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21. BIS. 26 JULI 2013 MUSIK FESTIVAL

PROGRAMM 1


das Kammermusikfest sylt dankt sehr herzlich: seinen Sponsoren und UnterstĂźtzern

Management Engineers

SEINEN PRIVATEN SPENDERN Anna Ruths, Familie Bartke, Familie Rehmann, Familie Andree, Harald und Friederike Ruths, Gabriella und Jean-Marie Frochaux, Familie Henschel-FrĂśmmel, Marianne Teichmann.

seinen partnern

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Liebe

Musikfreundinnen und Musikfreunde,

Ich freue mich sehr, dass ich Sie nach dem schönen und erfolgreichen Debüt des Kammermusikfestes Sylt 2012 in diesem Jahr zu dessen zweiter Edition begrüßen darf. In dieser intensiven Konzertwoche wird wieder die gesamte Insel an den verschiedensten Orten und Spielstätten von List bis Hörnum mit Musik erfüllt. Über sechs Tage lang treffen sich wieder tolle und international hochklassige Musiker auf Sylt und spielen in immer wieder wechselnden Zusammensetzungen acht Konzerte. In dieser dichten Zusammenarbeit der Künstler bringt jeder seine Ideen, Interpretationsansätze und vor allem seine Liebe für die Kammermusik ein. Ich bin mir sicher, dass sich diese Liebe auch auf Sie übertragen wird! Das Kammermusikfest Sylt hat das Ziel die verschiedensten Orte und Menschen zu erreichen: in diesem Sinne wird es wie bereits im letzten Jahr auch wieder ein Benefizkonzert für die SyltKlinik in der Friesenkapelle und ein Konzert für Kinder, dieses Jahr im wundervollen neuen Kindertheater der Kreismusikschule Westerland, geben. Ganz besonders bedanken möchten wir uns an dieser Stelle bei unseren Sponsoren und privaten Spendern, die uns finanziell unterstützt und so das diesjährige Festival ermöglicht haben sowie unseren Partnern, die die Freude mit uns teilen und ihre Häuser für uns geöffnet haben. Als gemeinnütziger Verein stecken wir viel Enthusiasmus und Arbeit in das Kammermusikfest. Viele konnten wir mit unserem Engagement bereits begeistern, was uns sehr freut und denen ebenso unser Dank gilt. Wir hoffen, dass wir auch Sie von uns überzeugen können und der Kreis der Freunde des Kammermusikfestes noch weiter wächst! In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine erlebnisreiche Festivalwoche mit vielen unvergesslichen musikalischen Eindrücken beim Kammermusikfest Sylt - WahnsinnsLiebe!

Ihr Malte Ruths Verein Kammermusikfest Sylt e.V.

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Liebes Publikum,

Es ist uns eine große Freude, dass das Kammermusikfest Sylt bereits zum zweiten Mal stattfindet! Nach Heimat? im letzten Jahr ist das Motto des diesjährigen Festivals, das alle Konzerte miteinander verbindet, WahnsinnsLiebe. Dieser Titel, zu dem jedes Konzert mit unterschiedlichen Hintergrundgeschichten beiträgt, ist mehrdeutig zu lesen: Als eine Liebe, die wahnsinnig groß ist, aber auch als eine Liebe, die in den Wahnsinn treiben kann. Als eine Liebe zur eigenen Muse, die den Komponisten zur genialen Schöpfung zwingt, aber auch als Sublimierung der Liebe, die man am eigenen Leib erfahren oder über die Literatur mitempfunden hat. Neben einzelnen musikalischen und dichterischen Werken über und um die Liebe, werden in thematischen Abenden besondere Begegnungen zwischen Liebe und Musik hervorgehoben: so wird im Eröffnungskonzert die Beziehung zwischen den Schumanns und dem jungen Brahms beleuchtet, das Geflecht zwischen der ehelichen Liebe Claras und Roberts, der platonischen Bewunderung von Brahms für Clara sowie der gegenseitigen Zuneigung zwischen Brahms und seinem väterlichen Freund Robert. Aufwühlende Geschichten zweier Liebenden bilden den roten Faden bei einem spätromantischen Abend, der Verklärten Nacht, wo tiefe Empfindungen in die zur Jahrhundertwende so beliebte dämmrige Atmosphäre eingebettet werden. Die Kreutzersonate wird als Auslöser einer in der Musik- und Literaturgeschichte einmaligen Inspirationskette in einer eigenen Matinée im Klappholttal gefeiert - Beethovens Sonate ist bei Tolstoj die Hintergrundmusik zur wahnsinnigen Eifersucht des Erzählers, die ihrerseits von Janacek in eine neue Musik übersetzt wird. Den Abschied macht ein feuriges Tangokonzert, bei dem Sehnsucht und Leidenschaft um die Wette kämpfen. So verspricht das Thema selbst schon mitreißende und leidenschaftliche Musiktage, zumal auch in diesem Jahr wieder fantastische Künstler mit uns auf der Insel sind! Unser großer Dank geht an unsere Sponsoren, Unterstützer und Partner sowie an all jene, die mit Herz und Engagement dem Festival auf ganz unterschiedliche Art und Weise helfen und ohne die das Kammermusikfest so nicht stattfinden könnte. Wir laden Sie dazu ein, alle Konzerte zu verfolgen und durch einen musikalischen Marathon der immer wechselnden Programme und Besetzungen Ihre ganz persönlichen Musikerlebnisse zu finden! viel Spaß wünscht Ihr

Claude Frochaux, Francesco Sica und Irina Botan Künstlerische Leitung des Kammermusikfestes Sylt

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Erlebniszentrum Naturgewalten, foyer - LIST Du bist mir so unendlich lieb Preis: 15 Euro, ermäßigt 10 Euro

Sonntag 21. Juli 20:00 UHR

Clara Schumann 1819-1896 Klaviertrio g moll op. 17 1846 I. Allegro moderato II. Scherzo: Tempo di menuetto III. Andante IV. Allegretto

Johannes Brahms 1833-1897 Gestillte Sehnsucht für Mezzosopran, Violoncello und Klavier op.91 1884 Clara Schumann 1819-1896 Romanzen für Violine und Klavier I. Andante molto II. Allegretto, mit zartem Vortrage

― PAUSE ― Robert Schumann 1810-1856 Klavierquintett Es Dur op. 44 1842 I. Allegro brillante II. In modo d‘una Marcia III. Scherzo. Molto vivace IV. Allegro, ma non troppo

Auszüge aus Briefen zwischen C. Schumann, R. Schumann und J. Brahms.

Gestillte Sehnsucht In gold‘nen Abendschein getauchet, Wie feierlich die Wälder stehn! In leise Stimmen der Vöglein hauchet Des Abendwindes leises Weh‘n. Was lispeln die Winde, die Vögelein? Sie lispeln die Welt in Schlummer ein. Ihr Wünsche, die ihr stets euch reget Im Herzen sonder Rast und Ruh! Du Sehnen, das die Brust beweget, Wann ruhest du, wann schlummerst du? Beim Lispeln der Winde, der Vögelein, Ihr sehnenden Wünsche, wann schlaft ihr ein? Ach, wenn nicht mehr in gold‘ne Fernen Mein Geist auf Traumgefieder eilt, Nicht mehr an ewig fernen Sternen Mit sehnendem Blick mein Auge weilt; Dann lispeln die Winde, die Vögelein Mit meinem Sehnen mein Leben ein. Friedrich Rückert 1788-1866

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Cinco canciones populares argentinas

Fünf argentinische Volkslieder

I. Chacarera A mí me gustan las ñatas Y una ñata me ha tocado Ñato será el casamiento Y más ñato el resultado. Cuando canto chacareras Me dan ganas de llorar Porque se me representa Catamarca y Tuoumán.

