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Reisebericht-Report Ausgabe: 15 Lahntal Teil 1

August 2015

Im Lahntal auf Tour Wetzlar Braunfels/ Leun und Weilburg

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Die Lahn: Sie entspringt auf über 600 Meter Höhe im Rothaargebirge oberhalb von Netphen-Hainchen im Siegerland und von Volkholz in Wittgenstein auf der östlichen Seite. Sie führt auf über 240 Kilometern über Bad Laasphe, Marburg, Wetzlar, Weilburg weiter bis zur Mündung in den Rhein bei Lahnstein. Montage Lahntal mit Wetzlar, Dom, Weilburg, Stadtmauer. (Alle Fotos: © presseweller)


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Lahn Nr. 15/ 2015

Auf Goethes Spuren um den Dom: Wetzlar

Die Ursprünge des Wetzlarer Domes gehen wohl bereits auf Anfang des 10.Jahrhunderts zurück. Ende des 12. Jahrhunderts entstand ein spätromanische Basilika, seit dem 14. Jahrhundert finden sich auch spätgotische Elemente. Eine eindrucksvolle Kirche.

Der Dom am Marktplatz ist das Wahrzeichen der hessischen Stadt Wetzlar, in der Besucher auch auf den Spuren Goethes wandeln können. Nur ein paar Schritte entfernt vom Gotteshaus „Unserer Lieben Frau“ liegt das ehemalige Reichskammergericht, in dem der Dichter, damals bereits Jurist, im Jahre 1772 ein Praktikum absolvierte. Der 22-Jährige blieb nur ein paar Monate. Er lernte Charlotte Buff kennen und wurde durch Karl Wilhelm Jerusalem zu seinem Roman „Die Leiden des jungen Werther“ inspiriert. Im „Lottehaus“ in der Lottestraße sowie im „Jerusalemhaus“ auf dem Schillerplatz kann man museal den Spuren Goethes folgen wie auch im Reichskammergerichtmuseum.

Der Wetzlarer Dom - er heißt so, obwohl Wetzlar kein Bischofssitz ist - ist eine Simultankirche. Das bedeutet, dass hier sowohl Katholiken ihre Messen feiern als auch Protestanten ihre Gottesdienste. Bei Interesse sollten Sie sich auch das Innere anschauen , unter anderem mit der Kreuzgangdarstellung (rechts) sowie den schönen Buntglasfenstern. IMPRESSUM Verantwortlich im Sinne des Presserechts und Telemediengesetzes: Medienbüro DialogPresseweller (Presseweller), Jürgen Weller, Lessingstraße 8, D-57074 Siegen, www.presseweller.de., St.Nr. 342/5340/0296 FinA Siegen. Erfüllungsort und Gerichtsstand D-Siegen, in 1. Instanz stets das Amtsgericht. Alle Rechte auf Titel und Inhalt. einschl. Fotos, liegen bei Presseweller, soweit nicht besonders gekennzeichnet. Eventuelle Datenangaben aus eigener Lernerinnerung oder frei zugänglichen Veröffentlichungen, nach bestem Wissen, jedoch ohne Gewähr. Pressewellers Reisebericht-Report erscheint sporadisch online. Er kann als Blättermagazin zum Lesen frei aufgerufen werden. Ein Link auf das Magazin kann gerne gesetzt werden. Weitergehende Speicherungen und Kopien welcher drucktechnischer oder digitaler Art auch immer, sind nicht erlaubt, auch nicht die Einstellung in eigene Webseiten oder auf fremde, incl. Social Media! Das gilt für das Gesamtwerk wie auch Teile davon wie Texte und Fotos. Bei Interesse bitte unbedingt anfragen! Das Magazin ist als PDF für einen eigenen Ausdruck bei Presseweller bestellbar. Die Beiträge sind sorgfältig zusammengestellt und beziehen sich, auch hinsichtlich eventueller Termine und Fotos, auf verschiedene Zeiten. Fotos können schon länger zurückliegen. Insgesamt wird somit keinerlei Gewähr für Fehlerfreiheit und Aktualität der Darstellung übernommen. Primär geht es um die Darstellung von Landschaften und Orten, zu Reiseund Ausflugsmöglichkeiten. Der Report selbst ist werbefrei! © Medienbüro DialogPresseweller (w. o.) und Autor. 2015


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Lahn Nr. 15/ 2015

Schöne Fachwerkhäuser, hier am Kornmarkt, gibt es rund um den Markt überall in Wetzlar zu sehen, verbunden durch kleine und größere Gassen.

