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KREUZBOTE Gemeindeblatt der Ev.-Luth. Kirchgemeinde Brand-Erbisdorf / St. Michaelis

September / Oktober 2012


AN(GE)DACHT Liebe Leserinnen und Leser des Kreuzboten! Ziel unseres Seniorenausflugs war in diesem Jahr unsere Landeshauptstadt. Am Vormittag besuchten wir die Diakonissenanstalt in der Neustadt. Sie können zu diesem Ausflug einen Bericht von Frau Schlesier in dieser Ausgabe des Kreuzboten lesen. Ich möchte unseren Blick auf den wichtigen Dienst dieses christlichen Werkes lenken, das durch den Einsatz von Diakonissen bis zum heutigen Tag geprägt ist. Diakonissen wurden und werden von manchen Leuten belächelt: wegen ihrer altmodischen Bekleidung (die sich übrigens in Dresden stark geändert hat), wegen ihrer Lebensform (Verzicht auf Ehe, auf Verdienst und Karriere) und wegen ihres selbstlosen Einsatzes. Doch gerade diese Kennzeichen eines so selten gewordenen Dienstes vermissen wir in unserer Gesellschaft immer mehr: Menschen, die sich selbstlos um die Not ihrer Mitmenschen kümmern, die gern dienen und ihre eigenen Wünsche zurückstecken, die übernehmen und Verantwortung verbindlich leben. Darin können uns die Diakonissen ein großes Vorbild sein. Entstanden sind die Diakonissenschwesternschaften im 19. Jh. Die Wegbereiter dieser Werke hatten dabei nicht nur die notvolle Lage vieler Menschen in den Großstädten im Blick, die dringend Hilfe brauchten und

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damals nur unzureichende Unterstützung durch den Staat erhielten. Sie hatten auch die alleinstehenden Frauen im Blick, schufen ihnen eine sichere Versorgung und werteten ihre Position in der Gesellschaft ungemein auf. Dabei verbanden sie die praktische Hilfe an verwahrlosten Kindern, kranken, alten und behinderten Menschen mit der Weitergabe der frohen Botschaft von der Liebe Gottes. Was der Monatsspruch für August („Gott heilt, die zerbrochenen Herzens sind, und verbindet ihre Wunden.“) zum Ausdruck brachte, haben die Diakonissen mit ihrem Einsatz in die Tat umgesetzt. Diese Liebe für ihre Mitmenschen und die Sorge um ihr Heil sollte uns herausfordern, unseren diakonisch-missionarischen Auftrag im Blick zu behalten. Dazu gibt es durch unser Gemeindeprogramm in den kommenden Wochen Gelegenheiten und zwar durch den alternativen Gottesdienst und durch das Gemeindeseminar. Zu beiden Veranstaltungen finden Sie die nötigen Informationen in unserem Gemeindebrief. Ich wünsche allen einen guten Start in das neue Schul- und Ausbildungsjahr. Herzliche Grüße aus dem Pfarramt. Ihr Pfarrer


SPRÜCHE / LOSUNG

JAHRESLOSUNG 2012 2. Korinther

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Jesus Christus spricht: Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.

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GOTTESDIENSTE

SEPTEMBER

Gottesdienste der Ev.-Luth. Kirchgemeinde 13. Sonntag nach Trinitatis, 2. September Kirche St. Michaelis 10 Uhr Abendmahlsgottesdienst mit Taufe Pfarrer Krüger / Kantor Aßmann Kollekte: Diakonie Sachsen Freitag, 07. September 8 Uhr

Schulgottesdienst

14. Sonntag nach Trinitatis, 9. September 10 Uhr

Familiengottesdienst zum Schuljahresbeginn Pfarrer Krüger / Gemeindepädagogin Vogler / Organist Knoll Kollekte: Evangelische Schulen - Tag des Denkmals 13 – 17.00 Uhr Besichtigung der Kirche/Turmbesteigung Samstag, 15. September Kirche St. Michaelis 19.30 Uhr Alternativer Gottesdienst Infos Seite 10 „Depression – Modeerscheinung oder ernsthafte Krankheit?“ 15. Sonntag nach Trinitatis, 16. September 14 Uhr

Predigtgottesdienst zur Jubelkonfirmation Pfarrer Krüger / Posaunenchor Kollekte: Eigene Gemeinde 16. Sonntag nach Trinitatis, 23. September 10 Uhr

Musikalischer Allianzgottesdienst Allianzteam / Organist Knoll Kollekte: Allianzprojekt 17. Sonntag nach Trinitatis, 30. September Kirche St. Michaelis 10 Uhr Abendmahlsgottesdienst zum Erntedankfest Pfarrer Krüger / Flötenensemble Kollekte: Bauliche Erhaltung der Kirche St. Michaelis - Samstag, 29. September, 14 – 16 Uhr Annahme der Erntegaben Kindergottesdienst Während des Hauptgottesdienstes findet ein Kindergottesdienst statt.

