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antenne Ausgabe 01/2021

SCHWERPUNKT

Hoffnung - Wandel - Wunder

Aus dem Inhalt: Hoffnungsgeschichten statt Krisenszenarien .....03 Dankbarkeit macht glücklich .............................05 Ich steh lachend im Regen ................................06 Zu den Alemannen - kbw-Bildungsreise ............09 SeiniorInnen-Frühstück mit Inhalt .....................14

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editorial

Inhalt

Mag.a Angela Lahmer-Hackl Obfrau

Hoffnung, Wandel, Wunder Lily aus der 1. Klasse eines Gymnasiums in unserer Diözese muss innerhalb einer Woche ein bösartiger Tumor entfernt werden. Ihre Schulkolleg*innen, die sie erst seit ein paar Monaten kennt, halten den Kontakt aufrecht. Zu Weihnachten erhält sie ein Video, in dem ihre Klassenkolleg*innen ihr aus dem Lockdown, kreativ erstellt gemeinsam mit der Klassenvorständin und der Relilehrerin, Wünsche senden. (Name geändert) Aus dem Gästebuch des adventlichen Hoffnungsweges im Pfarrstadl Haunoldstein: „Es tut gut, sich in dieser Zeit von der Gemeinschaft getragen zu wissen! Erfüllt von großer Dankbarkeit I. & G.“ Meine Mutter, 80 Jahre alt und zusätzlich Hochrisikopatientin, versuchen wir gut vor einer Coronaerkrankung zu schützen. Leider erkranken zwei Familienmitglieder im Haus. Irgendwie gelingt es ihnen, meine Mutter zu schützen. Nach einiger Zeit wird bei einer Untersuchung bei meiner Mutter ein überdurchschnittlich hoher Antikörperwert festgestellt. Es gibt in unserem Leben doch tatsächlich manches Mal etwas zum Wundern. Die Kirche hat durch die Einschränkungen und den Lockdown eine Zeitrafferentwicklung erlebt. Rascher haben wir die Chance erhalten, neue Formen der Liturgie und neue Wege der Praxis in den Gemeinden zu erproben. Auch in der Bildungsarbeit (ver)suchen wir Neues: Webinare, Onlinebesprechungen und –begegnungen werden abgehalten, Pilgerwege verstärkt gegangen. Wir werden heuer die Jahrestagung anders gestalten. Am Freitag, dem 19. März, werden wir unter dem Motto „Hoffnung, Wandel, Wunder“ eine online kbw-Tagung veranstalten. Eine erste Begegnung in der großen gewohnten Form wagen wir am Freitag, dem 18. Juni, bei einem „kbwMiteinander“ mit Generalversammlung und Austausch im Hiphaus.

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Wie normal ist die Normalität?

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Gegen die Armen oder gegen die Armut?

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Von vielem zuviel - aber nicht von Liebe & Zuneigung

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10 Tage für die Bibel

Angebote zum Pilgern

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Wege zum Leben gemeinsam gehen

10 Wir wünschen Ihnen eine schöne Sommerzeit!

10 Neue geförderte Bildungsangebote 11 Die abenteuerliche Reise durch mein Zimmer hoffentlich

12 Ausbildungsinstitut für Erwachsenenbildung (abi)

13 eltern.tisch

Meine Corona-Zeit

14 hipCAFÉ für SeniorenInnen – Frühstück mit Inhalt

15 Einladung zum Präsentationstag 15 Neuer Ausbildungslehrgang zum / zur LIMA-Trainerin

16 Bildungsangbote Bildungspartner 17 Endlich Ruhe! 18 charisma 20 Kalender

Ich freue mich sehr, wenn wir uns wirklich wieder begegnen können und hoffe auf das Wunder des Wandels in unserer Zeit. Angela Lahmer-Hackl Obfrau

Ausgabe 04/2020

IMPRESSUM Medieninhaber, Herausgeber, Redaktionsanschrift: Verein Katholisches Bildungswerk der Diözese St. Pölten A-3100 St. Pölten, Klostergasse 16, Tel.: 02742 / 324 2352 E-Mail: bildung@kirche.at, www.kbw-bildung.at Redaktion: Doris Bracher, Dr. Erwin Lasslesberger Herstellung: Druckerei Gradwohl, 3390 Melk Grafisches Konzept: designhorn Gestaltung: Doris Bracher Titelfoto: Shutterstock


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Hoffnungsgeschichten statt Krisenszenarien Wer die Welt verändern will, muss gute Geschichten erzählen. Das hat sich so sehr herumgesprochen, dass „Narrativ“ heute geradezu ein Modewort ist. Dennoch: Der Befund stimmt. Der Nachhaltigkeitsforscher Wolfgang Sachs hat schon Mitte der 1990er Jahre formuliert, dass es auf Zählen und Erzählen ankommt, wenn man die Welt verbessern will. Gewiss braucht man für eine zukunftsfähige Entwicklung der Gesellschaft naturwissenschaftliche Verfahren, aber man braucht auch Narrative, Bilder und Metaphern. Geschichten sind unerlässlich, um Alternativen zum derzeitigen Stand der Dinge zur Sprache zu bringen und plausibel zu machen, dass eine andere Welt möglich ist.

Das Geschenk der Fülle

Die produktive Wucht einer guten Erzählung zeigt sich in der Enzyklika Laudato Si‘, die Papst Franziskus 2015 veröffentlich hat. Er ruft dazu auf, im Namen der Hoffnung der Welt kritisch und kämpferisch zu begegnen. Wo nicht nur die Wirtschaftswissenschaft allumfassende Knappheit als grundlegende Eigenschaft der Welt sieht, ortet der Papst das genaue Gegenteil von Knappheit: die Fülle. Er formuliert: „Wenn die Erde uns geschenkt ist, dann können wir nicht mehr von einem utilitaristischen Kriterium der Effizienz und der Produktivität für den individuellen Nutzen her denken.“ Aus dem Geschenk der Fülle erwächst gleichsam die Verpflichtung zum „nachhaltigen“ Handeln.

sich nicht in Ziele wie Wachstum und Effizienz verbeißt, sondern die Phantasie aufbringt, Wohlstand neu zu denken. Interessant ist übrigens, dass auch die ökonomische Theoriegeschichte inspirierende Anknüpfungspunkte bietet. John Stuart Mill träumte von einem friedlichen „stationären Zustand“, John Maynard Keynes stellt sich eine Gesellschaft vor, in der Knappheit und Wachstum ihre Bedeutung verloren haben.

Schönheit der Herausforderung

Zu Lob der Fülle gehört auch ein Thema, das in aktuellen Zukunftsdiskursen leider fast keine Rolle spielt: Schönheit. Unter anderem spricht Franziskus von der „Schönheit der Herausforderung“ – eine Perspektive, die sich wohltuend von einer frustrierenden Katastrophenrhetorik abhebt und die eine Haltung der Hoffnung wunderbar auf den Begriff bringt. Egal, ob es um die Klimaerwärmung, die Corona-Krise oder andere Probleme geht: Um sie zu bewältigen, braucht man gute Geschichten – Erzählungen, die zeigen, dass eine bessere Welt möglich ist.

