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FEBRUAR 2005

WWW.KOM MUNIKAZE.ORG

2 jahre

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ABGABE KOSTENLOS

facts & fiction

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kommunikaze


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Wer schreibt, der bleibt,

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SEDITORIAL

agt der Volksmund, und das gilt so oder ähnlich wohl auch für die Kommunikaze-Schreiberlinge. Denn obwohl es bei der schlauen Weisheit ja eigentlich um blinden Beamteneifer (den man uns nun wirklich nicht unterstellen kann) geht, sind auch wir schreibenderweise immer noch da -- mittlerweile seit zwei Jahren, wer hätte es gedacht?! Bevor uns der Freudentaumel angelegentlich dieses Jubiläums nun aber gänzlich übermannt, legen wir hiermit noch schnell eine angemessene Geburtstagsausgabe vor: Wie es sich gehört, wird ein Blick auf die vergangenen zwölf Monate geworfen, außerdem gibt es ein großes Jubiläumsquiz, bei dem sogar die Leser etwas gewinnen können. Seid gespannt! Weiter geht es mit der unvergleichlichen Kommunikaze-Erfolgsstory natürlich erst nach den bevorstehenden Semesterferien. Die brauchen wir dann auch wirklich zur Erholung nicht nur vom harten Redaktionsalltag, sondern auch von allerlei anderweitigen Kapriolen wie Auslandsaufenthalt und hochschulpolitischen Demonstrationen. Zu Beginn des kommenden Semesters präsentiert sich die Redaktion im Optimalfall wieder aufgeräumt und frisch inspiriert und wirft - dann hoffentlich wieder monatlich - Knallerausgabe nach Knallerausgabe auf den Markt. Immerhin werden uns auch 2005 die bescheuerten Ideen sicherlich nicht ausgehen, soviel darf als gesichert gelten. Wenn Ihr mögt, sehen wir uns also ab April wieder regelmäßig zur üblichen Ration Alltag und Irrsinn

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Bis dahin erholsame Ferien und spannende Lektüre wünscht Euer Kommunikaze-Team


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TITEL

EvENTS

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2 Jahre Kommunikaze ab Seite 5

Le Malpensant

Seite12 Bahnhof der Konjunktive Seite 14

Namen und so weiter

Seite 16 Schon wieder was mit Gott Seite 18

Zeitschrift für Facts & Fiction Fotos: Jan Paulin JP (ViSdP) Stefan Berendes SB Darren Grundorf DG Ines Bethge IB Anna Groß AG Ronny Kamrath RK Sven Kosack SK Stephanie Schulze ST Michael Weiner MW Nicolai von Ondarza NvO

verantwortlich fürFinanzen: Layout/Satz:

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Redaktion:

Jan Paulin Stefan Berendes

Autoren: Auflage: Realisation:

Darren Grundorf photocase.de Corinna Küster 400 Exemplare Druckerei Klein, Osnabrück

Die mit Namen gekennzeichneten Beiträge geben nicht zwingend die Meinung der gesamten Redaktion wieder. Für den Fall, dass in diesem Heft unzutreffende Informationen publiziert werden, kommt Haftung nur bei grober Fahrlässigkeit in Betracht.


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zwei Jahre kommunikaze und worum es unter anderem ging

2004 IM JAHRESRÜCKBLICK

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os geht’s im Februar mit trefflicher Selbstbeweihräucherung, im merhin feiert die Kommunikaze ihren ersten Geburtstag. Zusätzlich zum Freudentaumel dann aber auch Fundiertes: So liefern die beiden Stammleser Maik Möller und Bodo Geerds anhand von Lesern eingereichter Beiträge eine umfassende kulinarische Bestandsaufnahme über den deutschen Weihnachtskeks ab. Exklusives Bildmaterial vom ersten Kommunikaze-Livegig rundet die Ausgabe ab. Im April sind dann mal wieder die Leser dran: Eure schönsten Urlaubspostkarten heben wir in die Titelrubrik und prämieren einen besonders abgründigen Urlaubsgruß aus dem „Mega Park Bier Universe“ auf Mallorca, den uns Leser Rainer verabfolgt hat. Im Oktober nimmt Kommunikaze dann erneut soziale Verantwortung wahr und bringt im Zuge einer Sonderausgabe die StudienanfängerInnen auf den rechten Weg. Die reguläre (November-)Ausgabe lebt dann vor allem von Grundorfs und Paulins eindrucksvoller Amerika-Reportage.

