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Gender Datenreport Berlin 2010

DemograFie

Ehe und Familie sind nach wie vor bedeutende

­Formen des Zusammenlebens. Neben die traditionelle Ehe mit Kindern sind aber in vergleichbar großer Zahl unverheiratete bzw. allein­ erziehende Eltern getreten.

Bildung

Junge Frauen sind heute in Schulen und Hochschulen

­bereits erfolgreicher als ihre männlichen Mitschüler und Studenten. Bei Berufs- und Studienfachwahl bleiben vielfach noch alte Rollenvor­ stellungen lebendig.

Erwerbsleben

Die Erwerbsorientierung von Frauen, auch mit

­Kindern, ist hoch. Die Arbeitsverhältnisse sind jedoch häufiger als bei Männern durch Teilzeit, geringere Aufstiegschancen und prekäre ­Beschäftigung geprägt.

Einkommen

Frauen sind zunehmend ökonomisch selbständig,

­allerdings im Durchschnitt mit deutlich geringerem Einkommen als ­Männer. Teilzeitarbeit, die „gläserne Decke“ sowie höhere Einkommen in Männerbranchen sind die Ursache.

Gesundheit

Frauen haben eine höhere Lebenserwartung als

­Männer. Unterschiede in den Lebensumständen, dem persönlichen ­Lebensstil sowie im Gesundheitsverhalten spielen eine wichtige Rolle.

Politische Partizipation

In der Politik sind Frauen von

der Gleichstellung noch weit entfernt. Sie gewinnen aber ­zunehmend Einfluss in Parlamenten, Ministerien sowie in Spitzenpositionen von Politik und Parteien.

2 statistik

Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen Berlin Brandenburg


Gender Datenreport BERLIN 2010

Inhalt

Vorwort I. Demografie 1. Bevölkerung 2. Lebensformen II. Bildung und Ausbildung 1. Schul- und Berufsbildung 2. Hochschulbildung III. Erwerbsleben 1. Erwerbsbeteiligung 2. Arbeitszeit IV. Einkommen 1. Einkommen und Verdienste 2. Lebensunterhalt V. Gesundheit, Gewalt gegen Frauen 1. Gesundheit 2. Gewalt gegen Frauen VI. Politische Partizipation

Impressum Herausgeber / Anbieterinformationen Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen Martin-Luther-Straße 105 10825 Berlin pressestelle@senwtf.berlin.de www.berlin.de/wirtschaftssenat Tel. 030 9013-0 Fax 030 9013-8455 Redaktion Abteilung Frauen- und Gleichstellungspolitik www.berlin.de/sen/frauen/index.html Gabriele Cüppers gabriele.cueppers@senwtf.berlin.de Tel. 030 9013-8926 Dr. Christiane Bialas christiane.bialas@senwtf.berlin.de Tel. 030 9013-8910 Amt für Statistik Berlin-Brandenburg Behlertstraße 3a 14467 Potsdam info@statistik-bbb.de www.statistik-berlin-brandenburg.de Tel. 0331 8173-1777 Fax 030 9028-4091

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Zeichenerklärung nichts vorhanden Zahlenwert nicht sicher genug Zahlenwert unbekannt oder geheimzuhalten Tabellenfach gesperrt, weil Aussage nicht sinnvoll


Gender Datenreport Berlin 2010

Vorwort

Mit dem Berliner Gender-Datenreport 2010 wird das im letzten Jahr erstmalig vorgelegte Zahlenwerk fortgeschrieben. Entsprechend seiner Zielstellung und Konzeption werden gender-differenzierte Daten zu den wichtigsten gesellschaftlichen Bereichen aktualisiert sowie Zeitreihen weitergeführt. Damit werden Informationen über die Situation von Frauen und Männern in Berlin erweitert und allen in der Gleichstellung der Geschlechter Engagierten sowie einer interessierten Öffentlichkeit unentgeltlich via Internet zur Verfügung gestellt. Da die Tabellen des Reports zum größten Teil auf Standardauswertungen des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg basieren, sind bei wichtigen Kennziffern auch bundes- bzw. sogar europaweite Vergleiche möglich. Solide, aktuelle und vergleichbare Daten sind in einem so komplexen Themenfeld wie der Lebenssituation von Frauen und Männern, die viele gesellschaftliche Bereiche und Einzelaspekte umfasst, von herausragender Bedeutung. Sie sind unabdingbar, um dem Querschnittscharakter von Gleichstellungspolitik gerecht zu werden, erreichte Fortschritte wie auch bestehende Probleme sichtbar zu machen und die vielen unterschiedlichen Akteure der Gleichstellungspolitik mit Informationen zu versorgen. Wirtschaftliche und soziale Gleichstellung von Frauen und Männern durch die Gestaltung einer geschlechtergerechten Gesellschaft sind zentrale Anliegen der Politik des Berliner Senats. Diese Ziele repräsentieren nicht nur Grundanforderungen an moderne, demokratische Gesellschaften, sondern sind zugleich unverzichtbarer Bestandteil nachhaltiger Lösungen gegenwärtiger Herausforderungen in den Bereichen Bildung und Erwerbsbeteiligung, soziale Sicherung und wirtschaftliches Wachstum, Gestaltung des demografischen Wandels und Sicherung des Fachkräftebedarfs.

Die Komplexität des Themas erfordert jedoch auch eine gezielte Auswahl von Daten für ein fortlaufendes Monitoring. Eine Konzentration auf Kernkennziffern ist daher ein Grundprinzip dieses Reports. Das schließt Weiterentwicklungen und – ggf. temporäre – Ergänzungen nicht aus. So wurde ergänzend zum Kernbestand des Gender-Datenreports im Jahr 2010 von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen in Zusammenarbeit mit dem Amt für Statistik Berlin-Brandenburg eine Datenanalyse zur Situation Alleinerziehender in Berlin erarbeitet, die die Lebensbedingungen dieser sozialen Gruppe ausführlicher behandelt. Weiterhin wurden in der diesjährigen Fortschreibung des Gender-Datenreports ausgewählte Tabellen stärker nach Migrationshintergrund differenziert, als das bisher möglich war. So können wichtige Themen wie die Erwerbsbeteiligung verschiedener Gruppen der Bevölkerung genauer analysiert und Potenziale für eine Verbesserung der Erwerbsbeteiligung sowie Ansatzpunkte für gezielte Fördermaßnahmen sichtbar gemacht werden. Damit wird auch ein Beitrag zur aktuellen Debatte um die künftige Fachkräftesicherung in der Region geleistet. Der Gender-Datenreport 2010 wurde wiederum in beispielhafter Kooperation zwischen der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen erstellt und trägt auf diese Weise zur Weiterentwicklung der Zusammenarbeit zwischen Fachverwaltungen und amtlicher Statistik bei. Die erste Ausgabe des Gender-Datenreports ist auf große Resonanz gestoßen. Ich wünsche mir, dass dieses Interesse noch weiter wächst und das Informationsangebot des Reports intensiv genutzt wird, um die Gestaltung einer geschlechtergerechten Stadt Berlin weiter voran zu bringen.

Harald Wolf Bürgermeister und Senator für Wirtschaft, Technologie und Frauen


Demografie

Gender Datenreport Berlin 2010

I. Demografie 1. Bevölkerung Seite Kurzgefasst

2

Grafiken 1. Entwicklung der Lebenserwartung (bei Geburt) von Frauen und Männern

3

2. Geburtenentwicklung nach Familienstand der Eltern

3

Tabellen 1. Entwicklung der Bevölkerungszahlen für Deutsche und Ausländer/-innen 2. Zu- und Fortzüge sowie natürliche Bevölkerungsvorgänge und Geburtenziffer

4

3. Bevölkerung nach Altersgruppen und deutscher bzw. ausländischer Staatsangehörigkeit

5

4. Familienstand der Bevölkerung im Alter von 20 und mehr Jahren

5

5. Durchschnittliche Lebenserwartung der Bevölkerung

Impressum

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Zeichenerklärung nichts vorhanden Zahlenwert nicht sicher genug Zahlenwert unbekannt oder geheimzuhalten Tabellenfach gesperrt, weil Aussage nicht sinnvoll

4

6

6. Entwicklung der Zahl der Eheschließungen und Ehescheidungen sowie des durchschnittlichen Heiratsalters

6

7. Geburtenentwicklung nach Familienstand und Staatsangehörigkeit der Eltern

6

8. Einfluss der Optionsregelung auf die Zahl ausländischer Kinder

6

9. Einwohner/-innen mit und ohne Migrationshintergrund nach Altergruppen

7

10. Ausländische Einwohner/-innen nach ausgewählten Staatsangehörigkeiten

7

11. Einwohner/-innen mit und ohne Migrationshintergrund in den Bezirken

8


1. Bevölkerung

Kurzgefasst Im Jahr 2009 stieg die Bevölkerungszahl Berlins um 11 000 Personen auf 3 442 700 Einwohner. Damit setzte sich der seit 2005 zu beobachtende Bevölkerungsanstieg fort. Der Zuwachs resultierte aus einer positiven Wanderungsbilanz von 10 500 Personen sowie aus einem Anstieg der Zahl der Geburten bei gleichzeitig gesunkener Zahl der Sterbefälle. Die Geburtenziffer für die Berliner Bevölkerung ist in letzter Zeit tendenziell gestiegen und lag 2009 im Durchschnitt bei 1,3 Kindern je Frau im Alter zwischen 15 und 45 Jahren. Sie war für ausländische Frauen etwas höher als für deutsche Frauen. Allerdings hat der Vergleich der Geburtenziffern an Aussagekraft verloren, seit beginnend mit dem Jahr 2000 in ausländischen Familien geborene Kinder die deutsche Staatsangehörigkeit annehmen können; seitdem sind die Geburtenzahlen für die ausländische Bevölkerung nur noch etwa halb so hoch. Im Jahr 2009 wurden insgesamt 32 104 Kinder geboren und damit die höchste Geburtenzahl seit dem Jahr der Vereinigung Berlins erreicht. Das Durchschnittsalter der Berliner Bevölkerung hat sich seit 1991 von 39 auf 43 Jahre erhöht; es lag Ende Dezember 2009 für Frauen bei 44,1 und für Männer bei rund 41,5 Jahren. Auch die Lebenserwartung der Bevölkerung steigt weiter an; sie ist für Frauen mit durchschnittlich 82 Jahren höher als für Männer mit 77 Jahren. 22 % der weiblichen Bevölkerung und nur knapp 17 % der Männer sind 65 Jahre und älter. Die Bevölkerung im Alter von 80 mehr Jahren ist ganz überwiegend weiblich (71 %). Die ausländischen Bürgerinnen und Bürger sind im Durchschnitt sieben Jahre jünger als die deutschen (37 zu 44 Jahre); auf die Alterstufe der über 65Jährigen entfiel beispielsweise nur ein Anteil von 7 %; für die deutsche Bevölkerung lag er bei 24 %. Zu den Veränderungen in der Altersstruktur der Bevölkerung kommen Zeichen eines Wandels in den Lebensformen, wie der Anstieg des Heiratsalters, der sich für ledige Frauen von 27 (1991) auf 32 Jahre und für ledige Männer von 29 Jahren auf 35 Jahre erhöht hat. Hinzu kommen das niedrige Niveau der Zahl der Eheschließungen und die hohe Zahl der Scheidungen sowie der wachsende Anteil von Geburten, bei denen die Eltern nicht verheiratet sind. In Berlin war dies 2009 bei rund der Hälfte der geborenen Kinder der Fall (49,3 %). Ebenfalls steigend ist der Anteil der Geburten, bei denen mindestens ein Elternteil eine ausländische Staatsangehörigkeit besaß (35,7 %). Ende 2010 verzeichnete das Einwohnerregister 457 806 ausländische Bürgerinnen und Bürger; das sind 2 381 weniger als im Vorjahr. Der Ausländeranteil sank von 13,7 % auf 13,5 %.

Rund 73 % der gemeldeten Ausländerinnen und Ausländer kommen aus europäischen Staaten, davon nicht ganz die Hälfte aus Staaten der Europäischen Union. Gut ein Viertel der Unionsbürgerinnen und -bürger sind polnische Staatsangehörige. Ein weiteres Viertel entfällt auf die zahlenmäßig ebenfalls stark vertreten Nationen Italien, Frankreich und Großbritannien. Aus dem übrigen Europa kommen, neben der mit Abstand größten Gruppe der türkischen Bevölkerung mit einem Anteil von 23 % an allen Ausländerinnen und Ausländern, Angehörige der Staaten Serbien, Russische Föderation, Bosnien und Herzegowina sowie Kroatien.

 Exkurs: Bevölkerung mit Migrationshintergrund Migrantinnen und Migranten stellen auch in Berlin einen relevanten Teil der Bevölkerung dar. Das Einwohnerregister wies Ende 2010 rund 872 000 Einwohner mit Migrationshintergrund aus (Deutsche und Ausländer/-innen); das ist gut ein Viertel der Berliner Bevölkerung. Dieser Anteil entspricht in etwa dem, der für die Stadtstaaten Bremen und Hamburg gelten. Für einige Bezirke, insbesondere FriedrichshainKreuzberg, Neukölln und Mitte, waren die Quoten bezogen auf die Bevölkerung dieser Bezirke sehr viel höher (zwischen 36 % und 45 %) und sind mit denen vergleichbar, die für Großstädte wie Stuttgart, Frankfurt a. M. oder Nürnberg charakteristisch sind. Ebenfalls in dieser Größenordnung bewegte sich der Anteil der Migrantinnen und Migranten an der Gesamtbevölkerung im Alter von unter 18 Jahren (44 %). Für die Bevölkerung im Bezirk Mitte ergab sich in dieser Altersgruppe sogar eine Quote von 72 % und auch in Neukölln und FriedrichshainKreuzberg überwog bei weitem die Zahl der Kinder und Jugendlichen mit Migrationshintergrund (66 % bzw. 58 %). Untersuchungen zeigen, dass Migration oft im Zusammenhang steht mit Problemen sozialer Ungleichheit. So bestehen insgesamt gesehen deutliche Unterschiede in der sozioökonomischen Lage zwischen „einheimischen“ Deutschen und der Gruppe der Migrantinnen und Migranten (sowie auch zwischen den Migrantengruppen). Diese betreffen insbesondere Bildung und Einkommen bzw. Arbeitslosigkeit und Abhängigkeit von Transfereinkommen. In dieser Hinsicht existiert oft zusätzlich ein deutliches Gefälle zwischen Männern und Frauen, worauf in den entsprechenden Kapiteln des Gender Datenreports gesondert eingegangen wird.

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Demografie

Gender Datenreport Berlin 2010


Gender Datenreport Berlin 2010

1. Entwicklung der Lebenserwartung (bei Geburt) von Frauen und Männern in Berlin Jahr 84 82 80 Frauen Männer

78 76 74 72 70 1992 / 1994

1996 / 1998

2000 / 2002

2005 / 2007

2006 / 2008

2007 / 2009

2. Geburtenentwicklung nach Familienstand der Eltern in Berlin

Geburten 25 000

20 000

15 000

10 000

5 000 Eltern verheiratet Eltern nicht verheiratet

0 1991

1995

2000

2006

2008

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2009

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Gender Datenreport Berlin 2010

1. Entwicklung der Bevölkerungszahlen¹ in Berlin für Deutsche und Ausländer/-innen nach Geschlecht Jahr

Insgesamt Messzahl 1 000 2000≙100

Deutsche Messzahl 1 000 2000≙100

1 000

Ausländer/-innen Messzahl 2000≙100

Quote

2000 2005 2008 2009

3 382 3 395 3 432 3 443

100 100,4 101,5 101,8

2 948 2 929 2 951 2 969

insgesamt 100 99,3 100,1 100,7

434 467 480 473

100 107,4 110,6 109,0

12,8 13,7 14,0 13,7

2000 2005 2008 2009

1 739 1 736 1 751 1 756

100 99,8 100,7 101,0

1 538 1 515 1 521 1 528

Frauen 100 98,5 98,9 99,3

200 221 230 229

100 110,1 115,0 114,1

11,5 12,7 13,2 13,0

2000 2005 2008 2009 _____

1 644 1 660 1 681 1 686

100 101,0 102,2 102,6

1 410 1 414 1 431 1 442

Männer 100 100,3 101,5 102,3

234 246 250 245

100 105,1 106,8 104,5

14,2 14,8 14,9 14,5

1 Fortgeschriebene Bevölkerung am 31.12. des jeweiligen Jahres

2. Zu- und Fortzüge nach und von Berlin sowie natürliche Bevölkerungsvorgänge und Geburtenziffer Jahr

Zuzüge

Fortzüge

1991 1995 2000 2005 2009³

108 214 123 336 123 154 117 082 143 852

1991 1995 2000 2005 2009³

1991 1995 2000 2005 2009³ _____

Gestorbene

Saldo

Geburtenziffer²

Saldo

Geborene¹

82 786 113 330 124 012 106 881 133 335

25 428 10 006 – 858 10 201 10 517

Insgesamt 30 562 28 648 29 695 28 976 32 104

43 654 39 245 33 335 31 985 31 713

– 13 092 – 10 597 – 3 640 – 3 009 391

1 103 1 057 1 183 1 185 1 300

51 740 50 543 73 147 70 746 87 824

52 259 66 739 80 319 78 286 74 252

– 519 – 16 196 – 7 172 – 7 540 13 572

Deutsche 24 887 22 785 26 425 26 923 28 660

43 076 38 696 32 531 31 081 30 597

– 18 189 – 15 911 – 6 106 – 4 158 – 1 937

964 904 1 068 1 133 1 273

56 474 72 793 50 007 46 336 56 028

30 527 46 591 43 693 28 595 59 083

25 947 26 202 6 314 17 741 – 3 055

Ausländer/-innen 5 675 5 863 3 270 2 053 3 444

578 549 804 904 1 116

5 097 5 314 2 466 1 149 2 328

2 026 1 829 1 762 1 442 1 446

1 Lebendgeborene 2 zusammengefasste Geburtenziffer: Kinder pro 1 000 Frauen im Alter von 15 - 45 Jahren; berechnet nach der Altersjahrmethode 3 Die ab 1. Juli 2007 eingeführte persönliche Steuer-Identifikationsnummer führte zu zahlreichen Melderegisterbereinigungen, so dass insbesondere bei den Ausländern im Laufe des Jahres 2009 erhöhte Fortzugszahlen ausgewiesen wurden. Die Ergebnisse sind daher nur eingeschränkt aussagefähig.

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Gender Datenreport Berlin 2010

3. Bevölkerung¹ in Berlin 2009 nach Altersgruppen und Geschlecht sowie deutscher und ausländischer Staatsangehörigkeit Alter von … Jahren Insgesamt unter 6 6 bis unter 15 15 bis unter 18 18 bis unter 25 25 bis unter 55 55 bis unter 65 65 bis unter 80 80 und älter Durchschnittsalter Frauen unter 6 6 bis unter 15 15 bis unter 18 18 bis unter 25 25 bis unter 55 55 bis unter 65 65 bis unter 80 80 und älter Durchschnittsalter Männer unter 6 6 bis unter 15 15 bis unter 18 18 bis unter 25 25 bis unter 55 55 bis unter 65 65 bis unter 80 80 und älter Durchschnittsalter

Insgesamt absolut %

Deutsche absolut

%

absolut

Ausländer/-innen %

Quote

3 442 675 180 508 236 915 77 665 297 173 1 595 530 396 284 515 002 143 598 42,8

100 5,2 6,9 2,3 8,6 46,3 11,5 15,0 4,2

2 969 466 162 870 204 224 64 019 247 316 1 312 734 354 248 485 171 138 884 43,7

100 5,5 6,9 2,2 8,3 44,2 11,9 16,3 4,7

473 209 17 638 32 691 13 646 49 857 282 796 42 036 29 831 4 714 37,0

100 3,7 6,9 2,9 10,5 59,8 8,9 6,3 1,0

13,7 9,8 13,8 17,6 16,8 17,7 10,6 5,8 3,3

1 756 419 87 683 115 618 37 578 151 502 779 570 204 061 279 102 101 305 44,1

100 5,0 6,6 2,1 8,6 44,4 11,6 15,9 5,8

1 527 749 79 215 99 705 30 990 125 617 646 004 182 114 265 494 98 610 45,1

100 5,2 6,5 2,0 8,2 42,3 11,9 17,4 6,5

228 670 8 468 15 913 6 588 25 885 133 566 21 947 13 608 2 695 36,8

100 3,7 7,0 2,9 11,3 58,4 9,6 6,0 1,2

13,0 9,7 13,8 17,5 17,1 17,1 10,8 4,9 2,7

1 686 256 92 825 121 297 40 087 145 671 815 960 192 223 235 900 42 293 41,5

100 5,5 7,2 2,4 8,6 48,4 11,4 14,0 2,5

1 441 717 83 655 104 519 33 029 121 699 666 730 172 134 219 677 40 274 42,2

100 5,8 7,2 2,3 8,4 46,2 11,9 15,2 2,8

244 539 9 170 16 778 7 058 23 972 149 230 20 089 16 223 2 019 37,3

100 3,7 6,9 2,9 9,8 61,0 8,2 6,6 0,8

14,5 9,9 13,8 17,6 16,5 18,3 10,5 6,9 4,8

4. Familienstand der Bevölkerung¹ im Alter von 20 und mehr Jahren in Berlin 2009 nach Geschlecht sowie deutscher und ausländischer Staatsangehörigkeit Familienstand

Insgesamt absolut %

Frauen absolut

%

Männer absolut

%

Ledig Verheiratet Verwitwet Geschieden Insgesamt

1 184 610 1 137 511 206 555 353 595 2 882 271

41,1 39,5 7,2 12,3 100

Insgesamt 546 830 573 033 166 184 197 075 1 483 122

36,9 38,6 11,2 13,3 100

637 780 564 478 40 371 156 520 1 399 149

45,6 40,3 2,9 11,2 100

Ledig Verheiratet Verwitwet Geschieden Zusammen

974 981 1 003 884 196 952 307 580 2 483 397

39,3 40,4 7,9 12,4 100

Deutsche 452 179 35,0 501 669 38,9 158 886 12,3 177 845 13,8 1 290 579 100

522 802 502 215 38 066 129 735 1 192 818

43,8 42,1 3,2 10,9 100

Ledig Verheiratet Verwitwet Geschieden Zusammen _____

209 629 133 627 9 603 46 015 398 874

52,6 33,5 2,4 11,5 100

Ausländer/-innen 94 651 49,2 71 364 37,1 7 298 3,8 19 230 10,0 192 543 100

114 978 62 263 2 305 26 785 206 331

55,7 30,2 1,1 13,0 100

1 Fortgeschriebene Bevölkerung am 31.12.2009

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Gender Datenreport Berlin 2010

5. Durchschnittliche Lebenserwartung der Bevölkerung in Berlin 1992/94, 2000/02, 2006/08 und 2007/09 Vollendetes Alter

1992/94

0 10 20 30 40 50 60 70 80 90

78,17 68,71 58,85 49,08 39,48 30,24 21,57 14,01 7,96 3,97

Frauen 2000/02 2006/08 81,06 71,39 61,51 51,69 41,97 32,61 23,75 15,67 9,06 4,77

82,03 72,39 62,48 52,62 42,83 33,37 24,45 16,17 9,12 4,10

2007/09

1992/94

82,19 72,53 62,62 52,75 42,96 33,48 24,55 16,26 9,15 4,13

71,57 62,20 52,42 42,95 33,82 25,15 17,40 11,00 6,31 3,45

Männer 2000/02 2006/08 75,23 65,67 55,84 46,23 36,75 27,85 19,76 12,83 7,54 4,81

76,87 67,26 57,40 47,71 38,11 29,04 20,86 13,71 7,91 3,85

2007/09 77,17 67,58 57,71 48,01 38,38 29,29 21,09 13,89 7,99 3,99

6. Entwicklung der Zahl der Eheschließungen und Ehescheidungen sowie des durchschnittlichen Heiratsalters in Berlin Jahr

1991 1995 2000 2005 2009

Eheschließungen Messzahl absolut 1991≙100 18 130 16 383 14 119 12 058 12 557

100 90,4 77,9 66,5 69,3

Ehescheidungen Messzahl absolut 1991≙100 6 113 9 184 9 631 9 785 7 395

Von den Eheschließungen 2009 waren die Partner einer deutsch 2 586 20,6 %

Durchschnittliches Heiratsalter insgesamt Ledige Frauen Männer Frauen Männer

100 150,2 157,5 160,1 121,0

31,6 32,8 35,5 35,6 35,8

beide deutsch beide ausländisch

34,4 35,5 37,5 38,9 39,0

27,1 28,5 30,1 31,5 31,9

9 734 237

77,5 % 1,9 %

29,3 30,6 32,6 34,3 34,6

7. Geburtenentwicklung in Berlin nach Familienstand und Staatsangehörigkeit der Eltern Jahr

1991 1995 2005 2009

Lebendgeborene insgesamt 30 562 28 648 28 976 32 104

verheiratet 21 446 19 728 15 697 16 291

Davon Eltern beide nicht verheiratet deutsch¹ absolut % 9 116 8 920 13 279 15 813

29,8 31,1 45,8 49,3

22 802 19 788 19 173 20 638

einer / beide ausländisch absolut % 7 760 8 860 9 803 11 466

25,4 30,9 33,8 35,7

8. Einfluss der Optionsregelung¹ auf die Zahl ausländischer Kinder Kinder in ausländischen Familien (2010) davon Alter von … Jahren

0 bis unter 10 10 bis unter 18

Insgesamt

42 480 33 739

Ausländer/ -innen 20 333 28 919

Deutsche durch Option² absolut 22 147 4 820

% 52,1 14,3

_____ 1 Bis 1999 wurden bei nicht miteinander verheirateten Eltern keine Angaben zum Vater erhoben. Daher wurde die Anzahl der deutschen Eltern im Fall nicht miteinander verheirateter Eltern nur von der Staatsangehörigkeit der Mutter abgeleitet. Seit 2000 können bei nicht miteinander verheirateten Eltern auch die Angaben zum Vater erfasst werden. Hier bleiben dann die Fälle außer Betracht, in denen keine Angaben zur Staatsangehörigkeit des Vaters vorliegen. 2 In ausländischen Familien geborene Kinder können seit 2000 unter bestimmten Voraussetzungen die deutsche Staatsangehörigkeit annehmen

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Gender Datenreport Berlin 2010

9. Einwohner/-innen¹ mit und ohne Migrationshintergrund in Berlin 2010 nach Altergruppen

Bezirke

Migrantinnen und Migranten Insgesamt Deutsche Ausländer absolut %

Insgesamt

Deutsche

unter 6 6 bis unter 15 15 bis unter 18 18 bis unter 25 25 bis unter 55 55 bis unter 65 65 bis unter 80 80 und älter Insgesamt

182 927 239 243 75 001 287 383 1 557 303 395 864 507 725 142 116 3 387 562

104 094 133 912 42 918 205 767 1 128 278 316 541 452 036 131 884 2 515 430

Insgesamt 66 615 12 218 80 065 25 266 20 315 11 768 33 138 48 478 149 281 279 744 35 086 44 237 24 528 31 161 5 298 4 934 414 326 457 806

78 833 105 331 32 083 81 616 429 025 79 323 55 689 10 232 872 132

43,1 44,0 42,8 28,4 27,5 20,0 11,0 7,2 25,7

unter 6 6 bis unter 15 15 bis unter 18 18 bis unter 25 25 bis unter 55 55 bis unter 65 65 bis unter 80 80 und älter Insgesamt

88 966 116 726 36 534 147 005 762 655 204 257 275 668 100 120 1 731 931

50 750 65 433 20 989 104 977 553 911 162 490 248 545 93 743 1 300 838

Frauen 32 298 5 918 39 005 12 288 9 856 5 689 16 830 25 198 74 645 134 099 18 685 23 082 12 706 14 417 3 457 2 920 207 482 223 611

38 216 51 293 15 545 42 028 208 744 41 767 27 123 6 377 431 093

43,0 43,9 42,5 28,6 27,4 20,4 9,8 6,4 24,9

unter 6 6 bis unter 15 15 bis unter 18 18 bis unter 25 25 bis unter 55 55 bis unter 65 65 bis unter 80 80 und älter Insgesamt

93 961 122 517 38 467 140 378 794 648 191 607 232 057 41 996 1 655 631

53 344 68 479 21 929 100 790 574 367 154 051 203 491 38 141 1 214 592

Männer 34 317 6 300 41 060 12 978 10 459 6 079 16 308 23 280 74 636 145 645 16 401 21 155 11 822 16 744 1 841 2 014 206 844 234 195

40 617 54 038 16 538 39 588 220 281 37 556 28 566 3 855 441 039

43,2 44,1 43,0 28,2 27,7 19,6 12,3 9,2 26,6

10. Ausländische Einwohner/-innen¹ in Berlin 2010 nach ausgewählten Staatsangehörigkeiten Staatsangehörigkeit / Gebiet Insgesamt Europa Europäische Union Polen Italien Frankreich Vereinigtes Königreich Bulgarien Sonstiges Europa Türkei Serbien Russische Föderation Bosnien und Herzegowina Kroatien Afrika Amerika Vereinigte Staaten (USA) Asien Vietnam Übrige Staaten / ungeklärt _____

Insgesamt absolut %

Männer

Frauen absolut

%

457 806 334 428 149 726 40 988 15 842 13 262 10 191 9 988 184 702 104 556 19 230 15 332 10 198 10 104 17 089 25 132 12 733 66 552 13 199 14 605

234 195 170 064 77 430 19 417 9 569 6 565 6 273 5 102 92 634 55 444 9 719 6 005 5 066 4 860 10 438 12 836 6 994 32 296 6 085 8 561

223 611 164 364 72 296 21 571 6 273 6 697 3 918 4 886 92 068 49 112 9 511 9 327 5 132 5 244 6 651 12 296 5 739 34 256 7 114 6 044

48,8 49,1 48,3 52,6 39,6 50,5 38,4 48,9 49,8 47,0 49,5 60,8 50,3 51,9 38,9 48,9 45,1 51,5 53,9 41,4

100 73,1 32,7 9,0 3,5 2,9 2,2 2,2 40,3 22,8 4,2 3,3 2,2 2,2 3,7 5,5 2,8 14,5 2,9 3,2

1 Melderechtlich registrierte Einwohner/innen am Ort der Hauptwohnung zum 31.12. des jeweiligen Jahres;

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Gender Datenreport Berlin 2010

11. Einwohner/-innen¹ mit und ohne Migrationshintergrund in den Bezirken Berlins 2010 Migrantinnen und Migranten Ausländer/Insgesamt Deutsche innen absolut %

Bezirke

Insgesamt

Deutsche

Mitte Friedrichshain-Kreuzberg Pankow Charlottenburg-Wilmersdorf Spandau Steglitz-Zehlendorf Tempelhof-Schöneberg Neukölln Treptow-Köpenick Marzahn-Hellersdorf Lichtenberg Reinickendorf Berlin

326 650 261 090 360 017 312 340 218 094 291 700 329 245 307 204 239 374 246 225 253 539 242 084 3 387 562

180 302 167 390 317 955 205 928 161 662 226 017 225 502 186 520 221 767 219 287 217 438 185 662 2 515 430

Insgesamt 58 271 88 077 38 254 55 446 18 983 23 079 46 744 59 668 34 012 22 420 33 616 32 067 51 304 52 439 55 369 65 315 9 779 7 828 17 759 9 179 18 033 18 068 32 202 24 220 414 326 457 806

146 348 93 700 42 062 106 412 56 432 65 683 103 743 120 684 17 607 26 938 36 101 56 422 872 132

44,8 35,9 11,7 34,1 25,9 22,5 31,5 39,3 7,4 10,9 14,2 23,3 25,7

Mitte Friedrichshain-Kreuzberg Pankow Charlottenburg-Wilmersdorf Spandau Steglitz-Zehlendorf Tempelhof-Schöneberg Neukölln Treptow-Köpenick Marzahn-Hellersdorf Lichtenberg Reinickendorf Berlin

158 954 128 216 183 849 163 981 113 037 155 809 169 967 154 903 123 451 124 891 129 874 124 999 1 731 931

89 101 82 545 162 943 109 998 84 678 121 934 118 465 96 352 114 739 111 121 111 993 96 969 1 300 838

Frauen 28 367 41 486 18 830 26 841 9 499 11 407 24 063 29 920 16 992 11 367 17 217 16 658 25 910 25 592 27 368 31 183 4 947 3 765 9 109 4 661 9 100 8 781 16 080 11 950 207 482 223 611

69 853 45 671 20 906 53 983 28 359 33 875 51 502 58 551 8 712 13 770 17 881 28 030 431 093

43,9 35,6 11,4 32,9 25,1 21,7 30,3 37,8 7,1 11,0 13,8 22,4 24,9

Mitte Friedrichshain-Kreuzberg Pankow Charlottenburg-Wilmersdorf Spandau Steglitz-Zehlendorf Tempelhof-Schöneberg Neukölln Treptow-Köpenick Marzahn-Hellersdorf Lichtenberg Reinickendorf Berlin

167 696 132 874 176 168 148 359 105 057 135 891 159 278 152 301 115 923 121 334 123 665 117 085 1 655 631

91 201 84 845 155 012 95 930 76 984 104 083 107 037 90 168 107 028 108 166 105 445 88 693 1 214 592

Männer 29 904 46 591 19 424 28 605 9 484 11 672 22 681 29 748 17 020 11 053 16 399 15 409 25 394 26 847 28 001 34 132 4 832 4 063 8 650 4 518 8 933 9 287 16 122 12 270 206 844 234 195

76 495 48 029 21 156 52 429 28 073 31 808 52 241 62 133 8 895 13 168 18 220 28 392 441 039

45,6 36,1 12,0 35,3 26,7 23,4 32,8 40,8 7,7 10,9 14,7 24,2 26,6

Bevölkerung im Alter von unter 18 Jahren 14 379 25 536 10 742 36 278

71,6

Mitte Friedrichshain-Kreuzberg Pankow Charlottenburg-Wilmersdorf Spandau Steglitz-Zehlendorf Tempelhof-Schöneberg Neukölln Treptow-Köpenick Marzahn-Hellersdorf Lichtenberg Reinickendorf Berlin _____

50 657 38 501 53 644 38 913 34 930 44 239 47 799 50 301 31 705 35 003 33 222 38 257 497 171

16 027 43 369 18 087 19 659 28 228 23 662 17 213 26 928 27 741 23 691 21 940 280 924

17 359 8 585 16 396 12 614 13 363 19 593 24 021 3 912 5 908 6 647 13 061 166 995

5 115 1 690 4 430 2 657 2 648 4 544 9 067 865 1 354 2 884 3 256 49 252

22 474 10 275 20 826 15 271 16 011 24 137 33 088 4 777 7 262 9 531 16 317 216 247

58,4 19,2 53,5 43,7 36,2 50,5 65,8 15,1 20,7 28,7 42,7 43,5

1 Melderechtlich registrierte Ausländer/-innen am Ort der Hauptwohnung zum 31.12.

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Demografie

Gender Datenreport Berlin 2010

I. Demografie 2. Lebensformen Seite Kurzgefasst

2

Grafiken 1. Einpersonenhaushalte nach Altersgruppen und Geschlecht

3

2. Familien (mit Kindern ohne Altersbegrenzung) nach Familientyp

3

Tabellen

Impressum

– / • x

Zeichenerklärung nichts vorhanden Zahlenwert nicht sicher genug Zahlenwert unbekannt oder geheimzuhalten Tabellenfach gesperrt, weil Aussage nicht sinnvoll

1. Privathaushalte nach Haushaltsgröße

4

2. Privathaushalte nach Haushaltsgröße und Staatsangehörigkeit der Bezugsperson

4

3. Privathaushalte nach Alter und Staatsangehörigkeit der Bezugsperson

5

4. Ein- und Mehrpersonenhaushalte nach Alter und Geschlecht der Bezugsperson

5

5. Familien nach Familientyp und Zahl der Kinder

5

6. In Familien lebende Kinder nach Familientyp, Staatsangehörigkeit der Bezugsperson und Alter der Kinder

6

7. Familien mit Kindern unter 18 Jahren nach Familientyp und Staatsangehörigkeit der Bezugsperson

6


2. Lebensformen

Kurzgefasst Bundesweit ist ein Trend zu kleineren Haushalten festzustellen, der in Großstädten besonders ausgeprägt ist. In Berlin gab es 2009 rund 2 Millionen Haushalte, davon waren mehr als die Hälfte Einpersonenhaushalte (54 %). Für Haushalte mit ausländischer Bezugsperson war der Anteil etwas geringer (51 %). Die Zahl der alleinlebenden Frauen und Männer ist in Berlin etwa gleich groß; deutlich unterschiedlich ist jedoch die Altersstruktur: Rund die Hälfte der alleinlebenden Frauen, aber nur gut ein Viertel der Männer, sind älter als 55 Jahre. Im höheren Alter von 65 und mehr Jahren leben Frauen im Unterschied zu Männern ganz überwiegend alleine: Im Jahr 2009 waren dies 51 % der Frauen, aber nur 25% der Männer diesen Alters. Neben der Größe der Haushalte hat sich auch die Zusammensetzung geändert. Das betraf zum einen die Zahl der in den Haushalten lebenden Personen: Während 1991 noch in 46 % der Mehrpersonenhaushalte drei und mehr Personen lebten, waren es 2009 nur noch 36 %. Haushalte mit ausländischer Bezugsperson waren allerdings noch überwiegend aus drei und mehr Personen zusammengesetzt (57 %).

der Familien mit minderjährigen Kindern um Ehepaare und bei 19 % um Ein-Eltern-Familien. Das soziale Gefüge der Mehrpersonenhaushalte unterscheidet sich aber deutlich, je nachdem, ob die Bezugsperson des Haushaltes die deutsche oder eine ausländische Staatsangehörigkeit hat. In 30 % der „deutschen“ Haushalte lebten Kinder unter 18 Jahren, davon in der Hälfte der Fälle bei verheirateten Eltern. In „ausländischen“ Haushalten lag der Anteil der Familien mit minderjährigen Kindern bei 58 % und es handelte sich ganz überwiegend um Ehepaare mit Kindern (63 %). Zudem ist in diesen Familien die Zahl der Kinder höher; sie lag im Durchschnitt bei 1,9 und für deutsche Familien bei 1,5 Kindern je Familie. In Familien mit einem Kind unter 18 Jahren gab es in Haushalten mit deutscher Bezugsperson ebenso viel Ehepaare wie Alleinerziehende (je 40 %). In „ausländischen“ Familien handelte es sich zwar noch überwiegend um Ehepaare (55 %), aber es war auch ein beachtlicher Anteil der Eltern alleinerziehend (29 %).

