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Gemeindebrief Evangelische Kirchengemeinde Rohrdorf

den zum Glauben kommen stärken

Dezember 2012 – März 2013 Ausgabe 10


Inhalt Bilanz gerettet?...............................................................3 Unser „Außendienst“ – Sabine Kübler............................6 Investitur von Pfarrer Markus Eißler...............................8 Gelungene Putzaktion im und ums Pfarrhaus...............10 Der Schaukasten..........................................................11 Termine 2012...........................................................11 Termine 2013...........................................................11 Regelmäßige Termine..............................................13 Pinnwand......................................................................15 Kirchencafe..............................................................15 Kassettenaufnahmen des Sonntagsgottesdienstes..15 Frauenfrühstück.......................................................15 Bibeltage mit Pfarrer Hermann Traub.......................15 Mit „Leib und Seele“ Erzieherin....................................16 Kinderbibelwoche.........................................................18 Erntedankgottesdienst mit den Kindergartenkindern....19 Verabschiedung Renate Bühler....................................20 Frauenfrühstück in Rohrdorf.........................................21 Freud und Leid.............................................................22 Adressen und Ansprechpartner....................................23

Druckfehler vorbehalten.

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Bilanz gerettet? Eine spannende Geschichte, die ich da gefunden habe, sicher nicht nur für Theodor Huber. So heißt der Mann, der 1970 eine Firma in der Maschinenbaubranche gegründet hat. Das Geschäft lief. Die Bilanzen waren gut. Auf größerem Gelände wurde neu gebaut. Die Zeichen standen auf Aufstieg. 1999 stieg die Firma in das prestigeträchtige Geschäft mit der Formel 1 ein. Doch dann kam die Wirtschaftskrise. Der Umsatz brach um die Hälfte ein. Die Bilanz zeigte tiefrote Zahlen. Für den damaligen Geschäftsführer war deutlich: zahlungsunfähig. Er hatte nichts mehr in der Hand, konnte kein Geld mehr fließen lassen, musste Insolvenz anmelden. Das konnte doch nur die Zerschlagung des Unternehmens bedeuten! Das war doch wohl das Todesurteil für die Firma und das Lebenswerk von Theodor Huber!

auch den Namen. Nein, er ließ ihr nicht nur den Namen, sondern er gab ihrem Namen durch seine viel größeren Möglichkeiten einen ganz neuen Klang und gab ihr in diesem Sinn einen ganz neuen Namen. Das Jahr neigt sich langsam dem Ende zu. Für viele rücken in dieser Zeit die Bilanzen wieder mehr in den Blick. Manche geben da noch einmal alles, um ihre Bilanz noch zu retten und sich ins neue Jahr zu retten. Und das gilt wohl nicht nur für die Finanzen im Betrieb oder auch die privaten. Das gilt wohl nicht nur, wenn die Jahresuhr abläuft. Das gilt auch, wenn die Lebensuhr langsam abläuft. Da kommt bei vielen die Bilanz des Lebens mehr in den Blick. Was bleibt übrig von meinem Leben? Ist die Bilanz meines Lebens noch zu retten? Kann ich mich hinüberretten über die Grenze des Todes? Manche geben da noch einmal alles. Und da geht es für uns ja auch um alles! Manche können dann lange Listen zusammenstellen mit dem, was sie als Plus verbuchen. Aber wenn wir dann die ganzen offenen Rechnungen zu Gesicht bekommen, die Gott noch mit uns hat?! Wo wir bei ihm in der Schuld stehen?! Was er uns alles geliefert hat, und wir haben ihm keinen Gegenwert dafür gegeben?! Und wir können ihm gar keinen Gegenwert dafür geben! Da zeigt die Bilanz tiefrote Zahlen. Und das Urteil ist klar: zahlungsunfähig! Das kann doch nur die Zerschlagung unsres Lebenswerks bedeuten, unser Todesurteil!

