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energie

Verlagspostamt 4020 Linz, 08/11

SAuBer, eFFizienT & erneuerBAr?

MEHR AB SEITE 8!

dein Oö. JuGendMAGAzin 03/11

TOPACTS BEIM DIESJÄHRIGEN LET’S DANCE

STAR­DJANE DOMINIQUE JARDIN SORGT IN DER DISCO FÜR HEISSE BEATS Mehr dazu ab Seite 6.

04 HOT!/nOT! RZ_Informer_03-11.indd 1

12 LAndeSLeiTunG On TOur

18 HACKer

23 MeMBer CLuB 12.10.11 17:21


BE INFORMED

04 POLiTiKMACHer? dOCH PArTYMACHer? Oder BeideS? Ganz klar beides! die Junge öVP Oberöster­ reich ist Politik­ und Partymacher. und zwar mit voller energie :­) „energie” ist das heiße Thema in diesem Herbst. Gerade für uns Junge ein spannen­ der Bereich. Schließlich geht es um unsere zukunft! Oberösterreich ist auch auf diesem Ge­ biet Vorreiter. was sich hier tut, aktuelle entwicklungen und interessante Tipps zum energiesparen, findet ihr einige Seiten weiter hinten. die JVP beschäftigt sich aber nicht nur mit politischen Themen, sondern ist auch ein Garant für riesige events der extraklasse! das Highlight der Ballsaison steht kurz vor der Türe! der Let's dance Ball am 12. november! „we will rock you” – und eins ist bei der JVP sicher: das Motto ist Programm! „The Queen Kings” werden mit ihrer Show zu Mitternacht die Besucher begeistern. Aber auch andere Highlights wie „Monroes” und „dominique Jardin” versprechen eine geniale Ballnacht. Daher – noch rasch Karten organisieren – wir sehen uns beim Let's Dance!

WAS IST ANgESAgT UND WAS NERVT UNS?

FiLMTiPP: AM ende deS TAGeS

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let´s Dance einst und heute

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e-Mobilität was taugen elektrofahrzeuge wirklich?

Christine Haberlander informer Chefredakteurin christine81@gmx.at

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energie Spartipps und Standpunkte

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lanDesleitung on tour

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18 hacker Verbrecher oder robin Hoods

21 neues aus Der technikwelt

Google+ und roboter für daheim

22 oÖvP aktuell Schwerpunkt Qualifizierungsoffensive

23 MeMberclub Angebote der kommenden Monate

was tut sich in deinem Bezirk?

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visionen für oÖ ein Best­of

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17 Das war die Beachvolleyballsaison 2011

-ausgepassion for baggert Glory! 12.10.11 17:21


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n !

HELENA AM WORT

INFORMER 03/11

DER TRAUM

neuer steuern! OBERÖSTERREICH BEWEIST ES GEHT AUCH ANDERS die SPö möchte – wenn möglich schon 2012 – eine Vermögenssteuer einführen. „die reichen sollen zahlen“, so lautet die zielrichtung, um die Staatsfinanzen in Ordnung zu bringen. wer aber sind die reichen? darüber sind sich Faymann und seine Genossen selbst nicht im Klaren. die oberen 80.000 sollen es sein. was soll besteuert werden? Privatvermögen (auch Grund und Boden!) mit 0,3 – 0,7 Prozent, Antiquitäten und Schmuck nicht, eigentumswohnun­ gen und das Sparbuch vielleicht doch? All das wäre eine doppelbesteuerung jener, die sich in 20, 30 oder 40 Jahren etwas geschaffen haben. die Steuer­ belastung ist bereits groß genug, eine Vermögenssteuer darüber hinaus nicht administrierbar. Anstatt Menschen, die gespart haben, die hart gearbeitet haben zu schröpfen, muss sich der Staat zuerst der reform seiner Ausgaben widmen. wo bleibt die dringend notwendige Pensionsreform? was ist mit einer Verwaltungsreform? Oberösterreich zeigt vor wie es geht! Mit der von allen im Oö. Landtag vertretenen Parteien beschlossenen Spitals­ und Verwaltungsreform wird sinnvoll dort gespart, wo es auch möglich ist und nicht dort, wo es die Bürger beinhart in der eigenen Geldbörse spüren.

„AnSTATT MenSCHen, die Ge­ SPArT HABen, die HArT Ge­ ArBeiTeT HABen zu SCHröP­ Fen, MuSS SiCH der STAAT zuerST der reFOrM Seiner AuSGABen widMen.“

Pflegeausbildung ab 15! es muss damit Schluss sein, dass Jugendli­ che bis zum 17. Lebensjahr warten müssen bis sie ihre Ausbildung im Gesundheits­ und Sozialbereich beginnen dürfen. diesem Sektor gehen viele Junge verloren, da diese nach der Pflichtschule keine geeignete Möglichkeit haben, in eine dementsprechende Berufsaus­ bildung einzusteigen. wir setzen uns für eine Herabsetzung des Mindestalters für die Aus­ bildung im Pflegebereich ein, die gleich nach der Pflichtschulzeit beginnen soll, sowie eine dem Modell der Lehre entsprechende Pflegeausbildung. Am ende muss ein durchgehender Karriereweg vom „einfachen Pflegehelfer“ bis hin zur top­ausgebildeten Fachkraft gegeben sein.

labg. Mag. helena kirchmayr landesobfrau der Jungen ÖvP oberösterreich

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ANTURNER Was ist angesagt und was nervt uns?

gerngeschehen.at So heißt die neue Onlinetauschbörse für Krimskrams aller Art und Dienst­ leis­tungen. Mitfahrgelegenheit nach Wien, Gassi gehen mit dem Hund, Babysitten, PC neu aufsetzen, alte Gartenmöbel, kaum gebrauchtes Ikea­ regal oder Sofa – sich gegenseitig helfen, ohne professionelle teure Anbieter engagieren zu müssen, steht hier im Vordergrund. Gerngeschehen.at sieht sich als interaktive Kommunikationsplattform, auf der Hilfesuchende und solche, die helfen, zusammenkommen. Derzeit zwar nur auf Facebook ver­ treten, aber an der Homepage wird gerade gebastelt.

LT1 wird 10 Als Linzer Lokalfernsehen gestartet, ­gratulieren wir nun zehn Jahre später zum Jubiläum des Oberösterreich-senders LT1! Es gibt kaum einen Promi, der nicht schon das LT1-Mikro vor dem Mund hat­ te. Was ist wo los in Oberösterreich – LT1 punktet mit regionalen Berichten, aber auch aktuellen landesweiten Themen. Weiter so!

