Page 1

antenne Ausgabe 03/2021

SCHWERPUNKT

Gemeinschaft leben - Entschleunigung mitnehmen

Aus dem Inhalt: Kraft und Inspiration für diese Zeiten................03 Mehr Respekt, bitte ..........................................07 Die Erde ist mehr als ein Staubkorn ..................06 Präsentationstag ...............................................08 Anker in schwierigen Zeiten ..............................13

bildung


2

antenne

editorial

Inhalt

Gerald Danner Geschäftsführer kbw

3

Kraft und Inspiration für diese Zeiten

5

Wertschätzung wirkt Wunder

6

Die Erde ist mehr als ein Staubkorn im Weltall

6

Aus Quellen schöpfen - ONLINE

7 kbw-Miteinander

Start ins neue Bildungsjahr

8

Seit 55 Jahren Rolling Stone der Bildung

Gemeinsam haben wir im Juni ein berührende Bildungsfest, nach langer Zeit des Abstandhaltens, gefeiert. Alle die nicht dabei waren haben die Möglichkeit, sich in dieser Ausgabe der antenne auf Seite 7 ein paar bereichernde Eindrücke von diesem Fest zu holen. Wir freuen uns auf jeden Fall schon wieder auf die nächsten Begegnungen mit euch. Die nächsten Gelegenheiten sind der Präsentationstag in Melk und unsere Regionaltreffen im Oktober - alle Infos in dieser Ausgabe.

8

Einladung zum Präsentationstag

Traditionell beginnt im Herbst das neue Bildungsjahr nach der Sommerpause, aber auch nach den Lockdowns vom Frühling wird es heuer ein wirklicher NEU-Start! Wir haben viele Gespräche mit Bildungsverantwortlichen in den Pfarren geführt und uns einige Unterstützungen überlegt. Ein kleiner Folder, wurde zusammengestellt. Damit sind wir eurem Wunsch nachgekommen, ein Repertoire an „leichten“ Angeboten anzubieten, die die Menschen wieder im Zeichen der Bildung zusammenzubringen. Ich freue mich sehr, dass, wie ich meine, ein schwungvoller Angebotsfolder gelungen ist. Zusätzlich wollen wir eure Bemühungen in der Bildungsarbeit finanziell unterstützen, wir übernehmen für 100 Veranstaltungen die Hälfte der Honorarkosten. (für Neubestellungen, ab sofort)

10 Ausbildung zum/zur Gesprächsleiter*in

Mit September ändert sich intern die vieldiskutierte, neue Struktur der Diözese St. Pölten. Die Organisationen der Pastoralen Dienste und andere Abteilungen wurden in sechs neue Ressorts zusammengeführt. Zum Ressort Erwachsenenbildung gehören zukünftig das kbw, die Bildungshäuser St. Hippolyt und St. Benedikt, die Büchereifachstelle und das ABI. Ich wurde von Bischof Alois, nach einem Hearing, zum Ressortleiter bestellt und ich werde mir diese Aufgabe mit der Geschäftsführung vom kbw teilen. Die Kompetenzen und die Kraft der katholischen Erwachsenenbildung in unserer Diözese ist in diesem Entwicklungsprozess klar sichtbar geworden und ich freue mich, mit vielen kompetenten Partner in der Erwachsenenbildung die Zukunft unserer Diözese mitzugestalten. Ich wünsche Ihnen nun viel Kraft und Freude für die Menschen in ihrer Heimat wieder gute Bildungsveranstaltungen zu organisieren und Gemeinschaft im Zeichen der katholischen Erwachsenenbildung zu ermöglichen. Passen sie auf sich auf und alles Gute zum Start in den Bildungsherbst.

Ausgabe 03/2021

8 Ablauf 9

Bunte Vielfalt im öffentlichen Haus des Herrn

10 Ausbildung zum/zur Spielebegleiter*in

11 Gespenst Einsamkeit 11 Ausbildungslehrgang zum/zur LIMATrainer*in

12 hipCAFÉ für Senioren*innen – Frühstück mit Inhalt

12 Von Maus zu Maus geklickt 13 Anker in schwierigen Zeiten 14 Zu den Alemannen 15 Tratschbankerl 16 Veränderungen in den Pfarren 17 Schritt für Schritt handyfit 18 CHARISMA Erwin Lasslesberger verabschiedet

IMPRESSUM Medieninhaber, Herausgeber, Redaktionsanschrift: Verein Katholisches Bildungswerk der Diözese St. Pölten A-3100 St. Pölten, Klostergasse 16, Tel.: 02742 / 324 2352 E-Mail: bildung@kirche.at, www.kbw-bildung.at Redaktion: Doris Bracher, Dr. Erwin Lasslesberger Herstellung: Druckerei Gradwohl, 3390 Melk Grafisches Konzept: designhorn Gestaltung: Doris Bracher Titelfoto: Fotolia


antenne

3

Interview

Kraft und Inspiration für diese Zeiten Gärtner des Lebens Dr. Matthias Strolz (Jahrgang 1973) ist Impact-Entrepreneur, Organisationsberater, Coach, Autor & Publizist, Bürger*innen-Beweger. Der ehemalige NEOS-Parteichef sieht sich als „Gärtner des Lebens“ und Begleiter in Wachstumsprozessen, bei denen Potenziale zur Entfaltung kommen und Gefäße und Formen für das Gute, Wahre und Schöne gestaltet werden. Zu Beginn des neuen Bildungsjahres im kbw St. Pölten sprach Ulrich Schilling mit ihm über Learnings aus dem vergangenen Jahr, Gemeinschaft und Entschleunigung und was das mit der Erwachsenenbildung zu tun hat. antenne: Sie schreiben in Ihrem Buch „Kraft & Inspiration für diese Zeiten“ von der Bedeutung des Anerkennens und des Loslassens, um ins Neue zu gehen. Derzeit scheinen alle aber nur möglichst schnell vergessen und verdrängen zu wollen. Was gilt es jetzt anzuerkennen, was loszulassen?

Dr. Matthias Strolz: Es gilt anzuerkennen, dass wir in sehr volatilen, unsicheren, komplexen und ambivalenten Zeiten leben. Diese vier Begriffe beschreiben ganz gut den Zustand unserer Welt. Als Kinder der Postmoderne stehen wir da mittendrin. Erinnern wir uns an den ersten Lockdown im März 2020: Plötzlich war das Unvorstellbare in unserem Leben, nämlich, dass wir alle heimgegangen sind. Es war da eine große Stopptaste. Es war da bei manchen auch die Hoffnung, dass wir nun kollektiv Tempo herausnehmen aus diesem verrückten Treiben. Heute sind wir im Krisengeschehen ein Stück weiter und es gilt anzuerkennen, dass Corona die Welt nicht entschleunigt, sondern noch volatiler, unsicherer und verrückter gemacht hat. Gleichzeitig sind wir jene Generation, die so viele Möglichkeiten und Annehmlichkeiten hat, wie keine Generation zuvor! Vollkaskoversicherung und eine Zentralheizung. Dazu ein Ozean an Optionen. Wir empfinden ihn allerdings als Unsicherheit. Wir sind irritiert von der Qual der Wahl. Dieses Gefühl sollten wir annehmen – denn nur wenn wir es annehmen, können wir uns auch wieder von ihm distanzieren. Irritation ist okay. Noch in keinem Kreissaal der Welt kam Neues ohne Zwicken auf die Welt. Die Irritation ist die Mutter der Innovation. Und da derzeit so viel Irritation im Raum ist, können wir uns darauf verlassen, dass ebenso viele Chancen aufstehen werden. Da ist für jede und jeden was dabei, wenn wir nur bereit dafür sind. Nur mit der Bewusstseinshaltung, dass das Leben immer in verschiedensten Facetten schimmert, Schatten und Interview: Ulrich Schilling Bild: Andreas-Hofer-Photography.at;

