Page 17

17

§ 33. Behandlung der nach dem Wählerevidenzgesetz 1973 erhobenen Einsprüche und Berufungen Auf die zu Beginn des Einsichtszeitraums nach den Vorschriften des Wählerevidenzgesetzes 1973 in der geltenden Fassung (§§ 4 bis 8) noch nicht entschiedenen Einsprüche und Berufungen gegen die Wählerevidenz sind die vorstehenden Bestimmungen der §§ 28 bis 32 anzuwenden.

§ 34. Abschluß des Wählerverzeichnisses (1) Nach Beendigung des Einspruchs- und Berufungsverfahrens hat die Gemeinde das Wählerverzeichnis abzuschließen. (2) Das abgeschlossene Wählerverzeichnis ist der Wahl zugrunde zu legen. Schlagworte Einspruchsverfahren

§ 35. Berichte über die Zahl der Wahlberechtigten (1) Vor Auflegung des Wählerverzeichnisses (§ 25) haben die Bezirkswahlbehörden die Zahl der wahlberechtigten Personen im Stimmbezirk, getrennt nach Männern und Frauen, der Landeswahlbehörde und diese für den Bereich des Bundeslandes der Bundeswahlbehörde auf die schnellste Art bekanntzugeben (Sofortmeldung). (2) Desgleichen sind auch die Änderungen der Zahl der wahlberechtigten Personen, die sich durch das Einspruchs- und Berufungsverfahren ergeben, nach Abschluß des Wählerverzeichnisses der Landeswahlbehörde und von dieser unverzüglich der Bundeswahlbehörde zu berichten. Schlagworte Einspruchsverfahren

§ 36. Teilnahme an der Wahl (1) An der Wahl nehmen nur Wahlberechtigte teil, deren Namen im abgeschlossenen Wählerverzeichnis enthalten sind. (2) Jeder Wahlberechtigte hat nur eine Stimme. (3) In Gemeinden mit mehr als 1 000 Einwohnern ist den Wahlberechtigten bis spätestens am dritten Tag vor dem Wahltag eine amtliche Wahlinformation im ortsüblichen Umfang zuzustellen, der zumindest der Familien- und Vorname des Wahlberechtigten, sein Geburtsjahr und seine Anschrift, der Wahlort (Wahlsprengel), die fortlaufende Zahl auf Grund seiner Eintragung in das Wählerverzeichnis, der Wahltag, die Wahlzeit und das Wahllokal zu entnehmen sein muß. Schlagworte Familienname

Gesetzestext NRWO 2002 (Quelle: www.ris.bka.gv.at; für Word eingerichtet von Dr. Karl Staudinger, www.politiktraining.at)

Nationalratswahlordnung 1992 idF BGBl.147/2008  

Gesetzestext der Nationalratswahlordnung 2002 (Stand 24.8.2008)

Nationalratswahlordnung 1992 idF BGBl.147/2008  

Gesetzestext der Nationalratswahlordnung 2002 (Stand 24.8.2008)

Advertisement