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Mitteilungsblatt der Kärntner Jägerschaft, Februar 2014 Ausgabe 213, 43. Jahrgang

www.kaerntner-jaegerschaft.at SCHWERPUNKT

WAFFEN (ZWR) • Jahr des Auerwildes

• Schießbetriebe


Nr. 213/2014

Inhaltsverzeichnis

Liebe Jägerinnen und Jäger!

Aktuelles

Der Nachtansitz auf den Winterfuchs am Hochstand oder in der Kanzel ist für mich und wahrscheinlich auch für viele unter Ihnen nach wie vor ein jagdlich besonderes Erlebnis. Der weiß glitzernde Schnee und die Stille bieten mir aber immer auch den notwendigen Freiraum, über Verschiedenes nachzudenken ohne dabei die notwendige Aufmerksamkeit für das Geschehen ringsum zu verlieren. Der Bogen des Nachdenkens spannt sich meist vom persönlichen Bereich und, wie sollte es anders sein, bis hin zum jagdlichen Geschehen im eigenen Revier bzw. zur Jagd insgesamt. Ich möchte dabei aber klarstellen, dass nicht nur der Nachtansitz zum Nachdenken verwendet wird, sondern dass Jäger und Funktionäre einem permanenten Denkund Handlungsprozess ausgesetzt sind. Die Abschusszahlen des Vorjahres zeigen, dass wir bei unserem gemeinsamen Vorhaben den Wildstand vor allem dort, wo Schäden auftreten, dem Lebensraum anzupassen, auf dem richtigen Weg sind. Der Abschuss weiblichen Wildes, und dieses ist nun einmal Zuwachsträger, liegt in absoluten Zahlen deutlich über dem Vergleichsjahr 2011. Wir dürfen nur jetzt nicht auf halber Strecke nachlassen, sondern müssen uns konsequent weiterhin bemühen, auch das Ziel (= Erfüllung des Abschussplanes) zu erreichen. Nicht nur das Erlegen von Wild sondern auch die Gestaltung des Lebensraumes sollte als wesentliches Element dabei mit einbezogen werden. Dies geht jedoch nur gemeinsam mit Forst-, Landwirtschaft und Jagd in gutem partnerschaftlichem Verhältnis. Im heurigen „Jahr des Auerwildes“ können wir dies beweisen. Mit großem persönlichem wie auch finanziellem Einsatz werden wir lebensraumverbessernde Maßnahmen für einen gesicherten Bestand dieser Wildart umsetzen und darüberhinaus die Bejagung für ein ein Jahr aussetzen.

Aktuelle Spalte Landesjägermeisterkonferenz

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Waffen Leitfaden Zentrales Waffenregister E-Signatur Waffenreinigung

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Jahr des Auerwildes Raufußhuhnzählung 2014 Auerwildnachweise übers Jahr Auerwild im Winter

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Berichte Schulprojekt Kappel am Krappfeld Wald – Wild – Lehrpfad Arriach

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Waldrappsichtung

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Raubwildtag Hermagor, Hubertusmesse Obermühlbach, Jägerinnenstammtisch

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Schießbetriebe 2014

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Informationen der Landesgeschäftsstelle

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Hegeringversammlungen 2014

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Bildungsplattform

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Termine/Impressum

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Ehrungen

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Personalia

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Schießwesen / Hundewesen / Totentafel

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Kärntner Jäger

Stark in Diskussion sind nach wie vor die bleifreien Alternativgeschosse. Am Landesjägertag 2013 hat die Kärntner Jägerschaft den Grundsatzbeschluss gefasst, in einem absehbaren Zeitraum – hier denken wir an eine Übergangsfrist von 3 bis 5 Jahren – auf bleihältige Munition, wenn möglich, zu verzichten. Es ist möglich!!! Für die Hauptschalenwildarten gibt es bleifreie Büchsenmunition für jedes Kaliber, die eine sehr gute Tötungswirkung zeigt, allenfalls aber auch genügend Schweiß für eine Nachsuche hinterlässt und das Wildbret kaum zerstört. Dies wird nicht nur von Jägern aus der Praxis sondern auch durch eine Untersuchung der Hochschule für nachhaltige Entwicklung in Eberswalde/BRD nach einer Auswertung von mehr als 11.000 Berichten wissenschaftlich bestätigt. Wir möchten nicht verordnen, sondern überzeugen und laden alle Jäger, Zweifler und Experten daher zu einem Ballistik-Workshop (siehe Bildungsplattform Seite 26) herzlich ein. Auch der Wildökologische Informationstag wird sich unter dem Thema „Wildbret“ – „Von der Erlegung bis zum Herd“ mit der Toxizität von Munition in Lebensmitteln befassen. Wir werden seitens der Kärntner Jägerschaft die weitere Vorgangsweise, gestützt auf Erfahrung, Daten und Fakten, festlegen. Aussagen und Meinungen zu diesem Thema von Pseudowissenschaftlern und selbst ernannten Experten, welche oftmals ohnehin nur zur Verunsicherung führen, werden wir zukünftig nicht mehr wahrnehmen. Wir befinden uns heuer auch in einem Wahljahr. Einige unserer bewährten Funktionäre werden sich aus unterschiedlichen Gründen einer Wiederwahl nicht mehr stellen. Ihnen sei bereits an dieser Stelle für ihre geleistete Tätigkeit für die Jagd herzlichst gedankt.

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Aktuelle Spalte

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Kärntner Jäger

Aktuelles

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Die satzungsgemäß durchgeführten Neuwahlen sollten wiederum als Ergebnis einen Stab von gut motivierten, loyalen Funktionären mit sich bringen. In der festen Überzeugung,

dass die Jagd in Kärnten gut aufgestellt ist und mehr als 12.000 Jägerinnen und Jäger weidgerecht, verantwortungsbewusst und engagiert jagen, wünsche ich für das heurige Jahr ein erfolgrei-

ches Weidwerken mit Freude und in guter Gesundheit. Ihr Sepp Monz Landesjägermeister-Stellvertreter

Richtungsweisender Beschluss der Landesjägermeisterkonferenz Im Rahmen der Sitzung der Landesjägermeisterkonferenz am 27. Jänner in Wien haben die Landesjägermeister aller Bundesländer folgenden Beschluss gefasst:

Alle Landesjägermeister bekennen sich einstimmig zur bleifreien Zukunft und zum mittelfristigen Umstieg bei den Büchsengeschoßen. Sie fordern die Industrie auf, die Lösungen dafür anzubieten, dass mit allen Kalibern eine wirksame, weidgerechte und bleifreie Büchsenjagd ausgeübt werden kann. Am 30. Juni 2014 endet die Frist für die Registrierung des Altbestandes von Kategorie C-Waffen. Daher wird die Information des Bundesministeriums noch einmal veröffentlicht.

Leitfaden Zentrales Waffenregister Ablauf und Wissenswertes zur Registrierung von Schusswaffen Die Richtlinie 2008/51/EG des Europäischen Parlamentes und des Rates vom 21. Mai 2008 verpflichtet Österreich zur Einführung eines computergestützten Waffenregisters, in dem alle Schusswaffen zu registrieren sind. Diesen Vorgaben wird durch das neu errichtete Zentrale Waffenregister (ZWR) entsprochen. Der Echtbetrieb des ZWR und damit die Registrierung von Schusswaffen aller Kategorien im ZWR begann am 1. Oktober 2012. Auch die Registrierung von bereits derzeit besessenen Schusswaffen der Kategorie C (Kat. C) im ZWR – Registrierung des Altbestandes – startete mit 1. Oktober 2012 und endet am 30.6.2014. Welche Kategorien von Schusswaffen gibt es? ◆ Kategorie A: verbotene Schusswaffen (z. B. Vorderschaftrepetierflinte – „Pumpgun“) und Kriegsmaterial ◆ Kategorie B: Faustfeuerwaffen (Revolver, Pis-

Zeitleiste der Registrierungsfristen

tolen), halbautomatische Schusswaffen und Repetierflinten, Selbstladeflinte – Repetierflinte ◆ Kategorie C: Büchsen (sind Gewehre mit mindestens einem gezogenen Lauf. Nach jeder Schussabgabe muss händisch nachgeladen werden). ◆ Kategorie D: Flinten (sind Gewehre mit ausschließlich glatten Läufen. Nach jeder Schussabgabe muss händisch nachgeladen werden). Hiervon abweichend sind: Vorderschaftrepetierflinte = Kat. A und Repetierflinte = Kat. B.

Sollte unklar sein, in welche Kategorie eine konkrete Schusswaffe fällt, wenden Sie sich bitte an einen Waffenfachhändler! Wie erfolgt die Registrierung von vor dem 1. Oktober 2012 besessenen Schusswaffen? Die Art der Registrierung des Altbestandes hängt von der Kategorie der Schusswaffe ab: ◆ Kategorie A: wird automatisch von der Waffenbehörde registriert ◆ Kategorie B: wird automatisch von der Waffenbehörde registriert ◆ Kategorie C: Registrierung des Altbestandes


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Obere Reihe: Büchsen

Mittlere Reihe: Bockflinte und Doppelflinte

Untere Reihe: Bockbüchsflinte

Mögliche Positionen der Herstellungsnummer auf Büchsen/Flinten

erforderlich (Frist: 1. Oktober 2012 bis 30. Juni 2014) ◆ Kategorie D: Registrierung des Altbestandes kann jederzeit freiwillig erfolgen. Wie erfolgt die Registrierung einer Schusswaffe Kategorie C aus dem Altbestand genau? Die Schusswaffe der Kat. C muss bei einem berechtigten Waffenfachhändler registriert werden. Dieser wird als Registrierungsstelle ausgewiesen und gekennzeichnet. Am einfachsten und schnellsten erfolgt die Registrierung, wenn ein mit den Waffendaten ausgefülltes Registrierungsformular (dieses liegt beim Waffenfachhändler auf) oder die bisherige Meldebestätigung gem. § 30 WaffG zum Waffenfachhändler mitgenommen wird. Die Schusswaffe muss grundsätzlich nicht zur Registrierung mitgebracht werden. Sollte aber die Kategorie der

Schusswaffe, der Hersteller/Marke, das Modell oder die Herstellungsnummer unklar sein, empfiehlt es sich, die Schusswaffe auch zum Waffenfachhändler mitzunehmen. Der Waffenfachhändler trägt die Personendaten des Bürgers und die Daten der Schusswaffe in das ZWR ein. Bitte vergessen Sie nicht, einen amtlichen Lichtbildausweis mitzunehmen. Muss bei der Registrierung einer Schusswaffe der Kategorie C aus dem Altbestand eine Begründung angegeben werden? Meistens wird die Schusswaffe aus einem der folgenden Gründe besessen: Jagdausübung, Schießsport, Sammlung, Bereithalten zur Selbstverteidigung oder Erwerb der Waffe im Erbweg. Einer oder mehrere dieser Gründe sind bei der Registrierung anzugeben. Es kann auch eine andere Begründung genannt werden (z. B. Erinnerungsstück); es genügt aber, wenn als Begründung der bisherige Besitz an-

geführt wird. Die Begründung wird im ZWR beim Datensatz des Bürgers vermerkt. Welchen Nachweis erhält man über die erfolgte Registrierung? Über die erfolgte Registrierung folgt der Waffenfachhändler eine Registrierungsbestätigung aus. Fallen durch die Registrierung des Altbestandes Kosten an? Dem Waffenfachhändler steht für die Registrierung ein angemessenes Entgelt zu. Gibt es noch andere Möglichkeiten meine Schusswaffe der Kategorie C rückerfassen zu lassen? Die Rückerfassung von Schusswaffen der Kat. C ist auch „online“ möglich. Voraussetzung ist der Besitz einer sog. Bürgerkarte. Der Zugang zur Registrierung erfolgt unter dem link www.help.gv.at. Im Falle der online-Registrierung wird die Registrierungsbestätigung vom Bürger selbst ausgedruckt (s. S. 7).

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Beschussnummer

Wann wird eine Schusswaffe der Kategorie D aus dem Altbestand registriert? Sobald ein Besitzwechsel (etwa Verkauf) nach dem 1. Oktober 2012 stattfindet, trifft den Erwerber die (normale) Registrierungspflicht.

FRAGEN UND ANTWORTEN Muss ich die derzeit in meinem Besitz befindliche Schusswaffe der Kat. C registrieren lassen? Ja, und zwar bis spätestens 30. Juni 2014. Darf ich die derzeit in meinem Besitz befindliche Schusswaffe der Kategorie D auch registrieren lassen? Eine Registrierung kann jederzeit erfolgen. Ansonsten muss sie erst registriert werden, wenn ein Besitzerwechsel stattfindet. Welche Schusswaffen müssen ab 1. Oktober 2012 beim Waffenfachhändler registriert werden? Neu erworbene Schusswaffen der Kategorie C und der Kategorie D sind vom Erwerber einer solchen Schusswaffe binnen 6 Wochen beim Waffenfachhändler registrieren zu lassen. Muss ich meine bereits beim Waffenfachhändler vor dem 1. Oktober 2012 gemeldete Schusswaffe der Kategorie C registrieren lassen? Ja, die dezentral erfassten Meldungen beim Waffenfachhändler können nicht in das Zentrale Waffenregister (ZWR) übernommen werden und müssen daher beim Waffenfachhändler registriert werden. Ich habe einen Wechsellauf für meine

Schusswaffe der Kategorie C oder D. Wie erfolgt die Registrierung? Der Wechsellauf wird wie eine komplette Schusswaffe behandelt und ebenso vom Waffenfachhändler registriert.

befindet (z.B. 3485.38). Wenn sich sonst keine Nummer auf der Waffe befindet, wäre diese Nummer ohne das Sonderzeichen „Punkt“ (z.B. 348538) als Herstellungsnummer bei der Registrierung anzuführen.

Muss ich auch meine Luftdruckpistole (bis Kaliber 6 mm) oder mein Luftdruckgewehr (bis Kaliber 6 mm) registrieren lassen? Nein.

Auf meiner Schusswaffe befindet sich keine Herstellungsnummer und auch keine Beschussnummer. Wie erfolgt die Registrierung? Als Herstellungsnummer wäre „0000“ bei der Registrierung anzugeben.

Wenn ich meine bereits registrierte Schusswaffe der Kategorie C und D weiterverkaufe, ist es dann sinnvoll dem Erwerber eine Kopie meiner Registrierungsbestätigung zu überlassen? Ja, weil mit der Kopie der Registrierungsbestätigung findet der Waffenfachhändler die Schusswaffe schneller im ZWR. Damit kann die Registrierung (und somit die Übertragung vom Verkäufer auf den Erwerber) leichter erfolgen. Wo finde ich die Herstellungsnummer auf meiner Büchse/Flinte? In der Regel befindet sich die Herstellungsnummer am Lauf oder am Gehäuse. Manchmal befindet sich ein Teil (Endnummer) der Herstellungsnummer auch am Verschluss bzw. bei kombinierten Schusswaffen am Vorderschaft. Es handelt sich diesfalls nicht um zwei Nummern, sondern um eine Herstellungsnummer (die sich auf zwei Waffenteilen befindet). Was ist eine „Beschussnummer“? Die Beschussnummer steht in der Regel neben dem staatlichen Beschusszeichen. Diese Nummer erkennt man daran, dass sich ein Punkt vor den letzten zwei Zahlen

Muss ich bei der Registrierung meine Schusswaffen zum Waffenfachhändler mitnehmen? Im Regelfall ist dies nicht erforderlich. Sollte die Kategorie, der/ die Hersteller/Marke oder das Modell unklar bzw. die Herstellernummer nicht eindeutig erkennbar sein, dann sollten Sie Ihre Schusswaffe zum Waffenfachhändler mitbringen. Muss ich persönlich die Schusswaffe der Kategorie C und D registrieren lassen? Grundsätzlich ja. Sie können sich aber etwa auch vertreten lassen, wozu im Regelfall eine Vollmacht und ein Lichtbildausweis des Vertretenen erforderlich erscheint. Auch der Vertreter (Vollmachtnehmer) muss sich mit einem Lichtbildausweis legitimieren. Meine Flinte und meine Büchse sind schon im Europäischen Feuerwaffenpass eingetragen. Muss ich diese trotzdem registrieren lassen? Die bereits erfolgte Eintragung im Europäischen Feuerwaffenpass ersetzt nicht die Registrierung beim Waffenfachhändler. Bundesministerium für Inneres


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Mit der E-Signatur ins Zentrale Waffenregister Alle Waffenbesitzer haben ihre Schusswaffen der Kategorie C, die vor dem 1.10.2012 in ihrem Besitz waren, im neuen Zentralen Waffenregister zu registrieren. Die Frist zur Registrierung dieses „Altbestandes an C-Waffen“ läuft bis 30.6.2014. Ein Weg für diese Registrierungen führt zu den Waffenfachhändlern bzw. Büchsenmachern, wo die Registrierung gegen ein angemessenes Entgelt erfolgt. Mit der HandySignatur gibt es einen Weg, der kostenfrei eine Selbstregistrierung des Altbestandes der Schusswaffen ermöglicht! Die Handy-Signatur ist die elektronische Unterschrift, die mit dem Mobiltelefon geleistet werden kann. Das Handy wird so zum Instrument, mit dem digital „unterschrieben“ werden kann. Elektronische Dokumente sind durch diese Signatur rechtlich genauso gültig wie eigenhändig unterschriebene Papierdokumente. Die Handy-Signatur kann für die Selbstregistrierung der Waffen im Zentralen Waffenregister (ZWR) verwendet werden, sie funktioniert mit allen Mobiltelefonen und ist kostenlos.