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Diese findet im Dezember ihren fabelhaften Abschluss, muss jedoch hinter einem emotionsbeladenen Titelthema zurückstehen: Die Kollegen Grundorf, Berendes und Weiner entdecken in sich den Naturburschen und den Romatiker zugleich. Infolgedessen würdigt die Dezemberkommunikaze den „Mythos Pferd“ und geht zu Recht weg wie warme Semmeln. Aber auch 2005 wird es wieder die eine oder andere Überraschung geben! Großes Indianderehrenwort! SB

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Kaum zu glauben, aber schon wieder ist unser windiges Blättchen ein Jahr älter. Klar ist damit schon jetzt: Wir bleiben auch 2005 am Ball, immerhin hat unsere Zeitschrift bislang sämtliche Auslandseskapaden und anderweitigen Schabernack der beteiligten Schreiberlinge überlebt. Und das war 2004:


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zwei Jahre kommunikaze und was sonst noch alles (nicht) geschah

DAS GROSSE JUBILÄUMS-QUIZ

2. Glückwunsch! - 100 JAHRE DEUTSCHER ALPENVEREIN, SEKTION OFFENBURG Auch ein Jubiläum, dass nicht unerwähnt bleiben sollte. Immerhin haben die Alpenfreunde aus Offenburg weder Kosten noch Mühen gescheut, um ihren Verein für das Jubiläumsjahr so richtig herauszuputzen. Es gibt ein neues Alpinzentrum mit einer 12m (!) hohen Kletterwand, einen neuen Mehrzweckraum, drei neue Hütten an der Schwarzwaldhochstraße, und die Alpen sind ja auch gleich um die Ecke. Jung und Alt wird hier vom Familienbergsteigen bis zur Seniorengruppe einiges geboten. Super! Was wäre wohl die beste Möglichkeit, um beim Alpenverein Offenburg ein Wochenende zu verbringen? u) mit der Familie Bergsteigen a) mit den Senioren in die Kletterwand o) sich mit Freunden in der Hütte den Arsch zuziehen und anschließend die Mehrzweckhalle zerlegen 3. Toll! - 100 Jahre GASTURBINE Ein Jubiläum der besonderen Art, dem sich Kommunikaze im April noch einmal gesondert mit einer Spezialausgabe widmen wird. In ei-

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1. Epochaler Geniestreich - 100 JAHRE RELATIVITÄTSTHEORIE Ein epochaler Geniestreich! Einstein vereint Mechanik und Elektrodynamik und löst ein großes physikalisches Problem: Raum und Zeit gehören zusammen, Licht und Masse sind ganz gut, alles dreht sicht, alles krümmt sicht, und Lichtgeschwindigkeit ist am besten. Je nach Betrachter vergeht deshalb die Zeit relativ schnell oder relativ langsam - so die Kernaussage seiner Theorie. Unsere Frage: Wie wird Einsteins Beitrag zur physikalischen Wissenschaft in Fachkreisen bewertet? k) relativ gut p) relativ schlecht


TITEL ner Gasturbine wir nämlich heißes Gas bei hohem Druck durch eine Turbine geleitet, die Strömungsenergie in eine Drehbewegung umsetzt, und das wiederum ist bestimmt nicht schlecht. Frage allerdings: Wofür ist eine Gasturbine wohl gut? p) Irgendwas mit Maschinen h) Irgendwas mit Tieren

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4. It’s now or never - 70 JAHRE ELVIS PRESLEY 70 Jahre wäre Elvis in diesem Jahr geworden, leider ist er zwischenzeitlich tot gegangen. Das ist nicht so gut. Wie aber starb Elvis Presley? a) in Dallas im Cabrio erschossen f) Tabletten, Drogen und so l) vom Fahrrad gefallen

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6. Auch schon wieder 200 Jahre tot - FRIEDRICH SCHILLER Wie jedes Jahr wird auch 2005 wieder irgendeines Schriftstellers gedacht, der so und so lange tot ist oder so und so viel Jahre alt geworden wäre. Dies Jahr ist es Friedrich Schiller, Mitbegründer der Weimarer Klassik und guter Kumpel von Johann Wolle Goethe. Welches Werk ist nicht von Friedrich Schiller? h) Die Räuber e) Die Glocke a) Die Kinder vom Bahnhof Zoo

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5. Auch nicht schlecht - 50 JAHRE AUTOMATISCHE BLITZABSCHALTUNG BEI ELEKTRONENBLITZGERÄTEN Was wäre die Fotografie heute ohne automatischen Blitzkram? Doch, doch: Wir Fotografen sind dem japanischen Erfinder wie auch den Kameraherstellern äußerst dankbar, dass das alles automatisch möglich ist. Nur, liebe Firma Canon: Wenn ihr die Scheiße schon in Eure Geräte einbaut und in der Bedienungsanleitung auch noch von den Vorzügen einer automatischen Blitzabschaltung redet, wäre es umso besser, wenn diese dann auch funktionieren würde! Frage also: Warum klappt das möglicherweise bei der ein oder anderen Kamera nicht? s) Vielleicht kaputt


