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antenne ausgabe 01 2018

SCHWERPUNKT

NICHTS BLEIBT WIE ES IST Gestalten statt fürchten Neuwahl des kbw-Vorstandes Jahrestagung 2018 Migration prägt unsere Gesellschaft

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antenne 01 2018

editorial | inhalt

inhalt

editorial 2018 setzen wir einen inhaltlichen Schwerpunkt auf die verschiedenen Gedenktage dieses Jahres. 2018 ist auch für das kbw in unserer Diözese ein bedeutungsvolles Jahr - wir haben nach fünf Jahren wieder die Neuwahl unseres Vorstandes.

2 editorial | inhalt 3 Neuwahl des Vorstandes

Der Verein Katholisches Bildungswerk der Diözese St. Pölten steht auf einem fruchtbaren Boden: - dem Büro mit den hauptamtlichen MitarbeiterInnen, die mit ihren Aufgabenbereichen die tägliche Arbeit des kbw leisten, indem sie die Zeichen der Zeit erkennen und Konzepte für die Bildung vor Ort entwickeln, das Ehrenamt in den Pfarren und viele ReferentInnen unterstützen und begleiten;

6 Nichts bleibt wie es ist - Jahrestagung 2018 8 Migration prägt unsere Gesellschaft 9 Buchtipp - Mehr Kopf als Tuch

- dem ehrenamtlichen Vorstand des Vereins, der die Grundausrichtung, die Leitthemen und Schwerpunkte, aber auch die finanziellen und strukturellen Rahmenbedingungen gemeinsam mit der Geschäftsführung festlegt und verantwortlich mitträgt. Die vielfältigen Kompetenzen und (beruflichen) Hintergründe der Vorstandsmitglieder erlebe ich als eine ganz große Ressource des kbw; - den Bildungswerken in den Pfarren, die den Bedürfnissen der Menschen nachspüren, kreativ und mit viel persönlichem Einsatz Bildung, die dem Geist Jesu verpflichtet ist, ermöglichen;

thema

diözesanstelle, pfarren, charisma 10 Heimat - ein Sehnuschtsbegriff Bringen Sie Ihr Gehirn in Bewegung 11 Angebot zur Erstbuchung Wieviel Monarchie haben wir in der Republik 13 Von Maus zu Maus geklickt Buchtipp - die Außerirdischen 14 Veränderungen in den Pfarren 20 Jahre charisma-Singseminar 15 50 Jahre kbw Ybbs 16 Veranstaltungstipps unserer Bildungspartner Lehrgang Bildung begleiten 18 charisma 20 kalender

- den ReferentInnen, die ihre inhaltlichen und didaktischen Kompetenzen einbringen, zeitgemäße Angebote entwickeln und in der Diözese unterwegs sind; Ich darf nun seit fast 10 Jahren als Obfrau das kbw mitgestalten. Ich bin sehr dankbar für die zukunftsorientierte und achtsame Arbeit, die wir gemeinsam leisten und freue mich über den bereichernden Wahlvorschlag für den neuen Vorstand; Ich werde noch einmal als Obfrau für das kbw kandidieren. Zugleich sehe ich auch die Notwendigkeit, diese Funktion weiterzuentwickeln und an die Anforderungen, die eine ehrenamtliche Leitungsaufgabe heute hat, in der kommenden Periode anzupassen.

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Mag.a Angela Lahmer-Hackl, Obfrau

IMPRESSUM Medieninhaber, Herausgeber, Redaktionsanschrift: Verein Katholisches Bildungswerk der Diözese St. Pölten, A-3101 St. Pölten, Klostergasse 16, T 02742 324-2352, E bildung@kirche.at www.kbw-bildung.at, Redaktion: Doris Bracher, Dr. Erwin Lasslesberger Herstellung: Pressehaus Verlagsort: A-3101 St. Pölten, Grafisches Konzept: Mag. Rudi Krammer, Gestaltung: Doris Bracher Titelfoto: fotolia 8357782


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Mag.a Angela Lahmer-Hackl Obfrau, kbw Haunoldstein Theologin, Lehrerin (für Religion und Ethik am BRG/BORG St. Pölten), Erwachsenenbildnerin, kbw-Leiterin, Referentin im theologischen Bereich

Alle fünf Jahre wählt der Verein Katholisches Bildungswerk der Diözese St. Pölten seinen ehrenamtlichen Vorstand - heuer ist es wieder soweit! Die Wahlberechtigtenliste mit den stimmberechtigten Mitgliedern liegt im Büro zur Einsicht auf. Unsere Obfrau Mag.a Angela Lahmer-Hackl stellt sich der Wiederwahl. Darüber freuen wir uns sehr!

Wahlvorschlag Aus dem derzeitigen Vorstand scheiden einige Personen auf eigenen Wunsch aus dem Team aus, es braucht Menschen, die diese Aufgabe erfüllen. Es wurden viele interessante Gespräche geführt. Wir haben vielfach eine hohe Wertschätzung unserer Arbeit im kbw ausgedrückt bekommen. Herzlichen Dank! Nun haben wir engagierte BildungswerkleiterInnen und ReferentInnen gefunden, die uns zugesagt haben, unsere Bildungarbeit zu unterstützen. Auf Ihrem Wahlzettel finden Sie die Personen, die zur Wahl stehen. Der künftige Vorstand wird sich wieder aus der Obfrau, BildungswerkleiterInnen und ReferentInnen zusammensetzen. Die KandidatInnen stellen sich nachfolgend bei Ihnen vor und ermöglichen Ihnen, sich schon vorab ein Bild von unserem Wahlvorschlag zu machen.

Ablauf Die Mitglieder erhalten einen Stimmzettel per Post; dieser kann auf dem Postweg retourniert werden oder am Tag unserer Jahrestagung - am 7. April - bis mittags in die Wahlurne eingeworfen werden. Das Ergebnis wird am Nachmittag bei der Generalversammlung bekanntgegeben und am Montag, dem 9. April 2018, veröffentlicht. Bitte melden Sie sich, wenn Sie genauere Informationen brauchen. T 02742 3242 352 oder M bildung@kirche.at

Kompetenz – Begegnung – Würde Diese Begriffe - vor vielen Jahren haben wir sie als Selbstverständnis des kbw entwickelt sehe ich nach wie vor als zentrale Leitbegriffe für das Katholische Bildungswerk. Ich erfahre das kbw als kompetente Bildungseinrichtung, die immer wieder neue Wege der Bildung vor Ort entwickelt und auch herausfordernde Themen unserer Zeit mutig und fundiert aufgreift. Ich schätze die vielen Begegnungen, die mir durch die Bildungsarbeit ermöglicht werden: mit den Menschen bei den Bildungsveranstaltungen vor Ort, mit den Bildungswerkteams und Leitungen bei unseren anregenden Tagungen. Dieses gemeinsame auf dem Wegsein ist für mich sehr bestärkend für mein Engagement im Vorstand. Der Einsatz für einen menschlichen und würdevollen Umgang in unserer Gesellschaft und mit unserer Umwelt sehe ich als Auftrag für uns ChristInnen und im Besonderen auch in der Erwachsenenbildung. Die Zeichen der Zeit erfordern ein noch stärkeres Sensibilisieren und Engagement für menschenwürdiges Handeln in unserer Gesellschaft. Ich kandidiere wieder als Obfrau, weil ich im und mit dem kbw an der Gestaltung der Umbrüche und Entwicklungen unserer Gesellschaft und Kirche mitwirken möchte. Ich sehe im kbw ein großes Potential, hier verantwortlich zu gestalten. Mir ist im kbw wichtig, dass wir die Entwicklungen, Probleme und Themen unserer Zeit mit unserer Arbeit begleiten, neue Impulse setzen und als kbw die Botschaft des Evangeliums erfahrbar machen.

