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www.nachtdeswissens.de

09.06.2007 17.00 - 01.00 Uhr Hamburg

gefรถrdert durch die


WWW.NACHTDESWISSENS.DE


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INFORMATIONEN: TICKETS, ZEITEN, SHUTTLES

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FAHRPLAN

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TEILNEHMER VON A-Z

INHALTSVERZEICHNIS

GRUSSWORTE

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REGISTER

140

IMPRESSUM

141

PERSÖNLICHER ZEITPLAN

142

FÜR ROLLSTUHLFAHRER ZUGÄNGLICH FÜR ROLLSTUHLFAHRER BESCHRÄNKT ZUGÄNGLICH

LEGENDE

PROGRAMM 12

FÜR KINDER GEEIGNET VERKAUF VON SPEISEN VERKAUF VON GETRÄNKEN TEILNEHMER AUS DER METROPOLREGION

Hinweis: Am Programm der Nacht des Wissens können sich noch kurzfristig Änderungen ergeben. Auf der Internetseite zur Veranstaltung finden Sie den jeweils aktualisierten Stand der Programme und noch vieles mehr. Schauen Sie doch einfach mal rein unter www.nachtdeswissens.de.

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GRUSSWORT Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Gäste der 2. Hamburger Nacht des Wissens, Wissenschaft fasziniert und prägt auch unser zukünftiges Leben: Was geschieht mit unserem Klima? Wie gefährlich sind Seuchen? Welche Bedeutung hat der Islam für Europa? Das sind nur wenige Fragen, die immer wieder gestellt werden und auf die die Wissenschaft Antworten sucht. Zum zweiten Mal öffnen am 9. Juni Hamburger Hochschulen, Forschungsinstitute und andere wissenschaftliche Einrichtungen ihre Türen für eine Nacht des Wissens. Ein vielseitiges und umfangreiches Programm aus Wissenschaft und Forschung, Technik und Kunst zeigt die Leistungsfähigkeit der Wissenschaftslandschaft der Metropolregion Hamburg und bietet Wissenschaft zum Anfassen. Vorträge, Experimente, Ausstellungen, Konzerte und Workshops erlauben einen Blick hinter die Kulissen der Institutionen und machen scheinbar abstrakte Wissenschaft zum spürbaren Erlebnis. Der große Erfolg der ersten Nacht des Wissens im Oktober 2005 mit rund 15.000 Besucherinnen und Besuchern hat gezeigt, dass die Neugier auf Wissenschaft beträchtlich ist. Mit fast 40 teilnehmenden Institutionen sind es dieses Mal sogar noch einige Einrichtungen mehr, die ihre Türen für Interessierte öffnen. Besonders liegt mir am Herzen, Kinder früh für wissenschaftliche Themen zu interessieren und zu begeistern, denn Wissenschaft braucht auch Nachwuchs. Die Nacht des Wissens bietet deshalb mit freiem Eintritt für Kinder bis 16 Jahre und ermäßigten Karten für Schulklassen besonders für Familien und Jugendliche die Gelegenheit, die Wissensmetropole Hamburg zu entdecken. Diese Nacht des Wissens kann nur durch den Einsatz, die Ideen und die Kreativität der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der beteiligten Einrichtungen verwirklicht werden. Ihnen danke ich deshalb ebenso herzlich für ihren Beitrag wie der NORDMETALL-Stiftung, ohne deren großzügige finanzielle Unterstützung diese Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre. Ich freue mich darauf, Sie zur Nacht des Wissens in Hamburg begrüßen zu dürfen. Viel Spaß bei Ihrer Entdeckungsreise durch die Metropole des Wissens wünscht Senator Jörg Dräger, Ph.D. (Cornell U.) Behörde für Wissenschaft und Forschung, Hamburg

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GRUSSWORT Liebe Gäste der Nacht des Wissens, als uns bei der ersten Nacht des Wissens über 15.000 Menschen besuchten, waren wir überwältigt von der Begeisterung und dem Interesse, das sie den wissenschaftlichen Einrichtungen in Hamburg entgegen brachten. Wissenschaft muss eben nicht allein im Stillen blühen, sondern kann sich bunt und fröhlich, aufmunternd und optimistisch, strahlend und faszinierend und unterhaltend präsentieren. Die Rückmeldungen unseres Publikums spornten uns an, Hamburgs Wissenschaftslandschaft wieder in einer Nacht des Wissens 2007 zu präsentieren: Mehr Veranstaltungen (rund 600), mehr teilnehmende Einrichtungen (39), Ausdehnung auf Veranstalter aus der Region, die sich auch in Hamburg präsentieren, und hoffentlich noch mehr gute Eindrücke, die Sie mit nach Hause nehmen können. Tauchen Sie ein in die Welt des Wissens, erleben Sie die vielen Tausend Wissenschaftlerinnen und Wissenschafter, die Ihnen mit viel Enthusiasmus die Faszination Wissenschaft präsentieren wollen. Experimentieren Sie mit uns! Diskutieren Sie mit uns! Lassen Sie sich begeistern, verzaubern, verblüffen, erheitern, nachdenklich stimmen! Das Angebot der an der Nacht des Wissens beteiligten Institutionen und Organisationen ist weit gefächert, alle Bereiche verdienen Beachtung. Wir möchten bei Ihnen, liebes Publikum, aber auch um Vertrauen werben, dass es wichtig ist, in Lehre und Forschung zu investieren, noch mehr Anstrengungen zu unternehmen, um leistungsfähiger zu sein. Wissenschaftliche Exzellenz in Hamburg braucht nicht nur die Unterstützung der Politik, sondern vor allem auch die Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger! Mein besonderer Dank gilt dem Engagement aller Beteiligten in den Hochschulen und in den wissenschaftlichen Einrichtungen. Danken will ich auch dem zentralen Hauptförderer, der NORDMETALL-Stiftung, der zeigt, dass auch die regionale Industrie uns unterstützt. Willkommen heiße ich alle neuen Institutionen aus der Metropolregion, die sich haben anstecken lassen von unserem nächtlichen Treiben im Jahr 2005, und die nun zum Teil Gastfreundschaft genießen bei den Hamburger Nachbarn. Wir alle wünschen uns sehr, dass Sie wieder den Dialog mit uns führen, sich von unserer Begeisterung anstecken lassen, uns auf den Zahn fühlen oder einfach nur genießen und erleben, was wir Ihnen anbieten. Wir freuen uns auf Sie! Ihr Prof. Dr.-Ing. Edwin Kreuzer Vorsitzender der Landeshochschulkonferenz

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GRUSSWORT Herzlich willkommen! Wir freuen uns über Ihr Interesse an der 2. Nacht des Wissens und begrüßen Sie in der spannenden Welt von Wissenschaft und Forschung. Heute haben Sie Gelegenheit, hinter die Kulissen zu blicken: Zahlreiche Hochschulen, Forschungsinstitute, wissenschaftliche Einrichtungen und Unternehmen öffnen die Türen, von denen manche sonst streng verschlossen sind. Schließlich werden in den Labors und Entwicklungsabteilungen des Wissenschaftsstandortes Hamburg die Innovationen von morgen entwickelt. Die NORDMETALL-Stiftung ist zum zweiten Mal Hauptförderer der Nacht des Wissens. Hinter der Stiftung steht der Arbeitgeberverband NORDMETALL mit seinen 200 Mitgliedsunternehmen in Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Diese Unternehmen der Metall- und Elektro-Industrie leisten mit den Ideen ihrer Ingenieure, mit den Ergebnissen ihrer Forschungsarbeit und mit der stetigen Weiterentwicklung ihrer Dienstleistungen und Produkte einen großen Beitrag dazu, Norddeutschland als Region von Wissenschaft, Forschung und Innovation zu positionieren. Sie arbeiten dabei mit den Institutionen des Wissenschaftsstandortes Hamburg eng zusammen. Genau deswegen freuen wir uns, dass Sie heute die Nacht des Wissens besuchen. Es ist unser Anliegen, den Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit zu vertiefen. Die Nacht des Wissens präsentiert Wissenschaft zum Anfassen und macht deutlich, wie wichtig die verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen für jeden Einzelnen sind. Wissenschaft ist nichts Abstraktes, sondern wirkt sich ganz konkret auf unseren Alltag aus. Das Verständnis hierfür wollen wir gerade auch bei Kindern und Jugendlichen schärfen. Sie sind die Facharbeiter und Techniker, Wissenschaftler und Ingenieure der Zukunft. Experimente, Vorträge, Diskussionen, Ausstellungen, Spiele und Präsentationen regen zum Zuschauen, Zuhören und Mitmachen an. Wir danken allen Beteiligten für das große Engagement, ohne das die 2. Nacht des Wissens nicht stattfinden könnte. Seien Sie also neugierig und gehen Sie auf Entdeckungsreise, zu der die 2. Nacht des Wissens einlädt. Wolfgang Würst Vorstandsvorsitzender NORDMETALL-Stiftung

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INFORMATIONEN

Auf dieser Seite finden Sie alle wesentlichen Informationen zur Nacht des Wissens. Ihr Ticket beinhaltet den Eintritt in alle teilnehmenden wissenschaftlichen Einrichtungen und die Nutzung der ShuttleBus-Linien 411 bis 419. Nutzen Sie Ihr Ticket am Veranstaltungstag außerdem für kostenfreie Fahrten im gesamten HVV-Netz. So kommen Sie jederzeit bequem von einem Veranstaltungsort zum nächsten.

BEHALTEN SIE DIE ÜBERSICHT! VORVERKAUF: 7,00 € - Tickets erhalten Sie im Vorverkauf bei allen bekannten

Vorverkaufsstellen (zzgl. Gebühren) sowie bei vielen der teilnehmenden Einrichtungen. Die Adressen der Einrichtungen finden Sie im Register des Programmheftes. Zudem können Sie Tickets unter www.eventim. de oder der Hotline 01805 57 00 00 (14 Cent/ Minute) bestellen. OBERSTUFENTICKETS zu 5,00 € können ausschließlich von Lehrern/Lehrerinnen für Schülergruppen ab 10 Personen bestellt werden. Bestellformular auf www.nachtdeswissens.de.

ABENDKASSE: 8,00 € (mit Ermäßigungsnachweis), 10,00 € (ohne Ermäßigungsnachweis). ABENDKASSEN sind an den meisten beteiligten wissenschaftlichen Einrichtungen eingerichtet. KINDER UND JUGENDLICHE unter 16 Jahre haben freien Eintritt und benötigen kein Ticket. Ausweiskontrollen können an den Einlassen im Zweifelsfall durchgeführt werden. Bitte beachten Sie, dass Kinder und Jugendliche ohne Ticket nicht berechtigt sind, das reguläre Netz des HVV kostenlos zu nutzen. Bitte zeigen Sie ihr Ticket beim Einstieg in die Shuttle-Busse vor, ebenso am Einlass zu den wissenschaftlichen Einrichtungen. Bitte bewahren Sie Ihr Ticket während der gesamten Veranstaltung gut auf! Änderungen der Programme der einzelnen wissenschaftlichen Einrichtungen sind vorbehalten. Es besteht kein Sitzplatzanspruch. Es gibt keine nummerierten Plätze. Bei Überfüllung von Veranstaltungen oder Fahrzeugen besteht kein Anspruch auf Einlass.

KOMBITICKET: Ihr Ticket für die Nacht des Wissens gilt als Kombiticket und

ist gültig von Samstag, 09.06.07, 14.00 Uhr, bis Sonntag, 10.06.07, 10.00 Uhr, für Fahrten zu den Veranstaltungsorten und zurück im HVV-Gesamtbereich, einschließlich Schnellbus.

BUS-SHUTTLE: Die Bus-Shuttle-Linien 411 bis 418 pendeln zwischen 16.30

und 00.00 Uhr im 10- bis 15-Minuten-Takt zwischen den teilnehmenden wissenschaftlichen Einrichtungen und dem zentralen Busbahnhof am Berliner Tor. Einzig die Linie 415 fährt ab der Haltestelle Universitätskrankenhaus Hamburg-Eppendorf im 20-Minuten-Takt. Zwischen 00.00 und 01.00 Uhr kann die Nachtlinie 419 ab Berliner Tor genutzt werden.

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FAHRPLAN

NDR Fernsehen

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415

5 41 415

Volkspark Heinrich-Pette-Institut / Kinderkrebszentrum

415

UKE 413 414

441122

414

Zentrum für Marine und Atmosphärische Wissenschaften / GKSS / Institut für Bodenkunde / Dep. Chemie / Zoologisches Museum

Bahrenfeld

Rothenbaum 414

412

Staats- und Universitätsbibliothek / Erziehungswissenschaft / Mineralogisches Museum

413

Hoheluft

Y/ itut DES S / Inst GKS nhofer Frau

Universität Hamburg

Universität Hamburg: Alter Botanischer Garten, Tropengewächshaus / Geisteswissenschaft / Recht / Wirtschafts- und Sozialwissenschaft / HWWI 412

Bucerius Law School

Altona 411

411

411

ht-Institut / Bernhard-Noc Wetterdienst Deutscher El

btu

411

of ion chool dministrat urg S Hamb Business A Hafen Cityt Universitä

KörberForum

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el

418 Technische Universität Hamburg-Harburg / NIT - Northern Institute of Technology / Obstbauversuchsanstalt Jork

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411

www.nachtdeswissens.de

418


FAHRPLAN Flughafen

416

Busbetriebshof Hummelsbüttel

Stadtpark Stadtpark 416

Winterhude

Eppendorf

Barmbek ol / / Scho burg e / edia tor Ham e Künst M g n Ko end bur Ham ltimedia e für bild l u u M hsch Hoc E / ck / rg TID M Lübe t Lünebu ISN versitä Uni

413 41 6

414

Uhlenhorst

419 417

413

Hochschule für Musik und Theater / Institut für Sozialforschung

1

419

Helm Unive ut-Schmidtrsität

417

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413

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412

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rg / stelle Hambu Kooperations e und Design od M Akademie

416

414

, burg Ham gedorf W A r H s Be pu Cam

419

HAW Hamburg, Campus Armgartstraße

417

GIGA Fachh / ochsc hu

417

MaxPlanck-Institut

417

Bergedorf

Berliner Tor

HAW Hamburg, Campus Berliner Tor / FH Kiel / FH Westküste

418

Hammerbrook

Elbe 418

418

Harburg

LEGENDE BERLINER TOR

Zentraler Busbahnhof

411 - 418 Sonderbuslinien 411 - 418, 16.30 - 00.00 Uhr

419

Nachtbuslinie, 00.00 - 01.00 Uhr

416 Brennstoffzellen-Buslinie Haltestelle Fahrtrichtung

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TEILNEHMER VON A-Z

Durch die Nacht mit NDR 90,3 und dem Hamburger Abendblatt

Seite 12

Akademie Mode und Design

13

Berhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin

16

Bucerius Law School - Hochschule für Rechtswissenschaft

18

Busbetriebshof Hummelsbüttel

19

Deutscher Wetterdienst & Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie

20

Deutsches Elektronen-Synchrotron (DESY)

22

Fachhochschule Kiel

25

Fachhochschule Wedel

26

Fachhochschule Westküste

27

Flughafen Hamburg

28

Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum Hamburg

29

Fraunhofer-Institut für Siliziumtechnologie ISIT

30

German Institute for Global and Area Studies GKSS Forschungszentrum Geesthacht

32

34

HafenCity Universität Hamburg

35

Hamburger Institut für Sozialforschung

36

Hamburgisches Welt-Wirtschafts-Institut

44

Hamburg Media School

40

Hamburg School of Business Administration

42

Heinrich-Pette-Institut für Experimentelle Virologie und Immunologie

45

Helmut-Schmidt-Universität (Universität der Bundeswehr)

48

Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg,

10

Campus Armgartstraße

61

Campus Bergedorf

63

Campus Berliner Tor

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Hochschule für Musik und Theater Hamburg

71

International School of New Media at the University of Lübeck

84

Kooperationsstelle Hamburg

85

KörberForum

86

TEILNEHMER VON A-Z

Seite 67

Hochschule für Bildende Künste

Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht

88

Multimedia Kontor Hamburg

90

NDR Fernsehen

92

Northern Institute of Technology

93

Obstbau Versuchs- und Beratungszentrum Jork

94

Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky und Bibliothek des Ärztlichen Vereins

95

Technische Universität Hamburg-Harburg

99

TIDE 110 Universität Hamburg

111

Alter Botanischer Garten/ Tropengewächshaus

112

Department Chemie

127

Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bewegungswissenschaft 121 Geisteswissenschaften 114 Institut für Bodenkunde

124

Mineralogisches Museum

126

Recht 112 Wirtschafts- und Sozialwissenschaften

113

Zoologisches Museum und Biozentrum Grindel

126

Universität Lüneburg

129

Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

130

Zentrum für Marine und Atmosphärische Wissenschaften (ZMAW) 133 Teilnehmer aus der Metropolregion www.nachtdeswissens.de

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DURCH DIE NACHT MIT...

Standort während der Nacht des Wissens: HAW Hamburg, Berliner Tor 5, 20099 Hamburg

DURCH DIE NACHT MIT NDR 90,3 UND DEM HAMBURGER ABENDBLATT Mitten drin im Geschehen der Nacht des Wissens 2007 finden Sie uns im Gespräch mit Gästen, Studierenden und Wissenschaftlern. NDR 90,3 nimmt zusammen mit dem Hamburger Abendblatt die Nacht des Wissens ins Visier und liefert allen Gästen – zuhause oder unterwegs bei der Nacht des Wissens - Infos rund um die Nacht: Wohin sollten Sie als nächstes fahren? Was lohnt sich besonders? Welches Programm sollte keinesfalls verpasst werden? Zusammen mit unseren Reportern, die für uns unterwegs sind, berichten wir über alles Wissenswerte zur Nacht des Wissens. Besuchen Sie uns in unserem mobilen Studio im Foyer der HAW Hamburg am Berliner Tor 5. Hier stellen wir Ihnen unter anderem die fünf Fakultäten der HAW Hamburg, ihre Arbeits- und Forschungsschwerpunkte vor. Als zweitgrößte Hochschule Hamburgs ist die HAW Hamburg stolz darauf, praxisnahe Studiengänge anzubieten. Was das bedeutet, wie das gestaltet und organisiert wird, welche Perspektiven die Studiengänge bieten, wie der BolognaProzess umgesetzt wurde, dies alles sind weitere mögliche Themen, die NDR 90,3 und das Hamburger Abendblatt in dieser Live-Sendung ansprechen werden. Wie fit ist die Hochschule, um international anerkannte Studiengänge zu gestalten, wie ist sie international vernetzt? Immerhin kommen rund 1.800 der mehr als 12.000 Studierenden aus mehr als 100 Ländern. Wie prägt eine solche Internationalität die Hochschule? Alles über die Nacht des Wissens und ihre Mitstreiter, live auf NDR 90,3 von 19.05 bis 20 Uhr - und dann nachzulesen im Hamburger Abendblatt.

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AMD AKADEMIE MODE & DESIGN

AMD Beitrag zur Ausstellung „Junges Modedesign“ im Museum für Kunst und Gewerbe, Foto: Florian Borkenhagen

AMD Akademie Mode & Design Hühnerposten 2c, 20099 Hamburg, www.hs-amdnet.de

DESIGN – GROSSKÜCHE Die AMD Akademie Mode & Design ist die jüngste der Hamburgi­schen Hochschulen. Sie geht aus der seit fast 20 Jahren bestehenden AMD Akademie Mode & Design hervor und bietet interdisziplinäre Studiengänge mit künstlerisch gestalterischer und betriebswirtschaftlicher Ausrichtung an. Im September 2005 wurde die private Hochschule vom Senat der Freien und Hansestadt Hamburg anerkannt, im September 2006 konnte ein Studienzentrum der Hochschule in Berlin eröffnet werden. Das Profil der AMD ergibt sich aus einer anwendungsbezogenen Lehre und einer Ausrichtung an berufsbildimmanenten Kompetenzen. Bislang wurden 120 Studierende in den Bachelor-Studiengängen Raumkonzept und Design (B.A.) und Mode- und Designmanagement (B.A.) aufgenommen. Weitere Bachelor- und Master-Studiengänge sind in Planung.

Linie 411 Übergang zum HVV-Netz:

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Bushaltestelle: ZOB, Mönckebergstraße S-Bahn: Hauptbahnhof-Süd, Hauptbahnhof-Nord U-Bahn: Hauptbahnhof-Süd, Hauptbahnhof-Nord

AMD Akademie Mode & Design Buslinie: 411

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AMD AKADEMIE MODE & DESIGN

17.00 - 00.00 UHR nicht während der KreativWorkshops Demonstration Studio und Raum Fertigung

17.00 - 00.00 UHR Ausstellung mit Demonstration Foyer

17.00 - 19.00 UHR Kreativworkshop für Kinder Raum Schnitt 6 - 12

18.00 - 19.00 UHR Vortrag und Experiment Studio

18.00 - 20.00 UHR Kreativworkshop Mode; Demonstration Raum Fertigung 6 - 12

18.15 - 18.45 UHR 20.45 - 21.15 UHR Vortrag Theorieraum ab 10

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WORK IN PROGRESS. Mode und Design sind meistens fertig, wenn man sie zu sehen bekommt. Sie stehen im Regal oder hängen an Bügeln. Wie sie entstanden sind, weiß man nicht. In den Offenen Werkstätten Mode und Design der AMD wird an Beispielen vorgeführt, woher Ideen für Gestaltung kommen, wie sie erprobt und weitergedacht und wie sie schließlich zu einem Kleid, zu einem Objekt oder zu einer Raumgestaltung werden. Florian Borkenhagen; Susanne Müller-Elsner SMART OBJECT. Computertechnologie prägt unbemerkt unseren Alltag. Designer und Architekten sind gefordert, in ihren Entwürfen über dieses Phänomen und seine Konsequenzen nachzudenken. Gezeigt wird ein von Studierenden erarbeitetes intelligentes Wandobjekt, das auf die Besucher reagiert. Die Begegnung mit der Wand wird zur Auseinandersetzung mit Prozessen wie der Interaktion von Mensch und Umwelt. Vera Doerk KUNST UND WACKELPUDDING. Wird Kunst aus Farbe und Leinwand gemacht? Nicht nur. Kreativ sein kann man mit Worten und Bildern, mit Sand, Metall, Kunststoff und sogar mit Wackelpudding. Erarbeitet werden kleine Kunstwerke, die sich die Farben und die Materialqualitäten des Wackelpuddings zu Nutze machen. Ein Kreativworkshop für die Kleinen. Bitte sorgen Sie für Kleidung, die schmutzig werden darf. Helga Lang RIECHEN – HÖREN – GREIFEN. EXPERIMENTE MIT STOFF. Kann man Jeans riechen? Wie klingt Popelin? Stoffe bestehen aus Fasern; das können Naturfasern sein oder künstlich hergestellte Fasern, die man dann Chemiefasern nennt. Je nach Faser und Herstellung sind Stoffe leicht oder schwer, brennbar oder nicht brennbar; manche Stoffe können leuchten, sich selbst reinigen und als Lautsprecher eingesetzt werden. Glauben Sie nicht? Dann vorbeikommen! Thomas Meyer zur Capellen SCHÜRZENWIRTSCHAFT. Jede Küche braucht eine Schürze.

Es gibt schöne und weniger schöne Schürzen. Da ist es am besten, man gestaltet seine Schürze selbst und ein Tischtuch vielleicht noch gleich dazu. Benutzen kann man alles: Farben, Wolle, Filz, sogar Kartoffeln. Ein Kreativworkshop für die Kleinen; Die Kinder können ihre selbst gestalteten Schürzen mit nach Hause nehmen. Susanne Müller-Elsner

DIE REISE DER JEANS. Als Levi Strauss 1873 die von ihm entwickelte Hose beim Patentamt anmeldete, war dies die Geburtsstunde der „Levis Jeans“. Waren die ersten Jeans noch handgenäht, werden sie heute in einem weltumspannenden Verfahren produziert. Wir wollen klären: Welche Reise hat unsere Jeans bereits hinter sich, wenn wir anfangen sie zu tragen? Martina Harms

AMD Akademie Mode & Design Buslinie: 411


rühmte Buch geschrieben: „Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte“. Tatsächlich stellt sich die Frage: Warum erkennen wir bestimmte Gesichter wieder, warum sehen wir Bilder als Bilder, unterscheiden Träume von dem, was uns wirklich umgibt? In dem Vortrag folgen wir den verschlungenen Pfaden unseres Gehirns und entdecken, wie alltägliche Vorgänge gesteuert werden. Petra Leutner

19.00 - 19.30 UHR 21.30 - 22.00 UHR Vortrag

Theorieraum ab 14

WIE KOMMT DIE HOSE INS SCHAUFENSTER? Shirts, Hemden, Röcke, Gürtel und natürlich Hosen – die Boys and Girls Kollektion von TOM TAILOR möchte ins Schaufenster, all diese Sachen für Jungs und Mädchen. Man könnte sie hinlegen oder aufhängen, man könnte nur Hosen oder doch alles zeigen, man könnte ...! Wie würdet Ihr ein Schaufenster so gestalten, dass es Euren Freunden gefällt? Verbindliche Voranmeldung unter 040/23 78 78 - 34 Oliver Neeser, Head Merchandising TOM TAILOR

19.30 - 22.00 UHR

KÜCHEN-STÜTZE. Wer kocht, bekommt Probleme: wie kann man gleichzeitig im Kochbuch lesen und Mehl abwiegen? Wie kann man mit Eischneehänden im Kochbuch blättern? Aus Fundstücken und ausgedienten Küchengeräten entstehen kleine Küchenhilfen, die das Kochen zu einem wirklichen Vergnügen machen. Bitte bringen Sie ausgediente Küchenwerkzeuge, Essstäbchen, Kochbücher und alles Mögliche mit, das Sie nicht mehr brauchen. Florian Borkenhagen

21.00 - 23.00 UHR

IST SCHWARZ EINE FARBE? Einige sagen, Schwarz ist eine Farbe so wie Rot und Blau; andere meinen, Schwarz sei eine Nichtfarbe, weil sie wie Weiß eigentlich nur durch die Abwesenheit der Farben entsteht und in der Lehre der Optik erklärt werden kann. Trotzdem glauben wir alle, Schwarz sehen zu können. Es wird geklärt, was damit gemeint ist und wie Schwarz in der Kunst, dem Design und der Mode benutzt wird. Elke Katharina Wittich

20.30 - 21.00 UHR

„DAS IST MEINE KÜCHE“ UND FILM-KOCHEN. Die Küche ist An-

22.00 - 01.00 UHR

gelpunkt der filmischen Beobachtung von Susan Chales de Beaulieu, die in ihrem Film „Das ist meine Küche“ Frauen gebeten hat, ihre Küche zu beschreiben. Grundrisse, Geräte und Nahrungsmittel werden ausgewählt, vermittelt und bewohnt von einer bestimmten Art des Denkens; die Beschreibung wird zu einer Selbstbeschreibung. Das AMD-Team lädt zum Abschluss zu einem gemeinsamen Kochen und Essen. Wir bitten alle Gäste, zu dieser Veranstaltung etwas Kochbares mitzubringen. Die Filmemacherin Susan Chales de Beaulieu und das AMD Team

Kreativworkshop Schaufenster­ gestaltung

AMD AKADEMIE MODE & DESIGN

WIE KOMMT DIE KUNST INS GEHIRN? Oliver Sacks hat das be-

Flagshipstore TOM TAILOR Große Bleichen Ecke Poststraße ab 14

Kreativworkshop Studio ab 12

Vortrag mit Übungen

Hühnerposten 2c, 20099 Hamburg, www.hs-amdnet.de Buslinie: 411

Aktion, Experiment Foyer und Raum Schnitt

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Foto: Bernhard-Nocht-Institut

BERNHARD-NOCHT-INSTITUT

Bernhard-Nocht-Institut, Bernhard-Nocht-Str. 74, 20359 Hamburg, www.bni-hamburg.de

Das Bernhard-Nocht-Institut – besser bekannt als Tropeninstitut Hamburg – ist Deutschlands älteste und größte Einrichtung für tropenmedizinische Forschung. Rund 100 wissenschaftliche Mitarbeiter forschen an Themen wie Malaria, Amöbiasis und tropischen Fieberviren. Das Institut betreibt eines von zwei bundesdeutschen Hochsicherheitslabors und unterhält eine Forschungsstation in Ghana. Am Standort in der Bernhard-Nocht-Straße 74 finden sich außerdem die tropenmedizinische Ambulanz des UKE, ein Reisemedizinisches Zentrum, eine AIDS-Beratungsstelle und die Tropenmediziner des Bundeswehrkrankenhauses Hamburg.

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Linie 411 Übergang zum HVV-Netz:

17.00 - 01.00 UHR MitmachAktionen Treffpunkt Foyer ab 10

17.00 - 01.00 UHR Rahmenprogramm Treffpunkt Foyer ab 10

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Bushaltestelle: St. Pauli Hafenstraße S-Bahn: Landungsbrücken, Reeperbahn U-Bahn: Landungsbrücken, St. Pauli

WELT DER PARASITEN. Hier beobachten Sie kleinste Lebe-

wesen unter dem Mikroskop, lernen Insekten aus aller Welt kennen und testen gefahrlos, wie attraktiv Sie für Stechmücken sind. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Tropeninstituts

HINTER DEN KULISSEN. Erforschen Sie die Geschichte des

Tropeninstituts bei einem Besuch in der Bibliothek, informieren Sie sich über die Arbeit in einem Hochsicherheitslabor und steigen Sie für ein Erinnerungsfoto in den Schutzanzug eines Wissenschaftlers! Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Tropeninstituts

Bernhard-Nocht-Institut Buslinie: 411


17.00 - 01.00 UHR Informationen für Leute mit Fernweh Ambulanz ab 10

WISSENSCHAFT IM DIALOG. Wissenschaftler präsentieren Wissenswertes, Kurioses und Nachdenkliches aus ihren Arbeitsgebieten. Publikumsfragen sind ausdrücklich erwünscht. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Tropeninstituts

18.00 - 01.00 UHR

KLIMAWANDEL UND VERBREITUNG VON INFEKTIONSKRANKHEITEN.

00.00 - 00.45 UHR

Mitternachtsvorlesung. Prof. Dr. Bernhard Fleischer

Vorträge Treffpunkt Foyer ab 15

BERNHARD-NOCHT-INSTITUT

WEITE WELT. Fragen Sie nach Länderinformationen und Vorsorgemöglichkeiten für Tropenreisen. Die AIDSBeratungsstelle informiert rund um das Thema HIV/ AIDS. Mitarbeiter aus Reisemedizinischem Zentrum und AIDS-Beratungsstelle

Vorlesung Treffpunkt Foyer ab 15

Welt der Parasiten – Mücken als Überträger von Tropenkrankheiten Foto: Bernhard-Nocht-Institut

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Foto: Bucerius Law School

BUCERIUS LAW SCHOOL

Bucerius Law School, Jungiusstraße 6, 20355 Hamburg, www.law-school.de

Die Bucerius Law School, Deutschlands erste und bisher einzige private Hochschule für Rechtswissenschaft, wurde im Jahr 2000 von der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius gegründet. Die Hochschule will den Wettbewerb unter den Hochschulen beleben und einen Beitrag zur Reform der Juristenausbildung leisten. Entsprechend begegnet die Bucerius Law School den neuen Herausforderungen an den Beruf mit einem straffen, modernen und internationalen Studienprogramm.

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Linie 412 Übergang zum HVV-Netz: Bushaltestelle: Dammtor, Stephansplatz S-Bahn: Dammtor U-Bahn: Stephansplatz

19.00 - 20.30 UHR 21.30 - 23.00 UHR Theater Auditorium maximum ab 16

17.00 - 00.00 UHR Rotunde, EG ab 16

17.00 - 00.00 UHR Rotunde, EG ab 16

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„DIE HERRSCHENDE LEERE“ – INTERAKTIVES THEATER. Die

studentische Theatergruppe der Bucerius Law School nimmt spielerisch absurde rechtliche Situationen auf (Lehrbuchfälle, Gerichtsurteile oder Alltagserfahrun­ gen). Unter Einbindung des Publikums findet eine juristische Analyse statt. Damit thematisieren die Studierenden gleichzeitig, inwieweit gefühltes Recht und Gerechtigkeit mit tatsächlichem Recht und Rechtsprechung übereinstimmen. Studentische Theatergruppe

INFOSTAND ÜBER DIE BUCERIUS LAW SCHOOL. Informationen

zur Bucerius Law School und zu Studienmöglichkeiten. Studierende und Mitarbeiter der Bucerius Law School

FÜHRUNGEN DURCH DIE BUCERIUS LAW SCHOOL. Immer zur vollen Stunde. Studierende und Mitarbeiter der Bucerius Law School

Bucerius Law School Buslinie: 412


BUSBETRIEBSHOF HUMMELSBÜTTEL

Brennstoffzellenbusse, Foto: Hochbahn

Busbetriebshof Hummelsbüttel, Lademannbogen 2, 22339 Hamburg, www.hochbahn.de / www.hh2wasserstoff.de

HH2 – HAMBURG KOMMT AN MIT WASSERSTOFF Erleben Sie die Zukunftstechnologie in den Brennstoffzellenbussen der Hochbahn und lassen Sie sich die Wasserstofftankstelle von Vattenfall zeigen, die ausschließlich mit regenerativ erzeugtem Strom versorgt wird. Das Projekt HH2 wird von der Hochbahn gemeinsam mit den Unternehmen Vattenfall und BP in Hamburg betrieben. Wir haben ein eigenständiges, unabhängiges System für die Erzeugung und Lagerung des Wasserstoffs sowie für die Betankung und Wartung der Busse aufgebaut. Auch an der HAW Berliner Tor erfahren Sie Wissenswertes über die Initiativen Hamburger Unternehmen und Einrichtungen auf diesem Gebiet innovativer Antriebskonzepte. Runden Sie das Angebot mit einer Fahrt zum Betriebshof ab und machen Sie einen Zwischenstopp am Flughafen Hamburg, der auch wasserstoffgetriebene Fahrzeuge betreibt. Daneben wird informiert zum Thema Aerodynamik und Flugzeugenteisung.

Linie 416 Übergang zum HVV-Netz:

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U-Bahn: Langenhorn Markt

MOBILITÄT DER ZUKUNFT: DER BRENNSTOFFZELLENBUS.

17.00 - 00.00 UHR alle 30 Minuten Führung

Busbetriebshof Hummelsbüttel Buslinie: 416

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Foto: Deutscher Wetterdienst und Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie

DEUTSCHER WETTERDIENST & BUNDESAMT FÜR SEESCHIFFFAHRT UND HYDROGRAPHIE i

Deutscher Wetterdienst, Niederlassung Hamburg (DWD), Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH), Bernhard-Nocht-Straße (BNS) 76 und 78, 20359 Hamburg www.dwd.de / www.bsh.de

WETTER UND WASSER IM WANDEL -

AUFGABEN UND TÄTIGKEITEN DER EINRICHTUNGEN DES DEUTSCHEN WETTERDIENSTES IN HAMBURG UND DES BUNDESAMT FÜR SEESCHIFFFAHRT UND HYDROGRAPHIE Der DWD hat unter anderem folgende Aufgaben: meteorologische Sicherung des Luft-, See- und Straßenverkehrs, Warnen vor meteorologischen Ereignissen, die für die öffentliche Sicherheit gefährlich werden können. Er erfasst und überwacht physikalische und chemische Prozesse in der Atmosphäre. In Hamburg werden alle maritim ausgerichteten Aufgaben wahrgenommen. Die Aufgaben des BSH umfassen u. a. Förderung der deutschen Flotte, Schiffsvermessung, Erteilung von Zeugnissen für Seeleute, Zulassung von Navigationsund Funkausrüstungen, maritime Gefahrenabwehr, Herausgabe von Seekarten, Vermessung der Nord- und Ostsee, Vorhersage von Gezeiten, Wasserstand und Sturmfluten, Überwachung der Meeresumwelt, Genehmigung von Offshore-Aktivitäten. Beide Behörden sind in nationalen und internationalen Gremien vertreten.

Linie 411

*Zugang über den Hof

Übergang zum HVV-Netz: S-Bahn: Landungsbrücken U-Bahn: Landungsbrücken

17.00 - 17.30 UHR Vortrag

DER KLIMAWANDEL - ERNTEN WIR BALD IN HAMBURG BANANEN? Gudrun Rosenhagen, DWD

Hörsaal Seewetteramt, BNS 76 ab 14

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Deutscher Wetterdienst, Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie Buslinie: 411


17.30 - 18.00 UHR Vortrag Hörsaal Seewetteramt, BNS 76 ab 14

WETTERVORHERSAGE UND WARNUNGEN - WIRD IMMER ÖFTER VOR UNWETTER GEWARNT? Frank-Ulrich Dentler, DWD

18.00 - 18.30 UHR Vortrag Hörsaal Seewetteramt, BNS 76 ab 14

STURMFLUTEN - IMMER HÄUFIGER UND HÖHER? Sylvin Müller-

Navarra, BSH

18.30 - 19.00 UHR Vortrag Hörsaal Seewetteramt, BNS 76 ab 14

EISEHEISS - WIE SCHNELL WANDELT SICH DAS KLIMA? Hartmut

Heinrich und Peter Löwe, BSH

19.00 - 19.30 UHR Vortrag Hörsaal Seewetteramt, BNS 76 ab 14

DER NÖRDLICHE SEEWEG - JETZT NUR FÜR ARVED FUCHS, ABER BALD EINE BELIEBTE KREUZFAHRTROUTE? Christiana Lefebvre, DWD

19.30 - 20.00 UHR Vortrag Hörsaal Seewetteramt, BNS 76 ab 14

TSUNAMIS IN DER NORDSEE? Bernd Brügge, BSH

20.00 - 20.30 UHR Vortrag

DEUTSCHER WETTERDIENST & BUNDESAMT FÜR SEESCHIFFFAHRT UND HYDROGRAPHIE

ÖLSÜNDERN AUF DER SPUR. Gerhard Dahlmann und Sylvin

Müller-Navarra, BSH

Hörsaal Seewetteramt, BNS 76 ab 14

LUFTFAHRTBERATUNG - VON JETSTREAMS UND LUFTLÖCHERN. Alexandra Kuske, DWD

20.30 - 21.00 UHR Vortrag Hörsaal Seewetteramt, BNS 76 ab 14

DIE ARBEIT IM „SEEWETTERAMT“. Aus den Bereichen der Arbeit im Seewetteramt werden Vorführungen zu den Themen aktuelle Wettervorhersage, Wetterbeobachtung auf See, historische Schiffsjournale und Klimaüberwachung gezeigt. Reinhard Zöllner, DWD

17.00 - 22.00 UHR Vorführungen Flur, Seewetteramt, BNS 76 ab 14

Bernhard-Nocht-Straße 76 und 78, 20359 Hamburg, www.dwd.de / www.bsh.de Buslinie: 411

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Foto: Deutsches Elektronen-Synchrotron DESY

DEUTSCHES ELEKTRONEN-SYNCHROTRON DESY i

Deutsches Elektronen-Synchrotron DESY, Notkestraße 85, 22607 Hamburg, www.nachtdeswissens.desy.de

WIR MACHEN ERKENNTNIS MÖGLICH Das Forschungszentrum DESY ist eins der weltweit führenden Beschleunigerzentren zur Erforschung der Struktur der Materie. Hier werden große Beschleunigeranlagen entwickelt und gebaut, um Teilchen auf höch­ste Energien zu bringen. An diesen Anlagen forschen Wissen‑ schaft­ ­­ ler aus aller Welt. Physiker, Chemiker, Geo­ logen, Bio­ logen, Mediziner und Materialforscher nutzen das besondere Licht aus dem Be­schleu­­niger, um Strukturen und Prozesse im Mikrokosmos sichtbar zu machen. Teilchenphysiker erforschen die fundamentalen Bau­steine und Kräfte im Universum. Aus 45 Nationen kommen jährlich etwa 3000 Wissenschaftler/innen, um bei DESY zu forschen. DESY arbeitet intensiv an internationalen Großprojekten wie z.B. dem europäischen Röntgenlaser XFEL oder dem International Linear Collider ILC mit.

Linie 412 Übergang zum HVV-Netz:

17.00 - 01.00 UHR Ausstellung Hörsaalfoyer, Gebäude 6 ab 16

18.00 - 22.30 UHR Vortrag Hörsaal, Gebäude 6 ab 16

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Bushaltestelle: Zum Hünengrab/DESY

STARTHILFE. Informieren Sie sich über DESY und unsere

Forschung in den Bereichen Beschleuniger‚ Forschung mit Photonen und Teilchenphysik. Außerdem erhalten Sie hier kostenlose Broschüren und können Souvenirs kaufen.

GEISTESBLITZE. Was hält die Welt zusammen? Wie funktioniert unser Körper? Und wie sexy ist Physik wirklich? Verschiedene Wissenschaftler und ein Kabarettist erzählen, mit welchen Fragen sie sich beschäftigen. 20minütigeVorträge – prall gefüllt mit Geistesblitzen! Das genaue Programm finden Sie unter: http://nachtdeswissens.desy.de/ Verschiedene Dozenten

Deutsches Elektronen-Synchrotron, DESY Buslinie: 412


17.00 - 01.00 UHR

FEL-LASERBLITZE: SUPERKURZ UND SUPERSTARK. Mit der europäischen XFEL-Anlage entsteht bis 2013 eine 3,4 km lange „Super-Lichtquelle“ für die Forschung. Mit ihren einzigartigen Röntgenblitzen lassen sich chemische Reaktionen filmen, atomare Details von Molekülen entschlüsseln und 3D-Aufnahmen aus dem Nanokosmos machen. Erste Experimente laufen schon an ihrem 300 m langen Vorläufer FLASH. Unsere Wissenschaftler stehen Rede und Antwort.

17.00 - 01.00 UHR

EINE DER GRÖSSTEN BAUSTELLEN IN DER METROPOLREGION HAM­BURG. Noch im Jahr 2007 soll der Bau der 3,4 km lan-

17.00 - 01.00 UHR

gen europäischen XFEL-Anlage in Hamburg und Schenefeld beginnen: Erstellung von mehreren Tunneln in 6 – 38 m Tiefe im Schildvortriebsverfahren, 3 Betriebsgelände mit Tunnelbauwerken und oberirdischen Gebäuden, ca. 4 ½ Jahre Bauzeit plus ca. 2 Jahre für Installationen. Unsere Bauexperten beantworten Ihre Fragen.

Laborgebäude 1

LICHT DER ZUKUNFT – DIE EUROPÄISCHE RÖNTGENLASER­AN­LAGE XFEL. Mit der europäischen XFEL-Anlage entsteht bis

17.00 - 01.00 UHR

Ausstellung Zelt vor Laborgebäude 1 ab 16

Ausstellung Laborgebäude 1

Infostand

Film

2013 eine 3,4 km lange „Super-Lichtquelle“ für die Forschung. Mit ihren einzigartigen Röntgenblitzen lassen sich chemische Reaktionen filmen, atomare Details von Molekülen entschlüsseln und 3D-Aufnahmen aus dem Nanokosmos machen. Erste Experimente laufen schon an ihrem 300 m langen Vorläufer FLASH. Der Film informiert über beide Lichtquellen.

Laborgebäude 1

BAUMEISTER. In der Teilchenphysik bauen Forscher haus-

17.00 - 01.00 UHR

hohe Messgeräte. Dafür arbeiten sie in großen Teams zusammen. Nun sind die Kinder dran: Helft unseren Forschern, einen Detektor zu bauen. Hier wird jedes Kind zum Spitzenforscher.

DEUTSCHES ELEKTRONEN-SYNCHROTRON DESY

WISSENSDURST. Kommen Sie mit DESY-Wissenschaftlern ins Gespräch: Lassen Sie sich die Beschleuniger von mor­ gen erklären. Erkunden Sie, wie Forschung mit Photonen funktioniert und was es zu entdecken gibt. Und be­glei­­­ten Sie Teilchenphysiker auf faszinierende Forschungsund Zeitreisen. Kurz: Stillen Sie Ihren Wissensdurst.

ab 12

Mitmach-Aktion Zelt vor Laborgebäude 1 ab 6

PFERDESTÄRKE. Wie viele Pferdestärken sind stärker als die Kraft des Luftdrucks? Kräftige Kaltblüter ziehen an zwei metallenen, luftleer gepumpten Halbkugeln mit 60 Zenti­metern Durchmesser. Erleben Sie den historischen Magdeburger-Halbkugel-Versuch. Fazit: Auch Pferde sind Forscher. Otto-von-Guericke-Gesellschaft Magdeburg

19.00 - 20.00 UHR 21.00 - 22.00 UHR

BÜCHERWURM. Bücherwürmer kommen bei einer Besichtigung der DESY-Bibliothek voll auf ihre Kosten. Hier erfahren Sie alles über die Spezialbibliothek der Wissenschaftler und recherchieren im elektronischen Katalog. Eine Leseecke lädt zum Schmökern in populärwissenschaftlichen Büchern ein.

17.00 - 01.00 UHR

Experiment Grünfläche hinter Gebäude 7 ab 6

Ausstellung Laborgebäude 1

Notkestraße 85, 22607 Hamburg, www.nachtdeswissens.desy.de Buslinie: 412

ab 16

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DEUTSCHES ELEKTRONEN-SYNCHROTRON DESY

17.00 - 01.00 UHR Ausstellung Laborgebäude 1 b ab 12

17.00 - 01.00 UHR Demonstration Laborgebäude 1 b ab 12

17.00 - 01.00 UHR Ausstellung Laborgebäude 1 b ab 16

17.00 - 01.00 UHR Demonstration Werkstatt, Gebäude 10

17.00 - 01.00 UHR Führung Rechenzentrum, Zugang über Gebäude 2a ab 12

17.00 - 01.00 UHR Demonstration Ausbildungswerkstatt, Gebäude 34

17.00 - 01.00 UHR Mitmach-Aktion Schülerlabor, Gebäude 34 a

LEBENSLUST. Wie funktionieren die Bausteine des Lebens? Und warum hilft uns dieses Wissen, Krankheiten zu besiegen? Das zeigen Ihnen Wissenschaftler des Europäischen Laboratoriums für Molekularbiologie EMBL, der Institute der Max-Planck-Gesellschaft und des Labora­to­ri­ ums für Strukturbiologie von Infektion und Entzündung, der Universität zu Lübeck und der Universität Hamburg. PROTEINE ZUM ANFASSEN. Tauchen Sie ein in die dreidimen­ sionale Welt der Proteine. Mit Hilfe einer Spezialbrille erleben Sie Proteinstrukturen als könnten Sie sie anfassen. Mit dieser Demonstration wird gezeigt, wie Wissenschaftler Eiweißstrukturen entschlüsseln und am Computer z. B. Entzündungshemmstoffe entwerfen können. DETAILANSICHT. Das Forschungszentrum GKSS aus Geesthacht blickt bei DESY ins Detail. Wissenschaftler informieren über das Forschungszentrum, zukunftsweisende Werkstoffe unter der Röntgenlupe und andere Experimente mit Synchrotronstrahlung bei DESY. HANDARBEIT. Auch Hightech-Forschung ist ohne Handarbeit nicht möglich. In leistungsfähigen Werkstätten werden ausgeklügelte Bauteile passgenau gefertigt. Schauen Sie den Fachleuten in der DESY-Werkstatt über die Schulter. Zum Beispiel beim computergesteuerten CNC-Fräsen mit fünf frei programmierbaren Achsen. SUPERHIRN. Betreten Sie das Superhirn der DESY-Forscher – das Rechenzentrum. Erfahren Sie alles über zentrale Rechnersysteme, moderne Datennetze und Datenspeicherdienste. Staunen Sie, wie das weltweite Netzwerk der Superhirne – das so genannte Grid – die Forscher in Zukunft unterstützt. LEHRREICH. Ausbilder und Auszubildende präsentieren Übungsstücke, kleine Projektarbeiten und Fertigungsbeispiele. Das Programm ist besonders für interessierte Kinder und Jugendliche geeignet, denn hier gibt es auch Informationen zur gewerblich-technischen Ausbildung bei DESY. PHYSIKGENIE. Wie viel wiegt ein Liter Luft? Herrscht ewige Stille im All? Experimentieren, Erleben und Entdecken kann man im Schülerlabor physik.begreifen@desy.de. Hier wird jeder zum Physikgenie!

ab 6

17.00 - 01.00 UHR Mitmach-Aktion

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KUNSTWERK. In diesem Jahr lautet das Thema unseres

Malwettbewerbs Vakuum. Die Bilder werden nach den Altersgruppen 3-9 Jahre, 10-12 Jahre und 13-16 Jahre ausgewertet. Die drei besten Kunstwerke jeder Altersgruppe gewinnen einen Preis. Für alle anderen gibt es als Trostpflaster eine kleine Überraschung!

Deutsches Elektronen-Synchrotron Buslinie: 412


FACHHOCHSCHULE KIEL

Foto: Fachhochschule Kiel

Fachhochschule Kiel, Schwentinerstraße 13, 24149 Kiel, www.fachhochschule-kiel.de Standort während der Nacht des Wissens: HAW Hamburg, Campus Berliner Tor

Das Raceyard Team der Fachhochschule Kiel besteht aus 29 Studierenden der Fachrichtungen Maschinenbau, Internationales Vertriebs- und Einkaufsingenieurwesen und Betriebswirtschaftslehre. Mehrere Projektgruppen meistern die technischen und ökonomischen Anforderungen. Als Schleswig-Holsteins erstes und bislang einziges Team hat das Team im August 2006 den Titel „Best Newcomer“ der Formula Student Germany erhalten. Die Teilnahme an dem Wettbewerb ermög­licht es, in Ergänzung zum theoretischen Studium intensive Erfahrungen mit Konstruktion, Fertigung, aber auch den wirtschaftlichen Aspekten des Automobil- bzw. Rennwagenbaus zu sammeln. Bei der 2. Nacht des Wissens stellt das Raceyard Team sein Projekt vor und unterstützt seine Freunde und Partner, das Hawks Racing Team der HAW Hamburg. Weitere Infos siehe Seite 57/HAW Hamburg, Campus Berliner Tor.

Linie 411 - 419

i

Übergang zum HVV-Netz: Bushaltestelle: Lohmühlenstraße, Berliner Tor S-Bahn: Berliner Tor U-Bahn: Lohmühlenstraße, Berliner Tor

Fachhochschule Kiel in der HAW Hamburg, Berliner Tor Buslinie: 411 - 419

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Simulation des Lichts. Foto: Fachhochschule Wedel

FACHHOCHSCHULE WEDEL

Fachhochschule Wedel, Feldstraße 143, 22880 Wedel, www.fh-wedel.de Standort während der Nacht des Wissens: GIGA, German Institute of Global and Area Studies

VIRTUELLER TRESEN Die FH Wedel ist eine Informatikerhochburg im Westen Hamburgs. 1969 als eine der ersten privaten Hochschulen Deutschlands gegründet, setzt sie auf Spitzenleistung durch intensive Betreuung und modernste Computertechnologie. Angeboten werden die Studiengänge Betriebs­ wirtschaftslehre, Informatik, Medieninformatik, Technische Informatik, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsingenieurwesen. Bereits 2004 stellte sie ihre Studiengänge auf das international aner­kannte Bachelor-/ Mastersystem um. Daher können Master-Absolventen problemlos eine Promotion an einer Universität in Deutschland oder im europäischen Ausland anschließen. Insgesamt 1.000 Studierende lernen an der FH Wedel. Aufgrund ihrer praxisorientierten Ausbildung genießen sie in der freien Wirtschaft einen exzellenten Ruf.

