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Noel Pix von „Eisbrecher“ im Interview „Man muss sich nicht in eine Kluft schmeißen, um dazuzugehören“ Sie waren im Mai 2012 Vorgruppe der Scorpions auf deren Abschiedtournee, ihr damaliges Album „Die Hölle muss warten“ schaffte es bis auf Platz 3 der Albumcharts. Sie spielten in diesem Sommer nahezu jedes Festival, dass in der Szene Rang und Namen hat. Am 1. September waren „Eisbrecher“ Headliner beim „Schiffenberg rockt!“ - Festival. Für „Eisbrecher“ bildete der Gig in Gießen den Ausklang der Festivalsaison. Noel Pix, zusammen mit Sänger Alexx Wesselsky Kopf der Band, hat Sabine Glinke Rede und Antwort gestanden. Was erwartet die Zuschauer bei einer „Eisbrecher“-Show? Noel Pix: Ein explosives Feuerwerk der guten Laune! Wer uns noch nicht live gesehen hat, wird sich freuen, denn dann erwartet man vielleicht, dass das alles ein bisschen böse ist - so nach „Rammstein“-Art, wo es keine Ansagen gibt. Bei uns kann es auch sehr lustig zugehen. Mit Alexx haben wir einen Spitzensänger und einen großartigen Entertainer, der das voll ausspielt. Von hart bis zart und lustig bis traurig oder aggressiv ist jede Gefühlslage dabei. Das ist ein breites Spektrum, und ich glaube, das kommt gut an, da es ja auf Dauer auch nicht langweilig wird. Eure Musik ist stark von elektronischen Elementen geprägt - wie setzt man das live am Besten um? Pix: Wenn wir eine Platte fertig haben, sitze ich noch lange dran, um das Ganze für die Live-Konzerte vorzubereiten. Natürlich ist live nicht alles genau wie auf Platte, aber es trifft sie gut. Live ist es einen Tick rockiger. Wir klingen sicher genauso fett, nur eben ein bisschen reduzierter. Wie würdest Du Eure Musik für Leute beschreiben, die Euch noch nicht kennen? Pix: Es gibt viele Schubladen, in die man uns hinein steckt. Mit dem Begriff Neue Deutsche Härte sind aber weder Alexx noch ich sehr glücklich.

Es ist moderne Rockmusik mit deutschen Texten und einem Schuss Gothic. Dabei würde ich es belassen. Es ist immer besser, wenn andere Leute beschreiben, was sie hören. Den oft verwendeten Begriff Neue Deutsche Härte lehnt ihr also ab. Warum? Pix: Der Begriff kam in den 90ern auf und hat einfach etwas Stupides. Er suggeriert diese tumbe Marschmusik. Davon haben wir uns in den vergangenen Jahren entfernt und sind viel facettenreicher. Wir haben viele Nuancen in der Musik, so dass es dieser Begriff einfach nicht trifft. Klar entsprechen Teile unserer Musik der Neuen Deutschen Härte. Aber wir auch manchmal ruhiger, elektronischer oder poppiger. Es ist eine Mixtur aus allem. Und dieser Begriff ist eben überholt. Wen erreicht ihr mit Eurer Musik? Gibt es den typischen „Eisbrecher“-Fan? Pix: Unsere Wurzeln liegen ganz klar in der schwarzen Szene. Aber: Mit dem Album sind wir auf Platz 3 der Charts gegangen, und Du gehst nicht mit Spartenmusik auf Platz 3. Wir erreichen eine breitere Masse. Da ist vom Goth-Rocker über den normalen Teenie bis hin zu Herrschaften um die 50 alles dabei. Man muss sich bei uns nicht in irgendeine Kluft schmeißen, um sich dazugehörig zu fühlen. Jeder ist herzlich einge-

laden und ich glaube auch, dass für jede Altersschicht etwas dabei ist. Mit welchen Bands werdet ihr verglichen? Und ist da was dabei, was Euch gar nicht schmeckt? Pix: Wenn ich nicht der Künstler wäre und ganz unbedarft an die Scheibe rangehen würde, dann höre ich natürlich deutsche Texte und harte Gitarren. Da liegt natürlich ein Vergleich zu „Rammstein“ nahe. Uns direkt mit „Rammstein“ zu vergleichen, tut uns aber unrecht. Wer sich mit unseren Liedern auseinander setzt, wird merken, dass da deutlich mehr Facetten drin stecken. Wenn jemand sagt, wir klingen wie „Rammstein“, tut das aber nicht weh. Wenn jemand sagt, wie „Unheilig“ - so schlagermäßig ist es dann auch nicht, bei uns herrscht der Rock vor. Wenn jemand sagt, wir sind irgendwo dazwischen, ist das kein Problem und wir haben da auch nichts dagegen. Sicherlich haben einige unserer Fans auch Platten von „Unheilig“ oder „Rammstein“ im Schrank. Und das ist auch absolut okay - man kann sich ja gerne alle anhören.


