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SOMMMERzeit Kurszeitung 2008 (Kurs I)


SOMMMERzeit .02 Professor Hermann Kokenge (Rektor der Technischen Universität Dresden)

Willkommen zu den Sommerkursen!

Seit nunmehr 15 Jahren ist es Tradition, ausländische Lernende der deutschen

Sprache und Kultur in den Monaten Juli/August und September an der TU Dresden zu den Internationalen Sommerkursen zu begrüßen. Der Erfolg der Sommerkurse ist zu einem guten Teil der Attraktivität und der internationalen Reputation Dresdens als Kunst-, Kultur- und Wissenschaftsstadt zu verdanken. Vor allem aber sind die Sommerkurse deshalb so erfolgreich, weil sie neben dem Unterricht der deutschen Sprache auch ein sehr umfangreiches und anspruchsvolles Angebot an landeskundlich-kulturellen und sprachlichen Veranstaltungen bieten. Die Teilnehmer lernen auf diese Weise viel über Land und Leute, über kulturelle Gepflogenheiten und die deutsche Mentalität, und ganz speziell erhalten sie viele Einblicke in die Kultur Dresdens und Sachsens. Dieses Rahmenprogramm ist auch deshalb so wichtig, weil es den Kursteilnehmern viele Möglichkeiten bietet, die bereits gelernten und die im Unterricht neu erworbenen Deutschkenntnisse in den verschiedensten Situationen anzuwenden. Sie haben auch die Gelegenheit, sich selbst kreativ und mit neuen Ideen einzubringen und auch selbst einen Einblick in ihre eigene Landeskultur zu gewähren.


SOMMMERzeit .03 22. Juli '08 Begrüßung

Heute gehen sie also los die 15. Internationalen Dresden.

Sommerkurse

in

Die meisten Teilnehmer waren gestern schon angereist und wie es aussieht, hat auch jeder einen Ort zum Übernachten gefunden. Jedenfalls füllt sich der Hörsaal im Von-Gerber-Bau mehr und mehr. Gesichter aus aller Herren Länder blicken einem lächelnd entgegen.... manche vielleicht auch ein wenig verschlafen. Sommerkurs-Leiterin Frau Thomas ergreift das Wort und nach dem Begrüßen aller Teilnehmer, dem Vorstellen der Tutoren und einigen anderen wichtigen Dingen spricht sie schließlich aus, was sicher viele bereits denken: "Hoffentlich wird das Wetter bald besser!". Hoffen wir das Beste. --Etwas Wichtiges haben wir jedenfalls schon gelernt: "Nu" heißt in Dresden "Ja".


SOMMMERzeit .04

22. Juli '08: Kneipentour

Wohin geht man in Dresden abends zum Trinken und Feiern?

Diese Frage sollte so schnell wie möglich beantwortet werden und deshalb steht auch gleich am ersten Abend eine Kneipentour durch die Neustadt auf dem Programm. In drei Gruppen machen wir uns auf, das Nachleben Dresdens zu erforschen und landen schon nach kurzer Zeit in einer "real" Kneipe: dem "Bautzner Tor". Bei Bier und Wurstbroten (oder: Bemmen) lernen wir nicht nur die deutsche Gastwirtschaft sondern auch uns selbst ein bißchen besser kennen. Aber wir wollen ja noch ein bißchen mehr von der Neustadt sehen, also heißt es irgendwann: "Weiter geht’s!". Auf der Böhmischen Straße können wir dann schon einen ersten Blick auf unsere Kurskneipe, das "Stilbruch" werfen.... wie sie von innen aussieht, erfahren wir erst am Donnerstag. Die Martin-Luther-Kirche und Gitarrenklängen aus einem Fenster sorgen für ein wenig Kultur, wir lernen, dass sich die Deutschen gern in Biergärten zusammenfinden, welchen Vorteil ein Spätshop bringt und dass man sich die verschlungenen Wasserrohre in der Kunsthofpassage unbedingt einmal bei Regen anschauen sollte. In der "Groove Station" endet unsere Erkundungstour und wir treffen, was von den anderen beiden Gruppen noch übrig geblieben ist. Eine gewisse Müdigkeit überredet jedoch bald auch die Letzen dazu, sich auf den Heimweg zu machen, es war schließlich ein anstrengender Tag.


SOMMMERzeit .05 Kneipentour mit Sylwia - Impressionen


SOMMMERzeit .06

23. Juli '08 Nachtleben in Dresden: Kneipentour Neustadt II

Mit einer relativ kleinen aber dafür bunt gemischten Gruppe ging es am Mittwoch in die Neustadt auf Kneipentour. Wir stiefelten die Alaunstraße hoch, vorbei am Purple Haze, der Scheune, Katy’s Garage, und dem Wohnzimmer zum Alaunpark. Im größten Park der Neustadt genossen wir die letzten Sonnenstrahlen und bewunderten einen jungen Mann, der sich als Seiltänzer versuchte. Dann ging es die Görlitzer Straße hinunter und in die Kunsthofpassagen rein. Alle bewunderten die einzelnen Höfe und vor allem die kleinen Läden und Restaurants. Auch das Wasserspiel im Hof der Elemente zog unsere Aufmerksamkeit auf sich. Auf dem Weg zum Martin-LutherPlatz kamen wir an noch mehr Kneipen, coolen Läden und Restaurants vorbei, bevor wir die Böhmische Straße entlang schlenderten und den Abend in unserer Sommerkurs-Kneipe StilBruch ausklingen ließen.


SOMMMERzeit .07

24. Juli '08: Stammtisch "Eens zwo drei fertsch!"

Der

3. Tag der Sommerkurse. Zeit für eine typisch deutsche Abendbeschäftigung: den Stammtisch! Außerdem Zeit, unsere Kurskneipe näher kennenzulernen: das Stilbruch. Die ersten Teilnehmer sind schon eingetroffen und wir setzen uns an einer langen Tafel zusammen, um den Abend mit einer Runde "Halli Galli" zu eröffnen. Während wir Früchte zählen und auf den Gong schlagen, füllt sich der Raum immer mehr. Bald schon müssen wir eine 2. Tafel zusammenschieben, damit jeder einen Sitzplatz bekommt. Kurz darauf wird eine 3. Tafel nötig. Am Ende haben wir vier volle Stammtische und die Stimmung könnte kaum besser sein: links krachen die Klötze von "Jenga" auf die Tischplatte, rechts ist man vertieft in eine Runde "UNO" und hier findet gerade eine Diskussion über deutsches Bier statt. Gute Frage, Franzi, wer trinkt schon Bier mit ErdbeerGeschmack?! Mit der Zeit haben sich die Teilnehmergruppen auch mehr und mehr vermischt und es kommt zum kulturellen Austausch. So lernen wir beispielsweise das spanische Kartenspiel "ESEL" kennen und die Verlierer beglücken uns mit jordanischen Tanzschritten und italienischen Liebesliedern. Später ist die Zahl an Kartenspielern noch weiter angewachsen und man spielt "Mörder und Polizist", aber ich glaube, die Regeln verstehe ich so spät nicht mehr… Zeit, nach Hause zu gehen, schließlich sind wir morgen ja wieder hier!


25. Juli '08: Länderabend uno

SOMMMERzeit .08

Deutschland ist.... Toll, super, eine Liebe, wie ein Märchen, eine Traumwelt der Zukunft, eine Ordnung, viele glückliche Leute, gute Atmosphäre, Bierland, viele Blumen...

Deutschland isst.... Zu wenig Obst, zu viel Kartoffeln, Kuchen, verschiedenes Brot, Kartoffelsalat, Bratwurst, Eierschecke, Currywurst, Brezel, Sauerkraut, Salat....

....mit diesen Worten haben sich die Teilnehmer beim ersten Länderabend verewigt, der ganz im Zeichen Deutschlands stand. Bei dem warmen Wetter rauchten die Köpfe ganz schön, als sich jeder an dem Quiz versuchte, das Lukas, Sina und Kristina vorbereitet hatten. Aber zum Glück gab es ja zur Stärkung ein reichhaltiges Büffet, das von Nudel- und Spinattorte über Sandwiches und Chickenwings bis hin zu Cous Cous für jeden Geschmack etwas zu bieten hatte. Wir sind gespannt, was sich die Nord- und Südamerikaner für nächste Woche einfallen lassen, denn dann soll uns der Länderabend ihre Heimat ein wenig näher bringen. Der Koch vom "Stilbruch" hat sich jedenfalls vorgenommen, das Essen ganz auf das Thema abzustimmen. Wir sagen schonmal "Danke"!


SOMMMERzeit .09 26. Juli '08 Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin! (Teil 1)

Mit

drei Bussen und insgesamt rund 140 Sommerkurslern an Bord starteten wir Samstag Morgen in Richtung Berlin. Auf der A13 gingen dann in unserem Bus plötzlich im wahrsten Sinne des Wortes die Alarmglocken los: der Motor war wohl zu heiß geworden und musste sich erst einmal abkühlen. Zeit für eine unfreiwillige Pause auf dem Seitenstreifen. Leider nicht die einzige.

Auch

das Wetter meinte es an diesem Tag etwas ZU gut mit uns: in Berlin angekommen erwarteten uns über 30 Grad und keine Wolke am Himmel. Nachdem wir uns in Gruppen aufgeteilt hatten, stellten wir schnell fest, dass unsere geplante Tour wohl nicht ohne Hitzeschlag möglich war, deshalb kürzten wir die Strecke.


