Page 1

antenne ausgabe 04 2017

Glauben und Sinn

Glauben - macht glauben Sinn? Sinnerfüllt leben - Interview Sinn kann nicht „gemacht“werden

... 04 ... 05 ... 10

19


antenne 04 2017

editorial | inhalt

antenne ausgabe 04 2017

Glauben und Sinn

Glauben - macht Glauben Sinn? Sinnerfüllt leben - Interview Sinn kann nicht „gemacht“werden

... 04 ... 05 ... 10

19

editorial

inhalt

Der Präsentationstag in Steinakirchen war eine hervorragend besuchte Veranstaltung, mit ausgezeichneten Angeboten und ReferentInnen. Zusätzlich haben wir eine lebendige Pfarre mit einem sehr kompetenten Bildungswerkteam kennengelernt. Für alle die nicht dabei sein konnten, stellen wir in dieser Ausgabe die qualitätsgeprüften Bildungsangebote nochmals vor. Lassen Sie sich von den Angeboten für Ihre Planung befruchten!

2 editorial | inhalt 3 . kbw erhält Kulturpreis | Weihnachtsurlaub

Auch die Regionaltreffen sind von den Teams der Bildungswerke ausgezeichnet besucht worden. Im ersten Teil kam es zu interessanten Gesprächen zu den Motiven, Barrieren und Rollenzuschreibungen von Nicht-TeilnehmerInnen an unseren Veranstaltungen. In dieser Ausgabe finden Sie einen Bericht zu unseren Treffen, und ich habe einige der Impulse von Weihbischof Anton zum „sinnerfüllten Leben aus dem Glauben“ festgehalten. Wir werden allen ein Protokoll zusenden - vielleicht kann die eine oder andere Anregung auch in Ihrem Team die Grundlage für eine fruchtbare Diskusson sein. In der Diöezsanstelle sind wir mit dem Qualitätssicherungsprozess in viele Diskussionen verstrickt, bei denen wir unsere Prozesse und Abläufe kritisch hinterfragen. Wir hoffen, dass wir mit unserer Entwicklung lohnende Beiträge für Ihr ehrenamtliches Engagement leisten werden. In Jesus Christus finden wir einen Verbündeten für unser Leben, der nicht von der Quelle der Glückseeligkeit getrennt ist, denn das stärkste Gefühl zur Heilung unserer Ängste ist die Liebe. Mit diesem Gedanken, den Prof. Susanne Bobert bei der Tagung des Forums Erwachsenenbildung Österreich zum Thema „Angst verstehen“ in den Mittelpunkt gestellt hat, wünsche ich Ihnen ein berührendes Weihnachten und eine bisschen Glückseligkeit für Sie und Ihre Lieben. Gerald Danner, kbw-Geschäftsführer

2

thema 4 . Glauben - macht glauben Sinn? 5 Sinnerfüllt leben - Interview mit Prof. Hubert Gaisbauer . diözesanstelle, pfarren, charisma 7 Leserbrief 8 Ausgezeichnete Bildungsangebote 9 Angebote zur Erstbuchung 10 Regionaltreffen 2017 - Rückblick 12 Ganz Ohr - VorlesepatInnen Born to be wild! - Fachtagung 13 34 Jahre Leiterin kbw Japons 14 Lehrgang Bildung begleiten Veränderungen in den Pfarren 15 Generationenwechsel - Teil 2 Pfarrverband Ardagger 16 Veranstaltungstipps unserer Bildungspartner 17 Jahrestagung 2018 . 18 charisma

IMPRESSUM Medieninhaber, Herausgeber, Redaktionsanschrift: Verein Katholisches Bildungswerk der Diözese St. Pölten, A-3101 St. Pölten, Klostergasse 16, T 02742 324-2352, E bildung@kirche.at www.kbw-bildung.at, Redaktion: Doris Bracher, Dr. Erwin Lasslesberger Herstellung: Pressehaus, St. Pölten, Verlagsort: A-3101 St. Pölten, Grafisches Konzept: Mag. Rudi Krammer, Gestaltung: Doris Bracher Titelfoto: FOTOLIA


antenne 04 2017

thema

nur einer

kbw erhält Kuturpreis des Landes Niederösterreich Am 3. November wurden im Festspielhaus St. Pölten die Kulturpreise des Landes Niederösterreich 2017 verliehen. Das Katholische Bildungswerk wurde in der Kategorie Erwachsenenbildung für die Veranstaltungsreihe „Begegnung mit den Fremden“ ausgezeichnet.

Vielfältiges, offenes, internationales Kulturland Bei der Festveranstaltung im Festspielhaus St. Pölten strich Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) die Bedeutung der Arbeit der Kulturschaffenden für die Region und das Profil des Landes hervor: „Durch ihre Arbeit tragen sie dazu bei, Niederösterreich als offenes, modernes, vielfältiges und international anerkanntes Kulturland zu positionieren.“

Rudi Weiß

Das Team des kbw wünscht gesegnete Weihnachten und alles Gute für 2018!

Weihnachtsurlaub & Werbemittelbestellung Weihnachtsurlaub Unser Büro ist von 27. bis 30. Dezember 2017 geschlossen. Ab 2. Jänner 2018 sind wir wieder für Sie da.

Werbemittel

Sie dankte den Kulturschaffenden für ihr Engagement und ihre Kreativität. Kultur stärke die Regionen.

Der letzte Drucktermin vor Weihnachten ist der 19. Dezember 2017 - Annahme bis 14. Dezember. Im neuen Jahr beginnen wir am 10. Jänner zu drucken.

Hering: Kultur darf kein Schimpfwort werden

Fahrtkostenabrechnung

Als Gastrednerin wurde Bettina Hering eingeladen. Die langjährige künstlerische Leiterin des Landestheaters Niederösterreich ist jetzt bei den Salzburger Festspielen unter Vertrag. In ihrer Rede stellte sie fest, dass man sich durch die jüngsten gesellschaftlichen Entwicklungen der Ausweitung einer „kulturellen Kampfzone“ stellen müsse.

Alle Jahre wieder bitten wir um Ihre Fahrtkostenabrechnungen - diese sollten bis 11. Dezember bei uns einlangen.

Unterschiede in den Kulturen und Religionen würden heute weniger als Bereicherung, sondern mehr als eine Bedrohung empfunden, so Hering. Abgrenzung sei die Folge. „Um zu verhindern, dass Kultur zu einem Schimpfwort verkommt, wird uns allen Wachsamkeit, viel Intelligenz, Kreativität, Kraft, Mut und Unterstützung abverlangt“, mahnte Hering in ihrer Festrede.

>> Wir freuen uns über diese Auszeichnung und danken allen Bildungswerken, die in den letzten Jahren diesen Themenbereich bearbeitet haben. Diese Auszeichnung wurde erst durch diesen vielfältigen und mutigen Einsatz möglich.

Hinweis: Die Bankleitzahlen und alten Kontonummern werden nicht mehr angenommen. Nur mit Ihrem IBAN können wir überweisen!! Danke!

Mit dem Preisgeld werden wir weiterhin Bildungsveranstaltungen unterstützen, die den Dialog der Religionen und die Integration thematisieren.

TEXT MARKUS SCHMIDINGER BILD KARL LAHMER

Kulturpreis 2017: Bischofsvikar Dr. Gerhard Reitzinger, Schauspieldirektorin Bettina Hering, Landeshauptfrau Mag.a Johanna MiklLeitner, Obfrau Mag.a Angela Lahmer-Hackl, Referent Mag. Hans Bruckner, Dipl.-Ing. Markus Schmidinger (v. l. n. r.)

nur einer wird kommen die Hoffnung zu reparieren und ist bloß ein kind hat nichts in der hand hat nichts in der tasche außer die liebe - das würde genügen

3


antenne 04 2017

diözesanstelle

Ja, Glauben macht Sinn, aber nur dann, wenn Menschen ihr Vertrauen auf Gottes Nähe richten.“ Ich bin bei euch alle Tage!“heißt es am Ende des Matthäusevangeliums. Für diese Zusage braucht es keine Bedingungen oder magische Rituale auf der Seite der Menschen. Gott ist bedingungslos auf unserer Seite – auch in ausweglosen Situationen Es ist die entscheidende Zusage an uns, die Sinn macht. Referent: Stefan Lorger-Rauwolf, Fotocredits: Stephan Doleschal

