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Studien- & Literaturreisen 2013 Spezialthema 2013 · Kulturgeschichte · Altertum - Antike - Frühchristentum Auf rot-weiß-roten Spuren · Mittelalter - Neuzeit · Weltkulturerbe Reisen zur Kunst · Literaturreisen · Biologie und Erdwissenschaften · Tagesreisen

Studien © Miniaturbild des Maharadschas Abhai Singh von Jodhpur, um 1710-1720. Von s. Shakir, 2009 / www.schallaburg.at © Helmut Lackinger

Reisen www.kastler.at


Highlights Liebe Reisefreunde, die Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Reisen, die einen hinführenden Einblick in die Geschichte von einem spezifischen Hintergrund des jeweiligen Landes aus vermitteln, erfreuen sich einer immer größeren Beliebt­ heit. Die Menschen schätzen insbesondere in der heute so schnelllebigen Zeit, an den schönsten Tagen des Jahres die Muße, sich mit besonders interessanten Epochen der Ver­gangenheit lebendig auseinanderzu­ setzen. Weiters weist die Entwicklung darauf hin, dass das Interesse, diverse internationale Ausstellungen mit Reiseleitern, die über ein umfassendes Wissen verfügen, zu besuchen, in den letzten Jahren immer mehr zugenommen hat. Literaturreisen, ein weiterer Schwerpunkt unseres um­ fassenden Studienkatalogs, finden immer mehr Anhänger! Daher haben wir neben der Reise zu den Spuren der Gebrüder Grimm, übrigens eine wundervolle Erkundungstour, die von einer Märchen­erzählerin begleitet und Sie in Ihre Kindheit zurück­führen wird, noch viele weitere interessante Literaten in das Programm aufgenommen. Freuen Sie sich auf spannende und bereichernde Begegnungen mit großen Autoren und „einfühlenswerten Welten“. Als ganz außergewöhnliches Reisehighlight darf ich Sie auf die Besichtigungstour durch den Südwesten der USA hinweisen. Auf dieser wird Sie einer unserer beliebten Busfahrer durch die höchst interessante Region Amerikas fahren. Ich wünsche Ihnen nun viel Spaß bei Ihrer „Reise“ durch unseren neuen Katalog und freue mich schon heute darauf, Sie wieder an Bord begrüßen zu dürfen.

© Phillip Maiwald

EUSKADI Seite 25

MONGOLEI Seite 30 A REISEP

Land der Basken

15. - 22. September 2013

6. - 18. Juli 2013

SFAHRE LER BU T S A K RADIES

ORT! R VOR

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Seite 3

Ihre Helga Kastler und Team

REISEHOTLINES

07234-82323-0 | 0732-312727 EU-PAUSCHALreiseRICHTLINIEN

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vom 13. Juni 1990 (90/314/EWG, Artikel 7) Absicherung von Kundengeldern im österreichischen Recht gemäß ReisebüroSicherungsverordnung (RSV) BGBI.II Nr. 10/1998 idF BGBI. II Nr. 118/1998 umgesetzt. Reiseparadies Kastler, A-4100 Ottensheim, Kepplingerstraße 3, ist im Veranstalterverzeichnis des Bundesministeriums für wirtschaftliche Angelegenheiten unter der Eintragsnummer VA 1998-0481 registriert. Die vom Reiseparadies Kastler veranstalteten Pauschalreisen sind im Falle einer Insolvenz durch eine Bankgarantie bei der Raika Walding-Ottensheim, 4100 Ottensheim, Hostauerstraße 21, abgesichert. Dies gilt für: a) bereits entrichtete Zahlungen für Reiseleistungen, die nicht mehr erbracht wurden und b) notwendige Aufwendungen für die Rückreise. Der Veranstalter übernimmt Kundengelder als Anzahlung/Voraus­zahlung bis maximal 20% des Reisepreises früher als zwei Wochen vor Reiseantritt. Die erhöhte Absicherung (§ 4 Abs. 4 RSV) ist durch oben angeführte Bankgarantie gewährleistet. Reiseparadies Kastler nimmt darüber hinaus an einer Versicherungs­ gemeinschaft gemäß § 8 der RSV teil. Im Insolvenzfall sind sämtliche Ansprüche bei sonstigem Anspruchsverlust von 8 Wochen ab Eintritt der Insolvenz beim Abwickler, EUROPÄISCHE Reise­ver­sicherung AG, 1090 Wien, Augasse 5-7, Tel.: 01/3172500199, anzumelden.

ZUSTIEGSSTELLEN

• St. Martin im Mühlkreis, Büro Reiseparadies Kastler • Ottensheim • Linz-Puchenau • Linz-Urfahr: Friedenskirche • Linz-Zentrum: ABC-Buffet beim Bahnhof • Linz-Bindermichl: Kirche • Linz-Kleinmünchen: Parkplatz nach Straßenbahnüberquerung Dauphinestraße • Richtung Osten: Asten, St. Valentin • Richtung Westen: Wels-Bahnhof (ab 3-Tagesreise) Sattledt-Landzeit, Lindach, Regau, Straßwalchen, Mondsee, Salzburg-Flughafen • Richtung Nordwesten: Wels-Nord, Aistersheim, Suben

NEU! Für unsere Gäste aus Ried und Wels

bieten wir auf Anfrage einen Zubringerbus nach Linz-Kleinmünchen! ab 18,- pro Person (hin und retour)


20 Urlaub Jahre die schönere Art

Unsere Reiseleiter

zu genieSSen

MAG. SUSANNE KOWARC Mag. Susanne Kowarc ist Historikerin, Reiseleiterin und Journalistin in Wien. Neben ihren wissenschaftlichen Forschungsarbeiten in Wien, Brüssel, Berlin, Israel und Polen brachte sie ihre Neugier und ihr journalistisches und menschliches Interesse immer wieder in die verschiedensten Ecken der Welt. Als Studienreiseleiterin beschäftigt sie sich vor allem mit den alten Kulturen Europas, den Kelten, Illyrern, Etruskern oder Basken. Ihre Heimaten sind Italien, Irland, Frankreich, aber auch der Vordere Orient und der Westbalkanraum. Sie spricht sieben Sprachen.

DR. WALDEMAR HUBER

Matura am humanistischen Gymnasium Kollegium Petrinum in Linz. Studium an der Universität Salzburg (Alte Geschichte, Altertumskunde, Geschichte und Philosophie). Er war Direktor an der Hauptschule Vorchdorf und Lehrbeauftragter an der Pädagogischen Akademie der Diözese. Dr. Huber ist Mitarbeiter und Referent im Rahmen der Lehrerfortbildung für Oberösterreich.

MAG. DR. GERHARD NEUWIRTH

Abschlüsse in den Studienrichtungen „Biologie und Erdwissenschaften“ (Lehramt), sowie „Ökophysiologie und Geo­ botanik“ an der Universität Salzburg. Der engagierte Biologe arbeitet seit vielen Jahren in der Flechtenforschung (Symbiosen von Pilzen und Algen mit großer ökologischer Bedeutung) und publizierte bisher 20 wissenschaftliche Studien. Seine Forschungsreisen, bei denen er auch neue Arten entdeckte, führten ihn in die tropischen Regenwälder Costa Ricas und Venezuelas, aber auch in viele europäische Länder. Neben zahlreichen, vielbesuchten Vorträgen widmet sich Dr. Neuwirth auch dem Themenkreis Geologie.

Mag. Elisabeth Pernul-Oswald

Russisch- und Italienischstudium an der Uni Wien. Arbeitet als selbstständige Dolmetscherin und Übersetzerin sowie als Universitätslektorin für Russisch an der Universität Wien. Nebenberuflich Austria Guide (staatl. geprüft) und Studienreise­ leiterin für die Destinationen Russland, Balkan, Slowenien und Friaul-Julisch Venetien.

© KHM

DR. RENATE REMS

Renate Rems ist eine international renommierte Expertin für Altorientalische Archäologie, Assyriologie und Ägyptologie. Im Rahmen ihrer wissenschaftlichen Forschungsarbeiten war sie neben ihrer gegenwärtigen Heimatuniversität Wien auch an der Universität Kopenhagen tätig. Dem Forschungsbereich entsprechend bilden Reisen in den Orient ihren persönlichen Schwerpunkt und für den Reiseteilnehmer eine herausragende Gelegenheit, sich ein vertieftes Verständnis anzueignen.

Manu Pandey

Geboren in Kalkutta, Studium in Varamasi, der heiligsten Stadt Indiens am Ganges, anschließend Germanistik-Studium in Salzburg. Durch seine einzigartigen Kenntnisse der östlichen und westlichen Lebenswelten bedeuten seine Studienreiseleitungen eine wunderbare Hin­ führung zu einem ganzheitlichen Verstehen der großartigen indischen Philosophie, Kultur- und Kunstgeschichte.

MAG. RER. SOC. OEC. DR. IUR. GERHARD STADLER

Gerhard Stadler ist Sektionschef a. D. und Verkehrsexperte in Brüssel und Wien. Er ist Autor zahlreicher Publikationen und hat zwei Bücher bzw. mehrere Artikelserien zum Thema „Auf Rot-Weiß-Roten Spuren in ...“ verfasst.

GERTRAUD WEGHUBER

Sie war HS-Lehrerin, ist zertifizierte Erwachsenenbildnerin, langjährige Schul­bibliothekarin und Leiterin von Literaturkreisen. Zu ihren Hobbies gehören „Literat(o)uren“ auf den Spuren großer Literaten und Literatinnen. Gerne verbindet sie Literatur und Kulinarik mit Stadtteil-Führungen. Neben literarischen Wanderungen in Osterreich zählt Italien zu ihren bevorzugten Destinationen.

INGE PATSCH

Inge Patsch, Logotherapeutin, Buch­ autorin, Leiterin des Tiroler Instituts für Logotherapie und Existenzanalyse nach Viktor E. Frankl in Innsbruck begeistert sich für Literatur und Gedichte. Sie hält zahlreiche Vorträge und Seminare im deutschsprachigen Raum. Schwerpunkt ihrer Arbeit ist das „Trotzdem“ und der Humor als Lebenskunst. Gemeinsam mit Dr. Michael Titze hat sie „Die Humor­ strategie“ (Kösel) verfasst und das Buch freut sich bereits über die siebte Auflage.

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Reisekalender März - April

August

23.3.

Indien – Mit allen Sinnen erleben Schallaburg – Klangraum Krems

23. – 30.3.

Norditalienische Städte – Der Osten

7.4.

Kunstkammer – Im Schatten der Pyramiden KHM Wien

43

9. – 17.4.

Usbekistan

29

25. – 31.8.

Die Riviera – Nicht nur auf rot-weiß-roten Spuren

16

14.4.

Templerführung Burg Lockenhaus

43

25.8. – 2.9.

Im Reich der Schären

24

14.4.

Eindrucksvolles Haus der Natur – Salzburg

43

30.8. – 7.9.

Rom und die Germanen

10

16. – 24.4.

Usbekistan

29

31.8. – 7.9.

Rom und die Germanen

10

21.4.

Karl Friedrich Schinkel – Alte Pinakothek München

44 9. – 17.9.

Georgien

13

10. – 14.9.

Im Bann faszinierender Bergwelten

42

15. – 22.9.

Euskadi - Durch das einzigartige Land der Basken

25

25.9. – 6.10.

Die Spanischen Habsburger

20

26. – 29.9.

Triest

37

28.9. – 6.10.

Bulgarien

14

29.9.

Klosterneuburg – Österr. Museum für Volkskunde Wien

45

43 7

23.4. – 1.5. Usbekistan

29

Mai 4. – 5.5.

Bei den Steinreichen

40

9. – 12.5.

Der Phoenix von Venedig

38

25.5.

Franz Jägerstätter & Franz-Xaver-Gruber

44

25.5.

Steinzeitfest – Museum für Urgeschichte Asparn/Zaya

44

29.5. – 2.6. Henry van der Velde und das Bauhaus

35

18. – 25.8.

Flandern und Brabant

8

24.8. – 1.9.

Armenien

12

25.8.

Hunnenfest – Museum für Urgeschichte Asparn/Zaya

45

September

Oktober

Juni 6.10.

Das Jahr des Prinz Eugen Schloss Hof – Heldenberg

45

40

9. – 16.10.

Die Pyrenäen

9

22

11. – 19.10.

Die Etrusker

11

13.10.

Templerführung Burg Lockenhaus

43

17. - 20.10.

INKA – Könige der Anden Die Romanows – Zaren von Russland

9

18.10.

Garten- und Stadtpalais Liechtenstein

46

23. – 27.10.

Perlen der Kultur und der Geschichte am Mittelrhein

23

24. – 27.10.

Belgrad

27

26.10.

A.D. 313 – Von Carnuntum zum Christentum 46 Im Lot – gebaute Geschichte in Carnuntum Museum Carnuntinum & Kulturfabrik Hainburg

28.10. – 11.11.

Naturwunder und Megastädte im Südwesten der USA

2.6.

Das Indien der Maharadschas – Große Gefühle Schallaburg – Kunsthalle Krems

44

8. – 9.6.

Kafka in Prag

6. – 10.6.

Zur Geschichte der Reformation

14. – 23.6.

Von der Welt der Hanse zum Mythos Ostpreußen

19

15.6.

Gottfried Helnwein – Meret Oppenheim Albertina Wien – Bank Austria Kunstforum

45

22. – 23.6.

Fugger in Augsburg

21

22. – 26.6.

Südwestpolen: Auf rot-weiß-roten Spuren durch Schlesien

17

29.6. – 7.7. Galizien und die Bukowina

18

Juli 6. – 18.7.

Mongolei

30

7. – 17.7.

Irland intensiv erleben

26

14. – 20.7.

St. Petersburg

36

19. – 26.7.

Unterwegs im Garten Englands

28

10.11.

Koptische Kirchen in Österreich

46

21. – 27.7.

Nordfrankreichs Kunsträume

34

10.11.

Die letzten Spuren des Krieges in Wien

46

23. – 28.7.

„Es war einmal“ – 200 Jahre Geschichten und Geschichte der Brüder Grimm

23.11. – 1.12.

Indien

31

ab 2014

Mexiko

32

6

24.7. – 1.8. Schottland

41

26.7. – 4.8. Siebenbürgen und Moldauklöster

15

30.7. – 4.8. Theodor Fontane und die Mark Brandenburg

39

32

November

Reiseparadies Kastler GmbH reiseparadies@kastler.at · www.kastler.at

4

4030 Linz-Kleinmünchen · Dauphinestraße 56 Telefon: 0732-312727-0 · Telefax: DW 20 E-Mail: dauphinestrasse@kastler.at Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9-18 Uhr Jeden ersten Samstag im Monat 9-12 Uhr

4100 Ottensheim · Kepplingerstraße 3 Telefon: 07234-82323-0 · Telefax: DW 23 E-Mail: reiseparadies@kastler.at Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 8.30 -18 Uhr Samstag 10-12 Uhr

4113 St. Martin im Mühlkreis · Schulstraße 7 Telefon: 07232-32111 E-Mail: st.martin@kastler.at Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9 -12 Uhr · 13-17 Uhr


Länderübersicht Italien

23.4. – 1.5.

Usbekistan

29

7

6. – 18.7.

Mongolei

30

23. – 30.3.

Norditalienische Städte – Der Osten

9. – 12.5.

Der Phoenix von Venedig

38

9. – 17.9.

Georgien

13

10. – 14.9.

Im Bann faszinierender Bergwelten

42

24.8. – 1.9.

Armenien

12

26. – 29.9.

Triest

37

11. – 19.10.

Die Etrusker

11

28.10. – 11.11.

Naturwunder und Megastädte im Südwesten der USA

32

23.11. – 1.12.

Indien

31

ab 2014

Mexiko

32

23.3.

Indien – Mit allen Sinnen erleben Schallaburg – Klangraum Krems

43

7.4.

Kunstkammer – Im Schatten der Pyramiden KHM Wien

43

14.4.

Templerführung Burg Lockenhaus

43

Frankreich / Spanien 21. – 27.7.

Nordfrankreichs Kunsträume

34

25. – 31.8.

Die Riviera – Nicht nur auf rot-weiß-roten Spuren

16

15. – 22.9.

Euskadi - Durch das einzigartige Land der Basken

25

25.9. – 6.10.

Die Spanischen Habsburger

20

9. – 16.10.

Die Pyrenäen

9

Deutschland

Österreich

14.4.

Eindrucksvolles Haus der Natur – Salzburg

43

44

25.5.

Franz Jägerstätter & Franz-Xaver-Gruber

44

Bei den Steinreichen

40

25.5.

Steinzeitfest Museum für Urgeschichte Asparn/Zaya

44

29.5. – 2.6.

Henry van der Velde und das Bauhaus

35

6. – 10.6.

Zur Geschichte der Reformation

22

2.6.

Das Indien der Maharadschas – Große Gefühle Schallaburg – Kunsthalle Krems

44

14. – 23.6.

Von der Welt der Hanse zum Mythos Ostpreußen

19

15.6.

Gottfried Helnwein – Meret Oppenheim Albertina Wien – Bank Austria Kunstforum

45

22. – 23.6.

Fugger in Augsburg

21

25.8.

45

23. – 28.7.

„Es war einmal“ – 200 Jahre Geschichten und Geschichte der Brüder Grimm

Hunnenfest Museum für Urgeschichte Asparn/Zaya

29.9.

45

30.7. – 4.8.

Theodor Fontane und die Mark Brandenburg

39

Klosterneuburg – Österr. Museum für Volkskunde Wien

30.8. – 7.9.

Rom und die Germanen

10

6.10.

Das Jahr des Prinz Eugen Schloss Hof – Heldenberg

45

31.8. – 7.9.

Rom und die Germanen

10

21.4.

Karl Friedrich Schinkel – Alte Pinakothek München

4. – 5.5.

17. – 20.10.

INKA – Könige der Anden Die Romanows – Zaren von Russland

23. – 27.10.

Perlen der Kultur und der Geschichte am Mittelrhein

6

9 23

Nordeuropa 7. – 17.7.

Irland intensiv erleben

26

14. – 20.7.

St. Petersburg

36

19. – 26.7.

Unterwegs im Garten Englands

28

24.7. – 1.8.

Schottland

41

18. – 25.8.

Flandern und Brabant

8

25.8. – 2.9.

Im Reich der Schären

24

8. – 9.6.

Kafka in Prag

40

22. – 26.6.

Südwestpolen: Auf rot-weiß-roten Spuren durch Schlesien

17

29.6. – 7.7.

Galizien und die Bukowina

18

26.7. – 4.8.

Siebenbürgen und Moldauklöster

15

28.9. – 6.10.

Bulgarien

14

24. – 27.10.

Belgrad

27

13.10.

Templerführung Burg Lockenhaus

43

18.10.

Garten- und Stadtpalais Liechtenstein

46

26.10.

A.D. 313 – Von Carnuntum zum Christentum Im Lot – gebaute Geschichte in Carnuntum Museum Carnuntinum & Kulturfabrik Hainburg

46

10.11.

Koptische Kirchen in Österreich

46

10.11.

Die letzten Spuren des Krieges in Wien

46

Süd-/ Osteuropa

Fernreisen 9. – 17.4.

Usbekistan

29

16. – 24.4.

Usbekistan

29

5 Österreichisches Museum für Volkskunde


Spezialthema 2013

„Es war einmal …“

200 Jahre Geschichten und Geschichte der Gebrüder Grimm Reisebegleitung: Märchenerzählerin margarete wenzl Jacob und Wilhelm Grimm gelangten aufgrund ihrer Sammlungen von „Kinder- und Hausmärchen“ zu weltweiten Ruhm. Sie haben aus erzählten Geschichten Märchen geschrieben, die auch in der heutigen Zeit noch allen Kindern und den Erwachsenen große Freude bereiten. Diese Reise lässt Erinnerungen an Ihre Kinderzeit wach werden, wird sie doch von einer Märchenerzählerin begleitet, die Ihnen nicht nur die schönsten Geschichten der Brüder Grimm näherbringt, sondern Sie auch zu den interessantesten Originalschauplätzen kommen lässt. Freuen Sie sich auf „Schneewittchen“, „Rapunzel“, „Rotkäppchen“, den „Froschkönig“ uvm. 1. Tag: Anreise Hanau Tauchen Sie bereits am Anreisetag in die wunderbare Märchenwelt ein. In Hanau, der Geburtsstadt der beiden und Ausgangspunkt der Deutschen Märchenstraße, wandeln Sie auf ihren Spuren. 2. Tag: Marburg – Alsfeld Der heutige Ausflug führt Sie zuerst in die reizvolle Stadt Marburg in der die Brüder Grimm die Universität besuchten und mit dem Geschichten sammeln begannen. Sie schwärmten von Marburg mit dem „Schloss auf dem Berge“ und der einmaligen Atmosphäre. Im Haus der Romantik gedenkt man den Grimm Brüdern und den Romantikern der Stadt. Weiter geht es nach Alsfeld, einem Ort wie im Märchen, im „Rotkäppchenland“. Die Altstadt mit ihrer geschlossenen historischen Bebauung und ihrem Fachwerk-Rathaus wird auch Sie begeistern! 3. Tag: Steinau – Fasanerie – Bad Wildungen – Hannoversch Münden In Steinau besichtigen Sie das inmitten der historischen Altstadt gelegene Brüder-Grimm-Haus und sehen im Marstall ein Grimmsches Märchen, welches vom Marionetten­theater gespielt wird. Das Schloss Fasanerie in Eichenzell bei Fulda aus dem 18. Jh. wird als Hessens schönstes Barockschloss bezeichnet. Die Anlage vermittelt dem heutigen Besucher im Zusammenspiel von Park und Schlossgebäuden den Eindruck einer fürstlichen Sommer­ residenz der vergangenen Jahrhunderte. Anschließend geht es nach Bad Wildungen. Im idyllischen Stadtteil Bergfreiheit, hinter den sieben Bergen, kann man im „Schneewittchendorf“ noch heute den Spuren der Prinzessin und den Zwergen folgen. 4. Tag: Kassel – „Expedition Grimm“ Nach dem Frühstück geht es nach Kassel zur Landesaus­ stellung „Expedition Grimm“, die sich dem vielfältigen Wirken und dem Leben des Brüderpaares widmet. Der größte Bergpark Europas, die Wilhelmshöhe, zählt zu den schönsten Anlagen seiner Art. Neben dem Schloss beherbergt er die Löwenburg und das Wahrzeichen von Kassel, den Herkules.

photo & design: Goebel, Horst / Bildquelle: Deutsche Zentrale für Tourismus e.V.

photo & design: Goebel, Horst / Bildquelle: Deutsche Zentrale für Tourismus e.V.

5. Tag: Sababurg – Trendelburg – Spaziergang Reinhardswald – Schloss Wilhelmthal Das „Dornröschenschloss“ Sababurg liegt heute auf dem Weg zur Trendelburg, die im Schatten des Reinhardswald liegt. Diesen „Märchenwald“ lernen Sie im Zuge eines Spaziergangs kennen. Zum Abschluss des heutigen Ausfluges besuchen Sie noch Schloss und Park Wilhelmthal, welches das bedeutendste Rokokoschloss Nordhessens ist.

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6. Tag: Rothenburg an der Fulda – Heimreise Das alte Landgrafenstädtchen Rothenburg an der Fulda ist ein mit Mauern und Türmen befestigter Ort aus dem 11. Jh. und besticht durch den in seiner ursprünglichen Form er­ haltenen Marktplatz. Bei der anschließenden Heimreise können Sie sich noch einmal Ihren Kindheitsträumen widmen, wenn wir über den Hohen Meißner, wo der Frau Holle-Teich liegt, fahren.

Unsere Leistungen: Busreise, Reiseleitung, N/Halbension. Einbettzimmerzuschlag: 115,-

23. - 28. Juli 2013 © Koseck

795,-


Kulturgeschichte

Norditalienische Städte – der Osten Die Stadt als Kunstdenkmal

20 Urlaub Jahre die schönere Art

zu genieSSen

Reiseleitung: Dr. Waldemar Huber Aufbauend auf den Kommunen der römischen Stadtrepubliken entwickelte sich in Norditalien bereits im frühen Mittelalter eine einzigartige Stadtkultur mit einem Kunst- und Kulturbewusstsein, das bis heute fortwirkt. Nirgendwo sonst lässt sich die Ent­wicklung von der spätantiken, römischen Stadtanlage (Ravenna) zur städtischen Kommune mit ihren großzügigen Platzanlagen über die Parteienkämpfe zwischen Guelfen und Ghibellinen mit den eindrucksvollen Geschlechtertürmen und den Herrschaften der Signorien besser nachvollziehen als hier. Eindrucksvoll manifestieren Piazza del Duomo, Piazza del Signoria und die Piazza del Republica mit ihren imposanten Denkmälern im Stadtbild die Machtansprüche der bestimmenden Parteien in ihrer Entwicklung vom frühen Mittelalter bis zur Renaissance.

© Georges Jansoone

1. Tag: Anreise nach Padua 2. Tag: Padua (ganztägig) Palazzo della Ragione, Capella Scrovegni mit einzigartigen Giotto Fresken, Basilika S. Antonio, San Giustina mit Memorialbau des hl. Prosdocimus, Basilica mit Baptisterium, Caffe Pedrocchi,... Nächtigung in Padua. 3. Tag: Padua – Ravenna (Nachmittag) 1. Teil unseres Besichtigungs­programms Rundgang mit Besuch der bedeutendsten spät­antiken Bauwerke mit ihren einzigartigen Mosaiken: San Vitale, Mausoleum der Galla Placidia, San Apollinare Nuovo, San Apollinare in Classe, Baptisterien, Mausoleum des Theoderich, Erzbischöfl. Museum mit der Elfenbeinkathedra Maximians (6. Jh.). Nächtigung in Ravenna. 4. Tag: Ravenna – 2. Teil unseres Besichtigungs­programms Nächtigung in Ravenna. 5. Tag: Ferrara Die vornehme Stadt der Este mit bedeutenden Kunstdenkmälern, die durch das Erdbeben eventuell teilweise noch nicht besucht werden können. Wasserschloss der Este, Kathedrale, Palazzo Diamanti, ev. Palazzo Schifanoia mit berühmtem Sala dei Mesi. Nächtigung in Ravenna.

