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24. bis 28.

JULI2016

Programm 1


VERANSTALTER: KAMMERMUSIKFEST SYLT E.V. Norderheide 16a 25999 Kampen/Sylt Tel: 04651 889 17 06 info@kammermusikfestsylt.de www.kammermusikfestsylt.de FESTIVAL-LEITUNG: Malte Ruths Anahí Pérez KÜNSTLERISCHE LEITUNG: MONTE PIANO TRIO Francesco Sica Claude Frochaux Irina Botan ORGANISATIONS-TEAM: Ronny Berg Johanna Berger Friederike Hecker Jessy Meiser Cornelia Walther GRAFIK & GESTALTUNG: Imperfect Comunicazione www.imperfect.it

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V.

EDITION Das erste Jubiläum! Kammerkonzerte in Westerland, Klappholttal, Morsum, Kampen und Keitum

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LIEBE

MUSIKFREUNDINNEN UND MUSIKFREUNDE,

HEIMAT ?

WWW.KAMMERMUSIKFESTSYLT.DE

Es ist mir eine ganz besondere Freude, Sie in diesem Jahr zur fünften Ausgabe des Kammermusikfestes Sylt auf der schönen Insel begrüßen zu dürfen! Wie in den vergangenen Jahren hat das Monte Piano Trio auch dieses Mal wieder fantastische, international auftretende Musikerinnen und Musiker für Sie eingeladen, die Ihnen das Programm in ganz unterschiedlichen Zusammensetzungen näher bringen, abgestimmt auf das individuelle Ambiente der einzelnen Konzertorte. Nach einem musikalischen Beitrag zum Sommerfest der Sylter Werkstätten wird das Kammermusikfest 2016 in der kulturell passionierten Klappholttaler Akademie am Meer eröffnet. Neben einem Konzert in der romantischen Dorfkirche St. Nils werden wir in diesem Jahr zum ersten Mal einen Abend in der schönen Atmosphäre der Morsumer Kirche St. Martin gestalten. Gemeinsam mit dem Team der Kreismusikschule Westerland bereiten wir auch wieder ein Kinderkonzert im märchenhaften Kleinen Musiktheater vor, das unseren kleineren Zuhörern auf eine anschauliche Weise einen Zugang zur klassischen Musik ermöglicht. Wir freuen uns, erneut Gast im eleganten Falkenstern Fine Art & Atelier Sprotte in Kampen zu sein und auch im Ostteil der Insel, bei den Morsumer Kulturfreunden im Muasem Hüs. Zur Abschlussgala finden Sie uns im festlichen Friesensaal in Keitum, in dem wir das Kammermusikfest fulminant beschließen werden. 4


Ein besonderes Anliegen ist es mir, unseren Partnern, den Freunden und Förderern sowie dem gesamten Festivalteam herzlich zu danken, mit deren Unterstützung und Zusammenarbeit das Kammermusikfest ermöglicht werden kann.

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Nicht zuletzt möchte ich auch Ihnen, liebes Publikum, danken und freue mich darauf, die diesjährige fünfte Festivaledition gemeinsam mit Ihnen zu feiern. Abschließend möchte ich Sie herzlich dazu einladen, sich unserem Freundeskreis anzuschließen und so das Fortbestehen des Festivals mit einer einmaligen oder regelmäßigen Spende zu unterstützen. Ausführliche Informationen dazu finden Sie auch in diesem Heft. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine wundervolle und erlebnisreiche Festivalwoche mit unvergesslichen musikalischen Momenten.

Nehmen Sie Platz und lassen Sie sich verwöhnen! Herzlichst, Ihr Malte Ruths Verein Kammermusikfest Sylt e.V. 5


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Und schon ist das erste Jubiläum erreicht... zum 5. Mal findet dieses Jahr

das Kammermusikfest Sylt statt! Um diesen besonderen Anlass zu feiern, haben wir uns ein ganz besonders sonniges Thema ausgedacht: wir werden Sie nach Italien entführen, ins Land des „Dolce Vita“, von Venedig bis Rom, von der Toskana bis nach Sizilien, dorthin „wo die Zitronen blühen“.

mit unglaublichen Kunstschätzen und zauberhaften Landschaften, Inspirationsquelle und zugleich Gegenstand der Sehnsucht für Künstler aus allen Bereichen - bildende Künste, Literatur, Kochkunst... Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, Schlaglichter auf die drei großen musikalischen Jahrhunderte Italiens zu werfen: Barock, Belcanto und Film.

Das enorme musikalische Repertoire eines kulturell so traditionsreichen Landes wie Italien in nur einer Festwoche komplett abzubilden, ist einfach unmöglich. Denn Italien ist nicht nur die Heimat unzähliger Komponisten, die die europäische Musikgeschichte entscheidend geprägt haben, sondern auch ein wunderschönes Land,

Den italienischen Barock wollen wir Ihnen am Beispiel Venedigs zeigen, im 17. und 18. Jahrhundert ein wahres kulturelles Drehkreuz in Europa: Monteverdi markiert im "Seicento" das Erwachen einer neuen klanglichen Epoche, Vivaldi und Scarlatti zählen zu den wegweisenden spätbarocken Komponisten im Bereich


LIEBES PUBLIKUM

der Instrumentalmusik. Das lyrische Belcanto hat u.a. mit Rossini, Donizetti, Verdi und Puccini die italienische Oper in der Welt groß gemacht, so dass sie auch jetzt aus keinem Opernhausspielplan wegzudenken ist - die seltenen "Ausflügen" solcher Opernkomponisten in die reine Instrumentalwelt haben übrigens wahre Perlen der Kammermusik hervorgebracht. Nino Rota, Ennio Morricone: solche international bekannte, preisgekrönte Komponisten sind untrennbar mit der Tradition des italienischen Kinos verbunden, mit der legendären Cinecittà und seinem Kult-Regisseur Fellini, dem wir auch den Titel unseres diesjährigen Festivals zu verdanken haben. Den Blick der ausländischen Künstler auf Italien werden wir Ihnen aus verschiedenen Perspektiven zeigen: einerseits wird uns Misha Loewenberg dabei unterstützen, Ihnen literarische Geschichten aus

Italien zu erzählen, andererseits werden Sie durch die Werke großer Komponisten aus Russland, Deutschland und England einen neuen Blick auf das musikalische Bild Italiens in der Welt gewinnen. Das Gala-Konzert wird in gewisser Weise den Kreis schließen und an das Abschlusskonzert "Tango Late-Night" der ersten Festivaledition erinnern: Spanien, der nächste westliche lateinische Nachbar und Bruder Italiens, wird eine Brücke zwischen Italien und Argentinien bilden. In einem Abend geprägt von Tanz und Folklore werden wir Sie unter anderem mit den sehr berühmten "Vier Jahreszeiten" von Antonio Vivaldi und deren Neuinterpretation durch Astor Piazzolla verabschieden.

