät unter Stress. Das aber geht am Sinn des Pilgerns vorbei.“ Eine ideale Möglichkeit, dem Alltag zu entfliehen, zu sich selbst zu finden oder auch spirituelle Kraftplätze aufzusuchen, bieten die mitteralterlichen Pilgerwege in der näheren Umgebung, die wieder zum Leben erweckt worden sind. „Die Zahl der heimischen Pilger ist im Steigen“, weiß

Eigene Schilder weisen den Weg. Der Besinnungsweg in St. Jakob in Haus war der Ausgangspunkt für die Pilgerreise von Angelika Hölzl und ihren Kameradinnen. Fotos: Hölzl


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Der Weg war steinig und steil, das Ziel Maria Brettfall ein wahrer „Überraschungsmoment“ auf der Pilgerreise durch Tirol.

Ein weiteres markantes Etappenziel des Pinzgauer Marienweges ist in Maria Alm erreicht. Foto: Lebesmühlbacher

Niedermoser, „Es ist vielen Menschen ein Bedürfnis geworden, beim Weitwandern ein paar Tagen Kraft für Körper und Geist zu tanken und dabei einige Etappen bekannter Pilgerrouten zurückzulegen“. Nähere Einblicke zum Trend Pilgern gibt eine Studie der Universität Salzburg mit 916 befragten Personen. Demnach ist der durchschnittliche Pilger überwiegend weiblich (60 Prozent), verfügt über eine höhere Ausbildung (davon ein Drittel mit Hochschul-Abschluss), ist berufstätig und im Alter zwischen 50 und 70 Jahren angesiedelt. Rund die Hälfte der Befragten gab an, schon mehrmals kürzere und längere Pilgerreisen unternommen zu haben. „Pilger sind Wiederholungstäter“, erläutert dazu Stefan Niedermoser, „wer es einmal versucht hat, den lässt es nicht mehr los.“

Auf dem Jakobsweg quer durch Tirol Auch Angelika Hölzl aus dem Pillerseetal zählt zu den sogenannten „Wiederholungstätern.“ Mit zwei Freundinnen hat sie bereits den Jakobsweg in Tirol zurückgelegt. Ausgehend von St. Jakob in Haus ist das Trio auf seiner ersten Pilgerreise bis Jenbach gewandert; heuer bildete die Inntaler


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Marktgemeinde wiederum den Ausgangspunkt für die Fortsetzung nach St. Anton am Arlberg. Ein mehr als sportliches Vorhaben, denn immerhin wurden mit einem acht Kilogramm schweren Rucksack am Buckel täglich Wegstrecken zwischen 22 und 25 Kilometer zu Fuß bewältigt – allen Wetterkapriolen und so manchen Blessuren zum Trotz und teilweise über steiles Gelände. Insgesamt haben sie an den dreieinhalb Tagen, an denen sie heuer unterwegs waren, 2.600 Höhenmeter zurückgelegt. Körperlich stießen die drei Frauen dabei an ihre Grenzen: „Der tägliche Tiefpunkt hat jede von uns eingeholt“, schildert Angelika Hölzl, „manchmal war es nicht ganz einfach, ihn zu überwinden.“ Das Pilgern habe für sie nicht so sehr religiösspirituelle Motive, sagt sie, es sei viel mehr „ein Weitwandern mit Sinn.“ Nicht nur, weil sie sich jedes Mal vom ersten Schritt an entschleunigt fühle, sondern weil sie von Land und Leuten gänzlich neue Eindrücke gewinne. „Auf dem Ja-

Das auf 1.456 Metern Seehöhe gelegene Jakobskreuz ist seit 2014 nicht nur ein Wahrzeichen des Pillerseetales, sondern ein markantes und beliebtes Etappenziel entlang des Tiroler Jakobsweges. Viele Pilger nützen die Gelegenheit für einen Abstecher auf die Buchensteinwand bei St. Jakob in Haus. Foto: Stefan Thaler

kobsweg haben wir Tirol neu entdeckt. Das Inntal kannten wir bisher hauptsächlich von der Autobahn, obwohl es hier so schön ist“, schwärmt Angelika Hölzl. Als besondere Plätze nennt sie die Wallfahrtsstätten

Maria Brettfall hoch über der Gemeinde Strass im Zillertal, Locherboden oder auch eine auf einem Hügel gelegene Kapellle Zams, die sie mit ihren Freundinnen auf den Tipp eines Einheimischen hin aufgesucht habe. Wie überhaupt die Begegnungen mit anderen Menschen überaus positiv verlaufen seien. Vor allem mit den Einheimischen, schildert Angelika Hölzl, „sie alle haben sich wirklich rührend um uns gekümmert.“

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Idee für das Jakobskreuz entstand in Santiago de Compostela Das größte begehbare Gipfelkreuz der Welt ist auf der Buchensteinwand in St. Jakob in Haus beheimatet und neben dem Dom zu Innbruck eines der markantesten Etappenziele entlang des Jakobsweges in Tirol. Die Idee für das knapp 30 Meter hohe Monument ist im Jahre 2001 tatsächlich auf einer Pilgerreise entstanden. Als nämlich der aus Kirchberg stammende Tourismusexperte Toni Wurzrainer vor der monumentalen Kathedrale in Santiago des Compostela stand, skizzierte er die Ansicht vom Jakobskreuz in sein Pilger-Tagebuch. Zum Dank für unzählige beeindruckende Erlebnisse am Jakobsweg fasste er damals den Vorsatz, in seiner Heimat ein derartiges Projekt zu starten und umzusetzen. Auf der jahrelangen Suche nach Partnern wurde er schließlich bei der Bergbahn Pillersee fündig. Nach langwierigen und zähen Verhandlungen und Behördenwege konnte das Jakobskreuz schließlich auf der Buchensteinwand in St. Jakob realisiert und im Sommer 2014 für die Öffentlichkeit frei gegeben werden – mit großem Erfolg. Es ist nicht nur ein Pilgerziel geworden , sondern hat sich auch als Kraftplatz mit besonderer Aussicht und als Ort für besondere Veranstaltungen (Hochzeiten, Familienfeiern, Ausstellungen) sowie als Denkplatz für Seminare etabliert.

Jakobsweg Tirol: von Lofer oder Kufstein bis zum Arlberg Der Jakobsweg Tirol besteht aus zwei westwärts führenden Hauptwegen. In Nordtirol führt der Weg entweder von Kufstein oder von Lofer aus dem Inntal entlang westwärts bis zum Arlberg. Wer in Lofer startet, wandert über Strub nach Waidring, wo sich der Jakobsweg teilt. Die Route führt entweder über Erpfendorf nach St. Johann, oder über St. Adolari und dem Pillersee direkt nach St. Jakob in Haus, wo die Pilger mit dem vierarmigen, begehbaren Jakobskreuz auf der Buchsteinwand ein markantes Etappen ziel


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Pinzgauer Marienweg: Vier Routen fĂźhren nach Maria Kirchental

Der aufsteigende Nebel lichtet sich nach einem Gewitterschauer und bietet einen reizvollen Anblick auf St. Johann in Tirol.

erwartet. Von dort aus weiter nach St. Johann, wo beide Wege wieder zusammentreffen. Ăœber den Moorweg nach Going, Ellmau, Scheffau, SĂśll und Itter entlang der Brixentaler Ache nach Bruckhäusl und weiter nach WĂśrgl. Ein lohnender, aber zeitaufwändiger Abstecher ist der Besuch des Wallfahrtsortes Mariastein, der von Kufstein aus vorbeifĂźhrt.

Im Inntal verläuft die Route ßber Rattenberg, Innsbruck und Pfaffenhofen nach Zams und Flirsch bis nach St. Christoph am Arlberg. Der sßdliche Hauptweg verläuft durch Osttirol und fßhrt von Nikolsdorf, an der Grenze zu Kärnten, der Drau entlang zum Sßdtiroler Jakobsweg in Italien. www.jakobsweg-tirol.net

Der Pinzgauer Marienweg wartet mit nicht weniger groĂ&#x;artigen EindrĂźcken auf. „Hier pilgern Sie durch herrliche Gebirgslandschaften, Ăźber Wiesen und durch Klammen, begegnen Menschen in ihrem Alltag und lernen die heimische Bergbauernkultur kennen. Sie erleben bedeutende Marienwallfahrtsstätten wie Maria Alm und Maria Kirchental, trinken aus heiligen Quellen wie in Maria Elend oder verweilen an versteckten spirituellen Orten wie dem Geistlichen Zentrum in Embach, der Friedenskapelle in Maria Alm, der Rosenkranzkapelle oder der Einsiedelei in Saalfelden“, heiĂ&#x;t es dazu aus dem BĂźro des Geistlichen Zentrums Embach, das das Projekt in Zusammenarbeit mit der Leader-Region Nationalpark Hohe Tauern, den Pinzgauer Pfarren und Gemeinden, dem Ă–sterreichischen Alpenverein und dem Tourismusreferat der ErzdiĂśzese Salzburg realisiert hat. „Es ist schĂśn, die Salzburger Bergwelt einmal aus einer anderen Sichtweise zu erleben“, so haben Pilger begeistert ihre Erfahrungen demGeistlichen Zentrum Embach geschildert. weiter auf Seite 50 ÂŽ