I. Chacarera Ich liebe Mädchen mit kleinen Stubsnasen Und ein Mädchen mit einer Stubsnase ist was ich habe Stubsnasig wird unsere Hochzeit sein Und viele Stubsnasen unsere Kinder sein. Wann immer ich eine Chacarera singe Möchte ich am liebsten weinen Weil es mich zurückbringt nach Catamarca und Tuoumán.

II. Triste Ah! Debajo de un limón verde Donde el agua no corría Entregué mi corazón A quien no lo merecía. Ah! Triste es el día sin sol Triste es la noche sin luna Pero más triste es querer Sin esperanza ninguna. Ah!

II. Traurig Ah! Unter einem Zitronenbaum Wo kein Wasser floss Habe ich mein Herz gegeben An einen, der es nicht verdiente. Ah! Traurig ist der Tag ohne Sonne Traurig ist die Nacht ohne Mond Aber noch trauriger ist es zu lieben Ohne jede Hoffnung. Ah!

III. Zamba Hasta las piedras del cerro Y las arenas del mar Me dicen que no te quiera Y no te puedo olvidar. Si el corazón me has robado El tuyo me lo has de dar El que lleva cosa ajena Con lo suyo ha de pagar Ay!

III. Zamba Selbst die Steine des Hügels Und der Sand des Meeres Sagen mir dich nicht zu lieben. Doch ich kann dich nicht vergessen. Hast du mir mein Herz gestohlen So musst du mir auch deines geben. Der der nimmt was ist nicht seins Mit seinem eigenen muss bezahlen. Ay!

IV. Arrorró Arrorró mi nene, Arrorró mi sol, Arrorró pedazo De mi corazón. Este nene lindo Se quiere dormir Y el pícaro sueño No quiere venir.

IV. Schlaflied Schlafe mein Kind Schlafe mein Sonnenschein Schlafe Teil Meines Herzens. Dieses schöne Kind Will schlafen Und dieser launische Schlaf Will nicht kommen.

V. Gato El gato de mi casa Es muy gauchito Pero cuando lo bailan Zapateadito. Guitarrita de pino Cuerdas de alambre. Tanto quiero a las chicas, Digo, como a las grandes. Esa moza que baila Mucho la quiero Pero no para hermana Que hermana tengo. Que hermana tengo, si, Pónte al frente Aunque no sea tu dueño, Digo, me gusta verte.

V. Katze Die Katze meines Hauses Ist sehr gerissen Wenn sie tanzen Den Zapateadito. Mit kiefernen Gitarren Und drahtenen Saiten. Ich mag sie sehr die Mädels, Ich sag’ es dir, genauso wie die Frauen. Dieses Mädchen das da tanzt Gefällt mir sehr Aber nicht wie eine Schwester Eine Schwester hab’ ich, Eine Schwester hab’ ich, ja, Komm nach vorne Auch wenn ich nicht dein Herr bin Ich sage dir, Ich mag es, dich zu sehen.


Hotel Budersand, Foyer - HÖRNUM Lass es Liebe sein!

Montag 22. Juli

Preis: 15 Euro, ermäßigt 10 Euro

18:30 UHR

Antonio Vivaldi 1678-1741 La Follia für zwei Violinen und Violoncello Ludwig van Beethoven 1770-1827 Sieben Variationen über „Bei Männern, welche Liebe fühlen“ aus Mozarts Zauberflöte für Violoncello und Klavier WoO 46 1801 Alberto Ginastera 1916-1983 Cinco canciones populares argentinas 1943 I. Chacarera II. Triste III. Zamba IV. Arrorró V. Gato SergeI ProkofJeW 1891-1953 Zwei Stücke aus der Suite für Viola und Klavier aus „Romeo und Julia“ Introduktion Tanz der Ritter Enrique Granados 1867-1916 Klavierquintett g moll op. 49 I. Allegro Ii. Allegretto, quasi andantino III. Molto presto 7


Friesenkapelle - WENNINGSTEDT Von Bach zu Lady Gaga

DIENSTAg 23. Juli 14:00 UHR

Eintritt frei, wir bitten um Spenden für die SyltKlinik.

Ein Benefizkonzert für die SyltKlinik mit einem bunten Programm. Unter anderem: aus den Suiten für Violoncello Solo von Johann Sebastian Bach aus „Viaggio in Italia“ für Streichquartett von Giovanni Sollima aus der „Suite populaire espagnole“ für Violine und Klavier von Manuel De Falla sowie Musik der Beatles und von Lady Gaga für Streichquartett

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Die SyltKlinik Die SyltKlinik ist eine Rehabilitationsklinik für Familien mit einem krebskranken Kind. Im Anschluss an die stationäre Intensivtherapie im Krankenhaus, die sich oft über viele Monate hinzieht, können die erkrankten Kinder in Begleitung der Eltern und Geschwister zu einer vier Wochen dauernden Rehabilitationsmaßnahme stationär in der SyltKlinik aufgenommen werden. Hier werden die Kinder nach den Vorgaben des Akutkrankenhauses von Fachärzten weiter behandelt und ergänzend dazu werden alle Familienmitglieder ganz nach den individuellen Bedürfnissen medizinisch, pädagogisch und psychosozial behandelt und betreut. Das Konzept der SyltKlinik mit dem entsprechenden Fachpersonal (z. B. Ärzte, Psychologen, Physiotherapeuten, Lehrerinnen, Erzieherinnen, etc.) bietet den Familien die Möglichkeit, sich von den vielfältigen Belastungen zu erholen und zu regenerieren. Die Familien wohnen jeweils in eigenen Appartements und werden voll verpflegt, sodass neben den einzelnen Behandlungen und ergänzenden Angeboten auch genügend Freizeit für individuelle Aktivitäten zur Verfügung steht. Die Angebote der SyltKlinik stehen allen an Krebs erkrankten Kindern aus dem gesamten Bundesgebiet zur Verfügung.


Akademie am Meer, Ahlbornsaal - KLAPPHOLTTAL Nuit d‘amour Preis: 15 Euro, ermäßigt 10 Euro

DIENSTAg 23. Juli 22:00 UHR

Franz Schubert 1797-1828 Adagio Es Dur op.posth.148/D 897 „Notturno“ für Klaviertrio 1828 César Franck 1822-1890 Klavierquintett f moll 1878-79 I. Molto moderato quasi lento II. Lento, con molto sentimento III. Allegro non troppo, ma con fuoco ― PAUSE ―

Late Night Liebesstücke und -gedichte open end: Musik von Fritz Kreisler, SergeI RachmaninoW, Jules Massenet, Edward Elgar, Franz Liszt...

