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antenne Ausgabe 04/2020

SCHWERPUNKT

Die Liebe stärken

Aus dem Inhalt: Von der Gabe der Liebe.....................................03 Dankbarkeit macht glücklich .............................05 Ich steh‘ lachend im Regen ...............................06 Zu den Alemannen - kbw-Bildungsreise ............09 SeniorInnen-Frühstück mit Inhalt ......................14

bildung


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antenne

editorial

Inhalt

Gerald Danner Geschäftsführer

Aufeinander schauen Denke nicht verächtlich von der Liebe, sie erfährt soviel Entzauberung, sie erträgt soviel Dürre und wächst doch voller Ausdauer, immer neu, wie Gras.

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Von der Gabe der Liebe

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Dankbarkeit macht glücklich

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Ich steh’ lachend im Regen

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STOP MOM SHAMING

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Glück ist, was du daraus machst

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Wir wünschen Ihnen eine schöne Sommerzeit!

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Zu den Alemannen - Vorarlberg und seine Nachbarn

10 Regionaltreffen im Lilienhof 10 Von Maus zu Maus

Bei der Organisation von Bildungsveranstaltungen geht es uns nicht nur um die Inhalte. Ein wesentlicher Teil unserer Arbeit ist es, für das Wohlergehen der Teilnehmenden zu sorgen. Bildung ist ja nicht nur Vermittlung von Wissen, sondern auch Gestaltung von Begegnungen. Diese Ausrichtung auf den ganzen Menschen ist bei uns tief verwurzelt und selbstverständliche Praxis. Darum haben wir uns durch die verschiedenen Covid-Auflagen der letzten Monate nicht aus der Ruhe bringen lassen und viele pfarrliche Bildungswerke konnten gut mit den Auflagen umgehen und bereichernde Veranstaltungen und Begegnungen für die Menschen organisieren. Derzeit sind aber gar keine Veranstaltungen möglich, und es fällt uns allen schwer zu akzeptieren, dass das Wohlergehen der Menschen von der Nicht-Begegnung, der Distanzierung, und dem Abstand halten abhängig ist. Denn wir sind Arbeiter einer Zukunft, die uns nicht allein gehört. Gott hat uns zu Weihnachten die Liebe geschenkt, sie blüht durch Begegnungen, Nähe, Zärtlichkeit und Berührung – alles, was jetzt und für längere Zeit gar nicht oder nur sehr eingeschränkt möglich ist. Wir hoffen, dass Begegnungen bald wieder möglich sind. Denn Leben kann man auf die Dauer nicht retten, indem man das Leben absagt, und Leben kann man auch nicht digitalisieren. Passen wir auf, dass wir die Liebe nicht verlieren. Gerald Danner

geklickt

11 Präsentationstag 2020 12 Hofübergabe im kbw Ollern 12 Veränderungen in den Pfarren 13 25 Jahre kbw-Bildungswerkleiter Steinakirchen am Forst Mag. Johannes Hochholzer geehrt

14 hipCAFÉ für SeniorenInnen – Frühstück mit Inhalt

15 Ganz Ohr-VorlesepatInnen ausgebildet 15 Verschoben: Ausbildungslehrgang zum / zur LIMA-Trainerin

19 Schritt für Schritt handyfit 19 Ulrich Schilling 20 Herzlich willkommen auf der neuen kbwWebsite!

Denn mit all dem Trug, mit all der Plackerei und den zerronnen Träumen, die Welt ist immer noch schön. Quelle: Irische Segenswünsche IMPRESSUM Medieninhaber, Herausgeber, Redaktionsanschrift: Verein Katholisches Bildungswerk der Diözese St. Pölten A-3100 St. Pölten, Klostergasse 16, Tel.: 02742 / 324 2352 E-Mail: bildung@kirche.at, www.kbw-bildung.at Redaktion: Doris Bracher, Dr. Erwin Lasslesberger Herstellung: Druckerei Gradwohl, 3390 Melk Grafisches Konzept: designhorn Gestaltung: Doris Bracher Titelfoto: Shutterstock

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Von der Gabe der Liebe Die neue Enzyklika von Papst Franziskus mit der Bezeichnung „Fratelli Tutti“ sorgt für einigen Wirbel. Zu politisch, zu radikal finden einige Kritiker in Kirche und Gesellschaft die Ausführungen des Papstes. Erwin Lasslesberger sprach darüber mit Prof.in Regina Polak. antenne: Frau Professor Polak, welche Geschichte erzählt uns der Papst in diesem Dokument?

Regina Polak: Der Papst erzählt uns, dass uns die Liebe Gottes erfüllt und befähigt, die Welt ein Stück besser und gerechter zu machen und die Menschen, die marginalisiert sind, die arm sind, aus ihrem Elend zu holen. Es ist eine Geschichte der Fülle, des Geschenks, der Gabe der Liebe und der Möglichkeiten und Pflichten, die sich daraus ergeben. Aus diesen Pflichten ergeben sich dann auch die politischen Konsequenzen, und von denen spricht der Papst sehr deutlich. Deshalb ist diese Enzyklika hochpolitisch, aber es ist kein säkulares Politikverständnis, sondern eines, das von zwei Wurzeln ausgeht: Die eine ist der Glaube an die Liebe Gottes, der zur Nächstenliebe befreit, und die andere Der barmherzige Samariter - Vincent Van Gogh ist die Sensibilität für die Katastrophen und Leiden dieser Welt. Daraus entsteht ein zutiefst politischer Text. Interessant ist, dass der Papst darauf hinweist, dass auch Jesus antenne: Viele inner- und außerhalb der Kirche halten dem den Nächsten nicht definiert, nicht sagt, der oder die ist es, dem Papst vor, sich zu sehr in die Politik einzumischen. Sehen Sie oder der du helfen sollst. Jesus legt die Verantwortung, wem ich das auch so? helfe, in die Hand des Einzelnen: Nicht „Wer ist der Nächste?“, sondern „Wer hat sich als der Nächste dessen erwiesen, der von Regina Polak: Nein, ich glaube das nicht. Er steigt vielleicht den Räubern überfallen wurde?“ ist die Frage. Jesus fordert dazu vielen in Europa zu sehr auf die Zehen, weil sein Fokus klar auf auf, selbst zum Nächsten zu werden. die Armen im globalen Süden gerichtet ist. Als Lateinamerikaner Darüber hinaus ist die Nächstenliebe nicht nur eine ethische sieht er die Folgen, die eine bestimmte Form der Ökonomie hat, Entscheidung, sondern wird durch die Liebe Gottes gespeist. Die die Zerstörung menschlicher Kulturen und Gemeinschaften. AuLiebe Gottes ermöglicht es, dass mir der Fernste zum Nächsten ßerdem steht seine Haltung in einer langen biblischen Tradition. werden kann. Darin kommt der Zusammenhang von GotteslieEs ist eine klare Option für die Armen, für die Leidenden, die pobe und Nächstenliebe zum Ausdruck, wie das auch schon Karl litisch wirksam werden muss, weil sie sich gegen eine bestimmte Rahner beschrieben hat. Form der Wirtschaft wendet, die Profit Vorrang gibt vor der Würde und dem Recht des einzelnen Menschen. antenne: Die wichtigste biblische Grundlage der Enzyklika ist das Gleichnis vom barmherzigen Samariter. Wer ist denn aus der Sicht von Franziskus der Nächste?

Regina Polak: Im Verständnis des Papstes ist es auch der „ferne“ Nächste, denn er geht von der Einheit der ganzen Menschheit aus. Auch dies ist nicht neu, sondern fußt auf einer langen biblischen und theologischen Tradition. Text / Interview: Erwin Lasslesberger

antenne: In unserer globalisierten Welt strömen ununterbrochen Informationen auf uns ein, die meisten sind Berichte von Missständen und Katastrophen, von Menschen, denen Unrecht geschieht, die von Armut oder Krieg bedroht sind. Da entsteht rasch ein Gefühl der Überforderung der Nächstenliebe.

