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t r o p e R st e t o t u A si x a r P Ausgabe 19 Juni 2016 Jhg. 4 Hyundai Tucson + Renault Kadjar + Auto-Verkehrs-Tipps

Der macht was her und bietet auch für die Familie reichlich Platz

Kräftig und kurvenstark: Hyundai Tucson 2.0 CRDi Siegen. 9. Juni 2016 (DiaPrW). Hyundai mischt mit seinen ix-Modellen schon lange am gefragten Markt der SUVs mit. Als Nachfolger des ix35 schickte der Hersteller im Juli des Vorjahres den Tucson in Deutschland ins Rennen. Unsere ersten Eindrücke vom Testwagen waren: rassiges Design, großzügiger Innenraum. Für den Fahrbericht stand uns in der zweiten Aprilhälfte 2016 die Diesel-Version 2.0 CRDi Premium 136 kW 4WD zur Verfügung. Schnittig gestylt: Hyundai Tucson. (Fotos: © presseweller) Das markant-schicke Design des Tucson entstand im europäischen Designzentrum der Marke in Rüsselsheim. Es wirkt kraftvoll-rassig und großzügig. Das Basismodell „Classic“ steht im Juni 2016 ab 22.700 Euro in der Preisliste. Für Fahrer, Passagiere und Gepäck stellt sich im Prinzip die Platz- und Raumfrage nicht: Im über 4,47 Meter langen und 1,85 Meter breiten SUV gibt es reichlich davon. Mit viel Bein- und Kopffreiheit geht es auch im Fond kommod zu, und ins ebene 513 Liter große Ladeabteil lässt sich so einiges locker einpacken. Aufgrund des Zwischenbodens kann auch darunter das eine und andere verstaut werden. Wenn es nicht reicht, werden die Rücksitzlehnen einzeln oder gesamt umlegt, womit das Ladevolumen bis auf 1503 Liter ansteigt. Haptisch angenehme Materialien und geschmackvolle Innenraumgestaltung, im Testauto mit Ledersitzen, machen das Fahren in Verbindung mit der

hohen Laufruhe so richtig angenehm. Die erhöhte Sitzposition in SUVs wissen viele zu schätzen. Der Fahrer hat alle Instrumente im Blick, die wesentlichen Bedienelemente, zum Teil im Lenkrad, gehen einfach zur Hand. Beim Kandidaten gab es aufgrund der wählbaren Zusatzfunktionen, vom Fahrmodus bis zum Parkassistenten, noch so manche Zusatzschalter. Mit Einparkhilfen vorne und hinten sowie der Rückfahrkamera, die sich im Acht-Zoll-Touchscreen des Audio- und Navisystems zeigt, fielen Manövrieren und Parken leicht, wobei auch der überraschend kleine Wendekreis hilfreich war. Die Ausstattung reichte von der Geschwindigkeitsregelanlage bis zur Klimaautomatik und vom Bordcomputer über Ablagen und Becherhalter und

das kühlbare Handschuhfach bis zum beheizbaren Lenkrad. Sicherheitsdetails Beginnen wir bei den je zwei Front- und vorderen Seitenairbags sowie den seitlichen Vorhangbags für vorne und hinten seitlich und den Isofix-Kindersitzbefestigungen hinten seitlich. Fahrtechnisch sind beispielsweise elektronische Stabilitätskontrolle, fahrdynamisches Stabilitätsmanagement, Advanced Traktion Cornering Control – erweiterte Traktionskontrolle – an Bord sowie Bremsassistent, Berganfahrassistent und autonomer Notbremsassistent. Der Test-Tucson war neben vielem anderen auch noch mit Spurhalteassistent sowie Verkehrszeichenerkennung für Fortsetzung S. 2


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Fortsetzung:

