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07.12.2011

10:05 Uhr

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Winter 2011/2012

7. Ausgabe

Im Interview

Peter Bause Rezepte zum Nachkochen

Winterliche Genüsse Großeltern & Enkelspaß

Veranstaltungen Preisrätsel


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Kinder lieben witzige Motive auf ihrer Kleidung! Das haben wir uns zu Herzen genommen und die „wattpuschen“ zum Leben erweckt! Die verrückten kleinen Figuren lassen bestimmt jedes Stück zum Lieblingsstück werden. Ihr erlebt sie in den unterschiedlichsten Situationen. Für uns Nordlichter dürfen Sonne, Strand und Meer natürlich nicht fehlen. ...und wenn auch Ihr Erwachsene Euch in die irren „Kleinen“ verliebt, selbst gern witzige Klamotten tragt, oder eine originelle Geschenkidee sucht, dann findet Ihr ganz sicher etwas in unserer Produktpalette. Wir wünschen viel Spaß beim Tragen!

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inhalt |||

iebe Leserinnen & liebe Leser,

ein gemütlicher Abend zu zweit oder mit Freunden wird gekrönt durch ein gutes Glas Wein und ein köstliches Dinner. Die kalte Jahreszeit mit ihren Spezialitäten wie Wild, Geflügel und Fisch lädt zum Genießen ein. Doch welcher Tropfen passt zu welchem Gericht und welche Zutaten harmonieren miteinander? Mit unseren ausgesuchten Empfehlungen und köstlichen Rezepten möchten wir Ihnen einige Anregungen geben. Viele von uns kennen sie und leiden unter ihnen: Rückenschmerzen. Im Gespräch mit einem Facharzt erfahren Sie, wie Sie die Qualen lindern, Ihren Rücken schonen und neuen Schmerzen vorbeugen können. Eventuell ist hierbei auch Yoga für Sie die richtige Alternative, um zu entspannen. Was genau sich hinter dieser indischen philosophischen Lehre mit ihren Übungen für Körper und Seele verbirgt, haben wir in dieser Ausgabe für Sie zusammengestellt.

kolumne

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poesie: gustav falke

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kulinarisches im winter

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weintipp zum fest

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das gönn’ ich mir

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yoga

12 - 13

es ist ein kreuz mit dem kreuz … teil 2 14 - 16 großeltern & enkel

18

lesepaten bezaubern kinder

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bilderwelten am schwanenteich 22 - 23 Im Februar sind Winterferien. Zeit, sich mit den Enkelkindern intensive Momente zu gönnen und gemeinsam etwas zu erleben. Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, mit Ihren Sprösslingen ein Museum zu besuchen? Mit Kinderaugen betrachtet, tun sich hier auch für Sie viele neue und interessante Dinge auf. Auch ein Ausflug in die Stadtbibliothek Rostock kann sich lohnen, wie Sie unserem Gespräch mit einer Lesepatin entnehmen können. Besonders ans Herz legen möchten wir Ihnen in dieser Ausgabe unser Interview mit Peter Bause, dem wir zum Beispiel seine ganz persönliche Meinung zur gegenwärtigen Lage des Volkstheaters entlocken konnten. Außerdem hat er uns verraten, warum er mit dem Älterwerden keine Probleme hat.

die kunst des älterwerdens

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coole mailtechnik

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im gespräch mit peter bause

26 - 27

reiselust

28 - 29

veranstaltungen

30 - 33

rätsel

34 Impressum Die „KaffeeZeit” erscheint viermal im Jahr

Gute Unterhaltung wünscht Ihnen

Herausgeber: KWITT Medien & PR, Katrin Witt, PF 10 20 42, 18003 Rostock, Tel. +49 (0) 3 81 | 2 90 61 45, info@kwitt-medien.de, www.kaffeezeit-magazin.de; Redaktion: Katrin Witt (V.i.s.d.P.), Gerhard Martens, Ricky Laatz, Hildegard Selle, Rainer Weber; Satz, Gestaltung, Layout: KWITT Medien & PR; Fotos: „KaffeeZeit“, Holger Martens, Daniela Kr@zel; Titelbild: © Stefan Körber - Fotolia.com; Druck: ODR GmbH; Auflage: 20.000 Exemplare; Copyright: Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Verlags. Alle im Magazin enthaltenen Beiträge und Abbildungen sind rechtlich geschützt. Eine Verbreitung und / oder Verwertung ohne Einwilligung des Verlags sind nicht zulässig. Redaktion: Alle Informationen sind sorgfältig nach bestem Wissen und Gewissen recherchiert. Für die Richtigkeit der Angaben kann keine Gewähr übernommen werden. Der Verlag behält sich Kürzungen und journalistische Bearbeitung aller Beiträge vor.

Herausgeberin Katrin Witt & Team

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07.12.2011

10:08 Uhr

Gerhard Martens

kolumne |||

Liebe Leserinnen und Leser, Die Tücken des Norddeutschen Winters und die des spanischen Sommers Eine eher seltsame Betrachtung der kalten Jahreszeit Die Bewohner der norddeutschen Landschaften würden sich wahrscheinlich gar nicht daran gewöhnen können, immer nur unter strahlend heißer Sonne zu leben. Zwar ist es romantisch und wunderschön, sich das ganze Jahr im Bikini oder Badehose am Strand im warmen Wasser zu tummeln, oder im Sand braun brennen zu lassen. Stimmt das wirklich? Das Außenthermometer immer auf 30 Grad zu sehen, kann ziemlich anstrengend sein, zumal es in den Wohnungen sicherlich nicht kühler ist. Wer möchte schon gerne nur unter einem Laken oder gar „ohne was an“ in der Nacht schlafen? Dazu brummt rund um die Uhr die Klimaanlage, und die ist im Stromverbrauch auch nicht gerade preiswert. Und dann das ständige Schwitzen! Wer hat von uns Norddeutschen schon mal 24 Stunden im Schweiß gebadet? Nur die Bakterien fühlen sich in diesem Klima pudelwohl. Obwohl, die schwarzen Pudel mögen die brennende Sonne gar nicht gern. Nicht umsonst setzen sich die meisten Spanier, Italiener oder Griechen um die Mittagszeit bis 16 Uhr auf eine schattige Bank und denken philosophisch über ihr Dasein oder über ihr immer dünner werdendes Bankkonto nach.

Europas Klimazonen aus rein menschlicher Sicht Vielleicht fragen sich die Bewohner der südlichen Länder, warum leben wir nicht im Norden, vielleicht im kühlen Norddeutschland? Die Norddeutschen fragen sich im Gegenzug, warum ist es bei uns im Winter so kalt und dunkel, während die Spanier in der warmen Mittagssonne sitzen und sich sonnen? Mal ganz ehrlich, der Winter ist für uns Norddeutsche eine Zeit der Entspannung. Jedenfalls so lange die Schneeflocken nicht in Massen auf unsere Straßen fallen, und so lange das Thermometer nicht unter 10 Grad Minus rutscht. Wir können uns unter kuscheligen Decken lieben oder darüber philosophieren, wie schön es doch im Süden ist. Wir schimpfen aber, wenn wir das Eis oder den Schnee von unseren Autos kratzen müssen. Allerdings, dabei kann man, wie in Spanien, ebenfalls ins Schwitzen kommen. Haben die Südländer eher Probleme mit dem Kreislauf, haben wir sie mit den kalten Füßen, noch kälteren Händen und roten Nasen. Es gibt noch ein anderes norddeutsches Winterproblem: die vereisten Straßen. Davon können Spanier kaum ein Lied singen. Wir dagegen viele! Wer ist noch nicht auf eisglatter Straße der Länge nach ausgerutscht? Wenn die Rippen nur eingeknickt sind, ist das ein großes Glück, dass gefeiert werden sollte. Sind jedoch die Rippen und Arme gebrochen, dann allerdings hätten sich die Betroffenen lieber gewünscht, im warmem Spanien, Italien oder Griechenland zu leben. Hier sind eisglatte Straßen eher unbekannt. Bei uns in Deutschland müssen die Bewohner auch noch heizen und ihre Autos mit Winterreifen bestücken, ehe sie über die Straßen rollen. So hat eben jeder Klimastreifen seine Vor- und Nachteile. Ihr Gerhard Martens

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Es schneit Der erste Schnee, weich und dicht, Die ersten wirbelnden Flocken. Die Kinder drängen ihr Gesicht Ans Fenster und frohlocken. Da wird nun das letzte bisschen Grün Leise, leise begraben. Aber die jungen Wangen glühn, Sie wollen den Winter haben. Schlittenfahrt und Schellenklang Und Schneebälle um die Ohren! - Kinderglück, wo bist du? Lang, Lang verschneit und erfroren. Fallen die Flocken weich und dicht, Stehen wir wohl erschrocken, Aber die Kleinen begreifens nicht, Glänzen vor Glück und frohlocken. Gustav Falke (1853-1916)

Foto: Holger Martens


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07.12.2011

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K ulinarische Roulade vo Rezepte: Romantik Hotel Rittergut Bömitz

...in Basilikumfarce Zutaten für 4 Personen: 200 g Hühnerbrust (roh & kalt) 1 Bund Basilikum Salz & Pfeffer 100 ml Sahne

Zubereitung: Die Hühnerbrust in kleine Würfel schneiden und das Fleisch kurz anfrieren (muss kalt verarbeitet werden). Anschließend das Fleisch mit den Blättern des Basilikums kuttern/pürieren (geht auch mit dem Mixer), salzen und pfeffern und soviel kalte flüssige Sahne dazu bis es eine cremige Konsistenz (Frace) ergibt.

Weitere Zutaten: 200 g 8

rohen Steinbutt (oder mehr, je nach gewünschter Größe der Rouladen) rohe Scampis Salz & Pfeffer

Zubereitung: Schichten Sie abwechselnd auf Frischhaltefolie Farce, Steinbuttfilet, zwei rohe Scampis, wieder Farce und nochmals ein Steinbuttfilet. Nun mit Hilfe der Folie eine feste Roulade rollen und nochmals in Alufolie als „Bonbon“ verpacken. Dieses Bonbon entweder im 100°C heißen Dampfofen garen oder in einen Topf mit Wasser (kurz unterm Siedepunkt) legen und mittels eines Tellers beschweren. Die Roulade braucht etwa 15 Minuten. Nicht zu lange garen, sonst werden die Scampis trocken und zäh.

Wir empfehlen als Beilage dazu Polenta.

Erbsen-Minzsuppe Zutaten für 4 Personen: 2 1 EL 500 g 1l 5 100 ml 6

kleine Schalotten Butter Erbsen (können auch tiefgekühlte sein) Hühnerbrühe Zweige frische Minze Sahne Salz & Pfeffer 


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07.12.2011

10:09 Uhr

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kulinarisches rubrik |||

es im Winter

on Scampi & Steinbutt Zubereitung:

B on Appetit!

Die Schalotten in kleine Würfel schneiden und in Butter glasig andünsten. Die Erbsen (aufgetaut oder frisch) hinzu geben. Die Hühnerbrühe angießen und ca. 14 Minuten leise köcheln lassen – ohne Deckel (sonst wird die Suppe grau!). Die Minzen grob hacken und dazu geben, weitere 4 Minuten köcheln lassen. Die Suppe mit dem Pürrierstab leicht anmixen und passieren (durch ein Sieb streichen, damit die groben Erbsenschalen entfernt werden). Mit Sahne, Salz und Pfeffer abschmecken. Vor dem Servieren die heiße Suppe nochmals mit dem Mixer aufschäumen, so wird sie leicht und luftig.