Echt Smart P ost-it War Als kleine praktische Merkhilfen oder Markierungen erleichtern Post-its den Büroalltag. Doch derzeit sind sie nicht nur mehr als solche im Gebrauch. Vor allem in Frankreich wer­ den damit ganze Gemälde – besonders von Super Mario, den Simpsons, Angry Birds, Donald Duck und Packman an Fenster und Wände geklebt. Zu bestaunen sind die Kunstwerke auf postitwar.com und auf der gleichnamigen Facebook-Fanseite. Wenn dann mal nicht die Produktivität darunter zu sehr leidet.

Impressum: MHV: Junge ÖVP Oberösterreich, Obere Donaulände 7, 4010 Linz; Verlagspostamt: 4020 Linz; Chefredakteurin: Christine Haberlander; Redaktionsteam: Mag. Helena Kirchmayr, DI Josephus Reisinger, Michael Burda, Patricia Reisinger, Christoph Kinast, Jochen Landvoigt; Anzeigenredaktion: Michael Burda; alle: Obere Donaulände 7, 4010 Linz; Fotos: iStockphoto.com; Titelfoto: istockphoto.com; Layout und Illustrationen: SERY* Creative Communications.

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ABTURNER

INFORMER 03/11

Politik ist 74 Prozent egal Das besagt eine kürzlich durchgeführte IMAS-Umfrage. Rund Drei viertel der Bürger ab 16 Jahren setzen sich entweder wenig (44 Prozent) oder gar nicht (30 Prozent) mit innenpolitischen Fragen auseinander. Vergleicht man diese Werte mit vergangenen Ergebnissen – etwa zur Zeit der EU-Sanktionen gegen Österreich – ist ein mehr als deutlicher Abwärtstrend bemerkbar. Die Reaktionen von Jugendlichen in den sozialen Netzwerken und in Gesprächen vor Ort auf die Tagespolitik zeigen uns jedenfalls ein anderes Bild! Interesse, Gestaltungswille und gute Ideen sind da – man muss sie nur zulassen! Parlamentsdirektion/Christian Hikade

wie zum Beispiel auf www.wir-sind-Zukunft.at!

Das Geschäft nach dem Tod

Ist Skifahren bald unleistbar?

„Muss ich denn sterben, um zu leben?“, das schrieb Falco in einem seiner letzten Songs. Er gehörte nicht zum „Club 27“. Janis Joplin, Kurt Cobain, Brian Jones, Jimmy Hendrix, Jim Morrison und neuestes Mitglied, Amy Winehouse, schon. Sie alle starben mit 27 Jahren. Schade, dass ihnen die verdiente Ehre nicht auch zu Lebzeiten entgegenge­ bracht wurde. Vielmehr konzentrierte man sich auf ihre Fehler und Mängel.

Noch lange vor dem eigentlichen Opening unserer Skigebiete wurde wieder klangheimlich aber kräftig an den Preisschrauben gedreht. So muss man für einen Tag Skispaß heuer mit fast € 100,- rechnen. € 30,– pro Tag für das Ausborgen von Skiern, € 13,– für Skischuhe, € 10,– für einen Helm, € 4,– für Stöcke und € 39,– für einen Tagesskipass. Das alles versteht sich ohne An-, Abreise und Unterkunft bzw. Verpflegung. Aber, die Junge ÖVP Oberöster­ reich leistet Abhilfe – mehr im INFORMER auf Seite 23!

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LET´S DANCE Michael burda

Was 1974 als Landestanzfest – initiert und gegründet von Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer – begann, ist heute der größte Ju­ gendball des Landes namens Let’s Dance. die erfolgsstory des Balles ist lang. Seit mehr als 30 Jahren sorgen nationale und internationale Künstler für beste unterhaltung am Ball. Auch wenn die Location nicht immer das Bruckner­ haus Linz war, sich die Kleidungsstile im Laufe der Jahre änderten, eines war jedoch immer gleich: die ausgelassene Stimmung.

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let´s Dance einST und HeuTe

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LET´S DANCE

INFORMER 03/11

LAndeSHAuPT­ MAnn dr. JOSeF PüHrinGer üBer den LeT'S dAnCe BALL das Landestanzfest, wie der Let’s dance Ball anfänglich geheißen hat, ist seit Jahrzehnten ein Fixpunkt im oberösterreichischen Ballkalen­ der. und er ist auch ein Fixpunkt in meinem Kalender. dass die Junge öVP in Oberöster­ reich eine hervorragende Arbeit macht, steht wohl außer zweifel. und ich meine, wer ordentlich arbeitet, soll auch ordentlich feiern dürfen. in diesem Sinne wünsche ich uns allen gemeinsam, auch in diesem Jahr, eine rauschende Ballnacht im Brucknerhaus und freue mich darauf, viele Mitglieder und Freunde unserer Jungen öVP zu treffen.

Heuer BieTeT der LeT’S dAnCe­BALL der JunGen öVP OBeröSTerreiCH wieder ein MäCHTiGeS und BunTeS SHOwPrO­ GrAMM und iST dAMiT SiCHer wieder dAS HiGHLiGHT der BALLSAiSOn. das größte Tanzspektakel des Landes steht heuer ganz im zeichen der britischen rockband Queen. die Tributeband „The Queen Kings” wird dich in die zeit von Freddie Mercury zurückversetzen. in der disco lassen die Star­dJane dominique Jardin und dJ rene rodrigezz, resident im empire St. Martin, die Luft mit ihren Beats vibrieren. Auch mit dabei ist die Vorarlberger Kultband „Monroes”, die mit den Sounds aus den 60ern und 70ern ihr Publikum begeistern wird. „life brothers” liefern die passende Musik, um im großen Saal das Tanzbein schwingen zu lassen und das mehrfach ausgezeichnete „Tanzwerk wels” wird eine eigens einstudierte Showeinlage zur eröffnung aufs Parkett zaubern. Mehr unter www.letsdance.at

12. 11. 2011 BruCKnerHAuS

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E-MOBiLiTäT Michael burda

e-Mobilität wAS TAuGen eLeKTrOFAHrzeuGe wirKLiCH?

