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antenne ausgabe 02 2018

SCHWERPUNKT

Wege zum Leben gemeinsam gehen Nichts bleibt wie es ist Der Spur Gottes folgen Lehrgang fĂźr PilgerbegleiterInnen

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antenne 02 2018

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antenne ausgabe 02 2018

SCHWERPUNKT

Wege zum Leben gemeinsam gehen Nichts bleibt wie es ist Der Spur Gottes folgen Lehrgang für PilgerbegleiterInnen

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inhalt

„Gestalten statt fürchten“ ist das Jahresmotto – und wir tun es: wir gestalten gemeinsam die Weiterentwicklung des kbw. Bei der Jahrestagung hat uns Kenan Güngör auf die Mechanismen hingewiesen, die zum großen Unbehagen in unserer Gesellschaft beitragen. Das Gefühl des Gastgebers, der erkennt, dass seine Gäste nicht mehr gehen wollen, ja gar nicht gehen können, sondern bleiben müssen, hat mich stark beeindruckt und nachdenklich gemacht. Diese Stimmung zu beeinflussen, Hoffnung zu geben und durch Bildung zu einem guten Miteineinander beizutragen, ist für uns eine wichtige Gestaltungsaufgabe.

2 editorial | inhalt 3 . Jahrestagung 2018

Dabei gilt es, der Spur Gottes zu folgen, und Hoffnung und Lebensfreude zu verbreiten. Von zwei Menschen, denen das in besonderer Weise gelingt, können Sie in dieser Ausgabe lesen, von der Mystikerin und Psychologin Susanne Bobert und dem Pilger aus Leidenschaft, Ernst Merkinger. Ein positives Zeugnis für die Gestaltungskraft der Mitarbeiterinnen in der Diözesanstelle ist das Zertifikat über die Qualität unserer Arbeit. Alle vier Jahre müssen wir uns einer Prüfung unserer Qualität unterziehen, und es freut mich sehr, dass die Prüferin nicht nur dies bestätigt hat, sondern uns auch gratuliert hat, dass wir uns nicht nur als werteorientierte Organisation verstehen, sondern auch von außen als „Protagonisten des Menschlichen“ gesehen werden. Im Herbst wollen wir bei den Regionaltreffen am Motto des Gestaltens anknüpfen. Ich freue mich, dass wir Johann Wimmer, den Leiter der Pastoralen Dienste gewinnen konnten, mit uns darüber nachzudenken, welche Zukunft unsere Pfarrgemeinden und unser Pfarrleben haben werden. Bis dahin wünsche ich Ihnen einen erholsamen Sommer voller bereicherden Begegnungen. Gerald Danner, Geschäftsführer

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thema 6 Der Spur Gottes folgen 7 Von der Pflicht, das zu tun, was man liebt 8 Wege zum Leben gemeinsam gehen 9 Kaum zu glauben . diözesanstelle, pfarren, charisma 10 . Born to be wild - Tagung 11 Sommer - Urlaubszeit Neue Honorarrichtsätze 12 Angebot zur Erstbuchung 13 Regionaltreffen 2018 14 .Lehrgang für ehrenamtliches Bildungsmanagement Veränderungen in den Pfarren 15 Erste gemeinsamt kbw-Veranstaltung im Pfarrverband Ardagger 16 Veranstaltungstipps unserer Bildungspartner 17 Jedes Haus hat eine „Gas“ gehabt 18 charisma 20 kalender

IMPRESSUM Medieninhaber, Herausgeber, Redaktionsanschrift: Verein Katholisches Bildungswerk der Diözese St. Pölten, A-3101 St. Pölten, Klostergasse 16, T 02742 324-2352, E bildung@kirche.at www.kbw-bildung.at, Redaktion: Doris Bracher, Dr. Erwin Lasslesberger Herstellung: Pressehaus Verlagsort: A-3101 St. Pölten, Grafisches Konzept: Mag. Rudi Krammer, Gestaltung: Doris Bracher Titelfoto: zVg


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Gruppenbild Jahrestagung v. l. n. r.: Vorstand Dr. Rainald Tippow, Weihbischof Dr. Anton Leichtfried, DI Markus Schmidinger, Referent Dipl.-Soz. Kenan Güngör, Obfrau Mag.a Angela Lahmer-Hackl, Referent Mag. Georg Plank, Direktor der Pastoralen Dienste Mag. Johann Wimmer und Geschäftsführer Gerald Danner; Fotocredits: Karl Lahmer

Nichts bleibt wie es ist - gestalten statt fürchten 22 Prozent der österreichischen Bevölkerung haben einen Migrationshintergrund, in Wien liegt der Anteil bei 42 Prozent, in Niederösterreich bei 14 %. Dem spürbaren gesellschaftlichen Unbehagen, das durch diese Veränderungen ausgelöst wird, ging der Soziologe Kenan Güngör in seinem Beitrag bei der jährlichen kbw-Jahrestagung am Samstag, 6. April 2018 nach; Pastoraltheologe Georg Plank ergänzte das Thema mit Blick auf die pfarrlichen Bildungswerke. Fragen, Ängste und Chancen der TeilnehmerInnen wurden diskutiert und in einem Pro-Action-Café methodisch spannend auf das eigene Leben und das in der Pfarre heruntergebrochen. Am späten Nachmittag stand der Verein und seine Organisation im Mittelpunkt. Mag.a Angela Lahmer-Hackl wurde als Obfrau für die Funktionsperiode von fünf Jahren wiedergewählt. Die Ehrung langjähriger Mitglieder fand ebenso in der Generalversammlung statt; dieses Jahr konnten drei Herren für 40 Jahre ehrenamtlicher Tätigkeit als Bildungs-

Gesellschaftliches Unbehagen Das Gefühl des Unbehagens wird nicht proportional zum Bevölkerungsanteil mit Migrationshintergrund wahrgenommen. Es entsteht dadurch, dass Bilder und Stimmungen über Medien vermittelt werden, und - wenn keine Begegnung zwischen Menschen stattfindet - es keine Möglichkeit zur Veränderung des eingeprägten Bildes gibt. Medien transportieren aber „Ereignisse“, eine unverhältnismäßige Wahrnehmung entsteht. Hinter dem Gefühl des Unbehagens stehen persönliche Bewertungen und eine Reihe von Ängsten. So kommt eine Mischung zustande, die sich aus starken Bildern und Gefühlen - wie überwältigt Sein, Kontrollverlust, Verfremdungs- oder Abstiegsängsten zusammensetzt. Güngör hat in diesem Zusammenhang auch die Rolle von Gast und GastgeberInnen beleuchtet. Wer zuerst hier war, hat das Vorrecht – der Gast soll demütig und dankbar sein; weicht das erwartete Verhalten ab, kommt es zu Verstimmungen.

TEXT DORIS BRACHER

Unsere Jahrestagung 2018

werkleiter bedankt werden. Obfrau, Geschäftsführer und RegionalbegleiterInnen übergaben Dank- und Anerkennungsschreiben vom Bischof sowie das Ehrenzeichen des Hl. Hippolyt in Bronze an die Bildungswerkleiterin von Kirnberg, Christine Wippel, die seit 25 Jahren tätig ist.

