Page 1

dezember 2017| januar | februar 2018

burghausen | haiming | mehring

evangelischer

gemeindebrief

ZEITENWECHSEL!


inhalt editorial

2

auf ein wort vorstellung pfr. buchstädt einführung pfr. jäger weihnachten besondere gottesdienste g.u.c.k. & kino in der lounge forum friedenskirche kinder swing-low-chor auf reisen brot für die welt kirchenasyl abendmahl kalendarium treffpunkt freud & leid pestalozzi-kita kinderzeltlager mattsee stelenweg reformationsjubiläum

3 4 6 8 10 11 12 13 14 16 17 18 20 22 24 25 26 28 30

impressum Der Gemeindebrief wird vom Redaktionsteam im Auftrag des Kirchenvorstands der evang.-luth. Kirche Burghausen|Haiming|Mehring herausgegeben. Verantwortlich im Sinne des Presserechts: Pfr. Torsten Fecke Redaktionsteam: Torsten Fecke (TF), Horst Scherer und Dr. Christoph Weigel (CW) Layout: Torsten Fecke Druck: Druckerei Lanzinger Auflage: 2.500 Stück Titelbild: pixabay.de Bild letzte Seite: pixabay.de

Liebe Leserin, lieber Leser! Dies ist die Zeit, in der Kinder die Türen im Adventskalender öffnen und sich vom Dahinter überraschen lassen. Jeden Tag die Neugier auf das, was sich hinter der nächsten Tür verbirgt, Neugier auf das, was auf einen zukommt. Das ist fast wie im richtigen Leben. Für uns als Gemeinde öffnet sich jetzt eine Tür, ein neues Kapitel in unserer Geschichte wird aufgeschlagen: Am 1. März bekommen wir einen neuen Pfarrer für die 1. Pfarrstelle, auf Seite 4 stellt sich der neue Kollege von Pfarrer Fecke vor. Einen „Zeitenwechsel“ gibt es nun für ihn wie für uns. Vieles bleibt aber auch so, wie wir es kennen. In diesem Gemeindebrief werden Sie vertraute Gottesdienste und Feiern angekündigt finden. Möge der Gemeindebrief uns durch eine gesegnete Zeit begleiten. Ihr Christoph Weigel

2


auf ein wort Das Quellwasser sprudelt, ob wir daraus schöpfen oder nicht. Jesus und die Frau am Jakobsbrunnen: Beim Wasserschöpfen legt er den Finger auf die wunde Stelle ihres Lebens. Er lässt sie dann nicht stehen. Er macht ihr ein Angebot, das ihr Leben verändert:

Es geht steil bergauf. Die Sonne brennt herunter. Eine schweißtreibende Wanderung. Oben am Gipfel: ausruhen und trinken - Entspannung und Erfrischung! Wissen wir, was es heißt, durstig zu sein? Der Zugang zu sauberem Wasser ist Menschenrecht! Doch alle 20 Sekunden verdurstet ein Kind. Menschen stehen Schlange am Brunnen mit Krügen und Kanistern... Es geht um mehr als das Wasser. Es geht um den Durst nach Leben. Gott kann und will unseren Durst nach Leben stillen aus einer Quelle, die nie versiegt!

3

„Wer von dem Wasser trinkt, das ich ihm gebe, den wird in Ewigkeit nicht dürsten!“ (Joh 4, 23) Er spült den Ballast ihres Lebens weg. Gerade die vom Leben Gezeichneten und Verletzten lädt Gott zur Quelle ein. Den Gescheiterten und Bedürftigen gilt sein Angebot. Ganz umsonst! In Gott liegt das Umsonst begründet. Er ließ sich unsere Rettung etwas kosten: Das Leben seines Sohnes. Er hat alles beglichen. Eine schöne Advents- und Weihnachtszeit wünscht Ihnen Pfarrer Torsten Fecke


vorstellung pfr. buchstädt

Liebe Gemeindeglieder ach zu wechseln. der Friedenskirche, Nun werde ich ab dem 1. März Burghausen – da ist doch die längste Burg … - Burghausen, die Stadt des Jazz … Meist waren das mit die ersten Reaktionen, wenn ich in Bamberg vom Wechsel in die schöne Stadt an der Salzach erzählt habe. Freilich, längst nicht jede und jeder weiß, wo denn Burghausen genau liegt. Doch bald nach den ersten Gesprächen kommt man schnell darauf, was wohl das besondere Flair des Ortes ausmacht. Eingebettet in eine schöne und vor allem grüne Umgebung, Seen und Berge in nicht allzu weiter Entfernung, eine schöne und bunte Mischung aus Bodenständigkeit und Offenheit durch Menschen mit ganz unterschiedlicher Herkunft und Biografie. All das und die einladende Stellenausschreibung der Kirchengemeinde haben mich angesprochen und ermutigt, nach 15 Jahren in Bamberg an die Salz-

2018 die 1. Pfarrstelle an der Friedenskirche übernehmen. Auf die Auswahl durch den Landeskirchenrat folgte die Vorstellung im Kirchenvorstand am 12. Oktober. Schon vorher gab es interessante Gespräche und Begegnungen u.a. mit Dekan Peter Bertram, Pfarrer Torsten Fecke, Dr. Christoph Weigel und Ulrike Baist. Nun – wer wird da zu Ihnen kommen? Aufgewachsen sind wir alle in verschiedenen Teilen Oberfrankens. Meine Frau Ulrike (mit der ich in 2. Ehe verheiratet bin) und Tochter Laura kommen aus Bamberg. Noch bis September wird meine Frau in Bamberg arbeiten und am Wochenende hier sein. Sohn Moritz geht dort weiterhin zur Schule und Tochter Laura befindet sich in Ausbildung. Ich selbst habe meine Zeit bis zum Abitur in Hof / Saale ver-

4


vorstellung pfr. buchstädt bracht. Es folgten 15 Monate Grundwehrdienst in StraubingMitterharthausen. Nach Studium und Vikariat war ich im Auftrag der Landeskirche ein Jahr lang bei BMW München in der Abteilung Personal- und Organisationsentwicklung beschäftigt. Im Anschluss daran war ich ab 1998 Pfr. z.A. in Planegg und Krailling – im Münchner Südwesten. Und seit Februar 2003 bin ich Pfarrer (1. Pfarrstelle) an der Auferstehungskirche Bamberg. Im Lauf der Dienstjahre habe ich außer in der Gemeinde noch andere Aufgaben wahrgenommen: Mitglied im Dekanatsausschuss und in der Gesamtkirchenverwaltung, Dekanatsjugendpfarrer, Gremienarbeit im Rahmen der Begleitung von Flüchtlingen und manches mehr. Zu Beginn wird natürlich erst einmal das Kennenlernen ganz oben an stehen. Die Eingewöhnung in die neue Umgebung, die Begegnungen mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die Einschätzung der Strukturen und Arbeitsabläufe. Bei alldem liegt mir bzw. uns sehr an einem vertrauensvollen, wertschätzenden und offenen Umgang miteinander. Gerne möchte ich mit Ihnen zusammen die große und schöne Aufgabe und Herausforderung angehen, den Kirchenraum und

