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http://www.allthemedia.de http://de.wikipedia.org/wiki/MySpace Der Gründer von Facebook, Mark Zuckerberg, erstellte ursprünglich ein Netzwerk für Studenten an der Harvard University, an welcher er selbst studierte. Später wurde das Netzwerk für Studenten in ganz USA zur Verfügung gestellt. Seit 2006 können sich auch ausländische Studenten dem Netzwerk anschließen. Zwei Jahre später, seit 2008, ist facebook zusätzlich in Deutsch, Französisch und Spanisch verfügbar. Mit der Zeit wurden weitere Sprachen integriert. Ebenso wurden nun asiatische Nutzer für facebook begeistert. Der Wachstum Facebooks in Deutschland ging anfangs langsam voran, da in Deutschland bereits Netzwerke wie StudiVZ/SchuelerVZ entstanden waren, welche speziell Zielgruppen von Studenten und Schülern ansprachen. Mittlerweile ist Facebook auch in Deutschland eines der Netzwerke mit der größten Useranzahl. Weltweit nutzen Facebook mittlerweile 200 Millionen User. Geschätzter Wert des Unternehmens Facebook beträgt im Jahr 2010 ungefähr vier Milliarden Euro. Vorreiter der sozialen Netzwerke ist myspace.com. Das durch Tom Anderson gegründete Netzwerk myspace, war anfangs überhaupt nicht als Netzwerk, sondern als Anbieter für kostenlose Speicherung im Internet ins gegründet worden. Jedoch erst 2003 gründete Tom Anderson offiziell myspace als social network. Bereits zwei Jahre später kaufte der Medienmogul Rupert Murdoch das Portal myspace für 580 Millionen US-Dollar. Mitte des Jahres 2007 hatte myspace bereits 180 Millionen Mitglieder. Täglich kommen ungefähr 230.000 Mitglieder hinzu. Die Zielgruppe von myspace waren anfangs unbekannte Musiker und Künstler, die sich und ihre Arbeit auf der Webseite präsentieren konnten. Seit dem Verkauf von myspace an Rupert Murdoch zählen zu der Zielgruppe ebenso kommerzielle und bereits bekannte Musiker, Artisten, Bands, Künstler und Firmen die ihr Kerngeschäft mit multimedialen Produkten betreiben. Im Jahr 2006 vereinbarten myspace und der Suchmaschinen Gigant google eine Kooperation. Hauptbestandteil der Zusammenarbeit ist das Integrieren der google-Suche auf der myspace Webseite. Google erweiterte somit das Geschäft mit der Internetrecherche. Dem Unternehmen Google war diese Vereinbarung bis 2010 mittlerweile 900 Millionen US Dollar wert. In deutscher Sprach ist myspace seit 2007 verfügbar und zählt aktuell eine Useranzahl von 2,5 Millionen aus Deutschland. Studivz wurde 2005 in Deutschland als soziales Netzwerk gegründet, welches anfangs hauptsächlich Studenten ansprechen sollte. Seit 2007 wurde studivz auch in anderen Ländern angeboten, dies wurde jedoch 2009 eingestellt und ist seitdem ein soziales Netzwerk, welches sich ausschließlich auf deutsche Nutzer konzentriert. Bis zum heutigen Tage haben sich 10 Millionen User bei studivz angemeldet.


