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Dezember 2015/Januar 2016

KölnerLeben Das Stadtmagazin

© Marcel Soppa

Mythos Glocke 6

Geben und Nehmen

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Loss mer singe

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Die Tricks der Betrüger


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ich danke Ihnen und den Kölnerinnen und Kölnern herzlich für die Zuneigung, die mir in den letzten Wochen entgegengebracht wurde. Die guten Wünsche und die vielfältigen Zeichen der Verbundenheit haben mir sehr geholfen, die schwere Zeit nach dem Attentat durchzustehen. Die vielen Briefe, Karten und E-Mails haben mir Mut, Kraft und Zuversicht gegeben, mich als Oberbürgermeisterin tatkräftig den vielfältigen und drängenden Zukunftsaufgaben zum Wohle unserer Stadt zu widmen. Köln ist meine Geburts- und Heimatstadt. Es ist mir eine Ehre, dieser weltoffenen Stadt mit ihren freundlichen Einwohnerinnen und Einwohnern in Zukunft als erste Bürgerin zu dienen. Als parteipolitisch unabhängige Oberbürgermeisterin lade ich alle demokratischen Kräfte zu einer offenen Diskussion ein, um Mehrheiten für gute und zukunftsfähige Lösungen zu finden. Dabei kommt der breiten Beteiligung der Bevölkerung eine besondere Bedeutung zu. Dies gilt für alle Politik- und Lebensbereiche. Wichtig ist mir, dass Köln für die Herausforderungen des demografischen Wandels gut gerüstet ist. Einen wesentlichen Beitrag dazu leisten die seniorenpolitischen Aktivitäten der Stadt. Es ist mir ein Anliegen, das seniorengerechte Veedel als Zukunftsthema aufzustellen, damit ältere Menschen so lange wie möglich ein selbstbestimmtes Leben in ihrem gewohnten Umfeld führen können. Dazu müssen die Stadtteile so gestaltet sein, dass sie Jung und Alt gleichermaßen gerecht werden. Köln ist eine menschliche Stadt, in der Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzung keinen Platz finden. Tausende Kölnerinnen und Kölner unterstützen dies täglich mit ihrem Engagement in den Willkommens- und Flüchtlingsinitiativen. Die ehrenamtliche Mitarbeit ist notwendig für eine Integration der nach Köln kommenden Flüchtlinge. Allen Engagierten und den professionellen Helferinnen und Helfern danke ich dafür von Herzen. Sie zeigen eine vorbildliche Wertschätzung Menschen gegenüber, die Hilfe und Unterstützung auf dem Weg zu einem selbstbestimmten Leben benötigen. Allen Kölnerinnen und Kölnern, den Alteingesessenen ebenso wie den Neubürgerinnen und Neubürgern, wünsche ich ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr mit viel Kraft und Zuversicht! Ihre

Henriette Reker Oberbürgermeisterin der Stadt Köln

Foto: Photo Art, Susanne Lindner und Nicole Watzka

Liebe Leserin, lieber Leser,


4 Aktiv für Köln

Kurz und knapp . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5 Geben und Nehmen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6 Kölner Wohnsiedlungen neu entdeckt . . . . 8 MehrErleben mit KölnerLeben . . . . . . . . . . 9 Kurz und knapp . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10

Leben in Köln Mit Ski, Charme und Kanone

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Mythos Glocke . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12 Loss mer singe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18

Ratgeber

Trickbetrug: Wölfe im Schafspelz . . . . . . 20

Raus aus Köln

Mit Ski, Charme und Kanone . . . . . . . . . . 26

Gesund leben

Einfach fit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28 Sanft gedrückt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29

Einfach fit

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Geschenktipps . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30 Kölsch

E Leed kann Wunder wirke . . . . . . . . . . . 33

Frau Alex und Herr Konrad 33 Rätsel

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Kalender

Dezember 2015 / Januar 2016 . . . . . . . . . 36

Kleinanzeigen Terminkalender

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Zum guten Schluss

Kölner Köpfe: Wolfgang Bergmann . . . . 50

Service

Wichtige Telefonnummern . . . . . . . . . . . . 51

Impressum:

Herausgeber:: Die Oberbürgermeisterin Dezernat Soziales, Integration und Umwelt Ausgabe 6, Dezember 2015/Januar 2016 Willy-Brandt-Platz 2, 50679 Köln www.stadt-koeln.de Redaktion: Wolfgang Guth (wg), Hermann Koch (hk), Lydia Schneider-Benjamin (lschb), Nico Flurer (Auszubildender) Tel. (02 21) 221-2 86 94 Fax (02 21) 221-2 70 19 sozialamt.koelnerleben@stadt-koeln.de Beirat: Edith Marschall, Dieter Pannecke, Katharina Reiff, Dr. Manfred Wegner Freie Mitarbeiter/innen dieser Ausgabe: Johanna Böttges – die-journalisten.de GmbH (jb), Karin Bünnagel (kb), Martina Dammrat (Lektorat), Christoph Hardt (ch), Diana Haß (dh), Bernhard Koch (bk), Anne Kotzan (ak), Sabine Voigt (Cartoon) Veranstaltungskalender: Hermann Koch, Tel. (02 21) 221-2 86 94 sozialamt.koelnerleben@stadt-koeln.de Verlag: Känguru Colonia Verlag GmbH Hansemannstr. 17-21 50823 Köln, Tel. (02 21) 99 88 21-0 www.koelnerleben.info Mediaberatung/Anzeigenverkauf: Susanne Geiger-Krautmacher (Leitung) Tel. (02 21) 99 88 21-11 geiger@kaenguru-online.de Carola Schwarz Tel. (0 22 34) 4 81 93 Mobil (01 60) 1 47 62 62 caro-koeln@t-online.de Grafik: Norbert Breidenstein Tel. (02 21) 99 88 21-31 breidenstein@kaenguru-online.de Druckauflage: 32.000 Exemplare / 6 x jährlich Aboservice: Tel. (02 21) 99 88 21-0 abo@kaenguru-online.de Jahresabo 12 Euro

Kölner Köpfe: Wolfgang Bergmann

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Veröffentlichungen, die den Namen oder das Signum der Verfasser tragen, stellen nicht unbedingt die Meinung des Herausgebers dar. Nachdruck nur mit Genehmigung der Redaktion. KölnerLeben Heft 6|15


Foto: Henriette Reker

Aktiv für Köln

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Unsere Oberbürgermeisterin Am 18. Oktober haben die Kölner die parteilose Bewerberin Henriette Reker mit absoluter Mehrheit zur neuen Oberbürgermeisterin gewählt. Sie ist die erste Frau, die das städtische Spitzenamt einnimmt. Durch die Folgen des auf Reker kurz vor dem Wahltag verübten Messerattentats hat sie das Amt mit Verspätung angetreten. In ihrer bisherigen Funktion als Beigeordnete für Soziales, Umwelt und Integration war Frau Reker Herausgeberin von KölnerLeben. Leser, Verlag und Redaktion bedanken sich für die fünfjährige ausgezeichnete Zusammenarbeit und wünschen Henriette Reker Kraft und Gesundheit und für das neue Amt allen Erfolg!

Ohne Hindernisse

Die SeniorenNetzwerke haben Zuwachs bekommen. Am 25. November gründete sich das Netzwerk Braunsfeld. Es ist das 41. Mitglied in der großen Gemeinschaft der Kölner SeniorenNetzwerke. Wer Interesse hat, in Braunsfeld mitzumachen, wendet sich an die Netzwerkkoordinatorin Sabine Kistner-Bahr, Tel. (02 21) 1 60 38 50. www.seniorennetzwerke-koeln.de

Die Broschüre „Köln Barrierefrei“ bietet Informationen für Menschen mit Behinderung. Sie ist jetzt in einer aktualisierten Auflage erschienen. Sie informiert zu den Themen Arbeit, finanzielle Leistungen, Mobilität, Wohnen, Gesundheit, Bildung und Kultur sowie Freizeit. Die Broschüre kann kostenlos bestellt werden unter (02 21) 221-2 90 98 oder per E-Mail: behindertenbeauftragter@stadt-koeln.de. www.stadt-koeln.de

Winterhilfe für Wohnungslose

Vogel des Jahres

Die Stadt Köln hat ihre aktuelle Winterhilfe für Obdachlose vorgestellt. Schon seit 19 Jahren gibt es das Angebot. So wird es wieder bis in den März hinein bei extremen Wetterlagen die sogenannten Kältegänge geben. Außerdem wird das Unterbringungsangebot erhöht. Unter der Telefonnummer (02 21) 47 45 55 45 können Bürgerinnen und Bürger mitteilen, wenn sie hilflose wohnungslose Menschen bemerken, die bei Minustemperaturen im Freien schlafen. www.stadt-koeln.de

Foto: Fotalia.com

Braunsfeld wird vernetzt

Der Stieglitz ist Vogel des Jahres 2016. Das haben der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und der Landesbund für Vogelschutz (LBV) entschieden. Der Bestand des farbenfrohen und singfreudigen Vogels, auch bekannt als Distelfink, hat seit 1990 um 48 Prozent abgenommen. Die Gründe dafür liegen in der Bebauung oder agrarischen Nutzung von Brach- und Wildblumenflächen. www.nabu.de

Öfter offen Gleich zwei wichtige Kölner Kultureinrichtungen erweitern ihre Öffnungszeiten. Die Zentralbibliothek am Josef-Haubrich-Hof hat nun auch an Montagen von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Und das WallrafRichartz-Museum an den Obenmarspforten 49 lockt mit einem weiteren „langen Donnerstag“ in seine KölnerLeben Heft 6|15

Ausstellung. Neben dem ersten Donnerstag können Besucher nun auch jeden dritten Donnerstag im Monat von 10 bis 22 Uhr herausragende Kunst aus 700 Jahren genießen. www.stbib-koeln.de www.wallraf.museum


Aktiv für Köln

Foto: Diana Haß

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Gute Ratschläge: Michaela Bhattacharjee lotst die syrische Familie Ibrahim durch den Antrags-Dschungel.

Geben und Nehmen Flüchtlinge, die es bis nach Deutschland geschafft haben, sind noch lange nicht am Ende ihres Weges. Sie brauchen Hilfe, um sich hier zurechtzufinden. Diese leisten viele Kölner ehrenamtlich. KölnerLeben berichtet über das wichtige Engagement.

K

ahl und weiß sind die Raufaserwände im Wohnzimmer von Familie Alkassab. Was aus einer Wohnung ein Zuhause macht, fehlt noch. Vergeblich sucht man Erinnerungsstücke. Die Kargheit lässt die Kluft erahnen, die zwischen dem ehemaligen Leben in Damaskus und dem Neustart in Deutschland liegt. Es sind viele Schritte nötig, um wirklich anzukommen – und neu anzufangen in einem Land, das fremd ist. „Alleine schafft man das nur sehr schwer. Deshalb ist es sehr wichtig, dass es Menschen wie Michaela gibt“, sagt Weaam Alkassab. Die Syrerin und ihr Mann waren die ersten, denen Michaela Bhattacharjee half. Weaam spricht bereits gut deutsch. Mit ihrem Mann unterstützt sie die ehrenamtliche Helferin als Dolmetscherin dabei,

men ist die zweifache Mutter, die mit einem Halbinder verheiratet ist, rein zufällig. „Ich war im Januar bei einem Willkommenscafé für Flüchtlinge in meiner Pfarrgemeinde und habe da Familie Alkassab kennengelernt. Ich habe mich spontan entschlossen, etwas zu tun“, sagt sie und fügt hinzu: „Ich habe überlegt, was ich richtig gut kann und was gebraucht wird.“ Das Ergebnis: Als städtische Angestellte hat Michaela Bhattacharjee in Sachen Bürokratie den Durchblick. Und sie hat bereits einiges erreicht: Familie Ibrahim hat jetzt eine Wohnung, das Geld vom Jobcenter kommt regelmäßig, bei der GEZ ist ein Antrag auf GebührenHilfe bei Anträgen „Ich unterstütze die Familie bei erlass genehmigt, der Sprachkurs Behördengängen, helfe bei For- für Amal steht an. Am kommenmalitäten und Anträgen“, erläu- den Montag kann der neunjähritert die 48-Jährige. Dazu gekom- ge Abdulah endlich wieder in die anderen Flüchtlingen zu helfen. Gemeinsam kümmern sie sich um die Familie von Mamdouh Ibrahim. Der Familienvater aus Aleppo hat Ende September seine Frau Amal und seine beiden Söhne Mohamad, 13, und Abdulah, 9, nach Deutschland geholt. Er selbst ist schon ein paar Monate länger hier. Während Mamdouh schon einen Deutschkurs macht und sich ein wenig verständigen kann, beschränkt sich der Wortschatz seiner Frau und seiner Söhne noch auf wenige Worte. „Danke“, sagt Amal, die als Grundschullehrerin gearbeitet hat, besonders oft. Vor allem zu Michaela Bhattacharjee.

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Das Miteinander wächst Michaela Bhattacharjee ist gefordert. Sie investiert eine Menge Zeit in ihre ehrenamtliche Unterstützung. Und sie macht das gerne. „Ich entscheide ja selbst, wie viel ich mache. Mir macht das unglaubliche Freude. Es ist so sinnvoll, ich lerne Neues und es macht auch richtig Spaß“, sagt sie. Nach einer Pause fügt sie hinzu: „Ich habe das Gefühl, dass ich viel mehr bekomme als ich gebe.“ Damit meint sie nicht nur die Dankesworte, die lächelnden Gesichter und die strahlenden Augen. Mittlerweile gibt es ein herzliches Miteinander zwischen den Syrern und ihr. „Jedes Mal wenn ich sie in ihrer Wohnung besuche, gibt es köstlichen Tee oder arabischen Kaffee. Vor Kurzem hat Familie Ibrahim unsere Familie zum Essen eingeladen. Letztlich hat Amal darauf bestanden, mir ein Paket arabischen Kaffee zu schenken“, erzählt die Helferin. Erst hat sie gezögert. Die Familie hat doch selbst so wenig, hat sie gedacht. „Aber dann wurde mir klar, wie wichtig es ihnen dh ist, auch zu geben“, sagt sie.

Informationen Bei der Kölner Freiwilligen Agentur (02 21) 88 82 78 24 und über die städtische Internetseite können sich Menschen melden, die helfen wollen (Rubrik „Leben in Köln“ und dann Gesellschaft und „Köln hilft“): www.stadt-koeln.de Verschiedene Willkommensinitiativen findet man unter: www.wiku-koeln.de KölnerLeben Heft 6|15

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Schule gehen. Michaela Bhattacharjee hat die Anmeldung in einer katholischen Grundschule gemanagt. Sie hat auch gleich dafür gesorgt, dass Abdulah ein „Starterset“ hat: vom Schulranzen bis hin zu Stiften und Heften. „Es ist dringend nötig, dass die Jungs wieder in die Schule kommen. Drei Jahre waren sie nicht mehr im Unterricht“, weiß die beherzte Helferin. Mohamad, der ältere der beiden Brüder, hat in einigen Wochen Aussicht auf eine neue Schule. Inzwischen paukt der stille, hochgewachsene Junge Deutsch. „Ich möchte Fußball spielen“, hat er vor Kurzem auf Deutsch zu Michaela Bhattacharjee gesagt. „Da bemühe ich mich jetzt, einen Verein zu finden“, ist ihre Reaktion. Weitere Aufgabe: Familienvater Mamdouh Ibrahim möchte so schnell wie möglich arbeiten.


