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Security update Nr. 45, Ausgabe 1/2012

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Im Rahmen des 150-Jahr-Jubiläums geht Kaba eine Forschungskooperation mit der ETH Zürich ein.

Der Hersteller von exklusiven Schreibgeräten richtet seine Boutiquen neu ein und sichert seine Produkte mit Kaba.

Förderpartnerschaft mit der ETH Zürich Seite 8

Höherer Komfort an Flughäfen dank Self-Boarding Gates

Self-Boarding Gates beschleunigen den Boarding-Prozess. Die Handhabung ist selbsterklärend, das Bodenpersonal ist begeistert.

Montblanc entscheidet sich für Kaba


«Innovation zum Nutzen unserer Kunden: Das ist die Erfolgsformel von Kaba.» Geschichte hervor. Dies ist eine passende Gelegenheit, Ihnen für die langjährige Treue zu unserem Unternehmen zu danken. Wir werden weiterhin alles daransetzen, Ihre Erwartungen vollumfänglich zu erfüllen. Der Schwerpunkt dieser Ausgabe ist einem besonderen Jubiläumsprojekt gewidmet, das über das Jahr 2012 hinaus ausstrahlen soll und mit dem wir auch unsere Verbundenheit zum Forschungs- und Bildungsstandort Schweiz zum Ausdruck bringen wollen. Es geht um ein gemeinsames vierjähriges Forschungs- und Ausbildungsprojekt mit der ETH Zürich zum Thema Informationssicherheit. Damit wollen wir auch die Brücke zwischen Lehre und Praxis schlagen – zum Nutzen aller Beteiligten, aber letztlich auch zum Vorteil von Ihnen, unseren Kunden. Lesen Sie dazu ab Seite 4 das Gespräch, das ich mit den ETH-Exponenten Prof. Roland Siegwart, Vizepräsident Forschung und Wirtschaftsbeziehungen, und Srdjan Capkun, Professor für Informatik und Direktor des Zurich Information Die Kaba Gruppe kann 2012 ihr 150-Jahr-Jubiläum feiern. Seit

Security and Privacy Center (ZISC) der ETH, zusammen mit

den Anfängen als kleine Fabrik für Kassenschränke in der Stadt

Andreas Häberli, CTO der Kaba Gruppe, geführt habe.

Zürich im Jahr 1862 hat sich unser Unternehmen bis heute zu einem Technologieführer in der globalen Sicherheitsindustrie

Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre.

entwickelt. Das war und ist nur deshalb möglich, weil Kaba mit überzeugenden Innovationen immer wieder Standards gesetzt hat. Dabei stand stets der zusätzliche Kundennutzen im Vordergrund, und das gilt auch für die Zukunft. Die Jubiläumsbeilage, die Sie in der vorliegenden Ausgabe unseres Kundenmagazins finden, hebt die historischen Höhepunkte in unserer

Riet Cadonau, CEO Kaba Gruppe

Impressum Herausgeber Kaba Management + Consulting AG, 8153 Rümlang (Schweiz), www.kaba.com. Redaktion Kaba Corporate Communications. Bildnachweis Flughafen Zürich AG (S. 3), Guenter Bolzern (S. 2–7, ), Montblanc (S. 3, 18–20), Area 47 (S. 14–15), Daniel Hager (S. 16, 28, 30), Cape (S. 21–23), Loacker (S. 24–25), SEW Eurodrive (S. 26), KGS Keller Geräte & Service (S. 27), Royal Scottish Academy (S. 27), Royal Bank of Scotland (S. 29), Nestlé (S. 29). Nachdruck nur mit Genehmigung von Kaba. Security update erscheint jeweils im Frühjahr und Herbst in deutscher, englischer, spanischer und chinesischer Sprache. Kaba®, Com-ID®, Ilco®, La Gard®, LEGIC®, SAFLOK®, Silca® usw. sind geschützte Marken, CardLinkTM, TouchGoTM, PowerStarTM usw. Trademarks der Kaba Gruppe. Aufgrund länderspezifischer Anforderungen oder aus Vermarktungsüberlegungen sind nicht sämtliche Produkte und Systeme der Kaba Gruppe in allen Märkten erhältlich.


S. 4 Förderpartnerschaft mit der ETH Zürich

Im Rahmen des 150-Jahr-Jubiläums geht Kaba eine Forschungskooperation mit der ETH Zürich ein.

Inhalt Area 47 – eine Abenteuerspielwiese

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Wechsel auf Legic advant leichtgemacht

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Silca erschliesst neuen Absatzkanal

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Ausgeklügeltes Schliess- und Zutrittssystem für einen Freizeitpark.

Kompatibilität und Investitionssicherheit bei Kaba exos.

Silca baut in Grossbritannien ihren Vertriebskanal aus.

Personalkosten im Griff dank Arbeitszeitkontrolle 21 Zutrittskontrolle über Ethernet

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Spotlights

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Erster Schlüsselhersteller mit ISO/TS-16949Zertifizierung

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Products

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News

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S. 8 Höherer Komfort an Flughäfen dank Self-Boarding Gates Self-Boarding Gates beschleunigen den Boarding-Prozess. Die Handhabung ist selbsterklärend, das Bodenpersonal ist begeistert.

S. 18 Montblanc entscheidet sich für Kaba

Der Hersteller von exklusiven Schreibgeräten richtet seine Boutiquen neu ein und sichert seine Produkte mit Kaba.

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Förderpartnerschaft mit der ETH Zürich Die Technologieführerschaft von Kaba bedingt, dass stets die neusten Forschungserkenntnisse in die Produktentwicklung einfliessen, zum Beispiel auf dem Feld der Informationssicherheit. In diesem Bereich hat die Kaba Gruppe nun im Rahmen des 150-Jahr-Jubiläums eine vierjährige Zusammenarbeit mit der ETH Zürich beschlossen. Als weitere Industriepartner mit dabei sind auch Google, Credit Suisse und Armasuisse.

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«Die heutige Informationsgesellschaft sieht sich mit wachsenden Sicherheitsrisiken konfrontiert, wie uns die Realität Tag für Tag vor Augen führt.» Roland Siegwart, Vizepräsident Forschung und Wirtschaftsbeziehungen, ETH Zürich

Riet Cadonau, CEO, und Andreas Häberli,

schule und Industrie für gemeinsame For-

Unternehmer für die Entwicklung markt-

CTO der Kaba Gruppe, im Gespräch mit

schungs-undAusbildungsprojektezusam-

gängiger Produkte optimal zu nutzen.

Prof. Roland Siegwart, Vizepräsident For-

menzubringen.

schung und Wirtschaftsbeziehungen, und Srdjan Capkun, Professor für Informatik und Direktor des ZISC der ETH Zürich.

Srdjan Capkun Sicherheitsfragen sind Die

heutige

Informationsgesellschaft

für die Informationsgesellschaft dieses

sieht sich mit wachsenden Sicherheits-

Jahrhunderts zentral. Unser ZISC ver-

risiken konfrontiert, wie uns die Realität

sucht, darauf Antworten zu geben. Viele

Riet Cadonau Unser Entscheid, mit der

Tag für Tag vor Augen führt. Der Kom-

Lebensbereiche – vom Finanzwesen über

sehr

Eidgenössischen

plex «Sicherheit und Risiko» ist denn

die Energieversorgung und das Trans-

Technischen Hochschule (ETH) eine län-

auch bewusst ein Forschungsschwer-

portwesen bis hin zu Bildung und Unter-

gerfristige Partnerschaft einzugehen,

punkt unserer Hochschule. Der Gross-

haltung – basieren heute auf vernetzten

ist auch als ein zentrales Jubiläumspro-

raum Zürich vereinigt im Bereich Infor-

Informationssystemen, was eine erhöhte

jekt zu sehen. Damit will Kaba ihre Ver-

mationssicherheit einen grossen Pool an

Abhängigkeit schafft. Ein erstes For-

bundenheit zum Forschungs- und Bil-

Know-how, so dass die Zeit für einen

schungsprojekt, welches Kaba im Rah-

dungsstandort Schweiz unterstreichen.

gemeinsamen, gegenseitig fruchtbaren

men der ZISC-Partnerschaft zusammen

Dass wir uns für die ETH Zürich, das

Einsatz reif ist. Dabei ist die Aufgaben-

mit Google und Credit Suisse bearbeiten

heisst konkret für ihr Zurich Information

teilung klar: Die Hochschule verantwor-

lässt, befasst sich mit der Sicherheit in

Security and Privacy Center (ZISC), ent-

tet die vorwettbewerbliche Grundlagen-

der Mobilkommunikation. Konkret geht es

schieden haben, lag nahe, nimmt diese

forschung und Lehre, und an der Industrie

um das Aufspüren und Eliminieren von

Hochschule doch im Bereich der Infor-

liegt es, die Erkenntnisse daraus als

Sicherheitslücken bei Smartphones. Diese

renommierten

mationssicherheit weltweit einen Spitzenplatz ein, und dieses Thema geniesst für uns als führenden Anbieter von wegweisenden und umfassenden Lösungen im Premium-Segment der Sicherheitsindustrie hohe Priorität. Roland Siegwart Zunächst möchte ich grundsätzlich unterstreichen, dass der Wissens- und Technologietransfer zwischen Hochschule, Gesellschaft und Wirtschaft ein zentrales Element der ETH-Strategie ist. Im konkreten Fall freuen wir uns, dass wir mit Credit Suisse, Google, Armasuisse und eben auch Kaba derart namhafte Firmen als Partner aus

«Dank dem regen Gedankenaustausch mit Top-Forschern über für Kaba relevante Themen erblicken wir ein grosses Potenzial zur Verwirklichung unserer Ziele im Bereich Innovationsführerschaft.» Riet Cadonau, CEO Kaba Gruppe

der Industrie gewinnen konnten. Auch mit dem ZISC ist es unser Anliegen, Hoch-

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«Der Wissens- und Technologietransfer zwischen Hochschule, Gesellschaft und Wirtschaft ist von jeher ein zentrales Anliegen der ETH.» Roland Siegwart, Vizepräsident Forschung und Wirtschaftsbeziehungen, ETH Zürich

«Für die Informationsgesellschaft dieses Jahrhunderts spielt die Datensicherheit eine entscheidende Rolle.» Srdjan Capkun, Professor für Informatik und Direktor des ZISC, ETH Zürich

smarten Alleskönner dienen ja heute nicht mehr nur zum Tele-

tenz mit einbringen kann, eine sehr interessante Ausgangs-

fonieren, sondern speichern auch E-Mails, Fotos, Dokumente

lage für alle Beteiligten darstellt.

und Browserverläufe, also zahlreiche sensible Daten aus dem privaten und geschäftlichen Bereich. Dabei entsteht das Pro-

Im Weiteren haben wir zusammen mit der ETH ein zweites Pro-

blem, wie man solche Daten sicher und definitiv wieder löschen

jekt in die Wege geleitet. Es zielt auf die Entwicklung einer

kann, was gar nicht so einfach ist. Eine verlässliche Löschung

neuen Generation von Zutrittssystemen, die unter anderem

lässt sich nicht einfach über eine Applikation implementieren,

auf einer formalen Sprache beruhen werden, um den kommen-

sondern erfordert Änderungen im Kern des Betriebssystems.

den Kriterien bezüglich Sicherheit und Komfort zu genügen.