Alles lag nun in den Händen des Insolvenzverwalters. Und ihm gelang, was wohl kaum einer geglaubt hatte, die Rettung. Ihm gelang die Sanierung – übersetzt: die Gesundmachung, die Heilung. Banken gewährten neue Kredite, und dann kam ein großes Unternehmen und kaufte die Firma auf. Der Geschäftsführer steht jetzt zwar nicht mehr allein an der Spitze der Firma, sondern steht an der Seite eines Geschäftsführers von diesem Käuferunternehmen. Aber doch war jetzt nicht nur die Bilanz gerettet, sondern jetzt begann erst ein richtig steiler Aufstieg für diese insolvent gewesene Firma. Der Käufer ließ ihr 3


Manche werden damit auch nicht erst am Ende des Lebens konfrontiert, sondern schon in einer Zwischenbilanz mitten im Leben. Ich denke etwa an jenen Mann, der seine Geschichte in einem Buch beschreibt. Er berichtet davon, wie er durch sein Verhalten seine Ehe aufs Äußerste belastet hat. Dann kam er zur Einsicht und hat alles gegeben, um die Ehe zu retten. Aber es hat nicht gereicht. Insolvenz in der Ehe. Er konnte die Ehe nicht über die Schwelle retten. Mitten im Leben wurde er mit der Zwischenbilanz konfrontiert: Insolvent. Persönlich insolvent. Am Leben gescheitert. Er konnte sein Leben nicht retten, wollte ihm ein Ende setzen.

Vater ganz abgebrochen hätte. Er blieb dort fest verankert. Aber er ist herabgestiegen in die Armut dieser Welt, in unsre Armut, in unsre Zahlungsunfähigkeit. Er wurde als armes Kind geboren, das zuerst nur eine Futterkrippe als Bettchen hatte. Und das war nicht nur ein Versuchsballon, ob denn jemand auf ihn anspringt und es sich überhaupt lohnt, etwas in uns zu investieren. Sondern er hat investiert. Er hat alles investiert. Er hat sein Leben investiert. Er hat sich ans Kreuz schlagen lassen und sein Blut für uns vergossen. Das ist das Zahlungsmittel für die blutroten und oft genug auch blutbefleckten Zahlen unsrer Bilanz. Das ist genug für alle roten Zahlen, die wir jemals schreiben. Das ist seine Aber es gab einen, der sein Leben Bilanz, die steht! Er hat den Vertrag, noch retten konnte, der es sanieren, mit dem er uns aufkaufen will, schon heilen konnte. Er erzählt davon, wie er aufgesetzt und unterschrieben und sein Leben Jesus Christus übergeben sein Blut als Zahlungsmittel schon hat. Jesus hat sein insolventes Leben ausgeschüttet. Wir brauchen nur aufgekauft. Das ist ja manchmal so unsere Unterschrift darunterzusetzen. eine Sache, wenn irgendein großes Dann werden zwar nicht mehr wir die Unternehmen einen insolventen Geschäfte unsres Lebens führen, Betrieb aufkauft. Will dieses große sondern werden Jesus als dem Unternehmen da wirklich investieren, Geschäftsführer unsres Lebens an die retten, sanieren? Oder will es nur Profit Seite gestellt sein. daraus schlagen, den sowieso schon Aber dann ist unsre Bilanz durch seine insolventen Betrieb in seine Bilanz gerettet. Dann werden wir mit Abhängigkeit bringen und vollends ihm aufsteigen, wie er auferstanden aussaugen? Wie ist das bei Jesus und und zu seinem himmlischen Vater seinem Interesse an uns? aufgestiegen ist. Dann wird er uns beim Namen nennen und ihn dadurch Jesus zeigt sein Interesse an uns dadurch, dass er sich für uns nicht nur groß machen. weit aus dem Himmelsfenster gelehnt Das hat auch jener Mann in seiner hat, sondern dass er aus seinem Eheinsolvenz erfahren. Zwar war seine überreichen Leben im Himmel Frau, als er das schrieb, immer noch ausgestiegen ist. Nicht so, dass er die nicht zu ihm zurückgekommen. Und Verbindung zu seinem himmlischen darunter leidet er wohl ähnlich, wie 4


