Issuu on Google+

&

Strategie Akzente PORTFOLIOANSATZ

2 Thema KBC Premium Banking Vermögensservice: Eine effektive Taktik für Ihr Vermögen

5

Stimmt das ? Der Zins kann auch negativ sein

6 Strategie

Den Fittichen der Zentralbanken entfliehen

12 Im Brennpunkt

Devisenmärkte

Mehrere Faktoren wirken zugunsten des Dollar

14 Unter der Lupe

Rechtzeitig auf Qualität setzen

15 Unter der Lupe Entscheiden Sie sich für Europa

Monatliche Publikation von KBC Bank & Versicherung • Nr. 06 - 2 Juni 2014


Thema KBC Premium Banking Vermögensservice: Eine effektive Taktik für Ihr Vermögen Schwerpunkte ❯❯ Hinter Ihrem Vermögen steht ein komplettes Team. ❯❯ Wir betrachten Ihr Vermögen aus verschiedenen Blickwinkeln.

Der KBC Premium Banking Vermögensservice mit der Vermögensberatung als Kern ist schon seit Jahren ein vertrauter Service. Mehr als 27 000 Kunden nutzen die Kraft unserer strukturierten Vermögensbetreuung. Jetzt gehen wir noch einen Schritt weiter: Unter dem Motto „Behalten, was gut ist, verbessern, wo es möglich ist“ haben wir unseren Service neu gestaltet. Ihr Kundenbetreuer ist und bleibt Ihre Vertrauensperson, unterstützt von einem Expertenteam.

2

Strategie & Akzente


Thema

KBC Premium Banking Vermögensservice ... Wir haben nicht nur die Bezeichnung unseres Service geändert, sondern den Service auch verfeinert. Wir bieten drei Formeln: KBC Premium Banking Vermögensservice Plus, Vermögensservice Select und Vermögensservice 4 Business, eine getrennte Formel nach Maß für nichtnatürliche Personen. Den Kern unseres Vermögensservice, die KBC-Vermögensberatung, kennen Sie bereits. Ihr Kundenbetreuer verfolgt in Absprache mit unserem Team von Anlagespezialisten die Entwicklung Ihres Vermögens und kontaktiert Sie in wichtigen Momenten. Zweimal im Jahr lädt Ihr Kundenbetreuer Sie zu einem Gespräch ein und bespricht anhand des Berichts die weitere Vermögensverwaltung mit Ihnen. Diesen Bericht haben wir neu gestaltet. Auf Bitte unserer Kunden bieten wir jetzt einen kürzeren, auf das Wesentliche reduzierten und auf Sie zugeschnittenen Bericht. Wir beginnen mit einer Übersicht über Ihre Anlagen und unsere Empfehlungen. Zusätzlich rücken wir die Risikoüberwachung stärker in den Fokus (Seite 4). Den neu gestalteten Bericht erhalten Sie bei Ihrem nächsten Gespräch mit Ihrem Kundenbetreuer. Sie erhalten zusätzliche Informationen und proaktive Signale. Beispielsweise über Rendite und Risiko bei Anleihen, über einen Sektor, eine Region oder eine Währung mit Wachstumspotenzial. Wenn sich unsere Empfehlung für die Aktien in Ihrem Portfolio ändert, informieren wir Sie sofort darüber. Nun wollen Sie auch nicht im Informationsangebot ertrinken. Darum informieren wir Sie in übersichtlicher Form über die neuesten Entwicklungen an den Finanzmärkten: bei Infoabenden, an denen unsere Experten ihre Sichtweise erläutern und Ihre Fragen beantworten. Auch mit Strategie & Akzente und den Newsletters bleiben Sie über die jüngsten finanzwirtschaftlichen Entwicklungen auf dem Laufenden. Sie können Ihre Anlagen innerhalb der KBC-Vermögensberatung rund um die Uhr in KBC-Online abru-

Strategie & Akzente

fen. Das ist ganz einfach. Sie können zum Beispiel die Rendite Ihrer Anlagen abrufen und Grafiken mit Streuungen über verschiedene Aktiva, Sektoren oder Währungen ansehen usw. Die Formel Premium Banking Vermögensservice Select bietet neben dem gesamten Service des Vermögensservice Plus noch viele zusätzliche Vorteile, wie einen ausführlichen Aktienservice, Nachlass auf Verwahrungsgebühren usw.

…mehr als nur Anlageberatung Der Premium Banking Vermögensservice umfasst mehr als nur Anlageberatung. Ihr Vermögen oder das Ihres Unternehmens erfordern in jeder Lebensphase eine besondere Vorgehensweise. Dabei kommen immer wieder neue Chancen und Hindernisse zum Vorschein. Jedes Ereignis muss gründlich und fachkundig begleitet werden. Als Kunde können Sie Ihr Vermögen oder das Ihres Unternehmens aus verschiedenen Blickwinkeln analysieren lassen, beispielsweise bei der Übertragung Ihres Vermögens oder des Vermögens Ihres Unternehmens, bei der finanziellen Vorbereitung Ihres Ruhestands, bei der Begleitung in Sachen Steuern usw. Dafür bieten wir unterschiedliche Lösungen, wie den Erbschaftsservice, den Service für den Eintritt in den Ruhestand oder spezialisierte Beratung für Unternehmen, um nur einige zu nennen. Ihr Kundenbetreuer empfiehlt Ihnen die richtige Betreuung zur rechten Zeit. Gern teilen wir mit Ihnen die Berichte einiger begeisterter Kunden über unseren Service: „Wir sind in Rente und haben unser ganzes Leben lang einen stattlichen Betrag gespart. Wir haben keine Kinder. Wie können wir dafür sorgen, dass alle unsere Nichten und Neffen gleich viel erhalten? Und gibt es Wege, mit denen man die horrenden Erbschaftssteuern vermeiden kann? Unser Kundenbetreuer hat uns mit einem Rechtsberater für Vermögen und Erbschaft bekanntgemacht, der für uns mit nach einer maßgeschneiderten Lösung gesucht hat.