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Bildtext Fotocredits

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BILDER KARL LAHMER

Gruppenbild mit dem neuen Vorstand v. l. n. r.: DI Markus Schmidinger, Dr.in Maria Mayer-Schwingenschlögl, Christine Dill, Dipl.-Päd. Roswitha Punz, Mag. Richard List, Weihbischof Dr. Anton Leichtfried, Dipl.-Ing. Josef Resch, MSc., Obfrau Mag.a Angela Lahmer-Hackl, Hermann Kainz, Ilse Kappelmüller, Anna Anderle, Jakob Mayer, Anton Czetina, Mag. Franz Weißenböck und Geschäftsführer Gerald Danner; Credits: Karl Lahmer

Georg Plank formulierte in seinem Beitrag mögliche Ziele, damit die Teilnehmenden das Gehörte auf das tägliche Leben umsetzen und anwenden können bzw. die Veränderungen mitgestalten können:  Ideen entwickeln, wie wir nicht Spielball gesellschaftlicher Veränderungen sind, sondern MitgestalterInnen  Chancen ergreifen, die sich aufgrund aktueller Entwicklungen auftun  Mut machen, Kirche anders zu denken  Veränderungen verstehen & für Pfarren umsetzen  Pfarrliche Bildungswerke sollen als Katalysator wirken und Kirche als Ort entwickeln, der Räume öffnet. Der Referent appellierte, die Früchte zu sehen, die vorhanden sind: „… vielleicht braucht es einen fachmännischen Schnitt der Reben, damit sie noch üppiger werden“. Es braucht Mut, um vorhandene Wege zu verlassen, Entscheidungen zu treffen – und sich von alten Sehnsüchten zu befreien. „Weil sie hörten, was er tat“ - Plank zitierte aus der Bibel und ermutigte, neu sehen zu lernen und Taten zu setzen. In der folgenden Diskussion mit beiden Referenten und dem Publikum regte Kenan Güngör zum weiteren Nachdenken an: „Begegnungen sind nicht automatisch positiv – Begegnungen haben Potenzial“ und er hinterfragte auch die

Aussage „Denk positiv!“, die er als „Wunschdenken“ bzw. „Verzerrtheit“ bezeichnete. Vielmehr wünsche er sich „einen konstruktiven Diskurs, wie wir gemeinsam sein können.“ Er schloss seinen Beitrag mit: „Richten wir unseren Blick zuerst auf das, was funktioniert, das relativiert unsere Probleme“ und „auf Dauer wird uns auch nicht die Herkunft verbinden, sondern Interessen und Leidenschaften. Wichtig ist, Brücken zu bauen“.

Mag.a Angela Lahmer-Hackl zur Obfrau wiedergewählt Alle fünf Jahre wählen unsere Mitglieder unseren ehrenamtlichen Vorstand für die Funktionsperiode von fünf Jahren. Er setzt sich aus KandidatInnen von BildungswerkleiterInnen und ReferentInnen zusammen. Heuer war es wieder soweit - bei der Generalversammlung am Nachmittag wurde das Wahlergebnis verkündet. Weihbischof Dr. Anton Leichtfried drückte seine Freude darüber aus, dass sich Mag.a Angela Lahmer-Hackl wieder als Obfrau zur Verfügung gestellt hat – und auch wiedergewählt wurde.


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Gruppenbild Ehrungen: v. l. n. r.: Weihbischof Dr. Anton Leichtfried, Dipl.-Ing. Josef Resch, MSc., Dr.in Maria Mayer-Schwingenschlögl, Karl Kurzmann, Hermann Dornhackl, Mag. Ferdinand Steinböck, Mag. Franz Weißenböck, Christine Wippel, Leopold Resch, Mag.a Angela Lahmer-Hackl, Gerald Danner; Fotocredits: Karl Lahmer

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Obfrau Mag.a Angela Lahmer-Hackl Anton Czetina (Bildungswerkleiter Gastern) Mag.a Pia Eder (Referentin) Ilse Kappelmüller (Bildungswerkleiterin Ybbs) Mag. Richard List (Referent) Jakob Mayer (Bildungswerkleiter Michelbach) Dipl.-Päd.in Roswitha Punz (Referentin) Min.Rat i. R. Dipl.-Ing. Josef Resch, MSc. (Bildungswerkleiter Reidling)

 Dr.in Maria Schwingenschlögl (Bildungswerkleiterin Krems)  Dr. Rainald Tippow (Referent)  Mag. Franz Weißenböck (Bildungswerkleiter St. Pölten-Dom)

Langjährige BildungswerkleiterInnen geehrt Gerald Danner, Bildungswerkleiter in Lilienfeld, Hermann Dornhackl, Bildungswerkleiter in Sallingberg, Dr.in Maria Mayer-Schwingenschlögl, Bildungswerkleiterin in Krems, Leopold Resch, Bildungswerkleiter in Heiligeneich und Mag. Franz Weißenböck, Bildungswerkleiter der Dompfarre St. Pölten, sind seit zehn Jahren ehrenamtlich tätig, dafür wurden Sie mit einer Urkunde bedankt. Das Ehrenzeichen des Hl. Hippolyt bekam Christine Wippel aus Kirnberg überreicht, sie lenkt bereits seit 25 Jahren die Geschicke des Bildungswerkes ihrer Pfarre Kirnberg. Ihr zuständiger Regionalbegleiter betonte die unglaubliche Vielfalt in ihrem Programm, das an unterschiedlichen Örtlichkeiten stattfindet, um ein möglichst breites Publikum zu erreichen. Auf 40 Jahre ehrenamtlicher Tätigkeit zurückblicken können Dipl.-Ing. Josef Resch, MSc., Bildungswerkleiter in Reidling, Ferdinand Steinböck, Bildungswerkleiter in Kapelln und Karl Kurzmann, Bildungswerkleiter in Freundorf. Ihnen wurde das bischöfliche Dank- und Anerkennungsschreiben überreicht. Sichtlich gerührt lauschten die drei Herren ihren LaudatorInnen, die jeweils einen Einblick in die Arbeit gaben und Auszüge der Bildungsschwerpunkte vorstellten.

TEXT DORIS BRACHER

Der neue kbw-Vorstand setzt sich für die nächste Periode wie folgt zusammen:

