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AABER ARTSPACE

KÜNSTLER:

Das Programm des Kunstraum AABER ARTSPACE besticht durch eine Mischung unterschiedlicher Spielarten zeitgenössischer nationaler und internationaler Kunst. Wir vertreten junge zeitgenössische Künstlern, welche mit authentischen Positionen in verschiedenen Medien und einem möglichst breiten Spektrum aktuelles Geschehen künstlerisch reflektieren. Malerei, Zeichnungen und Skulptur sind ebenso vertreten wie Installation, Videokunst, Fotografie und Neue Medien. Performances, Lesungen und Art Lounges gehören zum festen Bestandteil des Ausstellungsbetriebes.

Florian Rautenberg: Performance Carolin Wenzel: Polaroid - Fotografie Eva Schleippmann: Video Elena Baron: Video Kilian Blees: Fotografie Marina Camargo: Objekt, Zeichnung Katharina Pfeiffer: Lichtprojektion, Objekt Emilia Scharfe: Lichtprojektion Seung-il Chung: Video, Zeichnung Lina Augustin: Zeichnung, Text, Objekt

Ausstellung „Sehnsucht“ ist eine Gruppenausstellung von Kunststudenten, Akademieabgängern und Stipendiaten, welche Fotografie, Zeichnung, Objekt und Lichtprojektion präsentieren werden.

Gast zur Lesung Josef Guggenberger EVENTS Alle Events unter www.aaber.de Special Event: Performance Abend mit Florian Rautenberg am 25.11.11 ab 19Uhr. Special Event: Lesung zum Thema Sehnsucht mit Josef Guggenberger, Glühwein in der ARTBAR sowie Eröffnung der Sonderausstellung “In Art we trust” mit Arbeiten von Jan Petersen am Freitag, den 9.12.11 ab 19Uhr. Die Ausstellung ist zu unseren regulären Öffnungszeiten Do und Fr 14-19Uhr sowie Sa 12-18Uhr bis einschließlich 7.01.12 zu sehen.


AABER Young Design zur Eröffnung der Ausstellung präsentiert AABER wie Design und Kunst perfekt miteinander verschmelzen. Die von Florian Langgärtner eigens für den ARTSPACE entworfenen Möbel vereinigen kreatives Talent und authentisches Design.

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Sehnsucht hat jeder von uns, nach der Ferne, seiner Heimat, der unbeschwerten Kindheit oder der Vorstellung unberührter Natur wie im Paradies. Sehnsucht ist ein Gefühl, ein Durst, ein Streben und auch ein Sehnen, Wünschen und Hoffen. Ein Verlangen, das unserer Imagination oder auch Erinnerung entspringt. Sehnsucht ist ein inniges Verlangen, welches mit dem schmerzhaften Gefühl verbunden ist, den Gegenstand der Sehnsucht nicht erreichen zu können.

Unsere Sehnsüchte sind aber auch unsere Möglichkeiten, sie sind unser kreativer Antrieb einem tiefsten, inneren Wunsch oder einer Vorstellung näher zu gelangen. 10 KünstlerInnen spiegeln in ihrem kreativen Schaffen ihr persönliches Sehnen und Streben nach Ferne und Reise, Heimat, der Erinnerung an Kindheit oder auch Welten der Freiheit, des Spiels, der Suche nach dem Glück und der Imagination wieder. Die Werke der Ausstellung beschäftigen sich auf vielschichtige Weise mit Themen des Zweifels und Schmerzes, dem Leben und Vergehen in Veränderung und Zeit.


RAUMPLAN


Florian Rautenberg

Über Sehnsucht

Meine Arbeit als Künstler

Geboren 1982 in Starnberg, Bayern, Studium an der Akademie der Bildenden Künste München 2005 bis 2008 Studium bei Prof. Albert Hien, 2008 bis 2010 Studium bei Prof. Herrmann Pitz

„(...) Sehnsucht ist Kunst. Sie ist ja etwas grundlegendes, ein elementares Gefühl. Für mich als Künstler ist Sehnsucht auch sehr stark mit dem Begriff Antrieb verbunden. Die Kunst treibt mich an, und alles was ich dabei in Gedanken sehen kann ist ein ziemlich verschwommenes Bild von einem Ziel. Dieses Ziel muss ich erreichen, damit es sich richtig anfühlt. Und es ist ja so: je näher man dem Sehnsuchtsobjekt kommt, desto kleiner wird das Gefühl. Und hat man sein Ziel erreicht, ist es plötzlich weg. Und auf einmal ist alles nicht mehr so interessant wie vorher, als es noch ein unklares Bild war. (...)Ich bin ja auch ein Objekt der Kunst. Deswegen ist für mich Sehnsucht auch ein Mittel der Kunst damit ich als Künstler gute Entscheidungen treffe. Schon eine Art Fata Morgana, klar. Aber ohne die würde es gleich weniger Spaß machen.(...)“