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DAS

JAKOBS KREUZ AUF DER BUCHENSTEINWAND

•Ŝ5VCPFQTVCWHÇ­O5GGJȤJG am Gipfel der Buchensteinwand •Ŝ*ȤJGÇ­O •Ŝ#WUUKEJVUWPF#WUUVGNNWPIUTÈ“WOG •Ŝ#WUUKEJVURNCVVHQTOGPȨDGTFGP 4È“WOGPKPECO*ȤJG •Ŝ2CPQTCOCŢŢ#WUUKEJVURNCVVHQTO CWHFGTJȤEJUVGP'DGPGFGU -TGW\GUKPECÇ­O*ȤJG •Ŝ#WEJHȨT5GOKPCTGWPFRTKXCVG Veranstaltungen (standesamtliche *QEJ\GKVGP DWEJDCT

Nähere Informationen erhalten Sie bei der Bergbahn Pillersee Ges.m.b.H, 6393 St. Ulrich a.P., Buchenstein 13; Tel.: +43.5354.77077, Fax: +43.5354.88790; E-Mail: info@bergbahn-pillersee.com; www.bergbahn-pillersee.com


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„Unsere persönlichen Kraftplätze waren das Nagelköpfl und Maria Elend, das auch bei Regenwetter nichts von seiner Ausstrahlung verliert.“

Pilgerwege für Sportliche und Genießer Der „Klassische“ Weg (135 km, leichte Anstiege und Abstiege) führt an fünf Marienkirchen vorbei. Ausgehend von Jochbergwald geht es über den Pass Thurn mit Blick auf die Hohen Tauern nach Mittersill, dann in die Weite des Oberpinzgauer Salzachtales. Die Marienwallfahrtsorte Stuhlfelden und Bruck sind beliebte Pilgerrastplätze. Entlang des Weges finden sich Kraftorte wie das Keltendorf in Uttendorf; hernach steigt man im Unterpinzgau durch die Kitzlochklamm hinauf nach Maria Elend, auf dem Sonnenplateau des Pinzgaues in Embach. Durch das Dientener Tal führt der Weg zum Filzensattel, vorbei an Hochkönig und Steiner-

Pilgerstab vor dem Pfarrhof in Maria Alm. Foto: Oswald Scherer

nem Meer und über den Jufen zum be-

eindruckenden Kirchenbezirk von Maria Alm. Über die Einsiedelei bei Saalfelden und durch die „Pinzgauer Hohlwege“ kommen Sie zum Ziel des Pilgerweges, Maria Kirchental. Eine zweite, „anspruchsvolle“ Wegvariante führt durch das Leoganger Tal auf den Römersattel (1.202m) und vorbei an der wildromantischen Vorderkaserklamm wieder ins Saalachtal. Der bergerfahrene Pilger wählt die dritte und anstrengende Route „über Berg und Tal“ bis 2000 m Seehöhe von Stuhlfelden über die Murnauer Scharte (1.959 m) weiter nach Saalbach und über das Spielbergtörl (1.671 m) nach Hochfilzen. Hier trifft er auf den „anspruchsvollen“ Pilgerweg über den Römersattel nach Maria Kirchenthal. Für den gemächlichen Geher bietet sich als vierte Möglichkeit der stimmungsvolle „Abkürzer“ durch das Zeller Becken entlang des Sees zur Kulturstadt Zell am See und weiter nach Maria Alm an. www.pinzgauer-marienweg.at

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Das Grab des Apostels Jakobus zum Ziel

Apostel Jakobus auf der Kathedrale von Santiago de Compostela

Als Jakobsweg (spanisch Camino de Santiago) wird eine Anzahl von Pilgerwegen durch ganz Europa bezeichnet, die alle das angebliche Grab des Apostels Jakobus in Santiago de Compostela in Galicien (Spanien) zum Ziel haben. In erster Linie wird darunter der Camino Francés verstanden, jene hochmittelalterliche Hauptverkehrsachse Nordspaniens, die von den Pyrenäen zum Jakobs-

grab reicht und dabei die Königsstädte Jaca, Pamplona, Estella, Burgos und León miteinander verbindet. Nach der Wiederbelebung der Pilgerfahrt nach Santiago de Compostela in den 1970er und 1980er Jahren wurde der spanische Hauptweg 1993 in das UNESCO-Welterbe aufgenommen. 1998 erhielten auch die vier im Liber Sancti Jacobi beschriebenen französischen Wege diesen Ti-

tel. Zuvor schon hatte der Europarat im Jahre 1987 die Wege der Jakobspilger in ganz Europa zur europäischen Kulturroute erhoben und ihre Identifizierung empfohlen. Die Hauptroute des Tiroler Jakobsweges erreicht das Bundesland in Waidring und verläuft zunächst bis Wörgl, wo der Jakobsweg Böhmen–Bayern– Tirol eingebunden wird.


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E!at Day

in der Energiemetropole

Foto: Vanmey Photo

graphy

Foto: Vanmey Photography

hmankerlkiste

E-Autos, E-Motorräder und Streetfood am Autofreien Tag

Foto: Woody´s Sc

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achhaltige Mobilität steht im Mittelpunkt des E!at Days am Freitag, 22. September. Von 9 bis 16 Uhr zeigen Hersteller von E-Autos und E-Motorrädern ihre umweltfreundlichen Alternativen und laden zu Testfahrten ein. Wer immer schon Tesla, Zerobikes und Co probefahren wollte oder einfach nur neugierig ist, wie die elektrobetriebenen Mobilitätsalternativen aktuell aussehen, kann sich am Autofreien Tag im Herzen der Energiemetropole ein Bild davon machen. Entlang der gesperrten Bahnhofstraße schlendern, feine kulinarische Schmankerl genießen und einen Blick in die Zukunft werfen: Mit den Wörgler Mobilitätshubs, die sich zum Teil schon mit dem E-Car Sharing Projekt Flo der Stadtwerke Wörgl in der Umsetzungsphase befinden, setzt die Energiemetropole ein weiteres Zeichen in Richtung Nachhaltigkeit und einer modern interpretierten Mobilität. So viel sei verraten, öffentlicher Verkehr kann und wird sich in eine neue


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Foto: Alexis Georgeson - Tesla Motors

Dimension bewegen. Um ein Zeichen auch über die Stadtgrenzen hinaus zu setzen laden Impulsvorträge in der Galerie am Polylog Vertreterinnen und Vertreter von Gemeinden ein, ins Thema nachhaltige Mobilität einzutauchen und sich darüber auszutauschen. Damit der E!at Day seinem Namen gerecht wird, warten entlang der Bahnhofstraße kleine, feine Essensstationen wie Woody’s Schmankerlkiste auf alle Besucherinnen und Besucher. Auch für Kinder bietet der E!at Day Spannendes und Nachhaltiges: Spiele und eine eigene Essensstation mit Müsli- und Brotzubereitung versprechen kurzweilige Momente, während die „Großen“ auf ihre Kosten kommen. Mobilität und Sicherheit stehen im Zentrum des Jugendstands, an dem sich alle (künftigen) Besitzerinnen und Be-

sitzer von E-Rollern und E-Bikes informieren können. Zum Abschluss des Tages ganz im Zeichen nachhaltiger Fortbewegung lädt Berger Logistik ein, das preisgekrönte Mobilitätskonzept im Unternehmen kennen zu lernen. Interessierte können sich am Infostand der Stadtwerke in eine Besucherliste eintragen und um 16 Uhr die Umsetzung des Konzepts direkt im Unternehmen erfahren.

Farbenfroher Herbst in Wörgl

Kurzfilmfestival ab dem 15. September, Fest der Nationen am 16. September und der wöchentliche Bauernmarkt runden die Veranstaltungshighlights in Wörgl ab. Liebhaber von U2 und Volbeat kommen beim 14. Cover Me Festival auf ihre Kosten, wenn ausgezeichnete Tribute-Bands die Bahnhofstraße rocken. Das Wörgler Kurzfilmfestival besticht durch Kreativität und ist mittlerweile Fixpunkt des Veranstaltungsreigens im Herbst. Beim Fest der Nationen zeigt sich Wörgls kulturelle Vielfalt vor allem entlang von Essensständen der unterschiedlichsten in Wörgl beheimateten Nationalitäten. Für Regionalität steht der Wörgler Bauernmarkt. Hersteller landwirtschaftlicher Produkte aus der Region versorgen jeden Samstag von 8:30 bis 12:30 Uhr Wörglerinnen, Wörgler und Gäste mit lokal Erzeugtem von höchster Qualität. Alle Informationen und Details zu den Veranstaltungen finden Sie unter www.energiemetropole.at.

