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Tagesfahrten

Mehrtagesfahrten

15.02.14 Abfahrt HDL: 07.00 Uhr »Drei Haselnüsse für Aschenbrödel« auf der Moritzburg und Dresden Besuchen Sie die zauberhafte Ausstellung rund um den Kultfilm »Drei Haselnüsse für Aschenbrödel« und statten Sie auch der Stadt von August dem Starken einen Besuch ab. Preis pro Person : 31,00 € Sa., der 01.03.14 Abfahrt HDL: 08.00 Uhr »Starlight Express« Musicaltag in Bochum, inkl.Eintritt Preis pro Person PK I 150,00 € PK II 140,00 € PK III 130,00 € Kinder bis 14 Jahre erhalten 50% Ermäßigung auf den Eintritt

02.03.14 Abfahrt HDL: 06.00 Uhr Einkaufsfahrt nach Küstrin inkl. 4 Std. Aufenthalt auf dem Einkaufsmarkt in Polen Preis pro Person : 20,00 € 30.03.14 Abfahrt HDL: 12.00 Uhr BINGO! - Die Umweltlotterie im NDR in Hannover (Live dabei!) Erleben Sie die BINGO - Show live im Fernsehen! ▪ inkl. Hin- und Rückfahrt ab/an Hannover ▪ Kaffeegedeck vor der Sendung ▪ ein BINGO - Los ▪ Eintrittskarte zur NDR Live Show (Tribünenplatz) Preis pro Person : 44,50 €

08. - 09.03.14 bot ndere Ange Frauentag: Ladies Day in Thüringen Das beso Feierlaune & Partyspaß! Thüringen ist als Wanderland bekannt. Doch wir wollen diesmal nicht wandern. Wir wollen Frauentag feiern! Friedrichroda gehört zu den beliebtesten Urlaubsorten Thüringens. Der wohl bekannteste Wanderweg Deutschlands, der „Rennsteig“, befindet sich in unmittelbarer Nähe des Hotels. LEISTUNGEN: ▪ Fahrt im modernen Reisebus ▪ Besuch der ARNSTADT KRISTALL GmbH ▪ Besuch der Winzervereinigung Saale-Unstrut mit Führung und 2er-Weinprobe ▪ 1x Übernachtung mit Frühstücksbuffet im 3*superior Ahorn Berghotel in Friedrichroda, alle Zimmer mit Internetzugang, DU/ WC, Föhn, Radio und Telefon

Preis pro Person im DZ: EZ-Zuschlag:

▪ 1x Abendessen als Schlemmerbuffet mit großer Salatbar und leckerer Dessertvielfalt ▪ 1x Unterhaltung, Live-Musik und Tanz am Frauentag mit einem Glas Sekt zur Begrüßung ▪ Auftritt eines Künstlerdoubles ▪ lebendiges Adonisbuffet inkl. Eisbuffet a la Traumschiff ▪ Partywunschmusik vom DJ ▪ freie Nutzung des Hotelschwimmbades

109,90 € 12,00 €

15.03.14 bis 16.03.14 Restplätze Saisoneröffnungsfahrt 2014 am Lübbesee Eröff nen Sie mit uns die Saison 2014 und lernen Sie den Lübbesee kennen, nahe dem märchenhaft schönen Schloss Boitzenburg. Inklusive Rundfahrt, Schlossbesuch, trad. Tanzabend und Abstecher zur Schokoladenmanufaktur. Am besten gleich anrufen und buchen. Preis pro Person im DZ: 169,00 €


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Nicht gleich das ganze Leben umkrempeln Sind Sie mittlerweile mit ihren weihnachtlichen Belastungsproblemen klar gekommen? Und was machen all Ihre guten Vorsätze fürs neue Jahr? Es ist eigentlich wie so oft, nach der Weihnachtsgans, spätestens aber nach Sekt und Silvester kommt für viele Menschen auch ein Motivationsschub und die feste Absicht, ein besserer Mensch zu werden, gesünder zu leben und kleine sowie manchmal auch größere Laster abzustellen. Ja, gerade der Jahreswechsel ist ein beliebter Zeitpunkt, Bilanz zu ziehen und neue Vorhaben anzugehen. Dabei braucht man eigentlich keinen besonderen Anlass, um unliebsame Gewohnheiten auf den Prüfstand zu stellen. Psychologen raten, sich auch während des Jahres häufiger einmal die Zeit zu nehmen, innezuhalten und sein Verhalten zu reflektieren. Schließlich kann man gute Vorsätze nicht nur im Januar fassen. So, nun seien Sie einmal ganz ehrlich, was ist von den guten Vorsätzen nach dem ersten Zwölftel des Jahres noch übrig? Kompliment all jenen, die eisern durchhalten. Aber wer schafft das schon? Dass die Vorsätze oftmals nicht lange eingehalten werden, hat mehrere Gründe. Zum einen sind die Ziele häufig zu diffus und zu unkonkret. Außerdem stehen Ziele manchmal miteinander in Konflikt. Und drittens: Viele Ziele sind zu hoch gesteckt, zu unrealistisch. Fünf Kilo in einem Monat abzunehmen ist nicht nur sehr ambitioniert, sondern im Zweifel auch gar nicht gesund. Wir möchten Sie jedenfalls bei ihrem „Leidensweg“ der besonderen Art unter die Arme greifen und präsentieren Ihnen dazu die Tipps unserer Physiotherapeutin. Sie bringt es auf einen ganzen wichtigen Nenner: „Mensch, beweg dich!“ Versuchen Sie aber nicht, Ihr ganzes Leben auf einmal umzukrempeln, sondern freuen Sie sich über kleine Erfolge. Ja, ich weiß, wovon ich schreibe. Unsere Mitarbeiter haben sich jedenfalls beim Schreiben wieder viel Mühe gemacht, um Ihnen eine lesenswerte KaffeeSATZ-Ausgabe zu präsentieren. So lesen Sie in dieser Ausgabe unter anderem etwas über die Eingemeindung von Süplingen, über die Ehrenamtveranstaltung der Stadt Haldensleben, die jüngste Sitzung des Haldensleber Stadtrates , die Ehrung eines verdienstvollen Hundisburgers und etwas über einen in Haldensleben arbeitenden Professor, der einst für Furore mit Karbonrahmen für ultraleichte Rennräder sorgte und jüngst mit dem Hugo-Junkers-Preis geehrt wurde. Und natürlich halten wir wieder jede Menge Tipps parat. Alles wie gehabt nach der Devise, für jeden soll etwas dabei sein. In diesem Sinne wieder viel Spaß beim Lesen dieser Ausgabe. Mit den besten Wünschen für den Rest des Jahres Peter Skubowius Leitender Redakteur

INHALT STADTGESPRÄCH Die Kreisstadt wächst weiter (Seite 4) Bedauern aus Flechtingen (Seite 4) Schienenprüftechnik aus Althaldensleben preisgekrönt (Seite 5) Atrium mit Glasdach wird Mittelpunkt (Seite 6) Haldenslebens Haushalt für 2014 beschlossen (Seite 7) Bauland für attraktive Einfamilienhäuser gesucht (Seite 7) Batteriefeuer im Haldensleber Stadtrat (Seite 7) Landratssekretärin in den Ruhestand verabschiedet (Seite 7) Börde-Liberale für neue Wege in der Kulturförderung (Seite 8) Ehrenplakette in der „Räuberhöhle“ übergeben (Seite 8) Berauschende Funde in Althaldensleben (Seite 9)

KULTUR & BILDUNG Verdienstvolle Ehrenamtler im Rathaus Haldensleben geehrt (Seite 10) Ferienprojekt beendet - zur Freude aller (Seite 11) Friedensfest erlebt nach 200 Jahren eine Wiederauflage (Seite 11) Marinekameradschaft lädt zur Jahreshauptversammlung (Seite 12) Autofahrer finden ihr HDL einfach OK (Seite 12) Eine Lesung bei Kerzenschein (Seite 13) In der Begegnungsstätte der Volkssolidarität notiert (Seite 13) Karibik-Ticket an Marion Wandtke (Seite 13) Verbandsgemeinde Elbe-Heide (Seite 14)

HANDWERK & WIRTSCHAFT Halbmondmesser und Rundahle haben fast ausgedient (Seite 15) Haushalt des Bördekreises genehmigt (Seite 15) Anträge zur Fischerprüfung bis 22. Februar (Seite 16) Wieder HUPE im Mai (Seite 16) Haldensleber Apotheker wurde Vizepräsident (Seite 17) Aus der Welt der Kristalle (Seite 18) Rennmotorrad der Blickfang auf der Grünen Woche (Seite 19) Anika auf der Suche nach einer Lehrstelle (Seite 20) Wedringens Feuerwehr wird „85“ (Seite 20)

SPORT Silberne Ehrennadel für Janett Döde (Seite 21) 26. Auflage des Haldensleber Bummiturnens (Seite 21) 74 Nachwuchsleistungssportler geehrt (Seite 22) Lisa und Lars wechseln von der Ohre an Elbe und Saale (Seite 22) Eine gute Adresse für Wasserwanderer und Feierlustige (Seite 23) Der schreibende Leichtathlet (Seite 23)

TERMINE & TIPPS Putzmunter wie am ersten Tag (Seite 24) Haldensleben (nicht nur) für Gäste (Seite 24) Weiterentwicklung & Neustrukturierung des Börde-Museums (Seite 25) „Vater Brocken“ mit magischer Anziehungskraft (Seite 26) Haldensleber Kulturkalender für 2014 ab sofort erhältlich (Seite 27) Vier verkaufsoffene Sonntage (Seite 27) Veranstaltungen in Haldensleben und Umland (Seite 38) Neues aus der Welt des Kinos (Seite 29) Tipps aus erster Hand (Seite 30) Ihre einfach schlank-ERFOLGSREGELN (Seite 31)


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Die Kreisstadt wächst weiter

Bedauern aus Flechtingen

Fast 1000 Süplinger feiern Hochzeit mit Haldensleben

Verbandsgemeinde respektiert Süplingens Entschluss

Im großen Rathaussaal unterzeichneten die beiden Bürgermeister den Gebietsänderungsantrag (Fotos: jüh) Genau richtig ist der Zeitpunkt der Unterzeichnung des Eingemeindungsvertrages, den Haldenslebens Bürgermeister Norbert Eichler und Süplingens Bürgermeister Herbert Peters am 12. Dezember 2013 unterzeichneten. Mit Wirkung vom 1. Januar 2014 ist Süplingen damit der fünfte große Ortsteil der Kreisstadt und das völlig freiwillig, betonten die beiden Bürgermeister. Mit diesen, aus verwaltungsrechtlichen Erwägungen heraus terminlich rechtzeitig geleisteten Unterschriften kann davon ausgegangen werden, dass bei den Kommunalwahlen am 25. Mai 2014 auch die Süplinger mit ein oder zwei Sitzen im Stadtrat vertreten sind, freuten sich die beiden Unterzeichner im Beisein von Stadt- und Gemein-

deräten. Der Gemeinderat Süplingens wird die Geschicke des Ortes bis zu den Wahlen als Ortschaftsrat weiter leiten. Die Süplinger bringen ein gut funktionierendes Gemeinwesen, ein breit aufgestelltes kulturelles Leben, und eine ausgereifte Infrastruktur in den Ehevertrag ein, während Haldensleben in den letzten Jahren viele Einpendler zum Bleiben bewegen und so das städtische Gemeinwesen weiter entwickeln konnte. Auf jeden Fall, so sind sich alle Anwesenden einig, wird der Beitritt der großen Bördegemeinde die Attraktivität der Stadt und ihrer Ortsteile Hundisburg, Satuelle, Uthmöden und Wedringen weiter erhöhen und das kulturelle Angebot des großen Gemeinwesens wesentlich bereichern. (jüh)

Eine Medaille hat immer zwei Seiten und ein kommunaler Wechsel auch. Das meint Verbandsgemeindebürgermeister Jürgen Wille, befragt nach den Auswirkungen des Wechsels von Süplingen aus der Verbandsgemeinde Flechtingen nach Haldensleben. Ausdrücklich sei betont, so der Verbandschef, dass der Wechsel Süplingens vom Rat der Gemeinde bedauernd zur Kenntnis genommen wurde und den Süplingern die besten Wünsche für eine gute Zukunft mit auf den Weg gegeben sind. Dass dabei eine weiterhin gute Zusammenarbeit auf kulturellem Gebiet von allen Seiten gepflegt wird, darf ebenso als gesetzt gelten, so der Bürgermeister weiter, wie der Dank für eine gute, vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit. Die Süplinger haben gewählt und das haben wir zu respektieren, so Jürgen Wille ohne Groll und optimistisch, dass dieser Wechsel dem entstandenen Zusammengehörigkeitsgefühl der Menschen keinen Abbruch tun wird. Dabei gestaltete sich der Übergang für alle Seiten, abgesehen von Verabschiedung und Empfang (wir berichteten), fast geräuschlos. Dies ist aber nur möglich, weil das Konstrukt Verbandsgemeinde im Gegensatz zur Einheitsgemeinde den einzelnen Orten relativ viel Selbstständigkeit lässt. Nur in der Flächennutzung, dem Brand- und Katastrophenschutz, zentralen Kultur- und Sporteinrichtungen, den Grundschulen und Kindertageseinrichtungen müssen die kommunalen Gliederungen umgebaut werden. Besonders in der Kita Süplingen gab es dabei doch einige emotionale Momente zum Weihnachtsfest, erinnert sich Jürgen Wille, der wie alljährlich „seine“ Kinder in Süplingen zum Weihnachtsfest besuchte. Ein kleiner Abschied mit Kloß in der Kehle ist es dennoch, meinte er etwas gedrückt, wenn auch das Verständnis für den Schritt der Süplinger groß ist. Von Süplingen nach Haldensleben sind es nun einmal nur sechs Kilometer und die Einbindung in die Kreisstadt, so die Hoffnungen,

Jürgen Wille, Verbandsbürgermeister der Verbandsgemeinde Flechtingen (Fotos: jüh) lässt doch den großen und kompliziert werdenden Verwaltungsdschungel etwas kleiner und gestaltbarer für die Süplinger aussehen, vermutet er. Für die Verbandsgemeinde sind genau 18,33 Quadratkilometer Fläche weniger zu beplanen, und 953 Bürger weniger zu betreuen und auch der Brand- und Katastrophenschutz geht nach Haldensleben, führt Bürgermeister Wille weiter aus. Wir sind auch mit Haldensleben in guter, konstruktiver Partnerschaft, wollen und können wir doch als Bindeglied zwischen der Altmark und der Wirtschaftsregion Magdeburg als Bindeglied interkommunal weiterhin eine tragende Rolle spielen, schließt ein Bürgermeister, in dessen Verantwortungsbereich immerhin noch genau 30 Dörfer zwischen Elm und Ohre liegen und der optimistisch ist, dass die neue Gemeindestruktur nichts an Anziehungskraft und (land)wirtschaftlicher Kompetenz eingebüßt hat.

Unmittelbar neben dem romantischen Wasserschloss Flechtingen (Bild) hat die Verbandsgemeinde Flechtingen ihren Hauptsitz.


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Schienenprüftechnik aus Althaldensleben preisgekrönt Hugo-Junkers-Preis für Professor Jürgen Häberle, Geschäftsführer des Zentrums für Faserverbunde In Halle wurde vor kurzem der renommierte „Hugo-Junkers-Preis“ Sachsen-Anhalt für Forschung und Innovation verliehen. In vier Wettbewerbs-Kategorien zeichnete Wirtschaftsminister Hartmut Möllring insgesamt 16 Teilnehmer aus. Diese waren von einer externen Jury aus insgesamt 58 Bewerbern ausgewählt worden. In der Kategorie „Innovativste Produktentwicklung“ konnte sich Prof. Dr.-Ing. Jürgen Häberle, Geschäftsführer des Zentrums für Faserverbunde und Leichtbau Haldensleben UG (ZfL) über den mit 7.000 Euro dotierten 2. Platz freuen.