Jesus leidet, wenn wir noch nicht zu ihm zurückgekommen sind. Aber die Wunde eitert nicht mehr. Das tödliche Gift ist heraus und sie kann wieder heilen. Sollte es da nicht möglich sein, dass auch die Ehe wieder zusammenwächst? Zumindest, wenn diese Wunde auch von der anderen Seite nicht mehr eitert? Aber auch, wenn diese Wunde jetzt nicht mehr zusammenwächst, so ist doch die Bilanz schon gerettet und das Leben über die Schwelle des Todes hinüber gerettet in das ewige Leben. Und spätestens dort wird alles ganz heil werden. Weil Jesus ausgestiegen und

zu uns herabgestiegen ist, können wir mit ihm zum himmlischen Vater aufsteigen. Zusammen mit der Frage nach der Bilanz kommt das mit dem Weihnachtsfest am Ende des Jahres auch in den Blick. In der Bibel wird es uns so bezeugt (2. Korinther 8,9): „Ihr kennt die Gnade unseres Herrn Jesus Christus: obwohl er reich ist, wurde er doch arm um euretwillen, damit ihr durch seine Armut reich würdet.“ Damit grüßt Sie herzlich Pfarrer Markus Eißler

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Investitur von Pfarrer Markus Eißler

Nach 15 Monaten ohne Pfarrer konnte in unserer Kirchengemeinde am 9. September 2012 unter großer Beteiligung Investitur gefeiert werden. Wir sind sehr dankbar, dass die Zeit der Vakatur dadurch zu Ende ging. In einem Festgottesdienst wurde Markus Eißler von Dekan Albrecht in das Amt als Pfarrer der Kirchengemeinden Rohrdorf und Mindersbach eingesetzt. Der Gottesdienst stand unter dem Motto des Dankens. Der Posaunenchor eröffnete den Gottesdienst mit dem feierlichen Musikstück „Maestoso alla marcia“ von Ludwig Maurer. Der Kirchenchor gab mit der Motette: „Alles was ihr tut mit Worten oder mit Werken, das tut alles in dem Namen des Herrn Jesus“, dem Gottesdienst einen besonders festlichen Charakter.

Jesus Christus haben, der uns durch sein Leben und Sterben zum Höchsten berufen hat was einem Menschen geschenkt werden kann. Ein erfülltes Leben in dieser Welt und ein ewiges Leben dürfen wir als Gottes Kinder in Anspruch nehmen. Nach der Predigt stellte sich Herr Pfarrer Eißler persönlich unserer Gemeinde vor. Er ist in Öschingen bei Mössingen am Fuße der Schwäbischen Alb aufgewachsen und wurde schon frühzeitig von seinen Eltern in die Kirche und Gemeinschaft mitgenommen. Nach der Schule absolvierte er seinen Zivildienst in einem Altenheim in Schriesheim bei Heidelberg. Während dieser Zeit fasste er den Entschluss, Theologie zu studieren um Pfarrer zu werden. Bei einem Hebräisch-Seminar während seines Studiums in Krelingen bei Hannover lernte er seine Frau Claudia kennen. Nach seinem Theologiestudium folgten die Vikariats- und

Im Investiturgottesdienst legte unser neuer Pfarrer Markus Eißler den Text des Paulus an die Thessalonicher aus 1. Thess. 1;2-10 zugrunde. Er betonte, welch großes Geschenk wir durch

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Ausbildungszeit im Pfarrdienst, in der Herr Eißler das kirchliche Leben in verschiedenen Gemeinden erleben und mitgestalten konnte.