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GOTTESDIENSTE

OKTOBER

18. Sonntag Trinitatis, 7. Oktober 10 Uhr

Familiengottesdienst mit Tauferinnerung und Taufe Pfarrer Krüger / Gemeindepädagogin Vogler / Organistin Remy Kollekte: Ausbildungsstätten der Landeskirche

19. Sonntag Trinitatis, 14. Oktober 10 Uhr

Predigtgottesdienst mit Taufe Pfarrer Krüger / Kantor Aßmann Kollekte: Eigene Gemeinde

20. Sonntag Trinitatis, 21. Oktober 10 Uhr

Predigtgottesdienst Prädikant Wehner / Posaunenchor Kollekte: Kirchliche Männerarbeit

21. Sonntag Trinitatis, 28. Oktober 10 Uhr

Abendmahlsgottesdienst Pfarrer Krüger / Organistin Remy Kollekte: Ausländer- und Aussiedlerarbeit der Landeskirche

Reformationstag, Mittwoch, 31. Oktober Kein Gottesdienst in unserer Gemeinde Fahrt zum Sächsischen Gemeindebibeltag in die Sachsenlandhalle Glauchau. Wer eine Mitfahrgelegenheit braucht, melde sich bitte im Pfarramt.

Am Ausgang wird für die bauliche Erhaltung unserer Kirchen gesammelt. Sie können aber auch zweckgebunden spenden, so z. B. für die Restaurierung unseres Bleiglasfensters neben dem Altarraum oder auch für die Aufarbeitung der Zifferblätter an unserer Kirchturmuhr in Brand-Erbisdorf.

Andacht Tagespflege - DRK Sozialstation, Hauptstraße 27 in BED

Mittwoch, 26. September, 10.00 Uhr Mittwoch, 24. Oktober, 10.00 Uhr Seniorenheim Christa und Martha, Untere Dorfstraße 14 Donnerstag, 20. September, 10.00 Uhr Donnerstag, 11. Oktober, 10.00 Uhr

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TERMINE Treffs im Pfarrhaus

Wiederkehrende Termine

Seniorenkreis Donnerstag, 13.09., 14.30 Uhr Donnerstag, 04.10., 14.30 Uhr Frauengesprächskreis Mittwoch, 05.09., 19.30 Uhr Mittwoch, 10.10., 19.30 Uhr Mütterdienst Donnerstag, 13.09., 14.30 Uhr Donnerstag, 18.10., 14.30 Uhr Alltag Unterbrechen Donnerstag, 06.09., 14.30 Uhr Besuchsdienstkreis Donnerstag, 27.09., 9.00 Uhr

dienstags

Allianz-Sitzung Dienstag, 30.10., 19.30 Uhr Flötenensemble mittwochs, 17.00 Uhr 12.09., 26.09., 10.10. Kirchenvorstand Freitag, 07.09., 19.30 Uhr Freitag, 05.10., 19.30 Uhr

16.30 – 17.30 Uhr Sprechzeit von Pfr. Krüger oder nach Vereinbarung  037322/2261 nicht am 09. u. 16.10. Dienstabwesenheit bzw. Weiterbildung 08. u. 09.10. Vertretung Pfarrer Köber  03731/204190 (Weißenborn) Urlaub 15.10. – 22.10. Vertretung Pfarrer Döring  037323/1327 (Lichtenberg)

dienstags 19.30 Uhr Chorprobe donnerstags 18.00 Uhr Junge Gemeinde freitags 18.30 Uhr Posaunenchorprobe Landeskirchlichen Gemeinschaft Mutti - Tee Donnerstag, 6.09. 9.00 Uhr Donnerstag, 4.10. 9.00 Uhr

Termine für Kinder und Jugendliche Christenlehre

Musikunterricht

montags 15.30 Uhr

dienstags & mittwochs 5. und 6. Kl.

dienstags 15.30 Uhr 17.00 Uhr

1. und 2. Kl. 3. und 4. Kl.

für Orgel, Blockflöte, Blechbläser durch Kantor Aßmann, Anfragen im Pfarramt

ab 11.09.2012 Café Jona

Konfirmanden mittwochs 17.00 Uhr

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Kl. 7

donnerstags 15.30 – 17. 00 Uhr der Klassen 1 bis 6

für alle Kinder


S E N I O R E N A U S FL U G Dresden - eine ewig reizvolle Stadt, die für jedermann etwas zu bieten hat. Mit der Elbe und den Schlössern auf den Höhn, Dresden, wir finden dich immer wieder schön. TAGEAUSFLUG AM 15. AUGUST NACH DRESDEN Auch in diesem Jahr fand wieder eine Tagesfahrt für die Seniorinnen und Senioren unserer Kirchgemeinde statt. Weil die vorangegangenen Seniorenausfahrten immer so schön waren, freuten sich die Teilnehmer auf diese Tour. Pünktlich um 8:30 Uhr startete der Bus in Richtung Dresden und alle, die sich für diesen Ausflug entschieden hatten, waren mit an Bord. Herr Pfarrer Krüger begrüßte alle Anwesenden und gab das vorgesehene Programm zur Kenntnis. Er erzählte uns weiter eine Geschichte, die uns zum Nachdenken anregte. In relativ kurzer Zeit stand dann unser Bus vor der Diakonissenanstalt in Dresden-Neustadt. Während einer Andacht in der Diakonissenhauskirche erfuhren wir viel über die Entstehung und den Wirkungskreis dieser Einrichtung. 1844 wurde sie gegründet und am 13. Februar 1945 durch die Bombardierung auf Dresden zu 75 % zerstört. Am 30. September 1965 erfolgte die Grundsteinlegung für den Neuaufbau des Krankenhauses mit Hilfe der Engländer. 1967 wurde dieser Bauabschnitt eingeweiht. Nagelkreuze sollen an die Trümmerteile von damals erinnern und hängen in Gebäudeteilen. Das original verliehene Nagelkreuz wurde am Lesepult in der Mutterhauskirche angebracht. Jeden Tag um 12:00 Uhr findet dort eine Andacht statt. Nach diesen einführenden Worten erfolgte ein Rundgang durch die verschiedenen Einrichtungen dieser Diakonissenanstalt. Oberin Schwester Esther erklärte uns die einzelnen Gebäude, wie Krankenhäuser und Altenheim. Wir bewunderten die ehemaligen Stickereien und Webereien auf den Paramenten und besichtigten die Hostienbäckerei. Nach dieser Führung, die sehr umfassend und interessant gestaltet wurde, durften wir nach einer kurzen Freizeit das Mittagessen im Speiseraum der Diakonissenanstalt einnehmen. Da wir vorher schon unser Essen auswählen konnten, ging es dann sehr schnell und jeder hatte ein schmackhaftes Essen, Nachtisch und reichhaltige Getränke auf dem Tisch. Nach der Mittagspause schloss sich dann eine Stadtrundfahrt, teils auch -rundgang durch Dresden mit einer Reiseleiterin an. Uns wurden viele schöne Bauwerke aus der Vergangenheit, wie Theaterhaus, Brühlsche Terrasse, Schlösser, Kirchen, Semperoper, Zwinger und vieles mehr, aber auch aus der Gegenwart, z.B. Landesregierung, Banken, Hotels, neu gestaltete Märkte und Plätze gezeigt.