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7. Eigentlich scheißegal - 25 BLASKAPELLE LOCHBRÜNNELER „Das Organisationskomitee der Lochbrünneler Blaskapelle ist bemüht, allen Blasmusik-Freunden ein unterhaltungsreiches Programm zu bieten“ Dann man zu! Bei Blasmusik fällt mir eigentlich immer nur der Satz „Ich habe zum ersten mal in der Kirche geblasen“ ein. Dieser Satz stammt nicht, wie man vielleicht meinen könnte, aus dem Priesterseminar eines beliebigen österreichischen Klosters (z.B. St. Pölten), sondern von meiner ehemaligen Mitschülerin Anja Vogel, die dies einmal im Konfirmandenunterricht erwähnte und damit ihre Posaune meinte. Frage aber: Welches Instrument sollte man als Jugendlicher nicht spielen, wenn man gleichaltrigen Mädchen imponieren will? p) Gitarre t) Schlagzeug n) Klavier l) Trompete, Posaune, Horn, Tuba, Flöte, Fagott...

9. Wie lange noch? - ZWEI JAHRE KOMMUNIKAZE Zwei Jahre sind es nun schon her, da die drei Gründungsväter die erste Ausgabe der Kommunikaze an der Treppe in der Mensa an scheinbar interessierte Studenten verteilten und eine halbe Stunde später zehn Meter hinter sich wieder vom Fußboden einsammelten. Was hat sie wohl dazu bewogen? t) man weiß es nicht

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8. Rettung für die Welt - 25 JAHRE DIE GRÜNEN Januar 1980. In Karlsruhe treffen sich RAF-Strafverteidiger, Steinewerfer und alle, die sonst noch Zeit und Langeweile haben, um eine basisdemokratische Partei zu gründen und die Welt zu retten. Mitmachen darf, wer lange Haare hat, furchtbare Klamotten trägt und gegen Atomkraft ist. Wovor warnten die Grünen schon Anfang der 80er? a) Reaktorkatastrophe (z.B. Tschernobyl 1986) g) Maueröffnung (z.B. Berlin 1989) u) Bulgarische Fußball-Nationalmannschaft (z.B.Weltmeisterschaft 1994)


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Wie geht’s jetzt weiter?

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a, fleißig gerätselt? Dann soll Eure Mühe auch nicht unbelohnt bleiben: Wenn Ihr die Lösungsbuchstaben aller richtigen Antworten aneinanderreiht, dann entsteht ein Lösungswort. Schickt uns dieses bis zum 01.03.2005 an kommunikaze1@gmx.de (Stichwort Geburtstagsverlosung)! Unter allen richtigen Einsendungen verlosen wir irgendwas Tolles. Versprochen! Also, mit etwas Glück sorgt unser Geburtstag auch bei Euch für Geschenke, und wenn das nichts ist... Geschenke & Grüße haben allerdings auch wir erhalten, und davon soll im Folgenden die Rede sein. DG zwei Jahre kommunikaze und die fans

LIEBE GEBURTSTAGSGRÜSSE Fast ubeschreiblich unsere Freude, als wir tatsächlich die erwünschten Geburtstagsglückwünsche erhielten. Und das in völlig unerwarteter Form:

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„Thank you for two years of great entertainment! Best wishes, Stevie Wonder“

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ass die Kollegen Grundorf und Paulin ihren USA-Aufenthalt auch genutzt haben, um zur örtlichen Bohème Kontakt aufzunehmen, ist ja im Grunde wenig verwunderlich.Trotzdem staunten wir nicht schlecht, als sich Musikerlegende Stevie Wonder per zugesandter Autogrammkarte als Kommunikaze-Fan der ersten Stunde zu erkennen gab: Die zunächst einigmatisch anmutende Beschriftung der Karte erwies sich auf den zweiten Blick als unmissverständliche Respektsbekundung, und so grüßt - das sind wir Stevie immerhin schuldig - das zukünftige Ehrenmitglied der Kommunikaze-Redaktion uns zum Wiegenfest mit den Worten:


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Bahnbrechend ging die Kaskade von Glückwünschen weiter, denn wir staunten tatsächlich Bauklötze, als pünktlich Anfang Januar ein Riesenpaket in der Redaktion eintrudelte und trauten dem Braten nicht so recht: eine Bombe vielleicht, oder einfach nur eine Fehlzustellung?