der Landesgartenschau selbst erleben konnte, gab es Eintrittskarten als Geschenk. Der Ortschaftsrat Mindersbach überreichte selbst hergestellten Honig, die Grüße von der Dekan Albrecht dankte allen katholische Kirchengemeinde Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die in überbrachte Frau Renate Egle und der der 15-monatigen Vakatur das Leben Leitungskreis des CVJM Rohrdorf in der Kirchengemeinde mit großem sprach Familie Eißler Gottes Segen zu. Einsatz vorbildlich am Leben gehalten Den Erzieherinnen unseres haben. Ein ganz besonderen Dank Kindergartens und der Schulleiterin der wurde an Pfarrer i.R. Müller-Vocke Grundschule, Frau Sabine Kunert, war ausgesprochen, der die meisten es ein besonderes Anliegen die sechs Gottesdienste in dieser Zeit der Kinder der Familie Eißler herzlich zu Vakatur vertreten und gehalten hat. begrüßen und willkommen zu heißen. Ebenso erging ein herzlicher Dank an Pfarrer z.A. Esslinger aus Nagold, der Nach dem Festgottesdienst waren die Konfirmanden begleitet und Bänke und Tische rund um die Kirche konfirmiert hat. aufgebaut, damit alle Besucher des Gottesdienstes Kaffee und Kuchen bei Die Verpflichtung und das Amtssommerlichen Temperaturen genießen gelübde wurden von Dekan Albrecht konnten. Ebenso war es für alle abgenommen, der die ErnennungsGemeindeglieder eine gute Möglichkeit urkunde von Landesbischof Frank Familie Eißler bei einem ersten Gruß Otfried July vorlas. Ebenso hat sich oder Gespräch willkommen zu heißen der Kirchengemeinderat verpflichtet, und kennenzulernen. mit dem neuen Pfarrer die Kirchengemeinde zu leiten, damit das Leben Allen Organisatoren, Kuchenbäckein der Kirchengemeinde wachsen rinnen und -bäcker, den zahlreichen kann. Helferinnen und Helfern möchten wir als Kirchengemeinderat ganz herzlich Herr Bürgermeister Flik sprach in danken dass dieses Fest so gut seinem Grußwort die Hoffnung aus, gelungen ist. Familie Eißler wünschen dass die gelebte Ökumene in Rohrdorf wir Gottes Segen, Kraft und Freude für weiterhin so gut funktioniert und die vielen Aufgaben und ein gutes verwies auf das ökumenische Projekt Einleben in unserer Gemeinde. der „Wachsenden Kirche“ in Nagold. Albrecht Harr Damit Familie Eißler dieses Projekt auf

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Gelungene Putzaktion im und ums Pfarrhaus Kaum hatten die letzten Handwerker das Pfarrhaus verlassen standen bereits zahlreichen Helferinnen und Helfer zum Putzen bereit.

Bereits am frühen Nachmittag stand dem sehnlichst erwarteten Einzug der Pfarrfamilie Eißler nichts mehr im Wege.

Ausgestattet mit Besen, Schrubber, Eimer und diversen Putzmitteln machten sich 14 freiwillige Helferinnen und Helfer an die Arbeit, dem Schmutz den Garaus zu machen. Selbst Industriestaubsauger und Dampfreiniger kamen zum Einsatz. Bald herrschte auf drei Stockwerken ein emsiges Treiben, nur kurz unterbrochen durch eine Kaffeepause mit Butterbrezeln und leckeren Flachswickeln.

Ohne die vielen fleißigen Hände wäre diese Aktion, und auch die im Pfarrgarten, nicht möglich gewesen, deshalb nochmals ganz herzlichen Dank an alle, die im und um das Pfarrhaus so tatkräftig mitgeholfen haben. Esther Harr (L)

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Der Schaukasten Termine 2012 Datum So. 2.12. 1. Advent

Änderungen vorbehalten.

Uhrzeit Was? 9:00 Gottesdienst 14:00 Kirchencafe

Di.

4.12.

So. 9.12. 2. Advent So. 16.12. 3. Advent

14–16 Adventssingen, Ansprechpartner: Larissa Wittmeier Tel. 605 23 62 10:15 Gottesdienst mit Abendmahl 9:00 Gottesdienst

So. 23.12. 4. Advent

17:00 Gottesdienst, Mitgestaltung durch Mädchenjungschar und Kinderkirche

Mo.24.12. Heiligabend

17:00 Christvesper 23:00 Christmette mit dem Posaunenchor

Di. 25.12. 1. Weihnachtsfeiertag Mi. 26.12. 2. Weihnachtsfeiertag So. 30.12. Mo.31.12. Altjahresabend

9:00 Gottesdienst Mitgestaltung durch den Kirchenchor 10:15 Lied-Gottesdienst in Mindersbach 9:00 Gottesdienst 17:00 ökumenischer Gottesdienst Mitgestaltung durch den Liederkranz Rohrdorf/Ebhausen

Termine 2013 Datum Di.

1. 1. Neujahrstag

So.

6. 1. Epiphanias

Änderungen vorbehalten.

Uhrzeit Was? 17:00 Gottesdienst mit Abendmahl 9:00 Gottesdienst 14:00 Kirchencafe 11


Termine 2013

Änderungen vorbehalten.

So. 13. 1.