Auch abgesehen vom E!at Day zeigt sich die Energiemetropole im September von ihrer vielfältigsten und modernsten Seite. Night Shopping am 1. September, Cover Me Festival am 9. September, Wörgler

Foto: Dabernig

E!at Day am Autofreien Tag Freitag 22. September 2017, 9:00 – 16:00 Uhr Aussteller von E-Autos und E-Motorrädern Testfahren aller ausgestellten Modelle Zukunft der Wörgler Mobilitätshubs Schmankerlstationen entlang der Bahnhofstraße • Kinderprogramm mit Essenstation • Vorträge für Gemeindevertreter in der Galerie am Polylog • Einblick in das Mobilitätskonzept von Berger Logistik

Foto: Dabernig

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Naturwerk Kreativmanufaktur

Die Werkstatt im Stall


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Eine Natur-Erlebnis-Werkstatt hat am Fuße des Niederkaisers in St. Johann unlängst ihre Pforten geöffnet. Die Natur dient hier als Inspirationsquelle und Werkstofflieferant, das Gestalten mit natürlichen Materialien obliegt hingegen der jeweiligen Phantasie und Schaffenskraft.

Text & Fotos: Alexandra Fusser

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Bunte Keramikgegenstände präsentiert Madelaine Willeit.

m ehemaligen Ross-Stall des Anwesens „Loamhäusl“ am Römerweg haben Anke Daxer und Madelaine Willeit vor wenigen Wochen ihre „Naturwerk Kreativmanufaktur“ eingerichtet. „Wir sind eine Natur-Erlebnis-Werkstatt, in der wir unsere kreativen und schöpferischen Ideen und unseren Tatendrang, etwas mit eigenen Händen zu erschaffen, ausleben können“, beschreiben die beiden St. Johannerinnen. Was die Natur hergibt, wird hier bearbeitet und veredelt. Es entstehen neue Objekte, allerdings ohne Anspruch auf künstlerische Perfektion. Beide Damen sind keine Profis oder gar Künstlerinnen, wie sie betonen, sondern leidenschaftliche Hobby-Handwerkerinnen. Für sie zählt das kreative Arbeiten an sich.

Aus der ehemaligen Sattelkammer ist mittlerweile eine heimelige Gartenlaube entstanden. Sie lädt zum Krafttanken ein.


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„Gewerkelt habe ich immer schon gerne“, erzählt Anke Daxer. Besonders Schwemmholz oder Wurzeln haben es ihr angetan, die sie beim Spazierengehen mit dem Hund im Wald gefunden und zu Hause anschlieĂ&#x;end gereinigt, geschliffen und poliert hat. So reifte der Plan, in ihrem ehemaligen Pferdestall eine eigene Werkstatt einzurichten. Mit Madelaine Willeit hat sie fĂźr ihr Vorhaben die ideale Partnerin gefunden. Die gelernte Grafikerin hat sich während ihrer Karenzzeit dem TĂśpfern und der Herstellung von Keramiken verschrieben. Doch auch sie plagte das Problem, das viele Hobby-Handwerker nur allzu gut kennen – zu wenig Platz daheim fĂźr einen eigenen Werkraum. Die Entstehung einer gemeinschaftlichen Werkstatt war also nur eine logische Konsequenz.

Von der Natur inspiriert Hier, im alten Stall des Loamhäusl, werken die beiden seit einigen Wochen. Es riecht noch immer ein bisschen nach Ankes Pferden, nach Stroh und Heu. In der Ecke ein Brennofen fĂźr TĂśpfer- und Keramikgegenstände, an den Wänden einfache Regale aus alten Holzpaletten, gefĂźllt mit Windlichtern, Geschirr und Deko aus Keramik sowie Skulpturen aus Holz oder Beton. Im Eck‘ steht eine Staffelei mit einem

Entschleunigte Welt am FuĂ&#x;e des Hinterkaisers: Im alten Pferdestall ist eine voll ausgestattete Naturwerkstatt untergebracht.

Acrylgemälde, das noch vollendet werden muss. HerzstĂźck ist die riesige, frei stehende Werkbank, an der nach Herzenslust gearbeitet werden kann. Kein Lärm stĂśrt die beiden, keine Unruhe, die sie aus dem Flow bringen kĂśnnte. Die Natur inspiriert sie, hier kĂśnnen sie ihren Phantasien freien Lauf lassen, nach Herzenslust experimentieren und ausprobieren. „Es ist immer wieder erstaunlich, was aus Naturwerkstoffen entstehen kann“, schildert Madelaine Willeit, während sie Ton aus-

rollt, um ihn schlieĂ&#x;lich mit Hilfe von Gipsfiguren zu formen. DrauĂ&#x;en im Garten hat Anke Daxer unterdessen ihre Arbeit an einer der beiden Schwemmholz-Skulpturen wieder aufgenommen. „Vielleicht werde ich hier noch ein Ornament aus Glas anbringen“, meint sie, während sie die alte Wurzel auf Hochglanz poliert. Es ist eine entschleunigte Welt, die sich hier dem Besucher bietet; die umgebende Stille verleiht eine tiefe, innere Ruhe und beflĂźgelt zu einem neuen,

          

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Anke Daxer bringt eine alte Wurzel auf Hochglanz. Sie konzentriert sich auf das Veredeln von Schwemmholz.

schöpferischen Tatendrang. Wer seine kreativen Ideen ausleben und mit seinen Händen Kunstvolles erschaffen möchte, ist bei den beiden Naturwerk-Damen ein gerne gesehener Gast.

Offen für Gleichgesinnte Um Gleichgesinnte an ihrer Kreativmanufaktur teilhaben zu lassen, stellen sie ihre Infrastruktur zu Verfügung und stehen auch selbst mit Rat und Tat zur Seite. So ist die Werkstatt an jedem Mittwoch von 9 bis 21 Uhr für Interessierte geöffnet. Darüber hinaus wird bereits eifrig an einem Kursangebot getüftelt. Filzen, Keramikmalerei, Betonik, Lehmrelief-Malerei, Raku und kreatives Arbeiten mit Schwemmholz sind nur einige Punkte des geplanten Programmes. Denn die beiden Naturwerk-Damen haben ein ambitioniertes Ziel vor Augen: „Wir wollen ein kreativer Hotspot in der Region werden“, sagen sie. „Und wir laden jeden herzlich dazu ein, mit uns gemeinsam einige schöpferische Stunden zu verbringen und sich an den entstehenden Werken zu erfreuen.“ www.naturwerk.tirol

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Madelaine Willeit hat sich den verschiedenen Keramik-Techniken verschrieben.


Fotos: Michael Werlberger © Kitzbühel-Schriftzug-Design: Alfons Walde 1933/VKB Wien

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Erleben Sie die Magie des Wanderns in seiner vollen Pracht! Ganz egal ob genussvolles Höhenlinienwandern oder eine kulinarische Hüttenrunde, Kitzbühel lockt mit atemberaubenden Ausblicken und magischen Momenten. Das Wandern vor dieser eindrucksvollen Kulisse ist Winter wie Sommer ein einzigartiges Erlebnis.

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Metzgerei Huber setzt auf Regionales. Josef Huber jun. mit Johannes Taxer vom Winkler Bauern, einem von rund 40 Partnerbetrieben.

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ehr als 40 Landwirte beliefern mit ihrem heimischen Rind-, Milchkalb- oder Lammfleisch die Metzgerei Huber und tragen somit zur Erhaltung der Wertschöpfungskette bei. Josef Huber: „Unsere Kitzbüheler Spezialitäten werden erst durch die herrliche Kulturlandschaft, in der sie produziert werden, so besonders. Durch die Zusammenarbeit mit unseren Landwirten wollen wir unserer Heimat etwas zurückgeben.“

Experten vor Ort gehören auch Andrea und Christian Aufschnaiter aus Aurach. Die beiden beliefern die Metzgerei Huber in erster Linie mit Mastkälbern. Dahinter steht viel Arbeit, aber auch echte Begeisterung und Naturverbundenheit. Josef Huber jun: „Wir stecken viel Leidenschaft in unseren Betrieb, egal ob in der Produktion oder im Verkauf. Und bei unseren Landwirten merken wir, dass sie mit der selben Leidenschaft ans Werk gehen.“

Mit den Landwirten aus der Region verbindet die Metzgerei Huber eine langjährige Partnerschaft. „Ich denke es ist wichtig auf Experten zu setzen – am Hof auf den Landwirt und beim Fleisch auf den Metzger. Hier weiß man, was man bekommt und kann sich auf Fachwissen verlassen“, ist Josef Huber überzeugt. Zu den

