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antenne ausgabe 03 2019

SCHWERPUNKT

Hoffnung, die an Grenzen wächst Hoffnungszeichen für gelingende Beziehungen ... 05 Wie der Geist wach bleibt ... 07 Einladung zum Präsentationstag ... 15

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Hoffnung(en)

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Ich möchte an den Anfang dieser Antenne ein paar konkrete und mich bewegende Hoffnungserfahrungen stellen.

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Eine Frau, deren Mann mit 58 Jahren Demenz diagnostiziert bekam, sagt zu mir: „Wissen sie, man hofft immer, dass sich vielleicht doch noch Gehirnzellen regenerieren. Die Hoffnung gibt man glaube ich nie auf.“

3 Grenzen machen Hoffnung 5 Hoffnungszeichen für gelingende Beziehungen

Khasan, der mit seiner Frau und drei Kindern (zwei in Österreich geboren) 6 Jahre in Österreich als Asylwerber lebte und die vor einem Jahr abgeschoben wurden, der getrennt von seiner Familie versteckt in Tschetschenien leben muss, sagt mir am Telefon, wie oft die Buben fragen, wenn er sie am Spielplatz „besucht“, wann sie wieder zurück nach Hause können. Und trotzdem sagt er: Ich bin ein glücklicher und reicher Mann, dass ich kennen lernen durfte, die guten Menschen in Haunoldstein und dass sich Menschen in Österreich um meine Familie Sorgen machen. Ich danke Gott, dass ich mit euch Kontakt haben kann. Das ist auch für mich Glück. Der Mensch muss gut denken.“ Georg Fraberger, Impulsgeber bei unserer Charisma Feier, geboren ohne Hände und Beine, lebt und arbeitet wie jeder andere Mensch und ich meine mit mehr Humor und Lebensweisheit als so manche/r von uns. Der ehemalige Behindertensprecher Franz Josef Huainigg erzählte 200 SchülerInnen in meiner Schule von den Herausforderungen eines Menschen im Rollstuhl, fast blind und gelähmt, ganz von BetreuerInnen abhängig, von seinem Leben als Vater und Berufstätiger. Danach sagten sie zu mir, sie haben sich nicht vorstellen können, dass man auch mit so einer schweren Behinderung glücklich sein kann. Meine Mutter hat einen Leitsatz für schwere Lebenssituationen: „Zu irgendwas wird das jetzt schon gut sein.“ Ich muss es jetzt nicht verstehen. Ich vertraue darauf, dass alles letztlich einen Sinn hat und sich neue Wege eröffnen werden. Es ist sogar mehr als die Hoffnung, es ist das Vertrauen, die Gewissheit, dass es letztlich gut sein wird.

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thema

diözesanstelle, pfarren, charisma 7 Wie der Geist wach bleibt Kolumne „Von Maus zu Maus“ 8 Hoffnungen für Menschen in Europa - geförderte Angebote 10 Angebot zur Erstbuchung Aktuelle Förderungen 11 . Herbstliche Pilgertage 12 eltern.tisch Populismus - Wege aus der Angst 13 Büchertipps 14 Veränderungen in den Pfarren Einladung zum Regionaltreffen 2019 15 .Präsentationstag 2019 Oh du fröhliche ...! 16 Veranstaltungstipps unserer Bildungspartner 18 Veränderungen in den Pfarren charisma 20 kalender

Lasst uns festhalten an dem Bekenntnis der Hoffnung und nicht wanken; denn er ist treu, der sie verheißen hat; und lasst uns aufeinander achthaben und einander anspornen zur Liebe und zu guten Werken (Hebr 10,23f) In diesem Sinne wünsche ich eine anregende Lektüre der antenne und einen guten Start in den Bildungsherbst Mag.a Angela Lahmer-Hackl, Obfrau


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Fotocredits: Pixabay

Sommerliche Kaffeerunde, die Themen sind die Hitze, bevorstehende oder gerade absolvierte Urlaube und die negativen Auswirkungen des Massentourismus wie Kreuzfahrtschiffe vor dem Markusplatz in Venedig. Wir sind uns einig, lange wird es so nicht weitergehen, ja, man sollte, man müsste, aber solange niemand, Aufgabe der Politik! Am Montag fliegen wir ein paar Tage nach Mallorca, günstiges Angebot, endlich mal ausspannen. Nein, nur bis Donnerstag, am Freitag haben wir Karten für die Festspiele, ja, schon vor einem Jahr reserviert. Soll heuer ganz toll sein. Atemlos sind wir geworden, immer auf dem Sprung, von einem Event zum anderen. Wir planen und tüfteln, um alles unterzubringen in unseren übervollen Kalendern, endlich einen Termin mit den Maiers gefunden, ein freies Wochenende wird noch dringend gesucht, um den Thermengutschein einzulösen. Und danach ein Seufzer, haben wir das auch erledigt, was steht als nächstes an?

Immer schneller Hartmut Rosa, der deutsche Soziologe, hat die Beschleunigung als zentrale Triebkraft in Gesellschaft und Wirtschaft beschrieben. Dem modernen Menschen stehe eine Vielzahl

von Möglichkeiten offen, die er im Laufe seines Lebens unmöglich ausschöpfen könne. Das führe dazu, dass das gerade Erlebte bereits nicht mehr zufriedenstellend sei und die Individuen keine Chance hätten, „lebensgesättigt“ zu sterben. Doch wir können uns diesem Zwang zu einem Leben als Erlebnis-Sammler kaum entziehen. Zu verlockend sind die Angebote, zu günstig die Preise. Wir wissen Bescheid über die Klimaerwärmung, wir sind schockiert über fortschreitende Umweltzerstörung und finden die „Friday for Future“-Proteste höchst berechtigt. Aber in unserer persönlichen Lebensgestaltung schlägt sich das kaum nieder. „Grün-Wähler fliegen am häufigsten“, fand laut Spiegel-online eine Studie heraus. Diejenigen, denen wahrscheinlich am deutlichsten bewusst ist, dass wir die Ressourcen der künftigen Generationen verbrauchen und durch die Treibhausgase das Klima anheizen, tragen am meisten dazu bei. Es ist eine merkwürdige Spaltung zwischen gesellschaftlicher Wahrnehmung und individuellem Handeln.

„Weniger“ ist ein Tabu Das mag auch damit zusammenhängen, dass es viele treffende und kluge Analysen gibt, aber wenige überzeugende Lösungsansätze. Es wird zwar mit großer Leidenschaft darüber diskutiert, dass wir alle nachhaltiger und klimafreundlicher leben und wirtschaften müssten, aber das

TEXT ERWIN LASSLESBERGER

Grenzen machen Hoffnung

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Wachstumspostulat wird nicht in Frage gestellt, und das Wort „weniger“ ist in der Diskussion tabu. Dabei ist klar: weniger fahren, weniger fliegen, weniger kaufen und weniger produzieren bedeutet automatisch weniger Ressourcenverbrauch und weniger Treibhausgase. Aber „weniger“ ist keine Option – weder für den Einzelnen, der sein individuelles Glück in der Wahrnehmung möglichst vieler Erlebnisse zu finden glaubt, noch für die Wirtschaft, für die „weniger“ immer Verlust und Krise bedeutet. So kommt es, dass wir uns das Ende der Welt besser vorstellen können als das Ende unserer wachstumsgetriebenen Lebensweise. Die permanente Krisen- und Katastrophenberichterstattung trägt das Ihre dazu bei, dass positive Utopien, dass die Hoffnung auf eine gute Zukunft für alle Menschen keinen Platz mehr hat. Das einzige Heilsversprechen des Kapitalismus ist der Konsum, und die Werbung erzählt mit großer Raffinesse und Eindringlichkeit, wie glücklich Shopping macht.

Positive Utopien sind rar Der Soziologe Harald Welzer ist einer der wenigen, der mit seinem Buch „Alles könnte anders sein“ eine positive Utopie zeichnet. Er weist auf das Paradox hin, dass es uns materiell so gut geht wie nie zuvor, die Menschen sich aber oft aggressiv verhalten und unter Ängsten leiden. Ein freundlicherer Umgang miteinander wäre ein erster Schritt. Er setzt damit bei den Beziehungen der Menschen untereinander an, und tatsächlich ist die Sehnsucht nach gelingenden Beziehungen ungebrochen. Aber der Traum von der Freiheit jedes Einzelnen, aus einer Vielfalt von Lebensentwürfen frei wählen zu können, weil al-

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les möglich ist, wenn man es nur will, gefährdet gleichzeitig die Beziehungen. Im Bestreben, sich die Welt nach Belieben verfügbar zu machen, wird auch der Partner, die Partnerin zum verfügbaren Objekt, um den gerade gefragten Lebensentwurf umzusetzen. Doch es ist gerade das Unverfügbare, das Überraschende, das Beziehungen lebendig macht. Im gegenseitigen Geben und Nehmen, im eingebunden Sein in einer Gruppe, wird Anerkennung erlebt und Selbstwirksamkeit möglich.