Regina Polak: Eine Schwäche des Textes ist meiner Meinung nach, dass positive Entwicklungen, die es in vielen Bereichen


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Prof. Dr. in Regina Polak Regina Polak ist Professorin und Vorständin des Instutitutes für Praktische Theologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien. Auf dem Blog „theocare.network“ (www.theocare.wordpress.com) veröffentlichte sie unter anderem einen ausführlichen Beitrag zur neuen Sozialenzyklika unter dem Titel „Eine politische Theologie der Liebe“.

und in vielen Ländern ja auch gibt, nicht erwähnt werden. Es gibt gerade im globalen Süden so viele Bewegungen, die zum Empowerment der Menschen beitragen und ihr Selbstbewusstsein stärken. Die Welternährungssituation ist besser geworden, und in vielen Ländern des Südens hat sich erstmals ein breiterer Mittelstand entwickelt. Der Überforderung stellt der Text aber auch die Verankerung der Nächstenliebe in der Liebe Gottes entgegen. Aus theologischer Sicht ist es einfach nicht möglich, aus eigener Kraft so viel zu lieben, das geht nur aus der Quelle der Gottesliebe. antenne: Haben die „reichen“ Europäer mehr Probleme mit der Nächstenliebe?

Regina Polak: Es verlangt niemand, dass jetzt alle allen helfen müssen. Aber wir in den wohlhabenden Ländern müssen uns schon überlegen: Wo sind wir in Strukturen hineinverwickelt, die anderswo auf der Welt Armut und Naturzerstörung befördern? Wir müssen uns fragen, was wir tun können, zum Beispiel in unserem Konsumverhalten. Es ist aber auch klar, dass die Zusammenhänge oft sehr komplex und schwer durchschaubar sind. Als Einzelner kann ich das nicht ändern. Deswegen wird der Papst auch so politisch, und deswegen müssen wir auch als Wählerinnen und Wähler für eine gerechte Politik eintreten. antenne: Was ist der Auftrag an uns Christen in der Zeit der Pandemie? Gilt es in erster Linie, die Regeln einzuhalten, Maske zu tragen und Abstand zu halten oder geht es um mehr?

Regina Polak: Es geht darum, besonders auf die zu schauen, die unter dieser Pandemie besonders leiden, sei es physisch, psychisch oder materiell. Es geht auch um den Zusammenhalt der Generationen, auf den wir trotz Abstand besonders achten sollten. Aber es geht auch um die Hoffnung: Die Hoffnung auf eine bessere Zukunft, die war schon vor der Pandemie ein Minderheitenprogramm. Dennoch, wir brauchen Hoffnung, nicht zuletzt für unsere

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jungen Leute, auch wenn klar ist, dass die Zeiten schwieriger werden. antenne: Gibt es eine biblische Hoffnungsgeschichte, die in unsere Pandemiezeiten passt?

Regina Polak: Mein Lieblingstext, aus dem ich lebe und der mir immer wieder Kraft gibt, ist aus dem Römerbrief: Im Kapitel 8 heißt es da zunächst: „ Ich bin nämlich überzeugt, dass die Leiden der gegenwärtigen Zeit nichts bedeuten im Vergleich zu der Herrlichkeit, die an uns offenbar werden soll.“ Und ein paar Verse später geht es weiter mit dem Satz: „Denn wir wissen, dass die gesamte Schöpfung bis zum heutigen Tag seufzt und in Geburtswehen liegt.“ Ich finde die Rede von den Geburtswehen so interessant. Die Probleme, die wir erleben, sind Geburtsschmerzen – und die können ja sehr heftig sein. Geburtswehen stehen am Anfang von neuem Leben. Jedes Kind ist ein Neuanfang und jedes Kind ist eine neue Hoffnung. Die Bibel erzählt uns keine Abschiedsgeschichte, keine Geschichte vom Ende der Menschheit, sondern von einem neuen Anfang, von etwas Besserem. Aus diesem Glauben heraus kann ich die Kraft beziehen, bei dem Neuen, das entstehen wird, mitzuwirken, Geburtshelfer, Zukunftshebamme zu sein bei der Verwandlung der Schöpfung. antenne: Ist dieses Bild von den Geburtswehen nicht auch in Hinblick auf Weihnachten zu sehen?

Regina Polak: Ja, das liegt nahe. Die Erneuerung der Schöpfung findet auch in der Geburt von Jesus statt. Gott schickt uns Jesus, der als Erlöser kommt und so die Welt rettet.

Fotocredits: zVg


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Dankbarkeit macht glücklich Mag. Leo Punz ist seit vielen Jahren Bildungswerkleiter in der Pfarre Oberndorf an der Melk. Mit seinem Team erstellt er regelmäßig ein Programm für das ganze Jahr und organisiert im Schnitt eine Bildungsveranstaltung im Monat. Erwin Lasslesberger hat mit ihm gesprochen. antenne: Wie geht ihr derzeit in Oberndorf mit der Situation um?

Leo Punz: Wir haben geplant, organisiert und nun natürlich abgesagt. Im Oktober haben wir noch eine Veranstaltung machen können, im November war ein Abend mit Josef Hiebaum zum Thema Krisenbewältigung geplant, den mussten wir nun natürlich absagen, genauso wie einen Vortrag vom Kräuterpfarrer Benedikt Felsinger. Wir haben weitergemacht, solange es die Rahmenbedingungen zugelassen haben, aber mit dem Lockdown ist das vorbei. antenne: Wie wird es weitergehen?

Leo Punz: Für Dezember hatten wir das Handy-Angebot für Senioren geplant, aber ich rechne nicht damit, dass das möglich ist. Dieses Jahr ist gelaufen, aber ich hoffe, dass wir im Jänner unser Programm wieder aufnehmen können. Im Jänner und im Februar möchten wir die „Jesus-Reihe“ anbieten.

antenne: Wie geht es dir persönlich? Was sind deine Kraftquellen?

Leo Punz: Ich war gerade mit meiner Frau spazieren und habe die Schönheit des Herbsttages genossen. Die Natur ist eine wichtige Quelle für mich, und ich nehme dankbar wahr, wie schön sie ist. Aber manchmal geht es mir auch nicht gut, vor allem wenn ich bemerke, wie anstrengend und aufwändig vieles geworden ist. Als Lehrer erlebe ich, wie unglaublich mühsam ein so halbwegs guter Online-Unterricht für alle Beteiligten ist, und um wie viel weniger effektiv. Dazu kommen die aktuellen Meldungen: der Terror in Wien, der Wahlkrimi in den USA, das Elend in den Kriegsgebieten und das Leid der Flüchtlinge – manchmal ist das alles schon sehr bedrückend. Aber ich glaube, es ist wichtig, aus der Spirale „Alles ist furchtbar“ bewusst auszusteigen. Es ist eine wichtige Entscheidung, auf das Positive zu schauen und das Positive zu tun. Die Nacht der tausend Lichter in unserer Kirche war so ein positives Erlebnis. Mein Glaube ist mir wirklich auch Kraftquelle, gibt mir Kraft und Zuversicht. Denn wie heißt es so schön: „Wir können nicht tiefer fallen als in die Hände Gottes.“ Und es gibt ja wirklich so viel Schönes für uns zu erleben! So sind wir seit 13 Monaten Großeltern, und es erfüllt uns mit tiefer Freude und Dankbarkeit, die unbändige Kraft des Lebens in diesem kleinen Buben zu erleben! Dankbarkeit macht glücklich, und Glück gibt auch Kraft.