WIE KOMMT MAN ZU SEINER HANDY-SIGNATUR? Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um an seine digitale Signatur zu gelangen. Das Einfachste ist, dies persönlich in einer der Registrierungsstellen (z. B. Bürgerbüro der Bezirksverwaltungsbehörden, Finanzämter, Gemeindeämter oder Sozialversicherungsstellen – die nächste Registrierungsstelle in Ihrer Nähe finden Sie auf www.handy-signatur. at) vorzunehmen. Für das Beantragen der Handy-Signatur in einer der Registrierungsstellen sind ein gültiger amtlicher Lichtbildausweis (zum Beispiel Reisepass, Führerschein, Personalausweis, Waffenpass usw.) sowie ein betriebsbereites Mobiltelefon notwendig. Erforderlich sind die Telefonnummer und ein Signaturpasswort (6- bis 20-stellig) sowie notfalls ein Widerrufspasswort (4- bis 10-stellig). Diese beiden Passwörter kann man bei der Registrierung seines Handys für die digitale Signatur selbst festlegen und etwa auf

vertraute Passwörter oder Codes zurückgreifen, um sie nicht zu vergessen.

WIE GEHT ES ZUM ZWR? Auf der Website www.help.gv.at kann jede Person über den Button „Handy“ (Kasten „Login“, siehe Screenshot) einsteigen und elektronisch „signieren“. Nach der Eingabe der Telefonnummer und des Signaturpassworts wird per SMS ein TAN-Code auf das Handy geschickt. Mit dem TAN-Code kann auf der Authentisierungsseite elektronisch „unterschrieben“ und damit „eingestiegen“ werden.

WAS PASSIERT DANN IM ZWR? Über den Pfad „Waffenregister“ kommt der so Registrierte zur Seite des ZWR, sieht seine Personendaten und kann unter dem Button „Waffen“ – „Neue Waffe registrieren“ eine Registrierung seiner Waffe im ZWR selbst vornehmen. Ein Registerauszug kann selbst ausgedruckt werden, Registrierung und Registerauszug sind kostenlos.

WORIN LIEGT DER VORTEIL? Möchte eine Person mehrere Waffen registrieren, da ihr „Altbestand an Schusswaffen der Kategorie C“, die sie vor dem 1.10.2012 schon besessen hat, größer war, erspart sie sich durch die kostenlose Selbstregistrierung Kosten, die sonst bei der Registrierung der Schusswaffen beim Waffenfachhändler angefallen wären. Weiters kann die Selbstregistrierung bequem von zu Hause aus erledigt werden. Für die Handy-Signatur gibt es keine zusätzlichen Anschaffungskosten und keine neue Software-Installation. Die Handhabung ist – durch die Vertrautheit mit dem

eigenen Handy – sehr einfach. Der Sicherheitsstandard ist durch die beiden Säulen „Handy“ und „Passwort“ ebenso hoch wie etwa bei der e-Card.

WO FINDET DIE HANDYSIGNATUR NOCH ANWENDUNG? Finanzonline, E-Tresor, Folio Cloud, HELP-Online-Formulare, Meldebestätigung und Meldeaus-

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kunft, Österreichische Sozialversicherung, Strafregisterbescheinigung und Unternehmensserviceportal sind nur einige Beispiele, wo die Handy-Signatur zur Anwendung kommen kann. Für Jäger, Sportschützen oder Waffensammler ist das neue Zentrale Waffenregister ein guter Grund, sich die eigene Handy-Signatur zuzulegen und sich Zeit, Wege und Kosten zu sparen. Sie kann dort eingesetzt werden, wo eine persönliche Unterschrift im Internet verlangt wird.

ACHTUNG: Die Registrierung eines Besitzwechsels von Schusswaffen der Ka-

tegorien C oder D seit 1.10.2012 ist „online“ nicht möglich. Hier führt der Weg zur fristgerechten Registrierung (6 Wochen) immer über den Waffenhändler!

Fragen ◆ Was passiert mit dem Flinten-Altbestand? Die Flinten, die vor dem 1.10.2012 im Besitz waren, können freiwillig im ZWR registriert werden. ◆ Was ist bei B-Waffen zu tun? B-Waffen sind bereits automatisch im ZWR registriert. Hier ist nichts weiter zu tun. ◆ Ich habe C-Waffen schon zwischen 1995 und 2012 gemeldet, genügt das nicht?

Die seinerzeitige Meldung der CWaffen beim Waffenfachhändler ersetzt NICHT die jetzt notwendige Registrierung im ZWR. Der Altbestand an C-Waffen muss jedenfalls bis 30.6.2014 registriert werden.

AUSKUNFT Im Bundeskanzleramt findet jedermann unter www.handysignatur.at eine detaillierte Auskunft über dieses Instrument. Für Anfragen steht im Bundeskanzleramt ein gebührenfreies Servicetelefon – von Montag bis Freitag, 8–18 Uhr – zur Verfügung. Wählen Sie die Tel. 0 800 222 666 und drücken Sie dann die „2“ bei Fragen zu E- Government und Bürgerkarte. E-mail: servicezentrum@ bka.gv.at

Waffenreinigung – ein notwendiges Übel? Durch den Einsatz und Gebrauch im jagdlichen Alltag ist eine Jagdwaffe vielfältigen Einflüssen ausgesetzt. Diese Einflüsse aus der Umwelt und die Verbrennungsrückstände des Pulvers führen zu Erosion und Korrosion. Um diesem zerstörenden Angriff auf die Metallteile entgegenzuwirken muss man die Zusammenhänge kennen und über das Wissen um geeignete Gegenmaßnahmen verfügen. Und jetzt in der jagdlichen ruhigeren Zeit ist eigentlich der richtige Zeitpunkt dafür. Daher ein paar Tipps und Tricks zur Reinigung der Jagdwaffe (Repetierbüchse), damit sie beim kommenden Hegeringschießen bzw. beim Aufgang der Jagd einwandfrei funktioniert. Korrosion an den äußeren Waffenteilen entsteht durch Handschweiß oder Feuchtigkeit. Man schützt seine Waffen außen durch einen dichten Ölfilm oder dünn aufgetragene Vaseline. Da diese Schichten nicht sonderlich abriebfest sind, sollten sie regelmäßig erneuert werden. Durch den Schuss entstehen im Lauf Verbrennungsrückstände und Geschossablagerungen. Beides muss neutralisiert und entfernt werden. Seit Verwendung von Geschossmänteln aus Kupferlegierungen („Tombak“) ist bekannt, dass es

verstärkt zu Ablagerungen in den Laufbohrungen von Büchsenläufen kommt. Dadurch kann es zu Veränderungen der Treffpunktlage und zur Vergrößerung der Streuung kommen. Auch beim Verschießen von bleifreien Geschossen kommt es zu Ablagerungen, da diese Geschosse aus Kupfer oder Kupferlegierungen hergestellt werden.

GRUNDLEGENDE WAFFENREINIGUNG: Vor dem Reinigen stellen Sie unbedingt sicher, dass Ihre Waffe entladen und die Munition möglichst weit von Ihnen entfernt sicher aufbewahrt ist. Wählen Sie zum Arbeiten einen gut beleuchteten, belüfteten Raum und verwenden Sie Reinigungsutensilien und Mittel, die Ihrer Waffe in Typ, Kaliber und Werkstoff angemessen sind. Es empfiehlt sich, eine Anleitung zur Waffe bereitzulegen, sodass im Notfall nachgeschlagen werden kann, wie die Waffe zu zerlegen ist und wo z. B. die geeigneten Schmierstellen zu finden sind.

REINIGUNGSVORGANG: 1. Demontieren Sie Ihre Waffe nur so weit wie nötig. Wenn Sie unsicher sind, kontaktieren Sie Ihren Büchsenmacher bzw. den Herstel-

ler, dieser sollte Ihnen Informationen darüber bereitstellen, wie Sie Ihre Waffe teilzerlegen. 2. Überprüfen Sie bitte nochmals, dass sich keine Munition in der Waffe oder in Ihrer Nähe befindet und stellen Sie sicher, dass Ihre Waffe fest und kippsicher steht. Im Fachhandel gibt es geeignete Vorrichtungen dafür. Achten Sie darauf, dass der Schaft einer Waffe bei der Reinigung stets höher liegt als der Lauf (bzw. die Mündung deutlich niedriger als die Seelenachse), um einen Rückfluss von Reinigungsmitteln in die Verschlusskammer zu verhindern. 3. Verwenden Sie einen langen Wischstock, bei dem man eine Borstenbürste oder einen Wergwischer aufschrauben kann. Die Bürste sollte nicht größer als das Kaliber der Waffe sein, um den Lauf zu reinigen. Bringen Sie die Bürste am Putzstock an und träufeln Sie ein gutes Waffenöl darauf. Schieben Sie den Wischstock anschließend vom Patronenlager aus in den Lauf und komplett hindurch. Anstelle der Bürste können Sie auch den Wergwischer mit Seidenwerg oder Putzwolle umwickeln und ebenfalls vor dem Durchziehen durch den Lauf ölen.


WA F F E N Faustregel: Pro Schuss die Bürste einmal vor und zurück durch den Lauf ziehen (mindestens jedoch drei bis fünfmal). Achten Sie darauf, dass die Bürste den Lauf an der Mündung verlässt, damit sich die Borsten wieder aufrichten können. Als Alternative zur Reinigung des Laufes kann auch eine Reinigungsschnur (Bore-Snake) verwendet werden. Diese ist im Fachhandel für Kugel- und Schrotläufe erhältlich. Bei groben Geschoßablagerungen und anderen Rückständen empfiehlt es sich, die Laufmündung mit einem Gummi- oder Korkpfropfen zu verschließen. Anschließend den Lauf mit einem Lösungsmittel für metallische Laufverschmierungen füllen. Im einschlägigen Fachhandel gibt es hier entsprechende Mittel von verschiedenen Herstellern. Am nächsten Tag Lösungsmittel entfernen und Sie werden sich wundern, was da an Dreck in bläulicher Farbe herauskommt. 4. Ist der Lauf sauber und trocken, benutzen Sie einen Wollwischer oder Werg und beträufeln Sie diese mit einem guten, harzfreien Waffenöl. Vergewissern Sie sich, dass Sie Öl nach den Angaben des Herstellers verwenden. Wollen Sie Ihre Waffe anschließend längere Zeit lagern, belassen Sie die Ölschicht im Lauf. Vor dem Schuss empfiehlt es sich, den Lauf trocken-

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zuwischen, um überschüssiges Öl zu entfernen (eine Ölschicht im Kugellauf führt zu Abweichungen der Treffpunktlage). Ganz wichtig ist es auch, das Patronenlager entsprechend ölfrei zu halten, da auch Ölrückstände im Patronenlager zu Veränderungen der Treffpunktlage führen. 5. Nehmen Sie nun die Reinigung der Verschlusskammer und des Patronenlagers in Angriff. Dazu eignen sich idealerweise kurze Putzstöcke mit festem Griff mit einer Aufnahme für Watteröllchen und eine lange Nylonbürste mit Kunststoffgriff für grobe Verschmutzungen. Achten Sie darauf, besonders die Verschlusswarzen-Verriegelung sowie die Verschlusswarzen am Bolzen gründlich zu reinigen und vor dem Zusammenbau leicht einzufetten. Hier wirkt bei einem Schuss der Großteil der Wucht auf das System ein. Reinigen Sie auch Rahmen, Schienen und andere Bereiche Ihrer Waffe (gut eignet sich hierzu eine Nylonbürste mit langem Kunststoffgriff zum Entfernen grober Verschmutzungen und um alle Ecken und Kanten gut zu erreichen). 6. Legen Sie dann Ihre Reinigungshilfen zur Seite und pflegen Sie alle beweglichen Metallteile zum Abschluss mit einem mit Öl behandelten, fusselfreien Tuch. (Be-

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nutzen Sie jedoch nicht zu viel Öl oder Schmiermittel am Bolzenkörper, hier genügt eine sehr sparsame Anwendung. Da der Bolzen teilweise auch nach außen hin offen liegt, kommt er unweigerlich mit Flusen, Sand oder Staubpartikeln in Berührung, welche an dickeren Fettschichten haften bleiben und mit der Bolzenbewegung in die Kammer transportiert werden.) Dies gilt insbesondere für Repetierwaffen. 7. Anschließend bauen Sie die Waffe entsprechend den HerstellerAnweisungen zusammen und, wenn notwendig, entspannen Sie diese nach den Vorgaben des Herstellers. Falls Sie eine Pufferpatrone benützen, passen Sie bitte auf, diese nicht mit einer anderen geladenen zu verwechseln. Dies verhindert man am besten durch Einfärben der Pufferpatrone und Aufbewahrung abseits der scharfen Munition, so dass es zu keiner Verwechslung mit einer scharfen Patrone kommen kann. Wenn Sie ihre Waffe regelmäßig reinigen, werden Sie lange Freude damit haben und auch mit dem Ergebnis Ihrer Treffer zufrieden sein. An Ihrer Büchse kann es dann jedenfalls nicht mehr liegen, falls es einmal nicht so sein sollte. Manfred Struger Bezirksschießreferent

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Kärntenweite Raufußhuhnzählung 2014! Da die Bejagung der Raufußhühner im Einklang mit der Europäischen Vogelrichtlinie und aufbauend auf den Grundlagen einer nachhaltigen Nutzung von Wildtierbeständen erfolgen muss, sind Kenntnisse zur Bestandesentwicklung der einzelnen Arten unabdingbar. Aus diesem Grund erfolgt 2014 wieder eine flächendeckende Zählung der Auer- und Birkwildbestände. Um Informationen zum kärntenweiten Bestand zu erhalten, ist es notwendig die Zählungen landesweit am selben Tag und an allen Balzplätzen durchzuführen. Sollte auf Grund schlechter Witterung oder sonstiger Ereignisse die Zählung zum Haupt-

zähltermin nicht möglich sein, ist diese am Ersatztermin durchzuführen.

AUERWILD: 27. April 2014 Hauptzähltermin (3. Mai 2014 Ersatztermin)

BIRKWILD: 4. Mai 2014 Hauptzähltermin (10. Mai 2014 Ersatztermin) Um die Zählung effizient zu gestalten, sollten die Balzplätze bereits im Vorhinein lokalisiert werden. Nochmals sei auf die Bedeutung einer besonders behutsamen Vorgehensweise in den Balzgebieten hingewiesen, um das Balzgeschehen durch die Zählaktivitäten

nicht negativ zu beeinflussen. Wenn Balzplätze an Reviergrenzen liegen, müssen die Zählungen mit den Nachbarn abgestimmt werden, um Doppelzählungen zu vermeiden. Die Zählformulare sind ab 17. März auf der Homepage der Kärntner Jägerschaft zu finden und ab diesem Termin auch in den jeweiligen Bezirksgeschäftsstellen erhältlich. Um eine möglichst rasche Auswertung der Zählergebnisse zu gewährleisten, wird um Übermittlung der Zählergebnisse an die Bezirksgeschäftsstellen bis spätestens Ende Mai 2014 gebeten. GM

Vom Sehen, Bemerken und Zählen – Auerwildnachweise übers Jahr Bereits seit vielen Jahren wird die kärntenweite Bestandessituation des Auerwildes mittels Synchronzählungen zur Balzzeit erhoben. Dieser Termin ist wichtig, ergibt er doch bei entsprechender Durchführung eine Bestandesübersicht bzw. einen Trend, wohin sich die Population entwickelt. Wer allerdings seine Augen und Ohren offen hält und mit etwas Gespür und Zeit durch sein Revier geht, kann auch das Jahr über zusätzlich den einen oder anderen Auerwildnachweis entdecken. Diese Beobachtungen bzw. Nachweise tragen dazu bei, sich ein Gesamtbild im Revier (und in der Region) zu machen. Darüber soll in den nächsten Zeilen eine kurze Übersicht gegeben werden. In den folgenden Ausgaben des „Kärntner Jäger“ werden manche Punkte noch vertiefend erörtert.

NACHWEISE IM SPÄTWINTER Vorbereitend auf die Hauptbalz kann man bereits im Spätwinter vorsichtig durch den bestehenden oder vermuteten Wintereinstand

gehen und nach der meist sehr auffälligen Winterlosung unter den Schlafbäumen suchen. Dies sollte jedenfalls einige Tage nach dem letzten Schneefall erfolgen. Der Hintergrund: ältere Hahnen sind sehr standorttreu und die Wintereinstände liegen zumeist schon in der Nähe der Balzplätze. Das soll aber nicht dazu führen zeit- und ziellos durch die Wintereinstände zu marschieren, denn es ist auch in diesem Fall wichtig, Störungen auf ein Minimum zu reduzieren. In jedem Fall ist diese Methode hinsichtlich Störungen aber schonender als während der Balzzeit mehrfach im Revier nach möglicherweise anwesenden Hahnen zu suchen.