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Mittwoch Kreismusikschule, Kindertheater - WESTERLAND Kinderkonzert: Die Emotionen in der Musik 24. Juli 14:30 UHR

Ein Konzert für Kinder und deren Eltern mit Stücken aus dem FestivalProgramm. Wie klingt es, wenn die Musik Gefühle wie Glück und Traurigkeit ausdrückt? Kann ein Musikstück Euphorie, Melancholie oder vielleicht sogar Liebe beschreiben? Geeignet für Kinder jeden Alters! Dauer ca. 50 Minuten

Eintritt frei

„Musik weckt die Fantasie“ sagte der große ukrainisch-amerikanische Geiger Isaac Stern. Jedes Kind mag Musik und besitzt eine große Fantasie, die durch die Musik aber noch weiter beflüglt werden kann. Die musikkulturelle Bildung für Kinder und Jugendliche ist dem Kammermusikfest Sylt wichtig. Es will damit einen emotionalen Kontakt mit der Musik herstellen und Kinder sowie Jugendliche ansprechen, um sie so für die Musik zu gewinnen. Nichts finden Kinder spannender, als hatnah am Geschehen dranzusein und beim Konzert den Musikern und deren Instrumenten ganz genau zuschauen zu können. Im Rahmen des wundervollen neuen Kindertheaters der Kreismusikschule Westerland wird es tolle musikalische Erlebnisse für die jungen Konzertbesucher und ihre erwachsenen Begleiter aber auch für die Musiker des Festivals selbst geben.

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akadeMie aM Meer, ahlBornsaal - klappholttal donnerstaG GeFÄhrliChe eiFersuCht 25. Juli preis: 15 euro, ermäßigt 10 euro

11:30 uhr

LEOŠ JANÁČEK 1854-1928 Streichquartett nr. 1 „Kreutzersonate“ 1923 I. Adagio II. Con moto III. Con moto - Vivo - Andante IV. Con moto (Adagio) - Più mosso arVo pÄrt geb. 1935 Spiegel im Spiegel für Violoncello und Klavier 1978 Auszüge aus Lew Tolstoj, die Kreutzersonate ― PAUSE ― ludwiG Van BeethoVen 1770-1827 Violinsonate nr. 9 A dur „Kreutzersonate“ 1802-03 I. Adagio sostenuto - Presto II. Andante con Variazioni I-IV III. finale. Presto

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Il tramonto 1816

Der Sonnenuntergang 1816

Già v‘ebbe un uomo, nel cui tenue spirto (qual luce e vento in delicata nube che ardente ciel di mezzo-giorno stempri) la morte e il genio contendeano. Oh! quanta tenera gioia, che gli fè il respiro venir meno (così dell‘aura estiva l‘ansia talvolta) quando la sua dama, che allor solo conobbe l‘abbandono pieno e il concorde palpitar di due creature che s‘amano, egli addusse pei sentieri d‘un campo, ad oriente da una foresta biancheggiante ombrato ed a ponente discoverto al cielo! Ora è sommerso il sole; ma linee d‘oro pendon sovra le cineree nubi, sul verde piano sui tremanti fiori sui grigi globi dell‘ antico smirnio, e i neri boschi avvolgono, del vespro mescolandosi alle ombre. Lenta sorge ad oriente l‘infocata luna tra i folti rami delle piante cupe: brillan sul capo languide le stelle. E il giovine sussura: „Non è strano? Io mai non vidi il sorgere del sole, o Isabella. Domani a contemplarlo verremo insieme.“

Voreinst war Einer, in deß zartem Körper, Wie Licht und Wind in einer zarten Wolke, Vergeh’nd in blauen Mittags Gluthenhimmel, Der ewige Geist sich mit dem Tode stritt. Keiner vermag die süße Lust zu kennen Die seinen Odem schweigen machte, wie Die Sommerlüfte ruhn in holdem Schlummer, Wenn er mit der Geliebten, welche damals Die Freiheit des vereinten Seins zuerst Gekostet, durch die Felder wandelte, Gen Osten übergraut von mächtigem Walde, Dem Himmel aber offen gegen Westen. Die Sonne war gesunken, aber Streifen Von Gold umsäumten noch die grauen Wolken, Der fernen Grasesebene Spitzen und Die Blumen, die im Winde nickten, und Des alten Löwenzahnes grauen Bart, Und lagen, mit der Dämmerung Graun vereint Auf dem tiefbraunen dichten Wald. - Im Osten Hob sich des breiten Mondes Scheibe langsam Zwischen gedrängter Bäume schwarzen Stämmen, Und droben schaarten sich die bleichen Sterne. „Ist es nicht seltsam, Isabelle,“ sprach Der Jüngling, „daß ich nie die Sonne sah? Wir wollen morgen hieher gehn und du Sollst sie mit mir anschauen.“

Il giovin e la dama giacquer tra il sonno e il dolce amor congiunti ne la notte: al mattin gelido e morto ella trovò l‘amante. Oh! nessun creda che, vibrando tal colpo, fu il Signore misericorde. Non morì la dama, né folle diventò: anno per anno visse ancora. Ma io penso che la queta sua pazienza, e i trepidi sorrisi, e il non morir... ma vivere a custodia del vecchio padre (se è follia dal mondo dissimigliare) fossero follia. Era, null‘altro che a vederla, come leggere un canto da ingegnoso bardo intessuto a piegar gelidi cuori in un dolor pensoso. Neri gli occhi ma non fulgidi più; consunte quasi le ciglia dalle lagrime; le labbra e le gote parevan cose morte tanto eran bianche; ed esili le mani e per le erranti vene e le giunture rossa del giorno trasparia la luce. La nuda tomba, che il tuo fral racchiude, cui notte e giorno un‘ombra tormentata abita, è quanto di te resta, o cara creatura perduta!

Diese Nacht lagen in Lieb’ und Schlaf vereint die Beiden Doch als der Morgen kam, lag der Geliebte Todt neben ihr. Glaubt nicht, daß Gott in Gnaden Sie also heimgesucht. Sie starb nicht, ward Wahnsinnig nicht - sie lebte fort noch Jahre. Fürwahr, ich glaube, ihre Sanftmuth und Ihre Geduld, ihr stilles, trauriges Lächeln, Und daß sie starb nicht, sondern lebt’ zu pflegen Den greisen Vater waren eine Art Von Wahnsinn, wenn es Wahnsinn ist zu sein Anders als alle andere Menschen. Denn Sie nur zu sehen, war, als ob man läse Ein Lied kunstreichen Dichters, das auflösen Könnt’ härteste Herzen in sinnvolles Leid; Die Wimpern weggesengt von heißen Thränen, Der Mund, die Wangen, wie bei Todten bleich; Die Hände abgemagert, daß durch ihre Verzweigten Adern, zarteste Gelenke Des Tages röthlich Licht schien. Deines todten Selbst‘s Grab, das ein unruhiger Geist bewohnt Bei Tag und Nacht, ist Alles was von dir, Verlor’ne, noch geblieben ist hienieden!

„Ho tal retaggio, che la terra non dà: calma e silenzio, senza peccato e senza passione. Sia che i morti ritrovino (non mai il sonno!) ma il riposo, imperturbati quali appaion, o vivano, o d‘amore nel mar profondo scendano; oh! che il mio epitaffio, che il tuo sia: Pace!“ Questo dalle sue labbra l‘unico lamento.