Im Vergleich zu konventionellen Kraftfahrzeugen punkten Elekt­ rofahrzeuge mit ihrem hohen Wirkungsgrad von rund 85 Prozent. Verbrennungsmotoren kommen hingegen nur auf 25 Prozent, da sie einen hohen Wärmeverlust verzeichnen. In Folge des hohen Wirkungsgrades können auch beachtliche CO2 Emissionen eingespart werden. So belasten e­Fahrzeuge unsere Umwelt nur mit rund einem Drittel CO2 im Vergleich zu herkömmlichen CO2­ Schleudern. Außerdem stoßen sie keine Feinstaubpartikel aus. Im Betrieb und in der Wartung überzeugen ebenfalls die grünen Vehikel. Weniger bewegliche Teile in den Motoren und keine Abhängigkeit vom Ölpreis sind deutlich spürbare Faktoren, um die Geldbörsen zu entlasten. Zu guter Letzt führen Elektromotoren besonders im Stadtverkehr zu einer deutlichen Verbesserung der Lärmbelastung. Alles Dinge, die man in e­Mobilitäts­Werbebro­ schüren nicht anders würde lesen können.

© The SegwayÆ Personal Transporter (PT)

© Daimler/smart

© E-Roller Rieju MIUS

Auf der anderen Seite schlagen e­Fahrzeuge mit hohen Anschaf­ fungskosten zu Buche. in Sachen reichweite ist meist bei 150–200 Kilometern (ausgenommen ganz neuer Modelle) Schluss. die öko­Ladestationen können dem Meer an herkömmlichen Tankstel­ len kaum das wasser reichen. zwar sprießen Stromtankstellen wie Pilze aus dem Boden, von einer flächendeckenden Verfügbarkeit kann jedoch nicht die rede sein. Verhältnismäßig lange Ladezeiten mindern leider die Flexibilität. dazu kommt: welcher Strom aus der Steckdose tatsächlich kommt, ist meist unklar. Geschätzte sechs Prozent der importe sind nämlich Atomstrom. © e-connected.at/Thomas Preiss/APA OTS

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e-mobilität

INFORMER 03/11

Die wichtigsten E-Mobile im Informer-Test Segway Geschwindigkeit: 20 km/h Gewicht: 45 kg Reichweite: 40 km Preis: € 6.000,– bis 8.500,– (je nach Ausstattung) Obwohl schon ein ehemaliger US-Präsident damit eine Bruchlandung hingelegt hat und der Erfinder des Seg­ ways damit tödlich verunglückt ist, macht es wahnsin­ nigen Spaß. Einer Anschaffung wird allerdings der hohe Preis im Weg stehen. e-Fahrrad Geschwindigkeit: 25 km/h Gewicht: 20-30 kg Reichweite: 50-65 km Preis: ca. € 2.000,– Rahmen und Bremsen müssen bei den meisten Modellen den Anforderungen noch besser angepasst werden. Auf ein normales Bike nur einen Elektromotor zu setzen ist zu wenig! Weiters lässt die Reichweite und das Gewicht des Akkus zu wünschen übrig. e-Sportwagen Geschwindigkeit: 200 km/h Gewicht: 1.220 kg Reichweite: 350 km Preis: € 117.000,– Der Sportwagensound fehlt zwar, aber dafür bleibt das Rennfeeling, da das volle Drehmoment sofort und immer verfügbar ist. Auf Grund des Preises fällt dieses Fortbewegungsmittel wohl in die Kategorie „nice to have” und ist keine echte Alternative für den Pkw.

Kommentar von Energie AG Generaldirektor Leo Windtner Energie der Zukunft – erneuerbare Energien „Den erneuerbaren Energien gehört die Zukunft. Gerade nach der Katastrophe in Fukushima gibt es einen Totalaufbruch zu den regenerativen Energieträ­ gern. Die Wasserkraft ist die Säule der Stromerzeugung und der Champion der Erneuerbaren. Aber die Energiewende kann nur mit dem Ausbau der neuen Erneuerbaren wie Sonne und Wind geschafft werden. Doch eines ist klar: Die­ se Energieformen brauchen starke Leitungsnetze, um die Energie abtranspor­ tieren zu können, wenn die Sonne scheint oder der Wind bläst. Sie brauchen aber auch Speicher, um die Energie abrufen zu können, wenn die Sonne nicht scheint oder Windstille herrscht. Denn die Versorgungssicherheit unserer Kunden ist das höchste Gut und muss auch in Zukunft absolut gesichert sein. Die Energie AG setzt auf all diese Technologien. Wir haben eine Offensive in der Wasserkraft gestartet, wo gerade wieder ein Wasserkraftwerk in Oflek in Salzburg eröffnet wurde und in Stadl Paura mit dem Ersatzbau eines Kraftwerkes begonnen wurde. Im Bereich der Photovol­ taik haben wir in Eberstalzell Österreichs größtes Solarforschungskraftwerk und wir prüfen derzeit intensiv die Nutzung des Windes in unserem Land. Gleichzeitig sind wir an Pumpspeicherkraftwerken beteiligt bzw. wollen wir in Ebensee selbst eines bauen. Dort können wir die überschüssige Energie der Erneuerbaren verwenden, um Wasser auf den Berg zu pumpen und wenn der Bedarf gegeben ist, dieses wieder zur Stromerzeugung zu nutzen. Österreich hat damit die Chance zur grünen Batterie Europas zu werden. Allerdings ist die zentrale Herausforderung für die Energiezukunft die Effizienz. Jede Kilowattstunde, die nicht verbraucht wird, muss nicht erzeugt werden. Die Herausforderung wird dabei sein, dieses Energiesparen so zu verbinden, dass dies mit keinerlei Verlust an Lebensqualität einhergeht.“

e-Roller Geschwindigkeit: 45 km/h Gewicht: 126 kg Reichweite: 80-100 km Preis: € 2.390,– Im Vergleich zu den stinkenden Benzinrollern haben auch die e-Roller mehr als genug Kraft, sind leise und vor allem unserer Umwelt zuliebe emissionsfrei. e-smart Geschwindigkeit: 100 km/h Gewicht: 955 kg Reichweite: 135 km Preis: € 27.000,– Trotz staatlicher Förderungen muss man rund 300.000 Kilometer mit einem Elektroauto abspulen um die hohen Anschaffungskosten zu kompensieren. Das Problem: Die Batterien sind noch zu teuer!

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energie der zukunft Michael Burda

„Wir müssen unseren natürlichen vorteil noch besser nutzen.“

OÖVP-Landesgeschäftsführer Mag. Michael Strugl zum Thema „Erneuerbare Energie” stärker nutzen.

Energiespartipps für zu hause

Oberösterreich auf dem Weg in die Energiezukunft

Der Bruttoinlandsverbrauch an Energie beträgt in Österreich ca. 1.421 Petajoule (= 395 Milliarden kWh). Rund 25 Prozent davon ­werden in privaten Haushalten verbraucht.