Eine weitere Veränderung in der Zusammensetzung der Haushalte ist im Rückgang der Zahl der Haushalte mit Kindern zu sehen. 1991 handelte es sich mehrheitlich noch um Haushalte mit Kindern (54 %); 2009 hatte sich das Verhältnis umgekehrt. Familien sind in Berlin nicht mehr die dominierende Lebensform. Zudem haben sich die Familienformen verändert. 1991 waren knapp 70 % der Familien (Eltern-KindGemeinschaften) Ehepaare mit Kindern; 2009 waren es nur noch 52 %. Für Familien mit einem Kind lag der Anteil sogar nur bei 42 %. Bei rund einem Drittel der Berliner Familien mit Kindern unter 18 Jahren handelte es sich um Alleinerziehende (32 %); für Familien mit einem Kind unter 18 Jahren waren es sogar 39 %. Zudem steigt mit der Kinderzahl der Anteil der Frauen an den Alleinerziehenden: mit einem Kind (unter 18 Jahren) alleinerziehend waren 89 % und mit zwei und mehr Kindern 94 % der Frauen. Diese Entwicklung, die vor allem für die ostdeutschen Bundesländer charakteristisch ist, ist jedoch nicht nur in Berlin, sondern auch in den Stadtstaaten Bremen und Hamburg ausgeprägter als in den übrigen westlichen Bundesländern. Im Bundesdurchschnitt handelte es sich 2009 noch bei 72 %

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I/2_2

Demografie

Gender Datenreport Berlin 2010


Gender Datenreport Berlin 2010

1. Einpersonenhaushalte in Berlin 2008 nach Altersgruppen und Geschlecht

Jahre unter 25

25-35

35-45

45-55 Frauen Männer

55-65

65 und älter

0

20

40

60

80

100

120

140

160

180

200 Tausend

2. Familien in Berlin 1992 bis 2009 (mit Kindern ohne Altersbegrenzung) nach Familientyp

400

Tausend

Ehepaare Alleinerziehende

350

Lebensgemeinschaften

300 250 200 150 100 50 0 1992

1994

1996

1998

2000

2002

2004

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2006

2008

2009

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Gender Datenreport Berlin 2010

1. Privathaushalte in Berlin nach Haushaltsgröße Haushaltsgröße

1991

1995

2000

2005

2009

Insgesamt Einpersonenhaushalte darunter weiblich Mehrpersonenhaushalte mit 2 Personen 3 Personen 4 und mehr Personen Durchschnittliche Haushaltsgröße

1 754,6 787,0 461,8 967,5 521,2 238,3 208,1 1,9

1 831,9 846,0 469,4 985,9 553,5 234,3 198,1 1,9

1 000 1 822,8 865,8 466,8 957,0 578,7 205,5 172,9 1,9

1 897,9 962,8 488,2 935,1 579,8 201,9 153,4 1,8

1 988,0 1 074,3 533,1 913,7 587,9 176,6 149,1 1,7

Insgesamt Einpersonenhaushalte darunter weiblich Mehrpersonenhaushalte mit 2 Personen 3 Personen 4 und mehr Personen

100 44,9 58,7 100 53,9 24,6 21,5

100 46,2 55,5 100 56,1 23,8 20,1

% 100 47,5 53,9 100 60,5 21,5 18,1

100 50,7 50,7 100 62,0 21,6 16,4

100 54,0 49,6 100 64,3 19,3 16,3

Insgesamt Einpersonenhaushalte darunter weiblich Mehrpersonenhaushalte mit 2 Personen 3 Personen 4 und mehr Personen

100 100 100 100 100 100 100

Messzahl 1991≙100 104,4 103,9 107,5 110,0 101,6 101,1 101,9 98,9 106,2 111,0 98,3 86,2 95,2 83,1

108,2 122,3 105,7 96,7 111,2 84,7 73,7

113,3 136,5 115,4 94,4 112,8 74,1 71,6

2. Privathaushalte in Berlin 2009 nach Haushaltsgröße und Staatsangehörigkeit der Bezugsperson

Haushaltsgröße

Insgesamt Einpersonenhaushalte dar. weiblich Mehrpersonenhaushalte mit Bezugsperson weiblich 2 Personen 3 Personen 4 und mehr Personen Durchschnittliche Haushaltsgröße

Staatsangehörigkeit der Bezugsperson deutsch ausländisch 1 000 % 1 000 %

Insgesamt 1 000

%

1 988,0 1 074,3 533,1

100 54,0 26,8

1 739,6 948,0 487,9

100 54,5 28,0

248,4 126,3 45,1

100 50,9 18,2

913,7 302,5 587,9 176,6 149,1 1,7

100 33,1 64,3 19,3 16,3

791,6 261,1 535,3 148,1 108,3 1,7

100 33,0 67,6 18,7 13,7

122,1 41,4 52,6 28,6 40,8 2,0

100 33,9 43,1 23,4 33,4

x

x

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x

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Gender Datenreport Berlin 2010

3. Privathaushalte in Berlin 2009 nach Alter und Staatsangehörigkeit der Bezugsperson Insgesamt 1 000 %

Alter von … Jahren Insgesamt unter 25 25 bis unter 35 35 bis unter 45 45 bis unter 55 55 bis unter 65 65 und mehr

1 988,0 137,4 354,1 381,9 360,2 275,6 478,7

100 6,9 17,8 19,2 18,1 13,9 24,1

Deutsche 1 000 % 1 739,6 117,3 293,0 316,7 314,9 243,1 454,6

Ausländer/-innen 1 000 %

100 6,7 16,8 18,2 18,1 14,0 26,1

248,4 20,1 61,1 65,2 45,4 32,5 24,1

100 8,1 24,6 26,2 18,3 13,1 9,7

4. Ein- und Mehrpersonenhaushalte in Berlin 2009 nach Alter und Geschlecht der Haupteinkommensbezieher¹ Alter von ... Jahren

insgesamt

Insgesamt Frauen

Männer

Einpersonenhaushalte insgesamt Frauen Männer

Mehrpersonenhaushalte insgesamt Frauen Männer

1 000 Insgesamt unter 25 25 bis unter 35 35 bis unter 45 45 bis unter 55 55 bis unter 65 65 und mehr

1 988,0 140,2 356,0 388,6 361,8 267,4 474,0

855,5 71,1 151,3 154,5 146,0 111,7 220,8

1 132,5 69,1 204,7 234,1 215,8 155,7 253,2

1 074,3 107,1 223,8 177,0 172,6 129,4 264,4

533,1 54,0 92,4 58,6 66,3 67,0 194,7

541,2 53,2 131,4 118,4 106,3 62,4 69,7

913,7 33,1 132,2 211,6 189,2 137,9 209,6

322,4 17,2 58,9 95,9 79,7 44,7 26,1

591,3 15,9 73,3 115,7 109,5 93,3 183,5

Insgesamt unter 25 25 bis unter 35 35 bis unter 45 45 bis unter 55 55 bis unter 65 65 und mehr _____

100 7,1 17,9 19,5 18,2 13,5 23,8

100 8,3 17,7 18,1 17,1 13,1 25,8

100 6,1 18,1 20,7 19,1 13,7 22,4

100 10,0 20,8 16,5 16,1 12,0 24,6

% 100 10,1 17,3 11,0 12,4 12,6 36,5

100 9,8 24,3 21,9 19,6 11,5 12,9

100 3,6 14,5 23,2 20,7 15,1 22,9

100 5,3 18,3 29,7 24,7 13,9 8,1

100 2,7 12,4 19,6 18,5 15,8 31,0

1 mit Haupteinkommensbezieher/-in im Haushalt

5. Familien in Berlin 2009 nach Familientyp und Zahl der Kinder Insgesamt Familien mit Kindern¹

Insgesamt Ehepaare Lebensgemeinschaften Alleinerziehende darunter Mütter _____

1 000 421,5 218,6 52,1 150,9 134,0

% 100 51,9 12,4 35,8 31,8

1 1 000 245,2 102,5 35,2 107,5 94,1

Davon mit Kindern 2 und mehr % 1 000 % 100 41,8 14,3 43,8 38,4

176,2 116,0 16,9 43,3 39,8

100 65,9 9,6 24,6 22,6

Kinder insgesamt 1 000 660,9 378,2 73,1 209,5 100,8

1 ohne Altersbegrenzung

© Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen / Amt für Statisktik Berlin-Brandenburg

I/2_5


Gender Datenreport Berlin 2010

6. In Familien lebende Kinder in Berlin 2009 nach Staatsangehörigkeit der Bezugsperson, Familientyp und Alter der Kinder Staatsangehörigkeit der Bezugsperson — Familientyp Insgesamt Ehepaare Lebensgemeinschaften Alleinerziehende dar. Alleinerziehende Mütter

Familien mit Kindern insgeamt Zahl der Familien 1 000

Zahl der Kinder 1 000

%

Kinder je Familie

Familien mit Kindern unter 18 Jahren Zahl der Kinder unter Kinder 18 je Familie 1 000 %

Zahl der Familien 1 000

421,5 218,6 52,1 150,9 134,0

660,9 378,2 73,1 209,5 188,4

100 57,2 11,1 31,7 28,5

1,6 1,7 1,4 1,4 1,4

308,2 161,2 48,2 98,8 89,7

477,1 273,7 65,5 137,9 126,8

100 57,4 13,7 28,9 26,6

1,5 1,7 1,4 1,4 1,4

Deutsche Bezugsperson Ehepaare Lebensgemeinschaften Alleinerziehende dar. Alleinerziehende Mütter

335,1 164,2 44,8 126,0 111,3

493,0 267,7 62,8 162,5 144,8

100 54,3 12,7 33,0 29,4

1,5 1,6 1,4 1,3 1,3

237,9 116,9 41,1 80,0 71,9

345,9 187,7 55,8 102,4 93,0

100 54,3 16,1 29,6 26,9

1,5 1,6 1,4 1,3 1,3

Ausländische Bezugsperson Ehepaare Lebensgemeinschaften Alleinerziehende dar. Alleinerziehende Mütter

86,4 54,3 7,2 24,9 22,6

167,9 110,5 10,4 47,1 43,6

100 65,8 6,2 28,0 26,0

1,9 2,0 1,4 1,9 1,9

70,3 44,4 7,1 18,8 17,8

131,2 86,0 9,7 35,4 33,8

100 65,6 7,4 27,0 25,8

1,9 1,9 1,4 1,9 1,9

7. Familien in Berlin 2009 mit Kindern unter 18 Jahren nach Staatsangehörigkeit der Bezugsperson und Familientyp Staatsangehörigkeit der Bezugsperson — Familientyp Insgesamt in % davon Ehepaare Lebensgemeinschaften Alleinerziehende dar. Alleinerziehende Mütter

Familien mit Kindern unter 18 Jahren zusammen

1

Familien mit Kindern unter 18 Jahren

3 und mehr

2

zusammen

1

3 und mehr

2

1 000

%

308,2 100,0

181,9 59,0

94,3 30,6

31,9 10,4

161,2 48,2 98,8 89,7

77,0 34,6 70,4 62,9

62,3 10,4 21,6 20,2

21,9 / 6,8 6,6

Deutsche Bezugsperson in % davon Ehepaare Lebensgemeinschaften Alleinerziehende dar. Alleinerziehende Mütter

237,9 100

151,2 63,6

70,0 29,4

16,7 7,0

116,9 41,1 80,0 71,9

60,1 29,5 61,6 54,6

45,4 9,0 15,6 14,5

11,3 / / /

Ausländische Bezugsperson in % davon Ehepaare Lebensgemeinschaften Alleinerziehende dar. Alleinerziehende Mütter

70,3 100

30,7 43,7

24,4 34,7

15,2 21,7

44,4 7,1 18,8 17,8

16,9 5,1 8,8 8,3

16,9 / 6,0 5,8

10,6 / / /

© Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen / Amt für Statisktik Berlin-Brandenburg

100

100

100

100

x

x

x

x

52,3 15,6 32,1 29,1

42,3 19,0 38,7 34,6

66,1 11,0 22,9 21,4

68,7 / 21,5 20,5

100

100

100

100

x

x

x

x

49,1 17,3 33,6 30,2

39,7 19,5 40,7 36,1

64,9 12,8 22,2 20,7

67,7 / / /

100

100

100

100

x

x

x

x

63,1 10,1 26,8 25,4

55,0 16,5 28,5 27,0

69,4 / 24,8 23,7

69,7 / / /

I/2_6


II. Bildung und Ausbildung 1. Schul- und Berufsbildung Seite

Kurzgefasst

2

Grafiken 1. Schulentlassene an allgemeinbildenden Schulen nach Art des Abschlusses

3

2. Auszubildende an Berufsschulen nach ausgewählten Berufsfeldern

3

Tabellen

Impressum

– / • x

Zeichenerklärung nichts vorhanden Zahlenwert nicht sicher genug Zahlenwert unbekannt oder geheimzuhalten Tabellenfach gesperrt, weil Aussage nicht sinnvoll

1. Entwicklung der Bevölkerung nach allgemeinem und beruflichem Bildungsabschluss

4

2. Bevölkerung nach Alter und beruflichem Bildungsabschluss

5

3. Schüler/-innen an allgemeinbildenden Schulen nach Schuljahren und Art der Schulen

6

4. a) Schüler/-innen an allgemeinbildenden Schulen nach Schulart

7

4. b) Schüler/-innen an allgemeinbildenden Schulen nach Bildungsbereich und Schulart

8

5. Schulentlassene an allgemeinbildenden Schulen nach Art des Abschlusses

9

6. Schüler/-innen an beruflichen Schulen nach Schuljahren, Schulart und Bildungsgang

10

7. Schüler/-innen an beruflichen Schulen nach Schulart und Bildungsgang

11

8. Absolventen/-innen an beruflichen Schulen nach Schulart und Bildungsgang

12

9. Auszubildende an Berufsschulen im dualen System nach Berufsfeld

13

10. Auszubildende an Berufsschulen im dualen System nach schulischer Vorbildung

13

11. Auszubildende nach Ausbildungsbereichen

14

12. Vorzeitig gelöste Ausbildungsverhältnisse nach Ausbildungsbereichen

14

13. Lehrkräfte und Personal mit Leitungsaufgaben nach Umfang der Arbeitszeit bzw. Schularten

15

Bildung und Ausbildung

Gender Datenreport Berlin 2010


1. Schul- und Berufsbildung

Kurzgefasst In der Berliner Bevölkerung verfügen insgesamt mehr Männer als Frauen über einen höheren Schulabschluss sowie einen Hochschulabschluss. Je jünger aber die Bevölkerung ist, desto deutlicher ist der Vorsprung der Frauen vor den Männern: 2009 hatten z. B. in der Altersgruppe der 25- bis 35-Jährigen ein Drittel der Frauen und nur ein Viertel der Männer einen Hochschul- bzw. Fachhochschulabschluss. Mädchen sind heute an allgemeinbildenden Schulen insgesamt erfolgreicher als Jungen: Sie durchlaufen den jeweiligen Bildungsgang in kürzerer Zeit, bleiben am Ende ihrer Schulzeit seltener ohne Abschluss und erwerben häufiger die Hochschul- bzw. Fachhochschulreife. Der Vorsprung der Mädchen im Bereich der allgemeinen Schulbildung wird einerseits deutlich in dem relativ geringen Anteil von Schülerinnen in Haupt- und Förderschulen von jeweils nur 40 % bzw. 38 % und dem vergleichsweise hohen Anteil in Gymnasien mit 54 % (Schuljahr 2009/2010). Entsprechend unterscheidet sich auch die Art des Schulabschlusses von Mädchen und Jungen: So beendeten im Schuljahr 2008/2009 48 % der Mädchen und nur 39 % der Jungen den Besuch der allgemeinbildenden Schulen mit der Hochschulreife. Der Ausländeranteil in Berliner Schulen hat sich in den vergangen zehn Jahren nur wenig verändert und lag zuletzt bei 14,6 %. Die Zahl der Schülerinnen und Schüler nichtdeutscher Herkunftssprache (Deutsche und Ausländer/-innen) hat sich in diesem Zeitraum jedoch laufend erhöht; ihr Anteil stieg von 20 % auf 31 %. An Gymnasien lag der Anteil ausländischer Schülerinnen und Schüler bei 11 %; an Hauptschulen stellten sie dagegen knapp ein Drittel der Schülerschaft. Ausländische Mädchen haben in der Schulbildung ebenfalls einen Vorsprung vor den Jungen: In Gymnasien betrug ihr Anteil 56 %. Auch in der Gruppe der Schülerinnen und Schüler mit „nichtdeutscher Herkunftssprache“ waren Mädchen in der Mehrzahl (55 %). Im Schuljahr 2009/2010 besuchten rund 95 000 junge Frauen und Männer berufliche Schulen. Die Frauenquote betrug 48 %. Der Ausländeranteil bzw. der von Schülerinnen und Schülern nichtdeutscher Herkunftssprache ist mit 8 % bzw. 16 % vergleichsweise gering. Die Berufsausbildung erfolgte überwiegend im dualen System, und zwar für Männer häufiger als für Frauen (66 % zu 61 %). Für Frauen hat die Ausbildung an Fachschulen größere Bedeutung, einer Schulform in der überwiegend in Erziehungs- und Sozialarbeitsberufen ausgebildet wird. Weitgehend

den Frauen vorbehalten mit einem Anteil von 74 % ist zudem die Ausbildung an Stätten des Gesundheitswesens (die nicht der schulischen Berufsbildung zugeordnet ist). Die Ausbildung der jungen Männer und Frauen erfolgte überwiegend im Bereich Industrie und Handel (60 % bzw. 56 %). Ein weiteres Drittel entfiel für Männer auf das Handwerk und für Frauen auf Handwerk und Freie Berufe (je 18 %). An den Berufsschulen spiegeln sich die Unterschiede in der Berufswahl der Schülerinnen und Schüler im Berufsfeld der Klassen: Rund die Hälfte der jungen Frauen wurde im Berufsfeld Wirtschaft und Verwaltung ausgebildet; ein weiterer Schwerpunkt lag in den Bereichen Gesundheit, Körperpflege sowie Ernährung und Hauswirtschaft (37 %). Bei den jungen Männern standen technische Berufe in den Feldern Metall-, Elektro-, Bau- und Holztechnik im Vordergrund (43 %), gefolgt vom Berufsfeld Wirtschaft und Verwaltung (27 %). Von den Auszubildenden im dualen System hielt jede dritte Frau und nur etwa jeder vierte Mann einen Fachhochschul- bzw. Hochschulabschluss. Besonders hoch war der Anteil der Studienberechtigten im Öffentlichen Dienst und im Bereich der freien Berufe; im Handwerk dominierte nach wie vor der Hauptschulabschluss.

 Exkurs: Personal an Berliner Schulen In den Berliner allgemeinbildenden und beruflichen Schulen waren im Februar 2010 insgesamt 71 % des Lehr- und Leitungspersonals Frauen. Über die Hälfte des weiblichen Personals lehrte an Grundund Sonderschulen; die Frauenquote lag dort bei 86 % bzw. 83 %. Männer waren demgegenüber schwerpunktmäßig an Gymnasien und beruflichen bzw. zentral verwalteten Schulen beschäftigt; diese Schularten wiesen mit 63 % bzw. 52 % die geringsten Frauenquoten aus. Trotz des hohen Frauenanteils von 71 % für Lehrkräfte insgesamt hat die Frauenquote im Leitungsbereich erstmals im Schuljahr 2009/2010 die 50 %Marke erreicht; nur an Grundschulen und mehr noch an Förderschulen waren Leitungspositionen überwiegend mit Frauen besetzt. Abgesehen von der Hauptschule wurde in den übrigen Schulformen insbesondere die Position der Schulleitung ganz überwiegend von Männern wahrgenommen: An beruflichen Schulen waren lediglich 21 % und an Gesamtschulen und Gymnasien 34 % bzw. 36 % der Schulleitungen mit Frauen besetzt.

© Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen / Amt für Statistik Berlin-Brandenburg

II/1_2

Bildung und Ausbildung

Gender Datenreport Berlin 2010


Gender Datenreport Berlin 2010

1. Schulentlassene an allgemeinbildenden Schulen in Berlin 2008/09 nach Art des Abschlusses

Deutsche Allgemeine Hochschulreife

Frauen

Realschulabschluss

Männer

Hauptschul-/Erweiterter Hauptschulabschluss Ohne Abschluss

Ausländer Frauen

Männer 0%

20%

40%

60%

80%

100%

2. Auszubildende an Berufsschulen in Berlin am 10.10.2009 nach ausgewählten Berufsfeldern

Körperpflege Gesundheit Bau- und Holztechnik

Frauen Männer

Metall- und Elektrotechnik Ernährung und Hauswirtschaft Wirtschaft und Verwaltung 0

2 000

4 000

6 000

8 000

10 000

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12 000

14 000

II/1_3


Gender Datenreport Berlin 2010

1. Entwicklung der Bevölkerung in Berlin nach Geschlecht und allgemeinem und beruflichem Bildungsabschluss

Jahr

1991

2000

2005

2009

1991

2000

2005

2009

Jahr

1991

2000

2005

2009

1991

2000

2005

2009

Geschlecht

Insgesamt

Davon mit allgemeinem Schulabschluss Haupt- / Fachhoch- Ohne SchulPolytechn. Realabschluss Volksschule / Oberschule schule schule Abitur

Insgesamt Frauen Männer Insgesamt Frauen Männer Insgesamt Frauen Männer Insgesamt Frauen Männer

3 424,4 1 799,5 1 624,9 3 384,5 1 740,8 1 643,7 3 390,4 1 736,4 1 654,0 3 436,5 1 753,5 1 682,9

945,3 542,2 403,1 842,8 459,8 383,1 783,0 420,6 362,3 722,6 389,6 333,0

379,9 195,4 184,5 335,5 173,7 161,8 293,3 147,8 145,5 284,2 146,3 137,9

Insgesamt Frauen Männer Insgesamt Frauen Männer Insgesamt Frauen Männer Insgesamt Frauen Männer

100 100 100 100 100 100 100 100 100 100 100 100

27,6 30,1 24,8 24,9 26,4 23,3 23,1 24,2 21,9 21,0 22,2 19,8

11,1 10,9 11,4 9,9 10,0 9,8 8,6 8,5 8,8 8,3 8,3 8,2

Geschlecht

Insgesamt

Insgesamt Frauen Männer Insgesamt Frauen Männer Insgesamt Frauen Männer Insgesamt Frauen Männer

3 424,4 1 799,5 1 624,9 3 384,5 1 740,8 1 643,7 3 390,4 1 736,4 1 654,0 3 436,5 1 753,5 1 682,9

Insgesamt Frauen Männer Insgesamt Frauen Männer Insgesamt Frauen Männer Insgesamt Frauen Männer

100 100 100 100 100 100 100 100 100 100 100 100

1 000 495,1 284,3 210,8 562,0 310,9 251,1 605,0 343,1 261,9 616,1 337,2 278,9 % 14,5 15,8 13,0 16,6 17,9 15,3 17,8 19,8 15,8 17,9 19,2 16,6

Noch nicht schulpflichtige Kinder, o. Angabe

564,0 244,6 319,4 779,1 356,3 422,8 1 018,7 484,6 534,1 1 128,8 541,9 586,9

78,5 44,4 34,1 105,1 55,7 49,4 148,2 81,2 67,1 176,2 91,8 84,3

961,6 488,5 473,1 760,0 384,4 375,6 542,3 259,1 283,2 508,6 246,7 261,9

16,5 13,6 19,7 23,0 20,5 25,7 30,0 27,9 32,3 32,8 30,9 34,9

2,3 2,5 2,1 3,1 3,2 3,0 4,4 4,7 4,1 5,1 5,2 5,0

28,1 27,1 29,1 22,5 22,1 22,8 16,0 14,9 17,1 14,8 14,1 15,6

Davon mit berufsbildendem / Hochschulabschluss Ohne berufl. Unter 15 AusLehr-/ FachhochJahre / ohne HochschulFachschulbildungsAnlernausschulabAngabe abschluss abschluss abschluss bildung schluss 1 268,9 670,2 598,7 1 228,3 641,2 587,1 1 248,3 658,6 589,7 1 288,6 664,9 623,7

257,8 133,9 123,9 274,0 150,1 123,9 261,2 137,5 123,7 228,6 129,3 99,3

37,1 37,2 36,8 36,3 36,8 35,7 36,8 37,9 35,7 37,1 37,5 36,6

7,5 7,4 7,6 8,1 8,6 7,5 7,7 7,9 7,5 7,1 7,8 6,3

1 000 90,1 28,8 61,3 171,4 69,3 102,1 139,9 52,5 87,3 156,5 67,5 89,0 % 2,6 1,6 3,8 5,1 4,0 6,2 4,1 3,0 5,3 4,6 3,9 5,3

© Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen / Amt für Statistik Berlin-Brandenburg

253,1 103,6 149,5 301,7 128,8 172,9 439,5 204,5 235,0 508,2 242,1 266,0

532,7 338,9 193,8 746,6 414,8 331,8 900,8 487,5 413,3 855,6 455,3 400,3

1 021,7 524,0 497,7 662,5 336,6 325,9 400,7 195,7 204,9 399,0 194,4 204,6

7,4 5,8 9,2 8,9 7,4 10,5 13,0 11,8 14,2 14,8 13,8 15,8

15,6 18,8 11,9 22,1 23,8 20,2 26,6 28,1 25,0 24,9 26,0 23,8

29,8 29,1 30,6 19,6 19,3 19,8 11,8 11,3 12,4 11,6 11,1 12,2

II/1_4


Gender Datenreport Berlin 2010

2. Bevölkerung in Berlin 2009 nach Geschlecht, Alter und beruflichem Bildungsabschluss Davon mit Alter von … Jahren

Geschlecht

Insgesamt

Lehr-/ Anlernausbildung

Fachschulabschluss

Fachhochschulabschluss

Hochschulabschluss

Ohne beruflichen Bildungsabschluss

Unter 15 Jahren / ohne Angabe

1 000 unter 15

15 bis unter 25

25 bis unter 35

35 bis unter 45

45 bis unter 55

55 bis unter 65

15 bis unter 65

Insgesamt Frauen Männer Insgesamt Frauen Männer Insgesamt Frauen Männer Insgesamt Frauen Männer Insgesamt Frauen Männer Insgesamt Frauen Männer Insgesamt Frauen Männer

397,7 193,6 204,1 393,7 197,8 195,9 511,5 251,8 259,7 542,5 262,2 280,2 505,1 246,4 258,7 409,8 209,2 200,6 2 362,6 1 167,4 1 195,2

Insgesamt Frauen Männer Insgesamt Frauen Männer Insgesamt Frauen Männer Insgesamt Frauen Männer Insgesamt Frauen Männer Insgesamt Frauen Männer Insgesamt Frauen Männer

100 100 100 100 100 100 100 100 100 100 100 100 100 100 100 100 100 100 100 100 100

– – – 66,0 32,0 33,9 194,1 90,8 103,3 239,3 113,6 125,7 240,6 112,9 127,7 200,8 104,5 96,3 940,8 453,9 486,9

– – – / / /

– – – / / /

22,2 13,8 8,4 48,9 29,9 19,0 49,6 28,8 20,7 37,4 19,0 18,4 161,4 94,1 67,4

32,2 17,4 14,7 32,1 14,3 17,9 29,2 13,5 15,7 23,2 10,1 13,0 118,5 56,3 62,2

– – –

– – –

397,7 193,6 204,1

6,3

316,1 157,5 158,5 147,1 64,1 82,9 97,8 44,6 53,2 87,5 44,4 43,1 68,6 40,0 28,7 717,1 350,7 366,4

/ / / – – – / / / / / / / / / / / /

– – –

100,0 100,0 100,0

80,3 79,6 80,9 28,8 25,5 31,9 18,0 17,0 19,0 17,3 18,0 16,7 16,7 19,1 14,3 30,4 30,0 30,7

/ / / – – – / / / / / / / / / / / /

/ / 116,0 65,6 50,4 124,1 59,7 64,4 98,0 46,6 51,5 79,2 35,2 44,0 423,5 211,6 211,8

% unter 15

15 bis unter 25

25 bis unter 35

35 bis unter 45

45 bis unter 55

55 bis unter 65

15 bis unter 65

– – – 16,8 16,2 17,3 38,0 36,1 39,8 44,1 43,3 44,8 47,6 45,8 49,3 49,0 50,0 48,0 39,8 38,9 40,7

– – – / / /

– – – / / /

– – – / / /

4,3 5,5 3,2 9,0 11,4 6,8 9,8 11,7 8,0 9,1 9,1 9,2 6,8 8,1 5,6

6,3 6,9 5,7 5,9 5,4 6,4 5,8 5,5 6,0 5,7 4,9 6,5 5,0 4,8 5,2

22,7 26,0 19,4 22,9 22,8 23,0 19,4 18,9 19,9 19,3 16,8 21,9 17,9 18,1 17,7

© Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen / Amt für Statistik Berlin-Brandenburg

II/1_5


Gender Datenreport Berlin 2010

3. Schülerinnen und Schüler an allgemeinbildenden Schulen in Berlin nach Schuljahren¹ und Art der Schulen Schuljahr — Schulart

insgesamt

Schülerinnen und Schüler weiblich Ausländer/innen absolut % absolut %

2000/01 2005/06 2006/07 2007/08 2008/09 2009/10

377 382 341 628 334 879 328 380 323 220 320 870

186 606 168 694 165 440 162 328 159 635 158 212

2000/01 2005/06 2006/07 2007/08 2008/09 2009/10

100 90,5 88,7 87,0 85,6 85,0

100 90,4 88,7 87,0 85,5 84,8

Schulen insgesamt absolut 49,4 56 129 49,4 56 354 49,4 54 214 49,4 51 686 49,4 49 028 49,3 46 949

14,9 16,5 16,2 15,7 15,2 14,6

74 750 87 857 90 444 93 630 95 316 98 816

19,8 25,7 27,0 28,5 29,5 30,8

x x x x x x

100 117,5 121,0 125,3 127,5 132,2

x x x x x x

14,0 32,1 20,1 10,8 16,6 15,5 14,6

54 126 5 221 7 622 15 610 13 051 3 186 98 816

34,7 48,5 38,5 20,1 29,2 26,5 30,8

14,5 32,4 21,0 11,2 18,2 16,0 15,3

52 167 5 218 7 372 14 910 12 430 3 114 95 211

36,1 49,0 40,3 20,9 32,4 27,6 32,3

7,4 3,8 8,9 6,6 7,1 7,3 7,2

1 959 3 250 700 621 72 3 605

17,5 2,9 16,9 10,9 9,7 10,1 13,7

Messzahl 2000/01 ≙ 100 x 100 x 100,4 x 96,6 x 92,1 x 87,3 x 83,6

Grundschule Hauptschule Realschule Gymnasium Gesamtschule Förderschulen³ Insgesamt

155 836 10 757 19 777 77 742 44 755 12 003 320 870

76 349 4 275 9 237 41 596 22 255 4 500 158 212

Schuljahr 2009/10 Schulen insgesamt 49,0 21 805 39,7 3 457 46,7 3 969 53,5 8 418 49,7 7 441 37,5 1 859 49,3 46 949

Grundschule Hauptschule Realschule Gymnasium Gesamtschule Förderschulen³ Zusammen

144 656 10 652 18 302 71 303 38 333 11 292 294 538

70 716 4 241 8 533 38 149 18 952 4 230 144 821

Öffentliche Schulen 48,9 20 978 39,8 3 453 46,6 3 837 53,5 7 992 49,4 6 986 37,5 1 807 49,2 45 053

Grundschule Hauptschule Realschule Gymnasium Gesamtschule Förderschulen³ Zusammen _____

11 180 105 1 475 6 439 6 422 711 26 332

5 633 34 704 3 447 3 303 270 13 391

Private Schulen 50,4 827 32,4 4 47,7 132 53,5 426 51,4 455 38,0 52 50,9 1 896

NDH² absolut %

1 jeweils zu Beginn des Schuljahres 2 NDH = nichtdeutscher Herkunftssprache 3 Schulen mit sonderpädagogischen Förderschwerpunkten

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II/1_6


Gender Datenreport Berlin 2010

4a. Schülerinnen und Schüler an allgemeinbildenden Schulen in Berlin im Schuljahr 2009/10 nach Schulart

Schulart

insgesamt

männlich absolut

Schülerinnen und Schüler weiblich insgesamt männlich weiblich % %

Grundschule Hauptschule Realschule Gymnasium Gesamtschule Förderschulen¹ Insgesamt

155 836 10 757 19 777 77 742 44 755 12 003 320 870

79 487 6 482 10 540 36 146 22 500 7 503 162 658

insgesamt 76 349 49,0 4 275 39,7 9 237 46,7 41 596 53,5 22 255 49,7 4 500 37,5 158 212 49,3

48,6 3,4 6,2 24,2 13,9 3,7 100

48,9 4,0 6,5 22,2 13,8 4,6 100

48,3 2,7 5,8 26,3 14,1 2,8 100

Grundschule Hauptschule Realschule Gymnasium Gesamtschule Förderschulen¹ Zusammen

134 031 7 300 15 808 69 324 37 314 10 144 273 921

68 306 4 473 8 536 32 411 18 724 6 311 138 761

Deutsche 65 725 49,0 2 827 38,7 7 272 46,0 36 913 53,2 18 590 49,8 3 833 37,8 135 160 49,3

