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Tr채ume brauchen R채ume

Gesch채ftsbericht 2012


Tr채ume brauchen R채ume Planen. Bauen. Wohnen. Mieten. Vermieten. Kaufen. Verkaufen. Vermitteln. Verwalten. Betreuen. Sanieren. Modernisieren. Renovieren.


1. Allgemeine wirtschaftliche Lage

Bericht des Vorstandes

Rezession in der Eurozone schwächt die wirtschaftliche Dynamik in Deutschland deutlich

In Immobilien zu investieren liegt weiter im Trend. Die Wirtschafts- und Finanzkrise und die anhaltende Unsicherheit veranlassen die Menschen dazu, verstärkt in Sachwerte zu investieren. Ein weiterer Grund sind die sehr niedrigen Zinsen und die moderate Entwicklung der Baupreise. Die Nachfrage nach Wohneigentum war auch bei der Baugenossenschaft Familienheim Mittelbaden e.G. spürbar.

Die Wachstumszahlen aus dem Euroraum zeigen in 2012 für etliche Länder einen Rückgang der Wirtschaftstätigkeit. In acht Staaten der Eurozone schrumpfte die Wirtschaftsleistung, am stärksten in Griechenland (- 6,0 %), Portugal (- 3,0 %), Italien (- 2,3 %), Slowenien (- 2,3%) und Zypern (- 2,3 %). In der Summe ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der Eurostaaten um 0,4 % gesunken. Auch für 2013 wird ein weiterer Rückgang der Wirtschaftsleistung erwartet.

Bei ihrer Entscheidung für eine Immobilie suchen Interessenten einen Partner, der neben Kompetenz und Qualität vor allem Vertrauen, Sicherheit und Verlässlichkeit bietet. Mit über 60 Jahren Präsenz in der Region hat sich die Baugenossenschaft eine Vertrauensstellung erarbeitet, die sehr geschätzt wird. Spürbar ist auch, dass unsere Genossenschaft von jungen Familien bevorzugt wird.

Außerhalb der Eurozone wiesen zudem Tschechien, Ungarn und Großbritannien eine rückläufige Wirtschaftsleistung auf, sodass auch das BIP aller EU-Staaten zusammengenommen 2012 ebenfalls rückläufig war (- 0,3 %). Die EU findet sich nach der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise 2008 erneut in einer Phase des Wachstumsrückgangs. Etliche Länder haben einen erneuten Rückfall in die Rezession zu befürchten.

Das Jahr der Genossenschaften und die verstärkte Berichterstattung in den Medien haben sicherlich auch dazu beigetragen, dass die genossenschaftlichen Werte und die Vorteile für Mitglieder einer breiten Öffentlichkeit bekannter gemacht wurden. Über 20 Millionen Menschen in Deutschland sind Mitglied einer Genossenschaft, eine beeindruckende Zahl, die für sich spricht.

Immer deutlicher wird die Diskrepanz zwischen dem eher prosperierenden Norden mit Deutschland als Zentrum und den schuldengeplagten Euroländern im Süden. Auch wenn sich die Wirtschaftsleistung in Deutschland vor allem im letzten Quartal des Jahres spürbar abgeschwächt hat, beschreibt die deutsche Wirtschaftsentwicklung aktuell weiterhin einen flachen Wachstumspfad.

Auch bei unserer Baugenossenschaft stehen die Mitglieder im Mittelpunkt. Der Förderung unserer Mitglieder, „vorrangig durch eine gute, sichere und sozial verantwortbare Wohnversorgung“, haben wir uns verpflichtet.

2012 ist das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland um 0,7 % gestiegen. Für das laufende Jahr 2013 kann nach Prognosen der führenden Wirtschaftsforschungsinstitute erneut mit einem schwachen Wachstum von 0,3 % bis 0,9 % gerechnet werden.

Mit dem vorliegenden Geschäftsbericht informiert der Vorstand über die Geschäftstätigkeit und das Ergebnis im Jahr 2012. Außerdem erhalten die Mitglieder Auskunft über die Lage der Genossenschaft, die Aussichten und Perspektiven. 1,0 % Landwirtschaft Dienstleistungen ohne Grundstücks- und Wohnungswesen

Produzierendes Gewerbe ohne Baugewerbe 25,6 % Baugewerbe 57,4 %

Bruttowertschöpfungsanteil der Immobilienwirtschaft Anteil der Wirtschaftsbereiche an der Bruttowertschöpfung 2012, nominal

4

2.364 Mrd. €

4,6 % 11,4 % Grundstücks- und Wohnungswesen

Quelle: Statistisches Bundesamt, Fachserie 18, Bruttowertschöpfung nach Wirtschaftsbereichen; Bruttowertschöpfung zuzüglich Steuern abzüglich Subventionen entspricht dem Bruttoinlandsprodukt


Bericht des Vorstandes

Die exportabhängige deutsche Wirtschaft kann sich einer Abschwächung durch die Eurokrise nur schwer entziehen. Im Jahr 2011 waren rund 40% der deutschen Exporte in die Eurozone gerichtet, über 10 % der Waren wurden in die von der Krise am stärksten betroffenen Staaten (Portugal, Italien, Irland, Griechenland und Spanien) geliefert. Ein stabiles weltwirtschaftliches Umfeld sorgt gegenwärtig dafür, dass ein Teil der Nachfrageausfälle aus den europäischen Krisenstaaten durch Exportzuwächse in Drittländer wie China, die USA, Brasilien, Indien oder Russland ausgeglichen werden kann. Der Blick zurück: 2012 war durch eine deutliche Abkühlung der Konjunktur geprägt Die deutsche Konjunktur befindet sich damit in einem Kräftefeld zwischen dem Sog nach unten aus den Krisenländern und einem stabilen weltwirtschaftlichen Umfeld. Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2012 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes weiter

gewachsen: Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag um 0,7 % höher als 2011. In den beiden vorangegangenen Jahren war das BIP sehr viel kräftiger gewachsen (2010 um 4,1 % und 2011 um 3 %). Dabei handelte es sich aber vor allem um Aufholprozesse nach der schweren Rezession im Jahr 2009, die durch umfangreiche Konjunkturmaßnahmen der Regierung gestützt wurden. Obwohl sich die deutsche Wirtschaft im europäischen Vergleich als sehr widerstandsfähig mit einem leichten Zuwachs behaupten konnte, trübte sich die Wachstumsdynamik im Jahresverlauf zunehmend ein. Im Schlussquartal dürfte die Wachstumsrate ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes zufolge sogar deutlich negativ gewesen sein. Die Entstehungsseite des Bruttoinlandsprodukts war im Jahr 2012 durch deutliche Bruttowertschöpfungssteigerungen in den Dienstleistungsbereichen geprägt. Insbesondere die Informations- und Kommunikations-

Prognosen für 2013/2014 Bruttoinlandsprodukt in Deutschland Preisbereinigte Wachstumsrate zum Vorjahr in % 4,0

4,2

3,0

3,0

2,2

2,0

1,9

1,0

0,7

0,8

0,7 0,4

1,5

1,5

0,9

0,8

0,7 0,3

0,3

0,5

0,4

0,0

Ist

-1,0

Prognose 2013

Prognose 2014

-2,0 -3,0 -4,0 -5,0 2010

DIW HWWI ifo IfW IMK

2011 2012

SVR Nov 12

Dt. Bundesbank Dez 12

RWI Dez 12

ifo Dez 12

IMK Dez 12

IWH Dez 12

Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung, Berlin Hamburgisches Welt-Wirtschafts-Institut ifo-Institut für Wirtschaftsforschung, München Institut für Weltwirtschaft, Kiel Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung, Düsseldorf

IfW Dez 12

IWH RWI SVR EU

HWWI Dez 12

DIW Jan 13

Bundesregierung Jan 13

Dt. Bundesbank Dez 12

IWH Dez 12

IfW Dez 12

DIW Jan 13

Institut für Wirtschaftsforschung, Halle Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung, Essen Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung Europäische Kommission, Generaldirektion Wirtschaft und Finanzen

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Siegbert Hauser und Alexander Huber

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Bericht des Vorstandes

dienstleister (+ 3,4 %) sowie die Branchen der unternehmensbezogenen Dienstleister (+ 2,7 %) konnten starke Zuwächse ausweisen. Dagegen rutschten sowohl das Produzierende Gewerbe als auch das Baugewerbe ins Minus. Insbesondere im stark exportorientierten Verarbeitenden Gewerbe haben das schwierige wirtschaftliche Umfeld und die anhaltende Eurokrise ihre Spuren hinterlassen. Im Vergleich zum Vorjahr ging die preisbereinigte Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) um 0,8 % und im Baugewerbe sogar um 1,7 % zurück. In den Jahren 2010 und 2011 hatte es in beiden Bereichen Rekordzuwächse gegeben. Der Kernbereich der Immobilienwirtschaft – das Grundstücks- und Wohnungswesen – erreichte eine Bruttowertschöpfung von 270 Milliarden EUR. Dies entspricht einem Anteil von 11,4 % der gesamten Wirtschaftsleistung. Darin ist die Wertschöpfung aus Vermietung, Vermittlung und Verwaltung von Gewerbe- und Wohnimmobilien sowie Grundstücken enthalten. Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich die Bruttowertschöpfung der Immobilienwirtschaft im engeren Sinne um 1,7 %. Im Gegensatz zu anderen Wirtschaftsbereichen ist die Wertschöpfung des Grundstücks- und Wohnungswesens in der vergangenen Wirtschaftskrise nicht gesunken. Vielmehr steuerte sie auch im Krisenjahr 2008 einen positiven Wachstumsbeitrag von 0,2 Prozentpunkten zur Wirtschaftsleistung bei und federte damit den konjunkturellen Abschwung etwas ab. Die geringe Schwankung der Bruttowertschöpfung unterstreicht dabei die stabilisierende Funktion der Immobilienwirtschaft im engeren Sinne für die Gesamtwirtschaft. Außenhandel bewies sich 2012 wieder als wichtigster Wachstumsmotor Trotz des zunehmend schwierigeren außenwirtschaftlichen Umfeldes kam der stärkste Wachstumsimpuls 2012 erneut aus dem Außenhandel. Deutschland exportierte im Jahr 2012 preisbereinigt 4,1 % mehr Waren und Dienstleistungen als ein Jahr zuvor. Gleichzeitig stiegen die Importe etwas weniger stark (+ 2,3 %). Der resultierende Außenbeitrag, also die Differenz zwischen Exporten und Importen, steuerte dadurch im Jahr 2012 einen positiven Wachstumsbeitrag von 1,1 Prozentpunkten zum BIP bei; 2011 waren es bei deutlich stärkerem Gesamtwachstum nur 0,6 Prozentpunkte.

