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Mitteilungsblatt der Kärntner Jägerschaft, Juni 2014 Ausgabe 215, 43. Jahrgang

www.kaerntner-jaegerschaft.at SCHWERPUNKT

BERICHTE DER BEZIRKSJÄGERMEISTER • Bereichshundestationen • Wildökologischer Infotag

• Wildfleischuntersucher


Nr. 215/2014

Inhaltsverzeichnis

Liebe Jägerinnen und Jäger!

Aktuelles

Vielen von Ihnen wurde die letzte Ausgabe des „Kärntner Jäger“ leider mit teils bis zu 3 Wochen Verspätung zugestellt. Die Ursache dafür lag aber eindeutig im – von der Redaktion nicht beeinflussbaren – Bereich der Post.

Aktuelle Spalte

Wahlen 2014: Die Bezirksjägermeister

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Berichte Wildökologischer Infotag, Messe

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Referat Univ.-Doz. Dr. Deutz

22

Referat Ass.-Prof. Dr. Paulsen

24

Berichte aus den Bezirken

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Schießwesen Schalenwildjagd – bleifrei

Jagdliches Wissen

29 31

Hundewesen Bereichshundestationen

32

Termine

34

Jagdhundeausbildung

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Informationen der Landesgeschäftsstelle

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Impressum

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Wildfleischuntersucher

38

Termine

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Personalia / Jagdliches Wissen

Wortanzeigen/ Totentafel

Der Landesjägertag ist in Vorbereitung und Sie fanden, wie es bereits Tradition ist, einen Teil der Berichte zum Landesjägertag in der vergangenen Ausgabe. Die Berichte der Referenten unserer Hauptschalenwildarten werden in den nächsten Ausgaben nachzulesen sein, auch wird ein Beitrag des KJAV einlangen. Heuer ist ein Wahljahr. In den Hegeringen und Bezirken wurde bereits gewählt, am Landesjägertrag steht noch die Wahl von Landesvorstand und Landesausschuss aus. Nach wie vor bin ich überzeugt, dass unser Delegiertenwahlsystem ein gutes demokratisches ist, welches sich über die Jahre auch bewährt hat. In diesem Sinn nochmals die Einladung an alle Delegierten bzw. Stellvertreter, den Landesjägertag zu besuchen und dort aktiv mitzuwirken. Erfreulich, dies hat der kürzlich abgehaltene Hegeringleitertag bewiesen, dass überall, wo bewährte Funktionäre meist aus Altersgründen ausgeschieden sind, diese Positionen wiederum mit engagierten, kompetenten Jägern nachbesetzt werden konnten. Allen neuen und wieder gewählten Funktionären weiterhin viel Freude bei ihrer Tätigkeit, jenen die ausgeschieden sind, gilt unser Dank für Arbeit und Einsatz im Dienst der Kärntner Jägerschaft.

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Erfreulich auch, dass wir am 27. Juni wieder 256 Jungjägerinnen und Jungjägern ihre Zeugnisse zur erfolgreich bestandenen „grünen Matura“ überreichen können.

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Die neuesten Ergebnisse des WEM liegen nunmehr vor und wir werden diese gemeinsam mit der

Kärntner Jäger

Landesforstdirektion analysieren, um dadurch noch gezielter vernünftige Maßnahmen für Wild und Wald treffen zu können. Die Abschusszahlen des Vorjahres waren bereits durchwegs zufriedenstellend, wofür allen Jägerinnen und Jägern, die sich darum bemüht haben, herzlich gedankt sei. In jenen Gebieten, in welchem es nach wie vor durch zu hohen Wildstand zu untragbar schadhaftem Einfluss auf den Wald kommt, wird es notwendig sein, nicht nachzulassen, respektive die Anzahl der Abschüsse zu erhöhen, dies, wenn möglich, in einem noch kürzeren Zeitraum. Den eingeschlagenen Weg in Richtung „bleifreie Büchsengeschosse“, eingefordert durch die WHO, das Bekenntnis aller österreichischen Jagdverbände dazu, sowie den Auftrag einer überwältigenden Mehrheit der Delegierten am Landesjägertag 2013, werden wir weiter gehen. Dies mit dem notwendigen Verstand und Augenmaß – damit sind wir Jäger ausgestattet – in einem dafür großzügig bemessenen Zeitraum – dieser wird uns zur Verfügung gestellt – in dem alles, was an offenen Fragen und Problemen vielleicht noch ansteht, geklärt bzw. gelöst werden kann. Bei allen Problemen und Sorgen werden wir als Funktionäre weiterhin bestrebt sein, allen Jägern unsere traditionell bodenständige Jagd auch weiterhin zu erhalten. Jagd soll auch zukünftig Freude bereiten! Mit diesem Wunsch und einem kräftigen Weidmannsheil grüßt LJM-Stv. Sepp Monz

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S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S Sepp Monz LandesjägerS S S S S S S meisterS S S S S S S Stellvertreter S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S

Aktuelle Spalte

A K T U E L L E S P A LT E


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Kärntner Jäger

BEZIRKSBERICHTE

Nr. 215/2014

W A H L E N 2014:

Die Bezirksjägermeister Nachdem die Wahlen auf Hegering- und Bezirksebene abgeschlossen sind, darf allen Funktionären herzlich zur Wahl gratuliert werden. Es folgen die Berichte der Bezirksjägermeister, ihre Rückschau und ein Ausblick auf künftige Schwerpunkte in den Bezirken. Gleichzeitig werden die Hegeringleiter in einem Überblick angeführt.

Jagdbezirk Hermagor HEGERINGLEITER UND STELLVERTRETER

BJM Ing. Carl Gressel

Bezirksgeschäftsstelle: 10.-Oktober-Straße 6 (im Gebäude des Bezirksgerichtes) 9620 Hermagor Tel.: 04282/2370 Fax: 04282/2519 4 E-Mail: bjmher@aon.at Dienstzeiten: Mo – Fr: 8 bis 12 Uhr Sprechtag des BJM: Do: 9 bis 11 Uhr BJM:

Ing. Carl Gressel

BJM-Stv.: Bruno Maurer Sekretärin: Elisabeth Wiedenig Sekretärin Elisabeth Wiedenig

Bezirksjagdhundereferent: Gerald Hopfgartner Bezirksschießreferent: Josef Naggler sen.

BEZIRKSAUSSCHUSS: Josef Guggenberger (Walter Krieber), Stefan Ferlitsch (Josef Gugg jun.), Anton Obernosterer

Der Jagdbezirk Hermagor ist maßgeblich an der Umsetzung diverser Projekte beteiligt. Wie schon in der Vergangenheit versuchen die Funktionäre der Kärntner Jägerschaft sowie die Jägerinnen und Jäger des Bezirkes Hermagor zukunftsweisende Lenkungsmaßnahmen für Naturnutzer

203033 HRL Oswald Pichler, Würmlach 97, 9640 Kötschach-Mauthen Stv. Josef Litsch, Würmlach 39, 9640 Kötschach-Mauthen 203034 HRL Martin Huber, Mauthen 175, 9640 Kötschach-Mauthen Stv. Christoph Kastner, Nr. 15, 9640 Kötschach-Mauthen 203035 HRL Josef Seiwald jun., Nr. 14, 9640 Kötschach-Mauthen Stv. Konrad Zojer jun., Plon 1, 9640 Kötschach-Mauthen 203036 HRL Johann Guggenberger, Nr. 48, 9655 Maria Luggau Stv. Josef Guggenberger, Nr. 7, 9654 St. Lorenzen 203037 HRL Hubert Obernosterer, Strajach 10, 9651 St. Jakob i.G. Stv. Johann Brandstätter, Passau 1, 9640 Kötschach-Mauthen 203039 HRL Markus Themeßl, Nölbling 27, 9635 Dellach i.G. Stv. Christian Weger, Rüben 1, 9635 Dellach i.G. 203040 HRL Helmut Schmid, Grafendorf 84, 9634 Gundersheim Stv. Josef Huber, Nr. 122, 9633 Reisach 203041 HRL Werner Platzner, Nr. 181, 9632 Kirchbach Stv. Michael Wassertheurer, Treßdorf 21, 9632 Kirchbach 203042 HRL Erwin Salcher, Tröpolach 126, 9631 Rattendorf Stv. Thomas Jenul jun., Tröpolach 102, 9631 Rattendorf 203043 HRL Herbert Burgstaller, Watschig 26, 9620 Hermagor Stv. Rudolf Themessl, Kühwegboden 39, 9620 Hermagor 203044 HRL Hans Köck, Neue Heimat 7/2, 9620 Hermagor Stv. Josef Naggler sen., Jadersdorf 30, 9620 Hermagor 203045 HRL Hermann Brandtner jun., Nr. 100, 9622 Weißbriach Stv. Johann Santner, Nr. 39, 9622 Weißbriach 203046 HRL Georg Jost, Grünburg 7, 9620 Hermagor Stv. Bernhard J. Flaschberger, Obervellach 27, 9620 Hermagor 203047 HRL Siegfried Wallner, Micheldorf 41, 9624 Egg Stv. Dipl.-Ing. Manfred Mörtl, Untervellach 47, 9620 Hermagor 203048 HRL Mag. Silvio Leirouz, Trattengasse 67/1, 9500 Villach Stv. Anton Binter, Köstendorf 7, 9623 St. Stefan i.G. 203049 HRL Stefan Ferlitsch, Nr. 38, 9614 Vorderberg Stv. Josef Gugg jun., Nr. 50, 9614 Vorderberg

zu setzen, in der Überzeugung, dass bei entsprechender und ausreichender Information sowie für jedermann nachvollziehbaren Einschränkungen für alle Naturnutzer (Touristen, alpine Vereine, Grundeigentümer, Jäger etc.) genügend Platz und ein verständnisvolles Miteinander in unserer wunder-

schönen Landschaft möglich ist. Dazu dient das Projekt „BergMensch-Wildtier“ (BMW), das im Lesachtal umgesetzt und 2014 erfolgreich abgeschlossen wurde. Das Projekt „Wald - Wild - Wissen Rattendorf“ etablierte sich zu einem fixen Bestandteil im Jagdbezirk. Anknüpfend an den Erfolg im


BEZIRKSBERICHTE Vorjahr wurde das Konzept beibehalten und das Programm erweitert. Die Anmeldungen steigerten sich um 75% und es musste angesichts des Besuches von 10 Volksschulen mit insgesamt 350 Schülern auch die Organisation entsprechend geändert werden. Zahlreiches Feedback in mündlicher und schriftlicher Form bestätigt die Wichtigkeit des Projektes und die Leistungen der Projektleiter. Bei einem persönlichen Besuch überzeugte sich unter anderem auch LJM DI Dr. Gorton vom Erfolg. Dieser Besuch hatte zum Resultat, dass die Projektmitarbeiter eingeladen wurden, an der Überarbeitung des „Schulkoffers“ und der Konzeptionierung des Jagdrucksackes mitzuarbeiten. Seit 2011 wird gemeinsam mit der Führung des „Gailtaler Heimatmuseums“ im Schloss Möderndorf jeweils ein Schwerpunktthema der Jagd präsentiert. Im Jahr 2011 war es das Thema „Reinecke Fuchs“ mit einer eigenen Eröffnungsveranstaltung unter der Patronanz des Obmannes des Museumsvereines. Im Jahr 2012 wurden die großen Beutegreifer mit dem Schwerpunkt „Wolf“ präsentiert. Brauchtum und Jagdkultur werden im Bezirk groß geschrieben, daher fand Anfang Juni 2013 die 4. Jägerwallfahrt im Lesachtal statt. Diese umfasste die Bezirke Spittal/Drau, Hermagor, sowie Ost- und Südtirol. Knapp 800 Jägerinnen und Jäger, Bäuerinnen und Bauern sowie Freunde der Jagd folgten dem Ruf ins Lesachtal. Fahnenträger, Reiterinnen, Hundeführer, Jagdhornbläser und die TK Luggau gingen dem Pilgerzug voraus und begleiteten diesen mit Prozessionsmärschen. Die einmalige Kulisse der Karnischen Alpen sowie traumhaftes Wetter und der kirchliche Hintergrund ließen dieses Ereignis unvergesslich werden. Am 4. Oktober 2013 fand in Zusammenarbeit mit dem Kulturverein Mauthen die Veranstaltung „Kultur–gut–Jagd“ statt. Im Rahmen der Veranstaltung wurde gezeigt, dass die Jagd seit den Anfangsstunden der Menschheit eine wichtige Rolle spielte und dies be-

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reits in der Höhlenmalerei erstmalig zu finden ist. Bei dieser bestens besuchten Veranstaltung lauschten Jägerinnen, Jäger und Interessierte den Geschichten von Hubert Sauper sowie den Lesungen von Günther Marizzi. Für die musikalisch Umrahmung sorgte die Jagdhornbläsergruppe Kötschach-Mauthen. Auch den Augen wurde viel geboten. Aquarelle von Hubert Sauper sowie Kunst von Christin Beck, über die Jagd, waren ausgestellt. BJM Ing. Carl Gressel führte durch das Programm.

„Es liegt in der Verantwortung des Jägers, gemeinsam mit anderen Naturnutzern den idealen Weg durch die Natur zu finden.“ Bezirksjägermeister Ing. Carl Gressel Besucher anhand von 20 Informationstafeln über den Lebensraum Wald. Auf Initiative des Jagdbezirkes Hermagor wurde der Themen-

BJM Ing. Carl Gressel ◆ 81.229 ha ◆ 160 Jagdgebiete, davon 121 Eigenjagden (42.048 ha) und 39 Gemeindejagden (39.181 ha) ◆ 16 Hegeringe und 4 Wildregionen ◆ 989 Mitglieder, davon 112 Frauen ◆ 0 Berufsjäger ◆ 153 Jagdschutzorgane ◆ 10 Bereichshundestationen ◆ gewonnenes Wildbretgewicht 2011: 49.612 kg 2012: 69.086 kg 2013: 57.548 kg ◆ 3 Jagdhornbläsergruppen

Anzahl der entzogenen Jagdkarten: 2011: 0 2012: 0

2012: 35 (davon 1 Duplikat)

2013: 0

Anzahl der ausgestellten Jagdgastkarten (ohne Berücksichtigung der retournierten): 2011: 237 2012: 210 2013: 244 Anzahl der Jagderlaubnisschein-Bescheide: 2011: 49 2012: 2 2013: 3 Anzahl der Abschussplanbescheide: PP9: 2011/2012: 139 Anzahl der „Berufungen“*: 0 PP 10: 2013/2014: 139 Anzahl der Berufungen: 1 Sperrbescheide: 2011: 0

2012: 0

2013: 0

Anzahl Bezirksjagdbeiratssitzungen: 2011: 2 2012: 1

2013: 2

Anzahl der Stellungnahmen: 2011: 70 2012: 40

2013: 50

Anzahl Parteienverkehr: 2011: ca. 1.170 2012: ca. 1.100

2013: ca. 1.200

Anzahl Telefonauskünfte: 2011: ca. 1.500 2012: ca. 1.000

2013: ca. 1.300

* nach Rechtslage 2013

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Der Wassererlebnisweg und Naturlehrpfad Rattendorf ist eine wesentliche infrastrukturelle Einrichtung im Bezirk. Er informiert die

Jagdbezirk Hermagor – Daten & Fakten

Anzahl der ausgestellten Jagdkarten: 2011: 26 (davon 6 Duplikate) 2013: 26 (davon 6 Duplikate)

Kärntner Jäger


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Kärntner Jäger

BEZIRKSBERICHTE

Nr. 215/2014

kreis um die Station „Die Aufgabe der Jagd“ erweitert. Durch freiwillige Leistungen und Spenden, insbesondere der Nachbarschaft Rattendorf (Holz für das Trägergerüst) bzw. der Malerei Wieser (Infotafel), konnte das Projekt sehr kostengünstig abgeschlossen werden. Weiters fand auch eine RotwildBezirksfachguppensitzung statt. Teilgenommen haben an dieser Sitzung: BJM Ing. Carl Gressel, Mag. Gerald Muralt, Dipl.-Ing. Günther Kuneth (Leiter der Abteilung Forstwirtschaft der Landwirtschaftskammer Kärnten), Dipl.-Ing. Wilfried Strasser (BFi Hermagor) und Stefan Ferlitsch (Mitglied RotwildFachauschuss). Es wurde die aktuelle Rotwildsituation besprochen. Die Kernfrage, die es zu beantworten galt, war: Soll Rotwild in

Zukunft in so schweren Wintern wie jenem von 2012/13 „notgefüttert“ werden oder nicht? Im Bezirk gibt es nur mehr zwei Rotwildfütterungen. Bis 2015 sollen laut WÖRP-Evaluierung Rotwildfütterungen in Rotwildrandzonen weitgehend eingestellt werden (und nur mehr mit Ausnahmen möglich sein). Aus der Sitzung wurde folgendes Resümee gezogen: ◆ Reduktion ist das oberste Gebot ◆ Reduktion nach dem „Lesachtaler Modell“ bedeutet: zuerst sind drei Tiere, Kälber oder Hirsche III-einjährig zu erlegen, dann erst 1 Hirsch mehrjährig. Es darf auf „Vorrat“ geschossen werden, d.h. der Überhang an erlegten Tieren, Kälbern und Hirschen III-einjährig wird in die nächste Planperiode mitgenommen.

◆ Änderung des Kärntner Jagdgesetzes nach dem „Lesachtaler Modell“, jedoch zeitlich und räumlich begrenzt und nicht generell landesweit (räumliche Begrenzung mindestens über zwei Hegeringe). Weitere Sitzungen dieser Fachgruppe werden folgen. Am 11.11.2013 fand in der Bärenhütte in Tröpolach der Raubwildtag statt. Die große Anzahl der Teilnehmer war erfreulich. Gerald Eberl, Raubwildreferent der Kärntner Jägerschaft und Jagdkursleiter Siegfried Wallner berichteten von den Methoden, wie Fuchs und Marder am besten gefangen und erlegt werden. Bezirksjägermeister Ing. Carl Gressel

Jagdbezirk Klagenfurt HEGERINGLEITER UND STELLVERTRETER Bezirksgeschäftsstelle: Mageregger Straße 175 9020 Klagenfurt am Wörthersee Tel.: 0463/5114 69-14 Fax: 0463/5114 69-25 E-Mail: bjmkla@aon.at

BJM ÖR Dietmar Egger

Dienstzeiten: Mo – Fr: 8 bis 12 Uhr Sprechtag des BJM: Mi: 8 bis 10 Uhr BJM:

ÖR Dietmar Egger

BJM-Stv.:

Georg Helmigk

Sekretärin: Ruth Ukowitz Bezirksjagdhundereferent: Carmen Piessnegger Sekretärin Ruth Ukowitz

Bezirksschießreferent: Manfred Struger

BEZIRKSAUSSCHUSS: Ehrenfried Thonhauser (Gerfried Leitgeb), ÖR Gregor Tauschitz (Klaus Dominikus), Gerald Eberl (Ing. Mario Velikogne)

Mit dem Jahr 2011 begann eine neue Jagdpachtperiode. Die Jagdgebiete wurden für 2011 bis 2020 neu festgestellt. Zahlreiche Stellungnah-

204003 HRL Franz Daniel Hensel, Zwanzgerberg, 23 9065 Ebenthal Stv. Dr. Gudrun Steiner, Niederdorfer Straße 9, 9065 Ebenthal 204004 HRL Ferdinand Pirmann, Falkenweg 11, 9064 Magdalensberg Stv. Christoph Rohner, Akazienhofstraße 16/Top13, 9020 Klagenfurt am Wörthersee 204005 HRL Josef Krammer jun., Bergl 1, 9063 Maria Saal Stv. Florian Grojer, Treffelsdorf 2, 9064 Pischeldorf 204006 HRL Günter Reautschnig, Haidach 10, 9130 Poggersdorf Stv. Walter Sereinig, Saager 42, 9131 Grafenstein 204007 HRL Thomas B. Modritsch, Wurdach 32, 9071 Köttmannsdorf Stv. Alois Miksch jun., Nadram 4, 9161 Maria Rain 204008 HRL Gerald Eberl, Magereggerstraße 175, 9020 Klagenfurt a.W. Stv. Mag. Johann Weishaupt, Haselbachweg 32, 9073 Viktring 204009 HRL Diethard Ott, Sonnenweg 2, 9062 Moosburg Stv. Andreas Ulbing, St. Martin a.T. 26a, 9212 Techelsberg 204010 HRL Karl Kramer, Kathreinkogelweg 8, 9535 Schiefling Stv. Richard Weiß, Farrendorf 9, 9535 Schiefling 204011 HRL Dipl.-Ing. Gerald Kropfitsch, Matschach 32, 9181 Feistritz i.R. Stv. Thomas Waldhauser, Bodental 15, 9163 Unterbergen 204012 HRL Florian Mak, Zell-Schaida 3, 9170 Ferlach Stv. Andreas Dovjak jun., Zell Freibach 48, 9170 Ferlach 204013 HRL Ing. Mario Velikogne, Freibach 20, 9173 St. Margareten i.R. Stv. Gottfried Ibounig, Nr. 91, 9173 St. Margareten i.R. 204014 HRL Wolfgang Horn, Gärtnerweg 2, 9170 Ferlach Stv. Stefan Traunig, Otrouza 29, 9170 Ferlach

men mussten dazu abgegeben werden. Oberstes Ziel der Jagd im Bezirk ist es, einen artgerechten und gesun-

den Wildstand zu erhalten sowie auf die Einhaltung der Abschusspläne zu achten, damit die Wildschäden in der Land- und Forst-


BEZIRKSBERICHTE wirtschaft das erträgliche Ausmaß nicht übersteigen. Dies kann nur gelingen, wenn gutes Einvernehmen mit den Grundeigentümern und Jägern herrscht und Zusammenarbeit und Aufklärung sowie gegenseitiges Verständnis eine Selbstverständlichkeit für alle Beteiligten, nämlich Jägerschaft, Freizeitnutzer, Tourismus, Land- und Forstwirtschaft ist! Der Jagdbezirk Klagenfurt präsentiert sich mit einer vielschichtigen landschaftlichen Struktur und unterschiedlichen Lebensräumen, welche sich in den letzten Jahren durch landschaftliche Verbauungen, Bau von Straßen und Autobahnen sowie Erweiterung von Autobahn-Rastplätzen usw. stark verändert haben und sich permanent verändern. Des Weiteren werden Grundstücke, welche vormals der Land- und Forstwirtschaft zugeordnet waren, zu Gewerbe- und Industrieparks umgewidmet. Insbesondere in den stadtnahen Gebieten wird die Bejagung durch die zunehmende Verbauung immer schwieriger. Häuser mit ihren Gärten rücken immer näher an angrenzende Wälder und Felder heran. Es häufen sich Anrufe von Personen aus der nicht jagenden Bevölkerung, die sich über Rehe in ihren Gärten beschweren, welche die mühevoll aufgezogenen Rosen und Salate „auffressen“, wenn sie sich in der Nacht in den Gärten und Schrebergärten einstellen. Zahlreiche Anrufer beschweren sich auch, dass ungebetene Gäste – Steinmarder – die Kabel ihrer Autos beschädigen. Und wenn sich schließlich noch ein Buntspecht an einer Fassade mit seinen hämmernden Aktivitäten auslässt, ist es mit der Tierfreundlichkeit vorbei. Jäger mögen umgehend Aktionen setzen und aktiv werden. Dass auch Steinmarder eine Jungenaufzucht und eine Schonzeit haben und Buntspechte gar nicht dem Jagdgesetz unterliegen, interessiert so manchen Anrufer wenig! Hier sind aufklärende Gespräche unumgänglich. Es darf von der nicht jagenden Bevölkerung nicht übersehen werden, dass dem Jäger durch „Ruhen der Jagd“, Schonzeiten, Verordnungen und

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verbautes Gebiet eine Bejagung erschwert oder gar unmöglich gemacht wird. Ein weiteres Problem, vor allem bedingt durch die Stadtnähe, stellen Hundehalter dar, welche ihre Hunde unkontrolliert und frei umher laufen lassen. Auch Spaziergänger und Freizeitnutzer aus der nicht jagenden Bevölkerung sehen sich dadurch „bedroht“ und fühlen sich nicht wohl, wenn ihnen „herrenlose Hunde“ begegnen. Natur und Lebensraum werden immer intensiver genutzt. Nur durch gegenseitiges Verstehen aller „Besucher der Natur“ – Erholungssuchende, Freizeitsportler und Jäger – sowie durch Aufklärung, Gespräch, Einsicht und vor allem Rücksichtnahme kann es gelingen, Natur, Lebensraum, Tradition, Wild und Jagd in Zukunft auch nachhaltig zu erhalten! Mit dem Projekt „Wald-Wild-Schule“ sind wir auf dem richtigen Weg: Jägerinnen und Jäger nehmen sich die Zeit, um wertvolle Aufklärungsarbeit in Schulen und Kindergärten, aber auch direkt vor Ort in den heimischen Wäldern zu leisten. Den Kleinsten wird hier bereits das Zusammenwirken von Natur, Wild, Wald und Jagd näher gebracht. Jagdkultur und jagdliches Brauchtum helfen Zugang zur nicht jagenden Bevölkerung zu finden. Die vielen Jagdhornbläsergruppen stellen ein wertvolles Bindeglied dar, wenn sie mit ihren musikalischen Darbietungen die unterschiedlichsten festlichen Aktivitäten umrahmen. Im Jagdbezirk Klagenfurt werden Schalenwildarten wie Reh-, Rot-, Gams-, Muffel- und Schwarzwild bejagt, wobei das Rehwild als