Viel Spaß wünscht Ihnen Ihr

Francesco Sica, Claude Frochaux und Irina Botan Künstlerische Leitung des Kammermusikfestes Sylt 7


OPERA! 24.7

Ein großes Jahrhundert Italiens AKADEMIE AM MEER - AHLBORN SAAL Preis: 20 Euro

SONNTAG

KLAPPHOLTTAL

11:30 Uhr

Gaetano Donizetti (1797-1848) Klaviertrio in Es Dur Largo. Allegro Largo Andantino Monte Piano Trio

Nicolò Paganini (1782-1840) Introduktion und Variationen über "Nel cor più non mi sento" aus Paisiellos Oper «La Molinara» Giulio Plotino

Gioacchino Rossini (1792-1868) "Un mot à Paganini" für Violine und Klavier Natalie Klouda, Irina Botan

Giacomo Puccini (1858-1924) Minuette für Streichquartett Francesco Sica, Natalie Klouda, Vaida Rozinskaite, Claude Frochaux

Giuseppe Verdi (1813-1901) Streichquartett in e moll Allegro Andantino Prestissimo Scherzo Fuga: Allegro assai mosso Giulio Plotino, Francesco Sica, Meghan Cassidy, Ashok Klouda

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24.7 IL BAROCCO VENEZIANO

SONNTAG

MORSUM

20:15 UHR

Von Monteverdi bis Vivaldi KIRCHE ST. MARTIN Preis: 20 Euro

Domenico Cimarosa (1749-1801) Sonata Nr. 1 in F Dur, Boghen 3/1 Diana Ionescu

Claudio Monteverdi (1567-1643) "Di misera regina"

Domenico Scarlatti (1685-1757) Sonata in f moll K466 Sonata in d moll K1 Sonata in A Dur K208 Alberto Mesirca

aus «Die Heimkehr des Odysseus»

"Si dolce è'l tormento" aus «Quarto scherzo delle ariose vaghezze» Susanna Moncayo, Alberto Mesirca

Antonio Vivaldi (1678-1741) Concerto für Gitarre und Streicher in D Dur Allegro - Largo - Allegro

Benedetto Marcello (1686-1739) Sonata für zwei Celli und Basso Continuo Ashok Klouda, Claude Frochaux, Diana Ionescu

Alberto Mesirca, Francesco Sica, Paolo Andreoli, Vaida Rozinskaite, Ashok Klouda

Barbara Strozzi (1619-1677) "L'Eraclito amoroso" aus «Cantate, ariette e duetti Op. 2»

Antonio Vivaldi (1678-1741) Sonate für zwei Violinen und Basso Continuo "La Follia"

Susanna Moncayo, Alberto Mesirca

Francesco Sica, Paolo Andreoli, Claude Frochaux, Alberto Mesirca

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5 JAHRE

MUSIK UND EMOTIONEN

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KINDERKONZERT! 25.7

2 Celli tanzen um die Welt - von Italien aus einmal um den Globus

MUSIKSCHULE, KLEINES MUSIKTHEATER Eintritt Frei

MONTAG

WESTERLAND 14:30 Uhr

Wie klingt ein argentinischer Tango? Was ist ein Menuett? Und zu welcher Musik tanzt man eigentlich bei einer türkischen Hochzeit? Genau wie in fast jedem Land dieser Welt eine andere Sprache gesprochen wird, genauso wird auch überall rund um den Globus ein anderer Tanz getanzt und eine andere Musik dazu gespielt. Es ist fast so wie ein riesiger bunter Blumenstrauß, in dem alle Blumen unterschiedlich, aber alle auch wunderschön sind und dabei eine Gemeinsamkeit haben: es sind alles Blumen. Und auch so wird auf der ganzen Welt eine gemeinsame Sprache gesprochen: die Sprache der Musik.

Ein Konzert in "authentischer ... und ungezwungener Atmosphäre ..., das für die emotionale Entwicklung, die musikalische Bildung und vor allem für die (auf lange Sicht) Ausformung einer Persönlichkeitsstruktur des Heranwachsenden Nichtvorhandensein genug bewertet werden kann." Sylter Rundschau

Die beiden Cellisten Cornelia Walther und Claude Frochaux wollen Euch auf eine spannende Reise einmal um die Welt mitnehmen und möglichst viele verschiedene Tänze und Musikstücke aus fast allen Teilen der Welt sammeln. Sie beginnen in Italien und bereisen mit Euch weitere Teile Europas, Afrikas, Amerikas und Asiens bevor sie wieder in die Heimat zurückkehren. Ihr erfahrt, welche Musik vor langer Zeit am Königshofe gespielt wurde, und wie es sich anhört, wenn man in China auf einer Kniegeige spielt. Und ganz nebenbei lernt Ihr alles, was Ihr schon immer über das Cello wissen wolltet. Dauer ca. 50 Minuten.

Seid ihr bereit? Dann geht's jetzt los! 12


25.7 AMORI IMPOSSIBILI MONTAG

KLAPPHOLTTAL

22:00 UHR

Luisa Miller und Gustav von Aschenbach AKADEMIE AM MEER - AHLBORN SAAL Preis: 20 Euro

Giuseppe Verdi (1813-1901) Auszüge aus «Luisa Miller» für Streichquartett Friedrich Schiller (1759-1805) Auszüge aus «Kabale und Liebe» Misha Loewenberg, Giulio Plotino, Natalie Klouda, Meghan Cassidy, Claude Frochaux

Herausgegeben von Alessandro Parisotti (1853-1913) Arie Antiche Alessandro Scarlatti (1660-1725) - O cessate di piagarmi Giulio Caccini (1551-1618) - Amarilli mia bella Antonio Caldara (1670-1736) - Selve amiche Giulio Caccini (1551-1618) - Tu ch'hai le penne, amore Giovanni Battista Pergolesi (1710-1736) - Se tu m'ami Susanna Moncayo, Irina Botan

Gustav Mahler (1860-1911) Klavierquartett in a moll Thomas Mann (1875-1955) Aus «Der Tod in Venedig» Giacomo Puccini (1858-1924) "Crisantemi" für Streichquartett Misha Loewenberg, Alberto Mesirca, Francesco Sica, Natalie Klouda, Meghan Cassidy, Claude Frochaux, Irina Botan

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saison 16

Eine neue Konzertreihe ist geboren! Fünf hochklassige Kammerkonzerte in der wundervollen Orangerie im Günthersburgpark. Wenn Sie nicht bis nächsten Sommer warten können, besuchen Sie uns in Frankfurt!

