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Abdichtung In den Grundregeln für Dachdeckungen, Abdichtungen und Außenwandbekleidungen wird unterschieden nach • Dächern mit Dachdeckungen • Dächern mit Abdichtungen • Bauwerksabdichtungen. Für die verschiedenen Dachdeckungen sind in den Fachregeln Regeldachneigungen festgelegt, bei deren Einhaltung die Regensicherheit der Dachdeckung im Normalfall gewährleistet ist. Die Regensicherheit wird durch vertikale (senkrechte) und horizontale (waagerechte) Überdeckungen sowie die Dachneigung der Dachfläche sichergestellt. Ein einfaches Prinzip, der Natur abgeschaut. Man betrachte den Tannenzapfen in der Natur ! Fragen zu Abdichtungs- Technik von Bauwerken, Dächern usw.


LINKS Hier finden Sie einige interessante Links. Neben Gesetzestexten und aktueller Rechtsprechung finden Sie hier auch die Internetauftritte unserer Kooperationspartner oder Behörden. Gerichte       

www.ag-duesseldorf.nrw.de www.lg-duesseldorf.nrw.de www.bundesgerichtshof.de www.justiz.bayern.de/gericht/lg/m1 www.ag-m.bayern.de www.ag-koeln.nrw.de www.lg-koeln.nrw.de

Rund um die Immobilie       

www.dynamisch.vergleich.de/vergleich/baugeld/vergleich www.focus.de/immobilien/mieten/mietspiegelwww.bauherren.de/ www.rechtspflegerforum.de/ www.gutachterausschuss.nrw.de/welcome.html www.gutachterausschuesse-bayern.de/ www.baurechtsurteile.de/

Informationen, Schimmel und Energie        

www.schimmelpilz.de/ - Schimmelpilze etc. www.fachdokumente.lubw.baden-wuerttemberg.de - Toxische Gase von Schimmelpilzen www.loegd.nrw.de/links/g_aemter/ganrw.html www.stadt-koeln.de/3/- Gesundheitsamt Köln www. landkreis-muenchen.de/landratsamt/1759.htm Umwelschutzamt München www.fireball.de www.google.de

Links - Bauwesen und Brandschutz im Internet       

Deutscher Ausschuss für Stahlbeton Institut für Stahlbetonbewehrung Deutsches Institut für Bautechnik Deutscher Beton- und Bautechnikverein e. V Bundesverband Transportbeton Bundesverband der Deutschen Transportbetonindustrie e.V. Bundesverband der Deutschen Zementindustrie

Brandschutz    

http://www.im.nrw.de/sch/4.htm http://www.bfsb-online.de/ http://www.feuertrutz.de/ http://www.brandschutznormen.de


Statik Auch im Zeitalter der Anwendung von Statikprogrammen ist die Kenntnis von baustatischen Grundlagen und Zusammenhängen nach wie vor SEHR wichtig ! In der Baustatik im engeren Sinne der Statik, werden die Schnittgrößen (Spannungsresultierende) und die Verformungen ermittelt ! Mit Hilfe der Baustatik wir die ausreichende Tragfähigkeit und Gebrauchstauglichkeit eines Tragwerkes (z.Bsp. eines Gebäude ) nachgewiesen ! Auslegung und Berechnung sollten nach den "neuen Wind- und Schneelasten" erfolgen! Kräfte sind nicht direkt wahrnehmbar. Sie können nur anhand ihrer Wirkung erkannt und gemessen werden. Kräfte sind vektorielle Größen. Zu ihrer eindeutigen Bestimmung sind demnach drei Angaben notwendig, nämlich Größe, Richtung und Angriffspunkt. Die Bestimmung von Kräften erfolgt durch: • Zahlenangaben (notwendig für analytische Lösungen) oder • zeichnerische Angaben (notwendig für zeichnerische Lösungen unter Verwendung von Kräfteplänen) oder • eine gemischte Darstellungsform zur größeren Übersichtlichkeit und als anschauliches Hilfsmittel für Lösungsansätze. Zur graphischen Darstellung sollten folgende Vorgaben eingehalten werden: • Die Größe der Kraft wird durch die Zahlenangabe oder durch die Länge des Kraftpfeils unter Verwendung eines Kräftemaßstabes (z.B. 1cm Pfeillänge entspricht 1kN) dargestellt. • Die Richtung der Kraft wird durch die Pfeilspitze festgelegt. • Die Lage der Kraft wird durch den Angriffspunkt der Kraft oder durch die Gerade, in der der Kraftvektor liegt (Wirkungslinie) bestimmt.

Die Einheit der Kraft Newton [ N ] beruht auf der Grundlage des Systems der Internationalen Einheiten (SI). Ein Newton ist die Kraft, die der Masse 1 kg eine Beschleunigung von 1 m/s² erteilt. Eine Kraft, die auf einen Körper einwirkt, bewirkt eine Bewegungsänderung des Körpers, an dem sie angreift, solange der Körper nicht durch eine andere Kraft im Gleichgewicht gehalten wird. Für den Gleichgewichtszustand muss demnach noch mindestens eine zweite Kraft in der gleichen Wirkungslinie und der gleichen Größe, aber entgegengesetzter Richtung vorhanden sein. Der angreifenden (aktiven) Kraft wird durch eine widerstehende (passive) Kraft das Gleichgewicht gehalten. Das Gleichgewicht kann auch durch mehrere Kräfte hergestellt.

Im dargestellten Beispiel wirkt auf den symbolischen Träger die Kraft F (Aktionskraft). Dadurch entstehen in den Lagerpunkten die passiven Kräfte F an den Stellen A und B (Reaktionskräfte). Soll der Träger in Ruhe bleiben, so müssen die drei Kräfte im Gleichgewicht stehen. Ist diese Bedingung nicht erfüllt, würde der Träger beschleunigt.