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ie sich schnell herausstellte, war unsere Skepsis unbegrün det, und alles hatte seine Richtigkeit: Unsere Leserin Saskia Lemm hatte sich von einem ersten misslungenen LeserpostVersuch - ihr Urlaubsgruß aus der Lüneburger Heide verfehlte weiland im April den Kommunikazebriefkasten - nur noch mehr anstacheln lassen und deshalb das Überraschungspaket geschnürt. Darin fand sich nun zu unserer großen Freude allerlei Spezereien, die man zum angemessenen Begehen eines Geburtstages benötigt: Kanoneschlag, Kerze und Trillerpfeife sorgen dafür, dass es nicht allzu besinnlich wird, während ohne Kuchen, Likör und Gebäck sowieso kein Geburtstag gefeiert werden kann. Ein Glück, dass Saskia an all diese unverzichtbaren Utensilien gedacht hat! Kunstvoll in silbernes Funkelpapier eingeschlagen und mit einer fürsorglichen Grußkarte (rechts im Bild) versehen, wird ihr Überraschungspaket so zu unserer schönsten Geburtstagsüberraschung und zum Beweis, dass außer uns wenigstens eine Person auf der Welt die Kommunikaze auch tatsächlich liest -- nie hätten wir das erwartet! Voller Rührung sagen wir also DANKE an unsere engagierte Leserin Saskia, die hiermit nicht nur mit sofortiger Wirkung zur Leserin des Jahres, ach was: des Jahrzehnts ernannt wird -- auch über ein lebenslanges Kommunikaze-Abo kann sie sich vielleicht annähernd so sehr freuen, wie wir uns über ihr Paket gefreut haben. Hervorragend! SB, DG


TITEL zwei Jahre kommunikaze und die üblichen

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verdächtigen

WAS MACHT EIGENTLICH... JAN PAULIN Zuletzt gesehen: Zwischen Tag und Traum und nach eigenen Angaben restalkoholisiert vor der Mensa. Seitdem kein Lebenszeichen. Mittlerweile vielleicht schon tot... Resozialisierungschancen: Nicht so gut...

DARREN GRUNDORF

STEFAN BERENDES Zuletzt gesehen: Bei einer Studentendemo in Hamburg unter den Stiefeln einer Bereitschaftspolizeihundertschaft. Resozialisierungschancen: Dass er in Zukunft Taxi fahren wird, gilt schon als sicher. Die einzig spannende Frage ist nur: vor oder nach dem Studienabschluss???

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Zuletzt gesehen: Erst auf einer John-Kerry-Wahlkampfveranstaltung, dann bei der Philippinenmafia, zuletzt zweimal täglich bei den „SAT1 News“ aus dem Hauptstadtstudio als Praktikant im Hintergrund. Resozialisierungschancen: Im Grunde ganz gut: War jetzt immerhin schon in Amerika UND im Fernsehen. Und bis zum nächsten Berlin-Marathon ist es ja auch nicht mehr allzulange hin...


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Le Malpensant geht ins Bett

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s ist drei Uhr in der Nacht, ein euphorisierender Rausch von Bier hat mich eingehüllt, ich habe eben auf einer Party ein Mädchen abgeschleppt, das sich sogar auch abzüglich des Bierfaktors als tageslichttauglich entpuppen dürfte, wir gehen Arm in Arm nach Hause, und ich sehe einer prickelnden Nacht entgegen. Ihr fragt, ob ich glücklich bin? Bin ich bekloppt? Denn ich bin der Malpensant, und ich hasse das Leben! Was soll schon so besonders daran sein, sich nackt auszuziehen und Körperflüssigkeiten auszutauschen. Ein Vorgang, der oft überbewertet wird. Statt dessen könnte man doch auch wertvollere Sachen austauschen. Eine Tasse Mehl gegen 2 Eier etwa (und lecker Omelette machen!). Ein Blick auf meine Begleitung neben mir sagt mir, dass sie zuviel Östrogen in die Arterien gepumpt hat, um noch an Kochen zu denken. Ich beginne, die Panik zu begreifen, mit der viele Frauen auf gierige Männerblicke reagieren. Soviel zur Gleichberechtigung. A propos Emanzipation: Wieso müssen eigentlich noch immer wir Kerle für die Getränke zum Abfüllen aufkommen? Wieso gibt es keine Männerparkplätze? Wieso keinen Männerbeauftragten? Wieso kein männergerechtes Gegenstück zu Ally McBeal, Sex in the City oder Marienhof? Nur so ‘ne Frage. Meine Eroberung zieht mich ungeachtet meiner Gedanken weiter zu sich nach Hause, schließt die Tür auf und fällt über mich her, wobei sie versucht, alle Kusstricks aus der letzten Young Miss anzuwenden, deren sie sich noch entsinnen kann. Ich weiche zurück. Ein Fehler, denn einen Moment später fällt die Tür ins Schloss und ich werde ins Schlafzimmer gedrängt. Ich bemerke aus den Augenwinkeln die obligatorischen Accessoires eines jeden Mädchenzimmers: lila Wände, Lavalampe, Plüschtierarmee auf dem Bett, Airbrushbild von einem fernen Palmenstrand (gerne mit Delphin), Photos der Raumeigentümerin inmitten gaaaanz vieler Freundinnen und natürlich ein abschließbares rotes Kästchen auf dem Nachttisch. Wohingegen Männerschlafzimmer ganz anders aussehen: weiße Rauhfasertapete, Poster von Filmen, Rockbands oder fernen Städten, eine Packung Kondome in Griffweite des Bettes (et könnt ja mal sein, dat…), ein paar dicke Bücher, die Intellektualität vortäuschen sollen, häufig Pokale oder Medaillen, die Kla-