TEXT MAG.A ANGELA LAHMER-HACKL BILD ZVG

Neuwahl des kbw-Vorstandes

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KandidatInnen der pfarrlichen Bildungswerke Anton Czetina BWL Gastern Bilanzbuchhalter Ich bin mit dem Katholischen Bildungswerk schon einige Zeit vertraut. Es gibt mir die Chance, Themen und Weiterbildung im Glauben in unserer relativ kleinen Pfarre Gastern, sowie im gesamten Pfarrverband zu ermöglichen. Ich denke, Erwachsenenbildung ist gerade heute in jeder Pfarre wichtig. Ich werde mich auch in Zukunft bemühen, Impulse zu setzen. Dr.in Maria Schwingenschlögl BWL Krems

Ilse Kappelmüller BWL Pfarre Ybbs / Donau Referentin der Firmpastoral Es ist nicht immer leicht, Menschen zu erreichen. Wer sich in der Katholischen Bildungsarbeit engagiert, weiß darum. Doch ich bin davon überzeugt, dass Bildungsangebote ein gutes Miteinander in der Pfarre fördern, zu nachhaltigem Handeln anregen und einen guten Boden in Glaubens- und Lebensfragen darstellen. Der reichhaltige Pool an Themen und ReferentInnen, Angeboten zur persönlichen Weiterbildung, sowie Unterstützung bei der Durchführung von Veranstaltungen seitens der kbw-Diözesanstelle, hat mich als Bildungswerkleiterin stets motiviert und mit Freude erfüllt. Im Vorstand möchte ich darauf achten, dass diese Qualität erhalten bleibt.

Leiterin Ausbildungsinstitut Ich würde gerne im Vorstand des KBW mitarbeiten, weil ich meine Erfahrung sowohl bei der Ausbildung von ReferentInnen im Ausbildungsinstitut als auch bei der Leitung eines pfarrübergreifenden KBW – Teams (Kremser Pfarren) einbringen könnte. Mir ist der Blick auf das Ganze in seiner Vielfalt wichtig: Ökumene und interreligiöser Dialog, weibliche und männliche Blickpunkte und Talente gleichwertig anerkennen und die Sorge um das gemeinsame Haus Erde. Jakob Mayer BWL Geras Angestellter Mein Name ist Jakob Mayer und ich bin 25 Jahre alt. Ohne lange Überlegung war mir klar, dass diese Aufgabe eine schöne Abwechslung zu meinem Alltag werden kann. Seit September 2016 bin ich Bildungswerkleiter in der Pfarrgemeinde Michelbach und möchte jetzt frischen jungen Wind in das katholische Bildungswerk der Diözese St.Pölten bringen. Ich freue mich schon auf eine spannende und geistreiche Zeit.

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Min.Rat i.R. Dipl.-Ing. Josef Resch MSc BWL Reidling seit 1977 Erwachsenenbildner an der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik Das Wichtigste sind aktive lebensfrohe kbw-Teams in den Pfarren, die für die Menschen und mit ihnen - ein attraktives Programm zur Lösung anstehender Fragen erstellen oder einen kulturellen Beitrag für die Gemeinschaft erbringen. Dazu ist eine aktive, hauptberufliche und gut ausgestattete kbwDiözesanservicestelle als Unterstützungseinheit notwendig. Als kbw-Vorstandsmitglied möchte ich an der Steuerung mitarbeiten, damit durch das Zusammenwirken von Ehrenamt und Hauptamt auf der Diözesanebene fruchtbare Unterstützungsarbeit für die Bildungstätigkeit in den Pfarren möglich ist. Mag. Franz Weißenböck BWL St. Pölten-Dom Ordinariats-Vizekanzler i. R.. Mir ist es ein Anliegen, dass die kbws in den Pfarren weiterhin unterstützt werden >>


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Dipl. Päd. Roswitha Punz Volksschullehrerin, Erwachsenenbildnerin mit Schwerpunkt Elternbildung „Kinder stärken - starke Kinder“ Pfarre Oberndorf

Mir scheint auch wichtig, die Menschen immer wieder zu ermutigen, ihre christliche Verantwortung in der Gesellschaft zu übernehmen.

Ich schätze am kbw, dass es aktuelle Themen aufgreift, ohne sich dem Zeitgeist zu unterwerfen und immer auf Basis christlicher Wertvorstellungen.

KandidatInnen - ReferentInnen

ReferentInnen erstellen dazu qualitätsvolle Angebote, und die BildungwerkleiterInnen suchen Wege, die Menschen wirklich zu erreichen.

Mag. Pia Eder Theologin, Pastoralassistentin, Religionslehrerin „Amoris Laetitia“. Erwachsenenbildung ist mir wichtig, da viele Menschen aufgrund von Fehlinformationen oder schlechten Erfahrungen eine ablehnende Haltung gegenüber der Kirche entwickeln und Bildung eine Chance ist, innere Schranken zu überwinden und (neue) Freude am Glauben zu erwecken. Meine Zielgruppen sind junge Erwachsene, kritische Christen, Paare, Eltern; meine Themen sind Beziehungen - zu sich selbst, zu Gott, zum Partner, zur Schöpfung. Meine Ziele sind, neue Zielgruppen zu erreichen, Mehrwert christlichen Lebens zu vermitteln, Freude und Hoffnung zu teilen! Mag. Richard List Lehrer in Pension, Reiseleiter, Referent seit 1993 „Petrus – Kirchenstaat – Vatikan“, „Stifte & Klöster in NÖ“ Pfarre St. Andrä v. dem Hagental Als Referent bin ich seit über 20 Jahren für das kbw tätig. Bei meiner bisherigen Arbeit im Vorstand war mir wichtig, dass unsere Organisation innerkirchlich und von Außenstehenden als effizienter, professioneller Bildungsanbieter wahrgenommen wird. Daneben durfte ich an der Entwicklung neuer Angebote, wie Bildungsreisen, mitwirken. Ich möchte auch in der nächsten Arbeitsperiode dazu beitragen, katholische Inhalte im weitesten Sinn und katholisches Selbstbewusstsein im Rahmen der Erwachsenenbildung zu verbreiten.

Als Referentin im Bereich der Elternbildung habe ich diese Arbeit des kbw schon länger schätzen gelernt, und in den letzten fünf Jahren konnte ich als Vorstandsmitglied die übergeordnete Planungs- und Organisationstätigkeit unterstützen. Ich möchte meine Erfahrungen gerne eine weitere Periode lang einbringen. Dr. Rainald Tippow Leiter PfarrCaritas und Nächstenhilfe der Erzdiözese Wien, Referent „Liturgie heute – was wollte das Konzil?“ Pfarre Maria Anzbach Erwachsenenbildung ist ein Urthema der Kirche. Bildung gehört zur persönlichen Entwicklung und die ist uns ein Leben lang aufgegeben. Gerade die zweckfreie Bildung hat es mir angetan, also jene Form von Bildung, die uns persönlich voranbringt, das Leben vervollkommnet und sich dabei nicht in wirtschaftlichen Dimensionen ausdrücken lässt. Diese Art der Erwachsenenbildung, für die das kbw steht, ist jene Form von Bereicherung, für die ich mich einsetzen möchte.

BILDER KARL LAHMER, ZVG; BILD RAINALD TIPPOW - FOTOCREDITS STEPHAN DOLESCHAL

>> mit allgemeinen Angeboten an Themen, die die Orientierung aus dem Glauben und die christliche Lebensgestaltung betreffen. Themen, die auf verschiedene Alters-und Interessensgruppen Rücksicht nehmen, die einerseits den Nerv der Zeit treffen, andererseits aber auch abseits des Mainstreams liegen.

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Kenan Güngör

Jahrestagung 2018

Nichts bleibt, wie es ist Gestalten statt fürchten Migration, Zu- und Abwanderung findet statt – innerhalb Österreichs und auch grenzüberschreitend. Mit ihr verändern sich unsere Gemeinden – pfarrliche wie politische. Gewachsene Identitäten werden in Frage gestellt, wenn Leute zuziehen oder wegziehen. Während manche Ortsteile schon weitgehend leer stehen, entstehen an den Rändern Neusiedlungen, die mit den gewachsenen Strukturen wenig Kontakt haben.

Entwicklung findet statt Bei der Jahrestagung zeigt uns der Soziologe Kenan Güngör die Dynamiken von Migrationsgesellschaften sowie von Zuzugsund Abwanderungsgemeinden auf. Dabei spielt die Verunsicherung der Bevölkerung eine große Rolle, aber auch die Entwicklung von Werten.

TEXT MARKUS SCHMIDINGER FOTOS FOTOLIA, ZVG

Der Pastoraltheologe Georg Plank gibt uns Einblicke in gelungene Modelle der Pfarrentwicklung und Zugänge, die kleinere und größere Gemeinschaften gesucht und gefunden haben. Besonderes Augenmerk legt er dabei auf den Übergang vom Bisherigen zum Neuen.

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Unser Beitrag Wir stellen uns im Zuge dieser Tagung die Frage, welchen Beiträge die kirchliche Erwachsenenbildung - auch unter Verwendung neuer Technologien (Web 4.0) - zur Entwicklung unserer pfarrlichen und politischen Gemeinden leisten kann und soll.

