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Mitteilungsblatt der Kärntner Jägerschaft, Oktober 2018 Ausgabe 241, 47. Jahrgang

www.kaerntner-jaegerschaft.at SCHWERPUNKT

Leitfaden BEWEGUNGSJAGDEN • Forst & Jagd Dialog

• Wahlen

• Wild auf Feuer


Nr. 241/2018

Inhaltsverzeichnis

Liebe Kärntner Jägerinnen und Jäger!

Aktuelles Aktuelle Spalte Forst & Jagd Dialog Wald-Wild-Praxisseminar

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Rechtliche Information Wahlen

Stellenausschreibung

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Sicherheit Vorsicht und Rücksicht bei Treibjagden

Kärntner Jäger

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Leitfaden für Bewegungsjagden – Rotwild

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Feecilia

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Berichte

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MINI-MAX

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Wald-Wild-Schule

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Aus dem Jagdrevier

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Schießwesen

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Jagdliches Wissen

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Hegeringversammlungen und Wahlen

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Informationen der Landesgeschäftsstelle

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Termine

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Bücher

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Wortanzeigen/Impressum

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Totentafel

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Auf den trockenen, heißen Sommer folgt der goldene Herbst, und damit die hohe Zeit der Jagd. Manche haben „ihren“ Erntehirsch bereits erlegt, andere haben, mit etwas Glück, noch genügend Zeit, die Hirschbrunft zu erleben. Auch die ersten Niederwildjagden sind bereits erfolgt und haben unsere Niederwildjäger für ihre Mühen in der Biotophege und Raubwildbejagung hoffentlich schon etwas belohnt und zum Weitermachen bewegt. Nun ist auch die Zeit gekommen, um Kahlwild, Kitze und Kälber zu erlegen, für ausreichend Wildbret in den heimischen Küchen zu sorgen und der nichtjagenden Bevölkerung damit die Möglichkeit zu geben, sich an unserer Jagdbeute mit zu erfreuen. Zu diesem Zweck sind landauf landab zahlreiche Veranstaltungen, wie zum Beispiel „Wild auf Feuer“ des Jagdbezirks Hermagor und viele andere bestens geeignet; sie tragen maßgeblich zur positiven Öffentlichkeitsarbeit bei. Die vom Gesetzgeber im Rahmen der jüngsten Jagdgesetznovelle neu geschaffenen Instrumente zur Vermeidung von Wildschäden sind in einigen Fällen bereits zur Anwendung gelangt, müssen aber von der Kärntner Jägerschaft von Fall zu Fall kritisch hinterfragt werden. Auslöser und Ursachen für Wildschäden haben meist längere Vorgeschichten und können nicht von heute auf morgen beseitigt werden; schnell wirkende und allseits anwendbare Patentrezepte gibt es vielleicht in der Theorie, nicht aber in der Praxis. Wildstände müssen behutsam und mit Sachverstand im Rahmen der Abschussplanung reguliert werden. Wo Abschussaufträge erteilt werden müssen, sollten diese als „letzte Mittel“ ausschließlich in der ohnehin schon (zu) langen Schusszeit und nicht in der für Wild und Jäger notwendigen Schonzeit erfolgen. Dabei darf unsere Jagdethik nicht auf der Strecke bleiben, der Zweck heiligt nicht alle Mittel. Es fragt sich, ob die meist nur kurzfristige Beruhigung der betroffenen Waldeigen-

tümer mit Abschussaufträgen zum Schutze der Kulturen, die Beunruhigung des Wildes im Wintermodus rechtfertigt und es ist auch abzuwägen, ob nicht gerade dadurch Wildschäden und Tierleiden so zunehmen, dass sich die kurze Entlastung des Spannungsverhältnisses zwischen Jagdausübenden und Waldeigentümern nicht in ihr Gegenteil verkehrt. Aktionismus ist nach meiner Überzeugung in Wildschadensangelegenheiten nicht angebracht und selten erfolgversprechend. Der Landesvorstand wird die Durchführungsbestimmungen zu den neuen Wildfütterungsparagraphen demnächst verordnen. Sie können dann in der Fütterungspraxis dazu beitragen, dass die vom Gesetzgeber beabsichtigte Wildschadensreduktion eintritt. Ob die neu geregelte Kirrung von Schwarzwild hilft, die zwar noch nicht in Österreich, aber im Osten wie nun auch im Westen bereits grassierende Afrikanische Schweinepest abzuhalten, wird sich weisen; das Gefährdungspotenzial ist groß und jeder Revierinhaber ist aufgerufen, „sein“ Schwarzwild genau zu beobachten, die empfohlenen Verhütungsmaßnahmen zu beachten und jedem Hinweis auf Erkrankungen nachzugehen. Der Wolf oder vielmehr seine bedingungslosen Befürworter verbreiten wieder einmal Angst und Schrecken. Das Kuratorium für Wald mit Sitz in der Bundeshauptstadt Wien weist den Jagdbezirk Spittal an der Drau tatsächlich und ohne Rücksicht auf die dort lebende Bevölkerung als bestens geeignet für die Ansiedlung von Wolfsrudeln aus. Wie schon des Öfteren dargelegt, können wir Jäger uns nur auf die Seite unserer Bauern und Touristiker stellen; diesem „Drüberfahren“ über die traditionelle Almwirtschaft müssen wir gemeinsam Einhalt gebieten. Auch wenn die Jagd viele tatsächliche und vermeintliche Pro-

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S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S Dr. Walter S S S S S S S Brunner LJM-Stv. S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S

Aktuelle Spalte

AKTUELLES


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Kärntner Jäger

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blemfelder aufweist und der Druck zur Abschussplanerfüllung dieser Tage besonders auf uns lastet, dürfen wir nicht vergessen,

dass wir die Jagd der Freude wegen ausüben; in diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen spannenden und erfolgreichen Herbst mit

reichlich Anblick und Weidmannsheil. Ihr LJM-Stv. Dr. Walter Brunner

Foto: D. Streitmaier

Rehwild in Österreich Wer langjährige Bestandesentwicklungen von Wildarten verfolgen möchte, der hat in unserem Land einen Vorteil: Österreich besitzt die ältesten Aufzeichnungen von Jagdstrecken weltweit. Zu verdanken ist dies den Beamten aus der k.u.k.-Zeit. Auch wenn die Strecken nicht direkt auf den Bestand schließen lassen, so geben sie uns zunächst doch einen Einblick in die Entwicklung der Wildbestände – später auch in die Art und Weise, wie in diese Bestände über die Jagd eingegriffen wurde. Um 1890 wurden innerhalb der Grenzen des heutigen Österreich etwa 37.000 Stück Rehwild erlegt, 1900 waren es bereits mehr als 52.000, und in den 1930er- Jahren kletterte die Rehwildstrecke bereits auf rund 76.000 Stück. Das heißt, in etwa 40 Jahren hat sich bereits damals die Strecke verdoppelt. Warum sind diese Angaben von Bedeutung? Zum einen helfen sie, wie erwähnt, die Bestandesentwicklung zu beschreiben, zum anderen erlau-

ben sie Vergleiche mit anderen Ländern, wobei hier auch noch anzufügen ist, dass Rehwildfütterung im heutigen Sinn vor 100 Jahren in Österreich so gut wie keine Rolle gespielt hat. Das ist ein wichtiger Hinweis auf das mögliche Vermehrungspotenzial dieser Wildart – vor allem dann, wenn Geißen und Kitze geschont werden. Heute pendeln die Rehwildstrecken in Österreich um 260.000 Stück jährlich. International gesehen liegt unser kleines Land damit hinter Deutschland und Frankreich im europäischen Spitzenfeld. Noch im 19. und teilweise auch im 20. Jahrhundert waren die Rehwildvorkommen in Europa stark reduziert und zersplittert. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts erholen sich die Bestände wieder. Heute kommt das Reh in 40 europäischen Ländern vor. Die Wildart lebt mittlerweile sowohl an der Südspitze Italiens als auch nördlich des Polarkreises. In Finnland ist das Reh von Norden her aus Schweden eingewandert. Die Wilddichten sind je

nach Land noch immer sehr unterschiedlich. Deutlich vor Augen führt dies der Vergleich der jährlichen Strecken zwischen Österreich und der Schweiz. In unserem gebirgigen Nachbarland werden jährlich insgesamt rund 40.000 Rehe erlegt. Das ist in etwa so viel wie auf der Fläche des heutigen Österreich vor 120 Jahren. Allein an Fallwild werden in Österreich derzeit zwischen 60.000 und 70.000 Stück im Jahr gefunden.

WALDWIRTSCHAFT UND REHE Das Reh ist keine typische Waldart. In großen geschlossenen Wäldern sind Rehe selten. Dennoch brauchen unsere Rehe Wald – von Natur aus sind sie typische Waldrandbewohner. Windwurfflächen, Käferlöcher oder Kahlschläge sowie ein dichtes Forstwegenetz bieten einem Randlinienbewohner wie dem Reh hohen Besiedlungsanreiz. Die Rehwildstudien der Steirischen Landesjägerschaft im Forstbetrieb Meran in der Weststeiermark haben dies deutlich gezeigt. Auch in Schweden wird darauf hingewie-


AKTUELLES sen, dass neben strikten jagdlichen Abschussvorgaben und dem Ende der Waldweide vor allem veränderte forstliche Praktiken dazu beigetragen haben, dass sich Reh und Elch stark ausbreiten konnten. Nebenbei sei hier bemerkt, dass die Schweden darauf hinweisen: „Auf Landesebene gibt es keinen direkten Zusammenhang zwischen Wildschäden im Wald und Wilddichten.“ Vielmehr geht man davon aus, dass forstliche Praktiken in engem Zusammenhang mit Schäden durch Elchwild stehen könnten. In Polen konnten Wildbiologen nachweisen, dass ansteigende Schalenwildbestände mit der Zunahme der Waldfläche einhergehen (Borowik, T. et al 2013). In dem großen, wenig bewaldeten Land ging es um Rotwild, Schwarzwild und Rehe in 462 Forstaufsichtsgebieten und 23 Nationalparks. Modellrechnungen mit verschiedenen Umweltvariablen zeigten folgendes Ergebnis: Wenig Wald und tiefe Temperaturen im Jänner waren die begrenzenden Faktoren für alle drei Arten. In Forstdistrikten mit 40 bis 50% Waldfläche gab es die höchsten Wilddichten von Reh-, Rot- und Schwarzwild. Die polnischen Forscher weisen darauf hin, dass mildere Winter und zunehmende Waldflächen auch in Zukunft ein Anwachsen der Schalenwildbestände erwarten lassen. Damit wird zumindest teilweise auch ein Paradoxon erklärt, welches hierzulande immer wieder zu Unverständnis und Konfrontationen führt: Die Forstseite verkauft zunehmende Waldflächen und steigende Holzvorräte als Erfolg, klagt jedoch gleichzeitig über anwachsende Schalenwildbestände. Die Jagdseite weist im Gegenzug darauf hin, dass es trotz steigender Schalenwildbestände immer mehr Wald gibt. Hier könnte man demnach einfügen, dass vieles darauf hinweist: „Die steigenden Schalenwildbestände sind auch (!) eine Folge zunehmender Waldflächen sowie veränderter Waldnutzung.“ Wobei mit veränderter Waldnutzung auch die heute weitgehend abgeschlossene Wald-Weide-Trennung gemeint ist. Zu klären bleibt dann die Frage: „Wer will welchen Wald?“

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ÄSUNGSKAPAZITÄT Am Rande sei hier auch noch ein Phänomen erwähnt, auf das Wildbiologen erst vereinzelt hinweisen, welches aber in Zukunft für die Entwicklung von Schalenwildbeständen von Bedeutung sein könnte. Es sind die Stickstoffeinträge in Waldökosysteme. Das Österreichische Umweltbundesamt führt dazu aus, dass die mittlere kritische Belastungsgrenze bei 10 kg Stickstoff je Hektar Waldboden liegt, im Mittel wird dieser Wert um etwa 4,5 kg überschritten. Der Eintrag von anorganischem Stickstoff in die Atmosphäre hat sich seit den 1990er-Jahren vervielfacht, womit die Stickstoffkreisläufe großräumig verändert werden. Stickstoff spielt eine zentrale Rolle bei der Photosynthese, womit wiederum das Nahrungsangebot als energetische Basis für fast alle Organismen beeinflusst wird. Besonders die steigende Primärproduktion skandinavischer Wälder führt dies heute deutlich vor Augen. Das Rehwild ist ein Konzentrat-Selektierer, der eiweißreiche Äsung bevorzugt. Ausreichende Stickstoffversorgung ist eine wesentliche Basis dafür.

REHE UND JAGD Wer auf das Thema „Rehe und Jagd“ eingeht, kann die Biologie dieser Wildart nicht ausblenden. Wenn es Regeln für die Bejagung geben soll, dann geht es neben der Biologie aber natürlich auch um die

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Fähigkeiten der Jäger und ebenso um die Intentionen bzw. Ziele, die mit diesen Regeln verfolgt werden sollen. Die Vermeidung von Tierleid steht heute in unserem Kulturraum über alle dem. Aktuell werden immer wieder Forderungen nach weiterer Vereinfachung dieser Regeln vorgebracht, vereinzelt meint man, am besten wäre es, „alles über Bord zu werfen“, da die meisten Jäger Rehe ohnehin nicht ansprechen können. Gemeint sind meist nur Rehböcke. Das Thema Biologie ebenso wie die Frage nach Intention oder Zielsetzungen von Abschussrichtlinien werden dabei meist ausgeblendet. Generell besteht der Trend, dass das Durchschnittsalter von bejagten Wildtierpopulationen sinkt. In Mitteleuropa kommt dazu, dass parallel damit der Turnover schneller wird. Reh- und Schwarzwildbestände in ganz verschiedenen Ländern liefern uns Beispiele dafür. Damit werden über die Jagd stabile Sozialsysteme von Wildtieren gestört. Wird zu stark auf der männlichen Seite und zu wenig auf der weiblichen Seite eingegriffen, dann steigen zudem die Zuwachsraten. Seit Jahren wird nun über die Einteilung nach Altersklassen bei den Rehböcken diskutiert. Mehr und mehr setzt sich die Erkenntnis durch, dass viele Jäger nur zwischen Jährlingen und mehrjährigen Böcken unterscheiden können, fol-

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Foto: D. Streitmaier

gerichtig – meinen die Vertreter der Zweiklasseneinteilung – sollte man also nur noch zwischen Einjährigen und Mehrjährigen trennen. Tatsache bleibt dennoch: Jeder Wildtierbestand ist nach Sozial- oder Altersklassen aufgebaut. Das ist in Bezug auf Bestandesdynamik und Sozialverhalten jedenfalls von Bedeutung. Tatsache ist aber auch: Wenn viele, oder zu viele Böcke dem Bestand entnommen werden, dann sinkt deren Durchschnittsalter – da helfen weder Klasseneinteilung, noch Altersmerkmale. Die Zweiklasseneinteilung bei den Rehböcken vereinfacht ohne Zweifel den jagdlichen Eingriff, aber sie beleuchtet bei unserem Umgang mit dieser Wildart einen Nebenschauplatz. Wenn Rehwildbestände über die Jagd kontrolliert werden sollen, dann geht es zunächst einmal nicht um die Böcke, sondern um den weiblichen Teil des Bestandes. In Österreich wird seit Jahrzehnten bei den Böcken stärker eingegriffen als bei den Rehgeißen. Die „Drittelparität“ – also der Eingriff bei Böcken, Geißen und Kitzen im selben Ausmaß – stellte nach der ursprünglichen Schonung von Geißen und Kitzen einen ersten Schritt hin zu einer besseren Aufteilung der jagdlichen Eingriffe in die Rehwildbestände dar. Der Ansatz war gut, er ist aber dann nicht gut genug, wenn man regulieren

oder reduzieren möchte und die Zahl der Geißen überwiegt; was heute in vielen Beständen der Fall ist. Zu klären ist davor aber immer die Frage: „Muss überhaupt reduziert werden?“ Die Antwort kann in einem Almrevier ganz anders ausfallen als in einem Revier mit besonderen waldbaulichen Zielen. Abschussrichtlinien geben in Österreich einen Rahmen auf Landesebene vor. Lokale oder regionale Zielsetzungen können innerhalb dieses Rahmens verfolgt werden. Dabei stehen uns im Umgang mit dieser Wildart derart viele Freiheiten offen, dass es schon längst nicht mehr um die Aufhebung von Schonzeiten oder Fütterungen, um Klasseneinteilung, Auslese, Dachrosen oder sonstige Nachkriegsthemen, die wir rund ums Reh wieder und wiedergekaut haben, geht. Vereinfacht wird heute in vielen Regionen bezogen auf den Ausgangsbestand ebenso wie beim Rotwild beim männlichen Teil des Rehwildes deutlich stärker eingegriffen als beim weiblichen. Womit ein Grund für die hohen, teilweise noch immer steigenden Bestände dargelegt wird. Ein Blick auf die österreichischen Rehwildstrecken zeigt das deutlich. Auch wenn das Reh derzeit in Mitteleuropa die häufigste Schalen-

wildart ist, welche noch dazu mit unterschiedlichsten Umweltsituationen fertig wird, letztendlich geht es um den Umgang mit freilebenden, sensiblen, hochentwickelten Säugetieren. Verallgemeinerungen oder pauschale Rufe nach Reduktion ohne Bezug auf konkrete Ziele, Zeithorizonte oder Örtlichkeiten gehen ebenso ins Leere, wie der undifferenzierte Eingriff in Wildtierbestände. Leitlinien geben eine Richtung vor; wer erfolgreich sein will, muss konkret ansetzen. Die Unbekümmertheit, ja oft Gleichgültigkeit, welche in Aussagen steckt, welche postulieren „beim Reh kann man ohnehin keine Fehler machen“, werden dieser Wildart nicht gerecht. Zudem bauen sie auf einer Grundlage, die unser Handeln von jedem Wertegerüst abkoppelt. Jagd auf Rehe ist ebenso wenig wie Jagd auf andere Wildtiere Schädlingsbekämpfung! Neben unseren jagdlichen Zielsetzungen sowie den Erfordernissen im einzelnen Revier oder auf landeskultureller Ebene kommt der Biologie und dem Wohlergehen des Wildtieres höchster Stellenwert zu. Zufriedenstellende Lösungen wird es nur geben, wenn alle drei Ebenen berücksichtigt werden – Anerkennung in der Gesellschaft miteingeschlossen … Franz Mayr-Melnhof-Saurau, Landesjägermeister der Steiermark und Waldbesitzer


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Der Wald zeigt, wie es um die Jagd steht Föhnstürme im Jahr 2015 hinterließen am Oswaldiberg bei Villach Kahlflächen von etwa 210ha. Dieses Ereignis zwang 94 Waldbesitzer sowie die Jägerschaft zu einem völlig neuen Kurs. Ein- und zweijährige Aufforstungen samt Schutzzäunen und Monoschutzhüllen prägen das Waldbild am Südhang des Oswaldiberges bei Villach. Hie und da erspäht das geschulte Auge jagdliche Einrichtungen. Fichten- und Kiefernbestände im Alter zwischen 60 und 90 Jahren fielen 2015 zwei Föhnstürmen zum Opfer. In der submontanen Stufe auf maximal 600m Seehöhe gelegen, ist eine konventionelle Waldbewirtschaftung nicht mehr möglich. Stabile Mischwälder sollen hier in Zukunft wachsen. Doch für dieses Ziel ist die Jägerschaft massiv gefordert. Der Kärntner Forstverein lud am 7. Juni zu einem Praxisseminar mit dem Thema „Wiederbewaldung von Windwurfflächen und Wildtierma-

nagement“ ein. Die Exkursion zeigte Windwurfflächen am Oswaldiberg, wo 94 Grundeigentümer und die Jägerschaft mit Unterstützung der Bezirksforstinspektion Villach um einen zukunftsfähigen Wald bemüht sind.