Zwielicht

Der Begriff stammt aus dem Altdeutschen und bedeutet: Licht aus zwei Quellen.

Auf der Scheibe hört man ganz deutlich 80er-Bezüge und Retro-Sounds. Wovon bist Du inspiriert? Pix: Wir sind ja nicht mehr die Jüngsten und haben die 80er Jahre voll mitbekommen. Wenn man will, hört man vielleicht „Sisters of Mercy“ raus. Alles Sachen, mit denen wir aufgewachsen sind und die wir selber gerne hören. Im Jahr 2012 noch mal drauf zurückzugreifen, macht einfach Spaß. Mir gefällt die Musik, und sie mit unserer zu verbinden, passt sehr gut. Alexx und Du geltet als „kongeniales Duo“. Was harmoniert so gut zwischen Euch und macht die besondere Chemie von „Eisbrecher“ aus? Pix: Wir sind zwei völlig unterschiedliche Charaktere. So ein bisschen Reibung tut manchmal gut und schafft Energie, etwas gemeinsam zu entwickeln. So gesehen passt es wie eine Eins. Wir hatten vor einigen Jahren auch schon Phasen mit Streitigkeiten. Wir sind daran gewachsen und älter geworden. Wir verstehen uns gut und es passt aus kreativer Sicht. Ich hoffe, dass das noch eine ganze Weile so bleibt.

Foto: Niels Rodenkamp Die Stücke sind teilweise sehr melancholisch. Wo nehmt ihr den Input für die Geschichten hinter den Songs her? Pix: Die Quelle ist das Leben an sich. Schalte den Fernseher ein, und Du findest Amokläufe. Geh auf die Straße und schau Dir die Leute an - das Leben ist die Inspiration für unsere Texte mal traurig, mal lustig, mal hart. Deswegen kommt bei uns alles vor. Ihr wart im Vorprogramm der „Scorpions“ unterwegs. Wie war das? Pix: Sehr spannend. Das passt ja musikalisch auf den ersten Blick nicht so. Aber es hat gut funktioniert. Bei 14.000 Leuten waren bestimmt 10.000, die uns noch nie gehört haben und die haben uns nicht von der Bühne geschrieen. Man ist Opener für einen großen Act und versucht, sein Bestes zu geben. Ein sehr positives Erlebnis und wir sind zufrieden wieder nach Hause gefahren.

Und so unterschiedlich wie Tag und Nacht und die Zeit dazwischen sind, so facettenreich ist auch die Musik der Regensburger Mittelalter-Rocker von Zwielicht. Keine andere Band des Mittelalter-Genres versteht es so gut, der Klassik zugeordnete Instrumente wie Fagott, Flöte und Geige mit der traditionellen Rock-Besetzung zu vereinen. Weiche Harfenklänge mischen sich bei Zwielicht mit ohrwurmartigen Gesangslinien und krachenden Gitarren zu einem unverwechselbaren Gesamtsound zusammen. Durchdachte Kompositionen zeugen von der langjährigen Erfahrung der Mitglieder in verschiedenen Bands und Orchestern. Die musikalische Bandbreite von getragenen Balladen über tanzbare Folk-Stücke bis hin zu raffinierten Rocknummern begeistert Zuhörer jeden Alters gleichermaßen. www.zwielicht-band.de


Die Skalden

Der Begriff „Skalden“ stammt ursprünglich aus dem Altnordischen. Er bezeichnete höfische Dichter im mittelalterlichen Skandinavien, vorwiegend Norwegen. Ihre Kunst bezeichnete man als Skaldendichtung oder Skaldik, neben den Sagas und der eddischen Dichtung die vorherrschende nordische Kunstgattung. Skalden sind Sänger, Poeten und Krieger zugleich. Ausgestattet mit mittelalterlichen Instrumenten wie Dudelsack, Davul und Schalmei haben die Skalden bereits auf vielen Mittelaltermärkten bei einigen 90-minütigen Abendshows gezeigt, dass sie auch richtig rocken können. www.skalden.de