3. November | 8. Dezember | 7. Februar | 6. April | 11. Juni

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Orangerie im Günthersburgpark Comeniusstraße 39 | Frankfurt am Main Infos unter: info@diepluskonzerte.de

Lutz Sternstein | www. phocst.com

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VIAGGIO IN ITALIA 26.7 Auf den Spuren Goethes DORFKIRCHE ST. NIELS Preis: 20 Euro

DIENSTAG

WESTERLAND 20:00 Uhr

mit Misha Loewenberg, Rezitation Giovanni Sollima (*1962) "Federico II" aus «Viaggio in Italia» für Streichquartett Francesco Sica, Paolo Andreoli, Meghan Cassidy, Claude Frochaux

Mario Castelnuovo Tedesco (1895-1968) "Capriccio Diabolico" für Gitarre solo Alberto Mesirca

Luciano Berio (1925-2003) Duette für zwei Violinen Francesco Sica, Vlad Maistorovici

Ottorino Respighi (1879-1936) "Il tramonto" für Mezzosopran und Streichquartett Susanna Moncayo, Francesco Sica, Paolo Andreoli, Vaida Rozinskaite, Ashok Klouda

Pjotr Iljitsch Tschaikowski (1940-1893) Streichsextett in d moll op. 70 "Souvenir de Florence" Allegro con spirito Adagio cantabile e con moto Allegretto moderato Allegro vivace Giulio Plotino, Paolo Andreoli, Meghan Cassidy, Vaida Rozinskaite, Claude Frochaux, Ashok Klouda

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27.7 COLORI ITALIANI

MITTWOCH

KAMPEN

12:00 UHR

Von der Muse geküsst FALKENSTERN FINE ART & ATELIER SPROTTE Preis: 20 Euro

Johann Sebastian Bach (1685-1750) Italienisches Konzert BWV 971 Allegro Andante Presto Diana Ionescu

Igor Strawinsky (1882-1971) Suite Italienne für Violine und Klavier Introduzione Serenata Tarantella Gavotta con due variazioni Scherzino Minuetto - Finale Vlad Maistorovici, Diana Ionescu

William Walton (1902-1983) Bagatellen für Gitarre solo Alberto Mesirca

Michail Glinka (1804-1857) Trio Pathetique Allegro moderato Vivacissimo Largo Allegro con spirito Monte Piano Trio

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1900 27.7

und die Tradition des Kinos MUASEM HÜS Preis: 20 Euro

MITTWOCH

MORSUM

20:00 Uhr

Mario Castelnuovo Tedesco (1895-1968) Quintett für Gitarre und Streicher Allegro moderato Vivacissimo Largo Allegro con spirito Alberto Mesirca, Vlad Maistorovici, Paolo Andreoli, Vaida Rozinskaite, Ashok Klouda

Fabio Vacchi (*1949) "Respiri" für Violine solo Giulio Plotino

Ezio Bosso (*1971) "Diversion" für Klaviertrio Monte Piano Trio

Nino Rota (1911-1979) "Improvviso" für Violine und Klavier Vlad Maistorovici, Diana Ionescu

LATE NIGHT Filmmusik italienischer Klassiker Ennio Morricone, Nino Rota, Luis Bacalov und Nicola Piovani.

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5 JAHRE

FREUNDSCHAFT UND FREUDE

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28.7 DOLCE VITA - GRAN FINALE

DONNERSTAG

KEITUM

20:00 UHR

Italienische Verwandtschaften FRIESENSAAL Preis: 25 Euro

Luigi Boccherini (1743-1805) "Fandango" aus dem Gitarrenquintett G. 448 Alberto Mesirca, Francesco Sica, Paolo Andreoli, Meghan Cassidy, Claude Frochaux

Astor Piazzolla (1921-1992) Verano Porteño Antonio Vivaldi (1678-1741) L'Autunno Allegro Adagio molto Allegro

Astor Piazzolla Otoño Porteño Luciano Berio (1925-2003) "Avendo Gran Disio" aus «Quattro canzoni popolari» Susanna Moncayo, Diana Ionescu

Antonio Vivaldi L'inverno Allegro non molto Largo Allegro

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Astor Piazzolla Inverno Porteño

Astor Piazzolla Primavera Porteña

Manuel de Falla (1876-1946) Canciones populares españolas Susanna Moncayo, Alberto Mesirca

Antonio Vivaldi (1678-1741) La Primavera Allegro Largo Allegro

Antonio Vivaldi (1678-1741) L'Estate Allegro non molto Adagio Presto

Piazzolas Jahreszeiten: Monte Piano Trio Vivaldis Jahreszeiten: Natalie Klouda (Solo Primavera und Inverno) Giulio Plotino (Solo Autunno und Estate), Paolo Andreoli, Francesco Sica, Meghan Cassidy, Vaida Rozinskaite, Ashok Klouda, Claude Frochaux