© directmedia

© velthur

6. Tag: Bologna (ganztägig) – 1. Teil der Besichtigungen Eine der historisch und kunsthistorisch bedeutendsten Städte Norditaliens. Zentrum der „Villanova Kultur“ (9. - 6. Jh. v. Chr.), Stadt der Etrusker, römisches Municipium. Im Mittelalter eine der größten und reichsten freien Kommunen mit der ältesten Uni­versität Europas. Rundgang mit den wichtigsten Sehens­würdigkeiten (Dom San Petronio, Piazza Maggiore mit Neptunsbrunnen von Giambologna (1566), Geschlechtertürme Torre degli Asinelli und Torre Garisenda, mittelalter­ liche Kirchengruppe Santo Stefano mit San Sepolcro, die Bettelordenskirchen San Francesco und San Domenico.) Nächtigung in Bologna. 7. Tag: Vormittag: Exkursion Modena Nachmittag: Bologna – 2. Teil der BesichtigungenModena: Eine klassische Kommune (ab 1135 freie Stadt) die in der „Lega Lombarda“ noch gegen Barbarossa, später aber auf Seiten Friedrich II. gegen ihre Rivalin Bologna kämpfte. Von 1336 bis 1796 unter dem Hause Este überrascht die Stadt vor allem durch einen der ausgewogensten romanischen Domanlagen des 12. Jhs. mit vorzüglichen Plastiken des Meisters Wiligelmus und einer prächtigen Marmorbrüstung („pontile“) von Anselmo di Campione. Nächtigung in Bologna. 8. Tag: Heimreise Unsere Leistungen: Busreise, Reiseleitung, N/Halbpension, Reise­unterlagen und Skripten. Einbett­zimmerzuschlag: 200,Für Eintritte und Führungen werden vom Reise­ leiter zu Beginn der Reise 40,- eingesammelt. Kleinere Programmänderungen vorbehalten!

23. - 30. März 2013 (Karwoche)

989,-

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Kulturgeschichte

Flandern und Brabant Als einzigartige Kunst- und Kulturlandschaft Reiseleitung: Dr. Waldemar Huber Unter den Herzögen von Burgund entwickelte sich Flandern und Brabant im 14. und 15. Jh. zur führenden Kunstlandschaft Europas mit einer unglaublichen Dichte von reichen Handelsstädten. Handel, Tuchweberei und die hohe Kunst der Tapisserien ermöglichten den Aufstieg zum reichsten Herzogtum zwischen Frankreich und dem Römischen Reich. Durch die Hochzeit Maximilians mit Maria, der Erbtochter des letzten Herzogs von Burgund, fielen diese Gebiete an die Habsburger und wurden damit auch zu politischen Zentren für die nachfolgenden Jahrhunderte. Reichtum und Selbstbewusstsein der großen Bürgerstädte schufen faszinierende Stadtbilder mit einer beeindruckenden Fülle von Kathedralen, Rathäusern mit Belfrieden, Tuchhallen und großartigen Zeugnissen der bildenden Kunst.

© lucasweb.be

1. Tag: Linz – Löwen 2. Tag: Löwen – Brüssel – Gent Löwen/Leuven: Vor Brüssel erste Hauptstadt von Brabant, berühmt für seine katholische Universität (Erasmus v. Rotterdam), seinen Grote Markt mit dem großartigen Stadthuis (Rathaus) aus dem 15. Jh., Sint Pieterskerk, ein Hauptwerk der Brabanter Gotik mit spätgotischem Lettner und einem bemerkenswerten Museum im Chor mit berühmtem „Hl. Abendmahl“ von Dirk Bouts. Nachmittag: Brüssel mit Stadtrundfahrt (Grote Markt mit Hotel de Ville). Nächtigung in Gent. 3. Tag: Antwerpen – Mechelen – Gent Antwerpen: Nicht nur für seine Diamantenbörsen weltweit berühmt, sondern auch für Peter Paul Rubens, seinen wohl größten Sohn. Onze-Lieve-Vrouw-Kathedraal mit der „Kreuz­aufrichtung“ und „Kreuzabnahme“ von Peter Paul Rubens, Rubenshaus und Sint Jacobskerk. Mechelen: Unter Karl dem Kühnen 1473 Verwaltungszentrum der Niederlande. Nach seinem Tod Sitz der Margarete von York und der Margarete von Österreich als Statthalterin der Niederlande. Grote Markt mit Stadthuis, Tuchhallen, Sint-Rombouts Kathedraal, Palais der Margarete von Österreich. Nächtigung in Gent.   4. TAg: Brügge (UNESCO-Weltkulturerbe) gztg. – Gent Im Mittelalter neben Venedig eine der reichsten und malerischesten Bürgerstädte Europas, mit einzigartigem geschlossenen Stadtbild. Rundgang: Markt mit Belfried und Craenenburg, Burg, Stadthaus, Heiligblutbasilika, Liebfrauenkirche (Grabmäler Karls d. Kühnen und der Maria von Burgund), Memlingmuseum im Sint Jansspitaal, ev. Groeninge Museum. Nächtigung in Gent.

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© Toerisme Leuven

5. Tag: Gent (ganztägig) St. Baafs-Kathedraal mit dem weltberühmten „Genter Altar“ der Gebrüder Van Eyck, eines der maßgeblichsten Bildwerke des Hohen Mittelalters (1420 - 1432), anschließend Rundgang durch die Altstadt: Stadthaus, Schloss Gravensteen, Groot Vleeshuis, Graslei mit einigen der schönsten Zunfthäuser, ev. Bijlokemuseum. Nächtigung in Gent. 6. Tag: Oudenaarde – Tournai – Ypern – Gent Rundfahrt mit Besuch einiger kunsthistorischer Leckerbissen. Oudenaarde: Mit prächtigen Bauten der Scheldegotik, reizvollem Rathaus und Sint Walburgakerk. Tournai: an beiden Seiten der Schelde, nahe der französischen Grenze gelegen, eine der ältesten und historisch angesehensten Städte Belgiens (Hauptstadt der fränkischen Salier im 5. Jh.). Weltberühmt seine Malschule im 15. Jh. (Robert Campin, Rogier van der Weyden) und eine der beeindruckendsten romanischen Kathedralen mit prächtigem Renaissance-Lettner und Domschatz. Ypern: Mit deren wieder errichteten größten Lakenhalle. Nächtigung in Gent. 7. Tag: Brüssel – Waterloo – Trier – Kaiserslautern   Brüssel: Zweiter Teil der Rundfahrt mit Atomium und Saint-Michel Kathedrale. Waterloo: Eindrucksvoller Gedächtnisort der Schlacht von 1815 mit Denkmälern, Museum und „Löwenhügel“. Trier: Kaffeepause im historischen Stadtzentrum. Nächtigung im Raum Kaiserslautern. 8. Tag: Schwäbisch Hall – Comburg  – Wels – Linz Schwäbisch Hall: Reizvoller Marktplatz und St. Michael Kirche. Comburg: Ehemaliges Benediktinerkloster in einer faszinierenden Lage mit überraschenden Kunst­schätzen.

Unsere Leistungen: Busreise, Reiseleitung, N/Halbpension, Reiseunterlagen und Skripten. Einbettzimmerzuschlag: 229,Zu Beginn der Reise werden vom Reiseleiter für Eintritte und Führungen 50,- eingesammelt.

18. - 25. August 2013

1.185,-


Kulturgeschichte

INKA – Könige der Anden Die Romanows – Zaren von Russland

20 Urlaub Jahre die schönere Art

zu genieSSen

Reiseleitung: Dr. Waldemar Huber Zwei spannende Großausstellungen in Stuttgart stellen erstmals in Europa Entwicklung und Höhepunkt zweier politisch und kulturell beinahe einzigartiger Imperien mit hochkarätigen Ausstellungsobjekten auch aus ihren Nationalmuseen vor. Im Lindenmuseum werden wir, beginnend mit der legendären vorspanischen Inka-Kultur (11. Jh.), bis in die Kolonialzeit geführt. Der Focus liegt aber auf der imperialen Phase der Inka-Kultur mit den eigentlichen Erbauern des Inka-Reiches (Viracocha – Atahualpa). Eindrucksvoll informieren uns wertvolle Objekte über Mythos, Religion, Architektur und soziale Machtverhältnisse. Das Landesmuseum präsentiert im Alten Schloss „Im Glanz der Zaren, die Romanows, Baden Württemberg und Europa“. Im Besonderen werden hier die engen dynastischen Verflechtungen der Romanows zu Baden Württemberg vorgestellt. Damit avancierte Württemberg zu einer kunst- und kulturpolitischen Drehscheibe zwischen Russland und Westeuropa am Ende der Barockzeit. Die hohe kunstgeschichtliche Bedeutung Südddeutschlands sowohl am Ende des Mittelalters als auch im 18. Jh. werden wir in einigen Exkursionen erahnen können.

© Linden-Museum, Stuttgart

1. Tag: Linz – Ulm Rundgang durch den malerischen hist. Stadtkern mit Schwörhaus, Fischerviertel und Ulmer Münster, ein großartiger gotischer. Bau (Parler/Ulrich Ensinger) mit herausragenden Kunstwerken (Chorgestühl von Jörg Syrlin dem Älteren und Michel Erhart). Nächtigung in Ulm. 2. Tag: Blaubeuren – Stuttgart Vormittag: Blaubeuren – ehemaliges Benediktinerkloster der Hirsauer Reform am Quelltopf der Blau mit einem der groß­ artigsten Wandelaltäre des 15. Jhs. (Gregor Erhart) und einem Chorgestühl von Jörg Syrlin dem Jüngeren. Nachmittag: Besuch der Ausstellung „INKA - Könige der Anden“ im Lindenmuseum in Stuttgart. Nächtigung in Stuttgart. 3. Tag: Stuttgart Vormittag: „Im Glanz der Zaren, die Romanows“ im Alten Schloss Nachmittag – Bebenhausen: ehemaliges. Zisterzienserstift (12. - 15. Jh.) mit eindrucksvoller romanisch-gotischer Klosteranlage. Nächtigung in Stuttgart. 4. Tag: Stuttgart – Zwiefalten – Linz Zwiefalten: Ehemaliges Kloster der Hirsauer Reform (11. Jh.) erlangte um 1750 Reichsunmittelbarkeit, 1802 säkularisiert. Heute ein prachtvoller Bau des Spätbarock um Unsere Leistungen: 1750 (Johann Michael Busreise, Reiseleitung, Fischer) mit hervorN/Halbpension, Reiseunterlagen ragender Innenraum­ und Skripten. gestaltung durch die Einbettzimmerzuschlag: 68,Wessobrunner Schule, Für Eintritte und Führungen eine der größten werden vom Reiseleiter zu Beginn Kirchenräume der Reise 40,- eingesammelt. Deutschlands, Kleinere Programmänderungen ein Gesamt­kunstwerk vorbehalten! des Rokoko. 17. - 20. Oktober 2013 498,-

DIE PYRENÄEN

Unterwegs in einer grandiosen Kulturlandschaft! Reiseleitung: Dr. Roland Kastler 1. TAG: Flug Wien – Barcelona – Weiterfahrt nach Figueres – Besalu – Olot 2. TAG: Naturpark Garrotxa – Sant Joan de les Abadesses – Olot 3. TAG: Ripoli – Puigcerda – Llivia de Cerdagne – Saint-Martin-duCanigou – Mirepoix 4. TAG: Foix – Montsegur – Grotte von Niaux – Andorra 5. TAG: Ausflug nach La Seu d’Urgell 6. TAG: Aran-Tal – Vall de Boí – La Pobla de Segur 7. TAG: Poblet – Barcelona 8. TAG: Barcelona – Rückflug

9. - 16. Oktober 2013

1.345,-

NÄHERE INFORMATIONEN FINDEN SIE IM MUSIK- UND KULTURKATALOG! 9


Altertum · Antike · Frühchristentum

ROM und die GERMANEN

Zur Vorgeschichte des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation In Zusammenarbeit mit dem Urgeschichtemuseum Niederösterreich, Asparn/Zaya Reiseleitung: Franziska List „Quinctilius Varus, gib mir meine Legionen zurück!“ Mit diesem oftmals vollzogenen Ausruf soll Kaiser Augustus seiner Enttäuschung über den dramatischen Hinterhalt des in römischen Diensten stehenden Cheruskerfürsten Arminius und den damit verbundenen Verlust von 15 000 Soldaten Ausdruck verliehen haben. Germanien befreite sich mit diesem Sieg in der sogenannten Varusschlacht. Während entlang des Limes blühende Städte entstehen, beginnt sich im unbesetzten Gebiet eine Kultur zu entwickeln, welche schließlich zusammen mit etablierten römischen Strukturen die Nachfolge Westroms antreten wird. 4. Tag: Schloss Corvey – Detmold Nach der Besichtigung des Harzhorner Schlachtfeldes gelangen wir zum Schloss Corvey. Das ehemalige karolingische Kloster beheimatete zu Zeiten seiner kulturellen Blüte eine hoch angesehene Schreibschule mit bedeutender Bibliothek. Weiterreise nach Detmold, wo wir eine herrliche Altstadt mit malerischen Fachwerkhäusern vorfinden werden. 5. Tag: Von der Varusschlacht zum Mythos Arminius Während der Varusschlacht wird Rom – am Höhepunkt seiner Macht – eine unglaubliche Niederlage zugefügt. Den genauen historischen Ablauf thematisiert die großartige Ausstellung in Kalkriese. Im Lippischen Landesmuseum in Detmold dagegen werden wir zahlreiche Exponate der vorrömischen Eisenzeit sowie der römischen Kaiserzeit vorfinden, vor allem aber nachvollziehen, wie dieses historische Ereignis beinahe 1900 Jahre später zum Gründungsmythos der Deutschen Nation wurde. 1. Tag: Anreise Hamburg 2. Tag: 150 Jahre Nydamboot In Schleswig werden wir mit dem Nydamboot eines der Glanz­stücke des Landesmuseums Schloss Gottdorf besichtigen. Es handelt sich dabei um das älteste erhaltene hochseetüchtige Ruderboot der germanischen Eisenzeit, dessen Entdeckung sich 2013 zum 150. Mal jährt. Die anlässlich dieses Jubiläums präsentierte Sonderausstellung wird aktuelle Forschungs- und neuere Grabungsergebnisse miteinbeziehen. Anschließend lernen Sie mit dem faszinierenden Freilichtmuseum Haithabu eine der bedeutendsten und größten Handelsstädte der Wikingerkultur kennen. 3. Tag: Roms vergessener Feldzug – Die Schlacht am Harzhorn 235 n. Chr. geht Maximinus Thrax auf Rachefeldzug in Germanien, und zwar vermutlich bis an die Ostseeküste. Auf dem Rückweg wird das römische Heer am Harzhorn von den Germanen über­ fallen … In Braunschweig werden im Zuge der niedersächsischen Landesausstellung die spektakulären und reichhaltigen Funde am wieder entdeckten Schlachtfeld erstmalig öffentlich ausgestellt. Im Anschluss kurze Stadtbesichtigung von Braunschweig.

6. Tag: Xanten Über einen Zeitraum von ca. 400 Jahren stellte Xanten (Colonia Ulpia Traiana) eine der bedeutendsten römischen Städte am Rhein dar. Einen faszinierenden Einblick in diese Epoche gewährt dabei das neue spektakuläre Römermuseum (2008) zusammen mit den freigelegten Resten römischer Thermen. Im archäologischen Park gilt es anschließend, die Rekonstruktionen des großen Stadttores, des Amphitheaters sowie des Hafentempels zu bestaunen. Natürlich werden wir uns in dessen „Geburtsstadt“ einer weiteren mythologischen Germanenfigur annähern – Si(e)gfri(e)d von Xanten. 7. Tag: Bedeutendes Kunsthandwerk und überragende Kunst Unweit des mächtigen Wahrzeichens der Stadt, des Kölner Doms, einem Meisterwerk der Hochgotik, befindet sich das sehenswerte Römisch-Germanische Museum. Anschließend Weiterfahrt nach Aachen, wo uns in der Kaiserpfalz Karls des Großen (UNESCO-Weltkulturerbe) wiederum römische Vorbilder begegnen. 8. Tag: Römerkastell Saalburg – Nibelungenmuseum Worms Die Errichtung sowie der Ausbau des ObergermanischRätischen Limes verweisen einmal mehr auf die gigantische Schaffenskraft der Römer. Einen annähernd originalgetreuen Eindruck können wir im Zuge der Besichtigung des rekonstruierten Saalburg-Kastells (UNESCO-Weltkulturerbe) gewinnen. Worms mit seiner großartigen Altstadt und dem Nibelungen­ museum wird den thematischen Schlusspunkt dieser Studien­reise darstellen. Unsere Leistungen:

9. Tag: Heimreise

Busreise, Reiseleitung, N/Frühstück. Einbettzimmerzuschlag: 265,- / 235,- (Flug)

30. August - 7. September 2013 31. August - 7. September 2013 (Flug nach Hamburg, Rückreise Bus) 10

1.069,-


Altertum · Antike · Frühchristentum

DIE ETRUSKER

20 Urlaub Jahre die schönere Art

Geheimnisvolles Volk

zu genieSSen

Reiseleitung: Mag. Susanne Kowarc Die Etrusker, viel beachtetes und dennoch kaum wirklich bekanntes Volk: Ihr Siedlungsgebiet erstreckte sich über große Teile Mittelitaliens und ihre Kultur wurde zu einer der Grundlagen der römischen. Auf unserer Reise lernen Sie die wichtigsten etrus­kischen Stätten im Latium, Umbrien und der südlichen Toskana kennen und erfahren hochinteressante Details aus dieser so faszinierenden Kultur. Die Nekropolen, die prächtigen Totenstädte mit ihren reichen Fresken und Ausstattungen liegen in fantas­ tisch schönen Landschaften, zu Füßen uralter, auf Tuffsteinfelsen errichteten Städten mit bezaubernden Ortskernen. Bekannte Grabungen wie Cerveteri, Tarquinia oder Orvieto stehen ebenso auf dem Programm wie weniger bekannte, aber nicht minder faszinierende Orte, Chiusi etwa, Cortona oder Tuscania. Wir lernen das ewige Zentrum Rom von einer anderen Seite kennen – nämlich auf den Spuren der alten Tuscier, wie die Etrusker in der Antike genannt wurden.

1. TAG: Linz – Fiesole (etruskisch-römisches Theater und Museum) – Chianciano Terme 2. TAG: Chianciano Terme – Chiusi Chianciano Terme (Labirinto di Porsenna, Museo Civico – Citta Sotterranneo, Museo Archaeologico), Freizeit zum Mittagessen, danach Fahrt zu den Etruskergräbern Tomba dell’Leone (Löwengrab), Tomba della Pellegrina (Grab der Pilgerin) und eventuell Tomba delle Scimmie (Affengrab) – Chianciano Terme. 3. TAG: Murlo – Asciano – Monte Oliveto Maggiore – Cortona Murlo (Piano del Tesoro, Antiquarium von Poggio Civitate) – Asciano (Archäologisches Museum, Tumulo di Mulinello, freigelegte Gräber von Poggio Pinci aus dem 5. - 1. Jh. v. Chr. mit dem Grab der Hepni – Massengrab von 30 Bestatteten) – Monte Oliveto Maggiore (wunderschone Benediktinerabtei) – Cortona (eine der ältesten Städte der Toskana, Museo della Citta Etrusca e Romana, faszinierende Altstadt) – Chianciano Terme. 4. TAG: Sarteano – Orvieto – Viterbo Sarteano (Pianacca Nekropole: Grab der Hollenquadriga) – Orvieto (mittelalterlicher Brunnen Pozzo di San Patrizio, von den Päpsten angelegt, Führung durch „Orvieto Underground“, Besuch des prachtvollen Renaissancedoms, Möglichkeit zum Mittagessen im Pozzo della Cava, am Nachmittag Nekropole Crocifisso del Tuffo, wo Archäologen das wichtigste etruskische Heiligtum Fanum Voltumnae vermuten) – Viterbo. 5. TAG: Norchia – Tuscania – Bolsena – Viterbo Norchia (versteckt in einem Talkessel gelegene monumentale Etruskergräber, die an Paläste erinnern) – Tuscania (auf dem ehemals etruskisch besiedelten Hügel außerhalb der heutigen Stadt erheben sich heute zwei wunderbare romanische Basiliken:

San Pietro und Santa Maria Maggiore, beide mit schönen Etruskersarkophagen ausgestattet. Wenn es möglich ist, werden wir das Tomba della Regina besuchen, das Königinnengrab ist meistens unzugänglich, Museo Archeologico Nazionale) – Bolsena (Katakomben der hl. Christina, Bootsfahrt über den Bolsenasee zur Insel Martana, wo die Ostgotenkönigin Amalaswintha exiliert wurde) – Viterbo (Besichtigung der Altstadt mit Papstpalast). 6. TAG: Tarquinia – Cerveteri Tarquinia (eine der bedeutendsten etruskischen Nekropolen mit wunderbar freskierten Gräbern, Besuch des Etruskermuseums in der Altstadt) – Cerveteri (fantastische Tumulusgräber in der Banditaccia Nekropole mit Gräbern, die wie Wohnräume ausgestattet sind) – Rom. 7. TAG: Rom Besuch des weltweit führenden Etruskermuseums, der Villa Giulia am Rande des wunderbaren Parkes Villa Borghese. Spaziergang durch das antike Rom, um auf die Spuren der Etrusker zu kommen. Freizeit zur Verfügung für eigene Besichtigungen. 8. TAG: Rom Spaziergang über die Via Appia Antica, vorbei am Grab der Cecilia Metella, Besuch der frühchristlichen Katakomben, am Nachmittag Möglichkeit zum Bummeln durch die Altstadt bis Unsere Leistungen: zum Tiber und Busreise, Reiseleitung, 3 N/Frühstück, zum Petersdom. 5 N/Halbpension. 9. TAG: Heimreise

Einbettzimmerzuschlag: 205,-

11. - 19. Oktober 2013

1.059,11


Altertum · Antike · Frühchristentum

ARMENIEN

Zur jahrtausendealten Kultur im Land des Ararat Reiseleitung: Dr. Hrair Bagramyan Die auf das Königreich Urartu zurückgehende faszinierende Kultur Armeniens ist zutiefst geprägt von Europa und Asien sowie vom Christentum. Erleben und entdecken Sie herausragende Klosteranlagen und -burgen (vielfach UNESCO-Weltkulturerbe), aber auch winzige steinerne Kirchen, die in den entlegensten Winkeln von der tiefen Verwurzelung des Landes im Christentum zeugen. Freuen Sie sich auf eine kulturell und landschaftlich höchst anregende Reise!

1. Tag: Flug Wien – Jerewan 2. Tag: Transfer in das Hotel – Zeit zum Erholen – Edschmiatsin Fahrt vorbei am Dorf Musaler nach Edschmiatsin, dem Sitz des armenischen Katholikos und religiösen Zentrums des armenischen Volkes: Besichtigung der Kirchen-Meisterwerke der klassischen armenischen Baukunst aus dem 7. Jh. Weiters besteht die Möglichkeit, am Gottesdienst teilzunehmen. Auf dem Rückweg nach Jerewan Besichtigung der Palastkirchenruine von Zvartnotz aus dem 7. Jh. und in Jerewan Gelegenheit zum Besuch der „Vernissage“, eines Kunsthandwerker- und Flohmarktes. 3. Tag: Chor Virap – Noravankh – Selim Karawanserei – Sevansee In Chor Virap genießen Sie einen einzigartigen Ausblick auf den jenseits der türkischen Grenze liegenden „heiligen Berg“ der Armenier, den Ararat. Weiterfahrt nach Areni, wo Sie eine Weinverkostung erwartet. Anschließend Besichtigung des Klosters Noravankh und Fahrt über den Selim Pass zur Selim Karawanserei. Den abschließenden Höhepunkt des Tages wird Noraduz am Sevansee bedeuten, wo Sie einen der schönsten Friedhöfe des Landes mit nahezu 1000 Kreuzsteinen aus dem 12. Jh. bis heute kennen lernen werden. 4. Tag: Aschtarak – Rja Taza – Alaverdi An den Ufern des Khasach und den sanften Hängen des Aragats haben sich Menschen schon seit Urzeiten angesiedelt. Heute liegt hier die bedeutende armenische Stadt Aschtarak, genannt „die grüne Stadt“. Sie besichtigen zunächst die Festung Amberd (12. Jh.) mit einer kleinen Wanderung an der Festung sowie in weiterer Folge das an der Kasach-Schlucht gelegene Kloster Saghmosavank, eines der schönsten Beispiele armenischer Klosterbauweise. Das Mittagessen wird bei einer armenischen Familie eingenommen, mit Teilnahme an der Herstellung des Brotes „Lavasch“. Über das Yessiden-Dorf Rja Taza erfolgt die Weiterfahrt über den 2378 m hohen Spitakpass nach Alaverdi. 12

5. Tag: Sanahin – Haghbat – Achthala – Alaverdi Höhepunkte dieser Reise sind unzweifelhaft die herausragenden Klöster Sanahin und Haghbat. Die aus drei Kirchen, Bücherei und Refektorium bestehende sowie besonders eindrucksvoll gelegene Anlage von Haghbat stellt seit 1996 auch ein Weltkulturerbe der UNESCO dar. Den abschließenden Besichtigungspunkt an der „Klösterstraße“ wird das nahe an der georgischen Grenze gelegene Wehrkloster von Achthala darstellen, das vor allem mit seinen byzantinisch-georgischen Fresken der Muttergotteskirche enorm beeindruckt. 6. Tag: Sevansee – Jerewan Bei der Rückfahrt über den malerisch im Hochgebirge gelegenen Sevansee, der „blauen Perle Armeniens“, Besuch des Sevanklosters. Nach einiger Zeit zur freien Verfügung Weiterfahrt nach Jerewan. 7. Tag: Jerewan Heute besichtigen Sie in Jerewan außerhalb des Zentrums die Ausgrabungen der urartäischen Festung Erebuni (782 v. Chr.) sowie das entsprechende Historische Museum. Anschließend sehen Sie die Genozid-Gedenkstätte Tsitsernakaberd (nach Möglichkeit mit Museum) und widmen sich Armeniens über­ ragendem Maler Martiros Sarjan (Gespräch mit seiner Enkelin). 8. Tag: Garni – Geghard – Jerewan Im Anschluss an den Besuch der armenischen Handschriftensammlung Matenadaran erfolgt ein Ausflug nach Garni, dem Sommersitz der armenischen Könige, bekannt vor allem aufgrund des einzigen im Kaukasus erhalten gebliebenen hellenistischen Tempels (1. Jh.). Weiterfahrt nach Geghard und Besichtigung des am Ende einer Schlucht gelegenen Höhlenklosters, welches eine der bedeutendsten Wallfahrts­stätten Armeniens darstellt. Es besteht die Möglichkeit, Unsere Leistungen: eine KonzertveranFlug Wien – Jerewan – Wien, Reiseleitung, staltung anzu­ N/Halbpension, Rundreise lt. Programm, hören (fak.). 9. Tag: Am frühen Morgen Rückflug nach Wien

Flughafentaxen (Stand Okt. 12) Einbettzimmerzuschlag: auf Anfrage

24. August - 1. September 2013

1.495,-

Seit 10. Jänner 2013 kein visum für österreichische staatsBürger!


Altertum · Antike · Frühchristentum

GEORGIEN

Im Land des Goldenen Vlieses

20 Urlaub Jahre die schönere Art

Traumhaft schön!

zu genieSSen

Die Perle am Großen Kaukasus, an der Schwelle zwischen Europa und Asien gelegen, zählt zu den eindrucksvollsten Reiseregionen weltweit und ist ein erstaunliches Land voller Kontraste. Seine jahrtausendealten Kulturleistungen beeindruckten bereits in der antiken Welt. Neben vielen UNESCO-Weltkulturerbe-Schätzen ist das imposante Landschaftsbild mit bis zu 5.000 m hohen Bergen, die Weinbaugebiete und die ethnische Vielfalt beeindruckend und einzigartig. Sie werden begeistert sein!

