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Katholischer Kindergarten „St. Andreas“ Am Gries 2 93333 Bad Gögging Telefon: 09445/7678 Fax: 09445/9910093 e-mail: st-andreas.bad-goegging@kita.bistum-regensburg.de Internet: www.kindergarten-badgoegging.de


Grußwort Liebe Eltern, die Katholische Kirchenstiftung der Pfarrei Bad Gögging als Träger stellt mit ihrem Kindergarten «St. Andreas» allen Eltern, die dies wünschen, ein hochwertiges, kindgerechtes sowie zukunfts- und familienorientiertes Angebot zur Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern auf der Grundlage des christlichen Glaubens zur Verfügung. Der Kindergarten soll neben dem Elternhaus wie eine “zweite Heimat” für die Kinder werden, mit einem Klima, das vor allem eine gesunde seelische Entwicklung fördert. Kindergarten und Pfarrei sind wechselseitig aufeinander bezogen. Die Erschließung des christlichen Glaubens und damit religiöse Erziehung sind ein natürliches Anliegen. Ebenfalls ist uns eine Partnerschaft zwischen Erziehern und Eltern sehr wichtig, nach dem Motto: “Alleine erreichen wir wenig”. Wir geben den Eltern einen Einblick in unsere Arbeit und beziehen sie aktiv in unsere Vorhaben mit ein. Unser Ziel ist es, dass unsere Kinder viel Spaß haben und glücklich sind. Nur ein Kind, das sich wohl fühlt, kann sich frei entfalten und gesund entwickeln, sowohl körperlich und geistig als auch sozial wie emotional.

Pfarrer Msgr. Dr. Johann Tauer

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Inhaltsverzeichnis 1. Vorwort

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2. Rahmenbedingungen

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• • • • • • • • •

Träger, Leitung Einzugsgebiet Lage der Einrichtung Räumlichkeiten und Außenbereich Aufnahmekriterien Öffnungszeiten, Ferienordnung Gruppenzusammensetzung Personelle Gegebenheiten Gebühren

3. Pädagogische Arbeit

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3.1

Leitgedanke

3.2

Unsere Rolle als Pädagogen

3.3

Der Bildungs- und Erziehungsplan (BEP)

3.4

Schwerpunkte unserer pädagogischen Arbeit 3.4.1 Basiskompetenzen • Personale Kompetenzen • Kompetenz zum Handeln im sozialen Kontext • Lernmethodische Kompetenz • Kompetenter Umgang mit Veränderungen 3.4.2 Themenübergreifende Bildungs- und Erziehungsperspektiven • Übergänge schaffen • Umgang mit individuellen Unterschieden und soziokultureller Vielfalt 3.4.3 Themenbezogene Bildungs- und Erziehungsbereiche • Wertorientiert und verantwortungsvoll handelnde Kinder • Sprach- und medienkompetente Kinder • Fragende und forschende Kinder • Künstlerisch aktive Kinder • Starke Kinder

3.5

Unser besonderes Profil • Gesundheitserziehung • Morgenkreis • Gruppenübergreifendes Arbeiten • Kinderparlament • Projektarbeit • Arbeit mit Kindern unter 3 Jahren • Einzelintegration

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3.6

Exemplarischer Tages-/Wochenablauf

3.7

Höhepunkte des Kindergartenjahres

4. Zusammenarbeit des Teams • •

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Teambesprechungen Fortbildungen

5. Elternarbeit

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5.1

Grundlagen der Elternarbeit

5.2

Ziele der Elternarbeit

5.3

Unsere Leistungen im Rahmen der Elternarbeit • Elternabende, Elternbriefe, Infotafel, Elternbücherei, Fragebogenaktion • Vielfältige Familienaktionen • Erstgespräch, Tür- und Angelgespräch, Entwicklungsgespräch

5.4

Elternbeirat

5.5

Elternmitarbeit

6. Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen • • • • • • • • •

Träger (Pfarrei/Caritasverband), Stadt Neustadt Andere Kindergärten Grundschule Frühförderstelle, Erziehungsberatungsstelle Landratsamt mit Gesundheitsamt, Jugendamt, Schulamt Rotes Kreuz (Erste Hilfe) Verschiedene Schulen im Rahmen der Ausbildung Öffentlichkeitsarbeit Örtliche Vereine

7. Der sanfte Übergang in den Kindergarten • •

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Schnuppertag Der erste Kindergartentag

8. Zum Schluss

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1. Vorwort Herzlich Willkommen im katholischen Kindergarten St. Andreas

