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Gesch채ftsbericht 2007


Gesch채ftsbericht 2007


Inhalt Vorwort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7 Bericht des Aufsichtsrats . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8 Darstellung Gesch채ftsverlauf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9 Wirtschaftliche Lage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10 Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung Dienstleistungen und Produkte

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Informationen aus der Datentankstelle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20 Marketingaktivit채ten 2007

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Bilanz 2007 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27 Gewinn- und Verlustrechnung 2007 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30 Jahresabschluss zum 31. Dezember 2007 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31 Best채tigungsvermerk (Wirtschaftspr체fungsgesellschaft) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33 Aufsichtsrat . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34 Gesellschafterversammlung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35 Organigramm . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36 Impressum

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Vorwort

Im Gleichschritt mit dem technischen Fortschritt Als IT-Dienstleister ist unser Geschäft Wissen zu erzeugen, als Nutzen für unsere Kunden. Das ist der Sinn unserer Dienstleistung in Kombination mit unseren Produkten. Neustes Beispiel ist die Produkterweiterung im Bereich Sitzungsmanagement mit Mandatos, so heißt die Komplettlösung für modernes E-Government. Kurzum Papier wird überflüssig. Heute ist es längst modern, einen Laptop zu haben und immer „on“ zu sein, unterwegs genauso wie im Büro. Die Magdeburger Stadträte gehören seit der Einführung von Mandatos zu den modernsten Deutschlands. Sie arbeiten seit dem 6. Dezember 2007 online. Schwere Aktentaschen und dicke Papierordner gehören der Vergangenheit an. Schnellere Arbeitsabläufe, kaum Papier, wenig Aufwand für die Veröffentlichung von Dokumenten, fortlaufende Ergebniseinpflege und umfassendere Informationen sind nur einige erwähnenswerte Vorteile. Wie genau die Einführung in der Landeshauptstadt Magdeburg abgewickelt wurde, können Sie in unserem Geschäftsbericht auf Seite 20 nachlesen. Mir bleibt nur noch zu sagen: Seien Sie „on“!

Ihr Dr. Michael Wandersleb

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Bericht des Aufsichtsrats Im Geschäftsjahr 2007 hat sich der Aufsichtsrat in drei Sitzungen über die Lage und die Entwicklung der Gesellschaft sowie über bedeutende Geschäftsvorfälle informiert und konnte sich von der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung überzeugen. Der Aufsichtsrat hat dabei die ihm nach Gesetz und Gesellschaftsvertrag zugewiesenen Aufgaben wahrgenommen. Der Jahresabschluss und der Lagebericht der Kommunalen Informationsdienste Magdeburg GmbH zum 31. Dezember 2007 wurden durch die Deloitte & Touche GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Magdeburg geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Der Aufsichtsrat hat den vorgelegten Jahresabschluss zur Kenntnis genommen. Nach abschließender Beratung werden keine Einwände erhoben. Der Aufsichtsrat empfiehlt der Gesellschafterversammlung, den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2007 mit einem Jahresgewinn in Höhe von 413.855,28 EUR festzustellen und diesen nach Beschlussfassung der Gesellschafterversammlung an die Landeshauptstadt Magdeburg auszuschütten. Weiterhin empfiehlt der Aufsichtsrat der Gesellschafterversammlung, dem Geschäftsführer und den Mitgliedern des Aufsichtsrates Entlastung zu erteilen. Der Aufsichtsrat dankt dem Geschäftsführer und allen Mitarbeitern für die geleistete Arbeit und den erfolgreichen Abschluss des Geschäftsjahres 2007.

Olaf Czogalla Vorsitzender des Aufsichtsrats 1. April 2008

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Darstellung Geschäftsverlauf Die KID begann ihre Geschäftstätigkeit mit dem 1. Januar 1999. Der Gegenstand des Unternehmens war und ist das Erbringen informationstechnischer und beratender Dienstleistungen aller Art für die Landeshauptstadt Magdeburg, sonstige Kommunalverwaltungen, kommunale Unternehmen im Land Sachsen-Anhalt sowie für weitere Kunden aus Wirtschaft und Verwaltung sowie der Betrieb und die Überwachung des bestehenden Übertragungsnetzes und der Telekommunikations-Anlagen für die Verwaltung der Landeshauptstadt.

6. Einführung eines neuen Finanzverfahrens in mehreren Eigenbetrieben der Landeshauptstadt Magdeburg.

Nach wie vor ist die Landeshauptstadt auf der Grundlage eines Rahmenvertrages vom 1. Oktober 1999 „Hauptkunde“ der KID Magdeburg GmbH.

9. Information der Kommunen in Sachsen-Anhalt im Rahmen von Veranstaltungen über weiterführende Projekte zur elektronischen Kommunikation im Melde- und Personenstandswesen.

Die Aktivitäten der KID Magdeburg GmbH waren im Geschäftsjahr 2007 schwerpunktmäßig Folgende:

7. Pilotierung und Überführung in den Wirkbetrieb des Arbeitsplatzes für Mandatsträger zur papierlosen Ratsarbeit (Mandatos-Lösung) für die Mitglieder des Magdeburger Stadtrats. 8. Betrieb eines Intermediärs zum elektronischen Meldeaustausch für die Mehrheit der Kommunen Sachsen Anhalts.

10. Weiterer Ausbau des Kundenservices einschließlich der Durchführung einer vierten Umfrage zur Kundenzufriedenheit.

1. Vorbereitung und Aufbau werthaltiger Partnerschaften zur Realisierung von Synergieeffekten. 2. Erfolgreiche Durchführung eines Rezertifizierungsaudits zum Erhalt der Zertifizierung nach ISO/IEC 27001 (Einführung und Anwendung eines Managementsystems für Informationssicherheit). Die KID hat das Zertifikat gültig bis 18.07.2010 erhalten. 3. Aktualisierung der Datensicherungseinrichtung CentricStor der KID. 4. Einführung neuer Technologien und Virtualisierungstechniken zur besseren Ressourcenauslastung im Rechenzentrum der KID. 5. Vorbereitende Arbeiten im Zusammenhang mit der geplanten Einführung des Neuen Kommunalen Haushalts- und Rechnungswesen bei der Landeshauptstadt insbesondere die Einrichtung und Bereitstellung eines Testsystems und die Durchführung der Schulungen für das Expertenteam.