Veranstaltung

Sehnsucht „Sicherheit“

„Glauben - macht glauben Sinn?“ Bis auf die Toilette des englischen Fußballvereins FC Chelsea hatten es magische Rituale geschafft. Der ehemalige Kapitän John Terry schwor auf die Erfolg bringende Wirkung, wenn er in der heimischen Umkleidekabine nur ein bestimmtes Pinkelbecken benutzte. So erzählt es der 35-Jährige. Einige Teamkollegen zogen nach. Das Ritual soll helfen, den Sieg „herbeizupinkeln“. Ein anderes Beispiel: Engel. Nach Umfragen glaubt fast jeder Zweite an die Existenz von Schutzengeln. Viele EngelsjüngerInnen haben die Wesen in ihrer Kindheit im christlichen Glauben kennengelernt. Nun hat die Esoterik der Kirche die beliebten Figuren weggeschnappt. In der biblischen Tradition waren Engel Erfüllungsgehilfen Gottes und ein Bindeglied zwischen ihm und den Menschen. Heute bekommen sie ein Eigenleben und werden „himmlische Helfer“ des Menschen. Unabhängig davon, dass manche von Humbug reden, zeigen diese Beispiele: Esoterik und magische Rituale haben sich im Alltag des 21. Jahrhunderts festgesetzt. Man kann feststellen, dass der sogenannte „Aberglaube“ zugenommen hat. Je rationaler und intellektueller unsere Gesellschaft wird, desto höher ist der Anteil derer, die ihr Heil in einer Art Fluchtbewegung in der Esoterik suchen. Für sie macht dieser Glaube Sinn. Doch: Auf wen oder was wird hier gesetzt? Mit welchen Sicherheiten will ich scheinbar unwägbaren Situationen begegnen? Sind es nicht nur wieder menschliche Sehnsüchte mit denen ich mein „Leben“ sichern will?

4

Engel, Magie, Verschwörungstheorien Heute erscheint vielen die Welt als unübersichtlich und kompliziert. Sie fühlen sich den Abläufen der Welt hilflos ausgeliefert. Manche fragen sich, ob sie überhaupt noch über ihr eigenes Leben entscheiden können. In dieser Situation sehnen sich viele nach Gewissheiten, „himmlischen Helfern“ oder Ritualen an denen sie sich orientieren können. Eine immer größer werdende Gruppe von Menschen glaubt an einfache Erklärungen, die Verschwörungstheorien entspringen, und ihnen Sicherheit geben. An diesem Nachmittag wollen wir einen Blick auf Angebote aus der Esoterik werfen, die scheinbar „Sicherheiten“ versprechen. Referent: Stefan Lorger-Rauwolf, Theologe, Mitarbeiter im Pastoralamt der Erzdiözese Wien, Fachstelle „Kirche im Dialog“. Termin: 22. Jänner 2018, 15:00-18:00, Bildungshaus St. Hippolyt Veranstalter: KBW, KPH und Team Weltanschauungsfragen


antenne 04 2017

diözesanstelle

Familie umhüllt - und später vom überzeugenden Vorbild seiner Lehrer und Mentoren -, dass er sich diese Frage nie stellen musste. Es gibt nur ganz wenige Hinweise darauf, dass auch er Zweifel am Sinn des Glaubens hatte, zum Beispiel am Grab seiner Lieblingsschwester. Sein Sekretär Capovilla notierte, dass er gemurmelt habe: „Guai a noi se fosse tutta un illusione! - Weh uns, falls alles eine Illusion ist…“ Dieser bei Roncalli überraschende Satz enthüllt einen Aspekt echter Menschlichkeit, der ja gerade „heiligmäßigen“ Menschen nicht fremd ist.

Sinnerfüllt leben Interview mit Professor Hubert Gaisbauer antenne: Herr Professor, das Jahresthema des KBW ist „Sinnerfüllt leben“, der Titel dieser Antenne heißt „Glauben und Sinn“ Was assoziieren Sie mit dieser Aussagen?

Gaisbauer: Glauben heißt für mich, jeden Tag mehr vertrauen zu lernen. Dem Guten, der Schönheit, dem Wahren. Mir selber, den Mitmenschen, vor allem aber Gott. Andere sollten aufgrund unseres Lebens entdecken, dass Glauben etwas sinnvolles ist. Das erfordert, dass die Substanz des Glaubens immer wieder in die jeweilige Zeit und Lebenssituation eingepasst und gelebt werden muss. Das Evangelium ist ja eine Bekenntnisschrift und keine historische Schrift. Von diesem Glaubenszeugnis der ersten Jüngerinnen und Jünger können wir lernen, wenn wir uns fragen, was das für unser Leben bedeutet. antenne: Was bedeutet für Sie sinnerfüllt leben?

Gaisbauer: Mit dem, was mir geschenkt – geliehen? – ist, sorgsam umgehen, es zum Nutzen einer/der Gemeinschaft (Familie, Gesellschaft etc.) einsetzen und daran Freude finden. In diesem Sinn offen für Ideen sein und - was möglich ist - auch umsetzen. antenne: Sie haben zwei Hauptpersonen in Ihren Büchern, Johannes XXIII und Franz v. Assisi. Was würden die beiden auf die Frage antworten: Macht Glauben Sinn? Oder hat sich diese Frage beiden niemals gestellt?

Gaisbauer: Angelo Roncalli – später Johannes XXIII - war von frühester Kindheit an sosehr von der Gläubigkeit seiner

Ist die persönliche Erschütterung notwendig, um zur Sinnfrage zu kommen?

Gaisbauer: Ja, man darf und soll sich‘s nicht wünschen. Aber Erschütterungen können so eine „Einflugschneise“, eine Umkehr sein. Da packt Gott dann zu - bei Franz von Assisi hat er dann zugepackt. Ich erinnere mich ewig an einen Satz aus dem Stück „Tod und Teufel“ von Peter Turrini, in dem die Tochter eines Waffenfabrikanten mit schweren psychischen Problemen sagt: „Du musst mich erschüttern, dann werde ich geheilt.“ Was bedeutete für Johannes XXIII und Franz v. Assisi sinnerfülltes Leben?

Gaisbauer: Für Johannes XXIII war es sicher das Sich Ausrichten nach dem Willen Gottes, sowie das Ausschöpfen der persönlichen Fähigkeiten und Charismen zum Wohl der Menschen – von der eigenen Familie angefangen, um die er sich zeitlebens gekümmert hat, bis zu den ihm in den verschiedenen Funktionen anvertrauten Gläubigen. Hirte zu sein war ihm totale Lebenserfüllung. Sein Wahlspruch OBOEDIENTIA ET PAX (Gehorsam und Friede) hatte auch für das Reformverständnis des „Konzilspapstes“ volle Gültigkeit. Stütze und Quelle für alles war ihm das von Kindheit an gepflegte regelmäßige Gebet.

TEXT ANDREAS GEIGER BILD KBW

Bild: Andreas Geiger (links) beim Interview mit Professor Hubert Gaisbauer; Fotocredits: kbw

Anders Franz von Assisi. Der suchte den Sinn des Lebens zuerst in materiellem Genuss und weltlichen Ehren. Die Familie war vermutlich konventionell gläubig, mehr an geschäftlichem Erfolg und sozialem Aufstieg interessiert als an Religion und Kirche. Erst persönliche Erschütterungen wie Gefangenschaft und Krankheit machten ihn empfänglich für die Not anderer Menschen und – vor allem – für den Anruf Christi. Er fand schließlich in der radikalen Nachfolge des „armen Jesus“ seinen Lebenssinn und seine Lebensfreude, in die er auch alle anderen Geschöpfe einbeziehen konnte.

Bei Franz von Assisi war es eine – nur schwer nachvollziehbare – Totalhingabe an seinen verspürten Auftrag: den Armen zu dienen und das Evangelium zu predigen.

5


antenne 04 2017

Prof. Hubert Gaisbauer, geb. 1939, war Mítarbeiter des ORF, Mitbegründer der Sender Ö1 und Ö3, Entwickler zahlreicher Sendungstypen und Leiter der Hauptabteilung Religion im Radio. Er ist nun freier Publizist und Autor, er hatmehrere Bücher über Papst Johannes XXIII und Kinderbücher verfasst. Zuletzt „Ein Brief für die Welt“ – die Enzyklika ‚Laudato Si‘ von Papst Franziskus für Kinder erklärt“ und ein Kinderbuch über „Franz von Assisi“ Fortsetzung des Interviews von Seite 5 antenne: Der junge Angelo Roncalli stellt die Frage nach dem Sinn seiner Existenz in seinem geistlichen Tagebuch immer wieder – welche Antworten fand er und gab es da eine Entwicklung?