Die Sozialenzyklika „Fratelli Tutti“ Die neue Enzyklika von Papst Franziskus trägt den Untertitel: „Über die Geschwisterlichkeit und soziale Freundschaft.“ Der Titel geht auf ein Zitat von Franz von Assisi zurück. Das Schreiben wurde am 3. Oktober 2020 anlässlich des Besuchs von Papst Franziskus am Grab seines Namenspatrons in Assisi unterzeichnet. „Fratelli Tutti“ wird von Papst Franziskus selbst als „Sozialenzyklika“ bezeichnet. Der Papst macht darin eine sehr kritische Bestandsaufnahme der gegenwärtigen Politik und Wirtschaft. „Teile der Menschheit scheinen geopfert werden zu können zugunsten einer bevorzugten Bevölkerungsgruppe, die für würdig gehalten wird, ein Leben ohne Einschränkungen zu führen“, schreibt er unter anderem. Demgegenüber stellt er das Prinzip der Geschwisterlichkeit, die alle politischen und räumlichen Grenzen überwindet. Er geht vom Gleichnis des „barmherzigen Samariters“ aus und betont, dass in einer kranken Gesellschaft, die dem Schmerz den Rücken kehrt und sich um die Schwachen und Verletzlichen nicht kümmert, wir alle dazu aufgerufen sind, uns um unsere Nächsten zu kümmern und dabei Vorurteile und Privatinteressen beiseite zu lassen. Getragen und ermöglicht wird diese universale Nächstenliebe von der Gabe der Liebe Gottes.

Text Erwin Lasslesberger, Fotocredits:zVg


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Ich steh’ lachend im Regen Könnte altes spirituelles Wissen für unsere komplizierten Lebensverhältnisse moderner sein, als wir ahnen?

Resilienz – ein Schutzschirm für die Seele Um lachend im Regen stehen zu können kommt auch das mittlerweile viel strapazierte Wort Resilienz ins Spiel. Resilienz steht für das Immunsystem der Seele oder den „Schutzschirm der Seele“. „Resilienz ist der Weg, den eine Familie geht, wenn sie Stress bewältigt und daran wächst“, sagen die Psychologen Hawley und de Haan. Oder mit anderen Worten nach dem berühmten Satz von F. Nietzsche: „Was uns nicht umbringt, macht uns stärker.“

Sind sie schon einmal lachend im Regen gestanden? Mit Schirm oder ohne Schirm? Erst kürzlich konnte ich meine 3-jährige Großnichte Carolina bei starkem Regen auf dem Weg zum Auto beobachten. Sie ließ keine Regenpfütze aus und stampfte mit unbändiger Lebenslust ins kalte Nass. Lauthals lachend, während wir Erwachsenen uns unsere Jacken über den Kopf zogen und uns zu schützen versuchten. „Ich steh‘ lachend im Regen“ war der Titel eines meiner ersten Seminare als Elternbildnerin, mit dem Hintergrund, Kinderseelen einen Schutzschirm mitzugeben, damit sie auch Widrigkeiten im Leben gut überstehen.

Familie neu denken – füreinander sorgen Es gab und gibt dieses Jahr genügend Situationen, wo wir alle einen Regenschirm oder einen Regenmantel für die Seele brauchen, damit die nässende Kälte nicht in unser Innerstes vordringt. Unser Schwerpunktthema 2020 lautet „Familie neu denken“ – vieles ist anders gekommen als geplant. Wir können und wir müssen weiterhin „Familie neu denken“. Der Wert von Familienleben, Zusammenhalt und Fürsorge wurde unmittelbar spürbar, mehr als wir das je in Vorträgen und Seminaren zum Ausdruck bringen hätten können. Erziehung und Familienleben lässt sich nicht „herunterfahren“ und daher haben wir diözesanübergreifend unter der MARKE Elternbildung versucht, kurzfristig aktuelle Angebote online zur Verfügung zu stellen. Eltern in herausfordernden Zeiten nicht allein zu lassen, war und ist uns ein besonderes Anliegen. Mit unserem neuen Elternbildungshandbuch mit über 60 neuen Angeboten möchten wir den Eltern/Großeltern einen Schutzschirm für die unterschiedlichsten Lebenslagen anbieten. Wie schön wird es sein, wenn sich nach einer „langen Regenperiode“ endlich wieder die Sonne zeigt, und wir uns persönlich wieder treffen können und austauschen, und sich dann vielleicht sogar ein Regenbogen zeigt.

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Resilienz wird natürlich nur in der Bewältigung von Krisen sichtbar. So wie man Schwimmen nicht nur theoretisch lernen kann, sondern ins Wasser springen muss, können wir auch Vertrauen, Durchhaltevermögen und Mut nur in der Krise lernen, indem wir uns immer wieder für das Vertrauen entscheiden und danach handeln. Religiöse Überzeugungen und eine gute Spiritualität zählen zu den schützenden Faktoren in der Familie. Viktor Frankl, der Psychiater und Überlebende des Konzentrationslagers sagte, dass letztlich die religiöse Einstellung gegenüber diesen schicksalhaften Grenzsituationen den Menschen die Situation bewältigen lassen.

Könnte es sein, dass das alte spirituelle Wissen für unsere komplizierten Lebensverhältnisse moderner ist, als wir ahnen? Advent und Weihnachten stehen vor der Tür. Es könnte heuer vielleicht wirklich der viel gepriesene stille Advent werden, wenn wir uns darauf einlassen, langsam zur Ruhe kommen und miteinander Oasen gestalten, die dazu beitragen, dass es in den Familien wirklich Weihnachten werden kann. Unsere christliche Religion verfügt über einen reichen therapeutischen Schatz. Spiritualität ist etwas Natürliches, es ist die Einführung in das Geheimnis der menschlichen Existenz. Spirituell beheimatet zu sein ist eine wichtige Basis, um mit Verletzungen, Traumata und Konflikten umgehen zu können und sie heilen zu lassen. Elemente einer Alltagsspiritualität und Rituale können uns Struktur und Sicherheit geben. Rituale aktivieren Kräfte, mildern Angst, stiften Sinn und haben eine heilende Wirkung, vorausgesetzt, dass sie noch stimmig sind.

Kleine Gesten – große Wirkung Denken Sie nicht zu kompliziert, sondern beginnen Sie mit einfachen Dingen, wie z.B. mit folgendem Abendritual, oder lernen Sie mit den Kindern einen Lieblingspsalm auswendig. Lassen Sie ihn ins Herz fallen „learning by heart“, wie man im Englischen sagt. Das sind Anker in schwierigen Zeiten.

Text: Eva Maria Mayr, Credits: privat


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Stern über Bethlehem zeig uns den Weg! Führ uns zur Krippe hin, zeig, wo sie steht! Leuchte du uns voran bis wir dort sind. Stern über Bethlehem führ uns zum Kind!

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Alfred Hans Zollner

Aufblühen durch Dankbarkeit – ein Abendritual: „Denke jeden Abend an drei schöne Dinge, die dir an diesem Tag begegnet sind. Das können relativ unscheinbare Dinge sein: der zauberhafte Blick eines Kindes, eine liebevolle Geste, die Lieblingsschokolade, die dein/e Partner/in mitgebracht hat, … Und dann denke darüber nach, welches Bedürfnis wurde in mir dadurch gestillt?“ Sie werden bald die positive Wirkung dieser Übung an ihrer Stimmung bemerken. „Nicht das Glück macht dankbar, sondern Dankbarkeit macht glücklich.“ (David Steindl-Rast). Gerade jetzt im Alltag das „noch Mögliche“ zu suchen, gehört zur Lebenskunst: „Es sind oftmals die kleinen Dinge, die das Leben groß machen.“ So wie Carolina, die sich die Lebensfreude auch nicht durch das Regenwetter vertreiben lässt, sondern diesem auch noch etwas abgewinnt. Lassen Sie sich anstecken vom Zauber dieser besonderen Zeit und auch von den Kindern: ƒƒ eine Geschichte gemeinsam lesen ƒƒ ein Abendgebet/Morgengebet sprechen ƒƒ Strohsterne oder Weihnachtsschmuck basteln ƒƒ mit Familienangehörigen skypen oder telefonieren ƒƒ ein gemeinsamer Spaziergang, um Barbarazweige oder Naturmaterialien für die Krippe zu sammeln

ƒƒ ein Spieleabend, ƒƒ ….. bestimmt haben Sie noch viele, viele andere gute Ideen.