Oberösterreich stellt die Weichen in Richtung erneuerba­ rer Energie. „Durch die Wasserkraft haben wir die besten Voraussetzungen. Wir müssen unseren natürlichen Vorteil noch besser nutzen“, ist OÖVP-Landesgeschäftsführer Mag. Michael Strugl überzeugt.

• Verringerung der Raumtemperatur! Mit jedem Grad Raumtemperatur weniger können ca. sechs Prozent Heizkosten gespart werden. Empfehlenswert ist in Wohnräumen eine Temperatur von 20 bis 22° C.

Energie effizienter nutzen Der Schlüssel zur Erreichung dieser Vision ist aber nicht alleine die Produktion von Energie, sondern vor allem der Verbrauch. „Mit der Menge an Energie, die derzeit in den österreichischen Haushalten vergeudet wird, könnte man in ganz Österreich e-Mobilität ermöglichen“, zitiert Strugl den Wiener Universitätsprofessor Günther Brauner.

• Richtiges Lüften! Damit wir uns in geschlossenen Räumen wohlfühlen, spielt die Luftqualität eine entscheidende Rolle. Ist die Raumluft zu feucht, zu trocken oder die Luft „verbraucht“, sinkt unsere Konzentrationsfähig­ keit, wir werden müde oder anfälliger für Krankheiten. Daher ist das regelmäßige Lüften wichtig! Die Fenster sollten zwei bis drei mal täglich für ca. fünf Minuten ganz geöffnet werden.

Erneuerbare Energie ausbauen Für eine nachhaltige Energiestrategie hat Oberösterreich die besten Voraussetzungen: Bereits jetzt wird der Großteil un­ seres Stroms aus erneuerbaren Energieträgern – der Was­ serkraft – produziert. „Wenn uns der Atomausstieg wirklich wichtig ist, müssen wir diese natürliche Ressource optimal nutzen. Das bedeutet auch die Errichtung von Kraftwerken und Pumpspeichern wie in Molln“, betont Strugl. OÖVP setzt auf Energieeffizienz Um auf die Wichtigkeit des bewussten Energieeinsatzes hinzuweisen veranstaltet die OÖVP im Herbst eine Info-Tour. Dort informieren Experten darüber, wie man schon durch kleine Maßnahmen einen Beitrag zur oberösterreichischen Energiestrategie leisten kann.

• Stand-by-Verluste! Elektrogeräte im Stand-by-Betrieb sind Stromfresser! Sehr viele Geräte sind beim Ausschalten durch eine Fernbedienung nur „Schein-Aus“, verbrauchen aber trotzdem Strom. Ältere Röhrenfernseher können bis zu 20 Watt Stand-by-Strom verbrauchen, das sind rund 30,– Euro pro Jahr an Stromkosten für scheinbar ausgeschaltete Geräte. Um diese Energie zu sparen, sollten Elektrogeräte immer beim Hauptschalter (Netzschalter) ausgeschaltet werden. Bei Geräten, die sich nicht vollständig abschalten lassen, empfiehlt sich eine Steckdo­ senleiste mit Netzschalter. • Stromsparen durch LED-Beleuchtung! Durch den Einsatz von LED-Lampen kann der Stromverbrauch für die Beleuchtung erheblich gesenkt werden. Neue LED-Beleuchtungskörper gibt es in fast jeder Ausführung mit unterschiedlichsten Fassungen. Die Vorteile liegen auf der Hand: bis zu neunzing Prozent geringeren Stromverbrauch bei gleicher Leuchtkraft als Glühbirnen, sofort hell (keine Startzeit wie bei Stromsparlampen), sehr hohe Lebensdauer (ca. 30.000 Stunden) und sie sind unproblematisch bei der Entsor­ gung. Die Energiespartipps wurden verfasst von Ing. Nikolaus Steininger, BSc., Gebäude und Energietechniker.

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ENERgIE der zuKunFT

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TiPP

Für unte rnehmen , Gemein Vereine den, u Lebensm sw. gibt es vom inisteriu m zahlre iche Förderu infos find ngen. est du un ter www.kli maaktiv. at!

KOMMenTAr VOn LABG. PATriCiA reiSinGer Unsere Umwelt betrifft uns alle die zunehmende Globalisierung, die endlichkeit der rohstoffe, ein immer höherer Verbrauch an ressourcen und der Hunger nach energie stellen den gesamten Globus vor große Herausforderungen. diese Herausforderungen können nur durch europaweite bzw. globale Anstrengungen gelöst werden. der Verbrauch durch industrie, privaten Konsum und die weitere Forcierung der e­Mobilität werden die bestehenden energieerzeuger herausfordern. Gerade deshalb hat jedes Land die Verantwortung und auch die Verpflichtung einen Beitrag zu leisten, was Oberösterreich in hohem Ausmaß tut. Außerdem ist gerade in Sachen energiesparen wirklich Jeder gefragt, denn wenn viele Menschen kleine Schritte setzen, entstehen viele kleine Beiträge, den Verbrauch zu verringern – ohne, dass jemand auf viel verzichten muss. Oberösterreich nimmt eine Vorreiterrolle ein und investiert kräftig in die wasserkraft. neue Technologien eröffnen neue Möglichkeiten. Vom weiteren sinnvollen Ausbau der Solarenergie bis hin zu wasserwirbelkraftwerken, wir befinden uns auf einem guten weg, damit uns auch in 20 Jahren kein Licht ausgeht. eines ist für mich jedenfalls selbstverständlich, ich sage „nein” zur Atomkraft, denn es kann auch anders gehen!

FiLMTiPP VOn dOMiniK THAuerBöCK: Faszination Erde – der Blick von oben Yann Arthus Bertrand, ein französischer umweltschützer und Fotograf, zeigt in einer beeindruckenden Art und weise die Sonnen­ und Schat­ tenseiten unserer erde aus der Vogelperspektive. neben einzigartigen naturschauspielen und Landschaftsbildern wie den urwäldern in Gabun oder den farbenprächtigen Tulpenfeldern in den niederlanden findet auch das Thema energie seinen Platz in diesem filmischen Kunstwerk. da Bilder mehr als tausend worte sagen, sind es vor allem die unter­ schiedlichen eindrücke der zahlreichen Luftaufnahmen, wie die eines Kohlekraftwerks in Kanada, der unglücksstelle von Tschernobyl, diver­ ser ölfelder, einem Stausee und einer riesigen Solaranlage, die jedem zuseher zu denken geben. es sind oft die nebenerscheinungen einer energiegewinnung, die den unterschied ausmachen. eine Fotovoltaikanlage sieht auch von oben nicht zur Gänze ästhetisch aus, gerodete waldflächen in Haiti auf Grund der Kohlegewinnung und ölfelder in Kenia aber noch weniger. der regisseur schafft es alleine mit eindrucksvollen Bildern den Vorzug von alternativen energiequellen darzustellen. es ist kein Film, der nur von zerstörung und Ausbeutung der erde berichtet. es ist eine Sammlung bemerkenswerter eindrücke von oben – mit dem gewissen etwas als denkanstoß. Vor allem in Sachen energie­ gewinnung für 8 Milliarden Menschen.