Aktiv für Köln

Foto: SK Stiftung Kultur / Werner Mantz

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Kölner Wohnsiedlungen neu entdeckt Zeugnisse Kölner Architekturgeschichte mit Bildern der namhaften Architekturfotografen Hugo Schmölz (1879–1938) und Werner Mantz (1901– 1983) präsentiert die Photographische Sammlung der SK Stiftung im Mediapark. Gezeigt wird die Alltagsarchitektur aus den dreißiger Jahren des vorigen Jahrhunderts. Der Pohligblock in Zollstock, die Rosenhof-Siedlung in Bickendorf, die NaumannSiedlung in Riehl oder die Germania-Siedlung in Höhenberg sind nur wenigen Kölnerinnen und Kölnern als architektonisch bedeutende Bauten bekannt. Doch waren sie seinerzeit hochmodern und die Bauherren so stolz, dass sie eine fotografische Dokumentation in Auftrag gaben. Auf den Schwarzweiß-Fotografien kann sich der Betrachter mit den ästhetischen und funktiona-

len Ideen der Architekten auseinandersetzen. Der Blick wird auf bauliche Details wie symmetrische Abstände und detailreiche Eingangstüren gelenkt. Zeitbedingt sind die Fotografien autofrei und ermöglichen so Blicke, wie es sie heute im Trubel vielbefahrener Straßen nicht mehr gibt. Ein gutes Beispiel dafür ist die Wahrnehmung des kleinen, aber wegen seines Kuppeldachs sehr markanten Kiosks an der Straßenkreuzung Weyerstraßenweg/ Höninger Weg in Köln-Zollstock. Die Autorin dieser Zeilen passiert die Stelle fast täglich mit dem Fahrrad, doch die Augen für die sachliche Schönheit der ganzen Wohnanlage hat ihr erst das Foto geöffnet, auf dem Schmölz 1928 das Ensemble festgehalten hat. ak

Informationen Photographische Sammlung/ SK Stiftung Kultur Im Mediapark 7, 50670 Köln, Tel. (02 21) 8 88 95 3-00. www.photographie-sk-kultur.de Die Ausstellung ist geöffnet täglich außer mittwochs, 14–19 Uhr. Eintritt: 4,50 Euro

(ermäßigt 2 Euro), montags freier Eintritt. Vom 23. bis 27.12. sowie am 31.12.2015 und 1.1.2016 bleibt die Ausstellung geschlossen. Außerdem zeigt bis zum 19. Dezember die Galerie Van Der Grinten, Sankt-Apern-Str. 17-21, Fotografien von Hugo Schmölz, geöffnet dienstags bis freitags 12–18 Uhr. KölnerLeben Heft 6|15


Aktiv für Köln

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Mehr erleben mit KölnerLeben Kultur & Reisen

Das Stadtmagazin

KölnerLeben bietet Veranstaltungen mit verschiedenen Partnern zu Vorteilskonditionen an. Nutzen Sie unser Angebot und erleben Sie noch mehr mit KölnerLeben!

Kino im Odeon

Mittwoch, 13. Januar, 14.30 Uhr, Joy – Alles außer gewöhnlich Der Film erzählt die Familiengeschichte des Mädchens Joy. Der Zuschauer erlebt, wie Joy ein Geschäftsimperium errichtet und zur Matriarchin wird. Verrat und verletzte Liebe zeichnen ihren Lebensweg. Während ihre innere Stärke wächst, werden Verbündete zu Kontrahenten und Gegner zu Verbündeten. Ein starker Film über eine starke Frau, die unbeirrbar ihren Weg geht.

Foto: Fox

Mittwoch, 9. Dezember, 14.30 Uhr, Ewige Jugend Die alten Freunde Fred (Michael Caine) und Mick (Harvey Keitel) teilen in den Bergen zwar ihr idyllisches Feriendomizil, haben aber, was ihr Alterswerk betrifft, komplett verschiedene Vorstellungen. Während der berühmte Komponist Fred sich dem süßen Nichtstun hingibt, treibt den geschäftigen Regisseur Mick sein neustes Filmprojekt um, das durch die Launen seiner Muse Brenda (Jane Fonda) zu platzen droht. Dann wird auch Freds Erholung gestört: Die Queen höchstpersönlich benötigt seine Dienste.

Foto: Wildbunch

Ausgewählte Filme an jedem 2. Mittwoch im Monat in Kooperation mit den SeniorenNetzwerken und dem Odeon Kino, Severinstr. 81. Informationen: (02 21) 31 31 10. Vorteilspreis 4 Euro. www.odeon-koeln.de

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1965 nahmen die ersten 19 koreanischen Pflegekräfte ihren Dienst in den „Riehler Heimstätten“, den heutigen Sozial-Betrieben-Köln (SBK), auf. Sie sollten helfen, den schon seinerzeit vorherrschenden Personalmangel zu beheben. Das 50-jährige Jubiläum und die damit verbundene Erfolgsgeschichte wurde in Riehl gefeiert. Unter den Gästen waren neben Botschaftsrat Dr. Sung Hwan Oh auch Maria Schmitt, die sich als „Hausmutter“ um die Neuankömmlinge aus Korea gekümmert hatte. Vom 1965er-Jahrgang kamen fünf Damen, die wie ihre jüngeren Kolleginnen untereinander gut vernetzt und den SBK immer noch verbunden sind. Im Zuge des Anwerbeabkommens mit Südkorea kamen insgesamt rund 150 Pflegekräfte nach Köln. www.sbk-koeln.de

Stimme des Friedens Der in Köln lebende Orientalist, Schriftsteller und Essayist Navid Kermani ist am 18. Oktober 2015 mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet worden. Die Auszeichnung wird an Persönlichkeiten verliehen, die in hervorragendem Maße durch ihre Tätigkeit auf den Gebieten der Literatur, Wissenschaft und Kunst zur Verwirklichung des Friedensgedankens beigetragen haben. „Die Romane und Essays von Navid Kermani, insbesondere aber auch seine Reportagen aus Krisengebieten zeigen, wie sehr er sich der Würde des einzelnen Menschen und dem Respekt für die verschiedenen Kulturen und Religionen verpflichtet weiß und wie sehr er sich für eine offene europäische Gesellschaft einsetzt, die Flüchtlingen Schutz bietet und der Menschlichkeit Raum gibt“, begründete die Jury Ihre Entscheidung. www.navidkermani.de Foto: Wikipedia / Lesekreis

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Foto: SBK Köln

Geglückte Integration


Oper für das Rote Kreuz

Foto: DRK Köln

„Kölner helfen Kölnern“ heißt das Motto der beliebten Rotkreuz-Matinee, die in diesem Jahr am 6. Dezember im Staatenhaus in Deutz stattfindet. Solistinnen und Solisten sowie der Chor der Oper Köln bieten ab 11 Uhr musikalische Höhepunkte aus dem laufenden Programm des Hauses. Neben dem vielseitigen Bühnenprogramm gehört auch eine große Tombola mit rund 700 Preisen – von Konzertkarten bis Flugreisen – zu den Attraktionen der Veranstaltung. Der Erlös des Opernabends kommt denjenigen Menschen in Köln zugute, die unverschuldet in Armut leben und auf Hilfe angewiesen sind. Die Karten für die Benefiz-Matinee kosten 27,50 Euro. Sie können beim Kölner Roten Kreuz bestellt werden unter (02 21) 5 48 73 33. www.drk-koeln.de

Knollendorf lädt ein Nach drei Jahren Rentnerdasein hat sich Heribert Malchers, ehemaliger Intendant des HänneschenTheaters, seinen Traum von der eigenen kölschen Weetschaff erfüllt. Nach dem Handlungsort der Puppenspiele hat er seine im November eröffnete Kneipe getauft. Nicht nur der Name Knollendorf, auch die liebevolle Innenausstattung der Veedelskneipe mit seinen Lieblingsfiguren, dem ersten Puppentheater und jeder Menge Bilder erinnern an die Theatervergangenheit. Die kleine Speisekarte ist ganz auf kölsche Spezialitäten abgestellt, natürlich fehlt auch nicht die Woosch mit Ädäppelschloot. Knollendorf, Gustavstr. 21, Köln-Sülz, geöffnet 16 bis 24 Uhr, sonntags Ruhetag. www.knollendorf.net KölnerLeben Heft 6|15

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Aktiv für Köln

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Leben in Köln

Mythos

Seit Jahrhunderten begleitet Glockenklang die Menschen durch das Leben. Glocken künden von Freude, warnen vor Unheil, rufen die Menschen zusammen. Ihr Klang lässt keinen gleichgültig.

Foto: Oliver Mörtl/www.koelnbilder.com

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enn an Heiligabend im Dom der „Dicke Pitter“ läutet, berührt sein Klang die Menschen wie kein anderer. Mit ihren gut drei Metern Höhe und 24 Tonnen Gewicht ist die St. Petersglocke, wie sie auf hochdeutsch heißt, die größte frei schwingende Glocke der Welt. Für die Einwohner Kölns hat sie vor allem emotionalen Wert: Wenn sie zu hohen kirchlichen Feiertagen, aber auch bei besonderen weltlichen Ereignissen erklingt, fühlen sie sich verbunden. Das war bei ihrem Läuten zum Ende des Zweiten Weltkriegs so. Und am 3. Oktober 2015, als die Deutsche Wiedervereinigung sich zum 25. Mal jährte. Fragt man die Menschen am Fuße des Domes, berichten auch sie von besonderen Erinnerungen. „Wenn ich Kirchenglocken höre, fühle ich mich in meine Kindheit zurückversetzt“, sagt Brigitte Martaler. „Oft verbinde ich auch Traurigkeit und Andacht mit Kirchengeläut. Ich bin jedes Mal sehr berührt. Dann halte ich inne und höre dem Klang der Glocken zu.“ Nathalie Winter erinnert sich: „Wir haben früher in der Nähe einer Kirche gewohnt und das, was ich morgens als Erstes hörte, waren die Kirchenglocken. Für mich hat das Geläut etwas sehr Beruhigendes.“ Warum berührt uns das Glockenläuten so? Der Historiker Kurt Kramer meint: „Die Glocke hat viel Menschliches an sich. Sie hat unzählige Töne in sich, die nicht miteinander harmonisieren. Trotzdem ergibt die Vielfalt dieser Teiltöne einen wunderbaren

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Glocke

Leben in Köln

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„Das Lied von der Glocke“ (Auszüge) von Friedrich Schiller

Fest gemauert in der Erden Steht die Form, aus Lehm gebrannt. Heute muss die Glocke werden. Frisch, Gesellen, seid zur Hand

Die St. Petersglocke, im Volksmund „dr decke Pitter“ genannt, wiegt 24 Tonnen und ist die größte frei schwingende Glocke der Welt. Ihr 700 Kilo schwerer Klöppel löste sich am Dreikönigstag 2011 aus der Aufhängung und schlug im Glockenstuhl auf, wo er zwei Holzdielen zerschlug und ein Sicherungsgeländer umriss.

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Klang – wie im menschlichen Leben, wenn viele gut zusammenarbeiten. Viele haben Schillers berühmtes Lied im Sinn, wenn sie an Glocken denken: Er verwebt darin die handwerklichen Schritte des Glockengießens mit den Stationen eines Menschenlebens. Noch heute gleicht die Herstellung in traditionellen Betrieben dem vom Dichter beschriebenen Verfahren. „Die Herstellung umfasst eine ganze Menge an Handwerksberufen“, erklärt Sven Schneider, der in der Glockengießerei des Benediktinerklosters Maria Laach nach traditionellem Verfahren Glocken anfertigt. „Als Glockengießer muss man Formen aufmauern, verputzen und Gusskanäle bauen.“ In dem Kloster ist jeder Guss ein ritueller Vorgang. „Jede Glocke ist ein Unikat und mit besonderen Erinnerungen verbunden“, sagt Schneider. Schneider und seine Kollegen fertigen Kirchenglocken, aber auch Haus- oder Meditationsglocken für Privatleute an. Viele Glocken, die uns im Alltag begegnen, werden jedoch maschinell gefertigt. Türoder Ladenklingel, Schulgong oder Telefon erfüllen rein weltliche Funktionen und wurden häufig bereits durch mechanische Signale ersetzt. Glocken transportieren Informationen, indem sie vor Gefahr warnen oder zu einem Ereignis rufen. Warnzeichen und Verkehrssignale gehen oft auf Glocken zurück: Ertönten früher Eisenbahn- und Schiffsglocken, so bimmeln heute Radfahrer und Straßenbahn. Auch die Feuerwehr verschaffte sich einst durch Glockenschlag Weg und Gehör.


Leben in Köln

© Marcel Soppa

© Marcel Soppa

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Um der Form für den Guss der Chorweiler Friedensglocke den nötigen Halt zu geben, stifteten alle der in Chorweiler lebenden 145 Nationalitäten Erde aus ihren Heimatländern.

Der Hohlraum der Form wird mit einem auf 1100 Grad erhitzten Guss, einer Mischung aus Zinn und Kupfer, aufgefüllt.

dunklen Seiten: Schon im frühen China wurde sie als Folterinstrument missbraucht. Dem Opfer wurde eine mannsgroße Glocke übergestülpt, auf die man so lange eindrosch, bis der Gefolterte vom Klang gemartert zusammenbrach. Im Mittelalter mussten Pestkranke sich durch eine Glocke um den Hals kenntlich machen. Glocken wurden in Kriegen beOb im weltlichen oder im spirituellen Alltag: Glocken schlagnahmt und zu Kanonenkugeln geschmolzen. haben eine lange Geschichte. Für den Historiker Kurt Und in manchen Konzentrationslagern der NationalKramer sind sie ein „Urinstrument der Menschen“, sozialisten läutete eine Glocke die Vergasungen ein. das von jeher angestimmt wurde, um eine Verbin- Der Zustand ihrer Glocken ist für Kramer Sinnbild dung zwischen Himmel und Erde zu schaffen. Ihr für den Zustand einer Gesellschaft: „Immer wenn die Ursprung liegt in China. Dort wurden sie schon vor Glocke von den Türmen kam oder zerstört wurde, 5000 Jahren als Musikinstrument, Tempelschmuck waren Menschenwürde und Freiheit bedroht.“ und Messgefäß für Getreide verwendet und riefen buddhistische Mönche zum Gebet. In Mesopotamien Ziehet, ziehet, hebt! sollte ihr Klang Dämonen bannen und das WohlSie bewegt sich, schwebt, wollen der Götter erregen. In der Zeit des frühen Freude dieser Stadt bedeute, Christentums gelangte die Glocke über koptische Friede sei ihr erst‘ Geläute! Klöster in Ägypten nach Europa. Bald läutete sie auch außerhalb der Klostermauern mehrmals täglich zum Gebet. Karl der Große, der die Christianisierung vorantrieb, verhalf ihr dann in seinem Reich mit ver- Damit sich die Schrecken der Vergangenheit nicht wiederholen, kommen Glocken als Friedensbotschiedenen Erlässen zum Durchbruch. Die Geschichte der Glocke hat jedoch auch ihre schafterinnen zum Einsatz. So riefen 2014 rund Dem Schicksal leihe sie die Zunge, Selbst herzlos, ohne Mitgefühl, Begleite sie mit ihrem Schwunge Des Lebens wechselvolles Spiel.

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© Marcel Soppa

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Leben in Köln

Nach einer Abkühlzeit wird die Hülle geöffnet. Der spannende Moment: Die Glocke wird freigelegt von ihrer Tonschicht.

Fünf Kinderhände, eine aus jedem Erdteil, symbolisieren die Inschrift der in F erklingenden Glocke: pacem in terris – Frieden auf Erden.

zehn Religionsgemeinschaften und Initiativen die Chorweiler Friedensglocke ins Leben. Der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine, die rechte Gewalt in Deutschland, der Krieg in Syrien: Die Krisen auf der Welt beobachten sie mit Sorge. Um ein Zeichen zu setzen, ließen sie mitten auf dem Pariser Platz im Beisein der Chorweiler Einwohner von der Glockengießerei Maria Laach die Friedensglocke gießen. „Der Friede muss eine hörbare Stimme bekommen“, erläutert der Mitinitiator des Projekts, Pfarrer Ralf Neukirchen, das gemeinsame Ziel. Um der Gussform den nötigen Halt zu geben, steuerten Nachbarn und Förderer je eine Handvoll Erde aus aller Welt bei. Chorweiler Kinder aus den fünf Kontinenten verliehen der Glocke ihren Handabdruck. „Das ist keine Kirchenglocke, sondern eine Friedensglocke aller Menschen im Stadtbezirk Chorweiler“, betont Neukirchen. Der Stadtteil ist für ihn ein Beispiel des friedlichen Miteinanders unterschiedlicher Kulturen. „Wir möchten zeigen, dass man an einem Ort friedlich zusammenleben kann, ohne die eigenen Überzeugungen zu verlieren.“ Jeden Monat wird die Glocke beim sogenannten Abendfrieden auf dem Pariser Platz geläutet, dazwischen geht sie auf Tour. In ihrem beweglichen KölnerLeben Heft 6|15

Glockenstuhl kann die Friedensglocke leicht transportiert werden. Jeder kann und soll die Glocke für eigene Friedensveranstaltungen ausleihen, damit sich ihre Botschaft verbreitet. So läutete sie im Juni 2015 vor dem Dom gemeinsam mit dem Dicken Pitter und rund 230 weiteren Glocken zum Gedenken an Tausende im Mittelmeer ertrunkene Flüchtlinge. Für Rainer Maria Kardinal Woelki glich dieses Läuten einem Weckruf: „Die Totenglocken sollen eine europäische Flüchtlingspolitik einfordern, die einen legalen Weg für Flüchtlinge nach Europa schafft“, sagte er dem Kölner Stadt-Anzeiger. Von dem Dome, Schwer und bang, Tönt die Glocke Grabgesang.