Die Hoffnung liegt in den Grenzen In der Moderne scheinen bisher die Entwicklungsmöglichkeiten für die Gesellschaft und den Einzelnen keine Grenzen zu kennen. Jetzt ist es dringend an der Zeit, die Grenzen wieder zu achten und zu respektieren. Für die Gesellschaft wird es zur Überlebensfrage, die Grenzen des Wachstums und der Ausbeutung aller Ressourcen nicht länger zu leugnen. Was für die Gesellschaft gilt, lässt sich auch auf den Einzelnen übertragen. Den „Weg zum Ich“ beschrieb Georg Fraberger in seinem Referat bei der 20-Jahr-Feier von charisma als einen Weg von der Bewertung und der Abwertung – sowohl der eigenen Person als auch der Mitmenschen – zur Wertschätzung. „Es gilt, den Selbstwert zu erkennen in dem, was ich bin und was mir gegeben wurde, und daraus ein gesundes Selbstbewusstsein zu entwickeln,“ sagte der Psychologe, der selbst das Handikap hat, ohne Arme und Beine geboren zu sein. Denn es sei verhängnisvoll, den Selbstwert in dem zu suchen, was man nicht habe, was man nicht ist. Vielleicht liegt die Hoffnung für uns und unsere Welt darin, Grenzen anzunehmen und zu respektieren.

Helmut Rosa ist ein deutscher Soziologe und Politikwissenschafter. Hauptwerke: „Beschleunigung – die Veränderung der Zeitstrukturen in der Moderne“ und „Resonanz – eine Soziologie der Weltbeziehung“ Credits: Von Stifterverband - YouTube: Hartmut Rosa: Wider den ewigen Steigerungszwang, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=74108049

Georg Fragberger, Autor und Psychologe, veröffentlichte u.a. „Wie werde ich ICH“ und zuletzt „Erfolgreich lieben – Wie man ein glückliches Paar wird und es bleibt“. Credits: Karl Lahmer

Harald Welzer ist Soziologe, Autor und Direktor von Futur.zwei Stiftung Zukunftsfähigkeit – www.futurzwei.org. Sein jüngstes Buch trägt den Titel: „Alles könnte anders sein: Eine Gesellschaftsutopie für freie Menschen“ Credits: Martin Kraft - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=44143531

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Hoffnungszeichen für gelingende Beziehungen Interview mit Mag.a Michaela Hofer antenne: Wo und wie gibt es Hoffnungszeichen für gelingende Beziehungen?

antenne: Doch geht es in der Eltern-Kind-Beziehung überhaupt ohne Abhängigkeit?

Michaela Hofer: Das ist die Frage. Immerhin haben Eltern einen anderen Erfahrungshorizont, eine andere Reife, eine andere Weitsicht als Kinder. Aber wenn sie die Kinder als Marionetten behandeln, dann führt das zwangsläufig zur Rebellion. Die Devise heißt, Kindern auf Augenhöhe zu begegnen. Sie mit Wertschätzung betrachten, sich an ihren Fortschritten freuen – auch wenn es einem nicht gefällt, wie sie gerade ihre Erfahrungen machen. antenne: Wo sind nun die Grenzen zwischen Freiheit und Abhängigkeit?

Michaela Hofer: Der Zwillingsbruder der Freiheit ist die Verantwortung. Es gibt keine persönliche Freiheit ohne Eigenverantwortung. Eigenverantwortung betrifft alles, was meine Person ausmacht – mein Handeln und mein Denken. Dafür trage ich die volle Verantwortung und niemand

anderer. Man denkt, „weil du so garstig bist, habe ich wieder Migräne.“Doch der andere hat nicht die Verantwortung für mein Wohlbefinden. Der Mensch ist seinen Erbanlangen, den Lebensumständen, dem Milieu usw. nicht ausgeliefert. Er kann sich daraus erheben und sich entscheiden, sein Leben selbst zu gestalten. Der Mensch hat in jeder Sekunde seines Lebens die Möglichkeit zu entscheiden – in Freiheit und Verantwortung. antenne: Wenn wir alles selbst gestalten können – wie vereinbarst du das mit dem „Göttlichen“?

Michaela Hofer: Unser Gewissen ist die Verbindung zum Transzendenten, zu dem, was außerhalb unserer Welt ist, zum Göttlichen. In jedem Moment unseres Lebens haben wir Sinnanrufe. Ob ich diese Sinnanrufe hören will oder nicht, das ist wieder die eigene Entscheidung. antenne: Kannst du mir bitte Beispiele von Sinnanrufen nennen?

Michaela Hofer: Ein ganz banales Beispiel aus der Paarbeziehung: Der Partner kommt irrsinnig gestresst nach Hause. Ich kann genervt, vorwurfsvoll oder abweisend reagieren, weil er weder Zeit noch Aufmerksamkeit für mich hat. Doch der Sinnanruf ist jetzt, wie reagiere ich am besten für mich und für mein Umfeld?. Möglich wäre z.B. kurz innehalten, seine Erschöpfung wahrnehmen und Verständnis dafür zeigen, dass er lesen Sie weiter auf Seite 6

TEXT UND BILD: BEATRIX DANGL-WATKO

Michaela Hofer: Geben und Nehmen müssen in Balance sein, egal um welche Form der Beziehung es sich handelt. Wenn Menschen sich verlieben, ist jeder gewillt, alles zu tun, was den anderen glücklich macht. Man liest dem anderen die Wünsche quasi von den Augen ab. Wenn man sich so sehr auf den anderen einstellt, lauert aber die Gefahr, dass man zu sehr von der eigenen Person abrückt. Man gibt und gibt. Kommt es aber nicht im gleichen Umfang zurück, wird man leer. Glückliche Beziehungen hingegen sind frei von Erwartungen. Geliebt werden ist immer ein großes Geschenk. Für eine gelingende Paarbeziehung ist es wichtig, dass jeder bewusst in seinem Freiraum lebt. Jeder nimmt seinen Wirkungskreis wahr, in dem er alle Möglichkeiten hat. Ich kann mich freuen, dass ich Blumen bekomme, oder ich bin enttäuscht, weil es nicht meine Lieblingsblumen sind. Das ist mein Freiraum! Als Paar ist man oft verlockt, im Freiraum des anderen zu wühlen. Aber niemand kann bestimmen, was ein anderer zu denken, zu fühlen, zu tun oder zu lassen hat. Eine Beziehung haben heißt nicht, der andere muss alles erfüllen, was mir fehlt. Eine Beziehung leben heißt, einander in Wertschätzung und Achtung zu begegnen. Wertschätzung, Achtung und Einfühlungsvermögen sind tragende Elemente, dass Beziehung gelingen kann. Nicht glücken kann sie, wenn irgendeine Form von Abhängigkeit im Spiel ist.

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am Limit seiner Kräfte ist. Vielleicht können wir gemeinsam herausfinden, was es ihm erleichtern würde, damit er nicht zusätzlich Druck hat? Dann kann ich mich darauf einstellen und entscheiden, ob das auch das Beste für mich ist. antenne: Sind Sinnanrufe jeden Augenblick da?