„eineS iST Für MiCH Jeden­ FALLS SeLBSTVerSTändLiCH, iCH SAGe „nein” zur ATOM­ KrAFT, denn eS KAnn AuCH AnderS GeHen!“ RZ_Informer_03-11.indd 11

in VOLLer LänGe AuF YOuTuBe!

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LANDESLEITUNg On TOur

landesleitung on tour wAS TuT SiCH in deineM BezirK?

eGAL OB JAHreSHAuPTVerSAMMLunG, PArTY Oder BeACHVOLLeYCuP – wir SuCHen SCHnAPPSCHüSSe AuS deineM BezirK Oder deiner OrTSGruPPe!

Herzliche Gratulation dem neuen Bezirksobm ann von eferding Christoph Knierzinger (4.v.l.)

Bei der Jungen öVP ist einiges los. die Orts­ und Bezirksgruppen organisieren jedes Monat dutzende events im politischen oder gesellschaftlichen Bereich. Auf dieser doppelseite zeigen wir dir die besten Schnappschüsse aus Oberösterreich. demnächst hoffentlich auch mit Bildern von deiner Veranstaltung! Schick uns deine Fotos mit einer kurzen Beschreibung an jvp@jvp.or.at!

Pritschen un d Baggern be i heißen Tem hieß es beim peraturen Beachvolleyb allturnier de tenberg. im r JVP Lich­ Bild die Sieg er m annschaft „K Fein aus Stey lein und r”.

tssekretär spräch mit Staa das Sommerge als annende sp stm er er r üb ue n he rte Akademie fand ehmer diskutie er. iln m Te m 0 So 10 n als ge r jun tt. Mehr im rahmen de p Mondsee sta n. am Austria Cam Bundesobman m re se Sebastian Kurz un it m wa integration, Themen, wie et

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LANDESLEITUNg On TOur

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achte nd­JVP m m der Bu m 'ler aus P ra g JV i ro re toring­P nd auch d si i e b das Men a d Linz. Mit Station in ! Oö

eine neugründung gab’s im Bezirk Braunau zu feiern. wir wünschen dem Obmann der JVP Sankt Peter am Hart, Michael Lenglacher, alles Gute!

ol's größten Scho te die beiden lte d ta un ns g ra aa ve die JVP lusthouse H s Landes im Out Partys de . artin empire St. M

ißen Som­ an einem he die JVP Linz e ht ktion ;) ac ila m te er as rv w – eine wasse tig ch ri g? ta mer

Auf der Sommer tour wurden au ch zahlreiche Projekte der „V isionen für Oö”­K ampagne be­ sucht, hier in Gr ieskirchen. die gelben JVP Sonnen brillen entpuppten sich als das Give­away des Sommers. im Bild der Braunauer Bezirksobm ann Gerald weilbuchn er, der selber fleißig verteil te.

Mehr als 8.800 weinfa ns besuchten das „Vinum Perg”. die Junge öVP durfte dabei natürlich auch nicht fehlen. im Bild BO dominik Thauerböck (v.l. ) mit LO Helena Kirchm ayr.

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Alle neu gewählten Funktionäre wurden von der JVP­Landesleitung zu einer Landhausführung eingeladen. im Bild ist die JVP Fischlham.

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VISIONEN Für Oö Michael burda

Deine idee für deine gemeinde ein BeST­OF "dAS zieL iST, die LeBenSQuALi­ TäT in den GeMeinden zu STeiGern. dAFür SOrGen die JunGGeMeinderäTe, FunK­ TiOnäre und OrTSGruPPen der JVP, die SiCH AuF LOKALer eBene Für iHr uMFeLd einSeTzen."

Anfang Mai dieses Jahres fand die Auftaktveran­ staltung der Jungen öVP Oberösterreich zu ihrer kommunalpolitischen Offensive „Visionen für Oö – Mitdenken. zukunft Lenken.“ statt. das ziel ist, die Lebensqualität in den Gemeinden zu steigern. dafür sorgen die Junggemeinderäte, Funktionäre und Ortsgruppen der JVP, die sich auf lokaler ebene für ihr umfeld einsetzen. Mit der Kampa­ gne, die ihren Schwerpunkt auf dem Service für JVP’ler hat, wird Jungpolitikern eine starke Stim­ me und eine gemeinsame Marke gegeben. Mit eigens für ihre Gemeinden gestalteten Plakaten, Flyern, inseraten, umfragen und vielem mehr können sie ihre ideen für die Attraktivierung des Lebensraumes Oberösterreich nachdruck und natürlich eine gute Optik (siehe Beispiele) verleihen. zahlreiche Projekte wurden seit dem Kampagnenstart im Büro der JVP­Landesleitung eingereicht – täglich werden es mehr. in­ FOrMer hat sich ein paar Projekte näher angesehen.

ALLe inFOS zur KAMPAGne FindeST du unTer JVP­VISION EN.AT

VISIONEN FÜR AURACH AM HONGAR

Wo wohnst du in fünf Jahren? Gerade für uns Junge ist es schwierig sich die eigenen vier Wände aufzubauen, daher setzen wir uns ein für: • • • •

Leistbare Starterwohnungen auch in kleineren Gemeinden Erhöhte Wohnbeihilfe Abbau von Hürden bei Umwidmungen Bessere Abschreibemöglichkeiten für Häuslbauer

GR Martin Schneeberger, JVP-Aurach am Hongar

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Wo wohnst du in fünf Jahren? unter diesem Titel lässt sich das Thema, welches die Jungen im Bezirk Vöcklabruck be­ sonders beschäftigt, zusammenfassen. Bezirk­ sobmann Gr Martin Schneeberger unterstützt seine Ortsgruppen des Bezirkes Vöcklabruck tatkräftig und setzt sich mit ihnen ein für: leistbare Starterwohnungen auch in kleineren Gemeinden, den Abbau von Hürden bei umwid­ mungen, bessere Abschreibemöglichkeiten für Häuslbauer und eine erhöhte wohnbeihilfe.