3


Thema

Wir sind beiden Experten sehr dankbar für ihre Beratung!“.(Erbschaftsservice) „Im nächsten Jahr gehe ich in Rente. Mein Kundenbetreuer schlug mir vor, zu einem Infoabend über dieses Thema zu gehen. Ich fand das sehr interessant. Was ich behalten habe, ist, dass der Eintritt in den Ruhestand Veränderungen auf vielen Ebenen bedeutet, nicht nur auf finanzieller sondern auch auf psychologischer Ebene. Auch der Umgang mit meinem Vermögen wurde besprochen. Ich habe konkrete Tipps und Anregungen mit auf

den Weg bekommen. Auch der anschließende Empfang war picobello!“(Service für den Eintritt in den Ruhestand) „Im Herbst wurde ich zu einem Anlageabend eingeladen, bei dem ein Ökonom und Analyst über die Wirtschaft und die Märkte referierte. Hinterher beim Empfang konnte ich noch ein Weilchen mit dem Experten und mit meinem Kundenbetreuer reden. Dabei konnte ich direkt einen Termin mit meinem Kundenbetreuer vereinbaren, um meine Anlagen zu besprechen. Diese Initiative fand ich sehr gut.“(Anlageabende)

In diesem Artikel können wir nur einige Beispiele geben. Haben Sie noch Fragen? Ihr Kundenbetreuer bespricht gern unser vollständiges Angebot mit Ihnen.bespreekt graag met u ons volledige aanbod.

Ihr Portfolioscore Der Portfolioscore ist der gewichtete Durchschnitt der Produktscores aller Positionen in Ihrem Portfolio.

Verteilung Ihres Portfolios über die Produktscores

Börsenabbildung Ihres Portfolios

Beispiel: 2,4% Ihres Portfolios ist in Produkten angelegt mit Productscore 1.

Für Ihr Risikoprofil "defensiv" wird eine Börsenabbildung von 24,9% angesetzt.

Aufgrund Ihres Risikoprofils "defensiv" muss der Portfolioscore kleiner sein als 4,0.

hohes Risiko

hohes Risiko

7

7 sehr dynamisch 6

12,34%

6

3,62%

5

12,55%

sichere Zone

36,5%

45%

Marge 55% Risikobereich

0%

5 dynamisch

4

100%

26,80%

Konzentrationen

4 Ihr heutiger Score

3,59

3

15,54%

2

5,71%

1

23,44%

3 defensiv

Prüfung, ob nicht zu viel in einem einzigen Produkt angelegt wird. Es wurde nicht zu viel in einem Produkt angelegt.

2

sehr defensiv

1 niedriges Risiko

4

niedriges Risiko

Strategie & Akzente


Stimmt das?

Der Zins kann auch negativ sein

Während Länder wie die USA, Japan und Großbritannien eine sehr aktive Geldpolitik führen, um die Wirtschaft anzukurbeln, unternimmt die Europäische Zentralbank (EZB) vorläufig wenig. EZB-Präsident Mario Draghi kündigte an, dass nur eingegriffen werden wird, wenn das nötig ist. Viele Möglichkeiten gibt es allerdings nicht. Einen massiven Ankauf von Schuldverschreibungen (QE) wie in den USA erlaubt die Satzung der EZB nicht. Eine Zinssenkung ist zwar eine der Möglichkeiten, aber viel Spielraum gibt es nicht. Die Zinsen stehen zurzeit auf einem historischen Tiefststand. Der kurzfristige Zins beträgt 0,25%, der Einlagesatz liegt bei 0,0%. Die Einführung eines negativen Einlagesatzes wäre revolutionär. Das würde bedeuten, dass die Banken bezahlen müssten, um Geld bei der EZB zu deponieren. Es wäre dann vorteilhafter für sie, das Geld anderswo anzulegen. Dies würde die Liquiditäten der EZB verringern und möglicherweise den Euro schwächen. Die brasilianische, die dänische und die schweizerische Zentralbank haben schon einmal vorübergehend einen negativen Zins eingeführt. Das Szenario eines negativen Zinses ist also sehr wohl möglich.

Strategie & Akzente

5


Strategie

Den Fittichen der Zentralbanken entfliehen Schwerpunkte ❯❯ Wir bleiben neutral bei Aktien. Kursentwicklung hängt vom Gewinnwachstum ab. ❯❯ Anleihezins kann nur steigen. Das sorgt für Kursverluste. ❯❯ Immobilienaktien sind eine sinnvolle Risikostreuung.

Wer heute in Staatsanleihen anlegt, scheint zu glauben, dass die Inflation im nächsten Jahrzehnt sehr niedrig bleibt. Der heutige Zinssatz auf zehnjährige belgische oder deutsche Staatsanleihen scheint viel zu niedrig zu sein, um den Kaufkraftverlust in dieser Zeit zu kompensieren. Der deutsche Zehnjahreszins erreichte am 8. Mai sein vorläufiges Jahrestief. Die allmähliche Konjunkturerholung kann in einem Wachstum der Weltwirtschaft um 3,5% resultieren, etwas höher als der langfristige Durchschnitt. Das kann nicht nur die Marktzinsen nach oben treiben, sondern auch dafür sorgen, dass der Gewinnmotor der westlichen Unternehmen wieder in Gang kommt. Aktien notieren jetzt entsprechend der durchschnittlichen Bewertung der letzten 20 Jahre. Unter diesen Umständen bleiben wir bei Aktien neutral. Anlagen in Immobiliengesellschaften sind eine sinnvolle Risikostreuung, eine Alternative zu teuren Anleihen.

Stützungskäufe erbrachten unnatürlich niedrige Anleihezinsen

Luk Van Heden Strategist KBC Asset Management

Viel hat sich in den letzten Monaten nicht geändert. Der Abbau der Stützungskäufe der US-Zentralbank (Tapering) war der einzige Faktor, der 2013 die Anleihezinsen seit Mai 2013 in Bewegung setzte, sowohl in den USA als auch in Europa. Jetzt wo das Wirtschaftswachstum in Europa wieder anzieht, wird das Krisengefühl nicht länger als Bedrohung aufgefasst. Die Eurokrise ist vom Radar verschwunden. Der allmähliche Abbau der Förderpolitik der USA wird auch in den nächsten Monaten die wichtigste Entwicklung sein, die die Marktzinsen im Westen berührt. Die Stützungskäufe der US-Zentralbank drücken die Marktzinsen künstlich. Nicht nur in den USA, sondern auch in Europa sanken die Marktzinsen viel niedriger, als wir je dachten. Wer hätte vor einem Jahr gedacht, dass die deutschen Marktzinsen auf 1,45% fallen würden? Sogar die wechselseitigen Zinsdifferenzen zwischen mehreren europäischen Mitgliedsstaaten

6

bröckelten relativ schnell ab. Portugal kündigt sogar an, dass es die Hilfen nicht mehr in Anspruch nimmt. Griechenland platzierte vorigen Monat erfolgreich eine Anleihe mit einer Laufzeit von fünf Jahren.

