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NFK-Terrassendielen

High-Tech im Garten

Das Deck klar machen

Halten, was sie versprechen

Wer heute von WPC spricht, meint häufig eigentlich NFK (naturfaserverstärkten Kunststoffen). Terrassen aus NFK sind eine hochwertige Alternative zur klassischen Terrassendiele aus Holz. WPC-Dielen dürfen hierbei die Vorreiterrolle für sich beanspruchen. Mit Decks aus neuen Natur-Rohstoffen steht jetzt die nächste Generation in den Startlöchern.

Die Verlegung von NFK-Dielen kann als aufgesetztes (aufgeständertes) oder ebenerdiges Deck erfolgen. Für die Montage gelten einige generelle Grundsätze, die zum Teil von der Verlegung bei Terrassendecks aus Holz bekannt sind. Das trifft insbesondere auf die Ausbildung von Dehnfugen, die Vermeidung von Staunässe und die Belüftung der Konstruktion zu.

Es ist kein Zufall, dass so gut wie jeder auf den Holzhandel spezialisierte Anbieter in seinem Gartenprogramm auch Terrassendecks aus naturfaserverstärkten Kunststoffen führt. Diese überzeugen nämlich schon seit langem mit handfesten Vorteilen. Aus diesen Gründen entscheiden sich immer mehr Kunden für NFKTerrassendecks …

HolzLand Derks Josef Derks GmbH & Co. KG Feldstr. 64 47623 Kevelaer Tel. 0 28 32/93 16 - 0 Fax 0 28 32/93 16 - 99 info@holz-derks.de

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BPC – Bamboo Polymer Composite Aktuell in Deutschland vertriebene Terrassendecks aus BPC bestehen bspw. zu 60 % aus Bambus, zu 30 % aus HDPE (High Density Poly Ethylen) und zu 10 % aus Additiven. RPC – Reis Polymer Composite RPC wird zu ca. 60 % aus Reishülsen, zu ca. 22 % aus Steinsalzen und zu etwa 18 % aus Mineralöl hergestellt. Reisschalen enthalten Cutine, wachshaltige Substanzen, die unter anderem Wasser abweisen. NFK-Dielen in einer weiteren Ausbaustufe werden profilummantelt (co-extrudiert), d. h., dass rundum eine zusätzliche Beschichtung appliziert wird. Dadurch wird der Kern der Diele noch besser vor Flecken und Kratzern geschützt.

High-Tech im Garten Bio-Compositwerkstoffe erobern die Grünflächen Wer heute von WPC spricht, meint häufig eigentlich NFK. Terrassen aus NFK (naturfaserverstärkten Kunststoffen, die WPC-Dielen einschließen) sind eine hochwertige Alternative zur klassischen Terrassendiele aus Holz. WPC-Dielen dürfen hierbei die Vorreiterrolle für sich beanspruchen. Mit Decks aus neuen Natur-Rohstoffen steht jetzt die nächste Generation in den Startlöchern. Als die ersten WPC-Dielen auf Holzfaser- / Holzmehlbasis vor einigen Jahren am Markt auftauchten, war die Skepsis bei Verbrauchern und Handwerkern gegenüber den Kunststoff-Dielen groß. Nicht ganz zu unrecht – kämpften die ersten, meist importierten Produkte doch noch mit einigen Schwächen: Formstabilität und Farbbeständigkeit ließen zu wünschen übrig und manchmal verriet sogar noch der Geruch, woher der Kunststoff in den Decks kam. Qualität nach deutschen Vorgaben Trotzdem wurde das Potenzial der Hybridwerkstoffe von Industrie, Handel und Handwerk in Deutschland erkannt und die Qualität kontinuierlich so verbessert, dass sie auch den hohen Ansprüchen des deutschen Markts genügt. Dazu wurde unter anderem eine Qualitätsgemeinschaft ins Leben berufen. Heute entsprechen die WPC-Produkte seriöser Lieferanten den strengen Vorgaben dieser Qualitätsgemeinschaft und dürfen das Qualitätssiegel führen: Bereits 80 % der in Deutschland verkauften WPC-Dielen tragen das entsprechende Gütesiegel, das sogar eine höhere Qualität garantiert, als die europäischen Vorgaben fordern. Kaum eine Chance für Billig-Importe Die prüfbare Qualität und der steigender Bekanntheitsgrad haben dazu geführt, dass WPC  /  NFK-Produkte immer häufiger auch in öffentlichen Aufträgen ausgeschrieben oder akzeptiert werden. Auch die Verbraucherresonanz ist aufgrund inzwischen langjähriger guter Erfahrungen mit NFK-Produkten durchweg positiv. Erfreulich dabei ist die Tatsache, dass dem privaten Endkunden durchaus die Qualitätsmerkmale hochwertiger Terrassendielen bewusst sind: Decks aus