Sicherheit im Leichtbau Das ZfL, ein An-Institut der Hochschule Magdeburg-Stendal (organisatorisch sowie rechtlich eigenständige Forschungseinrichtung, die einer deutschen Hochschule angegliedert ist), hat seinen Sitz im Innovationszentrum InnComposites in Althaldensleben. Ausgezeichnet wurde Häberle für seine Entwicklung eines neuartigen Schienenprüfgerätes. Es soll die Sicherheit im Schienenverkehr steigern und dazu beitragen, Instandhaltungskosten zu senken. Mit dem Prüfgerät werden Eisenbahnschienen und Weichenteile regelmäßig auf Materialfehler untersucht, um vorbeugend Störungen oder Unfälle durch Gleisbruch zu vermeiden Durch das kostengünstige Leichtbauverfahren kann es mit einem Gewicht von nur 25 Kilogramm auch von einer Person betrieben

Prof. Dr.-Ing. Jürgen Häberle.

berle im Januar 2007 an. An der Hochschule Magdeburg-Stendal entwickelten sich die Dinge schnell: Neben den Vorlesungen in Werkstofftechnik, Fertigungslehre, Schweiß-, Umform- und Klebetechnik sowie Aufgaben als Senatsmitglied war ihm die Etablierung von Forschungsaufgaben ein Anliegen. „Das war nicht selbstverständlich für eine Fachhochschule“, so Häberle. Durch tatkräftige Unterstützung eines damaligen Prorektors und der Finanzierung durch das Land wurde aus einer „Wochenendidee“ eine nachhaltige Einrichtung: Das Industrielabor „FunktionsoptimierDas neue Schienenprüfgerät könnte schon bald, Standard werden. ter Leichtbau“. „Dieses Labor sollte Schnittstelle zwischen werden. Darüber hinaus sind 1990er-Jahre – so berichtete die Wissenschaft und Wirtschaft werzahlreiche Systemfunktionen inte- Heidenheimer Zeitung im März den. Zwei wissenschaftliche Mitgriert, wie die automatische An- des vergangenen Jahres – für arbeiter wurden zunächst für drei passung an unterschiedliche Spur- Schlagzeilen: Er entwiJahre finanziert. Ideen für weiten oder die Möglichkeit der ckelte den damals Forschungsvorhaben Prüfung von Weichen. Das Gerät leichtesten Rennhatte ich durch „Innovative hat schon jetzt das Potenzial, euro- rad-Rahmen der zahlreiche IndusIdeen haben nur paweiter Standard zu werden und Welt, der gerade triekontakte ge900 wird auch bereits europaweit ver- einmal nug. Die ersten Sinn, wenn sie Gramm auf die trieben. gebraucht werden und Forschungsvor„Innovative Ideen haben nur Sinn, Waage brachte. haben wurden sich auf dem Markt wenn sie gebraucht werden und Häberles Carbewilligt und behaupten.“ sich auf dem Markt behaupten“, so bonrahmen stellseither geht es die Juryvorsitzende Prof. Dr.-Ing. te alles bislang gekontinuierlich weiSylvia Rohr von der Universität baute auf diesem ter“, so Professor HäStuttgart. Das ist Professor Dr.- Gebiet in den Schatten. berle. Nach fünf Jahren Ing. Jürgen Häberle mit dem Wir- Der von ihm gebaute leichteste zieht er ein durchweg positives belstrom-Schienenprüfgerät New Rahmen, mit dem Hanka Kupfer- Fazit: An der Hochschule MagdeTechnology bereits herausragend nagel die Silbermedaille bei den burg-Stendal sei eine moderne gelungen. Olympische Spielen 2000 in Syd- und nachhaltige Fachrichtung etaney errang, wog gar unter 800 bliert worden, die es vorher dort Gramm. nicht gab: Faser-KunststoffverVon nix kommt nix bunde, Leichtbau und Kleben. Mit dem Notenschnitt von 1,3 be- Professor aus Giengen Das mündete in einen bundesweit stand Jürgen Häberle am Marga- fasst in der Börde Fuß einmaligen Dualen Studiengang rete-Steiff-Gymnasium in GienMaschinenbau/Composite-Techgen sein Abitur. Das war 1976. Es Ende 2005 begann dann ein neues nologien, der im Winterfolgten ein Studium der Luft- und Kapitel für den Wissenschaftler: semester 2011/2012 startete. Raumfahrttechnik in Stuttgart Er brach seine Zelte in Kassel ab und die Promotion am Imperial und kam nach Haldensleben, um Nun folgte die Krönung seiner College in London. Daran schlos- hier ein großes Forschungsprojekt wissenschaftlichen Laufbahn mit sen sich unterschiedliche For- mit einem Volumen in Höhe von dem Hugo-Junkers-Preis. (kus) schungs- und Entwicklungstätig- 12,5 Millionen Euro wissenschaftkeiten an Universitäten und in der lich zu leiten. „Der Start war nicht Wirtschaft an – unter anderem einfach. Als Wessi musste ich arbeitete Häberle bei der Europäi- mich besonders beweisen. Durch schen Raumfahrtbehörde (ESA). meine Arbeit habe ich aber recht Eine Station der wissenschaftli- schnell Anerkennung erhalten“, chen Karriere des Giengeners war sagt der heute 56-Jährige. die Universität in Kassel. Als Obe- Den Ruf als Professor für Werkringenieur sorgte er Ende der stoff- und Fügetechnik nahm Hä-


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Atrium mit Glasdach wird Mittelpunkt Evangelischen Sekundarschule Haldensleben zog nach Hillersleben um

Direktorin Pia Kampelmann vor einer Skizze den sanierten Schulgebäudes in Haldensleben. am Gebäude in Haldensleben abgeschlossen sein. In dieser Zeit verändert der klassische Typenbau einer POS aus DDR-Zeiten sein Gesicht völlig. Rund 4,7 Millionen Euro fließen in die Sanierung. Knapp ein Drittel bringt die Johannes-Schulstiftung als Träger auf. 70 Prozent des Geldes stammen aus dem von der EU geförderten STARK III-Programm. Mit

Unterricht in der Evangelischen Sekundarschule am Übergangsstandort in Hillersleben.

seiner Hilfe erhalten in ganz Sachsen-Anhalt bis 2019 Schulen und Kindertagesstätten eine energetische Modernisierung. Davon profitieren auch sieben Schulen im Landkreis Börde. „Viele Träger können aus eigener finanzieller Kraft Schulen und Kindertagesstätten nicht so sanieren, wie sich Kinder, Eltern und Lehrer dies wünschen. Mit Fördermitteln bringen wir diese landesweit auf den neusten Stand. Das Programm, mit dem wir in die Zukunft investieren, ist in ganz Deutschland einmalig“, sagte Finanzminister Jens Bullerjahn (SPD) bei der Übergabe des Förderbescheids. Die Schulchefin rollt mehrere Computerzeichnungen auf dem Tisch im Direktorenzimmer aus. „Sehen Sie, der Zwischenbau, der den Bau in H-Form prägte, verschwindet komplett. Dafür bekommen wir ein tolles Atrium als Begegnungsstätte mit einem riesigen Glasdach“, berichtet die en-

Raten Sie mit und mit etwas Glück können Sie 3x2 Kinokarten für das Cinestar Magdeburg gewinnen. Im Film „Der Name der Rose“ untersucht der Franziskanermönch William von Baskerville, gespielt von Sean Connery, eine Reihe mysteriöser Morde. Die Handlung mündet am Ende in eine große Katastrophe. Welcher Art ist diese?

a) Zorn Gottes b) Sintflut c) Feuersbrunst Wir wünschen allen Teilnehmern viel Glück.

gagierte Pädagogin. Sonnenkollektoren und andere Maßnahmen würden helfen, Energiekosten einzusparen und ein modernes Null-Energie-Haus zu schaffen. Zudem werden 36 Lüftungsgeräte mit Wärmerückgewinnung installiert, die die Raumluft regeln. Zahlreiche andere Details lassen neugierig werden. Von einer Dachterrasse mit Möglichkeiten für den Astronomieunterricht ist die Rede, ein Speisesaal entsteht, eine Bücherei mit Leseraum. Bis es jedoch so weit ist, fahren die Schüler jeden Tag von Haldensleben aus mit dem Bus ins nahe Hillersleben. Der Fahrplan wurde dem Unterricht angepasst. Auch das Nebeneinander mit der Ohretal-Grundschule im gleichen Gebäude funktioniert hervorragend. Gegenwärtig besuchen 180 Mädchen und Jungen die Evangelischen Sekundarschule in neun Klassen. Die Klassenstufen 5, 6 und 7 sind bereits zweizügig. Rückblickend schätzt Pia Kampelmann die Entwicklung als rasant ein. „Wenn ich bedenke, dass wir mit 23 Schülern gestartet sind, ist das schon super. Selbst für das Schuljahr 2016/17 liegen Anmeldungen vor“, sagt sie. Gut bewährt habe sich die Kooperation mit der Magdeburger IGS „Willy Brandt“. Dort können alle Zehntklässler mit einem erweiterten Realschulabschluss noch das Abitur erwerben. Fünf der ersten 19 Absolventen haben in diesem Jahr einen solchen Weg gewagt. (kpv)

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Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Der Alltag ist wieder eingekehrt. Die Mädchen und Jungen der Evangelischen Sekundarschule Haldensleben haben den Umzug vom Waldring nach Hillersleben Anfang Oktober vergangenen Jahres gut verkraftet. In nur zwei Tagen transportierten Möbelwagen Stühle, Tische und Lehrmaterial nebst vielen gefüllten Umzugskartons ins Schulgebäude auf Zeit. „Alles klappte wie am Schnürchen. Nur ein Unterrichtstag fiel aus“, zeigt sich Schulleiterin Pia Kampelmann zufrieden. Und lachend berichtet sie von den Erfahrungen mit solchen Aktionen. Schließlich habe man bereits das dritte Domizil in den wenigen Jahren seit der Gründung der Schule 2007 bezogen. Doch diesmal seien die Perspektiven absehbar und die Mühen lohnten sich doppelt. Spätestens Anfang 2015 sollen die umfangreichen Umbauarbeiten


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Haldenslebens Haushalt für 2014 beschlossen 33-Millionen-Etat passierte am 23. Januar 2014 den Stadtrat Auf seiner Sitzung am 23. Januar 2014 beschloss der Stadtrat die Haushaltssatzung für dieses Jahr. Damit sind die rechtlichen Rahmenbedingungen geschaffen, auf deren Grundlagen die Stadt wirtschaften kann. Die Haushaltssatzung sieht einen Gesamtbetrag der Aufwendungen von rund 33 Millionen Euro vor. Wo ein Teil aus dem aktuellen Haushalt hin fließt, wurde im Tagesordnungspunkt 14 deutlich. Da wurde eine überplanmäßigen Ausgabe für das Bauvorhaben

„Grundschule Erich Kästner“ beschlossen. Die Sanierung läuft bereits, der angedachte Kostenrahmen reicht aber nicht aus. So müssen aus dem Haushalt rund 260.000 Euro nachgeschoben werden. Beschlossen hat der Stadtrat u.a. den Bebauungsplan „Hauptverwaltungsgebäude des Landkreises Börde“. Damit wird Baurecht für die Fläche nordöstlich vom Stendaler Tor geschaffen. Der erforderlich Bebauungsplan kann im beschleunigten Verfahren aufgestellt werden. Berufen wurden

vom Stadtrat Henning Konrad Otto zum Wahlleiter und Carola Aust zur stellvertretenden Wahlleiterin für die bevorstehenden Kommunalwahlen. Dabei bleibt die Frage, wer Wahlleiter für die höherrangigen Europawahlen wird, denn dieser Beschluss betrifft nur die Kommunalwahlen. Behandelt wurde außerdem ein Antrag der FDP-Fraktion, die Einsicht in die Akten der Stadt und der Stadtverwaltung zum Bau- und Sanierungsvorhaben „Seifenfabrik“ in Haldensleben beinhaltet. Der Stadtrat verständigte sich darauf, in dieser Frage einen Akteneinsichtsausschuss zu bilden. (kus)

Landratssekretärin Monika König in den Ruhestand verabschiedet Beate Schwarz ist die neue „Chefin“ beim Börde-Landrat

Batteriefeuer im Haldensleber Stadtrat Die jüngste Sitzung des Haldensleber Stadtrates war wieder einmal von einem personellen Hauen und Stechen begleitet. Abgefeuerte Salven wurden prompt von der Gegenseite erwidert. Im Tagungsordnungspunkt 5 hatte die CDU-Fraktion den Antrag gestellt, der Stadträtin Regina Blenkle eine Missbilligung auszusprechen. Als Vorsitzende des Bauausschusses habe sie sich in der Sitzung am 20. November 2013 geweigert, einen angesetzten Tagesordnungs-

punkt trotz des Widerspruchs aller übrigen Mitglieder nicht mehr zu behandeln. Treffer - dem Antrag wurde mehrheitlich zugestimmt. Derweil hatte aber schon wieder die Fraktion Freie Wähler/pro Althaldensleben durchgeladen und die Geschütze Richtung Stadtratsvorsitzenden justiert. Die Fraktion stellte den Antrag auf Abwahl des Stadtratsvorsitzenden Guido Henke. Er soll den Stadtrat als Verwaltungsorgan in der Ausübung seiner Kontrollfunktion blockieren, Protokolle fälschen,

Beschlussvorlagen zu den Sitzungen mangelhaft vorbereiten, bei der Beantwortung von Anfragen in der Ratssitzung keine Kontrolle auszuüben. Von Inkompetenz ohne überflüssige Einberufung von Eilsitzungen war außerdem die Rede. Doch diese Salve ging weit am Ziel vorbei. Was nicht nur den Mehrheitsverhältnissen im Stadtrat geschuldet war. Wieviele Salven werden noch bis zu den Kommunalwahlen am 25. Mai dieses Jahres abgefeuert? (kus)

Bauland für attraktive Einfamilienhäuser gesucht Haldensleben plant neue Wohngebiete Der Bedarf an Wohnbaufläche in der Stadt Haldensleben ist ungebrochen. Die Stadt benötigt mehr Platz für Einfamilienhäuser. So plant die Verwaltung unter anderem, an der Werderstraße Baurecht für 30 Parzellen zu schaffen. Konkret geht es um eine Fläche von dreieinhalb Hektar. Stimmen die Gremien der Stadt sowie die Ausschüsse und der Stadtrat zu, könnte ab 2015 das Wohngebiet vermarktet werden. Angeboten

werden sollen Grundstücke zwischen 650 und 1000 Quadratmetern. Ein kleineres Wohngebiet soll östlich des Stadparkes entstehen. Auf der Stadtratssitzung am 28. November des Vorjahres wurde der Beschluss zur öffentlichen Auslegung des Entwurfes des Bebauungsplanes „Wohngebiet östlich des Stadtparkes“ Haldensleben gefasst. Der Grundstückseigentümer der Flächen, die Konsum „Opti-

mal-Kauf “ e.G. beabsichtigt, die Fläche für sechs Einfamilienhäusert zu entwickeln und hat dazu im Juni 2013 einen städtbaulichen Vertrag mit der Stadt Haldensleben abgeschlossen, der die Übernahme aller im Zusammenhang mit der Planung, Erschließung und Kompensation der Eingriffe in den Naturhaushalt verbundenen Kosten beinhaltet. Der Geltungsbereich des Bebauungsplanes erstreckt sich auf 5902 Quadratmeter. (kus)

Monika König (links) und Beate Schwarz. Nach über 35 Arbeitsjahren als Chefsekretärin in kreislichen Diensten verabschiedete sich Monika König in den Ruhestand. Viele Kollegen nutzten den letzten offiziellen Arbeitstag, um Monika König für ihre ab 16. Januar 2014 beginnende Freizeitphase der Altersteilzeit alles Gute zu wünschen. Beate Schwarz, bisher Sekretärin im Fachdienst Wirtschaft, übernimmt nun die Arbeitsaufgabe als Sekretärin von Landrat Hans Walker. Bis 1989 beim Vorsitzenden des Rates des Kreises Wolmirstedt, war Monika König nach der Wende bei Oberkreisdirektor Günther Homann, und seit 22. Februar 1992 bei Thomas Webel, dem heutigen Minister für Landesentwicklung und Verkehr, als Chefsekretärin im Büro des Landrates tätig. Mit der Übernahme der Amtsgeschäfte als Landrat des Landkreises Börde am 7. September 2011 hieß der Chef Hans Walker. Thomas Webel ließ es sich nicht nehmen, gemeinsam mit seinem Nachfolger die „rechte Hand“ zu verabschieden.


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Börde-Liberale für neue Wege in der Kulturförderung Traditionelles Dreikönigstreffen in der Barleber Ortschaft Meitzendorf Einmal mehr traf sich der Kreisverband der Börde-FDP zum traditionellen Dreikönigstreffen in der Gemeinde Barleben. Der Ortsverband hatte die Liberalen ins neue Meitzendorfer Ortsteilzentrum „Alter Schulhof “ eingeladen, um mit Blick auf die Europa- und Kommunalwahlen am 25. Mai 2014 diesmal vor allem über das Thema „Finanzierung von Kunst – Möglichkeiten und Visionen“ zu diskutieren. Der im November neu gewählte Kreisvorsitzende René Gehre stimmte seine Parteikollegen auf die bevorstehenden Aufgaben ein. „Die Gemeinde ist wichtiger als der Staat und das Wichtigste in der Gemeinde sind die Bürger“, zitierte der Kreisvorsitzende den ersten deutschen Bundespräsidenten Theodor Heuss. Die Liberalen sprachen sich dafür aus, dass der Kulturkonvent im Landkreis erfolgreicher ausfallen müsste, als der des Landes im vergangenen Jahr. Dazu sollten bereits im Vorfeld Lösungsvorschläge erarbeitet und diskutiert werden. Die vom Landrat angeregte Kultur gGmbH kann nach Auffassung der Liberalen das Problem nicht lösen, schließlich geht es hierbei letztlich nur im die Sanktionierung der urkulturellen Einrichtungen wie Museen und

Die Börde-Liberalen beim Rundgang durch das neue Meitzendorfer Ortschaftszentrum. Musikschulen. Wege der Konzentration seien in diesem Zusammenhang nicht gern gesehen, schließlich beharren 90 Prozent der dabei Beschäftigten auf Bestandsschutz, lediglich zehn Prozent seien frei für innovative Lösungen. Der Mensch, so Barlebens Bürgermeister Franz-Ulrich Keindorff, ist nicht so geprägt, ständig nach Neuem zu streben. Debattiert wurde über die unterschiedlichsten Förderungsmöglichkeiten. Barlebens Bürgermeister erinnerte an das Beispiel Meitzendorf, wo mit dem neuen Ortschaftszentrum althergebrachte Förderungsmöglichkeiten wie durch LEADER-Fonds bzw. die Barleber Förderrichtlinien Gelder flossen. Letzteres ist aber wiederum abhängig vom Gemeindehaushalt. Da zudem die

EU-Förderungen mehr und mehr auslaufen, müssen neue Wege eingeschlagen werden. Barlebens Gemeindeoberhaupt brachte Stiftungen und eingetragene Genossenschaften ins Spiel. Stiftungen seinen überaus effektiv, wenngleich es in Sachsen-Anhalt schwierig ist, Stiftungen zu gründen. Ein weiteres wichtiges Thema waren Fragen der Schulentwicklung. „Wir dürfen uns durch das Schulentwicklungskonzept des Landes nicht den schwarzen Peter zuschieben lassen“, sagte der stellvertretende Kreisvorsitzende Uwe Schrader. In diesem Fall sei es der falsche Weg, nach Einsparpotenzial zu suchen. „Bildung darf, Bildung muss Geld kosten. Die Existenz der Grundschulen darf nicht von Zahlenvorgaben des Landes abhängig gemacht werden.“ (kus)

Ehrenplakette in der „Räuberhöhle“ übergeben Hundisburg ehrt beim Bürgerempfang Karl-Friedrich Schröder Schon in unseren Interviews zum Jahreswechsel hatte sich der Hundisburger Ortsbürgermeister Josef Franz auf den Bürgerempfang in der „Räuberhöhle“ gefreut. Daran können immer Anfang des Jahres alle Hundisburger teilnehmen. Am 18. Januar war es nun wieder soweit, Josef Franz konnte im proppevollen Saal das Jahr 2013 noch einmal Revue passieren lassen und einen Blick nach vorn werfen. Der Ortsbürgermeister konnte für Hundisburg ein erfolgreiches Jahr resümieren. Was auch - so Josef Franz – etwas mit der Vernunftehe zu tun hat, die Hundisburg vor 20 Jahren mit Hal-

densleben eingegangen sind. Mit einem weinenden und einem lachenden Auge schaute der Ortsbürgermeister nach vorn. Langfristig bereiten sich die Hundisburger auf das 875-jährige Jubiläum im Jahr 2015 vor, kurzfristig geht es um die Formierung eines starken kommunalpolitischen Teams bei den Wahlen am 25. Mai dieses Jahres. Denn gemeinsam mit Männern wie Otto Harms, Heinrich Enkelmann und Jochen Thiele möchte Josef Franz in den kommunalpolitischen Ruhestand gehen. Kurzum die Hundisburger haben die Wahl, sich einen neuen Ortschaftsrat mit den entsprechenden