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Susanne Bobert

Der Spur Gottes folgen

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TEXT ERWIN LASSLESBERGER

Ein positiver Blick auf die Welt verhilft zu Lebensfreude und Zufriedenheit. Doch diese Haltung hat derzeit keine Konjunktur, lieber wird geklagt und gejammert. Bildung hat auch die Aufgabe, Lebenseinstellungen zu verändern. Sie kann dazu beitragen, vom vielzitierten „Jammern auf hohem Niveau“ zu einer Haltung der Dankbarkeit für das Geschenk des Lebens und der Schöpfung zu finden. Es gibt Menschen, die dieser Spur konsequent nachgehen und von denen wir lernen können. Das ist es, was wir sehen: Unsere Welt steht vor dem Abgrund. Überall gibt es Not, Krieg, Hunger und Tod, und die angstgetriebenen, egomanischen und korrupten PolitikerInnen sind zu nichts imstande. Die Flüsse vergiftet, das Meer voller Plastik, die Insekten am Sterben. Darüber entrüsten wir uns, aber ändern können wir ja doch nichts. Wir pflegen unser privates Glück, wir kümmern uns um unseren eigenen Vorgarten und achten darauf, dass uns niemand etwas streitig macht von unseren Besitz und unseren wohlerworbenen Rechten. Wie wäre es mit einer anderen Perspektive: Unsere Welt ist schön. Mehr Menschen als je zuvor leben in materieller Sicherheit und Wohlstand, sie leben länger, haben Zugang zu medizinischer Versorgung in nie dagewesenem Umfang, haben mehr Freizeit, mehr Zugang zu Bildung und Kultur, können reisen und die ganze Welt kennenlernen. Viele Menschen wissen aber auch, dass es ihnen nur gut gehen kann, wenn sie auf ihre Mitmenschen schauen, wenn sie sorgsam umgehen mit den Ressourcen, wenn sie das Sein wichtiger nehmen als das Haben und wissen, dass Geld nicht glücklich macht. Einer davon ist Ernst Merkinger. Immer wieder steigt der 27-jährige aus Erwerbsdruck und bürgerlicher Existenz aus und ist monatelang zu Fuß unterwegs. Ausdrücklich beruft er sich auf den Grundsatz, den der Kirchenvater Augustinus von Hippo vor 1700 Jahren geprägt hat: „Liebe und tue, was du willst.“. Als Pilger auf Wanderschaft erlebt er das Gehen als

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Kontemplation, als Beten mit den Füßen (sh Interview ). Er fühlt sich geradezu verpflichtet, diesen Weg einer bürgerlichen Existenz vorzuziehen. Auch die Theologin Susanne Bobert ist eine ungewöhnliche Frau. Im späten Herbst steht sie barfuß und ungeschminkt am Rednerpult einer Bildungstagung. Am Anfang noch etwas unsicher, findet sie bald einen festen Stand und eine klare Sprache – eine Sprache, die wie selbstverständlich Mystik mit Coaching verbindet und eine Brücke von Jesus Christus als Ideal des Menschlichen zur positiven Psychologie schlägt. Ihr geht es darum, durch spirituelle Übung zu einem gelingenden Leben zu finden. „Meditationsübungen führen Menschen zu einer gesunden Balance gegenüber äußeren Anforderungen. Sie machen gesund und fördern die Persönlichkeitsentwicklung“, sagt sie. Sie ist überzeugt, dass jeder Mensch auf die mystische Vereinigung mit Gott hin angelegt ist, und ein potenzieller Mystiker, eine Mystikerin ist. Mögen die beiden auch extreme Positionen einnehmen, so verdeutlichen sie doch eines: wir haben die Wahl. Wir entscheiden, ob wir klagen, jammern und betroffen sind ob all der schlimmen Zustände und Situationen, oder ob wir auf das Gute schauen in unseren Beziehungen und Begegnungen und damit der Spur folgen, die Gott in uns angelegt hat.

Susanne Bobert www.mystik-und-coaching.de

Susanne Bobert kommt nach Wien und Wiener Neustadt:

Jesusgebet und neue Mystik Vortrag im Stefaniesaal, Stephansplatz 3. 1010 Wien; Donnerstag, 8. November 2018, 18.30 Uhr

Dem Terror der Quantität entrinnen und Qualität für das Leben zurückgewinnen Vortrag im Bildungszentrum St. Bernhard, Wiener Neustadt Freitag, 9. November 2018, 19 Uhr

Mystik und Coaching Einführungsseminar im Bildungszentrum St. Bernhard Samstag, 10. und Sonntag, 11. November 2018


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Von der Pflicht, das zu tun, was man liebt Interview mit einem „Langstreckenpilger“

antenne: Was fasziniert Sie so am Pilgern? Merkinger: Es ist das Gehen an sich, das für mich zu einem kontemplativen Akt wird. Im Gehen kommen mir Ge(h)-danken, solche, die im schnelllebigen und reizüberfluteten Alltagsleben kaum Platz haben. Im Gehen kann ich mich auf das Tempo meiner Seele einstellen und den Gedanken leichter auf den Grund gehen. antenne: Ist es auch eine Flucht, ein Davongehen? Merkinger: Im Gegenteil, es ist mein Weg, Verantwortung zu übernehmen. Ich habe mich entschieden, welches Leben ich leben will, und weiß, dass die beschleunigte Version des Lebens für mich nicht das Richtige ist. Meine Generation ist ja heute in einer privilegierten Situation, wir können uns für das entscheiden, was wir lieben. „Liebe und tue was du willst“, dieses Wort von Augustinus von Hippo hat mich bewegt, diesen Weg zu gehen. Ich sehe es geradezu als Pflicht an, mich dem hinzugeben, was meinem Wesen entspricht. antenne: Haben Menschen, die täglich ihrer Erwerbsarbeit nachgehen, dafür Verständnis? Merkinger: Wenn sie es nicht haben, ist das verständlich und aus ihrer Sicht berechtigt. Ich für meinen Teil möchte mir nicht vorwerfen, dass ich mein Leben geschwänzt habe. Ich bin mit meinem Leben im Reinen und könnte es mir nicht vorstellen, einen „normalen“ Job zu machen. Manchmal wünsche ich mir das, weil es der leichtere Weg wäre, aber es ist einfach nicht meiner. antenne: Wie haben Sie Ihre Pilgerreise finanziert? Merkinger: 2016 hatte ich bereits eine Pilgerreise über 800 km hinter mich gebracht, die mich inspiriert hat. Nach meiner Rückkehr von meiner Marokko-Reise 2016 haben mir meine Großeltern 8mm Filmaufnahmen gezeigt, die sie

Ernst Merkinger

in den 1970er-Jahren in Marokko gemacht haben. So ist schnell die Idee entstanden, nach Marrakesch zu gehen. Aber zunächst war es eine verrückte Idee, und an eine Umsetzung war nicht zu denken. Ich war arbeitslos und hatte zu wenig Geld für ein derartiges Projekt. Aber dann habe ich begonnen, im Internet Unterstützung einzuholen und habe eine Crowdfunding-Kampagne gestartet. Damit konnte ich mir tatsächlich das Pilgerleben finanzieren. antenne: Wie wichtig sind die Begegnungen? Merkinger: Gehen ist die einzige Form der Fortbewegung, die dem Menschen wirklich entspricht. Da ist „BeGEHgnung“ noch möglich, da öffnen sich die Gartentore und die Haustüren, und die Menschen teilen bewegende und intime Geschichten mit mir. antenne: Sie planen auch ein Buch? Merkinger: Ja, es wird den Titel „Mein Leben ist eine Pilgerreise – zu Fuß nach Marrakesch“ tragen und im Oktober erscheinen. Im Buch, in meinen Vorträgen und mit meinem Internetauftritt erzähle ich von meinen Wahrnehmungen, von kuriosen Begegnungen und erheiternden Erfahrungen – mit Schmäh und Tiefgang.