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AKTUELLES THEMA Zur derzeitigen Lage in unserer Landeskirche In den letzten Monaten hat die Frage, ob gleichgeschlechtliche Partnerschaften auch in einem Pfarrhaus leben dürfen, viele Menschen bewegt. Zeitweilig hatte man den Eindruck, dass diese Auseinandersetzung unsere Landeskirche zu zerreißen droht. Momentan ist es etwas stiller geworden. Das hängt wohl damit zusammen, dass die Synode einen dreijährigen Gesprächsprozess angeregt und dass das Landeskirchenamt dieses Anliegen aufgegriffen hat. Ziel dieses Prozesses soll es sein, über das Schriftverständnis und den Umgang mit biblischen Aussagen ins Gespräch zu kommen. Denn die Geister scheiden sich ja an der grundsätzlicheren Frage, wie die biblischen Aussagen über die praktizierte Homosexualität zu verstehen und ob sie auch für uns gültig sind. Am Ende dieses Gesprächsprozesses wird dann die Frage, ob gleichgeschlechtliche Partnerschaften in einem Pfarrhaus leben dürfen, neu zu bedenken bzw. zu entscheiden sein. Im Vorfeld der diesjährigen Frühjahrsynode und der dort zu entscheidenden Frage einer möglichen Öffnung der Pfarrhäuser für gleichgeschlechtliche Partnerschaften ist innerhalb unserer Landeskirche eine Sächsische Bekenntnisinitiative entstanden. In ihr haben sich Kirchgemeinden, Landeskirchliche Gemeinschaften, freie Werke und Einzelpersonen gegen diese Öffnung der Pfarrhäuser ausgesprochen und die Kirchenleitung bzw. die Synode gebeten, entsprechend zu beschließen. Dieses Anliegen hat auch der Kirchenvorstand unserer Kirchgemeinde unterstützt. Bei der genannten Problematik geht es um die grundsätzliche Frage nach dem Umgang mit der Homosexualität, d.h. mit Menschen, die so empfinden bzw. so leben. Dazu möchte ich in diesem Artikel meine Position darlegen. Dabei sind neben den Aussagen der Bibel seelsorgerliche Aspekte zu beachten. Zunächst will ich auf die Schöpfungsordnung nach 1. Mose 1 hinweisen. Dort heißt es, dass Gott den Menschen zu seinem Bild als Mann und Frau geschaffen hat. Die Verbindung von Mann und Frau wurde gesegnet und ihr die Verheißung der Vermehrung und der Auftrag der Herrschaft über die Schöpfung erteilt. Durch die Sünde wurde und wird diese Schöpfungsordnung bedroht und in Frage gestellt (nicht nur durch praktizierte Homosexualität, sondern durch den Verfall biblischer Ordnungen überhaupt). Hinsichtlich der biblischen Texte, die sich zu den Fragen der Homosexualität äußern, besteht aus meiner Sicht kein Zweifel daran, dass praktizierte Homosexualität Sünde ist (vgl. 3. Mose 18,22f und 20,13; 1. Kor 6,9f; Röm 1,26). Um diesem biblischen Anliegen und ebenso der Situation homosexuell empfindender Menschen gerecht zu werden, sollte zweierlei deutlich sein. Als Sünde abgelehnt wird die praktizierte Homosexualität, nicht der Mensch, der sich zum gleichen Geschlecht hingezogen fühlt. Aber auch der Mensch, der

