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ViT - System Eine ganzheitliche Systematik zur kontinuierlichen Optimierung der Wertschöpfungskette Das ViT (Verbesserungen im Team)-System macht KVP zum Erfolgsfaktor Ihres Unternehmens Schon immer haben Unternehmer an der Verbesserung von Produkten und Qualität gearbeitet: wie anders wäre ihr Erfolg sonst möglich gewesen. Stichworte wie Lean-Produktion und Lean-Management sind heute keine Schlagworte mehr, sondern gehören zum Tagesgeschäft des Unternehmens. Um im Wettbewerb mit anderen Unternehmen mithalten zu können, sind Unternehmer und Führungskräfte heute mehr denn je dazu gezwungen, sich mit Problemen wie Nichteinhaltung der Liefertreue, schlechte Qualität, lange Durchlaufzeiten, hohe Bestände und Nichterreichung der angestrebten Produktivität qualifiziert zu beschäftigen. Stellen Sie sich einmal vor, Sie hätten konkurrenzfähige Preise durch höchste Wertschöpfung, eine Fehlerquote gegen Null, einen Liefergrad von 100%, kürzeste Durchlaufzeiten und kaum bzw. keine Bestände …

KVP (Kontinuierlicher Verbesserungsprozess) macht es möglich! Die Revolution kommt heute nicht von großen Technologie-Sprüngen. Die Antwort liegt in einem Umdenken, hin zu einer ganzheitlichen Betrachtung unter Einbeziehung aller Mitarbeiter durch das kontinuierliche Annähern an ideale Bedingungen in allen Arbeitsvorgängen für alle Produkte. Im Idealfall unter Einbeziehung von Kunden und Lieferanten.

Das ViT-System im Überblick – der Bauplan der Methode Sollen KVP-Aktivitäten zu hohen Effekten führen, benötigt man eine systematische Methode. Mit dem ViT-System verfügt die KARER CONSULTING AG über eine solche praxiserprobte Vorgehensweise und die dazugehörigen Arbeitsmittel, die sicher stellen, dass die einzelnen Phasen des KVP in einer effizienten Form durchlaufen und dabei qualitätsvolle Lösungsansätze erarbeitet und in die ‚Tat‘ umgesetzt werden. Konkret umfasst die ViT-Methode ein System aus vier unterschiedlichen, aufeinander abgestimmten Arbeitsschritten, die ineinandergreifen und durch die zentralen Elemente ‚Moderation der Kommunikation‘ sowie ‚gezielter Einsatz von Problemlöse- und Visualisierungstechniken‘ gesteuert werden. 1.

Im ersten Schritt identifizieren und bewerten die Mitarbeiter in funktionalen Arbeitsgruppen Probleme / Potenziale insystematischer Form.

2.

Im zweiten Schritt wird in ‚kleineren‘ (cross-funktionalen) Gruppen jedes Problem / Potenzial einzeln unter der fachmännischen Anleitung und Steuerung eines Moderators bearbeitet und es werden konkrete Verbesserungsaktivitäten entwickelt.

3.

Im dritten Schritt werden die entwickelten Lösungen einem Entscheidungsgremium vorgestellt, von den Führungskräften entschieden und damit zur Umsetzung beauftragt.

4.

Im vierten und letzten Schritt schließlich werden die genehmigten Lösungs- bzw. Verbesserungsmaßnahmen – meist von den Mitarbeitern selbst – konsequent umgesetzt und als neue Standards in die Arbeitsabläufe integriert.


Das ViT-System ist ein Mitarbeiter-System, in das sich jeder Mitarbeiter einbringen und an dem jeder Mitarbeiter mitwirken soll. Alle Aktivitäten wie die Erstellung der Problem- / Potenzialspeicher, die Bearbeitung der Probleme in ViTGruppensitzungen sowie die Umsetzung der Massnahmen werden während der Arbeitszeit durchgeführt und werden somit zum Bestandteil der täglichen Arbeit.