5

die Orgel (neu) zu gestalten. Meine Liebe gilt den Gottesdiensten in den so unterschiedlichen Formen für ‚Klein und Groß“. Die ökumenischen Beziehungen zu pflegen, ist ein weiteres Anliegen. Sei es im regelmäßigen Austausch, sei es bei Gottesdiensten und Feiern. Mir liegt auch daran, zu den Vereinen, der politischen Gemeinde und – wenn möglich – zu Wirtschaftsvertretern ein gutes Verhältnis aufbauen bzw. erhalten zu können. Viele Kontakte werden sich im Lauf der Zeit ergeben. Bei Besuchen, bei Taufen, Konfirmationen, Trauungen und Beerdigungen, bei Gemeindefesten und anderen Anlässen. Vielleicht aber auch im privaten, beim Spaziergang, einer Veranstaltung oder im Rahmen von Gottesdiensten und anderen gemeindlichen Feiern. Bitte sprechen Sie mich bzw. uns an, wenn Sie Fragen oder Anregungen haben. Schon heute herzliche Einladung zum Einführungsgottesdienst am 11.03.2018 um 14.00 Uhr in der Friedenskirche. Mit den besten Grüßen und auf eine gelingende Zusammenarbeit, Ihr


einführung pfr. jäger Einführung von Pfarrer Jäger in Bozen Etwa 15 Burghauser hatten sich am Wochenende des 7. und 8. Oktober auf den Weg über den Brenner gemacht, um Pfarrer Michael Jäger bei seiner Einführung in seine neue Aufgabe zu begleiten. Die evangelische Christuskirche liegt in einer verkehrsberuhigten Wohngegend, so dass schon die Parkplatzsuche ein nicht ganz leichtes Unterfangen war. Nachmittags um 15 Uhr begann der Gottesdienst, der von der Kuratorin Ulrike Becker mit einer Vorstellung der Gemeinde eröffnet wurde. Die helle, freundliche Kirche war gut besetzt und als Gäste fühlten wir uns gut aufgehoben und willkommen. Es wurde ein festlicher Gottesdienst, der musikalisch hörenswert von Leonhard Tutzer an der Orgel und dem Chor „Singende Gemeinde“ gestaltet wurde. Corinna Fertl (Kochel), Helmut Gruber (Burghausen), Ulrike Becker (Bozen), Don Mario Gretter von der Diozöse Bozen-Brixen, Synodalpräsident Pfr. Georg Schedereit und der Oberkirchenrat der EKD Michael Schneider sprachen

6


einführung pfr. jäger

Pfarrer Jäger Segensworte zur Einführung zu. Als biblischen Text für seine Predigt hatte sich Michael Jäger einen Abschnitt aus dem Profeten Jasaja ausgewählt und unterstrich den Auftrag „Licht der Völker“ sein zu sollen, damit Gottes Heil „bis an die Enden der Erde reiche“. Dieser universelle Auftrag könne vielleicht schrecken, aber als Kirche müsse man universell denken, um das Machbare zu erreichen. Im Anschluss an den Gottesdienst wurden beim Empfang mit italienischen Leckereien alte Freundschaften gepflegt und neue Bekanntschaften geknüpft.

7

Es war schön zu sehen, dass Pfarrer Jäger mit seiner Familie gut dort angekommen ist und sich wohlfühlt. Manches ist sicher anders als in der Bayerischen Landeskirche, aber die vier werden es schaffen, ihr Leben dort so zu gestalten, wie sie es sich vorgestellt haben. Bei der Verabschiedung gab er uns Grüße an die Burghauser Kirchengemeinde mit, die von leichter Wehmut getragen waren... In diesem Sinne: Beten wir für Michael Jäger und seine Familie, damit das Wagnis „Pfarrer in Südtirol“ gelingt. Mit kollegialem Gruß Pfarrer Torsten Fecke


weihnachten

Weihnachten in der Friedenskirche Aufgrund der Vakanz der ersten Pfarrstelle können wir nicht alles durchführen, was wünschenswert wäre, nicht einmal in der Advents- und Weihnachtszeit: In diesem Jahr verzichtet der Kirchenvorstand darauf, das alljährliche Adventssingen mit einem der Chöre und der Bewirtung bei Kaffee, Stollen und Plätzchen zu veranstalten. Am Heiligabend feiern wir neben dem Familiengottesdienst mit Krippenspiel und der Christmette eine Christvesper. Und zum Jahreswechsel findet der Gottesdienst am Altjahresabend wie gewohnt um 17 Uhr in der Friedenskirche statt, am Neujahrstag wird kein Gottesdienst gefeiert. Wir bitten um Ihr Verständnis. Trotz dieser Einschränkungen finden alle „Großen und Kleinen“ den richtigen Gottesdienst an Weihnachten und zum Jahreswechsel: Am Heiligen Abend beginnen wir um 15 Uhr mit einem Familiengottesdienst (Pfarrer Fecke) mit Krippenspiel und Kinderchor unter der Leitung von Erika Peldszus-Mohr. Um 17 Uhr beginnt die Christvesper (Pfarrer Fecke) mit dem Swing-Low-Chor unter der Leitung von Heike Scherer. Wer es lieber ruhig und besinnlich haben möchte, ist um 23 Uhr gut aufgehoben: Diakon i.R. Mogalle gestaltet die Christmette mit Ellen Donislreiter, Erika Peldszus-Mohr und einem Ensemble. Wir freuen uns auf das gemeinsame Feiern mit bekannten Weihnachtsliedern, der Weihnachtsgeschichte und der Verkündigung der frohen Botschaft!

8


weihnachten „Ganz Bethlehem ist ausgebucht“ Sing-Spiel zur Familienvesper 24.12.2017 um 15 Uhr „In Bethlehem ist‘s unbequem, s‘ist unbequem in Bethlehem“ schallt es seit Ende September aus Kinderkehlen durch den .Gemeindesaal. Da hat Frau Erika Peldszus-Mohr schon begonnen, jeden Samstagvormittag für ein Singspiel am Heiligabend zu proben. Fast 20 Kinder freuen sich darauf, dieses Jahr dabei zu sein, wenn die biblische Geschichte aus der Perspektive von drei engagierten Kindern - Benjamin, Hannah und Rahel - erzählt wird. Von der Herbergssuche über die Erscheinung des Engels bis zum Gang zum Stall sind die Drei stets dabei und ergreifen die Initiative. Ein sehens- und ein hörenswertes Musical um die Herbergssuche und die Geburt Jesu und eine wunderbare Einstimmung auf das Fest. Schon heute gilt den Kindern und Frau Peldszus-Mohr sowie allen helfenden Händen ein großer Dank für diese tolle Aufführung!