1. TAG: Flug Wien – Tiflis 2. TAG: Tiflis – Zeit zur freien Verfügung Nach der Ankunft am frühen Morgen Transfer zum Hotel und Zeit zum Ausruhen. Im Zuge einer Stadtbesichtigung erkunden wir die Altstadt mit der Metechi Kirche (13. Jh.). Vorbei an den Schwefelbädern, die abends fakultativ besucht werden können, geht es zur Nariqala Festung (4. Jh.), zur Synagoge und zur Sioni Kathedrale, in der das Weinrebenkreuz der heiligen Nino auf­bewahrt wird. Weiter zur Antschischati Kirche (6. Jh.), der ältesten Kirche der Stadt und Besuch der herausragenden Schatzkammer des Historischen Museums. 3. TAG: Tiflis – Mzcheta – Kutaissi Nach dem Frühstück fahren wir in die alte Hauptstadt des iberischen Reichs und des mittelalterlichen Georgiens, Mzcheta. Besuch der Dschwari Kirche (6. Jh.) und Swetizchoweli Kathedrale (11. Jh.), in der sich der Leibrock Christi befinden soll. Anschließend Weiterfahrt in die Region Imereti, in das legendäre Land des Goldenen Vlieses. Besuch der großartig erhaltenen Klosteranlage von Gelati (12. Jh. UNESCO-Weltkulturerbe). 4. TAG: Kutaissi – Bakuriani Am Morgen Besuch der imposanten Bagrati Kathedrale (UNESCOWeltkulturerbe). Von hier aus genießen wir den Blick auf die ganze Stadt. Weiterfahrt zu einer Grotte mit wunderschönen Formationen von Stalaktiten und Stalagmiten. Am Nachmittag geht es in die Region Meschet-Dschwacheti. Wir besuchen Borjomi Park mit der gleichnamigen Mineralwasserquelle und fahren weiter zum Skiort Bakuriani. 5. TAG: Bakuriani – Wardsia – Bakuriani Die unglaubliche Höhlenstadt Wardsia, die aus 3.000 Höhlenwohnungen bestand und über 50.000 Menschen Unterschlupf bieten konnte, ist einer der herausragenden Höhepunkte unseres Besichtigungsprogrammes. Picknick auf einem Bauernhof. Im Zuge der Anreise, Besuch der Chertwisi Festung (10. Jh.).

6. TAG: Bakuriani – Gori – Gudauri In der Nähe von Gori besuchen Sie die Höhlenstadt Uphlisziche (1. Jt. v. Chr.), durch die ein Zweig der legendären Seidenstraße führte. In Gori, der Geburtsstadt Stalins, Außenbesichtigung seines Geburtshauses. Weiterreise entlang der Georgischen Heerstraße nach Gudauri. Unterwegs Besuch der Wehrkirche Ananuri (17. Jh). Die Fahrt führt durch landschaftlich ausgesprochen reizvolles Gebiet in die höheren Lagen des Großen Kaukasus. 7. TAG: Gudauri – Kasbegi – Tiflis Von Kasbegi führt eine Wanderung zu der auf 2.170 m hoch gelegenen Gergeti Dreifaltigkeitskirche (3 ½ Stunden, teilweise unbefestigter Weg). Alternativ kann man mit lokalen Jeeps auffahren. Bei schönen Wetter genießt man einen Blick auf einen der höchsten Gletscher im Kaukasus, den Kasbeg (5.047 m). Anschließend Fahrt durch die imposante Darjali-Schlucht bis an die russische Grenze und weiter nach Tiflis. 8. TAG: Tiflis – Weintour – Tiflis Wir fahren zum Nonnenkloster Bodbe (4. - 8. Jh.), wo die Apostelin Nino begraben liegt. Danach machen wir einen Spaziergang durch die malerische Stadt Signagi. Auf einem Bauernhof werden wir in die uralten Traditionen der georgischen Weinherstellung und -aufbewahrung ein­geführt werden (inkl. Verkostung und Mittagessen). Unsere Leistungen: 9. TAG: Transfer zum Flughafen – Rückflug

Flug Wien – Tiflis – Wien, Reiseleitung, N/Halbpension, 1 Picknick, 1 Mittagessen inkl. Weinverkostung, Rundreise lt. Programm, Flughafentaxen (Stand Okt. 12). Einbettzimmerzuschlag: auf Anfrage

9. - 17. September 2013

1.498,13


Altertum · Antike · Frühchristentum

BULGARIEN

Studienreise für Einsteiger zum Sonderpreis!

Vom thrakischen Welterbe und christlichen Meistern Das Volk der Thraker erreichte nach heutigem Stand der Ausgrabungsergebnisse zwischen 700 und 200 v. Chr. den Höhepunkt der Entwicklung. Seine Kultur wurde mittels griechischer Siedlungen nachhaltig von jener der Griechen beeinflusst, wobei aber gleichzeitig thrakische Bräuche bzw. Kulte von der griechischen Mythologie übernommen wurden. Interessante Museen sowie die bedeutendsten Ausgrabungen und Funde zur Thrakerzeit sind ebenso Gegenstand dieser Reise wie die zahlreichen prächtigen und einzigartigen Kulturschätze.

© droben

© bulgariatravel.org

1. TAG: Flug nach Sofia – Orientierungsfahrt Die Geschichte Sofias reicht auf eine thrakische Gründung im 5. Jh. zurück. Im Nationalhistorischen Museum wird ihre Entwicklung eindrucksvoll veranschaulicht. Weitere Sehens­ würdigkeiten sind die Bania-Baschi-Moschee, die namensgebende Sofienkirche, die beeindruckende Alexander Nevski-Kathedrale sowie die Kirche zu Bojana (UNESCO-Weltkulturerbe).

5. TAG: Nessebar – Varna Die Altstadt von Nessebar begeistert durch eine einzigartige Atmosphäre. Auf einer Halbinsel gelegen weist sie nicht nur eine Konzentration kultureller Zeugnisse auf engstem Raum auf, sondern besticht auch durch liebliche und außergewöhnliche Architekturformen. Weiterfahrt nach Varna, wo wir das interessante Archäologische Museum mit einem der ältesten Goldschätze der Welt besichtigen werden.

2. TAG: Sofia – Rila Kloster – Plovdiv Fahrt in die einmalige und höchste Gebirgsgegend am Balkan, wo wir das prächtigste Wahrzeichen orthodoxer Religion in Bulgarien vorfinden werden. Das in 1100 m Höhe gelegene Kloster (UNESCO-Weltkulturerbe) fasziniert durch ein ausge­ sprochen reichhaltiges Bildprogramm. Weiterfahrt nach Plovdiv, wo wir ein Abendessen mit Folkloreprogramm genießen werden.

6. TAG: Madara Felsenrelief – Sveschtari – Russe Höhepunkt des heutigen Besichtigungsprogrammes ist die heraus­ ragende Grabanlage von Sveschtari (UNESCO-Welt-kultur­erbe). Sie stammt aus dem 3. Jh. v. Chr. und ist Teil einer größeren Totenstadt. Zuvor besichtigen wir noch im archäologischen Komplex von Madara das monumentale Felsenrelief in 20 m Höhe aus dem Frühmittelalter (Weltkulturerbe). Anschließend Weiterfahrt nach Russe.

3. TAG: Plovdiv – Bachkovo Kloster – Plovdiv Altstadtbesichtigung von Plovdiv, die Lukian von Samosata im 2. Jh. n. Chr. als die „größte und schönste aller Städte in Thrakien“ bezeichnet hat. Am Nachmittag Fahrt in die reizvolle Bergwelt der Rhodopen, wo wir das berühmte BatschkovoKloster mit seiner großartigen Architektur erkunden werden.

7. TAG: Russe – Ivanovo Kloster – Veliko Tarnovo Kurze Stadtbesichtigung von Russe, welches schon zur Römerzeit ein wichtiger Donauhafen war. Anschließend Weiterreise nach Ivanovo, wo wir Höhlen vorfinden, die von Mönchen zu einem Geflecht aus Wohnstätten, Klöstern und Kirchen erweitert wurden (Weltkulturerbe). Ein Kleinod bulgarischer Architektur finden wir schließlich im Ort Arbanassi, wo wir die beeindruckendsten der „Arbanassihäuser“ besichtigen werden. Weiterreise nach Veliko Tarnovo.

4. TAG: Kasanlak – Nessebar In und um Kasanlak wurde eine Vielzahl von Grabhügeln aus thrakischer Zeit entdeckt, weshalb man das Tal mittlerweile auch das „Tal der thrakischen Könige“ nennt. Wir besichtigen das Grabmal von Kasanlak, welches ein UNESCO-Weltkulturerbe darstellt. Klima und Bodenbeschaffenheit des Tundschatals haben sich weiters auch als ideal für die Rosenzucht erwiesen. Besuch einer Rosenölmanufaktur. Anschließend Fahrt nach Nessebar.

8. TAG: Veliko Tarnovo – Etara – Kmetovtsi Die ehemalige Hauptstadt des 2. bulgarischen Reiches fasziniert allein schon durch ihre außergewöhnliche Einbettung in die Natur. Wir besichtigen u.a. den Zarevezhügel mit den Zeugnissen der einst uneinnehmbaren Festung und spazieren durch die älteste Handelsstraße. Weiterfahrt zum Museumsdorf Etar, in dem man einen umfassenden Eindruck zu Kultur sowie Handwerk und Architektur des 18. u. 19. Jh. gewinnt. SpezialitätenAbendessen in Kmetovtsi. Unsere Leistungen: 9. TAG: Trojankloster – Rückflug

Flug nach Sofia und zurück, Reiseleitung, Rundreise lt. Programm, N/Halbpension, Flughafentaxen (Stand Okt. 12). Einbettzimmerzuschlag: 115,-

28. September - 6. Oktober 2013 14

898,-


Auf Rot-weiSS-roten Spuren

Siebenbürgen und Moldauklöster Reiseleitung: Mag. Ortwin Galter – Pfarrer der evang. Pfarrgemeinde Linz-Dornach

20 Urlaub Jahre die schönere Art

zu genieSSen

Rumänien, eines unserer jüngsten und entlegensten Mitglieder der Europäischen Union, beherbergt zwei in Europa einzig­ artige Kulturlandschaften. Waren in Siebenbürgen vor allem deutsche Kolonisten („Sachsen“) und der Deutsche Ritterorden, die mit großen Privilegien des ungarischen Königs ausgestattet hier eine ganz spezielle Kulturlandschaft prägten, so finden wir jenseits des Karpatenbogens in der Bukowina eine Grenzmark, die bereits im 14. Jh. seine Unabhängigkeit von Ungarn erreichte und religiös von der byzantinischen Orthodoxie geprägt um das Jahr 1500 großartige Klosteranlagen mit orthodoxer Ikonologie errichtete. Ein überwältigendes Bildprogramm – auch an den Außenwänden der Klosterkirchen. Beide Kulturlandschaften zeigen unterschiedliche Gesichter, beide Religionen legen Zeugnis ab von einer intensiv religiösen, politischen und kunsthistorisch einzigartigen Entwicklung.

© Oswald Engelhardt

© Petr Sporer

1. Tag: Linz – Satu Mare 2. Tag: Satu Mare – Bistritz (Bistrita) Gleich zu Beginn besuchen wir den „lustigen Friedhof“ in Sapanta mit seinen leuchtend blauen Grabmälern und heiteren Versen darauf. Danach Fahrt durch das Iza-Tal mit den Holzkirchen und kurzer Halt beim Nonnenkloster Barsana. Fahrt nach Bistritz/ Bistrita, Besuch der Stadtpfarrkirche, die nach dem Brand von 2008 fast vollständig wiederhergestellt ist, Stadtrundgang. 3. Tag: Campulung Moldovenesc Fahrt über Vatra-Dornei und den Borgo-Pass (hier spielt Bram Stokers Roman „Dracula“) durch die Ostkarpaten nach Campulung Moldovenesc, Besuch der Klöster Moldovita. 4. Tag: Campulung – Kronstadt (Brasov) Heute führt uns die Fahrt durch die abwechslungsreiche Landschaft mit wunderschönen Naturschönheiten Rumäniens (der Bicaz-Klamm und dem Roten See (Lacul Rosu)) nach Kronstadt. Unterwegs Halt in Tartlau (Prejmer) und Besichtigung von Kirchenburg und Wehranlage aus dem 13. Jh. 5. Tag: Kronstadt (Brasov) – Schässburg (Sighisoara) Nach dem Frühstück machen wir einen Rundgang durch das alte Zentrum von Kronstadt (Schwarze Kirche, Rathausplatz, orthodoxe Kirche „heilige Dreifaltigkeit) und fahren dann nach Schässburg (Sighisoara). Dort besuchen wir die „Burg“ mit Stundturm, Bergkirche, Bergschule und die berühmte gedeckte „Schülertreppe“ mit 175 Stufen.

6.Tag: Schässburg (Sighisoara) – Hermannstadt (Sibiu) Morgens fahren wir zum ehemaligen Bischofssitz Birthälm/Biertan mit einer hervorragend restaurierten Wehrkirche, die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Auf der Weiterfahrt machen wir einen Zwischenstopp im Zigeunerdorf Pretai (Kupferwaren) und in Mediasch. Durch die Siebenbürgische Hochebene fahren wir in das von deutschen Siedlern gegründete Hermannstadt (Sibiu). 7.Tag: Hermannstadt und Umgebung Nach einem Stadtrundgang in Hermannstadt geht die Fahrt am Nachmittag in die „Landlerdörfer“ Grossau und Neppendorf. Dort erfolgt Besichtigung der Evangelischen Akademie und des Landlermuseums (ev. Ikonenmuseum in Sibiel). 8 .Tag: Hermannstadt – Curtea de Arges – Hermannstadt Fahrt am Alt-Fluss entlang durch den Roten-Turm-Pass, Besuch des Klosters Cozia. Weiterfahrt nach Curtea de Arges und Besuch der Fürsten- und der Bischofskirche. Dann Fahrt zurück nach Hermannstadt über die Transfogarascher Hochalpenstraße. 9.Tag: Mühlbach – Temesvar Fahrt nach Mühlbach, Besichtigung der evang. Kirche im Ort. Weiterfahrt über Deva nach Temesvar. Nachmittags Stadtführung durch die zweitgrößte Stadt des Landes, wo im Dezember 1989 die Unruhen begannen, die schließlich zum Sturz der CeausescuDiktatur führten. 10.Tag: Heimreise

Unsere Leistungen: Busreise, Reiseleitung, 3 N/Frühstück, 6 N/Halbpension. Einbettzimmerzuschlag: 199,-

26. Juli - 4. August 2013

948,15


Auf Rot-weiSS-roten Spuren

Die Riviera – nicht nur auf rot-weiSS-roten Spuren Reiseleitung: MMag. Dr. Gerhard Stadler Vor einhundert Jahren war die Côte d`Azur das Non-Plus-Ultra von Reise und Urlaub. Seit der Möglichkeit von Flugreisen in exotische Fernen ist sie aus der Mode gekommen. Das Flair der Reichen und Schönen hat sie bewahrt. Unsere Busreise führt über einige für die Geschichte der Musik und Österreichs historische Orte in Norditalien nach Nizza. Von hier besuchen wir die wichtigsten Orte der französischen Riviera, wie die Hafenstadt Marseille, die 2013 eine der beiden europäischen Kulturhauptstädte ist. Die für dort und Aix-en-Provence angekündigte großen Impressionisten-Austellungen werden sicher einer der Höhepunkte des europäischen Kunstjahres 2013 sein. Durch die landschaftlich eindrucksvollen Südalpen und über Turin und Monza kehren wir zurück.

© jpgross

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1. TAG: Mantua – Parma Mantua ist die erste von uns zu besichtigende Stadt. Hier finden wir einige der schönsten Renaissancebauten Norditaliens. Andreas Hofer wurde hier erschossen. Eine Stunde weiter liegt Parma, in dem vieles an Marie-Luise erinnert, österreichische Erzherzogin und zweite Gattin Napoleons. Sie war von 1816 bis 1847 Regentin des Herzogtums Parma und konnte die Stadt nach ihrem Geschmack gestalten und ein Leben führen, wie es ihr gefiel.

Thomas und Heinrich Mann, Franz Werfel, Joseph Roth, Stefan Zweig, Franz Theodor Czokor,... Wir sehen Cannes, Antibes, St. Raphael, Toulon, Sanary-Sur-Mer.

2. TAG: Roncoli (San Agata) – Marengo – Nizza Giuseppe Verdi wurde 1813 in der Nähe von Parma geboren, und hier hatte er auch seinen Alterssitz, heute als Museum zu besichtigen. Durch die südliche Lombardei gelangen wir weiter nach Marengo bei Alessandria, 1800 Ort einer vernichtenden Niederlage der österreichischen Armee gegen Napoleon. Über den Apennin und vorbei an Genua geht es entlang der italienischen Riviera nach Nizza.

6. TAG: Marseille – Briancon – Col du Galibier – Modane – Turin Unsere heutige Fahrtstrecke folgt einem Teil der ”Route Napoleon”. Durch das Tal der Durance erreichen wir Briancon, Festungstadt in den Alpen. Für die Weiterfahrt überqueren wir den Col du Lautaret und den Col du Galibier (2.665 m). Den Abend verbringen wir in Turin, der ersten Hauptstadt des gegen die Habsburger entstandenen Königreiches Italien. Heute ist die Innenstadt mit ihren Palästen und dem Dom UNESCO-Weltkulturerbestätte.

3. TAG: Nizza – Grasse – Monaco – Menton – Nizza In Grasse, Hauptstadt des Parfums, besichtigen wir eine Duftfabrik. Zurück ans Meer, fahren wir auf der Corniche, der berühmten Küstenstraße über St. Jean-Cap-Ferrat, wo wir die Rothschild-Villa besichtigen, ins Fürstentum Monaco. Noch einige Kilometer weiter liegt Menton, der von der Haute-Volée der Donaumonarchie bis zu Kaiserin Elisabeth bevorzugten Rivieraort.

7. TAG: Turin – Monza – Tonale Pass – Mendel Pass – Heimreise Vorbei an Novara durch das einst habsburgische Königreich Lombardo-Venetien geht es nach Monza, in dessen Domschatzkammer wir die Eiserne Krone der Lombarden besichtigen. Vorbei am Comer See erreichen wir den Unsere Leistungen: Tonale-Pass, bis 1918 Grenze Tirols, und Busreise, Reiseleitung, N/Halbpension. kommen nördlich von Einbettzimmerzuschlag: auf Anfrage Trient ins Etschtal. Rückreise über den 25. - 31. August 2013 1.098,Brenner.

4. TAG: Nizza – Cap d`Antibes – Cannes – Sanary-sur-Mer – Marseille Heute fahren wir weiter nach Westen, meist entlang der Küste des Mittelmeeres, durch die Orte, in denen die Maler des 19. Jhs. das Licht des Südens und Emigranten nur Zuflucht suchten: Monet, Cézanne, Matisse, Chagall, Picasso bzw. Klaus,

5. TAG: Marseille – Aix-en-Provence – Marseille Dieser Tag ist vor allem einer der wichtigsten Kunstausstellung des Jahres 2013 gewidmet: „Le Grand Atelier du Midi“, die in zwei Teilen präsentiert wird: In Marseille „Von van Gogh bis Bonnard“ und in Aix-en-Provence „Von Cézanne bis Matisse“.


Auf Rot-weiSS-roten Spuren

Südwestpolen

20 Urlaub Jahre die schönere Art

Auf rot-weiß-roten Spuren durch Schlesien

zu genieSSen

Reiseleitung: MMag. Dr. Gerhard Stadler Es war von 1526 bis zur Regierung Maria Theresias, also mehr als 200 Jahre, unter Habsburgs Krone. Heute ist Schlesien/S´la¸ska ein prosperierender Teil Polens, seit 2004 Teil der EU, Breslau/Wrocław seine sehr sehenswerte Hauptstadt. Schlesien birgt auch landschaftliche Schönheiten wie das Riesengebirge, Heimat des Sagenhelden Rübezahl und einst Zufluchtsort von Protestanten aus Tirol. Etwas außerhalb Schlesiens liegen der größte polnische Wallfahrtsort Czenstochau, und Auschwitz, dunkelster Ort der Geschichte des 20. Jhs.

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1.TAG: Budweis – Gablonz – Agnetendorf – Hirschberg/Jelenia In Gablonz/Jablonec nad Nisou, in einem einst wichtigen Industrierevier der Donaumonarchie, sehen wir das Geburtshaus von Ferdinand Porsche und besuchen das moderne Glasmuseum. Danach überqueren wir die polnische Grenze und haben unseren ersten Halt vor dem Wohn- und Sterbehaus von Gerhart Hauptmann in Agnetendorf/Jagnia¸tków. Die Nacht verbringen wir in einem Schlosshotel bei Hirschberg/Jelenia Góra. 2. TAG: Hirschberg/Jelenia – Riesengebirge – Zillerthal – Hohenfriedberg – Schweidnitz – Breslau Ist das Wetter sehr gut, fahren wir mit einem Sessellift hinauf aufs Riesengebirge und haben sogar die Möglichkeit, bei einer einstündigen Bergtour die Schneekoppe (1.603 m) zu besteigen. Jedenfalls besuchen wir die Reste der Tiroler Siedlung von Ziller­ thal/Mysłakowice, welche um 1840 erbaut wurde. Ein anderer Ort österreichischen Gedenkens ist das Schlachtdenkmal von Hohenfriedberg/Dobromierz. Hier verlor Maria Theresias Heer 1745 eine Schlacht gegen die Preußen; das reiche Schlesien war für die Habsburger verloren. Schon knapp vor Breslau liegt Schweidnitz/Swidnica mit seiner Friedenskirche ganz aus Holz für 6000 Protestanten, einem Wunder der Handwerkskunst des 18. Jhs. und heute UNESCO-Weltkulturerbe. 3. TAG: Breslau – Lubia¸ž – Breslau Am Vormittag spazieren wir einige Stunden durch die schlesische Hauptstadt Wrocław, die wieder mit Bauten aus der k.u.k. Zeit als die Stadt noch Breslau hieß, glänzt. Am Nachmittag fahren wir eine Stunde nach Westen, zum ehemaligen Zisterziensterkloster Leubus/Lubia ¸ž, Zeugnis der von den Habsburgern geförderten Gegenreformation. Vielleicht war es das größte Kloster Europas, jedenfalls bemüht man sich um die Restaurierung dieses monumentalen Baus am Ufer der Oder. Die Apotheose der Habsburger im Kaisersaal glänzt bereits wieder wie neu. Zurückgekehrt nach Breslau, ist am Abend je nach Spielplan der Besuch einer Opernvorstellung möglich (fak.), entweder in der historischen Oper oder einer Freiluftaufführung. 4. TAG: Breslau – Auschwitz – Czenstochau – Gleiwitz – Breslau Nach einer Autobahnfahrt durch Oberschlesien kommen wir nach Auschwitz/Os´wie¸cim, wo wir durch die Gedenkstätte des Konzentrationslagers geführt werden. Der nächste Aufenthalt ist in

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Czenstochau/Cze¸stochowa, mit seiner Schwarzen Madonna einer der wichtigsten Wallfahrtsorte Europas. Durch das Oberschlesische Industrierevier, 1919 zwischen dem Deutschen Reich, der Tschechoslowakei und Polen geteilt, kommen wir nach Gleiwitz/Gliwice, wo am 1. September 1940 nach einem fingierten Überfall auf die heute noch bestehende Rundfunksendeanlage der Zweite Weltkrieg begann. 5. TAG: Breslau – Heinrichau – Kamenz – Glatz – Königgrätz – Heimreise Von Breslau fahren wir nach Süden, machen kurze Stopps in den ehem. Zisterzienser-Klöstern von Heinrichau/Henrykow und Kamenz/Kaminieniec und sehen in Glatz/Kłodzko, eine österreichische Garnisons- und Festungsstadt aus dem 17. Jh., sogar mit einer Nachbildung der Prager Karlsbrücke. In Königgrätz/ Hradec Králové werden wir noch einmal daran erinnert, dass diese Region Jahrhunderte lang Zankapfel zwischen Preußen und Österreich war. Von den Dutzenden Denkmälern werden wir eines oder zwei besichtigen. Vor der Heimreise unternehmen wir noch einen kurzen SpazierUnsere Leistungen: gang durch Busreise, Reiseleitung, N/Halbpension. die Altstadt. Einbettzimmerzuschlag: 95,-

22. - 26. Juni 2013

635,17


Auf Rot-weiSS-roten Spuren

GALIZIEN UND DIE BUKOWINA An die russische Grenze der Donaumonarchie Reiseleitung: Dr. Roland Kastler Vor 1918 reichte Österreich bis an die Weichsel und an den Dnestrj. Danach waren diese endlosen Weiten jenseits der Karpaten jahrzehntelang für uns nicht zugänglich. An den ehemaligen Grenzen der Donaumonarchie erwarten den Besucher zahlreiche imposante Sehenswürdigkeiten, welche zusammen mit den herausragenden Städten Krakau, Lemberg und Czernowitz sowie einer Fülle von intellektuellen Reminiszenzen das Gefühl, einem zutiefst vertrauten sowie zugleich völlig anderem Europa zu begegnen, vermitteln. 4. TAG: Przemysl – Lemberg Nach einem Stadtrundgang durch Przemysl mit seinen Kirchen dreier Religionen, dem k.u.k. Kriegerfriedhof und den Ruinen der Festungsbauwerke Weiterfahrt in die Ukraine, durch Grodek – die Kämpfe hier im August 1914 regten Georg Trakl zu seinem berühmtesten Gedicht an – nach Lviv, (in das frühere Lemberg), die Hauptstadt des Kronlandes Galizien. 5. TAG: Lemberg Besichtigung Rundgänge durch Lemberg, in dem die Zeit stehen geblieben zu sein scheint: Dome dreier Religionen, die Ringstraße, Altwiener Kaffeehäuser, k.u.k. Ärabauten, die alte Oper sowie der multikonfessionelle Friedhof.

1. TAG: Anreise Krakau In Zywiec/Saybusch werden wir uns der äußerst dramatischen Geschichte der polnischen Habsburgerlinie widmen, welche hier, im einstigen Zentrum der erzherzöglichen Besitzungen Galiziens, ihren Ursprung erfahren hat. Mit Schloss Saybusch unmittelbar verbunden ist aber auch die Biographie Wilhelms von Habsburg, der als Anwärter auf den Thron der Ukraine gehandelt wurde. Im Anschluss Weiterfahrt zum Kloster Kalwaria Zebrzydowska, welches mit seinen Kapellen dem historischen Jerusalem nachempfunden wurde und ein UNESCO-Weltkulturerbe darstellt. 2. TAG: Auschwitz – Krakau Vormittags Fahrt nach Oswiecim/Auschwitz, wo uns der Besuch der KZ-Gedenkstätte an eine andere geschichtliche Epoche mahnt. Zurück nach Krakau spazieren wir durch die beeindruckende Altstadt, mit dem Dom, den historischen Tuchhallen und dem Wawelschloss. 3. TAG: Wieliczka – Przemysl Nach der Besichtigung des historischen Salzbergwerkes von Wieliczka Fahrt zum Schloss Lancut, das einem der reichsten Adelsgeschlechter der Donaumonarchie gehörte. Weiter geht es durch Galizien nach Przemysl, die im ersten Weltkrieg heiß umkämpfte größte Festung der Donaumonarchie.