ViT-System – die einzelnen Schritte 1. Verschwendungen / Potenziale identifizieren – Problem- / Potenzialspeicher erstellen Eine zentrale Voraussetzung für einen höchst effizienten KVP ist, dass es immer und immer wieder gelingt, die in einzelnen Abläufen ‚real‘ vorhandenen Verschwendungen / Potenziale zu identifizieren. Hierfür macht es absolut Sinn, alle Mitarbeiter in die aktive Suche nach den Verschwendungen / Potenzialen systematisch einzubinden – denn die Mitarbeiter sind die Spezialisten für die einzelnen Arbeitsabläufe und Arbeitsschritte. Das ViT-System trägt diesem Umstand Rechnung und sorgt über eine festgelegte Aufbauund Ablauforganisation dafür, dass die ‚real‘ vorhandenen Probleme / Potenziale systematisch und regelmässig konkret beschrieben und in Vorspeichern bzw. Hauptspeichern fest eingefügt werden. Darüber hinaus werden die in den Problem- / Potenzialspeichern konkret beschriebenen Probleme / Potenziale auf der Grundlage ihrer Bearbeitungskomplexität der ‚passenden‘ Problemlösemethode zugeordnet und deren Abarbeitungsreihenfolge wird priorisiert. Daneben werden die spezifischen Problemlösungsgruppen (die richtige personale Besetzung) festgelegt und die Bearbeitung wird terminiert und organisiert.

2. Probleme bearbeiten – die ‚passende‘ Lösungs-Methode anwenden Die erfassten, priorisierten und terminierten Probleme werden dann in Arbeitsgruppen unter der Leitung der Moderatoren – abhängig von der jeweiligen Problemkomplexität – mit der ‚passenden‘ Problemlöse-Methode, zusammen mit den entsprechenden Mitarbeitern systematisch bearbeitet. Typisch für das ViT-System ist, dass die Problembearbeitung in den meisten Fällen in cross-funktionalen Gruppen erfolgt, die sich aus Mitarbeitern unterschiedlicher Abteilungen / Bereiche zusammensetzen. Die KARER CONSULTING AG bietet zur Bearbeitung von Problemen mit unterschiedlicher Komplexität derzeit im Rahmen des ViT-Systems die folgenden sieben Problem-Lösemethoden an: ViTlight, ViTbasic, ViT2, 5A, ViTSPO PROMODIS, PROMALI. Wie vielfältige Erfahrungen mit zahlreichen KVP-Projekten zeigen, sind diese sieben Problemlöse-Methoden geeignet, die auftretenden Problemstellungen effizient und zielgenau zu bearbeiten und effektive Lösungsmaßnahmen zu entwickeln. Das ViT-System ist daneben auch in der Lage jede andere – im Unternehmen bereits vorhandene – Problemlöse-Methode in den KVP zu integrieren. Das Herzstück aller oben genannten Problemlöse-Methoden besteht aus den vier Elementen: (1) Gezielte Steuerung der Kommunikation durch Moderation, (2) konsequente Anwendung einzelner Problemlöse-Schritte, (3) Einsatz von angemessenen Visualisierungstechniken und (4) gezielte Entwicklung gruppendynamischer Aspekte.

3. Entscheidungen treffen – Maßnahmenumsetzung auf den Weg bringen Nachdem die Probleme mit der passenden Löse-Methode bearbeitet und dabei Lösungsmaßnahmen entwickelt wurden, werden diese – zeitlich sehr nahe – einem Entscheidergremium vorgestellt, von diesem quergecheckt und verabschiedet. Das jeweilige Entscheidergremium besteht dabei aus den Führungskräften, die von den vorgeschlagenen Lösungsmaßnahmen betroffen sind bzw. die Bereiche verantworten, die in die Lösungen involviert werden. Auf diesem Wege werden den Führungskräften – sofern sie nicht schon direkt in die Problembearbeitung involviert waren – ‚praktikable‘ Lösungsvorschläge zur Verbesserung der Abläufe, Verfahren, etc. zur Entscheidung vorgeschlagen. Das Entscheidergremium entscheidet über die einzelnen Lösungsvorschläge und beauftragt damit gleichzeitig die jeweiligen Personen für die Umsetzung und Realisierung der Maßnahmen; womit die Maßnahmenumsetzung auf den Weg gebracht wird.