Lebkuchenmousse Zutaten für 4 Personen: 200 g 1 TL 5 30 g 1/8 l 5 50 g

Kuvertüre Lebkuchengewürz Eigelb Vanillezucker Sahne Eiweiß Zucker

Zubereitung:

Kleinod bei Anklam

Wichtig: Für die Mousse sollte alles bereit stehen, weil die richtige Temperatur ausschlaggebend für das Gelingen ist. Sahne steif schlagen und kühl stellen. Eiweiß mit dem Zucker steif schlagen und ebenfalls kalt stellen. Wasser im Topf erhitzen, die Schokolade in Stücke brechen und im Wasserbad auflösen, das Lebkuchengewürz unterrühren. Nun die Eigelbe mit dem Vanillezucker über dem Wasserbad schaumig schlagen. Achten Sie darauf, dass die Eimasse nicht gerinnt. Regulieren Sie zwischendurch die Temperatur und nehmen die Masse hin und wieder vom Wasserbad. Den Eischaum unter die Schokolade rühren und darauf achten, dass die Masse noch lauwarm ist, da die anschließend untergerührte Schlagsahne die Mousse stark abkühlt. Als letztes den Eischnee unterheben. In eine große Schale oder Gläser abfüllen und im Kühlschrank erstarren lassen. Möglichst mit Alufolie abdecken, weil die Mousse sehr anfällig gegen Fremdgerüche ist!

Das Romantikhotel Rittergut Bömitz ist ein außergewöhnliches Hotel, nur 10 Minuten von Anklam entfernt, bietet es alles für Leib und Seele auch für Ausflügler. Die Küche des Rittergutes besinnt sich ganz auf die Ursprünge einer guten Gutsküche: viele regionale Produkte, die frisch verarbeitet werden. Selbstgemachte Produkte wie z.B. Marmeladen, Pastas, Eis, Leberwurst und Brot uvm. lassen uns auch leicht auf individuelle Ernährungsbesonderheiten wie Laktose- und Glutenunverträglichkeiten eingehen. Ständig wechselnde Kulturveranstaltungen im Herbst/Winter runden das Angebot dieses außergewöhnlichen Hotels ab. Zum Beispiel gibt es am 8. Januar und 4. März wieder „Dinner-Krimi“ – eine gute Geschenkidee. Nähere Informationen: Romantik Hotel Rittergut Bömitz www.rittergut-boemitz.de Tel: 03 97 24 | 2 25 40

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07.12.2011

10:10 Uhr

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er Wein zum Festessen

Zur Weihnachtszeit und zum Jahreswechsel kommt in vielen Familien etwas Besonderes auf den Tisch. Viele fragen sich dann, welcher Wein zu welcher Speise am Besten passt. Allgemeine Tipps sind da nicht ratsam. Wichtig ist, dass weder der Wein das Essen, noch das Essen den Wein dominiert. Gern möchte ich Ihnen einige Weinempfehlungen zu typischen Gerichten geben.

Und zur Weihnachtszeit darf natürlich auch ein Glühwein nicht fehlen.

Der Renner am Heiligabend sind sicher die Würstchen mit Kartoffelsalat. Zur klassischen Variante passt schon der eine oder andere trockene Weißwein. Ich empfehle aber ein würziges Bier und die Freude auf den Wein danach oder am nächsten Tag…

Mein Lieblingsrezept: 1 Flasche ¼l

kräftigen Rotwein, schwarzen Tee, Zucker nach Belieben (ca. 70 g) 5 Nelken 1 Stange Zimt max. 1/2 Sternanis 1-2 Kardamomkapseln 1 Zitrone etwas Orange Alles zusammen erhitzen (nicht kochen), ggfls. mit etwas Jamaica-Rum verfeinern!

In vielen Familien ist Weihnachten ohne den klassischen Gänsebraten unvorstellbar. Dazu empfiehlt sich ein etwas milderer Rotwein, z. B. ein deutscher Spätburgunder aus Baden oder aus der Pfalz. Im Barrique ausgebaute Weine passen eher nicht. Ist die Gans sehr würzig, wären ein leichter Bordeaux oder auch ein Côte du Rhône zu empfehlen, ansonsten käme durchaus auch eine Spätlese vom Grauburgunder oder vom Riesling in Betracht. Für viele ist heutzutage Wild als Festtagsessen nicht mehr wegzudenken. Edle Rotweine sind da die idealen Begleiter. Zum Wildschweinbraten haben sich kräftige Weine mit spürbarem Tannin bewährt. Das können herausragende rote Burgunder sein, aber auch spanische Rotweine wie der Rioja oder der Ribera del Duero. Besonders geeignet sind auch Rotweine aus dem Piemont, wie der Barolo oder der Barbaresco. Diese Weine können durchaus auch einem Lammbraten Paroli bieten. Als ideale Begleiter zu einem Hirschrücken oder einem Rehbraten bieten sich ebenfalls deutsche Spätburgunder an. Empfehlenswert sind auch herausragende italienische Weine aus der Sangiovesetraube, wie der Chianti Classico oder der Brunello di Montalcino. Aber auch ein Blaufränkisch oder ein St. Laurent aus Österreich stehen dem nicht nach. Wer es noch internationaler haben möchte, der greife zu einem Malbec aus Argentinien oder zu einem Shiraz aus Australien. Letztere passen auch hervorragend zur Entenbrust. Zum Fisch gibt‘s in der Regel Weißwein. Der Weihnachtsklassiker Karpfen blau verlangt einen säurebetonten Weißwein, z. B. einen Riesling von der Nahe oder aus der Pfalz. Es kommen aber durchaus auch einige kräftige Silvaner aus Franken und einige Grüne Veltliner aus Österreich in Frage. Ansonsten harmoniert zu gegrilltem Fisch ein deutscher Grauburgunder oder auch ein französischer Chablis. Zu allen Edelfischen werden häufig Sauvignon blanc, Grau- oder Weißburgunder oder auch ein Entre-deux-Mers aus Bordeaux gereicht.Wer gern zu einem geräucherten Fisch greift, sollte dann sicherheitshalber dem Liebhaber des Kartoffelsalats folgen und zu einem Bier greifen. Mein Lieblingsgericht ist der Mecklenburger Rippenbraten und dazu ein kräftiger badischer Spätburgunder, in diesem Jahr allerdings vom Weingut Rudolf Fürst aus Bürgstadt in Franken.

Norbert Wendt, Rostocker Rechtsanwalt ist ein Kenner des Weines. 8


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07.12.2011

10:11 Uhr

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K ulinarisches

kulinarisches |||

für Zuhause „Ente to go“

Genießen Sie eine vorbereitete ausgebeinte Ente mit hausgemachten Knödeln, Rotkohl und einer leckeren Sauce aus bestem Rotwein. 39,00 € (Auf Anfrage bereiten wir Ihnen auch gern eine „Gans to go“ vor.)

Mediterranes Winter-Picknick

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italienischer Landschinken | Brie mit Feigen Rauchentenscheiben | spanische Mini-Salami | Antipasti Vitello Tonato mit Kapernbeeren | Tapa Flammkuchen ofenfrisches Ciabatta und Dip | frisches Obst, eine Flasche Mineralwasser 0,75 l | eine Flasche Wein 0,75 l 32,00 €

Die Weinwirtschaft ist mit ihrer lockeren und gemütlichen Atmosphäre ein beliebter Treffpunkt bei den Rostockern. Zu dem kulinarischen Verwöhnprogramm zählen leckere Tapas, ergänzt durch Klassiker der mediterranen Küche sowie Kleinigkeiten zum schnellen Verzehr. Abgerundet wird dies durch die wohl umfangreichste Weinkarte der Hansestadt.

Unser Tipp:

Winter-Picknick & Co.

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Kamin-Picknick mit regionalen Köstlichkeiten Seeluftschinken | Blauschimmelkäse | Griebenschmalz gebeizter Lachs | Hausmacher Leberwurst | Käsekrainer Chili-Knacker | Räucherkartoffeln mit Kräutercreme Makrele | Stremellachs | Rote Grü tze mit Vanillesauce eine Flasche Mineralwasser 0,75 l | wahlweise eine Flasche Wein 0,75 l oder eine Flasche Winzerglü hwein 1,0 l 34,00 € Weinwirtschaft im Steigenberger Hotel Sonne Neuer Markt 2 • 18055 Rostock • Tel. 0381 4973 249 www.rostock.steigenberger.de Öffnungszeiten: täglich von 11.00 bis 24.00 Uhr


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07.12.2011

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D as gönn’ ich mir Die feinen Fluchten aus dem Alltag Sie sind selten, aber unverzichtbar:

wiederholt und wie ich uns kenne, werden wir uns das Vergnügen auch in der gerade begonnenen kalten Jahreszeit gönnen.

Die kleinen Fluchten aus dem Alltag, das feine Extra, das wir uns gönnen und über das wir uns lange freuen können.

Mathilde und Roger Reinhard (60 und 74 Jahre), sie selbstständig tätig, er Rentner, aber fest in Ehrenämtern verwoben, beschreiben es ähnlich. Kurz bevor der Alltagsstress sie zu überrennen droht, spannt Roger die Fangleine: „Klar, muss ich Mathilde erst anstupsen, aber wenn ich vorschlage: Komm, wir fahren einen Tag ins Museum, dann habe ich sie schon überredet.“ Zwischendurch gönnen sie sich zur Erholung Kaffee und Kuchen, bevor sie sich weiter der Kunst widmen. Denn das weiß Roger aus seinem Berufsleben: „Man kann nicht aufs Wochenende, auf den Urlaub oder auf die Rente warten. Jeden Tag muss man sich ein klein wenig für sich selbst gönnen.“ Bei ihm ist es der Mittagsschlaf, im Sommer am liebsten im Schatten des mächtigen Kirschbaumes. „Ich möchte meine berufliche Tätigkeit so einrichten, dass wir uns zukünftig etwas mehr Zeit zusammen gönnen können“, blickt Mathilde an ihrem 60. Geburtstag in die Zukunft und Roger verspricht, sie im Alltag daran zu erinnern.

Natürlich, zu erst meldet sich die innere Stimme: Es gibt so viel zu tun, die Arbeit ruft, das Ehrenamt, die wichtigen täglichen Aufgaben. Doch wer nicht an sich selbst denkt, kann sich nicht wirklich für andere einsetzen. Und auch wenn die Werbung uns erzählt, Genuss sei das, was auf den Teller und ins Glas kommt, genießen bedeutet sehr viel mehr als bewusstes Essen und Trinken. Genießen und sich selbst etwas gönnen hängen sehr eng zusammen, denn wer sich tatsächlich selbst etwas gönnt, kann gar nicht anders, als das ausgiebig zu genießen – probieren Sie es aus und spüren, wie gut es tut!

„Ich gönne mir schöne Konzerte mit meiner Freundin, zweimal die Woche Eisbaden mit unserem Verein, zusätzlich gehe ich schön zum Sport und verzichte auch nicht auf gute Kosmetik.“ Kati Burmester (71 flotte Jahre jung) ist gerne für andere Menschen da, hat immer ein offenes Ohr, aber Sie vergisst dabei nicht, auch an sich selbst zu denken. Und Freunde dürfen sich umso mehr an ihrem offenen Wesen erfreuen. „Was gönne ich mir?“, fragt ihr Mann Peter und ich muss lachen, denke ich doch an seine geliebten Pralinen. Aber dann kommt es voller Überzeugung: „Ich gönne mir Natur. Ich beobachte Vögel sehr gerne und nehme mir Zeit dafür“, so der 74-jährige Rentner, der einen Hausmeister-Posten ausfüllt. Es ist nicht nur die große Reise, die unserem Leben Wert verleiht. Es sind die kleinen, feinen Dinge, an denen wir uns täglich freuen sollten.