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Wirtschaftliche Lage Die KID Magdeburg GmbH hat im Jahr 2007 ihre Bemühungen stark darauf ausgerichtet, die IT-Dienstleistungen von interessierten Kommunen in ihrer Gesamtheit zu übernehmen beziehungsweise andere kommunale IT-Dienstleister als Partner zu gewinnen, um zukünftig Synergieeffekte durch Zentralisierung und Standardisierung erreichen zu können. Angesichts der Tatsache, dass den kommunalen Kunden der KID zunehmend geringere Mittel für ihre Dienstleistungserbringung zur Verfügung stehen, war und ist es Aufgabe der KID, kostenintensive Geschäftsprozesse in der öffentlichen Verwaltung mit Hilfe der IT wesentlich effizienter zu gestalten.

satzziel leicht unterschritten, gleichzeitig damit aber auch an Kosten gespart wurde. Weiterhin führten die im Zusammenhang mit dem Komplettumzug der KID Magdeburg GmbH ausgehandelten Sonderkonditionen für das Jahr 2007 zu Kosteneinsparungen beziehungsweise zusätzlichen Erträgen, so dass ein weit höheres Ergebnis als geplant erzielt wurde.

Leistungseinsparungen bei den Kommunen führten im Jahr 2007 allerdings bei der KID ebenfalls zu Umsatzreduzierungen, sodass das Um-

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens stellt sich im Jahresabschluss 2007 wie folgt dar:

2007

3.303.268,84 Euro

2006

2.931.858,66 Euro

Eigenkapital

2005

2.456.807,59 Euro

2004

2.854.249,27 Euro

2003

3.111.723,77 Euro

2002

3.395.275,65 Euro

Umsatzerlöse

2001

10

3.240.850,67 Euro

2007

7.391.879,81 Euro

2006

7.777.203,35 Euro

2005

7.631.128,30 Euro

2004

7.835.263,02 Euro

2003

7.364.387,33 Euro

2002

7.521.331,38 Euro

2001

6.341.261,50 Euro

in Mio

Ihre Kompetenz als IT-Komplettdienstleister im öffentlichen Sektor konnte die KID im Jahr 2007 im kommunalen Markt weiter stärken und damit nicht zuletzt zum Erhalt von Arbeitsplätzen in der Region beitragen.

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Die Umsatzerlöse haben sich im Geschäftsjahr 2007 um TEUR 386 (-5,0 %) auf TEUR 7.391 (Vorjahr: TEUR 7.777) reduziert. Ursache für diese Entwicklung sind im Wesentlichen Leistungsreduzierungen des Hauptkunden. Dagegen sind die Umsatzerlöse gegenüber Eigenbetrieben und gegenüber Dritten insgesamt gestiegen. Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Erträge um TEUR +313 wirkt sich positiv auf die operative Ertragslage der Gesellschaft aus. Die Ursachen hierfür liegen hauptsächlich in Bauzuschüssen im Zusammenhang mit dem Bezug des neuen Mietobjekts sowie in der Veränderung von Betriebsvereinbarungen mit dem Ziel der Personalkostenreduzierung, die im Jahr 2007 zur Auflösung von Personalrückstellungen führten. Die rückläufigen Materialaufwendungen sind auf die verringerte Leistungserbringung zurückzuführen. Die im Berichtsjahr um TEUR 354 reduzierten Personalkosten sind darin begründet, dass im Vergleich zum Vorjahr keine neuen Abschlüsse von Altersteilzeitverträgen vorgenommen wurden. Die Abschreibungen sind auf Grund der getätigten Investitionen leicht gestiegen. Diese Entwicklung wird sich in den Folgejahren fortsetzen, da der Ersatz für bereits abgeschriebenes Anlagevermögen zunehmend erforderlich wird. Das um TEUR 35 verbesserte Finanzergebnis in Höhe von TEUR 94 (Vorjahr: TEUR 59) ist insbesondere auf den Anstieg der zur Verfügung stehenden liquiden Mitteln aufgrund zurückgestellter Investitionen zurückzuführen. Die operative Ertragslage der Gesellschaft hat sich im Geschäftsjahr 2007 verbessert, was in dem auf TEUR 810 (Vorjahr: TEUR 434) gestiegenen Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit zum Ausdruck kommt. Aufgrund des Verbrauches steuerlicher Verlustvorträge sowie Anpassungen der Steuerrückstellungen für Vorjahre sind im Berichtsjahr Ertragsteuern von TEUR 396 (Vorjahr: TEUR -42) angefallen. Durch die angefallenen Ertragsteuern ist das Jahresergebnis auf TEUR 414 (Vorjahr: TEUR 475) gesunken.

Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 596 erhöht. Auf der Aktivseite liegt die Ursache hauptsächlich im gestiegenen Bestand an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Anlagevermögen und Finanzmittelbestand begründet. Auf der Passivseite führte neben einem um TEUR 225 gestiegenen Fremdkapital im Wesentlichen auch das im Berichtsjahr erzielte positive Jahresergebnis von TEUR 414 zu einer höheren Bilanzsumme. Die Gesellschaft verfügt über eine gute Liquidität, die Zahlungsfähigkeit war jederzeit gesichert. Das Nettogeldvermögen (Finanzmittelfonds zuzüglich kurzfristige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände abzüglich kurzfristiger Rückstellungen und Verbindlichkeiten) zum 31. Dezember 2007 beträgt TEUR 2.289 (Vorjahr: TEUR 2.144). Beim Nettogeldvermögen ist aber zu berücksichtigen, dass Investitionen zurückgestellt wurden und diese in den nächsten Jahren zu Liquiditätsabflüssen führen werden. Das Eigenkapital zum 31. Dezember 2007 beträgt TEUR 3.303 (Vorjahr: TEUR 2.932), was einer Eigenkapitalquote von 57,7 % (Vorjahr: 57,2 %) entspricht. Wesentliche Finanzinstrumente für die Gesellschaft stellen die kurzfristigen Forderungen, die liquiden Mittel sowie die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen dar. Das Bonitäts- und Ausfallrisiko ergibt sich aus der Gefahr, dass Geschäftspartner ihren Verpflichtungen nicht nachkommen können und dadurch ein Vermögensverlust entsteht. Derartige Risiken sind durch Wertberichtigungen bereits berücksichtigt. Ausfallrisiken sind relativ gering, da größter Kunde der Gesellschaft die Landeshauptstadt Magdeburg ist. Durch das Mahnwesen der Gesellschaft wird sichergestellt, dass die offenen Forderungen zeitnah überwacht werden.

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Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung Neben neuen gesetzlichen Regelungen für kommunale Verwaltungen, die sich zunehmend auf den IT-Bereich auswirken und technologische Veränderungen sowie steigende fachliche Anforderungen verlangen, üben sinkende Finanzbudgets in den Verwaltungen gleichzeitig einen ständig zunehmenden Kostendruck auf die kommunalen IT-Dienstleister aus. Die Einführung und Umsetzung neuer Technologien bleiben für einen IT-Dienstleister ein ständiges Erfordernis. Die regelmäßige Überprüfung der Leistungsfähigkeit der IT-Infrastruktur, die Gewährleistung der Datensicherheit und die Optimierung der IT-Prozesse haben gravierenden Einfluss auf die Tätigkeit des Unternehmens. Dabei spielen Wirtschaftlichkeit und Kostensenkung gerade für ein Rechenzentrum eine entscheidende Rolle. Um allen Anforderungen gerecht zu werden, erweist sich zunehmend eine Bündelung von IT-Ressourcen als notwendig. Vor der KID Magdeburg GmbH stehen deshalb 2008 insbesondere nachfolgende Aufgaben, die zur Sicherung des Unternehmens mit einer erfolgreichen Tendenz in der Umsatz- und Ergebnisentwicklung gelöst werden müssen: 1. Fortführung des Aufbaus werthaltiger Partnerschaften zur Realisierung von Synergieeffekten 2. Weitere Verbesserung der internen Organisation und Optimierung des Ressourceneinsatzes 3. Durchführung von Preis-Leistungs-Vergleichen mit anderen kommunalen IT-Dienstleistern 4. Fortführung der Prüfung und Neugestaltung der Prozessabläufe nach ITIL (IT Infrastructure Library-Standard für IT-Serviceunternehmen) und ISO 9001 5. Marktausbau: Weitere Steigerung des Umsatzes bei gleichzeitiger Kostenoptimierung

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6. Ausbau des Kundenservices und der Kundenzufriedenheit Für 2008 rechnen wir wieder mit einem positiven operativen Ergebnis sowie einem Jahresüberschuss. Geschäftsführung Magdeburg, den 4. März 2008 Kommunale Informationsdienste Magdeburg GmbH


Dienstleistungen und Produkte


Dienstleistungen und Produkte Dienstleistung

Dienstleistung

Personalabrechnungsverfahren PAISY

Standortatlas WebKIS

Die KID Magdeburg GmbH unterstützt ihre Kunden bei allen Fragen der Personalabrechnung. Dabei stützt sie sich auf das bewährte Personalabrechnungsverfahren „PAISY“ (Personalabrechnungs- und Informationssystem der Firma ADP). Dieses Unternehmen hat sich seit 1970 erfolgreich am Markt behauptet. In Deutschland sind rund 1100 PAISY-Installationen im Einsatz und fast jeder fünfte Arbeitgeber in der Bundesrepublik Deutschland rechnet mit PAISY monatlich die Löhne und Gehälter von mehr als sieben Millionen Arbeitnehmern ab.

Ein großer Teil der von öffentlichen Verwaltungen, Politik, Wirtschaft und Bürgern erzeugten oder benötigten Informationen haben räumlichen Bezug.

Dienstleistung Mandatos – Ihr mobiles Büro für perfekte Zusammenarbeit Informationsaustausch für Mandatsträger ist die Basis erfolgreicher Arbeit. Wichtige Notizen, Termine, Kontakte oder E-Mails bewegen sich im Netzwerk der Kompetenzen. Mit Mandatos, so heißt die Komplettklösung für modernes E-Government, verschaffen sich Ratsmitglieder einen spürbaren Produktivitätsschub. Er ist intuitiv zu bedienen, rasch verständlich und sympathisch einfach. Authentifizieren, kommunizieren und organisieren geht mit leichter Hand. Der Softwarebaustein ProGOV und ein qualifiziertes Zertifikat der Sparkassen-Finanzgruppe ermöglichen die digitale Signatur und damit eine sichere und authentifizierbare Kommunikation.

Dienstleistung Elektronische Archivierung OS.5|ECM In verwaltenden Organisationseinheiten stehen heute umfangreiche Informationen in Anwendungen, Datenbanken und Archiven zur Verfügung. Diese für das Unternehmen wesentlichen Informationen müssen zum richtigen Zeitpunkt, am richtigen Ort, den richtigen Personen in der richtigen Form zur Verfügung stehen. Nur so kann Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit gesteigert werden.

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Mit Hilfe der neuen Internettechnologien kann jeder – ob Gemeindebediensteter, Bürger oder Unternehmer – schnell, einfach und unbürokratisch die für ihn relevanten Informationen abrufen. Der Anwender benötigt keine teure oder schwierig zu erlernende Spezialsoftware mehr, sondern außer Internetnutzung und Browser nur noch einen (passwortgeschützten) Zugang zu entsprechend aufbereiteten Daten. Eine Auswertung großer Datenmengen aus unterschiedlichen Quellen und Sachgebieten in kürzester Zeit ist möglich.