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Monte Piano Trio Die Musiker des Monte Piano Trios haben bereits in großen Sälen wie der Berliner Philharmonie, der Laeiszhalle Hamburg, der Alten Oper Frankfurt, den renommierten Londoner Konzerthallen Wigmore Hall, Royal Festival Hall und Covent Garden, dem Daring Theatre in Shanghai und dem Atheneum Bukarest konzertiert. Zahlreiche Übertragungen ihre Konzerte wurden durch Radio- und Fernsehsender wie BBC, WDR, CBS, DLF, SWR, TVR und Radio Clasica durchgeführt. Das Trio ist auf vielen internationalen Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Mozartfest Würzburg, dem Mecklenburg-Vorpommern Musikfestival, dem Heidelberger Frühling, dem Kammermusiktage Osnabrück, Stift International Festival in Holland und Constella Festival in den USA zu Gast gewesen. Darüber hinaus unternahm das Monte Piano Trio Konzert-Tourneen durch Deutschland, die USA, Großbritannien, Italien, Spanien, Schweden, Österreich, Rumänien, Türkei, Holland und Brasilien. Die neue CD "From a Tender Age", erschienen beim Label Genuin Classics, erhielt viel Anerkennung und wurde unter anderem als "Erscheinung des Monats" der Zeitschrift Fono Forum empfohlen und als "CD des Monats" vom Stereo Magazin ausgewählt. Zusätzlich dazu ist das Trio auf dem Soundtrack des Films "Maestro" vertreten, ein Dokumentarfilm, der das Leben

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von Musikern durch die Augen von Paavo J ä r v i erforscht. Das Monte Piano Trio wurde 2008 an der Musikhochschule in Frankfurt am Main gegründet. Erste Wettbewerbserfolge folgten schon bald darauf. So gewannen sie den ersten Preis beim Mirabent Wettbewerb in Spanien sowie den Europäischen Kammermusik-Wettbewerb Karlsruhe. Darüber hinaus sind sie Preisträger verschiedener internationaler Wettbewerbe, darunter des Schumann-Kammermusik Wettbewerbs (Deutschland), des Maria Canals International Music Competition (Spanien), des Brahms-Wettbewerbs (Österreich) und Almere Kamermuziekconcours (Holland). Im Sommer 2011 schloss das Trio sein Aufbaustudium Kammermusik bei Prof. Dirk Mommertz an der Folkwang Hochschule in Essen mit Auszeichnung ab. Danach wurde es in die  Klasse von Prof. Gothoni an der renommierten Escuela Superior de Música 'Reina Sofia', Madrid, zum Master-Studium aufgenommen und schloss dieses Studium im Jahre 2013 mit Bestnote ab.  Weitere wichtige künstlerische Impulse erhielt das Monte Piano Trio von Menahem Pressler, Eberhard Feltz, Günther Pichler, Ferenc Rados und dem Fauré Quartett.


Susanna Moncayo Die in Buenos Aires geborene Susanna Moncayo studierte in Rom, Paris, Madrid und Basel. Sie hat mit den Orchestern des Teatro Colón Buenos Aires, der Dresdener Philharmonie, dem sizilianischen Sinfonieorchester, dem Philharmonischen Orchester der Niederlande, dem Orchestre National des Pays de la Loire und unter Dirigenten wie Rudel, Pezko, Boulez, Corboz, Ferro, Penin, Fanna, Escher, Mora, Dombrecht u.a.m. gesungen. Auf dem Gebiet der Oper sind ihre Interpretationen u.a. in den Rollen der Carmen (Bizet), der Maddalena (Rigoletto, Verdi), der Geneviève (Pelléas und Mélisande, Debussy), der Messagera (L‘Orfeo, Monteverdi), Niklaus (Hoffmanns Erzählungen, Offenbach), des Gymnasiasten (Lulu, Berg), des Siébel (Faust, Gounod), der Bianca (La Donna del Lago, Rossini), der Mutter (Mavra, Strawinski) besonders zu erwähnen. Sie hatte Auftritte in ganz Europa sowie Nord- und Südamerika und war u.a. in der Mailänder Scala, dem Teatro Colón in Buenos Aires, der Tonhalle Zürich, dem Concertgebouw Amsterdam, der Accademia Santa Cecilia Rom, dem Grand Theatre Genf, der Oper in Lille und Nancy, dem Theatre des Champs Elysees und dem Centre Pompidou zu hören. Außergewöhnliche Einladungen stellten das Festival „Marta Argerich and friends“, die 900. Jahresfeier der Basilika San Marco Venedig, ein Konzert zum 90. Geburtstag Nelson Mandelas in Johannesburg sowie

ein Liederabend zur Hochzeit von Prinzessin Máxima und Prinz Willem-Alexander der Niederlande dar. Neben Oper, Oratorien und Kammermusik hat sie sich auch im volkstümlichen Repertoire Argentiniens einen Namen gemacht. Sie hat in zahlreichen Erstaufführungen zeitgenössische Werke gesungen. Komponisten unterschiedlicher Nationalitäten und Richtungen haben ihr ihre Arbeiten gewidmet.

Alberto Mesirca Der American Record Guide lobt seinen Scarlatti als »The best Scarlatti I’ve heard on solo guitar«, und das Classical Guitar Magazine schreibt: »Superb recording from the prodigiously talented Mesirca« Alberto Mesirca, 1984 in Italien geboren, studierte am Konservatorium Castelfranco Veneto bei Gianfranco Volpato, sowie an der Musikakademie der Stadt Kassel bei Wolfgang Lendle. Dreimal gewann er bereits die »Golden Guitar«, 2007 für die beste Aufnahme des Jahres, 2009 als bester Newcomer des Jahres, und auch im Jahre 2013 wurde sein Album British Guitar Music als beste Aufnahme des Jahres ausgezeichnet. In zahlreichen Konzerten hat er seither mit exzellenten Musikerkollegen zusammengearbeitet, darunter Dimitri Ashkenazy,

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Vladimir Mendelssohn, Martin Rummel, Daniel Rowland, ChamberJam Europe und Ex Novo Ensemble. Die vergangenen zwei Jahre waren geprägt durch eine intensive Phase von Konzerten, Lesungen und Meisterkursen an verschiedenen Orten der Welt, darunter die Auckland University (New Zealand), die Guitar Foundation of America Convention (Georgia, USA), das Kuhmo Chamber Music Festival (Finland), das Beethoven Festival in Melbourne (Australien), Concertgebouw in Amsterdam, Teatro La Fenice in Venedig Teatro Regio in Parma, Kunsthalle Wien und viele andere Orte. Gemeinsam mit Marc Ribot nahm er das komplette Gitarrenwerk des Haitianischen Komponisten Frantz Casséus auf und wurde für diese Aufnahme 2012 als Best Solo Performance bei den Grammy Awards in Los Angeles nominiert. Seit 2009 ist er Assistent am Konservatorium Castelfranco Veneto. 2013 hat Alberto Mesirca in Kuhmo Chamber Music Festival eine ihm gewidmete Komposition von Leo Brouwer uraufgeführt und seine Aufnahme »British Guitar Music«, veröffentlicht von Paladino Music OG, hat den Golden Guitar Award für die beste Aufnahme des Jahres gewonnen.