Damit befasst sich unser Projekt im Rahmen einer Doktor-

Seien Sie gespannt auf die Resultate!

arbeit. Dass wir für solche Projekte auf das einmalige Netz von ForAndreas Häberli Der Bezug dieses Projekts zu Kaba liegt auf

schern und Doktoranden zurückgreifen können, wie es die ETH

der Hand. In der Sicherheitsindustrie geht ein Trend weg von

besitzt, betrachten wir als Privileg. Das verschafft uns immer

physischen Schlüsseln hin zu schlüssellosen, internetbasierten

wieder die Chance, unsere eigenen Innovationspläne und

Zutrittsmedien, beispielsweise intelligenten Kartensystemen

-roadmaps kritisch zu überprüfen und uns zu vergewissern,

und völlig berührungslosen Konzepten. In dieser Hinsicht wer-

dass wir auf dem richtigen Weg sind. Überhaupt gibt Kaba der

den Smartphones in Zukunft zweifellos eine wichtige Rolle spie-

regelmässige Austausch mit den Exponenten des ZISC stets

len. Dazu nur ein Beispiel: Man bucht das Hotelzimmer über das

aufs Neue wertvolle Impulse für die Arbeit, indem er den Blick-

Internet und erhält den «Schlüssel» auf das Handy gespielt, das

winkel öffnet. Und schliesslich ist für uns aus Sicht der Talent-

einem im Hotel ohne Beanspruchung der Réception direkt das

suche der Zugang zum hochqualifizierten Doktoranden- und

Zimmer öffnet. An solchen Lösungen sind wir natürlich sehr

Forscherpool der ETH interessant.

interessiert, wobei die Datensicherheit wie bei allen Produkten

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von Kaba höchsten Stellenwert geniessen muss. Man kann sich

Riet Cadonau Für Kaba bedeutet es einen grossen Vorteil,

leicht vorstellen, dass eine Zusammenarbeit mit der ETH,

sozusagen gleich um die Ecke mit einer derart ausgezeichne-

Google und Credit Suisse, wo jeder seine Aspekte und Kompe-

ten Forschungsstätte zusammenarbeiten zu können und einen

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ZISC: ein Kompetenzzentrum der Spitzenklasse Das 2003 gegründete Zurich Information Security and Privacy Center (ZISC) der ETH Zürich gilt als weltweit führend auf dem Feld der Informationssicherheit. Nach einer Restrukturierung Ende 2011 kooperiert das Kompetenzzentrum auf einer mehrjährigen Basis mit den vier Industriepartnern Armasuisse, Credit Suisse, Google und Kaba mit dem Zweck, koordinierte Forschungs- und

«Diese Kooperation gibt uns die Chance, unsere eigenen Innovationspläne und -roadmaps kritisch zu überprüfen und zu schärfen.»

Ausbildungsprogramme durchzuführen. Die primären Ziele des ZISC sind: – Spitzenforschung im Bereich Informationssicherheit mit einem hohen lokalen und internationalen Bezug. Die Hochschule und die industriellen Part-

Andreas Häberli, CTO Kaba Gruppe

ner definieren und realisieren gemeinsam Projekte in der Grundlagen- und angewandten Forschung, die im Rahmen von Doktorarbeiten durchgeführt regen Gedankenaustausch mit Top-For-

menzuarbeiten. In diesem Sinn kann ich

schern aus verschiedenen Disziplinen

mit Blick auf das ZISC vielleicht noch

werden.

wie Informatik, Mathematik oder Physik

ergänzen, dass das zuverlässige Löschen

– Erstklassige akademische Ausbildung

zu pflegen, die sich mit spezifischen

von Daten auf mobilen Geräten nur eines

und industrielles Training. Dazu zäh-

Kaba Themen auseinandersetzen. Denn

der Themen ist, die uns zurzeit beschäf-

len neben den gemeinsamen Projek-

wie es schon angetönt wurde: Als Unter-

tigen. Bei weiteren Projekten geht es um

ten Vorlesungen an der ETH und spe-

nehmen müssen wir uns auf die markt-

das vertrauliche Management von gros-

zielle Angebote der Industriepartner.

orientierte Produktentwicklung konzen-

sen und verteilten Datenmengen, das

trieren und können nicht auch noch

Monitoring und die Kontrolle über die

Grundlagenforschung betreiben, sind

Verwendung sensibler Daten in Unter-

– Synergienutzung, indem der Hoch-

aber auf die neusten Forschungserkennt-

nehmen, die digitale Forensik zur Unter-

Dienstleistungssektor sowie der öffent-

nisse angewiesen. Deshalb erblicken wir

suchung von Datenverlusten und -lecks

lichen Verwaltung ein Forum für die

in dieser Kooperation ein grosses Poten-

und um Cyber-Physical Systems, die

wissenschaftliche und technische Dis-

zial zur Verwirklichung unserer unter-

computertechnische und physikalische

kussion, gemeinsame Projekte und Aus-

nehmerischen Visionen und Ziele im

Aspekte kombinieren, zum Beispiel in

bildungs- und Trainingsprogramme

Bereich Innovationsführerschaft.

Form von eingebetteten Geräten auf

geboten wird.

schule, der Industrie, dem Finanz- und

RFID-Basis. Wir sind also auf ganz verRoland Siegwart Wir sind der Meinung,

schiedenen Gebieten intensiv an der

dass es sowohl für die Industrie als auch

Arbeit.

die Forschung entscheidend ist, sich

– Etablierung von Zürich als global wirkendem Nährboden für die Forschung im Bereich Informationssicherheit. Zu

möglichst nahe bei den relevanten Fra-

diesem Zweck sollen weltweit die bes-

gestellungen der Zukunft zu bewegen,

ten Fachleute angezogen werden.

die Bedürfnisse der jeweils anderen Seite zu kennen und auf eine konstruk-

Weitere Informationen: www.zisc.ethz.ch

tive und unverkrampfte Weise zusam-

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Höherer Komfort an Flughäfen dank Self-Boarding Gates

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Die Flughäfen sehen sich laufend steigenden Passagierzahlen gegenüber. Die Abläufe müssen deshalb effizienter werden – ohne dabei an Komfort und Sicherheit einzubüssen. Self-Boarding Gates beschleunigen den BoardingProzess und die Zutrittssysteme an Flughäfen. Die Handhabung ist selbsterklärend, die Passagiere und das Bodenpersonal sind begeistert.

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«Dank dem Umbau und den in diesem Rahmen installierten Self-Boardingund Zutrittslösungen von Kaba ist der Flughafen Zürich auf jeden Fall gut auf die Zukunft vorbereitet.» Richard Mengel, Projektmanager Terminal Engineering, Flughafen Zürich

S

eit einigen Jahren nimmt der Flugverkehr unaufhaltsam zu. Nicht nur die Urlaubsflieger, sondern auch die Business-Flieger sind auf dem Vormarsch wie nie zuvor. Noch nie wurde so viel geflogen wie heute. Um mit die-

sem Trend Schritt zu halten, werden Flughäfen laufend ausgebaut. Bei vielen Flughäfen ist jedoch eine weitere räumliche Ausdehnung nicht mehr möglich – trotzdem steigen die Passagierzahlen weiter an. Da bleibt nur noch, die Effizienz der Flug-

häfen zu steigern und die Abläufe weiter zu optimieren. Dabei müssen die sicherheitsrelevanten und politischen Rahmenbedingungen, wie zum Beispiel unterschiedliche Sicherheitsbereiche, Schengen- und Non-Schengen-Grenzen und Zollgrenzen, eingehalten werden. Die Flughäfen setzen daher auf Self-Boarding Gates und automatische Zutrittssysteme von Kaba. Diese beschleunigen die Abläufe beim Boarding und an den Zutrittsbereichen zum Terminal und erhöhen somit den Komfort für die Passagiere. Self-Boarding Gates

steht es ebenfalls frei, den Weg über den manuellen Kontrollschal-

Bei diesen sogenannten Self-Boarding Gates wird die Boarding-

ter zu wählen. Die Durchlaufrate pro Schleuse ist auf dem glei-

karte automatisch eingelesen, und die Zugangsschleuse gibt

chen hohen Niveau wie bei einer manuellen Kontrolle; sie ermög-

den Passagieren mit gültiger Bordkarte den Weg ins Flugzeug

lichen deshalb eine schnelle und komfortable Abwicklung von

frei. Die in den Schleusen eingebauten Leser erkennen alle

Einlass oder Boarding. Somit hat das Personal mehr Kapazität für

2-D-Barcodes, ob auf Papier oder auf Mobilgeräten oder Tablet-

die Betreuung von Ausnahmefällen, was den Komfort für die

PCs wie zum Beispiel iPads. Die so erfolgte Verifizierung ist

Passagiere erhöht und den Prozess beschleunigt. Die Schleusen

schnell und fehlerfrei. Die Schleusen öffnen sich nur, wenn ein

verfügen über zwei Betriebsarten – Boarding und De-Boarding.

