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epc-nachrichten Newsletter für Europainformationen zur Wirtschafts- und Wissenschaftsförderung in Thüringen Nr. 2/2007

Delegationsreise der Thüringer Wirtschaft Vom 3. bis 5. Oktober reiste eine Delegation von 19 Vertretern Thüringer Unternehmen in die Westukraine nach Lviv (Lemberg), um konkrete Vorhaben zu besprechen. Zur Eröffnung des EPC im April 2007 hatte der Vizegouverneur der Region Lviv, Valerij Pjatak, darüber informiert, dass Lviv einer der Austragungsorte der Fußball-EM 2012 sein wird. Verbunden damit lud er die Thüringer Unternehmerschaft ein, sich in die Vorbereitungsprozesse einzubringen. Die am 05.09.2007 geschlossene Vereinbarung (siehe auch Artikel Seite 7) über Zusammenarbeit zwischen dem Europa Programm Center (EPC) und der IHK Erfurt bildete dabei den Rahmen für die Übertragung der Organisationsaufgaben an das EPC. Unter dem Dach dieser Zusammenarbeit bereiteten beide Institutionen die Delegationsreise der Thüringer Unternehmer zum 7. Lemberger Wirtschaftsforum "Ukraine-EU; Europa Fußballmeisterschaft 2012" vor. EPC und IHK trafen eine Vorauswahl Thüringer Unternehmen. Deren Profile und Intensionen wurden in individuellen Beratungsgesprächen erfasst und der Lemberger Seite zur Findung geeigneter Firmenpartner detailliert zur Kenntnis gegeben. Vorab fand im EPC ein vorbereitendes Seminar zur Wirtschaftssituation in der Region Lemberg fand statt. Die Delegation aus 19 Vertretern der Thüringer Wirtschaft wurde begleitet von Herrn Rolf Leidenfrost, Referatsleiter Außenwirtschaft des Ministerium für Wirtschaft, Technologie und Arbeit Thüringen (TMWTA). Für die Reise wurde eigens ein Metroliner mit Direktflug Erfurt - Lviv - Erfurt gebucht. Im Lemberger Flughafen wurde die Delegation persönlich vom Wirtschaftsminister der Region, Herr R. Soroka empfangen und unkompliziert durch den VIP-Eingang zum bereitstehenden Bus gebracht. Bei der Ankunft im Hotel standen die ukrainischen Firmenpartner bereits zum Empfang bereit. Der Abendempfang bot die Gelegenheit des gegenseitigen Kennenlernens und Möglichkeiten für erste Fachgespräche. Die Thüringer Firmen bekamen die Möglichkeit, ihre Firmenphilosophie, und ihre Intensionen für den ukrainischen Markt im Gespräch mit dem Vize-Gouverneur Pjatak vorzustellen. Herr Pjatak zeigte großes Interesse am vorgestellten Thüringer know how und versicherte, von seiner Seite alle Rahmenbedingungen bereitzustellen, um aus Gesprächen Geschäfte werden zu lassen. Die mitgereisten Vertreter von Firmen aus der Baubranche bekamen zusätzlich Gelegenheit, Gespräche mit dem Vorsitzenden der Kommission für die Vorbereitung der Fußball-EM 2012, Herrn Stepan Lukashyk sowie mit dem Leiter des Architekturdepart-

ments der Stadt Lemberg Herrn Andriy Pavliv durchzuführen. Herr Lukashyk zeigte sich hochinteressiert an den vorgestellten Technologien der Unternehmen. Vereinbart wurde die Organisation eines mehrtägigen Gegenbesuches noch bis zum Ende dieses Jahres. Konkret wurden schon Gewerberäume angeboten und die Idee entwickelt, eine ukrainischdeutsche Joint Venture Plattform einzurichten, die von Seiten des EPC und des Lviver Institute of Cross-Border Cooperation and European Integration zunächst ein Jahr bis zum 8. Lviver Forum im Oktober 2008 begleitet würde. Im Rahmen der Delegationsreise haben das Europa Programm Center (EPC) und das Lviver Centre for Scientific, Technical and Economic Information (ZNTEI) eine Vereinbarung über Zusammenarbeit abgeschlossen. Auch das Thüringer Institut für Akademische Weiterbildung (TIAW) und die Privatuniversität "Stawropihion" Lemberg beschlossen gemeinsame Projekte zur Realisierung von Lehrer- und Studentenaustauschen, Sprachpraktika und Bildungsprogrammen mit europäischen Abschlüssen. Die Thüringer Unternehmen informierten sich auf dem 7. Lviver Forum über die aktuelle Wirtschaftssituation sowie die Investitionsvorhaben, die im Zusammenhang mit der Fußballeuropameisterschaft 2012 geplant sind. Einige kurze Äußerungen von Teilnehmern der Delegationsreise: "Die TechnoTrend AG", so Herbert Schnaudt VP Marketing und Kommunikation, "ist ein international erfolgreich aufgestelltes Unternehmen (ca. 300 Mitarbeiter) mit dem Sitz in Erfurt und hat sich auf die Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von Zugangsgeräten (Receiver) für digitales Fernsehen spezialisiert. Im Rahmen der Gespräche mit den ukrainischen Institutionen und Unternehmen