10:15 Gottesdienst

So. 20. 1.

9:00 Gottesdienst

So. 27. 1. So.

3. 2.

10:15 Gottesdienst mit anschließendem Ständerling 9:00 Gottesdienst 14:00 Kirchencafe

So. 10. 2.

10:15 Gottesdienst

So. 17. 2.

9:00 Gottesdienst

So. 24. 2.

10:15 Gottesdienst mit anschließendem Ständerling

So.24. 2.– Do. 28. 2. So.

3. 3.

Bibeltage mit Pfarrer Hermann Traub (Remchingen-Singen) 9:00 Gottesdienst 14:00 Kirchencafe

So. 10. 3.

10:15 Gottesdienst

So. 17. 3.

9:00 Gottesdienst

So. 24. 3. Palmsonntag

10:15 Gottesdienst mit anschließendem Ständerling

Do. 28. 3 Gründonnerstag

19:30 Gottesdienst mit Abendmahl

Fr. 29. 3. Karfreitag

9:00 Gottesdienst

So. 31. 3. Ostersonntag

7:00 Morgenfeier auf dem Friedhof mit dem Posaunenchor 9:00 Gottesdienst

Mo. 1. 4. Ostermontag

10:15 Gottesdienst

nächster Gemeindebrief: April 2013

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Regelmäßige Termine Erläuterung der Abkürzungen:

AK – Alter Kindergarten, GH – Gemeindehaus, TH – Turn-/Gemeindehalle

KW – Kalenderwoche Wann?

Wer oder was? Wo?

Ansprechpartner / Sonstiges

Sonntag

10:00 Kinderkirche

AK

Matthias Riedl, Tel. 23 26 Pfarramt Tel. 25 40

Sonntag

14:00 Kirchencafe

AK, obere Etage

Esther Harr (Lehrerin) Tel. 672 03

18:15 Gebetsabend

AK

Esther & Albrecht Harr Tel. 27 46

20:00 Männerkreis

AK

Günter Bräuning Tel. 53 12 Thomas Wick Tel. 819 249

17:30–19:00 Mädchenjungschar (außer in den Ferien) (2.–4. Klasse)

GH

Deborah Stahl Tel. 0157 / 390 576 63

GH, großer Saal

Manfred Bräuning Tel. 55 60

jeden ersten So. Sonntag jeden ersten & dritten So. Montag in jeder geraden KW

Dienstag

20:00 Kirchenchor

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Wann?

Wer oder was? Wo?

Donnerstag

20:00–21:30 Posaunenchor GH

Donnerstag

20:00 Kirchentreff

in jeder ungeraden KW, außer in den Ferien

7:00 Gebetsfrühstück

19:30 CVJM-Sport Samstag

17:00 tag – teens and god jeden letzten Sa. im Monat

Hermann Lochmüller Tel. 666 68

AK

Irmgard Mutschler Tel. 24 06 Bärbel Seeger Tel. 13 48

AK

Ruth Igney, Tel. 65 399 Elke Seeger, Tel. 47 30

TH

Christoph Riedl Tel. 605 29 56

jeden zweiten Do. im Monat

Freitag

Ansprechpartner / Sonstiges

Gemeindehaus in Mindersbach bis Dezember Ehepaar Mangel

Samstag alle zwei Wochen

18:00–19:30 Bubenjungschar

Hauskreise

Erläuterung der Abkürzungen:

GH

Christoph Riedl Tel. 605 29 56 Thomas Schittenhelm Tel. 605 21 37 Benjamin Bühler Tel. 0173796 62 73 Pfarramtsekretärin Tel. 25 40

AK – Alter Kindergarten, GH – Gemeindehaus, TH – Turn-/Gemeindehalle

KW – Kalenderwoche

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Pinnwand Kassettenaufnahmen des Sonntagsgottesdienstes

Kirchencafe Wenn Sie gerne mal das Kirchencafe durchführen/ organisieren möchten, dann melden Sie sich bitte bei Esther Harr (Lehrerin) unter der Tel. 67 203.