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AKTUELLES Homosexualität praktiziert, ist genauso von Gott geliebt, wie alle anderen Menschen. Gott hasst die Sünde, aber er liebt den Sünder. Diese Liebe gilt ausnahmslos und sie sollte auch für den Umgang mit homosexuell empfindenden Menschen oberster Maßstab sein. Auch angesichts unsäglichen Leides und anhaltender Diskriminierungen sind wir ihnen diese Liebe schuldig. Wenn wir also praktizierte Homosexualität ablehnen, dann nicht aus einem dumpfen Bauchgefühl heraus, sondern auf Grund biblischer Maßstäbe und mit dem Wissen, dass Gottes Liebe jedem Menschen gilt. Zum Schluss noch ein Blick auf den Text aus 1. Kor. 6,9-11. Er zeigt zum einen, dass die Liste konkreten sündigen Handelns lang ist. U.a. werden Götzendiener, Diebe, Habsüchtige und Lästerer genannt und als solche bezeichnet, die Gottes Reich nicht erben werden. Wie gehen wir mit ihnen in unseren Gemeinden um? Zum anderen spricht V. 11 von der ermutigenden Veränderung: „Manche von euch gehörten früher dazu. Aber ihr seid reingewaschen und Gott hat euch zu seinem heiligen Volk gemacht, zu Menschen, die vor seinem Urteil als gerecht bestehen können.“ (GNB) Gott kann und will Veränderung ermöglichen. Darauf dürfen wir vertrauen. Ehrenfried Krüger Fortsetzung von Seite 7 Auch staunten wir über die herrlichen, wieder neu hergerichteten Villen und Geschäftshäuser, die teilweise noch aus der Gründerzeit stammen. Es verging die Zeit und wir fanden uns alle zum Kaffeetrinken im Gräfin-Cosel-Palais, was sich gleich neben der wunderschönen Frauenkirche befindet, ein. Wir wurden alle mit einem traditionellen Stück Dresdner Eierschecke und einem guten Kännchen Kaffee verwöhnt, was auch jeder sehr schön fand. 17:30 Uhr mussten wir uns von Dresden verabschieden. Die Heimfahrt verlief gut, wir haben gebetet und Gott für diese schöne gemeinsame Zeit gedankt. Gegen 18:30 Uhr kamen wir alle gesund und fröhlich wieder zu Hause an. Wir bedanken uns bei allen Organisatoren, die es uns ermöglichten, einen so wunderschönen Tag zu erleben und würden uns freuen, wenn es im nächsten Jahr wieder eine Ausfahrt geben würde. Margitta Schlesier

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EREIGNISSE IM SEPTEMBER Mittwoch, 05.09. offener Abend 19.30 Uhr Frauengesprächkreis mit Frau Katharina Schaefer An diesem Abend haben wir Frau Katharina Schaefer eingeladen. Sie hat ein Buch geschrieben über das Leben ihrer Großmutter Christine Sachsenweger geb. Zinßer. Einige Jahre ihres Lebens verbrachte sie im Pfarrhaus Brand-Erbisdorf und in Freiberg. Ganz herzlich möchten wir alle Interessierten einladen. Sonntag, 09.09. Kirche Brand-Erbisdorf 10.00 Uhr Familiengottesdienst zum Schuljahresbeginn 13 – 17 Uhr Tag des offenen Denkmals Kirchenführung und Turmbesteigung Das Motto am Tag des offenen Denkmals am 9. September 2012 widmet sich dem Naturstoff Holz. Ziel des Aktionstages ist es, die Öffentlichkeit für die Bedeutung des kulturellen Erbes zu sensibilisieren und Interesse für die Belange der Denkmalpflege zu wecken. Holz ist seit Menschengedenken ein zentraler Baustoff, in manchen Zeiten und mancherorts der wichtigste. Bei Fachwerkbauten und Dachstühlen nutzte man diese Vorteile ebenso wie beim Schiffbau und dem Bau von technischen Anlagen wie Schleusen oder dem Schienenbau. Auch "lebendiges Holz" in Gärten und Parks oder alte Dorflinden stehen beim Tag des offenen Denkmals im Mittelpunkt. Zentral eröffnet wird der Denkmaltag in der Hansestadt Bremen. Samstag, 15.09. 19.30 Uhr Alternativer Gottesdienst in St. Michaelis mit Frau Dr. Christa-Maria Steinberg Thema "Depression – Modeerscheinung oder ernsthafte Krankheit?" Jeder hat davon gehört, die Meisten wissen nichts Genaues - was ist das eigentlich, eine Depression? Eine richtige Krankheit? Wie bekommt man die? Ist sie heilbar? Hilft beten? Dazu gibt es Fakten und Orientierung beim Alternativen Gottesdienst am Sonnabend, dem 15.09.2012, 19.30 Uhr in der Kirche St. Michaelis mit Frau Dr. med. Christa-Maria Steinberg, Ärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie aus Limbach-Oberfrohna. Seien Sie herzlich eingeladen! Im Anschluss besteht die Möglichkeit für Gespräche und einen kleinen Imbiss. Sonntag, 16.09. 14.00 Uhr Jubelkonfirmation in der Kirche Brand-Erbisdorf mit anschließendem Kaffeetrinken für die Gäste Sonntag, 23.09. 10.00 Uhr Musikalischer Allianzgottesdienst in der Kirche BED