„(...) Als Künstler sehe ich meine Hauptaufgabe darin, den Kontrast zwischen gesellschaftlicher Realität und der Freiheit der Kunst offen darzulegen. Während des künstlerischen Prozesses kann bzw. muss ich wie ein Kind denken und handeln, nur so kann etwas „Neues“ entstehen. Das heißt ein Denken ohne Angst davor ungeschriebene oder geschriebene Gesetze zu verletzen, oder Grenzen zu überschreiten. Das reine Handeln nach Intuition, gemischt mit der Neugierde eines Kindes, gehören meiner Ansicht nach zu den Grundvoraussetzungen des künstlerischen Schaffensprozesses. In der Aufführung meiner Performances setze ich diese Kriterien direkt vor dem Publikum in die Tat um, wodurch die Bühne zu einem Experimentierfeld menschlichen Handelns wird, einer Art Spielplatz ohne festgeschriebene Menschen gemachte Regeln. Die Performance als aufgeführtes freies Spiel ist aufgrund seiner Direktheit somit auch ein Mittel um vorhandene Denk- und Handlungsmuster zu hinterfragen.(...)“

Projekte / Ausstellungen (Auswahl) München , Akademiegalerie: Rauminstallation „Weapons of Mass Destruction“/ München, Breisacherstr.13, Laden: „Ausstellung“/ München , Jahresausstellung AdBK: Installation und Performances „XXXX“/ Augsburg, Provokationsraum: Installation und Performance „Flautibau“/ Stuttgart, Utopia Parkway/ Interventionsraum: Installation + Performance „Bummibäbä“.

Performance „(...) Jeder der Auftritte ist einzigartig und lässt sich nicht in der gleichen Form wiederholen, da es sich größtenteils um Improvisationen handelt. Ich sehe meine Aufgabe als Performancekünstler darin, zuerst bestimmte Rahmenbedingen zu schaffen, sozusagen eine Bühne herzustellen, eine Kulisse aus Gegenständen („Spielsachen“) die für das Spiel benötigt werden. Anschließend trete ich in die Rolle des Akteurs, des Schauspielers, der das noch nicht fertige Bild durch sein Spiel vervollständigt. Während der Performance verfließt der Unterschied zwischen mir als Akteur, Kulisse und Spielzeug. Alles was sich im Raum der Bühne befindet wird zum Objekt. Im Raum der Bühne ist es möglich alles zu spielen. Manchmal ist die Bühne auch nur durch mich als Person und meiner direkten Umgebung definiert. Das ist der Fall wenn ich mich als Akteur im Raum des Publikums bewege. Die räumliche Grenze zwischen Bühne und Publikum wird dabei allerdings fast immer eingehalten, die Trennung von „Realität“ und „Kunst“ gewahrt (...).“

Mannnifetz kunst ist total! kunst ist das radikalste und neutralste und freieste und richtungsloseste spiel seit immer! kunst hat ja nix mit kultur zu tun, auch nicht mit kreavität oder ausdruck einer individualität! meine individualität is mir eh voll egal! total kindsein und von mir mal absehen is aber voll cool! will ja meinen beitrag leisten zur herrschaft der kunst! die wird ja kommen, kann ich auch nix dagegen machen als kleiner mickriger mensch. da kann man sich nur voll intuitionsmässig reinhängen. weil der mensch ist ja nur das spielzeug von der kunst! ich bin das spielzeugauto der kunst! fahr immer schneller weil die kunst schiebt mich an. kunst spielt sich ja am menschen ab. menschenmachtsfanatismus dagegen muss komplett weg! demokratie muss auch weg weil die ist voll doof ! alle menschenmachtsysteme sind blöd! kunst muss an die macht! das totale, demütigste und radikalliebste spiel muss kommen! flori (ps.: hab ich zwar alles vom jonathan abgeschaut, aber der hat ja auch voll recht!) www.myspace.com/florianrautenberg


Carolin Wenzel

In Land We Trust (2009)

Geboren 1982 in Dachau, Studium an der Akademie der bildenden Künste München 2003 bis 2005 Studium bei Prof. Albert Hien, 2005 bis 2006 Kunsthochschule Budapest, Studium bei Professor György Jovánovics 2009 1. Staatsexamen in Kunstpädagogik an der Kunstakademie München, 2010 bis 2012 Referendariat für das Lehramt Kunst am Gymnasium