Wohlstand ohne Wachstum

Hoffnung wird in Laudato Si‘ nicht nur durch Glauben angetrieben, sondern durch eine glasklare Analyse der Wirklichkeit und durch die Formulierung einer Perspektive, die Fülle als Eigenschaft der Welt ernst nimmt und eine überbordende Effizienzorientierung als hochproblematische Entwicklung analysiert. Darin steckt die Erzählung einer anderen Welt – das Bild einer Gesellschaft, die Text / Interview: Erwin Lasslesberger, Bilder: fotolia, Fred Luks: (c) Christina Häusler.

Dr. Fred Luks, Ökonom, Publizist Teilnehmer der kbw-onlineKonferenz am 19. März. Sein jüngstes Buch „Hoffnung. Über Wandel, Wissen und politische Wunder“ ist 2020 bei Metropolis erschienen. Er bloggt unter www.fredluks.com.


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Geschichten von Hoffnung, Wandel und Wunder Online-Tagung & Podcast

Als wir letzten Juni im Vorstand und im Team des Kath. Bildungswerks erste Überlegungen über das Thema der Jahrestagung anstellten, gingen wir davon aus, dass die Coronakrise im Frühjahr 2021 längst überstandenen sein werde. WGeplant war, dass wir bei der heurigen Jahrestagung über die Folgen und Auswirkungen der Krise reden. Nun, ein gutes halbes Jahr später, hat uns die Krise noch immer fest im Griff. Unser Bewegungsspielraum ist massiv eingegrenzt, das soziale Leben auf ein Minimum reduziert und im Höchstmaß digitalisiert, unsere Geduld ist strapaziert. Das pfarrliche Leben läuft auf Sparflamme, kbwVeranstaltungen müssen warten.

Auf das Gute schauen Im Hinblick auf die Jahrestagung stellten sich viele Fragen. Wie reden wir über Krisen wie die Coronakrise? Wo anfangen, was ein- oder ausschließen? Geht es zu viel um die Wirtschaft oder zu wenig? Was ist mit der Klimakrise? Und was ist die Aufgabe des Christen, der Christin in dieser Zeit? Wir wollen darüber reden und müssen darüber reden. Aber wir haben genug davon, Probleme aufzuzählen und darüber zu grübeln, wer oder was an der Krise schuld ist. Wir gehen einen anderen Weg. Wir haben uns entschlossen, auf das Gute zu schauen. Wir reden von Hoffnung, Wandel und Wunder – auch und gerade in Krisenzeiten. Das ist keine Flucht in einen blinden Optimismus, der die Schwierigkeiten und Probleme ausklammert. Es ist die Überzeugung, dass wir besser daran tun, Hoffnungsgeschichten zu erzählen, Geschichten, die stärken und helfen.

Online-Tagung und Podcast Diese Vorhaben wollen wir auf mehreren Ebenen umsetzen: Einerseits mit einer Tagung, die genau diesen Titel trägt: „Hoffnung, Wandel und Wunder in Zeiten der Krise“. Sie wird am Freitag, den 19. März online stattfinden.

Geschichten der Hoffnung – Geschichten, die helfen Kbw-Podcast Auf dem Podcast veröffentlichen wir Beiträge, in denen es um persönliche Erfahrung geht. Menschen erzählen, durch welches Ereignis oder welche Begegnung sie in einer schwierigen Situation Hoffnung geschöpft haben, welche Erinnerungen ihnen Kraft und Zuversicht geben und welche Wunder sie erlebt haben. Die Beiträge auf dem Podcast sind unter www.anchor.fm/erwin-lasslesberger abrufbar. Sie können auch über Streamingdienste wie Spotify gehört werden. Wenn Sie der WhatsApp-Gruppe „Geschichten der Hoffnung“ beitreten, erhalten Sie eine WhatsApp-Nachricht, wenn ein neuer Beitrag erscheint. Schicken Sie dazu eine WhatsApp-Nachricht an Erwin Lasslesberger, Tel: 06767/8266 15 354

Andererseits sammeln wir Geschichten – Geschichten von Menschen, die in einer schwierigen Situation Hoffnung geschöpft haben, die Veränderungen angenommen und dabei vielleicht sogar ein Wunder erlebt haben. Dazu haben wir einen Podcast eingerichtet. Ein Podcast, das ist ein Hörbeitrag, den man im Internet abrufen und anhören kann. Auf dem kbw-Podcast „Geschichten der Hoffnung – Geschichten, die helfen“ veröffentlichen wir Gespräche und Hörbeiträge. So wollen wir uns gegenseitig stärken und Vertrauen geben.

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TextErwin Lasslesberger, Fotocredits: fotolia


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Hoffnung, Wandel und Wunder in Krisenzeiten Kbw-Online-Tagung

kbw-Online-Tagung Freitag, 19. März 2021 18 - 20 Uhr Moderation: Dr.in Christine Haiden Podium: Dr. Fred Luks Dr.in Veronika Prüller-Jagenteufel Mag.a Angela Lahmer-Hackl Info und Anmeldung: bildung@kirche.at Die Tagung findet über die Internet-Plattform Zoom statt. Mit der Anmeldung erhalten Sie detaillierte Informationen, wie sie leicht und sicher an der Tagung teilnehmen können. kbw-Miteinander geplant für 18. Juni 2021, 16- 20 Uhr

Von Maus zu Maus geklickt „Hast du auch eine Geschichte zu erzählen?“ fragt die Kabelmaus, als die Funkmaus gerade vorbeiflitzt. „So eine Geschichte von Hoffnung, Wandel und Wunder, meinst du?“ erwidert die Funkmaus. „Darüber habe ich noch gar nicht nachgedacht. Ich habe keine Zeit dazu. Für uns Computertierchen gibt es keinen Lockdown. Wir haben ja mehr zu tun als je zuvor mit all den Sachen, die jetzt plötzlich online sein müssen.“ – „Aber du solltest dir zumindest anhören, welche interessanten Beiträge es auf dem kbw-Podcast

schon gibt“, meint die Kabelmaus. „Es sind beeindruckende Geschichten von unterschiedlichsten Menschen.“ Doch die Funkmaus bleibt skeptisch: „G´schichtl drucken gegen die Krise? Glaubst du wirklich, dass das hilft?“ - „Es geht ja nicht darum, etwas zu verbreiten, was man irgendwo aufgeschnappt oder gelesen hat“, entgegnet die Kabelmaus. „Es geht um ganz etwas anderes. Es geht darum, dass Menschen von ihren persönlichen Erfahrungen erzählen, von dem, was sie wirklich erlebt und gefühlt haben. Sie erzählen, wie

sie in einer schwierigen Situation wieder Hoffnung geschöpft haben. Das sind keine lustigen Anekdoten, das sind sehr berührende Erlebnisse!“ – „Wow, du bist ja richtig in Fahrt gekommen“, wundert sich die Funkmaus. „So engagiert habe ich dich schon lange nicht erlebt. Ich glaube, da sollte ich auch einmal hineinhören.“ – „Das solltest du wirklich!“ bestärkt sie die Kabelmaus. „Und damit du es nicht wieder vergisst, hier ist der link dazu: www.anchor.fm/erwin-lasslesberger. Viel Vergnügen beim Anhören.“