Anfänglich versuchte er – ziemlich leistungsorientiert – den geistlichen Maximen einer tridentinischen Seminaristenerziehung nahezu skrupelhaft zu entsprechen und geistliche Vorbilder nachzuahmen. Bis ihm eines Tages klar geworden war, dass Gott keine blassen Kopien haben will, sondern den „succo vitale“, den „lebendigen Saft“ bzw. das ganz individuelle Herz des einzelnen Menschen. Wichtig wurde die Frage, wie sich unter geänderten Umständen auch ein „Glaubensleben“ ändern muss. Wir fangen immer an, das Evangelium (das sich nicht ändert!) neu und besser zu verstehen und in unser Leben zu integrieren.

TEXT: ANDREAS GEIGER FOTO: KBW

antenne: Sie haben die Enzyklika „Laudato Si“ für Kinder übersetzt – diese Enzyklika richtet sich ja an „alle Menschen guten Willens“, nicht nur an die Glaubenden – welche Antworten gibt der jetzige Papst hier auf die Frage nach dem Sinn unserer Existenz?

6

Gaisbauer: Jeder Grashalm, jeder Wurm, jede Galaxie – um wie viel mehr jeder Mensch! - hat seinen/ihren Sinn im Plan Gottes. Auch wenn wir diesen Plan – noch! – nicht kennen. Und wir alle liegen „im Seufzen“ bis der Plan offenbar wird. Alles hängt mit allem zusammen – dieser Satz findet sich oft bei Papst Franziskus – also helfen wir uns selbst, wenn wir achtsam mit Schöpfung und Geschöpfen umgehen. Und schließlich: wir sind nicht nur Geschöpfe, sondern eingeladen, an der Weiterentwicklung und am Wohlergehen

diözesanstelle

unserer Mutter Erde mitzuarbeiten. Unser Glaube muss sich an unserem Verhalten zeigen und bewähren – dann werden alle Menschen guten Willens zumindest Achtung davor haben. Und vielleicht ein wenig Sehnsucht nach dem, wie und worauf wir hoffen und vertrauen. antenne: Warum beschäftigen Sie sich so intensiv mit Johannes XXIII, Franz v. Assisi und Papst Franziskus?

Gaisbauer: Johannes XXIII habe ich auch persönlich erlebt, er ist der Papst der Aufbruchs gewesen. Bei der näheren Beschäftigung mit seiner Biographie habe ich entdeckt, dass seine Ausstrahlung an seinem sehr spürbaren Glauben lag. Über die Enzyklika „Laudato Si“ beschäftigte ich mich dann auch intensiv mit Papst Franziskus und Franz von Assisi. Und von den dreien habe ich viel gelernt. Ich hätte das früher abgelehnt, aber inzwischen stehe ich dazu, dass ich von Vorbildern lernen kann. Die geben mir in vielen Punkten Stütze und Halt. Zum Beispiel Johannes XXIII, wie er sich ab dem fünfzigsten Lebensjahr sehr ernsthaft und konstruktiv mit dem Älter Werden auseinandergesetzt hat, oder die klare Haltung von Papst Franziskus zur Frage der Zuwanderung. Glaube ist eben nichts Abstraktes, sondern manifestiert sich an Menschen. Ein Satz von Kurt Marti lautet „Jesus, ihm glaube ich Gott“ und so geht es mir auch bei anderen Vorbildern. Kein Gott der Philosophen, sondern ein lebendiger Gott. antenne: Sie haben lange als Radiomacher und als Leiter der Abteilung Religion gearbeitet – ein von Ihnen erfundenes Format ist die Reihe „Menschenbilder“. Welche Persönlichkeiten sind Ihnen da begegnet, die die Frage nach dem Sinn auf besondere Weise beantwortet haben?

Gaisbauer: Alle Menschen haben mich beeindruckt, die authentisch waren. Die nicht in eine „man“-Formulierung flüchteten. Ich habe die Sendereihe „Menschenbilder“ immer als eine „religiöse“ Sendung empfunden, auch wenn von Religion nicht die Rede war. Im Leben eine „Führung“ Gottes erkennen, trotz leidvoller Erfahrungen das Leben lieben, ohne am Leben zu hängen – das waren die überzeugendsten Aussagen. Empathie spüren und spüren lassen: das ist doch das Schönste, was aus mancher Sendung „mitzunehmen“ war. antenne: Welche Bedeutung hat Empathie für Sie?

Gaisbauer: Empathie ist ein Schlüsselwort unserer Gesellschaft. Empathie kann jeder Mensch haben und das ist auch ein ganz wesentlicher Punkt für den Sinn der menschlichen Existenz.


antenne 04 2017

diözesanstelle

Leserbrief In Respekt vor den Personen auch sittlich relevante Unterschiede wahrnehmen

antenne: Sie veröffentlichten in den letzten Jahren immer wieder Kinderbücher – wie kann man für Kinder die Frage nach sinnerfülltem Leben stellen und möglicherweise Antworten finden?

Mit Recht weist meine Kollegin Frau Univ. Prof. Angelika Walser im Beitrag von „antenne 03/2017“ auf den Wert der Freundschaft hin, den schon Aristoteles erkannt und hervorgehoben hat und den insbesondere Thomas von Aquin würdigt. Die Ehe wird von ihm als höchste Form der Freundschaft unter Menschen beschrieben (Summa contra Gentiles III, 123 n.6). Dies stellt auch Papst Franziskus in „Amoris laetitia“, Nr. 123, heraus. Denn die Ehe, welche es gemäß einem naturrechtlichen und christlichen Verständnis nur zwischen Mann und Frau gibt und geben kann, ist nicht nur hingeordnet auf die Zeugung, Annahme und Erziehung von Kindern, sondern auch auf den gegenseitigen Beistand von Mann und Frau in Liebe, die als getaufte Christen durch die Gnade Gottes sakramental gestärkt werden.

Gaisbauer: Indem man ihnen „auf gleicher Augenhöhe“ geistig gegenüber sitzt. Wenn sie Liebe zwischen den Worten verspüren. Ich habe Kinderbücher erst in meinem beruflichen Ruhestand geschrieben. Nicht als Vater meiner Kinder, aber als Großvater meiner Enkelinnen. Jedes Buch ist eigentlich „angesichts“ einer meiner Enkelinnen entstanden. Und ich habe keinen pädagogischen Zweck verfolgt. In jedem der Bücher verstecken sich aber einige Sätze, die helfen können, das Leben schön, ist gleich sinnerfüllt zu finden. Apropos finden: diese Sätze mögen die Kinder selber finden, und es werden nicht immer dieselben Sätze sein. Herzlichen Dank für das Interview!

Professor Hubert Gaisbauer bietet zahlreiche Vorträge an: u

Der Sonnengesang des heiligen Franz von Assisi

u

Überall die Rechte des Menschen verteidigen Johannes XXIII und seine Enzyklika Pacem in terris – Friede auf Erden

u

Älter werden mit Johannes XXIII.

u

Zerreißt den Mantel der Gleichgültigkeit 75 Jahre „Weiße Rose“

u

Der Engel kennt deine Wege – Das biblische Buch Tobit als Familienbuch

Genauere Infos zu den Inhalten und Honorarsätzen erhalten Sie in der Diözesanstelle des kbw. Kontaktadresse: Hubert Gaisbauer, Schulstraße 44, 3500 Egelsee h.gaisb@ktv-krems.at

Es ist anzuerkennen, dass es Freundschaft und Liebe in vielen Formen gibt. Diese weisen unterschiedliche sittliche Qualitäten auf, entsprechend ihrer Übereinstimmung mit dem sittlichen Gesetz. Ob daher „Amoris laetitia“ zu einer grundlegend anderen Bewertung homosexueller Partnerschaften als bisher führt oder führen kann, wie es die Autorin nahelegt, soll daher hinterfragt werden. Immerhin heißt es im Schreiben des Papstes mit Berufung auf die vorhergehenden Bischofssynoden, es gebe „keinerlei Fundament dafür, zwischen den homosexuellen Lebensgemeinschaften und dem Plan Gottes über Ehe und Familie Analogien herzustellen, auch nicht in einem weiteren Sinn.“ (AL 251) Unbeschadet dessen, dass homosexuelle Handlungen „in keinem Fall zu billigen“ sind, hebt die Kirche immer wieder hervor, dass Personen mit homosexuellen Tendenzen gleicher Respekt gebührt wie Menschen, die heterosexuell empfinden (vgl. Katechismus der Katholischen Kirche, Nr. 2357-2359). Hochschulprofessor Dr. theol. habil. Josef Spindelböck, St. Pölten

