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just.bocholt

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Gesellschaft. Lebensart. Wirtschaft.

Touched by health

Winterspeck adé Entspannt im Kampf gegen die Pfunde

benevit van Clewe mit neuer Kollektion

Aus der Heimat

Bio- und regionale Produkte just.bocholt  |  Februar 2014  |  1

www.just-bocholt.de

Zum Mitnehmen!

6. Jahrgang | Februar 2014


2  |  just.bocholt |  Februar 2014


EDITORIAL

Reisen & Freizeit.

Liebe Leserinnen und Leser,

als äußerst innovativ kann man die Produkte unserer Titelträger zweifellos bezeichnen. Das Textilunternehmen benevit van Clewe arbeitet mit einer speziellen Faser und produziert jetzt auch Wäsche für aktive Menschen und Sportler. Welchen prominenten Sportler dieses Konzept überzeugt hat, lesen Sie ab Seite 6.

Kunden, als auch für jeden einzelnen des just.bocholtTeams. Sie hat sich entschieden, sich beruflich noch einmal neu zu orientieren, sich weiterzuentwickeln und eine tolle Chance zu nutzen.

Als Team möchten wir uns an dieser Stelle bei Petra Frenk bedanken, für ihre Kraft, ihre Kreativität und Aktiv zu sein, das haben sich viele passend zum ihren Einsatz. Wir alle wünschen ihr für die Zukunft Jahresbeginn im Kampf gegen den Winterspeck fest alles Gute! vorgenommen. Was kann man tun, um die Pfunde Das Team der just.bocholt wünscht Ihnen viel Spaß wieder loszuwerden und das am Besten ohne sich einer allzustrengen Diät zu unterziehen? Fisch, Gemüse, viel beim Lesen der Februar-Ausgabe! frische Luft und natürlich ausreichend Bewegung. Wir haben Ihnen Tipps für einen aktiven Neuanfang zusammengestellt. Ihr Team der just.bocholt Ein Neuanfang steht auch für Petra Frenk ins Haus. Mehr als zwei Jahre war die Bocholterin Objektleitung und damit Ansprechpartnerin sowohl für unsere

just.bocholt  |  Februar 2014  |  3


INHALT Titelportrait benevit van Clewe GmbH Touched by health .............................................6

Gesellschaft Bocholt „damals & heute” ............................ 12 Bio: Was wirklich zählt.................................... 20 Girl's Day in der Landwirtschaft ................. 28

Winterspeck adé

46

Lebensart Winterspeck adé ................................................ 46 Gesundheit: Anti-Aging ................................ 80

Wirtschaft Internationales Abitur.................................... 64

42

Reisefinanzierung............................................ 70 Heimtextil........................................................... 88

Bio: Was wirklich zählt Gesellschaft

Flashbacks Hochzeitsmesse ............................................... 96 Hallenspringturnier RuF Barlo-Bocholt .... 102 Momentum - das Lifestyle Programm ...106

94

Anti-Aging

Flender Drives Turnier..................................112 Silvesterlauf 2013 ..........................................118 Neujahrskonzert ............................................120

Gesundheit

just.bocholt Editorial ..................................................................3 just.nebenan – Rhede .................................... 84 Schwedenrätsel ............................................... 86

110

Hochzeitsmesse

Flashback |  Februar 2014 4  |  just.bocholt

just.life ...............................................................124 Stellenbörse ....................................................126 Kulturfahrplan ................................................128 Impressum/Vorschau ...................................130


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Touched by health – benevit van Clewe mit neuer Kollektion

Fotos: benevit van Clewe GmbH / M. Deutz

Sportbekleidung, die angenehm auf der Haut liegt, Feuchtigkeit absorbiert und gleichzeitig dafür sorgt, dass keine unangenehmen Gerüche entstehen – genau das hat benevit van Clewe jetzt entwickelt und prominente Unterstützung bekommen.

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Titelportrait.

F

rank Rost war bis 2011 einer der Top-Torwarte der Bundesliga und spielte etwa für Schalke 04 und den Hamburger SV. Seit seiner Jugend stand Rost auf dem Fußballplatz und auch jetzt - nach seiner aktiven Karriere, ist Frank Rost ein aktiver Mensch, in dessen Leben der Sport eine große Rolle spielt – Sport ist seine Leidenschaft. „Umso mehr haben wir uns gefreut, dass Herr Rost auf uns zu kam und zusammen mit seiner Partnerin Felicitas Lackas eine gemeinsame Kollektion entwickeln wollte“, erinnert sich benevit van Clewe Geschäftsführerin Xenia van Clewe. Eine Kollektion, die auf der vorhandenen Wäsche des innovativen Textilunternehmens aufbaut.

Eine ausgezeichnete Faser Als Hersteller hochwertiger Wäsche im Bereich Medizin und Pflege verarbeiten die Experten von benevit in ihren Produkten die patentierte „smartcel sensitive“-Faser. Eine Textilfaser, die 2010 mit dem Deutschen Innovationspreis ausgezeichnet wurde. „Unsere Produkte werden hauptsächlich im medizinischen Bereich eingesetzt. Hautkrankheiten, Reizungen und Irritationen gehören mittlerweile zu Krankheitsbildern, die durch Stress und äußere Einflüsse immer häufiger vorkommen“, erklärt Dorothée van Clewe. „In unserer eigens entwickelten Marke Wellvitex Z+ wird eine Faser verwendet, die durch den Einsatz von wertvollem, pharmazeutisch reinem Zinkoxid und Lyocell exzellente Eigenschaften vorweist. Das spürt man nicht nur beim Tragen. Gerade gestresste oder kranke Haut profitiert von dieser Faser: Zinkoxid ist ein echter Alleskönner, wirkt kühlend und antibakteriell, ist geruchsreduzierend und trägt zum Schutz und zur Erholung der Haut bei. Lyocell wird aus Eukalyptusholz gewonnen und ist mitverantwortlich für ein kühles, nicht nässendes Hautgefühl. ▶ just.bocholt  |  Februar 2014  |  7


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„Sport ist meine Leidenschaft. Und Wellvitex ist mein Geheimnis!"

– Heidi und Stefan Hardeweg 8  |  just.bocholt |  Februar 2014


Titelportrait. Haupsächlich eingesetzt werden die Produkte von benevit bisher, wie erwähnt, im medizinischen Bereich. Und das hat seinen Grund: „Unsere Wäsche ist resistent gegen den sogenannten Krankenhaus- k e i m MRSA. Dieser Keim tritt häufig b e i Menschen mit Wundinfektionen a u f und ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Die „smartcel sensitive”-Faser gibt diesem Keim keine Chance, was uns zu einem starken Partner in diesem Bereich macht”, erklärt Dorothée van Clewe. Außerdem hat die Universitätsklinik Jena in einem speziellen Testverfahren die starke, antibakterielle Wirkung der Wäsche nachgewiesen und benevit-Produkte sind mit dem Ökotex 100 Prüfsiegel in der Klasse 1 zertifiziert. „Damit liefern wir nicht nur Wäsche für Erwachsene. Wir sind auch der richtige Ansprechpartner, wenn es um Babybodys, Kinderschlafsäcke oder auch Unterwäsche für Kinder geht", erklärt die Geschäftsführerin. Die Produkte von benevit weisen alle Vorteile einer natürlichen Faser auf, verfügen aber stattdessen über ein deutlich besseres Feuchtigkeitsmanagement. Ein weiterer Vorteil: Hergestellt aus nachwachsenden Rohstoffen ist die Wellvitex Z+-Faser vollständig abbaubar. Die Faser gibt durchgehend Zinkoxid an die Haut ab und bietet damit einen permanenten Haut-

schutz für Frauen, Männer, Kinder und auch Babys. „Die Inhaltsstoffer unserer Produkte sind waschbeständig, sie verlieren ihre Wirkung auch nach 100 Waschgängen in der Maschine nicht”, hält Xenia van Clewe fest.

Innovation, Qualität und Verantwortung Um das heilsame Zinkoxid in der Faser einzulagern, wird ein spezielles Verfahren angewandt. Es ermöglicht dadurch die dauerhafte Abgabe von Zink an die Haut. „Wir bleiben, bei aller Innovation und dem Bestreben, Neues zu entwickeln, immer unserer Überzeugung treu. Höchste Qualität, nachhaltig und ökologisch produziert – das ist Wellvitex Z+“, hält Dorothée van Clewe fest. Der Kunde spürt das unmittelbar am Produkt. Ein Shirt, das etwa Neurodermitis geplagte Haut spürbar beruhigt, gut anliegend sitzt und dadurch das allgemeine Wohlbefinden steigert, hat einen erheblichen Mehrwert. „Wir haben die Shirts hier im Haus Probe getragen und den Tragekomfort selbst erfahren“, so Xenia van Clewe. „Dadurch ist dann die Idee gereift, die Wäsche auch für Sportler weiterzuentwickeln. Eigentlich eine logische Konsequenz, kommt es beim Sport doch ebenso darauf an, ein gutes Hautgefühl zu haben, nicht spürbar zu schwitzen und auch die Minderung des Geruchs ist ein angenehmer Nebeneffekt.“ ▶

Perfekt für aktive Menschen: Außenliegende Nähte für hohen Tragekomfort

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Titelportrait.

„Hochwertige Sportfunktionswäsche gehört zu jeder Aktivität oder Workout einfach dazu“, findet Fußballprofi Frank Rost und hat zusammen mit seiner Partnerin Felicitas Lackas und benevit van Clewe die Sport.Edition von Wellvitex Z+ entwickelt. Sportler hätten an ihre Kleidung noch einmal einen gesonderten Anspruch, wissen Xenia und Dorothée van Clewe. So ist eine Kollektion entstanden, die voll und ganz auf die Bedürfnisse aktiver Menschen angepasst worden ist. Perfekte Passform, Bewegungsfreiheit und hoher Tragekomfort sind da nur drei der Eigenschaften, die auf die Sport.Edition zutreffen. „Zusätzlich zu den genannten Vorteilen, die sich durch den Einsatz der ‚smartcel sensitive’-Faser ergeben, weist die Sport. Edition noch weitere Merkmale auf: Die Nähte liegen außen, um unangenehme Reibung zu vermeiden und – auf Wunsch des prominenten Paten – wird die Linie in modischem grau produziert und mit den Initialen des Sportlers bestickt“, erklärt Xenia van Clewe. Zum Sortiment der Sport.Edition für Damen, Herren und Kinder gehört neben einem Kurzarmshirt und Shorts auch die Langarm-Variante und lange Hosen. Ab sofort sind die Produkte über den Online-Shop auf www.bene-vit.de erhältlich.

Klein, leicht und praktisch - Reisezubehör von benevit Egal, ob man mit der Familie im Auto unterwegs ist, mit dem Flugzeug verreist oder eine Rucksacktour durch die Natur macht - das Gepäck-Volumen ist immer begrenzt. Mit einem Handtuch aus patentierter Mikrofaser hat benevit ein Produkt im Programm, das dem Lebensstil aktiver Menschen angepasst ist. Egal,

ob auf Reisen oder beim Sport. Das Mikrofaser-Handtuch ist extrem leicht und aufgrund des kleinen Packmaßes bestens auch für Rucksacktouren oder Sporttaschen geeignet. „Trotz der Leichtigkeit kann die Mikrofaser 450 Prozent des Eigengewichts an Wasser aufnehmen und trocknet gleichzeitig in kürzester Zeit wieder”, erklärt Dorothée van Clewe die Eigenschaften des Handtuchs. Genauso wie das Handtuch ist auch ein Schlafsack in Kürze im Online-Shop des Unternehmens erhältlich. Und auch hier gilt: Ein tolles Hautgefühl und ein angenehmer Wärme-Effekt ohne zu Schwitzen. Der Unterschied ist die Funktion und die Wirkung macht den Wohlfühlfaktor. ◀

Kontakt

Die Sport.Edition von Wellvitex Z+

benevit van Clewe GmbH Römerstraße 11 46499 Dingden Tel.: 02851 96001 0 Fax: 02851 96001 29 E-Mail: info@bene-vit.de www.bene-vit.de

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Die Sport.Edition von Wellvitex Z+: Erhältlich in grau, bestickt mit dem Logo von Frank Rost


Gesellschaft.

Fotos: Michael Deutz

damals & heute

1966 12  |  just.bocholt |  Februar 2014


Gesellschaft.

2014 just.bocholt  |  Februar 2014  |  13


Gesellschaft.

Eine Kreuzung ein Name Unter der älteren Generation der Bocholter ist sofort klar, welcher Verkehrsknotenpunkt gemeint ist, wenn man von der CEAG-Kreuzung spricht. Wo heute der Neutorplatz an den Ring grenzt und es nur noch drei Verkehrsrichtungen gibt, konnte man vor 48 Jahren auch mit dem Auto noch direkt in die Innenstadt fahren.

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ahrräder prägen seit jeher das Stadt- und Verkehrsbild in Bocholt. Die Kreuzung Kaiser-WilhelmStraße/Neustraße/Ebertstraße und Willy-BrandtStraße ist heute mit einem perfekt abgestimmten Ampel-System organisiert. 1966 war es eine sogenannte Heuer-Ampel, benannt nach ihrem Erfinder Josef Heuer, die den gesamten Verkehr auf der Kreuzung regelte. An starken Drahtseilen war in der Mitte der Kreuzung die Ampel befestigt. Die laternenförmige Lichtzeichenanlage war von innen beleuchtet und hatte auf allen vier Seiten die gleiche Anzeige. In einem Kreis standen sich oben und unten grüne Flächen gegenüber, links und

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rechts rote Flächen. In der Mitte drehte sich durchgehend ein Zeiger im Uhrzeigersinn. Es galt immer die Farbe, die der Zeiger gerade anzeigte. Die gelbe Phase war zu dieser Zeit nicht nötig, da jeder Verkehrsteilnehmer am Zeigerverlauf ablesen konnte, wann die grüne oder rote Phase zu Ende ging. Auch am Marktplatz vorm Historischen Rathaus wurde der Verkehr auf diese Weise geregelt. In den sechziger Jahren musste die Ampel dann einer moderneren AmpelAnlage weichen.


Gesellschaft.

Ihren Kosenamen hat die Kreuzung dem damals ansässigen Elektrogroßhandel CEAG zu verdanken. Direkt an der Einfahrt zur Innenstadt liegend, war der Flachbau des Unternehmens ein markanter Punkt. Mit großem Schriftzug auf dem Dach, war das CEAGGebäude schon von weitem gut zu erkennen, was wohl ebenso ein Grund gewesen sein könnte. In den Jahren 1998 bis 2000 entstand im Zuge des neuen Innenstadtkonzepts der Stadt neben den Shopping Arkaden auch der Neutorplatz als Weiterführung der Neustraße. Mit den Jahren hat sich der Begriff „Neutor” in Bocholt eingebürgert und so würde ein Bocholter Autofahrer

seine Position heute wohl mit dem Neutor beschreiben, wo vor 48 Jahren noch CEAG-Kreuzung gesagt wurde. Auf der Seite der Kaiser-Wilhelm-Straße ist einige Jahre nach dem Bau des Neutors ein weiterer Bau entstanden. Seit 2007 ist die Bocholter Energie- und Wasserversorgung - kurz BEW - an dieser Kreuzung Zuhause und hat neben Büroräumen und der Kundenberatung auch die Möglichkeit geschaffen, Küchen für Kochabende zu mieten oder an einem geführten Kochkurs teilzunehmen.◀

damals & heute

just.bocholt  |  Februar 2014  |  15


Fotos: Biohof Rülfing

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Die Natur im Blick Heinrich Rülfing war nicht immer Bio-Bauer. Erst kurz nach der Jahrtausendwende machte er sich, zusammen mit seiner Frau Regine, Gedanken über seinen traditionsreichen Hof in Rhede-Krommert. Das Ergebnis: Der komplette Hof wurde umgestellt und produziert heute nur noch Bio-Produkte.

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Biohof Rülfing.

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er Hof von Familie Rülfing liegt in RhedeKrommert, direkt angrenzend an das Naturschutzgebiet Dingdener Heide. „Wir leben mitten in der Natur. Der Essingholtbach entspringt im Naturschutzgebiet, fließt genau über unser Grundstück und mündet dann in die Aa“, erzählt Heinrich Rülfing. Mit der Natur im Blick zu leben und auch zu wirtschaften kommt aus Überzeugung und zahlt sich aus. „Sich damit zu beschäftigen, wie die Natur den Takt vorgibt, ernten und zu wissen, dass das Produkt unter besten Bedingungen gewachsen ist und alte Rassen aufrecht zu erhalten – das ist es, was mich Tag für Tag wieder wissen lässt, dass wir vor gut 10 Jahren die richtige Entscheidung getroffen haben“, so Rülfing. Wo früher ein Schwein auf weniger als einem Quadratmeter stand, ist heute vier bis fünf mal so viel Platz für jedes der Tiere eingeplant.

Vom Bunten Bentheimer Schwein und Streuobstwiesen Sie haben schwarze Flecken, Schlappohren, sind sehr genügsam, robust und haben eine hohe Lebenserwartung. „Die Bunten Bentheimer Schweine gehörten vor Jahren noch zu einer fast vergessenen Rasse, werden heute aber von immer mehr Höfen gehalten und gezüchtet“, erklärt Rülfing. ▶

just.bocholt  |  Februar 2014  |  17


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Noch in diesem Jahr wird es eine weitere Neuheit auf dem Biohof geben: 400 Bäume werden auf fünf Hektar zur Streuobstwiese. Etwa in fünf bis sieben Jahren wird es dann von August bis in den April des Folgejahres Bio-Äpfel geben.

Ein gutes Gefühl Einmal im Jahr öffnet der Biohof Rülfing seine Pforten und heißt alle Interessierten herzlich willDie Ausstellergemeinschaft „Wanderbauernmarkt feines vom Land”

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kommen. „Am ersten Mai von 10 bis 18 Uhr wird es auch in diesem Jahr unser großes Hoffest geben. Eine tolle Gelegenheit, unsere eigenen Grillspezialitäten zu probieren und den Hof von allen Seiten zu erkunden“, verspricht Heinrich Rülfing. „Es gibt Kaffee und selbstgebackenen Kuchen und wir freuen uns über jeden, der vielleicht bei seiner Mai-Tour einen kleinen Abstecher zu uns nach Krommert macht.“ Den Spaß an seinem Biohof merkt man Heinrich Rülfing und seiner Frau Regine an. „Bio tut gut“, sind sich beide einig. „Wir arbeiten täglich an unserem großen Ziel, den Hof irgendwann so an die nächste Generation zu übergeben, wie unsere Vorfahren ihn bekommen haben. Im Einklang mit der Natur.“ ◀

Kontakt

200 Schweine leben auf dem Hof. Auf Bestellung werden die Tiere dann wöchentlich entsprechend zum Schlachter gefahren – das Fleisch kann man sich dann immer frisch am Hof abholen, es wird im BioSupermarkt verkauft und auch in der Gastronomie in der Umgebung verwendet. „Wir verkaufen außerdem auch selbst entwickelte Spezialitäten“, erzählt der leidenschaftliche Hobbykoch. „Unser neuestes Produkt ist der feine Speck im Kräutermantel. Ähnlich wie der italienische Lardo, ist auch der Speck unserer Schweine fein aufgeschnitten eine echte Delikatesse.“ Verfeinert mit diversen Kräutern hat Heinrich Rülfing sein neuestes Produkt jetzt auf der Grünen Woche in Berlin vorgestellt und von den Besuchern testen lassen. „So entwickeln wir immer wieder Neuheiten, geben unseren Kunden Rezepte mit und erweitern dadurch unser Sortiment“, so Rülfing.

Hof Rülfing GmbH Am Essingholtbach 1 46414 Rhede Tel.: 02872 22 17 Fax: 02872 98 16 63 E-Mail: hof-ruelfing-gmbh@hof-ruelfing.info www.hof-ruelfing.info


Fotos: Akker eG

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„Wer weiter denkt, kauft näher ein“ Die AKKER eG – das sind Menschen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, gesundes Essen zu produzieren und die Vielfalt des Ackers zu nutzen.

Neben dem Kisten-Abo bekommt man das Gemüse auch direkt am Acker. Von Mai bis Dezember kann man sich jeden Samstag in der Zeit von 10 bis 12 Uhr in Borken versorgen und auch der Großhandel wird mit dem Bio-Gemüse beliefert.