9

Ökumenische Waldweihnacht am 26.12.2017

Wer sich gerne auf den Weg macht, wie damals die Hirten, um an einem besonderen Ort anzukommen, ist herzlich eingeladen mit Laterne, Kind und Kegel am 2. Weihnachtstag, 26.12., um 17 Uhr zur Friedenskirche zu kommen. Von dort führt uns der Weg über die Burg, das Heilig-Geist-Spital, die Salzach und einem Weihnachtsbaum im Wald schließlich in die mit Kerzen zu erhellende Kirche Heilig Kreuz. Anschließend noch in den Stall, oder besser Stadl der Schleindlspergers nebenan, um die ökumenische und gut altersdurchmischte Gemeinschaft bei Punsch und Plätzchen fortzuführen. Die uns dabei begleitenden besinnlichen Texte werden von Gemeindeassistent Klemens Fastenmaier und Pfr. Torsten Fecke gesprochen und Peter Schleindlsperger begleitet unseren Gesang.


besondere gottesdienste

Ökumenisches Taizé-Gebet

am Freitag den 13.1.2017 um 19 Uhr in der Pfarrkirche Zu unserer Lieben Frau. Inhaltliche Gestaltung in Zusammenarbeit mit den Burghauser Firmlingen und dem kirchlichen Jugendbüro Altötting. Meditatives Abendgebet mit immer wiederkehrenden Gesängen aus Taizé. Der Kirchenraum ist nur mit Kerzenlicht erhellt. Gemeindeassistent Klemens Fastenmeier

Ökumenischer Gottesdienst zur Gebetswoche am 19. Januar um 19 Uhr in der Pfarrkirche „Zu unserer lieben Frau“

Gemeinsam feiern wir nach einer Liturgie, die in diesem Jahr von Christen in der Karibik erarbeitet wurde. Den Gottesdienst gestalten die Pfarrer Erwin Jaindl und Torsten Fecke gemeinsam mit den Ehrenamtlichen des Ökumenekreises und dem SwingLow-Chor. Herzliche Einladung!

Ökumenisches Weltfriedensgebet

Wir, drei Religionslehrer, laden ein, hier in Burghausen regelmäßig gemeinsam für den Frieden zu beten. Vielerorts in der Welt herrschen kriegsähnliche Zustände. Werden Menschen aufgrund ihrer ethnischen oder religiösen Zugehörigkeit verfolgt, vertrieben, sogar getötet. Sie verlassen unter ärgsten Umständen ihre Heimat und entfliehen in eine ungewisse Zukunft. Teils unter lebensbedrohlichen Umständen. In der Hoffnung auf ein sichereres Leben für sich und ihre Familien. Der einzige Wunsch, der sie treibt: Frieden finden ohne Angst um das eigene Leben haben zu müssen. Diesen Menschen, wie auch den irregeleiteten Machthabern und Kriegstreibern, den vielen Opfern aber auch den Zurückgebliebenen in den Krisengebíeten dieser Welt gilt unser Anliegen: Kommen wir zusammen, rücken wir näher, teilen wir einen Geist vom Frieden in Gebet, Gesang und Stille. Zeigen wir unser Mitgefühl und drücken es im Gebet aus. Der Geist des Gebets ist und bleibt kraftvoll und bewegt. Wir freuen uns auf Sie/dich. Nächste Weltfriedensgebete: 3.12., 7.1. und 4.2., jeweils um 19 Uhr in der Evangelischen Friedenskirche, Burghausen. Vorbereitung: Elke Zellner, Stefanie Pittner und Peter Schleindlsperger und jede/r, der gerne mitmachen möchte. Infos bei: 08677/91 51 35 E. Zellner oder 08677/77 35 P. Schleindlsperger

10


Kino in der Lounge

G.U.C.K. ist ein offenes Angebot der Gemeinde, das einlädt, kulturelle oder gesellige Unternehmungen in Gemeinschaft zu erleben. Die Teilnahme steht allen Inter­essierten offen! Mo. 11. Dezember, ab 13 Uhr

Weihnachtsbilder Fahrt nach Salzburg mit Besuch der Ausstellung in der Residenzgalerie Anmeldung im Pfarramt Mo. 15. Januar, 19 Uhr

Albanien Bildervortrag von Dr. Reinhard Härzschel im Gemeindesaal Fr. 9. Februar, nachmittags

Ölmühle Garting gemeinsame Fahrt mit Betriebsbesichtigung und Verkostung Anmeldung im Pfarramt

11

Wir zeigen Filme, die uns beeindruckt haben. Filme mit Anspruch: Thema, Regie, Kamera oder Darstellerleistungen - Komödien und Dramen, die aus der Menge heraus ragen. Beginn: jeweils 19.30 Uhr

5. Dezember 2017

Madame Mallory und der Duft von Curry Eine mit leichter Hand inszenierte indisch-amerikanische Komödie mit kulinarischen Wettkämpfen und romantischen Verwirrungen. Helen Mirren besticht in der Titelrolle Sehenswert! TF 9. Januar 2018

Das Fenster zum Hof Hitchcocks Meisterwerk, mein Lieblingsfilm: James Stewart und Grace Kelly in einer Geschichte um Voyeurismus, Detektivspiel und Romanze. Immer wieder sehenswert und zu entdecken. TF 6. Februar 2018

Benny & Joon Johnny Depp in einer Paraderolle auf Augenhöhe mit Buster Keaton und Charlie Caplin.

g.u.c.k. kino in der lounge


forum friedenskirche FORUM FRIEDENSKIRCHE INFORMATION DISKUSSION GEMEINSCHAFT 10 Uhr: Gottesdienst 11 Uhr: Imbiss im Gemeindehaus 11.30 bis 13 Uhr: Thematischer Teil 3. Dezember 2017

Partnerschaft mit Tansania (Pfr. Dr. Josef Höglauer) Gemeindepartnerschaft mit Pandambili (Dr. Reinhard Härzschel) Im ersten Teil berichtet der Dekanatsmissionspfarrer Höglauer von den Eindrücken seiner Reise ins Partnerdeklanat Mwapmwa. Im Anschluss informiert der Partnerschaftsbeauftragte Dr. Härzschel von den ersten Schritten unserer Partnerschaft mit der Kirchengemeinde in Pandambili. 25. Februar 2018

G.U.C.K. stellt sich vor Die „Gruppe Unternehmungslustiger“ berichtet von vergangenen und geplanten Angeboten

12


kinder

Mini-Gottesdienste Liebe Familien, gemeinsam mit Euch und Euren Kindern im Alter von 1 bis 6 Jahren werden wir auch 2018 weiter Mini-Gottesdienst in der evangeli-

schen Friedenskirche feiern. Alle zwei Monate treffen wir uns zum Beten, Singen, Tanzen und Geschichten erzählen. Anschließend setzen wir uns bei Kaffee und Kuchen im Gemeindehaus zusammen. Die Kinder können die Zeit zusammen beim Spielen verbringen und bei schönem Wetter den Kirchgarten nutzen während wir Eltern uns austauschen, entspannen können. Julia Zaiser, Elke Waniaus und Hanna Kohlauf bilden das Team und laden ein . Wenn es der Terminkalender von Pfarrer Fecke zulässt, wird er mit uns den Gottesdienst feiern. Es freut sich auf Euch Euer Pastor Valentino