Das Motto „Wir schwimmen mit der Zeit“ ist ein schönes Bild für die Aufgabe unseres Kindergartenteams in den Bereichen Bildung, Erziehung und Betreuung. Wir möchten Verantwortung übernehmen, uns den Anforderungen der Zeit stellen und ein Betreuungsangebot gewährleisten, das unseren christlichen Anforderungen und Ihren Bedürfnissen innerhalb unserer Leistungsmöglichkeit gerecht wird. Wir laden Sie ein, sich durch die vorliegende Konzeption einen Einblick zu verschaffen, wie wir Erziehung verstehen, welche Werte unserer Arbeit zu Grunde liegen und wie wir die Kinder auf ihrem Entwicklungsweg begleiten. „Wir schwimmen mit der Zeit“ um Ihnen und Ihren Kindern eine schöne, erlebnisreiche, entwicklungsfördernde, freudvolle und segensreiche Kindergartenzeit zu gestalten. Vielen Dank für Ihr Vertrauen zu uns und viel Freude in unserem und nun auch Ihrem Kindergarten St. Andreas

Ihr Kindergartenteam

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2. Rahmenbedingungen Träger, Leitung Mit dem Angebot von Tageseinrichtungen für Kinder geben die katholische Kirche und Ihre Caritas eine Antwort auf die vielfältigen Lebenssituationen von Familien. Sie unterstützen, ergänzen und begleiten die Familie in ihrer Erziehungsverantwortung.

Trägervertreter:

Pfarrer Monsignore Dr. Johann Tauer Anita Koller, Kirchenverwaltung Fr. Männer, Caritasverband (Geschäftsführung Kindertagesstätten)

Kindergartenleitung:

Manuela Effhauser

Einzugsgebiet Das Einzugsgebiet umfasst die Ortschaften: Bad Gögging Sittling Eining Ulrain Marching Irnsing Heiligenstadt Neustadt/Donau

Lage der Einrichtung Der Kurort Bad Gögging gehört zum Landkreis Kelheim. Die ländliche Umgebung ermöglicht es uns, mit den Kindern zu wandern und Naturbeobachtungen durchzuführen. Außerdem nutzen wir die Anlagen des Kurgebietes (Kneippen, Sinnesparcours…).

Räumlichkeiten und Außenbereich Unser Raumangebot umfasst 3 Gruppenräume, 3 Intensivräume, einen Turnraum, Bällebad, Besprechungszimmer, Büro, Küche und Toiletten mit Wickelbereich. Die Gruppenzimmer sind kindgerecht eingerichtet und in verschiedene Spielbereiche unterteilt. Dadurch werden die Kinder motiviert sich mit unterschiedlichen Angeboten auseinanderzusetzen. Es werden für eine Altersgruppe von ca. 2,6 bis 6 Jahre entsprechende Spiel- und Lesematerialien angeboten. Im Freispiel haben die Kinder die Möglichkeit die Gruppen zu wechseln und ihren Spielort zu wählen. Der Spielflur kann zum Rollbrettfahren oder Arbeiten an der Werkbank genutzt werden. Auf unserem geteerten Vorplatz können die Kinder verschiedene Fahrzeuge ausprobieren. Der große Garten und die Wasser-Matsch-Anlage bieten lang anhaltenden ausdauernden Spielspaß. Altersgerechte Spielanlagen fördern das Sozialverhalten und schulen Bewegungsabläufe. 5


Aufnahmekriterien Die Aufnahme erfolgt im September oder nach Vereinbarung. Folgende Aufnahmekriterien gelten für unsere Einrichtung: Vorschulkinder Alleinerziehende Berufstätigkeit beider Eltern Alter ab 3 Jahren In Einzelfällen können auch Kinder unter 3 Jahren aufgenommen werden Es besteht die Möglichkeit auf Einzelintegration behinderter Kinder. Dies ist abhängig von der Art der Behinderung und dem jeweiligen Entwicklungsstand des Kindes. Die Aufnahme wird von Fall zu Fall individuell entschieden.

Öffnungszeiten, Ferienordnung Der Kindergarten „St. Andreas“ ist von Montag bis Freitag ab 07.30 bis 14.30 Uhr geöffnet. Die genauen Bring- und Abholzeiten entnehmen Sie bitte der Kindergarten-Ordnung. Die Einrichtung schließt ihren Betrieb jedes Jahr an 30 Tagen. Die genauen Zeiten hierfür werden den Eltern frühzeitig schriftlich bekannt gegeben. Während der Weihnachts-, Osterund Pfingstferien kann eine so genannte Spaßgruppe in Anspruch genommen werden. Darüber hinaus nimmt das gesamte Personal jedes Jahr an einer Teamfortbildung teil. Auch an diesem Tag ist der Kindergarten geschlossen.

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Gruppenzusammensetzung Unsere drei Vormittagsgruppen sind geschlechts- und altersgemischt.