Rapalje

Besuch aus dem niederländischen Groningen von Rapalje. Im Gepäck haben sie Traditionals aus Irland, Schottland und ihrem Heimatland, die sie interpretieren und weiterentwickeln, aber auch eigene Stücke in diesem Stil. Auf der Bühne tragen sie Kilts, außerdem haben die Multiinstrumentalisten mit der Gitouki, einer Mischung aus irischer Bouzouki und Gitarre, ein eigenes Instrument entwickelt. www.rapalje.com

SuidAkrA

SuidAkrA sind DIE Konstante, was den Pagan-Metal in deutschen Landen betrifft. Bereits 1994 unter dem Namen „Gloryfication“ gegründet, waren sie mit ihrem Celtic-Folk-Metal einer der ersten Vertreter des aus den skandinavischen Ländern überschwappenden Subgenres - sie überstanden Krisen und Trends. Zehn Alben später ist die Band aus der Szene kaum noch wegzudenken. Mit ihrer 2011 erschienenen Scheibe „Book of Dowth“ schafften sie es nicht nur auf die großen Festivalbühnen, sondern auch auf zehntägige Tournee durch Russland und die Ukraine, Auftritte in Spanien als Support von „Equilibrium“ waren ihnen ebenfalls sicher. Schon weit davor gelang es der Band, auch die Bühnen in den USA und Kanada zu entern. www.suidakra.com


Scherf & Band

Spielbann

Daniel Scherf gehört gewiss zu den Künstlern, denen das Herz auf der Zunge gewachsen ist. Er schreibt was er denkt, wie er sich fühlt und das mit vollem Herzblut.

Man nehme eine Hand voll Musiker, die mittelalterliche Klänge mit brachialen Gitarrenriffs geschickt kombinieren und damit das finstere Zeitalter in die Gegenwart zurückbringen, schüttele gut, rühre um: Dieser explosive Cocktail heißt Spielbann. Ihr individueller Musikstil, der sich am Besten als Mittelalter-/ Düsterrock bezeichnen lässt, wird entscheidend durch mittelalterliche Elemente geprägt.

„Ich möchte gar nicht viel über mich erzählen und lasse lieber die Musik für mich sprechen. Musik ist für mich eine Art Lebenselixier! Freiheit und Ventil!“ 2010 startete er zunächst alleine die musikalische Herausforderung. Daniel Scherf trat mit seiner Akustikgitarre in der Region in / um Idstein / Wiesbaden in Pubs und Gaststätten auf. Im Jahr 2011 kamen drei weitere Musiker (Besetzung: Felix Bücher, Robin Brandt, Florian Hollingshaus) dazu – aus „Scherf“ wurde „Scherf & Band“. Seitdem macht die Band Alternative-Rock mit deutschen Texten und bespielt sämtliche Bühnen, die ihnen geboten werden. Nachdem sich „Scherf & Band“ als Supportband für Joachim Deutschland und Serum 114 profilieren konnten, kam als musikalisches Hightlight ein Auftritt auf dem SERENGETI-Festival 2013 mit Künstlern wie „Skunk Anansie“, den „Broilers“ und „SEEED“ dazu. Die erste Promo-CD „Am Start – EP“ wurde 2012 in Frankfurt am Main aufgenommen und am 17. Mai 2013 im vollen Wiesbadener Kulturpalast veröffentlicht. Die Band nimmt zur Zeit ihr Debütalbum auf, um 2014 richtig angreifen und durchstarten zu können. www.scherfundband.de

Auch auf der Bühne wird Flagge gezeigt und so absolvierten Spielbann mehrere furiose Konzerte und Festivals gemeinsam mit namhaften Bands wie „Subway to Sally“, „Saltatio Mortis“, „Schelmish“, „Corvus Corax“, „Oomph!“, „Unheilig“, „Haggard“, „Tanzwut“, „Atrocity“ oder den „Apokalyptischen Reitern. Besonders die Energie und die Show machen die Liveauftritte zu einem Erlebnis für das Publikum. www.spielbann.de