UNSICHTBARE REHE Etwa 150ha wurden mit Laubholz (Eiche, Rotbuche, Bergahorn, Schwarznuss) und teils Nadelholz (Kiefern und Tannen) truppweise aufgeforstet. Dazwischen darf sich Naturverjüngung einstellen. Das waldbauliche Ziel nach dem Sturmereignissen sei eine Laubwertholzproduktion nach dem Q/D-Verfahren. Windwurfflächen seien der optimale Lebensraum für Rehwild, da sie dort Deckung und Äsung vorfinden. Bejagungsflächen wurden von Beginn an festgelegt und frei gehalten, da schon nach wenigen Vegetationsperioden das Rehwild quasi unsichtbar wird. Zudem wurden strategisch günstige Reviereinrichtungen gebaut.

Baumschutzsäulen für Forstpflanzen inmitten von Begleitwuchs. Fotos: E. Feichter


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Nach zwei Jahren ist bereits eine üppige Verjüngung vorhanden.

KEIN PROBLEM MIT JAGDDRUCK Bezirksjägermeister Wolfgang Oswald erklärte die Populationsdynamik von Rehwild und den Anforderungen einer effizienten Regulierung. Rehwild sei in Österreich die häufigste Schalenwildart und nutze als Konzentrat-Selektierer vor allem Waldrandlinien. Ab einer oberen Kapazitätsgrenze halte sich die Populationsdichte, erklärte Oswald. Das natürliche Geschlechterverhältnis sollte bei 1:1 liegen, doch gebe es eine Verschiebung zugunsten der weiblichen Stücke. Bei der Bejagung solle versucht werden, die Drittelparität (1/3 Geißen, 1/3 Böcke und 1/3 Kitze) einzuhalten. Mit Jagddruck haben Rehe kein Problem, da sie territorial leben. „Eine Populationsdichte lässt sich in der Praxis schwer feststellen. Über Wildschadensindikatoren kann man sie schätzen, jedoch sind Rehe nicht zählbar“, gab Oswald zu verstehen.

BEISPIEL AUS DEM KAPRUNER TAL Vor etwa 15 Jahren suchte ein Sturm das Kapruner Tal heim und am Gut Fischhorn wurden von einem jährlichen Einschlag mit 3.000fm auf einmal 100.000fm geworfen. Gutsverwalter Josef Zandl

berichtete von seinen Erfahrungen und riet, jagdliche Maßnahmen sofort zu setzen und nicht erst auf eine Entmischung der Baumarten zu waren. „Bei der Waldpflege muss das Wild bereits berücksichtigt werden. Beispielsweise kann man Begleitwuchs stehen lassen oder auf Brusthöhe abschneiden und schon ist der Wirtschaftsbaum geschützt“, erklärte Zandl. Mit einem Plädoyer für eine an den Wald angepasste Jagd wartete Michael Lechner, Vorstand der Forstbetriebsgemeinschaft Holzkirchen/Bayern, auf. Im Bayerischen Waldgesetz sei zwar der Wald vor das Wild gestellt, doch die Realität sehe anders aus. Lechner sagte, dass nur der Wald zeige, ob die Jagd stimme und er nichts halte von Abschusszahlen. In Holzkirchen werden die Jagdpachten niedrig gehalten, doch erwarte man sich klare Ergebnisse bei der Naturverjüngung. Grundbesitzer hegen und pflegen ihre Wälder und Jäger hätten das zu unterstützen, verdeutlichte Lechner. Für eine erfolgreiche Jagd schwöre er auf gut ausgebildete Jäger und plädierte für die Abschaffung der Pflicht-Trophäenschauen.

GEÄNDERTES JAGDGESETZ Die Kärntner Jagdgesetznovelle brachte 2018 Änderungen mit sich, die den Waldbesitzern Möglichkei-

ten zur Abwehr von Wildschäden auf verschiedenen Ebenen bietet. Nadja Kaidisch-Kopeinigg, Bereichsleiterin der Bezirkshauptmannschaft Villach, klärte darüber auf. Beispielsweise ermögliche § 72a K-JG die Freihaltung eines Gebietes von Schalenwild mit zeitlicher und örtlicher Begrenzung, wenn der forstliche Bewuchs gefährdet sei und § 23 erlaube nun eine Auflösung des Pachtvertrages bei Nichterfüllung des Abschussplanes. Grundeigentümer seien bei Verfahren anzuhören und über deren Ergebnisse zu verständigen.

FAZIT Nach Windwürfen entstehen oft große Kahlflächen, die mit standortgerechten Mischbaumarten aufgeforstet werden. Zur Erreichung stabiler Mischwälder haben auch Jäger ihren Teil beizutragen. Auf Windwurfflächen tritt Rehwild vermehrt auf, die Sichtbarkeit der Tiere geht allerdings bald verloren. Bereits bei der Wiederbewaldung sollten jagdliche Einrichtungen berücksichtigt werden. Rehe haben beispielsweise kein Problem mit Jagddruck. Abschüsse sollen nicht an Zahlen, sondern am Waldzustand gemessen werden. Dipl. Ing. Elisabeth Feichter (Beitrag erschienen in der Forstzeitung 07/18)


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Wahlausschreibung für die Wahlen in alle satzungsgemäßen Gremien der Kärntner Jägerschaft Nachdem die Funktionsperiode aller Organe der Kärntner Jägerschaft endet, finden 2019 in allen Gremien satzungsgemäß Wahlen statt. Die ersten Wahlgänge finden bei den Hegeringversammlungen, die weiteren bei den Bezirksversammlungen und beim Kärntner Landesjägertag statt. Nachstehend werden die wichtigsten Bestimmungen der Wahlordnung gemäß §§ 48 ff der Satzung veröffentlicht. Bei den

HEGERINGVERSAMMLUNGEN: sind zu wählen: uder Hegeringleiter, usein Stellvertreter, udie Delegierten und uErsatzdelegierten zum Bezirksjägertag (Bezirksversammlung)

WAHLBERECHTIGUNG UND WÄHLBARKEIT Wahlberechtigt im Hegering sind nur Mitglieder der Kärntner Jägerschaft (mit gültiger Jagdkarte), die im Bereich des Hegeringes ihren Hauptsitz haben oder dort das Jagdausübungsrecht besitzen (Eigenjagdberechtigte, Jagdpächter, Bevollmächtigte, Jagdverwalter) oder den Jagdschutz ausüben oder dort einer Jagdgesellschaft als Mitglied angehören. Mitglieder der Kärntner Jägerschaft, die auf diese Art Mitglied zweier oder mehrere Hegeringe sind, haben zu erklären, in welchem Hegering sie ihr Stimmrecht sowie das aktive und passive Wahlrecht in Anspruch nehmen wollen. Wird eine solche Erklärung (eigenes Formular) nicht bis zum 31.1. eines Jahres bei der Landesgeschäftsstelle abgegeben, ist das Mitglied bei der Landesgeschäftsstelle im Mitglieder-(Wähler)verzeichnis für den Hauptwohnsitz-Hegering zu führen und hat dort sein Stimmrecht sowie aktives und passives Wahlrecht. Mitglieder, die im Mitgliederund Wählerverzeichnis noch nicht geführt sind und die Erklärungen

nicht fristgerecht (ACHTUNG: bis zum Stichtag 2. Jänner 2019) abgeben, sind nicht wahlberechtigt und nicht wählbar. Mitglieder der Kärntner Jägerschaft, für die sich keine Zugehörigkeit zu einem Hegering ergibt, haben mittels Formular zu erklären (Erklärung, grüne Karte), in welchem Hegering sie künftig ihre Mitgliedschaft sowie das aktive und passive Wahlrecht in Anspruch nehmen wollen.

STICHTAG FÜR DAS WAHLRECHT Als Stichtag für die Voraussetzung des Wahlrechtes und der Wählbarkeit gilt der 2. Jänner 2019.

HEGERING-MITGLIEDERLISTE Jeder Hegeringleiter erhält von der Landesgeschäftsstelle eine Mitgliederliste seines Hegeringes, die entsprechende Anzahl Einladungskarten, einige Formulare „Erklärung“ und Wahlprotokolle, sowie die der Mitgliederliste entsprechenden Adresskleber zugesandt, die alle Veränderungen berücksichtigt, die der Landesgeschäftsstelle bis zum Stichtag zur Kenntnis gekommen sind. Die

EINLADUNG ZUR HEGERINGVERSAMMLUNG hat 14 Tage vorher schriftlich zu erfolgen. Die Wahlausschreibung hat zu beinhalten:

ORT UND ZEIT DER WAHL

versammlung) sind zu wählen: uder Bezirksjägermeister, u sein Stellvertreter, u drei Mitglieder des Bezirksausschusses, u deren Stellvertreter u die Delegierten und u Ersatzdelegierten zum Kärntner Landesjägertag (Vollversammlung).

WAHLBERECHTIGT beim Bezirksjägertag sind die Hegeringleiter und die Delegierten zur Bezirksversammlung, im Falle der Verhinderung der Ersatzdelegierte. Die

EINLADUNG zur Bezirksversammlung hat mindestens 14 Tage vorher schriftlich zu erfolgen. Sie ist überdies im Mitteilungsblatt der „Kärntner Jäger“ rechtzeitig zu verlautbaren. Die Liste der wahlberechtigten Hegeringleiter, Delegierten und Ersatzdelegierten stellt die Landesgeschäftsstelle zur Verfügung. Gemäß § 35 der Satzung ist jedes Mitglied eines Kollegiatorganes berechtigt, Anträge zu stellen. Anträge an den Bezirksjägertag sind mindestens 6 Wochen vorher einzubringen.

KÄRNTNER LANDESJÄGERTAG:

u Mitteilung, welche Organe zu wählen sind u Anzahl der zu wählenden Personen und ihrer allfälligen Stellvertreter u Mitteilung, bei wem und bis zu welchem Zeitpunkt Wahlvorschläge einzubringen sind. Die Termine der Hegeringversammlungen sind überdies im Mitteilungsblatt der „Kärntner Jäger“ auszuschreiben (erfolgt auch großteils in der vorliegenden Ausgabe).

Beim Kärntner Landesjägertag sind zu wählen: u der Landesjägermeister u seine beiden Stellvertreter u fünf weitere Mitglieder des Landesvorstandes u die Sachbearbeiter (Referenten) im Landesausschuss u ihre Stellvertreter u zwei Rechnungsprüfer und u ihre Stellvertreter u die Mitglieder des Disziplinarrates, u der Disziplinaranwalt und u sein Stellvertreter.

BEZIRKSJÄGERTAG:

WAHLBERECHTIGT

Beim Bezirksjägertag (Bezirks-

beim Kärntner Landesjägertag

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(Vollversammlung) sind die Bezirksjägermeister und die Delegierten der Bezirksgruppe, im Falle der Verhinderung die Ersatzdelegierten. Die

EINLADUNG zum Landesjägertag hat ebenfalls mindestens 14 Tage vorher schriftlich zu erfolgen. Gemäß § 35 der Satzung sind Anträge an den Kärntner Landesjägertag mindestens 6 Wochen vorher einzubringen. Der Kärntner Landesjägertag beschließt, ob Anträge an den Landesausschuss verwiesen oder beim Kärntner Landesjägertag behandelt werden.

GEMEINSAME BESTIMMUNGEN FÜR ALLE WAHLEN BESCHLUSSFÄHIGKEIT Die Kollegialorgane der Kärntner Jägerschaft sind beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der Mitglieder anwesend ist, der Kärntner Landesjägertag und der Bezirksjägertag überdies nur dann, wenn durch die anwesenden Delegierten mindestens die Hälfte der Bezirksgruppen bzw. der Hegeringe vertreten ist. Sind die Voraussetzungen des Abs. 2 beim Kärntner Landesjägertag, beim Bezirksjägertag und der Hegeringversammlung nicht gegeben, so sind diese Organe nach Ablauf einer halben Stunde auch dann beschlussfähig, wenn mindestens 20 v. H. ihrer wahlberechtigten Mitglieder anwesend sind, der Kärntner Landesjägertag und der Bezirksjägertag überdies nur dann, wenn mindestens 20 v. H. der Bezirksgruppen bzw. der Hegeringe vertreten sind.

WAHLVORSCHLÄGE Wahlen in alle satzungsmäßigen Gremien (Hegeringversammlung, Bezirksjägertag und Kärntner Landesjägertag) dürfen nur aufgrund von schriftlichen Wahlvorschlägen der Wahlberechtigten durchgeführt werden. Wahlvorschläge müssen bis zum Ablauf des achten Tages vor dem Wahltermin eingebracht werden (im Hegering beim HRL, im Bezirk bei der Bezirksgeschäftsstelle (beim BJM) und für den Kärntner

Landesjägertag in der Landesgeschäftsstelle (beim LJM)). Der Wahlvorschlag muss die Zustimmungserklärung jedes Kandidaten enthalten; hiefür genügt die Beisetzung der Unterschrift. Die Unterschrift kann entfallen, wenn der Wahlvorschlag vom Landesausschuss, vom Bezirksausschuss oder vom Hegeringleiter eingebracht wird.

WAHLLEITER – WAHLKOMMISSION Die Hegeringversammlung, der Bezirksjägertag und der Kärntner Landesjägertag haben aus dem Kreis der anwesenden Mitglieder der Kärntner Jägerschaft einen Wahlleiter und eine aus vier Personen bestehende Wahlkommission zu wählen, die bei geheimen Wahlen die Stimmzettel austeilt und entgegennimmt und die Stimmenzählung vornimmt.

WAHLVORGANG Die Wahl erfolgt grundsätzlich geheim, d. h. mit Stimmzettel. Durch Handerheben kann nur dann abgestimmt werden (offene Wahl), wenn nur ein einziger Wahlvorschlag vorliegt. Ob und inwieweit Organe in ihrer Gesamtheit (en bloc) oder einzeln gewählt werden sollen, beschließen die Wahlberechtigten. Wird die Abstimmung en bloc beschlossen, kann sie nur durch

Handerheben erfolgen. Bei der geheimen Wahl sind von der Wahlkommission ausgeteilte Stimmzettel zu verwenden, die das Siegel der Kärntner Jägerschaft tragen müssen.

STIMMENZÄHLUNG Nach Abschluss des Wahlvorganges zählt die Wahlkommission die Stimmen und stellt fest: a) die Zahl der anwesenden Wahlberechtigten, b) die Zahl der abgegebenen Stimmen, c) die Zahl der gültigen Stimmen, d) die Zahl der auf jeden Kandidaten entfallenen Stimmen.

WAHLERGEBNIS Als gewählt gilt, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen Stimmen auf sich vereinigt. Liegt nur ein Wahlvorschlag vor und findet dieser nicht die erforderliche Mehrheit, so ist von der Versammlung ein weiterer Vorschlag einzubringen.

WAHLNIEDERSCHRIFT Die Wahlkommission hat über die Wahlhandlung eine Niederschrift zu verfassen, die von allen Mitgliedern (fünf) zu unterschreiben und samt allen Unterlagen unverzüglich an die Landesgeschäftsstelle, Mageregger Straße 175, 9020 Klagenfurt am Wörthersee, zu übermitteln ist.

Einladung Wir laden alle Funktionäre, Delegierten und Jäger nochmals recht herzlich zu den Hegeringversammlungen, Bezirksversammlungen und zum Kärntner Landesjägertag ein und ersuchen, sich die Termine vorzumerken!


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Bei der Kärntner Jägerschaft kommt folgende Stelle zur Ausschreibung:

Office-Manager/Office-Managerin in der Landesgeschäftsstelle 40 Wochenstunden; Karenzvertretung (vorerst befristet auf 2 Jahre) Ihr Aufgabenbereich: Sie sind im Sekretariat erste Anlaufstelle für Parteien, erledigen den umfangreichen Post- und Telefonverkehr und Sie zeichnen verantwortlich für die gesamte Aktenabfertigung und Aktenverwaltung. Sie erledigen Korrespondenz- und Schreibarbeiten, bereiten Konferenzen und Sitzungen vor und koordinieren Termine. Sie sind zuständig für den Ein- und Verkauf diverser Artikel und die Inventarverwaltung sowie in geringerem Umfang für den Zahlungsverkehr und die Unterstützung der Buchhaltung.

Ihr Profil: u Matura (bevorzugt HAK/HASCH); Erfahrung im office- Bereich und im Umgang mit Digitalisierung von Vorteil; u ausgezeichnete EDV-Kenntnisse (MS Office); perfekte Ausdrucksweise in Wort und Schrift; u Team- und Kommunikationsfähigkeit, rasche Auffassungsgabe, Belastbarkeit und strukturiertes, selbständiges sowie genaues Arbeiten, Engagement, freundliches Auftreten und Freude am Umgang mit Menschen, Dienstleistungsorientierung; u Bereitschaft zur Weiterbildung Wir bieten:

eine abwechslungsreiche Tätigkeit in einem engagierten Team; Fortbildungsmöglichkeiten

Dienstort:

Landesgeschäftsstelle der Kärntner Jägerschaft/Klagenfurt am Wörthersee

Dienstbeginn:

ehest möglich

Gehalt:

kollektivvertragliches Mindestgehalt für Gutsangestellte € 1.849,14 (marktkonforme Überzahlung abhängig von Qualifikation und Erfahrung)

Schriftliche Bewerbungen (inkl. Lichtbild und Zeugnisse) richten Sie bitte

bis spätestens 17. Oktober 2018 an die Kärntner Jägerschaft z. H. GF Mag. Freydis Burgstaller-Gradenegger, MBA Mageregger Straße 175, 9020 Klagenfurt am Wörthersee

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SICHERHEIT

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Kärntner Jäger

Vorsicht und Rücksicht bei Treibjagden! Wir appellieren an die Jägerinnen und Jäger bei Treibjagden folgende Gebote besonders zu beachten: u Den Anweisungen des Jagdleiters ist unbedingt Folge zu leisten. Fragen Sie, wenn etwas unklar ist. u Beginn und Ende des Treibens sollen für jeden Schützen hörbar an- und abgeblasen werden. u Das Laden und Entladen darf nur auf dem Stand erfolgen. Bei Zusammenkünften ist die Waffe gebrochen zu tragen. Vor und nach dem Abblasen (Abrufen) darf nicht mehr geschossen werden. u Bei Abgabe von Schüssen auf den Hintergrund achten! (Sicherheitsentfernung beim Schrotschuss beachten! Faustregel: Schrotdurchmesser in mm x 100m). u Mit den Nachbarschützen Verbindung (Handzeichen) aufnehmen! u Das Verlassen des Standes, aus welchen Gründen auch immer, ist vor dem Abblasen verboten. u Nicht auf zu niedrig streichendes Flugwild schießen! Keine Schüsse auf Flugwild unter 45 Grad abgeben! u Berücksichtigen Sie immer die Gefahr von Gellern bei felsigem

Untergrund, gefrorenem Boden oder beim Schuss in Richtung Wasserflächen! u Nicht in Richtung der Treiber schießen, arbeitende Hunde beachten! u Treiber mit im Handel erhältlichen Signalwesten bekleiden! u Keine Personen unter 14 Jahren als Treiber einsetzen! Obwohl jeder Jäger mit gültiger Jagdkarte gegen Unfälle versichert ist, ist mit der Waffe immer und überall größte Vorsicht geboten. Für einige wenige Jäger ist es aber keine Selbstverständlichkeit, dass sie mit gültigen Jagddokumenten bei Treibjagden erscheinen. Eine Kontrolle der Jagddokumente ist daher immer angebracht. Jagdausübungsberechtigte, Jagdleiter oder Jagdschutzorgane, die ihre Kontrollaufgaben nicht ernst nehmen, machen sich u. U. bei Unfällen mitschuldig.