Gruppe

Art

Regenbogen

7.30 Uhr12.30 Uhr „Frühdienst“

Schwammerling

7.30 Uhr 13.30 Uhr

Sonnenkäfer

7.30 Uhr 14.30 Uhr

für alle Kinder im Sonnenkäferzimmer von 7.30 – 8.00 Uhr

Personelle Gegebenheiten In jeder Gruppe sind eine Erzieherin und eine Kinderpflegerin tätig. Der Personalschlüssel wird je nach Bedarf und bei eventueller Einzelintegration durch eine Fachkraft aufgestockt. Außerdem erhalten Praktikanten der verschiedensten Schulen Einblick in unsere Kindergartenarbeit. Dazu sind Erzieherpraktikanten, FOS-Praktikanten, Schnupperpraktikanten von Berufsschulen, Haupt- und Realschulen usw. in den einzelnen Gruppen tätig. Für den gesamten Kindergarten sind Raumpflegerinnen angestellt. Für Hausmeistertätigkeiten stehen nach Bedarf Stadtarbeiter zur Verfügung.

Gebühren Für die Inanspruchnahme eines Betreuungsplatzes und weiterer Leistungen wird ein Kostenbeitrag erhoben, der sich aus einem Grundbeitrag und weiteren Beiträgen (z. B. Spielgeld, Mittagessen etc.) zusammensetzt. Genauere Vereinbarungen entnehmen Sie bitte der Kindergarten-Ordnung. 7


3. Pädagogische Arbeit 3.1 Leitgedanke Unser Kindergarten versteht sich als familienergänzende Einrichtung, die den Kindern durch ein qualifiziertes Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsangebot die Möglichkeit gibt, sich selbstständig zu entwickeln. Wir stellen in unserem Erziehungskonzept die ganzheitliche, elementare Persönlichkeitsbildung in den Mittelpunkt unseres pädagogischen Bemühens. Die Entwicklung eines orientierenden Wertesystems und die Beschäftigung mit Glaubensfragen sind uns als katholische Einrichtung sehr wichtig. Unser Kindergarten richtet sich nach dem Leitgedanken von Maria Montessori: „Hilf mir, es selbst zu tun“ Ein weiteres Anliegen ist die Erziehung zwischen „Führen und Laufen lassen“. Vorraussetzung dafür ist eine gute Vertrauensbasis, d.h. wir halten uns bewusst zurück, damit die Kinder Eigenverantwortung entwickeln.

3.2 Unsere Rolle als Pädagogen ist gekennzeichnet durch Impulse gebende und unterstützende Begleitung, durch einfühlsame Zuwendung und durch reflektierende Beobachtung. Alle Beteiligten können Lernende wie auch Lehrende sein. Die Kinder werden stark mit einbezogen und können mitbestimmen. Obgleich die erzieherische Verantwortung bei uns liegt, nehmen wir nicht die alleinige Expertenrolle ein. Mit den Kindern gemeinsam werden klare Regeln und Grenzen ausgehandelt und ihre Einhaltung vereinbart, um Wohlergehen, Schutz und Sicherheit aller Kinder zu gewährleisten.

3.3 Der Bildungs- und Erziehungsplan (BEP) Unsere Arbeit hier im Kindergarten orientiert sich am bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan mit dem Hauptmerkmal: Spielend lernen für die Zukunft Neue Befunde aus der Hirnforschung und der Entwicklungspsychologie belegen die Erkenntnis, dass Kinder bis zum 6. Lebensjahr alle Grundlagen lernen, die sie für ihr späteres Leben benötigen. Der Bildungs- und Erziehungsplan hat wenig mit einem festgeschriebenen Lehrplan der Schule zu tun. Es geht hier vielmehr um eine Arte Leitfaden für die Förderung der frühkindlichen Lern- und Entwicklungsprozesse.

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Der Bildungs- und Erziehungsplan (BEP) anhand eines Baumes

vom Kindergarten zur Schule

vom Kindergarten zum Verein

von Schule zur Lehre /Studium

von zu Hause zum Kindergarten

Übergänge schaffen Transitionskompetenz

Bildungs- und Erziehungsbereiche Rel. Erziehung Sprache Mathematische Erziehung Gestalten Bewegung und Gesundheit

Basiskompetenzen Handeln im sozialen Kontext Beziehungen aufbauen

Umgang mit Veränderungen

Personale Kompetenzen

Veränderungen verkraften

Selbstbewusstsein

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Lernmethodische Kompetenzen Lernen wie man lernt