7


antenne 04 2017

diözesanstelle

Islam - so fremd und doch so nahe Mag. Johann Bruckner „Ich möchte die TeilnehmerInnen ermuntern und sie ermutigen zur Begegnung mit dem Islam; ich möchte ihre Sorgen und Ängste ernstnehmen. Ich bin überzeugt und hoffe auf eine gute Zukunft - wichtig ist, dass wir lernen, in Respekt gut miteinander zu leben.“ Präsentationstag 2017: Mag.a Angela Lahmer-Hackl, Mag. Johann Bruckner, Mag.a Petra Halbmayer, Dr. Johannes Kammerstätter, Elke Hehenberger, Mag. Andreas Geiger, Mag.a Karin Hintersteiner, MMMag.a Theresa-Maria Lichtenegger, Dr.in Hella Danner; (v. l. n. r.) Foto: Wolfgang Zarl

Ausgezeichnete Bildungsangebote Qualitätssiegelverleihung Das Katholische Bildungswerk hat sechs neue qualitätszertifizierte Bildungangebote im Programm. Bei der Verleihung der Qualitätssiegel Anfang November betonte der pädagogische Leiter Markus Schmidinger, wie wichtig hochwertige Angebote für die pfarrlichen Bildungswerke sind: „Das Qualitätssiegel gibt Sicherheit, dass der/die ReferentIn Profi ist - inhaltlich, methodisch, sprachlich und im Umgang mit den Teilnehmenden. Nur so können wir unsere BesucherInnen weiterhin begeistern.“

Rückblick zum Präsentationstag 2017

TEXT MARKUS SCHMIDINGER FOTO WOLFGANG ZARL

Die Möglichkeit, sich auszutauschen, Kontakt zu knüpfen, sechs Bildungsangebote kennen zu lernen und die ReferentInnen zu erleben, nutzten mehr als 60 BildungswerkleiterInnen und MitarbeiterInnen beim Präsentationstag in Steinakirchen am Forst.

8

In den vielfältigen Herausforderungen unserer Zeit bieten die vorgestellten Angebote Orientierung und Hilfestellung: Wie kann mir die neue Bibelübersetzung beim Verstehen meines Glaubens helfen? Wie kann eine Begegnung mit dem Islam aussehen? Wie kann ich den Sinn in meinem Leben entdecken? Wie fördere ich mein Kind ohne Überforderung? Wie halte ich mein Gehirn möglichst lange fit? Wie gehen wir mit den familiären Traumata um, die Kriege hinterlassen? Wir haben die ReferentInnen gefragt: u Was ist Ihr Ziel - was möchten Sie bei den Teilnehmenden bewirken? u Was bewegt Sie, sich beim kbw zu engagieren? Was macht die Zusammenarbeit aus?

Du kannst das - Anforderung oder Überforderung. Was ist das richtige Maß und wie finde ich dieses für mein Kind? - Dorothee Hinkelmann „Die Teilnehmenden sollen erkennen, dass SIE die Experten für ihre Kinder sind; mir geht es um die Gefühle der Kinder, wir müssen wieder lernen, sie wahrzunehmen, um eine Beziehung und Bindung aufbauen zu können. Aber: mir ist auch wichtig, dass bewusst wird, dass man nicht alles können muss und dass man sich auch Hilfe holen darf. Beim kbw schätze ich die freundliche, wertschätzende Umgangsweise; man spürt großes Engagement für aktuelle Themen, die die Menschen bewegen oder bewegen sollten ...“

Was ist neu an der neuen Einheitsübersetzung?- Mag. Andreas Geiger „ Die Veranstaltung ist gelungen, wenn durch die Auseinandersetzung mit der revidierten Einheitsübersetzung ein neuer Blick möglich wird, wenn - vielleicht altbekannte - biblische Texte neu zu leben beginnen.“

Sinnwandeln. Mit allen Sinnen mein Leben entdecken. - Mag.a Petra Halbmayer & Elke Hehenberger „Wir bieten Anregungen, um wieder klarer Entscheidungen für den eigenen Lebensweg treffen oder erkennen zu können - eben über alle Sinne. Stück für Stück zur Rückbesinnung auf sich selbst! Das kbw ermöglicht uns, viele Menschen an vielen Plätzen zu erreichen. Bildung vor Ort ist wohltuend!

1938 - 80 Jahre März- und Novemberpogrom Dr. Johannes Kammerstätter „Beim kbw treffen sich Leute mit geistiger Verwandtschaft, die verbindet; es ist ein geistiges Netzwerk von kirchlich Engagierten und kritischen Menschen; ich möchte mit meinem Angebot informieren und vor allem Gespräche anregen und in Fluss bringen. >>


antenne 04 2017

diözesanstelle

Die Kraft des Ursprungs - Was Christen am Anfang attraktiv gemacht hat

u >>

Brainwalking. Bringen Sie Ihr Gehirn in Bewegung! - Dr.in Hella Danner „Sie sollten selber den Brainwalk erleben - nur dann weiß man, wie es abläuft! Wichtig ist, sein Gehirn zu trainieren, geistig fit zu bleiben - das wirkt vorbeugend und punktuelle Ausfälle durch Demenzerkrankungen können überbrückt werden.“

Angebot zur Erstbuchung

Die Christengruppen der ersten Jahrzehnte entwiMag. Martin Zellinger ckelten eine enorme Strahlkraft. Die junge Jesus-Bewegung bildete eine Kontrast-Gesellschaft „Es gibt nicht mehr Juden und Griechen, nicht Sklaven und Freie, nicht männlich und weiblich, denn ihr alle seid eines in Christus Jesus.“ (Gal 3,28)

Angebote der Erstbuchung werden von uns mit 70 Euro unterstützt. Die ReferentInnen freuen sich auf Ihre Anfragen!

Woher nahmen diese Hauskreise die Kraft dazu? Was prägte sie von innen her? Wir spüren der oft vergessenen Kraft des Ursprungs nach und ziehen für heute einen Nutzen. Referent: Mag. Martin Zellinger (Neumarkt/Mühlkreis), Theologe, Buchautor, Bibliodrama-Leiter

Seelsorger, Religionspädagoge, Akademischer Supervisor; Vitis Kontakt: T 0699/17728243 Mail: veniss3@gmx.at

Bibliodrama – Der Bibel spielend auf die Spur kommen

u

Das Spielen von Bibelstellen hat in unserer Kirche eine lange Tradition, denken wir z.B. an Passionsspiele oder Krippenspiele. Wenn Sie eine Bibelstelle „am eigenen Leib“ erfahren wollen, wenn Sie es zulassen, dass Ihnen eine biblische Szene „unter die Haut“ geht, weil spielen diese Szene noch unmittelbarer erlebbar macht, … dann ist Bibliodrama genau das richtige für Sie! Spielen Sie eine biblische Person, die sie schon immer näher kennenlernen wollten! Lassen Sie sich auf die Überraschungen ein, die im Wort Gottes schlummern! Erlauben Sie es einer Bibelstelle, Sie zu verwandeln, zu berühren, zu ermutigen, … Nicht das perfekte Spiel ist entscheidend, sondern dass sie es lustvoll erleben: niemand spielt die Jungfrau Maria, den Petrus, die Sünderin, den Moses, die Eva im Paradies, … so unverwechselbar wie Sie. Die Botschaft einer Bibelstelle kann beim Spiel viel ganzheitlicher erlebt werden als beim Lesen allein. Dauer: von 2 Stunden bis zu einem ganzen Tag

Die Kirche(n) des Ostens – Schätze aus dem christlichen Orient

u

Das Christentum verbreitete sich im Orient bereits wenige Jahre nach seiner Entstehung in viele Gegenden. Innerhalb kürzester Zeit entstanden zahlreiche theologisch und kulturell unterschiedlich gefärbte Kirchen mit ganz unterschiedlichen liturgischen Traditionen. Bereits wenige Jahrhunderte nach Christus kann man von Dr. Johannes Kritzl einem bunten orientalischen Teppich christlicher Traditionen sprechen. Dieses Referat spürt den unterschiedlichen Kirchen des Ostens nach – Von der assyrischen Kirche des Ostens über die vielen syrischen Traditionen bis hin zu den sogenannten Thomaschristen in Indien, den vielen orthodoxen Nationalkirchen und zahlreichen anderen christlichen Konfessionen. Das Referat benennt die großen christlichen Kirchen des Ostens und versucht ein wenig Licht in die reichhaltige Landschaft christlicher Konfessionen zu bringen. lesen Sie weiter auf Seite 10