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Linie 412 - 414

*Meldung beim Hausmeister

Übergang zum HVV-Netz: Bushaltestelle: Stephansplatz S-Bahn: Dammtor U-Bahn: Stephansplatz

17.00 - 00.00 UHR Mitmach-Aktion 5. Stock, vor Raum 519

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TAUCHEN SIE EIN IN VIRTUELLE WELTEN! Ausstellungsstück ist

ein virtueller Tresen, dessen Tischplatte als Rückprojektionsfläche dient, die von nicht-sichtbaren Projektoren (innerhalb des Tresenkörpers) bestrahlt wird. Besucher beeinflussen durch Interaktion mit Händen und Fingern Simulationen natürlicher Phänomene und Lebewesen. Prof. Dr. Christian Bohn

Fachhochschule Wedel im GIGA Buslinie: 412 - 414


FACHHOCHSCHULE WESTKÜSTE

Foto: Fachhochschule Westküste

Fachhochschule Westküste, Fritz-Thiedemann-Ring 20, 25746 Heide, www.fh-westkueste.de Standort während der Nacht des Wissens: HAW Hamburg, Campus Berliner Tor

SALATÖL MACHT MOBIL! Bei Autofahrern besteht zunehmend der Wunsch, auf regenerative Energieträger wie Pflanzenöl umzusteigen. Diese Treibstoffe gelieren aber leider bei Wintertemperaturen, so dass mit Winterdiesel gestartet werden muss. Die Fachhochschule Westküste (FHW) in Heide/Holstein hat gemeinsam mit der Pflanzenöltechnik Nord in Itzehoe eine Steuerung entwickelt, die automatisch von Diesel- auf Pflanzenöl umschaltet, sobald die Betriebstemperaturen erreicht werden. Auf Europas Straßen fahren mittlerweile schon eine Reihe von LKW, die das Gerät erproben, bevor es in Großserie geht. Entscheidend beteiligt an diesem Projekt waren Studierende des gemeinsamen Master-Studiengangs „Mikroelektronische Systeme“ der FHW und der HAW Hamburg, die ihre Ergebnisse am Berliner Tor vorstellen. Weitere Infos siehe Seite 57/HAW Hamburg, Campus Berliner Tor.

Linie 411 - 419

i

Übergang zum HVV-Netz: Bushaltestelle: Lohmühlenstraße, Berliner Tor S-Bahn: Berliner Tor U-Bahn: Lohmühlenstraße, Berliner Tor

Fachhochschule Westküste in der HAW Hamburg, Berliner Tor Buslinie: 411 - 419

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Flughafen Hamburg GmbH, Foto: Michael Penner

FLUGHAFEN HAMBURG

Flughafen Hamburg, Flughafenstraße 1-3, 22335 Hamburg, www.airport.de

Hamburg Airport ist der größte internationale Flughafen in Deutschlands Norden, insgesamt viertgrößter Flughafen in Deutschland. Mit den Regionen Hamburg, Schleswig-Holstein sowie Teilen Niedersachsens und Mecklenburg-Vorpommerns verfügt Hamburg Airport über ein großes Einzugsgebiet, dessen Passagierpotential für alle Fluggesellschaften sehr interessant ist. Der Flughafen Hamburg rüstet sich für alle Herausforderungen im Flugverkehr der Zukunft mit einer modernen Infrastruktur. Jährlich fast 12 Millionen Fluggäste – Tendenz steigend. Umgerechnet 168.400 Starts und Landungen finden hier pro Jahr statt. Insgesamt heben ca. 70 Airlines von Hamburg aus zu rund 120 nationalen und internationalen Flugzielen ab. Über 12.000 Beschäftigte sind in fast 250 Firmen auf dem Flughafen-Gelände tätig.

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Linie 416 Wichtiger Hinweis:

17.00 - 00.00 UHR Vortrag, praktischer Einsatz vor Ort, Posterdarstellungen Zugang nur mit dem Shuttlebus ab 12

17.00 - 00.00 UHR Vortrag, praktischer Einsatz vor Ort, Posterdarstellungen Zugang nur mit dem Shuttlebus ab 6

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Keine selbständige Anreise möglich! Bitte nutzen Sie die Shuttlebuslinie 416!

WASSERSTOFFTECHNOLOGIE AM FLUGHAFEN. Seit Beginn des Jahres verkehren auf dem Vorfeld des Hamburger Flughafens zwei Gepäckschlepper und ein Fiat Doblò mit Wasserstoffantrieb. Der Einsatzbereich und die Technik der Schlepper und des Fiat Doblò, sowie die erforderliche Infrastruktur werden im praktischen Einsatz gezeigt. Mitarbeiter der Flughafen Hamburg GmbH FLUGZEUGENTEISUNG. WARUM MUSS DAS SEIN? Wenn die Flugzeuge bei bestimmten winterlichen Wetterlagen ver­eisen, ist ein sicherer Flug nicht möglich. Aus diesem Grunde müssen die Flugzeuge immer von Schnee und Eis frei­gehalten werden. Es wird die Flugzeugenteisung gezeigt und erklärt, warum sie notwendig ist und welche physikalischen und chemischen Grundlagen dem Prozess zugrunde liegen. Mitarbeiter der Flughafen Hamburg GmbH

Flughafen Hamburg Buslinie: 416


Das Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum Hamburg widmet sich der Erforschung der molekularen Grundlagen von Krebserkrankungen und seltenen Bluterkrankungen bei Kindern, um aus den Erkenntnissen neue, gezielte Behandlungsansätze zu entwickeln. Das Institut nahm im September 2006 als Neugründung seine Arbeit auf. Es wird über eine gemeinnützige GmbH von der Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg e.V. betrieben. Bitte beachten Sie, dass sich die Räume des Forschungsinstituts Kinderkrebs-Zentrum Hamburg im Neubau des Heinrich-Pette-Instituts (siehe Seite 45) befinden.

Linie 415 Übergang zum HVV-Netz:

FORSCHUNGSINSTITUT KINDERKREBS-ZENTRUM HAMBURG

Mitarbeiterin im Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum Hamburg, Foto: Axel Kirchhof

Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum Hamburg, Martinistraße 52, 20251 Hamburg, www.kinderkrebs-forschung.de

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Bushaltestelle: Brunsberg, UK Eppendorf

KREBS IM KINDESALTER: EINE ERKRANKUNG DER STAMMZELLEN?

Stammzellen bilden die Grundlage für die biologische Entwicklung des Menschen. Blutbildende Stamm­zellen werden bei Knochenmark­trans­plantationen therapeutisch eingesetzt. Sie können aber auch bereits im Kindesalter das Ziel bösartiger Verän­derungen sein. Um Krebserkrankungen mit Stammzellcharakter gezielt attackieren zu können, müssen wir die molekulare Biologie der Stammzellen verstehen lernen. PD Dr. Martin A. Horstmann

17.45 - 18.25 UHR 20.00 - 20.40 UHR Vortrag, Diskussion Ferdinand-BergenAuditorium ab 12

DIE ROLLE DER STAMMZELLE IN DER BLUTBILDUNG. Stammzellen 17.30, 19.00, 20.30, sind Alleskönner. Selbst in der absoluten Minderzahl, 22.00, 23.30 UHR sind sie für die Bildung sämtlicher Blutzellen des Kör- Dauer: 20 Minuten pers verantwortlich. Bei der Ausreifung können aber Demonstration und auch Störungen, die zu unkontrolliertem Wachstum fühDiskussion ren, auftreten. Es entsteht eine Leukämie. Wir möchten Seminarraum 4 Ihnen anschaulich kleine Einblicke in die Bildung unserer ab 12 Blutzellen geben, ohne dass sie selber dafür „bluten“ müssen! Jürgen Müller, Dr. Udo zur Stadt

Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum Hamburg Buslinie: 415

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FORSCHUNGSINSTITUT KINDERKREBS-ZENTRUM HAMBURG FRAUNHOFER-INSTITUT FÜR SILIZIUMTECHNOLOGIE (ISIT)

17.00 - 23.00 UHR Mitmach-Aktion Foyer ab 10

19.00 - 00.00 UHR Demonstration, Diskussion Seminarraum 4 ab 12

17.00 - 22.00 UHR Mitmach-Aktion, Quiz Seminarraum 4 ab 8

AUCH BIO-TOMATEN ENTHALTEN DNA. DNA: Das Molekül des Lebens ist in aller Munde, doch normalerweise unsichtbar und abstrakt. Bei uns können Sie genomische DNA aus pflanzlichen Zellen selbst isolieren. Sie werden sich wundern, wie viel DNA in einer Tomate steckt und wie viel DNA wir täglich mit der Nahrung aufnehmen. Gerne können Sie Gemüse oder Obst selbst mitbringen, wir halten für jeden Experimentator eine Tomate bereit. Georg Eschenburg, Sebastian Prall BÖSES BLUT? LEUKÄMIE IM FOKUS. Anhand eines Knochenmarkausstrichs oder eines Blutausstrichs können Gäste am Mikroskop sehen, wie gesundes Blut aussieht und wie es sich durch Leukämie verändert. Maya MüllerHermelink, Karoline Schwarzberg

RIESEN DER WIESEN? DAS KINDERQUIZ AM MIKROSKOP. An zwei

Mikroskopen können Kinder selbst herausbekommen, welche Zellen zu welchen Blumen oder Insekten gehören. Den besten Spürnasen winkt ein kleiner (ohne Mikroskop erkennbarer) Preis. Maya Müller-Hermelink, Karoline Schwarzberg

Fraunhofer Institut für Siliziumtechnologie (ISIT), Fraunhoferstraße 1, 25524 Itzehoe, www.isit.fraunhofer.de Standort während der Nacht des Wissens: Deutsches Elektronen-Synchrotron

MIKROSYSTEME FÜR DIE TECHNIK VON MORGEN

FORSCHUNG UND PRODUKTION AN EINEM STANDORT

Seit 1995 betreibt das Fraunhofer ISIT in Itzehoe eines der europaweit modernsten Chiplabore für die Mikrosystemtechnik und Mikroelek­ tronik. Herzstück des Instituts ist der 3000 Quadratmeter große Reinraum, groß genug, um nicht nur Forschung zu betreiben, sondern auch, um die entwickelten Mikrochips im industriellen Maßstab zu fertigen. Mit Verfahren, die aus der Herstellung von Siliziumschaltkreisen stammen, entwickeln die 150 Wissenschaftler und Techniker Bauelemente mit feinsten dreidimensionalen Strukturen. Sie finden ihren Einsatz beispielsweise als Beschleunigungssensoren, als Sensoren zum Nachweis von biologischen Substanzen oder als Bauelemente zum exakten Messen der Luftströmung in Benzinmotoren.

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Linie 412 Überganz um HVV-Netz:

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Bushaltestelle: Zum Hünengrab/DESY

Fraunhofer Institut für Siliziumtechnologie (ISIT) im DESY Buslinie: 412


17.00 - 01.00 UHR Ausstellung

dennoch aus vielen modernen Geräten nicht mehr weg­ zu­­denken. Die Mikrosysteme aus dem Fraunhofer ISIT verbessern medizintechnische Geräte, erhöhen die Leis­tungs­fähigkeit von Handys oder machen Automo­bile sicherer. Das ISIT präsentiert mit Funktionsmodellen und Ausstellungsgegenständen aktuelle An­wen­dungs­­ beispiele und gibt einen Einblick in die Her­ stellung von Mikrosystemen. Claus Wacker, Dr. Ralf Dudde

DESY, Gebäude 1b

MODEL-PHOTO-WETTBEWERB „MISS & MISTER REINRAUM“. Mi­

17.00 - 01.00 UHR

kro­­systeme müssen in absolut staubfreier Umgebung ge­fertigt werden. Deswegen tragen die Mitarbeiter im Rein­­raum Kopfhaube, Handschuhe und spezielle Klei­­d­ung. Beim Fotowettbewerb „Miss und Mister Reinraum“ kön­­­nen die Besucher - ob groß oder klein - sich in Rein­raum­kleidung fotografieren lassen und das aus­­ge­­druc­kte Foto direkt mitnehmen. Die besten Bil­der werden gekürt. Es gibt Preise zu gewinnen. Marie Theresa Alt, Maike Rühmann

WIE BAUT MAN EINEN BEAMER KLEINER ALS EIN STÜCK WÜRFEL­­ ZUCKER? Handys mit integriertem Beamer, virtuelle Tasta­

tu­­ ren, Head-up-Displays für Automobile – vielleicht ge­ hö­­ ren diese High-Tech-Visionen schon bald zum ganz normalen Alltag – dank eines 5 x 5 mm kleinen opti­schen Mikrosystems aus Itzehoe. Marten Oldsen, Wis­sen­schaftler am Fraunhofer ISIT, berichtet, wie diese Mi­­kro­­­pro­jekto­ren entwickelt und gefertigt werden. Marten Oldsen

Mikrochipfertigung in Itzehoe, Foto: Fraunhofer ISIT

ab 10

Mitmach-Aktion DESY, Gebäude 1b ab 8

18.30 - 19.00 UHR Vortrag DESY, Gebäude 6, Hörsaal

FRAUNHOFER-INSTITUT FÜR SILIZIUMTECHNOLOGIE (ISIT)

MIKROSYSTEMTECHNIK IN ITZEHOE - IMMER KLEINER, IMMER GE­ NAUER, IMMER STABILER. Sie sind klein, fast unsichtbar, und

ab 14

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Foto: GIGA German Institute of Global and Area Studies

GIGA GERMAN INSTITUTE OF GLOBAL AND AREA STUDIES

GIGA German Institute of Global and Area Studies/Leibniz-Institut für Globale und Regionale Studien, Neuer Jungfernstieg 21, 20354 Hamburg, www.giga-hamburg.de

ERDÖL – FLUCH ODER SEGEN?

BEISPIELE AUS AFRIKA, ASIEN, LATEINAMERIKA UND NAHOST Das GIGA ist die größte deutsche und eine der größten europäischen Forschungseinrichtungen für Area Studies und Comparative Area Studies. Die Forschung konzentriert sich auf die Analyse der politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen in Afrika, Asien, Lateinamerika und Nahost. Aber auch der Wissenstransfer und die Politikberatung sind wichtige Bestandteile. Das GIGA besteht aus vier Regionalinstituten: Institut für Afrika-Studien, Institut für Asien-Studien, Institut für Lateinamerika-Studien, Institut für Nahost-Studien. Regionenübergreifend konzentriert sich die Forschung auf die drei Forschungsschwerpunkte „Legitimität und Effizienz politischer Systeme“, „Gewalt, Macht und Sicherheit“, „Transformation in der Globalisierung“.

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Linie 412 - 414 Übergang zum HVV-Netz: Bushaltestelle: Stephansplatz S-Bahn: Dammtor U-Bahn: Stephansplatz

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GIGA German Institute of Global and Area Studies Buslinie: 412 - 414


RESSOURCENFLUCH – RESSOURCEN­SEGEN: DER FAKTOR ERDÖL IN AFRIKA, ASIEN, LATEINAMERIKA UND NAHOST. Leiter des

For­schungs­schwerpunktes „Gewalt, Macht und Sicherheit“

17.00 - 18.00 UHR Vortrag, Diskussion

GIGA GERMAN INSTITUTE OF GLOBAL AND AREA STUDIES

Der Ölpreis hat in den letzten Jahren eine beispiellose Aufwärtsentwicklung erlebt. Langfristig ist eine Entspannung nicht zu erwarten, wenn man endliche Reserven, die wachsende Nachfrage der VR China und den anhaltenden Bedarf westlicher Industrienationen bedenkt. Diese Entwicklung hat bereits jetzt sichtbare politische Auswirkungen. „Versorgungssicherheit“ gehört zu den Prioritäten westlicher Regierungen. Erdölproduzenten gewinnen auf der internationalen Bühne an Gewicht. Besonders problematisch erscheint dies, wenn Länder wie Venezuela oder Iran ihren Ölreichtum für eine offensive Außenpolitik nutzen. Erdölproduzierende Staaten verwenden Einnahmen auch als innenpolitische Machtressource, indem die Opposition mit einer Mischung aus Repression und großzügiger Verteilungspolitik marginalisiert wird. Lukrative Ressourcen wie Erdöl sind aber ein zweischneidiges Schwert: Wie Arbeiten zum „Rentierstaat“ und zum „Ressourcenfluch“ belegen, führt Ressourcenreichtum mitunter auch zu wirtschaftlicher Stagnation, Autoritarismus, Korruption oder gewaltsamen Konflikten. Diese Thematik soll in sechs Vorträgen aus unterschiedlichen Blickwinkeln dargestellt werden.

Raum 519, 5. Stock ab 15

CHINAS WACHSENDER HUNGER NACH ENERGIE: „ÖL-DIPLOMATIE“ IN AFRIKA UND LATEINAMERIKA.Wissenschaftler/in des Instituts für Asien-Studien

18.15 - 19.15 UHR Vortrag, Diskussion Raum 519, 5. Stock ab 15

DIE AUSWIRKUNG DER HOHEN ERDÖLEINNAHMEN: FALLBEISPIELE AUS DER ARABISCHEN WELT. Wissenschaftler/in des Instituts

für Nahost-Studien

19.30 - 20.30 UHR Vortrag, Diskussion Raum 519, 5. Stock ab 15

SUBSAHARISCHES AFRIKA: ERDÖL ALS KONFLIKTFAKTOR? Wissenschaftler/in des Instituts für Afrika-Studien

20.45 - 21.45 UHR Vortrag, Diskussion Raum 519, 5. Stock ab 15

ERDÖL IN VENEZUELA: DIE VERSUCHUNG VON HUGO CHAVEZ. Wissenschaftler/in des Instituts für Lateinamerika-Studien

22.00 - 23.00 UHR Vortrag, Diskussion Raum 519, 5. Stock

ERDÖL: RESSOURCENSEGEN – RESSOURCENFLUCH? EINE BILANZ. Forschungsschwerpunkt „Gewalt, Macht und Sicherheit“

23.15 - 23.45 UHR Vortrag, Diskussion Raum 519, 5. Stock ab 15

Neuer Jungfernstieg 21, 20354 Hamburg, www.giga-hamburg.de Buslinie: 412 - 414

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Foto: GKSS-Forschungszentrum Geesthacht

GKSS-FORSCHUNGSZENTRUM GEESTHACHT

GKSS-Forschungszentrum Geesthacht, Max-Planck-Straße 1, 21052 Geesthacht, www.gkss.de, Standorte während der Nacht des Wissens: Deutsches Elektronen-Synchrotron und Zentrum für Marine und Atmosphärische Wissenschaften

WISSEN SCHAFFT NUTZEN In Geesthacht - südöstlich von Hamburg - engagieren sich 750 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im GKSS-Forschungszentrum in den Bereichen Küsten- und Materialforschung. Unter dem Motto „wissen schafft nutzen“ erforschen sie die Sturmfluten von morgen und blicken in das Auge des Hurrikans. Ihre neuen Materialien und Schweißverfahren machen Autos und Flugzeuge leichter. Und mit der Hilfe von speziell entwickelten Kunststoffen suchen die Geesthachter Wissenschaftler nach alternativen Energiequellen und helfen, Krankheiten zu heilen. Das GKSS-Forschungszentrum Geesthacht ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren, betreibt einen weiteren Standort in Teltow bei Berlin und kooperiert mit zahlreichen Partnern aus dem In- und Ausland. Die Wissenschaftler aus Geesthacht stellen in der Nacht des Wissens in Hamburg ihre Aktivitäten aus den Bereichen der Küsten- und Materialforschung am Zentrum für Marine und Atmosphärische Wissenschaften (ZMAW) sowie am Deutschen Elektronen-Synchrotron (DESY) vor. Weitere Infos siehe Seiten 22/DESY und 133/ZMAW!

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Linie 412 - 414 Übergang zum HVV-Netz:

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siehe DESY/ZMAW

GKSS im DESY und ZMAW Buslinie: 412 - 414


HCU

HafenCity Universität Hamburg

HAFENCITY UNIVERSITÄT HAMBURG

Foto: Ausstellung, HafenCity Universität

HafenCity Universität Hamburg (HCU) – Universität für Baukunst und Raumentwicklung, Lohseplatz 1a, 20457 Hamburg, www.hcu-hamburg.de

Die HafenCity Universität Hamburg (HCU), wurde von der FHH zum 01.Januar 2006 gegründet und ist damit Hamburgs jüngste Universität. Die HCU ist die einzige Hochschule in Europa, die sich speziell der Forschung und Lehre auf dem Gebiet der gebauten Umwelt widmet und dabei alle Disziplinen umfasst, um die komplexen Probleme der gebauten Umwelt und der Stadtentwicklung zu bearbeiten: Architektur – Bauingenieurwesen - Geomatik – Stadtplanung. Aber wir bieten nicht nur Studiengänge in unseren vier Disziplinen an, sondern wir wollen Hamburgs Bürgerinnen und Bürger für Architektur, Bauen und Stadt­ entwicklung interessieren und begeistern und in Hamburg Raum eröffnen, an dem Diskussionen und Debatten, unterstützt durch die Fachlichkeit der HCU, öffentlich und lebendig geführt werden. Ab dem Jahr 2007 wird in der HafenCity der Universitätsneubau für die HCU entstehen und damit gleichzeitig ein weiterer Baustein Hamburgs neuer Silhouette.

Linie 411 Übergang zum HVV-Netz:

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U-Bahn: Meßberg

ARCHITEKTUR UND BAUEN IN DER HAFENCITY. An unserem zukünftigen Standort in der HafenCity, dem größten Stadtentwicklungsprojekt Europas, präsentieren wir Bilder, Filme und visualisierte Daten über Architekturen, Baukonstruktionen und Stadtentwicklungsprozesse mit Schwerpunkt HafenCity. Wir zeigen Ihnen die Entwürfe für unseren einzigartigen Universitätsneubau und die Sicht- und Denkweisen von Architekten, Bauund Geomatik-Ingenieuren. In einer Ausstellung über studentische Projekte können Sie erleben, wie die praktische Arbeit dieser spannenden Berufe aussieht. Lassen Sie sich einladen zu einer Sommernacht in der HafenCity, die Ihnen neue Perspektiven auf Ihre Stadt und die HafenCity eröffnet.

HafenCity Universität Hamburg Buslinie: 411

17.00 - 00.00 UHR Projektionen auf Großbildleinwand, Ausstellung ab 8

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Foto: Hamburger Institut für Sozialforschung

HAMBURGER INSTITUT FÜR SOZIALFORSCHUNG

Hamburger

Institut für Sozialforschung

Hamburger Institut für Sozialforschung, Mittelweg 36, 20148 Hamburg, www.his-online.de

Im 1984 gegründeten Hamburger Institut für Sozialforschung arbeiten Vertreter verschiedener akademischer Disziplinen (vor allem Soziolo­gen und Historiker) im Bereich empirischer Sozialforschung, histori­scher Analyse und sozialwissenschaftlicher Theoriebildung. Es gibt drei Arbeitsbereiche: Die Gesellschaft der Bundesrepublik; Nation und Gesellschaft; Theorie und Geschichte der Gewalt. Trotz ihrer Heterogenität kommt es zu gewollten inhaltlichen Überschneidungen zwischen den Arbeitsbereichen. Das Institut präsentiert seine Forschungsergebnisse in Vorträgen, Vortragsreihen, Tagungen, Buchpräsentationen und Ausstellungen. Es hat einen eigenen Verlag, die „Hamburger Edition“, und publiziert eine Zeitschrift „Mittelweg 36“. Archiv und Bibliothek sind der Öffentlichkeit zugänglich.

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Linie 413 - 414

* nur über EG

Übergang zum HVV-Netz:

17.00 - 17.15 UHR Vortrag Raum 106, 1. Stock ab 16

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Bushaltestelle: Böttgerstraße, Alsterchaussee

EINE KURZE THEORIE DES DESPERADO. Speziell im Italo-Western steht oft die Figur des einsamen Desperado im Zentrum. Was er tut, ist nicht immer erfreulich und doch ist er in der Lage zu faszinieren und zuweilen ist sein Image ausgesprochen positiv. Er kommt auch in der klassischen Literatur vor und weiß stets zu fesseln. Was macht seine Faszinationskraft aus, die sich fatalerweise sogar auf den modernen Terrorismus erstreckt? Prof. Dr. Jan Philipp Reemtsma

Hamburger Institut für Sozialforschung Buslinie: 413 - 414


bis 1990 verschlossenen Moskauer Archiven eröffneten sich neue Perspektiven für die Stalinismus- und GU­LAGForschung. Sie ermöglichen beispielsweise For­schungen über die „weißen Flecken“ der Kommunistischen In­ter­ nationale und zur Geschichte des deutschen Exils nach 1933 (z.B. Herbert Wehner und Walter Benjamin). Reinhard Müller

17.30 - 17.45 UHR Vortrag Raum 106, 1.Stock ab 16

PRESSETEXTE ALS ZEITGESCHICHTLICHE QUELLE. Allmorgendlich liefert die Presse unser Alltagswissen – was liefert sie dem Historiker? Die Zeitung versteht sich als Chronist der Ereignisse, aber sie ist auch Konstrukteur von Wirklichkeit. Sie entwirft gesellschaftliche Selbstbilder und formt das soziale Gedächtnis. Die Presse ist beides zugleich – Nachrichtenmedium und Geschichtserzählung. Dr. Klaus Naumann

18.00 - 18.15 UHR

WAS IST UND ZU WELCHEM BEHUF VERÖFFENTLICHT EIN INSTITUT EINE WISSENSCHAFTLICHE ZEITSCHRIFT? Zeitschriften sind

18.30 - 18.45 UHR

Vortrag Raum 106, 1.Stock ab 16

Vortrag

im Grunde Adressen. Titel wie „Merkur“, „Akzente“, „Kursbuch“ oder „Leviathan“ benennen öffentliche Orte, an denen unterschiedliche Verständigungen stattfinden, idealerweise auf Dauer. Was den „Mittelweg 36“ von seinen Schwestern und Brüdern in der Öffentlichkeit unterscheidet, lässt sich deshalb am besten verstehen, wenn man einen Blick auf die ganze Familie wirft. Martin Bauer

Raum 106, 1.Stock

DAS NARRATIVE INTERVIEW: ERFAHRUNGEN MIT EINER SOZIALWISSENSCHAFTLICHEN METHODE. Von der Soziologie wird oft

19.00 - 19.15 UHR

HAMBURGER INSTITUT FÜR SOZIALFORSCHUNG

ARCHIVREVOLUTION IN MOSKAU. Mit dem Zugang zu den

ab 16

Vortrag

erwartet, dass sie mit repräsentativen Daten das soziale Leben erfasst. Erzählungen von Einzelpersonen, die Sozialwissenschaftler in narrativen Interviews hervorrufen und auswerten, können auch Gesellschaft erklären. Ein Praxisbericht aus den Höhen und Tiefen der qualitativen Sozialforschung. Dr. Nikola Tietze

Raum 106, 1.Stock

WER IST DER WOHLFAHRTSTAAT? UND WIE KANN DARÜBER GE­ FORSCHT WERDEN? Die finanziellen Erschöpfungen und

19.30 - 19.45 UHR

ab 16

Vortrag

politischen Überforderungen des Wohlfahrtsstaates sind in aller Munde. Doch nur wenig wissen wir über sein Innenleben und seine Akteure. Was sind deren Arbeitsbedingungen, Motivationen und Konflikte? Wie kann das Personal des Wohlfahrtsstaates beforscht werden? Am Beispiel laufender Forschungsprojekte im Institut werden diese Fragen erläutert. Dr. Berthold Vogel

Raum 106, 1.Stock

VERSCHIEDENE ARTEN, EINE QUELLE AUSZUWERTEN. Am Beispiel der Einsatzberichte verschiedener, im Vietnamkrieg eingesetzter amerikanischer Einheiten wird verdeut­licht, wo die Möglichkeiten und Grenzen einer historiographi­ schen Rekonstruktion des Kriegsalltags liegen. Zugleich wird der Frage nachgegangen, welche Rückschlüsse diese Quellen auf die institutionelle Verfassung der Streitkräfte und die Mentalität ihrer Führungskorps zulassen. Prof. Dr. Bernd Greiner

20.00 - 20.15 UHR

ab 16

Vortrag Raum 106, 1.Stock

Mittelweg 36, 20148 Hamburg, www.his-online.de Buslinie: 413 - 414

ab 16

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HAMBURGER INSTITUT FÜR SOZIALFORSCHUNG

20.30 - 20.45 UHR Vortrag Raum 106, 1. Stock ab 16

21.00 - 21.15 UHR Vortrag Raum 106, 1. Stock ab 16

21.30 - 21.45 UHR

produzieren, dass nicht nur an einem Ort gelten soll. Die Organisationsform von Wissenschaft, gerade von Sozialwissenschaft, bleibt dennoch national. Europäische Forschung zu organisieren ist entsprechend schwierig, nicht nur die Sprache ist anders, sondern auch die Organisation und - das Wissen. PD Dr. Ulrich Bielefeld

WAS KANN DIE GESELLSCHAFT VON DER SYSTEMTHEORIE UND DER DEKONSTRUKTION LERNEN? Im Rahmen der komplexen Be-

griffsapparatur von Systemtheorie und Dekonstruktion sollen in vergleichender Perspektive beispielhaft die beiden Theoriekonstruktionen von Niklas Luhmann und Jaques Derrida nach ihren Aussagen zum Phänomenbereich moderne Gesellschaft vorgestellt werden. Dr. Fatima Kastner

ab 16

PRIMÄRQUELLEN IN DER TERRORISMUSFORSCHUNG. Der Zugang zu Originaldokumenten gehört immer noch zu den wesentlichen Schwierigkeiten, die einer Erforschung der RAF entgegenstehen. Am Beispiel einiger bislang vorliegender Dokumentationen lässt sich zeigen, wie schwierig es ist, die Ursprünge solcher Zeugnisse exakt zu bestimmen und deren Dignität zu überprüfen. Dr. Wolfgang Kraushaar (zusammen mit Bernhard Gierds)

22.00 - 22.15 UHR

TARNOPOL. EINE NACHBETRACHTUNG. Der Streit um die erste

Vortrag Raum 106, 1. Stock

Vortrag Raum 106, 1. Stock ab 16

22.30 - 22.45 UHR Vortrag Raum 106, 1. Stock ab 16

23.00 - 23.15 UHR Vortrag Raum 106, 1. Stock ab 16

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PROBLEME DER VERNETZUNG VON FORSCHUNGSPROJEKTEN IN EU­ RO­PA. Wissenschaft sucht nach Wahrheit, sie will Wissen

Wehrmachtsausstellung entzündete sich vor allem an einigen Fotos. Den Autoren wurde vorgeworfen, sie hätten im Fall Tarnopol Bilder gezeigt, auf denen keine jüdischen Pogromopfer, sondern Opfer des sowjetischen Geheimdienstes zu sehen seien. Die zweite Ausstellung nahm diesen Bilderstreit erneut auf. Der Vortrag rekapituliert Argumentationen und Ergebnisse dieser Debatte. Dr. Ulrike Jureit

SICH IN AFRIKA MIT DER AUFARBEITUNG VON MASSENVERBRECHEN BESCHÄFTIGEN - EINDRÜCKE UND ERFAHRUNGEN. Während der

Bürgerkriege in Ruanda, Burundi und der Demokratischen Republik Kongo sind schreckliche Verbrechen begangen worden. Diese müssen nach dem Krieg geahndet werden, doch zugleich müssen die Opfer und die Täter in den Alltag zurückkehren. Wie kann das Recht zur gesellschaftlichen Befriedung der Region beitragen? Dr. Gerd Hankel

GEWINNER UND VERLIERER. Die Gesellschaft verändert sich spürbar. Auf der einen Seite stehen die Gewinner, die Trittbrettfahrer und die Saturierten. Auf der anderen Seite steht das „kleine Elend“ derer, die sich um ihre Träume betrogen fühlen, die, die ihre Statusposition in Gefahr sehen, und die, die sich fragen, ob sie überhaupt noch dazugehören. Die Soziologie gibt Auskunft darüber, wer zu welcher Gruppe gehört. Prof. Dr. Heinz Bude

Hamburger Institut für Sozialforschung Buslinie: 413 - 414


wie „Holocaust“ oder „Auschwitz“ bei Google eingibt, erhält bis zu 29 Millionen Hinweise auf Webseiten unüberschaubar und ohne Chance, die Informativität und Seriosität zu prüfen. In dem Seminar sollen daher sinnvolle Recherchewege und aufschlussreiche Webseiten zum Thema „Quellen des Holocaust“ vorgestellt und diskutiert werden. Prof. Dr. Michael Wildt

WAS IST EIN KRIEG? EIN SCHLAGABTAUSCH. Was charakteri-

siert einen Krieg? Wie unterscheidet er sich von anderen bewaffneten Konflikten? War der Kalte Krieg (k)ein Krieg? Warum ist es überhaupt so wichtig, sich darüber Gedanken zu machen? Das Für und Wider von Definitionen und ihrer politischen, rechtlichen wie historischen Bedeutung soll in diesem Streitgespräch verhandelt werden. PD Dr. Birthe Kundrus, Dr. Dierk Walter

DER GOTT STECKT IM DETAIL. Jeder redet über Fundamenta­

18.30 - 19.00 UHR 20.30 - 21.00 UHR 22.30 - 23.00 UHR Seminar, max. 20 Personen Raum 105, 1.Stock ab 16

19.30 - 20.00 UHR Streitgespräch Raum 3, UG ab 16

21.30 - 22.15 UHR

lismus und das Thema ‚Religion‘ erscheint seltsam en vogue, dabei war Religion immer schon eine intensive und prägende Kraft. Wie viel Religion tut gut? Wo versteckt sich die Religion? Welche Fragen muss man stellen, um sie im Wust der politischen Ideen und staatlichen Strukturen zu finden? PD Dr. Ulrich Bielefeld Dr. Nikola Tietze, Dr. Berthold Vogel

Podiumsdiskussion Raum 3, UG

FÜHRUNG DURCH BIBLIOTHEK UND ARCHIV. Im Mittelpunkt

17.00 - 22.00 UHR

stehen das Sammlungsprofil des zeitgeschichtlichen Archivs mit dem Schwerpunkt „Protestbewegungen in der Bun­desrepublik“, das Dienstleistungsspektrum der so­­‑ zial­wissenschaftlichen Spezialbibliothek und aus­ge­such­ te Buch- und Zeitschriftenbestände zu den Themen Theorie und Geschichte der Gewalt, Protestbewegungen, Gegenwartsdiagnostik, Nation und Gesellschaft. Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von Bibliothek und Archiv

HAMBURGER INSTITUT FÜR SOZIALFORSCHUNG

QUELLEN DES HOLOCAUST IM INTERNET. Wer heute Stichworte

ab 16

Beginn immer zur vollen Stunde Führung, max 15 Personen Bibliothek, EG ab 16

VERANSTALTUNGSPLAKATE 1986 – 2007. Die Plakate ermöglichen einen schlaglichtartigen Blick auf die verschiedenen Veranstaltungen des Instituts zu ganz unterschiedlichen Themen und Personen wie zu den Lagern Auschwitz, Gurs und Neuengamme, zu Verbrechen der Wehrmacht, Extremismus der Mitte, Psychoanalyse, Walter Benjamin, Rudi Dutschke, Staatsterrorismus und zur Frage der Gewalt und ihrer Eindämmung im 20. Jahrhundert.

17.00 - 00.00 UHR

PRÄSENTATION DER ZEITSCHRIFT MITTELWEG 36 UND DES VERLAGES HAMBURGER EDITION. Informations- und Büchertisch.

17.00 - 00.00 UHR

Ausstellung EG und UG ab 16

Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von Hamburger Edition und „Mittelweg 36“

Mittelweg 36, 20148 Hamburg, www.his-online.de Buslinie: 413 - 414

Präsentation Erdgeschoß ab 16

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Foto: Hamburg Media School

HAMBURG MEDIA SCHOOL

Hamburg Media School, Finkenau 35, 22081 Hamburg, www.hamburgmediaschool.com

MEDIEN SELBER MACHEN, MITGESTALTEN UND VERSTEHEN Die Hamburg Media School (HMS) bildet mit Graduiertenstudien­ gängen ihre Studenten auf höchstem professionellem Niveau zu Journalisten, Medienmanagern und Filmschaffenden aus. Träger der HMS ist eine Public-Private-Partnership, bestehend aus der Hamburg Media School Stiftung, der mehr als 20 führende Medienunternehmen Deutschlands angehören, der Freien und Hansestadt Hamburg, der Universität Hamburg und der HfbK. Ein Studium an der HMS bedeutet praxisnahes Lernen und teamorientiertes Arbeiten in der kreativen Atmosphäre eines interdisziplinären Kunst- und Mediencampus. In allen Studiengängen stehen renommierte Wissenschaftler und Medienpraktiker beratend zur Seite und gewährleisten Qualität und Aktualität des Curriculums. Alle Abschlüsse sind staatlich anerkannt und berechtigen zur Promotion.

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Linie 417 & 419

* nur über Aufzug möglich

Übergang zum HVV-Netz: Bushaltestelle: U-Bahn Mundsburg, Finkenau U-Bahn: Mundsburg

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Hamburg Media School Buslinie: 417 & 419


17.00 - 01.00 UHR

GEWALT IN COMPUTER- UND VIDEOSPIELEN – NEUE ERKENNTNISSE ZUR NUTZUNG UND WIRKUNG. Der Vortrag beleuchtet in An-

18.00 - 18.30 UHR 20.30 - 21.00 UHR

lehnung an die Mitmach-Aktion die Fragen, welche gewalthaltigen Spiele genutzt werden, welche Bedürfnisse die Nutzer haben und welche Wirkungen die Spiele auf die Aggressionsbereitschaft und andere Aspekte der Persönlichkeit haben. Prof. Dr. Trepte erläutert dazu Erkenntnisse aus Psychologie und Kommunikationswissenschaft. Sie ist zu diesem Thema auch Gast in der Talksendung bei TIDE TV. Prof. Dr. Sabine Trepte

Mitmach-Aktion, Infostand 2. Etage, Teamräume ab 12

Vortrag 2. Etage, EMBA-Raum ab 12

ZEITUNG MACHEN. In einer fingierten Themenkonferenz

17.00 - 01.00 UHR

DIGITALER FILMSCHNITT UND PRÄSENTATION STUDENTISCHER KURZFILME. Drei wesentliche Schritte führen zum Film:

17.00 - 01.00 UHR

schlüpfen die Besucher in die Rolle von Redakteuren und entscheiden anhand von Pressemeldungen, welche Themen auf das Titelblatt gehören. In einem weiteren Raum werden Einblicke in das Layout von Zeitungen gegeben. Digitalfotos, Texte und Überschriften werden mit Hilfe von Journalismus-Studierenden in eine Layoutvorlage eingefügt. Dr. Michael Beuthner

das Drehbuch, die Dreharbeiten und der Schnitt. Besonders der Schnitt hat großen Einfluss auf das Endergebnis eines Films und kann dieses stark verändern. Die Besucher bekommen die Gelegenheit, einem professionellen Cutter bei seiner Arbeit über die Schulter zu schauen, Ideen einzubringen und Fragen zu stellen. Parallel werden durchgehend Filme von Absolventen der HMS gezeigt. Werner Schmitz

Foto: Hamburg Media School

HAMBURG MEDIA SCHOOL

GEWALT IN COMPUTER- UND VIDEOSPIELEN. Es wurde viel darüber berichtet, aber was sind eigentlich gewalthaltige Spiele und was lösen sie im Nutzer aus? Dieser Frage können Besucher kritisch nachgehen und selber gewalthaltige Spiele ansehen oder spielen. Die Spielphasen werden betreut und kommentiert von Medienpsychologen der HMS. Auf die Altersbeschränkung der Spiele wird streng geachtet. Eine Info-Tafel informiert über Hintergründe zum Thema. Prof. Dr. Sabine Trepte

Mitmach-Aktion, Demonstration, 2. Etage

Mitmach-Aktion, Demonstration, Filmpräsentation 1. Etage, kleiner Hörsaal und Avid-Schnittraum

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Foto: Magunia, HSBA

HABMURG SCHOOL OF BUSINESS ADMINISTRATION

HSBA Hamburg School of Business Administration, Alter Wall 38, 20457 Hamburg, www.hsba.de

DUAL = IDEAL! Die im Studium an der HSBA vermittelten Inhalte gleich in der Praxis anzuwenden, ist die ideale Form, zu lernen und seine ersten Schritte im Berufsleben zu gehen. Die HSBA bietet als private Hochschule mit ihren dualen Bachelor-Studiengängen Business Administration, Logistics Management, Media Management und Shipping & Ship finance ideale Einstiegsmöglichkeiten ins Berufsleben. Mehr als 100 namhafte Unternehmen zählen bereits zu den Kooperationspartnern. In ihren Studienphasen werden die Studierenden praxisorientiert an der HSBA qualifiziert und hierauf abgestimmt in den Praxisphasen betrieblich eingebunden. Der internationale Abschluss Bachelor of Arts (B.A.) bietet beste Voraussetzungen sowohl für die Anforderungen im Berufsleben, als auch für weiterführende Studien.

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Linie 411 Übergang zum HVV-Netz: Bushaltestelle: Alter Wall S-Bahn: Jungfernstieg U-Bahn: Rödingsmarkt

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HSBA Hamburg School of Business Administration Buslinie: 411


auf eine Rallye durch Theorie und Praxis! Der Parcours führt durch die Welt Hamburger Unternehmen, die an der HSBA als Kooperationsbetriebe beteiligt sind. An den einzelnen Stationen des Parcours sind praktische Aufgaben zu lösen und Wissensfragen zu beantworten. Mal schauen, wie Sie in Theorie und Praxis abschneiden! Den erfolgreichen Teams winken attraktive Preise. HSBA

LOUNGE UND SOMMERNACHT-BAR. In einem stimmungsvollen

Ambiente können Sie bei guter Musik, Getränken und einem Imbiss Kontakt mit der HSBA aufnehmen. Lernen Sie unsere Räumlichkeiten, unsere Studenten, Professoren, Mitarbeiter und andere Interessenten kennen! HSBA

18.00 - 23.00 UHR Mitmach-Aktion Raum 401-403 ab 10

17.00 - 00.00 UHR Info-Counter und Catering Raum 405, Innenhof ab 10

SCHNUPPERVORLESUNG LOGISTICS MANAGEMENT. In der Probevorlesung erhalten Sie spannende Einblicke in die Welt der Logistik und erfahren, wie der duale Bachelor-Studiengang Logistics Management an der HSBA darauf vorbereitet. Prof. Dr. Kathrin Fischer

19.00 - 20.00 UHR

SCHNUPPERVORLESUNG BUSINESS ADMINISTRATION. Schnuppern Sie in die Welt der BWL! In der Veranstaltung lernen Sie alles über den dualen Bachelor-Studiengang Business Administration an der HSBA kennen. Prof. Dr. Torsten Keller

20.00 - 21.00 UHR

SCHNUPPERVORLESUNG MEDIA MANAGEMENT. Fernsehen,

21.00 - 22.00 UHR

Zeitung, Rundfunk, CD, DVD, MP3, Video, Games, Internet, Handy... – Medien sind eine faszinierende und vielseitige Welt. Dieser Vortrag informiert über die Anforderungen des Managements von Medienunternehmen und führt in die Inhalte des dualen Bachelor-Studiengangs Media Management ein. Prof. Dr. Bertram Konert

GLOBAL UND HANSEATISCH ZUGLEICH, GEHT DAS? Unter dem Motto “Handeln für Hamburg” engagieren sich rund 130 Führungskräfte und Unternehmer seit über 40 Jahren bei den Wirtschaftsjunioren. Einige von ihnen berichten gemeinsam mit HSBA-Studenten über Auslandserfahrungen und diskutieren darüber, was es aus ihrer Sicht bedeutet, in einer immer internationaler ausgerichteten Welt Hamburger zu sein. Moderation: Martina Warning, Vorstand, Wirtschaftsjunioren Hamburg

Alter Wall 38, 20457 Hamburg, www.hsba.de Buslinie: 411

Vortrag, Präsen­ tation, Diskussion Raum 406

HABMURG SCHOOL OF BUSINESS ADMINISTRATION

EIN PARCOURS DURCH THEORIE UND PRAXIS. Begeben Sie sich

ab 15

Vortrag, Präsen­ tation, Diskussion Raum 406 ab 15

Vortrag, Präsen­ tation, Diskussion Raum 406 ab 15

21.00 - 22.00 UHR Talkrunde Raum 601 - 603

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HAMBURGISCHES WELTWIRTSCHAFTSINSTITUT i

Hamburgisches WeltWirtschaftsInstitut (HWWI), Neuer Jungfernstieg 21, 20354 Hamburg, www.hwwi.org Standort während der Nacht des Wissens: Universität Hamburg

Das HWWI versteht sich als moderner unabhängiger Think Tank mit den folgenden zentralen Aufgaben: die Wirtschaftswissenschaften in Forschung und Lehre zu fördern, eigene, qualitativ hochwertige wirtschaftswissenschaftliche Forschung zu betreiben, diese zeitgerecht in relevante wirtschaftspolitische Lösungsansätze zu transformieren sowie auf einer guten wissenschaftlichen Basis die Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und die interes­sierte Öffentlichkeit kompetent und unabhängig zu beraten und zu informieren. Als unabhängiges Institut mit interdisziplinärer Ausrichtung betreibt das HWWI wirtschaftswissenschaftliche Forschung in folgenden Kompetenzbereichen: Wirtschaftliche Trends, Hamburg und regionale Entwicklungen, Weltwirtschaft sowie Migration Research Group.

Linie 413 - 414 Übergang zum HVV-Netz: Bushaltestelle: Staatsbibliothek S-Bahn: Dammtor U-Bahn: Hallerstraße, Schlump

18.00 - 19.00 UHR Vortrag mit Diskussion Edmund-SiemersAllee, Ostflügel

19.00 - 20.00 UHR

rer Menschen in Deutschland werden sich in den nächsten Jahrzehnten erheblich verschieben. Damit gehen Veränderungen von Haushaltstrukturen einher. Welche Folgen werden sich daraus für die Wohnungsmärkte ergeben? Der Vortrag stellt ein regionalspezifisches Prognosemodell für die westdeutschen Immobilienmärkte und Preisprognosen für Immobilien bis 2020 vor. PD Dr. Michael Bräuninger, Dr. Alkis Otto

Edmund-SiemersAllee, Ostflügel

AFRIKA IN DER WELTWIRTSCHAFT. Die wirtschaftliche und soziale Entwicklung auf dem afrikanischen Kontinent ist seit Jahrzehnten unbefriedigend. Der Vortrag gibt einen Überblick über die aktuelle wirtschaftliche Lage Afrikas, verdeutlicht die Auswirkungen der Entwicklungsbemühungen der Vergangenheit und zeigt mögliche Wege auf, wie Afrika von der zunehmenden Globalisierung der Weltwirtschaft profitieren könnte. PD Dr. Matthias Busse

21.00 - 22.00 UHR

DIE BEDEUTUNG DER ZUWANDERUNG FÜR DEUTSCHLAND. Laut Sta-

Vortrag mit Diskussion

Vortrag mit Diskussion Edmund-SiemersAllee, Ostflügel

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DIE ZUKÜNFTIGE ENTWICKLUNG AUF DEN WOHNUNGSMÄRKTEN IN DEUTSCHLAND. Die Bevölkerungsanteile älterer und jünge-

tistischem Bundesamt leben in Deutschland 15,3 Mio. Menschen mit Migrationshintergrund. Über den Beitrag von Zuwanderern zur deutschen Wirtschaft ist jedoch in der Öffentlichkeit wenig bekannt. Der Vortrag stellt die Möglichkeiten des Zugangs zum Arbeitsmarkt dar, be­trach­tet die Rolle von Zuwanderern auf dem Arbeitsmarkt und schließt mit der Frage ab, ob wir mehr Zuwanderung nach Deutschland brauchen. T. El-Cherkeh, M. Steinhardt

Hamburgisches WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) in der Universität Hamburg Buslinie: 413 - 414


HEINRICH-PETTE-INSTITUT

Foto: Lagerung von Biopräparaten bei -196 °C (KONO, HPI)

Heinrich-Pette-Institut für Experimentelle Virologie und Immunologie an der Universität Hamburg (HPI), Martinistraße 52, Gebäude N 63, 20251 Hamburg, www.hpi-hamburg.de

FASZINATION VIRUSFORSCHUNG Das 1948 gegründete Heinrich-Pette-Institut gehört zu den führenden deutschen Forschungsinstituten der Infektions- und Tumorbiologie. In hochmodernen Forschungslaboren werden hier Wechselwirkungen zwischen Viren und ihren Wirten, die Pathogenese von Viren, Abwehrreaktionen des Körpers und damit zusammenhängende Probleme untersucht. Damit leistet das HPI einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung neuer Therapien und zur Diagnostik von Virusinfekten und Tumorerkrankungen. Im Verbund mit 83 weiteren Instituten gehört das HPI als selbstständige und gemeinnützige Forschungseinrichtung dem Netzwerk der Leibniz Gemeinschaft (WGL) an. Bitte beachten Sie, dass sich im Gebäude des HPI ebenfalls das Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum Hamburg befindet (siehe Seite 29).

Linie 415 Übergang zum HVV-Netz:

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Bushaltestelle: Brunsberg

WAS SIND VIREN? Vogelgrippe, Hepatitis B, HIV, Ebola…

beinahe täglich werden wir mit Nachrichten aus der Welt der Viren konfrontiert. Aber was sind Viren eigentlich? In diesem Vortrag sollen einige grundlegende Fragen zur Virologie beantwortet werden: Wie sind Viren aufgebaut, und wie unterscheiden sie sich von Bakterien? Wo kommen Viren her? Machen alle Viren krank? Und was kann man gegen Viren tun? Dr. Adam Grundhoff

17.15 - 18.00 UHR 19.30 - 20.15 UHR 21.45 - 22.30 UHR Präsentation Seminarraum 1, FerdinandBergen-Auditorium

Heinrich-Pette-Institut für Experimentelle Virologie und Immunologie Buslinie: 415

ab 14

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HEINRICH-PETTE-INSTITUT

18.00 - 18.45 UHR 20.15 - 21.00 UHR Präsentation Seminarraum 1, FerdinandBergen-Auditorium ab 14

22.30 - 23.15 UHR Präsentation Seminarraum 1, FerdinandBergen-Auditorium ab 14

18.45 - 19.30 UHR 21.00 - 21.45 UHR 23.15 - 00.00 UHR Präsentation Seminarraum 1, FerdinandBergen-Auditorium ab 14

18.30 - 19.15 UHR 21.30 - 22.15 UHR 23.00 - 23.45 UHR Präsentation Seminarraum 2, FerdinandBergen-Auditorium ab 14

17.00 - 17.45 UHR 19.15 - 20.00 UHR 22.15 - 23.00 UHR Präsentation Seminarraum 2, FerdinandBergen-Auditorium ab 14

20.00 - 20.45 UHR 21.00 - 21.45 UHR 22.00 - 22.45 UHR Ausbildungs- und Berufsberatung Seminarraum EG ab 15

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AIDS/HIV. Laut Auskunft der UN nehmen Infektionen mit dem AIDS-Erreger HIV dramatisch zu. Ende des Jahres 2006 lebten weltweit etwa 40 Millionen Menschen mit HIV. Trotz langjähriger Aufklärungsarbeit sind in der Bevölkerung viele Fragen zu AIDS offen: Woher kommt der Erreger? Wie verbreitet sich HIV? Wie kann HIV bekämpft werden? Auf diese Fragen möchten wir eingehen und sie mit Ihnen diskutieren. Prof. Dr. J. Hauber NEUE THERAPIESTRATEGIEN GEGEN HIV/AIDS. Die HIV-Seuche zeigt in den Ländern der dritten Welt bereits große negative sozio-ökonomische Auswirkungen und belastet auch in den industrialisierten Ländern zunehmend das öffentliche Gesundheitswesen. Deshalb werden dringend ­­ ver­ besserte HIV-Therapien benötigt. Im Rahmen dieses wei­terführenden Vortrages stellen wir neuartige Therapie­an­sätze zur Behandlung vor. Prof. Dr. J. Hauber VIREN UND KREBSERKRANKUNGEN. Experten gehen davon aus,

dass mindestens 15 Prozent aller Tumorerkrankungen in den Industrienationen durch eine vorangegangene Virusinfektion ausgelöst werden, in den Entwicklungsländern sogar jedes vierte Tumorleiden. Welche Krebsviren sind bekannt? Warum verursachen diese Viren beim Menschen Krebs? Wie kann man sich vor Krebsviren schützen? Prof. Dr. T. Dobner und Mitarbeiter/innen der Abt. Molekulare Virologie

VIRUSBEDINGTE LEBERERKRANKUNGEN UND KREBS. Etwa jeder dritte Mensch kommt im Laufe seines Lebens mit Hepatitis B Viren in Berührung. Diese infizieren vorwiegend die Leber und können Lebererkrankungen und Leberkrebs verursachen. Sie erfahren, wie wir Viren aufspüren, wie sie die Leber schädigen und Krebs auslösen, wie Virus-hemmende Medikamente wirken und wie wir Infektionsvorgänge untersuchen. Prof. Dr. H. Will und Mitarbeiter/innen der Abt. Allgemeine Virologie P53- GRUNDLAGEN DER KREBSENTSTEHUNG. Wie entsteht Krebs

und wie können wir Krebs heilen? Obwohl Krebs durch sehr viele unterschiedliche Auslöser entstehen kann, wissen wir heute, dass Krebs die Folge einer Erkrankung der Gene ist. Durch Fehler im Bauplan bestimmter Gene (der Erbinformation) kann die Zellteilung beschleunigt werden und so zu unkontrolliertem Wachstum der Zelle führen. Prof. W. Deppert und Mitarbeiter/innen der Abt. Tumorvirologie

BERUFSBILDER IN DER BIOMEDIZINISCHEN FORSCHUNG. Wer arbei-

tet in einem Forschungsinstitut? Was macht eine Biologisch-Technische-Assistentin? Wo kann ich was studieren und was ist überhaupt ein Bachelor? In kurzen Einführungen mit anschließend reichlich Zeit zum Nachfragen bieten wir Einblicke in den Berufsalltag an einem Forschungsinstitut und in die dazugehörigen Studien- und Ausbildungswege. Dr. J. Maxton-Küchenmeister, A. Düsedau (Dipl. Ing. Biotech.)