Aus der Region für die Region Gemüse zu essen, das in der eigenen Region angebaut und geerntet wurde, ist nicht nur richtig lecker, es schont die Umwelt und fördert den biologisch-ökologischen Anbau. Insgesamt 3,24 Hektar Land werden von AKKER bewirtschaftet. Mittlerweile gibt es auch einen Imker, der seinen Bio-Honig anbietet, es werden Teekräuter angebaut und aufbereitet und aus den Kräutern, die neben dem Gemüse wachsen, hat Klaudia Rossow im letzten Jahr ein tolles Kräutersalz gemacht – die Vielfalt der Natur nutzen und am Ende genießen, das ist es, was die AKKER eG transportiert. ◀ Kontakt

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Mitglieder zählt die Genossenschaft momentan und betreibt einen Bioland zertifizierten Betrieb in Borken, auf dem nun schon in der dritten Saison eine bunte Vielfalt an Gemüse angebaut wird. „Wir bieten ein sogenanntes Kisten-Abo an. Alle zwei Wochen bekommen Abonnenten dann eine Kiste mit frisch geerntetem Gemüse der Saison“, erklärt Klaudia Rossow. Frische Klassiker, wie Kohl, Möhre und Spinat werden ebenso angebaut wie teils vergessene Gemüsesorten. „Teltower Rübchen, das Bamberger Hörnchen oder Rübstiel kennen viele gar nicht mehr. Da muss man schon kreativ sein in der Verarbeitung – als kleine Inspiration legen wir aber auch Rezepte mit in die Kisten“, erklärt Johannes Lenartz von der AKKER eG. Die Kisten können dann auf dem Biohof der Familie Rülfing in Rhede abgeholt werden oder auch in Bocholt beim Bio-Metzger Jansen.

Akker eG Knüverdarp 15 46342 Velen-Ramsdorf Tel.: 02863 76 03 61 E-Mail: info@akker-eg.net www.akker-eg.net

just.bocholt  |  Februar 2014  |  19


Gesellschaft.

Was wirklich zählt von Laura Kerkenpass

Früher waren Menschen, die sich ausschließlich von Biokost ernährt haben, als Hippies verschrien. Heute hat sich die Denkweise der Menschen immer mehr zu einer bewussten Ernährung entwickelt. Es liegt im Trend, sich biologisch und regional zu ernähren. Man achtet darauf, dass man im Winter keine Erdbeeren isst und im Sommer keinen Wirsing.

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Fotos: Thinkstock

Gesellschaft. Doch was bedeutet Bio eigentlich genau und was steckt hinter den vielen Gütesiegeln? Die just.bocholt möchte einen kleinen Exkurs in die Welt des biologischen Anbaus machen und ein paar Grundsätze zu gesunder und klimafreundlicher Ernährung definieren.

Was ist Bio? Immer mehr Verbraucher legen zunehmend wert auf hochwertige und bezahlbare Lebensmittel und den Einklang von landwirtschaftlicher Produktion und Umwelt. Man möchte gerne ein gutes Gewissen haben wenn man seine Mahlzeit verspeist. Bioprodukte stammen aus dem ökologischen Landbau. Dieser ist eine einheitliche und moderne Form der Landbewirtschaftung. Er wirkt sich positiv auf Boden, Wasser und Klima aus, erhält und verbessert die Bodenfruchtbarkeit sowie die biologische Vielfalt und stellt somit ein wichtiges, alternatives Konzept für die Agrarpolitik dar. Kerngedanke des ökologischen Landbaus ist ein möglichst geschlossener Stoffkreislauf. Das bedeutet: Pflanzenbau und Tierhaltung sind eng miteinander verbunden. Ein Teil der Pflanzenproduktion dient als Viehfutter und der aus der Viehhaltung anfallende Dung wiederum als Nährstoff für die Pflanzen. Es werden nur so viele Tiere gehalten, wie dieser Stoffkreislauf benötigt, um im Gleichgewicht zu bleiben. Damit hilft der ökologische Landbau, unsere natürlichen Ressourcen für heutige und nachfolgende Generationen zu erhalten. Die Tiere werden artgerecht gehalten. Das heißt konkret: Jedes Tier hat ein Recht auf Platz, Licht und frische Luft. Käfighaltung für Geflügel ist ebenso untersagt wie Vollspaltenböden bei der Rinder-, Schaf- und Schweinehaltung. Den Tieren werden ausreichende Auslaufflächen im Freien zugestanden. Auch die Futtermittel unterliegen strengen Auflagen und werden, so weit wie möglich, ökologisch produziert. Der Einsatz von gentechnisch veränderten Futtermitteln ist verboten, Wachstums- und Leistungsförderer dürfen nicht verabreicht werden. Bei der Erkrankung von Tieren werden vorzugsweise pflanzliche und homöopathische Arzneimittel eingesetzt. Antibiotika dürfen nicht präventiv verabreicht, sondern nur im Notfall verwendet werden. Nach der Behandlung ist die doppelte, gesetzlich vorgeschriebene Wartezeit einzuhalten. ▶ just.bocholt  |  Februar 2014  |  21


Gesellschaft.

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Gesellschaft. Vorbeugender Pflanzenschutz hat im ökologischen Landbau absolute Priorität. Robuste und wenig anfällige Sorten sowie eine abwechslungsreiche Fruchtfolge vermindern von Anfang an die Ausbreitung von Krankheiten. Auf den Einsatz von chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln sowie mineralischem Stickstoffdünger wird verzichtet. Der Bio-Landwirt setzt stattdessen auf organische Düngung. Deshalb ist ein Großteil seiner Flächen für Pflanzen wie Klee oder Ackerbohnen reserviert, die dem Boden helfen, für künftige Anbauphasen Stickstoff anzusammeln. Unkrautbekämpfung betreibt ein Bio-Bauer mit modernen, mechanischen Maßnahmen.

Kontrolle Schon seit vielen Jahren ist es Gesetz: Als „Öko“ oder „Bio“ dürfen nur Lebensmittel bezeichnet werden, die den EU-Rechtsvorschriften zum ökologischen Landbau entsprechen. Seit 1993 ist der Standard für pflanzliche Lebensmittel strikt definiert, seit dem Jahr 2000 auch der für die Tierhaltung. Doch Ökolandwirtschaft in Deutschland hat eine längere Tradition. Biobetriebe können sich nationalen Anbauverbänden anschließen und verpflichten sich dadurch, nach deren Richtlinien zu arbeiten. In Deutschland existieren neun Anbauverbände des anerkannt ökologischen Landbaus: Biokreis Bioland Biopark Demeter Ecoland Ecovin Gäa Naturland Verbund Ökohöfe Die Richtlinien dieser Verbände gehen in einigen Punkten über die EU-Rechtsvorschriften zum ökologischen Landbau hinaus. Verpackte oder verarbeitete Produkte von Betrieben, die sich einem Verband angeschlossen haben, sind meistens mit dem Warenzeichen des jeweiligen Verbandes gekennzeichnet.

Generell gilt: Alle Produkte entsprechen voll den EU-Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau. Damit Bio-Produkte halten, was ihr Name verspricht, werden sowohl die Bio-Landwirte als auch die weiterverarbeitenden Betriebe wie Molkereien, Metzgereien, Bäckereien, Obst und Gemüse verarbeitende Betriebe oder auch Brauereien von staatlich zugelassenen Stellen streng kontrolliert. Diese Kontrollen erfolgen regelmäßig, mindestens einmal im Jahr und immer wieder auch ohne Anmeldung. Dabei werden die Warenströme und Produktionsstätten genau kontrolliert und Herkunftsnachweise geprüft. Nur wer mindestens die EG-Öko-Verordnung einhält, darf Erzeugnisse als Bio-Produkte anbieten. Die Bio-Betriebe führen über alle Betriebsmittel und Erzeugnisse genau Buch. So wird beispielsweise ganz genau erfasst, welche Produkte an wen verkauft und von wem zugekauft wurden. Dadurch lassen sich Bio-Produkte bis zum Erzeuger zurück verfolgen. Durch die Kontrollen wird so weit wie möglich ausgeschlossen, dass verbotene Substanzen zum Einsatz kommen oder Bio-Produkte angeboten werden, die den Namen „Bio“ nicht verdienen. Dennoch: 100 Prozent Sicherheit gibt es nicht. Auch nicht im BioLandbau. Eingetragene Zeichen wie das Bio-Siegel geben dem Verbraucher zusätzliche Sicherheit. Neben dem Bio-Siegel gibt es weitere Zeichen und Logos, die ökologisch erzeugte Lebensmittel ausweisen und für strenge Kontrollen stehen.

Nicht nur Bio zählt – auch die Regionalität Der Lebensmittelmarkt ist durch Konzentration und Tendenzen zur Globalisierung gekennzeichnet. Im Gegensatz zu diesem Trend steht die Nachfrage nach regionalen Lebensmitteln. Sie stehen für eine hohe Nachvollziehbarkeit und eröffnen Verbrauchern die Möglichkeit, Landwirte und Verarbeiter vor Ort in den Blick zu nehmen – das schafft Vertrauen. Regionale Produkte sind authentisch, weil sie – wie etwa bei Obst und Gemüse – in der Saison reif geerntet werden, kurze Transportwege zum Handel und damit zu den Verbrauchern benötigen und somit eine Möglichkeit darstellen, klimaschonend einzukaufen. Zudem kommen häufig regional spezifische Verarbeitungsverfahren und Rezepturen, zum Beispiel bei Käse- oder Fleischspezialitäten zum Einsatz. So bleibt die Wertschöpfung in der Region, schafft und erhält Arbeitsplätze vor Ort. ▶ just.bocholt  |  Februar 2014  |  23


Gesellschaft. Zur Landschaftspflege können regionale Lebensmittel beitragen, da sie häufig die extensive Weidehaltung von Rindern bevorzugen oder die Pflege von Streuobstwiesen beibehalten. Im Supermarkt, auf dem Wochenmarkt, im Bioladen – überall findet sich Werbung, Plakate und Hinweise auf Lebensmittel mit regionalem Bezug. Neben Markennamen, die auf die Städte oder Regionen hinweisen, gibt es EUSiegel beispielsweise auf Düsseldorfer Senf, Kölsch oder Aachener Printen. Auch die Qualitätszeichen der Bundesländer stehen für Regionalität und der Handel wirbt mit Slogans, wie „Aus Ihrer Region“ am Regal und in Hauswurfsendungen. Diverse Regionalinitiativen kennzeichnen Lebensmitteln mit eigenen Siegeln. Wenn man sich umweltverbunden und gesund ernähren möchte, zählt es jedoch nicht nur auf das Bio-Siegel zu achten, nein, man sollte auch nur Lebensmittel verzehren, die aus der eigenen Region kommen. Wenn der Landwirt in der Nachbarschaft Kartoffeln und Gemüse anpflanzt

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und der Bauer auf der anderen Seite eine Obstwiese besitzt, sollte man als erstes dort nachfragen, ob man diese Lebensmittel frisch vom Feld kaufen kann. Bio alleine hilft aber nicht, wenn die Bio-Kartoffeln aus Italien zu uns geflogen werden. Der klimafreundliche Gedanke sollte nicht außer Acht gelassen werden. Da auch die Landwirte von dem Trend der bewussten Ernährung Wind bekommen haben, gibt es mittlerweile immer mehr Hofläden, die ihre Ware frisch vom Feld und selbst erzeugt verkaufen. Auch ein Gang über den Wochenmarkt erlaubt einem Produkte aus der eigenen Region, meist nicht nur Gemüse und Obst, sondern auch selbst produzierten Käse, Brot und Brotaufstriche zu kaufen. Im Allgemeinen sind regionale Produkte weitaus klimafreundlicher, es gibt aber leider auch Ausnahmen, wie etwa eines der wichtigsten Nahrungsmittel: das Brot. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Heidelberger Instituts für Energie- und Umweltforschung (Ifeu). Große Backstraßen schneiden demnach in Sachen Energie deutlich besser ab als kleinere Bäckereien.


Gesellschaft. Daran änderten auch lange Transportwege nichts. Analysiert wurde jeweils ein Ein-Kilogramm-Brotlaib mit Weizen aus konventionellem, also nicht biologischen Anbau. Nach Angaben des Instituts stecken in einem solchen Brotlaib vom traditionellen Bäcker rund 1,5 Kilowattstunden Energierohstoffe. Damit könnte eine Energiesparlampe mehr als 70 Stunden betrieben werden. Eine ökologische Anbauweise des Weizens könne die Energiebilanz zwar verbessern, dies sei aber nicht so bedeutend wie der Backprozess, schreibt das Ifeu mit Verweis auf eine ältere Studie. Die Heidelberger Forscher hatten sechs Nahrungsmittel untersucht: Brot, Äpfel, Kopfsalat, Rindfleisch, Bier und Vollmilch. Dabei wurden die regionale Varianten – meist mit Transportwegen zwischen 10 bis 50 Kilometern – mit Produkten von weither verglichen. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Ernährung gefördert. Bei Verbrauchern stehen regionale Lebensmittel hoch im Kurs, weil sie häufig als ökologisch und sozialverträglich eingeschätzt werden, so das Ifeu. Bei Äpfeln stimmt das auch, zeigt die Heidelberger Studie. Schon beim Kopfsalat gibt es erste Einschränkungen: Das regionale Produkt hat die Nase deutlich vorn, wenn es in der geeigneten Jahreszeit angebaut wird. Wird der Salat aber im Winter im Gewächshaus gezogen und beheizt, ist das Produkt aus Spanien deutlich klimafreundlicher – trotz des langen Transportweges. Bei Bier und Milch haben insbesondere die Verpackungsarten erheblichen Einfluss auf die Klimafreundlichkeit der Ware. Fazit der Forscher: Die regional erzeugten Lebensmittel stehen generell ökologisch besser da. Bei Obst und Gemüse gilt dies insbesondere für saisonal produzierte Ware.

Bio hat seinen Preis Der Hauptgedanke des ökologischen Landbaus ist ein Wirtschaften im Einklang mit der Natur. Der Bio-Landbau strebt die Erzeugung qualitativ hochwertiger Produkte unter Einhaltung strenger Tier- und Umweltschutzauflagen an. Mit hohem handwerklichen Können wirtschaften Bio-Bauern in einem weitgehend geschlossenen Betriebskreislauf, der die natürlichen Lebensprozesse fördert. Futtermittel werden vorzugsweise selbst erzeugt, Tiere haben ausreichend Auslauf und Platz, Pflanzenschutz konzentriert sich auf vorbeugende Maßnahmen und chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel sowie mineralische Stickstoffdünger sind untersagt. Der Einsatz von gentechnisch veränderten Organismen – bei der Saat und bei der Weiterverarbeitung – ist verboten. Diese und viele weitere Maßnahmen bringen einerseits hochwertige und gesunde Lebensmittel hervor, andererseits bedeuten sie geringere Erträge und einen höheren Produktionsaufwand. So erzeugte Lebensmittel haben ihren Preis. ▶

just.bocholt  |  Februar 2014  |  25


Gesellschaft.

Bio im Discounter Dass Discounter Bioprodukte anbieten, ist mittlerweile eine Selbstverständlichkeit. Ob Milch, Käse, Gemüse, Brot oder Eier – die Grundnahrungsmittel gibt es in den meisten Discountern auch in der ökologischen Variante. Und sie sorgen für satte Umsätze: Ein Drittel der 5,8 Milliarden Euro, die deutsche Konsumenten im vergangenen Jahr für Biolebensmittel ausgaben, nahmen Aldi, Lidl, Netto und Co. ein. Mittlerweile verkaufen Discounter mehr Bio als die Bioläden selbst: 77 Prozent der Konsumenten holen sich Bioprodukte im Supermarkt und 62 Prozent im Discounter. Nur 40 Prozent kaufen Bio im Bioladen. Die Zahlen erstaunen umso mehr, weil viele Kunden zugleich offenbar die Qualität der Discounter-Bioprodukte anzweifeln: Gerade mal acht Prozent der Verbraucher glauben, dass sie die strengen Vorgaben des ökologischen Landbaus erfüllen. Wie gut ist Billig-Bio wirklich? Und verträgt sich ökologische Produktion überhaupt mit dem DiscounterModell, das auf preiswerte Massenware setzt? Fakt ist: Alle mit dem sechseckigen EU-Biosiegel oder auch mit dem grünen EU-Bio-Blatt gekennzeichneten Lebensmittel – ob aus dem Discounter oder Bioladen – müssen die Vorgaben der EU-Verordnung für ökologischen Landbau erfüllen. Also ist auf das Bio-Siegel Verlass. Doch auch bei „Bio“ gibt es große Unterschiede. Die EU macht nur Mindestvorgaben, anerkannte Bio-Anbauverbände wie Bioland, Demeter oder Naturland haben wesentlich strengere Richtlinien.

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Gesellschaft.

So darf auf einem Demeter- oder Bioland-Hof ausschließlich Öko-Landwirtschaft betrieben werden, ein Nebeneinander von biologischer und konventioneller Erzeugung, wie ihn die europäischen BioVorgaben gestatten, ist tabu. So will man vermeiden, dass Bioprodukte mit konventionellen verwechselt, vermischt oder versehentlich mit erlaubten Pestiziden behandelt werden. Es wird Kreislaufwirtschaft angestrebt, Ackerbau und Viehzucht sollen aneinander gekoppelt sein. Auch fordern die Bio-Anbauverbände, dass die Tiere ausschließlich Biofutter erhalten, das mindestens zur Hälfte auf dem eigenen Hof angebaut wird. Die EU-Öko-Bauern hingegen können sämtliches Futter zukaufen, fünf Prozent dürfen sogar aus herkömmlicher Landwirtschaft kommen. Es besteht also das Risiko, dass mit dem Fremdfutter Schadstoffe oder Gentechnik im Trog landen. Alle Lebensmittel von Demeter, Bioland und weiteren Ökoproduzenten, die mit dem Verbandslabel gekennzeichnet sind, werden daher „Premium-Bio“ genannt. Diese Verbände möchten gar nicht mit ihren Labels bei den Discounter auftauchen. Allerdings ist es den Verbandslandwirten- und firmen erlaubt, ihr Brot, ihre Milch und ihr Gemüse auch an Discounter zu liefern. Es ist also gut möglich, dass die Biobutter vom Discounter doch aus Bioland-Milch erzeugt wurde und die Kartoffeln von Naturland kommen, nur mit den Premium-Siegeln bewerben dürfen die Erzeuger sie nicht. Doch warum sind diese unter Premium-Bio-Verhältnissen erzeugten Produkte im Discounter billiger als im Naturkostgeschäft? Discounter kaufen Bioprodukte in Massen ein. Sie handeln Rabatte aus, die Preisunterschiede bis zu 30 Prozent ausmachen können. Und der Transport wird günstiger, je mehr von A nach B gebracht wird. Oft

wird die Ware auch direkt aus dem Karton verkauft, wodurch sich Arbeitskraft sparen lässt. Die Auswahl ist kleiner, meist gibt es nur zwei Dutzend Produkte. Diese sogenannten „Schnelldreher“ lassen sich gut verkaufen. Viele sind lange haltbar, weswegen sich die finanziellen Verluste durch abgelaufene Ware in Grenzen halten. Auch Beratung gibt es bei Discountern nicht: Das Verkaufspersonal wird kaum geschult und hat somit oft keine Ahnung von BioEiern und Öko-Käse. ◀

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Fotos: Pia Honsel, Carolin Lösing und Bettina Hueske

Gesellschaft.

Carolin Lösing, Bettina Hueske und Pia Honsel sind Landwirtinnen aus Leidenschaft. Alle drei sind kurz vor dem Abschluss zur staatlich geprüften Agrarbetriebswirtin und haben es sich jetzt zur Aufgabe gemacht, junge Mädchen für ihren Beruf zu begeistern. 28  |  just.bocholt |  Februar 2014


Gesellschaft.

just.bocholt: Landwirtschaft gilt vielerorts noch als Männerdomäne. Schwere, körperliche Arbeit, große Maschinen und keine fest geregelten Arbeitszeiten - Warum ist Landwirtschaft auch das Richtige für Frauen? Pia Honsel: Zunächst muss man wissen, dass ein Großteil der ganz schweren Arbeiten immer mehr von Maschinen erledigt wird. Nicht ausschließlich, aber man kann schon in einigen Bereichen darauf zurückgreifen. Der Kontakt zu Tieren und die Arbeit in der Natur machen großen Spaß - die Landwirtschaft als Arbeitsplatz kann kaum abwechselungsreicher sein. Carolin Lösing: Zu den Kernaufgaben im Stall und auf dem Feld kommt dann auch noch die Büroarbeit. Es muss Buch geführt werden, Futterbestellungen gehören genauso dazu, wie die detaillierte Dokumentation der Feldarbeit. Das ist nicht der Großteil, nimmt aber immer mehr Platz ein und ist wichtiger Bestandteil des Berufs. just.bocholt: Ihr wollt gerade Mädchen für diesen Beruf begeistern und nutzt dafür den Girl's Day. Seit 2001 können Mädchen an diesem Tag in Männerberufe reinschauen. Wie genau funktioniert euer Projekt? Bettina Hueske: Wir haben uns im Rahmen unserer Projektwoche mit dem Thema beschäftigt und festgestellt, dass der Kreis Borken bisher kein Angebot in dieser Richtung hatte. Also haben wir Flyer und Plakate erstellt, die zum Beispiel in den Schulen verteilt werden sollen und geben zusätzlich Fragebögen an die Hand, um die Interessen der Mädchen zu erfahren und sie entsprechend einsetzen zu können, wenn möglich. ▶ just.bocholt  |  Februar 2014  |  29


Gesellschaft.