Wird die Totenglocke für die durch Krieg aus dem Leben Gerissenen geläutet, stimmt sie nachdenklich oder zornig. Gleichzeitig spendet sie Trost, steht sie doch nach christlichem Glauben für Erlösung und ewigen Frieden. Die Zurückgelassenen erinnert


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Leben in Köln

sie an die Endlichkeit des eigenen Daseins. Auch der stündliche Glockenschlag, der bis heute von zahlreichen Kirchtürmen die Uhrzeit verkündet, gemahnt die Gläubigen an das Ende der Zeit. Dafür hat in einer zunehmend säkularisierten Welt nicht jeder Verständnis: Immer wieder klagen Nachbarn gegen das nächtliche Läuten, das sie als Ruhestörung empfinden. Wie Menschen auf den Glockenklang reagieren, hänge von den eigenen Erfahrungen ab, erläutert Brigitte Schulte-Fortkamp. Als Professorin für Psychoakustik an der Technischen Universität Berlin beschäftigt sie sich mit der Wirkung von Schall auf den Menschen. Die Geräuschkulisse einer Stadt spiele für den Alltag ihrer Bewohner eine große Rolle. Schulte-Fortkamp ist überzeugt: „Man erkennt eine Stadt am Klang.“ Städte wie Münster oder Köln seien stark vom Läuten der Kirchenglocken geprägt. Jeder bringe Köln mit dem Domgeläut in Verbindung, bei London denke jeder an den Big Ben. Auch der Historiker Kurt Kramer betont die identitätsstiftende Wirkung der Glocken: „Für viele sind sie ein Stück Heimat.“

Nur ewigen und ernsten Dingen Sei ihr metallner Mund geweiht, Und stündlich mit den schnellen Schwingen Berühr im Fluge sie die Zeit.

In Köln prägen neben den Domglocken musikalische Glockenspiele das hörbare Stadtbild. So spielen die 48 Glocken des Kölner Ratsturms täglich mehrere Lieder im Wechsel, darunter ist kölsches Liedgut wie „Wer soll das bezahlen“, aber auch klassische Kompositionen aus Hoffmanns Erzählungen oder Neue Musik von Karlheinz Stockhausen. Im 4711-Haus in der Glockengasse ertönt stündlich ein Lied. Gelegentlich kann man professionelle Glockenspieler im Konzert erleben, wie beim Kölner Festival „Acht Brücken“ 2015. Eine besondere Kunst des Glockenschlagens ist das Beiern, das im Rheinland noch recht verbreitet ist. So wird zum Beispiel in der Martinuskirche in Esch am Ostersonntag gebeiert. Dabei schlägt ein Team aus Beiersleuten Kirchturmglocken mit dem Klöppel

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Leben in Köln

an und spielt Lieder mit lokalem Bezug. Diese nehmen nicht selten mit Spottversen die Geistlichkeit aufs Korn. Selten jedoch hört man Glocken so oft wie zur Weihnachtszeit. Das Fest des Friedens ist besonders eng mit der Symbolik der Glocke verknüpft. Schon Kinder verbinden den Glockenklang mit der Vorfreude auf Weihnachten. Dem zwölfjährigen Lars kommt sofort das Lied „Kling, Glöckchen, kling“ in den Sinn. „Dann sind Ferien und bald fängt

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ein neues Jahr an.“ Mit dem Glockenklang verbindet er auch die Bescherung. „Wenn die Geschenke unter dem Baum liegen und wir runterkommen dürfen, läutet ein kleines Glöckchen.“ Bei Marc (10) kündigen in der Schule ab Dezember Rentierglocken die Weihnachtskutsche an. Was Glocken an Weihnachten für ihn bedeuten? „Geschenke! Und mit der jb Familie zusammen sein.“

Informationen Öffentliche Glockenführungen im Kölner Dom finden regelmäßig statt. Nächste Termine: am 05.12.2015, 16.01.2016 und 30.01.2016. Anmeldung unter www.domfuehrungen-koeln.de/Glocken

Deutsches Glockenmuseum e. V., Lindenstr. 2, 48712 Gescher. www.glockenmuseum.de Museum Glockengießerei Mabilon, Staden 130, 54439 Saarburg. www.museum-glockengiesserei-mabilon.de

Der Dicke Pitter läutet wieder am: 24.12. um 19.15 und 23.05 Uhr, am 25.12 um 9.35 Uhr und am 31. 12. um 24 Uhr. Die Läuteordnung findet man unter: www.koelner-dom.de

Ein Tonarchiv unterschiedlicher Glockengeläute findet sich unter: www.glocken-online.de www.friedensglocke-chorweiler.de

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KölnerLeben Heft 6|15


Leben in Köln

Wer da noch summt, muss Hummel sein Wo sie einkehren, da schlägt man gewiss keine leisen Töne an. Seit 2001 zieht die „Loss mer singe“-Karawane durch die Kölner Kneipenlandschaft. In familiärer Eintracht wird der Hit der Saison „ausgesungen“.

A

ntje und Carolin wurden zu ihrem Glück gezwungen: Mit Schlager können sie nichts anfangen. Läuft Musikantenstadl, zappen sie schnell weiter. Sitzungskarneval ist für sie ein Graus. Lieder singen? Zum letzten Mal vielleicht im Kindergarten. Hoch soll sie leben. Zum Geburtstag. Und doch: Als Oliver Niesen im Herbrand’s ans Mikrofon tritt, blühen die beiden Freundinnen förmlich auf. „Wie süht et us, küss do met mir ...“, fragt der Frontsän-

ger von Cat Ballou über die Menschenmenge hinweg. Und sofort stimmen Antje und Carolin mit ein: „Op ne iewig lange Wääch.“ Aus voller Kehle, als hätten sie nie etwas anderes gemacht.

als ginge es um ihr Leben. Vielleicht ist es diese Widersprüchlichkeit, die die Konzertreihe aus der Masse der Kneipenbeschallungsangebote herausgehoben hat. Karneval kann schließlich jeder. Handfestes kölsches BrauchChance für den Nachwuchs tum hingegen – dafür braucht es So oder so ähnlich läuft es immer schon waschechte Eingeborene. wieder. Denn „Loss mer singe“ Nicht bloß fünfte Jahreszeit, sonist ein Phänomen. Menschen, die dern das kölsche Ganzjahresgeeigentlich gar nichts mit der köl- fühl – das ist es, dem man auf schen Sprache im Alltag zu tun ha- den Mitsingkonzerten mit einer ben, trällern hier mit einem Elan, behutsamen Mischung aus HuKölnerLeben Heft 6|15

Foto: Christoph Hardt

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Leben in Köln

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Das einzige Blatt, das bei „Loss mer singe“ vor den Mund genommen wird, ist der Zettel mit den Liedtexten.

Kölsche Tön bevorzugt So gilt die „Loss mer singe“Kneipentour, bei der sich das sangeslustige Wandervölkchen „op jöck“ durch 50 Kneipen bis vor die Tore Kölns begibt, um den „Hit der Session“ zu kühren, für Newcomer als Sprungbrett in den Veranstaltungskarneval und TV-Zirkus. Ein Songcontest op Kölsch, gewählt wird jeweils vor Ort. Am Ende der Tour wird zusammengezählt und ein Sieger proklamiert. 2014 konnten Brings mit ihrem Song „Kölsche Jung“ die Konkurrenz abhängen. Zwar wird bei „Loss mer singe“ fast ausschließlich „op Kölsch“ gesungen. „Grundsätzlich sind aber auch hochdeutsche Lieder zugelassen“, erklärt Helmut Frangenberg, Loss-mer-singe-Mitglied der ersten Stunde. „Nur hat der Praxistest gezeigt: Das Publikum steht eher op kölsche Tön.“ Doch was macht diesen unnachahmlichen Geist von „Loss mer singe“ aus? Was ist das Geheimrezept? „Ich kann mich noch erinnern, als wir bei Erfinder Georg Hinz in der Küche standen“, erinnert sich Frangenberg an die Geburtsstunde der Mitmachkonzerte. „Er wollte Nicht-Kölnern damals den Karneval nahebringen.“ Im Gegensatz zum Karneval auf der ganzen Welt sei der Kölner Karneval ein typisches Mitmachfest, das die Leute zur Teilnahme bewege. „Das Mitmachen und KölnerLeben Heft 6|15

Ermuntern ist ja ein urkölnischer Gedanke, der ein bisschen auch in Vergessenheit geraten war“, so Frangenberg. Vielleicht ist es diese Küchentisch-Atmosphäre der ersten Stunde, dieses Familiäre, das „Du und Ich“ im großen Reigen, was „Loss mer singe“ bis heute ausmacht. So ist es auch zu erklären, dass in Hunderten von Veranstaltungen mit Zehntausenden von Teilnehmern in der Geschichte der Konzertreihe noch nie eine Schlägerei zu beklagen war. Im Gegenteil: Schon die eine oder andere Eheschließung bahnte sich in der herzlichen Atmosphäre der Konzerte an.

des Teilhaben statt Musik einfach nur zu konsumieren. Natürlich ist das kölsche Brauchtum viel umfangreicher als der Karneval, aber: „Der Kölner neigt ja dazu, jedes Fest zum Karneval zu machen“, scherzt Frangenberg. Wichtig sei es jedoch, auf den Jahresrhythmus zu achten: „Wenn Weihnachten ist, ist Weihnachten.“ Beim Mitsingen auf dem Altermarkt pflege man dann auch typisch kölsche Weihnachtslieder. Fazit: Bei „Loss mer singe“ nehmen Leute nur dann ein Blatt vor den Mund, wenn sie den Text nachlesen müssen. Wie ein Butterbrot im Musikformat schmeckt die Musikreihe allen, auch den Gesangsmuffeln auf Anhieb. Wer Glückliche kölsche Seele einmal dabei ist, dessen MundDas Mitmachen, der Spaß dabei winkel werden wie von unsichtund die gute Chemie zwischen baren Fäden nach oben gezogen. Publikum, Künstlern und den Das Herz weitet sich, und die einladenden Gastwirten haben kölsche Seele verdrückt heimlich es ermöglicht, dass sich kölni- das ein oder andere Tränchen. ch sches Brauchtum einen frischen Vor Glück. Anstrich geben konnte. AfterWork-Mitsingen statt angestaubte Mehr Informationen unter: Pappnasen. Gemeinschaft stiften- www.lossmersinge.de

Foto: Christoph Hardt

morigem, Kölsch-Rock und Balladen nachspürt. Wie Heiler, die den Puls einer Stadt fühlen wollen, greifen die Macher dabei auch immer wieder aktuelle Strömungen auf und geben NachwuchsTalenten eine Chance.

Gemeinsamkeit und Vergnügen prägen die kölschen Liederabende.


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Ratgeber

Sie lauert nicht auf der Straße und auch nicht in der Dunkelheit. Die größte Gefahr, bestohlen zu werden oder einem Betrug aufzusitzen, droht ausgerechnet dort, wo man sich am sichersten fühlt: in den eigenen vier Wänden. Welches Verhalten bietet Schutz?

„I

ch will Ihnen keine Angst machen. Ich will, dass Sie Bescheid wissen und richtig vorbereitet sind“, erläutert Angelika Platthaus ihr Anliegen. Die Kriminalhauptkommissarin ist zu Gast im Gemeinschaftsraum der Auferstehungskirche in Sürth. Dort wollen rund 20 ältere Frauen und zwei Männer von der Fachfrau erfahren, wie sie sich im Alltag gegen Kriminalität schützen können. Dass sie daran teilnehmen, ist sinnvoll. Denn Straftaten zum Nachteil älterer Menschen nehmen zu. Sie sind so häufig, dass die Polizei sogar ein Kürzel dafür hat: SÄM. Hohe Dunkelziffer In einem Zeitraum von vier Jahren hat sich die Zahl solcher Straftaten im Bereich Köln und Leverkusen fast verdoppelt. Wurden 2011 noch 370 angezeigt, so waren es 2014 bereits 644. Hinzu kommt eine hohe Dunkelziffer. „Der Grund ist, dass sich viele ältere Menschen schämen, wenn sie Opfer eines Betrügers geworden sind“, erläutert die Kommissarin. Gerechtfertigt ist die Scham nicht. Schließlich arbeiten die Schurken, die sich auf Senioren

Wölfe im spezialisieren, mit sehr wirkungsvollen Methoden. Nur wer die Methoden kennt und Verhaltensregeln berücksichtigt, kann es vermeiden, ihnen auf den Leim zu gehen. Grundsätzlich suchen sich Betrüger gerne allein lebende Senioren aus. Ihre Adressen finden sie über das Telefonbuch, in dem sie nach Vornamen suchen, die heute nicht mehr gebräuchlich sind. Sinnvoll KölnerLeben Heft 6|15


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im Hintergrund, der unbemerkt in die Wohnung schlüpft. Dort klaut er Wertgegenstände, während der zweite Täter das Opfer ablenkt. Doch wie schaffen es die Betrüger, sich Zutritt zu verschaffen? Dazu bedienen sie sich im Wesentlichen folgender drei Maschen.

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Trick eins: Notlage vortäuschen „Stellen Sie sich vor, jemand klingelt an Ihrer Tür und ist in einer Notlage“, führt die Kommissarin zu einem beliebten Muster. Bei diesem Trick, dessen einziges Ziel es ist, in die Wohnung zu gelangen, appelliert ein Betrüger an die Hilfsbereitschaft. Die Bitten sind in der Regel einfach: ein Glas Wasser, ein Zettel oder Stift für eine Mitteilung an den Nachbarn, ein kurzes Telefonat, ein Gang auf die Toilette. Wer möchte einem Menschen in Not schon eine so harmlose Bitte abschlagen? „Hilfsbereitschaft haben die Kriegsgenerationen als wichtigen Wert verinnerlicht“, erläutert die Kölner Psychologin Bärbel Skiba. Doch nicht nur das. Die Verbindung von Notlage mit der Bitte um Hilfe setzt bei Senioren leicht einen folgenschweren Prozess in Gang. „Wenn sich jemand aus der Kriegs- und Nachkriegsgeneration an eigene Notlagen erinnert, löst das Stress aus“, erläutert Skiba. Die Aussicht, dass man diesen Stress mit einem relativ geringen Aufwand abstellen kann, führt leicht zum Entschluss, der Bitte nachzukommen. Die Folge: Man lässt den oder die wäre es also, den vollen Namen gar nicht erst zu Fremde in die Wohnung. „Wenn die Betrüger in die veröffentlichen. Weder im gedruckten Telefonbuch, Wohnung kommen, haben sie zu 95 Prozent ihr Ziel noch in Internetverzeichnissen. erreicht“, warnt Kommissarin Platthaus. Grundsätzlich wenden Trickbetrüger zwei Metho- Einziger und wirksamer Schutz ist deshalb: Die Tür den an: solche, die darauf abzielen, dass sie in die bleibt zu. Dabei hilft es, wenn Sicherungsanlagen Wohnung kommen, und solche, die am Telefon wie Spion, Türsprechanlage oder Sicherheitskette stattfinden, um einen Betrug einzufädeln. Bei den genutzt werden. „Wichtig ist, den Türspion auch Wohnungstricks lauert fast immer ein Komplize wirklich zu nutzen. Wenn er zu hoch eingebaut ist,

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So freundlich der Fremde vor der Türe auch gucken mag, es bleibt dabei: DIE TÜR BLEIBT ZU!

bietet sich eine digitale Variante an. Dies erleichtert das Erkennen von Personen vor der Tür“, rät Katharina Guett, Sicherheitsexpertin und Geschäftsführerin der Sicherheitsfirma Guett-Dern. Und weiter: „Wenn die Tür tatsächlich geöffnet wird, empfehle ich unbedingt ein Kastenriegelschloss zu nutzen, das die Tür nur einen spaltbreit öffnet. So bekommen Betrüger keinen Fuß über die Schwelle.“

als Handwerker, städtische Mitarbeiter oder Polizist. Dienstausweise kann man leicht fälschen“, warnt sie. Meist sind die Begründungen der Betrüger sehr plausibel und setzen die Senioren unter Druck. Sei es, dass ein gefährlicher Rohrbruch vorgetäuscht wird; sei es, dass behauptet wird, man müsse dringend eine Straftat verhindern. „Amtspersonen an der Tür abzuweisen, ist das Schwierigste“, weiß Kommissarin Platthaus. Ihre Begründung: „SenioTrick zwei: Amtsperson vortäuschen ren kommen aus einer Zeit, als die Bereitschaft, die „Wenn die Polizei bei mir klingelt, dann lasse ich Autorität einer Amtsperson zu akzeptieren, noch sie selbstverständlich in die Wohnung“, sagt eine viel stärker verankert war als heute.“ Doch gegen der Teilnehmerinnen in Sürth. „Auch Handwer- Betrüger hilft nur eins: „Vergewissern Sie sich, dass ker, die vom Hausbesitzer geschickt sind, würde die Geschichte stimmt, prüfen Sie es in Ruhe nach, ich reinlassen“, ergänzt eine andere. „Ich würde vertagen sie notfalls das Problem“, rät Platthaus. Das mir einen Dienstausweis zeigen lassen, aber wenn bedeutet: bei der Polizei, dem Vermieter oder auch der in Ordnung ist, die Türe aufmachen“, fügt ein der Stadt anrufen und nachfragen. „Nutzen Sie daselbstbewusster Herr hinzu. Platthaus gefallen diese bei auf jeden Fall die Nummern, die Sie kennen oder Äußerungen gar nicht. „Trickdiebe tarnen sich gerne selbst recherchieren und keine, die Ihnen an der Tür KölnerLeben Heft 6|15


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gegeben wurde“, so Platthaus. Ihre klare Aussage ist: „Auch die Polizei kann man noch mal wegschicken.“ Der Grundsatz lautet: Sobald sich auch nur der geringste Zweifel meldet, sollte man die Polizei unter 110 anrufen. Kosten entstehen dadurch nicht, auch wenn es ein blinder Alarm sein sollte. Lieber einmal zu viel um Hilfe gebeten, als einmal zu wenig.