Fotocredits: zVg


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Von der Sehnsucht, ganzheitlich ruhig zu werden Gehen

Gemeint ist nicht die Stille im Außen, denn da waren wir seit letzten März gezwungen, still zu sein, sondern es meint die Sehnsucht nach Ruhe und Stille in Körper, Geist und Seele. Wie können wir uns dieser Ruhe annähern? Indem wir uns auf den Weg machen im Innen wie im Außen. Beginnen wir im Außen: Gehen reduziert die Unermesslichkeit der Welt auf die Proportionen des Körpers. Im Moment des Gehens lassen wir uns auf den Puls der Welt ein, auf die Berührung im Außen: die Strecke, die Bäume, die Steine, das Wasser, ob in Form von Regen oder Bächen, die Menschen, die uns begegnen, aber auch auf die Gerüche der feuchten Erde, des Harzes, der frischen Blumenwiese. Wir erfahren den Übergang von Körper und Umwelt fließend mit allen Sinnen. Eine Form der Erkenntnis, die sich einprägt als neue Erfahrung, würzig scharf, blumig fein. Gewohnt, Wasser immer zur Verfügung zu haben, und fast als geschmacklos empfunden, wird es ein lebenssprudelndes Getränk, das seine Kraft in alle Glieder des Körpers wohltuend ausbreitet. Der erste Schluck nach ein paar Kilometern ist eine wahre Freude. Man erreicht eine sinnliche Intensität im Gehen, und es ist ein Mittel, sich von der Schöpfung, der Natur, durchdringen zu lassen. Es ist ein Kontakt Aufnehmen eines Universums, das der Erkenntnis und Wahrnehmung im Alltag unzulänglich ist, der Körper erfährt sich neu. Der Geist und die Seele nehmen die Veränderung zum Anlass, sich vom Körper neu kalibrieren zu lassen. Diese Wahrnehmung breitet sich somit auch im Inneren aus. Ist anfangs der Drang noch da, sich auszutauschen, wird der Wert der Stille, der inneren Leere

Ausgabe 04/2020

immer größer. Wenn wir den Dialog im Außen ruhen lassen, geht es meist noch eine Zeitlang im inneren Monolog weiter, bis der Punkt erreicht ist und wir die Verbindung der Emotionen und Gedanken ziehen lassen können. Nun eröffnet sich der Raum der Intuition, der Er- Innerung. Ein nicht vorhersagbares, nicht planbares Öffnen, ein Platz Machen. Die Geräusche im Außen sind wie ein Schleier, der sich zärtlich um uns legt, ohne vehement gespürt zu werden, die eigenen Schritte vollziehen sich in einer wohltuenden Harmonie, die nicht mehr gedacht werden muss. Jetzt ist man bei sich angekommen, die Entfremdung einem Daheimsein gewichen, das Bezugssystem von außen nach innen verschoben. Die Stille des Körpers ist dem Geist vorausgegangen. Die Stille des Körpers und des Geistes bereitet den Weg für die Veränderung der Seele. Metanoia. Umkehr, Wandlung. Wer sein Weltbild loslässt, verändert sich, die Enge des Blickes weitet sich. Nicht automatisch, erst wenn wir das alte Bezugssystem gehen lassen, dem Unsicheren, der Verwirrung, dem Chaos und vielleicht der Angst vor Neuem, die Veränderung mit sich bringen kann, Platz gemacht haben. Die tiefe Umkehr von innen heraus, durch ein „sich auf den Weg Machen“. Ein tiefes Gebet, eingeleitet durch den Körper, vollzogen durch den Geist, geöffnet in der Seele. Eine mögliche und absichtslose Kontaktaufnahme des demaskierten Selbst mit der sehnsuchtsgefüllten Präsenz Gottes.

Text: Alexandra Ritter, Credits: Alexandra Ritter


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Österliches Pilgern in der Diözese St. Pölten Die nunmehr einjährige Coronakrise und der dadurch bedingte Lockdown haben viele Menschen zermürbt, sie an physische und psychische Grenzen geführt. Das Pilgern ist ein Kontrapunkt zur räumlichen und geistigen Enge und lässt Gott Raum, um in Weite und Tiefe vordringen zu können. Im gemeinsamen Gehen ist Platz für eigene Gedanken und ebenso für den Austausch mit anderen.

Im Pilgern werden Herz und Kopf geöffnet auf neue Erfahrungen hin, unsere ursprüngliche Neugier bekommt eine Ausrichtung im gleichzeitigen Erkennen Gottes in der wunderbaren Schöpfung. Unsere Pilgerbegleiter bieten Ihnen dabei Unterstützung an, indem sie nicht nur die Routen im Detail vorbereiten, sondern auch diesen gemeinsamen Weg mit Impulsen bereichern, Ihnen für Gespräche zur Verfügung stehen. Das gemeinsame Erleben im Gehen bekommt eine neue Facette, die in das eigene Leben integriert werden kann. Glaube, Liebe und Hoffnung brauchen Nahrung durch den gemeinsamen Weg bekommen sie neuen Nährboden.

„Selig die Menschen, die Kraft finden in dir, die Pilgerwege im Herzen haben.“ (Ps 84,6) Palmsonntag, 28. März 2021

„Was bedeutet für mich Ostern?“

Rundwanderweg Alland - Maria Raisenmarkt - Mayerling - Alland Begleitung: Christine Hiesberger Montag, 29. März 2021

„Frühling - die Zeit des Erwachens“

Pilgern von Annaberg durch die Walster nach Mariazell Begleitung: Petra Zeh Dienstag, 30. März 2021

Pfarrkirche St. Leonhard am Wald, Einkehr im Gasthaus Ettl Begleitung: Alois Fahrnberger, Bernhard Krahofer Samstag und Sonntag, 1. und 2. Mai 2021

Österliches Pilgern am Lebensweg. Lebensetappe 3 (0 - 6. Lebensjahr) und Lebensetappe 4 (6. - 14. Lebensjahr)“ In Gutenbrunn Fahrgemeinschaft nach Ysper-YsperklammDorfstetten und von Dorfstetten über den Bärnkopf nach Gutenbrunn (Ausgangspunkt) Begleitung: KR Heinz Schierhuber Samstag, 8. Mai 2021

„Dem Leben entgegen gehen“

Pilgern von St. Valentin über Haag nach Seitenstetten Begleitung: Dr. Stefan Kimeswenger und/oder Dipl.-Päd.in Marianne Kimeswenger Samstag, 15. Mai 2021

„Was uns frei macht“

Pilgern von Kaumberg - Burgruine Araburg - nach Hainfeld Begleitung: Wolfgang Jelinek Samstag, 22. Mai 2021

„Auf dem Jakobsweg vom Stift Melk nach Maria Taferl. Dem Leben entgegengehen“ Pilgern von Stift Melk - Uhrfahr - Artstetten - nach Maria Taferl Begleitung: Reinhard Goiser

Alle Angebote unter: http://pilgern.dsp.at/einrichtungen/pilgern/ oesterliche-pilgertage. Änderungen aufgrund der gesetzlichen Vorschriften hinsichtlich COVID19 sind vorbehalten.