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VISIONEN Für Oö

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Wels, eine Stadt am Puls der Zeit! Das Internet ist einer der dominierenden Kommunikationsmittel unserer Zeit. Mobil zu sein ist heute gefragter denn je, dementsprechend gut ausgebaut muss auch die Infrastruktur sein. Wir fordern... • • • • • •

flächendeckendes WLAN in der Welser Innenstadt ein einheitliches Authentifizierungssystem verschlüsselte Verbindungen ein modernes System zur schnellen Datenübertragung eine moderne Hot-Spot-Infrastruktur Stefan Haböck, JVP-Gemeinderat

Ist meine Stadt am Puls der Zeit? Für JVP­Gemeinderat Stefan Haböck aus wels trifft das nicht zu 100 Prozent zu. er setzt sich für Verbes­ serungen im Bereich der infrastruktur ein und fordert flächendeckendes wLAn in der welser innenstadt. Mit einer modernen Hot­Spot­infrastruktur will er sichere, frei zugängliche Verbindungen für die Bürger realisieren. damit sollen vor allem die Jugendlichen eingeladen werden, ihre Freizeit in der innenstadt zu verbringen.

Freizeit – und was machst du? Viele Gemeinden haben eine Beachvol­ leyballanlage, aber nicht überall ist sie auch bespielbar. nicht selten ist der Platz mit unkraut verwachsen, ungepflegt und hat einfach schon zu viele Jahre ohne eine Sanierung auf dem Buckel. dort, wo es Sanierungsbedarf gab, haben sich JVP’ler darum angenommen, um den Platz wieder bespielbar zu machen. dort, wo es überhaupt noch keine bzw. vielleicht sogar zu wenig Plätze gab, wurden auf initiativen von JVP­Gemeinderäten welche gebaut. Wann fährt dein letzter Zug? Für die Ortsgruppen der Jungen öVP Ottensheim und walding jedenfalls zu bald. entlang der Mühl­ kreisbahn gelegen, verbindet die beiden Gemein­ den ein gemeinsames Problem. Am wochenende fährt der letzte zug am Linzer Hauptbahnhof um 22.37 uhr richtung Mühlviertel ab. die Jugendli­ chen der region sind es gewöhnt, tagtäglich mit dem zug zu ihrem Ausbildungs­ oder Arbeitsplatz zu pendeln – das soll in zukunft auch am wo­ chenende zu späteren zeiten möglich sein.

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FILMTiPP Michael burda

„eS GeHT VOr ALLeM uM VerdränGunG! ein SeHr öSTerrei­ CHiSCHeS THeMA üBriGenS.“ nicholas Ofczarek

am ende des tages ein HOCHALPiner THriLLer MiT STArBeSeTzunG Drei Personen, zwei Autos, eine Straße von Wien nach Tirol und eine nervenzerfetzende Verfolgungsjagd innerhalb von 24 Stunden. Ein vergessen geglaubtes Geheimnis führt zwei Männer und eine Frau AM ENDE DES TAGES an die Grenzen von Schuld und Sühne. Simon Schwarz (bekannt aus zahlreichen wolf Haas Verfilmungen und „der Aufschneider“), nicholas Ofczarek (er spielt bei den Salzburger Festspielen seit 2010 die Titelrolle im „Jedermann”) und Anna unterberger zeigen einmal mehr, dass der „österrei­ chische Film“ lebt, verzaubert und sich keineswegs vor Hollywood­Blockbustern verstecken muss. Peter Payer führte regie. während robert (Simon Schwarz) es als Politiker geschafft hat und mit seiner schwangeren Frau Katharina (Anna unterberger) in ein romantisches wochenende nach Tirol fahren will, werden die beiden von roberts Jugendfreund wolfgang (nicholas Ofczarek) nach allen regeln der Kunst verfolgt. ein dunkler Fleck in der Vergangenheit scheint die beiden schicksalhaft zu verbinden, und Katharina werden zusehends die Augen über ihren aufstrebenden Mann geöffnet. der Ausflug wird zur Tour de Force, am ende des Tages ist alles möglich … Fazit: ein optisch kulinarischer Thriller über Politik, Verdrängung und Verrat. ein intensives Kammer­ spiel on the road, musikalisch veredelt von Franz Hautzingers sparsam und punktgenau eingesetzter Musik.

FiLMTiPP AuS öSTerreiCH!

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BVB-CUP

INFORMER 03/11

ausgebaggert dAS wAr die BeACHVOLLeYBALL­ SAiSOn 2011

inFOS SOwie FOTOS VOn den Turnieren FindeST du unTer jvp­beachvo

lleycup.at

die Orts­ und Bezirksgruppen der Jungen öVP Oberösterreich veranstalteten heuer mehr als 50 Vorrundenturniere mit 500 teilnehmenden Mann­ schaften. nur die besten davon qualifizierten sich für das Finalturnier. 19 Teams aus ganz Oberösterreich kämpften beim Landesfinale im Alpenseebad Mond­ see um den begehrten Titel des JVP­Beachvolleyball­ Landesmeisters. Am ende durfte die Mannschaft „die Außenseiter”, die sich beim Vorrundenturnier in Grieskirchen qualifiziert hatte, jubeln und freute sich über den Gewinn von 400,– euro intersportgutscheine. Auch im nächsten Sommer werden den Ortsgruppen wieder umfangreiche Servicepakete zu Verfügung gestellt, um Vorrundenturniere selbst organisieren zu können.

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HACKER christoph kinast

hacker VerBreCHer Oder rOBin HOOdS?

Digitales Schlachtfeld, Beginn des 3. Weltkrieges, Bürgerkrieg im Internet – die Bezeichnungen der Hacker­Szene steigern sich von Tag zu Tag, von Wo­ che zu Woche. Medien aller Art, sowohl renommier­ te Tageszeitungen als auch Onlineblogs, stürzen sich auf dieses Thema. Wohl wissend, dass das Gefühl der Angst, das die Schattenwelt der Internetterroristen erzeugt, die Auflage in die Höhe treibt. Doch wer sind diese Hackervereinigungen, denen Geheimdienste und Polizei scheinbar hilflos gegenüberstehen? Sie sind vor allem eines nicht: einheitlich. Christoph Kinast beleuchtet für inFOrMer die Hackerszene. Weiße, Schwarze und Graue Auf der Seite des Gesetzes stehen professionelle Hacker, die sich als „white Hats“ bezeichnen, wobei die Farbe weiß für ihre guten Absichten steht. diese informatiker halten sich strikt an die Gesetze und versuchen, Computersysteme vor anderen Hackern zu schützen. ihre Gegner, die „Black Hats“, sind die „schwarzen Schafe“ unter den Hackern. Sie sind durch und durch Kriminelle und versuchen, sich durch den Angriff auf Computersysteme zu bereichern. dabei machen sie keinen unterschied zwischen Privat­ und Firmen­ konten und ignorieren Gesetze und Verhaltensrichtli­ nien der Hackerszene. „We are Legion. We do