Deutschsprachiger Europäer mit kurdisch-türkischen Wurzeln. Inhaber des “Büro für Gesellschaft I Organisation I Entwicklung think.difference” in Wien. Als Organisationsberater und internationaler Experte für Integrations- und Diversitätsfragen berät und begleitet er staatliche und nichtstaatliche Organisationen auf Bundes-, Landes- und Gemeindeebene. Er leitete unter anderem zahlreiche integrationsbezogene Leitbildprozesse auf Länder- sowie Städteebene und war Gastprofessor an der Universität Wien. Er ist Mitglied des unabhängigen Expertenrates der österreichischen Bundesregierung. Fotocredits: Magdalena Possert

Georg Plank Nach 25 erfüllenden Jahren in der Diözese Graz-Seckau habe ich 2014 das Beratungsunternehmen „Pastoralinnovation“ gegründet. Wer würde abstreiten, dass Kirche an alten und neuen Orten Innovation braucht? Und ist Innovation nicht etwas konstitutiv Wesenhaftes für Menschen, die sich als Werkzeuge des Heiligen Geistes verstehen? Ich durfte in Bereichen wie Kommunikation, Personalentwicklung sowie Milieu- bzw. Zielgruppenorientierung Kompetenzen erwerben und vereine diese mit Innovationskraft und theologischer Reflexion. Ich freue mich, mit Ihnen gemeinsam dem Heiligen Geist viele Landeplätze in der Welt von heute zu bereiten.


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Jahrestagung 2018

Nichts bleibt wie es ist Gestalten statt fürchten Samstag, 7. April 2018 im Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten.

Ablauf u 9.30 Uhr

Eintreffen und kleine Stärkung

u 10 Uhr

Nichts bleibt wie es ist Gestalten statt fürchten Kenan Güngör Georg Plank

u 12 Uhr

Einladung zum Mittagessen

u 13.15 Uhr

ProAction-Café mit Georg Plank

u 15.45 Uhr

Generalversammlung

u 17 Uhr

Besinnlicher Abschluss & Agape

ProAction-Café Das ProAction-Café ist eine dynamische Methode, um relevante Fragen und Gedanken zu einem Thema gemeinsam zu diskutieren, auszutauschen und weiterzuentwickeln. Die Form einer kleinen, angenehmen Café-Gesprächsrunde ermöglicht es allen Beteiligten, aktiv Ideen einzubringen und neue Perspektiven aufzunehmen. In mehreren thematisch unterschiedlichen Café-Gruppen, die jeweils von GastgeberInnen angeleitet und begleitet werden, kommen alle ins Gespräch. Das Ziel des ProAction-Cafés ist es, einen Raum zu schaffen, an dem die unterschiedlichsten Zugänge, Perspektiven und Wissenshintergründe von Menschen für einen Veränderungsprozess genutzt werden können.

Generalversammlung des Vereins Katholisches Bildungswerk u

Bericht des Vorstandes

Um Anmeldung wird bis 28. März gebeten unter

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Bericht der Kassaprüfer

Katholisches Bildungswerk Klostergasse 16, 3100 St. Pölten 02742 324 23 52 | bildung@kirche.at

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Entwicklungen im Katholischen Bildungswerk und Ausblick auf das Arbeitsjahr 2018/2019

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Ehrung pfarrlicher Bildungswerleiterinnen und -leiter

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Bekanntgabe des Wahlergebnisses

Das Katholische Bildungswerk lädt Sie herzlich zu dieser Tagung ein!

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Migration prägt unsere Gesellschaft in allen Bereichen antenne – Gespräch mit Kenan Güngör antenne: Herr Güngör, Sie forschen über Migration und beraten Firmen und Einrichtungen zu diesem Thema. Was ist ihr Ziel, ihre Motivation?

Güngör: Migration ist einer der größten und wichtigsten Faktoren der gesellschaftlichen Entwicklung. Wir können von migrationsgeprägten Gesellschaften sprechen und von einem migrationsbedingten Wandel, der die Bereiche Arbeit und Bildung ebenso erfasst wie die Kunst und die Politik. Deshalb ist die Frage der Migration sehr komplex, und ich möchte dazu beitragen, dass diese migrationsgeprägte Gesellschaft ein realistisches Bild von sich selbst bekommt und damit souverän und zukunftsorientiert umgehen kann. Dabei ist mein Ansatz ein konstruktiver Realismus, der weder einseitig negativ noch einseitig positiv ist. Es geht mir darum, Chancen und Möglichkeiten wahrzunehmen, aber auch Gefahren und Schwierigkeiten zu benennen und so zu konstruktiven Lösungen beizutragen. antenne: Sie waren auch bei der Entwicklung der Kurse zur Wertevermittlung beratend tätig. Sind diese Kurse wirklich sinnvoll?

TEXT/INTERVIEW ERWIN LASSLESBERGER

Güngör: Menschen sind in ihrem Denken und in ihrem Verhalten geprägt durch den gesellschaftlichen Zusammenhang, in dem sie aufwachsen. Und natürlich kann man keinem Menschen vorwerfen, wo er geboren ist und wie er sozialisiert worden ist, welche Normen und Werte er gelernt hat. Das sind Unterschiede, die da sind, die man weder überbewerten noch unterbewerten sollte. Menschen geben ihr soziokulturelles Gepäck nicht an der Grenze ab. Deshalb haben die Wertekurse eine wichtige Aufgabe, sie machen die Zuwanderer mit Dingen vertraut, die vielfach für uns selbstverständlich sind und für sie vollkommen neu. Man kann darüber streiten, wie diese Wertevermittlung am besten gemacht werden kann, aber gemacht werden soll sie, das haben auch die positiven Bewertungen der TeilnehmerInnen gezeigt.

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antenne: Manchmal hat man den Eindruck, dass wir als Aufnahmegesellschaft uns unserer Werte selbst nicht sicher sind.

Güngör: Je selbstverständlicher uns Normen sind, desto weniger machen wir sie uns bewusst. Doch entscheidend ist nicht, was wir beschreiben können, sondern wie wir leben. Denken sie an das Thema Sex vor der Ehe. Für Menschen aus Ländern wie dem Iran oder Afghanistan bedeutet vorehelicher Sex, dass die Frau unrein wird und ihr Ansehen verliert.

Diese Einstellung zu verändern, ist für viele Zuwanderer nur durch eine schwierige und intensive Auseinandersetzung mit ihrer Kultur möglich. In den europäischen Gesellschaften hingegen ist vorehelicher Sex allgemein akzeptiert, niemand muss sich Gedanken darüber machen. antenne: Auf ihrer Homepage steht der Satz „Wir brauchen weniger interreligiöse Dialoge als vielmehr gesellschaftspolitische Diskurse“. Wir als Katholische Erwachsenenbildung fördern bewusst den interreligiösen Dialog und die Begegnung mit dem Islam. Ist das aus ihrer Sicht nicht so wichtig?

Güngör: Die Frage der Religion und ihres Stellenwertes in der Gesellschaft ist sehr wichtig, und deshalb kann sie nicht auf den Dialog zwischen religiösen Gruppen beschränkt bleiben, sondern geht alle an. Wir brauchen einen starken gesellschaftspolitischen Diskurs über den Stellenwert der Religionen in der säkularisierten Gesellschaft, und dieser Diskurs hat ja auch schon begonnen. Die Religionsgemeinschaften reagieren ja auch auf diesen Diskurs, und auch die Katholische Kirche hat darauf reagiert und sich dadurch stärker geändert als durch den interreligiösen Dialog. antenne: Neben dem Zuzug von Menschen aus dem Ausland spielt auch die Binnenmigration eine große Rolle. Die Abwanderung aus den Dörfern, das Veröden der Zentren auch in den Bezirks- und Kleinstädten, all das setzt sich doch immer mehr fort.

Güngör: Natürlich ist das auch eine Form der Migration, die viele Fragen und Probleme aufwirft. Orte werden zu reinen Schlafsiedlungen, die nur abends und am Wochenende bewohnt sind, wo keine Ortszugehörigkeit mehr gegeben ist. Allerdings muss man sehr genau unterscheiden, Binnenmigration ist nicht vergleichbar mit europäischer oder gar außereuropäischer Migration. Zwischen dem Wochenendpendler, dem deutschen Zuwanderer und dem Flüchtling aus Afghanistan liegen Welten. antenne: Zurück zur Migration aus außereuropäischen Ländern. Warum wird diese Migration von einigen politischen Akteuren als große Bedrohung dargestellt und warum führt das tatsächlich bei vielen Menschen zu einem Gefühl der Unsicherheit und des Ausgeliefertseins?