Risiken von Anleihen nicht außer Acht lassen Der Renditehunger hat in vielen Segmenten des Renten­ marktes das Gleichgewicht zwischen Risiko und Rendite gestört. Wenn Anleger im Verhältnis zum höheren Risiko mit einer niedrigen Verzinsung zufrieden sind, ist das an sich das Anzeichen für eine Übertreibung. Es braucht nicht viel, um die Marktzinsen unter Aufwärtsdruck zu setzen: Etwas mehr Konjunkturoptimismus, etwas weniger Risikoaversion, Unzufriedenheit mit der mageren Rendite von Fluchthäfen usw. Auf jeden Fall ist die Aussicht auf einen Zinsanstieg größer als die Wahrscheinlichkeit, dass der Zins noch unter das heute schon extrem niedrige Niveau fällt. Die Förderpolitik der US-Zent-

Hier taucht der Faktor „Ukraine“ auf. Nicht als Spielverderber für die Konjunktur, sondern als Entschuldigung für die Gewinnmitnahme.

ralbank begrenzt jedoch das Steigerungspotenzial: einen Zehnjahreszins, der auf über 3% steigt, erachtet sie als gefährlich. Darum erwarten wir höchstens leicht steigende Anleihezinsen in den USA und in Europa. Steigende Zinsen sorgen für Kursverlust, wobei der heutige Coupon kaum einen oder keinen Puffer bietet.

Strategie & Akzente


Strategie

30 25 20 15 10

05/1994

05/1997

05/2000

USA

05/2003

05/2006

05/2009

05/2012

Europa

Amerikanische und europäische Aktien nähern sich ihrer Durchschnittsbewertung der letzten 20 Jahre Quelle: Datastream

Die Bewertung ist nicht mehr die Triebfeder für höhere Aktienkurse Fast neun Quartale steigen die Kurse der S&P 500 und des MSCI Europe stärker als das Gewinnwachstum der Unternehmen in diesen Börsenindizes. Dadurch sind die heutigen Kurse etwas anfälliger geworden. Die Bewertung stieg von „absolut billig“ auf „entspricht dem Durchschnitt der letzten 20 Jahre“. Aktien sind also „fair bewertet“ (siehe Grafik), Anleihen „extrem teuer“. Es gibt noch andere Gründe, warum Aktien weiterhin von uns bevorzugt werden. Eine durchschnittliche europäische Aktie erbringt eine Dividendenrendite von 3,25%, eine deutsche zehnjährige Staatsanleihe einen Coupon von 1,5%. Der Coupon ändert nichts an der Laufzeit der Anlage, die Dividende steigt um 5 bis 10% im Jahr. Wenn die Aktienkurse weiterhin steigen während der Gewinn derselbe bleibt, entstehen Blasen. Die Herausforderung der nächsten Monate besteht darin, dass die Konjunkturerholung den Unternehmen genügend Gewinnwachstum als Brennstoff für die Aktienmärkte ermöglicht. Hier taucht der Faktor „Ukraine“ auf. Nicht als Spielverderber für die Konjunktur- und Gewinnentwicklung, denn dafür sind die Bande mit dem Westen zu unbedeutend, aber als Entschuldigung für Gewinnmitnahmen.

Strategie & Akzente

Unterwegs zu einer Periode nachhaltigen und moderaten Wachstums ohne Inflation Das Wirtschaftswachstum gewinnt an Fahrt. Das ist zwei Entwicklungen zu verdanken. Einerseits steigt die Kaufkraft der Haushalte. Die niedrige Inflation greift die nominalen Lohnerhöhungen nur geringfügig an. Andererseits lassen die Anstrengungen der Regierungen nach, ihren Haushalt zu sanieren. Höhere Ausgaben bei Haushalten und Regierungen tragen zum Wirtschaftsaufschwung bei. Das Wachstum der Weltwirtschaft soll 2014 bei 3,5% landen. Das ist höher als die 2,9% von 2013 und übertrifft den langfristigen Durchschnitt. Die Konjunkturbarometer in den USA deuten auf ein Wirtschaftswachstum von 2,5 bis 3% hin. Die jüngste Arbeitsmarktbericht war eine angenehme Überraschung. Die Arbeitslosigkeit ist auf einen Stand gefallen, den die US-Zentralbank erst nach Mitte 2015 erwartete. Auch in Europa sind die Konjunkturindikatoren in den positiven Bereich umgeschlagen. Das Wirtschaftswachstum ist seit dem zweiten Quartal 2013 wieder positiv.

7


Strategie Portfolio

Aktien

75%

17%

5% 3%

Sehr dynamisch

Obligationen

50%

34%

8% 7%

Dynamisch

Immobilien

25%

Alternative Anlagen Cash

60%

5% 0

48% 10

20

30

40

50

Obwohl das Steigerungstempo etwas verflacht, bleiben die Unternehmensgewinne rekordverdächtig hoch. Über die Konjunkturzyklen hin liegt das Gewinnwachstum über dem Wachstum des nominalen Bruttoinlandsprodukts der Welt (das beträgt 5 bis 6%) und merklich über den kurzfristigen und langfristigen Zinsen (nicht über 2,5%). Bei gleich bleiben-

60

70

Defensiv

Sehr defensiv

47%

Wir bleiben bei Anleihen vorsichtig. Wir befürchten jedoch nicht, dass der Marktzins sehr kurzfristig einen großen Sprung machen wird. Außerdem erwarten wir keinen Wachstumsspurt der Weltwirtschaft und auch keine allmähliche Überhitzung. Die Chance, dass die Marktzinsen steigen, ist größer als die Wahrscheinlichkeit, dass sie (noch) tiefer fallen. Warum nicht einen sicheren, aber niedrigen Coupon gegen eine unsichere, aber wohl höhere Dividende einer Aktienanlage eintauschen?