Schimmel Schimmelpilze in Wohnräumen Die Artenzahl der Pilze wird auf über eine Million geschätzt. Schimmelpilze wachsen fadenförmig und bilden ein verzweigtes Geflecht. Zu ihrer Vermehrung bilden sie Sporen, die in der uns umgebenden Luft allgegenwärtig sind. Dabei kommen gewisse Arten bevorzugt in der Außenluft, andere insbesondere bei Feuchtigkeitsschäden verstärkt in der Innenraumluft vor. Mikrobieller Befall kann verdeckt in der Bauwerkskonstruktion oder ab einer gewissen Konzentration sichtbar an der Oberfläche vorkommen. Als Existenzgrundlage für Schimmelpilze und Bakterien in Gebäuden sind folgende wesentliche Faktoren notwendig: Erhöhte Feuchtigkeit (z.B. erhöhte Materialfeuchtigkeit oder Raumluftfeuchtigkeit > 70%) Organische Nährstoffe (z.B. Gipskarton, Holz, Tapete und verschiedene Kunststoffe)Da eine Vielzahl von Baustoffen organische Zuschlagstoffe beinhalten, ist der zu beeinflussende Faktor zur Schimmelpilzvermeidung die Feuchtigkeit. Feuchtigkeitsursachen sind z.B: • Gebäudeundichtigkeiten • Leitungs- und Hochwasserschäden • Neubaufeuchtigkeit • Kondensationsschäden (Wärmebrücken, falsches Nutzerverhalten) Die für den Schaden ursächliche Feuchtigkeit kann z.B. durch bauwerksabdichtende Maßnahmen, technische Trocknungen oder eine Verbesserung der Wärmedämmung beseitigt werden. In bestimmten Fällen kann auch ein fehlerhaftes Heiz- und Lüftungsverhalten ursächlich für Schimmelpilzbefall sein. Dies festzustellen erfordert ein hohes Maß an Sachverstand und Fachkenntnis zur ursachengerechten Sanierungsplanung und sollte daher nur qualifizierten Fachbetrieben übertragen werden.


Schimmelschäden & Allergiker etc. Besonders für Risikogruppen, wie Allergiker, chronisch Kranke und immungeschwächte Personen, Kinder und Schwangere, können Schimmelpilze gefährliche Auswirkungen haben. Nach einer Studie des Bundesgesundheitsministeriums sowie weiterer toxikologischer Institute und Krankenkassen sind nicht mehr Formaldehyd und Holzschutzmittel die gefährlichen Krankheitsauslöser in Wohnräumen, sondern Mikroorganismen wie Schimmelpilze und Bakterien. Die Fachgruppe Mykologie am Robert-Koch-Institut warnt regelmäßig, dass die Bedeutung von Pilzinfektionen unterschätzt wird. Die mit Schimmelpilzbefall einhergehenden bekannten Krankheitssymptome sind: • Müdigkeit • Nasen- und Nebenhöhlenentzündungen • Atemwegerkrankung (z.B. Asthma, Chronische Bronchitis) • Häufige Infekte bei Kindern (z.B. Erkältungssymptome) • Hautprobleme • Augenreizungen • Kopfschmerzen • Rheumatische Beschwerden • Allergische Reaktionen unbekannter Herkunft

Um die gesundheitliche Beeinträchtigung der Bewohner durch Schimmelpilze und Feuchtigkeit zu beseitigen, müssen die belasteten und als „kranke Gebäude„ (Sickbuilding) bezeichneten Bauwerke untersucht werden, damit der mikrobielle Befall und seine Ursachen abgestellt werden kann. Untersuchungen haben ergeben, dass sich der Sanierungsaufwand von unbehandelten Pilz- und Feuchteschäden in der Regel innerhalb eines Jahres vervielfachen kann. Die Substanzschädigung durch Pilzmyzel, Bakterien, Salze und Feuchtigkeit treibt nicht nur die Sanierungskosten für den Eigentümer in die Höhe, sondern kann gleichzeitig durch Mietminderung den Ertragswert und damit zwangsläufig auch den Verkaufswert eines Gebäudes reduzieren.Der Ring Deutscher Makler geht nach einer internen Untersuchung in Deutschland von ca. 15 Millionen mit Schimmelpilz befallenen Häusern aus. Die Wertminderung dieser Gebäude wird aufgrund der Feuchte- und Pilzbelastung mit bis zu 15 % angegeben. Richtlinien & Leitfäden zur fachgerechten Sanierung Die Sanierung und Analyse von Schimmelpilzschäden ist in Deutschland noch nicht durch Normen geregelt. Es gibt jedoch u.a. Leitfäden des Umweltbundesamtes (UBA) und des Landesgesundheitsamtes Baden Württemberg (LGA B.-W.), die unter Verweis auf andere mitgeltenden Richtlinien die Analyse und Sanierung von Schimmelpilzschäden in Gebäuden umfassend beschreiben und den Stand der Technik widerspiegeln. Dort findet man beschrieben, welche Messmethoden zur Anwendung kommen sollen und durch welchen, mit speziellen Kenntnissen versehenen Personenkreis eine Schimmelschadenanalyse vorgenommen werden sollte. Auch die Ausstattung bzw. Qualifikation der die Schimmelproben auswertenden Laboratorien ist dort beschrieben. Nicht jedes biologische Labor ist dazu geeignet! Empfehlungen zur Lüftung Frühjahr und während der Sommermonate ist der Lüftung von Kellerräumen eine höhere Aufmerksamkeit zu schenken, damit tauwasserbedingte Feuchtigkeitsschäden mit der Folge von Schimmelpilzbefall vermieden werden. Da sich das Erdreich nach den Wintermonaten nur langsam erwärmt, bleiben die erdberührten Bauteile zb. Außenwände und Bodenplatten bis weit in das Jahr hinein kalt. Gelangt während dieser Zeit feucht-warme Außenluft in den Keller, kondensiert der darin enthaltene Wasserdampf an den kühlen Innenoberflächen (Tauwirkung). Bei andauernder Durchfeuchtung kann Schimmelpilzbefall auftreten. Deshalb sollten Sie unbeheizte Kellerräume im Frühjahr und Sommer nur dann lüften, wenn Außentemperaturen unter denen der Raumlufttemperatur liegen.


