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Kinder und Eltern Die Zeitschrift der Wiener Kinderfreunde

Nr. 4/2013

www.wien.kinderfreunde.at

Das Kinder(freunde)musical 2013 „Curao – Der Ring der Freundschaft“

Foto: Peter Korp

Seite 4

Verändern wir … … die Welt! Seiten 6 und 7

Bildungspartnerschaft Die Elternwerkstatt Seite 11

Geschlechter-Klischees Hinterfragen und aufbrechen Seiten 9 und 13


Editorial

Inhalt Aktuell Eröffnung „Robbiton“ ...................... 3 Kinder(freunde)welten – „CURAO“. 4 Die Kinderfreunde Döbling.............. 5 Verändern wir die Welt!................ 6–7 Bildung & Betreuung Nur gespielt? – Kreativität im Kindergarten ............................... 8 Geschlechter-Klischees im KG.......... 9 Kindergarten- und Hortprojekte ... 10 Die Elternwerkstatt ........................ 11 Beratung & Unterstützung Pink ist nur eine Farbe .................... 13 Die Familienberatung hilft .......... 14 Freizeit & Spaß Das war die Parkbetreuung 2013 ... 15 Snow & Fun 2014 ............................ 17 Rote Falken: Laut für den Frieden .... 17 Freizeit mit den Kinderfreunden .... 19 Spiel-Ideen für Weihnachten ........... 21 Vor-gelesen ....................................... 22 Nur für Kindsköpfe? ....................... 23 Die Familienparty 2014 .................. 24

FreundschaftsclubMitglieder aufgepasst! Herbst und Winter bringen viele Vorteile für Freundschaftsclub-Mitglieder (immer unter Angabe der Mitgliedsnummer): 1. Im Indoorspielplatz Seversaal (16., Schuhmeierplatz 17–18): • Baby-Disco-Eintritt für Erwachsene € 6 statt € 7 (s. S. 19) • 10 Prozent Ermäßigung auf die Party-Raummiete für Kinderpartys 2. Beim Musical CURAO im Raimund Theater: Für die Vorstellungen am 17. und 24. November können Freundschaftsclub-Mitglieder Karten für die ganze Familie bestellen (sonst gibt es nur Karten für Kinder) – maximal eine erwachsene Begleitperson pro Kind, Kinder sitzen vorne (s. S. 4). 3. Für die Familienparty im Rathaus am 2. März 2014: € 0,40 Ersparnis pro Karte für einen Erwachsenen und das erste Kind (weitere Kinder sind schon ermäßigt) und € 0,40 auf die Sitzplatzreservierung. Freundschaftsclubkarte bitte an der Kassa zeigen (s. S. 24). Infos unter www.wien.kinderfreunde.at/ Bundeslaender/Wien/Freundschaftsclub, via E-Mail freundschaftsclub@wien.kinderfreunde.at bzw. Tel. 01/401 25-42 (Ewald Hauft)

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Bildung ist der (Aus-)Weg Die Kinderfreunde kämpfen seit mehr als 100 Jahren dafür, dass sich die Lebenssituation von Kindern in Österreich verbessert. Viel konnte erreicht werden, doch es gibt noch ebenso viel zu tun. Dazu nur einige Beispiele. Zehn Prozent der Kinder von Eltern mit Pflichtschulabschluss maturieren, aber 80 Prozent der Kinder von Eltern, die einen Hochschulabschluss haben. RisikoschülerInnen kommen bei uns zu einem größeren Teil aus Familien mit niedrigem Einkommen als in vielen anderen EU-Ländern. 99.000 Kinder leben alleine in Wien in Armut. Und es ist Realität, dass aus armen Kindern wieder arme Eltern werden. Der einzige Ausweg aus dieser Spirale ist Bildung. Bildung, die nur in der Theorie allen Kindern, die in Österreich leben, gleichermaßen offen steht. Alleine die Kosten für Schulmaterial und schulbezogene Veranstaltungen in höheren Schulen schließen viele Kinder von diesen aus. Die meisten Kinder können im weiterführenden Bildungsweg AHS und BHS nur bestehen, wenn sie teure Nachhilfe bekommen (€ 101 Millionen werden dafür österreichweit ausgegeben) oder Eltern haben, die über gute Bildung und genügend Zeit verfügen, um regelmäßig mit ihnen zu lernen. Viele Kinder (oft noch im Volksschulalter) verbringen den Nachmittag alleine zu Hause, und es ist ihrer eigenen Entscheidung überlassen, ob sie fernsehen oder Aufgabe machen. Denn ihre Eltern müssen bis in den Abend hinein arbeiten und können sich auch keinen Hort leisten.

Die Stärken aller Kinder nutzen Aus unserem täglichen Kontakt mit tausenden Kindern und Familien in Wien (in Kindergärten, bei der ehrenamtlichen Lernhilfe, in Beratungseinrichtungen, bei Veranstaltungen, in den

Franz Prokop, Vorsitzender der Wiener Kinderfreunde

Elterncafés und der Familienakademie) wissen wir genau, was nötig ist, um die schlechte Situation von immer mehr Kindern zu verbessern: Schulen, in denen alle Kinder so unterrichtet werden können, dass sie vom Beginn bis zum Ende ihrer Schulpflicht ihre Stärken entwickeln können und dass ihre Schwächen ausgeglichen werden. In denen niemand darum kämpfen muss, beim Schulwechsel in die vielversprechende Schule zu kommen. In denen alle Kinder ihrem Entwicklungsniveau entsprechend die für sie optimale Förderung erhalten. Schulen mit guten Arbeitsbedingungen für SchülerInnen und Lehrende, mit Raum für Bewegung und die nötigen Entspannungseinheiten sowie kompetenten Ansprechpersonen für soziale Probleme. Schulen, die alle nötigen Lernleistungen abdecken und im Idealfall auch Freizeitangebote offerieren (in echten Ganztagsschulen müssen 20 Prozent der Eltern mit ihren Kindern täglich lernen, in anderen Volksschulen 55 Prozent). Ganz ehrlich – muss das Utopie bleiben? Wir Kinderfreunde erwarten von den Regierungsverhandlungen und von der nächsten Regierung ein Bekenntnis zu dieser Schule und konkrete Schritte dazu. Denn alle Kinder haben die Chance auf gute Bildung verdient, und unsere Gesellschaft braucht die Stärken aller Kinder.

Franz Prokop


Aktuell

Nachhaltiges Bauen mit Kindern:

Feierliche Eröffnung von „Robbiton“ Es ist so weit – „Robbiton“ ist offiziell eröffnet! Anfang September ließen es sich viele bekannte Gesichter aus Politik und Wirtschaft nicht nehmen, persönlich das etwas andere „rote Band“ – in diesem Fall eine Liane aus Pflanzen – stilecht mit Gartenscheren zu durchschneiden.

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us fast ausschließlich natürlichen Materialien wurden am Abenteuer-Spielplatz Robinson im 19. Bezirk zwei insgesamt 100 Quadratmeter große Gebäude namens „Robbiton“ (in Anlehnung an das Dorf „Hobbiton“ aus „Herr der Ringe“) errichtet. Die Kinder am Spielplatz wurden in allen Projektphasen stark mit einbezogen: Sie sammelten Ideen für die Gestaltung, zeichneten und bastelten die ersten Modelle, steckten das Gelände ab, bauten Strohballenwände mit Lehm und planten mit BOKU-Studierenden die Biotope am begrünten Dach. Im Robbiton sind u. a. ein Nature-Lab zum Mikroskopieren und ein Werkraum untergebracht. So gibt es am Robinson-Spielplatz jetzt auch eine nachhaltig gebaute Schlechtwetter-Unterkunft.

(v. l. n. r.) Franz Prokop, Landesvorsitzender der Wiener Kinderfreunde, Bezirksvorsteher Adolf Tiller, Umweltstadträtin Ulli Sima, BV-StV. Anton Mandl, GeneraldirektorStellvertreterin der Wiener Städtischen Judit Havasi, Bildungsstadtrat Christian Oxonitsch und Kinder aus dem Kindergarten Greinergasse eröffnen Robbiton ganz offiziell.

Die Familienberatung unterwegs:

Kinder- und Jugendschutzpfad B estens vertreten waren die Wiener Kinderfreunde Ende September beim Kinder- und Jugendschutzpfad der Österreichischen Liga für Kinderund Jugendgesundheit durch unsere Familienberatung. Der interessante Pfad im Wiener Grete-Rehor-Park bot Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen die Möglichkeit, dem Thema Kinder- und Jugendschutz auf unterschied-

liche Art zu begegnen, sich darüber zu informieren und Stellung zu beziehen. Insgesamt erwarteten 26 Beratungsund Mitmachstationen die BesucherInnen, ebenso eine Fülle an Aktivitäten für Klein und Groß. Auch Gesundheitsminister Alois Stöger bewunderte den Stand der Wiener Kinderfreunde und war vom aufgelegten großen Kinderrechte-Memory besonders angetan.

Simmeringer arbeiten zusammen:

Ein Herz für die Menschlichkeit B eim diesjährigen Welttag des Kindes am 8. September im Stadtpark Leberberg luden die Simmeringer Kinderfreunde www.viel-falter.org knapp vor Ende der Veranstaltung die Anwesenden ein, ein möglichst großes Sitzherz zu bilden. Über 200 Kinder und Erwachsene folgten der Einladung und ließen sich geduldig zu einem Riesenherzen „formen“. Für alle „Fasern“ des quicklebendigen Kinderfreunde-Herzens war dies eine spontane gemeinsame Aktion – ohne Generalpro-

be und ohne dass die TeilnehmerInnen einander kannten. Menschen unterschiedlichen Alters, Herkunft, Muttersprache und Religionszugehörigkeit feierten also nicht nur gemeinsam, sondern sprachen einander auch das

Vertrauen aus, indem sie sich in „tiefer Hocke“ auf die Knie einer dahinter hockenden Person „setzten“ . Diese Aktion wäre, wie ein Teilnehmer feststellte, reif für einen Eintrag in ein „Rekordbuch der Menschlichkeit“. 3


AKTUELL Aktuell

Teil 8:

Kinder(freunde)welten In dieser Reportagereihe dreht sich alles um den Blickwinkel der Kinder. Wir wollen wissen, warum sie die Angebote der Wiener Kinderfreunde nutzen, wie es ihnen in unseren ServiceEinrichtungen gefällt und welchen Reiz die zahlreichen Veranstaltungen und Aktivitäten auf sie ausüben. Kurz gesagt: Wir blicken hinter die Kulissen!