SCHROTSCHUSSENTFERNUNG EINHALTEN! Bei Treibjagden möchten wir besonders auf Folgendes hinweisen: Die maximale Schrotschussentfernung beträgt ca. 35m! Der Schuss über diese Distanz hinaus

gilt als nicht weidgerecht, weil er das Wild infolge zu geringer Deckung und Durchschlagswirkung der Schrote nicht sofort zu töten vermag.

RÜCKSICHT AUF DIE BEVÖLKERUNG NEHMEN! Treibjagden, die in der Nähe von Siedlungen, Industrieanlagen oder viel befahrenen Straßen stattfinden, unterliegen aufmerksamer öffentlicher Beobachtung. Die Kärntner Jägerschaft richtet das eindringliche Ersuchen an alle Jagdausübungsberechtigten, Jagdleiter sowie Jägerinnen und Jäger, größte Rücksicht auf die Bevölkerung zu nehmen und sie nicht zu gefährden.

TREIBJAGD GUT VORBEREITEN! u Treibjagden sind mit größter Gewissenhaftigkeit zu planen und durchzuführen. u Jagderfolg und Sicherheit hängen von guter Planung ab. Siehe dazu auch Jagd-Unfallverhütungsvorschrift auf der Homepage www.kaerntner-jaegerschaft.at unter dem Menüpunkt Formulare.

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ROTWI LD

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Foto: D. Streitmaier

Empfehlungen zur Abhaltung von Stöberjagden auf Rotwild Rotwild-Ausschuss der Kärntner Jägerschaft Allgemein ist der Begriff „Bewegungsjagd“ ein Sammelbegriff für verschiedene Jagdmethoden, bei denen Wild in Bewegung gebracht wird. Dazu zählen der Gemeinschaftsansitz – mit und ohne Beunruhigung des Wildes in den Einständen, die Drückjagd und die Riegeljagd. Die Stöberjagd, als spezielle Variante der Bewegungsjagd, ist dadurch gekennzeichnet, dass ausschließlich spurlaut und solo jagende Stöberhunde das Wild in Bewegung setzen. In waldreichen Revieren eignet sich die Stöberjagd sehr gut, mit kurzfristigem Jagddruck den Kahlwildabschuss rasch und effizient zu erfüllen. Bei der Durchführung einer Stöberjagd ist auf folgende Punkte Rücksicht zu nehmen:

BEJAGUNGSFLÄCHE Diese orientiert sich nach dem

vorherrschenden Gelände und der Ausstattung des Lebensraums (v. a. Ausmaß an Einstandsflächen) und sollte nicht unter 500ha betragen. Im Zusammenspiel von gelingender Jagdstrategie und dem Organisationsaufwand sind für diese Jagdform Flächengrößen zwischen 500 und 700ha als optimal anzusehen. Um auch bei dieser Jagdmethode den Lerneffekt für das Rotwild möglichst gering zu halten, sollten Flächen nur einmal im Jahr in dieser Form bejagt werden.

men ab etwa 30cm Schneehöhe und abhängig von der Schneekonsistenz), ist eine Bewegungsjagd nicht durchzuführen. Sollte ein deutlicher Temperaturabfall bereits längere Zeit anhalten, so dürfen Bewegungsjagden ebenfalls nicht mehr durchgeführt werden, da das Wild bereits seinen Stoffwechsel reduziert hat. Grundsätzlich sind Bewegungsjagden ab 1. Dezember nicht mehr empfehlenswert, da ab diesem Zeitraum die physiologische Anpassung des Wildes an den Winter erfolgt.

ZEITPUNKT Der beste Zeitraum für die schwerpunktmäßige Kahlwildregulierung ist nach der Brunft und noch vor dem Wintereinbruch. Bei Schneelage ist abzuschätzen, ob sich dadurch das Bewegungsvermögen von Hunden und Wild einschränkt. Ist dies der Fall (anzuneh-

KOMMUNIKATION Auch bei dieser Jagdform ist das zwischenmenschliche Miteinander oftmals ausschlaggebend für die Effizienz. Jagdnachbarn sollten von Anfang an in das Vorhaben einbezogen, informiert und Befürchtungen offen besprochen wer-


ROTWI LD den, um Ängste in Bezug auf diese Jagdform abzubauen bzw. nicht aufkommen zu lassen. In Absprache mit den Jagdnachbarn ist das Abstellen von bekannten Fernwechseln auch außerhalb des bejagten Gebietes empfehlenswert.

ORGANISATION Vorbereitung Es empfiehlt sich zur Vorbereitung einer Bewegungsjagd auf erfahrene Personen zurückzugreifen, die bei der Auswahl von Ständen, Hunden und Schützenanzahl behilflich sind. Auf den Sicherheitsaspekt ist dabei besondere Rücksicht zu nehmen (Warnkleidung!). Nachdem es nur eine begrenzte Anzahl an Hundestaffeln im Bundesland gibt, bewährt sich die rechtzeitige Anmeldung einer Bewegungsjagd. Die Jagdvorbereitungen sollten etwa 2–3 Wochen vor der Jagd abgeschlossen sein und bis zum Zeitpunkt der Jagd sollten auf der Fläche auch keine intensiven jagdlichen Aktivitäten mehr stattfinden.

Jagdablauf Es sollten 8 – 10 Jäger/100ha (inklusive Hundeführer) und 3 – 5 (je nach Gelände) verlässlich spurlaut jagende Hunde/100ha eingesetzt werden. Hundeführer sind auch Schützen. Zur effizienten (Reduktions-) Bewegungsjagd empfiehlt sich die reine Freigabe von Kahlwild und Spießerhirschen. Die Jagd sollte etwa um die Mittagszeit abgeschlossen sein bzw.

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nicht länger als 3 Stunden dauern, um auch noch genügend Zeit für eventuell notwendige Nachsuchen zu haben. Empfohlen werden Nachsuchevereinbarungen. Sollten Jagdnachbarn die Jagd nicht unterstützen bzw. nicht dabei sein, müssen die Hunde entsprechend positioniert werden, um überjagende Hunde zu vermeiden. Im Bedarfsfall ist bei höheren Temperaturen auf eine Streckenlegung zu verzichten, um das Verhitzen des Wildbrets zu vermeiden (ausgebildete Winterdecke). Zur Analyse der jagdlichen Effizienz sind Beobachtungskarten, die an alle jagenden Personen ausgegeben werden, empfehlenswert.

HUNDE Zum Einsatz kommen ausschließlich spurlaut und solo jagende Stöberhunde, welche das Wild in Bewegung bringen. Dazu gehören die Hunderassen Dackel, Deutscher Wachtel, Spaniel, solo jagende Terrier sowie speziell auf Stöberjagden abgeführte und eingearbeitete Bracken. Spurlaut sind Hunde mit Brackenerbe, die bereits auf den geruchlichen Reiz der Fährte mit einem „Bellen in der Kopfstimme“ reagieren. Bewährt hat sich der Einsatz verschiedener Rassen von Stöberhunden auf einer Jagdfläche, da jede Rasse ihre speziellen Eigenschaften hat. Achtung: nicht jede Jagdfläche ist geeignet! Bei Nähe zu Verkehrsinfrastruktur (viel befahrene Straßen, Bahn) oder stark felsigem Gelände ist die Sicherheit der Stöberhunde nicht gegeben.

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INDIVIDUELLE VORBEREITUNG Zur Vorbereitung empfiehlt sich das jagdliche Training auf bewegte Ziele (laufender Keiler, Schießkino) und das Tontaubenschießen. Die Kunst jedes guten Schützen ist es, zu erkennen, wann er NICHT zu schießen hat!!! Im Rahmen von jagdlichen Tätigkeiten darf ganz generell auf den sensiblen Umgang mit Handyfotos in den sozialen Medien hingewiesen werden. Das Mitführen eines Handys kann im Notfall sehr nützlich sein, das Verbreiten von Bildern der Streckenlegung etc. sollte jedoch gut überlegt sein. Fazit: Neben dem notwendigen Jagd- und Wetterglück bringt die Einhaltung aller genannten Faktoren, verbunden mit jagdlicher Disziplin der Teilnehmer, den gewünschten Erfolg einer Stöberjagd!

LITERATUR u Eberhard Eisenbarth, Ekkehard Ophofen, 2002, Bewegungsjagd auf Schalenwild: Von der Planung bis zum Streckelegen. Kosmos Verlag u Fritz Völk, 2007, Treibjagden auf Schalenwild? Zur Anwendung von Bewegungsjagden und zur Begriffsverwendung. ÖBf Positionspapier u Helmut Wölfel, Hg. (2003), Bewegungsjagden: Planung, Auswertung, Hundewesen. Leopold Stocker Verlag u Wild und Hund Exklusiv, Nr. 18, Bewegungsjagd: Planen – Jagen – Strecke machen. Paul Parey Zeitschriftenverlag Rotwild-Ausschuss der Kärntner Jägerschaft

Die Homepage der Kärntner Jägerschaft:

www.kaerntner-jaegerschaft.at Auf der Homepage finden Sie unter anderem aktuelle Informationen, Termine, Berichte; auch Formulare zur Ausstellung der Jagdkarte, Anträge für Jagdgastkarten sowie diverse Projektanträge etc. stehen zum Download bereit.

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FEECILIA

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Feecilia Herr: Es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß. Leg Deine Schatten auf die Sonnenuhren, Und auf den Fluren lass die Winde los. R.M.Rilke

Das Jahr geht auf „Micheli“ zu und wie auf ein geheimes Zeichen hin, kommt nach den heißen und drückenden Tagen des Hochsommers plötzlich eine große, geheimnisvolle Unruhe in die Wälder. Der Gesang der Vögel ist längst verstummt, die meisten unserer kleinen Sänger haben sich schon auf den Weg nach Süden gemacht und nur da und dort hört man das erboste Gekrächze der Eichelhäher oder den Ruf der Krähen, wenn sie ihr heißeres „Kraaah-Kraaah“ wie kleine gaukelnde Schmetterlinge in das unglaubliche Blau des Himmels fliegen lassen. Die Tage sind merklich kürzer, die Nächte kühler und die Herzen der Jäger schlagen ein paar Takte schneller. Es wird wieder laut im Revier. Die Hirschbrunft ist es, die diese Unruhe in Mensch und Natur auszulösen vermag. Man hört, riecht und sieht sie plötzlich wieder, die sonst so heimlichen Herrscher der Wälder. Zu jeder Tageszeit kann man sie jetzt beobachten und ihren werbenden, drängenden oder zornigen Ruf von den Brunftplätzen vernehmen. Die alten Recken, wie sie tapfer und vollgepumpt mit Adrenalin versuchen, ihren Harem gegen die jungen „Wilden“ zu verteidigen, die ohne Respekt und Achtung vor den „Alten“ in ihre Reviere eindringen, um ihren Anspruch an der Damenwelt geltend zu machen. Und die Kälber und

Foto: Feecilia

Jahrlinge, die verschüchtert und ängstlich ob der Unruhe um sie herum nicht genau wissen, wie ihnen geschieht.

sternschnuppenschwangere Nacht lässt Erinnerungen und kindliche Wünsche an längst Vergangenes auferstehen.

Und inmitten dieses hormongespickten Brunftgeschehens zeigt uns der Herbst mit seinem leuchtenden Rot und Gelb, dass wir Jäger ein vom Herrgott auserwähltes „Völkchen“ sind.

Wie Regen rinnen die Gedanken an den nebelverhangenen Scheiben unserer Erinnerung herab und tropfen in unsere Seele wie süßer Honig – als Belohnung für die vielen Stunden des Harrens …

Wem sonst ist es gegönnt, tagaus und tagein all diese schöpferische Schönheit und Vielfalt zu schauen. Unzählige Stunden sind es, die wir auf der Suche nach einem passenden und fermen „Weidmannsheil“ in den Revieren zubringen. Die goldenen Sonnenaufgänge bei der Morgenpirsch auf den Fährten des Wildes erwecken in uns eine tief im Inneren verborgene Sehnsucht nach dem unbändigen Leben. Regen, Wind und Nebel lassen uns erahnen, welch mystische Kräfte unser Sein umspielen und die Wanderung der Mondsichel durch die

Jagen ist Leben … und je länger das Jagdjahr fortdauert, desto intensiver spüren wir, welch große Gnade uns in unserem Tun zuteil wird, indem wir nicht nur wundervolle Erlebnisse und Eindrücke, sondern auch Tag für Tag die edelsten Lebensmittel, die die Natur zu bieten hat, in unserem Rucksack nach Hause tragen dürfen.

www.feecilia.at

Und damit wir während der anstrengenden Tage auf der Jagd nach dem Erntehirsch nicht darben müssen, hier ein Rezept für die Jagdhütte – aber nicht nur …


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Jagdhüttenbratl Hirschkalbsschulter im Ofen geschmort (bei Blattschuss aus der Keule ) ZUTATEN: u 1 ganze Schaufel vom Hirschkalb mit Knochen u 1 kg Wurzelgemüse (Karotten, Sellerie, gelbe Rüben …) u 1 kg Kartoffeln u 5 Schalotten u Salz, Pfeffer, Thymian, Lorbeer, Wacholderbeeren u 1 L Rotwein (vom Guten) u Fett zum Anbraten u Öl u frische Kräuter

ZUBEREITUNG: Den Vorderlauf am Knie abtrennen und das Fleisch entlang des Schulterknochens mit einem scharfen Messer an der Innenseite bis zum Gelenk einschneiden (dadurch lässt er sich nach dem Braten leichter ablösen). Die Gewürze (auch Salz und Pfeffer) in einem Mörser fein zermahlen und mit etwas Öl zu einer Paste verrühren und das Fleisch damit rundherum satt einreiben.

In einer Kasserolle das Fett heiß werden lassen und das Fleisch darin von allen Seiten anbraten und mit reichlich Wein ablöschen. Das in Würfel geschnittene Wurzelgemüse, die Schalotten und die geschälten und halbierten Kartoffeln mit in den Bräter geben und das Ganze im Backofen bei 80°Grad Niedrigtemperatur für mindestens 4 Stunden garen. Wenn möglich, sollte das Fleisch auf einem Gitter liegen. Zwischendurch immer wieder einmal mit dem Wein übergießen. Sobald sich der Knochen leicht vom Fleisch löst, ist der Braten fertig, wird sich aber über Stunden nicht wesentlich verändern, sofern die Ofentemperatur gleich bleibt. Sollten Sie den Braten innen rosa mögen, empfiehlt sich das Messen der Kerntemperatur (60°Grad) mit einem Fleischthermometer. Der Vorteil der Niedriggarmethode ist, dass das Fleisch saftiger und kompakter bleibt, da die Proteine bei 80°Grad gerinnen können und der Ge-

schmack und der Fleischsaft sich besser im Fleisch verteilen und daher beim Anschneiden nicht auslaufen. Sollten Sie nicht so viel Zeit für die Zubereitung haben, braten Sie die Schaufel einfach mit 160° bis 170°Grad, wobei Sie zum Aufgießen zusätzlich etwas Wasser oder Suppe benötigen werden. Servieren Sie diesen Braten mit frischen Kräutern bestreut in der Kasserolle mit frischem Schwarzbrot und Preiselbeeren oder Vogelbeeren. Selbstverständlich eignen sich für dieses Gericht auch Gams, Muffel, Reh und Wildschwein aber auch eine Lamm- oder Schweineschulter kann man auf diese Weise zubereiten. Und wenn danach noch etwas Süßes, wie z. B. die Kärntner Verwandschaft der „Salzburger Nockerl“ (Rezept auf: www.feecilia.at) daherkommt, dann kann es schon sein, dass man für einen kurzen Moment vergisst, dass wir uns, biblisch gesehen, gar nicht im Paradies aufhalten dürften …

Foto: Feecilia


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BERICHTE

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Zrupfter Hirsch und fesche Leut Hoch her ging es am Samstag, 8. September im Jagdbezirk Hermagor. Unter dem Titel „Wild auf Feuer“ lud die Jägerschaft zu einer kulinarischen Reise rund ums Wild. Treffpunkt war wiederum die Watschiger Kes’n.

In deren urigen Rahmen hörten sich die jagdlichen Klänge der Longegger Jagdhornbläser, die bodenständige Musik der Mauthner Kirchtagsmusi und die moderne Tanzmusik von M&H aus dem Mölltal besonders gut an. Für das Wildbret und dessen Zubereitung zeichneten

Michael und Christof Kastner, von der gleichnamigen Fleischhauerei, verantwortlich. Ein besonderes Schmankerl war der „zrupfte Hirsch“ von Cilly Höferer. Die erfreulich hohe Anzahl der Besucher, darunter viele in Tracht und viel Jugend, wurden von dem perfekt funktionierenden Team der Burschenschaft und Feuerwehr Watschig bestens betreut. Das Bogenschießen, verantwortungsvoll organisiert von Stefan Ranner, fand speziell bei den Kindern großen Zuspruch. Ein Abend des Genusses, der laut Auskunft der Jagdobmänner, Herbert Burgstaller und Heinz Brandstätter, sicher eine Fortsetzung findet. Der Reinerlös fließt in die Dachrenovierung der Watschiger Kes’n. Sichtlich begeistert zeigten sich auch: Landesjägermeister DI Dr.


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Ferdinand Gorton und sein Stellvertreter Sepp Monz, LAbg. Luca Burgstaller, Bgm. Siegfried Ronacher, Vizebürgermeister DI Leopold Astner, Stadträtin Christina Ball, BFI DI Wilfried Strasser, Dr. Herbert Ladstätter sowie die WWWProjektleiter Anita und Harald Bachmann u.v.a. BM

In der Landesgeschäftsstelle werden abgegeben: l Hutabzeichen färbig l Anstecknadel in Gold oder Silber l Autoaufkleber (Pickerln) der Kärntner Jägerschaft l Jagdgesetz in Frage und Antwort l Drucksorten l Wildmarken l Auf Bestellung – Oberbekleidung mit Emblem der KJ l Jubiläumsabzeichen „60 Jahre Kärntner Jägerschaft“ l DVD „Vom Revier auf den Teller“

Achtu ng NEU: Regen schirm

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Blattjagdseminar in Dellach/Gail Freitag, 20. Juli 2018: Rechtzeitig vor der Rehbrunft rief der Jagdbezirk Hermagor zu einem Blattjagdseminar und viele begeisterte Rehwildjäger, denen die Lockjagd am Herzen liegt, folgten diesem Ruf. BJM Bruno Maurer freute sich über

die rege Teilnahme und dankte Andreas Pernull, über dessen Initiative der Abend zustande kam. Der Wunschvortragende Dr. Bartel Klein war aus gesundheitlichen Gründen verhindert. An seiner Stelle konnte Claus Weissenkirchen

für den Vortrag gewonnen werden. Seine Erfahrungen über die Lockjagd vermittelte er anhand selbsthergestellter Lockgeräte, die auch käuflich erworben werden konnten. BM

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Ein vorbildliches Niederwildrevier! Die Augen der anwesenden Jäger strahlten, als bei der Revierbegehung im Revier St. Kanzian vor ihnen eine starke Rebhuhnkette hoch wurde. Der Niederwildausschuss und die Jagdgesellschaft hatten im August zu einer Revierbegehung in dieses vorbildlich geführte Niederwildrevier geladen. Am Hof von Obmann Ing. Marjan Cik gab es ein herzliches Willkommen und einen einführenden Vortrag über Struktur und Niederwildaktivitäten im Revier St. Kanzian. Etwa viertausend Hektar werden von knapp 80 Jägern bejagt – von ihnen wird zusätzlich zur alljährlichen Jagdpacht auch ein Hegebeitrag von € 30 eingehoben. Will ein Mitglied an den Treibjagden teilnehmen, sind noch einmal € 40 fällig. Mit dem eingenommenen Geld werden vom Verein sinnvolle Maßnahmen der Niederwildhege finanziert. Alljährlich wird bei zehn durchgeführten Treibjagden eine durchschnittliche Gesamtstrecke von etwa 104 Fasanen, 27 Hasen, 16 Schnepfen und 21 Füchsen erlegt. Bei der sehr interessanten Besichtigung des Revieres konnten sich die zahlreich erschienenen Gäste ein Bild über die vielfältigen und auch erfolgreichen Maßnahmen der St. Kanzianer Jagdgesellschaft machen. Obmann Cik, Jagdleiter Toplitsch und seine Mannen erläuterten die arbeitsteilige Vorgangsweise bei der Schaffung von neuen, zusätzlichen Biotopen, der

An der Schütte: Wie machen es die Kanzianer? Im Revier gab’s die Erklärungen dazu!