Auf einer Reise durch den ehemals wilden Westen entstanden zahlreiche Polaroids von Orten des Roadmovies, eine Schnitzeljagd auf der Suche nach der Straße, den einstigen (vor der Ölkrise) motorisierten Helden auf der Spur. Gemeint ist nicht eine Straße, die von A nach B führt, vielmehr dient sie der reinen Durchreise, sie ist Katalysator naiver Sehnsüchte, dass unser „Losziehen“ irgendwo hinführen könnte. Dieser Idee wurde ab den späten Fünfzigern in den USA ein ganzes Filmgenre gewidmet. Es handelt von Trucker - Konvois im Sonnenuntergang, Verliebten Gangster - Pärchen auf der Flucht vor einem übermächtigen Polizeiaufgebot und jungen Outlaws auf dem übermütigen Trip ihres Lebens. Gut verstaut in den realitätsfernen Räumen des Kinos konnte dieser Freiheitstraum bis heute überleben: Und er lässt ihn ab und zu wieder aufleben, den Drang alles liegen und stehen zu lassen und loszufahren, aufzubrechen. Manchmal ist der Drang der Anstoß, und manchmal bemerkt man ihn erst unterwegs. Den Drang nennt man Wanderlust, sowohl im Deutschen als auch im Englischen. Und ihn wird es wohl immer wieder geben. Somit haben das Reisen und die Fahrt vielleicht kein Ziel, aber dafür auch kein Ende.

Projekte / Ausstellungen (Auswahl) Landshut “Fünf x 1”, Galerie in Bewegung / München Gruppenausstellung SZ- Verlagsgruppe Hütig Jehle Rehm/ Hallertau „Bittergrün”, Klasse Hien in Mainburg / München “Salonschleicher”, Friseur Kriegseisen /München “Winterspiele”, Galerie Neumeister/ München “Wunderkammer”, Färberei / München “Walden #3”, Rathausgalerie/ München “Belief unlimited”, Platform 3 / München “Belief unlimited 2” Theatinerkirche/ Nürnberg “ HOT- SPOTS”, What comes after oil?, Tankstelle Mendelstr./ München “UHOR”, Referat für Arbeit und Wirtschaft RAW ( Einzelausstellung)/ Ebersberg “ Kunst im Grundbuchamt” , Klasse Professor Hien und Absolventen/ München “ Antifun in der Depression des Fürstentums”, Kunstarkaden

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Wie fragte sich schon Brecht: Ich sitze am Straßenhang. Der Fahrer wechselt das Rad. Ich bin nicht gern, wo ich herkomme. Ich bin nicht gern, wo ich hinfahre. Warum sehe ich den Radwechsel Mit Ungeduld? Bertolt Brecht, „der Radwechsel“, Buckower Elegien 1953

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Im Nirgendwo Nevadas, Kaliforniens, Arizonas und Utahs zwischen Wüste und Tankstelle wurden scheinbar vertraute Orte des Roadmovies fotografisch festgehalten und gesammelt. Motive, die bekannt scheinenobgleich noch nie zuvor wirklich besucht- Orte, die auf Bildern wahrhaftiger anmuten als in der Realität.

Inselrundfahrt (2007) Einmal rund um die Insel Korsika, immer die Küstenstraße entlang wurde ein Satz hinterlassen, eine literarische Verewigung, die in Etappen erfahren werden kann. www.flachware.de/carolin-wenzel


EVA S C H L E I P P MA N N


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Geboren 1987 in Regensburg , Studium an der Akademie der Bildenden Künste München Seit 2007 Studium bei Prof. Albert Hien 2011 Accademia di Belle Arti Bologna Italien

Hallertau „Bittergrün“, Klasse Hien in Mainburg/ München „Winterspiele“, Galerie Neumeister/ München/ Puchheim „Feldflug“ Kulturzentrum PUC/Obertsdorf Filmfestival „Filmgipfel“/ München „Klara“/Einzelausstellung im Gartenhaus der Kunst Adbk München/ München „Winterperformancefestival“ Das Klohäuschen

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centro tavola (2011) Video

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Die Hände einer alten Frau trennen langsam - Masche für Masche ein gehäkeltes Spitzendeckchen auf. Dazu hört man gemurmelte Gebetsfetzeneines italienischen Gottesdienstes. Das Auflösen des Deckchens verbindet sich mit dem gleichmäßigen Rhythmus der Betenden, mit Gedanken um Leben und Vergänglichkeit.