48,9 2,7 5,8 25,3 13,6 3,7 100

49,2 3,2 6,2 23,4 13,5 4,5 100

48,6 2,1 5,4 27,3 13,8 2,8 100

Grundschule Hauptschule Realschule Gymnasium Gesamtschule Förderschulen¹ Zusammen

21 805 3 457 3 969 8 418 7 441 1 859 46 949

11 181 2 009 2 004 3 735 3 776 1 192 23 897

Ausländer/-innen 10 624 48,7 1 448 41,9 1 965 49,5 4 683 55,6 3 665 49,3 667 35,9 23 052 49,1

46,4 7,4 8,5 17,9 15,8 4,0 100

46,8 8,4 8,4 15,6 15,8 5,0 100

46,1 6,3 8,5 20,3 15,9 2,9 100

Grundschule Hauptschule Realschule Gymnasium Gesamtschule Förderschulen¹ Zusammen

54 126 5 221 7 622 15 610 13 051 3 186 98 816

27 814 3 110 4 001 7 048 6 696 2 064 50 733

nichtdeutscher Herkunftssprache 26 312 48,6 54,8 2 111 40,4 5,3 3 621 47,5 7,7 8 562 54,8 15,8 6 355 48,7 13,2 1 122 35,2 3,2 48 083 48,7 100

54,8 6,1 7,9 13,9 13,2 4,1 100

54,7 4,4 7,5 17,8 13,2 2,3 100

_____ 1 Schulen mit sonderpädagogischen Förderschwerpunkten

© Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen / Amt für Statistik Berlin-Brandenburg

II/1_7


Gender Datenreport Berlin 2010

4b. Schülerinnen und Schüler an allgemeinbildenden Schulen in Berlin im Schuljahr 2009/10 nach Bildungsbereich und Schulart Bildungsbereich — Schulart

weiblich insgesamt

Grundstufe (Jahrgang 1 - 6)

absolut

Schülerinnen und Schüler Ausländer/-innen weiblich in % von % zusammen insgesamt absolut %

166 060

81 664

49,2

23 043

13,9

11 272

48,9

106 088 102 553 2 082 1 453

52 218 50 412 1 064 742

49,2 49,2 51,1 51,1

12 616 12 078 506 32

11,9 11,8 24,3 2,2

6 147 5 866 266 15

48,7 48,6 52,6 46,9

Jahrgang 5 - 6 Grundschule Gymnasium Integrierte Gesamtschule Freie Waldorfschule

59 972 53 283 4 842 1 229 618

29 446 25 937 2 525 642 342

49,1 48,7 52,1 52,2 55,3

10 427 9 727 323 353 24

17,4 18,3 6,7 28,7 3,9

5 125 4 758 172 181 14

49,2 48,9 53,3 51,3 58,3

Mittelstufe (Jahrgang 7 - 10) Hauptschule Realschule Gymnasium Integrierte Gesamtschule Freie Waldorfschule

103 454 10 757 19 777 43 249 28 713 958

50 909 4 275 9 237 23 109 13 767 521

49,2 39,7 46,7 53,4 47,9 54,4

17 823 3 457 3 969 4 948 5 415 34

17,2 32,1 20,1 11,4 18,9 3,5

8 734 1 448 1 965 2 735 2 562 24

49,0 41,9 49,5 55,3 47,3 70,6

Sekundarbereich I (Jahrgang 5 - 10)

163 426

80 355

49,2

28 250

17,3

13 859

49,1

Oberstufe (Jahrgang 11- 13) / Sekundarstufe II Gymnasium Integrierte Gesamtschule Freie Waldorfschule

39 353 29 651 9 179 523

21 139 15 962 4 887 290

53,7 53,8 53,2 55,4

4 224 3 147 1 057 20

10,7 10,6 11,5 3,8

2 379 1 776 591 12

56,3 56,4 55,9 60,0

Förderschulen¹ Grundstufe (Jahrgang 1- 6) Mittelstufe (Jahrgang 7 - 10) Oberstufe (Jahrgang 11 - 13) Klassen für Geistigbehinderte²

12 003 5 448 4 072 46 2 437

4 500 1 895 1 608 24 973

37,5 34,8 39,5 52,2 39,9

1 859 664 695

15,5 12,2 17,1

667 214 254

35,9 32,2 36,5

500

20,5

199

39,8

320 870

158 212

49,3

46 949

14,6

23 052

49,1

Primarbereich (Jahrgang 1 - 4) Grundschule Integrierte Gesamtschule Freie Waldorfschule

Insgesamt _____

1 Schulen mit sonderpädagogischen Förderschwerpunkten

© Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen / Amt für Statistik Berlin-Brandenburg

II/1_8


Gender Datenreport Berlin 2010

5. Schulentlassene an allgemeinbildenden Schulen in Berlin nach Schuljahren und Art des Abschlusses Art des Abschlusses

1994/95 absolut %

1999/2000 absolut %

2004/05 absolut %

2008/09 absolut %

Insgesamt Hauptschulabschluss Hauptschulabschluss mittlerer Schulabschluss¹ Allgem. Hochschulreife ohne Abschluss

31 646 2 154 4 588 11 720 9 736 3 448

100 6,8 14,5 37,0 30,8 10,9

35 513 2 522 5 179 12 565 11 171 4 076

insgesamt 100 34 545 7,1 2 316 14,6 5 052 35,4 11 588 31,5 12 013 11,5 3 576

100 6,7 14,6 33,5 34,8 10,4

28 167 2 048 3 733 7 283 12 326 2 777

100 7,3 13,3 25,9 43,8 9,9

Frauen Hauptschulabschluss Hauptschulabschluss mittlerer Schulabschluss¹ Allgem. Hochschulreife ohne Abschluss

15 437 847 1 964 6 002 5 321 1 303

100 5,5 12,7 38,9 34,5 8,4

17 182 964 2 215 6 155 6 241 1 607

100 5,6 12,9 35,8 36,3 9,4

17 185 947 2 130 5 817 6 954 1 337

100 5,5 12,4 33,8 40,5 7,8

14 146 925 1 704 3 578 6 800 1 139

100 6,5 12,0 25,3 48,1 8,1

Zusammen Hauptschulabschluss Hauptschulabschluss mittlerer Schulabschluss¹ Allgem. Hochschulreife ohne Abschluss

27 460 1 741 3 662 10 579 9 263 2 215

100 6,3 13,3 38,5 33,7 8,1

31 165 1 997 4 251 11 338 10 671 2 908

Deutsche 100 29 605 6,4 1 783 13,6 4 042 36,4 10 153 34,2 11 236 9,3 2 391

100 6,0 13,7 34,3 38,0 8,1

24 614 1 599 2 894 6 375 11 628 2 118

100 6,5 11,8 25,9 47,2 8,6

Frauen Hauptschulabschluss Hauptschulabschluss mittlerer Schulabschluss¹ Allgem. Hochschulreife ohne Abschluss

13 499 669 1 545 5 406 5 071 808

100 5,0 11,4 40,0 37,6 6,0

15 120 746 1 759 5 525 5 964 1 126

100 4,9 11,6 36,5 39,4 7,4

14 899 730 1 662 5 085 6 512 910

100 4,9 11,2 34,1 43,7 6,1

12 432 718 1 305 3 127 6 420 862

100 5,8 10,5 25,2 51,6 6,9

Zusammen Hauptschulabschluss Hauptschulabschluss mittlerer Schulabschluss¹ Allgem. Hochschulreife ohne Abschluss

4 186 413 926 1 141 473 1 233

100 9,9 22,1 27,3 11,3 29,5

4 348 525 928 1 227 500 1 168

Ausländer/-innen 100 4 940 12,1 533 21,3 1 010 28,2 1 435 11,5 777 26,9 1 185

100 10,8 20,4 29,0 15,7 24,0

3 553 449 839 908 698 659

100 12,6 23,6 25,6 19,6 18,5

Frauen Hauptschulabschluss Hauptschulabschluss mittlerer Schulabschluss¹ Allgem. Hochschulreife ohne Abschluss _____

1 938 178 419 596 250 495

100 9,2 21,6 30,8 12,9 25,5

2 062 218 456 630 277 481

100 9,5 20,5 32,0 19,3 18,7

1 714 207 399 451 380 277

100 12,1 23,3 26,3 22,2 16,2

100 10,6 22,1 30,6 13,4 23,3

2 286 217 468 732 442 427

1 bis Schuljahr 2004/05 Realschulabschluss

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II/1_9


Gender Datenreport Berlin 2010

6. Schülerinnen und Schüler an beruflichen Schulen in Berlin nach Schuljahren¹, Schulart und Bildungsgang Schuljahr — Schulart — Bildungsgang

Schülerinnen und Schüler insgesamt insgesamt

absolut

2000/01 2006/07 2007/08 2008/09 2009/10

97 155 98 612 98 332 96 784 94 952

45 950 46 406 46 226 45 909 45 415

2000/01 2006/07 2007/08 2008/09 2009/10

100 101,5 101,2 99,6 97,7

100 101,0 100,6 99,9 98,8

94 952 60 195 55 980 15 4 200 17 311 3 480 13 831 5 646 1 788 6 336 1 849 6 633 652 1 201 66 2 410 7 202

45 415 27 482 25 889 5 1 588 8 186 1 622 6 564 2 126 468 3 058 1 380 3 413 330 570 45 1 130 4 634

5 886 2 831 3 055

4 353 2 269 2 084

Berufliche Schulen Berufsschule Auszubildende Berufsgrundbildungsjahr Berufsvorbereitungsjahr Berufsfachschule berufliche Grundbildung Berufsausbildung Berufe nach BBiG/HwO dar. MDQM Stufe II Berufe außerhalb BBiG/HwO Altenpflege Fachoberschule dar. Zweiter Bildungsweg Berufsoberschule dar. Zweiter Bildungsweg Berufliches Gymnasium Fachschule nachrichtlich: Ausbildungsstätten des Gesundheitswesens Pflegeberufe übrige Berufe _____

Ausländer/-innen

weiblich %

47,3 47,1 47,0 47,4 47,8

absolut

%

absolut 8 176 7 609 7 735 7 706 7 986

74,0 80,1 68,2

277 106 171

absolut

%

8,4 7,7 7,9 8,0 8,4

11 381 13 207 13 360 14 005 15 116

11,7 13,4 13,6 14,5 15,9

x x x x x

100 116,0 117,4 123,1 132,8

x x x x x

8,4 6,6 5,6 6,7 19,5 15,9 24,6 13,7 19,2 19,2 10,8 6,7 11,3 10,9 4,7 6,1 8,8 3,7

15 116 7 326 5 951 1 1 374 5 010 1 540 3 470 1 991 646 1 262 217 1 624 63 132 1 407 617

15,9 12,2 10,6 6,7 32,7 28,9 44,3 25,1 35,3 36,1 19,9 11,7 24,5 9,7 11,0 1,5 16,9 8,6

4,7 3,7 5,6

441 148 293

7,5 5,2 9,6

Messzahl 2000/01 ≙ 100 x 100 x 93,1 x 94,6 x 94,3 x 97,7 Schuljahr 2009/10 47,8 7 986 45,7 3 952 46,2 3 130 33,3 1 37,8 821 47,3 2 747 46,6 855 47,5 1 892 37,7 1 082 26,2 344 48,3 686 74,6 124 51,5 749 50,6 71 47,5 57 68,2 4 46,9 212 64,3 269

NDH²

1 zu Beginn des jeweiligen Schuljahrs 2 NDH = nichtdeutscher Herkunftssprache

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II/1_10


Gender Datenreport Berlin 2010

7. Schülerinnen und Schüler – Deutsche und Ausländer/-innen – an beruflichen Schulen in Berlin im Schuljahr 2009/10 nach Schulart und Bildungsgang Schulart — Bildungsgang

insgesamt

Schülerinnen und Schüler Deutsche männlich

weiblich

insmännlich weiblich gesamt

Ausländer/-innen insgesamt

männlich weiblich

Berufliche Schulen Berufsschule Auszubildende Berufsvorbereitungsjahr¹ Berufsfachschule berufliche Grundbildung Grundbildung Sozialwesen sonst. einjähr. Lehrgänge Berufsausbildung Berufe nach BBiG/HwO dar. MDQM Stufe II Berufe außerhalb BBiG/HwO Altenpflege Fachoberschule dar. Zweiter Bildungsweg Berufsoberschule dar. Zweiter Bildungsweg Berufliches Gymnasium Fachschule

94 952 60 195 55 980 4 215 17 311 3 480 494 2 986 13 831 5 646 1 788 6 336 1 849 6 633 652 1 201 66 2 410 7 202

49 537 32 713 30 091 2 622 9 125 1 858 131 1 727 7 267 3 520 1 320 3 278 469 3 220 322 631 21 1 280 2 568

45 415 27 482 25 889 1 593 8 186 1 622 363 1 259 6 564 2 126 468 3 058 1 380 3 413 330 570 45 1 130 4 634

86 966 56 243 52 850 3 393 14 564 2 625 422 2 203 11 939 4 564 1 444 5 650 1 725 5 884 581 1 144 62 2 198 6 933

absolut 45 340 30 610 28 520 2 090 7 621 1 373 115 1 258 6 248 2 862 1 041 2 929 457 2 846 285 597 20 1 178 2 488

41 626 25 633 24 330 1 303 6 943 1 252 307 945 5 691 1 702 403 2 721 1 268 3 038 296 547 42 1 020 4 445

7 986 3 952 3 130 822 2 747 855 72 783 1 892 1 082 344 686 124 749 71 57 4 212 269

4 197 2 103 1 571 532 1 504 485 16 469 1 019 658 279 349 12 374 37 34 1 102 80

3 789 1 849 1 559 290 1 243 370 56 314 873 424 65 337 112 375 34 23 3 110 189

nachrichtlich: Ausbildungsstätten des Gesundheitswesens Pflegeberufe übrige Berufe

5 886 2 831 3 055

1 533 562 971

4 353 2 269 2 084

5 609 2 725 2 884

1 454 545 909

4 155 2 180 1 975

277 106 171

79 17 62

198 89 109

Berufliche Schulen Berufsschule Auszubildende Berufsvorbereitungsjahr¹ Berufsfachschule berufliche Grundbildung Grundbildung Sozialwesen sonst. einjähr. Lehrgänge Berufsausbildung Berufe nach BBiG/HwO dar. MDQM Stufe II Berufe außerhalb BBiG/HwO Altenpflege Fachoberschule dar. Zweiter Bildungsweg Berufsoberschule dar. Zweiter Bildungsweg Berufliches Gymnasium Fachschule

100 63,4 59,0 4,4 18,2 3,7 0,5 3,1 14,6 5,9 1,9 6,7 1,9 7,0 0,7 1,3 0,1 2,5 7,6

100 66,0 60,7 5,3 18,4 3,8 0,3 3,5 14,7 7,1 2,7 6,6 0,9 6,5 0,7 1,3 0,0 2,6 5,2

100 60,5 57,0 3,5 18,0 3,6 0,8 2,8 14,5 4,7 1,0 6,7 3,0 7,5 0,7 1,3 0,1 2,5 10,2

100 64,7 60,8 3,9 16,7 3,0 0,5 2,5 13,7 5,2 1,7 6,5 2,0 6,8 0,7 1,3 0,1 2,5 8,0

% 100 67,5 62,9 4,6 16,8 3,0 0,3 2,8 13,8 6,3 2,3 6,5 1,0 6,3 0,6 1,3 0,0 2,6 5,5

100 61,6 58,4 3,1 16,7 3,0 0,7 2,3 13,7 4,1 1,0 6,5 3,0 7,3 0,7 1,3 0,1 2,5 10,7

100 49,5 39,2 10,3 34,4 10,7 0,9 9,8 23,7 13,5 4,3 8,6 1,6 9,4 0,9 0,7 0,1 2,7 3,4

100 50,1 37,4 12,7 35,8 11,6 0,4 11,2 24,3 15,7 6,6 8,3 0,3 8,9 0,9 0,8 0,0 2,4 1,9

100 48,8 41,1 7,7 32,8 9,8 1,5 8,3 23,0 11,2 1,7 8,9 3,0 9,9 0,9 0,6 0,1 2,9 5,0

nachrichtlich: Ausbildungsstätten des Gesundheitswesens Pflegeberufe übrige Berufe _____

100 48,1 51,9

100 36,7 63,3

100 52,1 47,9

100 48,6 51,4

100 37,5 62,5

100 52,5 47,5

100 38,3 61,7

100 21,5 78,5

100 44,9 55,1

1 einschl. Berufsgrundbildungsjahr

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II/1_11


Gender Datenreport Berlin 2010

8. Absolventen und Absolventinnen¹ an beruflichen Schulen in Berlin im Schuljahr 2008/09 nach Schulart und Bildungsgang Schulart / Bildungsgang

Berufliche Schulen Berufsschule dar. Auszubildende Berufsfachschule berufliche Grundbildung Berufsausbildung dar. nach BBiG/HwO Fachoberschule dar. Zweiter Bildungsweg Berufsoberschule dar. Zweiter Bildungsweg Berufliches Gymnasium Fachschule

Insgesamt absolut %

26 802 15 556 14 329 5 529 2 195 3 334 1 455 2 789 221 437 24 595 1 896

100 58,0 53,5 20,6 8,2 12,4 5,4 10,4 0,8 1,6 0,1 2,2 7,1

2 113 831 1 282

100 39,3 60,7

24 849 14 717 13 720 4 756 1 742 3 014 1 252 2 585 200 419 23 565 1 807

100 59,2 55,2 19,1 7,0 12,1 5,0 10,4 0,8 1,7 0,1 2,3 7,3

nachrichtlich: Ausbildungsstätten des Gesundheitswesens Pflegeberufe übrige Berufe

2 040 811 1 229

100 39,8 60,2

Berufliche Schulen Berufsschule dar. Auszubildende Berufsfachschule berufliche Grundbildung Berufsausbildung dar. nach BBiG/HwO Fachoberschule dar. Zweiter Bildungsweg Berufsoberschule dar. Zweiter Bildungsweg Berufliches Gymnasium Fachschule

1 953 839 609 773 453 320 203 204 21 18 1 30 89

100 43,0 31,2 39,6 23,2 16,4 10,4 10,4 1,1 0,9 0,1 1,5 4,6

73 20 53

100 27,4 72,6

nachrichtlich: Ausbildungsstätten des Gesundheitswesens Pflegeberufe übrige Berufe

Berufliche Schulen Berufsschule dar. Auszubildende Berufsfachschule berufliche Grundbildung Berufsausbildung dar. nach BBiG/HwO Fachoberschule dar. Zweiter Bildungsweg Berufsoberschule dar. Zweiter Bildungsweg Berufliches Gymnasium Fachschule

nachrichtlich: Ausbildungsstätten des Gesundheitswesens Pflegeberufe übrige Berufe _____

Frauen absolut % insgesamt 13 348 100 7 446 55,8 6 941 52,0 2 713 20,3 1 143 8,6 1 570 11,8 573 4,3 1 557 11,7 128 1,0 180 1,3 12 0,1 248 1,9 1 204 9,0

Männer absolut %

13 454 8 110 7 388 2 816 1 052 1 764 882 1 232 93 257 12 347 692

100 60,3 54,9 20,9 7,8 13,1 6,6 9,2 0,7 1,9 0,1 2,6 5,1

100 43,8 56,2

661 195 466

100 29,5 70,5

Deutsche 12 360 100 7 035 56,9 6 620 53,6 2 309 18,7 892 7,2 1 417 11,5 479 3,9 1 454 11,8 117 0,9 172 1,4 11 0,1 233 1,9 1 157 9,4

12 489 7 682 7 100 2 447 850 1 597 773 1 131 83 247 12 332 650

100 61,5 56,9 19,6 6,8 12,8 6,2 9,1 0,7 2,0 0,1 2,7 5,2

639 192 447

100 30,0 70,0

965 428 288 369 202 167 109 101 10 10

100 44,4 29,8 38,2 20,9 17,3 11,3 10,5 1,0 1,0

1 452 636 816

1 401 619 782

100 44,2 55,8

Ausländer/-innen 988 100 411 41,6 321 32,5 404 40,9 251 25,4 153 15,5 94 9,5 103 10,4 11 1,1 8 0,8 1 0,1 15 1,5 47 4,8 51 17 34

100 33,3 66,7

15 42

1,6 4,4

22 3 19

100 13,6 86,4

1 Absolventen/-innen mit Erfolg

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II/1_12


Gender Datenreport Berlin 2010

9. Auszubildende an Berufsschulen¹ in Berlin im Schuljahr 2009/10 nach Berufsfeld Berufsfeld der Klasse — Rechtlicher Status der Schule Wirtschaft und Verwaltung Metalltechnik Elektrotechnik Bautechnik Holztechnik Textiltechnik und Bekleidung Chemie, Physik und Biologie Drucktechnik Farbtechnik und Raumgestaltung Gesundheit Körperpflege Ernährung und Hauswirtschaft Agrarwirtschaft Mehrere Berufsfelder darunter Sonderberufsschulen Insgesamt Öffentliche Schulen Private Schulen _____

insgesamt

Auszubildende² insgesamt Ausländer/-innen weiblich weiblich insgesamt absolut % absolut %

20 728 7 077 3 939 1 847 1 417 282 660 888 1 538 3 552 2 441 7 774 1 542 2 295

12 431 630 299 155 159 223 320 395 237 3 404 2 095 4 004 686 851

60,0 8,9 7,6 8,4 11,2 79,1 48,5 44,5 15,4 95,8 85,8 51,5 44,5 37,1

1 046 346 96 84 47 31 8 22 92 371 390 467 6 124

568 11 4 2 1 29 5 8 4 367 317 174 6 63

54,3 3,2 4,2 2,4 2,1 93,5 62,5 36,4 4,3 98,9 81,3 37,3 100 50,8

1 392 55 980 54 285 1 695

667 25 889 25 298 591

47,9 46,2 46,6 34,9

90 3 130 3 071 59

52 1 559 1 535 24

57,8 49,8 50,0 40,7

1 Auszubildende an Berufsschulen im dualen System; 2 außerdem 570 Schüler/-innen (davon 211 Azubis in Splitterberufen, die eine Berufsschule im übrigen Bundesgebiet besuchen und 359 Beurlaubte)

10. Auszubildende an Berufsschulen¹ in Berlin im Schuljahr 2009/10 nach schulischer Vorbildung Schüler/-innen — Deutsche / Ausländer/-innen

Insgesamt männlich weiblich Deutsche männlich weiblich Ausländer männlich weiblich

Insgesamt

54 588 29 366 25 222 51 548 27 833 23 715 3 040 1 533 1 507

Ohne Hauptschulabschluss

Hauptschulabschluss einfacher Abschluss 9. Klasse²

1 519 1 137 382 1 380 1 036 344 139 101 38

4 339 2 901 1 438 3 898 2 653 1 245 441 248 193

2,8 3,9 1,5 2,7 3,7 1,5 4,6 6,6 2,5

7,9 9,9 5,7 7,6 9,5 5,2 14,5 16,2 12,8

erweiterter Abschluss² absolut 10 089 6 020 4 069 9 054 5 497 3 557 1 035 523 512

Mittlerer Schulabschluss³

Fachhochschulreife

Allg. Hochschulreife

22 449 12 246 10 203 21 371 11 728 9 643 1 078 518 560

3 307 1 624 1 683 3 193 1 574 1 619 114 50 64

12 885 5 438 7 447 12 652 5 345 7 307 233 93 140

41,1 41,7 40,5 41,5 42,1 40,7 35,5 33,8 37,2

6,1 5,5 6,7 6,2 5,7 6,8 3,8 3,3 4,2

23,6 18,5 29,5 24,5 19,2 30,8 7,7 6,1 9,3

% Insgesamt männlich weiblich Deutsche männlich weiblich Ausländer männlich weiblich _____

100 100 100 100 100 100 100 100 100

18,5 20,5 16,1 17,6 19,7 15,0 34,0 34,1 34,0

1 Auszubildende an Berufsschulen im dualen System, ohne Sonderberufsschulen; 2 einschl. gleichwertiger Abschluss; 3 bis Schuljahr 2004/05 Realschulabschluss

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II/1_13


Gender Datenreport Berlin 2010

11. Auszubildende in Berlin am 31. Dezember 2009 nach Ausbildungsbereichen und zuständiger Stelle Ausbildungsbereiche — Zuständige Stelle

Industrie und Handel Handwerk Landwirtschaft Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales Öffentlicher Dienst Allgemeine Ortskrankenkasse Bundesagentur für Arbeit Nürnberg Bundesministerium f. Verkehr, Bonn Bundesversicherungsamt, Bonn Bundesverwaltungsamt, Köln Deutsche Rentenversicherung Konsistorium der evg. Kirche Senatsverw. für Inneres und Sport Wehrbereichsverw. Ost, Strausberg Freie Berufe Ärztekammer Apothekenkammer Patentanwaltskammer Rechtsanwaltskammer Steuerberaterkammer Tierärztekammer Zahnärztekammer Hauswirtschaft Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales Insgesamt

insgesamt männlich

Auszubildende weiblich absolut %

Mit neu abgeschloss. Verträgen

Ausländer/-innen absolut %

30 438 14 094 893

16 980 9 761 683

13 458 4 333 210

absolut 44,2 30,7 23,5

1 352 741 12

4,4 5,3 1,3

11 721 4 953 292

893 2 011 94 195 55 200 643 8 6 799 11 4 496 1 552 199 14 803 527 185 1 216 364

683 614 30 59 26 58 168

23,5 69,5 68,1 69,7 52,7 71,0 73,9 100 33,3 66,8 63,6 93,1 97,2 93,5 92,9 93,8 67,2 95,1 98,4 86,5

12 39 2 – – – 12 – – 25 – 412 163 30 – 43 28 1 147 22

1,3 1,9 2,1

4 265 4 309 44 13 1 50 173 9 19 49

210 1 397 64 136 29 142 475 8 2 534 7 4 187 1 508 186 13 753 354 176 1 197 315

5,4 5,3 0,5 12,1 6,0

292 715 20 87 17 66 188 3 – 330 4 1 668 543 73 6 280 222 61 483 117

364 52 296

49 28 396

315 23 900

86,5 45,7

22 2 578

6,0 4,9

117 19 466

58,2 27,0 1,7 3,8 8,6 0,7 100

59,8 34,4 2,4 2,2 1,1 0,2 100

56,3 18,1 0,9 5,8 17,5 1,3 100

52,4 28,7 0,5 1,5 16,0 0,9 100

x x x x x x x

60,2 25,4 1,5 3,7 8,6 0,6 100

– – – 1,9

– – 3,1

– 9,2 10,5 15,1

% Industrie und Handel Handwerk Landwirtschaft Öffentlicher Dienst Freie Berufe Hauswirtschaft Insgesamt

x x x x x x x

12. Vorzeitig gelöste Ausbildungsverhältnisse in Berlin 2009 nach Ausbildungsbereichen Ausbildungsbereiche / zuständige Stellen Industrie und Handel Handwerk Landwirtschaft Öffentlicher Dienst Freie Berufe Hauswirtschaft Insgesamt

Vorzeitig gelöste Ausbildungsverhältnisse absolut in % des Bestandes insgesamt männlich weiblich insgesamt männlich weiblich 3 603 2 197 127 37 562 40 6 566

1 959 1 411 100 11 58 6 3 545

1 644 786 27 26 504 34 3 021

© Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen / Amt für Statistik Berlin-Brandenburg

11,8 15,6 14,2 1,8 12,5 11,0 12,6

11,5 14,5 14,6 1,8 18,8 12,2 12,5

12,2 18,1 12,9 1,9 12,0 10,8 12,6

II/1_14


Gender Datenreport Berlin 2010

13. Lehrkräfte und Personal mit Leitungsaufgaben an Berliner Schulen am 28.02.2010 nach Umfang der Arbeitszeit bzw. Schularten Leitungsfunktion

Insgesamt Frauen insgesamt absolut %

Vollzeit Frauen insgesamt absolut %

Beurlaubt Frauen insgesamt absolut %

Teilzeit Frauen insgesamt absolut %

Schulleiter/in Vertreter/in Koordination¹ Fachleiter/in Fachbereichsltg. Zusammen

745 702 187 905 1 172 3 711

379 427 73 417 558 1 854

50,9 60,8 39,0 46,1 47,6 50,0

711 666 177 731 964 3 249

364 400 67 313 476 1 620

51,2 60,1 37,9 42,8 49,4 49,9

8 24 7 143 163 345

5 21 5 95 61 187

62,5 87,5 71,4 66,4 37,4 54,2

26 12 3 31 45 117

10 6 1 9 21 47

38,5 50,0 33,3 29,0 46,7 40,2

Lehrkräfte Insgesamt

24 551 28 262

18 327 20 181

74,6 71,4

16 793 20 042

11 805 13 425

70,3 67,0

6 859 7 204

5 744 5 931

83,7 82,3

899 1 016

778 825

86,5 81,2

Noch: 13. Lehrkräfte und Personal mit Leitungsaufgaben an Berliner Schulen am 28.02.2010 nach Umfang der Arbeitszeit bzw. Schularten Leitungsfunktion

Frauen insgesamt absolut %

Schulleiter/in Vertreter/in Koordination¹ Fachleiter/in Fachbereichsltg. Zusammen

370 365 – – – 735

Lehrkräfte Insgesamt

9 103 9 838

Schulleiter/in Vertreter/in Koordination¹ Fachleiter/in Fachbereichsltg. Zusammen

50 56 – 6 – 112

Lehrkräfte Insgesamt

1 231 1 343

Männer

Grundschule 219 59,2 257 70,4 – – – – – – 476 64,8

Frauen insgesamt absolut % Förderschulen 55 68,8 59 77,6 – – 2 66,7 – – 116 73,0

151 108 – – – 259

80 76 – 3 – 159

87,7 86,0

1 118 1 377

2 305 2 464

1 931 2 047

Realschule 20 40,0 29 51,8 – – 3 50,0 – – 52 46,4

30 27 – 3 – 60 373 433

7 985 8 461

858 910

69,7 67,8

Berufliche Schule/ zentralverwaltete Schule

Männer

Frauen insgesamt absolut %

25 17 – 1 – 43

40 42 – – – 82

83,8 83,1

374 417

1 214 1 296

98 95 – 385 511 1 089

Gymnasium 35 35,7 39 41,1 – – 183 47,5 264 51,7 521 47,8

63 56 – 202 247 568

47 52 – 157 295 551

4 124 5 213

2 747 3 268

1 377 1 945

2 734 3 285

66,6 62,7

Hauptschule 21 52,5 20 47,6 – – – – – – 41 50,0 814 855

Männer

19 22 – – – 41

67,1 66,0

400 441

Gesamtschule 16 34,0 19 36,5 – – 81 51,6 155 52,5 271 49,2

31 33 – 76 140 280

1 824 2 095

66,7 63,8

910 1 190

Zweiter Bildungsweg

Schulleiter/in Vertreter/in Koordination¹ Fachleiter/in Fachbereichsltg. Zusammen

48 10 187 330 343 918

10 3 73 135 125 346

20,8 30,0 39,0 40,9 36,4 37,7

38 7 114 195 218 572

12 6 – 24 23 65

3 1 – 13 14 31

25,0 16,7 – 54,2 60,9 47,7

9 5 – 11 9 34

Lehrkräfte Insgesamt _____

3 589 4 507

1 996 2 342

55,6 52,0

1 593 2 165

251 316

172 203

68,5 64,2

79 113

1 Pädagogische Koordination, Abteilungs-, Ausbildungsbereichs-, Stufenleiter/in Quelle: Schulstatistik der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung

© Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen / Amt für Statistik Berlin-Brandenburg

II/1_15


II. Bildung und Ausbildung 2. Hochschulbildung Seite Kurzgefasst

2

Grafiken 1. Studierende an staatlichen Hochschulen des Landes Berlin nach Fächergruppen 2. Hauptberufliche Professorinnen an staatlichen Hochschulen des Landes Berlin

3

3

Tabellen

Impressum

– / • x

Zeichenerklärung nichts vorhanden Zahlenwert nicht sicher genug Zahlenwert unbekannt oder geheimzuhalten Tabellenfach gesperrt, weil Aussage nicht sinnvoll

1. Studierende, Prüfungen, Habilitationen und Personal an Hochschulen in Berlin und im Bundesgebiet

4

2. Studienanfänger/ -innen an staatlichen Hochschulen des Landes Berlin nach Fächergruppen

5

3. Studierende an staatlichen Hochschulen des Landes Berlin nach Fächergruppen

5

4. Studierende an staatlichen Hochschulen des Landes Berlin nach Hochschulen

5

5. Prüfungen an staatlichen Hochschulen des Landes Berlin nach Art der Prüfung und Fächergruppen

6

6. Wissenschaftliches und künstlerisches Personal an Hochschulen

7

7. Professoren und Professorinnen an staatlichen Hochschulen des Landes Berlin

8

8. Frauen und Männer an staatlichen Hochschulen des Landes Berlin nach Fächergruppen und Stufen der wissenschaftlichen Qualifikation

9

Bildung und Ausbildung

Gender Datenreport Berlin 2010


2. Hochschulbildung

Kurzgefasst Rund die Hälfte der Studierenden an den staatlichen Hochschulen des Landes Berlin sind Frauen. Seit etwa 17 Jahren liegt ihr Anteil an den Erstimmatrikulierten meist bei über 50 %. In den Jahren 2000 bis 2009 stieg der Frauenanteil an den erfolgreich absolvierten Abschlussprüfungen von 46,2 % auf 52,9 %. Im WS 2009/10 entschied sich von den erstimmatrikulierten Männern und Frauen jeweils der größte Teil für ein Studium im Bereich der Rechts-, Wirtschaftsund Sozialwissenschaften (29,6 % bzw. 34,3 %). Bei den Frauen lag ein weiterer Schwerpunkt auf den Sprach- und Kulturwissenschaften (23,9 %). Ein zusätzliches Indiz für eine geschlechtstypische Studien- bzw. Berufswahl ist der hohe Frauenanteil an den angestrebten Lehramtsprüfungen (64,0 %). Männer favorisieren dagegen neben den Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften die Fächergruppen Mathematik und Naturwissenschaften sowie Ingenieurwissenschaften. Im Wintersemester 2009/10 nahmen zusammen rund 48 % der männlichen Erstimmatrikulierten ein Studium in diesen beiden Fachrichtungen auf. Vor diesem Hintergrund wird im Rahmen des Berliner Hochschulreformprozesses u. a. der geschlechtergerechten Gestaltung des Studiums große Bedeutung beigemessen.

 Exkurs: wissenschaftliche Laufbahn

Auch der Anteil der Frauen an den Professuren insgesamt ist deutlich erhöht worden, und zwar von 13,0 % im Jahr 2000 auf 26,8 % im Jahr 2009. In Berlin war damit schon mehr als jede vierte Professur mit einer Frau besetzt; bundesweit lag der Frauenanteil bei 18 %. Dazu hat insbesondere die Steigerung des Frauenanteils bei den Neuberufungen beigetragen; er liegt seit 2006 im Durchschnitt etwa bei 37 %. Im Zeitraum von 2000 bis 2009 sind insgesamt 387 Professorinnen in Forschung und Lehre hinzugekommen. Das Land Berlin kann seit 2005 im bundesweiten “Gleichstellungsranking“ der Hochschulen seine Spitzenposition verteidigen. Ungeachtet der Erfolge ist die Situation von Frauen in Führungspositionen der Hochschulen nicht zufriedenstellend. Der Frauenanteil an den C4- und W3-Professuren beispielsweise lag im Jahr 2009 lediglich bei 13,0 % bzw. 19,7 %. Die gemeinsamen Anstrengungen von Berliner Senat und Hochschulen sind auf nachhaltige strukturelle Veränderungen mit dem Ziel einer tatsächlichen Chancengleichheit von Frauen gerichtet: Das “Berliner Programm zur Förderung der Chancengleichheit für Frauen in Forschung und Lehre“ wurde mit neuer Schwerpunktsetzung bis zum Jahr 2011 verlängert. Unterstützt werden die Reformprozesse an den Hochschulen auch durch den “Masterplan ‚Wissen schafft’ Berlins Zukunft!“ und das “Gleichstellungspolitische Rahmenprogramm 2008 bis 2011 (Strategien für ein geschlechtergerechtes Berlin)“, die der Senat von Berlin verabschiedet hat.

