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t r o p e R st e st i x a r P o t u A Ausgabe 20 August 2016 Jhg. 4 Nissan Pulsar + Hyundai Tucson + Auto-Verkehrs-Tipps

Die Kompaktlimousine geht kraftvoll zur Sache und bringt Fahrspaß

Am Puls der Zeit: Nissan Pulsar 1,6 DIG-T Sport Siegen. 2. August 2016 (DiaPrW). Sportlich anmutende, fliesende Linienführung ohne Firlefanz: Mit dem neuen Pulsar gibt es bei Nissan nun wieder ein Limousine in der auch von Mitbewerbern gut besetzten Kompakt-(C-)Klasse. Im Juni 2016 waren wir mit der Ausführung 1,6 DIG-T Sport unterwegs, mit 190 PS der kräftigste Vertreter der Baureihe. Der Nissan mit großzügigem Innenraum und gutem Handling ließ sich locker fahren. Richtig schick, das war unser erster Eindruck, und der zweite Blick in den Innenraum signalisierte viel Platz. Schon beim Probesitzen war klar: Hier gibt es auch im Fond reichlich Ellenbogen-, Kopf- und vor allem Beinfreiheit. Die Länge von knapp 4,39 und Breite von rund 1,77 Meter sowie geschickte Raumnutzung machen es möglich. Der Fahrerplatz wirkt aufgeräumt und übersichtlich. Der Kofferraum schluckt laut Angabe im Klassenvergleich ordentliche 385 Liter, wobei der tiefe Ladeboden nicht so günstig ist. Durch geteilt mögliches Umlegen der Rücksitze lässt sich der Laderaum erweitern. In der Basisversion Visia mit 1,2-LiterMotor/ 115 PS steht der Pulsar zum jetzigen Zeitpunkt mit 17990 Euro in der Preisliste. Tempomat, Audiosystem, Mobiltelefon und Fahrer-Informationssystem bedienten wir – ohne Erklärungsbedarf – über die Lenkradtasten. Der Schalthebel, mit dem das

Fließende Linienführung: Nissan Pulsar(Fotos: © presseweller)

Sechsganggetriebe dirigiert wird, liegt gut zur Hand. Es gibt verschiedene Ablagen und Becherhalter. Uns beeindruckte auch die bis in hohe Geschwindigkeiten anhaltende Laufruhe. Mit Komfort und Sicherheit Während bereits die Basisversion verschiedene Komfort-Ausstattungsdetails wie zum Beispiel elektrische Fensterheber, manuelle Klimaanlage, Stopp-StartSystem, Radio-CD-Anlage und Geschwindigkeitsregelanlage und mehr aufweist, war der Testkandidat neben vielem anderem noch mit schlüsselloser „Key“-Bedienung, Zwei-ZonenKlimaautomatik, 17-ZollLeichtmetallfelgen elektrischanklappbaren Außenspiegeln, Navi, verschiedenen elektronischen Helferlein und,

und … ausgestattet. Zur Sicherheit sind generell sechs Airbags – zweimal Front-, zwei vordere Seiten- und zwei seitliche Kopfairbags –, aktive Spurkontrolle, ABS und elektronisches Stabilitätsprogramm an Bord. Mit Kraft und Kurvenspaß Der Pulsar war mit dem 1,6Liter-Benziner-Motor ausgerüstet. Er bringt 190 PS (140 kW) an die Kupplung, hängt gut am Gas und erwies sich als bärenstark. Am Fahrgenuss hat das höchste Drehmoment von 240 Newtonmetern seinen Anteil. Es deckt den weiten Drehzahlbereich zwischen 1600 und 5200 Umdrehungen ab. So konnten wir aus nahezu jeder Geschwindigkeit flott hochbeschleunigen, selbst, wenn … Fortsetzung S. 2