Im Inland wurde 2012 indessen aber deutlich weniger investiert als ein Jahr zuvor: Bei Ausrüstungsinvestitionen, Bauinvestitionen und Vorratsveränderungen zusammen genommen zeigte sich ein Minus von 5,2 %. Maßgeblich zu diesem Rückgang beigetragen haben die Ausrüstungsinvestitionen: In Maschinen und Geräte sowie Fahrzeuge investierten Staat und Unternehmen zusammen 4,4 % weniger als ein Jahr zuvor. Die Bauinvestitionen sanken 2012 lediglich um 1,1 %. Noch 2011 hatte der Bausektor mit einem Rekordzuwachs von 5,4 % abgeschlossen. Konsum bleibt weiterhin aufwärtsgerichtet Die Konsumausgaben lieferten 2012 mit 0,6 Prozentpunkten den zweitwichtigsten Beitrag zur Wachstumsrate des BIP. Dabei stiegen die privaten Konsumausgaben preisbereinigt um 0,9 %, die des Staates um 1 %. Insgesamt waren die Konsumausgaben 2012 um 0,8 % höher als 2011. Die privaten Haushalte haben ihre Einkommenszuwächse 2012 überwiegend für den Konsum genutzt. Das verfügbare Einkommen der privaten Haushalte nahm 2012 um 2,3 % zu. Die in jeweiligen Preisen berechneten Konsumausgaben der privaten Haushalte stiegen mit + 2,4 % in ähnlicher Größenordnung. Die Sparquote der privaten Haushalte lag 2012 nach ersten vorläufigen Berechnungen bei 10,3 % (nach 10,4 % im Jahr 2011). Sie war damit in den vergangenen zwei Jahren so niedrig wie seit 2003 nicht mehr, was angesichts historisch niedriger Zinsen nicht überrascht. Nach Verwendungszwecken differenziert zeigt sich, dass die Ausgaben der Haushalte für Hotelübernachtungen und Restaurantbesuche besonders stark gestiegen sind. Überdurchschnittlich wuchsen zudem die Ausgaben für Gesundheitspflege und Bildung. Die Ausgaben der Haushalte für das Wohnen (Nettokaltmiete sowie kalte und warme Betriebskosten) sind nominal um 2,2 % gestiegen. Bereinigt um die Preissteigerung ergibt sich allerdings nur ein geringer Anstieg von 0,4 %. Hierbei schlägt sich vor allem der geringe Anstieg der Nettokaltmieten im Wohnungsbestand nieder, der 2012 bei 1,2 % und damit deutlich unterhalb der Inflationsrate von 2 % lag. Die Energiepreise für Haushaltsenergie stiegen dagegen mit einem Plus von 5,6 %. Insgesamt gaben die privaten Haushalte im Jahr 2012 fast ein Viertel ihres Budgets für das Wohnen aus.

7


Arbeitsmarkt zeigt robuste Entwicklung in schwierigem Umfeld Die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland erreichte im Jahr 2012 im sechsten Jahr in Folge einen neuen Höchststand. Insgesamt waren 41,6 Millionen Erwerbstätige in Deutschland beschäftigt. Im Jahresdurchschnitt bedeutet dies einen Zuwachs von 416.000 Personen oder 1 % gegenüber dem Jahr 2011. Seit 2005 ist die Zahl der Erwerbstätigen um insgesamt 2,66 Millionen Personen (+ 6,8 %) gestiegen. Der Anstieg der Erwerbstätigkeit fiel allerdings im Jahr 2012 im Zuge der in der zweiten Jahreshälfte nachlassenden wirtschaftlichen Dynamik nicht mehr ganz so kräftig aus wie im Jahr 2011. Damals hatte sich die Zahl der Erwerbstätigen noch um 550.000 Personen oder 1,4 % erhöht. Dennoch ist auch das jüngste Jahresergebnis angesichts des durch die Staatsschulden und Bankenkrise im Euroraum belasteten gesamtwirtschaftlichen Umfelds sehr beachtlich. Das sogenannte deutsche Jobwunder wird vor allem im Vergleich zu den übrigen 17 Euroländern deutlich: Die Arbeitslosigkeit im Euroraum hat im September 2012 mit rund 18,5 Millionen Menschen einen neuen Negativrekord erreicht. In Spanien und Griechenland ist aktuell jeder Vierte ohne Arbeit. Portugal verzeichnet mit Griechenland die höchsten Zuwachsraten. Hinzu kommt, dass in den betroffenen Ländern Südeuropas die Jugendarbeitslosigkeit extrem hoch ist. In Spanien und Griechenland lag sie im November saisonbereinigt bei deutlich über 50 %. Auch in Portugal, Italien und der Slowakei ist jeder dritte Bürger unter 25 Jahren ohne Beschäftigung, in Irland, Frankreich und Zypern sind es über 27 %, während Deutschland lediglich 8 % Jugendarbeitslosigkeit verzeichnet. Die dramatisch hohe Arbeitslosigkeit und die Liberalisierung des Arbeitsmarktes innerhalb der EU sorgen für eine deutlich positive Nettozuwanderung nach Deutschland. Für 2012 wird nach ersten Abschätzungen mit einem Zuwanderungssaldo von 380.000 Personen gerechnet. Dies bedeutet einen Anstieg um 35 % gegenüber 2011. Vor allem junge arbeitslose Menschen aus den südeuropäischen Euroländern kommen vermehrt nach Deutschland. Die Zuzüge konzentrieren sich auf die zumeist westdeutschen Ballungsräume und verstärken dort die Wohnungsnachfrage. Die Experten der Wirtschaftsforschungsinstitute rechnen allerdings damit, dass sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt 8

in Deutschland 2013 leicht eintrübt. Die Zunahme der Erwerbstätigkeit war bereits im zweiten Halbjahr 2012 deutlich rückläufig. Im Jahresdurchschnitt 2013 dürfte die Erwerbstätigkeit nur noch um 50.000 Personen zunehmen und damit weitgehend auf dem hohen Niveau des Jahres 2012 stagnieren. Das insgesamt erbrachte Arbeitsvolumen wird sich indes nach Prognosen der Wirtschaftsforschungsinstitute durch Nutzung flexibler Arbeitszeitmodelle und Kurzarbeit deutlich verringern. Im Jahresdurchschnitt dürfte die konjunkturell bedingte Kurzarbeit, die 2011 bei jahresdurchschnittlich 70.000 Arbeitnehmern lag, wieder auf rund 200.000 Arbeitnehmer, die Kurzarbeitergeld bekommen, ansteigen.

Entwicklung in der Bau- und Wohnungswirtschaft Wohnungsbau weiterhin im Aufwind, Wirtschaftsbau schwächelt Im Jahr 2012 wurden in Bauten insgesamt 1,1 % weniger investiert als im Jahr zuvor. Der Rückgang der Bauinvestitionen war in erster Linie kräftigen Einbußen beim öffentlichen Bau geschuldet (-10 %). Dies ist auch darauf zurückzuführen, dass die öffentlichen Bauinvestitionen im Jahr 2011 noch stark durch die Konjunkturprogramme geprägt gewesen sein dürften. Dies gilt insbesondere für die öffentlichen Tiefbauvorhaben. Der gewerbliche Bau entwickelte sich in 2012 ebenfalls rückläufig und weist ein Minus von 2,2 % aus. Der Wohnungsbau zeigt mit einem Zuwachs von 1,5 % im Jahr 2012 nun im dritten Jahr in Folge eine aufwärtsgerichtete Tendenz. Investitionen in den Wohnungsbau profitieren gegenwärtig von einem historisch niedrigen Zinsniveau und einer günstigen Lage auf dem Arbeitsmarkt. Die expansive Geldpolitik der EZB nährt zudem die Sorge vor einer Inflation. Vor diesem Hintergrund hält die Suche nach stabilen Sachwerten als Anlagegut weiter an. Mit einem Anteil von gut 58 % an der Gesamtsumme der Bauinvestitionen haben die Wohnbauten ihre Stellung als bedeutendste Teilsparte unter den Bauarten weiter ausgebaut. Der Wohnungsbau wird auch im Jahr 2013 weiter zulegen. Darauf deuten nach Urteil der Institute neben den genannten Rahmenbedingungen vor allem auch die hohen Auftragsbestände bei den Bauunternehmen hin. Für den Wirtschaftsbau wird dagegen analog zur Entwicklung der Ausrüstungsinvestitionen erneut mit einem leichten Rückgang gerechnet. Der öffentliche Bau dürfte sich im Spannungsfeld erhöhter Steuereinnahmen bei gleichzeitig