Vertretern im Haldensleber Stadtrat zu wählen. Gewählt hatte vor dem Bürgerempfang indes der Ortschaftsrat und entschieden, mit der Hundisburger Ehrenplakette Karl-Friedrich Schröder zu ehren. Vor über 50 Jahren kam „Acki“ nach Hundisburg und seitdem die Gemeinde maßgeblich mitgeprägt. Dies vor allem auf dem Gebiet des Sports, wo der mittlerweile 81-Jährige als Sportlehrer mehrere Hundisburger Generationen begleitete. Acki Schröder habe die Hundisburger Entwicklung zu einem Modelldorf entscheidend mitgeprägt, hob Laudator Christian Kalb hervor. (kus)


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Berauschende Funde in Althaldensleben 2000 Cannabispflanzen in altem Möbellager gefunden Prosit Neujahr – bei einer Drogenrazzia in einem ehemaligen Möbellager in Alt-Haldensleben im Landkreis Börde haben Polizisten Anfang des Jahres eine berauschende Entdeckung gemacht und eine Indoor-Plantage mit rund 2000 Cannabispflanzen ausgehoben. Weitere 800 Pflanzen sind bei einer weiteren Razzia in Tangermünde im Landkreis Stendal entdeckt worden. Auch dort wurden die Pflanzen in einer alten Lagerhalle gefunden. „Auf die beiden Indoor-Plantagen kamen wir durch einen anonymen Hinweis“, so ein Polizeisprecher. Den Tipps gingen die Ermittler seit Mai 2013 nach. Insgesamt wurden sechs Objekte durchsucht. Im Obergeschoss eines ehemaligen Möbellagers stießen die Beamten auf eine Aufzuchtanlage

Infobox

Hanf - nicht nur nützlich bei der Faserherstellung. inklusive UV-Lampen, Belüftung und einer aufwändigen Stromversorgung Marke Eigenbau. Knapp 2000 Pflanzen wurden sichergestellt. Die Ermittlungen konzentrieren sich nach Aussagen der Staatsanwaltschaft auf drei Hauptverdäch-

tige, einen Deutschen und zwei Vietnamesen. Die drei stehen im Verdacht, sowohl die Anlage in Althaldensleben als auch die in Tangermünde betrieben zu haben. Mittlerweile hat die Polizei alles vermessen und fotografiert und die Hallen verschlossen. (kus)

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Hanf wurde schon vor mehr als 3000 Jahren von den Chinesen als wohlschmeckende Nahrung und Medizin gegen Malaria und Rheuma verwendet. Im Mittelalter schätzte man die Pflanze wegen seiner robusten und widerstandsfähigen Fasern, aus denen man unter anderem die Schnüre für Langbögen herstellte. Auch einfache Kleidung und Säcke wurden aus Hanffasern gefertigt. Im 13. Jahrhundert wurden sogar Bücher damit gedruckt. Die berühmte Gutenberg-Bibel (1455) bestand aus Hanfpapier, da die Papierherstellung aus Holz damals noch nicht beherrscht wurde.

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KULTUR & BILDUNG

Verdienstvolle Ehrenamtler im Rathaus Haldensleben geehrt Bürgermeister Norbert Eichler: „Sie sind der Mörtel der alles zusammen hält“ „Die Ehrenamtler sind der Mörtel, der alles zusammen hält“, betonte Bürgermeister Norbert Eichler eingangs einer Festveranstaltung anlässlich des Tages des Ehrenamtes im Dezember vergangenen Jahres. Der gut gewählte Vergleich, dass für eine Stadtmauer nicht nur viele Steine erforderlich sind, sondern dass ohne Bindemittel auch die höchste Mauer nicht hält, konnte treffender nicht das Engagement der Vereine der Stadt darstellen. Der Mörtel, so der Bürgermeister in seiner Ansprache sind neben den 32 an diesem Tage Ausgezeichneten viele ehrenamtlich tätige Vereinsmitglieder, die in ihrer Freizeit für die Allgemeinheit tätig werden. Ein großartiges Zeichen ist besonders in diesen Jahren, dass auch immer wieder viele Jüngere bereit sind, sich au-

Die Teilnehmer der Festveranstaltung zum Ehrenamt. ßerberuflich in Vereinen verantwortlich zu engagieren. Dies ist durchaus keine Selbstverständlichkeit betonte auch Stadtratsvorsitzender Guido Henke, der mit dem Bürgermeister die Aus-

zeichnungen vornahm. Die anwesenden Auszuzeichnenden stehen für alle ehrenamtlich Tätigen unseres Gemeinwesens, die dazu beitragen, dass das kulturelle Leben in der Stadt floriert und

Die Ehrenämter Christin Paepke Deutscher Kinderschutzbund Flechtingen Kreisverband Börde e.V. Hans Georg Raecke Rassegeflügelzuchtverein Vahldorf Roland e.V. Helga König Seniorenhelferin Haldensleben Johanna Eleonore Wachtel Volkssolidarität - Ortsgruppe Haldensleben VIII Julia Vandeck Rollsportverein Haldensleben Alfred Grammes Mitglied des Blinden und Behindertenverband Brigitte Tebel Volkssolidarität Ortsgruppe Satuelle Klaus-Peter Arnold Chorleiter „Harmonie“ Satuelle Uwe Grothe Präsident des Sportvereins Satuelle Bettina Twardy Haldensleber Sportclub e.V. Kurt Pflüger Briefmarkenfreunde Haldensleben und Umgebung e.V. Maik Schröder Briefmarkenfreunde Hdl. und Umgebung e.V. Ramona Constabel Süplingen, Rassegeflügelzuchtverein Uwe Pleuger Evangelische Kirchengemeinde Haldensleben Werner Fischer Haldensleber Tanzclub „Roland“ e.V. Andreas Geißler FFW Hundisburg und seit 25 Jahren Weihnachtsmann Brigitte Gadau Sportgruppe und Selbsthilfegruppe Hundisburg Christian Kalb Männerchor „Brüderlichkeit“ Hundisburg Ursula und Wilhelm Görges Förderverein Technisches Denkmal Hundisburg Franziska Göbel Selbsthilfegruppe „Osteoporose“ Haldensleben Ralf Bertram Imkerverein Haldensleben Hans-Heinrich Doermer Männerchor „Liederkranz“ Haldensleben Rudolf Blankenburg Verein Kultur- und Heimatpflege Haldensleben Dieter Frinken Verein Kultur- und Heimatpflege-Farsleben Juliane Wachter HSC Haldensleben Iris Kocherscheid Musikschule Haldensleben sowie Haldensleber Sportclub e.V. Jens Wölkerling & Tim Teßmann HSV Haldensleben Martha Herzig, Marlies Schmidt und Marlies Rost Ökumenischer Seniorenkreis

sich stetig weiter entwickelt. Unentbehrlich sind jene Menschen, die mehr tun, als ihre Pflicht, mehr machen als das Vorgeschriebene. Nur allein mit dem Recht und den öffentlichen Institutionen würde eine Gesellschaft sicher eine Zeitlang funktionieren, letztendlich aber erfrieren, kommentierte Norbert Eichler den Beitrag der Anwesenden zur Bereicherung des kulturellen Lebens in der Kreisstadt. Auch künftig wird reines bürokratisches Verwaltungshandeln nur den Steinhaufen für eine Mauer bilden können. Den Mörtel eines starken kulturellen Lebens werden nach wie vor Haldensleberinnen und Haldensleber, wie sie alle hier im Saal beisteuern, betonte er zuversichtlich und abschließend, bevor die sehr persönlich gehaltene Auszeichnungszeremonie begann. (jüh)

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KULTUR & BILDUNG

Ferienprojekt beendet - zur Freude aller Die kleinen Fassadengestalter haben Großes vollbracht Das Trafohäuschen am Waldring wurde in den Herbstferien wie geplant (wir berichteten) umgestaltet. Die Kinder von Kids & Co waren mit Begeisterung eine ganze Woche lang dabei, auf diesem bis dahin doch etwas tristen und grauen Teil ihres Abenteuerspielplatzes genau das Thema Abenteuer darzustellen. Betreut und gestaltet vom Haldensleber Michael Braune werkelten in der Ferienwoche täglich zehn bis zwölf jungen Haldensleber an dem Gebäude. Da wurde gerei-

nigt, vorgezeichnet und letztendlich gesprayt. Viel Spaß hat es nicht nur den Kindern in der Ferienfreizeit von Kids & Co gemacht. Zum Schluss konnten sich auch Grafitikünstler Braune und die Betreuer um Dirk Lenz der Anerkennung der Mitarbeiter der Stadtwerke Haldensleben und der Anwohner sicher sein. Und sicher, so Michael Braune am Schluss der Aktion, soll dies nicht das letzte Projekt in der bunten Stadt an der Ohre gewesen sein. (jüh)

Das Sprayteam (Foto: Haldensleben Kids&Co - Dirk Lenz)

Friedensfest erlebt nach 200 Jahren eine Wiederauflage Buntes Veranstaltungsprogramm für 2014 auf Schloss Hundisburg - Angebote von Konzerten bis zu Führungen Die kommenden Monate versprechen auf Schloss Hundisburg einen bunten Strauß an kulturellen Offerten. „Wir setzen auf die bewährte Mischung unterschiedlichster Veranstaltungen“, versichert Harald Blanke, der Leiter der Schloss und Gartenverwaltung. Da Teile des Schlosses nicht geheizt werden können, bleiben die Ausstellungen wie in der Vergangenheit in der kalten Jahreszeit geschlossen. Im Hauptsaal stehen auch dann musikalische Leckerbissen auf dem Plan. Am 16. Februar erwartet ein Musiktheater mit den BlechHarmonikern seine Gäste. In der Reihe Musikcomédie gibt es eine italienische Nacht. Dabei kommen Trompeten, Horn, Posaune und Tuba zum Einsatz. Wer bei dieser Besetzung nur an klassische Töne

denkt, wird schnell eines Besseren belehrt. Was wie ein gediegenes Blechbläserquintett anmutet, entpuppt sich bald als rasante Comedy-Gruppe, die mit herrlichem Slapstick alle gängigen Klischees des Orchesterbetriebs durch den Kakao zieht. Bunte Melodien aus Operette und Film prägen den 16. März. Das Trio Musiquette aus Leipzig bietet „Ein Abend voller Seligkeit...“ In seinem Programmen bietet es entstaubte und frische Sahnestücke, aber auch weniger Bekanntes, aus Operette, Musical und Film sowie Chansons. Und noch einmal geht es Ende des Monats musikalisch zu. Das Magdeburger Rossini-Quartett lädt am 30. März anlässlich seines 25-jährigen Bestehens zum Jubiläumskonzert ein.

Goldene Figuren am großen Tor zum Schlosspark.

Blick auf das historische Schloss. In der folgenden Zeit kommen ganz unterschiedliche kulturelle Farben ins Spiel. Das Poetenpack wartet mit seinem Sommertheater auf und bietet 2014 „Minna von Barnhelm“, der Männerchor Brüderlichkeit freut sich auf das 27. Parksingen, in der Irischen Nacht soll es stimmungsvoll zugehen. Als weitere Höhepunkte nennt Harald Blanke den Tag des Offenen Denkmals traditionell im September, die 22. Hundisburger SommerMusikAkademie und das 5. Internationale Clavier-Festival. Ein besonderes Schmankerl verspricht das Friedensfest vom 2. bis 4. Mai zu werden.

In Kooperation mit der Stadt Haldensleben und dem Leib-Infanterie-Regiment wird an einem Wochenende dem Ende der Befreiungskriege gedacht. Das Rad der Geschichte dreht sich um 200 Jahre zurück. Mit einem authentischen Militärlager und historischen Spielszenen wird an die damaligen Kämpfe und den Waffenstillstand mit den Franzosen erinnert. Im Mittelpunkt steht das Friedensfest, das damals Schlossbesitzer Johann Gottlob Nathusius ausrichtete. Ein Biedermeiermarkt, ein großer Ball und ein abendliches Feuerwerk runden die Feier ab. (kpv)


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KULTUR & BILDUNG

Marinekameradschaft lädt zur Jahreshauptversammlung

Autofahrer finden ihr HDL einfach OK

An 12. April großes Frühlingsfest

Die automobilen Haldensleber haben „ihr“ Kennzeichen lieb. Dies ist das Fazit zur Jahresfrist der Wiedereinführung von Altkennzeichen. Seit einem Jahr können Fahrzeughalter auf Wunsch wieder Wunschkennzeichen für ihr Auto bestellen, um der besonderen Verbundenheit mit der Heimatregion Ausdruck zu verleihen. In dieser Zeit hat sich die Zahl der Autos mit dem HDL im Kennzeichen verdoppelt. Damit sind derzeit insgesamt mehr als 3.700 HDL-Kennzeichen unterwegs. Aber auch das OK des früheren Ohrekreises finden die Autofahrer offensichtlich okay: Fast die Hälfte der im Landkreis im vergangenen Jahr neu zugelassenen Autos und Motorräder, nämlich mehr als 4.100

Bereits in den ersten Dezemberwochen besprachen die Hal-

Dass neben dem Snack bei der Musterung auch ein Bierchen dazu gehört, ist fast selbstverständlich. (Foto: W. Hanke)

densleber Kameraden im Rahmen einer Weihnachtsfeier ihre Aktivitäten in diesem Jahr. Die allmonatlichen „Musterungen“ in der Hafenklause Haldensleben beginnen nach dem Januartermin mit der Jahreshauptversammlung am 8. Februar um 10 Uhr. Hafenwirtin Paula wird dann am 8. März und am 5. April den Stammtisch richten, bevor am 12. April das große Frühlingsfest der Marinekameraden steigt. Bis zum 31. Dezember 2014 haben die Haldensleber Marinekameraden noch eine Menge Treffen geplant. Seebären a.D. und an Marinegeschichte Interessierte sind in der Hafenklause zu den angegebenen Terminen herzlich willkommen. (W. Hanke)

Bördekreis-Kennzeichen zweimal vorrätig

„hören“ auf das OK. Weiterhin können die Autobesitzer auch noch das OC, BÖ und WZL wählen. Für die Erstellung von Wunschkennzeichen wird von der Zulassungsstelle des Bördekreises eine Verwaltungsgebühr von 10,20 Euro erhoben. Ein interessanter Aspekt ergab sich bei der Wiedereinführung von Altkennzeichen übrigens in Baden-Württemberg: Seit dem ersten Dezember können auch dort wieder Autos mit dem Kennzeichen BK- zugelassen werden. Es steht für den Ort Backnang, wo das BK- bis vor 30 Jahren von der Herkunft kündete. 22.000 BK-Kennzeichen werden dem Rems-Murr-Kreis dafür zugeteilt.


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KULTUR & BILDUNG

Eine Lesung bei Kerzenschein

Karibik-Ticket an Marion Wandtke

Volkssolidarität bereitet Veranstaltungen für 2014 vor Nicht von ungefähr fand die „Lesung bei Kerzenschein“ der schreibenden Haldensleberinnen in der Begegnungsstätte der Volkssolidarität in der Hagenstraße Haldensleben kürzlich statt. Cornelia Wollbrück, Mitarbeiterin in der sehr aktiven Haldensleber Ortsgruppe des Wohlfahrtsverbandes, hatte eingeladen. Kleine Gedichte und Geschichten mit tiefen Sinn, treffenden Humor und sehr oft familiären Hintergrund hatten die elf Damen mitgebracht und gestalteten eine Lesestunde, die sogar von Hans-Georg Thunig für das Haldensleber Stadtfernsehen fast komplett aufgezeichnet wurde. Der ersten Veranstaltung werden sicher bald mehrere folgen. Sind sich doch die Damen um Monika Hülshoff einig, dass Lesen Spaß macht und Vorlesen noch viel mehr. Die Kaffeenachmittage in der Haldensleber Begegnungsstätte werden bald um ein Highlight reicher sein, versprechen die Damen mit Blick auf derzeit drei geplante Lesungen für die Senioren. Bestärkt wurden sie noch von ihrem hochbetagten „Ehren-

gast“ Hans Gottschling, der bis 2009 dem erlesenen Club angehörte und nun etwas seltener bei den Veranstaltungen dabei ist. Aber empfehlen wollte der Haldensleber doch den Club, der sich donnerstags ab 15 Uhr in der Bibliothek der Kulturfabrik trifft. Werden doch dann und dort all jene Geschichten erzählt, die Mitglieder im abgelaufenen Monat bewegten. Und vielleicht bringt dieser oder jener Neuling dann seine aufgeschriebene Geschichte mit und vielleicht wird sie dann auch von einem Verleger entdeckt, der wie bei Annemarie Stern mit der Geschichte von „Wim und Wum“ auch die Kindheitsbilder ihrer Tochter Christina für jeden Leser lebendig werden lässt. Möglichkeiten gibt es viele, so abschließend auch Autorin Christa Friedrich, deren Weihnachtsbücher in vielen Bücherschränken zu finden sind. Spaß macht es auf jeden Fall, seine Geschichten nicht nur zu erzählen, sondern auch mit der ganz eigenen Note aufzuschreiben. (jüh)

Längst waren die Würfel im Fotowettbewerb unserer Redaktion gefallen, nun konnte endlich der Reisescheck an die Gewinnerin Marion Wandtke überreicht werden. Dies machten Gabriele Hampel vom gleichnamigen Reisebüro und KaffeeSatz-Redaktionsleiter Peter Skubowius. Den 1400-Euro-Reisescheck unserer Fotoaktion sponserten die Volksbank Helmstedt, das Reisebüro Hampel und unsere Zeitung. Weihnachten und Silvester 2013 verbrachte die Gewinnerin mit ihrem Freund Heiko Wißwedel bereits in der Karibik. Das neue Reiseziel steht noch nicht fest.