3.4 Schwerpunkte unserer pädagogischen Arbeit 3.4.1 Basiskompetenzen Als Basiskompetenzen werden grundlegende Fertigkeiten und Persönlichkeitseigenschaften bezeichnet, die das Kind befähigen, mit anderen Kindern und Erwachsenen zu interagieren und sich mit den Gegebenheiten in seiner Umwelt auseinanderzusetzen. Kompetenz bedeutet, Aufgaben oder Probleme aus eigener Kraft zu bewältigen. Personale Kompetenzen - Eigene Bedürfnisse, Interessen und Gefühle zum Ausdruck bringen. - Positives Selbstwertgefühl, Selbstvertrauen und Wissen über sich selbst erwerben und stärken. - Wir geben den Kindern möglichst oft die Gelegenheit selbst zu entscheiden, was sie tun und wie sie es tun wollen. - „Ich kann etwas“, die Kinder werden angeregt ihre Fähigkeiten stetig weiterzuentwickeln. - Probleme werden möglichst selbstständig gelöst. - Ein differenziertes Wahrnehmen mit allen Sinnen ermöglicht eine ganzheitliche Weiterentwicklung. - Die Kinder übernehmen Verantwortung für ihren eigenen Körper und sind sensibel für seine Bedürfnisse. - Im Umgang mit verschiedenen Materialien entwickeln die Kinder Phantasie und Kreativität und trainieren ihre Fein- und Grobmotorik (z. B. Freies Gestalten am Maltisch). Kompetenzen zum Handeln im sozialen Kontext - Die Kinder bauen positive Beziehungen zu Erwachsenen und Kindern auf, die durch Sympathie und gegenseitigem Respekt gekennzeichnet sind. - Sie lernen sich in andere hineinzuversetzen und werden unterstützt, Konflikte in kindgemäßer Weise zu lösen. - Sie lernen sich sprachlich angemessen auszudrücken. - Bei unterschiedlichen gemeinsamen Aktivitäten erfahren die Kinder zu planen, sich abzusprechen und zusammenzuarbeiten. - Sie erleben durch die Vorbildhaltung des pädagogischen Personals eine grundlegende Werthaltung des menschlichen Zusammenlebens. - Die Kinder lernen sich an Gesprächs- und Abstimmungsregeln zu halten (z. B. Abstimmung über das Faschingsthema). - Durch gemeinsame Feste und Feiern sollen sie sich als Teil der Gemeinschaft erleben. Lernmethodische Kompetenzen - Die Kinder lernen sich neue Informationen gezielt zu beschaffen, zu verarbeiten und ihr Wissen auf unterschiedliche Situationen zu übertragen. - Die Kinder sollen die Fähigkeit erwerben über das eigene Lernen nachzudenken und das Gelernte sprachlich wiederzugeben („Was, wie und wodurch habe ich gelernt?).

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Kompetenter Umgang mit Veränderungen - Die Kinder sollen widerstandsfähig werden (= Resilienz) - Der Grundstein für einen kompetenten Umgang mit familiären und gesellschaftlichen Veränderungen und deren Bewältigung soll gelegt werden. 3.4.2 Themenübergreifende Bildungs- und Erziehungsbereiche Übergänge schaffen - Die Kinder sollen lernen Übergänge positiv zu bewältigen (z. B. von der Familie zum Kindergarten, vom Kindergarten in die Schule usw.). - Sich mit unterschiedlichen Lebensräumen auseinandersetzen können. Umgang mit individuellen Veränderungen und soziokultureller Vielfalt - Interesse für die Bedürfnisse jüngerer bzw. älterer Kinder zeigen. - Sich selbst als Vorbild begreifen können. - Unterschiede zwischen Mädchen und Jungen erkennen und wertschätzen lernen. - Offenheit für andere Kulturen entwickeln und Distanz gegenüber anderen Kulturund Sprachgruppen abbauen. 3.4.3 Themenbezogene Bildungs- und Erziehungsbereiche Werteorientiert und verantwortungsvoll handelnde Kinder - Zentrale Elemente der christlich-abendländischen Kultur kennen lernen. - Im Lauf des Kindergartenjahres lernt das Kind verschiedene religiöse Rituale und Feste kennen (Erntedank, St. Martin etc.). - Das Beten als Möglichkeit des Gesprächs mit Gott erfahren. - Sich und andere in ihrer Einzigartigkeit als wertvoll ansehen. Sprach- und medienkompetente Kinder - Freude an der Sprache entwickeln und sich anderen mitteilen können. - Interesse an Büchern, Geschichten, Erzählungen, Märchen… wecken (Literacy). - Die Kinder sollen einen kritischen Umgang mit Medien erwerben. - Der Gesetzgeber empfiehlt Kindern, bei denen beide Elternteile nicht deutschsprachiger Herkunft sind, an einem „Vorkurs Deutsch“ teilzunehmen. Dieser wird teils im Kindergarten, teils in der Grundschule Neustadt durchgeführt. - Im Kinderparlament wird für die „Großen“ (Kinder im letzten Jahr vor der Einschulung) eine Kinderbücherei angeboten. - Zertifikat für die Teilnahme des Personals am Sprachberaterprogramm. Fragende und forschende Kinder - Mathematische Grundkenntnisse in spielerischer Form erwerben (z. B. Formen, Mengen, Zahlen, Gewicht…). - Die Kinder erhalten Zugang zu naturwissenschaftlichen Themen, sie haben Freude am Beobachten, Experimentieren und Erforschen. - Die Kinder werden zu einem verantwortungsvollen Umgang mit unserer Umwelt angehalten und sie lernen sich aktiv am Umweltschutz zu beteiligen (z. B. Mülltrennung). Künstlerisch aktive Kinder - Eigene und andere Gestaltungs- und Ausdruckswege entdecken und diese wertschätzen. - Die Kinder erfahren Kunst und Musik als etwas Schönes und werden angeregt, mit unterschiedlichen Materialien und Gestaltungsmöglichkeiten zu experimentieren. 11


Starke Kinder -

Körpergefühl und Körperbewusstsein weiterentwickeln. Eigene körperliche Grenzen durch Üben stetig erweitern. Steigerung von körperlichem und psychischem Wohlbefinden (z. B. Turnangebote).