Sachverständige und Ihre Aufgaben 1.

Welche Bedeutung haben Sachverständige

Sachverständige sind auf Ihrem Fachgebiet besonders qualifiziert ist. Durch diesen Qualitätsnachweis sind Sachverständige zudem verpflichtet, ihre gutachterliche Tätigkeit unabhängig und unparteiisch auszuüben. Aus diesem Grund werden sie auch von Gerichten beauftragt. Vor dieser Maßnahme müssen sich Verbandsangehörige u.a. Sachverständige einer fachlichen Prüfung zum Nachweis seiner besonderen Sachkunde unterziehen. Die Tätigkeit Sachverständiger und ihre Verpflichtung zur regelmäßigen Fortbildung steht unter ständiger Aufsicht der bestellenden Verbänder oder Kammern oder des zertifizierenden Organs (TÜV, Dekra oder Sachverständigen Verband, Kammer) Das Qualitätssiegel dieser Sachverständigen bietet dem Auftraggeber die größtmögliche Sicherheit, eine hoch qualifizierte und verwertbare Sachverständigenleistung zu erhalten. 2.

Sind die Kosten eines Privatgutachtens erstattungsfähig?

In einer gerichtlichen Auseinandersetzung können die Kosten für ein Privatgutachten als Parteikosten erstattungsfähig sein. Dieses setzt allerdings voraus, dass die Einholung des Gutachtens für eine zweckmäßige Rechtsverteidigung notwendig war und ein sachlicher Zusammenhang mit dem konkreten Gerichtsverfahren gegeben ist. Es wird daher eine Abrechnung nach JVEG empfohlen. 3.

Wie werden Sachverständige vergütet?

Bei gerichtlicher Beauftragung erfolgt die Vergütung des Sachverständigen nach dem Justizvergütungsund Entschädigungsgesetz (JVEG). Bei privater Beauftragung (Privat- und Schiedsgutachten) eines Schaden Gutachten, wird das Honorar zwischen dem Sachverständigen und seinem Auftraggeber bzw. seinen Auftraggebern frei vereinbart und richtet sich nach zb. der Architekten Gebührentabelle (HOI) oder nach dem JVEG (Justiz Vergütung & Entschädigungsgesetz) Sachverständige für Schäden an Gebäuden berechnen ihr Honorar im allgemeinen nach dem tatsächlichen Aufwand auf der Grundlage vertraglich vereinbarter Verrechnungssätze z.Bsp. rechnen nach dem JVEG ab. Brandschutz Sachverständige und Fachplaner, Abrechnung von Planerleistungen / Ausführungen nach HOAI bzw. AHO oder Sachverständigenordnung 2000 Bei privater Beauftragung (Privat- und Schiedsgutachten) eines Wert Gutachten, muss das Honorar zwischen dem Sachverständigen und seinem Auftraggeber bzw. Auftraggebern nach der Architekten Gebührentabelle (HOI) abgerechnet werden. 4.

Was beinhaltet das Fachgebiet

Das Sachgebiet "Schäden an Gebäuden" umfasst alle Gewerke des Hochbaus z. Bsp.: Bauphysik, Bauchemie, Baustoffkunde, Tragwerksplanung, Grundbau, Baubetrieb, Maschinenkunde, Ausschreibung, Kostenermittlung u.v.m. Das Sachgebiet "Bauelemente" umfasst Gewerke des Stahl -und Aluminium Bau & Bauelemente wie z. Bsp. : Fenster, Geländer, Treppen, Türen,Tore .... Das Sachgebiet "vorbeugender Brandschutz" umfasst alle Punkte für eine sicherheitsrelevante Planung und Ausführung & Fachbauleitung zur Vorbeugung bei Brandschutz Maßnahmen. Das Sachgebiet "Wertermittlung" umfasst alle für die Feststellung des Wertes erforderlich Punkte


DIE EU-ZERTIFIZIERUNG VON SACHVERSTÄNDIGEN Eine dieser internationalen Normen ist die DIN EN ISO/IEC 17024, die die personengebundene Zertifizierung regelt. Sie ist im deutschen Sachverständigenwesen derzeit der höchste erreichbare Qualifikationsnachweis. Zertifizierte Sachverständige unterliegen bezüglich ihrer persönliche Eignung und ihrer hohen fachlichen Qualifikation u.a. aufgrund langjähriger Berufserfahrung der regelmäßigen Kontrolle einer akkreditierten Zertifizierungsstelle. Ihre Tätigkeit wird ständig überwacht (z.B. durch mehrere jährliche Kontrollen von gefertigten Gutachten). Die Gültigkeitsdauer des Zertifikats ist auf 5 Jahre begrenzt. Danach muss sich der zertifizierte Sachverständige erneut einer Überprüfung unterziehen. Daneben gibt es ausschließlich in Deutschland und Österreich öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige (öbuvSV), die ihre persönliche Eignung und fachliche Qualifikation gegenüber einer Bestellungsbehörde (i.d.R. Handwerks-, Architekten-, Ingenieur- oder Industrie- und Handelskammer) nachweisen sollen. Ihre Tätigkeit unterliegt zwar der Überwachung durch die Bestellungsbehörde, jedoch gibt es keine verbindlichen bundeseinheitlichen Standards, lediglich Empfehlungen. Nach DIN EN ISO/IEC 17024 zertifizierte und nach § 36 GewO öffentlich bestellte Sachverständige werden bezüglich ihrer Sachkunde jedoch nach weitgehend identischen Kriterien überprüft. Dies bekräftigt auch die Tatsache, dass die Sachverständigenund Gutachtertätigkeit zu weitesten Teilen zum sogenannten „gesetzlich nicht geregelten Bereich“ gehört. Bei der EU-weit nunmehr einheitlich geregelten Personenzertifizierung nach DIN EN ISO/IEC 17024 handelt es sich erstmals um ein verbindliches Regelwerk bezüglich der Feststellung der Qualifizierung u. a. von Sachverständigen. Auch und gerade im Sinne des Verbraucherschutzes wird hierdurch die fachliche Kompetenz in bestimmten und von der speziellen Zertifizierung erfassten Bereichen nachgewiesen und anerkannt. Personenzertifizierte Sachverständige sind mindestens als gleichqualifiziert und auf einer Stufe mit öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen anzusehen und grenzüberschreitend von der Rechtsstellung her gar höher zu bewerten. Ebenfalls interessant und wichtig ist, dass die Bezeichnung „Zertifizierter Sachverständiger für … nach DIN EN ISO/IEC 17024“ gesetzlich geschützt ist!