„Aufblühen“

„Den Weg zur Quelle finden jene, die selber den ersten Schritt wagen, die einander beim Namen rufen und gemeinsam aufbrechen- ihr Urvertrauen wird wachsen.

Samstag, 17. April 2021

Den Weg zur Quelle finden jene, die ihre Gefühle nicht mehr unterdrücken, die mit den anderen lachen und weinenihre Lebenskraft wird Hoffnung verbreiten.

Pilgern von Mautern (Parkplatz Römerhalle) - Rundwanderung über Naturlehrpfad nach Mautern Begleitung: Mag.a Monika Riedel

„Stell dich in die Sonne, wärme dein Gesicht“ Wanderung von Mauer nach Ursprung und zurück Begleitung: Christine Butzenlechner Freitag, 23. April 2021

„An seinem Fest zum Heiligen Georg“

Pilgern vom Fuß des Sonntagbergs nach St. Georgen/Klaus mit Pferd und Esel und zurück (Rundweg) Begleitung: Mag.a Johanna und Mag. Anton Knoll Samstag, 24. April 2021

„Von engen Tälern zu weiten Höhen“

Pilgern von Reinsberg - Gresten - Grestner Hochkogel - Richtereck - St. Leonhard am Wald -Abschlussandacht und Führung -

Den Weg zur Quelle finden jene, die miteinander Toleranz einüben im gewaltfreien Widerstand gegen Rassismus und Frauenfeindlichkeitihr Engagement wird durch Gottes Fantasie begleitet.“ Pierre Stutz ( Wurzeln des Lebens, Herder Verlag 2003)


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Hoffnungen für die Menschen in Europa Wege & Perspektiven

Hoffnungen für die Menschen in Europa Wege & Perspektiven Donnerstag, 10. Juni 2021 18.30 Uhr Stift Melk Teilnahmebeitrag 15 Euro

Wenn Sie mich nach den Institutionen, Einrichtungen, Förderprogrammen und den Stimm- und Machverhältnissen fragen würden, wäre mein Europäisch vermutlich bald am Ende.

„Mitteleuropa und der Donauraum sind uns seit 1989 zur Gestaltung wiedergeschenkt worden.“, sagt Erhard Busek, der bekannte österreichische Politiker und Europavisionär mit besonderem Blick auf Mittel- und Osteuropa. Welche Hoffnungen sie tragen, welche Perspektiven sie für Europa und seine Menschen haben – gerade jetzt – und woher ihr Europa-Gefühl geprägt ist, darüber werden die beiden miteinander und mit anderen ins Gespräch kommen. Persönliche Erfahrungen, Erlebnisse und Geschichten werden den Abend prägen und uns womöglich gemeinsam einer Antwort auf die Frage „Was ist Europa?“ näherbringen.

Die Recherche im Internet brächte mich vermutlich noch ein Stück weiter… Aber ist das tatsächlich Europa? Rund um die Übergabe des Präsidentenamts in den USA im Jänner 2021 hörte man immer wieder das verzweifelt-fassungslose Statement: „That’s not Amerika!“. Würden Sie selbst gefragt, was Europa sei – was wäre Ihre Antwort? „Europa ist ein Gefühl.“, schreibt Nini Tsiklauri, eine junge, georgischstämmige Europa-Aktivistin in ihrem Buch „Lasst uns um Europa kämpfen“. Selbst vor dem Krieg in ihrer Heimat geflohen, wurde sie Europäerin mit vielen überraschenden Stationen in mehreren Ländern.

Ausgabe 04/2020

Text: Ulrich Schilling, Bilder Shutterstock


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Anders-Welt-Gespräche Nachdenk-Bewegung über eine Gesellschaft der „offenen Herzen“

Anders-Welt-Gespräche via ZOOM Erstes Gespräch am 7. April 2021 ab 18.00 Uhr Thema: FREUNDLICHKEIT Anmeldung unter https://anmeldung.dsp.at/ In seinem dritten großen Lehrschreiben „Fratelli tutti“ hält der Bischof von Rom, Papst Franziskus, ein eindringliches Plädoyer zu universaler Geschwisterlichkeit und sozialer Freundschaft. Darin mahnt er, nicht zum ersten Mal, zu einer Abkehr von Egoismus auf allen gesellschaftlichen Ebenen und einseitigen, menschenverachtenden Interessen. „Wenn die Überzeugung, dass wir als Menschen Brüder und Schwestern sind, keine abstrakte Idee bleiben, sondern konkret Wirklichkeit werden soll, dann stehen wir vor einer Reihe von Herausforderungen, die uns aufrütteln und uns zwingen, neue Perspektiven einzunehmen und neue Antworten zu entwickeln.“ (FT 128) Gerade jetzt gilt es darüber nachzudenken und den Dialog zu suchen, wie wir – du und ich – nach einem Ende der Pandemie Welt und Gesellschaft gestalten wollen.

„Das Leben ist die Kunst der Begegnung, auch wenn es so viele Auseinandersetzungen im Leben gibt“, zitiert Papst Franziskus aus einem Lied des bekannten brasilianischen Dichters, Denkers und Sängers Vinícius de Moraes. Dazu laden wir alle Menschen guten Willens (benevolentia) in einer mehrteiligen Reihe herzlich ein. Anhand von Textauszügen aus „Fratelli tutti“ kommen die Teilnehmenden online oder im Gehen miteinander in ein wohlwollend-hörendes Gespräch und bringen sich mit Wissen, Lebensgeschichten und Emotion in den Dialog ein.

Alle Termine werden per Newsletter und auf der kbw-Website veröffentlicht.