(v. l.) Lena (damals 6 Jahre alt), Lilli und Stella mit Buchautor Christoph Mauz, Regisseurin Renate Kastelik und Hauptdarsteller Reinwald Kranner 2006.

griert, und keiner hat’s gemerkt“, berichtete Lena. Und wie ist es so, wenn die eigene Oma Regie führt? „Voll cool!!!“

Lena (rosa Haare) unter wild tanzenden „Gingos“ 2011.

Das Kinder(freunde)musical

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iesmal blicke ich im wahrsten Sinn des Wortes hinter die Kulissen – jene des beliebten Musicals der Wiener Kinderfreunde im Wiener Raimund Theater nämlich. Seit Jahrzehnten werden in der Vorweihnachtszeit jährlich über 7.000 Kinder dazu eingeladen, und letztes Jahr war auch ich mit meiner Nichte Sophie vor Ort. Ich habe vor der Vorstellung hinter der Bühne Mäuschen gespielt und Interessantes von einer jungen Schauspielerin namens Lena Todter (12) erfahren, deren Oma die Regisseurin Renate Kastelik ist.

Lena und die Welt der Bühne Möwe, Schaufensterpuppe, Zwerg, Hase, Ameise – alle diese Rollen und noch weitere spielte Lena seit Beginn ihrer Karriere im Alter von 3 (!) Jahren. Schon damals stand sie für das Kinder(freunde)musical auf den Brettern, die angeblich die Welt bedeuten. Ans erste Mal kann sich Lena kaum erinnern: „Alle waren angespannt und fürchteten, dass ich auf der Bühne zu weinen beginnen könnte, weil ich noch so jung war. Aber ich hab’s wie geplant durchgezogen.“ Doch was, wenn A 4

live wirklich etwas schiefgeht? „Einmal hat Reinwald (Kranner, Anm.) mitten im Stück unabsichtlich ein Fenster zerbrochen. Wir hinter der Bühne haben einen Lachkrampf bekommen, aber er hat den kleinen Unfall einfach ins Stück inte-

Lena (unten, 2. v. l.) bei der Generalprobe 2008, noch ohne schwarze Schminke im Gesicht.

Das Stück „Mama Vita“ im Jahr 2008 ist Lena besonders in Erinnerung geblieben. „Ich war eine Ameise und wurde schwarz geschminkt. Nach der Vorstellung war das Abschminken sehr lustig, wir waren alle furchtbar verschmiert und hatten viel Spaß.“ Mit einer seit Jahren „mitwachsenden“ Gruppe von Kindern wird Lena auch heuer beim Musical „Curao – Der Ring der Freundschaft“ ihr Können unter Beweis stellen, gemeinsam mit ihrer älteren Schwester Lilli. Plötzlich ertönte ein Glöckchen – nein, nicht das Christkind war da, sondern die Vorstellung begann, und schon war Lena Richtung Bühne unterwegs. Da das Musical ja nur für Kinder von 6 bis 12 Jahren ist, werde ich mir die DVD zum Stück zulegen und schauen, ob ich die verkleidete Lena erkenne. Ach, muss das aufregend sein, auf der Bühne zu stehen! Mag.a Carola Edinger

Musical 2013 „Curao – Der Ring der Freundschaft“: So., 10. (Premiere), 17. und 24. November 2013, sowie So., 1., 15. und 22. Dezember 2013, Vorstellungsbeginn jeweils um 13.30 Uhr Kostenlose Zählkarten gibt es (nur für Kids von 6 bis 12 Jahren) ausschließlich bei den Wiener Kinderfreunden, Tel. 01/401 25 oder E-Mail: kind-und-co@wien.kinderfreunde.at Das Musical wird unterstützt von: Wiener Städtische Versicherung, Bank Austria, MA 13 – Jugend und Bildung Stadt Wien und MA 7 – Kultur Stadt Wien.


Aktuell

Die Arbeit der Kinderfreunde Döbling:

Kinderunterhaltung mit Niveau Harald Kratzer, Vorsitzender der Kinderfreunde Döbling

Unsere Kinder – unsere Zukunft Der Grundstein für meine Arbeit bei den Kinderfreunden ist wahrscheinlich zu einem Zeitpunkt gelegt worden, an den ich mich heute nicht mehr ganz erinnern kann. Ich muss wohl zirka 3 Jahre alt gewesen sein, als ich zum ersten Mal mit meinem Vater mitgefahren bin, der den Weltag des Kindes organisierte. Ob ich damals schon eine große Hilfe war …? Wohl nicht – aber Eindruck hat es hinterlassen!

In Döbling stehen Kinderbetreuung und Kinderunterhaltung im Mittelpunkt der Arbeit der Kinderfreunde. Ein engagiertes Team quer durch alle Altersklassen kümmert sich um das Wohl der Kids.

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inder sind das anspruchsvollste Publikum“ überhaupt. Dieser Grundsatz steht als Überschrift ganz fett gedruckt darüber, wenn es in Döbling darum geht, Events für Kinder zu planen und zu gestalten. Allen voran steht natürlich das alljährliche Familienfest zum Welttag des Kindes. Dass es für Kinder – im Gegensatz zur weit verbreiteten Meinung – nicht immer der Fernseher oder die Spielkonsole sein muss, beweisen die vielen glücklichen Kindergesichter, die bei Spielen wie „Die Flussüberquerung“, „Der Kugelturm“, „Bärli-Fang“ oder „Die armen Schlucker“ ihr Glück versuchen. „Das alles kommt nicht von ungefähr“, weiß der stellvertretende Vorsitzende der Kinderfreunde Döbling, Robert Kratzer, Vater von Harald Kratzer, nur

zu gut. Er hat es sich selbst zur Aufgabe gemacht, jedes Jahr ein neues Spiel zu erfinden und auch selbst zu bauen. Mit diesem einzigartigen Spielangebot sind die Döblinger auch über die Bezirksgrenzen hinaus, etwa beim 1.-Mai-Fest im Wiener Prater, bekannt geworden. Die zweite wichtige Veranstaltung im Jahr ist das Kinderfaschingsfest, das „Bunte Fest“. Auch da geben sich die Döblinger Kinderfreunde Mühe, das Programm mit innovativen Ideen jedes Jahr abwechslungsreicher zu gestalten. Bei allen Veranstaltungen sind „Elvis“, die Katze, und natürlich der Kasperl mit dabei. Eine gute und enge Zusammenarbeit pflegt man mit den drei Kindertagesheimen im Bezirk. Ohne die Mitarbeit der PädagogInnen wären viele Veranstaltungen nicht durchführbar. Auch mit den BetreuerInnen des Vorzeigeprojekts „Robinson-Spielplatz“ in der Greinergasse pflegt man im Rahmen des Bezirksferienspiels gutes Teamwork. Harald Kratzer, Vorsitzender der Kinderfreunde Döbling

Und um es mit dem Spruch eines Bonbonherstellers zu sagen: Nun bin ich … nein, nicht der Großvater, aber der Vorsitzende. Und Arbeit gibt es für die Kinderfreunde immer noch genug. Solange es Kinder gibt, die zuhause weder ihre Muttersprache noch Deutsch wirklich erlernen, solange alleinerziehende Mütter nicht wissen, wie sie Arbeit und Kinder unter einen Hut bringen sollen, und solange es Kinder gibt, die der Gewalt Erwachsener ausgesetzt sind, haben wir noch sehr viel zu tun. Nachdem ein Großteil der Mitglieder unseres Vorstandes auch in der Bezirkspolitik tätig ist, können wir unsere kleineren und größeren politischen Anliegen und Ziele, vor allem in den Bereichen Bildung, Kinderbetreuung und Kinderrechte, dem richtigen Forum nahebringen und diskutieren. Ein großes Danke gebührt den vielen freiwilligen HelferInnen, die so viel von ihrer Freizeit spenden, um die Kinderfreunde wieder ein Stück weiter zu bringen. Zum Schluss noch ein Zitat aus der Wer-

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AKTUELL Aktuell

Eine Kinderfreunde-Kampagne gegen drei Monster:

Verändern wir die Welt – Alle zusa

Seit über 100 Jahren arbeiten die Kinderfreunde für eine bessere Welt – in hunderten Ortsgruppen, in Kindergärten, Kinder- und Jugendgruppen, in Eltern-Kind-Zentren, bei den Roten Falken, in Kinderschutzeinrichtungen und an vielen anderen Orten. Aber die Entwicklung geht langsam voran – und oft sogar in die falsche Richtung. Die Kinderfreunde haben eine Kampagne gestartet: einen zähen Kampf gegen Monster, die den Blick auf eine kinderfreundliche Welt verstellen. Und sie fordern alle ihre Freunde auf: Helft uns, eine bessere Welt zu schaffen! „Drei Monster sind es vor allem, die sich gegen diese Bemühungen stellen“, so Jürgen Czernohorsky, Bundesgeschäftsführer der Österreichischen Kinderfreunde. Monster „Ist-halt-so“ kennt jeder von uns. Es hat eine einzige Antwort auf unsere Fragen parat. Warum besitzen die reichsten zehn Prozent der Menschen in Österreich mehr als zwei Drittel des gesamten Vermögens? Warum machen 80 Prozent der Kinder, deren Eltern einen Hochschulabschluss haben, Matura und nur zehn Prozent der Kinder von Eltern mit Pflichtschulabschluss? Ist halt so. Das kann man nicht verändern.