Boardingpass als gültig identifiziert wird. Die Passagierführung

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ist selbsterklärend, so kann sich das Boardingpersonal zum Bei-

Die Self-Boarding Gates sind schon bei vielen Flughäfen im Ein-

spiel um Passagiere mit eingeschränkter Bewegungsfreiheit

satz, und das Feedback ist überall identisch: Die Schleusen von

oder Passagiere, die Unterstützung benötigen, kümmern. Diese

Kaba sind sehr benutzerfreundlich, erleichtern den Ablauf am

werden über einen manuellen Servicedurchgang zum Sicher-

Flughafen erheblich und erhöhen den Komfort, sowohl für Pas-

heitsbereich eingelassen. Passagieren, die mit Kindern reisen,

sagiere als auch für das Bodenpersonal.

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Flughafen Zürich

Harte Tests – Anforderungen erfüllt Um den Passagieren wirklich optimalen Komfort zu gewähren, hat sich der Flughafen Zürich entschieden, mit Self-Boarding und einer automatischen Bordkar-

Der grösste Flughafen der Schweiz hat sich für einen schnelleren und zuverlässigeren Weg der Passagierabfertigung entschieden und setzt auf Self-BoardingLösungen von Kaba.

tenkontrolle die gesamte Abfertigung erheblich zu beschleunigen und so die Wartezeiten der Passagiere zu verkürzen. Nach eingehenden, mehrere Monate dauernden Tests erhielt Kaba vom Flughafenbetreiber FZAG den Zuschlag für die Lieferung und Installation von 44 Self-Boarding-Schleusen sowie 15 Boardingpass-Kontrollschleusen. Die gestell-

Der Flughafen Zürich wächst. An sich ist

ten Vorgaben, wie eine fehlersiche-

das nichts Aussergewöhnliches, denn

re Trennung der Passagiere, selbster-

die Mobilität und damit auch der Flug-

klärende Passagierführung, Lesbarkeit

verkehr haben in den letzten Jahren

aller 2-D-Barcodes auf Papier oder

Flughafen

Mobilgeräten sowie ein schneller Ablauf

Zürich hat allerdings über die letzten

von Verifizierung und Einlass, konnten

sechs Jahre einen Anstieg der Passa-

alle erfüllt werden.

stark

zugenommen.

Der

gierzahlen um mehr als 36 Prozent erlebt. Diese Tatsache verlangt nach

Ein System, viele Vorteile

Massnahmen, die auch künftig einen rei-

In den Tests haben sich die Schleusen von

bungslosen Betrieb des Flughafens und

Kaba als sehr benutzerfreundlich erwie-

den Komfort der Passagiere gewährleis-

sen – sowohl für die Passagiere als auch

Flughäfen im Vergleich

ten. Aus diesem Grund initiierte der

das Bodenpersonal. Die Durchlaufrate pro

Flughafen Zürich das Projekt «Zürich

Schleuse ist auf demselben hohen Niveau

2010». Dieses Projekt hat zwei Ziele: die

wie bei der manuellen Kontrolle. Sie

Umsetzung der Schengen-Grenzen und

ermöglichen deshalb eine sehr schnelle

den Umbau des Docks B. Zudem wer-

Abwicklung von Einlass oder Boarding.

den die Sicherheitskontrollen künftig

Ausserdem lassen sich Flugticket-Lesege-

Flughafen Zürich

(Zahlen 2011)

statt-

räte und Schleusen nicht durch ungedul-

– 24,3 Mio. Passagiere

finden und nicht mehr in jedem Dock.

dige Passagiere oder Zwischenfälle, die

– 279 001 Flugbewegungen – 415 035 Tonnen Fracht

in

einem

einzigen

Gebäude

Damit sind kürzere Anschlusszeiten

sich in der Nähe ereignen, ablenken. Das

möglich, und die Passagierabfertigung

Bodenpersonal hat zudem seine Hände

wird schneller.

für die Unterstützung von Spezialfällen

Flughafen Charles de Gaulle, Paris

und andere komforterhöhende Aufgaben

– 61 Mio. Passagiere

Projekt «Zürich 2010»

frei. Ein weiterer Vorteil ist zudem, dass

– 506 888 Flugbewegungen

Der Umbau der Gebäude hat im Jahr

dem Flughafen Zürich künftig jederzeit

– 2,1 Mio. Tonnen Fracht

2010 begonnen. Die grösste Heraus-

Daten zur Verfügung stehen, die genaue

forderung besteht darin, während der

Auskunft darüber geben, wer sich im

Flughafen Orly, Paris

Umbauzeit die reibungslose Abfertigung

Sicherheitsbereich befindet bzw. welche

– 27,1 Mio. Passagiere

der Passagiere zu gewährleisten – auch

Passagiere bereits im Besitz einer Bord-

– 228 534 Flugbewegungen

dann, wenn schwere Abbruch- und Bau-

karte sind und welche nicht. Flughafen Leonardo da Vinci, Rom

arbeiten ausgeführt werden. Die entscheidende Phase des Umbaus war

Wendepunkt für Passagierabfertigung

– 42,5 Mio. Passagiere

der Wechsel von den heute vormals

«Die Inbetriebnahme am 1. Dezember 2011

– 383 210 Flugbewegungen

dezentralen zu den in einem einzigen

bedeutet einen Wendepunkt für die

– 30 Mio. Tonnen Fracht

Gebäude stattfindenden zentralen Sicher-

Passagierabfertigung und die Sicher-

heitskontrollen.

heitskontrollen am Flughafen Zürich»,

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so Richard Mengel, Projektmanager Terminal Engineering, Flughafen Zürich. «Bereits die ersten Monate haben gezeigt, worin die Stärken des Selfboardings und des neuen Zutritts zum Terminal liegen. Sicher ist allerdings, dass sich der Flughafen künftig mit weiter steigenden Passagierzahlen und damit neuen Herausforderungen konfrontiert sehen wird. Weitere Optimierungen sind daher bereits in Planung. Dank dem Umbau und den in dessen Rahmen installierten Self-Boarding- und Zutrittslösungen von Kaba ist der Flughafen Zürich auf jeden Fall gut auf die Zukunft vorbereitet», ist Richard Mengel überzeugt. > info@kgb.kaba.com

Flughäfen Charles de Gaulle und Orly, Paris Die Flughafenbetreibergesellschaft Aéroports de Paris erweitert ihr Dienstleistungsangebot um einen «Priority-Zugang» und verkürzt damit die Wege zu den Sicherheitskontrollen. An den Flughäfen Charles de Gaulle und Orly in Paris (Frankreich) geht die Flughafenbetreibergesellschaft Aéroports de Paris noch einen Schritt weiter, um für ihre Passagiere den Komfort zu erhöhen. Den Passagieren der Fluggesellschaften, die den Flughäfen Charles de Gaulle und Orly angeschlossen sind, steht die Dienstleistung «Accès n° 1», also ein PriorityZugang, zur Verfügung. Damit wird diesen Passagieren in bestimmten Terminals der Weg zu den Sicherheitskontrollen, inklusive Passkontrolle, verkürzt. Dieses Dienstleistungsangebot für Priority-Passagiere ermöglicht eine schnellere

binden Glas mit Chromstahl, sind durch ihre Leichtigkeit optisch

Abfertigung und verkürzt somit die Wartezeiten.

ansprechend und fügen sich optimal in jede Umgebung ein. Die Umsetzung des Projekts begann mit einer sechsmonatigen Test-

Die Priority-Passagiere gehen mittels Bordkarte durch eine Self-

phase mit zwei Self-Boarding Gates in Charles de Gaulle 1. Der

Boarding-Schleuse. Der in einem besonderen Feld auf der Bord-

Test war erfolgreich und lief ohne jeden Zwischenfall ab. Die Pas-

karte aufgedruckte 2-D-Barcode gibt darüber Aufschluss, ob der

sagiere waren teilweise beeindruckt von der Benutzerfreund-

Passagier den Priority-Zugang benutzen darf oder nicht. Der

lichkeit der Schleusen. Nach der Testphase wurden die ersten 25

2-D-Barcode wird von einer für die Flughafenbetreibergesell-

Schleusen installiert, und für 2012 ist die Installation von weite-

schaft entwickelten Applikation namens Fluxpax überprüft.

ren 25 Schleusen geplant.

Erfolgreiche Testphase

Der Flughafenbetreiber Aéroports de Paris ist begeistert. Das

Nach dem Ausschreibungsverfahren stand die Entscheidung für

Projekt ist ein voller Erfolg, und Passagiere, Fluggesellschaften

Kaba als Lieferantin fest. Dies aufgrund des umfassenden Ange-

wie auch die Flughäfen profitieren gleichermassen.

bots und der fairen Offerte. Zudem war der Flughafenbetreiber vom ergonomischen Design der Schleusen begeistert. Sie ver-

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> contact@ksp.kaba.com


Flughafen Leonardo da Vinci, Rom Die Business Class beim internationalen Flughafen Leonardo da Vinci in Rom setzt auf Kaba.

Zuwachs von 7,5%. Dies lässt sich vor

tes Sensorsystem und gewährleistet

allem auf die grosse Zahl an Destinatio-

jedem einzelnen Passagier einen siche-

nen zurückführen, die von Rom aus ange-

ren Zugang, auch mit Handgepäck. Es

flogen werden. Es sind insgesamt 210 Des-

liest alle 2-D-Barcodes, ob vom her-

tinationen von 110 Fluglinien, die am

kömmlichen Papierticket, das zu Hause

Flughafen vertreten sind. Nach London

am eigenen Drucker ausgedruckt wurde,

Heathrow, Paris Roissy, Frankfurt, Madrid

oder von mobilen elektronischen Gerä-

und Amsterdam ist der Leonardo-da-

ten wie Handys. Der Barcode-Leser ist

Vinci-Flughafen gemessen an den Passa-

mit dem Airport-System verbunden, was

gierzahlen der sechstgrösste in Europa.

dem Flughafen gerade bei Notfällen wichtige Informationen gibt.