SOMMMERzeit .10 (Teil 2)

Vom

Hauptbahnhof ging es in glühender Hitze zum Brandenburger Tor, dann im Schatten der Linden die Hauptmagistrale entlang bis zur Universität.

Ein anstrengender Marsch für diese kurze Strecke, da sich kaum jemand wirklich schnell bewegen wollte und konnte. Außerdem mussten ja auch eine Menge Fotos geschossen werden.

An

der Humbold-Uni gaben wir unserer Gruppe erst einmal Freizeit zum Ausruhen, Eis essen und Einkaufen. Zwei Stunden später trafen wir uns wieder, schauten uns noch ein wenig die Stadt an und gingen u. a. zum HolocaustMahnmal.

Dann ging es auch schon zurück zum Hauptbahnhof, wo wir die Studenten in die klimatisierten Busse setzen konnten. Nach einer "Volkszählung", die verhindern sollte, das irgendjemand aus Versehen in Berlin bleiben muss, starteten wir dann auch wieder gen Dresden, wo wir kurz nach 20:00 wieder sicher eintrafen.

- Bettina (Tutorin)


SOMMMERzeit .11 28. Juli '08: Montag ist Sporttag

Bilder sagen hier wohl mehr als tausend Worte. Einen authentischen Sportkommentar gibt es erst zum FuĂ&#x;ballturnier!


SOMMMERzeit .12

29. Juli '08: Der Filmclub... diesmal: Sonnenallee

L

" icht aus, Vorhang auf!", heißt es heute zum 1. Filmclub in den Hörsälen des Von-Gerber-Baus. Einen Vorhang haben wir zwar nicht, aber zumindest zwei Themenbereiche, aus denen gewählt werden kann: DDR und deutsche Gegenwart stehen auf dem Programm und beide sind gut besucht. Naja, die Gegenwart glauben wir zu kennen, also schauen wir einfach mal bei der DDR vorbei: Gezeigt wird die Komödie "Sonnenallee" von Leander Haußmann um den jugendlichen Michael, seine Familie und Freunde im Osten von Berlin. Aber bevor es losgeht, ist es bitter nötig, einige komplizierte Dinge zu erläutern. Denn wer weiß schon, was es zum Beispiel mit einem "Abschnittsbevollmächtigten" auf sich hat? Oder was man sich unter einem "Intershop" oder der "Stasi" vorstellen kann? Auch die folgende Kurszusammenfassung und einige Fragen zum Inhalt, die es danach zu beantworten gilt, helfen sicher dabei, diesen doch etwas verrückten Film zu verstehen. Aber genug geredet, die Vorstellung beginnt....

... Der Film ist vorbei. Großes Schweigen bei der Beantwortung der Fragen.

Hier scheint es eindeutige Gemeinsamkeiten zwischen den Teilnehmern und deutschen Studenten zu geben. Auf die Frage, ob es sich bei der DDR um eine Diktatur handelt, ist man sich allerdings einig: die viele Polizei, ein Staat, der das Privatleben kontrolliert und Nachbarn, die sich nicht vertrauen, sprechen eindeutig dafür. Auch die Bezeichnung "Tal der Ahnungslosen" für Dresden, in dem man kein West-Fernsehen empfangen konnte, ist vielen Teilnehmern bekannt. Zum Glück sind diese Zeiten vorbei!


SOMMMERzeit .13 30. Juli '08 Pillnitz

Unsere erste Exkursion ging nach

Pillnitz zur ehemaligen Sommerresidenz der sächsischen Kurfürsten und Könige. Mit nur 5 Teilnehmern aus meinem Kurs war die Gruppe sehr übersichtlich, und ich denke Mao Ting hat sich als einzige Chinesin unter ansonsten nur Sued-Koreanern integriert und auch wohl gefühlt. Von der Bushaltestelle ging es über die Maille-Bahn in den Lustgarten, wo erst einmal viele Fotos vom Wasser-, Berg- und Neuen Palais geschossen wurden. Danach ging es durch den Fliederhof hinter das Wasserpalais an die Elbe, wo wir ein Gruppenfoto per Selbstauslöser geschossen haben ("Timer, Timer..."). Zurück nach Dresden wollten alle unbedingt mit dem Dampfer. Deshalb ging es nach einer kleinen Eiskremepause von der Anlegestelle Pillnitz bis nach Dresden-Blasewitz mit dem Schaufelraddampfer Pirna.

- Nina (Tutorin)


SOMMMERzeit .14

30. Juli '08: Grillabend im Schillergarten

Nach Stammtisch und Länderabend wird es wieder Zeit für ein wenig

geselliges Beisammensein. Und was wäre bei so schönem Wetter besser geeignet, als eine Runde an der Elbe zu grillen? Die Arbeit haben wir klugerweise dem Personal des „Schillergartens“ überlassen, so dass wir uns in ihrem Biergarten bei Bratwurst, Salat und einem kühlen Bier (oder alkoholfreien Alternativen) entspannt zurücklehnen, uns unterhalten und die letzten Sonnenstrahlen des Tages genießen können.... und dass obwohl es die ganze Zeit nach Regen aussah… Glück gehabt! Mit einigen russischen Teilnehmern komme ich ins Gespräch und frage einmal nach, was ihnen bisher an Deutschland und speziell Dresden am besten gefallen hat: „Eindeutig die Straßenbahn! Hier fährt sie zum Glück auch in der Nacht. Ganz im Gegensatz zu Rußland.“ Eine unerwartete Wahl. Aber da wir ja heute irgendwie auch wieder nach Hause kommen wollen, kann man durchaus zustimmen. Und wie könnte es anders sein, auch das deutsche Bier wird gelobt: „Zwar nicht so gut wie das tschechische, aber um Welten besser als das Bier in Rußland. Das ist furchtbar!“


SOMMMERzeit .15 31. Juli '08...

H eute steht eine Exkursion nach Leipzig auf dem Programm. Und dabei sollen es 31 Grad werden.... also lieber im Zug noch mal mit Sonnenschutz eincremen und das Wort an jemand anderen übergeben:

"Unsere erste Exkursion ging nach Leipzig und hat mir und vielen anderen richtig gut gefallen. Fast der ganze Kurs ist mit dem Zug gefahren, um ein bißchen was von dieser historischen Stadt zu sehen. Unsere Tutorin Bettina hat erst eine kleine Stadtführung mit uns gemacht. Wir haben die Thomas-Kirche besucht, wo Bach und Mozart gespielt haben, und bei einer anregenden Tour im zeitgeschichtlichen Forum viel über die Geschichte Deutschlands gelernt."

"Danach hatten wir Freizeit, um ins Museum zu gehen, alte Gebäude anzuschauen oder nur in der Sonne zu sitzen und ein Eis zu essen. Leipzig ist auch die Stadt, wo „Faust“ von Goethe teilweise spielt. Es gibt dort ein paar Statuen, die Szenen von dieser Geschichte zeigen. Also ist es auch ein guter Ort für Leute, die sich für Literatur interessieren. Diese Stadt hat etwas für alle und auf der Rückfahrt waren wir total erschöpft, aber zufrieden. Leipzig ist wirklich eine Reise wert!" - Kate (Irland)


SOMMMERzeit .16

1. August '08 Mit dem Kurs A1 eine 1A-Exkursion nach Meißen

Pünktlich wie die Deutschen sind wir 9.30 Uhr in den Zug gestiegen und nach

Meißen gefahren. Dort wurden wir von dem schönen Panorama der Burg und des Doms begrüßt und unser Tempo wurde sehr langsam, weil jeder ungefähr 1000 Fotos machte. Nachdem wir die steile Treppe zum Domplatz hinaufgeklettert waren, war es - natürlich – Zeit für die erste Pause. Danach jedoch ging unser Weg durch die schöne Altstadt nur noch bergab und zur Mittagszeit erreichten wir den Marktplatz, wo wir zu Mittag aßen und eine sehr lange Pause machten. Wir genossen die Ruhe auf dem Platz und blockierten anschließend eine Straße, um mit allen Kameras jeweils ein Gruppenfoto zu machen. Danach gingen wir weiter in der Hitze zur Porzellanmanufaktur, die die meisten von uns besichtigten. Eine kleine Gruppe hat in der Zwischenzeit in einem Asia-Restaurant gewartet und gegessen.... Um drei haben wir uns wieder getroffen und sind gemeinsam im Regen zum Bahnhof gelaufen. Die Gruppe war vollzählig, keiner hat gefehlt und somit konnten wir mit dem Zug nach Dresden zurückfahren und während eines kurzen Mittagsschlafs Energie für den Länderabend am selben Tag tanken. - Lukas (Tutor)

▲ Der Beweis! Die Gruppen von Ina und Sina waren heute auch nicht faul und haben Leipzig besucht.


SOMMMERzeit .17 01. August '08 Länderabend deux (Teil 1)

Der

zweite Länderabend im „Stilbruch“. Heute: Nordund Südamerika. Die Spannung steigt. Was haben die einzelnen Teilnehmer wohl vorbereitet? Die Piñata, die bereits im Vorraum von der Decke hängt, läßt auf ein buntes Programm hoffen. Als dann plötzlich die Tische beiseite geschoben werden und alle aus dem Biergarten nach drinnen strömen, wissen wir: jetzt geht’s los! Den Anfang machen unsere nordamerikanischen Damen (und ein Herr) mit einer Synchro-Tanzchoreographie zu dem Song „soldier boy“, der in Amerika einige Fans zu haben scheint. Es folgt der südamerikanische Beitrag des Abends, welcher leider mit einigen technischen Problemen zu kämpfen hat: die Musik funktioniert nicht! Aber mit ein wenig brasilianischem Temperament lässt sich dies schnell lösen. Das Zauberwort heißt Improvisation. Durch Klatschen und Rasseln entsteht bald ein treibender Rhythmus, den wohl auch eine CD nicht besser hinbekommen hätte. Einige lassen sich von der Stimmung anstecken und bekommen kurzerhand ein wenig Samba-Unterricht.