Güngör: Zwei Faktoren sind dafür maßgeblich. Zum einen haben viele Menschen die Flüchtlingswelle im Jahr 2016 als Kontrollverlust erlebt. Dass die Staatsgrenzen nicht mehr zu kontrollieren waren, sodass vermeintlich jeder hinein und hinaus konnte, haben vor allem Menschen, die auf Sicherheit,


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Kontrolle und Übersichtlichkeit bedacht sind, nur schwer ertragen. Der zweite Faktor ist das negative Bild des Islam, das die Angst auslöst, dass die Flüchtlinge auch den radikalen Islamismus und den Terror mitbringen. Diese negative Bild wird durch die Medien verstärkt, und wenn es dann keine persönlichen Kontakte mit Flüchtenden und Zuwanderern gibt, kommt es zu einer Entmenschlichung ganzer Flüchtlingsgruppen. Das führt mich zum Ausgangspunkt zurück: deshalb ist es mir so wichtig, zu einem realistischen Bild beizutragen, damit alle Menschen, woher sie auch kommen, als Menschen wahrgenommen werden.

Kenan Güngör Kenan Güngör ist Diplomsoziologe mit kurdisch-türkischen Wurzeln. Im Alter von sieben Jahren zog er als Sohn von Gastarbeitern nach Köln. Dort absolvierte er die Ausbildung zum Industriekaufmann und studierte Soziologie an der Universität Wuppertal. Im Jahr 2000 ging Güngör nach Basel, wo er ein Forschungsbüro für Angewandte Sozialforschung und Entwicklung betrieb. Seit 2007 lebt Güngör in Wien und leitet das Forschungsbüro think.difference.

Buchempfehlung

Mehr Kopf als Tuch Muslimische Frauen am Wort | Amani Abuzahra (Hg.) Tyrolia-Verlag Eine muslimische Frau, die in Österreich ein Kopftuch trägt, kann nicht mit selbstverständlicher Akzeptanz rechnen. Sie wird häufig als unmündige, unterdrückte Frau gesehen, die es zu befreien gilt aus der totalen Verfügungsgewalt ihres Vaters oder Ehemannes. Die Musliminnen aus Deutschland und Österreich, die in diesem Buch zu Wort kommen, entsprechen diesem Klischee nicht. Sie berichten über ihre Lebenswelt, ihre Träume und

Bild: Kenan Güngör; Fotocredits: Magdalena Possert

Hoffnungen und über ihren Glauben. In ihren Beiträgen sind sehr unterschiedliche Lebenswelten zu erkennen, denen eines gemeinsam ist: Sie sind Teil unserer Gesellschaft, stehen mitten im Leben als berufstätige Frauen und Mütter. Sie erleben aber immer wieder, dass sie als Angehörige einer anderen Gesellschaft, einer anderen Kultur eingeordnet werden. Trennlinien werden gezogen zwischen „wir“ und „ihr“, zwischen „unseren“ christlich-europäischen Werten und „fremden“ orientalisch-muslimischen Werten. Diese Trennlinien eigenen sich hervorragend, um das Fremde als bedrohlich und gefährlich darzustellen. Und so entsteht die schizophrene Haltung vieler, die „die Ausländer“, „die Migranten“ “die- Kopftuchträgerinnen“ vehement abKenanund Güngör Fotocredits Magdalena Possert lehnen, aber mit ihrem persönlich bekannten Ausländer, mit ihrer Kollegin mit Kopftuch hervorragend auskommen, weil sie – erstaunlicherweise – Menschen wie du und ich sind. Einige dieser Frauen, ihren Lebensentwurf, ihre Träume und ihren Alltag besser kennen zu lernen, dazu bietet dieses Buch eine hervorragende Gelegenheit.

TEXT ERWIN LASSLESBERGER BUCHTITEL TYROLIA-VERLAG

Als Leiter dieser Einrichtung berät er staatliche und nichtstaatliche Organisationen, unter anderem die Caritas und die Stadt Wien. Er ist Mitglied des unabhängigen Expertenrates der österreichischen Bundesregierung.

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Univ.Prof. Dr.in Hildegard Wustmans bei ihren faszinierenden Ausführungen über „Heimat“

Heimat – ein Sehnsuchtsbegriff „Heimat ist ein Begriff, der stark mit Sehnsüchten besetzt ist“ erklärte Univ.Prof. Dr.in Hildegard Wustmans beim Studientag „Heimat – besetzt – entgrenzt“, der im November im Bildungshaus St. Hippolyt in St. Pölten auf Initiative der Seniorenpastoral stattfand. Deshalb sei es wichtig, sich mit den damit verbundenen Gefühlen auseinanderzusetzen, um den Heimatbegriff weder zu verklären noch missbräuchlich zu verwenden, so die Pastoraltheologin und jetzigen Leiterin der Pastoralen Dienste der Diözese Limburg.

Ankündigung

Heimat ist an die Erfüllung bestimmter Bedürfnisse gekoppelt: an das Bedürfnis, die eigene Umgebung mitzugestalten, sozial eingebunden zu sein und dem Bedürfnis nach Vertrautheit und Sinn. Heimat ist oft ein Wort für etwas Selbstverständliches, denn was einem die Heimat bedeutet, wird oft dann erst klar, wenn sie fern oder verloren ist.

Kursleitung:

TEXTBEATRIX DANGL WATKO BILDER ZVG

Heimat ist aber nicht nur an einem Ort möglich, jede/r kann sich auch an neuen Orten zuhause fühlen, ohne dabei die biografischen Wurzeln zu verleugnen. Denn Heimatgefühl ist nichts Statisches. Beheimatung ist ein lebenslanger Prozess und als ChristInnen sind wir aufgefordert, diesen immer wieder zu ermöglichen.

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Hotel Landsitz Pichlschloss

Im Christentum hat Heimat einen Namen: Himmel. Er ist unsere Verheißung – etwas, das vor uns liegt. Nicht woher wir kommen ist entscheidend, sondern wohin wir gehen. Als ChristInnen ist es unsere Aufgabe, nicht nur passiv zu verharren und auf den Himmel zu warten, sondern diese Überzeugung im Hier und Jetzt erlebbar zu machen. Kurz: Beheimatung zu ermöglichen.

Bringen Sie Ihr Gehirn in Bewegung Eine LIMA-Woche in der Steiermark Holen Sie sich neuen Schwung für Ihre kleinen „grauen“ Zellen! Im malerischen Pichlschloss im Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen (Stmk.) können Sie in geselliger Runde für Geist und Körper etwas tun. Zusätzlich erwartet Sie ein vielseitiges Verwöhnprogramm. Dr.in Hella Danner, LIMA-Trainerin & Pädagogin Termin: Montag, 18. Juni, 16 Uhr bis Sonntag, 24. Juni, 13 Uhr Ort, Info & Anmeldung: Hotel Landsitz Pichlschloss, 8820 Neumarkt, 03584 2426, info@pichlschloss.at Bitte reservieren Sie sich schon jetzt den Termin!


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u Ideologien

Angebot zur Erstbuchung Angebote der Erstbuchung werden von uns mit 70 Euro unterstützt. Die ReferentInnen freuen sich auf Ihre Anfragen!

Ing. Friedrich Kopitar Lebens- und Sozialberater, ehrenamtlicher Seelsorger im Krankenhaus Krems 3492 Etsdorf Tel: 0676/4647658 ,email: fritz@kopitar.at

u Die

Kraft der Vergebung - Kränkungen überwinden und befreit leben Jeder von uns hat Kränkungen erfahren und entweder vergeben wir schnell oder verdrängen das. Zurück bleibt ein belastendes Gefühl. Der Abend soll aufzeigen, wie man diesen Prozess der Vergebung bewusster gestalten kann. Wenn wir Kränkungen wahrnehmen, unsere Gefühle dazu einblenden und den Prozess der Vergebung leben, gelingt ein befreites Leben.

sind immer bedrohlich

„Ideologie“ ist zu einem Modeschimpfwort zwischen einander widersprechenden Weltanschauungen geworden. Die Entscheidung für bzw. gegen eine Weltanschauung braucht Gründe, soll sie nicht gänzlich subjektiv sein. Der Mensch muss seine Erkenntnisstruktur allerdings erst aufbauen. Um dies möglichst rationell zu erreichen, dehnt er meist bewährte Erkenntnisse auf andere Bereiche aus. Wo dies begründet geschieht, spricht man von „Transfer“. Geschieht diese Erkenntnisübertragung aber zu Unrecht, spricht man von „Vorurteil“. Geschieht eine solch unbegründete Verallgemeinerung auf wissenschaftlichem Gebiet, wird sie zur Ideologie. Eine Ideologie liegt also vor, wenn ein Denkmodell, das eine Teilwirklichkeit richtig erklärt, für eine Erklärung der Gesamtwirklichkeit ausgegeben wird. Auf der Tatsache, dass die Ideologien eine Teilwirklichkeit richtig erklären, beruht ihre Gefährlichkeit - nämlich dann unhinterfragt für eine Erklärung der Gesamtwirklichkeit gehalten zu werden. Eine akzeptierte Ideologie zeigt - meist recht massive - praktische Auswirkungen. Sr. Katharina Dominikanerin, Ordensfrau, Mutter und Großmutter

Für eine Erstbuchung wenden Sie sich bitte an DI Markus Schmidinger, T 02742 324 2359 E m.schmidinger@kirche.at

Ankündigung

Wie viel Monarchie haben wir in der Republik?