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Gehen wir miteinander los Forum Seitenstetten 2021 Der Seitenstettner Kreis ist eine lose Community, die sich vor einigen Jahren auf die Suche nach einem friedensfähigen Geldsystem gemacht hat. Die aktuell anhaltende, weltweite Pandemie-Situation macht dieses Vor-Denken umso notwendiger. Das Kernteam lädt seit 2015 jährlich zum FORUM SEITENSTETTEN, bei dem Fragen nach Alternativen zum gegenwärtigen Geld- und Wirtschaftssystem vielfältig beleuchtet und diskutiert werden. Im Zentrum dieser Veranstaltungen steht immer die Möglichkeit zum Dialog und zur Beteiligung an der Entwicklung und Veredelung neuer Ideen. Jede und jeder ist Experte/Expertin und hat zur Zukunft etwas beizutragen! Dieses Jahr findet das FORUM SEITENSETTEN in einem spannenden und vielfältigen Online-Format statt. So können Sie sich beteiligen: ƒƒ 1. Derzeit läuft bereits die Sammlung von Kurzvideos über kurz-, mittel- und langfristige Ideen. ƒƒ 2. Im Anschluss werden diese in kleinen Dialog-Gruppen besprochen. ƒƒ 3. Die Präsentation der Ergebnisse findet im Rahmen einer Live-Übertragung am 11. April 2021 statt.

Die Teilnahme ist kostenfrei und sowohl als Expert/in, Ideenbringer/in als auch als beteiligte/r Beobachter/in möglich. Informationen & Anmeldemöglichkeiten: www.forumseitenstetten.net

Buchtipp

Wunder warten gleich ums Eck Veranstaltungstipp:

Die Wunder des Alltags entdecken- mit offenen Sinnen durch das Leben gehen und die leisen, feinen Wunder aufspüren. Dabei nimmt Barbara Pachl-Eberhart den Leser/die Leserin mit. In zahlreichen Geschichten werden Wunder erzählt – berührend, lustig, laut, seltsam, überraschend – in vielerlei Gestalt zeigen sie sich, die großen und kleinen Wunder. Die Geschichten sind auch eine Einladung, im eigenen Alltag diese Wunder zu entdecken. In Zeiten wie diesen, die uns alle so herausfordern, tut es gut, den Blick zu schärfen für die wahrhaft wundervollen Dinge des Lebens.

22.- 24.10.2021 Ein Wochenende mit Dir! Zwei innige Schreibtage zwischen Himmel und Erde. Schreibseminar mit Barbara Pachl-Eberhart im Bildungshaus St. Hippolyt

Wunder warten gleich ums Eck Entdecke die kleinen Dinge, die den Alltag verzaubern

Barbara Pachl-Eberhart ISBN 978-3-7787-9289-6 Integral-Verlag

Ausgabe 04/2020

Text: Ulrich Schilling, Verena

Rathner-Böck; Bilder zVg


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Einladung: Im nächsten hipCAFÉ werden Leib und Seele verwöhnt

Entspannung in der nachberuflichen Zeit Braucht es das überhaupt?

Termin: Mittwoch, 12. Mai 2021 9 - 11 Uhr

Beitrag: € 18,- inklusive Frühstück Ort & Anmeldung Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten, T 02742 352 104, hiphaus@kirche.at Veranstalter: Katholisches Bildungswerk, Bildungshaus St. Hippolyt, Seniorenpastoral der Diözese St. Pölten

Entspannung hat viele Facetten genauso wie Stress. Manchmal bemerken wir gar nicht, dass etwas über unsere Verträglichkeit geht und wir angespannt sind. Es passiert uns einfach. Das Gute ist: um zur Ruhe zu kommen und neue Kraft zu tanken, da können wir vieles tun.

Mag.a Dr.in Katrin Prüller Erwachsenen- und Sozialpädagogin, psychosoziale Beraterin, Supervisorin, Coach

Das ist eine Einladung, am Blumenstrauß der Entspannungsmöglichkeiten zu schnuppern. Vielleicht nehmen Sie die eine Rose oder die andere Narzisse für sich mit nach Hause. Zusätzlich erfahren Sie interessante Informationen zu unserem Nervensystem. Wie gewohnt gibt es beim hipCAFÉ neben Input und Austausch auch ein gemütliches Frühstücksbuffet.

Ausbildungslehrgang zum / zur LIMA-Trainerin Verschobener Lehrgang Sie arbeiten gerne mit älteren Menschen? Sie haben Interesse an der Erhaltung der geistigen Leistungsfähigkeit, und Lebensqualität im Alter ist ein erstrebenswertes Ziel für Sie? Dann ist die Ausbildung zum/zur LIMATrainer*in genau das Richtige. Die gemeinsamen Aktivitäten in der Gruppe stärken nicht nur den Geist, sondern auch die psychische und physische Gesundheit. Regelmäßiges LIMA-Training fördert die Selbstständigkeit und kann den Alterungsprozess verzögern. Das ist wissenschaftlich belegt und vielfach praktisch erprobt. Dauer: 8 Module, jeweils Fr 14 -21 Uhr und Sa 9 – 17 Uhr, vom 3./4. Dez. 21 bis 9./10. Sept. 22 Info-Veranstaltung: 8. Oktober 2021, 17 – 20 Uhr, im Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten Nähere Infos: Katholisches Bildungswerk, 02742 324 2352, lima@kirche.at, www.kbw-bildung.at

Text:Beatrix Dangl-Watko; Bilder zVg


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Ausbildung zum/zur Spielebegleiter*in Diese Ausbildung befähigt dazu, mit einer Gruppe älterer Menschen spielerisch aktiv zu werden. Die erworbenen Fähigkeiten können ehrenamtlich in Pfarren und Gemeinden umgesetzt werden, z.B. in Spielerunden oder Begegnungstreffpunkten, in Büchereien, in Pflegeeinrichtungen, in der Nachbarschaft, im Dorf oder im Grätzel.

Termine/Dauer: Drei Teile, jeweils Samstag von 9 – 16 Uhr Teil 1: 25. September 2021 Teil 2: 23. Oktober 2021 Teil 3: 15. Jänner 2022; Ort: Bildungszentrum St. Seitenstetten Kosten: € 150,- für alle drei Teile

Benedikt

Nähere Infos und Anmeldung: pfarrcaritas@caritas-stpoelten.at, T 0676 83 844 315 Kooperationspartner: kbw, Caritas, Bildungshaus St. Benedikt

Geistige Leistungseinbußen in Corona-Zeiten Gehirntraining hilft „Wie verhält sich die geistige Leistungsfähigkeit in Corona-Zeiten?“ ist die Frage, die sich auch Dr. Siegfried Lehrl in seinem Artikel in Geistig Fit (Nr. 4-2020; Magazin für Mentale Aktivierung, Hrsg. Gesellschaft für Gehirntraing, Ebersberg) stellt. Neben den Folgen einer Covid-19-Erkrankung ortet er auch geistige Leistungseinbußen bei Menschen ohne Infektion. Aber warum? Zum einen wegen der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasenbzw. FFP2-Maske. Das ausgeatmete Kohlendioxyd kann nicht wie gewohnt entweichen und wird beim nächsten Atemzug teilweise wieder eingeatmet. Das kommt einer Vergiftung gleich. Erkennbar ist dies, dass Personen mit einer Maske schon bei kürzeren Wegen oder beim Stiegensteigen hörbar kurzatmig werden. Hält man sich länger mit anderen Menschen in geschlossenen Räumen auf, in denen nicht regelmäßig gelüftet wird, steigt die Kohlendioxyddichte an und mindert die mentale Leistung aller Anwesenden. Altbekannt ist dieses Phänomen schon von den Schulen.

und die immer gleichbleibende Temperatur. Das bedeutet viel weniger Abwechslung für die Sinne und zumeist auch viel weniger Bewegung. Ähnliche Bedingungen wie bei Krankenhausaufenthalten: wenig Bewegung, wenig sensorische Abwechslung.