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Fortsetzung: Am Puls der Zeit: Nissan Pulsar 1,6 DIG-T Sport … hochbeschleunigen, selbst, wenn … der Tacho fast schon 200 km/h zeigte. Klar, dass das Fahrspaß bringt. Auf unseren langen Autobahn-Standardstrecken ging der Tacho bis auf über 230 km/h, sodass wir die angegebene Spitze von 217 km/h in unseren gestoppten Werten locker erreichen konnten. Für den 0-auf-100-Sprint brauchten wir über acht Sekunden, etwas ungünstiger als die Werksangabe. Ja, er kann den Sprint noch deutlich besser hinlegen, in 7,7 Sekunden! Von 60 auf 100 km/h im 3. Gang spurteten wir im Testschnitt in nur 4,4 Sekunden und von 80 bis 120 km/h im 5. Gang in 8,7 Sekunden. Diese Leistungsentfaltung ermöglicht in nahezu allen Situationen sehr gelassenes Fahren. Selbst mit großem Autobahnanteil erreichten wir mit dem Nissan Verbrauchswerte ab 6,9 Litern pro 100 Kilometer (l/ 100 km), Gesamttestschnitt mit Hochtempoahrten bei um die 7,6. Der Kombiwert ist mit 5,7 l/ 100 km angegeben. Benziner und 190 PS: Wir waren sehr zufrieden mit dem Verbrauch! Allerdings hätte der Tank durchaus etwas

Griffiges Lenkrad und übersichtliches Cockpit.

Auch im Fond gibt es gute Platzverhältnisse. größer sein können. Der Fronttriebler, vorne Einzelradaufhängung mit McPherson-Federbeinen, hinten Torsionsstarrachse mit Schraubenfedern, wusste mit seiner festen, aber dennoch komfortablen Fahrwerksabstimmung auch in Sachen Straßenlage zu gefallen. Die Lenkung kommt recht direkt zur Sache. Selbst bei hohem Tempo glänzte der Pulsar mit stabiler Lage und gutem Geradeauslauf. Schnell angegangene Kurven brachten ihn nicht aus der Ruhe. Dazu trägt auch die aktive Spurkontrolle bei. Gut gemacht! Fazit: Der Nissan Pulsar ist mit seinem ansprechenden Design und dem großzügigen Innenraum eine ernstzunehernstzunehmende Alternative in der Kompaktklasse.

Der Testwagen punktete mit Laufruhe, seinem kraftvollen Vorwärtsdrang, dem verhältnismäßig günstigen Verbrauch und der einfachen Bedienung: ein pulsierendes Fahrerlebnis. Es stehen verschiedene Motor- und Ausstattungsversionen zur Auswahl. (Jw) …weiter S. 3 *Einige Technische Daten Motor: 1618 ccm, 190 PS (140 kW) / 5600 U; höchstes Drehm.: 240 Nm 1600 – 5200 U L x B x H: 4,387 x 1,768 x 1,518; Kofferraum: 385 – 1395 l Fahrleistung: Spitze 217 km/h; 0 – 100 km/h: 7,7 Sek. Verbrauch, CO2 komb.n. EUNorm: 5,7 l/ 100 km; 134 g/ km; Effizienzklasse C *Alle Angaben lt. Nissanunterlagen

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Fortsetzung: Am Puls der Zeit: Nissan Pulsar 1,6 DIG-T Sport

Da nimmt man doch gerne Platz. Apartes Interieur, viel Platz, griffiges Lenkrad mit klar zugeordneten Bedieneinsätzen und griffiger Schalthebel mit knackiger Schaltung. Beide Vordersitze mit Seitenhaltausformung waren auch höhenverstellbar. Klar, dass, wie heute meist üblich, das Lenkrad ebenfalls verstellbar ist. So lässt sich leicht die persönlich ideale Fahrerpostion finden.

Das Ladeabteil ist geräumig, die Rücksitzlehnen lassen sich, asymmetrisch geteilt, einzeln umlegen (l.). Der Pulsar gibt auch im Detail eine gute, sportlich anmutende Figur ab; hier mit 17-Zoll-Rädern. Unsere Bewertung hinsichtlich der Optik fällt daher auch gut aus.