„Ruh sonder Leidenschaft und ewiges Schweigen, Erbe von mehr, als diese Erd’ kann geben, Ob Todte finden, o, nicht Schlaf! doch Rast, Und schmerzenlos sind, wie sie uns erscheinen, Oder fortleben, oder in den tiefen See Der Liebe sinken; o, daß meine Grabschrift, Gleich deiner, wäre: Frieden!“ Dieses war Die einzige Klage, die sie je gesprochen.

Roberto Ascoli nach Percy B. Shelley

Julius Seybt nach Percy B. Shelley


dorFkirChe st. niels - westerland VerklÄrte naCht

donnerstaG 25. Juli

preis: 15 euro, ermäßigt 10 euro

20:00 uhr

anton Von weBern 1883-1945 Langsamer Satz für Streichquartett 1905 alexander Borodin 1833-1887 Trio g moll für zwei Violinen und Violoncello nach dem russischen Volkslied „Womit habe ich dich nur betrübt“ 1855 ottorino respiGhi 1879-1936 Il Tramonto (der Sonnenuntergang) für Mezzosopran und Streichquartett 1914 ― PAUSE ― arnold sChÖnBerG 1874-1951 Verklärte nacht für Streichsextett op. 4 1899

VerklÄrte naCht 1896 zwei Menschen gehn durch kahlen, kalten hain; der Mond läuft mit, sie schaun hinein. der Mond läuft über hohe Eichen; kein Wölkchen trübt das himmelslicht, in das die schwarzen zacken reichen. die Stimme eines Weibes spricht: „Ich trag ein Kind, und nit von dir, ich geh in Sünde neben dir. Ich hab mich schwer an mir vergangen. Ich glaubte nicht mehr an ein Glück und hatte doch ein schwer Verlangen nach Lebensinhalt, nach Mutterglück und Pflicht; da hab ich mich erfrecht, da ließ ich schaudernd mein Geschlecht von einem fremden Mann umfangen, und hab mich noch dafür gesegnet. nun hat das Leben sich gerächt: nun bin ich dir, o dir, begegnet.“ Sie geht mit ungelenkem Schritt.

Sie schaut empor; der Mond läuft mit. Ihr dunkler Blick ertrinkt in Licht. die Stimme eines Mannes spricht: „das Kind, das du empfangen hast, sei deiner Seele keine Last, o sieh, wie klar das Weltall schimmert! Es ist ein Glanz um alles her; du treibst mit mir auf kaltem Meer, doch eine eigne Wärme flimmert von dir in mich, von mir in dich. die wird das fremde Kind verklären, du wirst es mir, von mir gebären; du hast den Glanz in mich gebracht, du hast mich selbst zum Kind gemacht.“ Er faßt sie um die starken hüften. Ihr Atem küßt sich in den Lüften. zwei Menschen gehn durch hohe, helle nacht. rIChArD DehMel

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FREITAG 26. Juli

Erlebniszentrum Naturgewalten, Foyer - LIST Sehnsucht und Tango

20:00 UHR

Preis: 15 Euro, ermäßigt 10 Euro

Das Festival-Finale geprägt von argentinischer Leidenschaft. Ein Abend voller Tangos, von den klassischen eines Carlos Gardel und Angel Villoldo über Bearbeitungen von DIEGO VILA bis zum Tango Nuevo Astor Piazzollas. „Vertonte Liebe, Sucht und Sehnsucht; prickelndes Feuer und leidenschaftliche Romanze; hinreißende Melancholie; heftige Sehnsucht nach Freiheit und menschlicher Nähe...“ So klingt der heutzutage wichtigste musikalische Botschafter Argentiniens, der Tango.

Eine kleine Geschichte über den Tango Der Tango entstand zwischen 1850 und 1880 im Süden von Buenos Aires, im Hafenviertel La Boca. Die geselligen Anlässe, an denen man diese Musik tanzte, wurden „Milongas“ genannt, was in etwa dem Wort „Wirrwarr“ gleichkommt und somit für sich spricht. Gegen Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts sah sich Buenos Aires von Einwanderungsströmen geradezu überschwemmt, die Stadt schien aus allen Nähten zu platzen. Argentinien und Buenos Aires waren mit diesen Massen überfordert; Die Enttäuschung war vorprogrammiert. Mit zuwenig Arbeit und zuwenig Ansehen blieb den mittellosen Einwanderern oftmals nur der Ausweg in die Kriminalität, das Vergessen in Spielhöllen, Bordellen und ... in der Musik. Nun klang der Tango nicht mehr so fröhlich wie in den ersten Tagen, die Melancholie und die Wehmut ließen sich nicht einfach wegstecken. Die argentinische Elite wollte nichts mit dem Tanz und der Musik aus ihren Armenvierteln zu tun haben, man schämte sich für diesen Auswuchs aus den Bordellen und Gossen der Stadt. Das änderte sich jedoch, als der Tango seinen ersten Boom erlebte ... ausgerechnet im fernen Paris. Nach 1945 entwickelte sich aus dem Tango als Unterhaltungs- und Tanzmusik zusehends eine musikalisch ausgebildetere Musik zum Zuhören, welche sich in ihrem Wesen von ihren volkstümlichen Wurzeln in Buenos Aires entfernte und moderne Elemente miteinfliessen ließ. Dieser von Astor Piazzolla etablierte „Tango Nuevo“ stieß zunächst auf große Kritik seitens der konservativen „tangueros“. Lange Zeit wurde er nicht so hoch angesehen wie die tradizionellen Musiker wie Carlos Gardel, der schon früher zum Idol ganz Argentiniens und ein weltweit gefeierter Star wurde. 14


KÜNSTLER Katya Apekisheva

ist eine der führenden Pianistinnen Europas, international gefragt als Solistin und Kammermusikerin. Vom Gramophone Magazine wurde sie als „a profoundly gifted artist“ beschrieben. Sie ist Finalistin und Preisträgerin der Leeds Piano Competition sowie Scottish Piano Competition und spielte mit vielen bedeutenden Orchestern u.a. London Philharmonic, Philharmonia Orchestra, Moscow Philharmonic, Jerusalem Symphony, English Chamber Orchestra und Royal Philharmonic Orchestra. Dabei arbeitete sie mit Dirigenten wie Sir S. Rattle, D. Shallon, J. Latham-Koenig and A. Lazarev.