ZÄHLUNGEN WÄHREND DER BALZ Hinweise zur Durchführung der Zählung während der Hauptbalz des Auerwildes sind aus gegebenem Anlass immer wieder gegeben worden. Die zeitliche Absprache der Zählergebnisse mit den Reviernachbarn bei entsprechender topo-

Die Losungssuche unter Schlafbäumen ist während der Wintermonate äußerst effizient. Foto: M. Pfeifer

grafischer Lage der Reviergrenzen im Balzbereich ist unbedingt notwendig um Doppelzählungen zu vermeiden. Zusätzlich zum festgelegten Zähltag sollte der Balzplatz auch schon vorher aufgesucht werden, um einen Gesamteindruck


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über die anwesenden Hahnen zu erhalten. Eine Anmerkung zur eigentlichen Methode des Zählens: Nach wie vor ist das traditionelle „Anspringen“ die wohl am häufigsten angewandte Methode bei der Auerwildzählung. Doch eigentlich stellt das „Anspringen“ im Alpenraum die klassische Form der Bejagung dar, mit der sich der Jäger dem Hahn in der Morgendämmerung am Schlafbaum nähert und diesen dann erlegt. Für die Zählung ist dieses Vorgehen nur bedingt geeignet, da die Störungsanfälligkeit hoch ist, vor allem, wenn Hennen anwesend sind. Naturgemäß ist jedes Revier anders, und je nach Topografie, Bestandesstruktur und forstlicher Infrastruktur bieten sich unterschiedliche Möglichkeiten. Insgesamt sollte aber dazu übergegangen werden, die Zählung von einem Schirm aus durchzuführen, besonders bei etablierten Balzplätzen. Dabei ist natürlich die Bodenbalz abzuwarten, was insgesamt mehr Zeit in Anspruch nimmt. Letztlich ist es besonders wichtig, die Situation über die Reviergrenzen hinaus gemeinsam zu besprechen, um so einen Überblick über die lokalen Gegebenheiten (Hegering, Talbereich) zu erhalten und eventuell angedachte lebensraumverbessernde Maßnahmen besser abstimmen zu können.

AUERWILDHINWEISE IM SOMMER Nach Abwarten der Brut- und ersten Aufzuchtzeit der Gesperre bietet sich im Sommer – während der Mauser – eine weitere Möglichkeit, Auerwild im Revier zu bestätigen. Zwar beginnt bei den Hahnen die Mauser mit dem Ende der Balzzeit und bei den Hennen mit dem Schlüpfen der Jungen (beides Anfang bis Mitte Juni), die Zeit der Hauptmauser fällt jedoch in den Juli. Gefundene Mauserfedern können damit gute Hinweise auf das Sommereinstandsgebiet des Auerwildes geben. Insbesondere bei den Hennen ergeben sich so wichtige Informationen über die Aufzuchtgebiete, was im Hinblick auf Maßnahmen zur Lebensraumverbesserung zu be-

Lichte und warme Bereiche wie Wegböschungen bieten gute Möglichkeiten um Auerwildnachweise zu finden. Foto: M. Pfeifer

achten wäre. Die besten „Plätze“ zum Auffinden von Federn sind lichte und daher warme Bereiche (Insektenangebot!), wie Wegböschungen, Bestandesränder und kleine Kahlschläge. Vor allem in den oberen Bereichen von sonnigen Böschungen, unter Wurzeltellern und bei Ameisenhäufen finden sich Huderstellen der Hühner – und in diesen wiederum oft Mauserfedern. Über das Jahr gesehen macht es durchaus Sinn, sich alle Nachweise aufzuschreiben und am besten auch

auf einer Revierkarte einzuzeichnen. Über mehrere Jahre ergibt sich so ein schärferes Bild über die Auerwildsituation im Revier. Und wenn sich die Revierinhaber dann zusammensetzen und Informationen austauschen, dann ist man dem Auerwild in seinem lokalen Lebensraum wirklich näher gekommen und die „Zählung“ sollte nicht als Bürokratie aufgefasst werden, sondern als ein spannender Zeitabschnitt des jagdlichen Jahres! DI Tomas Huber Raufußhuhnreferent


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Bezogen auf das „Jahr des Auerwildes“ soll auch in den jeweiligen Ausgaben des „Kärntner Jäger“ im Jahr 2014 darauf mit unterschiedlichen Schwerpunkten eingegangen werden. Was läge näher als, gemäß dem Motto, im Zeitablauf eines Jahres dem Auerwild zu folgen: Seine Ansprüche an den Lebensraum, die Raumnutzung und Ernährung und dabei auch die Unterschiede von Hahn und Henne zu beleuchten, und von Balz, Brut und Aufzucht, der Zeit der Mauser und den mobilen Hahnen im Herbst zu berichten?

Das Auerwild im Winter Das Auerhuhn ist aufgrund seiner evolutionären Herkunft aus den Taigawäldern an die kalte Jahreszeit bestens angepasst. Gut beschreiben lässt sich diese Anpassung anhand der Körperausstattung dieses großen Hühnervogels, welche im Wesentlichen auch für unsere anderen Raufußhühnerarten gilt: Ein kräftiger Schnabel dient zum Abscheren, Abreißen und Pflücken von Nadeln, verholzten Pflanzenteilen und Knospen. Befiederte Nasenlöcher schützen diese vor dem Eindringen von feinem Schnee. Ein großer Kropf ist notwendig, um in kurzen Wintertagen genügend Nahrungsvorrat für die langen Winternächte zu speichern. In einem kräftigen Muskelmagen wird die hauptsächlich aus Nadeln und verholzten Teilen bestehende Äsung mit Hilfe von Magensteinchen aufgerieben. Eine besondere Anpassung stellen die beiden langen Blinddärme dar, in denen mittels Mikroorganismen die zellulosereiche Nahrung aufgeschlossen wird. Die befiederten Füße und die mit seitlichen Hornplättchen besetzten Zehen („Balzstifte“) bieten Schutz bzw. Hilfe bei der Fortbewegung im Schnee. Die Konturfedern besitzen zur besseren Wärmeisola-

tion einen ausgeprägt flaumigen Afterschaft. Der gesamte Körperbau des Auerwildes ist darauf ausgelegt, sich sowohl auf dem Boden schnell laufend fortzubewegen, als auch geschickt auf Zweigen klettern zu können.

IM WINTER AUF DEN BÄUMEN Im Winter auf den Bäumen, im Sommer auf dem Boden. So könnte man generell den bevorzugten Aufenthalt des Auerwildes in seinem Lebensraum beschreiben. Es ist natürlich die Zugänglichkeit der Nahrung, welche den Aufenthaltsort bestimmt. Mit der Zunahme der Schneedecke verlagert sich dieser daher zunehmend auf die Bäume und Nadeln rücken in der Ernährung in den Vordergrund. Dabei spielt die Kiefer eine bevorzugte Rolle, dieser Nadelbaum wird von den Vögeln gezielt aufgesucht. Wer einzelne Kiefern in seinem Revier hat, dem wird aufgefallen sein, in welchem Ausmaß diese von Auerwild „verbissen“ werden können. Nach der Kiefer stellen die Fichtennadeln die Hauptnahrung dar, aber auch Tannen können angenommen werden, daneben noch Wacholder und Bergahorn. Ausschlaggebend ist das jeweilige Angebot. Mit zunehmender Setzung und Verfestigung der Schneedecke im Spätwinter suchen vor allem Hahnen auch wieder den Boden auf. Einerseits zur Nahrungssuche an jungen Bäumen, aber auch um erste Zeichen der Anwesenheit für die kommende Balz zu setzen.

VON WINTERLOSUNG, BALZPECH UND SELTENEN SCHNEEHÖHLEN

In Kalkgebieten bieten lichte Schneeheide–Kiefernwälder gute Wintereinstände für das Auerwild. Foto: T. Huber

Immer wieder hört man, dass Hennen bei der winterlichen Nahrungssuche die Nadeln eher abscheren, die Hahnen diese dagegen meist abreißen. An sich ein Detail,

Hat sich die Schneedecke im Spätwinter gesetzt, hält sich auch Auerwild wieder vermehrt auf dem Boden auf. Foto: V. Grünschachner-Berger

aber was macht die Hennen gelassener und die Hahnen so ungeduldig? Nun, vielleicht ist es einfach der Umstand, dass Hahnen das doppelte Körpergewicht der Hennen haben und daher über den kurzen Wintertag auch entsprechend mehr an Nahrung in ihren Kropf füllen müssen, welcher immerhin ein Volumen von einem ¾ Liter umfasst. Dieser Inhalt wird während einer Winternacht verdaut, ein enormer Grundumsatz, um bei der kargen Nahrung zu ausreichender Energie zu gelangen. Dies zeigt sich auch darin, dass von einem Vogel etwa alle 12 bis 13 Minuten eine Losungswalze abgegeben wird. Für viele Jäger erscheint es nicht nachvollziehbar, dass eine solche Menge Losung nur von einem Vogel stammt! Gleiches lässt sich auch bei unseren anderen Raufußhühnern beobachten. Besonders beim Birkwild lassen sich auf geeigneten Stellen, z.B. an Nordhängen mit Lockerschnee, im Frühjahr die ausgeaperten Losungshaufen aus den Schneehöhlen finden. Aufgrund der Anzahl der meist gut erhaltenen Losungswalzen lässt sich auf die Länge der Winternacht und damit den recht genauen Zeitpunkt der Anlage der Schneehöhle im Winter-


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Während Birkwild als Schutz vor Kälte und Wind meist Schneehöhlen gräbt, verbringt das Auerwild solche unwirtlichen Zeiten in Schneemulden. Die Anzahl der Losungswalzen lässt auf die Dauer der Ruhephase schließen. Foto: M. Pfeifer

verlauf schließen. Bei Schneehühnern konnte durch eigene Beobachtung an Tagesruheplätzen aber auch in Übernachtungsmulden diese kurze Zeitspanne bei der Losungsabgabe ebenfalls bestätigt werden. Aufgrund der hohen Verdauungsaktivität müssen auch die langen Blinddärme (bei Hahnen bis zu 180 cm lang, bei Hennen 140 cm) entleert werden. Dies geschieht wohl während der Nacht bzw. in den frühen Morgenstunden, da z.B. in den Schlafhöhlen der Birkhühner bei den Losungswalzen immer auch Blinddarmlosung zu finden ist. Diese von Jägern auch „Balzpech“ oder „Balzlosung“ genannte, weiche, breiige, schwarzbraun gefärbte Masse hat natürlich mit der Balz nichts zu tun, sondern kommt das ganze Jahr vor, insbesondere bei der Verdauung der zellulosereichen Nahrung im Winterhalbjahr. Da Auerwild bei uns eher selten Schlafhöhlen anlegt, findet sich das „Balzpech“ gemeinsam mit den trockenen Losungswalzen unter den Schlafbäumen. Besonders auf Schnee ist dies sehr auffällig und von den Jägern im Frühjahr bei der Jagd auf den balzenden Hahn auch bemerkt und als Eigenheit der Balz zugeordnet worden. Wie Vögel allgemein, können auch Raufußhühner Energie nicht längerfristig z.B. in der Form von Fettdepots speichern, daher der notwendige tägliche hohe Grundumsatz. Die sich daraus ergebende Strategie kann somit nur sein, die Energieabgabe in kalten Winterphasen möglichst zu minimieren. Hier haben die Hühnervögel eine perfekte Anpassung entwickelt: das

Überdauern stürmischer und kalter Nächte aber auch Teile des Tages in Schneehöhlen oder Schneemulden. Dazu graben sich die Hühner aktiv in den Schnee ein, wobei sich zwischen Eingrabestelle und Ruheplatz ein rund ein Meter langer Tunnel befindet. Die Dicke der Schneeschicht oberhalb der Höhle ist je nach Hühnerart verschieden, beträgt jedoch nicht mehr als 15 – 20 cm. Der große Vorteil dieser Strategie liegt in der isolierenden Wirkung des Schnees: bei z.B. – 20° C Außentemperatur beträgt diese in der Schneehöhle um die 0° C - was für die Vögel eine wesentliche Energieersparnis bedeutet! Bei uns legen Birkhühner bei entsprechender Schneelage recht häufig Schneehöhlen an, Schneehühner wählen je nach Situation zwischen Schneehöhlen und Schneemulden. Auerwild verbringt in seinen nördlichen Vorkommensgebieten die Nächte häufig in Schneehöhlen, bei uns kommt dies eher selten vor, wohl nicht zuletzt wegen der notwendigen Höhe der Schneelage bei diesem großen Hühnervogel. Öfter werden vom Auerwild bei uns jedoch Schneemulden angelegt, meist unter herabhängenden Ästen von Schirmfichten. Bei Schneemulden gräbt sich der Vogel im Schnee ein, bis die Rückenlinie unter der Schneeoberfläche liegt. Auch dies ergibt schon einen guten Schutz vor Wind und Kälte. In diesem Zusammenhang sei auf die wichtige Funktion von Schirmfichten verwiesen! Diese markanten, meist tief beasteten Bäume stellen insgesamt, aber auch gerade in Verbindung mit Schnee neben der Deckung besten Witterungsschutz dar. Und dies nicht nur für Auerwild, sondern eine Vielzahl von Wildtieren bis hin zum Schalenwild. Daher sollte bei Maßnahmen zur Lebensraumverbesserung und anderen Holznutzungen auf diese Baumindividuen allgemein Rücksicht genommen werden!

STANDORTTREU UND DOCH FLEXIBEL Die Winterlebensräume werden von Hahn und Henne etwas unterschiedlich genutzt. Während Hahnen offenere, lichtere Althölzer und Bestandesränder bevorzugen, ver-

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teilen sich die Hennen gleichmäßiger im Gebiet und suchen auch dichtere Bestände auf. Jedenfalls sind die Geschlechter getrennt, und je nach Siedlungsdichte im Gebiet trifft man meist kleine Trupps von 2 – 3 Vögeln an. Vor allem ältere Hahnen sind insgesamt sehr standorttreu. Sie wechseln zwar oftmals zwischen Balz- / Wintereinständen und Mauser- / Sommereinständen, wobei diese Gebiete mehrere Kilometer auseinander liegen können. Innerhalb dieser wechselnden Jahreseinstände bewegen sie sich jedoch auf kleinem Gebiet, oft nicht größer als 40 – 50 ha. Bei einer Studie in den bayrischen Alpen lagen die Winterstreifgebiete von Hahnen und Hennen bei rund 150 ha. In jedem Fall streifen die Junghahnen auch im Winter in einem größeren Gebiet umher und auch die Hennen zeigen sich insgesamt in der Raumnutzung flexibler, z. B. beim Aufsuchen von besonders geeigneten Nahrungsbäumen. Der vermehrte winterliche Aufenthalt in den Bäumen erlaubt dem Auerwild innerhalb der Wintereinstände auch steilere Gebiete zu nutzen, wogegen seine bevorzugten Aufenthaltsgebiete zu den übrigen Jahreszeiten wegen der Fortbewegung am Boden eher geringer geneigt sind. DI Thomas Huber Raufußhuhnreferent

VERWENDETE LITERATUR: Klaus, S., Andreev, A.V., Bergmann, H.H., Müller, F., Porkert, J. & J. Wiesner (1989): Die Auerhühner. Neue Brehm Bücherei, Ziemsen Verlag. Zeiler, H. (2001): Auerwild – Leben. Lebensraum. Jagd. Österreichischer Jagd- und Fischereiverlag.

Aufgelockerte Fichten-Lärchenwälder mit tiefbeasteten Bäumen bieten ideale Wintereinstände für das Auerwild. Foto: T. Huber


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Berichte Berichte

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BERICHTE

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Die Projektteilnehmer, unter ihnen Ing. Josef Schnabl, Referent für Reviergestaltung und Naturschutz.

Schulprojekt Kappel am Krappfeld Im Rahmen des Projektes Orch.Ideen haben Schülerinnen und Schüler der 4. Klasse der Volksschule Kappel am Krappfeld bereits 2012 im Bereich des Wasserschutzgebietes in St. Klementen erfolgreich eine Hecke gepflanzt. Unterstützt wurden sie dabei von Gemeindearbeitern und dem Referat für Reviergestaltung und Naturschutz der Kärntner Jägerschaft. Auch 2013 wurde die Zusammenarbeit mit dem Land Kärnten, der Gemeinde, der Kärntner Jägerschaft und der Volksschule

wiederholt. Unter fachkundiger Anleitung der Arge NATURSCHUTZ und dem eb&p Umweltbüro wurde die Hecke als Lebensraum für Wildtiere und den Neuntöter erweitert. Der Bestand des Neuntöters hat im 20. Jahrhundert stark abgenommen und in einigen Ländern Europas ist die Art stark gefährdet. Durch erhöhten Schutz der Bruthabitate hat sich der Bestand in Österreich stabilisiert. Im Rahmen des Naturschutzprojektes wurde den Kindern die Biologie des Neuntöters näher gebracht, der vor

allem durch sein Verhalten, Beutetiere an Dornen oder Ästen aufzuspießen, bekannt ist. Das Ergebnis einer erfolgreichen Jagd findet man auf obenstehendem Foto. Dieses wurde nur eine Woche nach Pflanzung der Hecke im letzten Jahr aufgenommen. Dank gebührt allen Unterstützern dieser nachhaltigen Schulaktion, ganz besonders der Gemeinde Kappel am Krappfeld als Projektinitiator sowie der Abt. 8, Uabt. Naturschutz, die das Projekt finanziert hat.

