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kinderdiplomat.at Die unabhängigste Ideenbörse Österreichische Post AG Info.Mail Entgelt bezahlt

Das gesamte Magazin wird auf der Homepage „www.kinderdiplomat.at" per Video vorgelesen.

M A G A Z I N Ausgabe Nr. 01/2011

Kinderbericht

Zeichenwettbewerb Hippotherapie


Inhalt / Impressum

LIVE MUSI K

INHA

LT

Der „Kinderdiplomat“ 3 Über Glück und ein glückliches Leben 4 Die Cranio Sacral-Methode 6 Gerd - Zenmeister 6 Zeichenwettbewerb 7 Kinderbericht

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Mit-mach-Rätsel 9 7 Pflanzenwunder

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1 Wie Buchstaben schmecken können 1 Künstlerportrait 12 Das Mandolinenorchester Salzburg 13 Geschützte Pflanzen in Salzburg 14 Hippotherapie 15 Tipp 16

IMPRESSUM Herausgeber: Wolf-gang J. Doettl Georgenberg 100/1 / A-5431 Kuchl Telefon: (+43) - 0650 - 941 33 22 E-mail: info@wolf-gang.at www.kinderdiplomat.at und www.wolf-gang.at Titelfoto: Musikalische Lesung im Medizinischen Zentrum Vigaun, Nov. 2010 ©Karin Deinhamer Redaktion: Andrea Edl Beiträge: Andrea Edl, Andrea Maier, Gerd Valentinelli, Antonia Breckner, Ana MAS, Giorgio Simonetto, Thesy Feichtinger-Zrost, Andreas Thomasser Layout&Design: Karin Deinhamer Auflage: 2.500 Das gesamte Magazin ist auf „www.kinderdiplomat.at” in hör- und sehbarer Version abrufbar. Für den Inhalt verantwortlich ist der Herausgeber.

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H E R AU S G E B E R - Wo l f - g a n g , d e r Ki nd e rd i p l o m a t

Portrait: Wolf-gang J. Doettl eine unsagbare Inspirationsquelle für alle jene, die dieses schlummernde Potential erkennen. Kinder sind die Eltern von morgen! Um ExpertInnen diversester Bereiche einer größeren Öffentlichkeit vorzustellen, vor allem aus der Bildung, Kunst und Kultur, Natur, Gesundheit, dem Sozialen oder dem Politischen, rief ich die unabhängigste Ideenbörse Österreichs ins Leben. Dadurch eröffnen sich neue Möglichkeiten der Vernetzung.

Name:

Wolf-gang Josef Doettl

Geburtsdatum:

Mittwoch, 10. Mai 1967

Geburtsort: Familienstand: Sternzeichen: Hobbies:

Hallein verliebt, Vater einer Tochter Stier schlafen, lachen, lieben, singen, träumen, wünschen ...

Die Eltern von morgen: Kinder Es war mir stets ein Anliegen, hinter die Kulissen zu blicken und meiner Neugier nachzugeben. Es ist sehr beglückend, die Welt aus den neugierigen Augen eines Kindes zu betrachten, das auf vielen (Um-)wegen lernt. Auf Umwegen habe ich meine Vorliebe für Literatur, Musik und Reiselust zum Ausdruck gebracht. Bei Studienreisen nach Asien, Nordafrika, Ost- und Südeuropa und Engagements in mehr als 400 Orten in Österreich, Deutschland und Italien (als www.wolf-gang.at) habe ich am meisten gelernt. Als Erwachsene/r wird Mann/Frau oder Mutter/Vater stets durch seine/ihre Sprösslinge (heraus)gefordert. Als politisch interessierter und engagierter Mensch hat mich der Begriff „Kinderdiplomat“ gefunden. Bezeichnend ist, dass die UN-Kinderrechtskonvention (KRK) bis heute immer noch nicht in der österreichischen Verfassung verankert wurde. Außerdem gibt es bis dato europaweit keine professionelle Institution, die sich durchgreifend um die Thematik „Kind“ bemüht. Kinder reflektieren das soziale Umfeld, sind also nicht nur Spiegel der Erwachsenenseele, sondern auch

Dank gebührt den Menschen, die sich in der 1. Ausgabe dieser Zeitung dazu bereit erklärt haben, ihr Wissen, ihre Energien und ihre Zeit einzusetzen, damit diese Idee auch zur Realisation kommen konnte. Besonders danke ich auch meiner Mitarbeiterin Karin für das gelungene Layout und web-design sowie allen Sponsoren, die dieses Vorhaben unterstützt haben. Mein Wunsch ist es, neue zeitlose Wege einzuschlagen und visionäres Denken zu fördern, da es mir weniger um die Erreichung eines Ziels geht, als darum, jede einzelne Zwischenetappe anzuerkennen. Denn: „Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur die Titelseite.“ Mit kinderfreundlichen Grüßen, den besten Wünschen für alle bevorstehenden Feierlichkeiten im Dezember, Jänner und Februar, bis zur nächsten Ausgabe von www.kinderdiplomat.at im März 2011.