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Paolo Andreoli Paolo Andreoli wurde 1980 in Genua geboren. Er studierte am "Paganini-Konservatorium" Genua bei Alessandro Ghè und Joseph Levin und schloss seine Ausbildung im Jahre 2000 mit "summa cum laude" ab. Bereits im Alter von 10 Jahren war er Gewinner und Preisträger verschiedener Violin-Wettbewerbe in Nord-Italien. Im Mai 2001 schloss er die Orchester-Akademie des berühmten Mailander Opernhauses "La Scala" ab, für die er sich zuvor durch Probespiel qualifiziert hatte und bei der er zuletzt in der Position des Konzertmeisters mitwirkte. Er vervollständigte seine Solo-Studien bei Anthony Flint und Giulio Franzetti, sowie auf dem Gebiet der Kammermusik bei Danilo Rossi, dem Solo-Bratscher an der Mailänder Scala, und Massimo Damerini. Wichtige künstlerische Impulse erhielt er von Hatto Bayerle, Rainer Schmidt, Anner Bylsma, Piero Famuli und Norbert Brainin. Seit Beginn des Jahres 2002 ist er Mitglied im "Quartetto di Cremona", mit dem er seitdem eine internationale Karriere verfolgt. Eingeladen wurde das Quartett bereits zu Festivals wie Beethovens Bonn, Bozar Bruxelles, Turku Festival, Konzerthaus Berlin, Wigmore Hall London, Perth Festival Australien, Coliseum buenos Aires, Metropolitan New York und wurde übertragen in Fernsehen und Rundfunk der RAI, WDR, BBC, VRT, SDR, ABC. Als Artist in Residence bei der italienischen Kammermusikgesellschaft, der Società del Quartetto, hat das Quartetto di Cremona von 2011


bis 2014 die gesamten Quartette von Ludwig van Beethoven aufgeführt und eingespielt.

die beste Interpretation eines Werkes von Joseph Haydn und den "Swiss Global Artistic Foundation Award".

Paolo spielt eine Violine Paolo Antonio Testore, Milano ca 1758, vom Kulturfond Peter Eckes gefördert.

Der Auftrag, für den 80. Geburtstag Yehudi Menuhin eine Komposition zu schreiben, weckte Natalies Leidenschaft für das Komponieren. Ihr Werk "Three Gimpses" für Solo-Violine wurde im Galakonzert des internationalen Violin-Wettbewerbs in Avignon im Jahre 2011 uraufgeführt. Im Jahr 2012 wurde sie beauftragt, ein Werk für die Olympischen Spiele in London zu komponieren. Daraufhin entstand ihr Quartett "Five Rings", welches während der Olympischen Spiele uraufgeführt wurde. Natalie ist Mitgründerin und gemeinsame künstlerische Leiterin des internationalen "Highgate Chamber Music Festival". Darüber hinaus hat sie einen Lehrauftrag für Kammermusik am der Royal Northern College of Music.

Natalie Klouda Die britische Geigerin Natalie Klouda ist nicht nur eine gefragte Solistin und Kammermusikerin, sie verfolgt ebenso eine Karriere als Komponistin. Bereits während des Studiums an der Yehudi Menuhin School konzertierte sie als Solistin mit den London Mozart Players, debutierte als Solistin und Kammermusikerin in der Royal Festival Hall und gab ihr Wigmore Hall Debut. In ihrer Studienzeit am Royal Northern College of Music wurden ihr der "Leon Award", der "Eleanor Warren Prize", der "Contemporary Music Performance Price" und der Philip Newman"-Preis verliehen. Als Kammermusikerin konzertierte sie mit Ensembles wie dem Ossian Ensemble, dem Klouda Ensemble und dem Ensemble Amorpha in den berühmtesten Kammermusiksälen Europas wie der Londoner Wigmore Hall, der Queen Elizabeth Hall, dem Concertgebouw sowie dem Sony Auditorium Madrid. Sie gewann als Kammermusikerin ebenso zahlreiche Preise wie z.B. den ersten Preis des "Royal Over-Seas League Competition" im Jahre 2010, den "Wiener Klassik Preis" für

Vlad Maistorovici Als einer der aufregendsten Künstler seiner Generation verfolgt Vlad Maistorovici seine künstlerische Karriere sowohl als Geiger als auch als Komponist. International tritt er als Solist und Kammermusiker auf, dabei reicht sein Repertoire von klassischer bis zu moderner Musik. Seine Kompositionen wurden von Weltklasse-Orchestern und -Künstlern aufgeführt. Er ist Gewinner des George Enescu Wettbewerbs, dem Clive Christian Kompositions-Wettbwerb und Alumnus des Britten-Pears Programm. Zuletzt erhielt Vlad einen Kompositions-Auftrag vom London

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Symphony Orchestra. Darauf hin entstand das Werk "Halo" für großes Symphonieorchester, welches in der Barbican Hall London sowie beim Musikfestival in Aix-enProvence uraufgeführt und schließlich vom LSO eingespielt wurde. Der Gewinner des Tillett Trust-Awards, dem Young Concert Artist Trust sowie dem internatiolnalen Remember Enescu Wettbewerb konzertierte bereits in Sälen wie der Londoner Wigmore Hall, dem Purcell Room, der Queen Elisabeth Hall, der Cadogan Hall, Sage Gateshead, Salle Flagey Bruxelles, dem Kulturhaus Helferei Zurich, dem Großen Saal des Konservatoriums St. Petersburg, der Merkin Hall New York. Vlad ist ständiger Gast auf Festivals wie dem Verbier Festival, dem St. Prex Festival, dem Spoleto Festival, dem Enescu Festival und dem SoNoRo Festival. Solistisch trat er mit Orchestern wie dem European Union Chamber Orchestra, dem Lausanne Chamber Orchestra, der London South Bank Sinfonia und dem Bucharest Radio Orchestra auf. Er ist Gründungsmitglied des Mercury Quartet und Leiter des in 2015 durch ihn ins Leben gerufene "Vibrate Festival" in Brasov, Rumänien. In der Spielzeit 2012-13 war Vlad Maistorovici Konzertmeister im Ensemble Contrechamps Genf. Außerdem leitete er bereits einige ViolinMeisterkurse. Geboren 1985 in Ploiesti, Rumänien, ist er ehemaliger Schüler der Carmen Sylva Art School, an der er Violine und Klavier studierte. Im Alter von 16 Jahren erhielt er ein Voll-Stipendium an der Yehudi Menuhin

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School in Großbritannien. Daraufhin studierte er am Royal College of Music London sowie später am Conservatoire de Lausanne.