Heinrich-Pette-Institut für Experimentelle Virologie und Immunologie Buslinie: 415


Rotkohl auch Blaukraut? Die Kinder erleben in einem halbstündigen Angebot in eigenen Experimenten die Unterschiede von Säuren und Seifen und ihre farbenfrohe Wirkung auf ein bekanntes Lebensmittel. Dr. J. Maxton-Küchenmeister

EXPERIMENTIEREN MIT KINDERN. Lasst Euch entführen in die

spannende Welt der Biologie. Einfache Experimente laden zum Mitmachen ein. Mitarbeiter/innen der Abt. für Zellbiologie und Virologie

17.00 - 17.30 UHR 18.00 - 18.30 UHR 19.00 - 19.30 UHR Mitmach-Aktion Seminarraum EG ab 6

17.30 - 18.15 UHR 18.30 - 19.15 UHR 19.30 - 20.00 UHR Mitmach-Aktion

HEINRICH-PETTE-INSTITUT

CHEMIE-MAGIE - CHEMIE ZUM BE-„GREIFEN“. Warum heißt

Seminarraum EG ab 6

FORSCHUNG HAUTNAH – LABORALLTAG ZUM ANFASSEN.Wir la-

den Sie zum Mitmachen ein! Kleine Experimente, die Sie im Labor unter Anleitung selbst durchführen dürfen, geben Ihnen Einblicke in die Arbeitsweise von Virologen und Tumorbiologen. Nach einer kurzen Einführung machen Sie Ihre ersten Schritte in Richtung Wissenschaft und Forschung: Sie lernen Methoden zur Analyse von Viren und Tumorzellen kennen, mikroskopieren, pipettieren und reinigen DNA. Mitarbeiter/ innen der Abt. für Molekulare Virologie, Abt. für Allgemeine Virologie und der AG Molekulare Pathologie

17.00 - 01.00 UHR alle 30 Minuten Mitmach-Aktion Foyer ab 10

REISE IN DIE NANOWELT. In der Nanowelt wird mit kleinsten Maßstäben gemessen: Ein Nanometer (nm) entspricht einem millionstel Millimeter! Unvorstellbar viele Biomoleküle bauen die Körperzellen auf; eine faszinierende Nanowelt mit eigenen Gesetzen. Die feinen Biomembranen zum Beispiel, die unsere Zellen umschließen, haben eine Dicke von lediglich 8 nm. Eindrucksvolle Aufnahmen geben Ihnen erste Einblicke in die Nanowelt. Dr. H. Hohenberg, Dr. R. Reimer

17.00 - 01.00 UHR

ELEKTRONENMIKROSKOPIE UND MIKROTECHNOLOGIE. Im Elek-

17.00 - 01.00 UHR

tronenmikroskop lassen sich Zellen und Gewebe so hoch vergrößern, dass ihre einzelnen Bestandteile, die Makromoleküle und die daraus gebildeten Organellen sichtbar werden. Schauen Sie selbst durch das Elektronenmikroskop und erfahren Sie, welche Tricks und Techniken benutzt werden, um lebensnahe Aufnahmen zu erhalten. Dr. H. Hohenberg und Mitarbeiter/innen der AG Elektronenmikroskopie und Mikrotechnologie

DIE STRASSE DER DIMENSIONEN. Auf der Straße der Dimen-

sionen lassen wir mit jedem Schritt eine Zehnerpotenz hinter uns und betreten damit neue Dimensionen. Hier wird anschaulich gezeigt, in welchen engen Dimensionen unser menschliches Leben verläuft, dass aber der Makro- und Nanokosmos stets unser Dasein beeinflusst. Wir leben zwischen Quarks und Galaxien. Dr. H. Hohenberg, Dr. R. Reimer

alle 30 Minuten Videopojektion Foyer ab 12

zur vollen Stunde Demonstration, Vortrag Foyer ab 12

17.00 - 01.00 UHR

Martinistraße 52, 20251 Hamburg, www.hpi-hamburg.de Buslinie: 415

Posterreihe Flur, EG ab 10

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Foto: Helmut-Schmidt-Universität

HELMUT-SCHMIDT-UNIVERSITÄT

Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg, Holstenhofweg 85, 22043 Hamburg, www.hsu-hh.de

Hier gibt es von allem etwas: Nicht nur Technik-, sondern auch Wirtschafts-, Sozial- und Geisteswissenschaften kann man hier studieren. Geforscht wird in diesen Bereichen natürlich auch. Davon wollen wir den Besucherinnen und Besuchern einen umfassenden Eindruck verschaffen. Und weil 2007 das Jahr der Geisteswissenschaften ist, bilden diese auch einen der Schwerpunkte im umfangreichen Programmangebot der Helmut-Schmidt-Universität. Mit dabei ist auch die Universitätsbibliothek, die zu den besten Deutschlands gehört und über die Grenzen unserer Stadt hinaus bekannt ist. Die Wege sind kurz hier, denn alle Hochschuleinrichtungen sind nach dem Vorbild amerikanischer Campus-Universitäten auf einem überschaubaren Areal konzentriert. Und natürlich sorgen wir auch für das leibliche Wohl unserer Gäste.

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Linie 417 & 419 Übergang zum HVV-Netz: Bushaltestelle: Universität der Bundeswehr U-Bahn: Wandsbek Markt

19.00 - 20.00 UHR 23.00 - 00.00 UHR Vortrag Hauptgebäude ab 6

48

DIE TÜRME VON HANOI. Die Türme von Hanoi: Mönche werden beauftragt, eine Pyramide aus unterschiedlich großen Scheiben von einem Ort an einen anderen zu transportieren, ohne die natürliche Struktur der Pyramide in Unordnung zu bringen. Ein Kinderspiel? Zunächst scheint es so. Spielen Sie mit den Türmen von Hanoi und erfahren Sie mehr über eines der komplexesten Probleme der Informatik. Univ.-Prof. Dr. phil. nat. Bernd Klauer, Professur für Technische Informatik

Helmut-Schmidt-Universität Buslinie: 417 & 419


17.00 - 01.00 UHR

REINIGUNG UND MIKROSTRUKTURIERUNG MIT LASERN. Der Strahl eines Excimer-Lasers wird über eine Oberfläche geführt und eine mikroskopisch dünne Schicht wird abgetragen, um so Oberflächen zu reinigen oder zu strukturieren. Auch Gemälde lassen sich auf diese Weise restaurieren. Univ.-Prof. Dr. rer. nat. Hermann Harde, Professur für Lasertechnik und Werkstoffkunde

18.00 - 22.00 UHR

ZUKUNFT DER ELEKTRONIK IM AUTOMOBIL. „90 % der echten Innovation beim Fahrzeug finden im Bereich der Elektronik statt“, so ein Entwicklungsleiter der BMW AG. Der Vortrag zeigt die Vielfalt der elektronischen Komponenten im Automobil auf und erläutert deren technische Realisierung. Weiterhin wird ein Einblick in die zukünftigen Funktionen der Automobilelektronik gegeben. Univ.-Prof. Dr.-Ing. Klaus Krüger, Institut für Automatisierungstechnik

19.00 - 19.30 UHR 22.00 - 22.30 UHR

VERDRUCKEN FUNKTIONELLER INKJET-TINTEN. Forschungsziel

18.00 - 22.00 UHR

ist es, funktionsfähige elektrische Strukturen mit dem Tintenstrahldrucker zu drucken. Das Forscherteam entwickelt kolloidale Silbertinten und den zugehörigen Druckprozess. Beides wird vorgestellt. Das Experiment zeigt eine Tropfenbeobachtungsstation, mit welcher die vom Druckkopf ausgestoßenen Tintentröpfchen beobachtbar sind. Dipl.-Ing. Dominik Cibis, Dipl.-Ing. Ulrike Currle, Institut für Automatisierungstechnik

Vorführung Hauptgebäude

Laborführung, Demonstration Hauptgebäude ab 14

Vortrag Hauptgebäude ab 16

Experiment, Präsentation Hauptgebäude ab 14

WIE LASSEN SICH UNERWÜNSCHTE GERÜCHE ENTFERNEN? Das Entfernen von Gerüchen ist über ein Anlagern der störenden Moleküle an eine Feststoffoberfläche möglich. Dieses Konzept wird vorgestellt und die Entwicklung der geruchseliminierenden Feststoffe skizziert. Univ.-Prof. Dr.-Ing. Bernd Niemeyer, Institut für Thermodynamik

17.00 - 01.00 UHR

WIE FUNKTIONIERT RIECHEN? Der anatomische Aufbau der

17.00 - 01.00 UHR

menschlichen Nase wird vorgestellt. Sie können den Weg von der Signalentstehung in der Nase, über die -weiterleitung durch die Nerven bis hin zur -verarbeitung im Gehirn miterleben. Univ.-Prof. Dr.-Ing. Bernd Niemeyer, Institut für Thermodynamik

MOTORENQUIZ - LUSTIGES MOTORENTEILERATEN MIT PREISVER­­ LEIHUNG. Interessantes Quiz für Laien und Experten: Was

gehört zu einem Motor und was nicht? Wie lautet die korrekte Bezeichnung? Motorenteile, die man vielleicht nur vom Hörensagen kennt, können hier ausführlich geund untersucht werden. Dipl.-Ing. (FH) Frank Aschenbrenner, Axel Tietjen, Institut für Antriebssystemtechnik

HELMUT-SCHMIDT-UNIVERSITÄT

AUTOMATION UNPLUGGED. Drahtlos in Echtzeit. Drahtlose Technologien ermöglichen völlig neue Systemlösungen in der Automatisierungstechnik. Anhand eines Labor­ aufbaus werden neue Entwicklungen und Trends beim Einsatz drahtloser Sensor/Aktorsysteme in der Fer­ti-­ ­­gungs­automatisierung anschaulich vorgestellt. Univ.Prof. Dr.-Ing. Gerd Scholl, Professur für Elektrische Messtechnik

Demonstration Hauptgebäude

Demonstration Hauptgebäude ab 12

17.00 - 01.00 UHR Mitmach-Aktion Laborgebäude H9

Holstenhofweg 85, 22043 Hamburg, www.hsu-hh.de Buslinie: 417 & 419

ab 8

49


HELMUT-SCHMIDT-UNIVERSITÄT

17.00 - 01.00 UHR Präsentation Laborgebäude H9 ab 12

17.00 - 01.00 UHR Präsentation Laborgebäude H9 ab 12

17.00 - 01.00 UHR Präsentation Laborgebäude H9 ab 8

17.00 - 01.00 UHR Präsentation Laborgebäude H9 ab 8

17.00 - 01.00 UHR Präsentation Laborgebäude H9 ab 12

17.00 - 01.00 UHR

Motorenentwicklung keinen Peilstab braucht. Schnelle Ölverbrauchsmessung, mit Hilfe der Massenspektrometrie, vorgeführt an einem 4 Zylinder Pkw–Ottomotor. Dipl.-Ing. Philipp von Hollen (HSU), Institut für Antriebssystemtechnik; Dipl.-Ing. Sven Krause (TUHH)

DER KLEINSTE DREIZYLINDERDIESELMOTOR MIT COMMONRAILEINSPRITZUNG AUF DEM PRÜFSTAND. Vorstellung eines modernen

Motorprüfstandes mit dem Dreizylinderdieselmo­ tor aus dem Smart mit Präsentation und Erklärung der umfangreichen Spezialmesstechnik. Dipl.-Ing. Jan Piatek, Institut für Antriebssystemtechnik

HEISSLUFTMOTOR - EIN FUNKTIONSFÄHIGER MOTOR AUS GEGENSTÄNDEN DES TÄGLICHEN GEBRAUCHS. Ein Motor aus Coladosen, einer Fahrradluftpumpe, einem Majonäseglas und ein paar Messingstangen – und er läuft tatsächlich! Dipl.-Ing. Jan Piatek, Institut für Antriebssystemtechnik

MODELLMOTOR - DER WOHL KLEINSTE MOTORENPRÜFSTAND DER WELT. Ein kleiner Prüfstand für einen kleinen Viertakt-

Modellmotor mit großer Wirkung. Dipl.-Ing. Jan Piatek, Institut für Antriebssystemtechnik

ENERGIEBILANZ - WAS WIRD AUS DEM SUPERKRAFTSTOFF? Warum können nur 30 % des getankten Kraftstoffs für den Vortrieb des Fahrzeugs genutzt werden? Was passiert mit der restlichen Energie? Vorgeführt an einem 4 Zylinder PkW-Ottomotor neuester Generation mit Direkteinspritzung. Dipl.-Ing. Michael Sturm, Institut für Antriebssystemtechnik PROZESSRECHNUNG - WAS PASSIERT IM ZYLINDER EINES MOTORS?

ab 12

Was passiert im Inneren eines Verbrennungsmotors, wie kommt die Drehbewegung zustande? Vorgeführt an einem Hochleistungsrechner, der die Vorgänge im Zylinder schneller berechnet, als der Motor selbst dafür benötigt. Dipl.-Ing. (FH) Oliver Ludwig, Institut für Antriebssystemtechnik

17.00 - 01.00 UHR

ABGASEMISSIONEN - WAS DEN MOTOR VERLÄSST. Alles dreht sich

Präsentation Laborgebäude H9

Präsentation Laborgebäude H9 ab 12

17.30 - 00.30 UHR stündlich Demonstration Gebäude H8 ab 10

50

WIE WEIT KOMMT MAN MIT 1 LITER ÖL? Warum man bei der

um den Zwiespalt zwischen optimalem Verbrauch und minimalem Schadstoffausstoß. Vorgestellt werden der Stand der Technik in der Abgasmessemissionsmessung so­wie aktuelle Forschungsvorhaben an einem Ein­zylin­‑ ­­der Ottomotor. Dipl.-Ing. Jan Dreves, Institut für Antriebs­ systemtechnik

WAS PASSIERT, WENN’S KRACHT? In dieser Demonstration wird dargelegt, welche Kräfte auf einen Insassen beim Fahrzeugunfall wirken. Zum Einsatz kommt dabei eine Crashbahn, bei der ein Schlitten mit ca. 60 km/h auf eine Wand prallt. Die Belastungen für den menschlichen Körper werden bei dieser Demonstration verdeutlicht. Univ.-Prof. Dr.-Ing. Martin Meywerk, Institut für Fahrzeugtechnik und Antriebssystemtechnik

Helmut-Schmidt-Universität Buslinie: 417 & 419


man häufig Unfälle oder Reifenteile, die darauf zurückzuführen sind, dass sich Reifen unzulässig stark erhitzt und diese so geplatzt sind. In dieser Demonstration wird dargestellt, wodurch sich ein Reifen erwärmt und wie stark diese Erwärmung sein kann. Univ.-Prof. Dr.Ing. Martin Meywerk, Institut für Fahrzeugtechnik und Antriebssystemtechnik

17.00 - 00.30 UHR Experiment Gebäude H8 ab 10

WAS PASSIERT, BEVOR ES KRACHT? Heutige Fahrzeuge sind mit Systemen ausgestattet, die zum Teil Unfälle ver­meiden können. Man nennt diese Systeme aktive Sicherheitssysteme. Bei dieser Mitmachaktion können Besucher im Fahrsimulator die Wirkungsweise von aktiven Sicherheitssystemen virtuell erfahren. Univ.-Prof. Dr.-Ing. Martin Meywerk, Institut für Fahrzeugtechnik und Antriebssystemtechnik

17.00 - 01.00 UHR

FAHRVERSUCHE AUF DEM UNIVERSITÄTSGELÄNDE. Die Besucher bekommen die Gelegenheit, in einem mit Messtechnik ausgestatteten Versuchsfahrzeug mitzufahren. Während der Fahrten werden fahrdynamische Größen beim Beschleunigen und Bremsen sowie bei der Kurvenfahrt erläutert.Univ.-Prof. Dr.-Ing. Martin Meywerk, Institut für Fahrzeugtechnik und Antriebssystemtechnik

17.00 - 01.00 UHR

AKTIVE SCHALLREDUKTION IM TRANSPORTFLUGZEUG A400M.

19.00 - 19.45 UHR 21.00 - 21.45 UHR 23.00 - 23.45 UHR

Aktive Systeme zur Schallreduzierung bieten gerade bei der Anwendung im niederen Frequenzbereich Gewichts- und Platzersparnis. In dieser Veranstaltung werden Anwendungsmöglichkeiten eines solchen Systems im Transportflugzeug A400M präsentiert. Univ.-Prof. Dr.-Ing. Delf Sachau, Institut für Mechanik

Vorführung, Mitmach-Aktion Gebäude H8 ab 10

HELMUT-SCHMIDT-UNIVERSITÄT

WAS PASSIERT, BEVOR ES KNALLT? Auf Autobahnen sieht

Vorführung, Mitmach-Aktion zwischen Gebäude H8 und H9 ab 16

Vortrag, Demonstration Hauptgebäude ab 12

AKTIVE LÄRMMINDERUNG IN WOHN- UND SCHLAFRÄUMEN. Lärm wird als massive Störung und Einschränkung der Lebensqualität angesehen. Nach geltender Gesetzeslage stellen Geräuschbelastungen eine Form der Umweltverschmutzung (BImSchG 2002) dar. Diese Veranstaltung demonstriert den Einsatz einer Aktiven Lärmminderung im Wohn- und Schlafbereich. Univ.-Prof. Dr.-Ing. Delf Sachau, Institut für Mechanik

18.00 - 18.45 UHR 20.00 - 20.45 UHR 22.00 - 22.45 UHR

DIE GASTURBINE UND IHRE MÖGLICHKEITEN ZUR REDUKTION DER TREIBHAUSGASE. Gasturbinen haben bei der Energie-

17.00 - 01.00 UHR

Vortrag, Demonstration Hauptgebäude ab 12

wandlung sowohl zur Stromerzeugung als auch als Flugzeugantrieb eine überragende Bedeutung. Am aufgeschnittenen Triebwerk des Hubschraubers Bo105 werden die Funktionsweise der Gasturbine gezeigt und Optimierungsmöglichkeiten zur Brennstoffeinsparung dargestellt.Univ.-Prof. Dr.-Ing. Franz Joos, Professur für Energietechnik

Holstenhofweg 85, 22043 Hamburg, www.hsu-hh.de Buslinie: 417 & 419

Triebwerkschnittmodell, Demonstration H 10 Labor für Strömungs­ maschinen ab 12

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17.00 - 01.00 UHR Präsentation, Diskussion H 10 Labor für Strömungs­ maschinen ab 14

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EVOLUTIONÄRE ALGORITHMEN ZUR UNTERSTÜTZUNG DER REDUKTION VON TREIBHAUSGASEN VON TURBOMASCHINEN. Das Prinzip der Optimierung von Lebewesen in der Natur findet zunehmend auch Anwendung bei der Optimierung technischer Apparate. Der Optimierungsprozess wird am Beispiel eines Radialverdichterlaufrades, wie es beispielsweise zur Luftverflüssigung oder CO₂Komprimierung eingesetzt wird, demonstriert. Univ.Prof. Dr.-Ing. Franz Joos, Professur für Energietechnik

Foto: Helmut-Schmidt-Universität


17.00 - 01.00 UHR Präsentation, Diskussion

speichert durch Lernen eine unfassbare Menge an Daten. Die Organisation des Gehirns wird für Computeranwen­ dungen nachempfunden. Demonstriert wird der Einsatz von Neuronalen Netzen zur Minimierung von Schadstoffen und Treibhausgasen von Strömungsmaschinen. Univ.-Prof. Dr.-Ing. Franz Joos, Professur für Energie­technik

„WIE WARM IST ES AUF DER ANDEREN SEITE?“ – BERÜHRUNGSLOSE MESS- UND PRÜFVERFAHREN MIT IR-THERMOGRAPHIE. Mit

H 10 Labor für Strömungs­ maschinen ab 14

17.00 - 01.00 UHR Experiment

Hilfe eines Messverfahrens, bei welchem eine Oberfläche durch Laserstrahlung periodisch beheizt wird und deren Temperaturreaktion durch eine Infrarot-Kamera beobachtet wird, gelingt es, in diese Oberfläche hineinzuschauen oder gar hindurch zu messen. Dadurch kann z.B. ein Defekt in einer Wand berührungslos detektiert und vermessen werden. In einem Versuchsaufbau wird das Vorgehen erläutert und demonstriert. Univ.-Prof. Dr.-Ing. Stephan Kabelac, Institut für Thermodynamik

WARUM DER BERG RUFT: KANN MAN BERGSTEIGEN EVOLUTIONS­ THEORETISCH ERKLÄREN? Bergsteigen ist anstrengend,

H10 Halle ab 12

20.00 - 21.00 UHR Vortrag mit Bildern und anschließender Diskussion

schweißtreibend und lebensgefährlich. Ein Nutzen ist – zumindest auf den ersten Blick – nicht zu erkennen. Trotzdem gehen viele Menschen (und das immer wieder) freiwillig auf die Berge und erbringen dort – und bei vielen anderen Leistungs- und Risikosportarten auch – körperliche Höchstleistungen. Warum quälen sie sich auf die Berge (und bleiben nicht einfach z.B. auf ihrem Sofa liegen?). Der mit Lichtbildern unterlegte Vortrag gibt einen Einblick in eine (neue) Forschungsrichtung, in der die Tragfähigkeit eines evolutionstheoretischen Denkens an geistes- und sozialwissenschaftlichen Zusammenhängen erprobt wird. Univ.-Prof. Dr. Alfred K. Treml, Inst. f. Allg. Pädagogik

WARUM DER TOD SÜSS IST: KANN MAN RELIGIÖS MOTIVIERTE SELBSTMORDATTENTATE EVOLUTIONSTHEORETISCH ERKLÄREN?

Hauptgebäude ab 14

21.00 - 22.00 UHR Vortrag mit Bildern und anschließender Diskussion

Religiös motivierte Selbstmordattentate – insbesonders islamischer Terroristen – rücken seit einiger Zeit immer mehr in das Medieninteresse. Neben der zerstörenden Wirkung auf die unmittelbar Betroffenen, haben sie auch eine verstörende Wirkung auf ferne Beobachter, die sich fragen: Warum tun das Menschen – und das ganz offensichtlich auch noch aus religiösen Gründen? In diesem Vortrag wird das evolutionstheoretische Denken an einem Phänomen erprobt, das bislang weitgehend Domäne psychologischer Erklärungen ist. Univ.Prof. Dr. Alfred K. Treml, Inst. f. Allgemeine Pädagogik

SICHERHEIT ZUR SEE IN VERGLEICHENDER PERSPEKTIVE. Univ.-Prof. Dr. phil. Burkhard Meißner, Professur für Alte Geschichte

HELMUT-SCHMIDT-UNIVERSITÄT

NEURONALE NETZE UND IHR BEITRAG BEI GASTURBINEN ZUR REDUKTION DES TREIBHAUSEFFEKTES. Das menschliche Ge­hirn

Hauptgebäude ab 16

17.00 - 01.00 UHR

Holstenhofweg 85, 22043 Hamburg, www.hsu-hh.de Buslinie: 417 & 419

Vortrag Hauptgebäude

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HELMUT-SCHMIDT-UNIVERSITÄT

21.00 - 22.00 UHR Vortrag mit Filmausschnitten ab 12

keine andere Schlacht des II. Weltkriegs hat Stalingrad tiefe Spuren in der deutschen und sowjetischen Erinnerung hinterlassen und ist zum Gegenstand vieler Mythen geworden. Welchen Beitrag Kino und Fernsehen dazu in Ost und West geleistet haben, zeigt der Vortrag an Dokumentar- und Spielfilmen. Dr. Sandra Dahlke, Dr. Lars Jockheck, Seminar für Geschichtswissenschaft

17.00 - 01.00 UHR

KULTURGESCHICHTE DES SOWJETISCHEN SPORTS. Die Ausstellung

Hauptgebäude

Ausstellung Hauptbibliothek ab 14

19.00 - 20.00 UHR Präsentation, Vortrag Hauptgebäude ab 14

23.00 - 00.00 UHR Vortrag

ist als längere Ausstellung geplant. Universitätsbibliothek in Kooperation mit Univ.-Prof. Dr. phil. Nikolaus Katzer, Professur für Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts

SPORT SCHAFFT LEIDEN – WARUM HISTORIKER/INNEN SICH MIT SOWJETISCHER KÖRPERKULTUR BEFASSEN. Präsentation des For-

schungsvorhabens „Gesellschafts- und Kulturgeschichte des sowjetischen Sports“: orientierender Einführungsvortrag, Vorstellung von drei Teilprojekten zur sowjetischen Fankultur, zur Sportjournalistik u. Sportphotographie sowie zur Stadionarchitektur bzw. zu einem Sportparkkonzept. Univ.-Prof. Dr. phil. Nikolaus Katzer, Professur für Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts mit besonderer Berücksichtigung Mittel- und Osteuropas

VAMPIRE! EIN SÜDOSTEUROPÄISCHER BEITRAG ZUR INTERNATIO­ NALEN KULTURGESCHICHTE. Die meisten Menschen haben

Hauptgebäude

sehr genaue Vorstellungen davon, wie ein Vampir aussieht. Auch über die Entstehungshintergründe des Mythos glaubt man sich gut informiert. Der Vortrag möchte diese Gewissheiten erschüttern und über die Entdeckung des Vampirs in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts auf dem Balkan sowie über den Prozess der Nobilitierung informieren, den die Figur in der Folgezeit durchlief. Univ.-Prof ‘in. Dr. Jutta Nowosadtko

20.00 - 20.45 UHR

WER GIESST DIE BLUMEN IM NEUEN WALL? DER BUSINESS IMPROVEMENT DISTRICT NEUER WALL IN HAMBURG. In Business

Vortrag mit Präsentation ab 14

Improvement Districts investieren Grundeigentümer selbständig in ihre eigene Straße. Ist die Mehrheit dafür, müssen alle mitmachen. Vor dem Hintergrund von Shopping-Centern, Factory-Outlets, Möbelmärk­ ten: Sind BIDs die Rettung für unsere Zentren? Dipl.-Kfm. Sebastian Binger, Institut für Marketing

17.00 - 18.00 UHR

PUTINS RUSSLAND ODER ALLE MACHT DEM KREML!? Putins Wert-

Hauptgebäude

Vortrag und Diskussion Hauptgebäude

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ERINNERN AN STALINGRAD: MYTHEN EINER SCHLACHT IM DEUTSCHEN UND SOWJETISCHEN SPIEL- UND DOKUMENTARFILM. Wie

schätzung als Demokrat, wie sie Altkanzler Schröder bekundet hat, wird nicht von allen Beobachtern Russlands geteilt. Sie sehen Vladimir Putin eher als skrupellosen Selbstherrscher, in dessen Verständnis von Staat und Herrschaft demokratische Rechte und Freiheiten kaum Platz haben. Die Veranstaltung versucht zu erkunden, was sich tatsächlich hinter dem Schlagwort „gelenkte Demokratie“ in Putins Russland verbirgt. Dr. Rudolf A. Mark, Institut für Internationale Politik

Helmut-Schmidt-Universität Buslinie: 417 & 419


Dipl.-Pol. Berit Bliesemann de Guevara, Institut für Inter­ nationale Politik

18.00 - 19.00 UHR Multimedialer Vortrag, Diskussion Hauptgebäude ab 14

LEHREN AUS DEM IRAK-KRIEG. Der Irak-Krieg spaltet seit

2003 die internationale Gemeinschaft. Aus einem von der großen Mehrheit der Staaten abgelehnten völkerrechtswidrigen Angriffskrieg ist inzwischen ein militärisches Desaster geworden. Ohne vernünftige Lehren aus dem Irak-Krieg zu ziehen, sind andere wichtige Probleme der Internationalen Politik (vor allem die Lösung des Streits über das iranische Atomprogramm) nicht möglich. Deshalb wird gefragt: Warum sind die USA im Jahre 2003 wirklich in den Krieg gezogen? Welche Folgen hat dieser Krieg für die Weltpolitik und für die Region des Nahen und Mittleren Ostens? Welche Konsequenzen ergeben sich für den Umgang mit dem iranischen Atomprogramm? Wie wird sich die Politik der USA nach einem möglichen Abzug aus dem Irak und nach der nächsten Präsidentschaftswahl weiter entwickeln? Univ.-Prof. Dr. phil. Michael Staack, Institut für Internationale Politik

DEMOKRATIE FÜR DIE ARABISCHE WELT: ANMERKUNGEN ZU EINEM SPERRIGEN EXPORTARTIKEL. Die arabische Welt wird im

19.00 - 20.30 UHR Einführender Vortrag mit anschließender Diskussion Hauptgebäude ab 14

20.00 - 21.00 UHR Vortrag mit Diskussion

Westen als Krisenregion wahrgenommen, die gegen jeglichen demokratischen Wandel immun zu sein scheint. Ihre politische Landschaft wird geprägt von autoritären Regimes, religiösen Extremisten sowie von lokalen, regionalen und internationalen Konflikten, allem voran vom nicht enden wollenden Nahostkonflikt. Vor diesem Hintergrund interessieren Versuche der EU und der USA, Demokratie von außen in die Region hineinzutragen, um sie dadurch zu befrieden und zu stabilisieren. Der Vortrag wird vor allem die Demokratisierungspolitik der EU kritisch hinterfragen und einige grundlegende Reflektionen über mehr oder minder sinnvolle Strategien einer Demokratisierungspolitik in der arabischen Welt zur Diskussion stellen. Univ.-Prof.’in Dr. Annette Jünemann, Institut für Internationale Politik

SICHERHEIT UND ENTWICKLUNG IN AFGHANISTAN: EIN FORSCHUNGSREISEBERICHT. Im Frühjahr 2006 bereiste der Ver-

anstaltungsleiter im Rahmen eines Forschungsprojektes Afghanistan. In Kabul, aber auch in Herat und Kunduz erforschte er die Zusammenhänge von wirtschaftlicher und politischer Entwicklung und Sicherheit. Einige Ergebnisse werden vorgestellt und Fotos aus „erster Hand“ gezeigt, abschließend soll über Verlauf und Perspektiven des Afghanistaneinsatzes diskutiert werden. Florian P. Kühn, M.A., M.P.S., Institut für Internationale Politik

DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR DAS HOCHBEGABTE KIND (DGHK) E.V., REGIONALVEREIN HAMBURG. Die DGhK informiert über

HELMUT-SCHMIDT-UNIVERSITÄT

WO BITTE GEHT’S HIER ZUM FRIEDEN? FACETTEN DER GEWALT IN GUATEMALA UND NORDOST-INDIEN. Tatjana Reiber, M.A.,

Hauptgebäude

21.00 - 22.00 UHR Vortrag und Fragen/Diskussion Hauptgebäude ab 12

17.00 - 01.00 UHR

Mög­­lichkeiten der inner- und außerschulischen Be­gab‑ ­­ten­­­förderung in der Metropolregion Hamburg, Be­ra­­ tungs­­möglichkeiten und Zielsetzungen. Video­prä­sen­ta­‑ ­tion über die JuniorAkademie 2006 als Beispiel or­ga­ni­sa­ tions­übergreifender Förderung. Dipl.-Ing. Oliver Rebach

Holstenhofweg 85, 22043 Hamburg, www.hsu-hh.de Buslinie: 417 & 419

Info-Stand, Video Hauptgebäude

55


HELMUT-SCHMIDT-UNIVERSITÄT

17.00 - 23.00 UHR Informationsstand Hauptgebäude

17.00 - 01.00 UHR Hauptbibliothek

ILIAS STATT ODYSSEE! DIE KOORDINATIONSSTELLE E-LERNEN AN DER HSU HAMBURG LÄDT EIN ZU INFORMATION UND BE­­RA­TUNG RUND UM’S E-LEARNING UND DIE LERNPLATTFORM ILIAS. Da-

mit E-Learning nicht zur Odyssee wird, versu­ chen Sie es doch einmal mit ILIAS! Die Koordi­nations­stelle E-Lernen an der HSU HH in­for­miert Sie bei einem persönlichen Gespräch über die Fu­nk­­tionen der Lern­plattform ILIAS und die Mög­lich­kei­ten zur Unterstützung von Lehr-Lern­szenarien. Dr. M. Schulz, Leiter Ko­ ordi­­nationsstelle E-Lernen/Projektgruppe Fernausbildung

SIE BRAUCHEN EINE INFORMATION? – HAMBURGER BIBLIOTHEKEN BEANTWORTEN ALLES! Vorstellung des neuen elek­­tro­ni­

ab 16

schen Auskunftsdienstes „Fragen Sie Hamburger Bi­­blio­ the­ken“. Universitätsbibliothek

17.00 - 01.00 UHR

BIBLIOTHEKSRALLYE. Bibliotheksrallye mit interessanten

Haupt- u. Fakultäts­bibliotheken

Preisen. Immer zur vollen Stunde. Universitätsbibliothek

ab 14

17.00 - 01.00 UHR Präsentation Hauptbibliothek

DIE ELEKTRONISCHE WELT DER GEISTESWISSENSCHAFTEN IN DER UB DER HSU. Informationen zu e-journals und e-books. Universitätsbibliothek

ab 16

17.00 - 01.00 UHR Hauptbibliothek ab 14

17.00 - 01.00 UHR Präsentation Hauptbibliothek

DIE BIBLIOTHEK ALS AUSBILDER. Informationen für Schüler und Lehrer zum Berufsfeld Wissenschaftliche Bibliothek. Universitätsbibliothek

DER DOKUMENTLIEFERDIENST SUBITO. Onlinebestellung von Büchern und Aufsätzen. Universitätsbibliothek

ab 16

17.00 - 01.00 UHR Innenhof Geb. H 1, vor dem Eingang, Hauptbibliothek

BÜCHERFLOHMARKT. Verkauf von Büchern zu günstigen Preisen. Universitätsbibliothek

ab 12

19.00 - 20.00 UHR 22.00 - 23.00 UHR Hauptbibliothek, Häschengrube

MEIN LIEBLINGSAUTOR. Bibliotheksmitarbeiter stellen ihren Lieblingsautor vor. Lesung. Universitätsbibliothek

ab 14

20.00 - 21.00 UHR Präsentation Hauptgebäude ab 16

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„HELDEN AUF BESTELLUNG“. DIE BAROCKE SCHLACHTENMALEREI AUS GESCHICHTSWISSENSCHAFTLICHER SICHT. Berühmte Maler wie

Rubens, Courtois oder Snayers schufen im 17. Jahrhundert zahlreiche Schlachtengemälde. Dr. phil. Martin Knauer, Geschichte der Frühen Neuzeit

Helmut-Schmidt-Universität Buslinie: 417 & 419


HAW HAMBURG BERLINER TOR

HAW Hamburg, Campus Berliner Tor Foto: Elke Stagat

Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, Campus Berliner Tor, Fakultäten Technik und Informatik (TI), Wirtschaft und Public Management (WPM), Soziale Arbeit und Pflege (S&P), Berliner Tor (BT): BT 5 (Haus A), BT 7 (Haus B), BT 9 (Haus C), BT 11 (Haus D), BT 13 (Haus E), BT 21 (Haus F), 20099 Hamburg, www.haw-hamburg.de

HOCHSCHULE DER METROPOLE Die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, zweitgrößte Hochschule Hamburgs, ist innovativer Partner von Wirtschaft, Politik, Kultur und Gesellschaft auf den Zukunftsfeldern der „Wachsenden Stadt“: Technik und Informatik; Life Sciences; Design, Medien und Information; Soziale Arbeit und Pflege, Wirtschaft und Public Management. 53 Studiengänge mit Bachelor-/Master-Abschluss bieten unseren AbsolventInnen eine moderne Ausbildung mit internationalen Perspektiven – was auch 1.500 Studierende aus über 100 Nationen, über 80 Kooperationen mit ausländischen Hochschulen dokumentieren. Hohe Praxiserfahrung der Lehrenden, bewährte Praxisphasen in Unter­neh­ men, Abschlussarbeiten in Kooperation mit Firmen und Praxiseinrichtungen sind unser Markenzeichen – wir vermitteln „Wissen für‘s Leben“.

Linie 411 - 419

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Übergang zum HVV-Netz: Bushaltestelle: Lohmühlenstraße, Berliner Tor S-Bahn: Berliner Tor U-Bahn: Lohmühlenstraße, Berliner Tor

FASZINATION FLIEGEN I: FLIEGENDE FLUNDER – DAS FLUGZEUG DER ZUKUNFT: NURFLÜGLER BWB AC 20.30. Ein riesiger platter Kör-

per, fast 100 m breit, mit aufgesetzten kleinen Flügeln. So sieht das Flugzeug der Zukunft aus, das die Studenten der HAW Hamburg entwickeln. Das Modell mit über 3 m Spannweite hat schon viele erfolgreiche Testflüge absolviert. Ideen zur Gestaltung der Flugzeugkabine werden präsentiert. Ausstellung der AC 20.30-Modelle im Foyer des Blauen Hauses; mit Film. Prof. Dr. Hartmut Zingel, Prof. Werner Granzeier (Fakultät TI)

17.00 - 01.00 UHR Präsentation, Film BT 5, Foyer

Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, Campus Berliner Tor Buslinie: 411 - 419

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HAW HAMBURG BERLINER TOR

17.00 - 01.00 UHR Workshop stündl. Ausstellung BT 5 Workshop BT 9 Raum 106

17.00 - 01.00 UHR halbstündlich Demonstration BT 11, Maschinenhalle Haus D ab 16

17.00 - 01.00 UHR stündlich Demonstration BT 11, Alte Maschinenhalle Haus D ab 16

17.00 - 01.00 UHR stündlich Präsentation, Aktion Parkplatz Wallstraße ab 8

17.00 - 01.00 UHR Präsentation BT 9, Foyer ab 16

17.00 - 01.00 UHR Präsentation BT 21, Foyer ab 16

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FASZINATION FLIEGEN II: KABINE DER ZUKUNFT. In der Ent­wick­ lung des Flugzeugbaus stehen weltweit Entwurf und Kon­struktion von Kabinen und Kabinensystemen im Fokus – ein Ausbildungs- und Forschungsschwerpunkt der HAW Hamburg im Verbund mit dem Luft­­fahrt­­stand­ort Ham­burg. Gezeigt werden Entwürfe von Ka­­­­ binen­layouts, Exponate von Industrie­partnern. Work­­ shop „Gestal­tung einer Flugzeugkabine“. Werner Granzeier (Fakultät TI) FASZINATION FLIEGEN III: STURM IM WASSERKANAL. Im Landeanflug ziehen Flugzeuge eine große Wirbelschleppe hinter sich her. Folgt ein kleines Flugzeug einem viel größeren, kann es für das kleinere sehr ungemütlich werden, wenn es nicht genügend Abstand hält. Im Wasserkanal werden die Wirbel eines Flugzeugflügels sichtbar. Prof. Hartmut Zingel (Fakultät TI) FASZINATION FLIEGEN IV: STRÖMUNGSMASCHINEN UND GASTUR­ BINEN. Seit kurzem besitzt die HAW Hamburg den ein-

zigen APU-Prüfstand für Strömungsmaschinen, der die Ausbildung von Studierenden auch in industriellem Maßstab erlaubt. Damit liefert die Hochschule einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung des Industriestandorts Hamburg. Neben dem Prüfstand, der auch in Betrieb zu sehen ist, werden auch Strahltriebwerke gezeigt. Prof. Dr. Franz Vinnemeier (Fakultät TI)

FASZINATION FAHREN I: VOM NERVENKITZEL DER MOBILITÄT. Hightech, Geschwindigkeit und Nervenkitzel – Mobilität in Höchstform. Das Hawks Racing Team präsentiert den Rennwagen Hawk06, der im Rahmen der Formula Student, einem internationalen Konstruktionswettbewerb, für die Saison 2006 von den Studenten selbst entwickelt und gefertigt wurde, und gibt Einblicke in die neuesten Entwicklungen. Zu Gast: Das Kieler Team Raceyard mit dem t-kielA_06 (S. 25/FH Kiel). Prof. S. Bigalke, Prof. Dr. W. Fervers, stud. HAWKS Racing Team; Prof. H. Feldmann, Inst. für CIM-TT (FH Kiel) stud. Raceyard-Team FASZINATION FAHREN II: VON DER GESTALTUNG DER GESCHWINDIGKEIT. Das Department Fahrzeugtechnik und Flug-

zeugbau hat ein bundesweites Renommee durch seine lange Tradition im Bereich des Karosseriedesigns. Vom Karossen- und Droschkendesign der ehemaligen Wagenbauschule bis zur heutigen Ausbildung hochquali­ fizierter Fahrzeugdesigner wird an drei Stationen die Entwicklung des Fahrzeugdesigns demonstriert. Prof. Werner Granzeier (Fakultät TI)

FASZINATION FAHREN III: SALATÖL MACHT MOBIL. Pflanzenöl –

meist Raps – kann bei tiefen Temperaturen gelieren, so dass erst mit normalem Diesel gestartet werden muss. Die FH Westküste hat ein elektronisches System für einen Lkw für die Umschaltung von Diesel auf Pflanzenöl entwickelt, das zwei Studenten des gemeinsamen Master­­stu­diengangs Mikroelektronische Systeme der FH West­­küste und HAW Hamburg nun mit zur Serienreife gebracht haben (S. 27/FH Westküste). Prof. Dr. H. P. Kölzer (HAW,); Prof. M. Berger, Prof. Hußmann (FH Westküste)

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Begleiter werden tragbare Universalgeräte mit Internetverbindung sein. Diesen mobilen Assistenten bringt das Projekt Moviecast das Videokommunizieren bei. Wir zeigen im Prototyp, wie man mit Hilfe einer Software Handhelds zur Videokonferenzstation werden lässt. Sie dürfen damit mobiles Videotelefonieren ausprobieren. Prof. Dr. Thomas Schmidt (Fakultät TI)

FASZINATION ROBOTER: ROBOTERWELTEN – DIE FASZINIERENDE WELT DER AUTONOMEN MOBILEN ROBOTER. Seit Jahrhunderten

haben Visionen künstlicher Wesen die Menschheit beschäftigt, sie ranken sich z.B. um den Roboter als androides Maschinenwesen. Wir präsentieren eine Ausstellung von künstlichen Wesen, die selbständig Wände erklimmen, Fußball spielen oder sich fahrerlos durch Welten bewegen. Aktuelle Schulprojekte zeigen, dass dieses Thema nicht nur Spezialisten vorbehalten ist. Prof. Dr. Kai von Luck et al. (Fakultät TI) u.a

FASZINATION INFORMATIK II: MOBILER KOMFORT. Aus der Pro-

duktentwicklung mechatronischer Komfortausstattun­ gen für Automobile können verschiedene Anwendungen ausprobiert werden (z.B. automatischer Heckklappenantrieb, Zuziehhilfen, Türantriebe, Sitzverstellung). Mit Getriebebaukästen können diese Anwendungen (z.B. ein Planetengetriebe für einen Heckklappenantrieb) selbst zusammengebaut und eine Aufgabe, z.B. ein Gewicht zu heben, gelöst werden. Prof. Dr. Peter Gust (Fakultät TI)

17.00 - 01.00 UHR Präsentation, Mitmach-Aktion BT 21, Aula oder Foyer

17.00 - 01.00 UHR Präsentation, Demonstration, Aktion BT 21, Aula ab 8

17.00 - 01.00 UHR Ausstellung, Mitmach-Aktion BT 21, Foyer ab 16

FASZINATION INFORMATIK III: VIRTUAL REALITY. Sie stehen vor einer Großprojektion und sehen die Dinge dreidimensional vor sich in Bewegung. Sie können ins Geschehen eingreifen, Sie sehen und hören das Ergebnis Ihres Tuns, bewegen sich zeitgleich in realer und virtueller Wirklichkeit. In der interaktiven Virtual-Reality-Installation des MMLab der HAW Hamburg werden Beispielanwendungen aus der Fakultät Technik und Informatik gezeigt. Prof. Dr. Wolfgang Renz (Fakultät TI)

17.00 - 00.00 UHR

FASZINATION PRODUKTION I: NEUE TECHNOLOGIEKONZEPTE. Innovative Umformverfahren im Automobilbau führen zu Material- und Energieeinsparungen, abfallreduzierter Fertigung, umweltschonender Produktion, verbesserter Tragfähigkeit von Bauteilen. Wir präsentieren die neue hydraulische Blechtiefziehpresse (mit der Presskraft des Gewichts von zehn Lokomotiven), gestiftet von Daimler Chrysler. Highlight: Nach 2-3 Kurzvorlesungen gibt es ei­ ne Pressenvorführung. Prof. Dr. Hornberger (Fakultät TI)

17.00 - 00.00 UHR

FASZINATION PRODUKTION II: GLOBALE PROZESSKETTEN BEHERRSCHEN. Ob in der Großindustrie oder im Mittelstand –

17.00 - 01.00 UHR

Entwicklung und Produktion werden heute global optimiert. Studierende müssen globale Prozessketten begrei­ fen, Chancen und Risiken erkennen. Starten Sie an einer realen Airbus-Sektion und erfahren Sie, wie komplexe in­ternationale Prozesszusammenhänge beherrschbar gemacht werden können. Lernen Sie Methoden und didak­tische Konzepte kennen. Prof. Dr. R. Isenberg (Fakultät TI)

HAW HAMBURG BERLINER TOR

FASZINATION INFORMATIK I: MOVIE-CAST. Unsere künftigen

Präsentation, Mitmach-Aktion BT 21, Foyer links ab 8

halbstündlich Kurzvorlesung, Demonstration Neubau Hydraulikpresse ab 16

stündlich Präsentation, Vortrag, Quiz BT 21, Erhard-Wiebe-Park ab 16

Berliner Tor 5, 9, 11, 13, 21, 20099 Hamburg, www.haw-hamburg.de Buslinie: 411 - 419

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HAW HAMBURG BERLINER TOR

17.00 - 01.00 UHR Präsentation, Bus­ shuttle (bis 00 Uhr) BT 21, viertelstd. Abfahrt Berliner Tor ab 16

17.00 - 00.00 UHR stündlich MultimediaPräsentation BT 5, Foyer ab 16

17.00 - 00.00 UHR stündlich Vortrag mit Präsentation BT 5, Foyer ab 16

17.00 - 01.00 UHR Mitmach-Aktion BT 13, Sportstudio ab 14

17.00 - 00.00 UHR stündlich Performance BT 13, Sportstudio ab 14

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FASZINATION ENERGIE: INNOVATIVE ANTRIEBSKONZEPTE: WASSER­ STOFF/BRENNSTOFFZELLE. Präsentation der innovativen

Brenn­ stoffzellen-Technologie am Berliner Tor. Fahrt mit einem Brennstoffzellen-Bus zur Wasserstoff-Tank­ stelle der Hochbahn in Hummelsbüttel mit Einblicken in den Betrieb dieser Technologien. Danach Demonstration der Brennstoffzellentechnologie auf dem Flughafen Hamburg. Kooperation mit Vattenfall, Hochbahn, hySolutions GmbH, Airbus, EFC, BSU und Flughafen Hamburg (siehe Seite 19/Busbetriebshof). Alexander v. Stryk (Fakultät TI)

FASZINATION MOBILITÄT: ON THE MOVE: RASEN, REISEN, RASTEN, ROSTEN – TIPPS ZUR OPTIMALEN GESCHWINDIGKEIT IM LEBEN. Power-Vortrag zur optimalen Geschwindigkeit

im Leben. Innere und äußere Einflüssen bestimmen Entwicklung und Veränderung. Der Beschleunigung äußerer Prozesse fühlen sich viele Menschen kaum noch gewachsen. Die Kunst erfolgreichen und gesunden Lebens besteht u.a. darin, die optimale Balance zwischen „Beschleunigen und Abbremsen“, „Spannung und Entspannung“, „Zielorientierung und Kontemplation“ zu finden. Prof. Dr. Georg Schürgers (Fakultät S&P)

FASZINATION LEBEN: DIE PEPERONI-STRATEGIE – SETZEN SIE SICH DURCH, UM GUTES ZU TUN! Viele gute Ideen können nicht

durchgesetzt werden. Viele Nachwuchskräfte scheitern an den Inszenierungen von Ellenbogen-Karrieristen. Wenn Sie die Regeln der Durchsetzungskunst kennen, Macht- und Karrierespiele durchschauen, haben es Blender und Innovationsbremser schwer. Die Peperoni-Strategie gibt „eine Einweisung in die Kunst der positiven Aggression, verbunden mit einer sanften Warnung: Don‘t try this at home“ (ftd). Prof. Dr. Jens Weidner (Fakultät S&P)

FASZINATION BEWEGUNG: DIE ZWEITE HAUT. Hochschulsport und Bekleidungstechnik - die richtige Kleidung, die die sportliche Bewegung optimal unterstützt, steht im Mittelpunkt dieses Kooperationsprojektes. Wasserdampfdurchlässigkeit, Atmungsaktivität und Wohlbefinden in Sportbekleidung selbst erfahren. Studiengang Bekleidung – Technik und Management der Fakultät DMI

FASZINATION BEWEGUNG: CLEVER CLOTHING. Kleidung mit intelligenten Funktionen hat Annine Byszio entworfen: „Clever Clothing“. „Communication, function and pro­ tection“ beschreiben das Konzept dieser Mode. Es ist eine Kollektion entstanden, die sehr funktionell und sportlich, aber auch aktuell und modisch ist. Jerseystoffe werden mit elastischem Baumwollköper und Futterstoffen kombiniert. Annine Byszio

Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, Campus Berliner Tor Buslinie: 411 - 419


HAW HAMBURG ARMGARTSTRASSE

HAW Hamburg, Campus Armgartstraße Foto: Elke Stagat

Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, Campus Armgartstraße, Fakultät Design, Medien und Information, Armgartstraße 24, 22087 Hamburg, www.haw-hamburg.de

Linie 416 & 419 Übergang zum HVV-Netz:

i

Bushaltestelle: Mundsburger Brücke U-Bahn: Uhlandstraße

FASZINATION COMIC: WER RADIERT VERLIERT. Die Comic-Battle ist ein großer Spaß – jeder kann mitmachen bei diesem Kreativ-Wettkampf: Pro Runde treten acht Zeichner gegeneinander an. Es gilt, in fünf Minuten zum vorab ausgewählten Thema eine Geschichte in sechs Bildern zu zeichnen. Dominique Donoval

17.00 - 01.00 UHR

FASZINATION MEDIEN: HOERSPIEL. Das Projekt HOERSPIEL

17.00 - 01.00 UHR

zeigt, dass virtuelle, interaktiv erfahrbare Welten auch rein akustisch geschaffen werden können. Hierzu nutzt HOERSPIEL die Möglichkeiten des Surround-Sounds und paart sie mit den interaktiven Möglichkeiten aktueller Computerspiele. Die Spieler/innen bewegen sich und interagieren in akustischen virtuellen Welten, deren Bildwelt ihrer eigenen Phantasie entspringt. Prof. Dr. Eva Wilk, Tobias Freudenreich

Mitmach-Aktion Raum 125 ab 6

AkustikPerformance Raum 209 ab 8

Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, Campus Armgartstraße Buslinie: 416 & 419

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HAW HAMBURG ARMGARTSTRASSE

23.00 - 01.00 UHR Freiluftkino Garten ab 16

17.00 - 00.00 UHR Präsentation, Demonstration Parkplatz ab 10

19.30 - 19.50 UHR 22.30 - 22.50 UHR Modenschau, Performance Aula ab 14

17.00 - 01.00 UHR Rauminszenierung Raum 110 ab 14

17.00 - 01.00 UHR

Kurz­­filmfestival mit verschiedenen Beiträgen, die im De­part­ment Technik und in Kooperation mit ver­­­schie­­­de­ nen Partnern entstanden sind. Beispiele: Produktio­­nen aus Studio Hamburg, Übungen aus Camera Acting etc. Prof. Dr. Ulrich Schmidt, Karin Holzapfel, Leonie Tomczak

FASZINATION VIDEOTECHNIK: MAKING OF. Studierende der

Medientechnik demonstrieren am Beispiel der LiveÜbertragung einer Modenschau mit Kamerateams und Übertragungswagen vom Studio Hamburg, wie eine audiovisuelle Medienproduktion entsteht. Prof. Dr. Roland Greule, Prof. Dr. Ulrich Schmidt, Karin Holzapfel, Nikolas Kuhn

FASZINATION MODE I: WERKSCHAU 06/07 – NEUE KLEIDER NEUER DESIGNER. Es wird ein Ausschnitt aus aktuellen Mode­ design-Arbeiten des Kurses von Prof. Peter E. Seebacher gezeigt, in Kombination mit thematisch konzipierten Kopfputzen aus dem Kurs Constanze Schuster, und in Kooperation mit dem Studiengang Medientechnik unter Prof. Dr. Roland Greule in Szene gesetzt. Prof. Peter E. Seebacher, Prof. Reinhard von der Thannen, Prof. Dr. Roland Greule, Constanze Schuster

FASZINATION MODE II: JAMES BOND UND DIE 70ER JAHRE – EINE HOSENROLLE. Die popkulturelle Ikone James Bond stellt

die „Ästhetik der Männlichkeit“ in den Vordergrund. Ausgehend von filmischen Szenen, wurden über einen Entwurf unter Einbeziehung der räumlichen Dimension Kostüme realisiert und werden hier auch fotografisch präsentiert. Variante: „The devil is a women“ mit der Venus-Figur im Mittelpunkt, anhand von Wagners 1. Akt der Oper „Tannhäuser“. Prof. Reinhard von der Thannen, Constanze Schuster

ab 14

FASZINATION ILLUSTRATION I: PHANTASTISCHE WELTEN. Ham­ burg ist die Hochburg der Illustration in Deutschland, mit internationaler Ausstrahlung. Viele bekannte Bilder­bücher stammen von Absolventen und Studieren­ den des Departments Design der HAW Hamburg, das großen Wert auf die Ausbildung in künstlerischen Grund­ lagen legt. Die Ausstellung zeigt Bücher und Origi­nal­illustrationen. Prof. Bernd Mölck-Tassel, Prof. Reinhard Schulz-Schaeffer

17.00 - 00.00 UHR

FASZINATION ILLUSTRATION II: WIE ENTSTEHT EIN BILDERBUCH?