Michaela Hofer: Ja, und keiner kommt genau so ein zweites Mal. Was du nicht genutzt hast, ist vorbei. Andererseits hast du die Hoffnung, dass im nächsten Augenblick ein neuer Sinnanruf kommt. Viktor Frankl nennt das den Sinn des Augenblicks. Wann immer etwas geschieht, egal, ob das Kind mit einer schlechten Schularbeit nach Hause kommt oder das Auto kaputt ist, kann ich entscheiden, wie ich reagiere. Den Sinnanruf hören und eine sinnvolle Entscheidung treffen – so kann ich den Wert einer Situation zum Positiven verändern. Aufmerksamkeit und Wertschätzung sind das Wertvollste, was ich einem Mitmenschen in einer Beziehung geben kann. Jedem tut es gut, bemerkt zu werden, geachtet und wertgeschätzt zu werden. Bei Kindern kommt es oft vor, dass man nur reagiert, wenn sie „ungut“, also anstrengend sind. So lernen sie, wie sie auf jeden Fall Aufmerksamkeit bekommen, erzwingen können. Das nennt man „Kampf um Aufmerksamkeit“. Dem Kind ist es egal, wenn die Eltern schimpfen, Hauptsache, sie werden auf den Sprössling aufmerksam. Eltern können diesen Kreislauf gut durchbrechen, wenn sie hauptsächlich auf positives Verhalten reagieren. Damit ist kein Non-Stop-Lob gemeint, sondern ein echtes Wahrnehmen, dass ein Kind um die Lösung einer Aufgabe ringt, dass es seinen Beitrag zu einem gelingenden Miteinander leisten will. Gleiches gilt für die Paarbeziehung. Wenn du immer nur der Nörgelnde bist, der den anderen an dem festmacht, was er nicht schafft, was ist dann das Ergebnis? Im besten Falle Ignoranz, wenn einer eine dicke Haut hat, im ungünstigen Fall kein Bemühen mehr, denn „ich kann es so und so nicht recht machen, es passt eh nichts.“ Wenn ich aber meinem Partner rückmelde, was mir an ihm gefällt, oder wenn ich ihm sage, warum ich mich freue, dass gerade er mein Partner ist, dann fließt die Verbindung, dann passt dieser Austausch, dieses Schenken. Einmal am Tag dem anderen sagen, was ihn so liebenswert macht. Dann weiß der andere das auch. Und – jetzt sind wir wieder bei der Eigenverantwortung – nicht nur dem Partner auf die Schulter klopfen, sondern auch sich selbst. Die Selbstachtung, ein positives Selbstbild trägt sehr viel dazu bei, dass Beziehung gelingen kann.

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antenne: Wenn mich aber etwas nervt, warum kann ich das denn nicht sagen?

Michaela Hofer: Selbstverständlich, authentisch sein ist ganz wichtig! Jedoch in einer Form, die gut verdaulich ist – am besten mit Humor, das ist eines der wirksamsten Heilmittel in einer Beziehung. Damit meine ich nicht Lustig-Machen, nicht Ironie, sondern herzlich miteinander lachen können. Humor befreit! Und wenn ich sage „du gehst mir am Nerv!“, kommt es darauf an, wie ich es sage. Generell in einer Beziehung ist das WAS ich tue nicht so wirksam wie das WIE ich es tue. antenne: Welchen Beitrag kann die Erwachsenenbildung dazu leisten?

Michaela Hofer: Einen großen. Ich selbst bin schon ca. 30 Jahre in der Erwachsenenbildung tätig. Das Schönste für mich ist, wenn ich nach 20 Jahren ehemalige TeilnehmerInnen treffe, die mich ansprechen und mir erzählen, dass dieser oder jener Satz von mir Ihnen über die Pubertät ihres Kindes geholfen hat. „Ich habe es einfach ausprobiert, obwohl ich nicht geglaubt habe, dass es funktioniert!“ Es sind nicht die weltbewegenden Dinge, die etwas verändern, sondern im richtigen Moment anders zu reagieren, als man gewohnt ist. Ein anderer Blickwinkel und Empathie sind wahre Wundermittel, um Beziehungen zu verbessern. Die Begleitung der Erziehungsarbeit der Eltern auf Augenhöhe mit den Eltern, das ist mir wichtig. Mein eigentlicher Schatz ist der Reichtum an Erfahrungen, den die Eltern mitbringen und mit mir teilen. Und mich damit ermutigen, diesen Schatz weiterzugeben. Das Schönste für mich ist, wenn die Eltern oder Großeltern am Ende des Abends entspannter und gelassener heimgehen und danke sagen, dass gerade das ihre Familie ist. antenne: Ganz herzlichen Dank für das Gespräch!

Mag.a Michaela Hofer ist Pädagogin, Erwachsenenbildnerin und Psychologin. Neben ihrer Tätigkeit als Referentin bietet sie Trainings und Beratungen an. Ihr Angebot „Großeltern und ihre Enkelkinder“ stellt sie am Präsenationstag am 21. September in Mautern vor.


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Von Maus zu Maus geklickt „Jedes Jahr die Jahresberichte erfassen“, stöhnt die Kabelmaus. „Soundso-viele Veranstaltungen, soundsoviele Teilnehmer...“ - „Teilnehmerinnen und Teilnehmer“, verbessert die Funkmaus.

Wie der Geist wach bleibt

„Oder Teilnehmer/innen geht auch.“ - „NaGedächtnistraining fürTeilnehmerInnen; sehbehinderte türlich, das Gendern und das Binnen-I“, antwortet die KabelMenschen Von Maus

Also du siehst, das Binnen-I ist notwendig. Und es geht ja ni maus. „Einfacher ist es damit nicht geworden. Nimm das Wort zu Maus geklickt Sie machen mit „Ihren“ SeniorInnen Gedächtnistrainur um eine korrekte Schreibweise“, setzt die Funkmaus fort „Bildungswerkleiter“, das schreib ich oft genug, gegendert wird ning, das allen Beteiligten Freude bereitet. „Es geht ja auch um die Wahrnehmung in der Öffentlichkeit: es nochviel komplizierter!“ - „AberDoch die Hälfte der Bildungswerklei„Bist du eigentlich interessiert Politik?“, fragt die Frauen Kabel- und Männer gleiche manche TeilnehmerInnen tun sich schon mit dem Werden inan den Zeitungen aktive terInnen sind Frauen!“ erwidert die Funkmaus. „Bei den Mitmaus die Funkmaus. „Ja, schon“, erwidert „Wenn ich sind auf den Fotos Sehen schwer. Dann arbeiterInnen ist diese Weiterbildung genau das maßen abgebildet? Beidiese. welchen Themen in den kbw-Teams sind die Frauen sogar stark in über den Bildschirm sause, bekomme ich ja immer mit, was Richtige: Ein Gedächtnistraining ohne visuelles Frauen abgebildet, bei welchen viele Männer?“ - „Wie ist d der Überzahl, genauso wie bei den TeilnehmerInnen der meisten sich so tut!“ – „Und, was hältstinduGremien?“ vom Wahlkampf?“ fragt Material, das auch für sehbehinderte Menschen eigentlich fragt die Kabelmaus. „Der Pfarrgem Bildungsveranstaltungen. Das muss auch in der Sprache zum die Kabelmaus weiter. „Ich bin nur eine kleine Maus, noch geeignet ist. derat fällt mir gerade ein, wegen der Wahlen!“ - „Da ist auc Ausdruck kommen. Die männliche Form kann nicht Frauen und dazu eine virtuelle, und kann daher sowieso nicht wählen die Frage, wem wie viel Redezeit zugestanden wird“, stellt d Männer repräsentieren oder mit einschließen!“ - „Aber wenn Inhalte gehen“, stellt die Kabelmaus fest. „Aber alles,und was ich so agieren in Gremien unt Funkmaus fest. „Frauen Männer die Frauen so in der Überzahl sind, könnte man ja vielleicht überfliege, sind Beschuldigungen und Unterstellungen. Es  Kurzer Überblick über Sehbehinderungen schiedlich, die üblichen Regeln der Debatten begünstigen die nur die weibliche Form schreiben – also nur Teilnehmerinnen“, geht um geshreddertemännlichen FestplattenKommunikationsformen. und um die Frage, wer Mancherorts werden d  Wiederholung der Grundlagen des schlägt die Kabelmaus vor. „Dann müssten sich halt die Männer auf keine Fall Ministerdie werden soll, oder unbedingt doch.– Frauen und Männern w Gedächtnistrainings Wortmeldungslisten verschränkt mitgemeint fühlen.“ - „Denkst du, ein Mann fühlt sich betroffen, Nichts ist davon zu hören, wie die wirklich wichtigen  Rahmenbedingungen, die speziell auf abwechselnd das Wort erteilt.“ Fragen wenn von „jeder Teilnehmerin“ einer Veranstaltung die Rede gelöst werden könnten: die Klimakrise, die Bildungsmisere, sehbehinderte Menschen abgestimmt werden ist?“ überlegt die Funkmaus. „Ich glaube das eigentlich nicht. die Probleme mit den Pensionen und mit der Pflege. Ich bin  Multimodale Trainingsaufgaben für verschiedene direkt froh, dass ich nicht wählen kann.“ – „Mir geht es Gehirnfunktionen auch so“, pflichtet ihr die Funkmaus bei. „Jeder und jede  Erleben einer Sehbehinderung durch greift den anderen an, möglichst unsachlich und polemisch. Simulationsbrillen Gleichzeitig stellt er sich dann selber als unschuldiges Opfer  Erfahren der Herausforderungen durch eine dar. Die Medien berichten genüsslich darüber und jammern Sehbehinderung bei den unterschiedlichen über die Politikverdrossenheit der Menschen.“ – „Dabei Gedächtnisübungen geht es in dieser ,antenne‘ um die Hoffnung“, überlegt die Kabelmaus. „Weißt du, dass das Wort Hoffnung vom Referent Grundsätzlich sehen wir uns geschlechtergerechten Neutralisieren: „Aufgabe mitteldeutschen ,hopen‘ukommt, und das heißt hüpfender vor Lehrenden“ statt „Au Mag. Martin Oberbauer, Wien Formulierungen verpflichtet. Wir empfehlen Ihnen, Vorfreude. Mir fallen gabedader Lehrer“, „Konsumierend Erwartung, dieLehrerinnen Kinder ein, und wenn sie Gesundheitspsychologe, Buchautor, dies auch bei Veranstaltungsausschreibungen zu stattbleiben „Konsumentinnen und Konsumenten“, vor Erwartung nicht mehr ruhig können, sondern Leiter von Gedächtnistrainings für berücksichtigen. statt ändern, „Referentinnen und Referente herumhüpfen.“ – „Da müsste„Vortragende“ sich schon einiges SeniorInnen, Lehrtrainer bei der damit die Wählerinnen und am 29. September voller u Wähler Umformulieren: zB. Sachbearbeiterin: Helene Heinz Möglichkeiten: LIMA-Ausbildung Vorfreude zur Wahl hüpfen“,Bearbeitet stellt die Funkmaus fest und von Helene Heinzl Martin Oberbauerschreiben: z. B. „die Ärztinnen und uFotocredits: beide Formen zieht in einem großen Fragezeichen über den Bildschirm. Alle Kombinationen mit -person, -kraft, -hilfe, ... sin Ärzte“ Termin geschlechtsneutral! u9 – „Binnen Sa 30. November 2019, 13 Uhr – I“, wenn die männliche Form in der weiblichen Form enthalten ist: „Die TeilnehmerInnen“