SOMMMERzeit .18 (Teil 2)

Danach

ist es endlich soweit: die bereits bemerkte Piñata, welche von den Teilnehmern extra für diesen Abend gebastelt wurde, kommt zum Einsatz! Wie uns berichtet wird, symbolisiert die Piñata das Einschlagen auf den Teufel. Die Ehre und damit der Stock gehen an unsere werte Sommerkurs-Leiterin Frau Thomas, die mit verbundenen Augen und einigen gezielten Schlägen kurz darauf Süßigkeiten regnen läßt. So kann man den Teufel durchaus ertragen! Aber Süßes macht ja bekanntlich dick, weshalb die anschließende Samba-Runde, die von unserer stets fröhlichen Kolumbianerin gestartet wird, auf rege Beteiligung trifft.

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Ein

toller Abend mit einer großartigen Stimmung, die nur von Lukas’ Schlußworten ein wenig getrübt wird: "Morgen heißt es 6:30Uhr aufstehen für die Exkursion nach Prag." Uff!


2. August '08 Praha (Teil 1)

SOMMMERzeit .19

06:30 Uhr Treff an der Mommsenstraße. Müde Gesichter. Verständlich. 07:00 Uhr Aufbruch in 3 Bussen. Hoffentlich hat niemand verschlafen. 09:23 Uhr Es fängt an zu regnen. Bitte nicht! 10:00 Uhr Ankunft in Prag. Hat jeder seine Gruppe? 10:35 Uhr Platz der Republik, Pulverturm und Gemeindehaus ziehen die Blicke auf sich. Auch der Regen hat aufgehört. Hurra! 10:45 Uhr Stop an der Wechselstube. Mit 10 € rein, mit knapp 200 Kronen wieder raus. Ein guter Tausch?

11:15 Uhr Altstädter Ring. Einer der schönsten Plätze Prags komplett mit Rathaus, Denkmal, Kirche und Museum. Zeit für ein Gruppenfoto. 12:00 Uhr Spektakel am Rathaus. Wie jede volle Stunde stecken die 12 Apostel ihre Köpfe heraus und der Tod läutet die Glocke. Ganz schön voll hier. 12:10 Uhr Wir bahnen uns den Weg durch die Karlsgasse. Wo kommen nur all die Touristen her? Und warum halten sie alle Regenschirme in die Luft?


SOMMMERzeit .20 (Teil 2) 12:20 Uhr Karlsbrücke am Ende der Gasse. Noch mehr Touristen, aber auch jede Menge Maler und Musiker. GlücksbringerStatue Nepumuk ist leider abgesperrt. Schade. 12:45 Uhr Brücke erfolgreich überquert! Nicht schon wieder Regen.... 12:50 Uhr Regen wieder vorbei. Hurra! Wir warten auf die Nachzügler. 12:55 Uhr Letzter Stopp: St. NiklasKirche. Großes Deckenfresko. Oho. Riesiges Burggelände dahinter kann jeder selbst erkunden.

13:00 Uhr Freizeiiiit! Zeit für Knödel, Kraut und Fleisch („Uraltes tschechisches Essen“). 15:20 Uhr Satt und zufrieden. 16:20 Uhr Weiterer Wolkenbruch. Wir retten uns unter den Balkon eines Museums. Zum Glück haben die meisten für den Rückweg einen Regenschirm dabei. 17:00 Uhr Sammeln am Bahnhof. Großteil schon da. Perfektes Timing. 17:45 Uhr Abfahrt. Wir winken Prag zum Abschied. Da sind die müden Gesichter wieder!


SOMMMERzeit .21 "Gol, gol, gooool!" - 3. August '08: Fußballturnier

1. Platz: Nordamerika Südamerika Tutoren I 2. Platz: Europa 3. Platz: Asien Sieger der Herzen: Tutoren II

Europa Vs. Nordamerika

Die Amerikaner beginnen sehr stark und bringen sich schnell 0:2 in Führung.

Die amerikanische Verteidigung steht. Doch bereits zu Beginn der 2. Halbzeit führt ein schneller russischer Konter zum Anschlußtreffer. 1:2. Kurz darauf folgt beinahe das 3. Tor der Amerikaner, aber eine Traumparade kann das Unheil verhindern. Doch der Sturm läßt nicht locker. Ein schnelles Passpiel und so fällt schließlich das unvermeidliche 1:3. In letzter Sekunde überraschend das 2:3, das Spiel ist jedoch entschieden.


SOMMMERzeit .22

Tutoren I Vs. Südamerika

Anfangs scheint das Spiel recht ausgeglichen. Dann bringt ein Fehlpaß die

brasilianischen Favoriten beinahe 0:1 in Führung, doch ein Foul stoppt den Angriff. Den nächsten schnellen Durchbruch kann dann jedoch niemand mehr verhindern und so fällt das 1. Tor für Südamerika, gefolgt von einem hohen kräftigen Schuss, der beide Teams 0:2 in die Pause gehen lässt. 2. Halbzeit. Die Tutoren kämpfen entschlossen weiter. Beide Mannschaften schenken sich nichts. Ein souveränes 0:3 lässt gegen Ende des Spiels dann dennoch die Hoffnungen der Gastgeber sinken.

Tutoren II Vs. Asien

Ein schnelles 0:1 für Asien bringt die Tutoren-Mannschaft früh in Bedrängnis und

sie sieht sich dauerhaft großem Druck durch das asiatische Team ausgesetzt, weshalb sich kaum Torchancen für einen Anschluss ergeben. Bald fällt das abzusehende 0:2, gefolgt von einem 3. Tor. Auch die 2. Halbzeit bringt keine Veränderung und so endet die Begegnung in einem überraschend eindeutigen 0:6.


SOMMMERzeit .23 Tutoren I Vs. Tutoren II

Was für ein überaus spannendes Match-Up. Beide Mannschaft sind eindeutig

von ihren Siegchancen überzeugt und so nimmt man sich die Zeit, ein wenig zu zaubern: ein Hacktrick bringt das Tutoren-Team I früh 1:0 in Führung. Aber auch für die Gegenseite bieten sich zahlreiche Chancen, die jedoch an der nötigen Ruhe beim Abschluß scheitern und so kommt es durch einen Konter schließlich zum 2:0. Von nun an scheint sich bei den Zurückliegenden ein gewisser Frust einzustellen, weshalb auch vor einem Gewaltschuss aus großer Entfernung nicht mehr zurückgeschreckt wird, der sich unerwartet als Anschlußtreffer erweist. 2:1. Die 2. Halbzeit des Spiels beginnt dagegen sehr ausgeglichen bis plötzlich die Abwehr des I. Tutoren-Teams zweimalig derartig souverän ausgespielt wird, dass sich die Tutoren II verdient 2:3 in Führung bringen. Die Freude währt jedoch nicht lang, als ein überraschender Gegenangriff für den Ausgleich sorgt. 3:3. Das Spiel ist an Spannung nun kaum noch zu überbieten, kann jedoch schlußendlich von den Tutoren I durch einen Abwehrfehler 4:3 für sich entschieden werden.

Ergebnisse: Europa Vs. Nordamerika Tutoren I Vs. Südamerika Tutoren II Vs. Asien Südamerika Vs. Nordamerika Tutoren I Vs. Asien Tutoren II Vs. Europa Tutoren I Vs. Tutoren II Asien Vs. Nordamerika

2:3 0:3 0:6 0:3 2:1 0:3 4:3 1:2

Südamerika Vs. Europa Europa Vs. Asien Tutoren I Vs. Nordamerika Tutoren II Vs. Südamerika Tutoren II Vs. Nordamerika Tutoren I Vs. Europa Südamerika Vs. Asien

3:1 2:1 4:1 1:4 0:10 2:1 2:0


SOMMMERzeit .24 4. August '08 Montag ist wieder Sporttag

Diesmal ein wenig Sport von seiner t채nzerisch-aerobic-igen Seite.

...Ist das 체berhaupt ein Wort?


SOMMMERzeit .25 5. August '08: Literarischer Salon

Von Haifischen und Genitiven Ihr Freunde guter Geschichten Lasst mich euch berichten Vom Salon mit Franzi, Satire als Thema fand sie. Wir trafen uns im Purple Haze Das ist auch ein schöner „place“.... Wir lernten über Heine, Brecht Und wir geben beiden recht: Der „Michel“ – ob als Mensch nun oder Fisch Redet gern.... doch viel machen tut er nich’! Tucholsky und besonders Loriot Machten uns am Abend froh. Wie man Frühstückseier isst, sorgte bald für großen Zwist. Hart oder weich? Die Frage ist mehr als fatal, denn sie sorgt für Diskussionen.... auch international. Am Ende noch ein wenig Bastian Sick, denn Sprachsatire: immer schick! Nun seh’ ich schon die Abschlussschranke Drum sagen wir nochmal laut: Danke (Franzi)!