Ausstellung Foyer

stündlich Mitmach-Aktion Foyer ab 6

17.00 - 01.00 UHR Ausstellung 2. Stock ab 16

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FASZINATION FILM: KURZFILMFESTIVAL. Präsentiert wird ein

Nachtschwärmer, besonders die ganz jungen Bilderbuchliebhaber unter ihnen, können unter fachlicher Anleitung selbst illustrieren und Texte schreiben. Prof. Bernd Mölck-Tassel, Prof. Reinhard Schulz-Schaeffer

FASZINATION TYPOGRAPHIE: STILVORLAGEN #3. Die er­folg­­reiche Vortragsreihe rund um die Typographie wird mit ihrem aktuellen Programm präsentiert – Plakate zu den eingeladenen Künstlern, Typographen und ihren Werken. Prof. Heike Grebin

Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, Campus Armgartstraße Buslinie: 416 & 419


HAW HAMBURG BERGEDORF

HAW Hamburg, Campus Bergedorf Foto: Elke Stagat

Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, Campus Bergedorf Fakultät Life Sciences, Hochschulübergreifender Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen Lohbrügger Kirchstraße 65, 21033 Hamburg, www.haw-hamburg.de

Linie 417

i

Übergang zum HVV-Netz: Bushaltestelle: Lohbrügger Kirchstraße, Höperfeld S-Bahn: Bergedorf Regionalbahn: R 20, Bergedorf

FASZINATION OPTIK I: DIE WELT DES SCHEINS. Lassen Sie sich von optischen Täuschungen, optischen Experimenten und Hologrammen beeindrucken! Prof. Dr. Henning Ewe, Jens Martens und Sandra Buring (HWI)

17.00 - 00.00 UHR

FASZINATION OPTIK II: RED FACE. Nutzen Sie die Gelegen-

17.00 - 00.00 UHR

heit, eine einzigartige Portraitaufnahme von sich herstellen zu lassen. Mittels einer hochwertigen Thermo­ kamera werden wir ein Bild von Ihnen machen, das Sie zeigt, wie Sie sich selbst noch nie gesehen haben. Prof. Dr. Jörg Andreä, Fritz Kropholler

Aktion Foyer ab 12

Aktion Foyer ab 3

FASZINATION OPTIK III: TELERADIOLOGIE. In Kooperation mit einer großen Röntgenpraxis werden eine bildgebende Untersuchung oder ein bildgebender medizinischer Eingriff als Beispiel digitaler Ferndiagnostik vorgeführt: In Praxis X wird eine Computertomografie erstellt und via Datenübertragung zur Beurteilung durch den Facharzt an einen Ort Y übermittelt. Seinen Befund sendet der Arzt zurück (per Mail, Fax) oder antwortet per Tele­ fon. Prof. Dr. Jürgen Stettin, Dr. Wolfgang Auffermann

17.00 - 00.00 UHR

FASZINATION MIKROORGANISMEN I: FERMENTATION LIVE – MIKRO­ ORGANISMEN PRODUZIEREN MEDIKAMENTE. Neuartige Medika­

17.00 - 00.00 UHR

mente werden häufig mit Mikroorganismen, tierischen und humanen Zellen oder auch Pflanzenzellen herge­­stellt, die genetisch manipuliert sind, um pharmako­lo­gisch wirksame fremde Proteine zu erzeugen. Sie er­­hal­ten Einblicke in ein biotechnologisches Forschungs­labor, in dem Methoden zur hochautomatisierten Kultivierung von Mikroorganismen, aber auch entsprechende Geräte dafür entwickelt werden. Prof. Dr. Reiner Luttmann

Aktion Foyer ab 16

stündlich Führung, Demonstration Foyer ab 12

Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, Campus Bergedorf Buslinie: 417

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HAW HAMBURG BERGEDORF

17.00 - 00.00 UHR stündlich Aktion Labor, Treff Foyer ab 12

17.00 - 00.00 UHR stündlich Führung, Demonstration Labor, Treff Foyer ab 6

17.00 - 00.00 UHR stündlich Aktion Labor, Treff Foyer ab 6

17.00 - 00.00 UHR stündlich Demonstration Labor, Treff Foyer ab 12

17.00 - 00.00 UHR Aktion Foyer ab 12

17.00 - 00.00 UHR Präsentation, Gastronomie Foyer ab 3

17.00 - 00.00 UHR Aktion Foyer ab 6

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FASZINATION MIKROORGANISMEN II: DAS LEBEN IM WASSER‑ TROPFEN. Anhand von Proben aus der Bille wird erfahrbar,

dass Wasser ein lebender Organismus mit vielfältigen Lebensformen ist, wie Wasserqualität festgestellt werden kann und dass vom Wasser Gefahren ausgehen können, z.B. durch krankheitserregende Bakterien. Sie können selbst mikroskopieren, bakteriologische Proben untersuchen, chemische Analysen zur Bestimmung von Nährstoffkonzentrationen durchführen. Prof. Dr. Dieter Jaeger

FASZINATION ENERGIE I: STROH ZU DIESEL. Live-Vorführung einer Direktverflüssigungsanlage, die Stroh in Dieselkraftstoff umwandelt zum Antrieb eines Stromgenerators. Im Arbeitsbereich Verfahrenstechnik zeigt eine Versuchsanlage, wie aus fester Biomasse, wie z.B. Stroh, synthetischer Dieselkraftstoff gewonnen wird. Mit dem erzeugten Kraftstoff wird ein Dieselgenerator angetrieben und Strom produziert. Prof. Dr. Thomas Willner FASZINATION ENERGIE II: BIO-METHAN – ENERGIETRÄGER DER ZUKUNFT. Neben Einblicken in ein biotechnologisches

Forschungs­labor, das sich mit der Erzeugung von Methan bioverfahrenstechnisch, mikro- als auch molekular­ biologisch beschäftigt, werden Forschungsvorhaben mit Betreibern großer Biogasanlagen vorgestellt. Schauen Sie Bakterien bei ihrer Arbeit zu. Bakterien, die sich nicht un­­mittelbar zu erkennen geben, werden bei uns mit maß­ gefertigten Gensonden identifiziert. Prof. Dr. Paul Scherer

FASZINATION MOLEKULARBIOLOGIE: CHANCEN DER MOLEKULARBIOLOGIE UND ZELLKULTURTECHNIK. Es werden die Möglichkeiten

der Gen- und Zellkulturtechnik anhand von Experimenten und Laborführungen erläutert: Ein leuchtendes Quallenprotein in Bakterien; Verbrecherjagd mit dem genetischen Fingerabdruck; Zellkulturen statt Tierversuche. Prof. Dr. Oliver Ullrich

FASZINATION ERNÄHRUNG I: RIECHEN, SCHMECKEN, FÜHLEN – KÖNNEN LEBENSMITTEL DIE SINNE TÄUSCHEN? Nichts entspricht

dem, was Sie kennen. Anhand von Proben können Sie selbst erleben, wie Ihr Geschmacks-, Tast- und Geruchssinn Sie täuschen kann. Prof. Dr. Mechthild BuschStockfisch, Edith Lütten, Karolin Schacht

FASZINATION ERNÄHRUNG II: BRAINFOOD UND COOLE DRINKS. Lassen Sie sich über die Wirkungsweise von Lebensmitteln in­for­mieren. Bei Verköstigung und Bar können die von Studierenden erstellten Rezepte gleich getestet werden. Leckeres und außergewöhnliches Essen zum attraktiven Preis. Holger Koopmann, Prof. Dr. Christoph Wegmann FASZINATION ERNÄHRUNG III: GESUNDES AUS DEM GARTEN – WIE VIEL NITRAT IST IN OBST UND GEMÜSE? Für Pflanzen ist Nitrat

ein lebensnotwendiger Nährstoff. In Salat, Spinat oder Möhre ist ein Zuviel davon unerwünscht. Die Besucher können selbst ihr Obst und Gemüse aus dem heimi­ schen Garten auf den Nitrat-Gehalt untersuchen. Informationen und Tipps rund um Nitrat in Lebensmitteln geben Orientierung für eine gesunde Ernährung. Prof. Dr. Michael Häusler, Monika Neugebauer, Klaus Kösling

Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, Campus Bergedorf Buslinie: 417


17.00 - 00.00 UHR Aktion

mega-in. Energy-Drinks, isotonische Getränke und andere hip­pe Designgetränke erobern den Markt und versprechen viel. Doch was ist wirklich drin und dran? Über die Zu­sam­mensetzung der Geträn­ke wird informiert. Mit des­tilliertem Wasser und ent­sprechenden Zutaten kann der Besucher seinen eigenen Mode-Drink herstellen. Klaus Kösling, Monika Neugebauer, Prof. Dr. Michael Häusler

FASZINATION ERNÄHRUNG V: KOCHEN UND BACKEN MIT KINDERN. Unter Anleitung werden einfache Vorgänge der Lebensmittelverarbeitung von den Teilnehmern durchgeführt. Verschiedene Rezepturen und unterschiedliche Vor- und Zubereitungsverfahren werden demonstriert. Die Ergebnisse sollen bewertet und verzehrt werden. Holger Koopmann

Foyer ab 6

18.00 - 21.00 UHR Aktion Foyer ab 5

FASZINATION ERNÄHRUNG VI: EINE LEICHE ZUM DESSERT. Theateraufführung des Studierendentheaters BSE des Campus Bergedorf. Die Theatergruppe ist Ditze-Preisträger 2006. Geboten wird ein Büffet mit erschreckenden Ereignissen, die mit Hilfe der Zuschauer aufgeklärt werden. Theatergruppe BSE, Holger Koopmann

20.30 - 21.00 UHR

FASZINATION ERNÄHRUNG VII: ÜBERGEWICHT - VORBEUGUNG UND BEHANDLUNG. Verschiedene Ansätze werden vorgestellt

17.00 - 00.00 UHR

und wissenschaftlich bewertet. Im Rahmen der Vorstellung besteht die Möglichkeit, die eigene Ernährung mit einem Ernährungs-Kurz-Check zu überprüfen und die eigene Körperzusammensetzung messen zu lassen. In begrenztem Umfang besteht auch die Möglichkeit, den Grundumsatz zu messen. Prof. Dr. Joachim Westenhöfer

FASZINATION WISSEN: GESUND ERNÄHREN, ABER WIE? GESUCHT UND GEFUNDEN. Buchausstellung/Präsentation zu den The-

men Ernährung, Kochen, Gesundheit mit Schwerpunkt Kinder und Jugendliche; Präsentation/Erklärung von Online-Katalogen und Datenbanken, Recherchestrategien für Angebote im Internet, speziell auch zu den Themen der Veranstaltungen der Nacht des Wissens. Reiner Martens, Bianca Schwarz

FASZINATION ERNÄHRUNG VIII: WEGWEISER IM SCHLARAFFENLAND – WIE ERNÄHRUNGSBERATUNG WEITERHELFEN KANN. Warum essen

wir, wie wir essen? Was verführt uns, immer wieder mehr zu essen als uns gut tut? Müssen wir uns wirklich ein Leben lang abmühen, um gesund zu bleiben? Kann je­der Mensch schlank werden? Ernährungsberatung wirkt nur bei Interesse an der eigenen Gesundheit und dem eigenen Körper. Mit der richtigen Methode funktioniert die Selbstanalyse und hilft weiter. Probieren Sie es gleich aus! Ute Hantelmann, Zentrum für Ernährungsberatung Hamburg

HAW HAMBURG BERGEDORF

FASZINATION ERNÄHRUNG IV: KÖNNEN ROTE BULLEN WIRKLICH FLIE­GEN – WAS IST DRIN IN ENERGY-DRINKS & CO? Sie sind

Theater Foyer ab 14

Infostand, Aktion Foyer ab 14

17.00 - 00.00 UHR Ausstellung, Präsentation, Demonstration Bibliothek ab 14

17.00 - 00.00 UHR Informationsstand

Lohbrügger Kirchstraße 65, 21033 Hamburg, www.haw-hamburg.de Buslinie: 417

Foyer ab 14

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HAW HAMBURG BERGEDORF

17.00 - 00.00 UHR Aktion

tionen Herzfrequenz und Blutdruck unter körperlicher Belastung beim Fahren auf dem Fahrradergometer. b) Mes­sen des Hautwiderstandes als Antwortreaktion auf angenehme und unangenehme Fragen. Prof. Dr. Gabriele Perger, Frank Simon

ab 6

17.00 - 00.00 UHR Aktion Foyer ab 6

17.00 - 00.00 UHR stündlich Führung, Demonstration Foyer ab 6

18.00 - 18.30 UHR Hörsaal 0.70 nur f. Kinder

18.45 - 19.15 UHR Hörsaal 0.70 nur f. Kinder

19.30 - 20.00 UHR Hörsaal 0.70 nur f. Kinder

21.15 - 21.30 UHR Hörsaal 0.70 ab 8

22.00 - 22.30 UHR Vortrag Hörsaal 0.70 ab 16

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FASZINATION MEDIZIN I: A) PARCOURS FÜR KÖRPER UND PSYCHE B) KLEINER LÜGENDETEKTORTEST. a) Messung der Körperfunk-

FASZINATION MEDIZIN II: RETTUNGSMEDIZIN. Laienhilfe spielt bei lebensrettenden Sofortmaßnahmen eine entscheidende Rolle. Berufsfeuerwehr Hamburg, das Institut für Notfallmedizin und der Studiengang Rescue Engineer­ ing demonstrieren Konzepte der Laienschulung zur Wiederbelebung und Defibrillation. Bearbeiten Sie ein interaktives Lernmodul am Computer und üben Sie direkt an Patientensimulatoren. Prof. Dr. Jürgen Lorenz, in Kooperation mit der Feuerwehr Hamburg FASZINATION LOGISTIK: VERPACKUNGEN IM HÄRTETEST. Die Besucher bekommen die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen des renommierten Verpackungsinstituts an der HAW Hamburg zu werfen. Hier können sie sehen, welche Möglichkeiten es gibt, die Belastungen, denen Packstücke bei ihrer Reise um die Welt ausgesetzt sind, zu simulieren. Freuen Sie sich auf eine Entdeckungstour in die Welt der Versandsimulation und Verpackung! Prof. Dr. Henning Kontny FASZINATION ERNÄHRUNG IX: WER MAG SCHON GERNE ZARTBITTER?

Informationen rund um die Schokolade. (Vortrag) Prof. Dr. Martin Geweke

FASZINATION ERNÄHRUNG X: WASSER IST NICHT NUR ZUM WASCHEN DA… Wissenswertes rund ums Wasser. (Vortrag) Prof.

Dr. Dieter Jaeger

FASZINATION AKUSTIK: LÄRM MACHT DOOF. Informationen rund um Krach und Geräusche. (Vortrag) Prof. Dr. Gabriele Perger FASZINATION ERNÄHRUNG XI: WARUM IST ES SO SCHWER, LEICHTER ZU SEIN? Welche Maßnahmen sind bei Übergewicht er­­­folg­

versprechend? (Vortrag) Prof. Dr. Joachim Westen­hö­fer

FASZINATION MATHEMATIK: PI IST ÜBERALL. Schon in antiken Kulturen wusste man, dass die Zahl Pi in der Kreisgeometrie auftaucht. Im Lauf der Jahrhunderte wurden die Eigenschaften der geheimnisvollen Konstante zunehmend besser erforscht. Bis heute sind Wissenschaftler fasziniert von der Zahl Pi und suchen nach neuen Erkenntnissen. Die Präsentation beleuchtet einige Höhepunkte der Pi-Forschung vom Altertum bis in die Gegenwart. Prof. Dr. Anna Rodenhausen

Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, Campus Bergedorf Buslinie: 417


HOCHSCHULE FÜR BILDENDE KÜNSTE

Hochschule für bildende Künste, Foto: Klaus Frahm/artur

Hochschule für bildende Künste Hamburg, Lerchenfeld 2, 22081 Hamburg, www.hfbk-hamburg.de

Die Hochschule für bildende Künste Hamburg (HFBK) ist eine künstlerisch-wissenschaftliche Hochschule. Sie verbindet beide Elemente in Forschung und Lehre. Ziel der Ausbildung ist es, die Studierenden zu befähigen, in allen Disziplinen neue künstlerische Fragestellungen aufzuwerfen und innovative Lösungen zu erarbeiten. In den Studiengängen Kunst, Design, Visuelle Kommunikation/Medien und Kunstpädagogik bietet die HFBK ein breites Spektrum interdisziplinärer Auseinandersetzungen, die sich auf alle Formen und Medien der visuellen Kultur erstrecken. Zu den besonderen Qualitäten der HFBK zählt in diesem Kontext die Vielzahl von Werkstätten, die den Studierenden zur Verfügung stehen (z. B. Textil-, Keramik-, Feinmetall-, Grafik-, MixedMedia- oder Film- und Videowerkstatt).

Linie 417 & 419

i

Übergang zum HVV-Netz: Bushaltestelle: Uferstraße U-Bahn: Mundsburg, Wartenau

Hochschule für bildende Künste Hamburg Buslinie: 417 & 419

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HOCHSCHULE FÜR BILDENDE KÜNSTE

20.00 - 22.00 UHR

FORSCHEN IN DER UND MIT KUNST? In einer aktuellen Ge-

Diskussionsrunde Aula

sprächsrunde wird anhand von Beispielen das viel dis­­kutierte Verhältnis von Wissenschaft und Kunst demon­ striert. Eine Kooperation mit der Hochschule für Gestaltung Zürich. Prof. Dr. Elke Bippus, Frank Hesse (HFG Zürich), Prof. Dr. Hanne Loreck (HFBK Hamburg). Mit Gästen aus beiden Hochschulen sowie der Kunsthochschule Bremen

17.00 - 01.00 UHR

METALLGUSS. Die Feinmetallwerkstatt stellt Gusstechniken anhand von praktischen Beispielen vor. Die Gäste erleben live, wie Metall geschmolzen und in einen Spezialsand gegossen wird. Interessierten wird gezeigt, wie man sich selber ein Wachsausspritzmodell herstellt, das anschließend als kleines Souvenir zur Erinnerung an die Nacht des Wissens mit nach Hause genommen werden kann. Tina Müller-Westermann

Vorführung, Workshop Feinmetall­­­werk­statt, K 53

17.00 - 01.00 UHR Vorführung, Workshop Grafische Werk­ statt, Raum 355

TIEFDRUCK. Der künstlerische Werkstattleiter gibt eine

klei­ne Einführung in den Tiefdruck mit dem Schwerpunkt Ätzradierung. Wer möchte, kann selbst eine Radierung zeichnen, ätzen und drucken. Rainer Oehms

bedingt

17.00 - 01.00 UHR Mitmach-Aktion, Vorführung, Experiment Werkstatt ‚mixed media‘, Raum 240 bedingt

17.00 - 01.00 UHR Ausstellung, Präsentation Keramikwerkstatt, Raum K 32/33

17.00 - 01.00 UHR

Speziell für die Nacht des Wissens wurde eine Software entwickelt, die Einblicke in die Forschungsgebiete der Werkstatt ermöglicht. Bei der Anwendung haptischer Schnittstellen zur Navigation innerhalb mehrdimensionaler Informations- und Bildräume werden die klassischen Eingabemedien wie Tastatur und Maus z. B. durch Touchscreens und interaktionsunterstützende Kamerasysteme ersetzt. Ulf Freyhoff

PORZELLANDRUCK. Die Keramik-Werkstatt zeigt aufwen-

dig bedruckte und reliefierte Porzellanobjekte. Die Ober­­flächen werden zum Teil hinterleuchtet, was eine eindrucksvolle Präsentation ergibt. Die verschiedenen Drucktechniken werden live vorgeführt. Ingrid Jäger

SPIEGELBILDER. Gonzalo Barahona ordnet auf seinen Bil­

Raum: siehe Aushang

dern verschiedene metallische Gegenstände so an, dass sich das Atelier, der Maler und das Gemälde selbst darin spiegeln. Ein scheinbar widersprüchliches Kabi­ nett zwischen Stillleben und Selbstporträt. Gonzalo Barahona

17.00 - 01.00 UHR

GUT SCHUSS! Ins Schwarze treffen und König werden…

Ausstellung,

Performance/Film Raum: siehe Aushang

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PRÄSENTATION VON MEDIENKÜNSTLERISCHEN TECHNOLOGIEN.

Verena Issels Film vermittelt dem Besucher die Atmosphäre eines Schützenfestes und lädt, am eigens für die Nacht des Wissens konstruierten Schießstand, gleich zur praktischen Erprobung ein. Für Munition ist gesorgt. Verena Issel

Hochschule für bildende Künste Hamburg Buslinie: 417 & 419


17.00 - 01.00 UHR Präsentation, interaktives Projekt Raum: siehe Aushang bedingt

DIESER WALD WIRD VIDEOÜBERWACHT. Die zentrale Forstüberwachungsstelle ist zu Gast in der HFBK! Auf zahlreichen Monitoren werden Einblicke in deutsche Wälder live übertragen. Informationsmaterialien und Give-Aways setzen die Besucher ins Bild. Deren Aufgabe ist es, sich zwischen Wildlife und Kunstdickicht zu verorten. Ulrike Paul/Holger Trepke

17.00 - 01.00 UHR

XYZ. Dieser experimentelle Lebensmittelstand widmet

17.00 - 01.00 UHR

sich auf eine ganz eigene, künstlerische Weise dem Problem abschmelzender Polkappen durch fortschreitende globale Erwärmung. Er ist mit einem Spielmodul und einer Dokumentationseinheit ausgestattet. Katharina Duve u.a.

FILMPROGRAMM. In einem fortlaufenden, abendfüllenden Programm werden ausgewählte Filme von HFBK-Studierenden und AbsolventInnen gezeigt (Programm siehe Aushang). Klaas Dierks

Installation, Performance Raum: siehe Aushang

HOCHSCHULE FÜR BILDENDE KÜNSTE

DIE FRAGE NACH DER ANTWORT. Was ist ein Mensch? – Wer diese Frage beantwortet, definiert damit auch sich selbst. Dementsprechend ist zu erwarten, dass die Antworten je nach Prägung und Sozialisierung der Befragten recht unterschiedlich ausfallen dürften. Wanja Scholz hat sich zur Aufgabe gemacht, diese Hypothese zu überprüfen. In Straßeninterviews und Online-Befragungen hat er Antworten gesammelt und ausgewertet. Das Ergebnis wird den Besuchern in der Nacht des Wissens in künstlerischer Form präsentiert.Wanja Scholz

Performance Raum: siehe Aushang bedingt

17.00 - 01.00 UHR Hörsaal, R 229 bedingt

KINDER-KUNST-SPEKTAKEL. In der Mensa der HFBK kom- 17.00 - 01.00 UHR men die kleinsten Nachwuchskünstler auf ihre Kos- Mini-Disco, Kuchen, ten. Hier wird getanzt, gespielt und kreativer Quatsch Mitmach-Aktionen gemacht, bis später die großen Tanzmäuse das Revier Mensa übernehmen. DJ Kekse

PARTY. Phuong-Dan ist der Großmeister des Boogiedeepfunksouldisco. Was immer das sein mag - es darf getanzt werden! Phuong-Dan

LEUCHTSPUR. Eine Installation aus phosphoreszierenden Materialien. Bar, kubische Sitzgelegenheiten, Projektionsflächen und andere Details werden durch Licht aufgeladen und leuchten in einer zweiten Phase, in der das Licht ausgeschaltet wird, nach. Gleichzeitig kann der Besucher hier, wie in jeder Bar, relaxen und sich bei Getränken für weitere Einsätze in der Nacht des Wissens erfrischen und stärken. Leuchtspur

AB 22.00 UHR Party Mensa Vorraum

17.00 - 01.00 UHR Bar, Installation Raum 11

Lerchenfeld 2, 22081 Hamburg, www.hfbk-hamburg.de Buslinie: 417 & 419

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HOCHSCHULE FÜR BILDENDE KÜNSTE

17.00 - 01.00 UHR Workshop, Demonstration materialverlag Raum 115

17.00 - 01.00 UHR Räume s. Aushang

17.00 - 01.00 UHR Räume s. Aushang bedingt

17.00 - 01.00 UHR Infostand Aulavorhalle

17.00 - 01.00 UHR Beratung Aulavorhalle

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MATERIALVERLAG. Nach erfolgreichem und vielbeachtetem Auftritt auf der Frankfurter Buchmesse 2006 präsentiert der materialverlag der HFBK erstmals wieder öffentlich sein umfangreiches Angebot. Geplant sind eine Präsentation und Mitmach-Aktionen zum Thema künstlerischer Buchdruck. Prof. Wigger Bierma

OFFENE ATELIERS. Studierende und ProfessorInnen geben Einblicke in ihre künstlerische Arbeit.

OFFENE WERKSTÄTTEN. Die Werkstätten bilden einen zentralen Bestandteil der Ausbildung an der HFBK Hamburg. Hier werden Studieninhalte praktisch am Material erprobt und Projekte realisiert. Studierende und Profes­ sorInnen geben Einblicke in ihre Arbeit. INFOSTAND. Erfahren Sie mehr über die HFBK anhand von Newsletter, Jahrbuch, Vorlesungsverzeichnis, sonstigen aktuellen Veröffentlichungen und im direkten Gespräch. STUDIENBERATUNG. Der gegenwärtige Diplom-Abschluss der HFBK wird 2008 durch den Studiengang „Bachelor of Fine Arts“ und „Master of Fine Arts“ ersetzt. Studien­ interessierte können sich hier über das Studium an der HFBK und die Bewerbungsvoraussetzungen informieren.

Foto: Hochschule für bildende Künste, Dominik Reipka


HOCHSCHULE FÜR MUSIK UND THEATER

Hochschule für Musik und Theater Hamburg, Budge-Palais. Foto: Klaus Frahm

Hochschule für Musik und Theater Hamburg, Harvestehuder Weg 12, 20148 Hamburg, www.hfmt-hamburg.de

Die – in Teilen historischen - Gebäude der Hochschule für Musik und Theater liegen zentral an der Außenalster. Dazu gehören ein professionell ausgestattetes eigenes Theater (Forum) – und ein audio-visuelles Medienzentrum. Die Hochschule bietet eine Ausbildung in allen klassischen Bereichen der Musik, aber auch in Jazz und Popmusik an; hinzukommen stärker wissenschaftlich geprägte Bereiche wie Musik-pädagogik, Musikwissenschaft, Musiktherapie und Kultur- und Medienmanagement. In der Theaterakademie ist die Regie-, Opernund Schauspielausbildung zusammengefasst. Mit ihren ca. 300 Veranstaltungen im Jahr – u. a. zahlreichen Opern- und Schauspielaufführungen, Jazzveranstaltungen, Instrumental- und Liedabenden, Ringvorlesungen etc. – zählt die Hochschule zu den großen Kulturträgern in Hamburg und Umgebung.

Linie 413 - 414

i

Übergang zum HVV-Netz: Bushaltestelle: Böttgerstraße, Alsterchaussee S-Bahn: Dammtor U-Bahn: Hallerstraße

Hochschule für Musik und Theater Hamburg Buslinie: 413 - 414

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HOCHSCHULE FÜR MUSIK UND THEATER

17.15 - 17.45 UHR Vortrag und Demonstration Mendelssohn-Saal ab 6

17.15 - 17.45 UHR Künstlerischer Beitrag mit Einführung Forum ab 14

17.15 - 17.45 UHR Vorführung und Vorträge Orchesterstudio ab 10

17.15 - 17.45 UHR Vortrag, Demonstration Opernstudio

17.15 - 17.45 UHR Informations­ veranstaltung Raum 11 ab 14

17.15 - 17.45 UHR Vortrag und Mitmach-Aktion Raum 13 ab 10

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SCHULPRAKTISCHES KLAVIERSPIEL. Das Schulpraktische Kla-

vierspiel gehört zu den obligatorischen Inhalten eines heutigen Schulmusikstudiums. Neben dem Erlernen von Improvisationstechniken geht es in diesem Fach um die stilsichere Begleitung von Volks- und Kinderliedern ebenso wie von Spirituals, Jazz-Standards oder Popsongs. Studierende demonstrieren verschiedene Liedbegleitungen am Klavier und singen mit kleinen und großen Besuchern. Studierende der Klassen von Prof. Thomas Hettwer und Prof. Dr. Wolfgang Hochstein

AUSSCHNITTE AUS DER OPER „DIALOG DER KARMELITERINNEN“. In einer Zeit der Terrorangriffe und Glaubenseiferer spiegelt das Märtyrerinnen-Drama „Dialog der Karmeliterinnen“ von Francis Poulenc aus den Chaos-Tagen der Französischen Revolution mit erschreckender Brisanz aktuelle Bedrohungen wider. Weitere Aufführungen finden am 13., 16., 26. und 28. Juni statt. Studierende präsentieren szenische Ausschnitte und Lieder, der Re­­gis­seur Prof. Ansel führt in die Szenen ein. Prof. Wolfgang Ansel, Studierende der Opernklasse WENN INSTRUMENTE MITEINANDER SPRECHEN. Von der 8-jäh­

ri­gen Clara bis zum 19-jährigen Christoph könnt Ihr/ können Sie erfahren, warum zusammen Musizieren so viel Spaß macht! Erleben Sie ein moderiertes Konzert mit mehreren schon preisgekrönten Klaviertrios mit Wer­ ken vom 8-jährigen Mozart bis zu Elmar Lampson, dem Präsidenten der Musikhochschule und Schirmherrn der Initiative Jugendkammermusik, die diese Ver­an­­stal­tung ausrichtet. Bernhard Fograscher und Clemens Malich

SERGEJ EISENSTEINS MONTAGETECHNIKEN. Ein Filmemacher an der Musikhochschule? Wie kaum ein Zweiter hat sich Eisenstein in einer Zeit, in der sich die Künste sehr stark berührten, Ideen und Konzepte aus anderen Bereichen aufgegriffen und in seinen Filmen verarbeitet. Dieses „crossover“ Denken bietet interessante Anregungen nicht zuletzt in der Filmmusikausbildung. Prof. Frank Böhme STUDIUM AN DER HOCHSCHULE FÜR MUSIK UND THEATER – INFOS ZU STUDIUM UND BERUF. Sie wollen Geige studieren, Schau-

spielerin oder Musiklehrer werden? Hier erfahren Sie, wie ein künstlerisches Studium aussieht, welche Voraussetzungen Sie mitbringen müssen und wie Ihre Berufschancen aussehen. Prof. Fredrik Schwenk, Prof. Michael Börgerding, Prof. Dr. Wolfgang Hochstein u. a.

„VOM BAUMSTAMM ZUR STRADIVARI“ – DIE GEIGE ERZÄHLT AUS IHREM LEBEN. Dieser Workshop soll eine erste kleine An­

näherung an das faszinierende Instrument Geige er­mög­ lichen. In einem kurzen, auf Kinder zugeschnittenen Vortrag erzählt die Geige aus ihrem Leben. Für Kinder und Erwachsene zum Hören, Staunen und Mitmachen. Vielleicht gelingt ja schon ein gemeinsames Nachtlied. Julia Wittermann, Saskia Knuth, Sophie Keiter, Ltg. Regine Schultz-Greiner

Hochschule für Musik und Theater Hamburg Buslinie: 413 - 414


Bei gutem Wetter veranstaltet die Hochschulbibliothek einen Flohmarkt mit Büchern, Noten und Tonträgern auf dem Vorplatz der Hochschule. Bei Regen fällt die Veranstaltung leider ins Wasser. Mitarbeiter/innen der Hochschulbibliothek

RUND UM DIE GITARRE. Wissenswertes rund um die Gitarre wird Ihnen hier anschaulich vermittelt: die Rolle der Gitarre in der Musikliteratur, Geschichtliches, der Aufbau des Instrumentes etc. In einem kleinen Gitarrenkonzert werden Ihnen die verschiedenen Stilistiken mit Musik der historischen Epochen von Kammermusik bis hin zu Jazz und Popmusik präsentiert. Prof. Klaus Hempel

AB 18.00 UHR solange der Vorrat reicht Vorplatz der Hochschule in der Milchstraße

18.00 - 18.30 UHR Künstlerischer Beitrag und Vortrag Mendelssohn-Saal ab 14

DAS ZEITGENÖSSISCHE LIED. Das Kunstlied als kleinste kompositorische Form des Dialoges zwischen Gesangsstimme und Klavier war stets Ausdruck individueller Introspektion und zugleich fernes Echo des gesellschaftlichen Zustandes. Gemeinsam erkunden Klavierund Gesangsstudierende das vielfältige Gelände der zeitgenössischen Liedkomposition, das für Zuhörer wie für Interpreten gleichermaßen Überraschendes und „Unerhörtes“ bereithält. Prof. Burkhard Kehring und Studierende seiner Liedklasse

18.00 - 18.30 UHR

SPIEL UND BROTERWERB – SPIELMÄNNISCHE TANZ-MUSIK AUS DEM SPÄTMITTELALTER. Wer träumt nicht manchmal von

18.00 - 18.30 UHR

einem nur sich selbst verpflichteten Wanderleben als Künstler? Dieses romantisierte Bild des mittelalterlichen Spielmanns stimmt jedoch kaum mit der Wirklichkeit überein, viel mehr waren sie Vergnügungsmacher und Vagabunden. Dieser Vortrag gibt einen tieferen und realistischeren Einblick in den Beruf des Spielmanns und veranschaulicht ihn durch Live-Musikbeispiele. Sophie Keiter mit Ensemble

HOCHSCHULE FÜR MUSIK UND THEATER

GEIST IST GEIL! - GEBRAUCHTES WISSEN ZU SCHNÄPPCHENPREISEN.

Künstlerischer Beitrag Forum ab 14

Vortrag, Demonstration Orchesterstudio ab 14

JAZZCHOR HIGHLIGHTS. Der Jazzchor stellt Highlights seines neuen Programms vor: Mit Arrangements der New York Voices, Manhattan Transfer, Al Jarreau u.v.m. spannen die 30 Sängerinnen und Sänger einen faszinierenden Bogen vom Swing über Latin zum Funk. Begleitet von einer exzellenten Rhythmusgruppe erklingen Balladen, Scat vocal Improvisationen und groovige Close harmony Sätze. Prof. Dr. Christoph Schönherr

18.00 - 18.30 UHR

MUSIK KOSTET GELD – ZUR ÖKONOMISCHEN STRUKTUR DES MUSIKGESCHÄFTS. Überall wo Musik im Alltag erklingt, sind

18.00 - 18.30 UHR

Künstlerischer Beitrag Orgelstudio ab 14

Tarife zu bezahlen. GEMA und GVL – so heißen die Gesellschaften zur Wahrnehmung der Urheberrechte – überwachen einen volkswirtschaftlich nicht zu unterschätzenden Geldfluss. Der Vortrag skizziert die Verwertungskette musikalischer Produkte nicht zuletzt zum Nutzen der Künstler. Prof. Frank Böhme

Harvestehuder Weg 12, 20148 Hamburg, www.hfmt-hamburg Buslinie: 413 - 414

Vortrag Opernstudio

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HOCHSCHULE FÜR MUSIK UND THEATER

18.00 - 18.30 UHR Künstlerischer Beitrag Schauspielstudio 2 ab 6

18.00 - 18.30 UHR Vortrag und Demonstration Schauspielstudio 3 ab 10

18.00 - 18.30 UHR Mitmach-Aktion Raum 13 ab 10

18.00 - 18.30 UHR Demonstration und Vortrag ELA 5 ab 14

18.45 - 19.15 UHR Vortrag und Demonstration Mendelssohn-Saal ab 10

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„DU, WARUM WIRD DER MOND GRÖSSER UND KLEINER?“ Wenn Sie nächstes Mal eine klare Antwort auf diese Frage geben möchten, dann sind Sie hier richtig: Schüler und Studierende erzählen und spielen das Märchen „Der Josa mit der Zauberfidel“ mit und auf ihren Violoncelli. In diesem von Prof. Malich eigens für einen JugendVioloncello-Kammermusikkurs komponierten Werk wer­ den mit der Macht der Musik Probleme großer und kleiner Menschen auf „zauberhafte“ Art gelöst… Prof. Clemens Malich u. a.

LITTLE AMADEUS - EINBLICKE IN DEN PRODUKTIONSPROZESS EINER TRICKFILMSERIE. Der mit dem Klassik Echo 2006 ausge-

zeichnete Filmkomponist Wolf Kerschek vermittelt Wissenswertes über orchestrale Filmmusik und die Abläufe hinter den Kulissen in der Trickfilmproduktion mit Bild und Tonbeispielen aus seiner Arbeit an „Little Amadeus“. Prof. Wolf Kerschek

„VOM BAUMSTAMM ZUR STRADIVARI“. Dieser Workshop soll eine erste kleine Annäherung an das faszinierende Instrument Geige ermöglichen. In einem kurzen, auf Kinder zugeschnittenen Vortrag erzählt die Geige aus ihrem Leben. - Für Kinder und Erwachsene zum Hören, Staunen und Mitmachen. Vielleicht gelingt ja schon ein gemeinsames Nachtlied. Julia Wittermann, Saskia Knuth, Sophie Keiter, Ltg. Regine Schultz-Greiner

DAS YAMAHA DISKLAVIER - MUSIK FÜR SELBST SPIELENDE INSTRUMENTE: DIE MASCHINE ALS ENSEMBLEPARTNER. Selbst spielende

Instrumente waren schon in der Antike bekannt. Durch die rasante Entwicklung der Technik stehen Musikern heute intelligente Partner gegenüber, die in der Lage sind, ihrem Spiel zu folgen und sogar Voraussagen zu treffen. Auf dem Yamaha Disklavier - einem technischen Wunderwerk - werden Beispiele für das Komponieren für dieses Instrument gegeben. Prof. Dr. Georg Hajdu

WARUM KLINGEN BRITNEY SPEARS UND ROBBIE WILLIAMS AN­DERS ALS ANNA NETREBKO UND ROLANDO VILLAZÓN? - EIN STIMMWIS­ SENSCHAFTLICHES KONZERT. Wir wollen bei diesem Kon-

zert dem Geheimnis der menschlichen Stimme auf die Schliche kommen. Nach Spurensuche und Zeugenbefragung helfen uns die Co-Detektive und einige Studierende unserer Hochschule, so manches Rätsel musikalisch und mit neuester Computertechnik aufzulösen. Wir erfahren z. B., wie viele Instrumente die Stimme hat, woher der Ton kommt und warum Ernie und Bert so komisch sprechen. Prof. Dr. Winfried Adelmann; in Zusammenarbeit mit Dr. Katharina Licht und Dipl. Ing. Frank Müller (Phoniatrische Abteilung des UKE)

Hochschule für Musik und Theater Hamburg Buslinie: 413 - 414


… der besondere Zauber mehrstimmiger Klänge entfaltet sich seit dem 12. Jahrhundert in der Vokalmusik. In geistlichen wie weltlichen Gattungen kombinieren die Komponisten Dissonanzen und Konsonanzen, Tradition und Fortschritt, lateinische und französische Texte: ein Vergnügen für Herz, Verstand und Ohr gleichermaßen. Linda Joan Berg, Anna Philipp, Simon Kannenberg und Pascal Farooq Skuppe

GEPLANT, PROJEKTIERT, KOMPONIERT – WIE WIRD AUS EINER IDEE EINE KOMPOSITION? Mitunter sind es Fragestellungen aus

Bereichen der Wissenschaft oder der Ethnologie, die einen Komponisten zu ganz eigenen, mitunter auch kuriosen Werken führen. Der Vortrag gibt eine kleine Ideengeschichte der Komposition. Prof. Frank Böhme

VERSTUMMTE STIMMEN. In Anknüpfung an die Ausstel-

lung „Verstummte Stimmen“, die journalistisch begleitet vom Hamburger Abendblatt im Herbst 2006 stattgefunden hat, haben Lehramtsstudierende ein abwechslungsreiches Programm mit Musik und Texten erarbeitet. Der Abend steht unter dem Motto: Singen-SchreienVerstummen oder doch: wieder singen. Im Anschluss: Führung durch das Budge-Palais in Anknüpfung an die jüdische Geschichte des Hauses. Prof. Dr. Beatrix Borchard

STUDIUM AN DER HOCHSCHULE FÜR MUSIK UND THEATER – INFOS ZU STUDIUM UND BERUF. Sie wollen Geige studieren, Schau-

spielerin werden oder Musiklehrer werden? Hier erfahren Sie, wie ein künstlerisches Studium aussieht, welche Voraussetzungen Sie mitbringen müssen und wie Ihre Berufschancen aussehen. Prof. Fredrik Schwenk, Prof. Michael Börgerding, Prof. Dr. Wolfgang Hochstein u. a.

WAS MACHT DER PROFESSOR IM BORDELL? - ZUR GESELLSCHAFTLICHEN SITUATION IN NEW ORLEANS UND DER ENTSTEHUNG DES JAZZ. New Orleans um 1900: Die weiße Oberschicht

18.45 - 19.15 UHR Künstlerischer Beitrag und Vortrag Orchesterstudio ab 14

18.45 - 19.15 UHR Vortrag und Demonstration Opernstudio

HOCHSCHULE FÜR MUSIK UND THEATER

2 BIS 4 STIMMEN, 1 BIS 2 SPRACHEN – MEHRSTIMMIGE VOKALMUSIK DES MITTELALTERS. „Alte Musik“ – neu und sinnlich

18.45 - 19.15 UHR Vortrag und Führung Schauspielstudio 1

18.45 - 19.15 UHR InformationsVeranstaltung Raum 11 ab 14

18.45 - 19.15 UHR Vortrag und Demonstration

tanzte die Quadrille auf ihren Bällen, Afro-Amerikaner in ihren Kneipen zum Blues den slow drag, in durchreisenden Minstrel-Shows waren Ragtime-Pianisten und Blues-Sänger zu hören. In diesem Schmelztiegel entstand als Produkt eines komplexen Akkulturationsprozesses mit dem Jazz eine Musik, die musikalische Gewohnheiten der verschiedenen Kulturkreise verbindet. Hanjo Polk

Harvestehuder Weg 12, 20148 Hamburg, www.hfmt-hamburg Buslinie: 413 - 414

Raum 13

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HOCHSCHULE FÜR MUSIK UND THEATER

18.45 - 19.15 UHR Mitmach-Aktion Bewegungsstudio 1 ab 10

19.30 - 20.00 UHR Vortrag und Demonstration Mendelssohn-Saal

19.30 - 20.00 UHR Vortrag Orchesterstudio ab 14

19.30 - 20.00 UHR Vortrag Orgelstudio

19.30 - 20.00 UHR Vortrag und Demonstration Opernstudio

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BEWEGTE KLÄNGE - KLINGENDE BEWEGUNG. Wir laden ein zu einer musikalischen Entdeckungsreise! In spielerischen Aktionen verwandelt sich Musik in Bewegung oder auch Bewegung in Musik - so wird Musik mit allen Sinnen erfahrbar. Kinder und Erwachsene sind gleichermaßen willkommen aktiv mitzumachen! Studierende der Elementaren Musikpädagogik

SINGEN LEHREN – SINGEN LERNEN IM 21. JAHRHUNDERT. Das 20. Jahrhundert hat eine Fülle von Kenntnissen über die menschliche Stimme und ihre Funktionsweise zusammengetragen. Auf Grund neuer Forschungen ist es möglich, den Gesangsunterricht wesentlich effektiver zu gestalten und dem Sänger ganz neue Steuerungsmöglichkeiten zu geben. Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Methodik-Seminars Gesang wirken mit. Prof. Elisabeth Bengtson-Opitz

GIOVANNI PIERLUIGI DA PALESTRINA UND DIE „RETTUNG DER KIRCHENMUSIK“. 1545 berief Paul III. das Konzil von Trient

ein, um eine Antwort der katholischen Kirche auf die Reformation Luthers zu formulieren. Man diskutierte damals auch über die Kirchenmusik, die nach Meinung vieler Konzilsväter zu einem Mittel künstlerischer Selbstdarstellung zu verkommen drohte. In dieser Situation schrieb Palestrina seine Missa Papae Marcelli. Hat er mit seinem Werk die mehrstimmige Kirchenmusik gerettet? Mareike Becker

TOPS UND FLOPS IM KULTUR- UND MEDIENMANAGEMENT. WAHRE GESCHICHTEN ÜBER MEISTERLICHES UND WENIG MEISTERLICHES DES KULTUR- UND MEDIENMANAGEMENTS. „Das Licht gehört der Kunst und den Künstlern“ - nicht den Kulturmanagern. Diese sehen sich eher als Ermöglicher künstlerischer Leistungen. Sie stehen dabei im Ruf, sie wollten alles können. Tatsächlich: Es gibt sie, die bemerkenswerten Meisterleistungen, aber auch die erstaunlichen Fehlgriffe. Wir werden über beide Seiten berichten. Und: Alles ist wahr. Prof. Dr. Friedrich Loock

THIRD STREAM – EIN KOMPOSITORISCHES EILAND ZWISCHEN AVANTGARDE UND JAZZ. In der Neuen Musik wird improvi-

siert, im Jazz bekanntermaßen sowieso. In den 60er Jahren versuchten Komponisten beider Richtungen, sich mit neuen Kompositionskonzepten anzunähern. Eines der Hauptwerke schrieb der langjährige Intendant der Hamburger Staatsoper Rolf Liebermann. Werke, Protagonisten und Ideen des „Dritten Stroms“ werden vorgestellt. Prof. Frank Böhme

Hochschule für Musik und Theater Hamburg Buslinie: 413 - 414


19.30 - 20.00 UHR Künstlerischer Beitrag und Demonstration

von heute erstaunlich nahe. Es geht um Existenz, Wahrnehmung, Sinn. Nach dem pulsierenden Überschwang des „Cornet“ wählt Dominik Lindhorst nun den „Malte Laurids Brigge“, einen, der die Schwere des Daseins ausmisst. Rilkes Prosa hat Schillersche Klarheit und die­se szenische Lesung durchaus Suchtpotential. Dominik Lindhorst und Marianne Bernhardt

Schauspielstudio 2

WIE SIE HÖREN, HÖREN SIE NICHTS! M. C. ESCHER FÜRS OHR – HÖRBAR UNERHÖRTES. Glauben Sie nicht, was Sie hier

19.30 - 20.00 UHR

hören – Sie werden übers Ohr gehauen. Virtuelle Töne, Phantom-Wörter, unendliche Tonleitern, mysteriöse Melodien - die Komplexität des menschlichen Ohres, seine Wahrnehmungsgrenzen sowie die psychische Verarbeitung von Audioeindrücken bieten viel Raum für akustische Experimente und aurale Illusionen. Benjamin Fenker

MUSIZIEREN IST MEHR ALS NOTEN BUCHSTABIEREN. Wie kön-

nen Schülerinnen und Schüler zu sinnerfülltem Musizieren angeleitet werden? Lehrende und Studierende der Schulmusik stellen ein im Hause entwickeltes Konzept zur Musikvermittlung vor. Die Besucher können beim eigenen praktischen Umgang mit Musik die Grundzüge dieser Konzeption für das Klassenmusizieren kennen lernen, das seit etlichen Jahren erfolgreich an Hamburger Schulen umgesetzt wird. Prof. Dr. Christoph Schönherr & Claudia Cerachowitz

DER COMPUTER ALS INSPIRATION FÜR KOMPONISTEN. Seit der Erfindung des Digitalcomputers und seiner ersten Anwendung zu musikalischen Zwecken sind über 50 Jahre vergangen. In dieser Zeitspanne haben Kompo­ nisten ihren Partner immer besser kennen gelernt. Drei Phasen, eine spekulative, eine explorative und ei­ ne interaktive, lassen sich dabei in dieser langen, nicht immer einfachen Beziehung unterscheiden. Prof. Dr. Georg Hajdu

ab 14

Vortrag und Demonstration Raum 13

HOCHSCHULE FÜR MUSIK UND THEATER

DOMINIK LINDHORST LIEST RILKE – TAGEBUCH DES MALTE LAURIDS BRIGGE (1910). KURZE EINFÜHRUNG IN WERK UND KONTEXT SOWIE IN DIE ARBEITSSCHRITTE IM UNTERRICHT DURCH MARIANNE BERNHARDT. Der junge suchende Rilke ist jungen Künstlern

ab 14

19.30 - 20.00 UHR Vortrag und Mitmach-Aktion Bewegungsstudio 2 ab 10

19.30 - 20.00 UHR Demonstration und Vortrag ELA 5 ab 14

EIN BRECHT-SONG-PROJEKT: BRETTER, DIE DIE WELT ZEIGEN – 20.15 - 20.45 UHR Künstlerische 1.VOM KRIEG. Brecht geht es auf dem Theater um die Bretter, die die Welt zeigen (nicht nur um die, die die „Welt be- Beiträge und Vortrag deuten“). Schauspiel-Studierende zeigen – vergnüglich Mendelssohn-Saal und kritisch, unterhaltsam und ernsthaft – mit Brechtab 14 Songs und kleinen Spielszenen, wie die Welt besser zu machen wäre: Krieg (und Frieden), Geld (und nicht von Geld beherrschte Verhältnisse) und Liebe (käuf­l iche und nicht-käufliche). Prof. Dr. Hanns-Werner Heister, Prof. Joachim Kuntzsch, Studierende der Theaterakademie

Harvestehuder Weg 12, 20148 Hamburg, www.hfmt-hamburg Buslinie: 413 - 414

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HOCHSCHULE FÜR MUSIK UND THEATER

20.15 - 20.45 UHR Künstlerischer Beitrag Forum ab 10

20.15 - 20.45 UHR Vortrag und Demonstration Orchesterstudio ab 14

20.15 - 20.45 UHR Vortrag und Demonstration Schauspielstudio 3

20.15 - 20.45 UHR InformationsVeranstaltung Raum 11 ab 14

20.15 - 20.45 UHR Videovorführung Schauspielstudio 1 ab 10

20.15 - 20.45 UHR Vortrag und Demonstration Blauer Trakt, 2. OG 203 & 204 blau

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ORCHESTER - WAS SIE SCHON IMMER WISSEN WOLLTEN, ABER SICH NIE GETRAUT HABEN ZU FRAGEN! Welche geheimen Bot-

schaften schreibt der Dirigent in die Luft, was macht die rechte Hand der Hornisten im Instrument und warum muss man bei den Streichern so oft Abstriche machen? Erleben Sie beim Auftritt des Schulmusikorchesters das Ensemblespielen aus der Perspektive des Orchesters. Leitung: Prof. Lorenz Nordmeyer

VON ÄGYPTEN UND INDIEN NACH AREZZO – HANDGREIFLICHE VERMITTLUNG VON MUSIK ÜBER DIE JAHRHUNDERTE! In vielen Welt-

gegenden (z. B. Alt-Ägypten) kamen findige Musiker auf die Idee, die HAND zur Überlieferung von Musik zu benutzen. Sie verwendeten sie als Tafel, um darauf Töne zu zeigen, oder sie deuteten Melodieverläufe und Tonhöhen durch Hand- und Armbewegungen an. Im Laufe der Entwicklung entstand daraus eine Solmisationslehre. An gemeinsam probierten Beispielen wird der Entwicklungsweg nachgezeichnet. Anja Lindenau

FILMMUSIK - ERFOLGSGARANT ODER BEDEUTUNGSLOSES BEIWERK?