8

8% 7%

80

90

100

dem Kurs-Gewinn-Verhältnis müssen die Aktienkurse also um 5 bis 6% pro Jahr steigen. Fügen Sie die Dividendenrendite von 2,60% (Weltaktienindex) bis 3,25% (europäische Aktien) hinzu und die erwartete Gesamt­rendite (nahe 10%) liegt erheblich höher als das, was von Liquiditäten oder Anleihen erwartet werden darf. Wir räumen auch Immobilien eine Vorrangstellung ein. Immobilienanlagen sind auf zwei Arten und Weisen möglich. Der Anleger kann in Aktien von Unternehmen anlegen, die vor allem in Büros und Einkaufszentren aktiv sind. Ihre Aktienkurse schwanken entsprechend den Aktien des breiten Marktes. Der Anleger kann auch ein Gebäude kaufen. Direkten Anlagen fehlt jedoch Liquidität und sie erfordern hohe Einstiegsbeträge, es sei denn, man kann sich an einem Pool von Projekten beteiligen.

Strategie & Akzente


Strategie

Akzente im Portfolio

US-Dollar Wir schätzen den US-Dollar positiv ein. Wir decken uns damit gegen eventuelle neue Wellen der Eurokrise ab, aber das ist nicht der einzige und sicher nicht wichtigste Grund. Solange der Wechselkurs oberhalb von 1,00 bis 1,10 US-Dollar je Euro bleibt, ist der Dollar unterbewertet. Weitere Lohnmäßigung und bessere Produktivitätsentwicklung in den USA verschieben den Gleichgewichtskurs in die Richtung von 0,90 bis 1,00 US-Dollar je Euro. Trotz des Konjunkturaufschwungs in Europa bleiben die Wachstumsprognosen niedriger als in den USA. Da die Konjunkturerholung in den USA der in Europa vorausläuft, wird die US-Zentralbank eher als die EZB von einer konjunkturbelebenden Politik auf eine konjunkturbremsende Politik umschwenken. Schließlich spielen die Zinsdifferenzen dem Dollar in die Hände. So beträgt die Differenz zwischen dem amerikanischen und dem deutschen Anleihezins heute 1,2 Prozentpunkte. In weniger als 5% der Zeit stieg die Zinsdifferenz in den letzten zwanzig Jahren so stark an.

Kleine Börsenkapitalisierungen aus der Eurozone Wir ziehen europäische Aktien amerikanischen Aktien vor. Wir haben Vertrauen in die Wachstumserholung in Europa. Dafür gibt es genug Signale. Zudem wird die Eurokrise von Tag zu Tag als weniger problematisch angesehen und ist die billigere Bewertung nicht länger zu rechtfertigen. Zwar ist die Eurokrise nicht gelöst, sie ist aber vom Radarschirm verschwunden. Der wirtschaftliche Aufschwung hat eindeutig eingesetzt. Die Krise liegt hinter uns. Das Gewinnwachstum europäischer Unternehmen muss zur Aufholjagd ansetzen können. Die Rezession in Europa und die Eurokrise haben dazu beigetragen, dass der Gewinn je Aktie jetzt durchschnittlich 40% niedriger liegt als beim vorigen Höhepunkt, der 2007 erreicht wurde. In den USA übersteigt das Gewinnniveau der Unternehmen aus dem S&P500 seinen vorigen Rekord bereits um 15%. Vor allem in den letzten zwei Jahren hinkte

Strategie & Akzente

die Gewinnentwicklung in Europa stark hinter der in den USA hinterher. Es entstand in dieser Periode eine Kluft von 25 bis 30%. Durch Rücknahmen von Rückstellungen für Kreditausfälle haben im Zuge der Konjunkturerholung in den USA die Gewinne der Banken wieder schnell zugelegt. Das sollte jetzt in Europa auch möglich sein. Die laufende Untersuchung zur Gesundheit des Bankensektors in Europa wird hier und da zu einer diskreten Entrümpelung führen und so das Vertrauen innerhalb des europäischen Bankensektors wiederherstellen. Wir ziehen europäische Small Caps vor. Sie konzentrieren sich stark auf den Nischenmarkt, sie sind auf ihre Aktivität spezialisiert und sie haben ein einfaches Profil. Manche dieser Unternehmen sind potenzielle Übernahmekandidaten.

Technologie Technologie notiert zu einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 14,8. Das ist kaum eine Prämie, während die Gewinnaussichten zu den besten gehören. Es handelt sich um den Wachstumssektor schlechthin. Technologieunternehmen können die Konsumenten mit jeweils neuen Produkten überzeugen. E-Commerce‘ und Internet bilden ohne jeden Zweifel den derzeit am stärksten wachsenden Nischenmarkt. Auch die Investitionsnachfrage der Unternehmen steigt endlich an. Viele der größten IT-Unternehmen strotzen vor Gesundheit. Ihre Bilanzen sind fast schuldenfrei und sie verfügen über viel Bargeld, das sie immer mehr den Aktionären ausschütten. Das erste Quartal 2014 bestätigte, dass Umsatz und Gewinn durch Trends wie E-Commerce, mobile Geräte und Cloudcomputing begünstigt werden. Das Verhalten der Besucher, die die Internetunternehmen erhalten, wird immer gründlicher analysiert... Das erwartete Gewinnwachstum für die nächsten zwölf Monate beträgt 12%. Das ist machbar. Dieser Akzent entspricht dem Akzent US-Dollar. Ein großer Teil der börsennotierten Unternehmen ist in den USA konzentriert.

9


Strategie

Wirtschaftliche Perspektiven

Wirtschaftliche Perspektiven WWU

China

USA

Japan

2013

-0,3

7,7

1,9

1,5

2014

1,2

7,5

2,3

1,4

2015

1,7

7,0

3,0

1,3

2013

1,3

2,6

1,5

0,4

2014

0,8

3,1

1,6

2,3

2015

1,3

3,0

2,1

1,8

15-05-2014

0,25

6,0

0,25

0,10

08-2014

0,10

6,0

0,25

0,10

11-2014

0,10

6,0

0,25

0,10

21-05-2014

1,38

4,16

2,53

0,60

08-2014

1,70

4,50

3,00

0,60

11-2014

1,90

4,50

3,20

0,70

1 EUR = CNY

1 EUR = USD

1 EUR = JPY

Wirtschaftswachstum (%)

Inflation (%)

Inflation (%)

Zehnjahrezins (%)

Wechselkurs 21-05-2014

-

8,55

1,37

138,69

08-2014

-

8,51

1,35

143,10

11-2014

-

8,45

1,33

143,64

10

Strategie & Akzente


Strategie

Anleihenauswahl

Es ist nicht viel nötig, um die Anleihezinsen unter Aufwärtsdruck zu setzen: etwas mehr Konjunkturoptimismus, etwas weniger Risikoaversion, Unzufriedenheit mit der mageren Rendite, die Fluchthäfen zu bieten haben. Die Aufstellung der FED begrenzt das Steigerungspotenzial, deshalb erwarten wir in den USA einen höchstens leicht steigenden Anleihezins. Europa lässt sich von den USA inspirieren. Die Zinsdifferenzen - auch die zwischen den verschiedenen europäischen Mitgliedstaaten - können vielleicht noch etwas zurückgehen, was aber nicht viel sein kann.