Das Projekt wurde vom Verein landwirtschaftlicher Fachschulabsolventen ausgezeichnet

just.bocholt: Was erwartet die Mädchen, wenn sie auf dem Girl's Day einen landwirtschaftlichen Betrieb besuchen? Pia Honsel: Die Mädchen sollen erfahren, wie schön es ist, Verantwortung für Tiere zu übernehmen, welche Aufgaben damit verbunden sind und wie ein Tag auf einem Hof so abläuft. Allen Betrieben ist ganz klar, dass man an diesem Tag vielleicht nicht das Pensum schafft, was man an einem anderen Arbeitstag abarbeiten kann. Es geht eben darum, ein gutes Gefühl zu vermitteln. Bettina Hueske: Die Betriebe, die sich am Girl's Day beteiligen, sind in den meisten Fällen auch Ausbildungsbetriebe, die sich damit auskennen, jungen Menschen ihren Beruf näherzubringen. Es gibt heute so viele Mädchen, die beispielsweise noch nie eine lebendige Kuh angefasst haben. Carolin Lösing: Ja genau. Und zu sehen, dass die Milch immer die gleiche ist, egal welche Färbung die Kuh hat, sind Kleinigkeiten, die es unter anderem an diesem Tag zu entdecken gibt. Braune Kühe geben eben keinen Kakao.

Oft leben die Auszubildenden mit auf den Lehrbetrieben und sind Teil der Familie

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Gesellschaft. just.bocholt: Euer Engagement in der Projektwoche wurde sogar ausgezeichnet...

just.bocholt: Für alle Mädchen zwischen 9 und 15 Jahren, die jetzt vielleicht Interesse haben - was ist das Tolle an eurem Beruf als Landwirtin? Carolin Lösing: Er ist naturverbunden, abwechselungsreich, kreativ…

www.girls-day.de Zur Info:

Bettina Hueske: Ja genau. Der Verein landwirtschaftlicher Fachschulabsolventen vergibt jedes Jahr einen Förderpreis. Von 18 Bewerbern haben wir den dritten Platz gemacht und dafür einen Geldpreis bekommen. Diese Aufmerksamkeit hat uns natürlich sehr gefreut und bringt das Projekt hoffentlich noch weiter voran.

Der Girl's Day findet am 27. März 2014 statt. Alle Infos rund um den „Girl's Day” in der Landwirtschaft gibt es bei der Landwirtschaftskammer NRW, beim Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverband e.V. und in den jeweiligen landwirtschaftlichen Ortsverbänden. www.wlv.de | www.girls-day.de

Pia Honsel: …der Beruf ist unheimlich frei, auch technisch und kreativ… Bettina Hueske: …verantwortungsvoll, tiernah und auf jeden Fall familiär. Man arbeitet gemeinsam mit der Familie, man verbringt oft auch die Pausen gemeinsam und in der Ausbildungszeit lebt man in den meisten Fällen auch im Ausbildungsbetrieb, wie in einer großen Familie. just.bocholt: Vielen Dank für den Einblick in den Beruf der Landwirtin und viel Erfolg weiterhin. ◀

Auch der richtige Umgang mit den Landmaschinen wird während der Ausbildung vermittelt


Fotos: Lebo

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Investition, Innovation und der Blick in die Zukunft In der LEBO GmbH hat sich in den letzten Jahren einiges getan. Acht Jahre ist es her, dass der Türen- und Zargenhersteller aus Bocholt den Weg in eine neue Zukunft einschlug 32  |  just.bocholt |  Februar 2014


Lebo.

Die LEBO GmbH von oben: seit 1959 auf der Händelstraße

L

EBO ist ein Traditionsunternehmen. Bereits 1872 gegründet, wurden in einer Schreinerei in der Bocholter Innenstadt bereits im Jahr 1954 Türen in Serie produziert; als eines der ersten Unternehmen in Deutschland überhaupt. Vier Jahre später brannte der Betrieb bis auf die Grundmauern nieder und seit 1959 befindet sich LEBO mit der Produktion und Verwaltung auf der Händelstraße im Bocholter Süden.   Seit 2006 ist LEBO ein Unternehmen der LB GmbH und bildet mit seiner Schwesterfirma, der Weidhofer GmbH in Krakow am See (Mecklenburg-Vorpommern), die Division Produktion im Firmenverbund. Am Standort Bocholt werden derzeit durchschnittlich circa 1.100 Holztürblätter am Tag gefertigt. Bei der Weidhofer GmbH hingegen werden circa 900 Holzzargen produziert. Damit LEBO und seine Schwesterfirma, welche übrigens demnächst auch in LEBO umbenannt werden wird, im konzerndominierten und schwierigen Marktumfeld überhaupt bestehen kann und den Weg in die schwarzen Zahlen zurückgefunden hat, waren umfangreiche Investitionen und Modernisierungsmaßnahmen im Maschinenpark und Betrieb notwendig. „Stillstand wäre Rückgang, der irgendwann gegenüber den großen und finanzkräftigen Konzernen nicht mehr aufzuholen wäre”, meint Stefan Dehling, einer der Geschäftsführer, welcher für die Leitung der Produktion verantwortlich ist. Nachdem kurz nach der Übernahme, in  einer besonders unsicheren Zeit für LEBO und seine Mitarbeiter, Herr Hans-Wilhelm Löhr als einer der Gesellschafter selbst die Geschicke als Geschäftsführer gelenkt hatte, lösten ihn Stefan Deh-

ling (Einkauf, Produktion,Verwaltung) und Christian Wienand (Vertrieb, F+E, Marketing) im Jahre 2009 ab. „Bis dahin waren bereits viele notwendige Investitionen umgesetzt und das LEBO-Team neu formiert”, wissen die Geschäftsführer zu schätzen. Doch auch seitdem wurde an beiden Standorten viel in Mitarbeiter und Maschine investiert und 68 neue Arbeitsplätze geschafften - 41 in Bocholt, dort arbeiten nun 155 Mitarbeiter und 27 in Krakow am See, wo man mit 86 Mitarbeitern die Zargen produziert und mittlerweile größter Arbeitgeber am Ort ist. Jüngster Zuwachs der Geschäftsführung, und ein besonders positives Signal für Mitarbeiter und Geschäftspartner, ist seit 2012 Herr Maximilian Löhr  aus der Gesellschafterfamilie, welcher seither die Internationalisierung LEBOs in neuen Exportmärkten vorantreibt und nicht zuletzt aufgrund seines entsprechenden Hintergrundes, für die Logistik verantwortlich ist. Inzwischen ist LEBO in vielen internationalen Märkten angekommen oder fasst dort Fuß: neben einem traditionell starken Geschäft in der Schweiz existiert neuerdings eine Repräsentanz in Moskau (Russland) und LEBO konzentriert sich auf bestimmte Kernmärkte, wie England/UK, Österreich, Osteuropa, Türkei, Kanada,  Nordafrika und den mittleren Osten. Sogar  in China wurden bereits erste Kontakte geknüpft.  Im Raum Peking wurde gemeinsam mit einem Partner ein Showroom mit einer Größe von ca. 350qm eröffnet. Ein erstes Großprojekt für die Mongolei und gleichzeitig der größte Einzelauftrag LEBOs überhaupt, wurde schon letztes Jahr abgewickelt. „Wir müssen Alternativen bereit halten, falls die derzeit steigende, deutsche Baukonjunktur oder die in unserem wichtigen Exportland Schweiz mal wieder schwächeln sollte”, meint Maximilian Löhr. ▶ just.bocholt  |  Februar 2014  |  33


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Auf der Händelstraße befinden sich neben den Geschäftsräumen auch die Ausstellung   Ein Glück, das davon derzeit keine Spur ist und die deutsche Baukonjunktur immer besser dasteht. „Aufgrund des derzeit niedrigen Zinsniveaus und dem Umstand, dass in Deutschland viele Jahre deutlich zu wenig Wohneinheiten gebaut wurden, geht es seit nunmehr drei Jahren endlich wieder bergauf mit der Baukonjunktur - und somit auch mit dem Türenbedarf. Seit dem Allzeit Tiefstand des Bedarfes an Innentüren in Deutschland im Jahr 2009, da war das geringe Marktvolumen in Deutschland ͵nurʹ 5,7 Millionen Innentüren, erholt sich die Situation langsam und  es wurden im letzten Jahr wieder circa 7,0 Millionen Einheiten abgesetzt. Auch der Renovierungsmarkt wird aufgrund der ͵Erbengenerationʹ, aber auch der notwendigen Renovierungen seit dem letzten richtigen Bauboom vor ca. 20 Jahren immer interessanter für LEBO. Auf die damit verbundenen, individuellen Anforderungen wie beispielsweise Sondermaße und Sonderausführungen haben wir uns in der Produktion und Vertrieb eingestellt”, erklärt Christian Wienand, verantwortlich für den Vertrieb in Deutschland. „Wir konnten weit über Marktniveau davon profitieren und haben unseren Umsatz seit dem Jahr 2008 verdoppeln können. Dazu hat sicherlich auch die Konjunktur beigetragen, besonders aber eine zuverlässige Auftragsabwicklung und hohe Qualitätsstandards für unsere Händlerkundschaft. Wir unterscheiden uns von vielen Konzernen mit unserem mittelständischen Denken und Handeln, was den für Kunden kurze Entscheidungswege mit sich bringt”, weiß er zu berichten. 34  |  just.bocholt |  Februar 2014

  LEBO ist Vollsortimenter, das heißt bietet die volle Produktpalette rund um die Holzinnentür an. Sämtliche Oberflächenarten (kunststoffbeschichtete, lackierte und echtholzfurnierte Türelemente) gehören ebenso zum Sortiment, wie dutzende Modellvariationen von Stil- und Designtüren, sowie sogenannte Funktionstüren für Wohnungsabschlüsse, welche höchste Ansprüche an Schall-, Klima- und Einbruchwiderstände bieten (www.lebo.de). Dabei zeichnet sich das Bocholter Unternehmen seither durch besondere Innovationskraft aus. Üblich ist die Neuentwicklung innovativer Werkstoffe, Funktionen und Designs alle zwei Jahre, wenn die größte Baufachmesse Europas, die „Bau” in München, stattfindet. LEBO hingegen lädt seine Kunden aus dem Groß- und Fachhandel im Mai diesen Jahres bereits zum dritten Mal in Folge (immer in dem Jahr, in welchem die Baumesse nicht stattfindet) zu den sogenannten „LEBO Türentagen” ein. Auf dieser Hausveranstaltung werden entgegen des üblichen Zyklus damit jedes Jahr neue Produkte vorgestellt. „Hierdurch halbieren wir unseren Innovationszyklus, was natürlich Kraft kostet, aber viele unserer Kunden zu schätzen wissen”, erklärt Christian Wienand Doch nicht nur neue Produkte werden anlässlich der Türentage präsentiert. Dadurch, dass die Veranstaltung direkt im Unternehmen stattfindet, bietet sich darüber hinaus für die Kunden auch die Gelegenheit, sich per-


Lebo.

Besonderes Highlight der Hausmesse wird die Präsentation des jüngst neu angestoßenen Brandschutzprogramms sein, deren Türelemente in einem staatlichen Institut sehr aufwendig geprüft werden müssen und anschließend von offizieller Stelle genehmigt werden. „Dieses  Projekt hat fast drei Jahre gedauert und bis zuletzt alle Kapazitäten unserer Techniker beansprucht”, sagt Christian Wienand. Aber man erhoffe sich natürlich für diesen Aufwand mit mehr Umsatz belohnt zu werden. Durch diese neue Produktgruppe hat LEBO nun Zutritt zu den interessanten Objektbinnenmarkt großer (teilweise öffentlicher) Bauvorhaben, für welche diese Brandschutztüren unerlässlich sind. Besonders im Exportgeschäft spielen diese Türen auch eine besondere Rolle. In der Schweiz beispielsweise muss jede Kellertür aus Holz gleichzeitig eine Brandschutztür sein. „Das schweizer Brandschutzprogramm existiert nunmehr schon seit Jahren bei LEBO und hilft

LEBO ist kompetenter Ansprechpartner zum Thema „Innentüren” Kontakt

sönlich bei einer Betriebsbesichtigung von den Veränderungen in der Produktion und den Produktionsprozessen zu überzeugen. „Jüngste Investitionen in 2013 waren ein automatisches Schleifsystem für lackierte Designtüren, sowie ein moderner Handspritzstand für die aufwendige Einzellackierung bestimmter Türmodelle in sämtlichen Farben nach Kundenwunsch. Bei uns gibt es durch die Vielzahl an Investitionen in den letzten Jahren eigentlich immer etwas Neues zu sehen”, erklärt Stefan Dehling.

uns dort ständig zu wachsen. Aber auch für die anderen Länder, wie beispielsweise England/UK und Russland rüsten wir uns”, sagt Maximilian Löhr. „Trotz einer europäischen Normung für Brandschutztüren sind länderspezifische Zulassungen und Sonderprüfungen notwendig - in Russland sowieso. Auch diesen Weg schlägt LEBO nun im Anschluss an das deutsche Projekt ein.”   Für die Zukunft sind sich alle drei einig: „Nach der schweren Zeit LEBOs, mit all der Unsicherheit und  kräfteraubenden Phasen der Neuausrichtung  ist es gelungen, das Unternehmen wieder zukunftsorientiert auszurichten. Jeder einzelne Mitarbeiter hat, auch mit zwischenzeitlich ganz individuellen Entbehrungen,  dazu beigetragen, dass das gelingen konnte und weiterhin kann. LEBO ist ein positives Beispiel dafür, was passieren kann, wenn auch in schwerer Zeit alle an einem Strang ziehen und das gleiche Ziel verfolgen. Wir sind uns daher sicher, dass wir auch in Zukunft an beiden Standorten weiter  über Marktdurchschnitt  wachsen können.” ◀

Lebo GmbH Geschäftsführer Christian Wienand Händelstraße 15 46395 Bocholt Tel.: 02871 95 03 241 E-Mail: christian.wienand@lebo.de www.lebo.de

just.bocholt  |  Februar 2014  |  35


Fotos: Thinkstock

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just.bocholt  |  Februar 2014  |  37


Fotos: Logata GmbH

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Die Logistics Mall - der virtuelle Marktplatz erreicht Phase 3 38  |  just.bocholt |  Februar 2014


Logata GmbH.

In Zusammenarbeit mit den Fraunhofer Instituten IML und ISST hat die Logata GmbH in den letzten Jahren einen virtuellen Marktplatz entwickelt und realisiert. Jetzt stellten die IT-Experten die finale dritte Phase vor, die die Innovation „Logistics Mall” komplettiert.

D

ie Logistics Mall ist ein virtueller Marktplatz, auf dem Anbieter ihre Leistungen rund um das Thema Software und Logistik für jeden zugänglich anbieten können. „In Phase 1 wurden komplette Softwarepakete angeboten, die von den Nutzern gemietet werden konnten”, erklärt Andreas Trautmann, Geschäftsführer der LogataGruppe. „Der Vorteil liegt darin, dass es nicht mehr nötig ist, Software-Lizenzen für einen vergleichbar hohen Preis zu kaufen. Die entsprechende Software wird gemietet, es fallen geringere, monatliche Kosten an und der Kunde braucht sich nicht mehr um die Wartung und etwa das Back-up kümmern”, fügt Trautmann hinzu. Die nötigen Programme und Server sind alle im Rechenzentrum des Lanfer Systemhauses beheimatet und werden von der Logata betrieben. ▶

just.bocholt  |  Februar 2014  |  39


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Von der Einzellösung zur Prozesslösung In Phase 2 kam dann die Kommunikation der einzelnen IT-Lösungen untereinander dazu. Trautmann: „Standardisierte Schnittstellen haben es in Phase 2 möglich gemacht, dass einzelne Anwendungen miteinander kommunizieren.” Wird beispielsweise eine Charge aus einem Lager ausgebucht, wird die Fläche unmittelbar als frei verbucht. Einzellösungen wurden so zu integrierten Lösungen.

Phase 3: Der Fokus auf dem individuellen Prozess „Mit dem Start von Phase 3 bieten wir eine absolute Neuheit”, so Trautmann. Um dem Kunden größtmöglichen Nutzen zu bieten, haben die Entwickler der Logistics Mall den Prozess, den es abzuwickeln gilt, in den Vordergrund gerückt und ihn als Ausgangspunkt für nunmehr kleinere Anwendungen – sogenannte Apps - festgesetzt. Jeder registrierte Kunde kann mithilfe des Logistics Process Designer - kurz LPD - zunächst den angestrebten Prozess modellieren. Ein Beispiel: Der Prozess soll die Annahme einer Lieferung beinhalten. Handelt es bei der Lieferung um „Schuhe”, soll zusätzlich zum Wareneingang eine Qualitäts- und Farbprüfung der Schuhe erfolgen. Erst danach soll die Lieferung als „eingegangen” verbucht werden. „Ein solcher Prozess kann dann mithilfe entsprechender Applikationen – kurz Apps –, die in der 40  |  just.bocholt |  Februar 2014

Die Logistics Mall bietet individuelle Lösungen


Logata GmbH. eingegangene Ware

Avise erfassen

Wareneingang durchführen

?

Entscheidung ob Prüfung notwendig

Stopp

Der Prozess als Ausgangspunkt – passende Apps ü

können individuell modeliert werden

Prüfung

Kontakt

Mall erhältlich sind, erstellt werden”, erklärt Andreas Trautmann. Einfache Web-Masken sind in den Apps hinterlegt und ermöglichen damit eine schnelle Bearbeitung. „Einige Apps werden innerhalb der Logata-Gruppe entwickelt und in der Mall angeboten. Nach wie vor sind wir aber auf der Suche nach Anbietern und Partnern, die individuelle Apps erstellen, sie in der Mall abrufbar machen und das Angebot auf dem virtuellen Marktplatz so nach und nach erweitern.” Die Apps werden in der Logistics Mall vermietet. Möchte ein Kunde seinen modellierten Prozess umbauen, kann er problemlos nicht mehr benötigte Apps kündigen und neue Applikationen einbauen. Als IT-Dienstleister begleitet die Logata die Anwender der Mall bei der Erstellung ihrer individuell angepassten Prozesse. „Gemeinsam mit dem Kunden wird dann der gesamte Prozess modelliert”, so Trautmann. Jede App, die während dieses Vorgangs in den Prozess eingebaut wird, aber noch nicht erworben wurde, erscheint unmittelbar auf einem Einkaufszettel des Kunden, sodass kein langwieriges Suchen mehr nötig ist. „Bereit zur Nutzung ist der modellierte Prozess einige Tage nach Planung”, erklärt der Geschäftsführer. ◀

Logata GmbH Geschäftsführung Andreas Trautmann Schlavenhorst 88a 46395 Bocholt Tel.: 02871 289 305 Fax: 02871 289 306 E-Mail: info@logata.com www.logata.com

just.bocholt  |  Februar 2014  |  41


Fotos: Wolfgang Dumke | Lisa Fastring

Lebensart.

Über Stock und Stein Für Radsportbegeisterte ist die Mountainbike-Rennserie des RC Bocholt 77 ein fester Termin zum Jahresbeginn. Rund um die Radrennbahn am Hünting geht es an drei Sonntagen im Januar Jahr für Jahr über Stock und Stein. 42  |  just.bocholt |  Februar 2014


Rennserie RC 77.

B

ei optimalen Bedingungen an allen drei Sonntagen gingen auch in diesem Jahr wieder hunderte Mountainbike-Fahrer an den Start. „Mit durchgehend mehr als 20 Startern hatten wir ein so großes Starterfeld in der kleinsten Rennklasse (U11) wie nie. Finn Beforth und Matti Pasedag vom RC 77 gaben hier ihr Debüt auf dem Mountainbike“, freut sich MTB-Fachwart Werner Klein-Bösing. Am Ende fuhren dann sogar zwei Fahrer auf Platz eins. Paul MöllsHüfing und Lena Muth standen am Ende punktgleich ganz oben auf dem Treppchen. Ebenso viele Nachwuchs-Fahrer waren auch in der Rennklasse U13 gemeldet, in der unter anderem Mattes Krause an den Start ging. Der RC 77-Fahrer dominierte das Feld von Beginn an und konnte schließlich das erste und auch das zweite Rennen der Serie nach einer starken Leistung für sich entscheiden. An Tag drei kam er als zweiter ins Ziel und ließ sich damit den Gesamtsieg nicht mehr nehmen.