Giulio Plotino Der in Genua geborene Geiger Giulio Plotino studierte bei J. Levin und M. Trabucco bevor er bei Philipp Hirschhorn, Salvatore Accardo, Boris Belkin, Giuliano Carmignola und Thomas Zeethmair seine Ausbildung fortsetzte. Weitere künstlerische Impulse erhielt er vom Quartetto Italiano, Amadeus Quartet und Alban Berg Quartet. 1999 gewann er den ersten Preis am biennalen Violin-Wettbewerb „Vittorio Veneto“ und 2002 war er Preisträger des rennomierten internationalen Wettbewerbs „Premio Paganini“. Er arbeitete mit bekannten Komponisten unserer Zeit, wie Luciano Berio, Fabio Vacchi, Salvatore Sciarrino und Sylvano Bussotti. Bereits mit 19 Jahren nahm er Berios "Sequenza VIII" für Dynamic Records auf, was enthusiastische Reaktionen bei der internationalen Musik-Presse zur Folge hatte. Seine ausgedehnten Konzert-Tätigkeiten haben ihn als Solisten u.a. ans Lehman Center New York, an die Grazer Festspiele, die Citè de la Musique und Museè d'Orsay in Paris, ans Gran Teatro La Fenice di Venezia, Teatro Carlo Felice di Genova geführt und u.a. mit dem Venice Baroque Orchestra, Orchestra Metropolitana de Lisboa zusammengebracht.


Als erste Geige des "Sestetto Boccherini" spielte er in der Unione Musicale di Torino, La Sapenzia in Rom, Società del Quartetto di Vicenza und Amici della Musica in Florenz, Padua, Palermo und Perugia. Zu seinen musikalischen Partnern gehören u.a. O. Dantone, G. Carmignola, S. Montanari, M. Brunello, R. Filippini, D. Rossi, L. Ranieri, F. Petracchi, S. Chiesa und D. Franceschetti. Bereits als Konzertmeister am Gran Teatro La Fenice di Venezia und West Australian Symphony Orchestra, war er GastKonzertmeister des London Philharmonic Orchestra, Teatro alla Scala Mailand, Symphonieorchester Barcelona sowie des Malaysian Philharmonic Orchestra und spielte unter Dirigenten, wie Kurt Masur, Lorin Mazel, Sir Colin Davis, Daniel Harding, Myung Wun Chung, John Eliot Gardiner, Neville Marriner, George Pretre, Daniele Gatti und Riccardo Chailly. Er war bereits Professor an den Konservatorien Florenz, Mantua und Messina sowie der University of Western Australia und führt dies bei "Master4Strings" und am G. Nicolini Konservatorium Piacenza zur Zeit fort.

Meghan Cassidy “Violist Meghan Cassidy stands out...with a fine tone, a good feeling for chamber music and a real personality” Tully Potter, The Strad Die gebürtige Londonerin Meghan Cassidy studierte Bratsche an der Royal Academy of Music unter Garfield Jackson und machte dort 2010 ihren Abschluss. In dieser Zeit gewann sie den „Sydney Griller Award“ und den „Sir John Barbirolli

memorial prize“. Sie führte ihre Studien in Leipzig mit Tatjana Masurenko, in Hamburg mit Nobuko Imai und mit Hartmut Rohde bei den internationalen Musikstudien Prussia Cove weiter. Seitdem kann sie eine erfolgreiche Karriere als Kammermusikerin vorweisen. Mit ihrem Ensemble Solstice Quartet wurde sie ausgezeichnet mit den Preisen des Tillet Trust and Park Lane Group und der Royal Overseas League. Außerdem spielte sie mit dem Quartett bereits in der Londoner Wigmore Hall, dem Musee d'Orsay in Paris und live im Hörfunk der BBC. Sie ist regelmäßiger Gast bei Kammermusik-Festivals, u.a. den North Yorkshire Moors Chamber Music Festival, Oxford Chamber Music Festival und Grindelwald Festival in der Schweiz. Neben ihrem kammermusikalischen Engagement ist sie als Gast-Solobratscherin in Orchestern wie dem BBC National Orchestra of Wales Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, Opera North und Royal Scottish National Orchestra tätig. Aktuelle Highlights ihrer Konzerttätigkeit beinhalten Aufführungen von Mozarts Sinfonia Concertante mit dem Orion Symphony Orchestra in London und beim Aberystwyth Music Festival. Meghan ist Gründerin von Marylebone Chamber Music Festival in London, welches im Juni 2016 seine erste Edition erfolgreich feierte.

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Vaida Rozinskaite Schon während ihres Musikstudiums bei Hariolf Schlichtig, Diemut Poppen und Thomas Riebl hat die in Litauen geborene Bratschistin Vaida Rozinskaite eine intensive Konzerttätigkeit begonnen. Als Mitglied zahlreicher Kammermusikensembles gastiert Vaida in Europa, Kanada, SüdAmerika, China, Japan, Singapur, Malaysia und Indonesien. Sie konzertierte mit Musikern wie Paul Coletti, Christoph Richter, Ida Levin, Oleg Kogan, Silke Avenhaus, Nicolas Altsaedt, Alain Trudel und Sayaka Shoji. Sie ist Mitglied des Lukas Streichtrios und des Amici Ensemble Frankfurt. Als Gast spielt Sie regelmässig beim Ensemble Modern, Midt-Vest Ensemble, den Bamberger Symphonikern, dem Orchester der Staatsoper München, dem Museums Orchester und dem Ra d i o - S i n fo nie-Orchester Frankfurt. Zusätzlich gastiert sie auf Festivals wie dem Open Chamber Music Festiv a l in Prussia Cove, England, dem Hambacher Musikfestival, den Schwetzinger Festspielen, dem Undecimo Festival International de Granada und dem Norre Vosborg Chamber Music Festival. Vaida Rozinskaite ist Stipendiatin der Stiftung „Villa Musica“ und der Yehudi Menuhin Stiftung „Live Music Now“. Mit dem „Quadriga“ Streichquartett produzierte sie Einspielungen für SWR und WDR. Wichtige künstlerische Impulse erhielt

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Vaida Rozinskaite bei zahlreichen Meisterkursen bei Ferenz Rados, beim Amadeus Quartett, beim Cleveland Quartett, bei Mitgliegern des Wiener Streichsextetts und am Banff Centre for the Arts in Kanada. Vaida spielt eine Bratsche, gebaut von Valentinu de Zorzi in Florenz, aus dem Jahr 1887.