Mediation ist eine Form der außergerichtlichen Streitschlichtung, bei der Auseinandersetzungen im konstruktiven Dialog mit dem unabhängigen und unparteiischen Mediator gelöst werden. Der Mediator unterstützt die Parteien dabei, selbst Möglichkeiten für eine Einigung zu erarbeiten. Das Verfahren ist effektiv, kostengünstig und mit wenig Zeitaufwand verbunden. Es ist in Großbritannien und den USA weit verbreitet und wird dort mit großem Erfolg angewendet. Nach statistischen Erhebungen kann in 80-90% der Fälle eine Einigung erzielt werden. Angestrebt wird eine sogenannte "win-win-Situation", die eine künftige weitere Zusammenarbeit der Parteien nicht ausschließt, wie dieses bei gerichtlich ausgetragenen Streitigkeiten häufig der Fall ist. Auf Wunsch ziehen wir Ihren Mediator (CFM) hinzu!


Information zu Bauplanung Sie wollen den Traum vom Eigenheim verwirklichen? Eine Fülle an Anforderungen kommen auf Sie zu, die Sie beim Bau oder Umbau eines Hauses berücksichtigen müssen? Ein Überblick: A) Grundstückskauf Kauf von Grundstücken mit bestehendem Bebauungsplan - Vorsicht! Dem Bauherren sollte klar sein, dass er sein Gebäude dem Bebauungsplan anpassen muss. B) An die Garage denken Bei der Planung sollte ein Garagenstandort berücksichtigt werden, so dass diese sofort oder später genehmigt werden kann. Dies kann mit dem Bauantrag erledigt werden. Deshalb ist es sinnvoll, die Genehmigungsbehörde um Rat zu fragen. Probleme können insbesondere bei der Errichtung auf der Grundstückgrenze entstehen. C) Gestalterische Ansichten des Bauamtes Wenn das Bauamt eigene gestalterische Ansichten vertritt, ist eine entsprechende Umplanung notwendig, dies kann im Vorfeld nicht vom Architekten bedacht werden. D) Wie ist der Geländeverlauf? Dem Bauherrn muss der Geländeverlauf seines Grundstückes klar sein. Man sollte früh genug darüber nachdenken, ob es sinnvoller ist mit Keller oder auf Bodenplatte zu bauen. Denn wird das Grundstück nicht optimal eingepasst, kann es eventuell zu planerischen Problemen kommen, die das Bauvorhaben unmöglich oder kostspielig machen. E) Muss ein Geologe bestellt werden? Bei einigen Grundstücken oder Baugebieten ist es Pflicht den Baugrund von einem Geologen untersuchen zu lassen. Auch wenn die nicht gefordert wird, ist es ratsam einen Geologen zu beauftragen. Nur ein Geologe kann sichere Auskünfte über die Beschaffenheit des Baugrundes geben. So stellt er stellt fest, ob es beim Aushub zu Problemen wie z.B. Felsen oder Wasser kommen kann. So lässt sich schon im Vorfeld klären, ob der Bauherr seine Vorstellungen verwirklichen kann oder diese unter erschwerten Bedingungen realisieren möchte. So kann es bspw. sein, dass Fels kostspielig ausgehoben und abgefahren werden muss oder ein wasserdichter Keller erforderlich ist. F) Wohin mit dem Regenwasser? Zudem gibt der Geologe darüber Auskunft, ob das Regenwasser auf dem eigenen Grundstück versickern kann. Er kann die Art der Versickerung und deren optimalen Ort festlegen. Hierdurch lassen sich Schäden am Gebäude (z.B. Keller), an den Außenanlagen oder an Nachbargebäuden oder Nachbargrundstücken vermeiden. Anders als ein Geologe, kann ein Architekt lediglich eine Prognose abgeben, die auf seinen Erfahrungswerten basiert. Das dies jedoch keine verbindlichen Aussagen sind, kann er hierfür auch keine Garantie übernehmen. G) Wer erstellt den Lageplan? In den meisten Fällen muss der Lageplan von einem öffentlich bestellten Vermesser erstellt werden, der vom Bauherrn beauftragt und bezahlt wird. Der Vermesser ist in der Lage, exakte Lagepläne und Berechnungen zu erstellen. Diese sind dann wichtig, wenn es sich um kleine Grundstücke handelt. Der Vermesser kann zudem bei grenznaher Bebauung konsultiert werden und Fragen bzgl. der zum Grundstück passenden Gebäudegröße beantworten. H) Feinabsteckung und Gebäudeeinmessung ist Pflicht Ebenso ist es Pflicht, vom Vermesser die Feinabsteckung und später die Gebäudeeinmessung vornehmen zu lassen. I) Wo müssen die Hausanschlüsse liegen? Schon vor Baubeginn muss der Tiefbauer sich mit den Ver- und Entsorgungsunternehmen und beim Tiefbauamt vor Ort treffen, um die genaue Position der Anschlussmöglichkeiten abzuklären. Manchmal ist hier eine Umplanung nötig, Informieren Sie Ihren Architekt. J) Notwendigkeit geht vor Sinn