Ohne Titel (2011) Video

Die Künstlerin streift sich einen Rock nach dem anderen über und lässt die Röcke an sich herabfallen, so dass sie sich langsam auftürmen. Mit jedem Rock werden verschiedene Schichten und Identitäten sichtbar, die im nächsten Augenblick schon wieder überdeckt sein können. Nach und nach verschwindet die Künstlerin unter den Stoffschichten.

n o www.flachware. de/elena-baron/


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Geboren 1981 in Hausham, Studium an der Akademie der Bildenden Künste München 2003 bis 2009 Studium bei Prof. Res Ingold seit 2006 Freelance Photographer seit 2007 Lehrauftrag / Kooperation HFF München seit 2010 Fotografieassistenz AdBK München

Projekte/ Ausstellungen (Auswahl) München „Aussch(t)elling“ / Köln „Photokina“/ München KH 23/ LFA Kunstkalender/ Finnland „Foreign Affairs“ GalleriaK Huittinnen / München „Shifting Borders“ BMW Welt/ Japan Maejima Art Center Okinawa/ Augsburg Galreie Noah / Leonardo Kunstpreis, Kunstmuseum Walter/ München „Mäandern“Galerie F5,6/ München O.T. Goetheinstitut/ München Target Partners/ München Special Edition, Galerie f5,6/ München B-Sides, Galerie F5,6,/ München Israel09, HFF München/ München Woidrock AkademieGalerie Kilian Blees´ Arbeiten sind zu einem Großteil im Rahmen seiner vielen Reisen in die Himalayaregion entstanden. Was zunächst wie eine dokumentarisch angelegte Reisedokumentation erscheint, entpuppt sich schnell als etwas viel tiefsinnigeres: es geht um die Suche nach Zeichen der Dynamik des Lebens, nach Weite und Freiheit. Gerade Tibet, China und Indien, Länder, die von einer Vielzahl von Menschen bereist werden, um tiefe Erfahrungen für ihr Leben zu sammeln, bieten Blees eine unendliche Fundgrube. In den kargen Weiten der Landschaft und den zuweilen unwirtlichen Siedlungen hält er Ausschau nach Identifizierungspunkten, die das Menschliche offenbaren. Einen Schwerpunkt bilden dabei die Aufnahmen von Kindern. Ohne Sentimentalität wird ihre kindliche Freude im Spiel und auch ihr kindlichen Ernst in seinen Fotografien eingefangen.

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www.kilianblees.com


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I The elements found in everyday life, which keep some graphic qualities are

Geboren 1980 in Brasilien, 1998 bis 2002 Bachelor in Visual Arts: Institute of Arts / University of Rio Grande do Sul / 2003 bis 2004 Studium Visuelle Kultur Universität Barcelona/ 2005 bis 2007 Master Visual Arts/ 2010 bis 2011 DAAD Stipendium für Visual Arts – Akademie der Bildenden Künste München, Studium bei Peter Kogler

the focus of my interest and the initial impulse to the work process. I seek the medium and media that can approach both idea and concept to the realizati-

Projekte / Ausstellungen (Auswahl)

on for each artwork: which can be photography, silk-screen, video, drawing, or

Einzelausstellungen Brasilien „Color Photo“ Bolsa de Arte Gallery, Porto Alegre/ Brasilien „Parallel Worlds“ Bolsa de Arte Gallery, Porto Alegre/ Brasilien „Library“ CCSP – São Paulo Cultural Center, São Paulo/ Brasilien „Spacing“ MAC – Musem of Contemporary Art of Paraná – Sala Theodoro de Bona/ Brasilien „Lost Word“ Virgilio Gallery, São Paulo/ Brasilien „World“ Cultural Institute Brazil-Spain, Porto Alegre/ Brasilien „Calligraphic Collections“ Cultural Institute Brazil-Spain, Porto Alegre/ Brasilien „The Graphics of Letters“ Goethe Institute Porto Alegre. Gruppenausstellungen Brasilien 8. Mercosur Biennale– „Beyond boundaries, Porto Alegre/ München „Moving Image“ AdBK, München/„Labirintos da Iconografia“ MARGS – Porto Alegre/ Brasilien „Places/Representation“ FUNARTE, São Paulo/ Brasilien „Percursos Simulados“ Paço das Artes São Paulo/ Berlin „Simulated Pathways“ Skalitzer 140/ Australien „The South Project, group exhibition at The West Space“ Melbourne/ Brasilien „Two Points“ Museu Murillo la Greca, Recife/ Brasilien „Incompleteness“ Virgilio Gallery São Paulo/ Brasilien „Spacial Coexistence“ ECARTA Foundation Porto Alegre und Museu Murillo la Greca, Recife/ Brasilien 7th Mercosur Biennal “Projectables“ Porto Alegre

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installation. Although the formal solutions can vary from one work to another, the relationship between visual and conceptual elements is very important in this process. Traveling act as a driving element of many processes that are carried out in my work: the relationship with the places, the perception of different urban environments and the landscapes, the physical or conceptual displacements are capable to alter the usual perception toward reality. It’s work as a continuous process of ideas, images, concepts and forms, where the representation of things in the world is always a horizon of possibilities to explore.