SOMMMERzeit .26

6. August '08 Empfang im Dresdner Rathaus

Heute wird es offiziell, denn das Rathaus läd’ zum Sektempfang in seine Hallen ein. Eine gute Gelegenheit, um ein wenig Dresdner Prominenz einmal aus der Nähe zu sehen, denn sowohl Bürgermeister Dirk Hilbert, als auch TUDIAS-Chef Dr. Reinhard Kretzschmar und TU-Rektor Professor Hermann Kokenge heißen unsere Sommerkursteilnehmer willkommen. Und wer weiß, vielleicht lassen sich die Teilnehmer ja wirklich ein wenig „von der Dresdner Lebensqualität inspirieren“, „lernen das Campus-Leben (trotz der Ferien) ein wenig kennen“ oder „schließen lebenslange Freundschaften“? Was auch immer die Sommerkurse noch bringen, sie werden sicher für jeden Teilnehmer ein besonderes Erlebnis sein.


SOMMMERzeit .27 7. August '08 MDR 1 Radio Sachsen in Dresden

Heute nahmen wir an einer Führung durch den Radiosender MDR 1 Radio Sachsen in der Dresdner Neustadt teil. Dort durften wir einen Blick in das Herz des meistgehörten Senders Sachsens werfen, in die LiveBereiche sehen, die Technik bewundern und der Journalistin Andrea Pönisch und den anderen anwesenden Reportern viele Fragen stellen. Besonders die Studios waren da natürlich interessant. In die durften wir sogar rein und uns für einen kurzen Moment wie echte Journalisten fühlen, nur einen Knopfdruck von der eigenen Livesendung entfernt. Am Ende der Führung hatten die Studenten sogar die Möglichkeit, einmal selber vor dem Mikro zu sitzen und sich probeweise von einer erfahrenen Reporterin interviewen zu lassen.

- Bettina (Tutorin)


SOMMMERzeit .28

8. August '08: Bautzen (Budyšin)

Bautzen. Strahlender Sonnenschein. Und das wo es in der Nacht vorher so

stark geregnet hatte, dass wir befürchten mußten, die Exkursion fällt ins Wasser! Wir bahnen uns unseren Weg eine lange ruhige Straße entlang. Links und rechts umgeben uns grüne Bäume und alte Häuser. Bald schon kommen wir an einem großen beeindruckenden Gebäude an. Das Gericht. Die hohen Mauern und die starken Eisentore lassen bereits auf das schließen, was dahinter liegt: das ehemalige Stasi-Gefängnis Bautzen II. Das Ziel unserer heutigen Exkursion. Im Hof empfängt uns Frau Parak, die uns diesen dunklen Teil der DDR-Geschichte ein wenig näher bringen will. Wir betreten den Gefängnistrakt. Überall um uns herum sind enge Gänge, Gittertüren, Verhörräume und Zellen. Hier kann man wirklich Platzangst bekommen! Es ist schwer vorstellbar, dass es vor etwa 50 Jahren hier noch viel schlimmer war: alles dunkel, Gestank, Lautstärke, Kälte.... „Schlecht interessant. Nicht gut interessant.“ meint ein Teilnehmer und er hat wohl damit recht, denn so spannend die Führung auch war, wir sind froh, als wir wieder draußen sind! Zum Glück kann uns die anschließende Tour durch diese über 1000 Jahre alte Stadt schnell wieder aufmuntern. Wir sehen den „schiefen Turm von Bautzen“ auf dem Kornmarkt, das berühmte Vier-Jahreszeiten-Haus, den Petri-Dom, die Ortenburg und man kommt sich inmitten dieser wunderschönen alten Gassen und Häuser vor, als hätte man eine Zeitreise hinter sich… Nur eine Frage kommt irgendwann auf: „Gibt’s hier eigentlich auch junge Leute?“ Interessanter Punkt, wir werden auf der Rückfahrt mal darüber diskutieren.


SOMMMERzeit .29 8. August '08 "In vino veritas"

Exkursion nach Schloss Wackerbarth


8. August '08 Auf nach Leipzig!

Nach Berlin und Prag war Leipzig

der nächste Höhepunkt aller Exkursionen. Nina und ich legten die Ausfahrt zusammen und somit fuhren wir mit 26 Studenten und einer Lehrerin (Jana) halb zehn los. Das Sprachniveau war begrenzt und deswegen war die Stadtführung sehr kurz. Wir sahen die Nikolaikirche, den modernen „Speck’s Hof“ und das alte Rathaus. Vorher allerdings, und ich nenne es das Highlight der Exkursion, fuhren wir mit der Straßenbahn zum Völkerschlachtdenkmal, wo wir 500 Stufen hinaufgingen und mit einer tollen Aussicht auf Leipzig belohnt wurden. Mit der Straßenbahn ging es zurück in die Stadt, wo wir die besagte Tour machten und nach einer kurzen Pause trafen wir uns alle vor dem Zeitgeschichtlichen Forum wieder, mit anderen Worten: wir gingen in die Ausstellung über das Leben in der DDR und obwohl es sprachliche Probleme bei der Führung gab, haben die Teilnehmer einen guten Überblick über Ostdeutschland vor 1989 bekommen. Die komplette Gruppe aus Aserbaidschan verließ uns vorzeitig und fuhr mit dem Zug nach München, während der Rest von uns in Ruhe und im Regen zum Hauptbahnhof lief und auf unsere Abfahrt wartete. Im Zug wurde dann, wie wir es von unseren Gruppen kennen, geschlafen! - Lukas (Tutor)

SOMMMERzeit .30


SOMMMERzeit .31

8. August '08 Moritzburg - "Romantik mal anders" Die Lößnitzgrundbahn... eine der ältesten Schmalspurbahnen, die es noch gibt. Zuletzt war ich als Kind damit gefahren, jetzt freute ich mich auf die Fahrt mit meiner Gruppe. Die Plätze im Freiluftabteil sind die Besten, so dachten wir alle, und sollten gleich beim Anfahren eines Besseren belehrt werden. Zuerst stieg der Rauch der Dampflock auf, wehte uns dann mitten ins Gesicht, es stank nach Dreck und klitzkleine Kohlekrümelchen flogen uns ins Auge. Danach noch ein Spritzer Dampfwasser für jeden und wir hatten das "Weihungsritual" überstanden. Lachen mußten wir trotzdem über unsere Vorstellungen von einer romantischen Fahrt durch die Natur. Aber nichtsdestotrotz - genossen wir schließlich auch den Wind im Haar und den schönen Lößnitzgrund, der an uns vorbeizog.... - Maria (Tutorin)


SOMMMERzeit .32 8. August '08 Länderabend #3

Heute ist wieder Länderabend! Diesmal soll uns Asien näher vorgestellt werden. Ob er wohl mit dem Länderabend von letzter Woche mithalten kann?

Er kann! Denn einmal mehr haben sich die Teilnehmer richtig ins Zeug gelegt. Der Abend beginnt mit einer Vorstellung von Georgien. Zur Unterstützung ihrer Worte haben die beiden georgischen Damen einen ganzen Tisch voller kleiner Dinge vorbereitet, die uns sowohl das Land als auch seine Kultur näher bringen.

Danach wurde es allerdings nötig, alle Tische beiseite zu

schieben, um für den zweiten Beitrag Platz zu machen: die jordanischen Tanzkünste. Mit den sieben Damen und dem einen Herrn aus Jordanien ist die Tanzfläche bereits gut gefüllt, was jedoch nicht davon abhält, auch das Publikum zu animieren und so versuchen sich bald auch Frau Thomas und Inga an einigen traditionellen Tanzschritten.


SOMMMERzeit .33

Doch wer glaubt, die Stimmung wäre damit bereits auf dem Höhepunkt, hat seine Rechnung ohne unsere Reporterin Mai Anh aus Vietnam gemacht! Bereits ihr seidenes Festtagskleid sorgt für große Aufmerksamkeit, doch ihr Lied, von einem Mann und seiner schweren Suche nach der Göttin der Schönheit, und ihre kraftvolle Stimme ziehen dann alle in ihren Bann. Tobender Applaus. Wer hätte gedacht, dass in einer so kleinen Person, soviel Energie steckt?

Zum Schluß gibt es noch etwas für das Gehirn, denn die nun

folgenden zwei Teilnehmer(innen) erklären uns nicht nur die Flagge ihres Heimatlandes, der Mongolei, sondern haben auch noch einige traditionelle mongolische Intelligenzspiele mitgebracht. Wieder einmal geht die Ehre an Frau Thomas, ihr Bestes zu geben. Eigentlich müssen ja nur zwei Holzklötzer getrennt werden, doch das ist schwerer als erwartet! Irgendwann muß die Lösung doch verraten werden.... Für’s Büro bekommt Frau Thomas dann noch weitere Herausforderungen geschenkt. Also, wenn ihr sie damit seht: „Bitte nicht stören!“.