Die beiden vergangenen Winter boten heftigen Frost. Anfang 2010 taten wir es das erste Mal und zwar spontan. Mein Mann (60 Jahre jung) und ich (51) „klauten“ uns einen Tag mitten in der Woche, stiegen ins Auto und fuhren auf den Darß. In Wustrow marschierten wir über den gefrorenen Bodden, sahen vom Eis aus das Ufer liegen und freuten uns an der ungewöhnlichen Aussicht. Selbst unser Hund trollte durch den Neuschnee auf dem Eis. Ein kleiner Mittagsimbiss, ein Spaziergang am menschenleeren Strand, sogar die Sonne sah uns zu… Und später einen Glühwein zum Aufwärmen, bevor es zurück nach Hause ging. Es war traumhaft, wir haben lange davon geschwärmt und den kleinen Ausflug aus dem Alltag im nächsten Winter

Hildegard Selle

Demnächst NEU: 2. Auflage des Brillenkontors im Hotel Am Leuchtturm ab Frühjahr 2012

JANMARE Brillenkontor | Am Alten Strom 83 | 18119 Rostock-Warnemünde | info@janmare.de

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07.12.2011

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Aktuelle biologische Haut- und Gewebetherapie Unsere Körperzellen haben keine unendliche Lebenszeit. Nur rund 50mal kann sich eine Zelle im Laufe des Lebens teilen. Wenn dieser Prozess verbraucht ist, schreitet die Hautalterung schnell voran. Im Alter ab 50 reduziert sich die Östrogenproduktion und lässt die Haut trockener, dünner und empfindlicher werden. Die Schweiß- und Talgdrüsen reduzieren ihre Arbeit. Alters- und Pigmentflecken entstehen im Gesicht und auf dem Handrücken. Am Hals entstehen erste Falten und es bilden sich vermehrt Schlupflider. Zurückgeschraubt werden kann die Alterung nicht. Ernährung, Lebensstil, Freizeitgestaltung, Sport, Nichtrauchen – das sind aber erst einmal die Schlagzeilen, mit denen man punkten kann. Hinzu kommt die Pflege der Haut und des darunter gelegenen Gewebes. Kosmetika stehen also auf dem Tagesprogramm. Aber Kosmetika lösen keine Gewebereaktionen im pharmakologischen Sinn aus. Sie pflegen und machen die Haut wieder weicher, erhöhen den Wassergehalt im Gewebe und machen damit wieder ein besseres Hautbild. Sehr viele Kosmetika haben aber nicht die Fähigkeit, die oberste Hautschicht überhaupt zu durchdringen, um an den notwendigen Wirkort zu gelangen. Hier können dann physikalische Verfahren hilfreich sein wie Ultraschall, Druckverfahren oder auch die Anwendung gepulster elektrischer Felder, die in der Ästhetik-Klinik und in Beautyundmed in Warnemünde angewendet werden. Hierzu gibt es umfangreiche wissenschaftliche Daten, die Dr. Weber in der Ästhetik - Klinik erarbeitet hat. Therapeutisch stehen Hyaluronsäureunterspritzungen und Botoxinjektionen an erster Stelle.

Hautalterung ist ein physiologischer Prozess, der schon in frühen Jahren beginnt – eigentlich schon mit 20 bis 25 Jahren. Es handelt sich um einen komplexen Prozess, der sehr stark genetisch gesteuert wird (intrinsic - Alterung) aber auch durch sehr viele äußere Faktoren beeinflusst wird (extrinsic-Alterung durch Umweltfaktoren wie UV-Strahlen, chemische Reagenzien, mechanische Belastung).

Ästhetik-Klinik (Ärztlicher Leiter Dr. med. habil. J. Weber) der Internationalen Akademie zur Erforschung der Transdermalen Therapie e.V. Am Strande 3 in 18055 Rostock | Tel.: 0381 - 45 82 70

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Die Hautalterung ist nicht unwesentlich von der Lebensweise und der Ernährung abhängig. Faktoren wie Hitze, Kälte, Stress und ungesunde Ernährung sowie Alkohol- und Nikotinkonsum können die natürliche Alterung der Haut beschleunigen. Raucher werden ganz besonders im Hauterscheinungsbild geschädigt.

Sofern die Gewebeaugmentation mit quervernetzter Hyaluronsäure aber nicht zu dem gewünschten Ergebnis führt, steht sehr aktuell die Anwendung von Plasma aus Eigenblut auf dem Behandlungskonzept. Sie ist nur Ärzten vorbehalten. Eigenblut wird in einer bestimmten Technik aufgearbeitet, der Plasma - Anteil abzentrifugiert und dann ein sog. plättchenreiches Plasma gemischt, in dem hochwertige körpereigene Wachtsumfaktoren enthalten sind, die einen echten Gewebeaufbau auslösen. Diese hochaktuelle Gewebebehandlung wird in der Ästhetik-Klinik in Rostock eingeführt.

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Friedrich - Franz-Strasse 58 in 18119 Warnemünde | Tel.: 0381 - 54 84 60 87


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07.12.2011

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Y oga

sucht das Gleichgewicht Keine Frage, Yoga boomt. Yoga-Zentren gibt es in fast allen – auch kleinen Städten – und selbst auf den Dörfern werden Yoga-Kurse angeboten. Warum Yoga? Yoga stammt aus Indien. Es ist die mehr als 5000 Jahre alte Lehre vom Leben. Das Wort Yoga stammt aus dem Sanskrit, der heiligen Sprache der Hindus. Der Wortstamm ist von jui abgeleitet und bedeutet Verbindung und Vereinigung – das Einswerden von Körper, Geist und Seele. Indische Heilige und Seher beobachteten die Natur und entwickelten daraus Körperhaltungen und Bewegungsabläufe, die es dem Menschen ermöglichen sollen, das Gleichgewicht zwischen Körper, Geist und Seele herbeizuführen und damit zur Einheit zu gelangen. Tatsächlich ist es dieser Dreiklang, der viele Übende schon bei der ersten Kurseinheit in seinen Bann zieht. Das Hatha Yoga ist hierzulande eine der bekanntesten Arten. Es ist körperorientiert und beinhaltet Atemübungen und Entspannungstechniken. So beginnen die meisten YogaSitzungen mit Übungen zur bewussten Atemführung. Nur bei richtiger Atmung erhalten alle Körperzellen ausreichend Sauerstoff und werden gereinigt. Die Atemübungen führen dazu, zur Ruhe zu kommen, sich der Konzentration zu öffnen, die bei den Körperübungen wichtig ist. Die Körperübungen (Asanas) schaffen geschmeidige Gelenke, verbessern die Beweglichkeit der Wirbelsäule, stärken


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07.12.2011

10:15 Uhr

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gesundheit |||

von Körper, Geist und Seele

In Europa entwickelten sich neue Formen des Yoga. So gibt es beispielsweise Hormon-Yoga, Schwangeren-Yoga oder das Power-Yoga, das derzeit viele Fitness-Studios anbieten. Es betont den körperlichen Aspekt und setzt vor allem auf Fitness. Auch im Sportzentrum Schwanenteich steht donnerstags zwischen 19 und 20 Uhr Power-Yoga auf dem Kursplan. „Das Alter spielt in all unseren Kursen keine Rolle“, betont Kursleiter Horst Schaab, der den Seniorensport betreut. „Im Power-Yoga sind es nicht einzelne Übungen, sondern es ist eine Art Choreographie, eine durchgängige, fließende Geschichte“, erklärt Schaab. Die Teilnehmer seien „von 18 bis ins hochwertige Alter“ dabei. „Neulich nahm eine Gruppe teil, die war weit über 70 und die fanden das gut.“ So laden Schaab und das Schwanenteich-Team Interessierte donnerstags zu einem unverbindlichen kostenlosen Probetraining ein. Hildegard Selle

Madea Yoga - Yvonne Naumann

Kreislauf und Durchblutung und kräftigen die inneren Organe. Wichtig ist bei den Körperhaltungen die Konzentration, sie führt zur Verbindung von Körper und Geist. Sie kann wie eine Meditation wirken und macht Yoga einzigartig. Den Schlusspunkt setzt die Entspannung. Körper und Geist werden ruhig und gelassen, Stresshormone bauen sich ab, innere Blockaden werden gelöst. Nach konzentrierten Körperübungen kann die Entspannung eine neue Tiefe erfahren und die Übenden lange begleiten. Aufgrund seiner ganzheitlichen Wirkung werden dem Yoga sogar heilende Kräfte zugeschrieben. Wohltuend für Körper, Geist und Seele sind die Übungen auf jeden Fall.


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07.12.2011

10:16 Uhr

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s ist ein Kreuz mit dem Kreuz …Teil 2 In der Herbst-Ausgabe haben wir uns den Ursachen von Rückenschmerzen gewidmet und auf wirksame Hilfen zur Selbsthilfe verwiesen.

Heute lassen wir Dr. Sören Rudolph, einen Rostocker Facharzt für Schmerztherapie, zu Wort kommen. Thema: Medikamente und Therapien zur Beseitigung bzw. Linderung von Rückenbeschwerden. KaffeeZeit: Es gibt kaum jemand, der nicht schon einmal ein Stechen im Kreuz verspürt hat. Rückenschmerzen sind bekanntlich eine sogenannte Volkskrankheit und die Ursache für jede achte Krankschreibung. Herr Dr. Rudolph, wie definieren Sie Rückenschmerz? Dr. Rudolph: Wir unterscheiden zwischen einem akuten und dem chronischen Rückenschmerz. Bei chronifizierten Rückenbeschwerden handelt es sich fast ausnahmslos um ein Zusammenspiel von körperlichen und seelischen Problemen. Bei ihnen ist die Warn- und Schutzfunktion des Schmerzes verloren gegangen. Er hat sich verselbständigt. Die Intensität des Schmerzes passt nicht mehr zur Ursache. KaffeeZeit: Stehen Rückenschmerzen in einem ursächlichen Zusammenhang mit einer sich verändernden Wirbelsäule und Bandscheiben, die im Laufe der Jahre ihre Elastizität einbüßen? Dr. Rudolph: In der Tat unterliegt die Wirbelsäule, wie der gesamte menschliche Körper, naturgegebenen Abnutzungserscheinungen. Degenerative Wirbelsäulenerkrankungen treten daher insbesondere bei der älteren Generation auf. Wichtig ist hier vor allem, der Wirbelsäule ein starkes Muskelkorsett „anzulegen“. Die Rückenmuskulatur muss aktiv bewegt werden. Anders sieht es aus, wenn Symptome wie taube Beine oder nicht mehr kontrollierbares Wasserlassen in Zusammenhang mit starken Schmerzen auf einen wahrscheinlich schweren Bandscheibenvorfall deuten. Dann lässt sich eine Operation oftmals nicht mehr vermeiden. Auf jeden Fall sollte unverzüglich ein Arzt konsultiert werden.

Dr. Rudolph: Bei einer eingehenden Untersuchung findet der behandelnde Arzt meistens heraus, ob ein Bandscheibenvorfall vorliegt, und wenn ja, zwischen welchen Wirbeln. Eine radiologische Untersuchung wie Röntgen oder MRT, gehört sicherlich bei entsprechenden Symptomen  14

© Kzenon - Fotolia.com

KaffeeZeit: Kann ein Bandscheibenvorfall mittels einer gründlichen Untersuchung festgestellt werden, oder gehört das Röntgenbild zu einer sicheren Diagnose unbedingt dazu?


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07.12.2011

10:17 Uhr

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eues Jahr – neue Vorsätze: ABNEHMEN

Ausgezeichnet durch:

Die Muskulatur – Gesund- und Schlankmacher: Gezieltes Muskeltraining ist ein Schlüssel für gesundes Abnehmen.