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Auszeichnungen und Preise Prêmio Brasil Arte Contemporânea – Fundação Bienal de São Paulo and Ministério da Cultura (Brasil) - prize for the collective project „Simulated Pathways“/ Prêmio FUNARTE de Arte Contemporânea – National Foundation for Arts (FUNARTE), Brasil - prize for the collective project „Lugares/Representações“/ Açorianos Award for Visual Artist (Prêmio Açorianos Artista Destaque do Ano) / Secretaria de Cultura de Porto Alegre / Bureau of culture and arts of Porto Alegre City (Brasil)/ São Paulo Cultural Center Acquisition Prize (Prêmio Aquisição do CCSP) – Centro Cultural São Paulo, São Paulo (Brasil)

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www.marinacama rgo.com

A collection of old photographs and postcards bought at antique shops in Germany are the basis of this work. All images show the region of the Alps. These landscapes are covered, painted with black ink, showing only silhouettes of mountains and the sky in the images. Together, the approximately 100 photographs and postcards somehow form another landscape, as if the group of images could form a representation of the landscape shown right there: a representation of the landscape within the landscape.

www.marinacama rgo.com

About “Oblivion”

What drove the conception this work was the boxes of photographs and postcards found in antique shops. This pictures were cataloged from the types of images, eg. landscape, mountain, families, houses, etc. As a library of abandoned memories, which I appropriate and interfere: I somehow „erase“ these pictures, but also bring back to light memories of these places and region. All painted cards were used, sent, received, and then abandoned, travel memories, conversations and exchanges though only part of the image is visible in “Oblivion”. This work is also a result

of an experience of travel (of this time I lived in Germany). ”As a representation of ‚memory‘, I talk about ‘oblivion’ by registering and reconstructing the landscape of that region. In this sense, what particularly interests me in this work is: a specific landscape (the Alps), which is transformed so that it becomes a representation of any place, any mountain, or all of the mountains. A landscape that unfolds within itself in a repetition of images and paintings of mountains.“

Alpen Project Besides the work „Oblivion,“ I‘m

working on further works that constitutes the Alpen Project. The video and photographs „Berge Versetzen“ are registers of action taken place in the Alps, where I cut paper silhouette of the mountains, and also trying to match these drawings with the landscape itself. The entire project addresses the issue of representation of a landscape, still dealing with the impossibility of representing a point of view toward reality - there is always something that gets lost, that escapes, which accuses the distance that exists in relation to reality.


www.flachware.de/katharina-pfeiffer/

Ein kleiner Papierflieger aus Bronze. Schwer-Leicht. Verspielt - Aus ehrwürdigem Material. Ein Denkmal dem ersten Flugversuch !

„Über“flieger (2010) Bronze-Präzisionsguß

Auf einem schwarzen Hintergrund ist eine Hand mit einem Dirigentenstab zu sehen. Wild in der Luft tänzelnd scheint sie mit ihrem Zauberstab das Unmögliche zu versuchen – das wilde Klangchaos des Orchestereinspiels zu bändigen. Das starre Metrum des ratternden Super 8 Projektors erinnert an das strenge Reglement, welches der Musik unterworfen ist. Eine Symbiose aus führender autoritärer Instanz und gefühlsbetontem freiheitliebenden Klangchaos, unterworfen dem strengen Korsett des Regelwerks.

Alla Breve (2010) Super 8, digitalisiert

Auszeichnungen und Preise München, Karl Forster Stipendium/ Erasmus Stipendium/ Preisträger bei „Jugend Musiziert“/ Preisträger bei internen Musik-Wettbewerben im Landkreis Weilheim-Schongau/ Mitglied in Studentenorchestern in Deutschland, Österreich und Italien/ im Kammerorchester „Die ZARGE“ München/ Orchestra sine nomine, Füssen – Reutte (A)/ Euregio Orchester, Allgäu – Außerfern – Kleinwalsertal (A)/ Kammermusik in verschiedenen Besetzungen/ Instrumentallehrer und Ensembleleitung

Kunstjugendpreis GAP / München “Ausstelling” Schellingstraße/ Roßhaupten Kunstausstellung/ Hallertau „Bittergrün“ Klasse Hien in Mainburg/ Bologna „Differenza“, Accademia di Belle Arti, Bologna (IT)/ Steingaden Kulturmosaik/ München „Winterspiele“, Galerie Neumeister/ München/ Puchheim „Feldflug“, PUC Klasse Prof. Hien/ Steingaden Kunstausstellung Blütentage

