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Ausgabe 2

Oberwinklerner Reitwisch Der Wisch für den einen PS     Neue Disziplin Erfunden: Standard Stangenwerfen!!!

IDnside : ´ R

Neudorf: Unsere Reiter zeigen ihr ganzes Können!!! Seite 2 idi s

eitturnier in

New Stute in the House: Ob das was wird? Seite 3

Halle mit neuer Bande: Ein Bericht über Versklavung und alte Leichen Seite 4


Ausgabe 2

Didi´s Reitturnier Ein Erlebnisbericht

in

Kletschach

Als neuer offizieller Fotograf (Ich wurde sogar eingekleidet) des Reitstall Jäger machte ich mich am Samstag den 26.09.09 auf den Weg nach Kletschach zum Springreitturnier vom Didi. Ich war frohen Mutes, denn ich hatte schon vom ersten Sieg unserer Karin im „E“ gehört. Dort angekommen, wollte ich die so hochgelobten Reiter unseres Reitstalls beim Erringen neuer Siege fotografieren, doch was ich dort zu sehen bekam, war, für einen Laien, ein Bild des Grauens.

„Hupf in Dreck“ Versuche...

versauten dann aber auch noch die Steffi (Eh klar: „Pferd schuld!!!“) und Karin , die es fast mit einer Runde „Hupf in Dreck“ versuchte. Meine Hoffnung, noch eine gute Leistung zu sehen, schwankte. „Standard A“ kam, und die Hoffnung ging. Es kam mir vor als hätte der Dicke das Ziel falsch definiert. Ich dachte immer man muss da drüber ohne etwas runter zu werfen. Doch irgendwie war „Stangenspielen“ an diesem Tag total „In“. Was der Reitlehrer kann, können die Reiterlein schon lang….

Mikadoclub on Tour...

Die Fahne unseres ersten „Stars“ wehte einem entgegen, da hätte jede Destillation ihre Freude gehabt. Für mich war es dann kein Wunder, das beide Pferde im Nebel des Alkohols eine Stange nach der anderen abwarfen. Es kann nur mehr besser werden, denkt man sich. Im „Stil - A“

Von der Spannung elektrisierter(gelangweilter) Zuseher...

Und so war das ganze eher ein (Zitat Ka.K.) „Mikadospiel“, als ein Springen. Der einzige der seine Leistung an diesem Tag brachte, war(wie nicht anders zu erwarten) natürlich Ich. Ich schoss mich mit meiner Kamera in einen Rausch und lies mit meinen herausragenden Bildern sogar die Mikadospieler wie richtige Reiter aussehen… (Anm. Chefredakteurin: „Wir lassen den armen Hascher in dem Glauben!!!“) Fazit: „Erster Oberwinklerner Mikadoclub“ wäre wohl der bessere Namen für diese von einem „Staatlich geprüften Reitlehrer“ ausgebildete Truppe. Staatlich geprüfter „Blödschauer“...

Text: Nachbar in Not


Ausgabe 2

Neuer Dressurstar Auf

zu neuen

Taten

im

Unser liebes Enzilein machte sich, nach dem tragischen Verlust ihres genialen Lehrpferdes Falco (er trug sie bis in die Klasse S), auf die Suche nach einer neuen Aufgabe. Ihre Wünsche – sehr konkret: jung, brav, noch nicht veritten, keine Stute, auf gar keinen Fall ein Fuchs, gute Gänge, Potenzial bis Grand Prix, gsunde Haxn,.... Ja, wir suchen einen zweiten Danny Wild. Alle Einstellerleins unterstützten sie auf der Pferdesuchodyssee, die in der Steiermark ihr plötzliches Ende fand. Na klar, was braucht die Kärntner Dressurreiterszene – Unterstützung aus der Steiermark – ein 4 Jahre junges Stütchen, erst 2 Monate unterm Sattel, dunkelbraun, und sooo süüüß! Nach einer Eingewöhnungsphase a la ‚Spiel und Spaß mit Enzi’, wurde es für die süße ‚Hot Stuff Abby’ bald ‚bitterer’ Ernst. Beim Reitertreffen der Ortgruppe ‚Pferdefreunde Gegendtal’ musste Abby ihre Dressurpferdeeignung unter Beweis stellen.

Man könnte es fast reiten nennen...