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UND OKTOBER Samstag, 29.09. in der Landeskirchlichen Gemeinschaft 9.00 Uhr Frauenfrühstück mit Frau Christina Lorenz Thema: „Geh aus mein Herz und suche Frucht“ Sonntag, 30.09. Erntedankfest 10.00 Uhr Gottesdienst in St. Michaelis am Samstagnachmittag 14 – 16 Uhr Annahme der Erntegaben Oktober 01. bis 05.10. Kleidersammlung Spangenberg die Spenden können in dem im Heft beiliegendem Beutel im Pfarrhaus abgegeben werden Samstag, 06.10. 19.30 Uhr Kirchenkino in St. Michaelis Thema "Das Meer in mir" Seit einem Tauchunfall im Alter von 25 Jahren ist Ramón Sampedro vom Hals abwärts gelähmt und auf ständige Hilfe durch Freunde, Verwandte und Maschinen angewiesen. Für Ramon, einst ein begeisterter Sportler und Seefahrer, ist das kein Zustand. Lieber möchte er bewusst sterben, als in einem Leben ohne Freude dahin zu vegetieren. Gemeinsam mit der Anwältin Gené streitet er für sein Recht auf den Tod, weckt das Interesse der Medien und ist auch durch die aufrichtige Liebe einer Frau nicht von seinem Entschluss abzubringen. "Ich bin ins Leben verliebt. Deshalb will ich etwas besseres" (Ramón Sampedro). Alejandro Amenábar ("The Others") erzählt in diesem aufwühlenden, die aktuelle Kontroverse zum Thema Sterbehilfe kreativ befruchtenden Melodram, eine wahre Geschichte. Sonntag, 07.10. 10.00 Uhr Familiengottesdienst mit Tauferinnerung in B.-Erbisdorf In diesem Gottesdienst wollen wir uns an unsere Taufe erinnern. Alle sind dazu herzlich eingeladen, nicht nur diejenigen, die eine spezielle Einladung erhalten. Mittwoch, 10.10. offener Abend 19.30 Uhr Frauengesprächskreis mit Frau Dr. Anke Niese. zum Thema „Wechseljahre“ Kennen Sie das: morgens im Büro, mittags im Supermarkt, abends im Konzert … Frauen haben heute alle Hände voll zu tun. Familie, Firma, Freund Freizeit – wer das alles gleichzeitig im Griff haben will, dem darf nichts dazwischen kommen. Auch keine Hitzewallungen. Leider erscheinen die immer dann, wenn Frau sie am wenigsten gebrauchen kann. Denn Wechseljahrbeschwerden nehmen von Natur aus keine Rücksicht auf einen perfekt organisierten Terminplan. Fortsetzung nächste Seite

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A K T U E L L E S U N D V E R S C H I E D EN E S Freitag, 19.10. Konzert in der Kirche Brand-Erbisdorf 19.30 Uhr „Zwischen BACH, LUTHER und BLUES“ mit BACH & BLUES DRESDEN Eintritt frei – um eine Spende wird gebeten! Montag, 31.10. - Reformationstag Fahrt zum Sächsischen Gemeindebibeltag in Glauchau www.gemeindebibeltag.de Liebe Kinder, wünscht ihr euch einen Ort, wo ihr andere Kinder treffen, mit ihnen spielen oder basteln könnt? Vielleicht braucht ihr auch Hilfe bei euren Hausaufgaben? Dann seid ihr im Café Jona, der neuen offenen Kinderstunde, genau richtig. Denn hier könnt ihr entscheiden, was ihr gerne machen wollt. Ich werde für euch da sein und euch bei euren Ideen und Wünschen unterstützen. Das Café Jona startet nach den Sommerferien (6. September) und wird immer donnerstags von 15.30-17.00 Uhr im Gemeindehaus für euch geöffnet sein. Eingeladen sind alle Kinder (auch die nicht zur Kirchgemeinde gehören) von der 1. bis zur 6. Klasse. Ich freu mich auf euch und eure Ideen. Eure Nicole Vogler ACHTUNG W I C H T I G ! ! ! Liebe Gemeindeglieder, haben Sie mit der Ausgabe des Bergstadtecho-August unseren neuen Friedhofsflyer erhalten? Wenn nicht, melden Sie sich bitte im Pfarramt. Wir lassen Ihnen dann einen Flyer zukommen. Der Kirchenvorstand Gemeindeseminar im November – Termin vormerken Unser diesjähriges Gemeindeseminar findet von 7.-9. November 2012 abends jeweils 19.30 Uhr mit Frau Dr. Christa-Maria Steinberg im Pfarrhaus statt. Der Kirchenvorstand

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KINDERSEITE – ZEITUMSTELLUNG

Wer hat an der Uhr gedreht?

Wie war das doch gleich mit der Winterzeit? Die Uhr eine Stunde vorstellen, oder doch eine Stunde zurück oder zwei Stunden? Wer von euch weiß das ganz genau? Hier ist die Antwort: Die mitteleuropäische Sommerzeit endet am letzten Sonntag im Oktober jedes Jahres mit dem Beginn der Winterzeit. In diesem Jahr fällt der Beginn der Winterzeit auf Sonntag, 28. Oktober. In der Nacht von Samstag auf Sonntag werden die Uhren um 3 Uhr nachts um eine Stunde auf 2 Uhr zurückgestellt. Am letzten Sonntag im Oktober bekommen wir sozusagen die „gestohlene“ Stunde von der Sommerzeit wieder zurück.

Ausgedacht hat sich die ganze Uhrendreherei Benjamin Franklin. Er war als Präsident der USA vor etwa 100 Jahren auf die Idee gekommen, die Zeit umzustellen. Durch seine Erfindung ist es nun im Frühling eine Stunde länger hell. Wir schalten dann auch erst eine Stunde später künstliches Licht ein. Um die frühen Sonnenstrahlen zu nutzen und durch das frühere Ausschalten elektrischer Lampen erhoffte man sich damals eine Einsparung des elektrischen Stroms. Von 1950 bis 1980 gab es die Sommerzeit bei uns nicht. Allerdings in anderen europäischen Ländern – und das war einer der Gründe für die Wiedereinführung auch bei uns.