Dr. Matthias Strolz

Licht hat, sind wir auch fähig das Licht zu sehen! Frei nach Viktor Frankl stellt sich jedem/jeder die Frage: Welche Haltung nehme ich zu dem ein, was ist? Eine Krise drängt uns mitunter auch zum Loslassen. Krisen schlagen uns förmlich vieles ungewollt aus der Hand – zum Beispiel unseren Vor-Corona-Alltag. Da wir ungefragt und teils unbewusst durchgestoßen werden, sollten wir dieses Loslassen dann noch einmal bewusst durchwandern, um es konstruktiv nutzen zu können. So wird das Loslassen erst zu einer öffnenden Kraft, weil es Platz macht für Neues. Loslassen und bewusste Veränderung wird durch Anerkennen möglich – das sagt auch die Psychotherapie: Wenn ich den Status quo nicht anerkenne, kann ich mich nicht bewusst verändern. Auch wenn das Leben niemals linear verläuft – das Leben passiert, während wir Pläne machen – können wir ihm durchs Bewusst werden, Anerkennen und Loslassen zumindest eine Richtung geben. antenne: In der Erwachsenenbildung gab es natürlich Ernüchterung, Enttäuschung, Traurigkeit, dass keine Bildungsveranstaltungen stattfinden konnten. Gleichzeitig wurde diese Pause aber auch als durchaus „erholsam“ empfunden. Sollten wir uns ein Stück Entschleunigung bewahren? Ist das legitim? Ja, darf man das denn?

Dr. Matthias Strolz: Ja, man darf das! Aber man muss es tatsächlich selbst tun. Einmal mehr gilt: Wir sind Kinder des 21. Jahrhunderts und haben eine bisher unbekannte Fülle von Chancen und Optionen. In


4

antenne

dieses Privileg sind wir gebettet und zugleich fordert es von uns so viel Selbstführung wie von keiner Generation zuvor. Wenn wir also den Maßstab nicht in uns tragen, sind die Verführungen und Erwartungen von außen ausgeliefert. Wertebasiertes Arbeiten, sei es durch Religionsgemeinschaften, NGOs, Vereine, Erziehung, in den Schulen…, ist in diesem Zusammenhang nicht hoch genug zu bewerten. Das unterstützt in der Selbstführung. Ich muss meinen inneren Maßstab – in Gemeinschaft – selbst kultivieren. Dafür sollte ich mir auch Routinen des Rückzugs schaffen. Der „Einkehrschwung bei sich selbst“, der mit der Entschleunigung einhergeht, bedeutet: innehalten, wahrnehmen, bewusstwerden – ein entscheidender Dreiklang. Dabei haben auch Kirchen die Aufgabe, Oasen der Entschleunigung zu bieten. antenne: Jetzt legen wieder alle los, wollen alles nachholen oder noch mehr drauflegen und gleichzeitig gibt es die „Koste es was es wolle“-Devise. Da stellt sich die Frage: Darf es tatsächlich alles kosten?

Dr. Matthias Strolz: Nein, natürlich nicht. Klarerweise sind wir längst bei der Frage angelangt, welche Grundwerte wir hier einander gegenüberstellen, z.B. Freiheit und Gesundheit. Es macht beispielweise keinen Sinn, dem Virus „den Krieg zu erklären“. Wir sind nicht im Krieg. Viren waren lange vor dem Menschen auf diesem Planeten. Ohne Viren geht nichts auf der Erde. Ohne Menschen schon. Es ist also die Frage, wie wir uns auf ein Leben mit Viren, auch diesem für uns elenden Covid-Virus, einstellen. Impfung ist wichtig, aber es braucht schon eine ganzheitlichere, weitere Sicht auf das Geschehen dieser Welt. Dazu braucht es tiefgehende Befassung. Wir sind in viele Fragen noch nicht in der Tiefe der Auseinandersetzung: Was bedeutet Gesundheit? Was bedeutet Freiheit? Wer zahlt die Krise? Wie handeln wir das aus? Oder auch konkreter: Wie gehen wir mit den vielen jungen Menschen um, die in die Depression abgeglitten sind? antenne: Katholische Erwachsenenbildung ist mehr als Wissensvermittlung. Da gehört ganz stark die Komponente der GEMEINSCHAFT dazu. Wie sehr kann Gemeinschaft das Loslassen und den Aufbruch ins Neue oder das Lesen der „Fließrichtung des Lebensflusses“ unterstützen oder hindern?

Dr. Matthias Strolz: Gemeinschaft ist für unsere Entwicklung essenziell, denn der Mensch ist ein radikal soziales Wesen. Als Menschen sind wir eingeladen zur Entfaltung – das ist die Richtung, die Einladung des Lebens. Wir sind ständig im Wachsen, bis zum letzten Atemzug. Das

Ausgabe 03/2021

größte Wachstum ist ja dann der Übergang in die andere Welt, wenn wir sterben. Entfaltung ist ein zutiefst sozialer Akt, denn wir lernen vor allem in Begegnung mit anderen Menschen und mit dem Leben in all seinen Erscheinungen. Diese Rolle übernehmen dann auch – strukturell gesehen – Gemeinschaften aller Art. Das kann der Musikverein, die Pfadfindergruppe, die Jungschar, die Pfarre, ein Unternehmen, die Kaffeerunde und vieles mehr sein. antenne: „GEMEINSCHAFT LEBEN – ENTSCHLEUNIGUNG MITNEHMEN“ hört sich das für Sie nach einer guten (neuen) Haltung für die Arbeit einer ehrenamtlich getragenen EB-Einrichtung an? Wo sehen Sie Chancen oder Stolpersteine für die Weiterentwicklung?

Dr. Matthias Strolz: Das ist großartig und klingt für mich sehr attraktiv! Ein guter nächster Schritt, vor allem nach dieser Phase der Selbstisolation, für die wir uns als Gemeinwesen entschieden haben. Umso wichtiger ist es, dass wir jetzt wieder in qualitätsvolle Gemeinsamkeit kommen – nicht nur virtuell, sondern auch im haptischen Leben. Die vorübergehende CoronaEntschleunigung war ja ein sehr ambivalentes Geschehen, weil es sehr unterschiedlich erlebt wurde. Von sehr positiv bis sehr negativ. Die Isolation der Oma, des nunmehr Arbeitslosen oder des kasernierten Jugendlichen ist keine positive Entschleunigung. Viele haben zwar mehr Stunden zu Hause gehabt, aber dafür umso mehr psychischen Druck ausgefasst. Nicht frei gewählte Entschleunigung ist meist schwierig. Grundsätzlich denke ich jedoch, dass diese bunte, verrückte Welt Entschleunigung brauchen kann und die müssen wir lernen, um das Beste – im Sinne einer geglückten Lebensführung – draus machen zu können. Individuell und in Gemeinschaft. antenne: Danke für das Interview.


antenne

5

Wertschätzung wirkt Wunder Ein respektvollerer Umgang mit anderen, mit der Natur und mit uns selbst täte uns allen gut. Groß ist die Erleichterung, wenn wir wieder – wenn auch noch mit Einschränkungen – „unter die Leute“ gehen können. Die erste Geburtstagsfeier in größerer Runde ist ebenso ein frohes Erlebnis wie das erste Treffen der Ausbildungsgruppe oder der Besuch einer Ausstellung. Die Freude, in Gesellschaft zu sein, sich auszutauschen, miteinander zu essen und zu trinken, zu reden und zu singen, ist spürbar. Wir merken, wie sehr wir diese persönlichen Beziehungen brauchen, und wie gut es tut, diese wieder zu pflegen. Mit der Freude an der Begegnung entdecken wir auch die Wertschätzung für einander und den Respekt vor einander - etwas, das uns in unserer Gesellschaft zunehmend verloren geht. Lustig soll es sein, und unterhaltsam, und zwar um jeden Preis. Das gilt heute für so manche Fernsehsendung. Da wird der Versprecher der Moderatorin, die Unwissenheit des Kandidaten oder die verunglückte Rede eines Politikers regelrecht vorgeführt. Immer wieder geht es darum, jemanden „aufzublatteln“, lächerlich zu machen, ihn als Dummkopf oder Schwächling hinzustellen. In gleicher Weise geht es in den sozialen Medien zu, wenn sich über eine Person ein „Shitstorm“ ergießt. Jeder Fehler wird zum Skandal, der Vorteil eines Anderen zur himmelschreienden Ungerechtigkeit. Was dabei verlorengeht, ist ein respektvoller Umgang mit den menschlichen Schwächen. Respektiert werden nur die Starken, die Coolen und die Lauten. Jede Schwäche wird nicht als möglicherweise falsches, aber verständliches Verhalten ausgelegt, sondern entwertet die betreffende Person als Ganze.