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motten des Vortages auf dem Boden oder über einem Stuhl und - ganz wichtig- irgendein Statement, das Rebellentum verkündet. Sei es die Konföderiertenflagge, die eingemottete Bong oder das ausgeblichene CheGuevara-Poster. Hauptsache mal so richtig schön wild sein. Ich verdränge den Gedanken und stelle mich wieder der Gefahr: Meine Eroberung hat mich inzwischen aufs Bett gedrückt, meinen Oberkörper entblößt und auch ihren BH fallen lassen. „Oh Malpi, Du hast einen so schön männlichen Oberkörper!“, seufzt sie rollig und streicht mir durch die Brusthaare. Das Kompliment gebe ich ihr gerne zurück. „Na los! Sag, wie findest Du meine Brüste?“, fragt sie. „Och, rein zufällig. Mich kitzelte was am linken Auge und schwupps, da waren sie.“ Grummeln ihrerseits. 1:0 für mich. Nichtsdestotrotz zieht sie mich weiter aus. Plötzlich übernimmt die gute alte Mutter Natur meine Bewegungskoordination, und mein Gehirn hat erst mal Sendepause. Angenehm, nicht denken zu müssen, einfach nur zu genießen. Das kapieren Frauen natürlich nicht. Meine bombardiert mich mit Fragen wie „Oh, ist das geil. Für Dich auch? Ja, ist das super! War es für Dich jemals so schön? Komm, gib Dich mir hin! Los, mein Stier, gib mir Tiernamen! Sag mir was Schmutziges.“ Piep. Piep-piep. Piep-piep-piep-piep. Mein Gehirn schaltet sich wieder ein und ich kann mich nur mit Mühe dem alten Kalauer “Antwort=Küche“ erwehren. Statt dessen gucke ich sie treuherzig an, zwinge mir ein Lächeln ab und beschließe, ihr ein für alle Mal ein Trauma zu verpassen indem ich antworte: „Oh ja, Du kleiner böser Pottwal, mach mich alle, aber mach Dich bitte etwas leichter. Denn dann massiert mich Deine Cellulitis so schön kitzelnd mit!“ Den verstörten Moment, den sie innehält, nutze ich, um mich zu befreien, aus dem Bett zu springen und zu fliehen. Wohin? Naja, ich probier mal den AStA, vielleicht haben die ein Plätzchen frei für mich. Oder wahlweise: zu einem Kumpel in die WG. SK

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Bahnhof der Konjunktive Folge 8:

Kurzurlaub im Milliardengrab

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as neue Jahr ist noch keinen Tag alt, da verlangt mich schon nach „Wellness“, dem zuvor nächtens an der Berliner Siegessäule in Grund und Boden gerockten Leib soll zum Ausgleich etwas Gutes getan werden, vorzugsweise mit warmem Wasser oder so. Das warme Wasser meiner Wahl findet sich rund 70 Kilometer östlich von Berlin, also mitten in einem Teil der Mark Brandenburg, der noch nicht mal zu Prosazwecken als beschaulich tituliert werden kann: Das karge Land gleicht einer Mondlandschaft, zumal nachts, hier sagen sich nicht einmal mehr Hase und Igel gute Nacht, aber hier ist es, hier steht es: Deutschlands erstes und bislang einziges Tropical Islands Resort. Schauplatz dieses verheißungsvollen Konzeptes ist eine mehr als hundert Meter hohe Halle, in der weiland Zeppeline zum Warentransport gebaut werden sollten. Tatsächlich wurde die Halle aber nur benutzt, um alle halbe Jahr der Aktionärsversammlung der Cargolifter Holding noch größere Unsummen aus dem Kreuz zu leiern. Und doch: Wer bei der Lektüre der Financial Times nur darüber den Kopf geschüttelt haben mag, dass man Berge von Geld kassieren kann, indem man einfach um eine unglaublich dumme Idee herum eine möglichst große Halle baut, der kann keinen wirklichen Begriff vom architektonischen Wahnwitz dieses Gebäudes haben: Verschiedene europäische Denkmäler passten gleich mehrmals hinein, so wie wohl auch die meisten Städte der näheren Umgebung. Das Gebäude wirkt mit seiner irrwitzigen Hi-Tech-Architektur wie eine Dr. No-Basis aus einem alten James Bond-Film. Die Reminiszenz zum Geheimagenten ihrer Majestät der Königin geht im Inneren des Molochs direkt weiter, denn hier wartet zwar kein größenwahnsinniger Irrer nebst Vernichtungswaffenarsenal, wohl aber gibt es jenen Miniaturregenwald, der aus ähnlichen Bösewicht-Geschäftsstellen allenthalben bekannt ist; Ein asiatischer Investor hat hier ein tageszeitunabhängiges Südseeparadies geschaffen, kom-