Die Ver- und Entsorgungsleitungen werden in Absprache mit den Verantwortlichen geplant. Da es sein kann, dass besondere Bedingungen beachtet werden müssen (z.B. Leitungsführung, Leitungstiefe, Anschlussstellen, etc.) kann es sein, dass manche Entscheidungen weniger sinnvoll als notwendig sind. K) Wer stellt die Anträge für Strom, Wasser und Gas? Die formlosen Anträge für Strom, Wasser und Gas werden vom Architekten gestellt. Gültig sind die Anträge erst durch die Unterschrift von Fachfirmen. L) Rechtzeitig ans Telefon denken Der Bauherr hat darauf zu achten, dass Anträge für den Telefonanschluss rechtzeitig gestellt werden. M) Empfehlungen folgen Den Empfehlungen bezüglich Rückstausicherung und Heberanlagen sollte Folge geleistet werden, damit keine bösen Überraschungen entstehen. Bei gegenteiligem Handeln kann der Architekt keine Haftung übernehmen. N) Wer sorgt für die richtige Höhe? Die Ausschachtungshöhe wird dem Tiefbauer schriftlich mitgeteilt. Der Tiefbauer ist dann dafür verantwortlich, dass die Höhen auf das Grundstück und das geplante Gebäude umgesetzt werden. Gleiches gilt für Maurer und Kellerbauer. O) Sind Straßensperren erforderlich? Straßensperrungen können nur von den ausführenden Firmen oder vom Bauherrn beantragt werden. P) Wie groß muss der Platz für den Kran sein? Die zu schotternde Kranstellplatzfläche ist in der Größe abhängig von der Lage des Hauses zum Stellplatz (Auslegerlänge) und vom Gewicht des benötigten Kranes, sowie den Untergrundverhältnissen. Q) Dichtheitsprüfung (DIN 1986-30) ist Pflicht Seit einiger Zeit ist es Pflicht, Abwasserrohre auf Dichtheit zu prüfen. Jemanden der die Befähigung hat, muss eine solche Prüfung durchzuführen.


Beweislast 1 a) Wer muss was beweisen (Bei wem liegt die Beweislast) ? Ein einfacher Grundsatz besagt, dass derjenige, der etwas behaupten muss, um im Gerichtsverfahren zu gewinnen, auch die entsprechenden Umstände beweisen muss. Wenn eine der Parteien besonderen Anlass zur Sicherung der Beweisführung für einen bestimmten Umstand hat, ruht die Beweislast oftmals auf dieser Partei. Auch eventuelle Schwierigkeiten einer Partei, Beweise für einen bestimmten Umstand vorzulegen, können von entscheidender Bedeutung sein. So muss derjenige, der die Bezahlung für eine Warenlieferung oder die Rückzahlung eines Darlehens fordert, beweisen, dass er gegenüber der Gegenpartei forderungsberechtigt ist. Wenn die Gegenpartei einwendet, dass der Betrag bereits bezahlt ist, liegt die Beweislast für die erfolgte Zahlung bei ihr. Bei Rechtssachen in Bezug auf Schadensersatzpflicht liegt die Beweislast in der Regel bei dem Geschädigten. Bei einer bestimmten Beweislage kann die Beweislast für einen gewissen Umstand umgekehrt werden. Zeigt beispielsweise in einem Diskriminierungsfall der Kläger Umstände auf, die darauf schließen lassen, dass er einer Diskriminierung ausgesetzt war, muss der Beklagte beweisen, dass es keine Diskriminierung gegeben hat. Ist die vorgelegte Beweisführung nicht ausreichend, kann das Gericht seine Entscheidung nicht auf den betreffenden Umstand gründen. Bei der Veranschlagung des Schadenswertes besteht eine wichtige Ausnahme darin, dass das Gericht, wenn die Beweisführung bezüglich der Schadenshöhe unmöglich oder äußerst schwierig ist, den Wert des Schadens auf einen angemessenen Betrag schätzen kann. b) Ausnahmen von der Forderung nach Beweisführung Behauptungen, die von der Gegenpartei anerkannt werden, müssen nicht bewiesen werden. Auf eine solche unbestrittene Behauptung kann das Gericht ohne weiteres seine Entscheidung gründen. Bei bestimmten Arten von Rechtssachen, z. B. bezüglich Sorgerecht, Wohnrecht oder Umgangsrecht, gelten jedoch andere Vorschriften, denen zufolge das Gericht selbst eine Prüfung der vorgelegten Beweise vornimmt, auch wenn die Gegenpartei einen gegen sie vorgebrachten Umstand anerkennt. Grund dafür ist, dass das Gericht in diesen Fällen eine besondere Verantwortung für einen sachlich richtigen Ausgang des Rechtsstreites trägt. Allgemein bekannte Umstände brauchen nicht bewiesen zu werden. Ebenso wenig müssen die Parteien eine Beweisführung zum Inhalt des schwedischen Rechts vorlegen. Bei Anwendung ausländischen Rechts kann das Gericht jedoch von den Parteien eine Beweisführung bezüglich der ausländischen Rechtsvorschriften fordern.