Inhalt: Delegationsreise der Thüringer Wirtschaft in die Westukraine 7. Forschungsrahmenprogramm: Aktuelle Calls for Proposals Lebenslanges Lernen - Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen Aktuelles von INTERREG IV C und CENTRALEUROPE Neues Förderprogramm der EU für Zusammenarbeit mit Ukraine (ENPI) Vertragsunterzeichnungen im EPC Neues vom ESF in Thüringen Aktuelle Termine und Kurzinfos

Impressum: Eine Publikation des Europa Programm Center in Thüringen Alte Wache Regierungsstraße 5 99084 Erfurt Tel. 0361 3792770 Fax 0361 3792779 www.epc-thueringen.de TIAW Verlag im Auftrag des Thüringer Instituts für Akademische Weiterbildung e. V., Trägereinrichtung des Europa Programm Center (EPC)


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Nr. 2/2007

in Lemberg konnte TechnoTrend Daten und Fakten eruieren, die eine wesentliche Grundlage für die Entscheidung darstellen, wie wir als Erfurter Unternehmen in der Ukraine agieren werden." "Grosses Interesse hat die ukrainische Seite an modernen Bauverfahren. Decken- bzw. Geschosshub und komplexer Umgang mit Plattenbauten sind brennende Themen, zu denen wir in ganz konkreten Austausch kommen werden", so Frau Dr. Lützkendorf vom IFF Weimar e.V. "…die ukrainischen Unternehmen unserer Branche zeigten sich sehr interessiert und bekundeten ihre Bereitschaft zu den erforderlichen Investitionen. Die hierfür notwendige Finanzkraft ist zumindest in einzelnen Unternehmen vorhanden, wie sich an der Ausstattung mit modernsten Maschinen und Anlagen erkennen ließ. Auch Motivation und Arbeitstempo brauchen keinen Vergleich mit Während der Beratungen in Lviv, v. l. n. r.: Frau Dr. Lützkendorf IFF Weimar e.V., Herr Friedrich EURO-Schulen westeuropäischen Betrieben zu scheuen", Erfurt, Frau Dr. Langer, Herr Dr. Wahl, Vizegouverneur Pjatak, Frau Hrytsyshyn, Herr Leidenfrost TMWTA, Herr sagte Herr Herbert Hoppe von der Joh. Stie- Schnaudt TechnoTrend AG, Herr Löffler TechnoTrend AG, Herr Dr. Marohn ERCOSPLAN GmbH, Herr Prof. Dr. gelmeyer GmbH. Dören TTI URBAN NETWORK "Der technologische Standard in Architekturbüros steht dem unseren in nichts nach", so Herr Rockmann, Geschäftsführer der Ercosplan Hoch- und Tiefbau- boten auf großes Interesse bei der ukrainischen Seite stieß. Ein erplanung GmbH, die mit ihrem know how und konkreten Projektange- ster Fachkräfteaustausch ist angedacht.

Aktuelle Calls for Proposals (Stand 20.10.2007)

te R&D investment; - Improving the cooperation and transfer of techno-logies between public research institutes and private enterprises, including through developing public-private partnerships; - Developing and making better use of incentives to leverage private R&D;

FP7 Work Programme: CAPACITIES SUPPORT FOR THE COHERENT DEVELOPMENT OF RESEARCH POLICIES Call identifier: FP7-COH-2007-2.2-OMC-NET - Date of publication: 19 October 2007 - Closure date:6 March 2008, at 17.00.00, Brussels local time - Indicative budget: 7 500 000 € Activity/Area: 6.2.2 SUPPORT TO BOTTOM UP POLICY COORDINATION INITIATIVES UNDERTAKEN BY SEVERAL COUNTRIES AND REGIONS (OMC-NET) Topics called: The call is open to clearly focussed proposals on specific research policy issues, addressing selected aspects of the following policy areas: - Developing an appropriate R&D policy mix; - Creating appropriate framework conditions for stimulating priva-

- Modernising the manage-ment of research institutions and universities; - Enhancing the career development and the European, international as well as inter-sectoral mobility of R&D personnel Funding scheme: Coordination and support action (coordinating) FP7 Work Programme: Cooperation Theme 3 - Information and Communication Technologies FET Open Call identifier: FP7-ICT-2007-C - Date of publication: 22 December 2006 - Date from which proposals are receivable: 19 March 2007 - Closure date: 31 December 2008, at 17:00, Brussels, local time - Indicative budget: 65 M€; a minimum of 10 M€ and a maximum of 20 M€ will be allocated per batch. Topics called: Challenge: Future and emerging technologies


epc-nachrichten für Thüringen Planning calls for ICT programm for 2007 and 2008

Objectives: ICT-2007.8.0 FET Open Funding schemes: CP (STREP only), CSA (CA only) Diese Kurzübersicht dient nur der aktuellen Erstinformation. Für weitergehende Informationen und Beratung wenden Sie sich bitte an: Frau Liliana Hrytsyshyn Europa Programm Center in Thüringen Alte Wache Regierungsstraße 5 99084 Erfurt Tel. Fax

0361 3792770 0361 3792779

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www.epc-thueringen.de info@epc-thueringen.de

Das TIAW informiert:

Start date of Batch short STREP proposal submission period

End date/ time of short STREP proposal submission period

Full STREP CA proposal proposal cut- Cut-off date/tioff date/time me (following successful short proposals) 4/9/2007 17:00 8/1/2008 17:00