Menschen respektieren, nicht nur Leistungen Respekt als Haltung, die den anderen Menschen unabhängig von Leistungen wertschätzt, ist unserer Gesellschaft zunehmend abhandengekommen. Dabei ist es das, was jeder Mensch in seinem Innersten sein ganzes Leben lang ersehnt und anstrebt: als Person anerkannt, geachtet und geschätzt zu werden. Können wir diese Erfahrung nicht immer wieder machen, dann verlieren wir auch unsere Selbstachtung, dann können wir auch mit unseren eigenen Schwächen nicht umgehen und erleben jeden Fehler als unverzeihlich und zutiefst beschämend. Text: Erwin Lasslesberger Credits:Shutterstock

Keine Selbstachtung ohne Wertschätzung Von dieser zweifachen Wirkung der Respektlosigkeit, nämlich der fehlenden Wertschätzung gegenüber anderen Menschen und der verschwindenden Selbstachtung, schreibt auch Reinhard Haller, der renommierte Psychiater und Gerichtssachverständige, in seinem Buch „Das Wunder der Wertschätzung“. Er stellt fest, dass Respekt und Wertschätzung miteinander verbunden sind. Im Wort Wertschätzung ist sowohl der Wert enthalten, den wir uns selber und den anderen geben, als auch der Schatz, den dieser Wert darstellt. Haller weist darauf hin, dass der mangelnde Respekt unsere Gesellschaft nicht nur im Umgang der Menschen miteinander prägt, sondern auch den Umgang mit der Natur, mit der Umwelt, den Tieren und den natürlichen Ressourcen.

Balsam für die Seele Im Untertitel heißt sein Buch „Wie wir andere stark machen und dabei selbst stärker werden“. Damit weist er darauf hin, dass Wertschätzung, die anderen entgegengebracht wird, auch den eigenen Wert steigert. Wer wertschätzend und respektvoll auf seine Mitmenschen zugeht, der bekommt dafür ein positives Feedback, das wie Balsam für seinen Selbstwert ist. Wer hingegen anderen Menschen abwertend und respektlos begegnet, wird immer Angst haben, dass es ihm ebenso ergeht, wenn er einmal nicht den Erwartungen entspricht oder einen Fehler macht. Für uns Christ/innen ist die Wertschätzung längst ein Begriff. Jesus nennt sie Nächstenliebe, wenn er den Menschen den wertschätzenden und achtenden Umgang miteinander ans Herz legt und sagt: „Liebt einander mit aufrichtiger Zuneigung und habt Freude daran, euch gegenseitig Achtung zu erweisen.“ Reinhard Haller: Das Wunder der Wertschätzung, Gräfe und Unzer Verlag, München 2019 / Neues Testament, Römerbrief 12,10


6

antenne

Die Erde ist mehr als ein Staubkorn im Weltall Ein umfassender Blick auf die Welt ist unerlässlich Wissenschaftliche Disziplinen aller Art werfen einen unglaublich detaillierten, aber sehr eingeschränkten Blick auf die Welt. Angesichts des Raubbaus an der Natur, der Zerstörung von Lebensraum und der massiven Beeinflussung des Klimas ist es notwendig, die Welt umfassend in ihrer Ganzheit zu betrachten. Diesen Blick, der den Wert der Erde und ihre Bedeutung für uns beinhaltet, liefert der Glaube. Astronomisch gesehen ist die Erde ein Staubkorn im Weltall: Ein kleiner Gesteinsplanet, der um einen durchschnittlichen Stern kreist. Der Durchmesser der Erde ist mit rund 12 000 km etwa hundertmal kleiner als jener der Sonne. Das Volumen der Erde ist sogar so klein, dass 1,3 Millionen Erden in die Sonne passen würden. Der astronomische Blick auf die Erde ist zweifellos faszinierend, aber auch ernüchternd: Die Existenz der Erde spielt für das Universum überhaupt keine Rolle. Man kann die Erde auch aus anderen Blickwinkeln betrachten, beispielsweise aus ökonomischer Sicht: Die Erde ist ein Rohstofflieferant. Wir gewinnen Erdöl; wir roden Wälder, um Holz zu gewinnen, Weideflächen für Rinder anzulegen oder um Futterpflanzen anzubauen; wir bauen Seltene Erden und Metalle ab. Der ökonomische Blick auf die Erde ermöglicht unseren hohen Lebensstandard, doch viele damit verbundene ethische Themen bleiben auf der Strecke. Gibt es einen Blick auf die Erde, der sich nicht auf bestimmte Aspekte konzentriert, sondern sie als Ganzes wahrnimmt? Ja, den gibt es. Die biblischen Schöpfungserzählungen bieten einen umfassenden Blick auf die Welt. Sie versuchen nicht, die Welt zu erklären, sondern sie liefern Deutungen – die bis heute aktuell sind. Darin liegt die Stärke der mythologischen Erzählungen: Sie sprechen nicht davon, was einmal stattgefunden hat, sondernvon dem, was immer gilt; sie sprechen nicht von einzelnen Details, sondern von dem, was ihnen prinzipiell zugrunde liegt. Die Erde ist ein Staubkorn im Weltall, aber sie ist mehr als das: Sie ist unser Lebensraum. Die Erde ist ein Rohstofflieferant, aber sie ist mehr als das: Sie ist unendlich wertvoll für uns. Dieses „mehr“ zu verdeutlichen war bereits den biblischen Autoren ein Anliegen, und es ist heute aktueller denn je. Denn ein eingeschränkter Blick auf die Erde führt zu einer Messbarkeit und Berechenbarkeit, die das wahre Wesen der Welt verkennt: Als unser aller Lebensraum ist sie der Mittelpunkt des Universums, und ihr unendlich großer Wert lässt sich nicht an einem bezahlbaren Preis festmachen. Es ist die Aufgabe und Verantwortung von uns Menschen, diese gute Welt zu bewahren. Sie ist ein gottgewolltes Geschenk an uns – behandeln wir sie auch als solches!

Ausgabe 03/2021

Veranstaltungstipp

Aus Quellen schöpfen - ONLINE Stärken – inspirieren – beleben Sie erhalten inspirierende Texte, stärkende Impulse und ansprechende Bilder.

Termine zur Auswahl: Mittwoch, 1. September 2021, 19.30 Uhr oder Samstag, 4. September 2021, 19.30 Uhr

ZOOM: Wir brauchen nur ihre Bereitschaft sich darauf einzulassen. Wir treffen uns online via ZOOM. Den Link zur Teilnahme senden wir am Tag vor dem jeweiligen Termin aus. kbw St. Pölten, 02742 324 2352

Text: Alexandra Ritter / Credits: Pixabay


antenne

Rückblick

kbw-Miteinander Am 18. Juni feierten wir ein „kbw-Miteinander“ - es war ein wunderbarer Nachmittag mit Begegnungen, unserer Generalversammlung, den jährlichen Ehrungen; den Abend ließen wir mit Musik ausklingen. Hier ein paar Impressionen.

Bild oben v. l. n. r.: Gerald Danner, Obfrau Mag.a Angela Lahmer-Hackl, Johann Wimmer und Weihbischof Dr. Anton Leichtfried; ganz oben rechts: Mag.a Alexandra Ritter vom kbw sowie einige Bilder des Tages.