Multimediavortrag von Ernst Merkinger

Zu Fuß von Wien nach Marrakesch Ernst Merkinger, der begeisterte Pilger, berichtet in seinem Vortrag von seiner Faszination für das „Beten mit den Füßen.“ Mit Videosequenzen und vielen Fotos erzählt er von seinen Begegnungen, Erlebnissen und Einsichten auf seinem Weg nach Marrakesch. Tel. 0680 14 273 14, ernst_merkinger@hotmail.com www.ernstjetzt.com - Honorar nach Vereinbarung

BILDER ZVG; TEXT / INTERVIEW ERWIN LASSLESBERGER

Ernst Merkinger, geb. 1990, ist der Faszination des Pilgerns erlegen. 2016 ging er am Jakobsweg von Pamplona über Santiago de Compostela bis Finisterre, ein Jahr später wanderte er in viereinhalb Monaten von Wien nach Marrakesch. Seine Reisen dokumentiert er im Internet über seinen Blog ernstjetzt.com. Auf Instagram hat er an die 10.000 Abonnentinnen, über einen Spendenaufruf hat er seine Reisen finanziert.

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Wege zum Leben gemeinsam gehen Zertifizierter Lehrgang für PilgerbegleiterInnen Oktober 2018 - Oktober 2019 Immer mehr Menschen unterbrechen den Alltag, ziehen die Wanderschuhe an, packen den Rucksack und machen sich auf den Weg, um zu pilgern. Dieser Lehrgang befähigt die TeilnehmerInnen, einzelne Personen oder Gruppen beim Pilgern spirituell zu begleiten, dieses zu organisieren und die Faszination des Pilgerns zu vermitteln. Modul 1

Pilgern – Meine Sehnsucht bekommt Füße Freitag, 12. Oktober 2018, 14 Uhr bis Sonntag, 14. Oktober 2018, 13 Uhr, BildungsZentrum St. Benedikt, Seitenstetten INHALTE: Kennenlernen, Motivation und Ziele der TeilnehmerInnen, spirituelle Suche als Zeitphänomen, Pilgern aus touristischer Sicht, Übersicht großer Pilgerwege in Europa und Österreich sowie in der Diözese St. Pölten und Halbtagespilgerung, Pilgerlieder. Modul 2

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TEXT ANDREAS GEIGER

Wege, die bewegen Freitag, 23. November 2018, 14 Uhr bis Sonntag, 25. November 2018, 13 Uhr, Stift Zwettl INHALTE: Theologie des Pilgerns, spirituelle Orte erfahren, Rituale und Symbole.

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Modul 3

Pilgerbegleitung – gemeinsam auf dem Weg sein Freitag, 22. März 2019, 14 Uhr bis Sonntag, 24. März 2019, 13 Uhr, Stift Altenburg INHALTE: Führen von Pilgergruppen, Gruppendynamik und Konfliktmanagement, Selbstverständnis der Rolle als PilgerbegleiterIn, was tun in Notfällen und Vorbereitung des Praxispilgerns. Modul 4

Gottes Wege gehen – Praxisteil Freitag, 7. Juni 2019, 18 Uhr bis Dienstag, 11. Juni 2019 (Pfingstwochenende), 15 Uhr Seitenstetten - Sonntagberg - Aschbach - Kollmitzberg Ybbs - Maria Taferl INHALTE: Loslassen und aufbrechen, wandeln und sich wandeln, spirituelle Impulse am Weg, ankommen und weitergehen, Reflexion und Sicherung der Praxiserfahrungen. Modul 5

Rückschau und Vorschau - Reflexion und Präsentation Freitag, 18. Oktober 2019, 16 Uhr bis Samstag, 19. Oktober 2019, 16 Uhr, BildungsZentrum St. Benedikt, Seitenstetten INHALTE: Reflexion des PilgerbegleiterInnenlehrgangs,Präsentation des eigenen Pilgerangebotes, Verleihung der Pilgerzertifikate und Ausblick. Jede/r TeilnehmerIn präsentiert


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Kaum zu glauben die Planung und Durchführung eines 3-tägigen Pilgerns.

Seminarleitung Dipl.Päd.in Marianne Kimeswenger und Dr. Stefan Kimeswenger

Unverbindliche Infoabende Dienstag, 12. Juni 2018, 19 Uhr, Stift Zwettl Mittwoch, 13. Juni 2018, 19 Uhr, Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten; Mittwoch, 12. September 2018, 19 Uhr, BildungsZentrum St. Benedikt, Seitenstetten

Anmeldung BildungsZentrum St. Benedikt, Seitenstetten Promenade 13, 3353 Seitenstetten 07477 428 85 | bildungszentrum@st-benedikt.at www.st-benedikt.at

Anmeldeschluss: 30. September 2018 Kosten (ohne Nächtigung und Verpflegung) € 750,-

Einladung zum Präsentationstag 22. September 2018 von 13.30 bis 17.30 Uhr Pfarrzentrum Maria Taferl Beim Präsentationstag lernen Sie neue Veranstaltungsideen und ReferentInnen kennen. Ihre Meinung zu den vorgestellten Angeboten ist außerdem die Grundlage für die Verleihung unserer Qualitätssiegel. Voraussichtlich werden Sie die Wahl haben zwischen :  Die Kraft der Vergebung - Kränkungen überwinden und befreit leben  Überbeschallt und unterinformiert - Wie mit der medialen Informationsflut umgehen?  Leuchtturm sein für mein Kind - Wie gelingende Beziehung unsere Kinder stärkt  Vom Bauer zum Hochwürden - Priesterliches Leben einst und heute  Was bin ich mir wert? - Wie wichtig ist biologische und richtige Ernährung?  Schön, so schön war die Zeit gemeinsame Erinnerungen lebendig werden lassen. Ende August erhalten Sie die Einladung mit dem genauen Programm.

von Bischof Franz Lackner und Clemens Sedmak Schon im Vorwort weisen die beiden Autoren darauf hin, dass dieses Buch kein Mittel der Notversorgung, kein starkes Medikament für einen möglicherweise angeschlagenen Glauben ist, sondern eher mit einem Kuraufenthalt für die Seele zu vergleichen ist. Es ist ein „spirituelles Wörterbuch“, das Schlüsselbegriffe des christlichen Lebens bedenkt. 22 Schlüsselbegriffe von Armut bis Zufall bedenken, umkreisen und beschreiben die beiden Autoren. Darunter sind so naheliegende wie Beten, Gott oder Glaube, aber auch so mancher auf den ersten Blick überraschende, wie Grenzen, Wünsche oder eben Zufall. Erfrischend ist der Stil: die einzelnen Artikel erinnern eher an ein Podiumsgespräch, bei dem sich die beiden Autoren immer wieder ergänzen, einen Gedanken weiterspinnen oder auch in Nuancen widersprechen. Beide scheuen sich auch nicht, hoch Theologisches mit eigenen persönlichen und mit aktuellen gesellschaftlichen Erfahrungen zu verbinden, und so lebendig und verständlich werden zu lassen. Wenn beispielsweise Bischof Lackner von der eigenen Kindheit in bitterer Armut erzählt, so bekommt dieser, im christlichen Kontext oft idealisierte Begriff, einen ganz anderen Klang. Bischof Lackner gibt auch sehr offen Einblick in seine persönliche Lebens- und Glaubensgeschichte, die von einigen Brüchen geprägt ist. Clemens Sedmak schafft es wiederum, einzelne Gedanken mit konkreten Ereignissen des Weltgeschehens und Zitaten aus der Literatur in Verbindung zu bringen und so zu verdeutlichen und zu vertiefen. Insgesamt ist es ein Buch, bei dem man immer wieder auf neue und überraschende Gedanken stößt und somit angeregt wird, seinen eigenen Glauben zu bedenken und zu reflektieren. Es ist aber kein rein intellektuelles Buch, es ist auch getragen von einer tiefen Spiritualität, die bei beiden Autoren spürbar wird – eben gut geeignet als Kuraufenthalt für die Seele, wie es sich die Autoren im Vorwort vorschlagen.