Wald-Wild-Lehrpfad mit Kindern in Arriach Am 27.09.2013 fand im Revier von HRL Konrad Peschaut ein Vormittag im Wald mit der VS Arriach statt. 40 Schüler, zwei Lehrer und acht Eltern waren mit großem Interesse dabei. An sechs Stationen lernten die Kinder und auch die Eltern vieles über das Leben und die Vielfalt in unseren Wäldern kennen. Über die Mäuseburg, erbaut vom Aufsichtsjäger Rudolf Pirker, lernten auch einige Jäger eine alte, traditionelle Art des Fuchspassens im Winter kennen. Auch der Jagdrucksack leistete gute Dienste, um das Verständnis für die Jagd zu erklären. Viele Fragen wurden gestellt, viele Antworten gegeben und sehr viel Wissen war schon vorhanden. Mit der Broschüre der Kärntner Jägerschaft über die Wildtiere

Begeisterte und staunende Kinder bei der Mäuseburg.

Kärntens traten die Kinder mit vielen neuen Erkenntnissen die Heimreise an.

Allen Jägern einen herzlichen Dank für ihre tatkräftige Unterstützung. HRL Konrad Peschaut


BERICHTE

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Die beiden Waldrappe. Am Rücken ist ein GPS-Sender angebracht, der die Ortung der Tiere ermöglicht.

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Foto: DI J. Macher

Waldrappsichtung in Sittich Anfang des Jahres wurden in Sittich bei Feldkirchen besondere Gäste gesichtet. Vom 4. bis 12. Jänner konnten im Großraum mehrfach 2 Waldrappe beobachtet werden. Die beiden waren recht standorttreu, wurden immer wieder in Häusernähe beobachtet und duldeten auch menschliche Annäherungen bis auf ca. 20 m, die Fluchtdistanz zu Autos war noch kürzer. Beide konnten durch ihre Fußringe von der Konrad-Lorenz-Forschungsstelle Grü-

nau im Almtal (Oö) als „Rosa 2013“ und „Ferdinand 2013“ identifiziert werden. Waldrappe sind Zugvögel, die sich vor allem von Insekten ernähren, zur Unterfamilie der Ibisse gehören und im mitteleuropäischen Raum vor 300 Jahren ausgestorben sind. Die Konrad-Lorenz-Forschungsstelle sowie auch der Wildpark Rosegg beteiligen sich mit ihren Tieren, die im Freiflug gehalten werden, an einem Wiederansiedelungs-

projekt, bei dem versucht wird, den Waldrappen wieder eine Zugtradition beizubringen, denn frei lebende Waldrappe benötigen ein wärmeres Winterquartier als dies in Österreich der Fall ist. Um den Tieren die Zugroute einzuprägen werden Küken aus Zoos von menschlichen Zieheltern aufgezogen und darauf trainiert, ihnen hinter einem Ultraleichtflugzeug bis in die Toskana als geeignetes Überwinterungsgebiet zu folgen.

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BERICHTE

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Raubwildtag in der Bärenhütte Überlisten, Fangen, Erlegen – unter diesem Motto wurde Mitte November in Tröpolach der Raubwildtag des Jagdbezirkes Hermagor abgehalten. Thematisiert wurden Bejagungsarten aber auch Streckenzahlen, Veränderungen der Artenvielfalt, die Notwendigkeit der Bejagung und gesetzliche Grundlagen. Im besonderen und dazupassenden Ambiente der (bis auf den letzten Platz belegten) Bärenhütte konnte BJM-Stv. Bruno Maurer die zahlreichen Interessierten begrü-

ßen. Alle Beteiligten, darunter erfreulicherweise sehr viel Jugend, verfolgten die fachlich fundierten und spannend vorgetragenen Berichte der Referenten Gerald Eberl (Raubwildreferent der Kärntner Jägerschaft) und Siegfried Wallner (Jagdkursleiter Bezirk Hermagor) mit Begeisterung. Um die Themenbereiche Fuchs, Marder & Co wurde viel Hintergrundwissen vermittelt und die Vortragenden schufen, gespickt mit Humor, ein breites Diskussionsfeld. Damit wurde auch der Ehrgeiz geweckt, die Winterta-

Foto: D. Streitmaier

ge für die interessante und notwendige Bejagung des Raubwildes zu nutzen. Text: P. Gratzer

Feierliche jagdliche Dankesmesse in Obermühlbach Erstmals in der langjährigen jagdlichen Geschichte der Gemeinde Frauenstein haben sich die drei Jagdvereine Schaumboden, Graßdorf und Obermühlbach zusammengeschlossen, um mit den örtlichen Vereinen und der Bevölkerung gemeinsam eine jagdliche Dankesmesse in der Kirche von

„Die Kärntner“ umrahmten die Hubertusmesse.

Obermühlbach mitzugestalten. Die feierliche Hubertusmesse wurde am 24. November 2013 bei richtigem „Jägerwetter“ von Pfarrer Mag. Helmut Tuschar zelebriert. Eine Abordnung der drei Jagdvereine verteilte vor dem Kircheingang an alle anwesenden Jägerinnen und Jäger weidmännisch den „Bruch“. In der Predigt wurde hervorgehoben, dass bei dieser jagdlichen Dankesmesse keine toten Tiere vor dem Altar liegen und die Bevölkerung gemeinsam mit der Jägerschaft und den Naturnutzern in der Kirche feiert. Es freute Pfarrer Tuschar ganz besonders, dass der Einladung zur Hubertusmesse so viele Nichtjäger gefolgt sind, und die Anliegen, Sorgen und auch Freuden der Jägerschaft anscheinend auch für die nicht jagende Bevölkerung

wichtig und von Belang sind. Die Fürbitten wurden von den Jägern der Jagdvereine Obermühlbach, Graßdorf und Schaumboden sowie von Hegeringleiter Walter Auswarth vorgetragen. Die Jagdhornbläsergruppe „Die Kärntner“ unter Hornmeister Willi Eder sowie die Sängerrunde „Obermühlbach“ unter der Leitung von Chorleiter Werner Glanzer umrahmten die Hubertusmesse musikalisch. Nach der feierlichen Dankesmesse wurde beim Rüsthaus der FF Obermühlbach-Schaumboden zu einer jagdlichen Agape – einem ausgezeichneten Wildgulasch – eingeladen. Aufgrund des regen Zuspruches der Bevölkerung und auch der Jägerschaft freuen wir uns schon auf das Jahr 2014! Werner Glanzer

Jägerinnenstammtisch – Weihnachtsbrunch

Das stimmige Ambiente im Blumenhaus Pucher gab den würdigen Rahmen für den alljährlichen Jägerinnen-Brunch. V.l.n.r.: Wilma Warmuth, Maria Funder, Mag. Freydis Burgstaller-Gradenegger, Alexander Pucher, Claudia Haider und Mag. Konstanze Röhrs. Foto: www.mein-klagenfurt.at/Konitsch

Die Jagd zeigt ihre weibliche Seite – 1200 Jägerinnen gehen in Kärnten auf die Pirsch. Tendenz steigend. Beim jährlichen Weihnachtsbrunch dankten die Jägerinnen für die vielen schönen Geschehnisse im abgelaufenen Jahr, für die vielen oft einzigartigen und unvergesslichen Anblicke, die uns unsere jagdliche Tätigkeit beschert wie zum Beispiel das Gezwitscher und der Gesang der Vögel, das Erleben der weichenden Nacht in den aufgehenden Morgen.

Der Jägerinnen-Stammtisch, organisiert von Vorstandsmitglied Claudia Haider, kann für das letzte Jahr sehr positiv bilanzieren. Neben traditionellen Schießseminaren wird der Weg weiter beschritten, jagdliche Produkte, wie Fleisch, Decken, Felle und die wertvollen Tierfette weiterzuverarbeiten und zu veredeln. Die Tierfettveredelung ist altes Wissen und war und ist ein Teil der Apotheke aus der Natur. Claudia Haider


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ERSTMALS MIT GROSSER WILD- UND FISCHKÜCHE

WEIDWERK & FISCHWEID: Der Treffpunkt für Jäger und Fischer Im Zweijahres-Rhythmus findet in Klagenfurt die Jagd- und Fischereifachmesse „WEIDWERK & FISCHWEID statt: Vom 28. bis 30. März 2014 ist es wieder so weit, mehr als 150 Aussteller nehmen dieses Mal am beliebten Treffpunkt für JägerInnen und FischerInnen teil. Besondere Highlights sind die Sonderschau „Kärntens Zuwanderer“, die Wild- und Fischküche sowie der „Wildökologische Informationstag“ und der „Kärntner Fischereitag“.

WEIDWERK: ALLES FÜR JAGD & REVIER Das Ausstellungsangebot der WEIDWERK reicht von Jagdwaffen & optischen Geräten über Jagdbekleidung & Jagdreisen bis hin zu Tierpräparaten & Reviereinrichtungen! Dazu kommen noch Offroadfahrzeuge und Demonstrationen von Jagdgebrauchshunden. Selbstverständlich sind auch alle bedeutenden Jagdverbände und Institutionen aus Kärnten mit eigenen Messeständen vertreten. Ein besonderes Highlight stellt die Sonderschau unter dem Titel „Kärntens Zuwanderer“ dar, die gemeinsam mit dem bekannten Kärntner Tierpräparator Walter Klimbacher aus St. Veit/Glan organisiert wird. In dieser Präsentation finden sich nicht nur Bär, Wolf oder Biber wieder, sondern auch Waschbär, Marderhund und Bartgeier. Die Kärntner Jägerschaft lädt am Samstag, den 29. März 2014 wieder zum Wildökologischen Informationstag ein. Das Thema lautet „Wildbret – Von der Erlegung bis zum Herd“.

ratur und Infos zur richtigen Fischzucht! Aber auch alle bedeutenden Verbände wie Kärntner Fischereivereinigung, Landesfischereiverband Kärnten, das Kärntner Institut für Seenforschung oder der Fischereiverein Äsche sind auf der Messe vertreten und informieren die BesucherInnen über aktuelle Fragen in der Fischerei. Über das Thema „Gefahr Fischotter“ referieren Experten am Samstag, den 29. März 2014 um 14.00 Uhr im Rahmen eines eigenen „Fischereitages“.

JÄGERINNEN: VON JAGD-APOTHEKE BIS JÄGERINNENTAG Der Anteil an Jägerinnen nimmt in Österreich immer mehr zu. Deshalb wird gerade ihnen auch ein eigener Bereich und ein eigener „Jägerinnen-Tag“ mit freiem Eintritt gewidmet. Am Messestand des Magazines „Jägerin“ präsentiert Barbara Hoflacher täglich die „Jagd-Apotheke“. Ihr Anliegen ist es, Vergessenes oder beinahe Vergessenes wieder aufleben zu lassen. „Mit Hirschtalg oder mit Murmelfett können die Leute heute noch etwas anfangen. Aber das ist längst nicht alles, was es auf dem Gebiet der Tierfette gibt“, schildert Barbara Hoflacher, „wir kennen Gamstalg, Rehtalg oder Fuchsfett. Das Spektrum für die heilende Wirkung ist groß und reicht von Schmerzlinderung nach dem Einreiben bis zur Behandlung mit Hustenbalsam. Auch das ausgelassene Fett von Wildsau, Gams oder Feldhase kann für vielfältigen Nutzen weiterverarbeitet werden.“

FISCHWEID: ALLES FÜR PETRIJÜNGER Im Bereich Fischweid reicht das Ausstellungsangebot von Angelgeräten & Fischereibekleidung bis hin zu Fischfuttermittel, Fischereilite-

WILD- UND FISCHKÜCHE: PROFIS ZEIGEN, WIE’S GEHT Ganz unter dem Motto „Vom Schuss bis in den Kochtopf, bzw.

vom Haken in die Pfanne“ wird erstmals eine eigene Wild- und Fischküche in der Messehalle 2 installiert. Der bekannte TV-Koch Marco Krainer lädt hier gemeinsam mit fachlicher Unterstützung zum Showkochen ein.

◆ WILD. Wie vielseitig die Wildküche sein kann, zeigen die vorgeführten Speisen: Von „Reh-Spitzen Stroganoff“ und „Reh-Burger“ über „Szegediner-Gulasch vom Reh“ bis hin zu „Reh aus dem Wok“ reichen die Themen. Im Vorfeld des Wildkochens zerwirkt Gerald Eberl von der „Kärntner Jägerschaft“ das Wildbret und macht es küchenfertig. ◆ FISCH. Nicht nur für Petrijünger interessant sind die Zubereitungssmöglichkeiten von Fisch. Ob „Fisch-Risotto-Reis-Bällchen“ und „Tatar vom Saibling“ oder aber „Kärntna Laxn in der Körnerkruste“, die Möglichkeiten sind mannigfach und werden eindrucksvoll gezeigt.

FESTREVIER: HIER BLASEN DIE JÄGER ZUM HALALI Im Festrevier stehen neben perfekter Gastronomie und Live-Musik auch zahlreiche unterhaltsame Programmpunkte an. So auch der „Internationale Hirschruf-Mannschaftsbewerb“, wo erstmals auch ein Damenteam (3 Personen) teilnehmen sollte. ◆ Einen ORF-Live-Frühschoppen mit den Jagdhornbläsern und dem Chor der Kärntner Jägerschaft gibt es am Sonntag, 30. März 2014 ab 11.00 Uhr.

◆ Alle weiteren Infos rund um die „Weidwerk & Fischweid“ mit Off-Road finden Sie unter www.kaerntnermessen.at

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Schießbetriebe

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SCHIESSBETRIEBE

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Schießbetriebe 2014 BEZIRK KLAGENFURT Schießstätte Pakein bei Grafenstein ◆ Öffnungszeiten: 9. April bis 15. Oktober, Karfreitag geschlossen!

◆ Ansprechpartner: Hans Valent, Tel.: 04277/3191 oder Tel. und Fax 04276/38370 (Schießstätte) ◆ Anfahrt: Radweg, 9560 Feldkirchen

Mi u. Fr: 14:00 bis 19:00 Uhr ◆ Ausstattung: 7 Kugelstände 100 m, 2 Wurfscheibenstände, Jagdparcours mit je 8 Wurfmaschinen (Standard, Rollhase, Teal, Looper, Turm), Kipphase 35 m, alle Anlagen sind überdacht. ◆ Ansprechpartner: Obmann DI Kurt Rohner, Tel.: 0664/6202 318, E-Mail: st.hubertus@schiessstaette-pakein.at ◆ Auskünfte: Albin Reiterer, Kärntner Jagdstube, Tel.: 0463/5117 21 ◆ Anfahrt: Pakein 1 (Schloss), 9131 Grafenstein Die Schießstätte Pakein liegt zwischen Grafenstein und St. Kanzian. Abzweigung zur Schießstätte (neben Schloss Pakein) in der Ortschaft Althofen.

BEZIRK ST. VEIT/GLAN Sportschießzentrum Blintendorf ◆ Öffnungszeiten: Schießbetrieb ganzjährig, Mi bis So: 9:00 bis 20:00 Uhr, solange natürliches Schusslicht besteht, Mo und Di an Feiertagen geöffnet ◆ Ausstattung: Trap (10 m), Wurfscheibenanlage, Jagdparcours, Kipphase, Rollhase ◆ Ansprechpartner: Karl und Lotte Marschnig, Tel.: 04212/5564, E-Mail: office@absv.at ◆ Anfahrt: Blintendorf 13, 9300 St. Veit/Glan

Schießstätte Eskurial in Straßburg

BEZIRK FELDKIRCHEN Schießstätte Bichl bei Tiffen ◆ Öffnungszeiten: 29. März bis 4. Mai, Mi: 15:00 bis 19:00 Uhr, Sa u. So: 9:00 bis 12:30; 5. Mai bis 11. Oktober, Mi: 15:00 bis 19:00 Uhr, Sa: 9:00 bis 12:30 Uhr. An anderen Tagen mit Voranmeldung ab 3 Schützen. ◆ Ausstattung: 4 Zuganlagen 100 m mit Videoaufzeichnung, laufender Keiler, kombiniert mit Kipphasen, Pistolenstand mit Wendeanlage ◆ Ansprechpartner: Gert Huber, Tel.: 0664/1601 439, 04243/8134 ◆ Anfahrt: Bichl 2, 9551 Tiffen

Schießstätte Radweg ◆ Öffnungszeiten: April bis Ende Oktober, Di u. Fr: 16:00 bis 20:00 Uhr, Sa (an Werktagen): 8:00 bis 12:00 Uhr ◆ Ausstattung: 6 Großkaliberstände 100 m, 6 Kleinkaliberstände (auf Nachfrage), Kipphasenstand, Wurftaubenstand

◆ Öffnungszeiten: April bis Ende Oktober, Sa: 13:00 bis 17:00 Uhr, So: 9:00 bis 12:00 Uhr, November bis Ende März, Sa: 13:00 bis 17:00 Uhr

BEZIRK VÖLKERMARKT Bleiburg/Sorgendorf ◆ Öffnungszeiten: 22. März bis 5. Juli, Mi: 16:00 bis 19:00 Uhr, Sa: 14:00 bis 16:00 Uhr ◆ Ausstattung: Trapstand, 6 Kugelstände ◆ Ansprechpartner: Hermann Innerwinkler, Tel.: 04235/3185 oder 0650/9010 141 ◆ Anfahrt: Sorgendorf, 9150 Bleiburg

BEZIRK SPITTAL/DRAU Obervellach ◆ Öffnungszeiten: Ende März bis Ende November, Sa: 9:00 bis 12:00 Uhr, Mi, Fr und So unter Voranmeldung. Schießstempel vorhanden ◆ Ausstattung: 3 Stände 150 m Polytronik mit 10telwertung, 2 Stände 100 m Seilzuganlage (JG), 2 Stände 50 m Seilzuganlage (KK), 3 Stände 10 m Luftgewehranlage, eigener Pistolenstand ◆ Ansprechpartner: Klaus Eisank, Tel.: 0664/6202 356 ◆ Anfahrt: Obervellach, 9821 Obervellach

◆ Ausstattung: 2 Kugelstände 100 m mit Projektor, 5 Pistolenstände

Schießstätte Spittal-Fratres

◆ Ansprechpartner: Klaus Kloiber, Tel.: 0664/1417 979.