Strahlender Sonnenschein und Top-Besetzung Im Rennen der Junioren, die zusammen mit der Elite und den Frauen an den Start gingen, zeigte am ersten Renntag der MTB-Weltcup-Gesamtsieger Markus Schulte-Lünzum sein Können. Der 22-jährige Halterner nutzte das Rennen zur Vorbereitung auf die Deutsche Meisterschaft und legte einen beeindruckenden Start-Ziel-Sieg vor Mathias Frohn hin. Der nutzte den zweiten Renntag, fuhr auf Platz zwei und übernahm damit die Führung in der Gesamtwertung. Die Chance, diese Führung am dritten Renntag zu bestätigen, hatte der Düsseldorfer aufgrund eines schweren Trainingsunfalls leider nicht. Ben Zwiehoff siegte nach 13 Runden. Sean Feldhaus vom MSV Essen Steele 2011 e.V. zeigte mit wurde Dritter und konnte mit einem weiteren dritten und einem fünften Platz den Gesamtsieg einfahren. „Die Veranstaltung war auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg. Die vielen Teilnehmer, Besucher und die Helfer haben dafür gesorgt, dass unsere Rennserie gut ankommt und wir freuen uns schon jetzt auf 2015”, resümiert der 1. Vorsitzende des RC Bocholt 77, Franz-Wilhelm Tielkes. Als nächstes Highlight im Kalender des Bocholter Traditionsvereins steht eine absolute Neuheit. In

Zusammenarbeit mit den Vereinen SG Borken und RSV Rhede 05 findet die Landesverbandsmeisterschaft NRW im Zeitfahren in Vardingholt statt. Die Schüler-, Jugend-, Junioren- und Paracyclerklasse können sich am 3. Mai dem Kampf gegen die Uhr stellen. Am 22. Juni geht es dann traditionell „Rund um den Gaskessel”. ▶ just.bocholt  |  Februar 2014  |  43


Lebensart.

Profi- und Nachwuchsfahrer: Markus Schulte Lünzum und Mattes Krause Wo und wie fährst du am Liebsten? Mattes Krause ist eins der jüngsten Talente auf dem Mountainbike beim RC Bocholt 77. Die Rennserie Mattes Krause: Das kommt ganz auf das Wetter an. 2014 konnte er klar für sich entscheiden. Wenn es trocken ist und die Sonne scheint, dann fahr Mattes, du bist erst 11 Jahre alt. Wann hast du dich ich gerne mit dem Rennrad. Sobald es nachmittags wieder hell ist – ab Ende März – treffen wir uns reentschieden, Rad zu fahren? gelmäßig zum Training. Da gibt es eine Truppe mit Mattes Krause: Mit dem Rennrad und meinem Gleichaltrigen und dazu fahren wir auch immer wieMountainbike bin ich seit ich sieben bin unterwegs. der mal mit den Erwachsenen mit. Das ist eine super Wann ich Fahrrad fahren gelernt habe, weiß ich gar Vorbereitung auf die Rennen an den Wochenenden. Mountainbike fahren macht am meisten Spaß, wenn nicht mehr. es auch ein bisschen matschig ist und man die ein oder Du hast in der Rennklasse der U11 die MTB-Renn- andere Pfütze mitnimmt. Im Winter fahren wir desserie gewonnen. Was sind deine bisher größten Erfol- halb in den Wochen vor der MTB-Rennserie hier auf unserer eigenen Strecke rund um die Radrennbahn. ge gewesen? Hast du dir für dieses Jahr besondere Ziele gesetzt? Mattes Krause: Der Sieg jetzt ist schon toll. Als größten Erfolg würde ich die Bezirksmeisterschaften zählen. Da konnte ich im letzten Jahr auf dem Renn- Mattes Krause: Ich freue mich auf die Rennen, die rad auf der Straße, im Zeitfahren und auch auf dem kommen und möchte in diesem Jahr gerne an vielen Renntagen auf der Strecke sein. Mountainbike ganz oben auf ’s Treppchen fahren. 44  |  just.bocholt |  Februar 2014


Rennserie RC 77. Was macht dir am Radfahren am meisten Spaß? Mattes Krause: Es ist cool, zu merken, wie man mit der Zeit immer schneller wird. Das macht mir am meisten Spaß. Markus Schulte-Lünzum ist 22 Jahre alt und schon jetzt einer der besten Mountainbikefahrer der Welt. Seine ersten Rennen fuhr der Halterner in Bocholt und nimmt auch heute noch teil – wenn der Terminkalender des Jungprofis es zulässt. Markus, das erste Rennen der Seriein der Eliteklasse konntest du souverän für dich entscheiden. Am zweiten Renntag stand für dich dann die Deutsche Cross Meisterschaft an. Zum ersten Mal in der Eliteklasse kamst du als vierter ins Ziel. Herzlichen Glückwunsch! Am dritten Renntag verschlägt es dich wieder nach Bocholt.

mir einfach Spaß gemacht und so ist die Leidenschaft für das Mountainbike entstanden. Wie sieht dein „Rad-Alltag“ heute aus? Markus Schulte-Lünzum: Mein „Rad-Alltag“ ist ja mittlerweile mein Berufsalltag. Ich trainiere täglich auf dem Rad, es gehören aber auch Lauf-Einheiten und regelmäßiges Krafttraining zu meinem Alltag. Ich bin zwar selbst verantwortlich für mein Training, habe aber einen Plan, an den ich mich halte. Das gehört dazu, wenn man den Sport professionell betreibt. ... und das zahlt sich aus. Was war dein größter Erfolg bisher und was hast du dir noch vorgenommen?

Markus Schulte-Lünzum: Ganz klar der Weltcup Gesamtsieg im letzten Jahr. Dieses Jahr starte ich ja zum ersten Mal in der Eliteklasse und da wäre es super unter die Top 20 zu kommen – Top 10 wäre der absolute Markus Schulte-Lünzum: Danke, das war wirklich ein Wahnsinn. Außerdem habe ich die Olympischen Spietoller Erfolg. Nach Bocholt komm ich immer wieder le 2016 in Rio fest im Blick. gerne. Ich bin hier als 8-Jähriger meine ersten Rennen auf dem Mountainbike gefahren und auch heute inteWas würdest du so einem jungen Talent wie Mattes griere ich die Rennen gerne in meinen Trainingsplan. für die Zukunft raten? Wenn ich nicht teilnehme – so wie heute – komme ich trotzdem gerne während meiner Trainingsrunde Markus Schulte-Lünzum: Spaß haben. Das ist wirklich vorbei auf eine Stärkung mit Kaffee und Kuchen und das A und O. Wenn er sich den Spaß am Sport erhält, fahre dann wieder zurück nach Haltern. Rennen fährt und selber merkt, wie er immer schneller wird, dann kommt irgendwann der Punkt, an dem Wie hat deine Karriere angefangen? man sich entscheiden kann, wie professionell es weiter gehen soll. Da sollte man ganz entspannt sein. Und Markus Schulte-Lünzum: Vor den ersten Rennen bin wenn dieser Punkt eben nicht kommt, dann gibt es ich einfach viel mit meinem Vater gefahren. Regelmä- einen anderen Weg. Da kann man nichts erzwingen. ßige Touren zum Silbersee bei uns in Haltern haben Vielen Dank euch beiden für das nette Gespräch und viel Erfolg für 2014!

Profi Markus Schulte-Lünzum siegte an Renntag 1

Der Gesamtsieger Mattes Krause


Fotos: Thinkstock

Lebensart.

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Lebensart.

von Lisa Fastring

Es ist dunkel. Morgens beim Aufstehen, auf dem Weg zur Arbeit, nachmittags beim Feierabend und nachts sowieso - zwar ist der Winter bisher nicht ganz so kalt, wie gewohnt, ungemütlich fühlt er sich für die meisten aber wohl trotzdem an. Dazu kommt gerade am Jahresanfang das böse Erwachen auf der Waage. Jedes Jahr aufs Neue. Aber warum ist das so? Essen wir im Winter wirklich mehr als im Sommer? Sind die Weihnachtsplätzchen Schuld oder bewegen wir uns nur zu wenig?

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urchschnittlich wiegen die Deutschen im Winter zwei Kilogramm mehr als im Sommer. Dass man sich Fettspeicher anfrisst, um nicht zu frieren, ist allerdings ein Irrglaube. Das Fett, das durch zusätzliche Kalorien entsteht, ist das weiße Fettgewebe, was lediglich Energie speichert. Braunes Fettgewebe verbrennt Kalorien und hält uns warm.

Die Evolution kann - glaubt man Experten - ein Grund sein. Die kalte Jahreszeit ging für unsere Vorfahren oft mit Hungersnöten einher, sodass mehr Fett vorm Verhungern schützte. Vier weitere Punkte sind mit dafür verantwortlich, dass auch in diesem Jahr der Kampf gegen den Winterspeck aufgenommen werden muss. ▶

just.bocholt  |  Februar 2014  |  47


Lebensart. 1) Melatonin - das Hormon aus der Dunkelheit Melatonin wird vom Körper gebildet, wenn es dunkel ist. Gerade im Herbst und Winter macht es schläfrig und hat dazu einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf den Appetit. Im Normalfall und in herkömmlicher Konzentration reduziert Melatonin das Hungergefühl. Manchmal ist aber das genaue Gegenteil der Fall. Melatonin kann der Grund für ständigen Appetit sein und damit zu erhöhter Kalorienaufnahme verleiten.

2) Schlechtes Wetter - schlechtes Essen Im Winter wächst die Lust auf Deftiges, Fettiges und Süßes. Tatsächlich essen die meisten mengenmäßig im Winter sogar weniger als im Sommer, trotzdem steigt das Gewicht. Regen, Schnee und Kälte sorgen für schlechte Stimmung - fettige Burger, ein toller Schweinebraten mit Knödeln oder Mousse au Chocolat machen hingegen glücklich und heben auch in der kalten Jahreszeit die Laune. Logisch, dass die Hosen mit der Zeit enger werden.

3) Vitamin D-Mangel hindert Fettabbau Vitamin D wird im Körper mithilfe von Sonnenlicht produziert und sorgt dafür, dass überschüssiges Fett nicht gespeichert, sondern abgebaut wird. Im Winter ist die Zahl der Sonnenstunden deutlich geringer als im Sommer, was zu Vitamin D-Mangel führen kann und dafür sorgt, dass man trotz disziplinierten essens zunimmt.

4) Gemütlichkeit Während man im Sommer oft bis spät abends noch draußen ist, spielt sich ein Großteil der Freizeit im Winter drinnen ab. Die Couch wird dem Schwimmbad vorgezogen und da darf dann der ein oder andere Snack auch nicht fehlen. Essen aus Langeweile und der Mangel an Bewegung tun da ihr Übriges. Zeit für neue Gewohnheiten, die dem Winterspeck zu Leibe rücken. ▶

48  |  just.bocholt |  Februar 2014


Friseurzeit ist Erholungszeit. In angenehmem, stilvollem Ambiente nehmen wir uns viel Zeit für Ihre typgerechte Beratung und ein individuelles Styling. Geschützt und ungestört wie in einem Kokon können Sie entspannen und sich in Ruhe verwöhnen lassen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Dinxperloer Straße 67 46399 Bocholt tel 02871 9985920 web www.cocoona-hairstyling.de cocoona hairstyling – Stephanie Heckrath Di – Do 09:00 – 18:00 Uhr Fr 08:00 – 18:00 Uhr Sa 08:00 – 14:00 Uhr Mo geschlossen (Di – Do nach Absprache ab 08:00 Uhr) Parkplätze vorhanden.

just.bocholt  |  Februar 2014  |  49


Lebensart. Warum die Zahl auf der Waage ohne Rücksicht steigen kann, ist jetzt erklärt. Zeit, etwas dagegen zu tun. Einfache Tipps und Tricks sorgen für ein gutes Körpergefühl und lassen die Pfunde nach und nach wieder verschwinden.

Gehen Sie an die frische Luft Bewegung tut gut und wer sich bewegt, verbrennt Kalorien. Planen Sie jeden Tag mindestens 30 Minuten an der frischen Luft ein. Egal, ob Sie den Weg zur Arbeit mit dem Rad zurücklegen oder vielleicht in der Mittagspause einen strammen Spaziergang einlegen - nutzen Sie das Tageslicht, um Ihren Körper mit genügend Vitamin D zu versorgen und planen Sie Bewegung ein. Ganz wichtig: Das Wetter spielt ab sofort keine Rolle mehr. Atmungsaktive und wetterfeste Kleidung sind da selbstverständlich. Lassen Sie sich im Fachhandel beraten. Die richtige Kleidung hält warm, lässt Sie aber nicht unangenehm verschwitzt nach Hause kommen. Sie werden schnell merken, wie gut Sie sich fühlen, wenn Sie nach einer Regen-Runde durch den Park unter der heißen Dusche stehen. Durchhalten macht Spaß. Verabreden Sie sich mit anderen und fangen Sie zum Beispiel mit einer Runde um den Aa-See an. Die Wege rund herum sind durchgehend beleuchtet, sodass man auch in den Wintermonaten den richtigen Weg findet.

Wenn Sie lieber in einer Gruppe und unter professioneller Anleitung trainieren, dann buchen Sie doch Kurse im Fitnessstudio in Ihrer Nähe. Dort können Sie auch Ihre individuellen Schwachpunkte trainieren, den Rücken stärken oder beim Bauch-, Beine-, Po-Training gemeinsam mit anderen fit werden. Wenn Sie gerne alternative Trainingsmethoden testen und nur wenig Zeit für einen möglichst großen Effekt investieren können, ist vielleicht die Vibrationsplatte das Richtige für Sie.

Stressabbau mal anders Viel Arbeit, ein kleiner Streit mit dem Partner und dann geht auch noch das Handy kaputt - manchmal geht scheinbar alles schief und was beruhigt da besser als ein großes Stück Schokolade oder ein herzhafter Burger nach Feierabend? - Es gibt viele Alternativen. Wenn Sie dazu neigen, stressige Situationen mit Essen zu bewältigen, suchen Sie sich bewusst eine andere Möglichkeit. Ein Telefonat mit der besten Freundin kann ebenso gut helfen, wie ein kleines Notizbuch, das Sie immer bei sich tragen, um ihrem Ärger direkt mit Worten Luft zu machen. 50  |  just.bocholt |  Februar 2014


Sorgen Sie für gute Laune Glückshormone machen satt, aktiv und fördern das allgemeine Wohlbefinden. Wie wäre es da mit einem kleinen, ausgelassenen Tanz durchs Wohnzimmer? Drehen Sie Ihr Lieblingslied voll auf und machen Sie Ihre Wohnung für einen Moment zur Tanzfläche. Das macht den Kopf frei und sorgt für gute Laune.

Cornelia aus Bocholt

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Frank aus Bocholt

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Fotos: Carolin Nimtz | Kopfkino

2014

Wellness statt couchen Legen Sie die Fernbedienung und die Chips-Tüte zur Seite und verbringen Sie den Abend doch mal im Bad. Wohltuende Gesichts- und Dekolltéemasken aus Quark und Honig erfrischen den Teint auch im Winter. Sanfte Körperpeelings aus Meersalz und Olivenöl lösen trockene Hautschüpchen und machen die Haut wieder rosig und weich. Ein belebendes Fußbad aus Wacholderbeeren und Rosmarinöl wirkt gut gegen kalte Füße und entspannt gleichzeitig. ▶

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Lebensart. Frisch, vitaminreich und gut gewürzt kochen Sie sich schlank Viel frisches, saisonales Gemüse ist gesund, schmeckt gut und macht schlank. Gehen Sie mit offenen Augen durch die Gemüseabteilung und stellen Sie sich eine bunte Auswahl zusammen. Rote Tomaten, grüne Zucchini, gelbe Paprika - kombiniert mit fettarmer Hähnchenbrust, entsteht in Minuten ein köstlich, leichtes Gericht. Würzen Sie ruhig etwas kräftiger, als Sie es gewohnt sind. Chili, Pfeffer und Muskat kurbeln den Stoffwechsel an und sorgen für ein befriedigendes Gefühl nach dem Essen. Aber: Reduzieren Sie die Salzzufuhr. Zu viel erhöht den Blutdruck und kann im schlimmsten Fall gesundheitliche Schäden mit sich bringen.

Gesundes aus dem Meer Lachs, Makrele, Hering und Co. sind optimale Lieferanten der gesunden Omega-3-Fettsäuren. Fisch schmeckt gut, tut dem Körper gut und die Omega3-Fette wirken dem eingangs erwähnten Mangel an Vitamin D entgegen.

Süßes bewusst genießen Sie ist wohl der häufigste Grund, warum man eine Diät abbricht und sich am Ende schlechter fühlt als vorher: Die Schokolade. Und das Gummibärchen, genauso, wie die leckeren Chips zur Lieblingsserie. Das muss nicht sein. Bauen Sie kleine Sünden ein, sodass das große Verlangen erst garnicht entstehen kann. Aber: Behalten Sie den Überblick. Wo früher eine ganze Tafel Schokolade dran glauben musste, reicht auch eine Reihe. Nehmen Sie sich Zeit und genießen Sie sie Stück für Stück. Das Gleiche gilt für andere Süßigkeiten. Sie werden schnell merken: Eine handvoll Chips oder zehn Gummibärchen gewinnen deutlich an Geschmack, wenn man sie mit allen Sinnen genießt.

52  |  just.bocholt |  Februar 2014


Obst - eine gesunde Alternative Obst ist gesund, liefert Vitamine und ist durch seinen Fruchtzucker eine Alternative für Naschkatzen. Wählen Sie Obstsorten mit hohem Wassergehalt und mixen Sie sich etwa einen schmackhaften Smoothie oder mischen Sie sich einen Obstsalat zusammen. Auch hier gilt: Genießen Sie ihren Snack. ▶

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just.bocholt  |  Februar 2014  |  53

just.bocholt Gesellschaft. Lebensart. Wirtschaft.


Lebensart.

Schwitzen für Ihr Wohlbefinden Gehen Sie regelmäßig in die Sauna. Das stärkt das Immunsystem und regt den Kreislauf an. Außerdem wird dadurch das Hautbild deutlich verbessert und Sie kommen zur Ruhe. Planen Sie ein mal im Monat einen circa dreistündigen Saunaausflug ein. Genießen Sie etwa drei Saunagänge, einen davon mit Aufguss und halten Sie unbedingt ausgiebige Ruhepausen ein.

Schlafen Sie genug Schlafmangel fördert die Gewichtszunahme, ausreichend Schlaf ist für den Kampf gegen den Winterspeck daher unabdingbar. Eine bestimmte Angabe für genügend Schlaf gibt es jedoch nicht. Hören Sie auch ihren Körper und passen Sie Ihr Schlafverhalten entsprechend an. ◀

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Vom Lehrling zum Meister – zukunftsorientiert ausbilden im Autohaus Becher

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Fotos: Autohaus Becher

Autohaus Becher.

Unternehmen können sich nur weiterentwickeln, wenn es ihre Mitarbeiter tun. Das Autohaus Becher hat sich in den vergangenen Jahren immens weiterentwickelt, und das ist auch im Bereich der Aus- und Weiterbildung sichtbar.

just.bocholt  |  Februar 2014  |  57


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Der ehemalige Azubi bildet heute selber aus

Wachstum aktiv mit gestalten Alexander Lübke begleitet dieses Wachstum nicht nur, er gestaltet es auch aktiv mit. Alexander Lübke ging den Weg vom Lehrling bis zum Werkstattleiter. Angefangen hat er als Auszubildender zum Kfz-Mechaniker, hat dann als Servicetechniker gearbeitet, wurde im Kundenservice als Berater eingesetzt und ist dann schließlich als Meister und Leiter zurück in die Werkstatt gegangen. Heute ist er für die Lehrlinge in der Werkstatt der Ansprechpartner. Was er ihnen neben dem Fachwissen vermittelt, ist ganz klar: Wer Einsatz zeigt, fleißig und ehrgeizig ist, kann durchaus große Ziele im Autohaus Becher verwirklichen. „Man weiß, worauf man aufbaut, wenn man selbst ausbildet. Man kennt die Personen schon als Jugendliche, man entwickelt sich mit ihnen weiter und kann sie dann so ausbilden, dass man sie auch gut einsetzen kann“, erklärt der Werkstattleiter Alexander Lübke.