4/9/2007 17:00 8/1/2008 17:00

6/5/2008 17:00 2/9/2008 17:00 31/12/2008 17:00 It is planned that the call will subsequently be extended beyond 31/12/2008

6/5/2008 17:00 2/9/2008 17:00 31/12/2008 17:00 It is planned that the call will subsequently be extended beyond 31/12/2008

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Am 30.11.2008 findet unser traditioneller Herbstinfotag „Arbeits- und Wirschaftsförderung in Thüringen Bilanz 2007 - Ausblick 2008“ statt. Nähere Informationen zum Programm sowie ein Anmeldefax finden Sie unter www.tiaw.de

Programm für „Lebenslanges Lernen“ - Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen 2008 1. Ziele und Beschreibung Die Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen beruht auf dem Beschluss des Europäischen Parlaments und des Rates vom 15. November 2006 über ein Aktionsprogramm im Bereich des lebenslangen Lernens (Beschluss Nr. 1720/2006/EG). Das Programm läuft von 2007 bis 2013. Die konkreten Ziele des Programms für lebenslanges Lernen werden in Artikel 1 Absatz 3 des Beschlusses genannt. 2. Förderfähige Antragsteller Das Programm für lebenslanges Lernen deckt sämtliche Formen und Stufen der allgemeinen und beruflichen Bildung ab und steht allen in Artikel 4 des Beschlusses genannten Akteuren offen. Die Antragsteller müssen ihren Sitz in einem der nachstehenden Länder haben (Ausnahme: Programm Jean Monnet, das Hochschulen aus der ganzen Welt offen steht): - 27 Mitgliedstaaten der Europäischen Union (Stand: 1. 1. 2007), - EFTA/EWR-Länder: Island, Liechtenstein, Norwegen, - Kandidatenländer: Türkei. 3. Budget und Projektlaufzeit Das für diese Aufforderung vorgesehene Gesamtbudget beträgt ca. 901 Mio. EUR. Die Höhe der gewährten Zuschüsse und die Dauer der Projektförderung variieren; maßgeblich sind beispielsweise Faktoren wie die Art des Projekts und die Anzahl der beteiligten Länder.

4. Antragsfristen Die wichtigsten Fristen: Erasmus-Hochschulcharta Comenius, Grundtvig: Mobilität Leonardo da Vinci: Mobilität Comenius, Leonardo da Vinci, Grundtvig: Partnerschaften Programm Jean Monnet Comenius, Erasmus, Leonardo da Vinci, Grundtvig: Multilaterale Projekte, Netze und flankierende Maßnahmen Erasmus: Mobilität Leonardo da Vinci: Multilaterale Innovationstransferprojekte Querschnittsprogramm

30. Nov. 2007 31. Januar 2008 8. Februar 2008 15. Februar 2008 15. Februar 2008 29. Februar 2008 14. März 2008 14. März 2008 31. März 2008

5. Ausführliche Informationen Die ausführliche Fassung der Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen sowie die Antragsformulare und der Leitfaden für Antragsteller können unter folgender Internet-Adresse abgerufen werden: http://ec.europa.eu/llp (Quelle:Amtsblatt der Europäischen Union vom 02.10.2007)


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Nr. 2/2007

Aktuelle Informationen von INTEREG IV C und CENTRAL EUROPE Offiziell gestartet Das interrregionale Kooperationsprogramm INTERREG IVc wurde am 11. September 2007 durch die Europäische Kommission in Brüssel genehmigt Das Programm ist darauf ausgerichtet, daß Regionen der 27 EU-Mitgliedsstaaten, sowie Norwegen und Schweden ihre Erfahrungen austauschen und ein Transfer von Erfolgsrezepten als „good practice“ stattfindet. Dabei wird auf zwei Prioritäten Wert gelegt: „Innovation und Wissensgesellschaft“ und „Umwelt und Risikovorsorge“. Diese Prioritäten reflektieren die Strategie der Europäischen Union für Wachstum und Beschäftigung in Fortsetzung der Lissabon- und Göteborg Strategie. Das Programm hat insgesamt ein Gesamtbudget von 321 Mio. € für die Förderperiode 2007 bis 2013, die aus dem Europäischen Fonds für Regionalentwicklung (EFRE) kommen. Der offizielle Startschuß für das Programm fand während des Interregionalen Kooperationsforums 2007 der EU zu den Erfahrungen aus der Regionalpolitik 2000-2006 und den kommenden Herausforderungen der Förderperiode 2000-2013 am 21.September 2007 in Lissabon statt.

Frau Prof. Dr. Danuta Hübner EU Kommissarin für Regionalpolitik

Die Arten von Unterstützung Typ 1: Regionale Initiativprojekte Typ 2: Aktivierungsprojekte Typ 1 Regionale Initiativprojekte Mini-Programme Anforderungen an die Partnerschaft: Max. Anzahl eingebundener Partner: 8 Dringende Empfehlung für die Einbindung öffentlicher Verwaltungen auf regionaler Ebene Anforderungen für Sub-Projekte: Max. Anzahl von Sub-Projekten: 12 Teilnehmer aus mindestens 3 EU-Mitgliedsstaaten, angesiedelt in den teilnehmenden Regionen, die öffentliche Einrichtungen sind.