VORSCHAU

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JUNI

2011

Lebensfreude mit Samba: Vinicius Anthroposophie: Günter Neureiter Heilkraft der Musik: Ernst Sommerauer im raum der stille: Hertha Derflinger rtikel einen A h e c u a e si lden si Wenn len, me gang.at l o w n e schreib ir: info@wolf m i e b sich

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Andrea Edl - ARTIKEL

Über Glück und ein glückliches Leben: „Sei achtsam, gegenwärtig, liebe und tu was DU willst.“

Der Himmel pflantzet mein gelücke, Er lacht mich freundlich an durch tausend holde blicke. Er macht aus winter frühlings-zeit … Christian Hofmann von Hofmannswaldau (1616-1679)

Tappenkarsee in den Radstädter Tauern, 1768 m Seehöhe (gilt als größter Bergsee des Niederen Tauern) Das Wort Glück kommt vom mhdt. Ausdruck „g(e)lücke“ (um 1160) und bezieht sich auf das Gelungene, leicht Erreichte. Zunächst ist es wichtig zwischen Glück haben und glücklich sein zu unterscheiden (luck/happiness). Glück haben bezieht sich auf eine Momentaufnahme im Leben – sich einfach großartig zu fühlen und eins mit der Welt zu sein. Glücksmomente wie mit einem Kind zu spielen, verliebt zu sei, intensives Naturerleben oder mit Freunden zu lachen, führen dazu, dass wir eine Ansammlung dieser Momente als Glück betrachten, welches wir in unserer Erinnerung immer wieder auskosten können. Ein glückliches Leben hingegen hat nichts zu tun mit günstigen Fügungen oder Glücksmomenten: es meint eine Grundhaltung. Diese Grundhaltung setzt sich aus den eigenen guten Gedanken und einem sinnhaften Tun zusammen. Tenor ist es, jeden Tag mit Freude zu verbringen - mit oder ohne Glücksmomenten.

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„Denn, um glücklich zu sein, fordert es beim Menschen nicht bloß, dass er wohl versorgt sei, sondern auch, dass er glaube, er sei’s“ . (J. H. Pestalozzi) Die Grenzen unserer Gedanken sind die Grenzen unserer Welt. Wir können uns jedoch unseren Glaubensmustern und Überzeugungen und den oft schon in der Kindheit tief ins uns gepflanzten Programmen, nach denen wir mehr oder minder gut funktionieren, bewusst werden. Dann ist es einfach, einen vollkommenen, dauerhaften Zustand intensiver Zufriedenheit zu erreichen und im Einklang mit dem eigenen Leben und der Umwelt zu leben. Glück ist erlernbar, genauso wie alte Einstellungen und Muster gelöst werden können, um sie durch konstruktivere zu ersetzen. Ein bewusster Mensch übernimmt Verantwortung für sein eigenes Sein und weiß, dass er/sie sich jeder Zeit ändern kann. Wer erkennt, dass er/sie selbst der Schmied des

eigenen Glücks ist, wer weiß, wer er/sie ist und nach welchem SINN gestrebt werden soll, besitzt bereits eine selbstverantwortliche Lebensanschauung. Zu einer klugen Lebensführung ist nur fähig, wer seine Emotionen wahrnehmen, steuern und voraussehen kann. Glücksgefühle sind keine Zufälle, sondern die Folge richtiger Gedanken und Handlungen. Von einem strengen Prinzip von Ursache und Wirkung sind VertreterInnen von der antiken Philosophie (wie Marc Aurel) bis hin zur modernen Neurowissenschaft (wie Gerald Hüther) überzeugt. Unser gewohntes westliches Denken betont oft den Wert der richtigen Entscheidung. Folgende Annahme ist ein Irrglaube: „Wenn ich X nur schon hätte, dann könnte ich endlich glücklich sein!“ Es kommt mehr darauf an, dass wir gute Gewohnheiten in uns verankern, als auf die äußeren Umstände, weil diese auch bis die tiefsten Strukturen Einfluss nehmen:


ARTIKEL - Andrea Edl

sie formen die Seele. Es ist essentiell sich selbst zu ändern, weil wir mit einer zum Glück bereiten Seele auch die äußeren Umstände besser im Griff haben bzw. viel leichter verändern können. Unsere Wahrnehmung vom Glück hängt weniger von den äußeren Umständen ab, als von der Art der Emotionen, die wir durch unsere Gedanken selber hervorrufen. Allerdings genügt eine einmalige Anstrengung nur in den wenigsten Fällen, seine eigene Empfindungsweise zu ändern. Ist es nicht erstaunlich, dass wir bereit sind, viel für äußere Umstände zu tun (Status, Karriere, Kinder und so weiter), doch wenn es darum geht, dass unser Dasein glücklicher werde, wir mit unserer Energie seltsam knauserig sind? Glück ist erlernbar, weil wir unser Gehirn immer wieder umprogrammieren können. Du bist der Meister deines Universums: Du bewegst die Figuren im Spiel!

Biografie: Die Soziologin, Philologin, NLPlerin, Kräuterpädagogin und Mystikerin Andrea Edl verbindet soziale, kulturelle, ökologische und geistige mit konkreten individuellen Anliegen. Sie war lange im internationalen Bildungsbereich tätig. So erarbeitete und setzte sie eine Reihe von Bewusstseinstrainings um, die sich mit Identitätsbildungsprozessen befassen. Seit Jahren führt sie thematische Bewusstseinstrainings durch, die von Gendertrainings bis hin zu sprachlichen, interkulturellen und ökologischen Themen reichen, wobei der Fokus immer auf den verbindenden Elementen liegt. In ihren Vorträgen und Workshops lehrt Andrea Menschen im Jetzt zu leben, wobei sie westliche und fernöstliche Methoden verknüpft. Für jede Zielgruppe geeignet: Andreas Vortrags-, Trainings- und Workshopangebot: * Glück & ein erfülltes Leben * Die Ökokritik * Identität, Lebens- & Weltanschauung * Interkulturelles Bewusstseinstraining * Gendertraining * 7 Pflanzenwunder