SOMMMERzeit .34

9. August '08: Wandergruppe 1

Gratulation an die Teilnehmer der Schrammstein-Wanderung! Ihr habt eine sehr

gute Wahl getroffen! Unsere Chefin Christiane hat eine perfekte Tour ausgewählt und somit hatten wir den besten Wandertag von allen vier Gruppen! (Mit diesem Text sollen die anderen neidisch gemacht werden!) Samstag, 8 Uhr, Hauptbahnhof. Es hat uns Tutoren sehr gefreut, 25 Paar „richtige“ Schuhe zu sehen, die von 25 motivierten Deutschlernern getragen wurden. Für 5 Euro fuhren wir mit dem Zug in Christianes Heimatstadt Bad Schandau, von da aus half uns ein Bus beim ersten Aufstieg und gegen zehn Uhr berührten unsere Schuhe zum ersten Mal den Boden der Sächsischen Schweiz. In einem Tempo, auf das die anderen drei Wandergruppen neidisch gewesen wären, legten wir die Kilometer in Rekordzeit zurück und erreichten nach weniger als einer Stunde die ersten Stufen und Felsen, auf denen es steil nach oben ging. Angetrieben von einem beängstigenden Wildschwein-, Hirsch- und Delfingebrüll (danke Carlos und Daniil) kletterten wir bis auf etwa 380 m Höhe und wurden mit einer einzigartigen Aussicht auf die Sächsische Schweiz und das Elbtal belohnt. Das Gruppenfoto mit dem tollen Panorama ist ein weiteres Argument, dass unsere Tour die beste war!!! Von oben konnten wir die Fähre in Schmilka erkennen, die das Ziel unserer Wanderung bildete. Zufrieden mit dem Aufstieg und der Aussicht ging es nach einer Pause wieder bergab und das Tolle daran war, dass die Gruppe noch genauso heiter und fröhlich war wie zuvor. Müdigkeit und Schwäche blieben aus und somit hatten wir einen unterhaltsamen Weg ins Tal, wieder angetrieben von den Wildschweinen, den Hirschen und den Delfinen! Eine weitere Pause mit Ausblick auf das Elbtal wurde zum Staunen und Fotografieren genutzt und der verbleibende Abschnitt bis hinunter zur Elbe war nur noch ein Kinderspiel. Die letzte Station auf unserer Tour war die Fähre, von der aus wir noch einen traumhaften Blick auf die Felsen warfen, die wir soeben bezwungen hatten. Nach zahlreichen Exkursionen in verschiedene Städte war die Wanderung für viele die erste Veranstaltung in der Natur und wir alle danken Christiane für die tolle Route durch das Naturschutzgebiet Sächsische Schweiz! - Lukas (Tutor)


SOMMMERzeit .35 9. August '08: Wandergruppe 2

Der Tharandter Wald - Sachsens schönster und größter Wald. Erst besahen wir

uns das kleine Städtchen Tharandt und die alte Dorfkirche, deren Tor noch aus dem 13. Jh. stammt. Es war wunderschönes Wanderwetter - nicht zu warm, nicht zu kalt - und wir wanderten munter bis zu einem kleinen Schloss in der Mitte des Waldes: Schloss Grillenburg...doch die Schlossherren waren ausgeflogen.... - Maria (Tutorin)

9. August '08: Wandergruppe 3

Am Samstag ging es mit 28 Kursteilnehmern und Tutorin Kristina im Gepäck per

Bahn in die Sächsische Schweiz, genauer zur Bastei und den Schwedenlöchern. Nachdem es auf der Fahrt nach Rathen noch geregnet hat, schien bei unserer Ankunft fast schon wieder die Sonne und wir konnten uns frohen Mutes auf den Weg machen. Die meisten der Teilnehmer erklommen die beinahe 500 Stufen bis zur Bastei fast mühelos, vor allem, da viele Pausen für das Fotografieren der vielen schönen Ausblicke gemacht wurden. Nach einer kurzen Stärkung am Imbiss auf der Bastei ging es im Anschluss über die Schwedenlöcher wieder zurück zum Kurort Rathen, wo sich viele nach der dreistündigen Wanderung bei einem Softeis erholten ;-) - Nina (Tutorin)


SOMMMERzeit .36 10. August '08 Sommerkursolympiade

Die

Sommerkursolympiade

am

Elbufer: Hier schütteln sich Spitzensportler aus aller Welt die Hand um in knallharten Wettkämpfen wie Eierlauf, Dreibeinlauf oder Bierdeckelzielwurf gegeneinander anzutreten. Bereits die gewählten Teamnamen zeigen den Kampfgeist, der in diesen Ausnahmeathleten steckt: Donner! Zug! Gewinner! Cheiniky! Elefanten! Nationalmannschaft! Und natürlich nicht zu vergessen die Ooooooomas! (Und die 2 Tutoren-Teams, die nicht schnell genug für einen kreativen Namen waren.) Selbst der einsetzende Regen hält sie nicht davon ab, an jeder einzelnen Station alles zu geben, doch am Ende kann es nur einen (bzw. zwei) Sieger geben und der heißt: Team Donner + Tutoren I. Die Silbermedallie geht an die Tutoren II, die damit gezeigt haben, dass Fußball eben „einfach nicht ihr Ding“ war. Bronze erhält das Team Elefanten. Wir danken allen Sportlern für ihre Teilnahme. Möge der olympische Gedanke in ihnen weiter brennen! ....Ein Feuer, das hoffentlich nicht durch die gegen Ende wild fliegenden Wasserbomben gelöscht wurde.


SOMMMERzeit .37

10. August '08 Ein Ausflug nach Radeberg Radeberg ist eine kleine schöne Stadt neben Dresden. Dort produziert man das berühmteste sächsische Bier: „Radeberger Pilsner“ und wir haben die moderne Exportbierbrauerei in Radeberg einmal besucht.... Es ist so interessant, selbstständig zu sehen, wie Bier gebraut wird. Die Bierherstellung ist ein sehr komplizierter Prozeß. Es dauert vier Wochen, um das Bier von natürlichen Rohstoffen (weiches Wasser, Aromaund Bitterhopfen, helles Malz und frische Hefe) in das fertige Produkt in der Flasche oder dem Fass zu verwandeln. Wir haben gelernt, dass Radeberger Pilsner nicht nur in Deutschland getrunken wird, sondern auch exportiert wird – unter anderem nach Österreich, Ungarn, die USA, Italien, die Kanaren, Mallorca, Rumänien, Bulgarien und die Niederlande. Wir sind jetzt überzeugt, dass Radeberger Pilsner die höchste Qualität hat. - Rita (Russland)


SOMMMERzeit .38

12. August '08: "Theater, Theater... workshop"

Vorhang auf und Bühne frei, es darf Theater gespielt werden! Aber vorher ist

natürlich ein wenig Erwärmung nötig, die auch super Arbeit leistet: ich schwitze! So, nun einige kleinere Spiele zum locker werden, dann wartet auch schon die erste schauspielerische Herausforderung: ich nenne es „Die Sportlehrerin und der Müsli-Riegel“. Hauptdarsteller(in): Gustavo. Es folgt „Der kranke Geschäftsmann, das Meeting und der Bus“, umgesetzt mit einem Hauch mexikanischem Flair. Dann erzählt uns ein altes Ehepaar seine Liebesgeschichte, welche gleichzeitig auch szenisch umgesetzt wird – komplett mit schneller Hochzeit, ohnmächtigem Pfarrer und anderen kleinen Hindernissen. Wenn nur diese Rentner nicht immer so einen starken Dialekt sprechen würden! Dieses Problem umgeht die nächste Aufführung geschickt, denn hier darf nur in einer Fantasie-Sprache gesprochen werden und es gilt zu erraten, ob es sich bei den Darstellungen um Hunde, Popstars, Ex-Frauen oder Knochen handelt. Das ist vielleicht nicht immer leicht, aber doch sehr anschaulich umgesetzt. Doch nun wird es Zeit für den Höhepunkt des Abends.... *Trommelwirbel* berühmte Filme, dargestellt in 3 Minuten, 1 Minute, 30, 7 und sogar 1 Sekunde. Das holt nochmal das Letzte aus unseren Schauspielern heraus, doch sie geben alles, um Forrest Gump, Titanic, Matrix und Herr der Ringe möglichst authentisch umzusetzen. Am Ende wurde vielleicht ein bißchen viel Englisch gesprochen, aber enorm witzig war es trotzdem.


SOMMMERzeit .39 12. August '08 Märchenstunde im Literarischen Salon

Zitro und der KRAKE Es war einmal eine Zitrone, die Flöte spielte. Aber Sie spielte so schlecht, dass alle Zitronen im Dorf schreien mussten. So wollten mit ihr überhaupt nichts mehr zu tun haben. Die Zitrone war so traurig und einsam, dass sie sich eines Tages entschloss, in den dunklen Wald hinein zu gehen und nimmermehr zurückzukehren. Als die Nacht hereinbrach, wurde ihr bewusst, wie einsam und dunkel es im Wald war. Auf einmal wurde das Wetter schlecht und es fing an zu regnen. Da fand sie aber eine Höhle und konnte sich schützen, In der Höhle gab es einen See. Und da die Zitrone so durstig war, nähert sie sich dem Wasser. Im See wohnte aber ein 7-armiger Krake, der seit Wochen nichts zum Essen bekommen hatte. Dann streckte er seine sieben Arme und umarmte die Zitrone. Diese war aber dabei Flöte zu spielen, das erstaunte den Kraken: Wie konnte jemand so schlecht spielen? Er fragte die Zitrone: „Obst, was tust du da?“ Die arme Zitrone antwortete: „Ich versuche dich mit meiner Musik zu bezaubern." - Cédric, Florence, ...