Ich bitte Sie von Herzen, nützen wir die Zeit als Eltern/Großeltern/ Onkel, Tanten, PatInnen,… uns gemeinsam mit unseren Kindern immer aufs Neue den großen Fragen des Lebens zu stellen und altersgemäße Antworten zu suchen. Lassen Sie sich von Traditionen und Lebensweisheiten anregen, um selbst und mit den Kindern im Glauben und im Vertrauen zu wachsen. Erzählen wir uns gegenseitig von der Hoffnung auch da, wo wir uns angesichts der Lebensumstände als machtlos erfahren. Wenn ich an die persönlichen Erfahrungen und Zeugnisse meiner Großeltern denke, so war es die christliche Zuversicht, die diese Menschen in schrecklichen Kriegszeiten die Ohnmacht und die Verzweiflung überstehen ließ, ja letztlich zu einem Leben verhalf, das man durchaus, trotz erlebter Not, als erfüllt betrachten konnte. Es war ihr tiefer, gelebter Glaube, dass letztlich alles gut werden würde. Wenn ich als erwachsene Frau an diese Vorbilder zurückdenke, erfüllt mich tiefe Dankbarkeit. Es war kein großes Reden und Philosophieren über den Glauben, sondern es war tagtäglich gelebtes Vorbild, es gehörte zur Realität. Manchmal wünschte ich mir, wir könnten diesen Glauben und die Zuversicht mit jener Selbstverständlichkeit an unsere Kinder weitergeben – damit sie auch lachend im Regen stehen können.

Aktion halbe/halbe - kbw fördert Elternbildungsveranstaltungen Wir sind zuversichtlich, dass auch die Pandemie wieder vorbeigeht und freuen uns umso mehr auf gemeinsame Veranstaltungen: Wir vertrauen darauf, dass Sie spüren, wann der Zeitpunkt für eine sichere Veranstaltung gegeben ist – wir sind für die Familien da! Veranstaltungen aus dem neuen Elternhandbuch 2020 werden bei Durchführung bis 30.6.2021 mit einem halben kbw-Honorarrichtsatz gefördert – d. h. 40 € Förderung pro Elternbildungsveranstaltung! Kontakt Eva Maria Mayr, MAS, kbw elternbildung 02742 324 2357, 076 826615383

Text: Eva Maria Mayr, Bild: Shutterstock


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Buchtipp

STOP MOM SHAMING Stop Mom Shaming Miteinander statt gegeneinander Katharina Pommer

Goldegg-Verlag Die Autorin Katharina Pommer ist Bindungs- und Familientherapeutin, Unternehmerin und fünffache Mutter. Sie berichtet in ihrem Buch „Stop Mom Shaming. Miteinander statt gegeneinander. Wie Mütter sich gegen Besserwisserei, ungebetene Ratschläge und ungerechtfertigte Kritik zur Wehr setzen – für mehr Gelassenheit und Selbstbewusstsein“ über das Phänomen des „Mütter-Mobbings“. Sobald aus Frauen Mütter werden, werden diese vielfach für ihre Entscheidungen nicht nur kritisiert, sondern teilweise sogar beschämt oder gemobbt. Besonders die sozialen Medien haben dieses Phänomen verstärkt. Bei allen Entscheidungen die die Erziehung betreffen scheint es so, als habe quasi jede/r eine Meinung dazu. Ist Impfen gut Buchtipp

Glück ist, was du daraus machst Glück ist, was du daraus machst Weisheitsgeschichten Verlag Coppenrath ISBN 978-3-649-63489-8 Glück ist, was du daraus machst Dieser kleine Band versammelt mehr als 80 Weisheitsgeschichten aus aller Welt. Es ist eine abwechslungsreiche Sammlung von Gedichten, kurzen Prosatexten, Fabeln, rabbinischen Erzählungen, Gleichnissen und Weisheiten, manche witzig, andere besinnlich, manche, die zum Nachdenken anregen, und manche, die den Leser oder die Leserin zum Schmunzeln bringen. Bekannte Geschichten, die man gerne wieder liest, sind ebenso enthalten wie kleine Neuentdeckungen. Das kleine Buch ist sorgfältig und schön gemacht und wunderbar illustriert. Es eignet sich als Geschenk ebenso wie als griffbereite Lektüre für kleine Auszeiten im Alltag. Erwin Lasslesberger

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oder schlecht, soll man stillen oder nicht und wenn ja, wie lange? Ab wann soll/darf man als Mama wieder arbeiten gehen? Das dauernde be- und verurteilt Werden setzt Mütter häufig enorm unter Druck. Katharina Pommer appelliert in ihrem Buch an die Solidarität und das Miteinander unter Müttern. Sie zeigt vielfältige Wege auf, mit dem Mobbing umzugehen und Möglichkeiten wie frau (wieder) selbstbewusst und stark in ihrer Mutterrolle auftreten kann. Verena Rathner-Böck


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Wir wünschen Ihnen eine schöne Zu den Alemannen - Vorarlberg Sommerzeit!

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und seine Nachbarn

kbw-Bildungsreise

Bodensee Alter Rhein; Credits: Richard List

kbw-Bildungsreise Sonntag, 11. Juli 2021 bis Freitag, 16. Juli 2021 Auch wenn Reisen aktuell nicht möglich ist - wir freuen uns schon jetzt auf den Sommer 2021. Wir planen eine kbw-Bildungsreise, die uns nach Vorarlberg führen soll. Dort besuchen wir zahlreiche Stationen und machen auch Abstecher in die Schweiz und nach Liechtenstein. Neben dem kulturellen Angebot soll die Reise auch die Möglichkeit bieten sich mit anderen kbw-Mitgliedern über die ehrenamtliche Bildungsarbeit auszutauschen und sich gegenseitig zu bestärken. Reiseleitung: Mag. Richard List (Bild li, Credits: Lahmer) Auszug aus dem Programm (Änderungen vorbehalten): ƒƒ Kapuzinerkirche mit Reliquie des Hl.Fidelis in

Feldkirch ƒƒ Besichtigung der Basilika in Rankweil ƒƒBesuch des jüdischen Museums in Hohenems ƒƒBregenz: Stadtbesichtigung mit Oberstadt, Seebühne, Kloster Mehrerau ƒƒFahrt mit dem Rheinbähnle am Bodensee ƒƒLiechtenstein - Vaduz, Museumsbesuch, Balzers, Besichtigung Burg Gutenberg, Triesenberg Walsermuseum ƒƒBatschuns, St. Gallen und Appenzell ƒƒPropstei St. Gerold

Preis: 615 Euro Einzelzimmer 715 Euro Doppelzimmer Anzahlung: 60 Euro bei Anmeldung

Inkludierte Leistungen: ƒƒBahn & Bus ƒƒNächtigung und Frühstück im 4* Hotel Hoher

Freschen

ƒƒSonntag Abendessen im 4* Hotel Hoher Freschen ƒƒBesichtigungen, Führungen

Anmeldung und Information Katholisches Bildungswerk der Diözese St. Pölten Klostergasse 16, 3100 St.Pölten 02742 324 23 52, charisma@kirche.at Anmeldung bis 07.Jänner 2021


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Regionaltreffen im Lilienhof Anker in schwierigen Zeiten / Spiritualität der Frauenorden

Einen beeindruckenden Einblick in den Geist und die Geschichte der Englischen Fräulein erhielten die TeilnehmerInnen des Regionaltreffens im Maria-WardHaus im Lilienhof in St. Pölten. Groß war auch die Freude über das Treffen selbst und die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen. Coronabedingt war es das einzige Regionaltreffen, das durchgeführt werden konnte. Doch die Idee, die Gemeinschaft

und Spiritualität von Frauenorden in den Blickpunkt zu rücken, ging voll auf. Schwester Ingeborg gab einen Einblick in die Entstehungsgeschichte des Ordens und erzählte von den Widerständen und Schwierigkeiten, auf die Mary Ward gestoßen ist, als sie einen Frauenorden nach Vorbild des Jesuitenordens gründen wollte. Schließlich dauerte es fast 300 Jahre, bis der Papst die Ordensregel genehmigte.