Illustrationen von Sabrina Hackl

Monster „Muss-so-sein“ ist ein etwas anderer Typ. Er will uns einreden,

dass unser Leben nur so funktioniert, wie es jetzt ist. Warum müssen Menschen auf der Welt verhungern, während anderswo Lebensmittel in Hülle und Fülle weggeworfen werden, fragen wir uns. Und warum verdienen Kaffeebauern in Kolumbien oder die ArbeiterInnen in den Fabriken nur einen Bruchteil von dem, was die Produkte im Geschäft kosten? Warum werden Milliarden Euro für Abfangjäger, Panzer oder Drohnen ausgegeben? Warum laufen weltweit hunderte Atomkraftwerke, die im Katastrophenfall irreparable Schäden anrichten können? Das muss so sein! Finde dich damit ab. Monster „Kauf-halt-was“ will von Problemen ablenken. Es versucht zu bestimmen, was man sich im Leben so wünscht. Wenn die Last der Ungerechtigkeit oder der Druck der Arbeitswelt zu groß wird, wenn unsere Unsicherheit, unsere Angst oder unser Unbe-

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hagen wächst, so hat es die passende Antwort: Kauf halt was – dann geht es dir besser. Und doch ist die Welt veränderbar! Und nichts muss so bleiben, wie es ist, wenn es genügend Menschen gibt, die die Welt verändern wollen. Der Kampf gegen die Monster kann beginnen! Gruppen, die sich an der Kampagne beteiligen wollen, können sich in der Landesorganisation bei Ewald Hauft unter Tel. 01/401 25-42 oder E-Mail: ewald.hauft@wien.kinderfreunde.at anmelden. Sie erhalten ein Materialien- und Methodenpaket, mit dessen Hilfe sie in die Aktion einsteigen können. „SchrittmacherInnen“ helfen gerne bei Planung und Umsetzung.


Aktuell

mmen. Schritt für Schritt. Kinderarmut ist kein Märchen Ganze Arbeit leisten die Monster beim Thema Kinderarmut, denn in Wien sind 99.000 Kinder armutsgefährdet. Monster „Ist-haltso“ lässt viele wegschauen. Aber die Kinderfreunde und die Roten Falken tun gemeinsam mit der Volkshilfe Wien etwas dagegen.

Horten über 250 Säcke mit Kinderbekleidung, die im Kleiderlager der Volkshilfe Wien in der Ottakringer Straße 178 im 16. Bezirk an bedürftige Familien abgegeben wird. Herzlichen Dank allen, die sich an dieser Aktion beteiligt haben!

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Kleiderlager der Volkshilfe Wien: 1160 Wien, Ottakringer Straße 178 Tel. 01/480 45 29 www.volkshilfe-wien.at/kleiderlager

us Anlass des Internationalen Tages für die Beseitigung der Armut am 17. Oktober sammelten die Wiener Kinderfreunde in ihren Kindergärten und

Christian Morawek, Geschäftsführer der Wiener Kinderfreunde (l.), übergab mit Kindern des Kinderfreunde-Kindergartens im Museumsquartier die gesammelten Kleidungsstücke an DSA Walter Kiss, Geschäftsführer der Volkshilfe Wien.

Der „Solidaritätsherbst“ der Roten Falken Z ur Freude von „Ist-halt-so“ und „Muss-so-sein“ ist in der heutigen Gesellschaft von Solidarität sehr oft nichts zu merken. Für die Roten Falken gehört jedoch Solidarität zu den wichtigen Prinzipien, die sie Kindern und Jugendlichen vermitteln wollen – in den Gruppenstunden, auf Camps, bei vielen verschiedenen Aktionen, zum Beispiel im Rahmen des „Solidaritätsherbstes“:

• Im Oktober haben Minis, Freundschaftskinder und Rote Falken Lebensmittel für die Volkshilfe gesammelt, die diese an bedürftige Familien verteilt. • Am 19. November um 18.00 Uhr veranstalten die Roten Falken einen kurzen Flashmob auf der Mariahilfer Straße. Es geht um kindgerechten öffentlichen Raum: Nachdem es dort jetzt eine FußgängerInnen-/Begegnungszone gibt, fordern sie auch Platz für Kinder auf der Mariahilfer Straße und richten kurzfristig ein Fußball-, ein Federballfeld und einen „Schwimmbereich“ ein. • Im Dezember veranstalten die Falkengruppen-LeiterInnen Spielenachmittage für benachteilige Kinder. Genaue Informationen zu den einzelnen Aktionen gibt es unter: www.rotefalken-wien.at

Die Minis Donaustadt haben ihren Beitrag dazu geleistet und für die Volkshilfe mit Unterstützung der Kinderfreunde Leopoldstadt Lebensmittel besorgt und gesammelt.

Kinderrechteaktion 2013 Am 20. November 2013 ist wieder Tag der Kinderrechte. Und am 19. November geht es den drei Monstern echt an den Kragen. Die Kinderfreunde planen nämlich, von 10.00 bis 11.30 Uhr einen Teil des tristen Schwedenplatzes (Ecke Hafnersteig) in ein Kinderparadies zu verwandeln. Dazu werden nicht nur Rasenteppiche ausgerollt und Spielgeräte aufgestellt, sondern auch eine große Plakatwand, auf der alle, die vorbeikommen, aufschreiben können, was sie dazu beitragen möchten, die Welt für Kinder zu verbessern.

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AKTUELL Bildung & Betreuung

Unsere Serie – Teil 12:

Nur gespielt? Naturmaterialien sind ein beliebter Grundstoff für kreatives Arbeiten im Kindergarten. Zuvor selbst gesammelt und genau untersucht, werden sie dann zu kreativen Blickpunkten.

umso mehr, je weniger das Spielmaterial vorgefertigt ist. Kreativität kann sich überall abspielen. Besonders gefördert wird die Kreativität der Kinder im Umgang mit Naturmaterialien, die sie nach eigenen Ideen formen und bearbeiten können. Arbeit mit verschiedenen Materialien schult nicht nur die Sinneswahrnehmung der Kinder. Sie machen außerdem Erfahrungen mit Aktion und Wirkung und lernen damit umzugehen. Kreativität entwickelt sich auch im Umgang der Kinder miteinander. Sie entdecken, dass sie gemeinsam ihre Ideen umsetzen können, sie erfahren aber auch, dass neue Ansätze unter Umständen helfen können, Probleme untereinander zu lösen. Verschlossene Kinder kann man mit kreativen Angeboten aus der Reserve locken. Das zeigt sich immer wieder in der oft schwierigeren Phase der Eingewöhnung eines Kindes im Kindergarten. Allmählich macht es mit den anderen Kindern mit und gewöhnt sich an das Leben in der Gruppe.

Zeit für Kreativität

Kreativität im Kindergarten In dieser Serie über pädagogische Konzepte im Kindergarten will „Kinder und Eltern“ aufzeigen, welche pädagogischen Überlegungen hinter einzelnen Aktivitäten im Kindergarten stecken. Diesmal geht es um die Kreativität der Kinder.

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ie kreative Förderung von Kindern zieht sich wie ein roter Faden durch den gesamten Kindergartenalltag. Kinder sind neugierig und spontan. Möglichkeiten, ihre Kreativität auszuleben, finden sie, so man sie lässt, ganz von selbst in fast allem, was sie tun: Ob sie mit Kreiden, Farben oder Werkmaterialien ihre eigenen Ideen entwickeln, mit bunten Verkleidungen in verschiedene Rollen schlüpfen, fantasievolle Geschichten erzählen, ein kleines Konzert veranstalten oder fantastische Bauwerke aus noch so einfachen Materialien zum Entstehen bringen – Kinder sind immer bereit, ihre Fantasie spielen zu lassen. Es geht dabei nicht etwa nur um das Erlernen von Werktechniken oder um musikalische Grunderfahrungen, sondern um kreative Lösungen von Fragen und 8

Problemen. Nicht das Endprodukt ist für die persönliche Entwicklung des Kindes wichtig, sondern der Weg dorthin.

Raum für Kreativität Eine bewusst geplante Umgebung soll den Kindern im musisch-kreativen Bereich Möglichkeiten zum Gestalten, Experimentieren und Erfinden geben, die Eigeninitiative wecken und die Ausdrucksfähigkeit erweitern. An uns Erwachsenen liegt es, Kindern möglichst viele Chancen zu kreativem Tun zu bieten und eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich Kreativität entwickeln kann. Im Kindergarten gibt es dazu besonders viele Möglichkeiten. Und dabei zeigt sich immer wieder: Kinder finden in jedem Material etwas zum kreativen Spielen –

Im täglichen Leben abseits des Kindergartens bleibt für Kreativität oft wenig Raum. Umso wichtiger ist es, sie im Kindergarten besonders zu fördern. Daher achten wir darauf, dass genügend Zeit für kreatives Tun im Kindergartenalltag bleibt: Phasen, die nicht fix verplant, sondern einfach für freies Spielen vorgesehen werden. Die PädagogInnen gestalten ein Umfeld, in dem sich die Kinder frei entfalten können. Zur Erweiterung des kreativen Horizontes werden auch immer wieder Kindertheaterbesuche, Konzerte mit Kinderliedermachern sowie Begegnungen mit KünstlerInnen eingeplant. Wie kreativ Kinder wirklich sein möchten und sind, zeigt sich nicht zuletzt an den Portfoliomappen, die in vielen Kindergärten gemeinsam mit jedem Kind angelegt werden und die persönliche Entwicklung des einzelnen Kindes mitverfolgen. Die Ergebnisse sind erstaunlich! Jutta Böhm, Kindergarteninspektorin


Bildung & Betreuung

Gegen Klischees und Vorurteile:

Buben dürfen sich auch verkleiden n einigen Kindergärten der Wiener Kinderfreunde wird besonders darauf geachtet, gesellschaftlichen Vorurteilen entgegenzuwirken, wie Mädchen und Buben sein „sollen“. „Es gibt Eltern, die befürchten, ihr Sohn wird homosexuell, wenn wir sagen, dass sich Buben bei uns genauso selbstverständlich mit Tüchern verkleiden wie Mädchen“, erklärt eine Leiterin. Diese Annahme ist natürlich schon lange widerlegt (siehe S. 13). Aber sie hält sich hartnäckig und verhindert etwa bei Burschen, die ihre Kreativität anders ausleben möchten, als „es typische Männer tun“, die Entwicklung eines Potenzials.