Für weitere Infos ist Andrea Edl erreichbar unter: E-mail: andrea.edl@sbg.ac.at • Telefon: 0676-650-02-20 Zitate Pflege Deine Urteilskraft! Sie allein kann dich davor bewahren, dass Ansichten entstehen, die mit der Natur und der Beschaffenheit eines vernünftigen Wesens im Widerspruch stehen. Sie aber verlangt von uns Enthaltung von vorschnellen Urteilen, Wohlwollen im Verkehr mit den Menschen und Gehorsam gegenüber den Göttern. - Marc Aurel Das Leben , gemeinhin Glück, hängt von den guten Gedanken ab, die man hat. - Marc Aurel Wir brauchen nicht mehr Geld, wir brauchen nicht mehr Erfolg oder Ruhm, wir brauchen nicht den perfekten Körper oder nicht einmal den perfekten Partner – genau jetzt, in diesem Augenblick, haben wir ein Bewusstsein, das die vollständige Grundausrüstung darstellt, um vollständiges Glück zu erlangen. - Aus: „Die Regeln des Glücks“ von S.H. dem Dalai Lama und Howard C. Cutler Das Glück ist ein Schmetterling. Jag ihm nach, und er entwischt dir. Setz dich hin, und er lässt sich auf deiner Schulter nieder. - Anthony de Mello Das Glück entflieht uns, wenn wir hinter ihm herrennen. In Wahrheit kommt das Glück von innen. - Mahatma Gandhi (1869 - 1948) Unglück wird zum Glück, wenn man es bejaht.

- Hermann Hesse (1877 - 1962)

Das Glück besteht nicht darin, dass du tun kannst, was du willst, sondern darin, dass du immer willst, was du tust. - Leo N. Tolstoi (1828 - 1910)

7 Literaturanregungen zu diesem Thema Aurel, Marc. Selbstbetrachtungen (Frankfurt a. M. und Leibzig: Insel Verlag, 1992) Coelho, Paulo. Der Alchimist (Zürich: Diogenes Verlag, 1996) Grün, Alselm. Das große Buch der Lebenskunst (Freiburg: Herder, 2006) Koisser, Harald. Warum es uns so schlecht geht, obwohl es uns so gut geht (Wien: Orac/Verlag Kremayr & Scheriau KG, 2009) Tolle, Eckhart. Jetzt! Die Kraft der Gegenwart: Ein Leitfaden zum spirituellen Erwachen, 19. Aufl. (Bielefeld: J. Kamphausen Verlag & Distribution GmbH, 2008) Yogananda, Paramahansa. An der Quelle des Lichts: Einsichten und Inspirationen, um den Herausforderungen des Lebens zu begegnen (Los Angeles: SRF, 2006) Gibran, Hajjar. Der Prophet kehrt zurück, Hörbuch Ausgabe, (Hamburg, HHV GmbH, 2009)

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Andrea Maier / Gerd Valentinelli

Cranio Sacral: Wie die Eltern, so die Kinder von Andrea Maier

Die körperorientierte Cranio Sacral Heilkunst ist eine ganzheitliche, sanfte Behandlungsmethode zur Wiederherstellung des körperlichen und seelischen Gleichgewichts durch Harmonisierung des gesamten Organismus. Der Begriff Cranio Sacral setzt sich aus dem griechischen Wort cranio(Schädel) und dem lateinischen Terminus sacrum (das Heilige) zusammen, das in der Anatomie für das Kreuzbein benutzt wird. Diese Methode ist aus der Osteopathie heraus entstanden. Sie geht auf den amerikanischen Arzt

William Garner Sutherland zurück, der bereits in den 1930igern Forschungsergebnisse veröffentlichte, die eindeutig belegen, dass sich der Mensch wohlfühlt, wenn die Hirn- und Rückenmarksflüssigkeit im Rhythmus pulst. Durch seine/ihre speziell geschulte Wahrnehmungsfähigkeit spürt der/die hoch sensibilisierte TherapeutIn Unregelmäßigkeiten im Rhythmus der Hirn- und Rückenmarksflüssigkeit entlang der Wirbelsäule bis zum Kreuzbein auf. Mit sanft-rhythmischer Grifftechnik werden die Selbstheilungs-

prozesse im Körper angeregt, die Durchblutung wird gefördert, Verspannungen lösen sich und eine tiefgreifende Heilung wird angeregt. Schädel und Kreuzbein miteinander verbunden bilden das Zentralnervensystem. Blockaden im Zentralnervensystem nach Traumata, Schlaganfällen oder Schockerlebnissen, die auch mit starken Emotionen wie Angst, Trauer oder Zorn einhergehen, wirken sich auf verschiedenste Weise auch körperlich und seelisch aus.

Diese spezifische Behandlung des Cranio-Sacralen-Systems (Schädel, Wirbelsäule, Kreuzbein, Membranen, Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeiten u.a.) hat sich bei folgenden Krankheitsbildern und Beschwerden besonders bewährt:

• Konzentrations-, Lern- und Sprachschwierigkeiten • Schreibabys, Entwicklungsstörungen jeglicher Art, Hyperaktivität oder Stress und dessen Folgeerscheinungen

• Schwangerschafts- und Menstruationsbeschwerden und psychosomatischen Krankheitsbildern • Schlafstörungen, Depressionen und Migräne • Gehörsturz und Tinnitus, aber auch Augenleiden • Muskelverspannungen, Kiefergelenksbeschwerden, Rücken- und Schulterschmerzen, sowie Störungen in der Motorik und Fehlhaltungen