Geschlechtergerechte Formulierungen im kbw:

Ort

u Zimmel Schrägstrich, Pastorale Dienste, Florian Saal wenn die männliche Form in der weiblichen Form nicht enthalten ist: Klostergasse 15, 3100 St. Pölten „die Ärzte/innen“, „die Referenten/innen“

Beitrag

u „Mag.a“ - „Dr.in“ € 45,€ 35,- für kbw-MitarbeiterInnen und ReferentInnen € 30,- für LIMA-TrainerInnen

Mehr Infos dazu: Ev. aus dem Lexikon der Erwachsenenbildung oder Linktipps

Info und Anmeldung LIMA – kbw St. Pölten 02742 324 2352 14 lima@kirche.at

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Am Verhandlungsort gesellschaftlichen Zusammenlebens Theologie und Kirche in der europ. Zivilgesellschaft

Hoffnungen für Menschen in Europa Geförderte Bildungsangebote für die Pfarre Visionen zu Europa Menschen, Träume, Wirklichkeiten Europa hat Tolles zur Kultur geleistet, aber die europäische Geschichte wurde auch mit Gewalt und Unrecht geschrieben. Kein anderer Kontinent kennt so viel Vielfalt und Zwiespalt. Wem verdankt Europa sein heutiges geistiges, politisches und kulturelles Erscheinungsbild? Wer waren die Menschen hinter den Ideen? Einige werden vorgestellt und ihre Bedeutung für uns heute und für die Zukunft erfragt.

Europa - Gottloser Kontinent oder christliches Erbe? Überlegungen zum Stellenwert der Religion Die europäische Integration ist bisher weitgehend ein Projekt von PolitikerInnen und Wirtschaft. Was bedeutet ‚Europa‘ für den Einzelnen? Europa = EU? Was sind europäische Werte? Welche Rolle spielt die Religion? Referent: Mag. Richard List, St. Andrä-Wördern T 0650 880 94 75, richard.list@htlstp.ac.at

Christliche Hoffnungen für Europa Vergreisendes Abendland oder Inspirationsquelle für die Welt? Die großen christlichen Ideen von Würde, Friede und Hoffnung haben die Geistesgeschichte Europas ebenso geprägt wie Solidarität, Freiheit, Menschenrechte und soziale Errungenschaften. Dennoch ist der von Papst Franziskus beschriebene ‚Gesamteindruck der Müdigkeit, der Alterung, Impression eines Europas, das Großmutter und nicht mehr fruchtbar und lebendig ist‘, spürbar. Undefinierbare Angst und depressive Rückwärtsgewandtheit scheinen zu dominieren. In der Suche nach den großen Erzählungen und im neu Entdecken der Seele Europas liegen Hoffnung und Bezugspunkte für die Zukunft Europas und der gesamten Menschheit. Referent: Dr. Rainald Tippow, Maria Anzbach T 0664 829 44 22 M r.tippow@edw.or.at

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Kirche kann angesichts der Herausforderungen unserer Zeit Bündnispartnerin im zivilgesellschaftlichen Diskurs sein. Dabei kommt sie ihrer ureigenen Aufgabe nach, nicht Angst, sondern Hoffnung als Handlungsmotor zu sehen. Gemeinsam erörtern wir das Potenzial der Zivilgesellschaft im politischen Diskurs und begeben uns auf die Suche nach einer Kirche als politische Akteurin. Referentin: Mag.a Stefanie Hinterleitner, Linz T 0677 632 525 34, stefanie.hinterleitner@dioezese-linz.at

Der Beitrag der Religionen zu einem neuen Europa ‚Europa droht seine Seele zu verlieren‘, so Papst Franziskus vor dem Europarat 2014. Am Thema Asyl und Migration wird die Verunsicherung und Spaltung Europas deutlich sichtbar. Können die Religionen hier gegensteuern? Oder sind sie gar Ursache für dieses Problem? Welches Menschenbild, welche Werte stehen im Zentrum unseres politischen Handelns und des Zusammenlebens? Diese Fragen müssen sich das Christentum, andere Religionen sowie Weltanschauungen stellen. Gemeinsam kann die Suche nach Antworten gelingen. Referent: Mag. Johann Bruckner, St. Pölten-Radlberg T 02742 346 149, johannbruckner@aon.at

Was Europa dem Christentum verdankt Wäre die Geschichte Europas ohne Christentum „humaner“ verlaufen? Es lohnt nachzudenken, welche Impulse aus dem Evangelium sich in der europäischen Geschichte verwirklicht haben bzw. „Fleisch geworden“ sind. Viele davon sind so selbstverständlich geworden, dass sie nicht mehr als ursprünglich christlich erkannt und geschätzt werden. Was verdankt Europa geistes- und kulturgeschichtlich dem Christentum? Referent: Mag. Fritz Wurzer, Gresten T 0676 635 47 81, fritz.wurzer@aon.at

Weitgehen ist heilsam Wenn du gehst, werden deine Synapsen im Gehirn angeregt, der Körper in seiner Ganzheit angesprochen. Das Verbindende wird mehr gesehen als die Wurzel, von der du kommst. Pilgerwege verknüpfen und machen erlebbar, ‚dass Fremdes bereichert‘. Ferdinand Kaineder stellt seine heilsamen Erfahrungen von seinen Pilgertouren quer durch


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kbw-Bildungsreise zur Hl. Hildegard Das Bildungswerk unserer Diözese veranstaltete zum dritten Mal eine Reise für alle haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Diesmal ging es in den Rhein-Main-Raum zu den Wirkungsstätten der Hl. Hildegard (1098-1179). Sie war eine der ganz wenigen einflussreichen Frauen des Mittelalters, deren Bedeutung weit über ihre heutige Bekanntheit als Kräuter- und Heilkundige hinausreicht: Theologin, Klostergründerin, Äbtissin, Komponistin, Schriftstellerin, politische Beraterin. Besonders eindrucksvoll für alle Mitreisenden war der Besuch der Klosterruine Disibodenberg, wo Hildegard ihre ersten Jahrzehnte als Benediktinerin verbrachte. Foto: zVg