SOMMMERzeit .40

13. August '08 Schwebebahn & Standseilbahn

Zur letzten Exkursion unseres Kurses ließen wir es etwas ruhiger

angehen und fuhren nach unserem Treff am Burger King im Hauptbahnhof zum Körnerplatz. Dort angekommen, fanden wir schnell den Eingang zur Standseilbahn, die uns auf den Weißen Hirsch brachte. Vom Luisenhof hatten wir einen wunderschönen Blick über Dresden und alle machten begeistert Fotos – vor allem von sich selbst mit dem schönen Elbtal als Hintergrund. Danach ging es zur Schwebebahn, die die Teilnehmer einmal allein hoch und runter gefahren sind – beides mit großer Begeisterung. Zum Schluss überquerten wir noch das ‚Blaue Wunder‘, bevor es zurück zum Gerber-Bau ging, um sich den DAAD-Vortrag anzuhören. - Nina (Tutorin)


SOMMMERzeit .41

13. August '08... Trotz Höhenangst... .... haben einige Studenten des B2-Kurses heute den Weg in den Waldseilpark Dresden-Bühlau gefunden. Mit Gurten, Haken und Rollen gesichert ging es in luftige Höhen, wo wir trotz zitternder Knie und mit feuchten Händen so einiges erleben konnten. Der Park hat 8 verschiedene Parcours, in denen man auf Seilen balanciert, über Seilbrücken und Balken wackelt und an Stahlseilen entlang rutschen kann. Dabei ist es nicht so wichtig, sportlich zu sein, aber man sollte eine ganze Menge Mut mitbringen, da viele der Parcours sich direkt in den Baumkronen befinden. Die vielleicht größte Herausforderung ist der „Mega Fox“, ein Stahlseil, dass quer über das kleine Tal gespannt ist. Von einer Plattform aus klinkten wir uns mit der Rolle in das Seil ein und dann musste man sich wirklich überwinden und den „Sprung“ wagen. Mit ziemlichem Tempo rutschten wir dann am Stahlseil entlang, was den Adrenalinspiegel bei jedem beträchtlich hob. Deshalb haben wir uns gleich mehrmals auf den Mega Fox begeben, denn wenn man ein Mal angefangen hat, möchte man gar nicht mehr aufhören. Die zwei Stunden waren leider viel zu schnell um, aber uns allen hat es sehr viel Spaß gemacht. - Bettina (Tutorin)


SOMMMERzeit .42 14. August '08 "Time to say goodbye" Abschlusspräsentationen & Siegerehrungen

Kurs A1-1: Rotkäppchen

Kurs A1-2: Grün ja Grün / Auf der Mauer, auf der Lauer...

Kurs A2-2: Internationales Kochbuch (siehe Seite 55-58)

Kurs A2-1: Meißen


SOMMMERzeit .43

Kurs A2-3: Die Farbe ROT

Kurs B1-1: Sommerkurs-Radio

Kurs B1-2: "Unser Dresden"

Kurs B2-2: Geld regiert die Welt! Kurs B2-1: Kulturelle Unterschiede


SOMMMERzeit .44

Kurs B2-3: Deutsche Werbung

Kurs C1-1: Minimärchen und "Die Göttin der Schönheit"

Kurs C1-2: Kästner & Kanon ("He ho, spann...")

Projektkurs: Weimar

Kurs C1-3: Fotocollage & Lieblingswörter


SOMMMERzeit .45 14. August '08 Länderabend ultimo

Ein

letztes Mal im Stilbruch. Der letzte Länderabend.... oder wohl besser Ländernachmittag. Diesmal stellen sich uns die „exotischeren Länder Europas“ ein wenig näher vor. Aber zuvor haben wohl alle nur einen Gedanken: HUNGER! Kein Wunder also, dass sich kurz nach dem Eintreffen von Frau Thomas bereits eine lange Schlange am Büffet gebildet hat. --Satt und glücklich sind wir nun bereit, etwas über Armenien zu erfahren. So lernen wir zum Beispiel, dass das Nationalinstrument das Duduk ist und man sehr gern zu lauter Musik tanzt. („LAUTER!“). Natürlich finden sich auch hier schnell einige Freiwillige zur Unterstützung auf der Tanzfläche. --Als nächstes läd uns die Irin und zweite Reporterin Kate mit einem irischen Trinklied ein, unsere Gläser wieder zu füllen und ihr mit „Sláinte“ zuzuprosten. So kommt also in der letzten Runde im Stilbruch noch eine richtige Pub-Stimmung auf.


SOMMMERzeit .46 (Teil 2)

Der

letzte Beitrag aus Aserbaidschan bietet dann nochmal eine bunte Mischung aus allem, was man über ein Land wissen muss: Geschichte, Nationallied, und Nationaltanz. Was will man mehr? Das Mittanzen trauen sich diesmal allerdings nur die ganz Hartgesottenen, denn die Schritte sehen doch ein wenig kompliziert aus, werden aber dafür von den Teilnehmern umso beeindruckender dargeboten. --Damit endet unser letztes gemeinsames Treffen, denn viele Teilnehmer müssen sich auf ihre Heimreise vorbereiten. Die letzten Worte des Dankes und der Verabschiedung gehen an Frau Thomas. Aber auch wenn die Sommerkurse nun leider schon vorbei sind, wissen wir ja:

„Man sieht sich immer zweimal im Leben!“

***


SOMMMERzeit .47 Die Teilnehmer

Willkommen im Kurs A1-1! Wir sind durch das „internationale Rotkäppchen“ bekannt! 7 Studenten kommen aus Südkorea, 3 kommen aus Aserbaidschan, 1 Studentin kommt aus Kolumbien und 1 Student aus Spanien. Unsere Lehrerin heißt Susanne und unser Tutor Lukas, beide kommen aus Deutschland (Überraschung!).

Kurs A1-1 Lehrerin: Frau Kießling Tutor: Lukas

Guck mal!

Unser Deutschunterricht ist aber interessant. Er umfasst Textlesen, Kartenspielen, Liedsingen, Bildmalen und anderes. Die Lehrerin und die Tutorin sind sehr nett und die Studenten sind im Unterricht aktiv. Der Kurs ist ganz toll. Wir lernen nicht nur, sondern finden auch neue Freunde. Wir lieben Deutschlernen in Dresden!

Kurs A1-2 Lehrerin: Frau Häntzschel Tutorin: Janina


SOMMMERzeit .48 Kurs A2-1 Lehrerin: Frau Gronarz Tutorin: Ina

Der Kurs A2-1... leider sind nicht alle auf den

Fotos zu sehen, aber glaubt mir, er war sehr bunt gemischt! Teilnehmer aus Jordanien, S端dkorea, Brasilien, Hongkong, Frankreich, Mexiko, Aserbaidschan, Italien, Syrien und der Mongolei - das ist wahres Sommerkurs-Feeling!

Kurs B1-1 Lehrerin: Frau Welzel Tutorin: Sina

Kurs A2-3 Lehrerin: Frau LeMerdy Tutorin: die andere Ina


SOMMMERzeit .49 Kurs A2-2 Lehrerin: Frau Heine Tutorin: Conny

Wir

sind aus vielen verschiedenen Ländern gekommen: Russland, Irak, Syrien, Aserbaidschan, Hongkong, Taiwan, Südkorea, Mexiko und wir lernen Deutsch in Dresden. In unserer Freizeit haben wir verschiedene Ausflüge unternommen. Am besten haben uns Prag und die Sächsische Schweiz gefallen. Prag ist eine sehr schöne alte Stadt, besonders die Karlsbrücke und die Altstadt. In der Sächsischen Schweiz sind wir gewandert. Es gibt dort schöne Aussichten, alte Brücken, die Festung Königstein und andere interessante Plätze. Die Hauptstadt Berlin haben wir auch besucht – wir haben den Reichstag, das Brandenburger Tor, das Jüdische Museum, Teile der Berliner Mauer und den Alexanderplatz gesehen. Wir möchten uns für den Kurs bei Frau Manuela Thomas, bei unserer Lehrerin Melanie Heine und unserer Tutorin Cornelia Franke ganz herzlich bedanken.

„Ich möchte mich bei allen Personen bedanken, die mir beim Deutschlernen geholfen haben – bei Frau Thomas, bei Melanie und bei meiner Universität für das Stipendium, damit ich den Sommerkurs in Dresden besuchen konnte. Der Kurs hat mir geholfen, besser Deutsch zu sprechen.“ (Yamama, Irak) „Vielen Dank für Melanies Geduld und den Unterricht. Der Unterricht war gut organisiert und interessant. Ich hatte einen tollen Sommer in Dresden und habe die Zeit genossen.“ (Kennis, Hongkong) „Zuerst möchte ich mich bei Manuela Thomas für die tolle Organisation des Kurses bedanken. Alles war super: die guten Unterrichtsmethoden, interessante Exkursionen. Das alles hat mich sehr beeindruckt. Danke an alle Personen, die an der Organisation beteiligt waren. Ich gehe zurück mit neuen Erfahrungen, Eindrücken und natürlich neuen Wörtern. Ich hoffe, ich kann noch mal nach Dresden kommen.“ (Sabina, Aserbaidschan)


SOMMMERzeit .50

Kurs B1-2 Lehrerin: Frau Hospodarz Tutorin: Lena

Die Teilnehmer des Kurses von Frau Reinhold (B2-2) kamen aus der ganzen Welt. Es gab zum Beispiel Studenten aus den USA, der Slowakei, aus Russland, Irland, Polen, der Ukraine, Brasilien, und und und. Doch trotz der Vielfalt haben alle den Unterricht und auch die Freizeit mit den Studenten aus dem eigenen Kurs und auch aus den anderen Kursen sehr genossen. Wir haben viele neue Freunde gewonnen und es war wirklich schade, als wir uns voneinander verabschieden mussten. Das war sowohl für die Studenten als auch für die Tutoren der vielen Kurse nicht leicht, da alle in den vier Wochen in Dresden sehr viel zusammen erlebt hatten. Dafür nehmen wir aber viele schöne Erinnerungen und noch mehr Fotos aus diesem Kurs wieder mit nach Hause.