Kräftig und kurvenstark: Hyundai Tucson

… Verkehrszeichenerkennung für … Geschwindigkeitsbegrenzungen und Überholverbote bestückt. Funktionierte meist gut, aber man sollte sich dennoch stets auf sich verlassen und auf die Beschilderung achten! Wir konnten aus zwei Fahrmodi wählen, normal und Sport: Unterschiede beim Lenkverhalten und den Schaltzeitpunkten. Unsere Testwerte wurden im Normalmodus ermittelt. Dann aber mal los! Über Start-Stopp-Knopf starten und dann auf die Piste. Trotz seines Gewichts von um die 1,7 Tonnen geht der Tucson leichtfüßig zur Sache. Das kräftige Zweiliter-Dieselaggregat mit Turbolader und Common-RailEinspritzung, das gut mit der ganz sanft schaltenden Sechsgang-Automatik harmonierte, bringt 185 PS (136 kW) an die

Große, auf Knopfdruck öffnende und schliessende Klappe und viel Platz dahinter.

Griffiges Lenkrad, alles im Blick im Tucson.

Kupplung und entwickelt bereits ab 1750 Umdrehungen spürbar satte 400 Newtonmeter. Das verhilft zu ansehnlichen Fahrwerten. Beim 0-auf-100-Sprint lagen wir im Testschnitt mit 9,3 Sekunden etwas günstiger als der Werkswert, von 60 auf 100 km/h vergingen 5,2, und von 80 auf 120 km/h nur 6,5 Sekunden alles mit Kickdown, daher nicht mit unseren sonstigen Werten mit Schaltwagen vergleichbar. Bei 180 km/h konnten wir noch gut weiter beschleunigen, angegebene Spitze 201 km/h. Powerfahrten kosten Sprit. Im Schnitt waren es über 8,5 Liter/ 100 Kilometer, angegebener Kombiwert 6,5 Liter. Der 4WD hat permanenten Allradantrieb mit schlupfabhängiger variabler Kraftverteilung, von 100 Prozent auf die Vorderachse bis zu je 50 Prozent auf Vorder- und Hinterachse. Das fest abgestimmte Fahrwerk mit ringsum Einzelradaufhängung und Stabis bewies nicht nur 1A-Geradeauslauf bei schnellen Autobahnritten, sondern konnte auch auf flott angegangenen Kurven und Kehren überzeugen und vermittelte ein sicheres Fahrgefühl. Je nach Getriebe verträgt diese Tucsonversion eine gebremste Anhängelast von bis zu 2200 Kilogramm. Gut: Hyundai gewährt langfristige Garantien, zum Beispiel fünf Jahre ohne Kilometerbegrenzung (für Taxiund Mietfahrzeuge gelten andere … Fortsetzung S. 3


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Fortsetzung:

Kräftig und kurvenstark: Hyundai Tucson

… gelten andere … Regelungen), fünf Jahre Lackgarantie sowie fünf Jahre HyundaiMobilitätsgarantie ohne Kilometerbegrenzung, mit Verlängerungsmöglichkeit. Fazit: Der Hyundai Tucson hat Chic und ist richtig fit: ansprechend gestylt, geräumig und gut ausgestattet sowie locker und angenehm zu fahren. Das Testfahrzeug punktete ebenfalls mit seiner Laufruhe, dem kräftigem Antritt und gutem Handling sowie einem rundum sicheren Fahrgefühl. Alles in allem: gut gemacht, Tucsi. Es stehen verschiedene Motorisierungen und Ausstattungsversionen zur Auswahl. Klar, für diese gefahrene Version „Premium“ muss man schon einiges mehr hinblättern als für das Grundmodell. Über Details kann man sich beim Händler informieren und einfach mal eine Probefahrt vereinbaren.

Der Wahlhebel für die Automatik geht gut zur Hand, Handbremsschalter, viele Tasten für verschiedenste nützliche Zusatzfunktionen und zwei Becherhalter vor dem vorderen Mittelkonsolenfach.

Reichlich Beinfreiheit im Fond.