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„Es war schön, dass zumindest dieses eine Treffen zustande gekommen ist“ „Es war schön, dass zumindest dieses eine Treffen zustande gekommen ist“, resümierte Geschäftsführer Gerald Danner und versprach, dass die abgesagten Treffen im Herbst des nächsten Jahres nachgeholt werden.

In der anschließenden Gesprächsrunde

Von Maus zu Maus geklickt „Wirst du dich auch impfen lassen?“, fragt die Kabelmaus die Funkmaus, als sie am Bildschirm aneinander vorbeigleiten. „Impfen? Gegen Zecken?“, fragt die Funkmaus zurück. „Unsinn, gegen Corona natürlich“, erwidert die Kabelmaus. „Das wird wohl für uns Computerwesen nicht notwendig sein. Für uns sind andere Viren gefährlich, nicht Corona“, entgegnet die Funkmaus. „Aber für die Menschen ist es wichtig,

war Platz für den persönlichen Austausch. Einmal mehr zeigte sich, dass der „strukturierte Dialog“ dafür wie geschaffen ist. Das Gespräch im Kreis und mit Verwendung eines „Redewerkzeuges“ ermöglichte es auch dieser Runde, sich zu öffnen und von Herzen zu sprechen. Die Schwierigkeiten, die Corona für die Bildungswerke, aber auch für die Pfarren und für das Familienleben mit sich bringt, konnten ausgesprochen werden. Darüber hinaus richtete sich der Blick auch auf das Positive, auf die Möglichkeiten, andere Wege des Kontaktes und der Nähe zu gehen. So wurde die Runde auch zur gegenseitigen Stärkung und Bestärkung.

wenn es endlich eine Impfung gibt. Ich glaube, sie haben schon genug von Distanz, Home-Office und Ausgangsbeschränkung.“ - „Wovon ich schon genug habe, das sind die vielen Online-Besprechungen“, stellt die Kabelmaus fest. „Da sitzen die TeilnehmerInnen stundenlang vor dem Bildschirm und jagen uns Mäuse über den Monitor. Sie schalten das Mikrofon ein und dann wieder stumm, dann wieder

Text: Erwin Lasslesberger, Bilder: kbw

ein, weil ihnen was Wichtiges eingefallen ist, was sie unbedingt sagen möchten. Hektisch werden die Bildschirmansichten gewechselt, der Bildschirm wird freigegeben und wir werden herumgejagt, bis die richtige Powerpoint-Datei gefunden ist.“ – „Ja, mir geht es genauso. So gesehen, sind wir eigentlich auch Corona-Opfer, finde ich“, seufzt die Funkmaus. „Ob wir auch Staatshilfe beantragen sollen? Schließlich sind wir wichtige Systemerhalter. Was täten die Menschen ohne Mausklick und ohne Scrollen?“ „Sie wären hilflos, schätze ich“, ist die Kabelmaus überzeugt, „wir sind einfach unersetzlich!“


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Präsentationstag 2020

v. l. n. r.: Obfrau Mag.a Angela Lahmer-Hackl, Karin Grössenbrunner, Christa Herzberger, Christian Köstler, Dr. Robert Brunbauer, Geschäftsführer Gerald Danner, Dr.in Daniela Grulich;

Am 26. September 2020 fand in St. Georgen am Ybbsfelde der heurige Präsentationstag statt. Nach den Erlebnissen im Frühling - mit Lockdown, abgesagten Veranstaltungen, verunsicherten Menschen - sollte dies ein besonderer Tag werden. In Gesprächskreisen wurden die persönlichen Erfahrungen der CoronaKrise ausgetauscht und Mut gemacht, unter welchen Maßnahmen und Rahmenbedingungen kbwVeranstaltungen im Herbst gelingen können. Aktuell befinden wir uns im zweiten, harten Lockdown, Veranstaltungen dürfen gerade keine stattfinden. Vielesmag im Nachhinein als obsolet erscheinen - trotzdem war es ein wunderbarer, gelungener Präsentationstag mit ebensolchen Vorstellungen von vier neuen Angeboten. Wir sind zuversichtlich, dass 2021 diese Referent*innen fest durch unsere Diözese touren werden.

Präsentationen Christa Herzberger und DAS GESPENST DER EINSAMKEIT

Christian

Köstler

Gerade in Corona-Zeiten wollten die beiden für dieses wichtige Thema sensibel machen. „Es braucht eine neue Form der Begegnung, um mit Menschen, die persönlich nicht kommen können, in Verbindung zu bleiben. Wir bieten keine Lösungen, aber wir stellen in unserem Bildungsangebot Ansätze vor“, so Christa Herzberger.

Text Doris Bracher, Fotocredits: karl Lahmer

Dr.in Daniela Grulich DIE INDIVIDUELLE IMPFENTSCHEIDUNG Ein spannendes Thema zum kbw-Jahresschwerpunkt Elternbildung brachte die Ärztin mit, der es ein Anliegen ist, die festgefahrenen Positionen zu bewegen. „Ich möchte Bewusstsein schaffen, dass es nirgends nur Vorteile gibt. Jede/r sollte für sich selbst eine individuelle Entscheidung treffen, es gilt, für jede Impfung abzuwägen, ob es persönlich mehr Vorteile oder Nachteile gibt, ob die Chancen oder Risiken überwiegen. Es braucht Interesse, Beratung und eine Gesprächsbasis - ich lade ein, Fragen zu stellen!“ Dr. Robert Brunbauer WIE DIE JUNGFRAU ZUM KIND KAM Dr. Brunbauer möchte für die Frauen in der Kirche einen neuen Zugang ermöglichen - das Betrachten von Bildern kann dazu ein Impuls sein. Mit den Teilnehmenden beleuchtet er die Marienverehrung, bringt dazu biblische Hintergründe ein und bringt so die Jungfrau und Gottesmutter ins Gespräch. Als Religionslehrer ist ihm die religiöse Bildung gerade für Erwachsene ein Anliegen, er bemerkt, dass großes Interesse an einer intelligenten Auseinandersetzung mit unterschiedlichsten Themen besteht. Karin Grössenbrunner DER KRISE EINE KRONE AUFSETZEN Die diplomierte Lebensberaterin möchte mit ihrem Angebot das Vertauen in die Menschen stärken - zu sich selbst, zueinander und zum Leben. Sehr sympathisch und mit Humor schaffte sie es, Krisen generell aus einer anderen, weniger schweren Perspektive zu betrachten und mit Abstand eine neue Handlungsfähigkeit zu schaffen.