Der Markt der Filmmusikproduktion ist ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor für den Standort Deutschland. Filmmusikkomponisten wie Hans Zimmer, Klaus Doldinger, Enjott Schneider oder Nicki Reiser gehören schon längst zur internationalen Elite der Filmmusikkomponisten. Das Institut für Kulturelle Innovationsforschung hat 40 Filmkomponisten aus Frankreich und Deutschland über ihre Arbeitssituation befragt. Prof. Dr. Reinhard Flender

STUDIUM AN DER HOCHSCHULE FÜR MUSIK UND THEATER – INFOS ZU STUDIUM UND BERUF. Sie wollen Geige studieren, Schau-

spielerin werden oder Musiklehrer werden? Hier erfahren Sie, wie ein künstlerisches Studium aussieht, welche Voraussetzungen Sie mitbringen müssen und wie Ihre Berufschancen aussehen. Prof. Fredrik Schwenk, Prof. Michael Börgerding, Prof. Dr. Wolfgang Hochstein u. a.

ATEM UND STIMME I - ATEMFÜHRUNG UND KÖRPERHALTUNG BEIM MUSIZIEREN. Horst Coblenzer und Franz Muhar haben

in den 60er Jahren professionelle Sänger und Musiker sowie Laien während des Singens bzw. Musizierens vor den Röntgenapparat gestellt. Wodurch unterscheidet sich die Atembewegung von Profis von der eines Laien? In diesem Film kann man die Bewegungen des Zwerchfells aus nächster Nähe miterleben – ein spannendes, lehrreiches Erlebnis für Laien und Profis. Dauer: ca. 20 Min. Prof. Irene Wagner

EINE GUTE STIMMUNG SORGT FÜR GUTE STIMMUNG. Verschiedene Stimmungen für Tasteninstrumente werden erläu­ tert und vorgeführt: Von der Mitteltönigkeit des 17. Jahr­ hunderts über die “wohltemperierte“ Stimmung der Bachzeit bis zur gleichstufigen Temperierung des 20. Jahr­hunderts. Prof. Wolfgang Zerer

Hochschule für Musik und Theater Hamburg Buslinie: 413 - 414


21. 00 - 21.30 UHR

STIMME UND GEIGE – MANN UND FRAU. AMALIE UND JOSEPH JOACHIM. Mit Musik, Briefausschnitten und Kommenta­

21. 00 - 21.30 UHR

Künstlerische

die die Welt zeigen (nicht nur um die, die die „Welt be- Beiträge und Vortrag deuten“). Schauspiel-Studierende zeigen – vergnüglich Mendelssohn-Saal und kritisch, unterhaltsam und ernsthaft – mit Brecht ab 14 – Songs und kleinen Spielszenen, wie die Welt besser zu machen wäre: Krieg (und Frieden), Geld (und nicht von Geld beherrschte Verhältnisse) und Liebe (käufliche und nicht-käufliche). Prof. Dr. Hanns-Werner Heister, Prof. Joachim Kuntzsch, Studierende der Theaterakademie

ren geht die Veranstaltung der Geschichte einer Freund­ schaft, einer Ehe und einer Komposition von Johan­ nes Brahms nach: den beiden Gesängen für Alt, Viola und Klavier op. 91. Mitwirkende: Helena Köhne, Alt, Mischa Pfeiffer, Bratsche, Julia Botchkovskaia, Klavier. Prof. Dr. Beatrix Borchard

HAMMERKLAVIERSONATE UND VOLKSLIED – AUS DER UND ÜBER DIE 1. KLAVIERSONATE VON JOHANNES BRAHMS. Neunzehn

Jahre ist Johannes Brahms alt, als er 1853 seine erste Klaviersonate komponiert. Sie zählt zu seinen ersten überhaupt veröffentlichten Werken. Nicht zu überhören sind Anspielungen auf Beethovens Waldsteinsonate oder Hammerklaviersonate. Erleben Sie sinnlich die Nahtstelle zwischen Klassik und Romantik anhand der ersten Klaviersonate von Johannes Brahms. Johannes Mayer-Lindenberg

MOZARTS LIEBE ZUM NATURHORN. ALT UND MODERN, BESSER ODER EINFACH ANDERS? Viel hat sich verändert seit Mozarts Zeit,

so auch das Horn. Um den Unterschied zu verdeutlichen, wird Ab Koster Mozarts Naturhorn sowie auch das heute moderne Ventilhorn bespielen. Zu dem wird Ab Koster Ihnen auf die Frage, weshalb Mozart das Horn, im Gegensatz zu allen anderen Blasinstrumenten, so bevorzugte, versuchen eine Antwort zu geben. Prof. Ab Koster

DREI TÄNZE AUF EINMAL - ZWEI ZUVIEL? MOZART UND DER TANZ. Mozart war selbst ein begeisterter Tänzer und so hat er viele Kompositionen geschaffen. In der Oper Don Giovanni erklingen gar drei Tänze gleichzeitig. Ob das gut geht? Prof. Frank Böhme

ATEM UND STIMME II – PRAXIS DER ATEMRHYTHMISCH ANGEPASSTEN PHONATION. Horst Coblenzer und Franz Muhar

demonstrieren in diesem Film ihre Methode einer atemrhythmisch angepassten Stimmgebung, die auf der Grundlage des kontaktenden Verhaltens einen ebenso schonenden wie effektiven Einsatz der Stimme trainiert. Dauer: ca. 20 Min. Prof. Irene Wagner

Künstlerischer Beitrag mit Moderation Forum

HOCHSCHULE FÜR MUSIK UND THEATER

EIN BRECHT-SONG-PROJEKT: BRETTER, DIE DIE WELT ZEIGEN – 2. VOM GELD. Brecht geht es auf dem Theater um die Bretter,

21. 00 - 21.30 UHR Vortrag und Demonstration Orchesterstudio ab 14

21.00 - 21.30 UHR Künstlerischer Beitrag und Vortrag Orgelstudio

21.00 - 21.30 UHR Vortrag und Demonstration Opernstudio

21.00 - 21.30 UHR Videovorführung Schauspielstudio 1

Harvestehuder Weg 12, 20148 Hamburg, www.hfmt-hamburg Buslinie: 413 - 414

ab 10

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HOCHSCHULE FÜR MUSIK UND THEATER

21.00 - 21.30 UHR Gespräche mit Gästen Schauspielstudio 2 ab 14

21.00 - 21.30 UHR Vortrag und Demonstration Raum 13

21.00 - 21.30 UHR Vortrag und Demonstration ELA 5 ab 14

21.45 - 22.15 UHR Künstlerische Beiträge und Vortrag Mendelssohn-Saal ab 14

21.45 - 22.15 UHR Vortrag und Demonstration Orchesterstudio

21.45 - 22.15 UHR Vortrag und Demonstration Opernstudio

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WIE WIR WURDEN, WAS WIR SIND. GESPRÄCHE MIT SCHAUSPIELERN UND REGISSEUREN. Sie alle haben in Hamburg studiert:

Peter Jordan, der schon mehrere Jahre am Thalia Theater spielt, oder Julia Nachtmann, jetzt am Hamburger Schauspielhaus. Jorinde Dröse und Ute Rauwald inszenieren in Hamburg, München, Bochum oder Frankfurt. Der Direk­ tor der Theaterakademie Hamburg, Michael Börger­ding, spricht mit ihnen über Erfolge und Niederlagen, über Glück, Glanz, Ruhm. Prof. Michael Börgerding und Gäste

VOM WAISENHAUS ZUM KONSERVATORIUM. AUS DER GESCHICHTE DER VENEZIANISCHEN OSPEDALI. Im 18. Jahrhundert gehörten

die Mädchenkonservatorien Venedigs zu den Attraktionen der Stadt. So glaubte de Brosses, bei einer dortigen Aufführung den „Gesang der Engel“ zu hören, und für Burney hatte die Vokalmusik an diesen Instituten „den höchsten Grad ihrer Vollkommenheit“ erreicht. Der Vortrag mit Klangbeispielen schildert die Entwicklung der ursprünglichen Hospitäler und Waisenhäuser zu angesehenen Ausbildungsstätten für Musik. Prof. Dr. Wolfgang Hochstein

VOM KLANG ZUR PARTITUR. Ist es ein Zufall, dass der DurDreiklang in fast allen Klängen quasi natürlich mitschwingt? Und wenn nicht, wäre es möglich, auch andere Töne, die in einem Klang verborgen sind, musikalisch zu nutzen? In diesem Vortrag wird auf bestehende Traditionen sowie auf die Anwendung von Computerprogrammen zur Komposition mit Klängen eingegangen. Prof. Dr. Georg Hajdu

EIN BRECHT-SONG-PROJEKT: BRETTER, DIE DIE WELT ZEIGEN - 3. VON DER LIEBE. Brecht geht es auf dem Theater um die Bretter,

die die Welt zeigen (nicht nur um die, die die „Welt bedeuten“). Schauspiel-Studierende zeigen – vergnüglich und kritisch, unterhaltsam und ernsthaft – mit Brecht – Songs und kleinen Spielszenen, wie die Welt besser zu machen wäre: Krieg (und Frieden), Geld (und nicht von Geld beherrschte Verhältnisse) und Liebe (käufliche und nicht-käufliche). Prof. Dr. Hanns-Werner Heister, Prof. Joachim Kuntzsch, Studierende der Theaterakademie

STIMME UND BIGBAND – DEUTSCHER JAZZGESANG NACH 1945: STERNSTUNDEN DEUTSCHSPRACHIGER SÄNGERINNEN UND SÄNGER. Gemeinsam machen wir eine Art „Zeitreise“ vom Swing der „Stunde Null“ über den Rock ’n’ Roll bis hin zum Ende der ‚Beatles-Ära’. In deren Verlauf werden wir auf seinerzeit bedeutsame, z. T. noch heute aktive Repräsentanten einer stets neu belebten Zunft stoßen: Caterina Valente, Wolfgang Sauer, Knut Kiesewetter, Inge Brandenburg, Willi Johanns, Gitte Haenning u. a. Klaus Völge

KANN MAN EINE FUGE BAUEN? MUSIK UND ARCHITEKTUR. Proportionen sind sowohl in der Komposition als auch in der Architektur wesentliche Bestandteile. Der Vortrag geht dieser Wechselwirkung nach und zeigt verblüffende Analogien. Prof. Frank Böhme

Hochschule für Musik und Theater Hamburg Buslinie: 413 - 414


spielerin werden oder Musiklehrer werden? Hier erfahren Sie, wie ein künstlerisches Studium aussieht, welche Voraussetzungen Sie mitbringen müssen und wie Ihre Berufschancen aussehen. Prof. Fredrik Schwenk, Prof. Michael Börgerding, Prof. Dr. Wolfgang Hochstein u. a.

21.45 - 22.15 UHR InformationsVeranstaltung Raum 11 ab 14

KLAVIERAUSZUG VERSUS ORCHESTERBEGLEITUNG BEI OPERN. Bis zur ersten Orchesterprobe proben Gesangsstudierende ihre Opernpartien mit Hilfe eines Klavierauszugs. Dieser reduziert das Orchester auf zwei Hände. Der kompli­ zierte Orchestersatz des späten 19. und 20. Jh. stellt den Bearbeiter vor das Problem eines spielbaren und dennoch partiturgetreuen Klaviersatzes. Die Erstellung dieses unentbehrlichen Hilfsmittels wird an diversen Opern demonstriert. Prof. Fredrik Schwenk & Sigstein Folgero

21.45 - 22.15 UHR

DURCH MUSIK ZUM SELBST – DIE LANDSCHAFT MEINER STIMME.

21.45 - 22.15 UHR

Künstlerischer Beitrag und Demonstration Raum 13 ab 14

Einladung zum Mitmachen: Es gibt keine Zuschauer, alle können sich beteiligen, auch wer meint, nicht singen zu können oder unmusikalisch zu sein, gerade so jemand! Nur Mut zum Mitmachen! Prof. Peter Michael Hamel

Bewegungsstudio 2

WAS IST MULTIMEDIA? Nicht erst seit den Opern von

21.45 - 22.15 UHR

Richard Wagner tendieren die Künste zur Vereinigung, zur Synthese. Der Digitalcomputer ist dabei die Multimediamaschine par excellence. Der Vortrag beleuchtet, wie durch den Computer die Künste zu einem Gesamtkunstwerk werden können. Prof. Dr. Georg Hajdu

Mitmach-Aktion ab 14

Vortrag und Demonstration ELA 5 ab 14

HAMBURG UND MUSIK – MUSIK IN HAMBURG. Hamburg, die Geburtsstadt von Hasse, Mendelssohn und Brahms, kann sich einer ausgesprochen reichen musikalischen Tradi­ tion rühmen. Die im Jahr 1678 gegründete Oper am Gän­ semarkt war das erste öffentliche Opernhaus in Deutschland. Persönlichkeiten wie Mattheson, Tele­mann, C. Ph. E. Bach, G. Mahler, Rolf Lie­bermann oder Györgi Ligeti gehören zu denen, die das Musikleben Hamburgs bis zur Gegenwart maßgeblich prägten. Zenon Mojzysz

22.30 - 23.00 UHR

DER SHAKESPEARE-KONGRESS. DAS VORSPIEL AUS „BAD WEATHER MAKES A GOOD STORY“ VON STEFAN MOSKOV NACH SHAKESPEARES „STURM“. In Stefan Moskovs Inszenierung „jagen zu Be-

22.30 - 23.00 UHR

ginn skurrile Professoren mit absurdesten Theorien durch Leben und Werk, der Dichter selbst tritt auf... Egal. Moskovs überbordende Fantasie reißt die Schauspielstudenten mit zum Enthusiasmus-Sturm, dem sich das Publikum ergeben muss.“ (Quelle: Hamburger Abendblatt) Eine halbe Stunde Spaß und Wissensvermittlung: Alles, was man über Shakespeare wissen muss und wissen kann! Schauspielabteilung

HOCHSCHULE FÜR MUSIK UND THEATER

STUDIUM AN DER HOCHSCHULE FÜR MUSIK UND THEATER – INFOS ZU STUDIUM UND BERUF. Sie wollen Geige studieren, Schau-

Vortrag Mendelssohn-Saal

Künstlerischer Beitrag

Harvestehuder Weg 12, 20148 Hamburg, www.hfmt-hamburg Buslinie: 413 - 414

Forum

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HOCHSCHULE FÜR MUSIK UND THEATER

22.30 - 23.00 UHR Vortrag und künstlerischer Beitrag Orchesterstudio

22.30 - 23.00 UHR Künstlerischer Beitrag

Kulturraum über Jahrhunderte hinweg Bezugspunkt viel­fältiger musikalisch-künstlerischer Gestaltungen. Bis heute dient der Name als Projektionsfläche für Wünsche und Ängste, männliche und weibliche Phantasien. Im Rahmen der Buchpräsentation „Modell Maria“ werden in­ter­disziplinäre Aspekte der Marienrezeption von der Frühen Neuzeit bis in die Gegenwart aufgezeigt und musikalisch gerahmt. Martina Bick, Prof. Dr. Beatrix Borchard, Prof. Dr. Krista Warnke

„WIE STEHT ES UM IHRE TEMPERATUR?“ ODER „ZWISCHEN HIMMEL UND HÖLLE“ – EINE KURZGESCHICHTE DER MUSIKALISCHEN TEMPERATUR. Vergleichbar dem Klimawandel durch die

Orgelstudio

Jahrtausende gibt es auch einen musikalischen Temperaturenwandel in den letzten Jahrhunderten. Wie Ihre Befindlichkeit durch diese Stimmungssysteme beein­ flusst, ja manipuliert werden kann, werden Ihnen Menno van Delft (Cembalo) und Peter Holtslag (Traversflöte) mit Werken u. a. von Bach und Sweelinck demonstrieren. Ihren Ohren sollten Sie vorher etwas Ruhe gönnen... Prof. Peter Holtslag, Prof. Menno van Delft

22.30 - 23.00 UHR

KANN MAN TÖNE MALEN? MUSIK IN DER MALEREI, MALEREI IN DER MUSIK. Die Musik taucht in vielen Bereichen der Malerei

Vortrag und Demonstration Opernstudio

22.30 - 23.00 UHR Vortrag

auf. Instrumente als ikonographische Hinweise, Strukturen nach rhythmischen Aspekten, malerische Ideen musikalisch umgesetzt. Der Vortrag geht der Frage nach, was Böcklin, Reger und Kosuth gemeinsam haben. Prof. Frank Böhme

KRIEGER UND ARCHITEKTEN. DAS REGIETHEATER UND SEINE SCHAUSPIELERINNEN UND SCHAUSPIELER. Warum triumphieren die

Schauspielstudio 2

Schauspieler so oft in dem bisweilen heftig bekämpften Regietheater? Warum widmet sich z. B. die ‚Deutsche Bühne’ dem „neuen Schauspielertheater“ und porträtiert ausschließlich Schauspieler, die im Regietheater groß geworden sind? Warum gewinnen diese Spieler fast immer im offen geführten Kampf mit der Rolle, mit der Vorgabe des Regisseurs, mit dem Text, bisweilen mit dem Publikum? Prof. Michael Börgerding

22.30 - 23.00 UHR

ETHNOTRANS/DIALOG DER KULTUREN. INTERKULTURELLE BE­ TRACHTUNGEN ZWISCHEN MODUS UND RAGA. Peter Michael

Vortrag und Demonstration Bewegungsstudio 2 ab 14

23.15 - 00.00 UHR Künstlerischer Beitrag Foyer ab 14

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MODELL MARIA. Die Figur der Maria ist im christlichen

Hamel berichtet von seinen Asienreisen, seinen Studien der Musik Tibets und Indiens, gibt am Klavier Beispiele für die Verwandtschaft europäischer und asiatischer Grundstrukturen. Und im Anschluss daran gibt es eine kleine Piano Performance. Prof. Peter Michael Hamel

ABSCHLUSSVERANSTALTUNG DER HOCHSCHULE FÜR MUSIK UND THEATER - BIGBAND/JAZZ. Darf zeitgenössische Musik Spaß

machen? - Die Bigband der Hochschule stellt die Forschungsergebnisse des letzten Semesters vor: Kompositionen von Studierenden und Lehrenden der Hochschule. Prof. Wolf Kerschek und die Bigband der Hochschule

Hochschule für Musik und Theater Hamburg Buslinie: 413 - 414


Mendelssohn-Saal, Foto: Hochschule fĂźr Musik und Theater

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Carôt, LiveMusicPortal, Lübeck meets Paris: Musik ohne zeitliche Verzögerung Foto: Varvara Guljajeva, ISNM

ISNM INTERNATIONAL SCHOOL OF NEW MEDIA

ISNM International School of New Media GmbH, Willy-Brandt-Allee 31c, 23554 Lübeck, www.isnm.de Standort während der Nacht des Wissens: Hamburg Media School

Die ISNM International School of New Media bietet einen postgradualen Studiengang in Digital Media an. In Kooperation mit der TechnischNaturwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Lübeck schließen Studierende dieses international ausgerichtete Studium mit einem Master of Science (M.Sc.) ab. Das Graduiertenprogramm verbindet innovative digitale und interaktive Medientechnologien mit wirtschaftlichen Anwendungen und kulturellen Aspekten. Damit setzt der Studiengang der immer kürzer werdenden Halbwertszeit von Faktenwissen ein fundiertes Querschnittswissen im Sinne der Entwicklung kreativer Geschäftsmodelle entgegen. Die Ausrichtung des forschungsorientierten Studiengangs ist daher eher generalistisch als fachorientiert. Träger der ISNM ist eine Public-Private-Partnership.

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Linie 417 & 419

* nur über Aufzug möglich

Übergang zum HVV-Netz:

17.00 - 00.00 UHR künstlerischer Beitrag Hörsaal ab 12

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Bushaltestelle: U-Bahn Mundsburg, Finkenau U-Bahn Haltestelle: Mundsburg

NETZWERKMUSIK. Mit dem Live-Musik-Portal fällt eine

weitere technische Hürde für Live-Musik im Internet. Die Software optimiert die Datenübertragung und lässt so einen virtuellen Proberaum entstehen, während die Musiker räumlich getrennt bleiben. Anspruchsvolle Hörproben und spannendes Bildmaterial illustrieren die Technik hinter den virtuellen Wänden und weisen Ihnen den Weg durch das www.LiveMusicPortal.eu. Prof. Dr. Andreas Schrader, Alexander Carôt

ISNM International School of New Media GmbH in der Hamburg Media School Buslinie: 417 & 419


KOOPERATIONSSTELLE HAMBURG

Foto: Kooperationsstelle Hamburg, Projekt PIMEXPRO

Kooperationsstelle Hamburg, Besenbinderhof 60, 20097 Hamburg, www.kooperationsstelle-hh.de

PIMEX – VISUELLE DARSTELLUNG VON ARBEITS-, UMWELT- UND GESUNDHEITSBELASTUNGEN Die Kooperationsstelle Hamburg ist ein Referat der Behörde für Wissenschaft und Forschung mit der zentralen Aufgabe, die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Arbeitswelt zu fördern. Unsere Arbeitsschwerpunkte sind Themen aus der Arbeitswelt, überwiegend im Bereich betrieblicher Arbeits-, Umwelt- und Gesundheitsschutz. Seit mehr als 15 Jahren arbeiten wir mit namhaften nationalen und internationalen Projektpartnern aus Hochschulen, Unternehmen, Verbänden und Beratungseinrichtungen zusammen. Unsere Forschungsschwerpunkte umfassen die Bereiche: Betrieblicher Gesundheits- und Umweltschutz (Analyse, Information, Maßnahmen).

Linie 411

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Übergang zum HVV-Netz: Bushaltestelle: Hauptbahnhof S-Bahn: Hauptbahnhof U-Bahn: Hauptbahnhof

VON FEINSTAUB BIS STRESS – EXPOSITIONEN SICHTBAR GEMACHT!

Mit Hilfe des PIMEX-Systems werden Belastungen aus der Arbeitswelt und der Umwelt visuell dargestellt (Lärm­belastungen, Körperbelastungen, Stressbelastungen). Nach einer einführenden Erläuterung über die Funktionsweise des Messsystems können Freiwillige Puls und Herzratenvariabilität messen lassen. Lärm- und Staubmessungen werden an Praxisbeispielen demonstriert. Filme über Hintergründe der Belastungen werden gezeigt. Lothar Lißner, Mario Dobernowsky

Kooperationsstelle Hamburg Buslinie: 411

18.00 - 23.00 UHR Foyer des Gewerkschaftshauses ab 10

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Foto: Dorfmüller & Kröger, Hamburg

KÖRBERFORUM

KörberForum, Kehrwieder 12, 20457 Hamburg, www.koerberforum.de

TÄUSCHEND ECHT

VORTRÄGE ÜBER FÄLSCHUNG, TÄUSCHUNG, TRICK UND ILLUSION Ein neuer Ort für Begegnungen, Gespräche, Ideen, Dispute und Visionen mitten in Hamburg: Das KörberForum – Kehrwieder 12. Aus Impulsen, Erfahrungen und Ergebnissen der Arbeit der Körber-Stiftung entwickeln wir Veranstaltungen in den Themenfeldern Dialog & Verständigung, Bildung & Wissenschaft, Integration & Engagement sowie Junge Kultur. Die Akteure auf dem Podium stellen neue Ideen vor, liefern Anstöße für Debatten und machen Mut, selbst aktiv zu werden. Für große und kleine Menschen, die nicht alles so lassen wollen, wie es ist.

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Linie 411

* über linken Seitenzugang zur Tiefgarage

Übergang zum HVV-Netz: Bushaltestelle: Auf dem Sande (Speicherstadt) U-Bahn: Landungsbrücken S-Bahn: Baumwall

17.00 - 17.40 UHR Vortrag HafenKubus ab 10

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BLÜTEN, HOLOGRAMME UND WASSERZEICHEN. WIE MACHT MAN GELD FÄLSCHUNGSSICHER UND WIE ERKENNT MAN FALSCHGELD?

Beim Falschgeld hatte man es früher einfach. Wer den Goldtaler von der billigen Kopie unterscheiden wollte, biss einfach mit den Zähnen zu. Heutzutage ist jede Banknote ein technisches Meisterwerk. Doch trotz zahlreicher Sicherheitsmaßnahmen werden Banknoten immer perfekter gefälscht. Für Falschgeld gibt es keinen Ersatz und wer die Blüten weitergibt, macht sich strafbar. Ein Falschgeldfahnder erklärt uns, worauf wir achten müssen. Claudius Niewiezesal, Landeskriminalamt Hamburg

KörberForum Buslinie: 411


18.00 - 18.40 UHR Vortrag

Schritt für einen Menschen, aber ein großer Sprung für die Menschheit“. Mit diesen Worten betrat am 21. Juli 1969 der Amerikaner Neil Armstrong als erster Mensch den Mond. Immer wieder tauchten Behauptungen auf, die Mondlandung habe nicht stattgefunden. Wurde die Menschheit an der Nase herumgeführt? Wir gehen auf Spurensuche und zeigen, was an den Mondschwindeleien der letzten Jahre dran ist. Thomas Kraupe, Astronom und Direktor des Hamburger Planetariums

ALS HORNISSE VERKLEIDET – MIMIKRY UND MIMESE IN DER TIERWELT. Tiere sind Meister der Täuschung und Tarnung.

HafenKubus ab 10

19.00 - 19.40 UHR Vortrag

Die Tricks, mit denen Tiere Feinde oder Partner hereinlegen, sind schier unerschöpflich. Gespenstheuschrecken machen sich unsichtbar, indem sie Zweige und Pflanzenteile imitieren. Und der harmlose Hornissenschwärmer ist von der echten Hornisse mit Giftstachel äußerlich kaum zu unterscheiden. In die Welt der tierischen Täuschungsmanöver führt uns Jakob Parzefall. Prof. Dr. Jakob Parzefall, Zoologe

ALLES ILLUSION – WIE MAN UNSER AUGE ÜBERLISTEN KANN. Können wir unseren Augen eigentlich immer trauen? Oder sieht unser Gehirn nur das, was es gewohnt ist zu sehen? Anhand vieler Beispiele zeigen wir, wie schnell unsere Wahrnehmung im Alltag ausgetrickst werden kann. Sogar manche Beschriftungen im Straßenverkehr entpuppen sich als optische Tricks. Aber keine Bange: Nicht immer ist böser Lug und Trug im Spiel und manche Täuschung ist sogar sehr nützlich! Dr. Vanessa Hirsch, Altonaer Museum

ALLES NUR HOKUSPOKUS – EIN ECHTER ZAUBERER IM KÖRBER­ FORUM. Täuschung, Trick und Illusion kann man auch

HafenKubus ab 10

20.00 - 20.40 UHR Vortrag HafenKubus ab 10

21.00 - 21.40 UHR Künstlerischer Beitrag

zu seinem Beruf machen. Für eine Dreiviertelstunde gehört unsere Bühne einem Zauberer. Mehr wird nicht verraten. Zaubertricks schon gar nicht. Ein Zauberer

BILDER, DIE LÜGEN – WIE VIEL WAHRHEIT STECKT IN BILDERN?

Kein Ereignis ist mehr denkbar ohne Fotos und Filme. Diese zeigen die Welt aber nur so, wie sie gesehen werden soll. Durch die Perspektive der Kamera wird unser Blick gelenkt. Schon Stalin ließ seinen Kontrahenten Trotzki auf Fotos wegretuschieren, um ihn aus der Erinnerung zu löschen. Durch die Geschichte der unechten Bilder führt uns Jürgen Reiche, Initiator der Wanderausstellung „X für U – Bilder, die lügen“. Dr. Jürgen Reiche, Ausstellungsdirektor im Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland

STIMMT’S? UNSER ALLTAG STECKT VOLLER IRRTÜMER. Seit 1997 beantwortet Christoph Drösser jede Woche eine „Stimmt’s?“-Frage in der Wochenzeitung DIE ZEIT und stellt Alltagsweisheiten und moderne Legenden auf den Prüfstand. Können Diamanten brennen? Dreht sich der Strudel im Abfluss der Badewanne auf der Südhalbkugel anders herum als auf der Nordhalbkugel? Der Autor selbst stellt seine ganz persönliche Auswahl der interessantesten Themen vor. Christoph Drösser, DIE ZEIT

KÖRBERFORUM

MONDSCHWINDELEIEN VON GALILEI BIS APOLLO 11. HAT DER MENSCH WIRKLICH DEN MOND BETRETEN? „Das ist ein kleiner

HafenKubus ab 10

22.00 - 22.40 UHR Vortrag HafenKubus

23.00 - 23.40 UHR

Kehrwieder 12, 20457 Hamburg, www.koerberforum.de Buslinie: 411

Vortrag HafenKubus

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Foto: MPI Privatrecht

MAX-PLANCK-INSTITUT

Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht, Mittelweg 187, 20148 Hamburg, www.mpipriv.de

HIER IST RECHT INTERNATIONAL: WELTWEITE RECHTS­ VERGLEICHUNG UND EUROPÄISCHE RECHTSVEREINHEITLICHUNG Das Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht erforscht rechtsvergleichend das ausländische, europäische und universelle Privat-, Handels-, Wirtschafts- und Zivilverfahrensrecht sowie die methodischen Grundlagen der Rechtsvergleichung und der Rechtsvereinheitlichung. Das Institut will dazu beitragen, die Herausforderungen zu bewältigen, die aus der Internationalisierung der Wirtschaft, der Lebensverhältnisse und des Rechts erwachsen. Es widmet sich besonders der europäischen Rechtsvereinheitlichung. Das Institut berät den Gesetzgeber bei Rechtsreformen, arbeitet mit vielen internationalen Partnern zusammen und ist ein Zentrum für rechtsvergleichende Grundlagenforschung, das viele Gastwissenschaftler aus aller Welt anzieht.

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Linie 413

* über Haupteingang

Übergang zum HVV-Netz: Bushaltestelle: Dammtor, Fontenay S-Bahn: Dammtor U-Bahn Station: Stephansplatz

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Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht Buslinie: 413


Forschung informieren MitarbeiterInnen des Instituts

WISSENSCHAFT IM DIALOG: KURZVORTRÄGE IM VIERTEL­STUN­ DENTAKT AUS UNSEREN ARBEITSGEBIETEN. Auswahl: Wie hat

sich Privatrecht entwickelt? – Jedes Land hat Recht: Aber welches Recht gilt? – Brauchen wir einheitliches Recht in Europa? Wie sieht es aus? – Wie organisieren sich Unternehmen und Stiftungen bei uns und im Ausland? – Wie schützt das Recht den Wettbewerb? – Was lernen wir von fremdem Recht? – Entwurzelte Juristen: Emigration von Menschen und Ideen unter dem Nationalsozialismus. WissenschaftlerInnen des Instituts

DIE GANZE WELT IM REGAL: EUROPAS GRÖSSTE BIBLIOTHEK FÜR WELTWEITE PRIVATRECHTSLITERATUR. Werfen Sie einen Blick

in eine der größten Spezialbibliotheken mit ca. 460.000 Bänden und machen Sie eine Reise von Kontinent zu Kontinent. MitarbeiterInnen der Bibliothek

VON KAISER WILHELM ZU MAX PLANCK: 80 JAHRE INSTITUT FÜR AUSLÄNDISCHES UND INTERNATIONALES PRIVATRECHT. Machen

17.00 - 00.00 UHR Informationsstand Foyer, EG ab 17

17.00 - 00.00 UHR Zeiten am Eingang Vorträge mit Diskussion versch. Räume ab 17

17.00 - 00.00 UHR Zeiten am Eingang Führung Vorraum Bibliothek ab 17

17.00 - 00.00 UHR Ausstellung

Sie eine Zeitreise von der Gründung des Instituts 1926 in Berlin unter Beteiligung der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft über seine Evakuierung nach Tübingen 1944, seine Aufnahme in die Max-Planck-Gesellschaft 1949 und seinen Umzug nach Hamburg 1956. Lernen Sie bedeutende Juristen kennen, die am Institut gearbeitet haben, und wichtige Arbeiten und Rechtsentwicklungen, an denen sie beteiligt waren. Ausstellungsteam

Vorraum Lesesaal

WAS ERFORSCHEN JURISTEN – WIE FUNKTIONIERT RECHTSVER­ GLEICHUNG? Poster informieren über aktuelle Forschungs-

17.00 - 00.00 UHR

projekte und Forschungsmethoden. MitarbeiterInnen des Instituts

SCHÄTZE DER BIBLIOTHEK. Schauen Sie sich im Vorbeischlendern Raritäten unserer Bibliothek an. MitarbeiterInnen der Bibliothek

MAX-PLANCK-INSTITUT

MAX-PLANCK-INSTITUT FÜR AUSLÄNDISCHES UND INTERNATIO­ NALES PRIVATRECHT: EIN ZENTRUM DER RECHTSVERGLEICHUNG STELLT SICH VOR. Lassen Sie sich über das Institut und seine

ab 17

Poster-Ausstellung versch. Plätze ab 17

17.00 - 00.00 UHR Ausstellung Lesesaal ab 17

FUNDSTÜCKE DER BIBLIOTHEK AUS 80 JAHREN. Bemerkenswertes, Interessantes und Kurioses aus 80 Jahren KaiserWilhelm-Institut/Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht. MitarbeiterInnen der Bibliothek

Mittelweg 187, 20148 Hamburg, www.mpipriv.de Buslinie: 413

17.00 - 00.00 UHR Ausstellung versch. Plätze ab 17

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PC-Schulungsraum im MMKH. Foto: Anette Stöber, MMKH

MULTIMEDIA KONTOR HAMBURG

Multimedia Kontor Hamburg (MMKH), Finkenau 35, 22081 Hamburg, www.mmkh.de

PODCASTING Das Multimedia Kontor Hamburg (MMKH) ist das Kompetenzzentrum für die digitale Modernisierung der Hamburger Hochschulen. Es berät und unterstützt die Hochschulen bei ihren informationstechnologischen Strategien und Projekten in Lehre und Verwaltung und agiert als zentrale Vermarktungsagentur für digitale Studienangebote. Das MMKH organisiert Veranstaltungen zum Themenbereich Hochschule im Informationszeitalter. Darunter die jährliche Konferenz Campus Innovation sowie die Seminarreihe finkenau academy. Wesentliche Arbeitsbereiche des MMKH sind Qualifizierung und Support von Hochschullehrenden im E-Learning sowie die Produktion von interaktivem und multimedialem Content auf professionellem Niveau. Auf www. podcampus.de stellt das MMKH Vorträge aus Hamburger Hochschulen als Podcasts bereit.

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Linie 417 & 419 Übergang zum HVV-Netz:

18.00, 20.00, 22.00, 00.00 UHR Dauer je 20 Min. Vortrag, Infocenter Schulungsraum im 2. Stock

19.00, 21.00, 23.00 UHR Dauer je 20 Min. Vortrag, Infocenter Schulungsraum im 2. Stock

90

Bushaltestelle: Finkenau, Lerchenfeld U-Bahn: Mundsburg, Hamburger Straße

PODCASTS HÖREN UND SEHEN. Podcasts sind Audio- und Video­dateien, die Radio- oder Fernsehsendungen ähneln und über das Internet verbreitet werden. Man kann sie on­ line hören oder auf einen MP3-Player laden. Bei uns kön­ nen Sie ausprobieren, wie das geht, und erfahren: Was für Sendungen gibt es in der „Podosphäre“? Wie und wo­ mit kann ich mir Podcasts anhören und ansehen? Wie suche ich im Internet gezielt nach Podcasts? Teilnehmer­ zahl: max. 20 Personen. Anette Stöber und Patrick Peters PODCASTS PRODUZIEREN. Welche Hard- und Software brauche ich, um einen Podcast zu produzieren? Wo und wie kann ich meine Podcasts veröffentlichen? – Diese Fragen werden im zweiten Workshop beantwortet. Vor und zwischen den Workshops können Besucher der Nacht des Wissens an den PC-Arbeitsplätzen Podcasts anhören. Zum Beispiel Vorlesungen aus den Hamburger Hochschulen auf www.podcampus.de. Teilnehmerzahl: max. 20 Personen. Anette Stöber und Patrick Peters

Multimedia Kontor Hamburg Buslinie: 417 & 419


Foto: Hochschule fĂźr Angewandte Wissenschaften Hamburg, Markus Scholz.

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Foto: Susanne Stichler und Ernst-Marcus Thomas

NDR FERNSEHEN

NDR Fernsehen, Hugh-Greene-Weg 1, 22529 Hamburg, www.ndr.de

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Linie 415 Übergang zum HVV-Netz: Bushaltestelle: Schillingsbekweg, Oddernskamp S-Bahn: Stellingen U-Bahn: Hagenbecks Tierpark

17.00 - 23.30 UHR Show alle 30 Minuten NDR, Haus 14, Studio 5 ab 8

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HINTER DEN KULISSEN VON PLIETSCH. Pfiffig, norddeutsch und

immer mit einem Augenzwinkern – so ist „Plietsch“, das Wissensmagazin des NDR. Immer donnerstags von 18.15 bis 18.45 Uhr. Das Moderatorenpaar Susanne Stichler und Ernst Marcus Thomas präsentiert wöchentlich „Wissen zum Weitersagen“. In der Nacht des Wissens lädt das Plietsch.-Team alle Neugierigen zu einer Wissenschaftsshow auf dem NDR Gelände in Lokstedt ein. Besucher können am 9.Juni 2007 von 17 bis 23.30 Uhr einen Blick hinter die Kulissen der NDR Fernsehsendung werfen. Wie arbeitet ein Fernsehteam? Welche Technik kommt zum Einsatz? Was passiert alles hinter der Kamera? EXPERIMENTE LIVE VOR ORT. Die Moderato­ren Susanne Stichler und Ernst-Marcus Thomas sind natürlich auch dabei und präsentieren live vor Ort eine Show des Wissens. Der verrückte Professor Dr. Dr. Konradius Stöckelberg führt „plietsche“ Experimente zum Nachmachen vor und die waghalsigen PlietschTester Uwe Leiterer und Dirk Zblewski mischen auch mit. Die Besucher lernen, was eine „Blue Box“ ist und wie sie funktioniert. Die Redaktion präsentiert zudem Ausschnitte aus aktuellen NDR Wissenschaftsproduk­tio­ nen. Achtung: Teilnehmerzahl begrenzt! Mode­ra­­toren: Susanne Stichler und Ernst Marcus Thomas

NDR Fernsehen Buslinie: 415


Das Northern Institute of Technology (NIT) bietet zusammen mit der Universität Hamburg-Harburg (TUHH) ein zweijähriges Double Degree-Programm (MBA in Technology Management und Master of Science) an. Es umfasst neben dem ingenieurwissenschaftlichen Studium und den MBA-Kursen ein intensives Soft Skills-Programm sowie ein dreimonatiges Praktikum. Die Studiengebühren werden von Sponsoren wie z.B. Airbus, DaimlerChrysler, Philips und ThyssenKrupp übernommen. Weiterhin bietet das NIT in Kooperation mit BI - Norwe­ gian School of Management ein berufsbegleitendes, englischsprachi­ges Programm zum Executive MBA in Technology Management an.

* Zugang Schwarzenbergstraße

Linie 418

NIT – NORTHERN INSTITUTE OF TECHNOLOGY

Foto: Northern Institute of Technology

NIT – Northern Institute of Technology, Kasernenstr. 12, 21073 Hamburg, www.nithh.de

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Übergang zum HVV-Netz: Bushaltestelle: Kasernenstraße S-Bahn: Harburg-Rathaus

EINFÜHRUNG IN DIE KOMMUNIKATIONSPSYCHOLOGIE (NACH F. SCHULZ VON THUN). Wenn zwei oder mehr Menschen miteinander reden, ist das immer eine vielschichtige Angelegenheit. Neben den offensichtlichen und „offiziellen“ Inhalten gibt es auch weitere Ebenen, die eine Rolle spielen und den Erfolg oder Misserfolg der Kommunikation bestimmen. Der Vortrag bietet einen anschaulichen Einstieg in das Thema mit praktischen Beispielen und Gelegenheit zum Ausprobieren.Wibke Stegemann (Dipl.-Psch.), Training, Coaching, Mediation

GLOBALISIERUNG - GRUND ZUR FURCHT ODER CHANCE? Die Folgen der Globalisierung stellen Herausforderungen für alles und jeden dar. Regierungen und Unternehmen, ja sogar jeder Einzelne von uns ist davon betroffen und beglückt. Die Veranstaltung versucht, Antworten zu geben, wie den Herausforderungen der Globalisierung erfolgreich begegnet werden kann. Dr. Stephan Buse, Technische Universität Hamburg-Harburg, Institut für Technologie- und Innovationsmanagement

NIT – Northern Institute of Technology Buslinie: 418

18.00 - 18.45 UHR Vortrag, Mitmach-Aktion Raum E26 ab 12

19.30 - 20.15 UHR Vortrag Raum E26 ab 14

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Foto: Erntezug im Herbst 06, Obstbau Versuchs- und Beratungszentrum Jork

OBSTBAU VERSUCHS- UND BERATUNGSZENTRUM JORK i

Obstbau Versuchs- und Beratungszentrum Jork, Moorende 53, 21635 Jork, www.ovb-jork.de, Standort während der Nacht des Wissens: Technische Universität Hamburg-Harburg

FRISCHE FRÜCHTE UND SORTIMENTSVIELFALT

FÜR QUALITÄTSBEWUSSTE VERBRAUCHER

Das Obstbau Versuchs- und Beratungszentrum Jork ist das Kompetenzzentrum für den norddeutschen Obstbau. Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit mehrerer Institutionen ist es im OVB Jork möglich, alle Belange des Obstbaus im norddeutschen Raum zu bearbeiten. So ist es z.B. möglich, aus den Ergebnissen der angewandten Forschung in allen Bereichen des Obstanbaus und des Pflanzenschutzes Beratungsempfehlungen zu entwickeln. Diese können dann durch die Beratung in den Bereichen Kernobst, Steinobst, Beerenobst, Lagerung, Betriebswirtschaft, Anwendungstechnik und ökologischer Anbau an die Obstanbauern weiter vermittelt werden.

Linie 418 Übergang zum HVV-Netz: Bushaltestelle: Kasernenstraße S-Bahn: Harburg-Rathaus

17.00 - 00.00 UHR Experiment Audimax I ab 12

17.00 - 00.00 UHR Demonstration Audimax I ab 12

17.00 - 00.00 UHR Audimax I

* Zugang über Fahrstuhl

APFELSAFT – DER WEG VOM APFEL BIS IN DEN MUND. Unter Anleitung werden Zucker- und Säuregehalte von Äpfeln gemessen, die dann mittels Handpresse zu Apfelsaft verarbeitet und verkostet werden können. Im Anschluss erfolgt eine Verkostung verschiedenster Apfelsäfte aus Super- und Biomärkten, bei denen im Vergleich zum selbst gemachten Saft ebenfalls Zucker- und Säuregehalte gemessen werden. Dr. Dirk Köpke WAS ÄPFEL, BIRNEN UND KIRSCHEN KRANK MACHEN KANN? Verschiedenste Schädlinge des Apfels, der Birnen und der Kirschen können begutachtet und genauer unter die Lupe genommen werden. Dorothee Mohr SENSORTECHNIK IM OBSTBAU. Vorführung von Sensortechnik im Obstbau. Kristin Dröge

ab 12

17.00 - 00.00 UHR Demonstration Audimax I

HEISSWASSERTAUCHVERFAHREN IM ÖKOLOGISCHEN OBSTBAU.Vorführung des innovativen Heißwassertauchverfahrens im ökologischen Obstbau. Nicole Fieger-Metag

ab 12

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Obstbau Versuchs- und Beratungszentrum Jork in der TU Harburg Buslinie: 418


WILLKOMMEN IN DER STAATS- UND UNIVERSITÄTSBIBLIOTHEK –

WISSEN SCHAFFT ZUKUNFT

Die Staats- und Universitätsbibliothek gehört zu den ältesten wissenschaft­li­ chenEinrichtungenderStadt(gegr.1479).SieistHamburgsLandesbiblio­thek und seit 1919 die zentrale Bibliothek der Universität Hamburg. Als größte wissenschaftliche Allgemeinbibliothek der Stadt bietet sie ihrer Leserschaft über 4 Millionen analoge und elektronische Medien - von der Inkunabel bis zum E-Book. Täglich kommen 4000 Besucher ins Haus, im Internet sind es 5 Mio. Besuche/Jahr. Mit ihren DFG-Sondersammlungen zu Poli­tik­‑ wissenschaft und Verwaltungswissenschaften, zu Spanien und Por­tu­gal, Küsten- und Hochseefischerei und Indianer- und Eskimokulturen ist sie nationaler Spitzenreiter. Ihre historischen Sammlungen bieten große Schätze, und die Hamburg-Sammlung verwahrt das kulturelle Gedächtnis der Stadt.

Linie 413 & 414 Übergang zum HVV-Netz:

STAATS- UND UNIVERSITÄTSBIBLIOTHEK CARL VON OSSIETZKY

„Frauenzimmerspiegel“aus dem 18. Jahrhundert Foto: Armin Riemann

Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky, („Stabi“), Von-Melle-Park 3, 20146 Hamburg, www.sub.uni-hamburg.de

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Bushaltestelle: Staatsbibliothek U-Bahn: Stephansplatz, S-Bahn: Dammtor

IM BAUCH DES WISSENSSPEICHERS: FÜHRUNG HINTER DIE KULISSEN. Wie sieht es im Innern eines Wissensspeichers aus? Wie müssen Bücher gelagert werden, damit Hamburgs Gedächtnis erhalten bleibt? Wie sieht es in den verborgenen Magazinen aus und wie gelangen die Bücher in die Hände der Leser? Machen Sie eine Entdeckungsreise zu den unter- und oberirdischen Bücherlagern - und lernen Sie die moderne Transporttechnik der Bibliothek kennen. Rolf Duden, Stefanie Töppe

DER KURZE WEG ZUM WISSEN: BIBLIOTHEKSFÜHRUNG. In diesen

Führungen zeigen wir Ihnen, wie sie die Bibliothek nutzen können: Wie können Sie Bücher ausleihen? Wozu gibt es Lesesäle? Wie kommen Sie an die gesuchten Informationen? Welche Fragen beantwortet Ihnen unsere Auskunft und welche Dienstleistungen bieten wir an? Können Sie bei uns ins Internet gehen? Und wo sind eigentlich die ganzen Bücher? Dr. Dieter Ludwig und Team

17.00 - 22.00 UHR immer zur vollen Stunde Führung Foyer ab 8

17.30 - 22.30 UHR Beginn halbstündig Führung

Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky Buslinie: 413 & 414

Foyer ab 14

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STAATS- UND UNIVERSITÄTSBIBLIOTHEK CARL VON OSSIETZKY

17.00 - 00.00 UHR Info-Stand Foyer

ken: vifapol.de zur Politikwissenschaft und cibera.de zu Spanien/Portugal. Wie gelangen die Informationen in die Datenbanken und wie entdecken die Nutzer die Welt des Analogen (Bücher, Zeitschriften, Aufsätze) und des Digitalen (Webseiten, elektronische Texte)? Ganz reales Suchen und Finden in der virtuellen Welt des Wissens. Dr. Wiebke von Deylen

17.00 - 00.00 UHR Präsentation, Aktion Restaurierungswerkstatt und Buch­binderei, 1. OG ab 8

17.00 - 00.00 UHR Verkaufsstände Foyer ab 14

17.00 - 00.00 UHR Ausstellung Ausstellungraum, EG ab 8

17.00 - 18.30 UHR Ausstellungs­ eröffnung Vortragsraum, 1. OG ab 14

19.00 - 20.00 UHR Vortrag Vortragsraum, 1. OG

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STABI EXZELLENT: VIRTUELLE FACHBIBLIOTHEKEN VON CIBERA BIS VIFAPOL. Die Stabi betreibt zwei Virtuelle Fachbibliothe­

BLICK IN DIE RESTAURIERUNGSWERKSTATT UND BUCHBINDEREI. „Wie Phönix aus der Asche“ – Bücher in der Restaurierungswerkstatt. Werfen Sie einen Blick über die Schultern unserer Spezialisten. Bringen Sie Ordnung in Ihre Gedanken! Wir helfen Ihnen bei der Herstellung eines Notizheftes. Erfahren Sie den Umgang mit unterschiedlichen Materialien. Kommen Sie in unsere Buchbinderei. Brigitte Hauswaldt und Ilka Neidenberger

HAMBURG ZU VERKAUFEN: BÜCHERSTÄNDE DER HEINRICH HEINEBUCHHANDLUNG UND HAMBURGER ANTIQUARIATE. Alles was das

Hamburg-Herz begehrt: Aktuelle Bildbände, HamburgFührer, Literatur zu Hamburgs Geschichte, Kultur und Kiez, Hamburg-Krimis und -Belletristik, Literatur Hamburger Autoren und vieles mehr… Für Sammler bieten einige auf Hamburgensien spezialisierte Antiquariate anti­qua­rische Hamburg-Literatur an – für jeden Geld­ beutel erschwinglich.

ERLESEN: DIE SONDERSAMMLUNGEN DER STAATS- UND UNIVERSI­ TÄTS­BIBLIOTHEK. Präsentiert werden Kostbarkeiten aus

den ein­zigartigen Sondersammlungen der Bibliothek, z.B. Hand­schriften, Nachlässe, Alte Drucke, Künstler­ bücher, Ham­burgensien, Karten, Porträts und Musi­ka­ lien. Natio­nal einmalig sind auch die DFG-ge­för­der­­ten Spezial­ bestän­ de zu Spanien und Portugal, Indianerund Eski­mo­­­­sprachen, Politik, Verwaltungswissenschaf­ ten, Küs­­ten- und Hochseefischerei. Dr. Mark Emanuel Amtstätter, Dr. Wiebke von Deylen, Ulrich Ha­ genah, Dr. Jürgen Neu­bacher, Antje Pautzke, Dr. Hans-Walter Stork, Gabriele Urban

AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG: ERLESEN: DIE SONDERSAMMLUNGEN DER STAATS- UND UNIVERSITÄTSBIBLIOTHEK. Zur Eröffnung der

Sondersammlungsschau präsentieren Fachleute der Bibliothek Lieblingsstücke aus ihren Arbeitsbereichen. Bewundern Sie den ältesten Hamburger Druck und die farbenfrohe Illustration einer historischen Karte, staunen Sie über eine ungewöhnliche Handschrift, nehmen Sie Einblick in einen besonderen Nachlass und lassen Sie sich überraschen vom bekanntesten Musikdokument der Bibliothek. Dozenten: siehe „Erlesen“.