NFK werden vor allem wegen ihrer Vorteile hinsichtlich Farbbeständigkeit, Dimensionsstabilität und Nachhaltigkeit geschätzt und ausgewählt – Qualitätsanforderungen, die der HolzLand-Fachhandel mit einem ausgewählten Lieferprogramm führender Hersteller zuverlässig erfüllt. Von WPC zu NFK: Bambus und Reis sind auf dem Vormarsch Nicht nur Holzfasern stellen einen hervorragenden Grundstoff für das Kunststoff-Naturfaser-Gemisch dar, aus dem die wetterfesten Decks produziert werden. Schon seit einigen Jahren wird an der Entwicklung neuer Werkstoffe gearbeitet, bei denen alternative Naturfasern eingesetzt werden. NFK mit Bambusfasern und Reishülsen sind im Gartenbereich die beiden Produkte, die nach WPC am weitesten entwickelt und bereits in guter Qualität auch als Terrassendecks verfügbar sind. Weitere vielversprechende Fasern, die sich aber derzeit noch in unterschiedlichen Phasen der Entwicklung befinden, stammen aus Hanf, Kokosnuss, Jute, Kenaf und Flachs. Naturfaserverstärkte Kunststoffe – Produkte mit Zukunft Welche Bedeutung NFK im Bauwesen zukünftig spielen, lässt sich auch daran ablesen, dass bereits seit einigen Jahren an einer neuen Norm für NFK in Europa gearbeitet wird (DIN EN 15534 „Verbundwerkstoffe aus cellulosehaltigen Materialien und Thermoplasten (üblicherweise HolzPolymer-Werkstoffe (WPC) oder Naturfaserverbundwerkstoffe (NFC) genannt“). Dies ist ein weiterer Baustein, um europaweit vergleichbare, kontrollierte Qualität zu gewährleisten. Die Teile 1 und 4 der Norm sind bereits veröffentlicht. Fazit Terrassendecks aus NFK sind nachhaltige und technisch ausgereifte Produkte, mit vielen Vorteilen im Outdoor-Bereich, insbesondere hinsichtlich Langlebigkeit sowie Form-  /  Farb- und Designbeständigkeit. Qualitativ hochwertige Terrassendecks aus NFK bietet Ihnen Ihr HolzLandFachhändler. Bei uns erhalten Sie für Ihre Kunden Terrassendielen mit Herstellergarantien, die z. T. weit über die gesetzliche Gewährleistung hinausgehen.


Aluminium-Unterkonstruktionen der HQ-GartenWelt erleichtern und beschleunigen die Montage. Sie sind universell für verschiedene Terrassenbeläge einsetzbar. Gegenüber HolzUnterkonstruktionen zeichnen sie sich durch Formstabilität und eine enorm erhöhte Lebensdauer aus. Durch Verwendung der passenden Winkel und Verbinder ist es möglich, Unter­kons­truk­tionen mit geringer Aufbauhöhe herzustellen (Beispiel: Ggf. Pads + 40 mm UK-Profil + Deck = ca. 61-63 mm Gesamthöhe). AluminiumUnterkonstruktion

Die Auflagerabstände der flach verlegten Profile dürfen dabei bis zu 75 cm voneinander entfernt sein. Flach verlegte UK-Profile erlauben es auch, eine ausgesteifte und schwim­mende Unterkonstruktion zu bauen. Zusätzliche Querstreben (System) sorgen für die erforderliche Steifigkeit. Bei hochkant verlegten UK-Profilen ergibt sich ein um 20 mm erhöhter Aufbau. Das Achsmaß der Auflagerabstände für die Unterkonstruktion vergrößert sich dafür auf bis 95 cm.