Projekte / Ausstellungen (Auswahl)

Geboren 1982 in Schongau, 2002 bis 2003 Berufsfachschule für Holzbildhauer Oberammergau Studium an der Akademie der Bildenden Künste München: 2004 bis 2010 Studium bei Prof. Albert Hien 2007 Erasmus Stipendium Accademia di Belle Arti Bologna Italien 2010 1. Staatsexamen in Kunstpädagogik an der Kunstakademie München 2011 bis 2013 Referendariat für das Lehramt Kunst am Gymnasium

Katharina Pfeiffer


This Show Is The Best In Town


Stipendien/ Förderungen/ Preise Stipendium an der Cité Internationale des Arts Paris des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Preis der Erwin und Gisela von Steiner-Stiftung für Diplomanden Atelierstipendium des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Projektförderung durch den Akademieverein, München Fanny Kalita Stipendium, München Oskar Karl Forster Stipendium, München

München „Here we are again“ auf der Contempo Munich, Stand des Kunstclub 13/ München „SUBMARIN“ Einzelausstellung in der Erlöserkirche München Schwabing / München „Munich Membran“ im Rahmen des Stadtteilprojektes „Munich Central“ der Kammerspiele München/ München „Sendegebiet 155“, Ausstellung des BBK und Gäste / München „Erste Jahre der Professionalität“ Galerie der Künstler, BBK München/ Bolgona „EXCEPT“, Sala Silentium München „Zimmer frei“, Hotel Mariandl/ München „Ball der Künstler“, Haus der Kunst/ München Ausstellung der Debütanten-Preisträger „Raum der Stille“ Realisation, erster Preis für den Entwurf eines Meditationsraumes im Sozialdienst Katholischer Frauen München München „Äquatortaufe“ Kunstarkaden/ Mailand „New Entry“ CareOf/ München „EVERGREEN“, Bundesgartenschau/ München „OUT OF ORDER“ , AkademieGalerie

Projekte / Ausstellungen (Auswahl)

Datum Der Hund wurde eigens für diesen Film gecastet und hat diese Choreographie mit seiner Trainerin neu erlernt. Der Hund befindet sich in der goldenen Bar im Haus der Kunst, im Spotlight dreht er sich um seine eigene Achse. Die Veränderung in seinem Verhalten besteht im Aufbäumen und im Richtungswechsel, diese Veränderung wird wiederholt. Er richtet sich immer wieder zum linken Bildrand aus wie zu einem unsichtbaren Publikum. Der Hund tanzt und wird zum Monster,

Studium an der Akademie der Bildenden Künste München bei Prof. Asta Gröting, seit 2003 bei Prof. Nikolaus Gerhart: Meisterschülerin und Diplom der Bildhauerei sowie 1. Staatsexamen Lehramt Kunst, AdBK München/ Studienaufenthalt an der Cité Internationale des Arts in Paris/ Stipendium an der NABA (Nuova Accademia di Belle Arti ), Mailand

This show is the best in town

Emilia Scharfe

zum schönen und domestizierten Tier, zur Aufziehfigur: ein Vexierbild. Videoschnitt und Bearbeitung unterstreichen seine Verwandlung. Die Musik ist eigens komponiert für dieses Video von Johannes Öllinger, Konzertgitarrist, und bildet die akustische Kulisse für den Auftritt des Hundes. Das Verfahren von Tempi-Veränderungen und Dopplung wurde hier parallel zum Bild angewendet. Der tanzende Hund in dem goldenen Raum ist ein romantisches und tragisches bewegtes Bild, das ästhetisch wirkt. Er ist aber auch eine Persiflage auf den Künstler, der sich in seinem Versuch, Anerkennung zu erhalten, immer wieder von neuem anpreist. Dabei exponiert und liefert er sich an das Publikum aus, dreht sich im Kreis. Die Hoffnung und Vorstellung von Event und Glamour soll von ihm erfüllt werden. Die Goldene Bar im Haus der Kunst bildet mit ihrer Geschichte nicht nur einen ästhetischen Rahmen für das Video, sondern auch einen konzeptionellen. Der Künstler, und weiter gefasst die Kunst, muss sich immer drehen und wenden, mit oder gegen die Tendenzen der Gesellschaft, in der sie stattfindet. Durch die Projektion des Videos über einen Beamer und die damit verbundene Immaterialität des Bildes, wird die konzeptuelle Komponente im Video unterstützt.