Gewichtsabnahme ist mehr als nur Diät. Übergewicht betrifft in Deutschland inzwischen mehr als 50 % aller Menschen. Dabei ist es nicht nur ein ästhetisches Problem, sondern stellt vor allem einen enormen Risikofaktor für eine Vielzahl von Erkrankungen dar: So sind Übergewichte sehr viel stärker gefährdet, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck, Arteriosklerose oder Herzinfarkt zu erkranken, als Normalgewichtige. Aber auch Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes oder Schäden an Knie- und Hüftgelenken sowie der Wirbelsäule ist das Risiko bei übergewichtigen Personen stark erhöht. „Gerade ältere Menschen mit Übergewicht haben gravierende Probleme mit ihrer Gesundheit. Wer daran etwas ändern möchte, den unterstützen wir gerne, wieder gesund und fit zu werden.“ sagt Silke Bull, Geschäftsführerin INJOY med.

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„Oft durch eine falsche Ernährung und Bewegungsmangel, geht Übergewicht im Alter meist sehr schnell mit dem Verlust körperlicher Leistungsfähigkeit und des allgemeinen Wohlbefindens einher. Genau hier setzt unser Team an.“ ergänzt Sybille Göring, Geschäftsführerin INJOY Med.

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s ist ein Kreuz

mit dem Kreuz …Teil 2 doch die Einnahme von Medikamenten über einen längeren Zeitraum notwendig. Ich denke dabei auch an moderne Opiate. Es sollte jedoch stets ein retardiertes Medikament sein, bei dem der Wirkstoff langsam freigesetzt wird. KaffeeZeit: In jüngster Zeit taucht der Begriff „multimodale Schmerztherapie“ immer häufiger auf. Was ist darunter zu verstehen?

© reka100 - Fotolia.com

Dr. Rudolph: Diese Therapieform ist individuell auf den Patienten ausgerichtet und basiert auf Teamwork. Einbezogen sind Ärzte verschiedener Fachrichtungen – ein Psychologe und natürlich die Physiotherapeuten. Die gesamte Therapie muss darauf ausgerichtet sein, zu verhindern, dass sich ein Schmerzgedächtnis ausbildet und der Schmerz chronisch wird. Wenn sich das Schmerzgedächtnis jedoch bereits gebildet hat, reichen schmerzstillende Mittel allein nicht mehr aus. Dann ist insbesondere der Psychologe gefragt. Der Schmerz muss an der Wurzel gepackt werden. Es gilt vor allem, Ängste abzubauen. Der Patient erfährt, dass sein chronischer Schmerz etwas Gelerntes ist. Die Kunst besteht nun darin, den erlernten Schmerz wieder zu „verlernen“. Das wiederum erfordert, individuell auf den Patienten einzugehen und ihn zur aktiven Mitarbeit zu motivieren. Mit manuellen bzw. physikalischen Anwendungen des Physiotherapeuten schließt sich der Kreis. Neben der Osteopathie bietet sich die klassische Akupunktur als Ergänzung an. Vergessen wir auch nicht die gute „alte“ Rükkenschule. KaffeeZeit: Wenn Sie einmal ein Fazit ziehen, lässt sich dem Phänomen Rükkenbeschwerden überhaupt erfolgreich zuleibe rücken? Dr. Rudolph: Es handelt sich um ein vielschichtiges Problem, welches vielschichtiger Lösungsansätze bedarf. Alle Maßnahmen sollten jedoch drei wichtige Ziele verfolgen – Schmerzen lindern, die Beweglichkeit erhalten und den Patienten zur aktiven Mitarbeit motivieren. KaffeeZeit: Herr Dr. Rudolph, wir bedanken uns, auch im Namen unserer Leser, für dieses aufschlussreiche Gespräch.

dazu. Allerdings wird deren Aussagekraft oftmals überschätzt. Übrigens: Von ständig sich wiederholenden Untersuchungen ist abzuraten. Sie führen nicht weiter.

Vorschau auf das nächste Heft

KaffeeZeit: Es heißt, wirksame Schmerzmittel und körperliche Aktivitäten sind die beste Medizin gegen Rückenschmerzen. Sollten Medikamente grundsätzlich nur kurzfristig verschrieben werden, um eine Abhängigkeit zu vermeiden?

In der Frühjahrsausgabe der „KaffeeZeit“ erscheint Teil 3 der Beitragsreihe „Es ist ein Kreuz mit dem Kreuz“. Im Mittelpunkt stehen Maßnahmen, die geeignet sind, den Rücken nachhaltig zu stärken. Darüber hinaus nimmt das rückenfreundliche Verhalten im Alltag einen breiten Raum ein.

Dr. Rudolph: Sogenannte Rheumamittel wie Voltaren, Ibuprofen usw. sind für den kurzzeitigen Einsatz bestimmt. Bei einigen Patienten ist je16


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vital & physio

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gesundheit |||

Schlafen Sie gesund? Die neuen Lattoflex - Gesundheitsbetten für eine entspannte Nachtruhe Die gesunde Nachtruhe hat in der urbanen Gesellschaft von heute einen ähnlich hohen Stellenwert wie die richtige Ernährung. Körper und Seele regenerieren während dieser Stunden und sind am Morgen wieder fit für alle Herausforderungen. Leider klagen viele Menschen über einen schlechten Schlaf, der Abgespanntheit und fehlende Energie zur Folge hat. Aus der Schlafforschung wissen wir, dass zu wenig Schlaf krank machen kann. Trotzdem ruhen viele Deutsche auf falschen oder abgenutzten Matratzen. Die meisten von uns schlafen sogar immer noch auf dem Lattenrost, einer Erfindung der 1960er Jahre. Sie hat einiges verbessert – aus heutiger Sicht aber ist Holz viel zu unelastisch, um die Wirbelsäule in jeder Lage richtig zu stützen. „Der Schlaf wird zum nächsten großen Life-Style-Projekt“, prognostiziert das schweizerische Gottlieb Duttweiler Institut, eine der ältesten Denkfabriken Europas. Deshalb ist es jetzt an der Zeit, sich vom gewohnten Lattenrost zu verabschieden. An seine Stelle rücken heute Glasfaserstäbe und Flügelfedern: Sie reagieren punktgenau auf jede Schlafbewegung und fangen die Gewichtsverlagerung sanft ab. In klinischen Studien wurde die schlaffördernde Wirkung der neuen Lattoflex Generation bereits wissenschaftlich erprobt. Im Zentrum für Naturheilverfahren, Physiotherapie und Prävention vital & physio können Sie sich zu den neuen Lattoflex-Betten ausführlich beraten lassen.

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enn der Opa mit dem

Enkel einmal ausgeht…

Enkel und Großeltern bilden ein großartiges Gespann – auch für’s Museum

Genau diese Ansichten können im Anschluss in der Kunstmühle auf Bildern beispielsweise von Franz Bunke, dem Begründer der Kolonie, besichtigt werden. „Guck mal, Oma, das haben wir auch gerade gesehen…“ So können Kinder Kunst mit eigenen Augen entdecken. Geöffnet ist dienstags bis freitags 13.00 bis 16.00 Uhr und sonntags von 11.00 bis 17.00 Uhr.

Was bietet sich für dieses Gespann im Winter an? Es gibt Museums-Ausflüge, die selbst jüngeren Gästen Freude bereiten und gemeinsam mit Oma und Opa kann so ein Ausflug was ganz Besonderes werden.

z Bad Doberan bietet nicht nur das Münster. Im Stadt- und Bädermuseum, beheimatet im historischen Möckelhaus, gibt es neben der Geschichte des ersten Seebades Heiligendamm auch die Geschichte des Badens zu erkunden. Wer kennt zum Beispiel einen Badekarren, mit dem Menschen ins Meer fuhren? Und dann die züchtige Bademode aus alten Zeiten – da sind auch junge Gäste schnell begeistert. Als Bonbon steht aktuell die Ausstellung „Eisenbahnen – vom Vorbild zum Modell“. Der Verein IG Mecklenburgische Eisenbahngeschichte besteht seit 27 Jahren und hat die Schau zusammengetragen, die bis zum 12. Februar zugänglich ist. Für Eisenbahn-Freunde ein verlockendes Ziel. Besuchszeiten sind dienstags bis freitags 10.00 bis 12.00 Uhr und 13.00 bis 16.00 Uhr, sonntags 12.00 bis 16.00 Uhr.

Drei Vorschläge: z Das Dorf Mecklenburg ist ein nettes Örtchen, sehr überschaubar, und dort steht das Kreisagrarmuseum. Es zeigt die Entwicklung der ländlichen Region seit 1800. Historische Werkzeuge, Maschinen, Kleidung – da bekommen auch kleine Besucher große Augen. Und wenn Opa dann noch ein bisschen erklären kann und Oma eine Geschichte zum alten Waffeleisen weiß… Ein Besuch ist montags bis freitags von 10.00 bis 16.00 Uhr möglich.

z Schwaan ist als Künstlerkolonie bekannt. Doch keine Angst vor großer Kunst für kleine Leute. Wer auf dem Hof der Kunstmühle parkt, kann von dort einen Spaziergang entlang der Beke und der Warnow unternehmen: Mit tollen Aussichten auf die kleine Stadt und die Brücken über die Wasserläufe.

Hildegard Selle

Kinder, hier ist´was los! z ZOO Rostock

z Volkstheater Rostock (Theaterzelt)

26.12.2011 bis 19.02.2012 Zooerlebnis im Winterwald jeden Sonntag Basteln von Zoosouveniers, Seifen selbst herstellen, Fackelwanderung

17. & 25.12., 18 Uhr | 29.12.,19.30 Uhr | 08.01.,15 Uhr Hänsel und Gretel – Eine Märchenoper 18.12. |19.12. |20.12. |21.12., Uhrzeiten unterschiedlich (9 Uhr | 10 Uhr | 11 Uhr | 11.30 Uhr | 18 Uhr) 22. & 23.12., 15 Uhr Peterchens Mondfahrt, Kinderstück ab 5 Jahre 16.12., 09 & 11.30 Uhr | 27.12., 18 Uhr | 29.12., 11 Uhr 02.02., 10 Uhr | 23.02., 11 Uhr Pinocchio, Tanztheater für Kinder ab 6 Jahre

z Stadthalle Rostock 16.12., 15 Uhr 15.01., 15 Uhr

Das Dschungelbuch – Kindermusical Benjamin Blümchen und die goldene Katze – Kindermusical für die ganze Familie 29.01., 14 und 17 Uhr Detlev Jöcker - Willkommen im Tamusiland

z Natur- und Umweltpark Güstrow 29.12., ab 16 Uhr

Wolfsspezialnacht zum Jahresausklang Wolfsfütterung, Lagerfeuer, Imbiss, Nachttauchen am beleuchteten AQUA-Tunnel, mit Anmeldung unter Tel. 0 38 43 | 2 46 80 14.12. | 28.01. | 04.01. | 11.01. | 25.02. Wolfswanderung; Geführte Wanderung in der Dämmerung mit Wolfsfütterung mit Anmeldung unter Tel. 0 38 43 | 2 46 80 06.02. bis 17.02. Winterferienspaß täglich wechselnde Abenteuer

z Karls Erlebnis-Dorf Rövershagen 23.12.2011 bis 26.02.2012 Karls 9. Eiszeit; Manege frei – Ein Zirkus aus Eis bis zum 08.01.2012 Karls Weihnachten auf dem Lande

z Theater im Stadthafen 17.01. | 18.01., jeweils 10 Uhr | 22.01., 16 Uhr Till Eulenspiegel – Musical für Kinder ab 6 Jahren 18


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eier Deinen VGeburtstag bei Pandino Im mit 3.200qm größten Indoorspielplatz von M-V heißt es: Happy Birthday!