Wer Interesse hat an Kassettenaufnahmen des Sonntagsgottesdienstes melde sich bitte bei Esther Harr (Mesnerin) Tel. 27 46

Frauenfrühstück

Bibeltage mit Pfarrer Hermann Traub Nächster Termin: Dienstag, 19. März 2013 um 9:00 Uhr im evangelischen Gemeindehaus

Vom Sonntag, 24. 2. bis Donnerstag 28. 2. 2013 finden die Bibeltage mit Pfarrer Hermann Traub aus Kraichtal statt.

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Mit „Leib und Seele“ Erzieherin

Einsegnung der neuen Kindergartenleiterin Frau Heide Schleeh und des gesamten Kindergartenteams durch Dekan Albrecht

Am Sonntag, 15. Juli hielt Dekan Albrecht in Rohrdorf den Gottesdienst. Predigttext am 6. Sonntag nach Trinitatis war Apg. 8,26-39 die Geschichte vom Kämmerer aus Äthiopien.

„Komm mit, schlag ein, ich lad' dich ein, mit Jesus unterwegs zu sein. Er ist ein Freund, der zu uns steht, der mit uns durch das Leben geht.“

Gestärkt durch den „Geist Gottes“ zog dieser seine Straße fröhlich – eine der Kernaussagen der Textauslegung des Dekans. Dies gilt für die gesamte Gemeinde und natürlich aus besonderem Anlass für die neue Kindergartenleiterin mit ihren Mitarbeiterinnen.

In unterhaltsamer Weise stellte der Vorsitzende des Kindergartenausschusses Herr Rudi Mischke die neue Leiterin unseres Kindergartens vor. Frau Schleeh kommt aus Nagold – Hochdorf hat Mann und vier (fast) erwachsene Kinder. Sie hat reichlich Berufserfahrung, u.a. auch in der Villa Kunterbund in Hochdorf - einer der ersten Kleinkindgruppen der Gegend.

Nach der Predigt zogen die Kindergartenkinder mit den Erzieherinnen in die Kirche ein und sangen mit Gitarrenbegleitung ihr Lied:

Mit Leib u. Seele Erzieherin sein und den ihr anvertrauten Kindern Werte vermitteln, Vorbild sein und ein positives, christliches Weltbild vorleben 16


sind für Frau Schleeh elementare Inhalte ihrer Arbeit.

Unterstützung zu und wünschte ihr für ihre Arbeit viel Glück und Gottes Segen.

Dekan Albrecht sprach der neuen Kindergartenleiterin und ihrem ganzen Mitarbeiterteam den Segen Gottes zu.

Kein Bauklötzchen und Spielzeug ist mehr am gleichen Platz wie vorher – stellte Michael Kolb, der Vorsitzende des Kirchengemeinderats fest.

Im Grußwort von Bürgermeister Flik kam zum Ausdruck, dass sich die Kindergartenarbeit wesentlich verändert hat, zum Einen wurde bereits von der Gruppeneinteilung der Kinder in eine „offene Kindergartenarbeit“ umgestellt, dies entspricht den veränderten gesellschaftlichen Anforderungen an eine gute pädagogische Kinderarbeit. Ferner wird ab September eine Kleinkindgruppe für Kinder ab einem Jahr im Kindergarten angeboten, Umbaumaßnahmen sind hier in vollem Gange. Herr Flik sprach Frau Schleeh seitens der örtlichen Gemeinde die volle

Die notwendigen Veränderungen werden von Kindern und Eltern voll angenommen und dies ist für den Träger des Kindergartens, die ev. Kirchengemeinde natürlich wichtig. Freude an der Arbeit, Standfestigkeit und für all ihr Tun Gottes Beistand und Segen wünschte Herr Kolb der neuen Leiterin und ihren Mitarbeitern. Die Kindergartenkinder sangen zum Schluss noch ihr Lied: „Gott dein guter Segen“ und nach dem Gottesdienst hatte die Gemeinde noch Gelegenheit, mit der neuen Leiterin, Frau Schleeh, Kontakt aufzunehmen. Hermann Lochmüller

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Kinderbibelwoche

Was hat Dir besonders gut an der Kibiwo gefallen? Hanna (8 Jahre): Die Schlunzfilme und die Bibelschnitzeljagd. Deborah (8 J.): Hannah (Mitarbeiterin der Dt. Indianer-Pioniermission DIPM) hat die Schlunzgeschichte toll gelesen. Lisa (9 J.): Ich fand die Lieder cool und witzig, besonders das PommesLied. Judith (6J.): Dass man vorher zum Bibellesen kommen konnte. Hannah (9J.): Dass wir so viel von Jesus erfahren haben. Laura (9J.): Das Fr端hst端ck. Lara (10J.): Dass wir tolle Lieder mit Bewegungen gesungen haben. Sonja: Alles. Carmen: Die gemeinsame Zeit mit den Kindern, Mitarbeitern und Andrea und Hannah von der DIPM.