Fallenjagd oder der fachgerechten Bestandesstützung. Mit angeregten Diskussionen bei freundlicher Bewirtung durch die Familie Cik fand der Abend seinen fachlichen Ausklang. Wieder einmal wurde klar herausgearbeitet, wie auch in Kärnten ein ausgezeichnetes Niederwildrevier entstehen und erhalten werden kann: u ein klares, gemeinsames Bekenntnis, Niederwild im Revier an die erste Stelle zu heben u eine starkes, fachlich gut aufgestelltes Führungsteam mit der Gabe Mitglieder auch über Jahre zu motivieren

Rebhühner: Mit viel Glück konnte eine Rebhuhnkette beobachtet werden.

u möglichst viele begeisterte Niederwildheger, welche sich auf ihren Part spezialisieren und sich auch durch zwischenzeitliche Rückschläge nicht entmutigen lassen u das Glück des Fleißigen mit einem Revier gesegnet zu sein, in dem sich Niederwild richtig wohl fühlen kann All dies scheint im Revier St. Kanzian in äußerst glücklicher Weise zusammenzutreffen! Mag. Kurt Matschnigg Niederwildreferent

Revier St. Kanzian: Von der Aussichtsterrasse aus skizzierte Obmann Cik die Ausstattung des Jagdgebietes St. Kanzian.


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Warum sollten wir die Hasen zählen? In gut geführten Niederwildrevieren gehört die Zählung – oder wie es im Fachjargon heißt – die Hasentaxation mittels Scheinwerfer zur jagdlichen Jahresarbeit wie die Schaffung von Biotopen oder die Bejagung des Raubwildes. Ohne Zählungen gibt es in diesen Revieren nicht einmal eine Bejagung des Hasen. Momentan berichten viele Reviere, dass ihre Besätze wieder im Steigen sind und dass Hasen wieder öfter bei den Ansitzen und Pirschgängen gesehen werden – sichere Daten erhält man jedoch nur mit der Scheinwerferzählung. Bei unseren Besätzen sind Feldhasen nun einmal meist nachtaktiv und ihr Vorkommen anders nicht einzuschätzen. Wenn auch in Kärnten auf ganz anderem Niveau als in den typischen Niederwildländern, so ist es auch für unsere Reviere informativ und spannend solche Zählungen durchzuführen. Während beispielsweise für das Rehwild oder auch für das Raubwild einfache Zählungen praktisch nicht durchführbar sind, erhält man mit der richtig durchgeführten Hasenzählung relativ aussagekräftige Zahlen über den Hasenbesatz. Wenn nun im Frühjahr und im Herbst gezählt wird, so kann man auch abschätzen, ob der Besatz zuoder abnimmt und ob und in wel-

cher Höhe im Herbst eine Bejagung möglich ist. Natürlich argumentieren einzelne Reviere auch mit Berechtigung, dass sie sich mit der momentan äußerst zurückhaltenden Bejagung ohnehin im Bereich der kompensatorischen Sterblichkeit bewegen. Mit der Hasenzählung hebt man sich als Revierinhaber jedoch in seinem Tun und Handeln aus dem Bereich der Annahme und der Schätzung. Man erhält relativ sichere Zahlen, mit denen man das jagerische Handeln nicht nur vor Jägern, sondern noch viel mehr gegenüber kritischen Beobachtern gut argumentieren kann. Nebenbei erhält man mit diesen Zählungen auch einen – manchmal überraschenden – Überblick, was sich im Revier sonst noch alles im Dunkel der Nacht so tut.

Die Jagd im Allgemeinen und die Niederwildjagd im Besonderen stehen massiv im Fokus jagdkritischer bzw. jagdfeindlicher Gruppierungen. Wir als Niederwildjäger bekennen uns dazu, dass wir gute Besätze auch mit Freude und Verantwortung bejagen und damit auch einzigartige Köstlichkeiten in die Küche bringen. Wir sind aber auch diejenigen, die für das Leben und Überleben der heimischen Niederwildarten praktisch als Einzige Geld in die Hand nehmen, Biotope schaffen und das ganze Jahr verantwortungsvolle Hege betreiben. Und dazu gehört auch die gewissenhaft durchgeführte Scheinwerfertaxation der Feldhasen. Mag. Kurt Matschnigg, Niederwildreferent

Aufruf des Niederwildausschusses zur

Hasenzählung im Herbst Anleitung und Auswerteprogramm finden sich auf der Homepage der Kärntner Jägerschaft unter dem Menüpunkt Wildökologie. Zählscheinwerfer können in den Bezirksgeschäftsstellen ausgeliehen werden.

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Afrikanische Schweinepest – Fragen und Antworten Was im Jahr 2007 mit einzelnen Fällen in Georgien und im Kaukasus begonnen hat, hat sich mittlerweile zu einer weltweiten Bedrohung der landwirtschaftlichen Schweinehaltung ausgewachsen. Die Afrikanische Schweinepest (ASP) hat nicht nur ganz Osteuropa fest im Griff, sondern lässt auch europäische Schweinebauern nicht mehr ruhig schlafen. Die Tschechei konnte die nur siebzig Kilometer von der österreichischen Grenze entfernten ASPFälle anscheinend eingrenzen, sonst gehen aber überall neue Fälle der Afrikanischen Schweinepest hoch. In Ungarn dürfte die ASP knapp östlich von Budapest stehen, in Polen schon auf Höhe Warschau. In Rumänien gibt es momentan fast im ganzen Land explosionsartig neue Fälle. In der größten rumänischen Schweinefarm mussten bereits fast 50.000 Schweine gekeult werden. Auch in Lettland und Litauen wurden heuer bereits Betriebe mit jeweils ca. 15.000 Schweinen geräumt. Im Sommer hat das Virus auch den Sprung nach China und Korea geschafft. Damit ist ein Virus, das ursprünglich nur für afrikanische Wildschweine von Bedeutung war, zur Existenzfrage von Schweinehaltern rund um den Globus geworden. Erst vor wenigen Tagen traten ASP-Fälle in Belgien auf. Die Veterinärverwaltungen in den betroffenen Ländern versuchen mit der Schaffung von Restriktionszonen gemäß EU-Richtlinien verzweifelt die Seuche im Wildschweinebestand in den Griff zu bekommen. Über verstärkte Bejagung soll der Sauenbestand vor Eintreffen der Seuche verringert werden um die Verbreitung zu verlangsamen. In Tschechien werden in der Sperrzone 350,– Euro für jede geborgene tote Wildsau ausbezahlt, auch in Polen und Deutschland werden Abschussprämien zwischen 25 und 50 Euro ausbezahlt um den Wild-

schweinebestand zu reduzieren. Der deutsche Bauernverband fordert eine – undurchführbare – 70 prozentige Reduktion des Bestandes. Er schätzt den jährlichen Schaden für die gesamte Schweinebranche Deutschlands durch Handelsrestriktionen, Keulungen etc. auf 2 bis 3 Milliarden Euro! Bei Einbruch der Seuche in die wildund hausschweinestarken Länder Mitteleuropas wird durch Zonenlegungen und Handelsbeschränkungen bei unveränderter Gesetzeslage nichts mehr so sein wie vorher! Die Veterinärbehörden der Einzelstaaten und auch der EU sind laufend am Erarbeiten von Vorbeugungs- und Bekämpfungsmaßnahmen. Mittlerweile scheint aber immer klarer zu werden, dass es keine Frage ist ob, sondern nur noch eine Frage, wann die ASP nach Deutschland bzw. Österreich kommt. Der Unterschied liegt nur noch darin, ob das Virus den langsamen Weg über die Füße von Wildschweinen oder den schnellen Weg über die Räder eines infektionsguttransportierenden Fahrzeuges nimmt. Während infizierte Wildschweine sehr rasch, wegen dem hohen Fieber ermattet, irgendwo verenden und so die Seuche im Schnitt nur etwa 30 Kilometer pro Jahr weitertragen, ist die Hauptgefahr der Verbreitung der Transport von infiziertem Schweinefleisch bzw. Lebensmitteln und damit der mögliche Eintrag in weit entfernte Wild- oder Hausschweinebestände. Aus bisheriger Erfahrung läuft die Übertragung in neue, weitentfernte Gebiete also hauptsächlich mit Tiertransporten, Lebensmitteln oder Speiseresten. Da es sich bei der betroffenen Tierart hauptsächlich um Wildschweine handelt, kommt dem Wissen und dem Handeln der Jägerschaft eine sehr große Bedeutung zu.

Vermehrtes Fallwild ist bei ASP nicht zu übersehen.

WAS SOLLTE MAN ÜBER DAS VIRUS WISSEN? Empfänglich sind nur Wild- und Hausschweine. Andere Tiere, wie z.B. der Hund, und auch der Mensch erkranken nicht an dem Virus. Es gibt keine Schutzimpfung gegen ASP. Das Virus ist grundsätzlich in allen Sekreten und Exkrementen enthalten, am gefährlichsten ist jedoch die Übertragung über Blut und Schweinekadaver. Das Virus überlebt in Fleisch/Lebensmitteln Monate, in gefrorenem Fleisch sogar Jahre!

WIE WIRD DIE ASP HAUPTSÄCHLICH ÜBERTRAGEN? Von Schwein zu (Haus-)Schwein durch direkten Kontakt bzw. durch Fressen an Kadavern verendeter Tiere. Mittels Verfütterung von infizierten Lebensmittelresten (z. B. Jausenreste oder die verbotene „Kaschpelfütterung“) erfolgt der Eintrag in landwirtschaftliche Betriebe oder die Wildschweinepopulation.

WIE ERKENNT MAN DIE ASP? Während in der Stallhaltung der ganze Krankheitsverlauf, vom Ausbruch frühestens 3 Tage nach der Infektion bis zum schnellem Tod nach 1-2 Tagen, oder auch die chronische Erkrankung beobachtet werden kann, trifft der Jäger vermehrt auf bereits verendete oder


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Beim Aufbrechen auf angeschwollene, dunkle Darmlymphknoten sowie Blutungen der Organe – vor allem der Nieren – achten. Fotos: FLI

durch massive Fieberschübe auffällig matte Stücke, die eventuell auch Bewegungsstörungen zeigen. Tiere mit mangelndem Fluchtverhalten, z. B. Verbleiben in der Suhle, sind jedenfalls verdächtig. Die beim Hausschwein typischen Zeichen von Kreislaufversagen und Gewebsschädigungen in Form von Hautrötungen an Ohren, Unterbauch und Brust wird man beim Wildschwein schwieriger feststellen können. Bei der Sektion bzw. beim Aufbrechen sind besonders die (Darm-)Lymphknoten auffällig vergrößert und blutig verfärbt. Die Milz ist oft vergrößert. An und in den Organen erkennt man feine, punktförmige Blutungen – besonders an den Nieren oder in der Blase. Lunge und Atemwege können mit Schaum gefüllt sein. Diese Zeichen sind zwar typisch, müssen aber nicht immer vorliegen.

WELCHE MASSNAHMEN HABEN LANDWIRTE ZU TREFFEN? u Umsetzung der Vorgaben der Schweinegesundheitsverordnung (Vorgaben für Auslauf/Freilandhaltung von Schweinen – kein Kontakt zu Wildschweinen, Zugangsregelungen zu Ställen, Kadaverentsorgung…) u Teilung des Betriebes in rein/ unrein-Zonen (schwarz-weißPrinzip) u Zutritt betriebsfremder Personen auf das Notwendigste begrenzen und nur unter Auflagen u Betreten des Stalles nur mit der für den Schweinestall vorgesehenen Kleidung/Stiefel (bzw.

Overalls und Überziehschuhe) u Transportfahrzeuge nach jedem Transport reinigen/desinfizieren u Futtermittel- und Einstreulager vor Wildschweinen abschirmen u Mäuse und Ratten konsequent bekämpfen u Keine Speiseabfälle verfüttern u Besondere Unterweisung Erntehelfern/Personal Schweinepestregionen

von aus

Die aktuellen Empfehlungen der Biosicherheitskommission dazu finden sich auf www.verbrauchergesundheit.gv.at

WAS KÖNNEN JÄGER IN KÄRNTEN MOMENTAN TUN? u Scharfe Bejagung der Wildschweinebestände – weniger Schweine verlangsamen auch die Ausbreitung u Striktes Fernhalten von lebenden und erlegten Wildschweinen vom Schweinebetrieb u Kein Aufbrechen, Versorgen, Einkühlen von Wildschweinen auf einem Schweinebetrieb (bes. in Seuchenzeiten) u Achtung bei vermehrtem Fallwild, abgekommenen und verhaltensauffälligen Tieren u Bei Seuchenverdacht ist jedes Stück Fallwild – auch wenn schon in Verwesung – zu melden und auf ASP untersuchen zu lassen! Für Stücke, welche auf Anordnung des Amtstierarztes untersucht werden, entstehen dem Jäger keine Untersuchungskosten!

u Jagdreisen in Schweinepestgebiete unterlassen (dies gilt besonders für jagende Schweinebauern!!). Die aktuelle Verbreitung der ASP erfährt man auf der Homepage der Agentur für Ernährungssicherheit: www.ages.at

WAS SOLLEN JÄGER, DIE ZUR SAUJAGD INS AUSLAND FAHREN, BEACHTEN? u Beim Aufbrechen/Streckenlegen infizierter Wildsauen im Seuchengebiet kann das Virus haften an: Werkzeug, Kleidung, Schuhwerk oder Fahrzeugen, Wildwannen, Hundepfoten etc. Deshalb vor Heimfahrt alles waschen bzw. gründlich reinigen und desinfizieren u Nichts aus dem Seuchengebiet mitnehmen, das irgendwie mit Wildsau zu tun hat (Wildbret, Fleischerzeugnisse wie Speck oder Würste, Jausenreste usw. Jausenreste auch bei der Heimfahrt nicht achtlos ins Gelände entsorgen oder gar zuhause als „Kaschpel“ an Schweine verfüttern u Trophäen nur ausgekocht mit nach Hause nehmen, auch keine unbehandelten Sauschwarten, Saubärte usw. mitnehmen. u Keinesfalls mit ungereinigter Jagdbekleidung/-ausrüstung oder Jagdhund bei Heimkehr in einen Schweinestall oder ins Revier (z. B. zur Kirrung) gehen u Nach der Jagd Betreten eines Schweinestalles erst nach komplettem Kleidungswechsel und gründlicher Dusche Mag. Kurt Matschnigg

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Internationale Holzmesse Vom 29. August bis 1. September ging am Klagenfurter Messegelände die „55. Internationale Holzmesse Klagenfurt/Holz & Bau mit Treffpunkt Jagd“ mit 20.000 Besuchern aus dem In- und Ausland über die Bühne. Das Freigelände sowie die einzelnen Hallen waren diversen Fachbereichen gewidmet. So präsentierten 500 Aussteller aus 21 Nationen auf einer Ausstellungsfläche von 50.000m2 an den vier Messetagen die neusten Trends rund um die Themenbereiche Forst, Holzbearbeitung, Zimmereibedarf, Säge und Transport. Eine besondere und optimale Er-


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2018 gänzung zum Forstbereich stellte in diesem Jahr erstmals der neue Schwerpunkt „Treffpunkt Jagd“ dar. Das Angebot reichte von Jagdausrüstung und Revierbedarf, Jagdbekleidung, Schmuck bis hin zu Off-Road-Fahrzeugen, uvm. Auch die Kärntner Jägerschaft war mit einem Informationsstand vertreten. Zusätzlich zu interessanten, spannenden und kreativen Informationstafeln gab es am Stand der Kärntner Jägerschaft auch eine Buchpräsentation: „Die Geschichte der Ferlacher Büchsenmacher“ von Renate Jernej fand bei den zahlreichen Besuchern großen Zuspruch. AS

Die Geschichte der Ferlacher Büchsenmacher Von 1885 bis heute Renate Jernej, ISBN: 978-3-7084-06121, € 49,00, Bestellmöglichkeit: Verlag Johannes Heyn, Friedensgasse 23, 9020 Klagenfurt, Tel.: 0463/3363 1, Fax.: 0463/3363 1-33, E-Mail: office@verlagheyn.at, Internet: www.verlagheyn.at Seit fast 500 Jahren fertigen Büchsenmacher in Ferlach Waffen. Ferlacher Jagdwaffen stehen für Präzision und für Handwerkskunst, die zum immateriellen UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Dieser Band stellt die Entwick-

lung der Ferlacher Büchsenmacherei in den letzten 140 Jahren umfassend dar. Den einzelnen Abschnitten über die Büchsenmacherbetriebe werden Kurzinformationen zur Geschichte samt wichtigen Daten vorangestellt. Eigene Kapitel sind den noch aktiven Büchsenmachern in Ferlach gewidmet. Abgerundet wird dieses Werk durch ein alphabetisches Verzeichnis aller seit dem 16. Jahrhundert bekannten Büchsenmacher (ca. 1.900 Namen) in Ferlach.

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Kindgerechte Aufbereitung der in MINI-MAX


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r Jahresthemen

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Fädeln, stempeln, Spuren lesen Watschig in der Woche vom 25. – 29. Juni. Geschäftigkeit breitet sich aus. Kindergruppen sammeln sich bei der Rieder-Kössn, werden in Gruppen eingeteilt und verteilen sich wieder in den umliegenden Waldteilen. Sie lernen in freier Natur. Das Projekt Wald-Wild-Wissen der Jäger und Aufsichtsjäger des Jagdbezirkes Hermagor ist wieder gestartet und zum siebenten Mal begeistern sich die Kinder des Bezirkes dafür. Geführt von den Projektleitern, Anita und Harald Bachmann, lernen sie, die Umwelt mit anderen Augen zu erfahren, zu sehen und zu fühlen. In ausgeklügelten Arbeits- und Lernstationen tauchen die Kinder ein in den Wald und in seine Tierwelt. Da werden vom Hochsitz aus Fuchs und Habicht mit dem Fernglas gesucht sowie im ausgelegten Moosbett über Bären, Luchse und anderes Raub-

wild gelernt, Naturpapiertaschen mit Tiermotiven bestempelt und im Wildtierdiorama das Gelernte nochmals gefestigt und ausgebaut. Besonderen Anklang findet die Eigenfertigung von Jagdschmuck aus Hirschhornrändern, Fuchszähnen, Fellteilen und Perlen, die auf einer Schnur aufgefädelt werden. Stolz trägt natürlich jeder diese Halskette, einschließlich Broschüren, Merkblatt, Sticker und einem „Pirschdiplom“, nach Hause. Tolles Feedback vergaben Lehrer und Eltern der teilnehmenden Volksschulen Fritzendorf, Egg, Tröpolach, Dellach und des KIGA Hermagor. Die anwesenden Jäger, Hegeringleiter, Aufsichtsjäger mit allen Helfern und Förderern freuen sich darüber, ebenso wie LJM DI Dr. Ferdinand Gorton, BFI DI Wilfried Strasser, BJM Bruno Maurer und BJM-Stv. Raphael Gressel.