Kärntner Jäger

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Hauptschalenwildart vertreten ist. Für die Jahre 2011 bis 2014 wurde ein Pilotprojekt beim Rehwild in zwei Hegeringen unter Einbeziehung einer weiteren Gemeindejagd vom Amt der Kärntner Landesregierung genehmigt. Rehböcke werden lediglich in den Klassen einund mehrjährig bejagt. Durch diese Art der Bejagung erwartet man sich eine Erhöhung der Vitalität des

„Im urbanen Bereich nimmt das Problem der freilaufenden Hunde und von Reitern abseits von Wegen immer stärker zu. Dem Wildschutz kommt dabei eine wichtige Aufgabe zu!“ Bezirksjägermeister ÖR Dietmar Egger Rehwildes (höheres Wildbretgewicht), eine effizientere Entnahme (bessere Abschussplanerfüllung), Stressminderung für das Rehwild durch die Bejagung, eine Minderung des Straßenfallwildanteiles und einen höheren prozentuellen Anteil an alten Böcken in den Hegeringen. Nach Ablauf der Projektzeit werden die Zahlen und Daten zu analysieren sein. Zahlreiche Straßenfallwildprojekte werden von den Jägern verantwortungsvoll in ihrer Freizeit betreut, um das Straßenfallwild zu reduzieren. Auf die Bejagung der Mittelklasse der Gamsböcke wird über Jahrzehnte hinweg freiwillig verzichtet. Der Bestand beim Schwarzwild hat seit dem Jahr 2000 ständig zugenommen und damit haben auch die Schäden an landwirtschaftlichen Kulturen zugenommen – Tendenz weiterhin steigend. Hinzu kommt, dass das


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Schwarzwild eine sehr intelligente und nicht einfach zu bejagende Wildart ist. Der Jagdbezirk Klagenfurt ist zur Zeit, dank guter Zusammenarbeit zwischen Forstbehörde, Grundeigentümern und Jägern, im Hinblick auf Schäl- und Verbissschäden nahezu wildschadenfrei! Die Raufußhuhnbestände (Auerund Birkwild) werden durch laufende Hauptzählungen (alle zwei Jahre) in den Revieren, in welchen Auer- und Birkwild vorkommt, ermittelt. In den Referenzrevieren

(freiwillige Zählung durch bestimmte Reviere) werden Zählungen jährlich durchgeführt. Rabenvögel als Kulturfolger nehmen weiterhin zu und verursachen auch Schäden in der Landwirtschaft. Die Bestände der Rabenvögel werden ebenfalls zweimal jährlich von Referenzrevieren gezählt. Zunehmend wird die Jägerschaft von Fischereiausübungsberechtigten um Hilfe ersucht, wenn Graureiher und Kormorane ihre Fischbestände dezimieren – Tendenz stark steigend! Der Graureiher

Jagdbezirk Klagenfurt – Daten & Fakten BJM ÖR Dietmar Egger ◆ 88.684 ha (Magistrat und Klagenfurt-Land) ◆ 81 Jagdgebiete, davon 43 Eigenjagden (23.035 ha) und 38 Gemeindejagden (65.649 ha) ◆ 12 Hegeringe und 4 Wildregionen ◆ 1.867 Mitglieder, davon 256 Frauen ◆ 1 Berufsjäger ◆ 212 Jagdschutzorgane ◆ 15 Bereichshundestationen ◆ gewonnenes Wildbretgewicht 2011: 29.814 kg 2012: 41.426 kg 2013: 32.197 kg ◆ 8 Jagdhornbläsergruppen Anzahl der ausgestellten Jagdkarten: 2011: 108 (davon: 17 Duplikate) 2013: 129 (davon 17 Duplikate) Anzahl der entzogenen Jagdkarten: 2011: 0 2012: 2

2012: 95 (davon: 14 Duplikate)

2013: 0

Anzahl der ausgestellten Jagdgastkarten (ohne Berücksichtigung der retournierten): 2011: 37 2012: 23 2013: 41 Anzahl der Jagderlaubnisschein-Bescheide: 2011: 52 2012: 4 2013: 3 Anzahl der Abschussplanbescheide: PP 9: 2011/2012: 81 Anzahl der Berufungen: 0 PP 10: 2013/2014: 83 Anzahl der Berufungen: 1 Sperrbescheide: 2011: 0

2012: 0

Anzahl Bezirksjagdbeiratssitzungen: 2011: 1 Sitzung, 1 Umlaufbeschluss

2013: 0 2012: 0 Sitzungen, 0 Umlaufbeschlüsse

2013: 1 Sitzung, 0 Umlaufbeschlüsse Anzahl der Stellungnahmen: 2011: 32 2012: 10

2013: 9

Anzahl Parteienverkehr: 2011: 500 2012: 414

2013: 526

Anzahl Telefonauskünfte: 2011: 724 2012: 737

2013: 1.164

zählt nach dem Kärntner Jagdgesetz 2000 gemäß § 4 zum Wild, ist jedoch gemäß § 51 K-JG unter den ganzjährig geschonten Wildarten gelistet. Das Amt der Kärntner Landesregierung kann eine Ausnahme von den Schonvorschriften zulassen, wenn dies im Interesse der Landund Forstwirtschaft (Fischereiberechtigte) oder sonst im öffentlichen Interesse erforderlich erscheint. Kormorane bereiten ebenfalls zunehmend Probleme, was auch seitens des Ausschusses für Natur- und Tierschutz, Jagd und Fischerei bestätigt wird. Die Reduktion des Kormorans dient dem Schutz der heimischen Fischbestände. Gerade im Magistratsbereich gestaltet sich die Kormoranbejagung (bzw. auch die Jagd allgemein) allerdings sehr schwierig, da einige Flächen im Vogelschutzgebiet liegen und andererseits immer wieder Probleme mit der Bevölkerung im Rahmen der Bejagung des Kormorans auftreten. Der Bestand an Niederwild war in den letzten Jahren im Bezirk bedingt durch natürliche Beutegreifer und vor allem durch die Veränderung in der Landwirtschaft (intensiver Ackerbau) leider stark rückläufig. Haarwild, insbesondere Fuchs, Marder und Iltis, werden unter anderem durch Ansitzjagden in den Wintermonaten – „Nacht des Fuchses“ – bejagt. Ein weiterer wertvoller Beitrag der Jäger, Tollwutüberträger und natürliche Feinde des Niederwildes zu reduzieren. Zunehmend sind im Bezirk auch Arten wie Fischotter und Biber vertreten. Der Biber ist laut Kärntner Jagdgesetz 2000 gemäß § 4 Wild, zählt jedoch gemäß § 51 zu den ganzjährig geschonten Wildarten. Hin und wieder herrscht Unmut bei den Jägern, wenn diese zu Schadenersatzzahlungen bei Schäden, verursacht von ganzjährig geschonten Wildarten, herangezogen werden. Auch Bär und Wolf ziehen im Jagdbezirk Klagenfurt ihre Fährte und erwecken großes Medieninteresse. Bezirksjägermeister ÖR Dietmar Egger


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Jagdbezirk St. Veit/Glan Bezirksgeschäftsstelle: Hauptplatz 28 (im Gebäude der Bezirkshauptmannschaft) 9300 St. Veit a. d. Glan Tel.: 04212/2213 Fax: 04212/3039 7 E-Mail: bjmstv@aon.at

BJM ÖR Johann Drescher

Dienstzeiten: Mo bis Fr: 8 bis 12 Uhr Sprechtag des BJM: Di: 9 bis 12 Uhr BJM:

ÖR Johann Drescher

BJM-Stv.:

Ing. Alfons Kogler

Sekretärin:

Gisela Trattnig

Bezirksjagdhundereferent: Mf. Wolfgang Kogler Sekretärin Gisela Trattnig

Bezirksschießreferent: Reinhold Grayer

BEZIRKSAUSSCHUSS: Reinhard Jandl (Dipl.-Ing. Reinhold Brandhuber), Karl Funder (Reinhold Grayer), BO Werner Glanzer (Ing. Mag. Dr. Felix Jurak)

HEGERINGLEITER UND STELLVERTRETER 205106 HRL Josef Habernig jun., Reidenau 8, 9556 Liebenfels Stv. Alois Petersmann, St. Leonhard 1, 9556 Liebenfels 205107 HRL Peter Puck, Raggasaal 1, 9063 Maria Saal Stv. Gerd Krappinger, Dr.A.-Lemisch-Str. 74, 9300 St. Veit/Glan 205108 HRL Karl Schmied, Ternitzersteig 10, 9314 Launsdorf Stv. Günther Fritz, Goggerwenig 4, 9300 St. Veit/Glan 205109 HRL Walter Auswarth, Predl 17, 9300 St.Veit/Glan Stv. Werner Glanzer jun., Hintnausdorf 26, 9300 St. Veit/Glan

Themenschwerpunkt im Bezirk bildet die Reduktion der Rotwildbestände. Aufgrund eines kontinuierlich steigenden Winterwildstandes, sowie eines Ansteigens der durch Rotwild verursachten Schäden im Wald konzentriert sich die Diskussion derzeit auf die schwerpunktmäßige Reduktion von Rotwild.

205110 HRL Walter Klimbacher jun., Bundesstraße 1, 9300 St.Veit/Glan Stv. Ing. Konrad Petautschnig, Kirchweg 4, 9311 Kraig 205111 HRL Peter Ratheiser, Gobertal 4, 9375 Hüttenberg Stv. Eduard Hartl, Guttaringberg 24, 9334 Guttaring 205112 HRL Alfons Kogler, Schulweg 8, 9375 Hüttenberg Stv. Christian Kraxner, Zosen 16, 9375 Hüttenberg 205113 HRL Ing. Bernhard Ringswirth, Wietersdorf 37, 9373 Klein St. Paul Stv. Wolfgang Petutschnig, Kirchberg 8, 9374 Wieting 205114 HRL Ing. Hugo Zöhrer, Saualpenstraße 10, 9372 Eberstein Stv. Rudolf Schäfer-Kassin, Friedhofweg 1, 9373 Klein St. Paul 205115 HRL Mag. Peter Zottler, Hubertusweg 5, 9371 Brückl Stv. Ludwig Lassnig, Eppersdorf 32, 9371 Brückl 205116 HRL Bruno Sabitzer, Lobisserweg 2, 9341 Straßburg Stv. Alfons Walter Strutz, Pölling 3, 9342 Gurk 205117 HRL Adolf Petersmann, Hafendorf 20, 9344 Weitensfeld Stv. Karl Holzer, Nr. 141, 9343 Zweinitz 205118 HRL Michael Weyrer jun., Torf 2, 9346 Glödnitz Stv. Ewald Schlowak, Altenmarkt 58, 9345 Kleinglödnitz 205119 HRL Helmut Laßnig, Nr. 75, 9572 Deutsch Griffen Stv. Andreas Gradenegger, Eden 12, 9346 Glödnitz 205120 HRL Michael Stocklauser, Marktstraße 12, 9344 Weitensfeld Stv. Reinhard Sick, Kötschendorf 32, 9344 Weitensfeld 205121 HRL Josef Neuwirth, St. Peterstraße 13, 9342 Gurk Stv. Mag. Gunther Plieschnegger, Zabersdorf 4, 9342 Gurk 205122 HRL Georg Welik, Dielach 19, 9312 Meiselding Stv. Fritz Stromberger, Wattein 2, 9341 Straßburg 205123 HRL Karl Prasser, Fürpassweg 1, 9321 Kappel a.K. Stv. Manfred Kogler, Dobranberg 1, 9321 Kappel a.K. 205124 HRL Helmut Khom, St. Stefan 16, 9361 St. Salvator Stv. Erich-Alfred Kejzar, Engelsdorfer Str. 48, 9360 Friesach 205125 HRL Reinhold Neuwirther, Fürst-Salm-Straße 15, 9361 St. Salvator Stv. Wolfgang Kerschbaumer, Roßbach 8, 9361 St.Salvator 205126 HRL Hans-Holger Kollmann, Vellach 13, 9363 Metnitz Stv. Hubert Holzer, Feistritz 26, 9362 Grades 205127 HRL Günther Auer, Wöbring 26, 9363 Metnitz Stv. Peter Grabner, Klachl 17a, 9363 Metnitz 205128 HRL Paul Brandstätter, Flattnitz 7, 9346 Glödnitz Stv. Christian Fleischhacker, Flattnitz 2, 9346 Glödnitz 205129 HRL Walter Steindorfer, Oberhof 12, 9363 Metnitz Stv. Wolfgang Steindorfer, Oberhof 12, 9363 Metnitz

Auf der Saualpe läuft dazu ein bezirksübergreifendes Projekt, welches einen biotopangepassten Rotwildbestand anstrebt, bei gleichzeitiger Verbesserung des Geschlechterverhältnisses. Ein weiterer zukünftiger Schwerpunkt im Bezirk ist die Ab-

„Ehrliche und offene Zusammenarbeit über Revier- und Hegeringgrenzen hinaus soll als Grundlage für eine erfolgreiche Wildbewirtschaftung forciert werden!“ Bezirksjägermeister ÖR Johann Drescher


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Kärntner Jäger

BEZIRKSBERICHTE

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Jagdbezirk St. Veit/Glan – Daten & Fakten

sicherung bzw. Gestaltung der Raufußhuhnlebensräume.

BJM ÖR Johann Drescher ◆ 149.284 ha ◆ 375 Jagdgebiete, davon 267 Eigenjagden (70.025 ha) und 108 Gemeindejagden (79.257 ha) ◆ 24 Hegeringe und 5 Wildregionen ◆ 2.969 Mitglieder, davon 495 Frauen ◆ 9 Berufsjäger ◆ 334 Jagdschutzorgane ◆ 31 Bereichshundestationen ◆ gewonnenes Wildbretgewicht 2011: 156.085 kg 2012: 180.757 kg 2013: 166.292 kg ◆ 9 Jagdhornbläsergruppen Anzahl der ausgestellten Jagdkarten: 2011: 95 (davon 18 Duplikate) 2013: 106 (davon 16 Duplikate) Anzahl der entzogenen Jagdkarten: 2011: 2 2012: 0

2012: 85 (davon 10 Duplikate)

2013: 3

Anzahl der ausgestellten Jagdgastkarten (ohne Berücksichtigung der retournierten): 2011: 270 2012: 227 2013: 239 Anzahl der Jagderlaubnisschein-Bescheide: 2011: 232 2012: 19 2013: 18 Anzahl der Abschussplanbescheide: PP 9: 2011/2012: 364 Anzahl der Berufungen: 3 PP 10: 2013/2014: 362 Anzahl der Berufungen: 1 Sperrbescheide: 2011: 0

2012: 0

2013: 0

Das verstärkte Vorhandensein von Schwarzwild bzw. dessen effiziente Bewirtschaftung erfordert alternative Jagdstrategien. Der dominante Maisanbau im Zentralraum unterstützt die Zunahme der Schwarzwildrotten, engt aber zugleich den Lebensraum für das Niederwild drastisch ein. Die neuesten Wildwarnreflektoren auf den Bundes- und Landesstraßen, die im Zuge des Straßenfallwildminderungsprojektes installiert wurden, bringen Erfolge und es sollten zukünftig weitere neuralgische Punkte damit ausgestattet werden. Die jagdkulturelle Arbeit hat im Bezirk einen hohen Stellenwert und schlägt sich in zahlreichen jagdlichen Veranstaltungen wie der Jägerwallfahrt im Stift St. Georgen/Längsee, dem Metnitzer Wildfest, der Erntehirschenschau in Hirt und sämtlichen Hegeschauen und Gesellschaftsjagden sowie regionalen Heimatveranstaltungen nieder.

Anzahl Bezirksjagdbeiratssitzungen: 2011: 2 2012: 1

2013: 2

Anzahl der Stellungnahmen: 2011: 10 2012: 25

ZUKÜNFTIGE ZIELE IM JAGDBEZIRK ST. VEIT

2013: 20

Anzahl Parteienverkehr: 2011: 700 2012: 750

2013: 730

Anzahl Telefonauskünfte: 2011: 1.000 2012: 950

2013: 970

Die erfolgreiche Regulierung des Schalenwildes ist weiterhin vordringliche Aufgabe. Eine weitere Verschlechterung der Wildlebensräume und Beeinträchtigung durch Dritte müssen seitens der Jagd hintan gehalten werden und so ist der Ausbildung aller Jägerinnen und Jäger im Hinblick auf ihre Eigenverantwortung und Einstellung zu Wald-Wild-Zusammenhängen hoher Stellenwert einzuräumen. Weitere ehrliche und offene Zusammenarbeit über Revier- und Hegeringgrenzen hinaus soll als Grundlage für eine erfolgreiche Wildbewirtschaftung forciert werden. Ein wertschätzender Umgang der Jägerschaft mit Grundbesitzern ist eine wichtige Basis, die von allen gepflegt werden sollte.

Der lahme Postfuchs Die Redaktion entschuldigt sich für die verspätete Auslieferung der letzten Ausgabe. Dies lag allerdings ausschließlich am nicht nur „lahmen“ sondern scheint’s nur mehr „dreiläufigen“ Postfuchs!

Bezirksjägermeister ÖR Johann Drescher


BEZIRKSBERICHTE

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Kärntner Jäger

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Jagdbezirk Spittal/Drau Bezirksgeschäftsstelle: Koschatstraße 35 9800 Spittal/Drau Tel.: 04762/2229 Fax: 04762/3332 0 E-Mail: bjmspi@aon.at

Dienstzeiten: Mo – Fr: 7.30 bis 13.30 Uhr BJM Franz Kohlmayer

Sprechtag des BJM: Di: 9 bis 13 Uhr BJM: Franz Kohlmayer BJM-Stv.: Ing. Gerhard Müller Sekretärin: Inge Piwonka Bezirksjagdhundereferent: Ofö. Ing. Karl Angermann Sekretärin Inge Piwonka

Bezirksschießreferent: Peter Ebenberger

BEZIRKSAUSSCHUSS: HRL Ernst Thaler (Rudolf Sommeregger), HRL Ing. Ofö. Josef Rainer (Markus Gautsch), Rudolf Hofer (Ing. Stefan Kulterer)

HEGERINGLEITER UND STELLVERTRETER 206053 HRL Siegbert Pucher, Ulrich v. Cillistr. 26/E/3, 9800 Spittal/Drau Stv. Kurt Amlacher, Unteramlach 68, 9800 Spittal/Drau 206055 HRL Hans Georg Hattenberger, Hühnersberg 41, 9811 Lendorf Stv. Klaus Kohlmayer, Hühnersberg 1, 9811 Lendorf 206056 HRL Ing. Johann Obertaxer, Faschendorf 6 a, 9805 Baldramsdorf Stv. Günther Walter, Nr. 71, 9805 Baldramsdorf 206057 HRL Hannes Krobath, Mühldorf 18, 9814 Mühldorf Stv. Bernd Jahn, Pattendorf 1, 9813 Möllbrücke 206058 HRL Josef Plessnitzer jun., Obergottesfeld 67, 9751 Sachsenburg Stv. Dipl.-Ing. (FH) Christoph Lampersberger, Marktplatz 8, 9751 Sachsenburg 206059 HRL Josef Fleissner, Nr. 146, 9753 Lind/Drau Stv. Thomas Fleißner, Siflitz 3, 9753 Lind/Drau 206060 HRL Gerold Stotter, Blaßnig 2, 9753 Lind/Drau Stv. Gerhard Lackner, Kleblach 8, 9753 Lind/Drau 206061 HRL Dr. Hans Kramer, Oberallach 17, 9753 Lind/Drau Stv. Alexander Müller, Fellbach 4, 9753 Lind/Drau 206062 HRL Georg Stocker, Mitterberg 5, 9754 Steinfeld Stv. Wilfried Hopfgartner, 10. Oktoberstraße 29, 9754 Steinfeld

206063 HRL Josef Matitz, Amlach 2, 9761 Greifenburg Stv. Anton Taurer jun., Ebenberg 1, 9771 Berg im Drautal 206064 HRL Karl Delfser, Gnoppnitz 4/2, 9761 Greifenburg Stv. Michael Stocker sen., Wassertheuer 1, 9761 Greifenburg 206065 HRL Andreas Lilg, Nr. 2, 9762 Techendorf Stv. Dipl.-Ing. Herbert Bernkopf, Neusach 92, 9762 Weißensee 206066 HRL Ing. Wolfgang Erlacher, Raßnig 13, 9772 Dellach/Drau Stv. Alois Fritzer, Nr. 26, 9771 Berg im Drautal 206067 HRL Josef Mandler, Rittersdorf 34, 9773 Irschen Stv. Christian Nagele, Hintergassen 5, 9773 Irschen 206068 HRL Ofö. Ing. Josef Rainer, Ötting 15, 9781 Oberdrauburg Stv. Heribert Moser, Waidach 3, 9781 Oberdrauburg 206069 HRL Gerfried Feistritzer, Preisdorf 36, 9815 Kolbnitz Stv. Erich Dertnig, Nr. 235, 9814 Mühldorf 206070 HRL Ing. Stefan Schupfer, Nr. 92, 9816 Penk Stv. Manfred Egger, Teuchl 60, 9816 Penk 206071 HRL Peter Schachner, Räuflach 50, 9821 Obervellach Stv. Ing. Arnold Knötig, Semslach 54, 9821 Obervellach 206072 HRL Harald Weixelbraun, Flattachberg 5, 9831 Flattach Stv. Otto Pacher jun., Außerfragant 16, 9831 Flattach 206073 HRL Ernst Thaler, Rabisch 7, 9822 Mallnitz Stv. Mag. Anton Glantschnig, Nr. 8, 9822 Mallnitz 206074 HRL Karl Dullnig sen., Nr. 76, 9832 Stall i.M. Stv. Anton Egger, Sonnberg 9, 9832 Stall i.M. 206075 HRL Manfred Thaler, Lainach 124, 9833 Rangersdorf Stv. Alexander Fercher, Nr. 62, 9833 Rangersdorf 206076 HRL Matthias Lackner, Namlach 1, 9841 Winklern Stv. Gottfried Suntinger, Pirkachberg 11, 9842 Mörtschach 206077 HRL Michael Pernsteiner, Mitten 29, 9843 Großkirchheim Stv. Günther Fürstauer jun., Nr. 62, 9843 Großkirchheim 206078 HRL Josef Lackner, Fleiß 14, 9844 Heiligenblut Stv. Ing. Markus Lackner, Pockhorn 40, 9844 Heiligenblut 206079 HRL Siegfried Leitner, Großhattenberg 15, 9853 Gmünd Stv. Josef Oberegger, Rachenbach 5, 9852 Trebesing 206080 HRL Reinhold Glanznig, Perau 23, 9853 Gmünd Stv. Johann Glawischnig, Oberbuch 7, 9853 Gmünd 206081 HRL Rudolf Neuschitzer, Saps 6, 9853 Gmünd Stv. Ernst Bacher jun., Dornbach 60, 9853 Gmünd 206082 HRL Herbert Pirker, Nr. 30, 9854 Malta Stv. Ofö. Ing. Günter Baier, Brandstatt 29, 9854 Malta Neuwahl auf Grund von Wahlaufhebung 206083 HRL Johann Tuppinger, Pressingberg 16, 9861 Eisentratten Stv. Heinrich Mayer, Heizelsberg 20, 9861 Eisentratten 206084 HRL Dkfm. Georg Ebenberger, Schwarzenbach 10, 9701 Rothenthurn Stv. Ing. Günther Dullnig, Leobengraben 39, 9861 Eisentratten 206085 HRL Gerhard Kohlmaier, Nr. 33, 9862 Kremsbrücke Stv. Heinz Penker, St. Nikolai 1, 9862 Kremsbrücke 206086 HRL ÖR Johann Ramsbacher, St. Georgen 9, 9863 Rennweg Stv. Josef Heiss, Nr. 5, 9863 Rennweg 206087 HRL Ing. Wilhelm Albert Holzfeind, Tangern 17, 9871 Seeboden Stv. Hans Zojer, Pirk 1, 9871 Seeboden 206088 HRL Rudolf Hofer, Obermillstatt 114, 9872 Millstatt Stv. Gerald Zlattinger, Eschenweg 3/2/9, 9871 Seeboden 206089 HRL Heinz Ottacher, Waldweg 30, 9873 Döbriach Stv. Lorenz Krug, Laufenberg 17, 9545 Radenthein 206090 HRL Wolfgang Glanzer-Unterscheid, Schwarzwald 20, 9545 Radenthein Stv. Josef Bernd Erlacher, Angerlweg 9, 9545 Radenthein 206091 HRL Franz Baier jun., Rosennockstrasse 8, 9546 Bad Kleinkirchheim Stv. Egon Gruber, Edelweißstrasse 10, 9546 Bad Kleinkirchheim


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Kärntner Jäger

BEZIRKSBERICHTE

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Mit einer Fläche von rund 276.000 ha ist der Jagdbezirk Spittal an der Drau der größte in Kärnten. Die Gebirgszüge der Hohen Tauern mit dem 3.898 m hohen Großglockner, die Nordhänge der Gailtaler Alpen und die der Lieser linksufrig liegenden Nockberge bis Bad Kleinkirchheim geben dem Bezirk eine alpine Prägung. Aber auch

die Tallagen am Lurnfeld mit der Spittaler- und Lendorfer Au sowie den Auen des oberen Drautales mit ihren vielfältigen Biotopen geben so mancher seltenen Tier- und Pflanzenart ihre Lebensgrundlage. Im Bezirk Spittal befinden sich auch der Nationalpark „Hohe Tauern“ und der Biosphärenpark „Nockberge“.

