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t r o p e R st e st i x a r P o t u A Ausgabe 27 A u g u s t 2017 Jahrg. 55

Dacia Logan MCV Stepway Celebration

Themen

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Neue Serie „Früher“: Mitsubishi Galant 80er - Aktuell: Kia Sportage - Aktuell: Blinken?!


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Auto-Praxistest-Report

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Der hat Größe: In Adria-Blau glänzte der Testwagen, der Dacia Logan MCV, Version Stepway Celebration. Man sieht schon von außen, dass der MCV Passagieren und Gepäck viel Platz bietet. Titelfoto: Allee in Norddeutschland (Fotos: presseweller)

Mit dem Dacia Logan MCV, Version Stepway Celebration, auf Tour

Großzügig im Platzangebot, aber klein im Preis Angenehm und erstaunlich ist, dass solch ein großes Auto mit der ordentlichen Ausstattung des Testwagens, sogar einschließlich Navi und Co., zu einem so niedrigen Preis, nach Liste 12.920 Euro, gekauft werden kann. Gut! So können sich auch diejenigen ein Familienauto leisten, die es finanziell nicht „so dicke“ haben oder denen es darauf ankommt, ohne hohe Anschaffungskosten mit einem geräumigen Auto gut von A nach B zu kommen. Wenn man bedenkt, was bereits Fahrzeuge der Kleinst- und Kleinwagenklasse heute kosten, fällt der einfache Im Juli 2017 fuhren wir den Dacia Vergleich positiv aus. Logan MCV Tce Start & Stop,in der Ausstattungsversion „Stepway Raum ist gut genutzt Celebration“ plus einiger Extras. Er Der Logan MCV Stepway bringt ist richtig geräumig und preislich eine Länge und Breite von rund auf Niedrig-Niveau. Aber nicht nur 4,53 mal 1,76 Meter ans Maßband das. Er war außerdem laufruhig und und ist gut 1,59 Meter hoch. Die ließ sich recht komfortabel und gut Insassen finden auf allen Plätzen viel Knie-, Bein- und Kopffreiheit. fahren. Siegen. 31. Juli 2017. In der auffälligen, gut sichtbaren Farbe Adria-Blau präsentierte sich uns der Dacia Logan MCV. Das große blaue Auto war auch dem Nachbarn gleich aufgefallen. Wir zeigten ihm den Innenraum und den langen ebenen Kofferraum. Er war erstaunt: „Da passt ja jede Menge rein!“ Recht hat er. Noch überraschter war er, als er den geringen Listenpreis für diese geräumige KombiLimousine, inklusive aller Extras, hörte.

Das wird durch das große Ladeabteil passend ergänzt: ab 573 Liter Fassungsvermögen und durch die asymmetrisch geteilt umlegbaren Rücksitze nochmals deutlich erweiterbar. Platz satt! Mit 17,4 Zentimetern … …Fortsetzung S. 3

Aufgeräumt!

Jetzt mehr Platz für Texte und Fotos Neben der seit Ausgabe 25 geänderten Titelgestaltung haben wir nun auch innen etwas aufgeräumt. Damit steht noch mehr Platz für Texte und Fotos zur Verfügung. Neu ab dieser Ausgabe stellen wir von Zeit zu Zeit auch Fahrzeuge aus früheren Zeiten vor. Mancher wird sich erinnern oder das jeweilige Modell als „älteres Schätzchen“ eventuell noch heute fahren. Lesen Sie „Früher“.


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dem Dacia Logan MCV auf Tour

…Zentimetern … konnte sich auch die Bodenfreiheit des Kandidaten sehen lassen. Das ist in manchen Fällen nützlich! Dank des höhenverstellbaren Fahrersitzes und der praktischen Lehnenverstellung per Drehrad statt mit Hebel war die passende Fahrerposition schnell ausgemacht. Mit den gut einsehbaren Anzeigeinstrumenten, in der Hand ein griffiges Lenkrad - im Testwagen in Lederoptik mit Bediensatelliten für Radio. Geschwindigkeitsregelanlage und Tempopilot kann es nun auf Fahrt gehen. Sicherheit und Komfort Für den Logan MCV gibt es mehrere Ausstattungsstufen. Die Basisversion „Essentiell“ hat zum Beispiel für die Sicherheit ABS mit Bremsassistent, elektronisches Stabilitätsprogramm (ESP) mit Antriebsschlupfregelung (ASR) an