IST GOOGLE KLUG GENUG? SUCHEN IM NETZ DER WISSENSCHAFTLICHEN INFORMATIONEN. Schnell und leicht viel finden

– Google macht glücklich. Aber die populäre Suchmaschine macht nur die Spitze des Eisbergs sichtbar. Gerade hochwertige Informationen aus Datenbanken, Online-Zeitschriften und E-Books lassen sich mit Google in der Regel nicht aufspüren. Bibliotheken sind das Eingangstor zu diesem Netz wissenschaftlicher Information. Wir zeigen Ihnen, wie Sie mehr Klasse als Masse finden können. Jürgen Christof, Anne Christensen

Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky Buslinie: 413 & 414


dem 3. Jahrtausend v. Chr. nach Hamburg? Was sind Ostra­ka? Und was verraten uns die griechischen „Acta Pauli“ aus der Zeit um 300 n. Chr. über christliche Auf­ zeich­nungen?SolchenFragennachÜberlieferungsträgern jeder Art – Tontafeln, Papyri, Pergament- und Papierhandschriften – geht der Vortrag nach, der 5000 Jahre Schriftkultur thematisiert. Dr. Hans Walter Stork

SO KLINGT DIE STABI: VERTONUNGEN HAMBURGER DICHTER (DEH­MEL, UND WERKE HAMBURGER KOMPO­NISTEN.

20.30 - 21.30 UHR Vortrag Vortragsraum, 1. OG ab 14

22.00 - 23.00 UHR Konzert

LILIENCRON, HEINE, BORCHERT)

In der Musiksammlung wie in den Dichter- und Musiker-Nachlässen der Bibliothek finden sich bemerkenswerte Zeugnisse des gegenseitigen Beflügelns von Dichtung und Musik. Zu Gehör gebracht werden bekannte und unbekannte literarisch-musikalische Perlen vor­wiegend des 19. und 20. Jhs., wobei entweder der Text­dichter oder der Komponist eng mit den Beständen der Biblio­thek liiert ist. Katharina Dierks, Mezzosopran, Wenke Messmer, Klavier, Dr. Jürgen Neubacher, Moderation

Vortragsraum, 1. OG

NICHTS BLEIBT ANALOG: SCANNEN UND AUFBEREITEN IN DER MEDIEN­WERKSTATT. Digitalisieren von historischen Quel-

18.00 - 19.00 UHR 21.00 - 22.00 UHR

len, Profitools für Bildbearbeitung und DTP, Texterkennung für Fraktur – die Medienwerkstatt unterstützt die digitale Materialsammlung und die Weiterverarbeitung zum perfekten Ergebnis. Gut ausgestattete Arbeitsplätze mit Spezialscannern präsentieren sich als Teil des attraktiven Lern- und Arbeitsortes Bibliothek. Kerstin Wendt

STADT, LAND, WATERKANT: LITERATUR AUS UND ÜBER HAMBURG. Alles was in Hamburg gedruckt und verlegt wurde – vom Buch bis zur Broschüre, von der Zeitung zur Illus­ trierten, vom Messtischblatt zum Pixi-Buch, vom Groschenroman zur Bürgerschaftsdrucksache – alles ist als Pflichtexemplar in der Stabi. Dazu die Literatur über Hamburg, die Stadtteile, Hafen oder Elbe: komplett. Wir zei­ gen Beispiele der Hamburg- und der Karten-Sammlung und wie Sie alles finden. Ulrich Hagenah, Gabriele Urban

KINDERFÜHRUNG: DER SCHATZ IM TURM. „Staatsbibliothek? Da

steht alles voller Bücher!“ Aber wo und wie man ein be­ stimmtes Buch unter Tausenden findet und auf wel­­chem Weg es in Leserhände gelangt, das können unsere jungen Gäste erfahren auf der Führung „hinter die Kulis­sen“. Und weil es in der Bibliothek nicht nur Bücher, sondern auch CDs, DVDs, Schallplatten und anderes gibt, ist es schwer zu sagen, was „der Schatz im Turm“ eigent­ lich ist. Auf die Lösung darf man gespannt sein. Dr. Hans Walter Stork

ab 14

Demonstration Medienwerkstatt, EG ab 12

19.00 - 20.00 UHR 21.00 - 22.00 UHR Präsentation HamburgLesesaal, 2. OG ab 14

19.00 - 20.00 UHR Führung Foyer ab 8

FÜHRUNG DURCH DIE AUSSTELLUNG „ERLESEN“. Die Spe­­zia­­­lis­ten

für die Sondersammlungen und DFG-Son­der­­­sammel­ gebiete der Stabi führen Sie durch die Ausstellung. Fragen Sie nach: Welche Geschichte erzählen die Exponate, wie sind die Sammlungsbereiche, ihre Erschließung und Benutzungsmodalitäten organisiert? Entdecken Sie anhand erlesener Stücke die Vielfalt der Sondersammlungen der Bibliothek. Dr. Mark Emanuel Amtstätter, Dr. Wiebke von Deylen, Ulrich Hagenah, Dr. Jürgen Neubacher, Antje Pautzke, Dr. Hans-Walter Stork, Gabriele Urban

STAATS- UND UNIVERSITÄTSBIBLIOTHEK CARL VON OSSIETZKY

VON DER TONTAFEL ZUM DIGITALEN VOLLTEXT: EIN GANG DURCH DIE SAMMLUNGSGESCHICHTE DER STAATS- UND UNIVERSITÄTSBIBLIOTHEK. Wie kommen babylonische Geschäftsurkunden aus

19.00 UHR 22.00 UHR Führung Ausstellungsraum, EG

Von-Melle-Park 3, 20146 Hamburg, www.sub.uni-hamburg.de Buslinie: 413 & 414

ab 12

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ÄRZTEKAMMER HAMBURG - BIBLIOTHEK DES ÄRTZLICHEN VEREINS

Ärztekammer Hamburg – Bibliothek des Ärztlichen Vereins, Von-Melle-Park 3, im Altbau der Stabi, 1. Stock, 20146 Hamburg, www.aekbibl.de

EINE MEDIZINISCHE FACHBIBLIOTHEK UNTER DEM DACH DER STABI –

DIE BIBLIOTHEK DES ÄRZTLICHEN VEREINS STELLT SICH VOR Die Bibliothek des Ärztlichen Vereins wurde 1816 gegründet und ist damit die älteste noch existierende medizinische Fachbibliothek in Ham­burg. Der Bestand von rund 120.000 Bänden umfasst Bücher, Zeitschriften, CDs, DVDs und Videos zu Medizin, Gesundheitswesen, Arztrecht, Medizingeschichte, Pflege und verwandten Gebieten. Der Buchbestand reicht bis ins 16. Jahrhundert zurück. Die Bibliothek wird von der Ärztekammer Hamburg getragen und steht als eine Einrichtung unter dem Dach der Staats- und Universitätsbibliothek der Öffentlichkeit zur Nutzung zur Verfügung.

i Linie 413 - 414 Übergang zum HVV-Netz:

17.30, 20.00, 22.00 UHR Führung Informationsplatz ab 14

17.00 - 00.00 UHR Verkaufsstand Lesesaal

17.00 - 00.00 UHR Ausstellung Galerie, Altbau 1. OG ab 14

17.00 - 00.00 UHR Infostand Lesesaal ab 14

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siehe Staatsbibliothek

AUS 600 JAHREN MEDIZINGESCHICHTE - FÜHRUNG DURCH DIE BIBLIOTHEK DES ÄRZTLICHEN VEREINS. Die Führung durch

die Räumlichkeiten der Bibliothek gibt Einblicke in die Medizingeschichte und die Entwicklung der Bibliothek von einer Vereinsbibliothek zur modernen, öffentlich zugänglichen Fachbibliothek. Während der Führung werden ausgewählte Bände aus dem historischen Altbestand präsentiert. Dipl.-Bibl. Maike Piegler

VERKAUF VON ANTIQUARISCHEN MEDIZINISCHEN BÜCHERN. Angeboten werden antiquarische medizinische Fachbücher aus den Dubletten der Bibliothek. Neben bibliophilen „Schätz­­chen“ finden sich auch Kuriositäten, Liebhaber­ stücke und alte Werke für den kleinen Geldbeutel. Der Er­­lös kommt der Lehrbuchsammlung der Bibliothek zugute. EIN MEDIZINISCHER BLICK IN HAMBURGS VERGANGENHEIT. Wer sich für Hamburgs Medizingeschichte begeistert, sollte diese Ausstellung nicht verpassen. Präsentiert werden verschiedene Themen aus der Medizingeschichte Hamburgs sowie Kuriositäten: Kennen Sie die Vorzüge des Nacktskilaufens? Oder haben Sie Jesus schon „in psychiatrischer Beleuchtung“ betrachtet? DIE „VORHER-NACHHER-SCHAU“ – DER FÖRDERVEREIN DER BIBLIOTHEK DES ÄRZTLICHEN VEREINS PRÄSENTIERT ERSTE ERFOLGE. Der

Förderverein der Bibliothek des Ärztlichen Vereins wurde 1997 gegründet mit dem Ziel, die wertvollen Altbestände der Bibliothek zu erhalten. Hauptprobleme sind die empfindlichen Bucheinbände und der schleichende Säurefraß, der das Papier zerbröseln lässt. In der „Vorher-Nachher-Schau“ werden Bücher und Zeitschriften im restaurierungsbedürftigen Zustand und bereits gerettete Bände präsentiert. Gabriele Ballon u.a.

Ärztekammer Hamburg – Bibliothek des Ärztlichen Vereins Buslinie: 413 & 414


TECHNIK BEWEGT UNS ALLE Die TUHH ist eine moderne technische Universität mit internationa­ ler Ausrichtung mitten im Herzen des Industriestandorts Hamburg. Die Forschungsschwerpunkte Luftfahrt, Schiffs- und Hafenbau, Logistik, Biotechnologie und Informationstechnologie orientieren sich eng an den Anforderungen im regionalen Wirtschaftsraum. Die akademische Lehre an der TUHH widmet sich der Ausbildung von Ingenieuren der Fachrichtungen Bau- und Umwelttechnik, Bio-Verfahrenstechnik, Elektrotechnik, Energie- und Umwelttechnik, Informatik-Ingenieur, Informationstechnologie, Maschinenbau, Schiff­ bau, Verfahrenstechnik sowie Allgemeine Ingenieurwissenschaften. Mit innovativen und interdisziplinären Projekten gestaltet die TUHH ge­ meinsam mit ihren Partnern aus Wirtschaft und Öffentlichkeit gemäß ihrem Motto zukunftsweisende “Technik für Menschen“.

Linie 418

TECHNISCHE UNIVERSITÄT HAMBURG-HARBURG

Foto: Die Physikanten

Technische Universität Hamburg-Harburg (TUHH), Schwarzenbergstr. 95, 21073 Hamburg, www.tuhh.de / www.tuhh.de/nachtdeswissens

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Übergang zum HVV-Netz: Bushaltestelle: Kasernenstraße S-Bahn: Harburg-Rathaus

INNOVATIVE TECHNIK IM HAMBURGER HAFEN. Die Besucher der 2. Nacht des Wissens in Hamburg werden von den St. Pauli Landungsbrücken per Schiff und Bus zur Technischen Universität Hamburg-Harburg gebracht. Bei der Fahrt durch den Hamburger Hafen werden wichtige Technik-Standorte passiert und von Experten erläutert. Technische Fragestellungen aus Schiffs- und Hafenbau werden dabei anschaulich erklärt. ACHTUNG! Zu dieser Veranstaltung müssen Sie sich vorab anmelden, es steht nur eine begrenzte Zahl an Plätzen zur Verfügung: www.tuhh.de/nachtdeswissens. Boarding ab 14:00 Uhr, Ablegen 14:45 Uhr; Fahrt: 14:45-16:30 Uhr, Anlegen 16:30 Uhr, anschließend Bustransfer zur TUHH, Ankunft ca. 17:00 Uhr. Herr Ehrlich, Hamburg Port Authority; NN, ThyssenKrupp; Marine Systems / Blohm + Voss: Schiffe Made in Hamburg – bekannt in aller Welt; Prof. Dr.-Ing. Stefan Krüger, TUHH: Schiffs­ sicherheit; Prof. Dr.-Ing. Jürgen Grabe, TUHH: Altenwerder

Technische Universität Hamburg-Harburg Buslinie: 418

14.00 - 17.00 UHR ANMELDUNG ERFORDERLICH Exkursion mit Vorträgen St. Pauli Landungs­brücken, Brücke 10 ab 12

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TECHNISCHE UNIVERSITÄT HAMBURG-HARBURG

17.15 - 17.25 UHR Vortrag Gebäude H, Audimax 1 ab 12

17.30 - 17.55 UHR Wissenschaftsshow, Präsentation Gebäude H, Audimax 1 ab 12

18.30 - 18.50 UHR Vortrag, Präsentation Gebäude H, Audimax 1 ab 12

19.10 - 19.35 UHR Wissenschaftsshow, Präsentation Gebäude H, Audimax 1 ab 12

20.10 - 20.30 UHR Vortrag Gebäude H, Audimax 1 ab 12

20.50 - 21.15 UHR 22.00 - 22.25 UHR Wissenschaftsshow, Präsentation Gebäude H, Audimax 1 ab 12

20.15 - 20.35 UHR Vortrag Gebäude H, Raum 0.01+02 ab 12

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ERÖFFNUNG. Der Präsident der Technischen Universität Hamburg-Harburg begrüßt die Besucher der 2. Nacht des Wissens in Hamburg und eröffnet offiziell das Veranstaltungsprogramm der TUHH. Prof. Dr.-Ing. Edwin Kreuzer, Präsident der TUHH

LASERBASS, GEISTERSTIMMEN UND SCHWEBENDE SCHIFFE. Die Physik-Show verbindet Kunst und Wissenschaft. Ungewöhnliche Bühnenexperimente lassen physikalische Effekte wie Magie erscheinen. Ein Laserstrahl wird zum elektrischen Bass, Gase verzerren die Stimme bis zur Unkenntlichkeit. Die Zuschauer rätseln, fiebern und tüfteln mit – und werden von den Physikanten mit Comedy, Spaß und Musik belohnt. Physikanten & Co INFRAROT-FERNERKUNDUNG. Freigesetzte Chemikalien kön-

nen große Gefahr für die Bevölkerung, Einsatzpersonal der Feuerwehren und die Umwelt bedeuten. Die im Vortrag demonstrierte Methode der Fernerkundung mittels Fourier-Infrarotspektrometrie erlaubt die Identifikation luftgetragener Gefahrstoffe aus großer und damit sicherer Entfernung - auch von Fahrzeugen oder Hubschraubern aus - innerhalb weniger Sekunden. Prof. Dr.-Ing. Roland Harig

LASERBASS, GEISTERSTIMMEN UND SCHWEBENDE SCHIFFE. Die Physik-Show verbindet Kunst und Wissenschaft. Ungewöhnliche Bühnenexperimente lassen physikalische Effekte wie Magie erscheinen. Ein Laserstrahl wird zum elektrischen Bass, Gase verzerren die Stimme bis zur Unkenntlichkeit. Die Zuschauer rätseln, fiebern und tüfteln mit – und werden von den Physikanten mit Comedy, Spaß und Musik belohnt. Physikanten & Co. NICHTS IST UNMÖGLICH - GELENKERSATZ IM 21STEN JAHRHUNDERT. Der Ersatz von Gelenken zählt heute zu den häufigsten chirurgischen Eingriffen. Die Materialien der verwendeten Prothesen und die Einbautechniken werden ständig verbessert. Gleichzeitig steigt die Erwartung der immer jüngeren Patienten, die eine signifikante Beeinträchtigung ihrer Lebensqualität nicht mehr hinnehmen möchten. Der Vortrag gibt einen Überblick über das heute Machbare. Prof. Dr. Michael Morlock PhD

LASERBASS, GEISTERSTIMMEN UND SCHWEBENDE SCHIFFE. Die Physik-Show verbindet Kunst und Wissenschaft. Ungewöhnliche Bühnenexperimente lassen physikalische Effekte wie Magie erscheinen. Ein Laserstrahl wird zum elektrischen Bass, Gase verzerren die Stimme bis zur Unkenntlichkeit. Die Zuschauer rätseln, fiebern und tüfteln mit – und werden von den Physikanten mit Comedy, Spaß und Musik belohnt. Physikanten & Co. NEUERE ENTWICKLUNGEN IM SCHIFFBAU. Außer bei Container­ schiffen gibt es auch bei anderen Schiffstypen (Passagierschiffe, Gastanker, Marineschiffe usw.) in den vergangenen Jahren sehr interessante Entwicklungen, an denen die Forschung beteiligt ist und die vor allem die Wirtschaftlichkeit und Sicherheit erhöhen. Hierüber wird ein Überblick gegeben. Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Fricke

Technische Universität Hamburg-Harburg Buslinie: 418


18.00 - 18.20 UHR

VOM HÖRGERÄT ZUR WASCHMASCHINE – HERAUSFORDERUNGEN IN DER TECHNISCHEN AKUSTIK. Die Entstehung von Schall und

18.45 - 19.05 UHR

des­sen Ausbreitung sind seit Jahrhunderten ein faszi­ nieren­des Thema der Wissenschaft, das Physiker und Ingenieure gleichermaßen intensiv beschäftigt. Lassen sich akustische Eigenschaften voraussagen? Müssen tech­ nische Geräte immer leise sein? Warum klingt ein BMW nicht wie eine Ente? Diese und viele weitere Fragen wer­ den erläutert und diskutiert. Prof. Dr.-Ing. Otto von Estorff

IN DEN SAND GESETZT – SCHÄDEN IM ERD- UND GRUNDBAU ODER WIE MAN AUS SCHADEN LERNT. Geotechnische Sachverstän-

dige sollen das Tragverhalten des Untergrunds beurteilen. Schwierig ist dabei, dass der Untergrund bzw. der Boden natürlich entstanden ist, in seinen Eigenschaften stark schwankt und nicht einsehbar ist. Der Baugrund kann daher nur anhand von Stichproben und mit viel Erfahrung zutreffend beurteilt werden. Einige Beispiele zeigen mögliche Folgen und was man daraus lernt. Prof. Dr.-Ing. Jürgen Grabe

BAHN UND HAFEN. Rund 12 000 Schiffe steuern Hamburg

im Jahr an. Der größte Teil ihrer Ladung geht per Güterzug weiter nach Mittel-, Osteuropa oder Skandinavien. Über 150 nationale und internationale tägliche Containerzugverbindungen machen den Hamburger Hafen so auch zum Hafen Prags, Budapests, Wiens u.a.. Der Vortrag beleuchtet aktuelle Anforderungen an die Verknüpfung von Wasser- und Land-Verkehr. Prof. Dr.-Ing. Carsten Gertz

Vortrag Gebäude H, Raum 0.01+02 ab 12

Vortrag Gebäude H, Raum 0.01+02 ab 12

19.30 - 19.50 UHR Vortrag Gebäude H, Raum 0.01+02 ab 12

21.45 - 22.05 UHR Vortrag Gebäude H, Raum 0.01+02 ab 12

RECHNEN MIT MOLEKÜLEN – DNA-COMPUTING. DNA-Computing versucht, biologische Rechner zu konstruieren, bei denen organische Moleküle als Speichermedium dienen und Rechenoperationen durch geeignete molekularbiologische Prozesse im Reagenzglas ausgeführt werden. DNA-basierte Algorithmen können massiv datenparallel arbeiten, wodurch neue Leistungsdaten in der Masse der Operationen erreicht werden könnten. Prof. Dr.-Ing. Karl-Heinz Zimmermann

21.00 - 21.20 UHR

ÜBER DIE MATHEMATIK IN VANILLEKIPFERLN UND HASELNUSSPLÄTZCHEN, FLUGZEUGEN UND SCHIFFEN. Ob bei der Entwick-

17.45 - 18.05 UHR

lung von Flugzeugen und Schiffen oder von Produktionsanlagen für Lebensmittel, ob bei der Konstruktion von Autobahnen und Schienenwegen oder bei der Berechnung optimaler Wege von Containern, überall ist die Mathematik bei der Organisation der modernen Welt maßgeblich beteiligt. Dieser Vortrag zeigt, dass jeder einzelne von der Mathematik profitieren kann. Prof. Dr. Wolfgang Mackens

TECHNISCHE UNIVERSITÄT HAMBURG-HARBURG

WOHIN MIT DEM ABFALL? Schöne Verpackungen und ihr Inhalt sind Segen und Fluch unserer Gesellschaft. Was heute attraktiv aussieht, gut und frisch schmecken soll, ist morgen Müll. Also ein Problem. Aber nicht nur der Konsum produziert Müll, sondern auch bei der Produktion entsteht Abfall. Neben der Vermeidung von Abfall sind moderne Methoden der Abfallbeseitigung und -aufbereitung notwendig, damit nicht immer mehr Müll entsteht. Prof. Dr.-Ing. Rainer Stegmann

Vortrag Gebäude H, Raum 0.01+02 ab 12

Vortrag Gebäude H, Raum 0.16 ab 12

Schwarzenbergstr. 95, 21073 Hamburg, www.tuhh.de/nachtdeswissens Buslinie: 418

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TECHNISCHE UNIVERSITÄT HAMBURG-HARBURG

18.30 - 18.50 UHR Geb. H, Raum 0.16 ab 12

19.15 - 19.35 UHR Vortrag Gebäude H, Raum 0.16 ab 12

20.00 - 20.20 UHR Vortrag Gebäude H, Raum 0.16 ab 12

20.45 - 21.05 UHR Vortrag Gebäude H, Raum 0.16 ab 12

21.30 - 21.50 UHR Vortrag Gebäude H, Raum 0.16 ab 12

17.30 - 17.50 UHR

Seite 103. Prof. Dr.-Ing. Erik Pasche

OHNE MATHE GEIT DAT NICH. „Ohne Woter geit dat nich“. Das haben die Hamburger inzwischen begriffen. Dass aber die moderne Stadt heute ohne Mathematik nicht existier­­ te, dass es Telefon, Internet und Fernsehen ohne sie nicht gäbe, dass die meisten Arbeitsplätze heute von ihrem qualifizierten Einsatz abhängen, dat weit de ol dösige Hamburger jümmer noch nicht. Hier mokt wi üm kleu­­ger: „Ohne Mathe geit dat nich!“ Prof. Dr. Wolfgang Mackens WENN AUTOS SICH UNTERHALTEN. „Was ham Sie denn da für’n komischen Besitzer?“ oder „Mein Fahrer hat mir heute schon wieder Normal statt Super gegeben - pfui Teufel!“ Werden dies die Gesprächsthemen zukünftiger Autos sein? Sicher nicht! Das Auto der – nahen – Zukunft sorgt sich darum, Sie sicher ans Ziel zu bringen, und deshalb spricht es sich mit seinen Kollegen ab, um nur keinen Unfall zuzulassen. Wie es dies macht? Das wird Ihnen hier erzählt. Prof. Dr. Herrmann Rohling WIE SICHER SIND UNSERE SCHIFFE? Sicherheit wird im Schiffbau immer wichtiger, nicht nur für die Nutzer des Schiffes, sondern auch für die Umwelt, in der sich das Schiff bewegt. Schiffsunfälle ziehen neben dem Verlust vieler Menschenleben oft auch noch große Umweltschä­ den nach sich. Der Hamburger Schiffbau bietet hier neue Sicherheitskonzepte. Prof. Dr.-Ing. Stefan Krüger FEINSTAUB – WAS HAT DAS MIT MIR ZU TUN? Der Vortrag gibt einen Überblick über die Feinstaubdiskussion. Er setzt an den Umweltwirkungen und Einwirkungen auf den Menschen an und zeigt, wie über eine Direktive der Europäischen Union die Kommunen gefordert sind, die Belastungen aus Abgasen unter bestimmten Grenzwerten zu halten. In den Kommunen diskutierte und zur Umsetzung anstehende Maßnahmen werden vorgestellt. Prof. Dr.-Ing. Heike Flämig

ab 12

BIOENERGIE. Die fossilen Energieträger Kohle, Erdöl und Erdgas sind endlich und sehr umweltschädigend. Wir müs­sen deshalb dringend andere Energiequellen erschließen. Der Vortrag stellt dar, welche Rolle hier die Bio­­energie neben Solar-, Wind-, Wasser- und Erdenergie­ nutzung haben kann. Prof. Dr.-Ing. Martin Kaltschmitt

18.15 - 18.35 UHR

REGEN IM FLUGZEUG. Sicher und komfortabel soll das Rei-

Vortrag Gebäude H, Raum 0.09

Vortrag Gebäude H, Raum 0.09 ab 12

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KLIMAKATASTROPHE – WIE MÜSSEN SICH HAMBURG UND DIE KÜSTENREGION DARAUF EINSTELLEN? Vortrag. Information siehe

sen im Flugzeug sein. Klimatisierung und Luftzufuhr sind dabei wichtige Aspekte: Nicht zu heiß, nicht zu trocken und angenehm warm. Hat es Ihnen trotzdem schon einmal im Flugzeug auf den Kopf geregnet? Weshalb Ihr Atem etwas damit zu tun hat, warum es beim Landen (nicht) regnet und wie ein Wohlfühlklima über den Wolken entsteht, beantwortet der Vortrag. Prof. Dr.-Ing. Gerhard Schmitz

Technische Universität Hamburg-Harburg Buslinie: 418


Schlachthühner vertilgen die Deutschen jährlich. Die haben vorher alle Federn gehabt. Wohin damit? In Ihre Betten wollen die Deutschen nur Gänsedaunen. Wären Sie auf Löschschaum gekommen? Diese und andere erstaunliche Einfälle der Biotechnologie erfährt man in diesem Vortrag. Prof. Dr.-Ing. Rudolf Müller

KLIMAKATASTROPHE – WIE MÜSSEN SICH HAMBURG UND DIE KÜS­­TEN­REGION DARAUF EINSTELLEN? Das Deicherhöhungspro­

gramm Hamburgs berücksichtigt Folgen des Klimawandels noch nicht. Maßnahmen zum Schutz vor Überflutungen sind notwendig. Gezeigt wird die Perspektive für „Leben mit dem Hochwasser“, bei der Über­­ flutungen der Deiche nicht ausgeschlossen sind. Prof. Pasche stellt ein Bürger-Informationsservice via SMS, Internet, Navigationssysteme sowie die Entwick­ lung „Schwimmender Stadtteile“ vor. Prof. Dr.-Ing. Erik Pasche

ÜBER DIE MATHEMATIK IN VANILLEKIPFERLN UND HASELNUSSPLÄTZCHEN, FLUGZEUGEN UND SCHIFFEN. Ob bei der Entwick-

lung von Flugzeugen und Schiffen oder von Produktionsanlagen für Lebensmittel, ob bei der Konstruktion von Autobahnen und Schienenwegen oder bei der Berechnung optimaler Wege von Containern, überall ist die Mathematik bei der Organisation der modernen Welt maßgeblich beteiligt. Dieser Vortrag zeigt, dass jeder einzelne von der Mathematik profitieren kann. Prof. Dr. Wolfgang Mackens

VON DER MING-VASE ZU NEUEN IMPLANTATEN UND BREMSSYSTEMEN – DAS POTENZIAL MODERNER HOCHLEISTUNGSKERAMIKEN ODER AUCH: WARUM ZERBRICHT DIE PORZELLANSCHALE UND NICHT DAS KERAMIKKOCHFELD. Obwohl Keramiken seit Jahrtau-

senden Bestandteil unseres täglichen Leben sind, ist ihre Verwendung für zuverlässige, hochbelastbare Bauteile erst heute möglich. Anhand der linear-elastischen Bruchmechanik werden zunächst die Grundlagen des modernen Werkstoff- und Bauteil-Designs erläutert, bevor dann moderne Keramik-Anwendungen (Gelenkprothetesen, Hochleistungsbremsscheiben u.a.) vorgestellt werden. Dr.-Ing. Rolf Janßen

OHNE MATHE GEIT DAT NICH. „Ohne Woter geit dat nich“. Das

ha­ben die Hamburger inzwischen begriffen. Dass aber die moderne Stadt heute ohne Mathematik nicht existierte, dass es Telefon, Internet und Fernsehen ohne sie nicht gäbe, dass die meisten Arbeitsplätze heute von ihrem qualifizierten Einsatz abhängen, dat weit de ol dösige Hamburger jümmer noch nicht. Hier mokt wi üm kleu­ger: „Ohne Mathe geit dat nich!“ Prof. Dr. Wolfgang Mackens

WIE KOMMT DER STROM IN DIE STECKDOSE? Nichts ist so selbst­verständlich wie die Versorgung mit elektrischer Ener­gie: Stecker rein, Gerät läuft. Aber vor der Steckdose kommt der Energieversorger und die Energieerzeugung. Den Weg von der Energiequelle über die Turbine bis zum Verbraucher beschreibt dieser Vortrag; dabei wer­ den Fragen beantwortet zu den Themen Klima­schutz, Nachhaltigkeit, Effektivität und Effizienz unse­rer En­er­ giesysteme. Prof. Dr.-Ing. Alfons Kather

19.00 - 19.20 UHR Vortrag Gebäude H, Raum 0.09 ab 12

19.45 - 20.05 UHR Vortrag Gebäude H, Raum 0.09 ab 12

20.30 - 20.50 UHR Vortrag Gebäude H, Raum 0.09

TECHNISCHE UNIVERSITÄT HAMBURG-HARBURG

VON HÜHNERFEDERN ZUM FEUERLÖSCHER - GESCHICHTE EINES FORSCHUNGSPROJEKTES. Über 30 Millionen Hähnchen und

ab 12

21.15 - 21.35 UHR Vortrag Gebäude H, Raum 0.09 ab 12

22.00 - 22.20 UHR Vortrag Gebäude H, Raum 0.09 ab 12

17.15 - 17.35 UHR Vortrag Gebäude I, Audimax 2 ab 12

Schwarzenbergstr. 95, 21073 Hamburg, www.tuhh.de/nachtdeswissens Buslinie: 418

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TECHNISCHE UNIVERSITÄT HAMBURG-HARBURG

17.50 - 18.10 UHR Vorführung, Präsentation Gebäude I, Audimax 2 ab 12

18.30 - 19.50 UHR Mitmach-Aktion, Quiz-Show Geb. I, Audimax 2 ab 12

20.15 - 20.35 UHR Vorführung, Präsentation Geb. I, Audimax 2 ab 12

21.00 - 21.20 UHR Vortrag Geb. I, Audimax 2 ab 12

21.45 - 22.05 UHR Vorführung, Präsentation Gebäude I, Audimax 2 ab 12

17.00 - 23.00 UHR Experimente, teilweise zum Mitmachen Gebäude C/D, Raum C 0.017 ab 12

17.00 - 23.00 UHR Mitmach-Aktion Gebäude C/D, Raum D 0.006 ab 12

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DU UND DAS ELEKTRISCHE FELD. Kann man elektrische Felder sehen? - Nein! Aber man kann sie sichtbar machen. Und dann wundert man sich, was alles elektrische Felder erzeugt und verändert und wozu man in der Lage ist, wenn man diese Veränderungen feststellen kann. Dr. Wieland Hingst, Dipl.-Ing. Oliver Horn WER WIRD INGENIEUR? In Anlehnung an eine bekannte

Fernsehshow können die Teilnehmer hier ihr Wissen in Technik, Mathematik und Naturwissenschaften live testen und dabei attraktive Preise gewinnen. Dipl.-Ing. Jens Ove Lauf und das WWI-Team

DU UND DAS ELEKTRISCHE FELD. Kann man elektrische Fel­­d­ er sehen? - Nein! Aber man kann sie sichtbar machen. Und dann wundert man sich, was alles elektrische Felder erzeugt und verändert und wozu man in der Lage ist, wenn man diese Veränderungen fest­stellen kann. Dr. Wieland Hingst, Dipl.-Ing. Oliver Horn MECHANIK MACHT SPASS. Beginnend bei ihren Elementen Hebel, Rolle und Keil schlägt der Vortrag einen Bogen über das Grundwissen der Mechanik bis hin zu ihren technischen Anwendungen bei der Betriebsfestigkeitsprüfung von Flugzeugen und verschiedenen anderen Fahrzeugen. Durch z.T. verblüffende Experimente wird dem Zuschauer klar: Mechanik ist wichtig und dabei eigentlich ganz einfach. Prof. Dr.-Ing. Uwe Weltin DU UND DAS ELEKTRISCHE FELD. Kann man elektrische Felder sehen? - Nein! Aber man kann sie sichtbar machen. Und dann wundert man sich, was alles elektrische Felder erzeugt und verändert und wozu man in der Lage ist, wenn man diese Veränderungen feststellen kann. Dr. Wieland Hingst, Dipl.-Ing. Oliver Horn TECHNIK BEIM FLIEGEN. Im DLR_School_Lab Hamburg

können die Schüler nach einer kurzen Instruktion selbst Experimente zum Thema Fliegen vornehmen. Auftrieb und Vortrieb in der Zivilluftfahrt werden an verschiedenen Versuchsstationen behandelt, und man kann auch noch etwas über Akustik in der Flugzeugkabine sowie über Satelliten und deren Aufgaben im erdnahen Orbit erfahren. Versuchsleiter sind meist Studenten der TUHH. DLR_School_Lab

FLIEGEN MIT DEM FLUGSIMULATOR. Mit dem Flugsimulator

können Jugendliche am Computer die Grundzüge des Fliegens erlernen. Das Flugerlebnis wird dabei auf eine Großleinwand übertragen. Die jugendlichen Piloten können unterschiedliche Flugzeuge auswählen und spielerisch Flugsituationen erproben. Betreut werden sie dabei von einem erfahrenen Piloten und Studenten der TUHH. DLR_School_Lab

Technische Universität Hamburg-Harburg Buslinie: 418


zum Selbermachen können Jugendliche hier das Strömungsverhalten von Luft und Wasser untersuchen. So wird in einem Wasserkanal die Umströmung un­ ter­ schiedlicher Körperformen sichtbar gemacht. In wei­­ te­ ren Experimenten wird das Flugverhalten von Trag­flächenprofilen untersucht und erklärt, wie Frisbee­ scheiben fliegen. DLR_School_Lab

HEUTE SIND SIE DER KAPITÄN! Mit dem SIMPLEX Schiffs-

17.00 - 23.00 UHR Präsentation, Ausstellung, Experimente Gebäude C/D, Foyer Mitte ab 12

17.00 - 23.00 UHR

simulator lässt sich eine Fähre virtuell durch ein enges Fahrwasser steuern. Dabei reagiert sie auch auf Wind und Strömung. Hindernisse kommen so gefährlich nahe. Übernehmen Sie das Ruder und probieren Sie es selbst einmal! Prof. Dr. Stefan Krüger und Mitarbeiter des Inst. f. Entwerfen von Schiffen und Schiffssicherheit

Mitmach-Aktion Gebäude C, Etage Z 3, Raum C 3.024

HIGHTECH AUF DEM WASSER - SCHIFFBAUSTUDENTEN ENTWICKELN TRETBOOTE. Was bietet der Studiengang Schiffbau? Die

17.00 - 23.00 UHR

Schiffbaustudenten präsentieren sich, ihre Fachschaft und ihre neusten Tretboote. Sehen Sie z.B. ein Monohull aus Kohlefaser mit Bugwulst - von der Entstehung bis zum regattafähigen Tretboot. Mit Vorträgen von Studenten über das Studium und die Tretboote. Fachschaft Schiffbau

SCHIFFBAUFORSCHUNG. Es werden Videofilme von experimentellen Forschungsarbeiten und Computeranimatio­ nen gezeigt, welche unter anderem die Simulation von Kentervorgängen und Strömungsvorgängen sowie Kollisionsszenarien betreffen. Mitarbeiter der Schiffbau-Institute der TUHH

Foto: Jupitz/TUHH

ab 12

Präsentation, Exponate Campus vor Ge­­bäu­de C und Foyer rechts

TECHNISCHE UNIVERSITÄT HAMBURG-HARBURG

RAUS AUS DER SCHULE – REIN INS LABOR. Mit Experimenten

ab 12

17.00 - 23.00 UHR VideoPräsentationen Gebäude C/D, Foyer rechts ab 12

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TECHNISCHE UNIVERSITÄT HAMBURG-HARBURG

17.00 - 23.00 UHR Präsentation Gebäude C, Versuchshalle C1.010 ab 12

17.00 - 23.00 UHR stündlich Präsentation, Experimente Gebäude C, W1 ab 12

17.00 - 23.00 UHR Präsentation Campus vor Gebäude C/D ab 12

17.00 - 23.00 UHR Präsentation Campus vor Gebäude C/D ab 12

17.00 - 23.00 UHR Campus vor den Gebäuden C/D, E und H

SHUTTLE ZUR TIEFSEE. Im Hochdrucklabor DL1 der TUHH

wird die Entstehung von Methan-Gashydraten gezeigt. Mit dem neu entwickelten Multifunktions-Werkzeug (dem Tiefsee-Shuttle) wird eine Probe dekompressionsfrei ausgeschleust. Nach Öffnen der Druckschleuse dissoziiert Gashydrat und wandelt sich in Gas und Wasser um. Die Demonstration weckt das Verständnis für das Verhalten des in der Natur vorhandenen Klimagases Methan. Prof. Dr.-Ing. Dieter Krause und Mitarbeiter des Instituts für Produktentwicklung und Konstruktionstechnik gemeinsam mit Prof. Dr. rer. nat. Giselher Gust und Mitarbeitern des Instituts für Meerestechnik

DEMONSTRATION VON UNTERSUCHUNGEN IM WINDKANAL. Das Strömungsverhalten von modernen Schiffen und Flugzeugen wird anhand von Modellen im großen Windkanal der TUHH demonstriert. Prof. Dr.-Ing. Thomas Rung und Mitarbeiter des Instituts für Fluiddynamik und Schiffstheorie FLUGMECHANIK BEI EINEM MOTORSEGLER. Gezeigt wird ein Motorsegler mit 13 Meter Spannweite, der der TUHH als Forschungsflugzeug u.a. für Schwingungsversuche und zur Entwicklung eines Autopiloten dient. Ein Pilot steht für fachkundige Erklärungen bereit. Prof. Dr.-Ing. Uwe Weltin und Mitarbeiter des Instituts für Zuverlässigkeitstechnik ANGEWANDTE VERFAHRENSTECHNIK. Die „Campus-Perle“ ist von herber Schönheit, kühl und blond. Vom Rand bis zum Fuß des Glases auf Genuss eingestellt. Erfrischend und mit ausgeprägtem Hopfenaroma. Die BierbrauerAG der TUHH zeigt, wie anwendungsorientiert ingenieurwissenschaftliches Wissen genutzt werden kann, was ein gutes Bier braucht und wieviel Spaß die Beschäftigung mit einem typisch deutschen Lieblingsgetränk machen kann. Bierbrauer AG EXPONATE VON TUHH UND PARTNERN. (Ausstellung, Präsentation) Institute der TUHH und ihre Industriepartner stellen Objekte aus der Forschung, Entwicklung und Anwendung von Technik aus. TUHH

ab 12

17.00 - 23.00 UHR

ab 12

17.00 - 23.00 UHR

TUHH-VERKAUFSSTAND. Hier kann man alles kaufen, was

Verkauf Gebäude H, Foyer ab 12

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NORDMETALL-INFOMOBIL. Wie kommt der Mikrochip ins

Handy? Wer baut aus tonnenschweren Teilen elegante Kreuzfahrtschiffe? Die Metall- und Elektro-Industrie ist eine hochinteressante Branche. Das NORDMETALLInfoMobil informiert über die Unternehmen und die vielfältigen Perspektiven ihrer Ausbildungsberufe. Wer möchte, kann an der CNC Fräsmaschine selbst die Späne fliegen lassen. Außerdem gibt’s Tipps zur Bewerbung und vieles mehr. NORDMETALL e.V

Präsentation Campus vor den Gebäuden E und H

man zum Studium braucht und noch viel mehr: Vom Anspitzer bis zum Zeichenstift, vom Notizblock über Kugelschreiber bis zu Heften und Computern. Bei der Nacht des Wissens gibt es vor allem T-Shirts, SweatShirts, Troyer: Schicke Outfits im TUHH-Look oder schöne Mitbringsel aus unserem Campus-Shop. Ein Besuch lohnt sich immer! PlanetStudy

Technische Universität Hamburg-Harburg Buslinie: 418


17.00 - 23.00 UHR

EXPONATE UND INFOSTÄNDE VON TUHH UND PARTNERN. Institute der TUHH und ihre Industriepartner stellen Objekte aus der Forschung, Entwicklung und Anwendung von Technik aus. TUHH

17.00 - 23.00 UHR

Gebäude H, Foyer ab 12

Ausstellung Gebäude H, Raum 0.08, Foyer, Empore ab 12

ENTWICKLUNGSZUSAMMENARBEIT FÜR INGENIEURE. Ingenieure ohne Grenzen befasst sich als Hilfsorganisation vorrangig mit der Lösung ingenieurtechnischer Aufgaben. Ingenieure ohne Grenzen Deutschland hilft sowohl durch Wissenstransferleistungen für ingenieurspezifische Fragestellungen bei der Umsetzung vor Ort, als auch von Deutschland aus mit hilfreichen Unterstützungsleistungen und Aufklärungsarbeit. Ingenieure ohne Grenzen

17.00 - 23.00 UHR

MOTOR + SENSOR + PROGRAMM = ROBOTER? ODER: WIE SCHÜLER ROBOTER BAUEN! Im Roboter-Kursus des Infotronik-

17.00 - 23.00 UHR

Programms konstruieren und programmieren Schüler Roboter. Diese können ein Labyrinth durchfahren, einen Schatz verstecken, einen Berg besteigen, farbige Kugeln sortieren oder sogar Fußball spielen! Wie man diese kleinen Allroundtalente baut, zeigen die teilnehmenden Schüler vor Ort und laden alle Besucher zum Mitmachen ein. www.infotronik-programm.de, SvenOle Voigt. Koordinierungsstelle Infotronik der TUHH

FESTIGKEITSUNTERSUCHUNGEN. Festigkeitsversuche an schiff­ bau­lichen Stahlkonstruktionen unter statischer und dynamischer Belastung. Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Fricke und Mitarbeiter des Instituts für Konstruktion und Festigkeit von Schiffen

Präsentation Gebäude I ab 12

Information, Ausstellung Gebäude I, Foyer

TECHNISCHE UNIVERSITÄT HAMBURG-HARBURG

TUHH-INFOSTAND DER STUDIENBERATUNG. Ausführliche Informationen zu allen Studiengängen sowie allgemein zur TUHH. Studienberatung, InfoThek

ab 12

17.30 - 22.30 UHR stündlich Experimente Gebäude C, Festigkeitsversuchshalle ab 12

MIKROWELLENSENSOREN FÜR DIE BAUWERKSÜBERWACHUNG. Zukünftige Bauwerke werden für die Überwachung ihres Zustandes mit vielfältiger Sensorik ausgestattet. Am Institut für Hochfrequenztechnik werden hierfür hochempfindliche und preiswerte Mikrowellen – Feuchtesensoren konzipiert. Prof. Dr.-Ing. Arne Jacob und Mitarbeiter des Instituts für Hochfrequenztechnik

17.00 - 23.00 UHR

KLIMAFORSCHUNG IN DER ANTARKTIS. Das ökologische Gleich­ gewicht unseres Planeten kann man aus dem Zustand der polaren Eiskappen ermitteln. Für die Bestimmung der Eismassen baut das Institut für Hochfrequenztechnik Radargeräte. Diese werden zusammen mit typischen Messergebnissen vorgestellt. Prof. Dr.-Ing. Arne Jacob und Mitarbeiter des Instituts für Hochfrequenztechnik

17.00 - 23.00 UHR

INTERNET IN THE SKY. Fernsehen oder Internet-Surfen im Flugzeug? Auf zahlreichen Flugrouten geht dies nur über Satellit. Die dafür in Zukunft benötigten intelligenten Antennen werden am Institut für Hochfrequenztechnik erforscht. Prof. Dr.-Ing. Arne Jacob und Mitarbeiter des Instituts für Hochfrequenztechnik

17.00 - 23.00 UHR

Präsentation im Labor Gebäude I, Raum 0051/Foyer ab 12

Präsentation im Labor Gebäude I, Raum 0051/Foyer ab 12

Präsentation im Labor Gebäude I, Raum 0051/Foyer ab 12

Schwarzenbergstr. 95, 21073 Hamburg, www.tuhh.de/nachtdeswissens Buslinie: 418

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TECHNISCHE UNIVERSITÄT HAMBURG-HARBURG

17.00 - 23.00 UHR Präsentation im Labor Gebäude I, Raum 00555+0056/Foyer ab 12

17.00 - 23.00 UHR Präsentation im Labor Gebäude I, Raum 00555+0056/Foyer

“DER FLUSS LEBT!“ Dank besserer Wasserqualität leben

heute wieder viele Fischarten in den Flüssen. Fische leben aber nur optimal, wenn sie Flüsse von der Quelle bis zur Mündung durchwandern können. Wehre, Wasserkraftanlagen und Verrohrungen sind hinderlich. Im Wasserbau-Labor wird am mit lebenden Fischen besetzten Modell deren Wanderverhalten erklärt und die Überwindung von Barrieren durch Fischtreppen gezeigt. Prof. Dr.-Ing. Erik Pasche und Mitarbeiter des Instituts für Wasserbau

KLIMAKATASTROPHE – WIE SCHÜTZEN WIR UNS GEGENÜBER DEM HOCHWASSER? Durch den Klimawandel werden Intensi-

ab 12

tät und Menge an Niederschlägen zunehmen. Grundstücke, Keller und Straßen sind flutgefährdet. Wie man sich schützen kann, wird im Wasserbau-Labor gezeigt: Mobile Wandelemente zur Schließung von Türen und Fenstern und die internet-basierte Bürgerinformationsplattform zum Hochwasser angepassten Bauen und Wohnen. Prof. Dr.-Ing. Erik Pasche und Mitarbeiter des Instituts für Wasserbau

17.00 - 23.00 UHR

DER ELASTISCHE WELLENBRECHER – EINE TECHNISCHE REVOLUTION.

Präsentation im Labor Gebäude I, Raum 00555+0056/Foyer ab 12

17.00 - 23.00 UHR Präsentation Unterstand vor Gebäude I ab 12

18.00 - 21.00 UHR stündlich Führung: 30 Min. Gebäude J, Foyer ab 12

17.00 - 23.00 UHR Gebäude J ab 12

18.30 - 19.00 UHR 20.30 - 21.00 UHR Lesung Gebäude J, Rotunde

In diesem Winter haben die Sturmfluten wieder Schäden an den Stränden der Küsten und Nordseeinseln verursacht. Mit der Fa. Elastogran wurde ein Schutzverfahren entwickelt: Mit Polyurethan werden Steine fest miteinander verbunden. Der neue, nun patentierte, elastische Wellenbrecher wird im Küstenschutz vor Sylt erprobt. Die Herstellung wird live demonstriert und die Pilotanlage in Videos gezeigt. Prof. Dr.-Ing. Erik Pasche und Mitarbeiter des Instituts für Wasserbau

HOCHWASSERANIMATIONSZENTRUM. Schnell verliert sich

nach Hochwasserkatastrophen das Bewusstsein über Gefahren und Risiken. Gefahrenbewusstsein ist aber Voraussetzung für richtiges Verhalten. Das Hochwasseranimationszentrum erhält die Erinnerung an Hochwasser und informiert über Flutrisiken. Die Anlage ist im Foyer des Wasserbaulabors zu besichtigen und auszuprobieren: sogar das Risiko für das eigene Grundstück ist ermittelbar. Prof. Dr.-Ing. Erik Pasche und Mitarbeiter des Instituts für Wasserbau

VERSTECKTES WISSEN HERBEIGEZAUBERT. Erleben Sie die

TUHH-Bibliothek einmal mit allen Sinnen! Die Bibliothek als Ereignis: Wir führen Sie durch Harburgs größte Bibliothek! Werfen Sie auch einen Blick hinter die Kulissen ins Magazin, ein Raum für 400 000 Bände! Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der TUHH Bibliothek

OFFENER LESESAAL. Der obere Lesesaal der TUHH-Bibliothek ist offen für alle, die Ruhe suchen zum Lesen, Lernen oder Arbeiten bis 23 Uhr. TUHH Bibliothek AUF DEM BÜCHERSOFA. Lassen Sie sich von unseren Texten überraschen! Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der TUHH Bibliothek

ab 12

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Technische Universität Hamburg-Harburg Buslinie: 418


Erleben Sie die TUHH-Bibliothek einmal mit allen Sinnen! Die Bibliothek als Ereignis: Das Wissen macht laut, es äußert sich. Wie? Zwischen den Buchreihen sind Geräusche zu hören, scheinbar von den Büchern kommend. Dazu sehen Sie Video-Präsentationen und kleine Ausstellungen! Manches ist sichtbar, vieles liegt versteckt. TUHH Bibliothek

BÜCHERFLOHMARKT. Verkauf von gut erhaltenen technischwissenschaftlichen Fachbüchern. TUHH Bibliothek

17.00 - 23.00 UHR Ausstellung, Information Gebäude J ab 12

17.00 - 23.00 UHR Verkauf Gebäude J, Foyer ab 12

VERFAHRENSTECHNIK ZUM ANFASSEN. Der Stand des Fachschaftsrates Verfahrenstechnik gibt Einblick in das Studium der Verfahrenstechnik, Bioverfahrens­tech­nik und Energie- und Umwelttechnik. Studenten dieser Fachrichtung präsentieren Exponate verschiedener Bereiche der Verfahrenstechnik und stehen für Fragen zu diesen Stu­dien­gängen zur Verfügung. Fachschaftsrat Verfahrenstechnik

17.00 -23.00 UHR

SWINGING BY NIGHT. Die Solistenformation der TUHH Big­­

22.30 - 23.00 UHR

Band spielt Jazz-Standards zum Ausklang der 2. Nacht des Wissens an der TUHH. TUHH Big Band

Präsentation Gebäude I, Foyer ab 12

TECHNISCHE UNIVERSITÄT HAMBURG-HARBURG

INFORMATIONS- UND WISSENSPUNKTE RUND UM DIE ROTUNDE.

Konzert Gebäude H, Foyer ab 12

NDW-CAFÉ MIT POSTERPRÄSENTATION „TECHNIK FÜR MENSCHEN“. Raum für Gespräche und Ruhe zum Essen und Trinken, umrahmt von Postern zu TUHH-Projekten. TUHH

17.00 - 23.00 UHR Ausstellung Gebäude H, Raum 0.07 ab 12

VIP-LOUNGE. Bewirtung von Referenten, Ausstellern und Gästen der TUHH. TUHH Mensa

17.00 - 23.00 UHR

ESSEN UND TRINKEN HÄLT LEIB UND SEELE ZUSAMMEN. Hier kön-

17.00 - 23.00 UHR

nen leckere Speisen für den kleinen und großen Hunger, zubereitet von der TUHH Mensa, sowie Getränke erworben werden. TUHH Mensa

Catering Gebäude H, Raum 0.06

Catering Gebäude H, Raum 0.04+0.05 ab 12

NDW@TUHH INFOSTAND. 1+2+3+4. Informationen zum Pro­gramm der 2. Nacht des Wissens an der TUHH. Studierende der TUHH

17.00 - 23.30 UHR Information, Ausstellung Foyers Gebäude C/D, H, I ab 12

Schwarzenbergstr. 95, 21073 Hamburg, www.tuhh.de/nachtdeswissens Buslinie: 418

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Foto: Tide

TIDE

TIDE, Uferstraße 2, 22081 Hamburg, www.tidenet.de

MEDIEN SELBER MACHEN, MITGESTALTEN UND VERSTEHEN TIDE, der Bürger- und Ausbildungskanal, bietet allen interessierten HamburgerInnen unabhängig von Alter und journalistischen Vorkennt­ nissen, die Möglichkeit zur aktiven Mitgestaltung eines nicht kommerziellen und innovativen Fernseh- und Radioprogramms für die Stadt Hamburg. Um den qualitativen Standards des Stadtsenders zu entsprechen, qualifizieren sich die Nutzer in der dem Sender angeschlossenen Akademie im Rahmen von Redak­tions- und Technikkursen. Während der Entwicklung und Umsetzung eines Sendeformats steht ihnen ein erfahrenes Team aus professionellen Fernseh- und Radiomachern be­ ratend und unterstützend zur Seite. TIDE strahlt sein Programm seit dem 01. April 2004 aus; zu empfangen ist TIDE TV auf Kabelplatz 21 und TIDE 96.0 auf UKW 96,0 MHz und 95,45 MHz im Kabel.