Daher geben alle gendersensibel arbeitenden Kindergärten den Kindern die Möglichkeit, Spielmaterialien in RollContainern in alle Kindergarten-Berei-

Foto: fotolia.com

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che zu holen. Es gibt keine Puppenecke, sondern Rollenspielbereiche – die können aber dank der Rollcontainer auch in den Konstruktionsbereich verlegt werden. Wichtig ist auch, dass Mädchen und Buben immer wieder ganz unter sich sein können, wenn sie etwa Fußball spielen oder die Werkbank benutzen bzw. tanzen oder Wintermode designen. Ist das andere Geschlecht dabei, wird oft geläs-

tert und verhindert, dass die Kinder ihre Fähigkeiten in Ruhe entwickeln können. Bringen Kinder Klischees mit, wirken die PädagogInnen diesen mit Projektarbeiten entgegen, und generell wird immer sehr auf die Sprache geachtet. Ebenso werden Bilderbücher besorgt, in denen Männer Babys wickeln und Hausarbeit verrichten und Baumeisterinnen oder Polizistinnen an der Arbeit sind. Männliche Mitarbeiter im Kindergarten, die genauso für Essen, Reinigen und Kinderbetreuung verantwortlich sind wie die weiblichen Mitarbeiterinnen für Reparaturen, übersetzen das dann in die Realität im Kindergarten. Wir bedanken uns für die Inputs zu dieser Geschichte bei: Karin Bauer, Leiterin Engerthstraße 267, Karin Janecek, Leiterin Doningasse, Elisabeth Murauer, Leiterin Betriebskindergarten Town-Town.

Frühe Übung macht sich bezahlt:

Das Pilotprojekt „Schreibmotorisches Lernen“ I

Entgeltliche Einschaltung

m Schulalltag ist es für Kinder wichtig, möglichst flüssig und schnell schreiben zu können. „Flüssiges Schreiben ist die Mischung aus kontrollierter Formgebung und gleichzeitig hoher Geschwindigkeit“, erklärt der Sensomotorik-Experte Dr. Christian Marquardt. Für SchreibanfängerInnen ist deswegen vor allem das Erlernen von Schreibmotorik wichtig, um sich später besser auf den Unterricht konzentrieren zu können. „Übung macht den/die MeisterIn“ gilt auch hier – idealerweise, bevor die Kinder in der Schule mit dem eigentlichen Schreiben beginnen. In fünf Gruppen der Wiener Kinderfreunde läuft seit Oktober ein Pilotprojekt mit dem Stifte-Hersteller STABILO, um mittels des Einsatzes der sogenannten „Schreiblernbox“ die schreibmotorischen Fähigkeiten der Kinder im letzten Kindergartenjahr zu verbessern bzw. um zu untersuchen, ob im Hort

diese Fähigkeiten auch noch bei Schulkindern verbessert werden können. Bereits 2012 hat ein ähnliches Projekt an drei Wiener Volksschulen gezeigt, dass Kinder durch regelmäßige Übungen nach sechs Monaten wesentliche Verbesserungen erzielen können.

Die Schreiblernbox Auf 31 Karten enthält die Schreiblernbox Übungen zu vier Lernfeldern. Immer stehen dabei die Freude am Lernen und das kindliche Interesse im Vordergrund. Einmal in der Woche werden spezielle Übungen aus der Schreiblernbox von STABILO mit den Kindern durchgeführt. Um die Kinder dort abzuholen, wo sie sich in ihrer Entwicklung gerade befinden, steht zu Anfang des Projektes eine individuelle Beurteilung der Handbewegungen jedes teilnehmenden Kindes mittels computergestützten Messverfahrens, des Schreibcoaches

von STABILO. Eine Messung am Beginn und eine gegen Ende des Projektes im April 2014 zeigen die Veränderungen – im Idealfall positiv beeinflusst von den durchgeführten Motorik-Übungen – in den Bewegungsabläufen auf.

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AKTUELL Bildung & Betreuung

Die Anton-Proksch-Hütte der Kinderfreunde:

Wunderbare Aktivtage hoch oben am Berg

Vier gemeinsame Tage verbrachten 15 Kinder aus dem Betriebskindergarten GZW mit ihren BetreuerInnen in der Anton-ProkschHütte der Kinderfreunde auf der Hohen Wand (Niederösterreich).

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ie Kindergarten- und Hortkinder, zwischen 4 und 10 Jahren alt, besuchten den Naturpark, erkundeten den Felsenpfad beim Kohlröserlhaus und verbrachten einen Tag im Garten und im Wald rund um die Hütte, wo sie ein Haus aus Ästen und Zweigen bauten. Auch ein Besuch der Aussichtsterrasse Skywalk,

von wo aus man einen fast senkrechten Blick in die Tiefe hat, stand auf dem Programm. Bei einer Wanderung in der Dämmerung konnten einige Kinder eine Gruppe von Steinböcken beobachten, die keine vier Meter entfernt standen. Es wurde gemeinsam gekocht, die Kinder gestalteten Naturbilder, spielten Fußball und unterhielten sich am letzten Abend in einer Hütten-Disco. Alle waren sich einig: Wir fahren bestimmt wieder dorthin! Susi Kögler und ihr Team, Betriebs-KiGa GZW – Jagdschloßgasse

Sichtlich viel Spaß hatten die Kinder im Garten der Anton-Proksch-Hütte.

Das Projekt „Hope“:

Vielfalt im Kindergarten Z

wei ausgewählte Kindergarten-Teams der Wiener Kinderfreunde wurden von „Vielfalter“* in diesem Jahr besonders intensiv begleitet, weitere 20 LeiterInnen aus sogenannten „Brennpunktkindergärten“ mit speziellen Maßnahmen unterstützt. Im Projekt „Hope“ ging es um Unterstützung von Kindergärten, in denen

die sprachlichen und die kulturellen Hintergründe sowie die finanzielle Situation der Eltern besonders vielfältig sind. Die Herausforderungen in diesen Gruppen sind besonders groß. Eine Erhebung aus dem Jahr 2006 über Sprachenvielfalt und Finanzstärke der Eltern wurde wiederholt, die Ergebnisse

wurden verglichen. Außerdem sammelte man neue Strategien und Ideen zur Bewältigung anstehender Probleme und gab sie an andere Kindergärten weiter.

Gesunde Ernährung mit WiNKi

Krankenhaus Nord – komm an Bord!

Eröffnung des MedUni-Kindergartens

Das Ernährungsprojekt „WiNKi“ hat Halt im Kindergarten Inzersdorfer Straße gemacht. Eine Ernährungswissenschaftlerin mit einer Handpuppe brachte den neugierigen Kindern die Themen „Gesunde Ernährung“, die Ernährungspyramide sowie die Herkunft des Essens näher.

Die Hort- und Vorschulkinder des Betriebs-KiGa SMZ Floridsdorf besuchten das Krankenhaus Nord. Ein Krankenhausquiz, eine Erste-Hilfe-Schulung und die Besichtigung der Spitalsbaustelle von einer Terrasse aus sorgten u. a. für einen interessanten und lehrreichen Vormittag.

Beamten- und Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek (Mitte) eröffnete im Herbst mit unserem Geschäftsführer und der MedUni-Vizerektorin Karin Gutiérrez-Lobos den neuen Betriebs-KiGa der Medizinischen Universität für Kinder von MitarbeiterInnen und Studierenden.

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*„Vielfalter“ ist eine Initiative von Western Union und dem Interkulturellen Zentrum mit Unterstützung des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur. „Vielfalter“ unterstützt Projekte, die das Potenzial, das in kultureller Vielfalt und Mehrsprachigkeit steckt, begreifen und nutzen.


Bildung & Betreuung

Elternwerkstatt im Kindergarten Schüttaustraße:

Kleine Kunstwerke – gemeinsam geschaffen! Die besten Ideen entstehen meist spontan und oft aus einer Notsituation. Na ja, Not war es in diesem Fall nicht, sondern Überfluss: Die MitarbeiterInnen des Kindergartens/Hortes in der Schüttaustraße benötigten Materialien für geplante Aktivitäten und kehrten von ihrem Einkauf mit einem ansehnlichen Haufen von preisgünstigen Stoffen zurück. Nach Abschluss der Arbeit mit den Kindern stand die Frage im Raum, was mit den restlichen Stoffen geschehen sollte. Mit der Idee, die Eltern zur kreativen Mitarbeit im Kindergarten/Hort anzuregen, war die Elternwerkstatt geboren!

Die gesammelten fertigen Sessel-Kunstwerke.

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indergartenleiterin Martina Brandstätter: „Ich sprach über die Idee, eine regelmäßige Einrichtung daraus zu machen, mit den Mitarbeiterinnen der Familienakademie der Wiener Kinderfreunde und stieß auf Begeisterung.“ Im Rahmen regelmäßiger Treffen im Kindergarten konnten sich die Eltern für bestimmte Tätigkeiten anmelden. Es fanden sich Eltern, die Freude am Nähen haben, und andere, die gerne mit Fliesen, Mosaiksteinen oder Papiermaschee arbeiten. Wieder andere wollten einfach mitmachen und von den anderen lerAuch den Eltern hat es Spaß gemacht.

nen. Bald gab es eine Gruppe von rund 15 Erwachsenen – Mamas, Papas, Omas, Opas –, die in die Elternwerkstatt des Kindergartens kamen, um gemeinsam mit den PädagogInnen tätig zu werden.