Obey

Moin moin! Wir sind Obey aus Marburg und Gießen und wir spielen melodischen Death Metal. Uns gibt es seit 2011, damals fanden wir uns über die Online-Kleinanzeigen des „Express“ zusammen. Nach einigen Besetzungswechseln am Bass bestehen Obey derzeit aus Stephan (Leadgitarre), Sven (Rhytmusgitarre), Sebastian (Drums), Vincent (Bass) und Philipp (Vocals). Im Gegensatz zu vielen anderen (Melodic Death) Metal-Bands beschäftigen wir uns textlich mit einer positiven, lebensbejahenden, energetisch-kraftvollen Einstellung zum Leben, das mit gelegentlichen Rückschlägen und Niederlagen nicht immer so verläuft, wie man es sich wünscht. „Metal ist, wenn man trotzdem lacht und weitermacht!“ Wenn man so will, vertreten wir also textlich eine gewisse Hardcore-Attitüde, während wir uns musikalisch dem melodischen Death Metal schwedischer (Göteborger) Stilrichtung verschrieben haben (dabei sind wir jedoch auch offen für andere musikalische Einflüsse). Bisher rockten wir überwiegend mit lokalen Helden wie Razorscotch, Blacktop Cherry, Midnite Dynamite und Route Irish.


Der Höhepunkt unserer bisherigen Karriere war jedoch das gemeinsame Konzert mit den sympathischen Schweden-Death-Meistern und Metal Hammer-Soundcheck-Siegern FRAGMENTS OF UNBECO MING und der Black Metal-Eminenz HYEMS. Unsere erste Demo wird Mitte Oktober erscheinen! Für den Herbst und Winter 2013 sind neue Auftritte (u.a. Winterbreeze-Festival bei Winterberg) geplant. facebook.com/Obey.Marburg

Neben den elf neuen Kompositionen wurde zudem eine knackige Version des Billy Idol Klassikers „Rebell Yell“ aufgenommen, welcher den Abschluss eines abwechslungsreichen wie eingängigen Albums manifestiert. Für den nötigen rockigen Sound sorgten Produzent Peter „Pani“ Pauliks und Mastering-Engineer Hilton Theissen („Mob Research“, „Akanoid“) / Elektrofish Studio. Das ansprechende Artwork und 12-seitige Booklet wurde erneut von Vortex Arts gestaltet.

PROFET

Die Grünberger Metal-Band PROFET wurde Ende 2005 als Nebenprojekt einiger Heavy-Musiker gegründet, um sich im Bereich des härteren Metal auszutoben. In 2012 erfolgte nach langer Arbeit das erste Studioalbum „Black Widow“, welches in Eigenregie von der Band veröffentlicht wurde. Durch viele Shows auf regionalen Festivals, in Szenekneipen und bei Metalparties hat man sich über die Jahre hinweg einen Namen in der mittelhessischen Metalszene gemacht und erfreut sich heute einer treuen und lebendigen Fanbasis.

Mystigma Mit dem aktuellen Album „Unzerbrechlich“ beschreiten Mystigma nach über 18 Jahren Bandgeschichte erneut neue Wege. Musikalisch an ihrem Vorgänger „Andagony“ orientierend, jedoch mit zahlreichen neuen Einflüssen ausgestattet liefert die Band auf den zwölf neuen Songs ein breites Spektrum, welches sich gekonnt zwischen klassischem Dark-Rock („Bloodline“) und melancholisch- düsterem Gothic-Metal („Uhrwerk Stille“) bewegt. Den neuen Weg definieren besonders die in deutsch vorgetragenen Titel, bei denen Sänger und Frontmann Torsten Bäumer den Songs hörbar befreit und mitreissend den individuellen „Mystigma-Stempel“ aufdrücken kann.