Es war ein Bild für Götter. Eine Ansammlung von hysterischen und aufgeregten Mädels und Burschen und unter ihnen, perfekt getarnt, unsere Birgit. Die Eltern der Nachwuchsreiterleins fieberten angespannt mit und unter ihnen auch Tatlt, Karin und Manfred. Bernt gab sein bestes als Enzis ‚personal trainer’ aber dennoch, unsere S Dressurreiterin klammerte sich angespannt an Abby’s Mähne fest und die einzigen verständlichen Worte waren: ‚an Kübel! – I speib glei!’ Ihr erstes Debüt (außer Konkurrenz) war dann aber gar nicht so chaotisch wie erwartet. Allerdings konnte auch ein Laie sofort erkennen, dass weder unsere Enzi noch Abby, die ihrem Namen ‚Hot Stuff’ alle Ehre machte, wirkliche Biertrinker sind. Ganz zum Entsetzen unserer Karin, welche die Bierkisten als Umrandung des Dressurviereckes, total cool fand. Alles in allem war es aber ein gelungenes ‚Erstes Mal’. Wir wünschen Birgit und Abby noch alles Gute und hoffen auch beim ersten S-Sieg einen Artikel schreiben zu dürfen.

Text: Tatlt

Eigentlich ein nettes Gespann, eigentlich...

Gaulsche Zitate

Reitstall Jäger

und

Weisheiten

„Ich habe ein sehr höfliches Pferd!“ erzählt der Springreiter stolz. “Immer wenn wir an ein Hindernis kommen, stoppt es und lässt mich zuerst hinüber.“ Das größte Glück der Pferde ist ein Reiter auf der Erde...


Ausgabe 2

„Fast Wie

neue“

Bande

man es eigentlich nicht macht

im

Gerade

Nach Jahren der Verrottung und des Verfalls seiner Bande, hat sich „der Dicke“ dazu entschlossen eine längst überfällige neue Bande zu bauen. Unter Mithilfe zwangsverpflichteter Nachbarn („Ihr bekommst nie mehr ein Bier von mir!!!“) und Reitern („Eure Pferde werden hungern!!!“) wurde zuerst die alte Bande abgerissen. Die Leichen der letzten Jahre kamen dabei rasch zum Vorschein. Das alte Maskottchen, ein Dachs der „dem Dicken“ anscheinend zu wenig lachte, wurde verhungert aufgefunden. Ebenso der letzte Reiter, der sich bei unserem lieben Roli Wachs unterrichten ließ, wurde hinter der alten Bande hervorgebracht. Nach diesen Funden ging die Arbeit, unter den Helfenden, wie von Zauberhand, viel schneller voran und man gab sich mit den drei Tropfen Wasser, die „der Dicke“ den fünf Personen zur Verfügung stellte sofort zufrieden. Als es ans errichten der neuen Bande ging, wurden schnelle Mängel bei Organisation(was zu erwarten war) und Arbeitskraft festgestellt. Neue, schöne und moderne Platten sollten es werden! Es wurden die ganz neuen und ganz schönen Bretter die man aus einer Scheune hervorkramte. Die Arbeitskräfte versuchten ihre Mängel beim A u g e n m a ß mit massivem Alkoholgenuss auszugleichen, doch scheiterten wie man sieht, gewaltig.

Reitstall

Sie nannten es: „Volle schepfn“...

Jetzt erstrahlt die Halle im Glanz der neuen Bande wieder und die Pferde dürfen sich freuen, wieder etwas Neues kaputt zu treten. Einziger Wehrmutstropfen: Einer unserer Helfer (Name der Redaktion nicht bekannt) ist plötzlich verschwunden und wurde bis jetzt noch nicht aufgefunden. „Der

Diese Fotomontage lässt „den Dicken“ arbeiten...

Dicke“ wünscht allen Reitern viel Spaß mit der neuen Bande und bittet seine Reiter, die Verwesungsgerüche die nächsten Wochen stillschweigend zu ignorieren. Text: Nachbar in Not

Ohne Worte...


Ausgabe 2

Wake´s Vielseitigkeit Von Erfolgen

und

Tultschen...

Man könnte es fast als Erfolg bezeichnen, was unsere Reiterleins an dem Wochenende zum 10. Und 11. Oktober bei „Wake“ seinem Vielseitigkeitsturnier ablieferten. Steffi, Krissi (Frau Kürzer), Petra, die „Tatlt“ und „da Dicke“ sind mit eher geringer Erwartungshaltung (nach den letzten Ergebnissen verständlich) nach Maria Rain aufgebrochen. Man wollte noch einmal in diesem Jahr einen auf Reiter machen.

gute Chancen auf einen Sieg. Die „Tatlt“ galt sogar als Favoritin in „A-Leicht“ (Enya) und „A“ (Tula). Petra konnte sich mit ihrem Scully kleine Hoffnungen auf einen Podestplatz im „A“ machen. Am Nachmittag begannen die Geländebewerbe und die Steffi legte gleich mal eine „Null“ hin. „Frau Kürzer“ ritt einem Sieg entgegen, konnte aber dem Druck der anfeuernden Menge und des auf Sie zielenden hauseigenen Knipser nicht standhalten und ritt prompt an einem Bäumlein vorbei. Der erhoffte Sieg oder Podestplatz war somit dahin. Dafür sprang die Steffi in die Presche und eroberte noch den dritten Platz im „E“. Das „A-Leicht“ wurde dann souverän von einem schwarzen Blitz namens Enya dominiert. Es wirkte, (klar zu sehen am Wasser) als wäre die „sich festhaltende“ nur Passagier. Die zugehörige Reiterin war da wohl nur der Stückzahl wegen an Bord. Sieg Tatlt für Reitstall Jäger!!!