6. TAG: Fahrt nach Czernowitz Auf der Fahrt von Lemberg nach Czernowitz lernen wir „Halb-Asien“ kennen: mit seinen hingeduckten Bauerndörfern in den endlosen Weiten der Landschaft, den Städtchen mit damals überwiegend jüdischer Bevölkerung (Brody, wo Joseph Roth geboren wurde) sowie Schloss Olesko (Geburtsstätte König Johann Sobieski, der Wien 1683 von den Türken befreite). 7. TAG: Czernowitz Stadtrundgang durch Czernowitz, einst die Hauptstadt des Kronlandes Bukowina. Das „Klein-Wien des Ostens“ weist in der Struktur seiner Architektur österreichische (Rathaus, Theater, Universität …) vermischt mit byzantinischen und orientalischen Elementen auf. Neben dem „Geist der Bukowina“ gilt es aber auch der einstigen berühmten intellektuellen Aufgeschlossenheit nachzuspüren, welche in Czernowitz eine Vielzahl von Künstlern, Schriftstellern und Denkrichtungen hervorzubringen vermochte. 8. TAG: Karpaten – Kosice Von Czernowitz beginnt die Rückfahrt über die Karpaten, durch Rakiv, der höchstgelegenen Stadt der Ukraine, wo die k.u.k. Landesvermessung den Mittelpunkt Europas feststellte. Weiterfahrt entlang der rumänischen Grenze durch die interessantesten Orte Transkarpatiens, welche nun schon europäischer anmuten und deren Hauptsehenswürdigkeiten alte Holz- und Steinkirchen darstellen, bis nach Kosice (Kaschau). 9. TAG: Kosice – Banska Stiavnica – Heimreise Vormittags Stadtrundgang in Kosice, dem Zentrum der Ostslowakei, dessen denkmalgeschütztes Zentrum u.a. vom herausragenden Elisabeth-Dom bestimmt wird. Anschließend Weiterfahrt nach Banska Stiavnica, das als Schemnitz Mittelpunkt eines der wichtigsten Bergbauregionen der Donaumonarchie war und heute ein UNESCO-Weltkultur­erbe darstellt. Anschließend Rückfahrt nach Österreich. Unsere Leistungen: Busreise, Reiseleitung, N/Halbpension. Einbettzimmerzuschlag: 195,-

29. Juni - 7. Juli 2013 18

1.250,-


Mittelalter · Neuzeit

20 Urlaub

VON DER WELT DER HANSE ZUM MYTHOS OSTPREUSSEN

Jahre die schönere Art

zu genieSSen

Eine Reise zur Backsteingotik sowie dem kulturellen Erbe des Deutschen Ordens Reiseleitung: Mag. Susanne Kowarc Mecklenburg, Pommern, Westpreußen und Ostpreußen hießen einst die historischen Provinzen, welche Gegenstand unserer Erkundung sein werden. Zu anderer Zeit unterschied man zwischen einem Königlichen- und einem Herzöglichen Preußen, unterstand in manchen Regionen mehreren Jahrhunderten lang vornehmlich der gestaltenden Kraft des Deutschen Ordens, in anderen wiederum jener der Schweden. Den Teilnehmer erwartet eine historisch höchst anregende und vielfältige, aber auch mit Ostseeküste und Masurischer Seenplatte eine landschaftlich anmutig gestaltete Studienreise.

1. TAG: Anreise Berlin 2. TAG: Gustrow – Bad Doberan – Rostock Zweifellos zu den Höhepunkten einer Reise nach Mecklenburg zählt der Besuch von Gustrow mit der überragenden Sehens­ würdigkeit, der ehemaligen Herzogsresidenz. Ein weiterer Schwerpunkt ist dem berühmten Bildhauer und Dichter Ernst Barlach gewidmet, dessen imposantes Werk es in der Gertrudenkapelle zu bestaunen gilt. Anschließend Weiterreise zu einem wahren Juwel der Backsteingotik, zur ehemaligen Klosterkirche von Bad Doberan. 3. TAG: Rostock – Stralsund Nach einem Stadtrundgang durch die ehemals sehr bedeutende Hansestadt Rostock, werden wir uns intensiv der Backstein­ architektur Stralsunds widmen. Die gotischen Denkmäler dieser einstigen Hansestadt zählen zu den beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten der deutschen Ostseeküste und stellen ein UNESCO-Weltkulturerbe dar. 4. TAG: Greifswald – Griebenow – Insel Wolin Neben Stralsund war Greifswald die zweite bedeutende Hansestadt in Vorpommern. Anschließend Weiterfahrt nach Griebenow, zu einer der am schönsten erhaltenen Schloss- und Gutsensembles aus der Schwedenzeit. Anschließend gilt es sich den Arbeiten des Flugpioniers Otto von Lilienthal zu widmen. 5. TAG: Kolberg – Stolp – Danzig Unsere Fahrt entlang der Ostseeküste führt uns nach Kolberg, der größten und bekanntesten Kurstadt Polens. Die geschichtsträchtige Stadt Stolp/Slupsk weist deutschen, polnischen und dänischen Einfluss auf und lädt mit einer Vielzahl an historischen Backsteinbauten zur Besichtigung ein. 6. TAG: Danzig – Marienburg Der heutige Tag zählt sicherlich zu den Höhepunkten im Rahmen des Besichtigungsprogramms. Die „Königin der Ostsee“ beheimatet nicht nur die größte Backsteinkirche der Welt, sondern eine wundervolle Altstadt mit altem Hafen. Am Nachmittag erfolgt die Besichtigung eines der eindrucksvollsten und zugleich

be­deutendsten Zeugnisse der Backsteinarchitektur, der Marienburg. Das UNESCO-Weltkulturerbe stellte den Hochmeistersitz des Deutschen Ordens dar. Anschließend Weiterfahrt nach Allenstein. 7. TAG: Masurische Geschichten Die malerische Landschaft der Masuren zählt zu den heraus­ ragendsten Besonderheiten des ehemaligen Ostpreußens bzw. auch des heutigen Polens. Im Rahmen einer Bootsfahrt erkunden Sie die eindrucksvolle Schönheit jenes zusammen­hängenden Seengebietes. 8. TAG: Unterwegs im Kulmer Land Von seiner Burg in Thorn aus nahm der Deutsche Orden das Kulmer Land in Besitz, wobei es bereits zu Beginn des 13. Jhs. zu den Stadtgründungen von Thorn und Kulm kam. An der sogenannten „Culmer Handfeste“ orientierten sich bis zum 18. Jh. nahezu alle späteren Gründungen von Städten in Preußen (über 200). Heute finden wir in Thorn und Kulm nicht nur historische Bedeutung und prachtvolle Bauten vor, die auf die hanseatische Blütezeit verweisen, sondern inmitten beeindruckender Landschaftsstrukturen charmante und denkmalgeschützte Altstädte als Ganzes, welche zurecht zu den schönsten Beispielen des Landes zählen. 9. TAG: Stargard – Stettin – Berlin In Stargard und Stettin gilt es ebenfalls, zahlreiche bedeutende sowie imposante Backsteinbauten des Mittelalters zu bestaunen. Wir finden in beiden Städten Arbeiten des berühmten Stettiner Baumeisters Heinrich Brunsberg vor, neben Sakralbauten aber auch höchst interessante Profanbauten, wie die ehemalige pommersche Herzogsresidenz oder das Geburtshaus Katharinas der Großen. Inmitten charmanter und lebendiger Altstadtrestaurierungen lassen wir unsere Studienreise ausklingen, bevor wir wieder Berlin Unsere Leistungen: erreichen. 10. TAG: Heimreise

Busreise, Reiseleitung, N/Halbpension, Bootsfahrt Masuren. Einbettzimmerzuschlag: 245,-

14. - 23. Juni 2013

1.345,19


Mittelalter · Neuzeit

DIE SPANISCHEN HABSBURGER

Und die Kunst des „Siglo de Oro“             Teil I: Zentralspanien Die Doppelhochzeit seiner Kinder, Philipp und Margarete, mit dem Thronfolger sowie dessen Schwester Johanna der vereinigten Königreiche von Kastilien und Aragonien sollte nach Kaiser Maximilian eine hinreichend starke Allianz des Hauses Habsburg mit Spanien, vor allem gegen Frankreich intendiert, gewährleisten. Doch die Thronübernahme Philipps und Johannas sowie die unter deren Sohn Carlos I./Karl V. sich ereignende Vereinigung der spanischen mit den habsburgischen Ländern führte zur Etablierung eines Machtkomplexes, der nicht nur zukünftig Spanien und Österreich zutiefst miteinander verbinden, sondern auch die reichen amerikanischen Kolonien (Mexiko, Peru, Chile) sowie das Königreich Portugal und deren Kolonien miteinschließen sollte. Die enor­ men wirtschaftlichen Möglichkeiten bzw. Ressourcen, verbunden mit dem habsburgischen Mäzenatentum, erlaubten in weiterer Folge das Entstehen eines herausragenden Kultur- und Kunstgeschehens, welches als Kunst des Siglo de Oro (Kunst des Goldenen Zeitalters) bezeichnet wird.

1. Tag: Flug nach Barcelona (kurze Besichtigung) – Zaragossa 2. Tag: Aranjuez – Toledo Fahrt nach Aranjuez (UNESCO-Weltkulturerbe) mit Besichtigung des Palacio Real, der Sommerresidenz Philipp II, die nach zwei Bränden zu einem „spanischen Versailles“ (Alexandre Dumas) erweitert wurde. Weiterfahrt nach Toledo, wo wir das großartige El-Greco-Museum aufsuchen werden.

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3. Tag: Toledo – Stadt der drei Kulturen (UNESCO-Welt­kulturerbe) – Talavera Abgesehen von den mittelalterlichen Schätzen, wie der Kathedrale (nach Burgos bedeutendste gotische Kathedrale des Landes) und der jüdischen Synagoge El Tránsito, widmen wir uns im Rahmen der Stadterkundung, dem Thema der Studienreise entsprechend, den großartigen Renaissancebauwerken: Museo Santa Cruz, San Juan de los Reyes, Hospital von Tavera. Am Abend Weiterfahrt in den Raum Talavera und Nächtigung in einem wunderschönen Parador-Hotel.

4. Tag: Guadalupe – Yuste – Salamanca Für mehr als vier Jahrhunderte zählte das Kloster von Guadalupe zu den wichtigsten des Landes, wobei es ins­ besondere im 15. und 16. Jh. seinen Höhepunkt erreichte. Christoph Columbus und andere Konquistadoren pilgerten ebenfalls regelmäßig zur Madonna von Guadalupe, die im Übrigen auch die Nationalheilige Mexikos darstellt. Den zweiten Besichtigungspunkt in der Extremadura bedeutet das Kloster von Yuste, stellt dieses doch den letzten Aufenthaltsort Karls V. dar. Anschließend Weiterfahrt nach Salamanca. 5. Tag: Salamanca – Avila Besichtigung von Salamanca (UNESCO-Weltkulturerbe), welches entsprechend der einstigen Bedeutung über einen wahren Reichtum an großartigen Architekturbauten verfügt. Weltruf erlangte die Stadt mit der Gründung der Universität deren Hauptfassade ein absolutes Meisterwerk des plateresken Stils in Spanien darstellt.


Mittelalter · Neuzeit

Die Fassade der Klosterkirche von San Esteban ist ebenfalls im plateresken Dekor gestaltet, innen jedoch weist sie die weg­weisende und typenbildende Altarkonzeption von José Benito de Churriguera auf. Weiters besichtigen Sie u. a. das Salamancas Stadtbild bestimmende Jesuitenkolleg La Clerecía sowie das Hospederia des Colegio de Anaya. Anschließend Fahrt nach Ávila (UNESCO-Welt­kulturerbe), wo Sie bei einem Altstadtrundgang u. a. das zentrale Gebäude des Karmeliterinnenordens der hl. Teresa von Ávila kennen lernen werden. 6. Tag: Tordesillas – Medina de Riseco – Valladolid Fahrt von Salamanca nach Tordesillas, wo 1494 jene vertrag­lichen Bedingungen ausformuliert wurden, welche die Grenzen der spanischen und portugiesischen Kolonialreiche festlegten. Nach dem Besuch des Nonnenklosters Santa Clara Weiterfahrt nach Medina de Riseco. Wir besichtigen die Kirchen Santiago Apostol, Santa Maria de Mediavilla und Santa Cruz. Schließlich erreichen wir Valladolid und erkunden die Stadt im Zuge eines Besichtigungsrundganges.

FUGGER IN AUGSBURG

20 Urlaub Jahre die schönere Art

zu genieSSen

Glanz und Macht einer Kaufmanns- und Bankiersfamilie Die Geschichte der Familie Fugger in Augsburg begann mit Hans Fugger, der im 14. Jh. von Graben nach Augsburg kam. Der große Reichtum der Kaufmanns- und Bankiersfamilie startete jedoch mit Jakob I. Seine Söhne Georg, Ulrich und Jakob II. vermehrten den Reichtum der Familie und hatten dadurch so viel politischen Einfluss, dass Jakob II. sogar an der Wahl Karls V. zum deutschen Kaiser mitverantwortlich war. Entdecken Sie bei dieser Reise die schönsten Plätze dieser geschichtsträchtigen Familie.

7. Tag: Valladolid – Segovia Wir setzen die Stadtbesichtigung mit dem Besuch des herausragenden Nationalen Skulpturenmuseums mit Schwerpunkt auf 16. u. 17. Jh. im Colegio de San Gregorio fort und finden in weiterer Folge mit der Kirche San Pablo ein Paradebeispiel der Gotik des 15. Jh. sowie mit der Kathedrale einen vor allem in Bezug auf die räumliche Konzeption wegweisenden Bau Herreras vor. Anschließend Fahrt nach Segovia (UNESCO-Weltkulturerbe), wo wir den Alcazar, die heraus­ ragende Kathedrale, das Grab Johannes vom Kreuz und die Templerkirche Vera Cruz aufsuchen werden. 8. Tag: El Paular – Alcalá de Henares – Madrid Im Zuge einer landschaftlich anmutigen Anreise erreichen wir das mitten in der Sierra de Guadarrama liegende prunkvolle Kloster El Paular. Im Anschluss an die Besichtigung dringen wir nach Alcalá de Henares vor. Hier besuchen wir das Geburtshaus von Miguel de Cervantes und das Teatro Cervantes, die Universität sowie das Monasterio de San Bernardo. 9. Tag: Madrid Auf den Spuren der Habsburger durch Madrid lernen Sie die Kirche San Isidro, die ehemalige Kathedrale von Madrid, das Carcel de Corte (heute Auswärtiges Amt), den überragenden Plaza Mayor, das Königliche Kloster La Encarnación (mit bedeutender Gemälde- und Skulpturensammlung) sowie das Königliche Kloster Descalzas Reales, welches Teil des früheren Palastes Karls V. und Isabellas von Portugal war, kennen. 10. Tag: El Escorial – Madrid Der heutige Tag steht ganz im Zeichen des Ausflugs nach El Escorial. Der ehemalige Mittelpunkt des spanischen Imperiums mit seinen unermesslichen Kunstschätzen stellt den überragenden Habsburgerbau und einen der meist­ besuchten Orte des Landes dar. Im Anschluss an die Rückkehr nach Madrid Besuch des Lope de Vega-Geburtshauses. 11. Tag: Madrid (Besuch des Museo del Prado) – Zaragossa 12. Tag: Fahrt nach Barcelona und Rückflug nach Wien

Unsere Leistungen: Flug Wien – Barcelona – Wien, Reiseleitung, N/Halbpension, Rundreise lt. Programm, Flughafentaxen (Stand Okt. 12). Einbettzimmerzuschlag: 329,-

25. September - 6. Oktober 2013

1.649,-

1. TAG: Anreise nach Augsburg – Stadtbesichtigung Nach der Ankunft Beginn der Stadtführung „Auf den Spuren der Fugger in Augsburg“, die Ihnen einen Einblick in die Geschichte dieses Familien-Imperiums, das Augsburg im 16. Jh. zur Weltmacht aufstiegen lies, gibt. Wir erkunden neben dem Fugger-Stadtpalast, der als ehemaliges Wohn- und Handelshaus der Familie diente, die Handwerkeraltstadt mit der „Alten Silberschmiede“ und die Fuggerei, die älteste Sozialsiedlung der Welt mit dem Fuggerei-Museum. Zum Schluss sehen wir in der Annakirche, die einen Höhepunkt der deutschen Renaissance darstellt und maßgeblich durch Albrecht Dürer bei den Planungen beeinflusst wurde, die Gräber Jakob Fuggers und seiner Brüder. 2. TAG: Das Fuggerland – Heimreise Auf der Fahrt nach Babenhausen, wo wir uns im Fuggermuseum mit der Familiengeschichte auseinandersetzen und in der heutigen Pfarrkirche die Gruft besuchen, in der viele Mitglieder des Hauses Fugger ihre letzte Ruhestätte gefunden haben, kommen wir an der Ortschaft Graben vorbei, Heimat der Familie Fugger. Weiters bestaunen wir mit der Pfarr- und Wallfahrtskirche von Kirchhaslach ein besonderes Juwel, die Patronatskirche der Fugger. Zum Abschluss steht ein Besuch des atemberaubenden Zedernsaales im Schloss Kirchheim, der weltweit auch für seine Akustik bekannt ist, auf dem Programm. Unsere Leistungen: Anschließend Busreise, Reiseleitung, N/Halbpension. Beginn der Einbettzimmerzuschlag: 25,Heimreise. 22. - 23. Juni 2013 195,21


Mittelalter · Neuzeit

Zur Geschichte der Reformation Martin Luther und Johann Sebastian Bach Luthers Hochzeit in Wittenberg

Kammermusik „Rezital“

(fak.) Werke von L. van Beethoven, F. Schubert, J. Brahms im Leipziger Gewandhaus Martin Luther, theologischer Urheber und Lehrer der Reformation, stellte stets den gütigen Gott ins Zentrum des religiösen Daseins, was ihn auch dazu veranlasste, diesem Leitmotiv widersprechende Praktiken innerhalb des Christentums einem Veränderungsprozess unterwerfen zu wollen. Ebenfalls modellbildend, und zwar für die Etablierung der deutschen Hochsprache, war seine Übersetzung der biblischen Schriften. Erleben Sie bei dieser Reise neben der großartigen Festinszenierung von „Luthers Hochzeit“ auch ein Kammermusikkonzert im Leipziger Gewandhaus (fak.).

3. Tag: Eisleben – Wittenberg – Dessau Nach dem Frühstück Fahrt in die Lutherstadt Eisleben und Besichtigung des zum UNESCO-Weltkulturerbe zählenden Geburtshauses von Martin Luther sowie der St. Petri-Pauli-Kirche, wo er getauft wurde. Freuen Sie sich auf den eindrucksvollen Festzug von „Luthers Hochzeit“ und auch auf das Begleitprogramm, wenn sich Wittenberger und Gäste im alten Handwerk üben, Umhang oder Wams tragen, auf Renaissance-Instrumenten spielen, Schweine am Spieß brutzeln lassen oder Wein und Bier zapfen. In der gesamten Altstadt finden Sie an Originalschau­plätzen weit gereiste Händler und Wirte und es spielen Gaukler und Musikanten. Wir nächtigen im nahegelegenen Dessau.

1. Tag: Erfurt Nach der Ankunft in Erfurt, Martin Luthers geistiger Heimat, Stadtbesichtigung. Wesentliche Besichtigungspunkte werden das einzigartige Ensemble von Dom und Severikirche sowie das ehemalige Kloster der Augustiner-Eremiten darstellen. Nachdem er bereits seit einigen Jahren an der Universität Erfurt studiert hatte, trat er hier, vielleicht tatsächlich aufgrund seines berühmten Gewittererlebnisses, in den Orden ein und wurde bereits kurze Zeit später zum Priester geweiht. Auch Johann Sebastian Bach, dessen Eltern in der Kaufmannskirche getraut wurden, kam oft in die Stadt, um seine Verwandten zu besuchen. 2. Tag: Eisenach – Schmalkalden – Erfurt Am heutigen Tag besuchen Sie zuerst Eisenach, dessen Geschichte eng mit der Wartburg (UNESCO-Weltkulturerbe) verbunden ist. Nach dem Aufstieg zum Felsplateau erwartet Sie ein Mix aus Romanik, Gotik, Renaissance und Historismus sowie eine Dauerausstellung über Martin Luther. Anschließend steht die Besichtigung des Bachhauses auf dem Programm. In seinem Geburtshaus wird Leben und Werk dieses außergewöhnlichen Meisters eindrucksvoll – natürlich auch mittels Musik – präsentiert. In Schmalkalden unternehmen wir einen Rundgang durch die ausgesprochen liebliche Altstadt und besichtigen Schloss Wilhelmsburg. Ruckfahrt nach Erfurt. 22

4. Tag: Wittenberg – Leipzig – „Rezital“ (fak.) Das Wirken von Martin Luther und Philipp Melanchton in Wittenberg bedeutete entscheidende Impulse für die Reformation und etablierte die ansässige Universität als eine der gewichtigen Europas. Wir besichtigen die entsprechenden „Lutherstätten“, die vom Leben der Reformatoren zeugen. Sie sind heute als UNESCO-Weltkulturerbe ausgezeichnet. Anschließend Weiterreise nach Leipzig. Hier erfolgt eine intensive Stadterkundung, die nicht nur die große Musiktradition (Richard Wagner, J. S. Bach, Schuhmann uvm.), sondern auch bedeutende historische Ereignisse (Vielvölkerschlacht usw.) einbeziehen wird. Nach dem abschließenden Höhepunkt des Tages, dem Kammermusikkonzert „Rezital“ (fak.) im Gewandhaus, Rückfahrt nach Dessau. 5. Tag: Gräfenhainichen – Torgau – Heimreise Dem nach Martin Luther bedeutendsten evangelischen Kirchenlieddichter, Paul Gerhardt, ist in Grafenhainichen in der PaulGerhardt-Kapelle eine ständige Ausstellung gewidmet. Ein Besuch des Grabmals der Witwe Luthers in der St. Marien Kirche in Torgau, die aufgrund der in Wittenberg ausgebrochenen Pest hierher kam und bei einem Kutschenunfall Unsere Leistungen: dann starb, ist der letzte BesichtiBusreise, Reiseleitung, N/Halbpension, Eintritt Luthers Hochzeit. gungspunkt dieser Kammermusik „Rezital“ (fak.): 16,höchst eindrucksEinbettzimmerzuschlag: 75,vollen Studienreise. Im Anschluss 6. - 10. Juni 2013 639,Beginn der Rückreise.


Mittelalter · Neuzeit

Perlen der Kultur und der Geschichte am Mittelrhein

20 Urlaub Jahre die schönere Art

zu genieSSen

Reiseleitung: MMag. Dr. Gerhard Stadler Diese fünftägige Busreise führt uns an den Mittelrhein, in die deutschen Bundesländer Rheinland-Pfalz, BadenWürttemberg, Hessen und Saarland. Mit dem Hotelstandort Mannheim besuchen wir die Orte der historischen Jahres­ ausstellung „Die Wittelsbacher in der Pfalz“, die sich mit dem Werden des Kurfürstentums Pfalz und der bayrischen Herrscherfamilie beschäftigt. Dazu gibt es noch eine Reihe anderer Sehenswürdigkeiten und Ausstellungen zu sehen. Fünf Tage Kultur pur, von der Romanik bis zur Gegenwartskunst!

Die Wittelsbacher in der Pfalz

im Museum Zeughaus und Mannheimer Barockschloss

Nur Skulptur

in der Kunsthalle Mannheim

Urban Art Biennale 2013 in der Völklinger Hütte

1. TAG: Künzelsau/Schwäbisch Hall – Bad Mergentheim – Mannheim Von Linz fahren wir vorbei an Nürnberg nach Künzelsau/Schwäbisch Hall, wo im Museum Würth ein Wirtschaftsmagnat die größte Sammlung moderner österreichischer Kunst außerhalb unseres Landes zusammengestellt hat. Auch im Schloss des nahen Bad Mergentheim werden wir an Österreich erinnert: Es war der Hauptsitz des Deutschen Ritterordens, dessen Großmeister durch Jahrhunderte Habsburger-Erzherzöge waren. Durch das liebliche Neckartal mit dem Fachwerksstädtchen Eberbach erreichen wir Mannheim am Rhein.

4. TAG: Darmstadt – Winnweiler – Völklingen Die „Mathildenhöhe“ – in dem nördlich von Mannheim gelegenen Darmstadt – ist eines der schönsten erhaltenen Ensembles des Jugendstils, erdacht von einem Herzog, der nichts zu regieren hatte, und gestaltet von österreichischen Architekten. Dann überqueren wir den Rhein und kommen in Winnweiler in ein völlig vergessenes Stück Altösterreichs: die Grafschaft Falkenstein war die einzige „Mitgift“, die Franz Stephan von Lothringen in seine Heirat mit unserer Maria Theresia einbringen konnte. Wir fahren noch ein 2. TAG: Ausstellungen Mannheim – Heidelberg – Stück weiter nach Westen, bis nach Völklingen im Saarland. Hier Worms – Pfälzische Weinstraße ist in einem aufgelassenen Stahlwerk, zum UNESCO-Weltkulturerbe Heute besuchen wir die zwei in Mannheim gelegenen Teile der Wittelsbacher Ausstellung und am Nachmittag das durch Lied und geadelt, eine der faszinierendsten Ausstellungshallen Europas zu sehen. Wir werden dort „Urban Art Biennale 2013“, eine AusstelGeschichte berühmt gewordene Schloss des nebenan gelegenen Heidelberg. Die letzte Besichtigung dieses Tages ist der romanische lung monumentaler Werke der Gegenwartskunst, ein besonderer Kontrast zur historischen Hütte mit den Hochöfen, bestaunen. Dom von Worms am Rhein. Den Abend verbringen wir in einem Ort der Pfälzischen Weinstraße. 5. TAG: Marbach/Neckar – Stuttgart – Heimreise Auch auf der Rückfahrt von Mannheim nach Linz gibt es noch 3. TAG: Kunsthalle Mannheim „Nur Skulptur“ – einiges zu besichtigen: Das Deutsche Literaturarchiv in Marbach Schwetzingen – Speyer – Ludwigshöhe In der Kunsthalle von Mannheim, einer der bedeutendsten Gemälde­ mit großartigen Ausstellungen, welches eines der bedeutendsten Literaturinstitutionen weltweit darstellt, Schillers Geburtshaus dort galerien Deutschlands für das 19. und 20. Jh., werden wir die sowie in Stuttgart das neue Museum der Automarke Porsche – Jahresausstellung europäischer Plastik „Nur Skulptur“ von Rodin Erinnerungen an eine berühmte österreichische Familie und in bis Moore sehen. Auch an diesem Nachmittag bleiben wir in der einem von näheren Umgebung Mannheims und machen einen Blick in den österreichischen Park und zum Schloss von Schwetzingen, einem der schönsten Architekten entUnsere Leistungen: Barockensembles Deutschlands. Seine Erhebung zum UNESCOworfenem Weltkulturerbe steht bevor. Danach besichtigen wir den Dom von Busreise, Reiseleitung, N/Halbpension. futuristischen Einbettzimmerzuschlag: 115,Speyer, Grablege von Rudolf von Habsburg. Den Tag lassen wir Bau. Anschliein Schloss Ludwigshöhe in den Weinbergen bei Edenkoben – 23. - 27. Oktober 2013 649,ßend Beginn ein Ensemble, in dem wir uns fast wie in der Toskana fühlen der Heimreise. könnten – ausklingen. 23


Mittelalter · Neuzeit

IM REICH DER SCHÄREN

Die Metropolen der Ostsee mit den einzigartigen Ålandinseln und Gotland REISELEITUNG: DR. ROLAND KASTLER Vor der Küste Schwedens und Finnlands befindet sich ein außergewöhnliches Naturerbe – die während der Eiszeit ausgestalteten Schären, die in Gruppierungen, sogenannten Schärengärten, eine kaum mehr fassbare Anzahl von Tausenden von Inseln beschrei­ ben. Das Reiseparadies lädt insbesondere zu einer Erkundung der unglaublich faszinierenden Ålandinseln – einer herausragend naturschönen Inselwelt mit reicher Besiedlungsgeschichte –, Gotland und die weltoffenen und freundlichen skandinavischen Metropolen der Ostsee – Helsinki, Turku und Stockholm – ein. 4. TAG: Ganztägige Rundfahrt auf den Inseln In Åland leben ca. 28.000 Menschen auf 7.000 Inseln! Einige dieser fantastischen Inseln werden uns bei einer spannenden zugänglich werden. Wir werden an unglaublich entlegenen Stellen Café trinken, Gustav Vasas altes Schloss Kastelholm und die Künstlerkolonie Önningeby kennen lernen. 5. TAG: Die Welt der Ostsee Der Vormittag steht für eigene Erkundungen und Erfahrungen zur Verfügung. Am Nachmittag starten wir unsere Überfahrt nach Stockholm, in das weltberühmte „Venedig des Nordens“. Wiederum werden Sie die Welt der Schären niemals wirklich verlassen!