Kurs B2-1 Lehrerin: Frau Müller Tutorin: Christiane

Kurs B2-2 Lehrerin: Frau Reinhold Tutorin: Bettina


SOMMMERzeit .51

Kurs B2-3 Lehrer: Herr Pidsobey Tutor: Matthias

Kurs C1-1 Lehrerin: Frau VoĂ&#x; Tutorin: Franzi

Kurs C1-2 Lehrer: Herr Zmarzlik Tutorin: Kristina


SOMMMERzeit .52

"Unsere Lieblingswรถrter"

Kurs C1-3 Lehrerin: Frau Klunker Tutorin: Maria

Projektkurs Lehrerin: Frau Kohlt Tutorin: Verena


SOMMMERzeit .53 Die Tutoren


SOMMMERzeit .54 Das Kursbüro

Guten Tag (Hallo), ich bin Euer Kursbüro. Hmm.... Kursbüro? Klingt seltsam (komisch), ist aber so. Typisch deutsch: eine Zusammensetzung ;) Ich bin ein großer und heller Raum, wo immer was los ist und wenn man bei mir vorbei kommt, kann man viele nette Leute kennen lernen. In mir wohnen mehrere Stühle und Tische, zwei Kopierer, zwei Telefone, drei Laptops, ein Kaffekocher und jede Menge herrenlose Zettel, die sich ganz wild in ihren zugewiesenen Arealen tummeln und selber nicht wissen, wo sie hingehören. Aber ich hätte fast vergessen, die drei Leute vorzustellen, die die meiste Zeit des Tages in mir zubringen und sich immer um meine gute Laune und die rundherum herrschende gute Atmosphäre kümmern. Das sind Inga, Sylwia und Stefan. Den ganzen Tag über hört man, wie sie Anmeldungen machen, Kopien erstellen, Gespräche führen oder wie sie mit ihren Fingern auf Tasten klickern und klackern.... Inga hat ihren eigenen Kurs und unterrichtet. Obwohl sie immer unterwegs ist (auf Achse ist), bleibt sie sowieso voller Energie und Dynamik. Komischerweise am meisten, wenn sie müde ist. Und müde ist sie eigent lich fast immer.... Sylwia ist ruhig und freundlich. Sie hat immer ein Lächeln für alle übrig. Oft ist sie auch als Tutorin an den Exkursionen beteiligt oder organisiert Veranstaltungen im Rahmenprogramm der Sommerkurse. Stefan (mein einziger männlicher Teil) kümmert sich um das ganze Tutorenteam und macht alles, was irgendetwas mit der Technik zu tun hat. Er weiß auf jeden Fall, wo das OHP steht. Die drei sind zu meinen besten Freunden geworden. Ich bin so froh, wenn sie mich morgens schrecklich sehnsüchtig (vermissend) aufmachen. Und wenn sie mich dann abends traurig wieder zumachen, weiß ich aber, die kommen morgen wieder pünktlich um 8.00 und so geht er weiter, unser glücklicher Sommertraum (glückliches Sommerabenteuer).... Viele liebe Grüße aus Dresden und bis zum nächsten Sommer! - Euer Kursbüro (Inga, Sylwia und Stefan)


SOMMMERzeit .55 Kleiner internationaler Kochkurs Borschtsch (Russland) Zutaten

Zubereitung

100g rote Bete 200g Weißkohl 100g Möhren 100g Lauch 100g Schmalz 1 EL Essig 2 EL Tomatenmark 2 Liter Brühe 100g Zwiebeln Pfeffer Lorbeer 250ml Joghurt Salz saure Sahne Dill

1. Rote Bete, Möhren, Petersilienwurzel, Lauch, Weißkohl und Zwiebeln putzen und schälen, in Streifen schneiden und mit Schmalz anschwitzen. 2. Danach Essig und Tomatenmark zugeben und mit Brühe auffüllen. 3. Suppe mit Sauermilch, Joghurt, Schmand bzw. Creme fraiche binden. 4. Ein übriggebliebenes Stück Rote Bete reiben, das Fruchtfleisch sowie den Saft in die Suppe geben und mit aufkochen lassen. Mit Salz abschmecken. 5. Das Gericht vor dem Servieren mit saurer Sahne begießen und mit feingehacktem Dill bestreuen.

Dolma (Aserbaidschan) Zutaten (für 1 Portion)

Zubereitung

1 Stück Paprika Pfeffer ¼ Tomate ½ EL getrocknete Pfefferminze 1 ¼ EL Olivenöl ¼ Stangenlauch ¼ Zwiebel ¾ EL Tomatenmark Salz 125 ml Wasser 65g Basmatireis 75g gemischtes Hackfleisch ¼ Bund frische Petersilie

1. Füllung: Hackfleisch mit Wasser in einer Pfanne braten bis das Wasser verdunstet ist. Öl dazugeben, dann geschnittene Zwiebel und Stangenlauch dazugeben und mitbraten. Reis dazugeben. Tomatenmark, Salz und Gewürze untermischen. 2. Paprika waschen und den Stiel entfernen, so dass ein Loch entsteht. Paprika innen aushöhlen und das Hackfleisch-ReisGemisch einfüllen. 3. Paprika in eine Auflaufform geben und mit Olivenöl begießen. Tomate aufschneiden und Paprika damit bedecken. 4. Wasser und Salz in die Auflaufform geben. 5. Alles im Backofen bei 220 Grad ca. 45 Minuten fertiggaren.


SOMMMERzeit .56 Chinesische Eierküchlein Zutaten

Zubereitung

100g Käse 100g Butter 1 ½ Tassen Mehl 2 Eier 1 ¼ Tassen Milch ¼ Tasse Zucker

1. Käse und Butter miteinander vermischen, dann Mehl untermischen. 2. Für die Füllung Eier aufschlagen, Milch untermischen und mit dem Zucker zu einer Masse schlagen. 3. Ofen auf 180 Grad vorwärmen. 12 kleine Küchleinformen (für Muffins) einfetten. Den Teig aufteilen und in die Förmchen drücken. Die Füllung in die Formen gießen, bis fast an den Rand auffüllen. 4. Die Küchlein backen bis der Teig leicht braun und die Füllung fest wird. Backzeit: ca. 20 Minuten. 5. Die Küchlein schmecken am besten lauwarm.

Gemüsesuppe mit Hähnchen (Irak) Zutaten

Zubereitung

verschiedenes Gemüse (Tomaten, Kartoffeln, Möhren, Zwiebeln…) Öl Hähnchen Salz

1. Gemüse waschen und in mundgerechte Stücke schneiden. 2. Gemüse würzen und in Öl anbraten und mit Gemüsebrühe oder Wasser ablöschen. 3. Dann das Hähnchen dazugeben und ca. 20 Minuten mitkochen. 4. Suppe ab und zu umrühren und nach Geschmack würzen.

Molletes (Mexiko) Zutaten (für 2 Portionen) 2 weiße Brötchen ½ Tasse Bohnen ½ Tasse Käse Butter 2 Tomaten ½ gehackte Zwiebel Chili

Zubereitung 1. Für die Sauce: Tomaten, Zwiebel und Chili schneiden und mit Salz und Pfeffer würzen. 2. Die Brötchen halbieren, mit Butter bestreichen. Danach die Bohnen und den Käse auf das Brötchen legen. 3. Brötchen in den Ofen legen und so lange backen bis der Käse geschmolzen ist. 4. Brötchen mit Sauce servieren.


SOMMMERzeit .57 Gu – Lo – Schweinefleisch (China) Zutaten

Zubereitung

350g Schweinefleisch 1 große Zwiebel 200g Ananas 1 große rote Paprika 1 große grüne Paprika 9 EL Essig 9 EL Sojasauce 6 EL Tomatenmark 6 EL Zucker Speisestärke (mit Wasser angerührt)

1. Zwiebel in Streifen und die Ananas in kleine Stücke schneiden. 2. Paprika in mundgerechte Stücke schneiden. 3. Schweinefleisch mit Salz würzen und im Wok braten. 4. 1 EL Öl in einem anderen Wok erhitzen und darin Zwiebel, Ananas und Paprika braten. 5. Essig, Sojasauce, Tomatenmark und Zucker in einer kleinen Schüssel vermischen. Dann die angerührte Speisestärke dazugeben. 6. Die Mischung über das Gemüse gießen und das angebratene Schweinefleisch hinzugeben. 7. So lange umrühren bis das Fleisch mit der Sauce überzogen ist.