Bericht des Vorstandes

fortbestehender Schuldenlast der kommunalen Haushalte nur zögerlich beleben. In der Summe aller Bausparten rechnen die Institute 2013 mit einem Wachstum der Bauinvestitionen um 1,2 % bis 2,5 %. Wohnungsneubau legt weiter deutlich zu Der Wohnungsneubau legte im Jahr 2012 weiter zu, wenn auch mit einem etwas geringeren Tempo als im Vorjahr mit seinem Rekordzuwachs um fast 20 %. Die Zahl der Baugenehmigungen lag 2012 noch einmal 16.000 Wohneinheiten über dem Ergebnis von 2011, das bedeutet einen Zuwachs um 6,8 % nach rund 20 % im Jahr davor. Somit wurden im vergangenen Jahr ersten Berechnungen zufolge insgesamt rund 244.000 Wohnungen genehmigt. Seit 2010 steigt die Bautätigkeit in Deutschland nach einer langen Phase des Rückgangs, die Mitte der 90er-Jahre begann, wieder an. 1994 hatte die Zahl der genehmigten Wohnungen, sicherlich auch dem Bauboom nach der Wiedervereinigung geschuldet, noch rund 713.000 Wohnungen betragen. In den Jahren 2007 bis 2010 war die Bautätigkeit – gemessen an der Zahl der genehmigten Wohnungen – auf ein Niveau abgesunken, das deutlich unter dem langfristigen Neubaubedarf lag. So beziffert die vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Jahr 2009 vorgelegte Raumordnungsprognose den jährlichen Neubaubedarf bis zum Jahr 2025 zwischen 183.000 und 256.000 Wohnungen. Mit der 2011 und 2012 erreichten Zahl der Baugenehmigungen liegt die Bautätigkeit wieder innerhalb dieses Zielkorridors. Gleichwohl dürfte sich in den vergangenen fünf Jahren ein Nachholbedarf von mindestens 150.000 Wohneinheiten aufgebaut haben. Besonders stark stiegen 2012 die Genehmigungen von Wohnungen im Geschosswohnungsbau. Sie wuchsen gegenüber dem Vorjahr um 16 %. Gefragt war vor allem der Neubau von Eigentumswohnungen, die um rund 21 % zulegten, während sich die Genehmigungen bei neuen Mietwohnungen lediglich um 9 % erhöht haben. Insgesamt wurden 2012 im Geschosswohnungsbau damit rund 99.000 Wohnungen auf den Weg gebracht. Die Bautätigkeit bei Ein- und Zweifamilienhäusern ging 2012 mit lediglich 109.000 genehmigten Wohneinheiten gegenüber dem Vorjahr sogar um 2 % zurück. Bereits im Vorjahr hatte das Eigenheimsegment trotz Wachstum bereits eine geringere Dynamik als der Geschosswohnungsbau gezeigt. Für das laufende Jahr 2013 ist damit zu rechnen, dass der Geschosswohnungsbau mit dem Neubau von Ein- und Zweifamilienhäusern gleichzieht oder sogar erstmals seit 1997 wieder mehr Wohnungen im Geschoss-

wohnungsbau als in Ein- und Zweifamilienhäusern genehmigt werden. Insgesamt ist im laufenden Jahr 2013 von einem Genehmigungsvolumen von etwa 260.000 neuen Wohneinheiten auszugehen. Der Wohnungsneubau profitiert gegenwärtig davon, dass Wohnimmobilien infolge der Finanzkrise als weitgehend sichere und werterhaltende Kapitalanlage gelten. Zudem sind die Hypothekenzinsen weiterhin günstig. Allerdings konzentriert sich der verstärkte Wohnungsneubau nur auf einige Wachstumsregionen. Vor allem im Geschosswohnungsbau ist die Nachfrage sehr deutlich in den Kernstädten verortet. Die Wohnungsbauprognose des BBSR sieht die größten Nachfragepotenziale in diesem Segment in Berlin, München, Hamburg, Köln, Frankfurt am Main und Stuttgart. Unter den 19 Kreisen und kreisfreien Städten, für die ein jährlicher Neubaubedarf von mehr als 20 Wohnungen je 10.000 Einwohner bis 2025 prognostiziert wird, befinden sich 14 Wachstumsmetropolen. Die Neubaunachfrage nach Ein- und Zweifamilienhäusern manifestiert sich vor allem in den Umlandkreisen großer Städte. Hierbei sticht vor allem das Berliner Umland, die Metropolregion Hamburg, die Regionen Oldenburg und Osnabrück sowie das südwestliche Münchener Umland hervor. Weitere Wachstumsinseln für das Ein- und Zweifamilienhaussegment liegen im Raum Köln-Bonn, entlang der Rheinschiene, im südöstlichen Baden-Württemberg, im Raum Würzburg und im Raum Landshut in Bayern.

2. Lage des Unternehmens Im Geschäftsjahr 2012 hat sich die gute Entwicklung der vergangenen Jahre fortgesetzt. Mit der Weiterführung des umfangreichen Modernisierungs- und Instandhaltungsprogramms sichert sich die Genossenschaft eine nachhaltige Werterhaltung bzw. eine Wertsteigerung ihres Wohnungsbestandes. Die Mieter erhalten einen attraktiven und zeitgemäßen Wohnstandard. Weitere Geschäftsfelder sind, neben der Bewirtschaftung und Verwaltung des eigenen und fremden Wohnungsbestandes, die Bau- und Verkaufstätigkeit sowie die Planung und technische Betreuung privater Bauvorhaben. Außerdem werden Immobilien vermittelt.

Neubau, Verkauf, Vermittlung Beim Neubau- und Bauträgergeschäft hat sich die wirtschaftliche Entwicklung nun auch in Abschlüssen ausgewirkt. Erfreulich war, dass Planungs- und Vorbe9


nen. h o W . n e u a B . n e n Pla

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Bericht des Vorstandes

reitungsarbeiten für neue Objekte aus dem vergangenen Jahr umgesetzt werden konnten. Bei der Bau- und Verkaufstätigkeit konnten im Berichtsjahr drei Doppelhaushälften in der Michael-Erhard-Straße in Oberachern verkauft werden. Im gleichen Baugebiet wurden fünf Bauplätze veräußert. In Sasbach wurden im neu errichteten Wohn- und Geschäftshaus zwei Eigentumswohnungen verkauft. Das Dienstleistungsangebot „Baubetreuung“ wurde von 13 privaten Bauherren in Anspruch genommen. Bei der Immobilienvermittlung bzw. Maklertätigkeit konnten sechs Objekte veräußert werden. Der Baulandvorrat reduzierte sich durch Bebauung (1.121 m²) und durch den Verkauf von acht Baugrundstücken (1.644 m²) um insgesamt 2.765 m² auf 8.546 m². Hinzu kam ein neues Baugebiet im Brachfeldweg in Achern mit 5.657 m², sodass Grundstücksflächen von insgesamt 14.203 m² vorhanden sind. Das entspricht einem Buchwert von 1.586.052,05 Euro. Mit dem Verkauf einer Doppelhaushälfte (Musterhaus) in Oberachern und dem Verkauf der Eigentumswohnung in Ottenhöfen reduziert sich der Vorratsbestand auf ein Reihenhaus in Seelbach-Wittelbach sowie ein Wohnhaus mit acht Wohneinheiten in Achern, die als Eigentumswohnungen verkauft werden sollen. Die Maisonette-Wohnung im Wohn- und Geschäftshaus in Sasbach steht ebenfalls noch zum Verkauf.

Bau- und Modernisierungstätigkeit Bautätigkeit

Wohneinheiten

Überhang 2011

2

Bauvorhaben 2012

10

davon Fertigstellungen in 2012

5

Modernisierungstätigkeit eigener Bestand

32

für Dritte

5

Modernisierung und Sanierung Die Genossenschaft hat im Geschäftsjahr 2012 für die Instandhaltung und energetische Sanierung ihres Wohnungsbestandes Mittel in Höhe von rund 2,1 Millionen Euro aufgewendet. Die Arbeiten, bis auf die Sanierung „Am Krummer“ in Offenburg, wurden von der hauseigenen technischen Abteilung betreut.

Das Vermietungsgeschäft verlief für die Genossenschaft gut. Die Nachfrage nach zeitgemäßem Wohnraum ist groß. Die Wohnungsleerstände sind gering. Die hauptsächlich durch Renovierungsarbeiten bedingte Erlösschmälerung bei den Mieten im Jahr 2012 beläuft sich auf rund 53.000 Euro, das entspricht 1,07 Prozent der Sollmieten. Die Durchschnittsmiete unserer Genossenschaftswohnungen betrug im vergangenen Jahr 5,20 Euro je Quadratmeter monatlich. Der von der Genossenschaft bewirtschaftete eigene Wohnungsbestand umfasste Anfang 2012 insgesamt 1.027 Wohnungen und am Bilanzstichtag 1.008 Wohnungen, 345 Garagen sowie zehn gewerbliche Einheiten. Es kamen durch die beiden Neubauten „Am Acherrain“ zwölf Wohnungen hinzu. Durch Verkauf von Häusern in der Freiburger Straße 14-20 in Ettenheim, den Abriss in der Simon-Bruder-Straße 4 in Appenweier und den Verkauf der Wohnung in der Allerheiligenstraße in Ottenhöfen gingen 31 Wohnungen aus dem Bestand.