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Der eigene Geburtstag oder auch Ehrentag sollte voller Freude, Überraschungen und schöner Erlebnisse mit den besten Freunden stecken – denn schließlich darf man ja Geburtstag nur einmal im Jahr feiern. Das weiß natürlich auch der schlaue Bär Pandino und hat sich deshalb etwas Besonderes ausgedacht: Auf ins große Spieleparadies nach Bargeshagen und rauf auf den eigenen Geburtstagsthron! Mitten im größten Indoorspielplatz in M-V können Du und Deine Freunde essen, trinken, spielen, toben und die Eltern dabei ruhig auch mal alleine lassen. Für Dich gibt es ein tolles Geburtstagsgeschenk, das vom Pandino-Bären persönlich überreicht wird. Du sitzt die ganze Zeit auf Deinem persönlichen Dschungelthron und lässt Dich von allen Gästen bärenstark feiern. Der Geburtstagstisch ist toll dekoriert, es gibt Süßigkeiten und bärig-leckeren Engels- oder Teufelskuchen. Ab einer Feier mit 6 Kindern haben das Geburtstagskind und eine Begleitperson freien Eintritt.

In den Februar - Ferien feiern wir jeden Tag

FASCHING

von 9:00 - 19:00 Uhr

Pandino Spielwelt GmbH | Admannshäger Damm 19 | 18211 Bargeshagen | Tel. 03 82 03/ 49 - 0 | Fax 03 82 03/ 49 - 171 | info@pandino-mv.de

www.pandino-mv.de 19


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esepaten bezaubern Kinder… …und Ältere mit Lektüre

„Ich möchte Kinder anregen, dass sie selber lesen.“ Dr. Beatrice Keßling ist Lesepatin und betreut regelmäßig Vorlesenachmittage in der Stadtbibliothek Rostock. In den vergangenen drei Jahren haben sich diese Nachmittage zum Renner entwickelt. Gab es sie bislang einmal im Monat, werden sie ab Januar alle 14 Tage stattfinden. Etwa vier Wochen vorher liegen in der Kinderbibliothek Zettel aus, mit denen auf die Lesung aufmerksam gemacht wird. Dabei wird erklärt, was gelesen wird und für welches Alter es geeignet ist. Kleinkinder und Sieben- bis Achtjährige sind die häufigste Zielgruppe. Beatrice Keßling ist von Beginn an dabei. Wie kam sie dazu? Eine schöne Geschichte: Die 59-jährige Rostockerin ist Zahnärztin und als solche öfter auf Fortbildungen oder Tagungen unterwegs. Mit einem Kollegen suchte sie abends kulturelle Entspannung vom Tagespensum. „So sind wir mehrmals bei Märchenabenden gewesen. Dann habe ich gesagt: Das möchte ich auch.“ Gesagt, getan. Ein Jahr lang bildete sie

sich am Märchenhof Rosenrot in der Nähe von Uelzen zur Märchenerzählerin aus. Und obwohl sie eine wundervolle Stimme und viel Einfühlungsvermögen mitbringt, war es „schwerer als gedacht“, das Märchenerzählen an ein Publikum zu bringen. Sie versuchte es im Zirkus Fantasia und in Karls Erlebnis-Dorf. „Der Rahmen war jeweils zu groß, zu unruhig. Dort kam keine Atmosphäre auf“, blickt Beatrice Keßling zurück. Dann fand sie den Aufruf, Lesepaten gesucht und meldete sich sofort. „Wenn ich nicht erzählen kann, dann lese ich eben vor“, so ihr Entschluss. „Lesen ist bequemer. Erzählen ist anspruchsvoller und erfordert mehr Vorbereitung“, schildert sie die Unterschiede. Als Erzählerin nimmt sie den Stoff aktiv auf, erzählt lebendig, ohne Buch in der Hand. Schon als Kind hat sie gern gelesen. Enid Blyton war ihr Favorit. „Heute liebe ich Krimis und schreibe selbst Kurzkrimis“, verrät sie ihre Leidenschaft für knisternde Spannung. Für die Kinder gibt es natürlich jeweils passende Lektüre. Und mittlerweile liest sie nicht nur in der Bücherei. Bibliothekarin Andrea Krause betreut als „Dreh- und Angelpunkt“ die derzeit neun Lesepaten der Region Rostock und vermittelt deren Einsatz in Schule, Institutionen oder Seniorenheime. „Das dankbarste Publikum sind Schulklassen“, weiß Beatrice Keßling und begründet: „Dort gibt es Ruhe und Aufmerksamkeit, das ist für mich schön“. Meist sind es erste und zweite Klassen, die Lesepaten anfragen. „Gerade die möchte ich beim Lesenlernen animieren, dass sie sich für Bücher interessieren“, betont die Patin überzeugt. Ein besonders schönes Erlebnis sei der Besuch im Mehrgenerationenhaus gewesen: „Ich habe für Senioren und eine Kleinkind-Gruppe erzählt und gelesen, das war spannend.“ In der Bibliothek finden die Nachmittage in der Leseecke der Kinderbücherei statt. Allerdings mitten im Ausleih-Betrieb. „Das ist manches Mal recht unruhig mit all dem Kommen und Gehen“, bedauert Beatrice Keßling. Doch 2012 soll nach einem ruhigeren Stübchen innerhalb der Bücherei gesucht werden. Der ehrenamtlichen Lesepatin ist das sehr recht. Wer Kontakt zu Lesepaten sucht oder selber einer werden möchte, kann sich an Bibliothekarin Andrea Krause, Tel. 03 81 - 3 81 28 40, wenden.

Beatrice Keßling kennt die Vorlese-Ecke in der Bibliothek Rostock sehr gut. Als Lesepatin nimmt sie hier öfter Platz und liest beispielsweise aus dem Buch Die Olchis. Foto: Hildegard Selle

Hildegard Selle

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familienzeit |||

Karls 9. Eiszeit „Manege frei – Ein Zirkus aus Eis“ Ab 23. Dezember öffnet in Karls Erlebnis-Dorf in Rövershagen die 9. Eiszeit. Bis Ende Februar kann täglich Deutschlands größte Eisskulpturen-Ausstellung erkundet werden. Karls hat elf der weltbesten Eiskünstler versammelt. Sie schaffen gemeinsam eine zauberhafte Zirkuswelt mit extravaganten Eisfiguren, die in wundervolles Licht getaucht werden und kleinen und großen Gästen eine fabelhafte Atmosphäre bieten. Sechs Zirkusmanegen gilt es auf 2000 Quadratmetern zu bestaunen. Viele liebevolle Details können hier entdeckt werden. 240 Tonnen Eis und Schnee werden unter anderem zu einem Kinderkarussell aus Eis und einer großen Eisrutsche verarbeitet. Wagemutige Artisten und traumhafte Tiere dürfen natürlich nicht fehlen. Auch in diesem Jahr wird die 400 Quadratmeter große Eislaufbahn mit kostenlosem Schlittschuhverleih Eisläufer anziehen. Besonders einladend: Die Eintrittskarte gilt als Dauerkarte. So kann die Eiszeit mehrmals mit einer Karte besucht werden, allerdings muss bei Folgebesuchen der Ausweis vorgelegt werden. Doch wer unbedingt den Seiltänzer aus Eis ein zweites Mal bestaunen möchte, wird nicht erneut zur Kasse gebeten. Ein zartes Zirkus-Eisvergnügen, doch bei minus 8 Grad sollten Besucher die warme Kleidung nicht vergessen.

Highlights zusammengefasst: 6 Zirkusmanegen | Kinderkarussell aus Eis | riesige Eisrutsche | Artisten | 2000m² Ausstellungsfläche 150 Tonnen Eis & Schnee | -8°C | 400m² große Eislaufbahn mit Gratis Schlittschuhverleih Öffnungszeiten: Preise: Bitte beachten:

10.00 - 19.00 Uhr Erwachsene - 7,00 Euro pro Person | Kinder bis 12 Jahre - 5,00 Euro pro Person | Kinder unter 3 Jahre - Eintritt frei Gruppen ab 10 Personen - 5,00 Euro pro Person | Gruppen ab 20 Personen - 4,50 Euro pro Person | Gruppen ab 40 Personen - 3,50 Euro pro Person Gruppenbesuche müssen bis zu 5 Stunden vorher angemeldet werden, Tel.: 03 82 02 / 40 50.

Purkshof 2 • 18182 Rövershagen Tel.: 03 82 02 / 40 50 www.karls.de

Der Coca-Cola-Truck kommt am 15.12. von 14.30 - 19 Uhr zu Besuch.

Die Lichtshow findet täglich um 17.30 Uhr statt - Eintritt frei!

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Karls Erlebnis-Dorf


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ilderwelten am Schwa Foto: Holger Martens Text: Ricky Laatz

Ein Spaziergang durch die Rostocker Kunsthalle 1234567890123456789012 Seit dem Frühjahr 2009 wird das Haus durch den engagierten Verein pro Kunsthalle e.V. betrieben. Wenig später wurde ein ansprechender roter Kubus eingeweiht, der seitdem deutlich sichtbar Werbung für die Kunsthalle und ihre jeweils aktuellen Ausstellungen macht. In der jüngsten Vergangenheit konnten einige hochspannende und publikumswirksame Kunstevents realisiert werden, darunter Wolfgang Joops „Eternal Love“, eine Christ-Ausstellung, „Riga dröhnt“, Fotos von Paolo Roversi sowie die Schau des Fotografen Andreas Mühe. Nach einem Besuch kann man die gewonnenen Eindrücke bei einem Spaziergang rund um den beliebten Schwanenteich auf sich wirken lassen – ein weiteres Qualitätsmerkmal der Rostocker Kunsthalle gegenüber anderen urbanen Ausstellungsorten.

Dieses Haus mit schöner Lage am Schwanenteich war der erste und einzige Neubau eines Kunstmuseums in der DDR und ist vor allem ein Forum für zeitgenössische Kunst. Der Bau stand seinerzeit für eine besondere kulturpolitische Absicht: internationale Kunst an einen Ort zu holen und deutlich sichtbar zu präsentieren, der in der geschlossenen Gesellschaft der DDR wie ein „Tor zur Welt“ wirken konnte. Heute besitzt die Kunsthalle eine umfangreiche Sammlung von etwa 6000 grafischen Blättern, 520 Gemälden und 200 Skulpturen meist ostdeutscher Kunst. Sie repräsentiert dabei künstlerische Epochen, die bis in die 1920er Jahre zurückreichen, wovon einige wertvolle Zeichnungen des Dresdner Spätexpressionismus und der Neuen Sachlichkeit zeugen. Darüber hinaus beleuchtet die Sammlung das regionale künstlerische Schaffen Mecklenburg-Vorpommerns.

Vom 13. November 2011 - 29. Januar 2012:

„CREDO“ Diese Ausstellung entstand auf Anregung der St.-Johannis-Kantorei Rostock und der Theologischen Fakultät der Universität. Sie ist Teil eines gemeinsa-

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anenteich

23456789012 men Credo-Projekts, das neben der Kunstschau Aufführungen großer CredoVertonungen als auch Vorträge von Theologen beinhaltet. Die Kunsthalle Rostock hat vier der wichtigsten zeitgenössischen Künstler eingeladen, sich zu diesem Thema in jeweils eigenen Räumen zu äußern.