Ihre CD mit Pianosolo-Werken von Grieg beim Label Quartz erhielt überwältigende Kritiken u.a. von Classic FM, die Editor’s sowie Critic’s Choice des Gramophone Magazine und einen Rising Star Award des Intl. Piano Magazine. Auch ihre kürzlich erschienene CD beim Label Onyx wurde bereits hoch gelobt. Als Kammermusikerin ist sie häufig zu Gast bei großen Festivals; zu ihren musikalischen Partnern gehören u.a. J. Jansen, N. Clein, M. Rysanov, J. Liebeck, B. Brovtsyn, A. Ogrinchouk. Außerdem spielt sie überaus erfolgreich im Piano Duo mit Charles Owen. In Moskau geboren studierte sie zunächst an der Gnessin Music School mit deren Orchester sie bereits im Alter von zwölf Jahren Mozarts Konzert Nr. 17 für das Moscow Classical Radio aufnahm. Es folgten Studien an der Rubin Music Academy Jerusalem und dem Royal College of Music London. Sie erhielt viele Anerkennungen u.a. bei der Young Talents Competition Jerusalem und London Philharmonic Soloist of the Year, den President‘s Rose Bowl und Terence Judd Award. Zu den jüngsten Höhepunkten gehören Auftritte in Utrecht, Ancona, Leicester, Oxford, Lincoln, London, Elverum, und Berlin sowie kommende Konzerte im Kings Place, der Wigmore Hall und Aldeburgh.

Julian Arp studierte an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin in den Meisterklassen von Boris Pergamenschikow und David Geringas sowie in der Kammermusik-Klasse von Eberhard Feltz. Die wiederholte Zusammenarbeit mit György Kurtág, Ferenc Rados und Steven Isserlis hatte zusätzlich großen Einfluss auf ihn. Als Solist und Kammermusiker konzertiert Julian Arp im In- und Ausland und ist regelmäßig zu Gast bei Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Rheingau Musik Festival, Beethovenfest Bonn, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, den Schwetzinger Festspielen, Festival de  Violoncelle de Beauvais, IMS Prussia Cove, SoNoRo Bukarest, Stellenbosch Internatonal Chamber Music Festival, Oxford Chamber Music Festival sowie dem Festival „Spannungen“ in Heimbach. Bereits seit fünfzehn Jahren bildet Julian Arp mit dem Pianisten Caspar Frantz das Duo Arp/Frantz. Zusammen gewannen sie eine Reihe renommierter Wettbewerbe darunter den Felix Mendelssohn Bartholdy-Wettbewerb, den Deutschen Musikwettbewerb oder den Internationalen Kammermusik-Wettbewerb „Premio Vittorio Gui“ in Florenz. Gemeinsam mit Caspar Frantz und dem Autoren und Verleger Johannes CS Frank ist Julian Arp Gründer und künstlerischer Leiter von Zeitkunst, einem internationalen Festival für zeitgenössische Kammermusik und Literatur der Gegenwart, welches sich in Berlin, im Centre Pompidou Paris, in Tel Aviv und im November 2013 in Rio de Janeiro präsentiert. Julian Arp gibt regelmäßig Meisterkurse im In- und Ausland. Er hält seit April 2010 einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik ‚Hanns Eisler‘ inne und wird ab Oktober 2013 als Professor an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz unterrichten. 15


irina botan, in Rumänien geboren, begann ihr Klavier-Studium an der dinu-Lipatti-Schule in Bukarest. 1996 erhielt sie ein Stipendium, um an der yehudi Menuhin School zu studieren und daraufhin ein weiteres der Guildhall School of Music and drama, an der sie ihren Bachelor sowie Master absolvierte. Wichtige künstlerische Impulse erhielt sie u.a. von M. Rostropovich, M. Perahia, V. Ashkenazy, I. haendel, I. Gitlis und c. Frank. Irinas Auftritte in ganz Großbritannien umfassten u.a. Konzerte in der Wigmore hall, Royal Festival hall, Purcell Room, covent Garden, Fairfield Halls, conway hall, St. John Smith Square, St. James‘ Palace und Windsor castle. Außerhalb Großbritanniens konzertierte Irina in Italien, den niederlanden, Frankreich, Japan, Österreich, deutschland, Spanien und den USA. In ihrer heimat Rumänien konzertierte Irina in großen Sälen wie dem Atheneum und der Radio hall. Bereits seit dem Alter von elf Jahren arbeitet sie mit dem national Radio Orchestra und den Bucharest Virtuosi zusammen. neben verschiedenen Rundfunkmitschnitten für BBc Radio 3 und BBc Fernsehen wurde auch ihr Konzert bei der Weltbank in Washington d.c. von cBS übertragen. In Paris spielte sie anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Allgemeinen Menschenrechtserklärung bei der UnEScO. Seit 2013 ist sie die Pianistin des Trio Monte. Als leidenschaftliche Kammermusikerin ist sie außerdem Mitbegründerin der neuen London International Players sowie des jährlichen highgate International chamber Music Festival. zukünftige Engagements beinhalten ihre debüt-Solo-cd beim Label Toccata classics, Tourneen in den USA, china, Großbritannien und ein Recital in der Wigmore hall.

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claude FrochauX, in Italien geboren,

begann im Alter von 6 Jahren cello zu spielen, zuerst am Suzuki Talent center bei Antonio Mosca, dann am Konservatorium in Turin, wo er 2003 sein diplom absolvierte. 2004 bis 2010 studierte er an der Frankfurter Musikhochschule bei Michael Sanderling, wo er mit der Bestnote sein diplom und anschließend in der Solistenklasse sein Konzertexamen absolvierte. Künstlerische Impulse erhielt er u.a. von E. dindo, P. Müller, M. hornstein, J. Goritzki sowie dem AltenbergTrio Wien, E. Feltz, M. Pressler und R. Gothòni. Nach Preisen nationaler Wettbewerbe in Italien gewann er die 1. Preise des Wettbewerbs der Polytechnischen Gesellschaft und des dAAd Frankfurt. Er wirkte in zahlreichen Orchestern mit, wie Bamberger Symphoniker, Spira Mirabilis, Orchestra Filarmonica di Torino und I Pomeriggi Musicali di Milano. Er ist ein gefragter Kammermusiker in unterschiedlichen Besetzungen. 2008 gründete er das Trio Monte, mit dem er zahlreiche internationale Preise gewann (u.a. Maria canals Barcelona, Brahms Wettbewerb Österreich, Europäischer Kammermusikwettbewerb Karlsruhe, commerzbankKammermusikpreis). das Trio spielte u.a. in der Londoner Wigmore hall, Alten Oper Frankfurt sowie der Laeiszhalle hamburg und war in Rundfunkmitschnitten des WdR, SWR, deutschlandfunk und Radio classica zu hören. Als leidenschaftlicher Kammermusiker konzertierte claude Frochaux, nicht zuletzt als cellist des Trio Monte, bei Festivals wie Schleswig-holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Osnabrück, Mozartfest Würzburg, Beethovenfest Bonn, heidelberger Frühling sowie im europäischen Ausland und Südamerika.

matÍas gonZÁleZ, Komponist und Ban-

doneist, wurde 1981 in Bueons Aires geboren und studierte bei M. Madrigal und n. Marconi. Bereits 1998 begann seine professionelle Karriere; seitdem spielt er in verschiedenen Tango-Besetzungen.