Bewegung fördert geistige Leistungsfähigkeit

Wenig Abwechslung - wenig Bewegung

Wissenschaftliche Messungen bei Krankenhauspatient*innen haben ergeben, dass der Intelligenzqoutient (IQ) sinkt. Ganz erheblich sogar, durchschnittlich um einen IQ-Punkt pro Tag. Das macht sich bei drei Wochen Aufenthalt schon bemerkbar, umso mehr bei dem schon lange andauernden Corona-Rückzug. Forciert man wieder die Bewegung, nimmt die geistige Leistungsfähigkeit wieder zu. Aber nicht nur bei Erwachsenen sind Folgen merkbar, auch bei Kindern – insbesondere durch die Schul-Schließungen. Schule vermittelt nicht nur Wissen, sondern hält allgemein geistig fit. Verschiedene Studien belegen, dass die geistige Leistungsfähigkeit während der Sommerferien stark absinkt. Ob dieser sogenannte „Sommerlernverlust“ durch Homeschooling kompensiert werden kann, ist derzeit noch fraglich.

Aufgrund der Ausgangsbeschränkungen werden die eigenen vier Wände seltener verlassen. Und damit werden auch nur die gleichen, längst bekannten Dinge wahrgenommen: die Farbe der Wände, die gleichen Gemälde, der vertraute Geruch

Lehrl bestätigt die vielfältigen negativen Auswirkungen auf die mentale Leistungsfähigkeit durch die Corona-Beschränkungen. Um dem etwas entgegenzuhalten, ist gerade in Pandemiezeiten Bewegung und geistiges Training anzuraten.

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Text: Beatrix Dangl-Watko, M.Ed., Bilder: kbw


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Drei kleine Übungen zur Erhaltung Ihrer geistigen Leistungsfähigkeit:

Anagramm FRÜHLINGSBOTEN Aus den Buchstaben des Wortes FRÜHLINGSBOTEN sollen möglichst viele neue Wörter gebildet werden. Dabei können Sie die Buchstabenfolge beliebig verändern sowie Buchstaben weglassen. Allerdings dürfen Sie keinen Buchstaben hinzufügen. Schaffen Sie mehr als 50 Wörter?

Bewegungs-/Koordinationsübung Zeichnen Sie mit dem Zeigefinger ein Viereck in die Luft. Während Sie diese Bewegung fortsetzen, versuchen Sie die gleiche Bewegung mit dem Zeigefinger der anderen Hand. Anfangs in die gleiche Richtung, dann gegengleich. Steigerung: Während Sie mit dem Zeichnen des Vierecks mit der einen Hand in der linken oberen Ecke beginnen, beginnen Sie mit dem der anderen Hand in der rechten oberen Ecke. Geht auch die umgekehrte Richtung? Nächste Steigerung: Während Sie mit der einen Hand ein Viereck in die Luft zeichnen, zeichnet die andere Hand einen Kreis. Diese Koordinationsübungen sind wahre Herausforderungen für unser Gehirn. Viel Spaß!

Brückenwörter – rund um Corona Das gesuchte Brückenwort zwischen die beiden vorgegebenen Wörter gesetzt, ergibt zwei neue zusammengesetzte Wörter. Beispiel: Coronavirus – Virusmutation Corona

Virus

Mutation

1)

Schutz

______

Pflicht

2) 3) 4) 5) 6) 7) 9) 10)

Reproduktions Schnell Anti Schaf Inkubations Impf Tröpfchen Dunkel

______ ______ ______ ______ ______ ______ ______(s)

Strahl Ergebnis Kult Immunität Erscheinung Bahn Krankheit ______(n)

Text Beatrix Dangl-Watko, Fotocredits:fotolia

Lösung: 1) Masken ,2) Zahlen, 3) Test, 4) Körper, 5) Herden, 6) Zeit, 7) Straßen, 8) Infektion 9) Ziffer

Bsp:


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Aktion Halbe/Halbe - kbw fördert Elternbildungsveranstaltungen Wir sind zuversichtlich, dass auch die Pandemie wieder vorbeigeht und freuen uns umso mehr auf gemeinsame Veranstaltungen: Wir vertrauen darauf, dass Sie spüren, wann der Zeitpunkt für eine sichere Veranstaltung gegeben ist – wir sind für die Familien da! Veranstaltungen aus dem neuen Elternhandbuch 2020 werden bei Durchführung 2021 mit einem halben kbw-Honorarrichtsatz gefördert – d. h. 40 € pro Elternbildungsveranstaltung Förderung! Kontakt Eva Maria Mayr, MAS, kbw elternbildung 02742 324 2357, 076 826615383

Veränderungen in den Pfarren

Wege zum Leben gemeinsam gehen 4. Zertifizierter Lehrgang für PilgerbegleiterInnen

Termin: September 2021 bis September 2022 In der Zeit der Einschränkungen spüren Menschen die Sehnsucht nach Unterwegssein, allein und in Gemeinschaft. Sie beschäftigen sich mit grundsätzlichen Fragen, was in ihrem Leben wirklich wichtig ist. Immer mehr Menschen unterbrechen den Alltag, ziehen die Wanderschuhe an, packen den Rucksack und machen sich auf den Weg, um zu pilgern. Viele Menschen jeden Alters suchen die Natur, Bewegung und Stille, um für ihren Alltag Kraft zu sammeln, um zu entschleunigen, um zu klaren Entscheidungen zu kommen und ihr Leben zu vertiefen.