Überblick über die Empfehlungen: Größe der Partnerschaft abhängig vom Grad der Kooperation - Basic level: min 8, max 20 Partner - Higher level: max 10 Partner Dauer 36 Monate (bis zu 48 Monate für Miniprogramme) Budget Min EFRE: 500.000 € Max EFRE: 5 Mio. € (nur im Ausnahmefall) Typ 2 Aktivierungsprojekte Erwartetes Ergebnis ist die Erstellung eines Aktionsplanes für jede beteiligte Region. Der Aktionsplan ist ein strategisches Dokument, das präzise definiert, wie die „good practise“ konkret im Operationsprogramm jeder beteiligten Region in ein Kapitalisierungsprojekt implementiert wird. Überblick über die Empfehlungen: Größe der Partnerschaft min 6 Länder max 10 Länder repräsentiert Dauer 24 Monate Budget Min EFRE: 300.000 € Max EFRE: 3 Mio. € Der erste Aufruf zur Einreichung von Projektideen wurde während des Forums gestartet und endet am 15.01.2008 Weitergehende Informationen sind auch auf der INTERREg IVc Website unter www.interreg4c.net zu finden. Die Beratungen zur Antragstellung und weiterführende Hilfe und Unterstützung erhalten Sie beim EPC: Frau Liliana Hrytsyshyn Europa Programm Center in Thüringen Alte Wache Regierungsstraße 5 99084 Erfurt Tel. 0361 3792770 www.epc-thueringen.de Fax 0361 3792779 info@epc-thueringen.de

Die deutsche Auftaktveranstaltung von CENTRAL EUROPE Die deutsche Auftaktveranstaltung (Dresden 18.-19.10.2007) informierte über die Rahmenbedingungen der transnationalen Zusammenarbeit in Mitteleuropa und über die Inhalte des Programms. Anhand von Projektbeispielen wurden die unterschiedlichen Phasen des Projektzyklus erläutert. Ferner wurden praxisorientierte Hinweise gegeben, Erfahrungen ausgetauscht, Projektideen aufgenommen sowie Hilfe bei der Projekt-Partnersuche angeboten, damit ein erfolgreicher Einstieg in dieses EU-Förderprogramm möglich wird. LH


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Neues EU-Förderprogramm für Zusammenarbeit mit Ukraine (ENPI) 1. Die Strategie der EU Länderspezifische Mittelausstattung im Rahmen des ENPI Hauptziel der Zusammenarbeit EU-Ukraine sind engere Beziehungen, die das bisherige Niveau übersteigen und in allmähliche wirtschaftliche Integration und engere politische Zusammenarbeit auch im außen- und sicherheitspolitischen Bereich einmünden. Die während der Laufzeit dieser Strategie von der EU geleistete Hilfe zielt zu diesem Zweck auf eine Unterstützung der ehrgeizigen Reformen der Ukraine, mit denen Demokratie und Marktwirtschaft im Lande fest verankert und ein Heranrücken an die EU gefördert werden sollen. Als wichtigster Geldgeber verfügt die EU über die erforderlichen Einflussmöglichkeiten und kann damit einen nennenswerten Beitrag zur Verwirklichung der Reformen leisten. Hinzu kommt, dass die meisten Geldgeber verstanden haben, dass der EU aufgrund der europäischen Aspirationen der Ukraine eine besondere Rolle zufällt und richten folglich ihre Aktivitäten mehr und mehr an den strategischen Zielen des Aktionsplans EU-Ukraine aus.

Die ENPI-Dotierung für die Ukraine konzentriert sich auf drei Prioritäten: Priorität 1:

Unterstützung der demokratischen Entwicklung und des verantwortlichen Regierens

Teilpriorität 1: Reformen in den Bereichen öffentliche Verwaltung und Bewirtschaftung der öffentlichen Finanzen Teilpriorität 2: Rechtsstaatlichkeit und Justizreform Teilpriorität 3: Menschenrechte, Entwicklung der Bürgergesellschaft und der kommunalen Selbstverwaltung Teilpriorität 4: Bildung, Wissenschaft und Kontakte auf Ebene der Bürger Priorität 2:

Unterstützung der Reformen im Bereich der Regulierung und Aufbau von Verwaltungskapazitäten

2. Die Prioritäten der EU-Hilfe Die Prioritäten für die EU-Hilfe wurden in erster Linie auf der Grundlage der strategischen Ziele des gemeinsam von der EU und der Ukraine vereinbarten Aktionsplans ausgewählt. Diese Ziele des Strategiepapiers entsprechen den sechs Kapiteln des Aktionsplans. Diese Prioritätensetzung gilt für sämtliche aktuellen und eventuell geplanten Instrumente und Programme zur Unterstützung der Ukraine. 1. Zusammenarbeit bei der Modernisierung der Verwaltung, Institutionenaufbau, 2. Zusammenarbeit in den Bereichen Justiz, Sicherheit und Migration 3. Unterstützung einer nachhaltigen wirtschaftlichen Entwicklung 4. Zusammenarbeit in den Bereichen Verkehrsinfrastruktur, Umwelt und Energie 5. grenzübergreifende Zusammenarbeit, regionale Entwicklung 6. Entwicklung der Humanressourcen 7. ländliche Entwicklung 8. Unterstützung von Transformationsprozessen 3. Instrumente und bereitstehende Mittel Ab 2007 stehen für die EU-Hilfe eine Reihe neuer Instrumente zur Verfügung. Das ENPI mit seinen einzelstaatlichen und länderübergreifenden/regionalen, grenzübergreifenden und thematischen Komponenten ist dabei das wichtigste neue Instrument zur Unterstützung der Ukraine; daneben kommen für Bereiche wie Konfliktvermeidung, Krisenverwaltung und Krisenbeilegung auch das künftige Stabilitätsinstrument und für den Bereich nukleare Sicherheit das zugehörige spezifische Instrument zum Einsatz. Diese neuen Instrumente der Drittlandshilfe bringen vermehrte Flexibilität, so dass die EU-Hilfe für die Ukraine nicht mehr nur nahezu ausschließlich über die Technische Hilfe (TH) abgewickelt wird. Wie aus dem Aktionsplan EU-Ukraine hervorgeht, spielen die neuen Instrumente der Kooperation wie beispielsweise die Partnerschaften ("Twinning") und TAIEX eine wichtige Rolle bei der Umsetzung der Prioritäten des Aktionsprogramms.