TEXT MARKUS SCHMIDINGER, BILDER ZVG

Dr. Markus Bostl

Kontakt: m.zellinger@aon.at 0699/115 06 645, www.lesterhof.at

9


antenne 04 2017

diözesanstelle

Durch die Migration der letzten Jahrzehnte kommen auch wir ChristInnen in Österreich zunehmend in Kontakt mit den vielen christlichen Traditionen des Ostens. Dabei stoßen wir auf ein Christentum, das sich sowohl im Gottesdienst als auch in der gelebten Praxis oft völlig von unserem Christsein unterscheidet. Können die fast 2000 Jahre alten christlichen Traditionen auch unserem Christentum neuen Schwung einhauchen? Referent: Dr. Johannes Kritzl, Theologe, Historiker und Pastoralassistent, Loosdorf Kontakt: 0664/2464005, theologus@gmx.at Regionaltreffen Gföhl

Die digitale Revolution und ihre Nebenwirkungen

u

Infos und Impulse zur sicheren und sinnvollen Nutzung „des Netzes“ Die digitale Revolution erfasst seit Jahren die Berufswelt, die Schule wie auch das Privatleben – und sie schreitet weiter voran. Der rasche Zugang zu weltweiter Information wie Kommunikation ist beeindruckend. Doch es lauern „im Netz“ auch beträchtliche Gefahren. Was sind die Folgen der Preisgabe von Persönlichkeitsdaten im Internet und was wird alles gespeichert? Wieviel darf man von sich preisgeben – und was auf keinen Fall? Die wachsende Cyberkriminalität und wertvolle Tipps, um nicht Betrügern im „Deep Web“ ins Netz zu gehen – an ersichtlichen Mail-Beispielen. Stichworte: Sicherheit, Virenschutz und Datensicherung. Im Kurzfilm „Digitale Nebenwirkungen – Wenn Computer für uns denken“ kommen Gehirnforscher zu Wort (u.a. Manfred Spitzer) und warnen vor Computersucht und „Cyberkrankheit“. Was heißt „digitale Kompetenz“? Worüber InternetnutzerInnen mit ihrem Kauf- und Zahlungsverhalten entscheiden. Der Abend will für NormalbenutzerInnen Einblick geben in die Schattenseiten und Gefahren des Internets mit dem Ziel, die Sicherheit zu erhöhen und es bewusster und sinnvoll zu nutzen. Referent: Mag. Fritz Wurzer, Theologe, 3264 Gresten Für eine Erstbuchung wenden Sie sich bitte an DI Markus Schmidinger, T 02742 324 2359 E m.schmidinger@kirche.at

10

Sinn kann nicht „gemacht“ werden Rückblick Regionaltreffen 2017 „Am Anfang war Sinn und der Sinn ist Fleisch geworden“ mit dieser etwas anderen Übersetzungsvariante überraschte Weihbischof Dr. Anton Leichtfried die Teilnehmenden an den diesjährigen Regionaltreffen. Seine Begründung war, dass das griechische „logos“ im Deutschen sowohl als „Wort“, als auch als „Sinn“ übersetzbar sei. Deshalb könne Sinn auch nicht gemacht – also produziert und von Menschen geschaffen - werden, sondern „eine Sache hat Sinn.“ Rund 115 BildungswerkleiterInnen sowie MitarbeiterInnen kamen zu den drei Regionaltreffen des Katholischen Bildungswerkes, die im Oktober bzw. November in Seitenstetten, Gföhl und St. Pölten stattfanden. Der erste Teil des Abends war dem Austausch untereinander gewidmet und hatte das Ziel, in die Thematik der Teilnehmerkreis-Erweiterung einzutauchen. Aufgeteilt in drei Untergruppen wurde über Motive und Barrieren von potenziellen TeilnehmerInnen sowie über die Rolle des kbw in der Pfarre bzw. im Ort diskutiert. Die dabei angesprochenen Entwicklungsmöglichkeiten wurden dokumentiert und werden allen Beteiligten zur Verfügung gestellt. (Wir berichten ausführlicher in der nächsten antenne.) Nach der wohlverdienten Stärkung stand der Impuls von Weihbischof Anton über „Sinnerfüllt leben heute“ auf der Tagesordnung. Es war mucksmäuschenstill, als der kirchliche Würdenträger seine philosophischen und doch so praxisnahen Ausführungen brachte. Die Teilnehmenden wurden sowohl von seiner exzellenten Rhetorik und gleichzeitig menschlichen Art gefesselt, als auch von den spannenden Inhalten über Glaube und Sinn. Abschließend stand er noch für zahlreiche Einzelgespräche zur Verfügung. So konnten alle BildungswerkleiterInnen und MitarbeiterInnen beseelt und gestärkt für ihre ehrenamtliche Tätigkeit heimfahren.


antenne 04 2017

diözesanstelle

Weihbischof Dr. Anton Leichtfried Regionaltreffen St. Pölten

Glaube und Sinn Sehr geehrte Damen des KBW! Ich bin nun schon seit vielen vielen Jahren beim KBW. Fast jedes Jahr fuhr ich zum Regionaltreffen. Meist war dies in Krems St Veit. Erschienen sind meist 7 -9 Personen und alle haben gejammert, dass es so schwer ist, irgend etwas zu veranstalten. Doch heuer, ihr habt euch ja selber übertroffen. Eine sehr gute Veranstaltung, sehr informativ und positiv. Ich habe mit einem Herrn aus Groß Siegharts gesprochen und meinte, beim KBW ist es wie bei den Weinhauern. Die nicht mit der Zeit gehen, sind schon verschwunden und die jetzt werken, liefern nur gute Qualität. Ich bin der Meinung, wir müssen nicht nur ein gutes Programm erarbeiten, wir müssen auch die „Marke KBW“ verkaufen, „was uns in letzter Zeit auch sehr gut gelungen ist. Ich hoffe, dass die Regionaltreffen auch in den nächsten Jahren dieses Niveau halten werden. Der Herr Weihbischof war natürlich die Krönung. Vielen Dank für die gute Zusammenarbeit und vielen Dank für das Foto. Liebe Grüße, Adolf Hauer

Regionaltreffen Seitenstetten

Auf die Begriffe Glaube und Sinn konzentrierte sich Weihbischof Anton Leichtfried in seinen Ausführungen bei den Regionaltagungen. Gerald Danner hat einige Impulse für die antenne-Leserinnen zusammengestellt: u Glaube wird als Nicht-Wissen missverstanden: In unsrer modernen Welt gibt es das Grundgefühl, dass die Wirklichkeit das ist, was wir technisch herstellen können. Im kleinen verbliebenen Rest wird Glaube durch Magie ersetzt. So entsteht die Meinung, die Sache mit Gott sei erledigt und das mit dem Glauben auch. u Glaube ist aber nicht Meinung, sondern Vertrauen – und Vertrauen kann man nicht machen. Glaube und Vertrauen können nur einem Gegenüber gelten und dadurch lebendig werden – sie sind ein Geschenk. „Ich glaube“ heißt „Ich glaube dir, mein Gott.“und „Ich vertraue“ heißt „Ich vertraue dir, mein Gott.“ u Es geht nicht um den Glauben an die Kirche oder an die Jungfrau Maria – es geht um den Glauben an Gott! Aus diesem Glauben wächst in meinem tiefsten Inneren die Überzeugung, dass es Gerechtigkeit und Vergebung gibt, dass es die Liebe gibt und ein Leben nach dem Tod. u Der Glaube ist die ganz persönliche Antwort auf den Ruf Gottes nach den Menschen. In dieser Glaubensantwort gibt der Mensch sein Leben in Gottes Hand, er erlebt sich dabei als lebendig und wird zur Freude Gottes an seiner Schöpfung. Deshalb ist der Glaube an Gott kein Hobby und keine Wochenendbeschäftigung. Es geht ums Ganze, den ganzen Menschen, das ganze Leben. u Wie der Glaube kann auch der Sinn nicht gemacht werden – er kann nur erkannt werden und so den Menschen erfüllen. So ist auch der Beginn des Johannesevangeliums zu lesen, wenn man „logos“ nicht mit „Wort“, sondern mit „Sinn“ übersetzt: „Am Anfang war der Sinn, und der Sinn ist Fleich geworden.“

TEXT GERALD DANNER, BEATRIX DANGL-WATKO FOTOS MARCUS RICCABONA, KBW

Eine Stimme zum Regionaltreffen

11


antenne 04 2017

diözesanstelle

Termine: 16. März 2018, Informationsabend Weitere Kurstermine: 23. März, 6. April, 20. April, 4. Mai und 18. Mai 2018 Interessierte aus den Pfarren, Bibliotheken, Kindergärten, Eltern-Kind-Zentren und Senioreneinrichtungen wenden sich bitte an Gerlinde Falkensteiner, Bibliotheksfachstelle T 0676/826615342,E g.falkensteiner@kirche.at