2. Welche Anforderungen werden an den Grad der Beweisführung (Nachweisgrad) gestellt? Die Anforderungen an den Grad der Beweisführung variieren je nach Art des Rechtsstreits. Bei einer Zivilklage besteht die Regelforderung darin, dass der betreffende Umstand bewiesen und auch der Richter davon überzeugt werden muss. Bei bestimmten Zivilklagen – und unter bestimmten Umständen – kann ein geringerer Grad der Beweisführung gelten. Als Beispiel seien Rechtsstreitigkeiten in Bezug auf Verbraucherversicherungen genannt, bei denen es als ausreichend gilt, dass der Eintritt eines Versicherungsfalls wahrscheinlicher erscheint als der Nichteintritt. II. Beweisaufnahme 3. Vom Gericht ohne Antrag einer Partei aufgenommene Beweisführung Als Hauptgrundsatz gilt, dass die Parteien selbst für die Beweisführung zuständig sind. In bestimmten Fällen hat das Gericht jedoch die Möglichkeit, eine Beweisführung in das Verfahren einzubringen, ohne dass dies von einer der Parteien beantragt wurde. Daher kann es insbesondere in Verfahren zum Sorgerecht oder Umgangsrecht vorkommen, dass die Ermittlungen nach Ansicht des Gerichts durch eine zusätzliche Beweisführung ergänzt werden müssen, z. B. durch ein Sorgerechtsgutachten des zuständigen Jugendamtes. In einem Zivilprozess, in dem die Parteien eine bindende Vereinbarung zur Sache treffen können – das so genannte dispositive Recht –, ist das Gericht nicht berechtigt, auf eigene Initiative einen bisher nicht vernommenen Zeugen zu benennen oder eine bestimmte schriftliche Beweisführung während des Prozesses zu fordern. 4. a) Wie wird die Beweisführung in das Verfahren eingebracht? Beantragt eine Partei bei Gericht eine mündliche Beweisführung, z. B. eine Zeugenvernehmung oder eine eidesstattliche Befragung einer Partei, so lädt das Gericht den Anzuhörenden zu der Verhandlung vor, in der die Befragung stattfinden soll. Eine schriftliche Beweisführung wird von den Parteien selbst eingereicht, oft im Zusammenhang mit dem Klageantrag oder der Klageerwiderung. Findet eine Hauptverhandlung statt, muss die Beweisführung dort vorgelegt werden. Somit muss die schriftliche Beweisführung im Prinzip in der Verhandlung verlesen werden, und der Zeuge muss seine Aussage direkt vor dem Gericht machen. b) In welchen Fällen kann das Gericht die Beweisführung zurückweisen? Das Gericht kann die Beweisführung zurückweisen, wenn der von der Partei zu beweisende Sachverhalt ohne Bedeutung für die Rechtssache ist. Das Gleiche gilt, wenn keine Beweisführung erforderlich ist oder wenn diese offensichtlich ohne Wirkung wäre. Darüber hinaus gibt es Vorschriften, nach denen schriftliche Zeugenaussagen nur in besonderen Ausnahmefällen zulässig sind. 5. a) Welche verschiedenen Beweismittel sind zulässig? In Schweden gibt es im Prinzip fünf verschiedene Grundformen des Beweises (Beweismittel). * schriftliche Beweisführung * Zeugenbefragung * Befragung einer Partei * Sachverständigenbefragung * Lokaltermin b)

Unterschiede zwischen Zeugen-/Sachverständigenaussage und schriftlicher Zeugenaussage/Sachverständigengutachten Als Hauptgrundsatz gilt, dass Zeugen mündlich und direkt vor dem Gericht befragt werden. Eine schriftliche Zeugenaussage ist nicht zulässig. Mit Zustimmung des Gerichts darf der Zeuge jedoch Aufzeichnungen als Gedächtnisstütze verwenden. Bei der Beweisführung durch einen Sachverständigen gilt als Hauptgrundsatz jedoch, dass der Sachverständige ein schriftliches Gutachten vorlegt. Der Sachverständige wird auch mündlich in der Verhandlung befragt, wenn dies von einer der Parteien beantragt wird und offensichtlich von Bedeutung ist. Eine mündliche Befragung muss ebenso stattfinden, wenn die Notwendigkeit besteht, den Sachverständigen direkt vor dem Gericht anzuhören. Wird die Rechtssache nach einer Hauptverhandlung entschieden – z. B. um Zeugen anzuhören –, müssen die schriftliche Beweisführung und das Sachverständigengutachten prinzipiell in der Verhandlung verlesen werden, damit das Gericht dieses Material bei seiner Entscheidung berücksichtigen kann. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, dass das Gericht die schriftliche Beweisführung als bei der Hauptverhandlung aufgenommen anerkennt, ohne dass diese dort verlesen werden muss. c) Haben bestimmte Beweise eine höhere Beweiskraft als andere? In Schweden gilt der Grundsatz der freien Beweiswürdigung. Danach gibt es keine Vorschriften für die Beweiskraft der verschiedenen Beweise.


Vielmehr entscheidet das Gericht nach selbstständiger Bewertung aller vorgelegten Beweise, was im jeweiligen Rechtsfall als bewiesen angesehen werden kann. Generell wird jedoch einer schriftlichen Zeugenaussage – die in bestimmten Fällen als Beweis vorgelegt werden kann – eine geringere Beweiskraft zugemessen als einer Zeugenbefragung während der Verhandlung. d) Gibt es Vorschriften darüber, dass für bestimmte Umstände bestimmte Arten von Beweisen erforderlich sind? Der Grundsatz der freien Beweiswürdigung bedeutet, dass es keine Vorschriften darüber gibt, welche Umstände durch welche Art von Beweisen nachgewiesen werden müssen. Vielmehr nimmt das Gericht bei seiner Prüfung der Beweismittel eine Gesamtbeurteilung aller Umstände der Rechtssache vor (siehe 5 c). 6. a) Besteht eine Zeugenpflicht? In Schweden besteht eine allgemeine Zeugenpflicht. Danach ist ein als Zeuge geladener Bürger, außer in ganz bestimmten Ausnahmefällen, zur Zeugenaussage verpflichtet. b) Gibt es Ausnahmen von der Zeugenpflicht? Ehepartner sind nicht verpflichtet, in einer Rechtssache, in der ihr Ehepartner eine der Parteien ist, als Zeuge auszusagen. Auch nahe Verwandte oder andere, einer der Parteien nahestehende Personen können nicht gegen ihren Willen zu einer Zeugenaussage gezwungen werden. Darüber hinaus kann ein Zeuge sich weigern, über einen bestimmten Umstand auszusagen, wenn er mit dieser Aussage gezwungen wäre, eine eigene kriminelle oder unehrenhafte Handlung zu enthüllen. Ferner braucht ein Zeuge keine Berufsgeheimnisse aufzudecken, wenn dafür keine besonderen Umstände vorliegen. c) Welche Strafen sind für Zeugnisverweigerung vorgesehen? Zeugen werden unter Androhung eines Zwangsgeldes zur Verhandlung geladen. Bleibt der Zeuge der Verhandlung fern, wird das Zwangsgeld vollstreckt, wenn er keine annehmbare Entschuldigung für sein Fernbleiben anführen kann, z. B. Krankheit. Bei Nichterscheinen des Zeugen kann das Gericht auch eine polizeiliche Zuführung anordnen. Schließlich hat das Gericht noch die Möglichkeit, einen Zeugen, der das Zeugnis oder die Aussage ohne Angabe triftiger Gründe verweigert, in Haft zu nehmen. d) Gibt es Personen, die nicht als Zeugen aussagen dürfen? Für Geistliche, Anwälte, Ärzte, Psychologen usw. bestehen nur eingeschränkte Möglichkeiten, als Zeuge über Dinge auszusagen, die unter ihre Schweigepflicht fallen. Werden Zeugen benannt, die unter 15 Jahre alt sind oder an einer psychischen Störung leiden, prüft das Gericht unter Berücksichtigung der Umstände, ob dieser Zeuge angehört werden kann. 7.