Weltweite Verantwortung - Entwicklungszusammenarbeit Die Herausforderungen der Globalisierung werden anschaulich sichtbar gemacht. Davon ausgehend werden dann gemeinsam Handlungsoptionen erarbeitet, wie wir als Einzelpersonen, Pfarren und Gemeinden für mehr Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit sorgen können. Referentin: Mag.a Michaela Spritzendorfer-Ehrenhauser, Kottes T 0676 8266 15 345, m.spritzendorfer-ehrenhauser@kirche.at

Nachhaltig handeln - Lebensqualität steigern Die Ressourcen unseres Planeten sind endlich. Nachhaltigkeit heißt der Frage nachzugehen: Wie können wir Leben und Wirtschaft gestalten, sodass die Generationen nach uns einen lebenswerten Planeten vorfinden? Nach einem kurzen theoretischen Input werden Handlungsmöglichkeiten anhand

konkreter Beispiele aufgezeigt und diskutiert. Referent: Mag. Willi Linder, Wien T 0664 33 85 591, wilhelm.linder@agrarumweltpaedagogik.ac.at

Freiwilligendienste in Ländern des globalen Südens - Ein Blick über den Tellerrand Ein Freiwilligendienst ermöglicht Einblicke in fremde Lebenswelten und schärft den Blick für globale Zusammenhänge. Die Teilnahme am Leben anderer durch ehrenamtliche Mitarbeit ist Zeugnis aktiver Solidarität. Freiwillige berichten von ihren Erfahrungen in Projekten der Entwicklungszusammenarbeit. Kontakt und Koordination: DI Georg Primas T 0664 883 16 583, info@voluntaris.at

Diese Angebote können wir aus Mitteln der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung fördern. Kontakt: Katholisches Bildungswerk der Diözese St. Pölten T 02742 324 2352, www.kbw-bildung.at, bildung@kirche.at

BILDER ZVG; TEXT RICHARD LIST

Europa vor und beleuchtet die verbindenden Aspekte des Pilgerns. Referent: Mag. Ferdinand Kaineder, Kirchschlag bei Linz T 0699 150 328 47, ferdinand.kaineder@gmail.com

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Erstbuchungen

Adam und Eva ganz privat… Die Malerei auf den Spuren einer alten Geschichte  Warum dieser Schöpfungstext mehr von mir erzählt als von meinen (ersten) Vorfahren…  Mit Hilfe von Kunstwerken der Malerei die Adamund Eva-Erzählung neu entdecken.  Anhand einiger ausgewählter Bilder zum Thema Adam und Eva, Paradies, Baum der Erkenntnis,... sollen neue Zugänge zum (allzu) bekannten Text erschlossen werden  Powerpoint und Gespräch über Gemälde und deren biblische Hintergründe Referent: Dr. Mag. Robert Brunbauer, AHS-Lehrer für Religion und Physik, Kulturpädagoge Mail: brunbauer@gmx.at

Aktuelle Förderungen Im „Bildungsjahr“ 2019/2020 erhalten Sie Förderungen für die Durchführung folgender Bildungsangebote:

Jesus von Nazaret Von einem, der aufsteht für das Leben 4 Abende für die Pfarre Das 4-teilige Jesus-Seminar versucht, einen biblisch-motivierten Blick auf Jesus zu gewinnen und sich zu vergewissern, wofür der Mann aus Galiläa eigentlich steht, was ihm wichtig war, was ihn bewegt hat, wofür er gestorben ist – und woran es sich deshalb zu orientieren gilt. Jesus und sein Weg – spannend, bereichernd, erfrischend und herausfordernd! Komm und sieh!

Der Referent bietet noch weitere Vorträge zu biblischen Themen in der Malerei an:

 Geheimnisvolle Bilderwelten Die Malerei auf biblischen Spuren Ein Streifzug durch die Malereigeschichte  Auferstehen – wie geht das? Die Malerei auf den Spuren jenes einzigartigen Geschehens, das die Welt in ein völlig neues Licht taucht…  Wie die Jungfrau zum Kind kam Auf den Spuren der Marienverehrung in der Bibel und in der Malerei  Johannes der Täufer – oder: Wie die Straßenmeisterei in die Bibel kommt… Die Malerei auf den Spuren des Johannes  Judas Iskariot - Der umstrittene Apostel Judas in der Geschichte der Kunst

 Jesus, der Jude Biographisches und Geschichtliches  Jesu Worte und Taten Die Botschaft vom ankommenden Reich Gottes  Jesus am Weg nach Golgota Die letzten Tage in Jerusalem  Jesus, der Christus Der Auferstandene und seine Bedeutung für uns Christen

Für die Durchführung dieses vierteiligen Seminares erhalten Sie EUR 80,- Förderung.

Hoffnungen für Menschen in Europa Angebote aus dem diesjährigen Schwerpunkt, die mit dem Logo der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung markiert sind, können wir mit EUR 80,- pro Veranstaltung gegen Übermittlung der Originalbelege fördern.

Erstbuchungen Mit den Ausgaben der „antenne“ und gelegentlich in Newslettern veröffentlichen wir neue Bildungsangebote, die auf ihren ersten Einsatz in einer Pfarre warten. Sie erhalten eine Förderung von EUR 80,- für die Durchführung dieser Premiere. Nähere Informationen dazu erhalten Sie bei: DI Markus Schmidinger +43 2742 324 2359 m.schmidinger@kirche.at

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5.-9. Oktober

Pilgertage in St. Ägyd/Nw Tägliche Pilgerwanderungen in und um St. Ägyd Begleitung: Christine Hiesberger 12.-13.10.

Von Stift Zwettl zum Nebelstein Zwei Tage im herbstlichen Waldviertel Begleitung: Heinz Schierhuber 18.-20. Oktober

… und wo geht es weiter? Woher komme ich? Wohin gehe ich? Der Weg von Türnitz nach Mariazell als Symbol für mein Leben. Begleitung: Maria Kvarda

Herbstliche Pilgertage Im Herbst ist die ideale Pilgerzeit. Bei zumeist gutem Wanderwetter kann man die Schöpfung genießen. Ausgebildete PilgerbegleiterInnen begleiten und gestalten die Pilgerwanderungen. Genauere Infos zu den Strecken, den Themen und den Anmeldemodalitäten finden Sie unter http://pilgern.dsp.at/

2. November

Von Plankenstein nach Oberndorf Allerseelen – mehr als nur ein Tag mit Friedhofsbesuch Begleitung: Alois Fahrnberger 6. November

An seinem Fest zum Hl. Leonhard Vom Sonntagberg nach St. Leonhard mit Eselbegleitung Begleitung: Johanna und Anton Knoll 9. November

14. September

Pilgertag auf dem Jakobsweg bei Mautern Rundwanderung von Mautern über Naturlehrpfad, Welterbesteig, Ferdinandwarte und Jakobsweg Begleitung: Mag.a Monika Riedel

Nach den Wolken kommt die Sonne Pilgerwanderung zum Ruhewald Hohenegg Begleitung: Christine Butzenlechner Infos: bildung@kirche.at

21.September

Herbstliche Spurensuche Von Strengberg durch den Enns-Donauwinkel nach EnnsLorch Begleitung: Dr. Stefan Kimeswenger, Dipl Pädin Marianne Kimeswenger

Auf dem Jakobsweg von Maria Langegg nach Schönbühel Herbstlicher Pilgertag im Dunkelsteinerwald Begleitung: Reinhard Goiser

Herbstpilgern am Weltkulturerbesteig Von Krems zum Stift Dürnstein Begleitung: Inge Erber