Einige Technischen Daten* Hubraum/ Leistung: 1995 ccm; 185 PS/ 136 kW bei 4000 U; höchstes Drehm. 400 Nm bei 1750 – 2750 U Fahrwerte: 0 – 100 km/h 9,5 Sek.; 60 bis 100 km/ h 5,0 Sek.; Spitze: 201 km/h Maße: L x B x H (in m): 4,475 x 1,85 x 1,65; Kofferraum (n. VDA) 513 – 1503 l Verbrauch Diesel/ CO2 komb.: 6,5 l/100 km: 170g/ km; Effizienzklasse C *lt. Hyundaiunterlagen für den 2.0 CRDi 136 kW 4WD Hinweis: Unser Bericht beruht auf eigenen Eindrücken, ist also individuell. Alle Technischen Daten und Angaben beziehen sich auf die gefahrene Version im angegebenen Zeitraum. Zwischenzeitliche Änderungen und Irrtum vorbehalten. Es gilt unser umfangreicher Hinweis auf Seite 6. Man sollte sich beim Hyundai-Händler aktuell informieren oder auf die HyundaiHomepage www.hyundai.de schauen


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Schick und laufruhig: Ja, der Kadjar hat was Der Renault bietet den Passagieren viel Platz und hat ein großes Ladeabteil Siegen. 28. April 2016 (DiaPrW). Schnittiges Design und apartes Interieur: Im März waren wir mit dem Renault Kadjar Energy dCi 130 eco, Bose® Edition auf Testfahrten. Das Kompakt-SUV, seit etwa Mitte des Vorjahres auf dem Markt, gefällt mit seiner Linienführung. Im Innenraum gibt’s großzügige Platzverhältnisse bei leicht erhöhter Sitzposition, und das Ladeabteil ist ebenfalls ordentlich. Das werden auch Familien zu schätzen wissen. Der Kadjar ließ sich leicht und Der Kadjar gibt eine gute Figur ab. (Fotos: © presseweller) locker fahren. Schick gemacht: Das Renault-SUV kann sich sehen lassen. Die Innenausstattung wirkt wertig, der Fahrer hat alles im Blick. Die Passagiere freuen sich über viel Raum und Platz im knapp 4,45 Meter langen und über 1,83 Meter breiten Renault. Das heißt: viel Bein- und Bewegungsfreiheit auch im Fond. Gut nutzbar, ob für Reisegepäck, größeren Einkauf oder Freizeitutensilien, ist das große Ladeabteil, das nach VDA-Norm und je nach Rücksitzstellung 472 bis 1479 Liter packt. Dabei punktet auch die ebene Ladefläche. Unterm Ladeflächeeinsatz steht nochmals Stauraum zur Verfügung. Auch die Ladehöhe empfanden wir als angenehm. Der Diesel gefiel ebenfalls mit seiner Laufruhe, komfortabel auch für längere Strecken. Vieles an Bord Voller Sound: Der Testwagen war unter anderem mit Bose-Soundsystem

sowie anderen „Paketen“ und Assistenten ausgestattet. Einige Besonderheiten: Integriertes multifunktionales OnlineMediasystem mit Sprachsteuerung, Bluetooth, Navi, gut bedienbarer SiebenZoll-Touchscreen, Verkehrszeichenerkennung, Einparkhilfen vorne und hinten sowie Rückfahrkamera, elektrisch anklappbare Außenspiegel, Notbremsassistent und vieles mehr wie den SpurhalteWarner. Beim leichten Überfahren zum Beispiel einer Außenspur am Fahrbahnrand sorgt ein lautes, nicht angenehmes Rubbelgeräusch für Aufmerksamkeit. Bei Nichtbeachtung kommt kurze Zeit später ein Piepston. Alles klar! An aktiven und passiven Sicherheitssystemen sind zum Beispiel an Bord: je zwei Front-