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Linie 417 & 419

* nur im Erdgeschoss

Übergang zum HVV-Netz: Bushaltestelle: Mundsburg U-Bahn: Mundsburg

17.00 - 20.30 UHR Fernsehstudio, EG

17.00 - 23.00 UHR

RADIOGRÜSSE SPRECHEN. Nach einer kurzen Einführung in

Mitmach-Aktion Führung Studio 2, UG

21.20 - 22.30 UHR TV-Talksendung für ca. 20 Personen Fernsehstudio, EG ab 14

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FERNSEHANSAGEN SPRECHEN. Nach einer kurzen Einfüh-

rung in die technischen Abläufe eines Fernsehstudios, können alle Besucherinnen und Besucher vor der Blue Box für ein paar Minuten in die Rolle eines Fernsehansagers schlüpfen: Sie kündigen eine der laufenden TV-Sendungen des Senders an, die in den folgenden Wochen bei TIDE TV ausgestrahlt wird.

Führung, Mitmach-Aktion

die technischen Abläufe eines Radiostudios, haben die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, Grüße an Freunde und/oder Familie ins Mikrofon zu sprechen, die TIDE 96.0 in den folgenden Wochen ausstrahlt.

TV-TALKSENDUNG: „GEWALT IN COMPUTER- UND VIDEOSPIELEN“. Die Sondersendung von „Außen kantig“, dem monatlichen Talkformat der Journalismusstudierenden der Hamburg Media School, beschäftigt sich mit dem Thema „Gewalt in Computer- und Videospielen“. Eingeladen sind Prof. Sabine Trepte als wissenschaftliche Expertin, ein „Heavy User“ und Eltern von Spielern.

TIDE Buslinie: 417 & 419


UNIVERSITÄT HAMBURG Foto: Universität Hamburg

Universität Hamburg, Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg, ESA: Hauptgebäude der Universität Hamburg, Edmund-Siemers-Allee 1, ESA OST: Hauptgebäude der Universität Hamburg, Edmund-Siemers-Allee 1, Ostflügel, ESA WEST: Hauptgebäude der Universität Hamburg, Edmund-Siemers-Allee 1, Westflügel, www.uni-hamburg.de

Die Universität Hamburg ist mit fast 40.000 Studierenden die fünftgrößte Universität Deutschlands. Sie beschäftigt etwa 850 Professorinnen und Professoren in Lehre und Forschung, darüber hinaus etwa 1.800 wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie gut 7.000 in Technik und Verwaltung (davon fast 6.000 in der Fakultät für Medizin). Mit 150 verschiedenen Gebäuden verteilt sich die Universität über die ganze Stadt, hat ihren örtlichen Mittelpunkt aber im Campus Von-Melle-Park und im angrenzenden Stadtteil Eimsbüttel. Die Universität Hamburg bietet die Möglichkeit, aus mehr als 90 verschiedenen Studiengängen, die an sechs Fakultäten organisiert sind, auszuwählen.

Linie 413 - 414

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Übergang zum HVV-Netz: Bushaltestelle: Staatsbibliothek, Dammtor S-Bahn: Dammtor U-Bahn: Hallerstraße, Schlump

Universität Hamburg Buslinie 413 - 414

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UNIVERSITÄT HAMBURG

Universität Hamburg, Tropengewächshaus, Alter Botanischer Garten, Jungius Straße 4/6, 20355 Hamburg, www.biologie.uni-hamburg.de

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Linie 413 - 414 Übergang zum HVV-Netz: Bushaltestelle: Dammtor S-Bahn: Dammtor

17.00 - 00.00 UHR Führungen zur vollen Stunde Infotainment, Soundinstallationen und Drinks Botanischer Garten Planten un Blomen

TROPENNACHT IN HAMBURG. Im Gewächshaus des Botanischen Gartens erwarten Sie die Schätze der Tropen und Subtropen! Von 17 Uhr bis Mitternacht - immer zur vollen Stunde - beginnt an der Bar mit exotischen Cocktails eine „Botanische Entdeckungsreise für Nachtschwärmer“ und (ent)führt Sie für eine knappe Stunde in tropische Regenwälder, Wüsten, subtropische Urlaubsgebiete und die Welt der Dinosaurier. Mitarbeiter des Schaugewächshauses

Universität Hamburg, Recht, www.uni-hamburg.de Standort während der Nacht des Wissens: Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg

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Linie 413 - 414 Übergang zum HVV-Netz: Bushaltestelle: Staatsbibliothek, Dammtor S-Bahn: Dammtor U-Bahn: Schlump, Hallerstraße

20.00 - 21.00 UHR Vortrag ESA Hauptgebäude

giösen zu beobachten, die insbesondere, aber nicht nur in Bezug auf den Islam zumal eine Re-Politisierung der Religion meint. Angesichts dieser neuen Herausforderung sollte das staatliche Neutralitätsgebot nicht länger als eine bloße Chiffre für Indifferenz fungieren. Prof. Dr. Karl-Heinz Ladeur

19.00 - 20.00 UHR 21.00 - 22.00 UHR

DIETER BOHLEN, STEFAN RAAB UND HARALD SCHMIDT IN DER WUNDERSAMEN WELT DES RECHTS. Die wachsende Beliebt-

Vortrag ESA Hauptgebäude ab 16

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RELIGION - TOLERANZ - RECHT: DER MYTHOS VON DER NEUTRALIÄT DES STAATES. Weltweit ist eine Wiederbelebung des Reli-

heit sogenannter Comedy-Formate im Fernsehen, die zum Teil ein äußerst derbes Humorverständnis an den Tag legen, beschäftigt zunehmend auch das Recht. Statt nur einzelfallbezogen zwischen Meinungsfreiheit und Persönlichkeitsrecht abzuwägen, sollte sich die mit derartigen Fällen befasste Rechtsprechung dabei stärker als bislang auf die besonderen medialen Eigengesetzlichkeiten einstellen. Prof. Dr. Karl-Heinz Ladeur

Universität Hamburg Buslinie 413 - 414


Professor Hoffmann-Riem ist Richter des Bundesverfassungsgerichts und gibt Einblicke in Art und Weise der Entscheidungsfindung. Wie werden die Entscheidungen vorbereitet? Wie konflikthaft arbeiten die Richter im Kollegium? Spielen parteipolitische Rücksichtnahmen eine Rolle? Wie erklärt sich das hohe Ansehen des Gerichts? Prof. Dr. Wolfgang Hoffmann-Riem

Diskussion ESA Hauptgebäude

UNIVERSITÄT HAMBURG

19.00 - 20.00 UHR

DAS BUNDESVERFASSUNGSGERICHT - VON INNEN BETRACHTET.

Universität Hamburg, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, www.uni-hamburg.de Standort während der Nacht des Wissens: Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg

Linie 413 - 414

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Übergang zum HVV-Netz: Bushaltestelle: Staatsbibliothek, Dammtor S-Bahn: Dammtor U-Bahn: Schlump, Hallerstraße

(WEITER)BILDUNG IM LEBENSZUSAMMENHANG. Das „doing gen­der der Weiterbildungsteilnahme“: Männer, wenn sie Väter werden, nehmen besonders häufig an Weiterbildung teil; Frauen, wenn sie Mütter sind, besonders selten. Behaupten sich Weiterbildungsteilnehmer/innen als Subjekte ihrer Weiterbildungsaktivitäten oder setzen sich in den Lebensläufen die Strukturgeber soziale Her­ kunft und Geschlecht durch? Beides ist gleich wahr­ schein­lich! Was ist wirklich? Department Wirtschaft und Politik, Fachgebiet Soziologie, Prof. Dr. habil. Harry Friebel KÖNNEN AMEISEN EIN UNTERNEHMEN COACHEN. Es geht um ein Optimierungverfahren, das sich auf unterschiedlichste Optimierungsprobleme anwenden lässt und dessen Lö­ sungs­ansatz sich die Futtersuche der Ameisen als Vor­ bild nimmt. Mit einem Computerprogramm werden künstli­che Ameisen bei der Wegsuche visualisiert und in einem Film wird zum Vergleich die Wegsuche realer Amei­sen verdeutlicht. Dept. Wirtschaftswissenschaften, Institut für Industriebetriebslehre und Organisation, Prof. Dr. Karl-Werner Hansmann BEHAVIORIAL FINANCE:INDIVIDUELLE FEHLER BEI DER PORTFOLIO­WAHL. In der Veranstaltung werden die wichtigsten Fehler bei der Zusammenstellung eines Wertpapierport­folios aus verhaltenswissenschaftlicher und finanztheoreti­ scher Sicht (=Behavioral Finance) anhand von anschauli­chen Beispielen erläutert. Dabei wird auch dargestellt, wie die wissenschaftlichen Erkenntnisse gewonnen werden und wie diese Erkenntnisse in die private Wertpa­­­ pier­­ver­­waltung einfließen könnten. Dept. Wirtschafts­­­­ wissenschaften, Chair of Banking and Finance, Prof. Dr. Markus Nöth

Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg Buslinie 413 - 414

19.00 - 20.00 UHR 21.00 - 22.00 UHR Vortrag, Ausstellung ESA Hauptgebäude

20.00 - 21.00 UHR 23.00 - 00.00 UHR Vortrag ESA Hauptgebäude

18.00 - 19.00 UHR Vortrag mit Arbeitsteil ESA Hauptgebäude

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UNIVERSITÄT HAMBURG

19.00 - 20.00 UHR Vortrag mit Arbeitsteil ESA Hauptgebäude

21.00 - 21.40 UHR Vortrag ESA Hauptgebäude ab 12

BUBBLES AND CRASHES: URSACHEN VON FEHLBEWERTUNGEN IM AKTIENMARKT. Angesichts der erheblichen Fehlbewer-

tung von Technologieaktien Anfang 2000 stellt sich die Frage, wie solche Fehlbewertungen entstehen und wie eine (unbewußte) Beteiligung an einer solchen Spekulation vermieden werden kann. In dieser Veranstaltung werden mögliche Antworten basierend auf Laborexperimenten mit Studierenden und Börsenhändlern vorgestellt. Dept. Wirtschaftswissenschaften, Chair of Banking and Finance, Prof. Dr. Markus Nöth

ÜBERWACHEN IST MENSCHLICH - EIN BUNTER ABEND MIT BIG BROTHER. Eine wissenschaftliche Performance zur Video­

überwachung: Zum Thema werden allgemeine Informationen zu Überwachung und Forschungsergebnisse des Projektes „Videoüberwachung“ vermittelt. Konzipiert als Performance integriert dieser Vortrag Film, Musik und wissenschaftliche Erkenntnisse. Im Stile eines „Kabarettprogramms“ sollen diese Inhalte auf unterhaltende Weise dem Publikum zugänglich gemacht werden. Institut für kriminologische Sozialforschung, Dr. Nils Zurawski, Ilka Kreutzträger M. A.

Universität Hamburg, Geisteswissenschaften, Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg, www.uni-hamburg.de

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Linie 413 - 414 Übergang zum HVV-Netz: Bushaltestelle: Staatsbibliothek, Dammtor S-Bahn: Dammtor U-Bahn: Hallerstraße, Schlump

21.00 - 00.00 UHR Vortrag ESA C ab 12

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GEISTERWISSENSCHAFTEN: SPRECHEN MIT DEM JENSEITS. Wie wird man den Trauergeist los? Zur Bekämpfung der Melancholie im 16. und 17. Jahrhundert (Steiger); Alltagsmagie, Formen und Funktionen des magischen Sprechens (Schröder); Zur Theorie und Praxis der Geistergeschichte (Föcking/Schmidt). Prof. Dr. Johann Anselm Steiger, Fachbereich Evangelische Theologie, Prof. Dr. Ingrid Schröder, Institut für Germanistik I, Prof. Dr. Marc Föcking, Institut für Romanistik, Prof. Dr. Johann N. Schmidt, Institut für Anglistik und Amerikanistik

Universität Hamburg Buslinie 413 - 414


stießen zwei unterschiedliche Konzepte von Leben und Tod aufeinander: das diesseitsorientierte Weltbild der Azteken und das jenseitsorientierte Christentum. Der Vor­trag zeigt, welche Jenseitsvorstellungen die Azteken hat­ten. Der Vergleich mit christlichen Vorstellungen macht deutlich, warum die Missionare ihnen die christliche Hölle nicht begreiflich machen konnten. Dr. Claudine Hartau, Archäologisches Institut, Arbeitsbereich Meso­amerikanistik

18.00 - 19.00 UHR 20.00 - 21.00 UHR Vortrag ESA J ab 14

LANGE NACHT DES BIBLISCHEN FILMS I - VIDEODRAMEN. Das Videodrama ist ein Prozess, der im Raum eines bibli­ schen Textes stattfindet. Der biblische Text gibt die Gestalt vor. Im Wechselspiel zwischen Text und Teilneh­ men­den findet die zentrale Bewegung des Textes in einer neuen Erzählung Gestalt. Der Prozess des Videodra­mas kommt mit der Fertigstellung eines 30 min. Video­­spiel­ films und mit dem gemeinsamen Ansehen des Ergebnis­ ses an sein Ende. Prof. Dr. Hans-Martin Gutmann, Fachbereich Evangelische Theologie mit Theologiestudierenden

17.00 - 23.00 UHR

LANGE NACHT DES BIBLISCHEN FILMS II - GENESIS. Woher kom-

20.00 - 23.00 UHR

men wir? Und wohin gehen wir? Diese Fragen werden nicht nur in Heiligen Schriften, sondern auch in zahlreichen Filmen gestellt. Wir werden Ausschnitte aus den schönsten filmischen Beiträgen zum Thema anschauen und diskutieren, z. B.: Genesis von Nuridsany Perennou (F 2004), Quest von T. Montgomery (D 1996). Außer­ dem: Catching the Stars, Bruce Allmigthy, Truman Show, Dogma und noch viel mehr… Prof. Dr. Inge Kirsner, Fachbereich Evangelische Theologie

LANGE NACHT DES STUDENTENFILMS. In einer Endlosschleife

zei­gen wir Filme, die Studierende der Medienwissenschaft im Kontext unserer Projektseminare oder außer­ halb des Stundenplans produziert haben. Besondere Aufmerksamkeit verdienen „Pech und Schwefel - Mehr als Fußball auf St. Pauli“ (24 Min., 2006, 20 Uhr) und „Schule aus und Du bist raus? Schulabgänger in Hamburg Billstedt“ (55 Min., 2005, 22 Uhr). Maike Reinerth, Prof. Dr. Jens Eder, Medien- u. Kommunikationswissenschaft

ZUM UMGANG MIT DEM FERNSEHEN. ASPEKTE DER PROGRAMMBEOBACHTUNG/PROGRAMMFORSCHUNG. Die begleitende For-

schung zu aktuellen Programmentwicklungen bildet einen wichtigen Teilbereich der Medienwissenschaft. In zwei Veranstaltungen stellen Knut Hickethier und Joan Kristin Bleicher Ergebnisse ihrer Forschung zu aktuellen Programmentwicklungen des Fernsehens vor. Dabei werden auch Sendungsausschnitte präsentiert. Prof. Dr. Joan K. Bleicher, Prof. Dr. Knut Hickethier, Medien- u. Kommunikationswissenschaft

DIE ELEKTRIFIZIERUNG DER KOMMUNIKATION. STATIONEN DER KO­M­ MUNIKATIONSGESCHICHTE VOM TELEGRAPHEN ZUM WEBLOG. Das

Programm zeichnet in acht Stationen den Weg der elektrischen Kommunikationsgeschichte vom Telegraphen zum Weblog nach. Prof. Dr. Thomas Hengartner, Institut für Volkskunde/Forschungskolleg Kulturwissenschaftliche Technikforschung

UNIVERSITÄT HAMBURG

HAT DIE HÖLLE EINEN SCHORNSTEIN? - AZTEKISCHE UND CHRISTLICHE JENSEITSVORSTELLUNGEN. Bei der Missionierung Mexikos

Filmnacht ESA M ab 16

Filmnacht ESA M

17.00 - 01.00 UHR Filmprogramm ESA ab 14

19.00 - 20.00 UHR 21.00 - 22.00 UHR Vortrag mit Projektionen ESA West ab 14

17.00 - 00.00 UHR stündlich Vortrag ESA West ab 10

Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg, www.uni-hamburg.de Buslinie 413 - 414

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UNIVERSITÄT HAMBURG

17.00 - 18.00 UHR Präsentation, Aktion ESA Ost

18.00 - 19.00 UHR Präsentation, Aktion ESA Ost

19.00 - 20.00 UHR Präsentation, Aktion ESA Ost

20.00 - 21.00 UHR Präsentation, Aktion

deln außerhalb der Familie will gelernt sein – und wird auf mühevolle, oft einfallsreiche Weise ausprobiert. Mit Videoaufnahmen gelingt es, einen Einblick in die Fähigkeiten zu gewähren, die Kinder verschiedener kultureller Hintergründe bei der Wissensaneignung beweisen. Sichtbar werden vor allem „kleine Explorateure“, die sprachlich auch im Wettstreit kooperieren. Dr. Shinichi Kameyama und Prof. Dr. Angelika Redder. Institut für Germanistik I

KOMMUNIKATION - KONKRET EMPIRISCH UND IN INSTITUTIONEN II: INNOVATIV: BEHÖRDENKOMMUNIKATION IN HAMBURG. ‘Behörde

sucht linguistischen Rat!‘ Wie lassen sich eigentlich die kommunikativen Fäden einer institutionell verankerten Hilfestruktur förderlich verknüpfen? Funktioniert die Kommunikation intern und zwischen BürgerInnen und SachbearbeiterInnen so, dass auf die entscheidenden Fragen und Antworten vertraut werden kann? Wir zeigen einige neue Wege auf, die derzeit bei der Sozialbehörde erprobt werden. Dr. Christiane Hohenstein und Prof. Dr. Angelika Redder, Institut für Germanistik I

KOMMUNIKATION - KONKRET EMPIRISCH UND IN INSTITUTIONEN III: NONVERBALE UND VERBALE KOMMUNIKATION IN STÄDTISCHEN RANDGRUPPEN. Prof. Dr. Svend F. Sager, Institut für Germanistik I

KOMMUNIKATION - KONKRET EMPIRISCH UND IN INSTITUTIONEN IV: EUROPÄISCHER BILDUNGSRAUM: HOCHSCHUL- UND WISSENSCHAFTSKOMMUNIKATION IM WANDEL. Diskursives Erarbeiten

ESA Ost

von neuem Wissen oder Transfer von Wissensmodulen, kritisches Argumentieren oder Akkumulieren von zitierfähigem Wissen? – So könnte die Frage nach den Formen wissenschaftlichen Handelns unter den neuen Bildungsmaximen lauten. Wissenschaftssprachen und -kulturen lassen sich produktiv oder nivellierend wenden. Anhand von empirischen Daten skizzieren wir Dimensionen des Problems. Prof. Dr. Angelika Redder, Maike Prestin, Moritz Lautenbach, Christoph Breitsprecher, Institut für Germanistik I.

21.00 - 22.00 UHR

KOMMUNIKATION - KONKRET EMPIRISCH UND IN INSTITUTIONEN V: HAMBURG ERRÖTET – SPRACHWISSENSCHAFTLICHE ÜBERLEGUNGEN ZUR MÜLLEIMERKAMPAGNE DER HAMBURGER STADTREINIGUNG.

Präsentation, Aktion ESA Ost ab 12

116

KOMMUNIKATION - KONKRET EMPIRISCH UND IN INSTITUTIONEN I: VOM KINDERGARTEN ZUR SCHULE – ODER: DIE EROBERUNG VON HANDLUNGSRÄUMEN. Praktisches und sprachliches Han-

„Wir geben dem Müll einen Korb!“ So lautet der Slogan der Hamburger Stadtreinigung. Einen Korb für den Müll gab’s schon immer. Der neue ist signalrot und kann sprechen. An jeder Straßenecke „spricht“ uns einer an. „Ihre Papiere bitte!“ oder: „Bin offen für alles.“ Der Vortrag zeigt, welche Bedeutungsebenen hier ins Spiel kommen und was wir an Wissen brauchen, damit diese „Kommunikation“ funktioniert. Jun.-Prof. Dr. Frederike Eggs, Institut für Germanistik I

Universität Hamburg Buslinie 413 - 414


22.00 - 23.00 UHR Präsentation, Aktion

gezeigt, wie die Kenntnisse und Methoden in der Forensischen Linguistik dazu beitragen, Kapitalverbrechen und Fälle von Wirtschaftskriminalität, die sich in Hamburg ereigneten, aufzuklären. Prof. Dr. Theo Bungarten, Institut für Germanistik I

KOMMUNIKATION - KONKRET EMPIRISCH UND IN INSTITUTIONEN VII: SPRACHE UND WERBUNG. Die Werbung, ein bedeutender

ESA Ost

23.00 - 00.00 UHR Präsentation, Aktion

Wirtschaftsfaktor, begegnet uns ständig und überall. An markanten Beispielen aus der Produkt- und Un­ter­ nehmens­werbung wird gezeigt, welche Frage­stel­lun­gen die Linguistik an die Werbung hat, wie sie Wer­b­ung untersucht und zu welchen Ergebnissen sie gelangt. Prof. Dr. Theo Bungarten, Institut f. Germanistik I u. Studierende

ESA Ost ab 16

SCHNUPPERKURS FINGERALPHABET. In diesem Schnupperkurs werden die Deutsche Gebärdensprache und das Fingeralphabet vorgestellt. Stefan Goldschmidt, Simon Kollien, Alexander von Meyenn, Institut für Deutsche Gebärdensprache

17.00 - 23.00 UHR

GEBÄRDENPARZIVALSPRACHE: „KOMMUNIKATION DURCH IMPLANTA­ TION? GEBÄRDENSPRACHGEMEINSCHAFTEN IM SPANNUNGSFELD ZWISCHEN DEM MEDIZINISCH MACHBAREN UND KULTURELLER SELBSTBESTIMMUNG“. Parzivals Suche wird in Form einer

19.00 - 19.30 UHR 22.00 - 22.30 UHR

Mitmach-Aktion ESA Ost ab 6

Szenische Lesung ESA Ost

szenischen Lesung interpretiert als Auseinandersetzung der Gebärdensprache mit ihrer Bedrohung. Die Thematik ist zum einen spezifisch für die sprachliche Minderheit der Gehörlosen, zum anderen ist sie „Paradebeispiel“ für einen ethischen Konflikt, den alle Menschen kennen und der hier kurz als „Konflikt zwischen Apparatemedizin und Selbstbestimmung“ benannt sei. Prof. Dr. Renate Fischer, Stefan Goldschmidt, Simon Kollien, Alexander von Meyenn, Andrea Schaffers, Simone Scholl, Dr. Tomas Vollhaber, Karin Wempe - Dolmetscherinnen: Sigi Jacobs, Jutta Panzer, Institut für Deutsche Gebärdensprache

DAUERPRÄSENTATION VON PROJEKTEN DES INSTITUTS FÜR DEUTSCHE GEBÄRDENSPRACHE. Das Institut für Deutsche Gebärden-

UNIVERSITÄT HAMBURG

KOMMUNIKATION - KONKRET EMPIRISCH UND IN INSTITUTIONEN VI: SPRACHE UND VERBRECHEN. An authentischen Beispielen wird

ab 12

17.00 - 00.00 UHR Infostand, Ausstellung ESA Ost

sprache präsentiert die Fachzeitschrift DAS ZEICHEN, die einzige deutschsprachige Fachzeitschrift für Gebärdensprache und Kultur Gehörloser, sowie die DVD „Multimediale Grammatik der Deutschen Gebärdensprache“, die am Institut in einem Team von hörenden und gehörlosen Gebärdensprachforschern entwickelt wurde. Karin Wempe, Michaela Matthaei, Christiane Metzger, Reiner Konrad, Institut für Deutsche Gebärdensprache

ab 16

HAIKU IN GEBÄRDENSPRACHE. Die japanische Textform Hai- 18.00, 19.00, 21.00, ku, eine äußerst sparsame Gedichtform, deren Wesens22.00, 23.00 UHR merkmal darin besteht, etwas zu zeigen und nicht zu sagen, eignet sich auf Grund dessen besonders gut, in einer visuellen Sprache präsentiert zu werden. Studierende des Instituts für Deutsche Gebärdensprache zeigen Übersetzungen japanischer und deutscher Haiku in Gebärdensprache. Dr. Tomas Vollhaber, Institut für Deutsche Gebärdensprache und Shinichi Kameyma (IfG I) oder Takeshi Yamamori (AAI)

Mitmach-Aktion ESA Ost

Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg, www.uni-hamburg.de Buslinie 413 - 414

ab 12

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UNIVERSITÄT HAMBURG

17.00 - 18.00 UHR 19.00 - 20.00 UHR Mitmach-Aktion, Demonstration ESA Ost ab 16

17.00 - 00.00 UHR Mitmach-Aktion, Demonstration ESA Ost ab 16

18.00 - 19.00 UHR Vortrag, Präsentation ESA Ost ab 16

20.00 - 20.45 UHR Diskussion Max-Brauer-Allee 60, Raum R030

21.00 - 21.45 UHR Demonstration Max-Brauer-Allee 60, Raum R030

22.00 - 22.45 UHR Diskussion Max-Brauer-Allee 60, Raum R030

19.30 - 23.30 UHR Beratung Max-Brauer-Allee 60, Raum R014

19.00 - 00.00 UHR Ausstellung Max-BrauerAllee 60

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SPRACHENLERNEN IM TANDEM. Das Lernen im Tandem bietet

ein­en Lernraum, der das „voneinander-lernen-wollen“ zum Prinzip macht. Durch die gemeinsame Kommuni­ ka­tion entwickeln sich die Fremdsprachenlerner weiter. Die Tandemvermittlung des Studiengangs Sprachlehrforschung vermittelt seit Jahren den Kontakt zwischen potentiellen Partnern und führt eine regelmäßige Evaluation dieser neuen Form des Lernens durch. Prof. Dr. Juliane House, Magdalène Lévy-Tödter, Nina Voigt, Institut für Allgemeine und Angewandte Sprachwissenschaft

TANDEMS DER WELT. In den studienbegleitenden Lehrveran­

staltungen „Deutsch als Fremdsprache“ kommen Aka­ de­ mi­ kerInnen aller Nationen und Studienfächer zusammen. Die Lehrenden schaffen die Möglichkeiten, Tandems verschiedenster Art auch mit Deutschen zu bilden. Erleben Sie das Tandemforum! Annelie Andert, Dr. Sabine Großkopf, Hille Junk, Jacomijn Klever, Doris Krohn, Institut für Germanistik I

ENGLISCH ALS LINGUA FRANCA. Englisch ist mittlerweile zur

glo­balen Lingua Franca geworden. Auch in der europäi­ sch­en wissenschaftlichen Lehre nimmt seine Bedeutung zu. Wir wollen unser Publikum für die Merkmale die­­ ser Sprache sensibilisieren, erste Erkenntnisse über die Aus­wirkung dieser rein „funktionellen“ Sprache auf die Kom­munikation vermitteln und unsere Projekte in den internationalen Studiengängen in Hamburg vorstellen. Prof. Dr. Juliane House, Magdalène Lévy-Tödter, Nina Voigt, Institut für Allgemeine und Angewandte Sprachwissenschaft

WAS DIE WELT ZUSAMMENHÄLT: MEHRSPRACHIGKEIT LEBEN I: INTERAKTIVE TALKSHOWS MIT EXPERTEN: „MEHRSPRACHIGE KOMMUNIKATION IM ALLTAG“. Lehrende des SFB „Mehrsprachigkeit“

WAS DIE WELT ZUSAMMENHÄLT: MEHRSPRACHIGKEIT LEBEN II. INTER­AKTIVE TALKSHOWS MIT EXPERTEN: „MEHRSPRACHIG AUFWACHSEN“. Lehrende des SFB „Mehrsprachigkeit“

WAS DIE WELT ZUSAMMENHÄLT: MEHRSPRACHIGKEIT LEBEN III. INTER­ AKTIVE TALKSHOWS MIT EXPERTEN: „MEHRSPRACHIGKEIT UND SPRACHEN IM WANDEL“. Lehrende des SFB „Mehr­spra­

chigkeit“

WAS DIE WELT ZUSAMMENHÄLT: MEHRSPRACHIGKEIT LEBEN IV. BERATUNG FÜR ELTERN, ERZIEHER UND LEHRER. Lehrende des SFB „Mehrsprachigkeit“

WAS DIE WELT ZUSAMMENHÄLT: MEHRSPRACHIGKEIT LEBEN“ V. Posterausstellung und Info-Tische zu den einzelnen Forschungsprojekten des SFB „Mehrsprachigkeit“ im Foyer. Lehrende des SFB „Mehrsprachigkeit“

Universität Hamburg Buslinie 413 - 414


18.00 - 19.00 UHR 21.00 - 22.00 UHR

SPANISCHE SPRACHE UND LITERATUR - ARBEITSERGEBNISSE AUS DEN LEHRVERANSTALTUNGEN. Wir stellen spannende Arbeits-

20.00 - 22.00 UHR

9/11 – VOM VISUELLEN EREIGNIS ZUR LITERARISCHEN FORM. ME­ DIALE, DIPLOMATISCHE, UND LITERARISCHE KOMMUNIKATIONSFORMEN. Der Workshop basiert auf einem Seminar,

18.00 - 19.00 UHR 21.00 - 22.00 UHR

„PERFORMANCE ZUR DARSTELLUNG DER KULTURWISSENSCHAFTEN“.

17.00 - 01.00 UHR

ergebnisse von Studierenden aus sprachpraktischen Übungen und Seminaren vor, z. B. den Kurzfilm „Tres maneras de romper con tu novio“ (2006) und durch Bild und Ton begleitete Gedichtinterpretationen. María del Carmen Acebo González und Prof. Dr. Inke Gunia, Institut für Romanistik

das wir im WS 06/07 unterrichtet haben: http://www. sign-lang.uni-hamburg.de/fb07/EnglS/Lehrplaene/ LP_WS-06-07/Lit_BE/Stedman_Ib.pdf. Zudem bieten wir von 19.45 bis 21 Uhr eine Filmvorführung an: THE GROUND TRUTH – The Human Cost of War, Regisseur­ in: Patricia Foulkrod, Laufzeit: 78 Min. Nina Stedman, Dr. Felix Sprang, Institut für Anglistik und Amerikanistik

Thies Evers für Fachschaftsräte ESA West

Mitmach-Aktion ESA Ost

UNIVERSITÄT HAMBURG

MINISPRACHKURS PORTUGIESISCH. Der Minisprachkurs richtet sich an Interessenten der portugiesischen Sprache und Kultur und beinhaltet eine erste Unterrichtseinheit von 50 Minuten. Am Ende des Minikurses sollen die Teilnehmer folgende Kompetenzen auf Portugiesisch beherrschen: Begrüßung, sich vorstellen (Name, Beruf, Alter, Zivilstatus), Zahlen (bis 99) und kurze Dialoge führen. Madalena Simões, Centro de Língua Portuguesa/ Instituto Camões. Institut für Romanistik

Vortrag, Demonstration, Film ESA Ost

Vortrag, Diskussion, Film ESA West

Performance ESA West

VON SCHNALZEN UND HAUCHEN: FELDFORSCHUNG BEI DEN !XOON AM RANDE DER KALAHARI IN NAMIBIA. Die !Xoon - eine bedrohte

18.00 - 19.00 UHR

QÄRÄRTO UND FUKKÄRA: POETISCHE GATTUNGEN IN DER AMHARISCHEN KULTUR ÄTHIOPIENS. Qärärto und Fukkära, zwei

22.00 - 23.30 UHR

Vortrag ESA Ost

San-Bevölkerungsgruppe am Rande der namibischen Gesellschaft - sprechen eine Sprache, die zu den komplexesten der Welt gehört. Auf der Grundlage aktueller Forschungen gibt die Präsentation einen Einblick in ihre Lebenssituation und die versteckten Reize ihrer Sprache. PD Dr. Roland Kießling, Afrika-Asien-Institut

Gattungen der amharischen oralen Poesie, werden von Männern bei Hochzeiten, Ernten, Kriegskampagnen, zu Begräbnissen und an hohen Feiertagen dargeboten. Einige Originalaufnahmen mit englischer Übersetzung machen deutlich, wie diese Poesie als zentrales Medium politischer Debatten in der ländlichen Gesellschaft eingesetzt wird, um soziale Spannungen auszugleichen. Dr. Getie Gelaye, Afrika-Asien-Institut

Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg, www.uni-hamburg.de Buslinie 413 - 414

Vortrag ESA Ost

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UNIVERSITÄT HAMBURG

17.00 - 00.00 UHR Präsentation Bibliothek AAI ab 16

19.00 - 20.00 UHR Theateraufführung ESA Ost

17.00 - 18.00 UHR 19.00 - 20.00 UHR Vortrag ESA Ost ab 16

19.00 - 00.00 UHR Ausstellung, Disskussion ESA Hauptgebäude, Raum 39, Hamburger Bibliothek für Universitätsgeschichte

17.00 - 00.00 UHR Vorträge: 17, 19, 21 Uhr Ausstellung, Performance ESA West

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DIE BIBLIOTHEK DES AFRIKA-ASIEN-INSTITUTS STELLT SICH VOR! Die Bibliothek bietet Führungen und Lesungen an, geplant sind auch eine kleine Buchausstellung und ein Flohmarkt. Dr. Karin Hörner, Afrika-Asien-Institut

ERISA KIRONDE: THE TRICK. Bei diesem Theaterstück handelt es sich um eine Bearbeitung von J. M. Synges Stück The Shadow of the Glen, das 1903 uraufgeführt wurde. Doch Kironde begnügt sich nicht mit einer einfachen Übersetzung. Er läßt die Handlung in Afrika spielen. Aufführung des Stücks durch Studierende der Afrikanistik (ca. 45 Min.) mit Erläuterungen durch Dr. Rita Wöbcke im Anschluss. Dr. Rita Wöbcke, Afrika-AsienInstitut EINSATZFELDER FÜR GEISTESWISSENSCHAFTLER. Zu den Geisteswissenschaften gehört eine Vielfalt von Studienfächern, deren Gemeinsamkeit die Beschäftigung mit dem Menschen und seinen kulturellen bzw. sprachlichen Ausdrucksformen ist. Welche Berufsmöglichkeiten kommen für Absolventen geisteswissenschaftlicher Fächer in Frage und wie werden sie durch ihr Studium auf die hohe Bandbreite der beruflichen Möglichkeiten vorbereitet? Dr. Ulrike Job, Arbeitstelle Studium und Beruf

ERINNERUNGSORT HAMBURGER BIBLIOTHEK FÜR UNIVERSITÄTS­ GESCHICHTE. Wir laden Sie in die neuen Räume der Ham-

burger Bibliothek für Universitätsgeschichte ein, wo Sie Ihre Erinnerungen ans Studium mit Fundstücken zur Universitätsgeschichte vergleichen können. Um das Gedächtnis der Universität zu erweitern, freuen wir uns, wenn Sie Erinnerungsstücke mitbringen, die von der Zeit Ihres Studiums berichten und vielleicht nur darauf warten, zum Sprechen gebracht zu werden. Eckart Krause, HBfU und Prof. Dr. Angelika Schaser, Historisches Seminar

EIN RÖMISCHES KRIEGSSCHIFF IN HAMBURG – REKONSTRUKTION EINES SCHIFFES DER TRAJANISCHEN BINNENFLOTTEN. Das Projekt

betreibt den Nachbau eines Römerschiffes im Harburger Hafen. Das nach Fundstücken rekonstruierte Boot soll auf Wasserwegen kreuzen, die schon die Römer befahren haben: Rhein, Ems, Weser und Nordsee. Wir präsentieren Vorträge, Poster zum Schiffsbau, eine Multimedia-Präsentation, eine Werkbank mit Arbeit an einer Bodenwrange und lassen Römer in rekonstruierten Rüstungen patrouillieren. Prof. Dr. Christoph Schäfer, Historisches Seminar, Arbeitsbereich Alte Geschichte, Projekt „Römer und Germanen - Konfrontation und Integration

Universität Hamburg Buslinie 413 - 414


Linie 413 - 414

i

Übergang zum HVV-Netz: Bushaltestelle: Staatsbibliothek S-Bahn: Dammtor U-Bahn: Hallerstraße, Schlump

SO SEHEN GEHIRNSTRÖME DES MENSCHEN AUS. Hier wird ge-

zeigt, wie man die Aktivität des menschlichen Gehirns mit Hilfe der Elektroenzephalographie (EEG) sichtbar machen kann, nach dem Motto „Was das Gehirn zusammenhält“ (Dauerpräsentation). Außerdem werden Einblicke in die moderne psychologische Forschung gege­ben (Besichtigung von Laborräumen für die Erfor­ schung mentaler Funktionen; fortlaufende Experimen­te; geführte Touren). Psychologie, Arbeitsbereich Biologische Psychologie und Neuropsychologie. Frau Prof. Dr. B. Röder

17.00 - 00.00 UHR Dauerpräsentatio­ nen, Führung, Experimentelle Vorführung VMP 11, HS und Seminarraum im Erdgeschoss ab 12

STRESS UND INNOVATION: VOM LEID UND LUST DER ARBEIT. Arbeit hat verschiedene Gesichter: Sie kann mit Stolz, Kreativität und Wohlbefinden, aber auch mit Belastungen, Resigna­tion und Krankheit verbunden sein. Wichtig ist es deshalb, Entwicklungspotentiale und Problemberei­ che der Arbeit zu erkennen und die Arbeit zu gestalten. Psychologie, Arbeitsbereich Arbeits- Betriebs- und Umweltpsychologie. Dr. Christine Busch

Demonstrationen mit Theorie und Praxis VMP 11, Raum 103

DAS HAT FÜR MICH MIT PHYSIK ZU TUN. Wie erleben Schü­

17.00 - 00.00 UHR

lerInnen Physik? Wo findet sich Physik in ihrer Lebens­ welt wieder? Beim Projekt GENUS haben wir die SchülerInnen mit Einwegkameras ausgestattet und sie gebeten, Bilder zu machen, die für sie mit Physik zu tun haben. Heraus kam eine Vielzahl interessanter Bilder, die sie in diese Ausstellung verwandelt haben. Erziehungswissenschaft, Sektion 1, Forschungsbereich Sozialisation, Prof. Dr. Hannelore Faulstich-Wieland

DIE MACHT DER INNEREN BILDER. Täglich treffen wir viele Entscheidungen ganz intuitiv. Dabei spielen unsere Phantasien eine große Rolle. Auch beim Lernen ist intuitives Wissen wichtig. Unsere Forschung zeigt, dass die Berücksichtigung dieser Vorstellungen von Schülern im Unterricht Lernen fördern kann. Zum Thema Gentechnik zeigen wir, welche Bilder in unseren Köpfen existieren und wie sich daran anknüpfen lassen kann. Erziehungswissenschaft, Arbeitsbereich Biologiedidaktik und Arbeitsbereich Pädagogische Psychologie, Prof. Dr. Ulrich Gebhard & Prof. Dr. Rosemarie Mielke

Von-Melle-Park 11, 20146 Hamburg Buslinie 413 - 414

UNIVERSITÄT HAMBURG

Universität Hamburg, Erziehungswissenschaft, Bewegungswissenschaft und Psychologie, www.uni-hamburg.de Standort während der Nacht des Wissens: Von-Melle-Park 11, (VMP), 20146 Hamburg

18.30 - 19.15 UHR 19.30 - 20.15 UHR

ab 12

Fotoausstellung VMP 8, Foyer ab 10

19.00 - 20.00 UHR 21.00 - 22.00 UHR interaktiver Vortrag VMP 8 ab 12

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UNIVERSITÄT HAMBURG

17.00 - 00.00 UHR Bild-/Hörinstallation: durchgehend, Performances: 17, 19, 21.00 Uhr Vortrag: 22.00 Uhr VMP 8 ab 18

17.00 - 00.00 UHR Ausstellung, Mitmach-Aktion VMP 8, Foyer

17.00 - 18.00 UHR 19.00 - 20.00 UHR 21.00 - 22.00 UHR Vortrag VMP 8

17.00 - 00.00 UHR ab Einbruch der Dunkelheit interaktive Medieninstallation Im Freien vor VMP 8, bei Regen im Flur, 5. OG

17.00 - 01.00 UHR Vorträge: 17, 19, 21, 23.00 Uhr MitmachAktionen, Ausstellung VMP 8 ab 12

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KÖRPER. BILDER. WELT. Die Bildinstallation und Performances thematisieren Körperbilder unter dem Aspekt Bewegung, Tanz, Ausdruck, Habitus und Gender. Eine Hörinstallation ist die sprachliche Erklärung der genannten Inhalte. Ergänzend dazu wird es einmalig einen Vortrag mit anschließender öffentlicher Diskussion geben. Bewegungswissenschaft, Prof. Dr. Gabriele Klein, Ansprechpartner/in vor Ort: Dr. Sandra Günter

SPIEL ALS KULTURERBE DER MENSCHHEIT (ZUR INTERNATIONALEN SPIELKULTUR). Aus dem Anspruch, das Spiel als Kulturerbe der Menschheit zu dokumentieren, entstanden am Fachbereich Bewegungswissenschaft die Bibliothek HOMO LUDENS sowie ein Internationaler Spieltreff. Zusätzlich wird derzeit das Große Buch der Weltspiele eingerichtet. Alle Mitmenschen sind dazu aufgerufen, dort die Spiele ihrer Kindheit einzutragen. Ziel ist die Pflege des Kulturerbes Spiel und die Spielpflege als Bildungsauftrag. Bewegungswissenschaft, Prof. Dr. Gert Eichler

CAMPUS EUROPAE – STUDIUM INTERNATIONAL. Zusammenhalt der Welt – generationen- und grenzübergreifend – durch innovative Ausbildung und internationale Kooperation. CAMPUS EUROPAE = Erfahrung fremder Werte, Kulturen und Sprachen. Zwei Mal ein Jahr im Ausland OHNE längere Studienzeit. Finanzierung durch ausgedehnte Praktika. Lehrerbildung von Portugal bis Lettland verdeutlicht, wie Traditionen gegenseitiges Verstehen behindern oder fördern. Er­ziehungs­ wissenschaft, Prof. Dr. Dr. h. c. Wilfried Hartmann

MEDIALISATION | MONDIALISATION. Medien und Bildung hängen auf vielfältige Weise zusammen. Der Pädagoge J. F. Herbart bezeichnete “die ästhetische Darstellung der Welt als Hauptgeschäft der Erziehung”. Dem Philosophen Vilem Flusser galt andersherum die “Paideia” als “Kernfrage der menschlichen Kommunikation überhaupt“. Der Media Art Education Boulevard beleuchtet Ausprägungen neuer Wissensformationen in digitalen Infrastrukturen. Multi­Media-Studio, Mitarbeiter des Multimedia Studios

VOM WUNSCH ZUM ZIEL. Menschen ändern sich nur schwer, selbst wenn sie sich eine Veränderung wünschen (z. B. ge­sünder essen). Wir haben eine Technik entwickelt, die da­bei hilfreich ist. Die Besucher erhalten einen Einblick in die Anwendung dieser Technik. Zudem werden Ex­ peri­mente und Projekte des Arbeitsbereiches darge­stellt (z. B. zum Zukunftsdenken, zur Motivation in der Schu­le und zur Motivation hyperaktiver Kinder). Psy­chologie, Arbeitsbereich Pädagogische Psychologie, For­­­schungs­­stelle für Motivationspsychologie, Dr. Caterina Gawrilow

Universität Hamburg Buslinie 413 - 414


Ziel ist es, aus unseren Forschungsschwerpunkten der Bevölkerung einige prägnante Erkenntnisse zu vermitteln, die zum Nachdenken über die eigene Person und über soziale Ereignisse anregen und manche Fehlurteile korrigieren helfen. Wir wählen hierzu vier Bereiche aus: a. Paarforschung, b. Kleingruppenforschung, c. Werteforschung, d. Wirtschaftspsychologie und zeigen eine Ausstellung.

PAARFORSCHUNG:WOHIN UNS DIE LIEBE TREIBT. Warum verlieben wir uns, wie gehen wir miteinander um und wann trennen wir uns? Kann das Internet hier auch helfen? Diese Fragen sollen diskutiert und veranschaulicht werden. Psychologie, Arbeitsbereich Sozialpsychologie, Mitarbeiter des Arbeitsbereichs Sozialpsychologie

KLEINGRUPPENFORSCHUNG: WOHIN UNS DIE KOOPERATION TREIBT. Hier kann man an einem Videoexperiment zur Einschätzung von Gruppenarbeit als Beobachter teilnehmen. Man wird lernen, wie man durch Einschätzungen über die Art der Kooperation fehlgeleitet wird. Psycho­ logie, Arbeitsbereich Sozialpsychologie, Mitarbeiter des Arbeitsbereichs Sozialpsychologie

20.00 - 23.00 UHR stündlich Mitmach-Aktion, VMP 8, 2. OG ab 14

20.00 - 23.00 UHR stündlich Videoexperiment, Mitmach-Aktion VMP 8, 2. OG

WERTEFORSCHUNG: WOHIN UNS DIE IDEOLOGIE TREIBT. Wir wer­ den über die Rechtfertigung von Krieg und Terroris­ mus berichten, aber auch über die Rechtfertigung von Ausnahmetatbeständen beim Einkommensteuer­gesetz. Welche Rechtfertigungen kann man selber akzept­ie­ren und welche sind „richtig“? Hier kann man seine eigene „naive“ Ethik überprüfen, aber auch die naive Ethik spezieller Gruppen anhand der gefundenen Forschungsergebnisse erkennen lernen. Psychologie, Ar­beits­bereich Sozialpsychologie, Mitarbeiter des Arbeitsbereichs Sozialpsychologie

20.00 - 23.00 UHR

WIRTSCHAFTSPSYCHOLOGIE: WOHIN UNS DER KONSUM TREIBT.

20.00 - 23.00 UHR

Wir wollen die Bedeutung der Psychologie für die Wirtschaft aufzeigen und dies anhand unserer Forschung zu Kundenorientierung und Konsumbereitschaft demonstrieren. Wir können auf Erkenntnisse hinweisen, die ohne psychologische Grundlagen zu Fehleinschätzungen geführt haben. Psychologie, Arbeitsbereich Sozialpsychologie, Mitarbeiter des Arbeitsbereichs Sozialpsychologie

PLASTIKLEICHEN ALS SELBST- UND GESELLSCHAFTSMODELL. Bilder, Materialien, Forschung und Gespräch zur Politi­schen Psychologie der Plastination und der Ausstellung „Kör­ per­­welten“. Psychologie, Arbeitsbereich So­zial­psy­cho­ logie, Mitarbeiter d. Arbeitsbereichs Sozialpsycholo­ gie

UNIVERSITÄT HAMBURG

DER MENSCH, DAS SOZIALE WESEN ODER WOHIN UNS LIEBE, KOOPERATION, IDEOLOGIE, KONSUM UND TOD TREIBEN

stündlich Präsentation und Diskussion VMP 8, 2. OG

stündlich Präsentation und Diskussion VMP 8, 2. OG

20.00 - 23.00 UHR

Von-Melle-Park 8, 20146 Hamburg, www.uni-hamburg.de Buslinie 413 - 414

Ausstellung VMP 8, 2. OG

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UNIVERSITÄT HAMBURG

20.00 - 21.00 UHR 22.00 - 23.00 UHR Vortrag, Mitmach-Aktionen VMP 8

18.00 - 19.00 UHR 20.00 - 21.00 UHR Mitmach-Aktionen VMP 8

EINSAMKEIT – PSYCHOLOGISCHE FORSCHUNGSERGEBNISSE ZUR ENTSTEHUNG UND BEWÄLTIGUNG. Einsamkeit ist das Gegen-

teil dessen, „was die Welt zusammen hält“: das quälende Bewusstsein der Getrenntheit von anderen Menschen und die Sehnsucht nach befriedigenden Beziehungen. Wodurch entsteht Einsamkeit? Wie äußert sich Einsamkeit? Welche Nöte sind mit Einsamkeit verbunden? Ist Einsamkeit eine Krankheit? Wie kann man der Einsamkeit begegnen? Welche psychologischen Hilfsmöglichkeiten gibt es? Psychologie, Arbeitsbereich Gesprächspsychotherapie, Prof. Dr. Reinhold Schwabe

STRESSVERMINDERUNG - ÜBUNGEN IN ACHTSAMKEIT. Stress ist in aller Munde: Arbeit-, Beziehungs-, Prüfungs-, Alltags-, und Freizeitstress. “Guter“ Stress fordert uns angemessen heraus und flaut nach Erledigung wieder ab. Der Dauerstress jedoch macht krank. Diesen Stress können wir abbauen, indem wir achtsam bei dem sind, was wir gerade tun und indem wir wachsam unsere Körperreaktionen beachten. Dazu sollen einige einführende Übungen dienen. Psychologie, Arbeitsbereich Gesprächspsychotherapie, Dr. Dorothee Wienand-Kranz

Institut für Bodenkunde IfB, Allende-Platz 2, 20146 Hamburg www.uni-hamburg.de

i

Linie 413 - 414 Übergang zum HVV-Netz: Bushaltestelle: Grindelhof S-Bahn: Dammtor U-Bahn: Schlump

17.00 - 23.00 UHR Mitmach-Aktion, Diskussion, Film, Info-Stand, Ausstellung Raum 3, EG ab 4

17.00 - 23.00 UHR 2. OG, Raum 205a ab 10

17.00 - 23.00 UHR Besuch, Gespräch 3. OG, Raum 315 und 304 ab 4

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BODENKUNDE: EIN UNI-INSTITUT STELLT SICH VOR! BODEN UNTER UNSEREN FÜSSEN. Interaktives Programm zum Thema Böden.