Referent: Dr. Dr. h. c. Manfried Welan, Jurist, Politologe, Politiker

Vieles in unserer Verfassung stammt noch aus der Monarchie: von den Grundrechten bis zum Rechnungshof. Die österreichischen Repräsentanzbauten sind ebenso ein Erbe dieser Zeit wie das, was sich hinter diesen Mauern abspielt. Dieser Abend folgt den Spuren der Monarchie in unserer Republik und macht deutlich, warum manches in Österreich wohl nur „gelernte ÖsterreicherInnen“ verstehen. Beitrag: EUR 9,-in Zusammenarbeit mit dem Bildungshaus St. Hippolyt

TEXT MARKUS SCHMIDINGER, ANDREAS GEIGER

Mi. 11.04.18 | 19.00 – 21.00 Uhr

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Pastoralassistenten hat das ebenso erwiesen wie entsprechende Umfragen in Deutschland.

Eigene Biografie

Fotocredits: Fotolia 75685652

Dankbar sein macht glücklich Religion und Spiritualität sind eine Dimension in der Biografiearbeit, der oft ist zu kurz kommt. Dabei ist für viele Menschen die Verankerung im Glauben die Grundlage für ein glückliches Leben. „Wir sind alle keine Heiligen“, mit diesem Spruch werden oft kleinere oder größere Nachlässigkeiten entschuldigt. Der Spruch deutet aber auch an, dass wir „Heilige“ sein könnten oder zumindest sollten. Und er erinnert uns an jene Menschen, deren Tun von religiöser Überzeugung und spiritueller Kraft geprägt war, so dass es über Jahrhunderte und Jahrtausende im Gedächtnis der Menschheit verblieben ist. Es sind die Geschichten von Gottesbegegnungen wie die des Saulus, der zum Paulus wird, wie die der Propheten des Alten Testaments, die Widerspruch gegen ihre Könige und ihr Volk erhoben haben, wenn sie vom Weg mit Gott abgekommen sind. Es sind Geschichten der Gewaltfreiheit wie die des Franz Jägerstätter, der den Kriegsdienst mit der Waffe verweigert und dafür zum Tode verurteilt wird, und Geschichten des Teilens und der Nächstenliebe, wie des heiligen Martin, der seinen Mantel in zwei Hälften teilt. Und es ist natürlich die alles überstrahlende Geschichte Jesus von Nazareths als eine Geschichte der Erlösung der Menschen in einem neuem Reich Gottes.

TEXT DR. ERWIN LASSLESBERGER

Spiritualität

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In unserer Zeit ist die Bedeutung von Religion und Glauben für viele Menschen gering. Ob allen Menschen wirklich ein Bedürfnis nach spiritueller Orientierung quasi von Natur aus innewohnt, wie das manchmal postuliert wird, sei dahingestellt. Die Lebenspraxis vieler Menschen beweist eher das Gegenteil. Hingegen ist es erwiesen, dass jene, die über eine spirituelle Verankerung verfügen und diese Ausrichtung auf ein größeres Ganzes auch bewusst pflegen, etwa in dem sie am religiösen Leben teilnehmen, beten oder meditieren, glücklicher und zufriedener sind als der Durchschnitt. Eine kürzlich durchgeführte Umfrage unter den in der Erzdiözese Wien tätigen Priestern und

Dennoch ist in der Auseinandersetzung mit der eigenen Biografie Spiritualität von zentraler Bedeutung ist. Davon ist auch Hubert Klingenberger überzeugt. Der renommierte Münchner Erwachsenenbildner und Seminarleiter zum Thema Biografiearbeit betont, wie wichtig die Erfahrungen des Getragenseins, der Dankbarkeit, der Lebensbejahung und der Transzendenz sind. Sie ermöglichen es, in unserer zerissenen Welt einen klaren Kopf und ein mitfühlendes Herz zu bewahren. Dafür gibt es aber derzeit wenig Verständnis und Aufmerksamkeit in unserer Gesellschaft. Ein Anspruchsdenken greift immer mehr um sich und wird auch von Teilen der Politik gefördert– Stichwort: “Das steht mir zu!“ So wird die Angst geschürt, benachteiligt zu werden, zu kurz zu kommen, nicht teilhaben zu können oder etwas zu verpassen. Dem stellt der große spirituelle Lehrmeister, der Benediktinermönch David Steindl-Rast die Lebenshaltung der Dankbarkeit gegenüber. „Dankbar sein macht glücklich“, ist seine Botschaft. Aus dieser Haltung der Dankbarkeit die eigene Biografie – und die der Mitmenschen - zu würdigen, ist zentrales Anliegen einer spirituell gefassten Biografiearbeit.

Ein Rezept für Dankbar leben von Bruder Steindl-Rast OSB u Innehalten – damit du nicht an dem Geschenk des Augenblicks vorbeihastest! u Innewerden – durch Achtsamkeit für das Geschenk dieses Augenblicks: Gelegenheit! u Antworten – das heisst, diese kostbare Gelegenheit nutzen! Immer und immer wieder dies üben: innehalten – innewerden – antworten! Das ist das Rezept für echte Freude. Euer Bruder David Quelle: www.Gratefulness.org


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antenne 01 2012 diözesanstelle