1. TAG: Flug von Wien nach Helsinki Nach der Ankunft erste Stadtbesichtigung der finnischen Hauptstadt. Neben der Satellitenstadt Tapiola beeindruckt vor allem die Festung Suomenlinna, die sich über mehrere Inseln erstreckt und ein UNESCO-Weltkulturerbe darstellt. 2. TAG: Helsinki und Turku – Von alten und neuen Hauptstädten Am Vormittag Fortsetzung der Erkundung von Helsinki, anschließend Weiterfahrt nach Turku, in die bis ins 19. Jh. wichtigste Stadt des Landes. Entsprechend der historischen Bedeutung ist der Dom von Turku nicht nur Sitz des Erzbischofs, sondern vor allem der bedeutendste mittelalterliche Kirchenbau Finnlands. 3. TAG: Schimmernde Tage am Meer Am frühen Morgen verlassen wir das Festland, um mittels Fähr­ überfahrt in die grandiosen Inselwelten der Schären vorzudringen. Genießen Sie traumhafte Aus- und Einblicke, wenn Tausende von Inseln und unzählige Buchten um Ihre Aufmerksamkeit werben. In Mariehamn, dem Hauptort der Inseln, werden wir erleben, welch reichhaltige Kulturhistorie Åland zu bieten hat. Naturgemäß kommt in der Geschichte der Inseln der Handelsschifffahrt eine zentrale Bedeutung zu, die wir mit dem Besuch des neuen Schifffahrtsmuseums und dem Seefahrerviertel, welches inmitten traditioneller Boots­häuser und Schuppen mit wunderbaren Kunsthandwerksläden, Museen und Restaurants aufwartet, nachvollziehen werden.

6. TAG: Glanz und Pracht einer schwedischen Metropole Umspült vom Mälaren und der Ostsee, stellt Stockholm alleine landschaftsgeografisch schon einen absoluten Höhepunkt dar. Dazu kommen die grandiosen architektonischen Ensembles, sowohl in der Altstadt als auch im Umfeld des Schlosses, sowie im höchsten Maße beeindruckende Museen (Vasaschiff, Carl-Milles-Skulpturenpark). 7. TAG: Gotland Mit der Fähre setzen wir von Nynäshamm nach Visby auf der Insel Gotland über. Die Stadt (UNESCO-Weltkulturerbe) überragt mit ihrer gewaltigen Stadtmauer Insel und Meer. Wir werden ein zentrales Thema der Geschichte der Insel – Hanseatisches Visby und Kirchen in Visby – bei einem Stadtrundgang kennen lernen. 8. TAG: Gotland Auf einer Inselrundfahrt lernen wir zuerst im nördlichen Teil ein sehr interessantes kulturhistorisches Freilichtmuseum, das die bäuerliche Kultur auf Gotland zeigt, kennen. Anschließend Rundfahrt durch den südlichen Teil der Insel, wo Sie Ausgrabungsstätten, freistehende Bildsteine, Gräberfelder und interessante mittelalterliche Kirchen sehen werden. 9. TAG: Fährüberfahrt nach Nynäshamn – Weiterfahrt nach Stockholm – Rückflug nach Wien

Unsere Leistungen: Flug Wien – Helsinki und Stockholm – Wien, Reiseleitung, N/Halbpension, Besichtigungen lt. Programm, Fährüberfahrten Turku – Mariehamn – Stockholm, Flughafentaxen (Stand Nov. 12). Einbettzimmerzuschlag: 329,-

25. August - 2. September 2013

© Ola Ericson

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1.845,-


Weltkulturerbe

EUSKADI

20 Urlaub Jahre die schönere Art

Durch das einzigartige Land der Basken

zu genieSSen!

Wer das Baskenland noch nicht kennt, darf sich auf eine Umwertung vieler Vorurteile freuen! Bereits die Landschafts­ struktur überrascht mit einem ungewöhnlichen Zusammenspiel von Felsenklippen und Ausläufern der Pyrenäen, zwischen Bergen und Meer mit tiefgrünen Wäldern bzw. Wiesen inmitten weitläufiger Täler. Einen Einblick in die faszinierende, nach wie vor nicht vollständig geklärte Kulturgeschichte des Volkes gewähren wunderbar charmante Städte, wie Bilbao, San Sebastián oder Vitoria-Gasteiz, geprägt von historischen Altstädten sowie imposanter Gegenwartsarchitektur. Im Zuge dieser Reise lernen Sie baskisch beeinflusste Regionen in Navarra und Frankreich kennen.

© Phillip Maiwald

1. Tag: Flug München – Bilbao – Weiterreise nach San Sebastián 2. Tag: Donostia/San Sebastián Die herausragend schöne Stadt mit ihren prächtigen Bauten ist um die Concha-Bucht angelegt und von dieser landschaftlich dominiert. Einst vom spanischen Königshof als Sommerresidenz auserkoren, ist es der Stadt auch im 20. Jh. gelungen, dieses Erbe zu integrieren. Wir besichtigen das romantische und maritime Donostia/San Sebastián und haben auch Zeit für eigene Erkundungen. 3.Tag: Baskische Prägungen Wir fahren zunächst ostwärts, ins französische See- und Heilbad Biarritz. Die Stadt war bereits im Mittelalter als Walfängerhafen bekannt und erlebte im 19. Jh. einen Aufschwung zum schillernden Seebad. Ganz in der Nähe liegt Bayonne, welches mit prächtigen architektonischen Bauten und herausragenden Museen begeistert. Weiterfahrt über Saint-Jean-Pied-de-Port, der Hauptstadt des französischen Baskenlandes am Fuße der Pyrenäen, nach Roncesvalles. Die erste Pilgerstation auf spanischem Boden bedeutete auch für Karl den Großen im Zuge seines Spanienfeldzuges im 8. Jh. das Tor zur iberischen Halbinsel. Schließlich erreichen wir die ehemalige Hauptstadt des Königreiches Navarra, Pamplona. 4. Tag: Architektur und Wein Am Vormittag besichtigen Sie Pamplona. Die Kathedrale Santa Maria mit ihrem herrlichen, harmonisch ausgewogenen gotischen Kreuzgang, San Saturnino oder das Rathaus mit seiner Barock­ fassade. Die Gegend um Logrono, dem Hauptort des RiojaGebietes, war dank der guten Böden und des Klimas schon immer vom Weinanbau geprägt. Dementsprechend besichtigen wir ein Weingut, wobei eine solche natürlich eine Verkostung beinhaltet. Weiterreise nach Bilbao. 5. Tag: Bilbao Die Altstadt von Bilbao, welche in den verschiedenen Namen den Hinweis auf die sieben ursprünglichen Straßen aufweist, beein-

druckt nicht nur mit ihrer Farbenpracht, sondern vor allem auch durch interessante und imposante architektonische Bauten. Neben dem Arriaga-Theater, der Akademie der baskischen Sprache sind es vor allem die historischen Kirchen, und hier insbesondere die gotische Santiago-Kathedrale aus dem 15. Jh., welche herausragen. Am Nachmittag besteht die Möglichkeit, das großartige Kunstmuseum, welches innerhalb seiner Sammlungen auch den Schwerpunkt baskische Kunst thematisiert, und/oder das weltberühmte im höchsten Maße beeindruckende Guggenheim-Museum zu besichtigen. 6. Tag: Baskische Küste – Gernika-Lumo – Bilbao Die heutige Rundfahrt steht ganz im Zeichen der herrlichen baskischen Küste und des Golfes von Biskaya. Ein beliebtes Ausflugsziel stellt insbesondere San Juan de Gaztelugatxe dar, thront doch der bereits im 11. Jh. erwähnte Wallfahrtsort spektakulär auf einer kleinen, steilen Insel vor der beein­druckenden Felsenküste. Mit Gernika-Luma finden wir zentrale Aspekte der baskischen Identität symbolisch repräsentiert vor, nämlich Frieden und Demokratie, u. a. mittels jener berühmten und geschichts­ trächtigen Eiche, die das Nationalsymbol der Basken darstellt. 7. Tag: Vitoria-Gasteiz Im Rahmen eines Tagesausfluges geht es am heutigen Tag in die Hauptstadt des „spanischen Baskenlandes“, nach VitoriaGasteiz. Inmitten einer Hochebene gelegen, umrahmt von Bergen und unberührten Landstrichen, lädt die Stadt zur Erkundung der beeindruckenden Altstadt mit ihren herrlichen Renaissancebauten ein. Das ansprechende und elegante Vitoria-Gasteiz besticht mit einer Vielzahl von Unsere Leistungen: Sehenswürdigkeiten, Flug Wien – Bilbao – Wien, darunter großartige Reiseleitung, N/Halbpension, Kunstmuseen. Am späten Rundreise lt. Programm, Nachmittag Rückfahrt Flughafentaxen (Stand Okt. 12). nach Bilbao. Einbettzimmerzuschlag: auf Anfrage 8. Tag: Transfer zum Flughafen und Rückflug

15. - 22. September 2013

1.659,25


Weltkulturerbe

IRLAND INTENSIV ERLEBEN Reiseleitung: Mag. Susanne Kowarc Irland ist eines der schönsten Länder Europas. Und alle, die dort gewesen sind, werden dies bestätigen! Auf dieser elftägigen Rundreise, die Mag. Susanne Kowarc als absolute Irlandspezialistin führen wird, lernen Sie die pulsierenden Städte ebenso kennen wie die berühmten immergrünen Landschaften, umtost vom Atlantik. Und dazu kommt noch die stets hochgelobte irische Gastfreundlichkeit, die Pubkultur und die Musik. 4. Tag: Tralee – Burren – Galway Wir überqueren mit der Fähre den Shannon und können mit etwas Glück Delfine beobachten. Dann erreichen wir am nördlichen Ufer die Grafschaft Clare und den Burren. Der Poulnabrone Dolmen, ein aus der Megalithzeit stammendes Grab; keltische Ringforts, angloirische Turmburgen, uralte Kathedralen und darunter, in dieser von Regen und Atlantik ausgewaschenen Kalksteingegend, viele Höhlen. Einer der Höhepunkte sind die berühmten Klippen von Moher, eines der meistfotografierten Motive Irlands. Unsere Fahrt geht dann weiter in die höchst lebendige Universitätsstadt Galway. 5. Tag: Galway – Aran Inseln – Galway Nach der Fährüberfahrt auf die Aran Inseln haben wir auf der größten Insel Inishmor die Gelegenheit, gesprochenes Irisch als Umgangssprache zu hören. Nachdem wir mit einem örtlichen Kleinbus ausgiebig die Insel erkundet haben, geht es zurück auf das Festland und statten der lebendigen Universitätsstadt Galway, einer der schönsten Städte Irlands, einen Besuch ab. 6. Tag: Galway – Connemara – Sligo Heute besuchen wir die Connemara, eine wunderbare Moorlandschaft, von deren Hügel, mit Heidekraut bewachsen, man stets den nahen Atlantik sehen kann. Dort steht auch Kylemore Abbey, ein altes angloirisches Herrenhaus mit einem besonders reizvollen Park. Noch ein bisschen weiter im Norden erwartet uns die ent­ zückende Kleinstadt Westport. Der Direktor des History und Heritage Centers führt uns in die Kunst des Torfstechens ein. Noch weiter nördlich wartet die Stadt Sligo darauf, entdeckt zu werden.

© Chris Hill 2006

1. Tag: Flug nach Dublin – Clonmacnois – Limerick Wir fahren direkt vom Flughafen Dublin zunächst in die Midlands zu einem der schönsten Klöster des Landes: Clonmacnois, welches eingebettet in eine bezaubernde Landschaft liegt. Danach geht es weiter in den Westen des Landes, an die Atlantikküste und statten der imposanten Burganlage von St. Johns Castle einen Besuch ab.

© Stephen Power

2. Tag: Limerick – Tralee – Ring of Dingle Über den bezaubernden Ort Adare geht es nach Tralee, Hauptstadt des County Kerry und weiter über den Ring of Dingle. Dingle ist die nördlichste der fünf Halbinseln, die wie Finger einer Hand im Südwesten Irlands in den Atlantik ragen. Danach geht es zurück nach Tralee, wo wir am Abend im berühmten Siamsa Tire Theatre einer typisch irischen Steptanzvorführung beiwohnen. 3. Tag: Tralee – Ring of Kerry – Muckross House Nun zum Ring of Kerry, die berühmte Küstenstraße Irlands! Wir fahren westwärts bis Waterville, wo Charly Chaplin seine Sommer verbrachte, dann über den Conmacista Pass nach Süden, erreichen die Berge im Killarney Nationalpark mit seinen traumhaften drei Seen und besuchen Muckross House am gleichnamigen See. Sie besuchen Brandon, den Schäfer, der uns mit seinen entzückenden Bordercollies zeigt, wie man Schafe hütet. Rückfahrt nach Tralee. 26

© Holger Leue 2005


Weltkulturerbe

20 Urlaub Jahre die schönere Art

zu genieSSen

© Holger Leue 2005

7. Tag: Sligo – Lower Lough Erne – Derry Heute geht’s von der Republik Irland in das zum Vereinten Königreich gehörende Nordirland. Mit einem Boot erreichen wir die romantisch gelegene Klosterinsel Devenish Island. Über Boa Island, eine zweite im See gelegene Insel, die mit einem rätselhaften Friedhof Besucher lockt, kommen wir dann wieder zurück in die Republik Irland und erreichen Donegal. Nach einem Stopp geht es in das Tal des Heiligen Columban. Glen Columbcile ist wunderschön gelegen und bietet außer einem interessanten Volkskundlichen Museum auch noch ein paar frühchristliche Relikte aus der Zeit Columbans. Über Adara erreichen wir schließlich unser Tagesziel Derry.

Belgrad

Politische Bildungsreise der Akademie Graz

8. Tag: Derry – Giants Causeway – Bushmills Distillery – Antrim Coast – Belfast Ein Naturwunder allerersten Ranges erwartet uns heute: Der berühmte Giants Causeway! Wie hunderttausende acht-eckige Orgelpfeifen ragen Basaltfelsen unterschiedlicher Höhe aus dem Meer. Nach einer Wanderung entlang dieser imposanten Formationen statten wir der berühmtesten Whiskeyfabrik Irlands einen Besuch ab. Anschließend weiter in die nordirische Hauptstadt Belfast. 9. Tag: Belfast – Bru Na Boyne – Dublin Das Bru na Boyne („Tal des Flusses Boyne“) ist historischer Boden: Hier findet sich irische Geschichte von der Jungsteinzeit über die vorchristliche keltische Besiedlung, die Christianisierung bis hin zur Schlacht am Boynefluss zwischen Katholiken und Protestanten. Je nach Zeit werden wir einige dieser Orte besuchen. Im Anschluss gelangen wir in die irische Hauptstadt Dublin. 10. Tag: Dublin (Stadtbesichtigung) 11. Tag: Früher Rückflug nach Wien

Unsere Leistungen: Flug Wien – Dublin – Wien, Reiseleitung, N/Halbpension, Rundreise lt. Programm, Fährüberfahrten, Flughafentaxen (Stand Okt. 12). Einbettzimmerzuschlag: 259,-

7. - 17. Juli 2013

Höhepunkte der Reise: Besuch der Uni, Emfang in der österreichischen Botschaft, Treffen mit Selman Trtovac im Goethe-Institut, Besuch Oktober­salon und Tesla Museum.

24. - 27. Oktober 2013 Nähere Informationen finden Sie im Musik- und Kulturkatalog 2013

1.895,27


Weltkulturerbe

UNTERWEGS IM GARTEN ENGLANDS Von Schlössern und Gärten mit Brighton, London und Oxford

Der Süden Englands begeistert durch eine kaum zu überbietende Vielfalt an Landschaftsformen. Von den Kreidefelsen bis zu den bewaldeten Höhen der Hügelkämme in Sussex, von umsäumten Wiesen und Feldern bis zur einzigartigen Blütenpracht Kents reicht das Spektrum der während dieser Reise zu durchdringenden Naturräume.

© visitbritain

5. TAG: Portsmouth – Brighton In den historischen Hafenanlagen von Portsmouth liegen u.a. ehemalige Schlachtschiffe und das berühmteste Admiralsschiff aller Zeiten, die Victory. Lord Nelson siegte mit ihr bei der Schlacht von Trafalgar über Napoleon. Den Nachmittag widmen wir dem ältesten und größten der englischen Seebäder, Brighton, das prachtvolle Sehenswürdigkeiten aufweist. © visitbritain

1. TAG: Flug nach London – Stadtbesichtigung Sie unternehmen heute eine Besichtigungstour und lernen dabei das Krönungswerk des größten englischen Architekten, St. Paul’s Cathedral, ebenso kennen wie den großartigen Tower of London, Westminster Abbey und natürlich unternehmen Sie auch einen Spaziergang durch Whitehall zum Buckingham Palast. 2. TAG: Zeit zur freien Verfügung – Greenwich Am Vormittag besteht die Möglichkeit, eines der bekannten Londoner Museen, das British Museum, zu besichtigen. Eng am historischen Vorbild orientierte sich die Rekonstruktion des Globe Theaters, jenes Theaters, an dem Shakespeare sowohl Teilhaber als auch Schauspieler war. Im Anschluss geht es durch das ehemalige Hafengebiet, „Wasserstadt des dritten Jahrtausends“, nach Greenwich, wo wir nicht nur einen wunderschönen Stadtteil (UNESCO-Weltkulturerbe), sondern vor allem das welt­berühmte Observatorium vorfinden werden. 3. TAG: London – Blenheim Palace – Oxford Ein grandioses Beispiel für die herrlichen englischen Paläste bildet der Stammsitz der Churchills, Blenheim Palace (UNESCOWeltkulturerbe). Neben den eindrucksvollen Prunkräumen gilt es für den Besucher, vor allem auch in der großartigen Parkanlage zu verweilen. Anschließend Weiterfahrt in die weltberühmte Universitätsstadt Oxford, der Stadt der Türme an den Ufern der Themse. 4. TAG: Stourhead – Salisbury – Portsmouth Englische Gartenbaukunst in Perfektion, das sind die Gärten von Stourhead. Nahezu unverändert im Stil des 18. Jhs. erhalten, präsentieren sich dem Besucher baumgesäumte Hügel mit kleinen klassizistischen Tempeln. Anschließend Weiterreise in die ausgesprochen charmante Stadt Salisbury, wo natürlich das heraus­ ragendste Bauwerk der Frühgotik, die Kathedrale, besichtigt wird. 28

6. TAG: Brighton – Sissinghurst – Penshurst Place – Brighton Der heutige Tag ist wieder den mit ihrer Üppigkeit und Fülle bestechenden englischen Gärten gewidmet. Wir besuchen zunächst jene von Sissinghurst, welche von der engen Freundin Virginia Woolfs, der Schriftstellerin Victoria Sackville-West, gestaltet wurden. Sie und ihr Ehemann schufen sich eine einzigartige und äußerst charmante Heimstätte, in der sie sich ganz den Leidenschaften des Schreibens und der Gärtnerei hingeben konnten. Eines der ältesten und beeindruckendsten Herrenhäuser Englands finden wir anschließend in Penshurst Place vor, welches von einem wunderschönen historischen Garten im Stil des 16. Jhs. umgeben wird. 7. TAG: Brighton – Eastbourne – Hastings – Canterbury Entlang der Südküste und der höchsten Kreideklippen des Landes gelangen wir nach Eastbourne, einem alten Seebad mit beeindruckender Strandpromenade. Von hier ist es nicht mehr weit nach Hastings, wo die wohl berühmteste Schlacht der englischen Geschichte stattgefunden hat. Bei unserer anschließenden Besichtigung von Canterbury haben Sie die Möglichkeit, die berühmte Kathedrale (UNESCO-Weltkulturerbe), welche ihrer Bedeutung entsprechend eine der ältesten und großartigsten Kirchenbauten Englands darstellt, zu besichtigen. 8. TAG: Leeds Castle – London – Rückflug In der Grafschaft Kent, ihrer landschaftlichen Unsere Leistungen: Vielfalt wegen liebevoll Flug nach London und retour, auch als Garten Englands Reiseleitung, N/Halbpension, bezeichnet, erwartet Sie Rundreise lt. Programm, noch die „schönste Burg Flughafentaxen (Stand Juli 12) des Inselreiches“, Leeds Einbettzimmerzuschlag: auf Anfrage Castle. Weiterfahrt nach 19. - 26. Juli 2013 1.398,London und Rückflug nach Österreich.


Weltkulturerbe

USBEKISTAN

Das Herz der Seidenstraße

1. Tag: Wien/München – Taschkent (via Moskau) – Transfer zum Hotel 2. Tag: Taschkent – Urgentsch – Chiwa Der Morgen dient zur Erholung. Am späteren Vormittag unternehmen Sie eine Besichtigungstour durch die moderne Stadt Taschkent. Natürlich erkunden Sie auch die Altstadt und besuchen u.a. die Barak Khan Medrese, ehe am Abend der Flug von Taschkent nach Urgentsch erfolgt. 3. Tag: Chiwa Heute erwartet Sie mit der Besichtigung von Chiwa ein erster Höhepunkt dieser Reise: die ehemalige Hauptstadt von Choresm liegt am Rande der Wüsten Karakum und Kizilkum und hat ihr traditionelles Bild bis heute bewahren können. Chiwa erweckt den Eindruck eines riesigen Freilichtmuseums, und man fühlt sich wie in einem „Steingewordenen Märchen aus 1001 Nacht“. 4. Tag: Chiwa – Buchara Die Reise führt weiter nach Buchara. Dabei folgt man dem uralten Handelsweg durch die Wüste Kizilkum. Zunächst führt die Route entlang fruchtbarer, vom Amu Darja Fluss bewässerter Felder. In weiterer Folge durchqueren Sie endlos wirkende Halbwüsten und Steppenlandschaften, ehe Sie Buchara erreichen. Einst war Buchara ein legendenumwobenes Zentrum an der Seidenstraße und in den Gassen der Altstadt scheint diese Vergangenheit zum Greifen nahe. 5. Tag: Buchara Die uralte Oasenstadt Buchara besticht durch eine Vielfalt an herrlichen Bauten und durch ihre einzigartige Atmosphäre. Bei einem Spaziergang über den malerischen Basar oder bei einer Rast in einem typischen Teehaus spürt man den orientalischen Zauber Zentralasiens noch am stärksten. Sie bummeln durch die Altstadt und besichtigen u.a. die Kosh Medrese, die Festung „Ark“, das Samaniden Mausoleum, das berühmte Kaljan Minarett, die Moschee Magoko Attori, den Platz und die Monumente rund um Labi Hauz, die Moschee Chor Minor und zahlreiche weitere interessante Punkte.

20 Urlaub Jahre die schönere Art

zu genieSSen

6. Tag: Buchara – Schahrisabs – Samarkand Am Morgen verlassen Sie Buchara. Vorbei an der Stadt Karsi gelangen Sie nach Schahrisabs, der Geburtsstadt Timurs. Weiterreise nach Samarkand. Diese traditionsreiche Stadt hat seit jeher auf Reisende eine fast magische Anziehungskraft ausgeübt und bis zum heutigen Tag nichts von ihrer Faszination verloren. 7. Tag: Samarkand Es erwartet Sie ein ausführlicher Besichtigungstag voll kultur­historischer Glanzlichter. Samarkand, das oft als „muslimische Perle“ bezeichnet wird, galt unter der Herrschaft Timur Tamerlans als die schönste Stadt der Welt und als geistiges, kulturelles und künstlerisches Zentrum. Besucht werden der Registan Platz, der größte und prächtigste seiner Art in Zentralasien, der von drei Medresen flankiert wird, das Gur-Emir-Mausoleum mit den Gräbern Timurs und dessen Enkel Ulug Beg, die Bibi-Chanum Moschee, die Nekropole Schah-i-Sinda mit prachtvollen Grabmälern, der lebhafte Basar und die Sternwarte des Ulug Beg. 8. Tag: Samarkand – Urgut Dieser Tag steht in Samarkand zur freien Verfügung. Nutzen Sie die Zeit für weitere Besichtigungen. Vormittags Möglichkeit Urgut (fak.), das auf ca. 1.200 m liegt, zu besuchen. Am späteren Nachmittag Fahrt nach Taschkent und Abendessen. Transfer zum Flughafen. 9. Tag: Rückflug Taschkent via Moskau nach Wien/München

(fak.) – Taschkent Unsere Leistungen: Flug Wien oder München – Taschkent – Wien oder München (über Riga), Inlandsflug Taschkent – Urgentsch. 7 N/Frühstück und 7 Abendessen (vom 2. Tag morgens bis zum 8. Tag abends) in Hotels der guten Mittelklasse, Besichtigungen und Eintrittsgelder lt. Programm, lokale deutschsprachige Reiseleitung, Flughafentaxen (Stand Juli 12). Halbtagesausflug Urgut: 35,Nicht inkl. Visagebühren: ca. 30,Einbettzimmerzuschlag: 320,-

9. - 17. | 16. - 24. April 2013 23. April - 1. Mai 2013

ab 1.499,29


Weltkulturerbe

MONGOLEI

Ein wahres Erlebnis Landschaftlich vornehmlich von Hochgebirgen und trockenen Hochebenen bestimmt, fasziniert die Mongolei mit unglaublich endlosen Weiten in den Steppengebieten, die für viele wilde Pferde, Kamele sowie seltene Tierarten eine letzte Rückzugsstätte be­ deuten. Neben duftenden Grasländern, Sanddünen und riesigen Wäldern werden Sie in dieser zutiefst fremd erscheinenden Welt authentische Eindrücke des Nomadenlebens kennen lernen sowie dem kulturellen Erbe des Buddhismus und des ehemaligen Welt­ reiches eines Dschingis Khan begegnen. Offene und gastfreundliche Menschen werden Sie auf Ihrer Entdeckungsreise begleiten!