Regional einzukaufen bedeutet kurze Transportwege zu unterstützen und die heimische Landwirtschaft zu erhalten. Als Gegenleistung dürfen sich die Konsumenten auf herrliche Frische und beste Qualität freuen. „Im Jahr beliefern uns unsere Partnerhöfe mit rund 30 Tonnen Fleisch. Unseren Landwirten lassen wir

dabei die größtmögliche Freiheit - heißt sie beliefern uns, wann es ihnen möglich ist“, erklärt Josef Huber jun. Dass man für regionale Fleischqualität auch etwas mehr zahlen muss, ist für den Großteil der Konsumenten verständlich. Johannes Taxer vom Winkler Bauern in Kitzbühel beliefert die Metzgerei Huber mit Rindfleisch: „Der Konsument darf die Arbeit, die hinter regionalem Fleischgenuss steht, nicht vergessen. Unsere Tiere sind zwei Sommer lang auf der Alm und genießen von früh bis spät freien Auslauf. Das spiegelt sich zwar im Preis wider, aber vor allem auch in der ausgezeichneten Fleischqualität.“ Davon überzeugen können sich Kunden der Metzgerei Huber im Fach- und Delikatessengeschäft in Kitzbühel sowie den drei MPreis Filialen in Kitzbühel, Kirchberg und St. Johann. Josef Huber: „Aber auch wenn saisonbedingt kein Fleisch aus der Region angeboten werden kann, darf man bei unserem Qualitätsfleisch aus Österreich mit bestem Gewissen zugreifen.“

Kontakt Metzgerei Huber Fach- und Delikatessengeschäft Bichlstraße 14 • Kitzbühel www.huber-metzger.at

Josef Huber jun. mit Andrea und Christian Aufschnaiter (Niedermosen) auf Stippvisite bei den erst wenigen Tagen alten Kälbern. Fotos: Metzgerei Huber


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Schätze aus dem alten Kitzbühel

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In Zeitalter des Tourismus und seiner Events sind die alten Lebensgrundlagen der fast 750-jährigen Stadt Kitzbühel nicht mehr so präsent. Man sollte darüber aber nicht vergessen, dass Bergbau, Landwirtschaft, Handwerk und die barocke Kunst das städtische Leben Jahrhunderte lang bestimmt haben. Im Museum Kitzbühel Sammlung Alfons Walde wird im Sommer 2017 so mancher „Schatz“ aus dem alten Kitzbühel vorgestellt.

Text: Wido Sieberer Abbildungen: Alle Museum Kitzbühel

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einen Schatz, aber wichtige Dokumente und wohl auch Geld birgt die Zunfttruhe des Siebenerlei Handwerks aus dem Jahr 1695. Sieben Handwerke, die mit dem Feuer zu tun haben – Huf-, Nagel- Waffen- und Gold- und Silberschmied, Schlosser, Wagner und Bierbrauer – haben sich zu einer Zunft zusammengeschlossen. Sie sind mit ihren Symbolen auf den Seiten und dem Deckel der Truhe verewigt, auf der Abbildung 1 erkennbar ist der Hufschmied und der Bierbrauer. Gemeinsam mit der in Abbildung 2 ersichtlichen Zunftstange der Weißgerber ist sie Zeugnis eines Kunst-

handwerks auf höchstem Niveau und darf in dieser Hinsicht mit Fug und Recht als „Schatz“ bezeichnet werden. Auf die Bedeutung des Bergbaues, der in Kitzbühel vom Mittelalter bis ins frühe 20. Jahrhundert hinein betrieben wurde, ein Bild aus dem Schwazer Bergbuch aus dem Jahr 1556. Unter den mächtigen Bergwerksanlagen nimmt sich die – hier erstmals bildlich dargestellte – Stadt geradezu bescheiden aus (Abbildung 3). Die große Stellung des Bergbaus lässt sich aber auch an seiner Präsenz in der Kunst erkennen. Die im Museum präsentierte,


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in barocker Tradition gemalte Schutzmantelmadonna steht über dem Emblem der Bergleute bestehend aus Hammer und Schlögel (Abbildung 4). Sie nimmt Bürger und unter ihrem rechten Arm an ihrer Uniform erkennbare Bergmänner unter ihren Schutz. Mindestens ebenso kurios wie kostbar nimmt sich der gestürzte Engel auf dem Drachen aus, der sich ursprünglich am Firstbalken des Bauernhofes Grubermühle befand. Kostbar ist er insofern, als dass er immerhin ins 17. Jahrhundert datiert ist und dass das Motiv des gefallenen, den Drachen reitenden Engels in der Kitzbüheler Gegend als Schmuck an Bauernhöfen kaum anzutreffen ist. So gesehen ein echter Schatz. Kurios erscheint vor allem der Stil: Es ist ein wohlgescheitelter, pausbäckiger, mit Schnauz und Spitzbart versehener Engel, der dem Betrachter (in Abbildung 5) entgegenblickt und dessen Reittier mit seinen artig angewin-


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kelten Beinen nicht so recht an einen wilden Drachen denken lassen will. Zumindest aus der Sicht des heutigen Betrachters darf bezweifelt werden, dass dieser Drachen reitende Engel seiner Aufgabe, Böses vom Haus abzuschrecken, tatsächlich gerecht werden konnte. Mehr kurios als kostbar muten die Abbil-

dung 6 dargestellten ‚Pferdeschuhe‘ an, die mit Lederriemen an den Füßen der Tiere befestigt worden sind. Ihr Zweck bestand darin, Pferde für den Einsatz auf nassen Wiesen (Mooswiesen) tauglich zu machen. Sie erinnern daran, wie sehr früher Landwirtschaft und Siedlungstätigkeit durch Seen, Moore, Sümpfe und Wasserläufe beeinträchtigt wurden. Nicht in einem materiellen Sinn, aber als Zeugnis einer vergangenen Epoche dürfen auch die recht klobigen ‚Pferdeschuhe‘ als wahre Schätze angesehen werden

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Schätze aus dem Alten Kitzbühel Sonderausstellung Museum Kitzbühel bis 7. Oktober 2017 Öffnungszeiten: Bis 17.9.17 täglich 10 – 17 Uhr, Do 10 – 20 Uhr Ab 18.9.17: Di – Fr 10 – 13 Uhr, Sa 10 – 17 Uhr Bis 14.9. werden jeden Donnerstag um 18 Uhr Führungen durch die Ausstellung angeboten Jeden Dienstag im August 10 Uhr: Kinderführungen auf den Spuren Alfons Waldes 8. Septenber 17 Uhr:

Themenführung durch die Bergbaustadt Kitzbühel


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Reif für den Berg? Rauf ins Abenteuer…

Sommererlebnis am Harschbichl Den Sommer von seiner abenteuerlichsten Seite auf dem Harschbichl zu erleben, sollte man sich nicht entgehen lassen. Die verlängerten Betriebszeiten im August geben Gelegenheit, die Sommertage noch richtig auszukosten. Niemand kommt hier zu kurz, sei es beim Klettern durch die Baumwipfel im Hornpark oder auf dem Klettersteig zum Horngipfel. Eine Fahrt auf dem Mountaincart lässt Abenteurerherzen höher schlagen. Berggenießer wandern um den Horngipfel auf dem Höhenweg und einem Tiroler Schmankerl auf einer der Berghütten kann man kaum widerstehen.

Wintererlebnis mit neuen Liften Während man auf der einen Seite das Sommervergnügen in vollen Zügen genießt, arbeitet man auf der anderen Seite mit Hochdruck für das Wintererlebnis. Am Eichenhof ist viel Bewegung durch den Ausbau der Beschneiungsanlage und den Grabungen für den neuen Speicherteich. Der Schlepplift Eichenhof 1 wird durch eine Gondelbahn ersetzt. Mit 24 Gondeln ausgestattet werden Skifahrer aller Könnerstufen sicher und komfortabel bis auf Höhe Grander Schupf befördert. Von dort aus weiter führt eine 6er Sesselbahn für perfekten Skigenuss auf einer der schönsten Pisten St. Johanns.

Ganzjahreserlebnis mit der Saisonkarte Mit dem Kauf einer Saisonkarte der 3-Länder-Freizeitarena, ehemals Schneewinkel, ist es möglich, die jeweils geöffneten Bergbahnen des Verbunds bereits im Sommer zu nutzen. Neu mit dabei ist die Bergbahn Lofer mit seiner Almenwelt. Grenzenlosem Bergvergnügen das ganze Jahr über steht somit nichts mehr im Wege… Harschbichlbahn St. Johann Betriebszeiten im August 2017 Täglich von 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr Betriebszeiten im September 2017 Täglich von 9:00 Uhr bis 16:30 Uhr

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Spartaner ziehen in Oberndorf ein Aroo! Aroo! Aroo! Mit dem antiken Schlachtruf der Spartaner wird jeder Wettkampf eröffnet.

Aroo! Aroo! Aroo!

Text: Alexandra Fusser; Fotos: Spartan Race/sportograf

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Spartan-Fans: Oberndorfs Bürgermeister Hans Schweigkofler, Veranstalter Helge Lorenz und Tourismuschef Gernot Riedel.

