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Impressum Herausgeber: Generation Music Events GmbH & Co. KG Röthestraße 8 - 35274 Kirchhain (v.i.S.d.P.) Telefon: 06441 - 204 57 03 Email: info@generation-music-gmbh.de Redaktion: Medienbüro Sabine Glinke Mobil: 0175-3648885 E-Mail: kontakt@medienbuero-glinke.de Autoren: Sabine Glinke Fotos: Christian Lademann, Isaias Lopez Maymo, Erik Weiss, privat Gestaltung: Medien- und Werbeberatung K. Skorwider - www.mediaclassic.de Anzeigen: Hasta la Vista Promotion F. Niggenaber - www.hastalavista-verlag.de Druck: Generation Music Records & Verlag - www.generation-music-verlag.de Erscheinungsweise: sechsmal jährlich Auflage: 10.000 Das Magazin ist in all seinen Teilen urheberrechtlich geschützt. Ohne vorherige schriftliche Genehmigung durch den Herausgeber und die Urheber dürfen dieses Magazin und alle in diesem enthaltenen Beiträge und Abbildungen weder vervielfältigt noch verbreitet werden. Dies gilt ebenso für die Aufnahme in elektronische Datenbanksysteme. SeiteSeite 2 2


Auftritte wurden dann schnell immer mehr und immer größer. Schon kurze Zeit darauf haben wir das erste Mal beim Wave-Gotik-Treffen in Leipzig gespielt. Das heißt, das war von Anfang an ein Selbstläufer? Istvan: Ein Schneeballeffekt – vom Schneeball zur Lawine (lacht). Kaiser: Es war jedenfalls nicht geplant, dass das Ganze so groß wird. Damit hat niemand gerechnet, aber wir freuen uns natürlich darüber. Könnt ihr denn von der Musik leben? Kaiser: Nein. Die Musik ist etwas, das wahnsinnig viel Zeit und Kosten verschlingt. Unsere Musik finanziert sich auf jeden Fall selbst und das ist schon mal sehr gut. CDs zu produzieren und die ganze Werbung kosten unglaublich viel Geld. Dann die Instrumente und das sonstige Equipment. Und Ton- und Lichttechniker wollen ja auch bezahlt werden. Wir sind mittlerweile auf einem Level unterwegs, auf dem man mit Profis zusammenarbeiten muss. Istvan: Es ist schon so, dass Michael und ich jeweils nur noch halbtags arbeiten. Sonst hätten wir gar nicht genug Zeit für „Dunkelschön“. Kaiser: Und die Gagen, die wir bekommen, stopfen natürlich auch das Loch, das entsteht, weil wir nur noch Teilzeit arbeiten. Aber um ganz aufzuhören, reicht es noch nicht.

Wenn alle noch „normale“ Jobs haben – wie koordiniert man denn da sieben Leute? Kaiser: Die Auftritte liegen meist am Wochenende. Bisher hat es immer geklappt, dass wir Gigs auch spielen konnten. Die Hauptarbeit hinter den Kulissen mache ich – das Management und alle Vorbereitungen. Dadurch müssen die anderen nicht soviel Zeit investieren. Teilzeit bedeutet bei mir, dass ich von Dienstag bis Donnerstag arbeite und von Freitag bis Montag sowie an den Abenden kann ich mir Zeit für „Dunkelschön“ nehmen und die Vor- und Nachbereitung stemmen. Die anderen müssen sich also „nur“ aufs Spielen und Liedermachen konzentrieren. Wie ist der Name „Dunkelschön“ ursprünglich entstanden? Kaiser: Auf der zweiten CD, die wir als Kellerprojekt gemacht haben, gab es ein Lied, das hieß „Schattentanz“. In dem Lied gibt es die Textzeile „Leuchtend hell und dunkel schön“. Auf einer Autofahrt zur Arbeit habe ich diese Zeile gehört und dachte: „Dunkelschön – das ist doch ein prima Bandname.“ Istvan: Anfangs hat mir das überhaupt nicht gefallen, aber mittlerweile denke ich, dass es kaum einen passenderen Namen geben kann. „Dunkelschön“ vereinigt die beiden Pole, die wir in unserer Musik verkörpern. Wir machen auf der einen Seite ganz ruhige Balladen, auf der anderen aber auch Rocknummern. Dunkel

und hell gehört eben untrennbar zusammen. „Balladen der Romantik treffen auf rockige Elemente der Neuzeit“, heißt es in Eurer Bandinfo. Sind es tatsächlich alles romantische Motive, aus denen ihr Eure Inspiration für die Texte holt? Istvan: Unsere Texte sind immer sehr naturverbunden. Unsere Inspiration schöpfen wir aus alten Geschichten, aus Mythen und Sagen. Kaiser: Oftmals inspirieren uns auch tatsächlich Gedichte von alten Schriftstellern. Wir haben schon Zeilen aus Gedichten eingebunden, die Bilder dann aber weitergedacht. Oft ist so etwas der Auslöser, einen Text daraus zu machen. Im Moment versuchen wir aber auch aktuelle Gegebenheiten einzubinden, die die wir dann lyrisch umsetzen. Meistens sind es aber tatsächlich romantische Motive, die uns inspirieren. Istvan: Also Romantik nicht im Sinne von kitschig, sondern Romantik im Ursinne – Naturverbundenheit und das Vergehen und Werden der Seele. Wie seid Ihr damals, als Ihr das Projekt gestartet habt, an Eure Instrumente gekommen? Kaiser: Mich haben schon immer Instrumente gereizt, die ein bisschen spezieller sind. Ich habe mit Schlagzeug angefangen, habe dann Gitarre gelernt. Da bin ich aber jeweils an meine Grenzen gestoßen und mir ist es zu langweilig, immer Seite 5


„Welle: Erdball“ gehen im „Jokus“ auf Sendung Konzert am Ostersamstag, 19. April „Welle:Erdball“ sind wieder auf Sendung und laden für Ostersamstag, 19. April, im Gießener Kulturzentrum „Jokus“ zu ihrem Hörerclub ein. Das ursprünglich im November 2013 in der Stadthalle in Staufenberg geplante Konzert und die gesamte Herbsttournee mussten auf Grund eines personellen Wechsels in der Band aufs Frühjahr verschoben werden und das nutzten die Veranstalter, um das Konzert gleichzeitig nach Gießen und somit an einen zentraleren Ort zu verlegen. Bereits gekaufte Karten behalten natürlich ihre Gültigkeit für den Ausweichtermin. Ein Konzert von „Welle:Erdball“ ist eine Reise durch die Frequenzen dieser Erde. Der Elektropop der Band bietet eine wilde Mischung aus Neuer Deutscher Welle, Wave und elektronischen „Hilfsmitteln“ wie C-64 oder Theremin. In ihren oft überspitzt ironischen Texten beschäftigt sich die Band mit der Übermacht der Medien, Konsumorientiertheit und der Technikhörigkeit der modernen Gesellschaft. Ihre Liveshow visualisiert diese Themen und so wird es auf der Bühne bei „Welle:Erdball“ und ihrem treuen Begleiter, dem Commodore SX-64, niemals langweilig. www.welle-erdball.info

Tickets:

www.generation-music-shop.de

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Generation Music Magazin 1/2014