Unsere Anleihenauswahl(1) Währung Anleihe

Ausgabekurs Kupon oder Richtkurs

Rating

Rendite (in %)

Produktscore(*)

Primären Markt AUD

KBC IFIMA NV 4,000% 2014-2018

101,500

04/06

A

3,590

4

Sekundären Markt USD

KBC IFIMA NV 2,600% 2014-2019

101,500

04/06

A

2,280

4

AUD

NESTLE HOLDINGS INC 4.125% 2013-2018

102,750

06/12

AA-

3,456

4

NZD

ABN AMRO BANK NV 6,000% 2013-2019

102,750

17/6 en 17/12

A

5,496

4

USD

PETROBRAS GLOBAL FINANCE 3,000% 2013-2019

98,780

15/01 en 15/07

BBB

3,285

4

(1) (*)

Siehe Fußnote 2 auf der letzten Seite. Der Score wurde entwickelt, um verschiedene Spar- und Anlageprodukte miteinander vergleichen zu können. Wird in einer Zahl von 1 bis 7 ausgedrückt. Je höher der Score, desto dynamischer.

Strategie & Akzente

11


Im Brennpunkt Devisenmärkte

Mehrere Faktoren wirken zugunsten des Dollar

Akzente ❯❯ US-Wachstums­ aussichten sind weiterhin positiv. ❯❯ Europa setzt auf einen schwächeren Euro.

Etliche Faktoren sprechen für eine Festigung des Dollar: Bewertung, Wachstums- und Zinsdifferenzen, Geld- und Finanzpolitik, Schutz vor einem Aufflammen der Eurokrise oder der Ost-West-Spannungen. Trotzdem zeigte sich der Euro erstaunlicherweise bärenstark.

Die US-Wirtschaft wächst kräftiger als die europäische. Infolge des rauen Winters erlitt die US-Wirtschaft im ersten Quartal 2014 einen Knick. Die jüngsten Indikatoren vermitteln jedoch ein besseres Bild, und der letzte Arbeitsmarktbericht (April) zeigt, dass das Wirtschaftswachstum jenseits des Ozeans weiterhin solide ist. Höhere Beschäftigung, steigende Häuserpreise und niedrige Inflation fördern die Kaufkraft der privaten Haushalte und verstärken das Konsumentenvertrauen. Dadurch steigen die Privatausgaben und auch die Wirtschaft wächst trotz der staatlichen Einsparungen weiter. Auch die Eurozone befindet sich auf dem richtigen Weg. Das Wachstum im ersten Quartal 2014 enttäuschte leicht, fiel jedoch dank der Performance von Belgien, Spanien und vor allem Wachstumsmotor Deutschland weiterhin positiv aus. 2014 wird das Wachstum rund 1,5% über dem des Vorjahres liegen. Trotz der Wirtschaftserholung in der Eurozone sind die Wachstumsaussichten hierzulande jedoch bedeutend niedriger als in den USA.

12

“Alle Vorgaben für eine Festigung des Dollar sind erfüllt”

Alle Vorgaben sind erfüllt ... und doch. Der Wirtschafts- und Währungsunion (EWWU) ist ein teurer Euro sehr ungelegen, da er die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Unternehmen schwächt. Dies wurde auch von Mario Draghi, dem Vorsitzenden der Europäischen Zentralbank (EZB), bestätigt. 2013 und in den ersten fünf Monaten von 2014 gehörte der Euro zu den stärksten Währungen weltweit. Der Dollar legte gegenüber den meisten anderen Währungen zu, jedoch nicht gegenüber dem Euro. Selbst die Unruhen in der Ukraine trieben den Euro voran.

Strategie & Akzente


Im Brennpunkt 2,0

1,5

1,0

05/09

05/10

05/11

05/12

05/13

05/14

United States Dollar to 1 euro (EUR - USD)

Der Dollar hat in den vergangenen Jahren gegenüber dem Euro an Boden verloren Quelle: Datastream

“Der US-Dollar ist die Weltwährung schlechthin” Die anhaltende Stärke des Euro gegenüber dem Dollar ist jedoch erstaunlich. Die US-Zentralbank lässt über ihre künftige Politik nämlich keine Zweifel bestehen. In erster Linie will sie ihre lockere Geldpolitik abbauen. Jeden Monat verringert sich der Betrag der zurückgekauften Schuldverschreibungen. Dadurch wird das Rückkaufprogramm etwa im September Oktober erlöschen. Danach kann der Leitzins ab Mitte 2015 angehoben werden, wenn die Wirtschaft nicht an Fahrt verliert. Die Europäische Zentralbank ist da viel weniger transparent. Schon seit anderthalb Jahren erwartet der Markt, dass sie „etwas“ unternehmen wird, und es wird stark über dieses „etwas“ spekuliert. Sie könnte etwa den Leitzins leicht weiter senken. Es wird auf jeden Fall noch eine Weile dauern, bis in der Eurozone wieder eine Zinserhöhung erfolgt. Dies müsste sich auf den Dollar positiv auswirken.

Strategie & Akzente

Der Dollar ist weiterhin ein sicherer Hafen Der US-Dollar ist die Weltwährung schlechthin. Das wird von den europäischen Investoren manchmal vergessen. Lange Zeit war das sehr hohe Leistungsbilanzdefizit ein bedeutender Risikofaktor. In den letzten Jahren erfuhr es eine starke Verbesserung, und wenn sich die Energiebilanz wie erwartet weiter verbessert (die Öl- und Gasförderung in den USA nimmt spektakulär zu), kann sich diese Verbesserung nur durchsetzen. Dies kann dem internationalen Status der Währung zugutekommen. Die Investoren müssen sich jedoch darüber im Klaren sein, dass hohe Volatilität und mitunter unerklärliche Wechselkursschwankungen eintreten können.