Menschen, die alleine leben, freuen sich natürlich über Besuch und eine Abwechslung. Sie sehnen sich nach einem Gespräch, nach Zuwendung und sind deshalb empfänglich für ein solches Angebot.“ Auch damit rechnen die Betrüger. Um ihnen einen Strich durch die Rechnung zu machen, hilft nur eins: ein gesundes Misstrauen. Und ein gesundes Vertrauen in die eigene Urteilsfähigkeit. „Man darf sich nicht Trick drei: Beziehung vortäuschen ins Bockshorn jagen lassen. Ich weiß, was ich weiß. Doch was, wenn Betrüger eine Beziehung vortäu- Niemand Unbekanntes steht einfach bei mir an der schen? Auch das ist beliebt. „Ich bin die Tochter Schwelle und schenkt Blumen. Mit mir nicht“, sagt von deiner alten Freundin.“ „Ich soll Ihnen Grüße Lore Mantz, Freundin von Ingrid Bremer, kopfschütvon meinem Vater ausrichten. Sie waren ja Kolle- telnd. gen.“ So oder ähnlich sprechen Betrüger Menschen an, um sich ihr Vertrauen zu erschleichen und in Notsituation am Telefon: Enkeltrick und Co. die Wohnung zu kommen. „Sie möchten sie dazu „Bei mir hat schon mal ein Fremder angerufen bringen, an Ihrem Gedächtnis zu zweifeln“, erläutert und ich sollte raten, wer da war“, erzählt Lore Platthaus. Und damit haben die Betrüger durchaus Mantz. Geistesgegenwärtig legte sie auf und rief Erfolg. „Ich würde mich da auch fragen, ob ich nicht ihren Sohn an. „Der war es aber nicht“, sagt die vielleicht etwas vergessen habe und an mir zwei- pfiffige Seniorin. Mit ihrem gesunden Misstrauen feln“, gibt Ingrid Bremer, eine pensionierte Lehrerin hat sie einen Betrüger ausgehebelt, bevor er den aus Nippes zu. Psychologin Skiba ergänzt: „Gerade „Enkeltrick“ weiter ausführen konnte. Hinter dem

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Schlagwort „Enkeltrick“ verbirgt sich die immer gleiche Grundmasche. Ein älterer Mensch erhält einen Anruf, der gerne mit den Worten „Rate mal, wer hier ist …“ beginnt. Macht der Angerufene den Fehler und fragt: „Bist du es, xy?“, hat er dem Betrüger schon Tür und Tor geöffnet. Im Telefonat wird um finanzielle Unterstützung in einer dringenden Notlage gebeten. „Dabei sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt“, weiß Kripobeamtin Platthaus. Einmal behauptet ein angeblicher Enkel, dass er beim Notar sei und ihm Geld fehle, ein anderes Mal muss ein Autokauf ganz schnell über die Bühne gehen oder man ist in einer Klemme, von der die Eltern auf keinen Fall etwas erfahren dürfen. Die Betrüger bauen bei solchen Anrufen gerne enormen Druck auf. Zögert der Angerufene, können sie drohen, den Kontakt für immer abzubrechen. Sie

rufen zudem immer wieder an, sodass das Telefon blockiert ist und es schwer fällt, einen klaren Gedanken zu fassen. Und: Sie erzeugen Zeitdruck. So lange, bis der Angerufene sich bereit erklärt, Geld an einen Unbekannten zu übergeben. Gerne vereinbaren die Betrüger dabei eine Art Codewort und bauen so eine trügerische Sicherheit auf. „Mein Freund klingelt gleich dreimal, dann weißt du, dass alles seine Richtigkeit hat“, könnte eine vermeintliche Versicherung lauten. Noch perfider ist die Anruf-Masche, die auf einen Schockeffekt setzt. Unter dem Vorwand, ein nahestehender Mensch sei verunglückt und brauche jetzt dringend Geld für eine Operation oder Behandlung, werden Menschen in einen Zustand versetzt, in dem es schwer fällt, einen klaren Gedanken zu fassen.

Ein gesundes Misstrauen am Telefon ist ein wirksamer Schutz. Sobald Zweifel aufkommen, ist die Entscheidung gefallen: sofort auflegen und die Polizei verständigen. KölnerLeben Heft 6|15


Keine falsche Scham Der Verstand setzt meist erst dann wieder ein, wenn die Situation vorüber ist. Dann schwant den Menschen, dass sie betrogen wurden. Wichtig ist auch dann, die Polizei zu informieren. „Nur so können wir Tätern das Handwerk legen. Jede nicht angezeigte Straftat nützt den Tätern“, erklärt Platthaus. Doch auch, wenn ein Trickbetrüger nicht zum Zuge gekommen ist, sollte die Polizei Bescheid wissen. Denn dies hilft, zukünftige Straftaten zu verhindern. „Das wusste ich nicht“, sagt Frau Mantz, die den „Enkeltrick“ vereitelte. Und noch eins weiß die Kripobeamtin Platthaus aus Erfahrung: „Ältere Opfer leiden in der Regel mehr als junge.“ Umso wichtiger ist es, über die Tat zu sprechen und sich auch professionelle Hilfe zu holen. Die Opferschutzbeauftragten der Polizei vermitteln an Hilfeeinrichtungen. Und auch die Organisation Weißer Ring hilft. „Gut zu wissen, dass da jemand ist, mit dem man sprechen kann, ohne Vorwürfe zu bekommen. Wenn Geld im Spiel ist, gehen die Gemüter in der Familie ja schnell durch die Decke, und bei meiner Rente wäre jeder finanzielle Verlust äußerst schmerzhaft. Ob ich das ohne Hilfe verarbeitet bekäme, bezweifle ich“, spricht Ingrid Bremer aus, was viele denken. Und ihre Freundin Lore Mantz ergänzt: „Und mich hättest du dann auch noch. Wir würden fest zusammendh halten.“

Informationen Die Polizei steht in der Bürgersprechstunde der Seniorenvertretung Innenstadt an jeden 3. Mittwoch im Monat für Fragen zur Verfügung. Nächste Termine: 16.12.2015 und 20.1.2016 jeweils um 10.30 Uhr. Infos: (02 21) 9 14 64. Seniorenvertretung Köln-Innenstadt, Ludwigstr. 8, Zimmer 425. Für Gruppen ab 15 Personen bietet Kriminalhauptkommissarin Angelika Platthaus Info-Veranstaltungen an. Kontakt: (02 21) 229-96 11. Die Opferschutzbeauftragten der Polizei Köln sind unter den Telefonnummern (02 21) 229-80 80 und 229-96 17 zu erreichen. Die Ratgeber-Broschüren der Polizei „Sicher zu Hause“ und „Sicher leben“ sind als Download erhältlich unter: www.polizei-beratung.de/medienangebot www.pfiffige-senioren.de www.polizei-beratung.de KölnerLeben Heft 6|15

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Ratgeber

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Raus aus Köln

Foto: Ferienwelt Winterberg

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Mit Ski, Charme und Kanone Für Kölner hängt der Winter meist kalt, nass und grau zwischen den Häusern. Die kalte Jahreszeit kann aber auch romantisch sein: in der Sonne glitzernder Reif, Schnee, der den Wald mit einer weißen Decke einhüllt. Die Natur verharrt in beruhigender Stille, kalte, klare Luft füllt die Lunge. Solch einen Winter kennenlernen kann man schon ganz in der Nähe, in Winterberg.

N

ach Olpe beginnt die Straße stetig anzusteigen, und ab Lennestadt folgt sie den Windungen der Lenne bis zu ihrer Quelle bei Winterberg. Es ist noch früh am Morgen und dichter Nebel durchzieht das Tal. Raureif bedeckt die Wiesen und Böschungen seitlich des Weges. Die Wipfel der Tannen tragen bereits Mützen aus Schnee, der langsam tiefer kriecht und bald auch den Boden mit einer dünnen Schicht überzieht. Nur sehr langsam und fast zähflüssig löst sich der Nebel auf. Verheißungsvoll für

eine Kaffeepause lockt der Berggasthof auf den „Kahlen Asten“, den 842 Meter hohen „König der Sauerländer Berge“. Kurz vor Erreichen des Plateaus reißt plötzlich die Wolkendecke auf und die Sonne erstrahlt. Der Blick auf die in Watte gehüllte Landschaft mutet an wie aus einem Flugzeugfenster. „Kein seltenes Phänomen“, lacht der Kellner beim Servieren des Kaffees.

sie werden sehen, es lohnt sich.“ Mit diesen Worten begrüßt der Fremdenführer Gerd Krüger seine Gruppe auf dem eingeschneiten Marktplatz. Treffpunkt ist eine Bronzeskulptur, die den Abschied eines Hausierers von seiner Familie zeigt. Sie erinnert daran, dass das raue Klima, die lange Frostperiode und der Mangel an Bodenschätzen früher den Menschen das Leben in der Region so schwer machte, dass die Männer Schnee und Sport im 18. Jahrhundert als reisende „Wir haben zwar nur eine klei- Händler in die Welt hinauszogen. ne Altstadt in Winterberg, aber Durchschnittlich schneite es an 72 KölnerLeben Heft 6|15


Raus aus Köln

Winterberg war kölsch Es ist zu kalt, um länger auf dem Marktplatz zu verweilen, und so

erzählt Gerd Krüger beim Spaziergang durch die Gassen entlang kunstvoll mit Schiefer gedeckter Fachwerkhäuser von der Verbundenheit seiner Stadt zu Köln. Zur Erbauungszeit im 13. Jahrhundert gehörte Winterberg zu Köln und eswar kein Geringerer als der Kölner Erzbischof Konrad von Hochstaden, der dem Ort 1240 die Stadtrechte verlieh. Auch dass Winterberg Hansestadt war, ist eine Gemeinsamkeit. Das empfehlenswerte Kaffeehaus Winterberg in der Marktstraße ist ein sehr gut erhaltenes niederdeutsches Hallenhaus aus dem 18. Jahrhundert und vermittelt einen

guten Eindruck von der Pracht des Kurortes vor den beiden verheerenden Großbränden von 1759 und 1791. Einige Gehminuten weiter erhebt sich auf einem Hügel strahlend weiß die St.-Jakobus-Kirche, benannt nach dem Schutzheiligen der Pilger auf ihrem Weg nach Santiago de Compostela. Hier endet die Tour und man begibt sich in die kuschelige Wärme der Kurparkstuben, um bei einer Brotzeit mit Sauerländer Schinken Pläne für den nächsten Tag zu schmieden. Reizvoll klingt etwa die Idee des traditionellen Schneeschuhlaufens. Oder doch lieber auf die ak gespurten Loipen?

Ferienwelt Winterberg Am Kurpark 4, 59955 Winterberg, Tel. (0 29 81) 9 25 00 info@winterberg.de www.winterberg.de

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Foto: Fotalia.com

Informationen

Foto: Ferienwelt Winterberg

Tagen im Jahr, der Schnee blieb an 108 Tagen liegen. 1907 wurde der örtliche Skiklub gegründet und bereits wenige Jahre später rollten Sonderzüge aus dem Ruhrgebiet in die Stadt. Winterberg ist auch bekannt als St. Moritz des Nordens und für seine internationalen Wintersportwettkämpfe. Aber auch hier muss der Natur immer wieder nachgeholfen werden. Über 450 Schneekanonen sollen die weiße Pracht sichern und mussten in den letzten Jahren immer öfter eingesetzt werden. Unmittelbar vor den Stadttoren liegen Rodel- und Snowboardanlagen, das historische Bobhaus von 1910 und das Skiliftkarussell mit 34 Abfahrten aller Schwierigkeitsgrade. Als Wahrzeichen der Stadt begrüßt den Besucher der markante Bogen der St.-Georg-Schanze für Ski-Springer, seit 1959 Wettkampfstätte und Talentschmiede. Wer Gelegenheit zum Schneewandern, Rodeln oder Skilanglauf sucht, wird hier garantiert fündig.

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Gesund leben

Einfach f it In der Serie präsentieren Kölnerinnen und Kölner ihre Lieblingsübung, mit der sie sich fit halten. Heute: Marlies Sawinsky aus Neu-Ehrenfeld

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So funktioniert´s Kommen Sie für diese Übung in den VierfüßlerStand. Strecken Sie dann Ihren linken Arm nach vorne und Ihr rechtes Bein nach hinten aus. Beinrückseite, Rücken und gestreckter Arm zeigen in etwa eine lange Linie. Ihr Kopf bildet die Verlängerung Ihrer Wirbelsäule und schaut zum Boden. Jetzt senken Sie zeitgleich das ausgestreckte Bein und den langen Arm nach unten und heben beide wieder nach oben in die Ausgangsposition zurück. Halten Sie dabei Ihre Hüftknochen parallel. Anschließend die Seiten wechseln. Empfehlung: 20–30 Wiederholungen pro Seite.

Fotos: Michael Schopps

Foto: Michael Schopps

arlies Sawinsky (77) war Lehrerin. Ihr ist eine gute Balance zwischen körperlicher Gesundheit und einem wachen Geist wichtig. „In meinem Alltag versuche ich, soweit es mir möglich ist, viel in Bewegung zu sein. Da sorgen alleine meine beiden Enkelkinder für“, lacht sie. „Regelmäßig nehme ich seit einigen Jahren an einem Trainingskurs teil, den ich als festen Bestandteil in der Woche auch nicht mehr missen will. Zudem lese ich gerne und viel. Auch reise ich hier und da, was mir auch immer Freude bringt“, so die sympathische Kölnerin.

Mit zunehmendem Training kann die gestreckte Variante probiert werden.

Trainer Bernhard Koch: Die von Frau Sawinsky vorgestellte Übung schult die Gleichgewichtsfähigkeit. Bei der Grundposition ist darauf zu achten, dass der Stütz-Arm unterhalb der Schulter senkrecht nach unten zeigt. Auch der Oberschenkel des Haltebeines zeigt von der Hüfte senkrecht zum Knie nach unten. Eine weiche Bodenmatte schont dabei das Knie. Die Übung für Einsteiger ist für viele Menschen, die untrainiert sind, leichter in der Anwendung. Bei ihr werden zeitgleich rechter Arm und linkes Bein nach außen abgewinkelt. Das Gesicht zeigt dabei nach unten. Fitness-Experte Bernhard Koch arbeitet als Trainer und Autor. www.sportartshop.de/mein-training/ihr-coach.html KölnerLeben Heft 6|15


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Sanft gedrückt Die Amerikanische Chiropraktik ist eine Therapieform, die Linderung und Heilung bei Rückenschmerzen, Nacken- und Kopfschmerzen verspricht.