Bilder: Karl Lahmer

7


antenne

Stift Melk, Credits: B. Kobler-Pimiskern

8

Einladung zum Präsentationstag Präsentationstag 2021 - im Stift Melk Samstag, 11. September 2021 13.30 bis 17.30 Uhr Neue Veranstaltungsideen und Referent*innen persönlich kennenlernen - das bietet der Präsentationstag. Heuer erwarten Sie folgende Kurzpräsentationen: ƒƒ OHNE ARBEIT und trotzdem ... Krisen aller Art und Dimensionen hebeln aus. Und trotzdem wohnt ihnen bereits das Neue inne. Mag. Karl Fakler Landesgeschäftsführer a.D. AMS NÖ, Vorstand NÖ Armutsnetzwerk

ƒƒ Sterbehilfe - Euthanasie - Assistierter Suizid

Ablauf 13.30 Uhr Eintreffen 13.50 Uhr Begrüßung und Vorstellung der Referent*innen 14.15 Uhr Präsentationen zur Auswahlt - 1A und 1B

Was bedeutet Sterben in Würde?

Mag. Mattia Coser Theologe und Philosoph ƒƒ Eine Einladung zum Glücklichsein

15.00 Uhr Pause 15.20 Uhr Präsentationen zur Auswahl 2A oder 2B

Kann man Glück „können“?

Mag.a Berit Manninger Glückstrainerin, Mentorin, Biologin, Mentaltrainerin (i.A.)

16.05 Uhr Pause 16.15 Uhr Theatermonolog JUDAS

ƒƒ Bibel für Neugierige & Judas Iskariot Mag. Willi Erber Pastoralassistent

17.15 Uhr Abschluss und Agape

Seit 55 Jahren Rolling Stone der Bildung Langjährige Bildungswerkleiter*innen geehrt

Als „Rolling Stone, der allmählich etwas langsamer rollt und Moos ansetzt“, bezeichnete sich der unermüdliche Helmut Hagel, seit unglaublichen 55 Jahren Bildungswerkleiter in Horn. So lange habe er sich bemüht, „Dinge ins Rollen und Menschen durch Bildung in Bewegung zu bringen“.

Auf 50 Jahre ehrenamtlicher Tätigkeit zurückblicken kann Friedrich Prand. Er ist im kbw Langau Bildungswerkleiter und wurde mit dem Hippolytorden in Silber ausgezeichnet. Als Dank für 40 Jahren Bildungswerkleiter erhielt Reinhard Preißl vom kbw Seyfrieds eine Urkunde und einen Anstecker in Gold. Seit 30 Jahren ist Johann Bruckner im Bildungswerk Radlberg Bildungswerkleiter. Regionalbegleiterin Christine Dill überreichte ihm für seinen unermüdlichen Einsatz auch als Referent, als großer Förderer des interreligiösen Dialoges, eine Urkunde. Für 25 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit als Bildungswerkleiterin wurde Gabriele Baumgartner, kbw Krummnussbaum, und Margit Andrä, kbw St. Marein, das Ehrenzeichen des Hl. Hippolyt in Bronze überreicht. Christine Dill, Bildungswerkleiterin im kbw Kirchstetten – Totzenbach, Karl Höbartner, Bildungswerkleiter im kbw Mühldorf – Niederranna, und Irene Gartner, Bildungswerkleiterin im kbw Mauer, erhielten für ihre 10-jährige ehrenamtliche Tätigkeit das bischöfliche Dankund Anerkennungsschreiben. Fotocredits: Karl Lahmer

Ausgabe 03/2021


antenne

9

Bunte Vielfalt im öffentlichen Haus des Herrn

Credits: Hermine Mittermair

Die kalte Luft des Morgens breitet sich in meinem Körper aus - Frische wird spürbar. Der Raureif lässt die grünen Wiesen kristallin leuchten und die Vögel zwitschern sich in unser Herz. Die Tage sind noch warm und die Erde schenkt uns ihre volle Vielfalt, die Äcker leuchten in kräftigen Farben, der Wald beginnt die Farben von grün auf gelb und rot zu wechseln, die Sonnenstrahlen werden nachmittags weicher: Der Herbst ist da. Ernte und Rückblick auf das bereits Geschaffene, Ausblick auf das Kommende. Dankbarkeit im Augenblick, so reich von unserem Schöpfer beschenkt zu sein. Im Gehen kann eine erste Bilanz des Jahres gezogen werden mit fröhlichem und hoffnungsvollem Ausblick auf den weiteren Weg. Die Pilgerbegleiter der Diözese haben auch heuer wieder ein vielfältiges Programm zusammengestellt, um mit Ihnen gemeinsam ein Stück des Lebensweges zu gehen…ein paar Stunden, ein paar Tage. Gemeinschaft im Gehen.

Annakreuz - Annaberg-Reith Begleitung: Alois Fahrnberger

Genauere Infos zu den Strecken, den Themen und den Anmeldemodalitäten finden Sie unter http://pilgern.dsp.at/.

Waldhausen - Bad Kreuzen

Samstag, 2. Oktober 2021

Pilgern mit dem Wort Gottes und Maria und Josef Krems-Rehberg-Priel-Droß-retour Begleitung: Mag. Monika Riedel

Wir schauen aufs Ganze - unterwegs mit den BioBäuerinnen Stift Seitenstetten - Sonntagberg Begleitung: Agnes Scheucher

Freitag, 8. Oktober - Sonntag, 10. Oktober 2021

Dem Heilenden nachspüren Samstag, 9. Oktober 2021

Freitag, 10. September 2021

Unter deinem Schutz und Schirm

Von St. Aegyd am Neuwalde zur Bruder-Klaus-Kirche am Hubertussee / Walster Begleitung: Petra Zeh Samstag, 18. September 2021

Zeichen am Weg - spirituelles Pilgenr in Gedanken an Dag Hammarskjöld Rund um den Hafnerberg Begleitung: Wolfgang Jelinek

Auf dem Jakobsweg vom Stift Melk nach Maria Taferl Begleitung: Reinhard Goiser Samstag, 9. Oktober 2021

Von engen Tälern zu weiten Höhen

Von Reinsberg nach St. Leonhard am Wald Begleitung: Bernhard Krahofer, Alois Fahrnberger Dienstag, 26. Oktober 2021

Himmelwärts pilgern

Amstetten - Sonntagberg Begleitung: Alois Zehentner

Freitag, 24. September - Sonntag, 26. September 2021

Pilgern mit Weitblick

Rund um Bad Kreuzen Begleitung: Dipl.-Päd. Marianne und Dr. Stefan Kimeswenger Samstag, 25. September 2021

Pilgern mit und an der Mariazellerbahn

Samstag, 6. November 2021

An seinem Fest zum Heiligen Leonhard

Vom Sonntagberg nach St. Leonhard Begleitung: Mag.a Johanna und Mag. Anton Knoll


10

antenne

Credits: Shutterstock

Ausbildung zum/zur Spielebegleiter*in Diese Ausbildung befähigt dazu, mit einer Gruppe älterer Menschen spielerisch aktiv zu werden. Die erworbenen Fähigkeiten können ehrenamtlich in Pfarren und Gemeinde umgesetzt werden, z.B. in Spielerunden oder Begegnungstreffpunkten, in Büchereien, in Pflegeeinrichtungen, in der Nachbarschaft, im Dorf oder im Grätzel. Termine/Dauer:

Drei Teile, jeweils Samstag von 9 – 16 Uhr Teil 1: 25. September 2021

Teil 2: 23. Oktober 2021 Teil 3: 15. Jänner 2022; Ort: Bildungszentrum St. Benedikt Seitenstetten Kosten: € 150,- für alle drei Teile Informationen

pfarrcaritas@caritas-stpoelten.at T 0676 83 844 315 Kooperationspartner: kbw, Caritas, Bildungshaus St. Benedikt

Ausbildung zum/zur Gesprächsleiter*in eltern.tisch - Eltern ins Gespräch bringen Die nächste Ausbildung Moderator*in startet!

zur/zum

eltern.tisch-

Was machen die Moderatoren*innen? Sie organisieren und begleiten die eltern.tische. Dafür erhalten sie eine Aufwandsentschädigung von Euro 30,- pro eltern.tisch.