Ashok Klouda Der Cellist Ashok Klouda verfolgt nicht nur einen internationale Karriere als Kammermusiker und Solist, sondern ist auch ein leidenschaftlicher Lehrer. Sein Debut in der Londoner Wigmore Hall gab er im Jahr 2010 als Gewinner des "Concordia Foundation Young Artists Fund Award". Er gewann zahlreiche Preise und Auszeichnungen, darunter den 1. Preis des "J. & A. Beare Solo-Bach"-Wettbewerbs im Jahre 2006, den Cello Wettbewerb 2007 des Royal College of Music sowie gemeinsam mit dem Pianist Joseph Middleton den "Tunnell Trust Award" 2009 für das beste Konzertkonzept. Ashok ist Mitglied des Artea Quartetts, des Cello-Oktetts Cellophony und den London International Players. Von 2009 bis 2011 war er Cellist im Barbirolli Quartett tätig, mit dem er in Folge des "ECHORising Stars"-Programms Konzertreisen nach Singapur, Neuseeland und durch Europa unternahm. In dieser Zeit wurde ihm das "Segelman" Stradivari-Cello aus dem Jahre 1692 von der Royal Academy of Music als Leihgabe freundlicherweise zur Verfügung gestellt. Ashok ist neben seiner ausführenden Tätigkeit vor allem auch als Pädagoge


tätig. So ist er Mitglied des Beirats der "London Cello Society", unterrichtete an der Yehudi Menuhin School und leitete Meisterklassen an der Royal Academy of Music und der Guildhall School of Music and Drama. Bereits mehrfach wurden seine Konzerte im Radiosender BBC Radio 3 übertragen. Mit dem Barbirolli Quartett spielte er Aufnahmen für "Nimbus Alliance" sowie mit Cellophony für "Music Chamber and Edition Classics" ein. Als Gründer und künstlerischer Leiter des "Highgate International Chamber Music Festival" in London tritt er dort regelmäßig mit internationalen Künstlern wie Nicola Benedetti, Priya Mitchell, Wu Qian, Daniel Rowland und Alexander Sitkovetsky auf. Ashok spielt ein Violoncello aus dem Jahre 2012 von Tibor Szemmelweisz.

ßig im Museums - und Opernorchester Fra nk fu r t , sowie beim Staatsorchester Mainz und Darmstadt aus. Außerdem ist sie eine leidenschaftliche Kammermusikerin: mit dem DuoWaltherBosch war sie Finalistin beim „Internationalen Wettbewerb für Verfemte Musik“ 2012 in Schwerin und entwickelte gemeinsam mit ihrer Duo-Partnerin seither verschieden Konzertformate für Kinder und Jugendliche. Im Frühjahr 2015 gründete sie mit befreundeten Kollegen das ensemble reflektor, ein Kammermusik-Ensemble in Kammerorchestergröße, welches vor allem junges klassikfernes Publikum akquriert. Darüber hinaus ist Cornelia Walther als Violoncello- Pädagogin und als StudioCellistin tätig und war so schon an der Entwicklungen der Filmmusik mehrerer Kurz-, Werbe- und Kinofilme beteiligt..

Cornelia Walther

Diana Ionescu

Cornelia Walther, in Hagen/Westf. geboren, studierte Instrumentalpädagogik, Künstlerische Ausbildung und Master Orchestermusik jeweils mit Hauptfach Violoncello an der Folkwang Hochschule Essen und der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main.

“...flashes of Argerich-type bravura and temperament back-to-back with those blissful moments of reserve we recall from Pires at her most focussed. (...) there was a chamber-music rapport with the orchestra reminiscent of Nigel Kennedy at his considerable best.” Classical Source

2005 bis 2007 war sie am Colosseum Theater Essen sowie in der Spielzeit 2011/2012 im Orchester des Staatstheaters Darmstadt engagiert und hilft seit 2013 regelmä-

Die rumänische Pianistin Diana Ionescu, Gewinnerin der Gold-Medaille beim internationalen George Enescu Klavier-Wettbewerb und beim Alexis Weissenberg

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Preis, war bereits zu Gast bei so wichtigen Festivals wie Verbier, Progetto Martha ArgerichLugano, Kyoto, Enescu-Festival und Beethoven Festival London. Dies brachte ihr die Aufmerksamkeit großer Musiker wie Martha Argerich, Alexis Weissenberg, Ion Marin, Richard Goode und Murray Perahia ein und ermöglichte ihr Auftritte in großen Konzerthäusern auf der ganzen Welt unter anderem in Frankreich, Belgien, den Niederlanden, Spanien, der Schweiz, Japan und den USA. Kürzlich nahm sie das Schumann Klavierkonzert sowie Mendelssohn Klavierkonzert Nr.1 gemeinsam mit dem Rumänischen Radiosymphonieorchester auf. Zu ihren kammermusikalischen Partnern gehören unter anderem das Belcea Quartett, die Sopranistin Teodora Gheorghiu, der Geiger Vlad Maistorovici und die Cellistin Laura Buruiana. Diana Ionescu begann ihr Studium bei Prof. Sanda Bobescu und Prof. Olga Szell und setzte dies mit Diplomen an der George Enescu Musikschule und der Musikhochschule Bukarest bei Dan Grigore fort. Es folgten Studien an der Guildhall School of Music London bei Joan Havill und Ronan O'Hora sowie Meisterkurse u.a. bei Dmitri Bashkirov und Ian Hobson.