Die installierte Sicherheitsschleuse Argus HSB-M03 ist die perfekte Lösung, um die

Aktuell erleichtert das Self-Boarding Gate

Auch beim internationalen Flughafen in

Passagierströme zu optimieren, und für

am Flughafen Leonardo da Vinci den Pas-

Rom Leonardo da Vinci, einem der wich-

den Boardkarten-Check. Das Zusteigen

sagieren der Business Class den Einstieg

tigsten Knotenpunkte für Luftverkehr in

wird schneller und einfacher gestaltet,

in ihr Flugzeug.

Italien, wächst das Passagieraufkommen

ohne bei Sicherheit und Komfort Kom-

unaufhörlich. Mehr als 36 Millionen Pas-

promisse machen zu müssen. Das Self-

sagiere wurden 2010 gezählt, dies ent-

Boarding Gate garantiert einen hohen

spricht gegenüber dem Vorjahr einem

Sicherheitslevel durch ein ausgeklügel-

> info@kib.kaba.com

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Area 47 – eine Abenteuerspielwiese

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Die Area 47 lässt sich in drei Worten treffend beschreiben: Spiel, Sport, Spass. Hier, am Eingang zum Ötztal (Österreich), schlagen die Herzen aller Menschen schneller, die ihre Freizeit lieber draussen als auf dem Sofa verbringen. Kaba hat das Schliess- und Zutrittssystem für diese einmalige Abenteuerspielwiese konzipiert und in Rekordzeit installiert.

K

eine Macht der Langeweile:

Kunden bis zur Eröffnung technisch und

mit dem elektronischen Elolegic System

Die 6,5 Hektar grosse Area 47

beratend unterstützt, um seinen ehrgei-

kombiniert. Das war für die Bauherren

ist ein spektakuläres Eldorado

zigen Zeitplan einzuhalten.»

entscheidend. «Kaba hat den Zuschlag erhalten, weil unsere Lösung ganzheitlich

für alle, die den Nervenkitzel

suchen. Sie finden ihn zum Beispiel im

Elektronik und Mechanik kombiniert

ist und selbst die härtesten Anforderun-

Hochseilgarten, 30 Meter über dem

Der Aufwand hat sich gelohnt, das Sys-

gen an eine Anlage im Freien meistert»,

sicheren Boden, beim Riverrafting in der

tem war am Eröffnungstag bereit. Die

ist Matthias Koller überzeugt.

Imster Schlucht und auf der Ötztaler

Lösung baut auf dem Zutrittssystem

Ache oder beim Höhlentrip im Stollensys-

Kaba elolegic auf, da sich dieses optimal

tem tief unter dem Amberg in Österreich.

auf die Bedürfnisse der Zutrittskontrolle

Und im 20 000 m2 riesigen Wasserpark

für ein solch riesiges und komplexes

mit Badesee, der steilsten Wasserrutsch-

Areal einstellen lässt. Um den Zutritt zu

bahn in Europa und Wasserschanze

den verschiedenen Aktivitäten möglichst

für Snowboarder und Freeskier. Das

besucherfreundlich zu gestalten, dienen

Restaurant «Lakeside», das Partylokal

Armbänder mit integriertem Legic Chip

«River Haus» und die Veranstaltungs-

als Eintrittskarten. Der Zutritt zu den

halle «Area Dome», die bis zu 8000

Aktivitätenbereichen wird durch rund 65

Menschen Platz bietet, runden das Spiel-,

Elolegic U-Line Digitalzylinder verifiziert.

Sport- und Spasskomplettangebot ab.

Die Wahl fiel auf dieses Produkt, da so

> office@kgh.kaba.com

eine zentrale Programmierung durch den Ein Monat Installationszeit –

Empfang möglich ist. Zusätzlicher Vorteil

ein ehrgeiziger Plan

dieser Lösung sind die möglichen Funkti-

Von der ersten Idee bis zum Spatenstich

onserweiterungen: So könnte künftig

vergingen sieben Jahre, nur neun Monate

zum Beispiel die Bezahlung von Speisen

benötigten die Bauherren für die Reali-

und Getränken sowie des Garderoben-

sierung eines der meistbeachteten Tou-

fachs auch über die Armbänder abgewi-

rismus- und Freizeitprojekte im Bundes-

ckelt werden.

land Tirol. Auch die Installation des Schliesssystems ging Schlag auf Schlag.

In Bereichen, wo die Handhabung eines

Im Februar 2010 führte Matthias Koller,

Zutrittsmediums störend ist – wie zum

technischer Fachberater bei Kaba in

Beispiel bei Duschen und Toiletten –, wur-

Österreich, erste Gespräche mit den Bau-

den die Digitalzylinder in C-lever EN 1125

herren. Im April, einen Monat vor der

integriert, da diese über eine automa-

Eröffnung, bestellten diese ein komplet-

tische Kupplung verfügen. Dies erhöht

tes Schliess- und Zutrittssystem. Koller

wiederum den Gästekomfort.

erinnert sich: «Weil die Zeit so knapp war, begannen wir gleich nach Vertragsab-

Alle Türen zum Personalbereich sind mit

schluss mit dem Schliessplan. Wir haben

Kaba penta Schliesszylindern gesichert.

Hand in Hand gearbeitet und unseren

Die mechanische Schliessanlage wurde

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Wechsel auf Legic advant leichtgemacht Kompatibilität und Investitionssicherheit – das schätzen die Kunden an Kaba. Dass Kaba dies bei allen Lösungen umsetzt, zeigt die Migrationsfähigkeit der Kaba exos Systeme von Legic prime auf Legic advant.

D

Komponenten jederzeit möglich. Die

zer aktiven Funktionen leuchten. Dies

Produktdesign-Linie sind ab

Umstellung erfolgt im laufenden Betrieb

bringt den Vorteil, dass die Mitarbeiten-

Frühling 2012 sowohl mit Legic

oder schrittweise – in beiden Fällen ohne

den bei einem Wechsel auf die neuen

prime als auch Legic advant

weitere Investition in Hardware.

Komponenten nicht geschult werden

ie Komponenten aus der neuen

müssen, sondern sich intuitiv zurecht-

kompatibel. Das heisst Kunden, die ihre

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bestehenden Kaba exos Systeme mit den

Technologie und Design

finden. Aber auch die Hardware bringt

Produkten aus der neuen Produktdesign-

Die Komponenten aus der neuen Pro-

grosse Vorteile mit sich. So ist zum Bei-

Linie erweitern, haben die Wahl, ob sie

duktlinie verbinden neueste Technologie

spiel die Tastatur des neuen PIN-Code-

ihre Systeme künftig mit Legic advant

mit modernem und mehrfach prämier-

Lesers verschleissfrei. Und selbst bei

betreiben möchten oder ob sie weiterhin

tem Design. Für Kaba ist die steigende

sibirischen Temperaturen arbeiten die

auf Legic prime setzen. Dadurch wird die

Bedeutung von Design in der Gebäude-

Geräte einwandfrei. Denn nur die abge-

Investitionssicherheit optimal gewähr-

technik unbestritten. Doch die neuen

setzte Erfassungseinheit befindet sich

leistet – keine getätigte Investition geht

Komponenten sehen nicht nur gut aus,

im Aussenbereich – die Steuereinheit

verloren. Entschliesst sich ein Kunde für

sie bringen auch Mehrwert. Mit Guide by

verbleibt im geschützten Innenbereich.

eine spätere Migration von Legic prime

Light werden die Benutzer intuitiv ge-

auf Legic advant, ist dies mit den neuen

führt. Das heisst, nur die für den Benut-

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> cc-eac@kaba.com


Silca erschliesst neuen Absatzkanal Silca baut in Grossbritannien ihren Vertriebskanal weiter aus und gewinnt die Charles Birch Group als Kundin. Mit diesem Schritt eröffnet sich Silca das Schuhreparaturgeschäft.

D

ie Charles Birch Group ist eine wichtige

Lieferantin

für

Schuhreparaturgeschäfte und beliefert

Kunden

in

ganz

Grossbritannien. Nebst einem breiten

Sortiment an Sohlen und Absätzen bietet sie Maschinen und Zubehör für Gravuren sowie Schlüsselrohlinge und Schlüsselfräsmaschinen an. Darüber hinaus verfügt das Unternehmen über eine Kette mit 60 eigenen Schuhreparaturgeschäften, in denen Schuhreparaturen und -pflegeprodukte, Uhrenreparaturen, Gravuren und das Fräsen von Schlüsseln angeboten werden. Optimaler Vertrieb Damit die Kunden im ganzen Land optimal beliefert werden können, betreibt die Charles Birch Group über zwei Auslieferungslager, eines im Norden Englands und eines im Süden. Von beiden Lagern aus werden die Abnehmer innerhalb

passt mit ihren über 60 000 verschiede-

Bild

eines Radius von 160 Kilometern mit fir-

nen Schlüsselrohlingen sowie mecha-

Im Bild sind Chris Wilson (links),

meneigenen Lieferfahrzeugen beliefert.

nischen Schlüsselfräsmaschinen und Lese-

der die Gesamtverantwortung für

Insgesamt ist ein Team von zehn Ver-

geräten optimal in diesen Vertriebskanal.

die Charles Birch Group trägt, und

triebsmitarbeitenden für ganz Grossbri-

Der Vertrieb für die Schlüsseldienste wird

Lee Young (rechts), Geschäftsführer

tannien zuständig.

bereits seit einigen Jahren hervorragend

Silca Grossbritannien.

über Distributor Aldridge Security in LonSilca bietet grosse Vielfalt

don und Manchester abgewickelt.