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thema

Veranstaltungstipp

Populismus - Wege aus der Angst Donnerstag, 7.11.2019, 19 Uhr - 21 Uhr

Eltern im Gespräch Start der 11. Eltern.tisch-GesprächsleiterInnen-Schulung Montag, 7. Oktober 2019, 16 – 19 Uhr Bildungshaus St. Hippolyt Herkömmliche Elternbildungsangebote sind nicht für alle Eltern gleichermaßen hilfreich und nutzbar. Oft ist es der Austausch mit anderen, der im Alltag Sicherheit geben kann. Genau hier setzt eltern.tisch an. Eltern treffen sich in einer möglichst angenehmen, zwanglosen Atmosphäre bei einer Gastgeberin zu Hause oder in einem öffentlichen Raum. Die Gesprächsthemen betreffen grundsätzlich Kinder und Erziehung, zum Beispiel „Kinder stark machen“ oder „Computer, Handy, Internet“, „Lebenskraft Spiritualität – Was mich trägt und hält“,… Die GesprächsleiterInnen erhalten vom kbw eine Ausbildung und leiten das Thema mithilfe von pädagogischen Impulsmaterialien ein und begleiten die Diskussion. Sie achten auch auf die Diskussionskultur und darauf, dass während der Gespräche inhaltlich der rote Faden nicht verloren geht. Beinahe 100 % der teilnehmenden Eltern wünschen sich mehr eltern.tische. Das Projekt wird vom Land NÖ und vom kbw finanziell unterstützt und ermöglicht daher eine kostenlose Ausbildung der GesprächsleiterInnen. Bestimmt kennen auch Sie Mütter/Väter in Ihrer Umgebung, für die Erziehung ein wichtiges Thema ist und die sich gerne mit anderen treffen und austauschen. Bitte machen Sie auf diese Möglichkeit aufmerksam und leisten Sie damit einen wichtigen Beitrag für unsere Familien! Information und Kontakt:

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Eva Maria Mayr, MAS, T 02742 324 2357, e.mayr@kirche.at

Der Populismus wird besonders auch von einer Politik der Angst befeuert. Um Wege aus der Angst zu finden, gilt es daher zuerst den Ursachen der Angst nachzugehen, die wir sowohl in einer wachsenden sozialen Ungleichheit, einem verstärkten Individualismus, aber auch in Entwicklungen in der Medienwelt entdecken können. Selbst die oft übersehene menschliche Sterblichkeit trägt zu Angstpotentialen bei, die von populistischer Politik ausgenützt werden können. Zur Überwindung der Angst braucht es einen verstärkten gesellschaftlichen Dialog, eine Globalisierung der Solidarität sowie Geschwisterlichkeit. Auch unsere Sterblichkeit braucht Antworten, die nicht Feinddenken und Sündenbockjagden schüren. Auf allen diesen Wegen aus der Angst sind auch die Religionsgemeinschaften und Kirchen gefordert. Beitrag: € 9,00 Veranstalter: kbw, Bildungshaus St. Hippolyt Referent: Univ. Prof. Dr. Wolfgang Palaver Institut für Systematische Theologie, Fachgebiet: Christliche Gesellschaftslehre an der Universität Innsbruck

BILDER ZVG; TEXT EVA MARIA MAYR

Foto: Anette Loitz

Bildungshaus St. Hippolyt


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Weltnah

Gehen und staunen. Mein Pilgerweg nach Rom Gymnasialdirektor P. Ferdinand Karer schafft es, sich für zwei Monate freizuspielen und geht 1500 Kilometer vom oberösterreichischen Dachsberg nach Rom. Der Weg nach Rom hat sich in den letzten Jahren zu einer reizvollen Alternative zum Jakobsweg entwickelt und kann dabei auf eine längere Tradition zurückblicken. P. Karer bietet keinen einfach gestrickten Reisebericht mit Landschaftsbeschreibungen und einer Auflistung an Sehenswürdigkeiten. Er lässt vielmehr teilhaben an seinen Gedanken und Erkenntnissen, die ihm der Weg und das Unterwegssein schenken. Leitbild seines Weges ist das Jahr der Barmherzigkeit, in dem er unterwegs ist. Seine Gedanken sortiert er daher folgerichtig unter die sieben für unsere Zeit aktuell formulierten Werke der Barmherzigkeit des emeritierten Bischofs von Erfurt, Joachim Wanke: Du gehörst dazu. Ich höre dir zu. Ich rede gut über dich. Ich gehe ein Stück mit dir. Ich teile mit dir. Ich besuche dich. Ich bete für dich. Zu jedem dieser Sätze findet er eine Reihe an konkreten Möglichkeiten, diese zu verwirklichen. Dazu passen auch eine Reihe an Begegnungen, die er beschreibt und reflektiert. Der Weg führt ihn so auf das Wesentliche im Leben zurück: Demut und Dankbarkeit mit Blick auf das eigene Leben und die Natur, sowie Aufrichtigkeit und Barmherzigkeit im Umgang mit anderen Menschen. Höhepunkt und Schlusspunkt seiner Pilgerwanderung ist eine persönliche Begegnung mit Papst Franziskus, den er sehr schätzt. Tyrolia ISBN 978-3-7022-3750-9

Raus aus der Komfortzone, rein ins Leben! Ganz anders, ganz ohne christlich-religiöses Vokabular und im Fazit doch wieder sehr ähnlich beschreibt der ORF-Journalist Jakob Horvat - mit Wurzeln in Karlstetten bei St. Pölten - seine 14 Monate lange Reise rund um die Welt. Er trampt durch Europa, segelt nach Amerika und lässt sich intensiv auf das Leben in Kolumbien ein. Nach Stationen in Kalifornien und Hawaii taucht er noch tief in die Kultur und Spiritualität Indiens ein. Dabei begegnet er Menschen, die versuchen, die Welt ein bisschen besser zu machen: eine kolumbianische Friedensaktivistin, Schamanen am Amazonas, Hippies und Aussteiger, ein mittelloser Senior, der allein ein Altersheim für Obdachlose betreibt, Yogis, Zen-Meister und viele andere. Auch dieses Buch ist kein reiner Reisebericht über die Dinge, die man gesehen haben muss. Der Autor stellt einerseits die vielen Begegnungen in den Mittelpunkt, und lässt dazu sehr authentisch und intim an seiner inneren Reise teilhaben. Diese Reise führt andererseits über viele Windungen und so manchen Umweg zu Erkenntnissen für ein erfülltes und inspiriertes Leben. Diese klingen vielleicht auf den ersten Blick platt und wie aus einem Lebenshilfe-Ratgeber. Angereichert durch die Begegnungen und die konsequente Umsetzung erhalten sie aber eine ganz eigene Qualität und machen das Buch sehr lesenswert. Jakob Horvat betreibt eine Website www.thousandfirststeps.com mit Blog, auf der er teilt, was ihn bewegt und weiterbringt und er bietet Lesungen und Vorträge zu seiner Weltreise und der dazugehörigen inneren Reise an. Kontakt: mail@thousandfirststeps.com Kremayr & Scheriau ISBN 978-3-218-01165

TEXT ANDREAS GEIGER; BILD: ZVG TYROLIA, KREMAYR & SCHERIAU

Buchbesprechungen

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Veränderungen in den Pfarren Wir begrüßen alle neuen BildungswerkleiterInnen und MitarbeiterInnen in den pfarrlichen Bildungswerken und wünschen ihnen viel Freude und Erfolg mit der Bildungsarbeit im Katholischen Bildungswerk. u kbw Mauer-Öhling Gerlinde Dirnberger, BWL u kbw Neumarkt an der Ybbs Maria Pretz, MA Horst Aichinger, MA

u kbw Neumarkt an der Ybbs Irene Göls, MA Alois Kamleithner, MA Franz Koppendorfer, MA

Regionaltreffen 2019

Regionaltreffen 2019

Diese Orte und Termine stehen für Sie zur Auswahl:

Kurz, prägnant und einladend

 Dienstag, 22. Oktober 2019 Pfarrhof Reidling Referentin: Doris Bracher Moderation: Christine Dill  Mittwoch, 23. Oktober 2019 Pfarrsaal St. Pölten - Wagram Referentin: Doris Bracher Moderation: Erwin Lasslesberger  Donnerstag, 24. Oktober 2019 Pfarrheim Stephanshart Referentin: Karin Zeiler Moderation: Andreas Geiger  Montag, 28. Oktober 2019 Pfarrsaal Langenlois Referentin: Karin Zeiler Moderation: Gerald Danner  Mittwoch, 30. Oktober 2019 Pfarrtreff Kilb Referentin: Karin Zeiler Moderation: Doris Bracher  Dienstag, 5. November 2019 Pfarrheim Vitis Referentin: Doris Bracher Moderation: Beatrix Dangl-Watko  Dienstag, 12. November 2019 Faulenzerhotel Schweighofer, Friedersbach Referentin: Doris Bracher Moderation: Margit Bauer Beginn jeweils 19 Uhr, Ende ca. 21.30 Uhr

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Wir danken allen BildungswerkleiterInnen und MitarbeiterInnen, die ihre Funktion zurückgelegt haben, für ihr ehrenamtliches Wirken, ihren Einsatz und ihr Engagement im Katholischen Bildungswerk.