13


Unter der Lupe Organismus für gemeinsame Anlagen(1)

Rechtzeitig auf Qualität setzen Akzente ❯❯ Das Potenzial einer weltweiten Auswahl von Qualitätsunternehmen nutzen.

Die KBC als Vertriebsgesellschaft stellt Ihnen 90 Timing World Stocks 1 vor, einen Teilfonds der belgischen Bevek KBC EquiPlus. Der Teilfonds erstellt eine Auswahl(2) von 30 Qualitätsaktien aus der ganzen Welt. Dies sind Aktien von Unternehmen mit einer hohen Börsenkapitalisierung, Qualitätsmanagement, einer gesunden Bilanzstruktur und einer guten Gewinnentwicklung. Bei einem möglichen Anstieg(4) des Korbs zum Tilgungs­ termin(3) werden 100% dieser positiven Entwicklung als Wertzuwachs zusätzlich zu Ihrer Anlagesumme ausgezahlt. Der Wertzuwachs ist jedoch auf 60%(5) begrenzt. Ein Rückgang des Korbs zum Tilgungstermin(3) wird

als Wertminderung angerechnet, wobei ein maximaler Wertverlust von 10%(6) möglich ist. Sie erhalten also immer mindestens 90% der Anlagesumme (900 Euro von 1000 Euro, vor Kosten und Steuern) zurück. Die Entwicklung des Korbs wird vom bestmöglichen Anfangswert (dem minimalen Anfangswert) aus berechnet. Das ist entweder der Anfangswert des Korbes oder der niedrigste Wert des Korbes über eine Serie von 6 Beobachtungstagen während der ersten 6 Monate nach der Auflage, immer der jeweils niedrigere. Der Teilfonds wird in Euro notiert. Wechselkursschwankungen der Aktien, die in einer anderen Währung notieren, haben keinen Einfluss auf die Rendite.

Einige Beispiele: Endwert des Korbs

Mindestanfangswert des Korbs

Entwicklung des Korbs(2)

Dann ist das Ergebnis (vor Kosten und Steuern) zum Tilgungstermin...

Bei einer Anlagesumme von 1000 EUR erhalten Sie am Tilgungstermin...

NEGATIV

80

100

-20%

-20%, ABER begrenzt auf -10%

1000 - 100 = 900 EUR (-1,80% durchschnittlich auf Jahresbasis, vor Kosten und Steuern)

NEUTRAL

110

95

+15%

+15%

1000 + 150 = 1150 EUR (2,43% durchschnittlich auf Jahresbasis, vor Kosten und Steuern)

POSITIV 1

120

90

+30%

+30%

1000 + 300 = 1300 EUR (4,61% durchschnittlich auf Jahresbasis, vor Kosten und Steuern)

POSITIV 2

190

85

+105%

+105%, aber dies wird auf +60% begrenzt

1000 + 600 = 1600 EUR (8,41% durchschnittlich auf Jahresbasis, vor Kosten und Steuern)

SZENARIO

Bedingungen: Emissionsfrist Vom 26. Mai 2014 bis 30. Juni 2014 vor 06.00 Uhr morgens (vorbehaltlich vorzeitigen Zeichnungsschlusses), Wertstellung 7. Juli 2014. Einstiegsgebühr: 2,5% während der Zeichnungsfrist; 3,5% danach (davon 1,00% für den Fonds). Ausstiegsgebühr zum Tilgungstermin: keine. Vor dem Tilgungstermin 1%. Betrag, um einen Ausstieg innerhalb von einem Monat nach dem Einstieg uninteressant zu machen: max. 5%. Börsenumsatzsteuer: 1% bei Ausstieg (max. 1500 EUR). Zum Tilgungstermin: keine. Wertzuwachs quellensteuerfrei.

Anteilscheine mit Ertragsansammlung von 1000 EUR. Finanzdienstleistungen: KBC Bank und CBC Banque. Der Prospekt, die wesentlichen Anlegerinformationen und der letzte Zwischenbericht sind kostenlos in Niederländisch in allen Filialen der KBC Bank und CBC Banque erhältlich. Sie können sich auch unter www.kbc.be oder www.cbc.be informieren. Nehmen Sie das Dokument „Wesentliche Anlegerinformationen“ durch, bevor Sie beschließen, in diesen Teilfonds zu investieren. Der Nettoinventarwert wird u. a. in der Finanzpresse (De Tijd und L’Echo) veröffentlicht.

1 Siehe Fußnote 1 auf der letzten Seite. 2 Die Aktien für einen Aktienkorb werden aus einem weltweiten Aktienspektrum ausgewählt. Die Auswahl erfolgt nach mehreren Kriterien in vier Schritten: gesamtwirtschaftliche Faktoren (Schritt 1), historische Finanzdaten (Schritt 2), Analyseberichte (Schritt 3) und optionstechnische Angaben (Schritt 4). Bei Schritt 1 filtern wir nach Marktkapitalisierung und Liquidität (Handelbarkeit an der Börse). Der endgültige Korb wird vom Verwaltungsrat der Bevek genehmigt. Er muss auch mehrere gesetzliche Voraussetzungen erfüllen: eine Mindestanzahl Aktien, eine ausreichende Streuung über Regionen und/oder Sektoren, die Gewichtung der einzelnen Aktien usw. Bei der Auswahl greifen wir auf Parameter zurück, die die potenzielle Rendite der Anlagen beeinflussen können. Weitere Informationen über die Korbzusammensetzung entnehmen Sie dem Prospekt. 3 (Endwert abzüglich Mindestanfangswert) geteilt durch den Anfangswert. 4 Diese Szenarios geben weder Aufschluss über den erwarteten Ertrag noch über das wahrscheinlichste Szenario. Der Wert der Anlage kann steigen oder fallen. Der Anleger kann – bei Ausstieg vor dem Tilgungstermin - weniger als die Anlagesumme zurückbekommen. 5 Mindestens -1,80% durchschnittlich auf Jahresbasis, vor Kosten und Steuern. 6 Höchstens 8,41% durchschnittlich auf Jahresbasis, vor Kosten und Steuern.