Silca beliefert die Charles Birch Group

tung in allen lokalen Märkten und verhilft dem grossen Produktportfolio von Silca zu

seit rund einem halben Jahr mit Schlüs-

Die Präsenz von solch professionellen

selrohlingen und Schlüsselfräsmaschi-

Partnern in den beiden wichtigen Vertriebs-

nen. Die Produktpalette, die Silca anbietet,

kanälen garantiert eine grosse Verbrei-

grösserer Bekanntheit in Grossbritannien. > info@silca.biz

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Montblanc entscheidet sich f端r Kaba 18

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Montblanc richtet Boutiquen neu ein und sichert sie mit Produkten von Kaba. Weil sie sicher sind und ausgezeichnet in das edle Interieur passen.

A

ngefangen hat alles 1906, in einer kleinen Werkstatt in Berlin. August Eberstein und Alfred Nehemias hatten während einer ausgedehnten Reise durch die Vereinigten Staaten und Grossbritannien die neu entwickel-

ten, aber technisch noch nicht ausgereiften Füllfederhalter mit Tintenbehälter entdeckt, die kein Tintenfass mehr benötigten. Eberstein und Nehemias waren fasziniert und begannen, in ihrer Werkstatt die ersten Modelle für andere Firmen herzustellen. 1908 präsentierten sie mit dem «Rouge et Noir», einem schwarzen Füllfederhalter aus Hartgummi mit rotem Kappenkopf, ihr erstes eigenes Modell. Sie tüftelten zwei Jahre lang am Nachfolgemodell und führten 1910 den technisch verbesserten «Montblanc» ein. Weil sein weisser Kappenkopf markenrechtlich nicht geschützt werden konnte, entwickelten Eberstein und Nehemias den Montblanc-Stern, der seit 1914 das Markenzeichen der exklusiven Füllfederhalter ist. Der Stern ist übrigens gar keiner, sondern stilisiert die Gipfel des Mont Blanc mit seinen sechs Tälern. Eine Ikone der Schreibkultur Seit 1924 vermarktet Montblanc – im Gegensatz zum Berg zusammengeschrieben – seine hochwertigsten Füllfederhalter als sogenannte Meisterstücke. Diese Modelle unterscheiden sich durch den besonderen Clip von allen anderen. Ausserdem ist die Zahl 4810 in die Feder graviert. So hoch ist der Mont Blanc, höchster Gipfel der Alpen, inklusive Eiskappe. Das bekannteste Meisterstück ist der 149er, der 1952 eingeführt worden ist und immer noch in fast unveränderter Form gefertigt wird. Dieser Kolbenfüllfederhalter ist das beste Beispiel für die hohe Handwerkskunst, die Montblanc seit vielen Generationen pflegt: Die Feder aus 18 Karat Gold ist mit rhodinierten Platin-Intarsien verziert, der Clip und die Beschläge sind vergoldet und kontrastieren mit dem Korpus und der Kappe aus schwarzem Edelharz. Kein Wunder, gilt das Meisterstück 149 als Ikone der Schreibkultur und Designklassiker. Das Museum of Modern Art (MoMA) in New York hat den Füllfederhalter sogar in seine Dauerausstellung aufgenommen – eine besondere und einmalige Auszeichnung. Klassisch, zeitlos und elegant So exklusive Produkte – Montblanc stellt inzwischen neben Füllfederhaltern auch Uhren, Lederwaren, Schmuck, Brillen und sogar Düfte her – müssen im passenden Rahmen präsentiert werden. Nur autorisierte Händler und Juweliere dürfen sie ver-

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kaufen. Und die 360 Montblanc-Boutiquen rund um den Globus, allein sechs davon in der Schweiz (je eine in Basel, Crans-Montana, Genf und Lugano sowie zwei in Zürich). Diese Boutiquen werden neu eingerichtet: helle Böden, Wände und Decken, die mit den dunkelbraunen Regalen, Schränken, Tischen und Vitrinen harmonisch kontrastieren. Die Farbwahl ist eine Referenz an das Meisterstück 149 und passt zum klassischen, schlichten und zeitlosen Auftritt von Montblanc. Wer mit einem Montblanc schreibt, eine Montblanc am Handgelenk trägt oder seine Termine in einer Agenda von Montblanc notiert, setzt mehr auf Sein statt auf Schein. Von A wie Adidas bis Z wie Zara Ganter Interior, der Inneneinrichter aus Waldkirch, wenige Kilometer nördlich von Freiburg im Südschwarzwald, hat sich auf

Pilotprojekt gibt den Ausschlag

individuelle und anspruchsvolle Innenraumgestaltungen speziali-

Nach einem ersten Gespräch im März 2010 empfahl Kaba das

siert. Und das seit 1995 mit viel Erfolg, auch weltweit. Für grosse

kopiergeschützte System Kaba 20. Die Standard-Schliessanlage

und weniger grosse, bekannte und weniger bekannte Kunden

für registrierte Einzelschliessungen ist DIN-EN-1303-zertifiziert

von A wie Adidas bis Z wie Zara. Und M wie Montblanc. Michael

und kann in die Schliesssysteme Kaba elolegic oder Kaba elo 20

Ganter und sein Team, inzwischen 275 Mitarbeitende auf drei

integriert werden, auch nachträglich. Nachschlüssel können

Kontinenten, richten sämtliche Montblanc-Boutiquen ein. Dabei

nur registrierte Personen bestellen, die sich mit Sicherheits-

arbeitet Ganter Interior natürlich mit externen Partnern zusam-

karte und Code zweifelsfrei identifizieren. Der Vorschlag über-

men, unter anderem mit Kaba. Montblanc wünschte, Produkte

zeugte Montblanc. Im Juli 2010 sicherte Kaba sämtliche

des Schweizer Sicherheitsspezialisten für die Schranktüren,

Schranktüren, Schubladen und Vitrinen der Boutique an der

Schubladen und Vitrinen zu verwenden. Denn die Schlösser und

prachtvollen Avenue des Champs-Elysées in Paris mit Zylin-

Zylinder müssen nicht nur zur Gestaltung passen, sie müssen

dern und Schlössern der Typen 2006C, 1074, 1136, 1037 und

vor allem alle wertvollen Produkte sicher und wirksam schützen.

XIII. Nach diesem erfolgreichen Pilotprojekt stattete Montblanc die Möbel mit dem Kaba 20 System aus. Zum einen, weil diese Lösung alle Sicherheitsbedürfnisse erfüllt, zum anderen, weil Kaba als einer von wenigen Herstellern weltweit die Oberfläche der Zylinder und Schlösser galvanisch behandeln kann, um sie möglichst kratz- und reibfest zu schwärzen. Sicherheit, die nicht auffällt So passen die oberflächenbehandelten schwarzen Schlösser und Zylinder perfekt in das Raumkonzept mit den dunkelbraunen Möbeln und fallen kaum auf. Ausserdem hat Kaba die einzelnen Produkte für die Schranktüren, Schubladen und Vitrinen optimiert. Alle Zylinder und Schlösser können unterschiedlich ausgerichtet werden – links, rechts, oben, unten – und sind in unterschiedlichen Längen mit speziell geformten Riegeln erhältlich. Das ist wichtig, weil alle 360 Boutiquen zwar einheitlich eingerichtet werden, aber die Verhältnisse vor Ort anders sein können. Ausserdem müssen die Möbel schnell und einfach ausgerüstet und gesichert werden können, weil bei einem Ladenumbau die Zeit knapp und deshalb teuer ist – je länger die Boutique geschlossen ist, desto mehr Umsatz geht ihr verloren. Und das kann sich auch eine Luxusmarke wie Montblanc nicht leisten. > info@kaba.de

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Personalkosten im Griff dank Arbeitszeitkontrolle Einer der wichtigsten Kostenpunkte für ein Unternehmen sind die Personalkosten. Zeiterfassungslösungen unterstützen das Management der Personalpräsenzzeiten und maximieren die betriebliche Effizienz. Aus diesem Grund hat auch Cape ein Zeiterfassungssystem von Kaba installiert.

C

ape ist mit seinen 18 000 Mitar-

ten oder reinigen Gebäude und Anlagen,

des Unternehmens erstreckt sich über

beitenden der internationale

egal ob an Land oder auf dem Meer. Cape

29 Länder von Grossbritannien über

Marktführer

kommt zum Einsatz bei der Erstellung

die Golfregion, den Mittelmeerraum und

nicht mechanische Industrie-

neuer Fabrikationsanlagen, deren War-

Nordafrika bis in den Fernen Osten.

dienstleistungen mit Schwerpunkt auf

tung, Inspektion und Umnutzung oder bei

für

elementare,

den Bereichen Energie und natürliche

der Erweiterung bestehender Gebäude

Optimales Ressourcenmanagement

Ressourcengewinnung. Das heisst, die

bis hin zu Ausserbetriebsetzung und

Um die Arbeitszeiten der Mitarbeitenden

Mitarbeitenden isolieren, malen, beschich-

Abbruch einer alten Anlage. Die Tätigkeit

gezielter zu erfassen, führte Cape ein

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Zeiterfassungssystem von Kaba ein. David Jones, Leiter der IT-

Suche nach einem System, mit dem die Präsenzzeiten der Mitar-

Abteilung, erklärt: «Unser Unternehmen bietet Dienstleistun-

beitenden automatisch erfasst und mit möglichst wenig manuel-

gen für die Sektoren Energie und natürliche Ressourcen. Das

ler Arbeit in unser System übertragen werden konnten. Dies

Wesen dieses Geschäfts bringt es mit sich, dass an Standorten

sollte den Ablauf verbessern und die Genauigkeit der erfassten

unserer Kunden, wie zum Beispiel auf Bohrinseln und in Kraft-

Daten gewährleisten. Zudem benötigten wir eine Lösung, die fle-

werken, Dutzende bis Hunderte unserer Mitarbeitenden tätig

xibel genug war, um sie bei allen unseren Hauptabnehmern in

sind. Es ist uns ein Anliegen, bei allem, was wir tun, stets mög-

Grossbritannien einzusetzen.» Nach einer sorgfältigen Evalua-

lichst optimal vorzugehen. Ein Bereich, dem wir daher sehr viel

tion erhielt Kaba den Zuschlag für die Lieferung eines flexiblen

Beachtung schenken, ist das Ressourcenmanagement vor Ort.