Bereits vor einigen tausend Jahren wollten die Menschen die Zeit zähmen. Die Chinesen und die Araber waren die Ersten, die bei Sonnenschein die Stunde eines Tages bestimmen konnten. Auch mit Feuer lässt sich die Zeit ziemlich genau messen. Eine gleichmäßig brennende Kerzenflamme verbrennt immer dieselbe Menge Wachs. So wurden früher Kerzen hergestellt, an denen eine ZeitSkala angebracht war. Der Abstand zwischen zwei Strichen stand für eine Stunde. Mit Hilfe dieser Skala konnte abgelesen werden, wie viel Zeit vergangen war. Text/Illustration: Christian Badel

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KASUALIEN Getauft wurde: 01.07. Jessica Schubert 08.07. Sophia Theres, Tochter von René Hahn und Sylvia Bellmann Hochzeitsjubiläum Goldene Hochzeit mit kirchlicher Einsegnung feierten am 14.07. Christian Zeun und Brigitte geb. Vater W_is_ mir, H_rr, ^_in_n W_g; i]h will ihn g_h_n in Tr_u_ zu ^ir. Ps[lm 86,11 Gott meint es gut mit uns Die Ratgeberliteratur boomt. Anleitungen zum Glücklichsein sind gefragt. TV-Sendungen wissen Antworten auf alle Fragen des Lebens. Auch Freunde und Kollegen haben Empfehlungen parat, wenn ich sie frage. Eltern wollen für ihre Kinder nur das Beste. In der Schule, bei der Berufswahl, in der Partnerschaft. „Wir wollen nur dein Bestes!“ Es gab eine Reihe von Situationen und Entscheidungen, in denen ich nicht wusste, was für mich gut ist oder wofür ich mich entscheiden sollte. Dann war ich dankbar für die Gespräche und den Austausch in den verschiedenen Abschnitten und Phasen meines Lebens. Jetzt, jenseits der Lebensmitte, lese ich das Psalmwort mit neuen Augen: „Weise mir, Herr, deinen Weg; ich will ihn gehen in Treue zu dir.“ Ein „Gebet in Bedrängnis“ lautet die Überschrift des Psalms. Der Vers darin ist eine einfache Bitte. Dass Gott selbst den Beter zu sich führen möge. Ja, Gott selbst soll den Weg weisen, dass der Mensch sich nie außerhalb von Gottes Treue aufhalten möge. Es gehört vielleicht zur Einsicht und Weisheit des Alters, immer weniger zu wollen, durchzusetzen und zu tricksen. Am Anfang des neuen Jahres(z.B. Lebens-, Schul- oder Lehrjahres) bin ich eingeladen hinzuschauen: Wo stehe ich vor einem Umbruch? In welchem Bereich gibt es einen Neuanfang? Durch welche Türe muss ich gehen? Und – ein Ausdruck des Glaubens: Welchen Weg hast du für mich bestimmt? Ich vertraue darauf, dass du, Gott, es gut mit mir meinst. nach Fredy F. Henning

Kirchlich bestattet wurden am: Elfriede Unger, geb. Seidel 84 Jahren

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Dominik Nowos 32 Jahren


JUBILÄEN Wir gratulieren den Jubilaren im September und Oktober 85 Jahre

Marianne Eichhof

94 Jahre

Annemarie Braune

70 Jahre

Wolfgang Größig

80 Jahre

Ursula Hillgruber

90 Jahre

Renate Müller

80 Jahre

Charlotte Hase

75 Jahre

Rosemarie Hausmann

93 Jahre

Anny Schneider

75 Jahre

Christa Möbius

94 Jahre

Johanna Hopp

80 Jahre

Gertaud Linke

93 Jahre

Gertrud Hercht

75 Jahre

Siegfried Hauptfleisch

75 Jahre

Elfriede Kühnel

96 Jahre

Ella Dressel

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Elli Kundt

92 Jahre

Käte Nierling

90 Jahre

Heinz Neubauer

75 Jahre

Gisela Chmeliczek

85 Jahre

Hilde Schaal

85 Jahre

Rudolf Schulze

70 Jahre

Karla Sonntag

80 Jahre

Betty Fiedler

92 Jahre

Fritz Seifert

80 Jahre

Manfred Döring

70 Jahre

Monika Lohse

85 Jahre

Else Forberger

90 Jahre

Elise Matthais

Wenn Sie eine Veröffentlichung Ihres Geburtstages nicht wünschen, teilen sie es uns bitte mit. Veröffentlicht werden nur runde und halbrunde Jubiläen, sowie alle Geburtstage der über 90jährigen Gemeideglieder.