Bild von der letzten „Ganz Ohr“-Schulung; zur Verfügung gestellt von Mag. Franz Weißenböck

„Ganz Ohr! VorlesepatInnen“ – gemeinsam Geschichten erleben Aufgrund des großen Erfolges bieten wir auch 2018 wieder eine Ausbildungsreihe für VorlesepatInnen an. Damit sich Kinder fürs Lesen begeistern können, brauchen sie Menschen, die ihnen vorlesen, solange sie klein sind. Lesen ist eine Basis für ein erfolgreiches Leben. Erweitert wurde das Projekt „Ganz Ohr“ um ein Wahlmodul „Besuch mit Buch“ mit dem Ziel, SeniorInnen am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu lassen und sich austauschen zu können. In der Auseinandersetzung mit dem eigenen Altersbild, sowie den besonderen Bedingungen des Älterwerdens, werden die VorlesepatInnen auf das Vorlesen in Seniorenheimen oder betreutem Wohnen geschult. Das VorlesepatInnen-Projekt wird von der Bibliotheksfachstelle, dem Fachbereich Beziehung-Ehe-Familie, dem Familienverband und dem Katholischen Bildungswerk der Diözese St. Pölten durchgeführt.

Welchen Gewinn haben VorlesepatInnen: u

TEXT EVA MARIA MAYR BILDER ZVG

„Als mein Großvater mir Geschichten vorlas, kam es mir vor, als seien wir zu viert und nicht zu zweit: In meinem Großvater lachte ein Kind und in mir lächelte ein alter Mann.“ Éric Emmanuel Schmitt

„Vor lauter Zielen, die wir für die Kinder haben, vergessen wir manchmal, was für eine wunderbare Reise das Leben mit Kindern ist. Ich gehe davon aus, dass Kinder für ihren Entwicklungsweg die nötigen Stärken mitbringen. Sie wollen sich die Welt aneignen, und sie wollen sich bewähren − von Anfang an. Dafür brauchen sie den Rückhalt funktionierender Beziehungen. Und sie brauchen eine Kindheit, die diesen Namen auch verdient“ Dr. Herbert Renz-Polster, Kinderarzt, Wissenschaftler und Autor

Als VorlesepatIn lernt man viele neue Menschen kennen

u Sie erleben die Freude der Kinder und ihre positive Entwicklung

12

u

Die Zeit, die sie vorlesend mit Kindern verbringen, schenkt einen großen emotionalen Mehrwert: die Liebe zu unseren Mitmenschen.

u

Regelmäßige Treffen der VorlesepatInnen ermöglichen einen Erfahrungsaustausch

Born to be wild! Kinder und Jugendliche verstehen Fachtagung für Eltern und PädagogInnen Freitag, 9. März 2018, 14 – 18 h NÖ Landwirtschaftskammer, Wiener Straße 64, 3100 St. Pölten


antenne 04 2017

diözesanstelle

Nach 34 Jahren ehrenamtlichen Engagements übergibt Anita Steininger (re) die Leitung des kbw Japons an Barbara Bayer (mit Baby Maria) Fotocredit: Leo Nowak

Die Workshops u

Born to be wild – Warum entwickeln sich Kinder eigentlich so, wie sie sich entwickeln? Dr. Herbert Renz Polster

u

Weinen, toben traurig sein Mag.a Antonia Stängl

u

Anker sein für mein Kind – auf den Spuren der „Neuen Autorität“ Regina Karlinger

u eltern.tisch – Fachgespräche im Elternkreis Kinder stark machen – Moderation auf Arabisch, Asya Khalef Was mich trägt und hält – Lebenskraft Spirituali tät, Eva Maria Mayr, MAS u

Jugend & Migration Mag.a(FH) Lisa Kolb-Mzalouet

u „Kindheit unplugged“ – Erlebnispädagogische Ansätze, Johann Wiesinger

34 Jahre Leiterin des kbw Japons Zu Recht wurde Anita Steininger für ihr erfolgreiches Wirken in der Erwachsenenbildung geehrt – denn 34 Jahre als Leiterin des Katholischen Bildungswerkes Japons sowie zusätzlich 13 Jahre als Leiterin des Bildungs- und Heimatwerkes Japons sind eine stolze Bilanz. Anfang November übergab sie offiziell ihr Amt in jüngere Hände: Barbara Bayer ist ihre Nachfolgerin als Leiterin des kbw, Katharina Loritz übernahm das NöBHW. Bei dieser Gelegenheit bedankte sich Anita Steininger bei allen HelferInnen und MitarbeiterInnen, bei den Kooperationspartnern, bei Pfarrer Johannes Mikes, bei der Diözesanstelle und besonders bei ihrer Familie für die Unterstützung in den vergangenen Jahren. In Summe hat sie rund 180 Veranstaltungen organisiert und durchgeführt, viele davon mehrteilig. Rechnet man die Zeit hoch, hat Anita Steininger etwas mehr als ein Jahr Vollbeschäftigung in die ehrenamtliche Bildungsarbeit vor Ort investiert. Ganz herzlichen Dank für ein Jahr deines Lebens!

u „Oida, chill die Basis“ – Gelassen bleiben in der Pubertät, Mag.a Claudia Gamsjäger u

Unbefangenheit hilft leben – Schörl-Pädagogik für den Erziehungsalltag, Anna Ruschka und Dr.in Doris Kloimstein

Achtung: Workshops mit begrenzter TeilnehmerInnenzahl Tagungsbeitrag: € 15 pro Person, Personen unter 26 Jahren und Paare € 10 pro Person Anmeldung bis 28. Februar 2018 Online: www.fachstelle.at/borntobewild Information und Kontakt Eva Maria Mayr, MAS, T 02742 324 23257, E e.mayr@kirche.at

13


antenne 04 2017

regionalbegleitung

Veränderungen in den Pfarren Wir danken allen BildungswerkleiterInnen und BW-MitarbeiterInnen, die ihre Funktion zurückgelegt haben, für ihr ehrenamtliches Wirken, ihren Einsatz und ihr Engagement im Katholischen Bildungswerk. BWL Eva FALLMANN, kbw Zwettl - Stift BW-MA Erich Greiner, kbw St. Peter/Au

Lehrgang „Bildung begleiten“ startet Lehrgang für ehrenamtliches Bildungsmanagement mit Dr.in Christine Haiden Bereits zum dritten Mal starten wir im März 2018 mit dem Lehrgang für ehrenamtliches Bildungsmanagement „Bildung begleiten“. Der Lehrgang für BildungswerkleiterInnen, Teammitglieder und Interessierte führt in die Aufgaben ein bzw. vertieft bereits erworbene Kompetenzen für erfolgreiche Bildungsarbeit vor Ort. u

Modul 1 - Was bewegt mich, andere zu bewegen?

Ehrenamtlich engagiert in der kirchlichen Erwachsenenbildung

Beatrix Dangl-Watko M.Ed., Freitag, 2. März 2018

u Modul 2 - Von der zündenden Idee zum attraktiven Programm

TEXT CHRISTINE DILL BILDER: KBW

BW-MA Mag.a Agnes Wieser, kbw St. Georgen am Ybbsfeld BWL Anita Pohl, kbw Kasten BW-MA Mag.a Elisabeth Erasimus, kbw Kasten BW-MA Dr.in Irene Rath, kbw Kasten Wir BEGRÜSSEN alle neuen BildungswerkleiterInnen und MitarbeiterInnen in den pfarrlichen Bildungswerken und wünschen ihnen viel Freude und Erfolg! u

kbw Zwettl - Stift, Gerlinde KOPPENSTEINER

u

kbw Biberbach, Anneliese HANEDER Silke BAUER-BLAMAUER, Andreas AIGNER

u

kbw Böheimkirchen, Martin ERASIMUS, Roswitha KOSTRHON kbw St. Oswald, Monika FISCHL, Beate WIMMER-FORAMITTI, Petra BRANDSTÄTTER