Teilpriorität 1: Handelsförderung, Verbesserung des Investitionsklimas und Unterstützung der Sozialreform Teilpriorität 2: Aspekte sektorspezifischer Rechtsvorschriften Priorität 3:

Unterstützung der Infrastrukturentwicklung

Teilpriorität 1: Teilpriorität 2: Teilpriorität 3: Teilpriorität 4:

Energie (ohne Kernenergie) Verkehr Umweltschutz Grenzsicherung und Migration einschließlich Rückübernahme

Das länderübergreifende/regionale Programm des ENPI (Ost) Die regionale Komponente des ENPI trägt zur Verwirklichung der Ziele dieser Strategie bei, wobei es um einige Prioritäten geht, die für die Ukraine ebenso wie für die Region relevant sind und die somit eine gemeinsame Umsetzung erfordern und die regionale Wirkung zeigen werden. In erster Linie geht es hier um die Sektoren: Verkehr (Ausbau der transeuropäischen Verkehrskorridore in Richtung der Nachbarstaaten der EU, in Einklang mit den Empfehlungen der Hochrangigen Arbeitsgruppe und der Transportministerkonferenz vom 14. November 2004 in Baku und der im Anschluss daran gebildeten Arbeitsgruppen), Energie (im Gefolge der Energieministerkonferenz vom 13. November 2004 in Baku sind in diesem Sektor sämtliche regionalen Aspekte erfasst, namentlich was die Harmonisierung der Energiemärkte, den Erdöl- und Erdgastransit, die Stromversorgung, die Energieeffizienz, erneuerbare Energieträger sowie Erleichterungen bei Investitionen in Energieprojekte von allseitigem Interesse angeht) und Umweltschutz (im Vordergrund stehen hier unter anderem die regionale Dimension der Wasserinitiative der EU, regionale Aspekte des Schutzes und der zukunftsfähigen Bewirtschaftung der Wälder, die regionale Zusammenarbeit in den regionalen Meeren und Gewässern und die Einhaltung multilateraler Übereinkommen).


epc-nachrichten für Thüringen Grenzübergreifende Zusammenarbeit im Rahmen des ENPI (ENPI-CBC)1 Entsprechend der Kommissionsmitteilungen17 und der ENPI-CBCStrategie 2007-2013, dienen diese Programme vier Oberzielen:

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Vertragsunterzeichnungen im EPC Kooperationsvereinbarung IHK - EPC

a) b)

c) d)

der Förderung der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung in den grenznahen Gebieten, der Zusammenarbeit zur Bewältigung gemeinsamer Aufgaben namentlich in den Bereichen Umweltschutz, öffentliche Gesundheit sowie Verhinderung bzw. Bekämpfung von organisierter Kriminalität, effiziente Grenzsicherung und Förderung von Kontakten und Austausch auf der Ebene der Bürger.

Mit den Programmen können Projekte jeder Art unterstützt werden, angefangen von kleinformatigen lokalen Initiativen unter Beteiligung der örtlichen Selbstverwaltung und nichtstaatlichen Organisationen bzw. zivilgesellschaftlichen Organisationen bis hin zu großdimensionierten Projekten, bei denen auf regionaler und in den einzelnen Staaten auf nachgeordneter Ebene Partner in großer Zahl beteiligt sind. Das ENPI-CBC-Programm ermöglicht außerdem grenzübergreifende Investitionen.

Dem Weichenstellen dient die am 05. September 2007 geschlossene Vereinbarung über Zusammenarbeit zwischen dem Europa Programm Center EPC und der IHK Erfurt. Die Bündelung aller Kompetenzen, so Detlef Reuter, Abteilungsleiter International, Innovation u. Umwelt in der IHK Erfurt, ist ein wichtiger Beitrag zur erfolgreichen Öffnung von Zugängen zu europäischen Markten für unsere Unternehmen. Das EPC und die IHK Erfurt gehen ab heute in der Ausgestaltung europäischer Arbeit zugunsten Thüringer Unternehmen den Weg von Netzwerkausbau, Projektinitiierung und Informationsdienstleistung gemeinsam. LH

Die Ukraine wird an vier ENPI-CBC-Programmen teilnehmen: an drei Programmen an Landgrenzen (1. Polen-Ukraine-Belarus, 2. UngarnSlowakei-Rumänien-Ukraine und 3. Rumänien-Ukraine-Moldau) und am multilateralen Schwarzmeerprogramm. Quelle: Informationsmaterial des BMBF