Bewirtschaftung des genossenschaftlichen Mietshausbestandes An den Orten Bühl, Sasbach, Achern, Renchen, Appenweier, Oberkirch, Kehl, Offenburg, Lahr, Seelbach und Ettenheim bewirtschaftet die Genossenschaft: 998 Mietwohnungen in 61 Häusern 345 Garagen 10 gewerbliche Einheiten

Verwaltungsbetreuung Der Verwaltungsbestand betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 1.022 Eigentumswohnungen in 56 Gemeinschaften und 63 Mietwohnungen Dritter. Die Verwaltung von Wohnungseigentum („Dritte Eigentümer“) wurde nach den Bestimmungen des Wohnungseigentumsgesetzes (WEG) ordnungsgemäß durchgeführt. 69 Versammlungen und Beiratssitzungen sowie die Abrechnungen für die entsprechenden Wirtschaftseinheiten Dritter wurden termingerecht abgewickelt. Die Verwaltervergütungen werden regelmäßig geprüft und gegebenenfalls dem Marktniveau angepasst.

11


Aus der Gewinn- und Verlustrechnung ergibt sich ein Jahresüberschuss von 1.873.859,66 Euro (Vorjahr: 258.384,38 Euro). Der ausgewiesene Bilanzgewinn beläuft sich, nach 1.828.046,72 Euro Einstellung in die Ergebnisrücklage, auf 46.598,59 Euro.

Verwaltungsbestand Eigentümer

Verwaltungseinheiten Wohnungen

Genossenschaft

Gewerbliche

998

10

Dritte Eigentümer

1.085

0

Gesamt

2.083

10

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Mitgliederversammlung für das Geschäftsjahr 2012 die Verwendung des Bilanzgewinns wie folgt vor:

3. Wirtschaftliche Verhältnisse der Genossenschaft

Einstellung in die gesetzliche Rücklage mind. 10 % aus dem Jahresüberschuss 190.000,00 € Einstellung in die freien Rücklagen 1.638.046,72 € Ausschüttung an die Mitglieder 4 % 45.851,67 € Gewinnvortrag auf 2012 746,92 €

Die wirtschaftlichen Verhältnisse der Genossenschaft sind geordnet, die Ansätze des Anlage- und Umlaufvermögens in der Bilanz gemäß den gesetzlichen Vorschriften bewertet und ausgewogen finanziert.

Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Jahresabschluss 2012 Die Bilanzsumme des Jahresabschlusses 2012 beträgt in Aktiva und Passiva 41.974.728,36 Euro (Vorjahr 33.198.891,60 Euro) und erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 8.775.836,76 Euro.

Die Genossenschaft hat das Geschäftsjahr 2012 mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen. Die erzielten Gewinne dienen vor allem der Finanzierung der notwendigen Instandhaltung der Mietshäuser und werden umgehend reinvestiert. Soweit wirtschaftlich vertretbar, werden zur Erweiterung des Wohnungsportfolios Neubauvorhaben durchgeführt.

Betriebsbereiche 2012 T€

2011 T€

Veränderungen T€

1.530,2 643,5

1.012,4 563,2

517,8 80,3

0,0

320,5

-320,5

-41,2

1,4

-42,6

Summe Verwaltungskosten

2.132,5 -1.889,3

1.897,5 -1.539,8

235,0 -349,5

Betriebsergebnis

243,2

357,7

-114,5

Übrige Rechnung

1.680,9

-79,1

1.760,0

Jahresergebnis vor Steuern von Einkommen und Ertrag

1.924,1

278,6

1.645,5

-50,2

-20,2

-30,0

1.873,9

258,4

1.615,5

Betriebsbereiche Hausbewirtschaftung Bau-, Verkaufs- und Betreuungstätigkeit Beteiligung Bau- und Siedlungsgesellschaft Familienheim Baden GmbH Kapitaldienst

Steuern von Einkommen und Ertrag

Jahresüberschuss

12


Bericht des Vorstandes

Vermögenslage und Kapitalstruktur 31.12.2012 T€ %

31.12.2011 T€ %

Veränderungen T€

Vermögensstruktur Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Finanzanlagen Umlaufvermögen Bautätigkeit Unfertige Leistungen Flüssige Mittel Übriges Umlaufvermögen Rechnungsabgrenzungsposten Gesamtvermögen

35.255,8 3,6

83,9 0,0

25.001,4 3.309,0

75,3 10,0

10.254,4 -3.305,4

4.366,6 1.453,1 341,2 527,2 27,2

10,4 3,5 0,8 1,3 0,1

3.164,5 881,9 77,9 733,8 30,4

9,5 2,7 0,2 2,2 0,1

1.202,1 571,2 263,3 -206,6 -3,2

41.974,7

100,0

33.198,9

100,0

8.775,8

31.12.2011 T€ %

Veränderungen T€

31.12.2012 T€ % Kapitalstruktur Eigenkapital Fremdkapital Rückstellungen Pensionsrückstellungen Übrige Rückstellungen Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Erhaltene Anzahlungen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Übrige Verbindlichkeiten

17.950,1

42,8

16.106,9

48,5

1.843,2

1.600,9 172,7

3,8 0,4

1.505,9 235,8

4,5 0,7

95,0 -63,1

18.171,9 2.185,9

43,3 5,2

13.744,3 1.012,3

41,5 3,0

4.427,6 1.173,6

0,0 1.893,2

0,0 4,5

168,9 424,8

0,5 1,3

-168,9 1.468,4

Gesamtkapital

41.974,7

100,0

33.198,9

100,0

8.775,8

Der Erwerb von Gebrauchtimmobilien, die grundlegend saniert werden müssen, wurde auch in jüngster Zeit praktiziert und lässt sich wirtschaftlich darstellen.

Zunahme des genossenschaftlichen Vermögens, bedingt durch die Neubautätigkeit sowie den Hinzukauf und die Modernisierungen von Objekten.

Vermögenslage

Die Vermögensstruktur wird bestimmt durch das Anlagevermögen. Die Anlagenintensität beträgt 84,0 %. Das Anlagevermögen ist langfristig durch Eigen- und Fremdkapital finanziert.

Das Ergebnis des Geschäftsjahres und die Verschmelzung mit der Tochter-GmbH spiegeln sich in der Bilanz 2012 wider. Die Betriebsleistungen der Genossenschaft schlagen sich daher nicht nur im Jahresüberschuss nieder, sondern auch im Wachstum der Bilanzsumme auf rund 42 Mio. Euro. Die Steigerung resultiert aus der absoluten

Die Kapitalstruktur ist geprägt durch das Eigenkapital und die Dauerfinanzierungsmittel. Das bilanzielle Eigenkapital der Genossenschaft hat sich vor allem aufgrund des 13


. Mieten. Vermieten

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Bericht des Vorstandes

Jahresüberschusses erhöht. Die Eigenkapitalquote beträgt 42,8%. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten verzeichnen einen Rückgang durch Tilgung von 1,08 Millionen Euro. Ein Teil wurde durch Verkauf von Bestandsimmobilien finanziert. Die Vermögenslage der Genossenschaft ist geordnet.

Finanzlage Die Finanzlage war auch im Berichtsjahr 2012 geordnet und entwickelte sich planmäßig. Die Genossenschaft war jederzeit in der Lage, die planmäßigen Tilgungen vorzunehmen und ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Liquide Mittel standen durch Inanspruchnahme von Giro- und Zwischenkrediten sowohl für 2012 als auch für 2013 zur Verfügung, die Zahlungsfähigkeit war stets gegeben. Über die in der Bilanz ausgewiesenen Mittel hinaus sind ausreichend Liquiditätsspielräume vorhanden. Diese ergeben sich im Wesentlichen aus nicht valutierten Grundschulden sowie vorhandenen, aber nicht in Anspruch genommenen Kreditlinien.

Ertragslage Das Jahresergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr verbessert. Das Ergebnis aus der Hausbewirtschaftung erhöhte

sich im Wesentlichen durch den Anstieg der Mieterlöse (2.185,1 TEuro). Dem stehen gestiegene Instandhaltungskosten (1.372,6 TEuro), Zinsaufwendungen (165,3 TEuro), Abschreibungen (272,9 TEuro) sowie höhere Grundsteuern (75,1 TEuro) gegenüber. Die Erlöse aus der Bau-, Verkaufsund Betreuungstätigkeit erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 80,3 TEuro, von 563,2 TEuro auf 643,5 TEuro. Der Kapitaldienst betrifft überwiegend Zinsaufwendungen für kurzfristige Finanzierungsmittel. Das Ergebnis aus der übrigen Rechnung ist im Wesentlichen geprägt durch den Verschmelzungsgewinn (1.076,0 TEuro) sowie durch Erträge aus dem Verkauf von Anlagevermögen (711,2 TEuro). Die Ertragslage ist gut.

4. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die sich auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Genossenschaft auswirken, haben sich nach dem Bilanzstichtag nicht ergeben.

5. Bauleistungen der Genossenschaft Durch die Bautätigkeit 2012 sind zwei Eigentumswohnungen und drei Doppelhaushälften fertig gestellt worden. Dadurch erhöhte sich die Leistungsbilanz unserer Genossenschaft, seit der Gründung im Jahr 1949, auf insgesamt 5.660 Wohnungen/Fertigstellungen.