Dienstleistung E-Vergabe/ELBE Mit E-Vergabe werden Produkte und Dienstleistungen webbasiert ausgeschrieben und Angebote anschließend vollautomatisiert mit Hilfe von Preis- und Entscheidungsmatrizen bewertet. Durch Bedarfsstandardisierung und -bündelung wird somit zeitaufwändigen Ausschreibungsverfahren ein Ende gesetzt. Mit dem mehrsprachen- und mehrwährungsfähigen Bestellsystem ELBE gehören Ressourcen bindende Bestellvorgänge der Vergangenheit an, ganz gleich, ob es um die Beschaffung von Gemeinkostenmaterial, A-B-C-Teilen oder Dienstleistungen geht. Der gesamte Bestellprozess von der Bedarfsmeldung über das Genehmigungsverfahren bis zur Rechnungslegung wird durch Automation vereinfacht und drastisch verkürzt.


Dienstleistung KID-Kommunikationsplattform Die KID-Kommunikationsplattform ist eine bewährte, kosteneinsparend und skalierbare Softwarelösung für die Zusammenarbeit, Kommunikation und das E-Learning. Mit der KID-Kommunikationsplattform werden Reisekosten reduziert, die Zeit bis zum Vermarkten beschleunigt, das Mitarbeiterkapital maximiert, die ergebnisorientierte Kommunikation verbessert und die effektive Reichweite über das Unternehmen hinaus zu Angestellten, Kunden, Partnern und Lieferanten erhöht. Die Plattform ist internetbasiert, ermöglicht die Nutzung von Voice over IP (VoIP) und hat den besonderen Vorteil, dass man an keinen bestimmten Raum mehr gebunden ist und sich von überall per Internet zu virtuellen Besprechungen und Trainings einloggen kann.

Die Stärke von „5-IN-1“ • iMentoring für Einzel-Tutoring und Beratung • iMeeting für kleine Gruppen-Beratungen und Videokonferenzen • iClass für konzeptionelle oder kenntnisvermittelnde Ereignisse • iSeminar für Kommunikation mit Hunderten von Teilnehmern • iCast für live oder on-demand-Kommunikation mit Tausenden von Teilnehmern

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Dienstleistungen und Produkte Dienstleistung OSCI-Infrastruktur Seit dem 1.1.2007 werden zwischen den über 5000 Meldebehörden in der Bundesrepublik Deutschland Rückmeldungen und Fortschreibungen in elektronischer Form ausgetauscht. Die gesetzliche Rahmenbedingung dafür war die Novellierung der Ersten Bundesmeldedatenübermittlungsverordnung vom 25.6.2006. Im Rahmen der E-Government-Aktivitäten der KID Magdeburg GmbH zum Aufbau einer Plattform zur sicheren Kommunikation über offene Netze wurden die Vorraussetzungen für OSCI-basierte Kommunikation geschaffen und erfolgreich in Betrieb genommen. Die technischen Grundlagen für diese Kommunikation liefern die Standards OSCI-Transport und OSCI/XMeld. Ziele dieser vom Gesetzgeber getriebenen E-Government – Initiative sind die Kostenreduzierung und die Erhöhung der Qualität der vorhandenen Melderegister. Darüber hinaus werden die Vorraussetzungen für weitere Kommunikationsstrecken sowohl im Meldewesen als auch in angrenzenden Bereichen geschaffen. Die KID hat in enger Zusammenarbeit mit dem Bürgerservice der Landeshauptstadt Magdeburg recht frühzeitig die Initiative für den Einsatz der OSCIbasierten Technologien ergriffen. Bereits seit Anfang 2006 wurden die entsprechenden technischen Komponenten bei der KID aufgebaut. Im Rahmen der Realisierung eines landesweiten Pilotprojektes mit mehr als 40 Kommunen unter der Leitung eines Fachgremiums der drei sachsenanhaltinischen kreisfreien Städten Dessau, Halle und Magdeburg und auf Grund des gemeinsamen Engagements der am Pilotprojekt teilnehmenden Kommunen, der Firma HSH (Hersteller des Einwohnermeldeverfahrens MESO), der beteiligten Institutionen des Landes Sachsen-Anhalt und nicht zuletzt der KID konnte ein erfolgreicher Echtbetrieb zum 1.1.2007 sichergestellt werden. Die KID stellte nicht nur Postfächer auf dem notwendigen Intermediär zur Verfügung sondern leistete auch jede Menge Unterstützung bei allen auftretenden Fragen und Problemen in den Meldebehörden. Besonders bemerkenswert ist, dass der Aufbau einer Clearingstelle in Sachsen-Anhalt

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nicht notwendig wurde, dass heißt, dass alle Meldebehörden in Sachsen-Anhalt tatsächlich selbstständig automatisiert elektronisch nach OSCI-Standard kommunizieren. Auf dem Intermediär der KID werden derzeit Postfächer für 63 Meldebehörden des Landes Sachsen-Anhalt, was einen Einwohneranteil von über 60 Prozent repräsentiert, betrieben. Auf der OSCI-Plattform der KID wird Software der Firmen bremen online services und Procilon eingesetzt. Unter Nutzung elektronischer Zertifikate unterschiedlicher, dem Zweck entsprechender Klasse, werden Informationen signiert, ver- und entschlüsselt, so dass diese Informationen über öffentliche Netze, wie das Internet, datenschutzrechtlich sicher, also BSI-konform, übermittelt werden können. Am 1.7.2007 trat die Kreisgebietsreform Sachsen-Anhalt in Kraft. Damit einher ging eine landesweite Neuvergabe der amtlichen Gemeindeschlüssel, welche die Grundlage der Adressierung von OSCI- Nachrichten bildet. Gleichzeitig begann deutschlandweit die Einführung des einheitlichen Steuermerkmals im Meldewesen. Bei der Gestaltung der erfolgreichen Umsetzung beider Maßnahmen nahm die KID Magdeburg GmbH gemeinsam mit dem Bürgerservice der Landeshauptstadt Magdeburg an der landesweiten Planung und Unterstützung der Kommunen teil. Im Rahmen der Ausweitung der OSCI-basierten Kommunikation auf andere Bereiche und Fachverfahren wurde 2007 die zertifikatsbasierte hochsichere Anbindung der Home Offices der Stadträte der Landeshauptstadt Magdeburg an das Ratsinformationssystem Session realisiert. Für diese Anwendung wurde die Zusammenarbeit mit zwei weiteren Kommunen angebahnt. Des weiteren spielt die OSCI-basierte Kommunikation bei den in 2007 von der KID Magdeburg GmbH initiierten eGovernment Projekten „Sicherer und Rechtsgültiger Gewerbedatenaustausch“ und Aufbau eines Meldeportals für Sachsen-Anhalt eine wichtige Rolle.