3.5 Unser besonderes Profil Gesundheitserziehung Zu Beginn des Kindergartenjahres führen wir zusammen mit den Kindern die gemeinsame gesunde Brotzeit ein. Mit dem Projekt TIGERKIDS bringen wir den Kindern schrittweise einen gesunden Lebensstil näher. Dazu hat jedes Teammitglied eine Fortbildung besucht. Die Inhalte werden u. a. durch die kleine Lok, die wöchentliche gemeinsame gesunde Brotzeit, das „Zauberwasser“ und den „magischen Obstteller“ näher gebracht. In diesem Rahmen besucht uns auch der Zahnarzt. Morgenkreis Der Morgenkreis findet im Anschluss an die Bringzeit statt und ist das erste gemeinsame Zusammenkommen als Gruppe. Es wird der Tagesablauf besprochen, gesungen, erzählt, Regeln erarbeitet, Bilderbücher angeschaut, Themen besprochen und abgestimmt, überlegt wer heute nicht da ist, wie viele Kinder fehlen usw. Gruppenübergreifendes Arbeiten Während der Freispielzeit dürfen die Kinder die Gruppen wechseln um andere Spielmöglichkeiten zu nutzen und neue Freundschaften zu schließen. Sie können an Freispielangeboten der Besuchsgruppe teilnehmen. Kinderparlament Einmal in der Woche findet das Kinderparlament für alle „Großen“ (Kinder im letzten Jahr vor der Einschulung) im Turnraum statt. Es werden gemeinsame Projekte geplant und durchgeführt (z. B. Zahlenland). Projektarbeit Das bedeutet demokratische Abstimmung, Freiräume schaffen sowie Kreativität und Phantasie anzuregen. Damit wollen wir erreichen, dass sich die Kinder aktiv am Gruppenalltag beteiligen und sich selbst Gedanken zum Thema machen (von zuhause etwas mitbringen etc.). Als Beispiel sei hier das Osternest basteln erwähnt. Die Kinder überlegen sich selbst, wie soll mein Osternest aussehen. „Wertfreie“ Materialien werden vom Kindergarten gestellt oder nach Möglichkeit selbst besorgt. Es sollte nichts gekauft werden! Im Kindergarten fertigen die Kinder ihre Osternester selbstständig an. Wenn ein Kind nicht mehr weiter weiß, helfen wir ihm gerne. Arbeit mit Kindern unter 3 Jahren Wir versuchen die speziellen Bedürfnisse der Kinder unter 3 Jahren zu berücksichtigen, indem wir Angebote alters- und entwicklungsgemäß gestalten (z. B. Turnstunde für die Kleinen). 12


Einzelintegration behinderter Kinder Bei Kindern, die einen integrativen Platz einnehmen, legen wir erhöhten Wert auf Beobachtung und Dokumentation. Es werden gezielte Einzelangebote durchgeführt und reflektiert. Außerdem stehen wir in ständigem Kontakt mit den verschiedenen Fachstellen wie z. B. Ergotherapeuten usw., die für Ihre Angebote auch die Räume des Kindergartens nutzen können.

3.6 Exemplarischer Tagesablauf Die einzelnen Tagesphasen finden nicht nach einem starren Zeitplan statt, sondern werden den verschiedenen Situationen wieFesten/Feiern oder aktuellen Interessen/Themen angepasst.

Ein exemplarischer Tagesablauf könnte so aussehen: Zeit

Inhalt

ca. 07.30 – 08.00 Uhr

„Frühdienst“ für alle Kinder im Sonnenkäferzimmer

ca. 07.30 – 08.15 Uhr

Bringzeit, die Kinder werden begrüßt Die Kinder suchen sich Tischspiele aus (Lern- u. Konstruktionsspiele, Puzzle, Malen am Maltisch…) bis zum Morgenkreis

ca. 08.30 – 09.30 Uhr

Morgenkreis (Gesamtgruppenangebot): Vorstellen, Kinder zählen, wer fehlt?, Lieder, Geschichten, Gespräche …

ca. 09.30 – 11.30 Uhr

Freispiel: freies Entscheiden mit was, mit wem, wie lange und wo ich spielen möchte Gemeinsame und gleitende Brotzeit, Angebote in Kleingruppen (Gestaltungsarbeit, Turnen, Musik, Vorschulerziehung), Einzelförderung

ca. 11.30 – 12.15 Uhr

Angebote in der Gesamtgruppe (Stuhlkreis) oder Freispiel und Garten je nach Witterung

ca. 12.15 – 12.30 Uhr

Abholzeit in der Gruppe Regenbogen

ca. 12.00 – 13.00 Uhr

Kinder, die bis 13.30 Uhr oder 14.30 Uhr gebucht haben, können in dieser Zeit bei uns Mittagessen. Anschließend findet eine kurze Ruhphase statt.