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Der macht was her und bietet auch für die Familie reichlich Platz

Kräftig und kurvenstark: Hyundai Tucson 2.0 CRDi Siegen. 9. Juni 2016 (DiaPrW). Hyundai mischt mit seinen ix-Modellen schon lange am gefragten Markt der SUVs mit. Als Nachfolger des ix35 schickte der Hersteller im Juli des Vorjahres den Tucson in Deutschland ins Rennen. Unsere ersten Eindrücke vom Testwagen waren: rassiges Design, großzügiger Innenraum. Für den Fahrbericht stand uns in der zweiten Aprilhälfte 2016 die Diesel-Version 2.0 CRDi Premium 136 kW 4WD zur Verfügung. Schnittig gestylt: Hyundai Tucson. (Fotos: © presseweller) Das markant-schicke Design des Tucson entstand im europäischen Designzentrum der Marke in Rüsselsheim. Es wirkt kraftvoll-rassig und großzügig. Das Basismodell „Classic“ steht im Juni 2016 ab 22.700 Euro in der Preisliste. Für Fahrer, Passagiere und Gepäck stellt sich im Prinzip die Platz- und Raumfrage nicht: Im über 4,47 Meter langen und 1,85 Meter breiten SUV gibt es reichlich davon. Mit viel Bein- und Kopffreiheit geht es auch im Fond kommod zu, und ins ebene 513 Liter große Ladeabteil lässt sich so einiges locker einpacken. Aufgrund des Zwischenbodens kann auch darunter das eine und andere verstaut werden. Wenn es nicht reicht, werden die Rücksitzlehnen einzeln oder gesamt umlegt, womit das Ladevolumen bis auf 1503 Liter ansteigt. Haptisch angenehme Materialien und geschmackvolle Innenraumgestaltung, im Testauto mit Ledersitzen, machen das Fahren in Verbindung mit der

hohen Laufruhe so richtig angenehm. Die erhöhte Sitzposition in SUVs wissen viele zu schätzen. Der Fahrer hat alle Instrumente im Blick, die wesentlichen Bedienelemente, zum Teil im Lenkrad, gehen einfach zur Hand. Beim Kandidaten gab es aufgrund der wählbaren Zusatzfunktionen, vom Fahrmodus bis zum Parkassistenten, noch so manche Zusatzschalter. Mit Einparkhilfen vorne und hinten sowie der Rückfahrkamera, die sich im Acht-Zoll-Touchscreen des Audio- und Navisystems zeigt, fielen Manövrieren und Parken leicht, wobei auch der überraschend kleine Wendekreis hilfreich war. Die Ausstattung reichte von der Geschwindigkeitsregelanlage bis zur Klimaautomatik und vom Bordcomputer über Ablagen und Becherhalter und

das kühlbare Handschuhfach bis zum beheizbaren Lenkrad. Sicherheitsdetails Beginnen wir bei den je zwei Front- und vorderen Seitenairbags sowie den seitlichen Vorhangbags für vorne und hinten seitlich und den Isofix-Kindersitzbefestigungen hinten seitlich. Fahrtechnisch sind beispielsweise elektronische Stabilitätskontrolle, fahrdynamisches Stabilitätsmanagement, Advanced Traktion Cornering Control – erweiterte Traktionskontrolle – an Bord sowie Bremsassistent, Berganfahrassistent und autonomer Notbremsassistent. Der Test-Tucson war neben vielem anderen auch noch mit Spurhalteassistent sowie Verkehrszeichenerkennung für Fortsetzung S. 5

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Fortsetzung:

Kräftig und kurvenstark: Hyundai Tucson

… Verkehrszeichenerkennung für … Geschwindigkeitsbegrenzungen und Überholverbote bestückt. Funktionierte meist gut, aber man sollte sich dennoch stets auf sich verlassen und auf die Beschilderung achten! Wir konnten aus zwei Fahrmodi wählen, normal und Sport: Unterschiede beim Lenkverhalten und den Schaltzeitpunkten. Unsere Testwerte wurden im Normalmodus ermittelt. Dann aber mal los! Über Start-Stopp-Knopf starten und dann auf die Piste. Trotz seines Gewichts von um die 1,7 Tonnen geht der Tucson leichtfüßig zur Sache. Das kräftige Zweiliter-Dieselaggregat mit Turbolader und Common-RailEinspritzung, das gut mit der ganz sanft schaltenden Sechsgang-Automatik harmonierte, bringt 185 PS (136 kW) an die

Große, auf Knopfdruck öffnende und schliessende Klappe und viel Platz dahinter.