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Hofübergabe im kbw Ollern Dank an Dipl.-Päd. Josef Weber

v. l. n. r.: Hubert Wandl

BA, Ing. Josef Weber, Mag. Alexandra Binder, DI Dr. Gerhard Höfinger (nicht am Foto)

Seit 1992 plant und organisiert das Team des Katholischen Bildungswerkes Ollern unter der Leitung von Dipl. Päd. Ing. Josef Weber Bildungs- und Kulturveranstaltungen. Auch zahlreiche Ausstellungen, Bildungsfahrten, Kulinarien, Adventsingen und Konzerte wurden vom kbw Ollern erfolgreich organisiert und durchgeführt. Rund 14.000 BesucherInnen wurden bei 268 Veranstaltungen registriert. Bildungswerkleiter Josef Weber erklärt: „Ganzheitliche Bildung fördert und stärkt Geist und Körper und Seele. Das Abenteuer Leben erfordert unterschiedliche Fertigkeiten und Fähigkeiten. Unser Bildungsangebot bietet Impulse zu einem geglückten Leben, es regt zum eigenverantwortlichen Handeln an.“ Im Rahmen der Sitzung des kbw Ollern zu Beginn des Bildungsjahres erfolgte die „Hofübergabe“ an das neue Führungstrio Mag. Alexandra Binder, BA, Hubert Wandl und DI Dr. Gerhard Höfinger. Frau Bürgermeister Josefa Geiger und Vizebürgermeister Gerald Höchtel bedankten sich beim Team des kbw Ollern für die Organisation der zahlreichen Veranstaltungen, den wertvollen Beitrag für die Gesellschaft und würdigten die verdienstvollen Leistungen für die Marktgemeinde Sieghartskirchen. Ganz herzlichen Dank seitens der kbw Diözesanstelle für das großartige ehrenamtliche Engagement! Dem neuen Leitungsteam wünschen wir alles Gute, viel Freude und Erfolg!

Veränderungen in den Pfarren Wir begrüßen die neuen BildungswerkleiterInnen (BWL) und wünschen viel Freude und Erfolg! ƒƒ kbw Scheibbs Ing. Franz Raab, BWL ƒƒ kbw Ollern Mag. Alexandra Binder BA Hubert Wandl DI Dr. Gerhard Höfinger Wir danken den BildungswerkleiterInnen und MitarbeiterInnen, die ihre Funktion zurückgelegt haben, für ihr ehrenamtliches Wirken, ihren Einsatz und das Engagement im Katholischen Bildungswerk. ƒƒ kbw Scheibbs Maria Dorninger, BWL ƒƒ kbw Ollern Ing. Josef Weber, BWL ƒƒ kbw Waidhofen an der Thaya Mag. Josef Redl, BWL ƒƒ kbw Litschau Maria Schindl, BWL Annemarie Heimbach, BW-MA

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Text: Christine Dill, Bilder: kbw


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v.l.n.r. - vorne: Johann Weingartner, Daniela Stumvoll-Gerstl, Pfarrer Hans Lagler, Johann Sommer; v.l.n.r. - hinten: Bgm. Wolfgang Pöhacker, Christine Dill, Bildungswerkleiter Johannes Hochholzer, Christine Hochholzer, Sabine Schöggl, Markus Eder; Credits: Johann Sommer

25 Jahre kbw-Bildungswerkleiter Steinakirchen am Forst Mag. Johannes Hochholzer geehrt

Im Rahmen eines festlichen Gottesdienstes wurde Mag. Johannes Hochholzer für seine 25-jährige Leitung des Kath. Bildungswerkes der Pfarre Steinakirchen am Forst mit dem Hippolytorden in Bronze ausgezeichnet. Über 350 Bildungsveranstaltungen organisierte Johannes Hochholzer und ermöglichte damit neben vielen Bildungsimpulsen auch zahlreiche persönliche Begegnungen. Viele Kooperationen mit Vereinen erweiterte die große Programmauswahl. Von religiösen bis persönlichkeitsorientierten Vorträgen, von Themen der Schöpfungsverantwortung bis hin zur Marterl-Radtour gab es bisher eine große Vielfalt an aktuellen und informativen Veranstaltungen. Dem Team des Bildungswerkes ist es stets ein Anliegen, die Menschen zu erreichen und zu begeistern. Regionalbegleiterin Christine Dill gratulierte Johannes Hochholzer recht herzlich zu dieser Auszeichnung und bedankte sich beim gesamten Team für sein großartiges Engagement.


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hipCAFÉ für SeniorenInnen – Frühstück mit Inhalt Gelungene Veranstaltungen „Loslassen und dankbar sein können“ war das Thema von Gerald Häfele beim zweiten, gut besuchten hipCAFÈ für SeniorInnen am 1. Oktober in St. Pölten. Wie kann aber das Loslassen von unterschiedlichen Dingen, Situationen und Menschen gelingen? Obwohl es kein allgemein gültiges Rezept dafür gibt, behindern Festhalten und Klammern das Weiterkommen und die Entwicklung. Letztendlich müssen wir auch unser Leben loslassen, ohne in Angst und Verzweiflung zu versinken. Ein Schlüssel zum gelingenden Loslassen ist die Dankbarkeit. Dankbarkeit verändert die Sicht auf die Welt radikal. Denn ein bittender Mensch sieht, was ihm fehlt, ein dankbarer Mensch sieht, was er hat. Das hipCAFÈ bietet in regelmäßigen Abständen ein gemütliches Frühstück in angenehmer Atmosphäre kombiniert mit einem ReferentInnen-Impuls, der anschließend in der Runde vertieft wird. Die Veranstaltungsreihe wird gemeinsam vom Katholischen Bildungswerk, vom Bildungshaus St. Hippolyt und von der Seniorenpastoral getragen.

Einladung zu den nächsten hip-Cafés Im hipCAFÉ werden Leib und Seele verwöhnt Beitrag: € 18,- inkl. Frühstück (pro Vormittag) Anmeldung: BH St. Hippolyt, St. Pölten, hiphaus@kirche.at Veranstalter: kbw, BH St. Hippolyt, Seniorenpastoral der Diözese St. Pölten Mi 10. März 2021, 9 – 11 Uhr

Mi 12. Mai 2021, 9 – 11 Uhr

Vertrauen und Hoffnung

Entspannung in der nachberuflichen Zeit?

„Medikamente“ für schwere Zeiten? Zur Stärkung und Heilung unseres Körpers kennen wir eine große Anzahl von Mitteln. Und was lässt unsere Seele gesund leben? Können Vertrauen und Hoffnung zur Gesundheit und Harmonie von Körper und Seele beitragen? Kann uns Gottvertrauen und Zuversicht heilen und stärken? Versuchen wir, diesen Fragen beim Hip-Cafe auf den Grund zu gehen.

Ausgabe 04/2020

Elfriede Monihart Religionspädagogin, Mitarbeiterin in der Seniorenpastoral

Braucht es das überhaupt? Entspannung hat viele Facetten genauso wie Stress. Manchmal bemerken wir gar nicht, dass etwas über unsere Verträglichkeit geht und wir angespannt sind. Es passiert uns einfach. Das Gute Mag.a Dr.in Katrin Prüller ist: um zur Ruhe zu kommen und Erwachsenen- und Sozialpädagogin, psychosoziale neue Kraft zu tanken, da können Beraterin, Supervisorin, Coach wir vieles tun. Das ist eine Einladung, am Blumenstrauß der Entspannungsmöglichkeiten zu schnuppern. Vielleicht nehmen Sie die eine Rose oder die andere Narzisse für sich mit nach Hause. Zusätzlich erfahren Sie interessante Informationen zu unserem Nervensystem.