Ausbildungslehrgang in Seitenstetten Das BildungsZentrum St. Benedikt Seitenstetten bietet im Herbst 2020 wieder einen Ausbildungslehrgang zur Pilgerbegleitung an. Das Besondere an diesem Lehrgang: Die insgesamt 5 Module finden in verschiedenen Klöstern der Diözese St. Pölten statt, Orte der spirituellen Einkehr und Gastfreundschaft. Dieser Lehrgang befähigt die TeilnehmerInnen einzelne Personen oder Gruppen auf Pilgerwanderungen spirituell zu begleiten, diese zu organisieren und die Faszination des Pilgerns zu vermitteln. Eingeladen sind alle, die Interesse am Pilgern mitbringen und sich auf eine umfassende Ausbildung in einer Gruppe einlassen wollen. Nähere Informationen: www.st-benedikt.at

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InterVIEWS

InterVIEWS – ein Projekt der Caritas St. Pölten in Pakistan und im Waldviertel

Wenn Selbstbild und Fremdwahrnehmung zu sehr auseinanderklaffen, kann es schwierig werden. Das Selbstbild orientiert sich schließlich gerne an dem, wie wir sein wollen. Wenn das mit dem Bild der Anderen so gar nicht überstimmt, ist es zur Enttäuschung nicht mehr weit. Positiv formuliert, heißt das: Ein gutes Auskommen zwischen Menschen oder sozialen Gruppen kann gelingen, wenn die jeweils andere Perspektive verstanden wird. So banal diese Erkenntnis sein mag, so schwierig ist mitunter die praktische Umsetzung. Der brasilianische Pädagoge und Philosoph Paolo Freire hat vor über fünfzig Jahren festgestellt, dass Lesen und Schreiben deutlich leichter vermittelt werden kann, wenn Lehrer erst einmal schauen, welche Begriffe in der Alltagssprache benutzt werden. Die damals üblichen (in Europa vorgefertigten) Schulbücher waren eher hinderlich. In Anlehnung an Paolo Freire arbeitet der Verein ipsum an der Schnittstelle von Fotografie und Entwicklungszusammenarbeit. Derzeit begleitet ipsum die Caritas Sankt Pölten bei einem Projekt in Pakistan und im Waldviertel, wo es um afghanische Flüchtlingsfamilien und deren neue Nachbarn geht. Der Titel „Inter VIEWS“ (aus lat. inter = zwischen und engl. view = sehen) beschreibt den Prozess, die jeweils andere Perspektive kennenzulernen. Vorurteile kursieren ja zuhauf. Menschen, die woanders Schutz suchen, bieten ja erfahrungsgemäß eine undankbare Projektionsfläche für alles Mögliche. Und umgekehrt stehen (oft unausgesprochene) Bilder einem guten Auskommen im Weg.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beider Seiten fotografieren deren Lebenswelt aus ihrer Sicht und haben somit die Gelegenheit, ihre zugeschriebenen Rollen zu verlassen. Der Unterschied zwischen Selbstbild und Fremdwahrnehmung wird sozusagen geprüft. Gemeinsam wird in geschütztem Rahmen über die Fotos diskutiert und eventuelle Vorurteile werden angesprochen. Am 25. März um 18 Uhr präsentieren die Caritas und ihre PartnerInnen erste Bilder und diskutieren über die Bedeutung von Bildsprache für die jeweils abgebildeten Personen, die FotografInnen sowie die BetrachterInnen. Wir laden Sie ein, sich ein eigenes Bild zu machen und mitzudiskutieren. 25. März 2021 um 18 Uhr via ZOOM-Konferenz Anmeldung unter: alexandra.scherzer@caritas-stpoelten.at


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bildung

Veranstaltungstipps unserer Bildungspartner

Das Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten, lädt ein: Gesprächsabend - Werkstatt der Lebensfreude

In mir/in jedem Menschen die Schönheit sehen Impulse aus der gewaltfreien Kommunikation Referentin: Irmgard Bayrhofer Termin: Do 25.03.2021 | 18:30 Uhr - 20:30 Uhr Kursbeitrag: € 10

Bandworkshop

Popfactory Referent*innen: Gerda Rippel, Manuel Brunner, Stefan Wachauer, Andreas Grabner, Michael Scheed, Andreas Winkler Termin: Mo 19.07.21 bis Fr 23.07.21 www.popfactory.at

6. Ökumenische Werktage für Kirchenmusik

Singt und spielt dem Herrn in eurem Herzen Seminar

Mit der Kraft des Atems gesund durch die Corona-Zeit Regeneration und Vorbeugung Referentin:Melanie Griedl-Herbe Termine: Sa 10.04.2021 | 09:00 Uhr - 16:30 Uhr Kursbeitrag: € 95

Biblisches Seminar

Gottesbild(er) im Neuen Testament Referentin: Dr.in Veronika Burz-Tropper Termine: Fr 30.04.21, 17:00 Uhr – Sa 01.05.21, 17:00 Uhr Kursbeitrag: € 45 / € 25 für alle bis 27 Jahre

Quizabend

PubQuiz interreligiös Referentin: Dr. Marijan Orsolic, Fachstelle Kirche im Dialog Termine: Fr 07.05.21, 18:30 – ca. 21:00 Uhr Die Teilnahme ist kostenlos. Um den Einsatz (10 € pro Person) wird gespielt.

Schreibtag

Aufbruch und Neues Kreatives Schreiben für AnfängerInnen und Fortgeschrittene Referentin: Dr.in Claudia Skopal Termin: Sa 08.05.2021 | 10:00 Uhr - 17:00 Uhr Kursbeitrag: € 95

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Referent*innen: Mag.a Sybille von Both, Mag. Johann Simon Kreuzpointner, Christoph Maaß, Albert Frey Termin: Mi 28.07.21 bis Sa 31.07.21

Information und Anmeldung Bildungshaus St. Hippolyt Eybnerstraße 5 3100 St. Pölten T 02742 352 104 hiphaus@kirche.at www.hiphaus.at


antenne

Das Bildungszentrum St. Benedikt, Seitenstetten, lädt ein: Entscheide dich und lebe! Die Kunst, eine kluge Wahl zu treffen Buchpräsentation und Gespräch mit Melanie Wolfers Termin: Freitag, 16.April 2021, 19.30 Uhr

Die Kraft des Vergebens

Sich von der Macht der Kränkung befreien und von Neuem vorwärts leben Termin: 17. April 2021, Samstag, 9 Uhr bis Sonntag, 18. April 2021, 13 Uhr Referentin:: Dr. theol., Mag. phil. Melanie Wolfers Melanie Wolfers gehört zur Ordensgemeinschaft der Salvatorianerinnen. Sie ist in der Bildungsarbeit tätig und Bestsellerautorin. www.melaniewolfers.at Anmeldung: erforderlich

Was tun, wenn der Kopf JA und der Bauch NEIN sagt? Wege aus dem ewigen Dilemma Vortrag mit Karin A. Pixner Termin: Donnerstag, 17. Juni 2021, 19.30 Uhr

Satt & glücklich Wege aus unbewussten Ess-Dynamiken Seminar mit Karin A. Pixner Termin: Freitag, 18. Juni 2021, 17 Uhr bis Sonntag, 20. Juni, 12.30 Uhr Referentin:: Karin A. Pixner Psychotherapeutin, Erziehungswissenschaftlerin, Philosophin und Heilpraktikerin, www.lern-und-wachstumsprozesse.de

Information und Anmeldung:

Humorvoll-leicht-beschwingt

Sich vom Clown inspirieren lassen Termin: 22. Mai 2021, Samstag, 10 Uhr bis Sonntag, 23. Mai 2021, 16 Uhr Ort: Bildungshaus Referentin: Mag.a Constanze Moritz, dipl. Erwachsenenbildnerin und Clownin, Spielpädagogin, Coach, www.clownenundstaunen.at