Software

Software

Leistungserfassung zur produktorientierten Steuerung LEIPOS

Ratsinformationssystem Session/SessionNet

• Erfassung der Zeitaufwendungen der Mitarbeiter für Produkte der Verwaltung • Verbuchung erfolgt wahlweise tages- oder monatsgenau • Erfassung nichtproduktiver Arbeitszeitanteile (Krankheit, Urlaub etc.) möglich • variable Zuordnung der Produkte der gesamten Verwaltung zur persönlichen Leistungserfassung • Mitarbeiter werden einer oder mehreren Kostenstellen zugeordnet • gesonderte Erfassung der Leistungen auf angeordnete Überstunden • Option: Erfassung einer zweiten Leistungsmenge (Stück, Anzahl etc.) • zweistufiges Freigabeverfahren • eingebaute Plausibilitätsprüfungen • spezielle Funktionen für Kostenstellenverantwortliche und zentrales Controlling • internes Nachrichtenmodul zu Informationszwecken • Erläuterungen der Bebuchungsobjekte durch Steckbrief

Überall dort, wo Menschen in Sitzungen Entscheidungen treffen, über Vorlagen beraten, abstimmen und Beschlüsse fassen, das Ganze in Form von Niederschriften nicht nur dokumentieren, sondern auch von jedem Punkt der Erde kontrollieren, kann Session/Session Net, die komplette Werkzeugsammlung für alle Prozesse des Sitzungsmanagements, zum Einsatz kommen. Es umfasst: • Vorlagenbearbeitung • Sitzungsplanung, Durchführung und Nachbereitung • Beschlusskontrolle • Aufwandsentschädigung • Online Informationsdienste für unterschiedliche Nutzung im Intranet, Extranet und Internet.

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Dienstleistungen und Produkte Software

Software

Internetportale mit Redaktionssystemen

Hochbauamt Controlling System HOCOS

Redaktionssysteme (Content-Management-Systeme) sind die Lösung zur Pflege stets aktueller und umfassender Internetauftritte.

• DV-Lösung zur Rationalisierung des Verwaltungsmanagement im Hochbauamt

• kurze Projektlaufzeiten, geringer Arbeitsaufwand • Komplettsystem, keine Insellösung

• Integriertes System zur Haushaltsmittelplanung (Projekt/Sachkonto/Haushaltsjahr) • Ausschreibungsverwaltung, Auftrags- und Firmenverwaltung bis zur Abrechnung (Rechnungen)

• Bürgerservice rund um die Uhr • hohe personelle Entlastungen bei Standardvorgängen • Datenbank als Basis aller Informationen und als Instrument der Datenpflege • Bereitstellung Formularservice

Software – PRO VEKON Programm zur Vergabekontrolle

• Hochbauamtspezifische Komponenten, wie Kassenplan, Planungsaufträge, Honorarblätter, Objektverwaltung • Ämterübergreifender Einsatz entsprechend Funktionsplan (z. B. Haushaltsmittelplanung und Auftragsvergabe und -überwachung durch verschiedene Ämter) • Individuelle Erstellung von Schnittstellen zu anderen Programmen (z. B. Datenübergabe an das Kassensystem oder an die Vergabekontrollstelle)

• webbasierte Lösung • Umfangreiche Auswertungsmöglichkeiten • geeignet für Vergabekontrollstellen in öffentlichen Verwaltungen oder im Bereich Rechnungsprüfung • Aufbau einer zentralen Auftrags- und Vergabedatei • Vereinheitlichung und Auswertung der Datenerfassung erfolgt über eine einheitliche Firmendatei • durch Eingabe universeller Suchkriterien erfolgt ein schneller Zugriff auf gespeicherte Daten • vielfältige Recherche- und Auswertungsmöglichkeiten • Erzeugung vielfältiger Reports und Statistiken für den Vergabebericht • Funktionalitäten für Berechtigungsprüfungen sind hinterlegt

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Software Finanzsystem newsystem®kommunal Immer mehr deutsche Bundesländer und ihre Kommunen planen oder realisieren bereits den Umstieg auf die Doppik. newsystem®kommunal bietet die Möglichkeit, sowohl die herkömmliche kameralistische Haushaltsführung als auch die vom Gesetzgeber zukünftig geforderte kommunale Doppik abzubilden. Der weiche Übergang zwischen beiden Abrechnungssystemen ist für die Umstellungsphase der Kommunen vorteilhaft. Auch kommunale Betriebe können dieses System für ihr Rechnungswesen einsetzen.