Jagdbezirk Spittal/Drau – Daten & Fakten BJM Franz Kohlmayer ◆ 275.725 ha ◆ 535 Jagdgebiete, davon 439 Eigenjagden (166.923 ha) und 96 Gemeindejagden (108.802 ha) ◆ 38 Hegeringe und 6 Wildregionen ◆ 2.227 Mitglieder, davon 222 Frauen ◆ 18 Berufsjäger ◆ 418 Jagdschutzorgane ◆ 30 Bereichshundestationen ◆ gewonnenes Wildbretgewicht 2011: 243.540 kg 2012: 280.995 kg 2013: 260.256 kg ◆ 14 Jagdhornbläsergruppen Anzahl der ausgestellten Jagdkarten: 2011: 127 (davon 15 Duplikate) 2013: 109 (davon 13 Duplikate) Anzahl der entzogenen Jagdkarten: 2011: 0 2012: 1

2012: 99 (davon 11 Duplikate)

2013: 2

Anzahl der ausgestellten Jagdgastkarten (ohne Berücksichtigung der retournierten): 2011: 916 2012: 841 2013: 969 Anzahl der Jagderlaubnisschein-Bescheide: 2011: 199 2012: 18 2013: 23 Anzahl der Abschussplanbescheide: PP 9: 2011/2012: 457 Anzahl der Berufungen: 4 PP 10: 2013/2014: 456 Anzahl der Berufungen: 5 Sperrbescheide: 2011: 0

2012: 0

2013: 0

Anzahl Bezirksjagdbeiratssitzungen: 2011: 3 2012: (1 Sitzung im Beisein von Bezirksverwaltungsbehörde und Bezirksausschuss) (häufig finden Begehungen vor Ort statt, Probleme werden in weiterer Folge besprochen und entsprechende Maßnahmen gesetzt) 2013: 2 Anzahl der Stellungnahmen: 2011: 40 2012: 87

2013: 72

Anzahl Parteienverkehr: 2011: 1.500 2012: 1.760

2013: 1.650

Anzahl Telefonauskünfte: 2011: 2.400 2012: 2.760

2013: 2.810

Telefonauskünfte Bezirksjägermeister außerhalb der Bürozeiten bzw. Sprechtage 2011: 300 2012: 475 2013: 480

Das Rehwild ist im ganzen Bezirk vertreten. Der Abschuss konnte durch intensive Bejagung, vor allem in den Schadgebieten („Paulaflächen“), in den letzten Jahren merklich erhöht werden. Dieser sollte in Zukunft durch eine eventuelle Zweiklasseneinteilung bei den Böcken noch erleichtert werden. Vor allem ist aber auch beim Rehwild die Reduzierung von weiblichen Stücken vorrangig. Das Rotwild zieht heute nahezu im ganzen Bezirk seine Fährte. Der Rotwildbewirtschaftung (Planung – Abschuss – Fütterung) wurde in den letzten Jahren großes Augenmerk geschenkt. Die Abschusszahlen zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Die nächsten Jahre werden beweisen, ob wir – bei konsequenter Abschussplanung (vor allem beim weiblichen Wild) – die Rotwildproblematik in den Griff bekommen. Dieses dringende Vorhaben kann aber nur in gemeinschaftlicher Zusammenarbeit mit Forst-, Landwirtschaft, Jagd sowie anderen Naturnutzern bewältigt werden. Die Fütterung des Rotwildes ist ein sehr heikles und komplexes Thema und soll nur Ersatz für verloren gegangenen Lebensraum oder Mittel zur Lenkung in schadfreie Gebiete sein. In Gebieten, in denen Rotwild bisher schadfrei überwintern konnte, sollte auch zukünftig nicht gefüttert werden. In den letzten Jahren wurde im Bezirk mit den Talschaftsreferenten, den Hegeringleitern und den Jagdausübungsberechtigten eine Bestandsaufnahme der Rotwildfütterungen vorgenommen. Die Vorgangsweise, z.B. Auflassung von Fütterungen, Verlegung, Adaptierung oder Neuerrichtung, wurden gemeinsam mit Einbeziehung der Wildbiologen, Forstinspektion und Grundeigentümer durchgeführt. Dies wird auch in Zukunft so geschehen. Im Bezirk gibt es bereits Modelle von Fütterungsgemeinschaften und man ist dabei, weitere zu gründen. Was die Zukunft betrifft, soll versucht werden, das Rotwild nur mit gutem Raufutter zu versorgen. Die Bestände des Gamswildes sind rückläufig, der Abschuss wur-


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de in den letzten Jahren nur zu etwa 70 – 80% erfüllt. Zukünftig wird es erforderlich sein, auf die Gamswild-Abschussplanung besonderes Augenmerk zu legen. Gamsräude und Gamsblindheit treten im Bezirk sporadisch auf. Die Bestände des Steinwildes in den Hegegemeinschaften „Heiligenblut“ mit ca. 230-250 Stück und „Innerfragant“ mit ca. 35-40 Stück sind stabil und gesund. Den Funktionären der Hegegemeinschaften ein Weidmannsdank für die gute Zusammenarbeit mit der Kärntner Jägerschaft. Auf Biotopverbesserungen Ökomaßnahmen für Schalenwild, vor allem aber für Raufußhühner wurde in den letzten Jahren und wird in nächster Zeit großer Wert gelegt. Das Vorkommen von Auerund Birkwild im Bezirk ist sehr zufrieden stellend. Die mitteleuropaweite Wiedereinbürgerung des Bartgeiers kann man als gelungen bezeichnen, sodass diese großartigen Vögel in den Hohen Tauern wieder ihre Kreise

ziehen. Im Rahmen des Projektes Wald – Wild – Schule wird die Jagd von vielen Jägerinnen und Jägern des Bezirkes der Jugend sowohl in der Natur als auch im Klassenzimmer näher gebracht. Hier ist allen Funktionären, vor allem den Jagdaufseherinnen und Jagdaufsehern, ein herzlicher Weidmannsdank auszusprechen. Die Brauchtumspflege wird hochgehalten. So werden jährlich viele Feierlichkeiten, wie Andachten, Messen um den Hubertustag aber auch Bälle und sonstige Unterhaltungen veranstaltet. Für die nächsten Jahre stehen uns Herausforderungen, wie tragbarer Wildbestand, Wildschadenund Fütterungsproblematik, Öffentlichkeitsarbeit usw. bevor. Allgemeine Zielsetzung im Jagdbezirk Spittal an der Drau ist weiterhin die rasche (Problem)bewältigung vieler Aufgaben – vor allem jener der Wildschadenvermeidung – durch Aussprachen mit den Jägern, Vertretern der Land- und Forst-

Kärntner Jäger

„Die Beziehungen zum Jagd- und Wildschutz, der in Spittal eine gewichtige Rolle einnimmt, sind ausgezeichnet. Laufend werden gemeinsame Veranstaltungen durchgeführt!“ Bezirksjägermeister franz kohlmayer wirtschaft sowie anderen Naturnutzern; aber auch sachverständige Begutachtungen z.B. im Rahmen von Jägernotwege-Verfahren vor Ort haben zugenommen. Unter dem Motto des diesjährigen Bezirksjägertages „Weniger kann oft mehr sein“ möchte ich mich bei allen Jägerinnen und Jägern sowie allen Funktionären für ihre mühevolle und klaglose Arbeit bedanken. Abschließend mein Dank an die Grundeigentümer, Forstinspektion, Ämter und Behörden, den Bezirksausschuss, den Bezirksjagdbeirat sowie der Landesgeschäftsstelle Mageregg für die gute Zusammenarbeit. Bezirksjägermeister Franz Kohlmayer

Jagdbezirk Villach HEGERINGLEITER UND STELLVERTRETER Bezirksgeschäftsstelle: Dorfstraße 37 9520 Sattendorf Tel.: 04248/2966 6 Fax: 04248/2966 8 E-Mail: bjmvil@aon.at

BJM Ing. Wolfgang Oswald

Dienstzeiten: Mo, Di, Do, Fr: 8 bis 12 Uhr, Mi: 16 bis 20 Uhr Sprechtag des BJM: Di: 9 bis 12 Uhr BJM: Ing. Wolfgang Oswald BJM-Stv.: Harald Lientschnig Sekretärin: Marion Raspotnig Bezirksjagdhundereferent: wird nachbesetzt

Sekretärin Marion Rapotnig

Bezirksschießreferent: wird nachbesetzt

BEZIRKSAUSSCHUSS: DI Christoph Steiner (Sepp Jonach), Mag. Andreas Ertl (Mag. Walter Michorl), Jakob Steinwender (Mag. Christian North)

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207017 HRL Heimo Scherzer, Schattseite 4, 9545 Radenthein Stv. Dipl.-Ing. Thomas Huber, Tassach 13, 9542 Afritz a.S. 207018 HRL Konrad Peschaut, Hinterwinkl 9, 9543 Arriach Stv. Armin Unterköfler, Vorderwinkl 5, 9543 Arriach 207019 HRL Jakob Steinwender, Pölling 3, 9521 Treffen Stv. Hermann P. Kramer, Schlossbauer Straße 6, 9521 Treffen 207020 HRL Gerhard Winkler, Weissensteiner Str. 22, 9722 Gummern Stv. Heinz Moser, Mooswald 16, 9712 Fresach 207021 HRL Peter Keuschnig, Ragainerstraße 43, 9241 Ragain Stv. Ronny Keuschnig, Dachsweg 13, 9241 Wernberg 207022 HRL Heribert Bierbaumer, Buchheimerweg 34, 9232 Buchheim Stv. Angelo Keil, Schlatten 130, 9183 Rosenbach 207023 HRL Mag. Walter Michorl, Kornweg 21, 9583 Faak a.S. Stv. Harald Warum, Kumweg 8, 9581 Ledenitzen 207024 HRL Ing. Josef Samonik, Höhenrainstrasse 26, 9601 Arnoldstein Stv. Erich Burgstaller, Pöckau 175, 9601 Arnoldstein 207025 HRL Paul Schnabl, Draschitz 8, 9613 Feistritz/Gail Stv. Michael Kaiser, Nr. 60, 9613 Feistritz/Gail 207026 HRL Ferdinand Tarmann, Labientschach 16, 9612 St. Georgen i.G. Stv. Mag. Anton Kovsca, Nr. 64, 9611 Nötsch i.G. 207028 HRL Dipl.-Ing. Martin Straubinger, Stubner Dorfstraße 7, 9710 Feistritz/Drau Stv. Dipl-Ing. Christoph Steiner, Presseggen 20, 9615 Görtschach 207029 HRL Wilfried Rom, Villacherstraße 233, 9710 Feistritz/Drau Stv. Johann Wassertheurer, Kirchenweg 5, 9722 Töplitsch 207030 HRL Bernhard Granitzer sen., Nr. 19, 9714 Stockenboi Stv. Hans Torta jun., Unteralm 1, 9714 Stockenboi 207031 HRL Peter Winkler, Adlerstrasse 51/1, 9523 Villach-Landskron Stv. Josef Petritsch jun., Genottehöhenstr. 40, 9500 Villach 207032 HRL Josef Winkler, Oberwollanigerstraße 29, 9500 Villach Stv. Karl Katholnig, Peter Melcherstraße 24, 9524 St. Magdalen


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Kärntner Jäger

BEZIRKSBERICHTE

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Der bisherige Bezirksjägermeister DI Gundrich Natmessnig hat im Bezirk in den letzten 10 Jahren eine sehr gut funktionierende Struktur der Funktionäre und Hegeringe aufgebaut um auf Revierebene effiziente Arbeit leisten zu können. Die tatkräftige Zusammenarbeit der einzelnen Ebenen und Funktionäre ermöglicht es, dass die mannigfaltigen Aufgaben und Verantwortungen der Jagd reibungslos erledigt und umgesetzt werden können. Der mittlerweile zum Ehrenbezirksjägermeister ernannte DI Natmessnig hat schon früh einen

Weg eingeschlagen, der die WaldWild-Diskussion und die Problematik von Wilddichten und Wildschäden im Fokus hatte. Da gibt es noch einiges zu tun, um den Weg effizient fortzusetzen, damit die Anpassung der Wilddichten an den Lebensraum rasch umgesetzt wird. Es ist dabei wesentlich, alle Beteiligten, wie Grundeigentümer, Forst-, Bezirks-, Magistratsverwaltung, sowie die Jagdverantwortlichen, zu einer gemeinsamen Lösung zu bewegen. In diesem Zusammenhang sind auch die Fütterungsthematik sowie die großräu-

Jagdbezirk Villach – Daten & Fakten BJM Ing. Wolfgang Oswald ◆ 113.997 ha (Magistrat und Villach-Land) ◆ 169 Jagdgebiete, davon 106 Eigenjagden (36.898 ha) und 63 Gemeindejagden (77.099 ha) ◆ 15 Hegeringe und 5 Wildregionen ◆ 1.728 Mitglieder, davon 166 Frauen ◆ 0 Berufsjäger ◆ 240 Jagdschutzorgane ◆ 29 Bereichshundestationen ◆ gewonnenes Wildbretgewicht 2011: 96.861 kg 2012: 114.701 kg 2013: 106.511 kg ◆ 11 Jagdhornbläsergruppen ◆ 1 Jägerchor Anzahl der ausgestellten Jagdkarten: 2011: 64 (davon 8 Duplikate) 2013: 54 (davon 6 Duplikate) Anzahl der entzogenen Jagdkarten: 2011: 3 2012: 1

2012: 62 (davon 5 Duplikate)

2013: 4

Anzahl der ausgestellten Jagdgastkarten (ohne Berücksichtigung der retournierten): 2011: 130 2012: 168 2013: 212 Anzahl der Jagderlaubnisschein-Bescheide: 2011: 152 2012: 7 2013: 10 Anzahl der Abschussplanbescheide: PP9: 2011/2012: 164 Anzahl der Berufungen: 0 PP 10: 2013/2014: 164 Anzahl der Berufungen: 0 Sperrbescheide: 2011: 0

2012: 0

Anzahl Bezirksjagdbeiratssitzungen: 2011: 1 2012: 1

2013: 0 2013: 1

Anzahl der Stellungnahmen mündlich und schriftlich: 2011: 85 2012: 82 2013: 115 Anzahl Parteienverkehr: 2011: 280 2012: 250

2013: 340

Anzahl Telefonauskünfte: 2011: 300 2012: 280

2013: 330

mige Wildbewirtschaftung, speziell beim Rotwild, zu sehen. Dabei sind alle aufgefordert, sich in den Dienst der Sache zu stellen, um aus der schon sehr lang andauernden Problembetrachtung zu einer zufriedenen Zukunftsbetrachtung zu kommen. Darüber hinaus kommt auch der Öffentlichkeitsarbeit ein immer höherer Stellenwert zu, um mehr Akzeptanz und Verständnis für die Aufgaben der Jagd und insbesondere für die Bedürfnisse des Wildes vermitteln zu können. Das Verständnis und Wissen der nicht jagenden Bevölkerung über die Zusammenhänge in der Natur schwindet zusehends und damit wird ein entspannter und emotionsloser Austausch mit Jägern immer problematischer. Es gibt zunehmend mehr Menschen, die ein Erleben in der Natur suchen und viel Freizeit mit allen möglichen sportlichen und erholsamen Aktivitäten im Freiland verbringen wollen. Gleichzeitig gehen aber das Wissen um ökologische und biologische Zusammenhänge in der Natur sowie der Respekt vor fremdem Grund und Boden immer mehr verloren. Damit findet eine immer stärker werdende Verdrängung zu Lasten des Wildes statt. Es wäre fast schon an der Zeit, die Frage zu stellen, wie wertvoll Wildtiere der Öffentlichkeit überhaupt sind? Dann würde nämlich den Erholungssuchenden und Aktivisten auch klar werden, dass ein Hund im Wald an die Leine zu nehmen ist und nicht jeder kreuz und quer durch die Reviere streifen kann, um seiner sportlichen Leidenschaft zu frönen. Beispielhaft zu nennen sind: die Problematik der freilaufenden Hunde, das steigende Interesse an Schneeschuhwanderungen zu allen Tages- und Nachtzeiten, das Tourengehen in möglichst unberührten und einsamen Routen, Mountainbiker usw. Diese Aktivitäten schaden dem Wild vehement und verschärfen oft noch die Schadensituationen, da entsprechende Ruhe in den Wildlebensräumen fehlt und dies damit Auslöser für Stress, Krankheiten und oftmals Fallwild ist. Leider werden die Diskussionen dann von


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beiden Seiten oft sehr emotionell geführt, was sicher zu Lasten der Jagd geht. Da ist in Zukunft einiges zu tun. Eine für Villach belastende Thematik betrifft das Schießwesen, da es hier in den letzten Jahren immer noch nicht gelungen ist, eine Ersatzschießstätte für Heiligengeist zu schaffen. Einige potenzielle Standorte sind schon evaluiert worden, doch schließlich jedes Mal an den Protesten der Bevölkerung beziehungsweise an den Rahmenbedingungen für die Lärmbelästigung gescheitert. Da wir immer noch an einer Kombination aus Kugel- und Schrotschießen festhalten wollen und erst in zweiter Linie den verbauten Schießkanal als „Not“- Lösung behalten, ist dies ein immer

schwieriger werdendes Unterfangen.

PROJEKTE UND VERANSTALTUNGEN IM BEZIRK Beim Interreg Projekt IV „Raubtiere in den Ostalpen: Welcher Nutzen? Eine große Rückkehr – eine gesellschaftliche Herausforderung.“ ist die Kärntner Jägerschaft LeadPartner und hat die Federführung bei diesem Projekt inne. Weiterer Partner in Österreich ist der Österreichische Naturschutzbund. Zur Förderung der Schweißhundeausbildung haben sich im Juni 2012 ca. 30 Teilnehmer fachkundig weiterbilden lassen. Der Gamswildabend (mit ca. 200

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Im Bezirk Villach kommt im Schnitt auf 560 ha ein Jagdschutzorgan, das dort regelmäßig, dauernd und ausreichend die Einhaltung der Gesetze und Verordnungen überprüft. Die Jagdschutzorgane erfüllen diese Aufgaben in Villach sehr gewissenhaft und leisten auch große Aufklärungsarbeit, sodass schwere Verstöße eher selten sind, meist schon im Vorfeld erkannt werden und ausgleichend eingegriffen wird.“ Bezirksjägermeister Ing. Wolfgang Oswald

Teilnehmern) im April 2012 hat sich im Wesentlichen der Klasseneinteilung bei den Geißen und dem Altersaufbau gewidmet. Bezirksjägermeister Ing. Wolfgang Oswald

Jagdbezirk Völkermarkt Bezirksgeschäftsstelle: Spanheimergasse 2 9100 Völkermarkt Tel.: 04232/2723 3 Fax: 04232/8924 6 E-Mail: bjmvoel@aon.at Dienstzeiten: Mo, Di, Mi, Fr: 8 bis 12 Uhr Do: 14 bis 18 Uhr

BJM Ing. Franz Koschuttnigg

Sprechtag des BJM: nach telefonischer Vereinbarung BJM: Ing. Franz Koschuttnigg BJM-Stv.: KR Ing. Thomas Gadner Sekretärin:

Sekretärin Friederike Holzer

Friederike Holzer

HEGERINGLEITER UND STELLVERTRETER 208143 HRL Daniel Pasterk, Vellach 43, 9135 Bad Eisenkappel Stv. Richard Zupanc, Vellach 45, 9135 Bad Eisenkappel 208144 HRL Ing. Johann Juritsch, Nr. 143, 9135 Bad Eisenkappel Stv. Josef Lipusch, Remschenig 36, 9135 Bad Eisenkappel 208145 HRL Johann Karnicar, Ebriach 36, 9135 Bad Eisenkappel Stv. Thomas Grubelnik, Ebriach 72, 9135 Bad Eisenkappel 208146 HRL Karl Pleschenberger, Lobnig 9, 9135 Bad Eisenkappel Stv. Herbert Kogoj, Lobnig 20, 9135 Bad Eisenkappel 208147 HRL Dipl.-Ing. Mario Kuss, Glantschach 41, 9132 Gallizien Stv. Karl Ladinig, Kristendorf 7, 9141 Eberndorf 208148 HRL Mag. Franz Tschernko, Mießbergstraße 11, 9150 Bleiburg Stv. Johann Kaiser, Rinkolach 27, 9150 Bleiburg

Bezirksjagdhundereferent: Ofö. Gerd Rössler

208149 HRL Valentin Kuchling, Landstraße 32, 9125 Mittlern Stv. Ing. Marjan Cik, Brenndorf 2, 9122 St. Kanzian

Bezirksschießreferent: Hermann Innerwinkler

208150 HRL Albert Gomernig, Frankenberg 1, 9100 Völkermarkt Stv. Mag. Günther Gomernig, Frankenberg 1, 9100 Völkermarkt

BEZIRKSAUSSCHUSS: Dipl.-Ing. Hubert Ramskogler (Dipl.-Ing. Peter Glantschnig), Ing. Peter Gadner (Ofö. Ing. Johann Juritsch), Walter Slamanig (Ignaz Taschek)

In den letzten Jahren bildeten Aktivitäten zum Wildschutz, bezirksbezogene Projekte, Vorträge, jagdkulturelle Veranstaltungen, Fortbildungsveranstaltungen etc. die

208151 HRL Winfried Egger, Nr. 135, 9112 Griffen Stv. KR Ing. Thomas Gadner, Unternberg 25, 9113 Ruden 208152 HRL Florian Krapesch, Grafenbach 98, 9103 Diex Stv. Edelreich Polesnig, Nr. 149, 9103 Diex

Themenschwerpunkte im Bezirk. Mit Jahresbeginn wurden die Bewertungen und sechs Hegeschauen durchgeführt, sowie der Bezirksjägertag veranstaltet. Es

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wurde die Abschussplanung 2013/2014 für 139 Jagdgebiete durchgeführt. Der Bezirksjägermeister hat an vielen jagdlichen Bezirksveranstal-


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„Gerade im Hinblick auf die sensiblen Arten des Niederwildes oder der Raufußhühner kommt dem Wildschutz besondere Bedeutung zu!“ Bezirksjägermeister Ing. Franz Koschuttnigg

tungen, wie dem Walderlebnistag, Hubertusmessen, Hegeringschießen, Präsentationen, Ausstellungen etc. teilgenommen. Er hat alle Landesausschusssit-

zungen und BJM-Konferenzen besucht und aktiv mitgestaltet. Die überregionale Zusammenarbeit mit Slowenien, der Rotwildbewirtschaftungsgemeinschaft Karawanken, wurde mit Sitzungen und dem Besuch der Hegeschauen in Slowenien fortgesetzt. Neben der Teilnahme an vielen anderen öffentlichen Veranstaltungen war viel Büroarbeit im Rahmen der Amtsstunden zu leisten. Die Abhaltung von Gastrefera-

Jagdbezirk Völkermarkt – Daten & Fakten BJM Ing. Franz Koschuttnigg ◆ 90.217 ha ◆ 140 Jagdgebiete, davon 87 Eigenjagden (27.085 ha) und 53 Gemeindejagden (63.132 ha) ◆ 10 Hegeringe und 4 Wildregionen ◆ 1.185 Mitglieder, davon 135 Frauen ◆ 148 Jagdschutzorgane ◆ 2 Berufsjäger ◆ 14 Bereichshundestationen ◆ gewonnenes Wildbretgewicht 2011: 47.700 kg 2012: 69.650 kg 2013: 55.354 kg ◆ 4 Jagdhornbläsergruppen ◆ 1 Jägerchor Anzahl der ausgestellten Jagdkarten: 2011: 26 (davon 3 Duplikate) 2013: 41 (davon 4 Duplikate) Anzahl der entzogenen Jagdkarten: 2011: 2 2012: 0

2012: 40 (davon 6 Duplikate)

2013: 0

Anzahl der ausgestellten Jagdgastkarten (ohne Berücksichtigung der retournierten): 2011: 99 2012: 94 2013: 105 Anzahl der Jagderlaubnisschein-Bescheide: 2011: 122 2012: 2 2013: 4 Anzahl der Abschussplanbescheide: PP 9: 2011/2012: 139 Anzahl der Berufungen: 0 PP 10: 2013/2014: 137 Anzahl der Berufungen: 0 Sperrbescheide: 2011: 0

2012: 16

2013: 0

Anzahl Bezirksjagdbeiratssitzungen: 2011: 2 2012: 0

2013: 1

Anzahl der Stellungnahmen: 2011: 185 2012: 75

2013: 55

Anzahl Parteienverkehr: 2011: 1.220 2012: 950

2013: 990

Anzahl Telefonauskünfte: 2011: 1.800 2012: 1.670

2013: 1.800

ten als Gamswildreferent in mehreren Bezirken sowie Fütterungsbesichtigungen und vieles mehr nahmen ebenfalls viel Zeit in Anspruch.