Veranstaltungen organisieren und finanzieren

u

Christine Dill, Freitag, 27. April 2018

u

kbw Amstetten Herz-Jesu, Veronika WURZWALLNER

u

kbw Burgschleinitz, Ferdinand TRAUNER, Eva TRAUNER

u

kbw Stephanshart, Renate SCHMUTZ

u

kbw Kollmitzberg, Nicole PENEDER

u

kbw Ardagger - Stift, Anne PRINZ

u Modul 3 - Veranstaltungen sicher eröffnen und abschließen

14

BW-MA Claudia Haidn, kbw Pyhra

Veranstaltungsmoderation kurz und kompakt

Dr.in Christine Haiden, Autorin und Chefredakteurin „Welt der Frau“,

Freitag, 5. Oktober 2018

u

kbw Zwentendorf, Sylvia HAUBER, Eva WEIBOLD

u

Modul 4 - Erfolgreich kommunizieren

u

kbw Böhlerwerk, DI Eduard BEER

Öffentlichkeitsarbeit & Werbung

u

kbw Ertl, Gertraud SEYRLEHNER

Doris Bracher, Akademische PR-Beraterin, Freitag, 9. November 2018

u

kbw Maria Langegg, Johanna SCHUSTER

u

kbw Ernsthofen, Johann KÖNIGSHOFER

u

kbw Winklarn, Leo DEINHOFER

u

kbw Purgstall, Andreas JAGESBERGER, Birgit AIGNER, Robert AIGNER

jeweils 14.30 bis 19.00 Uhr im Bildungshaus St. Hippolyt, 3100 St. Pölten

Nähere Infos und Anmeldung: Katholisches Bildungswerk der Diözese St. Pölten T 02742 324 2352, E bildung@kirche.at


antenne 04 2017

regionalbegleitung

Jakob Mayer BWL Michelbach Jakob Mayer haben wir Ihnen in der vergangenen antenne vorgestellt - leider haben wir zum Beitrag das Bild von Martin Mayerhofer gestellt. Wir entschuldigen uns bei den beiden Herren für die Verwechslung! Martin Mayerhofer, BWL Wolfsbach >>

Wie schon in der letzten antenne dürfen wir Ihnen auch diesmal einen unserer jüngsten Bildungswerkleiter in der kbw-Familie vorstellen. Mit den Pfarrgemeinderatswahlen im Frühjahr fand in einigen Bildungswerken ein „Generationenwechsel“ statt, so auch in Wolfsbach, Dekanat Amstetten, wo Martin Mayerhofer nun als Bildungswerkleiter tätig ist. Martin Mayerhofer ist 22 Jahre alt, kommt aus Wolfsbach im Bezirk Amstetten und leitet seit diesem Jahr das Katholische Bildungswerk der Pfarre Wolfsbach. Schon in der Volksschulzeit konnte er als Ministrant die Tätigkeiten in der Pfarre mitverfolgen. Nach Beendigung des Ministrantendienstes ist er 2012 in den Pfarrgemeinderat als weitaus jüngstes Mitglied gewählt worden. In dieser Zeit hat er viele Bereiche und Tätigkeiten rund um die Pfarre kennengelernt. Mit Beginn der zweiten Periode 2017 hat er mit der Leitung des Bildungswerks erstmals eine längerfristige Aufgabe übernommen. >>

Seit 2014 betreibt Martin Mayerhofer an der Universität Wien recht intensiv und mit großer Begeisterung ein Lehramtsstudium in den Fächern Informatik, Mathematik und Physik. Privat ist seine große Leidenschaft das Tischtennisspielen; gerne spielt er auch Klavier oder er unternimmt Aktivitäten mit Freunden.

„Als Bildungswerkleiter möchte ich gemeinsam mit den Angehörigen der Pfarre über aktuelle Themen, die die Welt bewegen, nachdenken und in den Dialog treten. Ich freue mich darauf, ReferentInnen und ExpertInnen kennenzulernen - und bin schon gespannt, welche Erfahrungen mir diese Tätigkeit bringt.“ BWL Martin Mayerhofer

Pfarrverband Ardagger Wir freuen uns sehr, dass Friedrich Marksteiner, langjähriger Bildungswerkleiter in Ardagger Markt, ein Treffen mit Regionalbegleiterin Christine Dill, PAss Monika Zlabinger und den neuen Bildungswerkleiterinnen im Pfarrverband organisiert hat. Wichtige Fragen und Informationen konnten besprochen werden. Wir danken Anna Prinz von der Pfarre Ardagger Stift, Renate Schmutz von der Pfarre Stephanshart und Nicole Peneder von der Pfarre Kollmitzberg für ihr Interesse im Bereich der Kath. Erwachsenenbildung. Wir wünschen gute Zusammenarbeit, bei der Planung und Durchführung von Bildungsveranstaltungen viel Freude und Erfolg!

TEXT CHRISTINE DILL FOTO ZVG

Generationenwechsel - Teil 2

15


antenne 04 2017

bildungshäuser

Spezialseminar für geübte ChorsängerInnen

Gregorianik und mehrstimmige alte Musik Referenten: Gottfried Mandlburger und Daniel Mair

Veranstaltungstipps unserer Bildungspartner

Termin: Freitag, 23. Februar 2018, 19 Uhr bis Sonntag, 25. Februar 2018, 13 Uhr Theologischer Spezialkurs

u

Das Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten, lädt ein:

Persönlichkeitsbildende Schreibwerkstatt

Schreiben als Lebenskraft Kreative, autobiografische Schreibwerkstatt

Letzte Dinge - letzte Fragen. Der Tod und das Danach. Referenten: Dr. Willibald Sandler und Dr. Peter Zeilinger Termin: Freitag 24. Februar 2018, und Samstag, 10. März 2018, jeweils 9 bis 16.30 Uhr

Referentin: Mag.a Monika Tieber-Dornegger Termin: Freitag, 5. Jänner 2018, 15 Uhr bis Sonntag, 7. Jänner 2018, 13 Uhr Beitrag: 145 €

u

Das Bildungshaus St. Benedikt, Seitenstetten, lädt ein:

Exerzitien im Advent Seminar

„Herr lehre uns beten“

Gib deiner Sehnsucht Raum

Beten lernen mit der Bibel und mit geistlichen LehrmeisterInnen

Wahrhaftig leben, authentisch sein Referentin: Andrea Löw Termin: Freitag, 12. Jänner 2018, 17 Uhr bis Sonntag, 14. Jänner 2018, 12 Uhr

Termin: Sonntag, 10. Dezember 2017, 18 Uhr, bis Mittwoch, 13. Dezember, 13 Uhr Leitung: Abt em. Berthold Heigl OSB, Seitenstetten

Beitrag: 120 € Abend zum Tag des Judentums

Martin Luther und sein Verhältnis zum Judentum

- Therapeutisches und bibliodramatisches Arbeiten

mit Bischof Dr. Michael Bünker

- Systemische Familienaufstellung

Termin: Mittwoch, 17. Jänner 2018, 19 Uhr

- Persönliches Gespräch nach Bedarf

Beitrag: 10 €

- Liturgisches Feiern und Ritual

Vortrag

Termin: Montag, 29. Jänner 2018, 18 Uhr bis Freitag, 2. Februar 2018, 13 Uhr

Mit Kindern entspannt leben in einer unentspannten Welt? Referentin: Mag.a Antonia Stängl Termin: Freitag, 2. Februar 2018, 19 - 21 Uhr Beitrag: 10 €

16

Der gute Vater und die gute Mutter Aussöhnung mit der eigenen Herkunft

- Körperwahrnehmung und Tanz

Referenten: Sr. Maria Illich, Steyler Missionarin, München; systemische Arbeit, Bibliodrama, Exerzitienbegleitung, Tanz und geführtes Zeichnen, www.illichmaria.de P. Dr. Rudi Pöhl, Steyler Missionar, München; Doktorat Theologie der Spiritualität und Pastoralpsychologie, Exerzitien- und Bibliodramaleiter


antenne 04 2017

diözesanstelle

Wenn die Bibel ins Spiel kommt ... Grundkurs BIBLIOLOG Termin: Dienstag, 30. Jänner 2018, 9 Uhr bis Freitag, 2. Februar 2018, 17 Uhr Leitung: Gabriele Kraxner-Zach, Dipl.-Päd.in, Bibliologtrainerin, Gestalttrainerin, LSB

Gut gestimmt im Alltag Die Kraft der eigenen Sprechstimme entdecken

Jahrestagung 2018

Termine: Dienstag, 20. Februar 2018, 6. März 2018 und 20. März 2018, jeweils 17 - 19 Uhr

Samstag, 7. April 2018 Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten

Referentin: Mag.a Sieglinde Witzany, akademische Stimmund Sprechtrainerin (nach AAP), AHS-Professorin llllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllll

Bildungshaus St. Hippolyt 3100 St.Pölten, Eybnerstraße 5 T 02742 352 104 E hiphaus@kirche.at W www.hiphaus.at BildungsZentrum St. Benedikt 3353 Seitenstetten, Promenade 13 T 07477 42885 E bildungszentrum@st-benedikt.at W www.st-benedikt.at

Migration, Zu- und Abwanderung findet statt – innerhalb von Österreich und auch grenzüberschreitend. Mit ihr verändern sich unsere Gemeinden – pfarrliche wie politische. Gewachsene Identitäten werden in Frage gestellt, wenn Leute zuziehen oder wegziehen. Während manche Ortsteile schon weitgehend leer stehen, entstehen an den Rändern Neusiedlungen, die mit den gewachsenen Strukturen wenig Kontakt haben. Bei der Jahrestagung zeigt uns der Soziologe Kenan Güngör die Dynamiken von Migrationsgesellschaften sowie von Zu- und Abzugsgemeinden auf. Dabei spielt die Verunsicherung der Bevölkerung eine große Rolle, aber auch die Entwicklung von Werten. Der Pastoraltheologe Georg Plank gibt uns Einblicke in gelungene Modelle von Pfarrentwicklung und Zugänge, die kleinere und größere Gemeinschaften gesucht und gefunden haben. Besonderes Augenmerk legt er dabei auf den Übergang vom Bisherigen zum Neuen. Wir stellen uns im Zuge dieser Tagung die Frage, welchen Beiträge die kirchliche Erwachsenenbildung - auch unter Verwendung neuer Technologien (Web 4.0) - zur Entwicklung unserer pfarrlichen und politischen Gemeinden leisten kann und soll. Infos: DI Markus Schmidinger m.schmidinger@kirche.at, T 02742 324 23 59

Bitte reservieren Sie sich schon jetzt den Termin!

17


antenne 04 2017

charisma

Neues im Dialog entstehen lassen Wie Sie kreative Prozesse und neuen Erkenntnisse gezielt fördern können

charisma Soviel Liebe wie du brauchst

Der Dialog ist ein interessantes und bereicherndes Format für alle, die in der Erwachsenenbildung tätig sind oder unterrichten.

Im Imago-Paar-Workshop zu einer neuen Qualität der Beziehung finden Ideal für Paare, die aus dem „So dahin Leben“ raus und einen neuen Schwung in die Beziehung bringen wollen. Referent: Mag. Erwin Jäggle, Psychotherapeut, Dipl. Ehe- und Familienberater, Imago-PaarTherapeut, arbeitet seit über 20 Jahren mit Paaren und Familien Termin: Freitag, 26. Jänner, 14 Uhr bis Sonntag, 28. Jänner, 16 Uhr Ort und Mitveranstalter: BildungsZentrum St. Bendikt, Seitenstetten Weiterer Mitveranstalter: Katholischer Familienverband,

Den roten Faden finden - Grundlagen der Biografiearbeit Das erste Modul des Lehrganges Biografiearbeit auch als Einzelseminar buchbar

TEXT DR. ERWIN LASSLESBERGER FOTOS: ZVG

Referentin: Sabine Sautter, Dipl. Sozialpädagogin und Erwachsenenbildnerin

18

Termin: Freitag, 26. Jänner 14 Uhr – Samstag, 27. Jänner 17 Uhr Ort: Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten

Referent: Benno Kapelari, Dialogprozessbegleiter und Lebens- und Sozialberater Termine: 1. Modul: Freitag, 2. Februar 9 – 17 Uhr 2. Modul: Freitag, 6. April 9 – 17 Uhr Ort: Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten

Singen leicht gemacht Singen tut der Seele gut, Singen macht Freude und stärkt uns in unserer Persönlichkeit. Das beliebte Singseminar für alle, die schon erste Erfahrungen mit Stimmbildung gemacht haben. Referentin: Mag. Martina Steffl-Holzbauer, Gesangspädagogin, Referentin für Stimmbildung, internationale solistische Konzerttätigkeit Termin: Freitag, 16. Februar, 16 – 21 Uhr und Samstag, 17. Februar 9 – 17 Uhr Ort und Mitveranstalter: Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten


antenne 04 2017

charisma

Aufstellungsabende Familien- und Organisationsaufstellungen Referentin: Christa Schmid

Wirksam & sicher präsentieren

In der systemischen Aufstellung führt der Weg vom „Konfliktbild“ zum „Lösungsbild“. So können Störungen behoben, Familien und Menschen in Organisationen entlastet, und das eigene Leben verändert werden. Termine: Donnerstag, 22. Februar, 18 – 21 Uhr Donnerstag, 22. März, 18 – 21 Uhr Donnerstag, 12. April, 18 – 21 Uhr Ort: Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten

Fasten mit Leib und Seele Gemeinsam fasten mit mehreren Treffen in der Gruppe – das ist ein guter Weg zu innerer Leichtigkeit, geistiger Klarheit und Beweglichkeit.

Präsentationstechnik-Training Referent: Andi Thürnbeck Termin: Donnerstag, 1. März, 13 – 17 Uhr, Freitag 2. März, 9 – 17 Uhr Ort: Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten Vorankündigung

(Mehr) Humor in Paarbeziehungen Mit dem Partner lachen zu können - über sich selbst, über sich als Paar - erleichtert vieles. Denn Lachen als die beste Medizin, das gilt auch in der Partnerbeziehung! Referent: Mag. Jacob Klein Israel und Wien Termin: Samstag, 21. April 2018, 9-17 Uhr, und Sonntag, 22. April, 9-13 Uhr Ort: BildungsZentrum St. Benedikt, Seitenstetten Achtung: Frühbucherbonus bei Anmeldung bis 31. Jänner 2018

Referentin: Dipl. Päd.in Marianne Schindlecker, MSc Integrative Supervisorin, Fastenleiterin, Familienberaterin und Erwachsenenbildnerin. Termine: Treffen am Donnerstag, 1 , Montag, 5. und Mittwoch, 7. März, jeweils 18 Uhr, Fastenbrechen am Freitag, 9. März, 17 Uhr

Anmeldung: charisma@kirche.at www.charisma-seminare.at 02742 324 2352

Ort und Mitveranstalter: Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten

19


antenne 04 2017

bildung

termin

Jänner 2018

März 2018

22.01.

Sehnsucht Sicherheit Stefan Lorger-Rauwolf Sa 15 Uhr bis 18 Uhr Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten

26.01. bis 28.01.

Soviel Liebe wie du brauchst charisma Mag. Erwin Jäggle Fr 14 Uhr bis So 16 Uhr ^NildungZentrum St. Benedikt, Seitenstetten

01.03. 05.03 07.03.

Fasten mit Leib und Seele charisma Dipl.-Päd.in Marianne Schindlecker jeweils 18 Uhr Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten

26.01. bis 27.01.

Den roten Faden finden charisma Sabine Sautter Fr 14 Uhr bis Sa 17 Uhr Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten

01.03. bis 02.03.

Wirksam & sicher präsentieren charisma Andi Thürnbeck Do 13 Uhr bis Fr 17 Uhr Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten

02.03.

Was bewegt mich, andere zu bewegen Lehrgang Bildung begleiten Beatrix Dangl-Watko Fr 14.30 Uhr bis 19 Uhr Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten

Februar 2018

09.03.

Born to be wild! - Fachtagung Dr. Herbert Renz-Polster Fr 14 Uhr bis 18 Uhr NÖ Landwirtschaftskammer, St. Pölten

02.02. Neues im Dialog entstehen lassen und charisma 06.04. Benno Kapelari jeweils Fr 9 Uhr bis 17 Uhr Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten

4

16.02. bis 17.02.

Singen leicht gemacht charisma Mag.a Martina Steffl-Holzbauer Fr 16 Uhr bis Sa 17 Uhr Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten

22.02. 22.03. 12.04.

Aufstellungsabende charisma Christa Schmid jeweils Do 18 Uhr bis 21 Uhr Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten

POSTENTGELT BAR BEZAHLT. ANTENNE „SPONSORING POST“ Absender: Katholisches Bildungswerk der Diözese St.Pölten, Klostergasse 16. Erscheinungsort: St.Pölten, Verlagspostamt: 3100 St.Pölten GZ 02Z033501S

Antenne4 2017 web  

antenne Ausgabe 4/2017 Zeitung des Katholischen Bildungswerkes der Diözese St. Pölten - Zeitung für Erwachsenenbildung. Thema der Ausgabe -...

Antenne4 2017 web  

antenne Ausgabe 4/2017 Zeitung des Katholischen Bildungswerkes der Diözese St. Pölten - Zeitung für Erwachsenenbildung. Thema der Ausgabe -...

Advertisement