Der Berliner Senat und die Hochschulen haben im vergangenen Jahrzehnt den Ausbau des Wissenschaftsstandortes Berlin mit Strategien zur nachhaltigen Förderung der Chancengleichheit für Frauen verbunden. Neben Maßnahmen zur individuellen Förderung von Wissenschaftlerinnen wurden Gleichstellungsaspekte in der Hochschulsteuerung, wie zum Beispiel in den Hochschulverträgen und der leistungsorientierten Mittelvergabe, verankert. Erhebliche Fortschritte sind bei der Qualifizierung von Frauen für eine wissenschaftliche Tätigkeit erzielt worden. Der Frauenanteil bei den Promotionen wurde von 38,2 % im Jahr 2000 auf 46,9 % im Jahr 2009 erhöht und ist bei den Habilitationen im selben Zeitraum von 23,6 % auf 32,2 % gestiegen. Juniorprofessuren waren im Jahr 2009 bereits zu 55,0 % mit Frauen besetzt.

© Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen / Amt für Statistik Berlin-Brandenburg

II/2_2

Bildung und Ausbildung

Gender Datenreport Berlin 2010


Gender Datenreport Berlin 2010

1. Studierende an staatlichen Hochschulen des Landes Berlin nach Fächergruppen und Geschlecht im Wintersemester 2009/10 (Anteil in %) Frauen Ingenieurwissenschaften

Männer 75,0

25,0

Mathematik, Naturwissenschaften

65,2

34,8

Sport

61,8

38,2

Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften

51,5

48,5

Agrar-, Forst- und Ernährungswissenschaften

46,7

53,3

Humanmedizin, Gesundheitswissenschaften

64,3

35,7

Kunst, Kunstwissenschaft

65,1

34,9

Sprach- und Kulturwissenschaften

32,1

67,9

Veterinärmedizin

13,3

86,7

2. Hauptberufliche Professorinnen an staatlichen Hochschulen des Landes Berlin 2005 und 2009 (Anteil in %)

Professorinnen insgesamt

18,6 26,8 11,7 13,0

C4 W3

0,0 19,7 19,8 21,7

C3

2005 2009 24,7

C2

27,4 42,9

W2 Gastprofessorinnen Juniorprofessorinnen

36,4 0,0 38,7 30,6

© Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen / Amt für Statistik Berlin-Brandenburg

55,0

II/2_3


Gender Datenreport Berlin 2010

1. Studierende, Prüfungen, Habilitationen und Personal an Hochschulen in Berlin und im Bundesgebiet im WS 2000/01 und WS 2009/10 bzw. im Jahr 2000 und 2009

Merkmal

WS 2000/01 bzw. 2000 Frauen absolut %

insgesamt

insgesamt

Männer

Hochschulen in Berlin 66 200 140 070 7 449 20 638 7 791 22 979 1 301 2 043 139 180

Studierende dar. Studienanfänger/-innen¹ Bestandene Prüfungen darunter Promotionen Habilitationen Wissenschaftliches und künstlerisches Personal² darunter Professoren/-innen darunter Juniorprofessoren/-innen

132 406 16 064 14 711 2 105 182

66 206 8 615 6 920 804 43

50,0 53,6 47,0 38,2 23,6

11 498 2 578

3 605 348

31,4 13,5

7 893 2 230

Studierende dar. Studienanfänger/-innen¹ Bestandene Prüfungen darunter Promotionen Habilitationen Wissenschaftliches und künstlerisches Personal² darunter Professoren/-innen darunter Juniorprofessoren/-innen

129 909 15 452 13 965 2 105 182

64 520 8 197 6 451 804 43

11 369 2 511

Studierende dar. Studienanfänger/-innen¹ Bestandene Prüfungen darunter Promotionen Habilitationen Wissenschaftliches und künstlerisches Personal² darunter Professoren/-innen darunter Juniorprofessoren/-innen _____

WS 2009/10 bzw. 2009 Frauen absolut %

Männer

69 066 10 691 12 085 956 58

49,3 51,8 52,6 46,8 32,2

71 004 9 947 10 894 1 087 122

13 404 2 883

5 253 796

39,2 27,6

8 151 2 087

160

86

53,8

74

darunter staatliche Hochschulen 49,7 65 389 129 428 63 551 53,0 7 255 18 388 9 400 46,2 7 514 20 921 11 066 38,2 1 301 2 037 956 23,6 139 180 58

49,1 51,1 52,9 46,9 32,2

65 877 8 988 9 855 1 081 122

3 570 326

31,4 13,0

7 799 2 185

13 059 2 663

5 120 713

39,2 26,8

7 939 1 950

151

83

55,0

68

1 799 300 267 486 214 473 25 780 2 128

829 201 130 943 96 077 8 852 392

Hochschulen im Bundesgebiet 46,1 970 137 2 121 178 1 014 728 49,0 136 543 369 273 184 076 44,8 118 396 338 656 172 757 34,3 16 928 25 084 11 067 18,4 1 736 1 820 433

47,8 49,8 51,0 44,1 23,8

1 106 450 185 197 165 899 14 017 1 387

157 216 37 794

40 260 3 986

25,6 10,5

116 956 33 808

198 741 40 165

69 605 7 300

35,0 18,2

129 136 32 865

994

368

37,0

626

1 im ersten Hochschulsemester 2 hauptberufliches Personal

© Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen / Amt für Statistik Berlin-Brandenburg

II/2_4


Gender Datenreport Berlin 2010

2. Studienanfänger/ -innen¹ an staatlichen Hochschulen des Landes Berlin im WS 2000/01 und 2009/10 nach Fächergruppen

Fächergruppe

insgesamt

Sprach- und Kulturwissenschaften Sport Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften Mathematik, Naturwissenschaften Humanmedizin, Gesundheitswissenschaften Veterinärmedizin Agrar-, Forst- und Ernährungswissenschaften Ingenieurwissenschaften Kunst, Kunstwissenschaft Sonstige Insgesamt

WS 2000/01 Frauen absolut %

4 302 54 4 150 2 893 548 147 504 1 929 925 – 15 452

3 002 30 2 082 1 154 380 128 297 541 583 – 8 197

69,8 55,6 50,2 39,9 69,3 87,1 58,9 28,0 63,0 – 53,0

insgesamt

WS 2009/10 Frauen absolut %

3 214 85 5 887 3 504 613 181 585 2 923 1 240 156 18 388

2 251 37 3 225 1 270 421 149 310 860 791 86 9 400

70,0 43,5 54,8 36,2 68,7 82,3 53,0 29,4 63,8 55,1 51,1

3. Studierende an staatlichen Hochschulen des Landes Berlin im WS 2000/01 und 2009/10 nach Fächergruppen

Fächergruppe

insgesamt

Sprach- und Kulturwissenschaften Sport Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften Mathematik, Naturwissenschaften Humanmedizin, Gesundheitswissenschaften Veterinärmedizin Agrar-, Forst- und Ernährungswissenschaften Ingenieurwissenschaften Kunst, Kunstwissenschaft Sonstige Insgesamt

WS 2000/01 Frauen absolut %

36 158 1 182 35 050 20 090 8 405 1 545 3 573 14 999 8 907 – 129 909

23 477 513 15 938 7 526 4 701 1 229 1 932 3 545 5 659 – 64 520

64,9 43,4 45,5 37,5 55,9 79,5 54,1 23,6 63,5 – 49,7

insgesamt

WS 2009/10 Frauen absolut %

25 260 882 37 519 24 874 7 304 1 468 3 689 18 069 8 728 1 635 129 428

17 159 337 18 193 8 652 4 698 1 273 1 966 4 519 5 680 1 074 63 551

67,9 38,2 48,5 34,8 64,3 86,7 53,3 25,0 65,1 65,7 49,1

4. Studierende an staatlichen Hochschulen des Landes Berlin im WS 2009/10 nach Hochschulen

Fächergruppe

insgesamt

Studierende Frauen absolut %

Darunter Ausländer/-innen Frauen insgesamt absolut %

Zusammen

31 816 28 218 27 169 6 867 94 070

18 762 9 527 15 491 4 354 48 134

Universitäten 59,0 5 631 33,8 5 704 4 396 57,0 63,4 1 009 51,2 16 740

3 549 2 201 2 792 574 9 116

63,0 38,6 63,5 56,9 54,5

Zusammen

3 463 721 443 219 4 846

2 019 487 210 113 2 829

Kunsthochschulen 58,3 888 67,5 193 47,4 269 51,6 53 58,4 1 403

535 134 136 35 840

60,2 69,4 50,6 66,0 59,9

Zusammen

9 565 10 185 8 496 2 266 30 512

2 729 3 680 4 474 1 705 12 588

Fachhochschulen 28,5 1 072 36,1 1 177 52,7 715 75,2 155 41,3 3 119

319 513 404 121 1 357

29,8 43,6 56,5 78,1 43,5

Insgesamt

129 428

63 551

11 313

53,2

Freie Universität Technische Universität Humboldt-Universität Charité-Universitätsmedizin

Universität der Künste Kunsthochschule Weißensee Hochschule für Musik Hochschule für Schauspielkunst

Beuth Hochschule für Technik Hochschule für Technik und Wirtschaft Hochschule für Wirtschaft und Recht Alice Salomon Hochschule

49,1

21 262

_____ 1 im ersten Hochschulsemester

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II/2_5


Gender Datenreport Berlin 2010

5. Prüfungen an staatlichen Hochschulen des Landes Berlin 2009 nach Art der Prüfung und Fächergruppen

Art der Prüfung

Universitärer Abschluss¹ darunter Bachelor Master Promotionen Lehramtsprüfungen darunter Bachelor Master Künstlerischer Abschluss darunter Bachelor Master Fachhochschulabschluss darunter Bachelor Master Sonstiger Abschluss

insgesamt 10 032 1 769 888 2 037 1 522 504 82 926 86 106 6 325 2 603 889 79

Insgesamt Frauen absolut % 5 711 1 135 545 956 1 084 350 69 529 61 63 2 724 1 229 387 62

56,9 64,2 61,4 46,9 71,2 69,4 84,1 57,1 70,9 59,4 43,1 47,2 43,5 78,5

Sport Art der Prüfung

Universitärer Abschluss¹ darunter Bachelor Master Promotionen Lehramtsprüfungen darunter Bachelor Master Künstlerischer Abschluss darunter Bachelor Master Fachhochschulabschluss darunter Bachelor Master Sonstiger Abschluss

Art der Prüfung

Universitärer Abschluss¹ darunter Bachelor Master Promotionen Lehramtsprüfungen darunter Bachelor Master Künstlerischer Abschluss darunter Bachelor Master Fachhochschulabschluss darunter Bachelor Master Sonstiger Abschluss _____

zusammen 44 16 – 2 78 15 5 – – – – – – –

Frauen absolut % 24 8 – 1 47 10 4 – – – – – – –

54,5 50,0 – 50,0 60,3 66,7 80,0 – – – – – – –

Mathematik, Naturwissenschaften Frauen zusammen absolut % 1 931 367 83 512 288 128 10 – – – 967 421 178 21

790 191 26 197 179 74 9 – – – 221 92 32 16

40,9 52,0 31,3 38,5 62,2 57,8 90,0 – – – 22,9 21,9 18,0 76,2

Sprach- und Kulturwissenschaften Frauen zusammen absolut % 2 629 642 225 267 824 242 52 – – – 103 63 17 16

1 965 513 163 144 634 183 44 – – – 88 55 15 13

74,7 79,9 72,4 53,9 76,9 75,6 84,6 – – – 85,4 87,3 88,2 81,3

Rechts-, Wirtschaftsund Sozialwissenschaften Frauen zusammen absolut % 2 884 432 338 268 105 34 – 173 66 23 2 966 1 252 516 22

1 457 238 225 103 60 18 – 124 52 11 1 693 797 273 18

50,5 55,1 66,6 38,4 57,1 52,9 – 71,7 78,8 47,8 57,1 63,7 52,9 81,8

Humanmedizin/ Gesundheitswissenschaften Frauen zusammen absolut % 989 30 74 690 41 41 – – – – 90 87 – –

665 22 45 385 37 37 – – – – 70 68 – –

67,2 73,3 60,8 55,8 90,2 90,2 – – – – 77,8 78,2 – –

1 ohne Lehramtsprüfungen

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II/2_6


Gender Datenreport Berlin 2010

Noch: 5. Prüfungen an staatlichen Hochschulen des Landes Berlin 2009 nach Art der Prüfung und Fächergruppen Veterinärmedizin Art der Prüfung

Universitärer Abschluss¹ darunter Bachelor Master Promotionen Lehramtsprüfungen darunter Bachelor Master Künstlerischer Abschluss darunter Bachelor Master Fachhochschulabschluss darunter Bachelor Master Sonstiger Abschluss

zusammen 169 – 11 85 – – – – – – – – – –

Frauen absolut % 143 – 6 62 – – – – – – – – – –

84,6 – 54,5 72,9 – – – – – – – – – –

Ingenieurwissenschaften Art der Prüfung

Universitärer Abschluss¹ darunter Bachelor Master Promotionen Lehramtsprüfungen darunter Bachelor Master Künstlerischer Abschluss darunter Bachelor Master Fachhochschulabschluss darunter Bachelor Master Sonstiger Abschluss _____

zusammen 775 116 64 125 28 2 1 34 – 5 1 840 660 169 –

Frauen absolut % 243 57 16 21 13 – – 17 – 5 434 143 60 –

31,4 49,1 25,0 16,8 46,4 – – 50,0 – 100 23,6 21,7 35,5 –

Agrar-, Forst- und Ernährungswissenschaften Frauen zusammen absolut % 304 83 89 54 54 16 5 – – – 190 103 9 20

187 40 60 22 40 11 4 – – – 91 58 7 15

61,5 48,2 67,4 40,7 74,1 68,8 80,0 – – – 47,9 56,3 77,8 75,0

Kunst, Kunstwissenschaften zusammen 306 82 4 34 104 26 9 719 20 78 169 17 – –

Frauen absolut % 236 65 4 21 74 17 8 388 9 47 127 16 – –

77,1 79,3 100 61,8 71,2 65,4 88,9 54,0 45,0 60,3 75,1 94,1 – –

1 ohne Lehramtsprüfungen

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II/2_7


Gender Datenreport Berlin 2010

6. Wissenschaftliches und künstlerisches Personal an Hochschulen in Berlin 2005 und 2009

Statusgruppe — Besoldungsgruppe

Darunter staatliche Hochschulen des Landes Berlin

Hochschulen 2009 insgesamt insgesamt

Frauen absolut %

insgesamt

2009 Frauen absolut %

insgesamt

2005 Frauen absolut %

hauptberufliches wissenschaftliches und künstlerisches Personal Professoren/-innen C4-Professoren/-innen C3-Professoren/-innen C2-Professoren/-innen darunter auf Zeit W3-Professoren/-innen darunter auf Zeit W2-Professoren/-innen darunter auf Zeit W1/AT-Juniorprofessoren/-innen Gastprofessoren/-innen Zusammen

553 590 473 77 292 14 515 125 160 300 2 883

71 132 146 25 58 2 190 56 86 113 796

12,8 22,4 30,9 32,5 19,9 14,3 36,9 44,8 53,8 37,7 27,6

548 568 339 33 290 14 475 110 151 292 2 663

71 123 93 9 57 2 173 51 83 113 713

13,0 21,7 27,4 27,3 19,7 14,3 36,4 46,4 55,0 38,7 26,8

840 875 462 27 21 3 49 14 98 • 2 345

98 173 114 11 – – 21 7 30 • 436

11,7 19,8 24,7 40,7 – – 42,9 50,0 30,6 • 18,6

Dozenten/-innen und Assistenten/-innen darunter auf Zeit darunter wiss.-künstl. Assistenten/-innen darunter auf Zeit Lehrkräfte für besondere Aufgaben darunter auf Zeit Wiss./künstl. Mitarbeiter/-innen darunter auf Zeit Zusammen

222 192

87 76

39,2 39,6

199 184

82 75

41,2 40,8

901 716

318 267

35,3 37,3

154 143 452 44 9 847 8 557 10 521

66 61 276 22 4 094 3 673 4 457

42,9 42,7 61,1 50,0 41,6 42,9 42,4

152 143 412 40 9 785 8 508 10 396

65 61 258 20 4 067 3 653 4 407

42,8 42,7 62,6 50,0 41,6 42,9 42,4

541 540 365 23 7 923 6 543 9 189

199 199 224 15 3 160 2 729 3 702

36,8 36,9 61,4 65,2 39,9 41,7 40,3

Insgesamt

13 404

5 253

39,2

13 059

5 120

39,2

11 534

4 138

35,9

nebenberufliches wissenschaftliches und künstlerisches Personal Gastprofessoren/-innen und Gastdozenten/-innen Emeriti Lehrbeauftragte Honorarprofessoren/-innen Privatdozenten/-innen und apl. Professoren/-innen Wissenschaftl. Hilfskräfte¹ Insgesamt _____

48 25 5 546 304

13 2 2 019 38

27,1 8,0 36,4 12,5

30 25 4 739 300

12 2 1 698 38

40,0 8,0 35,8 12,7

192 31 3 999 299

76 2 1 420 32

39,6 6,5 35,5 10,7

1 285 7 109 14 317

284 3 332 5 688

22,1 46,9 39,7

1 210 6 972 13 276

280 3 250 5 280

23,1 46,6 39,8

1 454 5 269 11 244

399 2 452 4 381

27,4 46,5 39,0

1 einschließlich studentische Hilfskräfte und Tutoren/innen

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II/2_8


Gender Datenreport Berlin 2010

7. Professoren und Professorinnen an staatlichen Hochschulen des Landes Berlin 2009 Freie Universität Besoldungsgruppe

C4-Professoren/-innen C3-Professoren/-innen C2-Professoren/-innen darunter auf Zeit W3-Professoren/-innen darunter auf Zeit W2-Professoren/-innen darunter auf Zeit W1/AT-Juniorprofessoren/-innen Gastprofessoren/-innen Insgesamt

Frauen insgesamt absolut %

C4-Professoren/-innen C3-Professoren/-innen C2-Professoren/-innen darunter auf Zeit W3-Professoren/-innen darunter auf Zeit W2-Professoren/-innen darunter auf Zeit W1/AT-Juniorprofessoren/-innen Gastprofessoren/-innen Insgesamt

Besoldungsgruppe

Frauen insgesamt absolut %

CharitéUniversitätsmedizin Frauen insgesamt absolut %

29 21 – – 15 1 30 17

22,1 26,9 – – 20,5 100,0 53,6 68,0

121 53 12 3 93 4 27 1

6 7 4 1 15 – 8 –

5,0 13,2 33,3 33,3 16,1 – 29,6 –

142 80 – – 80 3 51 11

17 20 – – 11 – 18 3

12,0 25,0 – – 13,8 – 35,3 27,3

77 48 39 23 1 – 77 42

5 6 8 3 – – 15 11

6,5 12,5 20,5 13,0 – – 19,5 26,2

70 51 465

33 14 142

47,1 27,5 30,5

18 62 386

11 26 77

61,1 41,9 19,9

46 53 452

28 18 112

60,9 34,0 24,8

13 – 255

8 – 42

61,5 – 16,5

Frauen insgesamt absolut %

Kunsthochschule Weißensee Frauen insgesamt absolut %

Hochschule für Musik Frauen insgesamt absolut %

Hochschule für Schauspielkunst Frauen insgesamt absolut %

49 37 24 2 28 5 22 3

9 15 5 – 13 1 9 1

18,4 40,5 20,8 – 46,4 20,0 40,9 33,3

8 7 9 3 4 – 3 –

– 2 5 3 2 – 2 –

– 28,6 55,6 100,0 50,0 – 66,7 –

15 12 9 – 5 – – –

3 6 3 – – – – –

20,0 50,0 33,3 – – – – –

5 6 10 2 3 1 2 –

2 3 5 2 – – 2 –

40,0 50,0 50,0 100,0 – – 100,0 –

4 61 225

3 27 81

75,0 44,3 36,0

– 7 38

– 6 17

– 85,7 44,7

– 25 66

– 7 19

– 28,0 28,8

– 4 30

– 3 15

– 75,0 50,0

Beuth Hochschule für Technik Frauen insgesamt absolut %

C4-Professoren/-innen C3-Professoren/-innen C2-Professoren/-innen darunter auf Zeit W3-Professoren/-innen darunter auf Zeit W2-Professoren/-innen darunter auf Zeit W1/AT-Juniorprofessoren/-innen Gastprofessoren/-innen Insgesamt

Frauen insgesamt absolut %

Humboldt-Universität

131 78 6 – 73 1 56 25

Universität der Künste Besoldungsgruppe

Technische Universität

Hochschule für Technik und Wirtschaft Frauen insgesamt absolut %

Hochschule für Wirtschaft und Recht Frauen insgesamt absolut %

Alice Salomon Hochschule Frauen insgesamt absolut %

– 108 85 – – – 93 1

– 17 19 – – – 19 –

– 15,7 22,4 – – – 20,4 –

– 90 72 – – – 59 9

– 15 16 – – – 21 5

– 16,7 22,2 – – – 35,6 55,6

– 40 67 – 3 – 54 1

– 7 23 – 1 – 24 1

– 17,5 34,3 – 33,3 – 44,4 100,0

– 9 6 – – – 31 17

– 4 5 – – – 25 13

– 44,4 83,3 – – – 80,6 76,5

– 14 300

– 4 59

– 28,6 19,7

– – 221

– – 52

– – 23,5

– 6 170

– 2 57

– 33,3 33,5

– 9 55

– 6 40

– 66,7 72,7

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II/2_9


Gender Datenreport Berlin 2010

8. Frauen und Männer an staatlichen Hochschulen des Landes Berlin 2009 nach Fächergruppen und Stufen der wissenschaftlichen Qualifikation

Fächergruppe

Abschlussprüfungen¹

Promotionen

JuniorProfessoren/professoren/innen² innen

Habilitationen

Sprach- und Kulturwissenschaften Sport Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften Mathematik, Naturwissenschaften Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften Veterinärmedizin Agrar-, Forst- und Ernährungswissenschaften Ingenieurwissenschaften Kunst, Kunstwissenschaft Sonstige Insgesamt

3 839 124 6 418 3 719 1 810 254 622 2 802 1 332 1 20 921

267 2 268 512 690 85 54 125 34

Sprach- und Kulturwissenschaften Sport Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften Mathematik, Naturwissenschaften Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften Veterinärmedizin Agrar-, Forst- und Ernährungswissenschaften Ingenieurwissenschaften Kunst, Kunstwissenschaft Sonstige Zusammen

2 844 72 3 455 1 403 1 157 205 355 728 846 1 11 066

144 1 103 197 385 62 22 21 21

Sprach- und Kulturwissenschaften Sport Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften Mathematik, Naturwissenschaften Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften Veterinärmedizin Agrar-, Forst- und Ernährungswissenschaften Ingenieurwissenschaften Kunst, Kunstwissenschaft Sonstige Zusammen

995 52 2 963 2 316 653 49 267 2 074 486 – 9 855

123 1 165 315 305 23 32 104 13

insgesamt 39

47

18 43 66 3 1 4 6

35 32 12 2 4 6 11 2 151

2 037

180

355 7 530 496 240 27 58 364 397 38 2 512

Frauen 19

33

4 10 19 – – 1 5

16 12 8 1 1 4 7 1 83

956

58

123 2 167 76 39 6 8 53 147 9 630

Männer

Sprach- und Kulturwissenschaften Sport Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften Mathematik, Naturwissenschaften Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften Veterinärmedizin Agrar-, Forst- und Ernährungswissenschaften Ingenieurwissenschaften Kunst, Kunstwissenschaft Sonstige Zusammen _____

74,1 58,1 53,8 37,7 63,9 80,7 57,1 26,0 63,5 100,0 52,9

– 1 081

53,9 50,0 38,4 38,5 55,8 72,9 40,7 16,8 61,8

20

14

14 33 47 3 1 3 1

19 20 4 1 3 2 4 1 68

– 122

Frauenanteil in % 48,7

70,2

22,2 23,3 28,8

45,7 37,5 66,7 50,0 25,0 66,7 63,6 50,0 55,0

– – 25,0 83,3

46,9

32,2

232 5 363 420 201 21 50 311 250 29 1 882

34,6 28,6 31,5 15,3 16,3 22,2 13,8 14,6 37,0 23,7 25,1

1 bestandene Prüfungen, einschließlich Promotionen 2 ohne Juniorprofessoren/-innen, einschließlich hauptberuflicher Gastprofessoren/-innen

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II/2_10


Erwerbsleben

Gender Datenreport Berlin 2010

III. Erwerbsleben 1. Erwerbsbeteiligung Seite Kurzgefasst

2

Grafik 1. Erwerbsquoten nach Altersgruppe und Geschlecht

3

Tabellen

Impressum

– / • x

Zeichenerklärung nichts vorhanden Zahlenwert nicht sicher genug Zahlenwert unbekannt oder geheimzuhalten Tabellenfach gesperrt, weil Aussage nicht sinnvoll

1. Entwicklung der Erwerbs- und Erwerbstätigenquoten nach Staatsangehörigkeit, Migrationshintergrund und Geschlecht

3

2. Erwerbsbeteiligung nach Staatsangehörigkeit, Migrationshintergrund, Altersgruppen, und Geschlecht

4

3. Erwerbsbeteiligungsquoten nach Staatsangehörigkeit, Migrationshintergrund, Altersgruppen und Geschlecht

5

4. Entwicklung der Erwerbsbeteiligung nach Staatsangehörigkeit, Migrationshintergrund und Geschlecht

6

5. Familien mit Kindern unter 18 Jahren und ihre Beteiligung am Erwerbsleben nach Familientyp

7

6. Familien und Zahl der ledigen Kinder nach Familientyp, Beteiligung am Erwerbsleben und Alter der Kinder

7

7. Entwicklung der Zahl der abhängig Erwerbstätigen -darunter befristete Beschäftigungnach Geschlecht

8

8. Entwicklung der Zahl geringfügig Beschäftigter nach Geschlecht

8

9. Entwicklung der Zahl selbständig Erwerbstätiger nach Geschlecht

8

10. Entwicklung der Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten nach Voll- und Teilzeitbeschäftigung sowie Geschlecht

9

11. Strukturdaten über sozialversicherungspflichtig Beschäftigte nach Geschlecht

10

12. Entwicklung der Arbeitslosigkeit nach Geschlecht

11


1. Erwerbsbeteiligung

Kurzgefasst Die Teilnahme der Berliner Bevölkerung am Erwerbsleben findet ihren Ausdruck in der Erwerbsquote; diese lag 2009 im Durchschnitt der erwerbsfähigen Bevölkerung (15 – 65 Jahre) für Männer bei 79,3 % und für Frauen bei 71,2 %. Seit 1991 ist die Erwerbsquote insgesamt gesunken, bei Männern stärker als bei Frauen. In den letzten Jahren war jedoch wieder ein Anstieg zu verzeichnen. Die Erwerbsbeteiligung der Bevölkerung ist im mittleren Alter (35 – 45 Jahre) am höchsten: 2009 lagen die Quoten für Männer bei 93 % und für Frauen bei 84 %. Bedingt durch den Anstieg der Erwerbslosigkeit seit 1991 war der Anteil der Bevölkerung, die tatsächlich erwerbstätig ist, erheblich gesunken. Diese Erwerbstätigenquote hat sich in den letzten Jahren aber wieder spürbar erhöht, sie blieb jedoch vor allem für die männliche Bevölkerung mit 66,9 % in 2009 noch deutlich unter dem Niveau von 77,0 % in 1991. Die Erwerbstätigkeit der Frauen war in diesem Zeitraum geringeren Schwankungen unterworfen und hat 2009 mit einer Quote von 62,9 % den Wert von 1991 (65,2 %) fast wieder erreicht. In Berlin sind Frauen mit Kindern in der Mehrzahl erwerbstätig: Bei Ehepaaren mit Kindern unter 18 Jahren standen in 53,9 % der Fälle beide Partner im Beruf; für Lebensgemeinschaften lag die Quote bei 64,3 % (2009). Zu 65,5 % waren Alleinerziehende erwerbstätig; rund 90 % der erwerbstätigen Alleinerziehenden waren Frauen.

leicht erholt und die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisse stieg gegenüber den Vorjahren an. Sie erreichte 2009 bei den Frauen sogar wieder die Werte vom Beginn des Jahrzehnts; bei den Männern blieb sie allerdings noch darunter. 2009 waren von den 1,106 Mio. sozialversicherungspflichtig beschäftigten Personen in Berlin 51,6 % Frauen. Gleichzeitig hielt die Verschiebung von der Vollzeitzur Teilzeitbeschäftigung weiter an. Zwischen den Jahren 2000 und 2009 ist der Anteil von Teilzeitbeschäftigung bei den Männern von 7,5 % auf 11,9 % gestiegen, bei den Frauen von 25,2 % auf 30,5 %. Berlinerinnen und Berliner mit Migrationshintergrund nehmen in geringerem Maß am Erwerbsleben teil als die Bevölkerung ohne Migrationshintergrund. Insbesondere die Erwerbstätigenquote, also der Anteil derjenigen, die aktuell erwerbstätig oder in Ausbildung sind, ist bei Migrantinnen und Migranten erheblich geringer: So ergab sich für die Bevölkerung im Alter von 15 bis unter 65 Jahren bei Deutschen ohne Migrationshintergrund eine Erwerbstätigenquote von 69,9 %, bei Deutschen mit Migrationshintergrund von 52,5 % und bei Ausländern von 49,1 %. Der Abstand zwischen den Erwerbstätigenquoten von Berlinerinnen und Berlinern mit bzw. ohne Migrationshintergrund ist bei Männern stärker ausgeprägt als bei Frauen.

Mit steigender Kinderzahl steigt auch der Anteil der Familien, in denen nur ein Elternteil berufstätig ist. Aber erst bei Paaren mit drei und mehr Kindern wandelt sich das Bild grundlegend. Hier sind nur bei jedem dritten Ehepaar beide Partner erwerbstätig. Ist nur einer erwerbstätig, so handelt es sich ganz überwiegend um den Mann (85 %). Insbesondere seit Beginn der 2000er Jahre wird ein Wandel in der Struktur der Erwerbsverhältnisse deutlich. So ist zum einen die Zahl der befristeten Arbeitsverträge für abhängig Erwerbstätige bis 2009 kräftig gestiegen, insbesondere für Frauen (+ 39 %). Gleichzeitig hat sich die Zahl der geringfügig Beschäftigten deutlich erhöht, und zwar bis 2007 für Frauen um 53 % und für Männer um 81 % (die Folgejahre können wegen veränderter Berechnung nicht in den Vergleich einbezogen werden). Kontinuierlich stieg bis 2009 auch die Zahl der selbständig Erwerbstätigen (+ 41 %). Im Rahmen des Wandels der Erwerbsverhältnisse war auch die Zahl sozialversicherungspflichtiger Arbeitsverhältnisse rückläufig. Allerdings hat sich der Berliner Arbeitsmarkt in den letzten Jahren wieder

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III/1_2

Erwerbsleben

Gender Datenreport Berlin 2010


Gender Datenreport Berlin 2010

1. Erwerbsquoten¹ in Berlin 2009 nach Altersgruppen und Geschlecht % 100 90

Frauen

80

Männer

70 60 50 40 30 20 10 0 15 - 65

15 - 25

25 - 35

35 - 45

45 - 55

55 - 65

65 - 70 Jahre

1. Entwicklung der Erwerbsquoten ¹ und der Erwerbstätigenquoten² in Berlin nach Staatsangehörigkeit, Migrationshintergrund und Geschlecht Staatsangehörigkeit — Migrationshintergrund — Geschlecht Insgesamt Frauen Männer

Beteiligung der Bevölkerung am Erwerbsleben 1991

1995

2000

2005

2009

1991

Erwerbsquote¹

1995

2005

2009

Erwerbstätigenquote²

79,4 73,2 85,6

76,3 70,8 81,6

73,2 68,0 78,3

72,8 68,8 76,7

75,3 71,2 79,3

Deutsche ohne Migrationshintergrund Frauen Männer

• • •

• • •

• • •

74,8 72,0 77,5

78,2 75,2 81,3

• • • •

• • • •

Deutsche mit Migrationshintergrund Frauen Männer

• • •

• • •

• • •

65,6 60,6 70,4

65,8 59,5 71,6

• • •

• • •

72,1 59,1 83,0

70,1 55,3 82,5

65,0 52,7 75,2

66,2 56,1 75,6

67,3 59,4 74,6

Ausländer/-in Frauen Männer _____

2000

71,1 65,2 77,0

60,2 49,4 69,3

64,8 60,0 69,4

50,2 40,3 58,4

64,1 60,5 67,7

58,6 57,0 60,1

64,9 62,9 66,9

• • • •

62,4 61,7 63,2

69,9 68,7 71,1

• • •

48,3 46,0 50,6

52,5 48,9 55,9

44,4 38,3 50,1

49,1 43,5 54,3

48,4 38,5 56,6

1 Anteil der Erwerbspersonen (Erwerbstätige und Erwerbslose) im Alter von 15 bis unter 65 Jahren an der Bevölkerung derselben Altersgruppe 2 Anteil der Erwerbstätigen im Alter von 15 bis unter 65 Jahren an der Bevölkerung derselben Altersgruppe Quelle: Mikrozensus

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III/1_3


Gender Datenreport Berlin 2010

2. Erwerbsbeteiligung in Berlin 2009 nach Staatsangehörigkeit, Migrationshintergrund, Altersgruppen und Geschlecht Staatsangehörigkeit — Migrationshintergrund — Alter von … Jahren

Davon

Erwerbspersonen insgesamt

Frauen

Erwerbstätige

Männer

insgesamt

Frauen

Erwerbslose Männer

insgesamt

Frauen

Männer

1 000

Insgesamt 15 – 65 15 bis unter 25 25 bis unter 35 35 bis unter 45 45 bis unter 55 55 bis unter 65 65 bis unter 70

1 779,2 189,7 423,4 480,8 436,6 248,7 15,6

831,6 91,5 199,7 220,0 204,6 115,9 5,8

947,6 98,2 223,7 260,8 232,0 132,8 9,8

1 533,5 157,6 364,8 423,4 375,8 211,9 15,2

734,1 78,4 176,6 195,0 181,5 102,5 5,7

799,4 79,1 188,1 228,4 194,3 109,4 9,6

245,7 32,1 58,7 57,3 60,8 36,8 /

97,5 13,0 23,1 24,9 23,1 13,3 /

148,2 19,1 35,6 32,4 37,7 23,4 /

Deutsche ohne Migrationshintergrund 15 – 65 15 bis unter 25 25 bis unter 35 35 bis unter 45 45 bis unter 55 55 bis unter 65 65 bis unter 70

1 376,5 149,2 314,5 360,4 349,0 203,2 14,1

658,5 73,8 152,2 170,7 165,8 96,0 5,3

717,9 75,4 162,3 189,7 183,3 107,3 8,7

1 230,2 129,4 280,4 330,1 311,6 178,7 13,7

602,0 65,1 139,2 158,0 153,1 86,6 5,2

628,1 64,3 141,1 172,1 158,4 92,1 8,5

146,3 19,8 34,2 30,3 37,5 24,5 /

56,5 8,8 13,0 12,7 12,6 9,4 /

89,8 11,1 21,2 17,6 24,8 15,1 /

Deutsche mit Migrationshintergrund 15 – 65 15 bis unter 25 25 bis unter 35 35 bis unter 45 45 bis unter 55 55 bis unter 65 65 bis unter 70