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Alexander Luebke überprüft die Aufträge

Vom Azubi zur Führungsrolle Der starke Fokus auf die Karriereentwicklung des eigenen Teams ist Teil des Unternehmenserfolgs, schließlich wachsen die Anforderungen täglich. Nicht nur in der Ausbildung wird viel verlangt, auch der Werkstattleiter muss stets auf dem neuesten


Autohaus Becher. Eine Karriere außerhalb der Werkstatt als Serviceassistentin

Kontakt

Nina Boland ist 25 Jahre alt und festes Mitglied im Team vom Autohaus Becher. Sie hat hier schon ihre Ausbildung als Bürokauffrau absolviert. „Ich arbeite gerne hier und sehe meine berufliche Zukunft auf jeden Fall im Autohaus Becher. Die verschiedenen Abteilungen arbeiten hier Hand in Hand und bewältigen immer wieder neue Herausforderungen, die der Berufsalltag in einem Autohaus mit sich bringt”, erklärt Nina Boland. Auch in ihrem Bereich gibt es die Möglichkeit, sich kontinuierlich weiterzuentwicklen. So hat die junge Bürokauffrau mittlerweile erfolgreich eine Weiterbildung zur Serviceassistentin gemacht und konnte so ihre Aufgabengebiete erweitern. „Als Serviceassistentin bin ich erster Ansprechpartner für unsere Kunden und durch die Koordination von Werkstatt-Terminen auch Bindeglied und zuständig für einen reibungslosen Ablauf. Ich halte Termine im Auge und ordere etwa Ersatzfahrzeuge für Kunden, dessen Auto in Reparatur ist”, beschreibt Nina Boland ihr verantwortungsvolles Einsatzgebiet. Die 25-Jährige interessiert sich auch in ihrer Freizeit für Autos und findet es immer wieder spannend auch neue Fahrzeuge zu sehen und zu fahren. Was ihre Karriere angeht hat Nina Boland schon jetzt weitere Pläne: „Ich möchte gerne noch die Weiterbildung zur Serviceberaterin und zur Serviceleitung absolvieren. Vielleicht auch die zur Betriebsleitung”, sagt Nina Serviceassistentin Nina Boland Boland und fügt hinzu: „Das ist das Tolle hier im Haus. In meinen Plänen werde ich immer unterstützt Stand sein. „Wir werden Jahr für Jahr geschult und und gefördert." sind so immer auf dem aktuellen Stand der TechDas Autohaus Becher als Ausbildungsbetrieb. nik“, bestätigt der Kfz-Werkstattleiter. Wer in seine Mitarbeiter investiert, steigert deutlich deren Enga- Bewirb dich jetzt für eine Ausbildung als KfZgement und Einsatz, das beweist Alexander Lübke Mechatroniker/in, Automobilkaufmann/-frau und nur zu gut. Er ist stolz, Teil der „Autohaus-Becher- Bürokaufmann/-frau. ◀ Familie“ zu sein. Der ehemalige Azubi leitet heute 17 Mechaniker, neun Lehrlinge und zwei Lackierer. Da die Geschäftführung des Autohauses Becher ihm Service diese Führungsrolle ermöglicht hat, möchte er auch etwas zurückgeben. „Mein Arbeitsplatz bedeutet mir Autohaus Becher GmbH viel. Ich habe jetzt eine Position erreicht, in der ich Im Buttendicksfeld 15 Verantwortung übernehmen kann. Ich möchte mit 46485 Wesel meinem Team immer schneller und besser werden“, Tel.: 0281 95 284 - 0 bekräftigt Alexander Lübke. Eine Einstellung, die Fax: 0281 95 284 - 30 durchaus Früchte trägt. Sichtbar an der Leistung, E-Mail: info@auto-becher.de die in der Werkstatt erbracht wird, und am besten www.auto-becher.de erkennbar an den zufriedenen Kunden. just.bocholt  |  Februar 2014  |  59


Fotos: wm.mediapro

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Optimales Wertstrommanagement dank Videoproduktionen Wertsteigerung durch produktive Tätigkeiten. Das muss das Ziel für jedes Unternehmen sein, um nachhaltig Bestand zu haben. Dabei muss der Kundennutzen stehts im Fokus stehen, denn der Kunde bezahlt nicht für Bestände, Wartezeiten und unnötige Prozesse. Ein gutes Wertstrommanagement ist deshalb heutzutage unabdingbar.

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wm.mediapro.

D

as Wertstrommanagement ist eine betriebswirtschaftliche Methode, mit der die Prozessführung von Produktionen und Dienstleistungen verbessert wird. Nicht wertschöpfende Maßnahmen werden so identifiziert und können dann auch vermieden werden. Denn das Ziel ist klar: Verschwendungen sollen beseitigt werden. Mithilfe der wm.mediapro GmbH können Unternehmen ein optimales Wertstrommanagement auf die Beine stellen.

„Nachhaltigkeit durch Videos“ Mit Videos schafft man intensive Nachhaltigkeit, denn bewegte Bilder sind wesentlich eindringlicher als eine Auflistung an einem Board. Das macht sich zum Beispiel in der Aufnahme der Werstromanalyse deutlich bemerkbar. Um den IstZustand darzustellen, sind visuelle Hilfsmittel ein unschlagbarer Faktor. Einzelne Prozesse werden vom Filmteam der wm.mediapro GmbH aufgenommen, ▶

just.bocholt  |  Februar 2014  |  61


Anzeige. ohne dabei die Arbeit zu stören. Besonders wichtig ist, dass alle Arbeitsschritte genau und durchgehend von der Kamera begleitet werden. Die Kamera läuft bei den einzelnen Abschnitten stets durch, um den Prozess so deutlich wie möglich darzustellen. Nur so kann hinterher eine genaue Wertstromanalyse erstellt werden. Für diese haben die Mitarbeiter der wm.mediapro GmbH einige Tricks auf Lager.

Die Arbeitsprozesse können immer wieder angesehen werden, ohne den Betriebsalltag zu stören – egal wo, egal wann. Hinzu kommen visuelle Maßnahmen, die in der Postproduktion hinzugefügt werden können. Ein Schrittzähler macht zum Beispiel deutlich, wie viel sich ein Mitarbeiter tatsächlich innerhalb eines Prozesses bewegt und wie viele davon unnötig sind. Ein sichtbarer Zeitcode kann zudem aufzeigen, wie lange ein Prozess tatsächlich dauert. Um den Über„Visuelle Maßnahmen blick nicht zu verlieren können einzelne Mitarbeiter machen Prozesse deutlicher“ direkt markiert werden, indem die Umgebung entfärbt wird. So ist nur noch die einzelne Person farbAlleine durch die Videoaufnahme selbst hat man ei- lich. Das hat den Vorteil, dass man Wege besser und nen klaren Vorteil gegenüber der Live-Beobachtung. schneller erkennt. Das Unternehmen kann mithilfe der Aufnahmen einen Maßnahmenplan entwickeln, indem aufgezeigt wird, wo Verbesserungen möglich sind. Nachdem der Ist-Zustand mithilfe der Werstromanalyse im Video ermittelt worden ist, muss der Soll-Zustand erreicht werden. Das Wertstrom-Design ist dabei die Grundlage der strategischen Zielsetzung und wird im Team erarbeitet. Es wird ein Entwurf mit verbesserten und kundenorientierten Material- und Informationsfluss entwickelt und im Unternehmen angewandt.

Die aufgenommenen Bilder ...

... werden im Anschluss analysiert

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wm.mediapro. „Filmaufnahmen im Wertstrom-Design“ Auch die Umsetzung des Westrom-Designs wird durch Filmaufnahmen deutlich optimiert. Die wm.mediapro GmbH begleitet die Umsetzung des Soll-Zustandes filmerisch. So kann man optimal die alte Prozessabfolge mit der neuen vergleichen. Durch diese visuelle Darstellung wird den Mitarbeitern eindringlich vermittelt, warum die Prozesse geändert wurden. Der Mitarbeiter kann die Entscheidung besser nachvollziehen und akzeptieren. Zudem sieht er die Vorteile, die nach der Änderung entstanden sind. Dadurch wird die Motivation nicht beeinträchtigt und der Arbeitsalltag kann noch besser vollzogen werden. Das Verfahren des Wertstrommanagements sieht als letzten Punkt das fortlaufende Planen und Umsetzen von Maßnahmen mit einer strategischen Zielsetzung des Wertstromdesigns vor. Dabei handelt es sich um die Wertstromplanung. Hier findet in der Umsetzung eine regelmäßige Überarbeitung mit den sogenannten PDCA-Zyklen statt. PDCA steht für „plan-do-checkact“, also planen, ausführen, prüfen und handeln. Die Filmaufnahmen können mit in die PDCA-Zyklen aufgenommen werden. Dadurch sieht man, wo man steht und was noch zu tun ist.

Kontakt

Eine Kooperation mit der wm.mediapro GmbH bei der Erstellung eines Wertstrommanagements bietet sichtlich viele Vorteile. Die Produktionsfirma im Schlavenhorst 88a in Bocholt berät die Kunden individuell auf ihre Bedürfnisse. In enger Zusammenarbeit wird ein Konzept erarbeitet, um die Prozesse bestmöglich darzustellen. So steht einem optimalen Wertstrommanagement nichts mehr im Wege. ◀

wm.mediapro GmbH Geschäftsführung Ann-Kathrin Löhr Schlavenhorst 88a · 46395 Bocholt Tel.: 02871 23 82 03 - 22 Mobil: 0173 2827134 Fax: 02871 21 92 79 - 117 E-Mail: ann-kathrin.loehr@wm-mediapro.de www.wm-mediapro.de

Arbeitsprozesse werden dokumentiert

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Fotos: Wirtschaftsförderungs- und Stadtmarketinggesellschaft mbH

Wirtschaft.

Schulleiter Michael Ebbers und LEBO-Geschäftsführer Maximilian Löhr unterzeichnen den Letter of Intent

International Business Studies Das Wirtschaftsgymnasium in Bocholt geht neue internationale Wege. Im Rahmen der Globalisierung wird es für mittelständische Unternehmen immer wichtiger, dass sie gut ausgebildete, sprachlich gewandte und weltoffene Mitarbeiter für sich gewinnen können. Gleichzeitig wächst auf Seiten der Schülerschaft das Interesse an einem Studium im Ausland oder an einer Tätigkeit bei einem international operierenden Unternehmen, 64  |  just.bocholt |  Februar 2014

wie die LEBO GmbH und der Pergan GmbH aus Bocholt es sind. Das Berufskolleg am Wasserturm hat nun auf diesen Trend reagiert und Vertreter der Schüler, der Eltern, der Wirtschaft und der Wirtschaftsförderung im Dezember in das FORUM der Schule geladen.


Wirtschaft. Präsentiert wurde dort ein neues Bildungsangebot der Schule: das Internationale Abitur (International Baccalaureate). Hierbei handelt es sich um einen doppelqualifizierenden Bildungsgang, an dessen Ende neben dem deutschen Abitur auch das internationale Abitur erreicht werden kann. Im Mittelpunkt dieses Bildungsangebotes steht neben dem bilingualen Fachunterricht die Erziehung zu einer weltoffenen Persönlichkeit. Das Berufskolleg am Wasserturm ist bundesweit die erste berufliche Schule, die das internationale Abitur anbietet und erhält dabei wertvolle Unterstützung von Seiten der lokalen Wirtschaft. Maximilian Löhr, Geschäftsführer der LEBO GmbH, und Michael Ebbers, Schulleiter des Berufskollegs, unterzeichneten zum Abschluss der Veranstaltung einen Letter of Intent, in dem gemeinsame Wege der Ausbildung festgehalten wurden. Die Pergan GmbH, vertreten durch Frau Dr. Petra Schlüsener, hat ebenfalls ein Kooperationsangebot gemacht. Die Bocholter Wirtschaftsförderung, bei der Unterzeichnung vertreten durch Geschäftsführer Ludger Dieckhues, begrüßt die Initiative des Berufskollegs ausdrücklich, stärkt sie doch das Bildungsniveau und eröffnet so den hiesigen Schülern international Chancen in dem immer stärker global ausgerichteten Wirtschaftsgeschehen. Das Berufskolleg am Wasserturm ist zuversichtlich, dass weitere Unternehmen in der Kooperation folgen werden, wofür sich auch die Wirtschaftsförderung Bocholt stark machen wird. ◀

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Fotos: Stadtsparkasse Bocholt

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Perfekte Vorbereitung durch die Bauherrenseminare der Architektenkammer NRW

Von der Planungsskizze bis zur Schlüsselübergabe:

Seminare für Bauherren „Alle Bauherren sind klug. Einige vorher, viele nachher!“, sagt der Volksmund. Natürlich möchte jeder zu der Gruppe gehören, die gut informiert und gut vorbereitet ein Bauvorhaben startet. Die Architektenkammer NRW hat diesen Informationsbedarf erkannt und bietet unter dem Motto „Vom Traum zum Haus“ seit einigen Jahren in verschiedenen Städten Bauherrenseminare an. 66  |  just.bocholt |  Februar 2014


Stadtsparkasse.

Die Stadtsparkasse Bocholt unterstützt diese Seminarreihe als Kooperationspartner der Architektenkammer NRW. Wie schon in den Jahren 2008 und 2010 finden die jeweils rund zweistündigen Veranstaltungen an sechs Abenden in den Räumen der Stadtsparkasse Bocholt, Markt 8, statt. Beginn ist immer um 19.00 Uhr.

und zur Diskussion bleibt. Die Dozenten vermitteln dabei nicht nur Fachwissen, sondern lockern ihre Vorträge mit Praxisbeispielen auf.

Die Teilnahme ist kostenlos

Anmeldung erforderlich

Die Teilnehmer erhalten einen umfangreichen Seminarordner, um sich auch zu Hause auf das Unternehmen Traumhaus weiter vorbereiten zu können.

Die nordrhein-westfälischen Architektinnen und Eine Anmeldung ist erforderlich, da die Anzahl der Architekten informieren darüber, wie der Planungs- Teilnehmer begrenzt ist. prozess für einen Hausbau oder für die Modernisierung eines Gebäudes abläuft. Anmeldungen sind per Anmeldecoupon möglich. Gerne können Sie sich auch telefonisch anmelden, Die Ansprüche an das Wohnen steigen, und mit über Frau Simone Wallow, Telefon: 02871 97 139, oder ihnen auch der Wunsch nach individuellen und qua- per E-Mail an simone.wallow@ssk-bocholt.de. Auch litativ hochwertigen Lösungen für Bauvorhaben. Die auf unserer Homepage www.ssk-bocholt.de finden Sie einzelnen Veranstaltungen sind so aufgebaut, dass den ein Kontaktformular, um sich anzumelden. Wir freuTeilnehmern ausreichend Zeit für individuelle Fragen en uns auf Sie! ▶

just.bocholt  |  Februar 2014  |  67


Anzeige. 27.03.2014 – Finanzierung Die Finanzierung einer Immobilie und häufig 30-jährige Bindung an ein Kreditinstitut sind ein komplexer Themenbereich. Dieses Seminar informiert über die Finanzierungsbausteine, wobei auch auf staatliche Förderungsprogramme eingegangen wird. Auch häufige Stolpersteine bei einer Baufinanzierung werden erörtert. Mit der richtigen Planung lassen sich so leicht mehrere Tausend Euro sparen.

03.04.2014 – Umbauen, Anbauten, Bauen im Bestand

Themen und Termine 06.03.2014 – Wege zum Bauen

Gerade in hochverdichteten Ballungsgebieten Nordrhein-Westfalens wird immer weniger neu, dafür aber immer mehr im Gebäudebestand gebaut. In diesem Themenblock dreht sich alles um die Chancen durch Umbau. Diskutiert werden frische Ideen und Konzepte zum Bauen im Bestand. Inhalte sind auch die praktische Vorgehensweise beim Bauen im Bestand, Untersuchungsmöglichkeiten von Gebrauchtimmobilien und die energetische Sanierung älterer Gebäude.

Zum Auftakt geht es um die Frage, was bei der Grundstückssuche zu beachten ist, welche Gedanken 10.04.2014 – Gartengestaltung Bauherren sich zu Beginn eines Vorhabens machen sollten, um Kostenfallen zu meiden und welche AufEin ansprechender Freiraum und Garten sind für gaben der Architekt während des Planungs- und Bauviele Bauherren und Wohnungskäufer entscheidenprozesses übernimmt. de Faktoren für die Qualität einer Immobilie. Landerläutern, wie facettenreich ein 13.03.2014 – Kostengünstiges Bauen schaftsarchitekten Garten sein kann: Erholungs- und Kommunikationsraum, Spielplatz und Bewegungsfläche, GemüsegarGutes Bauen muss nicht teuer sein. Wer qualitätsten oder Blumenwiese. ◀ voll plant, spart später bei den Verbrauchs- und Unterhaltskosten. Vorgestellt werden Sparmöglichkeiten bei Planung und Baudurchführung, Kostenreduzierung durch intelligente Planung, Verhältnis von Bauinvestition und Betriebskosten und Ausstattungsstandards.

20.03.2014 – Energieoptimiertes Bauen und umweltschonendes Bauen Vor dem Hintergrund steigender Energiekosten und angesichts der Vorschriften der neuen Energieeinsparverordnung hat energieoptimiertes Bauen heute einen hohen Stellenwert. Im Mittelpunkt stehen Ideen zu innovativen ökologischen Baukonzepten, das Verhältnis von Dämmaufwand und –kosten sowie der Einsatz moderner Energiespar- und Heizsysteme. 68  |  just.bocholt |  Februar 2014


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■ 03. April 2014

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■ 10. April 2014 Gartengestaltung www.sparlotterie.de Ob Wassersport, Fußball oder Turnen – Sport verbindet Menschen, fördert die Integration und hält gesund. Um dieses

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Wenn das Fernweh ruft

Fotos: Thinkstock

Wirtschaft.

Reisen erweitern den Horizont. Neue Städte entdecken, spannende Geschichten erfahren und fremde Kulturen kennenzulernen ist schön, spannend und immer wieder inspirierend. Für den ungedämpften Reisegenuss gilt es allerdings einiges zu beachten - gerade das Thema „Finanzen” sollte vor Reiseantritt gut geplant sein.

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Gesellschaft. Lebensart. Wirtschaft.


Wirtschaft.

„I

nnovation” - ein Wort, mit dem wir Großes verbinden. Bahnbrechendes. Neues - und das entspricht auch genau dem Ursprung dieses großen Wortes. Abgeleitet von „innovare”, das so viel wie „erneuern” bedeutet, werden im allgemeinen Sprachgebrauch neue, vielleicht außergewöhnliche Ideen und Erfindungen als Innovation beschrieben. Allerdings ist eine Erfindung erst dann eine „echte” Innovation, wenn sie auch wirtschaftlichen Erfolg und allgemeine Anerkennung vorweisen kann. So ist es beispielsweise eine tolle Idee, wenn der Hobbygärtner einen flexiblen Behälter direkt an seine Harke befestigt, sodass er das Laub am Ende nicht mühsam aus seinem ganzen Garten zusammensammeln muss. Erfährt davon niemand oder nur ein begrenzter Kreis, bleibt es eine tolle Idee - mehr nicht. Dass aber ein kluger Seemann irgendwann einmal die Idee hatte, ein Stück Stoff als Segel an seinem Boot zu befestigen und damit fast ohne Muskelkraft große Strecken in einer hohen Geschwindigkeit zurücklegen konnte, sprach sich rum. Man baute die Konstruktion nach, Unternehmen boten Schiffe mit Segel an - eine echte Innovation. Aus der Idee wird eine Erfindung, aus der Erfindung wird durch die entsprechende Wirtschaftlichkeit eine Innovation. Ein Bocholter Pionier mit einem guten Gefühl für Innovation ist etwa Hermann Weyers. 1963 ermöglichte er in Bocholt alt dritter Unternehmer in

F

erne Länder, fremde Währung. Wenn Sie ins Ausland reisen, ist es wichtig, sich über die dort verwendete Währung zu informieren. In den meisten EU-Ländern hat man mit dem Euro das Problem nicht, auf Fernreisen spielen individuell verschiedene Wechselkurse hingegen eine nicht unbedeutende Rolle. Machen Sie sich im Reisebüro und bei Ihrer Bank im Vorfeld schlau: Lohnt es sich, Bargeld schon vor Reiseantritt zu wechseln oder sollte man erst vor Ort eine Wechselstelle aufsuchen? Wann der optimale Wechselkurs vorliegt, sollte recht kurzfristig - einige Wochen vor Reiseantritt - ermittelt werden.