Wie ist der Ablauf einer Zeugenbefragung? Ist eine Zeugenaussage per Videokonferenz möglich?

Eine Zeugenbefragung wird in der Regel von der Partei eingeleitet, die den Zeugen benannt hat. Danach erhält die Gegenpartei die Möglichkeit zur Befragung. Anschließend können die Partei, die den Zeugen benannt hat, und das Gericht Zusatzfragen stellen. Fragen, die ganz offensichtlich nicht zur Sache gehören oder verwirrend oder auf andere Weise ungehörig sind, sind vom Gericht sofort zurückzuweisen. Eine Zeugenbefragung kann telefonisch erfolgen, sofern dies z. B. im Hinblick auf die Kosten, die bei persönlichem Erscheinen des Zeugen vor Gericht entstehen würden, wie auch auf die Bedeutung seiner persönlichen Aussage bei der Verhandlung angebracht ist. Entsprechend einem Pilotprojekt an einigen Gerichten können Zeugen unter den gleichen Voraussetzungen in einer Videokonferenz angehört werden. III.

Beweiswürdigung

8. Wird eine auf gesetzwidrige Weise zustande gekommene Beweisführung als Beweis anerkannt? Nach dem Grundsatz der freien Beweiswürdigung sind nur in bestimmten, seltenen Ausnahmefällen bestimmte Arten von Beweisen verboten. Kommt eine Beweisführung auf gesetzwidrige Weise zustande, so ist dies im Prinzip kein Hindernis dafür, einen Beweis in einem Gerichtsverfahren anzuerkennen. Es kann jedoch bei der Beweiswürdigung von Bedeutung sein. 9. Befragung der Parteien Die Parteien dürfen nicht als Zeugen aussagen, können aber zum Zwecke der Beweisaufnahme angehört werden. Eine Befragung erfolgt in bestimmten Fällen in Form einer eidesstattlichen Versicherung. In diesem Fall sind die Parteien strafrechtlich für die Richtigkeit der von ihnen gemachten Aussagen verantwortlich.


FAQ - Bau Schaden Gutachten Nicht alle Schäden an einem Bauwerke sind durch eine unsachgemäße Verarbeitung oder falsche Materialien bedingt. Die Gebäude unterliegen natürlich auch einem normalen Verschleiß. Wie bei jedem anderen Gebrauchsgegenstand müssen an einem bestehenden Gebäude Wartungs- und Reparaturarbeiten durchgeführt werden. Erfolgt dies nicht rechtzeitig, so zeigt sich dies meist durch einen Schaden. Wodurch dieser Schaden entstanden ist wird bei einem Bauschadensgutachten analysiert. Es werden Vorschläge zur Beseitigung des Schadens erarbeitet, die den derzeit gültigen und anerkannten Regeln der Technik sowie den gültigen Vorschriften entsprechen. Wer letztendlich für diesen Schaden verantwortlich zeichnet, wird in der Regel recht deutlich sichtbar. Die Entscheidung dafür wird im Streitfall allerdings vom Gericht getroffen.

Informationen zur Gebäudesicherheit: Ein Bauwerk oder Gebäude geht nach der Abnahme in den Verantwortungsbereich des Eigentümers über. Eigentümer und Betreiber von Bauwerken / Gebäuden mit Publikumsverkehr haben eine erweiterte greifende Verantwortung und Haftungsrisiken! Besonders gefährdet sind : Sporthallen, Schwimmbäder, Saalbauten, Stadthallen, Bürgerzentren, Tribünenkonstruktionen von Sportstadien, Überdachungen von Bahnhöfen, Wartehallen, Fluggasthallen, Wartungshallen, Messe- und Ausstellungshallen, Einkaufszentren, Supermärkte, Fabrikhallen, Werkstätten, Lagerhallen, Kundendienstzentren & öffentliche Gebäude


* Schäden an Stahlbeton - Bauteilen * Schimmelpilze in Innenräumen * Schäden an elastischen Bodenbelägen * Schäden durch Schwärzung in Innenräumen "Fogging Shading" SVOC * Schäden an Holzkonstruktionen durch holzzerstörende Pilze, Kellerschwamm, * Porenschwamm, echter Hausschwamm * SCHÄDEN AN GEBÄUDEN * BRANDSCHÄDEN * Anfahrschäden * Brandschaden, Brandschäden * Rissbildungen im Treppenhaus * Rissbildungen in Stützmauern * Sanierungskonzepte z.B. für nachträgliche Abdichtungen * Schäden an Abdichtungen erdberührter Bauteile * Schäden an abgehängten Decken * Schäden an Außenputzflächen Schäden an Außenwänden * Schäden an Balkonen * Schäden an Beschichtungen * Schäden an Betonbauteilen - Stahlbeton * Schäden an Bodenbelägen, Bodenbeschichtungen, Bodenbelag * Schäden an Dachabdichtungen, Flachdach * Schäden an Dachbelägen * Schäden an Dachdeckerarbeiten * Schäden an Deckenlager , Auflagerverdrehung * Schäden an Drainagen * Schäden an Einbauteilen, Bauelemente * Schäden an Fassaden