Unterstützt wird das Projekt vom HR Möderndorf, im Besonderen von HRL Herbert Burgstaller, seinem Stv. Rudolf Themessl und Heinz Brandstätter. BM/EW


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Wald-Wildtage mit den Kindern des Kindergartens und der Volksschule Fresach Am 3. und 4. Mai dieses Jahres veranstalteten die Jäger der Jagdgesellschaften Mooswald und Fresach mit den Kindern des Kindergartens und der Volksschule interessante und lehrreiche Tage im Wald. Wir durften dazu ein Waldstück in der Nähe vom Schallbauerrauth „besetzen“. Die Kinder des Kindergartens wurden am 3. Mai, die der Volksschule am 4. Mai, von den Jägern abgeholt und in den Wald geführt. In Begleitung einer zertifizierten Waldpädagogin und Naturführerin, Christine Dewath, wurden den Kindern die Tiere und Pflanzen unserer Wälder erklärt. Frau Dewath führte sehr anschaulich aus, wie man sich im Wald verhalten sollte, dass der Wald Lebensraum und Kinderstube für viele Tierarten ist und wir uns daher rücksichtsvoll und mit Respekt im Wald bewegen sollten. Dazu wurde ein Parcours mit vielen präparierten Wildtieren und Fotodarstellungen über die in den heimischen Wäldern lebenden Wildtiere aufgebaut. Als Attraktion wurde von Emil Brence und Ewald Brence ein eigener Hochstand gebaut, von dem aus im Wald versteckte Präparate von den Kindern gruppenweise mit Ferngläsern gesucht und gefunden wurden. Besonders engagierte Kin-

der übten sich dabei sogar schon in präziser Ansprache von Wildtieren – was zu großer Erheiterung beitrug. Eine weitere Gruppe von Kindern baute mit tatkräftiger Unterstützung der Pädagoginnen des Kindergartens und der Volksschule mit Ästen, Zweigen und Zapfen einen riesigen Adlerhorst, welcher als Raum für die Vormittagsjause diente. Auch Bürgermeister, Ing. Gerhard Altziebler, und der Hegeringleiter des Hegering 20 – Mirnock, Gerhard Winkler, begrüßten die Kinder und begleiteten die Veranstaltungen. Abschließend wurden die Kinder zu einem kleinen Mittagessen ein-

geladen, welches an beiden Tagen liebevoll von Katharina Rauter zubereitet wurde. Am Ende der Veranstaltungen wurde jedem Kind eine Urkunde, mit der die Ausbildung zur „Waldspürnase“ bestätigt wurde, überreicht. Die Jäger der Jagdgesellschaften Mooswald und Fresach bedanken sich bei der Kindergartenleiterin, Doris Eichern, und der Direktorin der VS Fresach, Sigrid Wohlmuth, herzlich für die Möglichkeit mit den Kindern diese Informationstage veranstalten zu können! Die Idee dazu stammte von Andreas Oberrauter, JG Mooswald – auch dafür vielen Dank! Ebenso ein großes Dankeschön Günther

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Glanznig für die Benützung des Waldes beim „Schallbauerrauth“. Nachdem wir unsere Idee in der Volksschule und im Kindergarten präsentiert hatten, wurden wir von einer Welle von Unterstützungszusagen überrascht – die Jäger der Jagdgesellschaften Mooswald und Fresach bedanken sich für die tatkräftige Mithilfe bzw. finanzielle Unterstützung durch folgende Personen: Bgm. Ing. Gerhard Altziebler, ÖVP Fresach, Fa. GF-TEC, Fa.

Drautalforst, HRL Gerhard Winkler, Kärntnermilch, Bäckerei Seidler, Dorfladen Fresach, GH zum Wirth, Emil und Ewald Brence, Iris und Helmut Brandstätter, Bernhard Moser, Gerhard Pontasch sowie allen Jägerinnen, Jägern und Jungjägern beider Jagdgesellschaften für die Vorbereitung und die Begleitung unserer Wald–Wildtage. Andreas Oberrauter, JG Mooswald Martin Steinwender, JG Fresach

Völkermarkt: Beliebte Waldund Wild-Tour mit Jägern Lehrreiche Kinder-Ferienbetreuung in Völkermarkt Im Rahmen des von der Stadtgemeinde Völkermarkt schon seit Jahren initiierten Ferienprogramms für Kinder aus der Gemeinde organisierte die Jagdgesellschaft Völkermarkt bereits das siebente Jahr in Folge, für diese Kinder im Alter von 7 bis 12 Jahren, Führungen in die heimischen Jagdreviere. Seit dem Jahre 2012 wurden nahezu 500 Kinder über dieses Projekt, das heuer an zwei Vormittagen und einem Nachmittag im August, mit über 70 Kindern und jeweils 3 Betreuerinnen stattfand, betreut.

Erfahrene Jäger führten die Kinder in die Natur rund um Völkermarkt und zeigten ihnen Interessantes und Wissenswertes über das Wild, dessen Lebensraum und die Arbeit der Jäger in der Praxis. Mag. Konstanze Röhrs, Mag. Monika Nagele, Antonia Nagele, Dr. Paul Nagele, Jagdaufseher Engelbert Mairitsch, Förster Josef Paternoss und Helmut Kalian, von der Jagdgesellschaft Völkermarkt sorgten mit interessanten Informationen für 3 erlebnisreiche Tage. Auch das richtige Verhalten im

Dankbar und sehr interessiert nahmen die Kinder alle Informationen zur Jagd und den Wildtieren auf.

Revier und auch der Umweltschutz wurden mit den Kindern besprochen. Hochsitze sowie Reh- und


WA L D – W I L D – S C H U L E / AU S D E M JAG D R E V I E R Fasanfütterungen wurden gezeigt und vor allem Kenntnisse über die heimischen Wildtiere, die im Wald leben, vermittelt. Die Funktion des Waldes, als Lebensraum der Wildtiere und Erholungsraum der Menschen, wurde den Kindern erklärt.

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Kärntner Jägerschaft eine deftige Jause und ein Getränk, worauf sie dann auch kräftig zupackten. Es macht zufrieden, wenn man sieht, mit welcher Begeisterung die Kinder das Thema Jagd und Natur, welches hier erlebbar gemacht wurde, aufnahmen und mit nach Hause nahmen.

Wie jedes Jahr gab es dann für die Kinder zum Abschluss dieser Revierführungen auf Einladung der

Dr. Paul Nagele und Helmut Kalian

Der direkte Draht zur KJ 9020 Klagenfurt am Wörthersee, Mageregger Straße 175

Landesgeschäftsstelle Telefon 0463/5114 69-0 Fax 0463/5114 69-20

Landesjägermeister DI Dr. Ferdinand Gorton (DW 10) GF Mag. Freydis BurgstallerGradenegger, MBA (DW 16) office@kaerntner-jaegerschaft.at Verena Gaber (DW 12) www.kaerntner-jaegerschaft.at Otto Kornprat (DW 11) DI Christiane Lukas (DW 13) Mag. Gerald Muralt (DW 18) Ing. Angelika Schönhart (DW 17) Ruth Ukowitz (DW 14) Elisabeth Engber (DW 23) Birgit Wascher (DW 26)

Redaktion »Der Kärntner Jäger« Redaktionsmitarbeiterin: Ing. Angelika Schönhart

Telefon 0463/5114 69-17 redaktion@kaerntner-jaegerschaft.at

Anzeigenannahme: Otto Kornprat

Telefon 0463/5114 69-11 otto.kornprat@kaerntner-jaegerschaft.at

Restaurant Schloss Mageregg Telefon 0463/5444 4

Wildpark (Verwaltung) Gerald Eberl Telefon 0463/5114 69-0 gerald.eberl@kaerntner-jaegerschaft.at

Aus dem Jagdrevier

Möwensichtung Bergführer Martin Glantschnig hat auf der Oberwalderhütte in 3.000m Seehöhe (in Heiligenblut) eine Möwe aufgenommen.


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Schießwesen

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36. Jagdcup 2018 Das dreiteilige jagdliche Schießen der Kärntner Jägerschaft (jagdlich Trap, Compacsporting und Jagdparcours) sowie die drei jagdlichen Kugeldisziplinen (stehend angestrichen, freistehender Bergstock und liegend frei) fanden heuer zum 36. Mal statt. Beginnend am Johannesberg/St. Paul mit dem Neujahrsschießen, danach in Pakein/Grafenstein der 1. JC, in Sorgendorf/Bleiburg der 2. JC und als Abschluss die Landesmeisterschaft in Radweg/ Feldkirchen. Die wichtigsten Ergebnisse vom Neujahrsschießen, vom ersten, zweiten und dritten Jagdcup finden alle Interessierten auf der Homepage der Kärntner Jägerschaft unter dem Menüpunkt Schießwesen/Ergebnisse Jagdcup 2018. Die Landesmeisterschaft und der 3. Jagdcup wurden in Radweg/ Feldkirchen durchgeführt. 60 Schützen aus 7 Bezirken kämpften als Mannschaft oder im Einzelbewerb um Goldmedaillen. u Einzel: M. Buttazoni vor Horst Polainer jun. und T. Kamp u Mannschaft: Feldkirchen 1 vor Klagenfurt und Feldkirchen 2. Ganz hervorragende Leistungen, vor allem wieder von den jungen Feldkirchnern, die diese Disziplin auch heuer klar dominierten. Den Jagdcup 2018 gewann Georg Freithofnig vor August Polanetz und Manfred Buttazoni. Zwei bemerkenswerte und äußerst erfreuliche Entwicklungen dürfen in diesem Bericht nicht fehlen: 1. Nach der damaligen Schlie-

Feldkirchen 1: Wedenig, Kittinger, Freithofnig, Kamp, Tschinder, Buttazoni, Gaber, Wolte

ßung des Schießstandes Heiligengeist bei Villach löste sich die bis dahin sehr erfolgreiche Mannschaft aus Villach auf. Mehr als 10 Jahre später war heuer eine junge talentierte Schützengruppe beim Jugendschießen im Burgenland dabei. Mit Hilfe von Wolfgang Warmuth und den Gebrüdern Schwenner (Paul, Pit und Klaus) sowie der Erfahrung von Peter Leitner und Max Mandl erreichte die Villacher Mannschaft gleich beim ersten Auftritt bei der Landesmeisterschaft den 6. Platz. Wenn die Begeisterung und schießtechnische Entwicklung anhält, dann gewinnt diese Mannschaft demnächst Edelmetall. 2. Seit einigen Jahren verzichten einige reifere Schützen (Wirtitsch, Wolte, Kampl) trotz Qualifikation auf die Teilnahme bei den Bundesmeisterschaften. Dies ermöglicht jungen Schützen, Wettkampferfah-

rung bei bundesweiten Schießen zu sammeln. Dass dieser Weg der richtige ist, hat sich auch heuer bestätigt, denn Kärnten schickte wieder die mit Abstand jüngste Mannschaft zur Bundesmeisterschaft nach Vorarlberg und sie war sehr erfolgreich (siehe Bericht Seite 35). Abschließend ein herzliches „Danke“ an alle Firmen, die Preise gespendet haben! (stellvertretend: Fa. Meindl, Jagd- und Fischereiverlag, Fa. Ledermichl, Goldschmiede Sommer, Haus der Jäger Spittal, Loden Plankl, Hirter Brauerei usw.) Der allergrößte Schützendank gebührt allen, die mithalfen diese vier Veranstaltungen sicher und sportlich fair durchzuführen. In diesem Sinne Weidmannsdank und bis 2019 beim 37. Jagdcup. Mag. Heimo Wolte Landesschießreferent

Klagenfurt: Mischkulnig, Camic, Struger, Wolte, für die Auswertung verantwortliche V. Gaber


SCHIESSWESEN / JAGDLICHES WISSEN

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Österreichisches Jägerschaftsschießen 2018 Auch in diesem Jahr waren wieder alle Bundesländer mit ihren besten Schützen bei der Bundesmeisterschaft, die am 25. und 26. August ausgetragen wurde, vertreten. Veranstalter war der Vorarlberger Landesjagdverband. Ein attraktives und jagdnahes Kombinationsschießen erwartete die Teilnehmer – mit 20 Kugelschüssen und 50 JagdparcoursTauben. Der Kugelbewerb wurde auf der Schießstätte Bezau auf 150 Meter geschossen. Die einzelnen Kategorien waren: Gams liegend frei, Keiler sitzend angestrichen, Rehbock fester Bergstecken und Hirschtier freier Bergstock. Dies war eindeutig die größte Herausforderung an die Schützen und brachte auch einige zur Verzweiflung … Der Schrotbewerb wurde in einem Steinbruch in Au ausgetragen. Der Veranstalter, allen voran Dr. Heinz Hagen, und sein Team scheuten keine Mühen, um den Schützen aus den anderen Bundesländern attraktive Jagdparcours-Tauben zu präsentieren. So mussten 15 Maschinen von Dornsberg ausgeliehen und vor Ort aufgebaut werden. Dafür ein besonderes Danke vom Team Kärnten. Die Kärntner Mannschaft bestand aus den Schützen August Polanetz, Manfred Buttazoni, Thomas Kamp, Georg Freithofnig, Mathias Wedenig und Mathias Ottmann, der auch gleichzeitig die Funktion des Mannschaftsführers inne hatte. Am Freitag fand das Training für Kugel und Tauben der Mannschaften statt. Danach kam das Mannschaftsführerschießen an die Reihe. Gams liegend frei und Rehbock stehend angestrichen, bei Regen und einbrechender Dunkelheit. Dr. Heinz Hagen gewann den Bewerb, Mathias Ottmann kam über den 7. Platz nicht hinaus. Nach entsprechender Adjustierung ging es zum Empfang nach Bezau in den Gerhard-WölfeleSaal. Dort wurde die Mannschaft von den Jagdhornbläsern empfangen. Es folgten Grußworte, gelungenes Essen und angeregte Gespräche.

Am Samstag begann der Wettkampf für die Kärntner mit der Kugel in Bezau. Danach ging es nach Au zum Wurftauben-Wettbewerb, wo man mit strömendem Regen empfangen wurde. Nichtsdestotrotz kämpften die Kärntner um jede Taube und wurden am Ende auch mit dem 3. Rang in der Mannschaft belohnt. Gewonnen hat den Bewerb Niederösterreich vor Salzburg, Kärnten, Vorarlberg, Steiermark, Wien, Oberösterreich, Burgenland und Tirol.

Die Einzelwertung in der Jagdlichen Kombination konnte Manfred Buttazoni vom Team Kärnten für sich entscheiden. Das TeamKüken Mathias Wedenig machte in der Kugel-Einzelwertung den 3. Platz und gewann somit die Bronze-Medaille, auch in der Kombination erreichte er den hervorragenden 6. Platz. Nochmal herzliche Gratulation vom Kärntner Team zu dieser außergewöhnlichen Leistung. Mathias Ottmann Mannschaftsführer

Jagdliches Wissen – Losung Diesmal dreht sich das jagdliche Wissen um etwas, mit dem man in der Jagd eigentlich dauernd zu tun hat und doch wird selten darüber gesprochen: die Losung des Wildes. 1. Wie lässt sich Fuchslosung charakterisieren? 2. Welche Merkmale deuten auf Fischotterlosung hin? 3. Ist es möglich, anhand von Rotwildlosung das Geschlecht des Verursachers zu bestimmen? 4. Wie setzt der Dachs seine Losung ab?

5. Worin unterscheiden sich Hasen und Kaninchen wenn sie sich lösen? 6. Was ist eines der Hauptunterscheidungsmerkmale zwischen Wolfs- und Hundelosung? 7. Wofür kann die Losung des Rehwildes noch herangezogen werden? 8. Worauf deutet weiße Losung von Raubwild hin?

Alle Antworten finden sich auf Seite 50!

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1. Flintenschießen in Hermagor Bruno Maurer, Bezirksjägermeister von Hermagor, besuchte im Zusammenhang mit Flintenschießen in den letzten Jahren einige BildungsplattformVeranstaltungen der Kärntner Jägerschaft. Heuer wollte er diese Aus- und Weiterbildung auch für die Jägerinnen und Jäger im Gailtal organisieren. Am 11. und 12. August war es – durch beste Zusammenarbeit unter den Jägern – möglich, dieses Seminar durchzuführen. Der Schießplatz (stillgelegter Steinbruch)

wurde dankenswerterweise von der Familie Jenul zur Verfügung gestellt. HRL Burgstaller und sein Team waren für die Organisation vor Ort zuständig und Obmann Heinz Brandstätter und die Jäger der JG Mitschig Nord sorgten für Speisen und Getränke. Die Wurfmaschinen wurden von Franz Wagger angeliefert und eingestellt und die Schießinstruktoren Reinhold Greyer, Mathias Ottmann und Mag. Heimo Wolte übernahmen die Ausbildung. Hier eine kurze Zusammenfassung: 60 hochmotivierte Schützinnen und Schützen nahmen an die-

sen 4 Halbtagseinheiten teil. Und auch wenn das Gailtal kein typisches Niederwildbiotop darstellt, so ist jetzt ein Mehr an Sicherheit und Schießkönnen für die kommenden Entenjagden vorhanden. Die Disziplin, die Verlässlichkeit und der Zusammenhalt in diesem Bezirk wurden beeindruckend präsentiert. Ein abschließendes Wettschießen unter den Funktionären und Mitarbeitern war sehr spannend. Kurzum eine sehr gelungene Veranstaltung, die der Fortbildung im Gailtal gewidmet war. Mag. Heimo Wolte Landesschießreferent


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Wolfgang Warmuth, Hermann Trines, Harald Lientschnig (v.l.n.r.).