14

Strategie & Akzente


Unter der Lupe Zweig-23-Anlageversicherung(1)

Entscheiden Sie sich für Europa Akzente

Die Eurozone befindet sich auf dem richtigen Weg. Europa ist eine zurückgebliebene, günstige Region, die für eine Aufholbewegung bereit ist. Wir rechnen damit, dass das Wachstum 2014 ungefähr 1,5% höher als im Vorjahr ausfallen wird. Die Folgen der Rezession in Europa und der Eurokrise schlugen sich auch deutlich in den Unternehmensergebnissen und den Börsenkursen der europäischen Unternehmen nieder. Europäische Aktien notieren dadurch mit einem Abgeld gegenüber US-Aktien.

KBC-Life European Booster-2 Die Rendite des KBC-Life European Booster-2 wird an den Euro Stoxx 50® gebunden. Dieser Preisindex (ausgedrückt in Euro) umfasst 50 Aktien großer Unter­nehmen und gilt im Euro-Raum als Referenz. Beim Preisindex wird der Indexwert nicht von den eventuell ausgeschütteten Dividenden beeinflusst, die Performance hängt nur vom eventuellen Anstieg des Kurses der Aktien ab. Zum Tilgungstermin(1) werden 200% des möglichen Anstiegs des Euro Stoxx 50® berücksichtigt. Der eventuelle Rückgang(2) wird zu 100% berücksichtigt. Es gibt keinen Kapitalschutz.

Um die Anlageziele zu erreichen, wird direkt oder indirekt: • Bis zu 100% in Einlagen und Terminkonten bei der KBC Bank und/oder sonstigen von der KBC Bank begebenen oder besicherten Finanzinstrumenten angelegt. Das ausstehende Risiko des Fonds auf die KBC kann also auf 100% ansteigen. Bei der Auflage des Fonds wird sofort zu praktisch 100% in den weiter oben genannten Vermögenswerten angelegt. •  der Restteil in negoziierbaren Wertpapieren (unter anderem Anleihen und andere Schuldtitel), Geldmarktinstrumenten, Anteilscheinen an Invest­­ mentfonds, Einlagen und Liquiditäten (unter anderem Geld auf Termin- oder Girokonten) angelegt. •  werden mit einem (oder mehreren) erstrangigen Kontrahenten sogenannte „Swaps“(3) abgeschlossen.

❯❯ Europa ist bereit für eine Aufholjagd ❯❯ Europäische Aktien notieren mit einem Abschlag

(1) Siehe Fußnote 1 auf der letzten Seite Bedingungen: Emissionsfrist vom 26.05.2014 bis 29.06.2014 (vorbehaltlich vorzeitigen Zeichnungsschlusses). Ursprünglicher Inventarwert: 1000 EUR. Mindesteinzahlung 2500 EUR. Einstiegsgebühr: 3% je Einzahlung, abgezogen vom Zeichnungsbetrag. Versicherungssteuer auf Einzahlungen: 2%. Ausstiegsgebühr vor dem Tilgungstermin: 1%, zum Tilgungstermin: 0%. Verwaltungsgebühr: bis 2,4% jährlich (bereits im Inventarwert verrechnet). Gesetzliche Risikoklasse: 4 auf einer Skala von 0 (geringes Risiko) bis 6 (hohes Risiko). Risikoprofil: dynamisch. Bei einer Teilentnahme müssen 1250 EUR angelegt bleiben. Mindestentnahme: 1250 EUR.

Ursprünglicher Inventarwert

Anfangswert Index

Endwert Index

Relevante Entwicklung des Index gegenüber dem IndexAnfangswert

Szenario 1

1000 EUR

100

50

-50%

-50%

-16.41%

500 EUR

Szenario 2

1000 EUR

100

75

-25%

-25%

-7.83%

750 EUR

Szenario 3

1000 EUR

100

100

0%

0%

-1.21%

1000 EUR

Szenario 4

1000 EUR

100

105

5%

10%

1.09%

1100 EUR

Szenario 5

1000 EUR

100

135

35%

70%

12,27%

1700 EUR

Wertzuwachs bzw. Wertverlust zum Tilgungs­ termin

Effektivrendite (nach Kosten und Steuern)

Inventarwert am Tilgungstermin

1 (Endwert abzüglich Anfangswert) geteilt durch Anfangswert 2 Zu diesem Zweck investiert der Investmentfonds in die eigens für diesen Fonds ausgegebene Anleihe von Arcade Finance plc SERIES NO: 2014- 179 Life European Booster 2 NOTES DUE 2018, die wiederum in den genannten Einlagen/Terminkonten und/oder Finanzinstrumenten anlegt werden. Der Basisprospekt kann auf der Website http://www.kbc.be/prospectus/spv eingesehen werden. Nach der Zeichnungsfrist können die Final Terms ebenfalls auf der Webseite http://www.kbc.be/finalterms/spv.eingesehen werden. 3 Ein Swapvertrag ist ein Vertrag zwischen Parteien über den Austausch von Zahlungen oder Risiken während der Laufzeit des Swapvertrags.