Das schluckt schon was, das große Ladeabteil des Logan MCV. Bord sowie Front- und vordere Seitenairbags, Dachreling, geteilt umlegbare Rücksitze und mehr. Den Antrieb übernimmt hier der 73-PS-Benzinmotor (54 kW) So ist der MCV bereits ab 7990 Euro (Listenpreis) zu haben. Wer mehr

Ausstattung haben will, wählt eine höhere Version. Da sind dann zum Beispiel auch schon CD-/ MP3-Radio, elektrische Fensterheber vorn und anderes dabei. Das Testauto, Version „Stepway Celebration“, hatte beispielsweise gut funktionierende Klimaanlage, Tempopilot mit Geschwindigkeitsbegrenzer, elektrisch einstell- und beheizbare Außenspiegel, SUVLook-Außenapplikationen, 16-ZollDesignräder, Nebelscheinwerfer, Multimedia-System mit Navi sowie akustische Einparkhilfe hinten sowie durch die Sonderausstattung Rückfahrkamera. Die ist immer praktisch!

Griffiges Lenkrad und alle Instrumente gut im Blick.

Auf Schlüsseldreh los Den Antrieb besorgte der „TCe-90 Start & Stop“-Motor. Die kleine Dreizylindermaschine, Hubraum … Fortsetzung S. 4


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dem Dacia Logan MCV auf Tour

… Hubraum … rund 900 Kubikzentimeter, bringt bei 5000 Touren 90 PS ((66 kW) an die Kupplung, hier verbunden mit einem manuellem FünfgangSchaltgetriebe. Das bei dieser Motorengröße ordentliche maximale Drehmoment setzt bei 2250 Touren ein. Es war uns schon klar, dass wir hier kein Sportauto unter das Gaspedal nahmen, aber eines, das sowohl für Überlandfahrten als auch für die Urlaubsfahrt taugt. Wir fuhren den Dacia auf der Autobahn bis an 170 km/h (angebenene Spitze), und hielten ein Tempo von um die 150 km/h für gut. Angesichts vieler Autobahn- Baustellen und Staus geht selbst das längst nicht immer! Im Testmittel für den 0-auf-100Sprint lagen wir mit 12,2 Sekunden etwas höher als die Werksangabe. Für den Zwischenspurt von 60 auf 100 km/h im dritten Gang waren es vertretbare 8,6 Sekunden. Für Überholdistanzen wie zwischen 80 und 120 km/h empfehlen wir eher den vierten Gang. Der fünfte Gang ist relativ lang übersetzt, sodass wir im Ortsverkehr auch im vierten mitgerollt sind. Meist haben wir die Schaltanzeige genutzt. Man kann auch einen Eco-Modus einschalten. Auf weiten Strecken lag der Ver-

Man sitzt gut. Im Fond finden Passagiere ausreichend Bein- und Kopffreiheit. brauch bei 6,6 Litern/ 100 Kilometer, einschließlich Ortsverkehr und Beschleunigungstests stellten sich als Gesamtschnitt 7,5 Liter ein. Kurven ein Klacks Die Straßenlage des Fronttrieblers, vorne McPherson-Achse mit Querlenker und Querstabi, ging in Ordnung: ruhige Lage auf der Autobahn, wenig Seitenneigung in Kurven. Es hat uns überrascht, wie der MCV auch schnell angegangene enge Kurven problemlos weg-

steckte. Ein Lob. Das gilt ebenfalls für den Komfort bei Fahrten über schlechte Straßen. Wir halten das Fahrwerk für gut abgestimmt.

Fazit: Wer keine Ansprüche an hohe Spitzengeschwindigkeiten oder sportliches Fahren hat, sondern gemütlich und mit dennoch ausreichender Leistung unterwegs sein will und viel Platz für die Familie und Gepäck oder gewerbliche Ausrüstung haben will, ist mit diesem preiswerten, geräumigen Auto gut bedient. Der Einige Technische Daten* Dacia Logan MCV Stepway Motor/ Fahrleistungen: 898 ccm, 90 PS (66 kW)/ 5000 U; max. Celebration war komfortabel und Drehmoment: 140/ 2250 U; laufruhig. Es stehen verschiedene 0 – 100 km/h: 11,1 Sek.; Spitze 170 km/h Versionen und Motorisierungen Verbrauchs-/ CO2 -Kombiwerte: 5,1 l/100 km; 115 g/km; Euro 6 zur Auswahl. Zu Details kann Maße: Länge/ Breite/ Höhe: 4,528 x 1,762 x 1,591; Laderaum: 573 – man sich bei Händlern vor Ort 1680 Liter oder in der Region informieren *Laut Zulassungsschein und Dacia-Unterlagen und eine Probefahrt machen. (jw)