JAGDLICHE ZIELE IM BEZIRK Um bereits die Kinder im Kindergarten-,Vor- und Volksschulalter für den „Umgang mit Natur, Wild und Wald“ zu interessieren und zu sensibilisieren, sollen zukünftig noch mehr Informationsveranstaltungen von fachkundigen Jägerinnen und Jägern durchgeführt werden. An der LFS Goldbrunnhof sollen weiterhin die Vorbereitungskurse für die Jagdprüfung als alternativer Pflichtgegenstand angeboten werden, um künftige Grundeigentümer für die Jagd zu gewinnen, damit diese auch selbst einen aktiven Beitrag zur Minderung auftretender Wildschäden leisten können. Weitere Wildschutzeinrichtungen und Wildsicherungsanlagen, die nicht nur dem Wildschutz sondern auch dem Schutz der Bevölkerung im Straßenverkehr dienen, sollen angebracht werden. Das Errichten von Biotopen und die Lebensraumsicherung zur Erhaltung der Artenvielfalt stellt einen weiteren Schwerpunkt dar. Eine sinnvolle Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben, um den sich vermehrenden Stimmen gegen die Jagd in der heutigen Gesellschaft entgegen zu wirken, wird zukünftig noch viel wichtiger werden. Mit der Durchführung von jagdlichen Veranstaltungen wie Hubertusmessen, mit dem Jägerschlag für die Jungjäger und anschließender Agape für alle, soll die Jagd vermehrt in den kulturellen Mittelpunkt gestellt werden. Um das jagdliche Brauchtum der nicht jagenden Bevölkerung näher zu bringen, sollen kirchliche und andere kulturelle Veranstaltungen verschiedenster Vereine mitgestaltet werden. Bezirksjägermeister Ing. Franz Koschuttnigg


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Jagdbezirk Wolfsberg

BJM Ing. Walter Theuermann

209132 HRL Erich-Walter Schatz, Postgasse 193, 9462 Bad St. Leonhard Stv. Johann Tripolt, Schmiedweg 128, 9462 Bad St. Leonhard

Dienstzeiten: Mo: 8 bis 12 Uhr Di: 13 bis 17 Uhr Do: 8.30 bis 12.30 Uhr

209134 HRL Josef Selhofer, Untergösel 45, 9413 St. Gertraud Stv. Kurt Jöbstl, Vorderlimberg 5, 9413 St. Gertraud

Sprechtag des BJM: Di: 13 bis 17 Uhr BJM: Ing. Walter Theuermann BJM-Stv.: Dir. Hubert Jöbstl Sekretärin: Beate Dornig dzt. vertreten durch Friederike Holzer und Angelika Schönhart Bezirksjagdhundereferent: Fö. Ing. Herbert Kögler

Sekretärin Beate Dornig

HEGERINGLEITER UND STELLVERTRETER

Bezirksgeschäftsstelle: Kreuzgasse 2 9400 Wolfsberg Tel.: 04352/5271 0 Fax: 04352/3693 0 E-Mail: bjmwol@aon.at

Bezirksschießreferent: Fö. Ing. Thomas Rabensteiner

BEZIRKSAUSSCHUSS: Thomas Cimenti (Dir. Erich Schatz), Ofö. Ing. Alois Krainer (Ing. Heinz Paier), Peter Gruber jun. (Martin Salzmann)

Die Abschussplanung 2011/2012 nahm breiten Raum ein. Zur Einleitung der Wildstandsreduktion wurden der Rotwild- und der Gamswildabschuss erhöht. An der neuen Wildö-

209133 HRL Matthias Kriegl, Unterpreitenegg 76, 9451 Preitenegg Stv. Ing. Harald Grässl, Oberauerling 28, 9451 Preitenegg

209135 HRL Hugo Otti, Zellbach 42, 9433 St. Andrä i.L. Stv. Walter Waldmann, Gemmersdorf 86, 9421 Eitweg 209136 HRL Friedrich A. Hinteregger jun., Granitztal 26, 9470 St. Paul i.L. Stv. Dir. Johann Mayer, A.P. Schneider Str. 14, 9470 St. Paul i.L. 209137 HRL Walter Vallant, Lobisserweg 4, 9400 Wolfsberg Stv. Thomas Steflitsch, Konrad-Lorenz-Weg 15, 9412 St. Margarethen 209138 HRL Karl Kurt Kalcher, Paildorferstrasse 9/2, 9431 St. Stefan i.L. Stv. Ing. Gerhard Janschitz, Reinfelsdorf 13, 9431 St. Stefan i.L. 209139 HRL Thomas Cimenti, Pfarrdorf 1, 9473 Lavamünd Stv. Mag. Gerhard Pucher, Weissenberg 23, 9472 Ettendorf 209141 HRL Siegfried Baumgartner, Liftstraße 12, 9463 Reichenfels Stv. Josef Steinkellner, Weitenbach 31, 9463 Reichenfels

kologischen Raumplanung mit Erweiterung der rotwildfreien Zone im Bezirk Wolfsberg wurde aktiv mitgearbeitet. Alle Rotwildfütterungen wurden 2011/2012 im Be-

zirk Wolfsberg überprüft. Als Ergebnis dieser Evaluierung wurden zwei Saftfutter- und zwei Raufutterstandorte aufgelöst. Auf Grund der Schadensituation

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„Die Ausübung der Jagd durch gut ausgebildete Jäger gewährleistet eine nachhaltige Bewirtschaftung des Wildes. Für den Wildschutz der freilebenden Wildtiere sollten nicht nur Grundbesitzer und Jäger, sondern auch alle anderen Freizeitnutzer eintreten!“ Bezirksjägermeister Ing. Walter Theuermann (starker Wildverbiss und vermehrt neue Schälschäden) wurde die Abschussplanung 2013/2014 entsprechend angepasst und wurden die Abschüsse beim Rehwild um 3 %,

der Rotwildabschuss um 25 % und der Gamswildabschuss um 9 % erhöht. Vordringlich ist die Reduktion des Rotwildes im gesamten Bezirk Wolfsberg. Auf der Saualpe wurde von Herrn DI Markus Wedenig ein eigenes Projekt zur Rotwildreduktion erarbeitet. Die Abschüsse beidseits der Saualpe wurden um 24 % erhöht und im Jahr 2013 eine Abschusserfüllung von 50 % erreicht. Der Hirschabschuss wurde auf 25 % zurückgenommen und der Kahlwildabschuss dementsprechend auf 75 % erhöht.

Jagdbezirk Wolfsberg – Daten & Fakten BJM Ing. Walter Theuermann ◆ 96.731 ha ◆ 145 Jagdgebiete, davon 89 Eigenjagden (29.873 ha) und 56 Gemeindejagden (66.858 ha) ◆ 9 Hegeringe und 4 Wildregionen ◆ 1.098 Mitglieder, davon 112 Frauen ◆ 8 Berufsjäger ◆ 157 Jagdschutzorgane ◆ 11 Bereichshundestationen ◆ gewonnenes Wildbretgewicht 2011: 60.918 kg 2012: 71.751 kg 2013: 67.827 kg ◆ 2 Jagdhornbläsergruppen Anzahl der ausgestellten Jagdkarten: 2011: 68 (davon 6 Duplikate) 2013: 47 (davon 4 Duplikate) Anzahl der entzogenen Jagdkarten: 2011: 0 2012: 0

2012: 37 (davon 2 Duplikate)

2013: 1

Anzahl der ausgestellten Jagdgastkarten (ohne Berücksichtigung der retournierten): 2011: 147 2012: 95 2013: 134 Anzahl der Jagderlaubnisschein-Bescheide: 2011: 98 2012: 9 2013: 8 Anzahl der Abschussplanbescheide: PP 9: 2011/2012: 145 Anzahl der Berufungen: 0 PP 10: 2013/2014: 145 Anzahl der Berufungen: 0 Sperrbescheide: 2011: 0

2012: Rehwild: 10, Rotwild 3 (davon 2 einen Gemeinsamen Abschuss betreffend)

2013: 0 Anzahl Bezirksjagdbeiratssitzungen: 2011: 1 2012: 0

2013: 1

Anzahl der Stellungnahmen: 2011: 100 2012: 100

2013: 100

Anzahl Parteienverkehr: 2011: 1.750 2012: 1.250

2013: 1.250

Anzahl Telefonauskünfte: 2011: 3.000 2012: 2.000

2013: 2.000

PROJEKTE UND VERANSTALTUNGEN Jeweils im Jänner wurden die „Nächte des Raubwildes“ organisiert und durchgeführt. Diverse Hubertusmessen, z. B. in Reichenfels, Frantschach, Ettendorf, Lavamünd, St. Stefan i. Lav., Reisberg fanden statt. Von April bis Mai fand in allen Hegeringen die Woche der Sauberkeit statt, bei der es wieder mal die Jäger waren, die den Müll und Unrat aller Naturnutzer einsammelten. 2013 wurden sieben Hegeschauen und ein Bezirksjägertag abgehalten. Im Mai 2012 wurde im KUSS Wolfsberg die Ausstellung „Die Jagd heute“ abgehalten, die von ca. 1.500 Schülern und ca. 500 interessierten Erwachsenen besucht wurde. Anschließend wurde der Landesjägertag ausgerichtet. Ebenfalls 2012 fand der Walderlebnistag in Wolfsberg statt, bei dem die Jägerschaft Wolfsberg mit einem Stand vertreten war.

ZUKÜNFTIGE ZIELE Oberstes Ziel ist die Anpassung der Wildbestände an den Lebensraum, die Lebensraumerhaltung und -verbesserung. Eine gute Zusammenarbeit mit den Grundbesitzern und allen Jagdausübungsberechtigten ist die Voraussetzung für eine nachhaltige Jagd. Sowohl die Verbissschäden als auch die Schälschäden müssen gesenkt werden. Beim Rehwild ist die Abschussverteilung von 1 Bock zu 1 Geiß zu 1 Kitz beizubehalten. Die eingeleitete Rotwildreduktion im gesamten Bezirk Wolfsberg ist in den nächsten fünf Jahren zu Ende zu führen. Die Gamswildbestände gehen in Österreich stark zurück. Es soll versucht werden, diese wertvolle Wildart des Hochgebirges zu erhalten und eine nachhaltige Nutzung anzustreben. Das Bezirksbüro steht als Servicestelle für alle Jäger des Bezirkes zur Verfügung. Weiterhin wird – in Zusammenarbeit mit der Landesgeschäftsstelle – an Verwaltungsvereinfachungen gearbeitet. Bezirksjägermeister Ing. Walter Theuermann


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Jagdbezirk Feldkirchen Bezirksgeschäftsstelle: Rauterplatz 4 9560 Feldkirchen Tel.: 04276/4862 8 Fax: 04276/4868 8 E-Mail: bjmfel@aon.at Dienstzeiten: Mo, Di, Do, Fr: 8 bis 12 Uhr; Mi 14 bis 18 Uhr Sprechtag des BJM: nach telefonischer Vereinbarung

BJM Ewald Pertl

BJM:

Ewald Pertl

BJM-Stv.:

Ing. Josef Schnabl

Sekretärin:

Birgit Schurian

Bezirksjagdhundereferent: Bernd Pichlkastner Sekretärin Birgit Schurian

Bezirksschießreferent: Hans Valent

BEZIRKSAUSSCHUSS: Dipl.-Ing. Rudolf Fritzer (Peter Dörfler) Ing. Manfred Buttazoni (Bernd Pichlkastner), Werner Pfandl (Heinz Hofer))

HEGERINGLEITER UND STELLVERTRETER 210094 HRL Gottfried Zitterer, Lamm 6, 9571 Sirnitz Stv. Siegfried Wernig, St. Ruprecht 2, 9571 Sirnitz 210095 HRL Mag. Ignaz Zitterer, Hart 2, 9560 Feldkirchen Stv. Erich Johann Wernig, Birkenweg 4, 9560 Feldkirchen 210096 HRL Ing. Alfred Pacher, Nr. 19, 9563 Gnesau Stv. Dipl.-Ing. Dr. Markus Pleschberger, Sonnleiten 10, 9563 Gnesau 210097 HRL Ing. Wolf-Peter Taferner, Turracher Straße 8, 9562 Himmelberg Stv. Ing. Hubert Breitegger, Ringweg 13, 9562 Himmelberg 210098 HRL Manfred Gellan, St. Margarethen 16, 9564 Patergassen Stv. Heinz Hofer, Vorderkoflach 16, 9564 Patergassen 210099 HRL Karl Krammer, Schuß 14, 9565 Ebene Reichenau Stv. Ägidius Brandstätter, St. Lorenzen 33, 9565 Ebene Reichenau 210100 HRL Gert Huber, Tschöranerweg 35, 9551 Bodensdorf Stv. Mag. Klaus Rupert Nagele, Rappitsch 34, 9570 Ossiach 210101 HRL Wilhelm Stich, Kerschdorf 13, 9560 Feldkirchen Stv. Helmut Schnitzer, Felfern 1, 9560 Feldkirchen 210102 HRL Gerald Schnabl, Friedlach 44, 9555 Glanegg Stv. Michael Regenfelder, Trenkbauerweg 4, 9554 St. Urban 210103 HRL Ing. Franz Ebner, Winmitzerstraße 10, 9560 Feldkirchen Stv. Reinhold Ster, Römerweg 10, 9560 Feldkirchen


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„Der Jagd- und Wildschutz im Bezirk ist ausreichend gewährleistet. Unsere Verantwortung und unsere Aufgaben werden in Zukunft nicht kleiner, sie werden noch größer!“ Bezirksjägermeister Ewald Pertl

Mit einer Fläche von rund 56.000 ha zählt der Jagdbezirk Feldkirchen zu den kleinsten in unserem Bundesland. Der Jagdbezirk ist in zwei Wildregionen und 10 Hegeringe gegliedert. 31 Gemeindejagden und 75 Eigenjagden müssen verwaltet werden. 702 Jäger und 74 Jägerinnen

sowie 110 Jagdschutzorgane sorgen für einen geordneten Jagdbetrieb. Mit einer Abschussquote von 3.200 Stück Rehwild, 2.050 Stück Rotwild, 140 Stück Gamswild, 20 Stück Muffelwild und 7 Stück Schwarzwild in der Planperiode 9 haben wir die Abschusszahlen stetig erhöhen und somit die Wildstandsreduktion einleiten können. Die Altersstruktur und das Geschlechterverhältnis sind beim Rehwild einigermaßen zufrieden stellend. Beim männlichen Rotwild hat sich die Altersstruktur nach mittelfristiger Verbesserung nun wieder verschlechtert. Das Geschlechter-

Jagdbezirk Feldkirchen – Daten & Fakten BJM Ewald Pertl ◆ 56.200 ha ◆ 106 Jagdgebiete, davon 75 Eigenjagden (17.434 ha) und 31 Gemeindejagden (38.758 ha) ◆ 10 Hegeringe und 2 Wildregionen ◆ 776 Mitglieder, davon 74 Frauen ◆ 4 Berufsjäger ◆ 110 Jagdschutzorgane ◆ 15 Bereichshundestationen ◆ gewonnenes Wildbretgewicht 2011: 68.351 kg 2012: 78.519 kg 2013: 67.219 kg ◆ 5 Jagdhornbläsergruppen Anzahl der ausgestellten Jagdkarten: 2011: 35 (davon 4 Duplikate) 2013: 50 (davon 4 Duplikate) Anzahl der entzogenen Jagdkarten: 2011: 1 2012: 1

2012: 32 (davon 2 Duplikate)

2013: 3

Anzahl der ausgestellten Jagdgastkarten (ohne Berücksichtigung der retournierten): 2011: 136 2012: 143 2013: 149 Anzahl der Jagderlaubnisschein-Bescheide: 2011: 73 2012: 7 2013: 1 Anzahl der Abschussplanbescheide: PP 9: 2011/2012: 100 Anzahl der Berufungen: 0 PP 10: 2013/2014: 102 Anzahl der Berufungen: 0 Sperrbescheide: 2011: 0

2012: 0

2013: 0

Anzahl Bezirksjagdbeiratssitzungen: 2011: 1 2012: 2

2013: 1

Anzahl der Stellungnahmen: 2011: 58 2012: 26

2013: 19

Anzahl Parteienverkehr: 2011: 700-800 2012: 800-900

2013: 700-800

Anzahl Telefonauskünfte: 2011: 800-900 2012: 800-900

2013: 700-800

verhältnis ist bei dieser Wildart gravierend zu Ungunsten des männlichen Anteiles verschoben. Die Strukturen beim Gamswild haben sich in jeder Hinsicht etwas verbessert. Der Bestand des Muffelwildes ist gleich bleibend und gesichert. Es konnten in den letzten Jahren einige starke Widder erlegt werden. Die besorgniserregende Ausbreitung des Schwarzwildes wurde durch sofortigen und gezielten Abschuss eingebremst. Der Bestand des Niederwildes konnte durch den unermüdlichen Einsatz der Jagdausübenden gehalten werden. Lebensraumverschlechterung und die Ausbreitung des Raubwildes sind Faktoren, die sich auf Auerwildbestände auswirken. Die Präventivmaßnahmen hinsichtlich des Straßenfallwildes haben beim Rehwild eine sehr positive Bilanz bewirkt, und die Fallwildzahl von über 300 auf 230 in der letzten Planperiode gesenkt. Die Liste der Straßenfallwildversorger wird ständig aktualisiert. Die Zusammenarbeit mit der Polizei ist sehr gut. Große Sorge bereiten die vielen freilaufenden und wildernden Hunde. Fünf Jagdhornbläsergruppen sind wichtige Kulturträger in den Gemeinden und sorgen für die musikalische Umrahmung bei vielen Jagdveranstaltungen. Durch umsichtige Organisation stehen allen Jagden ausreichend Jagdgebrauchshundestaffeln zur Verfügung. Unsere Verantwortung und unsere Aufgaben werden in Zukunft nicht kleiner, sie werden noch größer! Trotz der vielen negativen und hindernden Umfeldentwicklungen muss es uns gelingen, unser Hauptproblem, die zum Teil zu hohen Wildbestände nachhaltig in den Griff zu bekommen um die Schäden in der Land- und Forstwirtschaft auf ein erträgliches Ausmaß zu senken und unsere wertvollen Wildbestände gesund zu erhalten. Ich bin überzeugt, dass uns dies mit gemeinsamer Anstrengung gelingen wird. Bezirksjägermeister Ewald Pertl


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Kärntner Jäger

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Wildökologischer Informationstag 2014 Wildbret – von der Erlegung bis zum Herd

LJM DI Dr. Gorton begrüßte rund 400 interessierte Zuhörer

Am 29. März fand anlässlich der Fachmesse „Weidwerk & Fischweid“ der mittlerweile 28., von der LGS organisierte, Wildökologische Informationstag der Kärntner Jägerschaft statt. Das Thema drehte sich diesmal um das Wildbret – unter anderem um die Wildbretversorgung. Landesjägermeister DI Dr. Gorton konnte bei der Bildungsplattformveranstaltung rund 400 interessierte Jägerinnen und Jäger begrüßen. Getragen wurde der Infotag von zwei hochkarätigen Referenten, de-

ren Referate in gekürzter Form nachfolgend abgedruckt sind. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von der Jagdhornbläsergruppe Wolfsberg. Auch diesmal erwies sich die Zusammenarbeit mit der Messe als höchst produktiv und brachte sich diese auch zum Themenschwerpunkt Wildbret konstruktiv ein. Der Informationsstand der Kärntner Jägerschaft war ein äußerst gut besuchtes Zentrum, wo sich sowohl Jäger als auch NichtJäger zu angeregten Gesprächen zusammenfanden.

Qualitätssicherung beim Wildbret – vom Ansprechen über Schuss, Aufbrechen und Transport bis zur Wildkammer Jährlich fallen in Deutschland und Österreich zusammen rund 50.000 Tonnen Wildbret an. Tendenziell stark zunehmend ist die Direktvermarktung von Wildbret. Mit der Vereinheitlichung des Hygienerechtes für Lebensmittel (EU-Verordnungen 852/2004, 853/2004 und 854/2004) ergaben sich wesentliche Änderungen im Hinblick auf die Untersuchung von Wildbret. So wurde die Organbeurteilung erweitert, die Verantwortung des Jägers erhöht sowie die Direktvermarktung neu geregelt. Grundtenor dieses „Hygienepaketes“ ist das Abweichen von starren Normen, dafür aber eine Steigerung der Ver-

antwortung jedes Lebensmittelunternehmers und ein hohes Schutzniveau für den Verbraucher durch die Sicherung der Lebensmittel von der Primärproduktion (= Jagd) bis zur Abgabe an den Verbraucher. Jäger, selbst wenn sie kein Wild direkt vermarkten, sondern an einen Wildhändler abgeben oder nur verschenken, sind nach der Lebensmittelhygiene-Verordnung (EU) 178/2002 Lebensmittelunternehmer!

DIE 10 GEBOTE Jäger und kundige Personen müssen insbesondere dahingehend geschult werden, beim Beobachten

(„Ansprechen“ = Lebenduntersuchung) und Aufbrechen von Wild auf krankhafte Veränderungen – im Speziellen Zoonosen – zu achten und Auffälligkeiten zu erkennen. Um Abweichungen feststellen zu können, ist es notwendig, den Normalbefund zu kennen. Mit wesentlichen kritischen Punkten, aus denen 10 Gebote für die Wildbrethygiene ableitbar sind, sollte eine Hilfestellung und Gedächtnisstütze für die fachgerechte Gewinnung von Wildbret gegeben werden (DEUTZ, 1995): ◆ „Ansprechen“ (= Lebenduntersuchung) vor dem Schuss (Verhalten, Konstitution)


BERICHTE ◆ Jagdmethode (Hetzen, Treiben – Qualitätsverlust) ◆ Schuss (Kaliber, Entfernung, Sichtverhältnisse, Sitz des Schusses) ◆ Äußerlich feststellbare Veränderungen (z.B. alte Verletzungen, Abszesse) ◆ Aufbrechen (unverzüglich, sorgsam, sauber) ◆ Innerlich feststellbare Veränderungen (Organe, Körperhöhlen, Muskulatur) ◆ Ausschweißen, Reinigen (ggf. Wasser von Trinkwasserqualität, danach aufhängen) ◆ Auskühlen (vor Insekten geschützt) ◆ Transport (Gefahr der stickigen Reifung!) ◆ Lagerung, Kühlung, Verarbeitung (Wildkammer, Kühlraum, Arbeitshygiene). Nach dem Erlegen ist Schalenwild so bald wie möglich aufzubrechen. Unter jagdlichen Gegebenheiten, d.h. ohne schuldhaftes Zögern, ist unter „unmittelbar“ bzw. „unverzüglich“ bei Haarwild ein Zeitraum von drei Stunden zu verstehen (BERT, 1999), wobei nach eigenen Erfahrungen bereits nach zwei Stunden deutliche sensorische Abweichungen zu erwarten sind. Das Auskühlen des Wildkörpers sowie das Abtrocknen der Körperhöhlenoberflächen sollten im Hängen erfolgen. Schlögel oder Schulter eines am Boden liegenden schweren Stückes (Hirsch, Keiler) können auf der bodennahen Seite innerhalb kurzer Zeit stickig reifen. Bei Weichschüssen ist nach einem Rundschnitt am Zwerchfellansatz das Bauchfell mit zu entfernen und verunreinigte Teile um Ein- und besonders Ausschuss großzügig zu entfernen. Die noch warme und von sichtbaren Verunreinigungen befreite Brust- und Bauchhöhle kann im Bedarfsfall mit Wasser von Trinkwasserqualität ausgespült und der Wildkörper zum Abfließen des Restwassers aufgehängt werden. Wildkörper mit Weichschuss sollten innerhalb von längstens drei Tagen verarbeitet werden. Vor Abgabe an Wildbearbeitungsbetriebe muss eine kundige Person den Wildkörper und alle Organe (außer Magen-Darmtrakt) auf Merkmale hin untersuchen, die

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Dr. Armin Deutz legte in seinem Vortrag u. a. die Bedeutung der raschen Kühlung dar

darauf schließen lassen, dass das Fleisch gesundheitlich bedenklich sein könnte. Die Wildkörper müssen nach dem Erlegen innerhalb einer angemessenen Zeitspanne auf nicht mehr als +7 °C abgekühlt werden, zum menschlichen Verzehr vorgesehene Innereien auf nicht mehr als +3 °C. Soweit es die klimatischen Verhältnisse erlauben, ist eine aktive Kühlung nicht erforderlich, im Winter ist aber ein Gefrieren zu vermeiden. Die Vermarktung hat längstens binnen sieben Tagen nach dem Erlegen zu erfolgen. Stücke ohne Wildbretanhänger sind untauglich, allein schon deshalb, weil ihre Herkunft nicht bekannt ist und weder über die Lebenduntersuchung („Ansprechen“) noch über das Aufbrechen Bestätigungen für das Freisein von Auffälligkeiten vorliegen.