Busunternehmen

Dennis Hampel

In der Begegnungsstätte der Volkssolidarität notiert Cornelia Wollbrück managt die Betreuungsarbeit Mehr als 27.000 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen der Volkssolidarität leisten jährlich etwa 4,8 Millionen Stunden ehrenamtlicher Arbeit und tragen mit ihrem Schaffen zu einer immensen sozialen Wertschöpfung bei. Begegnungsstätten, Pflegedienste, Essenlieferung, Wohnen, Kinderbetreuung, Jugendarbeit und Beratung gehören ebenso wie Suchtkrankenhilfe oder Armenund Obdachlosenhilfe und vieles mehr in die umfangreiche Gemeinwesenarbeit des großen Sozial- und Wohlfahrtsverbandes. Eine, die sich um die Koordinierung vieler dieser Aktivitäten in Haldensleben kümmert, ist Cornelia Wollbrück. Die Leiterin der Begegnungsstätte, erst kürzlich mit der Ehrennadel der Volksso-

Cornelia Wollbrück. lidarität ausgezeichnet, managt mit zwei stundenweise beschäftigten Mitarbeiterinnen die Betreuungsarbeit für die vielen Gäste der Begegnungsstätte. Oft ist es morgens noch dunkel, wenn sie aus dem Haus geht und hat erst

sehr spät abends ihren wohlverdienten Feierabend, erklärt sie uns bei der Vorstellung ihrer verantwortungsvollen Tätigkeit als Koordinatorin im Regionalverband der Volkssolidarität Ohre/ Börde. Haupt- und Ehrenamt vermischen sich oft so, dass ein Zehnstundentag für die Vahldorferin keine Seltenheit ist. Zuhause warten dann auch noch viele Fragen von Tochter Lisa-Marie, die einmal Sozialpädagogin werden möchte, wen wundert`s. Aber riesigen Spaß macht ihr die Arbeit, versichert die agile Frau. Wenn aus den Augen der Seniorinnen und Senioren Dankbarkeit leuchtet, weiß sie, dass ihre Initiativen wieder einmal ins Schwarze getroffen haben. Immer wieder etwas Neues, Interessantes

und Spannendes steht am „Schwarzen Brett“ im Vorraum der Begegnungsstätte und immer wieder darf sich das Team über ein volles Haus freuen. Allerdings sucht Cornelia Wollbrück auch ständig nach Unterstützern für die Betreuung ihrer Rentnerinnen und Rentner. Besonders während der Vorbereitung von Veranstaltungen ist so manches Mal noch eine helfende Hand vonnöten, weiß sie aus ihren Erfahrungen zu berichten. Da wird auch künftig jede Hilfe gern angenommen, geht es doch um die Betreuung jener Menschen, die mit ihrem Lebenswerk entscheidend zur wirtschaftlichen wie kulturellen Entwicklung in der Stadt zwischen den Wäldern beigetragen haben. (jüh)


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KULTUR & BILDUNG

Verbandsgemeinde Elbe-Heide Weiterer Streifzug durch den Landkreis Börde Liebe Kaffeesatzleser, bevor wir im Bördekreis weiterziehen, erst noch eine wichtige Berichtigung aus der letzten Folge. Die letzte Hexe im Bördekreis (aus Barleben) wurde zum Glück nicht verbrannt, wie mir ein viel kundigerer Einheimischer von dort mitteilte. Sie sollte brennen, wurde aber dann nach Thüringen ausgewiesen. Ich bin froh, dass es so aufmerksame Leser gibt. Bleibt so; die Historie ist immer Ansichtssache und bei den Fakten sind die Alteingesessenen absolut im Vorteil. DANKE Wer nun Wolmirstedt in Richtung Norden verlässt, ist sofort in der Verbandsgemeinde Elbe-Heide. Wem sagt das was, der nicht dort wohnt? Die Sachsen-AnhaltGrafik zeigt, dass imGebiet um Colbitz das vorwitzige Antlitz des Bördekreises in Richtung Altmark streckt. Colbitz selbst steckt voller Geschichte, wie die historischen Bauten und der 1997 eröffnete Museumshof beweisen. Hier kann man neben Ausstellungen zu hier geborenen historischen Persönlichkeiten wie dem Universalgelehrten Johann Heinrich Schulze und dem Einsiedler Nikolaus von der Flüe auch sehen, wie eine Hofwirtschaft zur Ur-UrGroßvaters Zeiten geführt wurde. Ein echte Strapaze für alle, aber sie ernährte die ganze Großfamilie. Zur Entspannung finden wir hier

Wappen der Verbandsgemeinde Elbe-Heide.

So könnte die Elbe-Heide-Tour aussehen:

Der „Kalimandscharo“ in Zielitz.

unheimlich viel Natur. Vor allem zum Sommeranfang, wenn der größte geschlossene Lindenwald Europas in voller Blüte steht. Deshalb sind die Linden auch im Wappen von Lindhorst-Colbitz. Wappen von LindhorstColbitz. 220 ha herrlichster Wald, davon 188 ha unter Schutz gestellt und 28 ha total geschützt, die wirklich einem Urwald ähneln – hier finden Naturliebhaber ihr Paradies. Über 600 Jahre alte Eichen und andere faszinierende Laubbäume lassen sich bestaunen. Und das Beste; heute darf nicht nur die gehobene Gesellschaft hier wandeln und im Waldgasthof „Rabensol“ einkehren. Natürlich kennen alle die Colbitz-Letzlinger Heide. Schließlich fließt das wohlschmeckende und

gesunde Heidetrinkwasser als „Rohrperle“ in unserer Region aus dem Hahn. Die Heidewanderung beginnt man am besten nach einer Stärkung im Landgasthof Mose bevor man dem Wanderweg durch Kiefernwald und Flur über Lindhorst nach Colbitz folgt. Weiter in nordöstlicher Richtung liegt Zielitz, von wo aus einem der „Kalimandscharo“ den Weg weist. Natürlich kann man ihn, genauso wie das Salzbergwerk, besichtigen und die einmaligen Theatervorstellungen dort besuchen. Wenn wir uns die Ausdehnung der Verbandsgemeinde Elbe-Heide so anschauen, das ist schon eine anspruchsvolle Tour und überall gibt es eine Menge zu sehen. Wer die Tour abfährt, wird überall am Wegesrand beeindruckende Zeitzeugen finden, die zeigen, wie die Geschichte Deutschlands sich hier widergespiegelt.

Die Westheide ist durch Haldensleben geteilt. Born liegt von dort aus gesehen noch vor Colbitz und wenn man wieder rausfährt, kommen wir nach Zielitz und Schricke, Loitsche, Heinrichsberg, Schloss Ramstedt, Rogätz (mit der Fähre nach Burg, wer will). Dann geht es nach Angern und in die Südheide mit den alten Gemeinden Bertingen, Mahlwinkel, Zibberick und Wenddorf. Danach kommen wir durch Burgstall, gebildet aus Burgstall, Cröchern, Blätz, Dolle und Sandbeiendorf. Über den oberhalb Haldenslebens gelegenen Teil der Westheide, bestehend aus Hillersleben und Neuenhofe kommt man schnell in die nächste Verbandsgemeinde. Hab ich wen vergessen? Bitte melden. Ich habe einige Wappen mit eingefügt und staune immer wieder, wie viel Geschichte man allein daraus sehen kann. Auch die Fotos zeigen, wie schön es hier ist. Wer mehr wissen möchte, kann natürlich alle Gemeinden im Internet finden. Aber ich sage Euch, hinfahren ist allemal interessanter. Viel Spaß dabei wünscht Euch Eure Bördelina.

Schloss Ramstedt um 1860. (Sammlung Alexander Duncker)


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HANDWERK & WIRTSCHAFT

Halbmondmesser und Rundahle haben fast ausgedient Der Beruf des Sattlers hat sich grundlegend gewandelt Einer, der dies genau wissen und kennen muss, ist Sattlermeister Guido Müller aus Haldensleben. Er übernahm ab 1993 den elterlichen Handwerksbetrieb, der heute an gleich zwei Standorten in Haldensleben aktiv ist. Nun schon in vierter Generation geht es bei den Müllers rund um`s Leder, Spannstoff, Planen und Markisen. Urgroßvater Sattlermeister Willi Geißler hatte am 16. März 1932 seinen ersten Arbeitstag im damals neu gegründeten Sattler- und Polstergeschäft, sagt die Gründungsurkunde aus. Den Betrieb übernahm sein Enkel Richard Müller im Jahr 1963 und führte ihn als Meisterbetrieb fort. Ab 1985 wurde er von seinem Sohn Guido unterstützt. Dieser absol-

vierte 1989 erfolgreich seinen Meisterabschluss als Autosattler. Damit führte der heutige Besitzer Guido Müller die alte Handwerkstradition weiter und übernahm 1993 als Geschäftsführer den elterlichen Betrieb im Dammmühlenweg und in der Gerikestraße. Ob Tochter Isabel die Firma später weiter führt, weiß die studierte Soziologin heute noch nicht. Gleichwohl hilft sie im väterlichen Geschäft fleißig mit, die Bücher in Ordnung zu halten. Heute ist der Dreimannbetrieb ein modernes Unternehmen, das sich auf eine vielseitige interessante Arbeit mit Leder, Kunstleder sowie Planenstoffen bestens versteht. Dabei hat sich das alte Berufsbild grundlegend gewandelt. Nach wie

Isabel und Guido Müller sind sich einig, dass auch 2014 wieder in die Technik beider Standorte investiert werden muss. (Foto: jüh)

vor werden Autositze neu bezogen oder Planen für Kremser angefertigt. Und natürlich kann auch der gelernte Autosattler hervorragend mit Ahle und Sattlerhammer umgehen, auch wenn heute das altehrwürdige Handwerkszeug meist nur noch bei Reparaturen und Lederinnenausstattung oder originalgetreu hergestellter Motorradsitzbänke zum Einsatz kommt. Große LKW-Planen, Zelt- oder Pavillonplanen werden heute ebenso wie Bootsplanen, Teichfolien und Industriedachplanen geschweißt. Dabei ist es faszinierend zuzusehen, wie die Schweißmaschine wie von Geisterhand bewegt, die Nähte auf den Planenteilen passgenau zusammenfügt. Zwei Zentimeter müssen die metergroßen Planenteile dabei mindestens überlappen, erklärt uns Sattlermeister Müller, der sein Handwerk von der Pike auf im Kfz-Instandhaltungsbetrieb des einstigen Kraftverkehrskombinates Magdeburg im in der Lübecker Straße gelernt hat. Schließlich hat Handwerk nur dann goldenen Boden, wenn man auch mit der Entwicklung moderner Produktionsmethoden mitgeht, wissen andererseits auch seine beiden langjährigen Mitarbeiter Ingo Voigt und Jörg Lauenroth. Ingo Voigt hat seine Lehre bei Autosattlermeister Müller absolviert. Viel Arbeit für die drei Spezialis-

Guido Müller arbeitet an einer Abdeckplane. (Foto: jüh) ten hat die Beplanung einer großen Bogenbinderhalle in Flechtingen gemacht und auch die Innendachauskleidung beim Holzfachmarkt Appel war sehr zeitintensiv, erinnerte sich Ingo Voigt, der gerade das Aufmaß eines Aufliegers unterbrechen musste, um eine ausgerissene Planenöse an einem LKW neu einzuschweißen. Wer sich über die Vielseitigkeit des Sattlerhandwerks informieren möchte, dem sei empfohlen, auf www.planenmueller.com einmal nachzuschlagen, oder eine der Werkstätten gleich einen Besuch abzustatten. (jüh)

Haushalt des Bördekreises genehmigt Landkreis kann als einer der ersten ausgeglichenen Etat vorweisen Die Haushaltssatzung 2014 des Landkreises Börde wurde vom Landesverwaltungsamt genehmigt. Der Landkreis verfügt damit über die notwendige Rechtsgrundlage für sein wirtschaftliches Handeln und ist einer der ersten Landkreise, die in diesem Jahr einen ausgeglichenen Haushalt vorweisen können. „Es ist erfreulich, dass der Landkreis so früh im Jahr einen genehmigten Haushalt in der Tasche hat. Das verschafft ihm Planungssicherheit und eröffnet Spielräume

für Investitionen“, kommentierte der Präsident des Landesverwaltungsamtes Thomas Pleye die Unterzeichnung der Genehmigung. Der Landkreis Börde kann hierbei auf eine solide Faktenlage bauen. Der Ergebnishaushalt ist erneut ausgeglichen. Die Kreisumlagesätze im Landkreis blieben konstant bei 36,8 Prozent. „Damit gehört der Landkreis Börde zu einem der wenigen Kreise in Sachsen-Anhalt, der bereits seit vielen Jahren keine Konsolidierung mehr durchführen muss, zudem verfügt

der Landkreis seit 2013 über die niedrigste Kreisumlage im Land. Dies führt zu einer dauerhaften Entlastung und Stabilität der Städte und Gemeinden im Landkreis“, so Pleye weiter. Insgesamt plant der Landkreis in diesem Jahr ohne die Aufnahme neuer Kredite Investitionen von knapp 10 Millionen Euro. Schwerpunkte setzt er bei der weiteren Sanierung seiner Schulen. Hierzu nutzt er insbesondere auch die Fördermöglichkeiten des landeseigenen STARK-III-Programmes

zur energetischen Sanierung von Schulen. Zusätzlich beginnt er mit der Errichtung eines Neubaus der Hauptverwaltung des Landkreises in Haldensleben. Hierfür hat der Landkreis in den Jahren 2015 bis 2017 eine Kreditaufnahme in Höhe von 17 Mio. Euro vorgesehen. Im Vorgriff auf die kommenden Haushaltssatzungen hat das Landesverwaltungsamt diesem Vorgehen durch Genehmigung sogenannter Verpflichtungsermächtigungen zugestimmt. (pi)


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HANDWERK & WIRTSCHAFT

Anträge zur Fischerprüfung bis 22. Februar Prüfungen am 22. März im Haldensleber Förster-Gymnasium Der Landkreis Börde führt am 22. März 2014 im Haldensleber „Professor-Friedrich-Förster-Gymnasium“ eine Fischerprüfung durch. Anträge auf Zulassung können bis 22. Februar 2014 bei der unteren Fischereibehörde eingereicht werden. Mit der Einreichung des Antrages auf Prüfungszulassung ist die Einzahlung der Gebühr, für Erwachsene 56,00 Euro und für Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr 28,00 Euro, nachzuweisen. Die Antragsformulare können ab sofort bei der unteren Fischereibehörde des Landkreises Börde, Farsleber Straße 19, 39326 Wolmirstedt abgeholt oder über Landkreis Börde, Postfach 10 01 53, 39331 Haldensleben, postalisch, auch per E-Mail über ordnung-sicherheit@boerdekreis.de, angefordert werden. Das Antragsformular steht zudem auch im Internet unter www.boerdekreis.de unter

61441 Wolmirstedter Sportanglerclub 1926 e. V., Anmeldung unter Telefon: 039201 29924 Die durch den Landkreis abzunehmende Fischerprüfung besteht aus einem schriftlichen Teil mit sechzig Fragen zu vier Themenkomplexen und einem mündlich-praktischen Prüfungsteil. Die Hauptfächer sind Fisch-, Gewässer-, Geräte- und Rechtskunde. Mit der geänderten Fischerprüfungsordnung fällt die Durchführung der Jugendfischerprüfung bereits seit 2013 in die Zuständigkeit der Anglervereine, die auch die neue Friedfischfischerprüfung durchführen.

Alles, was MANN braucht. Formulare bereit. Prüfungsteilnehmer müssen zur Vorbereitung auf die Fischerprüfung einen Pflichtlehrgang absolvieren. Im Landkreis Börde werden u.a.

folgende Lehrgänge angeboten: Kreisanglerverein Haldensleben, Anmeldung unter Telefon: 03904 41025 Angelfreunde Ebendorf, Anmeldung unter Telefon: 039203

Weitere Auskünfte zur Fischerprüfung erteilt der Fachdienst Ordnung und Sicherheit, untere Fischereibehörde, zu den bekannten Sprechzeiten oder telefonisch unter 03904 7240-4230.

Wieder HUPE im Mai „Hiesige Unternehmen Präsentieren Exklusiv“ „Hiesige Unternehmen Präsentieren Exklusiv“ heißt es am 10. und 11. Mai 2014 wieder auf dem Marktplatz in Haldensleben. Dafür stehen rund 2000 Quadratmeter Ausstellungsfläche in modernen Zelten sowie großen Freiflächen auf dem Marktplatz zur Verfügung. Die Kooperation mit der Gemeinde Barleben und den von ihr ausgerichteten Ostfalentagen 2015 verfolgt das Ziel, gemeinsame Wirtschaftsinteressen in der Region noch besser zu verknüpfen und damit zu stärken. Neuer attraktiver Bestandteil der HUPE 2014 wird ein regionaler Reise- und Tourismusmarkt sein. Dieser soll Besuchern und Ausstellern charmante Möglichkeiten

zur kleinen Flucht aus dem Alltag zu reizvollen Ausflugszielen in der näheren Umgebung offerieren. Ein ansprechendes Rahmenprogramm und unterhaltsame Aktionen in der gesamten Innenstadt runden die anspruchsvolle regionale Gewerbeschau ab. Nutzen Sie die Chance für sich und Ihr Unternehmen, in diesem angenehmen Umfeld Kontakte zu potentiellen Kunden und Geschäftspartnern zu knüpfen und Bestehende zu pflegen. Weitere Informationen und Anmeldemodalitäten erfahren Sie in der Abteilung Stadtmarketing & Kommunikation unter 03904 479186 oder per Email-Abfrage bei kerstin.weinrich@haldensleben.de

Haldenslebens Auftritt im Juni 2013 in Barleben.