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Dieses Mal: Das war ein „heißer Ofen“

Mitsubishi Galant Turbo ECI Anfang der 1980er-Jahre hatten wir hier und da bereits ein Auto japanischer Hersteller gefahren. Sie überraschten mit ihrer Ausstattung, die Fahrwerke hielten wir für unsere Verhältnisse noch nicht immer für hundertprozentig überzeugend. Im Jahr 1983 hatten wir ein Sportwagenmodell von Mitsubishi, den Starion, im Kurztest. Der sah schick aus und hatte für damalige Verhältnisse Power unter der Motorhaube. Straßen- und Kurvenlage des Hecktrieblers waren in Ordnung, was uns aber so richtig begeisterte, das war der kräftige Vorwärtsdrang, wenn der Turbolader einsetzte. Seit etwa Mitte 1982 gab es auch von der Limousine Galant der 4. Generation die Turboversion. Das viertürige Auto war für uns als Familie praktischer als ein Sportauto. Wir kauften es, und die „galante“ Geschichte begann. Der 170-PS-Turbo (125 kW) sah in Gold-Metallic gut aus und gefiel auch vom schicken Interieur her. Vor allem aber ließ er sich prima fahren. Als wir ihn damals in Trebur bei Mitsubishi abholten, wies man uns darauf hin, dass wir auf der Heimfahrt mit dem Tritt aufs Gaspedal vorsichtig sein sollten. Nun ja, wir kannten bereits den Turboeffekt. Das Auto brachte einfach nur Fahrspaß, trotz oder wegen des „Turbolochs“. Fahrspaß pur Im unteren Drehzahlbereich schaufelt der Lader noch nicht genug Luft in den Ansaugtrakt, sodass es für ein paar Sekunden relativ normal vorwärts ging. Dann aber war der nötige Druck aufgebaut, und es gab diesen begeisternden Vorwärtsschub.

Anfang der 1980er-Jahre holten wir uns den Mitsubishi Galant Turbo ECI. Damit waren wir auf vielen Strecken rasant unterwegs.

Diesen Effekt konnten wir überall nutzen, ob auf Bergstraßen oder der Autobahn. Einfach nur klasse! Beim Anfahren sah es ein paar Sekunden so aus, als kämen wir nur langsam auf Ersttempo. Als dann aber dieser kräftige Schub kam, war alles vergessen. Tolles Auto mit klasse Beschleunigung! Auf der Bahn ging der Tacho bis auf über 210 km/h (205 km/h laut Papieren). Mit Kulanz Irgendwann bei um die 35.000 Kilometern gab der Lader seinen Geist auf. Das Auto hatte noch keinen Ladeluftkühler. Das wurde in späteren Modellen mit Wasserkühlung und schließlich mit Ladeluftkühler verbessert. Mit den hohen Drehzahlen des Laders entsteht Hitze. Wird sie nicht abgeleitet oder gekühlt, kann es nach und nach zu Schäden kommen. Wir ließen dann im Fachbetrieb in der Nähe einen neuen Turbolader einbauen. Wegen der geringen Laufleistung beteiligte sich Mitsubishi an den Kosten. Danach schien der Galant

noch eine Spur flotter zu sein. Was wir dann auch kurze Zeit später auf langen Autobahnrouten und der Fahrt über den St. Gotthard zu schätzen wussten. Normaler Verbrauch Nachdem sich die Ladertechnik für Benziner-PKW etwas ausgebreitet hatte, las man nach und nach immer in Tests und Tipps in der Presse, „Turbo gleich Spritfresser“. Im Verhältnis zu den vorigen Fahrzeugen war das bei uns nicht so. Wir waren überrascht, welche Verbrauchswerte bei Testberichten herauskamen, wobei die Kollegen das sicher richtig und sorgfältig ermittelt haben. Sie gaben oft zwölf Liter und sogar noch mehr, bis über 14, an. Unser Schnitt bei Alltagsfahrten und Reisen mit AutobahnVolldampf lag bei um die zehn Liter pro 100 Kilometer. Angesichts der Leistung zu damaliger Zeit völlig in Ordnung! Keine Nostalgie: Wir haben damals den Verbrauch über 80.000 Kilometer dokumentiert. Höhere Werte … Fortsetzung S. 6