• Rheumatischen Erkrankungen • Cranio Sacral stärkt das Immunsystem und wird auch zur Vorbeugung von Krankheiten angewandt. Es hat sich gezeigt, dass Kinder aufgrund ihrer hohen Sensibilität oft Überlastungserscheinungen ihrer Eltern aufnehmen. Sie integrieren den elterlichen Stress in ihr System, auch den Stress, der durch ein Krankheitsbild verursacht wird, welches mittels kinesiologischer Tests eruiert werden kann. Somit sollte zuerst an eine Stresskorrektur, wenn möglich, beider Elternteile gedacht werden, denn jede Korrektur von den Eltern wirkt positiv auf die Kinder. In meiner langjährigen Erfahrung hat sich ein Zusammenspiel zweier Therapeuten aus diesen Bereichen bewährt. Die Genesung der Eltern lässt in vielen Fällen eine Behandlung des betroffenen Kindes hinfällig werden. Die ursprüngliche Juristin, Andrea Maier, ist seit 1997 augebildete Body-Workerin in cranio-sacral-Balancing (München) und cranio-sacrale Biodynamik (Schweizer Schule für Körpertherapie). Auch ist sie seit 1995 ausgebildete Kinesiologin. Kontakt über die Redaktion.

Gerd Valentinelli ist Zenmeister. Er hält Vorträge über Selbsterkenntnis für alle Zielgruppen. Auch Kindern zeigt er für unsere Zeit ungewöhnliche Wege zu innerer Freude und Ausgeglichenheit. In seinem kostenlosen Meditationsangebot in Hallein und Salzburg eröffnet er Menschen individuelle Zugänge zum „Jetzt“. Somit führt er Menschen hin zu innerer Ruhe, Klarheit und Gelassenheit. Mehr dazu auf seiner Homepage: www.gerdosho.com

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ZEICHENWETTBEWERB

☺ Die Gewinner ☺ Volksschule Radweg – 9560 Feldkirchen/Kärnten

1. Preis EMILYE, 2. Klasse bekommt ein Buch „Karls Umzug in die große Stadt New York“

2. Preis RAPHAEL, 3. Klasse erhält eine CD „Wurzels Winterwunder“

3. Preis SANDRA, 1. Klasse gewinnt einen Kugelschreiber „Kinderdiplomat“

29. Oktober 2010

Weitere Gewinner: Lukas L., Melanie, Noel, Lukas, Elias, Marcel, Killian, Nikola, Luki, Hannes, Lukas R., Marco, Nicolas, Dominik, Mathias, Miriam, Sophie, Vanessa L., Michelle, Pia, Maria, Nena, Marina L., Maya U., Jenny, Stefanie, Johanna, Nici, David und Selina

Herzlichen Dank für eure Teilnahme und bis bald

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KINDERBERICHT von Alina-Luana

Herbstferien 2010 in Ägypten

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M I T- M A C H - R Ä T S E L

Music traditionell & Lyrics by Wolf-gang Bilder & Idee von Mag. Sabine Riedler

MIT-MACH-RätSel Wo verbringt Karl am liebsten seine Freizeit? A) im Zimmer B) am Teich Die richtige Antwort einfach per E-mail an info@wolf-gang.at schicken. Jeder Teilnehmer bekommt ein kleines Geschenk und vielleicht gewinnst du das Buch „Karls Umzug in die große Stadt New York“.

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A n d r e a u n d Wo l f - g a n g - K I N D E R G A R T E N & V O L K S S C H U L P R O J E K T

7 Pflanzenwunder

„Jede/r ist an jedem Tag Teil der Lösung.“ Andrea und Wolf-gang

Pflanzendiplomatin Andrea studierte Soziologie, Sprachen und Human Resources Development, lebte viele Jahre in den Benelux Staaten und den USA und war beruflich im internationalen, vor allem akademischen und sozialen Bereich tätig. Ihre große Liebe zu Kultur, Natur und den Menschen führte sie zu ihrer Dissertation über die Ökokritik, die Literatur und Umwelt verbindet, und zur Ausbildung als diplomierte Kräuterpädagogin. Kinder liegen Andrea besonders am Herzen: „Kinder sind wie Pflanzen, aus deren Frucht sich das Leben neu entfaltet ... sie sind die Baumeister von morgen.“ Was ist Pflanzendiplomatie? Pflanzen sind unsere Lebensgrundlage. Alles ist EINS und alles ist mit allem verbunden. Durch diese Erkenntnis geht die Achtung vor allen Wesen und allem Sein einher. Was ist mir als Kräuterpädagogin wichtig? Es gibt kein Un-Kraut! Vor dem Haus, am Wegesrand, auf der Wiese oder im Wald gibt es eine Unzahl von Wildfrüchten, Wildgemüsen und Wildkräutern zu entdecken: zum Essen, Trinken, Basteln oder einfach zum Anschauen. Ich möchte traditionelles ethnobotanisches Wissen, verbunden mit dem Erkenntnisstand von heute, an Interessierte auf unkonventionelle Weise weitergeben. So soll das Verständnis für die Natur erhöht und die Achtung vor allem Leben und im Speziellen vor den Pflanzen und deren Artenvielfalt angeregt werden. Nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene lernen nachhaltig durch Erfahrung über die fünf Sinne (sehen, riechen, tasten, schmecken, hören). Was inspirierte Andrea und Wolf-gang zur Zusammenarbeit? Auch die Pädagogik belegt seit langem die nachhaltige Sinnhaftigkeit des spielerischen Lernens in Kombination mit direktem Erleben durch phantasievolle Geschichten und Musik. Anknüpfungen an die Alltagserfahrungen der einzelnen Lernenden sind unsere umweltdidaktischen Ausgangspunkte. Der Mensch wird immer ein Teil der Natur bleiben! Seit der Antike bis heute setzten sich WissenschafterInnen, KünstlerInnen und Menschen jeglicher Bereiche mit den Phänomenen der Natur auseinander, die uns bis heute ständig neue Rätsel aufgibt. Die Entfremdung von der Natur führt zu seelischer Unausgeglichenheit, die sich vor allem in den ständig wachsenden Ballungsgebieten deutlich niederschlägt. Das größte Geschenk, das wir unseren Kindern machen können, ist, ihnen Wege aufzuzeigen, sich selbst in der Natur wiederzuerkennen. Die Natur ist eine Triebfeder zur körperlichen, geistigen und seelischen Selbstentfaltung. Sie ist gleichbedeutend mit Freiheit und Gesundheit. Das Programm: „Die 7 Pflanzenwunder“ Unser Programm mit Geschichten, Liedern und Praxisbezug eröffnet Kindern liebevoll den Zugang zu bekannten Pflanzen wie der Brennnessel, dem Gänseblümchen, der Ringelblume oder dem Löwenzahn. Ziel ist es, das Publikum für die Natur zu begeistern und die Achtung vor allen Lebewesen zu fördern. Kindern wird anhand von einzelnen Pflanzen erklärt, was man essen kann und wo man es unbedenklich pflücken darf. Ohne das Wort Ökologie zu benutzen, werden die Kinder durch Lieder und andere kreative, umweltdidaktische Mittel subtil mit den Wechselbeziehungen in der Natur vertraut gemacht.