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Haldensleber Apotheker wurde Vizepräsident Alfred Schmidt neu im Vorstand des Bund Deutscher Philatelisten Der Bund Deutscher Philatelisten (BDPh) wählte im Oktober vergangenen Jahres seinen neuen Vorstand. In dem Gremium sitzt erstmals als Vizepräsident ein Haldensleber. Alfred Schmidt will sich künftig als Interessenvertreter der mehr als drei Millionen Briefmarkensammler in Deutschland dort einbringen. An Erfahrungen mangelt es dem 47-Jährigen keineswegs. Zufälle prägen die Kindheit. Sammelleidenschaften entstehen in dieser Zeit oft auf die gleiche Weise. Alfred Schmidt erinnert sich bis heute an die ersten Blicke in das väterliche Briefmarkenalbum. Die kleinen Kunstwerke im Miniformat hatten es ihm schnell angetan. Für den frisch gebackenen ABC-Schütze begann sehr früh eine Leidenschaft, die ihn nicht mehr loslassen sollte. Damals bot sich ein Weg förmlich: Eintritt in die Arbeitsgemeinschaft der jungen Philatelisten in der Schule. Es war eine spannende Zeit, in der Gruppe wurde getauscht, gefachsimpelt und man begann erste kleine Ausstellungsexponate zu

Objekt der Sammelleidenschaft: ein alter Brief aus Preußen.

Alfred Schmidt, ein Apotheker, der seit über 40 Jahren Briefmarken sammelt. erarbeiten. „Wir waren damals nicht durch ein Überangebot von Fernsehen oder Zeitschriften abgelenkt. Die Begeisterung entwickelte sich durch eine kontinuierliche und gute Betreuung erfahrener Sammler fast von allein“, erinnert sich der Apotheker. Spezialisierung war angesagt, um sich nicht zu verzetteln. Für den Heranwachsenden hatte der reitende Roland etwas faszinierendes. So wurde alles zusammengetragen, das nur den kleinsten Bezug zu dem Standbild hatte. Briefmarken, Sonderstempel und diverse andere Belegen füllten schon bald die ersten Alben. Ein Ausstellungsobjekt entstand. Bislang ist es durch zahlreiche Länder gereist, machte letztlich auch Werbung für die Ohrestadt. Für Alfred Schmidt war das alles nicht genug.

Sehr früh absolvierte er einen Lehrgang, um fortan selbst auf Ausstellungen als Juror wirken zu können. Neben den regelmäßigen Einsätzen gab es ständig Weiterbildungen, um sich weiter zu qualifizieren. Inzwischen ist die Meinung des Haldenslebers auch auf internationalem Parkett gefragt. So durfte er unlängst in Bangkok dort ausgestellt Sammlungen bewerten. Langeweile und Mangel an Ideen? Dafür gibt es keinen Grund. Längst sind bei der Roland-Sammlung alle Ausstellungsmöglichkeiten ausgereizt, Großes Gold gab es dafür auf Weltausstellungen bereits fünfmal. Das Faible für Geschichte machte die Wahl eines neuen Themas leicht. Es beschäftigt sich mit dem Mittelalter und der frühen Neuzeit. Daneben wird

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Aus der Welt der Kristalle Mineralien sammeln ist pure Leidenschaft und Freude am Arbeiten in der Natur ... ... aber auch das Eindringen in eine geheimnisvolle Welt tief unter dem Erdboden und Bewunderung für die Vielfalt in der Natur. Am Rand des 47. Magdeburger Mineralientauschtages 2013 sprachen wir dazu mit Tino Mewes. Der stellvertretende Vorstand der Magdeburger Fachgruppe für Mineralogie im Kultur- und Heimatverein der Stadt hat seine Heimat in der Börde und sammelt seit mehr als 25 Jahren Mineralien. Heute umfasst die Sammlung etwa viertausend Stücke und ein Zimmer des Wohnhauses im heimatlichen Irxleben wurde bereits zum sehenswerten Mineralienkabinett umgestaltet, zu weiter gehenden Plänen schweigt schmunzelnd derzeit auch Mineraliensammlerin und Ehefrau Elke noch. Begonnen hat eigentlich alles auf den Altbergbauhalden um Harzgerode, wo der Unternehmer aus der Börde als kleines Kind mit Oma Ilse das erste Stück „Katzengold“ aus der Halde buddelte und stolz mit nach Hause brachte. Das für Sammler doch etwas gewöhnungsbedürftige Stück liegt heute irgendwo in der heimischen Erde, während seine kleine große Welt der Kristalle, farbenfrohen Mineralien und seltenen Edelsteinen seitdem ständig wächst. Selbst Frau Elke ließ sich von dem schönen Hobby anstecken und begann auch mit dem Sammeln. Über das Katzengold ist auch sie lange hinaus, Edelsteine haben es der jungen

Impressum

Solche Opale sind auch 2013 wieder ein Renner gewesen. Frau angetan. Besonders stolz ist sie auf einen wunderschönen Tansanit, während Tino auf einen „Green fire Smaragd“ aus Kolumbien schwört. Diese Stücke sind natürlich nicht selbst gefunden, sondern von zahlreich besuchten Börsen mitgebracht.

Als größten gewachsenen Kristall verweist der junge Mineraliensammler stolz auf einen malinesischen Orthoklas, ein Feldspat, der immerhin 40 x 35

Herausgeber: KaffeeSATZ UG (haftungsbeschränkt) - Verlag Holzmarktstrasse 8 39340 Haldensleben Tel.: 03904 – 399 42 70 Fax: 03904 – 668 52 89 www.der-kaffeesatz.de info@der-kaffeesatz.de www.facebook.com/derkaffeesatz

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Zentimeter groß ist. Viele Eigenfunde, auch von den alljährlichen Jahresexkursionen der Fachgruppe mitgebracht, füllen Schränke und Regale im häuslichen Mineralienkabinett. Dass Elke Mewes ihren Mann auf all seinen Exkursionen begleitet, Lupe, Hammer und Meißel und die festen Schuhe zur dauerhaften Autoausrüstung gehören, erscheint angesichts eines solchen Enthusiasmus schon selbstverständlich. Dabei wachsen natürlich die Wünsche in den Himmel und deren Realisierung bleibt auch manchmal auf der Strecke, schmunzelt der Unternehmer. Auch unser Geldbeutel ist nicht unerschöpflich und die Verantwortung für die Mitarbeiter seines Pulverbeschichtungsunternehmens lasten doch mit allen Abgaben auch auf den eigenen

Peter Skubowius (v.i.S.d.P.) Thomas Hünerbein Peter Skubowius (kus), Klaus-Peter Voigt (kpv), Jürgen Haase (jüh), Presseinformation (pi) Thomas Hünerbein, André Lange Megadruck GmbH 15.000 Stück monatlich der 20. des Vormonats

Verdienstmöglichkeiten, führt Tino ohne dabei ins Klagen zu verfallen, aus. Gern erinnert er sich an seine Mineralienexkursionen nach Slowenien und nach Österreich und seit Jahren auch ein Traum geblieben, möchte er möglichst bald bei den Hellenen auf Sammelexkursion gehen. Sicher werden einige seiner Funde dann wieder auf Mineralienausstellungen in Halberstadt am 16. März 2014 oder Magdeburg am 9. November 2014 oder auch anderen regionalen Mineralienausstellungen zu bewundern sein. Wer vorher mit Tino Mewes ins Gespräch kommen möchte oder mehr über dieses interessante Hobby erfahren will, der schickt einfach eine Mail an den jungen Sammler unter tmewes@web.de. Eine Antwort ist garantiert. (jüh)

Anzeigenberater:

Christopher Leonarczyk Tel.: 0163 - 800 722 3

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HANDWERK & WIRTSCHAFT

Rennmotorrad aus Oschersleben der Blickfang auf der Grünen Woche

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Ganzjährige Partnerschaft im Grünen Bereich

Landkreis Börde präsentierte sich zum zweiten Mal Landrat Hans Walker eröffnete am 21. Januar 2014 die zweite Auflage des „Börde-Tages“ auf der Internationalen Grünen Woche auf dem Gelände unter dem Berliner Funkturm. „Die Unternehmen der Land- und Nahrungsgüterwirtschaft sind nicht nur wichtige Arbeitgeber für unsere Menschen, sie erbringen auch einen erheblichen Anteil der Wirtschaftsleistung, durch die unser Landkreis lebt“, verdeutlicht Hans Walker die Motivation, erneut einen „Börde-Tag“ auf der Grünen Woche durchzuführen. „Wir haben eine Verpflichtung der Wirtschaft gegenüber“, so der Landrat, „die Vorzüge der Börde vor dem nationalen und internationalen Fachpublikum hervorzuheben.“ Der „Börde-Tag“ war einmal mehr darauf ausgerichtet, neben der klassischen Wirtschaftsförderung die Werbetrommel nicht nur für die Land- und Ernährungswirtschaft, sondern auch für den Tourismus und die Gastronomie in der Börde aus einer Hand zu rühren. Unter dem Motto „Landkreis Börde - der Kreis auf gutem Boden“ stand Markenwerbung im Vordergrund. Den rund zwanzig Quadratmeter großen Messestand hatten der Landkreis Börde und die Agrarmarketinggesellschaft gemeinsam konzipiert. Wie im Jahr zuvor waren auch 2014 die Börde Käse GmbH Vahldorf, die Börde-

fleischwaren GmbH Hadmersleben, der Bienenhof „Süße Quelle“ Hordorf und die Spezialitätenbrauerei Eckart aus Lindhorst in Berlin dabei. Dazu kam die Firma „Blumenfee.de - der Blumenversand“ aus Rottmersleben und der Altenweddinger Geflügelhof. Präsent war auch die Nordzucker AG Klein Wanzleben, die die Präsentation des Landkreises Börde unterstützte. Gemeinsam mit dem Kreisbauernverband Börde wurde in einem gesonderten Block die neu auf den Markt gekommene, im Handel und bei der Lebenshilfe Ostfalen erhältliche „Bördeschatzkiste“ vorgestellt. Optisch anspruchsvoll als Präsent verpackt befinden sich darin neben kulinarischen Köstlichkeiten aus dem Landkreis auch Informationen über die Börde. Der Landkreis selbst stellte touristische Sehenswürdigkeiten vor und warb für einen Besuch in der Region. Eines der möglichen Ziele ist die etropolis Motorsport Arena Oschersleben, die mit eigenen Aktivitäten den Auftritt des Kreises bereicherte. Ein originales Rennmotorrad bildet einen Blickfang der Präsentation in der Sachsen-Anhalt-Halle 23 b. Auf der Bühne konnte man am 21. Januar unter anderem Tanz- und Artistikdarbietungen des OKLive-Ensembles Barleben-Wolmirstedt e. V. erleben.

Auf der Grünen Woche: Heidekönigin Regina I. mit Bördelandrat Hans Walker und Barlebens Bürgermeister Franz-Ulrich Keindorff.

Ein Jahr hat 365 Tage und beim Blick aus dem Fenster wird klar, die schönsten Tage 2014 kommen erst noch. Blattlose Bäume und Sträucher strecken ihre kahlen Äste und Zweige in den trüben Himmel und alles ist eintönig grau in grau. Doch zwischen nackten Erdklumpen zeigen sich hier und da bereits die ersten grünen Spitzen von Narzissen, Tulpen und Co. und lassen Vorfreude aufkeimen auf wärmere Tage, laue Frühlingslüftchen und erste Joggingrunden im Park ohne nasse Füße. Wer macht’s? Was im privaten Garten zutrifft, gilt noch mehr für Sport- und Freizeitanlagen. Diese haben in den vergangenen Wintermonaten arg gelitten. Bevor in wenigen Wochen dort der Spielbetrieb wieder auf Hochtouren laufen kann, heißt es vielerorts Ärmel hochkrempeln, Mitgliedermotivieren und Hand an Spaten und Harke legen. Dass dies nicht immer einfach ist, wissen viele Verantwortliche in den Vereinen nur zu gut. Durch Beruf und alltägliche Verpflichtungen ist die Zeit bei vielen knapp. Und nicht jeder verfügt über den sprichwörtlichen „grünen Daumen“ oder hat Lust auf Gartenarbeit im Verein. Damit sich die Sportler ganz auf ihr Talent und das Training konzentrieren können, gibt es professionelle Hilfe. Landschaftsgärtner haben das Know-how und die notwendige technische Ausstattung, um Sport- und Freizeitanlagen „in Schuss zu halten“. Die Experten für Garten und Landschaft sind zwölf Monate im Jahr unterwegs, um Grünanlagen professionell zu pflegen, umzugestalten oder auch ganz neu zu planen. Vom alleinigen Rasenmähen bis hin zum Rundum-Sorglos-Paket können sich Garten-,- und Sportanlagenbesitzer beraten und ihre ganz persönlichen Wünsche individuell zusammenstellen und ausführen lassen. Gerade der Jahresanfang bietet sich für ausführliche Planungen und Umgestaltungen an. Durch die noch kahlen Bäume und den fehlenden Bewuchs in den Rabatten ist der Blick frei für das Wesentliche: Jetzt zeigt sich, wo sich Lücken in den Beeten aufgetan, welche Pflanzen im Winter gelitten haben, wo Gehwegplatten ersetzt werden müssen oder welche Bäume und Sträucher einen dringenden Pflegeschnitt benötigen.“

Text: Michael Stein, Geschäftsführer Verband Garten-,Landschafts- und Sportplatzbau Sachsen- Anhalt e.V.


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HANDWERK & WIRTSCHAFT

Anika auf der Suche nach einer Lehrstelle Der schwere Weg zur Ausbildung in einer Männerdomäne - auf Gut Glüsig bekommen Jugendliche Hilfe Geschickt hantiert Anika Holtz am Motor eines Traktors. Die zierliche 20-jährige hat ein Faible für Technik. „Deshalb möchte ich Automechaniker werden, auch Mechatroniker wäre eine gute Wahl“, erklärt sie und schraubt dabei weiter. Eine Lehrstelle zu finden ist nicht einfach. Vor allem aus zwei Gründen geben sich Unternehmen bei ihr zurückhaltend. Das „Mädchen“ will zum einen in eine klassische Männerdomäne eindringen. Vorurteile gegen das weibliche Geschlecht existieren nach wie vor. Zum anderen hat Anika ein paar schwere Jahre hinter sich. Persönliche Probleme galt es zu bewältigen. Eine abgebrochene Lehre als Koch gehört dazu. Schließlich gab es nur noch eine Alternative: Hartz IV. Dann kam der Zufall. Das zuständige Jobcenter fand ein Projekt, das wie geschaffen für die junge Frau aus Klein Wanzleben schien. Auf Gut Glüsig beschäftigt sich dieses mit fachlich und sozial benachteiligte Jugendlichen in verschiedenen Phasen des Übergangs von der Schule zum Beruf. Das Programm XENOS „Integration durch Vielfalt“ wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales getragen, erzählt Janine Kluge. Sie kümmert sich seit zwei Jahren in dem Landwirtschaftsbetrieb der Caritas um die Betreuung der betroffenen Frauen und Männer. Bis 2014 läuft das Projekt, das Mut macht. Durchschnittlich zehn Leute aus der ganzen Region, teilweise ohne Schulabschluss und Berufsausbildung, lernen dort in einem Zeitraum von drei Monaten bis zu einem Jahr, wieder ein geregeltes Leben zu bewältigen. Sie übernehmen Verantwortung, kommen pünktlich zur Arbeit, erfahren, was es heißt, in

Anika Holtz schraubt gern an Fahrzeugen. Auf Gut Glüsig erhält sie Unterstützung bei der Suche nach einer Ausbildungsstelle. einer Gruppe gemeinsam zu handeln. „Der Erfolg macht uns Mut“, sagt Janine Kluge. Sie verweist darauf, dass es keine „Kuschelkurse“ gebe sondern klare Regeln. Jeder der Projektteilnehmer unterschreibt einen Vertrag, der Bestimmungen zu den Pflichten und Rechten enthält. Ihre Einhaltung sei Voraussetzung für das Gelingen einer möglichen Eingliederung. Bislang waren 30 Jugendliche auf Gut Glüsig, bewiesen sich in der Küche, beschäftigen sich mit dem Ausmisten der Tierställe oder halfen bei anderen Aufgabe. Ihnen wurden zusätzlich Praktika beispielsweise in Altenheimen oder Betrieben vermittelt. Außerdem bekommen sie Unterstützung, wenn es um das Schreiben einer Bewerbung geht, Behördengänge zu absolvieren sind oder ein Termin beim Psychologen ansteht. Diese feste Betreuung trägt Früch-

te. Nur einmal musste einem jungen Mann gekündigt werden. Das stimmt optimistisch. Im Ergebnis der „Rundumbetreuung“ sitzen die ersten wieder auf der Schulbank oder haben eine feste Anstellung

gefunden. „Wir sind immer auf der Suche nach Partner für Praktika oder noch besser eine Lehrstelle“, bekräftigt Janine Kluge. Wie schwer es sei, mit Vorurteilen aufzuräumen zeige das Beispiel von Anika, die regelrecht darauf brennt, als Azubi ihr Können und ihren Leistungswillen unter Beweis zu stellen. Sie hofft darauf, nicht allein an den schulischen Noten gemessen zu werden. Der Geschäftsführer von Gut Glüsig, Hans Könecke, steht voll hinter dem XENOS-Projekt. „Für uns hat die Arbeit mit sozial benachteiligten Menschen seit dem Start in Glüsig vor 20 Jahren einen hohen Stellenwert“, lautet seine Einschätzung. Schon allein deshalb gebe seine ganze Mannschaft den jungen Leute volle Unterstützung. Es zahle sich aus und schaffe ein stückweit persönliche Erfüllung und Zufriedenheit. In unserer Gesellschaft mit einer immer wieder aufflammenden sozialen Kälte dürfe niemanden ausgeschlossen werden. (kpv)

Janine Kluge begleitet junge Leute beim Weg in ein geregeltes Leben. Persönliche Gespräche wie hier mit René Makiol gehören dazu.