Termine: Modul 1: Donnerstag, 30. September 2021 Modul 2: Donnerstag, 28. Oktober 2021 Modul 3: Mittwoch, 17. November 2021 jeweils 16 - 19 Uhr im Bildungshaus St. Hippolyt, 3100 St. Pölten

Wer kann Moderator*in werden? ƒƒ Interessierte Mütter/Väter/Menschen, die sich gerne mit anderen treffen und für die Erziehung ein wichtiges Thema ist. ƒƒ Menschen, die sich gerne in ihrer Muttersprache mit anderen über Erziehungsthemen austauschen und gerne solche Gesprächsrunden leiten. ƒƒ Frauen/Männer, die in Spielgruppen oder Elterntreffs oder in der Kinderbetreuung arbeiten und die gerne „ihren“ Eltern Information und Austausch anbieten möchten. Anmeldung

bildung@kirche.at T 02742 3242 352

Anmeldung bis 20. September 2021 erforderlich!

Ausgabe 03/2021

Text: Beatrix Dangl-Watko, M.Ed., Bilder: Shutterstock


antenne

11

Workshop für LIMA-Trainer*innen und Interessierte

Gespenst Einsamkeit Einsamkeit als persönliche und gesellschaftliche Herausforderung Das Thema Einsamkeit ist insbesondere durch die Corona-Lockdowns verstärkt ins Bewusstsein der Bevölkerung gerückt. Was verstehen wir unter Einsamkeit? Welche Folgen haben Isolation und Einsamkeit? Gibt es Strategien zur persönlichen Vorbeugung? Wie können einsame Menschen unterstützt werden? Im Workshop werden diese Fragen behandelt sowie persönliche Erfahrungen und Anliegen. Ebenso werden die eingesetzten Methoden reflektiert und die Umsetzbarkeit in der LIMA-Gruppe überprüft.

DPAss. Christa Herzberger Workshopleiterin

Termin: Samstag, 16. Oktober 2021, 9 - 13 Uhr

Veranstaltungsort: Bildungshaus St. Hippolyt, Eybnerstraße 5, 3100 St. Pölten

Monika Bramauer, PfarrCaritas Workshopleiterin

45 € / 35 € für kbw-Mitarbeiter*innen und Referent*innen / 30 € für LIMA-Trainer*innen LIMA - kbw St. Pölten, 02742 324 2352, lima@kirche.at

Ausbildungslehrgang zum/zur LIMA-Trainer*in Lebensqualität im Alter Sie arbeiten gerne mit älteren Menschen? Sie haben Interesse an der Erhaltung der geistigen Leistungsfähigkeit und Lebensqualität im Alter ist ein erstrebenswertes Ziel für Sie? Dann ist die Ausbildung zum/zu LIMA-Trainer*in genau das Richtige. Der Lehrgang besteht aus acht Modulen, jeweils Fr 14 -21 Uhr und Sa 9 – 17 Uhr, im Zeitraum von 3. Dez 21 bis 10. Sept 22..

Infoveranstaltung: Samstag, 8. Oktober 2021, 17 - 20 Uhr

Veranstaltungsort: Bildungshaus St. Hippolyt, Eybnerstraße 5, 3100 St. Pölten LIMA - kbw St. Pölten, 02742 324 2352, lima@kirche.at


12

antenne

hipCAFÉ für Senioren*innen – Frühstück mit Inhalt Einladung zu den nächsten hip-Cafés Im hipCAFÉ werden Leib und Seele verwöhnt: Zum einen wegen des Frühstücks in angenehmer Atmospäre (Buffet). Zum anderen bringt jeweils ein/e Referent*in in einem Impuls ein Thema auf den Punkt, das dann in der Runde vertieft wird. Beitrag: € 18,- inkl. Frühstück (pro Vormittag), Anmeldung: BH St. Hippolyt, St. Pölten, hiphaus@kirche.at Veranstalter: kbw, BH St. Hippolyt, Seniorenpastoral der Diözese St. Pölten Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme! Mi 6. Oktober 2021, 9 – 11 Uhr

Mi 17. November 2021, 9 – 11 Uhr

Vertrauen und Hoffnung

Passen Schönheit und Alter zusammen?

Medikamente für schwere Zeiten Zur Stärkung und Heilung unseres Körpers kennen wir eine große Anzahl von Mitteln. Und was lässt unsere Seele gesund leben? Können Vertrauen und Hoffnung zur Gesundheit und Harmonie von Körper und Seele beitragen? Kann uns Gottvertrauen und Zuversicht heilen und stärken? Versuchen wir diesen Fragen beim HipCAFÉ auf den Grund zu gehen.

Elfriede Monihart Religionspädagogin i.R., Mitarbeiterin Seniorenpastoral

Mein Arrangement mit inneren und äußeren „Falten“. In diesem hipCAFÉ setzen wir uns auf humorvolle Weise mit dem Thema „Schönheit und Alter“ auseinander. Auf äußere Veränderungen (wie Falten, schlaffe Haut, etc.) im Prozess des Alterns könnten sowohl Frauen als auch Männer gut verzichten. Wir versuchen Antworten auf folgende Fragen: Wie gehe ich selbst damit um? Ergreife ich die Chance des inneren Wachstums? Innere

Christine Mitterlechner, M.Ed. Diplompädagogin, Diplomgeragogin, Motogeragogin, LIMATrainerin

Schönheit ist „faltenfrei“ und strahlt nach außen ohne teure Cremes. Wie dieser Weg gelingen könnte – das wollen wir gemeinsam aktiv herausfinden.

Von Maus zu Maus geklickt „Einen weiteren Termin im September eingetragen“, sagt mit einem leisen Seufzen die Kabelmaus. „Es ist ja schon ärger als vor der Pandemie!“ – „Bei mir läuft es genauso“, stellt die Funkmaus fest. „Was wurde da in den letzten Tagen alles im Kalender notiert – zwei runde Geburtstage, die nachgefeiert werden, eine Hochzeit und eine Firmung, die schon dreimal verschoben wurden, ein Konzert und zwei Kabarettabende.“ – „Ich verstehe es ja“, überlegt die Kabelmaus. „Vieles wird nachgeholt, was in der Lockdown-Zeit nicht möglich war. Aber wird das nicht ein bisschen viel?“ – „Papier ist geduldig, hätte man früher gesagt. Der Kalender im Handy oder am Computer ist es wohl auch. Aber von Entschleunigung ist keine Rede mehr“, sinniert die Funkmaus. „Das war doch einer der positiven Aspekte des Lockdowns, oder

Ausgabe 03/2021

nicht?“ – „Viele haben zumindest gesagt, dass es ihnen guttut, wenn ihre Tage nicht so verplant sind“, stimmt die Kabelmaus zu. „Sie haben sich gefreut, mehr Zeit zu haben – für einen Spaziergang, um im Garten zu sitzen oder ein Buch zu lesen.“ – „Es heißt ja, dass Ruhezeiten und sogar Langeweile die Kreativität fördern. Tatsächlich haben ja viele in der Corona-Zeit ein neues Hobby entdeckt oder ein altes Hobby wiederbelebt“, meint die Funkmaus. „Brot backen, kochen, basteln, vieles haben die Leute entdeckt oder wieder aufgenommen und erlebt, welche Freude es macht, mit den Händen etwas zu gestalten.“ - „Ob das alles wieder in Vergessenheit gerät, frage ich mich“, erwidert die Kabelmaus. „So gesehen, sollten viele in jeder Woche ein paar Stunden „Langeweile“ im Kalender vormerken!“


antenne

Anker in schwierigen Zeiten Spiritualität der Frauenorden

Regionaltreffen 2021

Das Katholische Bildungswerk holt die coronabedingt abgesagten Treffen vom Vorjahr nach. Wir widmen uns den Frauengemeinschaften und ihrer Spiritualität. Kennenlernen möchten wir ihre Rituale sowie ihre traditionellen Lebensregeln, die Halt geben und in schwierigen Zeiten tragen. Orden und Klöster sind auch heute Oasen des Lebens und der Hoffnung.