Outsourcing

Unsere ganzheitliche

IT-Komplettlösungen

Betreuung

• Beratungsdienstleistungen zur Analyse und Beschreibung ihrer informations- und kommunikationstechnischen Anforderungen • Planung, Realisierung und Betrieb ihrer informations- und kommunikationstechnischen Infrastruktur • Hard- und Softwaresupport der Arbeitsplatz PC’s • Planung und Durchführung von IT-Outsourcingprojekten • Hosting von Anwendungen

• • • • • • • • •

Administration Planung, Beratung laufende Unterstützung Erstellung von Auswertungen nach Vorgabe durch den Kunden Lösung von Schnittstellenproblemen Aktualisierung und Weiterentwicklung der Anwendungen Anwenderschulungen Projektorganisation Hosting

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Informationen aus der Datentankstelle Magdeburger Stadtrat hat erstmals in Deutschland das elektronische Sitzungsmanagement „Mandatos“ eingeführt Ein besonderes Nikolausgeschenk machten sich die Stadträte Magdeburgs am 6. Dezember letzten Jahres. Auf ihrer Sitzung an diesem Tag führten sie als Vertreter der ersten Stadt in Deutschland das elektronische Sitzungsmanagement „Mandatos“ ein. Seither haben die meisten von ihnen einen Laptop vor sich stehen, müssen sich nicht durch Stapel von bedrucktem Papier kämpfen, sondern können dank elektronischer Hilfe während der Sitzung alle wichtigen Informationen, zurückliegende Beschlüsse, Vorlagen oder Stellungnahmen abrufen. Dieses System ist natürlich nicht nur für Kommunen geeignet, sondern auch für Unternehmen und Organisationen mit einer komplexen Gremienstruktur, wie beispielsweise Banken, Versicherungen und Hochschulen. Bis es im Magdeburger Stadtrat soweit war, lag vor uns ein gehöriges Stück Arbeit. Da gab es Workshops und Einführungen für die künftigen Anwender, so manch „alter Zopf“ musste abgeschnitten werden. Als besonders hilfreich hat sich bei der Einführung von „Mandatos“ erwiesen, dass von Mai bis September letzten Jahres 18 Stadträte in einer speziellen Projektgruppe das elektronische Sitzungsmanagement getestet haben. Ihre Erfahrungen und Hinweise wurden in das Programm übernommen. Damit war es nicht nur optimal auf die Bedürfnisse seiner Nutzer zugeschnitten, sondern diese Stadträte waren auch die eifrigsten Befürworter für die Einführung der neuen Technik. Deutlich bessere Informationen auf viel einfacherem Weg - das ist die Voraussetzung für qualifiziertere Entscheidungen zum Wohle der Stadt, also im Interesse jedes Bürgers. Dabei ist die Stadtratssitzung selbst nur ein kleiner Teil, denkt man nur mal an die Vorbereitung samt Anfragen und Vorlagen und die Einhaltung von Fristen. Ebenso wichtig ist die Nachkon-

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trolle, damit unter Dutzenden von Entscheidungen nicht irgend etwas aus dem Blickwinkel gerät. Wenn es zum Beispiel um Kindergärten geht, dann kann der Nutzer alle Beschlüsse, Reden, Festlegungen zu diesem Thema aufrufen. Selbst wer in der Sitzung nicht Online sein möchte, kann sich vorher in seiner Fraktion als einer Art Datentankstelle alles Notwendige herunterladen. Natürlich sind sensible Daten dabei, von denen man vielleicht nicht möchte, dass sie in unbefugte Hände geraten. Doch auch daran ist gedacht. So kann man mit der elektronischen Signatur nicht nur Dokumente elektronisch unterzeichnen, sondern auch dafür sorgen, dass außer einem selbst niemand an diese Daten herankommt. Zusammen mit der Stadtsparkasse Magdeburg haben wir solche Signaturkarten anfertigen lassen. Mit der Software allein ist es nicht getan. Hier sind Fachleute, IT-Experten wie wir von der KID Magdeburg GmbH gefragt, damit ein solches papierarmes Sitzungsmanagement-System nicht nur reibungslos läuft, sondern auch alle Erfordernisse der Datensicherheit erfüllt. Hinzu kommt der beträchtliche Aufwand der Datenpflege, den man als interessierter Laie ebenfalls nicht bewältigen kann. Nachdem der Magdeburger Stadtrat als erster in Deutschland mit „Mandatos“ arbeitet und Erfahrungen sammelt, sind wir sicher, dass demnächst auch andere Kommunen dahingehend ihre Arbeit verändern werden.


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Marketingaktivit채ten


Marketingaktivit辰ten 2007 Kundenzeitschrift Vier Ausgaben unserer Kundenzeitschrift SERVER erschienen im Jahr 2007

I

Messen I

KOMCOM Nord, die IT-Fachmesse f端r den Public Sektor 27.02.-28.02.2007 in Hannover

I

KOMCOM Ost, die IT-Fachmesse f端r den Public Sektor 13.11.-14.11.2007 in Leipzig

Kundenzufriedenheitsumfrage I

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Vom 4.12.-21.12.2007 wurde die nunmehr 4. Online-Umfrage zur Kundenzufriedenheit in der Landeshauptstadt Magdeburg durchgef端hrt


Auch im Jahr 2007 wurden Partner und potenzielle Kunden wieder durch umfassende Marketingmaßnahmen über die Leistungsfähigkeit der KID informiert.