Das Deck klar machen Montagegrundsätze für Terrassendecks aus NFK Die Verlegung von NFK-Dielen kann als aufgesetztes (aufgeständertes) oder ebenerdiges Deck erfolgen. Vorbehaltlich anderslautender und / oder ergänzender Vorgaben der Hersteller, die immer vorrangig Beachtung finden müssen, gelten einige generelle Montagegrundsätze, die zum Teil von der Verlegung bei Terrassendecks aus Holz bekannt sind. Das trifft insbesondere auf die Ausbildung von Dehnfugen, die Vermeidung von Staunässe und die Belüftung der Konstruktion zu.  Terrassen sind genehmigungsfreie Bauvorhaben. Balkone und aufgeständerte Terrassen (i. d. R. ab 1 m Höhe) sind genehmigungspflichtig. I. A. ab 65 cm Höhe sind Terrassen als tragende Konstruktion zu bemessen (Durchsturz-  /  Absturzsicherheit). NFK-Dielen für diesen Einsatzzweck benötigen eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung! Ggf. sind Geländer anzuordnen. Bitte vorab mit dem örtlichen Bauamt klären. Bei Terrassen, die als tragende Konstruktion zu bemessen und nachzuweisen sind, ist auch die Krafteinleitung in den Untergrund Teil des Nachweises (bspw. durch berechnete oder konstruktiv ausreichend gewählte Fundamente). Der Untergrund muss fest, tragfähig und frostsicher sein. Der Untergrund sollte so beschaffen sein, dass eindringende Feuchtigkeit versickern, abgeleitet werden oder ablaufen kann (bspw. durch eine ausreichend dicke Kiesschicht, Drainage, usw.) Bei glatten, nicht / kaum durchlässigen Untergründen (Pflaster, Beton, …) sollte dieser mit ausreichend Gefälle verlegt werden, damit das Wasser abfließen kann. Ein ausreichend dickes Schotter-   /  Kiesbett verhindert den Bewuchs unterhalb der Terrasse. In anderen Fällen (bspw. auf gewachsenem Boden) ist der Einsatz eines Wurzelvlies erforderlich, damit Pflanzen nicht von unten in / durch die Terrasse wachsen. Um einen zügigen Wasserablauf zu gewährleisten, Terrassendecks mit einem Gefälle von 1–2 % planen und ausführen. Die max. zulässigen Abstände der Unterkonstruktion (Auflager) dürfen nicht überschritten werden. Unter hohen Punktlasten (bspw. schweren Blumenkübeln oder  Sonnenschirmständern) sind ggf. zusätzliche Unterkonstruktionselemente anzuordnen. Obwohl NFK-Profile wetterfest sind, ist direkter Erdkontakt der 

Konstruktionselemente zu vermeiden. Bei ebenerdigen Terrassen ist deshalb zwischen gewachsenem Boden und Terrassendielen ein ausreichender Abstand erforderlich. Hohlräume zwischen Unterkonstruktion und Unterlegplatten nicht  verfüllen, damit rundum eine gute Durchlüftung  /  Unterlüftung der Konstruktion gewährleistet ist. Aus dem gleichen Grund sind die Mindestabstände zwischen den Dielen einzuhalten. Klimabedingte Ausdehnung der Konstruktion zu angrenzenden  Gebäudeteilen beachten! Abstand der Dielen nach Herstellerangaben einhalten, i. d. R. gilt: Mindestabstand zu festen Bauteilen 2 cm (bei langen Elementen auch mehr). Kopfstöße nicht ohne Fuge verlegen. Mindestabstände der Dehnungsfugen (Kopfstöße / Längsstöße) beachten, damit sich die Konstruktion zwängungsfrei ausdehnen kann. Je nach Hersteller und System prüfen, ob eine vollflächige Auflage der NFK-Dielen auf den Unterkonstruktionshölzern oder -profilen zulässig ist. Sonst mittels Abstandhalter, Distanzstücken oder Gummischnur die Dielen mit Abstand montieren (> 5 mm). Der maximale Überstand der letzten Diele über dem letzten  Unterkonstruktionselement sollte (je nach Hersteller) höchstens 2-5 cm betragen. Bei Systemen mit nicht sichtbarer Befestigung die vorgesehenen  Befestigungsmittel der Hersteller verwenden. Sichtbare Schrauben durch die Dielen vermeiden. Wenn bei Detailpunkten, bspw. in Randoder Eckbereichen, kein Befestigen mit den vorgesehenen Clips oder Klammern möglich ist, Dielen auf die vom Hersteller vorgeschriebene Art und Weise befestigen. Je nach Hersteller und System prüfen: Sind die Schraublöcher vorzubohren? Bei Hohlkammerdielen keinen Schrägschnitt größer 45° vornehmen. Anfasen aller Schnittkanten im Barfußlaufbereich. Bei Verlegung von NFK-(Komplett)Systemen beachten: Nur die vom  Hersteller vorgesehenen Systemteile verwenden. Nach Abschluss der Montage eine Erstreinigung durchführen, um Dreck und Schmutzrückstände von Transport, Lagerung und Montage, wie bspw. Sägestaub, zu entfernen.