Die Seiltänzerin bewegt sich auf der Berührungsebene von Himmel und Wasser, der Schwere und der Leichtigkeit. Ihr Bewegungsraum ist auf eine imaginäre Linie reduziert, die sie in der Horizontalen (Passivität) und der Vertikalen (Aktivität) umspielt. Dieser Raum gibt ihr Schutz vor dem Fall, engt sie aber auch extrem ein. Die Ambivalenz von Risiko und Freiheit kommt ins Spiel. Die feine Linie des Seils steht im Kontrast zur maximalen Oberfläche des Meeres. Der menschliche Versuch, ungreifbares wie den Horizont zu einer Linie zu konkretisieren, wird bildhaft. Es geht um das “Dazwischen” verschiedener Welten und Realitäten, das sich nicht greifen lässt, dem man sich nur von verschiedenen Seiten her annähern kann.

www.emiliascharfe.de

Es ist immer so


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Geboren 1979 in Seoul/Südkorea, lebt und arbeitet in München/ 2011 Diplom Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste, München/ 2010 bis 2011 Meisterschüler bei Prof. Magdalena Jetelová/ 2006 bis 2011 Bildhauerei an der AdBK München bei Prof. Magdalena Jetelová/ 2005 bis 2006 Bildhauerei an der Kunstakademie Düsseldorf bei Prof. Thomas Grünfeld/ 2004 Associate Degree an der Kaywon School of Art & Design, Südkorea/ 1999 bis 2003 Medien Kunst an der Kaywon School of Art & Design, Südkorea

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Ich arbeite frei- denkend in Bezug auf mein Thema und mein Material, welches oft Situationsbezogen ist, anhand der Medien Zeichnung, Installation, Video, Performance sowie Fotografie. Die Themen, die ich in meiner künstlerischen Arbeit oft behandle, sind die Mischung der Kulturen - Divergenz zwischen der europäischen und der asiatischen Kultur. Ich versuche diese durch meine Arbeiten zu visualisieren - die Konzentration des Künstlers auf ein Thema dar zustellen, den Prozess der Arbeit selbst, auch auf Architektur bezogene Projekte fließen immer wieder in meine Arbeit ein. Als Material nehme ich oft ein Vergäng-

liches, wobei die Arbeit den Fluss der Zeit darstellen soll. Diese hat einen Bezug zur ‚Arte Povera‘. Die Formen meiner Arbeiten haben oft einen Bezug zum ‚Minimalismus‘. Ich möchte mit meiner Arbeiten die emotionale Seite der Menschen ansprechen und berühren. Sie werden zu einem offenen und interessierten Miteinander angeregt und können so neue Sichtweisen erlangen. Durch meinen Hintergrund als Südkoreaner bringe ich eine andere Denkensweise und ein anderes kulturelles Verständnis mit. Dies stößt nach meiner Erfahrung fast immer auf großes Interesse und einen interessanten Austausch bei meinen Mitmenschen.

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Schaue Video (2011)

Projekte / Ausstellungen (Auswahl) UNDERDOX 06, Werkstattkino, München/ 1x1x1, St. Paul, München Ausrichtung, Katholische Akademie in Bayern, München/ Diplomausstellung, AdBK, München/ UNDERDOX 05, Werkstattkino, München/ Display ‚10, Steinle Contemporary, München/ 37.Kunsttage, Stadthalle, Detmold/ II Moskauer Internationale Biennale für junge Kunst, Moskau, Russland/ Kunstmeile Mainburg, Mainburg

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Es geht um Sehen und Hören. Die Verbrennung des Streichholzes bezeichnet unser Leben.

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Die Heimat (2011) Zeichnung mit Tusche auf Papier 6 Stück, je 40x30cm Im Haus ist es warm und geschützt, hier wohnen Familie und Erinnerungen. Jeder Mensch trägt in sich eine örtliche und seelische Heimat. Sie ist es, welche uns ins Jetzt und eben genau hierher gebracht hat. Heimat ist auch das, was man verlassen kann. Hier fängt die Geschichte an.

Höre

www.seungilchung.com


Lina Augustin

Gestrandete Existenzen.

Geboren 1986 in München, 2007 bis 2009 IMAL International Munich Art Lab/ Seit 2009 Studium Kommunikationsdesign an der FH München

Der Unmut, der raus muss aus den trägen Organismen. Befreite Körper. Tobende Köpfe, deren Gedanken wie Fallobst auf den staubigen Grund plumpsen. Die Schöpfung, die alte Kugscheißerin, die alles steuert, oder sind wir es selbst ??? Die Zweifel die uns befallen ; mal als Pestbeulen mal als Hirnöffner. Die Zeitbrocken, die nicht gehen wollen und wie Kadaver auf unserem Buckel dösen. Eine Momententrenn-Maschine, die jegliche Form der Psychotherapie in Frage stellt und nur einen klitzekleinen Harken hat. Dr. Menschlieb und Team fordern auf zur Kleinhirnsäuberung! Hundsgemeine Wahrheiten, die einfach nur hundsgemein sind. All das und noch viel mehr gibt es zu sehen.