Griffiges Lenkrad, alles im Blick im Tucson.

Kupplung und entwickelt bereits ab 1750 Umdrehungen spürbar satte 400 Newtonmeter. Das verhilft zu ansehnlichen Fahrwerten. Beim 0-auf-100-Sprint lagen wir im Testschnitt mit 9,3 Sekunden etwas günstiger als der Werkswert, von 60 auf 100 km/h vergingen 5,2, und von 80 auf 120 km/h nur 6,5 Sekunden alles mit Kickdown, daher nicht mit unseren sonstigen Werten mit Schaltwagen vergleichbar. Bei 180 km/h konnten wir noch gut weiter beschleunigen, angegebene Spitze 201 km/h. Powerfahrten kosten Sprit. Im Schnitt waren es über 8,5 Liter/ 100 Kilometer, angegebener Kombiwert 6,5 Liter. Der 4WD hat permanenten Allradantrieb mit schlupfabhängiger variabler Kraftverteilung, von 100 Prozent auf die Vorderachse bis zu je 50 Prozent auf Vorder- und Hinterachse. Das fest abgestimmte Fahrwerk mit ringsum Einzelradaufhängung und Stabis bewies nicht nur 1A-Geradeauslauf bei schnellen Autobahnritten, sondern konnte auch auf flott angegangenen Kurven und Kehren überzeugen und vermittelte ein sicheres Fahrgefühl. Je nach Getriebe verträgt diese Tucsonversion eine gebremste Anhängelast von bis zu 2200 Kilogramm. Gut: Hyundai gewährt langfristige Garantien, zum Beispiel fünf Jahre ohne Kilometerbegrenzung (für Taxiund Mietfahrzeuge gelten andere … Fortsetzung S. 6


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Fortsetzung:

Kräftig und kurvenstark: Hyundai Tucson

… gelten andere … Regelungen), fünf Jahre Lackgarantie sowie fünf Jahre HyundaiMobilitätsgarantie ohne Kilometerbegrenzung, mit Verlängerungsmöglichkeit. Fazit: Der Hyundai Tucson hat Chic und ist richtig fit: ansprechend gestylt, geräumig und gut ausgestattet sowie locker und angenehm zu fahren. Das Testfahrzeug punktete ebenfalls mit seiner Laufruhe, dem kräftigem Antritt und gutem Handling sowie einem rundum sicheren Fahrgefühl. Alles in allem: gut gemacht, Tucsi. Es stehen verschiedene Motorisierungen und Ausstattungsversionen zur Auswahl. Klar, für diese gefahrene Version „Premium“ muss man schon einiges mehr hinblättern als für das Grundmodell. Über Details kann man sich beim Händler informieren und einfach mal eine Probefahrt vereinbaren.

Der Wahlhebel für die Automatik geht gut zur Hand, Handbremsschalter, viele Tasten für verschiedenste nützliche Zusatzfunktionen und zwei Becherhalter vor dem vorderen Mittelkonsolenfach.

Reichlich Beinfreiheit im Fond.