Nachdem im Dezember 2012 bereits der erste Vorbote des neuen Albums in Form der Download-Single „Tiefes Rot“ erschien, und einige der neuen Songs bereits auf Live Konzerten, bei denen bereits der neue Drummer Malte Hagedorn am Schlagwerk saß, vorgestellt wurden, erscheint „Unzerbrechlich“ im Frühjahr 2013 zusammen mit einer weiteren Download-Single, einem neuen Video und weiteren Live Konzerten, die die Band über das gesamte Jahr 2013 geplant hat. www.mystigma.de

PROFET spielt Thrash/Death-Metal mit melodischem Einschlag; allerdings werden, beeinflusst von den vielfältigen Stilrichtungen des Metal, Genregrenzen auch immer wieder gerne überschritten. Der Sound basiert auf Druck, Härte und Geschwindigkeit; von fetten, hämmernden Parts bis zu Blasts ist alles dabei was Spaß macht. Abgrundtiefe Growls und markerschütterndes Screaming, zu denen auch gelegentlich der Kontrast mit klaren Vocals gesetzt wird, stehen vor einer musikalischen Kulisse aus starken Melodien und messerscharfem Riffing. Dadurch entsteht ein breiter, charakteristischer Stilmix des „harten Metal“, der PROFET ausmacht und der die Fans bei den Shows immer wieder aufs neue begeistert. facebook.com/profetmetal


Fiddlers Green WINNERS & BOOZERS VÖ: 26. Juli 2013 Deaf Shepherd Recordings / INDIGO CD 976662 www.fiddlers.de www.facebook.com/speedfolk WINNERS & BOOZERS erreichte Platz 7 der deutschen Album-Charts! Es gibt nur Gewinner unter Musikern (und Hörern) des neuen Fiddler‘s Green Albums. Bei „WINNERS & BOOZERS“ haben alle einen Platz an der Sonne, die einen sind Sieger, die anderen gewinnen dem Alkohol seine besten Seiten ab. „Bevor wir auf die Bühne gehen, trinken wir schon mal ein Schnäpschen“, verrät Sänger und Gitarrist Patrick „Pat“ Prziwara. „Das ist eine WinWin- Situation. Kommt hinzu, dass es auch in unseren Liedern nicht selten um‘s Trinken und Spaß haben geht.“ In der Tat ist das zwölfte Studioalbum der Erlanger ein Riesenspaß. Kein Wunder, denn ihr punkiger Speedfolk wurzelt in Irland, dem europäischen Land, in dem das Feiern Volkssport ist. „Und auch nach den Konzerten“, setzt Pat hinzu, „geht die Sause oft noch weiter...“ Neben Parties gehört das Reisen zu den Leidenschaften der Franken, die bereits in Italien, Österreich, Schweiz, Holland, Belgien, Luxemburg, Norwegen, Schweden, Sibirien, Russland, Tschechien, Ukraine, Türkei und natürlich Irland gastierten. Bis zu achtzig Konzerte zelebrieren die Speedfolker im Jahr, da erstaunt es nicht, dass Fernweh auch ein Thema von „WINNERS & BOOZERS“ ist. Das fröhliche „A Night In Dublin“ ist ein gutes Beispiel dafür. „Das ist eine Nummer von unserem Akkordeonspieler Stefan Klug, der ist Traveller aus

Passion. Stefan macht zweimal Urlaub im Jahr und dafür zieht es ihn meist ins Ausland.“ Von einem Piraten und einer Schatzkarte handelt „Buccaneer“, berichtet Pat und setzt lachend hinzu, „aber es spielt sich alles in einer Kneipe ab.“ „Don‘t Look Back“ thematisiert, dass man nach einer negativen Abwärtsphase nicht zurückschauen sollte, sondern nach vorne, „dann geht es auch wieder aufwärts“, so Pat pragmatisch. „Wir haben uns eine Woche lang eingeschlossen und am Ende kamen wir mit einer Menge guter, neuer Songs heraus“, setzt er hinzu.

Im Lauf der Zeit schälte sich ihr Mix aus Irish Folk, Rock‘n‘Roll, Punk, Reggae und Skaheraus, eine Mischung, die perfekt zu ihren temperamentvollen Jigs, Reels, Polkas und Traditionals passt. Mittlerweile sind so gut wie alle neuen Songs Eigenkompositionen eine meisterhafte Kombination aus Tradition und Moderne. Fiddler‘s Green schreiben sich ihre eigenen Klassiker.

Die aktuelle Besetzung des Sextetts spielt seit 2006 zusammen, „WINNERS & BOOZERS“ ist das vierte Album, das von dieser Mannschaft aufgenommen wurde. Neben Vokalist Pat haben Fiddler‘s Green in Ralf „Albi“ Albers noch einen zweiten Sänger, der ebenfalls Gitarre spielt. Rainer Schulz zupft den Bass, Frank Jooss sitzt am Schlagzeug, Tobias Heindl schwingt die Geige und der bereits erwähnte Stefan Klug umarmt die Quetschkommode.