Der ESF in Thüringen Am 30.10.2007 fand im Kaisersaal in Erfurt die Auftaktveranstaltung zur ESF-Förderung in Thüringen statt. Veranstalter war das Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Technologie und Arbeit, das die stellvertretende Generaldirektorin der Generaldirektion Beschäftigung der Europäischen Kommission, Frau Lenia Samuel, als Festrednerin gewinnen konnte. Frau Samuel hob den innovativen Charakter des Operationellen Programms für den ESF in Thüringen hervor und forderte die Akteure auf, sich mit Projektideen an der Umsetzung des Operationellen Programms aktiv zu beteiligen. In Referaten setzten sich Vertreter der Arbeitsverwaltung, des Wirtschaftsministeriums sowie der Träger mit den Inhalten des Operationellen Programmes näher auseinander und diskutierten diese in einer anschließenden Podiumsdiskussion. Die Beiträge sind zur Veröffentlichung im Internet vorgesehen. Auf der Website der GfAW, unter www.gfaw-thueringen.de werden Seminare für die neue ESF-Förderperiode angeboten. HM

Herr Reuter, Abteilungsleiter für Internationale Zusammenarbeit und Umwelt der IHK Erfurt und Frau Dr. Langer, Geschäftsführerin des TIAW und Leiterin des EPC bei der Vertragsunterzeichnung

Lviv - TechnoTrend AG Es erscheint zunächst als ein nicht sehr spektakulärer Termin, wenn die Firma TechnoTrend AG und der Wirtschaftsminister der Region Lemberg eine Vereinbarung unterschreiben und gemeinsam den Ausbau des digitalen Fernsehens in dieser westukrainischen Region vorantreiben wollen. Was geht uns das in Thüringen an, mag sich mancher fragen? Erst in einigen Jahren werden sich die Erfolge zeigen, die zwar noch fern, aber nicht fern der Realität sind. Denn, das weiß Dr. Heiko Kieser, Vorstandsvorsitzender der TechnoTrend AG, die Weichen im Kommunikationszeitalter werden früh und perspektivisch gestellt. Erfahrungen konnte man bereits in Portugal, Lateinamerika und Indien sammeln und dort ist die TechnoTrend AG inzwischen sehr erfolgreich, resümiert Heiko Kieser. Das ist ein kleines Kapitel einer Thüringer Erfolgsgeschichte, die sich immerhin in einem globalen Markt abspielt, auf dem man mit Qualität vor „Billig aus Fern-Ost" parieren muss. Im Ergebnis wird die Firma TechnoTrend AG in der Ukraine eine wichtige Rolle spielen und im Markt ihren Platz einnehmen, bevor die Billigkonkurrenz schon da ist, insofern ist diese Vereinbarung ein Schritt in die richtige Richtung für den Erhalt und Ausbau von Arbeitsplätzen in Thüringen. Den Rahmen für diese Vision mit zukünftigem Erfolg hat das Europa Programm Center gestaltet, kaum gestartet, knüpft es kompetent Kontakte zu den Schaltstellen kommender Märkte wie der Region Lviv / Lemberg und seiner Wirtschaftsverwaltung. Dr. Katrin Langer


epc-nachrichten für Thüringen trin Langer (Leiterin des EPC) formuliert die Zielvorstellung: "Hier werden konkrete Rahmenbedingungen geschaffen, die auch Thüringer Unternehmen reale Chancen bieten sich neue Märkte zu erschließen. Der Zeitpunkt ist mit Sicht auf die Austragung der FußballEM 2012 in Krakow und Lviv günstig, um Aufträge für Thüringer Firmen zu sichern ". Gute Aussichten für den Mittelstand in Thüringen bietet also dieser Termin, über den Staatssekretär Prof. Dr. Christian C. Juckenack (Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Technologie und Arbeit) sagt, dass diese Initiativen früh genug geschehen, um die Weichen für mittelständische Firmen richtig zu stellen. Rostyslav Soroka, Wirtschaftsminister der Region Lviv / Lemberg, hat denn auch noch mit Sicht auf die Fußball-EM viele andere Branchen Thüringens im Blick, mit denen solche Vereinbarungen getroffen werden können z. B. den Geräte- und Maschinenbausektor, die Transportbranche, Bauindustrie, Firmen des Tourismus- und Hotelgewerbes sind im Fokus, die als Kooperationspartner in Frage kommen. LH

v. l. n. r.: Wirtschaftsminister der Region Lviv Soroka, Staatssekretär im TMWTA Prof. Dr. Juckenack, Dr. Kieser Vorstandsvorsitzender TechnoTrend AG, Frau Hrytsyshyn Projektmanagerin EPC, Dr. Görgmaier Leiter EIZ, Frau Dr. Langer Geschäftsführerin TIAW