Einige Technischen Daten* Hubraum/ Leistung: 1995 ccm; 185 PS/ 136 kW bei 4000 U; höchstes Drehm. 400 Nm bei 1750 – 2750 U Fahrwerte: 0 – 100 km/h 9,5 Sek.; 60 bis 100 km/ h 5,0 Sek.; Spitze: 201 km/h Maße: L x B x H (in m): 4,475 x 1,85 x 1,65; Kofferraum (n. VDA) 513 – 1503 l Verbrauch Diesel/ CO2 komb.: 6,5 l/100 km: 170g/ km; Effizienzklasse C *lt. Hyundaiunterlagen für den 2.0 CRDi 136 kW 4WD Hinweis: Unser Bericht beruht auf eigenen Eindrücken, ist also individuell. Alle Technischen Daten und Angaben beziehen sich auf die gefahrene Version im angegebenen Zeitraum. Zwischenzeitliche Änderungen und Irrtum vorbehalten. Es gilt unser umfangreicher Hinweis auf Seite 6. Man sollte sich beim Hyundai-Händler aktuell informieren oder auf die HyundaiHomepage www.hyundai.de schauen


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Irgendwo findet sich ein Stau - Pflicht für Abstandswarner bei LKW?

Ganz besondere Vorsicht gilt immer am Stauende Siegen. 3. August 2016 (DialogPrW). Das hatte sich die Familie nicht so gedacht. Nach ein paar Urlaubstagen geriet sie gar nicht mehr weit von ihrem Heimatort entfernt auf der Rückfahrt in einen Autobahn-Stau. Ihr Auto bildete zu diesem Zeitpunkt, als der Fahrer in den Rückspiegel schaute, das Ende der langen Kette. Was er sah, war einfach schlimm: Ein LKW rauschte heran, anscheinend ohne Bremsabsicht. Dann war es aber auch schon zu spät. Der LKW krachte in den PKW, in dem die Insassen so verletzt wurden, dass einer von ihnen ins Krankenhaus musste. Staus kosten nicht nur Zeit, sie bergen auch große Risiken. Staus auf der Autobahn gehören heute im täglichen Bei allem kann man sagen, dass die Insassen in diesem Fall noch Glück im Unglück hatten. „Ein LKW fuhr bei Musterhausen nahezu ungebremst in ein Stauende. Er schob den angefahrenen PKW noch in zwei weitere Autos. Es gab einen Toten und insgesamt fünf zum Teil schwer Verletzte, einschließlich des LKWFahrers“, meldete der Verkehrsfunk. Solche schlimmen Nachrichten hört man leider nicht selten. Es ist wie bei vielen Dingen so: Hundertprozentige Sicherheit gibt es nicht. Aber zumindest kann man versuchen, die Risiken möglichst kleiner zu halten. Im Stau und am Stauende ist es ratsam, großen Abstand zu halten, auch wenn der manchmal durch andere Autofahrer verkürzt wird. Dann kann man, sofern noch leichte Bewegung in der Autoschlange ist, durch kurzes Abwarten wieder neu den Abstand vergrößern. Dadurch gewinnt man eine größere Pufferzone. Der regelmäßige Blick in den Rückspiegel ist wichtig. Im schleichenden Kolonnenverkehr muss man aber auch den Vordermann im Auge behalten, damit man nicht selbst auffährt. Steht man am Stauende, ist besondere Vorsicht geboten: Schauen, was hinter einem passiert. Auch PKW, die nahezu ungebremst auffahren, können schwere Schäden anrichten. Bei LKW ist es wegen des Aufbau und hohen Gewichtes aber besonders krass. Moderne Technik bei LKW einsetzen In der modernen Automobiltechnik gibt es längst

Verkehr und auf Urlaubseisen häufig dazu, Das kostet nicht nur Zeit. Man muss auch stets aufpassen! (Foto-Montage: presseweller)