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Misha Loewenberg Misha Loewenberg studierte in München Theaterwissenschaft und Germanistik und besuchte dort auch die Schauspielschule. Es folgten Engagements in der Schweiz und am Oldenburgischen Staatstheater; dann aber studierte sie Medizin und wurde Frauenärztin – der Bühne blieb sie immer treu auch neben der großen eigenen Praxis und spielte so schöne Rollen wie z.B. Marlene Dietrich in Marlene D. über Marlene von Ernest Walterson oder Annie Wilkes in Misery von Stephen King. Die große Liebe zur Musik zeigt sie in eigenen musikalischen Programmen mit Brechtliedern und Chansons von Boris Vian. Seit ein paar Jahren lebt sie auf Sylt und ist hier bekannt durch ihre Percussion-Performance des Cornet von Rainer Maria Rilke zusammen mit Peer Oehlschlägel und den Lesungen im Teekontor Keitum u.a. mit Fräulein Else von Arthur Schnitzler, Die Marquise von O von Heinrich Kleist und nicht zuletzt durch ihre Darstellung der Melissa in Love Letters von A.R. Gurney.


WIR DANKEN SEHR HERZLICH unseren Partnern und Unterstützern

Falkenstern Fine Art

unseren geschätzten Freunden Familie Rehmann, Roy & Simone Komorr Hilde Vormberge, Susanne & Klaus Hasselmann, Lydia & Dr. Michael Wingenfeld, Sibylle & Norbert Scheewe, Ulrich Ehricke & Georg Reimann, Dr. Thomas Hübner & Ulrich Zimmermann Für ihre tolle Hilfe möchten wir folgenden Personen herzlich danken: Harald und Friederike Ruths, Madeleine und Alberto Bonetti, Gabriella und Jean-Marie Frochaux, Familie Meineri, Norbert und Sybille Scheewe, Karen Ingwersen, Jan Scharfe, Tobias Enkelmann, Anna Naretto, Hartmut Schiller, Gerd und Helli Rathjen, Angela Ehlers, Michael Pade, Morsumer Kulturfreunde, Angelika Böhm, Helga Simonsen, Herzeleide Stöckl, Alexander Kempinski, Anja Lochner, Regine Erken, Cosmea und Armin Sprotte und Christian Dieditz.

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KONZERTORTE 24.7SONNTAG 11:30 Uhr | OPERA!

Ein großes Jahrhundert Italiens AKADEMIE AM MEER - KLAPPHOLTTAL | Seite 8

Akademie am Meer Lister Straße, zw. Kampen und List

20:15 Uhr | IL BAROCCO VENEZIANO Von Monteverdi bis Vivaldi KIRCHE ST. MARTIN - MORSUM | Seite 9

25.7MONTAG

14:30 Uhr | KINDERKONZERT

KLAPPHOLTTAL

Falkenstern Fine Art & Atelier Sprotte Alte Dorfstraße 1

Zwei Celli tanzen: Von Italien in alle Welt MUSIKSCHULE - WESTERLAND | Seite 12

KAMPEN

22:00 Uhr | AMORI IMPOSSIBILI

Luisa Miller und Gustav von Aschenbach AKADEMIE AM MEER - KLAPPHOLTTAL | Seite 13

26.7DIENSTAG

WESTERLAND

20:00 Uhr | VIAGGIO IN ITALIA

Auf den Spuren Goethes DORFKIRCHE ST. NIELS WESTERLAND | Seite 15

27.7MITTWOCH

12:00 Uhr | COLORI ITALIANI

Von der Muse geküsst ATELIER SPROTTE - KAMPEN | Seite 16

Kreismusikschule Maybachstraße 7

20:00 Uhr | 1900

und die Tradition des Kinos MUASEM HÜS - MORSUM | Seite 17

28.7DONNERSTAG

20:00 Uhr | LA DOLCE VITA - GRAN FINALE Italienische Verwandtschaften FRIESENSAAL KEITUM | Seite 20

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Dorfkirche St. Niels Kirchenweg 37


KONZERTKARTEN KONZERTE: 20 EURO KINDERKONZERT: EINTRITT FREI ABSCHLUSSKONZERT: 25 EURO Erhältlich an allen Vorverkaufsstellen des Insel Sylt Tourismusservice (inkl. Kurverwaltungen), im Internet unter www.insel-sylt.de, telefonisch unter 04651 99 80 sowie an der Tageskasse.

Friesensaal Am Tipkenhoog 14a

Ermäßigungen: Personen bis einschließlich 29 Jahre erhalten freien Eintritt zu allen Konzerten. Schwerbehinterte erhalten freien Eintritt inkl. einer Assistenzbegleitung. Diese Karten sind an der Tageskasse erhältlich.

KEITUM

MORSUM

FESTIVAL-PASS 99 EURO FÜR ALLE KONZERTE erhältlich direkt beim Kammermusikfest Sylt per E-Mail unter info@kammermusikfestsylt.de telefonisch unter 04651 889 17 06 sowie an der Tageskasse.

Muasem Hüs Bi Miiren 17 Kirche St. Martin Haawerlön 1

NEWSLETTER

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50 Euro pro Jahr . Neuigkeiten über das Kammermusikfest Sylt per E-Mail . und das gute Gefühl, einen Beitrag zum Gelingen des Kammermusikfestes geleistet zu haben

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. Neuigkeiten über das Kammermusikfest Sylt per E-Mail . Namentliche Nennung als Silber-Freund im Programmheft (optional) . reservierter Platzbereich in den vorderen Reihen (Anmeldung erforderlich) . 4 Freikarten zu Konzerten Ihrer Wahl (Anmeldung erforderlich)

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. Namentliche Nennung als Gold-Freund im Programmheft (optional) . reservierter Platzbereich in den vorderen Reihen (Anmeldung erforderlich) . Festivalpass für alle Konzerte des Kammermusikfestes . Einladung zur Abschlussfeier mit den Künstlern des Kammermusikfestes

Für weitere Informationen oder bei Fragen sprechen Sie uns gerne an. 34


SAVE

THE DATE! Nächstes Jahr findet das Kammermusikfest Sylt statt in der Woche vom

23. bis 27. Juli 2017

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Kammermusikfest Sylt 2016 - La Dolce Vita  

Jede Edition des Festivals steht dabei unter einem eigenen Thema, das das gesamte Programm inspiriert und als roter Faden durch alle Konzert...

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