Freuen wir uns über die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen und bestärken wir uns gegenseitig! Die Regionaltreffen finden unter Einhaltung der zu dieser Zeit geltenden Coronaverordnung statt. Wir laden Sie zu den Regionaltreffen recht herzlich ein und bitten Sie um Ihre Anmeldung!

St. Pölten, Bildungshaus St. Hippolyt Montag, 18. Oktober 2021, 19 - 21.30 Uhr Mitgestaltung: Marienschwestern vom Karmel, Sr. Michaela Pfeifer, Generaloberin Zwettl, Schulen der Franziskanerinnen Dienstag, 19. Oktober 2021, 19 - 21.30 Uhr Mitgestaltung: Franzsikanerinnen, Sr. Beatrice Heigl Amstetten, Klosterkirche Donnerstag, 21. Oktober 2021, 19 - 21.30 Uhr Mitgestaltung: Franziskanerinnen, Sr. Franziska Bruckner Erla, Schulen der Marienschwestern Donnerstag, 28. Oktober 2021, 17.30 - 20.30 Uhr Mitgestaltung: Marienschwestern vom Karmel; Sr. Huberta Rohrmoser, Sr. Rosa Wieser Langenlois, Klosterkapelle HLS Mittwoch, 3. November 2021, 19 - 21.30 Uhr Mitgestaltung: Franzsikanerinnen

Text: Christine Dill, Bild: Shutterstock

13


14

antenne

Zu den Alemannen kbw-Bildungsreise vom 11. bis 16. Juli 2021 33 reiselustige kbw-Mitglieder fanden sich Anfang Juli an einem Sonntagmorgen am Bahnhof St. Pölten ein, um gemeinsam mit dem Zug zu den Alemannen zu reisen. Als erfahrener und professioneller Reiseleiter fungierte Richard List, Mitglied im kbw-Vorstand, Geograf und Historiker. Ausgehend von Rankweil besuchte die Gruppe Destinationen in Vorarlberg, Liechtenstein und der Schweiz. Stadtspaziergänge durch Feldkirch, Bregenz, Appenzell und Vaduz standen genauso auf dem Programm wie spannende Führungen durch den islamischen Friedhof in Altach, das jüdische Viertel in Hohenems, die Klosterbibliothek in St. Gallen sowie das Kloster Mehrerau und die Probstei St. Gerold. Viele Reiseteilnehmer*innen engagieren sich in der Erwachsenenbildung. Im Haus Gutenberg in Liechtenstein erhielten wir in einem Vortrag und Gespräch einen Einblick in die Bildungsarbeit und die kirchliche Situation im Fürstentum. Bei Kaffee und Kuchen gab es die Möglichkeit zum intensiven Austausch. Auch die kulinarischen Erlebnisse kamen nicht zu kurz – eine Käseverkostung im Hotel sowie die Verpflegung mit traditionellen vorarlbergerischen Gerichten rundeten die Woche ab. Und natürlich gab es auch die Möglichkeit, die Vorzüge der Schweizer Schokolade zu testen.

Ausgabe 03/2021

Text: Verena Rathner-Böck

Die Leidenschaft für Züge von unserem Reiseleiter und das toll ausgebaute Netz an öffentlichen Verkehrsmitteln im Westen hat es uns ermöglicht, die ganze Woche öffentlich unterwegs zu sein und dadurch ganz besondere landschaftliche Einblicke zu bekommen. Pater Martin Werlen von der Propstei St. Gerold hat es am letzten Tag unserer Reise wohl am besten formuliert – „Wer mit der Bahn unterwegs ist, begegnet der ganzen Welt“. Kunst, Kultur, Besichtigungen, tolle Aus- und Einblicke bei den Alemannen – ein war eine rundum gelungene Reise mit einem spannenden und abwechslungsreichen Programm.

Ausblick auf den Herbst kbw-Bildungsreise 25. - 27. Oktober 2021

Burgenländische Vielfalt Katholisch – Evangelisch –Reformiertes bei den burgenländischen Volksgruppen Anmeldung unter charisma@kirche.at


antenne

15

Tratschbankerl Wer hier sitzt, unterhält sich gerne! „Wer hier sitzt, unterhält sich gerne!“ Mit dieser Aufschrift werden die Benützer*innen der Tratschbank zur gemeinsamen Unterhaltung eingeladen. In der Woche vom 18. bis 24. Juli fand die offizielle Eröffnung des „Tratschbankerls“ in insgesamt sieben Pfarren statt: Ybbsitz, Bad Traunstein, Seitenstetten, Langau, Euratsfeld, Eggenburg und Lilienfeld. „Das Tratschbankerl soll dazu genützt werden, um ungezwungen ins Gespräch zu kommen“ ist die einhellige Meinung der Organisator*innen vor Ort. Gerade jetzt in Post-Corona-Zeiten ist es wichtig, wieder mehr persönliche Kontakte zu pflegen. „Zukünftig braucht sich nicht jede/r ihr/seine eigene Bank zu suchen, sondern man nimmt einfach am Tratschbankerl Platz und freut sich auf Gesprächspartner*innen“ betonten die Bürgermeister, die sich über diese Initative von PfarrCaritas, Seniorenpastoral und Katholischem Bildungswerk in ihren Gemeinden sehr freuten und die Aktion unterstützten. Auch die Pfarrer der jeweiligen Pfarren wünschten den Besucher*innen des Bankerls viele segensreiche Gespräche und Begegnungen.

Bildtext: In Eggenburg wurde am 22. Juli das Tratschbankerl eröffnet: Stehend (v.l.n.r.): Initiatorin und kbw-Mitarbeiterin Anna Steininger, Heinz Meyer (PfarrCaritas), Beatrix Dangl-Watko (kbw), Pfr. Mag. Sepp Schachinger; sitzend (v.l.n.r.): Gemeinderätin Margit Koch, Erna Neuburger, Bgm. Georg Gilli, Otto Steininger; Foto: Mag. Stangl

Im Rahmen der kleinen Eröffnungsfeiern wurden auch Einladungskarten verteilt, mit denen Termine für eine Unterhaltung am Tratschbankerl vereinbart werden können. Rund 50 Pfarren im gesamten Diözesangebiet haben sich dieser Idee schon angeschlossen und solche Bänke gekennzeichnet. Wenn Sie auch in Ihrer Pfarre, in Ihrem Ort ein Tratschbankerl verwirklichen wollen: Die Plakette mit der Aufschrift „Wer hier sitzt, unterhält sich gerne!“ kann bei der PfarrCaritas um € 4,bestellt werden (0676 34 844 302). Wenn Sie uns ein Foto von Ihrem Tratschbankerl zukommen lassen, veröffentlichen wir es gerne auf der kbw-Homepage. Informationen

Beatrix Dangl-Watko M.Ed., b.dangl-watko@kirche.at T 0676 8266 88 382

Bild rechts unten: Tratschbankerl-Eröffnung in Lilienfeld am 23. Juli. Stehend (v.l.n.r.): Eva Holzer, Christa Herzberger (PfarrCaritas), Abt Pius Maurer, Gernot Locker, Anneliese Renz Sitzend (v.l.n.r.): Marlene Ratzinger, Initiator und kbw-Leiter Gerald Danner; Foto: PfarrCaritas Text: Beatrix Dangl-Watko

Langau am 19. Juli: Stehend (v.l.n.r.): Heinz Meyer (PfarrCaritas), Initiator und kbw-Leiter Fritz Prand, Beatrix Dangl-Watko (kbw), Bgm. Ing. Franz Linsbauer; Sitzend (v.l.n.r.): Dechant H. Mag. Andreas Brandtner mit den beiden ersten Besucherinnen Frida Lindner und Maria Resel; Foto: kbw


