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Tradycyjne narzędzia i sposoby połowu ryb Traditional Fishing Tools and Techniques Traditionelle Fischerei und Fischfangmethoden

haben die Wilderer Fische gefangen. Sie taten das vorwiegend in der Nacht, vom Boot im Licht, das von der brennenden kienigen Holzsplitter kam. Die Fische wurden auch im Tageslicht an seichten Stellen am Ufer vorwiegend in der Laichzeit gestochen. Eine andere alte Methode des Fischfangs bestand im Fangen der Fische mit Hilfe von Schlingen, die aus Draht oder Rosshaar gemacht und an einem langen Stock angebracht wurden. (Bild 3). Im volkstümlichen Fischfang kannte man schon seit Langem den Angeln. Die Angelruten wurden aus Fichte- oder Kieferstöcken gemacht. An die Stöcken wurden Gerten aus Haselnussholz oder Wacholder angebracht. Die Angelschnüre wurden aus Rosshaar geflochten. An dem letzten (11) Geflecht wu de ein schwerer Haken aus einem dicken Draht angebracht (Bild 4). Der Schwimmer wurde aus Birken- oder Weidenrinde gemacht (Bild 5). In der Tucheler Heide hat man auch winterliche Augenruten, die sogenannten künstlichen Fischchen (Bild 6) verwendet. Das Fischchen wurde aus Wachs geformt und aus Blei oder Zinn gegossen. Die schwimmende Angelrute, anders die Sommerangelrute genannt, war ein Holzstück oder ein Schilfbüschel mit einer Schnur, an deren Ende ein eiserner Haken befestigt war (Bild 7). Häufig wurde eine Schnur quer durch das Flussbett gespannt. An der Schnur waren kürzere Leinen mit Haken und Ködern befestigt (Bild 8). Auf seichten Wassern gab es aufgestellte Jagdfallen. Das waren vor allem Körbe aus Weidenruten oder Wacholderwurzeln (Bild 9) sowie Netze, die auf ein paar hölzernen bogenförmigen Gegenständen ausgebreitet waren (Bild 10). Zu den oft verwendeten Werkzeugen gehörte ein Kescher, der zum Herausholen der Fische diente (Bild 12). Artur Tapszyc (Zusammenfassung)

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Bory Tucholskie - Przewodnik Turysty Wedkarza  
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