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Fortsetzung … Höhere Werte … sind aber erklärbar: Beim Galant gab es eine Turboanzeige. Wer den Lader oft und länger voll nutzt, zieht mehr Kraftstoff durch. Das muss aber nicht sein: Um zum Beispiel 190 km/h auf der Autobahn zu fahren, muss ich den Lader nicht ständig nutzen. Auf Tempo gebracht, lupft man das Gas, und der Turbo ist gar nicht oder nur im unteren Bereich aktiv. In der Stadt und auf Landstraßen ist es ähnlich. So konnte man sparsam fahren, auch unterhalb von zehn Litern und trotzdem flott. Dabei hatte man noch Lader-Reserven für die Beschleunigung. Völlig in Ordnung und gut! Das nächste Turbo-Modell Beim nächsten Modell der 5. Generation, dem etwas größeren und laufruhigeren Galant Turbo änderte sich nichts an der Begeisterung.. Mit einer Länge von rund 4,60 Meter war er ein ausgewachsenes, schickes und

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Galant Turbo ECI

komfortables Auto, das als TurboVersion im Spätsommer 1985 auf den Markt kam. Das wollten wir haben, wenngleich es nur noch 150 PS (110 kW) hatte. Aber auch damit konnten wir aus dem Vollen schöpfen und flott unterwegs sein, angegebene Spitze 200 km/h. Für die Insassen gab es reichlich Platz auf bequemen Sitzen und dazu einen ordentlich großen Kofferraum. Dieser Galant, bei uns in leicht hellem Rot, hat ebenfalls viel Fahrspaß gebracht. Als wir das Auto verkauft hatten, sagte der Käufer nach ein paar Wochen: „Das ist jedes Mal ein richtiges Erlebnis, wenn du unterwegs aufs Gas trittst und das Auto mit dieser Wucht losgeht.“ Das konnten wir ihm bestätigen. Beide Fahrzeuge haben wir über 100.000 Kilometer bewegt. Gegenüber unseren vorigen Autos war die Reparaturquote weitaus geringer. Mitsubishi hatte damals noch den Lancer Turbo im Programm sowie

den kleineren Flitzer, den Colt Turbo, den wir ebenfalls schon gefahren haben. Da konnte man gar nicht so schnell schalten, wie dieses Auto auf Touren kam. Spaßfaktor! Lader-Verbesserungen Turbolader neuerer Generationen sprechen schneller an. Dadurch wird das große „Turboloch“ weitestgehend vermieden. Aber man spürt dennoch beim Einsetzen den Vorwärtsdrang. Haben Dieselmotoren - auch bei LKW - schon sehr lange die Lader, nutzt man sie seit Jahren auch wieder bei PKW-Benzinern. Ein T-GDI hat eben nicht nur die seit Jahrzehnten gängige Einspritzanlage, sondern auch den Turbo an Bord. Diese und andere Techniken werden auch beim „Downsizing“ genutzt: kleinere Motoren mit geringerem Hubraum und dennoch hoher Leistung - neben anderem auch zur Verbesserung des Spritverbrauchs. (jw)

Eine schicke Limousine mit guten Platzverhältnissen und großem Kofferraum, komfortabel und flott. Der Mitsubishi Galant Turbo ECI in den 1980er-Jahren mit Zweiliter-TurboEinspritzmotor. Der ging gut zur Sache.


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Der Kia Sportage kann sich sehen lassen Version 1,7 CRDI „Spirit“ zeigte sich flott, sehr geräumig und komfortabel 3. Juli 2017. Siegen. Der Kia Sportage ist ein „strammer Bursche“, der sich überall sehen lassen kann. Das schicksportliche Design gefiel uns gleich, als er in der Farbe „Carraraweiß“ vor der Tür stand. Das Kompakt-SUV sieht groß und dynamisch geformt aus. Im Laufe der Testzeit erkundigten sich einige bei uns nach „diesem imposanten Wagen“. Wir fuhren den Kia Sportage in der Version 1,7 CRDI mit Siebengang-Automatik (DCT), Ausstattung Spirit, im Juni 2017. Das Auto hat uns gefallen. Lesen Sie die Details. Markant geschneidert Mit seiner sportlich-dynamischen Linienführung, markanter Frontpartie und den großen in die Seiten laufenden Rückleuchten gibt der Sportage eine gute Figur ab. Der Kandidat kam denn auch noch auf 19-Zoll-Rädern mit 245/ 45-er Reifen daher, was den „Aufritt“ nochmals unterstrich.