Foto: Fotalia.com

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iele Menschen leiden unter Rückenschmerzen. Anwendungen wie die Physiotherapie oder die herkömmliche Chiropraktik sind nicht bei allen Patienten erfolgreich. Als neue Form der Behandlung bekommt die amerikanische Variante der Chiropraktik daher seit einiger Zeit immer mehr Zulauf von Patienten. American Chiropractic zeichnet sich durch ihre sanfte Art der Anwendung aus. Der Therapeut übt bei der manuellen Behandlung möglichst wenig Druck aus. Die gezielten Impulse werden am betroffenen Gelenk so ausgeführt, dass Sehnen und Bänder nicht überlastet werden. „Sie ist für Menschen jeden Alters geeignet. Unser jüngster Patient in der Praxis war zehn Tage, der älteste Patient 87 Jahre alt“, berichtet Ron Blacketer, Doctor of Chiropractic, mit Praxis in Köln am Kaiser-Wilhelm-Ring. Im Zentrum der Chiropraktik steht die Wirbelsäule mit ihren 24 Wirbeln. „Sind die Wirbelgelenke beispielsweise aufgrund von Fehlhaltungen blockiert, treten Schmerzen oder Verspannungen

auf. Dabei können Beschwerden auch in Arme oder Beine ausstrahlen“, erklärt Alexandra Weerts, Chiropraktikerin und Heilpraktikerin, die mit Ron Blacketer zusammenarbeitet.

erstellt, der oft mehrere Behandlungen umfasst. Der Patient sollte auch zu Hause mitarbeiten: Er erhält spezielle Dehnübungen zum selbstständigen Training an die Hand. Der erste Termin kostet mit AnamEntlang der Wirbelsäule nese, Scan, ausgiebiger UntersuWie bei jeder medizinischen Be- chung mit orthopädischen und handlung steht auch hier am An- neurologischen Tests sowie ersfang die Diagnose. Mit dem In- ter chiropraktischer Behandlung sight-Millennium-Scan steht der circa 75 Euro; jede weitere BeChiropraktik ein Gerät zur Ver- handlung circa 50 Euro. Die Kosfügung, das strahlungsfrei die ten werden in der Regel nicht Muskelspannung entlang der Wir- von der Krankenkasse erstattet. belsäule misst. Die Unterschiede Dennoch: Einige Versicherungen zeigen an, wie stark die Nerven übernehmen bestimmte Leistundurch die Blockade irritiert sind. gen – Nachfragen bei der KrankenDaraufhin wird ein Therapieplan kasse kann sich lohnen. kb

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Informationen

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Der alte Mann und das Netz

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Horst ist ein Phänomen – er kann alles. Zumindest ist der selbstbewusste Rentner vom Niederrhein davon überzeugt. Einzig mit diesem neumodischen Internet steht er auf Kriegsfuß. Aber das soll sich bald ändern. Ein lustiger, locker geschriebener Roman mit einem großartigen Vater-Sohn-Verhältnis, viel Wissenswertem übers Internet und jeder Menge schlauem Humor. Christian Humberg: Der alte Mann und das Netz, Goldmann Verlag, 8,99 Euro. ISBN 9783442158485. www.morgentau-verlag.de 1 Buch zu gewinnen! Stichwort: Netz

Ein Hauch von Lippenstift … …für die Würde. Dieses sehr empfehlenswerte Buch beschäftigt sich mit der Frage, welchen Stellenwert Körperpflege und Schminken für Frauen gerade in Kriegs- und Notzeiten hat. Die Autorin hat dreiundzwanzig Frauen befragt, die in Krisengebieten und in Internierungslagern unter unmenschlichen Bedingungen gelebt und gelitten haben. Und für die ihr Erscheinungsbild zum Anker ihrer Würde wurde. Henriette Schroeder: Ein Hauch von Lippenstift für die Würde. Elisabeth Sandmann Verlag, 24,95 Euro. ISBN 9783938045916. www.esverlag.de, www.horizonworld.de

Verlosung

Zur Teilnahme schreiben Sie bitte eine Postkarte mit dem jeweiligen Stichwort an: Redaktion KölnerLeben, Willy-Brandt-Platz 2, 50679 Köln. Oder eine E-Mail an: sozialamt.koelnerleben@stadt-koeln.de. Einsendeschluss: 31. Dezember 2015 KölnerLeben Heft 6|15


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Marie spiegelt sich Die Kölner Kri miautorin hat einen gelungenen Krimi ü ber eine Kind e sentführung geschrieben, d er unter die H aut geht. Die dreizehnjährige Marie erwacht verängstigt in einem kalte n Raum ohne Fenster. Die Kripo Köln su cht fieberhaft nach ihr. Aber alle Spuren sch einen sich zu ze rstreuen. Da setzt die Polizis tin Willa Stark al les auf eine Karte. Isabella Archan : Marie spiegelt sich. Conte Krimi 5 0, 13,90 Euro. ISBN 9783956 020742. www.c onte-verlag.de 3 Bücher zu ge winnen! Stichwort: Kri mi

Echte Fründe international 2016 Was verbindet Peking, Wolgograd und Bethlehem? Was haben Kattowitz, Indianapolis und Rio de Janeiro gemeinsam? Sie alle sind Partnerstädte Kölns, bunt, vielfältig und sehr unterschiedlich. Die Kölner Künstlerin Gerda Laufenberg hat einen Kalender gestaltet, der den Partnerstädten Monat für Monat ein eigenes Bild widmet. Gerda Laufenberg: Echte Fründe international – Kalender. Hennes druck.bar, 15 Euro. Informationen: (02 21) 3 37 75 70. www.hennes-druckbar.de 3 Kalender zu gewinnen! Stichwort: Partnerstädte

ise in Köln - Filmre auzeit b die Wiederauf Bogen on schlägt den ti ta n e m u k o n-D sind viele Die 100-Minute 60. Zu sehen 19 r h Ja as d em in fnahmen aus d von 1945 bis au lm Fi te ig ze tlich ge eine Eponoch nie öffen ve Filmreise in si n te in e in E . rägt . Nachkriegsköln ein bis heute p h R am t d ta S ößte Wieche, die die gr Filmreise in die – ln ö K : rf o d ro. amm, 14,80 Eu Hermann Rhein gr ro p ln ö K . D – DV m.de deraufbauzeit w.koelnprogram w w . 3 31 6 71 ISBN: 9783981 winnen! 3 DVDs zu ge reise Stichwort: Film

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Er war ein Erz bischof zum A nfassen, der se Motto „Für die in Menschen best ellt“ lebte und im Allt ag umse tzte. Zu Begin n seiner Laufbahn mag Jose f Frings vor der großen Aufgab noch gezaudert e haben, um sich rasch als eine dann jedoch der großen rh einischen Füh rungspersönlic hkeiten zu pro filieren. Friedhelm Ruf: Der rheinische Kardinal. Bachem Verlag , 29,95 Euro. ISBN 97837616 29512. www.bachem.d e 3 Bücher zu ge winnen! Stichwort: Frin gs

Willkommen im alten Köln ts-CD h c a n ih e W e h Kölsc t Jansen hat erneu en rg Jü san H r LieDer Kölnbarde mlung kölsche am S e h ic tl h ac n geeine weih dem Titel „Klin r te n U t. ch ra kalisch der herausgeb nachtsfest musi ih e W as d so ling“ wird . eingeläutet. lingeling“ – CD „K : n se n Ja n e Hans-Jürg , 14,90 Euro. auf Tonwerk Store ntaktformular o K as d r e b ü Bestellbar de.de www.koelnbar innen! 3 CDs zu gew geling Stichwort: Klin

Im Kalender 2 016 des histori schen Archivs die mittelalterl steht iche Stadtmau er im Zentrum Betrachtung. der Gezeigt wird eine Auswahl Gemälden des von Kölner Künstle rs Siegfried Glo der mit seiner s, Liebe zum De tail und der farb frohen Darste enllung des Mitte lalters faszinie Historisches A rt . rchiv der Stad t Köln: Willkommen im alten Köln - K alender. 15 Eu ISBN 9783928 ro. 907279. Zu be stellen unter: historischesarc hiv@st adt-koe ln.de 5 Kalender zu gewinnen! Stichwort: Arc hiv

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Kölsch

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E

t wor em Zweite Weltkreech. Nit nor de Zaldate aan der Front moote vill Leid drage, och die Lück, die en der Heimat läävten, woren ärch en Nut. De Fleegerbombe braate Trömmer un Schutt, Möhsal un och Dud.

Foto: Lydia Schneider-Benjamin

E Leed kann Wunder wirke

Vill Lück maaten sich op un sökten Plääz, wo se jläuvten, dat se secher wöre. Su och de Schmitzens. Der Vatter wor vermess un et Lisje, ne Puut vun nüng Johr, wor met singer Mamm allein der Nut un dem Älend usjesatz. Lang hattense et usjehalde, ävver op eins wor et zovill jewoode. Se wollten nor noch fott! Fott vun Kölle. Se hatten en Westfalen en Verwandschaff, zwor öm drei Ecke, trotzdem däten se do aanfroge, un einer, dä Metleid hat, dät inne e Daach üvverm Kopp aanbeede.

Wie et dann op Hellije Ovend aanjingk, hat der Lehrer sich för die Lück em Dörp en Üvverraschung usjedaach. En der Chressnaach wor et suwick. En der propevolle Kirch erklung vun der Orjelbühn erav dem Lisje si Engelsstemmche: Stille Nacht, heilige Nacht. Janz fing dät der Lehrer et dobei met der Vijelin bejleite. Nodem alle drei Strophe verklunge wore, hatten die Fraulück jih all der Schnopps un mooten de Sackdööcher rusholle. Die Männer ävver hatten op eins ne Jrömmel en der Trööt, un moote luuter hämsche. Dem ahle Lehrer ävver peckelten e paar Trööncher de Backe erav, su schön wor et jewääs.

Vun dem Augebleck aan hat et Lisje Fründinne un No sin die Lück en Westfale ne andere Minsche- Kamerödcher, un och si Mutter wor en der Noberschlaach wie de Rheinländer un bestemmp wie de schaff besser jeledde un akzepteet. Kölsche. Nit, dat se unfründlich jewähs wöre, ävver se wore ärch reserveet. Su wor et Lisje un sing Mamm vill allein un ohne en Fründschaff. Toni Buhz gehört seit 35 Jahren dem Heimatverein Wie et mänchmol der Zofall well, wor dem ahle Alt-Köln an. Bereits über 25 Jahre arbeitet er im Lehrer em Dörp opjefalle, dat et Lisje en klockehell Mundartautorenkreis an der kölnischen Sprache und Stemmche hat. Hä leet et zo sich no Hus kumme, schreibt und liest seit mehr als 20 Jahren in der Akademie för uns kölsche Sproch. un dät met im singe un musizeere.

Illustration: Sabine Voigt/Idee und Text: Redaktion KölnerLeben

Frau Alex und Herr Konrad

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Rätsel Finden Sie alle Wörter im Buchstabensalat – von oben oder unten, von links oder rechts oder diagonal: ACHTUNG ADVENT AMUNDSEN ANITA ANTIK ANTRETEN AUTORENNEN BEENDEN BEEREN BREMSE BRISEN CHRONIK DEBUET EHRENTAG ESSER GEMUSTERT GEOID GRANATE

HUMAN JENSEITIG KNICKS LEHRHERR NARBE NEONROEHRE NEWCASTLE NOTWENDIG OBERST PLATTENSEE REGRESS REISELUST REITEN SIGNORA STROHSTERN TENNO TUERKE UNSINN

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Rätsel

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Auflösung Heft 5/2015. Lösungswort: Haselnuss Gewinner: Oliver Tiemann, Roman Weiler, Elli Lewandowitz

Holiday on Ice

Holiday on Ice spielt am 9. und 10. Januar 2016 insgesamt fünf Shows in der Lanxess Arena, Willy-Brandt-Platz (Samstag 16.30 und 20 Uhr, Sonntag 11, 14.30 und 18 Uhr). Karten ab 31,90 Euro unter: 28 01. www.holidayonice.com

www.h

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KölnerLeben verlost 10 x 2 Karten für die Vorstellung am 9. Januar um 16.30 Uhr. Postkarte mit dem Lösungswort des Rätsels bitte an: KölnerLeben, Willy-BrandtPlatz 2, 50679 Köln oder per E-Mail an sozialamt.koelnerleben@stadt-koeln.de Einsendeschluss: 17. Dezember 2015. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Foto:

Die neue Show „BELIEVE“ zeigt eine moderne Romeo–und–JuliaInszenierung über Sehnsucht, Eifersucht und die wahre Liebe. Ausdrucksvolle Kostüme, großartige Schlittschuhtänzer und fantastische Sänger sind Garant für ein Show-Erlebnis voller packender Momente. Und anders als in Shakespeares Tragödie erlebt der Zuschauer in dieser Version zum Glück natürlich ein Happy End.

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Kalender

Terminkalender Foto: Wikipedia Markus Felix

19 Uhr: Spieleabend Lieblingsspiel mitbringen und Partner zum Mitspielen finden. Grundsortiment an Spielen ist vorhanden. Eintritt frei. Infos: 42 10 23 30. KSG im Uni-Center, 1. Stock, Luxemburger Str. 136. www.koelner-senioren.de

Mittwoch, 2.12., 20 Uhr: Santiano Die Shanty-Rocker gehen mit ihrem neuen Album „Von Liebe, Tod und Freiheit“ auf große Kaperfahrt. Die Gruppe mischt Musikgenres wie traditionelle Volkslieder, Schlager, Irish Folk und Seemannslieder. Ihr Erfolg ist beeindruckend: Über eine Viertelmillion verkaufter Konzertkarten, mehrfach Platinauszeichnungen für ihre beiden letzten Alben und eine immer größer werdende Fangemeinde sprechen für sich. 40 bis 60 . Karten: 28 01. Lanxess Arena, Willy-Brandt-Platz. www.lanxess-arena.de 19.30 Uhr: Rodenkirchen erinnert sich Geschichtswerkstatt mit Dr. Cornelius Steckner. Thema: 110 Jahre Industriezone Rodenkirchen. Ein interessanter Rückblick in die Geschichte des Stadtteils. Eintritt frei. Infos: 221-9 23 70. Stadtteilbibliothek Rodenkirchen, Schillingrotter Str. 38. www.literamus.de

Dezember 18 Uhr: Ringvorlesung – Technik Technische Hilfsmittel wie das Hörgerät sind aus unserem Alltag längst nicht mehr wegzudenken. Mittlerweile gibt es ein breites und unübersichtliches Angebot an unterstützenden Gerätschaften. Die Vorlesung gibt einen Überblick über die aktuelle Technik. Forum Volkshochschule im Kulturmuseum, Cäcilienstr. 29-33. ceres.uni-koeln.de

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Dienstag, 1.12.

10 Uhr: Frühstücksbuffet mit Vortrag Gitarist Michael Kellner begrüßt die Winterzeit mit einer Auswahl stimmungsvoller Lieder. Mitsingen erwünscht! Infos: 99 87 82 40, Beitrag: 3,50 . SeniorenNetzwerk Altstadt-Süd, Karl-Berbuer-Platz 1, www.koelner-seniorennetzwerke.de

Freitag, 4.12. 19.30 Uhr: Russische Claviernacht 2015 Es spielen und tanzen Lehrende, Studierende und Gäste der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Snacks und Getränke während der Pausen. Eintritt frei. Infos: 9 12 81 80. Unter Krahnenbäumen 87. www.hfmt-koeln.de 20 Uhr: Springmaus – „Merry Christmaus“ Das Springmaus-Ensemble ist ein Meister der Improvisation. Ausgehend von den Weihnachtssymbolen entstehen im Wechselspiel mit dem Publikum einzigartige Geschichten und Abenteuer. Ab 19 . Hildegard-von-Bingen-Gymnasium, Leybergstr. 1. www.kultus-koeln.de

Samstag, 5.12.

20 Uhr: Kölsche Weihnacht Ein besonderes Weihnachtskonzert mit den Paveiern. 25 . Anmeldung: (0 22 02) 9 35 81 57. Private Trauerakademie Fritz Roth, Kürtener Str. 10, 51465 Bergisch Gladbach.

Mittwoch, 2.12.