ca. 12.30 – 14.30 Uhr

Freispiel und Garten je nach Witterung, Kleingruppenangebote von 13.15 – 13.30 Uhr: Abholzeit in den Schwammerling und Sonnenkäfer von 14.15 – 14.30 Uhr: Abholzeit in der Gruppe Sonnenkäfer

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Besonderheiten im Wochenablauf: Gesunde Brotzeit:

Einmal wöchentlich wird in jeder Gruppe ein gemeinsames gesundes Brotzeitbuffet mit den Kindern zusammengestellt. Die Zutaten bringen die Kinder von zuhause mit.

Spielzeugtag:

Am Spielzeugtag darf jedes Kind von zu Hause ein Spielzeug mitbringen. Bitte keine Waffen und kein Nintendo! Die Kinder sind für die Spielsachen selbst verantwortlich. Der Kindergarten übernimmt keine Haftung!

Turntag:

Einmal in der Woche findet ein geführtes Turnangebot/Rhythmik in der Turnhalle oder im Freien statt. Turnsäckchen bekommen die Kinder von uns. Zusätzlich steht allen Gruppen eine Stunde pro Woche der Turnraum für Lauf- und Bewegungsspiele zur Verfügung.

Geburtstag:

An diesem Tag findet eine gemeinsame Geburtstagsfeier mit Geburtstagstafel und Spielen statt. Das Geburtstagskind bringt an diesem Tag einen „Geburtstagsschmaus“ für die Gruppe mit.

3.6 Höhepunkte des Kindergartenjahres Feste und Feiern stellen einen Höhepunkt im Kindergartenjahr dar. Diese finden in der jeweiligen Gruppe oder gruppenübergreifend statt. Diese sind zum Beispiel: Erntedank St. Martin Nikolaus-Besuch Weihnachtsfeier/Weihnachtsspiel Fasching Osternestsuche Übernachtungsfest der „Großen“ (Kinder im letzten Jahr vor der Einschulung) Musical mit Sommerfest Abschlussandacht

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4. Zusammenarbeit des Teams Gute Teamarbeit ist Voraussetzung für eine gelungene pädagogische Arbeit am Kind. Jeder darf seine Meinung sagen Kritik kann geäußert werden Probleme werden ausdiskutiert Jeder wird ernst genommen

Teambesprechung Zur besseren Absprache, zum gegenseitigen Austausch und zum Besprechen aller anfallenden Aufgaben finden regelmäßige Teambesprechungen statt, an denen das gesamte Personal teilnimmt.

Fortbildung Jedes Personalmitglied kann bis zu 5 Tage im Kindergartenjahr für Fortbildungen nutzen. Jeder Mitarbeiter informiert seine Kollegen kurz über den Inhalt der Fortbildungen.

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5. Elternarbeit 5.1 Grundlagen der Elternarbeit Die Zusammenarbeit zwischen den Eltern und unserer Einrichtung ist auf der gemeinsamen Sorge um das Wohl des Kindes begründet. Es ist unser Bestreben mit Ihnen für die geistige, seelische und körperliche Entwicklung Ihres Kindes Sorge zu tragen. Deswegen ist eine gute und partnerschaftliche Zusammenarbeit sehr wichtig und wesentlicher Bestandteil unserer Arbeit. Damit dies gelingen kann, bitten wir Sie u. a. an den Elternveranstaltungen teilzunehmen und angebotene Gesprächsmöglichkeiten wahrzunehmen. Wir wünschen uns eine offene Zusammenarbeit mit den Eltern, d. h. eventuelle Missverständnisse oder Probleme werden zwischen den Betroffenen direkt geklärt (Eltern und Personal des Kindergartens). Eltern sollen nicht zögern bei Fragen und Unklarheiten mit uns das Gespräch zu suchen. Darüber hinaus ist die Kindergartenleitung ebenfalls jederzeit ein Ansprechpartner.

5.2 Ziele der Elternarbeit Die Eltern werden über die Entwicklung ihres Kindes und die Arbeit im Kindergarten regelmäßig informiert (Transparenz). Die Eltern fühlen sich in ihrer Erziehungsaufgabe nachhaltig unterstützt (Partnerschaft). Die Eltern werden am Geschehen in der Tageseinrichtung beteiligt (Teilnahme).