Hegeringmannschaftsschießen Jagdbezirk Villach 2018 Am 18. August fand das Hegeringmannschaftsschießen des Jagdbezirkes Villach statt. Auf der Schießstätte Bichl bei Tiffen trafen sich 11 Mannschaften aus dem Bezirk. Nicht nur das herrliche Sommerwetter, auch der Schießbewerb mit seinen vier Stationen brachte die Teilnehmer zum Schwitzen. Heuer wurde zum ersten Mal auf den Kipphasen geschossen. Nicht nur bei der Jagdprüfung ist der Kipphase eine Herausforderung, auch bei diesem Bewerb brachte er den einen oder anderen Schützen an seine Grenzen. Die übrigen Stationen waren der Fuchs (sitzend aufgestützt), die Rehgeiß (freier Bergstock) und der Gams (fester Bergstock). Alle Bewerbe wurden von den Teilnehmern mit dem eigenen Gewehr geschossen. Der Sieg gelang der Mannschaft Maria Gail aus dem Hegering 31, mit 209 Punkten (Schützen: Anni Oswald, Dora Leeb, Markus Oswald, Raimund Sereinig). Den zweiten Platz holte sich die Mannschaft des Kärntner Jagd-

aufseherverbandes, Bezirksgruppe Villach, mit 205 Punkten (Schützen: Horst Kofler, Andreas Schuschnig, Wolfgang Watzko, Klaus Lassnig). Den dritten Platz mit 192 Punkten belegte die Mannschaft Rosegg, Hegering 22 (Schützen: Heribert Bierbaumer, Friedl Valent, Anton Greibl, Josef Lassnig). Die Ehrenscheibe konnte sich Wolfgang Warmuth sichern. Ein herzliches Dankeschön an die Sponsoren, welche die Sachpreise für den Bewerb zur Verfügung stellten, und den Verantwortlichen der Schießstätte Tiffen, Gert Huber und seinem Team, für die hervorragende Bewirtung der Teilnehmer während der Veranstaltung. Nach der Siegerehrung und den Dankesworten ist die Veranstaltung in gemütlicher Runde lustig ausgeklungen. Bis zum nächsten Hegeringmannschaftsschießen! Hermann Trines Bezirksschießreferent

Jagdrucksack Der Jagdrucksack steht in jeder Bezirksgeschäftsstelle als Unterstützung im Rahmen der Wald-Wild-Schule-Aktionen für den Verleih bereit!!!

www.kaerntner-jaegerschaft.at


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Einladung zu den Hegeringversammlungen mit Wahlen und Hegeschauen 2019 Hiemit ergeht an alle Mitglieder der Kärntner Jägerschaft die Einladung zu den Hegeringversammlungen und Hegeschauen. Im Rahmen der Hegeringversammlungen finden satzungsgemäß Wahlen statt und werden die Mitglieder des Hegeringes zur Wahl noch gesondert und schriftlich eingeladen. Trotzdem bitten wir die Jägerinnen und Jäger, die nach-

B EZI R K

Feldkirchen ch hen u Hegering 210094 (Sirnitz): Samstag, 2. Februar, 14 Uhr, Sirnitz, Kultursaal; Bewertung: ab 9 Uhr; Trophäenanlieferung: Donnerstag, 31. Jänner, bis 12 Uhr Wahlen: Freitag, 15. Februar, 20 Uhr, Sirnitz, GH Scheiber u Hegeringe 210095 (Sittich), 2100100 (Steindorf), 210101 (Steuerberg), 210102 (Glantal), 210103 (Feldkirchen): Samstag, 9. Februar, 14 Uhr, Steuerberg, Kultursaal; Bewertung: Freitag, 8. Februar, 14 Uhr; Trophäenanlieferung: Donnerstag, 7. Februar, 16 bis 19 Uhr Wahlen: HR 210095 (Sittich): Freitag, 15. Februar, 19.30 Uhr, Klein St. Veit, GH Uhr; HR 210100 (Steindorf): Freitag, 1. März, 19.30 Uhr, Steindorf-Nadling, GH Gfrerer-Lipp; HR 210101 (Steuerberg): Freitag, 15. Februar, 19.30 Uhr, Steuerberg, GH Hoisbauer; HR 210102 (Glantal): Freitag, 25. Jänner, 19.30 Uhr, Tauchendorf, GH Tamegger; HR 210103 (Feldkirchen): Freitag, 25. Jänner, 19 Uhr, Feldkirchen, GH Untermoser u Hegeringe 210096 (Gnesau), 210097 (Himmelberg), 210098 (Patergassen), 210099 (Ebene Reichenau): Samstag, 23. Februar, 14 Uhr, Himmelberg, Kultursaal; Bewertung: Freitag, 22. Februar, 9 Uhr; Trophäenanlieferung: Donnerstag, 21. Februar, 16 bis 19 Uhr; Hegeschau: Freitag, ab 16 Uhr und Samstag, 8 bis 14 Uhr Wahlen: HR 210096 (Gnesau): Freitag, 15. März, 19 Uhr, Gnesau, Kultursaal; HR 210097 (Himmelberg): Freitag, 15. Februar, 19 Uhr, Himmelberg, GH Zeilinger; HR 210098

stehend aktuellen Termine vorzumerken! Die Berichte der Funktionäre und Sachbearbeiter sollten alle Jäger interessieren. Darüber hinaus ist für das Revier viel Interessantes und Wissenswertes zu erfahren. Auch ersuchen wir unsere Mitglieder, die Trophäen in sauberem Zustand, mit einem Anhänger versehen, vorzulegen.

(Patergassen): Freitag, 15. März, 19.30 Uhr, St. Margarethen, GH Nager; HR 210099 (Ebene Reichenau): Freitag, 15. März, 19.30 Uhr, St. Lorenzen, GH Pertlwirt

B EZI R K

Hermagor gor u HR 203033 (Würmlach): Bewertung: Freitag, 18. Jänner, bis 18 Uhr beim Hegeringleiter Würmlach; Hegeschau, Hegeringversammlung mit Wahl: Samstag, 19. Jänner, 17 Uhr, Würmlach, GH Zebedin u HR 203034 (Mauthen): Bewertung: Freitag, 18. Jänner, 19 Uhr, Mauthen, GH Brückenwirt; Hegeschau, Hegeringversammlung mit Wahl: Samstag, 19. Jänner, 19 Uhr, Mauthen, GH Brückenwirt u HR 203035 (Kötschach): Bewertung: Freitag, 25. Jänner, bis 14 Uhr, Kötschach, GH Engl- Kirchenwirt; Hegeschau, Hegeringversammlung mit Wahl: Freitag 25. Jänner, 19 Uhr, Kötschach, GH Engl-Kirchenwirt u HR 203036 (Liesing bis Maria Luggau): Bewertung: Samstag, 19. Jänner, bis 9 Uhr, Maria Luggau, GH Paternwirt; Hegeschau, Hegeringversammlung mit Wahl: Samstag, 19. Jänner, 14 Uhr, Maria Luggau, GH Paternwirt u HR 203037 (Birnbaum): Bewertung: Samstag, 12. Jänner, 8 bis 12 Uhr, Liesing, Alpengasthof Strenge; Hegeschau, Hegeringversammlung mit Wahl: Samstag 12. Jänner, 19 Uhr, Liesing, Alpengasthof Strenge u HR 203039 (Dellach): Bewertung: Donnerstag, 10. Jänner, Abgabe bis

17 Uhr, Dellach, GH Lenzhofer; Hegeschau, Hegeringversammlung mit Wahl: Freitag, 11. Jänner, 19 Uhr, Dellach, GH Lenzhofer u HR 203040 (Reisach): Bewertung: Freitag, 25. Jänner, Abgabe bis 17 Uhr, Grafendorf, GH Post; Hegeschau, Hegeringversammlung mit Wahl: Samstag, 26. Jänner, 14 Uhr, Grafendorf, GH Post u HR 203041 (Kirchbach): Bewertung: Donnerstag, 24. Jänner, bis 9 Uhr, Kirchbach, GH Golob; Hegeschau, Hegeringversammlung mit Wahl: Donnerstag, 24. Jänner, 19 Uhr, Kirchbach, GH Golob u HR 203042 (Rattendorf): Bewertung: Donnerstag, 31. Jänner, 16 bis 18 Uhr, Tröpolach, GH Durnthaler; Hegeschau, Hegeringversammlung mit Wahl: Freitag, 1. Februar, 19 Uhr, Tröpolach, GH Durnthaler u HR 203043 (Möderndorf): Bewertung: Mittwoch, 9. Jänner, bis 18 Uhr, Kameritsch, Hotel Hubertushof; Hegeschau, Hegeringversammlung mit Wahl: Donnerstag, 10. Jänner, 19 Uhr, Kameritsch, Hotel Hubertushof u HR 203044 (St. Lorenzen i. Gitschtal): Bewertung: Samstag, 26. Jänner, ab 18 Uhr, Weißbriach, Gasthof Löffele; Hegeschau, Hegeringversammlung mit Wahl: Sonntag, 27. Jänner, 11 Uhr, Weißbriach, Gasthof Löffele u HR 203045 (Weißbriach): Bewertung: Samstag, 26. Jänner, ab 18 Uhr, Weißbriach, Gasthof Löffele; Hegeschau, Hegeringversammlung mit Wahl: Sonntag, 27. Jänner, 9 Uhr, Weißbriach, Gasthof Löffele u HR 203046 (Hermagor): Bewertung: Samstag, 26. Jänner, ab 18 Uhr, Radnig, GH Grollitsch; Hege-

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schau, Hegeringversammlung mit Wahl: Sonntag, 27. Jänner, 14 Uhr, Radnig, GH Grollitsch u HR 203047 (Egg): Bewertung: Samstag, 26. Jänner, 14 Uhr, Latschach, GH Plamenig; Hegeschau, Hegeringversammlung mit Wahl: Sonntag, 27. Jänner, 18 Uhr, Latschach, GH Plamenig u HR 203048 (St. Stefan i. Gailtal): Bewertung: Freitag, 1. Februar, 18 Uhr, St. Stefan, Sonnenhof Smole; Hegeschau, Hegeringversammlung mit Wahl: Samstag, 2. Februar, 17 Uhr, St. Stefan, Sonnenhof Smole u HR 203049 (Vorderberg): Bewertung: Freitag, 1. Februar, 18 Uhr, Vorderberg, GH Ortsburg; Hegeschau, Hegeringversammlung mit Wahl: Samstag, 2. Februar, 14 Uhr, Vorderberg, GH Ortsburg

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Klagenfurt furrt u HR 204003 (Ebenthal) und HR 204006 (Grafenstein): Bewertung: Samstag, 16. Februar, 10 Uhr, Poggersdorf, GH Krassnig; Hegeschau: Sonntag, 17. Februar, 10 Uhr, Poggersdorf, GH Krassnig. Heilige Messe um 8.30 Uhr in Poggersdorf vor der Hegeschau Wahlen: HR 204003 (Ebenthal): Freitag, 11. Jänner, 19 Uhr, Gurnitz Miegerer Straße 279, Mehrzweckhaus; HR 204006 (Grafenstein): Sonntag, 17. Februar, anschließend an die Hegeringversammlung u HR 204004 (Klagenfurt-Nord) und HR 204005 (Maria Saal): Bewertung: Samstag, 19. Jänner, 10 Uhr, Zollfeld, GH Fleissner; Hegeschau: Samstag, 19. Jänner, 14 Uhr, Zollfeld, GH Fleissner Wahlen: HR 204004 (KlagenfurtNord) und HR 204005 (Maria Saal): Samstag, 19. Jänner, anschließend an die Hegeringversammlung u HR 204007 (Ludmannsdorf): Bewertung: Samstag, 26. Jänner, 10 Uhr, Ludmannsdorf, GH Spitzer; Hegeschau: Samstag, 26. Jänner, 14 Uhr, Ludmannsdorf, GH Spitzer Wahl: Samstag, 26. Jänner, anschließend an die Hegeringversammlung u HR 204008 (Klagenfurt-West) und HR 204009 (Moosburg): Bewertung:

Freitag, 1. Februar, 14 Uhr, St. Martin am Techelsberg, GH Ulbing; Hegeschau: Samstag, 2. Februar, 14 Uhr, St. Martin am Techelsberg, GH Ulbing Wahlen: HR 204008 (KlagenfurtWest): Samstag, 26. Jänner, 9 Uhr, Klagenfurt Mageregg, Jägerhof Schloss Mageregg; HR 204009 (Moosburg): Freitag, 22. Februar, 19 Uhr, Moosburg, GH Karawankenblick u HR 204010 (Keutschach): Bewertung: Freitag, 25. Jänner, 17 Uhr, Schiefling, GH Bürger; Hegeschau: Freitag, 25. Jänner, 19 Uhr, Schiefling, GH Bürger Wahl: Freitag, 25. Jänner, anschließend an die Hegeringversammlung u HR 204011 (Feistritz i. R.), HR 204012 (Zell-Pfarre), HR 204013 (St. Margareten i. R.) und HR 204014 (Ferlach): Bewertung: Freitag, 8. März, ab 13 Uhr, Ferlach, Rathaus Ferlach; Hegeschau: Samstag, 9. März, ab 14 Uhr, Ferlach, Rathaus Ferlach Wahlen: HR 204011 (Feistritz i. R.): Samstag, 5. Jänner, 18 Uhr, Suetschach, GH Stefaner; HR 204012 (Zell-Pfarre): Freitag, 4. Jänner, 19 Uhr, Zell-Pfarre, GH Malle; HR 204013 (St. Margareten i. R.): Freitag, 4. Jänner, 19 Uhr, Gupf/St. Margareten i. R., GH Schuschnig/Grießer; HR 204014 (Ferlach): Freitag, 4. Jänner, 19 Uhr, Kirschentheuer, GH Ratz

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Spittal/Drau /D D rau u Talschaft I (Spittal): Hegeschau: Samstag, 2. Februar, 14 Uhr, Veranstaltungszentrum Sachsenburg HR 206053 (Spittal): Hegeringversammlung mit Wahlen: Freitag, 22. Februar, 19 Uhr, GH Steinbrugger Molzbichl u Talschaft II (Greifenburg): Hegeschau: Samstag, 26. Jänner, 14 Uhr, Kultursaal Greifenburg HR 206066 (Berg-Dellach): Hegeringversammlung mit Wahlen: Samstag, 2. Februar, 19 Uhr, GH Waldhof Pichler in Dellach; HR 206067 (Irschen): Hegeringversammlung mit Wahlen: Freitag, 8. Februar, 19 Uhr, Irschen, GH Dorfwirt; HR 206068 (Oberdrauburg): Hegering-

versammlung mit Wahlen: Samstag, 26. Jänner, 18 Uhr, GH Niedermüller in Oberdrauburg u Talschaft III (Obervellach): Hegeschau: Sonntag, 27. Jänner, 14 Uhr, Fraganter Wirt Flattach HR 206069 (Reisseck Ost Kolbnitz): Hegeringversammlung mit Wahlen: Freitag, 25. Jänner, 19 Uhr, GH Schwarzenbacher Kolbnitz; HR 206073 (Mallnitz): Hegeringversammlung mit Wahlen: Freitag, 25. Jänner, 19.30 Uhr, GH Siegelbrunn u Talschaft IV (Winklern): Hegeschau: Sonntag, 17. Februar, 14 Uhr, Kultbox Mörtschach HR 206074 (Stall): Hegeringversammlung mit Wahlen: Samstag, 9. Februar, 16 Uhr, GH Brückenwirt Stall; HR 206075 (Rangersdorf): Hegeringversammlung mit Wahlen: Samstag, 2. Februar, 16 Uhr, Hotel Margarethenbad in Lainach; HR 206077 (Großkirchheim): Hegeringversammlung mit Wahlen: Freitag, 15. März, 19 Uhr, Sagritzer Wirt; HR 206078 (Heiligenblut): Hegeringversammlung mit Wahlen: Donnerstag, 14. Februar, 20 Uhr, Dorfsaal Heiligenblut u Talschaft V (Gmünd): Hegeschau: Samstag, 19. Jänner, 14 Uhr, Festsaal Eisentratten HR 206079 (Trebesing): Hegeringversammlung mit Wahlen: Samstag, 16. März, 20 Uhr, Trebesinger Wirt; HR 206080 (Gmünd): Hegeringversammlung mit Wahlen: Mittwoch, 16. Jänner, 20 Uhr, GH Hofer Oberbuch u Talschaft VI (Millstatt): Hegeschau: Samstag, 23. Februar, 14 Uhr, Kongresshaus Millstatt HR 206087 (Seeboden): Hegeringversammlung mit Wahlen: Freitag, 1. März, 19.30 Uhr, GH Ertlhof Seeboden; HR 206089 (Radenthein): Hegeringversammlung mit Wahlen: Samstag, 9. März, 19 Uhr, Döbriach, Familiengut Burgstallerhof

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St. Veit/Glan G la n u HR 205111 (Althofen, Guttaring, Hüttenberg), HR 205122 (Meiselding, Mölbling) und HR 205123 (Kappel/ Krappfeld): Althofen, Landw. Fach-


H E G E R I N GV E R S A M M LU N G E N U N D WA H L E N schule, Leiter: HRL Peter Ratheiser; Trophäenanlieferung: Freitag, 25. Jänner, 13 bis 16 Uhr; Bewertung: Samstag, 26. Jänner, 8 Uhr; Hegeschau: Samstag, 26. Jänner, 14 Uhr Hegeringversammlung mit Wahl: HR 205111 (Althofen, Guttaring, Hüttenberg): Freitag, 22. Februar, 19 Uhr, Althofen, GH Prechtlhof; HR 205122 (Meiselding, Mölbling): Freitag, 18. Jänner, 19 Uhr, Meiselding, GH Schöffmann; HR 205123 (Kappel/Krappfeld): Mittwoch, 16. Jänner, 19.30 Uhr, Kappel/Kr., GH Lindenwirt u HR 205112 (Hüttenberg, Lölling), HR 205113 (Wieting), HR 205114 (Klein St. Paul, Eberstein) und HR 205115 (Brückl): Eberstein, Kulturhaus, Leiter: HRL Johann Bischof; Trophäenanlieferung: Donnerstag, 31. Jänner, 15 bis 19 Uhr; Bewertung: Freitag, 1. Februar, 9 Uhr; Hegeschau: Samstag, 2. Februar, 14 Uhr Hegeringversammlung mit Wahl: HR 205112 (Hüttenberg, Lölling): Freitag, 15. Februar, 19 Uhr, Ort zu Redaktionsschluss noch nicht bekannt; HR 205113 (Wieting): Freitag, 11. Jänner, 19 Uhr, Kirchberg, GH Bacher; HR 205114 (Klein St. Paul, Eberstein): Donnerstag, 10. Jänner, 19 Uhr, Eberstein, GH Liegl; HR 205115 (Brückl): Donnerstag, 21. Februar, 19 Uhr, St. Filippen, GH Kurath u HR 205116 (Straßburg), HR 205117 (Weitensfeld Nord), HR 205118 (Glödnitz), HR 205119 (Deutsch Griffen), HR 205120 (Weitensfeld Süd) und HR 205121 (Gurk, Pisweg): Deutsch Griffen, Kultursaal, Leiter: HRL Helmut Lassnig; Trophäenanlieferung: Donnerstag, 7. Februar, 17 bis 20 Uhr; Bewertung: Freitag, 8. Februar, 9 Uhr; Hegeschau: Samstag, 9. Februar, 14 Uhr Hegeringversammlung mit Wahl: HR 205116 (Straßburg): Mittwoch, 6. Februar, 20 Uhr, Straßburg, GH Landsmann; HR 205117 (Weitensfeld Nord): Samstag, 23. Februar, 20 Uhr, Weitensfeld, GH Kogleck; HR 205118 (Glödnitz): Donnerstag, 24. Jänner, 19 Uhr, Glödnitz, GH Hochsteiner; HR 205119 (Deutsch Griffen): Freitag, 25. Jänner, 19.30 Uhr, Deutsch Griffen, GH Raffelwirt; HR 205120 (Weitensfeld Süd): Montag, 11. Februar, 19 Uhr, Weitensfeld, Café Stocklauser; HR 205121 (Gurk, Pisweg):