Bei Interesse Buchungen unter: Andrea Edl: andrea.edl@sbg.ac.at • Telefon: 0676-650.02.20 Wolf-gang Doettl: 7Pflanzenwunder@wolf-gang.at • Telefon: 0650-941.33.22 www.wolf-gang.at oder www.kinderdiplomat.at

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LEGASTHENIE - Antonia Breckner-Machac

Wie Buchstaben schmecken können Spielen mit Buchstaben

Unsere Kinder, die Kinder des 21. Jahrhunderts, brauchen eine andere Erziehung, einen anderen Weg, ihnen Dinge näher zu bringen, um sich selber helfen zu können. Kinder mit Defiziten sind die Kinder, welche mehr Selbstvertrauen brauchen, und dies nur mit einer anderen Strukturierung des Kindergartens und der Schule erreichen. Kinder wollen forschen, wollen ergründen, eigene Theorien haben. Sie wollen keine vorgefertigte Bildung einfach abschauen. Sie wollen eigene Wege finden, etwas zu erfahren, zu begreifen. Wir, als Erzieher, müssen vieles in Frage stellen und uns fragen: •„Ist es noch kindgerecht, was wir den Kindern anbieten?“ •Sollen wir uns mehr als Begleiter einbringen? •Sollen wir uns mehr mit dem Begreifen der Kinder auseinandersetzen? •Sollen wir die Kinder und ihre Kindheit nicht vor Zugriffen, herzloser, nur nach Bildung orientierter Erzieher und Lehrer schützen? Es ist wichtiger die Kinder in ihrem Kind sein so zu stärken, dass sie für ein Leben voller Ereignisse vorbereitet sind. Damit sie im Leben kreativ bleiben und das Leben meistern. Legasthenie ist kein Grund sich aufzuregen, nur ein Grund umzudenken. Umdenken müssen Eltern, Lehrer und Erzieher. Wichtig ist das Fördern von Anfang an. Wir alle leben mit Buchstaben und auch im Kindergarten sollten Buchstaben schon interessant sein. Kinder haben an allem Interesse, was um sie geschieht. In meiner Arbeit als Kindergärtnerin gilt der Grundsatz: „Wenn ein Kind an Buch-

Antonia Breckner-Machac Auffang 45 A-5231 Schalchen Telefon: (+43) 0664-5376213 Biografie: Dipl. Pädagogin – 57 Jahre Dipl. Lebenslehrerin Dipl. Mentaltrainerin

staben Interesse zeigt, soll man ihm das nicht verwehren, man hat sogar die Verpflichtung, im Spiel und Spaß, auch dies dem Kind näher zu bringen. Die anderen Kinder werden, wenn sie auch kein besonderes Interesse an Buchstaben haben - wie man es zumeist bei legasthenen Kindern beobachtet - ohne Druck, mitgerissen!“ Uns schmecken Buchstaben aus Schlagsahne, wir pausen diese ab, wir formen sie in Sand, wir essen sie in einer Buchstabensuppe. Ich kann behaupten, wenn Kinder etwas erforschen wollen, dann können es auch Buchstaben sein! Es ist wichtig zu erkennen, dass das Kind 100 Wege hat, 99 nehmen wir ihnen. Das Kind ist eine Gesamtheit und auch so zu behandeln. Geben wir ihnen die 99 wieder zurück und erkennen 100 Möglichkeiten an, denn es gibt sie doch, sagt das Kind.

Neue Wege in der Pädagogik, im Kindergarten und in der Schule sind schon lange angesagt!

Leben ist eine Kunst. Leben zu genießen soll man lernen – Die Kunst zu sein. Kreativwerkstätte überall zu verschiedenen Themen: •Seminare – Vorträge •Workshop – Einzelgespräche •Natur und Wanderreisen •Begleitung •Körper-Geist und Seele trainieren

Wenn Du Dein Leben überdenkst, sollst zu sagen: „Ich habe gelebt“ Nicht – „Ich wurde gelebt!“: So melde Dich und wir sprechen und gestalten Leben.