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Von links: Eva Lasslesberger, Kath. Familienverband, Doris Kloimstein, Diözese St. Pölten-Bereich Familie, Angela Lahmer-Hackl, Kath. Bildungswerk, Herbert Renz-Polster, Markus Weißensteiner, Fachstelle NÖ, Eva-Maria Mayr, Kath. Bildungswerk, Claudia Gamsjäger, Caritas Rat und Hilfe, Irene Bamberger, Interessensvertretung NÖ Familien, Anna Ruschka, Heilpädagogische Gesellschaft. Foto: Karl Lahmer, z.V.g.

„Born to be wild“ – Kinder und Jugendliche verstehen Tagung mit bekanntem Autor und Kinderarzt

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TEXT EVA MARIA MAYR

Wie Kinder sich entwickeln und was dies für die Erziehung bedeutet, ist ein viel diskutiertes Thema. Dr. Herbert Renz-Polster, Kinderarzt und Wissenschaftler am Mannheimer Institut für Public Health der Medizinischen Fakultät Mannheim, nähert sich dem Thema Erziehung, indem er versucht, die Entwicklung der Kinder möglichst genau zu verstehen. Er fragt danach, wie sich die Verhaltensweisen der Kinder durch die Evolution entwickelt haben. Kinder folgen bei ihrer Entwicklung uralten Programmen, die dem werdenden Menschen über Tausende von Jahren geholfen haben, mit seiner Umwelt zurechtzukommen. Dieses Erbe wirkt auch heute noch - und wer es kennt, kann in Erziehungsfragen Antworten jenseits der tagesaktuellen Moden finden. Ca. 200 PädagogInnen, Eltern, Großeltern und Erziehende folgten dem Vortrag des bekannten Kinderarztes und Autors Dr. Herbert Renz-Polster am 9.März 2018 in der Landwirtschaftskammer Niederösterreich.

Auf humorvolle, kurzweilige Weise verdeutlichte er, weshalb Kinder sich so entwickeln wie sie es tun. Wie packen Kinder das Großwerden an? Was hat das alles mit den Eltern, der Familie und Gesellschaft zu tun, in der sie aufwachsen? Wie fördert man Kinder richtig? Das war die zentrale Frage der Fachtagung „Born to be wild!“

Emotionale Sicherheit als Eintrittskarte für eine erfolgreiche Entwicklung Kernaussage des Vortrags war: „Gestresste Kinder lernen nicht.“. Emotionale Sicherheit ist die Eintrittskarte für eine erfolgreiche Entwicklung. Wenn sich Kinder in Beziehung gut aufgehoben fühlen, werden sie mutig und gehen hinaus in Welt. Kinder entwickeln sich am besten in einem Umfeld, das ihnen Sicherheit und Rückhalt bietet, sie ermuntert Neues auszuprobieren, neugierig zu sein – denn laut Dr. Renz-Polster wisse man heute nicht wie „das Morgen“ aussehen wird. Die Zukunft gibt es heute noch nicht – sie entwickelt sich, ist Neuland. Die Zukunft entstehe „unter unseren Füßen“ und dieses Neuland müssen die Kinder eines Tages besiedeln. Die richtige Vorbereitung auf diese ungewisse Zukunft seien „leuchtende Kinderaugen“: Kinder, die keine Angst haben und sich etwas zutrauen, die wissen, dass die Eltern da sind, um sie aufzufangen, wenn etwas einmal doch nicht so funktioniert


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Eltern, bleibt ganz gelassen! „Immer neue Theorien erklären, was Kinder angeblich brauchen – und was Eltern alles falsch machen. Dabei müssen wir uns nur auf unsere Evolutionsgeschichte besinnen“, meint Dr. Herbert Renz-Polster

wie gewollt. Kinder sollen auf das Neue, das Ungewisse, die Zukunft, die heute noch unscharf vor uns liegt, vorbereitet sein. Dazu helfen laut Renz-Polster keine streng abgearbeiteten Programme – nur Kinder, die keine Angst haben, die bereit sind ,zu lernen und die einen starken Rückhalt haben, meistern ih Leben.

Kinder brauchen Kinder und das frei gestaltete kindliche Spiel Aus humanethologischer, kulturvergleichender und historischer Sicht ist Kindheit eine Entwicklungsstrecke, die Kinder zu weiten Teilen auf Augenhöhe mit anderen Kindern verbrachten. Es spricht vieles dafür, dass Kinder ab dem dritten Lebensjahr auch andere Kinder brauchen, um sich als wirksam, gestaltmächtig, kreativ und kompetent zu erfahren. Dabei ist das frei gestaltete kindliche Spiel ganz wesentlich. Ein Plädoyer für den Spielraum „freie Natur“ (vielleicht nicht ohne Grund so benannt) durfte natürlich nicht fehlen. Renz-Polster ermutige Eltern und PädagogInnen: „Setzen Sie sich für die Kinder ein und geben Sie sich nicht mit dem Standardprogramm zufrieden“ – Kindheit ist unantastbar! Organisiert wurde die Tagung vom Katholischen Bildungswerk der Diözese St. Pölten, der Fachstelle NÖ für Suchtvorbeugung, der Fachstelle Beziehung - Ehe – Familie, Rat & Hilfe der Caritas, der Interessenvertretung NÖ-Familien, dem Familienverband der Diözese St. Pölten, der Heilpädagogischen Gesellschaft NÖ und der Kirchlich Pädagogischen Hochschule Wien/Krems. Mit einem reizenden Tanz eröffnete eine Kindergruppe des Landhauskindergartens die Veranstaltung. Nach dem spannenden Vortrag bestand für die Teilnehmer die Möglichkeit, aus acht angebotenen Workshops zu wählen und sich mit Themen wie „Intensive Gefühle“, „Neue Autorität“, „Jugend und Migration“, „Outdoorpädagogik“, „Schörl-Pädagogik“ bzw. „Kinder stark machen“ im Rahmen eines eltern. tisches zu beschäftigen.

Sommer, Urlaub, Ferienzeit Unsere Bürozeiten im Juli & August In der Ferienzeit sind wir von Montag bis Freitag von 8.00 bis 12.00 Uhr für Sie da.

Werbemittelbestellung Die letzte Werbemittelbestellung vor unserem Betriebsurlaub nehmen wir am 26. Juli 2018 an. Von 6. bis 17. August werden keine Werbemittel produziert. Der erste Drucktermin danach ist der 21. August 2018.

Fahrtkostenabrechnung 1. Halbjahr Wir bitten Sie, die Fahrtkostenabrechnung für das 1. Halbjahr bis spätestens 15. Juli an die Diözesanstelle zu übermitteln, damit wir offene Werbemittelrechnungen gegenrechnen können. Die Rechnungen für die restlichen Werbemittel werden im August versandt.