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Erlebnis Städtereisen Egal, ob ein verlängertes Wochenende oder gleich eine ganze Woche: Städtereisen sind aufregend und geben, bei guter Planung und Organisation, auch in kurzer Zeit einen umfassenden Einblick in die entsprechende Stadt. Das Finanzielle betreffend, gibt es bei Städtreisen nicht allzu viel zu beachten. Das Hotel wird in den allermeisten Fällen problemlos per Kreditkarte bargeldlos gezahlt, vor Ort ist eine gewisse Menge an Bargeld aber oft notwendig. Eine Mittagspause im kleinen Eck-Café in Rom, ein ausgiebiger


Wirtschaft. Marktbesuch in Südfrankreich oder ein etwas anderer Erkunden Sie Großstädte außerhalb Europas, kann Shoppingtag auf dem Basar in Istanbul - all diese Akti- es sein, dass auch Kartenzahlungen Gang und Gäbe vitäten sollten nicht fehlen und bedürfen einer gewis- sind: In New York, Los Angeles oder auch im kanasen Menge an Bargeld. dischen Vancouver ist es üblich, auch jeden noch so kleinen Einkauf bargeldlos zu bezahlen. Um flexibel und vor allem mobil die Stadt erkunden zu können, stehen Bus, Taxi oder U-Bahn zur VerfüDie Mischung macht's gung. Auch hier ist der Ticketkauf mit Bargeld deutlich einfacher. Aber: Teilen Sie sich Ihr Budget ein, nutzen Sie den Safe in Ihrem Hotelzimmer und nehmen Sie Experten empfehlen aber, sich mit einer Mischung nicht immer alles mit auf Ihre Ausflüge. Zwar gibt man verschiedener Zahlungsmittel abzusichern. Bargeld bei vergleichsweise kurzen Städtetripps wohl eher sel- wird immer akzeptiert und ist auch abseits großer ten große Summen aus, dennoch sollte man beachten, Touristenzentren ein sicheres Zahlungsmittel, außerdass es in vielen Ländern Einfuhrgrenzen von Fremd- dem darf man auch die Zahlung von Trinkgeldern im und/oder Landeswährung gelten. Reisen Sie aus einem Restaurant nicht vergessen. Dennoch sollte man sich EU-Land in ein Nicht-EU-Land oder umgekehrt, müs- durch eine Kredit- oder EC-Karte absichern, um etwa sen Werte, die über 10.000 Euro liegen, bei der entspre- bei Verlust eine Alternative zu haben. Zwar erhält man chenden Grenzbehörde schriftlich angemeldet werden. per Kartenzahlung immer den aktuellen Tageskurs, Auch innerhalb der Europäischen Union können auf man sollte allerdings immer im Auge haben, dass je Verlangen Bargeldkontrollen durchgeführt werden. In nach Bank teils hohe Gebühren auf einen zukommen so einem Fall muss mündlich angegeben werden, wo- können. Wichtig bei der Zahlung Karte: Notieren Sie her das Geld stammt, wofür es verwendet werden soll keinesfalls Ihre Identifikationsnummer. Lernen Sie sie und eventuell für wen Sie es transportieren. unbedingt auswendig, um Missbrauch zu vermeiden. ▶

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Wirtschaft.

Fernreise ins Paradies

Sind Sie einige Tage nur in sehr kleinen Orten unterwegs, sollten Sie damit rechnen, länger keine MögAuch und vielleicht gerade auf wei- lichkeit zu haben, Geld abzuheben. teren Reisen ist es wichtig, liquide zu Gerade junge Menschen entscheiden sich dafür, sein. Generell gelten - was das Finanzielle angeht - die gleichen Regeln, gleich ein ganzes Jahr im Ausland zu verbringen. Eins wie auch bei kürzeren Städtetrips. der beliebtesten Reiseziele ist da das andere Ende der Planen Sie etwa eine Rucksacktour Welt: Australien. Hier ist es wohl nur in den seltensten bespielsweise durch Asien oder Aus- Fällen so, dass das gesamte Reise-Budget schon vor tralien, die mehrere Wochen dauern Antritt zur Verfügung steht. Der Flug und die ersten soll, dann benötigen Sie folglich auch Wochen vor Ort sind meist schon vorher zusammen einen höheren Geldbetrag vor Ort - und gespart worden, der Rest wird sozusagen vor Ort erimmer an anderen Orten. Hierfür lohnt wirtschaftet. „Work and Travel” ist eine beliebte Reisesich die Anschaffung einer Kreditkarte form, die allerdings auch - zumindest zu Beginn - eiin jedem Fall. Das Abheben von Bar- ner gewissen Planung bedarf. Es lohnt sich, den Start geld vor Ort ist sicherer, unkompli- der Reise bei einem Anbieter zu buchen, der die erte ziert und beinhaltet deutlich bes- Arbeitsstelle direkt vermittelt. Viele verbringen die sere Wechselkurse. Die bereits ersten Tage in einer der beeindruckenden Großstädte, erwähnten Gebühren muss leben in günstigen Hostels und verschaffen sich von man beim Abheben von Bar- dort aus einen Überblick. Wichtig ist es, vor Ort ein geld in Kauf nehmen. Möch- Konto zu eröffnen, um das verdiente Geld sicher verten Sie etwa Hotels, Pensio- walten zu können und auch eine Steuernummer muss nen oder auch im Restaurant beantragt werden - nützliche Infos finden Interessierzahlen, lohnt es sich, sich zu te im Internet. Arbeitsplätze für junge „Job-Hopper” erkundigen, ob die Zahlung reichen vom Erntehelfer, über die Servicekraft in der direkt per Kreditkarte mög- Gastronomie bis zum Autowäscher. Hier lohnt es sich, lich ist. In diesem Fall zahlt sich vorher in speziellen Foren bei anderen Reisenden man lediglich den reinen zu erkundigen und sich Tipps zu holen. Preis ohne zusätzliche Gebühren. Sogenannte Traveller Cheques sind zwar auch All inclusive eine Alternative, werden aber nicht überall uneingeDie wenigsten Gedanken um Finanzielles muss man sich wohl dann machen, wenn man schon bei der ▶ schränkt akzeptiert.

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Wirtschaft. Buchung den allergrößten Teil bezahlt. Eine abgelegene Karibikinsel oder ein kleines Resort im Indischen Ozean - gönnt man sich eine luxuriösere Auszeit vom Alltag, ist eine Bezahlung vor Ort meistens nicht mehr nötig. Urlaube in dieser Art sind meistens reine Strand- und Relax-Urlaube ohne große Unternehmungen, die Wahl der Restaurants und Bars im Resort ist für gewöhnlich frei. Souvenir-Shops, Boutiquen und auch die Nutzung der Wellness-Angebote werden oftmals auf die Zimmernummer gebucht und am Ende mit der Gesamtrechnung per Kreditkarte bezahlt. Vergessen Sie aber nicht das Trinkgeld für Kellner und Roomservice. Besonderer Service verdient, trotz des all-inclusive-Gedankens, Anerkennung.

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Alles in allem lohnt es sich, sich je nach Reiseziel und -dauer vorher ausgiebig mit dem Thema zu beschäftigen. Gute Vorbereitung ist die Basis für einen unvergesslichen Urlaub mit vielen neuen Eindrücken und beeindruckenden Erlebnissen in fremden Ländern und Kulturen. ◀


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Fotos: Lisa Fastring | Thinkstock

Gesellschaft.

Seit dem 16.11.2013 sind Beate III. und Michael II. das amtierende Prinzenpaar in Bocholt. Zepter, Diadem und das Ornat gehören seitdem fest zur Garderobe der beiden Bocholter. Trotz vollem Terminkalender haben sich die beiden Zeit genommen, sich den Lesern der just.bocholt vorzustellen.

just.bocholt: Sie sind beide standesgemäß im Prinzenund Prinzessinnen-Outfit erschienen. Was gehört dazu, um aus Beate George und Michael Hambrecht Beate III. und Michael II. werden zu lassen? Michael II.: Mein Outfit besteht aus einer weißen Pumphose mit Leggins. Dazu trage ich rote Schuhe und das klassische Ornat mit Cape. Die Mütze wurde extra für mich angefertigt und mit meinem Namen bestickt - ein tolles Andenken auch für die Zeit nach der Session. Daran trage ich Federn und was ganz wichtig ist, ist das Zepter. Gerät das in "fremde" Hände muss man schon mal eine Runde zahlen.

Das Bocholter Prinzenpaar 2014: Beate III. und Michael II.

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Beate III.: Ja, das passiert einem dann einmal und nie wieder. Aber zu meinem Outfit. Ich trage das Prinzessinnenkleid mit einem Cape. Das Kleid und auch das Ornat von Michael ist klassisch in rot und weiß und natürlich darf auch die Bocholter Buche vorne nicht fehlen. Als königliches Accessoire trage ich ein Diadem. Vor jedem Termin, den wir haben, gehe ich zu Eddy's Haarkult. Er stylt mich immer - egal zu welcher Zeit. Da kommt es auch schon mal vor, dass ich morgens um sechs bei ihm im Salon sitze.


Gesellschaft.

just.bocholt: Wie wird man denn zum Karnevalsprinz Michael II.: Das ist tatsächlich so. Egal, welchen Veroder zur Prinzessin? ein man besucht oder wer zu uns kommt - die Freude am Karneval verbindet ungemein und man freut sich Michael II.: Der Bürgerausschuss stellt bei seiner ers- immer, alte Bekannte zu treffen und neue Karnevalsten Sitzung nach Karneval eine Liste auf. Grundsätz- freunde kennenzulernen. Das absolute Highlight wird lich ist ja bekannt, wer sich für das Amt interessiert aber bestimmt der Rosenmontagszug im März sein. und dann wird diese Liste nach und nach abgefragt. Darauf freuen wir uns natürlich ganz besonders. Ich lebe erst seit sieben Jahren hier in Bocholt und ich liebe den Bocholter Karneval - da war es für mich just.bocholt: Würden Sie den Thron noch ein mal beschnell klar, dass ich irgendwann auch selber mal steigen? Prinz sein möchte. Die Prinzessin durfte ich mir übrigens aussuchen. Beide: Nein. Beate III.: Michaels Frau Heike ist meine Cousine und sie wusste, dass ich, schon seit ich ein kleines Tanzmariechen war, davon geträumt habe, ein mal Prinzessin zu sein. Ich habe mich total gefreut und es macht jedes Mal auf 's neue total Spaß, mit Michael und der ganzen Garde zu feiern.

Beate III.: Ich glaube, die Zeit in der Session ist so besonders und einzigartig - das erlebt man so nur einmal. Es ist wirklich überwältigend für uns beide, wenn wir nach einem Wochenende voller Termine nach Hause und zur Ruhe kommen, dann realisiert man erst, was man alles erlebt hat. Nein, ich denke, sowas ist wirklich wortwörtlich einmalig.

just.bocholt: Rein rechnerisch befinden wir uns ja gerade mitten in der Session. Gibt es schon ein Highlight, Michael II.: Da kann ich Beate nur zustimmen. Ein auf das Sie zurückblicken können? bisschen mehr als andere haben wir aber schon von unserer Session. Die Zeit von der Proklamation bis Beate III.: Die Proklamation war schon toll. Noch im zum Rosenmontag ist in dieser Amtszeit ganze vier gleichen Monat sind wir dann nach Berlin gefahren Wochen länger als im letzten Jahr. Da haben wir auf und haben dort die Harlekins besucht. Wir sind dort jeden Fall genug Zeit, das alles zu genießen. so unglaublich herzlich aufgenommen worden, haben zusammen gefeiert und viele neue Freunde dazu ge- just.bocholt: Vielen Dank für das nette Gespräch und wonnen. Bei jedem unserer Auftritte singen wir unser zum Schluss ein herzliches „Bokelt” ... eigenes Lied „Wir feiern nur noch Karneval” auf der Melodie des Liedes „…sie hatte nur noch Schuhe an”. Beate III. und Michael II.: ...HELAU! ◀ Das ist immer wieder aufregend, aber macht riesig Spaß.

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Fotos: Thinkstock

Gesundheit.

von Claudia Hilbertz

„Anti-Aging“ ist ein moderner Begriff, der eine schon immer existierende Sehnsucht der Menschheit umschreibt: „Die ewige Jugend“. Geschicktes Marketingmittel oder berechtigte Hoffnung?

Ein lukratives Thema für die Werbebranche

tische Produkte steht, sondern für einen Lebensstil oder eine Lebensphilosophie. Verfolgt man ernsthaft das Ziel, etwas für sich zu tun, so spielen Ernährung, Bewegung und auch ein Gedächtnistraining eine gleichberechtigte Rolle. So liegt es auf der Hand, dass viele ältere Menschen das Älterwerden nicht nur äußerlich an sich bemerken, sondern auch körperlich und geistig spüren. Ein bekannter Zyniker hat mal gesagt: „Wenn du über 50 bist und du wachst morgens auf und es tut dir nichts weh, dann bist du tot.“ Da kann es nur logisch sein, sich frühzeitig und ausführlich mit diesem Thema zu beschäftigen.

Die Werbung hat seit einigen Jahren ältere Menschen – heute auch „Best Ager“ genannt – als lukrative, wohlhabende Zielgruppe erkannt. Eigentlich sollen hier im Zeitalter der drohenden Überalterung unserer Gesellschaft Leute, etwa ab dem 50. Lebensjahr gezielt angesprochen werden, weil es sich um eine ständig wachsende Bevölkerungsschicht handelt, die in der Regel auch einigermaßen gut situiert ist. Aber: Beschäftigen sich nicht schon 30-Jährige mit ihren Fältchen und der langsamen Veränderung ihres KörPhysiologie der Haut, pers? Es handelt sich hier definitiv um einen großen Ernährung und Stressoren Trendmarkt mit automatisch nachrückendem Potential, der das Ziel verfolgt, Produkte an den Mann oder die Frau zu bringen, um dem Wunsch nach Jugend Da diese Zusammenhänge in den letzten beiden und Gesundheit gerecht zu werden. Ausgaben der just.bocholt sehr detailliert erläutert wurden, erfolgt an dieser Stelle eine Kurzübersicht, um das Gesamte klar werden zu lassen:

Verständlicher Ansatz, oder?

Eigentlich bedeutet der aus den Wörtern Anti (lat: Die Physiologie: gegen) und Aging (engl.: Altern, Älterwerden) zusammengesetzte Begriff: „Hemmung des Alterns“. Unsere Haut ist in der Lage, Zellen, die verbraucht Hier wird klar, dass es sich um einen ganzheitlichen und abgestorben sind, zu ersetzen. Dieser Vorgang Ansatz handelt, der inzwischen nicht nur für kosme- verlangsamt sich im Laufe der Jahre (übrigens schon 80  |  just.bocholt |  Februar 2014


Die Ernährung: Mit einer gesunden, ausgewogenen Ernährung kann man dem Alterungsprozess effektiv entgegen wirken. Wichtig ist dabei im Hinterkopf zu behalten, dass der Energiebedarf im Alter sinkt, der Appetit mit voranschreitendem Alter nachlässt und sich auch das Geschmacksempfinden ändert. Auf diese Änderungen sollte man sich einstellen und insbesondere darauf achten, den Körper ausreichend mit Antioxidantien zu versorgen, die unsere Zellen vor dem Angriff von sogenannten „freien Radikalen“ schützen. Diese Bösewichte können unsere Zellen (nicht nur die Haut) irreparabel schädigen und die Alterung vorantreiben. Hier können natürliche Nahrungsergänzungsmittel unterstützen. Des Weiteren ist es dringend zu empfehlen, täglich mindestens zwei Liter Flüssigkeit in Form von Wasser oder ungesüßtem Tee zu sich zu nehmen.

Äußere Faktoren/Stressoren: Die oben erwähnten „freien Radikale“ entstehen vermehrt durch schädigende Einflüsse von außen: Allein die Strahlung, die unsere Haut ständig belastet (Sonne, Solarium, Vielfliegerei) führt zu Zellschädigungen und zum Absterben von Hautzellen. Eine falsche und belastende Lebensweise tut das Übrige: Zigaretten und Alkohol lassen uns echt „alt aussehen“. Psychischer oder physischer Stress, sowie Schlafmangel zeigen sich ebenfalls wenig erfreulich in unserem Spiegelbild. So, jetzt ist klar, dass wir „ganz“ sind und äußere Behandlungen für ein jüngeres Aussehen langfristig nur Sinn machen, wenn auch der Rest stimmt. Was gibt es also konkret aus kosmetischer Sicht? ▶

Foto: LSB NRW

ab dem 20. Lebensjahr). Zum einen wird dadurch der jugendlich frische Eindruck beeinträchtigt, weil alte und eigentlich verbrauchte Zellen immer länger in der Haut verbleiben, zum anderen verliert die Haut langsam aber stetig die Fähigkeit, Feuchtigkeit zu speichern. Dieses ist in dem Abbau von Kollagenen begründet und verstärkt den optischen Alterungsprozess.

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Gesundheit. Kosmetikprodukte: In Kosmetikprodukten soll das Geheimnis wahrer Schönheit und Jugendlichkeit liegen, denn sie sorgen beispielsweise für porentiefe Reinheit, machen die Haut samtweich und glatt, verleihen dem Teint rosige Frische. All dies und noch mehr können wertvolle Inhaltsstoffe in Cremes, Lotionen etc. bewirken. Anzumerken ist, dass viele der eingesetzten Mittel dem menschlichen Organismus nicht fremd sind, da sie auch auf natürliche Weise in ihm vorkommen. So verhält es sich zum Beispiel mit Kollagen, Elastin oder Hyaluronsäure. Tatkräftige Unterstützung gibt es auch aus der Pflanzenwelt. Kollagen ist vor allem in Knochen, Knorpel, Sehnen sowie in der Haut enthalten. Es ist unverzichtbar für ein stabiles Binde- und Stützgewebe. Man kann die eigene Kollagenbildung ankurbeln, indem man Vitamin C und Kupfer beim Essen nicht vergisst oder auf Kollageninjektionen zur Unterpolsterung zugreifen. Für die zweite Möglichkeit wird vorwiegend Kollagen aus Rinderhäuten gewonnen, da es dem Menschlichen sehr ähnlich ist. Fakt ist allerdings, dass der Körper Fremdkollagen wieder abbaut und die Wirkung nur einige Monate anhält. Elastin ist ein elastisches Faserprotein und eines der wichtigsten Strukturproteine des menschlichen Körpers. Im Gegensatz zum Kollagen ist Elastin dehnbar. Man findet es in der Lunge, in unserer Haut und in den Blutgefäßen. Körperfremdes Elastin lässt sich in Form von Pflegecremes auf die Haut auftragen, um die Elastizität zu verbessern. Hyaluronsäure – der Name lässt sich aus dem griechischen ableiten und bedeutet soviel wie „gläsern“. Dieses deutet auf die Anwesenheit dieser Säure in dem Glaskörper unserer Augen hin. Außerdem ist sie entscheidender Bestandteil unserer Gelenkschmiere und unseres Bindegewebes. Mit zunehmendem Alter vermindert sich die Hyaluronkonzentration stetig. Bei der in der Kosmetik verwendeten Hyaluronsäure handelt es sich ausnahmslos um das Natriumsalz, Sodium Hyaluronate. Es gibt sehr große Qualitätsunterschiede in den angebotenen Produkten. Am hochwertigsten ist die unverdünnte Pulverform. Wenn auf dem gekauften Tigel von „Hyaluronsäureanteil“ die Rede ist, handelt es sich um eine mit Flüssigkeit verdünnte Form. 82  |  just.bocholt |  Februar 2014

Welche Inhaltsstoffe sind sonst noch erwähnenswert? - Sojaprotein (versorgt die Haut mit Feuchtigkeit und Elastizität) - Arganöl (vor allem trockene und Altershaut profitiert von den vielfältigen Eigenschaften) - Q10 (kann durch Nahrung zugeführt werden, weil die Eigenproduktion abnimmt) - grüner Tee (enthält Polyphenole, die „jungmachende“ Eigenschaften haben) - Mandelöl (enthält viele ungesättigte Fettsäuren, die widerstandsfähiger machen) - Olivenöl (schützt vor allen Dingen vor dem Austrocknen) - Ringelblume (ist sowohl für Baby- als auch für die Erwachsenenhaut wertvoll) - Vitamin E (ist fettlöslich, kann daher gut in die Haut eindringen und gespeichert werden) Die hier genannten Inhaltstoffe zeigen nur einen Auszug von möglichen „Anti-Aging-Bestandteilen“


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und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Da nun aber jeder weiß, dass unsere Haut eine natürliche Barriere hat und somit die pflegenden Produkte vorwiegend an der Oberfläche der Epidermis (obere Hautschicht) wirken, muss das Ziel sein, diesen natürlichen Schutz zu überwinden. Daher stellt sich die Frage:

Können wir etwas in der Tiefe tun, um „echtes“ Anti-Aging zu betreiben? Das erfahren Sie in der März-Ausgabe. Mein persönlicher Ausblick: Eines sollte man bei der Auseinandersetzung mit diesem Thema nicht vergessen: Fältchen und Co. sind keine Krankheit, sondern ein Zeichen von Reife, Erfahrung und einem emotionalen Leben. Trotzdem ist es durchaus legitim, dass man den Wunsch verspürt, frisch und erholt auszusehen, denn dadurch werden unsere Psyche und auch unser Erfolg nachweislich positiv beeinflusst. ◀

Claudia Hilbertz

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just.bocholt  |  Februarjust.bocholt 2014  |  83 Gesellschaft. Lebensart. Wirtschaft.


Fotos: Archiv Stadt Rhede

just.nebenan.

– Stadtführungen durch Rhede 84  |  just.bocholt |  Februar 2014


Rhede.

„W

as macht die St.Gudula-Kirche in Rhede deutschlandweit einmalig?“ und „Woher kommt ihr Name?“ Diese Fragen beantwortet Stadtführerin Antonia Möllenbeck während ihres Stadtrundgangs durch Rhede. Neben Hintergrundinformationen und Wissenswertem über die historischen Gebäude der Rheder Innenstadt – unter anderem mit dem Kaiserlichen Postamt, dem Renaissance-Wasserschloss (1564) und den Außenanlagen des ehemaligen Gudula-Klosters – besichtigen die Teilnehmer des Stadtrundgangs auch die St.-Gudula-Kirche und ihre prächtige Ausstattung. Insgesamt sechs Mal erläutert Antonia Möllenbeck die Fakten über Rhede bei einer öffentlichen Stadtführung. Die nächsten Termine sind jeweils samstags am: 1. März, 3. Mai, 5. Juli, 6. September und 8. November 2014. Treffpunkt ist jeweils um 14.00 Uhr am Haupteingang der St.-Gudula-Kirche, Erwachsene zahlen vor Ort 2,50 Euro. Für Kinder ist die zirka eine Stunde dauernde Führung kostenfrei. Wer zu diesen Terminen keine Zeit hat oder gerne mit einer eigenen Gruppe (ab zehn Personen) teilnehmen möchte, kann eine individuelle Führung buchen. Diese kostet einmalig 25 Euro sowie je Teilnehmer 1 Euro.