Kindergottesdienst monatlich samstags von 10 bis 12 Uhr

Ganze zwei Stunden Zeit gemeinsam zu singen, beten, spielen, malen und basteln und natürlich spannend erzählte Bibelgeschichten anzuhören. So macht Kindergottesdienst Spaß!! Wir freuen uns auf Dein Kommen! Du kannst auch gerne Freunde einladen und mitbringen. Wir sehen uns am

13. Januar, 3. Februar und 3. März. Dieter Mogalle und Team

13


chor wochenende

Swing-Low-Chor-Freizeit in Schweiklberg

2018 steht für den SwingLow-Chor wieder ein Jubiläum an: 25 Jahre gilt es zu feiern. Mit dieser Herausforderung hat sich der Chor unter der Leitung von Heike Scherer vom 17.-19.11.2017 auf den Weg in die Abtei Schweiklberg gemacht um dort schon einmal ein ganzes Wochenende dafür zu proben. Nach Ankunft und Abendessen am Freitagabend gab es gleich eine erste Einstimmungs-Runde auf die kommenden 2 Tage. Eine kurze besinnliche Abendandacht führte dann zum gemütlichen Teil mit Gesprächen bei Wein, Bier und allerlei Knabbereien. Am Samstag geht es nach dem Frühstück gestärkt weiter mit mehreren Gesangseinheiten. Wahlweise komplett im Gesamtchor oder aufgeteilt in die

einzelnen Stimmen. Dem Zufall geschuldet treffen wir in Schweiklberg Pfarrer in Ruhe Pinzl mit einer Frauengruppe. Man kennt sich, kommt ins Gespräch und natürlich ist es eine Ehre, spontan bei einer Andacht mit ihm in der Kirche zwei Lieder für die Anwesenden zu singen. Die Akustik in der Kirche ist überwältigend, so dass ein Auftritt des Swing-Low Chores im kommenden Jahr hier durchaus in Betracht gezogen wird. Ein paar wenige zufällig anwesende Zuhörer würden dies begrüßen. Aber nicht nur in der Kirche ist die Akustik besonders toll, auch das Treppenhaus haben wir für uns entdeckt. Ein fröhlicher Tisch-Kanon wird

14


chor wochenende kurzerhand umgetextet, im dritten Stock angestimmt und 4-stimmig bis in den Speiseraum gesungen, was andere anwesenden Gäste zum Innehalten bewegt. Die Proben-Einheiten sind reichlich, strukturiert, diszipliniert und immer mit einem fröhlichen Lachen unterstrichen. Es werden neue Lieder ausprobiert, alte bekannte aufgefrischt, Ideen geschmiedet, so dass ein jeder beim kommenden Jubiläumskonzert 2018 auf seine Kosten kommen dürfte. In der Abtei Schweiklberg wurden wir bestens kulinarisch versorgt, so dass es dem Chor rundum gut ging. Die Gemeinschaft unter den Chormitgliedern hat sich bei Gesprächen in den Singpausen, beim Essen und abendlichem Beisammensein gestärkt, was sich nicht zuletzt bei den Proben auszah-

len dürfte. Natürlich war es auch Ehrensache ein Geburtstagsständchen für ein Chormitglied einzusingen, das leider nicht dabei sein konnte, – dem Handy sei Dank, dass es dennoch ankam. Jedes einzelne Mitglied hat seinen eigenen Ton gefunden, ohne dabei aus den Augen zu verlieren auf die Töne der anderen zu hören. Well, I`m gonna sing - ob in Dur, oder Moll – hauptsache I´ve got a feeling, Zeit für Ruhe und Einen Guten Freund... United we stand! – Weil der Himmel uns braucht… Was für ein gelungenes Wochenende, das hoffentlich mal wiederholt wird. Vielen Dank Heike! Frederike Fecke

15


E I D

S E T

T O G

T S N

r

o h C

19

um 8 o 1 L C n 0 S e I g 2 s u EN win RZ a h M S Ä g U r ÖK dem 2. M e Bu t h mi ITAG kirc E s R n e F d e Fri R E H

w-

r h U

16


kirchenasyl Eineinhalb Jahre haben die beiden Schwestern Sharmin und Sharstan, Jesidinnen aus dem Irak, in unserem Gemeindehaus gewohnt, wurden von vielen treuen Gemeindegliedern mit Einkäufen versorgt und mit viel Müh und Zeitaufwand haben Frau Peldszus-Mohr und andere versucht, ihnen die deutsche Sprache zu lehren bzw. Sharstan zu alphabetisieren. Eine lange Zeit, die beide in einem Raum zusammen lebten, ohne die Möglichkeit, sich frei in der Stadt zu bewegen,- sollte das Kirchenasyl ja ihre Abschiebung verhindern, um ihnen ein Asylverfahren zu ermöglichen. Im Juli nun konnten beide das Gemeindehaus verlassen und sind nun in einem normalen Asylverfahren und haben eine Bleiberecht in Deutschland. Beide wohnen inzwischen zusammen mit ihren Geschwistern in einer Wohnung in Burgkirchen und gehen zur Schule. Was weiter wird, muss ab-

17

gewartet werden. Ihr Bruder Rebaz hat mittlerweile den Deutschtest für Zuwanderer bestanden und möchte eine Ausbildung machen. Ob seine Kenntnisse dafür ausreichen, wird sich zeigen. Das Kirchenasyl in unserem Gemeindehaus war eine große Herausforderung und hätte ohne die tatkräftige Mithilfe vieler Ehrenamtlicher nicht bewältigt werden können. Dafür ein herzliches „Vergelt‘s Gott!“ Nun wünschen wir Sharmin und Sharstan alles Gute für die Zukunft und dass sie ihren Platz in Deutschland finden werden. Pfarrer Torsten Fecke


abendmahl Gemeinschafts- oder Einzelkelch? Das Abendmahl entstand als rituelle religiöse Feier in der frühen Jerusalemer Urgemeinde. Im Lichte des Auferstehungsglaubens wurde dort zweierlei verbunden: Zum einen setzte man die Mahlfeiern fort, die Jesus zu seinen Lebzeiten praktizierte. Die andere Wurzel der in der frühen Jerusalemer Gemeinde und dann auch in anderen frühen Gemeinden ausgebildeten Feier des „Herrenmahls“ (Jesus Christus = „Kyrios“, „Herr“) stellte die Erinnerung an das das letzte Mahl Jesu mit seinen Jüngern dar. Für die Feier des Abendmahls bedeutet dies liturgietheologisch: Sie steht in der Tradition der frühen Gemeinde, die von Ostern auf Jesu Mahlfeiern zurückblickt. Hier wird zum

einen die in Christus für uns Menschen erschlossene Gottesnähe vergegenwärtigt, die über alles Trennende hinweg gilt, sei es Schuld oder Tod. Als durch Christus verbundene Gemeinschaft erinnern die Feiernden zugleich an die inklusive Mahlpraxis Jesu. Indem die Einsetzungsworte gesprochen und Brot und Wein geteilt und gereicht werden, gewinnt diese Grenzüberwindung zwischen Menschen und zwischen Menschen und Gott auch konkrete Gestalt. Aus diesen Überlegungen folgt für die Frage nach Gemeinschaftskelch oder Einzelkelch: Das Abendmahl hat seine Mitte in der gemeinschaftlichen Vergegenwärtigung der Gottesnähe in Jesus Christus. Der Gemeinschaftskelch kann