Der Fahrersitz bietet guten Seitenhalt. Der gesamte Vorderbereich ist attraktiv gestaltet.

Wirkt dynamisch und markant, der Kia Sportage, hier in der Ausstattungsverison „Spirit“. (Alle Fotos: presseweller)

Mit einer Länge und Breite von 4,48 mal knapp 1,86 Meter ist er aber noch überschaubar und glänzt gleichzeitig mit einem großzügigen Innen- und Lade-Raum. In Verbindung mit der geschmackvollen Innenausstattung und Laufruhe sind das gute Zutaten für Langstreckentauglichkeit und komfortabel-entspanntes Fahren. Das Ladeabteil, das sich dank des Unterflurfachs locker und eben beladen ließ, bietet reichlich Platz für Gepäck und Einkäufe. Das Ladevolumen von ab 491 und je nach Rücksitzumlage bis zu 1492 Litern kann sich sehen lassen.

Alles im Blick Die Vordersitze boten guten Seitenhalt. Die Instrumente liegen im Blick, die Beschalterung ist eindeutig. Das bestätigte uns auch ein Fahrer, der schon länger mit verschiedenen Kia-Modellen unterwegs gewesen war. Bereits in der Basisversion „Attract“ ist in Sachen Sicherheit „Attract“ Wichtiges und mehr an Bord, vom elektronischen Stabilitätsprogramm (ESC) mit Traktionskontrolle und Gespannstabilisierung über sechs Airbags, aktives Bremslicht und Gegenlenkunterstützung bis zur Berganfahr- und Bergabfahrhilfe. Auch die sonstige Ausstattung im „Attract“ – ab 19.990 Euro in der Preisliste zum Testzeitpunkt – ist ordentlich. Serienmäßig sind beispielsweise elektrische Fensterheber, Zentralverriegelung mit Fernbedienung, Bordcomputer, CD-Radio und Klimaanlage. Es gibt Ablagemöglichkeiten, Becherhalter, großes Handschuhfach sowie … Forts. S. 8


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Der Kia Sportage kann sich sehen lassen

… Handschuhfach sowie … Mittelarmlehne mit Staufach. Zur Ausstattung des Testwagens der Version „Spirit“ mit TechnikPaket gehörten beispielsweise Klimaautomatik, Sitzheizung vorn und hinten seitlich, Parksensoren ringsum, Rückfahrkamera, und Notbremsassistent sowie der gut funktionierende Spurhalteassistent mit optischem und akustischem Hinweis. Ebenfalls inklusive waren die direkt im Lenkrad liegende gut bedienbare Geschwindigkeitsregelanlage, SmartKey und Start-Stopp-Knopf, Xenon-Abblend- und Fernlicht, KiaKartennavigation und Soundsystem, Verkehrszeichenerkennung für Geschwindigkeitsbegrenzungen und noch so vieles mehr. Das automatische Stopp-StartSystem hätte beim Anhalten nach unserem Geschmack auch etwas zurückhaltender agieren können, funktionierte aber ansonsten tadellos. Praktisch war die elektrisch gesteuerte, sanft öffnende

Griffiges multifunktionales Lenkrad. Der Fahrer hat alles übersichtlich im Blick..

und schließende große Laderaumklappe mit akustischem Warnsignal. Klar, dass man für diese Version gegenüber dem Basismodell schon ein paar Tausender mehr hinblättern muss. Aber dafür bietet sie eben auch mehr Kom-

Gute Platzverhältnisse für die Mitfahrer im Fond.

fort und Annehmlichkeiten. Für den Sportage stehen unterschiedlichste Benzin- und Dieselmotoren zur Auswahl. In „unserem“ Kia arbeite der 1,7Liter-CRDI-Motor, ein kräftiger Turbo-Diesel. Forts. S. 9

Schicke Felgen mit breiten Schluffen.