2011 spielten Fiddler‘s Green mehrere Konzerte mit In Extremo, seither verbindet beide Bands eine dicke Freundschaft. Für ihre Fußball-Hymne „Fields Of Green/Nie zu spät“ des vorletzten Albums „Wall Of Folk“ (2011) stiegen In-Extremo-Sänger Michael Rhein und -Dudelsackbläser Marco Zorzytzky als Gäste ein. Das Album kletterte auf Platz 24 der Charts und sorgte für zufriedene Gesichter.

In längst vergangenen Zeiten hatten einzelne Bandmitglieder als Akustik-Act begonnen, ab 1990 nannten sie sich dann Fiddler‘s Green, nach dem Paradies für irische Seeleute, für die nach dem Tod im Garten Eden eine zünftige Fiedel nicht fehlen darf.

Im Sommer 2004 fand auf der Burg Hoheneck ihr 1000. Konzert statt, das auf dem Live Album „Celebrate!“ festgehalten wurde.

Zufriedene Gesichter hinterlässt auch „WINNERS & BOOZERS“, mit dem Fiddler‘s Green in Sachen Dynamik, Eingängigkeit und Originalität deutlich zugelegt haben. Am Ende feiert das Sextett einen musikalischen Sieg, auf den man mit Fug und Recht ein Schlückchen nehmen kann.


Castle Rock 14 Nun war es wieder soweit, der erste von zwei Tagen des 14. Castle Rock Festivals öffnete seine Tore. Bei angenehm warmen Festivalwetter eröffneten um 17:30 Uhr Voodoma aus Düsseldorf das Festival .Mit dem Song Seven Lies begrüßte Fronter Michael die Besucher. Voodoma kamen mit ihrer Mischung aus Dark Metal gepaart mit elektronischen Klängen gut an. Dass übrigens etliche Besucher nicht pünktlich im Schloss Broich aufgetaucht waren, lag wohl an dem Verkehrschaos auf den umliegenden Autobahnen. Dennoch war die Stimmung schon zum frühen Zeitpunkt sehr gut . Im Anschluss gab es beim letzten Song Virus noch etwas fürs Auge: Sabrina, die auch im Videoclip von Virus zu sehen war, heizte mit einer Tanzeinlage im knappen Krankenschwester-Kostüm die Stimmung zusätzlich an. Während die Fans noch eine Zugabe forderten, erklärte Michael, dass der neue Bassist Tommy alle gespielten Stücke in nur eineinhalb Tagen erlernt hatte.

Nach ein paar kleinere technische Schwierigkeiten trat nun die Band Nachtblut aus Osnabrück, deren Intro zunächst nicht so recht ablief wie geplant, auf die Bühne .Musikalisch liessen sich Nachtblut am ehesten mit Cradle Of Filth einzuordnen, zählten Nachtblut sicherlich zu den härtesten Bands des diesjährigen Festivals. Während des Stücks Kreuzritter unternahm ihr Sänger Askeroth einen kleinen Ausflug ins Publikum, wodurch es jedoch zu Verzerrungen mit dem Mikrofon kam. Der wohl überraschenste Moment des Auftritts war sicherlich die Zugabe, eine Coverversion von „Das ist alles nur geklaut“ der Prinzen. Nach einer Umbaupause betrat Veranstalter Michael Bohnes die Bühne, um alle Festivalbesucher persönlich beim Castle Rock zu begrüßen und ließ er sich nicht nehmen die nächste Band anzusagen : Lord Of The Lost aus Hamburg.“Live today, die tomorrow”, hauchte Sänger Chris Harms ins Mikro während der Schlosshof sich deutlich füllte. Die Stimmung ist wieder erstklassig. Das Publikum gab alles, während Lord Of The