18


abendmahl erfahrbar machen, dass der christliche Glaube auf eine besondere Nähe zielt: Gottesnähe, die gerade im grenzüberwindenden Miteinander mit anderen ihren Ort hat. Es geht beim Abendmahl eben um das leibhafte Erleben dieser in der Gemeinschaft zu findenden Gottesnähe, nicht um ein vereinzeltes, individuelles „Genießen“ von Wein und Brot. Trotzdem bestehen immer ieder Bedenken im Blick auf eine mögliche Infektionsgefahr durch den Gemeinschaftskelch. Es gibt verschiedene Weisen, einem Unbehagen gegenüber dem Gemeinschaftskelch zu begegnen: Da ist zum einen, die von vielen wahrgenommene Möglichkeit, die Hostie in den gereichten Kelch einzutauchen (sog. intinctio). Eine andere Möglichkeit idt der Gebrauch von kleinen Einzelkelchen. Diese stehen nunmehr auch in unserer Gemeinde zur Verfügung und sollen mit Beginn des neuen Kirchenjahres in den liturgischen Gebrauch einbezogen werden. Erstmals am 1. Advent werden die Einzelkelche zur Abendmahlsfeier bereit stehen und

19

zwar auf der Seite links vom Altar. Wenn Sie dort einen kleinen Kelch nehmen, wird in diesen bei der Austeilung des Weines aus der Karafffe eingeschenkt, Nach der Teilnahme an der Abendmahlsfeier stellen Sie den Einzelkelch einfach auf das Tablett zurück. Im Anschluss an den Gottesdienst werden die Einzelkelche heiß gereinigt, so dass sie beim nächsten Abendmahl keimfrei zur Verfügung stehen. Haben Sie zum Gebrauch der Einzelkelche allegemein und zu ihrem liturgischen Gebrauch Fragen oder Anregungen, wenden Sie sich bitte an mich. Wixhtig ist: Keine(r) soll bei dr Feier des Abendmahls in unseren Gottesdiensten ausgeschlossen sein! Pfarrer Torsten Fecke


kalendarium Datum Tag 02.12. SA 03.12 SO 03.12. 03.12. 04.12. 05.12. 09.12. 09.12. 10.12.

SO SO MO DI SA SA SO

10.12.

SO

11.12. 16.12.

MO SA

16.12. 17.12.

SA SO

21.12.

DO

21.12.

DO

24.12.

SO

24.12.

SO

24.12

SO

25.12.

MO

26.12.

DI

29.12.

FR

Zeit 11:00 Kindersingen 10:00 Gottesdienst mit Pfarrer Fecke und SwingLow-Chor Abendmahl 11:00 Forum Friedenskirche Pa-Mi-Ta 19:00 Weltfriedensgebet 19:30 Lichtertänze mit Frau Wiedemann 19:30 Kino in der Lounge „Madame Mallory“ 10:00 Kindergottesdienst 11:00 Kindersingen 10.00 Familiengottesdienst mit Pfarrer Fecke und Kantorei 11:00 Kirchenkaffee mit Abschluss des Stelenprojektes 13:00 GUCK Fahrt nach Salzburg 10:30 Gottesdienst im Seniorenheim Heilig-GeistSpital mit Prädikant Strachowsky 11:00 Kindersingen 10:00 Gottesdienst mit Prädikant Strachowsky und Iwuschka 15:00 Gottesdienst im Seniorenheim Haiming mit Prädikant Strachowsky 16:00 Gottesdienst im Seniorenheim Georg-SchenkHaus mit Prädikant Strachowsky 15:00 Familienvesper mit Krippenspiel mit Pfarrer Fecke und Kinderchor 17:00 Christvesper mit Pfarrer Fecke und SwingLow-Chor 23:00 Christmette mit Diakon i.R. Mogalle und Musikensemble mit Frau Peldszus-Mohr 10:00 Gottesdienst mit Pfarrer Fecke und Iwuschka Abendmahl 17:00 Ökumenische Waldweihnacht Beginn am Parkplatz der Friedenskirche mit Gemeindereferent Fastenmeier und Pfarrer Fecke 19:00 Harfenkonzert mit Heidi Pixner in der Friedenskirche

20


kalendarium

21

31.12.

SO

06.01. 07.01.

SA SO

07.01. 09.01. 13.01. 14.01. 15.01.

SO DI SA SO MO

19.01.

FR

20.01. 21.01.

SA SO

26.01. 28.01. 29.01. 03.02. 04.02. 06.02. 09.02. 11.02

FR SO MO SA SO DI FR SO

18.02.

SO

25.02. 25.02. 26.02.

SO SO MO

17:00 Gottesdienst zum Jahreswechsel mit Pfarrer Fecke Abendmahl 10:00 Gottesdienst mit Pfarrer Fecke 10:00 Gottesdienst mit Pfarrer Fecke Abendmahl 19:00 Weltfriedensgebet 19:30 Kino in der Lounge „Fenster zum Hof“ 10:00 Kindergottesdienst 10:00 Gottesdienst mit Pfarrer Fecke 19:00 GUCK Fotovortrag von Dr. Härzschel über Albanien im Gemeindehaus 19:00 Gottesdienst zur Einheit der Christen In Zu Unserer Lieben Frau mit SwingLow-Chor 15:30 Mini-Gottesdienst 10:00 Gottesdienst mit Pfarrer Fecke Kirchenkaffee 18:30 Mitarbeiterdank 10:00 Gottesdienst mit Pfarrer Fecke 20:00 Frauenpower 10:00 Kindergottesdienst 10.00 Gottesdienst mit Prädikant Strachowsky 19:30 Kino in der Lounge „Benny & Joon“ 13:00 GUCK Fahrt zur Ölmühle Garting 10:00 Gottesdienst mit Pfarrerin Klopfer Abendmahl 10:00 Gottesdienst mit Pfarrer Fecke Kirchenkaffee 10:00 Gottesdienst mit Pfarrer Fecke 11:00 Forum Friedenskirche Guck stellt sich vor 20:00 Frauenpower


treffpunkt

Pfarrbüro

Friedensweg 5 84489 Burghausen fon: 08677 - 4565 | fax: 08677 - 64862 Bürozeiten: Mo-Mi & Fr 9:00 bis 11:30 Uhr pfarramt@burghausen-evangelisch.de Bank: IBAN DE68 7115 1020 0026 3211 66 BIC BYLADEM1MDF