Die Wohnungen wurden an folgenden Orten errichtet: Bauort Achern Appenweier Baden-Baden-Neuweier Baden-Baden-Steinbach Baden-Baden-Varnhalt Bad Peterstal Bühl Bühlertal Ettenheim Friesenheim Gengenbach Hohberg-Niederschopfheim Kappel-Grafenhausen Kappelrodeck Kehl Kippenheim Lahr Lauf Lichtenau Mahlberg Meißenheim Neuried Gesamtbauleistung 5.660

Wohnungen 983 82 8 9 11 16 591 88 201 75 6 1 5 130 638 15 565 40 33 60 10 28

Bauort Oberkirch Offenburg und Offenburger Land Ottenhöfen Ottersweier Renchen Rheinau Rheinmünster Ringsheim Rust Sasbach Sasbachwalden Schuttertal Schutterwald Schwanau Seebach Seelbach Sinzheim Willstätt Wolfach Wyhl am Kaiserstuhl Zell am Harmersbach

Wohnungen 255 450 38 108 145 29 61 3 74 297 14 34 4 9 14 269 167 29 5 2 8 zum 31.12.2012

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Unsere Projekte

Appenweier: Neubau von zwei Mehrfamilienh채usern

t Gewerbeeinheit

Sasbach: Neubau mi

Oberachern: Neubau

Doppelhaush채lfte


Sasbach: Neubau Ratssaal

Achern: Spatenstich Mehrfamilienh채user

uses

ilienha nes Mehrfam

ng ei Kehl: Sanieru

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vieren.

ieren. Reno is rn e d o M . n re ie n Sa

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Bericht des Vorstandes

Nach Rechtsbeschaffenheit bzw. Wohnformen ergibt sich folgende Gliederung: 1.056 Wohnungen in genossenschaftlichen Mietshäusern 3.565 Wohnungen in Kaufeigenheimen und Eigentumswohnungen 1.039 Wohnungen im Betreuungsverfahren (Eigenheime und Geschosswohnungen) Hinzu kommen zahlreiche Maßnahmen der Infrastruktur sowie Wohnfolge- und Versorgungseinrichtungen: Ladengeschäfte, Büros, Praxen, Verwaltungsgebäude, Kindergärten, Betreuungseinrichtungen im Betreuten Wohnen.

6. Organe der Genossenschaft, Personal und Mitgliedschaften Mitglieder/Mitgliederversammlung Die Zahl der Genossenschaftsmitglieder hat sich im Berichtsjahr von 1.878 auf 1.787 reduziert. 69 Mitgliedschaften wurden neu begründet, 160 endeten. Die Zahl der Geschäftsanteile beläuft sich auf 4.888, die Geschäftsguthaben sind mit einer Gesamtsumme von 1.110.022,30 Euro ausgewiesen. Die Mitgliederversammlung hat unter Beachtung der nach Gesetz und Satzung vorgeschriebenen Regularien am 3.7.2012 in Achern stattgefunden. Unseren verstorbenen Mitgliedern gilt ein ehrendes Gedenken, den Angehörigen unsere Anteilnahme.

Aufsichtsrat Der Aufsichtsrat hat regelmäßig in gemeinsamen Sitzungen mit dem Vorstand über die Belange der Genossenschaft beraten, die erforderlichen Beschlüsse gefasst und die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Verpflichtungen wahrgenommen. In der Besetzung des Aufsichtsrates gab es im Berichtsjahr keine Veränderungen. Das Mandat von einem Aufsichtsratsmitglied war turnusgemäß abgelaufen. Es wurde einstimmig um eine weitere Amtsperiode verlängert. Der Aufsichtsrat ist unverändert mit 8 Personen besetzt.

Vorstand und Verwaltung Dem Vorstand gehörten am 31.12.2012 die hauptamtlich tätigen Vorstandsmitglieder Siegbert Hauser, Offenburg, und Alexander Huber, Renchen, an. In der Verwaltung unserer Genossenschaft in Achern und der Geschäftsstelle Lahr waren neben den Vorstandsmitgliedern zum Jahresende 27 Personen tätig: 13 kaufmännische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (davon 5 Teilzeitkräfte) 1 Architekt 3 technische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (davon 1 Teilzeitkraft) 7 Hausmeister / Handwerker 3 Reinigungskräfte Außerdem hat die Genossenschaft im eigenen Namen und für den Bereich WEG-Verwaltung weitere rund 90 Nebenerwerbsverhältnisse für die örtliche Hausbetreuung unter Vertrag, für die ebenfalls die Lohn- und Personalverwaltung durch die Genossenschaft erledigt wird.

Vereinigungen, Verbände Während des Geschäftsjahres 2012 war unsere Genossenschaft Mitglied in folgenden Verbänden und Vereinigungen: vbw Verband baden-württembergischer Wohnungsund Immobilienunternehmen e.V., Stuttgart • Siedlungswerk Baden e.V., Karlsruhe Vereinigung von Wohnungsunternehmen in der Erzdiözese Freiburg • KSD Katholischer Siedlungsdienst e.V., Berlin • DESWOS Deutsche Entwicklungshilfe für soziales Wohnungs- und Siedlungswesen e.V., Köln/Berlin •

7. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Für die Geschäfts- und Ertragsentwicklung für das kommende Jahr sehen wir eine positive Entwicklung. Neben den allgemeinen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und den verbesserten Konjunkturperspektiven erwarten wir weiterhin eine Nachfrage nach Immobilien und nach attraktivem Wohnraum. Insbesondere getragen durch das

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niedrige Zinsniveau, das zum einen günstige Finanzierungen ermöglicht und zum anderen kaum Anreize zum Sparen bietet. Die Verlagerung des Wohnortes vom ländlichen Bereich in die Stadt erhöht die Nachfrage nach Wohnungen. Die demographische Entwicklung und die wirtschaftliche Entwicklung unserer Region sowie die Attraktivität der Genossenschaften erhöhen unsere Marktstellung. Der erwartete konjunkturelle Aufschwung und die damit verbundene Zunahme bzw. Sicherung der Arbeitsplätze wirkt sich positiv auf die Einkommenssituation aus und sorgt für eine gute Zahlungsbereitschaft unserer Mieter. Mit der sorgfältigen Auswahl bei der Neubelegung von Wohnungen wird der Gefahr von Mietausfällen entgegengewirkt. Forderungsausfällen wird durch ein effizientes Mahnwesen begegnet. Mit den seit Jahren durchgeführten nachhaltigen Sanierungen und Modernisierungen im Wohnungsbestand ist die Genossenschaft in der Lage, Wohnungen anzubieten, die den heutigen hohen Ansprüchen in Bezug auf Qualität und Ausstattung entsprechen. Energetische Sanierungen und auch regenerative Energien bei neuen Mietbauvorhaben ergeben Kostenreduzierungen bei der Bewirtschaftung, die von den Mietern honoriert werden und damit auch einen Beitrag zur langfristigen Mieterbindung leisten. Der ausgezeichnete Zustand unserer Wohnungen und auch die prognostizierte Entwicklung unserer Region lassen auch künftig keine Leerstände befürchten. Das Ergebnis aus dem Bauträgergeschäft zum Gesamtbetriebsergebnis ist auf niedrigem Niveau. Das liegt an den hohen Gestehungskosten durch hochwertige Ausstattung und qualitative Bauweise der Neubauten und dem Preisniveau, das insbesondere Mitbewerber durch Dumpingpreise drücken. Trotzdem konnten wir unsere Linie im höheren Preissegment beibehalten und Käufer von der Qualität unserer Neubauten überzeugen. Die stetige Entwicklung der Baupreise nach oben, bedingt auch durch gesetzgeberische Maßnahmen im Bereich der Energieeinsparung, führen zu Immobilienpreisen, die für viele Kaufinteressenten nicht finanzierbar sind. Bei sorgfältiger Abwägung der Risiken wird das Bauträgergeschäft weitergeführt, allerdings mehr im Bereich des Geschosswohnungsbaus. Außerdem wird ein Teil der vorhandenen technischen Kapazitäten weiterhin für Modernisierungsund Sanierungsarbeiten im Bestand eingesetzt.

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Mit einer Eigenkapitalquote von 42,8 % ist die Genossenschaft trotz leichtem Rückgang immer noch komfortabel ausgestattet. Günstige Finanzierungsmittel werden für die Bestandsmodernisierung in Anspruch genommen. Zinsänderungsrisiken bestehen aufgrund langfristiger Zinsbindungen nicht. Die Risiken aus der Finanzwirtschaft werden im Rahmen des vorhandenen Risiko-Managements mit den Aufsichtsgremien turnusmäßig behandelt und dokumentiert, sie erfordern gegenwärtig keinen Handlungsbedarf. Derivative Finanzinstrumente werden nicht eingesetzt. Es bestehen zum Bilanzstichtag nur originäre Finanzinstrumente. Hierzu zählen im Wesentlichen Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände, liquide Mittel und Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Die Beschaffung von benötigten Finanzmitteln ist unproblematisch. Die Beobachtung und Beurteilung der weiteren Entwicklung auf dem Finanzmarkt ist Teil des im Unternehmen praktizierten Risikomanagements.