Credo ist in seiner ursprünglichen Begriffsdeutung ein Glaubensbekenntnis, das in der christlichen Liturgie - den Zeremonien während des Gottesdienstes - eine besondere Rolle spielt. Glaube ist andererseits eine universelle Möglichkeit, jenseits von Dogmen und parallel zum Wissen Vertrauen zu gewinnen. Georg Baselitz, Gotthard Graubner, Gerhard Richter und Günther Uecker blicken dabei auf ein umfangreiches und außergewöhnliches Schaffen zurück. Sie sind auch Wanderer zwischen Glaubenswelten und Ideologien, indem sie den Osten Deutschlands verließen, um im Westen frei arbeiten zu können. Im Laufe ihrer Biographien haben Sie sich dezidiert mit christlicher und religiöser Bildsprache auseinandergesetzt. In einem erweiterten Part von Credo werden in der Ostgalerie zwei Zyklen des Künstlers Georges Rouault (1871-1958) gezeigt. Georges Rouault hat wie kaum ein anderer Künstler aus tief religiöser Motivation gearbeitet; 1945 richtete das Museum of Modern Art New York ihm zu Ehren eine umfangreiche Retrospektive ein. Öffnungszeiten:

Dienstag - Sonntag von 11.00 - 18.00 Uhr

www.kunsthallerostock.de Hamburger Straße 40 18069 Rostock Tel.: 03 81 - 3 81 70 08 23

10:30 Uhr

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ie Kunst des Älterwerdens

Deutscher Seniorentag vom 3. - 5. Mai 2012

Dieser Zuspruch kommt von ganz prominenter Stelle: „Ohne Ihre Stimme wird es nicht gehen. Deshalb: Mischen Sie sich ein, seien Sie manchmal unbequem, seien Sie immer konstruktiv.“ Das sagte niemand anderes als Bundeskanzlerin Angela Merkel anlässlich des Deutschen Seniorentages 2009 in Leipzig. Und sehr engagiert fordert die Altersforscherin und Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen, Ursula Lehr: „Wir brauchen kein Anti-Aging, sondern ein Pro-Aging“. Unter dem Motto „Ja zum Alter!“ wird sich auch der kommende Deutschen Seniorentag 2012 in Hamburg mit dem Älterwerden und dem Altsein in seiner ganzen Vielfältigkeit beschäftigen, mit seinen Potenzialen und Herausforderungen, aber auch mit möglichen Grenzen. Insgesamt 100 Einzelveranstaltungen im Congress Center Hamburg bieten den Besucherinnen und Besuchern Informationen zu allen Fragen eines

möglichst gesunden, aktiven und engagierten Älterwerdens. Zahlreiche Mitmach-Aktionen und kulturelle Angebote finden sich im Programm und auf der Messe SenNova. Der Deutsche Seniorentag wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und der Freien und Hansestadt Hamburg finanziell unterstützt. Sie ist Austragungsort des 10. Seniorentages und begeht damit ein erfreuliches Jubiläum.

Aus dem Programm: z Donnerstag, 3. Mai 2012 •10.30 Uhr Festveranstaltung zur Eröffnung des 10. Deutschen Seniorentages mit Bundespräsident Christian Wulff •14.30 - 18.00 Uhr Einzelveranstaltungen: Vorträge, Podiumsdiskussionen, Interviews, Projektvorstellungen, Mitmach-Angebote, Kultur •19.00 Uhr Ökumenischer Gottesdienst in der Hauptkirche St. Michaelis

z Freitag, 4. Mai 2012 •9.00 - 17.30 Uhr Ganztägige Veranstaltungsreihen zu den Themen Gesundheit, Wohnen, Lebenslanges Lernen, Engagement, Alterssicherung •14.30 Uhr Ansprache der Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel •19.00 Uhr Alter neu erfinden – Kulturabend im Begegnungszentrum Haus im Park

z Samstag, 5. Mai 2012 •9.00 - 13.00 Uhr Einzelveranstaltungen: Vorträge, Podiumsdiskussionen, Interviews, Projektvorstellungen, Mitmach-Angebote, Kultur •14.30 - 16.00 Uhr Talk in Hamburg: Ja zum Alter! •16.00 Uhr Kultureller Ausklang www.deutscher-seniorentag.de www. bagso.de 24


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Coole Mailtechnik – gerne als höflichen Auftritt Es ist eine beeindruckende Geschichte: Wie schnell haben Internet und EMail unseren beruflichen und auch privaten Alltag erobert! Dabei sind es ja noch recht junge Möglichkeiten der Kommunikation. Jung kommt auch der Umgang mit den Neuen Techniken daher. Cool, würden Jüngere als wir sagen. Doch manches, was wohl jung und lässig gemeint ist, gefällt mir persönlich überhaupt nicht. Es sind die kleinen, netten Dinge der Höflichkeit, die mir häufig fehlen. Da erhält man Mails, ohne eine persönliche Ansprache, ohne Guten Tag und Freundliche Grüße, oftmals gibt es nicht einmal eine Person, die sich als Absender zu erkennen gibt. Und das leider nicht nur im Mail-Verkehr mit großen Firmen. Wer hätte jemals einen Brief verschickt, ohne eine Anrede, einen förmlichen Gruß und eine Unterschrift? Damit ließe sich noch leidlich leben, wenn da nicht die Mails wären, in denen ich kleine oder größere Fragen an meinen Adressaten stelle – aber nie eine Antwort erhalte. Klar ist die Mailflut gerade im Berufsleben stetig steigend, nur was nutzt mir das schnelle Medium, wenn mein Gegenüber, trotz einer freundlichen Ansprache meinerseits, stumm bleibt? Das passiert leider im beruflichen wie im privaten Geschehen. Ob ich einer Redaktion ein Thema vorschlage oder innerhalb meiner Familie nach Fotos frage, die ich gerne geschickt bekommen würde – der Posteingang bleibt leer, meine Suche nach einer Auskunft unbeantwortet. Da geht der Griff doch wieder zum Telefonhörer und ich höre mich die törichte Frage stellen, „haben Sie bitte meine Mail bekommen?“ Und ich weiß aus zahlreichen Gesprächen, dass es nicht mir allein so ergeht und ich nicht die einzige bin, der diese Unhöflichkeit unangenehm aufstößt. Wie ließe sich das ändern? Ich weiß nur einen Weg: Indem ich bei mir anfange. Ausgesprochen selten bleibt eine Mail unbeantwortet. Und sei es auch nur das kleine Dankeschön für die Zuschrift an mich. Denn, wir Älteren müssen uns nicht den Jüngeren angleichen, müssen nicht unsere Coolness im Netz beweisen. Wir dürfen bei den netten kleinen höflichen Floskeln bleiben, die gerade in der weltweiten Vernetzung nicht überflüssig werden sollten.

© goodluz - Fotolia.com

Hildegard Selle

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Im Gespräch mit:

EURO-STUDIO Landgraf Theater im Rathaus Essen Kollaboration Szenenfotos: Dietrich Dettmann oben: Peter Bause unten: M. Freihof, M. Ulonska, H. Büttner, P. Bause, T. Martin

P

eter Bause

Unglück ist auf jeden Fall zu vermeiden!


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im interview ||| Diesen Schauspieler werden viele Rostocker noch kennen: Peter Bause ist seit den 1960er Jahren auf den Theaterbühnen der Hansestadt präsent und spielte auch in populären DEFA-Filmen mit. Warum er nur einen halben Fernsehpreis bekam, was er von seinem 70. Geburtstag und vom Rostocker Theaterstreit hält, das verriet er uns im Interview.

darüber unterhalten, was ihr Beruf überhaupt wert ist. Das ist natürlich saukomisch. Die Komik entsteht aber nur durch die Ernsthaftigkeit dieser Personen. Sie haben wohl auch einen Preis als „Fernsehliebling“ bekommen? Nicht ganz. Damals wurde das Fernsehprogramm ja noch richtig beendet um Zwölf oder um Eins. Ich hatte dann die Idee, Gedichte zu lesen und Sie im Abspann laufen zu lassen. Das wurde auch gemacht, und dafür habe ich dann einen Preis bekommen – für den Programmschluss sozusagen.

Herr Bause, wie wird man mit 17 Jahren Leiter eines Jugendpostamtes? Das liegt einfach daran, dass ich damals ein gutes Verhältnis zum Geld hatte. Ich wusste immer, wem das Geld gehört, nämlich den Kunden, konnte gut damit umgehen und vor allem auch mit der Beschaffung von Waren. Ich war mehrere Monate bester Lehrling bei der Post, dann wurde in Magdeburg das Jugendpostamt gegründet und man machte mich zum Leiter des Ganzen. Heute befindet sich im Gebäude übrigens ein Beerdigungsinstitut.

Ihre zweite Anstellung nach der Schauspielschule erhielten Sie in Rostock, und in der „Kleinen Komödie“ waren Sie auch in den vergangenen Jahren sehr präsent. Wie eng ist die Verbindung mit der Hansestadt? Eigentlich bin ich nur fünf Jahre in Rostock gewesen. Aber im Grunde sind das gefühlte fünfzig Jahre, und die Rostocker sind mit mir gemeinsam alt geworden. Das hat sich einfach so ergeben. Wir hatten ja damals sieben Theaterbühnen, ich war auch in sehr präsenten Rollen besetzt und spielte, was das Zeug hielt. Das muss irgendwie haften geblieben sein. Im Februar konnte ich im ausverkauften Volkstheater einen großen Abschiedsabend geben, und das war für mich von hoher Befriedigung.

Hätten Sie sich vorstellen können, das auch noch ein paar Jährchen länger zu machen? Der ganze Formularapparat machte mir eigentlich Spaß. Zum Glück kam es aber bald zur Gründung eines Laienspielzirkels, und das Engagement dort machte mir eindeutig mehr Freude. Wenn ich andererseits bei der Post geblieben wäre, wäre ich schon längst pensioniert. Bis 1963 besuchten Sie die Leipziger Schauspielschule. Welche Fächer haben Sie geliebt, welche gehasst? Marxismus-Leninismus und Gesellschaftspädagogik mochten wir alle natürlich weniger. Nicht weil man revolutionär war, sondern dieser Parolen einfach müde, besonders am späten Nachmittag, nachdem wir alle beruflich relevanten Fächer wie Sprecherziehung schon durchlaufen hatten.

Warum fällt es einer Stadt so schwer, ein neues Theater zu bauen? Ich verehre die Stadt und die Rostocker sehr, und wenn man manche Dinge mitbekommt, dann tut einem das schon weh. Wahrscheinlich weil sich die ganze Struktur verändert hat: Theater muss heute etwas bringen, abrechenbar sein, Zahlen erfüllen. Rostock hat eine große Theatertradition, eine sehr große, und es ist schade, dass das nicht mehr ist. Damals wurde auch einfach viel geboten: tolle Stücke, tolle Schauspieler, und das Publikum war gut beieinander. Heute haben Schauspieler Zweijahresverträge und damit gar keine Zeit mehr, sich zu präsentieren und zu zeigen, was in einer Stadt los ist.

Welches waren schöne, intensive Momente am Deutschen Theater und am Berliner Ensemble? Oh, da gab es viele, für die ich sehr dankbar bin und die ich auch in meiner Autobiografie „Man stirbt doch nicht im dritten Akt!“ Revue passieren ließ. Mich hat immer interessiert, wie man Stücke wahrhaftig spielen kann, wie man Menschen darstellt, wie man intensiv Gefühle vermitteln kann, die diese Rolle bewegen. Nichts anderes. Dazu die Begegnung mit vielen wunderbaren Kollegen und Regisseuren wie Adolf Dresen oder Manfred Wekwerth, die lebensbestimmend war.

Findet man im Buch „Man stirbt doch nicht im dritten Akt!“ noch Geheimnisse über den Menschen Peter Bause? Das glaube ich nicht. Es wird die Haltung bestätigt, die ich schon immer hatte. Vielleicht ein paar Geschichten, die den Beruf betreffen. Ich rechne auch nicht ab oder ähnliches. Es ist einfach schön, noch einmal die Welt zu betrachten und auf die Kollegen zu schauen.

Was kann man aus dem Stück „Der Kontrabass“ aus dem Leben eines Künstlers lernen? Ja, dieses Bühnenwerk spiele ich seit der Erstaufführung 1982 heute immer noch. Man kann daraus lernen, dass das menschliche Leben eine sehr zerbrechliche Angelegenheit ist. Wenn man nervlich oder gedanklich nicht ganz auf der Höhe ist oder meint, man wäre zu kurz gekommen, kann das sehr tragische Züge annehmen. Es ist deshalb auf jeden Fall zu vermeiden, zu sehr dem Selbstmitleid nachzugehen oder unglücklich zu werden.