Pfarramtssekretärin Heike Hierzegger

pfarramt@ burghausen-evangelisch.de 08677 - 4565

Vertrauensmann Dr. Christoph Weigel

08677 - 4278 kv@ burghausen-evangelisch.de

Prädikant Hartmut Strachowsky 08677 - 1599

Diakon i.R. Dieter Mogalle

Pfarrer Dr. Diethard Buchstädt ab 1. März 2018 buchstaedt@burghausen-evangelisch.de

Pfarrer Torsten Fecke

fecke@ burghausen-evangelisch.de 08678 - 208 80 81

Kirchenpfleger Dr. Reinhard Härzschel

haerzschel-bgh@t-online.de 08677 - 2256

SwingLowChor Donnerstag 19:30 Uhr

dieter.mogalle@web.de 08677 - 913 275

Heike Scherer

Iwuschka

Kirchenchor

Dienstag 18:00 Uhr

Eugenia Borchardt 08677 - 912159

08677 - 911039 Mittwoch 20:00 Uhr

Gudrun Brust 08679 - 3713

22


treffpunkt Frauenpower

letzter Montag/Monat 20:00 Uhr

Petra Guba

08677 - 64556

Ökumenekreis Birgit Kohl

08677 - 65113

Minigottesdienst-Team Julia Zaiser 08677-669274

Frauenpower

letzter Montag/Monat 20:00 Uhr

Sonja Fischer-Mottl 08677 - 12 07

Frauentreff Mittwoch 9:30 Uhr

Christine Könning 08677 - 7426

KiGo-Team Diakon i.R. Mogalle 08677 - 913 275

Besuchsdienstteam für Krankenhaus | Geburtstage Pfarrer Torsten Fecke

Pestalozzi-Kindertagesstätte Leitung: Martina Sailer

Hausmeister Witali Brehm

Mesnerin Erika Brehm

08678 - 208 80 81

08678 - 747681

23

Pestalozzistraße 14 08677 - 64287 www. pestalozzikita.de

08678 - 747681


freud und leid

taufen

Diese Angaben sind nur in der gedruckten Ausgabe sichtbar.

trauungen

Diese Angaben sind nur in der gedruckten Ausgabe sichtbar.

bestattungen

Diese Angaben sind nur in der gedruckten Ausgabe sichtbar.

24


Brückenlauf 2017

25

Auch in diesem Jahr setzten wir die Tradition der Teilnahme beim Brückenlauf fort. Gut sichtbar, in grünen Trikots, starteten 50 Läuferinnen und Läufer jeden Alters, unter dem Namen „Pestalozzi – Runners“ für unsere Kita. Und das, obwohl es immer wieder regnete. Neu in diesem Jahr war die Laufgruppe, die sich im Vorfeld traf, um für den Hauptlauf zu trainieren. Das Ergebnis kann sich sehen lassen! Egal ob in Grüppchen oder als einzelne gaben die Teilnehmer beim Volkslauf ihr Bestes.Wir freuen uns, dass bei der Distanz von 3,2 km schon einige Hortkinder mit super Zeiten mitgelaufen sind. Das lässt für die Zukunft hoffen! Unser „Hauptlauf“ war natürlich der Eltern-Kind-Lauf, bei dem über die Hälfte unserer Läuferinnen teilgenommen hat. Hochmotiviert gingen sie an den Start und haben so manches Elternteil zum Schnaufen gebracht. Wir freuen uns, dass es inzwischen fast schon eine Selbstverständlichkeit ist mitzulaufen und hoffen, dass wir unser Laufteam nächstes Jahr noch vergrößern können.

Erntedankfest Am Freitag, den 29.09.2017 feierten alle Kinder der PestalozziKiTa gemeinsam mit Herrn Pfarrer Fecke den Erntedankgottesdienst. Dieses Jahr versammelten sich alle Krippen-, Kindergarten-, Hortkinder und deren Eltern in der Turnhalle der Pestalozzi Kita. Am Anfang des Gottesdienstes wurden alle Kinder, Eltern und Besucher von Herrn Pfarrer Fecke begrüßt und alle stimmten die ersten Lieder an.Die Hortkinder übten im Vorhinein ein Schauspiel mit dem Titel „Brot für das Herz“ ein. Hierbei ging es um die Wichtigkeit von Freundschaft, Liebe und Anerkennung. Es wurde das Bewusstsein geweckt, dass alleine Wohlstand einen Menschen nicht glücklich macht.Diese Botschaft nahm auch Herr Pfarrer Fecke in seine Predigt auf. Die Kindergartenkinder begleiteten den Gang zum Gabentisch mit der Darstellung eines Liedes. So wurde von den Kindern der Gabentisch mit Obst, Gemüse, der Sonne, Getreide und Blumen geschmückt.Eltern und Kinder lasen kurz vor Ende des Gottesdienstes Fürbitten vor. Anschließend segnete Herr Pfarrer Fecke alle Anweßenden. Für alle Teilnehmer gab es zur Verabschiedung die Einladung noch etwas zu verweilen und sich das Brot, dass an jeden ausgeteilt wurde, schmecken zu lassen. Wir möchten uns auf diesem Wege zudem noch einmal für die Zahlreichen Lebensmittelspenden bedanken. Alle Spenden gehen an die Organisation „Die Tafel- Burghausen“.

pestalozzi kita


kinderzeltlager mattsee

manchmal kann man einfach in die Arbeit gehen und ein paar Sorgen sind weg. Es ist wieder soweit, das Sommerzeltlager unserer Gemeinde steht bevor. Wieder am Mattsee: vom Sonntag, den 29.07.18 bis Freitag, den 03.08.18. Dadurch wird eine ganze Arbeitswoche in den Sommerferien frei für Eltern, die arbeiten müssen. Die Bring- und Aufbauzeit ist am Sonntag um 15 Uhr, die Abhol- und Abbauzeit ist am Freitag.

gendbetreuer, die dabei sein werden. Freuen wir uns auf eine Woche Freiheit und Zelten am schönen Mattsee, der Sommer kann kommen. Anmeldung ab sofort, maximal 30 Kinder zwischen 7 und 12 können mitmachen. Kosten 70 Euro, Geschwister 45 Euro.