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Erntedankgottesdienst mit den Kindergartenkindern

Als Igel, Mäuse, Bienen, Sonnenblume und Obstleser verkleidet bereicherten die Kindergartenkinder den Erntedankgottesdienst mit einem schönen Anspiel. Die Gottesdienstbesucher wurden durch die vier Jahreszeiten geführt und erfuhren auf anschauliche Weise, wie sich jede Kreatur an Gottes großem Gabentisch (dargestellt als Apfelbaum) satt essen und sich daran erfreuen darf. Lieder und ein Tischgebet der Kinder umrahmten den Gottesdienst. Ein herzliches Dankeschön an die Kinder und Erzieherinnen für die schöne Mitgestaltung des Gottesdienstes

Kindermund zum Erntedankfest (Interview vom 25.10.2012) Weißt du was das Erntedankfest bedeutet? Mia: Ja, weiß ich. Wir danken Gott für die Äpfel und alles zum Essen.

Findest du es schön, als Kindergartenkind am Erntedankgottesdienst mitwirken zu dürfen? Mika: Ja und ich würde das gern öfter machen.

Was hat dir am Erntedankfest gefallen? Jana: Alles und am schönsten fand ich,

Manuela Schuon dass ich die Sonne spielen durfte.

Für was möchtest du Gott danken? Samuel: Ich möchte Gott für die leckeren Äpfel danken. Daniele: Und ich für die Bananen. 19


Verabschiedung Renate Bühler

Am Sonntag, den 15. Juli wurde im Rahmen des Gemeindegottesdienstes Frau Renate Bühler in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Mit der Eröffnung des im Jahre 1993 neu gebauten Kindergartens hat Frau Bühler Ihre Arbeit als Reinigungskraft aufgenommen. Die makellose Reinheit des Kindergartens hat Frau Bühler sich zur Aufgabe gemacht und diese bis zum letzten Tag sehr sorgfältig und gewissenhaft ausgeführt. Dass dies ein wichtiger Grund zur Dankbarkeit ist, brachte KGR-Vorsitzender Michael Kolb durch seine Worte und

durch die Überreichung eines Präsentes zum Ausdruck. Die Kindergartenkinder überbrachten rote Rosen und waren sehr dankbar darüber, dass Frau Bühler fast 20 Jahre den „Dreck der Kinder“ weggeputzt hat. Die Kirchengemeinde bedankt sich nochmals, auch an dieser Stelle für die geleistete Arbeit. Für ihren Ruhestand wünschen wir Frau Bühler viel Freude, Gesundheit und Gottes Begleitung.

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U. & R. Danisch


Frauenfrühstück in Rohrdorf Am Samstag, den 13. Oktober, waren wieder Frauen aller Konfessionen aus Rohrdorf und Umgebung zum Frühstück im Gemeindehaus eingeladen. Empfangen wurden sie in einem wunderschön herbstlich dekorierten Ambiente. Das Team wartete schon mit liebevoll gedeckten Tischen auf seine Gäste. Es duftete nach frischen Brötchen und Kaffee. Vor dem geplanten Vortrag wurde gemeinsam gefrühstückt und man konnte sich nach Herzenslust von den vorbereiteten Köstlichkeiten bedienen und nebenher mit den Tischnachbarinnen ein Schwätzchen halten. Nach einem gemeinsamen Lied, kam die Referentin Frau Murdoch-Nonnenmann zu Wort. Diesmal ging es um ein schwieriges Thema: „Wenn Lebenspläne plötzlich durchkreuzt werden“. Es war ein sehr persönlicher Vortrag von Frau Murdoch-Nonnenmann, die schon in jungen Jahren Erfahrungen zum Thema machen musste und weswegen sie auch diesen langen Doppelnamen hat, wie sie sagt. Der Referentin war es wichtig allen, die mit schweren Schicksalsschlägen (Tod, schwere Krankheit, Trennung, usw.) konfrontiert sind, Mut und Trost zuzusprechen. Gerade in solchen Krisensituationen soll man den Glauben nicht verlieren, was sie immer wieder mit Zitaten aus der Bibel belegte.