Weitere Information unter: www.legasthenie.at

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Ana MAS - PORTRAIT

Die Künstlerin Ana MAS Ana MAS

in Salzburg geboren Studium der Publizistik und Kommunikationswissenschaften und der Politologie in Wien freie Journalistin und Pressefotografin Studium an der Akademie der Bildenden Künste Wien und an der Hochschule für Angewandte Kunst bei Oswald Oberhuber, Adolf Frohner und Peter Weibel Für Weibel hat sie auch als Assistentin gearbeitet. Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland u.a. in Dresden, London und New York 2003 startete sie mit Alessandro Venuti (Etra - arte contemporanea Udine) und der Società Dante Alighieri das Projekt at.it, einer Kollaboration österreichischer und italienischer Künstler. MAS Primordiale Malerei bezeichnet Peter Weibel als „avanciertes territorium artis“ und „als Weg in neue Zonen“. MAS Post Dot Pop und Post Life Paintings deuten auf die noch immer stereotypen Rollenbilder, die das Weibliche auf seine sexuelle Rolle fixieren und zum Konsumprodukt degradieren. MAS-Arbeiten werden durch eigene und „fremddigitale“ Medien (z.B. efjay, RAF, BAKIP-SchülerInnen) nachhaltig erweitert.

AUSSTELLUNGEN und PROJEKTE (Auswahl) 2010 2009 2008

2007

2006 2005

www.anamas.at

2004

12

2003 2002 2001 1998

1996 1978 bis

Strange Case of Prof. Strasser & Miss MAS: echtZeit: (k)eine abrisswand in schülerhand, Atelier MAS temporär, Künstlerhaus Sbg. MAS temporär, Kunstverein Werfen POST DOT POP GIRLS, Quadrato dell’arte, Udine Expanded Fotografie / Video / Installationen Raum 313, Salzburg UNA LINEA NON É UNA CONFINE Castello di Susans, Commune di Majano / UD Gusswerk Salzburg POST DOT POP – LeMonelle - Openspace, Gemona / UD Expanded Fotografie / Video / Installationen SARDINIAUNICUM, Alghero Prof. Strasser & Miss MAS: Art Event ‘LoL’, LSR Salzburg / Etra Udine at.it.cross-over, Salzburg Greentower at.it.(f)light - Salzburg Airport Blick A, Blick B - Salzburger Kunstverein at.it.energie, Salzburg AG ansichten, BV Berchtoldvilla alt/neu, BV Berchtoldvilla at.it.7x7, Salzburg Miramed Projekt at.it Salzburg / Udine CROMOSOMICA MAS, Fiera Udine PRIMORDIALE, Fiera Udine Expanded Primordial Fotografie PRIMORDIALE, Kulturrathaus Dresden KOLLABORATIONEN, Salzburger Kunstverein PRIMORDIALS - Outstanding London, D.Essex Exhibitions MAS BELGRAVIA, London IDYLLE - Kunst im öffentlichen Raum, Wien xMAS goes NYC - Paul & Shark, New York Dialogische Bild-Text-Dichtungen TEN YEARS AFTER - Universität Salzburg - ACP Erweiterte Fotografie / Installationen 1983 WAHRNEHMUNG ALS BILD DER FORM Erweiterte Fotografie, Malerei, Objekt Teilnahme an verschiedenen Gruppenausstellungen HS für Angewandte Kunst, Galerie nächst St. Stephan, Wien


PORTRAIT - Ana MAS

ÜBER Ana MAS UND IHRE PRIMORDIALE WELT von Giorgio Simonetto Wenn Peter Weibel, einer der angesehensten und einflussreichsten Kunst- und Medienkritiker rät, Ana MAS auf ihrem Weg in ein avanciertes territorium artis zu folgen, dann zahlt es sich aus genauer hinzuschauen. Worin besteht dieses „anders sein als die herkömmliche Kunst“ bei Ana MAS? Der entscheidende Hinweis kommt von Weibel selbst, der neben Expressionismus und wilder Malerei der 80er Jahre auch den Begriff Art brut in Verbindung mit MAS bringt. Die spontane, ursprüngliche Kunst, die frei von hochkulturellen Einflüssen und bewusster Karriereplanung aus einem rein kreativen Drang entsteht. Für Jean Dubuffet waren es die gesellschaftlichen Außenseiter, für MAS ist die Kinderzeichnung die Quelle, aus der sie sich ihre figurativen Stilmittel, das Alphabet ihrer Bildersprache ausleiht. In den Arbeiten von Ana MAS sieht man Engel und Teufel, Könige und Königinnen, Menschen und Tiere, so wie sie vielleicht auch Kinder zeichnen würden. Und doch die Syntax, nach welcher sich diese Symbole zusammensetzen, ihre chromatischen Werte

weisen auf kompositorische Raffinesse und höchsten künstlerischen Anspruch hin. Die virtuose Zusammenstellung von auf die wesentliche Urform reduzierten Zeichen dient der komplexen Wiedergabe grosser Zusammenhänge. Die auf den ersten Blick kindlichen Darstellungsmittel beziehen sich auf jene Dimension, in der für das Kind die Grenzen zwischen dem eigenen Ich und der Welt noch nicht völlig ausgebaut sind, und es durch eine direktere Verbindung am Leben des Ganzen teilnehmen kann, bevor die Sprache, die persönliche Erfahrung, das analytische Denken und die Gesetze der Zivilisation die Persönlichkeit prägen. Das ist es wohl was Ana MAS mit Primordial meint - jenes avancierte Territorium Artis, in dem sie sich bewegt. MAS künstlerische Herausforderung besteht also darin, durch Stilmittel und Anregungen aus dieser Dimension, ein eigenes Weltbild und eine vollkommen eigene Chiffre zu entwickeln. MAS Bilder reduzieren die komplexen Widersprüche unserer Welt auf lesbare Symbolkonstellationen. Ihre kompositorisch harmonischen, aber hintergründig provokativen