Strategie & Akzente

15


Korrespondenz an: KBC BANK AG, KBC Asset Management, Havenlaan 2, 1080 Brüssel Dieses Dokument ist eine Veröffentlichung von KBC Asset Management NV (KBC AM) und basiert auf Anlageempfehlungen von KBC AM bzw. Zusammenfassungen von Analyseberichten von KBC Securities NV (KBC Sec) und wird von der KBC Bank verteilt. Diese Veröffentlichung fällt nicht unter den Begriff “Untersuchung im Anlagebereich” im Sinne des Königlichen Erlasses vom 3. Juni 2007 zur Bestimmung näherer Regeln für die Umsetzung der Richtlinie bezüglich der Märkte für Finanzinstrumente, sondern ist eine Werbemitteilung, sodass die gesetzlichen Vorschriften zur Förderung der Unabhängigkeit der Untersuchung im Anlagebereich nicht anwendbar sind. Diese Empfehlungen stellen an sich keine personalisierte Anlageberatung dar. Die Fondsmanager von KBC AM können vor der Veröffentlichung dieser Empfehlungen mit den Finanzinstrumenten handeln. Die Vergütung der Mitarbeiter oder Vertreter, die für KBC AM bzw. KBC Sec tätig sind und an der Erstellung der Empfehlungen beteiligt waren, ist nicht direkt an Investmentbanktransaktionen gekoppelt. Der Prospekt, die wesentlichen Anlageinformationen (KIID) und die letzten Zwischenberichte sind bei der KBC Bank AG kostenlos verfügbar und auf der Website www.kbcam.be öffentlich zugänglich. Die Informationen in diesem Dokument waren zum Zeitpunkt der Zusammenstellung gültig, können aber ohne Mitteilung geändert werden und bieten keine Garantie für die Zukunft. Die Ergebnisse der wiedergegebenen Finanzinstrumente und Finanzindizes sind die Ergebnisse, die in der Vergangenheit erzielt wurden, und stellen als solche keinen zuverlässigen Hinweis auf zukünftige Ergebnisse dar. Wenn die Ergebnisse der wiedergegebenen Finanzinstrumente und Finanzindizes in einer anderen Währung als EUR ausgedrückt sind, kann die Rendite durch Währungsschwankungen höher oder niedriger ausfallen. Dieses Dokument darf - auch nicht teilweise - ohne die vorherige ausdrückliche und schriftliche Zustimmung von KBC Asset Management reproduziert werden. Diese Informationen unterliegen dem belgischen Recht und der alleinigen Gerichtsbarkeit der belgischen Gerichte. Für einige wesentliche Aspekte der Anlageempfehlungen (u.  a. die Interessenkonfliktregelung), die aus Platzmangel in diesem Dokument nicht angegeben werden, verweisen wir für KBC Sec auf die “Disclosures” unter bzw. auf die “Allgemeinen Richtlinien für Anlageempfehlungen von KBC Asset Management” unter www.kbcam.be/aandelen. Herausgeber: KBC Gruppe AG, Havenlaan 2, 1080 Brüssel, Belgien, MwSt. 0403.227.515, RJP Brüssel. www.kbc.be Fakten und sonstige Informationen über börsennotierte Unternehmen: KBC AM veröffentlicht auf ihrer Website ein Aktienporträt über die in dieser Veröffentlichung erwähnten börsennotierten Unternehmen. Dieses Aktienporträt besteht einerseits aus rein faktischen Informationen und andererseits aus der Meinung der Analysten über dieses Unternehmen. Letztere Textabschnitte haben einen farbigen Hintergrund. Frequenz der Neubewertungen Die Analysten von KBC Asset Management beobachten die Finanzentwicklungen aus der Nähe. Die Aktienempfehlung ist das Ergebnis einer sorgfältigen Analyse von drei Komponenten: der Aktie selbst, der Branche des Unternehmens und der Region, in der das Unternehmen seinen Sitz hat. Jede Änderung einer dieser drei Komponenten kann zu einer Neubewertung führen. Die Analysemethode Eine umfassende Beschreibung unserer Analysemethode findet sich in der Edition von Strategie & Akzente Nr. A01 vom 6. Januar 2011. Sie kann unter www.kbcam.be/aandelen/adviesmethodiek abgerufen werden. Ein Exemplar dieser Broschüre ist ebenfalls in jeder KBC-Filiale erhältlich. Fotos: www.shutterstock.com Redaktionsschluss: 26-05-2014 (1) Eine Bevek (Investmentgesellschaft mit variablem Kapital) wird i. d. R. von einem Geldinstitut gegründet, stellt jedoch eine rechtlich getrennte Einheit dar. Ein Anteilschein der Bevek berechtigt zu einem Teil des Ergebnisses der Anlagesumme. Das angelegte Kapital kann jedoch an Wert verlieren. Die Anlage in einer Bevek ermöglicht die Streuung des Anlagerisikos und erleichtert den Zugang zu Börsen und ausländischen Märkten. Anlagen in Investmentfonds sind vom Einlagensicherungsfonds abgesichert. Demnach zahlt der Einlagensicherungsfonds eine Leistung von bis zu 20 000 EUR, wenn ein Kreditinstitut oder eine Börsengesellschaft Investmentanteile für Rechnung ihrer Kunden führt und diese den rechtmäßigen Eigentümern nicht ausliefern oder zurückgeben kann. Dabei sei angemerkt, dass der eventuelle Wertverlust eines Investmentanteils im Vergleich zum Kaufpreis vom Einlagensicherungsfonds nicht entschädigt wird. (2) Eine Anleihe ist ein von einem Unternehmen, einer Gebietskörperschaft oder einem Staat begebener Schuldtitel, der zu einem Termin und in Höhe eines im Voraus festgelegten Betrages, der Zinsen erbringt, rückzahlbar ist. Mit einer Anleihe sind verschiedene Risiken verbunden. Viele Emittenten von Anleihen haben ein Rating. Dieses gibt die Wahrscheinlichkeit an, mit der das Unternehmen oder der Staat die Anleihe und die Zinsen wird zurückzahlen können. Dies nennt man die „Kreditwürdigkeit“ des Emittenten. (3) KBC-Life European Booster 2 ist eine Zweig-23-Lebensversicherung, deren Rendite an einen Investmentfonds gebunden ist Das Ziel des zugrunde liegenden Fonds besteht darin, einen Wertzuwachs zu erzielen, wobei der Nettoinventarwert des Fonds schwanken kann. Das mit den Nettoinventarwertschwankungen des zugrunde liegenden Fonds verbundene Finanzrisiko wird vom Versicherungsnehmer getragen. Die Versicherungsgesellschaft bietet weder eine Rückzahlungsgarantie für die gezahlten Prämien noch eine Renditegarantie. Weitere Auskünfte finden Sie im Produktinformationsblatt, in der Verwaltungsordnung und im Finanz-Informationsbogen Ihres KBC-Vermittlers. Das Produktinformationsblatt, die Verwaltungsordnung und der Finanzinformationsbogen sind kostenlos erhältlich bei KBC Versicherungen mit Sitz in Belgien. Börsenumsatzsteuer in Belgien: Sitz: KBC Versicherungen AG – Professor Roger Van Overstraetenplein 2 – 3000 Leuven – België. MwSt. BE 0403.552.563 - RJP Löwen - IBAN BE43 7300 0420 0601 - BIC KREDBEBB.

Die nächste Ausgabe erscheint am 8 Juli 2014


Portefeuille 2014 06 de