◆ Öffnungszeiten: Mai bis September, Mi und Sa: 15:00 bis 18:00 Uhr

◆ Anfahrt: Mellach 3, 9341 Straßburg

Schießstätte Töplach bei St. Georgen/Längsee ◆ Öffnungszeiten: ab 1. April, Mo bis Fr: 8:00 bis 19:00 Uhr nur unter Voranmeldung, Do: 14:00 bis 19:00 Uhr, an Feiertagen und So: 9:00 bis 13:00 Uhr ◆ Ausstattung: 3 Zuganlagen 100 m, Wurftaubenanlage Trap (10 m) ◆ Ansprechpartner: Ernst Pirolt, Tel.: 0650/3344 527 oder Werner Sacherer, Tel.: 0699/1017 8584 ◆ Anfahrt: Töplach, 9313 St. Georgen/Längsee

◆ Ausstattung: Nur 50 m Kleinkalibergewehr! ◆ Kontakt: Ing. Josef Warum, Tel.: 0664/6202 849 ◆ Anfahrt: Fratres-Höhenstraße, 9800 Spittal/Drau

Schießarena Großglockner ◆ Öffnungszeiten: Fr: 15:00 bis 20:00 Uhr (Gruppen sind jederzeit unter Voranmeldung möglich) ◆ Ausstattung: Schießtunnel mit 4 elektronischen Ständen zu je 100, 200 und 300 Meter, 2 mechanische Stände wahlweise von 10 bis 100 Meter; Schießkino ca. 35 Meter lang; Im Schießkino kann mit


SCHIESSBETRIEBE scharfer Munition geschossen werden oder mit den vorhandenen Laserwaffen. ◆ Ansprechpartner: Albert Robwein, Tel.: 0676/4824 495 oder Gemeindeamt Großkirchheim, Tel.: 04825/521 ◆ Anfahrt: Döllach 188, 9843 Großkirchheim

BEZIRK WOLFSBERG Wolkersdorf ◆ Öffnungszeiten: Sa: 13:00 bis 17:00 Uhr. Hegeringschießen und Schießen mit Bestätigung jederzeit möglich. Jagdgruppen und Hegeringe herzlich willkommen – Terminvereinbarung (auch unter der Woche möglich). ◆ Ausstattung: 4 Gewehrstände: 100 m Kugel, 50 m Kugel, 35 m Schrot, 5 Pistolenstände 25 m, Laufender Keiler, Kipphase ◆ Ansprechpartner: Josef Martinz, Tel.: 0664/4436 336, 04352/2448, E-Mail: office@waffen-martinz.at ◆ Anfahrt: Wolkersdorf, 9431 St. Stefan im Lavanttal, siehe www.waffen-martinz.at

Johannesberg ◆ Öffnungszeiten: März und April. Weitere Termine werden mit den Hegeringleitern des Jagdbezirkes Wolfsberg vereinbart. ◆ Ausstattung: Wurftaube (Trap) mit Phoneanlage (ausgelegt für 5 Schützen), Kugelstand mit 3 Seilzuganlagen (100 m) ◆ Ansprechpartner: Dir. Johann Mayer, Telefon und Fax: 04357/ 2573 ◆ Adresse: Johannesberg 2, 9470 St. Paul

Schießstätte Büchsenmacher Sabitzer ◆ Öffnungszeiten: Mi: 16:00 bis 20:00 Uhr und nach Vereinbarung ◆ Ausstattung: 100 m Kugel, unterirdischer Schusskanal mit elektronischer Trefferanzeige. ◆ Ansprechpartner: Gerald Sabitzer, Tel: 04352/36320 oder 0664/ 9048 462 ◆ Adresse: Auen 45 – Leidenberg, 9400 Wolfsberg


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Kärntner Jäger

Informationen der Landesgeschäftsstelle

S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S

I N F O R M AT I O N E N D E R L A N D E S G E S C H Ä F T S S T E L L E

Nr. 213/2014

In Kärnten dürfen bejagt werden: Folgendes Wild darf nur während der angeführten Zeiträume (Jagdzeiten) bejagt werden und ist außerhalb derselben zu schonen: Rotwild*: Hirsche der Klasse III – einjährig – Schmalspießer und nichtführende Tiere** vom 1. Mai bis 31. Dezember führende Tiere und Rotwildkälber vom 1. Juli bis 31. Dezember Hirsche der Klasse I, II und III vom 1. August bis 31. Dezember. Damwild: vom 1. 8. bis 31. 12. Gamswild*: vom 1. 8. bis 31. 12. Muffelwild*: vom 1. 7. bis 31. 12. Rehwild*: Böcke der Klasse III vom 1. 5. bis 31. 10. Böcke der Klasse I und II vom 1. 6. bis 31. 10. nichtführende Geißen, nichttragende Geißen vom 1. 5. bis 31. 12. führende Geißen und Kitze vom 1. 8. bis 31. 12. Schwarzwild: führende Bachen vom 1. 8. bis 31. 1. Murmeltiere*: vom 1. 8. bis 15. 10.

Feldhasen und Alpen- oder Schneehasen: vom 1. 10. bis 31. 12. Dachse: vom 1. 6. bis 31. 1. Edelmarder vom 1. 11. bis 28. 2. Steinmarder: vom 1. 7. bis 31. 3. Große Wiesel (Hermelin): vom 1. 11. bis 31. 1. Iltisse: vom 1. 7. bis 31. 3. Auerhahnen***: ganzjährig geschont Birkhahnen***: ganzjährig geschont Haselhahnen: vom 16. 9. bis 15. 11. Rebhühner: vom 1. 10. bis 31. 10. Fasanhahnen: vom 16. 10. bis 31. 12. Stock-, Krick-, Pfeif-, Schnatter-, Spieß-, Löffel-, Tafel-, Reiher- und Knäkenten: vom 1. 9. bis 31. 12. Grau-, Saat- und Kanadagänse: vom 1. 9. bis 31. 1. Blässhühner: 21. 9. bis 10. 3. Waldschnepfen*: 11. 9. bis 19. 2. Ringeltauben: vom 1. 9. bis 31. 1. Türkentauben: vom 21. 10. bis 20. 2. Aaskrähen***: vom 1. 7. bis 15. 3. Eichelhäher***: vom 1. 7. bis 15. 3. Elstern***: vom 1. 7. bis 15. 3. Kolkraben***: vom 1. 7. bis 31. 1. Folgendes Wild darf während des ganzen Jahres bejagt werden: Schwarzwild (Keiler, nichtfüh-

Die Angaben beziehen sich auf den Raum Villach, N 46°40’, O 13°50’. Im Lavanttal sind Aufund Untergang um 3 Minuten früher, in Heiligenblut um 2 Minuten später. Gesetzliche Jagdzeit = +/– 1 Stunde. Bitte sich darüber hinaus in den aktuellen Tageszeitungen zu informieren.

2. 9. 16. 23. 2. 9. 16. 23. 30. 6. 13.

2. 2. 2. 2. 3. 3. 3. 3. 3. 4. 4.

7.26 7.16 7.05 6.53 6.41 6.27 6.14 6.00 6.46 6.33 6.19

17.08 17.18 17.29 17.40 17.50 18.00 18.09 18.19 19.29 19.39 19.48

8.28 12.38 19.19 1.44 6.56 11.23 18.12 0.37 6.23 11.07 18.02

20.48 3.12 7.19 11.15 19.35 1.54 5.49 10.06 19.23 1.33 5.17

Folgendes Wild ist während des ganzen Jahres zu schonen: Steinwild, Bär, Wolf, kleines Wiesel, Fischotter, Luchs, Wildkatze, Biber, Auerhenne, Birkhenne, Haselhenne, Alpenschneehuhn, Steinhuhn, Fasanhenne, Wachtel, Wacholderdrossel (Krammetsvogel), Graureiher, Haubentaucher, Bekassine, Wildenten, ausgenommen Stock-, Krick-, Pfeif-, Schnatter-, Spieß-, Löffel-, Tafel-, Reiherund Knäkenten, Wildgänse, ausgenommen Grau-, Saat- und Kanadagänse, Hohltauben, Taggreifvögel und Eulen. *

nur im Rahmen des Abschussplanes

** unter „nichtführenden Tieren“ ist weibliches Wild, welches kein Kalb führt und nicht tragend (innehabend) ist, zu verstehen *** Ausnahme nur im Rahmen der von der Landesregierung erlassenen Bescheide

Geänderte Öffnungszeiten

Sonne und Mond

Sonnen- Sonnen- Mond- Mondaufgang untergang aufgang untergang

rende Bachen, Überläufer, Frischlinge), Wildkaninchen, Waschbären, Füchse und Marderhunde.

Mondphasen

6. 15. 22. 1. 8. 16. 24. 30. 7. 15. 22.

2. 2. 2. 3. 3. 3. 3. 3. 4. 4. 4.

쐟 쐠 쐡 첆 쐟 쐠 쐡 첆 쐟 쐠 쐡

in den Bezirksgeschäftsstellen BGS WOLFSBERG: (vorübergehend eingeschränkte) Öffnungszeiten: Montag: 8:00 bis 12:00 Uhr Dienstag: 13:00 bis 17:00 Uhr mit Sprechtag des BJM Donnerstag: 8:30 bis 12:30 Uhr In dringenden Fällen wenden Sie sich bitte an den Bezirksjägermeister, Ing. Walter Theuermann, Tel.: 0664/1363 401

BGS VÖLKERMARKT: Öffnungszeiten: Montag, Dienstag, Mittwoch und Freitag: 8:00 bis 12:00 Uhr (wie bisher) Donnerstag: NEU 13:00 bis 17:00 Uhr

BGS FELDKIRCHEN: (vom 19. 2. bis 30. 4. vorübergehend geänderte) Öffnungszeiten: Montag, Dienstag und Freitag: 8:00 bis 12:00 Uhr (wie bisher) Mittwoch: NEU 8:00 bis 12:00 Uhr Donnerstag: NEU 14:00 bis 18:00 Uhr


Nr. 213/2014

Kärntner Jäger

Einladung zu den Hegeringversammlungen mit Wahlen und Hegeschauen 2014 Hiemit ergeht an alle Mitglieder der Kärntner Jägerschaft die Einladung zu den Hegeringversammlungen und Hegeschauen. In den meisten Fällen finden gleichzeitig satzungsgemäß Wahlen statt und werden die Mitglieder des Hegeringes zum Wahlakt noch gesondert und schriftlich eingeladen. Trotzdem bitten wir die Jäger, die nachstehend aktuellen Ter-

B EZI R K

Klagenfurt furrt ◆ HR 204004 (Klagenfurt-Nord) und HR 204005 (Maria Saal): Bewertung: Samstag, 15. Februar, 9.30 Uhr, Zollfeld/Maria Saal, GH Fleissner; Hegeschau: Samstag, 15. Februar, 14 Uhr, Zollfeld/Maria Saal, GH Fleissner. Die Wahlen finden im Rahmen der Hegeringversammlung statt. ◆ HR 204011 (Feistritz i. R.), HR 204012 (Zell-Pfarre), HR 204013 (St. Margareten i. R.) und HR 204014 (Ferlach): Bewertung: Freitag, 14. Februar, 13 Uhr, Ferlach, Rathaus Ferlach; Hegeschau: Samstag, 15. Februar, 14 Uhr, Ferlach, Rathaus Ferlach

B EZI R K

Villach ◆ Hegering 207018 (Arriach): Samstag, 15. Februar, 19 Uhr, Arriach, GH Bauerwirt; Bewertung: Donnerstag, 13. Februar, 19 Uhr; Hegeschau: Freitag, 14. Februar, 9 bis 20 Uhr u. Samstag, 15. Februar, 9 bis 18 Uhr, Arriach, GH Bauerwirt. Die Wahl findet im Rahmen der Hegeringversammlung statt.

mine vorzumerken! Die Berichte der Funktionäre und Sachbearbeiter sollten alle Jäger interessieren. Darüber hinaus ist für das Revier viel Interessantes und Wissenswertes zu erfahren. Auch ersuchen wir unsere Mitglieder, die Trophäen in sauberem Zustand, mit einem Anhänger versehen, vorzulegen. Achtung: teilweise Terminänderungen!

tung: Donnerstag, 20. Februar, 18 Uhr; Hegeschau: Freitag, 21. Februar, 10 bis 18 Uhr, Nötsch, Kultursaal. Die Wahl findet im Rahmen der Hegeringversammlung statt. ◆ HR 207028 (Foscari-Paternion), HR 207029 (Paternion-Weißenstein) und HR 207030 (Stockenboi): Sonntag, 23. Februar, 14 Uhr, Paternion, GötzStadl; Bewertung: Samstag, 22. Februar, 8 Uhr; Hegeschau: Sonntag, 23. Februar, 9 Uhr, Paternion, GötzStadl

B EZI R K

Spittal Die Wahlen im Bezirk Spittal finden im Rahmen der Hegeringversammlungen statt. ◆ HR 206053 (Spittal): Mittwoch, 19. Februar, 19 Uhr, GH Simeter ◆HR 206062 (Steinfeld-Nord): Freitag, 21. Februar, 19 Uhr, Steinfeld, GH Jägerwirt; HR 206064 (Greifenburg-Nord): Freitag, 14. Februar, 20 Uhr, Greifenburg, GH Schober; HR 206066 (Berg-Dellach): Samstag, 22. Februar, 19 Uhr, Dellach/Drau, GH Waldhof

HR 206087 (Seeboden): Samstag, 8. März, 19.30 Uhr, GH Tangernerwirt; HR 206090 (Kaning): Sonntag, 2. März, 14 Uhr, Kaning, GH Unterwirt; HR 206091 (Bad Kleinkirchheim): Freitag, 14. März, 19.30 Uhr, GH Hinteregger

B EZI R K

Feldkirchen ch hen ◆ Wahlen: HR 210095 (Sittich): Freitag, 14. Februar, 19 Uhr, Maltschach, GH Hecher; HR 210102 (Glantal): Freitag, 21. Februar, 19 Uhr, Tauchendorf, GH Tamegger; HR 210103 (Feldkirchen): Freitag, 14. Februar, 19 Uhr, Feldkirchen, GH Untermoser. Achtung Terminänderung! ◆ Wahlen: HR 210096 (Gnesau): Freitag, 28. Februar, 19 Uhr, Gnesau, GH Kirchenwirt; HR 210097 (Himmelberg): Donnerstag, 20. Februar, 19 Uhr, Himmelberg, GH Hubertus; HR 210098 (Patergassen): Freitag, 7. März, 19 Uhr, Patergassen, GH Zedlacher; HR 210099 (Ebene Reichenau): Freitag, 7. März, 19 Uhr, St. Lorenzen, GH Moosbacher ◆ HR 210094 (Sirnitz): Samstag, 22. Februar, 14 Uhr, Sirnitz, Kultursaal; Bewertung: 9 Uhr; Trophäenanlieferung: Donnerstag, 20. Februar, bis 12 Uhr

◆ Hegering 207022 (St. Jakob): Samstag, 8. März, 14 Uhr, St. Jakob, Kulturhaus; Bewertung: Freitag, 7. März, 16 Uhr; Hegeschau: Samstag, 8. März, 10 bis 14 Uhr, St. Jakob, Kulturhaus. Achtung Terminänderung! Die Wahl findet im Rahmen der Hegeringversammlung statt.