Wir wünschen Ihnen eine schöne Sommerzeit!

Neue Honorarrichtsätze für ReferentInnen bei pfarrlichen kbw Veranstaltungen Der Honorarrichtsatz wurde von € 70 auf € 80 (Abendveranstaltung 2-3 AE) angehoben. Dieser Richtsatz von € 80 gilt ab 1. September 2018 für ReferentInnen beim Katholischen Bildungswerk. Manche ReferentInnen haben eigene Honorarsätze. Wir empfehlen Ihnen daher, dies bereits bei der Planung mit dem/der ReferentIn zu klären.

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Wieder neue Angebote zur Erstbuchung:

LEBEN steigern, jenseits von leisten und konsumieren Impulsvortrag mit Gespräch In unserer Zeit sehen sich viele gezwungen, ihre Gefühle wegzurationalisieren, um den vielseitigen Anforderungen besser entsprechen zu können. Empfindungen erscheinen dabei oft störend! Doch diejenigen, die sich schließlich wirklich zunehmend gefühllos wiederfinden, erfahren eine unerträglich quälende Leere, Sinn-und Orientierungslosigkeit, die der fortschreitende Verlust des Zugangs zu SICH und damit auch zur eigenen Lebendigkeit, ja zum LEBEN selbst zur Folge hat. Roswitha Mayr wird ausgehend von Michel Henrys Lebensphänomenologie in ihrem Impulsvortrag erläutern, warum unsere Empfindungsfähigkeit einem Kompass gleicht, der uns immer wieder neu spüren lässt, was für uns wirklich wichtig, heilsam und im Sinne der Lebens-Ethik in Folge auch für andere das Bestmögliche ist. Anschließend an den Vortrag gibt es ausreichend Möglichkeit für Fragen und Gespräch in der Gruppe. Mag.a Roswitha Mayr Pädagogin, Dipl. Lebens- und Sozialberaterin in Logotherapie und Existenzanalyse

Leuchtturm sein für mein Kind Wie gelingende Beziehung unsere Kinder stärkt und sie sicher durch den Erziehungsalltag geführt werden. Vortrag mit Diskussionsmöglichkeit, Workshop oder Seminar

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Raus aus dem Tunnelblick des Erziehungsalltages - rein in die gelebte Beziehung mit den Kindern. Was können Eltern zu einer gelungenen Beziehungsarbeit beitragen, um aus ihren Kindern selbstbewusste Persönlichkeiten zu machen? Mit liebevoller Führung den Kindern Sicherheit und Halt geben, damit diese vertrauensvoll in die Zukunft blicken können. Die gelingende Beziehung zwischen Kind und Bezugsperson bildet die Grundlage für sicheres Führen durch den Erzie-

hungsalltag. Damit aus unseren Kindern starke, selbstsichere Persönlichkeiten werden, brauchen sie verlässliche Bindungen. Darauf basierend kann konstruktive Erziehungsarbeit geschehen. Die Verantwortung für das Gelingen der Beziehung liegt immer beim Erwachsenen. Ebenso wie die Art des Führens in der Familie. Man kann gewaltfrei erziehen, jedoch nicht ohne Autorität. Karin Schauer Kindergartenpädagogin, Montessoripädagogin, zertifizierte Kursleiterin für das Basistraining ABC-Elternführerschein, Dipl. Erwachsenenbildnerin mit dem Schwerpunkt der Elternbildung, Mutter von drei Kindern

Abschied von geliebten Menschen Ein Weg, wie man aus der Trauer wieder in ein freudvolles Leben finden kann Vortrag mit anschließendem Austausch Bei diesem Vortrag wird die Trauer in den Mittelpunkt gestellt. Anhand meiner persönlichen Erfahrung möchte ich einen Weg aufzeigen, wie man wieder zurück zu einem Leben voll Freude und Dankbarkeit finden kann. Anschließend besteht noch die Möglichkeit zum Austausch. Karina Dorfmair, Bed


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Vergib und du wirst frei! Das Wunder der Vergebung Ziel: Schritte zu einem friedvollen, versöhnten Leben

Dipl. Päd. ROL Maria Rieger, MA, Religionslehrerin i.R. Asperhofen Tel.: 0699/11524423 email: mariatheres9@yahoo.de Ausbildung zur Lehrerin der Atem-u. Bewegungstherapie, sowie einer sensitiven und intuitiven Heilmassage, Vertiefung in Meditation u. Bibelarbeit, sowie Bibliodramaleiterin.

Mag. Johann Wimmer, Direktor der Pastoralen Dienste

Regionaltreffen 2018 Anknüpfend an unser Jahresthema „Nichts bleibt wie es ist - gestalten statt fürchten“ wollen wir uns bei den heurigen Regionaltreffen den Orten zuwenden, an denen Bildung vor Ort gestaltet wird.

Unsere Pfarrgemeinde / unser Pfarrleben hat Zukunft, wenn... Wir freuen uns, dass wir Mag. Johann Wimmer, den Direktor der Pastoralen Dienste als Impulsgeber und Begleiter zu diesem Thema gewinnen konnten. Aus seiner langjährigen Erfahrung wird er Impulse zu den gesellschaftlichen und kirchlichen Veränderungen geben. Mit den Erfahrungen der Teilnehmenden wollen wir gemeinsam realistische Bilder heben, die begründete Hoffnung geben, dass Kirche vor Ort Zukunft hat, in welcher Sozialgestalt auch immer. Es soll auch die Rolle der pfarrlichen Bildungswerke gestärkt werden, ihre Chancen, zu vielen Menschen eine Brücke zu bauen und dadurch Motivation und Begeisterung für nachhaltige Entwicklung zu fördern. Wir laden Sie zu den Regionaltreffen recht herzlich ein und bitten Sie, die Herbsttermine bei Ihrer Programmplanung in ihrer Pfarre zu berücksichtigen. Vier Orte und Termine stehen Ihnen zur Auswahl:  Mittwoch, 24. Oktober 2018 Bildungshaus St. Georg, Bad Traunstein  Dienstag, 30. Oktober 2018 Pfarrsaal Gars am Kamp  Mittwoch, 7. November 2018 Georgsaal St. Georgen/Ybbsfeld  Dienstag, 13. November 2018 Kardinal König-Saal St. Pölten/Dompfarre

Beginn jeweils 19 Uhr, Ende ca. 21.30 Uhr

BILDER ZVG; TEXT MARKUS SCHMIDINGER, CHRISTINE DILL

Ein zentrales Element unseres Lebens sind Beziehungen, dabei lassen sich Kränkungen und Verletzungen oft nicht vermeiden. Sicher kennt jeder Situationen, in denen er von anderen Menschen verletzt, verraten oder im Stich gelassen worden ist. Das schmerzlich Erlebte nimmt uns innerlich gefangen, und der damit verbundene Schmerz hält manchmal lange an. Vergebung ist ein wirksamer Weg, sich von all den Kränkungen zu lösen, ebenso mit erlittenem Unrecht umzugehen und aus der Opferrolle auszusteigen. Doch Vergebung ist nicht immer einfach. Auch Menschen, die vergeben wollen, wissen häufig nicht, wie es geschehen soll. Vor allem dann, wenn sich die seelischen Verletzungen auf die Gesundheit ausgewirkt haben. Vergebung ist eine Kraft, die Menschen wieder lebendig macht und befreit. Sie ist der Weg nach vorn, damit sich die Tür zu einem erfüllten und beziehungsreichen Leben wieder öffnet. Ideal für alle, die bewusst Schritte setzen wollen, um Verletzendes loszulassen und innerlich frei zu werden!