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ERNTEDANK

Wir tragen Obst, Kartoffeln, Kürbisse und Ähren zum Altar, als sei die Welt noch heil und in Ordnung. Dabei ist sie krank und wund, sie leidet an den Folgen menschlicher Ausbeutung und Zerstörung: Flutkatastrophen, Klimaveränderung, Brände unvorstellbaren Ausmaßes. Das Fernsehen überflutet uns mit Bildern hungernder, nackter, obdachloser Menschen, die im Elend sind. Unser Tun und Lassen hat unaufhaltsame Folgen. Also Schluss mit nostalgischen Bräuchen rund um Erntedank? Sollten wir nicht besser den Blick schonungslos auf unsere globalen Umweltsünden richten und der Tatsache ins Auge sehen, dass Gottes Schöpfung zur Wüste wird? Alle guten Gaben kommen her von Gott, dem Herrn, wenn nur der Mensch nicht wäre! Wäre da ein Bußtag nicht angebrachter statt eines Erntedankfestes? Erntedank, das bedeutet auch, den Blick auf den heimischen Acker zu lenken, selbst wenn der in der Großstadt liegt. Was treiben unsere Kinder und Kindeskinder? Haben sie ein schützendes Dach über dem Kopf, Kleidung und Nahrung, Bildung und Zukunft, oder regiert mehr und mehr

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der Frust und Überdruss, die Gefühlskälte und geistige Armut? Vielleicht ist es an der Zeit, alte Volksweisheiten wieder zu beleben: Geben ist seliger denn nehmen. Was du nicht willst, dass man dir tu, das füg auch keinem andern zu! Was der Mensch sät, wird er ernten. Wo sich, wie bei uns, Menschen auf dem Arbeitsamt als Nummer fühlen, als Bürger machtlos, als Kinder unerwünscht, als Jugendliche chancenlos, als Alte überflüssig, täte die biblische Einsicht gut, dass mein Tun nicht folgenlos ist? vor Gott nicht und auch nicht vor dem Nächsten. Was ich meinem Nächsten antue oder an ihm versäume, das zählt. Gegen bin ich Naturkatastrophen vielleicht machtlos, gegen das Elend in meinen eigenen vier Wänden oder direkt nebenan nicht. Wer menschlich handelt, liebt und teilt, wer schützt und Aufmerksamkeit schenkt, der ist wie ein Paradies auf Erden inmitten der Dürre und Kälte. BARBARA MANTERFELDWORMIT Text aus: "chrismon", das evangelische Monatsmagazin der Evangelischen Kirche. www.chrismon.de


REFORAMTION

Am 31. Oktober 1517 veröffentlichte Martin Luther 95 Thesen gegen den Missbrauch des Ablasses. Der berühmte Thesenanschlag Luthers an die Tür der Wittenberger Schlosskirche gilt als Beginn der Reformation. Ob Martin Luther 1517 seine 95 Thesen am Vorabend von Allerheiligen tatsächlich an die Tore der Wittenberger Stadtkirche nagelte, ist historisch nicht belegt. Mit diesem Bild erinnert man sich aber der Bedeutung und Sprengkraft seiner Gedanken. FEIERLICHKEITEN ÜBER MEHRERE TAGE Mit der Veröffentlichung seiner Kritik am Ablasshandel der Kirche begann Luthers anhaltender Disput mit der Theologie seiner Zeit, der sich zu einer Reformationsbewegung auswuchs und letztlich zur Gründung evangelischer Kirchen führte - was Luther nie beabsichtigt hatte. Und die Wirkung ging weit darüber hinaus: Die Reformation gilt heute auch gesellschaftlich, politisch und kulturell als bedeutende Zäsur. Feiern zum Reformationsgedenken sind schon seit

dem 16. Jahrhundert belegt. Doch gab es, wie bei so vielen kirchlichen Festen, zunächst unterschiedliche Termine. Jede Kirche regelte die Feierlichkeiten, die sich mitunter über mehrere Tage erstreckten, für ihre Region anders. Der 31. Oktober gilt erst seit 1667 als verbindlicher Reformationsfeiertag aller Protestanten. Mit dem Zeitpunkt der Veröffentlichung seiner provokanten Denkschrift trat Luther bewusst in den Fokus der kirchlichen Obrigkeit, die an Allerheiligen regelmäßig zum Disput zusammenkam. Mit den folgenden Worten stellte er seine 95 Thesen zur Diskussion: "Aus Liebe zur Wahrheit und in dem Bestreben, diese zu ergründen, soll in Wittenberg unter dem Vorsitz des ehrwürdigen Vaters Martin Luther, Magisters der freien Künste und der heiligen Theologie sowie deren ordentlicher Professor daselbst, über die folgenden Sätze disputiert werden. Deshalb bittet er die, die nicht anwesend sein und mündlich mit uns debattieren können, dieses in Abwesenheit schriftlich zu tun. Im Namen unseres Herrn Jesu Christi, Amen."