Tipps zum Texten für die pfarrliche Bildungsarbeit Das Katholische Bildungswerk stellt bei den Regionaltreffen 2019 das Thema Texten in den Mittelpunkt. Zwei ReferentInnen werden uns bei den Zusammenkünften im ersten Teil Tipps für das Texten - auch für die Werbemittel, die gerade aktualisiert werden, vorstellen. Die Angebote der Katholischen Bildungswerke bereichern das tägliche Leben vieler Menschen. Wichtig ist, Interesse zu erzeugen und neue Bilder von Bildung in den Köpfen der Menschen zu zeichnen. Mit den richtigen Maßnahmen können wir Menschen für Bildungsangebote begeistern. Mit den ReferentInnen wollen wir gemeinsam aktiv arbeiten und die Methoden für die ehrenamtliche Tätigkeit im kbw mitnehmen. Neuigkeiten und der persönliche Austausch stehen im zweiten Teil des Abends auf dem Programm. Freuen wir uns auf gute Begegnungen und tanken wir Kraft und Motivation für die pfarrliche Bildungsarbeit! Wir freuen uns auf Ihr Kommen! Wir laden Sie zu den Regionaltreffen recht herzlich ein und bitten Sie, die Herbsttermine bei Ihrer Programmplanung in Ihrer Pfarre zu berücksichtigen.


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Einladung zum Präsentationstag Samstag, 21. September 2019 von 13.30 bis 17.30 Uhr im Pfarr- und Kulturzentrum Severin-Stadl, Mautern Beim Präsentationstag lernen Sie neue Veranstaltungsideen und ReferentInnen kennen. Ihre Meinung zu den vorgestellten Angeboten ist außerdem die Grundlage für die Verleihung unserer Qualitätssiegel.

Oh du fröhliche ...! Kabarettistische Lesung - besonders für kbws Wenn eine Gans eine mittelschwere Ehekrise auslöst,sich die liebe Verwandtschaft wie eine ägyptische Heuschreckenplage im Wohnzimmer niederlässt und die Hunde den Christbaum zerstören, dann steht das schönste aller Feste vor der Türe: Weihnachten. Mit viel Geschick und Humor schafft es die „Grabnerin“ immer wieder, die größten Hindernisse zu umschiffen und ihre Familie in seichte und ruhige Gewässer zu führen. Nachahmenswert! Eine kabarettistische Lesung, die garantiert kein Auge trocken lässt. Katharina Grabner-Hayden bietet diese Lesung für pfarrliche Bildungswerke zu besonders günstigen Konditionen.

Sie haben die Wahl zwischen :  Von der Krise zur Chance Leben mit, durch und nach der persönlichen Krise Referent: Mag. Josef Hiebaum  Handy, Tablet, Fernseher & Co Hilfen zur Medienkompetenz für Eltern Referentin: Waltraud Köberl  Von einem, der aufsteht für das Leben Jesus von Nazareth Referentin: Mag.a Angela Lahmer-Hackl  Großeltern und ihre Enkelkinder Chancen einer bereichernden Beziehung Referentin: Mag.a Michaela Hofer  Christliche Abschiedsrituale Totenandachten und Betstunden gestalten Referentin: PAss. Christina Hinterleitner  Am Anfang war der Urknall Ein Physiker liest die Schöpfungsgeschichte Referent: Mag. Benjamin Buhr Eine Einladung mit dem genauen Programm erhalten Sie per Post. Wir freuen uns auf Ihr Interesse und Ihre Teilnahme!

BILDER ZVG;

Kontakt: grabner-hayden.at

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Chor-Wochenende

A capella – Leidenschaftlich Chorsingen

Veranstaltungstipps unserer Bildungspartner u Das Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten, lädt ein:

Referenten: Oliver Stech, Florian Maierl, Stimmbildung: Sebastian Rietz Termin: Fr 04.10.19, 19:00 Uhr — So 06.10.19, 16:00 Uhr Kursbeitrag: € 70 bis 27 Jahre | € 110 für Erwachsene | € 40 für Einzelstimmbildung (2 Einheiten) Anmeldung: www.vokalakademie.at

HiphausWeltenBummeln

Kunstexkursion

Saisonauftakt | Geschichten und Lieder aus aller Welt

Johann Wenzel Bergl – Zum 300. Geburtstag

ReferentInnen: mit Bgm. Mag. Matthias Stadler, dem Büro für Diversität, Dr. Emeka Emeakaroha, Sr. Jessica Nadakal und dem Wöd Chor Termin: Fr 13.09.19 | 19:00 Uhr

Referent: Rektor Dr. Gottfried Auer Termin: Sa 05.10., 9:30 – ca. 18:30 Uhr Kursbeitrag:€ 45 (inklusive Fahrt)

Biblisches Seminar Lehrgang

Logovision® Lehrgang für logotherapeutische Lebensberatung Referentinnen: Inge Patsch und Sebastian J. Schmidt Termin: Modul 1: Sept. 2019 – Mai 2020, Lehrgangsstart: Fr 27.09.19, 16:00 Uhr Kursbeitrag Modul 1: € 2.520

Exodus-Tradition im Alten Testament Referentin: Univ. Prof.in Dr.in Annette Schellenberg, Evangelische Fakultät der Universität Wien Termin: Fr 25.10.19, 17:00 Uhr — Sa. 26.10.19, 17:00 Uhr Kursbeitrag:€ 45, 00 | € 25,00 für Studierende bis 27 Jahre

Angebot für Trauernde Ausstellungseröffnung

Karin Ziegelwanger: Der eigenen Materialität auf der Spur Eröffnung: Di 01.10.19, 19:00 Uhr Ausstellung bis So. 15.12.19

Internationales Tanzwochenende

Kreistänze von Russland über Südosteuropa nach Israel ReferentInnen: Linda Tsardakas-Grimm und Klaus Tsardakas-Grimm Termin: Fr. 04.10.19 | 19:00 Uhr — So. 06.10.19, 12:00 Uhr Kursbeitrag: € 115

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Trauercafe Ein Raum zum Begegnen, Trauern, Zuhören und Erinnern Ein Angebot vom Mobilen Hospizdienst der Caritas und Bildungshaus St. Hippolyt Termin: ab Mi 30.10.19 jeweils am letzten Mittwoch des Monats (Dezember: 18.12.), jeweils 16:00 bis 18 Uhr Die Teilnahme ist kostenlos. Kursbeitrag: € 45,00 Kursbeitrag | € 25,00 Kursbeitrag Studierende bis 27 Jahre

Liturgiestudientag

„Niemand hat Gott je gesehen, aber...“ Referent: Rainer Oberthür, stv. Leiter am Katechetischen Institut Aachen Termin: Sa. 09.11.2019 | 09:00 Uhr - 17:30 Uhr


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Seminar „Die Bergpredigt“ Ein Evangelium im Evangelium u Das BildungsZentrum St. Benedikt, Seitenstetten, lädt ein:

Termin: Samstag, 9. November 2019, 9-13 Uhr Referentin: Ingrid Penner, Referentin im Bibelwerk Linz

Ausstellung „Heilsame Begegnungen“ Biblische Szenen mit Erzählfiguren Termin: 30. August 2019 bis 15. Dezember 2019

Werkkurs Bibelfiguren Termin: Freitag, 25. Oktober 2019, 16 Uhr, bis Sonntag, 27. Oktober 2019, 16 Uhr,

Seminar „Gewaltfrei in eine enkeltaugliche Zukunft“ Pazifismus als Handlungsalternative Termin: Samstag, 16. November 2019, 9-17 Uhr Referent: Mag. Markus Pühringer, Volkswirt, Supervisor, jahrzehntelanges Engagement in der Friedensbewegung

Referentin: Mag.a Martha Leonhartsberger, Theologin, Erwachsenenbildnerin

Seminar „Zum Glück Scheitern“ Vortrag „Wer sich liebt, umarmt die Welt“ Drehbuch für ein glücklicheres Leben Termin: Freitag, 11. Oktober 2019, 19 Uhr Ort: Stift Seitenstetten, Promulgationssaal