◆ HR 206079 (Trebesing): Samstag, 15. März, 20 Uhr, Trebesinger Wirt; HR 206080 (Gmünd): Freitag, 21. Februar, 20 Uhr, Oberbuch, GH Hofer Glawischnig; HR 206084 (Leobengraben): Freitag, 14. März, 18 Uhr, Unterer Aschbacher, GH Post; HR 206085 (Kremsbrücke): Samstag, 8. März, 19 Uhr, Kremsbrücke, GH Post

St. Veit/Glan Glan

◆ Hegering 207026 (Nötsch-Dobratsch): Freitag, 21. Februar, 19 Uhr, Nötsch, Kultursaal; Bewer-

◆ Talschaft VI (Millstatt): Samstag, 22. Februar, 14 Uhr, Millstatt, Kongresshaus

◆ Hegeringversammlung mit Wahl: HR 205111 (Althofen, Guttaring,

Wahlen: Freitag, 7. März, 19 Uhr, Sirnitz, GH Widitscher

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S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S

Hegeringversammlungen & Wahlen

H E G E R I N GV E R S A M M LU N G E N & WA H L E N


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Kärntner Jäger

Nr. 213/2014

Hüttenberg): Freitag, 14. Februar, 19 Uhr, Althofen, GH Prechtlhof

GÖRTSCHITZTAL ◆ Hegeringversammlung mit Wahl: HR 205112 (Hüttenberg, Lölling): Freitag, 14. Februar, 19 Uhr, Hüttenberg, GH Zois; HR 205114 (Klein St. Paul, Eberstein): Freitag, 21. Februar, 20 Uhr, Eberstein, GH Liegl; HR 205115 (Brückl): Freitag, 7. März, 19 Uhr, Brückl, GH Schattleitner. Achtung Terminänderung!

GLANTAL ◆ HR 205124 (Friesach) und HR 205125 (St. Salvator): Ingolsthal, GH Taumberger; Leiter: HRL Reinhold Neuwirther; Trophäenanlieferung: Freitag, 14. Februar, bis 18 Uhr; Bewertung: Samstag, 15. Februar, 8.30 Uhr; Hegeschau: Samstag, 15. Februar, 14 Uhr Hegeringversammlung mit Wahl: HR 205125 (St. Salvator): Donnerstag, 27. Februar, 19.30 Uhr, St. Salvator, GH Seppenbauer

H E G E R I N GV E R S A M M LU N G E N & WA H L E N METNITZ ◆ HR 205126 (Grades), HR 205127 (Metnitz), HR 205128 (Flattnitz), HR 205129 (Oberhof): Metnitz, Turnsaal der Hauptschule; Leiter: HRL Günther Auer; Trophäenanlieferung: Donnerstag, 13. Februar, 15 bis 20 Uhr; Bewertung: Freitag, 14. Februar, 13 Uhr; Hegeschau: Samstag, 15. Februar, 14 Uhr Hegeringversammlung mit Wahl: HR 205126 (Grades): Samstag, 22. Februar, 19 Uhr, Marienheim, GH Marienheim, Fam. Schaller; HR 205127 (Metnitz): Freitag, 28. Februar, 19 Uhr, Metnitz, GH Metnitztalerhof, Fam. Schaar

GURKTAL ◆ HR 205116 (Straßburg), HR 205117 (Weitensfeld Nord), HR 205118 (Glödnitz), HR 205119 (Deutsch Griffen), HR 205120 (Weitensfeld Süd) und HR 205121 (Gurk, Pisweg): Glödnitz, GH Hochsteiner; Leiter: HRL Gerhard Altmann; Trophäenanlieferung: Donnerstag, 20. Februar, 16

bis 20 Uhr; Bewertung: Freitag, 21. Februar, 9 Uhr; Hegeschau: Samstag, 22. Februar, 14 Uhr Hegeringversammlung mit Wahl: HR 205116 (Straßburg): Mittwoch, 19. Februar, 20 Uhr, Straßburg, GH Landsmann; HR 205117 (Weitensfeld Nord): Mittwoch, 12. Februar, 19 Uhr, Zweinitz, GH Kronwirt; HR 205120 (Weitensfeld Süd): Mittwoch, 12. Februar, 17 Uhr, Weitensfeld, Cafe Stocklauser

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Wolfsberg rg g ◆ HR 209132 (Bad St. Leonhard): Samstag, 8. März, 14 Uhr, Schiefling/Bad St. Leonhard, GH Simmerlwirt; Trophäenabgabe: Donnerstag, 6. März, 14 bis 16 Uhr; Bewertung: Donnerstag, 6. März, Rehwild 17 Uhr, Rot- u. Gamswild 18 Uhr. Die Wahl findet im Rahmen der Hegeringversammlungen statt.

Hegeringschießen 2014 Hegeringschießen ist gelebte Verantwortung! Trotz weiter steigender Teilnehmerzahlen bleiben dennoch zahlreiche Jägerinnen und Jäger dem jährlichen Übungsschießen fern. Es ist nicht nur eine gesetzliche Verbindlichkeit, es ist vor allem eine moralische Verpflichtung aus der Verantwortung gegenüber den Wildtieren. Wenn man sich als Jäger fühlt und sich zur aktiven Jagd bekennt, muss man sich auch zur Überprüfung seiner Jagdwaffen bekennen und sich selbst die persönliche Schießleistung durch Überprüfung und Übung bestätigen. Deshalb auf ein Wiedersehen beim Hegeringschießen!

B EZI R K

Klagenfurt furrt ◆ HR 204003 (Ebenthal) und HR 204006 (Grafenstein): Hegeringe 3 und 6 (Ebenthal, Grafenstein, Klagenfurt-Südost, Mieger, Poggersdorf, Radsberg und Eigenjagden): Samstag, 26. April, 10 bis 17 Uhr, Schießstätte des Grafensteiner Schützenvereines an der Gurk. Kugelbewerb – drei Schüsse auf die Rehbockscheibe mit für Schalenwild zulässigem Kaliber. Eigene Gästeklasse. Preise werden unter den anwesenden Schützen nach dem Schießen verlost. Ein Büchsenmacher steht für Einstellungen zur Verfügung. Jagdkarte mit Zahlschein mitbringen.

◆ HR 204004 (Klagenfurt-Nord) und HR 204005 (Maria Saal): Samstag, 26. April, 8 bis 12 Uhr, Schießstätte Pakein bei Grafenstein (auf das pünktliche Ende wird hingewiesen!!!) ◆ HR 204007 (Ludmannsdorf): Samstag, 26. April, 10 bis 14 Uhr, Schießanlage Moschenitzen, Ludmannsdorf ◆ HR 204008 (Klagenfurt-West): Samstag, 3. Mai, 8 bis 12 Uhr, Schießstätte Pakein bei Grafenstein ◆ HR 204009 (Moosburg): Samstag, 26. April, 9 bis 17 Uhr, Schießstätte Radweg ◆ HR 204010 (Keutschach): Samstag, 5. April, 8 bis 12 Uhr, Schießstätte Radweg

◆ HR 204011 (Feistritz i. R.): Samstag, 26. April, 9 bis 14 Uhr, am Rabenberg (Anwesen Kuchl) im Gemeindejagdgebiet Weizelsdorf ◆ HR 204012 (Zell-Pfarre): Mittwoch, 30. April, 15.30 bis 18 Uhr, Schießstätte des Rosentaler Schützenvereins Ferlach ◆ HR 204013 (St. Margareten i. R.): Freitag, 25. April, 16 Uhr, Schießstätte des Rosentaler Schützenvereins Ferlach ◆ HR 204014 (Ferlach): Samstag, 10. Mai, 9 bis 15 Uhr, Schießstätte des Rosentaler Schützenvereins Ferlach. Wie immer werden Sachpreise unter den anwesenden Hegeringschießen-Teilnehmern verlost.


HEGERINGSCHIESSEN

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Villach ◆ HR 207017 (Feld am See-Afritz): Samstag, 12. April, 13 bis 19 Uhr, Tiffen ◆ HR 207018 (Arriach): Samstag, 3. Mai, 9 bis 13 Uhr, Tiffen ◆ HR 207019 (Treffen): Samstag, 3. Mai, 13 bis 19 Uhr, Tiffen ◆ HR 207020 (Weißenstein-FresachFerndorf): Samstag, 5. April, 9 bis 13 Uhr, Tiffen ◆ HR 207021 (Wernberg-Velden): Samstag, 26. April, 13 bis 19 Uhr, Tiffen ◆ HR 207022 (St. Jakob): Samstag, 27. April, 9 Uhr, Suchergraben ◆ HR 207023 (Finkenstein): Samstag, 12. April, 9 bis 13 Uhr, Tiffen ◆ HR 207024 (Arnoldstein): Freitag, 4. April, 15 bis 19 Uhr, Tiffen ◆ HR 207025 (Hohenthurn-ThörlFeistritz/Gail): Freitag, 28. März, 15 bis 19 Uhr, Tiffen ◆ HR 207026 (Nötsch-Dobratsch): Samstag, 26. April, 10 bis 15 Uhr, Gewerbliche Schießstätte Bartolot in St. Stefan im Gailtal; Parkmöglichkeit: Parkplatz Gemeindeamt St. Stefan ◆ HR 207031 (Villach West-Magistrat): Samstag, 26. April, 9 bis 13 Uhr, Tiffen ◆ HR 207032 (Villach Nord-Ost-SüdMagistrat): Samstag, 5. April, 15 bis 19 Uhr, Tiffen Strikte Pause für Großkaliber auf der Schießstätte Tiffen: 12.30 bis 15 Uhr

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Hermagor gor ◆ HR 203033 (Würmlach), HR 203034 (Mauthen), HR 203035 (Kötschach): Sonntag, 4. Mai, 9 bis 14 Uhr, Schießstätte Gailberg ◆ HR 203036 (Maria Luggau): Samstag, 26. April, 14 bis 18 Uhr, Schießstätte Promeggen Nr. 1 ◆ HR 203037 (Birnbaum): Samstag, 3. Mai, 13 bis 17 Uhr, Schießstätte Gailberg ◆ HR 203039 (Dellach i. G.): Samstag, 3. Mai, 9 Uhr, Schießstätte Nölbling ◆ HR 203040 (Reisach): Sonntag, 27. April, 9 Uhr, Schießstätte Reißkofelbad

Nr. 213/2014

◆ HR 203041 (Kirchbach): Sonntag, 4. Mai, 13 Uhr, Schießstätte Unterdöbernitzen-Stoapen ◆ HR 203042 (Rattendorf): Sonntag, 4. Mai, 9 Uhr, Schießstätte Rattendorf Mühlgraben ◆ HR 203043 (Möderndorf): Sonntag, 27. April, 10 Uhr, Schießstätte Brunnthal; Ersatztermin: 1. Mai ◆ HR 203044 (St. Lorenzen i. Gi.): Sonntag, 27. April, 10 Uhr, Schießstätte Jadersdorf ◆ HR 203045 (Weißbriach): Donnerstag, 1. Mai, 11 Uhr, Schießstätte Golz ◆ HR 203046 (Hermagor): Samstag, 26. April, 13 Uhr, Schießstätte Radnig ◆ HR 203047 (Egg): Sonntag, 27. April, 13 Uhr, Schießstätte Graf Kuenburg Egg ◆ HR 203048 (St. Stefan Gail): Samstag, 26. April, 13 bis 17 Uhr, Schottergrube Förolach ◆ HR 203049 (Vorderberg): Sonntag, 4. Mai, 14 Uhr, Schießstätte Vorderberg

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Spittal ◆ HR 206053 (Spittal): Sonntag, 12. April, 14 bis 17 Uhr, Schießstätte Obervellach ◆ HR 206055 (Lendorf): Sonntag, 6. April, 14 bis 17 Uhr, Schießstätte Obervellach ◆ HR 206056 (Baldramsdorf): Samstag, 26. April, 9 bis 12 Uhr, Schießstätte Obervellach ◆ HR 206057 (Pusarnitz): Sonntag, 27. April, 9 bis 12 Uhr, Schießstätte Obervellach ◆ HR 206058 (Sachsenburg): Donnerstag, 1. Mai, 8.30 bis 11.30 Uhr, Lacknerhube Nigglai ◆ HR 206059 (Lind-Siflitz): Samstag, 5. April, 9 bis 12 Uhr, Schießstätte Obervellach ◆ HR 206060 (Kleblach-Lengholz): Donnerstag, 29. Mai, 10 Uhr, Lengholz ◆ HR 206061 (Steinfeld Süd Fellbach): Samstag, 5. April, 9 bis 12 Uhr, Schießstätte Obervellach ◆ HR 206062 (Steinfeld Nord): Donnerstag, 1. Mai, 8 Uhr, Schießplatz im Radlachergraben ◆ HR 206063 (Greifenburg Süd): Donnerstag, 1. Mai, 9 Uhr, Schießstätte Petschkofel

Kärntner Jäger

◆ HR 206064 (Greifenburg): Sonntag, 4. Mai, 9 Uhr, Schießstätte Petschkofel ◆ HR 206065 (Weißensee): Sonntag, 27. April, 12 bis 17 Uhr, Schießstätte Mittaggraben ◆ HR 206066 (Berg-Dellach): Sonntag, 27. April, 10 Uhr, Schießstätte Oberstein und Donnerstag, 1. Mai, 13 Uhr, Schießstätte Moostritz ◆ HR 206067 (Irschen): Montag, 21. April, 13 Uhr, FV Orsini-Rosenberg/Oberstein ◆ HR 206068 (Oberdrauburg): Sonntag, 27. April, 10 Uhr, Schießstätte Ainet ◆ HR 206069 (Kolbnitz): Samstag, 3. Mai, 14 bis 18 Uhr, Schießstätte Obervellach ◆ HR 206070 (Penk): Samstag, 3. Mai, 14 bis 18 Uhr, Schießstätte Obervellach ◆ HR 206071 (Obervellach): Sonntag, 27. April, 14 bis 17 Uhr, Schießstätte Obervellach ◆ HR 206072 (Flattach): Samstag, 26. April, 14 Uhr, Schießstätte Obervellach ◆ HR 206073 (Mallnitz): Samstag, 5. April, 14 bis 17 Uhr, Schießstätte Obervellach ◆ HR 206074 (Stall): Sonntag, 23. März, 14 Uhr, Schießstätte Obervellach ◆ HR 206075 (Rangersdorf), HR 206076 (Winklern), HR 206077 (Großkirchheim) und HR 206078 (Heiligenblut): Samstag, 3. Mai, 9 Uhr und Sonntag, 4. Mai, 9 Uhr, Schießarena Großglockner ◆ HR 206079 (Trebesing): Samstag, 26. April, 12 Uhr, Schießstätte Hintereggen ◆ HR 206080 (Gmünd): Freitag, 11. April, 14 Uhr, Gasthof Hofer Oberpuch ◆ HR 206081 (Malta Süd): Samstag, 10. Mai, 9 Uhr, Schießstätte Pflüglhof ◆ HR 206082 (Malta Nord): Samstag, 10. Mai, 9 Uhr, Schießstätte Pflüglhof ◆ HR 206083 (Eisentratten): zu Redaktionsschluss noch kein Termin bekannt ◆ HR 206084 (Leobengraben): zu Redaktionsschluss noch kein Termin bekannt ◆ HR 206085 (Kremsbrücke): Samstag, 26. April, 9 Uhr, Schießplatz Rauchenkatsch ◆ HR 206086 (Rennweg): Samstag,

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Kärntner Jäger

HEGERINGSCHIESSEN

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26. April, 13 Uhr, Schießplatz Rauchenkatsch ◆ HR 206087 (Seeboden): Sonntag, 13. April, 14 bis 17 Uhr, Schießstätte Obervellach ◆ HR 206088 (Millstatt): Sonntag, 18. Mai, 14 Uhr, Schießstätte Obervellach ◆ HR 206089 (Radenthein): Sonntag, 4. Mai, 14 bis 17 Uhr, Schießstätte Obervellach ◆ HR 206090 (Kaning): Samstag, 24. Mai, 8 bis 13 Uhr, Erlacherhaus, Langalmtal ◆ HR 206091 (Bad Kleinkirchheim): Samstag, 10. Mai, 8 bis 12 Uhr, Schießstätte Radweg

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Feldkirchen ch hen ◆ HR 210094 (Sirnitz): Freitag, 2. Mai, 16 bis 20 Uhr, Schießstätte Radweg ◆ HR 210095 (Jagdverein Glanhofen): Dienstag, 22. April, 16 Uhr, Schießstätte Radweg ◆ HR 210095 (Jagdverein Maltschachersee): Freitag, 25. April, 16 bis 20 Uhr, Schießstätte Radweg ◆ HR 210096 (Gnesau): Samstag, 17. Mai, 8 bis 12 Uhr, Schießstätte Radweg ◆ HR 210097 (Himmelberg): Samstag, 12. April, 8 bis 12 Uhr, Schießstätte Radweg ◆ HR 210098 (Patergassen): Samstag, 10. Mai, 15 bis 19 Uhr, Schießstätte Bichl ◆ HR 210099 (Ebene Reichenau): zu Redaktionsschluss noch kein Termin bekannt ◆ HR 210100 (Steindorf): Sonntag, 27. April, 9 bis 13 Uhr, Schießstätte Bichl ◆ HR 210101 (Steuerberg): Freitag, 4. April, 16 bis 20 Uhr, Schießstätte Radweg ◆ HR 210102 (Glantal): Freitag, 11. April, 16 bis 20 Uhr, Schießstätte Radweg ◆ HR 210102 (Jagdverein St. Urban): Freitag, 4. April, 16 bis 20 Uhr, Schießstätte Radweg ◆ HR 210103 (Feldkirchen): Freitag, 2. Mai, 16 bis 20 Uhr, Schießstätte Radweg ◆ HR 210103 (Jagdverein St. Ulrich): Dienstag, 29. April, 16 bis 20 Uhr, Schießstätte Radweg