und vordere Seitenairbags sowie Window-Airbags für vorn und 2. Sitzreihe seitlich; elektronisches Stabilitätsprogramm (ESP), ABS, Bremsassistent, und Antriebsschlupfregelung. Der Kandidat verfügte neben anderem auch über schlüssellose Bedienung mit Start-Stopp-Knopf und -System, Tempomat, Klimaautomatik, elektrische Handbremse, vordere Mittelkonsole und Becherhalter. Ökonomisch fahren? Angezeigt werden nicht nur Schaltpunkte. Es wird auch ein Score-Wert zwischen 0 und 100 für sparsames Fahren ermittelt. Wir lagen bei 58 und erreichten 72 Kilometer Strecke ohne Verbrauch. Das ist nicht nur interessant, sondern ermutigt auch dazu, sich weiter zu verbessern. … weiter S. 5


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Fortsetzung …Schick

und laufruhig: Ja, der Kadjar hat was

Unsere Verbrauchswerte lagen zwischen 6, 1 und 6,5 Liter/ 100 Kilometer. Wenn einmal etwas geladen werden muss: Die asymmetrisch geteilten Rücksitze lassen sich ganz einfach umklappen, wobei im Testwagen auch der Beifahrersitz umklappbar war. Das Innenmaterial ist haptisch angenehm, die Sitzfarbe war Anthrazit mit Lasertextur. Das passte gut zur roten Metallic-Außenfarbe. Kommt gut aus den Pötten Der 1,6-Liter-Dieselmotor – Common-RailDirekteinspritzung und Turbolader – mit 130 PS (96 kW) zeigte sich mit gutem Anzug und Durchzug. Dafür sorgt das kräftige Drehmoment von 320 Newtonmetern, das bei 1750 Umdrehungen anliegt. Ab etwa 1700 Umdrehungen spürt man deutlich den Vorwärtsdrang. Machte richtig Spaß. Die Sechsgangschaltung geht locker zur Hand und ist gut abgestimmt. Mit etwas über elf Sekunden verfehlten wir mit dem winterbereiften Testwagen denWerkswert (9,9 Sekunden) für die 0-auf-100 Beschleunigung, konnten aber im Testschnitt in nur 5,4 Sekunden im dritten Gang

Schwungvoll und auf großen Rädern.

Hereinspaziert: Platz gibt’s reichlich im Kadjar.

von 60 auf 100 km/h und im fünften in rund zehn Sekunden von 80 auf 120 spurten. Ordentliche Werte. Relativ zügig geht es dann bis zum angegeben Höchsttempo, 190 km/h, weiter. Der Kadjar liegt gut in der Hand. Durch die erhöhte Sitzposition ist die Übersicht gut, wobei die Sicht nach hinten seitlich etwas begrenzt ist. Dafür hatten wir aber die Einparkhelfer und die Rückfahrkamera an Bord. Das Fahrwerk mit breiter Spur ist fest abgestimmt: wenig Seitenneigung in Kurven. Wir scheuchten den Fronttriebler durch enge Kurven. Das verlief ebenso tadellos wie der Geradeauslauf bei flotter Autobahnfahrt.Auf Autobahnquerfugen kann es etwas stuckern. Und wenn das Gelände mal nicht so eben ist: Das SUV stand auf 19-Zoll-Felgen und weist 20 Zentimeter Bodenfreiheit aus. Gut, c'est si bon!“ Fazit: Mit dem Kadjar ist Renault ein guter Wurf gelungen. Er ist geräumig, leicht bedienbar und laufruhig, und das Design gefiel uns. Mit dem 130PS-Diesel erwies er sich als gut motorisiert, ob für den zügigen Überlandverkehr oder flotte Autobahnfahrten. Es stehen verschiedene Motorisierungen, Ausstattungsversionen und Extra-Pakete zur Auswahl. Gut drauf, der Kadjar. (Jw) Technische Daten auf Seite 6