2001 gewann er den 1. Preis bei „Hugo del Carril“ in Buenos Aires. Er gründete das Quintett Pantaléon mit dem er bereits beim Festival „Astor Triunfal“, im Teatro Colon, in Santiago, Frutillar (Chile), Panama City (Panama), Udine und Montsumano-Terme (Italien) spielte. Nicht zuletzt im Sexteto Mayor aber auch solistisch mit dem Orchestra de Cámara Mayo unter Luis Roggero oder dem National Symphony Orchestra Ecuador spielte er u.a. in den Niederlanden (Concertgebouw Amsterdam), Frankreich (Opernhäuser von Bordeaux und Lyon), Deutschland (Kölner Dom), der Türkei, der Schweiz, Spanien, Brasilien und den USA. 2003 nahm er das Kompositionsstudium in Paris bei Bernard Cavanna und Dirigierstudium an der École National de Musique de Gennevilliers auf, wo er 2008 Assistent von Juan José Mosalini wurde. Bereichernd waren auch Kompositionsstudien bei Laura Baade und Dirigierunterricht von Nicolas Brochot. In Buenos Aires spielt er im Tango-Orchester des großen Leopoldo Federico. Seit 2011 ist er Direktor des Orchestre École de Tango Alfredo Gobbi, das sich der sowohl musikalischen als auch literarischen, kulturellen und historischen TangoAusbildung widmet.

Andrea Kim, geboren in Dinslaken, ist eine

der bemerkenswertesten Solistinnen und Kammermusikerinnen ihrer Generation. Zu ihren musikalischen Partnern gehören u.a. Thomas Brandis, Sabine Meyer, Martin Ostertag, Pascal Devoyon, Ulf Hölscher und Wen-Sinn Yang. Schon während ihres Studiums in Düsseldorf bei M. Gaiser, Berlin sowie in Lübeck bei T. Brandis sowie in Wien bei G. Schulz gewann Andrea Kim wichtige nationale und internationale Auszeichnungen. Sie ist Preisträgerin des „Ibolyka

Gyarfas“ Wettbewerbs in Berlin und Stipendiatin der Stiftung „Villa Musica“ sowie des PE-Förderkreises. Andrea Kim ist Gast bei mehreren internationalen Festivals und gab im Sommer 2006 ihr Debüt als Solistin im Schleswig-Holstein Musik Festival. Mit ihrem Duopartner Florian v. Radowitz erlangte sie ein Stipendium beim Deutschen Musikwettbewerb und war Preisträgerin beim internationalen Wettbewerb „Schubert und die Moderne“ in Graz. Sie spielt regelmäßig im Mahler Chamber Orchestra und der Kammerphilharmonie Bremen. 2010 gründete Andrea Kim ein eigenes Kammermusikfestival, das Amici Ensemble Frankfurt. Sie gastiert regelmäßig mit dem Ensemble Instrumental de Granada in Südamerika. Im November 2010 gab sie ihr live vom Hessischen Rundfunk mittgeschnittenes Solistendebüt mit dem hr-Sinfonieorchester unter der Leitung von K. Järvi. Nach ihrem Engagement als Konzertmeisterin beim Philharmonischen Orchester Lübeck und bei den Bremer Philharmonikern ist sie heute Vorspielerin der 1. Violinen im hr-Sinfonieorchester Frankfurt.

Misha Loewenberg studierte in München Theaterwissenschaft und Germanistik und besuchte dort auch die Schauspielschule. Es folgten Engagements in der Schweiz und am Oldenburgischen Staatstheater; dann aber studierte sie Medizin und wurde Frauenärztin – der Bühne blieb sie immer treu auch neben der großen eigenen Praxis und spielte so schöne Rollen wie z.B. Marlene Dietrich in Marlene D. über Marlene von Ernest Walterson oder Annie Wilkes in Misery von Stephen King. Die große Liebe zur Musik zeigt sie in eigenen musikalischen Programmen mit Brechtliedern und Chansons von Boris Vian. Seit ein paar Jahren lebt sie auf Sylt und ist hier bekannt durch ihre Percussion-Performance des Cornet von Rainer Maria Rilke zusammen mit Peer Oehlschlägel und den Lesungen im Teekontor Keitum u.a. mit Fräulein Else von Arthur Schnitzler, Die Marquise von O von Heinrich Kleist und nicht zuletzt durch ihre Darstellung der Melissa in Love Letters von A.R. Gurney.

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Priya Mitchell, über die Egbert Tholl in Susanna Moncayo stammt ursprüngder Süddeutschen Zeitung befand, sie sei „Eine wunderbare, ebenso hochemotionale wie intellektuell neugierige Geigerin“, wurde in Oxford geboren und erhielt ihren ersten Geigenunterricht an der Yehudi Menuhin School bei David Takeno. Anschließend studierte sie bei Zachar Bron an der Lübecker Musikhochschule. Als Rising Star der European Concert Halls Organisation gab Priya Mitchell bereits Konzerte in der Carnegie Hall New York, dem Wiener Konzerthaus, dem Concertgebouw Amsterdam und an der Cité de la Musique Paris.

lich aus Buenos Aires und studierte später in Rom, Paris, Madrid und Basel.

Dies ebnete ihr den Weg zu einer beachtlichen solistischen Karriere. So spielte sie seither mit einer Vielzahl bedeutender Orchester, darunter das Royal Philharmonic Orchestra, das BBC Symphony Orchestra, das BBC Philharmonic Orchestra, das English Chamber Orchestra, das Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, die London Mozart Players, das Deutsche SymphonieOrchester Berlin, das Belgische Nationalorchester, die Moskauer Philharmoniker und das Australian Chamber Orchestra. Dabei arbeitete sie mit Dirigenten wie Sir A. Davis, R. Hickox, H. Schiff, Y. Temirkanov oder Y. P. Tortelier zusammen.

Sie hatte Auftritte in ganz Europa sowie Nord- und Südamerika und war u.a. in der Mailänder Scala, dem Teatro Colón in Buenos Aires, der Tonhalle Zurich, dem Concertgebouw Amsterdam, der Accademia Santa Cecilia Rom, dem Grand Theatre Genf, der Oper in Lille und Nancy, dem Theatre des Champs Elysees und dem Centre Pompidou zu hören.

Als Kammermusikerein ist Priya Mitchell bereits bei vielen bedeutenden Konzertreihen und Festivals aufgetreten, u.a. beim Schleswig-Holstein Musik Festival, beim Musikfestival Mecklenburg-Vorpommern, in Kuhmo, Lockenhaus, Alberquerque, Ravinia, Stavanger, Perth und Colerado. 2000 gründete Priya Mitchell das Oxford Chamber Music Festival, dessen Künstlerische Leiterin sie ist. Alle Konzerte wurden dabei von der BBC übertragen. „Dieses Festival sollte Oxford auf die Landkarte der klassischen Musikwelt bringen“, titelte The Independent und der Daily Telegraph kommentierte: „... a world-class gathering by any standards.“

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Sie hat mit den Orchestern des Teatro Colón Buenos Aires, der Dresdener Philharmonie, des sizilianischen Sinfonieorchesters, des Philharmonischen Orchesters der Niederlande, des Orchestre National des Pays de la Loire und unter Dirigenten wie Rudel, Pezko, Boulez, Corboz, Ferro, Penin, Fanna, Escher, Mora, Dombrecht u.a.m. gesungen. Auf dem Gebiet der Oper sind ihre Interpretationen u.a. in den Rollen der Carmen (Bizet), der Maddalena (Rigoletto, Verdi), der Geneviève (Pelléas und Mélisande, Debussy), der Messagera  (L‘Orfeo, Monteverdi), Niklaus (Hoffmanns Erzählungen, Offenbach), des Gymnasiasten (Lulu, Berg), des Siébel (Faust, Gounod), der Bianca (La Donna del Lago, Rossini), der Mutter (Mavra, Strawinski) besonders zu erwähnen.