Seminar „Raus aus dem Gedankenkarussell“ 22 Strategien zum Ausstieg aus dem Gedankenkarussell Termin: Samstag, 12. Oktober 2019, 9 - 15 Uhr Referentin: Ute Lauterbach, Autorin, Vortragende; sie will zum freien Kopf aller Menschen beitragen

Ein humorvoller Blick auf Bruchstellen des Lebens Termin: Samstag, 23. November 2019, 9 Uhr bis Sonntag, 24. November, 12.30 Uhr Referentin: Karin Grössenbrunner, www.sinnerfuelltleben.com llllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllll

Bildungshaus St. Hippolyt 3100 St.Pölten, Eybnerstraße 5 T 02742 352 104 E hiphaus@kirche.at W www.hiphaus.at BildungsZentrum St. Benedikt 3353 Seitenstetten, Promenade 13 T 07477 42885 E bildungszentrum@st-benedikt.at W www.st-benedikt.at

Seminar „Kränkungen heilen und Frieden finden“ Kraft des Verzeihens Termin: Samstag, 19. Oktober 2019, 10 Uhr, bis Sonntag, 20. Oktober 2019, 16 Uhr Referentin: Veronika Santer, Meditationsleiterin, Theologin, Lebens- und Sozialberaterin, Ritualbegleiterin, Integrative Tanzpädagogin

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CHARISMA - Bildung Grundkurs Kirchenpädagogik Kirchenräume erleben und vermitteln

ZEN-Seminar

Der Start des Grundkurses wurde auf Herbst verschoben. Der Kurs besteht jetzt aus fünf Modulen im Zeitraum vom 27. September 2019 bis 30. Mai 2020. Stilkunde, Kunstgeschichte, und Informationen zum Kirchenbau werden ebenso vermittelt wie Didaktik und kirchenpädagogische Methoden. Kursleitung: Mag. Christian Jordan, Religionspädagoge Termine: Einführungswochenende: Fr 27. September, 16 Uhr bis Sa 28. September, 17 Uhr Modul 2: Sa 9. November, 9 – 17 Uhr, Pfarre Eggenburg Modul 3: Sa 28. März, 9 – 17 Uhr, Hippolythaus Modul 4: Sa 25. April 9 – 17 Uhr, Pfarre Eggenburg Abschlussmodul: Fr. 29. bis Sa 30. Mai, Hippolythaus

ZEN-Meditation ermöglicht tiefe Selbsterfahrung. Im meditativen Sitzen kann man sich selbst „Ruhe geben“ und im Schweigen mit sich selbst in Kontakt kommen. Referent: Dr. Herbert SYNEK Termin: Fr 20. September, 18 Uhr - So 22. September, 13 Uhr Ort: Exerzitienhaus St. Altmann im Stift Göttweig

Wochenende für AnfängerInnen und Geübte

Workshop

Bewegung, Musik und Berührung Lehrgang Biografiearbeit Erleben Sie in sechs Modulen, wie wichtig die Reflexion der Lebensgeschichte ist und wie Sie mit Kompetenz und Behutsamkeit Biografiearbeit planen und anleiten können. Sie lernen eine Vielzahl von Methoden kennen und können diese auch im Lehrgang erproben. Modul 1: Den roten Faden im Leben finden - Grundlagen der Biografiearbeit Referentin: Sabine Sautter, Dipl- Sozialpädagogin und Erwachsenenbildnerin Termin: Fr 10. Jänner 14 Uhr bis Sa, 11. Jänner 17 Uhr, Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten

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Türöffner für tiefe menschliche Beziehungen Musik berührt und erschließt Gefühle, kombiniert mit Bewegung und vorsichtiger, absichtsloser Berührung öffnet sie einen Raum, in dem wahre menschliche Begegnung möglich wird. Referentin: Mag.a Kristina Zettl, psychosoziale Beraterin und Unternehmensberaterin Termin: Fr 27. September 16 Uhr bis Sa 28. September 18 Uhr, Yi-Zentrum Sichelbach


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charisma

Konzert

Kohelet 3: Starke Stimmen Schwungvolle Musik und bewegende Texte Jiddische, Roma- und osteuropäische Musik, jazzig, folkig, leidenschaftlich. Dazu Texte von Teresa von Avila, Dorothee Sölle, Dietrich Bonhoeffer, Papst Franziskus u.a.

Workshop

Lebensgeschichten: Vielfalt begegnen Was Lebensgeschichten ausmacht und unterscheidet Wird aus dem eigenen Leben erzählt, über Prägungen und wertvolle Erinnerungen, kann Verständnis für Vielfalt und Unterschiedlichkeit im Tun und Denken geweckt werden. Wird mir zugehört und höre ich bewusst zu, so wächst Vertrauen. Referentin: Dr.in Katharina Novy, Soziologin und Historikerin

Termin: Do 28. November, 19.30 Uhr, Ort: Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten

Termin: Sa 28. September, 9 - 17 Uhr, Ort: Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten Seminar

Anmeldung: charisma@kirche.at www.charisma-seminare.at T 02742 324 2352

Storytelling

Die Kunst des Erzählens Kennen Sie Menschen, die so fesselnd erzählen, dass Sie an Ihren Lippen hängen? Diese Kunst des Storytelling können auch Sie erlernen! Referentin: Mareike Tiede, Sprechtrainerin und Coach Termin: Sa 5. Oktober, 9 - 17 Uhr, Ort: Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten

IMPRESSUM Medieninhaber, Herausgeber, Redaktionsanschrift: Verein Katholisches Bildungswerk der Diözese St. Pölten, A-3101 St. Pölten, Klostergasse 16, T 02742 324-2352, E bildung@kirche.at www.kbw-bildung.at, Redaktion: Doris Bracher, Dr. Erwin Lasslesberger Herstellung: Pressehaus Verlagsort: A-3101 St. Pölten, Grafisches Konzept: Mag. Rudi Krammer, Gestaltung: Doris Bracher Titelfoto: pixabay

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termine

termine Termine im Überblick

September 2019

20.09. bis 22.09.

ZEN-Seminar Wochenende für AnfängerInnen & Geübte CHARISMA Fr 18 Uhr bis So 13 Uhr Exerzitienhaus St. Altmann, Göttweig

21.09. Präsentationstag 2019 Sa 13.30 - 17.30 Uhr, Pfarr- und Kulturzentrum Severin-Stadl, Mautern 27.09. bis 28.09.

Grundkurs Kirchenpädagogik Einführungswochenende CHARISMA Fr 16 Uhr bis Sa 17 Uhr Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten

27.09. bis 28.09.

Bewegung, Musik, Berührung CHARISMA - Workshop Fr 16 Uhr bis Sa 18 Uhr YI-Zentrum, Sichelbach

28.09.

Lebensgeschichten: Vielfalt begegnen CHARISMA - Workshop Sa 9 Uhr bis 17 Uhr Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten

Oktober 2019

05.10.

Storytelling - Die Kunst des Erzählens CHARISMA - Seminar Sa 9 Uhr bis 17 Uhr Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten

07.10. Eltern im Gespräch eltern.tisch-ModeratorInnen-Schulung Mo 16 - 19 Uhr Bildungshaus St. Hippolyt ÖSTERREICHISCHE POST AG SP 02Z033501 S KATHOLISCHES BILDUNGSWERK DER DIÖZESE ST. PÖLTEN, KLOSTERGASSE 16, 3100 ST. PÖLTEN

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November 2019

07.11. Populismus - Wege aus der Angst Vortrag Do 19 - 21 Uhr Bildungshaus St. Hippolyt 28.11. Kohelet 3: Starke Stimmen CHARISMA - Konzert Do 19.30 Uhr Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten 30.11.

Wie der Geist wach bleibt Gedächtnistraining für sehbehinderte Menschen Do 9 - 13 Uhr Pastorale Dienste, Florian Zimmel-Saal Klostergasse 15, 3100 St. Pölten

Regionaltreffen 2019 Von 22. Oktober bis 12. November finden an sieben Orten Regionaltreffen statt. Die genauen Termine und Orte finden Sie in dieser Ausgabe auf Seite 14!

Profile for kbw St Pölten

antenne 3/2019  

Zeitung Katholisches Bildungswerk der Diözese St. Pölten - Erwachsenenbildung

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