Bis 22 Uhr: KölnTag der Museen (auch am 7.1.) Heute können wieder alle Kölnerinnen und Kölner mit Wohnsitz in der Domstadt kostenlos die ständigen Sammlungen der städtischen Museen besuchen. Infos: 221-2 40 33. www.museenkoeln.de

Die Kölner Weihnachtsmärkte (bis 23.12.) Die festlich geschmückte Domstadt lädt zum stimmungsvollen Bummeln, Flanieren und Stöbern durch ihre Weihnachtmärkte ein. www.koelntourismus.de

Donnerstag, 3.12. 12.30 Uhr: PhilharmonieLunch Das WDR Sinfonieorchester unter Dirigent Jukka-Pekka Saraste präsentiert kostenlos sein Können. Infos: 28 02 80. Philharmonie Köln, Bischofsgartenstr. 1. www.koelner-philharmonie.de

18 Uhr: Filmvorführung – Demenz Der Spielfilm „Eines Tages …“ erzählt sehr authentisch von der Entwicklung der Krankheit. Er begleitet die Betroffenen und deren Angehörige in ihrer individuellen Lebenssituation. Eintritt frei. Infos: 7 77 55 22. Städtisches Seniorenzentrum Riehl, Boltensternstr. 16. www.sbk-koeln.de

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Kalender

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– Dezember 2015/Januar 2016 Die Vorwahl im Terminkalender lautet immer 0221, sofern nichts anderes angegeben ist. 15 Uhr: Hänneschen – „Der Nosskracher“ Bei den Knollendorfern fehlt die Tanne auf dem Weihnachtsmarkt. Förster Schäl ist natürlich hilflos, aber es gibt eine Alternative: Ein großer Nosskracher wird aufgestellt. Jetzt fehlen nur noch die Nüsse. Ab 8,50 . Karten: 2 58 12 01. Hänneschen-Theater, Eisenmarkt 2-4. www.haenneschen.de www.kokobe-koeln.de

10 Uhr: Wandern am Fühlinger See Kleine Spaziergänge an der frischen Luft regen den Kreislauf an, fördern so die Gesundheit, machen Spaß und gleichzeitig lassen sich so viele neue Sehenswürdigkeiten in der Umgebung entdecken. Bürgerzentrum Chorweiler, Café Pegasus, Pariser Platz 1. www.buergerzentrum-chorweiler.de

17 Uhr: Frohe Weihn8 Ein buntes Weihnachtsprogramm mit Gedichten von Hans-Dieter Jansen und den Liedermachern von DOM-Go. 12 . Karten: 9 91 10 80. Bürgerhaus Stollwerck, Dreikönigenstr. 23. www.buergerhausstollwerck.de

Montag, 7.12. 17 Uhr: Vortrag – Menschenrechte Betreuung und Vorsorgevollmacht: Menschenrechte im Fokus. Prof. Dr. Dagmar Brosey von der Fachhochschule Köln erläutert die Umsetzung im deutschen Recht. Eintritt frei. Infos: 221-2 23 24. Rathaus, Spanischer Bau, Ratssaal, Rathausplatz. www.koelner-wissenschaftsrunde.de

Mittwoch, 9.12. 11 Uhr: Café Impuls Gespräche, Aktuelles, Diskussion zum Thema „Mit Bravour älter werden“. Eintritt frei. Bürgerhaus Stollwerck, Dreikönigenstr. 23. www.buergerhausstollwerck.de

14.30 Uhr: Kino im Odeon Ewige Jugend, siehe S. 9. Eine Veranstaltung des SeniorenNetzwerkes Buchheim in Kooperation mit KölnerLeben. 4 . Infos: 31 31 10. Odeon Köln, Severinstr. 81. www.odeon-koeln.de

Sonntag, 6.12., 17.30 Uhr: Läuten der Friedensglocke Der „Chorweiler Abendfrieden“ lädt Menschen aller Nationen, Religionen und Kulturen ein, in einem Akt mitmenschlicher Solidarität ein Hoffnungszeichen für Frieden zu setzen. Pariser Platz, Chorweiler.

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Dienstag, 8.12.

© Lydia Schneider-Benjamin

Sonntag, 6.12. (2. Advent)

www. koelnerleben. info

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Kalender

15 Uhr: Kammerkonzert Das WDR Sinfonieorchester bietet in Kooperation mit dementia+art ein besonderes Musikprogramm für Menschen mit und ohne Demenz an. Gespielt wird vorweihnachtliche Kammermusik des Barock. Eintritt frei, Anmeldung unbedingt erforderlich: (01 57) 88 34 58 81. Kleiner Sendesaal des WDR am Wallrafplatz. www.dementia-und-art.de

Freitag, 11.12.

19 Uhr: Filmabend Ein gemütlicher Filmabend in netter Gesellschaft. Eintritt frei. Infos: 42 10 23 30. KSG im Uni-Center, 1. Stock, Luxemburger Str. 136. www.koelner-senioren.de

19.30 Uhr: Adventskonzert Der Kammerchor Vox Bona singt als Gastspiel Werke von Schütz, Gabrieli, Monteverdi und Bach. 20 . Infos und Reservierung: 4 78 41 05. Karthäuserkirche, Kartäusergasse 7.

Donnerstag, 10.12.

18 Uhr: Wonderland Zum 150-jährigen Jubiläum der Erstveröffentlichung von Lewis Carolls „Alice im Wunderland“ spielen Matthew Trusler und Ashley Wass Werke für Violine und Klavier über die berühmten Romanfiguren. WDR Funkhaus Köln, Wallrafplatz. 5 . Tickets: 56 78 93 33. www.wdr3.de

Samstag, 12.12.

15 Uhr: 14. Kölsche Weihnacht im Altenberger Hof Geboten wird in stilvollem weihnachtlichem Ambiente ein heiteres und besinnliches kölsches Weihnachtsprogramm. Dabei sind „Et Klimpermännche“ Thomas Cüpper, Björn Heuser, De Neppeser und Elfi Steickmann. Eintritt: 18 . Karten: 28 01. Altenberger Hof, Mauenheimer Str. 92. www.buergerzentrum-nippes.de

Bis 3. Januar: Weihnachtsstadt Valkenburg

Foto: Limburg Touristikel

Es ist DIE Weihnachtsstadt der Niederlande! Zwei unterirdische Weihnachtsmärkte sowie die einzigartigen Weihnachtskulpturen aus Sand in der Wilhelminagrotte ziehen wieder Besucher aus ganz Europa in das kleine, allerorts weihnachtlich geschmückte Städtchen kurz hinter der deutsch-niederländischen Grenze bei Aachen. Jeweils 6 . Infos: 00 31 4 38 20 00 40. Daalhemerweg 27, 6301 BJ Valkenburg aan de Geul, Niederlande. www.kerststadvalkenburg.nl

15 Uhr: Jahresgedenkfeier Gedacht wird der Verstorbenen des vergangenen Jahres. Anschließend weihnachtliches Beisammensein mit musikalischer Begleitung. Eintritt frei. Anmeldung: (0 22 02) 9 35 81 57. Private Trauerakademie Fritz Roth, Kürtener Str. 10, 51465 Bergisch Gladbach. www.trauerakademie.de 16 Uhr: Circus Düxerelli (auch am 13.12. um 11 Uhr) Hereinspaziert zum 14. Kölner Wintervarieté. Manege frei, wenn Kinder und Jugendliche aus Deutz ihre artistischen Künste zeigen. 6 . Bürgerhaus Kalk, Kalk-Mülheimer Str. 58. www.buergerhauskalk.de 16 Uhr: Weihnachtsführung Bei dieser Führung geht es um Brauchtümer in der Advents- und Weihnachtszeit. Unter anderem um die Entstehung des Adventskranzes, der Weihnachtsmärkte und des beliebten Adventskalenders. 9 . Anmeldung: 221-2 59 90. Treffpunkt: Café Reichard, Eingang, Unter Fettenhennen 11. www.vhs-koeln.de

Sonntag, 13.12. (3. Advent) 10 Uhr: Familienfrühstück Ein perfekter Rahmen für eine entspannte Kommunikation zwischen den Generationen. Erwachsene 8  / Kinder (bis 11 Jahre) 4 . Anmeldung: 221–9 14 59. Bürgerzentrum Deutz, Tempelstr. 41-43. www.buergerzentrum-deutz.de

12 Uhr: Homemade Cologne Winterbazar (auch am 12.12.) Mit Selbstgemachtem und Designerstücken lockt der Kreativmarkt „Homemade Cologne“ zu rund 80 Ständen in die Jackin-the-Box-Hallen in Ehrenfeld. Es gibt ein Rahmenprogramm mit Live-Musik, Glühwein und diverse Köstlichkeiten. Eintritt: 4 . Vogelsanger Str. 231. www.produkte-aus-deiner-stadt.de

Montag, 14.12. 11 Uhr: Lichterfest Eine Busfahrt des Fördervereins der Kölner SeniorenNetzwerke durch das weihnachtliche Köln bis 17 Uhr. Kosten: 13 . Infos und Anmeldung: 64 49 67. www.seniorennetzwerke-koeln.de 16 Uhr: Kölsch-Forum Sülz Das Kölsch-Forum lädt zum gemeinsamen musikalischen Nachmittag ein. Eintritt frei. Anmeldung: 9 92 12 10. Blankenheimer Str. 51. www.monika-kampmann-koeln.de

Dienstag, 15.12. 18 Uhr: Ringvorlesung – Recht und Alter Der demografische Wandel stellt auch viele Bereiche des Rechts vor neue Herausforderungen. Rentner auf der Anklagebank und Hochbetagte im Strafvollzug sind heute keine Seltenheit mehr und verschärfen bislang kaum beachtete Probleme. Forum Volkshochschule im Kulturmuseum, Cäcilienstr. 29-33. www.ceres.uni-koeln.de

Mittwoch, 16.12. 8.30 Uhr: Wanderung durch das Bergische Land Es geht von Hoffnungsthal zum Lüderich und weiter nach Moitzfeld. 14 km. Treffpunkt: 8.30 Uhr am Kölner Hauptbahnhof, links der Anzeigentafel. Anmeldung: (0 22 54) 83 72 76. www.eifelverein.de/koeln 15 Uhr: Die Kriminalpolizei rät Informationsveranstaltung zur Verbrechungsvorbeugung sowie Verhaltenshinweise bei Überfällen oder Trickdiebstählen. Eintritt frei. Infos: 221-2 59 90. VHS Studienhaus am Neumarkt, Cäcilienstr. 35. www.vhs-koeln.de

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20 Uhr: Höhner Weihnacht Neben den klassischen Weihnachtsliedern präsentieren die sechs Musiker der Höhner auch einige ihrer eigenen Songs. Ab 19,50 . Karten: (0 18 06) 57 00 70. Kölner Philharmonie, Bischofsgartenstr. 1. www.koelner-philharmonie.de

Freitag, 18.12. 15 Uhr: Besuch der Adventskrippen in der Kölner Altstadt Es werden exemplarisch einige Kölner Krippen vorgestellt, von der traditionellen Holzfigurenkrippe über moderne Künstlerkrippen bis hin zur Milieukrippe mit ihren kölschen Typen. 9 . Anmeldung: 221-2 59 90 Treffpunkt: Café Reichard, Eingang, Unter Fettenhennen 11. www.vhs-koeln.de 20.15 Uhr: Madämchen Ein unterhaltsamer Vorweihnachtsabend mit lebensfroher Musik. Das erfolgreiche Damen-Salonorchester spielt gekonnt auf. Ab 20 . Karten: 2 58 10 58. Senftöpfchen-Theater. Große Neugasse 2-4. www.senftoepfchen-theater.de

Samstag, 19.12. 18 Uhr: Weihnachtskonzert (auch am 20.12., 16 Uhr) Ein unterhaltsamer Mix mit dem „Domstädter Köln e.V.“ Musikzug, Orchester und Big Band. Traditionelles, Altbewährtes und Neues wird in einer spannenden Mischung erklingen. Eintritt: 16 . Karten im Internet: www.domstaedter.de. Musikhochschule, Konzertsaal, Unter Krahnenbäumen 87.

Sonntag, 20.12. (4. Advent) 16 Uhr: Geschichten aus dem Wiener Wald Der Versuch, dem Fleischhauer Oskar zu entkommen und ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen, führt die junge Marianne erst ins Elend und dann zu Oskar zurück. „Ein Wiener Volksstück gegen das Volksstück“ (Erich Kästner). Ab 10 . Karten: 2 84 00. Carlswerk, Schanzenstr. 6-20. www.schauspielkoeln.de

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Donnerstag, 17.12.


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Kalender

17 Uhr: Stadionsingen Mit „Loss mer Weihnachtsleeder singe“ verwandelt sich das RheinEnergieStadion bei bekannter Weihnachtsmusik in Kölns größtes Weihnachtswohnzimmer, in dem gemeinsam der friedliche Zauber der Weihnachtszeit erlebt wer-

Montag, 21.12., 19 Uhr: Hafenweihnachtsmarkt – Das Julfest

Foto: www.hafen-weihnachtsmarkt.de

Im Rahmen des Hafen-Weihnachtsmarktes wird die Wintersonnenwende gefeiert, denn die Tage werden nun wieder länger. Um die Sorgen des alten Jahres zu vertreiben, können alle Zuschauer Zweige ins Julfeuer werfen und sich Schönes für das neue Jahr wünschen. Rheinauhafen, Am Schokoladenmuseum 1a. www.hafen-weihnachtsmarkt.de

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den kann. 5 . Karten: 28 01. RheinEnergieStadion, Aachener Str. 999. www.lossmersinge.de 20 Uhr: Falco – The Show Der absolut authentische Falco-Interpret garantiert mit seinen Musikern höchste Qualität und Entertainment der Extraklasse. Ab 25 . Karten: 28 01. Theater am Tanzbrunnen, Rheinparkweg 1. www.falcotheshow.com

Donnerstag, 24.12. (Heiligabend) 15 Uhr: Heiligabend Konzert Unter dem Motto „Wir warten aufs Christkind“ präsentieren sich die Blechbläser der Kölner Dommusik, der Kölner Domchor und der Mädchenchor am Kölner Dom. 19 . Karten: 280 280. Philharmonie, Bischofsgartenstr. 1. www.koelner-philharmonie.de

Montag, 21.12. 17 Uhr: Selbsthilfegruppe Atemlos Ein Treffen für Erstinteressierte und Ratsuchende zum Thema Lungenerkrankung. Es besteht die Möglichkeit, individuelle Fragen zu stellen und Erfahrungen auszutauschen. Infos: 3 56 22 06. Bürgerhaus Kalk, Tagungsraum 1, Kalk-Mülheimer Str. 58. www.selbsthilfe-atemlos.de

Dienstag, 22.12. 15 Uhr: Kaffeehausmusik Ein schönes Beisammensein mit Kaffeehausmusiker Herrn Arenz im Restaurant des Curanum Seniorenstift Köln. Eintritt frei. Dülkenstr. 18. www.curanum-seniorenstift-koeln.de

Mittwoch, 23.12. 20 Uhr: Festliches Weihnachtssingen Die Kölner Konzertchöre laden zum Zuhören und Mitsingen ein. Karten ab 14 . Infos: 20 40 80. Philharmonie, Bischofsgartenstr. 1. www.netzwerk-koelner-choere.de

Freitag, 25.12. (1. Weihnachtstag) 11.30 Uhr: X-Mas Brunch (auch am 26.12.) Im barrierefreien Hotel Begardenhof gibt es eine leckere Mischung aus Frühstück und Mittagessen. Inklusive eines Glases Sekt. 38,50 . Reservierung: 9 85 47 10. Hotel Begardenhof, Brückenstraße 41. www.begardenhof.de


Samstag, 26.12. (2. Weihnachtstag) 12 Uhr: Führung – Der Mensch in seinen Welten Ein Gang durch das Rautenstrauch-JoestMuseum mit sachkundiger Führung verschafft dem Besucher einen interessanten Überblick über die Exponate und Themenfelder der Dauerausstellung. 7 . Infos: 221-3 13 56. Cäcilienstr. 29-33. www.museenkoeln.de

Mit Swing-Live-Musik aus den 20er- und 30erJahren, viel Platz für das Tanzbein und wunderbarem Blick auf Rhein und Feuerwerk das neue Jahr begrüßen. Es macht sich pure Lebensfreude breit bei mitreißenden Rhythmen, die live von „Nik Nack & The Chachkies“ sowie „Joe White & The Hot Seven Dwarfs“ gespielt werden. Karten an der Abendkasse 79 , im Schokoladenmuseum (Rheinauhafen). Oder ab 59  online unter www.silvester-swingball.de

Sonntag, 27.12.

Dienstag, 29.12.

20 Uhr: Theater – Muttersprache Mameloschn In der Familie kreisen die Konflikte um Unausgesprochenes, um Verletzungen, um Enttäuschungen, die von Generation zu Generation weitergegeben werden. Mameloschn ist das jiddische Wort für Muttersprache, und die Muttersprache erweist sich für Lin, Clara und Rahel als eine ewige Fremdsprache der Liebe, Missverständnisse dennoch nicht ausgeschlossen. 18 . Karten: 32 78 17. Freies Werkstatt Theater, Zugweg 10. www.fwt-koeln.de

13 Uhr: Weinmuseum (jeden Dienstag und Donnerstag) Köln und Wein sind enger verbunden, als man glaubt. 5 . Infos: 9 72 30 69. Weinmuseum Köln, Amsterdamer Str. 1. www.weinmuseum.org

Montag, 28.12. 18.30 Uhr: Tänze aus aller Welt Tanzen ist eine ausgezeichnete Möglichkeit, fit zu bleiben. Die Tänze in diesem Kurs beinhalten Schritte aus dem Standard/Latein-Programm und internationaler Folklore. Tanzpartner und Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Anmeldung erwünscht. Info: 55 76 55. Pfarrsaal an St. Maternus, Alteburger Str. 74.