* Schäden an Fenstern * Schäden an Fliesenarbeiten, Bodefliesen, Fliesen * Schäden an Gebäudefugen * Schäden an Gründungen * Schäden an Heizestrichen, Estrich * Schäden an Innenwänden (horizontale, diagonale Rissbildung) * Schäden an Klempnerarbeiten, Flaschnerarbeiten, * Schäden an Klinkerfassaden * Schäden an Parkettflächen, Parkett, Laminat * Schäden an Pflasterarbeiten, Pflaster * Schäden an schwimmenden Estrichen * Schäden an Terrassen, Dachterrassen, Balkone * Schäden an Wärmedämm-Verbundsystemen * Schäden an wasserundurchlässigen Betonkonstruktionen (WU-Beton), WU-Beton * Schäden an zementgebundenen Baustoffen * Schäden durch "aufsteigende Feuchtigkeit" * Schäden durch Baukosten Überschreitung * Schäden durch Bauzeiten Verzögerung * Schäden durch Fassadenveralgung * Schäden durch fehlerhafte Koordination (Koordinationsschäden) * Schäden durch fehlerhafte Planung (z.B. Planungsschäden) * Schäden durch holzzerstörende Pilze * Schäden durch Fogging, Shading, Schwarzstaub, Magic Dust * Schäden durch Gebäudesetzungen, Setzriss, Setzungsriss * Schäden durch Havarie (Öl, Heizöl, Wasser) Kontaminierung im Haus * Schäden durch Schimmelpilze * Schäden durch Setzungsrisse * Schäden durch Tauwasserausfall in Baukonstruktionen


* Schäden durch undichte Bodeneinläufe * Schäden durch undichte Installationen * 3D Laserscanning Planen im Bestand - Dreidimensionale Bestandserfassung Planen im Bestand * Schäden an Blechen, Klempnerarbeiten, Flaschner * Schäden an Glasfassaden * Schäden an Holzbalkendecken * Schäden am Außenwandputz * Schäden an Kelleraußenwand Abdichtungen * Schäden an Lehmbauteilen * Schäden an schwimmenden Estrichen * Schäden an Außenwand Mauerwerk * Schäden an Fundamenten und Außenmauerwerk * Schäden an Parkettböden * Schäden an der Außenbauteil Abdichtung * Schäden an Dachterrassen, Abdichtung Anschluss an die Glasfassaden * Schäden an Deckenauflagern zum Außenmauerwerk * Schäden an Treppenhaus - Fertigteilelement zum Mauerwerk * Schäden an Kellerwänden aus Betonfertigteilelementen, Dreifach-Wänden (Filigran - Wänden) * Schäden an tragenden Innenwänden * Schäden an Bodenbelagsarbeiten * Schäden an Heizestrich * Schäden an der Abdichtung einer Bodenplatte * Schäden an Kellermauerwerk Innenwänden aus großformatigen Fertigteilen. * Schäden an Kellerwand - Abdichtungen aus kunststoffmodifizierten Bitumen Dickschichtbeschichtung * Schäden an einer Bodenplatte * Schäden an Kellerbodenplatte und Außenwand mangels Abdichtung * Schäden an Holzbalkendecke (Neubau) * Schäden an Bauteilfugen (Altbau - Neubau)


* Schäden an Glasfassaden * Schäden an Pflasterarbeiten - Ökodrain - Pflaster


Arten von Gutachten Das Gerichtsgutachten Durch Heranziehung - Auftrag vom Gericht im Rahmen von Zivil- oder Strafprozessen gefertigt. Umfang und Inhalt des Gutachten Auftrag ergeben sich aus dem gerichtlichen Beweisbeschluss, an den der Sachverständige gebunden ist. Der Beweis durch Sachverständige wird in den §§ 402 ff. ZPO (Zivilprozessordnung) geregelt. Privatgutachten Werden im Auftrag öffentlicher und privater Auftraggeber, z.B. zum Zwecke der Feststellung und Beurteilung baulicher Mängel und Schäden, zur Bautenstandsfeststellung und -Dokumentation oder zur Beweissicherung des Gebäudebestands vor Durchführung von Baumaßnahmen erstattet. Privatgutachten sind zur Vorbereitung eines gerichtlichen Verfahrens zweckdienlich, - um Mangelbehauptungen substantiiert, eindeutig und qualifiziert vorzutragen - um das Prozessrisiko besser abzuschätzen - um die Höhe des Streitwertes zu beziffern. Des weiteren kann durch ein Privatgutachten ein Gerichtsgutachten überprüft und widerlegt werden. Im Gerichtsverfahren haben Privatgutachten einen qualifizierten Stellenwertes des Parteivortrags. Die Feststellungen eines Sachverständigen werden vom Gericht in der Regel anerkannt. Schiedsgutachten Haben die Aufgabe, Meinungsverschiedenheiten oder Streitigkeiten zeitnah auf der Grundlage privater Beauftragung außergerichtlich und dennoch rechtsverbindlich zu erledigen. Hierzu müssen sich die Schiedsparteien auf einen Sachverständigen einigen und diesen beauftragen. Durch vertragliche Vereinbarung unterwerfen sich die Schiedsparteien dem Ergebnis des Schiedsgutachtens. Lesen bitte Sie hierzu auch unter dem Punkt Mediation !


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