Wedringens Feuerwehr wird „85“ Hinter Haldenslebens Ortschaft liegt ein ereignisreiches Jahr Im Juni 2013 feierten die Wedringer mit einer Festwoche ihr 925-jähriges Jubiläum. „Das war natürlich der Höhepunkt des Jahres“, hatte Ortsbürgermeister Martin Feuckert in einem Gespräch

mit KaffeeSATZ erklärt und besonders den dörflichen Zusammenhalt hervorgehoben. Das wird auch dem nächsten Jubiläum zugute kommen, denn im kommenden Sommer feiert die Freiwillige

Feuerwehr Wedringen ihren 85. Geburtstag. Dies – so Hans-Henning Wiese als Vorsitzender des Fördervereins Dorfgemeinschaftshaus – mit einem langen Festwochenende im Juli. Die Wedringer

hoffen, dass die Kameraden dann pünktlich erscheinen, denn beim Auftakt der Festwoche im vergangenen Jahr mussten sie erst einmal beim Jahrhunderthochwasser ran, ehe es ans Feiern ging. (kus)


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SPORT

Silberne Ehrennadel für Janett Döde Chefin der Wettkampfauswertung und Finanzerin der Haldensleber Leichtathleten geehrt Auf der Ehrungsveranstaltung des Leichtathletikverbandes Sachsen-Anhalt (LVSA) im Hallenser Hotel „Maritim“ wartete kürzlich auch für Janett Döde vom Haldensleber SC eine besondere Überraschung. Der Präsident des Verbandes, Gerry Kley, zeichnete die Finanzchefin der HSC-Leichtathleten mit der Ehrennadel des LVSA in Silber aus. Eine Ehrung, die sich Janett Döde verdient hat und zu der ihr die Mitglieder der Abteilung herzlich gratulieren. Seit mehr als 20 Jahren begleitet die Kassenwartin den erfolgreichen Weg der HSC-Leichtathleten und sie hat mit ihrer gewissenhaften ehrenamtlichen Arbeit

Janett Döde mit ihrer Ehrenurkunde. und dem sparsamen Umgang mit den Geldern hohen Anteil am Erfolg. Doch nicht nur diesen Part leistet Janett Döde beim Haldensleber SC. Die Ehefrau

von Trainer Thomas Döde trägt zugleich auch Hauptverantwortung dafür, dass die Wettkämpfe und Meisterschaften im SWH-Waldstadion in hoher

Qualität über die Bühne gehen. Als Chefin der Wettkampfauswertung trägt sie wesentlich Verantwortung, dass die Veranstaltungen ordentlich vorbereitet, alle Teilnehmer ordnungsgemäß im Rechnersystem angelegt sind und dass jeder Sportler auch seine korrekten Ergebnisse erhält. Das klappt seit sehr vielen Jahren bei den Sportfesten, den zahlreichen Meisterschaften und hat auch bei den beiden internationalen Meetings erstklassig funktioniert. Schlussendlich sorgt Janett Döde auch in zahlreichen freien Stunden dafür, dass alle Veranstaltungen auch entsprechend finanziell abgerechnet werden. (hab)

26. Auflage des Haldensleber Bummiturnens 45 Jungen und Mädchen mussten sich an acht Stationen beweisen Wer kennt ihn nicht, den aufrecht gehenden gelben Bär, den alle Kinder nur Bummi rufen. Im Osten Deutschlands ist Bummi sicher eher ein Begriff. Nicht nur, weil Bummi einst eine Monatszeitschrift in der DDR war und übrigens erstmals am 15. Februar 1957 erschien. Aber das „Bummi, Bummi, brumbrumbrum“ gehört heute noch zum Liedgut eines gut aufgestellten Kindergartens. Und der Haldensleber SC pflegt in der Nachfolge der BSG Lok seit nunmehr 26 Jahren seine eigene Bummi-Tradition, nämlich das Bummi-Turnen. Das heißt, eigentlich ist es ein Bummi-Wettkampf, denn bei den drei- bis Sechsjährigen geht es um vier turnerische und vier athletische Stationen. Zur 26. Auflage in der Vorweihnachtszeit kamen 45 Kinder aus den fünf Vereinen Haldensleben, Gommern, Colbitz, Schönebeck und Zerbst in die Ohrelandhalle. Die Kinder mussten ihre Fähigkeiten an Reck und Boden, Schwebebalken und Sprung sowie Schlussweitsprung, 30-m-Lauf, Rumpfheben und Bankziehen nachweisen. Und stolz wie Bolle waren vor allem all

Stolz präsentierten sich die Knirpse nach ihrem Auftritt beim Bummiturnen. jene, die eine Medaille erhielten. Damit keine Tränen fließen, erhielten alle Mädchen und Jungen eine Urkunde und ein kleines Präsent. Bei den sechsjährigen Mädchen gingen die vorderen Plätze an Marta Herms aus Colbitz, Lena Obitz vom HSC und Luise Meyer ebenfalls aus Colbitz. Die Schönebecker kamen mit einer starken Riege fünfjähriger Mädchen und gewannen mit Laura Mommert und Amely Meissner prompt und verdient die Gold-

und Silbermedaille. Auf Platz drei stand Nele Vester vom HSC. Weitere Teilnehmer vom HSC waren Frederike Kummer, Pia Jakisch, Chantal Voss, Linda Riechert und Käthe Eckhardt. Die jüngsten Teilnehmer waren drei und vier Jahre alt. Siegerin wurde Ena Buhe aus Colbitz. Lyra Renner vom HSC belegte in ihrem ersten Wettkampf Platz zwei und Jara Vonend aus Gommern freute sich über Bronze. Nora Scharf nahm erstmals teil und verfehlte den Platz auf dem Treppchen nur

knapp. In diesem Jahr gingen wieder acht Jungen an den Start. Sieben Turner vom HSC und einer aus Zerbst, der bei den Sechsjährigen auch gleich die Goldmedaille erreichte. Johannes Helmstorff vom HSC bekam hier Silber. Das Feld der Fünfjährigen führte Anton Schünemann vor Kai Brandt, Mathes Wachter und Emil Eckhardt an. Bei den Vierjährigen belegte Jeremy Voigt einen hervorragenden ersten Platz. Ihm folgte HSC-Vereinskamerad Arian Schütze auf Platz zwei. (kus)


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SPORT

74 Nachwuchsleistungssportler geehrt Sportjugend sagt Danke für das tolle Engagement 74 Jungen und Mädchen sowie fünf Mannschaften standen bei der Nachwuchssportlerehrung der Sportjugend des Landkreises Börde im Mittelpunkt des Geschehens. Im Gesellschaftshaus des Ameos-Klinikums band ihnen die Sportjugend für ihre tollen Erfolge bei Meisterschaften einen Kranz der Anerkennung. Den jungen Sportlern gilt unsere Anerkennung, sagte Jens Ackermann, Vorsitzender der Sportjugend im Bördekreis. Es war in der Tat beeindruckend, mit welchen Leistungen sie im zurückliegenden Sportjahr aufwarteten. Mit einem Landesmeistertitel war man bei der Ehrung dabei. Super, dass zahlreiche junge Asse noch höher hinauswollten und gar bei Ostdeutschen

oder den Deutschen Meisterschaften hoch hinaus wollten. Einige Mitglieder des ISV Haldensleben 05 stiegen sogar noch weiter auf und kehrten mit Medaillen von den Jugendweltmeisterschaften zurück. Wie beispielsweise Christin Pfeiffer oder

Nathali Strauch. Silber gab es da für Nathali, Bronze für Christin. Beeindruckend auch die Leistung von Pauline Grabosch (RSV Osterweddingen). Die Deutsche Meisterin im Bahnradsport wurde übrigens vor Wochen an gleicher Stelle nach einer Umfrage als

Pauline Grabosch wurde unter anderem als Nachwuchssportlerin des Jahres geehrt.

Nachwuchssportlerin des Jahres geehrt. Und ein Lob geht auch an die Leichtathleten des Haldensleber SC und der Rollsportler vom Haldensleben SC und dem Haldensleber Rollsport e-.V. Sie heimsten so viele Titel ein, dass an dieser Stelle gar nicht alle aufgeführt werden können. Nicht minder erfolgreich auch die Kanuten des Wolmirstedter Kanu-Vereins, des Gröninger Schützenvereins, der in die Bundesliga aufgestiegenen Handballerinnen des HSV und die Leichtathleten von Kali Wolmirstedt sowie die Radsportler vom HSV  Colbitz. Sie alle sorgten dafür, dass man in Sachsen-Anhalt und darüberhinaus voller Hochachtung von den Nachwuchssportlern aus dem Landkreis Börde sprach. (kus)

Lisa und Lars wechseln von der Ohre an Elbe und Saale HSC-Leichtathleten haben sich 2014 einiges vorgenommen Zum traditionellem Jahresausklang der Leichtathleten des Haldensleber SC konnte Abteilungsleiter Hartmut Baethge so viele Teilnehmer wie nie zuvor begrüßen. Der Saal des Sporthauses an der Jahnallee schien aus den Nähten zu platzen. Ein positives Zeichen für ein weiteren Anwachsen der Leichtathletik-Familie beim Haldensleber SC. Aber nicht nur an Sportlern hat der HSC aufgerüstet. Seit Frühjahr sind auch neue Übungsleiter vor Ort, die sich mit dem Nachwuchs große Mühe geben. Ohne sie und deren Einsatz wäre die positive Entwicklung im vergangenen Jahr nicht weiter gegangen. Aber bei diesem Zulauf an sportlichem Nachwuchs hat die Suche nach engagierten Übungsleitern kein Ende. Im Gegenteil. Die Abteilung hat hohe Ansprüche bei der Ausbildung der vielen Mädchen und Jungen. Voraussetzung dabei ist aber, dass die Trainingsgruppen nicht zu groß werden. Da permanent neue Kinder den Weg in das SWH-Waldstadion finden, benötigen wir auch wieder neue Übungsleiter und Betreuer.

Bei der sportlichen Bilanz gab es im Vorjahr viel Positives. Dennoch konnte nicht in allen Altersbereichen an die tollen Ergebnisse vergangener Jahre angeknüpft werden. Doch die Bilanz kann sich sehen lassen und die Spitzenresultate, das Abschneiden bei Deutschen Meisterschaften und den Mitteldeutschen Meisterschaften gibt Schwung für die anstehenden Vorhaben 2014. So konnten die Anwesenden die Berufungen von Norman Plischke in den Bundeskader ebenso beklatschen wie den Förderkaderstatus von Lars Wesemann. Im Landeskader stehen darüber hinaus in diesem Jahr Hannah Kloß, Lisa Thielecke und Tim Schäper. Mit dem Beginn ihres Studiums trainieren seit Oktober vergangenen Jahres die Aushängeschilder des HSC bei Bundestrainer Wolfgang Kühne in Halle (Lisa Thielecke) und im Bundesstützpunkt Sprint bei Marco Kleinsteuber in Magdeburg (Lars Wesemann). Während Lisa weiter für den HSC an den Start geht, ist Lars zum SCM gewechselt, um hier auch seine Staffelambitionen wahrneh-

Das Gros der Nachwuchsabteilung der HSC-Leichtathleten. men zu können. Beiden wurde an diesem Abend besonders gedankt. Keine Frage, dass sich die Kleinsten an diesem Abend, aber auch die schon etwas älteren den einen oder anderen der Kaderathleten zum Vorbild erkoren haben. Der Dank ging an diesem Abend aber auch herzlich an die Eltern und Familien der jungen Leichtathleten. Ohne deren Unterstützung ist eine gezielte Ausbildung der Kinder nicht möglich. Mehrfach die Woche werden die Kids zum Training nach Haldensleben gefahren.

Die Anfahrtswege sind teilweise recht lang. Die Mädchen und Jungen kommen aus vielen Teilen des Landkreises, die wenigsten sind direkt aus der Kreisstadt. Eine tolle Diashow von Heike Gruszka erinnerte an viele schöne Momente des Trainingsjahres. Die HSC-Leichtathleten sind im vergangenen Jahr viel enger zusammen gerückt. Das ist ein wichtiger Schritt, um auch sportlich weiter voran zu kommen. Und gerade hier hat man sich beim HSC einiges vorgenommen. (H. Baethge)


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SPORT

Eine gute Adresse für Wasserwanderer und Feierlustige Am Ende der Heinrichsberger Elbstraße ist jetzt aber Winterpause Die Wassersportsaison 2013 ist lange vorbei und der große Platz am Ende der Elbstraße, direkt am Strom ist verwaist. Nur Bootsverleiher Gerold Bertram schaut noch einmal vorbei, um sich zu vergewissern, dass der kleine Naturhafen zwischen zwei Buhnenköpfen auch sauber und ordentlich ausschaut und keine Verunreinigungen hinterlassen wurden. Die große „Flotte“ des „GERmarin“ Bootsverleihs vom Magdeburger Wassersportfan Gerd Küster und dem Wolmirstedter Gerold Bertram, sind winterfest gemacht worden. Es war eine gute Saison trotz größten Hochwassers, was auch die Heinrichsberger so noch nie hatten, blickt der Fünfzigjährige auf die vergangene Saison zurück. Das gesamte Angebot der beiden Vermieter wurde gut genutzt und hat nicht nur bei der wachsenden Zahl Stammkunden großen Anklang gefunden. Das Flaggschiff der Flotte, ein Kajütboot „Aria“ für sechs Personen lag fast nie länger als einen Tag im Hafen, aber auch die anderen drei Kajütboote, vier Schlauch-, fünf Rafting- und drei Partyboote sowie zehn Kanus waren 2013 eigentlich nur zum Saubermachen mal an der Leine, stellte der Bootsverleiher fest. So vielseitig und unterschiedlich, wie die Bootstypen,

Boote am Heinrichsberg für eine ganze Gruppe. Foto: Archiv Bertram die in der überwiegenden Zahl ohne Bootsführerschein gefahren werden dürfen, so unterschiedlich ist auch das Tourenangebot für die Wassersportler, Wasserwanderer, Urlauber und Erholungssuchenden erklärt Gerold Bertram, der auch auf eine enge Zusammenarbeit mit dem Glindenberger Busunternehmen und eine gute Zusammenarbeit mit der Ortsverwaltung Heinrichsbergs schwört. Eintagesfahrten sind genau so gefragt, wie der Urlaub auf den Binnenseen Deutschlands oder eine Wasserwanderung zu den Mecklenburger Seen, erzählt der drahtige Mann mit Blick auf Stammkunden aus dem Harz, die jedes Jahr zum Wasserwandern kommen,

oder auch auf Kinderprojektgruppen, die an dem kleinen und idyllischen Bootslandeplatz rasten, bevor es weiter elbabwärts geht. Romantisch wird es an so

manchem Abend am Lagerfeuer bei frisch Gegrilltem und einem Bierchen, schmunzelt er und auch auf den Partybooten wird es oft nicht nur an Christi Himmelfahrt himmlisch. Wer mehr über einen Ausflug über den größten Strom Mitteldeutschlands, eine Fahrt über die Trogbrücke oder eine Tour zu den Havelseen erfahren möchte, der ist auf der Internetseite www. kanukontor.de genau richtig. Dort finden sich auch die Kontaktdaten zu Gerold Bertram oder Gerd Küster. Und übrigens, auch für das Ablegen eines Bootsführerscheins kann ebenso gesorgt werden, wie für einen Gutschein für die nächste Feier auf der Elbe. Da können im Partyboot sogar die Rollstuhlfahrer einschiffen. (jüh)

Empfehlung zum Schnuppern - Eintagestour mit dem Motorboot von Heinrichsberg etwa 25 Kilometer stromab, durch die Schleuse Parey in den Elbe-Havelkanal, durch die Stadt Burg bis zur Schleuse Niegripp und von dort nur einige Meter stromab bis Heinrichsberg. Die Tagestour kostet 90 Euro, mit dem Kanu muss man drei Tage rechnen. Übernachtungen sind in den Marinas möglich. - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - oder - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - Von Heinrichsberg 1,5 Kilometer stromauf bis zur Schleuse Niegripp, weiter bis zur Schleuse Hohenwarthe, von dort über die Trogbrücke über der Elbe bis zur Schleuse Rothensee und von dort über den Elbabstiegskanal weiter zum Strom, unter der Trogbrücke hindurch bis Heinrichsberg.

Der schreibende Leichtathlet Günter Oelze dokumentiert mehrere Jahrzehnte Wolmirstedter Leichtathletik Günter Oelze ist im Sport eine Institution. Im Altkreis Wolmirstedt ist er seit 60 Jahren im Sport zu Hause, war selbst einst aktiver Leichtathlet, dann jahrzehntelang Trainer bei Kali Wolmirstedt und Kreisturnrat. Mit dem rennen und springen ist es längst nicht mehr so, wie es früher einmal war. Dafür hat der Sportfan eine neue Leidenschaft entdeckt. Er hält die Wolmirstedter Geschichte in Wort und Bild fest. Zur 1000-Jahrfeier seines Heimatortes wurde er erstmals im neuen Metier aktiv,

verlegte im Jahr 2011 ein 164 Seiten langes Büchlein unter dem Titel: „1000 Jahre Wolmirstedt - Der organisierte Sport einst und jetzt“. Nun legte der mittlerweile 82-Jährige noch eins drauf, dokumentiert auf 444 Seiten „60 Jahre Leichtathletik in Wolmirstedt“. Das Buch ist Mitte Januar erschienen und zur Zeit nur über den Autor erhältlich. Günter Oelze sieht dieses Buch als Bilanz, die viel mit seinem eigenen Leben zu tun hat. Er kann sich darin aber auch auf die Erfahrungen und Er-

W.-D. Zimmer, Harald Beck, Günter Oelze, Peter Hein (v.l.) beim 80. Geburtstag von Günter Oelze. innerungen von 140 einstigen Schützlingen stützen, die seinem Aufruf gefolgt sind und ihre per-

sönlichen Erlebnisse in der Wolmirstedter Leichtathletik aufschrieben. (kus)