4. Die Maßnahmen konsequent umsetzten – die Lösungen zum Standard machen Die beste Lösungsidee oder Verbesserungsmaßnahme ist völlig wertlos – und das Papier auf dem sie steht nicht wert –, wenn sie nicht nachhaltig umgesetzt und in die Arbeitsrealität integriert wird. In der betrieblichen Praxis kann man immer wieder feststellen, dass gute Verbesserungsmaßnahme nur zögerlich, nicht konsequent und nicht nachhaltig umgesetzt werden und damit ‚versanden‘. Für die Etablierung eines dauerhaften KVP`s ist es von zentraler Bedeutung, dass die Maßnahmen stattdessen konsequent und nachhaltig in die Realität umgesetzt werden. Das ViT-System der KARER CONSULTING hält einige Mechanismen für die Konsequente Umsetzung der erarbeiteten Maßnahmen vor: •

Zum Ersten werden die in den einzelnen Schritten erarbeiteten Informationen (die auf Postern erfasst werden) unmittelbar in zentralen Infocentern veröffentlicht, damit sich jeder Mitarbeiter über den aktuellen Stand informieren kann.

(2) Lösungen erarbeiten

Zum Zweiten stellt die KARER CONSULTING ein hoch funktionsfähiges ViTControlling-Programm zur Verfügung, durch welches die erstmalige Umsetzung und nachhaltige Etablierung der Maßnahmen zielgenau gesteuert und überprüft werden können.

(4) Maßnahmen konsequent umsetzen

(3) Entscheidungen treffen

Standard etablieren

Zum Dritten wird das Augenmerk explizit darauf gelegt, dass die entwickelten Lösungen in funktionsfähige Standards überführt werden, die dafür Sorge tragen, dass die Organisation nicht in alte Mechanismen und Routinen zurückfällt.

Führungskräfte, Koordinatoren, Moderatoren – konsequente Umsetzung des KVP Gesteuert wird der gesamte Problemsuche-, Problemlöse- und Massnahmenumsetzungsprozess von einem hierfür ausgebildeten Moderator – in der Regel ist dies ein Mitarbeiter innerhalb der funktionalen Arbeitsgruppe. Auf einen kurzen Nenner gebracht könnte man ihn als ‚Beobachter und Steuermann der Kommunikation‘ bezeichnen. Der Moderator übernimmt innerhalb der Arbeitsgruppe die spezifische Aufgabe, den ganzheitlichen KVP in die Hand zu nehmen und dafür Sorge zu tragen, dass der Prozess Schritt für Schritt durchlaufen wird. Die Unterstützungsleistungen des Moderators sind dabei insbesondere kommunikativer und nicht inhaltlicher Natur. Der Moderator qualifiziert sich insofern als ‚Spezialist‘ für die kommunikativen Aufgaben im Problemlösezyklus und nicht als Fachmann für die zur Bearbeitung anstehende Problemstellung – die Verantwortung für den inhaltlichen Input ist den Gruppenteilnehmern zugeordnet. Unterstützt werden die Moderatoren und die Gruppenmitglieder dabei von den Führungskräften sowie dem KVP-Koordinator. Durch diese Trennung der Verantwortlichkeiten bilden die Führungskräfte, der Koordinator sowie die Moderatoren zusammen mit den Gruppen ein ganzheitliches und sich funktional ergänzendes System, welches – durch die klare Zuordnung der Rollen, Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortlichkeiten – sicherstellt, dass die einzelnen Phasen des KVP in einer effizienten Form durchlaufen und dabei qualitätsvolle Lösungsansätze erarbeitet und nachhaltig in die ‚Tat‘ umgesetzt werden.

Referenzen Möchten Sie mehr zu dem ViT-System wissen? Gerne senden wir Ihnen weiter Informationen zum ViT-System zu oder stellen für Sie einen Kontakt zu einem unserer Kunden her. Durchführung von „Offenen ViTbasic-Moderatorentrainings“ Um Ihnen die Möglichkeit zu geben, das ViT-System in der Theorie und der Praxis kennen zu lernen, veranstalten wir in regelmäßigem Turnus „Offene ViTbasic-Moderatorentrainings“ inklusive einer Vor-Ort-Besichtigung in der Praxis bei einem unserer Kunden. Melden Sie sich einfach bei uns und Sie erhalten umgehend die neusten Informationen hierzu.

KARER CONSULTING Projekte umsetzen. Prozesse gestalten. Menschen begeistern. Oberrohrdorf/Zürich • Göppingen/Stuttgart • Wien • London www.karer.com


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