Welche komödiantischen Seiten können Sie dem Altern abgewinnen? Ich fühl mich gar nicht so alt, das ist ja das Schlimme. Ich bin froh, dass ich gesund bin und noch unterwegs sein kann. Wenn meine Töchter sagen, dass ich bald 70 werde, dann frage ich mich immer, ob ich denn gemeint war. Ich kann über Alter noch nicht reden, weil es noch nicht eingetreten ist. Wenn ich morgen wieder losfahre, meine 300-400 Kilometer zurücklege und abends auf der Bühne stehe, bleibt gar keine Zeit, alt zu werden.

Zu DDR-Zeiten haben Sie unter anderem Filme wie „Martin Luther“, „Hälfte des Lebens“, „Bürgschaft für ein Jahr“ gespielt, aber auch Rollen in „Reise ins Ehebett“, „Nicht schummeln, Liebling“ oder „Unternehmen Geigenkasten“. Brauchen Sie die Komödie und die ernsten Rollen gleichermaßen? Natürlich. Es wäre gut, wenn sich das immer schön abwechselt, dann macht die ganze Sache Spaß und belebt außerdem das Hirn. Spannend ist es auch, wenn beides in einer Rolle zusammenkommt. Ich spiele in Hamburg gerade ein Stück, in dem sich drei Schauspieler sehr ernsthaft

Was ist zu Ihrem 70. Geburtstag im Dezember geplant? Gar nichts. Ich habe jeden Tag Vorstellungen, außer am 15., da gehe ich abends mit meiner Frau essen. Allen anderen habe ich auch schon verboten, vorbeizukommen. Eigentlich habe ich nie groß Geburtstag gefeiert, schon gar nicht, wenn am nächsten Tag zu spielen war. Es geht also alles weiter seinen Gang. Interview: Ricky Laatz 27


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er Sonne im Winter

eine zweite Chance geben Zugegeben, es war kein klassisch grauer November. Was der Sommer zu wünschen übrig ließ, gab uns der in großen Teilen goldene Herbst zurück. Doch die Prognosen gehen in Richtung harter, kalter Winter. Da kommt schnell der Wunsch auf, die Zeit der Sonne noch ein wenig zu verlängern. Wer sich im Winter frei nehmen kann und nicht gerade an den Feiertagen verreisen möchte, findet schöne und bezahlbare Angebote in vielen Kategorien. Es gibt feine Möglichkeiten, der Sonne im Winter eine zweite Chance zu geben. Wer Ende Dezember, im Januar oder Februar echten Sommer erleben möchte, der muss schon eine Weile im Flugzeug sitzen. Aber wer nicht gleich bis nach Thailand, Indien oder Neuseeland möchte, der kann auf den Kanaren noch freundliche, frostfreie Tage und wunderbare Wanderbedingungen vorfinden. Ob Teneriffa, Mallorca oder La Palma – es sind nicht nur die Strände, die diese Inseln beliebt machen. Tolle Wege im Landesinneren oder auch entlang der Küste, laden ein, entdeckt zu werden. Wandern oder Radfahren mit manchem Ausblick aufs Meer – das gefällt uns Ostsee-Bewohnern besonders gut. Wer möchte, kann auch nebenbei Kultur erobern und natürlich kulinarische Genüsse erleben. Wem gerade die letzten beiden Punkte wichtig sind, der entscheidet sich für eine Städtereise. Gerade rund ums gemäßigte Mittelmeer locken einige betörende Ziele. Nizza und Cannes glänzen rund ums Jahr mit voller Pracht. Auch Antalya auf der türkischen Seite lädt mit netter Altstadt und historischen Plätzen zum Besuch. Wer dem Wintersport frönen möchte, braucht etwas Geduld. Die Alpen-Region hat ihren Saisonstart verschoben, von den Mittelgebirgen ganz zu schweigen. Mit besten Bedingungen locken dagegen das ferne Kanada und die USA. Sonne auf glitzernder Schneelandschaft schafft einen super Erholungswert. Hildegard Selle

Fotos: Holger Martens


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07.12.2011

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reiselust |||

ypern – Insel der Götter

Wissenswertes Zypern ist weltweit berühmt als ganzjährig sonnenverwöhntes Urlaubsparadies mit fantastischen Stränden, blauem Himmel und warmen Gewässern. Dabei hat die sagenhafte Insel viel mehr zu bieten: traditionelle Dörfer, idyllische Weinberge, mit Fresken geschmückte Kapellen, entlegene Klöster, alte Kirchen und Bewohner, die ihre Gäste mit offenen Armen empfangen. Durch die hervorragende Lage im östlichen Mittelmeer können Sie auch im Winterhalbjahr entspannen und gleichzeitig den kulturellen, religiösen und landschaftlichen Reichtum dieser traumhaften Insel entdecken. Auf Zypern haben im Laufe seiner bewegten Vergangenheit viele Mittelmeerkulturen ihre Spuren hinterlassen. Lassen Sie sich von der bis heute erhaltenen Ursprünglichkeit dieser abwechslungsreichen Urlaubsinsel begeistern!

5. Tag

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Ihre Reise

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Transfer zum Flughafen Berlin, Abflug nach Ercan via Istanbul. Empfang durch die Reiseleitung am Flughafen und Transfer zum 4-Sterne-Oscar Resort Hotel mit komfortablen gut ausgestatteten Zimmern (Badewanne mit Whirlpool, Klimaanlage, Aufzug, Casino, Bar, Schwimmbad, Wellness) Abendessen und Übernachtung. Vormittags haben wir Gelegenheit, unser Hotel und die Umgebung zu entdecken. Am frühen Nachmittag besuchen wir die modernste Stadt des nördlichen Zyperns, Kyrenia. Die malerische Altstadt von Kyrenia, die von einer eindrucksvollen Festung dominiert wird, macht Ihren Urlaubsort zu einem der schönsten Städte der Insel. Lassen Sie den Abend bei einem Glas Wein ausklingen! Heute besuchen wir die Westküste Nordzyperns. Beginn ist der Besuch des Maroniten-Dorfes. Im Anschluss wird in Ruhe das Kloster St. George in Camlibel besichtigt. Dann fahren wir weiter nach Westen und besuchen die bekannte Soli Basilika mit den berühmten Mosaiken sowie die Soli Ruinen. Die Schildkröteninsel ist das heutige Ziel (Aufpreis 49 Euro inkl. Mittagessen). Wir besuchen das einzige Dorf, in dem heute noch Griechen und Zyprioten friedlich zusammenleben. Während der Fahrt begegnen wir sicherlich den Esek (Wildesel). Genießen Sie einen wunderschönen Panoramablick auf die

8. Tag

Kofahl Leistungen • Bustransfer Rostock-Berlin-Rostock • Flug mit Sun Express von Berlin nach Ercan • 20 kg Freigepäck sowie Flughafengebühren und Steuern • Bustransfer vom Flughafen Ercan zum Hotel und zurück • 7 Übernachtungen im 4-Sterne-Hotel Resort Oscar • 7 x Frühstücksbuffet und 6 Abendessen als Menü oder Buffet • 1 typisches zypriotisches Abendessen inkl. ½ Ltr. Wein • Halbtagesausflug Kyrenia inkl. Reiseleiter • Ausflug Westküste inkl. Reiseleiter • Ausflug Nikosia inkl. Reiseleiter • Ausflüge lt. Programm Termin:

20.03. - 27.03.2012 Preis p.P. im DZ 680 € / im EZ 790 €

Buchung:

Reisebüro Kofahl | Lange Straße 2 18055 Rostock | Tel. 0381 455076 Öffnungszeiten:

Mo - Fr 10.00 - 18.00 Uhr Sa 09.00 - 12.00 Uhr 29

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1. Tag

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traumhaften Strände der berühmten Caretta-Schildkröten. Wir fahren in die zypriotische Hauptstadt Nikosia. Zyperns größte Stadt ist nach dem Fall der Berliner Mauer die letzte geteilte Haupstadt Europas. Der historische Kern der Stadt versprüht mit dem Girne-Tor, der osmanischen Karawanserei und der Selimye-Moschee einen einzigartigen orientalischen Charme. Wir fahren zu den bedeutendsten Denkmälern Nordzyperns, nach Salamis. Hier finden wir Ruinen aus römischer Zeit: Theater und Amphitheater, Stadion und Gymnasion, Thermen und Villen ergeben ein einmaliges Stadtensemble. In Famagusta (Gazimagusa) folgt ein Stadtrundgang innerhalb der von Festungswällen umschlossenen Altstadt. (Aufpreis 15 Euro inkl. Mittagessen) Heute haben wir Zeit, den Tag individuell zu verbringen. Rückreise vom Flughafen Ercan nach Berlin und Transfer nach Rostock.

V.o.n.u. © Dmitriy Iarovatyi - Fotolia.com © AndrCGS - Fotolia.com © hassan bensliman - Fotolia.com © A Jaye - Fotolia.com © Michalis Palis - Fotolia.com


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07.12.2011

10:36 Uhr

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V eranstaltungen Genießer-Termine

jeweils am 2. Sonntag im Monat (08.01., 12.02. und 11.03.) 10.45 - 12.30 Uhr Großes Hafenkonzert im Bistro NEPTUN’s M. mit Moderation, Talk-Gästen & Shanty-Chören

Hotel NEPTUN 24.12. 25. & 26.12. 31.12. sonntags

www.hotel-neptun.de, Tel. 0381-777 666

Heiligabend-Menü, umrahmt von Weihnachtsliedern & Livemusik Weihnachtsbrunch & Weihnachtslunch Silvesterball in der Sky Bar mit 6-Gang-Menü von 11.30 bis 14 Uhr Brunch

Stadthalle Rostock 18.12., 18.00 Uhr

Park-Hotel Hübner

Russisches Nationalballett Die beliebtesten Ballettklassiker aller Zeiten in einer atemberaubenden Darbietung „Märchenball“

sonntags - donnerstags, ab 17.00 Uhr Abendtafel(n) im „Gutmannsdörfer“ donnerstags Weinkino – Filmklassiker & gute Tropfen aus dem hoteleigenen Weinkeller sonntags, 10.30 bis 13.00 Uhr Langschläferfrühstück im „Gutmannsdörfer“

31.12., 18.00 Uhr

The 12 Tenors Die weltweit erfolgreiche Produktion ist zurück. Mit frischen Songs, bewährten Klassikern und einer Show, die aufräumt mit allen bisherigen Klischees über das wohl aufregendste Stimmfach der Gesangsmusik. 12 Tenöre, 22 Welthits, eine Show.

Strand-Hotel Hübner

08.01., 20.00 Uhr

samstags und sonntags 15.00 bis 18.00 Uhr „TeeZeit – für mehr Gemütlichkeit“

The Fantastic Shadows - DIE WELT DER SCHATTEN Ein neues Phänomen und eine faszinierende Show erstmals auf Deutschlandtournee. Außergewöhnliche Akrobaten und Künstler werden die Welt der Schatten zum Leben erwecken.

Restaurant Silo 4 sonntags

Brunchgenuss hoch über den Dächern der City mit Warnowblick dienstags - samstags Silos Büffet – Das innovative Gastronomieerlebnis

14.01., 20.00 Uhr

MUSICAL STARNIGHTS Die ganze Welt des Musicals an einem einzigen Abend!

Steigenberger Hotel Sonne

21.01., 15.00 und 20.00 Uhr THE ROYAL HORSE GALA

14.12. 28.01.