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Die Teilnehmenden des Lehrganges Modul 2

Bildung begleiten Lehrgang für ehrenamtliches Bildungsmanagement Beim zweiten Modul „Von der zündenden Idee zum attraktiven Programm“ am 27. April 2018 haben sich BWL und Teammitglieder mit der Organisation und Finanzierung von Bildungsveranstaltungen auseinandergesetzt. Das Arbeiten nach dem Planungsrad ist eine wertvolle Orientierungshilfe für alle Planungsabläufe, um eine professionelle und qualitätsvolle Veranstaltungsorganisation zu gewährleisten. Grundsatzentscheidungen wie z.B. die Finanzierung, die Kooperationsmöglichkeiten und die Qualitätssicherung wurden im Ehrfahrungsaustausch anhand von praktischen Beispielen vorgestellt. Beim nächsten Modul wird Dr.in Christine Haiden, Autorin und Chefredakteurin von „Welt der Frauen“ das Rüstzeug für eine gelungene Veranstaltungsmoderation vermitteln. Sie haben noch die Möglichkeit, bei den nächsten Modulen teilzunehmen. Wir laden Sie dazu herzlich ein und freuen uns über Ihre Anmeldung!

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Modul 3

Veranstaltungen sicher eröffnen und abschließen Veranstaltungsmoderation kurz und kompakt

Referentin: Dr.in Christine Haiden, Termin: 5. Oktober 2018 Modul 4

Erfolgreich kommunizieren Öffentlichkeitsarbeit & Werbung

Referentin: Doris Bracher, Akad. PR-Beraterin Termin: 9. November 2018 Modul 1

Was bewegt mich, andere zu bewegen? Ehrenamtlich engagiert in der kirchlichen Erwachsenenbildung

Referentin: Beatrix Dangl-Watko, M.Ed. Termin: 30. November 2018 (Ersatztermin) jeweils Freitag, von 14.30 – 19.00 Uhr im Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten Nähere Infos und Anmeldung: Katholisches Bildungswerk der Diözese St. Pölten T 02742 324 2352, E bildung@kirche.at


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Veranstaltungen Bildungshaus St. Hippolyt 06-08 2018

Das kbw-Team des Pfarrverbandes Ardagger

Wir danken allen BildungswerkleiterInnen und MitarbeiterInnen, die ihre Funktion zurückgelegt haben, für ihr ehrenamtliches Wirken, ihren Einsatz und ihr Engagement im Katholischen Bildungswerk. kbw St. Georgen am Steinfeld Johann Rotheneder, BWL Wir begrüßen alle neuen BildungswerkleiterInnen und MitarbeiterInnen in den pfarrlichen Bildungswerken und wünschen ihnen viel Freude und Erfolg mit der Bildungsarbeit im Katholischen Bildungswerk. u kbw St. Georgen am Steinfeld Dagmar Kern, BWL u kbw Ardagger-Markt Schaurhofer Johanna Maria, MA

Erste gemeinsame kbw-Veranstaltung im Pfarrverband Ardagger Die Bildungswerke Ardagger Markt, BWL Friedrich Marksteiner, Ardagger Stift, BWL Anna Prinz und Stephanshart, BWL Renate Schmutz, organisierten im Pfarrverband die Filmdokumentation „Auf dem Jerusalemweg“ mit Johannes Aschauer in der Pfarrkirche Stephanshart. Mit zwei Reisegefährten begab sich Johannes Aschauer 2010 auf die rund 4500 Kilometer lange außergewöhnliche Pilgerreise von Oberösterreich bis nach Jerusalem. Von den beeindruckenden Bildern, Filmausschnitten und Erlebnisberichten mit kulturellen Hintergründen und spirituellen Erfahrungen waren die TeilnehmerInnen begeistert. Der Jerusalemweg führt als internationaler Friedensweg von Spanien durch Europa und Asien nach Jerusalem. Vielen Dank für die Planung und Durchführung der gemeinsamen Bildungsveranstaltung, sowie allen ehrenamtlichen HelferInnen. Wir wünschen weiterhin viel Freude und Erfolg!

BILDER ZVG; TEXT CHRISTINE DILL

Veränderungen in den Pfarren

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Saisonstart und Eröffnung des Umbaus

HiphausWeltenBummeln 2018 mit Segnung und Eröffnung, Vortrag von P. Gustav Schörghofer SJ, Musik und chilligem Loungeabend

Veranstaltungstipps unserer Bildungspartner u

u Das BildungsZentrum St. Benedikt, Seitenstetten, lädt ein:

Das Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten, lädt ein:

Beginn des Lehrgangs 2018-2020

Lehrgang zur Begleitung von Exerzitien im Alltag 2018-2020 mit Mag. Gottfried Klima, Mag.a Maria Zehetgruber, Mag.a Maria Zwölfer Mo 18.06.2018, 9 – 18 Uhr Informations- und Auswahltag Kursbeitrag für den Lehrgang: € 550

„Schmücke mein Herz Herr, mit Deiner Gegenwart; … Meditation nach benediktinischer Tradition … verwandle es in eine Wohnung für Dich! … Ich schmücke mein Haus mit Sehnsucht und Verlangen. Dann wird der Glanz des Himmels meine Wohnung erhellen.“ (Johannes XXIII) Freitag, 8. Juni 2018, 16 Uhr bis Sonntag, 10. Juni 2018, 13 Uhr

Sommerwochenende mit Tiefgang und Erholung

Auf dem Weg sein

mit Josefine Zittmayr St. Florian, Meditationsleiterin und Geistliche Begleiterin nach benediktinischer Tradition

mit Pfr. August Blazic und Mag. Franz Moser Fr 06.07.18 bis So 08.07.18 Brunnbachschule, Großraming Kursbeitrag: € 60

Bandworkshop mit international erfahrenen ProfimusikerInnen

Popfactory mit Gerda Rippel, Manuel Brunner, Michael Scheed, Andy Grabner, Stefan Wachauer Mo 16.07.18 bis Fr 20.07.18 Alle Infos und Anmeldung: www.popfactory.at

3. Ökumenische Werktage für Kirchenmusik

„Singt und spielt dem Herrn in eurem Herzen“ mit Klaus Heizmann, Sybille von Both, Johann Simon Kreuzpointner, Christoph Maaß Mi 25.07.18 – Sa 28.07.18 Kursbeitrag: € 95

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Die Liebe die du suchst Imago-Single Workshop Willkommen sind Singles und alleinstehende Menschen, aber auch an den Themen interessierte Menschen, die in Partnerschaften leben. Freitag, 6. Juli 2018, 16.30 Uhr bis Sonntag, 8. Juli, 15 Uhr mit Mag. Erwin Jäggle Psychotherapeut, Dipl. Ehe- und Familienberater, Imago-Paar-Therapeut, arbeitet seit über 20 Jahren mit Paaren und Familien, http://www.myimago.at