Kundenveranstaltungen I

16.02.2007 Tag der offenen Tür in der KID, Vorstellung der neuen Büroräume und des Rechenzentrums nach dem Umzug im Dezember 06 / Januar 07

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(Bild 1)

I

26.03.-27.03.2007 Aussteller beim 44. Erfahrungsaustausch KoopA ADV in Dresden

I

25.04.2007 Aussteller bei der 5. Praxismesse der Hochschule Harz in Halberstadt

I

16.05.2007 OSCI/X-Meld-Veranstaltung im Foyer der KID in Magdeburg (Bild 2)

I

13.06.2007 Anwendertreffen PROZOZ Herten im Foyer der KID in Magdeburg

I

20.06.2007 Veranstaltung NKHR in Sachsen-Anhalt im Foyer der KID in Magdeburg

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(Bild 3)

3 I

29.11.-30.11.2007 Aussteller bei PROZOZ-Forum in Sindelfingen

I

13. und 19.12.2007 Gemeinsame Informationsveranstaltung AutiSta 2009 mit dem Verlag für Standesamtswesen im Foyer der KID Magdeburg (Bild 4) 4

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Bilanz


Kommunale Informationsdienste Magdeburg GmbH Jahresabschluss zum 31. Dezember 2007 Bilanz

AKTIVA

Vorjahr EUR

EUR

TEUR

A. ANLAGEVERMÖGEN I. Immaterielle Vermögensgegenstände Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte II. Sachanlagen 1. Technische Anlagen und Maschinen 2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau

583.874,91

637

1.112.064,93 1.695.939,84

769 135 0 904 1.541

5.298,42

6

848.072,87 211.361,22 52.630,84

B. UMLAUFVERMÖGEN I. Vorräte Waren

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2. Sonstige Vermögensgegenstände

III. Guthaben bei Kreditinstituten

C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN

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296.238,53 236.624,39 532.862,92

74 299 373

3.329.387,18 3.867.548,52

3.041 3.420

159.907,20

166

5.723.395,56

5.127


PASSIVA

Vorjahr EUR

EUR

TEUR

A. EIGENKAPITAL I. Gezeichnetes Kapital II. Kapitalrücklage III.Verlustvortrag IV. Jahresfehlbetrag

900.000,00

1.000

1.989.413,56

1.889

0,00

-432

413.855,28 3.303.268,84

475 2.932

1.763.354,16

78 1.401 1.479

598.465,56

283 321 604

58.305,00

112

5.723.395,56

5.127

B. RÜCKSTELLUNGEN 1. Steuerrückstellungen 2. Sonstige Rückstellungen

258.501,86 1.504.854,30

C. VERBINDLICHKEITEN 1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2. Sonstige Verbindlichkeiten

D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN

174.193,26 424.272,30

29


Kommunale Informationsdienste Magdeburg GmbH Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007

Vorjahr EUR

1. Umsatzerlöse 2. Sonstige betriebliche Erträge

3. Materialaufwand a) Aufwendungen für Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren b) Aufwendungen für bezogene Leistungen

4. Personalaufwand a) Löhne und Gehälter b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung

EUR

7.390.879,81 407.955.,34

EUR

7.798.835,15

7.777 95 7.872

1.692.997,97

482 1.229 1.711

539.890,84 1.153.107,13

2.430.751,67

2.789

2.996.436,09

561 3.350

5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen

740.775,92

718

6. Sonstige betriebliche Aufwendungen

1.652.939,83

1.718

7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

94.594,21

59

8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit

810.279,55

434

9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

395.985,13

-42

10. Sonstige Steuern

439,14

1

11. Jahresüberschuss

413.855,28

475

30

565.684,42


Jahresabschluss zum 31. Dezember 2007 1. Allgemeines Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung findet das Gesamtkostenverfahren Anwendung.

Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 91 (Vorjahr: TEUR 91) enthalten. Sämtliche Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 160 beinhaltet Auszahlungen für Aufwendungen des Folgejahres.

Die Immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Lineare beziehungsweise degressive Abschreibungen werden vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Zeitpunkt des Zugangs voll abgeschrieben. Die Nutzungsdauern richten sich grundsätzlich nach den steuerlichen Abschreibungstabellen, soweit wirtschaftlich keine andere Nutzungsdauer erforderlich ist.

Das Gezeichnete Kapital beträgt EUR 900.000,00. Am 26. Januar 2006 wurde die Herabsetzung des Stammkapitals der Gesellschaft von EUR 1.000.000,00 auf EUR 900.000,00 beschlossen. Der Herabsetzungsbetrag in Höhe von EUR 100.000,00 wurde der Kapitalrücklage zugeführt. Die Eintragung ins Handelsregister erfolgte zum 21. Mai 2007.

Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und liquide Mittel werden grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Falls Ausfallrisiken bestehen, wird dem durch Wertberichtigungen Rechnung getragen. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt. Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Art ermittelt und decken die ungewissen Verpflichtungen.

Die Kapitalrücklage resultiert im Wesentlichen aus der Sacheinlage der Landeshauptstadt Magdeburg. Die Steuerrückstellungen gliedern sich wie folgt auf:

31.12.2007 TEUR Gewerbesteuer 244 Körperschaftssteuer 14 Solidaritätszuschlag 1 259

Vorjahr TEUR 51 26 1 78

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

3. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus der Anlage zum Anhang ersichtlich. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bestehen in Höhe von TEUR 169 (Vorjahr: TEUR 20) gegen Gesellschafter. In den sonstigen

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Die sonstigen Rückstellungen beinhalten: 31.12.2007 TEUR Altersteilzeitverpflichtungen 645 Übriger Personalaufwand 241 Ausstehende Rechnungen 207 Abschluss- und Prüfungskosten 123 Garantie 74 Jubiläumszuwendungen 66 Tantieme 20 Übrige 129 1.505

Vorjahr TEUR 679 259 46 116 0 134 30 137 1.401

4. Sonstige Angaben Die Personalaufwendungen in Höhe von TEUR 2.996 (Vorjahr: TEUR 3.350) beinhalten mit TEUR 84 Aufwendungen für die Altersversorgung. Die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten beziehungsweise § 267 Abs. 5 HGB betrug 55 (Vorjahr: 54). Dabei handelt es sich ausschließlich um Angestellte.

Finanzielle Verpflichtungen: • langfristige Miet- und Leasingverträge (TEUR 4.710; Vorjahr: TEUR 4.690)

Geschäftsführer Die Dotierung der Altersteilzeitrückstellung erfolgte unter Zugrundelegung eines Diskontierungssatzes von 3 % und berücksichtigt sechs (Vorjahr: sechs) Mitarbeiter mit abgeschlossenen Altersteilzeitverträgen (TEUR 581) sowie zwei (Vorjahr: drei) potenzielle Anwärter, die zu 100 % einbezogen wurden (TEUR 64).