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St. Veit/Glan Glan ◆ HR 205106 (Liebenfels): Sonntag, 13. April, 9 bis 13 Uhr, Schießstätte Töplach/St. Georgen a. L. ◆ HR 205107 (Hörzendorf, Hardegg): Sonntag, 4. Mai, 9 bis 13 Uhr, Schießstätte Töplach/St. Georgen a. L. ◆ HR 205108 (St. Georgen a. L.): Samstag, 3. Mai, 13 bis 17 Uhr, Schießstätte Töplach/St. Georgen a. L. ◆ HR 205109 (Frauenstein) und 205110 (Frauenstein/Wimitz): Samstag, 26. April, 9 bis 14 Uhr, Schießstätte Töplach/St. Georgen a. L. ◆ HR 205111 (Althofen): Samstag, 5. April, 12 bis 17 Uhr, Schießstätte Töplach/St. Georgen a. L. ◆ HR 205112 (Hüttenberg): Samstag, 26. April, 10 bis 16 Uhr, Schießstätte St. Johann am Pressen ◆ HR 205113 (Wieting) und 205114 (Klein St. Paul/Eberstein): Freitag, 11. April, 13 bis 20 Uhr und Samstag, 12. April, 12 bis 19 Uhr, Schießstätte Wieting ◆ HR 205115 (Brückl): Samstag, 12. April, 9 bis 13 Uhr, Schießstätte Töplach/St. Georgen a. L. ◆ HR 205116 (Straßburg): Samstag, 26. April, 9 bis 18 Uhr und Sonntag, 27. April, 9 bis 12 Uhr, Schießstätte Eskurial-Straßburg ◆ HR 205117 bis 205120 (WeitensfeldNord, Glödnitz, Deutsch Griffen, Weitensfeld-Süd): Samstag, 26. April, 9 bis 17 Uhr; anschl. Preisschießen bis 19 Uhr und Sonntag, 27. April, 8 bis 16 Uhr; anschl. Preisschießen bis 18 Uhr, Schießstätte Zauchwinkel ◆ HR 205121 (Gurk, Pisweg): Samstag, 26. April, 9 bis 16 Uhr, Schießstätte Gurk ◆ HR 205122 (Meiselding): Samstag, 12. April, 13 bis 18 Uhr, Schießstätte Töplach/St. Georgen a. L. ◆ HR 205123 (Kappel a. K.): Samstag, 3. Mai, 9 bis 13 Uhr, Schießstätte Töplach/St. Georgen a. L. ◆ HR 205124 (Friesach): Sonntag, 6. April, 9 bis 13 Uhr, Schießstätte Töplach/St. Georgen a. L. ◆ HR 205125 (St. Salvator): Sonntag, 27. April, 9 bis 13 Uhr, Schießstätte Töplach/St. Georgen a. L. ◆ HR 205126 bis 205129 (Grades,

Metnitz, Flattnitz, Oberhof): Sonntag, 4. Mai, 9 bis 16.30 Uhr, PartiggerSeppmüllner, Wöbring

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Wolfsberg rg g ◆ HR 209133 (Preitenegg): Samstag, 12. April, 13 bis 17 Uhr, Schießstätte Johannesberg, St. Paul i. L. ◆ HR 209134 (Frantschach St. Gertraud), HR 209135 (St. Andrä) und HR 209138 (Wolfsberg Süd): Samstag, 26. April, 8 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr, Schießstätte Johannesberg, St. Paul i. L. ◆ HR 209134 (Frantschach St. Gertraud): Samstag, 26. April, 8 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr, Schießstätte Sabitzer, Leidenberg ◆ HR 209135 (St. Andrä): Sonntag, 6. April, 8 bis 13 Uhr, Graf vlg. Eckveidl, Burgstall St. Andrä i. L. ◆ HR 209136 (St. Paul), und HR 209139 (Lavamünd): Samstag, 5. April, 8 bis 12 Uhr und 13 bis 17 Uhr, Schießstätte Johannesberg, St. Paul i. L. ◆ HR 209137 (Wolfsberg West): Freitag, 11. April, 13 bis 19 Uhr und Samstag, 12. April, 8 bis 16 Uhr, Schießstätte Sabitzer, Leidenberg ◆ HR 209141 (Reichenfels): Samstag, 26. April, 14 bis 17 Uhr, Schießstätte Sommerau

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Völkermarkt mark kt ◆ HR 208143, 208144, 208145, 208146, 208147 (Bad Eisenkappel u. Gallizien): Samstag, 10. Mai, 10 bis 16 Uhr, Schießstätte Lindenhof. Jägerrunde Bad Eisenkappel. Ein Büchsenmacher ist anwesend. ◆ HR 208149 (St. Kanzian – Eberndorf): Samstag, 12. April, 9 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr, Schießstätte Bleiburg/Sorgendorf ◆ HR 208150 (Völkermarkt): Samstag, 26. April, 9 bis 12 Uhr, Schießstätte Bleiburg/Sorgendorf ◆ HR 208151 (Griffen): Freitag, 25. April, 14 Uhr, Schießstätte Bleiburg/Sorgendorf ◆ HR 208152 (Diex): Sonntag, 4. Mai, 10 bis 16 Uhr, Schießstätte Sapotnig. Einschießpflicht von Kugelgewehren für Hegeringmitglieder; Gäste sind herzlich eingeladen.


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Kärntner Jäger

28. Wildökologischer Informationstag anlässlich der Fachmesse „Weidwerk & Fischweid“ am Samstag, 29. März 2014, Beginn 10 Uhr, Klagenfurt, Messehalle 3, OG

Thema: WILDBRET – „VON DER ERLEGUNG BIS ZUM HERD“ ◆ Eröffnung und Begrüßung durch LJM DI Dr. Ferdinand Gorton ◆ „Qualitätssicherung von Wildbret – vom Ansprechen über Schuss, Aufbrechen und Transport bis zur Wildkammer“ OVR Univ.-Doz. Dr. Armin Deutz Die Verantwortung des „Lebensmittelunternehmers“ Jägers beginnt bei der „Lebenduntersuchung“ (= Ansprechen) und endet bei der Ablieferung des Stückes in der Wildkammer bzw. Sammelstelle. Ein weiterer wichtiger Schritt ist die Beurteilung des Wildkörpers und der erforderlichen Organe durch eine Kundige Person. Jäger und Kundige Personen sind wesentliche Bestandteile in der Qualitätssicherung des Lebensmittels „Wildbret“. Nur das Wissen um den Normalzustand lässt Jäger und Kundige Personen auch Auffälligkeiten erkennen. Die Beschäftigung der Jäger mit dem Lebensmittel Wildbret und mit der Gesunderhaltung unserer Wildbestände ist auch eine zukunftsweisende, öffentlichkeitswirksame Aufgabe der Jagd. Wildbret – als bestes Produkt der Jagd – muss auch als solches behandelt werden. Die wildbrethygienische Versorgung des Stückes ist ein Spiegelbild der Jagd sowie eine Visitenkarte des Jägers. ◆ „Wildbretqualität vom Kühlraum bis zur Küche und zum Konsumenten“ Ass.-Prof. Dr.med.vet. Peter Paulsen Dipl.ECVPH Wildbret ist eine der ursprünglichsten Quellen für tierisches Eiweiß in der menschlichen Ernährung und die Jagd war immer – neben anderen wichtigen Gründen – eine Möglichkeit der Nahrungsmittelbeschaffung. Konsumenten schätzen heute neben dem Genusswert die Herkunft aus der Region und die natürliche Lebensweise des Wildes. Der Jäger hat es in der Hand, den Konsumenten und die Gastronomie mit einem gesunden und wohlschmeckenden Lebensmittel zu versorgen – von vakuumverpacktem Fleisch bis zur Wildwurst – und damit auch das Image der Jagd zu fördern. Der Jäger ist damit aber auch verantwortlich, dass das Lebensmittel für den Konsumenten „sicher“ ist. In diesem Beitrag wird daher nicht nur die Wildbretqualität behandelt, sondern es wird die Vorbeugung bzw. Kontrolle lebensmittelübertragener viraler, bakterieller und parasitärer Organismen dargestellt und auf die Frage chemischer Kontaminanten eingegangen – mit Schwerpunkt auf bleihaltige und bleifreie Jagdgeschoße. ◆ Diskussion zu den Referaten Ende der Tagung gegen 12.30 Uhr ❖ Ermäßigter Eintritt um € 3,– zum Wildökologischen Informationstag und zum Besuch der Fachmesse „Weidwerk & Fischweid“ am 29. März von 9 bis 12 Uhr. ❖ Alle Jägerinnen und Jäger werden nochmals gesondert eingeladen und erhalten einen Kupon, der zum ermäßigten Eintritt berechtigt. ❖ Gebührenpflichtige Parkplätze am Vergnügungsparkgelände und St. Ruprechter Straße bzw. im Messe-Parkhaus

BESUCHEN SIE DEN INFOSTAND DER KÄRNTNER JÄGERSCHAFT IN DER HALLE 1, STAND D 14. WIR FREUEN UNS AUF IHREN BESUCH!

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S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S

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Kärntner Jäger

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Nr. 213/2014

EINLADUNG ZUM

„BALLISTIK WORKSHOP – Objektiver Munitionsvergleich in der Praxis“ PROGRAMM: 1.) Theoretischer Teil:

◆ Munitionsauswahl

2.) Praktischer Teil:

◆ Vergleichstest verschiedener Munitionsarten auf dem Schießstand in Präzision, Energie und Leistungsumsetzung in ballistischer Seife ◆ Auswertung der Testergebnisse vom Geschoßweg bis zum Aufpilzen des Geschosses, Geschoßrestgewicht, Ausdehnung und Volumen der Wundkaverne, Penetrationstiefe und dgl.

◆ Ein- und Umschießen

◆ Waffenreinigung

Termine, Ort und Zeit: vier Termine: Dauer je ca. 3,5 Stunden Montag, 24. März 2014, Schießstätte Radweg/Feldkirchen: 1. Termin: Workshopbeginn 9 Uhr 2. Termin: Workshopbeginn 14 Uhr Dienstag, 25. März 2014, Schießstätte Obervellach/Spittal a. d. Drau: 3. Termin: Workshopbeginn 9 Uhr 4. Termin: Workshopbeginn 14 Uhr Teilnahme nur nach Voranmeldung bei Frau Angelika Schönhart, 0463/5114 69-26, E-Mail: angelika.schoenhart@kaerntner-jaegerschaft.at, unter Angabe des gewünschten Termins. Anmeldeschluss ist der 14. März Die Veranstaltung wird durch Outdoor Marketing International und die Kärntner Jägerschaft finanziert und ist für die Teilnehmer kostenfrei! Dieser Workshop bietet die einmalige Gelegenheit alles Wesentliche über Munition und Waffe zu erfahren sowie zur Diskussion zum Thema „bleifreie Büchsenmunition“.

Fallenstellerkurs 2014 Aufgrund des großen Interesses organisiert die Kärntner Jägerschaft, in Zusammenarbeit mit dem Fachausschuss für Raubwild, am 27. April (und bei Bedarf am 26. April 2014) wieder einen

GANZTÄGIGEN FALLENSTELLERKURS IM JÄGERHOF SCHLOSS MAGEREGG. Die Teilnehmer werden vormittags eingehend über die gesetzlichen Bestimmungen informiert. Am Nachmittag werden die gebräuchlichsten Fallen im Wildpark praxisnahe gezeigt und erläutert. Die Bejagung der Kulturfolger Fuchs, Dachs, Marder, Iltis usw. mit der Falle ist in der heutigen Kulturlandschaft unerlässlich und bei richtigem Umgang auch tierschutzkonform und effektiv. Zudem kommt eine intensive Bejagung der Beutegreifer dem Niederwild und den Raufußhühnern zugute und gewinnt man bei der Fallenjagd wertvolle Bälge aus heimischen Revieren. Interessierte Jäger melden sich telefonisch oder schriftlich bei der Landesgeschäftsstelle der Kärntner Jägerschaft, Frau Birgit Wascher, Mageregger Straße 175, 9020 Klagenfurt am Wörthersee, Tel. 0463/5114 69-26 oder per E-Mail: birgit.wascher@kaerntner-jaegerschaft.at Anmeldeschluss ist der 31. März


Wichtige Termine 2014 ◆ „Weidwerk & Fischweid“: 28. bis 30. März, Klagenfurt, Messegelände. ◆ Landesjägertag: Samstag, 14. Juni, 9 Uhr, Kötschach-Mauthen, Festsaal ◆ „JAGD & FISCHEREI“ – Erlebnis Natur in Wieselburg: Freitag, 21. März bis Sonntag, 23. März 2014 – www.messewieselburg.at

INTERNATIONALER JAGDHORNBLÄSERWETTBEWERB

45. NÖ JagdhornbläserWettbewerb Schloss-Zeillern, Niederösterreich Freitag 13. Juni 2014 – Sonntag 15. Juni 2014 Information: NÖ Landesjagdverband, Wickenburggasse 3; 1080 Wien, Tel.: 01/4051 636-0, Fax: 01/4051 636-28, E-Mail: jagd@noeljv.at, www.noeljv.at

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Kärntner Jäger

Veranstaltungen in den Bezirken KLAGENFURT

ST. VEIT

◆ Osterschießen: Die Jagdgemeinschaft Ludmannsdorf lädt zum Osterschießen am Ostermontag, 21. April, 10 Uhr, Schießstätte Moschenitzen bei Ludmannsdorf ein. Disziplin: jagdliche Kugel, 100 m (auf ein Osterei).

◆ Krappfelder Jägerball, Samstag, 8. März, 20.30 Uhr, Stadtsaal Althofen

Alle JägerInnen und Freunde des jagdlichen Schießen sind herzlich eingeladen (gültige Jagdkarte).

FELDKIRCHEN ◆ „Jagaschifoahn“ am Falkert, Mannschaft und Einzelwertung am Samstag, 15. März, 10 Uhr, Sonnlift. Startnummern ab 8 Uhr im Hotel Köfer; Anmeldung: Tel.: 04275/7132 oder 0664/1306 356, EMail: grafpauli@aon.at

Bezirksversammlungen ◆ Hermagor: Freitag, 7. März, 19 Uhr, Kultursaal Dellach ◆ Klagenfurt: ACHTUNG ORTSÄNDERUNG!!! Samstag, 15. März, 9 Uhr, Klagenfurt, GH Krall ◆ St. Veit/Glan: Samstag, 15. März, 14 Uhr, Straßburg, GH Landsmann ◆ Spittal/Drau: Samstag, 12. April, 9 Uhr, Lendorf, Landwirtschaftliche

Fachschule Litzlhof ◆ Villach: Samstag, 22. März, 14 Uhr, Kurzentrum Bad Bleiberg ◆ Völkermarkt: Samstag, 15. Februar, 14 Uhr, Ruden, GH Kropf ◆ Wolfsberg: Freitag, 11. April, 19 Uhr, Bad St. Leonhard, Kultursaal ◆ Feldkirchen: Samstag, 26. April, 14 Uhr, Sirnitz, GH Widitscher

Hundewesen JägerinnenStammtische 2014 ◆ Dienstag, 29. April: 16 Uhr, Schießstätte Pakein, Kugelschussseminar (Jagdkarte kann abgestempelt werden) ◆ Zerwirkkurs (genauer Termin wird noch bekannt gegeben) ◆ Samstag, 7. Juni: Naturseminar ◆ Dienstag, 9. September: 16 Uhr, Schießstätte Pakein, Schrotschussseminar ◆ Samstag, 29. November: Traditioneller Weihnachtsbrunch

Wortanzeigen Kaufe gebrauchte Waffen (auch Faustfeuerwaffen), Firma Salberger, Lavamünd, Telefon 04356/2360; E-Mail: waffen@salberger.at, Homepage: www.waffen-salberger.at Rößler Repetierer, Kal. 270, neuwertig, mit Zielfernrohr 8x56, mit Leuchtpunkt-Absehen, um € 1.900,– zu verkaufen. Auskünfte unter Tel.: 0664/7344 8408. PKW GRAND VITARA, V6, 106 kW , 1998, AHK, 8fach ber., Top Zustand, € 3.900,–, Tel.: 0650/5035 187

ÖKDUV Beginn des Hundeführerkurses und des Übungstages für die Anlagenprüfung: Samstag, 29. März 2014 und in der weiteren Folge für die Feld- und Wasserprüfung sowie die SPoR und die Btr. Kursleiter Magister art. Rudolf Broneder. Anmeldungen notwendig. ◆ Anlagenprüfung: Samstag, 12. April 2014, 8 Uhr, 3462 Bierbaum am Kleebühel NÖ., Landstraße 51, im Revier Hippersdorf und Umgebung ◆ 14. NÖ. Hubertusprüfung: Samstag, 24. Mai 2014, in Maissau, im Revier EJ Traun Nähere Informationen unter www.oekduv.at oder Tel. 0699/1158 7694, Mag. Rudolf Broneder

GENERALVERSAMMLUNG DES ÖSTERREICHISCHEN JAGDGEBRAUCHSHUNDEVERBANDES Samstag, 15. März, 14 Uhr, Hotel Restaurant „Brückl  Wirt“, 8712  Niklasdorf Der ÖJGV hält auch 2014 wieder Seminare und Prüfungen für Leistungsrichter und Leistungsrichteranwärter ab. Diesbezüglich sollen die betroffenen Leistungsrichter und Leistungsrichteranwärter direkt mit den Ausbildungsbeauftragten ihres Jagdhunderassevereines oder mit den ÖJGV Kontakt aufnehmen.