„Die Elternwerkstatt findet in unserem Haus nunmehr dreimal im Semester statt und hat die Verbindung zwischen Kindergarten und Eltern enger geknüpft. Sie hat aber auch die Eltern einander näher gebracht. Und schließlich hilft sie auch jenen Eltern sprachlich weiter, deren Kenntnisse der deutschen Sprache noch nicht so gut sind“, so Martina Brandstätter. So wurde aus einem Berg von Stoffresten ein beispielhaftes Modell gelebter Bildungspartnerschaft im Kindergarten, bei dem es darum geht, die Eltern in das Bildungsgeschehen im Kindergarten einzubeziehen und den gegenseitigen Erfahrungsaustausch zwischen Eltern und PädagogInnen ebenso wie gemeinsame Aktivitäten zur Förderung der Kinder anzuregen. Die Elternwerkstatt wird im Rahmen der Familienakademie der Wiener Kinderfreunde vom Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend gefördert.

„Was sie bisher gemeinsam geschafft haben, ist beachtlich“, so Brandstätter. Hier einige Beispiele: • Aus Holz wurde – frei nach Montessori – ein „Jahreskreis“ gebaut. • Kinder wurden als „Jahreszeiten“ verkleidet, die Eltern nähten die Kostüme. • Ein großer Adventkalender wurde gemeinsam angefertigt.

Sesselkunstwerke Sogar eine Serie von ausrangierten Sesseln wurde von den Eltern, zeitweise gemeinsam mit den Kindern, zu „Sesselkunstwerken“ umgemodelt. Beklebt, bemalt, geschmückt wurden die fantasievollen Gebilde anschließend bei einer Sesselvernissage ausgestellt und versteigert. A 11


AKTUELL Entgeltliche Einschaltung

Babybrei ist jetzt auch Männersache! In Österreich gehen immer mehr Väter in Karenz, viele von ihnen schon im ersten Lebensjahr des Babys – das ist sehr erfreulich. Aber ob in Karenz oder nicht, spätestens ab dem Beikostalter ist die Babyernährung auch Vätersache. Welchen Brei soll ich meinem Baby geben? Wie bereite ich die Nahrung zu? Wie viel soll mein Baby essen? Wie füttere ich mein Baby richtig?

Foto: David Sailer

Foto: istockphoto

All diese Fragen werden in kostenlosen Ernährungsworkshops der Wiener Gebietskrankenkasse beantwortet. Die Workshops werden in ganz Wien angeboten. Alle Mütter und Väter sind herzlich willkommen!

Wussten Sie schon …? • Woran Sie erkennen, dass Ihr Baby für die Beikost bereit ist? Zum Beispiel, wenn es den Mund weit aufmacht, wenn es Ihnen beim Essen zusieht. Mit Babybrei beginnen Sie grundsätzlich am besten zwischen dem Anfang des 5. Monats und dem Ende des 6. Monats. • Früher dachte man, dass ein Gemüse nach dem anderen eingeführt werden sollte, um Allergien vorzubeugen. Heute wissen wir es besser und setzen daher auf Vielfalt. Ab dem 6. Monat brauchen Babys auch eisen- und zinkreiche Lebensmittel wie rotes Fleisch, Getreidesorten (z. B. Hafer und Bulgur) oder Hülsenfrüchte. • Auch Babys dürfen schon Fisch essen. Er hat sogar einen schützenden Effekt, was Allergien betrifft. Mehr praktische Tipps zur Babyernährung erhalten Sie in unseren Workshops.

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Kostenlose Ernährungsworkshops der WGKK Workshop I: Ernährung in der Schwangerschaft Workshop II: Ernährung in der Stillzeit und Beikost für Babys Die Workshops gibt es in Deutsch, Türkisch und Bosnisch/Kroatisch/Serbisch. Die Termine und Orte der Workshops finden Sie unter: www.richtigessenvonanfangan.at Wir freuen uns über Ihre Anmeldung unter Tel. 0800 201 299 oder E-Mail: richtigessen@wgkk.at.


Beratung & Unterstützung

Geschlechtssensible Erziehung:

Pink ist nur eine Farbe … Anna trägt gerne Pink, von Kopf bis Fuß, und ihre Puppen ebenso. Ein typisches Mädchen eben?! Thomas liebt Tücher, bunte Tücher, und seine Barbiepuppe. „Er ist ja wie ein Mädchen“, wird hinter vorgehaltener Hand und mit leichter Besorgnis geschmunzelt. Aber gibt es so etwas wie „richtige“ Buben und Mädchen? Und was ist, wenn ein Kind nicht den gängigen Geschlechterrollen entspricht? „Kinder und Eltern“ sprach mit der Psychotherapeutin und Gender-Expertin DSAin Veronika Zak über geschlechtssensible Erziehung. „KuE“: Was bedeutet das Wort „geschlechtssensibel“? DSAin Zak: Von Anfang an drängen wir unsere Kinder, unterstützt von Medien und Werbung, in Rollenklischees. Aber während sich Buben und Mädchen durch körperliche, in erster Linie durch geschlechtliche Merkmale voneinander unterscheiden, sind alle anderen Unterscheidungen gesellschaftliche Normen, die sich kulturell und geschichtlich ständig verändern. Die strenge Unterscheidung zwischen dem, was Mädchen bzw. Buben tun oder nicht tun sollen, ist für beide Geschlechter einengend. Aus dem „kleinen Unterschied“ werden starre Formen. „Geschlechtsensibel“ soll dagegen eingewirkt werden. „KuE“: Wie können klassische Rollenbilder aufgebrochen werden?

DSAin Zak: Das Wichtigste für Eltern ist, ihr eigenes Rollenverhalten und ihre Rollenbilder zu hinterfragen: Wer ist in der Familie zuständig fürs Kochen und Putzen, für handwerkliche Tätigkeiten, für das Toben mit den Kindern? Und wer tröstet sie? Kinder lernen an Vorbildern: Wenn z. B. Papa auch die Windeln wechselt, lernen Kinder, dass Pflege und „Mannsein“ nicht im Widerspruch zueinander stehen. Je weiter die eigenen Vorstellungen von „Weiblichkeit“ und „Männlichkeit“ gefasst sind, desto besser können Kinder sich in all ihren Fähigkeiten und Interessen entfalten. Zurück zur Kleidung: Geschichtsbücher zeigen, dass die strenge Unterscheidung zwischen Männern und Frauen nicht immer so war: Man denke nur an die bunten Kleider und Perücken, die Männer trugen, und die vergleichsweise langweilige Kleidung historischer Frauen. Oder man blicke heute auf zahlreiche Kulturen im asiatischen und afrikanischen Raum, wo „weibliche“ Kleidung für Männer selbstverständlich ist. Selbst der Schottenrock wird in Schottland noch getragen. „KuE“: Was will die geschlechtssensible Pädagogik? DSAin Zak: Buben und Mädchen ein breiteres Spektrum an Möglichkeiten zugänglich machen. Insgesamt haben die Frauenbewegung und die noch immer

DSAin Veronika Zak, Psychotherapeutin und Gender-Expertin, u. a. tätig in der Familienberatung Favoriten der Wiener Kinderfreunde

bestehende Abwertung von „Weiblichkeit“ doch dazu beigetragen, dass Mädchen sich zunehmend den „männlichen“ Raum erobern wollen und dürfen, während für Buben alles „Weibliche“ tabu ist. Buben, die in diese Bereiche eindringen, wird sehr schnell ihre Geschlechtsidentität abgesprochen: Sie könnten vielleicht keine „echten Männer“ und möglicherweise auch noch schwul werden. Aber: Die sexuelle Orientierung hat nichts mit kindlichem Rollenverhalten zu tun. Hinter diesem Vorurteil stecken eine tief verwurzelte Homophobie und eine Abwertung von Homosexualität. „KuE“: Was kann im Kindergarten zur diesbezüglichen Förderung von Mädchen und Buben geschehen? DSAin Zak: Es geht einfach immer darum, zusätzliche Räume zu schaffen, in denen das „Ausgeschlossene“ möglich wird. Wenn z. B. die Puppenecke einmal in der Woche exklusiv den Buben zur Verfügung steht und der Baubereich ebenso zeitweise nur den Mädchen, ist die Hemmschwelle, sich darin auszuprobieren, viel niedriger, als wenn man in die „gegengeschlechtliche Zone“ eindringen muss. Ob Kinder diese Möglichkeiten dann auch nutzen, ist ihre Entscheidung. Es wird natürlich weiterhin Mädchen geben, die lieber Puppen füttern, und Buben, die beim Autospiel bleiben – und das ist genauso in Ordnung wie ein Bub, der sich gerne pink kleidet. Denn Pink ist nur eine Farbe – aber kein Geschlecht! Interessante Materialien und Links: http://tinyurl.com/nu7754o

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AKTUELL Beratung & Unterstützung

„Hilfe, ich weiß nicht mehr weiter!“:

Die Familienberatung der Wiener Kinderfreunde Es gibt belastende Lebenssituationen, in denen professionelle Hilfe gut tut: Die Familienberatung bietet kostenlose Unterstützung durch qualifizierte BeraterInnen an. In mehreren Teams arbeiten Fachleute aus verschiedenen Berufen (HeilpädagogInnen, ErziehungsberaterInnen, PsychologInnen, PsychotherapeutInnen, SozialarbeiterInnen und JuristInnen) zusammen. Die Beratungsangebote richten sich an Eltern, Kinder, Jugendliche, Erwachsene und SeniorInnen und umfassen vielfältige Themen, wie z. B. allgemeine Erziehungsfragen, Schulprobleme, sozialrechtliche Beratung, Integrationsprobleme, sexuelle Gewalterfahrungen, Beziehungsprobleme etc.