Nr. 2/2007 Spitzenforschung an Thüringer Hochschulen in den nächsten Jahren eingesetzt werden. Für 2008 und 2009 stünden mit etwa 340 Mio. Euro mehr Geld für die Thüringer Hochschulen bereit, die 2007 mit 321 Mio. Euro bezuschusst wurden. Ab dem Jahre 2010 sind mehr als 360 Mio. Euro jährlich vorgesehen. Prof. Dr. Heinz-Peter Höller, Rektor der FH Schmalkalden, präsentierte eine kleine Fachhochschule mit excellenten Studiengängen im südthüringer Raum. Mit 2939 Studierenden im Wintersemester 2006/2007 und 581 Studienanfängern könne sich die FH im nationalen und internationalen Ranking sehen lassen. In den CHE-Rankings habe die Hochschule excellente Ergebnisse erzielt und genieße in der deutschen Hochschullandschaft einen ausgezeichneten Ruf. Sie verfüge weltweit über ein Netzwerk von 60 Partnerhochschulen, was die Zusammenarbeit zwischen Hochschule und Wirtschaft im südthüringer Raum besonders erleichtere. Der Wissens- und Technologietransfer, die Kooperation in Forschung und Entwicklung mit und in den Unternehmen sei daher an der FH Schmalkalden besonders ausgeprägt. Die Absolventen der Fachhochschule können wegen ihrer praxisorientierten Ausbildung sofort in den Unternehmen eingesetzt werden. Dies bestätigte auch Dr.-Ing. Reumschüssel, Werksleiter von Sandvik Tooling Supply Schmalkalden GmbH, der mit der Hochschule ein Projekt zur Optimierung der Hartzerspanung im Fertigungsprozess durchführte und die daran beteiligten Studenten nach ihrem Diplom gleich übernommen hat. Es handelt sich um ein schwedisches Unternehmen, das nicht zuletzt wegen der guten Zusammenarbeit mit der FH im Gewerbegebiet Schmalkalden ein Fertigungswerk mit ca. 250 Mitarbeitern errichten ließ. Überhaupt ist die Hochschule im Werkzeug- und Formenbau, in der Simulation und der E-Collaboration gut aufgestellt, wie Prof. Dr. Böswetter und Prof. Weigner, beide Fachbereich Maschinenbau, berichteten. Prof. Dr. Kugler, Prorektor der FH und im Existenzgründungsgeschehen der Hochschule besonders engagiert, verwies auf die gute Zusammenarbeit mit Betrieben und Business Angels im gesamten deutschen Raum. Zum Abschluß des Tages stellte Thüringens Bundes- und Europaminister Gerold Wu-

Die FH Schmalkalden präsentiert sich vor Thüringer Unternehmen Ministerpräsident Dieter Althaus setzte mit einem viel beachteten Vortrag den Reigen der Hochschulpräsentationen durch das Europa Programm Center und das EIZ in der Thüringer Staatskanzlei fort. Er zeichnete zu Beginn ein positives Bild der Thüringer Forschungsund Hochschullandschaft. Rund 80% der eingeschriebenen Studenten kämen aus den neuen Ländern, 20% aus den alten Bundesländern und aus dem Ausland. Dennoch müsse die Leistungsfähigkeit Thüringer Hochschulen noch attraktiver und deren Bekanntheitsgrad gerade in den alten Bundesländern gesteigert werden. Ingenieurwissenschaften, Elektrotechnik, Maschinenbau , Automations- und Energietechnik sowie Informatik und Wirtschaftswissenschften seinen seiner Meinung nach die wichtigsten Disziplinen an Thüringer Hochschulen. Hervorhebenswert sei, daß an sämtlichen Thüringer Hochschulen die Studienabschlüsse auf Bachelor und Master umgestellt worden seien. Damit würden die Abschlüsse international vergleichbar. Der Regierungschef ging abschließend auf die Exzellenz-Forschungsinitiative des Freistaates Thüringen für seine Hochschulen ein. Rund 60 Mio. Euro würden aus den Jenoptik-Aktienerlösen für

Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus bei der Eröffnungsrede

cherpfennig den Unternehmern das 7. EU-Forschungsrahmenprogramm (FRP) vor und ermunterte sie, Projekte mit der Hochschule Schmalkalden und weiteren Hochschulen in Partnerregionen Thüringens und in Europa zu entwickeln und einzureichen. Rund 55. Mrd. Euro stünden aus dem 7. FRP von 2007 bis 2013 besonders für Forschung und Entwicklung im Verbund mit kleinen und mittleren Unternehmen zur Verfügung. Er bat die Unternehmen, die aktuellen Aufrufe zu beachten, die der Tagungsmappe beilagen. Frau Dr. Katrin Langer, Geschäftsführerin des TIAW und Leiterin des Europa Programm


epc-nachrichten für Thüringen Center, hatte zu Beginn der Veranstaltung das EPC vorgestellt und betont, daß es selbstverständlich in allen EU-Förderprogrammen den kleinen und mittleren Unternehmen bei der Antragstellung Hilfe leisten könne. Dies gelte auch und gerade für die EU-INTERREG Programme in der aktuellen Förderperiode, die ganz besonders auf den Lissabon-Prozess (Forschung, Entwicklung und Innovation) ausgerichtet seien. Quelle: EIZ-Newsletter