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plett mit Tropendorf, Lagune und Mangrovensumpf, in dem - man kann es sich bildlich vorstellen - dereinst auch die Investorenmilliarden versackt sein mögen. Grundüberlegung des Ganzen: die Deutschen haben es gerne warm, verlassen aber weniger gerne Deutschland und fallen besonders ungern im Ausland Wetterphänomenen zum Opfer. Also kann man hier zu jeder Jahreszeit das Meer besuchen, bevor das Meer einen besucht. Anderswo im deutschen Osten hätte man dem neuen Besitzer hochherrschaftliche Schlösser mit dutzenden von Zimmerfluchten für ein paar Euro nachgelassen, hier jedoch musste er mit rund 70 Millionen Euro aus der Tasche kommen. Das ist ein ganz schöner Batzen, und wieviele Menschen im Laufe eines Jahres ihre Füße in die Südseelagune halten müssen, damit am Ende eine schwarze Zahl auf der gepunkteten Linie steht, hat schon der Stern ausgerechnet. Die Zahl ist von ähnlich grotesker Größe wie der Bau, insofern passt’s dann wieder zusammen. Einstweilen muss sich aber noch einiges tun, denn: Die Südsee ist im Grunde ganz schön langweilig, wenn sie nicht in der Südsee stattfindet. Auf der Suche nach etwas Action treibe ich stundenlang im Strömungskanal in der Runde. Ganz angenehm ist das schon, aber in Zeiten des globalen Dorfes ist die Südsee ja zeitlich etwa genausoweit von Osnabrück entfernt wie die Mark Brandenburg, das darf man auch nicht vergessen. Bei allem Tropenflair dann auch: Die Pommes mit Bratwurst kosten sieben Euro, der echte Sand aus der Lagune pappt ständig an den Füßen, in der Umkleidekabine zieht es wie Hechtsuppe, und die Südseekleidchen der Empfangsdamen scheinen optisch eher Ostwestfalen als Südostasien entlehnt. Das alles macht das Indoor-Tropenparadies trotz asiatischem Investor fast schmerzhaft deutsch. Mal sehen, ob es sich rechnet. SB

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Namen und so weiter...

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ls windige Studentin wohnt man im Laufe seines langen Studentenlebens an allerhand interessanten Orten. In einem besonders netten Haus hatte ich auch ebenso nette Mitbewohner: Punks. Die wohnten im Erdgeschoss und bald hatte ich mich mit denen, ich will gar nicht drumrum reden, schon des öfteren gestritten, so nach dem Motto: - Kannst du mal die Musik leiser machen? – Was? – Kannst du mal die Musik leiser machen? – Ich kann machen was ich will, hier unten ist Punkland. – Ja, aber wir oben wohnen nicht in Punkland. – Scheißegal. Seitdem weiß ich, dass ich nicht sehr tolerant bin, wie man mir bestätigte, und komme damit aber doch ganz gut zurecht. Dann vor kurzem unterhielt ich mich wieder mit der besonders netten Dame aus dem Erdgeschoss, deren Name so in der Art ist wie Fenster oder Fliese, und mir wurde mal wieder bewusst, wie wichtig unsere Namen für uns sind. Meinen mochte ich ja im übrigen noch nie. Vor einigen Jahren lernte ich mal jemanden mit dem gleichen Nachnamen kennen, ich atmete innerlich auf, japs, denn endlich konnte ich mein Leid teilen. Hier war jemand, der würde es verstehen. - Und bist du zufrieden mit deinem Namen? - Nö. - Ach, du auch nicht. Erleichtert lachten wir ein bisschen. Wir tauschten uns über die merkwürdige Begebenheit aus, dass man unserem Namen ständig ein „s“ anhängte, als würde der Name an sich nicht ausreichen oder man aus der Reihe der Umlaute einfach den nächst besten auswählte. Würde man Knickerknockernudelsack heißen, würde keiner mit der Wimper zucken und die Dame oder der Herr den Namen ohne einen einzigen Fehler aufschreiben, aber bei Baum oder Buch wird man ziemlich schräg angeschaut. Aber zurück zu Frau Fliese oder Fenster, denn auch diese Unterhaltung war äußerst aufschlussreich:

Der Tag war gerettet. Ich finde es immer wieder erfrischend, wenn ich höre, dass andere ein noch größeres Leid tragen müssen. Das letzte Mal hatte ich als Kind darüber gelacht, aber warum jetzt nicht wieder. Diese Kinder, wir kennen sie alle, sie heißen Jérome Jérome, oder Benedikt Benedict. Warum machen Eltern das, frage ich mich dann, ich meine, hallo? Und all diese Menschen, die so viel Geld haben, dass sie niemand mehr davon abhalten kann, die nennen ihre Kinder dann Peaches, Apple, Lourdes (jetzt Lola) oder Fifi Trixiebelle. Wie das bei den Punks ist? Ich möchte jetzt noch mal betonen, dass die Punks bei uns aus dem Erdgeschoss echte Punks sind. Also richtige. Denn, wie ich immer sage, das ist bei ihnen aus der Not geboren, oder so ähnlich, und keine Modemasche. Ich finde, das ist wichtig und deswegen respektiere ich sie auch. Wenn ich die jetzt zum Beispiel fragen würde: - Wollt ihr so sein oder müsst ihr so sein? Die würden sagen: Wir müssen oder

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Ich: Kennst du eigentlich Michl? Sie: Michl? Nö. (kurzes Nachdenken) Nö. Ich: Der hat hier auch mal gewohnt, direkt gegenüber. Sie: (Kopfschütteln). Ich: (Beharrliches Anschauen und bedeutsames Anzeigen der gegenüberliegenden Tür.) Sie: Ich kenn nur Michl Pichl. Ich: Nein, Michl Pichl kenn ich nicht.


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besser noch Wir sind so. Vielleicht aber auch: Schnauze halten. Deswegen kam ich auch einmal aus der Haustür raus, und der echte Michl und nicht der MichlPichl, den ich nicht kannte, stand neben der Haustür und pieselte den roten Backstein an. – Alles klar? fragte er mich, als er meinen Gesichtsausdruck sah. – Ja, habe ich gesagt. Bei denen ist einfach alles ein bisschen anders. Als H. einmal aus dem Keller zu uns (der WG) hochkam - wir saßen gerade in der Küche - und seine angebrannte Bratpfanne zeigte, weil jemand vergessen hatte, den Herd auszustellen, sprach er auch gleichzeitig über seinen schwulen Freund R., der so sagte er, hochgradig schwul sei, als gäbe es da besondere Abstufungen, was ich auch noch nicht wusste. Wieder was gelernt. Um aber auf die Namen zurückzukommen, so fällt mir auf, dass sie alle Spitznamen haben und eigentlich durchweg mit H. anfangen. So heißt eine, die jetzt nicht mehr hier wohnt, also darf ich das wohl sagen, Haschi. Die schwimmen nicht auf dieser J-Welle für Jungs (Jonas, Janosch, Jochen) oder tragen die klingenden Laleli-Namen der zauberhaften LGeschöpfe (Laura, Lena, Lisa, Lore, Lilly) mit ihren langen wallenden Haaren und den dunklen Augen, die tief im bleichen Gesicht liegen und uns fragen,... naja, mich fragen sie nichts. Das erinnert mich daran, dass ich als Jugendliche regelmäßig mit der S-Bahn von Essen nach Düsseldorf fuhr und von netten Mitreisenden nach meinem Namen gefragt wurde. Ich war 14 und fand es eine gute Idee, mich Sisi zu nennen.- Nice name. Give me your telephone number sagten sie und wollten sich mit Sisi am nächsten Tag im ersten oder letzten Waggon nach der Lok oder kurz vorm Ende treffen. Im letzten Waggon kann ich nie sitzen ohne daran zu denken, was die beste Methode ist um aus einem Zug zu springen. Eigentlich denke ich schon daran, sobald ich in einen Zug einsteige und wer auch immer mit mir im letzten Waggon sitzt, so meine ich, sollte es auch wissen, und während ich also im letzten Waggon sitze, schwanke ich zwischen akuten Mitteilungsdrang und mentalen Ausübungen hin und her. Zwischendurch ducke ich schon einmal rasch meinen Kopf ein. Laut dem äußerst aufschlussreichen Worstcase Scenario Handbook, mit dessen Hilfe ich nun auch Alligatoren eins auf die Nuss geben kann, polstere ich mich mit allerhand Kissen und Decken, wickele diese um meinen Kopf und Rumpf und bewege mich dann zur dieser letzten Tür. Man muss dann mit einem kräftigen Schub aus den Waden in einem langgestreckten Hechtsprung abspringen. Man kann dabei an einen rollenden Baumstamm denken. Keinesfalls sollte man in der Art der Weitspringer abhüpfen, die ersten Schritte noch in der Luft, etwa in gleicher Geschwindigkeit wie der nebenan dampfende Zug und dann meinen man würde die nächsten Schritte, in üblicher Spazier-Manier, auf dem Boden machen. So hatte ich mir das nämlich mal vorgestellt. Ausprobiert habe ich es aber noch nicht. Aber wie es mit den Treffen weiterging? Ich steuerte an den nächsten Tagen also ausnahmsweise und mit schlechtem Gewissen die mittigen Kabinen an. Eines Tages aber wollte ich auf meine erweiterten Ausstiegsmöglichkeiten nicht länger verzichten und stieg tatsächlich wieder in den letzten Waggon. Was soll ich sagen, die Verabredung war nicht da. Und da fing ich wieder an nachzudenken. Ob’s doch am Namen lag? Sisi? Aber vielleicht wussten die das auch schon mit dem Rausspringen und hatten es einfach mal ausprobiert. Und konnten deswegen nicht mehr kommen, weil sie jetzt, ganz wie der Englische Patient, mit leichtem Humpeln durch die Wüste wanderten. Corinna Küster