Familienberatungsstelle Favoriten 1100 Wien, Maria-Rekker-Gasse 3–5 (Kindergarten der Wiener Kinderfreunde) Beratungszeiten: Di., 18.00 bis 20.00 Uhr Tel. 0664/884 55 329 (während der Beratungszeiten) E-Mail: beratung@wien.kinderfreunde.at

Familienberatungsstelle Floridsdorf 1210 Wien, Dattlergasse 8 (bei Stiege 11, Kindergarten der Wiener Kinderfreunde) Beratungszeiten: Di., 18.00 bis 20.00 Uhr Tel. 0664/830 45 40 (während der Beratungszeiten) E-Mail: beratung@wien.kinderfreunde.at

Familienberatungsstelle Stadlau 1220 Wien, Wulzendorfstraße 87 (im Kindergarten der Wiener Kinderfreunde – Achtung, untergebracht im Gebäude eines Gemeindekindergartens der Stadt Wien!) Beratungszeiten: Mi., 18.00 bis 20.00 Uhr Tel. 0664/830 45 40 (während der Beratungszeiten) E-Mail: beratung@wien.kinderfreunde.at

Familienberatungsstelle Ottakring 1160 Wien, Neulerchenfelder Straße 83 Beratungszeiten: Mo., 17.00 bis 19.00 Uhr Tel. 0664/884 55 332 (während der Beratungszeiten) E-Mail: beratung@wien.kinderfreunde.at

Der Eltern-Lese-Tipp des „Verein Schulbuch“: Manfred Spitzer

Mehr Infos: www.wien.kinderfreunde.at (Unser Angebot – Beratung & Begleitung)

Wer wachsen soll, braucht Platz:

Kinderfreunde fördern neue Spielräume

Digitale Demenz

Entgeltliche Einschaltung

Wie wir uns und unsere Kinder um den Verstand bringen Verlag: Droemer ISBN: 978-3-426-27603-7 Preis: € 20,60 Digitale Medien nehmen uns geistige Arbeit ab. Was wir früher einfach mit dem Kopf gemacht haben, wird heute von Computern, Smartphones, Organizern und Navis erledigt. Das birgt immense Gefahren, so der renommierte Gehirnforscher Manfred Spitzer. Die von ihm diskutierten Forschungsergebnisse sind alarmierend: Digitale Medien machen süchtig. Sie schaden langfristig dem Körper und vor allem dem Geist. Wenn wir unsere Hirnarbeit auslagern, lässt das Gedächtnis nach. Nervenzellen sterben ab, und nachwachsende Zellen überleben nicht, weil sie nicht gebraucht werden. Bei Kindern und Jugendlichen wird durch Bildschirmmedien die Lernfähigkeit drastisch vermindert. Die Folgen sind Lese- und Aufmerksamkeitsstörungen, Ängste und Abstumpfung, Schlafstörungen und Depressionen, Übergewicht, Gewaltbereitschaft und sozialer Abstieg. Spitzer zeigt die besorgniserregende Entwicklung und plädiert vor allem bei Kindern für Konsumbeschränkung, um der digitalen Demenz entgegenzuwirken.

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Der Förderfonds „Spielräume schaffen“ der Wiener Kinderfreunde fördert mit langjähriger Unterstützung der Bank Austria Initiativen und Privatpersonen in Wien, die Spiel- und Freiräume für Kinder und Jugendliche schaffen, mit bis zu € 5.000. Förderungswürdig sind alle Projekte, die zumindest zeitweise öffentlich und für Kinder kostenlos zugänglich sind. Heuer wurde mit finanzieller Unterstützung des Kinderfreunde-Fonds unter anderem der Betrieb der Wiener Spielstraße in fünf Bezirken unterstützt. Wer selbst die Initiative zur Schaffung eines neuen Spielraums in Wien ergreifen möchte, kann sich hinsichtlich einer Förderung an den Fonds „Spielräume schaffen“ wenden: Förderfonds „Spielräume schaffen“ Mag. Stefan Zwickl, 1080 Wien, Albertgasse 23, Tel. 0664/50 26 026 E-Mail: spielraeume.schaffen@wien.kinderfreunde.at www.wien.kinderfreunde.at (Spielräume schaffen)


Freizeit & Spaß

Aktiv durch das 20. Parkbetreuungsjahr:

Das war die Saison 2013 Einige Highlights aus dem vielseitigen Programm der von den Kinderfreunden betreuten Bezirke Favoriten, Ottakring, Währing, Liesing, Floridsdorf und Donaustadt:

MÄRZ/APRIL:

esenkalenderbuch“ • März: Herstellung „Ri in Ottakring • April: „Burschentage“

im Hofferpark

Mai:

• 22.Mai: Eröffnun g des „Gemeinsch aftsbeetes“ gegenü vom „Treffpunkt Ki ber nderfreunde“ • 29. Mai: Nachba rschaftsfest • Mai/Juni: Kinder -Forschungsprojek t im Wiener Flur

JUNI: • 14. Juni: Erster Abschlussball des SchülerVertreterInnenclubs & Währinger Familienfest & Sommerfest im Fridtjof-Nansen-Park • 21. Juni: Ottakringer Kinderfest • 28. Juni: Fest „20 Jahre Parkbetreuung“ im Laubepark & Info-Flohmarkt am Bohmannhof • 29. Juni: Sommerfest am Heidjöchl

JULI:

h Wasserparkfest“

las • 6. Juli: „Splish-Sp

AUGUST:

• 8. bis 9. August: Erster „Übernacht ungsausflug“ • 22. August: Som merfest im Freilig rathpark

SEPTEMBER:

brunn in den Tiergarten Schön • 6. September: Ausflug freunde“ der Kin nkt pu sage im „Treff • 10. September: Vernis Steinergasse • 13. September: Hoffest fest in der Emichgasse • 19.September: Kinder “ & große Nacht der Jugendarbeit • 20. September: „Lange ten) Monsterparty (siehe un haus & sausflug zur Burg Locken lus • 28. September: Absch Karl-Wrba-Hof-Fest

MonsterParty in der „Langen Nacht der Jugendarbeit“ 25 Kinder nahmen heuer im „Treffpunkt Kinderfreunde“ in Ottakring an der Monsterparty im Zuge der „Langen Nacht der Jugendarbeit“ teil. An verschiedenen Stationen konnten sich die Kinder mit den Monstern „Ist-halt-so“, „Muss-so-sein“ und „Kauf-halt-was“ und deren Gehilfen (siehe S. 6) auseinander-

setzen. Unter anderem gab es ein Foto-Treffen, eine Monster– Baustelle und ein kleines Buffet mit Monsterbroten. Gemeinsam identifizierten die Kinder „Störfaktoren“ im unmittelbaren Umfeld und suchten nach konkreten Besserungsvorschlägen.

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Freizeit & Spaß

Winterurlaubsangebote in den Semesterferien:

Snow & Fun 2014

Schi- oder Snowboardspaß für Kinder und Familien während der Semesterferien 2014 – die Wiener Kinderfreunde haben da ein tolles Angebot.

Schi- und Snowboardwoche in Mauterndorf Für Kinder und Jugendliche von 8 bis 16 Jahren bieten die Wiener Kinderfreunde von Sa., 1., bis Fr., 7. Februar, einen Ferienaufenthalt mit Schi- und Snowboardkurs im Salzburger Mauterndorf (Schigebiet Katschberg, Aineck und Obertauern) an.

Unterbringung in der wunderschönen Villa des Jugendgästehauses „Mauser-Mühltaler“ – mit schöner Lounge und herrlichem Frühstücksbuffet. Das Highlight dieses Angebotes, das von der Bank Austria und der MA 13 – Jugend und Bildung Stadt Wien gefördert wird, ist mit Sicherheit das Nachtschifahren! Die Schiausrüstung kann bei Bedarf kostengünstig ausgeliehen werden. Es besteht Schihelmpflicht!

Familienwoche in Bad Aussee Auch wer in den Semesterferien einen Familienurlaub plant, kann ein interessantes Angebot der Wiener Kinderfreunde nutzen: eine Familienwoche (Sa., 1., bis Sa., 8. Februar). Unterbringung im renovierten JUFA Familiengästehaus in Bad Aussee (Schigebiet Loser) mit Familienzimmern und Saunalandschaft. Schi- und Snowboardkurse für Kinder ab 4 Jahren. Auch ein tägliches einstündiges Abendprogramm für die Kinder ist inkludiert. Weitere Informationen und Buchungen: Mo. bis Fr. von 9.00 bis 15.00 Uhr, Tel. 0664/73 98 31 60 oder E-Mail: schikurse@wien.kinderfreunde.at Infos auch unter: www.wien.kinderfreunde.at (Snow & Fun 2014)

Die Roten Falken setzen Zeichen:

100 Tage – 1.000 Stimmen – Laut für den Frieden …weil viele Menschen schweigen, wenn wieder einmal in irgendein fernes Land einmarschiert wird. …weil hunderttausende Familien, Kinder und Jugendliche aus ihrem Lebensumfeld gerissen werden und flüchten müssen. …und weil das alles genau jetzt passiert und Geschichten von Krieg, Vertreibung, Elend und Tod keine geschichtlichen Dokumente, sondern aktuelle Realität sind. Deshalb und aus vielen anderen Gründen wollten wir Rote Falken ein Zeichen setzen. Uns ist Krieg nicht egal. Die weltweite Abrüstung ist unser Ziel. Wir brauchen keine Panzer, keine Maschinengewehre und keine Kampfflugzeuge. Was wir wollen, sind Frieden und Gerechtigkeit – für alle Kinder dieser Welt. Dafür müssen politische und nicht militärische Antworten gefunden werden. In der bundesweiten Aktion „100 Tage – 1.000 Stimmen – Laut für den Frieden“

ging es darum, Menschen zu finden, die für diese Forderungen auftreten. Bei Veranstaltungen und in unseren Gruppenstunden konnten Fotos – mit Megafon und Sprachwolke – gemacht werden. Die Bilder wurden an die Bundesorgani-

sation weitergegeben, die aus den eingesendeten Fotos eine Galerie erstellt hat. Diese Galerie ist auf unserer Website unter www.rotefalken-wien.at zu sehen – und sie ist sehenswert! 17


Freizeit & Spaß

Freizeit mit den Kinderfreunden Indoorspielplatz Seversaal Ideal für Kinder, die auch an kalten Wintertagen ausgelassen herumtoben wollen: der Indoorspielplatz Seversaal der Wiener Kinderfreunde. Dort gibt es vielseitige Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten sowie freundliche MitarbeiterInnen, die Action bieten (keine Kinderbetreuung). Mit Kleinkinderspielbereich und Babyraum. Highlights im Indoorspielplatz Seversaal: • Sa., 23. November, und Sa., 7. Dezember, von 14.00 bis 18.00 Uhr: LEGO® Spiele Party – mit LEGO Spielbereich, Showeinlagen, Quizspielen mit tollen Preisen u.v.m. • So., 1. Dezember, von 10.00 bis 12.30 Uhr: Baby-Disco – feine, animierte Disco-Musik-Stimmung in angenehmer Lautstärke für tanzfreudige Eltern und Kids bis ca. 6 Jahre. Mit Begrüßungsgetränk. Ermäßigter Eintritt mit kinderaktiv-card oder Freundschaftsclub-Mitgliedskarte.