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not forgive. We do not

forget. Expect us.“

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infor


HACKER

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zwischen den Fronten von weißen und schwarzen Hackern stehen die „Grey Hats“, die es zwar mit den Gesetzen oft nicht so genau nehmen, in den meisten Fällen jedoch keine böse Ab­ sicht verfolgen. Viele edV­experten sind der Meinung, dass die meisten Hacker in diese Grauzone gehören und daher besonders schwer einzuordnen sind. Anonymous Absolute Anonymität, kein persönlicher Kontakt und Schutz der Privatsphäre im internet – Grundprinzipien der momentan wohl bekanntesten Hackervereinigung der welt. durch Angrif­ fe auf Sony und das amerikanische Verteidigungsministerium erlangten sie Berühmtheit. ihre österreichische „zweigstelle“ attackierte unter anderem die Homepages der Parteien SPö und FPö, um ein politisches zeichen zu setzen. Für den 5. november, dem Guy­Fawkes­day, wurde die zerstö­ rung des sozialen netzwerks Facebook angekündigt. Als Grund gab Anonymous in einer Videobotschaft an, dass Facebook persönliche daten der user verkauft habe und eine Gefahr für die Privatsphäre im internet darstelle.

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TeamPoison – Hackerelite? die großen unbekannten: völlig unbekannt, unmöglich zu finden und strikt elitär. da es kaum informationen über diese Gruppierung gibt, kann man fast nur Vermutungen über sie anstellen. Fest steht: Team­ Poison ist es in kürzester zeit gelungen, das Hauptkommunikati­ onsmittel von Anonymous – einen geheimen Chat – zu zerschla­ gen und das mächtige Hackerkollektiv empfindlich zu schädigen. in den darauffolgenden, undurchsichtigen und halboffiziellen Botschaften bezeichneten sie Anonymous als „unterbelichtete idioten“, die von Hacken keine Ahnung hätten und deswegen in ihre Schranken verwiesen wurden. Fazit Hackerkollektive sind definitiv eine Gefahr für Homepages und Geheimdienste, die geheime informationen beschützen wollen. Private nutzer, die bei der Benutzung des internets ihren Hausverstand verwenden und überlegen, bevor sie eine Seite anklicken, sind für sie kaum von interesse und von daher auch nicht in Gefahr. deshalb: Vorsicht ist gut, Panik aber definitiv fehl am Platz!

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ANTurner redakteur

t aus? Wie schaut deine Zukunf llst du Jugendlandesrätin Was bewegt dich? Was wi mit – gestalte mit! Doris Hummer sagen? Mach rlosen wir tolle Preise! Unter allen teilnehmern ve

EntEr: t .a t f n u k u z d in s ir w nen!

Liken, posten und gewin

ise! re P lle to re e it e w d n u d a iP iPod,

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WEB-/TECHNEWS Jochen Landvoigt INFORMER 03/11

neues aus der technikwelt GOOGLe+ und rOBOTer Für dAHeiM Herr der rinGe Mit Google+ hat Google den Kampf gegen Face­ book eröffnet. die bisherigen Projekte (Orkut, wave, Buzz) sind gescheitert, aber nun dürfte end­ lich der durchbruch geschafft sein. Aber was ist Google+ nun überhaupt? es ist wie Facebook nur anders. Auf den ersten Blick klingt das natürlich komisch, aber das rad wurde natürlich nicht neu erfunden. es gibt einen newsfeed, welcher Stream heißt und hier können Statusmeldungen, Videos, Fotos und Links geteilt werden. weiters können natürlich Freunde gesucht, gefunden und sortiert werden. und hier beginnt genau das neue von Google+. Freunde werden zunächst in sogenannte Circles (also Freundeskreise) eingeteilt. Man kann hier beliebig viele anlegen und seine Online­Bekannt­ schaften dort einsortieren. da man seine Status­ meldungen etc. meistens nicht allen Freunden zugänglich machen möchte, besteht bei einem Post die Möglichkeit anzugeben, welchem Circle diese Meldung zugänglich gemacht werden soll. zusätzlich gibt es auch ein Videochat Feature namens Hangout. Hier kann man nicht nur per webcam chatten, sondern auch ganze Circles zu einer Videokonferenz einladen. diese und weitere neue Features bietet Google+ und es eröffnet auf jeden Fall einen neuen spannenden wettstreit um die Gunst der user. Facebook überarbeitet nun ständig seine Funktionen und kopiert neue Features von Google+.

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die KLeinen HeLFer iM HAuSHALT rasenmäher­ und Poolreinigungsroboter sind in vielen Gegenden unseres Landes bereits gang und gäbe. nun erobern die roboter auch die eigenen vier wände. egal ob Staub saugen, wischen, Fenster putzen, servieren oder unterstützung bei der Alten­ pflege – viele Tätigkeiten können von den großen und kleinen elektronischen Helfern übernommen werden. einer der neuesten roboter auf diesem Gebiet ist der Care­O­bot 3 vom Stuttgarter Frauenhofer­institut für Produktionstech­ nik und Automatisierung. Als interakti­ ver Butler ist er in der Lage, sich unter Menschen zu bewegen, typische Haushalts­ gegenstände zu erkennen, zu greifen und sicher mit den Menschen auszutauschen. während eines Tests wurde der Care­O­ bot drei Tage lang in einem Stuttgarter Seniorenheim eingesetzt. Seine Aufgabe bestand darin, die Bewohner des Heims zu bedienen und zu unterhalten. er servierte Getränke und führte auch darüber Buch, wie viel jeder Bewohner trinkt. zusätzlich kann der roboter den Bewohnern die zeit vertreiben und Geschichten vorlesen, oder Musik vorspielen und die Personen auf­ fordern mitzusingen. durch die integrierte Gesichtserkennung, weiß der roboter wem er gegenübersteht und kann somit auch jeden mit dem richtigen namen anspre­ chen. Sowohl das Pflegepersonal als auch die Bewohner des Seniorenheims reagier­ ten positiv auf den roboter berichteten die Frauenhofer­Forscher.

www.care-o-bot.de/Bernd Müller

neben diesem Modell gibt es aber auch eine ganze reihe von kleinen robo­ tern für zu Hause. diese roboter haben jedoch meist keine menschenähnliche Gestalt, sondern die Form ist perfekt auf ihr einsatzgebiet abgestimmt, was auch die Kosten deutlich senkt. Staubsauger­ roboter gibt es bereits ab ca. € 300,–. dazu kommen dann noch die ersatzbürsten, rei­ ningungswalzen und gelegentliche wartung des roboters. rechnet man den Aufwand und die Kosten zusammen, könnte hier eine reinigungskraft durchaus günstiger kom­ men, vor allem, weil diese meistens mehr macht als „nur” staubsaugen. Aber seien wir ehrlich, es macht manchmal schon Spaß diesen kleinen technischen Helfern bei der Arbeit zuzusehen.