Das Rheder Schloss – vor 30 Jahren wurde alles restauriert

Weitere Informationen hierzu gibt es bei der TouristInfo im Bürgerbüro der Stadt Rhede unter der Telefonnummer 02872/930100. Neu im Programm ist in 2014 auch die TutemannFürhrung durch Rhede. Der Tutemann – ein naher Verwandter des Nachtwächters, der zudem auch aktuelle Nachrichten verkündet hat, führt die Teilnehmer – ebenfalls beginnend an der St.-Gudula-Kirche – durch die Rheder Innenstadt vorbei an der Gaststätte Voss, dem St.-Vinzenz-Hospital, der alten Brennerei, dem Medizin- und Apothekenmuseuem bis hin zum Alten Gasthaus Rössing. Nicht nur, dass diese Führungen erst um 19 Uhr beginnen, im Gegensatz zu den klassischen Stadtrundgängen berichtet der Tutemann auch über Bräuche und erzählt die ein oder andere Überlieferung aus längst vergangenen Tagen. Die Führungen sind ebenfalls öffentlich und finden freitags 21. Februar, 4. April, 6. Juni, 1. August, 3. Oktober 2014 – jeweils um 19.00 Uhr – sowie am Samstag, 6. Dezember 2014 um 17.00 Uhr statt. Erwachsene zahlen 6 Euro pro Person. Bei diesen Führungen ist eine vorherige Anmeldung unter 02872/930100 erforderlich. Wer nicht bis zur nächsten Führung warten möchte, um die Antworten auf die zu Beginn genannten Fragen zu erhalten: Die St.-Gudula-Kirche in Rhede ist bundesweit das einzige Gudula-Patronat und der Name geht zurück auf die heilige Gudula, die von 650 bis 712 in Brabant, Belgien gelebt hat. ◀

Das Medizin- & Apothekenmuseum in Rhede

just.bocholt  |  Februar 2014  |  85


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Wirtschaft.

Heimtextil 2014 digita le r Tex ti l d ruck i nnovatives H i ghl i ght 88  |  just.bocholt |  Februar 2014


Foto: Messe Frankfurt Exhibition GmbH/Pietro Sutera

Wirtschaft.

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Wirtschaft. Einen gelungenen Start in die neue Einrichtungssaison lieferte die diesjährige Heimtextil in Frankfurt am Main. „Knapp 67.000 Besucher aus 133 Ländern erlebten die Neuheiten der 2.718 internationalen Aussteller unter denen auch Bocholter Unternehmen waren.

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Wachstumsmarkt digitaler Textildruck Zu den Trendthemen der Heimtextil zählte der digitale Textildruck, der mit wachsender Ausstellerbeteiligung und starker Innovationskraft eine hervorragende Entwicklung nimmt. Eine Reihe trendsetzender Unternehmen, wie etwa Durst, Reggiani (beide Italien), SPGprints (Niederlande), Pod Iberia (Portugal), Hewlett-Packard (USA) und Kornit Digital (Israel), präsentierte sich erstmalig oder mit vergrößertem Stand auf der Heimtextil: „Wir sind begeistert und vor allem von der Menge an Interessenten über-

Foto: Messe Frankfurt Exhibition GmbH/Jean-Luc Valentin

it Zuwächsen auf Besucher- und Ausstellerseite hat die Heimtextil auf ganzer Linie gepunktet. "Neben den erfreulichen Eckdaten untermauern die inhaltliche Qualität und das enorme Produktspektrum der Heimtextil ihre Alleinstellung als weltweite Leitmesse für Wohn- und Objekttextilien“, bilanziert Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt. Mit dem im vierten Jahr in Folge anhaltenden Ausstellerzuwachs sendete die Heimtextil bereits vor Messestart positive Signale an die Branche, die optimistisch der kommenden Saison entgegenblickt. Zudem sorgte die Rückkehr führender Markenunternehmen aus Europa für weiteren Auftrieb.

Ein großes und vor allem farbenfrohes Produktspektrum bot die Heimtextil auch in diesem Jahr

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Foto: Messe Frankfurt Exhibition GmbH/Thomas Fedra

Wirtschaft.

Auch Harald Glööckler präsentierte seine Produkte auf der Messe rascht“, sagt Oliver Luedtke, Marketing Manager viduellen Lösungen. Raumausstatter mit einer eivon Kornit Digital Europe. „Es gibt inzwischen genen Handschrift können diesen Trend für sich kaum einen Hersteller, für den der Digitaldruck nutzen, heißt es im Resumee der Heimtextil. nicht interessant ist. Wir sehen uns deshalb erst am Anfang einer großen Entwicklung in diesem Segment, die sich auch auf der Heimtextil zeigen Heimtextil 2015 rollt den Teppich aus wird.“ Mit Blick auf 2015 planen die Verantwortlichen der Heimtextil eine Erweiterung der ProInszenierung als duktgruppe floor: „Wir begrüßen sehr das zuChance für Profilierung nehmende Interesse von Teppichunternehmen an der Heimtextil, zumal ganzheitliche textile Besonders deutlich wurde bei der 44. Auflage Einrichtungskonzepte selbstverständlich auch der Heimtextil, dass die Inszenierung textiler den Teppich umfassen. Auf der Heimtextil 2015 Produkte immer stärker in den Fokus rückt. Ba- werden wir das Thema intensiver angehen“, künsierend auf den positiven Konjunkturdaten für digt Braun an. Mit einer am Zeitgeist ausgerich2014 und der gestiegenen Kaufkraft der Deut- teten Präsentation und einer zentralen Position schen ergeben sich dadurch neue Chancen für auf dem Messegelände wird die Heimtextil ein den Handel. Die Emotionen müssen in den Vor- neues Konzept anbieten. Die nächste Heimtextil dergrund rücken, denn die Kunden seien auf der in Frankfurt am Main findet vom 14. bis 17. JaSuche nach hochwertigen, innovativen und indi- nuar 2015 statt. ◀ just.bocholt  |  Februar 2014  |  91


Fotos: Thinkstock

just.travel.

der Krüger Nationalpark von Lisa Fastring

Unendliche Weite. Wilde Tiere. Fremde Kultur und das Gefühl, mit der Natur im Einklang zu leben – eine Safari in Südafrika ist mehr als der reine Entspannungsurlaub. Atemberaubende Landschaft und beeindruckende Begegnungen mit Elefanten, Löwen und Zebras werden Afrika-Reisenden wohl noch lang im Gedächtnis bleiben.

A

uf einer Fläche von mehr als 20.000 Quadratmetern erstreckt sich der Krüger Nationalpark, das größte Wildschutzgebiet Südafrikas. Im Süden abgegrenzt durch den Crocodile-River erstreckt sich der Nationalpark über mehr als 350 Kilometer bis zum Limpopo – dem Grenzfluss zu Mosambik im Norden. Die Ost-West-Ausdehnung beträgt dahingegen durchschnittlich nur etwa 54 Kilometer. 92  |  just.bocholt |  Februar 2014

Vom Camp aus die Umgebung erkunden Etwa 10 Flugstunden von Deutschland entfernt liegt Johannesburg. Die größte Stadt Südafrikas ist erster Anlaufpunkt auf der Reise zum Krüger Nationalpark. Von hier aus erreicht man dann per Anschlussflug oder Transfer seinen Zielort im Park. Über den gesamten Park verteilt, findet man die unterschiedlichs-


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ten Camps und Rastplätze, an denen man pausieren, aber auch übernachten kann. Insgesamt gibt es mehr als 20 der sogenannten RestCamps im Krüger Nationalpark. Je nachdem, was man möchte, kann man sich hier zwischen den größeren Main-Camps und den kleineren Bushveld-Camps entscheiden. Erstere bieten gerade Afrika-Neulingen deutlich mehr Komfort und sind an vielen Stellen im Park vertreten. Deutlich ursprünglicher sind da die Bushveld-Camps. Tankstellen, Shops und Restaurants sucht man hier vergebens, stattdessen bekommen Urlauber ein Safari-Erlebnis nah an der Natur. Kleine Hütten- oder Zeltcamps, teils sogar ohne Elektrizität sind nicht für jeden das Richtige und bedürfen einer detaillierten Beratung im Vorfeld. Wer auch auf Safari nicht auf Luxus verzichten möchte, der kommt im Krüger Nationalpark auch auf seine Kosten. Elf Privat-Lodges stehen auf der gesamten Fläche zur Verfügung und lassen keinen Wunsch unerfüllt. Traumhafte Ausblicke von der eigenen Terasse, Roomservice und ein Bad, das einem eigenen, kleinen Wellnessbereich gleicht sind je nach Buchung möglich.

Die „Big Five” Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Nationalpark zu erkunden. Auf sogenannten „Wilderness Trails”, geführten Wanderrouten, hat man die Möglichkeit, sich in angenehmem Tempo einen Eindruck von der afrikanischen Flora und Fauna zu machen. Insgesamt gibt es im gesamten Park sieben Routen. Die dreitägigen Wanderrouten sind das Richtige für die, die auch die entlegeneren Regionen des Parks erkunden wollen, abseits der ausgezeichneten Straßen und Wege. Wer lieber mit dem Jeep unterwegs ist, verfügt natürlich auch über einen größeren Radius, der die Chance auf die „Big Five” deutlich erhöht. Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe und Leopard galten unter Großwildjägern früher nicht nur zu den größten, sondern auch zu den Tierarten, die die größte Gefahr bei der Jagd bedeuteten. Der Begriff ist noch heute gängig. Zusammen mit Einheimischen kann es ein großartiges und beeindruckendes Erlebnis sein, die Wildnis Afrikas mit all seiner tierischen Vielfalt zu erkunden. Genießen Sie das Wunder Wildnis im Krüger Nationalpark! ◀

just.bocholt  |  Februar 2014  |  93


Fotos:Stadt Bocholt Fotos: Stadt Bocholt

Gesellschaft.

„Für das Jahr 2014 das Allerbeste“ Traditionell empfing Bürgermeister Peter Nebelo Gäste aus Politik und Gesellschaft auch in diesem Jahr zum Neujahrsempfang – erstmalig nicht im Historischen Rathaus, sondern im Rathaus am Berliner Platz.

B

eim Rückblick auf das vergangene Jahr erinnerte Nebelo an die vielen Highlights. „2013 war für unsere Stadt in vielerlei Hinsicht ein gutes Jahr“, hielt der erste Mann der Stadt fest. Bocholt hat eine Gesamtschule in Betrieb genommen, das gebundene Ganztagsgymnasium St.-Georg ist gestartet und die Mensa am Benölkenplatz kann auch bald ihren Betrieb aufnehmen. Auch an einige kulturelle Highlights erinnerte Peter Nebelo in seiner Neujahrsrede: „Wir alle erinnern uns sicher mit großer Freude daran, dass Bocholt die WDR2-Stadt 2013 geworden ist.“ Mit erfolgreich gemeisterten Aufgaben und einem spannenden Stechen am Schluss erspielte sich Bocholt einen ganzen Tag voller Highlights. Kochshows auf dem Marktplatz, 94  |  just.bocholt |  Februar 2014

der MonTalk mit Torwartlegende Jean-Marie Pfaff, Comedians und Kabarettisten und die Wetter-Show mit Sven Plöger waren nur einige der Programmpunkte in der Stadt. „Am Hünting“ fand dann ein tolles Konzert für die ganze Familie statt. Zusätzlich waren 2013 noch Top-Bands wie „Die Toten Hosen“ und „Die Ärzte“ zu Gast, Bocholt hat das BOH-Kennzeichen wieder und konnte sich im Finale von „Mission Olympic“ gegen Offenbach durchsetzen und ist damit „Deutschlands aktivste Stadt 2013“. Der Einsatz der Bürger, zusammen mit Verwaltung und Politik habe sich auch beim geplanten Kiesabbau in Suderwick gezeigt und das Ergebnis ist eindeutig, so Nebelo. „Es werden keine 120, keine 90 und auch keine 45 Hektar als Kiesabgrabungsfläche ausgewiesen. Sondern gar keine Fläche.“


Gesellschaft. 2014 – ein Ausblick Für 2014 wird neben städtebaulichen Maßnahmen auch das Bildungswesen weiter ausgebaut. Die Ganztagsbetreuung werde weiter ausgebaut, der Einsatz neuer Medien in den Schulen solle voran getrieben werden und auch die Betreuung der unter Dreijährigen solle in den kommenden Kindergartenjahren einen breiten Raum einnehmen. Außerdem auf dem Plan für 2014: Die Neugestaltung des Langenbergparks. Multifunktional mit Kleinspielfeldern, Fitnessgeräten, Spiel- und Sitzmöglichkeiten solle die „Aufenthaltsqualität für Jung und Alt“ gesteigert werden. Nachdem die Stadtsparkasse die Hertieimmobilie im vergangenen Jahr erworben hat, soll 2014 nun der Abriss des alten Gebäudes erfolgen. Als „städtebauliches Leuchtturmprojekt“ bezeichnete Bürgermeister Peter Nebelo das KuBAaI-Regionale 2016-Projekt. „Ich wünsche mir, dass es gelingt, die nächste Qualifizierungsstufe im Rahmen der Regionale 2016 zu erreichen“, hielt Nebelo fest. Dazu werde es hoffentlich gelingen, für das traditionsreiche Bocholter Unternehmen Herding einen adäquaten Standort in Bocholt zu finden. Auch ein Radschnellweg von Isselburg über Bocholt bis nach Velen, die Elektrifizierung der Bahnstrecke Wesel-Bocholt und das Mamut-Wahljahr mit Europa-, Kommunal- und Integrationsratswahlen an einem Tag versprechen ein spannendes Jahr 2014. ◀

just.bocholt  |  Februar 2014  |  95


Fotos: Michael Eckers Fotos: Michael Eckers

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Viele Besucher folgten der Einladung von Sylke Frieg

Hochzeitsmesse 2014 Trends und Tipps rund ums Heiraten

S

ylke Frieg von La Novia Brautmoden hat auch in diesem Jahr alle Bräute und Bräutigame, Trauzeugen und Trauzeuginnen, Mütter und Väter, Freunde und Freundinnen eingeladen, sich auf der „Hochzeitsmesse Bocholt” inspirieren zu lassen und sich zu informieren. In mehreren Modenschauen über den gesamten Messetag verteilt, zeigte Sylke Frieg traumhafte Kleider, die wohl keine Wünsche offen ließen. Egal ob kurz oder lang, geschnürt, schlicht oder aufwendig mit Strass verziert, weiß, elfenbein oder kombiniert 96  |  just.bocholt |  Februar 2014

mit trendigen Farbakzenten - das Angebot der Expertin für Brautmoden umfasst das gesamte Spektrum für die Frau ebenso wie für den Mann. Ebenfalls vor Ort: Nicole Weeverink, die den Gästen eine große Auswahl an Trauringen präsentierte und einige ihrer Stücke sogar verloste. In Sachen Styling zeigte das Team von Gud Hair um Guido Schnucklake, wie sich Braut und Bräutigam am wichtigsten Tag perfekt stylen lassen können und das FIRST Reisebüro Drachter hatte auch in diesem Jahr wieder viele Traumziele für die Flitterwochen mit im Gepäck. ◀


Flashback.

Auch schöne Abendmode wurde präsentiert

Heiner und Stefanie Egeling

Zur Begrüßung gab es ein Bild als Andenken

Die Tischedeko spielt an diesem Tag eine wichtige Rolle

Christoph Boland

Klaus Przybyl, Anja Drachter mit Julia Venhofen

just.bocholt  |  Februar 2014  |  97


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„Luftige Deko" sorgt für ein tolles Ambiente

Torsten und Sabrina Dickmann

Anthony Dassie

Marita Gehrmann

Clara Epping mit Petra Wilting

Inspiration für die zukünftigen Bräute

98  |  just.bocholt |  Februar 2014

Das Team von GudHAIR


Flashback.

Von schlicht bis elegant: Die Auswahl war riesig

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Nicole Weeverink von Juwelier N.We.

Martin Wendring

just.bocholt  |  Februar 2014  |  99


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Maria Eising

Das Team vom Hotel Residenz

Auch für die Herren war etwas dabei

Angela Rinke

Ein fröhlicher Farbtupfer – der Brautstrauß

100  |  just.bocholt |  Februar 2014

Ausgefallene Dekorations-Ideen


Flashback. Neue Kollektionen!

Die Kleider noch einmal im Überblick

Sylke Frieg von La Novia Brautmoden

Ein liebevoll hergerichteter Brautstrauß

... traumhafte Brautkleider ... elegante Abendmode ... schicke und bequem Brautschuhe ... stilvolle Hochzeits-Accessiores Schlicht, verspielt oder elegant – die Auswahl war groß

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Erfolgreiches Turnier-Wochenende beim RuF Barlo-Bocholt

Die Anlage des RuF Barlo-Bocholt war am Wochenende gut besucht

1120 Nennungen konnte der Reitverein Barlo-Bocholt verzeichnen. Beim ersten, großen Turnier des Jahres zeigten sich Verein und Sportler von ihrer besten Seite.

D

ie Voraussetzungen waren optimal: Mit drei Hallen, die den Reitern für die Vorbereitung, das Turnier selber und zum Abreiten zur Verfügung standen, bot der Reit- und Fahrverein Bocholt-Barlo eine tolle Umgebung für großen Sport. Ein Highlight war sicherlich das S*-Springen. Vor vollen Rängen zeigte unter anderem Christopher Kläsener vom Nachbarverein Rhede-Krommert auf Batida de Balou sein Können und konnte das Springen am Ende für sich entscheiden.

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Vereinsgeschäftsführerin Stefanie Fleer mit ihrem Mann Stefan Fleer

Auch die Reiterinnen aus den Reihen des Veranstalters waren erfolgreich. Jaqueline Bleker siegte auf Nora in einer A*-Stilspringprüfung, Julia Wagner wurde Dritte bei einer A**-Prüfung, Sabrina Schuchardt sprang mit ihrer Stute Caradhras fehlerfrei und wurde Fünfte in einer M-Springprüfung, außerdem wurde Jasmin Terodde auf Quimba im L-Punktespringen Siebte. Das Hallen-Springturnier war der Auftakt ins Jubiläumsjahr des Reit- und Fahrvereins Barlo-Bocholt – 60 Jahre werden 2014 gebührend gefeiert. ◀

Fotos: Ann-Kathrin Stahl

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Flashback.

Ein Angebot ohne jeden Pferdefuß: unsere Leistungen. • täglicher Auslauf und Bewegung auf der Weide oder dem Sandpaddock • tägliches Ausmisten • 3-mal täglich hochwertiges Futter Weitere Leistungen (nach Wunsch dazuzubuchbar):

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Ebenfalls mit dabei waren Lena Möllmann und Carina Gierkink

Hallenwart Andreas de Vos mit dem stellv. Geschäftsführer Carsten Telahr

just.bocholt  |  Februar 2014  |  103


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Unter den Gästen war auch Frank Möllmann

Ein besonderer Dank gilt den fleißigen Helfern um Stefan Klein-Hitpass

Voller Platz: Über 1000 Starts waren angemeldet

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Flashback.

Kim Terörde und Ina Scholten

In diversen Springprüfungen verschiedener Klassen gingen die Reiter mit ihren Pferden an den Start

Marie Felix und Henrike Wellmann sorgten für Ordnung auf dem Parkplatz

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Fotos: Petra Frenk

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Die Gastgeber: Ralf Schwinning und Christiane Föcking

Momentum

– das Lifestyle Programm

G

esunde Ernährung ist schon seit langem Leidenschaft und Berufung von Christiane Föcking. Die gelernte Kosmetikerin hat sich darauf spezialisiert, Menschen gesunde Ernährung näher zu bringen und ihnen dabei zu helfen, ihr Wunschgewicht zu erreichen. Nach der 27-tägigen Momentum-Kur müsse man keinesfalls auf den Genuss verzichten, weiß die Momentum-Beraterin und das spiegelt sich auch im mediterranen Menü wider, das die Gäste an diesem Abend selbst zubereiten durften: Falsche Tomaten, gefüllt mit Ziegenkäse, dazu Couscoussalat und Kefirschaum, danach eine gefüllte Maishähnchenbrust mit Quinoaplätzchen und als Abschluss Schokoladen-Olivenöl-Mousse mit Ananas-Curry-Chutney. In der Kochschule trüffel & bohne von Ralf Schwinning wurde den ganzen Abend fleißig geschnibbelt, 106  |  just.bocholt |  Februar 2014

gebraten, gerührt und angerichtet, um am Ende die drei Gänge an langer Tafel und in angenehmer Atmosphäre zu genießen. „Gemeinsam kochen macht Spaß und gesund kochen macht dazu auch noch schlank”, resümiert Christiane Föcking. Interessierte können sich für ein unverbindliches Beratungsgespräch unter 0176 24 61 30 36 anmelden. ◀


Flashback.