kolumne

geklickt

Die Außerirdischen sind auch nicht besser

hte erfassen“, stöhnt die Veranstaltungen, soundsoehmerinnen und Teilnehmer“,

Geschichten über Außerirmer/innen geht auch.“ - „NaVon Maus dische waren schon immer nnen-I“, antwortet die Kabelzu Maus Also du siehst, das Binnen-I ist notwendig. Und es geht ja nicht dazu da, einen anderen cht geworden. Nimm das Wortgeklickt nur um eine korrekte Schreibweise“, setzt die Funkmaus fort. Blickwinkel auf recht irib ich oft genug,„Was gegendert wirdda? Nichts bleibt wie es ist?“, fragt die lese ich „Es geht ja auch um die Wahrnehmung in der Öffentlichkeit: dische Probleme zu ermögdie Hälfte der BildungswerkleiKabelmaus und huscht über die Buchstaben am Schirm. „Es Werden in den Zeitungen aktive Frauen und Männer gleicherlichen. Für Doron Rabinovici die Funkmaus. „Bei denjaMitstimmt auch“, erwidert die Funkmaus. „Dauernd ändert maßen abgebildet? Bei welchen Themen sind auf den Fotos viele genügt die Nachricht von s sind die Frauen sich sogaretwas. stark Über in Nacht kommt ein neues Update, und wir Frauen abgebildet, bei welchen viele Männer?“ „Wie ist das deren Landung, um eine den TeilnehmerInnen der meisten müssen wieder umlernen. Das ist schon Mega-anstreneigentlich in Gremien?“ fragt die Kabelmaus. „Der Pfarrgemeinrasante Story in Gang zu setzen, die aus einem Onlinemuss auch in der Sprache zum gend.“ - „Ich habe gedacht, das ist nur bei uns in der Welt derat fällt mir gerade ein, wegen der Wahlen!“ „Da ist auch Redakteur eines Gourmet-Blogs einen Regimegegner he Form kann nicht und derFrauen Computermäuse so“, überlegt die Kabelmaus. „Aber die Frage, wem wie viel Redezeit zugestanden wird“, stellt die und Widerstandskämpfer macht. einschließen!“ -beim „AberKatholischen wenn Bildungswerk ist es auch nicht anders. Funkmaus fest. „Frauen und Männer agieren in Gremien unternd, könnte man ja vielleicht Sonst wäre der Ausspruch „Nichts bleibt wie es ist“ ja Dabei geht es Rabinovici vor allem um die Entwicklung der schiedlich, die üblichen Regeln der Debatten begünstigen die n – also nur Teilnehmerinnen“, nicht das Thema der Jahrestagung.“ - „Mir ist es gar nicht Gesellschaft, um die Anpassung der Medien und die Formung Kommunikationsformen. Mancherorts werden daher nn müssten sich halt die Männer als männlichen so vorgekommen, ob sich beim kbw überhaupt etwas und Beeinflussung der Menschen. Indem sie die Außerirdie Wortmeldungslisten verschränkt – Frauen und Männern wird du, ein Mann fühlt sich betroffen, ändern würde“, stellt die Funkmaus fest. „Werbemittel prodischen zum Hauptthema der Berichterstattung machen, abwechselnd das Wort erteilt.“ einer Veranstaltung die Rede duzieren, Tagungen organisieren, Seminare und Lehrgänge wird der politische Diskurs und der Handlungsrahmen der ch glaube das eigentlich planen, nicht. Angebote entwickeln, ReferentInnen betreuen, Politik und der Gesellschaft bestimmt. Dabei ist es egal, ob Newsletter verschicken, BildungswerkleiterInnen ehren, zustimmend, ablehnend oder kritisch berichtet wird. Dass dem geht das nicht immer so dahin? Wäre nicht „alles beim auch in der Realität so ist, das haben ja der Wahlkampf und Alten“ das treffendere Motto?“ - „Ich habe auch gedacht, der Wahlsieg von Donald Trump gezeigt. Der Höhenflug der dass in der Kirche die Uhren etwas langsamer ticken“, Rechtsparteien und ihrer Führer in Europa ist ja auch nicht anstimmt die Kabelmaus zu. „Aber vielleicht fällt es ja nur uns ders zu erklären. Was hat er, hat sie schon wieder gesagt, genicht auf, weil wir nicht über den Rand unserer Bildschirme tan? Ja, ist das nicht ein Skandal, ein noch nie dagewesener, sehen.“ - „Wir sehen ja nur unsere tägliche Arbeit. Aber eine Mega-Story, ein Jahrhundertereignis, eine Zeitenwende? selbst da ändert sich doch etwas: Wenn auf einmal Folder in So wird der Boden bereitet, im Roman von Doron Rabinovici Farsi abgespeichert werden, dann ist das schon etwas,der dasLehrenden“ statt „Auf s geschlechtergerechten u Neutralisieren: „Aufgabe und in der Realität. Die Spiele können beginnen: Bei Rabinoes zu meiner Anfangszeit noch nicht hat“,stellt t. Wir empfehlen Ihnen, gabe dergegeben Lehrerinnen und Lehrer“, „Konsumierende“ vici ist es ein weltweites Quiz mit klaren Bedingungen: Wer die Funkmaus fest. „Die „Begegnung mit dem Islam“, dieKonsumenten“, sausschreibungen zu statt „Konsumentinnen und einsteigt, ist ein Champ, ein Star, dem aller Luxus geboten begegnet mir auch immer öfter“, ergänzt diestatt Kabelmaus. „Vortragende“ „Referentinnen undwird, Referenten“ und wer verliert, der wird getötet. Weil es die Außerir„Und in dieser antenne steht das Schlagwort von der u Umformulieren: zB. Sachbearbeiterin: Helene Heinzl -> – so wird es vermutet, so wird es diskutiert. dischen so wollen migrationsgeprägten Gesellschaft.“ - „Naja, was sollen wir Bearbeitet von Helene Heinzl Und natürlich gibt es genügend KandidatInnen, wie bei den Computermäuse dazu sagen. Wir sind doch alle Arbeitsmiz. B. „die Ärztinnen und Alle Kombinationen mit -person, -kraft, Kreuzzügen -hilfe, ... sindund großen Entdeckungsfahrten, die bereit sind, granten. Geboren in China, aufgewachsen auf hoher See, zu siegen oder zu sterben. Es ging immer schon ums Geld, geschlechtsneutral! zuder tausenden in einem Container gesperrt, können wir jetzt männliche Form in und einigen wenigen geht es auch um die Moral: sich zu in Europa schuften.“ ist: „Die TeilnehmerInnen“ opfern für die anderen, mit seinem Opfer die Götter gnädig zu stimmen, damit sie die anderen in Ruhe lassen. ännliche Form in der Mehr Infos dazu: thalten ist: Ev. aus dem Lexikon der ErwachsenenbildungKlar bezieht sich Rabinovici auf die Judenvernichtung durch Referenten/innen“ die Nazis. Noch erschreckender sind aber die Parallelen zur oder Linktipps Gegenwart, die Rabinovicis Buch zu einer ironisch-fürchterlichen Dystopie werden lassen. TEXT DR. ERWIN LASSLESBERGER

echte m kbw:

Doron Rabinovici, Die Außerirdischen, Suhrkamp-Verlag, 2017

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antenne 01 2018

regionalbegleitung

Veränderungen in den Pfarren Wir danken allen BildungswerkleiterInnen und BW-MitarbeiterInnen, die ihre Funktion zurückgelegt haben, für ihr ehrenamtliches Wirken, ihren Einsatz und ihr Engagement im Katholischen Bildungswerk. BWL VD Elisabeth Scheruga, kbw Wieselburg BWL Dir. Christian Geppner, kbw Weißenkirchen/Wachau BWL VD Johannes Hofbauer, kbw Strengberg BWL Monika Haider, kbw Ardagger/Stift BWL Franz Zeiner, kbw Zeillern BWL Theresia Kaiser, kbw Hollenstein/Ybbs BWL Veronika Schimani, kbw Raabs BWL Karin Haider, kbw Weitra BWL Anita Zimm, kbw Heidenreichstein BWL Inge Spiegl, kbw Zissersdorf BW-MA Robert Porod, MBA, kbw Strögen Wir BEGRÜSSEN alle neuen BildungswerkleiterInnen und MitarbeiterInnen in den pfarrlichen Bildungswerken und wünschen ihnen viel Freude und Erfolg! u kbw Wieselburg, Mag. Wolfgang RERYCH u kbw Zeillern, Dipl.-Ing. Bernhard ZEHETGRUBER u kbw Böheimkirchen, Martin ERASIMUS, Roswitha KOSTRHON

20 Jahre charisma - 20 Jahre SingSeminare mit Martina Steffl-Holzbauer Seit 20 Jahren gibt es das Seminarprogramm charisma, und seit Anfang an ist die Sängerin und Gesangspädagogin Martina Steffl-Holzbauer mit ihren Seminaren fixer Bestandteil des charisma-Angebotes. Auch heuer, beim Jubiläumsseminar war die Stimmung gut und die Begeisterung groß. Fotocredit: kbw

u kbw St. Josef, Angela MACH u kbw Haunoldstein, Johanna ROBINEAU

Leserbrief

u kbw Hafnerbach, Daniela LINDNER BEd.

Sehr geehrte Damen des kbw!

u kbw Michelbach, Katharina ZÖCHLING

Ich bin nun schon seit vielen vielen Jahren beim kbw. Fast jedes Jahr fuhr ich zum Regionaltreffen- heuer habt ihr euch selber übertroffen. Eine sehr gute Veranstaltung, sehr informativ und positiv denkend. Ich habe mit einem Herrn aus Gr. Sieharts gesprochen und meinte, beim kbw ist es wie bei den Weinhauern. Die nicht mit der Zeit gehen, sind schon verschwunden und die jetzt werken, liefern nur gute Qualität. Ich bin der Meinung, wir müssen nicht nur ein gutes Programm erarbeiten, wir müssen auch die „Marke kbw“ verkaufen, was uns in letzter Zeit auch sehr gut gelungen ist. Ich hoffe, dass die Regionaltreffen auch in den nächsten Jahren dieses Niveau halten werden.

u kbw Gerolding, Sabine OBERLEITNER u kbw St. Oswald, Petra BRANDSTÄTTER, Beate WIMMER-FORAMITTI u kbw Obergrafendorf, Dipl.-Ing.in Ines HOCHREITER, Julia BRANDL, BA u kbw Scheibbs, Felix DEINHOFER, Michaela WOLLER, Katharina EBNER TEXT CHRISTINE DILL, BILDER: KBW

u kbw Weistrach, Mag.a Claudia DORFMAYR

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u kbw Langenlois, Anita GRUBER u kbw St. Leonhard am Hornerwalde, PAss Christina HINTERLEITNER

Die Begegnung mit unserem Herrn Weihbischof war natürlich die Krönung. Vielen Dank für die gute Zusammenarbeit und vielen Dank für das Foto.

u kbw Hollenstein/Ybbs, Maria MANDL

Liebe Grüße

u kbw Allhartsberg, Dagmar ENSMANN

Adolf Hauer, kbw Langenlois


antenne 01 2018

regionalbegleitung

Woods Worten „Bildung ist das, was übrig bleibt, wenn wir vergessen, was wir gelernt haben.“ Heinrich Lübke weist darauf hin, dass „Gebildet sein weit mehr bedeutet als das Beherrschen eines bestimmten Wissensstoffes. Von Bildung wird man erst da sprechen können, wo aus dem Wissen ein Verstehen geworden ist und das Verstehen eine von Verantwortung geprägte Geisteshaltung erzeugt.“ Bildung ist also eine Lebensaufgabe!