Fachwerk und „Märchen-Schloss“ Lahnabwärts lockt nun Braunfels als nächstes Ausflugsziel Nach Wetzlar kommt lahnabwärts ein weiteres „Juwel“, Braunfels, etwas oberhalb der Lahn. Bekannt ist die Stadt vor allem durch sein „Märchenschloss“. An Sommertagen im Fachwerkrund draußen sitzen und sich mit Kaffee und Kuchen stärken, ist immer eine angenehme Seite eines Bummels. Rund um den Marktplatz lässt sich einiges entdecken. Kurz ist der Weg zum Schloss. Der Ort kann auf eine rund 770-jährige Geschichte zurückblicken. Wir empfehlen Fachwerkfreunden, auch unbedingt ein paar Kilometer weiter auf die andere Lahnseite nach Leun mit einigen Fachwerkhäusern zu fahren.

Freunde des Fachwerks kommen auch in Braunfels auf ihre Kosten, wie rund um den Marktplatz.


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Lahn Nr. 15/ 2015

Das Schloss mit Türmen und Erkern: märchenhaft Schloss Braunfels auf der Anhöhe wirkt mit seinen Türmen und Erkern wie aus dem Märchenbuch. Bereits vor Mitte des 13. Jahrhunderts erwähnt, war das aber nicht immer so. Die ehemalige Trutzburg hat mehrere Umbauten und Umgestaltungen hinter sich. So war es einmal ein Barockschloss und wurde den Darstellungen nach im Jahre 1845 im neugotischen Stil umgestaltet und erhielt später Türme und Erker, die ihm nun sein märchenhaftes Aussehen verleihen.

Von der Anfahrt vom Lahntal aus aufgenommen: Oben thront Schloss Braunfels. Führungen nutzen können Besucher, wenn sie mehr wissen wollen, als sich das Schloss nur anzuschauen. Das kann man auch von außen und innen den derzeitigen Angaben nach täglich ab 8.30 Uhr und bis zur Dämmerung. Der Eintrittspreis von zwei Euro wird einfach per Münzeinwurf bezahlt. Umfangreicheren Einblick in die Geschichte und zu Details erhält man bei einer Führung. Geöffnet ist im Sommer von Ende März bis zum 1. November. Führungszeiten beginnen werktags um 11 Uhr, sonn- und feiertags um 10 Uhr. Für verschiedene Personenkreise gibt es Ermäßigungen, ebenfalls zu haben ist eine vergünstigte Familienkarte. Zum Schloss gehören unter anderem Schlosskirche und Schloss-Café. So kann das Schloss auch für Festlichkeiten und Tagungen genutzt werden. Schloss Braunfels gehört seit über 800 Jahren zur Solmser Fürstenlinie bzw. der Fürsten von Solms-Braunfels. Nicht weit entfernt, gibt es noch ein Jagdschlösschen im Wald, die Dianaburg. Das Foto links vom Zugangsbereich entstand vor einigen Jahren.

„An der Lahn“, da gehört in diesem Bereich auch Weilburg dazu. Die Stadt mit der wunderbaren Schlossanlage oberhalb der Lahn wurde bereits im Jahre 906 urkundlich erwähnt. Schön, im Altstadtbereich und in den Schloss-

Reiche Geschichte: Stadt Weilburg Anlagen zu bummeln. Den Sommer über gibt es Schlosskonzerte . Die alte Residenzstadt zwischen Westerwald und Taunus ist auch

Bootsfahrern ein Begriff, die auf der Lahn unterwegs sind. In Weilburg gibt es einen alten Schiffstunnel. Von Weilburg ist es auch nicht weit zu den Kubacher Kristallhöhlen. Kurz: Weilburg einbeziehen.