Zwei Jahr nach der Gründung von studivz wurde im Jahr 2007 das Schüler Portal schuelerVZ gegründet. Bis 2010 nutzen mehr als 4 Millionen User das Netzwerk schuelerVZ Xing ist ein soziales Netzwerk, auf welchem vorrangig geschäftliche (mittlerweile jedoch auch private) Kontakte geknüpft werden. 2003 wurde Xing gegründet und hat seinen Unternehmenssitz in Deutschland. Die 265 Mitarbeiter erwirtschaften einen Umsatz von 45,1 Millionen Euro. Stand 2009. Tendenz steigend. Im Gegensatz zu anderen sozialen Netzwerken, bei denen die direkte Kontaktaufnahme mit anderen Usern im Vordergrund steht, ist bei Xing die Kernfunktion das Entdecken der Kontaktnetzes mit anderen Usern. Der Nutzer erkennt bei Xing demnach, über welche anderen Nutzer er mit dem User XY bekannt ist. Xing ist kostenfrei nur in einer eingeschränkten Version verfügbar. Zum Beispiel ist die Suche nach anderen Kontakten ist nicht vollständig möglich und nur mit wenigen Kriterien zu nutzen. Wer-kennt-wen.de ist ein in Deutschland 2006 gegründetes soziales Netzwerk. Geführt wird es von RTL Interactive, welches ein Tochterunternehmen von RTL Television ist. Kerngeschäft ist das Wiederfinden von alten Bekannten und das Herstellen von neuen privaten Freundschaften. Wer-kennt-wen.de richtet sich nicht an eingegrenzte Zielgruppen, sondern spricht alle User ab dem 14. Lebensjahr an. Der Stand der Nutzer von 2010 beträgt ca. 8,5 Millionen. Nach Erhebung der Userdaten durch das Unternehmen NielsenNetRatings hat die Plattform wer-kennt-wen.de im Vergleich zu anderen sozialen Netzwerken mit 168 Minuten / Monat die höchste Verweildauer deutschsprachiger Nutzer.

Unbestreitbar haben soziale Netzwerke eine ganze Reihe positiver Auswirkungen. Innerhalb sozialer Netzwerke lassen sich einfach viele neue Kontakte knüpfen, sowie bereits bestehende zu vertiefen oder wieder zu beleben und ein großer, wenn auch virtueller, Freundeskreis aufbauen. Kommunikation und Beisammensein mit Freunden sind unabhängig von Zeit und Raum möglich. In Anbetracht der doch beträchtlichen Belastung, der Kinder und Jugendliche heute in Schule und Ausbildung ausgesetzt sein können, ein wichtiges Argument. Zum Ausgleich zwischen der Schule und den Hausaufgaben kann man sich hier schnell mit mehreren Freunden virtuell treffen. Gerade für Jugendliche spielt der mit Einbezug in die sozialen Netzwerke eine große Rolle. Ein Gefühl des dazu zu gehören wird vermittelt. Soziale Netzwerke bieten ihren Mitgliedern Zugang zu Informationen, die ihren Interessen entsprechen: Musik, Filme oder auch andere Mitglieder auf Partnersuche. Zunehmend kommt es des weiteren immer häufiger vor dass Unternehmen neue Mitarbeiter über große soziale Netzwerke wie XING! oder StudiVZ rekrutiert haben, weil dem Arbeitgeber das dort hinterlegte Profil gefallen hat. Bei vielen amerikanischen Arbeitgeber zeigt sich das sie mit den Empfehlungen, die sich aus sozialen Netzwerken ergeben, zufriedener sind als mit den Empfehlungen aus Jobbörsen. Das hängt wohl damit zusammen, dass das positive Darstellen und die Vielzahl und die Qualität