Wirtschaftsnachrichten aus Thüringer Partnerregionen Wirtschaftsaustausch mit Malopolska und Westukraine In Fortführung der bestehenden Wirtschaftskontakte mit den Regionen Lviv (Ukraine) und Malopolska (Polen) ist ein Gegenbesuch ukrainischer Geschäftsleute (s. auch Artikel auf Seite 1) in Thüringen für Dezember vorgesehen. Die Delegation wird von Vizegouverneur Pjatak und dem Wirtschaftsminister der Region Lemberg Soroka geführt, die hier in Thüringen u. a. Gespräche zur geschäftlichen und technischen Vorbereitung der Fußballeuropameisterschaft 2012 in der Ukraine führen werden. Die Unterzeichnung von Wirtschaftsverträgen ist vorgesehen. Vom 10. bis 17. Februar 2008 findet die Delegationsreise der Thüringer Wirtschaft in die Region Malopolska (Kleinpolen) statt. KrL Das „Aviation Valley“ in Ostpolen - eine Region im Aufbruch Einst am Rande Europas gelegen, ist die Region Rzeszow mit dem Beitritt Polens näher an Europas Mitte gerückt. Nach wie vor ist die Region von starken Gegensätzen geprägt. So gehört sie mit einem pro Kopf Inlandsprodukt von 33% des EU-Durchschnitts und einer Arbeitslosenrate von 18% zu den ärmsten Regionen Europas. Andererseits ist hier die polnische Luftfahrtindustrie konzentriert. Eine 70jährige Tradition und rund 90% der gesamten polnischen Luftfahrtproduktion zeugen von den Potenzialen dieser Region. Daneben stellen die gute infrastrukturelle Anbindung, eine Technische Universität mit einer starken Fakultät für Aerospace Engineering sowie eine saubere Umwelt interessante Randbedingungen für die weitere Entwicklung dar. Mit dem Ausbau zum „Aviation Valley“ sollen Ziele wie die Stärkung der regionalen Luftfahrtindustrie, Gewinnung neuer Investoren, Einflußnahme auf das Bildungssystem und die Entwicklung von engen Beziehungen mit anderen europäischen Zentren der Luftfahrtindustrie erreicht werden. KrL

ISBN 3-934822-65-7

Nr. 2/2007

Aktuelle Bekanntmachungen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) von Richtlinien zur Förderung von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zum Thema "Höchstleistungswerkstoffe für mehr Energieeffizienz und CO2-Einsparung: Leistungssprünge in energetischen Umwandlungsprozessen" innerhalb des Rahmenprogramms "Werkstoffinnovationen für Industrie und Gesellschaft - WING" Bewerbungsstichtag: 14.12.2007 Details unter: www.bmbf.de/foerderungen/10484.php des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) der Förderrichtlinie "Umsetzung von Marketing Maßnahmen im Technologiefeld Umwelttechnologien" im Rahmen der Initiative "Werbung für den Innovationsstandort Deutschland" Bewerbungsstichtag: 15.01.2008 Details unter: www.bmbf.de/foerderungen/11805.php

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Das European Career Center Erfurt (ECC Erfurt) ist ein Projekt der ABU Projektmanagement GmbH Thüringen und hat sich seit 2003 zu einer festen Größe bei der Beratung und Vermittlung mobilitätswilliger Thüringer Akademiker ins europäische Ausland etabliert. Neben dem Erstberatungsgespräch, das zur Spezifikation der Bewerberwünsche, aber auch zur individuellen Chancenprognose auf dem europäischen Ausland dient, gehören die individuelle Stellenrecherche, die Kontaktherstellung zu Arbeitgebern, die Betreuung im Bewerbungsprozess (in der Sprache des Ziellandes) sowie die Beratung zu allen Aspekten der sozialen Absicherung im europäischen Ausland zu unserem Leistungsprofil. Für verschiedene Tätigkeiten im Europäischen Ausland suchen wir kontinuierlich Bewerber mit folgenden Qualifikationen: Technische Ingenieure Sozialpädagogen Wirtschaftswissenschaftler Mitarbeiter für den technischen Support Mediziner und andere akademische Absolventen Bei Interesse wenden Sie sich bitte an das European Career Center Erfurt unter Tel.: 0361-37 92 760 oder info@eccerfurt.de. European Career Center Erfurt In der Thüringer Staatskanzlei Regierungsstraße 73 99084 Erfurt

Stand: 05/2007

Datenbank WIRTSCHAFTSFÖRDERUNG in Thüringen

Edition

2007

© by TIAW GmbH Urheber- und Leistungsschutzrechte vorbehalten. Die vorliegende CD dokumentiert den Stand bei Herstellung. Änderungen und Irrtümer vorbehalten.

über 300 Programme, 700 Seiten, 19,00 €

TIAW

Informations-, Lehr- und Lernmedien am Thüringer Institut für Akademische Weiterbildung e. V. TIAW GmbH Juri-Gagarin-Ring 37, 99084 Erfurt, Fon: 0361-596 33 60 Fax: 0361-596 33 66 Aktualisieren Sie aus dem Internet: http://www.tiaw.de/support.htm

Das

Das Förderbuch Thüringen 2007

GmbH

Institutseigener Verlag für

CD-ROM Datenbank Wirtschaftsförderung Thüringen 2007 Business-Edition 39,00 €

FÖRDER BUCH THÜRINGEN Förderprogramme in Thüringen 2007 1. Auflage

mehr Infos finden Sie unter www.tiaw.de/docs/Datenblatt2007.pdf ISBN 3-934822-66-5 bestellbar über jede Buchhandlung oder direkt beim Verlag: Fax 0361 596 33 66 bzw. bestellung@tiaw.de


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