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Der Kia Sportage kann sich sehen lassen

… ein Turbodiesel. … Die Maschine leistet 141 PS (104 kW) und entwickelt ab 1750 Umdrehungen das satte Drehmoment von 340 Newtonmetern (Nm). Kraftvoll mit Automatik Die Siebengang-Automatik ging wie Sahne durch die Schaltstufen. Der Sprint von 0 auf 100 km/h war im Testmittel in 10,8 Sekunden (angegeben 11,5 Sekunden) abgehakt, von 60 auf 100 km/h ging's in 5,7 Sekunden und von 80 auf 120 km/h in nur 8,4 Sekunden. Es ging zügig weiter auf Tempo, wobei wir den Sportage sogar mit gelupftem Gas mit – nach Tacho – 180 km/h laufen lassen konnten. Bei Gastritt legte er noch eine Schippe drauf und zeigte an die 195 km/h an. Wegen hohen Verkehrsaufkom-mens konnten wir die Spitzen-geschwindigkeit (angegeben 185 km/h) nicht ausstoppen. Als Testverbrauch bei gemischter Fahrweise mit Stadt- und Tempostrecken stellte sich ein Mittelwert von rund 6,8 Liter Diesel/ 100 Kilometer ein. Flitzt locker durch Kurven Der Fronttriebler, vorne Einzelradaufhängung mit McPherson-Federbeinen, Stabi und Co., hinten Mehrlenkerachse mit Stabilisator,liegt auch bei höherem Tempo ruhig auf der Bahn. Er zeigt wenig Seitenneigung. Schnell angegangene Kurvenstrecken absolvierte er souverän, ohne,

Der Sportage sieht von allen Seiten gut aus. Uns gefiel auch die weiße Farbe.

dass wir oder die Helfer wie ESC groß eingreifen mussten. Alles lief problemlos und mit sicherem Gefühl ab. Ob von Antritt und Kurvenfreudigkeit oder vom Komfort und der Laufruhe her: Es machte Spaß, dieses Auto zu fahren. Kein Wunder, dass der Sportage im Europageschäft bei Kia ein Bestseller ist. Auch vom Verbrauch her zeigt sich, wie günstig es für eine zum Beispiel vierköpfige Familie allein von den Kraftstoffkosten her ist, von A nach B zu kommen, wie bei der Urlaubsfahrt. Fazit: Allein vom optischen Auftritt her ist der Kia Sportage ein „strammer Bursche“. Im Test überzeugte er uns durch sein Platzangebot, die Laufruhe und Leistung. Lange Garantien sind ebenfalls ein Trumpf. Kia gewährt eine siebenjährige – oder 150.000 Kilometer – Herstellergarantie aufs Fahrzeug, verbunden mit einer siebenjährigen Kia-Mobilitätsgarantie und wei-

teres. Den Sportage gibt es mit verschiedenen Motorisierungen und Ausstattungsversionen, jetzt auch als „GT-Line“. Zu Details solle man sich bei Händlern vor Ort oder in der Region oder auf www.kia.com informieren. Dort erfährt man auch mehr zu den aktuellen Preisen der verschiedenen Versionen. (jw) Einige Technische Daten* Motor und Fahrwerte: Hubraum 1685 ccm, 141 PS (104 kW)/ 4000 U; höchstes Drehmoment: 340 Nm bei 1750 – 2500 U; 0 – 100 km/ h 11,5 Sek.; Spitze: 185 km/ h Verbrauch, Diesel/ CO2Austoß, komb.: 4,9 l/ 100 km, 129 g/ km; Effizienzklasse A, Euro 6 Maße und Kofferraum: Länge 4,48 m, Breite 1,885 m, Höhe 1,635; Laderaum 491 – 1492 l *Alle Angaben laut KfzPapieren/ Kia-Unterlagen


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Achtsamkeit im Straßenverkehr