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ie überwinden Eskaladierwände, springen über brennende Balken, klettern an Tauen hoch, werfen Speere, kriechen unter Stacheldrähten hindurch, schleppen Baumstämme durch Sümpfe und Sandsäcke bergauf und robben zum Abschluss durch den Schlamm: Bis zu 40 Hindernisse erwarten die Teilnehmer des Spartan Race auf ihrem höchst anspruchsvollen Parcours in den Kitzbüheler Alpen, bei dem – je nach Bewerb – die Spartan-Distanzen „Sprint“ (5

+ km), „Super“ (13+km) und die Königsdisziplin „Beast“ (20+km) bewältigt werden. Im konkreten Fall von Oberndorf verläuft der selektive Kurs vom Stöcklfeld über das Hartsteinwerk bis zum Harschbichl am Kitzbüheler Horn und wieder zurück zum Stöcklfeld. Perfekte Bedingungen, wie sie Veranstalter und Teilnehmer des Spartan Race gleichermaßen schätzen. Physisch und psychisch verlangt dieser Extrem-Hindernislauf den Sportlern al-

les ab. Ein Härtetest, der die Disziplinen Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit, Schnelligkeit, Kognition, Geschicklichkeit, Balance und Koordination fordert – und weltweit boomt. Mit jährlich 170 Rennen in 25 Ländern auf allen Kontinenten und über einer Million Startern ist das aus den USA stammende Spartan Race (gegründet

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2009) zur größten Obstacle Race Rennserie der Welt geworden.

Tausende Athleten stürzen sich in den Wettkampf: Heuer werden an die 9.000 Athleten in Oberndorf erwartet.

Bis 2020 ist die Austragung des Reebok Spartan Race in Oberndorf fixiert, das sich in Europa neben Metropolen wie Barcelona, Rom, München und Berlin als TopWettkampfort der Rennserie etabliert hat. Veranstalter Helge Lorenz ist von der zentralen Lage des Unterländer Dorfes, seinen Naturschönheiten und dem bergigen Gelände wahrlich angetan. „Die vorhandene Infrastruktur, die großen Flächen für Start/Ziel und Parkplätze sowie der Steinbruch und die Laufstrecke aufs Kitzbüheler Horn sind ideal“, schwärmt Lorenz. „Dazu kommt die Unterstützung der Gemeinde und deren Vereine, für die das Spartan Race ein Veranstaltungshighlight und großes Fest ist.“

Logistische Herausforderung für den Gastgeber Dass überhaupt eine derartige Großveranstaltung in Oberndorf über die Bühne gehen kann, ist den knapp 30 Grundeigentümern zu verdanken, die Stefan Trixl, langjähriger Mitarbeiter des Tourismusverbandes, alljährlich an einem Tisch zusammenbringt, sowie den örtlichen Vereinen, die mit 200 freiwilligen Helfern im Einsatz sind. Hinter den Kulissen des Mega-Events laufen bei Trixl alle Fäden zusammen: Er ist vor Ort verantwortlich für die Infrastruktur des Extremhindernislaufes, was ihm bereits den Beinamen „Mister Spartan von Oberndorf“ eingebracht hat. Für den Gastgeber (Tourismusverband Region St. Johann) bedeutet die Großveranstaltung eine enorme logistische Herausforderung – nicht nur, was die Abwicklung der Wettkämpfe mit tausenden Athleten betrifft. Denn schon im Vorfeld werde in Abstimmung mit dem Veranstalter der Streckenverlauf mit knackigen Anstiegen, Wasserläufen und Seen festgesetzt, die sportliche Infrastruktur mit den erforderlichen Hindernissen geschaffen und ein großzügiges Festivalgelände errichtet, schildert Trixl. Hinzu kommt, aufgrund mehrerer im Parcours enthaltenen Straßenquerungen, die Verkehrsproblematik, die gelöst werden will, sowie der Aufbau einer Rettungskette (Bergrettung, Wasserrettung, Samariterbund), die in dem weitläufigen Gebiet im Ernstfall reibungslos zu funktionieren hat. Trixl selbst zeigt sich fasziniert von den sportlichen Leistungen und der Diszipliniertheit der Spartaner: „Sie sind sehr umweltbewusst und halten sich durchwegs an unsere Vorgaben und Auflagen.“ Denn eines sei auch klar: „Mehrere tausend Menschen hinterlassen ihre Spuren.“ weiter auf Seite 70 ®


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Spektakuläre Wettkämpfe und Rahmenprogramm für die ganze Familie

Organisation und Tourismusverband setzen in Oberndorf (8 . bis 10. September 2017) auf das erfolgreiche Event-Konzept aus dem Vorjahr. Angeboten werden erneut alle drei Spartan-Distanzen für Profis, Anfänger und Mini-Spartaner. Das „Spartan Sprint Rennen“ ist für all jene, die fünf bis sieben Kilometer laufen können und Spartan-Luft schnuppern wollen – Fun und Teamgeist stehen hier im Mittelpunkt. Der 13+ Kilometer lange Spartan „Super“ Wettbewerb umfasst bis zu 30 Hindernisse und richtet sich an sportlich ambitionierte Spartaner. Gleichzeitig ermöglichen die Veranstalter mit dem Spartan „Beast“ den Fans des Obstacle Cours Racings die selten angebotene und daher begehrte Königsdistanz mit mehr als 23 Kilometer Laufstrecke und bis zu 40 Hindernissen.

Als großes Warm-Up findet wieder der packende Ausscheidungswettbewerb „Spartan 300“ statt – ein Rennen über 300 Meter mit Hindernissen gespickt rund um das Festival Gelände. Und am frühen Sonntagmorgen steigt erneut das Spezial-Format „Hurricane Heat“, bei dem vier harte Stunden lang Spartaner und Trainer im Team gemeinsam einen Parcours absolvieren. Für den Läufer-Nachwuchs im Alter von vier bis elf Jahren stehen am Freitag und am Sonntag wieder ein Juniors Race auf dem Programm. Und für die Zuschauer gibt es auf dem Spartan-Festival in Oberndorf eine Challenge, bei der Mann und Frau verschiedene Hindernisse ausprobieren können. Darüber hinaus steigt am Samstagabend eine Finisher-Party mit DJ-Musik. Infos und Anmeldungen unter www.spartanrace.at

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Saisonverlängerung, hohe Wertschöpfung, enormer Werbewert Für Tourismusdirektor Gernot Riedel, der das Spartan Race für Oberndorf an Land gezogen hat, bedeutet diese dreitägige Veranstaltung unter dem Strich einen Riesenerfolg, zumal es gelingt, die Wertschöpfung innerhalb der Region zu steigern. „Dieses Ereignis spricht eine sportliche und trendige Zielgruppe an, die sich gerne in der Natur bewegt und vor Ort auch gut konsumiert“, schildert Riedel sichtlich zufrieden. In der Nächtigungsstatistik hat sich das Mega-Event bereits positiv bemerkbar gemacht: Geschätzte 12.000 bis 15.000 Übernachtungen wurden an diesen drei Wettkampftagen registriert. Breite Akzeptanz in den eigenen Reihen habe das Spartan Race vor seiner ersten Auflage im Jahr 2015 allerdings nicht gehabt, erzählt Riedel.

„Da war viel Überzeugungsarbeit notwendig.“Die Skepsis gegenüber der anfänglich als „Gatschhupfen“ bezeichneten Sportveranstaltung sei allerdings rasch gewichen; 3.500 Nennungen bei der Premiere im Jahr 2015 und 7.000 im Vorjahr sprechen für sich. 6.500 Nennungen bis zum 30. Juni 2017 lassen für das heurige Jahr eine rekordverdächtige Teilnehmeranzahl erwarten. „Wir rechnen insgesamt mit 8.000 bis 9.000 Athleten“, schildert Riedel. Gemessen an den Teilnehmerzahlen ist das Spartan Race in Oberndorf Tirols größte Veranstaltung, österreichweit dürfte es nur noch von den Marathon-Events in Wien und Linz übertroffen werden.

St. Johanner mischen sich unter die Spartaner „Nach 2016 wollen wir uns nicht auf dem Erfolg ausruhen. Wir setzen alles daran, um zum dritten Mal in Folge für alle Fitnessbegeisterten den größten Hindernisparcours Österreichs zu errichten“, verspricht Veranstalter Helge Lorenz. „Teilnehmer und Zuschauer können sich auf drei spektakuläre und unterhaltsame Tage auf unserem Festivalgelände in Oberndorf freuen!“ Positiver Nebeneffekt: Auf die heimische Bevölkerung sei die Welle der Begeisterung bereits übergeschwappt, wie sich Riedel freut. So haben sich in St. Johann bereits SpartanTrainingsgruppen gebildet und auch viele Kinder haben sich bereits zu den Wettkämpfen angemeldet. Darüber hinaus sei der Werbewert dieser Rennserie enorm, sagt Riedel und verweist auf eine Million Spartaner weltweit sowie auf die Spartan-Website, die mittlerweile 5,3 Millionen Fans registriert hat. Bleibt nur noch zu hoffen, dass auch der Wettergott den Spartanern heuer gnädig bleibt und wie im Vorjahr beste Bedingungen beschert. Dann kann einer gelungenen Veranstaltung nichts mehr im Wege stehen.