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Lahn Nr. 15/ 2015

Schloss mit Gartenanlagen Malerisch, auf diesen kurzen Nenner lässt sich das Weilburger Schloss mit seinen Außenanlagen und der Schlosskirche bringen. Parkt man etwas oberhalb der Lahn im Parkhaus oder auf einem Platz, ist es ein kleiner Spaziergang durch Altstadtgassen, um zur imposanten Anlage zu kommen. Wohlfeil, wie man früher zu sagen pflegte, zeigen sich die Gartenanlagen, die zum Bummeln und Verweilen auf Bänken einlaSchlossansicht im „Rund“, vom Park aus. Alles wirkt sehr gepflegt und einladend. Ein Schlosscafé mit Außenterrasse gibt’s auch, eine Etage tiefer. den.

Barocke Gärten und Führungen

„Hereinspaziert“ in die Gärten des Weilburger Schlosses. Sie sind schön gestaltet mit Blumen und mächtigen Bäumen wie Rotbuchen.

Über drei Terrassen, Ebenen, erstrecken sich, hoch über der Lahn, die barocken Schlossgärten. Ursprünglich im Renaissancestil angelegt, wurde das Schloss durch Erweiterung Anfang des 18, Jahrhunderts zur barocken Residenz. Museumsführungen gibt es stündlich: von März bis Oktober von 10 bis 16 Uhr, von November bis Februar bis 15 Uhr. Vom späten Frühjahr bis in den Sommer gibt es die bekannten Weilburger Schlosskonzerte.

Hinweis: Die Fotos im Magazin entstanden in verschiedenen Jahren. Da das Magazin länger aufliegt, können sich auch jetzt aktuelle Ansichten von Baulichkeiten, Orten, Landschaften geändert haben!


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Lahn Nr. 15/ 2015

Tipps und Impressionen Die Lahn, von der in diesem Magazin nur ein mittlerer Abschnitt beschrieben ist, hat viele Facettten und führt durch so manche sehenswerten Orte oder dicht an ihnen vorbei. Im 2. Teil stellen wir Runkel, Limburg und Bad Ems vor. Kennenlernen sollte man aber auch das junge Lahntal wie in Feudingen und Bad Laasphe im waldreichen und wunderschönen Wittgenstein. Dann geht es weiter in die altbekannte Universitätsstadt Marburg mit der Kirche der Heiligen Elisabeth. Ein weiterer zentraler Anlaufpunkt ist Gießen, von wo es über mehrere Orte wie Lollar nach Wetzlar geht. Dort beginnt unsere Report-Reise.

Typische rot-weiße Fachwerkhäuser gibt es auch in Leun an der Lahn zu sehen. Außer über die B 49 kann man von Wetzlar aus auch entlang der Lahn fahren, unterhalb von Kloster Altenberg bis nach Leun - und noch weiter.

Hinweise und Links Die Lahn lässt sich auch „an Land“ per Fahrrad erkunden oder aber zu Fuß. In beiden Fällen kommt es darauf an, ob man nur einmal eine Etappe zurücklegen oder eine längere, vielleicht mehrtägige Tour unternehmen will. Zu Rad- und Wanderwegen sollten Sie sich informieren. Einige allgemeine Links finden Sie unten. Seit jeher ist die Lahn ein beliebtes Gewässer für Bootstouren, zum Beispiel von Marburg an. Mit dem „Schiffstunnel“ gibt es in Weilburg eine Besonderheit. Internetseiten In aller Regel werden Sie auf den Webseiten unter „Tourismus und Freizeit“ oder so ähnlich fündig. Zum Teil gibt es dort weitere interessante Verlinkungen. www.wetzlar.de www.leun.de www.braunfels.de www.weilburg.de www.daslahntal.de Ein kleines Stückchen Lahn (oben), vom Schlossgarten aus, unten Sommerlandschaft „nebenan“.

Verschiedene Reiseberichte und Magazine finden Sie auf http://www.presseweller.de

Die Lahn - Von Wetzlar bis Weilburg  

Ins Tal der Lahn in Mittelhessen geht es im 1. Teil im Reise-Report von Presseweller. Vom Wetzlarer Dom und auf Spuren von Goethe geht es zu...

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