Aufstellungen von Engeln und Teufeln, Königen, Menschen, Kindern und Tieren sind Archai, Urprinzipien und Hauptakteure des großen Kreislaufs des Lebens. Als Gegenstück stellen sich ihre primordialen Heldinnen, die androgynen Engelwesen oder Wasserfeen dar. Um mit Weibels Worten zu enden, „Wer MAS auf diesem Weg in neue Zonen folgt, wird eine Welt kennen lernen, von der er glaubt, sie gekannt zu haben, um nun festzustellen, dass er sie nicht genug kannte und auf neue Art und Weise kennen lernt.“

Das Mandolinenorchester Salzburg Die Anfänge des Mandolinenorchesters Salzburg reichen bis in die Nachkriegsjahre des ersten Weltkriegs zurück, aber seinen großen Aufschwung erlebte das Mandolinenorchester Salzburg erst, als Sepp Nissl 1952 sein Halleiner Orchester mit dem Salzburger fusionierte. Sepp Nissl war Komponist und Musiklehrer in Hallein. Er schuf über 200 Orchesterwerke und zahlreiche Bearbeitungen gängiger Orchesterliteratur. Die begabtesten seiner Schüler vergrößerten das Orchester ständig. Es wurden regelmäßig Konzerte veranstaltet und Rundfunkaufnahmen im Radio Salzburg gesendet. Seit 1976 leitet Mag. Gerhard Heitzinger das Mandolinenorchester Salzburg. Mit ihm trat eine neue Generation von begeisterten Musikanten dem Mandolinenorchester bei. Das Repertoire wurde durch den damals jungen Dirigenten (geb. 19.8.1956 in Salzburg) durch verschiedenste Arrangements, auch unter Einbeziehung von Gesangsolisten (vor allem Tenöre), aber auch Instrumentalisten (Gitarre, Blockflöte, Violine, u.a.m.), erweitert und mit großem Erfolg an den verschiedensten Orten, überwiegend im Salzburger Land aufgeführt. Besonders erfolgreich war die Zusammenarbeit mit dem Amadeus-Chor, mit welchem 1989 die „Balalaikaklänge“ auf Musikkassette entstanden.

Ebenfalls mit dem Amadeus-Chor folgte im Mozartjahr 1991 eine Aufnahme von beliebten und bekannten Werken von W. A. Mozart, die ebenso wie die Balalaikaklänge zuvor mehrmals aufgeführt wurden. Die Aufführung des „Mozartprogrammes“ in der großen Aula der Universität, die schon öfters Schauplatz von Konzerten des Mandolinenorchesters war, bildete den Auftakt zu alljährlich stattfindenden Konzerten für den Pensionistenverband Österreichs.Seit dem Umbau der großen Aula 2003 findet dieses Konzert im großen Saal des Mozarteums mit großem Erfolg statt. Ebenso jährlich gastiert das Orchester seit 1997 regelmäßig in Puch, Oberalm und Hallein. Derzeit besteht das Orchester aus ca. 20 MusikerInnen, 8 Mandolinen, 3 Mandolen, 6 Gitarren, Bass, Akkordeon und Schlagwerk. Neben dem traditionellen Repertoire (Folklore aus Süd- bis Osteuropa, besonders aus Italien und Spanien), werden auch Zupfmusik aus dem Barock, der Romantik und der Klassik musiziert. Kontakt: Mag. Gerhard Heitzinger, 5411 Oberalm, Am Gangsteig 2 Tel: +43-(0)624-58 64 02, E-mail: gheitzi@hotmail.com

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Geschützte Pflanzen in Salzburg - BUCHTIPP

Geschützte Farn- und Blütenpflanzen in Salzburg Artenverlust auch in Salzburg Der in Mitteleuropa dramatisch voranschreitende Artenschwund macht auch vor dem Bundesland Salzburg nicht Halt. Die Zielsetzung für das Biodiversitätsjahr 2010, den Artenschwund zu stoppen oder wenigstens zu verlangsamen, konnte trotz aller Bemühungen nicht erreicht werden. Die Hauptursache für das Verschwinden zahlreicher heimischer Tier- und Pflanzenarten, die zum Teil noch vor wenigen Jahrzehnten in Hülle und Fülle vorhanden waren, ist der Verlust an Lebensräumen. Allein im Bundesland Salzburg sind mehr als 40 % aller vorkommenden Farn- und Blütenpflanzen gefährdet oder bereits ausgestorben.

Viele der gesetzlich geschützten Pflanzen sind zugleich auch Heilpflanzen. Das Besammeln stellt aber in den wenigsten Fällen eine echte Gefährdungsursache für die Bestände dar. Dies gilt zum Beispiel für Kalmus, Echten Speik, Arnika und Sonnentau. Letztgenannte Pflanze wurde früher gegen Warzen, Hühneraugen, Sommersprossen, Asthma und Rachenentzündung verwendet. Diese unauffällige „fleischfressende“ Pflanze wurde auch Bullenkraut genannt.