Mit einem besonderen Fest feierte das kbw Ybbs stimmungsvoll und würdig sein 50-jähriges Bestehen. Foto: Pfarre Ybbs Andreas Schachenhofer

Streifzug durch die Geschichte

Am 17. Dezember 1967 luden Med.R. Dr. Josef Kraft, Rudolf Krejci und Erich Helmreich zur ersten Adventlesung des kbw. Damals lauschten 91 Besucher in der Stadthalle dem Burgschauspieler Johannes Neuhauser. Dies war die Geburtsstunde des kbw Ybbs.

Ilse Kappelmüller gab einen Einblick in die Geschichte des kbw in den vergangenen 50 Jahren. Zwei Jahre nach der Gründung verstarb Josef Kraft, Rudolf Krejci übernahm die Leitung unterstützt wurde er von Alois Obernberger und Anna Geyrecker. Die drei wurden nach 30 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit geehrt. Manfred Brey übernahm 1999 die Leitung des kbw und setzte sich gemeinsam mit seiner Frau Gerlinde, mit Monika Krahofer, Angelika Reikerstorfer, Elisabeth Ortner und Wolfgang Wagner für das kbw ein. Auch PAss Josef Poschenreithner war das kbw in den Jahren von 2000 bis 2011 stets ein wichtiges Anliegen. 2009 übernahm Ilse Kappelmüller die Leitung. Seit 2013 wird das Team durch Maria Pracher und Maria Gmeiner unterstützt. Sie sorgen stets dafür, dass die Plakate zur Bewerbung von Veranstaltungen in der Stadt sichtbar werden.

Die Feier - besinnlich, humorvoll

Statistik

Andres Reiter, Vertreter des Pfarrkirchenrates, führte mit einem besinnlichen Text in die Feierstunde ein und stellte die Menschen, den Gedanken einer Kerze gegenüber. Menschen können sich zurückziehen, für sich bleiben - dann bleibt es kalt und leer. Eine brennende Kerze gibt zugunsten des Lichtes und der Wärme alles, was sie hat. Gehen Menschen aufeinander zu, schenken von ihrer Wärme und Liebe, wird das Leben schöner und sinnvoller. Gerlinde Brey blickte mit humorvollen Worten hinter die wichtige Bildungseinrichtung kbw.

Aufzeichnungen des kbw-Archives berichten von 1.050 BesucherInnen am 18. April 1980 in der Stadthalle, als es um die Frage ging: Ist der Papst (Johannes Paul II) reaktionär? und von bis zu 850 BesucherInnen in der Pfarrkirche Ybbs bei Adventkonzerten in den 70er und 80er Jahren. Gerhard Reikerstorfer konnte bei seinen Reiseberichten in den vergangen 20 Jahren alleine 2.741 Personen begrüßen und die damit erhaltenen € 9.850,50 dem Katholischen Bildungswerk Ybbs zur Verfügung stellen. Zahlreiche kbw-Veranstaltungen kamen sozialen Projekten oder auch der Orgelrenovierung in unserer Pfarrkirche zugute. Besonders erwähnenswert ist gewiss die Tour „Orgel rockt“, organisiert von Karl Hinterndorfer. Es konnten € 3.156,50 an die Caritas und an die Lebenshilfe Kemmelbach überreicht werden; Maria Obernberger organisierte ein Orgelkonzert mit Johann Simon Kreuzpointner. Der Verein des Förderzentrums Ybbs durfte sich über € 910,- freuen.

50 Jahre kbw Ybbs Am 17. Dezember 2017 lud das kbw Ybbs in das Pfarrzentrum Oase zu einer Feierstunde. Neben Musik, Text und einem Glas Wein ließ man die letzten 50 Jahre Revue passieren - in dieser Zeit besuchten 45.230 Personen eine Vielfalt von 615 Angeboten des kbw.

Der Beginn

Bildung ist ein Menschenrecht Auf der Webseite der katholischen Kirche Österreichs (www. katholisch.at/bildung) ist Folgendes zu lesen: „Bildung ist ein Menschenrecht und Grundlage für ein geglücktes menschliches Leben. Sie hilft dem Menschen, sich in einer ständig verändernden Umwelt zurechtzufinden und seinen Platz in der Gesellschaft kompetent auszufüllen“, oder nach Edward

TEXT ILSE KAPPELMÜLLER

kbw Ybbs

Und was macht katholische Bildungsarbeit aus? Mit gereimten Texten von Jörg Müller griff Gerlinde Brey einige Wesenszüge des „katholischen Christseins“ heraus. Ganz nach dem Motto: „Wenn du willst, dass dein Nächster an Gott glaubt, dann lass ihn sehen, was Gott aus dir gemacht hat.“ Denn so wie Herbert Spencer sagt: „ Das große Ziel der Bildung ist eben nicht bloß Wissen, sondern Handeln.“

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antenne 01 2018

bildungshäuser

Sommerwochenende mit Tiefgang und Erholung

Auf dem Weg sein Referenten: Pfr. August Blazic und Mag. Franz Moser

Veranstaltungstipps unserer Bildungspartner

Termin: Fr 06. Juli 2018 bis So 08. Juli 2018 – Brunnbachschule, Großraming Beitrag: 60 €

u Das Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten, lädt ein: Biblisches Seminar

Versöhnte Pluralität in Christus Mystik und Friedenskonzept des Epheserbriefes Referent: Dr. Josef Pichler, Universität Graz und PTH St. Pölten Termin: Fr 20 April 2018, 17 Uhr - Sa 21.04.18, 17 Uhr Beitrag: 45 € | 25 € bis 27 Jahre Seminar

Chorleiter/Chorleiterin als Führungskraft

Bandworkshop

Popfactory Termin: Mo 16. Juli 2018 bis Fr 20. Juli 2018 Alle Infos und Anmeldung: www.popfactory.at 3. Ökumenische Werktage für Kirchenmusik

„Singt und spielt dem Herrn in eurem Herzen“ ReferentInnen: Klaus Heizmann, Sybille von Both, Johann Simon Kreuzpointner, Christoph Maaß Termin: Mi 25. Juli 2018 – Sa 28. Juli 2018

Referentin: Fabienne Schwarz-Loy, Musik und Wirtschaftspädagogin Termin: Sa 21. April 2018, 9:30 Uhr – So 22.04.18, 16 Uhr Infos: www.vokalakademie.at Seminar

Loslassen kann man üben, aber wie? Jonglieren und Atmen versus Stress ReferentInnen: Susanne und Mario Filzi Termin: Fr 27. April 2018, 16 Uhr bis Sa 28.04.18, 18 Uhr Beitrag: 140 €

Lehrgang „Bildung begleiten“

Outdoor-Tag

Lehrgang für ehrenamtliches Bildungsmanagement

Bibel erfahren und klettern in Dürnstein

Wir laden Sie herzlich zum nächsten Modul ein

ReferentInnen: DI Markus Killer und Ingrid Mohr Termin: Sa 05.05.18, 9 – 17 Uhr Beitrag: 25 € (ermäßigt bis 26 Jahre), 35 € (Erwachsene)

u Modul 2 - Von der zündenden Idee zum attraktiven Programm Veranstaltungen organisieren und finanzieren Christine Dill, Freitag, 27. April 2018 Nähere Infos und Anmeldung: Katholisches Bildungswerk der Diözese St. Pölten T 02742 324 2352, E bildung@kirche.at

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antenne 01 2018

diözesanstelle

Songs from Jerusalem - Liederschatz aus Jerusalem u Das BildungsZentrum St. Benedikt, Seitenstetten, lädt ein:

Mein Leben wirklich leben Statt: Was ich täte, wenn ich könnte Termin: Do 8. März 2018, 19.30 Uhr