Wissenschaftler und Studierende zeigen ihre Arbeiten in Modell und Film. Kinder können Fußabdrücke in Gips herstellen. Ein Laufzettel führt durchs Haus, eine Überraschung lockt! Interessierte werden in Labors und Denkzellen entführt! Wir fragen. Was sind Böden? Welche Funktionen haben sie? Was tun Bodenforscher? Brauchen wir Bodenschutz und Bodenbewusstsein?! Dr. Alexander Gröngröft und Studierende der Bodenkunde

WER STUDIERT DENN DA? Eine Doktorandin gibt einen Ein-

blick in Ihre Denkzelle und zeigt, was sie forscht und wie der Alltag an der Uni Hamburg nie langweilig wird. Annika Müller-Burbach

BODENSTÄNDIGE WISSENSCHAFTLER. Herzlich Willkommen

in der Chefetage! Professoren sind auch nur Menschen…. Zwei Professoren zeigen ihre Arbeiten in der Bodenforschung und freuen sich über schlaue Fragen. Natürlich gibt es auch etwas zu bestaunen! Prof. Dr. EvaMaria Pfeiffer und Prof. Dr. Annette Eschenbach

Universität Hamburg Buslinie 413 - 414


17.00 - 23.00 UHR

BODEN IST MEHR ALS DRECK! In einer bildreichen Power Point Präsentation wird ein Einblick in das Thema Boden gegeben: Böden haben für unser Leben eine wesentliche Bedeutung. Sie sind nicht nur Vielfältig und schön, sondern auch extrem beansprucht und gefährdet. Böden brauchen unseren Schutz! Prof. Dr. Eva-Maria Pfeiffer, Prof. Dr. Annette Eschenbach

19.00, 20.00, 21.00, 22.00 UHR

BODEN ZUM ANFASSEN. Mitarbeiter und Studierende der Bo­ den­kunde zeigen, was man alles mit Boden machen kann und laden zum Mitmachen ein. Hände schmutzig machen macht Spaß! Die Fingerprobe – auch an mitgebrach­ten Gartenproben - wird durchgeführt! Stephan Schwank

17.00 - 00.00 UHR

BODEN UNTER DIE LUPE GEKOMMEN. An Beispielen aus der Bodenforschung werden Objekte unter das Rasterelektronenmikroskop (ESEM) gelegt! Erstaunliches wird sichtbar. Toll, so ein großes Mikroskop! Dr. Christian Knoblauch

18.00 - 22.00 UHR

BODENLEHRPFAD IN HAMBURG. Vorgestellt wird an Hand von

19.00 - 22.00 UHR

Postern, wie der Lehrpfad zu Böden in Hamburg konzipiert und umgesetzt wurde. Die Beispiele laden dazu ein, selbst einmal einen Lehrpfad in Hamburg zu besuchen. Andreas Petersen

WIESO LIEGEN DA TABLETTEN RUM? Die Bodenkunde forscht

auch für unsere Stadt Hamburg. Die Forschung zeigt, dass die Stadt Hamburg nicht nur belastete Böden hat. Was angewandte Forschung heißt, können Sie bei diesem Laborversuch erfahren. Wilfried Gläseker

MEIN BODEN GLÜHT! Bringen Sie etwas Boden aus ihrem

Garten mit! An Ihren Gartenproben wird der sog. Glühverlust durchgeführt und aus dem Wert der Humusgehalt abgeschätzt. Kleine Messung – großer Wert! Monika Voß, Andrea Baasch

MEIN GARTEN IST SAUER! Bringen Sie Bodenproben aus Ih-

rem Garten mit. Die Mitarbeiterinnen der Bodenkunde bestimmen den pH-Wert (Bodensäurewert) und geben eine kurze Bewertung zu Ihrem Gartenboden. Das ist wirklich nützlich! Susanne Kopelke, Birgit Grabellus

Beratung, Information Sekretariat, 3. OG, Raum 302a ab 16

Vortrag

UNIVERSITÄT HAMBURG

BODENKUNDE KANN MAN STUDIEREN. Im Sekretariat und in der Bibliothek gibt es Information rund um das Studium der Bodenkunde innerhalb der Geowissenschaften sowie eine PC-Demo zum Thema Bodenstudium und Infomaterial. Und für Besucher, die ihren Laufzettel erledigt haben, gibt es hier eine Überraschung! Ingrid Higle

3. OG, Raum 309 ab 16

Mitmach-Aktion, 4. OG, Flur ab 4

Demonstration 4. OG, Raum 417 ab 10

Demonstration 4. OG, Flur

18.00 - 23.00 UHR Demonstration 4. OG, Raum 418 ab 10

18.00 - 22.00 UHR Kostenlose Bestimmung 4. OG, Raum 425

18.00 - 23.00 UHR Kostenlose Untersuchung 5. OG, Raum 502

Allende-Platz 2, 20146 Hamburg, www.uni-hamburg.de Buslinie 413 - 414

ab 16

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Foto: Karl-Christian Lyncker

UNIVERSITÄT HAMBURG i

Universität Hamburg, Mineralogisches Museum, Grindelallee 48, 20146 Hamburg www.uni-hamburg.de

Linie 413 - 414 Übergang zum HVV-Netz: Bushaltestelle: Grindelhof S-Bahn: Dammtor U-Bahn: Schlump

17.00 - 00.00 UHR Kurzvortrag,

SCHÄTZE DER ERDE. Begutachtung von Eigenfunden der Be­ sucher durch das Museum. Dr. Jochen Schlüter

Führungen: 19, 21, 23 Uhr

Biozentrum Grindel und Zoologisches Museum, Martin-Luther-King-Platz 3, 20146 Hamburg www.uni-hamburg.de

i

Linie 413 - 414 Übergang zum HVV-Netz: Bushaltestelle: Grindelhof S-Bahn: Dammtor U-Bahn: Schlump

18.00 - 18.20 UHR

ab 10

18.25 - 18.45 UHR

ETHOLOGIE-VERHALTENSBIOLOGIE. Weshalb Spinnenweibchen

Hörsaal

Vortrag Hörsaal ab 10

21.15 - 21.45 UHR Vortrag Hörsaal ab 10

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MOLEKULARE EVOLUTIONSBIOLOGIE. Pflanzenfressende Insek-

ten zeigen, wie es zur Artaufspaltung bei Tieren kommen kann und welche Anpassungen ein neuer Lebensraum benötigt. Zoologisches Institut und Zoologisches Museum, Prof. Dr. Susanne Dobler

Vortrag

ihre Männchen fressen und mit welchen Tricks die Männ­­chen dagegenhalten. Zoologisches Institut und Zo­o­ lo­­gisches Museum, Prof. Dr. Jutta Schneider

INSEKTEN IN VOGELNISTKÄSTEN. Vogelnistkästen sind Treffpunkte für Insekten, deren Larven sich von dort vorhandenem organischen Material ernähren, wobei sie jedoch von wieder anderen Insekten als Futterreserve für deren Eigelege ausgenutzt werden. Eine genaue Analyse der Interaktionen der beteiligten Insekten liefert interessante Informationen zur Ökologie der beobachteten Arten. Zoologisches Institut und Zoologisches Museum, Dr. Ralf Peters

Universität Hamburg Buslinie 413 - 414


19.00 - 19.30 UHR

KLIMA-ÄNDERUNG IN DER ANTARKTIS: UNSER PLATZ IN DER ERS­TEN REIHE. Bericht der Experten von den Ursachen

19.45 - 20.15 UHR

Vortrag Hörsaal ab 10

Vortrag

und Erscheinungen des Klimawandels in der Antarktis. Antarktis und Internationales Polarjahr (IPY) im Zoolo­gischen Museum, Privatdozentin Dr. Doris Abele, Alfred Wegener Institut, Bremerhaven

ab 10

FASZINATION ANTARKTIS. Antarktis und Internationales Po-

20.30 - 21.00 UHR

larjahr (IPY) im Zoologischen Museum, Dr. Armin Rose, Deutsches Zentrum für Marine Biodiversität Senckenberg

Hörsaal

UNIVERSITÄT HAMBURG

BIODIVERSITÄT IN DER TIEFSEE DES SÜDPOLARMEERES. Expeditionen zeigen die Artenvielfalt eines besonderen Teils der Ozeane. Antarktis und Internationales Polarjahr (IPY) im Zoologischen Museum, Prof. Dr. Angelika Brandt, Zoolo­gisches Museum Universität Hamburg

Vortrag, Präsentation Hörsaal ab 10

AUSSTELLUNG ZUM INTERNATIONALEN POLARJAHR (IPY). Zeitgleich zur Nacht des Wissens am 9.06. wird die Ausstel­ lung zum Internationalen Polarjahr im Zoolo­gi­schen Museum der Universität Hamburg eröffnet. Dazu wer­den Führungen angeboten, die einen Einblick in die Ge­schich­ te des IPYs, zu aktuellen Fragestellungen sowie in die Erforschung polarer Regionen, insbesondere der Ant­ark­­ tis, geben sollen. Zoologisches Institut u. Zoolo­gi­sches Mu­ seum, Dr. Saskia Brix, DZMB Senckenberg, Diplombio­lo­gin Stefanie Kaiser u. Laura Würzberg, Universität Hamburg

19.00 - 00.00 UHR Ausstellung, Führungen: 20, 20.45, 21.30, 22 Uhr Am Walschädel, Foyer v. d. Hörsaal ab 10

Department Chemie, Martin-Luther-King-Platz 6, 20146 Hamburg www.uni-hamburg.de

Linie 413 - 414

i

Übergang zum HVV-Netz: Bushaltestelle: Grindelhof S-Bahn: Dammtor U-Bahn: Schlump

ZAUBER UND TRAUMCHEMIE. Mit Experimenten, die oft wie

Zauberei aussahen, haben die Alchemisten auf den mittelalterlichen Jahrmärkten Furore gemacht. Der Kunst des Stoffemischens folgt deren Verwandlung in neue Stoffe, die z.B. heilen, die uns träumen lassen, oder auch – wie Träume – in Rauch aufgehen. Wir zeigen Zaubertricks aus der Chemieküche, spektakuläre, erstaunliche oder einfach auch nur schöne – zum Träumen eben. Prof. Dr. Dieter Rehder und Prof. Dr. Marc Prosenc

22.00 - 23.00 UHR Experimental­ vor­lesung mit Versuchs­ demonstration Hörsaal A ab 6

Martin-Luther-King-Platz 3 / 6, 20146 Hamburg, www.uni-hamburg.de Buslinie 413 - 414

127


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Foto: Wissenschaft für Kinder im KörberForum. Jann Wilken


UNIVERSITÄT LÜNEBURG

Foto: Universität Lüneburg

Universität Lüneburg, Scharnhorststr. 1, 21335 Lüneburg, www.uni-lueneburg.de Standort während der Nacht des Wissens: Hamburg Media School

Die Universität Lüneburg stellt sich derzeit im Sinne einer humanistischen, nachhaltigen und handlungsorientierten Universität strategisch neu auf. Die bei der Nacht des Wissens vertretene Professional School ist neben dem College für die ganzheitliche Bachelor-Ausbildung, der Graduate School für integrierte Master- und Doktoranden-Programme und dem Research Center für Forschungsvorhaben eine von vier neuen Einheiten im Rahmen der Neuausrichtung der Universität. Die Professional School ist die Schnittstelle zur Praxis und Dialogpartner für Wirtschaft und Gesellschaft. Sie setzt das Innovations- und Transferpotenzial der Universität für die Lösung praktischer Problemstellungen ein und bietet ihren Praxispartnern fundierte Weiterbildungs- und Beratungsleistungen an.

* nur über Aufzug möglich

Linie 417 & 419

i

Übergang zum HVV-Netz: Bushaltestelle: U-Bahn Mundsburg, Finkenau U-Bahn: Mundsburg

WAS PASSIERT EIGENTLICH IN EINEM ASSESSMENT CENTER? Gelingt es Ihnen, in einer Gruppe Akzeptanz zu finden und sich durchzusetzen? Sind Sie ein Teamspieler, übernehmen Sie gerne die Führungsrolle? In der Gruppenübung „Sicherheitskoffer“ können Sie zeigen, was in Ihnen steckt. Sie erhalten einen Eindruck davon, was Sie in einem Assessment Center erwarten kann und wie ein Assessment Center ausgewertet wird. Das integrierte Videofeedback erlaubt eine individuelle Verhaltensanalyse. Prof. Dr. Sabine Remdisch und Dr. Andreas Utsch

17.00 - 01.00 UHR Beginn: zweistündlich Gruppenübung mit Videofeedback

Universität Lüneburg in der Hamburg Media School Buslinie 417 & 419

EG, HMS ab 16

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Das historische Verwaltungsgebäude des UKE, Foto: Universitätsklinikum HH-Eppendorf

UNIVERSITÄTSKLINIKUM HAMBURG-EPPENDORF i

Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), Martinistr. 52, 20246 Hamburg, www.uke.uni-hamburg.de

Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) umfasst heute in 14 Zentren 80 interdisziplinär arbeitende Kliniken, Polikliniken und Institute. Das UKE leistet eine umfassende Krankenversorgung und ist mit fast 1.500 Betten eines der größten Krankenhäuser in Hamburg. Forschungsschwerpunkte am UKE sind Neurowissenschaften, Onkologie und Versorgungsforschung. Zur Nacht des Wissens bietet das UKE zwei Veranstaltungsreihen an: „Voll Fett“ vom Institut für Molekulare Zellbiologie und den „Neuropfad“ des Forschungsschwerpunkts „Neurowissenschaften“, an dem Arbeitsgruppen aus der Medizin, der Psychologie, der Informatik, sowie aus der Helmut-Schmidt-Universität und dem DESY beteiligt sind. Aktuelle Informationen zum „Neuropfad“ finden Sie auch auf der Homepage: http://www.neuro. uni-hamburg.de.

Linie 415 Übergang zum HVV-Netz:

Bushaltestelle: Haupteingang UKE S-Bahn Station: Holstenstraße U-Bahn Station: Kellinghusenstraße

NEUROPFAD – „WAS GEHIRN UND GEIST ZUSAMMENHÄLT“ 17.00 - 00.00 UHR Infostand Rothe-Geussen­ hainer-Haus, Geb. N 45, Foyer ab 12

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AKTUELLE ERGEBNISSE DER HIRNFORSCHUNG – EINBLICKE INS GESUNDE UND KRANKE GEHIRN. Ausgangspunkt des Neuro­

pfades ist das Gebäude N 45 im UKE, wo Sie sich einen Überblick über die Angebote des Neuropfads verschaffen können und Lagepläne erhältlich sind, in denen alle Be­ sichtigungspunkte eingezeichnet sind. Wei­ter­hin stellt sich der Neuroschwerpunkt Hamburg vor. The­men um­ fassen z. B. Erkrankungen wie Parkinson oder Behand­ lung von angeborener Taubheit. Wissenschaftler steh­en Ihnen für Fragen zur Verfügung. UKE, For­schungs­ schwerpunkt Neurowissenschaften, Prof. Dr. A. Engel

Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf Buslinie: 415


17.00 - 00.00 UHR Führung, Vorführung, Präsentation

sio­­­logie an­geboten, wo EEG-/MEG-Mes­sungen durch­ge‑ führt wer­den. In der Physio­logie haben Sie die Mög­lich­­ keit, phy­siologische Messungen zu erleben (z. B. Messung des Spontan-EEGs). Ferner wird demonstriert, wie ein Lüg­endetektor funktioniert. Präsentationen befassen sich mit der Struktur des Gehirns, modernen Untersuchungs­ techniken und optischen Täuschungen. Institut für Neuro­ physiologie und Pathophysiologie (UKE), Prof. Dr. A. Engel

Institut für Neuro­ phy­siologie, Geb. N 43, Foyer, EEG/ MEG-Pavillon

DAS GEHIRN “BEGREIFEN“. In der Anatomischen Sammlung

17.00 - 00.00 UHR

des Instituts für Anatomie haben Sie Gelegenheit, den strukturellen Aufbau des Gehirns im wahrsten Sinne des Wortes zu „begreifen“ und gleichzeitig zu lernen, welche Teile des Gehirns welche Aufgabe haben. Durch den zusätzlichen Blick durch das Mikroskop werden auch die kleinsten Bausteine des Gehirns, die Nervenzellen, den Teilnehmern vorgestellt. Institut für Anatomie I: Zelluläre Neurobiologie (UKE), Frau Prof. Dr. G. Rune

EINBLICK INS GEHIRN MIT DER POSITRONEN-EMISSIONS-TOMOGRAPHIE. Die Präsentation soll die Möglichkeiten der Posit-

ronen-Emissions-Tomographie (PET) demonstrieren und die Funktion des Gehirns bildlich darstellen. Als Anwendungsbeispiele werden die Diagnose der Alzheimer Demenz sowie Untersuchung der Wirkung von Drogen auf das Gehirn vorgestellt. Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin (UKE), Dr. R. Buchert

NEURORADIOLOGIE – MODERNE BILDGEBUNG UND MINIMAL INVASIVE CHIRURGISCHE THERAPIE BEI HIRNERKRANKUNGEN. Besichtigung

und Demonstration der Großgeräte CT, MRT, DSA, mit denen verschiedene Krankheitsbilder des Gehirns dargestellt werden; Vorträge zum Thema multimodaler MR-Bildgebung von Hirntumoren; minimal invasive Chirurgie bei Gefäßerkrankungen des Gehirns; Schlaganfallsdiagnostik und Therapie; unklare Leukodystrophien bei Kindern – Minderbegabung oder Krankheit? Für Gruppen von 20 Personen. Klinik und Poliklinik für Neuroradiologie (UKE), Dr. X. Ding

TIEFE HIRNSTIMULATION ZUR BEHANDLUNG DER PARKINSONKRANK­­HEIT. Die Arbeitsgruppe Tiefenhirnstimulation, die

seit mehr als drei Jahren stereotaktische Operationen zur Be­handlung schwerer Bewegungsstörungen (z. B. der fortgeschr. Parkinson-Krankheit) durchführt, ge­währt Einblicke in den Operationssaal der Neurochirur­gi­schen Klinik. Ein Kurzvortrag gibt Ihnen eine aktu­elle Übersicht über Chancen und Perspektiven der Tiefen­hirn­­ stimulation. Klinik für Neurochirurgie, PD Dr. W. Hamel

DAS GEHIRN BEI DER ARBEIT - FUNKTIONELLE BILDGEBUNG DES MENSCHLICHEN GEHIRNS. Im Rahmen der Veranstaltung wird

eine Kernspintomographie durchgeführt, mit der die Verarbeitung von Informationen im lebenden mensch­ lichen Gehirn sichtbar gemacht wird; Teilnehmer­ zahl: bis zu 10, halbstündlich. Im Vortrag werden interessante und teils kuriose Forschungsergebnisse der funktionellen Bildgebung des Gehirns vorgestellt; Teilnehmerzahl: bis zu 25, halbstündlich. Institut für Systemische Neurowissenschaften (UKE), Prof. Dr. C. Büchel

ab 12

Vortrag, Demonstration Institut für Anatomie, Geb. N 61, Anatomische Sammlung ab 12

17.00 - 00.00 UHR Präsentation, Führung

UNIVERSITÄTSKLINIKUM HAMBURG-EPPENDORF

GEHIRN UND GEIST – NEUROPHYSIOLOGISCHE EINBLICKE IN HIRN­ FUNKTIONEN. Es werden Führungen durch die Neu­ro­phy­

Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin, Geb. N 15, Sockelgeschoss ab 12

17.00 - 00.00 UHR Präsentation, Führung Klinik und Poliklinik für Neuroradio­logie, Geb. W14, EG ab 12

17.00 - 00.00 UHR Vortrag, Führung Klinik für Neurochirurgie, Geb. W 14, OP4 ab 12

17.00 - 00.00 UHR halbstündlich Vortrag, Vorführung Institut für Systemi­sche Neurowissenschaften, Geb. S 11 und S 10

Martinistr. 52, 20246 Hamburg, www.uke.uni-hamburg.de Buslinie: 415

ab 12

131


Präsentation, Führung Von-Melle-Park 11, HS, Seminarraum im EG ab 12

SO SEHEN GEHIRNSTRÖME DES MENSCHEN AUS. Hier wird ge­­

zeigt, wie man die Aktivität des mensch­lichen Ge­hirns mit Hilfe der Elektroenzephalographie (EEG) sichtbar machen kann, nach dem Motto „Was das Gehirn zusammenhält“ (Dauerpräsentation). Außerdem werden Einblicke in moderne psychologische Forschung gegeben (Besichtigung von Laborräumen für die Erforschung men­ taler Funktionen; fortlaufende Experimente; ge­ führte Touren). Arbeitsgruppe Biologische Psychologie und Neuropsychologie, Universität Hamburg, Frau Prof. Dr. B. Röder

Fette Zellen, Foto: Jörg Heeren, UKE

UNIVERSITÄTSKLINIKUM HAMBURG-EPPENDORF

17.00 - 00.00 UHR

Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), Zentrum für Experimentelle Medizin, IBM II: Institut für Molekulare Zellbiologie Martinistr. 52, Gebäude N30 (linker Eingang), 20246 Hamburg, www.uke.uni-hamburg.de

i

Linie 415 Übergang zum HVV-Netz:

17.00 - 00.00 UHR Experimente, Ausstellung UKE, Geb. N30 (linker Eingang), Hörsaal EG ab 8

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Bushaltestelle: Haupteingang UKE S-Bahn Station: Holstenstraße U-Bahn Station: Kellinghusenstraße

VOLL FETT. Folgende Themen der Forschungseinrichtung werden erläutert: Chemie der Fette, Fette in der Ernährung, Fette im Körper und Fett(e)-Forschung. Lassen Sie Ihre Blutfettwerte bestimmen und einen persönlichen „Fettcheck“ durchführen. Wir ermöglichen zudem einen Einblick in die aktuelle Fettstoffwechselforschung. Frau Prof. U. Beisiegel / Mitarbeiter des Institutes

Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf Buslinie: 415


ERDSYSTEMFORSCHUNG IN HAMBURG Das Zentrum für Marine und Atmosphärische Wissenschaften (ZMAW) ist eine gemeinsame Einrichtung der Universität Hamburg und der Max-Planck-Gesellschaft. Etwa 400 Wissenschaftler aus sechs UniEinrichtun­genunddemMax-Planck-InstitutfürMeteorologieuntersuchen die Wechselwirkungen zwischen Atmosphäre, Ozean, Biosphäre und fester Erde. Dazu gehört auch der Einfluss des Menschen, der zunehmend in das natürliche System eingreift. Mit Beobachtungen und mit kom­ plexen Rechenmodellen untersuchen wir Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Erdsystems. Die aufwändigen Simulationen mit gekoppelten Modellen erfordern leistungsfähige Rechnersysteme und Daten­speicher, die vom Deutschen Klimarechenzentrum zur Verfügung gestellt werden. Das GKSS-Forschungszentrum Geesthacht ist assoziiertes Mitglied im ZMAW.

Linie 413 - 414

ZENTRUM FÜR MARINE UND ATMOSPHÄRISCHE WISSENSCHAFTEN

Foto: Susan Beddig

Zentrum für Marine und Atmosphärische Wissenschaften (ZMAW) Bundesstrasse 53 und 55, 20146 Hamburg, www.zmaw.de

i

Übergang zum HVV-Netz: Bushaltestelle: Rentzelstraße U-Bahn: Schlump

WISSENSCHAFTS-KINO: FILME AUS DER ERDSYSTEMFORSCHUNG. Filme über Projekte und Einrichtungen am Zentrum für Marine und Atmosphärische Wissenschaften mit einer aktuellen Multimediainstallation zu den aktuellsten Ergebnissen der Klimaforschung, über Forschungsprojekte auf See und Reportagen vom Meereswettbewerb „Forschen auf See“ im 15 Minuten-Takt. ZMAW und ALDEBARAN

17.00 - 00.00 UHR Filme Hörsaal 1, Geomatikum, Bundesstraße 55

Zentrum für Marine und Atmosphärische Wissenschaften Buslinie 413 - 414

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ZENTRUM FÜR MARINE UND ATMOSPHÄRISCHE WISSENSCHAFTEN

17.30 - 18.15 UHR Hörsaal 2, Geomatikum, Bundesstraße 55

BIODIVERSITÄT IN DER TIEFSEE DES SÜDPOLARMEERES. Unsere Kenntnisse über die Biologie der Antarktis beschränken sich weitgehend auf den Kontinentalsockel. Bisher war die südpolare Tiefsee biologisch so gut wie unbekannt. Neue Tiefsee-Expeditionen haben eine sehr hohe Artenvielfalt in vielen Tiergruppen zu Tage gebracht. Prof. Dr. Angelika Brandt, Zoologisches Institut und Museum

18.30 - 19.15 UHR

WINDVORHERSAGE – WIE GEHT DAS? Die Luft ist (fast) immer

Vortrag

Vortrag Hörsaal 2, Geomatikum, Bundesstraße 55

19.30 - 20.15 UHR Vortrag

ERDBEBEN, TSUNAMIS, VULKANAUSBRÜCHE: WIE GUT VERSTEHEN WIR DIESE NATURKATASTROPHEN HEUTE? Nicht zuletzt das

Hörsaal 2, Geomatikum, Bundesstraße 55

Sumatra Beben und der darauffolgende Tsunami haben eindrucksvoll unterstrichen, welches Ausmaß Naturkatastrophen haben können. Um sich besser vor solchen Ereignissen schützen zu können, werden die Ursachen dieser Naturereignisse weltweit untersucht. In diesem Vortrag wird unser heutiger Erkenntnisstand umrissen. Prof. Dr. Torsten Dahm, Institut für Geophysik

20.30 - 21.15 UHR

NACHHALTIGE FISCHEREI: EIN WIDERSPRUCH IN SICH? Die Schwie-

Vortrag Hörsaal 2, Geomatikum, Bundesstraße 55

21.30 - 22.15 UHR Vortrag Hörsaal 2, Geomatikum, Bundesstraße 55

18.30 - 19.15 UHR Vortrag Hörsaal 022/023, Bundesstr. 535

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in Bewegung, mal ist der Wind schwächer, mal stärker. An einem Früh-Sommernachmittag setzt am Meer ein kalter Seewind ein, zwischen Hochhäusern kann es kräftig wehen, auf einem Berggipfel ist es stürmisch. Wie entsteht eigentlich Wind? Wodurch wird er beeinflusst? Und wie lässt er sich voraus berechnen? Wie sehen numerische Simulationsmodelle für die Windvorhersage aus? Prof. Dr. K. Heinke Schlünzen, Meteorologisches Institut

rigkeiten der Bewirtschaftung der Meeresfische ergeben sich aus biologischen Faktoren und ökonomischen Besonderheiten der Fischerei. Fische sind sehr fruchtbar, aber nur wenige der Eier überleben aufgrund von Faktoren wie Meeresströmungen oder Fraßfeinde. Fischbestände sind kein Privatbesitz, und dies schließt eine Eigentümerverantwortung der Fischer im herkömmlichen Sinne aus. Prof. Dr. Axel Temming, Institut für Hydrobiologie und Fischereiwissenschaft

MEEREIS - EIN BEDROHTER LEBENSRAUM. Zur Zeit erreichen

uns immer neue Schreckensnachrichten aus dem hohen Norden: Eisbären fressen sich gegenseitig auf! Eis am Nordpol schmilzt immer schneller! Arktischer Ozean schon in wenigen Jahrzehnten im Sommer eisfrei! Dieser Vortrag vermittelt die wissenschaftlichen Hintergründe dieser Meldungen - und fragt nach, ob sich an der derzeitigen Entwicklung noch etwas ändern lässt. Dr. Dirk Notz, Max-Planck-Institut für Meteorologie

KLIMAWANDEL IN NORDDEUTSCHLAND - WOMIT MÜSSEN WIR RECHNEN? Der Klimawandel findet weltweit statt; doch

wie sieht es vor unserer Haustür aus? Werden bald im Hamburger Stadtpark Palmen wachsen oder wird das Rathaus unter Wasser stehen? Das sind Bilder, die wir aus der Presse kennen. Aber was steht tatsächlich da­­­hin­ ter? Einen Einblick darüber, womit wir in Norddeutsch­ land aufgrund des Klimawandels rechnen müssen, gibt dieser Vortrag. Dr. Insa Meinke, GKSS-Forschungszen­trum Geesthacht GmbH

Zentrum für Marine und Atmosphärische Wissenschaften Buslinie 413 - 414


richten immer wieder von Riesenwellen, so genannten Kaventsmännern. Diese Wellen könnten ganze Schiffe verschlingen. Am GKSS-Forschungszentrum in Geesthacht weiß man, dass dies kein Seemannsgarn ist und widmet sich dem Thema wissenschaftlich. Unter anderem werden in Geesthacht Verfahren entwickelt, die den Seegang vorhersagen können und so die Schifffahrt sicherer machen. Dr. Heinz Günther, GKSS-Forschungszentrum Geesthacht GmbH

19.30 - 20.15 UHR Vortrag Hörsaal 022/023, Bundesstr. 53 ab 12

SIND DIE SEEHUNDE GESUND - ODER WAS MACHT SIE KRANK? Seehunde sind wichtige Bewohner des Ökosystems Wattenmeer. Um den Gesundheitszustand von wildlebenden Seehunden zu beurteilen, nehmen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler stichprobenartig Blutproben von einzelnen Tieren. Anschließend werden Proteine im Blut der Seehunde untersucht, da sie bestimmte Krankheiten und ihre Belastung mit Schadstoffen anzeigen. Prof. Dr. Veronika Hellwig, Universität Lüneburg, GKSS-Forschungszentrum Geesthacht GmbH

20.30 - 21.15 UHR

NACHHALTIGKEIT BRAUCHT KLIMASCHUTZ. Wer Klima rasch

21.30 - 22.15 UHR

ändert, greift das Leben an. Deshalb muss, wenn eine nachhaltige Entwicklung erreichbar bleiben soll, der Klimaschutz (Dämpfung der Klimaänderung durch den Menschen) zur zentralen Politikaufgabe werden. Mit Vorgaben aus der Klimaforschung wird ein Szenario effektiven Klimaschutzes nach dem Kioto-Protokoll beschrieben. Prof. Dr. Hartmut Graßl, Max-Planck-Institut für Meteorologie

BEOBACHTUNG DES ARKTISCHEN MEEREISES - NEUE TRENDS UND ANALYSEN. Das arktische Meereis ist ein besonderer In-

Vortrag Hörsaal 022/023, Bundesstr. 53 ab 12

Vortrag Hörsaal 022/023, Bundesstr. 53 ab 12

22.30 - 23.15 UHR Vortrag

dikator für Klimaänderungen. Die umfassende Beobachtung ist nur mit Satellitentechnik möglich. Im Mikrowellenbereich ist dies trotz Wolkenbedeckung und Polarnacht möglich. Seit mehr als 30 Jahren wird die Eisbedeckung der polaren Ozeane untersucht. Die neuesten Ergebnisse werden vorgestellt. Prof. Dr. Lars Kaleschke, Institut für Meereskunde

Hörsaal 022/023, Bundesstr. 53

HÖCHSTLEISTUNGSRECHNER FÜR DIE ERDSYSTEMFORSCHUNG. Hö­ chst­­­­ leistungsrechner sind DAS Arbeitsgerät, um mit Simulationsmodellen das vergangene, heutige und zukünftige Klima zu untersuchen. Was ist das besondere an den Rechnern, und warum werden sie für die Klimaforschung benötigt? Nach einer Einführung können die Computer des DKRZ im 15. Stock besichtigt werden - für diesen Anlass stimmungsvoll beleuchtet und mit Blick über das nächtliche Hamburg! Begrenzte Teilnehmerzahl. Dr. Joachim Biercamp, Michael Böttinger, Deutsches Klimarechenzentrum

18.30, 20.00, 21.30, 23.00 UHR

FORSCHUNG AN EUROPAS GRÖSSTEM GRENZSCHICHT-WINDKANAL.

17.45, 19.15, 20.45, 21.15 UHR

Das Meteorologische Institut der Universität betreibt eines der weltweit renommiertesten Windkanallaboratorien und führt dort Forschungs- und Entwicklungsaufgaben der atmosphärischen Umweltforschung durch. Begrenzte Teilnehmerzahl. Prof. Dr. Michael Schatzmann/ Dr. Bernd Leitl, Meteorologisches Institut

ZENTRUM FÜR MARINE UND ATMOSPHÄRISCHE WISSENSCHAFTEN

DAS GEHEIMNIS DER RIESENWELLEN. Kapitäne und Seeleute be-

ab 12

Vortrag, Führung Hörsaal 3, Geomatikum, Bundesstr. 55 ab 14

Vortrag, Führung

Bundesstrasse 53 und 55, 20146 Hamburg, www.zmaw.de Buslinie 413 - 414

Hörsaal 3, Geomatikum, Bundesstr. 55 ab 12

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ZENTRUM FÜR MARINE UND ATMOSPHÄRISCHE WISSENSCHAFTEN

18.30 - 19.30 UHR 20.00 - 21.00 UHR künstlerischer Beitrag Hörsaal 5, Geomatikum, Bundesstraße 55

„Sphäre des Unbekannten“. Sie setzt Facetten frei, die nicht durch wissenschaftliche Formeln zu vermitteln sind. Hier spricht der Wind zu Gedanken und Sinnen und löst Assoziationen aus. Jaschi Klein, Prof. Dr. Michael Schatzmann

ab 10

19.30 - 20.30 UHR 21.00 - 22.00 UHR Film Hörsaal 4, Geomatikum, Bundesstraße 55

18.00 - 00.00 UHR Demonstration Geologisch-Paläontologisches Museum, Bundesstr. 55

17.00 - 00.00 UHR Ausstellung

ALLES NUR EINE FATA MORGANA? - LUFTSPIEGELUNGEN. Luftspiegelungen bringen Inseln zum schweben und gaukeln sonstige wundersame Erscheinungen vor. Lassen Sie sich verzaubern durch erlogene Meere, tanzende Berge und Monsterschiffe. Lernen Sie über die Physik dahinter (Film von Michael Engler). Dr. Volker Matthias, GKSS-Forschungszentrum Geesthacht

MEERESSEDIMENTE: SPIEGEL DER VERGANGENHEIT. Meeressedimente bestehen aus Resten von Pflanzen und Tieren, abgetragenem Material vom Land oder neu gebildeten Mineralen. Sie verraten viel über die Bedingungen im Ozean und Veränderungen des Klimas in der geologischen Vergangenheit. Eine Methode zur Analyse der Sedimente ist die Untersuchung mikroskopischer Präparate. Verschiedene Sedimenttypen werden unter dem Mikroskop gezeigt und erläutert. Prof. Dr. Kay Emeis, Institut für Biogeochemie und Meereschemie GEOPHYSIKALISCHE FORSCHUNG AUF DEM MEER, AN LAND UND MIT HILFE VON COMPUTERMODELLEN. Marin-geophysikali­sche

Foyer, Geomatikum

Messgeräte (u.a. Ozeanbodenseismometer, Luftpulser, Streamer, Magnetometer und Gravimeter). Computeranimationen und interaktive Präsentationen (u.a. Erdbeben in Norddeutschland, Vulkanforschung, Modellrechnungen zu großräumigen Prozessen in der Erde, Videos von Forschungsfahrten und Laborexperimenten, Erdölexploration). Demonstration zur Aufzeichnung seismischer Daten. Prof. Dr. Dirk Gajewski, Dr. Ali Dehghani, Dr. Ekkehart Teßmer, Dr. Christian Hübscher, Dr. Claudia Vanelle, Institut für Geophysik

17.30 - 00.00 UHR

EINTAUCHEN IN DAS KLIMASYSTEM - VISUALISIERUNG UND VIRTUAL-REALITY IN DER ERDSYSTEMFORSCHUNG. Klimamodelle

dreißigminütlich Demonstration, Foyer, Geomatikum ab 8

136

DIE SPRACHE DES WINDES. Kunst stellt eine Brücke her zur

simulieren die wichtigsten Prozesse in Atmosphäre und Ozean. Doch erst die Visualisierung der Daten macht diese Prozesse sichtbar. Eine 3D-Visualisierung von Klimamodelldaten wird gruppenweise mit einer Virtual-Reality-Anlage vorgeführt, die auf einer hoch auflösenden Stereo-Rückprojektion und einem Tracking-System basiert und es erlaubt, in die simulierte Welt „einzutauchen“. Michael Böttinger, Dr. Joachim Biercamp, Deutsches Klimarechenzentrum

Zentrum für Marine und Atmosphärische Wissenschaften Buslinie 413 - 414


ken viele Milliarden Tonnen an Partikeln von der Meeresoberfläche in die Tiefen der Ozeane. Mithilfe von so genannten Sinkstofffallen wird der vertikal absinkende Partikelfluss und dessen biogeochemische Zusammensetzung in den verschiedensten Regionen der Meere gemessen. Wir demonstrieren anhand eines Sinkstofffallensystems den Einsatz von meerestechnischem Gerät in der Tiefsee. Dr. Niko Lahajnar, Institut für Biogeochemie und Meereschemie

LUFTBALLONAKTION. Kinder können ihre eigenen „Wetterballons“ steigen lassen. Katharina Bülow, Max-PlanckInstitut für Meteorologie

18.00 - 00.00 UHR Geräte­ demonstration Foyer, Geomatikum

19.00 - 20.30 UHR Mitmach-Aktion Vorplatz, Geomatikum ab 6

WAS IST LOS IN DER NORDSEE? Wie entwickeln sich die Sturmfluten an der deutschen Nordseeküste in den kommenden Jahrzehnten? Wir simulieren am Computer. Das automatische Messsystem FerryBox wird vorgestellt. Es wird auf Fährschiffen und festen Stationen installiert und bestimmt die Wasserqualität. Ein Strömungskanal, der Transportvorgänge im Wattenmeer veranschaulicht, lädt zum Mitmachen ein. Dipl.-Met. Volker Dzaak, GKSS Forschungszentrum Geesthacht

17.00 - 00.00 UHR

KLIMAFORSCHUNG. Der Info-Kiosk bietet die Möglichkeit,

18.00 - 00.00 UHR

interaktiv durch die Klimaforschung zu „surfen“. Neben den Grundlagen des Klimasystems kann der Besucher etwas über Klimamodelle und ihre Anwendung anhand von Beispielen und einem selbst zu bedienenden Modell lernen. Dr. Annette Kirk, Max-Planck-Institut für Meteorologie

LINKS ODER RECHTS – WINDVORHERSAGE IM AMERICA‘S CUP. Der America‘s Cup ist die bekannteste Segel-Regatta der Welt. Jedes Segel-Team arbeitet interdisziplinär technisch, wissenschaftlich und seglerisch für den Erfolg. Zur Windvorhersage setzen T-Systems/ZMAW/Uni Karlsruhe für das südafrikanische Team Shosholoza das hochauflösende mesoskalige Modell METRAS ein, das am Met. Inst. der Uni Hamburg entwickelt wurde. Ein Blick hinter die Kulissen wird gegeben. Günter Meschkat, T-Systems BUCHSTABEN-BÜCHER-BIBLIOTHEK. 1. Entdecken Sie Schätze für Ihr Bücherregal. Verkauf von wissenschaftlichen und nichtwissenschaftlichen Büchern für einen guten Zweck 2. Informieren Sie sich rund um das Angebot des Bibliotheks- und Informationsservices und lernen Sie Möglichkeiten der Informationsbeschaffung kennen. 3. Bücherrallye für Kinder ab 9 Jahre. C. Kauhs/D. Axnick, ZMAW

Demonstrationen, Mitmach-Aktion, Info-Stand Vorplatz, Geomatikum

ZENTRUM FÜR MARINE UND ATMOSPHÄRISCHE WISSENSCHAFTEN

VON DER MEERESOBERFLÄCHE ZUM MEERESGRUND - WIE MISST MAN ABSINKENDE PARTIKEL IN DEN OZEANEN? Jedes Jahr sin-

Info-Kiosk Vorplatz, Geomatikum ab 13

18.00 - 00.00 UHR Demonstration mit Vortrag Seminarraum EG 002, Bundesstr. 53 ab 13

17.00 - 00.00 UHR Flohmarkt, Vortrag, Mitmach-Aktion Bibliotheks- und Informationsservice des ZMAW

Bundesstrasse 53 und 55, 20146 Hamburg, www.zmaw.de Buslinie 413 - 414

ab 9

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ZENTRUM FÜR MARINE UND ATMOSPHÄRISCHE WISSENSCHAFTEN

17.00 - 00.00 UHR Demonstration Foyer, Bundesstraße 53

19.00 - 00.00 UHR Demonstration

METEOROLOGISCHE BEOBACHTUNGEN MIT EINEM WETTERBALLON – WIE GEHT DAS? Mit Radiosonden werden Wetterdaten

Foyer, Bundesstraße 53

gemessen wie z.B. Lufttemperatur, Feuchte, Luftdruck. Diese Daten werden für die Wettervorhersage benötigt. Erfahren Sie, wie die Daten gemessen, übertragen und ausgewertet werden. Gerd Müller, Meteorologisches Institut

17.00 - 00.00 UHR

FERNERKUNDUNG VON KÜSTENREGIONEN UND MEEREIS MITTELS SCATTEROMETER. Ein Mikrowellen-Scatterometer und

Demonstration Foyer, Bundesstraße 53

des­sen Anwendung zur Erforschung von Küstenregionen und von Meereis wird erläutert. Das Gerät wird von einem Hubschrauber aus eingesetzt, um aus den Rückstreusignalen auf Eigenschaften von Oberflächenflüssen zwischen Ozean und Atmosphäre (z.B. CO₂), auf Sedimentklassen im Watt oder auf Eis- und Schneeeigenschaften über Meereis Rückschlüsse ziehen zu können. Prof. Dr. Detlef Stammer, Institut für Meereskunde

17.00 - 00.00 UHR

FISCHE ALS RÄUBER IM ÖKOSYSTEM - ODER: WIEVIEL FRISST EIN FISCH? Mit einer Sauerstoffverbrauchsmessung am le-

Demonstration

benden Fisch wird gezeigt, wie computergestützte Experimente in der Fischereibiologie durchgeführt werden und wie Messwerte solcher Experimente in mathematische Modelle eingehen. An Beispielen wird gezeigt, wie ein großes bioenergetisches Modell aufgestellt wird und wofür solche Modelle in der Ökosystemforschung benötigt werden. Jens-Peter Herrmann, Institut für Hydrobiologie und Fischereiwissenschaft

Foyer, Bundesstraße 53 ab 12

17.00 - 00.00 UHR Demonstration Geschäftsstelle DGM, Raum 016, Bundesstraße 53 ab 16

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MESSUNGEN IM MEER – WIE GEHT DAS EIGENTLICH? Auf Forschungsschiffen werden von Ozeanographen Temperatur-, Salzgehalt- und Strömungsmessungen durchgeführt. Die erforderlichen Geräte, der Vorgang der Messung und die Datenaufnahme werden vorgeführt und erklärt. Dipl.-Ozeanogr. Dagmar Hainbucher, Dipl.Ozeanogr.Udo Hübner, Uli Drübbisch, Institut für Meereskunde

MEERESFORSCHER/-INNEN IN DEUTSCHLAND - DIE DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR MEERESFORSCHUNG INFORMIERT. Ozeanische

Vorgänge werden augenfällig dokumentiert durch Unterwasserfilme, eine aus dem Perubecken stammende Manganknolle, einen implodierten Zeitauslöser, der den heißen Schlämmen des Roten Meeres zum Opfer fiel, ein Modell des historischen Forschungsschiffes Meteor (Atlantikreise 1925-1938). Die Besucher können selbst aktiv werden, indem sie an einem Rate-Quiz teilnehmen. Ilse Hamann Ph. D., Deutsche Gesellschaft für Meeresforschung (DGM) e.V.

Zentrum für Marine und Atmosphärische Wissenschaften Buslinie 413 - 414


17.00 - 00.00 UHR Demonstration

Grundlage für Wettervorhersage und Klimaforschung. Neben der detaillierten quantitativen Nutzung entstehen aus diesen Daten eindrucksvolle Bilder und Filmsequenzen, die die beobachteten Phänomene und Prozesse besonders klar werden lassen. In dieser Vorführung sollen einige Beispiele für Satellitenfilme aus unseren Arbeitsgebieten vorgestellt und erläutert werden. Dr. Christian Klepp, Meteorologisches Institut

Flur, 1. OG, Bundesstraße 53

RADAR IN DER METEOROLOGIE ODER „WAS SIEHT EIN RADAR, WENN ES NICHTS SIEHT?“ Radar wurde im 2. Weltkrieg zur Or-

17.00 - 00.00 UHR

ab 13

Demonstration

tung von Schiffen und Flugzeugen entwickelt. Als die Geräte durch technische Verbesserungen empfindlicher wurden, zeigte sich, dass Radarechos oft auch dann empfangen werden, wenn sich kein Schiff oder Flugzeug im Radarstrahl befand. Diese „Wetterechos“ wurden von den Meteorologen bald als sehr nützlich für die Wetterbeobachtung erkannt. Wir zeigen Beispiele. Dr. Gerhard Peters, Meteorologisches Institut

Flur, 1. OG, Bundesstraße 53

ERFAHRUNGEN DER JUGENDLICHEN FORSCHER BEIM MEERESWETTBEWERB. Die einzelnen Projekte des Schülerwettbewerbes

17.00 - 00.00 UHR

„Forschen auf See“ werden vorgestellt. Neben Filmen, die die Forschungs-Expeditionen der Schülergruppen zeigen, dürfen die Besucher auch mal selbst durch das Mikroskop schauen und die Welt des Planktons unter fachmännischer Anleitung entdecken. Uli Kunz (Aldebaran) mit Teilnehmern des Meereswettbewerbs

Filme, Mikroskope Seminarraum 101, Bundesstraße 53

KLIMASPIEL „WINDS OF CHANGE“. In „Winds of Change“ entwickelt jeder Spieler eine Landschaft der EINEN WELT. Er muss aber aufpassen, dass dabei die Erde durch die Emissionen von CO2 nicht zu stark aufgeheizt wird! Nur wenn es gelingt, die globale Erwärmung zu begrenzen und schließlich wieder zu reduzieren, kann das Spiel gewonnen werden. Sieger ist der Spieler, der die größte nachhaltige Wirtschaftskraft entwickelt hat. Jörn Heinemeier, Max-Planck-Institut für Meteorologie

17.00 - 00.00 UHR

KLIMAEXPERIMENTE. Klima - jeder redet davon, aber was versteht man darunter? Woher kommen die verschiedenen Klimazonen auf der Erde, wieso gibt es Wind und warum wird‘s im Winter kalt? Und was bringt die Zukunft? Diesen und ähnlichen Fragen gehen wir mit einigen kleinen Experimenten auf den Grund, die vor allem für kleine Klimaforscher Licht ins Dunkel der Klimadebatte bringen werden. Dr. Dirk Notz, Felix Landerer, Max-Planck-Institut für Meteorologie

17.00 - 00.00 UHR

ZENTRUM FÜR MARINE UND ATMOSPHÄRISCHE WISSENSCHAFTEN

SATELLITENDATEN FÜR WETTERVORHERSAGE UND KLIMAFORSCHUNG. Satellitendaten bilden heute eine wesentliche

Spiel Seminarraum 133, Bundesstraße 53 ab 12

Experimente Seminarraum 133, Bundesstraße 53

Bundesstrasse 53 und 55, 20146 Hamburg, www.zmaw.de Buslinie 413 - 414

ab 10

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REGISTER

Akademie Mode und Design Hühnerposten 2c, 20099 Hamburg Seite 13 / Linie 411 Berhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin Bernhard-Nocht-Straße 74, 20359 Hamburg Seite 16 / Linie 411 Bucerius Law School - Hochschule für Rechtswissenschaft Jungiusstraße 6, 20355 Hamburg Seite 18 / Linie 412 Busbetriebshof Hummelsbüttel Lademannbogen 2, 22339 Hamburg Seite 19 / Linie 416 Deutscher Wetterdienst & Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie Bernhard-Nocht-Straße 76/78, 20359 HH Seite 20 / Linie 411 Deutsches Elektronen-Synchrotron (DESY) Notkestraße 85, 22607 Hamburg Seite 22 / Linie 412 Fachhochschule Kiel (Standort HAW Berliner Tor) Berliner Tor 5, 20099 Hamburg Seite 25 / Linie 411 - 419 Fachhochschule Wedel (Standort GIGA) Neuer Jungfernstieg 21, 20354 Hamburg Seite 26 / Linie 412 - 414 Fachhochschule Westküste (Standort HAW Berliner Tor) Berliner Tor 5, 20099 Hamburg Seite 27 / Linie 411 - 419 Flughafen Hamburg Flughafenstraße 1-3, 22335 Hamburg Seite 28 / Linie 416 Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum Hamburg Martinistraße 52, 20251 Hamburg Seite 29 / Linie 415 Fraunhofer-Institut für Siliziumtechnologie ISIT (Standort DESY) Notkestraße 85, 22607 Hamburg Seite 30 / Linie 412 German Institute for Global and Area Studies (GIGA) Neuer Jungfernstieg 21, 20354 Hamburg Seite 32 / Linie 412 - 414

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GKSS Forschungszentrum Geesthacht (Standorte ZMAW und DESY) Bundesstraße 53, 20146 Hamburg / Notkestraße 85, 22607 Hamburg Seiten 22 DESY / 34 GKSS / 133 ZMAW / Linie 412 - 414 HafenCity Universität Hamburg Lohseplatz 1a, 20457 Hamburg Seite 35 / Linie 411 Hamburger Institut für Sozialforschung Mittelweg 36, 20148 Hamburg Seite 36 / Linie 413 - 414 Hamburgisches Welt-Wirtschafts-Institut (Standort Universität Hamburg) Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg Seite 44 / Linie 413 - 414 Hamburg Media School Finkenau 35, 22081 Hamburg Seite 40 / Linie 417 + 419 Hamburg School of Business Administration Alter Wall 38, 20457 Hamburg Seite 42 / Linie 411 Heinrich-Pette-Institut für Experimentelle Virologie und Immunologie Martinistraße 52, 20251 Hamburg Seite 45 / Linie 415 Helmut-Schmidt-Universität (Universität der Bundeswehr) Holstenhofweg 85, 22043 Hamburg Seite 48 / Linie 417 + 419 Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, Campus Armgartstraße Armgartstraße 24, 22087 Hamburg Seite 61 / Linie 416 + 419 Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, Campus Bergedorf Lohbrügger Kirchstraße 65, 21033 Hamburg Seite 63 / Linie 417 Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, Campus Berliner Tor Berliner Tor 5, 20099 Hamburg Seite 57 / Linie 411 - 419 Hochschule für Bildende Künste Lerchenfeld 2, 22081 Hamburg Seite 67 / Linie 417 + 419

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International School of New Media at the University of Lübeck (Standort Hamburg Media School) Finkenau 35, 22081 Hamburg Seite 84 / Linie 417 + 419 Kooperationsstelle Hamburg Besenbinderhof 60, 20097 Hamburg Seite 85 / Linie 411

Universität Hamburg, Department Chemie Martin-Luther-King-Platz 6, 20146 Hamburg Seite 127 / Linie 413 - 414

REGISTER

Hochschule für Musik und Theater Hamburg Harvestehuder Weg 12, 20148 Hamburg Seite 71 / Linie 413 - 414

Universität Hamburg, Erziehungswissen­schaft, Bewegungswissenschaft und Psychologie Von-Melle-Park 8, 20146 Hamburg Seite 121 / Linie 413 – 414 Universität Hamburg, Geisteswissenschaften Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg Seite 114 / Linie 413 – 414

KörberForum Kehrwieder 12, 20457 Hamburg Seite 86 / Linie 411 Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht Mittelweg 187, 20148 Hamburg Seite 88 / Linie 413

Universität Hamburg, Institut für Bodenkunde Allende-Platz 2, 20146 Hamburg Seite 124 / Linie 413 – 414 Universität Hamburg, Mineralogisches Museum Grindelallee 48, 20146 Hamburg Seite 126 / Linie 413 – 414

Multimedia Kontor Hamburg Finkenau 35, 22081 Hamburg Seite 90 / Linie 417 + 419 NDR Fernsehen Hugh-Greene-Weg 1, 22529 Hamburg Seite 92 / Linie 415 Northern Institute of Technology Kasernenstraße 12, 21073 Hamburg Seite 93 / Linie 418 Obstbau Versuchs- und Beratungszentrum Jork (Standort TU Harburg) Schwarzenbergstraße 95, 21073 Hamburg Seite 94 / Linie 418 Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg und Bibliothek des Ärztlichen Vereins Von-Melle-Park 3, 20146 Hamburg Seite 95 / Linie 413 - 414 Technische Universität Hamburg-Harburg Schwarzenbergstraße 95, 21073 Hamburg Seite 99 / Linie 418 TIDE Uferstraße 2, 22081 Hamburg Seite 110 / Linie 417 + 419 Universität Hamburg, Biozentrum Grindel und Zoologisches Museum Martin-Luther-King-Platz 3, 20146 Hamburg Seite 126 / Linie 413 – 414

Universität Hamburg, Recht Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg Seite 112 / Linie 413 – 414 Universität Hamburg, Tropengewächshaus / Alter Botanischer Garten Jungius Str. 4/6, 20355 Hamburg Seite 112 / Linie 413 – 414 Universität Hamburg, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg Seite 113 / Linie 413 - 414 Universität Lüneburg (Standort Hamburg Media School) Finkenau 35, 22081 Hamburg Seite 129 / Linie 417 + 419 Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf Martinistraße 52, 20246 Hamburg Seite 130 / Linie 413 - 414 Zentrum für Marine und Atmosphärische Wissenschaften (ZMAW) Bundesstraße 53/55, 20146 Hamburg Seite 133 / Linie 413 – 414

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IMPRESSUM HERAUSGEBER: Inferno Events GmbH & Co. KG, Neuer Pferdemarkt 23, 20359 Hamburg, Tel. 040-726 920 3-5, Fax. 040-726 920 3-3, e-Mail: info@infernoevents.com, www.infernoevents.com

VERANSTALTER: Behörde für Wissenschaft und Forschung Hamburg, Hamburger Straße 37, 22083 Hamburg, Tel. 040-428 63-6553, Fax. 040-428 63-37 22, www.hamburg.de

AUFLAGE: 80.000 V.I.S.D.P.: Inferno Events GmbH & Co. KG LAYOUT: Sandra Karl, Inferno Events GmbH & Co. KG FOTO TITELSEITE: Sebastian Vollmert, www.sebastianvollmert.de DRUCK: Hamburger Stadtillustrierten Verlagsgesellschaft mbH

In Kooperation mit:

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Neugier ist der erste Schritt zum Wissen. Die NORDMETALL-Stiftung ermöglicht die 2. Nacht des Wissens in Hamburg.

Diese Nacht lädt zum Ausprobieren und Entdecken ein. Wir freuen uns über Ihr Interesse: Der Austausch zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit ist uns ein wichtiges Anliegen. Die NORDMETALL-Stiftung fördert Bildung, Forschung, Wissenschaft, Kultur und Soziales in Hamburg, Schleswig-Holstein und MecklenburgVorpommern. Mehr unter www.nordmetall-stiftung.de


Tickethotline: 01805-570000 (14 Cent/Min.) www.nachtdeswissens.de

Nacht des Wissens 2007  
Nacht des Wissens 2007  

2. Nacht des Wissens in Hamburg

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