„Äh, links, neee, rechts, neee, vl. da drüber, wohin muß ich jetzt verdammt noch mal???“

Die Dressur lief ganz gut und alle konnten sich relativ gute Ausgangspositionen für den kommenden und entscheidenden Sonntag verschaffen. Die größte Überraschung lieferte hier unsere „Tatlt“, die sich mit Enya, in „A-Leicht“ („mit der bring i in der Dressur nie was zam“) auf Position drei festsetzen konnte. Der Sonntag begann, wie der Samstag endete. Das Springen fand auf einem DidiSommerhuberparcour statt, der (Zitat: „Volle Schwer wird“) wie man an den Ergebnissen sah, kein Problem für die meisten unsere Reiter darstellte. Der Reitstall Jäger feierte, unglaublich aber wahr, fast nur Erfolge. Im Springen (von „E bis A“)zeichneten sich (fast) alle durch eine null (ja, ich weiß dass es nicht zu glauben ist) aus. Nur unser super „staatlich geprüfter Was-mach-ich-hier“ spielte das, im Reitstall, schon sehr beliebte Mikado. „Frau Kürzer“ verschaffte sich eine gute Ausgangsposition im „E“ und hatte so

„BREMSEN!!!, Wo is bei dem Ding die Bremse???“

Dann das große Finale. Petra überwand mit einigen Hieben ihre Angst vorm Wasser und trieb ihren Scully zu Höchstleistungen. Null Fehler, gute Zeit. Dann kam die große Hoffnung auf den Sieg im „A“, der auch den Ländlichen Meister bedeuten würde. Doch wie so oft versagten die Nerven unserer Tatlt im richtigen Moment und sie schaffte es gleich zu zwei Verweigerungen ihrer Tultschn. Da sieht man wieder einmal was passiert, wenn man sich nicht auf das Pferd verlassen kann!


Ausgabe 2

Die Gesichter des Erfolgs...

Kristina Wrodnigg sicherte sich hochverdient (mit Schimmelpony!!!) den Titel Meisterin der Ländlichen Vielseitigkeitsreiter. Vize-Meister wurde Christian Fugger und Vize-Vize wurde (trotz Wasserängsten) unsere Petra. Ah ja, „der Dicke“ war auch dabei, unter ferner liefen…. D i e K ä r n t n e r Vi e l s e i t i g k e i t s r e i t e r bedanken sich herzlich bei ihrem „Wake“ f ü r d i e Ve r a n s t a l t u n g d e r e i n z i g e n Vielseitigkeitsevents in Kärnten, hoffen dass er auch weiterhin nicht den Enthusiasmus

verliert und erhoffen sich, dass er vielleicht durch weitere Veranstalter unterstützt wird. Die Redaktion des R eitwisch gratuliert recht herzlich zu den gezeigten Leistungen und empfiehlt gewissen „staatlich geprüften Was-isdas-unter-mir“ einen schnellen Berufswechsel. Text: Nachbar in Not

impressum

Medieninhaber und Herausgeber: Die Wöltbesten zwa, dreie Redaktion: Alle zusammengezählt ca. 7 Promille Fotos: Sind Zufallsprodukte Anschrift: Am Berg

Druck: Wir schreiben mit Hand

Grundlegende Richtung: unparteiliche, nicht regelmä- ßig, nach Promillestand oder situationsbedingt erscheinen- der Wisch zur allgemeinen Be- lustigung unserer Bergbewoh ner und Reiter

Ja, manchmal haben wir hier wirklich was zum lachen... (v.l.: Petra, Steffi, Tatlt)

Kommende Events: Martinikirchtag:

Am: 8. - 9. November Wo: Gasthaus Jäger Mit: DJ Nachbar in Not

Geburtstag

vom

Dicken:

Am: 20. November Wo: Gasthaus Jäger Um: 19.00 Uhr

Weihnachtsquadrille:

Am: 7. Dezember Wo: Gasthaus Jäger Um: ca. 17.00 Uhr (nähere Infos folgen)

Reitwisch Ausgabe 2  

Der Wisch für den einen PS

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