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OÖVP aktuell

OÖ ist Gegenpol zu hoher Jugendarbeits­losigkeit in Europa Qualifizierungsoffensive auch weiter Schwerpunkt

Oberösterreich kämpft gegen tschechische Atom-Pläne

Kein Job, keine Perspektive, keine Zukunft Die hohe Arbeitslosigkeit unter den Jugendli­ chen in vielen Staaten Europas ist das bestim­ mende Thema in Politik und Gesellschaft. In Spanien steht fast jeder zweite Jugendliche auf der Straße. In Griechenland liegt die Arbeits­ losigkeit unter den Jungen bei 38,7 Prozent, in Italien bei 27,8 Prozent, im europäischen Durch­ schnitt bei 20 Prozent. Die allerwichtigste Aufgabe der Politik ist es, Perspektiven zu geben. Gerade für junge Menschen gehört dazu auch die Chance auf einen Arbeitsplatz. Oberösterreich steht bei der Jugendbeschäftigung gut da – und das nicht nur im Vergleich mit Europa. Auch innerhalb Österreichs belegt das Bundesland mit einer Jugendarbeitslosenquote von 4,8 Prozent einen Spitzenplatz. Den derzeit rund 5.300 arbeitslosen Jugend­ lichen steht ein Überangebot von 8.500 freien Stellen gegenüber. „Es gibt also die Chance, die Arbeitslosigkeit weiter zu senken. Dazu braucht es aber eine Aus- und Weiterbildungsoffensive. Denn uns fehlen nach und nach die Fachkräfte“, betont der stv. OÖVP-Landesgeschäftsführer Dr. Wolfgang Hattmannsdorfer. Die Qualifizie­ rungsoffensive wird deshalb auch weiterhin ein Schwerpunkt im Pakt für Arbeit und Qualifizie­ rung bleiben.

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„Die Atomkatastrophe von Fukushima ist für unsere Nach­ barn in Tschechien offenbar noch immer nicht Grund genug, um endlich von ihren Atom-Ausbau-Plänen abzurücken”, kri­ tisiert OÖVP-Klubobmann Mag. Thomas Stelzer die jüngsten Entwicklungen in unserem Nachbarstaat. „Im Gegenteil, man werkt munter weiter, ohne die unvorhersehbaren Risiken und Gefahren der Nukleartechnologie für Österreich und Europa zu bedenken. Das ist eine verantwortungslose Politik auf dem Rücken von Millionen Menschen und Kindern.” Schon im Frühjahr hat der Oö. Landtag eine „Gemeinsame Erklärung” beschlossen, in der sich sämtliche Abgeordneten für einen europaweiten Atom-Ausstieg, die Stilllegung der Kernkraftreaktoren in Nachbarschaft zu Österreich sowie für einen gänzlichen Umstieg auf erneuerbare Energien ausgesprochen haben. „Aber nicht alle Staaten ziehen – wie etwa Deutschland oder die Schweiz – die Notbremse”, so Stelzer. „Es muss daher auf europäischer Ebene gelingen, gemeinsam mit jenen Staaten, die sich zuletzt von der Atom­ energie losgesagt haben, zusätzlichen Druck auf Tschechien auszuüben”, fordert Stelzer die Bundesregierung auf, die bereits bestehenden Allianzen zu intensivieren. „Die Politik in Oberösterreich wird jedenfalls ihren langjährigen Kampf gegen die atomare Bedrohung aus den nördlichen Nachbar­ staaten ungehemmt fortsetzen.”

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MEMBERCLuB

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Angebot des Monats

Hol dir als JVP-Member dein Monats-Special! der JVP­MeMBerCLuB BieTeT ALLen MiTGLiedern der JunGen öVP OBeröSTerreiCH PrO MOnAT MindeSTenS ein eXKLuSiVeS An­ GeBOT. eGAL OB GewinnSPieLe, VerGünSTiGTe FeSTiVALPäSSe, KOnzerT­ Oder SKiKArTen, ein­ KAuFSGuTSCHeine Oder GünSTi­ Geren einTriTT inS KinO – MiT deM JVP­MeMBer­ CLuB GewinnST du iMMer!

Dezember

Vergünstigt Skifahren

hochficht und hinterstoder Alle Infos zum Memberclub findest du auf www.jvp.or.at. Bestellungen werden unter 0732/76 20­602 jederzeit gerne entgegengenommen.

November

Günstiger zum LET’S DANCE

let’s Dance kartenaktion Für JVP­Member ist die Karte zum Top­Vor­ teilspreis von € 14,– (statt € 16,–) im Vorver­ kauf erhältlich. Für Ortsgruppen der Jungen öVP Oö gibt es zusätzlich eine spezielle Kar­ tenaktion: Jede 11. Karte ist gratis – also 11 Tickets im Vorverkauf bestellen und 10 Karten bezahlen.

Gerade über die weihnachtsfeiertage nutzen vie­ le die freien Tage, um sich auf den malerischen Pisten zu vergnügen. im JVP­Memberclub haben wir für dich Tagesskikarten für die Skiregion Hochficht um € 29,– statt € 34,50 und für die region Hinterstoder / wurzeralm um € 33,– statt € 39,–. die Preise verstehen sich inkl. € 2,– Chipkarteneinsatz.

Jänner schladming nightrace

Verbilligte Schladming­ Tickets

Am 24. Jänner 2012 werden wieder 45.000 Fans beim Slalom­Klassiker in Schladming im ziel­ einlauf für eine Bombenstimmung sorgen. der JVP­Memberclub wird 2012 mit dabei sein und dir die red­Tickets um € 14.– statt € 16,– anbieten! OK Weltcup Alpin Schladming - Raffalt/Thurner

Satz- und Druckfehler vorbehalten. Angebote sind gültig solange der Vorrat reicht.

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Informer 03/2011  

Dein OÖ. Jugendmagazin 03/11

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