Mosaikstein zum Erhalt der Artenvielfalt Diese alarmierende Zahl war der Hauptbeweggrund, rechtzeitig zum Biodiversitätsjahr eine Broschüre zu erstellen, die neben den kompakt zusammengefassten Gesetzesund Verordnungstexten erstmals eine detaillierte und mit aussagekräftigen Farbfotos versehene Beschreibung jeder der 256 in Salzburg gesetzlich geschützten Pflanzenarten enthält. Den Autoren ist es gelungen, wirklich alle Pflanzenraritäten im Bundesland Salzburg abzubilden. Denn nur was man kennt, schätzt man und kann man auch schützen! Ziel der Broschüre ist es, auch dem Nicht-Botaniker sowie Kindern, Jugendlichen, im Naturschutz tätige Personen und sonstigen Naturinteressierten in leicht verständlicher Weise die Schönheiten und Raritäten unserer Natur näher zu bringen. Das Wecken des Bewusstseins für Wert und Schutzwürdigkeit dieser besonderen Pflanzen stellt einen wichtigen Mosaikstein zum Erhalt der Artenvielfalt dar.

Inhalt Dieses Buch ist der optimale Begleiter für Ausflüge in die Natur. Die von Fachexperten erstellte Broschüre enthält neben den eindrucksvollen Fotos und klaren Bestimmungsmerkmalen für jede Pflanzenart Angaben über aktuelle Gefährdungsursachen und den Gefährdungsgrad laut Roter Liste der Farn- und Blütenpflanzen Salzburgs. All diese Daten sowie die vollständigen Gesetzes- und Verordnungstexte sind zusätzlich in kompakter Form und in Tabellen zusammengefasst und ermöglichen so ein rasches und sicheres Auffinden der gesuchten Art innerhalb der farblich gekennzeichneten Schutzkategorien. Darüber hinaus beinhaltet die Broschüre detaillierte Begriffsbestimmungen und ein genaues Register. Um einem möglichst breiten Spektrum von Lesern gerecht zu werden, wurde unter Bedachtnahme auf fachliche Richtigkeit bewusst auf eine allzu wissenschaftliche Formulierung vor allem der Pflanzenbeschreibungen verzichtet.

Das Handbuch ist für 12,- Euro erhältlich bei: Salzburger Landwirtschaftliche Kontrolle GmbH (SLK), Maria-Cebotari-Straße 3, 5020 Salzburg, Tel.: 0662/649583, E-mail: andreas.thomasser@slk.at

Soeben erschienen: „Geschützte Pflanzen in Salzburg - Erkennen und Bewahren“. Thomasser A., Bedek W., Nowotny G., Pilsl P., Stöhr O., Wittmann H. 2010: 1. Aufl., Salzburg, SLK, 74 Seiten, ca. 250 Farbbilder.

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A RT I K E L - Th e s y Fe i c h t i n g e r -Z ro s t

> HIPPOTHERAPIE < WAS IST HIPPOTHERAPIE? Unter Hippotherapie versteht man eine spezielle physiotherapeutische Maßnahme, die bei behinderten und kranken Personen das Pferd und dessen dreidimensionale Rückenbewegung unter medizinischen Gesichtspunkten einsetzt. Der direkt auf dem warmen, bewegten Pfederücken sitzende Mensch muss ständig auf dessen Bewegungen reagieren. Die Therapeutin achtet besonders auf die Stellung und Mobilität des Beckens, des Rumpfes und der Extremitäten. Durch diese rhythmischen, sich ständig wiederholenden Bewegungen wird der Muskeltonus (= Spannungszustand der Muskulatur) günstig beeinflusst. Keine andere physiotherapeutische Behandlung bietet die Möglichkeit, sich in aufrechter Haltung mit fremden Beinen durch den Raum bewegen zu können! So können Bewegungsabläufe gelernt und geübt werden. Gleichgewicht, Koordination, Atmung und natürlich die gesamte Sensorik und Psyche werden in der Hippotherapie angesprochen.

Die kleine Karolin strahlt vor Freude. Sie sitzt hoch oben auf dem Therapiepferd Poco und befiehlt „Poco Schritt“ und schon geht das Pferd los. Dabei muss sich das Mädchen konzentrieren und gut aufpassen, dass sie nicht nach hinten kippt. „Poco halt“. Als das Pferd brav stehen bleibt, ist es für Karolin schwierig, nicht nach vorne zu fallen. Wenn ihr Therapiepferd gleichmäßig dahingeht, kann sie inzwischen schon gut das Gleichgewicht halten. Das war nicht immer so, denn Karolin ist seit ihrer Geburt körperlich beeinträchtigt. Ihre Muskeln gehorchen nicht wie bei einem gesunden Menschen und so konnte sie zu Beginn der Hippotherapie nur gemeinsam mit der Therapeutin auf dem Pferd sitzen. Mit der Zeit besserte sich ihre Aufrichtung, sodass die Therapeutin nun neben Karolin und dem Pferd hergeht, sie sichert und ab und zu ein wenig korrigiert. Der Rollstuhl, der neben der Aufstiegsrampe steht, ist während der Hippotherapie vergessen. „Das Pferd leiht mir die Beine und ist außerdem mein bester Freund“. Wenn Karolin absteigt, sind ihre Beine deutlich lockerer und das Sitzen mit geradem Rücken fällt viel leichter. Das hält dann auch einige Tage an und wirkt sich mit der Zeit äußerst positiv auf ihren ganzen Bewegungsapparat und ihre Entwicklung aus.

THESY FEICHTINGER-ZROST Leitende Physiotherapeutin im Ambulatorium für Entwicklungsdiagnostik und Therapie der Lebenshilfe Salzburg Vorsitzende der ARGE Hippotherapie in Österreich Physio-Bobath-Hippotherapeutin Lehrwart für Behindertenreiten Tel.: 0043-676-403 70 73 • E-mail: hippo@inode.at • A-5020 Salzburg • Elsenheimstraße 20 Weiter Infos unter: www.hippo-salzburg.at

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