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Mister Spartan von Oberndorf: Stefan Trixl ist vor Ort für die gesamte Infrastruktur der Wettkämpfe verantwortlich. Foto: Burger

Fairness und Teamarbeit haben bei den Spartanern hohe Priorität. Wird beim Überwinden eines Hindernisses Hilfe benötigt, kann sich der Athlet auf die Unterstützung seiner Mitstreiter verlassen.


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Veranstaltung Highlights in Mittersill Strudelfest 3. September 2017 Die Lebzelter- und Hintergasse werden ab 11 Uhr in Strudelgassen verwandelt. Neben den allseits bekannten und beliebten Apfel- und Topfenstrudel bieten die Wirte auch originelle Eigenkreationen und werden die traditionelle Hausmannskost in unterschiedlichen Variationen präsentieren. Freuen Sie sich auf ein vielfältiges Strudelangebot: Asiastrudel, Steinpilzstrudel, Nationalparkstrudel uvm. Für die kleinen Besucher wird ein lustiges Kinderprogramm mit Hüpfburg angeboten. Das Fest wird mit traditionellen Klängen regionaler Gruppen musikalisch umrahmt.

Hohe Tauern Wandertage 08.-10. September 2017 Wanderfreunde treffen sich in Mittersill-Hollersbach-Stuhlfelden inmitten des Nationalparks Hohe Tauern und der Kitzbüheler Alpen, um die 1. Hohe Tauern Wandertage vom 08.-10. September

2017 zu eröffnen. „Musikalisch unterwegs mit Harry Prünster“ lautet der Auftakt zu den Wandertagen. Am Freitag, den 8. September 2017, wandern und musizieren wir gemeinsam mit Harry auf eine der schönsten Almen der Region. Sportlich wird es bereits am darauffolgenden Tag am Samstag, den 09. September, mit dem Wandermarathon. Am Sonntag, den 10. September 2017, wandern wir von der Mittelstation zur Bergstation der Panorama-

bahn Kitzbüheler Alpen, wo das ORF Radiofrühschoppen mit zahlreichen regionalen Musikgruppen auf uns wartet. Mehr Informationen zum Programm unter www.mittersill.info

Früher musste man Schlachten schlagen, um hier reinzukommen. Früher sind an den Mauern der Festung Kufstein ganze Armeen abgeprallt. Heute öffnen wir unsere Tore für Gäste aus aller Welt gerne für Führungen, den Besuch in unseren Museen, die gesellige Einkehr in die Festungswirtschaft und spektakuläre Ausblicke. Lassen Sie sich von unserem beliebten Wahrzeichen erobern. www.festung.kufstein.at

Festung Kufstein


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Noch leuchtet der Sommer in seiner ganzen Farbenpracht, doch das Gartenjahr neigt sich ganz langsam dem Ende zu.

Albin Niederstrasser

Herbst-Impressionen Wenn die Tage spürbar kürzer und die Nächte länger werden, der morgendliche Dunst von den Wiesen und Seen in den blitzblauen Himmel aufsteigt und die Berge zum Greifen nah sind, erfreuen uns Spätsommer und Herbst mit satten, warmen Farben, klaren Konturen und einem unvergleichlichem Licht. Text: Alexandra Fusser Fotos: Albin Niederstrasser

Almhoamfahrt, traditionell am dritten Septemberwochenende.

E

s muss einem nicht leidtun, dass der Sommer langsam zu Ende geht. Die Tage wärmen uns nach einem frischen Morgen, die Wiesen sind noch grün. Eine einzigartige Stimmung, in die sich ein bisschen Wehmut mischt – das Bewusstsein, dass der Sommer in den


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Herbstliche Stimmung am Hintersteinersee. Blauschimmerndes Naturjuwel am Fuße des Wilden Kaisers.

Haflinger genießen die warmen Tage auf der Weide.

letzten Zügen liegt, ist allgegenwärtig. Spätsommer oder Frühherbst nennt man diese Zeitspanne, die von Ende August bis Ende September dauert, in der sich die Vogelbeeren rot und die Hollunderbeeren schwarz färben, in der Äpfel, Birnen und Zwetschken reifen und sich viele Einheimische aufmachen, um auf den Bergen die beliebten Granggeln zu brocken. Naturseen laden noch immer mit angenehmen Wassertemperaturen zu einem erfrischendem Bad – bisweilen bis in den Oktober hinein – und lassen für kurze Zeit vergessen, dass der Herbst bald das Zepter übernehmen wird. Die Tage auf der Alm sind gezählt. Da und dort wird noch ein Bockball gefeiert und das O‘gruhn, das traditionelle Abschiednehmen von der Alm, sowie die Hoamfahrt vorbereitet. Jetzt ist auch die Zeit, um die vielen Brauchtumsveranstaltungen in der Region zu besuchen und sich auf den Bergen an der großartigen Fernsicht zu erfreuen. Man sollte sich Zeit nehmen für die vielleicht schönsten Wochen im Jahr.


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Mythos Edelweiß Kaum eine Alpenblume ist bekannter und symbolträchtiger als das Edelweiß. Dieses Kleinod des Hochgebirges ist ein Einwanderer aus den Steppen Asiens, sein Vorkommen in den Alpen ist leider selten geworden. An Faszination hat das Edelweiß bis heute nichts verloren. Text: Alexandra Fusser Fotos: Fusser; Niederstrasser

abzeichen für Soldaten mit absolvierter Heeresbergführer-Ausbildung sowie Brandzeichen für die Haflinger. Das Alpen-Edelweiß ist außerdem im Logo von Schweiz Tourismus und im Logo der Südtiroler Volkspartei zu finden und der Namensgeber einer Schweizer Fluggesellschaft (Edelweiss Air).

Das Symbol für Liebe und Tapferkeit erlangte durch die Familie Trapp internationale Berühmtheit Das Glück, Edelweiß in freier Natur zu finden, ist wenigen Bergsteigern beschert. Foto: Albin Niederstrasser

H

och oben in den alpinen Regionen, auf 1.800 Metern und höher, wächst eine unscheinbare Pflanze, die es mit dem einsetzenden Alpinismus 19. Jahrhunderts zu weltweitem Kultstatus gebracht hat. Viele Mythen und Geschichten ranken sich um die Schöne der Alpen, die an ihrer Faszination bis heute nicht verloren hat. Das Edelweiß ist bis heute das Sinnbild des Alpinsports schlechthin. Der Österreichische, Südtiroler und Deutsche Alpenverein sowie der Österreichische Bergrettungsdienst tragen es in ihren Vereinsabzeichen; das Edelweiß ist Verbandsabzeichen der rigade und Verwendungs6. Jägerb-

Es ist Gegenstand unzähliger Gedichte, Lieder, Legenden, Erzählungen, Romane; Namensgeber für Hotels und Frühstückspensionen, für eine österreichische Weizenbiermarke und eine amerikanische Rebensorte; ein beliebtes Emblem auf Dirndln, Lederhosen und moderner Trachtenbekleidung. Legendär sind die kostbaren Edelweiß-Sterne aus Diamanten und Perlen, die Kaisern Sisi einst in ihrem Haar trug. Als nicht weniger legendär erscheint heute die Rückseite der Ein-Schilling-Münze, in die drei Edelweißblüten geprägt waren. Seit der EuroEinführung ist das Edelweiß auf den österreichischen 2-Cent-Münzen zu sehen. Die österreichische Post gab im Juli 2005 die erste gestickte EdelweißBriefmarke heraus. Internationale Berühmtheit verdankt das Edelweiß

Fritz Hauser bei seiner Lieblingsbeschäftigung, dem Edelweiß-Schnitzen.

allerdings der Filmfamilie Trapp und dem gleichnamigen Lied aus dem Hollywoodfilm und dem Musical „Sound of Music“. Das Alpen-Edelweiß ist bis heute ein Symbol der Tapferkeit. Das Pflücken an eher unzugänglichen und gefährlichen Lagen stellt eine Mutprobe dar, es soll die Tapferkeit und Kraft des Sammlers beweisen. Aus demselben Grund avancierte das Edelweiß zum Liebessymbol, schließlich war es ein ganz besonderes Geschenk. So mancher Bergsteiger ist beim Versuch, ein Edelweiß zu pflücken, tödlich verunglückt.