1. Tag: Flug Wien – Ulan Bator (via Moskau) 2. Tag: Ankunft Ulan Bator – Stadtspaziergang – Einführung auf die kommenden Tage 3. TAg: Khustain Nuruu National Park Fahrt zu einem besonderen Naturjuwel, dem Khustain Nuruu National Park mit seiner beeindruckenden landschaftlichen Vielfalt. Der Nationalpark beherbergt seit dem Jahr 1992 ein Projekt zur Erhöhung der Population des mongolischen Wildpferdes Takhi (Przewalski-Pferd), welches für den letzten lebenden, direkten Vorfahren des Pferdes gehalten wird. Nach dem Mittagessen im Jurtendorf werden wir die faszinierende Umgebung erkunden. Anschließend Fahrt in die Berge, um die frei lebenden Wildpferde beim Grasen zu beobachten. 4. Tag: Khustain Nuruu National Park Besichtigung des archäologischen Komplexes von Ongot (mit 35 Steinfiguren, wovon 25 ein menschliches Gesicht haben und andere einem Löwen bzw. einem Schaf ähnlich sehen) 5. Tag: Sanddünen & Kamelreiten Entdecken Sie heute die Sanddünen von Khongoriin-Els. Die Einheimischen bezeichnen sie wegen der ständigen Windbewegung „Duut-Mankhan“ („Singende Dünen“). Sie ragen unvermittelt mehrere hundert Meter aus der flachen Ebene empor. Anschließend Zeit für einen Spaziergang auf den imposanten Sanddünen oder Möglichkeit zum Kamelreiten. 6. Tag: Ogii See – Museum über die türkische Periode Das Ziel für heute ist der Ogii See, ein Süßwassersee der für den großen Fischreichtum sowie für seine riesigen Kranich- und Entenkolonien bekannt ist. Auf dem Weg dorthin besichtigen wir ein Museum, welches sich der türkischen Periode gewidmet. Nach der Ankunft Bezug der Unterkunft direkt am See und Gelegenheit, am See zu entspannen.

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7. Tag: Heiße Quellen von Tsenkher – Zeit für ein Bad – Besuch einer Nomadenfamilie 8. Tag: Tsetserleg – Taikhar Chuluu Eine kurze Fahrt bringt Sie in die Stadt Tsetserleg, die zum Teil spektakulär unter schützenden Felswänden erbaut ist. Nach der Besichtigung eines Tempels, der im frühen 20. Jh. eines der größten und wichtigsten buddhistischen Klöster war, geht es zu unserem Jurtendorf am Ufer des Tamir Flusses. In der Nähe von Taikhar Chuluu besichtigen wir noch eine 16 m hohe Granitsäule. 9. Tag: Taikhar Chuluu – Zeit zur freien Verfügung am Ufer des Tamir Flusses 10. Tag: Karakorum – Erdenezuu Kloster Heute geht es in die ehemalige Hauptstadt des mongolischen Weltreichs, nach Karakorum, die von Dschingis Khan gegründet wurde. Aus den Trümmern Karakorums wurde 1586 das erste buddhistische Kloster der Mongolei erbaut. Das Erdenezuu Kloster bestand einst aus bis zu 20 größeren und zahlreichen kleineren Tempeln sowie mehr als 300 Jurten innerhalb der Klostermauern. 11. Tag: Rückreise nach Ulan Bator – Zeit zur freien Verfügung 12. Tag: Ulan Bator Stadtbesichtigung Vormittags besuchen Sie das Gandan Kloster mit der größten stehenden Buddha-Statue Asiens. Im historischen Museum erhalten Sie dann einen umfassenden Einblick in die mongolische Geschichte und die Traditionen des Landes. Beim Unsere Leistungen: Abschiedsessen in Flug Wien – Ulan Bator – Wien einem typischen (via Moskau), deutschsprechende Reisebegleitung, 3 N im 4-Sterne-Hotel, mongolischen 8 N im Ger Camp (Jurte Zelt), Restaurant erleben 11 x Frühstück, 7 Mittag- und Sie ein Konzert mit 11 Abendessen (dv. 1 Abschiedsessen), lokaler Musik und Besichtigung und Eintritte lt. Programm, einheimischen Tänzen. 13. Tag: Transfer zum Flughafen – Rückflug nach Wien

Flughafentaxen (Stand Okt. 12). Einbettzimmerzuschlag. 308,Nicht inkludiert: Visa-Gebühren

6. - 18. Juli 2013

2.535,-


Weltkulturerbe

Indien

20 Urlaub Jahre die schönere Art

Das goldene Dreieck des Nordens

zu genieSSen

Reiseleitung: Manu Pandey Auf dieser Reise erleben Sie die kulturellen Höhepunkte Nordindiens! Sie besuchen glanzvolle Paläste und Festungen der Maharadschas, prächtige Monumente der Mogulherrscher, die herrlichen Kolonialbauten Delhis und das weltberühmte, märchenhafte Taj Mahal, unbestreit­ barer Höhepunkt dieser Reise. Sie werden ein Land extremer Gegensätze erleben: Unvorstellbare Armut und sagenhaften Reichtum, uralte Traditionen und das pulsierende Leben der Gegenwart, bunt durchmischt. Die Reise ist vor allem für „Einsteiger“ bestens geeignet.

© J. A. Knudse

1. Tag: Flug Wien – Delhi – Mitternacht Ankunft und Transfer in das Hotel 2. Tag: Delhi – Indiens Herz Am späten Vormittag unternehmen Sie eine ausführliche Rundfahrt in der indischen Hauptstadt. Die quirlige, dem Touristen exotisch und betäubend erscheinende Altstadt („Old-Delhi“) hat enge gewundene Gassen, Basare, niedrige Häuser und erstreckt sich zwischen dem roten Fort, der Freitagsmoschee und der New Delhi Station. Südwestlich schließt sich die von den Briten großzügig geplante koloniale Neustadt „New-Delhi“ an. Besuch der gewaltigen Jama Masjid „Freitagsmoschee“, die sich gegenüber dem Fort auf einem Felsen liegend erhebt. Weitere Besichtigungs­ punkte: der Amtssitz des Premierministers, das Parlament und das Indian Gate. 3. Tag: Delhi – Agra Nachmittags Ankunft in Agra. Die Stadt war im 16. und 17. Jh. die kaiserliche Hauptstadt der Moguln. Unter ihrer Herrschaft gedieh Agra und zog Handwerker aus Persien und Zentralasien, ja aus ganz Indien an, die hier luxuriöse Forts, Mausoleen und Gärten anlegten. 4. Tag: Taj Mahal: Märchenhafter Marmorturm Erster Besichtigungspunkt ist das Rote Fort, das ursprünglich als Festung erbaut und später in einen glanzvollen Palast umgewandelt wurde. Höhepunkt unserer Reise ist jedoch der Besuch des weltberühmten Taj Mahal, eines der schönsten Gebäude der Welt. Zehntausend Arbeiter, darunter Künstler aus Frankreich und Italien, waren von 1631 bis 1653 am Bau und der Dekoration des Gebäudes beteiligt. 5. Tag: Mogulstadt Fatehpur Sikri Fatehpur Sikri war die Residenzstadt des Mogulkaisers Akbar. Sie spazieren durch den königlichen Bezirk und bewundern die öffentlichen und privaten Gemächer von Akbars Hof. Weiterreise nach Jaipur.

6. Tag: Die rosafarbene Stadt Jaipur Am Vormittag unternehmen Sie einen Ausflug in die alte Hauptstadt Amber. Vorher sehen Sie noch den berühmten Palast der Winde. Der Bergpalast Amber ist eine imposante Verbindung zwischen Festungs- und Palastarchitektur. Am Nachmittag steht die Besichtigung des Stadtpalastes aus dem 18. Jh. auf dem Programm. Obwohl der Palast nach wie vor vom Maharadscha bewohnt wird, können große Teile der weitläufigen Anlage besichtigt werden. 7. Tag: Sariska – ein Tag in der Natur Sariska ist ein bekannter Nationalpark von Indien. Es besteht die Möglichkeit eine Jeepsafari (fak.) im Nationalpark zu buchen, der neben einer einzigartigen Flora und Fauna auch Tiger, Leoparden, Hyänen, Sumpfluchse und Schakale beheimatet. Sie verbringen einen Tag in einem herrlichen Naturresort in Sariska und lassen die Eindrücke der Reise auf sich wirken oder Sie verbringen einen ruhigen Tag mitten in der Natur im schönen Hotelresort. 8. Tag: Sariska – Delhi – Rückflug Sie können den Vormittag nach Lust und Laune gestalten bzw. eine Frühmorgen­safari (fak.) Unsere Leistungen: machen. Gegen Mittag Flug Wien – Delhi – Wien, Reiseleitung, Rückfahrt nach Delhi. N/Halbpension, Abschiedsabendessen, Bei einem gemeinRundreise lt. Programm, Flughafentaxen samen Abendessen (Stand Okt. 12). Jeepsafari (fak.): ca. 20,klingt diese abwechsFrühmorgensafari (fak.): ca. 20,lungsreiche Reise aus. Einbetttzimmerzuschlag: auf Anfrage Anschließend Rückflug nach Wien. Flugplan-, Hotel- und 9. Tag: Ankunft in Wien am frühen Morgen

Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.

23. November - 1. Dezember 2013

ab 1.480,31


Weltkulturerbe

Mexiko

ab/bis Linz

Oder die pulsierende Vitalität des Giganten der alten Welt Mexiko, das Land mit der Sonne im Herzen erwartet Sie! Auf dieser umfassenden Reise erleben Sie die ganze Vielfalt der kulturellen und landschaftlichen Schönheiten Mexikos. Besuchen Sie México City, eine der größten Metropolen der Welt. Bestaunen Sie die imposanten Ausgrabungsstätten der Azteken, wie Teotihuacán, Monte Albán sowie die Kultstätten der Maya in Palenque, Bonampak und Chichén Itzá. Erfahren Sie vom heutigen Leben der traditionellen Indiokulturen von Chiapas. Erspüren Sie den Zauber der prunkvollen Kolonialstädte und genießen Sie die mexikanische Lebensfreude an den Traumstränden der Riviera Maya.

Naturwunder und Megastädte im Südwesten der USA REISEPARADIES KASTLER BUSFAHRER VOR ORT! Erleben Sie auf dieser Reise die Highlights der Westküste Amerikas. Besuchen Sie mit uns gemeinsam die ‚Wunder’ der Natur, wie den Grand Canyon, Bryce Canyon und den Zion Nationalpark. Einen Hauch von John Wayne-Stimmung erleben Sie in der Sierra Nevada. Freuen Sie sich auf Las Vegas und sonnenverwöhnte Städte wie Los Angeles oder San Francisco und kommen Sie mit auf eine unvergessliche Reise in das Land der Cowboys und Indianer. 1.Tag: Flug nach Los Angeles – Transfer zum Hotel 2.Tag: Los Angeles (Stadtbesichtigung mit „Downtown“ Los Angeles, Hollywood, „Walk of Fame“ uvm.) – Möglichkeit zum Besuch der Universal Studios (fak.) – abends wird Ihnen ein Welcome Dinner serviert 3. Tag: Los Angeles – Palm Springs – Joshua Tree Nationalpark – Laughlin Vorbei an der Wüstenoase Palm Springs geht es zum Joshua Tree Nationalpark. Die seltsam anmutenden Joshua Trees, die bis zu 18 m hoch und 900 Jahre alt werden, geben dem Nationalpark seinen Namen. Vom fast 1.600 m hohen Aussichtspunkt Key‘s View genießen Sie einen wunderbaren Ausblick. Weiterfahrt zur legendären „Route 66“ nach Needles, eine Stadt, die für ihre Hitze im Sommer bekannt ist. Das Tagesziel ist die kleine Casinostadt Laughlin, an der Grenze von Kalifornien und Nevada.

1. Tag: Linz – México City (via Frankfurt) – Transfer zum Hotel 2. Tag: México City: Stadtbesichtigung und „Schwimmende Gärten“ von Xochimilco, Ausflug: Folkloreshow (fak.) 3. Tag: México City: Anthropologisches Museum, Basilika und Teotihuacán 4. Tag: México City: Cuernavaca und Silberstadt Taxco 5. Tag: México City – Puebla – Oaxaca 6. Tag: Oaxaca: Stadtbesichtigung und Monte Albán 7. Tag: Oaxaca – Tehuantepec – San Cristóbal 8. Tag: San Cristóbal: Sumidero Canyon, San Juan Chamula 9. Tag: San Cristóbal – Agua Azul – Palenque 10. Tag: Palenque: Bonampak und Yaxchilán 11. Tag: Palenque – Campeche 12. Tag: Campeche – Uxmal – Mérida 13. Tag: Mérida – Izamal – Chichén Itzá – Coba 14. Tag: Coba – Tulum (Besichtigung der Mayastadt) – Cancún bzw. Riviera Maya 15. Tag: Ankunft in Deutschland – Weiterflug nach Linz Viele Termine ab 2014! 32

In Zusammenarbeit mit

4. Tag: Laughlin – Hualapai Indian Nation – Route 66 – Williams Der heutige Tag gehört ganz den hier wohnenden Hualapai Indianern. Zunächst fahren wir zum Visitor Center, wo Sie den Westrim des Grand Canyon bei verschiedenen Stopps kennen lernen werden. Möglichkeit zu einem Spaziergang auf dem Skywalk über dem Grand Canyon (fak.) aus einer Höhe von 1.200 m den Canyon „zu fühlen“. Auf dem am besten erhaltenen Teilstück der Route 66 geht es nach Seligman und weiter vorbei an Kiefernund Wacholderbäumen in den kleinen Ort Williams. 5. Tag: Williams – Grand Canyon – Kayenta/Page Der heutige Tag wird voller Höhepunkte für Sie sein, denn heute besuchen Sie den Grand Canyon Nationalpark. Gelegenheit, einen Helikopterrundflug (fak.) über den Grand Canyon zu erleben. Spätnachmittags durchfahren Sie das Reservat der Navajo-Indianer und erreichen die Ausläufer des Monument Valley. 6. Tag: Kayenta/Page – Capitol Reef – Bryce Canyon Versetzen Sie sich heute zurück in die Zeit der Westernfilme. Die Fahrt geht vorbei an den Ausläufern des Monument Valley, das von den Navajo Indianern bewohnt wird. Anschließend wechseln wir den Bundesstaat und gelangen nach Utah. Die Route zum Tagesziel steigert sich zu einem unvergesslichen Erlebnis, gespickt mit Eindrücken der Superlative: Einsame Weiten, Canyons, Gebirgslandschaften, wechselnde Vegetationen und bezaubernde Felsformationen in leuchtendem Rot werden Sie verzaubern. 7.Tag: Bryce Canyon – Zion Nationalpark – St. George – Las Vegas Der Bryce Canyon gehört zu den Aufsehen erregendsten Nationalparks, die der Südwesten der USA zu bieten hat. Im eigentlichen Sinne ist der Bryce kein Canyon, sondern ein Amphitheater mit grandiosen, bizarren Felsformationen. Anschließend fahren Sie


Weltkulturerbe

20 Urlaub Jahre die schönere Art

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© Luca Galuzzi

weiter durch den Red Canyon und durchqueren den Zion Nationalpark. Als nächstes erreichen wir St. George. Der Mormone Bringham Young gründete diese Stadt. Im April 1877 wurde dort der älteste noch heute betriebene Tempel der Kirche „Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage“ („Mormonen“) in Betrieb genommen. Am frühen Abend erreichen Sie die Spielerstadt Las Vegas. Sie lernen diese faszinierende Stadt nach einem Abendessen während einer Lichterrundfahrt mit Lasershow und Casinobesuch kennen. 8. Tag: Las Vegas – Zeit zur freien Verfügung 9. Tag: Las Vegas – Barstow – Mojave – Bakersfield Am späten Vormittag erreichen wir Calico „Ghosttown“, ein Ort wo einst reichhaltig Silber abgebaut wurde und der Sie mit seiner Westernatmosphäre begeistern wird. Am Nachmittag durchqueren wir die Mojave Wüste, die kleinste und trockenste aller nordamerikanischen Wüsten. Bei Bakersfield erreichen wir dann das San Joaquin Tal, den „Obstgarten“ Kaliforniens. 10. Tag: Bakersfield – Kings Canyon – San Francisco Am heutigen Tag steht zunächst der Kings Canyon Nationalpark in der Sierra Nevada auf dem Programm. Sequoia und Kings Canyon beherbergen mit den Riesen-Mammutbäumen die größten Lebewesen unserer Erde. Im Anschluss geht die Fahrt weiter Richtung San Francisco. Abends Gelegenheit zu einer Lichterrundfahrt (fak.). 11. Tag: Stadtbesichtigung San Francisco

12. Tag: San Francisco – Monterey – Solvang Die heutige Tagesetappe führt Sie in Richtung Süden, wo zunächst in der ehemaligen Hauptstadt Monterey ein Stopp an der geschichtsträchtigen Cannery Row eingelegt wird. Zu den weiteren Highlights dieses Tages gehört Carmel. Hier durchstreifen Sie unter anderem den weltberühmten 17-Mile-Drive, eine Privatstraße direkt am Pazifischen Ozean gelegen, in deren Umgebung sich viele Promis aus Film- und Showbusiness niedergelassen haben. 13. Tag: Santa Barbara – Los Angeles Aufgrund des intakten Stadtbildes, dem milden Klima, der üppigen Vegetation und der herrlichen Strände haben sich viele „Promis“ in Santa Barbara niedergelassen. Sie fahren weiter auf dem Highway 1, der ab hier auch „Pacific Coast Highway“ genannt wird, nach Los Angeles. Berühmte Seebäder wie Malibu und Santa Monica werden dabei passiert. Am Abend verabschieden wir uns mit einem Abschiedsdinner aus der Filmmetropole und dem faszinierenden Südwesten der USA. 14./15. Tag: Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Europa mit Ankunft am nächsten Tag

Unsere Leistungen: Flug Los Angeles und retour, Reiseleitung, N/Frühstück, Welcome- und Abschiedsdinner, Besichtigungen lt. Programm, Flughafentaxen (Stand Okt. 12). 10 Abendessen (oblig.): 219,Einbettzimmerzuschlag: auf Anfrage

28. Oktober - 11. November 2013 © Robert Landau

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REisen zur kunst

NORDFRANKREICHS KUNSTRÄUME Von Matisse bis zur zeitgenössischen Skulptur Reiseleitung: Dr. Silvia Oberhummer-Rambossek Lille sowie die Region Pas de Calais, verbindet man generell mit pittoresken Markplätzen, flämischen Giebelhäusern, herausragen­ der Kulinarik und bekannt offenherzigen Menschen. Es vermag aber vielleicht durchaus überraschend sein, dass sich hier auch einer der zentralen Kunsträume Frankreichs befindet, zu dessen Erkundung diese Studienreise einladen möchte. Mit den grandio­ sen Museen in Lille, jenen von Lens (der neueröffneten Außenstelle des Louvre) und Cateau-Cambrésis (Henri Matisse) sowie herrlichen barocken bzw. Jugendstil-Stadtzentren wird Ihnen in spannender und lebendiger Anordnung ein überragend reichhal­ tiges Kunstgeschehen begegnen. Ein solches erfährt durch die weltberühmten gotischen Kathedralen von Reims und Amiens, vor allem aber auch mit den Kunstattraktionen Lothringens, dem Centre Pompidou-Metz als Zentrum moderner und Gegenwartskunst sowie der ein Welterbe bedeutenden Altstadt Nancys, eine wundervolle Abrundung kulturellen Erlebens. 1. Tag: Anreise Metz 2. Tag: Lothringisches Kulturschaffen Den Eingangs- und ersten Höhepunkt dieser Kunststudienreise wird das 2010 eröffnete Centre Pompidou-Metz bedeuten, werden doch hier in einem spektakulären architektonischen Meisterwerk Ausstellungen auf der Grundlage der größten europäischen Sammlung moderner und zeitgenössischer Kunst präsentiert. Anschließend kurze Weiterfahrt nach Nancy, wo wir uns im sehenswerten Kunstmuseum an einem der schönsten Plätze Europas, dem Place Stanislas (UNESCO-Weltkulturerbe), vor allem Jugendstil- und Skulpturenarbeiten widmen werden. Nächtigung in Metz. 3. Tag: Mittelalterliche Architektur in Vollendung – Frankreichs gotische Kathedralen Anfang des 13. Jhs. sind zahlreiche Gebiete (Handel, Politik, Theologie uvm.) von umfassenden strukturellen Veränderungen geprägt, welche sich zusammen mit dem mit glühender Intensität vollzogenen Innenleben in einer neuen Architektur widerspiegeln. Wir besichtigen die diesem „neuen Bauen“ verpflichteten Kathedralen von Reims und Amiens, die herausragende Höhepunkte der französischen Gotik darstellen und in ihren grandiosen Ausmaßen vor allem auch die, die Epoche kennzeichnende Begeisterung für Geometrie eindrucksvoll reprä­sentieren. 3 Nächtigungen in Lille. 4. Tag: Kunst in Lille: Musée de Beaux-Arts und LaM In Lille, der Hauptstadt Französisch-Flanderns, finden wir eine wunderbar belebte Altstadt vor. Die herrlichen Plätze werden von eindrucksvollen Bauten der flämischen Renaissance bzw. des Barock flankiert, wobei insbesondere der Kontrast zwischen Back- und Werkstein eine wunderschöne architektonische Charakterisierung darstellt. Die Stadt präsentiert sich darüber hinaus mit einer äußerst interessanten Kunstszene, die wir mittels zweier immens bedeutender Kunstmuseen kennen lernen werden. Das Musée de Beaux-Arts mit seiner grandiosen Sammlung von Gemälden und Plastiken gilt als wichtigstes Kunstmuseum Frankreichs nach dem Louvre, während das Museum LaM auf 4000 m2 Ausstellungsfläche die Kunst der Moderne sowie der Gegenwart großartig thematisiert (Werke von Houdon, Rodin, Goya, Renoir, Toulouse-Lautrec uvm.).

© atoutfrance

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5. Tag: Arras – Louvre/Lens Flämisches Flair wird uns auch in Arras begegnen, dem ehemaligen Hauptort der Grafschaft Artois, welcher heute über ein einzigartiges Jugendstil-

Architekturensemble verfügt. Anschließend besichtigen Sie einen weiteren absoluten Höhepunkt im Pas de Calais, nämlich die in Lens neueröffnete Außenstelle des Louvre-Museums, welche alleine schon durch den grandiosen Museumsneubau aus leichten, fast transparenten Baukörpern enorm beeindruckt. Anschließend Rückfahrt nach Lille, wo Ihnen noch Zeit für eigene Erkundungen bleibt. 6. Tag: Henri Matisse-Museum – Luxemburg Unseren letzten Besichtigungsschwerpunkt bedeutet CateauCambrésis, der Geburtsort Henri Matisses. Hier befindet sich ein relativ unbekanntes, jedoch im höchsten Maße interessantes Kunstmuseum, hat doch Matisse selbst über Auswahl und Aufhängung der weltweit drittgrößten Matisse-Sammlung bestimmt. Anschließend Weiterfahrt nach und kurze StadtUnsere Leistungen: rundfahrt in Luxemburg. Busreise, Reiseleitung, N/Halbpension Nächtigung in Einbettzimmerzuschlag: auf Anfrage Luxemburg. 21. - 27. Juli 2013 995,7. Tag: Heimreise


reisen zur kunst

HENRY VAN DE VELDE und das BAUHAUS Von der Architektur der Moderne bis zur „Neuen Leipziger Schule“

20 Urlaub Jahre die schönere Art

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Henry van de Velde feiert in diesem Jahr 150-jähriges Jubiläum. Als einer der bedeutendsten Architekten und Designer seiner Epoche erlangte er Weltruhm als Wegbereiter der „Schule des Neuen Bauens“, des Bauhauses, dessen Name Programm war (Alle Kunst ist Bauen! Gropius) und für viele zum Synonym für eine rasant voranschrei­ tende Modernisierung des Lebens wurde. In souveräner Überwindung von Symbolismus und Jugendstil ignorierte der Universalkünstler van de Velde die tradierten Unterschiede zwischen Kunst und Kunsthandwerk und gestaltete zu nahezu allen Bereichen des Lebens – vom Bau des Hauses bis zu Gebrauchsgegenständen des Alltags. In Ergänzung zu den Schwerpunkten Leben und Werk van de Veldes sowie Geschichte und Architektur des Bauhauses werden im Rahmen eines dritten Themas auch interessante neuere Strömungen und Konzeptionen von Kunst und Architektur in das Besichtigungsprogramm dieser Studienreise miteinbezogen.

© villaesche

© Nathalie Mohadjer

1. Tag: Henry van de Velde in Weimar Anreise nach Weimar, wo im Rahmen der Ausstellung „Leidenschaft, Funktion und Schönheit. Henry van de Veldes Beitrag zur europäischen Moderne“ ein Einblick in das Schaffensspektrum van de Veldes von 1890 bis Ende der 1930er Jahre vermittelt wird. Im Anschluss an die Raumschöpfungen und kunstgewerblichen Kreationen, die im Zuge der Ausstellung gezeigt werden, besichtigen wir noch die mit seiner Person und dem „Bauhaus“ zentral verwo­ benen Gebäude der Kunstschule und Kunstgewerbeschule. 2. Tag: Das Bauhaus kommt aus Weimar Mittels zahlreicher Exponate solch herausragender BauhausMeister, wie Feininger, Kandinsky, Marcks, Klee, Gropius uvm., wird im Weimarer Bauhaus-Museum die Entwicklungsgeschichte dieser vielleicht weltweit einflussreichsten Kunsthochschule des 20. Jhs. großartig veranschaulicht. Anschließend Weiterfahrt nach Jena, wo wir den thematischen Stadtspaziergang „Henry van de Velde und die Bauhauskünstler“ unternehmen werden. Sie lernen dabei natürlich das Denkmal für Ernst Abbe kennen, mit welchem van de Velde ein Kunstwerk europäischen Ranges schuf. Am Abend Weiterfahrt nach Leipzig.. 3. Tag: Schwierige Zeiten Die Wirren des 20. Jhs. machten vor politischen Angriffen auf das Bauhaus nicht Halt, sodass deren künstlerische Leiter trotz aller wissenschaftlichen Reputation die neu entwickelte Kunst nicht zu schützen vermochten. 1925 erfolgte der Umzug nach Dessau. Wir besichtigen das von Gropius entworfene Bauhausgebäude, die sehenswerten Meisterhäuser (z. B. das Doppelhaus Klee/ Kandinsky) sowie die Gaststätte Kornhaus. Anschließend lernen Sie mit der Siedlung Törten ein interessantes Anschauungsobjekt der architektonischen Konzeption einer Integration von Lebensvorgängen kennen. Den Schlusspunkt unseres heutigen Besichtigungsprogramms wird moderne Architektur bilden. Am Abend Rückfahrt nach Leipzig. 4. Tag: Pioniere in Leipzig Auf dem Gelände der ehemals größten Baumwollspinnerei Kontinentaleuropas haben sich im Zuge eines Revitalisierungsprozesses bedeutende Galerien und rund 100 Künstler niedergelassen.