Text: Beatrix Dangl-Watko, M.Ed., Bilder: zVg, kbw


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Gerlinde Falkensteiner (3. v. l.) sowie die beiden ReferentInnen Mag. Eva Lasslesberger (2. v. r.) und Beatrix Dangl-Watko M.Ed. (1. v. r.) gratulierten den zertifizierten VorlesepatInnen zum Abschluss: (v. l. n. r.) Sieglinde Witzany, Gabriele Meiseneder, Ingrid Klammer, Gerhard Fischer, Ulrike Votovec, Reinhard Höchtl, Helene Stinakovits, Winfried Wenninger, Edeltraud Lameraner sowie Roman Kammerer. (Fotocredit: Martina Bender, Pressereferat der Diözese St. Pölten)

Ganz Ohr-VorlesepatInnen ausgebildet Ausbildung zum sechsten Mal in St. Pölten Sechs Damen und vier Herren schlossen am 30. Oktober die vier- bzw. fünfmodulige Ausbildung zur Vorlesepatin bzw. zum Vorlesepaten ab. Sobald es Corona wieder zulässt, wird Vorlesen für Kinder und SeniorInnen in Bibliotheken, Kindergärten und Seniorenheimen praktiziert. Kinder lieben Geschichten und sie lieben Bücher. Dafür brauchen sie Erwachsene, die sie in diese Welt hineinbegleiten und ihnen erste Orientierung geben. Auch vielen SeniorInnen ist es nicht mehr möglich, selbst ein Buch oder eine Zeitschrift zu lesen. Mit Hilfe der VorlesepatInnen können alte Menschen wieder am geschriebenen Wort teilhaben und sich darüber austauschen. Die nächste Ausbildung startet am 5. März 2021, 17 – 18.30 Uhr, Klostergasse 15, 3100 St. Pölten (weitere Termine: 12. und 26. März, 16. und 30. April sowie 7. Mai 2021, meist 14 – 20 Uhr) Nähere Infos: Bibliotheksfachstelle Diözese St. Pölten, 02742 324 3309, g.falkensteiner@kirche.at

Verschoben: Ausbildungslehrgang zum / zur LIMA-Trainerin Neuer Start: Dezember 2021 Der LIMA-Ausbildungslehrgang 2021, der am 22. Jänner starten sollte, wurde verschoben. In den unsicheren Corona-Zeiten haben uns zwei Gründe zu diesem Schritt bewogen: Einerseits ist es uns ein Anliegen, Ihre Gesundheit als TeilnehmerIn nicht zu gefährden – ebenso wie die der Referentinnen. Andererseits lebt eine LIMA-Gruppe von der persönlichen Begegnung, vom Zusammen-Treffen, vom Miteinander-Tun, vom Untereinander-Austauschen, vom Sich-Gegenseitig-Stärken. Info-Veranstaltung: 8. Oktober 2021, 17 – 20 Uhr, im Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten Nähere Infos: Katholisches Bildungswerk, 02742 324 2352, lima@kirche.at, www.kbw-bildung.at


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Veranstaltungstipps unserer Bildungspartner

Das Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten, lädt ein: Gesprächsrunde

Persönlichkeitsbildende Schreibwerkstatt

Im eigenen Herzen lesen Wir schreiben über innigste Selbstaussage und äußerste Selbsterfindung Referentin: Maga. Monika Tieber-Dornegger Termin: 08.-10.01.2021 Kursbeitrag: € 145,Musicosophia Hör-Seminar

W. A. Mozart „Laudate Dominum“

Theologisches Seminar

Spiritualität, die wachsen lässt Psychologische, theologische und spirituelle Perspektiven mit PD Dr. Rupert Grill Termin: Sa 20.02.21, 9 bis 17 Uhr Kursbeitrag: 25 €

Gesprächsabende

Werkstatt der Lebensfreude Impulse aus der gewaltfreien Kommunikation Referentin: Irmgard Bayerhofer Termine: 25.02., 25.03., 22.04.21 jeweils Donnerstag von 18:30 - 20:30 Uhr Kursbeitrag: € 10,- pro Abend

Resonantes Musikhören

Referentin: Hubert Pausinger Termin: 09.01.2021 Kursbeitrag: € 45,00

€ 60,00 pro Paar € 30,00 bis 27 Jahre Seminar

Glücklich in der Lebensmitte Denn am Ende bereuen wir die Dinge, die wir nicht getan haben Referentin: Mag.a Berit Maninger Termin: 15.-16.01.2021 Kursbeitrag: € 145,-

2 Vorträge – Nachmittag und Abend

Wenn du nicht..., dann...über Grenzen und Konsequenzen in der Erziehung Mit Humor, Herz und Verstand

Referent: Dr. Jan-Uwe Rogge Termin: 20.01.2021 15:00- 17:30 Uhr bzw. 19:00-21:30 Uhr Kursbeitrag: € 15 Einzelvortrag | € 25 Kombi beide Vorträge

Ausstellungseröffnung

KUNST KANN

Einblicke in zeitgenössische künstlerische Haltungen Die Vermittlungs- und Lernplattform lädt zum Betrachten, Ausprobieren und Eintauchen in künstlerische Haltungen ein. Termin: 21.01.2021 | 19 Uhr

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3. hiphaus - Symposion

Mensch und Alleinsein Referierende: Dr. Korbinian Birnbacher OSB, Dr.in Magdalena M. Holztrattner MA,Dr.in Katharina Scherke, Dr. René Reichel MSc Termine: 26.02 - 27.02., Freitag 14.30 Uhr bis Samstag, 13 Uhr Kursbeitrag: inklusive Pausenverpflegung und Mahlzeiten: € 120 | 80 € bei Anmeldung bis 31.12.20 und für alle bis 27 Jahre

Information und Anmeldung Bildungshaus St. Hippolyt Eybnerstraße 5 3100 St. Pölten T 02742 352 104 hiphaus@kirche.at www.hiphaus.at


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Das Bildungszentrum St. Bendedikt, Seitenstetten, lädt ein: Humorvoll-leicht-beschwingt

Die Kraft des Vergebens

Sich vom Clown inspirieren lassen Termin: 8. Jänner 2021, Freitag, 16 Uhr bis Samstag, 9. Jänner 2021, 17 Uhr Ort: Bildungshaus Referentin: Mag.a Constanze Moritz, dipl. Erwachsenenbildnerin und Clownin, Spielpädagogin, Coach, www.clownenundstaunen.at Anmeldung erforderlich bis 17.12.2020

Sich von der Macht der Kränkung befreien und von Neuem vorwärts leben Termin: 17. April 2021, Samstag, 9 Uhr bis Sonntag, 18. April 2021, 13 Uhr Referentin:: Dr. theol., Mag. phil. Melanie Wolfers Melanie Wolfers gehört zur Ordensgemeinschaft der Salvatorianerinnen. Sie ist in der Bildungsarbeit tätig und Bestsellerautorin. www.melaniewolfers.at Anmeldung: erforderlich

Die Schatzkiste unserer Beziehung

Information und Anmeldung:

Seminar mit Candle-light-Dinner für Paare Termin: 6. Februar 2021, Samstag, 15-21 Uhr 15-18.30 Uhr Seminar, 18.30 Uhr Candle-light-Dinner Ort: Bildungshaus Anmeldung: erforderlich; Nächtigung im Bildungshaus möglich

BildungsZentrum St. Benedikt Promenade 13 3353 Seitenstetten 07477 42885 bildungszentrum@st-benedikt.at www.st-benedikt.at

Geschichten, die das Leben erzählt, weil der Tod sie geschrieben hat

Studientagung zu Kinder- und Jugendtrauer Termin: 27. Februar 2021, Samstag, 9-17 Uhr Referentin: Mechthild Schroeter-Rupieper Trauerbegleiterin, Autorin von Fachbüchern und in der Aus- und Weiterbildung von TrauerbegleiterInnen, SeelsorgerInnen und LehrerInnen tätig. Ort: Stift Seitenstetten Anmeldung: erforderlich Veranstalter: Kompetenzstelle Trauer und das Bildungshaus St. Benedikt

Fastenwoche für Gesunde

Nach Aspekten der Typenlehre nach Traditioneller Europäischer Medizin TEM Termin: 14. März 2021, Sonntag, 16 Uhr, bis Samstag, 20. März, 10 Uhr Ort: Bildungshaus Fastenbegleitung Marie Spiesmaier HumanResource Generalistin, Coaching, Fastenleiterin (dfa ärztlich geprüft), Kneipp-Trainerin, Ausbildung zum Thema Typenlehre (TEM) Anmeldung erforderlich

Das Team des kbw wünscht ein gesegnetes Weihnachtsfest und alles Gute für das Neue Jahr!