Das Betreuerteam um Dieter Mogalle sind wieder Frau Burbach und Herr Hentrich, dieser wird wieder Schnitze schnitzen und große Mengen kochen. Wir hoffen auch auf viele Ju-

26


kinder jugend Mini-Gottesdienste, Kindergottesdienste, Kinderbibeltag, Adventsfreizeit und Sommerzeltlager: Vieles läuft gut und regelmäßig in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Besonders erfreulich ist dabei, dass sich wieder eine ganze Reihe Jugendlicher bei der Planung und Durchführung dieser Angebote einbringen. Dafür gebührt Diakon i.R. Dieter Mogalle und Dirk Hentrich ein großer Dank, die in schwierigen Zeiten sowohl das Kinderzeltlager als auch die Adventsfreizeit unter ihre Fittiche genommen haben und beides zu einer Erfolgsgeschichte machten. Für beide Freizeitmaßnahmen füllt sich seit einigen Jahren wieder die Anmeldeliste im Pfarramt schon bevor die Werbung dafür an den Schulen verteilt wurde... In ihrem Fahrwasser haben sich auch Jugendliche gefunden und entwickelt, die sich mittlerweile zuverlässig und regelmäßig engagieren. Nun wird es darum gehen, diese positive Stimmung weiterzutragen und ein Konzept

27

für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zu entwerfen, dass uns die nähsten Jahre weiterführt und -trägt. Nicht zu vergessen, die Teamerinnen, die den diesjährigen Konfikurs begleiten und im Konficamp Wittenberg ihre Feuertaufe bravourös bestanden haben. Um dieses Konzept gemeinsam zu entwickeln, werden sich alle Mitarbeitenden dieses Bereiches noch in diesem Jahr zusammen setzen und Bestehendes wie Neues in den Blick nehmen. Wir wollen sicherstellen, dass Kinder und Jugendliche vom Kindergartenalter bis zum Schulabschluss in unserer Gemeinde willkommen sind und altersgemäß Gemeinschaft erleben. Ich freue mich auf das gemeinsame Planen! Torsten Fecke


stelenweg

Am Ende des Stelenweges Vor gut einem Jahr haben wir dazu aufgerufen, sich an der Entstehung des Burghauser Stelenweges zu beteiligen: 95 Holzstelen sollten gestaltet werden, die jeweils einen frei wählbaren Aspekt der Reformation und ihrer Folgen aufgreifen und zur Auseinandersetzung des Betrachters mit diesem Thema anregen sollten. Der Zuspruch und das Interesse waren überwältigend: Viele Einzelpersonen, kirchliche und „weltliche“ Gruppen, Schulklassen, Chöre nahmen die Idee begeistert auf und machten sich ans Werk. So entstanden im Blick auf das Reformationsjubiläum unterschiedliche

Kunstwerke mit ganz verschiedenen Gestaltungsmitteln. Mit Farben, Lacken, Leim, Schrifttafeln, Steinen, Spiegeln, Schuhen, Perücken und vielem mehr wurden eigene Sichtweisen auf diese kirchliche Entwicklung mit all ihren Veränderungen und Problemen gewagt. Am 6. April wurde der Stelenweg, der die Wiesen vor der Friedenskirche und dem Gemeindehaus und entlang der Burghöfe umsäumt, eröffnet. In den letzten Monaten sind ihn Hunderte von Besuchern abgeschritten und haben die Stelen auf sich wirken lassen, betrachtet, entschlüsselt und

28


stelenweg kirchgeld gelobt. Der Lageplan und der schön gestaltete Ausstellungskatalog waren dabei eine Hilfestellung und wurden gern genommen und gekauft. Am 13. November wurden die Stelen nun mit tatkräftiger Unterstützung durch die Mitarbeiter des Bauhofes von ihren Standorten auf der Burg geholt und in das „Basislager“ auf dem Pfarramtsparkplatz gebracht. Gut die Hälfte der Kunstwerke bleiben bei ihren Erschaffern, die andere Hälfte wurde zur Versteigerung angeboten. Frau Hierzegger kümmert sich seitdem mit großer Akribie darum, dass die Stelen abgeholt werden können und nimmt die Spenden aus der Versteigerung entgegen.

Kirchgelderinnerung

Als Resumé bleibt: Das Projekt „Stelenweg zum Reformationsjubiläum“ war ein einzigartiges Erlebnis, dessen Erfolg sich vor allem den vielen Beteiligten verdankt - den Künstlern und Gestaltern, der Planungsgruppe mit Pfarrer Jäger, Frau Vornehm und Herrn zu Salm, Herrn Dr. Härzschel, der alle Stelen für den Katalog fotografiert hat, und Frau Hierzegger, die immer wieder für den Überblick und den (fast) reibungslosen Ablauf sorgte. Weiteren Dank sagen wir der Stadt Burghausn, dem Dekanat Traunstein und dem Arbeitsbereich „Kirche und Tourismus“ der Landeskirche, die uns zur Durchführung finanziell unterstützt haben! Pfarrer Torsten Fecke

Falls Sie um ein Haar die innerlich längst beschlossene Überweisung des jährlichen Kirchgeldes übersehen haben sollten, werden Sie vermutlich für diese freundliche Erinnerung dankbar sein. Es ist Teil der Kirchensteuer, damit voll absetzbar, kommt aber ausschließlich der Kirchengemeinde vor Ort zugute. Und wir sind ganz einfach darauf angewiesen, werden doch die Aufgaben nicht weniger oder gar leichter, die Zahl der Mitglieder jedoch leider schon. Kurz und gut: die Bankverbindung wäre: IBAN DE68 7115 1020 0026 3211 66 Für Ihr Verständnis bedankt sich herzlich Pfr. Torsten Fecke

29


reformations jubiläum Gemeinschaft zwischen Lutheranern und Katholiken. In Dank und Schuldbekenntnis wurde zurückgeblickt, aber der Blick richtete sich auch nach vorne, indem wir uns selbst verpflichteten, gemeinsam Zeugnis zu geben und unseren Weg gemeinsam weiter zu gehen Dies wurde besonders in der Predigt deutlich, die das Jesuswort „Ich bin der wahre Weinstock“ auslegte:

Am 31. Oktober 2017 haben wir die Feierlichkeiten des Jubiläumsjahres mit einem festlichen ökumenischen Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Jakob abgeschlossen. Dabei feirten wir nach der Liturgie „Vom Konflikt zur Gemeinschaft“, die für diesen Tag von der Liturgischen Arbeitsgruppe der lutherisch/römisch-katholischen Kommission für die Einheit entwickelt wurde. Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst von den Georgsbläsern unter der Leitung von Bernhard Waas und Heinrich Wimmer an der Orgel. Es war eine besondere Station auf dem Weg vom Konflikt zur

„Wir sind“, so Pfarrer Fecke, „gemeinsam Zeugen für das Leben mit Christus und die Erlösung durch Christus. So wie die Reben des Weinstocks dazu da sind, die Früchte zu tragen, so sollen wir als die an Christus Glaubenden die Früchte tragen in Zeugnis und Dienst.“ Fecke fuhr fort: „Wir dürfen aus der Freiheit eines Christenmenschen leben. Deshalb sollten wir ufhören mit dem Gejammer über sinkende Mitgliedszahlen und steigende Austritte. Angst ist kein guter Ratgeber und eine Kirche von Jammerlappen ist nicht einladend, ist nicht attraktiv für die, die wir ansprechen wollen!“ Die folgenden Fotos geben einen guten Eindruck:

30


reformations jubiläum

Pfarrer Jaindl und Pfarrer Fecke feierten den Gottesdienst gemeinsam. Im Hintergrund die Georgsbläser.