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Schon wieder was mit Gott

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s rieselte weiß auf die frischen Knospen. „So wird das nichts,“ rief Gott verärgert, „Schnee ist kein Puderzucker. Jetzt sage ich es dir zum allerletzten Mal, Johannes: Mach denen da unten gefälligst normales Wetter! Welches Wetter dran ist, kannst du dem Dienstplan entnehmen, den Petrus neben dem Schalttableau angepinnt hat. Da steht Regen und 10°C für das östliche Mitteleuropa und nicht Schnee und 3°C.“ Schon begann er einige Entscheidungen zu bereuen. Erstens: Petrus auf eine dreiwöchige Mission auf die Erde geschickt zu haben. Zweitens: den Stümper Johannes zu seinem Stellvertreter ernannt zu haben. Petri Mission auf der Erde lief auch nicht wirklich nach Plan: Zeitweilig brach der Kontakt zu ihm ganz zusammen. Nach allem, was Gott von oben her erkennen konnte, schien sich Petrus nicht die Bohne für seine Mission zu interessieren. Sein Auftrag lautete, Papst Johannes Paul II. auf seine letzte Reise abzuholen und zum Himmel zu begleiten. Während fast alle Erdenbürger von Gevatter Tod auf den letzten Weg gebracht wurden (es sei denn, sie hatten das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet und waren dabei kleiner als 1,60m geblieben oder sie waren zu einem beliebigen Zeitpunkt ihres Lebens Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika), hatte die katholische Kirche mit Gott den Deal ausgehandelt, dass immer ein himmlischer Gesandter den höchsten Stellvertreter Gottes auf Erden zu seiner letzten Reise abholen müsse. Im Gegenzug garntierte sie, Gottes Herrschaft auf Erden notfalls auch gewaltsam durchzusetzen. Obwohl sie ihrem Versprechen schon lange Jahrhunderte nicht mehr nachkam, hatte sich das Prozedere mit dem Abholen des Papstes eingeschliffen, wie sich manches in alten Beziehungen halt so eischleift. Die Mission der himmlischen Gesandten war immer auf drei Wochen angesetzt. Dabei war der Zeitraum so gewählt, dass der Papst jeweils eine Woche Zeit hatte, Gott, Jesus und dem Heiligen Geist zu huldigen, damit er unbeschadet früherer Ereignisse zum Ende der drei Wochen das Recht auf Eintritt ins Himmelreich haben würde. Petrus war jetzt zwei Wochen auf der Erde unterwegs, und es gab nach wie vor kein verlässliches Anzeichen, dass er überhaupt schon beim Papst vorgesprochen hatte, um ihn auf seine nahende Himmelreise vorzubereiten. Das Körpergerüst, dass Gott dem Papst verliehen hatte, drohte, in sich zusammenzustürzen, noch ehe der Geist in Sicherheit war. Über dem Petersdom war blauer Himmel und die Sonne schien angestrengt. Gott suchte nach Petrus. Johannes, dem Wetter Spaß zu machen begann, bemängelte, dass auf dem Dienstplan für Rom jetzt dichtbewölkter anstatt blauer Himmel stehe. Gott seufzte, nickte und beschloss, ein Nickerchen zu machen. ST


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Bilderserie: Dinge, die die Erde noch retten können (Folge XIII)

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So,das war dann auch der Geburtstag. Natürlich sollte

man aufhören, wenn’s am schönsten ist, und deshalb komplimentieren wir jetzt - metaphorisch gesprochen - die letzten Geburtstagsgäste vor die Tür, knallen uns fix eine Handvoll kaltes Wasser ins Gesicht und starten mit Feuereifer durch zum dritten Jahrgang Kommunikaze. Was diesbezüglich die ersten praktischen Resultate angeht, müsst Ihr leider noch bis zum neuen Semester warten...aber die ganz Eifrigen unter Euch sind wie immer zur Mitarbeit aufgefordert: Materialabgabe auch während der Ferien unter kommunikaze1@gmx.de oder an Kommunikaze, c/o AStA der Uni Osnabrück, Alte Münze 12, 49074 Osnabrück. Schöne Ferien!

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Folge XIII: Und jetzt?

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Kommunikaze 13: 2 Jahre Kommunikaze