Alpenblume auf dem „Alpendollar“: Bis zur Einführung des Euro zierten drei Edelweiß-Blüten die Rückseite der Ein-Schilling-Münze. Heute wird die symbolträchtige Pflanze auf die österreichische 2-Cent-Münze geprägt. Foto:Fusser


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Ein Einwanderer aus den Steppen Asiens besiedelte die Gebirge der Welt Jeder kennt das Edelweiß, doch die wenigsten wissen wirklich darüber Bescheid. Etwa, dass der berühmte, weiße Samtstern überraschenderweise gar keine europäische Pflanze ist, sondern ein Einwanderer aus den Steppen Zentralasiens. Das Edelweiß ist nach der letzten Eiszeit in den Alpen heimisch geworden, wo es einen idealen Lebensraum vorgefunden hatte. Zu dieser Zeit waren die Alpen vegetationsfrei und steppenähnlich; der Eispanzer, der die meisten Berge bedeckt hatte, war gerade erst abgeschmolzen. Im gesamten Alpenzug, in den Karpaten, Abbruzzen, Balkangebirgen, Aragonien, in den Pyrenäen und im Jura ist der weiße Samtstern heimisch geworden. Seine Verwandten finden sich vor allem in den Gebirgen Turkestans, Afghanistans, im Himalaja, in Tibet, in China und Japan, wo viele verschiedene EdelweißArten vorkommen. Der botanische Gattungsname Leontopodium leitet sich von den griechischen Wörtern leon für Löwe

Die 170 Jahre alte Kopfkraxn dient Fritz Hauser zur Beförderung der geschnitzen Alpenblumen – eine Attraktion auf jedem Brauchtumsfest.

sterndl, Federweiß, selten auch Silberstern und Wülblume (in der Schweiz). Als „stella alpina“ ist es auch in Italien bekannt und beliebt.

Der jahrhundertelange Kampf ums Überleben: Seit 1886 in Österreich streng geschützt

und podion für Füßchen ab, dies bezieht sich auf die charakteristische dichtfilzige, weiße Behaarung und die Form der Hochblätter. Weitere Trivialnamen sind Wollblume, Bauchwehbleamerl, Irlweiß, Alm-

Entgegen weit verbreiteter Ansichten ist das Alpen-Edelweiß eigentlich keine Pflanze, die sich ausschließlich im steilen Fels wohl fühlt. Zwar besiedelt es auch Felsbänder, aber aufgrund seiner ursprünglichen Herkunft aus den hochgelegenen Steppengebieten bevorzugt es eher die alpinen Rasen. Noch vor 100 Jahren gab es im Alpenraum umfangreiche Edelweiß-Wiesen. Durch das Aufkommen des alpinen Tourismus hat sich der Vegetationsstand-

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ort verändert: Die leuchtende Schöne war rasch zu einem begehrten Souvenir geworden; eine Sammlertrophäe, da sie auch Jahre, nachdem sie gepflückt wurde, Form und Farbe behält. Dazu kommt, dass diese Blume früher als sogenanntes „Bauchwehbleaml“ auch in der Volksmedizin Verwendung fand. Edelweiß mit Honig gekocht, sollte bei Magenverstimmungen und Leibschmerzen helfen. In Österreich wurde das Edelweiß bereits 1886 unter strengen Naturschutz gestellt, trotzdem wurde es durch exzessives Pflücken stellenweise fast ausgerottet. Es konnte nur an den steilsten Felsgraten und unzugänglichen Stellen im Hochgebirge überleben. Beim Wandern ein Edelweiß in freier Natur zu finden, ist daher ein seltenes Glück. Wer es trotzdem in alpinen Lagen bewundern möchte, ist im Alpenblumengarten am Kitzbüheler Horn gut aufgehoben. Dort gedeiht der weiße Samtstern bestens im vorherrschenden Blaugrasrasen.

„Im Übrigen sind es auch unter den Blumen nicht die Berühmtesten, die wirklich Ruhm verdienen. Im Bubenalter war ich eines Tages vergeblich hinter meinem ersten Edelweiß her, ich lag verdrossen auf einem grünen Fleck in den Felsen, und zu meinen Füßen rupften ein paar Schafe an ihrem Futter. Erst nach geraumer Zeit kam ich dahinter, dass sie da lauter Edelweiß frasen, und nicht einmal gern.“ (Karl Heinrich Waggerl)

Rund 30 Minuten benötigt Fritz Hauser, um aus einem Stück Holz ein Edelweiß zu schnitzen. Foto: Fusser

Hollywood machte das Edelweiß weltweit berühmt: In dem Streifen „Sound of Music“ wurde das Leben der Trapp-Familie 1965 verfilmt, das Lied Edelweiß genießt seither Kultstatus. Der Film wurde mit fünf Oscars augezeichnet und gilt bis heute als einer der erfolgreichsten Filmproduktionen überhaupt. Foto: Ronald Grant/Picturedesk

Zu Gast beim Waidringer Edelweiß-Schnitzer Einer, der sich ganz dem Edelweiß verschrieben hat, ist der Waidringer Fritz Hauser. In seiner Hobby-Werkstatt, aber auch auf dem „Vorbeibankei“ vor seinem Haus schnitze er gerne, erzählt der passionierte Bergsteiger und Wanderer. Sein bevorzugtes Motiv ist seine Lieblingsblume, das Edelweiß. In allen Größen, aber vor allem möglichst naturnah, entstehen die Exemplare in seiner Hand in rund 30 Minuten. Den Umgang mit den Schnitzeisen hat sich der gelernte Tischler und Zimmerer selbst beigebracht, als er vor Jahren in den Ruhestand gewechselt ist. „Jeder hat so seine eigene Technik entwickelt“, erzählt er während er aus einem weiteren Stück Holz ein Edelweiß entstehen lässt. Nicht weniger urig ist die 170 Jahre alte „Kopfkrax‘n“, die er mit seinen geschnitzten Werken befüllt. Auf jedem Brauchtumsfest, besonders jenen am Berg, ist der urige Waidringer Edel-


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weiß-Schnitzer damit zu einer Attraktion und für Urlauber zu einem beliebten Fotomotiv geworden. Oft schon habe er den schimmernden, weißen Alpenstern auf

seinen vielen Bergtouren gesehen und bewundert, erzählt Fritz Hauser, er selbst wisse auch Plätze, wo die Pflanze noch zu finden sei. Doch das Pflücken der begehrten Alpenblume steht für ihn freilich außer Frage. Nicht nur weil dies bei Strafe strengstens verboten ist. „Ich schau mir alle Alpenblumen lieber in der freien Natur an; dort, wo sie am schönsten sind.“

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Quellen:“Das Edelweiß - Ein Pflanzenportrait“ von EitelFriedrich Scholz (www.oeav-obergailtal.at); „Die schönsten Alpenblumen“mit einem Geleit von Karl Heinrich Waggerl, erschienen im Pinguin Verlag Innsbruck und Umschau Verlag Frankfurt, 1955; „Die Alpen blühen“ von Dr. Elfrune Wendelberger, erschienen im Pinguin Verlag Innsbruck und Umschau Verlag, Frankfurt/Main, 1959; wikipedia;

Der schimmernde weiße Stern der Alpen Das Alpen-Edelweiß (Leontopodium nivale) gehört zu der Familie der Korbblütler, es ist eine überwinternd grüne, ausdauernde, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 5 bis über 20 Zentimetern erreicht. Der weiße Stern, fälschlicherweise als Blüte bezeichnet, besteht aus Hochblättern, die kleine gelbe Korbblütchen umrahmen. Die oberirdischen Pflanzenteile sind wollig-weißfilzig, wobei die schmal lanzettlichen, etwa 5 Zentimeter langen Laubblätter besonders an der Unterseite stark behaart sind. Sie schützen vor der intensiven Sonneneinstrahlung im Hochgebirge, aber auch vor Austrocknung und Kälte. Die Blütezeit reicht von Juli bis September. Die Scheinblüte bleibt bis in den Winter hi-

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nein erhalten. Der hellweiße Schimmer der Pflanze entsteht durch tausende kleine Luftbläschen, die an dem vielfach durcheinander gewirkten, krausen Haar der Pflanze haften und dadurch das einfallende Licht reflektieren. Edelweiße aus dem Tiefland haben jedoch eine weniger dichte Behaarung und erscheinen grünlich anstatt weiß. In Gärtnereien gibt es gezüchtete Sorten, die bei richtiger Kultivierung auch im Tiefland ihre weiße Farbe behalten können. Sie unterliegen dort allerdings an zu nährstoffreichen und schattigen Standorten der Gefahr, weniger kompakt zu werden und zu vergrünen.

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Ähnlich und doch verschieden Aus wertvoller Heumilch stellt der „Wilde Käser“ aus Kirchdorf zwei erlesene Weichkäsespezialitäten mit dem Gütesiegel „Qualität Tirol“ her – den Großen und den Kleinen Stinker. Der Große Stinker bekommt durch Rotkultur seinen kraftvollwürzigen Geschmack. Der Kleine Stinker, ein EdelschimmelCamembert, besticht durch seine milde Note.

Wilder Käser

Z

uerst wurde der Name Stinker nur als Spitzname in der eigenen Familie verwendet. Freunde und Verwandte fanden den Namen sehr passend und so wurden die beiden Käsesorten kurzerhand umbenannt.

Der Große Stinker Der Große Stinker schmeckt kraftvoll würzig und zerfließt köstlich am Gaumen. Aufgrund des intensiveren Geruchs der Rotkultur, bekam diese Spezialität den Namen Großer Stinker. Während der Reifung nimmt Bernhard Widauer die kleinen Laibe in die Hand und pflegt sie sorgfältig mit Salzwasser und Rotkultur. Der geschmeidig, cremige Käseteig wird von einer rötlichen Rinde umgeben, die

man beruhigt mitessen kann.