Wir verlosen: Drei LEGO City HeldInnen-Sets

Öffnungszeiten während der Weihnachtsferien: täglich 14.00 bis 18.00 Uhr (nur am 24. Dezember: 10.00 bis 14.00 Uhr). In den Weihnachtsferien ermäßigter Eintritt für Kinder mit dem Ferienspielpass von wienXtra. Indoorspielplatz Seversaal der Wiener Kinderfreunde 1160 Wien, Schuhmeierplatz 17–18 E-Mail: seversaal@aon.at www.seversaal.at

Fasching in allen Bezirken Die tollsten Faschingsfeste in fast allen Wiener Bezirken organisieren die Kinderfreunde-Bezirksorganisationen. In manchen Bezirken ist der Andrang so groß, dass es mehrere Partys gibt.

Ob der Feuerwehrmann die Katze vom Baum rettet oder der Polizist den Museumsraub vereitelt: Beim Spielen mit LEGO City Sets schlüpfen Kinder ab 5 Jahren in die Rolle ihrer HeldInnen. Erste Spielerfahrungen mit LEGO City Produkten können Kinder ab 5 Jahren etwa mit dem neuen Feuerwehrmotorrad sammeln, das ein Fahrzeug und eine Minifigur enthält. Bei größeren Bauherausforderungen sollten Eltern den kleinen BaumeisterInnen helfen. LEGO hat uns drei tolle Feuerwehr-Sets zur Verfügung gestellt, die ihr gewinnen könnt: • Set Feuerwehr-Helikopter • Set Feuerwehreinsatz • Set Feuerwehreinsatz

Genauere Informationen unter Tel. 01/401 25-37

Kinderfreunde-Puppenbühne beim Wiener Advent Auch heuer erleben Kasperl und Xandi wieder spannende Abenteuer mit den Kindern im Rahmen des Adventzaubers im Wiener Rathaus. Ab 29. November jeden Fr., Sa. und So. sowie am 24. Dezember um 13.30 und 14.30 Uhr im Festsaal des Wiener Rathauses. Für Kinder ab 4 Jahren, Dauer 30 Minuten, Eintritt frei. Die Aufführungen wer-

den unterstützt von der Bank Austria und der MA 7 – Wien Kultur. Kasperlaufführungen der Kinderfreunde-Puppenbühne gibt es auch im Rahmen von Bezirksveranstaltungen in der Vorweihnachtszeit.

Teilnahmeschein: „LEGO City“ Name d. Kindes Alter d. Kindes Straße

Auskünfte: Tel. 01/401 25-37 bzw. www.wien.kinderfreunde.at (Freizeit, Spiel & Spaß)

Postleitzahl Ort Telefonnummer

Veranstaltungskalender Die aktuellen Infos zu vielen öffentlichen Veranstaltungen der Kinderfreunde finden Sie auf der Homepage der Wiener Kinderfreunde www.wien.kinderfreunde.at („Alle Termine“ oben rechts anklicken). Auch unter Tel. 01/401 25-37 helfen wir gerne weiter.

Füllen Sie den Teilnahmeschein aus und senden Sie ihn an die Wiener Kinderfreunde, Redaktion Kinder und Eltern, Kennwort „LEGO City Helden“, Albertgasse 23, 1080 Wien. Teilnahme auch per Fax (01/408 86 00) oder per E-Mail möglich: redaktion@wien. kinderfreunde.at. Einsendeschluss: 3. Dezember 2013. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Eine Barablöse des Gewinnes ist nicht möglich. GewinnerInnen werden schriftlich verständigt.

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Freizeit & Spaß

Zocken, Knobeln, Kniffeln:

Wir verlosen:

ausgesucht von Spielpädagogin Mag.a Michaela Waiglein und Ewald Hauft vom Computer Clubhouse Vienna

drei Brettspiele „Monopoly Imperium“

Spiel-Ideen für Weihnachten

Family Farm Spiel von Piatnik Für 2 bis 5 SpielerInnen ab 4 Jahren

Sucht und findet Pferd und Kuh, rosa Schwein oder Scheibtruhe! In diesem altersgerecht gezeichneten Kleinkinderspiel geht es um die Förderung von Beobachtungsgabe und Konzentration sowie um Wortschatzbildung, denn nur jene Kinder, die schnell erkennen, ob spezielle Gegenstände auf den vor ihnen aufgedeckten Farmkarten vorkommen, bekommen Punkte. Nicht Ja, nicht Nein Spiel von megableu Für 2 bis 6 SpielerInnen ab 7 Jahren

Kann ja wohl nicht wahr sein, dass es so schwer ist, nicht mit „Ja“ oder „Nein“ zu antworten. Doch, es kann! Einfache Fragen, auf die man immer wieder hereinfällt, machen dieses Spiel für die ganze Familie zu einem großen Spaß. Dabei gibt es Kinder- und Erwachsenenkarten aus den Bereichen Musik, Sport, Tiere, Geografie, TV u. v. m.

Pro & Contra Spiel von Piatnik Für 3 bis 16 SpielerInnen ab 12 Jahren

Ein Spiel, das sich nicht nur für daheim, sondern auch für den Deutschunterricht eignet. Es werden die positiven und negativen Seiten alltäglicher Gegenstände von zwei SpielerInnen beschrieben und disku-

tiert, ohne den Gegenstand zu nennen. Die anderen MitspielerInnen sollen den Gegenstand erraten. Dabei lernen Kinder, sich zu konzentrieren, zu formulieren und die eigene Meinung zu vertreten.

Nintendogs + Cats Nintendo 3DS ab 6 Jahren

In der neuen Version von Nintendogs + Cats bereichern die schnurrenden Kätzchen das Spiel, schließlich sind sie genauso herzig animiert wie die Welpen. Das flauschigere Fell und der 3D-Bildschirm machen die Tierchen noch kuscheliger als auf dem DS. Große Pluspunkte sind nach wie vor der durchdachte TouchscreenEinsatz sowie die hervorragende künstliche Intelligenz. Obwohl die kleinen Hunde einen gutmütigen Charakter besitzen, ist viel Geduld und Ausdauer für die Dressurübungen nötig.

Ein Brettspiel in bewährter „Monopoly“Manier. Man zieht über „LOS“, verschnauft auf „Frei Parken“ oder legt während einer Gefängnisstrafe eine Pause ein. Anders als bisher, warten jetzt statt Kärntner Straße und Co. bekannte Unternehmen darauf, von den SpielerInnen übernommen zu werden. Jedes Mal, wenn ein Spieler oder eine Spielerin ein Unternehmen kauft, erhält er oder sie den entsprechenden Stein und platziert ihn auf dem eigenen Monopoly MarkenTower. Auch ein neues Design kennzeichnet diese neue Art, Monopoly zu spielen – der übliche Monopoly-Spaß kommt auch hier nicht zu kurz! Ein Spiel von Hasbro Alter: ab 8 Jahren Für 2 bis 4 SpielerInnen

„Pokémon Schwarze 2 Edition“ Nintendo DS ab 8 Jahren

Die Faszination „Pokémon“ ist ungebrochen – und der neue Teil der RollenspielSerie präsentiert das altbekannte Prinzip: Die SpielerInnen schlüpfen in die Haut eines Pokémon-Trainers, der am Anfang seiner Karriere steht. In vielen Stunden, Tagen und Wochen erforschen sie die Umgebung, entdecken, sammeln neue bunte Tierchen und trainieren ihr eigenes Pokémon in freier Wildbahn und auch gegen die Mini-Monster anderer Trainer. Kein ganz neues Spiel, aber auch für erfahrene SpielerInnen ein lange anhaltender Spielspaß.

Teilnahmeschein: „Monopoly Imperium“ Name d. Kindes Alter d. Kindes Straße Postleitzahl Ort Telefonnummer Füllen Sie den Teilnahmeschein aus und senden Sie ihn an die Wiener Kinderfreunde, Redaktion Kinder und Eltern, Kennwort „Monopoly Imperium“, Albertgasse 23, 1080 Wien. Teilnahme auch per Fax (01/408 86 00) oder per E-Mail möglich: redaktion@ wien.kinderfreunde.at. Einsendeschluss: 3. Dezember 2013. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Eine Barablöse des Gewinnes ist nicht möglich. GewinnerInnen werden schriftlich verständigt.