Abstandswarner sowie auch Einrichtungen, so genannte Assistenzsysteme, die ab einem gewissen Abstand das Tempo von selbst drosseln bzw. abbremsen. Aufgrund der teils schlimmen Auffahrunfälle durch LKW wäre es seitens des Gesetzgebers zu überlegen, zumindest für LKW und Busse eine Verpflichtung zum Einbau solcher Systeme vorzuschreiben! Bei den Hunderten Autobahnbaustellen und Tagesbaustellen ist es kein Wunder, dass es immer wieder zu Staus kommt. Aber sie sind es nicht allein. Bei höherem Verkehrsaufkommen bilden sich Staus oder langsamer Kolonnenverkehr ebenfalls, wenn eine dreispurige Fahrbahn in eine zweistufige übergeht und wenn es einen Unfall gegeben hat. Unabhängig davon, ob solche Staus zeitnah im Verkehrsfunk gemeldet werden, macht es nicht immer Sinn, von der Autobahn abzufahren, weil die Ausweichrouten oft ebenfalls überlastet sind. Bei Totalsperrungen nach Unfall ist es teils so, dass man bei Meldung bereits mitten im Stau steht. Manches spielt sich interessanterweise auch gerade zwischen zwei Abfahrten durch. Wäre nicht zu überlegen, für den Allgemeinverkehr nicht zugelassene Wege für Raststättenbelieferungen, Zufahrten zu Autobahnmeistereien und andere zu öffnen, sofern das verkehrssicherheitstechnisch möglich wäre? (jw)


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Praxistests, Tipps und Veröffentlichungen seit über 35 Jahren - Neben Printmedien, vorwiegend seit über 20 Jahren in Sieger- und SauerlandKurier, davor auch vom nördlichen Westfalen über Hessen bis Brandenburg, veröffentlichen wir unsere Tests seit über vier Jahren verstärkt und sehr breit gestreut in den verschiedensten Online-Medien. Unsere Auto- und Fahrkompetenz beruht auf Praxis und weit über einer Million Kilometern. - Der Praxis-Autotest-Report erscheint im 4. Jahrgang sporadisch, in der Regel jeden 2. Monat, vorwiegend als Online-Magazin zum Blättern. Zu aktuellen Testberichten und Report-Ausgaben können sich Nutzer auf der Seite „Auto-Medientexte“ bei http://www.presseweller.de informieren: Direkter Link - Tests mit jeweils mehreren Fotos sowie allgemeine Auto- und Verkehrsthemen im Blog Auto + Verkehr Direkter Link - Zum Test-Repertoire gehören sowohl Kleinwagen als auch Kompaktfahrzeuge, SUVs, Kombis, Limousinen, weitgehend aktuelle Modelle aber auch Modelle mit schon längerer Marktpräsenz. Gültig für alle Berichte: Die Einschätzungen zu Fahrverhalten, Komfort, Raumangebot, Optik, Bedienung, Verbrauch usw. beziehen sich stets auf das gefahrene Fahrzeug/ Modell und sind individuell, nach unseren Eindrücken. Alle Daten zu Maßen, Leistung, Fahrwerten/ Verbrauch und Co. (außer unseren selbst durchgeführten Beschleunigungs-, Tempotests und Verbrauchsermittlungen) sind den Angaben der Hersteller/ Importeure entnommen. Zu Details und eigenen Eindrücken empfehlen wir, sich beim Händler vor Ort/ in der Region oder auf der Firmen-Webseite zu informieren. Impressum. Hinweise gem. Presserecht und Telemediengesetz sowie anderer gesetzlicher Vorgaben. Herausgegeben und produziert von Medienbüro DialogPresseweller, Jürgen Weller (verantw.), Lessingstr. 8, D-57074 Siegen, T. 0271334640, E-Mail: mail>at<presseweller.de, www.presseweller.de. UmSt.Id.Nr: DE 192423892 FinA Siegen. Inhalte beziehen sich ausschließlich auf den deutschen Markt. Alle Angaben, teils nach Hersteller-/ Importeuer-Daten, sonst nach eigenen Anschauungen, nach bestem Wissen, jedoch ohne Gewähr. Irrtum bleibt stets vorbehalten. Siehe auch jeweils „Hinweis“ zu Aktualität usw. Vervielfältigung oder Eigenveröffentlichung jeder Art nicht erlaubt. Es kann aber ein Link gesetzt werden. Weitergehende Verwendung des Gesamtprodukts sowie einzelner Teile davon nur mit unserer ausdrücklichen Genehmigung. Alle Rechte auf Texte und Fotos vorbehalten, © Presseweller. Es gilt deutsches Urheberrecht. Gerichtsstand und Erfüllungsort D-Siegen, in 1. Instanz, ungeachtet des Streitwertes, stets das Amtsgericht.

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