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Veranstaltungstipps

Basenfasten vital Sich einige Tage rein basisch zu ernähren, macht richtig frisch! Sie verzichten eine Woche auf säurebildende Nahrungsmittel, was zu einer sanften Reinigung des Körpers und zur Anregung des Stoffwechsels führt. Trotzdem essen Sie sich satt und verspüren keinen Hunger.

Referentin: Dipl. Päd. Marianne Schindlecker MSc. Termine: Mo 18., Di 26. Und Fr. 29. Jänner, jeweils 18 -20:30 Uhr Ort: Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten

Aufstellungsabend Familien- und Organisationsaufstellungen Vom „Konfliktbild“ zum „Lösungsbild“ finden

Referentin: Christa SCHMID Termin: Do 21.Jänner, 17:30 – 21 Uhr Ort: Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten

Lebensträume - Lebensziele Klarheit gewinnen für ein erfülltes Leben Gönnen Sie sich eine Auszeit, um sich Ihren Wünschen und Lebensträumen zu widmen. Entwickeln Sie eine Vision für Ihren weiteren Lebensweg, die tief aus dem Inneren kommt.

Referentin: Sabine Sautter Termin: Fr 12. Februar 14 Uhr - Sa 13. Februar 17 Uhr Ort: BildungsZentrum St. Benedikt, Seitenstetten

Soviel Liebe wie du brauchst Der Imago-Paar-Workshop ist ideal für Paare, die sich gerade gefunden haben und diese Beziehung ausbauen wollen, die

ihre gute Beziehung zu einer ganz besonderen machen wollen, die aus dem ‚So-dahin-Leben‘ raus und neuen Schwung in ihre Beziehung bringen wollen. Referent: Mag. Erwin Jäggle Termin: Fr 22. Jänner, 14 Uhr – So 24. Jänner , 16 Uhr Ort: BildungsZentrum St. Benedikt, Seitenstetten

Singen leicht gemacht Wir erfahren die Leichtigkeit des Singens, indem wir den Körper öffnen, ihn klingen und den Atem kontrolliert fließen lassen. Unsere Stimme wird dadurch kräftiger und tragfähiger, wir erreichen leichter Höhen und Tiefen und kommen länger mit der Luft aus.

Referentin: Martina Steffl-Holzbauer Termin: Fr 19. Februar 16 Uhr - Sa 20. Februar 17:00 Uhr Ort: Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten

Körper und Veränderung Körpersprache und nonverbale Kommunikation Kommunikation, ob verbal oder nonverbal, hat fließenden Charakter. Umgangssprachlich: sie läuft immer. In diesem Workshop erkunden wir praktisch die Kraft unseres leiblichen Ausdrucks. Status, Wärme und Präsenz beeinflussen die Qualität unserer sozialen Beziehungen.

Termin: Fr 22. Jänner, 14 Uhr – Sa 23. Jänner, 17 Uhr Ort: Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten

Schreib doch mal ein Kinderbuch! Schreibworkshop Dieser Workshop richtet sich an alle, die schon immer ein Kinderbuch schreiben wollten. In diesem Workshop zeige ich, worauf Sie dabei achten müssen.

Referentin: Dr. Claudia Skopal Termin: Fr 26. März, 17 Uhr – Sa 27. März, 18 Uhr Ort: Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten

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Veranstaltungstipps

Ulrich Schilling Neuer pädagogischer Mitarbeiter im kbw Mein Name ist Ulrich Schilling und ich kam 1978 in Krems an der Donau zur Welt. Hier wohne und lebe ich seither. Nach mehrsemestrigem Schnuppern auf der TU Wien entschloss ich mich, in die Fußstapfen meiner Eltern zu treten und Lehrer zu werden – für das Lehramt an Volksschulen und in katholischer Religion.

Schritt für Schritt handyfit Smartphone-Grundlagenkurs

Digitalisierung verändert die Welt, in der wir leben. Insbesondere das Smartphone ist nicht mehr wegzudenken - auch nicht für jene, die schon aus dem Beruf ausgeschieden sind. Kennen und nutzen Sie die vielen Möglichkeiten, die diese Geräte uns bieten? Um das Handy im Alltag ganz selbstverständlich zu verwenden, müssen wir lernen, wie es funktioniert. Inhalte: ƒƒ Bedienung des Smartphones ƒƒ Benutzeroberfläche & Display-Einstellungen ƒƒ Telefonieren, Telefonbuch & Kontakte ƒƒ Klingelton, Wecker, Kalender, Wetter ƒƒ SMS-Nachrichten ƒƒ Fotoalbum & Fotografieren ƒƒ Hintergrundwissen zum Internet und zu Apps Termine: Kurs mit drei Teilen am 9., 16. und 23. März 2021 jeweils Dienstag, 9.30 – 11.30 Uhr Trainerin: Claudia Hölzl, Smartphone- und LIMA-Trainerin Teilnahmebeitrag: € 45,Ort: Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten Nähere Infos und Mitveranstalter: Katholisches Bildungswerk, 02742 324 2352, kbw-bildung@kirche.at

Text Beatrix Dankl-Watko Fotocredits: kbw / Text: Ulrich Schilling, Credits: zVg

Nach Beendigung meines Studiums unterrichtete ich drei Jahre lang Religion, bevor ich die Möglichkeit bekam als Büroleiter und MinistrantInnenverantwortlicher ins Diözesanbüro der Katholischen Jungschar zu wechseln. Für zwei oder drei Jahre, wie ich zunächst meinte - acht wurden es! Bis August 2020 bekam ich die Leitung des gesamten Bereichs Kinder & Jugend in den Pastoralen Diensten der Diözese anvertraut. Nun bin ich „erwachsen“ geworden und freue mich Teil des kbw-Teams geworden zu sein: als pädagogischer Mitarbeiter für den Fachbereich „Verantwortung in der Gesellschaft“ und als Regionalbegleiter für die Dekanate Spitz und Göttweig. Mich – im Große und im Kleinen – verantwortlich für und mit Menschen zu sehen, ist mir nichts Neues. Das war mein ganzes Leben schon so (beim Engagement in der pfarrlichen Kinder- & Jugendpastoral, in der Familie, als Lehrer, Team- und Bereichsleiter) und wird es auch immer bleiben (als eingetragener Mediator und im Sozialmanagementbereich). Die ganz großen Themen zu meinen Themen zu machen, sie – zumindest ansatzweise – zu verstehen, herunter zu brechen und gute VermittlerInnen dafür zu finden, ist jedoch noch einmal eine andere Herausforderung. Allerdings mag ich Herausforderungen, denen ich mit Leidenschaft nachgehen kann. Genauso, wie ich das kbw mittlerweile gerne mag. Ich freue mich auf Begegnungen mit Ihnen, den Diskurs über Lebens-Themen und eine geschwisterliche Zukunft!


Neue Website Wir sind online! Herzlich willkommen auf der neuen kbw-Website! Auch wenn gerade wieder Veranstaltungen abgesagt werden müssen - wir sind am Werken! Die letzten Wochen haben wir mit Hochdruck an unserer neuen Website gearbeitet, die userfreundlich gestaltet ist und vor allem eine besonders informative Übersicht über die Veranstaltungen der pfarrlichen Bildungswerke, von charisma bzw. von der Diözesanstelle bietet. Ein großes Danke gilt dem Team der Agentur am Teich, die uns bei diesem Projekt mit Geduld, Know-how und voller Energie begleitet hat!

www.kbw-bildung.at Wir wünschen viel Spaß beim Surfen und freuen uns auf Ihr Feedback.

ÖSTERREICHISCHE POST AG SP 02Z033501 S Katholisches Bildungswerg der Diözese St. Pölten Klostergasse 16, 3100 St. Pölten

Passen Sie gut auf sich auf!

Ihr kbw-Team

Weihnachtsurlaub Unser Büro ist von 23. Dezember 2020 bis 8. Jänner 2021 geschlossen. Ab 11. Jänner sind wir wieder für Sie da!

Profile for kbw St Pölten

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