16

antenne

bildung

Veranstaltungstipps unserer Bildungspartner

Das Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten, lädt ein: Ausstellungseröffnung

Bibel. Gestalten Geschichten Motive Ausgewählte Werke aus österreichischen Ateliers Referent: Univ. Prof. em. Dr. Walter Kirchschläger, Luzern Termin: Mi. 29.09.21 | 19 Uhr hipCAFÉ für Senior*innen

Vertrauen und Hoffnung – Medikamente für schwere Zeiten Referentin: Elfriede Monihart Termin: Mi. 06.10.21, 9:00 – 11:00 Uhr Kursbeitrag: € 18 (inklusive Frühstück) Chorseminar für Männer

Mann. Singt Für Männer ab 16 Jahren, die Freude am Chorsingen haben Referenten: Johannes Dietl, Erhard Mann, Chorleiter; Thomas Künne, Sebastian Rietz, Stimmbildung Termin: Fr. 08.10.21, 18 Uhr – So 10.10.21, 16 Uhr Kursbeitrag: € 110 | € 70 bis 27 Jahre | € 40 2 Stimmbildungseinheiten Biblisches Seminar

Die zehn Gebote und das Bundesbuch Referentin: Univ. Prof.in Dr.in Annette Schellenberg, Universität Wien Termin: Sa. 06.11.21 | 9:00 Uhr — So. 07.11.21 | 13:00 Uhr Kursbeitrag: € 45,00 | € 25,00 bis 27 Jahre

60 Jahre Bildungshaus St. Hippolyt Feierabend - Fr. 01.10.21 ab 17 Uhr Festgottesdienst, Festakt mit Festvortrag, Feierabend Vormittag der offenen Tür – Sa. 02.10.21 | 9-14 Uhr Brunch, Führungen, Workshops, spiritueller Abschluss

Information und Anmeldung Bildungshaus St. Hippolyt Eybnerstraße 5 3100 St. Pölten T 02742 352 104 hiphaus@kirche.at www.hiphaus.at

Wochenende Feldenkrais-Methode®

Bewusstheit durch Bewegung® Referentin: Christine L. Goulden Termin: Sa. 20.11.21, 10 Uhr – So 21.11.21, 12:30 Uhr Kursbeitrag: € 130 Tage der Stille

Atemholen für die Seele zum Adventbeginn Referent*innen: Dr. Anton Leichtfried, Mag.a Maria-Luise Zwölfer, Mag.a Maria Zehetgruber Termin: Fr. 26.11.2021, 18:00 Uhr - Sa. 27.11.2021, 18:00 Uhr Kursbeitrag: € 45,00

Veränderungen in den Pfarren Wir begrüßen die neue Bildungswerkleiterin (BWL) und wünschen viel Freude und Erfolg! ƒƒ kbw Maria Anzbach Ingrid Putz, BWL, Franz Putz, BW-MA Wir danken dem Bildungswerkleiter von Spitz, der seine Funktion zurückgelegt hat, für sein ehrenamtliches Wirken, seinen Einsatz und sein Engagement im Katholischen Bildungswerk. ƒƒ Maria Anzbach Bernhard Wurst, BWL Christine Wurst, Rosa Kerschbaum, alle BW-MA

Ausgabe 03/2021

Dattler,

Maria

Luise


antenne

Das Bildungszentrum St. Bendedikt, Seitenstetten, lädt ein: Der Erdapfel - das Universalgenie Gesund, vital und schön durch die Kraft der Knolle Vortrag Termin: Dienstag, 21. September 2021, 19.30 Uhr Erdäpfel-Therapien - Seminar Termin: Mittwoch, 22. September 2021, 14-17 Uhr

17

Kinder auf Bestellung Ethische Fragestellungen rund um den Lebensbeginn Termin: Freitag, 19. November 2021 16 - 18 Uhr Referentin: Dr.in Angelika Walser, Salzburg, Univ.-Prof. für

Moraltheologie Ort: Bildungshaus Fastenbegleiterin: Marie Spiesmaier, Bad Mühllacken, Fastenleiterin (dfa ärztlich geprüft), Kneipp-Trainerin, Ausbildung zum Thema Typenlehre (TEM)

Referentin: Ulrike Haunschmid, Touristikerin, Gastwirtin und Autorin des Buches „Erdapfel - das Universalgenie“

Psalmen – „Nachtherbergen für die Wegwunden“ (Nelly Sachs) Seminar Termin: Freitag, 1. Oktober 2021, 15-18 Uhr Von Chaos, Ordnung und dem wahren Leben – von Gegensätzen und Gemeinsamkeiten Vortrag Termin: Freitag, 1. Oktober 2021, 19.30 Uhr Referentin: Andrea Schwarz, Sozialpädagogin, Autorin, gehört zu den meistgelesenen christlichen Autor*innen unserer Zeit

Wut – Aggression – Angst bei Kindern und Jugendlichen Handlungsorientierter Pädagog*innen

Workshop

für

Eltern/

Termin: Samstag, 2. Oktober 2021, 9 – 12 Uhr Referent: DI Paul Hemmelmayr MSc; systemischer Familientherapeut, Leitung von psychotherapeutischen Burschengruppen mit Integrativen-Outdoor-Aktivitäten®, aufsuchende Familienintensivbetreuung im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe

Information und Anmeldung BildungsZentrum St. Benedikt Promenade 13 3353 Seitenstetten 07477 42885bildungszentrum@st-benedikt.at www.st-benedikt.at

Schritt für Schritt handyfit Smartphone-Grundlagenkurs Digitalisierung verändert die Welt, in der wir leben. Insbesondere das Smartphone ist nicht mehr wegzudenken - auch nicht für jene, die schon aus dem Beruf ausgeschieden sind. Kennen und nutzen Sie die vielen Möglichkeiten, die diese Geräte uns bieten? Um das Handy im Alltag ganz selbstverständlich zu verwenden, müssen wir lernen, wie es funktioniert. Inhalte:

ƒƒ Bedienung des Smartphones ƒƒ Benutzeroberfläche & Display-Einstellungen ƒƒ Telefonieren, Telefonbuch & Kontakte ƒƒ Klingenton, Wecker, Kalender, Wetter ƒƒ SMS-Nachrichten ƒƒ Fotoalbum & Fotografieren ƒƒ Hintergrundwissen zum Internet und zu Apps Termin: Kurs mit drei Teilen am 9., 16. und 23. November 2021 jeweils Dienstag, 9.30 – 11.30 Uhr

Selbstbestimmtes Sterben? Ethische Fragestellungen rund um das Lebensende Termin: Freitag, 12. November 2020, 16 bis 19 Uhr Referent: Dr. Gunter Prüller-Jagenteufel, Wien, ao. Univ.-

Prof. am Institut für Systematische Theologie und Ethik

Trainerin: Claudia Hölzl, Smartphone- und LIMA-Trainerin Teilnahmebeitrag: € 50,Ort & Mitveranstalter: Bildungshaus St. Hippolyt, Eynberstraße 5, 3100 St. Pölten Veranstalter & nähere Infos: Katholisches Bildungswerk, 02742 324 2352, kbw-bildung@kirche.at


18

antenne

bildung

Veranstaltungstipps

Lehrgang Biografiearbeit 6 Module November 2021 – September 2022 In diesem 6-teiligen Lehrgang erleben Sie, wie Biografie wirkt und Sie erfahren, wie Sie mit Kompetenz und Behutsamkeit Biografiearbeit planen und anleiten können. Sie lernen Biografiearbeit kennen, indem Sie sich mit Ihrer eigenen Lebensgeschichte befassen und sich von den erlebten Geschichten anderer beschenken lassen. In Impulsvorträgen, Großgruppengesprächen, Kleingruppen-, Paarund Einzelarbeiten erhalten Sie viele methodische Anregungen zur Biografiearbeit, die Sie ausprobieren und reflektieren. Der Lehrgang wird mit einem Zertifikat abgeschlossen.