Stefan und Katja Wiegrink

Anregende Gespräche an einem interessanten Abend

Das Menü wurde am Ende gemeinsam verkostet

Köstlich und gesund: frische Champignons

Ralf Schwinning mit Schwägerin Nina Schwinning

Gemeinsames Kochen bei trüffel & bohne

Christiane Föcking im Kreise ihrer Schwestern und Nichten

just.bocholt  |  Februar 2014  |  107


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Maishähnchen als Teil der Hauptspeise

Die Hände des Profis kamen unterstützend zum Einsatz

Das Auge isst mit: Jeder Teller wurde von den Teilnehmern appetitlich angerichtet

Gesellig: Gegessen wurde an einer langen Tafel

Hanna und Laura Kuhlmann

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Begeisterung am Kochtopf


Flashback.

Tolle Sache: Das Momentum Komplett-Paket

Schokoladen-Olivenöl-Mousse mit Ananas-Curry-Chutney

Christiane Föcking mit Nicola Hoven

Konzentriert wurden die Speisen zubereitet

Ralf Schwinning gab Tipps und Anleitung

Regina Kell mit Kirstin Börgmann

Teil der Vorspeise: Frische Tomaten

just.bocholt  |  Februar 2014  |  109


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Gewicht verlieren und wohlfühlen

Volle Konzentration

Susanne Kuhlmann mit Sonja Heller

Falsche Tomaten mit Couscoussalat und Kefirschaum

Sylvia Beckmann mit Klaudia Klump

110  |��� just.bocholt |  Februar 2014

Zeit für Gespräche gab es natürlich auch während des Kochens

Geputzt und geschnitten


Flashback.

Danuta Stuyver mit Sander Zwart

Die falschen Tomaten während ihrer Herstellung

Kochen als Event: trüffel & bohne bot hierfür den perfekten Rahmen

trüffel & bohne

Christiane Föcking mit Peter Cornelissen

Eventkochschule Buschkamp 5, 46414 Rhede

Martina Wanning mit Simone Epping

Genießen als unvergessliches Event!

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Fotos: Michael Eckers

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Das Team Hulvershorn machte seinen Traum vom Sieg wahr

Das 25. Flender drives Wohltätigkeitsturnier Zur Jubiläumsauflage des Flender drives Wohltätigkeitsturniers traten in diesem Jahr 20 Betriebsmannschaften an. Der strahlende Sieger: Das Team Hulvershorn.

D

reimal war das Team der Eisengießerei Hulvershorn knapp vor dem Einzug ins Finale ausgeschieden. Entsprechend groß waren Ehrgeiz und Motivation, es in diesem Jahr endlich zu schaffen. Im ersten Halbfinale trat die Mannschaft dann gegen Siemens Tübingen an und schaffte es, die Entscheidung ins Neunmeterschießen zu retten. 2:1 stand am Ende auf der Anzeigentafel und damit war es geschafft: Hulvershorn stand im Finale. Im Neunmeterschießen zeigte ebenfalls Konrad Schröer von SETEX sein Können. Im Schießen der Prominenten versenkte er alle drei Schüsse und sicherte sich damit den Wanderpokal und – erstmalig – auch einen eigenen Pokal, der ab sofort wohl im Büro von Kon112  |  just.bocholt |  Februar 2014

rad Schröer einen Platz hat. Das Finale wurde schließlich zwischen dem Team Hulvershorn und dem Team der Firma Wollschläger ausgetragen. Die Jungs von Hulvershorn konnten ihre eigenen Erwartungen dann noch übertreffen und standen nach einem souveränen 2:0 als Sieger des 25. Flender drives Wohltätigkeitsturniers da. Spendenempfänger waren in diesem Jahr das „Projekt 30“, das sich um junge Menschen kümmert, die nach schweren Schicksalsschlägen auf Hilfe angewiesen sind und die Pädiatrie des St.-Agnes-Hospitals, das mit den Spenden einen Teil des neuen Ultraschallgeräts bezahlen wird. ◀


Flashback.

Das Team der Volksbank Bocholt eG

Gespanntes Warten beim Promi-Schießen

Das Team der Spaleck GmbH & Co. KG

Andreas Geßner mit Jürgen Elmer

Das Team der LEBO GmbH

Das Team der SETEX-Textil-GmbH

just.bocholt  |  Februar 2014  |  113


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Ein spannender Moment: Das Neunmeterschießen

Das Team der Gigaset Communications GmbH

Hanni Tekampe, Heidrun Timm mit Ludger Tekampe

Das Team der OLBRICH GmbH

Kicken für den guten Zweck beim 25. Flender drives Wohltätigkeitsturnier

Das Team der Kühne + Nagel (AG & Co.) KG

114  |  just.bocholt |  Februar 2014

Marianne und Heike Schlütter

Hermann Weyers, Peter Nebelo mit Franz-Josef Heidermann


Flashback.

Herbert Panofen mit Peter Wiegel

20 Betriebsmannschaften traten an im Kampf um den Titel

Das Team der Stadtsparkasse Bocholt

Konrad Schröer gewinnt das Promi-Neunmeterschießen

Das Team der Borgers AG

Hans Timm mit Hans-Georg Möllmann

Rudolf Büdding mit Jochen Lennartz

Das Team der ReboPharm Arzneimittelvertriebsgesellschaft mbH

just.bocholt  |  Februar 2014  |  115


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Konrad Schröer mit Karl-Heinz Bollmann

Der Sieger bekam diesen Wanderpokal

Das Team der VKF Renzel GmbH

Das Team der G. ELSINGHORST Stahl und Technik GmbH

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Heike Ridder, Hans-Wilhelm Löhr mit Joris Mayhew

Das Team der Rudolf Ostermann GmbH

Das Team der Pieron GmbH


just.bocholt  |  Februar 2014  |  117


Fotos: Lisa Fastring

Fotos: Michael Eckers

Flashback.

Auf die Plätze, fertig, los!

Hunderte Läufer, strahlender Sonnenschein und beste Stimmung Der 2. Sparkassen Silvesterlauf lockte auch in diesem Jahr viele Aktive und Zuschauer am letzten Tag des Jahres in den Stadtwald. Egal ob zum Familienlauf, auf der 5-Kilometer-Strecke oder zum ausgebuchten 10-Kilometer-Rennen – jeder einzelne Läufer wurde auf der Rundstrecke lautstark angefeuert.

E

s war auch in diesem Jahr ein Lauf-Event für die ganze Familie. Pünktlich um 10:30 Uhr gingen die Mütter, Väter und Kinder an den Start, um die 1,25 Kilometer des Familienlaufs zu absolvieren. Als erstes Team überquerten die „roten Teufel“ der Familie Kieborz die Ziellinie auf der Wiener Allee. Direkt im Anschluss gingen dann die Läufer auf die 5-Kilometer-Strecke an den Start – Daniel Heddendorp absolvierte die zwei Runden à 2,5 Kilometer als Schnellster in 17:17 Minuten, Maria Espeter lief die Strecke als schnellste Frau in einer Zeit von 19:03 Minuten. Der anschließende Volkslauf über 10 Kilo118  |  just.bocholt |  Februar 2014

meter war in diesem Jahr komplett ausgebucht – 400 Starter machten sich um 12 Uhr auf die Strecke. Stefan Ritte führte das Feld vom Start bis zum Ziel an und wurde als Sieger nach 33:51 Minuten vom Publikum gefeiert. Die erste Frau, Franziska Espeter, folgte ihm fast genau fünf Minuten später mit einer tollen Zeit von 38:43 Minuten. Zuschauer, Teilnehmer und die, die es in diesem Jahr vielleicht werden wollen, können sich bestimmt auf die dritte Auflage des Silvesterlaufs am 31.12.2014 freuen. ◀


Flashback.

Lea Elferink, Michael Zdrzalek, Sarah Elferink, und Kerstin Wilting

Steffi Holdschlag, Esther Elsinghorst mit Sandra Koopmann

Ebenfalls gestartet ist Marcell Rosa

Norbert Möllmann und Michael Gehrmann

Rund 400 Starter traten beim Silvesterlauf über 10 Kilometer an

Christina Schulte, Sandra Sidar und Mathias Assmann

Georg Aholt, Jan-Bernd Koopmann, Markus Kühn mit Michael Angenendt

just.bocholt  |  Februar 2014  |  119


Fotos: Michael Eckers

Flashback.

Die Bergischen Symphoniker zu Gast in Bocholt

„Hokus, Pokus, Fidibus” 20 Jahre Neujahrskonzert

D

ie Bergischen Symphoniker begeisterten in diesem Jahr das Publikum beim traditionellen Neujahrskonzert im Städtischen Bühnenhaus. Die Musiker unter der Leitung von Peter Kuhn bilden eines der meistbeschäftigten Orchester in NordrheinWestfalen. Mit ambitionierten Konzertprogrammen und tollen Solisten wie Sabine Meyer, Frank Peter Zimmermann oder Lars Vogt haben sie sich weit über die Region hinaus einen Namen erspielt. Das Konzert - gesponsort von der Volksbank Bocholt eG - gehört 120  |  just.bocholt |  Februar 2014

fest zum Veranstaltungskalender des Städtischen Bühnenhauses. Neben musikalischen Highlights, wie etwa dem bekannten „Zauberlehrling” von Paul Dukas, stand in diesem Jahr auch der nicht-musikalische Teil des Abends unter dem Motto „Hokus, Pokus, Fidibus”. Tillmann Wiegand verzauberte die Gäste mit beeindruckender Zauberei. Der Absolvent der Zauberschule München ist Mitglied im „Magischen Zirkel von Deutschland” und riss das Publikum in seinen Bann. ◀


Flashback.

Dieter und Anja Niemann

Das Team der Volksbank Bocholt eG.

Stefanie Bönemann, Gisela Bollman mit Ludger Dieckhues

Annette und Klaus Oehmen

Volle Konzentration

Petra und Armin Hungerkamp mit Julia Gillen

Kathrin Reygers-Funk mit Stefan Funk

André und Sonja Ratering

just.bocholt  |  Februar 2014  |  121


Flashback.

Das Städtische Bühnenhaus war voll

Peter Kuhn leitete die Musiker

Hermann Homann, Kristina Visintin und Georg Steffen

Antje und Jochen Hölker

122  |  just.bocholt |  Februar 2014

Hans und Marita Finkenberg

Klemens und Margit Sanders mit Hanny und Heinz Renzel

Herbert und Mechtild Noll

Birgit van Schayck mit Jürgen Elmer


Flashback.

Ursula Schönicke mit Wolfgang Schneider

Ulla Schepers, Franz-Josef Schulz, Elvira Ritte und Annegret Schulz

Jochen Schröer mit Dr. Dietmar Ulbricht

Elisabeth und Klaus Koenen mit Christel Weldering

Monika Reygers mit Maria Löhr

Margret John Kraemer und Ursula Bollwerk

Katharina Boland zusammen mit Marc Stachowski

Meike Mosters mit Dr. Nicola Schulze Wehninck

just.bocholt  |  Februar 2014  |  123


Fotos: Thinkstock

just.life.

„Halb voll oder halb leer?“ fragt der Kopf. „Jeden Schluck genießen!“ sagt das Herz.

H

aben Sie heute schon das Zaubermittel eingesetzt, das eines unserer stärksten und schönsten Gefühle ist? Waren Sie heute schon dankbar und haben dies für eine kurze Zeit genossen? Haben Sie dieses Gefühl heute schon bewusst wahrgenommen, von dem Francis Bacon sagt: „Nicht die Glücklichen sind dankbar. Es sind die Dankbaren, die glücklich sind.“

den ruhigen Moment, den ich heute beim Spazierengehen genossen habe.“ Über solche Antworten freue ich mich besonders. Das sind die kleinen Glücksnuggets, die jeden Tag hundertfach auf unserem Weg liegen und die wir nur wahrnehmen müssen. Genießen Sie diese kleinen Glücksmomente.

Dankbarkeit ist ein wunderbares Gefühl, dass uns von innen glücklich macht und nach außen strahlen lässt. Ein Gefühl, das uns wie eine warme Dusche von innen durchflutet und andere positiv anstecken kann. Haben Sie sich schon einmal Gedanken darüber gemacht, wofür Sie alles dankbar sein können und wollen? Wenn ich diese Frage in meinen Vorträgen oder Seminaren stelle, kommt „für den Kollegen, der mir die Tür aufhält“, „für den Kaffee, den mir jemand mitbringt“ oder „für einen Gefallen, den mir jemand getan hat.“ Ja, auch dafür sind wir hoffentlich gerne dankbar! Immer häufiger kommen auch Antworten wie „für einen netten Anruf heute morgen“, „dafür, dass es mir gut geht“, „für das schöne Wetter“, „für

Wir alle haben einen Bereich in unserem Gehirn, der für unsere positiven Gefühle zuständig ist. Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass wir diesen Bereich trainieren können. Je mehr wir in unserem Alltag innehalten und auch Kleinigkeiten wahrnehmen, die uns glücklich machen, desto größer wird dieser Bereich in unserem Gehirn. Das stelle ich mir wie einen „Glücksmuskel“ vor, der wie ein körperlicher Muskel im Fitnessstudio trainiert wird. Je mehr ich diesen Glücksmuskel trainiere, desto fitter wird er – wie ein Bizeps, der durch viele Gewichte immer größer wird. Es gibt auch Menschen, deren „Grummelmuskel“ sehr ausgeprägt ist; deren Glücksmuskel braucht zum Aufbau vielleicht etwas mehr Zeit … Was möchten Sie machen, um Ihren eigenen Glücksmuskel zu trainieren?

124  |  just.bocholt |  Februar 2014

Den „Glücksmuskel“ trainieren

Das Schöne ist, je trainierter und größer dieser Glücksbereich in uns ist, desto schneller und öfter nehmen wir das alltägliche Schöne wahr und laden unseren inneren Wohlfühlakku regelmäßig auf. Und


just.life. wenn dieser Akku regelmäßig aufgeladen wird, können uns Tiefschläge nicht so sehr den Boden unter den Füßen wegziehen, wie es vielleicht früher der Fall war. Wir regen uns auch nicht mehr so schnell über andere Menschen auf, die uns früher in Sekundenschnelle zum Explodieren gebracht haben. Sie können das Aufladen des Akkus unterstützen, indem Sie sich zum Beispiel ein Dankbarkeits-Tagebuch anlegen, in das Sie an jedem Abend nur die Personen oder Situationen schreiben, die Ihnen ein Lächeln auf die Lippen gezaubert haben. Sie können auch abends im Bett liegen und sich im Kopf die schönsten Dinge aufzählen, die Ihnen an diesem Tag passiert sind – wenn Ihnen mindestens fünf einfallen, wäre das super! Wenn Sie am Anfang denken „Puh, fünf schöne Dinge, das ist aber ganz schön viel …“, keine Sorge: mit jedem Tag wird Ihnen mehr einfallen. Das ist auch eine wunderbare Übung für Kinder, die ihnen viel Spaß macht.

Ihr persönliches Mitgefühl. Sie dürfen Lob und Komplimente Ihrer Mitmenschen dankbar annehmen und sich darüber wirklich freuen. Lachen Sie so oft es geht – jedes kleine, ernst gemeinte Lächeln und jedes herzhafte Lachen setzen jede Menge Glückshormone frei. Finden Sie Ihre eigenen kleinen Zaubermittel, um Ihr Glücksgefühl zu stärken. Dieses Gefühl ist zwar ebenso flüchtig wie der Duft eines leichten Parfüms, bis wir ihn wieder aufsprühen. Wir möchten auf jeden Fall immer mehr davon! ◀

„Wenn der Tag nicht dein Freund war, dann war er dein Lehrer.“ „Sich Sorgen zu machen ist wie im Schaukelstuhl zu sitzen. Es beschäftigt einen, bringt einen aber nirgendwo hin.“ Damit hat Glenn Turner mehr als recht. Die meisten unserer Sorgen sind unbegründet und werden niemals Wirklichkeit. Oder wir haben soviel Energie darin investiert, dass die selbsterfüllende Prophezeiung in Kraft tritt. Wollen wir das wirklich? Wir können uns besser darum kümmern, dass wir unser heutiges Leben so gestalten, dass wir uns wohlfühlen und damit auch unsere Umwelt davon profitiert. Nicht jeder Tag wird wunderbar, aber wir können versuchen, das für uns Beste daraus zu machen und daraus zu lernen. Für mich persönlich passt folgender Spruch wunderbar dazu: „Wenn der Tag nicht dein Freund war, dann war er dein Lehrer.“ Ich kann und will Ihnen gar nicht versprechen, dass Sie nun jeden Tag nur noch glücklich sein können – das wäre auch mehr als langweilig. Sie können sich aber dafür entscheiden, Ihre Zeit bewusst wahrzunehmen und Dankbarkeit zu entwickeln: dafür, dass Sie gehen, reden, schmecken oder riechen können. Dafür, dass Sie gesund sind. Gerade wenn es in Ihrem Umfeld Krankheits- oder Todesfälle gibt: Die Gefühle der Betroffenheit und Traurigkeit dürfen sich mit dem Gefühl der Dankbarkeit abwechseln, dass es Ihnen und Ihrer Familie gerade gut geht. Das beeinträchtigt nicht

Sonja Hüls

Mentaltrainerin & Entspannungspädagogin just.bocholt  |  Februar 2014  |  125


Fotos: Thinkstock

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just.bocholt Gesellschaft. Lebensart. Wirtschaft.

just.bocholt  |  Februar 2014  |  127


Berufsbö

rse der I vM Reals chule

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Kulturfahrplan.

Der besondere Film: Eisheimat

VERANSTALTUNGEN FEBRUAR 2014 Sa. 01.02.

Di. 18.02.

Di. 04.02.

Mi. 19.02.

Fr. 07.02.

Sa. 22.02.

Sa. 08.02.

Di. 25.02.

Do. 13.02.

Mi. 26.02.

Berufsbörse der IvM Realschule Bocholt mehr als 35 Unternehmen präsentieren sich von 8.30 bis 13.00 Uhr, IvM Realschule

Mit Museumsschätzen in die Vergangenheit Zeitreise mit ausgewählten Objekten von 20.00 bis 21.00 Uhr, TextilWerk | Spinnerei

Basso v Stiphaut - Aftershow von Akustiksongs bis hin zu elektronischen Tracks ab 21.00 Uhr, Kulturort Alte Molkerei

The Rolling Stones in Bocholt „Flashbacks“ sorgen für heiße Rocknacht beim Pitt ab 19.30 Uhr, Gaststätte „Zum Pitt“

Sommer der lachenden Kühe Tragikomödie von Norbert Kentrup ab 20.00 Uhr, Städt. Bühnenhaus 128  |  just.bocholt |  Februar 2014

Peter Pan Kinderstück mit Musik von Marcus Mislin ab 10.30 Uhr, Städt. Bühnenhaus

1Live O-Ton-Charts - Die Show 1Live O-Ton-Charts erstmals auf Tour von 20.00 bis 22.00 Uhr, Städt. Bühnenhaus

Luise Kinseher – einfach reich präsentiert von der Bühne Pepperoni ab 20.00 bis 22.00 Uhr, TextilWerk | Spinnerei

Der besondere Film: Eisheimat Deutschland im Jahre 1949 ab 12.30 Uhr, Kinodrom Bocholt

Business Break Genüsslich frühstücken und angeregt diskutieren von 7.30 bis 9.00 Uhr, Hotel Residenz


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Weitere Veranstaltungshinweise unter: www.alte-molkerei.info www.buehne-pepperoni.de www.stadttheater-bocholt.de und im Veranstaltungskalender auf www.bocholt.de

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Herausgeber:

Ann-Kathrin Löhr (v.i.S.d.P.)

Objektleitung:

Petra Frenk · petra.frenk@just-bocholt.de

Grafik:

Ann-Kathrin Stahl · ann-kathrin.stahl@just-bocholt.de

Gesellschaft

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Redaktion:

Lisa Fastring, Laura Kerkenpaß, Claudia Hilbertz, Sonja Hüls und weitere Gastautoren

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Titel: benevit van Clewe Fotograf: Michael Deutz (www.deutz-werbung.de) Inhalt: Thinkstock

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Ann-Kathrin Stahl, Louisa Kampshoff

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Wirtschaft

Der Traum vom Eigenheim 130  |  just.bocholt |  Februar 2014

just.bocholt erscheint zwölfmal im Jahr – die nächste Ausgabe erscheint Ende Februar.


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