IMPRESSUM: Herausgeber und Medieninhaber: Kärntner Jägerschaft, Mageregger Straße 175, 9020 Klagenfurt am Wörthersee, Tel.: 0463/5114 69-26, Fax: 0463/5114 69-20. Redaktion ebendort Mitteilungs- und Informationsorgan im Sinne der satzungsmäßigen Aufgaben der Kärntner Jägerschaft Alleininhaber: Kärntner Jägerschaft Redaktionsteam: Mag. Freydis Burgstaller-Gradenegger (gesamtverantwortlich für den redaktionellen Inhalt), Mag. Gerald Muralt Red.-Mitarbeiterin: Angelika Schönhart, 0463/5114 69-26, redaktion@kaerntner-jaegerschaft.at Anzeigenverwaltung: Otto Kornprat, 0463/5114 69-11, otto.kornprat@kaerntner-jaegerschaft.at MEDIA-DATEN und Tarife gültig ab 1. 1. 2012 Anschrift Redaktion: siehe Herausgeberanschrift Layout: Printmaster GmbH., 9020 Klagenfurt am Wörthersee, Domgasse 8, Tel.: 0463/5980 20 Druck: Stiepan & Partner Druck GmbH, Hirtenbergerstraße 31, Erzherzogin Isabelle-Str. 53d, A-2500 Baden Erscheinungsweise: sechsmal jährlich (Februar, April, Juni, August, Oktober, Dezember). Für Mitglieder kostenlos. Umschlag: Grafik Design Branz. Titelfoto: Eugène Reiter Redaktionsschluss ist jeweils am 7. Jänner, 1. März, 1. Mai, 1. Juli, 1. September und 1. November

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S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S

Termine Termine

TERMINE


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Kärntner Jäger

EHRUNGEN

Nr. 213/2014

Ehrungen und Auszeichnungen durch die Kärntner Jägerschaft 2013 Mit dieser Seite wollen wir jenen Funktionären und Jägern danken, die 2013 für ihre geleisteten ehrenamtlichen Tätigkeiten im Dienste der Kärntner Jägerschaft und zum Wohle von Wild und Weidwerk in Kärnten mit Verdienstabzeichen ausgezeichnet wurden. Jenen Weidkameradinnen und Weidkameraden, denen das Ehrenzeichen verliehen wurde, dankt die Kärntner Jägerschaft für 40 Jahre Mitgliedschaft und langjähriges weidgerechtes Jagen.

BEZIRK KLAGENFURT VERDIENSTABZEICHEN BRONZE: Andreas Dovjak jun., Ferlach; Franz Daniel Hensel, Ebenthal

EHRENZEICHEN: Dipl.-Ing. Helmut Anetter, Klagenfurt am Wörthersee; Gerald Fischer, Ebenthal; Kurt Grojer, Maria Saal; Prof. DI. Dr. Heinrich Janschek, Ludmannsdorf; Ofö. Georg Juritsch, Unterbergen; Michael Klatzer, Maria Rain; Gottfried Kölich, Ebenthal; Hans Krainer, Krumpendorf; Ing. Kurt Kraschl, Krumpendorf; Siegfried Legat, Klagenfurt am Wörthersee; Werner Makula, Wölfnitz; Thomas B. Modritsch, Köttmannsdorf; KarlHeinz Orasch, Pischeldorf; Markus Orsini-Rosenberg, Grafenstein; Ferdinand Orsini-Rosenberg, Grafenstein; Blasius Petritsch, Klagenfurt am Wörthersee; Karl Prießner, Maria Saal; Gerhard Riautschnig, Wölfnitz; Erich Rindler, Klagenfurt am Wörthersee; Hermann Stopper, Wölfnitz; Prof. Peter Weck, Wien

mann, Arriach; Josef Hudernik, Drobollach; Robert Kofler, Ferndorf; Dipl.-Ing. Franz Kofler, Ferndorf; Dipl.-Ing. Dr. Josef Korak, Köln; Dkfm. Dr. Hans Malliga, Gummern; Rudolf Miggitsch, Velden; Hans Niederkofler, Paternion; Bernhard Trattnig, Afritz am See

BEZIRK HERMAGOR VERDIENSTABZEICHEN SILBER: Josef Lexer, Liesing

VERDIENSTABZEICHEN BRONZE: Johann Bartolot, St. Stefan; Gerald Hopfgartner, Egg bei Hermagor; Ing. Gottfried Putzi, St. Stefan

VERDIENSTABZEICHEN BRONZE: Othmar Burger, Bleiberg; Ing. Johann Grafenauer, Feistritz/Gail; Alexander Grollitsch, Feistritz/ Gail; Josef Huber, Wernberg; Gerhard Meritschnig, St. Egyden; Paul Schnabl, Feistritz; Ernst Türk, Feld/See; Kurt Zollner, Gödersdorf

EHRENZEICHEN: Oswald Ebner, Gummern; Udo Friessnegg, Villach; Andreas Gabriel, Velden a.W.; Bernhard Granitzer sen., Stockenboi; Franz Hinter-

EHRENZEICHEN: Dietmar Glabatsch, Feldkirchen; Johann Neumayer, Bodensdorf; Mag. Dr. Ingrid Taferner, Himmelberg; Dkfm. Dr. Heinz Taferner, Himmelberg

BEZIRK ST. VEIT VERDIENSTABZEICHEN SILBER: Walter Auswarth, St. Veit/Glan; Paul Steger sen., Metnitz; ÖR KR Hans Tilly sen., Treibach

VERDIENSTABZEICHEN BRONZE: Martin Bierbaumer, St. Veit/ Glan; Dipl.-Ing. Reinhold Brandhuber, Liebenfels; Franz Oberdorfer, Gurk; Herbert Rainer, Althofen; Erich Rainer, Kappel/Krappfeld; Günther Schöffmann, Meiselding; Fritz Stromberger, Straßburg

EHRENZEICHEN: Dr. Herbert Ladstätter, Hermagor; Johann Müller, Hermagor; Gabriel Oberluggauer, Maria Luggau; Johann Steiner sen., Lienz

BEZIRK SPITTAL BEZIRK VILLACH

BEZIRK FELDKIRCHEN

VERDIENSTABZEICHEN SILBER: Mathias Ottmann, Radenthein

VERDIENSTABZEICHEN BRONZE: Franz-Josef Hinteregger, St. Oswald; Ing. Stefan Kulterer, Sachsenburg

EHRENZEICHEN: Albin Assinger, Lind/Drau; Peter Gradnitzer sen., Spittal/Drau; Hannes Hofer, Lendorf; Josef Lackner, Heiligenblut; Josef Pacher, Flattach; Adolf Schwarz, Gmünd; Heinrich Winkler, Lind

EHRENZEICHEN: Albin Brenner, Launsdorf; Ferdinand Feichter, Zweinitz; Dr. Franz Ferstner, Straßburg; Florian Galler, St. Salvator; Julian Geyer sen., Metnitz; Mag. Karl A. Grün, St. Veit a.d. Glan; Paul Kozelsky, Liebenfels; Friedrich Krainbucher, St. Salvator; Walter Kraßnitzer, Zweinitz; Freya Lemisch, Gurk; Hubert Neuwirther, Metnitz; Kordula Rattenberger, Kappel/Krappfeld; Ludwig Schöffmann, Kraig; Herwig Witschnig, Friesach; Wilfried Wurzer, Metnitz; Egon Zöhrer, Eberstein

BEZIRK WOLFSBERG VERDIENSTABZEICHEN SILBER: Dipl.-Ing. Gerolf Baumgartner, St. Paul; Ing. Ofö. Walter Theuermann, Wolfsberg


EHRUNGEN / PERSONALIA VERDIENSTABZEICHEN BRONZE: Karl Juri, Bad St. Leonhard; Edwin Storfer, St. Stefan

Nr. 213/2014

Eisenkappel; Florian Schupanz, Bad Eisenkappel; Maximilian Varch, Bad Eisenkappel

EHRENZEICHEN:

EHRENZEICHEN:

Hartwig Grubelnig, Lavamünd; Franz Konrad, Vordertheissenegg; Mag. Werner Kunauer, Wolfsberg; Alfred Schrammel, Wolfsberg; Dipl.-Ing. Rolf Steinacher, Wolfsberg

Ida Auprich, Bad Eisenkappel; Josef Glantschnig, Völkermarkt; Erhard Kraut, St. Michael; Hubert Kriegl, Stein; Valentin Kuchling, Mittlern; Hans Piuk, Ruden; Franz Pototschnig, Neuhaus; Philipp Schrattel, Griffen; Josef F. Terplak, Bad Eisenkappel; Ing. Georg Thurn-Vrints, Bad Eisenkappel; Matthias Waste, Diex; Reinhold Wiggisser, Völkermarkt

BEZIRK VÖLKERMARKT VERDIENSTABZEICHEN BRONZE: Ing. Josef Ingomar Necemer, Bad

BJM ÖR Egger feierte seinen 70er Sieht man Dietmar Egger, möchte man nicht glauben, dass er am 14. Jänner seinen 70. Geburtstag feierte. Der jung gebliebene Landwirt, der im Jahre 1963 die Jagdprüfung ablegte, steht dem Jagdbezirk Klagenfurt seit 2002 als Bezirksjägermeister vor. Zuvor war er 11 Jahre lang als Stellvertreter tätig. Seine jagdliche Funktionärstätigkeit begann bereits 1979, vor mittlerweile 35 Jahren, als er zum Hegeringleiter-Stellvertreter von Klagenfurt-West (HR 8) gewählt wurde – eine Funktion, die er 20 Jahre lang ausübte. Mit seiner Grundeinstellung, dass Jagd und Landwirtschaft untrennbar miteinander verbunden sind, steht er für ein harmonisches Miteinander dieser beiden Nutzergruppen, denn neben all seinem Engagement für die Jagd zeigte er in früheren Jahren auch unermüdlichen Einsatz in der Raiffeisenorganisation und der bäuerlichen Berufsvertretung, wofür ihm 2003 der Titel „Ökonomierat“ verliehen wurde. Als BJM von Klagenfurt sieht er sich häufig mit Anfragen von Nichtjägern konfrontiert, für die er stets ein offenes Ohr hat und oft Hilfestellung leistet. Die Jagd auch den Nichtjägern näher zu bringen, ist gerade im städtischen Nahbereich nicht immer einfach. Durch seine verständnisvolle Herangehensweise und sein Fingerspitzen-

gefühl ist Dietmar Egger dabei jedoch äußerst erfolgreich. Besonders angetan haben es ihm die Hegeringschießen, die in seinen Augen einen ganz essentiellen Bestandteil des Jagdjahres darstellen. Die Jagd dient dem Jubilar wohl auch als Ausgleich für sein intensives Schaffen im eigenen landwirtschaftlichen Betrieb, in dem er zur Zeit der Saat kaum vom Traktor kommt. Dietmar Egger war bis 1980 Mitglied der Jagdgemeinschaft St. Peter am Pichl, bevor er sich auf seine Eigenjagd konzentrierte. Dort widmet er sich vor allem dem Rehwild und den Enten, die ihm ein ganz besonderes Anliegen sind. Als großzügiger Jagdherr hat er schon so manchen zu seinen mittlerweile traditionellen Entenjagden eingeladen bzw. zum Entenschmaus empfangen. Sein jagdliches Wirken hat ihn durch ganz Kärnten geführt, angefangen von der Valentinalm im Plöckengebiet bis hin nach Völkermarkt, wo aktuell seine zweite jagdliche Heimat liegt und er auf Rotund Gamswild weidwerkt. Auch für jagdlichen Nachwuchs im Hause Egger ist gesorgt, hat er doch zwei Töchter und mittlerweile bereits fünf Enkelkinder. Die Kärntner Jägerschaft wünscht alles erdenklich Gute, ein kräftiges Weidmannsheil und St. Hubertus weiterhin als Begleiter auf allen Wegen.

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Kärntner Jäger

S C H I E S S W E S E N / TOT E N TA F E L

Nr. 213/2014

19. Neujahrsschießen in Blintendorf Am 4. Jänner fand in St. Veit das bereits 19. Neujahrsschießen statt. Die Familie Marschnig hat auch heuer wieder alle Voraussetzungen geschaffen, um ein abwechslungsreiches und spannendes Schießen durchführen zu können. Danke für diese fast zwei Jahrzehnte lange Verbundenheit zum jagdlichen Schießen an Lotte und Karl Marschnig! Die Disziplinen waren wie in den letzten Jahren dreigeteilt. Die jagdliche Kugel (100 m, je 5 Schuss liegend und frei stehender Bergstock), die Faustfeuerwaffe (25 m – 6 Schuss) und das Flintenschießen (25 Wurfscheiben Jagdparcours). Sowohl das Einschießen aller Waffen als auch der Schießstempel (Teilnahme am Übungsschießen) waren inbegriffen. Der Sieg ging wie im Vorjahr an

Horst Poleiner junior, der einmal mehr sein Allroundtalent und seinen Siegeswillen unter Beweis stellte. (Außerdem stand er diesmal unter der besonderen Betreuung seines Vaters Horst Poleiner sen.) Bemerkenswert auch, dass diesmal ein sehr selektiver Jagdparcours zu bewältigen war, bei dem man mit 20 getroffenen Wurfscheiben bereits sehr zufrieden sein durfte. Manfred Buttazoni schaffte es, bei diesen schwierigen Bedingungen alle 25 Wurfscheiben zu treffen und erntete dafür große Anerkennung. Dieses Neujahrsschießen stellt für die Jagdschützen der Kärntner Jägerschaft einen wichtigen Start unter Wettkampfbedingungen dar und ist gleichzeitig auch ein Teil der Qualifikationsbasis für das Bundesjägerschaftsschießen 2014 in Oberösterreich.

Manfred Buttazoni, treffsicher unter schwierigen Bedingungen

ERGEBNISSE Horst Poleiner 218, Mag. Heimo Wolte 215, Manfred Buttazoni 211, Patrick Wolte 207, Franz Kampl 207, Stefan Tschinder 207, Martin Grünwald 205, Rudi Wirtitsch 200, Georg Freithofnig 197, Karl Striessnig 194. Die weitere Reihung finden Sie auf der Homepage der Kärntner Jägerschaft. Mag. Heimo Wolte Landesschießreferent

Anlagen- und Gebrauchsprüfung Am 6. und 7. Dezember 2013 fand in Lavamünd in der Gemeindejagd Ettendorf und in der Eigenjagd Landsmannhof die Anlagen- und Gebrauchsprüfung des Österreichischen Brackenvereins unter Präsident Mf Wolfgang Wachter, der als Prüfungsleiter die Prüfung durchführte, statt. Leistungsrichter waren Josef Schwarzenbacher, Eric Leitner, Josef Huber, Walter Herbst, Rudolf Egger und Werner Kollnig. Ein herzliches Dankeschön Raimund Hinteregger, HRL Umberto Cimenti sowie den Revierhelfern für die Un-

terstützung. Als besondere Gäste durften der Landesjagdhundereferent von Kärnten, Gerald Hopfgartner, und der BJM von Wolfsberg, Ing. Ofö. Walter Theuermann, begrüßt werden. Ergebnisse GP: Josef Unterköfler jun., BRBR, Aika vom Hahnenschlag, 1a-Preis und Prüfungssieger; Arno Jost, BRBR, Ares vom Lignitztal, 1b-Preis; Edlmann Hans, BRBR, Fee von der Kaiserhütte, 1c-Preis; Johannes Nadrag, BRBR, Dango vom Hochgseng, 1dPreis. Ergebnisse SP: Gabriel Schwager,

Arno Jost, Hermagor; Josef Unterköfler, Arriach; Hans Edlmann, Maria Rain; Johannes Nadrag, Riegersdorf

STBR, Biene vom Sauzipf, 1. Preis Ergebnisse AP: Gottfried Gessler, STBR, Axel vom Silbernen Fisch, 229 Punkte. Brackenheil Edlmann Hans

Wir gedenken unserer Weidkameraden Bezirk Klagenfurt Fertschnig Hubert, Feistritz i. R. Karpf Johann, Grafenstein Katnig Reinhard, Maria Rain Kraut Simon, Grafenstein Krovat Walter, Pörtschach Dr. Reichel Jörg, Klagenfurt am Wörthersee HRL Reichmann Adalbert, Ebenthal Bezirk St. Veit/Glan Kaiser Siegbert, Friesach

Petutschnig August, Wieting Surtmann Franz, St. Veit/Glan Bezirk Spittal/Drau Gabriel Johann, Stall i. M. Kerth Dieter Andreas, Deutschland Marktl Adolf, Pusarnitz Dr. Möbius Reinhold, Salzburg Bezirk Villach Grollitsch Fritz, Feistritz/Gail Laimer Hans, Puch Langhans Michel, Drobollach

Selitsch Alois, Arnoldstein Bezirk Völkermarkt Peteln Hans, Unterburg Spruk Kazimir, Bad Eisenkappel Uster Leo, Kühnsdorf Bezirk Wolfsberg Kazmierzak Günther, Deutschland Oberdorfer sen. Walter, Prebl Schober Hubert, Wolfsberg HRL Umschaden Hubert, Eitweg


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