© Bertram Schultze

Viele von ihnen zählen zu den bekanntesten Vertretern/innen der „Neuen Leipziger Schule“, einer Strömung der modernen Malerei, die sich insbesondere durch die Kombination von gegenständlichen und abstrakten Elementen auszeichnet. Wie man gefährdeten Gebäuden durch unkonventionelle Nutzungsideen neue Perspektiven verleihen kann, wird uns anschließend im Rahmen eines Besuches beim Verein Haushalten vorgestellt. Fakultativ besteht auch noch die Möglichkeit, das neue BMW-Werk in Leipzig (Architektin: Zaha Hadid) zu erkunden. 5. Tag: Entwurf für das Leben – Heimreise Fahrt nach Chemnitz, wo wir moderne Architekturbauten sowie einen Meilenstein der Klassischen Moderne, die Villa Esche, besichtigen werden. Die von Henry van de Velde für die Familie eines Chemnitzer Textilfabrikanten entworfene Villa Esche stellt eines der bauhistorisch bedeutendsten Zeugnisse bürgerlicher Wohnarchitektur im europäischen Raum dar. Van de Veldes „Entwurf für das Leben“ umfasste dabei alle Bereiche des Wohnumfeldes - vom Unsere Leistungen: Garten bis zum Mobiliar, Busreise, Reiseleitung, N/Halbpension. von der Wandbespannung Einbettzimmerzuschlag: 112,bis zum Tafelsilber. Im Anschluss an die Be29. Mai - 2. Juni 2013 625,sichtigungen wird unsere Heimreise erfolgen.

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Literaturreisen

ST. PETERSBURG

Stadt der Zaren – im Spiegel seiner Dichter Von Osten wird das Licht der Welt kommen (Starez Sosima in Dostojewskis „Die Brüder Karamasow“) Reiseleitung: Elisabeth Pernul-Oswald St. Petersburg, die u.a. nach dem Vorbild Amsterdams von Peter dem Großen als „Tor zum Westen“ konzipierte Metropole des Zarenreiches, entwickelte sich noch im 18. Jh. zum geistigen und künstlerischen Zentrum Russlands und wird zu einem großartigen Schauplatz der Weltliteratur. Die Gedichte, Novellen und Romane eines Dostojewski, Gogol oder Puschkin können nicht nur als tiefer Ausdruck des russischen Wesens interpretiert werden, sondern auch als für das Schrifttum der Gegenwart paradigmatische Beschreibungen der existentiellen Verfasstheit des modernen Menschen, die durch sein Streben nach Vereinzelung und durch seine innere Zerrissenheit gekennzeichnet ist, verstanden werden. Wir folgen und erkunden während dieser Reise sowohl den heute noch vorhandenen biographischen Spuren der in St. Petersburg einst tätigen Schriftstellern als auch den in ihren Werken beschriebenen Schauplätzen.

© Dmitriy Guryanov

1. TAG: Flug nach St. Petersburg – Bootsfahrt 2. TAG: Ursprungsgeschichten: Von Wille und Willkür Wir beginnen zunächst mit einer Stadtrundfahrt zu den prachtvollen Bauten an der Strelka (Börse, Akademie der Wissenschaften usw.), am Dekabristenplatz (Eherner Reiter, Admiralität), Isaaksplatz (Isaakskathedrale) sowie des Sommergartens. Anschließend widmen wir uns dem Gründer der Stadt, Peter dem Großen, mit dem Besuch der eindrucksvollen PeterPaul-Festung. Hier finden wir auch mit der Kathedrale die Begräbniskirche der Zarenfamilie vor. Anschließend Fahrt zu seiner prächtigen Sommerresidenz Peterhof. 3. TAG: Dostojewski im Fokus oder „Das Erlebnis der Großstadt“ Heute wandeln wir auf den Spuren des in seiner literarischen Bedeutung weitreichendsten russischen Schriftstellers durch St. Petersburg. Unser Spaziergang beinhaltet dabei nicht nur Lebensstätten und den Besuch eines ihm gewidmeten Museums, sondern bezieht auch literarische Herkunftsorte seiner Werke bzw. Romanhelden mit ein. Tageshöhepunkt ist sicherlich die Besichtigung des bedeutsamen Newski-Klosters. 4. TAG: Spuren der Erinnerung I: Revolutionen Die Oktoberrevolution bedeutete in ihren Auswirkungen eines der markantesten Ereignisse des 20. Jhs. Wir werden ihren Abbzw. Verlauf nicht nur mittels der wichtigsten Bauten und Gedenkstätten nachvollziehen, sondern versuchen, uns den Sachverhalt mit all seinen zeitlich folgenden Implikationen anhand eines Besuches des Museums der politischen Geschichte Russlands verständlich zu machen. 36

5. TAG: Sommerpaläste: Die Vermählung von Kunst und Natur Fahrt nach Puschkin, wo wir auf dem Sommersitz der Zarenfamilie den herausragenden Katharinenpalast mit dem weltberühmten Bernsteinzimmer erkunden werden. Neben der prachtvollen Gartenanlage gilt es aber auch noch die ehemalige Ausbildungsstätte Alexander Puschkins zu entdecken. Anschließend Fahrt nach Pawlowsk, wo wir inmitten eines herrlichen Parks die jüngste der ehemaligen Sommerresidenzen vorfinden werden. Im Anschluss an den Besuch des klassizistischen Großen Palastes, dringen wir schließlich noch zu jenem Endpunkt der ersten russischen Bahnlinie vor, an welchem die Konzerte Johann Strauss einst grandiosen Zuspruch fanden. 6. TAG: Symbole der Macht – Macht der Symbole: Gogol, Puschkin und das imperiale St. Petersburg Besichtigung eines der wichtigsten Kunstmuseen der Welt, der Eremitage. Am Nachmittag widmen wir uns dem literarischen Vermächtnis der Dichter N. Gogol und A. Puschkin, wobei dem Newskij Prospekt eine zentrale Rolle zukommen wird. 7. TAG: Spuren der Erinnerung II: Zeiten der Bedrohung Der letzte Schwerpunkt wird zwei herausragenden St. Petersburger Schriftstellern des 20. Unsere Leistungen: Jhs. zukommen, wobei Flug München – St. Petersburg und wir sowohl das Anna retour, Reiseleitung, N/Halbpension im Achmatova Museum als zentralen Hotel, Eintritte, Reiseführer, auch jenes zu Leben Flughafentaxen (Stand Okt. 12). und Werk von Wladimir Einbettzimmerzuschlag: 135,Nabokow besichtigen 14. - 20. Juli 2013 1.598,werden. Am späten Nachmittag Rückflug nach München.


Literaturreisen

Triest

Literarisches Juwel an der Adria Reiseleitung: Gertraud Weghuber

20 Urlaub Jahre die schönere Art

In Zusammenarbeit mit dem Bildungshaus Schloss Puchberg

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Im Zentrum imperialer Aufmerksamkeit und Fürsorge entwickelte sich Triest zur „wahren Hauptstadt der Adria“ (Napoleon) und erstrahlte gleichsam zum leuchtenden Ideal des österreichischen Vielvölkergedankens der k.u.k. Zeit. Nicht kritiklos, aber schwermütig und sehnsuchtsvoll galt es daher im Anschluss an die österreichische Zeit, neue Wege des ohnehin stets anspruchsvoll etablierten Miteinanders für die drei Kulturen zu finden. Einen wunderbaren Zugang zu tiefen und authentischen Formulierungen von Triester Identitäten im Wandel der Zeiten, wie beispielsweise dem „traurigen Glück“, finden wir natürlich in jenen großartigen Werken der Weltliteratur, die unmittelbar mit der Stadt verknüpft sind. Dazu zählen jene der großen Töchter und Söhne als auch jene, die uns von bedeutenden Triestiner Verhaftungen in den Lebenslinien ihrer Autoren erzählen. Die bezaubernde Metropole Triest stellt eine ungemein aufregende und faszinierende Einladung zur literarischen Spurensuche dar – ausgesprochen von Umberto Saba, Italo Svevo, Susanna Tamaro, James Joyce, Rainer Maria Rilke und Veit Heinichen!

© Marco Milani

1. Tag: Anreise Triest – Literarischer Spaziergang mit Besuch eines historischen Cafés Anreise nach Triest, die wir bereits für ein einführendes Bekanntmachen mit den genannten Dichtern und Schriftstellern nutzen werden. Im Anschluss an den Hotelbezug unternehmen wir einen ersten literarischen Spaziergang, bei dem der Besuch eines historischen, einst von berühmten Schriftstellern frequentierten, Cafés nicht fehlen darf. 2. Tag: Stadtbesichtigung – Literarische Spurensuche Am Vormittag Stadterkundung von Triest im Hinblick auf die historische und politische Bedeutung der Adriastadt. Zu Mittag erwartet uns ein besonderes Highlight: In Triest und Umgebung gehört das Lokal von Ami Scabar zu den allerersten Adressen. Die begnadete Köchin sagt: „Triest ist eine Mischung aus vielen Sinnesreizen: die Stadt mit ihrem mitteleuropäischen Flair, das Meer mit seinen mediterranen Aromen, der Karst mit dem slawischen Einschlag. All das versuche ich mit meinen Gerichten zu vermitteln.“ Mit dem Krimi-Autor Veit Heinichen, dem Lebensgefährten von Ami Scabar, wird Ihnen im Anschluss an das Essen die passende Literatur „serviert“. Der Nachmittag steht erneut ganz im Zeichen unserer literarischen Spurensuche, wird Ihnen doch die Literatur von James Joyce, Umberto Saba und Italo Svevo spannend präsentiert.

3. Tag: Schlosszauber Wir erreichen Duino und besichtigen das eindrucksvolle Schloss der Familie Thurn und Taxis (herrliches Meerpanorama). Rilke ließ sich hier zu seinen Duineser Elegien inspirieren. Zum krönenden Abschluss wandern wir auf dem so genannten Rilkeweg (ca. 2,5 km) mit auflockernden kurzen Lesungen. Am Nachmittag steht die Erkundung von Schloss Miramare auf dem Programm, welches für Ferdinand Maximilian und seine Frau Charlotte errichtet wurde und in seinem Inneren den Zauber der Vergangenheit durchaus bewahrt hat. Prunkvolle Möbel und Gemälde sowie ein herrlicher Park erwarten Sie. 4. Tag: Colle San Giusto – Heimreise Bevor Sie Triest verlassen, genießen Sie vom „Colle San Giusto“ (mit der Kathedrale San Giusto, der Barockkirche Santa Maria Maggiore, der Ruine der römischen Forumsbasilika und dem wuchtigen venezianischen Kastell aus dem Unsere Leistungen: 14. Jh.) noch einen Busreise, Reiseleitung, N/Frühstück, letzten Blick auf die 1 literarisches Mittagessen. beeindruckende Stadt. Einbettzimmerzuschlag: 79,Anschließend Rückreise nach Linz. ca. 550,26. - 29. September 2013 (Richtpreis) 37


Literaturreisen

Der Phoenix von Venedig

Literarische Spaziergänge auf den Spuren von Casanova, Goethe, Joseph Brodsky, Thomas Mann, Donna Leon, ... Reiseleitung: Gertraud Weghuber

Don Giovanni von W. A. Mozart (fak.) Le nozze di Figaro von W. A. Mozrat (fak.) Vornehmlich aufgrund der vermittelnden Position zwischen dem byzantinischen und dem heiligen römischen Reich entwickelte sich Venedig zu einer der bedeutendsten Handelsstädte der Alten Welt. Dem es spätestens seit dem 17. Jh. umgebenden Mythos des Verfalls bzw. der Dekadenz setzt Venedig eine kulturelle Blütezeit entgegen, die sie als grandiose Theaterhauptstadt Europas etablieren wird und macht sich selbst zur Bühne einer Feierkultur, deren Faszination bis heute ungebrochen auf die gewaltigen Touristenströme wirkt. Auf den Spuren bedeutender und interessanter Literaten – u.a. Giacomo Casanova für die Zeit des Endes der Republik und den notwendigen erotischen Unterton, Donna Leon, deren Hauptfigur Brunetti uns für Venedig idealtypischerweise authentische Schauplätze einer fiktiven Person nachvollziehen lässt, Thomas Mann, Joseph Brodsky u.a. – wollen wir gemeinsam nicht nur die geographischen, sondern vor allem die kulturhistorischen und existentiellen Labyrinthe Venedigs erhellen, nicht endgültig natürlich, vielleicht jedoch ansatzweise!

1. Tag: Casanovas Venedig – Teil 1 Anreise nach Venedig. Nach dem Hotelbezug starten wir interessante erste Erkundungen zu Giacomo Casanova und dem „versteckten“ Venedig des 18. Jh. Der legendäre Frauenheld und Verführer ist 1725 in Venedig geboren, womit er derselben Generation angehört wie der letzte Doge Venedigs, Lodovico Manin. 2. Tag: Casanovas Venedig – Teil 2 – San Michele Am Vormittag Fortsetzung der Thematisierung der „Liebesgeschichte“ zwischen Venedig und Casanova. Im alten politischen und kulturellen Zentrum der Stadt, San Marco, finden wir nicht nur den stetigen Mittelpunkt seiner venezianischen Zeit vor, sondern insbesondere auch jenen seiner abenteuerlichen Flucht, wobei ein Ausbruch aus den berüchtigten Bleikammern des Dogenpalastes als absolut unmöglich galt. Seien Sie gespannt auf mitreißende und dramatische Kapitel seiner Lebensgeschichte! Im Anschluss an Bezügen zu weiteren Schriftstellern (z.B. Rilke) wird die Friedhofsinsel St. Michele (Joseph Brodsky) einen weiteren nachdrücklichen Höhepunkt des Besichtigungsprogramms darstellen. 3. Tag: Auf den Spuren Kommissar Brunettis – Torcello – Lido di Venezia Nach Donna Leons Vorstellung ist Kommissar Brunetti zutiefst mit allen Facetten Venedigs vertraut, sind doch sämtliche Lebenszyklen des studierten Historikers mit der Stadt, die er zutiefst liebt, verknüpft. Jeder Rundgang auf seinen Spuren bedeutet nicht nur ein Kennenlernen der Stadt aus der sympathischen Perspektive des Commissarios, sondern immer auch ein absolut 38

© Monika MÅllner

authentisches Eindringen abseits von touristischen Pfaden, in unserem Fall in die Sestieres San Polo und Castello. Anschließend unternehmen wir eine längere Schifffahrt durch die Lagune auf die Insel Torcello, wo die romanische Kirche und das Baptisterium von einer ehemals dichten Besiedlung beeindruckend zeugen. Am Lido di Venezia, bekannt für die Filmfestspiele und imposante Grandhotels, werden wir den Tag mit Thomas Mann beschließen. 4. Tag: Guggenheim Museum – Heimreise Bevor wir unsere Heimreise antreten, widmen wir uns noch der faszinierenden Biographie Peggy Unsere Leistungen: Guggenheims. Busreise, Reiseleitung, N/Frühstück. Natürlich geschieht „Don Giovanni“ (fak.): auf Anfrage dies in Verbindung „Le nozze di Figaro“ (fak.): auf Anfrage mit einem Besuch des Einbettzimmerzuschlag: auf Anfrage herausragenden von ihr initiierten Guggenheim9. - 12. Mai 2013 ab 649,Museums.


Literaturreisen

20 Urlaub

Theodor Fontane und die Mark Brandenburg

Jahre die schönere Art

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Reiseleitung: Inge Patsch, Institut für Existenzanalyse Theodor Fontanes „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ bedeuteten den Versuch, die Schönheit der Landschaftsformen der Region sowie den Zauber der Städte aus einer subjektiven Perspektive in den Vordergrund zu stellen. Dem Leser sollte bewusst werden, dass im Zusammenhang mit Reisen gewisse Gefühle des Jubilierens oder einer tiefen Ergriffenheit durchaus auch in der nahen Heimat erzielt werden können. ‚Ich habe die Mark durchzogen und habe sie reicher gefunden, als ich zu hoffen gewagt habe.‘ Ein weiterer reichhaltiger Schwerpunkt dieser Studienreise liegt auf den Literaturrundgängen in Berlin, die den Menschen Fontane in seinem sozialen und kulturellen Umfeld durchsichtig werden lassen. Sieben seiner Romane und Erzählungen sind ganz oder teilweise in Berlin angesiedelt, wobei die Plätze und Stätten der Protagonisten penibel gewählt wurden, und ihm selbst war es ein Bedürfnis, dem „Schwungrad“ Berlin, welches direkt in das Weltgeschehen eingreift, nahe zu sein. Freuen Sie sich auf eine wunderbar bereichernde Literaturreise, die übrigens auch thematisch einige der prachtvollen Bauten Karl Friedrich Schinkels miteinbeziehen wird.

© Sonja Gutschera, Leif Henrik Osthoff

1. Tag: Anreise nach Berlin 2. Tag: Ausflug in die ehemalige Grafschaft Ruppin Theodor Fontane wurde 1819 als Sohn eines Apothekers in Neuruppin geboren und besuchte hier bis 1833 das Gymnasium. Seine Bindung an die Heimatstadt erweist sich als äußerst beständig, sowohl im Rahmen seiner Erkundungen der Mark Brandenburg als auch im Hinblick auf sein Romanwerk. Im Zuge eines Stadtrundganges werden Sie wichtige Stätten seiner Biographie kennen lernen sowie die ihm gewidmeten Räume des Heimatmuseums aufsuchen. Anschließend Weiterfahrt nach Rheinsberg, welches durch Fontane, aber auch durch Tucholskys „Rheinsberg. Ein Bilderbuch für Verliebte“ literarische Berühmtheit erlangte. Besonders herausragend präsentiert sich hier das von Friedrich dem Großen umgestaltete Schloss, welches als Musterbeispiel des Friederizianischen Rokokos gilt und Schloss Sanssouci als Vorbild diente. Mittels des in der Anlage beheimateten Literaturmuseums erfolgt gleichzeitig eine Begegnung mit Kurt Tucholsky. Schließlich werden wir den Tag am Großen Stechlinsee ausklingen lassen und im Rahmen einer Bootsfahrt der zentralen Bedeutung des Sees für Fontane nachspüren. 3. Tag: Unterwegs im Oderland Eine Besichtigung des Klosters Chorin bedeutet für viele eine außergewöhnliche Verschmelzung von Natur- und Kunsterlebnis, liegt doch der herausragende Backsteinbau inmitten herrlicher Landschaften. Mit Bad Freienwalde lernen Sie Brandenburgs erstes Kurbad kennen, welches neben der reizvollen Lage einen der historischen Stadtkerne des Landes sowie eine interessante Residenz der preußischen Könige aufweist. Im Anschluss besichtigen Sie das Schloss von Neuhardenberg, für dessen Architektur Schinkel verantwortlich zeichnete und dessen Park der berühmte Landschaftskünstler Graf Pückler umgestaltete. Darüber hinaus finden wir in Neuhardenberg auch eine der baugeschichtlich bedeutsamen Schinkelkirchen vor, bevor wir abschließend in Buckow mit dem Bertolt Brecht-Haus auf die Lebensspuren eines weiteren großen Literaten treffen werden.

© Carl Breitbach

4. | 5. Tag: Literarische Rundgänge durch Fontanes Berlin Etliche der Straßen, Plätze und Häuser, die Fontane in seinen Romanen beschrieben hat, sind längst nicht mehr vorhanden. Dies bedeutet allerdings nicht, dass nicht dennoch viele spannende Zeugnisse und Spuren der Fontane-Zeit erhalten geblieben sind. Unsere Erkundungen werden nicht nur Romanschauplätze und Stätten, denen zentrale Bedeutung für Fontane zukam (Familien-, Freundes- und Arbeitskreis), sondern auch seine Zeit oder sein Wohlgefallen repräsentierende Bauwerke Berlins miteinschließen. Viele unserer Stationen werden gleichzeitig herausragende Sehenswürdigkeiten bedeuten (z.B. Schauspielhaus) sowie Kontexte zu anderen Größen der Weltliteratur (Brecht, Max Reinhardt, Clemens Brentano, Theodor Storm, Alexander Döblin usw.) eröffnen. Unsere Leistungen: 6. Tag: Heimreise

Busreise, Reiseleitung, N/Frühstück. Einbettzimmerzuschlag: 120,-

30. Juli - 4. August 2013

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Literaturreisen

KAFKA IN PRAG Reiseleitung: Dr. Roland Kastler Die Hauptstadt des Königreiches Böhmen war zur Zeit Kafkas – nach Wien und Budapest – die drittgrößte Stadt der Monarchie. Durch starke tschechische Zuwanderung war aus einer ehemals überwiegend deutsch-österreichischen, eine beinahe rein tschechischösterreichische Stadt geworden. Im Zentrum Prags wurde überwiegend deutsch, in der übrigen Stadt fast ausschließlich tschechisch gesprochen. Das gesprochene „Pragerdeutsch“ ist als ein dialektfreies, wortarmes Schriftdeutsch charakterisierbar. Dies war die „Muttersprache“, in welcher Kafka schrieb und selten hat er woanders gearbeitet und gewohnt als in diesem innersten Bezirk Prags. Auf vielen Spaziergängen erkundet Kafka die Stadt für sich neu und betrachtet seine Umgebung aus seinen speziellen Blickwinkeln. 1. TAG: Anreise Prag – Kafka-Museum – Stadtbesichtigung Teil 1        Im höchst interessanten Kafka-Museum werden wir uns zunächst dem Spannungsfeld zwischen dem von Kafka „vorgefundenen“ Prag und jenem von ihm in seinem literarischen Werk in einer ihn kennzeichnenden Weise entworfenen Stadt widmen. Bei dem anschließend ersten Stadtrundgang lernen Sie den Chotekpark und den Königsgarten (mit Schloss Belvedere), welche für Kafka die „schönsten Orte“ Prags bedeuteten, kennen. Weiter geht es über das Palais Schönborn zur Prager Burg, wo wir weitere wichtige Bezugspunkte zum Leben und zum Werk Kafkas vorfinden werden. 2. TAG: Stadtbesichtigung Teil 2 – Altstadt – Jüdisches Viertel – Baumgarten – Heimreise Der heutige Stadtrundgang wird intensiv die Biographie Kafkas zum Gegenstand haben. Die einzelnen Stationen werden dabei immer wieder durch literarische Verweise auf und Auszüge aus den Werken Kafkas vertieft. Vor Beginn der Heimreise genießen Sie, so wie Franz Kafka seinerzeit, einen Spaziergang im Baumgarten oder begeben sich im Rahmen einer Moldauschifffahrt in einen weiteren Nachvollzug der Kafkaschen Welt.

Unsere Leistungen: Busreise, Reiseleitung, N/Frühstück, Schifffahrt. Einbettzimmerzuschlag: auf Anfrage

8. - 9. Juni 2013

195,-

Biologie und Erdwissenschaften

BEI DEN STEINREICHEN

Geologische Studienreise nach Solnhofen Reiseleitung: Mag. Dr. Gerhard Neuwirth Zur Zeit des oberen Jura erstreckte sich in Süddeutschland ein tropisch warmes Flachmeer mit guten Lebensbedingungen für kalkabscheidende Organismen. Es entstanden ausgedehnte Kalkplatten, welche im jüngsten Teil des oberen Jura durch zahlreiche Riffe und wannenartige Lagunen zergliedert waren. Von den Riffgebieten zeugen heute oftmals markante Fels­ formationen, wie etwa die „Zwölf-Apostel“, in den Lagunen dagegen lagerten sich Plattenkalke ab. Für den Abbau erschwerend kommt allerdings auch heute noch hinzu, dass für alle Anwendungen ein händischer Abbau erforderlich ist. Für die Wissenschaft bedeutet dies hingegen einen Glücksfall, machte doch diese Methode die meisten der großartigen Fossilfunde überhaupt erst möglich. Besuchen Sie während dieser Reise eines der schönsten Geotope Bayerns sowie das höchst aufschlussreiche Meteoritenmuseum in Nördlingen. 1. TAG: Solnhofen – Steinbruchwanderung Anreise nach Solnhofen, wo wir zunächst jenes Museum besichtigen, welches eine Vielzahl der prächtigsten Fossilfunde zeigt. Generell vermitteln uns die Solnhofner Plattenkalke Kenntnisse von mehr als 700 Arten, welche während des oberen Jura lebten. Besondere Bedeutung kommt dabei den Funden zur Gattung des Archaeopteryx, also des Urvogels, zu, stellen sie doch den ersten Beleg für Darwins Evolutionstheorie dar. Im Anschluss wandern wir durch die Steinbrüche, wobei Sie Gelegenheit haben werden, selbst Steine abzubrechen. (Hammer und Meißel sind auch vor Ort ausleihbar!) 40

2. TAG: Rieskrater-Museum – Exkursion – Rückreise Das Rieskrater-Museum widmet sich der Frage nach der Entstehung von Einschlagkratern, insbesondere jenem des Nördlinger Rieses. Die interesUnsere Leistungen: sante Thematik wird Busreise, Reiseleitung, N/Halbpension. eindrucksvoll mittels Einbettzimmerzuschlag: 25,zahlreicher Exponate sowie Videovorführun4. - 5. Mai 2013 189,gen aufbereitet.