HYGIENEMÄNGEL Die hygienische Qualität und Lagerfähigkeit von Wildfleisch hängt in hohem Maße vom Anfangskeimgehalt der Fleischoberflächen ab, und diese wiederum vom Sitz des Schusses, der Zeit zwischen Erlegen und Aufbrechen und der Arbeitshygiene beim Aufbrechen. Besonders Reh- und Gamswild gelten aufgrund ihres lockeren Bindegewebes als „schussweich“, d.h. zu starke oder rasante Kaliber verursachen bei Rehen umfangreiche Hämatome und bei Weichschüssen einen Eintrag von Kontaminationskeimen tief zwischen Muskelschichten und Faszien. Neben substanziellen (z.B. stikkige Reifung, Farbabweichung, Fliegenmaden) und sensorischen Veränderungen (z.B. Brunfthirsch)

sowie Rückstandsbelastungen (z.B. Schwermetalle und Pestizide) spielen bei Wildbret besonders mikrobiologische Abweichungen (Oberflächen- und Tiefenfäulnis,Verderb) eine Rolle. Den mikrobiologischen wie auch substanziellen Abweichungen gehen meist Fehler rund um die Versorgung des erlegten Stückes voraus. Ein Verderb liegt dann vor, wenn in einem Lebensmittel Veränderungen ablaufen, die die bestimmungsgemäße Verwendbarkeit erheblich vermindern oder ausschließen. Die häufigsten Beanstandungsgründe bei Schalenwild in Wildsammelstellen sind deutliche Abmagerung, Verschmutzungen der Körperhöhlen und der Muskulatur sowie stickig gereifte Stücke. Anzeichen deutlicher Abmagerung sind durch die Decke sichtbare Knochenpartien (wie Rippen, Wirbelsäulenquer- und -dornfortsätze) oder schwache Bemuskelung der Schlögel, Schultern und des Rückens. Zusätzlich haben abgemagerte Stücke häufig einen verzögerten Haarwechsel, struppiges Haarkleid oder zeigen Durchfallspuren.

LEBENSMITTELINFEKTIONEN, ZOONOSEN Die Infektionsrisiken für den Menschen, die von Rot-, Reh- und Damwild ausgehen, sind gegenüber jenen von Niederwild (Hase, Fasan, Ente) und Schwarzwild deutlich geringer. Neben dem direkten Kontakt mit Wildtieren (Kontaktzoonosen) können Zubereitungsarten der „nouvelle cuisine“, die „rosa abrinnenden Fleischsaft“ verlangen, zu Lebensmittelinfektionen führen. Ein lebensmittelhygienisches Risiko resultiert auch von Rohproduk-


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Jäger, die Wildbret abgeben sind Lebensmitelunternehmer und damit auch verantwortlich für diese Produkte.

ten aus Wildfleisch (Rohwürste und -schinken, Carpaccio). Bei Wildarten die Trichinen tragen können (Wildschwein, Dachs, Fuchs, Nutria usw.), ist unbedingt eine Trichinenuntersuchung durchzuführen. In den letzten Jahren sind die Nachweise von aggressiven Colikeimen (EHEC, VTEV, STEC) beim Schalenwild und in Rohprodukten stark angestiegen.

TREIBJAGDEN, BEWEGUNGSJAGDEN Wildfleischhygienische Risikofaktoren bei auf Treibjagden erlegtem Wild resultieren aus dem häufig schlechteren Sitz des Schusses, einem meist verzögerten Aufbrechen, einer längeren Zeitspanne bis zur Kühlung, dem Stapeln von Wild beim Transport sowie aus der

Streckenlegung. Fanden sich bei auf Einzeljagd erlegten Stücken 9% Weichschüsse, so lag der Prozentsatz bei Stöberjagden bei 30% und das Aufbrechen von auf Stöberjagden erlegten Stücken erfolgte deutlich später als bei Einzeljagden. Aus wildbrethygienischer Sicht ist zumindest an warmen Jagdtagen (Außentemperaturen von über +12 °C) eine Einschränkung der Jagddauer auf 1,5 Stunden anzuraten und nach Möglichkeit auf die Streckenlegung zu verzichten. Nach eigenen Erfahrungen verschlechtert sich der Hygienestatus des auf Bewegungsjagden erlegten Wildbrets proportional zur Zahl des erlegten Wildes und zur Anzahl der Jäger, nicht zuletzt infolge geringerer persönlicher Verantwortung des Jägers in Sachen Wildbrethygiene im Zuge von Gesellschaftsjagden gegenüber der Einzeljagd (Anonymität).

UNFALLWILD – EIN LEBENSMITTEL? Häufig beschäftigen sich Diskussionen mit der Verwertbarkeit von Unfallwild, zumal in einigen Revieren der Straßenverkehr bis über die Hälfte des festgesetzten Abschusses „tätigt“. Einzelne Wildbrethändler werben zusätzlich noch mit „kulanter“ Übernahme. Für Unfallwild, welches noch le-

bend aufgefunden und mittels „Fangschuss“ erlegt wird, bestehen „Bedenken“ gegen das Fleisch und damit ist eine tierärztliche Untersuchungspflicht gegeben, außer der Verfügungsberechtigte entscheidet sich zur Entsorgung des Stückes bzw. zum Eigenverzehr (oder Hundefutter). Der amtliche Tierarzt kann bei seiner Begutachtung den Verdacht bestätigen und den Tierkörper als „untauglich“ beurteilen oder Hilfsuntersuchungen (z.B. bakteriologische Untersuchung) veranlassen. Unfallwild, das beim Auffinden bereits verendet war, ist selbstverständlich „untauglich“ und eine Weitergabe an den Wildhandel oder eine Direktvermarktung damit unmöglich. Selbst ein Verschenken solcher Stücke oder von Teilen davon bedeutet ein „In Verkehr bringen“. OVR Univ. Doz. Dr. Armin Deutz, Veterinärreferat der Bezirkshauptmannschaft Murau, Bahnhofviertel 7, A-8050 Murau, E-Mail: armin.deutz@stmk.gv.at

WEITERFÜHRENDE LITERATUR DEUTZ, A. (2012): Wildbrethygiene heute. BLV Buchverlag München, 159 Seiten (€ 20,60). DEUTZ, A., DEUTZ, U. (2005): Das Wildbret – Vom Aufbrechen bis zur Zubereitung. Leopold Stocker Verlag, Graz-Stuttgart, 144 Seiten (€ 19,90).

Ausgewählte Aspekte der Wildfleischqualität vom Kühlraum zum Konsumenten Wildfleisch ist ein begehrtes Lebensmittel. Die vergleichsweise freie und naturgemäße Lebensweise von Wild bis zum Erlegen spricht viele Konsumenten an. Dazu kommen bei sachgerechter Gewinnung des Fleisches noch gute sensorische Eigenschaften (Zartheit, Geruch, Geschmack). Die Fleischgewinnung ist zwar nur eine der vielen Facetten der Jagd, aber auch jene, mit der in der Öffentlichkeit auch die Sinnhaftigkeit des Jagens klar gezeigt werden kann. Jeder, der Pilze und Beeren im Wald sucht, folgt letztlich den gleichen Instinkten wie der Jäger.

Mit der Weitergabe von Wildfleisch an Personen außerhalb des eigenen Haushalts wird der Jäger aber zum „Lebensmittelunternehmer“. Es kommt dabei nicht darauf an, ob das Fleisch verkauft, eingetauscht oder verschenkt wird. Die Wildfleischvermarktung bringt für den Jäger also nicht nur Möglichkeiten und Rechte, sondern auch Verantwortung und Verpflichtungen mit sich. Zu den wichtigsten zählt, dass in Verkehr gebrachte Lebensmittel „sicher“ sein müssen, d.h. dass das Lebensmittel nicht gesundheitsschädlich oder für den Verzehr ungeeignet ist.

Die möglichen gesundheitsschädlichen Faktoren werden in der Fachterminologie als „Gefahren“ bezeichnet, die nun eine hohe oder niedrige Bedeutung haben können („Risiko“). Bei den Gefahren kann man biologische (Parasiten, Bakterien, Pilze, Viren), chemische (Rückstände von Arzneimitteln, Umweltschadstoffe) und „physikalische“ Gefahren (aus dem Englischen „physical“ = körperlich, d.h. Fremdkörper) unterscheiden. Die Erkennung, Vorbeugung und gegebenenfalls Verringerung der Gefahren geschieht in der Praxis einerseits im Rahmen der Wildfleisch-


BERICHTE untersuchung und andererseits durch die Befolgung bestimmter Hygieneregeln von Schuss bis zum Teller. Bei den biologischen Gefahren kann man in der Praxis zwischen den Wildstücken unterscheiden, die vor dem Erlegen oder beim Ausweiden Zeichen einer generalisierten Infektion zeigen und jenen „gesunden“ Tieren, deren Gewebe erst beim Schuss oder Ausweiden mit Bakterien usw. kontaminiert werden. Die erstere Art von Abweichungen soll durch die Wildfleischuntersuchung erkannt werden, die Verhinderung und Beseitigung von Kontaminationen ab dem Zeitpunkt der Erlegung ist Aufgabe der Wildfleischhygiene. Zu beachten ist auch, dass manche Wildstücke Krankheitserreger im Verdauungstrakt oder anderen Organen beherbergen können, ohne selbst krank zu sein („symptomlose Träger“) und, dass Stressgeschehen vor dem Tod die Verbreitung krankmachender oder fleischverderbender Bakterien im Körper fördern kann (z.B. krankgeschossenes Wild, das noch eine weitere Strecke flüchtet). Obwohl die Wildbrethygiene spätestens bei der Schussabgabe beginnt, soll in diesem Beitrag nur der Aspekt der Kühlung zur Beherrschung biologischer Gefahren behandelt werden. Die Kühlung umfasst zwei Vorgänge: Während der Abkühlphase wird die Temperatur im Tierkörper abgesenkt, idealerweise auch durch Verdunstung. Diese Abkühlung ist primär zur Verbesserung der Haltbarkeit des Fleisches gedacht, da bei Temperaturen um 0°C viele Bakterien nur mehr langsam oder gar nicht mehr wachsen (insbesondere jene aus dem Darmtrakt); durch die Verdunstung werden die Fleischoberflächen trockener und damit steht eventuell vorhandenen Bakterien wenig Wasser für ihren Stoffwechsel zur Verfügung. Dass eine Kühlung mit Luftbewegung effektiver ist als eine „stille“ Kühlung, und die Tierkörper im Kühlraum „luftig“ hängen müssen, bedarf kaum einer Erklärung. Eine zu schnelle Kühlung kann Qualitätsmängel bewirken, was in der Praxis außer beim „Durchfrieren“ von Stücken, die im Winter im Freien

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aufgehängt werden, aber wenig Bedeutung hat. Das rechtzeitige Ausweiden stellt schon den ersten Schritt der Kühlung dar, da nach dem Tod die Körpertemperatur sonst noch ansteigt („stickige Reifung“). Für die Fleischreifung wäre eine Kühlung zwar nicht nötig, aber ohne Kühlung käme es zu einem bakteriell bedingten Fleischverderb, noch bevor die Fleischreifung abgeschlossen ist. Ab etwa 110 Millionen Bakterien pro cm2 Fleischoberfläche oder pro Gramm kann man Anzeichen von Fleischverderb erwarten. Sehr oft stellt sich die Frage nach der Haltbarkeit des zerwirkten und vakuumverpackten Wildfleisches. Während bei der Gefrierlagerung eher die Fettqualität entscheidend für die Haltbarkeit ist, sind es bei der Kühllagerung die Vermehrung eiweißspaltender Bakterien und die sich daraus ergebenden Geruchs-, Farb- und Geschmacksänderungen. Bei sauberer Arbeitsweise und korrekter Verpackung (Folie dicht anliegend und dichte Schweißnähte) sind drei Faktoren entscheidend: (1) Fleischeigenschaften (Säuerungsgrad, gemessen als pH-Wert), (2) Oberflächenkeimzahlen (d. h. die Zahl der Bakterien an den Fleischoberflächen, in der Brust- und Bauchhöhle) und (3) die Temperatur. Hinsichtlich der Temperatur gibt der Gesetzgeber einen Höchstwert von +7°C für das Fleisch von Schalenwild an, zur Erzielung einer optimalen Haltbarkeit sind aber in

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Dr. Peter Paulsen beleuchtete in seinem Vortrag u.a. die Aspekte der richtigen Lagerung

der Praxis Temperaturen von 0-2°C optimal, um das Wachstum der eiweißspaltenden „Fleischverderber“ zu verlangsamen. Solche Temperaturen werden in Haushaltskühlschränken nicht immer bzw. nicht in allen Zonen eingehalten. Das nachfolgende Diagramm zeigt – basierend auf eigenen Versuchen – den Unterschied von 0° C, 5° C und 8° C Lagerungstemperatur bei Rehgulasch. Zu Beginn der Lagerung waren etwa 320 Keime/g Fleisch vorhanden, was ein sehr niedriger Wert ist. Trotz dieser guten „Startbedingungen“ dauert es nur wenige Tage, bis die Keimzahlen bei 8° C Lagerung in den Millionenbereich eintreten, während es bei 5° C doch mehr als 7 Tage dauert und bei 0° C die Millionengrenze erst nach 20 Tagen überschritten wird (nicht im Diagramm dargestellt). Bei „schlechteren“ Startbedingungen,

Bakterienwachstum in Abhängigkeit von der herrschenden Lagerungstemperatur


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d.h. höheren Keimzahlen zu Beginn der Lagerung, verkürzen sich diese Zeiten. Neben biologischen Gefahren haben auch Fremdkörper eine gewisse Bedeutung. Im Jagdbetrieb sind dies vornehmlich Geschoßreste. Ob und in welchem Maß Geschoßreste im Wildfleisch bleiben, hängt vom Geschoßverhalten ab. Neben einem reinen Deformationsverhalten ist eine mehr oder weniger ausgeprägte Splitterbildung möglich. Diese Splitter können auch beim Ausschärfen der Schusswunde nicht immer entfernt werden. Bei ganzen Wildstücken oder auch grobzerwirktem Wildbret ist das Vorkommen von Geschoßresten sicher nicht immer vermeidbar, während es mit zunehmender Verarbeitungstiefe (Wurst, Pastete, Schinken) nicht toleriert werden kann. Bei der Aufnahme von Fremdkörpern kann es beim Konsumenten zu Verletzungen in der Mundhöhle oder auch im Darmtrakt kommen. Kritisch sind verständlicherweise spitze längliche Objekte. Geschoßsplitter sind aber im Allgemeinen zu klein, um Verletzungen im Darmtrakt zu verursachen. Die im Wildfleisch verbleibenden Geschoßteile können während der Fleischreifung und -zubereitung Metall durch Korrosion abgeben, auch beim Verschlucken von Geschoßresten kann es unter Einwirkung der Magensäure zu einer Metall-Freisetzung kommen. Welche Metalle freigesetzt werden, hängt von der Geschoßzusammensetzung ab, in der Praxis sind die Mengenbestandteile bei den üblichen Büchsengeschoßen Blei, Kupfer, Zink, Zinn und Eisen. Die freigesetzten Mengen hängen letztlich vom Metall (stärkere Korrosion „unedler Metalle“) und der Oberfläche der Splitter sowie äußeren Bedingungen (Säuregrad, Temperatur, Zeit) ab. Die Bewertung der Metallgehalte kann durch den Vergleich mit natürlichen Gehalten in Lebensmitteln bzw. Grenzwerte für die tägliche oder wöchentliche Aufnahme erfolgen. Zu beachten ist, dass manche Metalle für Menschen lebensnotwendig („essenziell“) sind und hier sogar eine Mindestzufuhr festgelegt

werden kann (z.B. Eisen, Kupfer, Zink). Andere Metalle sind nicht nur nicht-essenziell, sondern schon in geringen Mengen akut oder chronisch schädlich. Aus lebensmittelhygienischer Sicht sind Geschossreste im Wildfleisch natürlich unerwünscht, aber wenn diese schon auftreten, sollten sie entweder keine oder nur geringe Mengen von nicht-toxischen Metallen abgeben. Dies gilt in weiterer Folge auch für die Geschoßteile, die als Restkörper oder über den Aufbruch in der belebten Umwelt landen. Diese an sich recht simplen Überlegungen können helfen, die aktuelle Diskussion um „bleifreie“ Büchsengeschoße emotionsfrei zu führen. Dabei sei an die schon einige Jahrzehnte zurückliegende, aber heute noch lesenswerte Studie von Hecht und Mitarbeitern erinnert. Die zwischenzeitlich geänderte Neubewertung der gesundheitlichen Effekte von Blei, mit der Festlegung von Schwellenwerten zur chronischen Toxizität ist zwar nicht in wenigen Sätzen einfach zu erklären, aber inhaltlich zu akzeptieren. Der Verzicht auf Blei als Geschoßmaterial wurde primär von der Naturschutzseite und erst später von der Lebensmittelhygiene thematisiert. Zugegebenermaßen ist Blei in Spuren in vielen Lebensmitteln enthalten, und es hängt von den Ernährungsgewohnheiten ab, welche Lebensmittel die Hauptquelle für die Bleiaufnahme durch den Menschen darstellen. Andererseits sollte sich jeder Zweig der Lebensmittelerzeugung – auch die Jägerschaft – darum bemühen, den Bleieintrag in die Nahrung so gering wie möglich zu halten. Zu der Vielzahl von Fragen zu Tötungswirkung, Präzision, Laufabnutzung und Abprallergefahr gibt es schon zahlreiche Studien und Erfahrungsberichte, deren zusammenfassende Darstellung berufeneren Autoren vorbehalten bleiben möge. Das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung hat 2013 und 2014 in Seminaren aktuelle Ergebnisse und Erfahrungsberichte präsentiert (siehe dazu Literaturhinweise im Artikel „Schalenwildjagd – bleifrei“, Seite 29). In eigenen Arbeiten untersuch-

ten wir Vollkupfergeschoße, da hier nur ein Metall berücksichtigt werden musste, es hier schon seit Jahren mit Erfolg verwendete Geschoße gibt und Kupfer als Mantelmaterial (Tombakmäntel) und damit als Geschoßbestandteil ohnehin jagdlich seit Jahrzehnten etabliert ist. Wir konnten zeigen, dass es bei der Verwendung von Vollkupfergeschossen zu keinen oder nur geringfügigen Kupferablagerungen um den Schusskanal kommt. Im Fleisch eingebettete Kupfergeschoßfragmente geben während der Fleischlagerung (Reifung) zwar Kupfer ab, dies aber nur kleinräumig (etwa 1-2 mm um das Metallstück), die Fleischzubereitung (Kochen, Braten) hat praktisch keinen Effekt. Auch beim Verschlucken eines Geschoßes (.308 Win) würde während der Magenpassage eine vergleichsweise geringe Kupfermenge freigesetzt (ca. 1 mg nach dem Protokoll von Mateo et al., 2011). Die im Fleisch freigesetzten Kupfermengen konnten auch nicht die Ranzigkeit des Fettgewebes fördern. Da eine Kupferaufnahme von etwa 1 mg/Tag ohnehin nötig ist und der Körper in der Regel die Kupferaufnahme und –ausscheidung effizient regeln kann, ergab sich in diesen Arbeiten kein Hinweis, dass Kupferpartikel im Wildfleisch für den Konsumenten ein Problem darstellen können. Bei der Auswirkung von Kupfer auf die Umwelt ist zwar die antimikrobielle Wirkung von Kupfersalzen zu bedenken, andererseits muss das metallische Kupfer erst korrodieren (In Kupferspritzmitteln liegt das Kupfer bereits als Salz vor.), was nur bei sehr sauren Böden zu erwarten ist. Wildfleisch hat den Ruf eines „gesunden“, wohlschmeckenden und naturnahe gewonnenen Lebensmittels. Der Jäger muss dieser Konsumentenerwartung Rechnung tragen, dies betrifft nicht nur die „Sauberkeit“ und Hygiene im Umgang mit Wildfleisch, sondern auch die Verringerung des Eintrags schädlicher Substanzen in das Wildfleisch und die Umwelt. Ass.-Prof. Dr. Peter Paulsen und Dr. med.vet. Iris Irschik Institut für Fleischhygiene, Veterinärmedizinische Universität


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„Jagaschifoahn“ am Falkert Höchste Konzentration, Ziele anvisieren und Schuss – auf der Pirsch wie auf der Piste entscheidet eine Kombination aus Geschicklichkeit, Präzision und Ausdauer über Erfolg oder Misserfolg. Genau diese Voraussetzungen bildeten die Grundlagen für die Disziplinen des „Jagaschifoahn“ am Falkert, das am 15. März stattfand. Drei Disziplinen mussten auf den perfekt präparierten Pisten des Falkert bewältigt werden: Riesenslalom in zwei Läufen, Sägen und Schießen. Wer in den zwei Läufen den geringsten Zeitabstand herausgefahren hatte und die meisten Ziele treffen konnte, war am Ende bei den Siegern. Auf die Gewinner warteten der Wanderpokal in der Mannschaft und schöne Preise. Tagessieger mit der geringsten Zeitdifferenz und dem besten Schießergebnis waren bei den Jägerinnen Dagmar Hofer aus Patergas-

Die glücklichen Gewinner des „Jagaschifoahns“

sen und bei den Jägern der Holzkünstler Peter Ramsbacher aus Rennweg, der auch den wunderschönen Mannschaftswanderpokal geschnitzt hatte. Dieser ging nach langer Zeit wieder an die Patergasser Jäger Dagmar Hofer, Christoph Hofer, Reinhard Gratzl und Heinz Hofer. Dank allen Sponsoren für die tollen Preise, den Helfern für die tatkräftige Unterstützung und den Teilnehmern für den kameradschaftlichen Tag! Heinz Hofer

Kaiserwetter beim 2. Jagdbiathlon in Kötschach-Mauthen Bei traumhaftem „Kaiserwetter“ fand am Sonntag, dem 16. März 2014, die bereits für Mitte Februar geplante II. Auflage des Jagdbiathlons, welche auf Grund der damals enormen Schneemengen in Kötschach-Mauthen nicht zur Durchführung gekommen war, statt. Die schneebedeckten Karnischen Alpen mit dem Mauthner Hausberg „Polinik“ bildeten eine besonders beeindruckende Kulisse für die Teilnehmer in der Jagd- und Gästeklasse. Der Wettkampf wurde in Form einer Einzelwertung und eines Staffelwettbewerbes ausgetragen. In der Einzelwertung gewann der zeitschnellste Einzelsportler, im Staffelbewerb gewann das Team mit der besten Mittelzeit, eingeteilt in Jagd- und Gästeklasse. Im Bewerb musste eine drei Kilometer lange Loipenschleife drei Mal mit Langlauf- oder Tourenschiern bewältigt werden. Geschossen wurde in der 1. Runde stehend frei, in der 2. Runde stehend am Stock und in der 3. Runde

Reger Andrang herrschte beim zweiten Jagdbiathlon in Kötschach-Mauthen

liegend, wobei je Fehlschuss eine Strafrunde von ca. 150 m zu absolvieren war. Die Einzelwertung konnte Dr. med. Hermann Klaus mit einer Zeit von 25:09,18 Minuten vor FL Gernot Nußbaumer (28:12,82) und Daniel Lamprecht (28:52,87) – alle vom OeAV Obergailtal – für sich entscheiden. Die Damenklasse gewann Ingeborg Kristler (39:27,03) vor Birgit Zumtobel (42:37,03) und Barbara Obernosterer (44:24,59), ebenfalls alle vom OeAV Obergailtal. Schnellster Jäger wurde Florian

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Guggenberger aus St. Lorenzen/ Lesachtal mit einer Zeit von 32:03,21 Minuten, vor Stephan Ranner (34:07,31) aus Mauthen, und Adolf Zumtobel (43:48,90) aus Kötschach. Im Staffelbewerb waren 19 Dreierstaffeln am Start. Die Sieger wurden über die errechnete Durchschnittszeit aller Teams ermittelt, wobei eine eigene Jägerklasse gewertet wurde. In der Jägerklasse setzten sich die „Kohlrössl Buam“ vom Jagd-

verein St. Lorenzen im Gitschtal (Holzfeind, Oberressl und Jung) vor den „Gebirgsjägern“ aus Mauthen (3x Kurzweil) und den „Jäger Gruftis“ (Lederer, Gressel und Maier) durch. Die Damenstaffel „Heute kinderfrei“ gewann die zweite Wertungsgruppe vor den „Schneehasen vulgo. Ressl“ und den „Anti-Jägerinnen“. Klingende Namen wie „Loncium-Mädels“, „Hurra die Gams“ oder „Die Lustigen Drei“ gaben der Veranstaltung einen gesellschaft-

lichen Anstrich, der bei der anschließenden Siegerehrung zu spüren war. Für die jeweiligen Siegerinnen und Sieger gab es Sachpreise, Wildabschüsse, geführte Pirschgänge und den Staffel-Wanderpokal. Für die Ausrichtung dieses fairen und freundschaftlichen Wettkampfes war die Jagdgesellschaft „St. Hubertus Mauthen“ mit ihrem Organisationstalent Ing. Stephan Ranner verantwortlich. Text u. Foto: Erhard Maier