Ort: Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten

Ein Lebenskaleidoskop - Möglichkeiten des (auto)biografischen Schreibens Viele haben Sehnsucht, (auto)biografisch zu schreiben, meinen aber, es müßte eine vollständige, chronologische Erzählung von einem Leben sein - was nur überfordern kann! Unser Leben ist keine einzige fortlaufende Geschichte, sondern besteht aus Menschen, Orten, Ereignissen, Dingen, Landschaften, Arbeit, Spiritualität, Kultur, Essen, Behausungen,... eben aus vielen bunten Fragmenten. Erinnerung und Phantasie, Dichtung und Wahrheit können durcheinander geraten, wenn wir unsere Geschichte erzählen, - und das macht unsere Geschichten so lebendig! Lustvolles assoziatives Erzählen ist gefragt. Textmosaiksteine setzen sich kaleidoskopartig zu einem immer neuen Lebensbild zusammen.

Referentin: Mag. Brigitta Autorin, Schreibpädagogin Termin: 16. Oktober 2021

Höpler;

Kunsthistorikerin,

Ort: Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten

Erwin Lasslesberger verabschiedet Viele Jahren war Dr. Erwin Lasslesberger als Mitarbeiter im Katholischen Bildungswerk für die Organisation vom Bildungs- und Trainingsprogramm Charisma und der Mitarbeiterbildung, für die Planung von Veranstaltungen wie unseren Jahrestagungen, dem Verfassen von spannenden Beiträgen für die antenne und kircheleben, als Referent für die Weiterbildung und als treuer Begleiter vom Ehrenamt, sehr engagiert in unserem Team tätig.

im kbw Team den nächsten Schritt in die Pension gewagt. Erwin Lasslesberger hat das Image vom kbw als kompetente Bildungsorganisation mit seiner reifen Persönlichkeit und seiner qualifizierten Arbeit wesentlich mitgeprägt. Seine Beiträge und Meinungen waren überlegt, reflektiert und hatten Gewicht.

Vor zwei Jahren hat Erwin Lasslesberger das Projekt Charisma an Verena Rathner-Böck übergeben und seine Altersteilzeit begonnen. Am 01. Juli hat er nun nach fast 12 Jahren Mitarbeit

Wir freuen uns, dass er uns weiterhin als Redakteur und Ihnen als Referent für verschiedene Themen zur Verfügung steht. Wir wünschen alles Gute und wir bleiben in Verbindung!

Ausgabe 03/2021


antenne

bildung

19

Veranstaltungstipps

Ich will nach meiner Pfeife tanzen ... aus Freude am Leben Wenn unser Herz zuinnerst berührt wird -­ von einem Menschen, einer Landschaft, von Musik -­- bewegt sich etwas in uns. Wird unser Kern getroffen, regt es uns zum Tanzen an oder es kehrt Ruhe ein oder ... In jedem Fall wird das Leben von innen heraus lebendig! Die eigene Farbe ins Ganze einzubringen, zu tun, wozu wir den Ruf fühlen, lässt Freude und Lebendigkeit wachsen. Während des Seminars haben Sie Gelegenheit, Ihrer Freude, Ihrer Leichtigkeit, Ihrer Sehnsucht näher zu kommen, um diese Fülle auch im Alltag bewusster zu leben. Wir nähern uns dem Innersten mittels Leiberfahrungen, inneren Bildern und inhaltlichen Impulsen entlang des Menschenbildes der Logotherapie (Viktor E. Frankl).

Referentin: Karin GRÖSSENBRUNNER, Dipl. Lebensberaterin, Dipl. Imaginations-Begleiterin in der Fachrichtung Logotherapie & Existenzanalyse, Autorin Termin: 25. - 26. September 2021 Ort: Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten

Online Workshop Anleitung zum Glücklichsein 8 Wochen – 8 Module Glück ist erlernbar! Ist jeder seines Glückes Schmied? Ja, zu einem erheblichen Teil. Laut der Wissenschaft der positiven Psychologie und Glücksforschern haben wir unser Glücksempfinden zu etwa 40% selbst in der Hand und können dieses auch aktiv beeinflussen. Wie soll das möglich sein? Dies geschieht durch die aktive Förderung zur Ausschüttung von Glücksbotenstoffen wie Dopamin, Serotonin, Noradrenalin, Endorphin. Wie das in der Praxis aussieht, erfahren Sie in unserem Online-Workshop, der gezielt Ihre Lebenszufriedenheit erhöhen wird und Ihnen Anleitungen bietet, auch mit schwierigen Situationen besser umzugehen. Inhalt: Vorstellung von wissenschaftlichen Erkenntnissen und Theorien, viele praktische Übungen, Austausch zwischen den einzelnen Teilnehmer*innen. Am Ende jedes Online-Meetings gibt es Anleitungen und Aufgaben für die kommende Woche, um das Erlernte zu üben und im Alltag zu integrieren.

Referentin: Mag. Berit Manninger; zertifizierte Glückstrainerin, Mentorin, Biologin Bernhard Binder-Reisinger; Dipl.-Wirtsch.Ing.(FH), Mentaltrainer, zertifizierter Glückstrainer, Mentor Termin: Ab 27.September 2021 jeweils Montag 19:30 -21:00 Uhr acht Wochen in Folge Ab 29.November 2021 jeweils Montag 19:30 -21:00 Uhr acht Wochen in Folge Ort: via ZOOM


termine

Veranstaltungstipps im Überblick

Termine im September 2021 11.09.

Präsentationstag 2021

Termine im Oktober 2021 06.10.

Vertauen und Hoffnung Zeit: 9 - 11 Uhr Referent: Elfi Monihart Kosten: € 18,00

Jahrestagung des kbw im Stift Melk Beginn: 13.30 Uhr 18.09. bis 06.11.

Herbstliches Pilgern

25.09. 23.10. 15.01.

Ausbildung zum/r Spielebegleiter*in

Bunte Vielfalt im öffentlichen Haus des Herrn Termine: siehe Seite 9

25.09. 26.09.

Infos: Pfarrcaritas@caritas-stpoelten.at

charisma - Ich will nach meiner Pfeife tanzen

18.10. 19.10. 21.10. 28.10. 3.11.

Regionaltreffen 2021

08.10.

Ausbildungslehrgang LIMA-Trainer*in

charisma Anleitung zum Glücklichsein

16.10.

Ausbildung zum/r Gesprächsleiter*in - eltern.tisch

zur/zum

Gespenst Einsamkeit

LIMA Beginn: Fr 9 Uhr - 13 Uhr Ort: Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten 16.10.

charisma - Lebenskaleidoskop Autobiografisches Schreiben Referentin: Mag.a Brigitta Höpler

Online-Workshop Referentin: Mag.a Berit Manninger 30.09. 28.10. 17.11.

Anker in schwierigen Zeiten Infos: siehe Seite 13

Infoveranstaltung Zeit: 17 - 20 Uhr

aus Freude am Leben Referentin: Karin Grössenbrunner ab 27.09.

hipCAFÉ

25.10. bis 27.10.

Burgenländische Vielfalt kbw-Bildungsreise

Infos: bildung@kirche.at

Termine im November 2021 17.11.

hipCAFÉ

Passen Alter und Schönheit zusammen? Zeit: 9 - 11 Uhr Referent: Christine Mitterlechner Kosten: € 18,00 Nov 21 charisma bis Lehrgang Biografiearbeit Sep 22

ÖSTERREICHISCHE POST AG SP 02Z033501 S Katholisches Bildungswerg der Diözese St. Pölten Klostergasse 16, 3100 St. Pölten

Profile for kbw St Pölten

antenne - Ausgabe 3/2021  

Advertisement

Recommendations could not be loaded

Recommendations could not be loaded

Recommendations could not be loaded

Recommendations could not be loaded