Pfarrer Fecke bei seiner Predigt

unten und rechts: Einige Ehrenamtliche aus dem ÖkumeneKreis wirkten als Lektorinnen mit:

31


in eigener sache

Austräger gesucht

Sie gehen gerne spazieren? Und es würde Ihnen nichts ausmachen, dabei viermal im Jahr eine Mappe mit Gemeindebriefen mitzunehmen und die einzelnen Hefte anhand einer Liste in die Briefkästen einiger Haushalte einzuwerfen? Dann können Sie uns helfen! Wir suchen jemanden, der bereit ist, genau dies im Bereich Schweitzerstraße Virchowstraße zu tun. Bitte melden Sie sich bei Frau Hierzegger im Pfarramt Tel. 08677-4565. Herzlichen Dank!

Mitarbeit in der Redaktion

Viermal im Jahr arbeitet ein Team daran, einen neuen, aktuellen Gemeindebrief zu erstellen. Thematische Beiträge, Veranstaltungsankündigungen, Berichte besonderer Ereignisse,all dies muss geschrieben oder gesammelt werden. Sollten Sie Zeit und Lust haben, uns bei dieser Aufgabe künftig tatkräftig zu unterstützen, sind wir dankbar! Weitere Fragen beantworte ich gerne und nehme auch Ihre Bereitschaft zur Mitarbeit entgegen: Pfr. Torsten Fecke Tel. 08678-2088081

Dank an unsere Inserenten

Die Herausgabe von vier Gemeindebriefen im Jahr wird dadurch ermöglicht, dass eine Reihe von Firmen uns unterstützen, indem sie eine Werbeanzeige bei uns schalten. Viele sind schon viele Jahre treue Werbekunden. Dafür sag ich von Herzen Dank und hoffe, dass sie mit unserem Service zufrieden sind. Mit uns erreicht Ihr Inserat im Februar, Mai, August und November jeweils 2.500 Haushalte - und das zu einem günstigen Preis! Wenn auch Sie Ihre Anzeige bei uns schalten wollen, melden Sie sich einfach. Weitere Informationen bekommen Sie im Pfarrbüro vormittags unter 08677-4565

32


Sie wollen klare Verhältnisse mit einem zuverlässigen Partner an Ihrer Seite. Wir beraten Sie gern.

AXA Versicherungsbüro Dreistein & Becker Marktler Str. 22, 84489 Burghausen, Tel.: 08677 1458, ullrich.dreistein@axa.de azh1_zvpartnerkurzaxa_70_0_2_11_22.indd 1

15.12.2015 17:32:57


Bestattungstradition seit 1844

www.trauerhilfe-denk.de www.trauervorsorge.de

SICHERHEIT DURCH VORSORGE Im eigenen Interesse und dem Ihrer Anhörigen hilft eine Vorsorge, die letzten Dinge zu regeln

Tag & Nacht

• Art und Umfang der Bestattung regeln 08677 / 989 96 • Wünsche eigenverantwortlich festlegen • Sicherheit und finanzieller Schutz für die Angehörigen • rechtzeitige Umsetzung, da vor einer Testamentseröffnung Wir beraten Sie zum Thema Vorsorge telefonisch oder in allen Geschäftsstellen der TrauerHilfe DENK. Kommen Sie zu uns, wir sind immer in Ihrer Nähe. Burghausen | Krankenhausstraße 3 BESTATTUNGEN • VORSORGE • ÜBERFÜHRUNGEN


Urlaubsplanung leicht gemacht mit Ihrem TUI TRAVELStar Reisebüro! Wir stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite für Ihren Traumurlaub. Ob Abenteuerurlaub, Strandurlaub oder Städtetrip. Wir holen das Beste raus! Wir beraten Sie gerne!

RT•Reisen Burghausen Mehringer Str. 47 Tel.: 08677 / 8 83 20 bgh@rt-reisen.de

Öffnungszeiten: Mo – Fr: 9:00 Uhr – 12:30 Uhr und 13:30 Uhr – 18:00 Uhr Sa: 9.00 Uhr – 12.00 Uhr

Miteinander ist einfach. Wenn man einen Finanzpartner hat, der die Region und ihre Menschen unterstützt.

S Sparkasse Altötting-Mühldorf www.spk-aoe-mue.de

MEHR MENSCH. MEHR LEISTUNG. MEHRWERT.


FAIR UND FEIN

GEÖFFNET Mittwoch bis Samstag von 10.00 – 18.00 Uhr und Feiertag / Sonntag von 13.30 – 17.00 Uhr

MEINE-WELT-LADEN BURGHAUSEN

In den Grüben 125 ∙ Burghausen ∙ Tel. 08677 / 87 85 914 info@fair-und-fein.de ∙ www.fair-und-fein.de

#PFLEGEEXPERTEN

BEWIRB DICH JETZT! AWO SENIORENZENTRUM »GEORG-SCHENK-HAUS« Wackerstraße 20 84489 Burghausen Tel. 08677 97 89-211

VALIDATION?

WER ES NICHT KENNT, LERNT ES BEI UNS. ALS AZUBI ZUR ALTENPFLEGEFACHKRAFT. Oliver Schmidt (27) Auszubildender im AWO Seniorenzentrum »Georg-Schenk-Haus«

AZ_Burghausen_148x105.indd 1

E-Mail: info@sz-bur.awo-obb.de www.sz-bur.awo-obb-senioren.de

WEITERE INFOS AUF: WWW.AWO-AUSBILDUNG.DE

FINDE UNS HIER:

27.01.16 12:21


URLAUB MIT FAMILIE UND FREUNDEN

KENNEN SIE SCHON UNSERE FERIENAPPARTEMENTS? Unsere 6 Ferienwohnungen am Gardasee bestechen durch ihr edles Design und ihre warmen Farbkomponenten. Jede Wohnung verfügt über zwei separate Schlafzimmer, ein großzügiges Bad sowie einen Wohn- und Essbereich und bietet Platz für bis zu 4 Personen. Die Nutzung des hauseigenen Pools runden das Angebot ab. Inmitten der wunderschönen Kitzbühler Alpen entdecken Sie unser Penthouse für bis zu 8 Personen mit direktem Zugang zum 4 Sterne lti alpenhotel Kaiserfels****. So können Sie nicht nur das hoteleigene Spa benutzen, sondern auch die reichliche Halbpension ist für Sie und Ihre Mitreisenden bereits im Mietpreis inkludiert. Weitere Informationen zu unseren Ferienwohnungen erhalten Sie unter www.rv-direkt.de oder bei Ihrem Berater.

Tel. 08671 505-1000 Fax 08671 505-1771 mail@rv-direkt.de


Nur ein wenig Zeit Ist es nicht ein Jammer, dass wir so wenig Zeit haben und so wenig bereit sind, uns Zeit zu nehmen, um zu den alten Leuten zu gehen, bei ihnen zu sitzen und sie zum Erzählen zu ermuntern? Ist es wirklich so schwer, von sich selber loszukommen, auf einen anderen Menschen einzugehen und zu schweigen, damit er reden kann?

Hannelore Frank (1927-1973) Pastorin auf Sylt

schluss -punkt

Gbr dez jan feb 2018 online  
Gbr dez jan feb 2018 online  
Advertisement