Zeiterfassungssystems, das sich nahtlos ins Lohnabrechnungs-

Unsere Mitarbeitenden sind unser Wettbewerbsvorteil, und eines

system von Cape integrieren liess.

unserer Hauptziele ist es, den Vorteil, den sie unseren Kunden

22

bringen, möglichst zu maximieren. Vorher haben wir die Zeit, die

Flexible Konfigurierbarkeit

unsere Mitarbeitenden vor Ort verbringen, manuell erfasst, also

Der Hauptvorteil der Zeiterfassungslösung von Kaba besteht in

mit Papier und Tabellen. Die so erfassten Angaben mussten wir

ihrer flexiblen Konfigurierbarkeit, die es erlaubt, für jeden Kun-

anschliessend in unser System eingeben. Wir waren auf der

den zahlreiche verschiedene Arbeitszeitschemen zu erfassen.

Security update 1/2012


äusserten – zu Recht – Bedenken, ihre Fingerabdrücke könnten vom System gespeichert werden, so dass anschliessend jemand anderer eine Kopie davon verwenden könnte», erklärt Paul Adams, Leiter Kaba Business Solutions. Er kann aber Entwarnung geben: «Das System von Kaba wandelt die Fingerabdrücke in einen einmaligen numerischen Code um, der in der Datenbank gespeichert wird. Jedes Mal, wenn ein Fingerabdruck vom Terminal eingelesen wird, wird ein neuer numerischer Code erstellt und mit den Codes in der Datenbank abgeglichen. Auf diese Weise identifiziert das System eine Person. Es ist nicht möglich, mit diesen Daten einen Fingerabdruck nachzubilden.» Transparenz in Echtzeit Das manuelle System von Cape war nicht in der Lage, transparent zu machen, wer Zugang erhalten hat und wo sich die betreffenden Personen aufhalten. Mit dem Kaba System kann das Unternehmen alle diese Informationen in Echtzeit Der rechtliche Rahmen und die Lohnar-

der Finger einer Person vom Zeiterfas-

überwachen und handhaben. Damit er-

ten des Baugewerbes sind sehr komplex,

sungsterminal vor Ort eingelesen wird.

höht sich die die Flexibilität von Cape,

und das System von Kaba kann so konfi-

Diese Vorlage wird anschliessend auto-

zugleich sinken die Kosten – und Fehler in

guriert werden, dass automatisch alle

matisch an die Stempeluhren an Stand-

den Gehaltsabrechnungen werden bereits an der Quelle beseitigt.

Rahmenbedingungen beachtet werden.

orten geschickt wird, wo sie jeweils

Damit ist gewährleistet, dass die korrekte

gerade benötigt wird. Dies bietet Cape

Anzahl zuschlagsberechtigter Arbeits-

ausserordentliche Flexibilität bei der Ein-

Cape hat stets die Übersicht, welche Mit-

stunden mit geringem administrativem

teilung ihrer Mitarbeitenden. Das System

arbeitenden gerade verfügbar sind, und

Kosten- und Zeitaufwand, aber mit hoher

funktioniert zuverlässig im herausfor-

kann Personal zwischen verschiedenen

Präzision in die Gehaltsabrechnung über-

dernden und manchmal rauen Umfeld,

Standorten verschieben. Denn einmal in

tragen wird.

in welchem das Unternehmen tätig ist.

einem Terminal erfasst, kann einer Person die Zugangsberechtigung für ver-

Biometrie ohne Risiko

Das biometrische Terminal von Kaba

An den Stempeluhren kommt die biome-

zerstreute zudem die Bedenken der

trische Identifikation zum Einsatz, wobei

Mitarbeitenden. «Die Mitarbeitenden

schiedene Standorte verliehen werden. > info@kaba.co.uk

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Zutrittskontrolle über Ethernet D ie Loacker Gruppe setzt mit ihren industriellen Pro-

verwaltet. Die Stromversorgung wird über Ethernet gewährleis-

duktionsmethoden für Süsswaren immer wieder

tet, dementsprechend mussten bei der Installation keine zusätz-

neue Massstäbe, bleibt aber dabei stets handwerk-

lichen Kabel verlegt werden.

lichen Traditionen treu. Wer so innovativ ist, setzt

24

auch beim Zutrittsmanagement auf modernste Infrastruktur.

Loacker — in aller Munde

Über 60 Durchgänge an den beiden Standorten Heinfels (Öster-

Der Grundstein für die Loacker Gruppe legte Alfons Loacker, der

reich) und Unterinn (Italien) werden mit ihrer gesamten Tür-

1925 in Bozen eine Konditorei eröffnete. Heute ist das Unterneh-

infrastruktur mit dem Kaba exos Zutrittsmanagementsystem

men weltweit tätig und vertreibt ihre Waffeln und Süsswaren in

Security update 1/2012


Der Süsswaren- und Waffelproduzent Loacker aus den Dolomiten (Italien) setzt auf Kaba. Mehr als 60 Durchgänge werden mit Kaba exos 9300 verwaltet – ohne dass zusätzliche Kabel für die Stromversorgung verlegt werden mussten. mehr als 90 Ländern. Die Unternehmensgruppe ist immer noch in Familienbesitz und wird bereits in der dritten Generation weitergeführt. An ihren Standorten in Unterinn, Bozen und Heinfels sind rund 581 Mitarbeitende beschäftigt. Infrastruktur optimal nutzen Als das Unternehmen beschloss, das vorhandene Zutrittskontrollsystem abzulösen, war klar, dass neben unternehmensspezifischen Anforderungen vor allem die Betriebs- und Zutrittssicherheit zentrale Themen sind. Weiter sollte die vorhandene Infrastruktur optimal genutzt werden. Der Zutrittsmanager von Kaba überzeugte das Projekt-Team der Loacker Gruppe. Denn das besondere dabei ist: Der Zutrittsmanager ist Powerover-Ethernet-tauglich und kann daher direkt in das firmeneigene Netzwerk integriert werden. Das bedeutet, er wird über das Ethernet-Netzwerk mit Strom versorgt, und es ist keine weitere Verka-

«Wir nutzen heute unser Netzwerk nicht

wirkungen auf den Betriebsablauf. Das

belung nötig. Dies bringt natürlich grosse

nur für den Transport von Daten, son-

können wir mit dem neuen System nun

Kostenvorteile.

dern auch für den Transport von Ener-

weitgehend ausschliessen. Es ist sehr gut

gie. Zusätzlich konnten wir dadurch sehr

durchdacht und läuft störungsfrei.» Über

Daten und Energie über eine Leitung

einfach eine Notstromversorgung der

den gesamten Projektverlauf äussert sich

«Wir wollten eine möglichst schlanke

Zugänge realisieren», erläutert der Pro-

Figl sehr zufrieden: «Die Systemablösung

Lösung», erläutert Gerhard Figl die Aus-

jektbeauftragte weiter.

gangslage bei der Loacker Gruppe. Er ist

und die technische Einführung verliefen absolut nach Plan und ohne Störfälle. Kaba

Projektbeauftragter bei Loacker und hat

Stabiles und ausfallsicheres System

hat die getätigten Zusagen eingehalten

die Systemeinführung von Anfang an

Das Loacker Team ist sehr zufrieden mit

und umgesetzt. Die Zusammenarbeit mit

begleitet. «Wichtig war es für uns, die

dem Projekt. «Wir konnten eine optimale

Kaba ist sehr sachlich und konstruktiv.»

bestehende Verkabelung zu nutzen, um

Lösung realisieren», sagt Figl. «Jede

möglichst Kosten zu sparen», sagt Figl.

Störung im System hat gravierende Aus-

> office@kgh.kaba.com

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Spotlights

SEW-Eurodrive

Main Point Karlin

Prag – In der Nähe des Prager Stadtzentrums entsteht eine

Karlsruhe – Als einer der Marktführer in der Antriebsautoma-

neue Skyline. Das sogenannte Rohan Island entwickelt sich

tisierung generiert SEW-Eurodrive jährlich einen Umsatz von

gerade zum modernsten Bürogebäudepark in der tschechi-

über zwei Milliarden Euro. Das Unternehmen sorgt nicht nur

schen Hauptstadt. Der Main-Point-Karlin-Gebäudekomplex ist

für Bewegung bei unzähligen Förderbändern und Getränke-

mit seinen 22 000 m2 vermietbarer Bürofläche äusserst domi-

abfüllanlagen, sondern auch bei Montagelinien, Prozessen in

nant und ist ein wichtiger Bestandteil dieses neuen Stadtvier-

der chemischen Industrie sowie bei der Gepäckbeförderung in

tels. Das Bauwerk will nicht nur mit seiner aussergewöhn-

Flughäfen. Im neuen Grossgetriebewerk werden die ganz gros-

lichen Architektur, sondern auch durch hohe Funktionalität

sen Antriebslösungen gefertigt. Für die Sicherheit sorgt eine

auffallen. Das tschechische Vertriebsteam von Kaba konnte

Kaba exos Lösung. Eingesetzt werden Drehsperren für den

den Investor aufgrund des ausgezeichneten Preis-Leistungs-

Zugang zum Werksgelände sowie mechanische und mecha-

Verhältnisses für sich gewinnen und ihn zur Verwendung von

tronische Schliesszylinder. «Beim Auswahlverfahren spielten

Gege pExtra überzeugen. Derzeit sind 650 Zylinder installiert;

Qualität, Handhabung und die Kombination von Mechanik und

in der Endausbaustufe sollen über 1000 Stück verbaut

Elektronik eine grosse Rolle», erläutert Tanja Krämer, Projekt-

werden.

leiterin der Bauabteilung. Das Kaba System ist flexibel, unkompliziert und spart dem Unternehmen Zeit. Eingebaut