Reges Interesse der Jäger für die Erhaltung des Auerwildes

Bezirksjägermeister Ing. Franz Koschuttnigg, Referent Ofö. Helmut Fladenhofer, Maria Kraut und LJM-Stv. Dr. Walter Brunner, sie alle freuten sich über das rege Interesse an der Veranstaltung

In der Landesgeschäftsstelle werden abgegeben: ● Autoplakette ● Verbandsabzeichen in Gold, Silber oder färbig ● Autoaufkleber (Pickerln) der Kärntner Jägerschaft ● Krawatten mit Emblem der Kärntner Jägerschaft, in vier verschiedenen Mustern ● Jagdgesetz in Frage und Antwort ● Satzung der Kärntner Jägerschaft ● Drucksorten ● Wildmarken ● Jäger- und Schützenliederbüchlein ● Auf Bestellung – Oberbekleidung mit Emblem der KJ ● Jubiläumsabzeichen „60 Jahre Kärntner Jägerschaft“

Auf Einladung der Jägerschaft aus dem Bezirk Völkermarkt referierte im Kulturni dom Pliberk/Bleiburg der bekannte Auerwildexperte Ofö. Helmut Fladenhofer zum Thema: AUERWILD – Lebensraumgestaltung und Erhaltung. Maßnahmen im Bereich der Lebensraumsicherung und Lebensraumverbesserung müssen weiter intensiviert werden. Grundsätzlich gilt, dass zu den bisherigen waldbaulichen Nutzungen meist nur ein geringer Mehrauf-

wand notwendig ist bzw. gewisse Regeln zu berücksichtigen sind, um den Lebensraum positiv für das Auerwild zu gestalten bzw. zu erhalten. Daher sieht es die Jägerschaft – schon seit vielen Jahren – als Verpflichtung an, etwas für die Lebensräume des Auerwildes zu tun. Dazu setzt sie im Jahr 2014 diesbezüglich einen besonderen Schwerpunkt. Milan Piko

Der direkte Draht zur KJ 9020 Klagenfurt am Wörthersee, Mageregger Straße 175

Landesgeschäftsstelle Telefon 0463/5114 69-0 Fax 0463/5114 69-20 office@kaerntner-jaegerschaft.at www.kaerntner-jaegerschaft.at

Landesjägermeister DI Dr. Ferdinand Gorton (DW 10) GF Mag. Freydis Burgstaller-Gradenegger (DW 16) Verena Gaber (DW 12) Otto Kornprat (DW 11) DI Christiane Lukas (DW 13) Mag. Gerald Muralt (DW 18) Angelika Schönhart (DW 17) Ruth Ukowitz (DW 14) Elisabeth Wallner (DW 23) Birgit Wascher (DW 26)

Redaktion »Der Kärntner Jäger« Telefon 0463/5114 69-17

redaktion@kaerntner-jaegerschaft.at

Anzeigenannahme: Otto Kornprat

Telefon 0463/5114 69-11 otto.kornprat@kaerntner-jaegerschaft.at

Restaurant Schloss Mageregg Telefon 0463/5444 4

Wildpark (Verwaltung)

Gerald Eberl Telefon 0463/5114 69-0 gerald.eberl@kaerntner-jaegerschaft.at


SCHIESSWESEN

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Schalenwildjagd – bleifrei Die Verwendung von bleifreien Büchsengeschoßen bietet die Chance, im Sinne umfassender Nachhaltigkeit die gesellschaftliche Akzeptanz für heimisches Wildbret zu steigern und mit gutem Gewissen für verstärkten Wildbret-Verzehr zu werben, einen Beitrag zum Verbraucherschutz zu leisten sowie das Image der Jagd zu verbessern. Diese Chance sollten wir in Österreich rasch ergreifen, auch wenn von mancher Seite Skepsis herrscht, weil die neuesten Erkenntnisse noch nicht allgemein verbreitet sind. Umfassende Praxistests von Büchsengeschoßen haben in den letzten Jahren die Spreu vom Weizen getrennt. Anhand von praxisgerechten Prüfkriterien und nachvollziehbaren Wirkungs-Anforderungen (betreffend Ballistik und Jagdpraxis) wurden bleihaltige und bleifreie Geschoße objektiv getestet und miteinander verglichen (Gremse/Rieger 2014). Bei einigen qualitativ hochwertigen bleifreien Geschoßen ist die Wirkung hervorragend und manche „Kinderkrankheiten“ früherer Jahre sind überwunden (z.B. bezüglich Tötungswirkung, Reichweite, Ausschuss, Wildbret-Zerstörung oder Beeinträchtigung der Waffe). Diese Ergebnisse wurden im Rahmen von zwei Symposien im März 2013 und 2014 am Bundesinstitut für Risikobewertung in Berlin eingehend diskutiert. Im Rahmen dieser Veranstaltungen wurde auch klar gestellt, dass bei den üblichen geringen Verzehrmengen von Wildbret (bei Durchschnittskonsumenten weniger als 1 kg pro Jahr) eine gesundheitliche Gefährdung durch Blei im Wildbret nicht gegeben ist. Für Extremverzehrer hingegen (vor allem Jäger und Personen in Jägerhaushalten) ist es jedenfalls empfehlenswert, Wildbret ohne Bleikontamination zu konsumieren. Zur Vermeidung einer Gefährdung von Greifvögeln ist es ebenfalls wichtig, dass aus Büchsenpatronen keine Bleisplitter ins Wildbret gelangen. Von den mittlerweile zahlreichen am Markt befindlichen bleifreien

forcing cone

Freiflug rotationsloser Geschoßweg

Darstellung von „Freiflug“ und „rotationslosem Geschoßweg“

Büchsengeschoßen weisen einige eine hervorragende Wirkung im Hinblick auf tierschutzgerechte Erlegung von Schalenwild auf - vereinzelt sogar bessere Wirkung als bleihaltige Geschoße. Das wurde im Rahmen umfassender Praxistests in Deutschland (Erleger-Protokolle von mehr als 11.000 Stück Schalenwild) und in ausgewählten ÖBf-Revieren (bisher rd. 860 Erleger-Protokolle, primär aus den Nationalparks) objektiv dokumentiert und von der FH Eberswalde auch experimentell untersucht. Betreffend Sicherheit im Jagdbetrieb sind bleifreie Geschoße den bleihaltigen Geschoßen gleichwertig. Die wesentlichen zielballistischen Qualitätsmerkmale hinsichtlich tierschutzgerechter Tötung werden bisher auf Patronenschachteln – egal ob bleihaltig oder bleifrei – nicht ersichtlich gemacht. Deshalb ist der Konsument vorerst noch auf konkrete Empfehlungen qualitativ hochwertiger bleifreier Produkte angewiesen, die auf Grund ihrer Konstruktionsmerkmale ausreichend Energie im Wildkörper rasch abgeben (mindestens 1500 Joule auf den ersten 15 cm) und entsprechende Tiefenleistung für einen verlässlichen Ausschuss aufweisen. Hinweise dazu sind in der Studie von Rieger/Gremse (2014) der FH Eberswalde enthalten. Es wird wohl notwendig sein, auf die Vertretung des Fachhandels zuzugehen, um die Skepsis gegenüber bleifreien Büchsengeschoßen abzu-

bauen und künftig eine ausreichende Lieferbarkeit qualitativ hochwertiger Produkte samt fachgerechter Beratung beim PatronenEinkauf gewährleisten zu können. Aus fleischhygienischer Sicht ist zu empfehlen, im Sinne des vorsorglichen Verbraucherschutzes auf stark splitternde Geschoße (Zerlegungsgeschoße) zu verzichten und für die Schalenwildjagd primär massestabile Deformationsgeschoße zu verwenden, die eine ausreichende Wirkung haben (tierschutzgerechte, rasche Tötung). Davon gibt es derzeit am Markt bereits einige, die sich in umfassenden Praxistests, die von wissenschaftlichen Institutionen geleitet und ausgewertet worden sind, bestens bewährt haben. Diese Praxistests wurden außerdem experimentell bestätigt (in der Studie von Gremse/Rieger 2014). Die empfehlenswerten Deformationsgeschoße sind bereits in zahlreichen Kalibern lieferbar und haben neben der guten Tötungswirkung auf übliche Schussdistanzen auch eine sehr geringe Splitterwirkung. Diese Ergebnisse wurden mit der höchsten bisher wissenschaftlich untersuchten Stichprobe abgesichert und sind somit wesentlich aussagekräftiger als z.B. Ergebnisse von firmenspezifischen Tests ohne unabhängige Prüfung und als diverse individuelle Erfahrungen von Einzelpersonen nach einer überschaubaren Anzahl von Abschüssen (oft höchstens im zweistelligen Bereich; bisweilen mit nur bedingt ge-

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eigneten oder ungeeigneten bleifreien Geschoßen oder bei extremen Schussdistanzen über 250 m). Beim Umstellen (Umschießen) von Jagdwaffen von einer Munitionssorte auf eine andere (bleihaltig oder bleifrei) ist grundsätzlich folgende Vorgangsweise zu empfehlen: ◆ Den Lauf vorweg trocken durchziehen (chemische Grundreinigung nicht zweckmäßig) ◆ Mindestens zwei Fünfergruppen mit neuer Laborierung schießen, ob ausreichende Präzision gegeben ist (bei nicht optimaler Präzision besser noch weitere Fün-

fergruppen, wenn sich die Präzision sukzessive bessert). Sobald die Waffe gut schießt, ist damit alles erledigt. Wenn die Schusspräzision unzureichend bleiben sollte, folgende zwei Dinge prüfen: 1. Übergangskegel prüfen oder prüfen lassen (Büchsenmacher; z.B. mit AOL-Gauge); wenn der Übergangskegel zu lang und damit der rotationslose Geschoßweg größer ist als rund 5 mm, sind vorhandene Präzisionsprobleme wahrscheinlich dadurch ausgelöst. Erläuterung dazu: Der rotations-

lose Geschoßweg soll möglichst kurz sein, d.h. kurzer Übergangskegel zwischen Patronenlager und Lauf. Je länger der „Freiflug“ des Geschoßes, desto wahrscheinlicher ist eine unpräzise Schussleistung, vor allem wenn der Kegel auch weit ist und das Geschoß stark stromlinienförmig. Das Geschoß soll möglichst bald von den Zügen geführt werden, sobald es die Patronenhülse verlässt. Bei zu langem Übergangskegel: längere, stumpfere Geschoßkonstruktion wählen und neuerlich testen. Wenn keine optimale Präzision erreichbar ist, könnte es auch an der Drall-Länge liegen.


SCHIESSWESEN 2. Drall-Länge: Wenn es in dem getesteten Kaliber auch andere Geschoßgewichte gibt, dann anderes Geschoßgewicht testen. Sofern dieses mit der Drall-Länge harmoniert, ist das Problem gelöst (grundsätzlicher Hinweis für den Neukauf von Waffen: für jedes Kaliber jeweils möglichst kurzen Drall bevorzugen). Hinweis: Bei jedem Wechsel zwischen Geschoßmantelmaterialien sollen 1-3 Kontrollschüsse abgegeben werden, um festzustellen, ob eine chemische Zwischenreinigung mit erneutem Einschießen notwendig ist (Materialgruppen der Geschoß-Oberfläche sind: Reinkupfer, nickelbeschichtet, kunststoffbe-

Es ist wieder soweit! Der neue Jagd & Sport Katalog 201415 ist da und liegt ab Anfang Mai bei Ihrem Büchsenmacher oder Fachhändler fur Sie bereit! Jede Menge spannender Neuheiten der großen Hersteller in den Bereichen Waffen, Munition, Optik, Zubehör und Bekleidung warten auf Sie! Wir wünschen Ihnen bereits jetzt viel Freude beim Entdecken von Neuem & Altbewährtem!

DSCHULNIGG GmbH & CO KG Ehring 7 | 5112 Lamprechtshausen +43 6274 200 70 – 19 andrea.stiller@dschulnigg.at

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schichtet, Messing/Bronze, Tombak). Mittlerweile sind bereits ungiftige, unbrennbare, geruchsneutrale, biologisch abbaubare Reinigungsmittel verfügbar. MunitionsWechsel ist also keine Hexerei!

INTERNET-HINWEISE AUF AKTUELLE FORSCHUNGSERGEBNISSE: ◆ „Alle(s) Wild?“, Bundesinstitut für Risikobewertung Berlin, Tagungsband 2013: http://www.bfr.bund.de/cm/350/alles-wild-bfr-symposium-zu-forschungsvorhaben-zum-themawildbret-tagungsband.pdf ◆ „Wild – Gut erlegt?“, Bundesin-

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stitut für Risikobewertung Berlin, Präsentationen 2014: http://www.bfr.bund.de/de/veranstaltung/bmel___bfr_symposium_ wild___gut_erlegt_-189291.html ◆ Studie zur Wirkung bleifreier Büchsengeschoße (Gremse/Rieger 2012 bzw. 2014): http://www.bmel.de/SharedDocs/Downloads/Landwirts c h a f t / Wa l d - Ja g d / B L E - Fo r schungsbericht-Jagdmunition.pdf; jsessionid=D00E69FFD9E544B8B DB949CB601311C7.2_cid358?_ blob=publicationFile Univ.-Prof. Dipl-Biol. Dr. rer. nat. Klaus Hackländer; Dipl.-Ing. Dr. Friedrich Völk; Ass.-Prof. Dr. Peter Paulsen; LJM Dr. Ernst Albrich

Neues Schießkino des Schützenvereines Loibach Der in den 60-iger Jahren gegründete Schützenverein Loibach hat am Sportpark St. Michael ob Bleiburg eine schöne und modern ausgestattete Schießstätte mit sechs Ständen (drei davon elektronisch) für den Luftgewehrsport errichtet.

serpunkt das Wild treffen zu können. In den vielen Echtvideos sind tatsächliche Situationen aus der Sicht eines Jägers im Wald und auf dem Feld dargestellt.

Als besondere Attraktion wurde zusätzlich ein Schießkino installiert. Hier wird mittels besonderer Sportgewehre und Laserstrahl entweder auf animierte oder in der Natur aufgenommene Videos auf einer Leinwand gezielt. Jäger können ihre eigenen Gewehre verwenden – diese bekommen einen Adapter in den Lauf gesteckt, um ebenfalls mittels La-

ANMELDUNGEN / RESERVIERUNGEN BITTE RECHTZEITIG AUF DER HOMEPAGE ODER VIA: E-Mail: sv-loibach@aon.at/ sv-loibach.at Schützenverein Loibach, Woroujach 27, 9150 Bleiburg Homepage http://www.sv-loibach.at Tel: +43 (0) 6509150001

Jagdliches Wissen – Gamswild Anlässlich des Landesjägertages dreht sich das jagdliche Wissen diesmal um das Wappentier der Kärntner Jägerschaft, um das Gamswild.

2. Ab welchem Alter sind Gamsgeißen geschlechtsreif?

1. Zu welcher Familie gehört das Gamswild?

5. Was sind Bezoarkugeln bzw. Bezoarsteine?

3. Wie lang dauert die Tragzeit bei Gamsgeißen? 4. Was versteht man unter dem Platzbock?

6. Wie erfolgt die Altersbestimmung anhand der Krucke? 7. Was ist eine Kohlgams? 8. Ist die Gamsräude auf den Menschen übertragbar?

Alle Antworten finden sich auf Seite 41.

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S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S Liebe Jägerinnen und Jäger! S S S S S S S S Auch beim sichersten Schützen liegt nicht jedes beschossene Wild S S S S S S S S S S S S S S S im Feuer. Um eine erfolgreiche Nachsuche mit dem Hund zu erS S S S S S S möglichen, bedenken Sie bitte daS S S S S S S S her folgende Grundregeln: S S S S S S S 1. Vor dem Schuss: S S S S S S S S ◆ Den Standort des Wildes genau S S S S S S S einprägen! S S S S S S S S ◆ Den eigenen Standort genau merken! S S S S S S S S S S S S S S S 2. Nach dem Schuss: S S S S S S S ◆ Vor dem Aufsuchen des AnS S S S S S S S schusses genügend Zeit verstreichen lassen! S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S BEZIRK HERMAGOR S S S S S S S S BHR: Hopfgartner Gerald, S S S S S S S Egg/Hermagor, 0664/6013 9765 13 S S S S S S S S (DJT) Guggenberger Josef, St. LorenS S S S S S S zen/Lesachtal, 0664/6488 047 S S S S S S S S (BGS) S S S S S S S Hopfgartner Gerald, Egg/HerS S S S S S S S magor, 0664/6013 9765 13 (DJT) Huber Josef, Reisach, 0664/7364 S S S S S S S 9896 (BRBR) S S S S S S S S Jost Arno, Hermagor, 0676/8418 S S S S S S S 0910 (BRBR) S S S S S S S Kastner Gottfried, Mauthen, S S S S S S S S 0664/1315 523 (DL) Kastner Michael, Kötschach, S S S S S S S 0664/3950 508 (DL) S S S S S S S S Markert Siegfried, Kirchbach, S S S S S S S 04284/289 (BGS) S S S S S S S S Mühlsteiger Karl, Kötschach, S S S S S S S 04715/8710 (DBR) S S S S S S S S Ing. Putzi Gottfried, St. Stefan i. G., 0660/5552 759 (BGS) S S S S S S S Putzi Katharina, Görtschach, S S S S S S S S 0650/2509 882 (BGS) S S S S S S S Schwarzenbacher Josef sen., St. S S S S S S S S Jakob i. Lesachtal, 0650/9255 459 S S S S S S S (STBR) Themeßl Christof, Dellach/Gail, S S S S S S S S 0664/7381 9484 (BGS) S S S S S S S Umfahrer Josef, Jadersdorf, S S S S S S S S 0664/1315 525 (BRBR) Zojer Walter, Kötschach, S S S S S S S 0676/3493 975 (BGS) S S S S S S S S S S S S S S S BEZIRK KLAGENFURT S S S S S S S S BHR: Carmen Piessnegger, St. S S S S S S S Georgen a. L., 0664/3748 395, S S S S S S S S (LRET), E-Mail: carmen-piessnegger@a1.net S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S

Hundewesen

Bereichshundestationen immer für Sie da! ◆ Besser etwas länger warten, als zu früh zum Anschuss gehen! ◆ Vorsichtig den Anschuss nach Schweiß, Schnitthaaren, Wildbretteilen oder Knochensplittern untersuchen! ◆ Den Anschuss verbrechen und nicht auf den gefundenen Pirschzeichen herumtreten! ◆ Auf keinen Fall dem angeschweißten Stück nachgehen, wenn es nicht in Sichtweite verendet liegt! ◆ Wenn Sie selbst keinen geeigneten Hund führen, den Hundeführer Ihrer Wahl verständigen! ◆ Seien Sie ehrlich zu den Hundeführern!

◆ Auf jeden Fall die Zeitfristen der Wildbrethygienebestimmung einhalten! ◆ Auch bei vermeintlichen Fehlschüssen eine Kontrollsuche veranlassen!

Edlmann Hans, Maria Rain, 04227/8423 7 (BRBR) Endisch Karl Heinz, Moosburg, 0699/8850 1565 (KLMÜ) Klemenc Harald, Ferlach, 0664/5454 286 (KLMÜ) Logar Gabriel, Klagenfurt, 0664/4338 652 (BRBR) Ogris Johann, St. Margarethen i. R., 04226/460 (DBR) Olinowetz Johann, St. Margarethen i. R., 04226/253, 0676/6215 382 (DW) Painter Anton, Ludmannsdorf, 0676/3056 83 (DJT) Painter Peter, Ludmannsdorf, 04228/2526 (DDR) Piessnegger Carmen, St. Georgen a. L., 0664/3748 395 (LRET) Suttnig Arnold, Krumpendorf, 04229/2562 (DW) Suttnig Horst, Krumpendorf, 04229/2562 (DW) Suttnig Manfred, Krumpendorf, 04229/2562 (DW) Traunig Stefan, Ferlach, 0676/ 3537 312 (TIBR) Mf. Weiss Walter, Klagenfurt, 0664/5503 410 (DW) Witzelnig Christian, Wölfnitz, 0664/1580 037 (DJT) Mf. Wulz Günter, Pubersdorf, 0676/5059 749 (DL)

BJM Drescher Johann, Gurk, 04266/8054, 0664/5354 520 (DBR) Eder Fritz, Micheldorf, 04268/ 3053 (DJT) Eberhard Philipp, Liebenfels, 0664/5100 824 (TIBR) Fasching Josef, St. Veit/Glan, 04212/2191 (DJT) Fleischhacker jun. Johann, St. Veit/Glan, 0664/5100 019 (DH) Hebenstreit Alfred, Hüttenberg, 0664/4047 923 (BRBR) Mf. Herrnhofer Siegfried, Kappel/Krappfeld, 0699/1101 9398 (DH) DI Huber Martin, Hüttenberg, 0664/8412 721(DJT) Isopp Peter, Kappel/Krappfeld, 0664/4414 478 (LRET) Kogler Leo, Kraig, 0680/1211 974 (DBR) Kogler Mario, Metnitz, 0676/ 9370 869 (KLMÜ) Mf. Kogler Wolfgang, Dürnstein, 0664/9995 098 (DH und HS) Lassnig Helmut, Deutsch-Griffen, 0660/5228 001 (BGS) Lassnig Horst, Deutsch-Griffen, 04279/7150, 0664/1791 192 (BGS) Moser Ingo, Deutsch-Griffen, 04279/586, 0660/2188 618 (HS) Mf. Olschnegger Winfried, Kappel/Krappfeld, 04262/2349, 0664/4300 553 (DH) Pahr Leo, Eberstein, 04264/2672 (DBR) Pirolt Herbert, Friesach, 0664/ 2321 031 (HS) Pobaschnig Klaus, Althofen, 0664/1332 778 (DH)

BEZIRK ST. VEIT/GLAN BHR: Mf. Kogler Wolfgang, Dürnstein, 0664/9995 098 (DH und HS) Bischof Johann, Eberstein, 0664/5204 545 (BRBR)

Die folgenden Hundeführer sind gerne bereit, Ihnen mit ihren gut ausgebildeten und auf Schweiß geprüften Hunden zu helfen: Landesjagdhundereferent Gerald Hopfgartner, Fritzendorf 15, 9624 Egg bei Hermagor, Tel.: 0664/6013 9765 13, steht für Anfragen gerne zur Verfügung.