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TERMINE & TIPPS

Putzmunter wie am ersten Tag

Haldensleben (nicht nur) für Gäste

Seit 1977 lästern „Die Kugelblitze“

Das neue Gastgeberverzeichnis 2014 ist da

Lars Johansen, Ernst-Ulrich Kreschel und Sabine Münz (v.l.) im jüngsten Kugelblitz-Programm. „Die Kugelblitze“ sind das dienstälteste Berufskabarett in Sachsen-Anhalts Landeshauptstadt. Ihre Geschichte hat durchaus das Zeug zu einem spannenden Roman. Höhen und Tiefen erlebte das Ensemble seit der Gründung 1977 immer wieder. Zahlreiche Umzüge gehörten dazu. Vom Zelt im legendären Kristallpalast ging es 1986 in den einzigen Kabarettneubau der DDR, den die Kugelblitze 2000 verlassen mussten, weil der einem Bankgebäude Platz machte. Dann kurze Zeit im städtischen Konservatorium und ein paar Jahre in der Kulturkneipe Waschfass. Inzwischen ist die kleine Truppe ständiger Gast in der Zwickmühle in der Leiterstraße von Magdeburg. Dort gibt es seit dem Herbst unter anderem das aktuelle Programm „Eine Frage der Zeit“ zu sehen. Sabine Münz, Ernst-Ulrich Kreschel und Lars Johansen stehen auf der Bühne, spielen und singen in bester Kugelblitzmanier. Sie nehmen das aktuelle Zeitgeschehen aufs Korn, bieten politisches Kabarett vom Feinsten. Da macht Zuschauen und Zuhören Spaß. Übrigens stand ein Beschluss des Ministeriums für Kultur der DDR, der für alle Bezirke des Arbeiter- und Bauern-Staates ein Berufskabarett fordert, am An-

fang des Kugelblitzweges. Bereits im gleichen Jahr gab es mit „Wir pfeifen an“ die erste Premiere. Mit dem Programm „Für eine Handvoll Euro oder Totgesagte leben länger“ schlug 2003 das Aus als städtisches Ensemble. Magdeburg sparte und Lars Johansen, der letzte Direktor, nahm die Herausforderung an und rettete das Kabarett, die seitdem „marktwirtschaftlich“ lästern. Ein Blick in die „Chronik skandalös“ lässt mit zeitlichem Abstand Ironie spüren. Kabarettisten galten in der DDR als Hofnarren der Nation. Mimositäten der Kulturfunktionäre gab es stets aufs Neue. Ein Plakat von Karikaturist Manfred Bofinger zur ersten Premiere im Neubau sorgt für 1986 Unbill. Auf dem Papierbogen weht eine Fahne in Schwarz, Rot und Gold statt mit Ährenkranz mit dem Kugelblitz-Signet. „Die Kabarettisten maßen sich an, beide deutsche Staaten gleichermaßen zu vertreten“, lautet der Vorwurf. Verboten wurde - formell gesehen eigentlich nie ein Programm. Funktionäre ließen die anstößige Inszenierung nur “vom Spielplan nehmen”. Zweimal passierte das. “Ach Du meine Güte” 1980 und „Der Fortschritt ist hinter uns her” 1988 waren „politisch nicht tragbar“. (kpv)

Sie ist angerichtet und macht Lust auf Entspannung und Genuss in idyllisch-romantischer Atmosphäre: Die gedeckte Tafel im Hundisburger Barockgarten vor der Kulisse des Schlosses. Das Bildmotiv ziert die neue Ausgabe des Gastgeberverzeichnisses für die Stadt Haldensleben. Die ausführliche Übersicht, wo Gäste ihr müdes Haupt betten können, hält für jede Finanz- und Stimmungslage von der Heuherberge bis zum stilvollen 3-Sterne-Superior-Hotel das passende Angebot vor. Auch für Einheimische lohnt der Blick ins Heft, um sich für die eigene Ausflugsplanung inspirieren zu lassen. Hinweise zu Fahrradverleih, zum Sportboothafen und Wohnmobilstellplätzen sowie Öffnungszeiten von Servicestellen und Kultur- und Freizeiteinrichtungen sind ebenfalls nicht nur für Auswärtige interessant. Darüber hinaus bietet das Gastgeberverzeichnis jede Menge Informationen, um Besucher aus Nah & Fern in die Stadt zu locken. Radtouren entlang des Aller-Elbe-Radweges oder des Rundkurses „Vier Millionen Jahre Menschheitsgeschichte“ lassen sich prima mit einem Bummel durch Haldenslebens historische Altstadt verbinden oder mit ei-

nem Abstecher zum Schloss oder zum technischen Denkmal Ziegelei Hundisburg. Wanderungen durch das Großsteingräbergebiet aus Haldenslebens Frühgeschichte werden genauso empfohlen wie ein Besuch auf Gut Detzel oder in der Galerie Einhorn. Fazit: Das neue Verzeichnis eignet sich auch hervorragend, um sich als HDL- Botschafter für die eigene Stadt zu engagieren. Es spricht nichts dagegen, ein bis zwei Exemplare im Handgepäck zu haben, wenn man selbst auf Reisen geht. Das Gastgeberverzeichnis ist im Wobau-Bahnhofscenter und im Bürgerbüro erhältlich.

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TERMINE & TIPPS

Weiterentwicklung und Neustrukturierung des Börde-Museums Burg Ummendorf Wiedereröffnung am 7. März 2014 Die seit 12 Monaten andauernden Bauarbeiten am Börde-Museum Burg Ummendorf sind im Wesentlichen abgeschlossen. Landrat Hans Walker wird am 7. März im Rahmen einer kleinen Feierstunde um 11 Uhr symbolisch die Türen für Besucher wieder öffnen. Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Hermann Onko Aeikens hatte am 10. Januar 2013 an den Landkreis einen Fördermittelbescheid, der auf die Weiterentwicklung und Neustrukturierung des Börde-Museums Burg Ummendorf abzielt, übergeben. Ein klares Bekenntnis des Landes Sachsen-Anhalt und des Landkreises Börde zum künftigen Bestand des 1924 als Regionalmuseum mit überregionaler Bedeutung für die Magdeburger Börde gegründeten, heute in Trägerschaft des Landkreises Börde befindlichen Museums.

Auch alte Traktoren können auf Burg Ummendorf bestaunt werden. 595.000 Euro, 256.000 Euro Eigenmittel des Landkreises Börde und 338.000 Euro Leader-Fördermittel wurden eingesetzt, um die brandschutztechnischen Anlagen, Fluchtwege, die Heizungsanlage, einen Museumsrundgang und den barrierefreien Zugang zu verbessern. Neu gestaltet ist auch der als Museumsladen konzipierte

Eingangsbereich, in dem künftig drei Mitarbeiter gezielt auf die Wünsche der Besucher eingehen werden. Dafür standen weitere, zu 50 Prozent durch das Land Sachsen-Anhalt geförderte, 35.000 Euro zur Verfügung. Der Weg nach Ummendorf lohnt sich. Neben historischen Landmaschinen, wie sie in der Magdebur-

ger Börde eingesetzt wurden, sind zum Beispiel auch Traktoren aus den Jahren von 1930 bis 1960 und der einzige komplett in Sachsen-Anhalt erhalten gebliebene Dampfpflugsatz zu sehen. Die Außenanlagen der ehemaligen Burganlage sind als musealer botanischer Schaugarten für historische und rezente Nutzpflanzen gestaltet. Der Kräutergarten zeigt 400 verschiedene Nahrungs-, Rohstoff- und Arzneipflanzenarten, die in einem Gartenpavillon des 18. Jahrhunderts nähere Erläuterung finden. Öffnungszeiten (ab 7. März 2014): Dienstags bis sonntags und an Feiertagen von 12 Uhr bis 17 Uhr (Einlassende 16.30 Uhr). Ein Besuch außerhalb der Öffnungszeiten, auch die Benutzung der Bibliothek für wissenschaftliche Zwecke, ist nur nach Vereinbarung möglich.

Sachsen-Anhalterin zur „1. Vize Miss World Germany“ 2013 gekürt Für Franziska Zumbusch ein großer Schritt auf den Weg zum anerkannten und gesuchten Topmodel Die Magdeburgerin Franziska Zumbusch trägt seit Wochen den Titel „1. Vize Miss Germany“. Die damit gleichzeitig gekürte „Miss Supranational Germany 2014“ wird nun Deutschland bei den internationalen Misswahlen in Afrika vertreten. Die Teilnahme am Treffen der schönsten Frauen der Welt ist zweifellos der Höhepunkt in der Karriere einer jungen Frau, die schon in der Schulzeit von Modelagenturen entdeckt wurde. Seit dieser Zeit darf die Einundzwanzigjährige Künstler wie Diddi Hallervorden, DJ Ötzi, Roland Kaiser und viele andere, so auch den Rap-

Gern verweist Franziska auf die Referenzen vieler Künstler. (Foto: jüh)

per „50 Cent“ zu ihren engeren Freundeskreis zählen. So waren auch Moderationen bei Möbel Höffner, die Begleitung vieler Künstler bei ihren Bühnenauftritten oder auch Fotoshootings mit Robert Stieglitz, oder Auftritte als Grid-Girl bei den Deutschen Tourenwagenmeisterschaften wichtige Meilensteine auf den Weg zum anerkannten und gesuchten Topmodel. Auch das Engagement zur großen Show von Florian Silbereisen im MDR-Fernsehen fällt in diese Rubrik. Der Einundzwanzigjährigen stehen bestimmt noch viele große Events in ihrer Modelkarriere bevor, will sie doch mit ihren Promotoren nicht nur die deutschen Laufstege erobern. Genauso zielstrebig arbeitet aber Franziska Zumbusch am Abschluss ihrer Ausbildung als Gesundheitsund Krankenpflegerin im Städtischen Klinikum Magdeburg. Auch hier darf sich die junge Frau der Achtung und Anerkennung ihrer Kollegen und Patienten sicher sein. Also in jeder Beziehung eine gute

Lady in rot. Foto: Manuel Grothe Botschafterin unserer Region. Und auch im World Wide Web ist die 1.

Vize Miss World Germany 2013 vielfach vertreten. (jüh)


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TERMINE & TIPPS

„Vater Brocken“ mit magischer Anziehungskraft In Goethes Faust war der höchste Harzgipfel unverzichtbar - Raues Klima und bezaubernde Pflanzenwelt Der Brocken ist der deutscheste aller deutschen Berge. Diesen über Jahrhunderte erworbenen Ruf will ihm niemand streitig machen. Verglichen mit anderen Gipfeln scheint der „Vater Brocken“ eher bescheiden. 1.141 Meter misst er und ragt damit unter seinesgleichen nicht übermäßig hervor. In einem Büchlein stellte der Autor Dr. Jacobs vor rund 100 Jahren fest: „Kahler Berg und feuchtes Thal, das ist die ganze Scene!“ Trotz solcher Aussagen, der Brocken übt so etwas wie eine magische Anziehungskraft aus.

Die Brockenhexen zur Walpurgisnacht. Ob es allein die Hoffnung ist, bei einem Bummel übers Plateau Mephisto oder Faust höchstpersönlich begegnen zu können? Wohl kaum, auch wenn beide Gestalten dort ebenso heimisch sind wie Hexen und Teufel überhaupt. Sagen und Geschichten ranken sich um den Brocken und alljährlich zur Walpurgisnacht sollen die finsteren Gesellen den Mittelpunkt des Harzes fest in ihrer Hand haben. Da wird auch allenthalben gefeiert. Walpurgis ist ein Muss in der Region. Seit der Grenzöffnung reißt der Strom der Wanderer nicht mehr ab. Da bleibt kaum Platz für die legendäre Brockenhexe. Ob per Bahn oder zu Fuß, selbst Radler wagen den Aufstieg mit ihrem Drahtesel, zieht es die Menschen zu Tausenden in die Höhe. Unterschätzen sollte niemand das wechselhafte und teils extreme Wetter. Innerhalb von wenigen Minuten kann strahlender Sonnenschein in Kälte und Nebel umschlagen. Die richtige Bekleidung gehört zu den unabdingbaren Ausstattungsstücken.

Naturschützer möchten dem Nationalpark Harz viel mehr Schutz angedeihen lassen. Trotz der Touristen entwickeln sich Felsbiotope, Fließgewässer und Wälder ungestört. Für die Menschen sind Abweichungen von den Wanderrouten tabu. Doch versuche nur einer, dem Deutschen seinen Brocken zu nehmen, zumal er rund drei Dezennien für den „gewöhnlichen Wanderer“ gesperrt war. Sowjetisches und deutsches Militär hatten das Sagen. Gemeinsam mit den Herren von der Staatssicherheit, die weit in den Äther lauschten, jagten sie selbst Mephisto in die Flucht. Einer der Horchposten - die Brockenmoschee - ist bis heute erhalten und dient inzwischen als Museum. Der Gipfel hält viele Attraktionen bereit. Dazu gehört der älteste Alpenpflanzengarten der Welt. Alpine Gewächse fühlen sich auf dem Plateau wohl. Das raue Brockenwetter bringt es auf die gleichen klimatologischen Bedingungen wie in einer Höhe von 2.000 Metern in den Alpen. Die Jahresdurchschnittstemperatur liegt bei 2,9 Grad Celsius, an 85 Tagen im Jahr sinken die Temperaturen unter 0 Grad Celsius. Wind, Kälte und Niederschlage im Bunde mit Nebel haben die Waldgrenze auf gerade 1.130 Meter gedrückt. Nur einzelne niedrige und oftmals völlig zerzauste Bäumchen bestehen die Auseinandersetzung mit der Natur. 1890 legte der Göttinger Naturforscher Dr. Albert Peter einen ersten Versuchsgarten auf dem Brocken an. Der mauserte sich im Laufe der Jahre zu einem prächtigen Areal. 4.000 unterschiedliche Pflanzen waren in besten Zeiten heimisch. Stets gab es Perioden, in denen der Garten vernachlässigt wurde. Zum letzten Mal

geschah das zwischen 1971 und 1990. Als Wissenschaftler danach Inventur machten, fanden sie noch ganze 150 Arten vor. Dank gärtnerischer Pflege und der mühevollen Anzucht wandelte sich das Bild gründlich. 1.600 Arten seltener Hochgebirgspflanzen finden sich inzwischen wieder. „Schmuckstücke“ sind die Brockenanemone und das Brockenhabichtskraut, die beide nur auf dem höchsten Harzgipfel vorkommen. Noch ein Superlativ: der Brocken ist der erste Fernsehberg der Welt bereits 1935 strahlte der fahrbare Sender 1 der Deutschen Reichspost Bild- und Tonprogramme für Testzwecke aus. 1938 entstand das bis heute dominierende Gebäude des Fernsehsenders. Inzwischen hat die Telekom das Gebäude nahezu geräumt. Heute befinden sich in dem Turm ein Hotel und Restaurants.

Die Bahn ist ein beliebtes Fotomotiv. Wie vor mehr als 100 Jahren ist die Brockenbahn eine Attraktion. Nach zweieinhalbjähriger Bauzeit schnaufte sie am 27. März 1899 zum ersten Mal den Berg hinauf. Die Harzer Schmalspurbahnen (HSB)müssen mitunter Sonderfahrten einlegen, um den Ansturm zu bewältigen. Der relativ kurze Teil der Trasse ist der wirtschaftlichste des gesamten Streckennetzes mit 140 Kilometern Länge. (kpv)


Unsere Buchempfehlungen im Februar

Präsentiert von

FRAUKE SCHEUNEMANN · JUGENDBUCH

SEBASTIAN FITZEK · THRILLER

»Winston - Ein Kater in geheimer Mission«

»Noah«

Krimispannung auf samtenen Pfoten ISBN: Verlag:

978-3-7855-7780-6 Loewe Verlag

Packender Verschwörungenroman ISBN: Verlag:

978-3-7857-2482-8 Bastei Lübbe

„Fassen wir mal zusammen: Ich kann sprechen. Ich kann lesen. Und ich kann auch schreiben haben wir gerade getestet. Ich kann Englisch, das große und das kleine Einmaleins. Und, jetzt kommt der Knaller: Ich kann sogar Russisch. Zumindest verstehe ich es. Um es kurz zu machen. Ich bin Super-Winston! Ich bin die schlauste Katze des Universums! Ich bin Weltklasse!“

Er weiß nicht, wie er heißt. Er hat keine Ahnung, wo er herkommt. Er kann sich nicht erinnern, wie er nach Berlin kam, und seit wann er hier auf der Straße lebt. Die Obdachlosen, mit denen er umherzieht, nennen ihn Noah, weil dieser Name tätowiert auf der Innenseite seiner Handfläche steht. Noahs Suche nach seiner Herkunft wird zu einer Tour de force.

So ein Katerleben ist herrlich!, findet Winston. Man kann den ganzen Tag gemütlich auf dem Sofa herumliegen und Geflügelleber mit Petersilie futtern. Lecker!Doch als Winstons Herrchen eine neue Haushälterin einstellt, die mit ihrer Tochter in die Wohnung einzieht, ist es aus mit der Ruhe: Kira und ihre Mutter haben nämlich jede Menge Probleme im Gepäck, und bevor sich Winston versieht, steckt er mitten in einem echten Kriminalfall und kurz darauf ach du heilige Ölsardine auch noch im Körper eines Mädchens! Hilfe!!! •

Für ihn und die gesamte Menschheit. Denn er ist das wesentliche Element in einer Verschwörung, die das Leben aller Menschen auf dem Planeten gefährdet und schon zehntausende Opfer gefunden hat. • Sebastian Fitzek, geb. 1971 in Berlin, hat sich mit bislang sieben Bestsellern längst seinen Ruf als DER deutsche Star des Psychothrillers erschrieben; seine Werke werden in vierundzwanzig Sprachen übersetzt. Sein dritter Roman ‚Das Kind‘ wurde mit internationaler Besetzung verfilmt und startet noch in diesem Jahr in den deutschen Kinos.

Frauke Scheunemann, geb. 1969 in Düsseldorf, ist promovierte Juristin. Sie absolvierte ein Volontariat beim NDR und arbeitete anschließend als Journalistin und Pressesprecherin. Seit 2002 ist sie freie Autorin und schreibt zusammen mit ihrer Schwester Wiebke Lorenz unter dem Pseudonym „Anne Hertz“ sehr erfolgreich Romane.

Haldensleber Kulturkalender für 2014 ab sofort erhältlich

Kriminacht in der Gaststätte Richter mit dem Bestsellerautor Arno Strobel

Haldensleber und ihre Gäste können sich auch 2014 auf ein abwechslungsreiches Angebot an Veranstaltungen in den zahlreichen Kulturoasen der Stadt und unter freiem Himmel freuen. Für jede Altersgruppe, jeden Geschmack und jede Stimmungslage ist etwas dabei. Ab sofort ist der Kulturkalender an allen bekannten Ausgabestellen verfügbar oder kann bei www.haldensleben.de heruntergeladen werden. Wir wünschen viel Spaß beim Stöbern und bei Ihrer Veranstaltungs-Planung für 2014 in Haldensleben.

Am Freitag, den 28.Februar um 19.00 Uhr veranstaltet das Bücherkabinett Ursula Fricke wieder eine Buchlesung in der Gaststätte Richter. Zu Gast ist der Krimiautor Arno Strobel mit seinem neuen Roman „Das Rachespiel“. Karten für diese Veranstaltung können sie im Bücherkabinett Fricke erwerben.