26.01., 20.00 Uhr

Max Raabe & Palast Orchester

28.01., 20.00 Uhr

Roland Kaiser

30.01., 20.00 Uhr

Russisches Staatsballett

DIE GALA DER KÖNIGSPFERDE - EMOTIONS TOUR 2012

Dinner-Krimi: „Bei Verlobung: Mord!“ Winzer-Party mit Livemusik & typischen Gerichten aus der jeweiligen Weinregion

„Küssen kann man nicht alleine“

Land-Hotel Rittmeister in Biestow

Das langersehnte LIVE-Comeback von Roland Kaiser!

jeden letzten Dienstag im Monat Schaubrennen in der Destille – Mit Imbiss & Schnapsverkostung

Die Gastspielreise des Russischen Staatsballetts ist ein kultureller Höhepunkt der Nachweihnachtszeit!

03.02., 20.00 Uhr

„Yesterday“ – die Show, die die Beatles zurück auf die Bühne bringt.

05.02., 18.00 Uhr

Semino Rossi Das Konzertereignis 2012 - LIVE mit Orchester Semino Rossi ist einer der in Deutschland erfolgreichsten LIVE-Künstler der letzten Jahre.

30.12., 20.00 Uhr 07.01.

Mode Gala im Bernsteinsaal Nachsilvester Ball inkl. Gala-Büfett, Tanz, Show, Feuerwerk & Tombola jeden Montag ab 16.30 Uhr Dit un Dat up Platt mit dem Warnemünder Original Marieken im Café PANORAMA jeden Mittwoch von 14.30 bis 17.30 Uhr TANZTEE im Café PANORAMA

11.02., 20.00 Uhr

Die Große Gala-Nacht der Operette Mit Eva Lind- dem MDR Fernsehballett - Orchester – Bernhard Hirtreiter (Junge Tenöre) – Beata Marti – Marie Giroux – Herbert Hanko

14.02., 19.30 Uhr

Das Frühlingsfest der Volksmusik 2012 Mit der Tournee „Das Frühlingsfest der Überraschungen – Die große Jubiläumsshow“ feiert Florian Silbereisen

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Änderungen vorbehalten. Alle Angaben ohne Gewähr

HOTEL NEPTUN

YESTERDAY - A Tribute to the Beatles


KaffeeZEIT_Winter_2011/2012.qxp:KaffeeZEIT_Herbst_2011

07.12.2011

seine 20-jährige Bühnenpräsenz mit vielen Stars und Überraschungen. Folgende Künstler werden dabei sein: Maite Kelly, Wencke Myhre, Stefan Mross, Margot Hellwig, Nockalm Quintett und das Deutsche Fernsehballett des MDR

17.02., 20.00 Uhr 26.02., 18.00 Uhr

ABBA MANIA - FOREVER GOLD TOUR Phantom der Oper 100 Jahre Phantom der Oper! Liebe, Tragik und ein Happy End.... Stargast: Deborah Sasson

www.stadthalle-rostock.de Vorverkaufsstelle Stadthalle Tel.: 0381 44 00 444

Nikolaikirche Rostock 16.12., 20.00 Uhr

Björn Casapietra

17.12., 16.00 Uhr 18.12., 18.00 Uhr 20.12., 19.30 Uhr 21.12., 19.00 Uhr

Zauberhafte Weihnacht Weihnachtliche Piano-Lesung mit Manfred Krug Weihnachtskonzert mit Ute Freudenberg Weihnachtskonzert mit Vicky Laendros

„Christmas Love Songs“ - ein romantisches Weihnachtskonzert

www.nikolaikirche-rostock.de

Volkstheater Rostock

16.12., 20.00 Uhr (im Barocksaal) Barocksaalklassik mit der Norddeutschen Philharmonie Rostock 21.12., 20.00 Uhr (Theater im Stadthafen) HELL WARD DAT IN UNS STUBEN Plattdeutsche Lieder, Gedichte und Geschichten zum Weihnachtsfest Fritz -Reuter - Bühne Schwerin

26. & 27.12., 20.00 Uhr (Kleine Komödie Warnemünde) GRÜNKOHL, GÄNSE UND GESCHENKE Geschichten und Musik zum schönsten und stressreichsten Fest des Jahres (mit Franziska Troegner)

28.12., 20.00 Uhr (Kleine Komödie Warnemünde) SCHNARCH WENIGSTENS IM TAKT Über den Ersten, Zweiten und Dritten Frühling mit Franziska Troegner (Gastspiel) Der Abend besteht aus einer Zusammenstellung pointierter Betrachtungen unterschiedlicher Autoren (von Goethe bis Barbara Streisand) des unsterblichen Themas Liebe.

30.12.,19.30 Uhr, 31.12.,16.00 und 19.00 Uhr im Theaterzelt SILVESTERKONZERT Ludwig van Beethoven, Symphonie Nr. 9 d-Moll op. 125 Florian Krumpöck, Generalmusikdirektor und Chefdirigent des Volkstheaters und der Norddeutschen Philharmonie Rostock, wird in diesem Jahr am Pult stehen, wenn traditionell zum Jahresausklang Ludwig van Beethovens 9.

11:37 Uhr

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07.12.2011

10:36 Uhr

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V eranstaltungen DIES & DAS

25.01., 20.00 Uhr, Theater im Stadthafen LÜNKENLARM Paul Schurek, Niederdeutsche Komödie in 3 Akten, Plattdeutsches von der Fritz-Reuter-Bühne (Gastspiel)

29.12., 11.00 Uhr

27.01., 19.30 Uhr im Theaterzelt RENTNER HABEN NIEMALS ZEIT Komödie von Christian Kühn unter Mitarbeit von Herbert Köfer - frei nach der beliebten Fernsehserie (Gastspiel)

01.01., 18.00 Uhr

Abspeckwanderung vom Leuchtturm zur Wilhelmshöhe mit Strandgymnastik, Musik, Quiz, Suppe und heißen Getränken „Leuchtturm in Flammen“ eine Inszenierung aus Laser, Licht und Feuerwerk Thema „Glück“ – Vorprogramm ab 15.00 Uhr

19.02., 16.00 Uhr, Yachthafenresidenz Hohe Düne 3. Classic Light

03.02., 20.00 Uhr

Leuchtturm(Winter)Rock - in Kneipen rund um den Leuchtturm

Musik von Maurice Ravel, Gustav Holst u.a

03. bis 05.02.

3. Warnemünder Wintervergnügen am Strand, am Leuchtturm und auf der Promenade 04.02. 20.00 Uhr Warnemünder Oldie-Nacht im GOSCH-Restaurant und im Honkytonk immer sonntags von 14.00 bis 17.00 Uhr Tanznachmittage im Restaurant mit Meeresblick, Hotel Stolteraa immer freitags 14.00 - 17.00 Uhr Tanztee im Klock 8

26.02., 15.00 Uhr, Theater im Stadthafen DODE KIERLS SÜND FRUGENSGLÜCK Lustspiel in vier Akten (Gastspiel)

www.volkstheater-rostock.de Theaterkasse, Doberaner Straße 134/135, Telefon (0381) 381 47 00 oder Pressezentrum Rostocker Hof, MV-Ticketbox im KTC

Kurhaus Warnemünde 15.12.11, 19.00 Uhr Dinner Varieté

(Show inklusive 3-Gang Menü & Empfangsgetränk)

Rostocker Hof

26.12.|27.12.|29.12., 20.00 Uhr Varieté Show

13.01. - 28.01.

Ein artistischer, sensationeller, spannender, zauberhafter & lustiger Varieté-Abend in Zusammenarbeit mit dem Theater Liebreiz im Kurhaus Saal.

www.kurhaus-warnemuende.de

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In Zusammenarbeit mit dem Botanischen Garten und der Universität Rostock werden die schönsten Bilder aus dem Malwettbewerb „Grundschüler malen den Regenwald“ ausgestellt


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29.01. - 18.02.

07.12.2011

11:38 Uhr

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Das Planetarium Laupheim präsentiert die neueste Ausstellung "Terra Blue - Die Erde im globalen Wandel"

Graal-Müritz 14.01., 19.30 Uhr

Im Revier des Seeadlers – Vortrag des Seeadlerkoordinators in NVP im Haus des Gastes

04.02., 19.30 Uhr

„Mariechen saß weinend im Garten“ –

Ribnitz-Damgarten bis 25.02.

23.02., 20.00 Uhr 23.03., 20.00 Uhr

Kunst aus dem Bestand der Stiftung Mecklenburg – Ausstellung im deutschen Bernsteinmuseum Rentner haben niemals Zeit – Komödie im Stadtkulturhaus Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk – mit Walter Plathe im Stadtkulturhaus

Grandhotel Heiligendamm 17.12., 21.00 Uhr

„Stadt der träumenden Bücher“

27.12., 21.00 Uhr

„Tierisch menschlich“

Lesung mit Robert Missler

Änderungen vorbehalten. Alle Angaben ohne Gewähr

Das Beste deutscher Satiriker und Humoristen Lesung mit Hans Peter Korff

28.12., 21.00 Uhr

„Der kleine Prinz“

29.12., 19.00 Uhr

Dinner for one

Lesung mit Peter Grünig Der Klassiker zum Jahreswechsel

Jazz at the sea in Heiligendamm 2012 28.01. 29.01. 30.01.

Andreas Pasternack Live Rolf Kühn Band "Tri-O" Nils Landgren und Michael Wollny

28.01. & 25.01., 21.00 Uhr Andreas Pasternack LIVE 04.02., 21.00 Uhr Literatursalon - Jan Philipp Reemtsma

Fotos: Holger Martens

Moritaten mit dem Duo Windflüchter im Haus des Gastes


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07.12.2011

11:29 Uhr

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P reisrätsel Unter allen Einsendungen verlosen wir 2 x 1 Gutschein für eine Massage im Vitalspeicher

und Winter - Picknickkorb der Weinwirtschaft

und

Jürgen Schmidt aus Parchim

Gutschein für zwei Tageskarten für den Wellnessbereich mit Schwimmbad und Saunalandschaft im Warnemünder Hof

Das Lösungswort der 6. Ausgabe (Herbst 2011) lautete „Rostocker Zoofest“. Unter allen richtigen Einsendungen wurden folgende Gewinner gezogen: 2 Servicegutscheine vom Autohaus Dethloff: Annelies K. aus 18109 Rostock; Ingrid M. aus 18069 Rostock

2 Brunchgutscheine vom Hotel Ostseeland in Diedrichshagen:

Schicken Sie das richtige Lösungswort bis zum 29.02.2012 per Post an: KWITT Medien & PR, PF 10 20 42 , 18003 Rostock oder per Email an: gewinnspiel@kaffeezeit-magazin.de Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden aus allen Einsendungen gezogen und schriftlich benachrichtigt. Keine Barauszahlung.

Eva T. aus 18055 Rostock; Doris Z. aus 18184 Broderstorf

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!

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Fotografien von Holger Martens Kunstvolle Bilder für Ihr Zuhause Architektur – Landschaft – Porträts Rostock Warnemünde Mecklenburg-Vorpommern

Impressionen, die Sie nicht wieder loslassen.

Bilder in verschiedenen Größen und Qualitäten Kontakt unter Telefon 03 81 - 6 70 03 74 info@der-warnemuender.de www.der-warnemuender.de

07.12.2011

10:38 Uhr

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07.12.2011

10:39 Uhr

Rostock

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Warnemunde

Damen & Kinderbekleidung Kissen Taschen Lampen Wohntextilien Plaid s Weihnachtsdekorationen Accessoires

Schwaansche Str. 1 | Am Rosengarten | 18055 Rostock | Tel. +49 (0)3 81 / 1 21 62 26 Am Bahnhof 1a | Markthalle Mittelmole | 18119 Warnem端nde | Tel. +49 (0)3 81 / 3 75 56 10 kontakt@lillebo.info | www.lilleboshop.de

Profile for Katrin Witt-Martens

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KaffeeZeit Magazin für die Generation 50plus Rostock

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