Der Kleine Stinker Der Kleine Stinker ist ein feiner Edelpilzkäse. Er schmilzt geradezu im Mund und macht Lust auf mehr von diesem cremigen Käseerlebnis. Nach drei bis vier Wochen Reifezeit, schmeckt der Käse mild mit einem fein-säuerlichen Aroma und besitzt einen cremigweichen Käseteig. Je länger man den Käse reifen lässt, umso stärker entwickelt der Kleine Stinker sein typisches Edelpilzaroma. Der Große & Kleine Stinker sind auf natürliche Weise laktosefrei und bei SPAR, EUROSPAR und INTERSPAR erhältlich.

2010 wurde die moderne Käserei „Wilder Käser“ in Kirchdorf-Gasteig eröffnet. In der Bauphase wurde das 500 Jahre alte Elternhaus von Bernhard Widauer abgetragen und originalgetreu am neuen Standort aufgebaut. Heute nutzt die Käserei das Gebäude für Verkostungen und als Verkaufsladen. Alles rund um Käse in Wort und Bild erfahren Sie im 400 qm großen Schauraum. Hier können Sie dem Wilden Käser viele Fragen stellen, einen Blick (durch Glas) in die Käserei werfen, wo der „Wilde Käser“ täglich rund 1.200 Liter Heumilch in 700 leckere Käse-Laibe verwandelt und den handveredelten Köstlichkeiten beim Reifen zuschauen. Nähere Infos unter: amtirol.at

Großer & Kleiner Stinker Fotos:AMTirol und Widauer Bernhard

gewachsen und veredelt in Tirol.


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ieder hat sich

das Team vom Tischlerwirt etwas Neues einfallen lassen und serviert ab sofort beste Fleischqualität vom Grill: Dry Aged Beef - Das Grillerlebnis beim Tischlerwirt. Das Besondere daran. Das spezielle und Jahrzehnte alte Reifeverfahren wird beim Tischlerwirt selbst in die Hand genommen. Thomas Felzmann reift im eigens angekauften Dry Ager das Fleisch mindestens 28 Tage. Das Ergebnis: Ein besonders zartes Fleisch, kräftig und aromatisch im Geschmack.

sowie die Service Crew verwöhnen Sie wie gewohnt mit bodenständiger Küche und internationalen Spezialitäten in höchster Qualität. Für alle Weinliebhaber steht Melanie Kaufmann mit Rat und Tat zur Seite. Die Dipl. Sommeliere empfiehlt das passende Tröpfchen zu Ihrem Gericht und hat jederzeit den richtigen Tipp - zum Iberico Schwein beispielsweise: Weißburgunder Riserva Passion Jg. 2014 aus der Kellerei St. Pauls/Eppan/Südtirol. Prost!

Jetzt zum Tischlerwirt! Das Team vom Tischlerwirt bietet Ihnen zusätzlich zu den Dry Aged Gerichten Köstlichkeiten wie etwa eine Iberico Krone mit hausgemachten Krauttascherl an. Selbstgemachte Marillenknödel oder eine Topfen-Limmeten Creme mit Himbeerschaum-Topfen und hausgemachtes Apfeleis bilden einen vorzüglichen Abschluß. Thomas Felzmann und sein Küchenteam

Nicht vergessen: Ab Mitte September ist beim Tischlerwirt „Wild“ angesagt.


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Blitzende Boliden und röhrende Motoren

Classic Sport Cars Fieberbrunn 2017 Einem Oldtimer unter die Motorhaube schauen, mit einem Profi-Rallyepiloten fachsimpeln und als dessen Copilot durch das Pillerseetal „glühen“: Möglich macht dies die Sparkasse Classic Sport Cars in Fieberbrunn, die am Sonntag, 3. September, wieder alle Freunde von edlen und sportiven Fahrzeugen in ihren Bann ziehen wird.

Lamborghini, Ferrari, Porsche: Bei der Classic Sport Cars in Fieberbrunn können jede Menge „heißer Eisen“ aus nächster Nähe bewundert werden.


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Text: Alexandra Fusser Fotos: MIG Austria

S

ie ist ein Hotspot für alle Freunde des Motorsports: Die Sparkasse Classic Sport Cars Fieberbrunn hat sich seit ihrer Erstauflage im Jahr 2009 als hochkarätige Veranstaltung für Automobile und Sportwagen im Pillerseetal etabliert. Bis zu 100 Aussteller werden zur diesjährigen, insgesamt siebenten Auflage am Sonntag, 3. September, in Fieberbrunn erwartet. Porsche, Lamborghini, Ferrari und eine Vielzahl an weiteren klingenden Marken automobiler Raritäten werden von 9 bis 17 Uhr auf dem Parkplatz des Sparmarktes im Ortsteil Rosenegg ausgestellt, wie Wolfgang Pali, Initiator und Obmann des veranstaltenden Vereines MIG Austria, schildert. Doch bei diesen Fahrzeugen handelt sich keineswegs „nur“ um Oldtimer, wie er betont. „Der Fokus liegt auf der Kombination von neuen und alten Fahrzeugen. Autos also, die man nicht alle Tage aus nächster Nähe betrachten kann.“ Nicht abgehoben, sondern in lockerer und légerer Atmosphäre will der Verein MIG Austria der Bevölkerung des Pillerseetales den Motorsport und außergewöhnliche Fahrzeuge näherbringen. Deshalb ist bei der Classic Sport Car für die Besucher der Eintritt frei. Und auch jeder Fahrzeuginhaber, der sein Gustostückerl auf vier Rädern aus der Garage holen und es

einer breiten Öffentlichkeit präsentieren will, ist dazu eingeladen. Pali: „Die Classic Sport Cars ist ein offener Treffpunkt für alle, die ausstellen, besichtigen und miteinander kommunizieren wollen.“ Das Pillerseetaler Auto-Event zählt viele Freunde und Anhänger, im Laufe seines Bestehens hat es auch prominente Vertreter nach Fieberbrunn gelockt. Etwa den ORF-Formel-Eins-Kommentator Ernst Hausleitner, den ehemaligen ÖSV-Skistar Christian Mayer, das VW Austria Rallye Team oder den Porsche Classic Club. Um so nah als möglich beim Publikum zu sein, wird bei der Classic Sport Cars

schnuppern und an der Seite von Michael Kogler, dem aktuell Drittplatzierten der österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft (2wd-Wertung), eine kurze Spritztour angeboten. Jeder Interessierte wird für diese Ausfahrt mit Helm und Overall ausstaffiert und auf einem Erinnerungsfoto verewigt. Aus organisatorischen Gründen ist die Teilnehmerzahl begrenzt – frühzeitige Anmeldungen sind daher erbeten. Das großzügige Rahmenprogramm richtet sich an alle Autobegeisterte und wartet für Familien mit einem eigenen Kinderpro-

Rallyepilot Michael Kogler lädt die Motorsport-Fans zu einer Spritztour ein.

heuer auf große Ausfahrten durch das Pillerseetal verzichtet. Stattdessen werden alle Fahrzeuge einen Tag lang hautnah präsentiert; Besucher dürfen auch in den Boliden Platz nehmen und deren Innenleben bestaunen. Und als echtes Highlight wird jedem Auto- und Motorsportbegeisterten sogar die einzigartige Möglichkeit geboten, prickelnde Rallye-Luft zu

Foto: Unior Rallye Team

gamm auf. Es wird auch die Möglichkeit geboten, die Renault E-Fahrzeuge vom Autohaus Zehentner Saalfelden zu testen. Zudem können auf einer digitalen Autorennbahn sechs Fahrer gleichzeitig ihr rennfahrerisches Können unter Beweis stellen, wobei die drei schnellsten mit tollen Sachpreisen belohnt werden. Für die musikalische Umrahmung sorgt die Band „69 in the shade“, für Speis und Trank ist gesorgt. Infos und Anmeldungen unter www.fieberbrunn-classic-cars.at


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Alpin Modern bei Bruno Berger Mit „Alpin modern“ und „Alpin rustikal“ präsentiert das Einrichtungshaus Berger eine neue, hochwertige und individuelle Einrichtungslinie.

Alpin modern & Alpin rustikal Bei „Alpin modern“ und „Alpin rustikal“ werden traditionelle alpine Materialien wie Zirbenholz, Stein, Tierfelle, Horn, alpine Stoffe, u.a. mit modernen, trendigen und ausgefallenen bzw. traditionellen, klassisch-rustikalen Accessoires verbunden. Es entstehen einzigartige, sehr persönliche Einrichtungslösungen in angenehmen, natürlichen Farbtönen – immer mit dem Ziel entspannende Gemütlichkeit und hohen Wohnkomfort zu vereinen. Die 15 hauseigenen Handwerksbetriebe sorgen für eine perfekte Umsetzung, von der Beratung bis zum Tischler, vom Fliesenleger bis zur De-

korateurin. Vereinbaren Sie einen Termin mit uns und wir führen Sie durch unsere in alpin-modernem bzw. alpin-rustikalen Stil eingerichteten Musterwohnungen.

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