› cee@kgh.kaba.com

wurde die Schliessanlage vom Kaba Partner Beuchert + Wilser. › info@kaba.de

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Royal Scottish Academy KGS Keller Geräte & Service

Stuttgart – Der Name Keller ist eng mit dem Spezialtiefbau

Edinburgh – Die Royal Scottish Academy of Music and Drama

verbunden. Die zur Keller Group gehörende Tochtergesell-

ist Schottlands internationales Konservatorium, an welchem

schaft KGS Keller Geräte & Service GmbH ist gruppenweit

Abschlüsse in Musik, Theater und Tanz erworben werden

Entwickler und Hersteller für spezifische Tiefbaugeräte. Für

können. Mit 800 Studenten aus 45 Ländern sind die Sicher-

die Zeit- und die Betriebsdatenerfassung inklusive Zutritts-

heitsanforderungen des Konservatoriums anspruchsvoll.

kontrolle suchte das Unternehmen einen internationalen

Kaba exos 9300 sowie das schlossunabhängige System

Komplettanbieter mit grossem SAP-Know-how. Die Entschei-

Elolegic c-lever von Kaba entsprechen diesen Anforderungen.

dung für Kaba als verlässliche Partnerin begründet der kauf-

Die Kombination aus mechanischen Schliesszylindern und

männische Leiter Rüdiger Engler so: «Uns hat überzeugt,

Online-Zugangskontrolle bietet Auftraggeber eine flexible

dass das Kaba System fast unsichtbar im Hintergrund läuft

und kostengünstige Lösung. Mit Kaba exos CardLink werden

und die Daten automatisch an die entsprechenden SAP-

diese beiden Systemansätze nahtlos verbunden. «Als Konser-

Module liefert.» Bei der Zutrittskontrolle setzt das Unterneh-

vatorium ist es wichtig, dass wir ein sicheres Umfeld für

men auf Kaba exos. Für die Aussenhautabsicherung sorgen

unsere Studenten und Angestellten gewährleisten», so Chris

Online-Leser an den Eingängen. In den Werkshallen, bei denen

McGeever, Zuständiger für die Gebäudeverwaltung. «Die Aca-

eine Verkabelung zu aufwendig geworden wäre, sind Kaba

demy strebt immer nach dem Besten, also ist es nur richtig,

c-lever Standalone Komponenten installiert.

dass wir mit Kaba zusammenarbeiten.»

› info@kaba.de

› info@kaba.co.uk

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Spotlights

Olympiastadion Kiew

Oakhill

Hongkong – «Oakhill» steht für elegante Einfachheit. Die

Kiew – Das Finale der Fussball-Europameisterschaft 2012 in

Luxusresidenz, bestehend aus 130 Wohnungen auf 42 Eta-

Polen und der Ukraine wird am 1. Juli 2012 im Olympiasta-

gen, liegt im Herzen von Hongkong. Dank der zentralen Lage

dion Kiew ausgetragen. Das bereits im Jahr 1914 initiierte Sta-

in der pulsierenden Metropole geniessen die Bewohner der

dion blickt auf eine bewegte Baugeschichte mit vielen Umge-

Überbauung eine ausgezeichnete Infrastruktur. Der Innen-

staltungen zurück. Nach der Modernisierung für die EM 2012

architekt George Dasic von Dasic Architects engagierte sich

bietet es nun Platz für 70 000 Zuschauer. In Zusammenarbeit

kompromisslos für Qualität und Innovation. Durch die Ver-

mit dem ukrainischen Partner Transexpo hat Kaba im Stadion

wendung von neuen Materialien soll eine nachhaltige Bau-

54 Drehkreuze vom Typ FTS-L01 bei den Besuchereingängen

weise gewährleistet werden. Bei der Wahl des Sicherheitsan-

installiert. Diese Drehkreuze bieten eine gute Sicherung der

bieters achtete man auf fortschrittliche Technologie und

Aussenhaut. Am 8. Oktober 2011 wurde das Stadion mit einer

stilvolles Design. Das digitale Türschloss E-Flash EF680 von

grossen Feier unter Beteiligung internationaler Stars wie Sha-

Kaba erfüllt die Wünsche des Auftraggebers optimal. Die

kira und Vladimir Klitschko eröffnet. Das erste Fussballlän-

neue Generation von Türschlössern ist erstmals in weisser

derspiel im neuen Stadion am 11. November 2011 endete mit

Farbe erhältlich, arbeitet mit einer sicheren RFID-Technolo-

einem 3:3 zwischen der Ukraine und Deutschland.

gie und ist äusserst energiesparend. > info@kgb.kaba.com › enquiry_asia@kaba.com.sg

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Nestlé Royal Bank of Scotland

Delhi – Die Royal Bank of Scotland Gruppe (RBS) gehört zu

Vevey – Der Nestlé Konzern ist weltweit einer der mächtigs-

den grössten Dienstleistern im Finanzsektor weltweit. Neben

ten Lebensmittelkonzerne und gleichzeitig das grösste

dem Sitz in Edinburg hat sie Niederlassungen in der ganzen

Schweizer Industrieunternehmen. Allein in der Schweiz zählt

Welt. Die Übernahme der niederländischen ABN Amro Bank

Nestlé beinahe 9000 Mitarbeitende mit über 80 Nationalitä-

2007 zusammen mit der spanischen Santander Gruppe und

ten. Es gibt wohl nur wenige Menschen, die noch kein Pro-

der belgischen Fortis Bank fand viel Beachtung. Damit stärkte

dukt des Unternehmens konsumiert haben. So gehört Nestlé

RBS auch die Position in Indien, wo die Gruppe ein Portfolio

einzelne der bekanntesten Marken in der Welt, wie zum

von Finanzdienstleistungen bis hin zu Mikrofinanzierungspro-

Beispiel Cailler, Maggi, Thomy, Findus, Buitoni, Nescafé und

grammen anbietet. Für die Zugangskontrolle zu ihrem globa-

Nespresso. Für die Zugangskontrolle am Firmensitz in Vevey

len Hub in Gurgaon, einem Vorort von Delhi, hat sich die RBS

hat sich Nestlé für Sensorschleusen von Kaba entschieden.

für Drehsperren und Schwenktüren von Kaba entschieden.

Dort fügen sich fünf Modelle des Typs Argus HSB-E08 naht-

Die Modelle TPB-E01 und HSD-E01 sorgen für einen gesicher-

los in die Architektur des Bürogebäudes ein und regeln den

ten Zugang zum Gebäudekomplex. Von Gurgaon aus werden

Zugang für Mitarbeitende und Besucher. Ergänzt werden sie

grosse Teile der technischen Dateninfrastruktur der RBS

durch Schwenktüren der Reihe HSD-E03, die einen barriere-

gesteuert, weshalb es besonders wichtig ist, ausschliesslich

freien Zugang ermöglichen.

autorisierten Personen Zugang zu gewähren. › info@kgb.kaba.com › info@kgb.kaba.com

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Erster Schlüsselhersteller mit ISO/TS16949-Zertifizierung Silca hat als erste und einzige OEM-Autoschlüsselherstellerin die wichtigste Zertifizierung für Automobilzulieferer erreicht, die ISO/TS-16949-Zertifizierung. Bei dieser Zertifizierung müssen weit strengere Kriterien erfüllt sein als bei ISO 9001.

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Security update 1/2012


I

m Rahmen einer Auswertung von Kundenfeedbacks und auf Anregung eines wichtigen Automobilkunden

im Rahmen des «Supplier Day»

beschloss Silca, das Qualitätsmanagement noch weiter auszubauen und die

Zertifizierung nach ISO/TS 16949 anzustreben. Diese Zertifizierung basiert im Bereich Qualitätsmanagement auf der weit gängigeren ISO-9001-Zertifizierung, ist aber speziell auf die Automobilbranche zugeschnitten. Sie vereinheitlicht alle existierenden allgemeinen Forderungen an die Qualitätsmanagementsysteme der Automobilindustrie. Ziel dieses Standards ist die Verbesserung von Systemund Prozessqualität. Das heisst, durch die Reduktion von Fehlern und Risiken im Produktionsprozess und in der Lieferkette

wird

die

Kundenzufriedenheit

erhöht. Im Fokus steht hierbei nicht die

schafft. Das Ergebnis der Gap-Analyse

Was bislang erreicht wurde

Entdeckung, sondern die Vermeidung

machte deutlich, dass die bereits beste-

Um das Bewusstsein der Mitarbeitenden

von Fehlern.

henden betrieblichen Prozesse den An-

weiter zu erhöhen, werden nun laufend

forderungen von ISO/TS 16949 recht

die erzielten Kenngrössen an den An-

Analyse sämtlicher Prozesse

nahekamen, und die Qualitätsmanage-

schlagbrettern aufgeführt. Ausserdem

Um diese strenge Zertifizierung zu errei-

ment-Prozessindikatoren

be-

wurden für alle Maschinen und Anlagen

konnten

chen, mussten sämtliche Prozesse bei

stimmt werden. Jedoch mussten noch

Parameter für sämtliche Artikel definiert,

Silca analysiert, dokumentiert und ge-

einige Verfahrensdokumentationen er-

und diese werden stetig aktualisiert. Nun

gebenenfalls angepasst werden. Dies

stellt werden, was sich als nicht gerade

werden sämtliche Mängel, ob von einer

geschah mit Unterstützung eines exter-

einfache Aufgabe herausstellte.