Terrassen mit Designanspruch: NFKDielen sind oft erst bei genauerer Betrachtung von Holz zu unterscheiden. Immer öfter bringen sie aber auch ganz bewusst ihr eigenes und ganz individuelles Erscheinungsbild mit. Die Gestaltungsmöglichkeiten sind dank vielfacher Farben und Strukturen nahezu unerschöpflich. Für den im Terrassenbau erfahrenen Handwerker stellt die Montage keine besondere Herausforderung dar. Bearbeitung und Montage erfolgen mit denen für die Holzbearbeitung üblichen Werkzeugen. Interessant für Kunden und Handwerker: NFK-Unterkonstruktions-Systeme sind schnell und einfach zu verlegen. Die Systeme sind so ausgelegt, dass alle technischen Vorgaben für eine dauerhaft sichere Ausführung eingehalten werden.

Die halten, was sie versprechen Vorteile von NFK-Terrassen Es ist kein Zufall, dass so gut wie jeder auf den Holzhandel spezialisierte Anbieter in seinem Gartenprogramm auch Terrassendecks aus naturfaserverstärkten Bio-Compositwerkstoffen führt. Diese überzeugen nämlich schon seit langem mit handfesten Vorteilen. Aus diesen Gründen entscheiden sich immer mehr Kunden für NFK-Terrassendecks … Den eingefleischten Holzliebhaber wird man mit Compositwerkstoffen wahrscheinlich nicht überzeugen. Für ihn sind und bleiben die natürlichen Veränderungsprozesse liebens- und schätzenswerte Eigenschaften des Naturwerkstoffs Holz. Kunden hingegen, die Wert auf eine pflegeleichte Terrasse mit langfristig homogenem Erscheinungsbild legen, entscheiden sich immer häufiger für den modernen Verbundwerkstoff NFK. Sie erhalten:  Hohe Langlebigkeit bei einwandfreier Qualität (teilweise mit freiwilligen Hersteller-Garantien weit über die gesetzliche Gewährleistung hinaus) Hohe Beständigkeit gegen Feuchtigkeit, Insekten und Pilze; Beständigkeit gegen Kälte, sauren Regen, Salz und Chlor. Terrassendielen mit Naturfasern aus Holz, Bambus oder Reis sind in  hohem Maße UV-stabil und wetterfest. Hohe Farbbeständigkeit, kein Vergrauen (je nach Produkt kann lediglich eine leichte, gleichmäßige Nachdunklung oder Aufhellung des Originaltons möglich sein). Wartungsarm und pflegeleicht: außer regelmäßigem Reinigen ist kein Streichen oder Ölen erforderlich. Durchgefärbte Elemente – dadurch kein Farbabriss und gleichmäßige Farbgebung über den gesamten Querschnitt, auch an Schnittstellen. Nicht sichtbare Befestigung, dadurch störungsfreies, homogenes Erscheinungsbild über die ganze Fläche. Hohe Dimensionsstabilität (durch Polymer-Anteile hohe Feuchteresistenz, dadurch geringe Quell- und Schwindneigung). Splitterfrei – keine Gefahr beim Barfußgehen oder für spielende / krabbelnde Kinder. Verbesserte Rutschhemmung.

Nachhaltiger, ökologischer, wohngesunder Bio-Werkstoff - Besteht vollständig oder zu relevanten Anteilen aus nachwachsenden Rohstoffen - Physiologisch unbedenklich, frei von Halogenen, Chlor und Formaldehyd - Aus kontrolliertem, nachwachsendem Anbau, zertifiziert bspw. durch die Qualitätsgemeinschaft Holzwerkstoffe e. V. Das Qualitätszeichen berücksichtigt neben bestimmten Materialeigenschaften auch, dass für die eingearbeiteten Naturfasern ausschließlich Holz aus nachhaltiger Waldwirtschaft sowie frisch hergestellte Kunststoffe oder Reststoffe nach einem einmaligen Recycling verwendet werden dürfen. Eine Verbands-EPD (Umwelt-Produktdeklaration) für NFK- / WPCTerrassendielen liegt vor. - Recyclebar Vielfältig in Farbe, Anmutung und Struktur Umfassendes Zubehörprogramm - Passende Unterkonstruktion, Unterbausysteme, verstellbare Terrassenlager, Rahmen, Auflagerprofile, usw. (abhängig vom Produkt), Abstandhalter, Verbindungs- / Befestigungsmittel, Montageklammern /-clips, designgleiche Profile, bspw. zur Schnittkantenabdeckung, Endprofile, Eckprofile, Blendenprofile, usw.

Impressum: Herausgeber: HolzLand GmbH Deutsche Straße 5 44339 Dortmund

Redaktion: Technische Medien, Christian Meyer

Layout und Druck: HolzLand GmbH

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