Mittwoch, 30.12. 19.30 Uhr: Musical – Bodyguard (bis Sonntag, 3.4.2016) Der Kino-Hit machte die packende Lovestory um die Soul-Diva und ihren Leibwächter weltbekannt. Ab 38,50 . Karten: 28 01. Musical Dome, Goldgasse 1. www.musical-dome.de

Donnerstag, 31.12. (Silvester) 18 Uhr: Sylvester virtuos mit Kabarett Festessen, Kabarett und Party – das neue Jahr kann nicht besser beginnen: 4-Gang(Menü-)Buffet, Kabarett mit Torsten Schlosser und Gästen, Party bis in den Morgen! 50 . Bürgerzentrum Ehrenfeld, Venloer Str. 429. Karten unter 54 21 11 oder bueze.de.

Foto: www.silvester-swingball.de

Donnerstag, 31.12., 21 Uhr: Silvester-Swing-Ball

21 Uhr: Bläck Fööss Silvesterparty Neben einem vierstündigen Konzert erwartet die Gäste ein riesiges Feuerwerk mit Blick über die Domstadt. Ab 32 . Karten: 28 01. Lanxess Arena, Willy-Brandt-Platz. www.lanxess-arena.de

Januar Freitag, 1.1. 18 Uhr: La Bohème Oper von Puccini über den Dichter Rodolfo, den Maler Marcello, den Musiker Schaunard und den Philosophen Colline. Sie leben als Bohemiens in Paris. Von ihrer Kunst können sie nur schlecht leben. Ihr Einfallsreichtum und ihr Idealismus lassen sie überleben. 12 bis 81 . Karten: 221-2 84 00. Rheinparkweg 1. www.oper.koeln

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Samstag, 2.1.

Dienstag, 5.1.

20 Uhr: Irish Celtic (bis zum 4.1.) Traditioneller irischer Tanz verwoben mit zahlreichen Anekdoten, die durch die Geschichte Irlands, seine Mythen und Legenden führen. Und überall bricht sich die irische Lebensfreude Bahn. Ab 33,50 . Karten: 28 01. Kölner Philharmonie, Bischofsgartenstr. 1. www.koelner-philharmonie.de

20.15 Uhr: Konrad Beikircher Mit seinem Programm „Bin völlig meiner Meinung“ macht der Altmeister großartiges Kabarett der alten Schule. Karten: 28 01. Senftöpfchen Theater, Große Neugasse 2. www.senftoepfchen-theater.de

14.30 Uhr: Krippentour Op Kölsch Bei dieser besonderen Krippenführung in der Altstadt wird Kölsch gesprochen. 13 . Karten: 28 01. Treffpunkt: St. Maria Lyskirchen, An Lyskirchen 12. www.regiocolognia.de

Sonntag, 3.1. 16 Uhr: Neujahrskonzert Einschmeichelnd, fröhlich und mitreißend – die Musik des bekannten Damen-Salonorchesters Madämchen trifft mit den Evergreens der 20er- bis 60er-Jahre mitten ins Herz. 18 . Karten: 28 01 und unter www.koeln-ticket.de. Altenberger Hof, Mauenheimer Str. 92. www.buergerzentrum-nippes.de KölnerLeben verlost 2 x 2 Eintrittskarten. Bitte Postkarte mit dem Stichwort „Neujahr“ an: Redaktion KölnerLeben, Willy-Brandt-Platz 2, 50679 Köln. Einsendeschluss 17.12.15

Montag, 4.1. 14 Uhr: Demenzberatung – Demenz-Netz Kölner Norden (jeden 1. und 3. Montag im Monat) Das Demenz-Netz Kölner Norden hilft dabei, die integrierte Versorgung für Menschen mit Demenz und deren Angehörige zu verbessern. Es besteht die Möglichkeit zu persönlichen Sprechstunden. Bürgerzentrum Chorweiler, Café Pegasus, Pariser Platz 1. www.dnkn.chorweiler.info 19 Uhr: Lachyoga Lachen macht glücklich, ist gesund und verbindet Menschen. Jeder kann ohne Anmeldung mitmachen. Eintritt frei. Infos: (0 15 22) 1 72 02 09. Severinstorburg, Chlodwigplatz 2. www.koelner-lachclub.de

Mittwoch, 6.1. 10 Uhr: Frühstücksbuffet mit Vortrag Frau Hildegard Mayer stellt ihre Feldenkrais-Gruppe vor und zeigt Übungen. 3,50 . SeniorenNetzwerk AltstadtSüd, Karl-Berbuer-Platz 1. Info: 99 87 82 40. www.koelner-seniorennetzwerke.de

Donnerstag, 7.1. 19.30 Uhr: Immisitzung (verschiedene Termine bis 9.2.) Mit ironischem Witz und scharfem Humor geht es dem arrivierten Karneval an den Kragen. 27 . Tickets: 28 01. Bürgerhaus Stollwerk, Dreikönigenstr. 23. Weitere Spiel- und Uhrzeiten unter www.immisitzung.de

Freitag, 8.1. 20 Uhr: Neujahrskonzert Das WDR-Funkhausorchester begrüßt mit einer musikalischen Reise durch Europa das Jahr. 12,90 bis 30,40 . Karten: 28 01. WDR Sendesaal, Wallrafplatz 5. 22.30 Uhr: Mitsingkonzert (jeden Freitag) Alte und neue kölsche Hits werden live von Björn Heuser gespielt, das Publikum singt mit. Eintritt frei. Infos: 9 13 92 60. Gaffel am Dom, Bahnhofsvorplatz 1. www.heuser-koeln.de

Samstag, 9.1. 20 Uhr: Theater – Käsch in de Täsch (bis 20.3.) Ein turbulenter, kölscher Schwank in zwei Akten mit Peter Millowitsch. 27,50 bis 32 . Karten: 28 01. Millowitsch-Theater, Aachener Str. 5. www.millowitsch.de

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Kalender

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Sonntag, 10.1.

Freitag, 15.1.

11 Uhr: Divertissementchen (bis 9.2.) Unter dem Motto „Janz schön jeheim“ wird die NSA-Abhöraffäre gehörig auf die Schippe genommen. Ein turbulentes Bühnenspiel. Musikalisch wird der Zuschauer entführt in die Klangwelt des Broadways und natürlich kölscher Evergreens mit dem nötigen Schuss Klassik. 25 bis 70 . Karten: 28 01. Im weißen Zelt, Barmer Platz in Deutz. www.kmgv.de

14.30 Uhr: Demenzsprechstunde Für alle Fragen rund um die DemenzErkrankung wird eine spezielle Beratungsmöglichkeit angeboten. Anmeldung: 40 03 82 48. Malteser Krankenhaus St. Hildegardis, Bachemer Str. 29-33. www.malteser-sthildegardis.de

Montag, 11.1. 20.15 Uhr: Monika Blankenberg Ihre wilde und witzige Comedy-Tour durch die diversen Alterszustände heißt „Altern ist nichts für Feiglinge“. 18 . Karten: 24 24 85. Atelier Theater, Roonstr. 78. www.ateliertheater.de

Mittwoch, 13.1. 14.30 Uhr: Kino im Odeon Joy – Alles außer gewöhnlich, siehe S. 9. Eine Veranstaltung des SeniorenNetzwerkes Buchheim in Kooperation mit KölnerLeben. 4 . Infos: 31 31 10. Odeon Köln, Severinstr. 81. www.odeon-koeln.de 20 Uhr: Irischer Tanz Die irische Tanzshow „Gaelforce Dance“ besticht durch komplizierte Choreografien, donnernde Rhythmen, zauberhafte Melodien und eine fesselnde Geschichte aus Liebe und Leidenschaft. 46 bis 75 . Karten: 28 01. Palladium, Schanzenstr. 40. www.palladium-koeln.de

Foto: Monika Blankenberg

Donnerstag, 14.1.

Dienstag, 12.1. 20.30 Uhr: Spieleabend im Wirtzhaus Offener Spieleabend für alle. Einfach vorbeikommen, mitmachen und die Kombination von öffentlicher Gaststätte und vertrauter Spielrunde genießen. Eintritt frei. Infos: 24 13 41. Wirtzhaus, Roonstr. 78.

18.15 Uhr: Zumba Gold (jeden Montag, Mittwoch und Donnerstag) Eine leichte Form von Zumba, die geeignet ist für alle aktiven Personen, die ihre Kondition langsam aufbauen möchten. Dauer 45 Min., 1x die Woche, monatlich 25 , Infos: (01 78) 6 06 54 12. Dein Herzschlag, Kyffhäuser Str. 31. www.deinherzschlag.de

www. koelnerleben. info

Samstag, 16.1. 20 Uhr: Magier Marc Weide (auch am 17.1 um 18 Uhr) Der aufstrebende Künstler vereint Comedy und Zauberei. Aufwändige und verblüffende Effekte verzaubern das Publikum. 18 . Infos: 9 91 10 80. Bürgerhaus Stollwerck, Dreikönigenstr. 23. www.buergerhausstollwerck.de

Sonntag, 17.1. 11 Uhr: Sonntagströdelmarkt im Engelshof (jeden 3. So. im Monat) Der Engelshof ist ein besonders schöner Ort zum Stöbern im Trödel. In charmantem Ambiente ist auch für das leibliche Wohl gesorgt. Infos: (0 22 03) 1 52 16. Bürgerzentrum Engelshof, Oberstr. 96. www.buergerzentrum-engelshof.de 18 Uhr: Theater – Waisen Das „Theater der Keller“ lädt zu der preisgekrönten Vorstellung „Waisen“ ein. Eine Inszenierung, die beweist, dass realistisches Theater auch heute noch funktionieren kann. 18 . Tickets: 31 80 59. Kleingedankstr. 6. www.theater-der-keller.de

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Kalender

Montag, 18.1.

Donnerstag, 21.1.

15 Uhr: Kölscher Klaaf (jeden 1. und 3. Montag im Monat) Einladung zum Kölschen Klaaf der Akademie für uns kölsche Sproch. Freier Eintritt. Infos: 42 10 23 30. Kölsche Klaaf-Grupp Sülz, KSG im Uni-Center, 1. OG, Luxemburger Str. 136. www.koelner-senioren.de

16 Uhr: Trauercafé (jeden 3. Donnerstag im Monat) Hier können sich Trauernde austauschen, Verständnis erfahren und Hilfsangebote erhalten. Eintritt frei. Infos: 89 00 93 12. ARCHE, Augustastr. 22. www.johanniter.de

19.30 Uhr: Bolschoi Staatsballett Freunde traditioneller Ballettkunst werden mit Tschaikowskys Klassiker „Schwanensee“ verwöhnt. 30 bis 70 . Karten: 28 01. Musical Dome, Goldgasse 1. www.musical-dome.de

Dienstag, 19.1. 10.30 Uhr: Tanzen für alle (jeden Dienstag) Getanzt werden abwechslungsreiche Folkloretänze aus aller Welt. Vorkenntnisse nicht erforderlich. 10 Doppelstunden 25 . Infos: 81 83 13. Pfarrsaal St. Bruder Klaus, Bruder-KlausSiedlung 2, Köln-Mülheim. www.seniorennetzwerk-muelheim.de 18 Uhr: Ringvorlesung – Politische Beteiligung im Alter Wenn im Rahmen des demografischen Wandels alte Menschen in Deutschland einen zunehmend größeren Anteil an der Bevölkerung stellen, sollten sie auch ein entsprechendes Gewicht in der Politik haben – sowohl bezüglich ihrer Interessen als auch als politisch aktiv Gestaltende. Forum Volkshochschule im Kulturmuseum, Cäcilienstr. 29-33. www.ceres.uni-koeln.de

Mittwoch, 20.1. 10.30 Uhr: Bürgersprechstunde (jeden 3. Mittwoch im Monat) Die Polizei steht in der Bürgersprechstunde für Fragen zur Verfügung. Eintritt frei. Infos: 221-9 14 64. Seniorenvertretung Köln-Innenstadt, Ludwigstr. 8, Zimmer 425. www.stadt-koeln.de

Freitag, 22.1. 11 Uhr: Fit und knackig 60+ (jeden Freitag) Bewegungsangebot für Senioren. Bequeme Kleidung erforderlich. 2 . Infos: 26 13 79 09. Senioren-Netzwerk Buchheim, Gemeinschaftsraum, Caumannsstr. 21. www.netzwerkbuchheim-buchforst.de

Samstag, 23.1. 20 Uhr: Theater-Komödie Pierre und Laurence, seit über 20 Jahren verheiratet, sind zum Abendessen bei Freunden eingeladen. Aber Laurence hat dringenden Gesprächsbedarf und so kommen beide nach einem humorvollen Abendgespräch „Anderthalb Stunden zu spät“. 15 bis 45 . Karten: 2 58 01 53. Theater am Dom, Glockengasse 11. www.theateramdom.de

Sonntag, 24.1. 15 Uhr: „Jahresrückblick“ Der Kabarettist und Liedermacher Gerd Schinkel schaut nochmal zurück auf 2015 – mal kritisch, mal mit Humor! 15 . Karten: 42 10 23 30. KSG im UniCenter, 1. Stock, Luxemburger Str. 136. www.koelner-senioren.de 17 Uhr: Forum Alte Musik Köln Midori Seiler und Christian Rieger spüren auf Violine und Cembalo den reizvollen Beziehungen der Bach´schen Sonatenkunst nach. 18 . Karten 28 01. Klaus-von-Bismarck-Saal, WDR Funkhaus, Wallrafplatz. www.forum-alte-musik-koeln.de

Redaktion KölnerLeben, Hermann Koch, Willy-Brandt-Platz 2, 50679 Köln, Tel. 221-2 86 94, Fax: 221-2 70 19, sozialamt.koelnerleben@stadt-koeln.de unter www.koelnerleben.info Immer tagesaktuelle Termine!


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Donnerstag, 28.1., 17.30 - 19.30 Uhr: Beratungsabend – Chronische Hüftschmerzen Ein Informationsabend für Patienten und Interessierte im EndoprothesenZentrum Köln zum Thema „Hüftarthroskopie/Hüftendoprothetik“: Es referiert Professor Dr. Karbowski. Eintritt frei, keine Anmeldung. Info: 33 08 13 56. Festsaal Krankenhaus der Augustinerinnen, Jakobstr. 27-31, 50678 Köln,

Montag, 25.1.

Donnerstag, 28.1.

10 Uhr: Stadtteilfrühstück (jeden Montag) Hier findet man Gleichgesinnte, tauscht sich bei einem leckeren Frühstück aus. 2,50 . August-Bebel-Haus, Krahnenstr. 1. www.seniorennetzwerk-muelheim.de

15 Uhr: Senioren-Gesprächskreis (jeden letzten Donnerstag im Monat) Der Arzt und Psychologe Dr. Hallberg moderiert das Gespräch und steht für Fragen zur Verfügung. Eintritt frei. Infos: (01 78) 9 09 48 56. Senioren-Netzwerk Sürth, Matthias Pullem Haus, Grüner Weg 23. www.seniorennetzwerke-koeln.de

19 Uhr: Theater – Thriller (auch am 26.1.) Was als Mutprobe beginnt, wird bitterer Ernst. Acht Mädchen – jede in ihrem eigenen Ausnahmezustand. 12,80 . Karten: 28 01. Comedia Theater, Vondelstr. 4. www.comedia-koeln.de

Dienstag, 26.1. 15 Uhr: Demenz-Café (jeden letzten Dienstag im Monat) Ein Nachmittag für demenzerkrankte Menschen, ihre Angehörigen und interessierte Senioren. Gemeinsam wird erzählt, gesungen, gespielt und gebastelt. Eintritt frei. Anmeldung erforderlich: 88 33 66. Bürgerzentrum Deutz, Templerstr. 41-43. www.buergerzentrum-deutz.de 20 Uhr: Vocal Journey – Benefiz Konzert Unter dem Motto „Life On The Ocean Wave“ haben die Mitglieder von Vocal Journey ein spannendes Programm zusammengestellt. Eintritt: 10  / 6  ermäßigt. Infos: 16 80 60-0. Johanneskirche Köln-Klettenberg, Nonnenwerthstr. 78 www.fipskoeln.de

Mittwoch, 27.1. 10 Uhr: ABC-Kurs (jeden Mittwoch) Viele Menschen in Köln können nicht richtig lesen und schreiben. Zwei Lehrerinnen bieten hier ehrenamtlich einen qualifizierten Alphabetisierungskurs an. 1 . Anmeldung: 5 60 46 14. SeniorenNetzwerk Neustadt-Süd, Saarstr. 22. www.seniorennetzwerke-koeln.de

Freitag, 29.1. 15 Uhr: Schlagernachmittag Ein vergnüglicher Nachmittag mit der Schlagerparade von DJ Mr. Musik. Eintritt frei. Infos: (0 22 03) 59 40 26. Curanum Seniorenstift Köln, Dülkenstr. 18. www.curanum-seniorenstift-koeln.de