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Fortsetzung …Schick

und laufruhig: Ja, der Kadjar hat was

Einige Technische Daten* Motor: 1598 ccm; 130 PS (96 kW)/ 4000 U; Drehmoment: 320 Nm bei 1750 U Fahrwerte: 0 – 100 km/ h = 9,9 Sekunden; Höchstgeschwindigkeit 190 km/ h Maße: L x B x H in m: 4,449 x 1,836 x 1604 Kombiverbrauch nach EU: 4,5 l/ 100 km; CO2-Ausstoß komb. 113 g/km, Effizienzklasse A, Euro 6 *Alle Angaben nach RenaultUnterlagen Futuristisch. Angezeigt wird auch der Score-Wert zum Verbrauch.

Der Kadjar verfügt über ein großzügiges, gut nutzbares Ladeabteil, hier mit zusätzlichem Unterfach.

Hinweis: Alle Daten beziehen sich auf den Zeitraum des Tests. Zwischenzeitliche Änderungen sind hinsichtlich der Daten, des Stylings, der Ausstattung und evtl. angegebener Preise möglich. Die Testfahrzeuge werden uns von deutschen Herstellern oder Importeuren auf dem deutschen Markt zur Verfügung gestellt. Daher beziehen sich alle Angaben, Daten, Preise, soweit angegeben, auf den deutschen Markt. In anderen Ländern kann es andere Bezeichnungen, Ausstattungen, Spezifikationen und Preise geben. Angebene Fahreindrücke, optische Bewertungen usw. sind stets individuell nach unserem Empfinden. Irrtum bleibt stets vorbehalten. Bei Interesse zu auf diesen Seiten vorgestellten Fahrzeugen sollte man sich aktuell vor Ort bei den Marken-Händlern informieren. Dort besteht in der Regel auch Gelegenheit zu Probefahrten, durch die man einen eigenen Eindruck gewinnen kann.


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Praktisch und unabhängig: Mit dem Auto auf Reisen Vorher ein gründlicher Check und dann wichtige Sachen einpacken (DialogPrW). Das eigene Auto ist nach wie vor das beliebteste Reisemittel. Das hat einen guten Grund: Man fährt vom eigenen Zuhause bis zum Zielort, macht Pause, wann mal will.

Zwischendurch immer mal eine Pause machen, das entspannt auf langen Strecken.

Sofern nicht gerade eine Inspektion des Autos anstand, sollte zumindest alles Wichtige im Fachbetrieb oder anderes selbst durchgeschaut werden, zum Beispiel Öl- und Wasserstand von Kühler und Waschanlagen, Beleuchtungsanlage sowie Reifenluftdruck. Klar, die Reifen müssen ausreichendes Profil haben, Rückfahrt inklusive. Bremsen und Co. erfordern den Fachmann. Abgesehen von allen wichtigen Papieren gehören Warnwesten für die Passagiere ins Gepäck - gibt es für wenige Euros. Zu beachten ist, dass bei mehreren Passagieren in verschiedenen Ländern eine Warnweste nicht ausreicht! Trotz Navi empfiehlt sich Kartenmaterial. Im Ausland die anderen Licht- und Temporegelungen beachten. Bußgelder sind oft weit höher als in Deutschland.

Wohl oft verkannt: „Einfahrt verboten“! (DialogPrW). Das Schild „Einfahrt in diese Richtung verboten“ steht normalerweise vor der Gegenrichtung zu Einbahnstraßen. In der Praxis wird es wie es in Siegen teils auch in kleinen Wohnstraßen zur Verkehrsberuhigung eingesetzt, die auf der Einfahrtsseite nicht mit dem Schild „Einbahnstraße“ gekennzeichnet sind. Das eröffnet Anwohnern die wohl rechtlich einwandfreie Möglichkeit, nach dieser oder je nach jener Seite zur Straße auszufahren. Punkt. Ähnlich wie bei der Beschilderung „Durchfahrt verboten - Anlieger frei“ kümmern sich nicht viele Autofahrer darum, obwohl sie es in der