Biologie und Erdwissenschaften

SCHOTTLAND

20 Urlaub Jahre die schönere Art

Und seine faszinierenden Zeugnisse geologischen Geschehens

zu genieSSen

Reiseleitung: Dr. Gerhard Neuwirth Innerhalb der geologischen Wissenschaften gibt es eine Vielzahl von Assoziationen, welche mit Schottland verknüpft sind, angefangen natürlich von der kaledonischen Gebirgsbildung bis hin zu den berühmten schottischen Forschern (z. B. Charles Lyell). Dementsprechend finden wir nicht nur Ergebnisse vulkanischer Aktivitäten in reichen Formenschätzen vor, sondern können auch beeindruckende Bezüge zu tektonischen Verschiebungs- und Gebirgsbildungsprozessen herstellen. Einen weiteren wesentlichen Aspekt dieser Studienreise bildet die Vegetation Schottlands, soll doch dem Teilnehmer in groben Zügen Einblick in die heimischen Ökosysteme inklusive deren Bewohner ermöglicht werden. Und schließlich erfährt die Reise durch die Thematisierung zentraler, das Selbstverständnis des Landes wesentlich prägender historischer Ereignisse eine wunderbare Abrundung. Darüber hinaus werden bei interessanten Wanderungen in der Natur die einzigartigen und weltberühmten Vertreter der Pflanzenwelt erkundet und erläutert. Die Thematisierung zentraler, das schottische Selbstverständnis entscheidend prägender historischer Ereignisse werden eine weitere wundervolle Ergänzung bedeuten. 1. Tag: Flug Wien – Edinburgh, Stadtbesichtigung Teil I

Themen:

2. Tag: Stadtbesichtung Edinburgh Teil II – Glamis Castle – St. Andrews – Pitlochry

Geologische Erkenntnisse zur Entstehung der Gesteinsformationen infolge vulkanischer Aktivitäten

3. Tag: Pitlochry – Raum Wick

Zur Geburt Britanniens aufgrund tektonischer Verschiebungen und Gebirgsbildung

4. Tag: Tagesausflug auf die Orkney-Inseln (fak.) 5. Tag: Die nordwestlichen Highlands: Wick – Loch Ness – Eilean Donan Castle – Raum Skye 6. Tag: Tageserkundung Insel Skye 7. Tag: Skye – Glencoe – Oban 8. Tag: Tagesausflug auf die Inseln Mull, Iona und Staffa (fak.) 9. Tag: Oban – Edinburgh – Rückflug

Die dramatische Veränderungen während der Eiszeit und die darauffolgende Bildung von Tälern Ökologische Folgeerscheinungen und Veränderungen der Vegetation Moorbegehung zum Kennenlernen der typischen Vertreter dieses Lebensraumes Die Inselwelten von Orkney, Skye, Mull, Iona und Staffa

Unsere Leistungen: Flug Wien – Edinburgh – Wien, Reiseleitung, N/Halbpension, Rundreise lt. Programm, Flughafentaxen (Stand Okt. 12).

Orkney-Inseln (fak.): ca. 75,Inseln Mull, Iona und Staffa (fak.): ca. 75,Einbettzimmerzuschlag: 290,-

24. Juli - 1. August 2013 © Karl Williams www.KarlWilliamsPhotography.co.uk / www.skye.co.uk

ab 1.795,41


Biologie und Erdwissenschaften

Im Bann Faszinierender Bergwelten Mythos und Wirklichkeit

Reiseleitung: Dr. Josef Folterbauer Der Ruf der Berge vereint Faszination und Schrecken. Bei dieser außergewöhnlichen Reise wird nicht nur dies hinterfragt, sondern auch ein breiter Bogen vom Eismenschen „Ötzi“ über Heinrich Harrer bis zum Extrembergsteiger Reinhold Messner gespannt. 1. Tag: Hüttenberg – Innichen – Bozen Im Kärntner Hüttenberg besichtigen Sie das Heinrich Harrer-Museum, das neben Ausstellungsstücken aus seinem Leben als Bergsteiger und Sportler auch von seinen Forschungsreisen, z.B. nach Tibet, berichtet. Heinrich Harrer war mit dem Dalai Lama eng befreundet und dieser weihte den Gebetsraum, der sich im Museum befindet, ein. Weiterreise durch das Südtiroler Pustertal nach Innichen deren Stiftskirche zu den hl. Candidus und Korbinian einen der bedeutendsten romanischen Kirchenbauten darstellt. 2. Tag: Sigmundskron – Bozen Heute hinterfragen wir im „Messner Mountain Museum“ auf Schloss Sigmundskron das Thema „Auseinandersetzung Mensch – Berg“. In einem Rundgang werden Bilder der berühmtesten Gipfel gezeigt und auf dem „Tanzplatz der Götter“ thronen geheimnisvolle Figuren aus verschiedenen Gebirgen der Erde. Anschließend Fahrt nach Bozen, wo Sie bei einer Besichtigung die wichtigsten Bauten dieser schönen Alpenstadt sehen. Hauptanziehungspunkt wird aber das Südtiroler Archäologiemuseum sein. Es ist weltweit dafür bekannt, dass es den Mann aus Eis, den „Ötzi“ beherbergt. Somit bekommen Sie heute Einblicke in die Urgeschichte und das Alterum des Gebirgslandes Tirol. 3. Tag: St. Ulrich Nach dem Frühstück geht es in die Dolomiten. Die Reise führt über Völs und Seis am Schlern sowie Kastelruth nach St. Ulrich im Grödnertal, wo ein Besuch des Grödner Heimatmuseums, welches 300 Jahre Holzschnitzkunst, Archäologie, Fauna und Flora des Tales zeigt, auf dem Programm steht. Weiters wird das Leben des großen Bergsteigers und Filmemacher Luis Trenker präsentiert. Anschließend Fahrt über das Sellajoch, einen der schönsten Dolomitenpässe, in das Fassatal und weiter auf den Passo di Rolle, der durch den prächtigen Blick auf die Gipfel Cima di Vezzan und Cimone della Pala, das auch als „Matterhorn der Dolomiten“ bezeichnet wird, besticht. 4. Tag: Naturns – Schloss Juval – Sulden In Naturns ist das Kirchlein St. Prokulus mit den frühmittelalterlichen Fresken äußerst sehenswert. Nicht weit entfernt liegt das Schloss Juval mit dem „Messner Mountain Museum“ und dem Schwerpunkt „Mythos Berg“. Nun geht die Reise weiter in das hoch gelegene Bergdorf Sulden, dessen „Messner Mountain Museum“ im „End der Welt“ untergebracht und unterirdisch angelegt ist. Es beschäftigt sich mit den Schrecken des Eises und besitzt die größte Sammlung von Ortler Bildern. 5. Tag: Schwaz – Heimreise In Schwaz erleben Sie eine weitere spannende Facette der Bergwelt. Anschließend Unsere Leistungen: Beginn der Heimreise. Busreise, Reiseleitung, N/Halbpension. Einbettzimmerzuschlag: 80,-

10. - 14. September 2013 42

598,-

© Georg Tappeiner/RM und Maske


tagesreisen Indien – Mit allen Sinnen erleben Renaissance-Schloss Schallaburg, Klangraum Krems

www.schallaburg.at

Der Bogen spannt sich von der farbenprächtigen Ausstellung „Das Indien der Maharadschas“, der Sie in die Zeit vom 16. bis zum 20. Jh., den Lebenswelten der indischen Fürsten mit ihren Palästen und Gärten sowie in das höfische Leben eintauchen lässt über, die legendäre Verfilmung. Unsere Leistungen: Hermann Hesses Busreise, Reiseleitung, Erzählung „Siddharta“ bis Eintritt Ausstellung hin zum ewigen Klang Schallaburg und Kino im der göttlichen Bansuri, Kesselhaus, Konzertkarte gespielt von dem Klangraum Krems. bekanntesten nordin23. März 2013 97,dischen Meister Pandit Anmeldung bis Hariprasad Chaurasia 28. Februar 2013!

Kunstkammer Im Schatten der Pyramiden Kunsthistorisches Museum Wien Sie ist weltweit die bedeutendste ihrer Art und nun wird dieser einzigartige „Wunderraum der Phantasie“ in neuem Glanz wiedereröffnet. In ihrer geschichtlichen Entwicklung zählt die Kunstkammer unter den weltberühmten Sammlungen alter Fürsten­häuser © KHM wohl zu den komplexesten. Höhepunkte der Kunstkammer Wien bedeuten u.a. herausragende Goldschmiede­ arbeiten wie die berühmte Saliera von Benvenuto Cellini, Spitzenleistungen der Skulptur wie die Krumauer Madonna, meisterhafte Bronzestatuetten, filigrane Elfenbeinarbeiten sowie wertvolle Uhren und ungewöhnliche wissenschaftliche Instrumente uvm. Anschließend erhalten Sie einen Einblick in die Arbeit einer österreichischen Grabung, die mit Unsere Leistungen: der Freilegung der ersten Busreise, Reiseleitung, Gräber am Felsplateau Eintritts- und von Giza auch eine Führungsgebühren. Vielzahl an Kunstwerken 7. April 2013 85,erbrachte.

TEMPLERFÜHRUNG Burg Lockenhaus

20 Urlaub Jahre die schönere Art

zu genieSSen

Der französische König Philipp IV., von seinen Zeitgenossen auch „der Schöne“ genannt, hatte sich im 14. Jh. die Vernichtung des mächtigen Templerordens auf die Fahnen geschrieben. In neuerer Zeit wurden die Templer vor allem durch Romane und Trivialliteratur bekannt, in denen verborgene Schätze, die Nähe der Templer zum heiligen Gral und zur Bundeslade, oder sogar über Verschwörungen der Ritter gegen Papst und Kaiser die Rede ist. Hören Sie davon bei einer Führung durch die uralte Templerfestung LockenUnsere Leistungen: haus. Die Burg birgt in Busreise, Reiseleitung, ihren Mauern auch heute Eintritts- und noch viele Geheimnisse Führungs­gebühren. um die Ritter mit dem 14. April 2013 weißen Waffenrock. 13. Oktober 2013 74,-

Eindrucksvolles Haus der Natur · Salzburg Reiseleitung: Mag. Dr. Gerhard Neuwirth

© HdN

Das Haus der Natur in Salzburg wurde bereits 1924 gegründet und entwickelte sich zu einem Zentrum der wissenschaftlichen Sammeltätigkeit, der Forschung und zu einem genetisch wie ökologisch bedeutenden Archiv. Objekte aus allen Teilgebieten der Biologie und Erdwissenschaften werden dem Besucher zugänglich gemacht. Unser Reiseleiter führt Sie durch alle Bereiche der Ausstellungen, die er seit mehr als 40 Jahren kennt. Ein erlebnisreicher Tag mit vielen bleibenden Eindrücken von der wechselvollen Evolutions­ geschichte unseres Unsere Leistungen: Planeten. Anschließend Busreise, Reiseleitung, können Sie die Altstadt Eintrittsgebühr. von Salzburg für eigene Erkundungen nutzen. 14. April 2013 51,43


Tagesreisen Karl Friedrich Schinkel Architekt – Maler – Designer in der Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung München und Besuch der

Steinzeitfest

Museum für Urgeschichte Asparn/Zaya Reiseleitung: Dr. Roland Kastler

AlteN Pinakothek

Schinkel war Stadtplaner, Maler, Zeichner, Interieur- und Produktdesigner, Schöpfer einzigartiger Bühnendekorationen und Visionär utopischer Bauphantasien. Neben dem Leben Schinkels werden auch seine Zeit als Bühnenbildner, seine Denkmalentwürfe und Schinkels Berliner Bauten thematisiert. Diese Retrospektive demonstriert, wie Schinkel eine ganze Epoche vom Klassizismus bis zum Historismus prägt. Anschließend Besuch der Alten Pinakothek, wo ca. 700 Gemälde der europäischen Malerei vom 14. bis zum 18. Jh. Unsere Leistungen: mit Meisterwerken von Peter Paul Rubens, Busreise, Reiseleitung, Eintritts- und Albrecht Dürer oder Führungsgebühren. Leonardo da Vinci gezeigt werden. 21. April 2013

Archäotechniker, großteils aus Deutschland, geben eindrucksvoll einen Einblick in das Leben der Steinzeit. Ein buntes Familienprogramm sowie historische Händler, Handwerker (wie wurde z.B. Leder damals gegerbt) und Musik jener Zeit verwandeln das FreilichtmuUnsere Leistungen: seum in ein steinzeitliches Busreise, Reiseleitung, Dorf wie vor tausenden Eintritts- und Jahren. Beim SteinzeitFührungs­gebühren. fest wird Urgeschichte 25. Mai 2013 72,lebendig.

Franz Jägerstätter & Franz-Xaver-Gruber

Das Indien der Maharadschas

97,-

Schallaburg

Beeindruckende Friedenswege! Die Geschichte des Märtyers, der im Jahr 2007 selig gesprochen wurde, berührt immer wieder. Im Vorjahr wurde daher in St. Radegund der Jägerstätter Friedensweg, der zum Nachdenken einlädt und ein Zeichen gegen Krieg, für Glauben, Standhaftigkeit und Demokratie setzen soll, eingeweiht. Vom ehemaligen Wohnhaus von Franz Jägerstätter führt der Weg zur Pfarrkirche mit seinem Grab und weiter zum Jägerstätter-Platz. Anschließend Fahrt nach Hochburg-Ach, wo der Rundwanderweg, der mit Skulpturen von Hubert J. Flörl ausgestaltet wurde, dem Komponisten von „Stille Nacht“, Franz Xaver Gruber, der hier zur Welt kam, gewidmet ist. 44

Unsere Leistungen: Busreise, Reiseleitung, Eintritts- und Führungsgebühren.

25. Mai 2013

47,-

GroSSe Gefühle Kunsthalle Krems

© Kunsthistorisches Museum Wien, Gemäldegalerie, 2013

Die Schallaburg, das besondere Kulturjuwel Niederösterreichs, zeigt Einblicke in die beeindruckende Welt der Maharadschas. Ihre Prozessionen und Triumphzüge mit reich geschmückten Elefanten waren legendär und ihre Liebe zum Sammeln von Kostbarkeiten ein Ausdruck der Macht. In der Kunsthalle Krems erwartet Sie dann mit „Große Gefühle“ eine Schau, die niemanden kalt lässt! Sie setzt sich mit den unterschiedlichen Ausformungen von Unsere Leistungen: Emotionen und ihrer Busreise, Reiseleitung, jeweiligen Veränderung Eintritts- und in den historischen Führungsgebühren. Kontexten von Kunst2. Juni 2013 82,werken auseinander.


Tagesreisen Gottfried Helnwein Albertina Wien

Meret Oppenheim Bank Austria Kunstforum

Christian Baha, Zürich © VBK, Wien, 2012

Die Albertina widmet Gottfried Helnwein anlässlich seines 65. Geburtstags eine umfangreiche Retrospetive, die alle Stationen seines bisherigen Werdegangs zeigt. Helnwein ist einer der bekanntesten österreichischen Künstler der Gegenwart. Eine der eigenwilligsten und skandalträchtigsten Künstlerinnen des 20. Jhs. war sicherlich Meret Oppenheim. Ihr vielfältiges Oeuvre, das gleichermaßen Malerei, Skulptur, Dichtung und Design umfasst, entzieht sich jeder stilistischen Einordnung. Anlässlich ihres 100. Geburtstags Unsere Leistungen: zeigt das Bank Austria Busreise, Reiseleitung, Kunstforum die Eintritts- und erste posthume Führungsgebühren. Retrospektive von ihr 15. Juni 2013 84,in Österreich.

Hunnenfest

Museum für Urgeschichte Asparn/Zaya

Mythen und Legenden ranken sich um die gefürchteten Reiter aus den weiten Steppen Zentralasiens. Ihre Kultur war jedoch ebenso beachtlich. Das Hunnenfest erweckt beide Seiten zu neuem Leben. Reiterkrieger werden beim Hunnenfest mit Pfeil und Bogen, Säbel, Speer, Axt, Feuerfackel und Feuerspeer ihr Geschick im hunnischen Sattel zeigen. Im Lager der Hunnen sind Repliken von Rüstungen, Gewandungen etc. zu sehen. Darüber hinaus sorgen zahlreiche Aktivitäten für Unterhaltung, bei denen Besucher einen Einblick in den Alltag beUnsere Leistungen: kommen: Bogenschießen, Busreise, Reiseleitung, Speer werfen, etc. Für die Eintritts- und musikalische Umrahmung Führungs­gebühren. des Festes sorgt eine 25. August 2013 72,mongolische Musikgruppe.

Das Jahr des Prinz Eugen Schloss Hof Heldenberg

20 Urlaub Jahre die schönere Art

zu genieSSen

Schloss Hof feiert heuer den 350. Geburtstag des Erbauers, Prinz Eugen von Savoyen. Lernen Sie in der Sonderschau „Triumph & Passion – 350 Jahre Prinz Eugen“ den „edlen Ritter“ und „Türkenbezwinger“ und dessen steile Karriere als Feldherr, die ihn zu einem der reichsten Männer Europas machte, näher kennen. Auch die Jagd- und Sammelleidenschaft des Prinzen sowie die Frage wie der Prinz, der Diplomat, Stratege und Kunstmäzen war, heute leben würde, werden hinterfragt. Weiterreise zum Heldenberg, wo der neben Prinz Eugen populärste Feldherr, Graf Radetzky, Österreichs bestattet ist Unsere Leistungen: und die „Schlacht um Busreise, Reiseleitung, Asparn“ eindrucksvoll mit Eintritts- und Führungsgebühren. über 3.000 Zinnfiguren dargestellt wird. 6. Oktober 2013 75,-

Klosterneuburg & Österr. Museum für Volkskunde

Karl VI. hat das „österreichische Nationalheiligtum“ zu einem österreichischen „Escorial“ erweitern lassen, das an Großartigkeit alle vergleichbaren Bauten in den Schatten stellen sollte. Besichtigungsprogramm: Der sakrale Weg – mit Sala terrena, den einzelnen Stiftsstationen, Kreuzgang, Verduner Altar (eines der bedeutendsten Kunstwerke des Mittelalters überhaupt). Der imperiale Weg – Besichtigung des Escorial mit den Kaiserzimmern. Kellergewölbe mit bedeutender Vinothek. Anschließend Besichtigung der Ausstellung des Volkskundemuseums im Unsere Leistungen: Gartenpalais Schönborn, Busreise, Reiseleitung, welche von der Kultur Eintritts- und des Alltags aus der Zeit Führungsgebühren. des 17. bis zum 19. Jh. 29. September 2013 79,50 erzählt. 45


Tagesreisen Garten- und StadT­ palais Liechtenstein

Koptische Kirchen in Österreich

TiPP!

© Palais Liechtenstein GmbH

Im Gartenpalais Liechtenstein ist eine der größten privaten Kunstsammlungen der Welt, nämlich jene des Fürsten von und zu Liechtenstein, zu sehen. Erleben Sie im Zuge einer Führung glanzvolle Einblicke in die 400 Jahre lange Sammeltradition. Ein weiteres Baujuwel der Fürstlichen Familie, das in exquisiter Wiener Innenstadtlage liegt, erstrahlt im neuen Glanz und wird den Besucher nicht nur durch die Architektur des renovierten Palais, welches äußerst imposant in Szene gesetzt Unsere Leistungen: wird, begeistern, sondern Busreise, Reiseleitung, auch durch die Biedermeier Eintritts- und Sammlung des Fürsten, die Führungsgebühr. bislang nicht präsentierte Stücke zeigt. 18. Oktober 2013 91,-

A.D. 313 - VON CARNUNTUM ZUM CHRISTENTUM Museum Carnuntinum IM LOT – GEBAUTE GESCHICHTE IN CARNUNTUM Kulturfabrik Hainburg Die Ausstellung im Museum Carnuntinum zeigt den Sieg des Christentums über die Götter des Olymp als Momentaufnahme von einem kritischen Zeitpunkt der Weltgeschichte. Neben Porträts der Kaiser vom Anfang des 4. Jh. und dem Modell einer frühchristlichen Basilika ist eine spannende Vielfalt an archäologischen Funden zu sehen. Die Ausstellung in der Kulturfabrik Hainburg nimmt konkret Bezug auf bestehende Rekonstruktionen antiker Gebäude im Freilichtmuseum Petronell. Durch die Inhalte der Ausstellung werden den Besuchern die ÜberleUnsere Leistungen: gungen, Schritte und Busreise, Reiseleitung, Zusammenhänge, die zur Eintritts- und Rekonstruktion antiker Führungsgebühren. Architektur führt, vor Augen geführt. 26. Oktober 2013 78,46

Unser erstes Ziel am heutigen Tage ist das koptische Kloster in Obersiebenbrunn. Inmitten Niederösterreichs gelegen, hat sich in einem ehemaligen Schloss des Prinzen Eugen hier eine Zelle mönchischen Lebens der orthodoxen-koptischen Kirche entwickelt, welche auf österreichischen Boden ohne Beispiel ist. Wir besichtigen das schöne Museum und haben Gelegenheit, mit den dortigen Mönchen ins Gespräch zu kommen. Am Nachmittag fahren wir dann nach Wien, wo wir in der Unsere Leistungen: Kirche der Heiligen Busreise, Reiseleitung, Jungfrau von Zeitoun Eintritts- und koptischen Choralen Führungsgebühren. lauschen. 10. November 2013 85,-

Die letzten Spuren des Krieges In WIEN Relikte und Entdeckungen

Reiseleitung: Dr. Marcello La Speranza Die Spuren des Krieges sind auch Jahrzehnte nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges noch immer sichtbar. Wir folgen ihnen zu ihren Hinter­ lassenschaften, begeben uns an Orte, die nur wenigen Menschen bekannt sind – zu den Flaktürmen, in vergessene Luftschutzkeller – und entdecken so manches bizarre Kriegsrelikt in den Räumen des Heeresgeschichtlichen Museums. Der Historiker und Militärexperte Dr. Marcello La Speranza begleitet uns und vermittelt packend und informativ einen authentischen Eindruck vom Geschehen in den Bombennächten.

Unsere Leistungen: Busreise, Reiseleitung, Eintritt Heeresgeschichtliches Museum.

10. November 2013

69,-


wichtige Informationen · Reiseversicherung Zusätzliche Kosten Wenn nicht ausdrücklich anders angegeben, sind grundsätzlich Eintrittsgebühren, Bahn-, Schiffs-, Fähr- und Seilbahnfahrten, Visagebühren, Weinverkostungen etc. nicht im Reisepreis inkludiert, da sich diese jederzeit und unvorhersehbar ändern können. Programm- / Abfahrtszeiten und Preisänderungen vorbehalten. Der Veranstalter behält sich vor, den mit der Buchung bestätigten Reisepreis aus Gründen, die nicht von seinem Willen abhängig sind, zu erhöhen. Derartige Gründe sind ausschließlich die Änderung der Beförderungskosten – etwa die Treibstoffkosten – der Abgaben bestimmter Leistungen, wie Landegebühren, Ein- und Ausschiffungsgebühren in Häfen und ent­sprechende Gebühren auf Flughäfen oder die für die Reiseveranstaltung anzuwendenden Wechselkurse. Stand der Tarife und Wechselkurse: Oktober 2012 Veranstaltungen: Alle Veranstaltungen wurden uns zum Zeitpunkt der Drucklegung bekanntgegeben. Programmänderungen der Veranstalter liegen nicht in unserem Ermessen! Wenn ein Künstler oder Sänger seinen Auftritt absagt bzw. die Veranstaltung nicht stattfindet, wird nur die Eintrittskarte ohne Vorverkaufsgebühr zurückerstattet. STORNOBEDINGUNGEN Tagesfahrten: bis 14 Tage vor Reiseantritt 30 % vom Reisepreis ab 13 Tage vor Reiseantritt 100 % vom Reisepreis Mehrtagesfahrten: bis 20 Tage vor Reiseantritt 25 % vom Reisepreis 19. bis 10. Tag vor Reiseantritt 50 % vom Reisepreis 9. bis 4. Tag vor Reiseantritt 65 % vom Reisepreis ab dem 3. Tag vor Reiseantritt 85 % vom Reisepreis Bei Nichtantritt der Reise (No-Show) 100 % vom Reisepreis! Eintrittskarten sind, unabhängig vom Stornierungszeitpunkt, zur Gänze (zuzüglich Vorverkaufsgebühren) zu bezahlen. Die Stornogebühren verringern sich dabei um den aliquoten Anteil der Eintrittskarten. Bei allen Reisen fahren Sie in Nichtraucherbussen. (Rauchpausen sind natürlich eingeplant!) Hotelklassifizierungen sind jeweils in der Landeskategorie angegeben.

ZAHLUNGSMODALITÄTEN Mehrtagesfahrt: Bei Anmeldung wird eine Anzahlung von 20 % fällig. Frühestens 2 Wochen vor Reiseantritt ist der Restbetrag zu bezahlen! Eintagesfahrt: Der gesamte Betrag ist sofort nach Rechnungserhalt fällig! MINDESTTEILNEHMERZAHL Der Veranstalter behält sich vor, eine Eintagesreise bis 1 Tag vor Reiseantritt mangels ungenügender Teilnehmerzahl zu stornieren. Eine Mehrtagesreise kann bis spätestens 6 Tage vor Beginn der Reise aus demselben Grund abgesagt werden! Rügepflicht des Reisenden: Bei Auftreten etwaiger Mängel ist es erforderlich, diese unverzüglich bereits während der Reise dem Reiseleiter oder Busfahrer bekannt zu geben. Im Falle der Unterlassung einer Rüge vermindert sich der geforderte Gewährleistungsanspruch! Gesetzliche Gewährleistungspflicht: 6 Monate Auf die Schauspielbesetzungen kann keine Gewährleistung abgegeben werden. Es wird auf die Bedingungen der einzelnen Theater- und Aufführungsstätten verwiesen. VERSICHERUNG Bei Flugreisen bzw. Kreuzfahrten gelten geänderte Prämien und Stornobedingungen. Wir bitten Sie, bestehende Leiden vor Abschluss der Versicherung bekannt zu geben, da diese teilweise von den Leistungen ausgenommen sind! Im Stornofall wird eine Bearbeitungsgebühr von 25,- Euro verrechnet! Touristensteuer Es kann sein, dass in allen Orten in Italien eine Touristensteuer, deren Höhe derzeit noch nicht feststeht und dann direkt im Hotel bezahlt werden muss, eingeführt wird. Preis- / Programmänderungen und Druckfehler vorbehalten! Es gelten die allgemeinen Reisebedingungen nach ARB 1993.

Schadensmeldung: Unbedingt innerhalb von 36 Stunden an das Reisebüro melden!

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Reiseparadies Kastler GmbH reiseparadies@kastler.at · www.kastler.at Zentrale: 4100 Ottensheim · Kepplingerstraße 3 Telefon: 07234-82323-0 · Telefax: 07234-82323-23 E-Mail: reiseparadies@kastler.at Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 8.30 -18 Uhr Samstag 10-12 Uhr 4030 Linz-Kleinmünchen · Dauphinestraße 56 Telefon: 0732-312727-0 · Telefax: 0732-312727-20 E-Mail: dauphinestrasse@kastler.at Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9-18 Uhr Jeden ersten Samstag im Monat 9-12 Uhr 4113 St. Martin im Mühlkreis · Schulstraße 7 Telefon: 07232-32111 E-Mail: st.martin@kastler.at Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9 -12 Uhr · 13-17 Uhr

Bitte fordern Sie unsere Kataloge an: Länder- und Städtereisen Radreisen · Gruppenreisen Musik- und Kulturreisen oder besuchen Sie uns auf unserer aktuellen Homepage: www.kastler.at Preisänderungen und Druckfehler vorbehalten! Es gelten die allgemeinen Reisebedingungen nach ARB 1993. Österreichische Post AG Info. Mail Entgelt bezahlt.

Studienkatalog 2013  

Reiseparadies Kastler: Studienkatalog 2013

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