Samstag, 19. Jänner, 14 Uhr, Gurk, GH Erian u HR 205126 (Grades), HR 205127 (Metnitz), HR 205128 (Flattnitz), HR 205129 (Oberhof): Turnsaal der NMS Metnitz, Leiter: HRL Günther Auer; Trophäenanlieferung: Donnerstag, 14. Februar, 16 bis 20 Uhr; Bewertung: Freitag, 15. Februar, 13 Uhr; Hegeschau: Samstag, 16. Februar, 14 Uhr Hegeringversammlung mit Wahl: HR 205126 (Grades): Freitag, 1. März, 19 Uhr, Marienheim, GH Marienheim, Fam. Schaller; HR 205127 (Metnitz): Freitag, 25. Jänner, 19 Uhr, Metnitz, GH Metnitztalerhof, Fam. Schaar; HR 205128 (Flattnitz): Samstag, 26. Jänner, 19 Uhr, Flattnitz, Alpenhotel Ladinig; HR 205129 (Oberhof): Freitag, 11. Jänner, 19 Uhr, Oberhof, GH Lindenwirt u HR 205124 (Friesach) und HR 205125 (St. Salvator): Friesach, GH Prodinger, Leiter: HRL Helmut Khom; Trophäenanlieferung: Freitag, 22. Februar, 16 bis 18 Uhr; Bewertung: Samstag, 23. Februar, 8.30 Uhr; Hegeschau: Samstag, 23. Februar, 14 Uhr Hegeringversammlung mit Wahl: HR 205124 (Friesach): Freitag, 8. März, 19 Uhr, Zeltschach, Buschenschank Grün; HR 205125 (St. Salvator): Freitag, 8. Februar, 19 Uhr, Ingolsthal, KH Taumberger u HR 205106 (Sörg, Liebenfels), HR 205107 (Hörzendorf, Hardegg), HR 205108 (St. Georgen a. L.), HR 205109 (St. Veit/Glan, Frauenstein) und HR 205110 (Frauenstein, Wimitz): Liebenfels, GH Zur Zechnerin, Leiter: HRL Peter Puck; Trophäenanlieferung: Freitag, 1. März, 13 bis 16 Uhr; Bewertung: Samstag, 2. März, 8 Uhr; Hegeschau: Samstag, 2. März, 14 Uhr Hegeringversammlung mit Wahl: HR 205106 (Sörg, Liebenfels): Freitag, 22. Februar, 19 Uhr, Miedling, GH Zur Zechnerin; HR 205107 (Hörzendorf, Hardegg): Freitag, 15. Februar, 19 Uhr, Miedling, GH Zur Zechnerin; HR 205108 (St. Georgen/Lgs.): Donnerstag, 14. Februar, 19 Uhr, Reipersdorf, GH Schumi; HR 205109 (St.Veit/Glan, Frauenstein): Freitag, 18. Jänner, 19 Uhr, Dreifaltigkeit, GH Jägerwirt; HR 205110 (Frauenstein, Wimitz): Freitag, 1. Februar, 19 Uhr, Kraig, GH Blasebauer

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Kärntner Jäger

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Villach u HR 207017 (Feld am See-Afritz): Hegeringversammlung mit Wahl: Samstag, 26. Jänner, 14 Uhr, Afritz, Kultursaal; Bewertung: Donnerstag, 24. Jänner, 18 Uhr, Hegeschau: Freitag, 25. Jänner und Samstag, 26. Jänner, 9 Uhr, Afritz, Kultursaal u HR 207018 (Arriach): Hegeringversammlung mit Wahl: Samstag, 9. Februar, 19.30 Uhr, Arriach, GH Bauerwirt; Bewertung: Donnerstag, 7. Februar, 19.30 Uhr; Hegeschau: Freitag, 8. Februar, 18 Uhr, Arriach, GH Bauerwirt u HR 207019 (Treffen): Hegeringversammlung mit Wahl: Samstag, 26. Jänner, 19 Uhr, Treffen, GH Kuchlerwirt; Bewertung: Donnerstag, 24. Jänner, 19 Uhr; Hegeschau: Freitag, 25. Jänner, ab 16 Uhr sowie Samstag, 26. Jänner, 10 bis 18 Uhr, Treffen, GH Kuchlerwirt u HR 207020 (Weißenstein-FresachFerndorf): Hegeringversammlung mit Wahl: Sonntag, 27. Jänner, 14 Uhr, Fresach, Kulturhaus; Bewertung: Samstag, 26. Jänner, 9 bis 12 Uhr, anschließend Hegeschau bis 22 Uhr; Hegeschau: Sonntag, 27. Jänner, 9 bis 14 Uhr, Fresach, Kulturhaus u HR 207021 (Wernberg-Velden): Hegeringversammlung mit Wahl: Sonntag, 20. Jänner, 14 Uhr, Wernberg, GH Don Capucci; Bewertung: Samstag, 19. Jänner, ab 18 Uhr; Hegeschau: Sonntag, 20. Jänner, 11 bis 14 Uhr, Wernberg, GH Don Capucci u HR 207022 (St. Jakob): Hegeringversammlung mit Wahl: Samstag, 2. März, 14 Uhr, St. Jakob, Kulturhaus; Bewertung: Freitag, 1. März, 19 Uhr; Hegeschau: Samstag, 2. März, 10 bis 14 Uhr, St. Jakob, Kulturhaus u HR 207023 (Finkenstein): Hegeringversammlung mit Wahl: Samstag, 2. Februar, 19 Uhr, Altfinkenstein, GH Baumgartnerhof; Bewertung: Freitag, 1. Februar, 18 Uhr; Hegeschau: Samstag, 2. Februar, 14 bis 18 Uhr, Altfinkenstein, GH Baumgartnerhof u HR 207024 (Arnoldstein): Hegeringversammlung mit Wahl: Frei-

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Kärntner Jäger

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tag, 1. Februar, 19 Uhr, Arnoldstein, GH Wallner; Bewertung: Donnerstag, 31. Jänner, 18 Uhr; Hegeschau: Freitag, 1. Februar, 9 bis 18 Uhr, Arnoldstein, GH Wallner u HR 207025 (Hohenthurn-ThörlFeistritz/Gail): Hegeringversammlung mit Wahl: Samstag, 16. Februar, 19 Uhr, Hohenthurn, Mehrzweckhaus; Bewertung: Freitag, 15. Februar, 18 Uhr; Hegeschau: Samstag, 16. Februar, 9 bis 19 Uhr, Hohenthurn, Mehrzweckhaus u HR 207026 (Nötsch-Dobratsch): Hegeringversammlung mit Wahl: Freitag, 8. Februar, 19 Uhr, Bad Bleiberg, Knappenhaus; Bewertung: Donnerstag, 7. Februar, 18 Uhr; Hegeschau: Freitag, 8. Februar, 10 bis 18 Uhr, Bad Bleiberg, Knappenhaus u HR 207028 (Foscari-Paternion), HR 207029 (Paternion-Weißenstein) und HR 207030 (Stockenboi): Hegeringversammlung: Sonntag, 24. Februar, 14 Uhr, Paternion, Götz-Stadl; Bewertung: Samstag, 23. Februar, 8 Uhr; Hegeschau: Sonntag, 24. Februar, 9 Uhr, Paternion, Götz-Stadl u HR 207031, 032 (Villach West-Magistrat, Villach Nord/Ost/Süd-Magistrat): Hegeringversammlung mit Wahl: Freitag, 25. Jänner, 19 Uhr, VillachPogöriach, GH Wiegele; Bewertung HR 31: Freitag, 25. Jänner, 9.30 Uhr; Bewertung HR 32: Donnerstag, 24. Jänner, 18 Uhr; Hegeschau: Freitag, 19. Jänner, 14 bis 19 Uhr, VillachPogöriach, GH Wiegele

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Völkermarkt mark kt u HR 208143 (Vellach), HR 208144 (Remschenig-Leppen), HR 208145 (Ebriach-Trögern), HR 208146 (LobnigRechberg) Bad Eisenkappel: Bewertung: Freitag, 25. Jänner, 14 Uhr, Bad Eisenkappel, Kurhotel; Hegeschau, Hegeringversammlung mit Wahl: Samstag, 26. Jänner, 14 Uhr, Bad Eisenkappel, Kurhotel u HR 208147 (Gallizien–Sittersdorf) und HR 208149 (St. Kanzian – Eberndorf): Bewertung: Samstag, 2. Februar, 9 Uhr, Unterburg, GH Fichtenhof; Hegeschau, Hegeringversammlung mit Wahl: Samstag, 2. Februar, 14 Uhr, Unterburg, GH Fichtenhof

u HR 208148 (Bleiburg): Bewertung: Sonntag, 20. Jänner, 9 Uhr, Bleiburg, Kulturni Dom; Hegeschau, Hegeringversammlung mit Wahl: Sonntag, 20. Jänner, 14 Uhr, Bleiburg, Kulturni Dom u HR 208150 (Völkermarkt): Trophäenabgabe/Bewertung: Sonntag, 27. Jänner, 9 Uhr, Greuth, GH Tamischwirt/Suppantschitsch; Hegeschau, Hegeringversammlung mit Wahl: Sonntag, 27. Jänner, 14 Uhr, Greuth, GH Tamischwirt/Suppantschitsch u HR 208151 (Griffen – Ruden): Bewertung: Samstag, 19. Jänner, 9 Uhr, Griffen, GH Kuchling; Hegeschau, Hegeringversammlung mit Wahl: Samstag, 19. Jänner, 14 Uhr, Griffen, GH Kuchling u HR 208152 (Diex): Bewertung: Sonntag, 3. Februar, 9 Uhr, Diex, Grafenbach, GH Leitgeb; Hegeschau, Hegeringversammlung mit Wahl: Sonntag, 3. Februar, 11 Uhr, Grafenbach, GH Leitgeb

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Wolfsberg erg g u HR 209132 (Bad St. Leonhard): Hegeschau, Hegeringversammlung mit Wahl: Freitag, 25. Jänner, 19 Uhr, Bad St. Leonhard/Schiefling, GH Simmerlwirt; Trophäenabgabe: Donnerstag, 24. Jänner, 15 bis 17 Uhr; Bewertung: Donnerstag, 24. Jänner, Rehwild 17 Uhr, Rotwild und Gamswild 18 Uhr u HR 209133 (Preitenegg): Hegeschau, Hegeringversammlung mit Wahl: Samstag, 19. Jänner, 14 Uhr, Preitenegg, Kultursaal; Trophäenabgabe: Donnerstag, 17. Jänner, 14

bis 16 Uhr; Bewertung: Donnerstag, 17. Jänner, Rehwild 16 Uhr, Rotwild und Gamswild 17 Uhr u HR 209134 (Frantschach-St.Gertraud): Hegeschau, Hegeringversammlung mit Wahl: Samstag, 26. Jänner, 14 Uhr, FrantschachSt.Gertraud, Festsaal der Mondi Frantschach Packaging; Trophäenabgabe: Freitag, 25. Jänner, 14 bis 16 Uhr; Bewertung: Freitag, 25. Jänner, Rehwild 16 Uhr, Rotwild und Gamswild 17 Uhr u HR 209135 und 209138 (St. Andrä und Wolfsberg Süd): Hegeschau, Hegeringversammlung mit Wahl: Samstag, 2. Februar, 19 Uhr, St. Andrä i. Lav., Pichling, GH Kögelwirt; Trophäenabgabe: Samstag, 2. Februar, 8 bis 9 Uhr; Bewertung: Samstag, 2. Februar, Rehwild 9 Uhr, Rotwild und Gamswild 10 Uhr u HR 209137 (Wolfsberg West): Hegeschau, Hegeringversammlung mit Wahl: Sonntag, 17. Februar, 14 Uhr, St. Margarethen i. Lav., GH Hotel Stoff; Trophäenabgabe: Freitag, 15. Februar, 14 bis 16 Uhr; Bewertung: Freitag, 15. Februar, Rehwild 16 Uhr, Rotwild und Gamswild 17 Uhr u HR 209136 und 209139 (St. Paul und Lavamünd): Hegeschau, Hegeringversammlung mit Wahl: Sonntag, 20. Jänner, 14 Uhr, St. Paul/Granitztal, GH Gößnitzer; Trophäenabgabe: Donnerstag, 17. Jänner, 17 bis 19 Uhr; Bewertung: Freitag, 18. Jänner, Rehwild 18 Uhr, Rotwild und Gamswild 18 Uhr u HR 209141 (Reichenfels): Hegeschau, Hegeringversammlung mit Wahl: Samstag, 2. Februar, 14 Uhr, Reichenfels, GH Hirschenwirt; Trophäenabgabe: Donnerstag, 31. Jänner, 15 bis 17 Uhr; Bewertung: Donnerstag, 31. Jänner, Rehwild 17 Uhr, Rotwild und Gamswild 18 Uhr

Bezirksversammlungen 2019 Feldkirchen: Samstag, 27. April, 9 Uhr, Ort zu Redaktionsschluss noch nicht bekannt Hermagor: Freitag, 8. März, 18.30 Uhr, Dellach, Kultursaal Dellach Klagenfurt: Samstag, 23. März, 9 Uhr, Jägerhof Schloss Mageregg Spittal/Drau: Samstag, 6. April, 9 Uhr, Lendorf, Landwirtschaftliche Fachschule Litzlhof

St. Veit/Glan: zu Redaktionsschluss noch kein Termin bekannt Villach: Samstag, 13. April, 14 Uhr, Kulturhaus Latschach am Faaker See Völkermarkt: Samstag, 9. März, 14 Uhr, Bad Eisenkappel, GH Podobnik Wolfsberg: Freitag, 5. April, 19 Uhr, Lavamünd, GH Hüttenwirt


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Kärntner Jäger

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In Kärnten dürfen bejagt werden: Folgendes Wild darf nur während der angeführten Zeiträume (Jagdzeiten) bejagt werden und ist außerhalb derselben zu schonen: Rotwild*: Hirsche der Klasse III – einjährig – Schmalspießer und nichtführende Tiere** vom 1. Mai bis 31. Dezember führende Tiere und Rotwildkälber vom 1. Juli bis 31. Dezember Hirsche der Klasse I und II vom 1. August bis 31. Dezember Hirsche der Klasse III vom 1. August bis 31. Dezember. Damwild: vom 1. 8. bis 31. 12. Gamswild*: vom 1. 8. bis 31. 12. Muffelwild*: vom 1. 7. bis 31. 12. Rehwild*: Böcke der Klasse B vom 1. 5. bis 31. 10. Böcke der Klasse A vom 1. 6. bis 31. 10. Schmalgeißen, nichttragende Geißen, nichtführende Geißen vom 1. 5. bis 31. 12. führende Geißen und Kitze vom 1. 8. bis 31. 12. Schwarzwild: führende Bachen vom 1. 8. bis 31. 1. Murmeltiere: vom 1. 8. bis 15. 10.

Feldhasen und Alpen- oder Schneehasen: vom 1. 10. bis 31. 12. Dachse: vom 1. 6. bis 31. 1. Edelmarder vom 1. 11. bis 28. 2. Steinmarder: vom 1. 7. bis 31. 3. Große Wiesel (Hermelin): vom 1. 11. bis 31. 1. Iltisse: vom 1. 7. bis 31. 3. Auerhahnen***: ganzjährig geschont Birkhahnen***: ganzjährig geschont Haselhahnen: vom 16. 9. bis 15. 11. Rebhühner: vom 1. 10. bis 31. 10. Fasanhahnen: vom 16. 10. bis 31. 12. Stock-, Krick-, Pfeif-, Schnatter-, Spieß-, Löffel-, Tafel-, Reiher- und Knäkenten: vom 1. 9. bis 31. 12. Grau-, Saat- und Kanadagänse: vom 1. 9. bis 31. 1. Blässhühner: vom 21. 9. bis 10. 3. Waldschnepfen: vom 11.9. bis 19.2. Ringeltauben (Schwarmvögel): vom 1. 8. bis 31. 12. Ringeltauben (Einzeltiere): vom 1. 9. bis 31. 1. Türkentauben: vom 21. 10. bis 20. 2. Kolkraben***: ganzjährig geschont Aaskrähen****: vom 16. 7. bis 15. 3. Eichelhäher****: vom 16. 7. bis 15. 3. Elstern****: vom 16. 7. bis 15. 3. Folgendes Wild darf während des ganzen Jahres bejagt werden: Schwarzwild (Keiler, nichtfüh-

rende Bachen, Überläufer, Frischlinge), Wildkaninchen, Waschbären, Füchse und Marderhunde. Folgendes Wild ist während des ganzen Jahres zu schonen: Steinwild, Bär, Wolf, kleines Wiesel, Fischotter*****, Luchs, Wildkatze, Biber, Auerhenne, Birkhenne, Haselhenne, Alpenschneehuhn, Steinhuhn, Fasanhenne, Wachtel, Wacholderdrossel (Krammetsvogel), Graureiher, Haubentaucher, Bekassine, Wildenten, ausgenommen Stock-, Krick-, Pfeif-, Schnatter-, Spieß-, Löffel-, Tafel-, Reiher- und Knäkenten, Wildgänse, ausgenommen Grau-, Saat- und Kanadagänse, Hohltauben, Taggreifvögel und Eulen. * **

nur im Rahmen des Abschussplanes unter „nichtführenden Tieren“ ist weibliches Wild, welches kein Kalb führt [und nicht tragend (innehabend)] ist, zu verstehen *** Ausnahme nur im Rahmen der von der Landesregierung erlassenen Bescheide **** Verordnung (VO) ist am 15.7.2018 in Kraft getreten und gilt bis zum 15. Juli 2020: Schusszeit vom 16.7. bis 15.3. In reinen Ackerbaugebieten dürfen sogenannte „Junggesellentrupps“ (= nicht brütende, in großen Gruppen auftretende Aaskrähen [Raben- und Nebelkrähen]), auch während der in der VO festgelegten Schonzeiten – allerdings unter Beachtung der Kontingente – erlegt werden. ***** Siehe Verordnung der Landesregierung vom 24.4.2018, Zl. 10-JAG-1/21-2018, betreffend die vorübergehende Ausnahme von der Schonzeit für den Fischotter, auf der Homepage der Kärntner Jägerschaft sowie in der Juni-Ausgabe Nr. 239/2018 des „Kärntner Jäger“.

Sonne und Mond

Wildbretpreise

Die Angaben beziehen sich auf die Landeshauptstadt Klagenfurt. Im Lavanttal sind Aufund Untergang um 2-3 Minuten früher, in Heiligenblut um 5-6 Minuten später. Gesetzliche Jagdzeit = +/– 1 Stunde. Bitte sich darüber hinaus in den aktuellen Tageszeitungen zu informieren.

Im September wurden folgende Durchschnitts-Wildbretpreise (ohne MWSt.) je kg in der Decke erzielt: Rehwild: 6 bis 8 kg € 1,50 8 bis 12 kg € 2,50 über 12 kg € 3,50

Sonnen- Sonnen- Mond- Mondaufgang untergang aufgang untergang

7.10. 14.10. 21.10. 28.10. 4.11. 11.11. 18.11. 25.11. 2.12. 9.12. 16.12.

7.09 7.19 7.29 6.38 6.49 6.59 7.09 7.19 7.28 7.35 7.41

18.31 18.18 18.05 16.54 16.43 16.34 16.26 16.20 16.16 16.15 16.15

4.40 12.46 17.08 19.50 2.37 10.30 14.35 18.35 1.40 9.15 13.01

18.08 21.55 3.34 10.31 15.38 19.33 1.21 9.26 14.09 18.13 00.08

Mondphasen

2.10. 9.10. 16.10. 24.10. 31.10. 7.11. 15.11. 23.11. 30.11. 7.12. 15.12

2 8 4 1 2 8 4 1 2 8 4

Rotwild: Gamswild: Schwarzwild:

unter 12 kg ab 12 kg

€ 2,50 € 2,00 € 3,00

20 bis 80 kg

€ 0,50

unter 20 kg und über 80 kg

€ 0,30

Alle Wildstücke nur mit gutem Schuss ohne Haupt. Bei Privatverkauf können höhere Preise erzielt werden. Es handelt sich dabei nur um Durchschnittswildpreise. Die Wildbretpreise müssen daher bei Erscheinen der Ausgabe nicht auf dem aktuellen Stand sein! Wir erinnern daran, dass laut Wildfleischverordnung jedes Stück Schalenwild, das in den Verkehr gebracht wird, mit einem ausgefüllten Wildbretanhänger zu versehen ist. Auf Wunsch des Wildbrethandels wird nochmals auf die richtige Anbringung des Wildbretanhängers hingewiesen. Der Wildbrethandel wünscht, dass wegen der Verkeimung die Drossel entfernt und das Schloss nicht geöffnet wird. Straßenfallwild darf nicht in den Verkehr gebracht werden.