HUNDEWESEN Mf. Sabitzer Bruno, Straßburg, 04266/2413 (DBR) Scheiber Herbert, Brückl, 0676/3652 583 (BGS) Stark Hubert, Deutsch-Griffen, 0664/4332 194 (DBR) Sternat Markus, Straßburg, 0664/6146 914 (DL) Tranacher Siegfried, DeutschGriffen, 0676/7387 813, 04279/536 (HS) Mf. Ofö. Tschernig Karl, Metnitz, 04267/793, 0664/5223 165 (HS) Weyrer Karl, Glödnitz, 0664/ 2112 383 (STBR) Wolfger Markus, Metnitz, 0664/ 2249 253 (BGS) Zottler Eva Maria, Brückl, 0664/1113 718 (KLMÜ)

BEZIRK SPITTAL/DRAU BHR: Ofö. Ing. Angermann Karl, Eisentratten, 0664/1148 999 (BGS) Ofö. Ing. Angermann Karl, Eisentratten, 0664/1148 999 (BGS) Ofö. Ing. Baier Günter, Malta, 04733/321, 0676/3473 056 (BGS) Doblacher Alexander, Döbriach, 0669/1551 4444 (BGS) Domenig Stefan, Techendorf, 04713/2112 (TIBR) Ing. Dullnig Günther, Eisentratten, 04735/351, 0664/5538 909 (BGS) Ebner Leonhard, Flattach, 04785510, 0676/8780 5220 (HS) Egger Andreas, Eisentratten, 0664/1836 709 (BGS) Egger Ingo, Penk, 0650/9779 816 (DJT) Erlacher Uwe, Radenthein, 0699/1870 4501 (BGS) Erlacher Ingrid, Radenthein, 0699/1226 1568 (HS) Fercher Gerwald, Winklern, 0664/1526 942 (TIBR) Foditsch Hans, Bad Kleinkirchheim, 04240/698, 0664/1805 110 (BRBR) Gautsch Markus, Rennweg, 04734/748, 0676/9196 968 (BRBR) Kerschbaumer Erich Albert, Eisentratten, 04735/216, 0664/3526 304 (BGS) Kohlmaier Arnold, Lendorf, 04762/3342 4, 0664/9493 307 (TIBR) Kohlweiss Arnold, Radenthein, 0699/1718 9832 (HS) Lassnig Michael, Stall, 0676/ 7370 364 (DDR) Oberlerchner Heinz, Trebesing,

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04732/2380, 0664/2100 802 (STBR) Pirker Herbert, Malta, 04733/ 222, 0664/9122 505 (BGS) Pirker Herbert sen., Radenthein, 04246/2228, 0680/2064 194 (BGS) Pirker Lorenz, Winklern, 0664/5226 019 (DaBr) Ing. Preis Ingomar, Obervellach, 0664/5865 826 (BGS) Ing. Rainer Josef, Oberdrauburg, 0664/8863 0215 (BGS) Ramsbacher Peter, Rennweg, 04734/8210, 0676/3616 498 (BGS) Schneeweiß Elisabeth, St. Oswald, 0664/4023 231 (WM) Schusser Walter, Trebesing, 0650/9263 190 (HS) Sittlinger Helmut, Radenthein, 04246/4514 (DBR) Unterreiner Richard, Mörtschach, 0650/8302 004 (HS) Weichselbraun Harald, Flattach, 0699/1309 6001 (HS)

BEZIRK VILLACH Anichhofer Josef, Stockenboi, 04761/289 (DBR) Auer Herbert, Zlan, 04245/3900, 0676/9132 701 (BGS) Ebner Ewald, Arriach, 0676/ 4812 041 (TIBR) Gallob Karl jun., Treffen, 04248/3162, 0664/4849 026 (DBR) Girbl Manfred, Latschach, 0650/5220 777 (BGS) Hebenstreit Hubert, Steindorf, 04243/2929, 0650/7412 012 (DDR) Kallenberger Johannes, Landskron, 0650/4201 428 (DDR, DJT) Katholnig Paul, Wernberg, 0680/ 2023 440 (DDR) Ing. Kienzer Bernhard, Arriach, 04247/8162, 0664/5220 605 (HS) Klammer Michael, Fresach, 0676/7116 840 (HS) Mag. Kovsca Anton, Nötsch/G., 0664/3573 162 (DDR) Liesinger Andreas, Villach, 04242/4786 1 (BGS) Linder Albert, Afritz, 0676/3544 710 (BRBR) Onitsch Armin, Treffen, 0664/ 6181 013 (STBR) Painter Josef, Maria Elend, 0664/9684 184 (GRMÜ) Rauter Heimo, Afritz, 04247/ 2767 (DBR) Rink Heimo, Nötsch/G., 0650/ 9611 277 (DW) Ruppnig Heinz, Arriach, 0664/2754 785, 04247/8738 (DDR) Scharf Johann, Feistritz i. D.,

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04245/4073 (DBR) Scherzer Heimo, Radenthein, 0699/1870 4358 (DBR) Schnabl Paul, Feistritz / Gail, 0664/6111 718 (DW) Steinwender Jakob, Treffen, 04248/2697 (DBR) Taupe Harald, St. Magdalen, 0664/5266 353 (DBR) Truppe Hubert, Riegersdorf, 0650/4737 694 (BGS) Unterberger Gerhard, Feistritz i. D., 04245/2929 (BGS) Unterköfler Josef, Arriach, 04247/2525 (BGS) Wuntschek Christian, Ledenitzen, 0664/8498 381 (BRBR)

BEZIRK VÖLKERMARKT BHR: Ofö. Gerd Rössler, Miklauzhof, 04238/2501 1, 0664/1266 996 (BGS) Rej. Bozic Helmut, Bad Eisenkappel, 0664/1266 997 (BGS) Hasse Friedrich, Ruden, 04234/602, 0699/1134 1929 (BGS) Hinteregger Fritz., St. Paul, 0650/9447 356 (DJT) Leitner Reinhart, Neuhaus, 0664/5046 990 (DW) Ladinig Michael jun., Diex, 04231/8212, 0676/4222 030 (HS) Leuko Thomas, Griffen, 0676/8355 5701 (DJT) Maurel Christian, Bleiburg, 0664/4557 256 (KLMÜ) Ing. Mayr Alois, Globasnitz, 04230/214, 0664/1266 990 (HS) Rogatschnig Dietmar, Pischeldorf, 0664/4474 006 (DL) Ofö. Rössler Gerd, Miklauzhof, 04238/2501 1, 0664/1266 996 (BGS) Urbantschitsch Christian, Bad Eisenkappel, 0664/1617 727 (BGS) Werhounig Valentin, Grafenstein, 0463/7142 4, 0664/9384 290 (DL) Wulz Josef, Pustritz, 0664/3449 510 (BGS)

BEZIRK WOLFSBERG BHR: MF Fö. Ing. Kögler Herbert, Maria Rojach, 04355/2449, 0664/1105 214 (STRBR) Ing. Beer Oliver, Wolfsberg, 0664/4442 123 (HS) Mf Ofö. Ing. Fieger Anton, St. Paul, 04357/2390, 0664/5609 156 (DDR) Grünwald Martin, St. Georgen,

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ERLÄUTERUNG HUNDERASSEN: BGS:

Bayrischer Gebirgsschweißhund BRBR: Brandl Bracke DBR: Alpenl. Dachsbracke DDR: Deutsch Drahthaar DH: Dachshunde DL: Deutsch Langhaar DK: Deutsch Kurzhaar DJT: Deutscher Jagdterrier DW: Deutscher Wachtelhund FT: Foxterrier GRMÜ: Großer Münsterländer HS: Hannoveraner KLMÜ: Kleiner Münsterländer LRET: Labrador Retriever PRT: Parson Rassel Terrier RD: Rauhaar Dackel STBR: Steirische Rauhaarbracke TIBR: Tiroler Bracke WL: Weimaraner Langhaar WM: Weimaraner

Kärntens Hundeführer sind gerne bereit mit ihren gut ausgebildeten und auf Schweiß geprüften Hunden bei der Nachsuche zu helfen.

0664/8080 0485 (DBR) BJM-Stv. Dir. i. R. Jöbstl Hubert, Wolfsberg, 0664/7347 1227 (RD) Ing. Koinig Gernot, St. Stefan, 0664/1430 952 (PRT) Konrad Franz, Vordertheißenegg, 04354/2550 (BGS) MF Fö. Ing. Kögler Herbert, Maria Rojach, 04355/2449, 0664/1105 214 (STBR) Mf Loibnegger Willibald, St. Margarethen, 04352/6252 7, 0664/ 4020 930 (DBR) Rabensteiner Fritz, Bad St. Leonhard, 0664/4722 351 (HS) Rabensteiner Hubert und Stefan, Bad St. Leonhard, 0664/1805 506, 0664/5107 586 (DBR) Mf Hinteregger Raimund, St. Paul, 04357/3338, 0664/2321 072 (BRBR, STBR) Waich Johann, Bad St. Leonhard, 04350/3777, 0664/8843 8305 (FT) Weber Karl, Wolfsberg, 0650/ 6734 813 (KLMÜ) Mf Weishaupt Eduard, Unterpreitenegg 10, 04354/2327 (DBR)

BEZIRK FELDKIRCHEN: BHR: Pichlkastner Bernd, AltOssiach, Tel. / Fax: 04243/2263, 0664/9148 483 (KLMÜ)

Ing. Bacher Klaus, Patergassen, 0650/2190 830, 0664/8863 0341 (BGS) Buttazoni Johannes, Feldkirchen, 04276/8315, 0650/8643 115 (DK) Ing. Ebner Franz, Feldkirchen, 0664/1528 388 (STBR) Feistritzer Otmar, Patergassen, 0680/3205 020 (DL) Gratzl Reinhard, Ebene Reichenau, 0664/4642 284 (HS) Hofer Heinz, Patergassen, 04275/7132, 0664/1306 356 (HS) Kaponig Konrad Kurt, Feldkirchen, 04277/2580, 0676/8303 1331 (DDR) Mühlbacher Gerhard, Feldkirchen 04276/2381, 0664/1030 070 (DL, KLMÜ) Pichlkastner Bernd, Alt-Ossiach, 04243/2263, 0664/9148 483 (KLMÜ) Scheiber Otmar, Glanegg, 0676/ 6207 896 (DDR) Schnabl Josef, Glanegg, 04277/2377, 0664/4589 515 (BRBR) Ster Reinhold, Feldkirchen, 0664/1108 044 (KLMÜ) Valent Gerhard, Glanegg, 04277/2434, 0664/1034 324 (DBR) Wenerich Dietmar, Bodensdorf, 0650/4176 388 (DDR)

TERMINE HUNDEWESEN ÖSTERR. CLUB FÜR DEUTSCHE JAGDTERRIER ◆ Schießen: Samstag, 30. August, 9 bis 15 Uhr, Schießstätte Johannesberg

KJPV ◆ Schweißsonderprüfung mit Richterbegleitung und Bringtreueprüfung, offen für alle Jagdhunderassen: Sonntag, 22. Juni, im Raum Wolfsberg ◆ Feld- und Wasserprüfung: Samstag, 27. September ◆ Vollgebrauchsprüfung: Samstag, 18. Oktober und Sonntag, 19. Oktober Nähere Informationen finden Sie auf der Homepage des KJPV unter www.kjpv.at oder bei Frau Carmen Piessnegger, Telefon: 0664/3748 395, E-Mail: carmenpiessnegger@A1.net

ÖRC LG KÄRNTEN ◆ Schweißtrainingstag: Samstag, 28. Juni und Sonntag, 29. Juni, bei Bleiburg. Anmeldung bei Frau Carmen Piessnegger, Telefon: 0664/3748 395, E-Mail: carmen-piessnegger@A1.net


HUNDEWESEN

Nr. 215/2014

Kärntner Jäger

Jagdhundeausbildung für die jagdliche Eignung am Schwarzwild Vom Lavanttal bis ins Lesachtal, von den Almen im Gailtal bis ins Maltatal – in allen Revieren unseres Bundeslandes ist seit einigen Jahren mit Schwarzwildvorkommen zu rechnen. Während einzelne Überläufer in manchen Revieren von den Jagdausübungsberechtigten als willkommene jagdliche Bereicherung mit Freude empfangen werden, verursachen größere Rotten in den Bezirken Klagenfurt, St. Veit und Völkermarkt bereits beträchtliche Schäden an landwirtschaftlichen Fluren und Kulturen. Bei geringem Schwarzwildvorkommen und geringem Jagddruck bringt das zufällige Zusammentreffen mit Schwarzwild im Revier oder der Ansitz an den von Schäden betroffenen Kulturen oder an der Kirrung durchaus den gewünschten Abschusserfolg. Da Schwarzwild jedoch äußerst lernfähig ist, sind die Erfahrungsträger wie ältere Bachen mit der Rotte oder Keiler nach kurzer Zeit nicht mehr bei ausreichendem Büchsenlicht aus den Einständen zu bringen. Erfahrungen aus Deutschland zeigen, dass eine effiziente Bejagung des Schwarzwildes ohne sehr gut ausgebildete und eingearbeitete Jagdhunde nicht möglich ist. Daher wurden dort in den letzten Jahren 20 eigene Schwarzwild-Ausbildungsgatter für Jagdhunde errichtet. In diesen Arbeitsgattern lernt der Jagdhund - sowohl für die Arbeit vor dem Schuss als auch für die Nachsuche unter tierschutzgerechten Bedingungen – den Umgang mit Schwarzwild. Derzeit werden in diesen Ausbildungsgattern jährlich 3.000 Jagdhunde eingearbeitet. In sehr vielen Revieren in Deutschland werden Jagdhunde ohne den Nachweis der Jagdlichen Eignung zu Bewegungsjagden oder für Nachsuchen auf Schwarzwild nicht mehr zugelassen. Brauchbare Jagdhunde müssen als Solojäger selbstständig

Je höher das Schwarzwildvorkommen, umso wichtiger sind gut ausgebildete Hunde für die erfolgreiche Bejagung.

Schwarzwild suchen und gefundenes Schwarzwild mehrere Minuten kräftig verbellen und bedrängen. Sobald sie das Schwarzwild in den Einständen in Bewegung gebracht haben, müssen sie diesem unter anhaltendem Fährtenlaut folgen. Aber auch für die Arbeit nach dem Schuss auf der Roten Fährte ist es unbedingt erforderlich einen sehr gut eingearbeiteten Schweißhund zu haben. Ein zaghafter und unerfahrener Jagdhund wird der Fährte eventuell nicht folgen. Ein zu wildscharfer Hund wird nach dem Schnallen auf der Wundfährte sich selbst in größte Gefahr bringen und somit den Jagderfolg eventuell verhindern. Bei der Einarbeitung im Schwarzwildgatter lernt der Jagdhund, wie er sich an Sauen zu verhalten hat und auch der Hundeführer erfasst die Arbeitsweise seines Hundes und kann sich ein Bild darüber machen, ob dieser überhaupt für die Schwarzwildjagd geeignet ist. In Schwarzwildausbildungsgattern für Jagdhunde lernt der Jagdhund eingeschobenes Schwarzwild zu suchen und finden und in weiterer Folge – unter kontrollierter Anleitung durch den Hundeführer und den Gattermeister – dieses zu verbellen, in Bewegung zu bringen und fährtenlaut zu jagen. Am Ende der Ausbildung soll der

Hund nach dem Schnallen das eingeschobene Schwarzwild selbstständig suchen, durch Bedrängen in Bewegung bringen und dabei fährtenlaut verfolgen, oder sich stellendes Schwarzwild mindestens 5 Minuten mit kräftigem Standlaut verbellen. Attacken und Angriffen des gestellten Stückes sollte der Hund durch geschickte Ausweichmanöver und Gegenangriffe begegnen. Jagdhunde, welche im Ausbildungsgatter ein Zuviel an Wildschärfe zeigen (sogenannte „Packer“) werden herausgenommen, weil diese sich aufgrund der Selbstgefährdung für die Schwarzwildjagd meist nicht eignen. Durch diese Erlebnisse im Ausbildungsgatter wird der Jagdhund positiv motiviert und auf Schwarzwild geprägt, damit er in weiterer Folge das Erlernte auch im Jagdalltag umsetzt. Um zusätzliche Jagdhunde für Kärntner Jägerinnen und Jäger für Bewegungsjagden und Nachsuchen auszubilden, gibt es für das letzte Wochenende im Juni und das erste Wochenende im Oktober 2014 zwei Termine in einem Ausbildungsgatter in Deutschland. Interessierte Jägerinnen und Jäger melden sich bitte bei Herrn Gerald Hopfgartner unter 0664/6013 9765 13 oder g.hopfgartner@aon.at Gerald Hopfgartner Landesjagdhundereferent

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Kärntner Jäger

Informationen der Landesgeschäftsstelle

S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S

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In Kärnten dürfen bejagt werden: Folgendes Wild darf nur während der angeführten Zeiträume (Jagdzeiten) bejagt werden und ist außerhalb derselben zu schonen: Rotwild*: Hirsche der Klasse III – einjährig – Schmalspießer und nichtführende Tiere** vom 1. Mai bis 31. Dezember führende Tiere und Rotwildkälber vom 1. Juli bis 31. Dezember Hirsche der Klasse I, II und III vom 1. August bis 31. Dezember. Damwild: vom 1. 8. bis 31. 12. Gamswild*: vom 1. 8. bis 31. 12. Muffelwild*: vom 1. 7. bis 31. 12. Rehwild*: Böcke der Klasse III vom 1. 5. bis 31. 10. Böcke der Klasse I und II vom 1. 6. bis 31. 10. nichtführende Geißen, nichttragende Geißen vom 1. 5. bis 31. 12. führende Geißen und Kitze vom 1. 8. bis 31. 12. Schwarzwild: führende Bachen vom 1. 8. bis 31. 1. Murmeltiere*: vom 1. 8. bis 15. 10.

Feldhasen und Alpen- oder Schneehasen: vom 1. 10. bis 31. 12. Dachse: vom 1. 6. bis 31. 1. Edelmarder vom 1. 11. bis 28. 2. Steinmarder: vom 1. 7. bis 31. 3. Große Wiesel (Hermelin): vom 1. 11. bis 31. 1. Iltisse: vom 1. 7. bis 31. 3. Auerhahnen***: ganzjährig geschont Birkhahnen***: ganzjährig geschont Haselhahnen: vom 16. 9. bis 15. 11. Rebhühner: vom 1. 10. bis 31. 10. Fasanhahnen: vom 16. 10. bis 31. 12. Stock-, Krick-, Pfeif-, Schnatter-, Spieß-, Löffel-, Tafel-, Reiher- und Knäkenten: vom 1. 9. bis 31. 12. Grau-, Saat- und Kanadagänse: vom 1. 9. bis 31. 1. Blässhühner: 21. 9. bis 10. 3. Waldschnepfen*: 11. 9. bis 19. 2. Ringeltauben: vom 1. 9. bis 31. 1. Türkentauben: vom 21. 10. bis 20. 2. Aaskrähen***: vom 1. 7. bis 15. 3. Eichelhäher***: vom 1. 7. bis 15. 3. Elstern***: vom 1. 7. bis 15. 3. Kolkraben***: vom 1. 7. bis 31. 1. Folgendes Wild darf während des ganzen Jahres bejagt werden: Schwarzwild (Keiler, nichtfüh-

Die Angaben beziehen sich auf den Raum Villach, N 46°40’, O 13°50’. Im Lavanttal sind Aufund Untergang um 3 Minuten früher, in Heiligenblut um 2 Minuten später. Gesetzliche Jagdzeit = +/– 1 Stunde. Bitte sich darüber hinaus in den aktuellen Tageszeitungen zu informieren.

1.6. 8.6. 15.6. 22.6. 29.6. 6.7. 13.7. 20.7. 27.7. 3.8. 10.8.

5.13 5.10 5.09 5.09 5.12 5.16 5.22 5.29 5.37 5.46 5.54

20.48 20.54 20.58 21.00 21.00 20.58 20.54 20.48 20.41 20.31 20.21

8.35 15.38 22.44 2.02 7.24 14.26 21.19 00.39 6.14 13.18 19.51

23.25 2.12 7.50 16.10 21.59 00.42 6.39 15.08 20.33 23.47 5.28

Folgendes Wild ist während des ganzen Jahres zu schonen: Steinwild, Bär, Wolf, kleines Wiesel, Fischotter, Luchs, Wildkatze, Biber, Auerhenne, Birkhenne, Haselhenne, Alpenschneehuhn, Steinhuhn, Fasanhenne, Wachtel, Wacholderdrossel (Krammetsvogel), Graureiher, Haubentaucher, Bekassine, Wildenten, ausgenommen Stock-, Krick-, Pfeif-, Schnatter-, Spieß-, Löffel-, Tafel-, Reiherund Knäkenten, Wildgänse, ausgenommen Grau-, Saat- und Kanadagänse, Hohltauben, Taggreifvögel und Eulen. *

nur im Rahmen des Abschussplanes

** unter „nichtführenden Tieren“ ist weibliches Wild, welches kein Kalb führt und nicht tragend (innehabend) ist, zu verstehen *** Ausnahme nur im Rahmen der von der Landesregierung erlassenen Bescheide

Anmeldung zur Jagdprüfung

Sonne und Mond

Sonnen- Sonnen- Mond- Mondaufgang untergang aufgang untergang

rende Bachen, Überläufer, Frischlinge), Wildkaninchen, Waschbären, Füchse und Marderhunde.

Mondphasen

5.6. 13.6. 19.6. 27.6. 5.7. 12.7. 19.7. 26.7. 4.8. 10.8. 17.8.

쐟 쐠 쐡 첆 쐟 쐠 쐡 첆 쐟 쐠 쐡

Anmeldeschluss zur nächsten Jagdprüfung – Sommertermin – ist der 30. Juni 2014. Das Ansuchen ist unter Verwendung des Formulars an die zuständige Bezirksgeschäftsstelle (Bezirksjägermeister) zu richten. Das Anmeldeformular und nähere Informationen erhalten sie in den Bezirksgeschäftsstellen oder der Landesgeschäftsstelle. Informationen zur Jagdprüfung sowie das Anmeldeformular finden sich auch unter dem Menüpunkt Prüfungswesen auf der Homepage der Kärntner Jägerschaft: www.kaerntner-jaegerschaft.at Bei der Anmeldung sind eine Manipulationsgebühr von € 25,– sowie die Prüfungstaxe von € 75,– zu entrichten. Wer im Rahmen der Jagdprüfung auch zur Beizjagdprüfung antritt, muss sich mittels entsprechenden Formulars gesondert anmelden. Die mündlich-praktische Prüfung findet Ende August, die praktische Schießprüfung Anfang September statt. Der Kursbesuch ist nicht verpflichtend, wird jedoch sehr empfohlen.


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Weitere Wildfleischuntersucher ausgebildet Nachstehende Jägerinnen und Jäger haben im Zeitraum vom 1.7.2012 bis 20.6.2013 nach Ausbildung zur kundigen Person gemäß § 27(3) Lebensmittelsicherheits- und Verbraucherschutzgesetz - LMSVG, BGBl. Nr. 13/2006 die Berechtigung zur Untersuchung von in freier Wildbahn erlegtem Wild im Bundesland Kärnten erworben:

204 – KLAGENFURT ◆ Wilhelm Barater, Ignaz-Weghofer-Gasse 1, 9170 Ferlach ◆ Ing. Christian Flaschberger, Sallacher Straße 80, 9210 Pörtschach am Wörthersee ◆ Harald Hanner, Saberda 20, 9161 Maria Rain ◆ Raimund Hasslacher, Waldrandgasse 14, 9020 Klagenfurt am Wörthersee ◆ Mag. Florian Kühr, Mozartstraße 103/11, 9020 Klagenfurt am Wörthersee ◆ Klaus Matschek, Seidolach 3, 9170 Ferlach ◆ Willibald Otrob, Edling 26, 9072 Ludmannsdorf ◆ DI Hillary Plasch, Leutschacherstraße 15, 9020 Klagenfurt a. W. ◆ Mag. Michael Podesser, Koschatweg 20a Top 5, 9201 Krumpendorf ◆ Peter Putsche, Oberer Almweg 4, 9020 Klagenfurt am Wörthersee ◆ Mag. Gerhard Schluga, Hollenburger Straße 33, 9073 Viktring ◆ Elisabeth Schoffnegger, St. Peter 1, 9131 Grafenstein ◆ Thomas Stadler, Großgörtschach 4, 9064 Pischeldorf ◆ Stefan Steiner, Am Kirchengrund 12, 9201 Krumpendorf ◆ Stefan Traunig, Otrouza 29, 9170 Ferlach ◆ Josef Widmann, Schulstrasse 265, 9181 Feistritz im Rosental ◆ Christian Witzelnig, Benzweg 6, 9061 Wölfnitz

207 – VILLACH ◆ Sebastian Dulle, Schattseitenweg 2, 9544 Feld/See ◆ Peter Eggarter, Mooswald 106, 9712 Fresach ◆ Thomas Fankhauser, Max-Lauritsch-Str. 59, 9523 Gratschach ◆ Mag. Horst Freunschlag, Kaigasse 4, 9500 Villach ◆ Martin Grafenauer, Göriach 10, 9613 Feistritz/Gail

◆ Markus Jank, Feistritz 42, 9613 Feistritz an der Gail ◆ Ing. Samuel Michael Kissling, Peter Rosegger Strasse 2, 9500 Villach ◆ Thomas Linder, Hauptstraße 168, 9711 Paternion ◆ Nikolaus Millonig, Michelhofen 12, 9611 Nötsch im Gailtal ◆ Siegfried Mörtl, Feistritz 71, 9613, Feistritz / Gail ◆ Mag.jur. Christian North, Waldweg 16, 9523 Villach-Landskron ◆ DI Dr. Michael Olipitz, Gorintschach 19/1, 9184 St. Jakob im Rosental ◆ Bruno-Franz Pacher, Rosegger Straße 1, 9220 Velden am Wörthersee ◆ Michael Palle-Driessler, Schattseitenweg 2, 9544 Feld am See ◆ Hubert Pichler, Korpitsch 100, 9587 Riegersdorf ◆ Christian Rapatz, St. Leonhard 12, 9587 Riegersdorf ◆ Christoph Rauter, Schulstraße 1/9, 9542 Afritz am See ◆ Heimo Rink, Nötsch 299, 9611 Nötsch ◆ Adrian Suppnig, Seltschach 65, 9601 Arnoldstein ◆ DI Walter Suppnig, Agoritschach 4, 9601 Arnoldstein ◆ Mario Tauchhammer, Tobitsch 43, 9542 Afritz am See ◆ Georg Tschlatscher, Schulstrasse 107, 9542 Afritz ◆ David Wutti, Altfinkenstein 10, 9582 Latschach ◆ Ing. Christian Zlanabitnig, Jungnickelstraße 5/1/33, 9500 Villach

203 – HERMAGOR: ◆ Mag. Helmut Friedl, Wäschergasse 6, 5020 Salzburg ◆ DI Markus Honsig-Erlenburg, Weißbriach 221, 9622 Weißbriach ◆ Dipl. Tzt Reinhold Strieder, Saak 111, 9611 Nötsch ◆ Stefan Umfahrer, Kühwegboden 49, 9620 Hermagor

206 – SPITTAL: ◆ Erwin Angerer, Mühldorf 28, 9814 Mühldorf ◆ Christof Batkowski, Weidengasse 16, 9900 Lienz ◆ Ing. Werner Balchler, Valkastraße 1/7, 3100 St. Pölten ◆ Daniel Brugger, Pressingberg 17, 9861 Eisentratten