Kundenreklamation oder von internen

nen Beraterunternehmens, welches auf

Fehlerberichten, mit Hilfe der 5-Why-

diese Art Managementsysteme und die

Eine Vielzahl an Kenngrössen

Umsetzung von Zertifizierungen in der

Denn

geradezu

des Fehlers lokalisiert ist, erfolgt eine

Automobilindustrie spezialisiert ist.

unmöglich, die Parameter für den Pro-

entsprechende Rückmeldung an alle

duktionsprozess festzulegen. Denn die

Produktionsbereiche.

es

schien

anfangs

Methode analysiert. Sobald die Ursache

Gap-Analyse schafft Klarheit

Vielzahl an Kenngrössen und die zu

Sämtliche betrieblichen Prozesse wurden

überwachenden Abweichungen waren

Silca ist TÜV-geprüft

untersucht; nicht nur die Produktionspro-

sehr gross und daher schwierig zu

Der TÜV stellte Silca als erster und bis-

zesse, auch Angebots-, Bestell- und Lie-

beschreiben. Ausserdem fehlte bislang

lang einziger OEM-Schlüsselherstellerin

ferprozesse wurden hierbei genau unter

eine Methode, um den Fortschritt bei der

für die Automobilindustrie die ISO/TS-

die Lupe genommen und als Ist-Situation

Entwicklung und industriellen Anwen-

16949-Zertifizierung aus. Dank den gut

erfasst. Alle Abteilungen und Mitarbei-

dung von Geräten und Anlagen zu bewer-

ausgebildeten Mitarbeitenden von Silca,

tenden haben hierbei hervorragend mit-

ten und zu kontrollieren. Am Ende dieses

dem Streben nach stetiger Verbesserung

gearbeitet. Mit einer Gap-Analyse wurde

Entwicklungsprozesses wurde ein «Pro-

aller Beteiligten und der Vielzahl verfüg-

die Ist-Situation mit der geforderten Soll-

duction Part Approval Process», kurz

barer Daten konnte diese Zertifizierung

Situation verglichen, und der Massnah-

PPAP, erstellt. Darin sind alle wichtigen

so schnell erreicht werden.

menkatalog wurde festgelegt. Ausserdem

Schritte, die ein von Silca erzeugtes

wurden alle Prozesse, die nicht von den

Produkt durchläuft, festgehalten und

Vorschriften unterstützt werden, abge-

dokumentiert.

> info@silca.biz

Security update 1/2012

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Products Kaba SAP Access Control Die Zutrittsverwaltung vollständig in SAP integriert: Mit dem Modul «Kaba SAP Access Control» integrieren Anwender die Verwaltung von Zutrittskontrollsteuerungen und Zutrittsterminals direkt in ihre gewohnte SAP-Oberfläche und in das Berechtigungssystem von SAP ERP. Mit Hilfe von Gruppen, Profilen und Kalendern können die Zutrittsrechte der Mitarbeitenden schnell und einfach definiert und angepasst werden. Die Berechtigungen werden an die Terminals gesendet, wo sie lokal zur Verfügung stehen; damit ist auch der Offline-Betrieb der Erfassungseinheiten gesichert. Das Modul «Kaba SAP Access Control» ist ideal mit einem bestehenden Zeiterfassungssystem kombinierbar und kann bei erweiterten Anforderungen durch Kaba exos 9300 ergänzt werden. › info@kbs.kaba.com

Easy Entrance Card Charger Der Easy Entrance Card Charger ist eine praktische Ergänzung zum Easy Entrance System von Kaba für den bezahlten Zugang. Das Produktpaket umfasst eine Software sowie einen Tischleser zur Bearbeitung von Easy Entrance Mifare Karten. Es ermöglicht Systembetreibern, die Dauer oder die Menge der Kartennutzung einzuschränken. So können für die Anwendung in Autobahnraststätten zum Beispiel preisreduzierte Prepaid-Karten für Fernfahrer oder auch Jahreskarten erzeugt werden. Diese Karten können nur an den Bezahldrehsperren TPB-M04 mit Einzugsleser eingesetzt werden. Die Leseeinheit liest die Karte aus und schreibt die geänderte Mengenangabe darauf. Ohne eingeschränkte Nutzungsmenge oder -dauer sind die Karten nach der Basisprogrammierung unbegrenzt gültig. › info@kgb.kaba.com

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Kaba TouchGo 2.0 Mit den Produktlinien E110 und E310 geht das elektronische Schliesssystem Kaba TouchGo in die nächste Phase. Diverse Einstellungen lassen sich nun mittels Programmiergerät persönlichen Anforderungen anpassen. Zudem wird mit einer höheren Trägerfrequenz eine noch grössere Unempfindlichkeit gegenüber Störungen durch Elektrosmog erreicht. Mit der E310 Linie können neu TouchGo mit RFID-Systemen kombiniert werden. Vorhandene RFID-Karten werden einfach mit RCID-Kartenhalter ergänzt. Die RFID-Zutrittsrechte werden automatisch am TouchGo Beschlag auch dem RCID-Chip zugewiesen. Diese Erweiterung bringt maximalen Benutzerkomfort bei geringem Investitionsaufwand, auch weil Anlagen stufenweise nachrüstbar sind. Die E110 Linie ist bereits verfügbar, E310 wird Mitte 2012 folgen. › cc-eac@kaba.com

Kaba smart key Die Erfolgsgeschichte des Kaba Wendeschlüssels geht weiter: Der Kaba smart key wurde überarbeitet und wird neu mit Legic prime, advant und Mifare DESFire Technologie erhältlich sein. Der Smart key verbindet elektronische und mechanische Zutrittskontrolle optimal. Elektronische Schliesskomponenten prüfen Berechtigungen über den im Schlüsselkopf integrierten RFID-Chip, bei mechanischen Schliesszylindern wird das Produkt als mechanischer Schlüssel eingesetzt. Der Smart key kann mit Verwaltungssoftware wie Kaba evolo manager oder Kaba exos programmiert werden und bietet so alle Vorteile der flexiblen Berechtigungsvergabe. Das Design des Schlüsselclips entspricht der prämierten Kaba evolo Linie. Der Clipaustausch ist ohne grossen Aufwand möglich. Der Kaba smart key wird im zweiten Halbjahr 2012 eingeführt. › cc-eac@kaba.com

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News Safety + Security Asia 2011 Kaba war eine der wenigen Ausstellerinnen an der Safety + Security Asia 2011, die für den Besuch des stellvertretenden Premierministers von Singapur, Teo Chee Hean, ausgewählt wurden. Er und 300 offizielle Delegierte aus verschiedenen Ländern Südostasiens liessen sich die ausgestellten Produkte auf dem Kaba Messestand präsentieren. Die Sensorschleuse Argus HSB-S05 und die Drehsperre Kentaur FTS-M03 stiessen auf besonderes Interesse. Ausserdem wurden dem Minister und seiner Delegation zusammen mit verschiedenen Pressevertretern Südostasiens die Neuheiten aus der Evolo Linie vorgestellt, inklusive der prämierten Produkte B-web Terminal und Digitalzylinder. Auch sonst hatte der Kaba Stand regen Zulauf. Die Messe wurde insgesamt von rund 6000 Sicherheitsexperten und weiteren Interessenten besucht, die sich über neue Entwicklungen der Zutritts- und Brandschutzlösungen informieren wollten.

Innovationspreis für Kaba Easy Entrance Auf der Baumesse ACE Tech 2011 in Mumbai wurde das Kaba Easy Entrance System mit der Design Wall 2011 ausgezeichnet. Die Jury, bestehend aus den renommiertesten Architekten ganz Indiens, kürte das Kaba Easy Entrance System zum innovativsten Produkt. Kaba Easy Entrance ist ein modulares System auf der Basis einer

Sukrit Bansal, Managing Director Dorset Kaba

Drehsperre mit integriertem Bezahlautomat und Wertbondrucker. Es bietet die Möglichkeit, den Zugang zum

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grösste Plattform für Produkte im Bauwesen ist. Sie fin-

Sanitärbereich effizient und profitabel zu lösen. Kaba und

det fünfmal im Jahr in den grossen Metropolregionen in

der indische Partner Dorset Kaba sehen in dieser Aus-

Indien statt und umfasst alle Aspekte dieses Sektors, von

zeichnung eine grosse Ehre, zumal die ACE Tech Indiens

Baumaterialien bis hin zur Sicherheitsausstattung.

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V.l.n.r.: Andreas Häberli (CTO Kaba), Harald Kelter (Diplom-Ingenieur, Official Electronic ID Documents, BSI) Christian Schulthess (Business Managment EAC Kaba), Christian Kuster (System Architect EAC Kaba)

Kaba exos 9300 konform zu BSI Für viele Betreiber ist die Sicherheit ihrer RFID-Anwendung wegen der bekannten Vielfältigkeit nur schwer zu durchschauen. Die Betreiber mussten bisher oft auf die Aussagen von Dritten, etwa ihrer Lieferanten, vertrauen. Genau hier bietet das deutsche Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) nun eine wichtige Grundlage, um das Sicherheitsniveau neutral einzuschätzen und zu bewerten. Die Technische Richtlinie BSI TR RFID 03126-5 ist ein Leitfaden für RFID-Systemlösungen und beschreibt Methoden, wie das erforderliche Sicherheitsniveau erreicht wird. Kaba exos 9300 mit Kaba arios und den neuen Mifare Komponenten erfüllt diese strikten behördlichen Vorgaben zur Datensicherheit von RFID-Medien. «Wir sind stolz darauf, dass Kaba die erste und bisher einzige Anbieterin ist, die diesen Prozess erfolgreich durchlaufen hat», sagt Andreas Häberli, Chief Technology Officer von Kaba, an der offiziellen Übergabe im November 2011 in Bonn.

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Fachmessen Tokyo Security Show

Skånsk Byggtjänst

6. 3. – 9. 3. 2012

24. 4.–26. 4. 2012

Tokio

Umeå

CeBIT

IFSEC

6. 3.–10. 3. 2012

14. 5.– 17. 5. 2012

Hannover

Birmingham

ISC West

Asian Securitex

28. 3.–30. 3. 2012

4. 6.–6. 6. 2012

Las Vegas

Hongkong

Personal Swiss

SicherheitsExpo

17. 4.– 18. 4. 2012

4. 7.–5. 7. 2012

Zürich

München

Securex

Security in Goverment Conference

23. 4.–26. 4. 2012

3. 9.–5. 9. 2012

Poznań

Canberra

Kaba Security Update Kundenmagazin 45  

Kaba Security Update Kundenmagazin 45 Ausgabe 1-2012

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