Außergewöhnliche Einladungen stellten das Festival „Marta Argerich and friends“, die 900. Jahresfeier der Basilika San Marco Venedig, ein Konzert zum 90. Geburtstag Nelson Mandelas in Johannesburg sowie ein Liederabend zur Hochzeit von Prinzessin Máxima und Prinz Willem-Alexander der Niederlande dar. Neben Oper, Oratorien und Kammermusik hat sie sich auch im volkstümlichen Repertoire Argentiniens einen Namen gemacht. Sie hat in zahlreichen Erstaufführungen zeitgenössische Werke gesungen. Komponisten unterschiedlicher Nationalitäten und Richtungen haben ihr ihre Arbeiten gewidmet.


Julia Okruashvili, 1983 in Moskau geboren, wurde als Pianistin zunächst am dortigen College des Staatlichen Konservatoriums ausgebildet. Später studierte sie am Tschaikowsky-Konservatorium, an dem sie 2007 das Diplom ,,mit Auszeichnung“ erhielt. Im gleichen Jahr nahm Prof. Natochenny Julia in seine Klasse an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt auf, wo sie 2011 ihr KonzertExamen abschloss. Julia Okruashvili ist Preisträgerin zahlreicher We t t b e w e r b e für junge Pianisten, u.a. in Wolgograd, beim Internationalen Maria-Yudina-Wettbewerb St. Petersburg, beim internationalen Firkusny-Wettbewerb und beim ,,Città di Pinerolo“. An der ,,VIP Academy“ in Wien gewann sie 2006 den ,,Rosario-Marciano-Preis“ und wurde für die Aufführung eines Mozart-Klavierkonzerts mit Orchester ausgewählt. In 2010 wurde Julia Okruashvili als Stipendiatin in die ,,Live Music Now“ aufgenommen. Im selben Jahr spielte sie als Solistin mit dem Frankfurter Museumsorchester und dem Hessischen Staatsorchester Wiesbaden. Im Jahr darauf erhielt sie bei der ,,International Klavier Academy Freiburg“ den ersten Förderpreis. Julia Okruashvili nahm unter anderen teil an den Meisterklassen mit Professoren wie Boris Petrushansky, Arnulf von Arnim, Stephan Möller, Jura Margulis und Dmitry Bashkirov. Seit mehreren Jahren ist sie regelmäßig bei den Weilburger Schlosskonzerten, beim Rheingau Musikfestival, Mosel Musikfestival, bei den Kasseler Musiktagen und in der Alten Oper Frankfurt zu hören.

Miyuki Saito bekam ihren ersten Violinun-

terricht im Alter von knapp 3 Jahren in ihrem Geburtsort Mito-shi, Japan. Mit 13 Jahren wechselte sie von der Geige zur Viola. Nach dem Studium bei F. Asazuma an der Musikhochschule Tokyo setzte sie ihr Studium in Wien bei R. Streng (ehem. Solo-Bratschist der Wiener Philharmoniker) und bei S. Führlinger fort. 1984 schloss sie

ihr Studium an der Wiener Hochschule mit Auszeichnung ab. Neben ihrem Studium gehörte sie bereits von 1980 bis 1986 als festes Mitglied dem ORF-Sinfonieorchester (RSO) an. In Wien spielte sie neben verschiedener Kammermusik auch im Ensemble Kontrapunkte, der Kammeroper und der Volksoper. 1986 wechselte sie zum Frankfurter Opernhaus- und Museumsorchester, bei dem sie bis 2003 die Position der ersten Solo-Bratschistin innehatte. Sie wirkt häufig als Gast-Solo-Bratschistin bei den Opern-Aufführungen des Tokyo-Philharmonic-Orchestra mit und spielt sowohl in namhaften Orchestern (u.a. Bamberger Symphoniker, Staatsoper Hamburg, Bayrische Staatsoper München, Essener Philharmoniker, SWR Baden-Baden/Freiburg) sowie regelmäßig in zahlreichen Kammermusikbesetzungen in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Kanada und Japan. Ihre große Liebe zur Oper und Kammermusik führte sie dazu, verschiedene Bearbeitungen von Opern und diversen Stücken für Kammermusikbesetzungen zu schreiben. Opern und Operetten wie „Zauberflöte“, „Lustige Witwe“ und „Don Giovanni“ arrangierte sie zum Duo für Violine/Viola und Sprecher. Diese wurden erfolgreich in Japan und Deutschland aufgeführt.

Norbert Scheewe

studierte Musik an der Folkwang Hochschule Essen und war im Anschluss an verschiedenen staatlichen Musikschulen tätig. Zunächst unterrichtete er an der Mörser Musikschule, im Anschluss an der Musikschule Norden/ Ostfriesland, bis er an die Kreismusikschule Sylt kam, dessen Leitung er seit 2001 innehat. Die Schwerpunkte seiner unterrichtenden Tätigkeit liegen bei Violoncello und klassischer Gitarre. Neben der Unterrichtstätigkeit spielte er kammermusikalisch in verschiedenen Besetzungen unter anderem im Niederrheinischen Kammerorchester. Später verlegte er seinen künstlerischen Schwerpunkt auf Irish Folk sowie Jazz und 19


spielte in diesem Bereich im Thomas Vester Quartett und im Trio Aquarella. Norbert Scheewe ist Dozent des jährlich auf Sylt stattfindenden Gitarrenseminars und kümmert sich in seiner Tätigkeit als Leiter der Musikschule auch um die Förderung von Nachwuchsmusikern und die Schaffung eines hauseigenen Musiktheaters.

Francesco Sica

wurde 1985 in eine Musikerfamilie in Catania, Italien geboren. Mit acht Jahren bekam er seinen ersten Geigenunterricht und schloss 2003 sein Studium am Konservatorium Vincenzo Bellini in Catania mit Auszeichnung ab. Es folgte ein Aufbaustudium bei Prof. Felice Cusano an der Musikschule in Fiesole-Firenze. Francesco ist Gewinner verschiedener nationaler und internationaler Wettbewerbe, unter anderem des bedeutenden Wettbewerbs “Città di Vittorio Veneto” 2007. Zahlreiche Meisterkurse ergänzen seine Ausbildung, so bei Daniel Rowland, Stephan Milenkovich, Sergey Girshenko, Menahem Pressler, Eberhard Feltz, Valentin Erben, Niklas Schmidt und Ivry Gitlis. Francesco Sica hat 2 Jahre im Theater Massimo Bellini in Catania gespielt. Er hat beim Maggio Musicale Fiorentino mitgespielt und machte verschiedene Tourneen mit dem World Youth Orchestra. Seit 2009 studiert er in der Klasse von Priya Mitchell an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main. Seit 2010 spielt er mit dem Trio Monte, das neben Rundfunkmitschnitten in WDR, SWR und Deutschlandfunk auch in der Londoner Wigmore Hall und in der Laeiszhalle Hamburg zu hören war. Mit dem Trio war er zu Gast bei mehreren bedeutenden Festivals, vom Mozartfest in Würzburg und den Festpielen Mecklenburg-Vorpommern bis zum Stift-Festival in den Niederlanden. Von 2011 bis 2013 hat er außerdem Kammermusik im renommierten Reina Sofia-Institut in Madrid in der Klasse von Prof. Gothoni studiert. 20