5.3 Unsere Leistungen im Rahmen der Elternarbeit Elternabende, Elternbriefe, Infotafel, Elternbücherei, Fragebogenaktion Wir bieten über das ganze Kindergartenjahr verteilt Elternabende zu den verschiedensten Themen an und laden dazu auch immer wieder Referenten ein, um die Eltern bei pädagogischen Fragen zu unterstützen. Der wichtigste Termin für die neuen Eltern ist wohl der Informations-Elternabend um sich besser kennen zu lernen und eine gemeinsame Vertrauensgrundlage zu schaffen. Als Information über die aktuellen Ereignisse im Kindergarten werden Elternbriefe ausgeteilt. Weitere Termine und Hinweise finden Sie auch an der jeweiligen Gruppen-Pinnwand. Außerdem erhalten Sie kostenlos die Zeitschrift „Mobile“ in der Sie pädagogisch wertvolle Erziehungstipps finden. An der Infotafel im Eingangsbereich finden Sie viele wichtige Informationen wie z. B. aktuelle Termine, die Elternbeiratsmitglieder, Aushänge über Spenden und Einkäufe, Listen zum Eintragen für´s Laternen basteln usw.

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An der Infowand „Eltern für Eltern“ finden Sie Hinweise auf Veranstaltungen außerhalb des Kindergartens sowie Info-Broschüren etc. Die Elternbücherei im Eingangsbereich bietet einige Bücher rund um Erziehungsthemen aller Art. Bitte beachten Sie dazu die ausgehängten Regeln und tragen Sie sich beim Ausleihen in die dafür vorgesehene Liste ein. Etwa einmal im Jahr führen wir eine Fragebogenaktion durch. Dabei geht es um die Zufriedenheit der Eltern mit unserer Arbeit. Diese Aktion ist als Rückmeldung sehr wichtig für uns um hohe Qualität zu gewährleisten. Vielfältige Familienaktionen Unterschiedliche Veranstaltungen, Feiern und Feste laden zum gegenseitigen Kennen lernen sowohl zwischen den Eltern als auch zwischen Eltern und Personal ein. Beispiele hierfür sind Elterncafé, Martinszug, Adventsbasar, Schultüten basteln, Sommerfest mit Musical der „Großen“ (Kinder im letzten Jahr vor der Einschulung) usw. Diese Aktionen wären jedoch ohne die Mithilfe unserer Eltern nicht möglich. Erstgespräch, Tür- und Angelgespräch, Entwicklungsstandsgespräch Ein Erstgespräch zu Beginn der Kindergartenzeit stellt sicher, dass die Einrichtung alle notwendigen Informationen über das einzelne Kind erhält und sich so auf die pädagogische Aufgabe vorbereiten kann. Die Eltern können bei dieser Gelegenheit ebenfalls erste Fragen an das Personal stellen. Eine Möglichkeit zum Austausch von kleineren Begebenheiten ist das Tür- und Angelgespräch. Bei auftretenden Schwierigkeiten im Erziehungsprozess oder beobachteten Defiziten der Kinder suchen wir umgehend das Gespräch mit den Eltern und verweisen Sie bei Bedarf auf die entsprechenden Beratungsstellen. Des Weiteren können Sie ebenfalls jederzeit einen Termin für ein Elterngespräch mit den Mitarbeitern vereinbaren. Jährlich angebotene Entwicklungsstandsgespräche zwischen den Mitarbeitern und den Eltern stellen den notwendigen Informationsfluss sicher und garantieren eine optimale Gestaltung der Betreuungs-, Bildungs- und Erziehungsaufgabe des Kindergartens.

5.4 Elternbeirat Der Elternbeirat wird zu Beginn des Kindergartenjahres von der Elternschaft gewählt und ist ein beratendes Gremium. Die erste Sitzung findet kurz nach der Wahl statt. Alle weiteren Sitzungen werden je nach Bedarf festgelegt. Der Termin und die Sitzungsprotokolle werden an der Infotafel ausgehängt.

5.5 Elternmitarbeit Die Mitarbeit aller Eltern entsprechend ihren Möglichkeiten ist stets willkommen und im Rahmen der pädagogischen Konzeption erwünscht.

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6. Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen Träger (Pfarrei/Caritasverband), Stadt Neustadt Die Zusammenarbeit mit Kirchenverwaltung, Pfarrgemeinderat und Pfarrgruppen dient der Vernetzung von religiösem Erziehungsauftrag und Gemeindepastoral. Ebenso werden wir bei Verwaltungsaufgaben beraten. In Abständen lädt die Stadt Neustadt zu Treffen ein um unterschiedliche Kindergartenbelange zu besprechen, wie z. B. Kinderzahlen etc.

Andere Kindergärten Es findet Informationsaustausch unter anderem mit den Kindergärten Neustadt und Mühlhausen statt, um auch eventuelle Termine zu vereinbaren, z. B. Anmeldung für das neue Kindergartenjahr.