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DIAKONIE

Diakonie-Information 03/12 Wie geht es weiter – wird es weitergehen? Informationen der Psychosozialen Kontakt- und Beratungsstelle (PsKB) PsKB – welche Aufgaben verbergen sich hinter diesem Angebot des Diakonischen Werkes Freiberg e.V.? Laut Sächsischem Landespsychiatrieplan sollen diese Stellen als niederschwelliges Angebot für erwachsene Menschen mit einer psychischen Erkrankung, deren Angehörige und Kontaktpersonen sowie Menschen in seelisch belastenden Situationen, die Möglichkeit zu Kontakt und Beratung bieten. Die Diakonie Freiberg bietet seit mehr als 30 Jahren diesen Personengruppe einen Anlaufpunkt. Nach 1990 wurden die Hilfen für psychisch erkrankte Menschen kontinuierlich ausgebaut, den gesetzlichen Forderungen angepasst und auf die besonderen Bedürfnisse abgestimmt. Seit 1999 besteht zwischen dem Landkreis und dem Diakonischen Werk Freiberg ein Versorgungsvertrag. Seit 4 Jahren werden die Mittel vom Land drastisch gekürzt, und der Landkreis sieht sich trotz Versorgungspflicht nicht in der Lage, die Kürzungen auszugleichen. Das Diakonische Werk steht seitdem vor einer riesigen Herausforderung infolge der immer größer werdenden Finanzierungslücke. Noch werden alle Angebote, wie Tagestreff „Blitzableiter“, Gruppenmaßnahmen, Einzelgespräche u.v.m. aufrecht erhalten. Was wird im Jahr 2013 sein, wo nochmals Kürzungen erfolgen sollen? Können wir uns die Beratungsstelle leisten? Was wird aus den Hilfesuchenden? Welche Angebote stehen ihnen in unserer Region zur Verfügung? Wir hoffen, dass diese wichtige Arbeit für die betroffenen Menschen mit der Hilfe vieler weitergehen kann, insbesondere auch durch die Beschaffung von Spendenmitteln. Marion Fischer im Namen der Mitarbeiterinnen

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ADRESSEN / INFOS / ÖFFNUNGSZEITEN Ev.-Luth. Kirchgemeinde Kirchweg 4 09618 Brand-Erbisdorf  037322 / 2261  037322 / 51063  kg.brand_erbisdorf@evlks.de www.kirche-bed.de

Sprechzeit des Pfarrers i. d. R. dienstags 16.30 -17.30 Uhr und nach Vereinbarung,  037322 / 2261 Öffnungszeiten Gemeindebüro Dienstag 9.00 - 12.00 Uhr und 15.00 - 16.30 Uhr Donnerstag 9.00 - 12.00 Uhr (oder nach Vereinbarung) Öffnungszeiten Friedhöfe BED und St. M. November - April 7.30 – 17.00 Uhr (Sonnenuntergang) Mai – Oktober 7 – 20 Uhr (Sonnenuntergang) Kirchentaxi - kostenlos Wir bieten Älteren oder Menschen mit Behinderungen zu Gottesdiensten und anderen Veranstaltungen einen Fahrdienst an. Unter einer der folgenden Rufnummern können Sie sich anmelden: Pfarramt BED 2261 Fam. Meyer 40167 Fam. Wiegartz 40247

Mitarbeiter Pfarrer Ehrenfried Krüger

Kantor Matthias Aßmann 03731 / 23294 Gemeindepädagogin

Nicole Vogler 0160/1693467 Verwaltung Elke Klemm Friedhofsmeister Volker Wiegartz *********** ACHTUNG neue Konto-Nr./BLZ Bankverbindung Empfänger: Kassenverwaltung Pirna Spendenverwaltung Konto-Nr. 161 720 90 35 BLZ 350 601 90 LKG Sachsen Kirchgeld Konto-Nr. 161 720 90 78 BLZ 350 601 90 LKG Sachsen stets angeben: Rechtsträger - Nr. 1307 + Zweck _____________________________

Empfänger: Ev.-Luth. Kirchgemeinde BrandErbisdorf Friedhofsunterhaltungsgebühr Konto-Nr. 162 080 00 20 BLZ 350 601 90 Bank für Kirche und Diakonie LKG Sachsen

www.evlks.de www.kirchenbezirk-freiberg.de

Sonstige Adressen Diakonisches Werk Freiberg 03731 / 482 – 100

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A D V E N T S K A L EN D E R DER LEBENDIGE ADVENTSKALENDER, wieder in unserer Stadt?

Bald ist es wieder soweit. Erinnern Sie sich noch an den Duft von Tee bzw. Glühwein und Keksen? Da ein lebendiger Adventskalender die Menschen zusammen bringt, wollen wir Sie auch dieses Jahr herzlich einladen, sich mit uns auf Weihnachten vorzubereiten. Gemeinsame Lieder, Geschichten und Lichter laden ein, sich innerlich auf das Kommen Gottes in die Welt, das wir Weihnachten feiern, einzustimmen oder einfach nur auf Weihnachten zu freuen. Für jeden Abend erklärt sich jemand bereit, vor dem Haus oder seinem Geschäft eine kleine Adventsfeier zu gestalten. Ein Fenster kann von jedem individuell dekoriert und beleuchtet sein. Die Feier selbst ist frei gestaltbar. Es werden zwei bis drei Lieder gesungen, eine kurze Geschichte wird erzählt… - vielleicht passend zur Fensterdekoration. Dann gibt es noch ein heißes Getränk, man steht beieinander, plaudert und erzählt. Sind auch Sie bei dieser Aktion (wieder) mit dabei? Dann melden Sie sich bis zum 24. Oktober mit dem nachfolgenden Abschnitt an.



Name: ……………………………………………………………………….. Anschrift: …………………………………………………………………….. …………………………………………………………………….. bevorzugter Tag(e): ………………………………… Telefonnummer: …………………………………………………………

Impressum: Herausgeber: V.i.S.d.P. Kirchenvorstand der Ev.-Luth. Kirchgemeinde Brand-Erbisdorf / St. Michaelis Redaktion: Pfr. E. Krüger, A. Grafe, E. Klemm Druck: „Lebenshilfe“ e.V. Freiberg Am Schacht 7, 09618 Brand-Erbisdorf ST Langenau Erscheint zweimonatlich (Jahresabo zum Preis von 3,00 €)

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Kreuzbote September/Oktober 2012