Am Beispiel ihrer eigenen Lebensgeschichte konnte sie verdeutlichen, dass es manchmal ganz anders kommt als man denkt oder es sich ausgemalt hat – trotzdem kann aber auch der neue Weg ein guter sein! Beim Zuhören blieb es nicht aus, dass die eine oder andere feuchte Augen bekam und zum Taschentuch greifen musste. Frau Murdoch-Nonnenmann hat beim Vortrag keinesfalls verschwiegen, dass es viel Zeit braucht bis zur „Genesung“ bzw. Neuorientierung. Bis dahin gehören große Verzweiflung, Verdrängung, Lustlosigkeit, Trauer, viele Tränen und sonstige Begleiterscheinungen dazu. In dieser Zeit sollte jeder aber darauf achten sich nicht zu isolieren und am Leben teilnehmen oder zumindest regelmäßigen Kontakt mit einer Vertrauensperson zu pflegen. Im Anschluss an den Vortrag hatte man noch die Möglichkeit mit Frau Murdoch-Nonnenmann zu sprechen oder die Bücherauswahl zum Thema durchzublättern. Wie immer war der Vormittag sehr schnell vorbei. Für das Team gilt dann wieder: nach dem Frauenfrühstück ist vor dem Frauenfrühstück und wir freuen uns viele Gäste am Dienstag, den 19. März 2013 wiederzusehen! Andrea Bok

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Freud und Leid

α

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Adressen und Ansprechpartner Evangelisches Pfarramt

Pfarrer Markus Eißler Malmenweg 19, 72229 Rohrdorf Tel. 25 40, Fax: 970 198 Email: Pfarramt_Rohrdorf@t-online.de Homepage: www.kirche-rohrdorf.de

Pfarramtsekretärin

Gabi Maurer, Do. und Fr. 9–12 Uhr (Kernzeit)

Kirchenpflegerin

Ulrike Danisch Niedenbach 7, 72229 Rohrdorf, Tel. 611 08

Mesnerin

Esther Harr Riedwiese 4, 72229 Rohrdorf, Tel. 27 46

2. Vorsitzender des KGR

Michael Kolb Reuteweg 8, 72229 Rohrdorf,

Besuchsdienst Rohrdorf

Tel. 39 39

Evangelisches Pfarramt Rohrdorf

Evangelischer Kindergarten Niedenbach 5, 72229 Rohrdorf, Tel. 49 12 Diakoniestation Nagold

Pflege und hauswirtschaftliche Versorgung Hohe Straße 8, 72202 Nagold Tel. 84 10 - 24

Diakonische Bezirkstelle Nagold

Beratungsstelle Hohe Straße 8, 72202 Nagold Tel. 84 10 – 29, http://www.diakonie-nagold.de

Telefonseelsorge

0800 – 111 0 111 oder 0800 – 111 0 222 24 Stunden täglich – anonym, vertraulich, gebührenfrei http://www.telefonseelsorge.de

Impressum Herausgeber

Fotos: Danisch, Kübler, Wick, bibubek-baden.de (Pfr. Traub) Evangelische Kirchengemeinde Rohrdorf Malmenweg 19, 72229 Rohrdorf Pfarrer Markus Eißler, Ulrike Danisch, Esther Harr (M), Thomas Wick

Redaktion nächster Redaktionsschluss Bankverbindung

März 2013 Konto 500 31 64, Sparkasse Pforzheim Calw, BLZ 666 500 85

Leistungen aus Werkstätten für behinderte Menschen

Dieser Gemeindebrief wurde Fon 0 70 31 / 95 21 10 von der GDW SÜD, Email info@gdw-sued.de http://www.gdw-sued.de Genossenschaft der Werkstätten für behinderte Menschen in Kooperation mit der Lebenshilfe für Menschen mit Behinderungen Bezirk Bruchsal-Bretten e.V. produziert.

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Gemeindebrief 10 (3/2012)