Grundschule Die Kooperation zwischen Grundschule und Kindergarten dient dazu die Kinder für die Schule aufnahmefähig zu machen und ihnen den Übergang zu erleichtern. Dazu begleiten wir die Kinder durch verschiedene Aktionen wie z. B. gegenseitige Besuche, Schulhausrallye, Einsatz von Lehrern im Kindergarten, Einladungen zu den jeweiligen Feiern und Festen.

Frühförderstelle, Erziehungsberatungsstelle Wir arbeiten mit der Frühförderung, Erziehungsberatungsstelle, Ergotherapeuten, Logopäden und Kinderpsychologen zusammen. So können Kinder mit Sprachauffälligkeiten und/oder Entwicklungsverzögerungen zusätzlich zur Förderung im Kindergarten betreut werden.

Landratsamt mit Gesundheitsamt, Jugendamt und Schulamt Für unseren Kindergarten ist das Landratsamt Kelheim zuständig. In zeitlichen Abständen finden Begehungen statt, bei denen wir die Planung und Durchführung unserer Erziehungsarbeit darlegen. Zur fachlichen Weiterbildung der Erzieherinnen und Kinderpflegerinnen bietet das Landratsamt Fortbildungsveranstaltungen an. Für Leiterinnen werden Tagungen organisiert. Der Hör- und Sehtest für die „Großen“ (Kinder im letzten Jahr vor der Einschulung) wird im Kindergarten vom Gesundheitsamt durchgeführt. Beim Auftreten von übertragbaren meldepflichtigen Krankheiten ist dies dem Gesundheitsamt mitzuteilen. Die jeweils aktuellen Bestimmungen zur Aufnahme in die Grundschule erhalten wir vom Schulamt.

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Rotes Kreuz (Erste Hilfe) Alle Mitarbeiterinnen haben an einem Lehrgang für Erste Hilfe oder einem Kurs für Erste Hilfe am Kind teilgenommen. Zur Auffrischung werden die Lehrgänge in regelmäßigen Abständen wiederholt.

Verschiedene Schulen im Rahmen der Ausbildung Wir bieten Praktikanten der verschiedenen Schulen die Möglichkeit einen Einblick in die Kindergartenarbeit zu bekommen und begleiten auch die Ausbildung in den Berufen Erzieherin und Kinderpflegerin. Die Zusammenarbeit erfolgt durch Gespräche, Besuche der Praxislehrkraft im Kindergarten, Kleingruppenangebote der Praktikanten in den jeweiligen Gruppen, Beurteilungen durch das pädagogische Personal usw.

Öffentlichkeitsarbeit Verschiedene Veranstaltungen, die wir durchführen, werden auch von der Öffentlichkeit genutzt. Dazu zählen Elternabende, Martinszug sowie Sommerfest und Abschlussandacht. Wir beteiligen uns auch an religiösen Festen der Pfarrgemeinde und pflegen Kontakt zu den verschiedenen Kurkliniken an unserem Ort. Um die Bevölkerung über diese Aktivitäten zu informieren, geben wir Fotos und kurze Berichte an die Presse weiter.

Örtliche Vereine Des Weiteren besteht eine gute Zusammenarbeit mit den örtlichen Vereinen im Rahmen der verschiedenen Feste und Feiern.

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7. Der sanfte Übergang in den Kindergarten Schnuppertag Sie können Ihrem Kind die Eingewöhnung erleichtern, in dem sie schon vor dem eigentlichen Kindergarteneintritt an einem „Schnuppertag“ teilnehmen. Den Termin hierfür erhalten Sie beim Einführungselternabend.

Der erste Kindergartentag Beim Einführungselternabend steht fest, in welche Gruppe Ihr Kind aufgenommen wird. Oft ist der erste Kindergartentag für die Eltern belastender als für die Kinder. Bitte bereiten Sie sich und Ihr Kind auf eine kurzzeitige Trennung vor! Ein kleines Kuscheltier kann in den ersten Tagen über den Trennungsschmerz hinweg helfen. Für die Kinder unter 3 Jahren und auch für Kinder, denen der Übergang in den Kindergarten schwerer fällt, hat sich ein stufenweiser Einstieg bewährt. Das bedeutet, die Kinder bleiben am Anfang nicht die volle Stundenzahl im Kindergarten sondern werden früher abgeholt. Die verbleibende Zeit im Kindergarten wird dann nach und nach erhöht.

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8. Zum Schluss

Erzähle mir und ich vergesse. Zeige mir und ich erinnere mich. Lass es mich tun und ich verstehe. (Konfuzius 555-473 v. Chr.)

Impressum Konzeption des katholischen Kindergartens „St. Andreas“, Bad Gögging 7. Auflage, Juli 2012 Herausgeber: Kindergartenteam

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Konzeption