Fahrschule gelernt haben müssten. Sie fahren einfach durch, wobei manche auch noch ignorieren, dass es eine Tempo-30-Zone ist: „schnell durch“. Auch wenn die Straße eng und ein Kindergarten unmittelbar dabei ist, werden solche Wohn- dann zu Durchgangsstraßen. Viele scheint das deutlich sichtbare Schild erst gar nicht zu interessieren. Kontrollen dazu gibt es kaum. Sicher lässt sich über Beschilderung hier und da diskutieren. Aber wenn sich viele auch an sinnvolle nicht halten, was dann? Wie „vorbildlich“ erzählen dann zum Beispiel Eltern ihren Kindergartenkindern, dass man „mal schnell durchfährt, weil es etwas

Hier, Wohnstraße in Siegen, ist die Einfahrt eindeutig verboten. Viele kümmert das erst gar nicht. Es könnte sonst mi der Umfahrung eventuell eine Minute länger dauern! kürzer ist?“ Ein Unding? Nein, leider oft Praxis.


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Praxistests, Tipps und Veröffentlichungen seit über 35 Jahren - Neben Printmedien, vorwiegend seit über 20 Jahren in Sieger- und SauerlandKurier, davor auch vom nördlichen Westfalen über Hessen bis Brandenburg, veröffentlichen wir unsere Tests seit über vier Jahren verstärkt und sehr breit gestreut in den verschiedensten Online-Medien. Unsere Autound Fahrkompetenz beruht auf Praxis und über eine Million Kilometern. - Der Praxis-Autotest-Report erscheint im 4. Jahrgang sporadisch, in der Regel jeden 2. Monat, vorwiegend als Online-Magazin zum Blättern. Zu aktuellen Testberichten und Report-Ausgaben können sich Nutzer auf der Seite „AutoMedientexte“ bei http://www.presseweller.de informieren: Direkter Link Nächste Ausgabe: Nissan Pulsar - Tests mit jeweils mehreren Fotos sowie allgemeine Auto- und Verkehrsthemen im Blog Auto + Verkehr Direkter Link - Zum Test-Repertoire gehören sowohl Kleinwagen als auch Kompaktfahrzeuge, SUVs, Kombis, Limousinen, weitgehend aktuelle Modelle aber auch Modelle mit schon längerer Marktpräsenz. Die Einschätzungen zu Fahrverhalten, Komfort, Raumangebot, Optik, Bedienung, Verbrauch usw. sind stets individuell. Impressum. Hinweise gem. Presserecht und Telemediengesetz sowie anderer gesetzlicher Vorgaben. Herausgegeben und produziert von Medienbüro DialogPresseweller, Jürgen Weller (verantw.), Lessingstr. 8, D-57074 Siegen, T. 0271334640, E-Mail: mail>at<presseweller.de, www.presseweller.de. UmSt.Id.Nr: DE 192423892 FinA Siegen. Inhalte beziehen sich ausschließlich auf den deutschen Markt. Alle Angaben, teils nach Hersteller-/ Importeuer-Daten, sonst nach eigenen Anschauungen, nach bestem Wissen, jedoch ohne Gewähr. Irrtum bleibt stets vorbehalten. Siehe auch jeweils „Hinweis“ zu Aktualität usw. Vervielfältigung oder Eigenveröffentlichung jeder Art nicht erlaubt. Es kann aber ein Link gesetzt werden. Weitergehende Verwendung des Gesamtprodukts sowie einzelner Teile davon nur mit unserer ausdrücklichen Genehmigung. Alle Rechte auf Texte und Fotos vorbehalten, © Presseweller. Es gilt deutsches Urheberrecht. Gerichtsstand und Erfüllungsort D-Siegen, in 1. Instanz, ungeachtet des Streitwertes, stets das Amtsgericht.

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