der Kontakte in sozialen Netzwerken schwieriger aufzubauen ist, als die positiven Aussagen in Zeugnissen von ehemaligen Arbeitgebern und in Praktikums-Berichten. Dies führt dann dazu, dass Unternehmen verstärkt über Soziale Netzwerke nach Mitarbeitern suchen. Das Unternehmen muss so weniger Geld in Jobbörsen und Uni-Rekrutierung einsetzen. Dieses bedeutet nun auch schon heute, dass sich Stellensuchende sich gegenüber Mitbewerbern schon einem positivem Eindruck verschaffen können, mit einem Profil bei einem sozialen Netzwerk, insoweit dieses die Kompetenzen zu Gunsten des Bewerbers unterstreicht. Contra: Die vermeintliche Anonymität innerhalb der Community oder gegenüber der Aussenwelt kann dazu verleiten, sich unangemessen zu äussern oder zu benehmen. Im Schutz des Nicknames werden so zum Beispiel Lehrer immer wieder massiv beleidigt oder andere Mitglieder gemobbt Mitglieder geben innerhalb der Community eine Unmenge von teilweise sehr intimen Informationen preis. Sie scheinen sich nicht bewusst, dass sie damit auch ihre eigene Privatsphäre verletzen. Zum einen sind im Internet und auch innerhalb eines sozialen Netzwerkes alle Informationen einem weitaus grösseren Publikum zugänglich, als den meisten bewusst ist. Zum anderen hat niemand mehr die Kontrolle über solche Informationen, wenn sie einmal im Netz sind. Auch nicht über die zur eigenen Person. Bilder und Texte können kopiert und noch Jahre später wieder auftauchen. Ein entscheidender Nachteil, der Bewerber wird „gläsern“. Privat ist plötzlich nicht mehr privat, sondern alle möglichen Spuren, die eine Person im Netz hinterlassen hat, werden für eine breite Öffentlichkeit zugänglich. Durch dieses Wissen könnten Nutzer gezielt kommerziell und politisch manipuliert werden. Die Privatsphäre wird hierdurch häufig nicht mehr gewahrt, wobei ohnehin fraglich ist, ob es tatsächlich sinnvoll ist, Privatfotos aller Art von sich im Internet zu veröffentlichen. Oft werden kompromittierende Fotos auch gar nicht von der betreffenden Person selbst ins Netz gestellt, sondern von unliebsamen Mitmenschen, die demjenigen eins auswischen wollen wie etwa ein in seiner Eitelkeit gekränkter, eifersüchtiger Ex-Liebhaber, ein Stalker oder andere missliebige Menschen. In diesen Fällen spricht man vom so genannten CyberMobbing. Für potentielle Arbeitgeber ist es jedoch unerheblich, ob der Bewerber selbst alles Mögliche von sich preis gibt oder, vielfach (zunächst) unwissentlich, Opfer einer Cyber-MobbingKampagne geworden ist, der Bewerber fällt dann automatisch durchs Raster. Nirgendwo sonst, weder in der digitalen noch in der realen Welt, kann so wirkungsvoll, effizient und nachhaltig gemobbt, ausgegrenzt und sozial vernichtet werden wie in sozialen Netzwerken. Zwar bekämpfen viele Betreiber diese Tendenzen, doch die Gefahr, innerhalb einer Community Opfer von Mobbing zu werden, ist nach wie vor deutlich grösser als in der realen Welt. Weil somit die Person, mit der man im Internet kommuniziert, auch schlechte Absichten haben kann, oder nicht immer die sein muss, die sie zu sein vorgibt, bergen soziale Netzwerke Sicherheitsrisiken. Hier füllen sich Kinder und Jugendliche zudem oft recht sicher, da sie sich „unter sich“ glauben. Auch innerhalb von sozialen Netzwerken besteht die Möglichkeit, mit Inhalten in Berührung zu kommen, die nicht altersgerecht sind. Wie gross dieses Risiko ist, hängt auch davon ab, ob bereits das Netz an sich altersgerecht ist. Kinder und Jugendliche suchen die Akzeptanz und die Anerkennung ihrer Gruppe und richten sich nach deren Normen und Vorbildern. Diese übernehmen sie auch gerne aus den Medien. Stars aus der Musikszene und aus Filmen werden zum Massstab. Kinder und Jugendliche


machen in den einschlägigen sozialen Netzwerken die Erfahrung, dass diejenigen am meisten Applaus bekommen, die diesen Normen und Vorbildern besonders nahekommen. Das heisst vielfach, dass Frauen besonders sexy, aufreizend und passiv, Männer ausgesprochen beherrschend, machohaft und kraftvoll sein sollen. Entsprechend kann Kinder und Jugendliche das eigene Bestreben, dazuzugehören, verleiten, sich auf der Plattform übertrieben sexualisiert zu präsentieren.

lala  

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