8. Prognosebericht Die Baugenossenschaft Familienheim Mittelbaden e.G. wird auch künftig, ihre erfolgreiche Unternehmenspolitik fortsetzen. Die deutschen Unternehmen schauen laut ifoUmfrage zum Geschäftsklima wieder etwas zuversichtlicher auf die Entwicklung der kommenden Monate. Eine leichte Besserung der Konjunkturperspektiven deutet sich an. Dies lässt auch weiterhin eine Zunahme der Beschäftigung erwarten. Allerdings ist auch künftig mit Preissteigerungen zu rechnen. Mit Blick auf unsere Region bestätigt die IHK-Umfrage zum Jahresbeginn die positive Grundstimmung der Unternehmen im Süden. Sie wollen ihre Investitionstätigkeit 2013 wieder verstärken, was auch den Arbeitnehmern und somit unseren Mitgliedern, Mietern und Geschäftspartnern zugutekommt. Unsere Genossenschaft ist gut aufgestellt und hat eine besondere Vertrauensstellung bei unseren Mitgliedern und Geschäftspartnern. Durch dieses Vertrauen getragen, werden wir unsere Marktposition weiter stärken und ausbauen und damit die Zukunft unserer Baugenossenschaft nachhaltig sichern. Für die Neubautätigkeit und den Verkauf wird es auch künftig Bedarf geben. Neben den schon protokollierten


Bericht des Vorstandes

Verkäufen ist durch weitere Verkäufe zu erwarten, dass die erzielten Umsatzerlöse noch übertroffen werden. Weiterhin spürbar ist die Nachfrage von älteren Menschen nach Wohnungen in zentraler, stadtnaher Lage. Der Bedarf ist an Wohnraum ausgerichtet, der ein langes und selbständiges Wohnen ermöglicht. Es sind Wohnformen und Wohnungsangebote zu entwickeln, die eine Antwort auf die aktuellen Themen und Fragen wie demographische Entwicklung, Versingelung, barrierefreies Wohnen, Mehrgenerationenwohnen, technische Ausstattung, Zusatzservice und Sicherheit bieten. Mit dem begonnenen Neubauprojekt in der Innenstadt von Achern stellt sich unsere Genossenschaft dieser Aufgabe. Das Baugebiet in Oberachern, Michael-Erhard-Straße, ist weitgehend bebaut. Der noch vorhandene Bauplatz wird ohne Bauverpflichtung zum Kauf angeboten, ebenso die beiden Plätze in der Willy-Brandt-Straße in Lahr. Die Immobilienvermittlung wird fortgeführt wie in den Vorjahren, allerdings fehlen, wie bei vielen Maklern, gute Gebrauchtimmobilien. Der Verkauf der Eigentumswohnungen in der Plaukelmatte in Achern läuft schleppend. Die Verunsicherung durch den Gesetzgeber, die Nachtspeicherheizungen abzuschaffen, ist ein großes Hemmnis. Die aktuelle Entscheidung, dieses Vorhaben zurückzunehmen, beflügelt hoffentlich den Verkauf der Wohnungen. Die Einnahmen aus Einspeisevergütungen von Fotovoltaik-Anlagen auf 19 eigenen Mietshäusern liegen bei rund 164 TEuro und leisten einen nachhaltigen Beitrag zum Betriebsergebnis. Das Jahresergebnis wird deutlich über 600 TEuro liegen. Organisation und Risikomanagement befinden sich auf aktuellem Stand. Organisatorische Maßnahmen und personelle Strategien sind darauf ausgerichtet, bei gleichbleibendem Sach- und Personalaufwand höhere Erträge aus den einzelnen Geschäftsbereichen zu erwirtschaften. Im Vordergrund steht unsere Philosophie, ein umfassendes Dienstleistungsangebot durch fachlich geschultes Personal zu bieten, zum Wohle unserer Mitglieder.

Wohnungsangebot beschäftigt sich die Genossenschaft mit Zukunftsfragen des Wohnens. Bedarfsgerechte Wohnungen an guten Standorten, verbunden mit einem breit gefächerten Dienstleistungsangebot, tragen zur langfristigen Mieter- und Mitgliederbindung bei und vermindern das Leerstandsrisiko. Vorstand und Aufsichtsrat haben der Mitgliederversammlung die Verschmelzung von Genossenschaft und TochterGmbH empfohlen. Dieser Verschmelzung wurde in der außerordentlichen Mitgliederversammlung am 23. Juli 2012 zugestimmt. Die Eintragung ist am 11. April 2013 erfolgt. Die Genossenschaft wurde in dieser Angelegenheit von der Wohnungswirtschaftlichen Treuhand GmbH in Stuttgart (WTS) beratend begleitet. Neben den üblichen Synergieeffekten eines Zusammenschlusses ist dieser Jahresabschluss zusammengefasst und benötigt künftig keine getrennten Jahresergebnisse. Der Einsatz der erwirtschafteten Erträge zur Finanzierung von Modernisierungs- und Sanierungsarbeiten im Wohnungsbestand kann optimiert werden. Bestandsgefährdende Risiken sowie sonstige Risiken, die wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanzund Ertragslage der Genossenschaft hätten, sind nicht erkennbar. Achern, 15. Juni 2013 Baugenossenschaft Familienheim Mittelbaden e.G.

Der Vorstand Siegbert Hauser

Alexander Huber

Aufgrund der Investitionen in den Wohnungsbestand können die Mieten angepasst und somit höhere Erlöse aus der Bestandsbewirtschaftung erzielt werden. Ein Anstieg der Sollmieten von 4,73 Millionen Euro auf 4,77 Millionen Euro ist bei gleichbleibender Vermietungssituation zu erwarten. Der Leistungsbereich „Vermietung“ ist eine tragende Säule der Genossenschaft und trägt maßgeblich zum Betriebsergebnis bei. Neben einem bedarfsgerechten

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itteln.

. Verm Kaufen. Verkaufen

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Bericht des Aufsichtsrates

Bericht des Aufsichtsrates Der Aufsichtsrat hat sich im Berichtsjahr 2012 regelmäßig über die Lage und die Entwicklung der Genossenschaft sowie über die Aktivitäten in den Bereichen Wohnungsneubau, Vermittlung, Modernisierung und Miethausbewirtschaftung informiert und vom Vorstand berichten lassen. Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat und die Ausschüsse des Aufsichtsrats in regelmäßig stattfindenden Sitzungen über die Geschäftsentwicklung, die Finanz- und Ertragslage sowie über besondere Ereignisse. Die dem Aufsichtsrat obliegenden Prüfungen wurden in gesonderten Sitzungen vorgenommen und die erforderlichen Beschlüsse gefasst. Weitere Prüfungen des Aufsichtsrats bezogen sich auf den Jahresabschluss, der durch die Verschmelzung der Tochtergesellschaft, der Bau- und Siedlungsgesellschaft Familienheim Baden GmbH, mit der Genossenschaft zum 01.01.2012 zusammengeführt wurde. Die gesetzliche Prüfung durch den vbw, Verband badenwürttembergischer Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V., als zuständigem Prüfungsverband, erfolgte im Juni 2013 in den Geschäftsräumen der Genossenschaft. Der schriftliche Prüfungsbericht liegt vor und wird der Mitgliederversammlung am 11. Juli 2013 bekannt gegeben. Darüber hinaus ist dem Aufsichtsrat am 27. Juni 2013 durch den Prüfungsverband mündlich über die erfolgte Prüfung und deren Ergebnisse berichtet worden.

Der zusammengeführte Jahresabschluss 2012 und der Lagebericht des Vorstandes werden der Mitgliederversammlung vom Aufsichtsrat zur Genehmigung empfohlen. Dem Vorschlag des Vorstandes zur Ergebnisverwendung stimmt der Aufsichtsrat zu. In der letzten Mitgliederversammlung am 3. Juli 2012 ist turnusmäßig das Aufsichtsratsmandat von Frau Ulrike Vath abgelaufen. Ihre Wiederwahl war zulässig und wurde der Mitgliederversammlung empfohlen. Die Verlängerung des Mandats um eine weitere Amtszeit erfolgte einstimmig. In der Mitgliederversammlung 2013 laufen die Mandate von Herrn Roland Hailer, Friesenheim, und Herrn Bernd Siefermann, Renchen, ab. Ihre Wiederwahl ist zulässig und wird der Mitgliederversammlung empfohlen. Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand für die offene, konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Ein besonderer Dank geht an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die durch ihr Engagement entscheidend zum Erfolg der Baugenossenschaft Familienheim Mittelbaden e.G. beigetragen haben. Mit ihrer engagierten Arbeit haben sie sich den Herausforderungen an ein wohnwirtschaftliches Unternehmen gestellt und für das Wohl der Genossenschaft eingesetzt. Bei allen Aktivitäten stand die Zufriedenheit der Mitglieder, Mieter und Geschäftspartner der Baugenossenschaft stets im Mittelpunkt. Der Dank des Aufsichtsrats gilt allen für das gute und kooperative Zusammenwirken.

Achern, im Juni 2013 Manfred Basler Aufsichtsratsvorsitzender

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Aktivseite €

31.12.2012 €

31.12.2011 €

10.102,00

4.592,00

A. ANLAGEVERMÖGEN I. Immaterielle Vermögensgegenstände II. Sachanlagen 1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Wohnbauten 2. Grundstücke mit Geschäfts- und anderen Bauten 3. Grundstücke mit Erbbaurechten Dritter 4. Technische Anlagen 5. Betriebs- und Geschäftsausstattung

33.514.286,30

23.287.617,19

334.330,43

260.696,35

58.859,83 1.199.520,00 138.689,93

35.245.686,49

39.216,00 1.279.064,00 130.212,39

3.550,51 35.259.339,00

3.292.606,59 12.912,60 3.500,00 28.310.417,12

5.899.315,15

1.525.775,35 209.591,39 44.311,86 1.384.802,94 881.873,33 99.716,22

447.714,25

20.682,01 362.237,70 2.637,54 248.604,35

341.177,46

77.867,64

27.182,50

28.030,80 2.343,35

41.974.728,36

33.198.891,60

III. Finanzanlagen 1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2. Sonstige Ausleihungen 3. Andere Finanzanlagen

0,00 0,51 3.550,00

B. UMLAUFVERMÖGEN I. Zum Verkauf bestimmte Grundstücke und andere Vorräte 1. 2. 3. 4. 5. 6.

Grundstücke ohne Bauten Bauvorbereitungskosten Grundstücke mit unfertigen Bauten Grundstücke mit fertigen Bauten Unfertige Leistungen Andere Vorräte

1.586.052,05 116.699,57 1.554.106,97 1.109.696,19 1.453.053,83 79.706,54

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1. 2. 3. 4.