Karolina Weltrowska wurde 1984 in Polen geboren. Mit 7 Jahren erhielt sie ihren ersten Geigenunterricht. Sie studierte bei Miroslaw Lawrynowicz an der F. Chopin Musikakademie in Warschau. Sie war Studentin an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main bei Priya Mitchell, wo sie zunächst ihr Diplom und später ihr Konzertexamen absolvierte. Von 2005 bis 2007 war sie mit ihrem Quartett Mitglied der European Chamber Music Academy (ECMA), bei der sie u.a. von Hatto Beyerle unterrichtet wurde. In Polen war sie Preisträgerin diverser nationaler Wettbewerbe und trat darüber hinaus als Solistin mit verschiedenen Orchestern auf. Als Mitglied ihres Quartetts gewann sie erste Preise bei den internationalen Kammermusikwettbewerben in Heerlen (Niederlande, 2001), in Sondershausen (Deutschland, 2002) und im Jahr 2008 beim Internationalen Joseph Joachim Kammermusikwettbewerb in Weimar. Als Kammermusikerin ist sie bereits bei vielen bedeutenden Festivals aufgetreten, u.a. in Bozen, SchleswigHolstein, Kuhmo, Lockenhaus, Osnabrück, Warschau, Sapporo und New York. Seit 2010 spielt sie im Ensemble MidtVest in Dänmark.

Peijun Xu entwickelte bereits während ihres Studiums in China sowie an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main bei Prof. Roland Glassl und Nobuko Imai an der Kronberg Academy eine intensive Konzertkarriere. Sie wurde mehrfach mit internationalen Preisen ausgezeichnet. So gewann sie 2012 den 1. Preis sowie den Publikums-


preis des internationalen Rostal Wettbewerbs Berlin, nachdem sie 2010 bereits mit dem 1. Preis sowie 2 weiteren Sonderpreisen des internationalen Yuri Bashmet Viola Wettbewerbs in Moskau ausgezeichnet wurde. Darüber hinaus erhielt sie 2006 den 2. Preis der Internationalen Lionel Tertis Competition in England. Derzeit rundet sie im Rahmen des Konzertexamens ihre Studien bei Prof. Tabea Zimmermann an der Hochschule für Musik Hanns Eisler ab. Als Solistin konzertierte Peijun Xu mit dem Kurpfälzischen Kammerorchester, dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn, der Philharmonie BadenBaden, der Hofer Symphoniker, den Moscow Soloists unter Yuri Bashmet, dem Symphony Orchestra of New Russia, der Sinfonia Finlandia Jyväskylä und der Deutschen Kammerakademie Neuss am Rhein jeweils unter Ralf Gothóni sowie dem Shanghai Philharmonic Orchestra unter Muhai Tang. 2012 wurde ihre Debüt-CD beim Label ARS veröffentlicht. Peijun Xu ist Dozentin für das Hauptfach Viola an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main.

KULTUR BRAUCHT FÖRDERER. Helfen Sie dem Kammermusikfest Sylt mit einer Spende! Der Verein des Kammermusikfestes ist als gemeinnützig anerkannt und hat das Ziel, einer breiten Öffentlichkeit hochklassige Konzerte zu bieten. Unterstützen Sie uns, dies verwirklichen zu können. VEREIN KAMMERMUSIKFEST SYLT E.V. Konto: 19 4444 600 BLZ: 21741825 Commerzbank Sylt Wenn Sie im Verwendungszweck Ihre Adresse angeben, können wir Ihnen eine Zuwendungsbescheinigung ausstellen. 21


AKADEMIE AM MEER Lister Straße, zw. Kampen und List LIST KLAPPHOLTTAL

ERLEBNISZENTRUM NATURGEWALTEN Hafenstraße 37

FRIESENKAPELLE Bi Kiar, am Dorfteich WENNINGSTEDT

WESTERLAND

KREISMUSIKSCHULE Maybachstraße 7  DORFKIRCHE ST. NIELS Kirchenweg 37

HÖRNUM

Sonntag, 21. Juli - 20 Uhr Erlebniszentrum Naturgewalten - LIST Du bist mir so unendlich lieb

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Mittwoch, 24. Juli - 14:30 Uhr Kreismusikschule - WESTERLAND Kinderkonzert: Die Emotionen in der Musik

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Montag, 22. Juli -18:30 Uhr Hotel Budersand - HÖRNUM Lass es Liebe sein!

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Donnerstag, 25. Juli - 11:30 Uhr Akademie am Meer - KLAPPHOLTTAL Gefährliche Eifersucht

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Dienstag, 23. Juli - 14 Uhr Friesenkapelle - WENNINGSTEDT Von Bach zu Lady Gaga Dienstag, 23. Juli - 22 Uhr Akademie am Meer - KLAPPHOLTTAL Nuit d‘amour 22

HOTEL BUDERSAND Am Kai 3

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Donnerstag, 25. Juli - 20 Uhr Dorfkirche St. Niels - WESTERLAND Verklärte Nacht Freitag, 26. Juli - 20 Uhr Erlebniszentrum Naturgewalten - LIST Sehnsucht und Tango

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KONZERTKARTEN: 15 Euro, ermäßigt 10 Euro

(Benefiz- und Kinder-Konzert Eintritt frei) erhältlich an allen Vorverkaufsstellen des Insel Sylt Tourismusservice (inkl. Kurverwaltungen), im Internet unter www.insel-sylt.de und www.vibus.de telefonisch unter 04651-9980 sowie an der Abendkasse.

FESTIVAL-PASS: 70 Euro, ermäßigt 45 Euro (für alle Konzerte)

erhältlich direkt beim Kammermusikfest Sylt per E-Mail unter info@kammermusikfestsylt.de telefonisch  unter 04651-889 17 06 sowie an der Abendkasse.

Veranstalter: Verein Kammermusikfest Sylt e.V. Norderheide 16a 25999 Kampen/Sylt Tel: 04651 8 89 17 06 info@kammermusikfestsylt.de www.kammermusikfestsylt.de

für ihre tolle hilfe und Unterstützung möchten wir folgenden personen herzlich danken: Anna Naretto, Familie Meineri, Madeleine und Alberto Bonetti, Jan Scharfe, Norbert und Sibylle Scheewe, Karen Ingwersen, Dr. Adelheid Coy, Dr. Rolf Bartke, Hartmut Schiller, Christina Rehr, Rolf Brönnimann, Familie Jürgensen, Toni Bandelmann, Christian Dieditz, Familie Henschel-Frömmel, Gerd und Helli Rathjen, Esra Bozkurt.

Künstlerische Leitung: Trio Monte Claude Frochaux Francesco Sica Irina Botan Organisatorische Leitung: Malte Ruths Dominique Thomann Tom Uhlig Johanna Berger Grafik & Gestaltung: Agenzia Imperfect www.imperfect.it 23


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Kammermusikfest Sylt 2013 - WahnsinnsLiebe