Projekte / Ausstellungen (Auswahl) Gründung des Modelabels „ritalina“ www. ritalina.de/ München „Hommage an die Unperfekten“ Färberei Preise AABER AWARD 1.Preis 2011 München

dr. menschlieb empfiehlt die innovativste form der psychotherapie: die festplattensäuberung. (befreien sie sich von dem abfall in ihrem hirn!!) erklärung: wie sie ja alle wissen sammeln sich in jedem menschlichen kleinhirn, im langzeitspeicher, eine menge rest-momentbestände an. darunter befinden sich weiche runde, die sie in einsamen nächten streicheln und bemuttern. dann gibt es aber auch die, die hart, kantig und widerlich sind. sie riechen auch schlecht und schmecken bitter. es wird höchste zeit sich von ihnen zu befreien! hochentwickelte entwickler haben für sich den momenrenreiniger entwickelt; dieser ist zuständig für ihr persönliches absolutes glück. unsere glücksmaschine trennt die minus-momente von den plus-momenten in einem kleinen eingriff (leichtes unkompliziertes öffnen der schädeldecke) die minusmomente werden vernichtet. die plusmomente werden konserviert (verpackt und in alkohol eingelegt). die eingelegten momente halten

sich bis zu drei jahren und sind individuell einsetzbar. bei erneuter starker überbesiedlung von minusmomenten ist es jedoch ratsam eine neue säuberung durchzuführen. (50 plusmomente können 1 minusmomnet neutralisieren.) jeder bürger kann für wenig geld plusmomente erwerben. auch der ehemalige momentenbesitzer kann seine eigenen käuflich zurückerwerben. * die eigen abgegebenen momente können NUR gegen bargeld zurück erworben werden. nach abtransport der momente in die außenwelt, gehören die rechte an ihnen den medizinern. aktion !!! das team von „helfende herzen“ hat die aktion „plusmoment for free für arme schweine“ ins leben gerufen und dafür emorme gesellschaftliche anerkennung erhalten. die firma kaufte einen großen bestand der plusmomente bei „dr. mensch- lieb und team“ auf, und begab sich auf die suche nach den menschen mitten unter uns, mit dramatisch großer überbesiedelung von minusmomenten (scheißleben). sie fanden in einem randbezirk namens „luserhausen“ eine ganze menge solcher armseliger randexistenzen. als sie großzügig die momente verteilten floßen tränen der rührung auf beiden seiten. danke an dieser stelle für so viel selbstlosigkeit! *(es kam zu einem kleinen tragischen zwischenfall: ein teilnehmer des sozialprokjekts nahm im rausch der gefühle zu viele plusmomente ein. der arme haufen war soviel glück nicht mehr gewöhnt und reagierte allergisch. (glücks- vergiftung). es war ein schöner tod. momentensammlerin.blogspot.com


Josef Guggenberger Geboren 1985 in Landshut, Seit 2007 Studium der deutschen und englischen Literaturwissenschaft in Erlangen und Limerick (Irland)/ Seit 2011 Masterstudium „Ethik der Textkulturen“ in Erlangen und Augsburg Josef Guggenberger sucht in seinen offenherzigen Lesungen nach den kleinen und großen Wahrheiten in und hinter der Literatur. Bei seinen thematisch verbundenen Streifzügen durch die Weltliteratur lässt er sich von unter- und überschätzten Sprachgebilden ebenso wenig abschrecken wie von den hochgeistigen Speerspitzen kultureller Produktivität.


Geboren 1979 in Landshut, Architekturstudium an der FH München, seit 2008 freier Architekt

„multiples“ 2007 Zukunftsgeräusche im ZKGFHM, Josephspitalstrasse, München „ergebnisse“ 2007 und 2008 im Lichthof der FH München, Karlstrasse Gartenhaus „360°“ zwei übereinanderliegende Zylinder, unabhängig voneinander drehbar, Prinzip Drehkarussel **JuHeeee**

Sitzmöbel „RE|flex“ für den ARTSPACE Wir retten gebrauchte Platten und Holzreste vor der Absoluten Verschnipselung! flexibles+modulares Möbelsystem **alles ist möglich** Preis auf Anfrage

FLORIAN LANGGÄRTNER

Ausstellungen


AABER ARTSPACE - Sehnsucht Ausstellungsdossier