Samstag, 30.1. 19 Uhr: Lachende Kölnarena Für die Kölner Karnevalsjecken ist sie längst Kult geworden: Die Lachende Kölnarena bietet ausgelassene Stimmung, ein großartiges Bühnenprogramm und beste Laune. 39 bis 44 . Karten: 28 01. Lanxess Arena, Willy-Brandt-Platz. www.lanxess-arena.de

Sonntag, 31.1. 10.30 Uhr: DRK Reisemesse Eine gute Möglichkeit, sich in entspannter Atmosphäre über das Reiseangebot der DRK zu informieren. Eintritt frei. Infos: 5 48 72 22. DRK, Pohlmannstr. 13. www.drk-koeln.de 15 Uhr: Reportage – China Reisejournalist Robert Neu folgte der 6.380 Kilometer langen Lebensader Chinas, dem Jangtse-Fluss. 16,50 . Karten: 71 99 15 15. Studio Dumont, Breite Str. 72. www.grenzgang.de

Verkaufstalent gesucht! Für den Anzeigenverkauf in KölnerLeben suchen wir Verstärkung. Sie sind kommunikativ, engagiert, haben gute Ideen und vernetzen gern? Dann sind Sie vielleicht die oder der Richtige für unser Team. Bewerbungen: Sonja Bouchireb Tel. 0221 – 99 88 21-41 bouchireb@kaenguru-online.de www.koelnerleben.info


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Gesund + Fit

Zumba Gold im Studio Dein Herzschlag Tanze und bewege Dich in Deinem eigenen Tempo zu lateinamerikanischer Musik. Zumba Gold ist ideal für Junggebliebene, Neueinsteiger, Übergewichtige & Schwangere. Die Probestunde ist bei vorheriger Anmeldung kostenlos. Immer montags, mittwochs und donnerstags um 18.15 Uhr in der Kyffhäuserstr. 31, 50674 Köln. Infos bei Ramona Suh: Tel. 01 78 – 6 06 54 12 und info@deinherzschlag.de

Schöne und festsitzende Zähne in jedem Alter! Mit uns haben Sie gut lachen – denn bei uns bekommen Sie alles aus einer Hand. Unser Team aus Zahnärzten und ausgebildeten Fachkräften berät Sie gerne. Zahnarzt und Oralchirurg Dr. Mathias Sommer, Master of Science Implantologie, WDR-Arkaden Köln, Elstergasse 3, 50667 Köln, Tel. 02 21 – 2 58 49 66 www.implantat-spezialist.koeln

FÜR DIE JUNGGEBLIEBENEN GEEIGNET

Seniorentanzen – paarweise oder solo. Tanzen – das schönste Hobby – alleine, zu zweit oder in der Gruppe. Sich beschwingt über das Parkett bewegen macht beweglicher, flexibler, gesünder und glücklicher. Rufen Sie uns an. Wir beraten Sie gerne über unsere Angebote, auch über Zumba Gold (Fitnesstanzen) und Agilando. ADTV Tanzschule Breuer, Köln-Innenstadt und Junkersdorf, Bürozeit: Mo–Fr 15–19.30 Uhr, Tel. 02 21 – 21 61 61, www.tanzbreuer.de

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Chronische Hüftschmerzen? Ein Informationsabend für Patienten und Interessierte im EndoprothesenZentrum Köln: Hüftarthroskopie Hüftendoprothetik - minimalinvasive Eingriffe - Ihr individualisiertes Hüftgelenk Prof. Alfred Karbowski und Team Spezielle Orthopädische Chirurgie 28.01.2016, 17.30-19.30 Uhr Festsaal Krankenhaus der Augustinerinnen Jakobstr. 27-31, 50678 Köln Tel. 02 21 – 33 08 13 56 Eintritt frei, keine Anmeldung

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Fachärztin Eva Maria Jansa Altersmedizin, Hirnleistungscheck, Ultraschall, EKG, Blutuntersuchung, Hausbesuche. Mo/Di 9–12 u. 15–17 Uhr, Mi geschlossen, Do 9–12 Uhr, Fr 8–10.30 Uhr, Clever Str. 35 (Nähe Ebertplatz), Tel. 02 21 – 37 99 57 49, www.privatpraxis-jansa.de

Foto: Wolters Reisen

BLEIBEN SIE AKTIV ZUSAMMEN MIT

Mit dem „WeihnachtsmarktExpress“ zu den schönsten Weihnachtsmärkten von Köln! Im Advent täglich ab 9.30 Uhr im 15-Minuten-Takt ab/zu folgenden Haltestellen: Kölner Dom: Burgmauer, Altstadt: Mühlengasse, Schokoladenmuseum: Drehbrücke, Neumarkt: Zeppelinstraße. Teilstrecke 2,50 , Rundfahrt (mit Ausstiegsmöglichkeit) 8,00 . Ab dem 24.12. fährt wieder der „Schoko-Express“! Wolters Reisen Köln e.K. Tel. 02 21 – 70 99 97-0, www.bimmelbahnen.de

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Kleinanzeigen Rat + Tat

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Rechtsanwaltskanzlei Schlimm & Dr. Schlimm Seit über 35 Jahren stehen wir Ihnen am Hansaring 45 in 50670 Köln zur Seite. Unsere Schwerpunkte: Familienund Erbrecht, Betreuungsrecht inkl. Vermeidung gerichtlicher Betreuung, Arbeits-, Miet- und Sozialrecht. Tel. 02 21 – 13 30 13, www.ra-kanzlei-schlimm.de

Seniorenservice Charlotte von Schwind: Hilfe zu Hause, persönliche Betreuung und Begleitung stundenoder tageweise. Tel. 02 21 – 8 20 40 08 oder Tel. 01 57 – 86 01 97 37 c.vonschwind@netcologne.de

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Elektroinstallation * Lichttechnik/ -planung * Haus- und Türkommunikation * Beleuchtungsanlagen * Antennen-/ Satellitentechnik * E-Check * Funkbus (für Jalousie/Rolladenmotor). Köln-Lindenthal, Lindenthalgürtel 50, Tel. 02 21 – 9 55 65 10, info@licht-haus.de

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Fachanwälte für Erbrecht und Versicherungsrecht Spezialisierte Beratung zu allen Fragen des Erbrechts (z.B. Testamentsgestaltung und -vollstreckung, vorweggenommene Erbfolge, Pflichtteilsansprüche, Vorsorgevollmacht) und des Versicherungsrechts (z.B. Kranken-, Pflege- und Lebensversicherung). Sie finden uns im Herzen Kölns: Komödienstr. 56-58, 50667 Köln, Tel. 02 21 – 9 92 24 60, www.kanzlei-potthast.de

Münzen & Medaillen Galerie Köln Knopek. Seit über 30 Jahren kaufen und verkaufen wir Münzen, Gold, Silber und Edelmetalle in jeder Form. Wir kaufen z. B. Goldschmuck, Zahngold, Silberbesteck, BRD 5- und 10-DM-Münzen, Goldmünzen u. v. m. Wir beraten Sie gerne beim Verkauf Ihrer Gegenstände in unserem Geschäft. Auf Wunsch besuchen wir Sie auch gerne zu Hause. Münzen Knopek, Alter Markt 55, 50667 Köln, Tel. 02 21 – 2 70 56 70 www.muenzhandel.de

Rechtsanwälte Schmanns Fachanwälte für Sozialrecht Wir helfen Ihnen kompetent bei Fragen zur Rente, Schwerbehinderung, Pflegeversicherung, Elternunterhalt bei ungedeckten Heimkosten, Sozialhilfe. Apostelnstr. 2, Nähe Neumarkt, Tel. 02 21 – 13 45 46, www.schmanns.eu


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Kleinanzeigen

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Zum guten Schluss

Kölner Köpfe - Wolfgang Bergmann Foto: Lydia Schneider-Benjamin

Wolfgang Bergmann ist der echte Weihnachtsmann und wohnt in Mülheim. KölnerLeben sprach mit ihm.

Herr Bergmann, so wohnt also der Weihnachtsmann … Es ist doch sehr heimelig hier in meiner ehemaligen Stammkneipe, in der ich seit 2009 mit meiner Frau wohne. Es ist Platz genug auf 150 Quadratmetern, die große Theke habe ich stehen gelassen. Hier in der Ecke, wo das Sofa jetzt steht, war eine Tischgruppe. Dort drüben hing der Dart-Automat und da das Sparkästchen.

Wie kamen Sie denn darauf, hier einzuziehen? Den Wirt kenne ich sehr gut und die einfachen Kneipen im Veedel rentieren sich nicht mehr, verschwinden immer mehr. So stand auch diese hier vor der Schließung, nach einigem Hin und Her waren wir uns mit dem Vermieter einig. Wir wollten unbedingt wieder weg aus Marienheide, wo wir damals wohnten, da war nichts los. Und hier? Hier ist jede Menge los, Mülheim verändert sich rapide. Heute gibt es sehr viele Initiativen hier, besonders nach dem Anschlag auf der Keupstraße. Dort engagiere ich mich, ebenso wie im Verein „Heimat für alle“ und im Schützenverein. Und ein echter Kulturgewinn hier ist das Schauspiel in der Schanzenstraße. Sie haben ja jetzt wieder Hochsaison … Ja, Ende November ging es los. Ich bin doch der geborene Weihnachtsmann, trag’ einen echten Bart und die Figur dazu habe ich auch (lacht). Gerne besuche ich Kindergärten. Besonders Kinder mit Behinderung liegen mir am Herzen. Sie wollen den Weihnachtsmann anders

erfahren, durch Fühlen, Tasten und Riechen. Und sie dürfen dann auch an meinem Bart zupfen. Keine Attrappe! Aber mit dem Weihnachtsmann oder Knecht Ruprecht drohen Eltern auch. Merken Sie, wenn Kinder Angst haben? Ich bin nicht der altmodische AngstWeihnachtsmann, ich will Freude machen und die Kinder loben. Deswegen bücke ich mich zu den Kleinen hinunter, damit ich nicht so riesig wirke. Aber trotzdem hat natürlich manches Kind Angst. Werden Sie denn schon mal von Kindern im Supermarkt erkannt? Ja, oft. Sie tuscheln dann aufgeregt mit ihren Eltern. Ich sag’ ihnen dann: Ich hab jetzt Urlaub, deswegen laufe ich so herum. Das verstehen sie dann. Gerade hier in Mülheim leben ja Kinder der verschiedensten Kulturen. Gab es nie ein Probleme, etwa dass Eltern das ablehnten? Nein, nie. Die Eltern freuen sich für ihre Kinder, wenn man ihnen eine Freude macht. Aber im Kindergarten hier direkt gegenüber, da sagen die Erzieherinnen den Kindern, den Weihnachtsmann gäbe es nicht. Aber der Glaube an ihn lässt sich nicht so leicht ausrotten. Die Kinder stehen oft am Zaun und wollen wissen, ob ich der Weihnachtsmann bin.

Das Gespräch führte Lydia Schneider-Benjamin.

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KölnerLeben Heft 6|15


Wichtige Telefonnummern

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Beratung und Hilfen der Stadt Köln Zentrales Beratungstelefon für Senioren und Menschen mit Behinderung Tel. 221-2 74 00 sozialamt.beratungstelefon@ stadt-koeln.de Bürgerberatung Tel. 221-2 40 00 buergerberatung@stadt-koeln.de

Schnelle Hilfe für vernachlässigte oder verwahrloste Personen Tel. 221-2 44 44 buergerberatung@stadt-koeln.de

Heimaufsicht Tel. 221-2 74 04, 221-2 65 80, 221-2 75 72 heimaufsicht@stadt-koeln.de

VHS Angebote für die 2. Lebenshälfte Tel. 221-2 26 16 vhs-gesellschaft@stadt-koeln.de

SBK, Sozial-Betriebe-Köln Tel. 77 75 55 21 info@sbk-koeln.de

Alzheimer Forum Beratung für Angehörige Tel. 77 75 55 22 alzheimer-forum@sbk-koeln.de

Sozialpsychiatrischer Dienst beim Gesundheitsamt Tel. 221-2 47 10 sozialpsychiatrischerdienst@ stadt-koeln.de

Seniorenvertretungen in den Bezirksrathäusern auf Stadtebene Telefon 221-2 75 15, seniorenvertretung@stadt-koeln.de Stadtbezirk Innenstadt, Ludwigstr. 8, 4. Etage, Raum 425 jeden 2. und 4. Dienstag von 10 bis 12 Uhr, Tel. 221-9 14 64 svk.innenstadt@stadt-koeln.de Stadtbezirk Rodenkirchen, Hauptstr. 85, Raum 105 jeden 1. Dienstag im Monat von 14 bis 16 Uhr Tel. 221-9 23 40 svk.rodenkirchen@stadt-koeln.de

Stadtbezirk Lindenthal, Aachener Str. 220, Raum 400 jeden 1. und 3. Montag im Monat von 10 bis 12 Uhr Tel. 221-9 32 54 svk.lindenthal@stadt-koeln.de

Stadtbezirk Nippes, Neusser Str. 450, 2. Etage, Raum 210, jeden 2. Donnerstag im Monat von 10 bis 11.30 Uhr, Tel. 221-9 54 99 svk.nippes@stadt-koeln.de

Stadtbezirk Porz, Friedrich-Ebert-Ufer 64–70 Raum 248, jeden 1. und 3. Dienstag im Monat von 10 bis 12 Uhr Tel. 221-9 73 41 svk.porz@stadt-koeln.de

Stadtbezirk Ehrenfeld, Venloer Str. 419–421, Raum 234 jeden 2. und 4. Montag im Monat von 10 bis 12 Uhr Tel. 221-9 42 45 svk.ehrenfeld@stadt-koeln.de

Stadtbezirk Chorweiler, Pariser Platz 1, Raum 349 jeden letzten Mittwoch im Monat von 10 bis 12 Uhr Tel. 221-9 64 50 svk.chorweiler@stadt-koeln.de

Stadtbezirk Kalk, Kalker Hauptstr. 247–273, Raum 144, jeden 1. und 3. Dienstag im Monat von 10 bis 12 Uhr Tel. 221-9 83 05 svk.kalk@stadt-koeln.de Stadtbezirk Mülheim, Wiener Platz 2a, Raum 641 jeden Montag von 10 bis 12 Uhr Tel. 221-9 93 07 svk.muelheim@stadt-koeln.de

Seniorengemeinschaften in den Parteien AG 60plus Senioren in der SPD Vorsitzender: Friedhelm Hilgers Magnusstr. 18 b, 50672 Köln Tel. 9 25 98 10 ub.koeln@spd.de

SeniorenUnion Senioren in der CDU Vorsitzender: Bernd Ensmann Kösliner Str. 22, 50737 Köln Tel. 7 40 08 78 bernd.ensmann@seniorenunion-koeln.de

FDP/Kreisverband Köln Kreisgeschäftsstelle Frankenwerft 35 (Stapelhaus) 50667 Köln Tel. 2 53 72 57 info@fdp-koeln.de

Bündnis 90/Die Grünen Rathausplatz (Span. Bau) 50667 Köln Tel. 221-2 59 16 Ansprechpartnerin: Frau Ehlting gruene-fraktion@ stadt-koeln.de

DIE LINKE. Kreisverband Köln Zülpicher Str. 58, 50674 Köln Tel. 2 40 60 95 Ansprechpartnerin: Angelika Link-Wilden buero-kv-koeln@die-linke.org

Beratung und Hilfen der freien Wohlfahrtsverbände

Polizei

Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Köln e. V. Rubensstr. 7–13, 50676 Köln Tel. 20 40 70 info@awo-koeln.de

Kriminalkommissariat, Vorbeugung/Opferschutz Kriminalhauptkommissarin Frau Platthaus Tel. 229-96 11 kp-o.koeln@polizei.nrw.de

Der PARITÄTISCHE Kreisgruppe Köln Marsilstein 4–6, 50676 Köln Tel. 95 15 42-0 koeln@paritaet-nrw.org

Caritasverband für die Stadt Köln e. V. Bartholomäus-Schink-Str. 6 50825 Köln, Tel. 95 57 00 info@caritas-koeln.de

Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Köln-Stadt e. V. Oskar-Jäger-Str. 101 50825 Köln, Tel. 5 48 70 info@drk-koeln.de

Diakonisches Werk Köln und Region Kartäusergasse 9–11 50678 Köln, Tel. 16 03 80 ihrschnellerdraht@ diakonie-koeln.de

Synagogen-Gemeinde Köln Ottostr. 85, Eingang Nußbaumerstraße 50823 Köln, Tel. 7 16 62-0 info@sgk.de

Kommissariat Verkehrsunfallprävention/ Verkehrssicherheit: Hartmut Werth Tel. 229-61 61 vup-o.koeln@polizei.nrw.de


KoelnerLeben Dezember 15 / Januar 16  

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