Termin: Donnerstag, 19. April 2018, 19.30 Uhr, Stiftskirche Seitenstetten InterpretIn: Timna Brauer, Elias Meiri Karten: VVK € 16,-/ AK € 18,Vortrag

Referentin: Karin Grössenbrunner

Kränkungen heilen und Frieden finden

Beitrag: € 8,-

Termin: Mittwoch,2. Mai 2018, 19 Uhr Referentin: Veronika Santer

Wo die Not am größten ist …

Beitrag: € 8,-

Termin: Montag, 12. März 2018, 19.30 Uhr Referent: P. Georg Sporschill SJ

Meditative Fotografie - Bilder für die Seele

Beitrag: freiwillige Spenden

Termin: Freitag, 25. Mai 2018, 17 Uhr bis Samstag, 26. Mai, 17 Uhr

Projekt Ernährung

Referent: Georg Schraml, Fototrainer, www.georgschraml.de

Einfach leben - gut essen

Beitrag: € 150,-

Schöpfungsverträgliche Lebens- und Ernährungsstile Termin: Donnerstag, 15. März 2018, 19 Uhr Referent: Univ.-Prof. Dr. Michael Rosenberger

„Schmücke mein Herz Herr, mit Deiner Gegenwart; …“

Beitrag: € 8,-

Meditation nach benediktinischer Tradition

Leben - wie geht das? Was hat Ostern mit dem Alltag zu tun? Reflexionen zu einer christlichen Spiritualität

Termin: Freitag, 8. Juni 2018, 16 Uhr bis Sonntag, 10. Juni, 13 Uhr Referentin: Josefine Zittmayr Beitrag: € 150,-

Termin: Freitag, 23. März 2018, 19.30 Uhr Referent: DDr. Matthias Beck

llllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllll

Beitrag: € 8,-

Bildungshaus St. Hippolyt

„Hosianna“ !!??

3100 St.Pölten, Eybnerstraße 5 T 02742 352 104 E hiphaus@kirche.at W www.hiphaus.at

Persönlich einsteigen in die Karwoche

BildungsZentrum St. Benedikt

Termin: Freitag, 23. März 2018, 18 Uhr

3353 Seitenstetten, Promenade 13 T 07477 42885 E bildungszentrum@st-benedikt.at W www.st-benedikt.at

Referentin: Mag.a Ulrike Exler u.a. Beitrag: € 60,- zzgl. Aufenthalt

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antenne 01 2018

charisma

Unterwegs mit mir -

charisma

Biografische Selbstreflexion

Segen – Kraftquelle des Lebens Segenstexte und Segensgesten kennen lernen und mehr über die Kraft des Segens in biblischen und anderen Geschichten erfahren Referent: Mag. Gernot Candolini, Innsbruck Termin: Samstag, 14. April, 9 – 17 Uhr Ort: BildungsZentrum St. Benedikt, Seitenstetten Hinweis: Vortrag von Gernot Candolini am Vorabend

Einladung zur Reise durch die eigene Lebensgeschichte – die Vergangenheit im neuen Licht sehen und den weiteren Lebensweg planen Referentin: Susanne Hölzl, Salzburg Termin: Freitag, 20. April, 14 – 21 Uhr, Samstag, 21. April, 9 - 17 Uhr Ort: Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten

Die Kathedrale – Heimat für die Seele Termin: Freitag, 13. April, 19.30 Uhr

Oft genügt es zu beschreiben, was man sieht

Ort: BildungsZentrum St. Benedikt, Seitenstetten

ReferentInnen: Sr. Mag. Ruth Pucher, MC,

Didaktik der Kunstbeschreibung

Mag. Christian Jordan

TEXT DR. ERWIN LASSLESBERGER FOTOS: FOTOLIA

Termin: Samstag 21. April, 9.30 – 17 Uhr

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Ort: Florian-Zimmel-Saal im Prandtauerhaus, Klostergasse 15, 3100 St. Pölten


antenne 01 2018

termine

Bild: fotolia

Bild: fotolia

Pilgern mit charisma Weg des Buches Von Bad Ischl nach Hallstatt pilgern ReferentIn: Dipl.-Päd. Marianne Kimeswenger und Dr. Stefan Kimeswenger, PilgerbegleiterIn

Termin: Freitag 25. Mai bis Sonntag, 27. Mai 2018

Bild: Karl Lahmer, Haus der Frauen, St. Johann-Herberstein

Wenn Spaßvögel abheben Kabarett-Workshop Kabarettistische Szenen und humorvolle Texte schreiben Referent: Georg Bauernfeind, Kabarettist Termin: Freitag, 24. August, 15 – 21 Uhr, Samstag, 25. August, 9 – 16 Uhr Ort: Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten

ZEN – Seminar Für AnfängerInnen und Geübte Referent: Dr. Herbert Synek Offenlegung laut § 25 Mediengesetz: antenne - Österreichische Fachzeitschrift für Erwachsenenbildung. Eigentümer: Verein Katholisches Bildungswerk der Diözese St. Pölten, 3100 St. Pölten, Klostergasse 16 Inhaber: Alleininhaber, Geschäftsführer: Gerald Danner Blattlinie: Aktuelle Trends, beispielhafte Modelle aus und für die Praxis der Bildungsarbeit, sowie Informationen und Aktivitäten in der Katholischen Erwachsenenbildung und im Katholischen Bildungswerk Die r. k. Diözese St. Pölten ist zu 100 % Inhaber (Verleger) folgender periodischer Medienwerke: St. Pöltner Diözesanblatt, KIRCHE bunt – St. Pöltner Kirchenzeitung, Pressedienst der Diözese St. Pölten, bewusst sein, programm, antenne, Ypsilon, KAB DIGEST, <kj>eah!, kontakte, Durchblick, VOLLBUNT, kiref-Nachrichten, H2-Mix, Programmzeitschrift „St. Benedikt“, „kirche y leben“, In Bewegung, Ynfo.

Termin: Freitag 31. August, ab 18 Uhr bis Sonntag, 2. September, 13 Uhr Ort: Exerzitienhaus St. Altmann, Stift Göttweig

Anmeldung: charisma@kirche.at www.charisma-seminare.at T 02742 324 2352

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antenne 01 2016

termine Termine im Überblick April 2018 07.04. Nichts bleibt wie es ist Gestalten statt fürchten kbw-Jahrestagung 2018 9.30 - 17 Uhr, Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten 11.04. Wieviel Monarchie haben wir in der Republik? Dr. Dr. h.c. Manfried Welan 19 Uhr bis 21 Uhr Kooperation mit dem Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten

bildung

Mai 2018 25.05. Pilgern mit charisma bis Weg des Buches 27.05. Dipl.-Päd. Marianne Kimmeswenger Dr. Stefan Kimmeswenger Von Bad Ischl nach Hallstatt.

Juni 2018 18.06. Bringen Sie Ihr Hirn in Bewegung bis LIMA-Woche 24.06. Dr.in Hella Danner 16 Uhr bis 13 Uhr Pichlschloss, Neumarkt

13.04. Segen - Kraftquelle des Lebens bis Die Kathedrale - Heimat für die Seele 14.04. Vortrag & Seminar Mag. Gernot Candolini 19.30 Uhr, 9 bis 17 Uhr, Bildungszentrum St. Benedikt, Seitenstetten 20.04. Unterwegs mit mir bis Biografische Selbstreflexion 21.04. charisma-Seminar Susanne Hölzl 14 bis 17 Uhr, Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten 21.04. Oft genügt es zu beschreiben, was man sieht Sr. Mag.a Ruth Pucher, MC, Mag. Christian Jordan 9.30 bis 17 Uhr charisma-Seminar Prandtauerhaus, Florian Zimmel-Saal, St. Pölten

POSTENTGELT BAR BEZAHLT. ANTENNE „SPONSORING POST“ Absender: Katholisches Bildungswerk der Diözese St.Pölten, Klostergasse 16. Erscheinungsort: St.Pölten, Verlagspostamt: 3100 St.Pölten GZ 02Z033501S

27.04. Von der zündenden Idee zum attraktiven Programm Modul des Lehrganges Bildung begleiten Christine Dill Fr 14 bis 18.30 Uhr, Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten

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Antenne 1 2018 web neu  

Antenne - Zeitung des Katholischen Bildungswerk der Diözese St. Pölten Ausgabe 1/2018 - Schwerpunkt "Nichts bleibt wie es ist. Gestalten sta...

Antenne 1 2018 web neu  

Antenne - Zeitung des Katholischen Bildungswerk der Diözese St. Pölten Ausgabe 1/2018 - Schwerpunkt "Nichts bleibt wie es ist. Gestalten sta...

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