◆ Dr. Georg Burger-Scheidlin, Linke Wienzeile 62/12, 1060 Wien ◆ Ing. Oskar Dörfler, Khevenhüllerstraße 7/1, 9800 Spittal an der Drau ◆ Jakob Dullnig, Laggen 3, 9861 Eisentratten ◆ Reinhard Dullnig, Pressingberg 9, 9861 Eisentratten ◆ Thomas Ebenberger, Bahnhofstraße 4, 9754 Steinfeld ◆ Christian Ebner, Leoben 3, 9861 Eisentratten ◆ Erich Ebner, Sappl 10, 9872 Millstatt ◆ Dr. Roland Ebner, Höhenstraße 25, 9800 Spittal/Drau ◆ Helmut Fürstauer, Mühldorf 220, 9814 Mühldorf ◆ Barbara Glanzer, Leoben 1, 9861 Eisentratten ◆ Gerhard Glanzer, Leoben 1, 9861 Eisentratten ◆ Hansjörg Granitzer, Winklern 54, 9841 Winklern ◆ Dr. Martin Hauser, Winklern 76, 9841 Winklern ◆ Franz Hopfgartner, Dellach im Drautal 29, 9772 Dellach im Drautal ◆ Brigitte Kassmannhuber, Kremsbrücke 5, 9862 Kremsbrücke ◆ Guntram Peter Kassmannhuber, Kremsbrücke 5, 9862 Kremsbrücke ◆ Werner Kofler, Söbriach 46, 9821 Obervellach ◆ Helmut Kogler, Vorderkrems 19, 9862 Kremsbrücke ◆ Diethard Kolbitsch, 10. Oktoberstraße 15, 9754 Steinfeld ◆ Helene Kolbitsch, 10. Oktoberstraße 15, 9754 Steinfeld ◆ Rudolf Lagger, Laggen 6, 9861 Eisentratten ◆ Stefan Maierbrugger, Zirkitzer Weg 27, 9546 Bad Kleinkirchheim ◆ Christian Moser, Pressingberg 34, 9861 Pressingberg ◆ Hubert Mosser, Jägergasse 3, 2361 Laxenburg ◆ Hannes Müller, Gries 1, 9853 Gmünd ◆ Michael Pichler, Gerlamoos 30, 9754 Steinfeld im Drautal ◆ Lorenz Pirker, Winklern 157, 9841 Winklern ◆ Berta Pirker-Piskernik, Winklern 157, 9841 Winklern ◆ Manfred Praxl, Grießbühel 1, 9545 Radenthein ◆ Alfred Pucher, Göriach 9, 9812 Pusarnitz


I N F O R M AT I O N E N D E R L A N D E S G E S C H Ä F T S S T E L L E ◆ Andreas Pucher, Göriach 4, 9812 Pusarnitz ◆ Walter Andreas Ramsbacher, St.Georgen 25, 9863 Rennweg ◆ DI Wolfgang Schachner, Obervellach 23, 9821 Obervellach ◆ Ing. Kurt Scheuch, Mühldorf 30, 9813 Mühldorf ◆ Dr. Josef Schoffnegger, Hauptplatz 15, 9821 Obervellach ◆ Hermann Schwarzenbacher, Oberkolbnitz 147, 9815 Kolbnitz ◆ Josef Stranner, Sonnberg 3, 9861 Eisentratten ◆ Gerhard Striedner, Franz-Pischelsbergerstr. 24, 9754 Steinfeld ◆ Wolfgang Striedner, Rottenstein 28, 9754 Steinfeld ◆ Anja Suntinger, Allas 4, 9843 Großkirchheim ◆ Werner Thaler, Gartenweg 7, 9754 Steinfeld ◆ DI Horst Tuppinger, Burgenlandstraße 12, 9800 Spittal an der Drau ◆ Ofö. Josef Winkler, Obervellach 225, 9821 Obervellach ◆ Martin Zach, Stresweg 29, 9773 Irschen ◆ Gerald Anton Lesacher, Sagritz 31, 9843 Großkirchheim

210 – FELDKIRCHEN: ◆ Ägydius Brandstätter, St. Lorenzen 33, 9565 Ebene Reichenau ◆ Hemma Friedl, Wäschergasse 6, 5020 Salzburg ◆ Helmut Köstenberger, Lang 7, 9560 Feldkirchen ◆ Tobias Krammer, Mitterdorf 10, 9564 Patergassen ◆ Arnold Pacher, Tauchendorf 21, 9556 Liebenfels ◆ Josef Rossmann, Ebene Reichenau 90, 9565 Ebene Reichenau ◆ DI Gudrun Schindler, Himmelstraße 43b/20, 1190 Wien ◆ Andrea Tschinder, Albern 1, 9560 Feldkirchen ◆ Wolf-Dietrich von Stein, Fasanenweg 9, 9551 Bodensdorf ◆ Mag. Ignatz Zitterer, Hart 2, 9560 Feldkirchen

205 – ST. VEIT ◆ Antoinette Geake-Bolza, Hochfeistritz 26, 9372 Eberstein ◆ Heribert Illitsch, Hauptstraße 10, 9341 Straßburg ◆ Rudolf Krassnitzer, Aich 4, 9343 Zweinitz ◆ Thomas Lobnig, Mondorf 38, 8822 Mühlen ◆ Hannes Christian Lungkofler, Tschriet 1, 9345 Kleinglödnitz

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◆ Karl Heinz Lungkofler, Tschriet 1, 9345 Kleinglödnitz ◆ Ing. Martin Paynik, Langwiesen 10a, 9341 Straßburg ◆ Wolfgang Petutschnig, Kirchberg 8, 9374 Wieting ◆ Verena Sophie Prentner, Dellach 9, 9300 St. Veit an der Glan ◆ Bernhard Priebernig, Hochfeistritz 8, 9372 Eberstein ◆ Isa Anna Priebernig, Hochfeistritz 3, 9372 Eberstein ◆ Mag. Lucas Reichstamm, Dorfstraße 34, 9313 St. Georgen am Längsee ◆ Ing. Bernhard Ringswirth, Wietersdorf 37, 9373 Klein St. Paul ◆ Hans-Jörg Stark, Aich 33, 9343 Zweinitz ◆ Astrid Steiner, Weissenbach 30/7, 8813 St. Lamprecht ◆ Franz Steinwender, Zweinitz 24, 9343 Zweinitz ◆ Engelbert Süssenbacher, Saualmstraße 10, 9374 Wieting ◆ Stefan Tobernigg, Guttaringerstraße 18, 9330 Althofen

209 – WOLFSBERG ◆ Hubert Klösch, Kamp 39, 9413 St. Gertraud ◆ Herbert Koprivnikar, Matschenbloch 8a, 9423 St. Georgen im Lavanttal ◆ Mag. Christian Ragger, Zellach

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90, 9413 Frantschach-St. Gertraud ◆ Mag. Margit Ragger, Zellach 90, 9413 Frantschach-St. Gertraud ◆ DI(FH) Alexander Rauscher, Andritzer Reichsstr. 66, 8045 Graz ◆ Ing. Felix Rauscher, Andritzer Reichsstr. 66, 8045 Graz ◆ Max Riegerbauer, Paurach 70, 8332 Paurach ◆ Norbert Scharf, Twimberg 93, 9462 Bad St. Leonhard ◆ Erich Schatz, Postgasse 193, 9462 Bad St. Leonhard ◆ Immanuel Seidl, Kalvarienbergstr. 29a, 8020 Graz ◆ Hubert Tripolt, Wiesenau 42, 9462 Bad St. Leonhard

208 – VÖLKERMARKT ◆ Mag. Günther Gomernig, Frankenberg 1, 9100 Völkermarkt ◆ Dominik Hrowath, Sielach 7, 9133 Miklauzhof ◆ Martin Karlbauer, St. Martin 46, 9113 Ruden ◆ Damijan Kölich, Ebriach 55, 9135 Bad Eisenkappel ◆ Monika Lippusch, Remschenig 88, 9135 Bad Eisenkappel ◆ Friedrich Paul, Bad Eisenkappel 327, 9135 Bad Eisenkappel ◆ Melanie Schumer, Sittersdorf 7, 9133 Sittersdorf ◆ Dr. Silvia Zenkl, Krejanzach 3, 9132 Gallizien

Wildbretpreise Der Wildbretmarkt läuft nur zögernd an. Trotzdem sind die Wildbretpreise im Vergleich zum Jahr 2013 für alle Wildarten wieder leicht angestiegen. Nach Rücksprache in den Bezirken wurden gegen Ende Mai folgende durchschnittliche Wildbretpreise je Kilogramm in der Decke erzielt: Rehwild:

6 bis 8 kg 8 bis 12 kg über 12 kg

Rotwild: Schwarzwild:

€ 1,50 € 3,00 € 4,00 € 2,00 – € 2,30

20 bis 80 kg

€ 1,00

unter 20 kg und über 80 kg

€ 0,70

Die Preise verstehen sich ohne MWSt. Alle Wildstücke nur mit gutem Schuss ohne Haupt. Bei Privatverkauf können höhere Preise erzielt werden. Wir halten ausdrücklich fest, dass es sich nur um Durchschnittswildpreise handelt. Die Wildbretpreise müssen daher bei Erscheinen des Blattes nicht auf dem aktuellen Stand sein! Wir erinnern den Jäger daran, dass laut Wildfleischverordnung jedes Stück Schalenwild, das in den Verkehr gebracht wird, mit einem ausgefüllten Wildbretanhänger zu versehen ist. Der Wildbrethandel wünscht, dass wegen der Verkeimung die Drossel entfernt und das Schloss nicht geöffnet wird. Straßenfallwild darf nicht in den Verkehr gebracht werden.

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TERMINE

Nr. 215/2014

S S S S S S S S S S S S S S S Wichtige Termine 2014 S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S Samstag, 14. Juni, S S S S S S S S 9 Uhr, S S S S S S S Kötschach-Mauthen, S S S S S S S S Festsaal S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S BEZIRK HERMAGOR S S S S S S S ◆ Jägerinnen-Stammtisch: Mittwoch, S S S S S S S S 22. Oktober, Jägerinnen-StammS S S S S S S tisch, 19.30 Uhr, „Vom Wald auf den Wildbrethygiene-AKS S S S S S S S Tisch“, TUELL mit Tierarzt Mag. S S S S S S S Thomas Waysocher, Gasthaus AugS S S S S S S S stan, Reisach 5. S S S S S S S Kontakt: Dietrun Riedel-WaysoS S S S S S S S cher 0676/5398 554 S S S S S S S S S S S S S S S BEZIRK VILLACH S S S S S S S ◆ Einladung zum Schütter Jagdfest, S S S S S S S S Samstag, 5. Juli, beim FeuerwehrS S S S S S S haus in Oberschütt, Beginn: 14 Uhr, S S S S S S S S Schütter-Jagdcup zwischen verS S S S S S S schiedenen Jagdvereinen; SchießS S S S S S S kino für alle und Schützenscheibe für Jäger; offizielle Eröffnung um S S S S S S S S 15 Uhr mit Begrüßung der EhrenS S S S S S S gäste; für musikalische UmrahS S S S S S S S mung sorgt die JagdhornbläserS S S S S S S gruppe Faaker See; Für Speis und S S S S S S S S Getränk ist bestens gesorgt; Eintritt frei; Gratis Shuttle Bus; Top S S S S S S S Preise: 1 Hochsitz komplett, 1 S S S S S S S S Schalenwildabschuss, 1 MurmelS S S S S S S tierabschuss und vieles mehr; Die S S S S S S S S Veranstaltung findet bei jedem S S S S S S S Wetter im Festzelt statt. Auf Euren Besuch freuen sich die Schütter JäS S S S S S S S ger. S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S ◆ Dienstag, 9. September: 16 Uhr, S S S S S S S S Schießstätte Pakein, Schrotschussseminar S S S S S S S S S S S S S S S ◆ Samstag, 29. November: Traditioneller Weihnachtsbrunch S S S S S S S S S S S S S S S ◆ Oktober: Naturseminar S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S

JAGDCUP 2014 Jagdcup + Landesmeisterschaften Samstag, 5. Juli

Landesjägertag

Termine Termine

Veranstaltungen in den Bezirken

JägerinnenStammtische 2014

Radweg/FE

JTRAP

Ab dem heurigen Jahr ist es bei allen Disziplinen des Jagdcups erlaubt, mit 28 Gramm Schrotgewicht zu schießen.

KÄRNTNER LANDESMEISTERSCHAFTEN Der Landesverband der Jagd- und Wurfscheibenschützen Kärnten lädt zu den Kärntner Landesmeisterschaften 2014 in der jagdlichen Wurfscheibe und jagdlichen Kugel ein: 14. Juni

Jagdlich Trap/AFA 100 WS

28. Juni Compak Sporting/CPS 100 WS 19./20. Juli Jagdlich Trap/AFO 150 WS (gleichzeitig auch Staatsmeisterschaft) 26. Juli Jagdliche Kugel/AGK 100 Ringe 9./10. August Jagdlich Trap/AFU 150 WS (gleichzeitig auch Staatsmeisterschaft)

Schießstätte Töplach/Längsee Schießstätte Pakein Schießstätte Leobersdorf/ NÖ Schießstätte Radweg Schießstätte Zwettl/NÖ

10. ALPE ADRIA GRAND PRIX IN VERZEGNIS/TOLMEZZO/ITALIEN 16./17. August

Jagdparcours/PC 200 WS

Für alle Wettkämpfe gilt: Anmeldung ab 7.30 Uhr vor Ort, Wettkampfbeginn: 9 Uhr

KÄRNTNER FORSTVEREIN

Praxisseminar Rotwildbewirtschaftung Am Donnerstag, 26. Juni 2014 veranstaltet der Kärntner Forstverein im „Panoramadorf Saualpe“ Gasthaus Sereinig; 9372 Eberstein, St. Oswald 4, ein Praxisseminar zur Rotwildbewirtschaftung basierend auf dem Rotwildbewirtschaftungs-Konzept Saualm. Unter anderem informieren Experten über Erfahrungen aus anderen Rotwildbewirtschaftungsprojekten. Anschließend werden bei einer Exkursion im Projektgebiet ausgewählte Themen diskutiert. 8:30-8:40 8:40-8:50 8:50-9:30 9:30-10:00 10:00-10:40 10:40-11:05 11:05-11:30 11:30-11:55 11:55-12:20 12:20-13:30 13:30-16:30 Kosten:

Präs. Johannes Thurn-Valsassina (KVF) - Begrüßung LJM DI Ferry Gorton – Einleitung Regionalprojekt Saualpe (Kurzstatement) DI Markus Wedenig - Vorstellung des Projektes „Rotwildbewirtschaftungskonzept Saualm“ DI Harald Bretis - „Wie reduziert man richtig? – Bestandesreduktion und Strukturaufbau – geht das zusammen?“ Diskussion und Kaffeepause Dot. Paolo Molinari - „Rotwildmanagement im Kanaltal“ DI Lothar Gerstgrasser – „Rotwild – Umgang mit einer „jungen“ Wildart in Südtirol“ Univ.-Doz. Dr. Armin Deutz – „Sinn und Unsinn der Rotwildfütterung“ Diskussion Mittagessen Exkursion + Diskussion ausgewählter Themen im Projektgebiet geförderte Seminargebühr: € 25,– pro Teilnehmer Mittagessen: ca. € 12,– pro Teilnehmer


TERMINE/ PERSONALIA

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Kärntner Jäger

„Vom Revier in die Küche“ – Zerwirk-Kurs Die Kärntner Jägerschaft bietet im Rahmen ihrer Aus- und Weiterbildungsinitiative BILDUNGSPLATTFORM erneut zwei Kurse für die fachgerechte Zerlegung von Schalenwild an. Unkostenbeitrag: € 10,– Beschränkte Teilnehmerzahl Verbindliche Anmeldungen ab sofort bei Frau Angelika Schönhart, 0463/5114 69-17, E-Mail: angelika.schoenhart@kaerntner-jaegerschaft.at

TERMINE: Mittwoch, 25.6.2014 und Donnerstag, 26.6.2014, jeweils um 17 Uhr. Treffpunkt: Schloss Mageregg

Hofrat Dr. Anton Kranner ist 85 Hofrat Dr. Anton Kranner, der auch heute oftmals noch als ökologisches Gewissen der Jägerschaft bezeichnet wird, wurde am 1.4.1929 in Murau in der Steiermark geboren. Im Jahr 1957 verlegte er seinen Wohnsitz nach Kärnten, ins Lavanttal. Dort war Dr. Kranner als Richter und später als Vorsteher des Bezirksgerichtes Wolfsberg tätig. Dr. Kranner legte im Jahr 1958 die Jagdprüfung ab und war viele Jahre Obmann der Jagdgesellschaft St. Stefan im Lavanttal.Von Anfang an war es sein Bestreben, ökologisches Gedankengut zu säen und die Bereitschaft zur Umsetzung lebensraumsichernder bzw. –verbessernder Maßnahmen zu erhöhen. Nicht verwunderlich, dass er sich mit diesen Anliegen auch in den Dienst der Kärntner Jägerschaft stellte und als Vorsitzender des Fachausschusses für Reviergestal-

tung und Naturschutz die „Hege mit dem Spaten“ maßgeblich mitprägte. Dieses Gremium wurde unter seiner Führung ausgebaut und Dr. Kranner versammelte darin ökologische Vordenker aus ganz Kärnten. Unerschöpflich waren dabei seine Ideen und die Energie, mit der er die Maßnahmen umsetzte. Auch die Hartnäckigkeit, mit der er sich um die Finanzierung der Projekte kümmerte, sucht wohl ihresgleichen. So sind die Bepflanzung des Lavantufers, die Sanierung des Großedlinger Teiches oder das Ökostreifenprojekt auf sein Engagement zurückzuführen. Auch in der jährlich stattfindenden „Woche der Sauberkeit“ war es Dr. Kranner, der die Kärntner Jäger dazu aufrief, die Reviere von Abfall und Unrat zu säubern. Sein ökologisches Wissen stellte Hofrat Kranner über 15 Jahre als

kompetenter und objektiver Prüfer in der Jagdprüfungskommission zu Verfügung. Niemals war es für ihn Motiv, Dank und Anerkennung für seine Mühen zu erhalten, doch letztendlich blieben seine Aktivitäten und der große persönliche Einsatz seitens der Politik nicht ungerühmt und so wurden Dr. Kranner vom Land Kärnten der Landesumweltschutzpreis und seitens der Kärntner Jägerschaft die Ehrenmitgliedschaft verliehen. Lieber Toni Kranner, die Kärntner Jägerschaft grüßt dich ganz herzlich und wünscht dir Gesundheit und Wohlergehen, auf dass du auch weiterhin ein wachsames Auge auf unser aller Natur hast. Die Kärntner Jägerschaft

Prüfen Sie Ihr jagdliches Wissen! Die Antworten zu Seite 31 1. Das Gamswild gehört zur Familie der Hornträger (Bovidae). 2. Gamsgeißen werden mit 2,5 bis 3,5 Jahren geschlechtsreif. 3. Die Brunft findet beim Gamswild Ende Oktober – Anfang Dezember statt. Nach einer Tragzeit

von rund einem halben Jahr wird Ende Mai/Anfang Juni meist ein Kitz gesetzt. 4. Während der Brunft bewachen meist zwei oder drei Böcke ein Rudel. Der ranghöchste Bock ist der Platzbock. Dieser verteidigt und beherrscht häufig einen bestimmten Geländeabschnitt, der

sich mit dem bevorzugten Aufenthaltsort der Geißen deckt. 5. „Bezoarsteine“ finden sich manchmal im Magen der Gemsen. Sie bilden sich aus unverdaulichen Nahrungsteilen wie Haaren, Pflanzenfasern oder Harz und können faustgroß werden.

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6. Das Horn der Krucke wächst von der Basis her und lagert sich als Hohlkegel über einen knöchernen Kern. Durch den allwinterlichen Wachstumsstillstand entstehen Jahresringe zwischen den Hornteilen der jeweiligen Jahre. An diesen rundherum verlaufenden Einkerbungen kann das Alter gut abgelesen werden. Im ersten Jahr werden nur wenige Zentimeter lange, leicht nach hinten gekrümmte Hornkegel gebildet. Durch Abnutzung ist der 1. Jahrring an den Schläuchen eines mehrjährigen Gams nicht zu sehen. Er befindet sich im Bereich der glatt polierten Krümmung des Hakels. Der größte Wachstumsschub erfolgt im 2. Jahr. Im 3. Jahr werden meist noch einige Zentimeter geschoben. In der

J A G D L I C H E S W I S S E N / TOT E N TA F E L Regel kommt im 4. Jahr nur noch rund ein Zentimeter hinzu (Zentimeterring). Ab dem 6. Jahr nimmt der Zuwachs schnell ab und stabilisiert sich bei rund 1 bis 2 Millimetern pro Jahr (Millimeterringe). Neben den tatsächlichen Jahresringen gibt es bei der Gamskrucke noch Schmuckringe. Diese Wülste bzw. Ringe werden bei der Altersbestimmung nicht berücksichtigt. 7. Es handelt sich um eine auffällige Farbvariante, deren Ursachen genetisch verankert sind. Es gibt weder Zügel noch helle Überaugenflecken, nur die weiße Stirnblesse ist vorhanden, oft fehlt diese auch. Sowohl normal gefärbte Geißen als auch Kohlgeißen können normal gefärbte Kitze als auch „Kohlkitze“ setzen.

8. Räudemilben können auch den Menschen befallen. Bläschen und Pusteln bilden sich, die Haut rötet sich und man erkennt nach vier Tagen ansatzweise auch die charakteristische Borke. Trotzdem bricht die Gamsräude beim Menschen nicht in der selben Form aus, da die Gamsräudemilbe sich am menschlichen Körper nur vier bis sechs Tage lang halten kann. Ausschlag und Juckreiz können bis über sechs Wochen anhalten.

Wortanzeigen Kaufe gebrauchte Waffen (auch Faustfeuerwaffen), Firma Salberger, Lavamünd, Telefon 04356/2360; E-Mail: waffen@salberger.at, Homepage: www.waffen-salberger.at

Ehrenmitglied Dr. Max Martinz verstorben Nach langer Krankheit, getragen von starkem Lebenswillen, verstarb Landesgerichtspräsident i. R. und Ehrenmitglied der Kärntner Jägerschaft, Dr. Max Martinz, im 86. Lebensjahr. Geboren und aufgewachsen in Klagenfurt absolvierte er das Jusstudium in Wien, war danach viele Jahre Richter am Landesgericht Klagenfurt und von 1990 bis 1993 dessen Präsident. Neben seiner juristischen Tätigkeit waren ihm Natur, Wild und Jagd ein großes Anliegen. 1959 legte er die Jagdprüfung ab und war in der Folge 40 Jahre Jagdpächter eines Rotwildrevieres auf der Saualm. Der damalige LJM Dr. Anderluh konnte den enga-

gierten Juristen für Funktionen in der Kärntner Jägerschaft gewinnen. So war Dr. Martinz 15 Jahre Vorsitzender des Disziplinarrates, eine Funktion, die er mit Umsicht, Kompetenz und großer Sachkenntnis ausübte. Seine Entscheidungen waren korrekt, objektiv und haben stets in höheren Instanzen standgehalten. Weiters war Dr. Martinz 20 Jahre Mitglied der Jagdprüfungskommission im Prüfungsfach Jagdrecht und Satzungen, wo er als kompetenter und objektiver Prüfer sehr geschätzt war. Die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft der Kärtner Jägershaft 2004 war ein sichtbares Zeichen seines Einsat-

zes für Wild, Jagd und die unwandelbare Treue zur Kärntner Jägerschaft. Bis kurz vor seinem Tod verfolgte er interessiert das jagdliche Geschehen im Lande und besuchte noch die eine oder andere Veranstaltung der Kärntner Jägerschaft. Zur Verabschiedung in der Kirche Klagenfurt-St. Ruprecht hat sich eine große Trauergemeinde eingefunden, unter ihnen viele Weggefährten und Jäger. Für die Kärntner Jägerschaft sprach LJM DI Dr. Gorton Worte des Dankes und des Abschiedes und würdigte Dr. Martinz als eine herausragende Persönlichkeit, die sich um das Weidwerk und den Kärntner Jagdverband große Verdienste erworben hat. Die Feldkirchner Jagdhornbläsergruppe umrahmte die Trauerfeier musikalisch. W.K.

Wir gedenken unserer Weidkameraden Halwachs Helmut, Burgenland Bezirk Klagenfurt Begutter Christian, Pischeldorf Biedermann Ernst, Moosburg Laure Anton, Tainach Moser Dietger Klaus, Wölfnitz Dr. Martinz Max, Klagenfurt

Bezirk Hermagor Zebedin sen. Michael, Kötschach Bezirk Spittal/Drau Pirker Herbert, Eisentratten Weissensteiner Friedrich, Radenthein

Bezirk St. Veit/Glan Marack Josef, Friesach Rattenberger Kordula, Kappel/Krappfeld Schnaubelt Arnulf, Friesach Bezirk Feldkirchen Biermann Albert, Gnesau


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Magazin der Kärntner Jägerschaft

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