Zum Geschäftsführer ist Herr Dr. Michael Wandersleb, Niederndodeleben, bestellt.

Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen TEUR 326 (Vorjahr: TEUR 277) auf Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter. Weiterhin bestehen sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 98 (Vorjahr: TEUR 44) aus Steuern.

Als Mitglieder des Aufsichtsrats sind in 2007 bestellt:

Aufsichtsrat

Die Umsatzerlöse resultieren aus Informationsund Kommunikationsleistungen und betragen TEUR 7.391 (Vorjahr: TEUR 7.777). Hauptabnehmer der Leistungen ist die Landeshauptstadt Magdeburg.

Stadtrat Landeshauptstadt Magdeburg, SPD-Fraktion, Vorsitzender, Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsinstitut ifak Dr. Lutz Trümper Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Magdeburg, Wigbert Schwenke Stadtrat Landeshauptstadt Magdeburg, CDU-Fraktion, Landtagsabgeordneter Sachsen-Anhalt Jana Bork Stadträtin Landeshauptstadt Magdeburg, Fraktion Die Linkspartei, Studentin Bankkauffrau Holger Franke Stadtrat Landeshauptstadt Magdeburg, FDP-Fraktion.

In den sonstigen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 164 enthalten, die im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 99) betreffen.

Magdeburg, den 4. März 2008 Kommunale Informationsdienste Magdeburg GmbH - Geschäftsführung -

Alle Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 58 beinhaltet erhaltene Vorauszahlungen für Umsätze in Folgejahren.

Gewinn- und Verlustrechnung

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Einzelprokura ist Frau Regina Haase, Magdeburg, erteilt.

Olaf Czogalla


Bestätigungsvermerk Wir haben den Jahresabschluss bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie An-hang unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Kommunale Informationsdienste Magdeburg GmbH, Magdeburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der Kommunale Informationsdienste Magdeburg GmbH, Magdeburg, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Magdeburg, den 4. März 2008

Deloitte & Touche GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Römgens Wirtschaftsprüfer

gez. Bornkampf Wirtschaftsprüfer

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Aufsichtsrat

Olaf Czogalla Stadtrat Landeshauptstadt Magdeburg, SPD-Fraktion

Jana Bork Stadträtin Landeshauptstadt Magdeburg, DIE LINKE-Fraktion

Wigbert Schwenke Stadtrat Landeshauptstadt Magdeburg, CDU-Fraktion

Holger Franke Stadtrat Landeshauptstadt Magdeburg, FDP-Fraktion

Dr. Lutz Trümper Oberbürgermeister Landeshauptstadt Magdeburg

Im Geschäftsjahr 2007 fanden Aufsichtsratssitzungen am 27. März, 25. September und 04. Dezember 2007 statt. In der Sitzung am 27. März 2007 empfahl der Aufsichtsrat der Gesellschafterversammlung, den Jahresabschluss 2006 mit der Bilanzsumme 5.126.808,47 EUR und dem Jahresgewinn 475.051,07 EUR festzustellen und den Mitgliedern des Aufsichtsrates sowie dem Geschäftsführer für das Geschäftsjahr 2006 Entlastung zu erteilen.

34


Gesellschafterversammlung

Klaus Zimmermann Beigeordneter Finanzen und Vermögen Landeshauptstadt Magdeburg,

Klaus Heinemann Stadtrat Landeshauptstadt Magdeburg, SPD-Fraktion

Hans-Werner Brüning Stadtrat Landeshauptstadt Magdeburg, DIE LINKE-Fraktion

Hubert Salzborn Stadtrat Landeshauptstadt Magdeburg, CDU-Fraktion

Alfred Westphal Stadtrat Landeshauptstadt Magdeburg, Fraktion Bündnis 90/Die Grünen

Am 06. Juni 2007 fand eine ordentliche Gesellschafterversammlung statt. Der Jahresabschluss 2006 wurde in dieser Sitzung bestätigt. Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte & Touche GmbH wurde zur Prüfung des Jahresabschlusses für das Jahr 2007 bestellt. Dem Aufsichtsrat und der Geschäftsführung wurden für das Jahr 2006 Entlastung erteilt.

35


36 Rechenzentrum (RZ) Leiter Thomas Heimburger

Leiter Axel Boede

Leiter Dr. Hartmut Kegel

Prokuristin Regina Haase

Bereichsleiter Marco Hauffe

Leiter Ralph Kadanik

Internet/GIS (AI)

Stand 07/08

Kaufmännischer Bereich (KB)

Bereich Anwendungen (A)

Finanzen/Beschaffung (AF)

Sekretariat Sabine Adler

Geschäftsführer Dr. Michael Wandersleb

Support (S)

Kommissarischer Leiter Wolfgang Schachtebeck

Kompetenzteam Doppik (KD)

Leiter Wolfgang Schachtebeck

Marketing/Vertrieb (MV)

Geschäftsführung (GF)

Organigramm


Herausgeber:

KID Magdeburg GmbH Alter Markt 15 39104 Magdeburg Telefon Telefax

03 91 2 44 64-0 03 91 2 44 64-400

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Magdeburger Dom, Ulrich Arendt Lutherstadt Wittenberg, St. Marien, Birgit Winter Opernhaus in Halle, ErdeundMeer Schloss Bernburg, H.Henkel Halle/Marktkirche, gubheinicke Stendal/Roland, D.Gast Jahrtausendturm, Werner Klapper Burg Gibichenstein,Halle; Thomas Ziegler Dessau, Gabi SchĂśnemann Stolberg/Josephskreuz, H.Henkel Rossfurt/TangermĂźnde, Master76 Naumburger Dom, Michael Berger Naumburg Uta, Michael Berger

Juni 2008

37


KID Magdeburg GmbH Alter Markt 15 39104 Magdeburg


Geschäftsbericht 2007