„Alle Kinder sind Künstler“ (Pablo Picasso) Malseminar für 8 – 12 Jährige Donnerstag, 12. Juli 2018, 9 bis 12 Uhr mit Christa Dietl, freischaffende Künstlerin, akad. geprüfte Kulturpädagogin, lebt und arbeitet in Stephanshart, www. christadietl.com


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„Elija – der Prophet“ Lesen-hören-tasten-erspüren Der Bibeltext (1Kön 17-19), biblische Erzählfiguren und die großartige Musik des Oratoriums „Elias“ von F. Mendelssohn Bartholdy sind die Grundelemente für diese biblischen Tage. Freitag, 17. August 2018, 15 Uhr, bis Sonntag, 19. August, 12 Uhr mit Martha Leonhartsberger, Theologische Erwachsenenbildnerin mit Schwerpunkt Bibel und Liturgie, Werkkursleiterin für Biblische Erzählfiguren

Wege zum Leben gemeinsam gehen Zertifizierter Lehrgang für PilgerbegleiterInnen Oktober 2018 - Oktober 2019 Termine und Infos: siehe Seite 6 llllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllll

Bildungshaus St. Hippolyt 3100 St.Pölten, Eybnerstraße 5 T 02742 352 104 E hiphaus@kirche.at W www.hiphaus.at BildungsZentrum St. Benedikt 3353 Seitenstetten, Promenade 13 T 07477 42885 E bildungszentrum@st-benedikt.at W www.st-benedikt.at

Jedes Haus hat eine „Gas“ gehabt Erfolgreiche Veranstaltungsreihe im Pfarrverband St. Pölten-Süd Der Normalfall ist es nicht, dass eine kbw-Veranstaltung so gut besucht ist, dass der Saal aus allen Nähten platzt und Interessierte keinen Einlass mehr finden. Doch bei der Auftaktveranstaltung zum Thema „Spratzern 1918-1938“ war das Interesse enorm. 95 Personen fanden schließlich – mehr oder wenig gedrängt – Platz und erlebten eine gelungene Mischung aus Geschichtsstunde und persönlichen Erinnerungen, vorgetragen und moderiert von Dr. Gerhard Floßmann. Das Gedenkjahr 2018 bot Anlass, die Entwicklung Spratzerns von einem kleinen Bauerndorf zu einem wesentlichen Ortsteil von St. Pölten nachzuzeichnen. Interessierte und historisch versierte Spratzerner zeigten zahlreiche Fotos und trugen mit ihren Erklärungen ebenso zum Gelingen bei wie die 96jährige Zeitzeugin Irmgard Lenk, die darauf hin wies, dass in den wirtschaftlich schweren Zeiten jedes Haus eine „Gas“ gehabt hätte. Und damit meinte sie nicht den heute selbstverständlichen Anschluss an das Gasnetz, sondern die zur Selbstversorgung notwendige Ziege („Goaß“ oder eben „Gas“). Im Herbst sind noch zwei weitere Veranstaltungen geplant.

Dr. Gerhard Floßmann ist einer der Referenten und Referentinnen zum Gedenkjahr 2018. Die Diözesanstelle fördert Bildungsveranstaltungen zu diesen Themen mit € 70.Mehr dazu bei Ihrem Regionalbegleiter oder bei DI Markus Schmidinger T 02742/324 2359 m.schmidinger@kirche.at

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Bild: fotolia

Wenn Spaßvögel abheben Kabarett-Workshop Kabarettistische Szenen und humorvolle Texte schreiben Referent: Georg Bauernfeind, Kabarettist Termin: Freitag, 24. August, 15 – 21 Uhr, Samstag, 25. August, 9 – 16 Uhr Ort: Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten

ZEN – Seminar

Am Hirn führt kein Weg vorbei:

Gehirn, Gedächtnis und Gefühle in der Biografiearbeit Die Spielregen der Kommunikation zu kennen, öffnet die Tür zu einer neuen Qualität von Begegnung und Dialog Referent: Dr. Hubert Klingenberger Termin: Freitag, 28. August 14 - 21 Uhr Samstag, 29. September 9 – 17 Uhr Ort: Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten

Für AnfängerInnen und Geübte Referent: Dr. Herbert Synek Termin: Freitag 31. August, ab 18 Uhr bis Sonntag, 2. September, 13 Uhr Ort: Exerzitienhaus St. Altmann, Stift Göttweig

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Anmeldung: charisma@kirche.at www.charisma-seminare.at T 02742 324 2352


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termine Bild: Christine Hackl, Credits: Astrid Bartl

Vortrag

Vom Gehirnbesitzer zum Gehirnbenutzer Gelebtes Mentaltraining in der Praxis Termin: Freitag, 28.9., 19 Uhr

Poesie mit Wort und Wolle:

„LEUCHTEN“ Persönlichkeitsbildende Schreib- und Filzwerkstatt

Seminar

Mein Schweinehund und ich eine lebenslange Partnerschaft Termin: 29. September, 9 - 17 Uhr Was könnten wir nicht alles tun (von Sport und gesunder Ernährung bis zur Veränderung im Beruf), wenn uns unser innerer Schweinehund nicht immer dazwischenkäme… Wenn wir erkennen, wie der innere Schweinehund tickt, dann können gut mit ihm zusammenleben und ihn für uns nutzbar machen!

Referentin: Irmgard Moldaschl Termin: 6. Oktober 2018 Ort: Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten

Anmeldung: charisma@kirche.at www.charisma-seminare.at T 02742 324 2352

Referentin: Mag.a Christine Hackl, MSc Ort: BildungsZentrum St. Benedikt, Seitenstetten

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termine Termine im Überblick

August 2018

24.08. bis 25.08.

Wenn Spaßvögel abheben Kabarett Workshop charisma-Seminar Georg Bauernfeind Bildungshaus St. Hippolyt

31.08. bis 2.09.

ZEN-Seminar für Anfänger und Geübte charisma-Seminar Dr. Herbert Synek 18 bis 13 Uhr, Bildungshaus St. Altmann, Göttweig

September 2018

22.09. Präsentationstag 2018 13.30 - 17.30 Uhr, Pfarrzentrum Maria Taferl 28.09. Vom Gehirnbesitzer zum Gehirnbenützer Vortrag 19 Uhr und 29.09. Mein Schweinehund und ich Seminar Mag.a Christine Hackl, MSc. 9 Uhr bis 17 Uhr BildungsZentrum St. Benedikt, Seitenstetten

ÖSTERREICHISCHE POST AG SP 02Z033501 S KATHOLISCHES BILDUNGSWERK DER DIÖZESE ST. PÖLTEN, KLOSTERGASSE 16, 3100 ST. PÖLTEN

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bildung

Antenne 2 2018  

Antenne - Zeitung für Mitglieder des Katholischen Bildungswerkes der Diözese St. Pölten. Erwachsenenbildung. Thema der Ausgabe: Wege zum Leb...

Antenne 2 2018  

Antenne - Zeitung für Mitglieder des Katholischen Bildungswerkes der Diözese St. Pölten. Erwachsenenbildung. Thema der Ausgabe: Wege zum Leb...

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