Richtiges Blinken ist wichtig Irgendwie scheint das Blinken unterschätzt oder stark vernachlässigt zu werden, und das bereits seit einigen Jahren. Selbst abruptes Abbiegen wird längst nicht immer angezeigt, beim Ranfahren an den rechten Straßenrand zum Halten ist das ebenfalls so wie bei völlig normalen Abbiegevorgängen. Im Auto funktioniert das per Hebelbetätigung, auf dem Motorrad meist durch Knopfdruck und auf dem Fahrrad per Handzeichen. Blinken oder das Anzeigen einer Richtungsänderung ist Teil des wichtigen Sicherheitsverhaltens im Straßenverkehr! Warum auch immer, scheint das Blinken bei nicht wenigen Verkehrsrteilnehmern aus der Mode gekommen zu sein. In einer Pressemeldung wies vor Kurzem auch der AvD, der Automobilclub von Deutschland, wieder einmal auf das Thema hin. Das betraf besonders die Blinkerregeln im Kreisverkehr. Auch deren Beachtung liegt hin und wieder im Argen: Weder beim Einfahren noch während des Umrundens darf geblinkt werden, aber wenn man aus dem Kreisel abbiegt, ist der Blinker zu setzen. Das Gegenteil ist ebenfalls kritisch. Wird vergessen, den Blinker auszuschalten, wenn nicht abgebogen oder eine Richtungsänderung vorgenommen werden soll, kann es ebenfalls zum Crash kommen. Nicht darauf verlassen Schon oft haben wir bei der Kreiseleinfahrt als Wartende die Erfahrung gemacht, dass ein Auto den Blinker vor unserer Einfahrtsstraße nach rechts gesetzt hatte - warum auch immer. Vielleicht wollte er bereits eine vorherige Ausfahrt nutzen und hat den Blinker vergessen. Da er zügig unterwegs ist, warten wir lieber. Gut so. Er verlässt dann den Kreisel erst bei der nächsten Ausfahrt geradeaus. Richtig gedacht. Ob Nachlässigkeit oder nicht: In der Fahrschule wird jeder wohl das richtige Blinken gelernt haben!

Da isser doch, der Blinkhebel, weitaus meist links unterhalb des Lenkrads.

Angesichts des umfangreichen Fahrschulunterrichts und vieler Stunden gegenüber unserer Zeit zweifeln wir nicht daran. Es ist wichtiger Teil der Achtsamkeit und der Sicherheit im Straßenverkehr, den Blinker richtig zu gebrauchen. Schließlich sollten sich die anderen Fahrer, die zum Beispiel aus einer Nebenstraße in die Hauptstraße oder in einen Kreisverkehr einfahren sowie bei den heute häufigen Rechts-vor-Links-Regelungen, sich darauf verlassen können. Dem Rechtsempfinden nach würde man das zumindest meinen: Dennoch wird von dem Einfahrenden selbst große Sorgfalt verlangt. Sieht es tatsächlich, unabhängig vom Blinken, so aus, als wolle der andere auch abbiegen? Man darf sich eben nicht unbedingt darauf verlassen, will man sich nicht gegebenenfalls bei einem Unfall eine Mitschuld anrechnen lassen. Passiert so etwas aber, sollte man erforderlichenfalls Rechtsrat einholen. (DiaPrw)

Impressum und Hinweise: Pressewellers Auto-Praxistestreport erscheint bei Medienbüro + PR DialogPresseweller, Jürgen Weller, Lessingstr. 8, D-57074 Siegen, T. 0271 33 46 40, E-Mail mail>at<presseweller.de, www.presseweller.de. Alle Angaben beziehen sich auf Deutschland bzw. den deutschen Markt. Alle Rechte auf Titel, Fotos, Text © presseweller. Es gilt deutsches Urheberrecht. Praxistests auf den uns von Herstellern und Importeuren zur Verfügung gestellten Fahrzeugen sowie allgemeine Texte geben unsere individuelle Meinung bzw. Messungen hinsichtlich Fahreindrücken, Komfort, Testverbrauch und allem anderen wieder. Alle offiziellen Leistungs-, Fahr- und Verbrauchsdaten sind den Fahrzeugpapieren bzw. den jeweiligen Technischen Daten entnommen. Alle Daten, Angaben und Bezeichnungen beziehen sich auf den Zeitraum des Tests. Zwischen Test und Lesezeitpunkt können sich Veränderungen jedweder Art ergeben haben, sodass keine Gewähr dafür übernommen wird. Unabhängig davon bleibt trotz sorgfältiger Bearbeitung Irrtum in allen Fällen vorbehalten. Gerichtsstand und Erfüllungsort ist D-Siegen, in 1. Instanz stets das Amtsgericht. Ergänzend gilt für diesen online erscheinenden Report das Impressum auf dem Autodialog-Blog bzw. auf der Internetseite www.presseweller.de

Auto-Praxistest-Report 27  

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