Forderungen aus Vermietung Forderungen aus Verkauf von Grundstücken Forderungen aus Betreuungstätigkeit Sonstige Vermögensgegenstände

29.961,32 187.870,25 7.222,82 222.659,86

III. Flüssige Mittel Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 1. Geldbeschaffungskosten 2. Andere Rechnungsabgrenzungsposten

Bilanzsumme

24

23.964,50 3.218,00


Bilanz zum 31. Dezember 2012

Passivseite €

31.12.2012 €

31.12.2011 €

1.199.411,56

39.096,46 1.146.291,70 0,00

EIGENKAPITAL 1. Geschäftsguthaben der mit Ablauf des Geschäftsjahres ausgeschiedenen Mitglieder der verbleibenden Mitglieder aus gekündigten Geschäftsanteilen Rückständige fällige Einzahlungen auf Geschäftsanteile € 14.217,73 (Vorjahr € 16.588,30) 2. Ergebnisrücklagen a) Gesetzliche Rücklage davon aus JÜ Geschäftsjahr eingestellt € 190.000,00 (Vorjahr € 26.000,00) b) Bauerneuerungsrücklage c) Andere Ergebnisrücklagen davon aus JÜ Geschäftsjahr eingestellt € 1.638.046,72 (Vorjahr € 485.773,10) 3. Bilanzgewinn a) Gewinnvortrag b) Jahresüberschuss c) Einstellung in Ergebnisrücklagen

89.389,29 1.110.022,27 0,00

1.972.000,00

5.480.000,00 9.252.046,72

785,65 1.873.859,66 -1.828.046,72

Eigenkapital gesamt

1.782.000,00

16.704.046,72

5.480.000,00 7.614.000,00

46.598,59

101,36 258.384,38 -213.000,00

17.950.056,87

16.106.873,90

1.773.648,00

1.505.937,00 20.200,00 215.621,00

22.251.023,49

13.744.289,37 0,00 1.012.293,66 56.162,45 810,18 218.605,30 168.937,23 149.161,51

41.974.728,36

33.198.891,60

RÜCKSTELLUNGEN 1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 2. Steuerrückstellungen 3. Sonstige Rückstellungen

1.600.919,00 20.730,00 151.999,00

VERBINDLICHKEITEN 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8.

Vbdl. gegenüber Kreditinstituten Vbdl. gegenüber anderen Kreditgebern Erhaltene Anzahlungen Vbdl. aus Vermietung Vbdl. aus Betreuungstätigkeit Vbdl. aus Lieferungen und Leistungen Vbdl. gegenüber verbundenen Unternehmen Sonstige Verbindlichkeiten davon aus Steuern € 938.476,97 (Vorjahr € 902.582,61 ) davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 9.989,83 (Vorjahr € 9.477,99)

Bilanzsumme

18.145.906,92 25.999,23 2.185.867,10 520.400,12 120,20 388.698,54 0,00 984.031,38

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Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2012 bis 31.12.2012

Gewinn- und Verlustrechnung

2012 €

2011 €

8.780.805,69

3.612.268,79 1.476.882,05 420.653,20 582.404,09

1.124.960,48

725.658,12

0,00

0,00

802.077,96

79.706,02

5.965.632,11

1.479.172,43 2.032.785,94 152.144,80

4.742.212,02

3.233.469,10

1.583.717,27

1.010.158,27 255.999,82

1.005.137,94

721.520,57

372.432,97

278.450,47

6.776,54

650,56 24.899,54

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

792.067,42

584.215,37

Ergebnis der gew. Geschäftstätigkeit

995.632,96

408.674,70

1.076.046,72 20.390,00 1.055.656,72

0,00 46.554,00 -46.554,00

20.730,00 156.700,02

20.200,00 83.536,32

1.873.859,66

258.384,38

785,65

101,36

-1.828.046,72

-213.000,00

46.598,59

45.485,74

€ Umsatzerlöse a) aus der Hausbewirtschaftung b) aus Verkauf von Grundstücken c) aus Betreuungstätigkeit d) aus and. Lieferungen und Leistungen

6.414.136,37 1.838.591,00 326.092,21 201.986,11

Erhöhung / Verminderung des Bestandes an zum Verkauf bestimmten Grundstücken mit fertigen und unfertigen Bauten sowie unfertigen Leistungen Andere aktivierte Eigenleistungen Sonstige betriebliche Erträge Aufwendungen für bezogene Lieferungen und Leistungen a) Aufw. für Hausbewirtschaftung b) Aufw. für Verkaufsgrundstücke c) Aufw. für andere Lieferungen und Leistungen

3.236.262,77 2.729.369,34 0,00

ROHERGEBNIS Personalaufwand a) Löhne und Gehälter b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung, davon für Altersversorgung € 136.686,27 (Vorjahr € 57.584,24)

1.201.980,66 381.736,61

Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlageverm. und Sachanlagen Sonstige betriebliche Aufwendungen Erträge aus Ausleihungen u.a. Finanzanlagen Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Außerordentliche Erträge Außerordentliche Aufwendungen Außerordentliches Ergebnis Steuern vom Einkommen und Ertrag Sonstige Steuern Jahresüberschuss Gewinnvortrag Einstellung in Ergebnisrücklagen Bilanzgewinn

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511,52 6.265,02


Anhang

A. Allgemeine Angaben Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GenG und der Satzung aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung richtet sich nach der Verordnung über Formblätter für die Gliederung des Jahresabschlusses von Wohnungsunternehmen. Bei der Erstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewendet. Zum 01.01.2012 wurde die Verschmelzung der Bau- und Siedlungsgesellschaft Familienheim Baden GmbH auf die Baugenossenschaft Familienheim Mittelbaden e.G. vollzogen. Die Vorjahreswerte in Bilanz und GuV sind daher nicht vergleichbar.

B. Erläuterungen zu den Bilanzierungsund Bewertungsmethoden Bei Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

Anlagevermögen Die Bewertung der Immateriellen Vermögensgegenstände sowie der Sachanlagen erfolgte zu fortgeführten Anschaffungs- und Herstellungskosten. Die Abschreibungen auf die Wohn-, Geschäfts- und anderen Bauten werden linear nach der Restnutzungsdauermethode vorgenommen unter Zugrundelegung einer Gesamtnutzungsdauer von längstens 80 Jahren bei Wohn- und Geschäftsbauten und bis zu 40 Jahren bei Garagen. Die Gegenstände der Immateriellen Vermögensgegenstände sowie der Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie Technische Anlagen werden mit 10 bis 33 1/3 % der Anschaffungskosten abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Nettoanschaffungskosten von 150 Euro bis 1.000 Euro werden in Übereinstimmung mit § 6a EStG in einem jahresbezogenen Sammelposten erfasst und linear über 5 Jahre abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden zu den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Herstellungskosten enthalten neben den angefallenen Fremdkosten auch Eigenleistungen (anteilige Verwaltungsund Architektenleistungen). Zinsen für Fremdmittel wurden nicht aktiviert. Die unfertigen Leistungen wurden mit den Anschaffungsund Herstellungskosten angesetzt. Der Ausweis enthält am Bilanzstichtag noch nicht abgerechnete Betriebskosten einschließlich Hausmeisterlöhnen. Die Vorräte sind zu Einstandspreisen bewertet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennbetrag angesetzt. Allen erkennbaren Risiken wurde durch Abschreibung Rechnung getragen.

Verbindlichkeiten und Rückstellungen Passivierungspflichtige Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe des voraussichtlich notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Den Pensionsrückstellungen liegen versicherungsmathematische Gutachten nach der PuC-Methode zugrunde. Dabei wurde ein Zinssatz von 5,04 % sowie eine erwartete Rentensteigerung von 2 % und eine Gehaltssteigerung von 3 % zugrunde gelegt. Zudem wurden die Sterbetafeln nach Heubeck aus dem Jahr 2005 verwendet. Vom Wahlrecht, die aufgrund des BilMoG erforderliche Zuführung auf bis zu 15 Jahre zu verteilen, wurde Gebrauch gemacht. Der auszuweisende Betrag nach BilMoG zum 31.12.2012 beträgt 1.825.214 Euro. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Aufgrund gesetzlicher Änderungen ist das zu gemeinnützigen Zeiten entstandene Eigenkapital der Familienheim Baden GmbH (sogenanntes EK02) pauschal mit 3 % Abgeltungssteuer belegt worden. Die Steuerschuld beträgt 931.096 Euro, zahlbar in 10 Jahresraten. Hierfür ist eine Verbindlichkeit mit dem abgezinsten Betrag von 864.522,63 Euro eingestellt worden.

C. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung I. Bilanz

Umlaufvermögen Grundstücke ohne Bauten, Bauvorbereitungskosten sowie Grundstücke mit unfertigen und fertigen Bauten wurden zu den Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Zugänge an

1. Die „Sonstigen Rückstellungen“ enthalten 90.389 Euro für Verpflichtungen aus Altersteilzeit. 2. Die Forderungen haben alle eine Laufzeit von unter einem Jahr.

27


3. Die Sonstigen Vermögensgegenstände enthalten einen Betrag von 66.960 Euro für eine Rückdeckungsversicherung von Altersteilzeitverpflichtungen, mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr.

4. Mitgliederbewegung Mitglieder Geschäftsanteile

II. Gewinn- und Verlustrechnung

Anfang 2012 Zugang 2012 Abgang 2012

1.878 69 160

5.056 283 451

Die Sonstigen betrieblichen Erträge enthalten 711.223,54 Euro Erträge aus Anlageverkäufen.

Ende 2012

1.787

4.888

Die außerordentlichen Aufwendungen enthalten 20.390 Euro aufgrund der geänderten Bewertung nach BilMoG. Im Zinsaufwand sind 93.485 Euro Aufzinsungsbeträge für Pensionsrückstellungen enthalten. Bei den außerordentlichen Erträgen handelt es sich um den Verschmelzungsgewinn aus der Verschmelzung mit der Bau- und Siedlungsgesellschaft Familienheim Baden GmbH.

5. Name und Anschrift des zuständigen Prüfungsverbandes: vbw Verband baden-württembergischer Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V., Herdweg 54, 70174 Stuttgart 6. Mitglieder des Vorstandes: Siegbert Hauser, Offenburg Alexander Huber, Renchen

D. Sonstige Angaben Es bestehen folgende, nicht in der Bilanz ausgewiesene Verpflichtungen: 1. Für die bis Ende 2012 begonnenen Eigentumswohnungen und Eigenheime sind noch 1.270 TEuro Kosten zu erwarten. 2. Die Bau- und Siedlungsgesellschaft Familienheim Baden GmbH wurde per 01.01.2012 mit der Baugenossenschaft Familienheim Mittelbaden e.G. verschmolzen. Die Differenz zwischen Eigenkapital GmbH und der aktivierten Beteiligung in Höhe von 1.076.046,72 Euro (Verschmelzungsgewinn) wurde als außerordentlicher Ertrag erfolgswirksam vereinnahmt. 3. Die Zahl der im Geschäftsjahr durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug: Vollzeit

Teilzeit

kaufmännische Mitarbeiter

8

5

technische Mitarbeiter

3

1

Mitarbeiter im Regiebetrieb, Hausmeister etc.

7

3

18

9

28

Die Geschäftsguthaben der verbleibenden Mitglieder haben sich im Geschäftsjahr um 36.269,43 Euro vermindert.

7. Mitglieder des Aufsichtsrates: Manfred Basler, Offenburg Roland Hailer, Friesenheim Bernd Siefermann, Renchen Dr. Christian Enders, Kehl Dr. Wolfgang G. Müller, Lahr Heinz Panter, Baden-Baden Claus Preiss, Kehl Ulrike Vath, Achern

Achern, 13. Mai 2013 gez. Hauser

gez. Huber

(Vorsitzender) (stellv. Vorsitzender) (stellv. Vorsitzender)


Anhang

Anlagespiegel 2012

Anschaffungs-/ Herstellungskosten

Zugänge

Abgänge

Umbuchungen

Abschreibungen kumuliert

113.862,58 €

7.539,99 €

0,00 €

0,00 €

111.300,57 €

10.102,00 €

2.029,99 €

16.222.566,49 € 1) 635.923,21 € 932.979,35€ 15.058.881,65 € 571.549,68 € 2) 0,00 € 0,00 € 1.098.947,61 € 19.643,83 € 3) 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 391.045,69 € 77.805,52 € 4) 2.681,62 € 0,00 € 377.698,38 € 932.979,35 € 5) 0,00 € -932.979,35 € 0,00 €

33.514.286,30 € 334.330,43 € 58.859,83 € 1.199.520,00 € 138.689,93 € 0,00 €

825.275,32 € 34.815,00 € 0,00 € 79.544,00 € 63.473,63 € 0,00 €

17.824.544,87 €

35.245.686,49 € 1.003.107,95 €

Immaterielle Vermögensgegenstände

Buchwert Abschreibungen 31.12.2012 Geschäftsjahr

Sachanlagen Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Wohnbauten 32.053.545,32 € Grundstücke mit Geschäfts- und anderen Bauten 861.728,36 € Grundstücke mit Erbbaurechten Dritter 39.216,00 € Technische Anlagen 1.590.565,69 € Betriebs- u. Geschäftsausstattung 441.264,41 € Anlagen im Bau 0,00 € 34.986.319,78 €

638.604,83 €

0,00 € 16.926.573,33 €

Finanzanlagen Beteiligungen Sonstige Ausleihungen Andere Finanzanlagen

Anlagevermögen gesamt

3.292.606,59 € 12.912,60 € 3.500,00 €

0,00 € 3.292.606,59 € 0,00 € 12.912,09 € 50,00 € 6) 0,00 €

0,00 € 0,00 € 0,00 €

0,00 € 0,00 € 0,00 €

0,00 € 0,51 € 3.550,00 €

0,00 € 0,00 € 0,00 €

3.309.019,19 €

50,00 € 3.305.518,68 €

0,00 €

0,00 €

3.550,51 €

0,00 €

38.409.201,55 €

17.832.134,86 € 3.944.123,51 €

1) davon durch Verschmelzung € 15.895.704,42 2) davon durch Verschmelzung € 571.549,68 3) davon durch Verschmelzung € 19.643,83

Verbindlichkeitenspiegel 2012

0,00 € 17.037.873,90 €

35.259.339,00 € 1.005.137,94 €

4) davon durch Verschmelzung € 8.851,05 5) davon durch Verschmelzung € 932.979,35 6) davon durch Verschmelzung € 50,00

insgesamt

Restlaufzeit unter 1 Jahr

Restlaufzeit unter 1 Jahr (Vorjahr)

Restlaufzeit 1–5 Jahre

Restlaufzeit über 5 Jahre

gesichert

Art der Sicherung

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

18.145.906,92 €

2.009.466,07 €

1.641.060,91 €

5.793.799,08 €

10.342.641,77 €

18.145.906,92 €

GPR

Verbindlichkeiten gegenüber anderen Kreditgebern

25.999,23 €

25.999,23 €

0,00 €

0,00 €

0,00 €

0,00 €

2.185.867,10 €

2.185.867,10 €

1.012.293,66 €

0,00 €

0,00 €

0,00 €

Verbindlichkeiten aus Vermietung

520.400,12 €

520.400,12 €

56.162,45 €

0,00 €

0,00 €

495.068,59 €

Verbindlichkeiten aus Betreuungstätigkeit

120,20 €

120,20 €

810,18 €

0,00 €

0,00 €

0,00 €

388.698,54 €

388.698,54 €

218.605,30 €

0,00 €

0,00 €

0,00 €

0,00 €

0,00 €

168.937,23 €

0,00 €

0,00 €

0,00 €

984.031,38 €

678.166,35 €

149.161,51 €

305.865,03 €

0,00 €

0,00 €

22.251.023,49 €

5.808.717,61 €

3.247.031,24 €

6.099.664,11 €

10.342.641,77 €

18.640.975,51 €

Erhaltene Anzahlungen

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Sonstige Verbindlichkeiten Gesamtbetrag

GPR = Grundpfandrecht BÜ = Bankbürgschaft

29


Vereinigung von Wohnungsunternehmen in der Erzdiözese Freiburg Familienheim Buchen-Tauberbischofsheim.

Familienheim Rhein-Neckar. Mannheim

Familienheim Heidelberg. Familienheim Mosbach.

Familienheim Bruchsal. Familienheim Karlsruhe. Baugenossenschaft ALBA Ettlingen.

Siedlungswerk Baden e.V.

Baugemeinschaft Ettlingen. Familienheim Rastatt.

Familienheim Eppingen.

Familienheim Pforzheim.

Familienheim Baden-Baden. Familienheim Mittelbaden. Achern

Familienheim Hausach.

Familienheim Schwarzwald-Baar-Heuberg. Villingen-Schwenningen Familienheim Freiburg.

Baugenossenschaft Schwarzwald-Baar. Donaueschingen

Bauverein Breisgau. Freiburg Familienheim Hochschwarzwald. Titisee-Neustadt

Familienheim Markgräflerland. Müllheim

Familienheim Bodensee. Radolfzell

Familienheim Lörrach. Familienheim Bad Säckingen.

30

Familienheim Waldshut-Tiengen.

Familienheim Bodensee. GS Markdorf

Quelle: Siedlungswerk Baden e.V.,

Familienheim Mittelbaden. GS Lahr


IMPRESSUM

Herausgeber: Baugenossenschaft Familienheim Mittelbaden e.G. HornisgrindestraĂ&#x;e 30, 77855 Achern www.familienheim-achern.de v.i.S.d.P.:

Der Vorstand

Fotos:

Dieter Wissing, Reinhard Kalisch (Seite 6)

Konzeption, Layout, DTP: Kalisch & Partner Werbeagentur GmbH, Offenburg Druck:

Achertäler Druckerei GmbH & Co. KG, Kappelrodeck


HornisgrindestraĂ&#x;e 30, 77855 Achern, Telefon 07841 6809-0 info@familienheim-achern.de, www.familienheim-achern.de


Geschäftsbericht 2012