139,6 20,5 30,9 39,3 30,6 18,4 /

61,1 8,7 14,7 16,0 12,6 9,1 /

78,5 11,8 16,2 23,2 18,0 9,2 /

111,5 15,5 24,4 33,1 24,9 13,6 /

50,2 6,9 11,5 13,9 10,3 7,6 /

61,2 8,6 12,8 19,2 14,5 6,1 /

28,1 5,0 6,5 6,2 5,7 / –

10,9 / / / / / –

17,2 / / / / / –

263,1 20,0 78,0 81,0 57,0 27,1 /

112,0 9,0 32,8 33,2 26,2 10,8 /

151,2 11,0 45,2 47,8 30,8 16,3 /

191,9 12,7 60,0 60,2 39,4 19,6 /

81,9 6,5 25,8 23,1 18,0 8,4 /

110,0 6,2 34,2 37,1 21,4 11,2 /

71,3 7,3 18,0 20,8 17,6 7,5 –

30,1 / 7,0 10,1 8,2 /

41,2 / 11,0 10,8 9,4 5,2

Ausländer 15 – 65 15 bis unter 25 25 bis unter 35 35 bis unter 45 45 bis unter 55 55 bis unter 65 65 bis unter 70 _____ Quelle: Mikrozensus

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III/1_4


Gender Datenreport Berlin 2010

3. Erwerbsbeteiligungsquoten in Berlin 2009 nach Staatsangehörigkeit, Migrationshintergrund, Altersgruppen und Geschlecht Staatsangehörigkeit — Migrationshintergrund — Alter von … Jahren

Erwerbsquoten¹ insgesamt

Frauen

Erwerbstätigenquoten² Männer

insgesamt

Frauen

Erwerbslosenquoten³

Männer

insgesamt

Frauen

Männer

%

Insgesamt 15 – 65 15 bis unter 25 25 bis unter 35 35 bis unter 45 45 bis unter 55 55 bis unter 65 65 bis unter 70

75,3 48,2 82,8 88,6 86,4 60,7 6,6

71,2 46,3 79,3 83,9 83 55,4 4,7

79,3 50,1 86,1 93,1 89,7 66,2 8,8

65,0 40,0 71,0 78,0 74,0 52,0 7,0

63,0 40,0 70,0 74,0 74,0 49,0 5,0

67,0 40,0 72,0 82,0 75,0 55,0 9,0

10,0 8,0 12,0 11,0 12,0 9,0 0,0

8,0 7,0 9,0 10,0 9,0 6,0 0,0

12,0 10,0 14,0 12,0 15,0 12,0 0,0

Deutsche ohne Migrationshintergrund 15 – 65 15 bis unter 25 25 bis unter 35 35 bis unter 45 45 bis unter 55 55 bis unter 65 65 bis unter 70

78,2 54,1 86,7 91,7 87,7 61,7 6,6

75,2 52,4 84,8 89,0 85,1 56,7 4,7

73,3 55,9 88,6 94,2 90,2 66,9 8,8

69,9 46,9 77,3 84,0 78,3 54,2 6,5

68,7 46,1 77,6 82,4 78,6 51,2 4,6

71,1 47,7 77,0 85,5 78,0 57,4 8,6

8,3 7,2 9,4 7,7 9,4 7,4 0,2

6,4 6,2 7,2 6,6 6,5 5,6 0,1

10,2 8,2 11,6 8,7 12,2 9,4 0,3

Deutsche mit Migrationshintergrund 15 – 65 15 bis unter 25 25 bis unter 35 35 bis unter 45 45 bis unter 55 55 bis unter 65 65 bis unter 70

65,8 35,9 73,5 86,0 80,0 62,7 7,9

59,5 31,7 68,8 76,7 71,3 58,9 6,9

67,4 39,8 78,4 93,9 87,4 66,9 9,2

52,5 27,2 57,9 72,5 65,0 46,6 7,9

48,9 25,1 53,9 66,6 58,5 48,8 6,9

55,9 29,0 62,1 77,5 70,6 44,1 9,2

13,3 8,8 15,5 13,5 15,0 16,1 0,0

10,6 6,6 14,9 10,2 12,8 10,1 0,0

15,7 10,8 16,2 16,3 16,8 22,9 0,0

67,3 32,9 73,1 78,1 82,7 53,2 5,9

59,4 30,5 64,4 67,0 77,4 43,8 2,5

73,1 35,2 81,0 88,4 87,7 62,0 8,4

49,1 20,9 56,2 58,0 57,1 38,4 5,9

43,5 22,1 50,7 46,6 53,3 34,1 2,5

54,3 19,7 61,3 68,5 60,8 42,3 8,3

18,2 12,0 16,9 20,1 25,5 14,8 0,0

16,0 8,4 13,7 20,3 24,1 9,7 0,0

20,3 15,5 19,7 19,9 26,9 19,6 0,0

Ausländer 15 – 65 15 bis unter 25 25 bis unter 35 35 bis unter 45 45 bis unter 55 55 bis unter 65 65 bis unter 70 _____

1 Anteil der Erwerbspersonen an der Bevölkerung derselben Altersgruppe 2 Anteil der Erwerbstätigen an der Bevölkerung derselben Altersgruppe 3 Anteil der Erwerbslosen an den Erwerbspersonen derselben Altersgruppe Quelle: Mikrozensus

© Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen / Amt für Statistik Berlin-Brandenburg

III/1_5


Gender Datenreport Berlin 2010

4. Entwicklung der Erwerbsbeteiligung in Berlin nach Staatsangehörigkeit, Migrationshintergrund und Geschlecht Staatsangehörigkeit — Migrationshintergrund — Erwerbsbeteiligung

Frauen 1995

2000

Männer

2005

2009

1995

2005

2009

1 000

Bevölkerung insgesamt Erwerbspersonen Erwerbstätige Erwerbslose Nichterwerbspersonen

857,1 726,6 130,5 940,8

810,1 683,2 126,9 930,7

830,6 689,4 141,2 905,8

839,1 741,5 97,6 914,4

Deutsche ohne Migrationshintergrund Erwerbspersonen Erwerbstätige Erwerbslose Nichterwerbspersonen

• • • •

• • • •

674,6 578,6 96,0 689,0

665,5 608,9 56,6 685,7

Deutsche mit Migrationshintergrund Erwerbspersonen Erwerbstätige Erwerbslose Nichterwerbspersonen

• • • •

• • • •

55,9 42,5 13,4 102,7

78,5 57,3 21,2 105,4

78,1 53,9 24,2 114,9

100,1 68,3 31,8 114,0

Ausländische Bevölkerung Erwerbspersonen Erwerbstätige Erwerbslose Nichterwerbspersonen _____

2000

1 020,7 869,2 151,4 647,1

960,9 788,9 172,0 682,8

946,7 744,8 201,9 707,4

961,6 813,2 148,5 721,3

• • • •

• • • •

733,4 599,2 134,2 520,5

730,6 640,6 90,0 519,7

61,5 50,6 10,9 110,9

• • • •

• • • •

66,6 48,1 18,5 95,1

79,1 61,9 17,2 102,4

112,1 82,1 30,1 117,9

139,7 99,2 40,5 83,3

134,0 93,8 40,2 95,0

146,7 97,5 49,2 91,8

151,9 110,7 41,2 99,1

Quelle: Mikrozensus

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III/1_6


Gender Datenreport Berlin 2010

5. Familien mit Kindern unter 18 Jahren und ihre Beteiligung am Erwerbsleben in Berlin 2009 nach Familientyp Mit … ledigen Kind(ern) unter 18 Jahren Familientyp

insgesamt

1

3 und mehr

2

Mit … ledigen Kind(ern) unter 18 Jahren insgesamt

1

2

1 000 Insgesamt davon Ehepaare beide erwerbstätig nur einer erwerbstätig darunter Männer Lebensgemeinschaften beide erwerbstätig nur einer erwerbstätig Alleinerziehende und zwar alleinerziehende Mütter Elternteil erwerbstätig darunter Frauen

3 und mehr

%

308,2

181,9

94,3

31,9

100

100

100

100

161,2 86,9 55,2 44,0 48,2 31,0 10,9 98,8

77,0 43,3 26,5 19,7 34,6 23,0 7,7 70,4

62,3 36,3 20,1 17,0 10,4 6,6 / 21,6

21,9 7,3 8,7 7,4 / / / 6,8

52,3 28,2 17,9 14,3 15,6 10,0 3,5 32,1

42,3 23,8 14,5 10,8 19,0 12,7 4,3 38,7

66,1 38,4 21,3 18,0 11,0 7,0 / 22,9

68,7 22,9 27,2 23,0 / / / 21,5

89,7 64,7 58,1

62,9 49,3 43,8

20,2 13,5 12,6

6,6 / /

29,1 21,0 18,8

34,6 27,1 24,1

21,4 14,3 13,3

20,5 / /

6. Familien und Zahl der ledigen Kinder in Berlin 2009 nach Familientyp, Beteiligung am Erwerbsleben und Alter der Kinder Familien Familientyp

Insgesamt davon Ehepaare beide erwerbstätig nur einer erwerbstätig darunter Männer beide erwerbslos bzw. NEP¹ Lebensgemeinschaften beide erwerbstätig nur einer erwerbstätig beide erwerbslos bzw. NEP¹ Alleinerziehende und zwar alleinerziehende Mütter Elternteil erwerbstätig Elternteil erwerbslos bzw.NEP¹ _____

insgesamt

mit ledig. Kindern u. 18 J.

Zahl der ledigen Kinder dar. unter 18 J. insje Familie insgesamt je Familie gesamt

421,5

308,2

660,9

1,6

477,1

1,5

218,6 116,0 72,0 52,6 30,5 52,1 34,4 11,4 6,3 150,9

161,2 86,9 55,2 44,0 19,1 48,2 31,0 10,9 6,3 98,8

378,2 192,0 128,7 98,7 57,5 73,1 46,6 16,4 10,2 209,5

1,7 1,7 1,8 1,9 1,9 1,4 1,4 1,4 1,6 1,4

273,7 138,9 95,9 79,1 38,8 65,5 40,5 15,1 9,9 137,9

1,7 1,6 1,7 1,8 2,0 1,4 1,3 1,4 1,6 1,4

134,0 97,7 53,2

89,7 64,7 34,1

188,4 127,1 82,4

1,4 1,3 1,5

126,8 82,3 55,6

1,4 1,3 1,6

1 Nichterwerbspersonen Quelle: Mikrozensus

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III/1_7


Gender Datenreport Berlin 2010

7. Entwicklung der Zahl der abhängig Erwerbstätigen¹ in Berlin nach Geschlecht

Jahr

2000 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 _____

insgesamt

Insgesamt Frauen 1 000

1 239,7 1 213,4 1 164,9 1 146,0 1 153,5 1 162,4 1 208,3 1 215,2 1 249,2

Männer

601,5 589,4 574,8 572,4 583,0 583,5 607,9 609,3 627,8

Darunter mit befristetem Arbeitsvertrag Frauen Männer 1 000 % 1 000 %

638,2 624,0 590,0 573,6 570,5 578,9 600,4 605,9 621,3

70,3 70,0 69,6 65,6 81,1 86,7 90,9 84,5 97,7

11,7 11,9 12,1 11,5 13,9 14,9 15,0 13,9 15,6

85,5 80,9 87,9 81,2 89,4 96,5 95,4 99,2 106,2

13,4 13,0 14,9 14,2 15,7 16,7 15,9 16,4 17,1

1 ohne Auszubildende

8. Entwicklung der Zahl geringfügig Beschäftigter in Berlin nach Geschlecht

Jahr

2000 2002 2003 2004 2005 2006 2007 20082 2009³ _____

Geringfügig Beschäftigte Männer insgesamt Frauen 1 000 1 000 % 84,1 92,2 102,6 107,4 111,8 143,5 138,4 179,6 134,5

49,6 53,2 56,0 60,9 63,6 83,2 76,1 107,4 68,3

59,0 57,7 54,6 56,7 56,9 57,9 55,0 59,8 50,8

34,5 39,0 46,6 46,5 48,2 60,4 62,3 72,2 66,3

2 ab 2008 neue Berechnungsgrundlage 3 nach Hochrechnungsfaktor des Statistischen Bundesamtes

9. Entwicklung der Zahl selbständig Erwerbstätiger (ohne mithelfende Familienangehörige) in Berlin nach Geschlecht Jahr 1991 1995 2000 2005 2006 2007 2008 2009 _____

Insgesamt 1 000 127,5 162,4 178,6 220,5 233,9 234,6 241,0 252,4

%

Männer 1 000

28,5 30,5 31,4 34,8 34,5 33,5 34,2 34,0

91,1 112,9 122,4 143,7 153,1 155,9 158,5 166,6

Frauen

36,3 49,5 56,1 76,8 80,8 78,6 82,5 85,7

Quelle: Mikrozensus

© Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen / Amt für Statistik Berlin-Brandenburg

III/1_8


Gender Datenreport Berlin 2010

10. Entwicklung der Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Berlin jeweils am 30.06. nach Vollzeit- und Teilzeitbeschäftigung sowie Geschlecht Frauen Jahr

Insgesamt

absolut

Messzahl 2000≙100

Frauenanteil %

Männer absolut

Messzahl 2000≙100

2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009

1 139 096 1 125 714 1 103 776 1 065 424 1 042 262 1 013 758 1 024 464 1 047 812 1 081 660 1 106 163

567 790 566 669 561 441 546 761 535 332 524 783 528 862 539 573 556 092 570 440

insgesamt 100 49,8 99,8 50,3 98,9 50,9 96,3 51,3 94,3 51,4 92,4 51,8 93,1 51,6 95,0 51,5 97,9 51,4 100,5 51,6

571 306 559 045 542 335 518 663 506 930 488 975 495 602 508 239 525 568 535 723

100 97,9 94,9 90,8 88,7 85,6 86,7 89,0 92,0 93,8

2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009

953 325 935 474 909 165 870 559 848 124 820 390 822 015 830 970 853 823 867 005

424 738 421 900 414 284 399 499 389 408 379 094 378 028 379 541 388 540 395 996

Vollzeit 100 99,3 97,5 94,1 91,7 89,3 89,0 89,4 91,5 93,2

44,6 45,1 45,6 45,9 45,9 46,2 46,0 45,7 45,5 45,7

528 587 513 574 494 881 471 060 458 716 441 296 443 987 451 429 465 283 471 009

100 97,2 93,6 89,1 86,8 83,5 84,0 85,4 88,0 89,1

2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009

185 505 189 796 194 106 194 277 193 484 192 799 201 942 215 884 226 912 237 484

142 937 144 553 146 920 146 966 145 607 145 405 150 588 159 738 167 114 173 743

Teilzeit 100 101,1 102,8 102,8 101,9 101,7 105,4 111,8 116,9 121,6

77,1 76,2 75,7 75,6 75,3 75,4 74,6 74,0 73,6 73,2

42 568 45 243 47 186 47 311 47 877 47 394 51 354 56 146 59 798 63 741

100 106,3 110,8 111,1 112,5 111,3 120,6 131,9 140,5 149,7

2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 _____

16,3 16,9 17,6 18,2 18,6 19,0 19,7 20,6 21,0 21,5

25,2 25,5 26,2 26,9 27,2 27,7 28,5 29,6 30,1 30,5

7,5 8,1 8,7 9,1 9,4 9,7 10,4 11,0 11,4 11,9

x x x x x x x x x x

Teilzeitanteil in % x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x

Quelle: Auswertungen der Beschäftigtenstatistik der Bundesagentur für Arbeit

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III/1_9


Gender Datenreport Berlin 2010

11. Strukturdaten über sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in Berlin am 30.06.2009 nach Geschlecht Merkmal Insgesamt¹ darunter in Ausbildung Deutsche Ausländer/-innen² darunter aus EU-Ländern (EU-27) Alter von … Jahren unter 20 20 bis unter 25 25 bis unter 30 30 bis unter 40 40 bis unter 50 50 bis unter 55 55 bis unter 60 60 bis unter 65 65 und älter Vollzeit- / Teilzeitbeschäftigung Vollzeit Teilzeit davon unter 18 Stunden 18 Stunden und mehr Wirtschaftsbereiche³ Land- und Forstwirtschaft; Fischerei (A) Produzierendes Gewerbe (B-F) Bergbau und Gew. v. Steinen und Erden (B) Verarbeitendes Gewerbe (C) Energieversorgung (D) Wasserversorg., Abwasser- u. Abfallentsorg., Beseitigung v. Umweltverschmutzungen (E) Baugewerbe (F) Dienstleistungsbereiche G-U) Handel (G) Verkehr und Lagerei (H) Gastgewerbe (I) Information und Kommunikation (J) Finanz- und Versicherungsdienstl. (K) Grundstücks- und Wohnungswesen (L) Freiberufl., wiss.,techn. Dienstleistungen (M) Erbring. v. sonst. wirtschaftl Dienstl. (N) Öffentliche Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung (O) Erziehung und Unterricht (P) Gesundheits- und Sozialwesen (Q) Kunst, Unterhaltung und Erholung (R) Erbring. v. sonst. Dienstleistungen (S) Private Haushalte (T) Exterrit. Organisationen u. Körperschaften (U) Berufsbereiche4 Pflanzen /Tierzucht / Fischerei Bergleute, Mineralgewinner Fertigungsberufe Technische Berufe Dienstleistungsberufe Sonstige Arbeitskräfte¹ Ausbildungsabschlüsse mit abgeschlossener Berufsausbildung davon an einer Berufsfach-/Fachschule⁵ Fachhochschule⁶ Hochschule/Universität⁷ ohne abgeschl. Berufsausbildung ohne Angabe _____

Insgesamt

Frauen % absolut

Frauenanteil in %

Männer % absolut

1 106 163 51 266 1 029 725 76 015 21 649

570 440 25 340 537 199 33 081 10 763

100 4,4 94,2 5,8 1,9

51,6 49,4 52,2 43,5 49,7

535 723 25 926 492 526 42 934 10 886

100 4,8 91,9 8,0 2,0

16 978 92 043 129 591 253 898 332 191 127 194 107 061 41 521 5 686

7 866 49 549 68 342 128 219 171 628 66 605 56 431 19 857 1 943

1,4 8,7 12,0 22,5 30,1 11,7 9,9 3,5 0,3

46,3 53,8 52,7 50,5 51,7 52,4 52,7 47,8 34,2

9 112 42 494 61 249 125 679 160 563 60 589 50 630 21 664 3 743

1,7 7,9 11,4 23,5 30,0 11,3 9,5 4,0 0,7

867 005 237 484 38 590 198 894

395 996 173 743 23 045 150 698

69,4 30,5 4,0 26,4

45,7 73,2 59,7 75,8

471 009 63 741 15 545 48 196

87,9 11,9 2,9 9,0

526 175 915 270 105 001 8 266

184 41 652 59 30 378 1 963

0,0 7,3 0 5,3 0,3

35,0 23,7 21,9 28,9 23,7

342 134 263 211 74 623 6 303

0,1 25,1 0 13,9 1,2

12 659 49 719 929 668 134 266 55 468 50 036 54 714 34 553 24 847 94 512 97 550

2 508 6 744 528 581 74 248 13 085 24 334 21 041 20 900 13 437 51 788 43 063

0,4 1,2 92,7 13,0 2,3 4,3 3,7 3,7 2,4 9,1 7,5

19,8 13,6 56,9 55,3 23,6 48,6 38,5 60,5 54,1 54,8 44,1

10 151 42 975 401 087 60 018 42 383 25 702 33 673 13 653 11 410 42 724 54 487

1,9 8,0 74,9 11,2 7,9 4,8 6,3 2,5 2,1 8,0 10,2

83 205 68 900 160 043 16 637 52 016 1 232 1 689

56 775 42 644 123 494 8 057 33 814 1 027 874

10,0 7,5 21,6 1,4 5,9 0,2 0,2

68,2 61,9 77,2 48,4 65,0 83,4 51,7

26 430 26 256 36 549 8 580 18 202 205 815

4,9 4,9 6,8 1,6 3,4 0,0 0,2

9 959 130 172 770 67 156 834 897 21 251

3 868 18 31 193 16 930 508 706 9 725

0,7 0 5,5 3,0 89,2 1,7

38,8 13,8 18,1 25,2 60,9 45,8

6 091 112 141 577 50 226 326 191 11 526

1,1 0 26,4 9,4 60,9 2,2

670 316

359 038

62,9

53,6

311 278

58,1

510 948 44 357 115 011 125 648 310 199

284 636 20 952 53 450 61 170 150 232

49,9 3,7 9,4 10,7 26,3

55,7 47,2 46,5 48,7 48,4

226 312 23 405 61 561 64 478 159 967

42,2 4,4 11,5 12,0 29,9

1 einschließlich Fälle "ohne Angabe" – 2 ohne "Staatenlos" bzw. "Personen mit ungeklärter Staatsangehörigkeit" – 3 Klassifikation der Wirtschaftszweige, Ausgabe 2008 (WZ 2008) – 4 Klassifizierung der Berufe, Ausgabe 1988 – 5 einschließlich abgeschlossene Lehr- oder Anlernausbildung – 6 einschließlich Ingenieurschulen – 7 einschließlich Lehrerausbildung Quelle: Auswertungen aus der Beschäftigtenstatistik der Bundesagentur für Arbeit

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III/1_10


Gender Datenreport Berlin 2010

12. Entwicklung der Arbeitslosigkeit in Berlin nach Geschlecht

Jahresdurchschnitt

1991 1992 1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005³ 2006 2007 2008 2009 _____

absolut

179 953 207 058 203 924 210 130 213 383 235 999 265 665 273 118 268 174 264 819 272 330 288 285 306 556 298 661 319 178 293 476 261 033 233 741 237 035

Insgesamt Arbeitslosenquote bezogen auf alle abhängig ziv. EWP 1 ziv. EWP 2 % • • • 12,1 12,4 13,8 15,6 16,1 15,9 15,8 16,1 16,9 18,1 17,7 19,0 17,5 15,5 13,9 14,1

10,6 12,4 12,8 13,2 13,6 15,2 17,3 17,9 17,7 17,6 17,9 18,9 20,2 19,9 21,5 20,1 17,9 16,1 16,4

Frauen

absolut

Männer

Arbeitslosenquote2

absolut

% 83 682 98 650 95 936 97 825 97 351 106 131 119 193 120 078 116 256 113 037 114 746 119 617 126 609 123 963 138 352 127 422 113 744 101 227 101 922

10,4 12,6 12,8 12,9 13,0 14,3 16,1 16,3 15,8 15,5 15,6 16,2 17,1 16,9 19,0 17,6 15,7 14,1 14,2

Arbeitslosenquote2 %

96 271 108 408 107 988 112 305 116 032 129 868 146 472 153 040 151 918 151 782 157 584 168 668 179 948 174 698 180 825 166 054 147 290 132 515 135 113

10,7 12,3 12,8 13,4 14,1 16,0 18,3 19,4 19,5 19,5 20,1 21,6 23,1 22,7 24,0 22,5 20,0 18,1 18,6

1 Arbeitslose in % aller zivilen Erwerbspersonen (wie Fußnote 2 zzgl. Selbständige und mithelfende Familienangehörige) 2 Arbeitslose in % der abhängig zivilen Erwerbspersonen (sozialversicherungspflichtig u. geringfügig Beschäftigte, Beamte/-innen und Arbeitslose) 3 Jahresdurchschnittswerte sind ab 2005 wegen der Einführung des SGB II nur bedingt mit den Vorjahren vergleichbar Quelle: Bundesagentur für Arbeit Regionaldirektion Berlin-Brandenburg - Stand Dezember 2009

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III/1_11


Erwerbsleben

Gender Datenreport Berlin 2010

III. Erwerbsleben 2. Arbeitszeit Seite Kurzgefasst

2

Grafiken 1.

2.

Vollzeit- und Teilzeiterwerbstätige nach Altersgruppen und Geschlecht

3

Gründe für Teilzeiterwerbstätigkeit nach Geschlecht

3

Tabellen

Impressum

– / • x

Zeichenerklärung nichts vorhanden Zahlenwert nicht sicher genug Zahlenwert unbekannt oder geheimzuhalten Tabellenfach gesperrt, weil Aussage nicht sinnvoll

1. Voll- und teilzeitbeschäftigte Erwerbstätige nach Staatsangehörigkeit, Migrationshintergrund und Geschlecht

4

2. Voll- und teilzeitbeschäftigte Erwerbstätige nach Geschlecht und Altersgruppen

4

3. Voll- und teilzeitbeschäftigte Erwerbstätige nach Ausbildungsabschluss und Geschlecht

5

4. Teilzeitbeschäftigte Erwerbstätige nach Gründen der Teilzeit und Geschlecht

6

5. Erwerbstätige nach durchschnittlicher wöchentlicher Arbeitszeit und Geschlecht

7

6. Entwicklung der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten nach Voll- und Teilzeitbeschäftigung und Geschlecht

8


2. Arbeitszeit

Kurzgefasst Die Mehrheit der Erwerbstätigen in Berlin ist vollzeitbeschäftigt, jedoch nimmt die Bedeutung von Teilzeitarbeit zu. Im Jahr 2009 betrug der Anteil der Teilzeiterwerbstätigen 36,4 % bei den Frauen und 19,3 % bei den Männern. Besonders ausgeprägt ist Teilzeitbeschäftigung unter Erwerbstätigen mit Migrationshintergrund. Auch unter den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten hat die Zahl der Teilzeitbeschäftigten seit den 1990er Jahren stetig zugenommen. Zwischen 1993 und 2009 ist ihr Anteil von 11,9 % auf 21,3 % gestiegen. Teilzeitbeschäftigung ist nach wie vor eine Domäne der Frauen. 2009 lag für mehr als 30 % der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Frauen die Arbeitszeit unterhalb der regelmäßigen Wochenarbeitszeit. Die Teilzeitbeschäftigung der Männer hat sich ebenfalls erhöht, allerdings auf niedrigerem Niveau. Bei ihnen betrug der Anteil 11,8 % im Jahr 2009.

2009 in der Ausbildung. Relativ wenige Teilzeitbeschäftigte gaben als Grund „persönliche oder familiäre Verpflichtungen“ an. Bei den Frauen war der Anteil mit 11,4 % jedoch viermal so hoch wie bei den Männern. Auf der Skala der Arbeitszeiten haben sich die Gewichte hin zu kürzeren Wochenarbeitszeiten verschoben. Die Anteile der geringfügig Erwerbstätigen (unter 10 Wochenstunden) sowie der Beschäftigten mit unter 21 Wochenstunden erhöhten sich zwischen 1991 und 2009 insgesamt für Männer von 3,4 % auf 12,4 % und für Frauen von 12 % auf 20,9 %. Je höher die durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit, umso geringer ist der Frauenanteil. Aber auch hier haben sich die Proportionen verschoben. So waren in der Kategorie von 21 bis unter 40 Wochenstunden im Jahr 1991 die Männer noch in der Mehrzahl (53,0 %); 2009 überwog die Zahl der Frauen (57,3 %).

Teilzeiterwerbstätigkeit ist für Männer vor allem in jüngeren Jahren von Bedeutung: In der Altersgruppe von 25 – 35 Jahren war 2009 mehr als jeder vierte Mann teilzeitbeschäftigt. In den höheren Altersgruppen (45 – 65 Jahre) lag der Anteil nur bei ca.14 %. Die Teilzeitquote der erwerbstätigen Frauen variiert weniger mit dem Alter. Sie lag auf allen Stufen jeweils über 30 % und erreichte den höchsten Wert in der Gruppe der 35 – 45Jährigen (38,7 %). Bei beiden Geschlechtern ist kein signifikanter Zusammenhang zwischen dem Anteil der Teilzeitbeschäftigung und dem beruflichen Qualifikationsniveau erkennbar. Lediglich bei denjenigen ohne Berufsausbildung findet sich – ebenfalls bei beiden Geschlechtern – ein hoher Anteil an Teilzeitbeschäftigung, der jedoch stark durch in Ausbildung befindliche oder einen Ausbildungs- bzw. Studienplatz suchende Personen beeinflusst wird. Teilzeitarbeit umfasst eine Vielzahl unterschiedlicher Arbeitszeitmodelle. Als „traditionelle Form" kann die Reduzierung der täglichen Arbeitszeit gelten. Sie wird vor allem von Frauen gewählt; teilzeitbeschäftigte Männer sind häufiger in sogenannten Nebenjobs zu finden. Sowohl bei Männern als auch bei Frauen spielt unfreiwillige Teilzeitarbeit eine große Rolle. Keine Vollzeitstelle gefunden zu haben war 2009 der am häufigsten genannte Grund für Teilzeitarbeit. Er wurde von 40,8 % der Männer und 28,1 % der Frauen angegeben. Auch Aus- und Fortbildung wird häufig mit Teilzeitarbeit verbunden, insbesondere bei Männern. Jeder vierte teilzeitbeschäftigte Mann befand sich © Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen / Amt für Statistik Berlin-Brandenburg

III/2_2

Erwerbsleben

Gender Datenreport Berlin 2010


Gender Datenreport Berlin 2010

1. Vollzeit- und Teilzeiterwerbstätige in Berlin 2009 nach Alter und Geschlecht

250

Tausend Frauen

Vollzeit Teilzeit

200 Männer

Vollzeit Teilzeit

150

100

50

0 15-25

25-35

35-45

45-55

55-65

65 und älter

2. Gründe für Teilzeitbeschäftigung in Berlin 2009 nach Geschlecht

Frauen Männer

Fortbildung/ Ausbildung

Vollzeit nicht zufinden Vollzeit nicht gewünscht

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persönliche / familäre Verpflichtungen

III/2_3


Gender Datenreport Berlin 2010

1. Voll- und teilzeitbeschäftigte Erwerbstätige in Berlin 2009 nach Staatsangehörigkeit, Migrationshintergrund und Staatsangehörigkeit — Migrationshintergrund — Geschlecht

Erwerbstätige insgesamt

Teilzeit

Vollzeit 1 000

%

Insgesamt Frauen Männer

1 554,7 741,5 813,2

1 127,9 472,0 655,9

426,8 269,6 157,2

27,5 36,4 19,3

Deutsche ohne Migrationshintergrund Frauen Männer

1 249,4 608,9 640,6

943,8 404,3 539,6

305,6 204,6 101,0

24,5 33,6 15,8

112,5 50,6 61,9

73,3 29,3 44,0

39,2 21,3 17,9

34,8 42,1 28,9

192,8 82,1 110,7

110,7 38,4 72,3

82,1 43,7 38,4

42,6 53,2 34,7

Deutsche mit Migrationshintergrund Frauen Männer Ausländer/-innen Frauen Männer _____ Quelle: Mikrozensus

2. Voll- und teilzeitbeschäftigte Erwerbstätige in Berlin 2009 nach Geschlecht und Altersgruppen Geschlecht — insgesamt Alter von … Jahren

Erwerbstätige Teilzeit Vollzeit 1 000 %

Insgesamt 15 bis unter 25 25 bis unter 35 35 bis unter 45 45 bis unter 55 55 bis unter 65 über 65

1 554,7 157,6 364,8 423,4 375,8 211,9 21,2

1 127,9 105,1 248,8 314,6 289,2 161,8 8,5

426,8 52,5 116,0 108,8 86,6 50,1 12,7

27,5 33,3 31,8 25,7 23,1 23,7 59,9

Frauen 15 bis unter 25 25 bis unter 35 35 bis unter 45 45 bis unter 55 55 bis unter 65 über 65

78,4 176,6 195,0 181,5 102,5 7,4

48,9 111,5 119,6 122,1 68,2 /

29,5 65,1 75,4 59,4 34,3 5,8

37,7 36,9 38,7 32,7 33,5 78,6

79,1 188,1 228,4 194,3 109,4 13,8

56,2 137,2 195,0 167,1 93,5 6,9

23,0 50,9 33,4 27,2 15,8 6,9

29,0 27,1 14,6 14,0 14,5 49,9

Männer 15 bis unter 25 25 bis unter 35 35 bis unter 45 45 bis unter 55 55 bis unter 65 über 65 _____ Quelle: Mikrozensus

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III/2_4


Gender Datenreport Berlin 2010

3. Voll- und teilzeitbeschäftigte Erwerbstätige in Berlin 2009 nach Geschlecht und Ausbildungsabschluss Ausbildungsabschluss

insgesamt 1 000

Erwerbstätige Vollzeit Teilzeit % 1 000 %

Insgesamt darunter ohne Ausbildung Lehr-/Anlernausb. Fachschule Fachhochschule Hochschule

1 554,7

1 127,9

296,8 658,4 132,6 98,9 367,3

163,9 497,6 104,8 80,4 280,4

Frauen darunter ohne Ausbildung Lehr-/Anlernausb. Fachschule Fachhochschule Hochschule

741,5

472,0

129,3 313,5 77,8 45,2 175,4

60,1 203,7 56,5 33,1 118,2

813,2

655,9

167,6 344,9 54,8 53,7 191,8

103,8 294,0 48,3 47,2 162,3

Männer darunter ohne Ausbildung Lehr-/Anlernausb. Fachschule Fachhochschule Hochschule _____

100 14,5 44,1 9,3 7,1 24,9 100 12,7 43,2 12,0 7,0 25,0 100 15,8 44,8 7,4 7,2 24,7

426,8 132,9 160,7 27,8 18,6 86,8 269,6 69,2 109,8 21,3 12,0 57,2 157,2 63,8 50,9 6,5 6,5 29,6

100 31,1 37,7 6,5 4,4 20,3 100 25,7 40,7 7,9 4,5 21,2 100 40,5 32,4 4,1 4,2 18,8

Quelle: Mikrozensus

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Gender Datenreport Berlin 2010

4. Teilzeitbeschäftigte Erwerbstätige in Berlin 2009 nach Gründen der Teilzeit und Geschlecht Staatsangehörigkeit — Migrationszugehörigkeit — Geschlecht Insgesamt Frauen Männer

Deutsche ohne Migrationshintergrund Frauen Männer

Deutsche mit Migrationshintergrund Frauen Männer

Ausländer/ -innen Frauen Männer

Einheit

Darunter Gründe der Teilzeit TeilzeitbeschäfVollzeittätigkeit nicht pers.o. fam. Aus- und tigte VerFortbildung insgesamt zu finden erwünscht pflichtung

1 000 % 1 000 % 1 000 %

426,8 100 269,6 100 157,2 100

83,4 19,5 45,1 16,7 38,4 24,4

139,9 32,8 75,8 28,1 64,1 40,8

90,1 21,1 59,3 22,0 30,8 19,6

34,8 8,1 30,7 11,4 / 2,6

1 000 % 1 000 % 1 000 %

305,6 100 204,6 100 101,0 100

60,8 19,9 33,0 16,1 27,8 27,6

88,1 28,8 53,4 26,1 34,7 34,4

71,0 23,2 48,1 23,5 22,9 22,7

27,3 8,9 25,2 12,3 / /

1 000 % 1 000 % 1 000 %

39,2 100 21,3 100 17,9 100

6,9 17,7 / 13,6 / 22,6

17,8 45,4 8,5 39,8 9,3 52,1

5,7 14,6 / 18,0 / 10,5

/ 5,4 / 8,4 / /

1 000 % 1 000 % 1 000 %

82,1 100 43,7 100 38,4 100

15,7 19,1 9,2 21,1 6,5 16,9

34,1 41,5 14,0 31,9 20,1 52,5

13,4 16,3 7,3 16,8 6,0 15,7

5,3 6,5 / 8,6 / 4,2

_____ Quelle: Mikrozensus

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III/2_6


Gender Datenreport Berlin 2010

5. Erwerbstätige in Berlin nach durchschnittlicher wöchentlicher Arbeitszeit und Geschlecht 1991, 2000 und 2009 Durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit

Insgesamt

Frauen 1 000

%

Frauenanteil %

Männer

1 000

%

1 000

%

Insgesamt unter 10 h 10 bis unter 21 h 21 bis unter 40 h 40 h 41 und mehr h

1 689,9 15,6 108,2 692,0 641,4 232,7

100 0,9 6,4 41,0 38,0 13,8

769,5 10,6 81,4 325,1 289,3 63,1

1991 100 1,4 10,6 42,3 37,6 8,2

45,5 67,9 75,1 47,1 45,1 27,1

920,4 5,0 26,9 366,9 352,0 169,6

100 0,5 2,9 39,9 38,2 18,4

Insgesamt unter 10 h 10 bis unter 21 h 21 bis unter 40 h 40 h 41 und mehr h

1 472,1 34,9 139,5 602,2 484,3 211,2

100 2,4 9,5 40,9 32,9 14,3

683,2 22,5 91,6 322,1 191,2 55,8

2000 100 3,3 13,4 47,1 28,0 8,2

46,4 64,5 65,7 53,5 39,5 26,4

788,9 12,4 47,9 280,1 293,2 155,4

100 1,6 6,1 35,5 37,2 19,7

Insgesamt unter 10 h 10 bis unter 21 h 21 bis unter 40 h 40 h 41 und mehr h

1 554,7 45,9 209,5 487,3 553,9 258,1

100 3,0 13,5 31,3 35,6 16,6

741,5 25,8 129,0 279,2 230,4 77,2

2009 100 3,5 17,4 37,6 31,1 10,4

47,7 56,1 61,6 57,3 41,6 29,9

813,2 20,2 80,5 208,2 323,5 180,9

100 2,5 9,9 25,6 39,8 22,2

_____ Quelle: Mikrozensus

© Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen / Amt für Statistik Berlin-Brandenburg

III/2_7


Gender Datenreport Berlin 2010

6. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort Berlin jeweils am 31.12. nach Voll- und Teilzeitbeschäftigung und Geschlecht Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte Jahr

insgesamt¹

Vollzeit

Teilzeit absolut

%

darunter unter 18 Stunden absolut %

ingesamt 157 802 167 994 187 810 193 634 195 453 196 061 191 126 195 283 207 449 220 206 229 520 237 952 50,8

11,9 13,5 16,4 17,1 17,9 18,4 18,4 19,2 19,9 20,5 20,8 21,3

18 951 16 107 28 755 31 903 33 819 30 930 29 932 29 249 31 006 33 735 36 444 39 129 106,5

1,4 1,3 2,5 2,8 3,1 2,9 2,9 2,9 3,0 3,1 3,3 3,5

499 873 465 484 429 555 427 109 413 303 401 081 391 523 381 715 383 942 390 213 400 794 403 266 – 19,3

Frauen 132 228 140 850 143 819 146 865 147 192 147 711 144 119 146 801 154 135 162 817 168 658 174 067 31,6

20,9 23,2 25,1 25,6 26,2 26,9 26,9 27,8 28,6 29,4 29,6 30,1

12 603 11 805 16 654 18 238 19 019 17 715 17 169 17 058 18 470 20 255 21 771 23 372 85,4

2,0 1,9 2,9 3,2 3,4 3,2 3,2 3,2 3,4 3,7 3,8 4,0

667 778 610 573 525 146 511 442 485 486 467 510 452 571 440 929 451 131 460 402 473 472 474 607 – 28,9

Männer 25 574 27 144 43 991 46 769 48 261 48 350 47 007 48 482 53 314 57 389 60 862 63 885 149,8

3,7 4,3 7,7 8,4 9,0 9,4 9,4 9,9 10,6 11,1 11,4 11,8

6 348 4 302 12 101 13 665 14 800 13 215 12 763 12 191 12 536 13 480 14 673 15 757 148,2

0,9 0,7 2,1 2,4 2,8 2,6 2,6 2,5 2,5 2,6 2,7 2,9

1993 1995 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2009 zu 1993 in %

1 325 453 1 244 051 1 143 032 1 132 602 1 094 823 1 065 256 1 035 943 1 018 501 1 043 265 1 071 635 1 105 058 1 117 515 – 15,7

1 167 651 1 076 057 954 701 938 551 898 789 868 591 844 094 822 644 835 073 850 615 874 266 877 873 – 24,8

1993 1995 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2009 zu 1993 in %

632 101 606 334 573 667 574 164 560 768 549 093 535 973 528 801 538 342 553 350 570 040 578 026 – 8,6

1993 1995 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2009 zu 1993 in % _____

693 352 637 717 569 365 558 438 534 055 516 163 499 970 489 700 504 923 518 285 535 018 539 489 – 22,2

1 einschließlich Fälle "ohne Angabe" Quelle: Auswertungen aus der Beschäftigtenstatistik der Bundesagentur für Arbeit

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III/2_8


Einkommen

Gender Datenreport Berlin 2010

IV. Einkommen 1. Einkommen und Verdienste Seite Kurzgefasst

2

Grafiken 1. Anteile der männlichen und weiblichen Bevölkerung an den Einkommensgruppen

3

2. Durchschnittliche Bruttojahresverdienste im Produzierenden Gewerbe und Dienstleistungsbereich nach Leistungsgruppen und Geschlecht

3

Tabellen

Impressum

– / • x

Zeichenerklärung nichts vorhanden Zahlenwert nicht sicher genug Zahlenwert unbekannt oder geheimzuhalten Tabellenfach gesperrt, weil Aussage nicht sinnvoll

1. Bevölkerung nach monatlichem Nettoeinkommen, Altersgruppen und Geschlecht

4

2. Erwerbstätige in Berlin nach monatlichem Nettoeinkommen und Geschlecht

5

3. Durchschnittliche Bruttoverdienste im Produzierenden Gewerbe und Dienstleistungsbereich nach Leistungsgruppen und Geschlecht

5

4. Durchschnittliche Bruttoverdienste nach Wirtschaftsbereichen und Geschlecht

6

5. Bruttomonatsverdienste der geringfügig Beschäftigten nach ausgewählten Wirtschaftsbereichen und Geschlecht

8


1. Einkommen und Verdienste Kurzgefasst Die Einkommenssituation ist für Männer in Berlin deutlich besser als für Frauen. Nach Daten des Mikrozensus erzielten in den mittleren Altersgruppen (35 – 55 Jahre) 44,6 % der Männer, aber nur 32,7 % der Frauen monatlich ein Nettoeinkommen von über 1 500 EUR (2009). Mit zunehmendem Alter vergrößert sich die Einkommensdifferenz zwischen den Geschlechtern. In den Altersgruppen der über 55Jährigen befanden sich rund 35 % der männlichen und ca. 22 % der weiblichen Bevölkerung in dieser Einkommenskategorie. Die Einkommensunterschiede der Gesamtbevölkerung im mittleren Alter decken sich in etwa mit denen der Erwerbstätigen. Im unteren Bereich mit einem monatlichen Nettoeinkommen von bis zu 1 100 EUR lagen laut Mikrozensus 39,5 % der erwerbstätigen Frauen, aber nur 32,2 % der Männer. Höhere Einkommen von über 2 000 EUR erzielten 27,3 % der Männer und nur 16,3 % der Frauen (2009).

Die Höhe der Durchschnittseinkommen unterscheidet sich erheblich nach Branchen und Wirtschaftsbereichen. So verdienten 2009 die sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Energie- und Wasserversorgung, im Kredit- und Versicherungswesen sowie im Bereich Information und Kommunikation durchschnittlich bis zu 50 000 EUR jährlich. In den Bereichen Gesundheit, Soziales, Erziehung und Unterricht sowie Dienstleistungen und Handel lagen die Verdienste dagegen im Durchschnitt nur zwischen 28 000 und 35 000 EUR; Schlusslicht war das Gastgewerbe mit lediglich knapp 17 400 EUR. Frauen sind vor allem in den letztgenannten Wirtschaftsbereichen tätig und vergleichsweise gering ist ihr Anteil in denen mit hohen Durchschnittsverdiensten. Eine Ausnahme bildet das Kredit- und Versicherungswesen mit einem Frauenanteil von 61 %.

Ebenfalls deutlich sind die Differenzen im durchschnittlichen Bruttoverdienst der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Hier kommt vor allem zum Tragen, dass Frauen häufiger in Branchen mit geringerem Durchschnittseinkommen tätig sind und dort vielfach auch in Berufen oder Positionen, die geringer entlohnt werden. Insgesamt verdienten sozialversicherungspflichtig beschäftigte Frauen 2009 durchschnittlich 2 389 EUR im Monat und lagen damit um 23 % unter den Verdiensten der Männer mit 3 112 EUR. Neben der geringeren Entlohnung wirkt sich hier die stärkere Verbreitung von Teilzeitarbeit unter Frauen aus. Besonders große geschlechtsspezifische Unterschiede gibt es bei den Sonderzahlungen. Diese sind für Frauen im Durchschnitt um 40 % geringer als für Männer. Die Lohnlücke im engeren Sinn, das heißt die Differenz der durchschnittlichen Stundenverdienste (Gender Pay Gap), betrug 2009 knapp 16 %. In den oberen Leistungsgruppen mit höheren Einkommen sind die Einkommensunterschiede zwischen den Geschlechtern weitaus größer als in den unteren Leistungsgruppen mit geringeren Verdiensten. Hinzu kommt, dass auf die Leistungsgruppe 1 (höchste Einkommensgruppe) 15,7 % der männlichen und 9,2 % der weiblichen Beschäftigten entfielen, während der Leistungsgruppe 5 (niedrigste Einkommensgruppe) mehr Frauen als Männer zugeordnet waren (8,8 % zu 7,4 %).

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IV/1_2

Einkommen

Gender Datenreport Berlin 2010


Gender Datenreport Berlin 2010

1. Anteile der männlichen und weiblichen Bevölkerung an den jeweiligen Einkommensgruppen in Berlin 2009 – monatliches Nettoeinkommen (Mikrozensus) – % 80 70 60 50 40 30 20 weiblich

männlich

10 0 bis unter 500

500 700

700 900

900 1100

1100 1300

1300 1500

1500 2000

2000 2600

2600 EUR und mehr

2. Durchschnittliche Bruttojahresverdienste im Produzierenden Gewerbe und Dienstleistungsbereich in Berlin 2009 nach Leistungsgruppen und Geschlecht EUR 80 000 70 000 60 000 50 000

Frauen Männer

40 000 30 000 20 000 10 000 0 1

2

3 Leistungsgruppe

4

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5

IV/1_3


Gender Datenreport Berlin 2010

1. Bevölkerung in Berlin 2009 nach monatlichem Nettoeinkommen, Alter und Geschlecht Einkommen von … EUR

insgesamt 1 000 %

25 – 35 1 000 %

Darunter im Alter von… bis unter... Jahren 55 – 65 35 – 45 45 – 55 1 000 % 1 000 % 1 000 %

über 65 1 000 %

unter 500 500 – 700 700 – 900 900 – 1100 1100 – 1300 1300 – 1500 1500 – 2000 2000 – 2600 2600 u. mehr Insgesamt

856,1 349,5 407,1 354,3 336,2 283,0 413,4 227,7 209,1 3 436,5

24,9 10,2 11,8 10,3 9,8 8,2 12,0 6,6 6,1 100

59,8 77,4 77,6 64,4 57,5 47,3 75,2 35,5 16,8 511,5

11,7 15,1 15,2 12,6 11,2 9,2 14,7 6,9 3,3 100

45,6 50,1 59,3 55,7 60,5 53,8 101,5 59,9 56,2 542,5

insgesamt 8,4 44,1 9,2 51,0 10,9 66,4 10,3 54,1 11,1 51,0 9,9 49,4 18,7 83,3 11,0 49,9 10,4 55,8 100 505,1

8,7 10,1 13,1 10,7 10,1 9,8 16,5 9,9 11,1 100

47,7 46,9 62,5 44,8 43,7 38,0 52,7 35,1 38,4 409,8

11,6 11,4 15,3 10,9 10,7 9,3 12,9 8,6 9,4 100

45,7 55,7 93,3 106,3 108,6 85,2 94,7 46,0 40,6 676,1

6,8 8,2 13,8 15,7 16,1 12,6 14,0 6,8 6,0 100

unter 500 500 – 700 700 – 900 900 – 1100 1100 – 1300 1300 – 1500 1500 – 2000 2000 – 2600 2600 u. mehr Zusammen

468,5 185,9 222,8 195,3 181,7 144,0 196,5 95,7 63,0 1 753,5

26,7 10,6 12,7 11,1 10,4 8,2 11,2 5,5 3,6 100

33,6 34,7 38,1 34,3 31,1 23,9 34,2 15,8 6,1 251,8

13,3 13,8 15,1 13,6 12,4 9,5 13,6 6,3 2,4 100

33,6 21,8 27,6 30,3 33,6 27,1 48,0 24,8 15,4 262,2

Frauen 12,8 29,8 8,3 22,9 10,5 32,0 11,5 30,1 12,8 26,6 10,3 27,1 18,3 41,0 9,5 20,4 5,9 16,6 100 246,4

12,1 9,3 13,0 12,2 10,8 11,0 16,6 8,3 6,7 100

32,8 24,9 33,0 23,8 23,7 20,8 24,8 14,0 11,4 209,2

15,7 11,9 15,8 11,4 11,3 9,9 11,9 6,7 5,4 100

40,3 44,7 66,7 60,9 58,7 41,2 46,4 20,3 13,3 392,5

10,3 11,4 17,0 15,5 15,0 10,5 11,8 5,2 3,4 100

unter 500 500 – 700 700 – 900 900 – 1100 1100 – 1300 1300 – 1500 1500 – 2000 2000 – 2600 2600 u. mehr Zusammen _____

387,6 163,5 184,3 159,0 154,5 139,0 216,9 132,0 146,2 1 682,9

23,0 9,7 11,0 9,4 9,2 8,3 12,9 7,8 8,7 100

26,2 42,6 39,5 30,1 26,4 23,4 41,0 19,8 10,7 259,7

10,1 16,4 15,2 11,6 10,2 9,0 15,8 7,6 4,1 100

12,0 28,3 31,7 25,4 26,8 26,7 53,5 35,0 40,8 280,2

Männer 4,3 14,4 10,1 28,2 11,3 34,4 9,1 24,0 9,6 24,4 9,5 22,3 19,1 42,3 12,5 29,5 14,6 39,3 100 258,7

5,6 10,9 13,3 9,3 9,4 8,6 16,3 11,4 15,2 100

14,9 21,9 29,5 21,0 20,0 17,2 27,9 21,1 27,0 200,6

7,4 10,9 14,7 10,5 10,0 8,6 13,9 10,5 13,5 100

5,4 11,0 26,5 45,5 49,9 44,0 48,2 25,7 27,4 283,6

1,9 3,9 9,4 16,0 17,6 15,5 17,0 9,1 9,6 100

Quelle: Mikrozensus

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IV/1_4


Gender Datenreport Berlin 2010

2. Erwerbstätige in Berlin 2009 nach monatlichem Nettoeinkommen und Geschlecht Monatliches Nettoeinkommen von … EUR unter 500 500 – 700 700 – 900 900 – 1 100 1 100 – 1 300 1 300 – 1 500 1 500 – 1 700 1 700 – 2 000 2 000 u. mehr Insgesamt _____

insgesamt 1 000 % 92,9 108,4 165,8 187,8 186,6 175,5 147,5 147,9 342,3 1 554,7

6,0 7,0 10,7 12,1 12,0 11,3 9,5 9,5 22,0 100

Erwerbstätige Frauen 1 000 % 51,4 58,1 84,2 99,0 99,3 89,8 74,1 65,1 120,7 741,5

6,9 7,8 11,4 13,4 13,4 12,1 10,0 8,8 16,3 100

Männer 1 000 % 41,5 50,3 81,6 88,8 87,4 85,8 73,4 82,8 221,6 813,2

5,1 6,2 10,0 10,9 10,7 10,5 9,0 10,2 27,3 100

Quelle: Mikrozensus

3. Durchschnittliche Bruttoverdienste der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten¹ im Produzierenden Gewerbe und Dienstleistungsbereich nach Leistungsgruppen und Geschlecht in Berlin 2009

Leistungsgruppe

Bezahlte Wochenarbeitszeit

Bruttoverdienste (ohne Sonderzahlung) im Durchschnitt je Stunde

Monat

Jahr

Sonderzahlung Jahr

Arbeitnehmer/ -innen Anteil

EUR

Stunden

%

Insgesamt Leistungsgruppe 1 Leistungsgruppe 2 Leistungsgruppe 3 Leistungsgruppe 4 Leistungsgruppe 5

33,8 35,4 35,3 34,2 31,9 28,8

16,25 26,70 19,59 14,58 11,11 9,10

Frauen 2 389 28 671 4 111 49 326 3 000 36 006 2 169 26 032 1 539 18 465 1 140 13 680

2 069 3 832 • 1 858 1 172 •

100 9,2 25,5 43,7 12,8 8,8

Insgesamt Leistungsgruppe 1 Leistungsgruppe 2 Leistungsgruppe 3 Leistungsgruppe 4 Leistungsgruppe 5

37,2 38,1 37,9 37,8 36,6 31,6

19,25 34,30 22,14 15,60 11,74 9,48

Männer 3 112 37 343 5 678 68 135 3 643 43 710 2 559 30 712 1 866 22 391 1 304 15 647

3 463 8 303 3 959 2 390 1 691 708

100 15,7 23,8 38,7 14,4 7,4

Insgesamt Leistungsgruppe 1 Leistungsgruppe 2 Leistungsgruppe 3 Leistungsgruppe 4 Leistungsgruppe 5 _____

x x x x x x

Verdienstabstand Frauen / Männer in % – 15,6 – 23,2 – 23,2 – 40,3 – 22,2 – 27,6 – 27,6 – 53,9 – 11,5 – 17,7 – 17,6 • – 6,5 – 15,2 – 15,2 – 22,3 – 5,4 – 17,5 – 17,5 – 30,7 – 4,0 – 12,6 – 12,6 •

x x x x x x

1 Voll- und Teilzeitbeschäftigtigung Quelle: Vierteljährliche Verdiensterhebung im Produzierenden Gewerbe und Dienstleistungsbereich

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IV/1_5


Gender Datenreport Berlin 2010

4. Durchschnittliche Bruttoverdienste der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Berlin 2009 nach Wirtschaftsbereichen und Geschlecht

Geschlecht

Bezahlte Wochenarbeitszeit Stunden

Bruttoverdienste (ohne Sonderzahlung) in EUR im Durchschnitt je Stunde

Monat

Sonderzahlung

Jahr

Jahr

Arbeitnehmer/-innen -Anteil %

Insgesamt Frauen Männer

37,1 35,9 37,5

19 17 20

Produzierendes Gewerbe 3 141 37 689 2 689 32 272 3 297 39 559

4 657 3 675 4 996

100 25,7 74,3

Insgesamt Frauen Männer

36,6 35,8 36,9

20 17 22

Verarbeitendes Gewerbe 3 213 38 560 2 651 31 813 3 456 41 471

5 340 3 841 5 987

100 30,1 69,9

Insgesamt Frauen Männer

37,7 36,6 38,0

25 23 26

Energie- und Wasserversorgung 4 157 49 879 3 698 44 374 4 320 51 838

• • •

100 26,3 73,7

Insgesamt Frauen Männer

• • •

• • •

Baugewerbe • • •

• • •

• • •

100

Insgesamt Frauen Männer

35,2 33,7 37,1

17 16 19

Dienstleistungsbereich 2 677 32 125 2 365 28 375 3 058 36 700

2 424 • •

Insgesamt Frauen Männer

33,7 31,3 37,3

Insgesamt Frauen Männer

36,3 34,1 37,1

Insgesamt Frauen Männer

• • 100 55,0 45,0

Handel; Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen 15 2 196 26 354 • 13 1 822 21 863 • 17 2 768 33 214 •

100 60,4 39,6

16 16 16

Verkehr- und Lagerei 2 572 30 867 2 439 29 272 2 622 31 464

• • •

100 27,2 72,8

32,5 31,7 33,4

10 10 11

Gastgewerbe 1 456 17 473 1 355 16 263 1 575 18 899

• • •

100 54,1 45,9

Insgesamt Frauen Männer

36,4 34,8 37,4

24 20 26

5 986 • •

100 37,2 62,8

Insgesamt Frauen Männer

36,3 35,3 37,9

Insgesamt Frauen Männer

37,2 • •

Information und Kommunikation 3 770 45 236 3 071 36 858 4 183 50 190

Erbringung von Finanz- und Versicherungsdienstleistungen 24 3 775 45 300 • 22 3 376 40 510 • 27 4 406 52 870 • Grundstücks- und Wohnungswesen 19 3 086 37 031 • • • • • •

• • •

© Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen / Amt für Statistik Berlin-Brandenburg

100 61,2 38,8 100 • •

IV/1_6


Gender Datenreport Berlin 2010

Noch 4. Durchschnittliche Bruttoverdienste der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Berlin 2009 nach Wirtschaftsbereichen und Geschlecht

Geschlecht

Insgesamt Frauen Männer

Bezahlte Wochenarbeitszeit Stunden

Bruttoverdienste (ohne Sonderzahlung) in EUR im Durchschnitt je Stunde

Monat

Jahr

Sonderzahlung Jahr

Arbeitnehmer/-innen -Anteil %

Erbringung von freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen 36,3 22 3 450 41 399 • 100 35,3 18 2 770 33 236 • 47,3 37,3 25 4 061 48 732 • 52,7 Erbringung von sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen 12 1 768 21 221 • 11 1 603 19 242 • 12 1 907 22 889 •

100 45,7 54,3

21 20 23

Erziehung und Unterricht 2 983 35 798 2 850 34 205 3 247 38 963

1 488 1 485 1 493

100 66,5 33,5

33,8 33,2 35,6

16 15 18

Gesundheits- und Sozialwesen 2 384 28 605 2 207 26 490 2 850 34 197

• 1 350 •

100 72,6 27,4

Insgesamt Frauen Männer

34,9 33,6 35,9

21 17 24

Kunst, Unterhaltung und Erholung 3 213 38 557 • • • •

• • •

100 43,5 56,5

Insgesamt Frauen Männer _____

34,7 33,5 36,6

Erbringung von sonstigen Dienstleistungen • • • 16 2 324 27 887 • • •

• • •

100 59,2 40,8

Insgesamt Frauen Männer

35,2 32,4 37,6

Insgesamt Frauen Männer

33,0 33,0 33,0

Insgesamt Frauen Männer

Quelle: Vierteljährliche Verdiensterhebung im Produzierenden Gewerbe und Dienstleistungsbereich

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IV/1_7


Gender Datenreport Berlin 2010

5. Durchschnittliche Bruttomonatsverdienste der geringfügig beschäftigten Arbeitnehmer/-innen in Berlin 2009 nach ausgewählten Wirtschaftsbereichen und Geschlecht Ausgewählte Wirtschaftsbereiche

Bruttomonatsverdienst in EUR insgesamt Frauen Männer

Produzierendes Gewerbe und Dienstleistungsbereich Produzierendes Gewerbe Verarbeitendes Gewerbe Energie- und Wasserversorgung Baugewerbe Dienstleistungsbereich Handel; Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen Verkehr und Lagerei Gastgewerbe Information und Kommunikation Erbringung von Finanz- und Versicherungsleistungen Grundstücks- und Wohnungswesen

254 292 315 356 270 252 270 242 268 314 329 269

• 308 328 353 • • 265 • 266 309 304 •

• 277 302 360 • • 281 • 271 323 362 •

Erbringung von freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen Erbringung von sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen Erziehung und Unterricht Gesundheits- und Sozialwesen Kunst, Unterhaltung und Erholung Erbringung von sonstigen Dienstleistungen _____

294 • 191 295 270 276

• • 180 291 278 279

• • 207 302 266 271

Quelle: Vierteljährliche Verdiensterhebung im Produzierenden Gewerbe und Dienstleistungsbereich

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Einkommen

Gender Datenreport Berlin 2010

IV. Einkommen 2. Lebensunterhalt Seite Kurzgefasst

2

Grafik 1. Bevölkerung nach Quelle des überwiegenden Lebensunterhalts, Altersgruppen und Geschlecht

3

Tabellen

Impressum

– / • x

Zeichenerklärung nichts vorhanden Zahlenwert nicht sicher genug Zahlenwert unbekannt oder geheimzuhalten Tabellenfach gesperrt, weil Aussage nicht sinnvoll

1. a) Entwicklung der Bevölkerung nach Quelle des überwiegenden Lebensunterhalts und Geschlecht

4

1. b) Entwicklung der deutschen Bevölkerung nach Quelle des überwiegenden Lebensunterhalts und Geschlecht

5

1. c) Entwicklung der ausländischen Bevölkerung nach Quelle des überwiegenden Lebensunterhalts und Geschlecht

6

1. d) Bevölkerung nach Quelle des überwiegenden Lebensunterhalts, Staatsangehörigkeit, Migrationshintergrund und Geschlecht

7

2. Bevölkerung nach Quelle des überwiegenden Lebensunterhalts, Altersgruppe und Geschlecht

8

3. Bevölkerung nach Quelle des überwiegenden Lebensunterhalts, Ausbildungsabschluss und Geschlecht

9


2. Lebensunterhalt Kurzgefasst Mit dem Rückgang der Erwerbsbeteiligung seit Anfang der 1990er Jahre hat auch die Erwerbstätigkeit als Quelle des Lebensunterhalts vorübergehend erheblich an Bedeutung verloren. Laut Mikrozensus ist zwischen 1995 und 2005 vor allem für Männer der Anteil der Erwerbstätigkeit als Einkommensquelle kräftig gesunken, und zwar von 51,0 % auf 42,6 %; dies konnte durch den Anstieg in den Folgejahren bis 2009 noch nicht wieder aufgeholt werden (45,0 %). Im Unterschied dazu hat sich der Anteil der Frauen, die ihren Lebensunterhalt hauptsächlich durch Erwerbstätigkeit sicheren, im hier betrachteten Zeitraum nur wenig verändert und lag 2009 mit 39,0 % wieder auf dem Niveau des Ausgangsjahres. Ein zunehmender Teil der Bevölkerung bezieht seinen Lebensunterhalt hauptsächlich aus Transferzahlungen (Arbeitslosengeld I, Leistungen nach SGB II, laufende Hilfe zum Lebensunterhalt). Bei den Männern waren das im Jahr 2009 13,7 %, bei den Frauen 11,2 %.

Mit steigender beruflicher Qualifikation nimmt auch die Bedeutung der Erwerbstätigkeit als Quelle des überwiegenden Lebensunterhalts zu. Sie ist für die Bevölkerung mit Hochschulabschluss am höchsten und lag 2009 für Männer bei 70 % und für Frauen bei 69 %. Der weitaus größte Teil der Beziehenden von Arbeitslosengeld gehört zur Gruppe der erwerbsfähigen Hilfebedürftigen, die zum Lebensunterhalt eine Grundsicherung beziehen (ALG II). Der Mikrozensus 2009 weist in dieser Kategorie rund 363 200 Personen aus, 45,4 % davon sind Frauen. Demgegenüber erhielt nur eine vergleichsweise geringe Zahl von rund 39 400 Personen Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung (ALG I). Der Frauenanteil betrug hier 42,6 %.

Ebenfalls erhöht hat sich der Anteil von Renten und Pensionen als Haupteinkommensquelle, insbesondere bei Männern. 2009 bestritten 26,5 % der Frauen und 20,2 % der Männer ihren Lebensunterhalt vor allem durch Altersbezüge. Ähnliche Größenordnungen weisen die Anteile für Unterhalt durch Angehörige auf. Dabei handelt es sich weit überwiegend um Personen im Alter von unter 25 Jahren, die meist noch in der Ausbildung sind. Von den weiblichen Unterhaltsempfangenden ist jedoch ein relevanter Teil, nämlich fast 30 %, älter als 25 Jahre. Allerdings ist die Bedeutung dieser Einkommensquelle für Frauen insgesamt deutlich gesunken; der Anteil ging zwischen 1995 und 2009 von 26,1 % auf 20,3 % zurück. Für ausländische Frauen ist der Unterhalt in höherem Maße durch Angehörige gesichert als für deutsche Frauen, aber auch hier sind die Quoten stark rückläufig. Während 1995 noch 44,6 % der ausländischen Frauen vom Einkommen Familienangehöriger (in der Regel des Ehemannes) lebten, waren es im Jahr 2009 nur noch knapp 29 %; für deutsche Frauen ging der Anteil von 24 % auf rund 19 % zurück.

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Einkommen

Gender Datenreport Berlin 2010


Gender Datenreport Berlin 2010

1. Bevölkerung in Berlin 2009 nach Quelle des überwiegenden Lebensunterhalts, Altersgruppen und Geschlecht unter 15 Jahre Unterhalt durch Eltern,… Leistungen nach SGB II übriges 15 bis unter 65 Jahre Erwerbstätigkeit/ Berufstätigkeit Arbeitslosengeld I Leistungen nach SGB II Rente, Pension Unterhalt durch Eltern,… Eigenes Vermögen Lfd.Hilfe zum Lebensunterhalt.. sonst. Unterstützung Elterngeld/ Erziehungsgeld 65 Jahre und älter Rente, Pension Frauen

Erwerbstätigkeit/ Berufstätigkeit

Männer

Unterhalt durch Angehörige, … Übriges

0

100

200

300

400

500

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600

700

800 Tausend

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Gender Datenreport Berlin 2010

1 a. Entwicklung der Bevölkerung in Berlin nach Quelle des überwiegenden Lebensunterhalts und Geschlecht Darunter überwiegender Lebensunterhalt u.a. durch…

Jahr¹

Insgesamt

Erwerbstätigkeit

Arbeitslosengeld/ -hilfe bzw. ALG I + II

Lstg. nach SGB II (ALGII, Sozialgeld)

Sozialhilfe/ lfd.Hilfe zum Lebensunterhalt

Rente, Pension

1995 2000 2005 2006 2008 2009

3 465,7 3 384,5 3 390,4 3 395,2 3 424,1 3 436,5

1 547,1 1 398,5 1 355,9 1 350,8 1 403,2 1 441,7

182,4 209,6 377,9 412,5 44,5 39,4

Bevölkerung in 1 000 insgesamt • 127,2 • 173,7 • 78,5 • 79,9 373,9 29,6 363,2 24,2

1995 2000 2005 2006 2008 2009

1 797,9 1 740,8 1 736,4 1 736,4 1 748,1 1 753,5

695,8 639,5 650,9 640,3 665,6 684,0

79,7 82,8 163,3 183,7 21,9 16,8

• • • • 174,5 165,0

1995 2000 2005 2006 2008 2009

1 667,8 1 643,7 1 654,0 1 658,8 1 676,1 1 682,9

851,3 759,0 705,0 710,4 737,6 757,7

102,6 126,8 214,5 228,8 22,6 22,6

• • • • 199,5 198,2

Frauen 67,3 88,7 40,4 41,5 13,1 14,7 Männer 60,0 85,0 38,1 38,3 16,5 9,5

Unterhalt durch Angehörige

Sonstige Unterstützung

Elterngeld

651,8 766,1 757,5 765,2 798,4 805,3

839,4 748,1 731,9 692,8 683,0 672,6

• • • • 14,6 15,1

100,9 69,6 70,1 74,8 55,0 52,4

425,3 462,6 442,8 448,4 456,6 465,5

469,7 420,1 394,3 372,1 366,1 356,8

• • • • 13,4 13,9

53,7 40,1 37,9 43,6 27,1 27,8

226,5 303,5 314,7 316,8 341,8 339,8

369,7 328,0 337,5 320,7 316,9 315,9

• • • • / /

47,1 29,5 32,2 31,3 27,9 24,6

18,8 22,6 22,3 22,5 23,3 23,4

24,2 22,1 21,6 20,4 19,9 19,6

• • • • 0,4 0,4

2,9 2,1 2,1 2,2 1,6 1,5

1995 2000 2005 2006 2008 2009

100 100 100 100 100 100

44,6 41,3 40,0 39,8 41,0 42,0

5,3 6,2 11,1 12,2 1,3 1,1

Anteile in % insgesamt • 3,7 • 5,1 • 2,3 • 2,4 10,9 0,9 10,6 0,7

1995 2000 2005 2006 2008 2009

100 100 100 100 100 100

38,7 36,7 37,5 36,9 38,1 39,0

4,4 4,8 9,4 10,6 1,3 1,0

• • • • 10,0 9,4

Frauen 3,7 5,1 2,3 2,4 0,8 0,8

23,7 26,6 25,5 25,8 26,1 26,5

26,1 24,1 22,7 21,4 20,9 20,3

• • • • 0,8 0,8

3,0 2,3 2,2 2,5 1,6 1,6

1995 2000 2005 2006 2008 2009 _____

100 100 100 100 100 100

51,0 46,2 42,6 42,8 44,0 45,0

6,2 7,7 13,0 13,8 1,3 1,3

• • • • 11,9 11,8

Männer 3,6 5,2 2,3 2,3 1,0 0,6

13,6 18,5 19,0 19,1 20,4 20,2

22,2 20,0 20,4 19,3 18,9 18,8

• • • • / /

2,8 1,8 1,9 1,9 1,7 1,5

1 ab 2005 im Jahresdurchschnitt Quelle: Mikrozensus

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IV/2_4


Gender Datenreport Berlin 2010

1 b. Entwicklung der deutschen Bevölkerung in Berlin nach Quelle des überwiegenden Lebensunterhalts und Geschlecht Darunter überwiegender Lebensunterhalt durch…

Jahr¹

Insgesamt

Erwerbstätigkeit

Arbeitslosengeld/ -hilfe bzw. ALG I + II

Lstg. nach SGB II (ALGII, Sozialgeld)

Sozialhilfe/ lfd.Hilfe zum Lebensunterhalt

Rente, Pension

1995 2000 2005 2006 2008 2009

3 058,8 2 962,5 2 937,8 2 932,0 2 947,3 2 955,5

1 396,5 1 260,0 1 202,1 1 198,6 1 241,6 1 268,9

150,1 172,6 290,8 308,0 36,8 33,6

Deutsche in 1 000 insgesamt • 72,0 • 98,4 • 44,3 • 43,3 260,3 20,5 248,8 16,2

1995 2000 2005 2006 2008 2009

1 614,0 1 547,7 1 522,3 1 517,1 1 520,9 1 523,6

642,2 590,4 587,6 579,7 599,3 610,4

70,8 71,8 127,4 138,6 18,6 13,9

• • • • 116,9 111,0

1995 2000 2005 2006 2008 2009

1 444,8 1 414,7 1 415,5 1 414,9 1 426,4 1 431,9

754,3 669,6 614,6 618,9 642,3 658,6

79,2 100,8 163,4 169,5 18,1 19,6

• • • • 143,4 137,9

Unterhalt durch Angehörige

Sonstige Unterstützung

Elterngeld

637,7 740,6 720,8 725,3 756,9 763,6

697,5 613,7 602,9 579,5 564,3 553,3

• • • • 11,8 13,1

89,9 52,2 58,2 57,3 38,0 40,1

Frauen 41,8 52,9 22,9 21,6 9,4 10,1

418,3 451,9 426,7 430,5 438,7 445,3

387,7 339,6 318,0 305,1 299,2 290,2

• • • • 10,9 11,9

47,2 28,5 31,4 33,0 20,3 23,2

Männer 30,1 45,5 21,3 21,7 11,1 6,2

219,4 288,6 294,1 294,8 318,2 318,3

309,7 274,1 284,9 274,4 265,1 263,1

• • • • / /

42,7 23,6 26,8 24,3 17,7 16,8

Anteile in % insgesamt • 1,7 • 2,4 • 3,3 • 1,5 • 1,5 8,8 0,7 8,4 0,5

19,9 20,8 25,0 24,5 24,7 25,7 25,8

23,8 22,8 20,7 20,5 19,8 19,1 18,7

• • • • • 0,4 0,4

2,4 2,9 1,8 2,0 2,0 1,3 1,4

1991 1995 2000 2005 2006 2008 2009

100 100 100 100 100 100 100

48,5 45,7 42,5 40,9 40,9 42,1 42,9

3,3 4,9 5,8 9,9 10,5 1,2 1,1

1995 2000 2005 2006 2008 2009

100 100 100 100 100 100

39,8 38,1 38,6 38,2 39,4 40,1

4,4 4,6 8,4 9,1 1,2 0,9

• • • • 7,7 7,3

Frauen 2,6 3,4 1,5 1,4 0,6 0,7

25,9 29,2 28,0 28,4 28,8 29,2

24,0 21,9 20,9 20,1 19,7 19,0

• • • • 0,7 0,8

2,9 1,8 2,1 2,2 1,3 1,5

1995 2000 2005 2006 2008 2009 _____

100 100 100 100 100 100

52,2 47,3 43,4 43,7 45,0 46,0

5,5 7,1 11,5 12,0 1,3 1,4

• • • • 10,1 9,6

Männer 2,1 3,2 1,5 1,5 0,8 0,4

15,2 20,4 20,8 20,8 22,3 22,2

21,4 19,4 20,1 19,4 18,6 18,4

• • • • / /

3,0 1,7 1,9 1,7 1,2 1,2

1 im April 1991 und ab 2005 im Jahresdurchschnitt Quelle: Mikrozensus

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IV/2_5


Gender Datenreport Berlin 2010

1 c. Entwicklung der ausländischen Bevölkerung in Berlin nach Quelle des überwiegenden Lebensunterhalts und Geschlecht Darunter überwiegender Lebensunterhalt durch…