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AKTUELL Freizeit & Spaß

Vor-gelesen … Oliver Scherz Ben Verlag: Thienemann ISBN: 978-3-522-18360-4 Preis: € 13,40 Alter: ab 5 Jahren

Ben ist Schatzsucher, Indianer und Seifenkistenfahrer. Sein bester Freund Herr Sowa ist eine Schildkröte und begleitet ihn überallhin. Ob die beiden als mutige Indianer das Baumhaus von Bens großem Bruder ausspähen oder ob sie am Bach austesten, ob Herr Sowa nicht doch auch mal ganz schnell sein kann – gemeinsam erkunden sie die Welt, und die steckt voller Abenteuer. In zehn entzückenden Geschichten erzählt der 5-jährige Ben in der Ich-Perspektive aus seinem ereignisreichen Leben. Das gelingt dem Autor so gut, dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. Viel Fantasie und Fröhlichkeit machen dieses Buch zu einem besonderen Lesevergnügen. Mag.a Carola Edinger,

Buchtipps – Buchtipps – Buchtipps – Buchtipps – Buchtipps – Buchtipps – Buchtipps Auch Nella glaubt, dass der Labrador unschuldig ist, und vermutet die Masche eines Betrügerpärchens. Mithilfe von Frau Himpe versuchen Nella und Max, ihnen auf die Schliche zu kommen … Ein sehr spannendes Buch, von dem man gar nicht mehr loskommt! Marie H., Kindergarten-Helferin

Heinz Janisch, Søren Jessen Lilli lässt es schneien Verlag: Beltz & Gelberg ISBN: 978-3-407-79494-9 Preis: € 13,40 Alter: ab 4 Jahren

Nella zieht mit ihrer Mutter nach Bremen. Gleichzeitig bezieht Max mit seinem Vater und seinem Hund die darunterliegende Wohnung. Ebenfalls im Haus wohnt die Vermieterin und Seniorin Hilde Himpe. Max und Nella werden schnell Freunde, obwohl sich ihre Eltern nicht leiden können. Eines Tages kommt es zu einem dramatischen Vorfall: Der Labrador von Max soll angeblich einen anderen Hund blutig gebissen haben. Merkwürdigerweise hat Max gar nichts von der Attacke mitbekommen, und sein Hund würde doch nie einem anderen Hund etwas tun! 22

Entzückendes Kinderbuch mit lustigen Zeichnungen, perfekt zum Vor- und Selberlesen und zum Gemeinsamlachen. Die Autorin ist übrigens eine der ehrenamtlichen VorleserInnen, die regelmäßig in Kinderfreunde-Kindergärten Kindern vorlesen und ihnen so Sprache auf spielerische Art und Weise näher bringen. Lisa Edinger,

Lilli steht am Fenster. Es ist Winter. Mit ihren Haaren zaubert sich Lilli immer mehr Freunde, unter anderem ein Pferd, einen Bären, einen Drachen etc.

Redaktion

Barbara Wendelken Nella, Max und der hundsgemeine Schnüfflerfall Verlag: Ueberreuter ISBN: 978-3-8000-5671-2 Preis: € 9,95 Alter: ab 10 Jahren

wundert sucht sie einen Arzt auf, doch er kann ihr nicht helfen. Ihre letzte Hoffnung ist der Gärtner, der ihr erklärt, dass sie einen Kirschbaum auf dem Kopf hat. Das Wichtigste sei, viel Wasser zu trinken, damit die Kirschen wachsen können. „Ach ja: Und bitte nicht düngen!“ Mit der Zeit macht sich Frau Berta den Strauch auf ihrem Kopf zum Vorteil …

Die textlichen Inhalte auf jeder Seite sind nur kurz, durch die fantastischen Illustrationen wird die Fantasie der Kinder angeregt, so wie bei Erna (4): „Wow, ich liebe Schmetterlinge, ich würde mir 100 schneien lassen!“ Die Kinder entdecken, wie bezaubernd und geheimnisvoll die Natur im Winter sein kann. Michaela Soldat und ihre Kindergartenkinder, Kindergarten Schelleingasse, 1040 Wien

Petra Waibel (Bild und Text) Frau Bertas ganz persönlicher Frühling Verlag: Hanreich ISBN: 978-3-901518-22-5 Preis: € 14,90 Alter: ab 5 Jahren

Frau Berta wacht eines Wintermorgens auf und hat statt Haaren Zweige auf dem Kopf. Beim Gesichtwaschen wachsen ihr rosa Knospen aus den Zweigen. Ganz ver-

Pädagogik-Studentin

Michael Roher Oma, Huhn und Kümmelfritz Verlag: Jungbrunnen ISBN: 978-3-7026-5843-4 Preis: € 13,95 Alter: ab 8 Jahren

Das Huhn und der Kümmelfritz sind allerbeste Freunde. Wenn dem Kümmelfritz die blöden Ideen ausgehen, kann man sicher sein, dass dem Huhn noch was einfällt. Es hat eine große Klappe, und bevor es zu kurz kommt, denkt es sicherheitshalber einmal an seinen eigenen Vorteil. So manövriert es sich manchmal in unangenehme Situationen. Der Kümmelfritz, die Woniafka Oma und die Maya sind aber sehr nett und helfen ihm oft aus der Patsche. Und das Huhn ist so ungemein großzügig, dass es sich helfen lässt. Ein witzig geschriebenes Buch, ausgezeichnet mit dem Österreichischen Kinder- und Jugendbuchpreis 2013. Elisabeth Pia, Schülerin


Freizeit & Spaß

Wir verlosen: Spielzeug von Mina&Lola Die Kniffelseite für Kinder und Junggebliebene Omar lernt gerade die Schreibschrift. Er hat aufgeschrieben, wie er sich in den vergangenen Tagen gefühlt hat: „mutig, sauer, traurig, glücklich, genervt, verliebt, heiter, gelangweilt, neugierig“. Kannst du alle Wörter finden?

Illustrationen von Anna Korlath

• Grillparty-Set aus Holz von „djeco“. Kinder ab 4 Jahren können damit viele Spieße „zubereiten“, und die tolle Verpackungs-Box dient zugleich als Griller. • Aufbewahrungskorb mit Nilpferd von „3sprouts“. Aufräumen leicht gemacht – und mit diesem ausgefallenen und tierisch schönen, zusammenfaltbaren Korb macht es auch richtig Spaß. • Baumhaus-Holzregal von „djeco“. Die 14 Teile werden mithilfe einer leichten Anleitung zusammengesteckt, und schon kann das herzige Regal verwendet werden. Danke an Mina&Lola, die uns die Preise zur Verfügung gestellt haben. Mehr tolles Spielzeug, Anzieh- und Verkleidungssachen, Dekoration und Accessoires gibt es auf www.mina-lola.com.

Die kleine Schmunzel-Ecke

? cht lügen le h c s o s e lett nnen Ske sind. Warum kö ht zu durchschauen leic Weil sie so

Was ist orang e und klettert den Berg rau f? e Pferd? Eine Wandarin owboy ohn C in e. e t is s Wa lepper. Ein Sattelsch

m? und Nasenschlei i ol kk ro B en ch rschied zwis e essen ... Was ist der Unte n, die Brokkoli gern de fin zu r de in K Es ist schwierig, Warum sind d ie Hütten auf den Bergen im aus Holz geba mer ut? Weil die Steine für die Berge ge braucht werden .

Teilnahmeschein: „Mina&Lola“ Wunschgewinn Name d. Kindes Alter d. Kindes Straße Postleitzahl Ort Telefonnummer Füllen Sie den Teilnahmeschein aus und senden Sie ihn an die Wiener Kinderfreunde, Redaktion Kinder und Eltern, Kennwort „Mina&Lola“, Albertgasse 23, 1080 Wien. Teilnahme auch per Fax (01/408 86 00) oder per E-Mail möglich: redaktion@wien.kinderfreunde.at. Einsendeschluss: 3. Dezember 2013. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Eine Barablöse des Gewinnes ist nicht möglich. GewinnerInnen werden schriftlich verständigt.

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AKTUELL Freizeit & Spaß

Fasching mit den Wiener Kinderfreunden!

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Feiere mit uns das größte Familienfaschingsfest Wiens im Wiener Rathaus am

im Wiener Rathaus

Sonntag, dem 2. März 2014 Partytime in den Bezirken Spaß und Action sind auch bei den vielen Faschingspartys der Kinderfreunde-Bezirksorganisationen garantiert! Infos unter: 01 / 401 25 - 37 www.wien.kinderfreunde.at

Am Sonntag, dem 2. März 2014, ist es wieder so weit! In den Festsälen des Wiener Rathauses steigt am Faschingssonntag von 15.00 bis 17.30 Uhr das größte Kinderfaschingsfest Wiens. Ein bunter Partymix sorgt für einen unvergesslichen Nachmittag: diverse Musik- und Show-Acts, Kasperlvorführungen, Luftburgen, Spieleshow und Quizverlosung, coole KinderDisco für die Teenies, Kleinkinderprogramm zum Mitmachen und viele weitere Attraktionen. Die Tageskasse ist ab 13.30 Uhr geöffnet, Einlass ist ab 14.00 Uhr. Auch heuer wird es wieder die beliebte Spendenaktion zu-

gunsten des Kinderfreunde-Projektes „Freizeit ohne Handicap“ (freizeitpädagogische Betreuung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen) geben. Informationen zu Kartenbestellungen und Tischreservierungen gibt es ab Mitte Jänner 2014 entweder unter Tel. 01/401 25 oder per E-Mail: kind-und-co@wien.kinderfreunde.at.

Weitere Infos unter www.wien.kinderfreunde.at

P.b.b. 02Z032251 M Verlagspostamt 1080 Wien, Erscheinungsort Wien

Impressum:

Verleger und Herausgeber: Österreichische Kinderfreunde, Landesorganisation Wien,Albertgasse23,1080Wien,Tel.01/40125.Geschäftsführer:ChristianMorawek. Chefredaktion: Michaela Müller-Wenzel, CvD: Carola Edinger, Mitarbeit: Veronica Kothbauer. Produktion: Verlag des Österreichischen Gewerkschaftsbundes GmbH, 1020 Wien, Johann-Böhm-Platz 1; Artdirector: Peter-Paul Waltenberger; Fotos: BV Ottakring/Jobst, Peter Korp (Cover), Elisabeth Al-Labadi Uhlirs, Carola Edinger, LEGO, Hasbro, PID/Votava, Peter Korp, Sebastian Philipp, KF Döbling, Media Wien Fotografie, Agatha Molska, Paul Wilke, Aleksandra Kawka, Juvivo, Beltz&Gelberg, mina&lola. Druck: Gutenberg Druck GmbH, Johannes-Gutenberg-Straße 5, 2700 Wiener Neustadt Offenlegung nach § 25 Mediengesetz unter www.wien.kinderfreunde.at/Bundeslaender/Wien/Medienservice/Publikationen

DVR: 0025089 24

Liebe Kinderfreunde! Wir haben Ihre Adresse automatenunterstützt gespeichert und hoffen, dass Sie an unserer Zusendung Interesse haben.

"Kinder und Eltern" 4/2013  

Die Zeitschrift der Wiener Kinderfreunde

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