Lost an diesem Tag ihren Auftritt für ein neues Musikvideo aufwendig filmen liessen. Mit rund 20 Minuten Verspätung betraten die Musiker der finischen Band Amorphis schließlich in der einsetzenden Dämmerung die Bühne im Schloss Broich.Schon der erste Song Shades of Gray vom aktuellen Album Circles machte deutlich, wofür Amorphis steht: Kräftige Growls gepaart mit gefühlvollem, cleanen Gesang – vorgetragen von ein und derselben Person, nämlich Tomi Joutsen. Untermalt wurde der facettenreiche Gesang mit der sehr individuellen Mischung aus Death und Progressive Metal, die Amorphis auszeichnet. Am zweiten Tag des 14. Castle Rock Festivals am 13.07.2013 öffneten sich die Tore zum Mülheimer Schloss Broich bereits um 12.15 Uhr, die erste Band Maerzfeld startete um 13 Uhr. Die Musiker von Maerzfeld kannte man bereits von Stahlzeit, einer erfolgreichen Rammstein Cover-Band. Unter dem Namen Maerzfeld bringt die Band ihre eigenen Lieder nun zum Besten, wobei man Ähnlichkeiten zu Rammstein nicht leugnen konnte. Schon mit Virus (der Gast) zogen Maerzfeld das Publikum in ihren Bann. Aber auch Huebschlerin, zu dem die Band ein Musikvideo aufgenommen hat, konnte restlos überzeugen. Hierbei griff Keyboarder Thilo auch zu einem Akkordeon, um damit dem Stück seine ganz eigene musikalische Note zu verleihen. Etwas weniger elektronisch, dafür umso gitarrenlastiger, ging es nach einer kurzen Umbaupause mit den Urgesteinen von Darkseed weiter. Bereits 1992 gegründet und zwischen 2006 und 2008 inaktiv, ist die Gothic Band nun seit 2012 mit neuem Sänger Mike Schmutzer wieder aktiv. Passend zu ihrer bayerischen Herkunft trugen die Bandmitglieder Lederhosen.


Beloved Enemy, die folgende Band, war 2009 schon einmal beim Castle Rock dabei. Die Besucher hatten die Band anscheinend gut in Erinnerung behalten, denn als Gitarrist und Bandmitgründer Peter Kafka sowie die übrigen Männer die Bühne betraten, brach großer Jubel aus. Mit einem lautstarken „Thank you Motherfucker!“ begrüßte der aus Amerika stammende Sänger Ski-King das Publikum, ehe es mit dem ersten Stücks so richtig losging: Thank You For The Pain. Trotz des tollen Auftritts und der guten Stimmung erklärte Ski-King, dass der Auftritt beim Castle Rock das letzte Konzert von Beloved Enemy sein. Ski-King dankte erneut den Festivalbesuchern sowie allen Fans, ehe das letzte Lied gespielt wurde. Pünktlich enternten Stahlmann mit Fronter Mart und seine aktuellen Live-Musiker Tobi Berkefeld an der Gitarre, Niklas Kahl am Schlagzeug und AblaZ am Bass die Bühne. Mit “Willkommen in der Dunkelheit” begrüßt er das Publikum. Stahlmann konnten sich über die bis dato größte Zuschauermenge auf dem Schlosshof freuen. Sänger Mart forderte die Besucher immer wieder zum Mitklatschen und Mitsingen auf . Nach einem kurzen Soundcheck begann der Co-Headliner End Of Green aus Stuttgart mit Highway 69 seinen Auftritt. Die Stimmung beim Auftritt der Dark Rocker war nicht mehr ganz so ausgelassen wie noch bei den zwei Bands zuvor, angesichts der zumeist düsteren Texte, die von Einsamkeit, Depressionen, Schmerz oder Tod handelten. Auch End of Green mußten mit Pannen leben, als plötzlich der Strom ausfiel. Die Band und das Publikum blieben ruhig und nahmen alles

sehr gelassen auf, bis es schliesslich weiterging. Für eine Zugabe war aufgrund der Pannen keine Zeit mehr. Als letzte Band des Abends und des Festivals stand die Band Korpiklaani auf der Bühne,die kurzfristig als Ersatz für die Band Wintersun eingesprungen war. Da wohl viele eigentlich wegen Wintersun gekommen waren merkte man deutlich wie sich der Schlosshof gegen 20:30 merklich leerte. Das konnte Korpiklaani aber nicht von abbringen eine atemberaubende Show abzuliefern,als sie unter lautem Jubel und Applaus die Bühne betraten. Egal welchen Song die Band im weiteren Verlauf des Abends spielte, die Stimmung war durchweg ausgelassen. Und so ging nun auch der zweite Tag des 14. Castle Rock Festival 2013 mit einem würdigen Abschluss zu Ende, ich verabschiede mich und blicke auf ein gelungenes Festival zurück während ich mich auf das nächste Jahr freue. Jan Heesch


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