Vier verkaufsoffene Sonntage Für die Stadt Haldensleben und die fünf Ortschaften wurden für das Jahr 2014 vier verkaufsoffene Sonntage festgelegt. Geöffnet werden können die Geschäfte von 13 bis 18 Uhr zum Jacobi-

markt am 13. April, der Hupe am 11. Mai, zum Altstadtfest am 31. August und zum Sternenmarkt am 7. Dezember 2014. An den Sonnabenden davor wird die Öffnung bis 24 Uhr erlaubt.

Trier. Frank Geissler glaubt an einen Scherz, als er die Website aufruft: Ein Mann, nackt, am Boden festgekettet, in Todesangst. Daneben ein Käfig voller Ratten, unruhig, ausgehungert. Frank kann den Mann retten, heißt es. Aber nur wenn er Teil des »Spiels« wird und seine erste Aufgabe erfüllt. Angewidert schließt er die Website, doch kurz darauf ist der Mann tot. Und Frank schon mittendrin. Mittendrin in einem Spiel, das ihn in einen Atombunker in der Eifel führt. Einem Spiel, bei dem es um Leben und Tod geht – für Frank, für seine Frau. Und für seine Tochter … Arno Strobel, 1962 in Saarlouis geboren, studierte Informationstechnologie und arbeitet heute bei einer großen deutschen Bank in Luxemburg. Mit dem Schreiben begann er im Alter von fast vierzig Jahren. Arno Strobel lebt mit seiner Familie in der Nähe von Trier.


Veröffentlichen Sie ihre aktuellen Veranstaltungstermine ganz einfach mit ein paar „Klicks“ online auf der Internetpräsenz KaffeeSATZ Haldensleben. Ob Kultur, Kino, Sport, Tanz, Stadtfeste oder kulinarischer Exkurs in Ihrem Restaurant, das Programm auf dieser DVD unterstützt Sie beim Erfassen, Ändern und Löschen von Events. Mit der benutzerfreundlichen Menüführung laden Sie die Informationen zu Ihren Veranstaltungen schnell und einfach auf die Webseite und erreichen eine Vielzahl von Interessenten.

Veranstaltungen in Haldensleben und Umland Dezember 2013 - Januar 2014 An dieser Stelle können wir nur einen kleinen Auszug an Terminen veröffentlichen. Mehr Veranstaltungen finden Sie auf www.der-kaffeesatz.de unter „Veranstaltung“.

1.02.14

Beginn 23.00 Uhr

14.02.14

Beginn: 20.00 Uhr

23.02.14

Beginn: 20.00 Uhr

Festung Mark

KulturFabrik Haldensleben

Festung Mark

URBAN JUNK YARD

»Nanna Larsen Duo«

Anne Haigis

Finest in Drum ’n’ Bass & Dubstep Urban Junk Yard geht in die nächste Runde … dieses Mal sorgt u.a. Survey und MC Mace für feinste Beats im Gehörgang!

live in concert Mit ihrer erfrischende Mischung aus Americana und Pop mit einer Prise nordischer Melancholie stiehlt das Herz des Zuhörers. Ihre warme lyrische Stimme ist ein vielfarbiges Instrument das vom ersten Ton an nahe kommt und berührt. Eintritt:

Anne Haigis auf „wanderlust“-Tour 2013/14

12,- €

15.02.14

Beginn: 20.00 Uhr

Festung Mark

DIRE STRATS

aus der Reihe Masters of Cover Eintritt:

AK: 6,- €

4.02.14

Beginn: 20.00 Uhr

Festung Mark

COMEDY LOUNGE

Diesmal mit: Robert Woitas, Michael Sens und Verena Richter Die Comedy Lounge am 4. Februar wartet mit einer bunten und kurzweiligen Show von Comedians auf, dieses Mal mit dabei Robert Woitas, Michael Sens und Verena Richter. Garniert, kommentiert und moderiert wird die Comedy Lounge vom talentierten Vicki Vomit. Eintritt:

VVK: 9,- € (zzgl. Geb.) AK: 12,- € (erm. 10,-€)

7.02.14

Beginn: 10.00 Uhr

KulturFabrik Haldensleben

Der Film erzählt die wunderbare Freundschaft eines Jungen mit einem Delfin… Nach einer wahren Geschichte von Winter, dem Delfin. Eintritt frei Beginn: 22.00 Uhr

Festung Mark

C.H.R.I.S. B-Day DJ C.H.R.I.S. wird ... hat Geburtstag! Und es wird gefeiert aus allen Rohren! Mit dabei sind Tobi Neumann, DJ C.H.R.I.S. himself, Andrew Sanchez, Marco Marset, Audio Akrobat, Voitax, The Mony und Max Marchand.

VVK: AK:

VVK: 16,- € (zzgl. Geb.) AK: 20,- € (erm. 18,- €)

15.02.14

Beginn: 22.00 Uhr

Festung Mark

Dance with Ostblockschlampen / Sascha Breamer / Strezzkidz SPUTNIK Heimattour Eintritt:

VVK: 8,- € (zzgl. Geb.) Beginn: 17.00 Uhr

Eintritt:

VVK: 18,- € (zzgl. Geb.) Restkarten an der Abendkasse : 25,- €

25.02.14

Beginn: 19.00 Uhr

KulturFabrik Haldensleben

»Der große Gatsby«

Der wenig erfolgreiche Autor Nick Carraway (Tobey Maguire) verlässt den Mittleren Westen und kommt im Frühjahr 1922 nach New York City. Es ist eine Zeit von lockerer Moral, glitzerndem Jazz und den Königen des Schwarzhandels. Eintritt:

3,50 €

Schloss Hundisburg, Akademiesaal

28.02.14

Una notte italiana

Festung Mark

Eine italienische Nacht Musiktheater mit den BlechHarmonikern aus Köln präsentiert in der Reihe Musikcomédie 22.02.14

Beginn: 19.45 Uhr

Weekend

Dann eben kein Urlaub - TOUR 2014

Beginn: 22.00 Uhr

Festung Mark

F*** me I’m fourty

Eintritt:

Eintritt:

16.02.14

Mein Freund der Delfin

8.02.14

dIRE sTRATS in concert – Erleben Sie die meistgebuchte Dire Straits-Tribute-Band Europas live!

Mit 16 Jahren haute sie das erste Mal von Zuhause ab. Und natürlich kam sie zurück. Immer wieder. Was soll man machen, als Vollblutmusikern mit dem unüberwindlichen Drang zu reisen, zu spielen und zu singen? Das ist ihr Leben. Ein Leben für die Musik. Und wer so wie Anne Haigis enge Räume nicht akzeptiert, der schafft auf der Bühne Platz für Gefühle jeder Art.

8,- € 12,- €

Die Große 80er Jahre Party

Mit Electro & Depeche Mode Floor

Am 22. Februar öffnet die Festung Mark in Magdeburg ab 22 Uhr ihre Pforten die große 80er Jahre Party. Zusätzlich zum 80er-Floor wird es diesmal wieder einen Depeche Mode & Electro-Floor geben!

Hiphop.de kürte ihn 2012 zum Newcomer des Jahres. Und gerade erst wurde es bekannt gegeben: Sein erstes Album „Am Wochenende Rapper“ ist über die Independent – Talentschmiede Chimperator erschienen und es ist sehr, sehr gut geworden. Für Weekend ist das keine Arbeit. Für ihn ist jeder Tag Wochenende.

Eintritt:

Eintritt:

VVK: 6,- € (zzgl. Geb.) AK: 8,- €

VVK:

17,- € (zzgl. Geb.)

Zusätzliche Informationen finden Sie unter: www.schloss-hundisburg.de • www.haldensleben.de/kulturfabrik • www.festungmark.de


CineStar Magdeburg Am Pfahlberg 5 39128 Magdeburg Telefon +49 (0) 391/255 25-28 Telefax +49 (0) 391/255 25-44

Neues aus der Welt des Kinos Robocop

American Hustle

Tarzan

Genre: Action Filmstart: 06.02.2014 (Studio Canal)

Genre: Thriller, Drama Filmstart: 13.02.2014 (Tobis)

Genre: Animation, Abenteuer Filmstart: 20.02.2014 (Constantin)

Joel Kinnaman, Gary Oldman, Abbie Cornish

Christian Bale, Jennifer Lawrence, Bradley Cooper, Jeremy Renner, Amy Adams

Sprecher: Kellan Lutz, Spencer Locke

Vaterfreuden

Genre: Komödie Filmstart: 06.02.2014 (Warner)

OHNE VORSCHAU

Free Birds

Genre: Animation Filmstart: 06.02.2014 (Senator)

Matthias Schweighöfer, Friedrich Mücke, Isabell Polak, Tom Beck

Sprecher: Rick Kavanian, Christian Tramitz, Nora Tschirner

Für immer vielleicht

Pompeii

Genre: Romanze Filmstart: 13.02.2014 (Constantin)

Genre: Action Filmstart: 27.02.2014 (Constantin)

Lily Collins, Sam Claflin

Kit Harington, Emily Browning

300: Rise Of An Empire

Bibi & Tina - Der Film

Genre: Action, Fantasy Filmstart: 06.03.2014 (Warner)

Genre: Familie Filmstart: 06.03.2014 (DCM)

Sullivan Stapleton, Rodrigo Santoro, Eva Green

Lina Larissa Strahl, Ruby O Fee, Louis Held, Charly Hübner

Änderungen vorbehalten!

Veranstaltungen 05.02.2014 CineLady Vaterfreuden ( 19:45 Uhr )

Karten an der Kinokasse oder unter cinestar.de Saving Mr. Banks

Genre: Drama , Komödie Filmstart: 06.03.2014 (Walt Disney) Tom Hanks, Emma Thompson, Paul Giamatti Jason Schwartzman


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TERMINE & TIPPS

Tipps aus erster Hand An dieser Stelle gibt Jeanett Skubowius den Lesern von „KaffeeSATZ“ wertvolle Gesundheits-, Fitness- und Ernährungstipps.

Weisheit des Monats: Die gesundeste Turnübung ist das rechtzeitige Aufstehen vom Esstisch. (Giorgio Pasetti, italienischer Dichter)

•••

GESUNDfood lecker

Wintermöhren Was du für 2 Portionen brauchst: 400g geputzte Möhren, 70g Cashewkernen natur, 2 entsteinte Datteln, den Saft von 2 Orangen, 1-2 filetierte Orangen, 1TL Koriandersamen, 1 Tasse Gemüsebrühe, einen Schuss Olivenöl, Würze nach Belieben (z.B. Chili oder Scharfgewürz)

So leicht geht es: Olivenöl in einem Topf erhitzen, die Koriandersamen kurz anbraten. Die Möhren in kleine Stifte schneiden und in den Topf geben. Unter Rühren ca. 5min andünsten. Mit fast dem gesamten Orangensaft ablöschen und auf kleiner Flamme unter Zugabe der Gemüsebrühe 6min köcheln lassen. Nach Belieben würzen. Cashewkerne in einer beschichteten Pfanne goldbraun rösten und die Datteln in kleine Stücke schneiden. Die Möhren abgießen und in eine Form geben. Mit den Orangenstücken belegen und mit dem restlichen Saft übergießen. Nun die noch warmen Cashewkerne und die Dattelstückchen oben auf geben. Am besten noch leicht warm genießen.

Rucolasalat mit Feigen Was du für 2 Portionen brauchst: 100 g Rucola 2 Feigen 1 Kugel Mozzarella 4 Scheiben Parmaschinken 50 g Parmesan (wenn möglich am Stück) frische Minze 3 EL Olivenöl 1 EL Honig 1 EL Zitronensaft Salz und Pfeffer

So leicht geht es: Rucola putzen und waschen. Anschließend trocken schleudern und auf den Tellern verteilen. Feigen in Scheiben schneiden und auf den Rucola legen. Den Parmaschinken entweder per Hand zerteilen oder die Streifen am Stück auf den Salat geben. Mozzarella auseinander zupfen und ebenfalls gleichmäßig verteilen. Dazu ein paar Minzblätter. Für das Dressing das Olivenöl mit Honig und dem Zitronensaft vermischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und über den Salat geben.


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TERMINE & TIPPS

Ihre einfach schlank-ERFOLGSREGELN Mensch, beweg Dich! Kaum ist es 24 Uhr in der Silvesternacht, da haben gute Vorsätze Hochkonjunktur. Jeder Zweite nimmt sich vor mehr Sport zu treiben und gesünder zu Essen. Doch die Saison ist kurz, wenn man nicht gut plant. Zuerst einmal muss überlegt werden, welcher Sport zu einem passt. Laufschuhe sind schnell gekauft, jedoch die ersten Schneeflocken oder vereisten Wege stoppen den enthusiastischen Neusportler. Fitness-Studios bieten dagegen auch bei schlechtem Wetter eine prima Möglichkeit aktiv zu sein. Und die meisten Anlagen bieten im Januar günstige Einstiegskonditionen. Ein Fitness-Studio ist der ideale Ort, um Ihre Muskulatur zu trainieren. Die Entwicklung zum homo internet ist bei vielen Menschen praktisch abgeschlossen. Mangelnde Bewegung und überwiegend sitzende Tätigkeiten lassen die Muskeln schwinden. Und mit der Abschwächung unserer Muskulatur folgen nicht nur Wirbelsäulenund Gelenkserkrankungen. Durch Muskelbeanspruchung werden die Knochen aufgefordert, ihre Knochendichte zu erhöhen. Fehlt der Muskelzug, fehlt dem Knochen dieser Auftrag. Osteoporose ist die Folge. Werden die Muskeln nur schwach belastet, muss das Herz nicht viel Energie liefern. Es verliert folglich an Leistungs- und Widerstandsfähigkeit, die es benötigt, um bis zum Ende zuverlässig seinen lebenswichtigen Dienst leisten zu können. Unsere Muskelkraft hält auch unseren Körper aufrecht. 93,4 Prozent aller Rückenschmerzen sind auf einen Schwachpunkt in der Muskulatur zurückzuführen und können demzufolge durch Stärkung der abgeschwächten Muskulatur gelindert werden. Und so wie der Muskel die Wirbelsäule stützt, so schützt und schont er auch die Gelenke. Nur ein starker Muskel umspannt das Gelenk und hält es stabil zusammen. Gesunde und schmerzfreie Gelenke sind die Voraussetzung für schmerzfreies Bewegen. Die Muskulatur ist damit der entscheidende Ort der aktiven

Fettverbrennung und bestimmt die Höhe Ihres Grundenergieumsatzes. Über seine Aktivität nimmt der Muskel Einfluss auf Bluthochdruck, Herzerkrankungen, Diabetes, Krebs, Osteoporose, Depression und Demenz. Muskeln stimulieren die Neubildung von Neuronen im Gehirn. Das stärkt unser Gedächtnis und fördert unsere Denkleistung. Fitness-Studios bieten Ihnen außerdem etwas ganz entscheidendes, nämlich eine Verpflichtung. Nicht einmal drei Prozent der Bewegungswilligen schaffen es, länger als drei Wochen zu Hause oder im Park zu trainieren. Werden Sie Mitglied in einer Fitness-Anlage und verpflichten Sie sich zum Beispiel über 12 Monate. In den meisten Städten haben Sie die Wahl zwischen einem Discount-Studio und einer Premium-Anlage. In guten Discountern bekommen Sie mittlerweile wirklich gute Geräte und lange Öffnungszeiten. Betreuung, Fachpersonal sowie Extras wie Sauna oder Kurse sind dafür selten. Sie finden hier dementsprechend auch mehr junges Publikum. In einer Premium-Anlage zahlen Sie ein paar Euro mehr, aber unerfahrene Personen sollte diese Ausgabe nicht scheuen. Eine

Auswahlkriterien für ein Fitness-Studio 1. Persönliche Empfehlung aus Ihrem Bekanntenkreis 2. Eingangsanalyse mit Gesundheitscheck und Körperanalyse 4. Qualifiziertes Fachpersonal (Sportlehrer, Physiotherapeuten) 5. Zirkel-Training, z.B. Milon 6. Sauberkeit & Wohlfühlambiente 7. System der Mitgliederbetreuung - Mehr als nur 1 begleitetes Training

gründliche Einweisung, ein Gesundheitscheck sowie die Körperanalyse vor Trainingsbeginn sind Bedingung. Lassen Sie sich erklären, wie die Mitgliederbetreuung nach der Einweisung aussieht. Sie sollten für die ersten Monate Unterstützung bekommen, es muss Systeme geben, die Ihnen einen ständigen Ansprechpartner und fachliches Hintergrundwissen gewährleisten. Denn einfach nur Gewichte drücken, bedeutet noch lange kein Training. Achten Sie auf ein absolutes Wohlfühlambiente, zuvorkommendes Fachpersonal und Sauberkeit. Ein Besuch in einem Fitness-Studio soll für Sie in Zukunft mehr sein, als ein notwendiges Übel, das man schnell hinter sich bringen will. Dafür brauchen Sie eine Anlage, in der Sie sich wohlfühlen. Viele Anlagen bieten Ihren Kunden ein Zirkeltrainingssystem, z.B. den MILON-Zirkel. Gerade für Einsteiger und Gesundheitssportler ist es ein wunderbares und hocheffektives Trainingssystem. Chipkartengesteuert bietet Milon allerhöchsten Trainingskomfort, Geräteeinstellungen und Trainingsgewichte sind auf der persönlichen Chipkarte gespeichert. Trainingsfehler können so größtenteils vermieden werden.

Nicht vergessen: • Bequeme Sportkleidung (es geht um Funktionalität, nicht um eine Modenschau) • Saubere Sportschuhe (nicht die vom Waldlauf) • Ein kleines Handtuch zum unterlegen an den Geräten (ist absolute hygienische Bedingung für das Wohlfühlen aller Trainierenden) • Badetuch, Badelatschen (evtl. ein Haargummi), Duschsachen (lassen Sie Ihr Rasierzeug zu Hause. Das gehört nicht in eine Anlage, in der mehrere Menschen zusammen sind)


Kunsthaus Magdeburg in der Nähe vom Karstadt

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MEISSENER PORZELLAN Kunsthaus Magdeburg

KaffeeSATZ Februar 2014  

Ihre Lokalzeitung für Haldensleben und Umgebung.

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