Offenlegung laut § 25 Mediengesetz: antenne - Österreichische Fachzeitschrift für Erwachsenenbildung. Eigentümer: Verein Katholisches Bildungswerk der Diözese St. Pölten, 3100 St. Pölten, Klostergasse 16 Inhaber: Alleininhaber, Geschäftsführer: Gerald Danner Blattlinie: Aktuelle Trends, beispielhafte Modelle aus und für die Praxis der Bildungsarbeit, sowie Informationen und Aktivitäten in der Katholischen Erwachsenenbildung und im Katholischen Bildungswerk Die r. k. Diözese St. Pölten ist zu 100 % Inhaber (Verleger) folgender periodischer Medienwerke: St. Pöltner Diözesanblatt, KIRCHE bunt – St. Pöltner Kirchenzeitung, Pressedienst der Diözese St. Pölten, bewusst sein, programm, antenne, Ypsilon, KAB DIGEST, <kj>eah!, kontakte, Durchblick, VOLLBUNT, kiref-Nachrichten, H2-Mix, Programmzeitschrift „St. Benedikt“, „kirche y leben“, In Bewegung, Ynfo.

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BildungsZentrum St. Benedikt Promenade 13 3353 Seitenstetten 07477 42885 bildungszentrum@st-benedikt.at www.st-benedikt.at


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Veranstaltungstipps

Online -Workshop

Anleitung zum Glücklichsein 8 Wochen – 8 Module

Fastenreihe - Online

Fasten für Leib und Seele Saftfasten im Alltag Den Corona-Kilos den Kampf ansagen und dem Körper eine Pause gönnen und was Gutes tun? Eine Möglichkeit dazu bietet das Saftfasten. Sie verzichten mehrere Tage auf feste Nahrung und nehmen ausschließlich Flüssigkeiten zu sich. Begleitet beim Fastenprozess werden Sie in Zoommeetings und telefonisch von der Referentin.

Termine: 15.03., 18.03., 23.03. und 26.03.2021 jeweils 18-20:30 Uhr Referentin: Marianne Schindlecker, MSc; Ernährungs- und Fastencoach Information und Anmeldung: charisma@kirche.at

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Glück ist erlernbar! 8 Wochen lang werden in Zoommeetings wissenschaftliche Erkenntnisse und Theorien aus der Glücksforschung vorgestellt, praktische Übungen angeleitet und ein Austausch angeregt. Am Ende jedes Meetings gibt es Anleitungen und Aufgaben für die kommende Woche, um das Erlernte zu üben und im Alltag zu integrieren.

Termine: Ab Mittwoch 17.03.2021 wöchentlich immer 19:30 – 21:30 Uhr

Referentin: Berit Manninger; zertifizierte Glückstrainerin und Biologin Bernhard Binder-Reisinger; Mentaltrainer und zertifizierter Glückstrainer

Information und Anmeldung: charisma@kirche.at


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Veranstaltungstipps

Alexandra Ritter Seit 1.1.2021 bin ich im kbw St. Pölten für den Bereich “Orientierung aus dem Glauben-Glauben leben” verantwortlich. Nach dem Studium, Kath. Religionspädagogik und Italienisch, an der Karl- Franzens Universität in Graz, unterrichtete ich am Aufbaulehrgang HAK in Schladming/ Stmk 6 Jahre beide Gegenstände, bevor es mich für 18 Jahre in die Wirtschaft zog. Über “Stille Tage” im Stift Göttweig kehrte ich wie ein Boomerang - angereichert mit viel Lebenserfahrung- zurück zu meiner ursprünglichen Berufung. Online-Seminar

Termin: Freitag 19.03.2021 15 Uhr

Meine starke Verbindung zur Natur veranlassten mich 2016 zur Pilgerbegleitungsausbildung in Linz. Der Zugang, im Gehen der Schöpfung und Gott zu begegnen, ist für mich ein ganzheitlich erlebbarer Aspekt des Glaubens und ich freue mich, dass der Pilgerbereich auch zu meinen Aufgaben im kbw zählt. “Gesegnet der Mensch, der auf Gott vertraut und dessen Hoffnung der Herr ist. Er ist wie ein Baum, der am Wasser gepflanzt ist und zum Bach seine Wurzeln ausstreckt.”(Jer 17, 7f). Als wesentlich sehe ich die Unterstützung der haupt- und ehrenamtlichen Bildungswerkleiter*innen, den Glauben mit den heutigen Brennpunktthemen zu verbinden, die Kraft aus der Heiligen Schrift ins Heute zu bringen.

Referentin:

Ich freue mich auf viele fruchtbringende Gespräche!

Mit Imagination zu Leichtigkeit und mehr Vertrauen …weil uns trägt, woraus wir leben Vertrauen, Gelassenheit und Leichtigkeit im Alltag- woher nehmen? Die Quelle liegt im Wesentlichen in uns. Imaginationen weisen uns wie eine innere Landkarte den Weg dorthin. Die Referentin stellt das logotherapeutische Menschenbild von Viktor Frankl vor und begleitet Sie bei einer Imagination.

Karin Grössenbrunner; Dipl. Lebensberaterin, Dipl. Imaginationsbegleiterin

Information und Anmeldung: charisma@kirche.at


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Veranstaltungstipps im Überblick

Termine im April, Mai, Juni 2021

Online-Termine März 2021

15. 03. Fasten für Leib und erster Saftfasten im Alltag Termin charisma jeweils 18 - 20.30 Uhr

07. 04.

Seele

Anders-Welt-Gespräche Thema FREUNDLICHKEIT ab 18 Uhr

Anmeldung unter https://anmeldung.dsp.at

17. 03. Anleitung zum Glücklichsein erster Termin 8 Wochen - 8 Module charisma jeweils 19.30 - 21.30 Uhr

12. 05.

Entspannung in nachberuflichen Zeit

der

hipCAFÈ 9 - 11 Uhr im Bildungshaus St. Hippolyt

19. 03.

Mit Imagination zu Leichtigkeit und mehr Vertrauen --- weil uns trägt, woraus wir leben charisma 15 Uhr

19. 03.

Geschichten von Wandel und Wunder kbw-Online-Tagung 18 - 20 Uhr

ÖSTERREICHISCHE POST AG SP 02Z033501 S Katholisches Bildungswerg der Diözese St. Pölten Klostergasse 16, 3100 St. Pölten

Hoffnung,

10. 06.

Hoffnungen für die Menschen in Europa 18.30 Uhr im Stift Melk

Profile for kbw St Pölten

antenne - Ausgabe 1/2021  

antenne 1/2021 - Schwerpunkt der Ausgabe: Hoffnung - Wandel - Wunder

antenne - Ausgabe 1/2021  

antenne 1/2021 - Schwerpunkt der Ausgabe: Hoffnung - Wandel - Wunder

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