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Kärntner Jäger

TERMINE

Nr. 241/2018

Ausstellung Öffnungszeiten: 1. Mai bis 31. Oktober täglich von 9 bis 16 Uhr (Letzter Einlass 15.30 Uhr)

Eintritt – Ausstellung NEU: Der Zugang zur Ausstellung ist nur durch Jetons möglich. Diese sind im Amt der Stadtgemeinde Friesach Mo bis Do von 8.00 bis 15.45 Uhr und Fr von 8.00 bis 13.00 Uhr sowie im Wachsstub’n Café Di bis So von 10.00 bis 16.00 Uhr erhältlich.

Eintrittspreise: Erwachsene Familienkarte Jugendliche ab 14 Jahre Gruppen ab 20 Personen

€ € € €

5,– 8,– 3,– 3,–

Ausstellungsführungen: Voranmeldung erbeten bei HRL Helmuth Khom Tel.: 0664/2003 102 www.kaerntner-jaegerschaft.at www.friesach.at

Ersuchen der Landesgeschäftsstelle Für die Dauerjagdausstellung in Friesach „WOHNZIMMER NATUR“ sucht die Kärntner Jägerschaft schenkungsweise oder leihweise Wildtierpräparate. Jägerinnen und Jäger, die solche zur Verfügung stellen können, werden ersucht sich direkt mit HRL Helmuth Khom unter der Telefonnummer 0664/2003 102 in Verbindung zu setzen.


TERMINE

Nr. 241/2018

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Herzliche Einladung zum Besuch der

S O N D E R A U S ST E L L U N G

„Schmetterlinge“ Im Rahmen der jagdlichen Dauer-Ausstellung der Kärntner Jägerschaft „WOHNZIMMER NATUR – Mensch-Wild-Wald Lebensfreude“ im Getreidespeicher des Fürstenhofes Friesach findet im Jahr 2018 in Kooperation mit dem Landesmuseum Kärnten eine Sonderausstellung statt, bei der Schmetterlinge im Mittelpunkt stehen.


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TERMINE

Nr. 241/2018

Veranstaltungen in den Bezirken ST. VEIT/GLAN u Einladung zur Erntehirschenschau, Achtung Terminänderung: Donnerstag, 25. Oktober, 19 Uhr, Malztenne in Hirt u Einladung zur Hubertusmesse des Hegeringes Friesach, Samstag, 3. November, 10.30 Uhr, Grafendorf, Jägerkirche St. Mauritzen u Jägerball Brückl, Samstag, 9. Fe-

Niederwildstammtisch Mittwoch, 31. Oktober, um 19 Uhr GH Hüglwirt, Hunnenbrunn bei St. Veit/Glan

bruar, 20 Uhr, GH Kurath, St. Filippen

SPITTAL/DRAU u Hubertusmesse der Hegeringe Radenthein und Kaning, Samstag, 3. November, 19 Uhr, Kath. Pfarrkirche Radenthein, anschließend findet eine Agape im Pfarrhaushof statt

u Wolfgang Jamnig: Erfahrungen mit der Kofferfalle u Walter Klimbacher: Tipps zum Abbalgen von Raubwild Veranstalter: Niederwildausschuss Jagdverein Kraig

u Dienstag, 30. Oktober: 18 Uhr, Schloss Mageregg, „Pech – die Apotheke der Bäume“ mit Dipl.-Ing. Petra Rohner

Redaktionsschluss

u Dienstag, 6. November: 18 bis 20 Uhr, Schloss Mageregg, „Räuchern für Weihnachten mit heimischen Kräutern“ mit Mag. Sabine Geringer

FÜR DIE NÄCHSTE AUSGABE IST DER 1. NOVEMBER 2018.

u Samstag, 1. Dezember: 9 bis 11 Uhr, Schloss Mageregg, Traditioneller Weihnachtsbrunch

NÄCHSTER ERSCHEINUNGSTERMIN DEZEMBER 2018

Jägerinnen-Stammtische 2018

Bei allen Terminen bitte um Anmeldung!

EINLADUNG

zur

Jägerwallfahrt mit Hubertusmesse am Sonntag, 4. November

2018, im Stift St. Georgen a. L.

PROGRAMM: Abmarsch der jagdlichen Pilger von folgenden Sammelplätzen: u Görtschitztal Brückl, Harter Kreuz 7 Uhr u Glantal St. Donat, GH Ranner 8 Uhr u Metnitztal/Gurktal/ Krappfeld Kirche Wolschart 9 Uhr Gegen 10.30 Uhr Eintreffen der Pilger im Stift St. Georgen am Längsee und Empfang durch Monsignore Dr. Emmanuel Longin 11 Uhr

Hubertusmesse in der Stiftskirche St. Georgen a. L. mit MSGR. Dr. Emmanuel Longin Musikalische Umrahmung: „Da 8-Gsong“und „JHBG Herzogstuhl“ Rahmenprogramm: Ausstellung der Erntehirsche aus 2018 Anschließend Agape, bei der eine Pilgersuppe im Stiftshof gereicht wird bzw. Mittagessen im Stiftsrestaurant. Alle Jägerinnen und Jäger, deren Familien und Freunde der Jagd sind zu dieser Jägerwallfahrt herzlich eingeladen!


TERMINE

Nr. 241/2018

Einladung zur Hubertusmesse in der Stiftskirche St. Lambrecht Sonntag

28. Oktober 2018 Beginn um 10:15 Uhr Zelebrant: Abt Benedikt Plank Musik: Neuberger Jagdmesse (v. Gretl Komposch) mit dem Chor der Kärntner Jägerschaft und der Jagdhornbläsergruppe Diana‘s Hornklang An der Orgel: MMag. Manfred Novak Im Anschluss: Agape im Stiftshof mit Jagdmusik und Chorgesang

Details: www.noeljv.at

Die Zweigstelle Neumarkt freut sich über Ihren Besuch!

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Kärntner Jäger

BÜCHER

Nr. 241/2018

Bücher Fitschen – Gehölzflora

Greifvögel und Eulen

Peter A. Schmidt/Bernd Schulz

Die Arten Nordwesteuropas

ISBN: 978-3-494-017129, € 39,95, Bestellmöglichkeit: Quelle & Meyer Verlag, 56291 Wiebelsheim, Industriepark 3, Tel.: 0049/ 6766/903-251, Fax: 0049/6766/903-341, Internet: www.quellemeyer.de Seit der ersten Auflage – 1920 von Jost Fitschen begründet – dient dieses Werk zur Bestimmung einheimischer und kultivierter Baum- und Straucharten, einschließlich Zwerg- und Halbsträucher sowie verholzter Lianen. Die 13., völlig neu bearbeitete Auflage erscheint im größeren Format und wird von Dr. Peter A. Schmidt und Bernd Schulz herausgegeben. Dritter Hauptbearbeiter ist Dr. Ulrich Hecker. In die Neuauflage wurden zusätzlich etwa 50 Gattungen und zahlreiche, weitere Arten aufgenommen. Die einführenden Kapitel und die Bestimmungsschlüssel sind gründlich überarbeitet und neu verfasst. Die Hauptschlüssel nach vegetativen und generativen Merkmalen sowie die Familienund Gattungsschlüssel wurden durch die Aufnahme neuer Merkmale erweitert und verbessert. Bei der Anordnung der Familien und Gattungen wurden neue Erkenntnisse der Systematik berücksichtigt. Die Verbreitungs- und Herkunftsangaben sind in der neuen Auflage vereinfacht dargestellt und mehr geografisch ausgerichtet. Auch die Zuordnung zu Florenzonen und Vegetationseinheiten ist erkennbar. Durch ca. 2.500 Abbildungen – unter anderem etwa 1.150 von Bernd Schulz nach lebenden Pflanzen neu angefertigte Einzelzeichnungen – werden die Bestimmungsmöglichkeiten erweitert, was das Werk zu einem ganzjährig nutzbaren Begleiter macht. Dr. Peter A. Schmidt hat 35 Jahre, zunächst als Kustos des Forstbotanischen Gartens Tharandt und dann als Professor für Landeskultur und Naturschutz, an der TU Dresden Dendrologie, Geobotanik, Naturschutz, Biodiversity/Nature Conservation gelehrt. Von 2008 bis 2017 war er Präsident der Deutschen Dendrologischen Gesellschaft. Dr. Schmidt ist Autor von zahlreichen botanischen, dendrologischen, naturschutzfachlichen und forstlichen Publikationen. Bernd Schulz ist seit 1988 Mitarbeiter der TU Dresden, seit 1993 am Institut für Botanik. Seine Interessen sind das Zeichnen und die Laubgehölze. Beide Interessen verbindet er seit einer Seminararbeit zu den Gehölzen im Winterzustand im Studium der Forstwirtschaft. Diese Verbindung ist sein Markenzeichen und prägt seine zahlreichen Publikationen.

Paul Böhre, Joris De Raedt, Joris De Raedt, ISBN: 978-3-44015932-3, € 25,60, Bestellmöglichkeit: Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG, Pfizerstraße 5-7, 70184 Stuttgart, Tel.: 0711/2191-0 (Zentrale), E-Mail: info@kosmos.de, Internet: www.kosmos.de Majestätisch, wild und geheimnisvoll – Greifvögel und Eulen beeindrucken uns durch ihren einzigartigen Lebensstil. In bestechend schönen realistischen Illustrationen erzählt dieser Vogelführer alles über die bei uns zu beobachtenden Arten. Das Buch erlaubt einen faszinierenden Einblick in ihr Verhalten und gibt Auskunft über Anatomie, Verbreitung, Beute und Zugrouten. Informativ bis ins Detail, unterhaltsam zu lesen und ein Fest für die Augen – ein wunderbares Geschenk für jeden Vogelfreund.

Mehr als ein Meer Blumenwiesen zwischen Alpen und Adria Björn Zedrosser, ISBN: 978-385208-159-5, € 49,00, Bestellmöglichkeit: Österreichischer Jagd- und Fischerei-Verlag, 1080 Wien, Wickenburggasse 3, Tel.: 01/4051 636-39, Fax: 01/4051 636-59, E-Mail: verlag@jagd.at, Internet: www.jagd.at Immer wieder nahm der Anblick von Blumen und Blumenwiesen Björn Zedrosser gefangen und ließ ihn die Kamera zücken, und schließlich begann er gezielt nach besonderen Blumenwiesen zu suchen. Sein Streifgebiet umfasste die Kernzone des Alpen-Adria-Raumes, also Istrien, Slowenien, den Friaul und Kärnten – ein ganz besonderer Flecken Erde für Blumenliebhaber. Hier gibt es eine unglaubliche Blumenvielfalt und herrlich dichte Blütenteppiche. Zedrosser hielt diese in Bildern fest und lädt in seinem Buch „Mehr als ein Meer“ den Betrachter ein, an seinem Staunen über die bunte Farbenpracht und den Blütenreichtum teilzuhaben. Nicht bloß „gewöhnliche“ Blumenbilder hatte Zedrosser im Visier. Denn die gibt es schon zur Genüge. Ihn zogen nur besonders dichtüppige Blumenwiesen an: Wenn etwa Trollblumen, Schlüsselblumen oder Enziane in besonderer Dichte standen – „zum

Mähen“, wie der Volksmund sagt. Die „mähbare Dichte“ wurde so etwas wie das Leitmotiv seines Buches. Im Februar – wenn in den Bergen noch der Schnee liegt – da lockte der Frühling den Autor stets an den Südrand der Alpen und in den Karst hinunter, bis nach Istrien, zu Bärlauch, Krokussen, Primeln und Orchideen. Von dort begleitete er das Blühen wieder hinauf durch die Täler und Berge der Julischen und Karnischen Alpen, der Karawanken, Gailtaler Alpen, Nockberge, bis hin zum Rand der Gletscher der Hohen Tauern, immer auf der Suche nach Blumenparadiesen. Entdeckt hat Zedrosser viele. Er sagt auch wo. Aber nicht genau. Denn der Autor weiß: Die schönsten Blumen-Paradiese sind die selbst entdeckten. Und sich selbst auf die Suche zu machen, dazu gibt dieses Buch wahrlich Anreiz ... – Hervorragend geeignet auch als Gastgeschenk. Zum Beispiel statt einem Blumenstrauß.

Im Bund mit den Herrschern der Lüfte Faszinierende Beizjagd in packenden Bildern Elisabeth Leix, ISBN: 978-3-44016043-5, € 41,10, Bestellmöglichkeit: Franckh-Kosmos VerlagsGmbH & Co. KG, Pfizerstraße 5-7, 70184 Stuttgart, Tel.: 0711/2191-0 (Zentrale), E-Mail: info@kosmos.de, Internet: www.kosmos.de Seit rund 4000 Jahren jagt der Mensch in Gemeinschaft mit mächtigen Adlern, pfeilschnellen Falken, schneidigen Habichten, Bussarden und Sperbern. Mit überwältigenden Fotos und spannenden Schilderungen entführt dieser Bildband in die Welt majestätischer Greifvögel. Er dokumentiert die Jagd mit unterschiedlichen Vögeln im Jahreslauf, zeigt heimische und andere verbreitete Beizvögel im Porträt und lässt so den Betrachter das uralte und faszinierende Handwerk der Beizjagd hautnah erleben.

BEITRÄGE UND FOTOS FÜR DEN „KÄRNTNER JÄGER“ BITTE AN DIE E-MAIL ADRESSE: REDAKTION@KAERNTNERJAEGERSCHAFT.AT ÜBERMITTELN. DIGITALE FOTOS MÜSSEN MIND. 300 DPI HABEN.


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Kärntner Jäger

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W O R TA N Z E I G E N / I M P R E S S U M / TOT E N TA F E L

Prüfen Sie Ihr jagdliches Wissen! Die Antworten zu Seite 35 1. Die Losung des Fuchses ist wurstförmig, meist 8 – 10cm lang und in etwa 2cm dick. Normalerweise ist sie an einem Ende schraubenförmig zugespitzt. Fuchslosung riecht sehr stark und wird oft an erhöhten Stellen abgesetzt, da sie auch zur Gebietsmarkierung genutzt wird. 2. Fischotterlosung ist im frischen Zustand meist teerartig, schwarz und schleimig – kann aber auch an Marderlosung erinnern – und hat einen recht intensiven lang anhaltenden tranähnlichen/fischartigen Geruch. Der Inhalt besteht u. a. aus Fischschuppen, Gräten, Krebsschalen und Ähnlichem. Am leichtesten lässt sich Fischotterlosung unter witterungsgeschützten Brücken nachweisen. Sie wird meist leicht erhöht abgesetzt und dient ebenfalls der Reviermarkierung. 3. In früherer Zeit ist man davon ausgegangen, dass Anhand der Losung eine Geschlechtsbestimmung möglich wäre. Fakt ist jedoch, dass anhand von Losung keine Geschlechtsbestimmung möglich ist. 4. Dachse haben besondere Latrinenplätze, an denen die Losung in kleinen etwa 10cm tiefen Löchern abgesetzt wird. Diese Löcher werden von den Dachsen mit den Vorderpfoten gescharrt und nach dem Absetzen der Losung auch nicht abgedeckt. Dasselbe Loch wird dann öfters benutzt. Meist findet man diese Latrinen gleich in der Nähe des Baues bzw. direkt bei Wechseln. 5. Hasenlosung wird oft einfach

während dem Hoppeln abgesetzt. Im Gegensatz zum Feldhasen setzen Kaninchen ihre Losung oft auf kleinen Erhöhungen wie Erdhügel, Maulwurfhaufen etc. ab, wo sie dann richtige Latrinenplätze mit großen und – mit der Zeit – sehr auffälligen Losungsmengen hinterlassen. Dies dient auch zur Duftmarkierung des Gebietes. 6. Wolfslosung erinnert mit einer Länge von 10 - 15cm und einer Dicke von etwa 3cm an den Kot von großen Hunden, enthält jedoch im Normalfall viele Haare und auch Knochenanteile, was man bei den meisten Hunden – auf Grund ihres Futters – nicht in ihrem Kot finden kann. 7. Sucht man bestimmte Flächen nach Rehwildlosung ab, so kann man damit einen Hinweis auf die lokal herrschende Populationsdichte des Rehwildes gewinnen. Ein entsprechender Rückschluss ist möglich, da man damit einen Flächenbezug hat und weiß, dass sich Rehe normalerweise 20 Mal/Tag lösen. Zusätzlich benötigt man aber auch noch Infos zu Zerfallsraten bzw. Expositionszeit der Losung, um validierbare Ergebnisse zu erhalten. 8. Frische weiß gefärbte Losung deutet auf einen hohen Knochenanteil in der Nahrung hin. Das kommt durch eine Ausscheidung von Phosphaten, die von während des Verdauungsprozesses aufgelösten Knochenstücken stammen, zu Stande. Einschränkend ist jedoch festzuhalten, dass mit zunehmender Zeit jede Losung ausbleicht und dann grauweißlich erscheint.

Wortanzeigen Kaufe gebrauchte Waffen (auch Faustfeuerwaffen), Firma Salberger, Lavamünd, Telefon 04356/2360; E-Mail: waffen@salberger.at, Homepage: www.waffen-salberger.at

IMPRESSUM: Herausgeber und Medieninhaber: Kärntner Jägerschaft, Mageregger Straße 175, 9020 Klagenfurt am Wörthersee, Tel.: 0463/5114 69-26, Fax: 0463/5114 69-20. Redaktion ebendort. Mitteilungs- und Informationsorgan im Sinne der satzungsmäßigen Aufgaben der Kärntner Jägerschaft. Alleininhaber: Kärntner Jägerschaft. Redaktionsteam: Mag. Freydis Burgstaller-Gradenegger, MBA (gesamtverantwortlich für den redaktionellen Inhalt), Mag. Gerald Muralt. Red.-Mitarbeiterin: Ing. Angelika Schönhart, 0463/5114 69-17, redaktion@kaerntner-jaegerschaft.at Anzeigenverwaltung: Otto Kornprat, 0463/ 5114 69-11, otto.kornprat@kaerntner-jaegerschaft.at MEDIADATEN und Tarife gültig ab 1. 1. 2012. Anschrift Redaktion: siehe Herausgeberanschrift. Layout: Printmaster GmbH., 9020 Klagenfurt am Wörthersee, Domgasse 8, Tel.: 0463/5980 20. Druck: Ueberreuter Print & Packaging GmbH. Erscheinungsweise: sechsmal jährlich (Februar, April, Juni, August, Oktober, Dezember). Für Mitglieder kostenlos. Titelfoto: bigstock Fotos: bigstock Redaktionsschluss ist jeweils am 7. Jänner, 1. März, 1. Mai, 1. Juli, 1. September und 1. November.

Wir gedenken unserer Weidkameraden

*Veröffentlichung aufgrund später eingegangener Meldung

Bezirk Klagenfurt Friessnegg Walter, Moosburg Karre Josef, Krumpendorf Samitz Gottfried, Pörtschach WS Schurian August, Moosburg Tscharre sen. Josef, Klagenfurt a.W. Bezirk Spittal/Drau Egger Bernd, Seeboden Dkfm. Dr. Ertl Herbert, Wien Hinteregger Walter, Heiligenblut

Krainer Adolf, Stall Pecheim Peter, Steinfeld Rogel Gerlinde, Mallnitz Schusser Michael, Mallnitz Bezirk Villach Ehardt Josef, Villach Ibounig Reinhold, Maria Elend Ing. Lautmann Thomas, St. Jakob Bezirk Völkermarkt Capelnik Gerhard, Bleiburg

Bezirk Wolfsberg Cimenti Benito, Lavamünd Freigassner Georg, Reichenfels Knabl Max*, St. Andrä Leitner Johann*, St. Andrä Scharf Paul*, Eitweg Sollhart Johann, St. Andrä Ing. Waldhäusl Johann, Wolfsberg Zose Norbert, Prebl


Der Kärntner Jäger, Ausgabe 241  
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