Jahr¹

Insgesamt

Erwerbstätigkeit

Arbeitslosengeld/ -hilfe bzw. ALG I + II

Lstg. nach SGB II (ALGII, Sozialgeld)

Sozialhilfe/ lfd.Hilfe zum Lebensunterhalt

Rente, Pension

Ausländer/-innen in 1 000 insgesamt • 55,3 14,1 • 75,2 25,5 • 34,3 36,7 • 36,6 39,9 113,7 9,1 41,5 114,3 8,0 41,6

1995 2000 2005 2006 2008 2009

406,9 422,0 452,6 463,2 476,9 481,0

150,6 138,5 153,7 152,2 161,6 172,8

32,3 36,9 87,1 104,5 7,7 5,9

1995 2000 2005 2006 2008 2009

183,9 193,0 214,1 219,3 227,2 230,0

53,6 49,1 63,3 60,7 66,3 73,6

8,9 10,9 35,9 45,1 / /

• • • • 57,6 54,0

Frauen 25,4 35,7 17,5 19,9 / /

1995 2000 2005 2006 2008 2009

223,0 229,0 238,5 243,9 249,6 251,0

97,0 89,4 90,4 91,5 95,3 99,1

23,4 26,0 51,2 59,4 / /

• • • • 56,1 60,3

Unterhalt durch Angehörige

Sonstige Unterstützung

Elterngeld

141,9 134,4 128,9 113,3 118,8 119,4

• • • • / /

11,0 8,7 8,4 13,4 17,1 12,3

7,0 10,7 16,0 18,0 17,9 20,2

82,0 80,4 76,3 67,0 66,9 66,6

• • • • / /

6,5 / / 7,5 6,9 /

Männer 29,8 39,5 16,8 16,6 5,4 /

7,2 14,9 20,6 22,0 23,6 21,4

59,9 53,9 52,6 46,3 51,9 52,8

• • • • / -

/ / / 5,8 10,2 7,8

3,5 6,1 8,1 8,6 8,7 8,7

34,9 31,8 28,5 24,5 24,9 24,8

• • • • / /

2,7 2,1 1,9 2,9 3,6 2,6

1995 2000 2005 2006 2008 2009

100 100 100 100 100 100

37,0 32,8 34,0 32,9 33,9 35,9

7,9 8,7 19,2 22,6 1,6 1,2

Anteile in % insgesamt • 13,6 • 17,8 • 7,6 • 7,9 23,8 1,9 23,8 1,7

1995 2000 2005 2006 2008 2009

100 100 100 100 100 100

29,1 25,4 29,6 27,7 29,2 32,0

4,8 5,7 16,8 20,6 / /

• • • • 25,3 23,5

Frauen 13,8 18,5 8,2 9,1 / /

3,8 5,5 7,5 8,2 7,9 8,8

44,6 41,7 35,7 30,5 29,4 28,9

• • • • / /

3,5 / / 3,4 3,0 2,0

1995 2000 2005 2006 2008 2009 _____

100 100 100 100 100 100

43,5 39,0 37,9 37,5 38,2 39,5

10,5 11,3 21,5 24,4 / /

• • • • 22,5 24,0

Männer 13,4 17,3 7,0 6,8 2,2 /

3,2 6,5 8,6 9,0 9,5 8,5

26,9 23,5 22,1 19,0 20,8 21,0

• • • • / -

/ / / 2,4 4,1 3,1

1 im April 1991 und ab 2005 im Jahresdurchschnitt Quelle: Mikrozensus

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IV/2_6


1 d. Bevölkerung in Berlin 2009 nach Quelle des überwiegenden Lebensunterhalts, Migrationshintergrund, Staatsangehörigkeit und Geschlecht

Geschlecht

Insgesamt

Insgesamt Frauen Männer

3 436,5 1 753,5 1 682,9

Insgesamt Frauen Männer

100 100 100

Zusammen Frauen Männer

2 601,5 1 351,2 1 250,3

Zusammen Frauen Männer

100 100 100

Zusammen Frauen Männer

354,0 172,4 181,6

Zusammen Frauen Männer

100 100 100

Zusammen Frauen Männer

481,0 230,0 251,0

Zusammen Frauen Männer _____

100 100 100

Davon überwiegender Lebensunterhalt durch… ArbeitsLstg. losennach Unterhalt Sonstige Erwerbsgeld/ SGB II Rente, durch Untertätigkeit -hilfe (ALGII, Pension Anstützung bzw. Sozialgehörige ALG I + II geld)

1 441,7 684,0 757,7

42,0 39,0 45,0

insgesamt in 1 000 39,4 363,2 16,8 165,0 22,6 198,2

805,3 465,5 339,8

672,6 356,8 315,9

52,4 27,8 24,6

Anteile in % 10,6 9,4 11,8

23,4 26,5 20,2

19,6 20,3 18,8

1,5 1,6 1,5

396,7 210,0 186,7

35,0 21,4 13,6

15,3 15,5 14,9

1,3 1,6 1,1

156,5 80,2 76,3

5,0 / /

8,1 8,9 7,3

44,2 46,5 42,0

1,4 / /

ausländische Bevölkerung in 1 000 5,9 114,3 41,6 / 54,0 20,2 / 60,3 21,4

119,4 66,6 52,8

12,3 / 7,8

24,8 28,9 21,0

2,6 / 3,1

1,1 1,0 1,3

Deutsche ohne Migrationshintergrund in 1 000 1 168,8 31,5 191,4 735,0 565,4 13,2 84,9 429,9 603,4 18,3 106,5 305,1

44,9 41,8 48,3

1,2 1,0 1,5

Anteile in % 7,4 6,3 8,5

28,3 31,8 24,4

Deutsche mit Migrationshintergrund in 1 000 100,1 / 57,4 28,6 45,0 / 26,1 15,4 55,1 / 31,3 13,2

28,3 26,1 30,4

172,8 73,6 99,1

35,9 32,0 39,5

/ / /

1,2 / /

Anteile in % 16,2 15,1 17,3

Anteile in % 23,8 23,5 24,0

8,7 8,8 8,5

Quelle: Mikrozensus

© Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen / Amt für Statistik Berlin-Brandenburg

IV/2_7


Gender Datenreport Berlin 2010

2. Bevölkerung in Berlin 2009 nach Quelle des überwiegenden Lebensunterhalts, Altersgruppen und Geschlecht Alter von … Jahren

Insgesamt

unter 25 25 bis unter 35 35 bis unter 45 45 bis unter 55 55 bis unter 65 über 65 Insgesamt

791,4 511,5 542,5 505,1 409,8 676,1 3 436,5

unter 25 25 bis unter 35 35 bis unter 45 45 bis unter 55 55 bis unter 65 über 65 Insgesamt

Erwerbstätigkeit

Darunter überwiegender Lebensunterhalt u.a. durch… Arbeits- Leistungen Unterhalt ElternRente, nach losendurch geld Pension geld I SGB II Angehörige

134,6 338,6 400,6 357,4 197,6 12,9 1 441,7

5,8 8,7 8,5 9,0 7,4 – 39,4

100 100 100 100 100 100 100

17,0 66,2 73,8 70,8 48,2 1,9 42,0

0,7 1,7 1,6 1,8 1,8 – 1,1

unter 25 25 bis unter 35 35 bis unter 45 45 bis unter 55 55 bis unter 65 über 65 Zusammen

391,4 251,8 262,2 246,4 209,2 392,5 1 753,5

66,0 164,2 182,5 172,7 94,8 / 684,0

/ / / / / – 16,8

unter 25 25 bis unter 35 35 bis unter 45 45 bis unter 55 55 bis unter 65 über 65 Zusammen

100 100 100 100 100 100 100

16,9 65,2 69,6 70,1 45,3 / 39,0

0,6 / / / / – 1,0

unter 25 25 bis unter 35 35 bis unter 45 45 bis unter 55 55 bis unter 65 über 65 Zusammen

400,0 259,7 280,2 258,7 200,6 283,6 1 682,9

68,6 174,4 218,0 184,7 102,7 9,1 757,7

/ 5,4 / / / – 22,6

100 100 100 100 100 100 100

17,2 67,2 77,8 71,4 51,2 3,2 45,0

/ 2,1 / / / – 1,3

unter 25 25 bis unter 35 35 bis unter 45 45 bis unter 55 55 bis unter 65 über 65 Zusammen _____

insgesamt in 1 000 61,1 / 80,7 / 81,4 11,2 79,2 30,5 59,2 112,3 / 645,1 363,2 805,3 Anteile in % 7,7 / 15,8 / 15,0 2,1 15,7 6,0 14,4 27,4 / 95,4 10,6 23,4 Frauen in 1 000 31,4 / 38,0 / 38,8 6,3 31,5 16,7 24,5 63,8 / 375,6 165,0 465,5 Anteile in % 8,0 / 15,1 / 14,8 2,4 12,8 6,8 11,7 30,5 / 95,7 9,4 26,5 Männer in 1 000 29,6 / 42,7 / 42,6 / 47,7 13,8 34,7 48,5 / 269,5 198,2 339,8 Anteile in % 7,4 / 16,5 / 15,2 / 18,4 5,3 17,3 24,2 / 95,0 11,8 20,2

550,3 48,6 24,7 18,8 24,0 6,3 672,6

Sonstige Unterstützung

/ 7,6 / / – – 15,1

26,6 16,5 / / / / 52,4

/

1,5

3,4 3,2

/

/

69,5 9,5 4,6 3,7 5,8 0,9 19,6

/

/

– – 0,4

/

1,5

268,3 27,1 21,2 15,8 18,5 5,8 356,8

/ 7,4 / / – – 13,9

14,8 7,5 / / / / 27,8

68,5 10,8 8,1 6,4 8,9 1,5 20,3

/ 2,9 / / – – 0,8

3,8 3,0 / / / / 1,6

282,0 21,5 / / 5,4 / 315,9

/ / / – – – /

11,8 9,0 / / / / 24,6

70,5 8,3 / / 2,7 / 18,8

/ / / – – – /

2,9 3,5 / / / / 1,5

/

Quelle: Mikrozensus

© Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen / Amt für Statistik Berlin-Brandenburg

IV/2_8


Gender Datenreport Berlin 2010

3. Bevölkerung in Berlin 2009 nach der Quelle des überwiegenden Lebensunterhalts, Ausbildungsabschluss und Geschlecht Darunter überwiegender Lebensunterhalt u.a. durch… Ausbildungsabschluss

Insgesamt

Erwerbstätigkeit

Ohne Ausbildung Lehr-/Anlernausb. Fachschule Fachhochschule Hochschule Insgesamt

648,9 664,9 129,3 67,5 242,1 1 753,5

107,3 291,8 74,7 43,5 166,3 684,0

Ohne Ausbildung Lehr-/Anlernausb. Fachschule Fachhochschule Hochschule Insgesamt

37,0 37,9 7,4 3,9 13,8 100

Ohne Ausbildung Lehr-/Anlernausb. Fachschule Fachhochschule Hochschule Insgesamt

100 100 100 100 100 100

Arbeitslosengeld I

/ 8,5 / / / 16,8

Leistungen nach SGB II

Rente, Pension

Unterhalt durch Angehörige

Frauen in 1 000 91,5 118,4 54,7 259,0 6,0 40,9 / 12,8 8,3 34,1 165,0 465,5

Sonstige Unterstützung

Elterngeld

297,3 33,0 / / 18,9 356,8

/ 5,9 / / / 13,9

16,0 7,8 / / / 27,8

15,7 42,7 10,9 6,4 24,3 100

Anteil je Ausbildungsabschluss in % / 55,5 25,4 83,3 50,6 33,1 55,6 9,3 / 3,7 8,8 / / / 2,8 / / 5,1 7,3 5,3 100 100 100 100

/ 42,3 / / / 100

57,4 28,0 / / / 100

16,5 43,9 57,8 64,5 68,7 39,0

Anteil je Quelle der Lebenshaltung in % / 14,1 18,2 45,8 1,3 8,2 39,0 5,0 / 4,7 31,6 / / / 19,0 / / 3,4 14,1 7,8 1,0 9,4 26,5 20,3

/ 0,9 / / / 0,8

2,5 1,2 / / / 1,6

Männer in 1 000 92,1 46,5 84,6 174,1 6,0 36,5 / 27,5 10,5 55,0 198,2 339,8

293,9 12,3 / / 6,4 315,9

/ / / / /

15,0 5,9 / / / 24,6

/ / / /

61,0 23,8 / / / 100

/ / / / /

2,5 0,9 / / / 1,5

Ohne Ausbildung Lehr-/Anlernausb. Fachschule Fachhochschule Hochschule Insgesamt

604,4 623,7 99,3 89,0 266,0 1 682,9

143,2 323,9 53,0 52,1 185,1 757,7

Ohne Ausbildung Lehr-/Anlernausb. Fachschule Fachhochschule Hochschule Insgesamt

35,9 37,1 5,9 5,3 15,8 100

18,9 42,8 7,0 6,9 24,4 100

Anteil je Ausbildungsabschluss in % / 46,5 13,7 93,0 69,6 42,7 51,2 3,9 / 3,0 10,8 / / / 8,1 / / 5,3 16,2 2,0 100 100 100 100

Ohne Ausbildung Lehr-/Anlernausb. Fachschule Fachhochschule Hochschule Insgesamt _____

100 100 100 100 100 100

23,7 51,9 53,4 58,6 69,6 45,0

Anteil je Quelle der Lebenshaltung in % / 15,2 7,7 48,6 2,5 13,6 27,9 2,0 / 6,1 36,8 / / / 30,9 / / 3,9 20,7 2,4 1,3 11,8 20,2 18,8

/ 15,7 / / / 22,6

100

Quelle: Mikrozensus

© Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen / Amt für Statistik Berlin-Brandenburg

IV/2_9


V. Gesundheit, Gewalt gegen Frauen 1. Gesundheit Seite Kurzgefasst

2

Grafiken 1. Aus Berliner Krankenhäusern entlassene vollstationäre Behandlungsfälle nach ausgewählten Diagnosekapiteln und Geschlecht

3

Tabellen

Impressum

– / • x

Zeichenerklärung nichts vorhanden Zahlenwert nicht sicher genug Zahlenwert unbekannt oder geheimzuhalten Tabellenfach gesperrt, weil Aussage nicht sinnvoll

1. Gesundheitsrisiken und Gesundheitszustand von Männern und Frauen im Bundesdurchschnitt

3

2. Aus Berliner Krankenhäusern entlassene vollstationäre Behandlungsfälle nach ausgewählten Diagnosekapiteln und Geschlecht

4

3. Aus Berliner Krankenhäusern entlassene vollstationäre Behandlungsfälle nach ausgewählten Diagnosekapiteln, Altersgruppen der Patienten/-innen und Geschlecht

5

4. In Deutschland gemeldete Schwangerschaftsabbrüche von Frauen mit Wohnsitz in Berlin nach Altersgruppen der Frauen sowie mit bzw. ohne im Haushalt lebenden Kindern

6

5. In Deutschland gemeldete Schwangerschaftsabbrüche von Frauen mit Wohnsitz in Berlin - ausgewählte Ergebnisse -

6

6. Entwicklung der Zahl schwerbehinderter Menschen

7

7. Schwerbehinderte Menschen nach Altersgruppen

7

8. Schwerbehinderte Menschen nach dem Grad der Behinderung

7

9. Leistungsempfänger/innen nach dem Pflegeversicherungsgesetz nach Art der Leistung und Alter

8

10. Todesfälle nach ausgewählten Todesursachengruppen und Geschlecht

8

Gesundheit, Gewalt gegen Frauen

Gender Datenreport Berlin 2010


1. Gesundheit

Kurzgefasst Gesundheit steht in enger Beziehung zu den Lebensumständen der Menschen. Zwischen Männern und Frauen gibt es in dieser Hinsicht deutliche Unterschiede mit entsprechenden Folgen für ihre Gesundheit. Der Gesundheitszustand hängt zudem von den unterschiedlichen biologischen Voraussetzungen der Männer und Frauen ab, was eine geschlechterspezifische Sicht bei Diagnose, Vorsorge und Therapie erfordert. Kernindikator für den Gesundheitszustand ist die durchschnittliche Lebenserwartung, die sich laufend erhöht und für Frauen zurzeit in Berlin um 4,9 Jahre höher liegt als für Männer. Fachleute führen dies auch auf die Unterschiede im Gesundheitsbewusstsein und -verhalten der Geschlechter zurück. Männer gehen im Allgemeinen ein größeres Gesundheitsrisiko ein als Frauen. Dazu gehören z. B. höherer Tabakkonsum (26 % zu 18 %) und stärkeres Übergewicht. (In Berlin waren 2009 54 % der Männer und 38 % der Frauen übergewichtig (gemäß Body-MassIndex)). Auch Todesfälle durch Alkoholmissbrauch oder infolge eines Unfalls sowie Suizid kommen bei Männern häufiger vor. Einem Krankenhausaufenthalt von Männern und Frauen lagen 2009 neben Verletzungen insbesondere Erkrankungen des Kreislaufsystems, bösartige Neubildungen sowie Erkrankungen des Verdauungssystems zugrunde. Patientinnen litten zudem häufig an Krankheiten des Muskel-, Skelett- und Bindegewebes; im Vergleich zu 2004 hatte sich die Zahl dieser Diagnosefälle stark erhöht, und zwar sowohl für Frauen als auch für Männer (+ 19 % bzw. + 22 %). Neben den Krankheiten des Herzkreislaufsystems gehörten Krebserkrankungen für Frauen wie für Männer zu den Haupttodesursachen (23 % bzw. 29 %).

Im Dezember 2009 bezogen insgesamt 102 860 Personen in Berlin Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung. Die Pflegequote der Bevölkerung lag für Berlin insgesamt bei 3,0 % (2009). Frauen nahmen vor allem im höheren Alter deutlich häufiger als Männer die gesetzliche Pflege in Anspruch. In der Altersgruppe von 80 und mehr Jahren lag die Pflegequote für Frauen bei 40 % und für Männer bei 24 %, für die über 90-Jährigen bei 70 % bzw. 35 %. Frauen wurden auch in höherem Maße als Männer stationär versorgt (2009 = 29 % zu 22 %). Die Mehrzahl der Männer erhielt ausschließlich Pflegegeld (54 %), wurde also zuhause in der Regel durch Familienmitglieder versorgt (Frauen 45 %). 2009 wurden in Berlin 9 402 Schwangerschaftsabbrüche von Frauen mit Wohnsitz in Berlin registriert; das ist gegenüber 2005 ein Rückgang um 1 235 bzw. 12 %. Bezogen auf Frauen im Alter von 15 bis unter 45 Jahren ergab sich 2009 eine Quote von 1,32 %; 2005 hatte sie noch bei 1,44 % gelegen. Die Abbrüche erfolgten nahezu ausschließlich nach der Beratungsregelung in den ersten zwölf Schwangerschaftswochen (97 %). Die Frauen waren zum Zeitpunkt des Eingriffs überwiegend ledig (61 %). In der Altersgruppe der 15- bis unter 25-Jährigen überwog der Anteil der Frauen, die noch ohne Kinder waren, aber schon in der Gruppe der 25- bis unter 35Jährigen hatte die Mehrheit der Frauen bereits ein oder mehrere Kinder.

10,6 % der weiblichen und 9,3 % der männlichen Bevölkerung Berlins waren als Schwerbehinderte amtlich anerkannt (2009). In der Altersgruppe von 65 und mehr Jahren lagen die Quoten bei 28,7 % bzw. 29,6 %. Es handelte sich überwiegend um körperliche, meist krankheitsbedingte Behinderungen. Die gesundheitlichen Beeinträchtigungen behinderter Menschen gehen oft auch mit Nachteilen bezüglich Bildungsstand, Erwerbsbeteiligung und Einkommen einher, die für Frauen stärker ausgeprägt sind als für Männer.

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V/1_2

Gesundheit, Gewalt gegen Frauen

Gender Datenreport Berlin 2010


Gender Datenreport Berlin 2010

1. Aus Berliner Krankenhäusern entlassene vollstationäre Behandlungsfälle¹ 2009 nach ausgewählten Diagnosekapiteln und Geschlecht

Kreislaufsystem Neubildungen Verdauungssystem Verletzungen, Vergiftungen ² Muskel-Skelett-System und Bindegewebe Psychische und Verhaltensstörungen Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett Atmungssystem Frauen Männer

Urogenitalsystem Nervensystem 0

10

20

30

40

50

70 Tausend

60

1einschließlich Sterbe- und Stundenfälle _____ 2 und andere Folgen äußerer Ursachen Quelle: Krankenhausstatistik Teil II: Diagnosen der Krankenhauspatienten

1. Gesundheitsrisiken und Gesundheitszustand von Männern und Frauen im Bundesdurchschnitt¹

Alter von … Jahren

Regelmäßige Raucher/-innen Frauen

Männer %²

15 bis unter 20 20 bis unter 25 25 bis unter 30 30 bis unter 35 35 bis unter 40 40 bis unter 45 45 bis unter 50 50 bis unter 55 55 bis unter 60 60 bis unter 65 65 bis unter 70 70 bis unter 75 75 und mehr Insgesamt

11,7 26,8 25,9 23,1 23,6 25,7 26,8 24,2 18,7 14,1 9,2 5,3 2,8 17,6

15,5 33,8 37,9 36,5 33,9 33,7 34,3 32,7 27,0 21,8 14,7 10,6 6,6 26,4

Body-Mass-Index durchschnittlicher davon Übergewicht Body-Mass-Index Frauen Männer (kg/m²)² – 22,3 23,0 23,5 24,0 24,3 24,8 25,4 26,1 26,3 26,4 26,8 25,9 24,9

– 23,8 24,8 25,7 26,2 26,4 26,7 27,1 27,4 27,5 27,4 27,4 26,5 26,3

Frauen

Männer

Kranke und Unfallverletzte Frauen

%² – 17,7 22,9 28,0 32,0 34,1 39,8 45,7 53,5 56,7 58,0 62,5 54,8 42,9

Männer %²

– 28,7 39,8 51,3 58,1 60,4 65,0 67,8 71,1 73,4 72,9 73,9 65,2 60,1

9,2 11,1 11,9 11,7 11,6 11,8 12,9 14,0 16,6 16,2 17,3 20,8 29,3 15,8

8,3 9,4 10,7 11,2 11,5 11,3 12,0 14,2 16,5 17,2 16,9 20,8 27,8 14,4

_____ 1 Ergebnisse des Mikrozensus 2009 2 bezogen auf die jeweilige Bevölkerung mit Angaben zum Rauchverhalten, bzw. zum Body-Mass-Index und zum Gesundheitszustand

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V/1_3


Gender Datenreport Berlin 2010

2. Aus Berliner Krankenhäusern entlassene vollstationäre Behandlungsfälle ¹ 2004 bis 2009 nach ausgewählten Diagnosekapiteln und Geschlecht

Diagnosekapitel / Erkrankungen des …

2004

2005

2006

2007

2008

2009

Patientinnen und Patienten

Veränderung 2009 zu 2004 in %

Frauen Krankheiten, Verletzungen und Vergiftungen insgesamt Neubildungen

374 729 48 833

371 939 47 492

374 412 46 256

381 371 46 017

385 962 46 473

398 938 46 798

6,5 – 4,2

Endokrine, Ernährungs- und Stoffwechselkrankheiten Psychische und Verhaltensstörungen Nervensystem Kreislaufsystem Atmungssystem Verdauungssystem Muskel-Skelett-System und Bindegewebe Urogenitalsystem Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett

11 109 21 277 12 381 53 115 18 650 36 005 31 660 22 382 41 069

11 320 22 443 12 144 51 489 19 373 35 315 32 805 22 590 39 976

11 743 22 239 12 094 50 882 19 388 35 567 33 719 23 077 40 717

11 952 22 559 12 336 50 993 19 882 35 801 35 252 23 813 42 712

12 161 22 404 12 416 50 972 19 279 35 973 36 469 24 032 43 100

12 299 22 900 12 828 50 965 21 207 37 133 37 607 25 437 43 569

10,7 7,6 3,6 – 4,0 13,7 3,1 18,8 13,6 6,1

Verletzungen, Vergiftungen u. Folgen anderer äußerer Ursachen

33 628

32 965

33 935

33 426

34 713

36 679

9,1

Männer Krankheiten, Verletzungen und Vergiftungen insgesamt Neubildungen Endokrine, Ernährungs- und Stoffwechselkrankheiten Psychische und Verhaltensstörungen Nervensystem Kreislaufsystem Atmungssystem Verdauungssystem Muskel-Skelett-System und Bindegewebe Urogenitalsystem Verletzungen, Vergiftungen u. Folgen anderer äußerer Ursachen _____

309 612 42 239

311 412 41 664

315 549 41 721

321 162 42 462

327 604 42 679

340 475 43 294

10,0 2,5

7 032 25 550 12 744 59 055 20 963 36 353 20 666 14 150

6 967 26 550 13 200 58 816 21 406 36 666 21 428 14 070

7 411 26 429 13 275 59 303 21 605 36 496 22 033 14 898

7 533 26 153 13 585 59 979 22 216 37 052 23 211 15 488

7 539 26 416 13 120 60 222 22 254 38 648 24 312 16 290

7 949 27 056 13 867 61 259 23 756 39 877 25 281 17 093

13,0 5,9 8,8 3,7 13,3 9,7 22,3 20,8

31 824

30 895

31 572

31 241

32 066

33 890

6,5

1 einschließlich Sterbe- und Stundenfälle Quelle: Krankenhausstatistik Teil II: Diagnosen der Krankenhauspatienten

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V/1_4


Gender Datenreport Berlin 2010

3. Aus Berliner Krankenhäusern entlassene vollstationäre Behandlungsfälle ¹ 2009 nach ausgewählten Diagnosekapiteln, Altersgruppen der Patienten/-innen und Geschlecht Insgesamt Diagnosekapitel / Behandlungsanlass

Krankheiten, Verletzungen, Vergiftungen Neubildungen Bösartige Neubildungen des Darms der Atemwegsorgane der Brustdrüse des lymphatischen, blutbildenden und verwandten Gewebes Endokrine, Ernährungs-/Stoffwechselkrankh. Diabetes mellitus Psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol Nervensystem Kreislaufsystem Ischämische Herzkrankheiten² Sonstige Herzkrankheiten Zerebrovaskuläre Krankheiten³ Atmungssystem Verdauungssystems Muskel-Skelett-System und des Bindegewebes Polyarthritis und Arthrose Urogenitalsystem Krankheiten der Niere Verletzungen, Vergiftungen und bestimmte andere Folgen äußerer Ursachen

Krankheiten, Verletzungen, Vergiftungen Neubildungen Bösartige Neubildungen des Darms der Atemwegsorgane der Prostata des lymphatischen, blutbildenden und verwandten Gewebes Endokrine, Ernährungs-/Stoffwechselkrankh. Diabetes mellitus Psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol Nervensystem Kreislaufsystem Ischämische Herzkrankheiten² Sonstige Herzkrankheiten Zerebrovaskuläre Krankheiten³ Atmungssystem Verdauungssystems Muskel-Skelett-System und des Bindegewebes Polyarthritis und Arthrose Urogenitalsystem Krankheiten der Niere Verletzungen, Vergiftungen und bestimmte andere Folgen äußerer Ursachen

absolut

Alter von ... bis unter ... Jahren

%

0–1

1 – 15

15 – 45

Frauen⁴ 14 335 112 291 766 7 185 476 3 343 1 46 – 135 – 715

398 938 46 798 33 969 1 437 4 512 6 148

100 11,7 8,5 0,4 1,1 1,5

7 921 433 28 – – –

2 754 12 299 3 549 22 900 3 200 12 828 50 965 10 388 15 466 7 615 21 207 37 133

0,7 3,1 0,9 5,7 0,8 3,2 12,8 2,6 3,9 1,9 5,3 9,3

– 36 – 12 1 85 33 – 22 4 612 181

248 298 106 605 51 711 242 3 63 28 2 429 1 405

37 607 10 089 25 437 6 957

9,4 2,5 6,4 1,7

9 – 137 56

36 679

9,2

345

340 475 43 294 37 957 1 521 8 349 2 811

100 12,7 11,1 0,4 2,5 0,8

9 913 228 35 – – –

3 662 7 949 4 413 27 056 9 619 13 867 61 259 21 080 15 710 7 083 23 756 39 877

1,1 2,3 1,3 7,9 2,8 4,1 18,0 6,2 4,6 2,1 7,0 11,7

9 41 – 17 – 123 55 1 31 13 1 004 418

314 315 124 861 58 1 041 302 2 72 35 3 267 1 617

25 281 5 117 17 093 8 191

7,4 1,5 5,0 2,4

23 1 205 79

33 890

10,0

426

45 – 65

65 – 75

75 und älter

91 183 17 494 12 468 325 1 994 2 899

76 223 12 590 10 595 482 1 651 1 749

96 985 8 330 7 059 583 732 785

382 2 129 327 10 518 1 333 3 111 2 691 214 673 354 4 658 9 068

705 3 060 691 7 052 1 536 3 373 9 927 2 424 2 058 1 161 3 929 9 646

858 2 408 888 2 262 246 2 565 14 389 3 683 3 958 1 798 3 512 7 628

561 4 368 1 537 2 451 33 2 983 23 683 4 064 8 728 4 270 6 067 9 205

778 3 425 198

5 963 438 7 946 1 562

12 917 3 056 6 938 1 676

10 398 3 827 4 575 1 320

7 542 2 765 5 416 2 145

2 308

6 133

7 388

6 813

13 692

Männer 18 690 70 614 879 4 089 589 3 208 – 63 – 224 1 –

102 713 14 420 12 764 354 3 220 813

83 268 15 887 14 399 659 3 562 1 525

55 317 7 791 6 962 445 1 343 472

627 1 335 565 13 825 4 092 2 917 3 907 803 1 131 281 4 944 9 512

1 109 2 576 1 490 9 320 4 855 4 570 19 873 7 626 4 269 2 046 4 944 13 840

1 031 2 065 1 357 1 828 527 3 230 21 912 8 136 5 369 2 485 4 958 8 988

572 1 617 877 1 205 87 1 986 15 210 4 512 4 838 2 223 4 639 5 502

687 360 714 159

5 739 1 852 3 274 1 932

9 743 1 947 4 400 2 527

6 260 957 4 789 1 951

2 829 – 3 711 1 543

3 593

12 066

8 987

4 916

3 902

_____ 1 einschließlich Sterbe- und Stundenfälle; 2 Erkrankung der Herzkranzgefäße; 3 Erkrankung der Gehirngefäße 4 ohne Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett (43 569 Fälle) Quelle: Krankenhausstatistik Teil II: Diagnosen der Krankenhauspatienten

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V/1_5


Gender Datenreport Berlin 2010

4. In Deutschland gemeldete Schwangerschaftsabbrüche von Frauen mit Wohnsitz in Berlin 2009 nach Altersgruppen der Frauen sowie Zahl der im Haushalt der Frau lebenden minderjährigen Kinder Alter der Frauen in Jahren

SchwangerDavon bei Frauen schaftsmit Kindern ohne Kinder mit Kindern ohne Kinder abbrüche absolut % insgesamt

unter 15 15 bis unter 18 18 bis unter 20 20 bis unter 25 25 bis unter 30 30 bis unter 35 35 bis unter 40 40 bis unter 45 45 und älter Insgesamt Indikation medizinisch Beratung Familienstand ledig verheiratet verwitwet geschieden

32 330 623 2 353 2 298 1 848 1 255 608 55 9 402

0 12 96 789 1 322 1 352 1 021 510 36 5 138

32 318 527 1 564 976 496 234 98 19 4 264

3,5 96,5

Anteil in % 3,0 97,0

4,2 95,8

0,0 3,6 15,4 33,5 57,5 73,2 81,4 83,9 65,5 54,6

100 96,4 84,6 66,5 42,5 26,8 18,6 16,1 34,5 45,4

Anteil in % 61,4 35,0 0,1 3,5

5. In Deutschland gemeldete Schwangerschaftsabbrüche von Frauen mit Wohnsitz in Berlin 2005 bis 2009 – ausgewählte Ergebnisse – Merkmal

2005

2006

2007

2008

2009

absolut In Berlin geborene Kinder insgesamt Schwangerschaftsabbrüche insgesamt je 1 000 Geborene Kinder¹ je 1 000 Berliner Frauen im Alter von 15 bis unter 45 Jahren

29 098

29 737

31 292

32 066

32 216

10 637 365,6

10 024 337,1

9 621 307,5

9 648 300,9

9 402 291,8

14,4

13,7

13,3

13,4

13,2

Veränderung zum Vorjahr in % In Berlin geborene Kinder insgesamt Schwangerschaftsabbrüche insgesamt je 1 000 Geborene Kinder¹ je 1 000 Berliner Frauen im Alter von 15 bis unter 45 Jahren _____

– 1,7

2,2

5,2

2,5

0,5

– 3,2 – 1,6

– 5,8 – 7,8

– 4,0 – 8,8

0,3 – 2,1

– 2,5 – 3,0

– 2,8

– 5,2

– 3,1

1,1

– 1,3

1 Lebend- und Totgeburten

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V/1_6


Gender Datenreport Berlin 2010

6. Entwicklung der Zahl schwerbehinderter Menschen in Berlin 1999 bis 2009 Geschlecht Insgesamt Frauen in % Männer

1999

2001

2003

2005

2007

2009

340 724 189 188 55,5 151 536

345 724 191 520 55,4 154 204

326 323 177 633 54,4 148 690

308 765 166 941 54,1 141 824

333 733 180 020 53,9 153 713

342 968 185 420 54,1 157 548

7. Schwerbehinderte Menschen in Berlin 2009 nach Altersgruppen Alter von ... bis unter ... Jahren Geschlecht

unter 35

35 – 45

Insgesamt Frauen in % Männer

21 222 9 021 42,5 12 201

19 731 9 528 48,3 10 203

Insgesamt Frauen Männer

6,2 4,9 7,7

5,8 5,1 6,5

45 – 55

55 – 65

absolut 41 401 21 210 51,2 20 191 % 12,1 11,4 12,8

65-75

75 und mehr

68 958 36 479 52,9 32 479

98 243 49 168 50,0 49 075

93 413 60 014 64,2 33 399

20,1 19,7 20,6

28,6 26,5 31,1

27,3 32,4 21,2

8. Schwerbehinderte Menschen in Berlin 2009 nach dem Grad der Behinderung Geschlecht

50

Grad der Behinderung 70 80

60

Insgesamt Frauen Männer

109 200 59 706 49 494

61 116 33 819 27 297

Insgesamt Frauen Männer

31,8 32,2 31,4

17,8 18,2 17,3

absolut 44 828 24 527 20 301

90

100

44 054 23 590 20 464

19 461 10 619 8 842

64 309 33 159 31 150

12,8 12,7 13,0

5,7 5,7 5,6

18,8 17,9 19,8

% 13,1 13,2 12,9

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Gender Datenreport Berlin 2010