Masaf (Jordanien) Zutaten

Zubereitung

1kg Lamm 1 Zwiebel 1,5 kg arabischer oder türkischer Joghurt 1 Ei gehackte Nüsse Petersilie Reis

1. Fleisch und Zwiebel in Würfel schneiden. In einen Topf geben, salzen und ca. 1-1,5 Stunden bei kleiner Hitze köcheln lassen. 2. In einem Topf Joghurt mit dem Ei verrühren. Joghurt unter ständigem Rühren erhitzen, aber nicht kochen lassen. Brühe vom Lamm dazugeben bis eine dickere Soße entsteht. 3. Joghurtsauce erhitzen bis sie zu Kochen beginnt und andickt. Gekochtes Fleisch in die Sauce geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. 4. Gekochten Reis auf einen großen Teller geben und das Fleisch darüber verteilen. Reis mit Nüssen bestreuen. 5. Dazu kann man auch warmes Fladenbrot essen


SOMMMERzeit .58 Russische Pfannkuchen Zutaten (für Zuckerteig) 250g Mehl 1 Prise Salz 2 EL Zucker 120g Butter 1 Ei 2-3 EL Rahm 1 TL geriebene Zitronenschale Butter für die Form

Zutaten (Füllung) 250g gedörrte Birnen (1-2 Tage in kaltem Wasser einweichen) 250g gedörrte Zwetschgen (1-2 Tage in kaltem Wasser einweichen) 100g gehackte Nüsse je 1 Messerspitze Zimt und Nelkenpulver 1 EL Zitronensaft 2-3 EL Zucker Zutaten (Guss) 3 EL Birnenhonig oder Fruchtsaftkonzentrat 20 ml Rahm

Zubereitung 1. Mehl, Salz, Zucker und Butter zwischen den Fingern zu feinen Krümeln verreiben. Ei, Rahm und Zitronenschale vermischen, zugeben und alles zu einem glatten Teig verarbeiten. 2. 1 Stunde bei Zimmertemperatur stehen lassen. Ein großes Kuchenblech mit Butter Bestreichen und mit dem Teig auslegen. 3. Birnen und Zwetschgen abtropfen, fein hacken. Nüsse, Gewürze, Zitronensaft und Zucker Dazugeben. Die Masse auf den Teigboden streichen. 4. Rahm und Birnenhonig miteinander verrühren und darüber gießen. 5. Im auf 220 Grad vorgeheizten Ofen ca. 30-35 Minuten backen.

Wan Tan (China) Zutaten

Zubereitung

100g Wan Tan Teigplatten 250g Hackfleisch 25g Wasserkastanien 60g Garnelen 1 Knoblauchzehe 1 EL Fischsauce 1 EL Sojasauce 1 EL Öl

1. Hackfleisch in eine Schüssel geben, Garnelen klein hacken und dazugeben. 2. Wasserkastanien abtropfen lassen, klein hacken und dazugeben. 3. Knoblauch schälen, klein hacken und dazugeben. 4. Die Masse gut durchkneten und mit Fischsauce, Sojasauce, Öl, Zucker und Pfeffer würzen. 5. In die Mitte jeder Teigplatte 1 EL der Masse geben und die Ränder der Teigplatte befeuchten. 6. Dann die Enden nach oben ziehen, etwas eindrehen und fest zusammendrücken. 7. Die entstandenen Taschen in Öl ausbacken.


SOMMMERzeit .59 ....aus den Augen der Teilnehmer.... von: Do, Mai Anh Heimatland: Vietnam

„Mir gefällt es, dass ich hier viele Freunde, die aus unterschiedlichen Ländern kommen, kennen lernen kann.“ So sagte es mir Cayetana aus Spanien. Das ist auch das Gefühl anderer Studentinnen und Studenten. Fremdsprache ist ja ein Mittel, anhand dessen sich fremde Menschen mit verschiedenen Nationalitäten unterhalten können. Deutsch ist keine Ausnahme davon. Es spielt eine große Rolle hier in dem Sommersprachkurs und es (Deutsch) hat mehr oder weniger seine Aufgabe gut geschafft. Deutsch ist meiner Meinung nach für eine Brücke zu halten, weil es die Leute anderer Muttersprachen verbinden kann. Dank zahlreicher Tätigkeiten haben wir hier die Chance, uns kennen zu lernen. Dabei ist Deutsch die einzige Sprache, die uns helfen kann. Gerade deshalb können wir unser Deutsch verbessern. Das sind die Stadtführung in der Altstadt Dresdens, die Kneipentour am ersten Tag, Exkursionen nach Berlin, Prag usw. Hier bot sich an, einmal bei den Teilnehmern ein Interview zu führen. Unter anderem erzählte mir Ayur aus Russland: „Vor dem Sommerkurs habe ich viel über diese Stadt gelesen. Durch die Stadtführung kann ich noch mehr darüber erfahren und sie mir mit meinen bloßen Augen anschauen. Mir gefällt alles in Dresden.“ Weiterhin schwärmte eine Teilnehmerin von dem Grillabend am Schillerplatz: „Ich liebe die Atmosphäre hier. Während wir die Spezialitäten von Deutschland, also Bratwurst, Bier und so weiter genießen und uns unterhalten, können wir im Freien sitzen und die Elbe beim friedlichen Fließen sehen. Die Brücke und die Elbe bei Nacht sehen ganz wunderbar, prächtig und romantisch aus.“ Darüber hinaus werden Sporttätigkeiten angeboten, wie z.B. Volleyball, Fußball und Aerobic. Besonders hervorzuheben war der „Fußballwettbewerb“ zwischen 6 Mannschaften, deren Spieler aus Asien, Europa, Süd- und Nordamerika kommen. Diese Mannschaften bestanden nicht nur aus Jungen und Tutoren sondern auch Mädchen und Tutorinnen, die genau so entschlossen und enthusiastisch wie ihre männlichen Kollegen spielten. Dazu sagte Martin aus Polen: „Hier kann ich nicht nur Deutsch lernen sondern auch Fußball mit meinen neuen Freunden spielen. Für mich war es etwas Besonderes, dass meine Mannschaft aus Jungen aus Südamerika bestanden hat und ich darunter der einzige war, der aus Polen kommt.“


SOMMMERzeit .60 (Teil 2)

Die

zahlreichen Exkursionen sowie Tätigkeiten zeigen, dass der Sprachkurs seine Aufgabe „super cool“ erfüllt hat. Der Kurs zieht aber nicht nur die Jugendlichen sondern auch die Älteren wie Dorothy Hopwood aus England an. Mir ihrem hohen Alter stellt sie hier in diesem Kurs eine Ausnahme dar. So erzählte sie mir: „Ich weiß, dass es in der Regel sehr schwer für die Alten ist, eine neue Fremdsprache zu lernen. Aber das bedeutet nicht, dass man es nicht schaffen kann. Ich lerne Deutsch, um das Land kennen zu lernen und weil ich es interessant finde.“ Vor allem muss man diese Frau bewundern, dass sie alle Zeit nutzt, um Deutsch zu lernen. Sie kann überall und zu jeder Zeit ihr Hobby ausüben: in der Badewanne, früh am Morgen oder sogar beim Schlafen hört sie auch Deutsch. Diese Frau ist wirklich ein Vorbild – nicht nur für die Fremdsprachenstudenten sondern auch die Jugendlichen im Allgemeinen – wegen ihres Fleißes und ihrer Leidenschaft. Das sind einige meiner Eindrücke über den Internationalen Dresdner Sprachkurs 2008. Diesen Erinnerungen sollten noch zahlreiche geschenkt werden. Die Zeit ist wie im Flug vergangen. Ich persönlich kann mir nicht vorstellen, wie ich meinen sehr guten und netten Freunden, die ich über diese vier Wochen kennen gelernt habe, „Tschüss“ sagen kann. Die Zeit bei den Lehrerinnen und Lehrern, bei den Tutorinnen und Tutoren wird mir auch unvergesslich bleiben. Sie sind der Grund dafür, warum ich mich immer intensiver mit der deutschen Sprache beschäftigen will.


SOMMMERzeit .61 Schlussworte Last but not least: Vielen Dank an Linda Plocicova aus der Slowakei, die uns das farbenfrohe Logo der Sommerkurse gestaltet hat, danke allen, die mir bei der Erstellung der Kurszeitung mit Fotos und Texten ausgeholfen haben und natürlich vielen Dank an mich, den Redakteur, Fotografen und Layouter, der echt froh ist, beim Schlusswort angekommen zu sein.... Euer "Mann mit der Kamera", Tom, sagt danke für die lustige Zeit und wünscht euch alles Gute! Bis bald ;)

So, meine Zeit hier in Dresden ist fast beendet. Ich bin traurig - es ist meine

letzte Woche! Wir haben so viel in diesen vier Wochen gemacht. Wir haben eine Radiosendung gemacht, deutsche Filme gesehen, Berlin und andere schöne Städte besucht. Am besten bei den Sommerkurse sind die anderen Menschen. Wir haben Leute aller Nationalitäten, viele Russen und ich glaube, ich bin der einzige Mensch aus England! Zusammen sind wir ungefähr 180, was die Unterhaltungen für mich sehr interessant gemacht hat. Der Kurs ist so viel mehr als nur Unterricht. Abends gehen wir in die Neustadt und zum Beispiel waren wir beim Stammtisch und wir haben viel Weißbier getrunken. Das Stilbruch gefällt mir gut - besonders Freitagnacht, als wir ein großes Büffet gegessen haben (köstlich). Die Arbeit von allen Tutoren und Lehrern ist toll . Dafür möchte ich recht herzlichen Dank sagen. Ich liebe es hier in Dresden und denke auch, mein Deutsch ist besser als zuvor. So kann ich vielleicht eines Tages Kant und Hegel im Original lesen ;-) - Andrew Morris (England)


SommerZeit Ausgabe 1/2008