9. Leistungsempfänger/-innen nach dem Pflegeversicherungsgesetz in Berlin am 15.12.2009 nach Art der Leistung und Alter der Empfänger/-innen Leistung — Altersgruppe

Frauen Insgesamt

Männer absolut

%

102 860

69 955

68,0

32 905

ambulante Pflege Pflegestufe I Pflegestufe II Pflegestufe III

26 263 14 593 8 769 2 901

18 397 10 408 6 128 1 861

70,0 71,3 69,9 64,2

7 866 4 185 2 641 1 040

stationäre Pflege¹ Pflegestufe I Pflegestufe II Pflegestufe III noch keine Pflegestufe

27 522 10 484 11 127 5 722 189

20 300 7 633 8 297 4 277 93

73,8 72,8 74,6 74,7 49,2

7 222 2 851 2 830 1 445 96

Pflegegeld² Pflegestufe I Pflegestufe II Pflegestufe III

49 075 32 787 13 161 3 127

31 258 21 746 7 727 1 785

63,7 66,3 58,7 57,1

17 817 11 041 5 434 1 342

Altersgruppen von … Jahren unter 15 2 318 15 bis unter 60 12 932 60 bis unter 65 4 308 65 bis unter 70 8 098 70 bis unter 75 11 379 75 bis unter 80 12 930 80 bis unter 85 17 148 85 bis unter 90 18 748 90 bis unter 95 9 145 95 und älter 5 854 Insgesamt 102 860 _____

1 121 6 554 2 276 4 272 6 587 8 270 12 466 15 346 7 840 5 223 69 955

48,4 50,7 52,8 52,8 57,9 64,0 72,7 81,9 85,7 89,2 68,0

1 197 6 378 2 032 3 826 4 792 4 660 4 682 3 402 1 302 631 32 905

Insgesamt

1 davon 93 % in vollstationärer Dauerpflege 2 ohne Empfänger/innen von Kombinationsleistungen, die bereits bei der ambulanten oder stationären Pflege berücksichtigt sind - Stichtag 31.12.2009

10. Todesfälle in Berlin 2009 nach ausgewählten Todesursachengruppen und Geschlecht Todesursachengruppen Todesfälle insgesamt darunter bösartige Neubildungen Krankheiten des Kreislaufsystems Krankheiten des Atmungssystems Krankheiten des Verdauungssystems Verletzungen, Vergiftungen¹ vorsätzliche Selbstbeschädigung _____

Insgesamt

Frauen

Männer absolut

absolut

%

%

31 713

17 128

54,0

14 585

46,0

8 217 12 265 2 449 1 639 1 079 265

3 977 7 291 1 306 820 385 78

48,4 59,4 53,3 50,0 35,7 29,4

4 240 4 974 1 143 819 694 187

51,6 40,6 46,7 50,0 64,3 70,6

1 und bestimmte andere Folgen äußerer Ursachen

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V. Gesundheit, Gewalt gegen Frauen 2. Gewalt gegen Frauen Seite Kurzgefasst

2

Grafik 1. Fälle von häuslicher Gewalt sowie polizeiliche Platzverweise

3

Tabellen 1. Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung

3

2. Fälle von häuslicher Gewalt, Verstöße gegen das Gewaltschutzgesetz und polizeiliche Platzverweise - Polizeiliche Kriminalstatistik -

4

3. Fälle von häuslicher Gewalt - Polizeiliche Kriminalstatistik -

4

4. Fälle von Nachstellungen (Stalking) - Polizeiliche Kriminalstatistik -

4

5. Fälle von häuslicher Gewalt 2009 - Ermittlungsverfahren der Amtsanwaltschaft -

4

6. Fälle von häuslicher Gewalt 2009 - Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft -

4

7. Inanspruchnahme von Unterstützungseinrichtungen gegen Gewalt

5

8. Bekanntgewordene Fälle von Zwangsverheiratung

5

9. Menschenhandel zum Zweck sexueller Ausbeutung in den Bundesländern 6 10. Menschenhandel zum Zweck sexueller Ausbeutung im Bundesgebiet 6 11. Menschenhandel zum Zweck sexueller Ausbeutung im Bundesgebiet - Tatverdächtige und Opfer 6 Impressum Zeichenerklärung

– / • x

nichts vorhanden Zahlenwert nicht sicher genug Zahlenwert unbekannt oder geheimzuhalten Tabellenfach gesperrt, weil Aussage nicht sinnvoll

12. Menschenhandel zum Zweck sexueller Ausbeutung im Bundesgebiet - Anwerbung sowie Umstände und Art der Prostitution 6

Gesundheit, Gewalt gegen Frauen

Gender Datenreport Berlin 2010


2. Gewalt gegen Frauen

Kurzgefasst Als häusliche Gewalt bezeichnet man Gewaltstraftaten in partnerschaftlichen oder ähnlichen persönlichen Beziehungen. Die Gewalt geht in bis zu 80 % der Fälle von Männern aus. Der Bedeutung und Schwere dieser Straftaten trägt die Berliner Polizei durch ein gesondertes Erhebungs- und Analyseverfahren Rechnung. Im Jahr 2009 wurden 16 285 Fälle häuslicher Gewalt aktenkundig. Damit ist erstmals seit Beginn der systematischen Erfassung ein leichter Rückgang um 97 Fälle zu verzeichnen. Bei drei Viertel aller Taten handelt es sich um Rohheitsdelikte, darunter u. a. 7 328 Fälle leichter und 1 530 Fälle schwerer Körperverletzung. Zudem wurden vier vollendete Tötungsdelikte und zwölf Tötungsversuche registriert sowie 140 Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung, davon 108 Fälle von Vergewaltigung bzw. sexueller Nötigung. Insgesamt ermittelte die Polizei im Zusammenhang mit häuslicher Gewalt 10 502 Tatverdächtige, darunter 8 049 Männer (77 %). 13 343 Personen wurden als Opfer dieser Straftat registriert, dabei handelte es sich ganz überwiegend um Frauen (77 %). Als sofortige Schutzmaßnahme erteilte die Polizei 1 641 Platzverweise, 525 Betretungsverbote und 521 Kontaktverbote. Auch von den Amts- und Staatsanwaltschaften Berlins werden Fälle häuslicher Gewalt gesondert erfasst. 2009 wurden insgesamt 14 541 Verfahren eingeleitet, 14 920 abgeschlossen und 10 403 eingestellt. In insgesamt 880 Fällen wurde Klage erhoben und in 1 363 Fällen Strafbefehl beantragt.

Seit 2007 stehen in Deutschland auch Nachstellungen (Stalking) unter Strafe, die ebenfalls mit erheblichen Gefährdungen der psychischen oder physischen Gesundheit der Opfer verbunden sind. 2009 registrierte die Polizei 2 231 solcher Fälle; 841-mal wurde ein Zusammenhang mit "häuslicher Gewalt" vermerkt. Insgesamt ermittelte die Polizei 1 636 Tatverdächtige, ganz überwiegend männlichen Geschlechts (81 %), sowie 2 452 Opfer, bei denen es sich zu 78 % um Frauen handelte. Zum Schutz gegen häusliche Gewalt sowie gegen ständige Belästigungen (Stalking) ist seit 2002 das Gewaltschutzgesetz in Kraft. Die Opfer können in diesen Fällen beim zuständigen Zivilgericht eine Schutzanordnung beantragen. Der Verstoß gegen die gerichtlichen Anordnungen ist unter Strafe gestellt.

Um den Opfern von häuslicher Gewalt schnelle Hilfe bieten zu können, fördert der Berliner Senat die telefonische Beratung der BIG-HOTLINE sowie sechs Frauenhäuser mit 317 Plätzen und 41 dezentrale Zufluchtswohnungen mit 117 Plätzen. 2009 haben 1 702 Frauen und 1 693 Kinder in diesen Unterkünften Schutz gesucht. Die Frauenhäuser waren zu rund 86 % ausgelastet. Auch die telefonische Beratung der BIG-HOTLINE wurde mit durchschnittlich 18 Anrufen am Tag (6 574 im Jahr) wieder in hohem Maße in Anspruch genommen. Das Beratungsangebot umfasst neben der telefonischen insbesondere die persönliche Beratung von Frauen, die von häuslicher Gewalt betroffen sind, sowie die Beratung von Unterstützerinnen und Unterstützern. Die Polizei vermittelte in 711 Fällen häuslicher Gewalt die Kontaktaufnahme der Beratungsstellen zu den Opfern. Diese pro-aktive Arbeitsweise ist in Berlin zum festen Bestandteil der Unterstützungsangebote geworden. Die Jugend- bzw. Kindernotdienste intervenierten in zusammen 254 Fällen wegen häuslicher Gewalt (Beratung und Inobhutnahme). Insgesamt nahmen die Notdienste 2009 70 Jugendliche und 38 Kinder sowie (kurzfristig) sieben Mütter bei sich auf. Eine weitere Form häuslicher Gewalt stellt die Zwangsverheiratung dar. Zu diesem Bereich gibt es keine gesicherten Daten. Der Senat hat aber in Kooperation insbesondere mit der Gleichstellungsbeauftragten des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg Umfragen bei Beratungsstellen und Schulen durchgeführt. 2007 sind auf diese Weise 292 Fälle drohender und 86 Fälle erfolgter Zwangsverheiratung bekannt geworden (in zwölf Fällen waren Jungen/ Männer betroffen). Die meisten Opfer waren im Alter von 16 bis 18 Jahren bzw. von 19 bis 21 Jahren. Im Jahr 2009 hat die Polizei bundesweit 534 Ermittlungsverfahren wegen Menschenhandels zum Zweck der sexuellen Ausbeutung abgeschlossen, davon 131 in Berlin (24,5 %). Die Ermittlungen ergaben insgesamt 777 Tatverdächtige, bei denen es sich größtenteils um Männer handelte (77 %); 36 % der Tatverdächtigen waren deutsche Staatsangehörige. Es wurden 710 Opfer des Menschenhandels ermittelt, die überwiegend Frauen waren (87 %). Sie stammten größtenteils aus mittel- und osteuropäischen Staaten (insbesondere Bulgarien und Rumänien). Der Ausländeranteil bei den Opfern lag insgesamt bei 75 %.

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Gesundheit, Gewalt gegen Frauen

Gender Datenreport Berlin 2010


Gender Datenreport Berlin 2010

1. Fälle von häuslicher Gewalt sowie polizeiliche Platzverweise in Berlin von 2003 bis 2009 – Ergebnisse der Polizeilichen Kriminalstatistik – 18 000 Anzeigen

16 000

Polizeiliche Platzverweise

14 000 12 000 10 000 8 000 6 000 4 000 2 000 0 2003

2004

2005

2006

2007

2008

2009

1. Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung in Berlin 2004 bis 2009 – Ergebnisse der Polizeilichen Kriminalstatistik – Deliktbereiche Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung darunter Vergewaltigung, besonders schwere Fälle sexuelle Nötigung sexueller Missbrauch von Kindern sexueller Missbrauch von Schutzbefohlenen zum Nachteil von Kindern _____

2004

2005

Erfasste Fälle 2006 2007

2008

2009

3 118

2 941

2 792

3 269

2 848

3 236

693 796

610 704

625 642

577 591

549 636

625 677

161

109

190

169

162

119

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik

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Gender Datenreport Berlin 2010

2. Fälle von häuslicher Gewalt¹, Verstöße gegen das Gewaltschutzgesetz und polizeiliche Platzverweise in Berlin 2004 bis 2009 – Ergebnisse der Polizeilichen Kriminalstatistik – Anzeigen / Maßnahmen / Verstöße Anzeigen von häuslicher Gewalt Polizeiliche Platzverweise Verstöße gegen Gewaltschutzgesetz

2004

2005

2006

2007

2008

2009

12 814 1 175 402

11 659 1 180 844

12 522 1 369 874

13 222 1 469 939

16 382 1 709 622

16 285 1 641 584

3. Fälle von häuslicher Gewalt¹ in Berlin 2009 – Ergebnisse der Polizeilichen Kriminalstatistik – Merkmal

16 285

Tatverdächtige darunter Männer Anteil in % Opfer darunter Frauen Anteil in % Gewaltschutzmaßnahmen2 Weisungen Betretungsverbot Kontaktverbot

10 502 8 049 76,6 13 343 • 76,8

4 12 140 108 8 858 1 530

Verfahren eingestellt dar. gem. § 170 Abs. 2 StPO 3 Anteil in % Anklage erhoben Strafbefehl beantragt _____

Anzahl

Anzeigen insgesamt in Verbindung mit häuslicher Gewalt

2 231

Tatverdächtige darunter Männer Anteil in %

1 636 1 318 80,6

Opfer davon Frauen Anteil in %

2 452 • 78,3

841

1 641 525 521

5. Fälle von häuslicher Gewalt¹ in Berlin 2009 – Ermittlungsverfahren der Amtsanwaltschaft –

Verfahren eingeleitet Verfahren abgeschlossen

Merkmal

Anzahl

Anzeigen insgesamt darunter vollendete Tötungsdelike Tötungsversuche Straftaten g. sexuelle Selbstbestimmung Vergewaltigung, sex. Nötigung Körperverletzung gefährl. u. schwere Körperverletzung

Tätigkeit

4. Fälle von Nachstellungen/Stalking in Berlin 2009 – Ergebnisse der Polizeilichen Kriminalstatistik –

6. Fälle von häuslicher Gewalt¹ in Berlin 2009 – Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft –

Anzahl

13 598 13 963 9 927 8 809 88,7 738 1 312

Tätigkeit

Verfahren eingeleitet Verfahren abgeschlossen Verfahren eingestellt dav. gem. § 170 Abs. 2 StPO 3 Anteil in % Anklage erhoben Strafbefehl beantragt

Anzahl

943 957 496 377 76,0 142 51

1 Der Begriff "Häusliche Gewalt" bezeicnet (unabhängig vom Tatort oder einer gemeinamen Wohnung) Gewaltstraftaten zwischen Personen in einer partnerschaftlichen Beziehung, die derzeit besteht bzw. sich auflöst oder aufgelöst ist oder zwischen Personen, die in einem Angehörigenverhältnis zueinander stehen, soweit es sich nicht um Straftaten zum Nachteil von Kindern handelt. 2 gemäß § 24 des Allgemeines Sicherheits- und Ordnungsgesetzes (ASOG) in der Fassung vom 10.2.2003 3 Ermittlungen gaben keinen genügenden Anlass zur Erhebung der öffentlichen Klage Quellen: Polizeiliche Kriminalstatistik bzw. Strafverfolgungsstatistik

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Gender Datenreport Berlin 2010

7. Inanspruchnahme von Unterstützungseinrichtungen gegen Gewalt in Berlin 2004 bis 2009 – Ergebnis der Erhebung bei den jeweiligen Einrichtungen – Unterstützungseinrichtungen gegen Gewalt Frauenhäuser insgesamt Frauen Kinder Zufluchtswohnungen insgesamt Frauen Kinder

Fälle der Inanspruchnahme 2006 2007

2004

2005

2 539 1 313 1 226

2 570 1 320 1 250

2 643 1 329 1 314

2 799 1 420 1 379

2 835 1 429 1 406

2 806 1 397 1 409

672 333 339

616 315 301

634 309 325

597 301 296

586 294 292

589 305 284

2008

Frauenberatungsstellen insgesamt telefonische Beratung / Email BIG-Hotline¹ Anrufe im Jahr Anrufe im Durchschnitt pro Tag ProAktiv² Vermittlungen Jugendnotdienst / Mädchennotdienst Interventionen insgesamt wegen häuslicher Gewalt Kindernotdienst Interventionen wegen häuslicher Gewalt Hotline Kinderschutz (Anrufe) wegen häuslicher Gewalt Aufnahme von Kindern / Müttern Beratung gewaltbetroffener Mütter / Väter

2009

9 600 5 297

5 983 16

6 243 17

7 348 20

7 244 20

7 543 21

6 574 18

180

545

616

681

711

2 160 •

2 272 28

2 374 57

2 651 49

2 621 23

2 584 92

164

145

146

139

216

• 87 / 22

• 64 / 16

• 71 / 21

• 71 / 8

38 48 / 16

162 953 61 38 / 7

53

65

152

56

• • •

• • •

• • •

• • •

90 44 73

103 47 75

3

Täterorientierte Intervention Soziale Trainingskurse darunter vom BZfG4 Clearinggespräche/Einzelberatung

_____ 1 Telefonische Beratung für Frauen und deren Kinder, die von häuslicher Gewalt betroffen sind 2 Polizei vermittelt auf Wunsch der Betroffenen Kontaktaufnahme durch die Beratungsstellen. 3 Teilnehmende 4 Berliner Zentrum für Gewaltprävention

8. Bekanntgewordene Fälle von Zwangsverheiratung¹ in Berlin 2007 – Ergebnis einer Umfrage bei Beratungsstellen und Schulen² – Betroffene Mädchen / Alter von … Jahren Frauen

Bekannt gewordene Fälle³

Insgesamt angedroht erfolgt

378 292 86

Insgesamt unter 16 16 bis unter 19 19 bis unter 22 22 und älter

351 54 127 85 73

Jungen / Männer 12 – 4 3 5

_____ 1 Zwangsverheiratung liegt dann vor, wenn die Betroffenen sich zur Ehe gezwungen sehen oder mit ihrer Weigerung kein Gehör finden bzw. es nicht wagen sich zu widersetzen, weil auf unterschiedliche Weise Druck ausgeübt wird. 2 Umfrage unter Federführung der Gleichstellungsbeauftragten des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg mit Unterstützung des Arbeitskreises gegen Zwangsverheiratung sowie der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen. 3 Doppelzählungen können aufgrund der Anonymisierung der Daten nicht ausgeschlossen werden und auch, dass Eheschließungen erfasst sind, die vor 2007 erfolgten.

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V/2_5


Gender Datenreport Berlin 2010

10. Menschenhandel zum Zweck sexueller Ausbeutung im Bundesgebiet 2009

9. Menschenhandel zum Zweck sexueller Ausbeutung in den Bundesländern 2009

Bundesland

Abgeschlossene Ermittlungsverfahren

Baden-Württemberg Bayern Berlin Brandenburg Bremen Hamburg Hessen Mecklenburg-Vorpommern Niedersachsen Nordrhein-Westfalen Rheinland-Pfalz Saarland Sachsen Sachsen-Anhalt Schleswig-Holstein Thüringen

26 19 131 1 47 39 21 6 48 115 42 12 2 5 15 –

Tatverdächtige darunter Männer in %

absolut

777 •

Abgeschlossene Ermittlungsverfahren absolut

Insgesamt dar. mit ausschließlich deutschen Opfern

11. Menschenhandel zum Zweck sexueller Ausbeutung im Bundesgebiet 2009 – Tatverdächtige und Opfer – Tatverdächtige — Opfer

Merkmal

%

534 138

26

Verfahren eingeleitet durch Anzeige der Opfer Anzeige Dritter Polizeiliche Maßnahmen

181 • 303

34 • 57

Begleit-/Logistikstraftaten u. a. Straftaten gegen sexuelle Selbstbestimmung Gewaltdelikte Schleusungsdelikte BtMG- Verstöße Freiheitsberaubung

232 81 34 33 32

• • • • •

12. Menschenhandel zum Zweck sexueller Ausbeutung im Bundesgebiet 2009 – Anwerbung sowie Umstände und Art der Prostitution –

%

77,0

Nationalität der Tatverdächtigen Europa darunter Deutschland Bulgarien Rumänien Türkei

690

88,8

279 125 82 81

35,9 16,1 10,5 10,4

Opfer darunter Frauen in %

710 •

87,0

Nationalität der Opfer Europa darunter Deutschland Bulgarien Rumänien

609

85,8

176 137 141

24,8 19,3 19,9

Minderjährige Opfer darunter unter 14 Jahre alt

145 41

20,0 6,0

Merkmal Anwerbung der Opfer zur Prostitutionsausübung1 und zwar mit Einverständnis der Opfer unter Täuschung durch Agenturen, Inserate etc. unter Gewaltanwendung Umstände von Prostitutionsausübung1 unter Ausnutzung der Hilflosigkeit durch Drohung durch Gewalt unter Ausnutzung der Zwangslage durch List Art der Prostitutionsausübung1 darunter Bar- und Bordellprostitution Wohnungsprostitution Straßenprostitution Haus- und Hotelbesuche

Opfer / Fälle in % 45 23 15 72 absolut 156 155 170 146 84

321 238 80 32

_____ 1 Mehrfachnennung möglich Quelle: Bundeskriminalamt, Bundeslagebericht Menschenhandel 2009

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V/2_6


Gender Datenreport Berlin 2010

VI. Politische Partizipation Seite Kurzgefasst

2

Grafik 1. Mitglieder der Fraktionen des Berliner Abgeordnetenhauses (Parlament) nach der Wahl am 17. September 2006 2. Zweitstimmenanteile bei der Bundestagswahl in Berlin am 27. September 2009 nach Parteien

3

3

Tabellen

Impressum

– / • x

Zeichenerklärung nichts vorhanden Zahlenwert nicht sicher genug Zahlenwert unbekannt oder geheimzuhalten Tabellenfach gesperrt, weil Aussage nicht sinnvoll

1. Mitglieder der Fraktionen des Berliner Abgeordnetenhauses (Parlament) nach der Wahl am 17. September 2006

4

2. Mitglieder der Berliner Landesregierung sowie Staatssekretäre / -sekretärinnen

4

3. Mitglieder der Bezirksverordnetenversammlungen (BVV)

4

4. Mitglieder der Bezirksämter in Berlin

4

5. Zweitstimmenanteile bei der Bundestagswahl in Berlin am 27. September 2009 nach Parteien sowie Alter und Geschlecht der Wählenden

5

6. Stimmenanteile bei der Europawahl in Berlin am 7. Juni 2009 nach Parteien sowie Alter und Geschlecht der Wählenden

5

7. Zweitstimmenanteile ausgewählter Parteien bei der Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin am 17. September 2006

6

8. Zweitstimmenanteile bei der Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin am 17. September 2006 nach Parteien sowie Alter und Geschlecht der Wählenden

6

9. Wahlbeteiligung in Berlin bei der Bundestagswahl 2009, der Europawahl 2009 und der Abgeordnetenhauswahl 2006

6


Politische Partizipation

Kurzgefasst Nach der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus 2006 zogen in das Landesparlament 149 Abgeordnete für fünf Parteien ein; darunter waren 59 Frauen (39,6 %). Die Fraktion der Grünen wies mit 60,9 % den größten Frauenanteil auf, gefolgt von der Linkspartei mit 12 Frauen und 11 Männern und der SPD mit einer Frauenquote von 47,2 %. Unter den 37 Abgeordneten der CDU befanden sich dagegen nur sieben Frauen (18,9 %) und die FDP schickte mit 13 Abgeordneten nur eine Frau ins Landesparlament (7,7 %).

Auch die Wahlbeteiligung variierte je nach Alter und Geschlecht der Wählenden. Generell steigt die Wahlbeteiligung mit dem Alter. An der Wahl zum deutschen Bundestag 2009 in Berlin beispielsweise beteiligte sich die Altersgruppe der 21- bis unter 25Jährigen mit einem Anteil 60,4 % und die der 60- bis unter 70-Jährigen mit einem Anteil von 78,9 %. Die Wahlbeteiligung der Frauen war in allen Alterstufen höher als die der Männer. Nur in der Gruppe der über 70-Jährigen, mit dem großen Frauenanteil an den „Hochbetagten“, war sie geringer.

Der Berliner Landesregierung gehören neben dem Regierenden Bürgermeister zurzeit vier Senatorinnen und vier Senatoren an; zu deren Unterstützung sind sechs Staatssekretärinnen und neun Staatssekretäre (politische Beamtinnen und Beamte) eingesetzt. 2006 fanden in Berlin gleichzeitig die Wahlen zu den zwölf Bezirksverordnetenversammlungen statt. Von den insgesamt 660 gewählten Mitgliedern waren 260 Frauen (39,4 %). Die höchsten Frauenanteile entfielen auf die Fraktionen der Linkspartei und der Grünen (je 49,5 %) sowie der SPD (45,0 %). Den geringsten Frauenanteil wies auch hier die FDP aus (18,4 %). Die Bezirksverordnetenversammlungen wählten insgesamt vier Bezirksbürgermeisterinnen und acht Bezirksbürgermeister sowie 19 Bezirksstadträtinnen und 41 Bezirksstadträte (Frauenanteil 31,7 %). Im Rahmen der repräsentativen Wahlstatistik werden die Stimmabgaben für die Parteien und die Wahlbeteiligung nach dem Alter sowie dem Geschlecht der Wählenden untersucht. Dabei zeigt sich ein deutlicher Zusammenhang zwischen der Stimmabgabe für eine Partei und dem Geschlecht der Wählenden: Bei der Bundestags- und Europawahl 2009 sowie der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus 2006 gaben Frauen häufiger als Männer ihre Stimme der CDU und den Grünen, Männer entsprechend häufiger der Linkspartei und der FDP. Ein ebenfalls deutlicher Zusammenhang besteht in der Regel zwischen der Parteipräferenz und dem Alter der Wählerinnen und Wähler. So erzielten bei der Wahl zum Deutschen Bundestag 2009 in Berlin die Grünen ihre besten Ergebnisse in der Altersgruppe der 25- bis unter 45-Jährigen (rd. 25 %) und die Linkspartei bei den 45- bis unter 60-Jährigen (26 %). Für die SPD und insbesondere die CDU waren die Erfolge in der Altersgruppe „60 plus“ mit Abstand am größten (24,5 % bzw. 32,9 %).

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VI_2

Politische Partizipation

Gender Datenreport Berlin 2010


Gender Datenreport Berlin 2010

1. Mitglieder der Fraktionen des Berliner Abgeordnetenhauses (Parlament) nach der Wahl am 17. September 2006

FDP BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN Frauen Männer

Die Linke.

CDU

SPD 0

5

10

15

20

25

30

35

2. Zweitstimmenanteile bei der Bundestagswahl in Berlin am 27. September 2009 nach Parteien %

Berlin Ost

Berlin West

35 30

Frauen Männer

25 20 15 10 5 0 SPD

CDU

DIE LINKE

GRÜNE

FDP

SPD

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CDU

DIE LINKE

GRÜNE

FDP

VI_3


Gender Datenreport Berlin 2010

1. Mitglieder der Fraktionen des Berliner Abgeordnetenhauses (Parlament) nach der Wahl am 17. September 2006 Fraktion SPD CDU Die Linke Bündnis 90/Die Grünen FDP Insgesamt

Insgesamt 53 37 23 23 13 149

Frauen absolut % 25 7 12 14 1 59

Männer

47,2 18,9 52,2 60,9 7,7 39,6

28 30 11 9 12 90

2. Mitglieder der Berliner Landesregierung sowie Staatssekretäre und Staatssekretärinnen im Juli 2010 Merkmal

Insgesamt

Frauen absolut %

Männer

Regierender Bürgermeister/-in

1

0

x

1

Senator / Senatorin

8

4

50,0

4

2

1

50,0

1

15

6

40,0

9

darunter Bürgermeister/ Bürgermeisterin Staatssekretär/ Staatssekretärin

3. Mitglieder der Bezirksverordnetenversammlungen (BVV)¹ nach der Wahl am 17. September 2006 Partei SPD CDU DIE LINKE BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN FDP Sonstige Insgesamt

Insgesamt 218 164 99 95 38 46 660

Frauen absolut % 98 50 49 47 7 9 260

45,0 30,5 49,5 49,5 18,4 19,6 39,4

Männer 120 114 50 48 31 37 400

4. Mitglieder der Bezirksämter in Berlin im Juli 2010 Merkmal Bezirksbürgermeister/ Bezirksbürgermeisterin Bezirksstadtrat/ Bezirksstadträtin _____

Insgesamt

Frauen absolut %

Männer

12

4

33,3

8

60

19

31,7

41

1 Die BVV hat keine kommunalpolitische Funktion; sie ist ein Organ der Selbstverwaltung der Bezirke in der Einheitsgemeinde Berlin

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VI_4


Gender Datenreport Berlin 2010

5. Zweitstimmenanteile bei der Bundestagswahl in Berlin am 27. September 2009 nach Parteien sowie Alter und Geschlecht der Wählenden ¹

Altersgruppe

Insgesamt

CDU

DIE LINKE

SPD

GRÜNE

FDP

Sonstige

%

18 bis unter 25 25 bis unter 35 35 bis unter 45 45 bis unter 60 60 und älter Insgesamt

100 100 100 100 100 100

16,6 17,2 18,5 19,8 32,9 23,3

18,0 17,1 18,1 26,0 20,2 20,7

insgesamt 18,6 18,2 17,5 18,3 24,5 20,2

19,9 23,2 24,2 17,1 7,8 16,4

10,3 11,2 11,9 11,3 11,3 11,3

16,6 13,0 9,8 7,4 3,3 8,1

18 bis unter 25 25 bis unter 35 35 bis unter 45 45 bis unter 60 60 und älter Zusammen

100 100 100 100 100 100

18,1 18,0 20,1 21,3 34,7 25,1

18,9 16,9 17,7 24,4 18,4 19,7

Frauen 18,0 18,9 18,0 18,3 24,3 20,4

23,5 26,7 26,2 18,6 8,5 17,9

8,5 9,7 9,8 10,6 11,1 10,3

13,0 9,8 8,2 6,7 3,0 6,6

18 bis unter 25 25 bis unter 35 35 bis unter 45 45 bis unter 60 60 und älter Zusammen

100 100 100 100 100 100

15,1 16,4 16,9 18,2 30,7 21,2

17,1 17,3 18,5 27,7 22,4 21,9

Männer 19,3 17,6 17,1 18,3 24,7 20,0

16,1 19,7 22,4 15,5 6,9 14,8

12,0 12,9 13,8 12,1 11,5 12,4

20,3 16,2 11,4 8,1 3,7 9,7

6. Stimmenanteile bei der Europawahl in Berlin am 7. Juni 2009 nach Parteien sowie Alter und Geschlecht der Wählenden ¹

Altersgruppe

Insgesamt

CDU

GRÜNE

SPD

DIE LINKE

FDP

Sonstige

%

18 bis unter 25 25 bis unter 35 35 bis unter 45 45 bis unter 60 60 und älter Insgesamt

100 100 100 100 100 100

16,7 14,6 17,4 19,4 37,2 25,1

27,3 34,5 35,5 26,3 9,6 22,6

insgesamt 20,9 18,9 15,5 16,8 21,4 18,9

12,5 10,4 10,5 18,0 16,6 14,9

8,3 9,3 9,4 8,4 7,2 8,2

14,3 12,2 11,6 11,1 8,0 10,4

18 bis unter 25 25 bis unter 35 35 bis unter 45 45 bis unter 60 60 und älter Zusammen

100 100 100 100 100 100

15,4 14,0 17,3 19,7 38,5 25,9

31,9 37,5 38,2 28,8 10,2 24,0

Frauen 20,3 20,0 15,7 16,9 21,0 19,0

12,3 10,7 9,7 16,0 14,9 13,7

6,2 7,5 7,8 7,5 7,1 7,3

13,9 10,3 11,3 11,1 8,3 10,1

18 bis unter 25 25 bis unter 35 35 bis unter 45 45 bis unter 60 60 und älter Zusammen _____

100 100 100 100 100 100

18,1 15,1 17,6 19,1 35,7 24,2

22,1 31,4 33,1 23,6 8,9 20,9

Männer 21,7 17,9 15,3 16,7 21,9 18,8

12,8 10,2 11,2 20,2 18,6 16,2

10,6 11,1 10,9 9,3 7,3 9,2

14,8 14,2 11,9 11,1 7,6 10,6

1 Ergebnisse der repräsentativen Wahlstatistik

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VI_5


Gender Datenreport Berlin 2010

7. Zweitstimmenanteile ausgewählter Parteien bei der Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin am 17. September 2006 Region Berlin Berlin Ost Berlin West

SPD

30,8 29,8 31,4

CDU

21,3 11,4 27,7

DIE LINKE % 13,4 28,1 4,2

GRÜNE

13,1 10,5 14,8

FDP

7,6 4,9 9,3

8. Zweitstimmenanteile bei der Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin am 17. September 2006 nach Parteien sowie Alter und Geschlecht der Wählenden ¹ Altersgruppe

Insgesamt

SPD

CDU

DIE LINKE %

GRÜNE

FDP

Sonstige

18 bis unter 25 25 bis unter 35 35 bis unter 45 45 bis unter 60 60 und älter Insgesamt

100 100 100 100 100 100

36,8 31,4 29,2 29,3 31,3 30,8

12,2 12,1 17,0 19,0 31,5 21,3

insgesamt 11,6 10,4 11,0 15,3 13,7 13,0

16,3 22,4 19,2 14,2 5,3 13,5

7,7 9,2 8,7 7,6 6,8 7,8

15,4 14,5 14,9 14,6 11,4 13,6

18 bis unter 25 25 bis unter 35 35 bis unter 45 45 bis unter 60 60 und älter Zusammen

100 100 100 100 100 100

38,4 33,3 31,9 31,2 33,4 32,9

10,7 11,7 16,5 19,3 31,5 21,5

Frauen 11,7 9,6 10,0 14,1 12,3 11,9

18,2 24,2 20,1 14,7 5,4 13,9

6,7 7,9 7,4 6,9 6,4 6,9

14,3 13,3 14,1 13,8 11,0 12,9

18 bis unter 25 25 bis unter 35 35 bis unter 45 45 bis unter 60 60 und älter Zusammen

100 100 100 100 100 100

35,2 29,3 26,5 27,2 28,6 28,4

13,7 12,6 17,5 18,7 31,4 21,2

Männer 11,5 11,4 12,0 16,5 15,6 14,2

14,4 20,4 18,3 13,7 5,1 13,0

8,7 10,5 10,1 8,3 7,4 8,7

16,5 15,8 15,6 15,6 11,9 14,5

9. Wahlbeteiligung in Berlin bei der Bundestagswahl 2009, der Europawahl 2009 und der Abgeordnetenhauswahl 2006 nach Alter und Geschlecht der Wählenden¹

Altersgruppen

18 bis unter 21 21 bis unter 25 25 bis unter 30 30 bis unter 35 35 bis unter 40 40 bis unter 45 45 bis unter 50 50 bis unter 60 60 bis unter 70 70 und älter Insgesamt _____

Bundestagswahl 2009 insgesamt Frauen Männer

61,2 60,4 65,7 70,4 71,3 74,0 73,2 74,0 78,9 72,4 71,9

61,7 61,5 66,7 71,7 72,3 75,7 74,7 75,3 79,0 69,8 72,2

60,7 59,2 64,7 69,2 70,4 72,5 71,7 72,7 78,8 76,6 71,5

Wahlbeteiligung in Berlin bei der Europawahl 2009 insgesamt Frauen Männer in % der Wahlberechtigten 24,2 23,9 27,7 31,5 32,7 35,8 35,3 37,2 43,3 42,2 35,9

24,1 24,5 28,0 31,7 32,4 35,8 35,9 37,7 43,2 39,6 35,8

24,3 23,3 27,4 31,3 33,0 35,8 34,7 36,7 43,4 46,4 36,0

Abgeordnetenhauswahl 2006 insgesamt Frauen Männer

49,5 43,5 47,9 52,5 57,4 58,7 60,3 63,7 68,1 66,1 59,6

50,1 43,6 49,0 54,3 59,0 60,6 61,3 64,6 68,6 63,2 60,2

48,9 43,3 46,8 50,7 55,9 56,9 59,4 62,7 67,6 71,0 58,9

1 Ergebnisse der repräsentativen Wahlstatistik

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VI_6


Gender Datenreport Berlin 2010  

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